'S Mittwoch, l8. August General-Anzeiger für Oberhessen Hießen, §ch«lftratze 7-y lv. Wetzls! tr, 4,07. ZS8,0,49|| Schwan, ül Einstellung. Lügen um Smolensk. Bon unserer Berliner Schriftleitung. Truppen erschienen in der Nacht zum 15. Juli, nahmen den Molotowplatz und dieses Hotel. Am 16. begann der Straßenkampf, in dem der Gegner jedes Haus erbittert verteidigte. Dieser Kamps dauerte 24 Stunden. Bis zum 24. versuchten zwar die Bolschewisten noch dem in deutsche Hande gelangten Timoschenko-Befehl nachzukommen, die Stadt — koste es, was es wolle — zuruckzuerobern, aber nicht eine einzige Minute haben die Sowjets auch nur einen Meter des Bodens von Smolensk zurückgewonnen Der Befehl Timoschenkos konnte nicht erfüllt werden. Auch die Presse in USA. sieht sich gezwungen, die Wahrheit einzugestehen. Der Vertreter der Associated Preß, der an der Fahrt nach Smolensk teilnahm, berichtet: Smolensk gehört jetzt zu den Städten, die durch den Krieg vom Erdboden fast verschwunden sind. Deutsche Soldaten waren überall zu sehen, räumten auf und schufen Ordnung, damit die deutsche Kriegsmaschine m ihrem Ostvorstoß reibungslos funktioniere. Die Front hat sich einige Kilometer weiter in Richtung Moskau verschoben. Artillerie donnert im Osten, Flugzeuge brausen durch die Luft. Die Front mrnhte an den Teilen, die ich besuchte, einen ruhigen Eindruck. Es wurde jedoch erklärt, daß das Bild trügerisch sein könne, daß strategische Erwägungen jeden Augenblick Truppen zur Rechten oder zur Linken zum Vorstoß erfordern könnten, und daß selbst bei einem Blitzkrieg an einer Front, die über den ganzen Kontinent geht, nicht jeder Soldat jede Minute in Bewegung ist. Die Deutschen erklärten, daß viele Soldaten ihre Ausrüstung überholten und sich ausruhten. Die Reise von hundert Meilen in dieses Kampfzone, darunter ein großer Teil im Militärfeldtransportflugzeug, enthüllte, daß Stalins Ve^ nichtungsprogramm hier nur zum Teil erfolgreich war. Minsk und Witebsk, über die unser Flugzeug niedrig hinwegflog, wirkten trostlos. Unter den Hunderten strohgedeckter Dörfer, die wie dunkle Flecken in einer gelben Landschaft liegen, schien der größte Teil jedoch unberührt zu sein. Der Krieg ist anscheinend an ihnen vorbeigegangen, die vernichtenden Schläge waren gegen die größeren Ortschaften gerichtet. Hier und da einige schwarze Ruinen von Dörfern, in einem Fall stand ein ganzes Dorf von rund 60 Häusern in hellen Flammen, als wir darüber flogen. Aber selbst in solchen Fallen sind die Dorfbewohner in der Nähe geblieben. Berlin, 12. Aug. (DNB.) Die britische Luft- mässe erlitt in den Mittagsstunden des Dienstag bei einem A n g r i f f s v e r s u ch auf das me st deutsche Industriegebiet eine schwere Niederlage. Durch die starke Abwehr behindert, warfen die feindlichen Flugzeuge ihre Bomben i n der Umgebung von Köln ab, noch bevor sie wehrwirtschaftliche Ziele im Industriegebiet erreichen konnten. Jäger und Flakartillerie schossen zehn Bombenflugzeuge des angreifenden Verbandes ab, ein weiterer Bomber wurde durch Marineartillerie zum Absturz gebracht. Aus einem Verband britischer Jagdflugzeuge, der sich zur Aufnahme der zurückfliegenhen Bomber der holländischen Küste näherte, schossen deutsche Jäger außerdem sechs Spitsire ab. Gleichzeitig statt- findende britische Ablenkungsangrisfe überder Kanatkü sie führten zu weiteren er- beblichen Verlusten des Gegners, der hier in Luft- kämpfen 13, durch Flakartillerie 2 Jagdflugzeuge erschaff zu Snbt»! nen-FrlA 3m Raum vonLlman zwei Sowjetarmeen völlig vernichtet "5 Z ft Druck und Verlag: SrühlscheUniverfttArdruckereiLLange wandtschaft und der Zusammenarbeit, die immer unter den Völkern des Nordens geherrscht hat und herrschen wird." In einem Leitartikel der isländischen Arbeiterzeitung vorn 22. Mai heißt es u. a.: „Von allen Stimmen, die wir aus dem Auslande zu dem Unabhängigkeitsbeschluß des Allthings gehört haben, reuen uns am meisten die Worte des dänischen Ministerpräsidenten S t a u n i n g. Dort wird unser nationales Recht so unumwunden anerkannt und mit so großem Verständnis von den Beschlüssen des Allthings gesprochen, daß es nur zur tiefsten Freude gereichen muß. — Es ist immer der Wunsch von uns Isländern gewesen, daß der letzte Schritt in unserem Freiheitskampf in voller Freund- chaft mit dem dänischen Volk getan wird und mit dessen Führern, die während der letzten Jahrzehnte uns ihre warme Gesinnung gezeigt haben und so viel getan haben, um die alten Sünden gegen uns wieder gut zu machen. Die Worte Staunings geben uns die Garantie, daß die Freundschaft in Zukunft erhalten wird." Aus verschiedenen anderen Zeitungsberichten geht hervor, daß die Zusammenhänge mit dem skan- dinaoischen Kulturkreis gerade in der Zeit der völkerrechtswidrigen Besetzung Islands besonders stark gepflegt werden. So sind in Island im Verhältnis zu seiner Volkszahl größere Geldbeträge als aus irgendeinem anderen nordischen Land als freiwillige Spenden für den ersten hunderttägigen Kampf Finnlands gegen die Bolschewiken im vorigen Jahr eingegangen. Als die Verbindung mit Skandinavien infolge der militärischen Besetzung Islands durch britische Truppen ganz unterbrochen wurde, gab der „Nordische Verein" in Island eine besondere Schrift zur Pflege des nordischen Gedankens heraus. ch-M»" nicht & Luft«, g, -Moden, Lufts, tz, ner Lülü, e: 1. M reibet, ü. •‘Ne A| fels, W, i-'Klch Bi Tv. Wy l. Luz, L ad Wf , bann SchwereAiederlage der britischen Lustwaffe Mißglückter Angriffsversuch auf das westdeutsche Industriegebiet, ßlf Bomber und 30 Jagdflieger ohne eigene Verluste vernichtet. Ist. Jahrgang Nr. 191 ^scheint täglich, äußer sonntags und feiertags Beilagen: «ießener Farn ilienblätter |*imat rmBild-DieScholle Be-ugsvreis: Monatlich........RM1.80 Mellgebühr... ,, -.25 mtö bei Nichterscheinen 0!-n einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt stkrnsvrechanschluß 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 11686 Franks M. Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Der nachstehende Bericht eines in den USA. lebenden isländischen Journalisten ist besonders aufschlußreich, weil er sich auf wortgetreue Übersetzungen von Originalberichten stützt, die auf Umwegen von Island nach Neuyork gelangt sind. Dieser Umstand erklärt auch, daß die Reaktion der Isländer auf die vor einigen Wochen erfolgte überraschende Besetzung Islands durch USA.-Marinetrupp en, die angeblich die ebenso völkerrechtswidrig seit dem 10. Mai 1940 dort stationierten britischen Truppen ,/ablösen" sollten, nicht geschildert wird. Wenn sich jedoch das isländische Volk schon vorher einmütig trotz der angelsächsischen Vergewaltigung ausdrücklich zu Europa bekannt hat, dann dies um so mehr nach der skrupellosen Einmischung Roosevelts in das Schicksal dieser zweit- größteu Insel des Atlantik! Neuyork, Ende Juli 1941. er am Sonntag in der Stadt, „die nicht mehr existiert", wie sich der Korrespondent ausdrückt, auf deutsche Einladung abgestattet hat. Nach einer Schilderung des Zusammenbruches der letzten sowjetischen Versuche, die Stadt wieder zu erobern, erzählt er weiter: „Von den 160 000 Einwohnern von Smolensk sind nur noch rund 20 000 übrig, fast ausschließlich Frauen und Kinder. Wo diese eigentlich wohnen, weiß man nicht. Ein Teil von ihnen hält sich sicher in Kellern und rund umher in Ruinen auf. Das einzige Gebäude in Smolensk, das von Feuer und Granaten unberührt geblieben ist, ist die Kathedrale, obgleich alle Häuser am Fuß der Kathedrale niedergebrannt sind. Sofort nach der Eroberung der Stadt machten sich die deutschen Soldaten daran, alle kommunistischen Ungeheuerlichkeiten des „antireligiösen Museums" aus der Kirche zu entfernen, und am Sonntag wurde erstmalig seit 24 Jahren ein Gottesdienst in der alten Kathedrale abaehalten. Es war den deutschen Offizieren gelungen einen Pfarrer zu finden, der sich wahrend der letzten 24 Jahre als Maurer ernährt hatte. In den ersten zwei Wochen nach der Besetzung hatte er sich überhaupt nicht aus seinem Schlupfwinkel hervorgewagt." Der Berliner Korrespondent des „A B C", Madrid, schreibt nach seiner erfolgten Rückkehr aus Smolensk: Von Smolensk ist fast nichts übrig geblieben nach dem ersten deutschen Bombardement, dem großen Brand, den die Sowjettruppen beim Rückzug anlegten, und dem dreitägigen sowjetischen Artilleriefeuer. Die Stadt ist e i n r e i n e r T r u m- merhaufen. Uebrig blieb ein Wald von Zie- qelschornsteinen, übrig blieb das Hotel Smolensk, die Staatsbank und die Kathedrale. Von den ursprünglich 160 000 Einwohnern leben heute offenbar nur noch 20 000 dort Die übrigen flohen, als Smolensk an allen Ecken zu brennen begann. Man sieht einige alte Weiber, die damit beschäftigt sind, in den Trümmerhaufen herumzuwuhlen, und Scharen von 12- und 13jährigen Jungen im fortgeschrittenen Zustand der Verwahrlosung, die sich zwischen den Häuserruinen Ziegelsteinschlachten liefern. Kein Schuß ist zu hören und auch kein noch o entfernter Kanonendonner. Das Schweigen und das Sonnenlicht eines Sommertages hüllen das Drama dieses Skeletts einer Stadt ein, auf der bereits die Ruhe der Etappe liegt. Auf der Terrasse des Hotels Smolensk erzählt uns ein deutscher Offizier von den Kämpfen um die Stadt. Die deutschen Island bekennt sich zu Europa. Von unserem P.B.-Berichterstatter. tW\ M legen IM j; Schalke« Kiel gegfl ir )inge 8" fi* * lein* och' 4 jeu** Thailands Weg zur Wirtschastsfreiheit. Thailand, das Land der Freien nennt sich das alte Kaiserreich Siam, auch bekannt als Land des weißen Elefanten, feit der Zeit, do em nationaler Umsturz die jungen nationalen Kräfte ans Ruder gebracht hat. Unter dem gegenwärtigen Ministerpräsidenten General Luang Bipul hat sich Thailand eine alle Gebiete des Lebens umfassende nationale Organisation geschaffen und den Weg zur Erringung seiner nationalen und wirtschaftlichen Freiheit zielbewußt beschritten. Der Name Thailand ist also mehr als ein Name, er bedeutet ein Programm. Freilich ein Programm, von dessen Erfüllung der junge thailändische Staat noch weit entfernt ist. Zwar war auch das alte Siam schon dem Namen nach ein unabhängiges Land. Aber wie so oft m der Welt hatte es auch hier das allmächtige England — im Wettstreit mit dem damaligen libera- listischen Frankreich — verstanden, das Land mehr und mehr in seine Fesseln zu legen. Gegenüber Frankreich hat sich Thailand inzwischen sein Recht wiedergeholt, wobei Japan als Vermittler und Schiedsrichter auftrat. Bedeutend schwieriger ist die Stellung Thailands gegenüber England. Es ist vor allem die ungünstige geographische Gestalt des Landes, die seine Freiheit beengt. Liegt doch der wirtschaftlich besonders wichtige südliche Teil Siams auf der schmalen Malakka-Halbinsel sehr weit entfernt von dem Kerngebiet des Landes und obendrein eingekeilt zwischen B r i t i s ch - M a - l ai) a und dem mit einem langen schmalen Kusten- ftreifen weit nach Süden bis zur Landenge von Kra hinabreichenden Burma. Dieser burmesische Ausläufer trennt Thailand nicht nur von dem west- liehen Meere, 6em Golf von Pegu, sondern laßt ihm auch nur eine äußerst schmale Sanbuerbinbung nach Süd-Thailand, so daß dieses praktisch fast als eine Exklave angesehen werden muß. Diese ungünstige Grenzziehung ist aber nicht die einzige Fessel für die Selbständigkeitsbestrebungen. England hat es rechtzeitig verstanden, auch diesem Lande seine goldenen Fesseln anzulegen. Der Tikal, die Landeswährung, basiert auf dem Sterling. Das bedeutet Abhängigkeit von London, um so Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags Anzeig en-Preise: Anzeigenteil 7 Rvf» ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvs. ie mm bei 70 mm Zeilenbrerte Nackläüe: Wiederholung Malstaffell Abschlüße Mengenttanel B Platzoorschrift (vorherige Vereinbarung)25 /«meine Berlin, 12. Aug. (DNB.) Bei der Brechung des Widerstandes der im Raum von Um an ernge- schlossenen sowjetischen Kräfte wurden die 6. und 12. Sowjetarmee und das XIII. sowjetische Schutzen- korps völlig vernichtet. Der Oberbefehlshaber der 12. Sowjetarmee, General Pawel Poned- jelin, und der Kommandeur des XIII. Schützenkorps, General Nikolaij Kirillow, gerieten in deutsche Gefangenschaft. General Ponedjelin erklärte, er habe noch am Abend des 6. August einen Funkspruch nach Moskau gegeben, daß er s i ch nicht länger halten könne. Moskau habe ihm daraufhin den Durch- bruch befohlen, der jedoch an dem eisernen Ring der deutschen Truppen gescheitert sei. Der ständige Rückzug der letzten Wochen, so berichtete der General weiter, sei für die sowjetischen Truppen außerordentlich verlustreich gewesen und habe die Stimmung der Soldaten sehr stark demoralisiert. Die deutschen Truppen seien immer schneller gewesen als die sowjetischen. Immer wieder, wenn er gehofft habe, der deutschen Umklammerung entgangen zu sein, seien im Rücken seiner Truppen deutsche Einheiten aufgetaucht, und die Gefahr der Einkesselung habe von neuem bestanden. So habe er unter äußerst verlustreichen Kämpfen den Rückzug seiner Armee durchführen müssen. General Kirillow wies vor allem darauf hm, daß durch den ständigen Rückzug und die rollenden Angriffe der deutschen Luftwaffe für die beiden sowjetischen Armeen unüberwindliche Schwierigkeiten des Nachschubs und der Verpflegung entstanden seien. Die Munitions- und Lebensmittelbestände seien immer geringer geworden, ohne daß von den übergeordneten Kommandostellen Ersatz geschickt worden wäre. Die beiden Generale waren sehr erstaunt, als man ihnen mit- die deutsche Wehrmacht hatte bereits am 16. 7 d e Eh bt Smolensk genommen. Der Sowietmarschall Xi- ticichenko versuchte vergeblich, die ostwärts von Smo- k eingefdjloffenen Bolschewisten aus d°r deut- ,n Umtlammerung zu befreien. Er warf immer ie Divisionen, immer neue Panzergeschwader m den ..pf, aber die deutsche Faust hielt die Emgeschlos- ;n fest und versetzte den Entlastungsheeren Timo- Titos derartige Schläge, daß sie darunter zu- ..menbrachen. Schließlich mußten sich die hlnter- irts Smolensk Eingeschlossenen Der chrmachtbericht darüber ist aller Welt bekannt, iun ist es klar, daß Timoschenko den Verlust die- wichtigsten Stadt vor Moskau schon aus mit irschen Prestigegründen nicht ohne weiteres z - |t':en konnte. Aber was die Engländer aus diesen „ ichologisch erklärlichen, wenn auch °"yebl>chen | brtrengungen Timoschenkos machten, überstieg ■Ls Maß. Am 10. August konnten sich ausländische «-richterstatter, darunter di- großen amerikamlchen Kcchrichtenagenturen, durch den'Augenschein . ikrzeugen, daß das, was die sowie-sch- Barbarei ' k Smolensk übriggelassen hatte, langst m Men der Deutschen war und?ie 8rontJ I In: weiter nach Osten zu verlief. Aber nach am lli'.chen Morgen hatte London d,e Dummdreistig- k zu behaupten, Smolensk noch -m Besitz der Silschewlsten und eine große Schlacht sei westlich toi Smolensk im Gange. Die in Smolensk anwe^em h- ausländischen Berichterstatter haben Churchill !izen selbst dort den Garaus gemacht, wo man aus Nurchill horte, denn sogar die amerikanischen Blat- Ht bringen heute die Wahrheit über Lmolensk. Äie Wahrheit über Smolensk. Kopenhagen, 12. Aug. (Europapreßh D.e r-penhagener Presse bringt einen ausführlichen B si->t des Berliner Vertreters des Skandmavwk T- -tTam Bureau über den Besuch m Srnolenj, teilte, daß sie gerade von der deutschen Dipision gefangengenommen waren, die vor einiger Zeit vorn Moskauer Rundfunk als „vollständig aufge- rieben und vernichtet" gemeldet worden war. Wie schwierig die Lage der von allem Nachschub abgeschnittenen Bolschewisten ist, geht auch aus einem schriftlichen Bericht des Kommandeurs des 66. sowjetischen Armeekorps, Generalmajors Sudakow, hervor, der am 11. 8. bei der Aushebung eines sowjetischen Gefechtsstandes in deutsche Hände fiel. „Seit dem Verlassen der Stalin-Linie", so heißt es in dem Bericht, „befinden sich die Regimenter des Korps in unmittelbarer Feindberührung. In dieser Zeit haben die einzelnen Truppenteile riesige Gewaltmärsche von 40 bis 50 Kilometer am Tage zurücklegen müssen. Infolgedessen sind die Mannschaften völlig erschöpft, etwa 30 v. H. sind ohne Schuhe und 10 v.H. überhaupt ohne Uniform. Die Regimenter besitzen keine Geldoerwaltung. Bisher hat der Personalbestand keinen Sold bekommen. Es sind keine Mittel vorhanden, um das Nötigste heranzuschaffen. Ich bitte über die angeführten Fragen einen Entschluß zu fassen, denn vorher ist das Korps nicht in der Lage, selbständige Gefechtsaufgaben zu lösen." 145 Sowjetpanzcr vernichtet. Berlin, 12. Aug. (DNB.) Im nördlichen Abschnitt.der Djtftfront nahmen deutsche Infante« riften mehrere bis zuletzt feuernde Sowjet-Batterien im Sturm. Die Bolschewisten erlitten dabei schwere blutige Äerluste. An anderen Stellen des gleichen Abschnittes wurden 75 Sowjetpanzer, darunter sieben überschwere, vernichtet. In einem Abschnitt des Südteils der Ostfront wurden 70 sowjetische Panzer vernichtet und 15 sowjetische Flugzeuge abgeschossen. Besonders interessant ist der Wortlaut der Antrittsrede des neuen Reichsverwesers von Island, Sveime B j ö r n s s o n , der srüher isländischer Gesandter in Kopenhagen war. Dieser erklärte u. a.: „Wegen der militärischen Besetzung einer fremden Macht genießen wir zur Zeit nicht die volle Freiheit unserer Handlungen. Wir versuchten und versuchen noch neutral zu sein. Gegen unseren Willen sind jetzt in unserem Lande Truppen einer kriegführenden Macht. Wir haben nicht Waffen zu unserer 23erteibigung geführt. Wir wollen in Frieden mit allen Völkern leben." Besonders herzliche Worte widmete dann der Reichs^ verwefer dem dänischen König, dem dänischen Volk und den anderen nordischen Völkern. Dabei gedachte der Reichsoerweser mit eindringlichen Sätzen des finnischen Volkes, das mit unvergeßlichem Heldenmut feinen Kampf führt. Dann sprach er von dem eindeutigen Wunsch des isländischen Volkes, sich unter der Gruppe der Völker zu Hause zu fühlen, die wahre Volksstaaten sind. Dies hat offenbar seinerzeit anglo-amerikanischen Berichterstattern Anlaß gegeben, die Worte des Reichsverwesers zu einem Bekenntnis für die englische und nordamerikanische Demokratie umzudeuten, was auf einer entstellenden Uebersetzung beruht, denn „Volksrecht" bedeutet im Isländischen nicht Demokratie, sondern viel eher völkische und soziale llen eben. Ben. • m .*)r oeruj, lmPfe ginj «i basj! e'n ®i J ^fergth, n V.'RW ?rg; Dresbnel en dem W j und Lour Es W bis 9 W m alte Stück. 9* lederst^ ig^jberW r-Pokal- uff folgen)! <üer ssiid isländische Zeitungen und Original« beuchte eingetroffen, die deutlich erkennen lassen, rr sehr die Nachrichten der letztenMonate über die E ignisse auf Island durch d i e englische Z n f u r gefärbt worden sind. Zuerst fällt es A: l.M au. daß der Beschluß der isländischen Volksvertre- ", tu n, des Allthing, vom 17. Mai 1941 keinesfalls au eine Loslösung vom skandinavischen Norden hin- zikt. Es wird dort nur eine Kündigung des Bun- bciiertrags von 1918 mit Dänemark ausgesprochen, i, Tv. M wi sie in diesem Vertrage nach dem Ablauf des llg^res 1940 vorgesehen war. Aus dem Beschluß AW., W gelt hervor, daß Island weiter ein Königreich ist, bis zum Ablauf des Vertrages am 1. Dezember 1943 r; 1. (B obir bis Kriegsende. Ein Reichsverweser führt die lech 6:R fiihigsmad)t aus. In dem Beschluß des Allthings 1 iheift es wörtlich: „Eine formelle Lösung des Bänder: 1 Ii ni|?s mit Dänemark und ein endgültiger Beschluß 2:361. übif die zukünftige Verfassung Islands ist nicht Uze tgemaß." Offenbar wollen die Isländer hiermit einen Schlußstrich unter den Freiheitskampf von Osten ftol leiten Generationen setzen und haben dabei den )eutsche M» Nnsch geäußert, die alte republikanische Verfassung en-Laus utf nie vor 1000 Jahren einzuführen. fflnnte Wl ! Uus den isländischen Zeitungen geht hervor, wie ■Ittr man Wert legt auf die weitere ku11u - II[e Verbindung mit dem europä- 1(0en Norden, und wie sehr man die Stel- wgnabme der offiziellen Kreise Skandinaviens bn Freiheitswillen der Isländer begrüßt. So gfceibt die große Tageszeitung Islands „Morgen- »W* am 22. Mai: „Die Stellungnahme der däni- sHn Hauptblätter und des dänischen Ministerpräsi- Kiten Stauning geben uns Isländern Anlaß zur frube, denn gerade dies zeigt, daß in Zukunft ein jttes Einvernehmen zwischen Danen und Iändern herrschen wird, wenn die staatsrecht- Ld? Verbindung endgültig bereinigt ist. Beide Völ- kei werden noch zu Verhandlungen über verschiebe gemeinsame Interessen schreiten. Weder die 3hen noch die anderen Pölker des Nordens brau- äti zu befürchten, daß Island in Zukunft dem ge- Mnsamen Kulturkreis entgleite. Eine solche Ent- frmbung ist unbenkbar wegen der nahen Ver- octlor. Bei einem weiteren Vorstoß britischer Jagdflugzeuge in den Abendstunden gegen die Küste f des besetzten Gebietes schossen deutsche Jäger neun weitere Feindflugzeuge ab. Die Gesamt Verlust e des Feindes betragen damit nach den bisher vorliegenden Meldungen 41 Flugzeuge. Eigene Flugzeugverluste traten nicht ein. Zehn Bomber in der letzten Nacht abgeschoffen. B er lin, 13.Aug. (DNB. Funkspruch.) Britische Bomber flogen in der vergangenen Nacht nach West-, Mittel- und Norddeutschland ein. Eine geringe Zahl von Sprengbomben wurde auf Wohnviertel in Außenbezirken der Reichs- Ha u p t st a d t abgeworfen, ivo einige Tote und Verletzte zu beklagen sind. Rach bisher vorliegenden Meldungen sind zehn der angreifenden Bombenflugzeuge abgefchoffen. Sn seinem Bestreben, den von ihm ernst so ge- liUen und nun so inbrünstig geliebten Bolschewl- |tn eine Entlastung zu bringen, hat Churchill • me Lügenoffensi've um Smolensk unternommen, iic mit ber größten Hartnäckigkeit durchgehalten | toi von Moskau aus naturgemäß krafttg unter» . fet wurde, bis sie nun schmählich zusammenbrach. Eichener Anzeiger . - — zchriftl-iknng und »e^äflsftelk: An -er finnischen Front Schnellboote griffen in der Nacht zu« M, 9/111111(1 hoi einem TlnrÜnft an hip hriHU.. r U 11.August bei einem Vorstoß an die britisch« 13- Augenblicks-ild aus der Schlacht um ilman tr es hie! ni 6 f n rf h o lm verneur Kleine politische Nachrichten SMan a Hloria-Pc Lichts feier III". TP [tle Sp' «mersta; fUhr, in Unser Bild von der arofocn siegreichen Schlacht in der Ukraine zeigt im feindlichen Granatfeuer vor* gehende Panzerkampfwagen und Infanterie. — (---PK.-Roth-Scherl-M.) Oer Wehrmachtbericht. DNV. Aus dem Aührerhauptquartler 12. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Operationen an der O st f r o n f nehmen weiterhin einen glinstlgen Verlauf. Kampfflugzeuge bombardierten In der vergangenen Nacht militärische Anlagen in Moskau und mehrere wichtige Eisenbahnknotenpunkte. 3n Bahnanlagen wurden große Brände und heftig, Explosionen hervorgerufen. flnriinfl heißt co, unter den augenbllck - licken Umständen halte die britische Siegle* Nom, 11. Aug. (Europapreß.) Der nordamevi* kantsche Wbmiral William P r o t t hat in der Neu- yorker Zeitschrift „Foreign Affairs" einen Artikel geschrieben, uuo dem hervorgeht, daß der Admiral den englischen Optimismus über den Ausgang der Schlacht Im Atlantik nicht teilt. Der Kampf fei recyt yart. Auf alle Versuche der Engländer, sich ft Die Ech in gratilii Wirklich, im R5®. Di hlschaftsx Illen, die Ute? i‘el ^Lic Os \ «in me ,'f'Jein S*i8, f Mrilki do fringl, IN Id 'M da i .• 'ir Der p alleir irroii Lj» Whin, "M mei Roosevelts Patrouillen sind Kriegshandlung Oie Meinung eines USA.-Admirats. Ansicht Prattv tänden wir in einer zweiten | > I) ii | C des 1 • n n I P r I 0 n n « 'N Nil III ß Infnh der delitfchen U-Boote f Küste einen durch Zerstörer stark gesicherten Geleitzug an. Trotz schweren Wetters und starker Abwehr stießen sie mitten in das Geleit hinein und versenkten ein bewaffnetes Handelsschiff von 6000 BRT. An der Allantikkusle schoß ein Sperrbrecher der Kriegsmarine ein britisches Kampfflugzeug ab. 3m Atlantik westlich Ladiz vernichtete ei« Fernkampfflugzeug einen Tanker von 8000 BRT. Bei dem Angriff auf die Reede von Suez in der vorletzten Nacht trafen deutsche Kampfflugzeuge zwei große Handelsschiffe schwer. Britische Flugzeuge warfen in der Nacht zum 12. August Bomben in Westdeutschland. An einige« Orten, vor allem in Duisburg, wurden Gebäude zerstört oder beschädigt. Planlose Angriffsversuche sowjetischer Flugzeuge auf Nordostdeutfchland bliebe» ohne jede Wirkung. Oie dritte Phase. Istanbul, 11. August. (Eurovapreß.) $nt „(Eumburpef* schreibt General (Erteilt, im Osten, beginne jetzt die dritte Phase des Krieges. Die: Deutschen hätten für die Eroberung von Witebfk am 11. Juli und zur Besetzung von Smolensk anr 16. Juli im ersten Fall 1 9 Tage gebraucht, um. 500 Kilometer und im zweiten Fall 2 4 Tage, um 600 Kilometer auf unwegsamen Gelände oorr zurücken. Im Sommer 1940 seien für die 700 Kilo, meter von der belgischen Grenze vis zum Atlantik 4 5 Tage auf Asphaltstraßen gebraucht worden« Den Erfolg einer Armee könne man auch immer an den Verlusten des Gegners messen. Man könne onnehnren, daß nach dem Durchbruch durch die Stalinlinie Deutschland die Verbindungs, möge nach rückwärts ausgebaut und jetzt die Möglichkeit Hobe, alle Kräfte heranzuführen, um die Fortsetzung des Feldzuges zu einer Entscheid düng zu führen. Erfolge -er Lustwaffe. Berlin, 12. August. (DNB.) Die Lustwaff« griff auch am Montag zur Unterstützung der Ope- rationen des Heeres mit gutem Erfolg in die Erd« kämpfe eiy. Allein am Nordabschnitt der Ostfront wurden 9 Panzer, 130 Lastkraftwagen und 29 Geschütze der Sowjets zerstört. Kampfflugzeuge unternahmen in der Nacht zum Montag, Angriffe auf wichtigste Verkehrsknotenpunkte der Sowjets. Die großen Straßen und Eisenbahnan« lagen von B r i) a n s k und Dnjepropetrowsk wurden wirkungsvoll mit Bomben beworfen. Ein in der Nähe von Brijansk auf einem Gleis stehen, der Munitionszug flog in die Luft. Der Bahn, Hof U n r t s ch a wurde in Brand gesetzt, die Gleis, anlagen unterbrochen. Dec Kommandeur her --.Poiizel-Division, einer Division her Waffen---, Ii-Gruppenführer General- ieutnant der Polizei Mülverstedt, fiel bei einem Sturmangriff feiner Division in vorderster Linie. Als Offizier der Landeopoiizei stand er beim Nur noch ganz vereinzelt verteidigt er auf finnischem Boden seine letzten Stellungen verzweifelt. Tausende und ober Tausende von sowjetischen Soldaten sind wiederum in den karelischen Wald geflüchtet. hier und da drängen sich ganze Bataillone Der Bolschewisten in einzelnen Erdlöchern zusam- men, bis die finnischen Patrouillen mit ihren schnellen Maschinenpistolen und ihren Sprengladungen erscheinen. Nordöstlich von Ladoga ist die sowjetische Katastrophe noch weit größer. Auch hier haben sich die Finnen bis zum Ladoga-See durch- geschlagen, mehrere sowjetische Divisionen sind ein- gekesselt worden. Es handelt sich mindestens um 50 000, vielleicht auch um 70000 Mann der bolschewistischen (Elitetruppen, die hier eingeschlossen sind, ohne die Möglichkeit zu haben, sich freikämpfen zu können, oder neuen Proviant und weitere Munition zu erhalten. Der Tag 5es großen Zusammenbruches ist nahe. alsbald iM d°! ii dran! jttir fräs >a konnte imteil", nämlich »Schnee- Mg> Wen?". es mt - Aber t i ju kassie toiel wie iimfohrk ßcknbah> fl em bis Sie über. chultet. Auch Im Flottenstützpunkt von I c 11 a wurden zahlreiche Explosionen und Brände hervorgernsen. Die englische Abwehr war sehr stark, konnte die Angreifer aber nicht hindern. nationalsozialistischen Ausbau an verantwortungs- ooUer Stelle. Nach Ueberführiina der Landespolizei in die Wehrmacht stand er zunächst beim Neuauf- bau der Wehrmacht in ihren Reihen. Nach Aus- bildung und Scl)ulung junger Nekruten für die Polizei erhielt er die Führung der ---Polizei- Division. ♦ Der bisher unter Militärverwaltung stehende Teil des früheren polnischen G a l i z i e n wurde unter die Verwaltung des Generalgvmierneuro Dr. F f a n k gestellt. Der Militärbefehlshaber von L e m- berg, General von Roques, übertrug seine Funk- tlonen an den Generalgouverneur. ♦ Wie die Czernowitzer Zeitung „Bukowina" be- richtet, ist ein Teil der Stadt K I f ch i n e w als Ghetto abgesondert worden, wo sich die nach .hem Abzüge der Bolschewisten zurückgebliebenen Juden aufhalten müssen Ein Verlassen des Ghetto ohne Bewilligung der Militärbehörden ist nicht gestattet. Der Führer empfing am Dienstag im Führerhauptquartier in Anwesenheit bfo Reichsaußen- Ministers von Ribbentrop denn us Berlin scheidenden bisherigen spanischen Botschafter Espinosa de los Monteros zum Abschiedsbesuch. Zu einem eindrucksvollen Bekenntnis der Verbundenheit Finnlands und Deutschlands gestaltete sich ein Empfang, den die Nordische Verblndungs- stelle für den finnischen Gesandten Professor K i v I- m n k i veranstaltete Indem er der hervorragenden Leistungen her finnischen Soldaten wie des ganzen finnischen Volkes im Kamps gegen den Boischewia- mus gedachte, würdigte Präsident Dr. Dräger die Verdienste, die sich Gesandter Kivlmäki als Lehrer der akademischen Jugend, als Staatsmann und jetzt rung es für angebracht, den Gouverneursposten mit einem ZIoilbeamten zu besetzen. Weiter heißt es, daß auch in anderen britischen Besitzungen, die als Stützpunkt an die USA. verpachtet worden seien, keine Militärpersonen einen Gouverneurs- posten innehätten. Da am den Bermudas britische und nordamerikanische Truppen anwesend seien, ß>i । das Pröble.....ei Ow1 bett hls durch einen Zivilgouverneur vereinfacht. — Aus diesen Andeutungen kann man entnehmen, daß der militärische Oberbefehl in den genannten Kolonien offenbar von nordamerikanlscher Seite ausgeübt werden soll. ® „Asama Maru" wieder auf dem Wege nach Japan. Tokio, 12. Aua. (Europapreß.) Der japanische Passagierdampfer „Asama Marn" habe San Franzisko nicht angelaufen und befinde sich bereits wieder a uf dem Rückwege n a ch Japan, erklärte der Sprecher des japanischen Außenamtes. Als OJrunb für das Abdrehen des japanischen Schiffes wird angegeben, daß die USA. noch immer keine Mitteilung über die Behandlung der Landungen der japanischen Schisse gemacht haben. Dadurch bleibe die Lage der japanischen Schisfahrt nach den Vereinigten Staaten weiter unklar. Die „Asama Maru" hätte eine Anzahl norbamcrl- konischer und eurvpäilcher Passa^iexe «>n Bord, die nun nach Japan zurückkommen. USA.-Sendungen nach Wladiwostok berühren Japan. Tokio, 12. Ang. (Europapreß.) Der Sprecher des japanifchen Außepamtes erklärte der Presse, daß nordamerikanische Rüftungomateriallieferungen für die Sowjetunion über Wladiwostok nicht ohne R ü ck w i r k n n g e n auf Jovan bleiben könnten. Ob die nordamerikantschen Lieferungen dabei auf USA.-Schiffen oder auf sowjettschen Schiffen erfolgten, spiele dabei keine Rolle. Am II.Ailglifi griffen deutsche Kampfflugzeuge Einheiten her Sowjetflotte Im Finnischen M e e r b u | e n an. Im Tiefflug wurde ein sow- etlscher Zerstörer mit Bomben und Bordwaffen chwer beschädigt. Ein sowjetisches Unterseeboot und ein Vorswiienboot erhielten gleichfalls durch Bombentreffer schwere Beschödigimgen. * Deutsche Kampfflugzeuge versenkten am 10. R. I m Hasen non Otschakow, (Schwarzes Meer) drei kleine Transporter von zusammen etwa 2.300 BRT. und einen Schlepper von 1000 BRT. Ein größeres Frachtschiff wurde schwer beschädigt. * Der Italienische Wehrmachtberlcht vom Dienstag meldet aus N o r d a f r i k a lebhafte Artillerietätig, feil an der Tobruk-Front. Flugzeuge der Achse bombardierten die Militär- uuo Hafenanlagen von To- i">lk und verursachten Brände und Explosionen. Bei Sidl el Barani wurden britische Zeltlager mit Ma- chinengewehrseuer belegt. * In der Nacht zum Dienstag führte die italienische Luftwaffe wiederum einen heftigen Angriff aus Flugzeug- und Flottenftützonnkte der Insel Malta durch. In fortlaufenden Wellen wurde 6er Flug- 'iatz von Miccaba von einem Bombenhagel über. als diplomatischer Vertreter für die Zukunft seines Volkes,und für eine vertiefte finnisch-deutsche Ge- meinschaftsarbeit erworben hat. * In Hsingking gab her chinesische Botschafter Lien Pu zur Feier der Anerkennung der Nankina-Re- gierung durch die Achsenmächte einen Empfang. Unter den Gästen befanden sich Dr. Waaner, her heutsche Gesandte, und der japanische Botjchgfts- rat in Hsingking. * In außerordentlicher Mission hat die japanische Regierung Matsumya als Botschafter für Indochina bestimmt. Er ist mit der Kontrolle der konsularischen Angelegenheiten Japans in Indochina beauftragt. Ferner ist ihm die Prüfung der durch die Stationierung japanischer Truppen in Jndo- china gestellten Aufgaben übertragen worden. * 3n Rio de Janeiro dauern die Festlichkeiten zu Ohsen der portugiesischen Freundschoftsmission fort. Die brasilianische Regierung hat den portugiesischen Staatvchef zum General des brasilianischen Heeres ernannt und der Freundschaftswisfion einen Ehren- äbel als Geschenk für Eormona überreicht. Der portugiesische Ministerpräsident Dr. Oliveira Sala- Zar wurde zum Ehrendoktor der Universität Rio de Janeiro gewählt. • Der frühere Vizekönig von Indien, Lord Wil« lingdon, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Willmgdon ist in früheren Jahren Gouverneur von Bombay unb Madras sowie Generalaouverneur von Kanada gewesen. 19.31 übernahm er pen Posten des Vizekönigs von Indien, den er bis 19.36 inne- hotte. Der Name Lord Willingdon ist auch mit her britischen Wirtschafts, und Propagandamission verknüpft, die im Winter 1940/41 mit völlig negati- vern Erfolg die südamerlkanischen Staaten bereiste. Das australische Kabinett hat beschlossen, ein Kabinettsmitglied nach Landon zu senden Wahr- cheinlich wird Ministerpräsident Menziers sich selbst wieder auf die Reise begeben. Der Premier er- klärte, daß „der australische Kriegseinsatz auch weiterhin von Australien aus geleitet werden würde. * 170 Bonne unb größere Standorte der HI. ver- ügen bereits über einen eigenen Veranstal - tungsring, in d-m rund 250 000 Jungen unb Mädel als feste Besucher von Theater, Konzert, Dichterlesung und Vortrag erfaßt find. Als Durch- chnittsstarke ergibt fid) die Teilnehmerzahl von rund 1400 Jungen und Mädel. * Seit Ende Mal sind wieder die S p i e l f ch a r e n d e r 5) i t k e r - I u g e K d in verstärktem Umfange zur Truppenbetreuung eingesetzt. Rod) vor Begiün des Sowjet-Feldzuges waren sechs Spielsd-aren und Chöre ^der Hitler-Jugend bei unseren Truppen im Osten, iveitdem findet ein regelmäßiger Einsatz non durchschnittlich sechs Spieleinheiten je Monat auch in den besetzten Gebieten in West- und Nord- europa statt. t>nnptld)d|tlclter: Dr. Rvlcbrli'f) Wilhelm Laime. Stellvertreter bei j auDt|d)d|Ueltert: drnft Whnnfdjcln. irrerantmurtltä, für Poltttt und k^iibcr: Dr. ^r. SD. Lauste: für dal Feuilleton: Dr. Hanl 2I)yrtot. dv'irl.), t. Dr. Nr. SU. Lauste; für Stabt (iih-ften, Pravlnz, Wirt- Idjnh unb Sport: Ernst Blumschetn. Druck und Nerlaa: Brttlstsche Unhiet|lfdt5bni(ferei M. Lauste ft. Jerifl|]>- yörte üverwiegend chinesischen Besitzern, die selbst- verständlich mit Ihrer Erzeugung ebenfalls auf die englische Zlnnhlitte In Penang angewiesen waren unb ihre Zinnerze nach dort lieferten. Bei Roh- flumml waren die Betttzverhältnlsse ^roar etwas günstiger insofern, als ole Ehinesen hier etwa 60 ö.ä. bei ®ummiplcintafltn Im Bififc haben, Der Rest gehört zum größten Teile wiederum englischen Eigentümern. Im Besitz von Thailändern selbst ist nur ein verschwindend geringer Teil her gesamten Erzeugung dieser beiden wichtigen Aiisfuhrrohltoffe. Allerdings haben sich die Verhältnisse in der letzten Zeit bereits etwas gewandelt. Die Regierung suchte durch staatliche Beihilfen hie Erschließung von Zinn- Vorkommen in M 111 e 11 h a I l a n d zu fördern und begünstigte darüber hinaus auch den Erwerb von Zinngruben unb Kautschukplantagen durch Japan Ja p a n i f ch e K v n z e r n e haben In der letzten Zeit Konzessionen In Südthalland erworben und dort Niederlassungen begrüichet. In der Hauptstadt non Südthailand, SIngvra, besteht seit einiger Zeit auch ein japanisches Konsulat. Bor allem aber suchte man die Abhängigkeit van Großbritannien dadurch zu,vermindern, daß man mehr und mehr die Ausfuhr von Zinnerzen und Rohkauischuk über Bangkok zu lenken suchte. Zu diesem Zweck mürbe ein Vorzugstarif für Zinnerze nach Bangkok eingesührt. Die Küstendienste ebenso wie die Flugverbindung mit Bangkok wurden ausgebaut, olles au dem Zweck, die Werbinhunfl mit Südthailand fester zu gestalten. Diese Entwicklung ist besonders Im Kriege stark gefördert morden. Die Zlnnverschlf fang über Bangkok stieg Im Kriege sprunghaft, und die Verschiffung über Penang ging entsprechend zurück. Diese Entwicklung mar selbstverständlich nur dadurch möglich, daß Thailand in Jovan einen Abnehmer für Zinn und Rohgummi gefunden hat, her umgekehrt imstande ist, Thailand die von diesem henöttgten Indnslrlewaren zu liefern. Für das erste Halbjahr 1941 wird her Anteil Japan» an her Gesamteinfuhr Talland« auf 40 v. H. geschätzt, während er hi 'früheren Jahren zwischen 10 unb 26 v H. lag. Der Anteil Japans an der Ausfuhr Thailands wurde für die gleiche Zeit auf etwa 80 v H. geschätzt. Besonders interessant sind hier hie Gummlverfchiisungen. Die Gummi auofuhr über Bangkok, hie früher nur etwa 3Ve v. H. der Gesamt- onofnhr betragen hatte, erreichte Im letzten Jahr (April 1940 bis März 1941) bereits 20 v. H. und Im Juli 1941 sogar ungefähr 60 v. H. Diese starke 'Ausdehnung des Handels mit Japan war allerdings nur möglich durch die Gewährung eines Kredites non 10 Millionen Tikal an Japan zum Einkauf von tu Händischen Produkten. Ohne dieses Kreditabkommen hätte die Penelnfrlerung für hie auf dem Sterling basierende Tlkalwührnng schwerste Störungen znr Folge gehabt. Diese" Kredltai>kam- men Ist daher ebenso wie die Anerkennlmg Man- dsd)iiknos burd) hie thailändische Regierung ein Bewein für die Entschlossenheit Thailands, fld) bei japanischen Neuordnung de>> ailatischen Raumes anzuschließen Duft dieser 0 ntßhtnß nicht leicht dnrch znjilhren lll, haben hie obigen Darlegungen gezeigt, denn England ist zweifellos nicht gewillt, seine 'Machipofitlomtn in Thailand leichten Kaufes auf- -ügsvrn v. a Thailands Politik. Tokio, 12. Ang. (Europapreß.) „Tokio Richt Wid)i" berichtet ans Bangkok über eine Sondersitzung des thailändischen Kabinetts, In her die Regierung Maßnahmen im Interesse her A n s i e ch t - e r h a 11 u n g der 91 e u t r a 111 ä t beschloß, u. a auch eine Kontrolle des Verkehrs über die Grenzen , unb heu Einsatz von Truppen auf wichtigen Stütz- punften. Prinz Wanwei, Mitglied her thaliändi- ' Ilten Waffenstillstanbskmnmission in Tokio, erklärte: „Die Internationale Lage 1,1 Immer sehr veränderlich, aber Id) Hebe den Frieden. Japan Ist Füh- ruiiflemadlt Im Fernen Osten, und alle Asiaten arbeiten aus politischem, kulturellem, wlrtsciiastihhem ' unb jedem anderen (Betitel m 11 Japan z u s a in • m e n." „Thailand sühtt sich n I d> t I m g a rIng - ft • ii b e b r o I) t durch die Anwesenheit sapantscher Truppen In Franzüslsch-Indochlna", erklär^ her thailändische Vsze-Außenminlster Rai Direk (R)ana- i nama. Thailand glautie, bafi „Jovan al > Verbündeter Thailand» von wahrhaft srenichfchafttlchen Gesüh. I (in blfiilt* fil Del thallänvlsche Monsul m Inga pur trat den engllsd-en Behauptungen entgegen, daß ' Japan bestimmte Forderungen an Thailand gestellt habe. Der Konsul sagte, daß reine Macht Irgendwelche militärischen Ansprüche an Thailand ange- weldet habe, 1 rnppenbewegnngen außerhalb her : thaUänhl|d)en Grenze beunruhigten Me thailändische Äegki ung nicht Ülbtvaiiöcrutifl der^apancrausSinstapurundMalaya. 3 oflo, l?. Anantt. (Europapreß.) Als weiteres 1 Anzeiäien dafür, daß die Spannungen Im ,Üh- 1 pazifischen Raum noch keineswegs überwunden find, wird die stetig anhaltende Abwanderung japanisdier ' iaateanml)ü laei mi . Nigapm unb Dlnlaija «inne,eben 0Ine Grupve Japaner traf am Samstag I "> B.....|tot ein, unb eine n i Iten größer« lln ....... Japaner wirb um 13. August In Bangkok erwartet, i iwpflege A (frfaljn | i @e,präi | I Frau 6 gegen die U-Boote zu schützen, hätte die Achse nur mit einem Wed) el ihrer Taktik geantwortet. 91 ad) ft. Der tzt, die M | ebenfalls persönlich, wenn auch nur oberflächlich. Palliativ-Cream Erhältlich in Apotheken und Drogerien zu JC 1.10, 0.55 und 0.30 W ■ wl*!1 H ELASTOCORN am bis Neue Tarifordnungen im Wirtschaftsgebiet Hessen. leistet Palliativ-Cream gute Dienste PALLIATIV-CREAM hilft! Ümmfahrgast und warf sich sichtlich in die Brust. — Tz, tz, tz!", machte die Schaffnerin hochachtungs- und dann entspann sich ein Gespräch über die Sprechstunde des Kreisleiters. ie Sprechstunde des Kreisleiters findet nerstag, 14. 8. 41, nachmittags von 15 jUUHr, in Gießen statt. Mich ftir; ^deutsche & Verdunkelungszeit 13. August von 20.53 bis 5.56 Uhr. Prosessoi- Erik, mit dem er in fortgesetzter Fühlung steht, ist der gleichey Ansicht wie er. Aber der Ingenieur hat sich mit der einen Autorität nicht zufrieden gegeben. Er hat sich auf den Hosenboden gesetzt und gebüffelt, hat die Kompendien uizd Grundrisse der Brennstoffchemie durchge- wälzt und eine ganze Bibliothek von Spezialwerken gelesen. Und immer klarer hat sich ein Bild herausgearbeitet, das zu verwirklichen nun sein Ziel ist. Wird nicht auch bei der Verbrennung, die stund- lich und sekundlich im menschlichen Körper stattfindet, ebenfalls Kohle an Sauerstoff gebunden und in Form von Kohlensäure ausgeatmet? Nun also! Um diese giftige Kohlensäure, die sich schon immer aus den Lungen der Matrosen bei jeder Unterwasserfahrt bildet, unschädlich zu machen, gibt es längst ein in der Praxis vorzüglich bewährtes Mittel: Kaliumhydropid. Hoffentlich hat nicht Nissen Dominik den alten, angebahnten Weg verlassen und ist zu den gleichen Ueberlegungen gekommen! Es wäre Lietzendorf nichts unangenehmer, als wenn seine Erfindung mit* der anderen kollidieren könnte. Nicht bloß wegen der zu erwartenden Streitereien. Sondern — tr mochte nicht in den Verdacht kommen, als sei an seinem Schaffen auch nur ein Teilchen, das fremdes geistiges Eigentum ist. Das ist er sich selber schuldig. Und das ist er auch Nissen Dominik schuldig, demgegenüber er doch irgendwie ein schlechtes Gewissen hat. Gewiß, er hat sein Arbeitsverhältnis anständig und ordentlich gekündigt, wie das seine Pflicht war, und er hat bis zum letzten Augenblick auf der Do- minik Werft seinen Posten ausgefüllt, wie fidi das für ihn gehörte. Trotzdem! Er wird ein häßliches .Gefühl des Unbehagens nicht los. Und wenn es nur darum ist, daß er zu Mattheus Lind gehen und damit das Mißtrauen Friedrich Dominiks gegen ihn bestätigen wird. Das ist natürlich Unsinn! Die Zusammenarbeit mit dem alten Herrn war auf die Dauer unerträglich, und jede andere Werft ist genau so Konkurrent wie die Norddeutsche. Trotzdem! Trotzdem! (Fortsetzung folgt.) einen besonderen Nevers unterschrieben. Darin ist von Werkspionage, von Gefängnis- und Zuchthausstrafen die Rede. Lietzendorf hat sich also gesichert. Seine Leute arbeiten mit Lust unb Liebe. Bei solch einer Aufgabe gibt heute jeder in Deutschlaild sein Bestes. Außerdem werden sie anständig bezahlt. Und vor allem —! Den Schlossern, die ja alle Fachleute sind, imponiert ihr neuer Chef. Die ftoiv struktionszeichnungen sind mit äußerster Genauigkeit gemacht. Da fehlt an keinem Bohrloch die Tiefenangabe, bei keiner Schraube die Größe und Form, bei keinem Blech die Beschreibung von Härte und Material. Kein Mensch hat es Lietzendorf angesehen, daß so viel in ihm steckt. Da paart sich ein ungewöhnlich großes Wissen mit einer Arbeitskraft und Erfindungsgabe, wie man sie nur bei ganz seltenen Köpfen findet. Und er ist hinterher. Er ist morgens der erste in der Werkstatt. Und abends, wenn alle Leute fort sind, schuftet er allein noch stundenlang. Hauptsache ist, daß er zum Frühjahr fertig wird. Länger wartet ßinb auf keinen Fall. Es hat so schon schwer genug gehalten, diese paar Monate heraus- $ Glüc?licherweise haben alle Berechilungen und Konstruktionen sich bisher als zuverlässig und einwandfrei erwiesen. Zur Verwendung kommt eine schnellaufende Die- selmaschine, die nur insofern von anderen Motoren dieser Art abweicht, als zur Ersparung von totem Gewicht an Stelle von schweren Metallen zum größ- ten Teil Duralumin Anwendung gefunden hat. Duralumin ist sehr leicht. Es besteht im wesent- sichen aus Aluminium, dem durch Zusatz von kleinen Prozentteilen Magnesium, Kupfer unb Mangan große Festigkeit und hohe Zähigkeit verliehen ist. Es besitzt überdies Widerstandsfähigkeit gegen verdünnte Säuren und Witterungseinflüsse, ist also das idealste Baumittel für den geplanten Zweck. Der Dieselmotor steht längst bereit. Und nun kommt es eben darauf an, ihn mit Zusatzappara- turen zu versehen, mit deren Hilfe er auch unter Wasser laufen kann. Lietzendorf sieht seinen Weg ganz klar vor sich. w. tpQnhe. unb Die Dominiks. Roman von Hellmuth M. Böttcher. das bewährte Hausmittel bei: Hautaussch lägen, Verbrennungen Ätzwunden, Wundgehen, bei rauher, rissiger Haut und ähnl. Hautschäden Auch in der Säuglingspflege Kochi. '• An eini töebäubi versuche llanb b .‘«llll "tato u* 'n Don ,$Ptrtb Master & Nanking en EmM . Waynt! che BoM , Lord M'l' iren gE Mernes X* ist offlZ Janhan# völlig < aalen be^ Kein Frischobst-Verkauf durch den Erzeuger an den Verbraucher Eine erneute Aufklärung und Warnung. verpflege, das die Schafsnerin mit einigen eige- l Erfahrungen würzen konnte. Natürlich wurde i Gespräch durch die dienstlichen Obliegenheiten Frau Schaffnerin hin und wieder unterbrochen, r es hielt an, bis der Stammfahrgast ausstieg, t die Schaffnerin rief dem Vater noch-nach: „Na, In gratilier' ich auch schön!" sZirklich, manchmal ist das Straßenbahnfahren t recht unterhaltsam. Man erfährt allerhand [ei. Zum Beispiel über Kinderpflege. H. T. Vornotizen. Tageskalender für Mittwoch. 'Meß.) ° LMm. Krieges. \ von ®jl' Smolenfi gebrauch 24 Ti,, Gelände« die 700 ft zum W mcht öo auch j ■ Man löJ ch butdj 3 1 i n b u n j 1 unb jetzig ihren, uid (Enteil fe. )ie LusM ung bcr g in die 6 schnitt aftwagen MpfslUW >tag, Slngn punkte 6t Eisenbah opetroy! iemorfen. Gleis s infl der« jen m > worden. i -stlichkeM ;tsmifP?"£ portugiepl* Nische» W einen berreicht^ Weiras' msität^ & A äWt flS 6 (frei*. ifaft «"ti rhen 6er ) 3 Schneider die schön verlaufene Versammlung, zu deren gutem Gelingen auch Küche uni> Keller des Kameraden Ruhl ihr Teil betrugen. Gießener Schlachtviehmarkt. Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtoieh-Verteilungsmarkt) in der Viehoer- sleigerungshalle Rhein Main kosteten Ochsen Sie ruft ihn an. Hat Glück. Wernst verspricht ihr, fi rt zu kommen. . . Inb bann sitzt ihr der Mann mit dem schar cu, k-hlen Juriftengesicht gegenüber, sehr verbindlich, st > ein wenig lächelnd — eiskalt. Es ist ein anderes Verhandeln als mit todjneiöer. W sichtig, fast ängstlich setzt Martha ihre Worte^ schrickt vor jeder Pause, die sich m das Gespräch I hingt. Nernst scheint sich zu interessieren. Uber da ist noch eine Frage, eine rem lurrstische. „Ihr Vermögen, gnädige Frau, /wird doch von 8>ren allein verwaltet?" firau Lind weiß nicht gleich, woraus der Bank- - ^Fortsetzung. «Nachdruck verboten.» $!e,M tb die Baltische Bank auch so ängstlich sein muß Urrtr ™ Schneider? Den Direktor, Herrn Wernst kennt ,22 Ist ebenfalls persönlich, wenn auch nur oberflächlich, ln IfCnl 3/ llaulconservierungsmiHd einer geregelten Beschäftigung nachzugehen, trieb sich die Angeklagte herum. Sie hatte es in der letzten Zeit in einer Reihe von Fällen durch allerlei Erzählungen und Vorspiegelungen verstanden, bei Familien Unterkunft und Verpflegung zu erhalten. Sie wollte sich dann erkenntlich zeigen und bot ihre Dienste an. Dabei spürte sie jedoch alles für sie Brauchbare auf und entwendete Kleider, Wäschestücke ufw., ferner Geldbeträge von 7, 6 und 20 RM. In einem Falle versprach sie, Kaffee und Kleiderstoff zu beschaffen und ließ sich zu diesem Zwecke 20 RM. und die Kleiderkarte aushän- digen! sie lieferte aber nicht die versprochene Ware, ebensowenig gab sie das Geld und die Kleiderkarte zurück Eine Reihe weiterer Straftaten, deren sie beschuldigt war, konnte ihr nicht einwandfrei nachgewiesen werden. Die Angeklagte wurde wegen Rückfallsdiebstahls in vier Fällen und wegen Rückfallsbetrugs in drei Fällen zu einer Gesamtzuchthausstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten und zu einer Geldstrafe von 200 RM. verurteilt. Die Geldstrafe gilt durch die Untersuchungshaft als verbüßt. Die bürgerlichen Ehrenrechte wurden der Angeklagten für die Dauer von drei Jahren aberkannt. Das Gericht betonte in der Urteilsbegründung, die Vorstrafen hätten auf die Angeklagte keinen Eindruck gemacht, jetzt müsse ihr gezeigt werden, daß es so nicht weitergehe. Die Angeklagte sei in so unverschämter Weise vorgegangen, und habe sich so gemein verhalten, daß ihr mildernde Umstände versagt werden müßten. Aus -er engeren Heimat. Vorbereitungen zum Grünberger Gallusmarkt. '+ Grünberg, 12. August. Der Gallusmarkt- Ausschuß hielt im Rathaussaal unter dem Vorsitz von Schreinermeister Gehringer eine Sitzung ab. Man war einmütig der Meinung, ähnlich wie im vorigen Jahre den Gallus markt wiederum abzuhalten, und zwar soll der Viehmarkt auf der Lehmkaute, dagegen der Krämermarkt und der Juxplatz auf der Käswiese,' dem allbekannten Gallus- marktplatz stattfinden. Wie Bürgermeister König mitteilen konnte, sind von den Schaustellern und fahrenden Kaufleuten schon Bestellungen auf Platz- zuweisung für den Markt eingegangen. Da im vorigen Jahre die von der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" vorbereiteten „Bunten Großveranstaltungen" in der Turnhalle sich eines guten Erfolges erfreuten, soll versucht werden, auch dieses Jahr ähnliche Veranstaltungen durchzuführen. Auch mit den im Felde stehenden Grünbergern soll in Verbindung getreten werden. Sie sollen ähnlich wie im Vorjahre einen Gruß aus der Heimat erhalten mit der Bitte, Antwort zu geben, wie sie die Gal- lusmarktage in der Ferne verbracht haben. Im Vorjahr gingen auf diesen Heimatgruß über 60 Antwortschreiben ein. Sie werden zu einem Bande vereinigt und kommen ins Archiv und sollen späteren Geschlechtern die Erinnerung an Deutschlands große Zeit vermitteln. Bezirkssparkaffe Alsfeld. <£ Alsfeld, 11. August. Am Samstag fand die diesjährige Mitgliederversammlung der B e - z i r k s f p a r k a f s e A l s f e l d zur Entgegennahme des Geschäftsberichts und der Jahresrechnung vom Geschäftsjghr 1940 unter dem Vorsitz des stellv. Leiters der Kasse, Bürgermeister Dr. V ö l s i n g, statt. Es waren zahlreiche Vertreter der Mitgliedsgemeinden erschienen. Nach Feststellung der erforderlichen Formalitäten gab der stellv. Sparkassenleiter einen allgemeinen Ueberblick über die wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse in Bezug auf die Sparkasse. Die Entwicklung könne auch im zweiten Kriegsjahr in jeder Beziehung als sehr günstig bezeichnet werden. Die Einlagen und die Bilanzsumme seien auch im Jahre 1940 weiter erheblich gestiegen. Hierin komme das Vertrauen der deutschen Sparer zu unserer Staatsführung zum Audsruck. Mit großer Freude und Stolz erfülle uns der beispiellose Siegeszug der deutschen Heere auf allen Kriegsschauplätzen, und er gebe uns die feste Zuversicht, daß der unüberwindliche Heldenmut des deutschen Soldaten den deutschen Endsieg erringen werde. Nicht minder fest sei unser Vertrauen zur deutschen Wirtschafts- und Finanzpolitik. Er könne mit Stolz feststellen, daß die Sparer der Bezirkssparkasse Alsfeld dieser auch im abgelaufenen Geschäftsjahr vollstes Vertrauen entgegengebracht haben, und er gab der Hoffnung Ausdruck, daß dies auch in Zukunft weiter so bleiben möge. Jnnenrevisor M ade s'gab hierauf auf Grund des Geschäftsberichts eine Darstellung der Entwicklung der hauptsächlichsten Geschäftsgebiete der Kasse im Jahre 1940, wobei er zugleich einen einstweiligen Ueberblick über die voraussichtliche Entwicklung des Geschäftsjahres 1941 gab, die ebenfalls recht günstig verläuft. Der Bestand der Spareinlagen betrug: Ende des Jahres 1939: 9 398 931,— RM., Ende des Jahres 1940: 11 860 330,— RM. und beträgt am 31. 7. 1941: 13 500 000,— RM. Mithin beträgt der Zugang in 1940: einschließlich Zinsgutschriften 2 461 3 9 9,— R M. In den ersten 7 Monaten des Jahres 1941 betrug der Zugang ohne Zinsgutschriften 1 6 4 0 0 0 0,— RM. Der Reingewinn für das Geschäftsjahr 1940 beträgt nach reichlichen Abschreibungen 4 0 53 1,30 R M., der in voller Höhe der gesetzlichen Sicherheitsrücklage zugewiesen wurde. Das Kleinspar- wesen wurde auch weiterhin gefördert. Die Leerung der Sparuhren und Heimsparbüchsen ergab den Betrag von 4 487,— RM. In 63 Schulsparkassen wurden 18 761,— RM. gespart. Die Zahl der ausgegeben Sparkassenbücher betrug Ende 1940 14 679 und ergab einen Zuwachs von 1083 Stück im Jahre 1940. Die Mitgliederversammlung nahm den Geschäftsbericht sowie die Jahresrechnung mit Zustimmung entgegen. Der Sparkassenleiter machte hierauf noch verschiedene Mitteilungen über allgemeine Sparkassenangelegenheiten, insbesondere über die im letzten Jahre erfolgten Zusammenlegungen mehrerer Bezirkssparkassen in Hessen zu Kreissparkassen. Jnnenrevisor M a d e s sprach den Gefolgschaftsmitgliedern den Dank der Verwaltung aus für ihre im abgelaufenen Geschäftsjahr bewiesene Arbeitsfreudigkeit und für ihre unter den erschwerten Kriegsverhältnissen geleistete Mitarbeit. Der Vorsitzende schloß dann die Versammlung mit dem Treuegelöbnis an den Führer. unkelt zu /Ni Volt 0,04 SJa pere ausgerüstet sind. ; Del Die Ausführungsbestimmungen, deren wichtigste Punkte wir vorstehend erläuterten, treten bereit; s'llosen »tungsl seit ZU- Da toi(en)a »teilen »e W< Un |gt dc Rotbewinkelte Krafträder müssen bekanntlich 1. April d. I. ebenfalls mit einer der amtlich gelassenen Tarnvorrichtungen ausgerüstet sein, hierfür meist die an Stelle der Glasscheibe in I je Erne | Wieher I |je Behel Jbielebnt iwjaijo I «meint i Ugegen! ähnliche Zeichen müssen nunmehr in ihrer He feit soweit herabgesetzt werden, daß die Lichtqu bei Dunkelheit und klarer Sicht bis zu einer Für Krafträder mit Tretkurbeln, soweit dch Höchstgeschwindigkeit 30 km/h nicht übersteigt, J nügt die Verdunkelung des Scheinwerfers, wie nun für Fahrräder gesetzlich vorgeschrieben j am 15. August 1941 in Kraft. Die ZeitverhältiH erfordern, daß alle Kraftfahrer, Radfahrer usw. toi nunmehr klar gegebenen Vorschriften restlos iitri im Hinblick auf die Luftschutzbereitschaft des gaw zen Volkes genau und willig erfüllen. »gehen OReroii mibe Pol Slchl dem W es st flietr zteA ° Ehi näm Wei in den mar W jjk, dii j genl IW kn un Mn einen lüjlifft tonnen iberunf eenglif to nicht der all jprodje' Die Boi |u|e ®i M deut IIS" ft Line 1 Im Reichsgesetzblatt I Nr. 84 vom 31. 7. 1941 sind nunmehr die am 15. August 1941 in Kraft tretenden Ausführungsbestimmungen zum § 18 der 8. Durchführungs-Verordnung zum Luftschutzgesetz erschienen. Sie befassen sich mit der Beleuchtung der Fahrzeuge und verdienen die besondere Beachtung der Oeffentlichkeit, vor allem der Kraftfahrer. Die Hauptscheinwerfer aller Kraftfahrzeuge müssen, sofern sie jetzt nicht mit den bereits weit verbreiteten Tarneinsätzen ausgerüstet sind, durch Kappen oder schwarzen Anstrich der Glasscheibe lichtdicht so abgedeckt werden, daß nur ein waagerechter 5 bis 8 cm breiter und 1 cm hoher Schlitz in der Mitte der Glasscheibe Licht austreten läßt. Das war bisher schon vorgeschrieben, doch nun verlangt das Gesetz, daß die Abdeckklappen so ausgeführt sein müssen, daß die vorgeschriebenen Abmessungen der Lichtaustrittsöffnung nicht durch Verziehen oder Einreißen verändert werden können. Der Lichtschlitz der Kappen ist also zweckmäßig durch einen formfesten Rahmen einzufassen. In allen rotbewinkelten Kraftfahrzeugen, die mit einem Tarnscheinwerfer ausgerüstet sind, müssen die Glühlampen für Fern- und Abblendlicht aus den Hauptscheinwerfern entfernt werden. Damit hört der Mißbrauch auf, daß die Fahrer den Tarnscheinwerfer gleichzeitig mit dem Abblend- oder Fernlicht der Hauptscheinwerfer benützen, um bessere Sicht zu haben. Kraftfahrzeuge, deren Hauptscheinwerfer mit der Tarnvorrichtung, Bauart Bosch (Tarneinsätzen) ausgerüstet sind, werden von diesem Teil der neuen Vorschrift nicht berührt, da bei ihnen die Bedingungen für einwandfreie Verdunkelung zwangsläufig erfüllt sind. Bei Kraftfahrzeugen unter 6 km/h Höchstgeschwindigkeit, selbstfahrenden Arbeitsmaschinen unter 20 km/h Höchstgeschwindigkeit, elektrisch angetriebenen Kraftfahrzeugen und Krankenfahrftühlen, für die bekanntlich fein Zwang besteht, Tarnscheinwerfer oder Tarneinsätze zu führen, muß die Zuleitung zum Fernlich abgeklemmt und an das Abblendlicht gelegt werden. Alle übrigen Scheinwerfer (z. B. Breitstrahler, Sucher, Rückscheinwerfer usw.) müssen bei allen Kraftfahrzeugen durch Entfernen der Glühlampen außer Betrieb gesetzt werden. Zur Vermeidung von Kurzschlüssen empfiehlt es sich, in jedem Falle vor dem Entfernen der Glühlampen die Sicherungen zu entfernen oder die Zuleitungen abzu- klemmen und zu isolieren. Da die Fassungsteller nach Entfeknen der Glühlampen feinen festen Halt mehr haben, sind sie entweder ebenfalls herauszunehmen oder an Stelle des Glühlampensockels mit einem Holzpfropfen zu versehen, durch den sie mit der im Scheinwerfer eingebauten Kontaftfeder festgespannt werden fönnen. Wer Bedenfen hat, daß er die empfindlichen Glühlampen und Scheinwerferspiegel beschädigen könnte, wendet sich zur Vornahme dieser Arbeiten am besten an die Fachwerkstätten. wagen ist in gleicher Weise zu verdunkeln wie ti Begrenzungslampen und Schlußlichter von Kro> fahrzeugen. Die Ausführungsbestimmungen enthalten am) genaue Vorschriften für die Verdunkelung der Str- tzenbahnen. Ab 15. August gültig! Neue Vorschriften für die Verdunkelung von Fahrzeugen Fahrradlampen müssen ebenfalls lichtdicht so n i gedeckt werden, daß nur ein waagerechter, etwa 1 m hoher Schlitz in der Mitte der Glasscheibe das 2*.= pSiic austreten läßt. Ferner sind sie jetzt durch geeigrj' $#" Vorrichtungen nach oben so abzuschirmen, daß w mittelbares Licht zur Beleuchtung der Fahrbahn unterhalb der Waagerechten austreten kann. rad-Schlußlichter brauchen nicht verdunkelt zu rc? den, wenn sie mit einer Glühlampe 6 N " fernung von 200 Meter noch sichtbar, aus i 500 Meter jedoch nicht mehr wahrnehmbar ist. Helligkeitsminderung kann durch Färben der @(j lampen, durch Anstrich der Glaszylinder oder schlußscheiben oder durch Einlegen schwach bui scheinender Scheiben vorgenommen werden. Bei grenzungslampen, die als Standlicht in die Hm scheinwerfer eingebaut sind, ist die vordere Ha der Glühlampe entweder durch eine aufgesi Kappe abzudecken oder dunkel zu färben, damit Glühfaden durch den Lichtschlitz von schräg nicht mehr sichtbar ist. Bei-Kraftfahrzeugen mit sonderen Begrenzungslampen in Form von Seit«. Internen sind die Standlichtlampen aus den Ha scheinwerfern zu entfernen. Die hinteren Kennzeichen der KraftfahrM müssen mit blauem Licht beleuchtet werden (d Blaufärben der Glühlampen, durch Einlegen blaurll1 Kunststofffcheiben usw.) Auch die Helligkeit der A ter muß (z. B. durch Umwickeln der Glühla mit dem bekannten braunen Verpackungs-Klckr, Papier) herabgesetzt werden, jedoch muß der Mir kerpfeil bei Nacht und klarer Sicht bis zu ein Entfernung von 150 Meter sichtbar fein. Die Bremslichter sind (z. B. durch schwarzen strich der Abschlußscheibe) lichtdicht so abzudecku, daß nur ein waagerechter, höchsten 1 cm breitii Schlitz in Höhe der Glühlampe das Licht austrem läßt. Für die Jnnenbeleuchtung der Kraftfahrzeug darf nur dunkelblaues Licht verwendet werden. Die Beleuchtung von Fuhrwerken und Hai» diss Scheinwerfer eingebauten Tarneinsätze gewählt werden, ist die Verdunkelungsfrage für die Scheinwerfer von Krafträdern gelöst Auch die Begrenzungslampen der Kraftfahrzeug die Schlußlichter, die Freilampen von Drosch^' die Zeichen für das Mitführen von Anhängern Uiropa 3355 DJ • In tiefer Trauer: 3359 D jnii< ih $ro' im. ÖHlidjet EET Annerod, Oppenrod, Hausen, den 11. August 1941. Her S( 3360 D | Verkäufe bekannt. 8362D ; |ir Eni imrd)t Kinzenbach, im Felde, den 11. August 1941. 02648 bl Anßer Miete! i Jiilur Montag, den 25. August, 19.30 Uhr, im Stadttheater Gießen 02656 ZMlWMm Jugendliche H!nsarta!iter(iDneD) aisseitungströgerin Dettenkofen b. Geiselhöring, am 10. Juli 1937 AloiS Maier, Landwirt. cht. Kv 3357 D Schulstraße 7. j340j* 3312D Werbe-Drucksachen liefert Brühl'sche Druckerei |d)e 3; for aV. h Eng i : aus Wichen hinter als Luise Wießner, geb. Koob und Kinder Gerhard und Gertrud Familie Heinrich Wießner III. Karoline Koob Wwe. Heinrich Grölz und alle Angehörigen. Große Laboratorien Lehrfabrik f. Praktikanten In tiefem Schmerz: Familie Paul Müller. fKufeke" hält was es verspricht. Das stimmt, ich habe eit •ei meinen Kindern selbst erfahren. Sie sind mit ..Kufeke111 ' ' - " ' ■ ' ... \r Gretel Hebell, geb. Haas Arbeitsarzt Dr. Karl Hebell z. Z. im Felde Gießen, z.Z. Kath.Schwesternhaus, ll.Aug.194) bze m inth Oknif d Di.ien, 3 Wie Milt! M vei Wen i'5 3nt Juion Stfei ni|fy ( W ei -™euor Ntbt s Beim Brot fängt’s an... Wer gesund leben will, muß mit dem richtigen Brot beginnen. VsMovnbvot nach dem Simons -Verfahren ist als hochbekömmlich und nahrhaft lange Am 28. Juli starb an seiner schweren Verwundung, die er am Tage vorher im Osten erlitten hat, unser heißgeliebter, hoffnungsvoller Sohn, lieber Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Max Müller Unteroffizier in einem Infanterie-Regiment im blühenden Alter von 27 Jahren. gesucht. Verlag vesMenelMklgeks Völlig unerwartet traf uns die unfaßbare Nachricht, daß mein sonniger, geliebter Lebenskamerad, unser guter Schwiegersohn, Neffe und Vetter Herbert Repp Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment am 24. Juli 1941 bei schweren Kämpfen im Osten sein Leben für den Führer und Deutschland gab. In tiefem Schmerz: Waltraut Repp, geb. Graebe Peter Graebe und Frau Minna Hasselbaum, geb. Repp Maria Hasselbaum. Bremen, Schierker Straße 16, Gießen. Wir suchen baldmöglichst Säuglingsschwester od. Kindergärtnerin mögt, mit Koch- kenntnissen zu unserem 2jährig. Töchterchen und gesunden Zwillingen von 2Mo- naten.Hausmäd- chen vorhanden. Bewerbung, an Divl.-Berging. Dietrich, Wetrlar Geiersberg 16. Saubere WM ein- bis zweimal wöchentlich gesucht. 02654 Dr.Schmidt Wartweg 30. Hellilche Treibriemen-Fabrik Wetzlar. MUafldiircIM Wetterau MM zu verkauf, f02662 Flebmiö, Hieben Caf6 Hölters. „Kostenlos" zu sprechen bin ich für jeden Brnchleidenden, der vorher die Broschüre gelesen hat, in: Frankfurt am Main, 20. 8. und 21. 8., Hotel Hansa Rohal, 8 bis 12 Uhr: Fricdbcrg/H., 22. 8., Hotel Deutsches Haus, 8—12 Uhr: Giesten/H., 23 8., Hotel Hindenburg, 8—12 Uhr: Dillenburg, 25. 8., Hotel Hirsch, 8—12 Uhr: Lim- burg/L., 26. 8., Hotel Nassauer Hof, 8—12 Uhr: Wiesbaden, 27. 8., Hotel TaunuS, 8—12 Uhr: Mainz, 29. 8., Hotel Mainzer Hof, 8—12 Uhr: Worms, 30. 8., Hotel Netchskrone, 8—12 Uhr. Wilhelm Backhaus, Neustadl/Weinstraße, Friedrichstraße 7* 1 u Kth N d ’ö c Kraulerhaus INS ' Fachgeschäft für voll- , „ wertige Lebensmittel; Im Herz der Stadl Gießen, in der Mänsburg Ein Maskenball Oper von Verdi. Eintrittspreise: RM. 3.-. 2.50, 1.80, 1.30, 1.- zuzügl. RM. 0.05 für Altersversorgung, Bingmitglieder nnd Wehrmachisangehörige erhalten Ermäßigung. Karten im Vorverkauf in der Karten Verkaufsstelle der NSG. „Kraft durch Freude“, Seltersweg 60, Telefon 2141 und durch alle Betriebswarte. DieDeulschelMM^ Kreisdienststelle w 4* „Brudileidende hört zur* + SRphnr Die zu mir in die Sprechstunde kommen, lassen Sie sich . ~ bon mir ,,flrntidti die Broschüre mit ärztlichen (Gutachten und Dankschreiben Geheilter vom Kind bis zum Greis „Die Wahr- hell über das Danzeisen-Svstem" und den Preis senden! (Postkarte genügt, bitte genaue Adresse mit Bezirk. Stempel.) Zeugnisse! Trotz aller Vorurteile kaufte ich mir am 3. 4. 1937 bei Herrn W. Backhaus in Neustadt a. d. Weinstraste, Hctzclplatz 3, einen Danzeisen-Apparat für mein schweres Bruchleiden. Nach dem Anlegen stellte ich fest, daß der Bruch gut zurück, gehalten wurde. Damit wich auch die seelische Depression, unter der ich seit Jahren zu leiden hatte. In 5 Monaten war mein Bruch geheilt. Ich bin 65 Jahre alt und nun wieder fröhlich und gesund. Die von mir auf dieses Patent aufmerksam gemachten Leidenden kauften auch den Apparat und sind vollkommen zufrieden, was mich sehr freut. Damit daS Danzeisensche Bruchheilverfahren ohne Ope» r a t i 0 n bald Gemeingut wird, bitte ich, dieses Dankschreiben so bekannt zu machen, dast jedermann im Gau Saarpfalz und auch darüber hinaus Kenntnis davon bekommt. Schwegenheim b. Speyer, den 6. Februar 1938 gez. Heinrich Silbernagel. Hauptstraße 48 Etliche Monate nach einer vorgenommenen Operation erlitt mein heut« drei Jahre alter Sohn wiederum ein Bruchleiden. Mitte Dezember 1936 wandte ich mich an Herrn Danzetsen, dessen Patente daS Leiden meines Sohnes beseitigten. Alleinstehende Dame sucht 2-Zimmer- Wohnung sofort od. später. Schr.Angeb.unt. 02649 an d.G.A. Stellenangebote Ordentliches MW« für d. Haushalt sofort gesucht. Vorstellung er? wünscht zwischen 13 und 14 oder nach 19 Uhr. 02595 Frau M.Waldschmidt Goethestr. 21. Saubere,zuverl. $rau alle 4 Wochen für die Wäsche gesucht, l 3307 D Elektr. Maschine vorhanden. Zu erfr. in der Geschst. d. G. A. Hausgehilfin oder Putzfrau sucht Frau IHLKlein Hindenburgwall Nr. 21. [ 02663 Ingrid- Jochen und Ulrich haben ein Schwesterchen bekommen. In dankbarer Freude Einige 5 Monate alte ltaniiichen abzugeben. osseiD Melier, Wieseck Alten-Busecker StraHe 31. Wegen Umbau Ben und Erker zu verkauf. 33530 Noll Mäusburg 12. W >! ^0] ü Am 21. Juli 1941 fiel für Führer, Volk und Vaterland bei den schweren Kämpfen im Osten mein innigstgeliebter, unvergeßlicher Mann, der glückliche Vater seiner zwei Kinder, unser braver Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Neffe Heinrich Wiefener Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment im blühenden Alter von 30 Jahren. zu gesunden, kräftigen Kindern heran Gewachsen. Verstopfung Blähungen oder Durchfall kenne im hei ,,Kufeke" nicht Ich empfehle immer ßern ,,Kufeke“. f. Ren I We • Hiuni • Wlich ll»n. 11!« Sa !'»he 1115 Mii ©»iiler zur Mithilfe im Garten gegen Entgelt gesucht. Jröbclstr. 10 L ab 19 Ühr. [02660 Elektrotechnik ' Maschinenbau Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Ehrenmitgliedes Heinrich Elges in Kenntnis zii setzen. In über 47jähriger Mitgliedschaft hat er unserem Verein die Turnertreue gehalten. Wir werden ihm auch über das Grab hinaus ein treues und dankbares Andenken bewahren. Männer-Turnverein Giefeen. Gut erhaltener Korbsportwagen mit Zubehör zu verkaufen. Werrastrasie 6 2. Stock r. 02664 | Verschiedenes Trauring gez. E. H. Weil^ nachten 1904: verloren. | Kaufgesuche | Klinikstraße 2»! Witwer Ende 40, «m3 Eigenheim 10 etwas LandiE schäft und 2StM i. Alter von 13m 15 Jahren, fufii Futter- Kartoffeln auch kl. Quantum zu kaufen gesucht Schr,Angeb.unt. 02658 an d.G.A. Fräulein fiert)- im Alter von V bis48Jahrenzur fiinöerroagen zu kauf, gesucht. Schriftl. Angeb. Führung d.Hall? 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