Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhelsen Schristleitung und Geschäftsstelle: Sietzen, Zchulstrahe 7-9 Der Conducator Kampf der Deutschen um die Freiheit ihrer Entwick- DeuWands Währungs-md WirWastspoM heute vor der Freiheit seiner Reichsminister Walter Funk sprach in Wien. schlössen. Der Angriff am 6. April i-unft hinein zu sichern, federn Widerstande zum Gebäude der feindlichen Hauptstadt zerstört. herzustellen. tat umgesetzt hätte, so 3n konzentrischem Zusammenwirken mit der Gruppe Kleist sollte eine in Kärnten, Steiermark und Westungarn aufmarschierende Armee unter Generaloberst Freiherr von W e i ch s am 12. April in den Nordwestteil Jugoslawiens einbrechen und Bewährung — er sei der Ritterschlag für d-as endlich seiner bewußt gewordene, mündige Volk! Druck und Verlag: vrühlscheUniverfitS1sdruckerer8.Lange Durchbruch auf Saloniki und nach Albanien. auf einer Breite von 250 Kilometern die Grenze, bemächtigten sich in raschem Zugriff der Karawan. kenpässe sowie der grenznahen Uebergänge über Mur und Drau und besetzten, nachdem sie starke feindliche Verbände zersprenat hatten, am 9. April Marburg. Die Hauptkräfte der Armee traten noch vor beendetem Aufmarsch am 10. April auf Agram an. Am Abend dieses Tages erreichte eine von ungarischem Boden nach Westen vor- stoßende deutsche Panzerdivision trotz Schneefalls und starker Bereisung der Straßen die Stadt, in der sie Tags daraus unter dem Jubel der troati* Lvoy Der oamuiige — "bl"' . ■ /g - Halifax. Zwei Monate später hat er i ™ tp hereititehenoen löeroanue uei .uuiiurunc m nivy-- - - tV"u"« s c c,, r « « ; p; inne gehandelt! Denn wenn er, wenn sem Volk but lege jugoslawischen Fliegerhorste und hier nach Süden einschwenkend auf Saloniki jene 38 Erscheint täglich, außer Wonntags und feiertags Beilagen: , Gießener Familienblätter Heimat imBild DieScholle Bezugspreis: Monatlich.......RM1.80 Zustellgebühr... „ -.25 fucb bei Nichterscheinen ron einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt kernivrechanschluß 2251 xmhtamchriit:,,Anzeiger" Postscheck 11686 Franks M. Das Wertvollste, was ein Mensch besitzt, ist die Sreiheit feiner Entwicklungsmöglichkeiten. Er muß ja s Gesetz seines Wesens erfüllen können, iis Gesetz, „nach dem er angetreten", wie es Goethe «usgedrückt hat. Daß er dabei der Lenkung und der lelostzucht bedarf, daß jene Freiheit keine Anar- rie und Willkür bedeutet, ist längst erkannt wor- |in. Die Freiheit der Entwicklung ist kein Freibrief, j.i tun und zu lassen, was man mag, sondern was ti a n muß. Dies gilt ebenso und dazu noch besonders ein- tuchtend für ein Volk. Auch ihm ist die Freiheit iiner Entwicklung mit allen sich hieraus sinnvoll ^gebenden Möglichkeiten fein wertvollster Besitz, «ach ihm ist dabei, feinem Wesensgesetz gemäß, ein Inhalt gegeben, dem es auf feinem Entwicklungswege zuftreben muh. Stellen sich ihm auf diesem Hege Widerstände entgegen, so muß es versuchen, ft zu überwinden, um dem ihm ausgegebenen Ziel tnb Inhalt seines Strebens getreu zu bleiben. Aufs neue steht das deutsche Volk heute vor der rschichtlichsn Notwendigkeit, sich die Freiheit seiner ntwickluna zu sichern und um ihren Inhalt zu impfen. Welches aber war für die Deutschen in ilen Jahrhunderten dieser Inhalt und ist es heute lieherum?. Die Einigung. Don Armin über m großen Karl, die Ottonen und Salier bis zu ?n Hohenstaufen ist von den Deutschen um diesen Inhalt gerungen worden, sei es in gewaltsamen versuchen, die Stämme zu einen, sei es in dem Streben der Herrscher, die Wahlmonarchie in eine .'sicherte Erbfolge umzuwandeln. Unverstanden oft >ar der Kampf, er brachte tragische Konflikte mit ch und blieb nicht unbelastet von Verirrungen, urch die manchmal sogar die Existenz des werden- en deutschen Volkes bedroht wurde, dennoch kamen ie Deutschen ihrer Einigung trotz aller Unvoll- -»mmenheiten in drei Jahrhunderten des Mittel- tlters verglichen mit dem, was vorher gewesen war, kreits sehr nahe. Jenes Streben kennzeichnet auch, nach dem tiefen Dellental des 14. Jahrhunderts, das reformatorische Ringen Luthers und seiner sowie der ihm nach- jolgenden Zeit. Frei wollte sich die deutsche Seele - , ilitw'.ckeln können, ihrem eigenenGese tz g e1 jr e u, und in diesem Geiste sollten die Deutschen jinig sein. Hier aber erlebte unser Volk dann jene I Sragöbie, die in einem Kriege gipfelte, der in jjo Jahren die deutsche Einigkeit in Fetzen riß und |||em, was übrig blieb, die Freiheit der Entwick- x Ungsmöglichkeiten nahm. Wenn unser Volk nicht f. cefunb und zukunftsträchtig gewesen wäre, niemals II mehr hätte es sich von jenem fürchterlichen Aderlaß f,. ter Jahre 1618 bis 1648 erholen, niemals aus dem ij sicheren Wellental des 17. Jahrhunderts sich auf’ raffen formen. So aber wurde jene Zeit zur gro- |h|crt Prüfung und Läuterung, zur großten^Be- nährung. Denn bald schon regten sich die schopfe- üschen Gegenkräfte, und dies vor allem in Preu- -en. Gestützt auf die Arbeit der Kurfürsten und ter ersten preußischen Könige sicherte der große Friedrich in drei Kriegen seinem Volke die Freiheit seiner Entwicklüngsmöglichkett und legte das -che Fundament für die Einigung aller Deutschen, lad) dem Rückschlag von 1806 fand diese ihren ersten Gewaltigen Ausdruck in der Volkserhebung von 1813, in jenem Krieg, der wörtlich in die Geschichte angegangen ist als der Freiheitskrieg der teuffchen Nation. In ihm setzte sich unser Volk zur Nchr gegen die Unterdrückung seiner Freiheit durch iine volkssremde Gewalt, in ihm fampfte es als ein :esundes Volk wahrhaft für feine Erneuerung und für die Freiheit feiner Zukunft. Von nun an haben alle Kriege des deutschen Vol- ; les unter diesem leuchtenden Leitstern gestanden. W den Freiheitskrieg 1813/15 folgte, nachdem mit hm eine erste Voraussetzung deutschen Gemem- A chaftsgefühles geschaffen worden war, der Krieg ter deutschen Einigung von 1870/71 her Wille | ntr Zukunst aber mußte dann tm großen Krieg .914/18 gegen eine Welt verteidigt werben Ein ; l rittes Mal erwies sich nun, wie nach 1648 und r.adh 1806, die kraftvolle Gesundheit unseres Volkes, tin drittes Mal die beinahe elementare Erneue- 1 mngsgemalt der Deutschen nach einer Spanne Der 1 Qrüfunq und der Läuterung! Denn letzt vollzog sich I n ifniienildien Kräften in Alban en gen ber sogenannten „M e t a r a s - L i n i e . Wrie- T chische (Elitetruppen oerteibigten sie überaus helden- -enoiewl. vie u,iuwluluiuH ---------- , ... gleichen Morgen griffen starke Karnpfver- mütig. Es kam zu so heftigen Kämpfen, wie ierufit auf dem Wechsel der Dinge. Was l-ch nicht Am der flli-ger oan Richt- sie bisher noch au keinem anderen Kriegsschauplatz indert ist tot, — dies sagte tm 3um b”Jiafires i ” . 0 mie aud) der im Raume um und südlich st-ttgesunden hatten. Panzerkraste der Gruppe 1939 der damalig- englisch- Auhenmmtfi«^, Lori> d lw t m ^es Eeneralobersten L ö h r durchbrachen mzwnchen die serbische V-rteidtgung " ----------m ®«9en- MM, der Luftwaffe in mehr- m-stlich P-ttich unb.[heß.n über JlromK» _nnb, '€in. . . i _ -i-___Xiö iitnrinrimilrfipn ^VliPflerhorite Uni fchen und deutschen Bevölkerung einzog. Im weiteren Vordringen über Karlstadt nahm sie die Verbindung mit dem rechten Flügel einer aus dem Raum ostwärts Triest vormarschierenden italieni« schen Armee auf. Auflösung beim Feinde. 3Xod) vor Ablauf der ersten Woche des Feld- juges konnte mehr als die Hälfte des jugosla- wlfchsn Heeres als vernichtet gelten. Die kroatischen Truppen legten die Waffen nieder. Ein am 10. April aufgefangener offener Funkspruch des jugoslawischen Oberbefehlshabers bewies, daß ihm zu diesem Zeitpunkt schon die Führung seiner Truppen völlig entglitten war. Zur Auflösung des serbischen Heeres hat die Luftwaffe durch rasche Niederkämpfung der jugoslawischen Fliegertruppen, unmittelbares Eingreifen in den Erdkampf und ständige Einwirkung auf die feindlichen Verbindungs- und Nachschubwege in hohem Maße beigetragen. Im übrigen hat die serbische Armee nach den ersten harten Schlägen nur noch geringe Standfestigkeit gezeigt. Bald darauf erfüllte sich auch das Schicksal der serbischen Haupt st a d t. Von Nordwesten näherten sich ihr Schnelle Truppen der Armee Weich s, von Temesoar ein aus Waffen-^ und motorisierter Infanterie zusammengesetztes Korps der Armee List. Von Süden vordringende Pan- zergruppen der Gruppe K l e i st kämpften sich durch starke feindliche Kräfte hindurch und nahmen am 12. April die Belgrad beherrschende höhe Avalla. Am Abend dieses Tages setzt^ der ^auptsturm- führer Klingenberg mit wenigen -^-Männern über die Donau, deren Uebergänge zerstört- waren, und drang in Belgrad ein. In Der Nacht erreichten die vordersten Teile der von Westen her vorgehenden Schnellen Verbände den Stadtrand, in der Frühe des 13. April hielt Generaloberst von Kleist an der Spitze seiner Panzertruppen den Einzug in die serbische Hauptstadt. Gleichzeitig mit diesen Ereignissen war eine u n - garische Armee zwischen Drau und Theiß auf Osijek und nach dem Durchbruch durch mehrere feindliche Grenzstellungen bis zur Donau bei- derseits Neusatz vorgestoßen. Die letzten kampfkräftigen Reste des jugoslawischen Heeres gingen fluchtartig in den Raum um Sarajevo und in das bosnisch-montenegrinische Bergland zurück. Von Karlstadt her, über den Unterlauf der Save sowie aus dem Raum Belgrad—Nisch folgten deutsche Schnelle Truppen dem Feinde auf den Fersen. Am 15. April wurde Sarajevo erreicht. Zwei Tage später nahmen italienische motorisierte Kräfte, die von Norden und Süden entlang der dalmatinischen Küste vorgegangen waren, M o st a r, Ra- gusa und C a t t a r o. Am Abend des 17. April wurde nach zweitägigen Verhandlungen in Belgrad und Sarajevo die bedingungslose Kapitulation der gesamten jugoslawischen Wehrmacht unterzeichnet. Der Feldzug in Griechenland. Mit der Niederwerfung Jugoslawiens in einem Feldzug von noch nicht zwölf Tagen war für die Armee des Generalfeldmarschalls List eine sichere Grundlage für die weiteren Operationen gegen Griechenland geschaffen. Auf ihrem rechten Flügel war schon am 10. April eine motorisierte Abteilung über die griechische Grenze bis Florina vorgestoßen. Die hier erstmals auftretenden britischen Truppen wurden von Schnellen Verbänden des Heeres und der Waffen-^ in mehrtägigen heftigen Kämpfen bis hinter den Aliakmon zurückgeworfen. Am 14. April wurde Kozani genommen und südostwärts davon ein Brückenkopf erkämpft. Andere aus der Ge-end von Saloniki vorgegangene Teile der Armee hatten inzwischen an mehereren Stellen den Uebergang über den Unterlauf des Aliakmon erzwungen. An der Küste entlang stießen Panzerkräfte bis in höhe des Olymp vor. In Albanien trat der linke italienische Flügel zum Angriff an und nahm am 15. April Koritsa. Umfangreiche Straßen- und Brückenzerstörungen und durch Regen und Schnee aufgeweichte Wege erschwerten auf der ganzen Front das Vorwärtskommen der verbündeten Truppen. Bei Kastoria, am mittleren Aliakmon und beiderseits des Olymp versuchten zäh kämpfende Nachhuten den eiligen Rückzug der britischen Truppen auf ihre Einschiffungshäfen zu decken. Unter dem verstärkten Druck beider Flügel der Angriffsfront begann der Gegner am 18. April zu weichen. Die deutschen Truppen drängten scharf nach; auf dem fast 3000 Meter hohen Gipfel des Olymp hißten Gebirgsjäger die Reichskriegs- flagge. Auch von dem Nordteil der italienischen Front in Albanien begann der Feind unter Auflösungserscheinungen zu weichen. Etwa 20 000 Griechen, die über das Pindosgebirge zu entkommen versuchten, ergaben sich den deutschen Truppen. Am 19. April nahm eine Panzerdivision den Straßenknotenpunkt Larissa, eine andere stieß in ausholender Verfolgung über Trikkala bis Samia vor. Während Gebirgs- und Schnelle Truppen stärkere britische Kräfte schlugen, drang die Leibstandarte Adolf Hitler durch das Pindosgebirge kämpfend über den fast 1500 Meter hohen Paß von Metsovon bis Jannina durch. Damit war den aus Albanien zurückgehenden griechischen Kräften die einzige Rückzugsstraße abgeschnitten. Am 23. April kapttulierke die von deutschen und italienischen Truppen eingeschlossene Mazedonien- und Epirus-Armee unter ehrenvollen Bedingungen. In Athen und auf dem Peloponnes. Am historischen Engpaß der Thermopylen bei Molos und in der Enge des heutigen Straßenzuges stellten sich nochmals starke britische Nachhuten zum Kampf. Teile der einzigen noch am Feind stehenden deutschen Panzerdivision griffen, von Sturzkampffliegern unterstützt, die seit Monaten aufgebauten Stellungen an und brachen in sie ein. In Gewaltmärschen heraneilende Gebirgstruppen arbeiteten sich durch das zerklüftete Bergland vor und öffneten den Panzerkräften den Weg. In wenigen Tagen war damit diese letzte, dem Gelände nach besonders starke feindliche Widerstandslinie bezwungen. In unaufhaltsamer Verfolgung wurde am 25. April Theben erreicht, während eine andere an der Nord spitze der Insel Euböa gelandete motorisierte Abteilung über Chalkis wieder auf das Festland vorstieß. Zwei Tage später zogen Die ersten deutschen Truppen m die griechische hauptstadt ein. Am Morgen des vorhergehenden Tages war es deutschen Fallschirmtruppen gelungen, Stadt und Enge von Korinth aus der Luft in Besitz zu nehmen und damit die einzige Landverbindung von Nord« und Südgriechenland sowie den besonders wichtigen Seeweg durch den Kanal von Korinth zu sichern, hierbei wurden über 900 Briten und 1450 Griechen gefangengenommen sowie zahlreiches Kriegsgerät erbeutet. Westlich des Pindos- Gebirges erreichte die Leibstandarte in ungestümem Vormarsch den Golf von Patras und erzwang den Uebergang über die Meerenge. Heber den Peloponnes stießen zunächst Fall- fchirmttuppen und hinter ihnen motorisierte Truppen unverzüglich bis zu den Häfen Argos und Kalamai durch und nahmen mehrere tausend Briten und versprengte Serben, denen die Flucht über das Meer nicht mehr geglückt war, gefangen. Teile der Armee List setzten während dieser Operationen in bereitgestellten Schiffen über b i e 21 eg ä i s und nahmen die Inseln Thaos, Sa- motyrake, Lemnos, Mytilene und Chios sowie mehrere kleinere Inseln in Besitz. Italienische Kräfte bemächtigten sich der Ionischen Inseln und vom Dodekanes aus der Eykladen. 3n drei Wochen ein vollständiger Sieg. Durch die nach den Weisungen des F ü h r e r s und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht vom Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, und dem Ehef des Generalstabes, Generaloberst Halder, geleiteten Operationen des Heeres wurde im Verein mit Teilen des italienischen und ungarischen' Heeres in dreiwöchigem Feldzug mit einem Mindestmaß an Kräften ein vollständiger Sieg errungen. Von den bereitgestelllen Verbänden des Heeres kamen nur zwei Drittel zum Einsatz, im Kampf gegen die Briten standen nur fünf Verbände, darunter zwei Panzerdivisionen, von denen eine noch während der Operationen angehalten und, da nicht mehr benötigt, zurückgezogen wurde. Die Zahl Der in diesen Kämpfen von deutschen Truppen eingebrachten Gefangenen beträgt nach noch nicht abgeschlossener Zählung an Serben 6 298 O an Briten 324 O an Griechen rund 8 000 O insgesamt also über 14 600 O fiziere u. 337 864 Mann, fiziere u. 10 900 Mann, fiziere u. 210 000 Mann, fiziere u. 558 700 Mann. Die in Gefangenschaft geratenen Soldaten deutscher und verbündeter Volkszugehörigkeit sind in diesen Zahlen nicht enthalten. Sie wurden ebenso wie Die Griechen in ihre Heimat entlassen. Erbeutet wurden nach der bisherigen Zäh- hing über 1500 Geschütze, rund 600 000 Handfeuerwaffen, Hunderte von gepanzerten und anderen Kraftfahrzeugen und zahlloses sonstiges Kriegsgerät aller Art. Vorbereitung und Durchführung des Feldzuges auf dem Balkan stellten höchste Anforderungen an Führung und Truppe. Panzerverbände kämpften in einem Gelände, das bisher für Den Kampfwagen als ungangbar , galt. Motorisierte Truppen des Heeres und der Waffen-^ folgten dem Gegner Tag und Nacht durch schwierigstes Gebirgsgelände, häufig auf grundlosen, verschneiten oder vereisten Wegen. Gebirgsdivisionen bewährten sich beim Durchbruch durch von Natur starke, seit Monaten ausgebaute und vom Gegner zäh verteidigte Stellungen erneut in besonderem Maße. Für den Ein- satz im- Hochgebirge ungenügend ausgerüstete Infanterie-Divisionen vollbrachten oft unter schweren Kämpfen einzig dastehende Marschleistungen. Die Luftwaffe unter der Obersten Führung des Reichsmarschalls machte es dem Gegner durch rasche Niederkämpfung feiner Fliegertruppen und Behauptung der Luftüberleaenheit während des ganzen Feldzuges unmöglich, den planmäßigen Verlauf der eigenen Operationen aus der Luft zu stören. In vorbildlicher Zusammenarbeit unterstützte sie das Heer durch unausgesetzte Nah- und Fernaufklärung, erleichterte ihm durch Einsatz von Sturzkampsverbänden den Durchbruch durch die feindlichen Hauptwiderstandslinien und beschleunigte durch Tag- und Nachtangriffe auf den weichenden Feind und seine rückwärtigen Verbindungen die Auflösung des Gegners. Flaktruppen begleiteten und unterstützten die Panzer- und Infanteriedivisionen guf ihrem ungestümen Vormarsch. Besonders große Erfolge errangen Kampf-' und Sturzkampf- verbände durch fortgesetzten Einsatz auf die feindlichen Transportschiffe im Seegebiet um Griechenland. Der planmäßige Abzug der Briten wurde hierdurch verhindert, der englische Schiffsraum aufs schwerste getroffen. Die letzte Zuflucht der Briten. Nach der Besitznahme des gesamten griechischen Festlandes und der Aegäischen Inseln durch die Achsenmächte blieb den Briten als letzter Rest ihrer geplanten Position auf dem Balkan nur noch Kreta. Als starker Lust- und Flottenstützpunkt in nächster Nähe unserer Seeverbindungen durch die Aegäis gelegen und als weit vorgeschobene Sicherung in der Flanke des nordafrikanischen Kriegsschauplatzes und des britischen Seeweges von Malta nach Alexandria, war die Insel für die weitere offensive wie defensive Kriegführung des Feindes im östlichen Mittelmeer von gleich großer Bedeutung. Dorthin hatte sich ein Teil der in Griechenland geschlagenen britischen Truppen gerettet, um zusammen mit der schon vorher vorhandenen britischen und griechischen Besatzung dieses starke Bollwerk bis 3 um lebten Mann z u verteidigen. So verkündete es der brittfche Premierminister im Parlament. Dieselbe Bedeutung wie für England hatte Kreta im umgekehrten Sinne auch für die weitere Kriegführung Deutschlands und Italiens im östlichen Mittelmeer. Aus diesem Grunde entschloß sich der Führer, die Insel auf dem Luftwege in Besitz zu nehmen Mit der Durchführung wurde Reichsmarschall Göring beauftragt. Die taktischen Vorbereitungen traf die Luftflotte unter Generaloberst Löhr. Ihm waren hierzu unterstellt General der Britische Angriffe in Syrien Mriilkgeiviesen ißien f Der französischen Verräter und Der treuten dt do tärischen Adjutanten des Führers sowie vom Aus« wärtigen Amt Botschafter Ritter, der Deutsche ®e». sandte in Bukarest, von Killinger, Die Gesandten von Rintelen, Schmidt, Howel, Schmidt, und bet Stabsleiter des Reichspressechefs, Sünidermann, ander Grobei dem 21 gerecht g toten ist i rungen vl in hohem I et liegt, 1 erlicht bi - lösen ihr i Antonestlrs Besuch in München Empfang beim Führer. - Wieder in Bukarest eingetroffen. BFüße , Lmder Wdan losen Ex-Alliierten gebührend zu empfangeh. Platon bezeichnete diese Vorschläge Wavells eoenso wie die Syrien betreffenden Versprechungen Der Engländer als eine üble Roßtäuscherei. Natt chill hat s eilte Lüge Mschümjä er Unifo isrebe,- die tz (Befangei en haben Schort. Chu als er al i hat, wie ab Kugel Um Die ( । bringt Re wirb, die nt üusgeräu M sie Dan 2* Ichlä, !* Denn «Ischen 2 "len Flieger Stud ent mit starken Fallschirm-, Luftlande- und Gebirgstruppen, General der Flieger Freiherr von Richt Hofen mit seinem verstärken Fliegerkorps und zahlreiche Transportgruppen. Am 2 0. M a i, in Den frühen Morgenstunden wurden — Durch starke Bomben- und Tiefangriffe vorbereitet und unterstützt und durch zahlreiche Jagdverbände gesichert — Fallschirm- und Luftlande trupp en in der Umgebung Des Flugplatzes M a l e m e s, etwa 15 Kilometer westlich Chania und in der Nähe der Stadt selbst abgefetzt. Weitere Fallschirmkräfte versuchten im Laufe des Nachmittags auch die Städte R e th y n- non und hyrakliou sowie die in ihrer Nähe befindlichen Flugplätze in Besitz zu nehmen. An beiden zuletzt genannten Stellen gelang dies wegen Der dort befindlichen überlegenen feindlichen Kräfte zunächst nicht. Dagegen wurde Der Flugplatz Maleme s im harten Kamps erobert und auf ihm — obwohl er zeitweise noch unter Artilleriefeuer lag — Gebirgstruppen gelandet. Dadurch war Die erste Voraussetzung für Das Gelingen Der Operation geschaffen. Die zweite Voraussetzung schuf am 22. Mai Das VIII. Fliegerkorps. • Kurz nachdem Die Operationen gegen Kreta begonnen hatten, waren fa st d i e gesamten englischen Seestreltkräfte aus Alexandrien im Seegebiet um Kreta aufgetreten. Dadurch sollte Der deutsche Nachschub über See verhindert und die Voraussetzung geschaffen werden, um Der britischen Besatzung von Kreta neue Verstärkungen zuzuführen oder auch sie notfalls einzuschiffen und nach Aegypten zurückzubringen. So kam es, daß zwar Der erste Versuch am 21. Mai, mit kleinen Motorseglern weitere deutsche Verstärkungen nach Kreta zu überführen, durch das Auftreten englischer leichter Seestrei'^räste nur zum Teil gelang, wobei aber nicht Tausende, wie Die englische Propaganda behauptete, sondern knapp 200 Soldaten den Tod fanden. Nie Vertreibung der britischen Flotte. Am nächsten Tage aber endete die gewaltige Schlacht zwischen dem VIII. Fliegerkorps und der englischen Flotte mit einem glorreichen Sieg der deutschen Flieger. Vach schwersten Verlusten sah sich die britische Flotte gezwungen, das Seegebiet um Kreta zu räumen und die Insel ihrem Schicksal zu überlassen. Siegreicher Vormarsch der Gebirgsjäger. Der in Den nächsten Tagen entstehenden starken Angriffsgruppe unter Befehl des Generals Ringel, dem Kommandeur einer Gebirgsdivision, gelang es, Den feindlichen Widerstand zunächst im Weftteil Der Insel überall zu brechen. Am 25. Mai, dem vierten Tag nach Der Landung der ersten Gebirgsjäger auf Kreta, begann Der planmäßige Angriff gegen Die im Raum um Chania befindlichen Hauptkräfte des höher i n die Lr feindlich 5t betragen I Ä Mien unöeten hLuflwc Flugplatz, wo sich zur Derabsch Persönlichkeiten von Staat, Partei — — eingefunden hatten. Nach dem Abschreiten der awgetretenen Ehrenkompanie verließ General Anto- nescu nach herzlicher Verabschiedung vom Reichs- Genf, 12. Juni. (DNB.) Nach Dem aus Vichy gemeldeten Bericht des französischen Kriegsmmi- steriums über die Kämpfe in Syrien-Libanon wurden die britischen und gaullistischen Truppen am 12.6. auf Der gesamten Front zurück- geschlagen. In der Küstenzone seien die Streitkräfte, die den Litanifluß überschreiten konnten, vor Dem französischen Widerstand südlich von Saidg zum Still st and gebracht worden. Die hrf- tiscke Flotte unterstützte nach wie vor durch heftige Beschießung die Tätigkeit der Landtruppen. Ein am Donnerstagvormittag von Panzerstreitkräften gegen die französischen Stellungen nördlich von Mer- djayoun unternommener Angriff sei zurückgeschlagen worden. In der Nacht auf den 12. 6. habe Die britische Luftwaffe den Hafen von B e i • r u t mehrmals ergebnislos bombardiert. Daß der feindliche Vormarsch zwischen Dem Hermon-Gebirge und dem Djebel-Drus fast zum Stillstand gekommen ist, soll hauptsächlich auf das geschickte und kühne Eingreifen Der französischen Luftwaffe zurückzuführen sein. Die den Briten auf allen Fronten zugefügten Verluste sollen ganz beträchtlich sein, vor allem an Tanks und Panzerwagen. Nach wie vor gäben die britischen Gefangenen den französischen Militärs an, es sei ihnen gesagt worden, bas Ueberlaufen Der Dentz-Armee sei so gut wie sicher. Sie drücken daher ihr größtes Erstaunen über Den hartnäckigen Widerstand Der französischen Truppen aus. Ein gefangener Soldat berichtete, man habe ihm versichert, daß drei deutsche Panzerdivisionen den Auftrag hätten, Syrien zu verteidigen. Als er und feine Kameraden sich französischen Soldaten gegenüber gesehen hätten, hätten sie zunächst angenommen, es handle sich um Deutsche in französischen Uniformen. Ein gefangener Fliegeroffizier erklärte, er habe zunächst angenommen, deutsche Flugzeuge vor ich zu haben und fei sehr erstaunt gewesen, gegen ranzö sische Flugzeuge mit f r a n 3 ö » ischen Piloten kämpfen zu müssen. außenminister die Hauptstadt der Bewegung. Er traf am Donnerstagabend, begleitetet vom deutschen Gesandten v. Killinger, wieder in Bukarest e i n. Zu seiner Begrüßung waren mehrere Minister und hohe rumänische Offiziere sowie Mitglieder der deutschen Gesandtschaft und Der deutschen Weh» machttnission erschienen. 1 nißten Bildeten 1 Oie Sei egtnüber b Kamps uir an Knegsmi menen: 10 und 5 'dienen: 5 ® und wL Zn §ubö W>e Sie! jjerlup Feindes. Es galt, gut ausgebaute und zäh verteidigte Stellungen in unübersichtlichen Olivenhainen und stützpunktartig ausge* bauten Ortschaften auf beherrschenden Höhen zu nehmen. Trotzdem konnte bereits am zweiten Angriffstage in schwerem Kampf die feindliche Schlüssel st ell u n g bei Galatas durchbrochen werden. Am 27. Mai wurden Chania, die Hauptstadt Kretas, und Die Höhen ostwärts davon genommen. Südlich her Stadt zur Umfassung an- gesetzte Gebirgstruppen erreichten nach einem Gewaltmarsch durch unwegsames Gebirgsgelände bei einer Hitze von über 30 Grad im Schatten die Suda-Bucht, Den wichtigsten Stützpunkt her britischen Flotte auf Kreta. Unter hen zahlreichen in hiefen Kämpfen gemachten Gefangenen befand sich her griechische Marinebefehlshaber der Insel. Diese Kampfleistungen sind umso höher zu bewerten, als sie ausschließlich mit den Waffen der Infanterie, nur durch leichte Gedirgsge- schühe unterstützt, vollbracht werden mußten. Da Tragtiere uud Fahrzeuge fast völlig fehlten, waren die Truppen gezwungen, ihre schweren Waffen, Munition und Gerät in dem vielfach Hochgebirgscharakter tragenden Gelände nur mit Menfchenkraft zu bewegen. Die Kampfgruppen Rethymnon und Hy- r a k l i 0 n aber hatten sich inzwischen in heroischen und wechselvollen Kämpfen der starken feindlichen Ueberlegenheit gegenüber behauptet. Am 28. Mai landeten auch italienische Truppen im Ost teil der Insel. Am nächsten Tag wurde von Westen her die Verbindung mit der Gruppe Rethymnon hergestellt und durch die inzwischen aus der Luft verstärkte Kampfgruppe Hyraklioy Stadt und Flugplatz aus eigener Kraft genommen. Damit war die Entscheidung endgültig zugunsten der deutschen Waffen gefallen. Die anschließende Flucht der geschlagenen briti» schen Truppen an hie Suhküste endete am 1. Juni nach einem harten Kampf her Gebirgstruppen im Berggelände nördlich Skafia mit ihrer Vernichtung oder Gefangennahme. Damit waren die Kämpfe zu Ende, und ein neues Ruhmesblatt in die Geschichte der deutschen Wehrmacht eingeheftel. Führungskunst und Tapferkeit der deutschen Soldaten haben eine ihrer härtesten Proben bestanden, die Waffenbrüderschaft mit dem verbündeten Italien hat sich aufs neue bewährt. Besonders Einheiten der italienischen Kriegsmarine haben sich gegen vielfache feindliche Ueberlegenheit wahrhaft tapfer für den Schuh der ihnen anvertrauten deutschen Transporte eingesetzt. Oie Verluste des Feindes. Während Des Balkanfeldzuges einschließ- lich der Kämpfe um Kreta erlitten die feind» lichen Luftstreitkräfte schwerste Verluste. Im Luftkampf wurden 167, durch Flak 8 Flugzeuge abgeschossen; weitere 417 wurden am Boden vernichtet. Gegenüber diesem Gesamtoerlust Des Feim des von 592 Flugzeugen hielt sich Die eigene Ei« &£ M ii!^ Utc Äi ■%nbel9l '■ r mit ub München, 12. Juni. (DNB.) Der Führer empfing Donnerstag vormittag im Führerbau in München in Gegenwart des Reichsmimsters des Auswärtigen v. Ribbentrop Den rumänischen Staatsführer General Antone s c u. Die Besprechung verlief im Geiste der herzlichen Freundschaft, die Deutschland und Rumänien verbindet. Der Füh- rer-gab am Mittag zu Ehren des rumänischen Staatsführers im Führerbau einen Empfang, an dem die Begleiter des rumänischen Staatschess mit Ministerialdirektor Davidescu, Oberst Gallin und dem rumänischen Gesandten in Berlin, Bossi, teilnahmen. Von deutscher Seite waren neben dem Neichsaußenminister v. Ribbentrop ©enerälfethmar- schall Keitel, Reichsstatthalter General Ritter von Epp, Gauleiter Wagner, die Reichsleiter Schwarz, Lutze, Amann, Bormann, Dr. Dietrich, Buch uni) Fiehler, Generaloberst Ritter von Schobert, General" her Artillerie Jodl, Ministerpräsident Siebert, ^-Obergruppenführer Freiherr von Eberstein, General der Wehrmacht und Führer der Gliederungen von SA., ff und NSKK., Die persönlichen und mitt» wesend. General Antonescu verließ nachmittags München, um sich nach Bukarest zurückzubegeben. Der Reichs- minister des Auswärtigen, v. Ribbentrop, geleitete den rumänischen Staatsführer im Kraftwagen zum sich zur Verabschiedung führende >on Staat, Partei und Wehrmacht' JJ n\ Oer Lügenfeldzug in Syrien. Die Franzosen erfahren nun am eigenen Leibe, daß ihre einstigen Verbündeten nicht nur in hinterhältiger Weise bestrebt sind, französisches Eigentum an sich zu reißen, sondern sie erleben auch einige Beispiele von den Wirkungen englischer Verleumdungen. Der Oberkomimissar in Syrien, General Dentz, hat sich veranlaßt gesehen, nicht weniger all sechs englische Meldungen als grobe Fälschungen öffentlich zu brandmarken. So ist behauptet worden, 4000 Franzosen seien in Djebel Drus zum Feind übergetreten, ferner wurde gemeldet, 6000 deutsche Soldaten befänden sich in Syrien. Andere englische Berichte reden von französischen Desertionen und von der Besetzung syrischer Städte. General Dentz muß feststellen, daß sämtliche Nachrichten dieser Art erfunden sind. Fsonzösisch-Somaliland lehnt ilebergabe ob. Vichy, 12. Juni. (DNB.) Der französische.Kolonialminister Platon rühmte das Verhalten-des Ge- neralgouverneurs von Französtsch-Somaliland, her die entehrenden Vorschläge des britischen Oberkom- manhanten im Nahen Osten, General Wavell, zur lieb ergäbe her Kolonie mit Entrüstung zu- rückgewlesen hatte. Es stehe gegenwärtig in der Macht von General Wavell, die französische So- matt-Kolonie auszuhungern und kleine Kinder sterben zu lassen, aber er könne die Franzosen nicht daran hindern, Diese verachtenswerte englische Erpressung glatt zurückzuweisen und jeden kombinier- toi 1 Mundeten 1 in mäßigen Grenzen; sie betragt etwa «/• m Leh ten oliv Häher waren die Verluste, die beim verlautet, daß der der Eroberung von Kreta ist die deutsche acht dem Ausspruch ihres Obersten Befehls- > Pyjama als Uniform eiten dirgsge- das Richtige! 12. Rat :nen * : 1 nur «Kanälen Linderung der Beschwerden* Es lohnt sich des- ilN L4|b,wiederholt danach zu fragen, wenn Sie es beim ersten Päckchen fertigmachen! A Ächr Freude an der Natur durch Bermühler-Bücher! ■ poliert W W- a ATA @| ATA @ Hergestellt in den Persil-Werken aiui, Äün ’3lei Das alphabetische Einwohner- und Firmen- Verzeichnis der Stadt Gießen liegt drei Tage, vom 12. bis einschl. 14. Juni, zu jedermanns Einsichtnahme in unserer Geschäftsstelle offen Die zuständige Einwohnerschaft Gießens sowohl ctte die beteiligten Behörden und öffentlichen Körperschaften usw. werden um Prüfung der Einträge auf Richtigkeit und Vollständigkeit hiermit gebeten. - Für Fehler und Unrichtigkeiten kann keine Haftung übernommen werden Kanal abgewiesen. Jagdflieger und Flakarkillerie schossen dabei fünf britische Flugzeuge ab. Der Feind warf in der letzten Rächt an mehreren Orlen Rord- und Westdeutschlands Spreng- und Brandbomben. Die Zivilbevölkerung erlitt Verluste an Toten und Verletzten. In Köln, Duisburg und Bochum entstanden stärkere Zerstörungen an Wohngebäuden. Industrie- und Bahnanlagen wurden nur unerheblich beschädigt. Die nächtliche Luftabwehr war besonders erfolgreich. Rachtjäger. Flakartillerie und Marineartillerie schossen zehn der angreifenden britischen Flugzeuge ab. Kapitänleutnant Herbert Schultze hat als sechster Unterseeboolkommandant über 200 000 BRT. versenkt. sekretär von Marokko, General mentras. '5* u. Mann, lz. u. Mann, fo. u. Mann. Der Wehrmachibericht. Berlin, 12. Juni. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Lin Unterseeboot versenkte 22700 BRT. feindlichen Handelsschiffsraums. Die Luftwaffe griff bei Tage und in der letzten Rächt kriegswichtige Ziele in 5 üb- unb Mittel- england sowie hafenanlagen an der schottischen O st k ü ff e an. In Ro rdaf rika wurden bei Tobruk britische Truppen, Fahrzeutzansammlungen und wassec- versorgungsanlagen unter wirksames Artilleriefeuer genommen. Versuche des Feindes, bei Tage in die besetzten Gebiete einzuftlegen, wurden bereits über dem •IHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII) Ihre Geschäfts- Drucksachen stellen dleVerblndung her zu Ihren Erzeugnissen.Men stellt eich die Beschaffenheit Ihrer Waren so vor, wie man Briefbogen, Brief umschläge.Poet- karten, Rechnungen, Geschäftskarten Ihres Hauses beurteilt. Legen Sie deshalb Wert auf gepflegte Druck- eschen l Wir bieten sie Ihnen preiswert I Brühl’sche Druckerei Schulstr. 7, Ruf 2251 uiiiimiimiiiiiiniiiiiiit nicht gleich erhalten. Vergessen Sie nicht: Saltrat! Sie vor allem an Saltrat, wenn Sie das nächste 15 Offiziere u. 84 Uffz. u. Mann, 40 Offiziere u. 123 Uffz. u. Mann, 25 Offiziere u. 124 Uffz. u. Mann. Gelegentlich seines Besuches beim Königspaar von Italien in San Rossore wurde König Boris von Bulgarien im Palazzo Venezia vom Duce empfangen. Die Unterredung dauerte zwei Stunden. * Italienische Jäger, die Erkunbunigsftugzeuge be* gleiteten, stießen mit feindlichen Jagdvevbänden in einem kurzen heftigen Gefecht zusammen. Dabet wurden sieben feindliche Jäger vom Muster Hurri- cane abgeschossen. Nach einer amtlichen Mitteilung beläuft sich die Bevölkerung des heutigen rumänischen Gebietes auf 13 493 983. Rund ein Viertel der Bevölkerung wohnt in den Städten und rund drei Viertel auf dem Lande. SH N)e e Welches Mahlwerk kann uns Eisenox5öniind55c/oFe293 f. Salzvergällung geeignet, liefern Schriftl. Angebote unter 2552V an den Gießener Anzeiger. Juan Bautista Rossetti, der neue chilenische Außenminister, erklärte noch der Eidesleistung der neuen Kabinettsmitglieder, daß er die Politik der absoluten Neutralität fortsetzen werde. jWfc Die Schuhe halfen länger und bleiben länger schönl -f um die Insel Kreta gegen eine v i e l - » feindliche Ueberlegenheit eintra- 5ie betragen beim Heer Der italienische Oberbefehlshober in Nordafrika, General Garibaldi, überreichte Generalmajor Kirchheim die italienische silberne Tapferkeitsmedaille für seinen persönlichen Einsatz in der Cyre- naika. chrvem vielfach de not 'ehaupÄ *rus >et, 60)11 • 2Inbtn n Des» öhte. & he Nach, Ihre Füße vor Übermüdung und Anstrengung dann ist und bleibt Saltrat das bewährte Mittel uni» 61' II heroiW feintW j Ll-Boot versenkte 22 ZOO MT. Tag- und Nachtangriffe unserer Luftwaffe auf kriegswichtige Ziele der britischen Insel. — 15 britische Klugzeuge abgeschoffen. )eutscheo pkot>e° 6öt>3r [ei!*6! • nblid}!^ rd)bio'j n i a, toC rts bdMSL ssung ® inem & lande V' Men du mnkt da ahlreichi'^ >n besä« jer W iher ju IDaffen Adreßbuch Stadtkreis und Landkreis Gießen Adreßbuchverlag Gießen, Gchulstraße Z Eingang von der Kavlaneigasse aus In Neuyorker Reederkreisen britische Frachter „Athelstane" (5571 BRT.) im Nordatlantik torpediert und versenkt wurde. Er ist Eigentum der Athel-Lines in London. schiss, das während des Weltkrieges für die Beschießung der flandrischen Küste erbaut wurde, zwei Geschütze von 38,1 cm und acht von 10,2 cm, ferner hatte es Flugabwehrgeschütze und Maschinengewehre an Bord. Die Besatzung betrug 300 Mann. Bei der „Ladybird" handelt es sich um ein Flußkanonenboot von 625 Tonnen, das ursprünglich für die Donau bestimmt war und im Weltkrieg in Mesopotamien Verwendung fand. Bei einer Besatzung von 60 Mann hatte es eine Bestückung von zwei 15,2-cm-Geschützen sowie Flugabwehrgeschützen und Maschinengewehren. Oie LtGA. und Portugals Atlantik-Inseln. Weil fall ch dec »Ab Seife, Ä! 2 Flsiscbergeselb sofort gesucht MpiliiWM Auf einer neuen Besichtigungsreise durch Nordafrika stattete der Generaldelegierte der französischen Regierung, General Weygand, der Stckdt Rabat einen Besuch ab, wo er mit dem Gcnerol- ' Noguös, zusam- tflfi * ——--- fehlten, 1 —i-------:--------------------------------- 'Eilt müde Füße ist Der italienische Bericht. Rom, 12. Juni. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Donnerstag Hai folgenden Wortlaut: In der Nacht zum 12. Juni haben Bomber in aufeinanderfolgenden Wellen die Flugplätze von Malta angegriffen. Am Mittwoch haben unsere Begleitflugzeuge im Verlauf einer Luftaufklärung über der Insel im Luftkampf zwei hurricane abgeschossen. Im zentralen Mittelmeer haben unsere Jäger feindlichen Bombern den Weg verlegt und eine Blenheim abgeschossen. Ein weiteres britisches Blugzeug wurde südlich von Pantelleria von der uftabwehr eines unserer Torpedoboote abqe- schossen. Einer unserer Aufklärer ist nicht zurückgekehrt. Im Aegäischen Meer haben britische Flugzeuge eine Ortschaft der Insel Rhodos mit Born- Washington, 12. Juni. (DNB.) Die portugiesische Negierung hatte in einer Note an die Regierung der Vereinigten Staaten um Aufklärung gewisser Punkte der Rede Roosevelts und der in ihr enthaltenen Anspielungen und Drohun- aen in Bezug auf die portugiesischen Atlantik-Inseln gebeten. Darüber hinaus hatte sie aufs neue ihren Entschluß betont, die Neutralität des Lande gegen jeden Angriff zu verteidigen. Aus To"br"uk wiederholt angegriffen unb Brände so- """"" har iellisA i nM | thung «J durch w n« mer i:S MtoioilieeileiHoliMS in tadellosem Zustand, mit 3x 6-Zimmer-Wohnungen (teilweise Etag.-Heizung) und schöner Mansarde, groß. Garten und demnächst freut) er- dender Parterre - Wohnung ist au verkaufen. Schriftl. Anfragen unt. 2o62 D an den Gießener Anzeiger. ben belegt. In Nordafrika wurden an der Tobruk- Front Ansammlungen feindlicher Panzer und Kraftwagen von unserer Artillerie wirksam beschossen. Unsere Fliegerverbände haben Der- sorgungsstellen sowie Verteidigungsanlagen von wie Explosionen verursacht. Deutsche Fliegerein- heiten haben die Ziele des Stutzpunktes von Marsa Matruk getroffen. Ein Brennstoff- Depot geriet in Brand. Britische Flugzeuge haben einige Ortschaften im Gebiet von Bengasi bombardiert. Die Haltung der Zivilbevölkerung war wie stets ruhig und diszipliniert. In O st a f r i k a haben unsere Truppen auf Grund des erhöhten feindlichen Druckes neue rückwärtige Stellungen bezogen. Das neuseeländische Hilfskorps büßte 65 v. H. seiner Gefechtskrast ein. Berlin, 12. Juni. (DNB.) Die Verluste des neuseeländischen Hilfskorps im griechischen Feldzug und bei den Kämpfen um Kreta betragen 10 710 Man-n. Die gesamte Gefechtskraft des neuseeländischen Hilfskorps betrug 16 530 Mann, Hiervon brachte es aus Griechenland nur 11180 Mann zurück. Diese schon stark gelichteten Verbände wurden auf Kreta wiederum ün den Brennpunkt des Kampfes geworfen und büßten hierbei 5360 Mann ein, so daß der Gesamtverlust des neuseeländischen Hilfskorps mit 10 710 M mn in Griechenland und Kreta rund 65 v. H. der eftchtskraft beträgt. London gibt weitere Kriegsschiffsverluste zu. Stockholm, 12. Juni. (DNB.) In London wurde amtlich bekanntgegeben, daß die britischen Kriegsschiffe „T e r r o r" und „Ladybird" durch feindliche Handlung während des Kampfes an der libyschen Küste verloren gegangen sind. Der „Terror" ist ein älterer, stark bestückter Monitor, eine Schiffsklosse, von der England überhaupt nur über drei Einheiten verfügte. Bei einer Wasserverdrängung von 7200 Tonnen hatte dieses Kriegs- Oie LlGA. und die Lage im Mittelmeer. Rom, 12. Juni. (Europapreß.) Den aus den Vereinigten Staaten vorliegenden Nachrichten entnimmt die römische Presse, daß die militärischen Ereignisse im Mittelmeer die politischen Kreise der USA. in höchstem Grade beunruhigten; im allgemeinen befolge die Presse der USA. gegenüber dem von Raubgelüsten ausgelösten Angriff Englands auf Syrien eine ausgesprochen beifällige Haltung. Gleichzeitig aber lasse sie auch einige Sorge wegen einer wahrscheinlichen Reaktion der Achse erkennen. Die dem Präsidenten Roosevelt nahestehende „Washington Post" verleihe am klarsten den Besorgnissen der Vereinigten Staaten Ausdruck, wenn sie schreibe, daß der Krieg im Mittelmeer mit einem Sieg der Achse und mit der Verjagung Englands aus diesen Meeren enden könnte, ein derartiger Ausklang des Kamp- fes in diesem Raum würde den Zusammenbruch des auf dem Pfeiler Suez aufgebauten englischen Herrschaftssystems bedeuten, sagt die Zeitung. Die Beendigung des Krieges im Mittelmeer würde den Atlantischen Ozean zum Sammelpunkt des Kampfes machen, was unter Berücksichtigung der eindeutigen Stellungnahme der USA. Einer Schuhcreme, die sich seit Jahr* zehnten bewährt hat, altbewährt ist, bleibt man treu. Sie ist ja geradezu zum Freund geworden, hat täglich durch schöne guterhaltene Schuhe erfreut. Wenn sie da oder dort einmal nicht zu haben ist, so fragt man sonstwo nach, denn man nimmt immer nur das att&ewähcie Erdal e Handelsschiffsraum beziffert sich auf schiffe mit über 520 000 BRT.; mehr als der prlte Schiffsraum fiel durch Beschädigung aus. i> Kriegsmarine machte während des Mfeldzuaes den Donauweg frei, räumte die |Ejten Häfen von Minen, versorgte die kämp- Truppe an der nord- und westägäischen Küste Nachschub und beteiligte sich an der Besetzung griechischen Inseln sowie beim Uebergang des s nach Euböa und nach Patras. Bei dem nehmen gegen Kreta führte sie den für den arfch und Nachschub erforderlichen Seetrans- durch und sicherte die Küsten der eigenen in enger Waffenbrüderschaft mit der italieni- zum Konflikt deren eigene Lage erschweren würde. USA-Staatsangehörige sollen Alexandrien verlassen. Rom, 12. Juni. (Europapr.) Die 90 in Alexandrien lebenden Staatsangehörigen der Vereinigten Staaten sind vom Konsulat aufacfordert worden, wegen der deutschen Fliegerangriffe Alexandrien zu verlassen, ihnen ist auch der Rat erteilt worden, die Heimreise zu beschleunigen, da die Rückkehr nach den Vereinigten Staaten infolge des wachsenden Mangels an Seetransportmitteln sich immer schwieriger gestalten werde. Kleine politische Rachrichten. Don dem Volkskommissar für Außenhandel, Mi- kojan, und dem japanischen Botschafter in Moskau, Tatekawa, wurde in Moskau ein Handelsabkommen sowie ein Abkommen über Warenaustauich und Zahlungsverkehr paraphiert. Die Verhandlungen über dieses Abkommen laufen feit dem 17. Februar d. I. In Rom hat die d e u tsch-i tali e n r s ch e Gemeinschaftstagung für an gern a n b t e P s ych o l o g i e ihre Arbeiten ausgenommen. Den Vorsitz führte Exzellenz del G i u • dice, Präsident des ständiaen Ausschusses für Berufswahl im italienischen Ministerium für Volks- erziehung. Professor Gemelli hieß namens des Nationalen Forschungsrates die von Professor Oswald K r o h , Ordinarius für Psychologie an der Universität München, geführte deutsche Abordnung willkommen. Dr. Stets vom Reichsarbeitsmim- fterium sprach dann über die in Deutschland auf dem Gebiete der Berufswahl geleistete Arbeit. Sie Verluste des Feindes. egenüber betragen die Verluste des Feindes m Kampf um Kreta neben erheblichen Beran Kriegsmaterial aller Art: fangenen: 10 700 britische Offiziere u. Mann, unb 5 000 griechische Offiziere u. Mann, fallenen: 5 000 britische u. griechische Ofsiziere und Mann, ohne die auf See zugrundegegangenen. diesem Anlaß, nicht zuletzt aber wohl wegen der energischen Maßnahmen der portugiesischen Regierung zum Schutz dieser Inseln unb wegen der einmütigen und scharfen Reaktion des portugiesischen Volkes gegenüber den Drohungen Roosevelts, sah sich Staatssekretär Hüll jetzt genötigt, die annektionslüsternen Drohungen Roosevelts a b a u • schwächen. Hüll führte aus, daß der Präsident lediglich beabsichtigt hätte, auf eine mögliche Gefahr für Amerika hinzuweisen unb den „möglichen strategischen Wert", den diese Inseln darstellen könnten, aufzuzeigen. Der Staatssekretär im ungarischen Ackerbaumini- fterium, Barczay, der in Durchführung des oeutsch-ungarifchen Agrar alb kommens mit einer landwirtschaftlichen Delegation in Deutschland weilt, sprach bei einem Empfang der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft. Davon ausgehend, baß die Landwirtschaft für den Ungarn nicht bloß einen eigentums- rechllichen Begriff darstelle, sondern Heimat, Schicksal und Sendung bedeute, legte er die Maßnahmen der Regierung dar, die sie zur Förderung der ungarischen Landwirtschaft durchgefuhrt habe, um Ungarn in die neue europäische Arbeitsgemeinschaft einzugliedern. _______________ M:rmif3ten J E'chiMrwundeten ^MSLitn) böhei MNikll Kriegsmarine. Oie deutschen Opfer. D> Verluste, die die deutsche W e h r ■ jo.it im Balkanfeldzug erlitt, waren denkbar er: ng. Heer» unb Waffen-^ verloren: ll)ten 57 Offiziere u. 1050 Uffz. u. Mann, iß kmmßten 13 Offiziere u. 372 Uffz. u. Mann, Mrwundeten 181 Offiziere u. 3571 Uffz. u. Mann. W Personalverluste der Luftwaffe betrugen: J/KCU bleiben! e) len 105 O fiziere u. 927 Uffj müßten 88 O fiziere u. 2009 Uff, rwundeten 104 O fiziere u. 1528 Ufsi te „u" Cndjiü hat seine am 20. Mai im Unterhause unuötni l^Me Lüge zurückziehen müsse, daß die deut- ■VU5ß,®Fallschirmjäger auf Kreta in neus eelän- /oMer Uniform gelandet seien. Er fand dabei [tusrebe,/ die deutschen Truppen hätten neufee» ibi he Gefangene vor sich hergetrieben. Derartige flh.den haben niemals zur deutschen Kriegfäh- iz gehört. Churchill aber mag Aehnliches erlebt w. als er als Teilnehmer des Burenkrieges «in hat, wie die Engländer Burenfrauen und fc als Kugelfang vor ihre Linien getrieben te Um die Greuellüge Churchills zu unter- bringt Reuter einen Bericht, in dem geißel wird, die Deutschen hätten auf Kreta ein teztt ausgeräumt, die Insassen aus den Betten ji: und sie dann im Pyjama vor sich hergetrie- fi Reuter schlägt also den Beweisen Churchills Gesicht. Denn es ist nicht anzunehmen, daß die Wländifchen Truppen Uniformen besitzen, die ICchlafanzügen zu verwechseln sind. n den im Mittelmeerraum gegen Seeziele ehten Verbänden der Luftwaffe wurden Jahresbeginn bis Ende Mai 30 feindlich e i e gsschiffe, davon allein 23 während der pfe um Kreta, versenkt unb eine große weiterer Einheiten, darunter mehrere Schlacht- Ir und Flugzeugträger, beschädigt. Der im glei- Q1> L,Zeitraum im Mittelmeer durch Kampfhandlun- in Der deutschen Luftwaffe versenkte feind- :ten 20 Offiziere u. 301 U fz. u. Mann, irmißten 18 Offiziere u. 506 U fz. u. Mann, rwundeten 13 Offiziere u. 274 U fz. u. Mann, )er Luftwaffe (Flieger unb Fallschirm- che.Kal» des & lanb, bti Dbertom iaDell, mg zu- oärtig b sische S ie M« gerecht geworden: „Dem deutschen DitiiniGiraten ist nichts unmö gli ch." her tRi>ü ^chdrungen von dieser Erkenntnis, in der allein ien. M » in hohem Maße das Geheimnis des Sieges ienfowii jhbet liegt, sieht die Wehrmacht voll )er EMWo rsicht den Aufaaden entgegen, L L lösen chr noch übrigbleiben. ■ ■SSS”6“ STADTTHEATER GIESSEN Intendant Hans Walter Klein Samstag, den 14. Juni 1941, 19.30-22.30 — Außer Miete! Auf vielseitigen Wunsch! Einmalige Wiederholung! BOCCACCIO Operette in 3 Akten von Franz von 8upp4 Musikalische Leitung: Arthur Apelt - Spielleitung: Reinhard Lehmann a. G. (Hess. Landestheater Darmstadt) Bühnenbild: Karl Löffler — Tanzleitung: Irmgard Trömel Chöre: Erich Richter Preise: RM. 0.90, 1.30, 1.85, 2.30, 2.85, 3.60 2574 Dl einem anderen Spezialgebiet, nämlich dem der Aus Vem Reich M ersteh rung und Drogerie Elges, Seltersweg 68a Iiöwen-Drog. Kilblnger, Seltersw. 69 mehreren, durch Drogerie Winterhof!, Krenzplatz 10 eine Kleinanzeige 02000 Central-Drog. Emil Karn, Schnlstr. sagen Sie es allen Eine Offenbarung für jeden Tierfreund! S’S AM 14. w15. JUN11941 02007 an! Nigrin und das Mündlich können Sieesnurwenlgen sagen, schriftlich die b 2- dring, für Kranke zu taufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01997 a.ü. G.A. Wer sich dos Leben leicht und bei seiner Umwelt beliebt machen will, der strahlt schon frühmorgens mit seinen nigrinblanken Schuhen um die Wette. Die Trauerfeier findet Montag, den 16. Juni, nachmittags um 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Gießen, Friedberg, Bochum, den 12. Juni 1941. Die Trauerfeier findet Montag, den 16. Juni, um 15 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt. durch Zusammenschmelzen von Magnesium Aluminium geschaffene Elektronmetall, * Vgl. die Aufsätze in Nr. 134 vom 9. Juni Nr. 135 vom 10. Juni 1941. — Köhlers lender 1941. Wilhelm Köhler Düchertisch. illustrierter Heeres- Deutschland in Waffen. 1,30 M Famillen- Drucksache bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Ausführungen eowle Papieren billiget die Brühl’sche Druckerei Schulstr. 7. Ruf 2251 Deine Spende zur Vornehmf GeschmackvollI Persönlich I Diese drei wesentlichen Eigenschaften «ß dem Fei Kiner entbed Graue -orfa- . , e Flasche 1.74. extra stark 2.40 naare Unschädlich! Sich. Wirkung. werden. Schon heute könne festgestellt werden, H auf eine Lenkung der Arbeitskräfte nach den staots. liche Mengen von Nickel sparen. So hat die bcuti Metallforschung den gleichen Leistungsstand errejä wie die Rohstoffchemie. Sie zwingt die Natur, W Kräfte in den Dienst des technischen Fortschritts stellen. (Sckluk folgt) L an eine M weiter ir ! Ober die ai kiige|d)lagfn Hier in freien, und loi) werden Eie ruft (ins Men!" Da! rni eine Kis! üben sie eir ecke, die zur les Luruswa inige Teddy! H voll, aber u. getragene gute H.-Kleidung mittl. Größe, zu verkaufen. 0,999 Wo? sagt d. Ge- schäftsst. d G. A. um ein Vielfaches. Die Hartmetalle bedeuten aHo einen großen Fortschritt für die gesamte, metallverarbeitende Industrie, und für Deutschland, das weit mehr Hartmetall erzeugt als irgendein anderes Land der Welt, einen wichtigen Vorsprung. — Hierher gehört auch die Berylliumbronze, die ebenfalls eine deutsche Erfindung ist. Durch Zusatz kleiner Mengen von Beryllium kann man das weiche Kupfer so härten, daß es für Meißel, Feilen und andere Werkzeuge brauchbar wird und dabei die wunderbare neue Eigenschaft erwirbt, bei Schlag und Stoß keine Funken zu sprühen. Damit ist ein Spezialwerkstoff für feuergefährdete Betriebe geschaffen, mit Eigenschaften, die es überhaupt bisher noch nicht gab. Hat die deutsche Metallforschung an den neuen Leichtmetall-Legierungen, an den Hartmetallen oder an der Berylliumbronze gezeigt, daß sie es meisterhaft versteht, durch Beherrschung ihrer elementaren Eigenschaften und geschickte Kombination die Werkstoffe ganz ihren Zwecken anzupassen, so hat sie ihre größten Ueberraschungen doch noch auf Ul*. Höch st lei st ungen der Metalle. i&anb Wie her Ades $r U PNte eine A wilder । j wie man k me-n Mein M 4 macht sic halt Die Ei fanen, hatte Le uitbefanr hl: ,Du m Lren 6rlebm L nur denken L verlacht 1 jjiunt ße her k erfüllt fii k Das jum Wir sind davon überzeugt! Aber auch die „Große Wäsche" kann die Ordnung nicht gefährden, wenn Sie zum Einweichen stets „Schwarz-Weiß"- Bleichsoda verwenden. Die tüchtige Hausfrau weiß: richtiges Einweichwasser spart die halbe Mm. Ohne , t:r Phantasie Bit Weisheit, Bit Wirklich! ss Es ist ba [taiie. Die t piiirge hat g='ht sein «?rte zeige M alles an »n! Koloric Wchse. Obe Deppe. Ei, ötlumen, die |pe Reise, »langt burd Wn, deren 1 M sich von Iwinenglanj lind nun 1 Iper von 5 pinen Kanr 1 toaren", ruft ; nicht Dei Iw besitzen jj.R können । di den Aelle ? «I'chließ । Ren. Luch Sanft entschlief nach langer, schwerer Krankheit meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Gote und Tante Frau Katharina BeHoff geb. Seipp. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Fr. Belloff. Gießen, den 13. Juni 1941. | Kaufgesuche | Gebr. IHM zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01996 a.ü. G.A. in unseren Tagen mit besonderem Interesse 5.1 Hand genommen werden. Wie die Titel „NäL!i vor Warschau", „Hell strahlt das Edelwiktz — Einsatz und Bewährung der Gebirgsjäger eil allen Fronten", „So siel Fort Boncelles", „Jal- schirmjäger in der Festung Holland", „Panzer gegd Panzer", um nur einige zu nennen, besagen, war- den hier die wesentlichen Episoden aus dem gravi dtosen Entscheidungskämpfe unserer Geschichte d fesselnden Beiträgen festgehalten. Verlag, Minden f. W. — (9) - Der Heeres-Kalender in Buchform für 1941 müi Magne Negierungen ausspielen köru«! Hier kam es darauf an, seltene Rohstoffe, wie zm Nickel, einzusparen und die magnetischen EizA schäften zu steigern. Vor einigen Jahren konntetz einem Vortrag der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft Vortragende zwei Stabmagneten zeigen, die tz einem Gleitgestell mit gleichen Polen aufeinaner gelegt frei übereinander schwebten. So stark wcre» die abstoßenden Kräfte dieser aus den drei Ad menten Aluminium, Nickel und Stahl hergestel!^ neuen Uebermagneten. Vor kurzem konnte auf w Tagung der Deutschen Bunsengesellschaft mitgeleji werden, daß es gelungen ist, durch Ultraschall ij] magnetischen Eigenschaften von Nickel bis Achtfachen zu steigern. Man kann also entroll te W »ir, * ; ?:rhen. Da Metz, alte Reichsstadt, 1352 durch deutsch» Zwietracht den Franzosen au.gellefert, nach 1871 Festung des Reichs Im Weiten, nach seiner Rückkehr Bollwerk der deutschen Westmark. Volk zu Volk! politischen Notwendigkeiten auch nach dem Kchg, nicht verzichtet werden kann. Sie müsse aber nH so umfassend sein wie im Kriege. Schließlich roety riaus- °.1?. auch wie bisher im Wege der staatspolitisch, Ljblt unö t|t Die letzten zwei Jahrzehnte, in denen Metallforschung geboren wurde und sich sonders in Deutschland zu rascher Blüte enl- wickelte, haben über die wahren Eigenschaf- | Verschiedenes | Goldene MctaN vonEbelstr.-Wil- sonstr.-Stevhan- straße verloren. Abzug, geg. Bel. Ebelstraße 23II Armband verloren Golddoublö mit Perlen besetzt, auf dem Weg Steinstr. — Hindenburg-Wall. Gegen Belohng. abzugeben bei Westbrock, Steinstraße 27 v | Vereine | lomoertin 1846 Sonntag: Wanderung nach Welzlar-Finslerloh Abmarsch 8 Uhr Bahnüberfübr. Franks. Straße. bei einem spezifischen Gewicht von 1,8 eine stahl- ähnliche Härte und Widerstandsfähiykeit aufwelst. Der Ersatz des Stahls bei Kurbelgehäuse, Getricbs- gehäuse, Motorträger und Kompressorteilen eines großen Personenautos bedeutet z. B. eine Gewichts- ersparnis von 300 kg. Ein einziges Omnibusrad laßt sich mit Elektron um 70 kg leichter Herstellen. Bei einem HJ.-Ausstellungszug Hot man kürzlich sogar den ganzen Wagenkasten des Lautsprecherwagens statt aus Stahl aus einer Magnesiumlegierung hergestellt und damit nicht weniger als 2600 kg tote Last eingespart. Aber auch dos Auto der Zukunft wird aus Leichtmetall hergestellt werden, es kann dann um ein gutes Drittel leichter sein als heute und würde, in Stromlinienform gebaut, von einem weit schwächeren Motor dennoch wesentlich schneller fortbewegt werden können. mit einem Magneten von bestimmter Größe ein! . vielfach höhere Leistung erzielen oder man hrj ihn entsprechend kleiner machen und damit erd !• Gebr. 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Nachdem nun für 1941 für alle 9t* amten, Angestellten und Arbeiter des öffentliche Dienstes der Erholungsurlaub bis zum 30. Sepien, ber 1941 auf die Zeit von drei Wochen beschräkkt worden ist, hat der Reichserziehungsminister buch Erlaß an die Unterrichtsoerwaltungen der ßänitf und an die Reichsstatthalter den Einsatz der Lehn während der Sommerferien geregelt. Von den C«. tern und Lehrern der öffentlichen Schulen wird h> nach erwartet, daß sie in den Sommerferien dieeh Jahres nicht mehr als einen Zeitraum von dei Wochen ihrer Erholung widmen. In der übrigiJ Zeit werden sich für sie die verschiedensten MögllU leiten des Einsatzes bieten, sei es im LustschÄ dienst, im Vertretungsdienst, für Zwecke der ßefjr-rJ fortbildung oder für verstärkte Mitarbeit bei dkl NSDAP., ihren Gliederungen und an geschlossene Verbänden. Auch im öffentlichen Interesse üb r«! So alt wie die Verwendung der Metalle als Werkstoff ist auch schon der Kampf gegen die Korrosion jene Zerstörung der Oberfläche, die man beim Eisen Rost nennt und die auf dem Kupferdach als Patina den Beschauer erfreut. Man hat berechnet, daß in den Jahren 1890 bis 1926 nicht weniger als 718 Millionen Tonnen Metall durch Rost vernichtet worden sind. Der gerade beim Kupfer so beliebte grünliche Ueberzug ist übrigens eine Art von Selbstschutz. Das Kupfer bildet nämlich bei Berühruna mit der Luft eine Oxydschicht, die das Metall vor weiterem Zusammentreffen mit dem Sauerstoff und damit vor weiter fortschreitender Zerstörung bewahrt. Ganz ähnlich bedeckt sich auch das Aluminium in der Luft rasch mit einer dünnen Oxydhaut, dagegen ist es leider gegen Säuren und Laugen und auch gegen Kochsalzlösungen sehr empfindlich. Einige dieser Schwächen zeigen auch gewöhnliche Aluminium-Magne- sium-Legierungen. Wieder hat die Spurensuchmethode hier einen entscheidenden Erfolg verbuchen können. Durch kleine Zusätze von Mangan und Silizium und Veränderungen in der Verteilung der Grundstoffe Magnesium und Aluminium ist ein neuer Werkstoff, das Hydronalium entstanden, der selbst gegen einen langdauernden Aufenthalt im Seewasjer völlig unempfindlich ist. Das hellblinkende Metall kann jeden geborgten Glanzes durch Vernickeln oder Verchromen ent- raten. Mit einiger Pflege strahlt es immer gleichmäßig silbern, ohne daß die Oberfläche abgegriffen werden könnte. Auch dem Aluminium kann man durch das sogenannte Eloxalverfahren einen schönen Farbton geben, vorn Glanz des Silbers bis zum Hellgold ober zur tiefdunklen Bronze. * Eine ganz andere Methode führte zu einer der großartigsten Leistungen der deutschen Metallforschung, den Hartmetallen. Schon früher hatte man gewisse Schwermetalle, wie Chrom, Nickel und Wolfram dem Stahl zugesetzt und diesen damit gehärtet. Wolfram stahl ist so hart, daß man daraus sogar Messer zum Glasschneiden Herstellen kann. Lange Zeit wurde Wolfram ebenso wie Osmium und einige andere Stoffe dieser Gruppe wegen seiner Hohen Hitzebeständigkeit nur für die Herstellung, von Glühlampen und andere Spezial- Zwecke verwendet. Wenn man diese Metalle aber nicht schmilzt, sondern bei einer bestimmten Temperatur pulverisiert, dieses Pulver dann mit Kohlenstoff mischt, das Ganze preßt und ähnlich wie Porzellan sintert, d. h. bis nahe an den Schmelzpunkt erhitzt, dann entstehen ganz neue Werkstoffe von einer Härte, die der des Diamanten gleichkommt. Plättchen aus solchen Hartmetallen auf Werkzeugkörper aufgelötet, machen diesen gegen jede Abnutzung und Abstumpfung unempfindlich. Maschinen, die damit ausgerüstet sind, können mit vervielfachter Geschwindigkeit laufen. Ihre Tages- erzeugung an Werkstücken wächst damit ebenfalls I Die Möglichkeit, aus Metallen mit ganz bestimmten Eigenschaften durch Mischen und Zusammenschmelzen, also durch Legieren, neue Werkstoffe zu gewinnen, die nur die wertvollsten Fähigkeiten ihrer Grundsubstanzen, ja, oft sogar ganz andersartige Leistungen zeigen, feiert ihre größten Triumphe bei den Leichtmetallen. Schon das Dür- alumin, 1906 von dem deutschen Chemiker A Wilm aus Spuren von Magnesium, Kupfer, Mangan und Aluminium als Grundbestandteil zum ersten Male hergestellt, war ein gewaltiger Fortschritt. Bei einem spezifischen Gewicht von 2,8 ist es nur ein Drittel so schwer wie Eisen und weist doch eine große Zugfestigkeit auf. Noch übertroffen wird es an Leichtigkeit durch eine andere ideale Metallehe, das 1909 von Gustav Pistor ten und Fähigkeiten der metallischen Rohstoffe mehr gelehrt, als die Jahrtausende, die seit der ersten Berührung zwischen Mensch und Metall vergangen sind. Eine neue Zeit, die Leichtmetallzeit, ist im Anbruch. Höchstleistung ist ihr Vorzeichen, und ihre Begründung ist für immer mit klangvollen Namen deutscher Forscher verknüpft. Seit Jahrtausenden schmiedet der Schmied mit Hammer und Esse, gießt der Gießer mit Ofen und Gießform. Weshalb aber überhaupt Metall sich schmieden und in flüssigem Zustand sogar in beliebige Formen gießen läßt, das wissen wir genau genommen erst seit wenigen Jahren. Metalle sind kristallisierte Materie. Wenn man ein Metall schmilzt, so werden seine Kristalle am regelmäßigen Wachstum gehindert, sie entarten zu „Körnern". Die Größe und Anordnung der Körner machen wieder das „Gefüge" aus, das man heute sogar im Metallmikroskop sichtbar machen kann. Darüber hinaus ermöglichen die Röntgenstrahlen einen noch tieferen Einblick in die letzten Feinheiten des Metallaufbaues, sie zeigen selbst die Stellung der Atome, das „Gitter". Je nach der Anordnung der Gitter lassen sich die Eigenschaften der Metalle beeinflussen. Als weiteres Hilfsmittel der Metall- Forschung dient die Spektralanalyse, die auch noch die feinsten Spuren fremder Beimengungen durch das Aufleuchtenlassen der jedem Element eigentümlichen Spektrallinien anzeigt. — Gerade die Spurensuche hat zu ganz überraschenden Fortschritten der Werkstoffkunde geführt. Das Aluminium z. B. hätte man wegen seiner großen Leichtigkeit schon lange gern in der Elektrotechnik verwendet. Das war aber zunächst unmöglich, rpeil Aluminium ein merkwürdig schlechter elektrischer Leiter zu fein schien. Das Aluminium wurde damals in einer Reinheit von ungefähr 98 v. H. gewonnen, also in der gleichen Reinheit, in der man beispielsweise Schmiedeeisen herstellt. Man sollte glauben, daß so geringfügige Verunreinigungen keine wesentliche Rolle für die Werkstoffleistungen spielen. Als es dann aber gelang, durch Verbesserung der Aufbereitungsmethoden, insbesondere durch die Einführung elektrischer Schmelzöfen, das Aluminium in einer Reinheit von 99,6 v. H. zu gewinnen, da zeigte sich, daß damit auch die elektrische Leitfähigkeit ganz überragend gut geworden war. Uli«6 ti Arbeit! Und „Schwarz - Weiß"- Bleichsoda ist für Ihre Wäsche bestimmt das richtige Einweichmittel! Das ganze Paket kostet 12 Pfli - der Versuch lohnt!! M JA’ V1 An, Ä w !'nÄ« 0 t !h.[ 9 l Q LA"-' !■«nittri‘ iSih« Heu Nach langem schweren Leiden ging heute meine liebe Tochter, unsere herzensgute Schwester, Schwägerin und lantc Fräulein Irma Klebe für immer von uns. In tiefem Schmerz: J. Klebe, Reichsbahnobersekretär a. D. Theo Weber u. Frau Marie, geb. Klebe Dr. Willi Klebe u. Frau, geb. Monecke Sofie Klebe. -,r,°Ml toi 'N Oer hr A hinein bi 1.-? der AI l'**M BW- S- K , Arbeitskräfte für die Nachkriegsaufgaben. ; Der persönliche Referent des Staatssekretärs . Syrup im Reichsarbeitsministerium, Oberregie- , runasrat Dr. Stothfang, behandelt in der „Wirt- , schaftspolitischen Parole" die Maßnahmen, die zur . Deckung des Bedarfs an Arbeitskräften nach dem } Kriege notwendig sind. Er verweist auf die großen } Friedensaufgaben des deutschen Volkes, die im . ganzen größer seien als vor diesem und während , dieses Krieges. Er hebt dabei im einzelnen das große Aufbauprogramm für die Landwirtschaft, den Wiederaufbau in den neuen Gebieten, den Ausbau deutscher Städte, den sozialen Wohnungsbau, die Reichsautobahnen und Wasserstraßen und die , Erhaltung unserer Wehrmacht auf dem technisch vollkommensten Stand hervor. Gegenüber diesen wachsenden Aufgaben gehe die Zahl der Arbeitskräfte infolge der Nachwirkungen der Weltkriegs- Verluste und des Geburtenschwundes bis zur Machtübernahme noch auf Jahre hinaus zurück. Die Möglichkeit, zusätzliche Arbeitskräfte zu stellen, werde sich auch nach dem Kriege im wesentlichen auf die verstärkte Hereinnahme ausländischer Arbeitskräfte beschränken. Trotz der damit verbundenen Nachteile werde dieser Weg noch weiter beschritten werden müssen. Weiter gelte es, auch in Zukunft einen hohen Stand des Anteiles der Frauenarbeit aufrechtzuerhalten. Ebenso werde künftig auf die weitgehende Mitarbeit des Alters Wert gelegt werden müssen. Die Ausgestaltung des Altersversorgungswerkes werde mit dem Alterssold einen besonderen Anreiz dafür schaffen. Umfassendes Berufserziehungswerk und richtige Nachwuchslenkung würden dazu beitragen, daß die fehlende Zahl durch bessere Leistung ersetzt werde. Der Ausbau der Gesundheitsführung werde die Ausfälle durch Krankheit, Invalidität und Tod auf ein Mindestmaß herunterdrücken. Schließlich werde die Mechanisierung und Normung bis zum letzten oorzutreiben fein, um den menschlichen Kräftebedarf durch erhöhte technische Leistung zu senken. Dagegen biete die Verlängerung der Arbeitszeit keine Leistungsreseroen, da diese im Gegenteil nach dem Kriege wieder auf ein fachlich richtiges Maß herabgesetzt werden müsse. Die Verpflichtung zum sparsamsten Verbrauch menschlicher Arbeitskraft lege den Gedanken einer stärkeren Konzentration der volkswirtschaftlichen Produktion bei den Bestbetrieben nahe. Im Zuge einer restlosen Beseitigung jeder unproduktiven Tätigkeit werde auch eine Einschränkung der Verwaltungstätigkeit not- wendig sein. Endlich müsse durch eine gerechte Lohnordnung das Fundament für den staatspoli- 1 tischen richtigen Einsatz der Arbeitskraft geschaffen Rangordnung ein vernünftiger Ausgleich gefunto werden müssen, wenn trotz aller Leistungsst-^ ein Engpaß im Arbeitseinsatz verbleibe. ßeburu anzeigen bei Brühl. Gießen Fast neue Beitu urandiing sowie 109006 eleklr. Kodier preiswert zu verkaufen. Anzuseh. zm. 19-20 Uhr. Ärandgaüe3IH |~ Verkäufe | Schreibmaschine gebraucht zu verkaufen. Schr. 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Jedenfalls — so wird berichtet — geriet sein Schiff in Seenot, und als er in gelassener Verzweiflung von dem umgewehten Rettungsboot abtrieb, hob plötzlich ein Haifisch seinen zähnestarrenden wir (Sound das Ibei hen flOP z-" 6 Reinhan! idt) , d W Son h den wirt iferien ti im Mui der ütr [ten >1 m LM e berÜ rbeit bei ngW ckresse i rtrehnd anderes Betragt I rt. ilastlscfi r Miete' erbolung *eres-/ n. 1,30? L - @1 r 1941 i nteresh M s Ed-'Ii irgsjäger elles", 3 Panzer? besagen, i us dein: Geschichii Auch Künstler uni) Gelehrte strömten hier zu-sarn- men. P t o l e m ä u s hatte Alexandrien zum Sitze der Wissenschaften gemacht und verlieh ihr damit Rachen vor ihm auf. Da der Verfasser in seinem bekannten Buche seltsamerweise diesen Fall nicht vorgesehen hatte, blieb er anfangs unschlüssig, bis er beherzt zum Taschenmesser griff. Er stieß aber nicht zu, da ihn das dräuende Raubtier beinahe entsetzt anstarrte mid dann mit betontem Spott fragte: „Aber, verehrte'. Herr Knigge, — Fisch mit dein Messer?" Beschämt sank der so an seine verpflichtende Lebensaufgabe Erinnerte ins Wasser zurück, und der Haifisch schwamm kopfschüttelnd davon. Adolph Freiherr von Knigge wurde bald darauf von den Matrosen nicht nur für das Leben, son« dem auch für eine beinahe dunkel Überschattete Unsterblichkeit gerettet, die ihm unter Umständen kaum diesen Mißgriff verziehen hätte, so heiter -auch noch einmal der Puderstaub seiner unter Napoleons Grenadierschritten zusammenbrechendcn Zeit darüber wölkte. kommen dort eine Quittung und gehen damit zum Steueramt, das ihnen diese Quittung auf die Steuerschuld anrechnet. Die Stadtverwaltung ist mit dem bisherigen Erfolg dieser Maßnahme sehr zufrieden und gedenkt diesen Grundsatz, der sich bei der Steuerzahlung als so fruchtbar erwiesen ha^ aucg auf andere Gebiete auszudehnen. verdunkclungszeii 1-3. Juni von 21.45 bis 4.59 Uhr. hinaus. Sie hat eben nochmals ihre Punkte über- zählt unb ist ihrer Sache sicher. Im nächsten Sport- geschäft ersteht sie einen Badeanzug. Da sie so blond ' ft, wie man nur sein kann, ist der Anzug himmelblau. „Er wird sehr vorteilhaft für Sie am Strande ! ein", meint die Verkäuferin. „Vielleicht auch an Unserem guten alten Badeteich", meint sie lachend und macht sich auf den Weg in Richtung Badean- talt. Die Enttäuschung, diesmal nicht reisen zu rönnen, hatte sie niedergedrückt, und nun spürt sie vine unbekannte Macht in ihr Herz kommen, die ihr lagt: „Du möchtest zur Freiheit und zu round-’r- baren Erlebnissen? Du kannst alles haben, wenn du Its nur denken willst". Diese Macht ist die Phantasie, bie verlacht und so lange vergessen ist. Aber nun Ifommt sie hervor, ihre Macht zu erproben. Gerade fetzt erfüllt sie die Herzen mit kaum erlebten Kräf- Icn. Das junge Mädchen fährt mit ihrem Badeanzug an eine ferne Insel, weit über das Meer, fand weiter in eine träumend gelcha"te Zukunft. eriente fcitJ GzA für ch 30. y en ich ünifter i her ä 60 DA 5t# unfl Wj liB h benitt .dem k le aber - leßliih e, tispoFnj iftunc:' rbk& H Merkwürdige Steuern. Nur ungern nimmt der Handelsmann statt baren Geldes Mäuse an. Das Stadtsteueramt der indischen Großstadt Bombay jedoch tut es, und gerade die kleinen Steuerzahler, bei denen Bargeld ganz groß geschrieben wird, haben sich daher eifrig der Mäusejagd ergeben. Die Stadt hat sich gezwungen gesehen, diesen kleinen Nagern den Vernichtungskrieg zu erklären, weil sie sich über alle Maßen vermehrt haben und nicht nur am Eigentum der n hl ky s MIM w Oetntkl ! hntj L y man ,1 Nit J I die l] N eJ ^Qtur !rM w Es gibt ein paar Szenen in diesem Film, die wirken wie Bilder aus einer Novelle von Storm, aber das Drehbuch von Kurt Heuser geht auf einen unter dem gleichen Titel erschienenen Roman von Günter Weisenborn zurück. Es ist eine dänische See- und Schiffergeschlchte. Zwei von langer Fahrt heimkehrende Fischer, Ipke u-nd Frerk, verlieben sich in einem kleinen Hafenort in bas gleiche Mädchen, Patricia, die beim Arzt von Fanö als Sprechstundenhilfe arbeitet unb den beiden unterwegs in ihrem Boot begegnet ist. Ehe der schwerfällige Frerk dem Mädchen seine Zuneigung begreiflich machen kann, ist Patricia dem jüngeren, leichtsinnigen Ipke schon mit Leib und Seele verfallen. Aber Ipke hat ihr verschwiegen, baß er verheiratet ist; seine Frau Angens daheim in Hooge erwartet eben ihr erstes Kind. Als Patricia eines Tages nach Hooge kommt, um den Geliebten wieberzufehen, erfährt sie die schreckliche Wahrheit, bricht fast zusammen und flüchtet sich am Ende in ihrer Not unb Verzweiflung zu Frerk, der sein Glück erst gar nicht fassen kann, aber halb erleben muß, baß Patricia Ipke trotz allebem nickst vergessen hat. Als bieser krank wirb unb Angens nicht baheim ist, geht Pat trotz Frerks ausbrücklichem Verbot zu ihm unb pflegt ihn gesund. Da flammt die alte Leidenschaft zwischen beiden wieder auf. Frerk und Ipke glauben zu erkennen, baß einer von ihnen zuviel sei, unb fahren aufs Meer hinaus, um dort ihren Zweikampf auszutragen. Ipke unterliegt, aber im letzten Augenblick finden sie wieder zusammen, um der Besatzung eines in ihrer Nähe in Seenot geratenen Schiffes zu helfen. Auch Ipke und Frerk werden schließlich gerettet, und als sie wieder festen Boden unter den Füßen haben, da ist der unselige Streit begraben, unb beibe kehren zu ihren Frauen zurück. „Das Mädchen von Fand." Ein Bavaria-Jilm im Gloria-palast. düng der Bibliothek, in der der gesamte literarische ( Schulden Gequälte mochte wohl daran denken, der Nachlaß der Vorzeit gefammelt und erhalten wer-. europäischen Bedrängnis ein für allemal zu ent- ben sollte, die entscheidende Tat. Ihr verdanken wir 1 —fc.....- -- k— •'•-*«**<*------ ohne Zweifel sehr viel von der ganzen antiken Literatur und Kultur, die uns erhalten ist. Der Glanz derTheater und Schaustellungen vervollständigte den imponierenden Eindruck dieser ersten Großstadt der Welt. C. K. Umgang mit Fischen. Anekdote von Ludwig Bäte. Als der Freiherr Adolph von Knigge am 6. Mai 1796 sein unruhiges Leben beschloß, das dem rationalen Jahrhundert, bas ihn geboren, /in wirr überschäumenbes, halb schon romantisches Dasein entgegensetzte, fanben die Erben eine gehäufte Anzahl sorgsam gebundener Bücher, Aussätze, Aphorismen, Randbemerkungen, gedruckt und ungedruckt, vor mit der Weisung, sie zu einer Gesamtausgabe zusammenzufassen. Manches davon kam denn an bas trübe Licht einer ungewissen Oesfentlichkeit, die bald über den armen, ewig beschäftigten, immer schreibenden Kammerherrn, Erfinder, Theaterdichter, Deputierten zahlloser mystischer Geheimbünbe zu lachen anfing, dennoch aber seinem „Umgang mit Menschen" zur Weltbedeutung verhalf. Das als eine Art Lebensphilosophie gedachte, manchmal witzige, ja geistreiche, oft aber auch bis zur Nüchternheit langweilige Buch erfuhr unter geschickten und ungeschickten Händen eine Umarbeitung zu einer Sammlung von Anstandsregeln und ist heute noch nicht vergessen, wenn sich auch die kavalierhafte, menschen- kluge Haltung des graziös spielenden Rokokos m ehrsame bürgerliche Bravheit wandelte und über ben feinen, schimmernden Kerzenschein der Salons das derbe Licht der Moberateur- und Gaslampen goß, unter denen sich eine andere Welt fchwer- Ipke zu Angens, die in Todesangst am Strand gewartet hat, unb Frerk zu Patricia. Es mag sein, daß diese Lösung in der literarischen Vorlage, die wir nicht kennen, überzeugend erscheint-, im Film wirkt sie, ebenso wie der vorausgegangene Zweikampf in Sturm und Unwetter, etwas konstruiert und gewaltsam; zum mindesten wird man befürchten müssen, daß der alte Konflikt über kurz oder lang aufs neue ausbricht. ♦ Der Spielleiter Hans Sch w e i ka rt hat einigen Teilen des Films etwas von der herben Dramatik einer Seemannsballade gegeben, wozu ber Kameramann Carl Hoffmann schöne, stimmungsvolle Bilder geschaffen hat. Der darstellerisch stärkste Eindruck geht von Brigitte H o r n e y aus, deren Wesen bie Gestalt der Patricia in hohem Maße zu entsprechen schien. Die sparsame, scheue, verhaltene Ausdrucksweise dieser hochbegabten Schauspielerpersönlichkeit gibt der stillen und starken, nur in kurzen Augenblicken wilo aufflackernben Leidenschaft des Mädchens von Fanö vollkommene Ueberzeu- gungskraft. Ihr Partner ist hier, wie schon in manchen früheren Filmen, Joachim Gottschalk, der schwerfällig, wortkarg unb jungenhaft-unbehofien ben Ipke spielt. Gustav Knuth, stiernackig, dumpf, gefährlich, gibt ben Frerk. Viktoria v. B a l l a s k o, zart, blonb, fchattenhaft: Ipkes junge Frau Angens. Paul Wegener zeichnet mit festen, farbigen Strichen die tragikomische Chargenfigur des Ulerk Ohm, als einziger mit ursprünglich komödiantischem Temperament den schwerblüttg-einsilbigen Dialogstil bes Films burchb.echenb. — Im Vorprogramm läuft bis Wochenschau, die schon besprochen würbe. Hans Thyriot. kteisen!" Das wirkt wie eine Zauberformel. Da Jnb eine Kiste und ein paar Gartenstühle. Sofort j'aben sie eine anbere Existenz. Eine rote Samt- tetfe, die zum Klopsen dahängt, bildet die Polster les Luxuswagens. Alle steigen ein: sechs P'wpen, pmige Teddybären und vier Kinder. Das „Abteil" Ift voll, aber man ist unter sich. Wie herrlich, so sus dem Fenster in die Landschaft hinauszusehen. (;iner entdeckt schon die Berge. Sie fahren unb ähren. Ohne, baß sie es ahnen, strömt die Macht er Phantasie in ihre Herzen ein und verleiht ihnen ie Weisheit daß es nur eine Wirklichkeit gibt — iie Wirklichkeit des Glaubens! ; Es ist da auch ein älterer Herr mit spärlicher kenfe. Die ihm so liebe Botanikreise in ein Waldgebirge hat er für diesmal aufgegeben. Aber er eht zu seinem Buchhändler und läßt sich einige Lerke zeigen, die er nicht kannte. Was gibt es a alles on unbekannten, an aufregend neuen Aren! Kolorierte Stiche über flammende Tropenge- oächse. Ober die sparsamen, harten Formen der [feteppe. Eine Zusammenstellung deutscher Wald- (-Humen, die man zu kennen glaubte, erschließen eine Reise, die weiter aelst, als die Erde. Man {dangt durch sie zur Ewigkeitstiefe der alten Mar- . ben, deren Wurzeln alle in unseren Wäldern ruhen jjmb sich von dort aus verwandeln zu Gestalten im feonnenglanjc der Phantasie! Unb nun werben die Balkons von Tag zu Tag Itimter von Blumen. Die Frauen begießen sie mit ! einen Kannen. „Wie damals, als wir Kinder waren", ruft eine der anderen zu. Es ist feine, die ias nicht verstände. Die Glücklichsten unter ihnen ber besitzen einen Garten jenseits ber Straßen. Sie können die große, die selige Reise antreten, " Ue ben Aelterwerbenben erst ben wirklichen Lebens- 1 nn erschließt: die große Reise zu den kleineren ■ Gingen. Auch über sie wacht die Phantasie. J. v. G. tig. Sie muß dann entsprechend ihrem Einkommen entweder Beiträge zur Angestelltenversicherung entrichten ober einen Lebensversicherungsoertrag in ber vorgesehenen Höhe abschließen. ^ornotucn Tageskalender für Freitag. NSG. „Straft burch Freude": 19.30 Uhr im Stadt« theater „Hans Helling". — Gloria-Palast- Selters« weg: „Das Mädchen von Fanö". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Melodie der Liebe". Einmalige Wiederholung von „Boccaccio“. Auf vielseitigen Wunsch wird am Samstag, 14. Juni, im Stadttheater eine einmalige Wiederholung von Franz von Suppes Meisteroperette „Boccaccio“ stattfinben. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Arthur Apelt, die Spielleitung hat Reinhard Lehmann a. G. (Landestheater Darm« ftadt). Bühnenbild: Karl Löffler. Tanzleitung: Irmgard Trömel. Außer Miete! Lolkstumskampf ist ewia. Die volkspolitische Arbeit des VDA. muß im Kriege in erhöhtem Maße durchgeführt werden. Das ganze deutsche Volk weiß, wie gerade im gegenwärtigen Kriege der Volkstumskamps in Polen und Südslawien durch aufflammende Haßwellen ungeheure Opfer verlangte. Aber mögen sich bie Formen bes Kampfes auch wandeln, bas beutsche Volk muß wissen: Volkstumskampf ist ewig. Er geht um Befestigung beutschen Lebens, er ist immer unb überall, wo bieses Leben um seine Behauptung gegen fremde Art ringt. Müssen Grenz« und Volksdeutsche diesen Kampf täglich in größeren, kleinen unb kleinsten Dingen führen, unb kann es eine Ablösung für sie nicht geben, so ist es erst recht Pflicht ber ganzen Volksgemeinschaft, sich hinter biese kämpfende Front zu stellen. Das nationalsozialistische Reich vergißt keinen Deutschen in der Welt! Millionen Deutscher hat der Führer heimgeholt ins Reich, dem deutschen Volkstum in Europa. Was zu Millionen weiterhin außerhalb ber Reichsgrenzen verbleibt, bem hat er bie Freiheit seiner völkischen Lebensgestaltung eröffnet. Es kommt bie Zeit bes Aufbaues. Auf allen Lebensgebieten, politisch, kulturell unb wirtschaftlich, hat die Neugestaltung begonnen. Hunderte und Tausende von Kindergärten, Schulen, Büchereien und Gemeinschaftshäusern müssen errichtet unb erhalten werben, um hier nur einige Beispiele zu nennen. Hier helfen alle mit burch ihr Opfer zur VDA.-Straßenfammlung am 14. und 15. Juni 1941. Kämpfe auf Kreta und um Tobruk in der neuen Wochenschau. Die Persönlichkeit des Führers wird nuch äußerlich immer stärker ber bestimmende Mittelpunkt für alle großen Ereignisse unb Planungen in Europa. Die neuen Wochenschau-Bilbstreifen, bie am Samstag, 14. Juni, erscheinen, machen diese zentrale Stellung Adolf Hillers einmal wieder besonders deutlich. Die Begegnung des Führers mit dem Duce und der Empfang des kroatischen Staatschefs Dr. Pave 1 ic auf bem Obersalzberg geben einen kleinen Begriff von seiner bie Fäden aller wichtigen Positionen in der Hand haltenden Stellung. Darüber hinaus zeigt bie Wochenschau in immer neuen "Silbern bas zähe Zupacken ber deutschen Wehrmacht gegen den Feind Europas überall da, wo er sich zeigt. Wir erleben eine Kanonade auf einen englischen Geleitzug in der Kanalküste durch Marineartillerie, find ipit über Birmingham, bas nach einem deutschen Lüftangriff an vielen Stellen brennt und können die letzten Kämpfe auf Kreta mitverfolgen, wo unsere Fallschirmjäger — wie diese Bilder beweisen — gezeigt haben, daß sie auf allen Sätteln gerecht sind und eine Spezialtruppe erster Ordnung barstellen. Don ber Afrika-Front sehen wir diesmal ___, । fällig und mit der verlegenen Unsicherheit eines eine Bedeutung, die"das Königtum seiner Nachfom- eben erst entstehenden neuen Standes bewegte. , • *• ri "•> War es Wirklichkeit, war es Erfindung, daß - Bürger größten Schaden anrichten, sondern auch fiüheste großartige Organisation erfuhr. Mit gewaltigen Mitteln wurden Stabt unb 5 afen von Alexandrien angelegt, denn der otrand mit seinen Dünen unb Klippen, mit See und Sumpf dahinter mag unwirtlich genug gewesen Lin, unb auch ein Naturhafen war nicht gegeben. So mußte die vorgelagerte kleine Insel durch einen a?roaltiqen Damm mit bem Festland verbunden und q?gcn die von Nord unb Ost oorbringenben Wogen wußten starke Molen gezogen werden. Der Mittelpunkt der Stadt war durch den aewalllgen Damm zvischen der Infe! Pharos unb dem Festend (te* oberung unterging. Unter ben Wissenschaften stan- man dem nun schon lange unter ber Erde Ruhen-! eine ernste Gefahr für die öffentliche Gesundheit den Astronomie und Mathematik obenan, ben noch ben Plan einer Reise nach Asien zuschob, barstellen. Da alle Aufrufe unb Mahnungen bes (Eine Sternwarte stanb zur Verfügung. Die Tt e b i= um für ein Buch „Umgang mit Chinesen" den not- Magistrats an die Bürgerschaft, sich aktiv an diesem , i n machte große Fortschritte, denn es fand sich wendigen Stoff zu sammeln? Unmöglich wäre auch Kampf zu beteiligen, keinen sichtbaren Erfolg hat- hier Gew'nn bringende Praxis für tüchtige Aerzte. bas nicht gewesen: der kurz vor seinem Ende ge-; ten, verfiel man darauf, die Steuerzahlung in Form Für die Geisteswissenschaften aber war die (Brün- radezu beängstigend Beschäftigte, Gehetzte, von von Mäuseleichen zuzulassen. Die Steuerpflichtigen Antike Großstadt. Bilder aus dem alten Alexandrien. Alexandrien, die Stadt, die jetzt durch die Angriffe ber deutschen Luftwaffe in den Vordergrund bes Interesses gerückt ist, hat in der Kulturgeschichte eine besondere Bedeutung, da sie die erste menschliche Siedlung darftellt, die den Namen einer Großstadt wirklich verdiente. Die Gründung Alexanders des Großen, die Haupt, unb Residenzstadt der ptolemäischen Herrscher, ift durch i'ire wirtschaftliche Macht ber Mittelpunkt ber Kutter in der hellenistischen Zeit und bis ins Mittel- eiter hinein bie Hauptstadt der Wissenschaft gewesen, i e in derAkademie und ber Bibliothek bte gemacht roitfy baß man doch durch die Sozialversicherung des Mannes mitversichert sei, ist nicht stichhaltig! Solange bie Hanbwerkerin einen Handwerksbetrieb hat unb in ber Hanbwerksrolle eingetragen ist, bleibt sie nach bem Hanbwerkerversor- gungsgesetz versicherungspflichtig. Soweit es sich um Witwen hanbelt, ist zunächst zu unterscheiden, ob die' Witwe als selbständige Handwerkerin ein Handwerk selbst praktisch ausübt, ober ob sie ben Betrieb des Mannes weiterführt. liebt eine Witwe das Handwerk selbst aus und erhält sie bereits ein Ruhegeld ober Witwenrente nach ben Vorschriften des Angestelltenoersicherungsgesetzes oder eine Jnvalidenpension nach den Vorschriften des Reichsknappschaftsgesetzes oder eine Invaliden- ober Witwenrente aus ber Jnoali- benversicherung, so ist nach § 13 bes Angestelltenversicherungsgesetzes biese Hanbwerkerin versicherungsfrei. Erhält sie keine Rente, ist sie nicht be- rufsunrähig, unb hatte sie am 1. Januar 1939 ober, falls sie sich später selbständig gemacht hat, am Tage, ber Eintragung in bie Hanbwerksrolle bas 60. Lebensjahr noch nicht vollenbet, so ist sie Der- sicherungspflichtig. Auch bie Witwe des Handwerkers, die den Betrieb ihres verstorbenen Mannes forlführt, ist versicherungspflichtig nach dem Handwerkerversorgungsgesetz. Sie wird auf Antrag von der Versicherungspflicht befreit, wenn sie eine Witwenrente aus ber Rentenversicherung ber Arbeiter ober Angestellten bezieht ober wenn ber Lebensversicherungsvertrag ihres Mannes eine bem Hanbwer- kerversorgungsgesetz entsprechende Versicherungsleistung gewährt, ober wenn sie den Betrieb binnen einem Jahr nach dem Tode ihres Ehemannes aufgibt. Der Antrag auf Befreiung kann nur innerhalb von zwei Jahren nach dem Tode des Handwerksmeisters gestellt werden. Wenn die Witwe diesen Befreiungsantrag von der Versicherungspflicht nicht stellen kann ober nicht stellt, ist sie bei einer Weiterführung bes Hanbwerksbetriebes — zu ber sie nur berechtigt ift, wenn sie nach einem Jahr feit bem Tode ihres Mannes einen Betriebsleiter mit Meisterprüfung einstellt — versicherungspflich- Zahlreiche Nachprüfungen bis in die letzte Zeit hinein haben ergeben, daß in Kreisen ber Handwerkerinnen die gesetzlichen Vorschriften über die Altersversorgung entweder nicht genügend bekannt sind, oder baß sie völlig ungenügend beachtet werben, in beiben Fällen durchweg zum eigenen Schaden und Verdruß. Es fei hier deshalb ausdrücklich darauf hingewiesen, daß das Gesetz über die Altersversorgung des Handwerks vom 21. Dezember 1938 für Handwerkerinnen genau so gilt wie für Handwerker. Jede Handwerkerin, die in der Handwerksrolle eingetragen ist, unterliegt, solange diese Eintragung besteht, ben Vorschriften bes Handwerker- versorgungsgesetzes. Es ist dabei gleichgültig, ob sie verheiratet oder unverheiratet ist. Sie ist versicherungsfrei, wenn sie am 1. Januar 1939 oder — bet einer späteren Eintragung in die Handwerksrolle — das 60. Lebensjahr vollendet hat. Sofern in Einzelfällen freiwillig Invalidenversicherungsbeiträge oder Angestelltenversicherungsbeiträge weiter- gszahlt werben und die Anwartschaft aufrecht erhalten wird, ift auch dann diese über 60 Jahre alte Handwerkerin nach bem Handwerkerversorgungsgesetz oersicherungspflichtrg. Der Versicherungspflicht wirb genügt burch bie Entrichtung von Beiträgen zur Ängestelltenversicherung entfprechenb bem Gesamtbetrag ber Einkünfte im letzten Einkommen- steuerbescheib. Don der Angestelltenoersicherungspflicht kann sich bie Handwerkerin voll ober halb befreien burch Abschluß eines Lebensversicherungsvertrages, der für die Dollbefreiung über mindestens 5000,— RM., für die Halbbefreiung über mindestens 2500,— RM. lauten muß. Ferner ist erforderlich, daß bie Prämie minbestens so hoch — bei ber Halbbefreiung halb so hoch — sein muß wie bie Beiträge, die entsprechend dem Einkommen zur Angestelltenversicherung zu leisten gewesen wären. Die Versicherungsleistung aus dem Lebens- Versicherungsvertrag darf nicht vor dem 60. und nicht nach dem 65. Lebensjahr vorgesehen sein. Diese Ißerpfluhf ungen bes Handwerkerversor- gungsgesetzes müssen auch von ben Handwerkerinnen erfüllt werden, die verheiratet sind oder zu heiraten beabsichtigen. Der Einwand, ber sehr oft zelnen Wohnungen. Die Häuser der Bürger waren zunächst durch freie Streifen voneinander getrennt, bis allmählich in dieser ersten Großstadt jene geschlossene Bauweise unb Enge sich geltend machte, die bas Merkmal aller Großstädte geworden ist. Eine hochgestei^gerte Kultur sorgte für reichen Schmuck und Komfort der Häuser. Die hellenischen Siedler spielten unter ber Bevölkerung die Hauptrolle, während die ägyptischen Lanbeskinber zurücktraten; Syrer unb Araber, Juben und Lykier mischten sich darunter. Es war ein Gewirr von Sprachen unb Menschen. Für Dehnung sorgte die mazedonische Garnison, zu der auch Reiter mit Kriegselefanten gehörten. K a Hirn a ch o s beklagt sich über das lärmende Getümmel dieser Weltstadt, über bas Getöse ber Werkstätten und ben kreischenden Gesang der Wasserträger, die ihn nach durchstudierter Nacht aus dem Morgenschlafe scheuchten. Die Hellenen, die nach der fernen Kolonialstadt kamen, mochten sich vor- konnnen, wie in unseren Tagen europäische Auswanderer, bie nach Neuyork zogen. Aber unter bem königlichen Regimente der Ptolemäer bot sich ein gutes Fortkommen; man konnte als Soldat und Beamter recht behaglich leben, bie Handwerker fanden gute Beschäftigung, und die Stadt als Mittelpunkt des damaligen Welthandels bot bem Kaufmann große Möglichkeiten. Hanioplosf-elostisch ist ein ideale» fueiKR Schnellverband. Er läßt sich leicht an* *e9en> $itzt soforf unverrückbar fest und schützt die Wunde vor Verunreinigung, 8'ben, ber bie Hafenanlagen in Zwei Telle Meo. Iie Osthälfte gehörte ben Hellenen, tm Westen setz- t,n sich bie Aegypter fest. Der Hauptmarkt lag am ; Zre'.hafen, an bem hellenischen Osthafen Zogen sich de Regierungsbauten entlang, in denen bie Kanz- !?■ hsen unb Ministerien lagen und von denen aus bas ginze Reich regiert wurde. Aegypten, das Pa - Pierland der alten Welt, legte eine gewaltige rchreibtätigkeit nahe, und große Aktenmengen hiuften sich. „ k »x Die eigentlichen Prunkgebäube waren Der k o • nigspa 1 ast mit seinen weiten Gartenanlagen, d e Bibliothek unb bas Museum, die Akademie der । Vissenschaften, in der die Gelehrten aud) lPclften uni) wo sie wohl ihre Dienstwohnungen ■ÜUJ künstlich errichteten Hügeln gewährten große t-nanlagen den Bürgern Erqnickung, Wa |- fsrleitun gen führten das Nilwasser, das durch enen großen Kanal zugeleitet wurde, in die ein« Aus der Stadi Gießen. W,r reisen auch heute. „Mit bem Reisen ist es dieses Jahr natürlich nichts", sagen wir, ehe bie eigentliche Reisezeit an- , gefangen hat. So kann es keine großen Enttäu- ? schungen geben. Wir benken dabei fast mit Zärtlichkeit an „ünsere" Eisenbahn. Wir spüren, wie sie mit äußerster Krall burch Tage unb Nächte rollt, wie alle diese taufende von Bahnhöfen genau dem Organismus menschlicher Herzen gleichen, durch die . pausenlos das Blut strömt in unerschütterlichem i Rhythmus. Wir müssen helfen, daß dieser Kräfte- i ström nicht gestört wird. Wenn wir die Wohnstättyp aufschlagen könnten, mie Bücher, dann würden wir merkwürdige Dinge erleben. Denken wir uns ein großes Miethaus, dessen Bewohner in diesem Jahr zu Hause bleiben werden. Da geht z. B. eine junge Dame zur Tür Top mit zu und herspritzende Milch leichte Brandwunden. (Nachdruck verboten.) 3. Fortsetzung. findung. Du warst ja damals noch ein Hosenmatz, „Und warum zögerst du noch, die Erfindung der .Ein paarmal. Die N-Waffe war sein besonderes (Fortsetzung folgt.) baut haben." „Natürlich Auch an den Großadmiral erinnere ich mich — eigentlich zwar bloß an seinen langen, doppeltgespitzten Bart. Er muß damals oft bei uns gewesen sein." Größer 57 Punkte; 2. Gerhard je 45 Punkte. Männerklasse , , Brück 43 Punkte; 2. Karl Klucker und Hch. L. Haas je 36 Punkte; Christian Magel 35 Punkte. — Aktive: 1. Hans Deuker 54 Punkte; 2. Ludwig Weber 51; 3. Ludwig Balser 36 Punkte. — Frauen: schleuderte den Topf vom dritten Stockwerk in den Hof hinab, wo er dicht neben einem spielenden Kind zur Erde fiel. Das Kind erlitt durch die um» LPD. Frankfurt a. M., 12. Juni. In einem Hause im Stadtteil Höchst hatte eine Frau einen seinen Entschluß bekanntgab? Wir saßen drüben im Wohnhaus am Tisch und hörten zu. Dann schaltetest du plötzlich den Rundfunkapparat aus und begannst durchs Zimmer zu schreiten, immer auf und ab, auf und ab." Die Dominiks. Roman von Hellmuth M.Vottcher. er kann jetzt bauen? Mit allen Baustoffen und Arbeüskrästen haushalten. durchzuführen. Leider war es damals schon zu spät dafür. Auch für Tirpitz. Er hatte aus 23erärgei;ung, daß seine Vorstellungen vergeblich waren, 1916 ob» gedankt. England hatte inzwischen vorgesorgt. Es war nicht mehr auszuhungern. Aber dafür brachte der U-Boot-Krieg den Amerikanern den langersehnten Borwand für ihre Kriegserklärung." Der alte Herr beguckt seinen Daumennagel. Er ist hart und von Runen zerfurcht. Der Fingernagel eines Schlossers. „Du wolltest von Tirpitz sprechen", erinnert Nissen. „Ja. Das wollte ich. Der alte Seebär ärgerte sich damals über die Unfähigkeit der Technik, ein wirklich brauchbares U-Boot zu schaffen." „Ein wirklich brauchbares? Ich denke, ihr habt damals allerhand geleistet!" „Ihm genügte es nicht, durfte es nicht genügen. Siehst du, die Dominic-Werft war damals führend in diesen Kampfschiffen. Jede Serie, die in den vier Kriegsjahren auf unseren Hellingen erstand, bildete einen Fortschritt gegenüber /der früheren. Und jeder Fortschritt, den wir erreichten, machte Tirpitz bloß noch begehrlicher." Dominik greift in die Mappen und holt eine heraus. Er öffnet sie. „Schau her, Nissen, so weit waren wir 1918: wir bauten einen Kreuzer, der in vier Minuten f*»nf 2Rp*er Tiefe gehen konnte. Als ich Tirpitz davon berichtete — ich besuchte ihn aus Anhäna- lichtcit auf meiner Fahrt noch Flandern, wo sle gerade Zeebrügge noch weiter ausbauten — da sah er mich in seiner besonderen Art so ein bißchen schräg von der Seite an, zog sein linkes Auge halb zu und sagte: Für den Anfang ganz schön, Herr Dominik. Aber der nächste Kreuzer muß in vier Minuten auf zehn Meter Tiefe kommen. Also doppelte Tauchfchnelligkeit. Das wäre dann ein Ergebnis, mit dem ich mich vorläufig bescheiden wollte! ..." Nissens Augen strahlten. „Und das host du ja nun geschafft, Vater." „Ja. Das haben wir beide gemeinsam geschasst. Das kann man wohl mit gutem Gewissen behaupten." ..........................................«OHMf .jTo/fif' könierv/ert Ho/ztofr/e/i uric/ mpcbf $ie Jja/tbarer / MH Erster deutscher Fußballkampf gegen Kroatien. Das bedeutendste sportliche Ereignis des kommenden Sonntags ist der erste Fußballänderkampf zwischen Deutschland und Kroatien, der im Wiener Prater-Stadion vor sich gehen wird. Die kroatischen Nationalspieler bildeten schon im früheren Jugoslawien den Stamm der- Länderelf und waren an den beiden letzten Siegen über Deutschland in Wien und Agram maßgebend beteiligt. Die deutsche Elf besteht diesmal in der Hauptsache aus Wiener Spielern, die es bestimmt nicht leicht haben werden, gegen diesen starken Gegner erfolgreich zu bestehen. Die deutschen Farben vertreten voraussichtlich Jahn; Sesta, Schmaus; Urbane?, Mock, Han- reiter; Lehner, Hahnemann, Walter, Willimowski, Decker. Für das Tor steht weiterhin noch der Wiener Ploc zur Verfügung, außerdem finto die Stürmer Stroh und Fiederer zur Stelle. Schiedsrichter ist der Schweizer Wüthrich. Um die Fußball-Gebietsmeisterschast. In Bad Homburg findet am kommenden Sonntag zwischen den Mannschaften des Bannes 116 Gießen und des Bannes 81 Frankfurt a. M. das Endspiel um die Fußball-Gebietsmeisterschaft statt. Für die Vertretung des Bannes 116 handelt es sich dabei um eine schwierige Aufgabe, für deren Lösung aber günstige Vorbedingungen durch eine zweckentsprechende Verstärkung der Mannschaft getroffen wurden. Er möchte aus Zahlen und Logarithmen Gedichte machen und behauptet allen Ernstes, eine Beet- hooensche Sonate habe die gleiche Architektur wie eine Kirche. Er will den Arbeitern mit Kulturvor- trägen nahe kommen. Und außerdem segelt und reitet er für sein Leden gern. Ader das ist die kleinere Sünde in den Augen des alten Herrn. Er hat nicht viel vom Vater. Ader noch weniger Aehnlichkeit hat er mit seiner Mutter, die gleich gestorben ist, nachdem sie ihm diesen Namen mit auf den Lebensweg gegeben hat, über den jeder Fremde ein etwas verlegenes Gesicht macht, wenn er ihn zum ersten Male hört. Nissen... Nissen Dominik. Nissen ist abgeleitet von Dionys. Klara Dominik, die Mutter, war eine sehr ge- bMiete Frau. Als sie ihrem Manne damals den überraschenden Vorschlag machte, chren Jungen „Dionys" zu nennen, hatte er sich zuerst heftig dagegen gewehrt. Dann las er irgendwo in einem Nachschlageduch die Bedeutung des Namens. „Dionys ist die Verkörperung unserer heimlichst brennenden Sehnsucht. Sein Mysterium ist das Bild vom Schicksal der Menschheit, die in ihrem endlosen Leiden ein Symbol des Friedens und der Erfüllung sucht. Dionys, das ist die zum Gott gewordene Beglückung, die aus dem Verzicht erwächst." Ob Klara dasselbe gedacht hatte, als sie den Namen wünschte? Wohl kaum. Friedrich kam nicht mehr dazu, sich mit ihr darüber auszusprechen. Denn zwei Tage danach starb die Mutter des Neugeborenen, Der Junge erhielt dann den seltsamen Namen einige Wochen später bei der Taufe. Als Friedrich Dominik dem Geistlichen den Namen nannte, dachte er seltsamerweise nicht viel an den Willen der Verstorbenen. Für ihn hatte der Namen einen eigenen Sinn erhalten. „Dionys, die Verkörperung unserer brennenden Sehnsucht!" Klara war nie das Ziel der brennenden Sehn- lüdest du eine Last ab, und sagtest: ,Komm!< Nichts weiter. Und gingst, ohne dich umzufehen, hinaus. Durch den Garten. Ueber die Straße. Hierher ins Zimmer. Schlossest deinen Stahlschrank auf und holtest deine Zeichnungen heraus. Fast alle von 1916, 1917, 1918. Ein paar noch aus den späteren Jahren." „Ja, so war's wohl", lächelt Friedrich Dominik. „Und bann haben wir zu arbeiten angefangen. Wir beide ganz allein. Nach Feierabend. Wenn keiner uns stören konnte. Da haben wir gerechnet und konstruiert und gerechnet — oft bis nach Mitternacht." „Manchmal auch bis in^ben neuen Morgen." „Und haben das neue U-Boot geschaffen." „Auf dem Papier!" wirft der alte Herr ein. „Nicht mal auf dem Papier." „3a, leider nur auf dem Papier. Wie im Fieber haben wir manchmal geschaffen. Hunderte /von Blättern füllten mir mit Zeichnungen, Tabellen und Zahlen. Und nun —!" Nissen schlägt sich klatschend auf die Knie. „Ich freue mich, Vater, daß du dich nun entschließt, deine Erfindung auszuwerten." „Unsere Erfindung", verbessert Friedrich Dominik. ,Mein, deine, deine, deine. Was ich dazu gegeben habe, mar bloß die Ergänzung, die Aufrundung, manchmal vielleicht auch die Vertiefung deiner Gestaltung." „Streiten wir uns darüber nicht." Dominik fährt mit der Handkante über einen Bogen und streicht ihn glatt. „Du hast dein wichtiges Teil dazu bei» getragen. Ohne dich wär's nie fertig geworden — ohne dich und natürlich nicht ohne Tirpitz." Nissen blickt verwundert auf. „Ohne Tirpitz? Meinst du den Großadmiral? Was hat der damit zu schaffen?" Der ist eigentlich der geistige Vater unserer Er- NSG. Mancher trägt sich mit Bauwünschen, fei es, daß er ein Wohnhaus errichten, seinen Betrieb erweitern oder den gestiegenen Anforderungen an= passen möchte, und er fragt sich, ob er nun jetzt seinen Bauwunsch verwirklichen kann. Betriebliche Verhältnisse, ungünstige Arbeitsbedingungen oder augenblickliche Geldstüftigkeit lassen die Baudurchführung vielleicht ratsam erscheinen. Man möchte doch auch nichts versäumen. Auch die Erörterung des künftigen sozialen Wohnungsbaues regt vielfach dazu an, Bauwünsche weiter zu verfolgen. Es ist daher vielleicht zweckmäßig, auf die augenblicklich bestehenden Möglichkeiten für die Durchführung hin- zuweisen. Während des Krieges besteht bekanntlich ein allgemeines Bauverbot, das der Generalbevollmächtigte für die Regelung der Bauwirtschaft (GB. Bau) mit seiner 9. Anordnung am 16. Februar 1940 erlassen hat. Der GB.-Bau wurde von dem Beauftragten für den Vierjahresplan eingesetzt, um das Mißverhältnis zwischen den Bauwünschen und der Leistungsfähigkeit der deutschen Bauwirtschaft zu mindern oder auszugleichen. Er befaßt sich nicht mit Einzelsragen, sondern richtet sein Augenmerk immer auf die Gesamtwirtschaftslage und insbesondere auf die Gesamtlage der Bauwirtschaft. Er besitzt in den einzelnen Wehrkreisen Gebietsbeauftragte, die zum Teil in Zusammenarbeit mit den Landeswirtschaftsämtern (Referat Bauwirtschaft) die bezirklichen Ausgaben durchführen und überwachen. Dem einzelnen Bauherrn geben nach wie vor die Vaupolizeibehörden, das Arbeitsamt und die Kreditanstalten Auskunft. Diese Dienststellen sind über die jeweiligen gerade im Kriege stets wechselnden Verhältnisse genau unterrichtet. Das allgemeine Bauverbot gibt den Zentralbehörden die Möglichkeit, die gesamte Bautätigkeit zu überwachen und zu regeln. Jedes Bauvorhaben wird auf feine Wichtigkeit und Durchführbarkeit geprüft und gegebenenfalls freigegeben. Die 9. Anordnung nennt die Ausnahmen, die gemacht werden können, d. h. sie gibt an, welche Bauvorhaben durchgeführt werden können. 1. Anna Hahn 32 Punkte; 2. Küche Arnold und Elisabeth Eckhardt je 30 Punkte; 3. Lina Keßler 29 Punkte. — HJ.-Klaffe A: 1. Alfred Pitz 63; 2. Erich Haas 58; 3. Ernst Schneider 53 Punkte. HJ.-Klaffe B: 1. Karl Heinz Hermann 52 Punkte; 2. Friedrich Haas 42; 3/ Helmut Schmitt und Otto Haas je 41 Punkte. — Jungvolk-Klaffe A: 1. Wich. Pitz und Walter Hermann je 43 Punkte; 2. Helmut Brück und Ernst Otto Damaski je 41 Punkte; 3. Heinrich Keßler und Ewald Schäfer je 38 Pkte. Jungvolk-Llaffe B: 1. Ewald Buß und Otto Haas je 44 Punkte; 2. Otto Lang 37 Punkte; 3. Friedrich Krämer 31 Punkte. — BDM.-Klaffe A: 1. Mar- garethe Magel 59 Punkte; 2. Anni Müller und Else Fühler je 48 Punkte; 3. Lina Arnold 47 Pkte. BDM.-Klasse B: 1. Anni Haas 57 Punkte; 2. Frieda Schwalb 47; 3. Elfriede Serth 46 Punkte. — Jung- mädel-Klasse A: 1. Gertrud Hermann 59 Punkte; 2. Marie Rudnik 43; 3. Gertrud Hartmann 37 Pkte. Jungmädel-Klasse B: 1. Elfriede Magel 53 Punkte; 2. Marie Krämer 47; 3. Marianne Bürker 40 Dkte. Einzelwettkämpfe: Weitsprung: 1. Weiler 6,73 Meter; 2. Decher 5,91 Meter. Dreisprung: 1. Decher 12,90; 2. K. H. Hermann 12,05 Meter. Speerwerfen: 1. Dr. Luh 40,75; 2. Deuker 36,80 Meter. Keulenwerfen: Dr. Luh 61; 2. Erich Haas 52 Meter. Diskuswerfen: 1. Dr. Luh 38; 2. Weller 29,60 Meter. Kugelstoßen: Dr. Luh 14,06, 2. Decher 10,96 Meter. Steinstoßen: 1. Dr. Luh 8,07 2. Weiler 6,90 Meter. Handball in Heuchelheim TB. Heuchelh. I.Jgd. — TD.N.-Girmes Jgd. 8:12. TV. Heuchech. Schill. — TV. N.-Girmes Schül. 11:2. Niedergirmes hatte seine Mannschaft durch eine Anzahl älterer Spieler verstärkt, sodaß unter diesem Gesichtspunkte von einem Jugendspiel nicht mehr die Rede sein konnte. Trotzdem unter diesen Umständen von vornherein der Ausgang des Kampfes feststand, testeten die Einheimischen während des ganzen Spieles tapfere Gegenwehr und zeiglen schöne Paraden. Leider brachte Niedergirmes, ob» wohl es das Spiel immer sicher gewonnen hatte, unnötigerweise noch Härten in das Treffen, wodurch der werbende Charakter der Begegnung be- dauerlicherweise verloren ging. Vorher standen sich die Schülermannschaften bei» der Vereine ebenfalls im Gesellschaftsspiel gegenüber. Es entwickelte sich ein fairer und schöner Kampf, der die Heuchelheimer technisch und auch körperlich überlegen zeigte. Eine HeeresmusikschuSe in Frankfurt. LPD. Frankfurt a. M. Am 1. August 1941 wird in Frankfurt a.M. die Heeresmufik- schule im Einvernehmen mit dem Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung eröffnet. Das Schuljahr beginnt am 1. September. Es können sich Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren bis zum 20. Juni beim Oberkommando des Heeres für die Aufnahme melden. Fünf Schweine schwarzgeschlachtet. Lpd. Frankfurt a. M. 12. Juni. Im Besitz xb<5 57jährigen Willi Schäfer fand man größere Margen Fleisch- und Wurstwaren, die nicht gestempelt waren. Als Schäfer daraufhin verhaftet wurde, gestand er, fünf Schweine schwarzgeschlachtet zu haben. Da? Sondergerickü ”'r» urteilte ihn zu 1 Jahr Gefängnis, 200 RM. Geldstrafe und 434 RM. Wertersatz. Zwei Mitangeklagte. die bei den Schlachtungen behilflich waren, kamen mit je 200 RM. Geldstrafe davon. Ein weiterer Mitangeklagter, A. Sch., der ein Schwein käuflich erworben hatte, wurde zu zwei Monaten Gefängnis und 50 RM. Geldstrafe verurteilt. Der Topf auf der Fensterbank Ortsturn- und Sporitag in Steinbach. Der Orts-Durn- und Sporttag in Steinbach fand auch in diesem Jahre bei starker Beteiligung der Bevölkerung statt. 185 aktive Teilnehmer waren angetreten. Nach der Morgenfeier, bei der Ortsgruppenleiter Rink sprach, begannen dis Wettkämpfe der ©portier und Schützen. Eine besdndsrc Note erhielt der Sporttag durch die Anwesenheft' der bekannten Gießener Leichtathleten Dr. L u h, Weiler, Decher und der Jugendlichen L. Meili n g e r, die ihr großes Können erneut unter Beweis stellten. Die Pausen wurden ausgefüllt durch sportliche Vorführungen des Jungvolkes, durch Grenzballspiele und Geräteturnen des BDM. Ein Handballspiel zwischen der Jugend und den aktiven Sportlern endete 5:8. für die Aktiven. Die Ergebnisse: sucht Frerich Dominiks gewesen. Daß sie Mutter wurde imb um ihres Mutterturns willen sterben mußte — er hätte ihr gern beides erspart. Schicksal der Menschheit — Leiden. Nissen — Dionys! Symbol des Friedens und der Erfüllung... Friedrich Dominik war damals noch ein Mann in der Blüte des Lebens. Seine Liebe war trotzdem bereits längst begraben. Schon lange, bevor er Klara seinen Namen gab. Er glaubte nicht mehr an Frieden und Erfüllung. Denn drüben auf der anderen Seite des Flusses... Nicht daran denken! * Damals nicht! Auch jetzt nicht! ' Nie daran denken! Er denkt immer daran... , Muß sich mit Gewalt zusammenreißen, um nicht wieder ins Grübeln zu versinken. Nissen steht am Tisch und wartet. Der Vater scheint ihn kaum zu bemerken. Seltsam! Früher zeigte er solche Anwandlungen von Abwesenheit niemals. Da ruckt der alte Herr mit dem Kopf und beginnt zu sprechen. Ueber Geschäftsfragen. „Ich möchte die Reichsregierung für bestimmte Pläne gewinnen... Für den Bau von Unterf#e= kreuzern auf unserer Werft." „Herrlich!" Ein Leuchten kommt in Nissens Augen. „Willst du dich jetzt endlich, endlich dazu entschließen?" „Endlich?" widerholt Friedrich Dominik. „Geht dir's nicht schnell genug? Ich habe noch allerhand Bedenken. Noch sehr viel Bedenken." Nissens Worte übersprudeln sich. „Nein, Vater, mir geht's nicht schnell genug. Schützen: Schützenklasse: 1. Theodor Müller 86 Ringe; 2. Ludwig Haas VI. 83; 3. Hch. L. Haas 81 Ringe. Altersschützen: 1. Hch. L. Balser 84; 2. Heinrich Steller 74; Heinrich Atzbach V. 72. Jungschützen: 1. Erich Haas 68; 2. Ernst Schindler 59; 3. Ludwig Rudnik 55 Ringe. Leichtathleten: Männerklasse A: 1. Heinrich etwas von dem großen Apparat, der für den Nachschub unserer dort kämpfenden Truppen nötig ist. Dazu zeigen diese Bilder zum ersten Mal den für die Wehrmacht umgebauten Volkswagen im Einsatz. Den Abschluß der Wochenschau bildet e;n Fliegerangriff auf Tobruk, der mit der Vernichtung eines großen Handelsschiffes der Engländer im Hafen von Tobruk durch Volltreffer endet. H. H. G. Erleichterungen im Reisezugverkehr. Der Reisezugverkehr konnte in den letzten Tagen einige Erleichterungen erfahren. Die im Kursbuch vom 5. Mai 1941 aufgeführten Personenzüge werden bis auf wenige Ausnahmen wieder alle gefahren. Auch einige Eil- und O-Züge wurden wieder eingelegt. Weitere werden voraussichtlich nachfolgen. Jedoch wird sich eine Ueberfüllung der Reisezüge nur vermeiden lassen, wenn nur wirklich not» wendiae Reisen unternommen werden. Für alle Reiserwe, die ohne zwingende Gründe unterwegs sind, kann die Reichsbahn bei ihrer fortdauernden starken Kriegsbelastung noch keine Plätze vorsehen. Marktumschau für die Hausfrau. Don anderen deutschen Gauen wird Hessen-Nassau als das Land gepriesen, das ein llebenchußgebiet für Obst- und Gemüseerzeugnisse ist. Wenn auch der Verbraucher zeitweilig ungeduldig wird und gewiße Obst- und Gemüsearten gleich in größeren Mengen zur Verfügung haben möchte, so steht doch fest, daß wir während der ganzen Zeit immerhin nicht schlecht mit Gartenbauerzeugnissen versorgt waren. Dies beweist allein ein Blick auf die Speisekarten unserer Gaststätten. Es ist nun Aufgabe auch der Haushaltungen, diese Quelle auszunützen, solange und wo immer sie sich bietet. Wir haben in den letzten Wochen öfters gelegen, daß nicht so sehr die augenblicklichen Vitaminpräparate, sondern die natürlicherweise in dem Feld- und Gartenbau erzeugten vorhandenen Vitamine die entscheidenden Werte in unserer Volksernährung darstellen könnten. Jederzeit ist immer eine oder mehrere Gemüsearten vorhanden. Merkwürdigerweise wird nach einem immer dann verlangt, wenn es vorübergehend ausgegangen ist. So haben, um nur ein Beispiel zu bringen, viele Verbraucher von den schönen grünen Erbsen in den vergangenen Wochen keinen Verbrauch gemacht, sie stellen lediglich jetzt fest, daß das Fehlen dieser Erbsen bedauerlich ist. Es gilt in der Kriegsernährungswirtschaft mehr denn je, nicht zu warten und sich nach irgendeiner persönlichen Einstellung das oder jenes zu wünschen, sondern immer nach dem zu greifen, was der Markt augenblicklich in reicheren Mengen zur Verfügung stellt. Seefahrt ist not auch für Heuchelheim! * Heuchelheim, 12. Juni. An dem Wettbewerb „Seefahrt ist not" beteiligte sich auch die jetzige Oberklasse der Volksschule Heuchelheim unter Leitung von Lehrer D r. Reidt. Sie wählte sich das Thema: Seefahrt ist not auch für Heuchelheim! Dabei wurde die Zigarreninüustrie in den Mittelpunkt gestellt. In Aufsätzen, Karten und Bildern wird der Zusammenhang zwischen Tabak und Seefahrt gezeigt. Das Material trugen die Kinder teils von ihren Ettern, teil von den Angestellten der Firma Rinn & Cloos zusammen. So entstand ein schönes Heft, das von den Preisrichtern sehr gut gewürdigt wurde. Von der Kreisausstellung kam die Arbeit zur Gau-Aus- stellung nach Darmstadt. Zwei Schüler der Klasse durften kürzlich diese Ausstellung kostenlos besuchen und konnten dabei zu ihrer Freude feststellen, daß die Klasse G a u f i e g e r geworden ist und ihre Arbeit auf die Reichsausstellung kommt. Blitzschlag in ein Bauerngespann. LPD. F u l d a, 12. Juni. Im Kreisort Dipperz schlug der Blitz in bas Sßagengefpann des Landwirts Hillenbrand. Pferd und Kuh waren sofort t o t. Hillenbrand wurde vom Blitz zu Boden geschleudert, ebenso zwei in der Nähe arbeitende Bauern. Letztere erholten sich aber bald wieder und brachten den bewußtlosen Hillenbrand nach Hause. Dort kam der Mann, der einige leichte Verletzungen erlitten hat, wieder zu sich. „Tat ich das?" „Ein paarmal. Die U-Waffe war sein besonderes ••.-v™ —------V'V „Und mit einem Male bliebst du stehen, legtest Steckenpferd. Er war es auch, der dem Kaiser den Relchsreglerung bekanntzugeben? deine Hand auf meine Schuller, ganz schwer, als I Befehl abrang, den uneingeschränkten U-Boot-Krieg C " ' V Das sind einmal die als kriegswichtig anerkannten Bauvorhaben, die vom Referat Bauwirtschaft beim Landeswirtschaftsamt im besonderen betreut werden, die aber für den einzelnen Baulustigen weniger in Betracht kommen, zum anderen die Bauvorhaben mit einer Gesamtbausumme bis zu 5000 RM., sowie lebensnotwendige Unterhaltungs- und Jnstandfet- zunasarbeiten. Sie können in Angriff genommen werden, wenn der Kontingenttäger und das Arbeitsamt ihre Zustimmung erteilen. Man wendet sich in diesen Fällen am besten zuerst an das Arbeitsamt. Endlich sind da noch Bauvorhaben, .für die eine Ausnahmegenehmigung ausdrücklich erteilt wird. Hierunter fällt in der Regel der Bau von Wohnhäusern, Ställen, Kanälen, Straßen und gewerblichen Erweiterungsbauten, also Hoch- und Tiefbauten, die nicht unmittelbar kriegswichtig sind. Es ist selbstverständlich, daß solche Bauvorhaben im Kriege nur durchgeführt werden können, wenn die Baustoffe und Arbeitskräfte hierfür zur Verfügung stehen, d. h., nicht anderweitig an kriegswichtigen Bauten gebraucht werden. Es ist daher ein entsprechender Nachweis zu führen, wenn der Anttag auf Ausnahmegenehmigung gestellt wird. Sind die Baustoffe aus dem Kontingent eines Kontingentträgers zur Verfügung gestellt und anderweitig nicht einsetzbare Arbeitskräfte vorhanden, so besteht im allgemeinen die Möglichkeit, die Genehmigung zur Ausführung ded Bauvorhabens zu erhalten. Das Bauverbot gilt natürlich auch für den Bauunternehmer. Auch dieser macht sich neben dem Bauherrn strafbar, wenn er die 9. Anordnung nicht beachtet. Der Anordnung liegt eine leicht verständliche, zwingende Notwendigkeit zu Grunde: Im Kriege muß eben mit allen Baustoffen und Arbeitskräften hausgehalten werden. Sie sind in erster Linie den Zwecken zuzuführen, die der Kriegführung dienen. Es muß daher auch von jedem, der ein Bauvorhaben durchführen möchte, erwartet werden, daß er dieser Notwendigkeit schon von sich aus Rechnung trägt und seinen Bauwunsch daraufhin prüft, ob er gerade jetzt verwirklicht werden muß. Die ganzen Jahre, seitdem Deutschland seine Wehrfreiheit zurückgenommen hat, frage ich mich: Wann fangen wir an zu bauen? Weißt du noch — an - imuuny. -uu wuin iu uu»iuw nun./ em dem Abend, wo der Führer durch den Rundfunk aber du weißt, daß wir im Kriege U-Boote ge- _____________y . , heißer Milch zum Abkühlen auf die Karl Dippel und Ludwig äußere Fensterbank ihrer Küche gestellt. Bei einem rännerklasse B: 1. Christian Luftzug flog der ungesicherte Fensterflügel