Montag. 13. Januar London erneut unter deutschen Bombenangriffen Mtt eigene Flugzeuge kehrten vom Fcindslug nicht zurück. |u W i r die wohl zum großen Teil als gefangengenommen nen, rauei iü m achter und Flugzeugführer Oberleutnant Lapo- netti hab-n einen Flugzeugträger durch Torpedo getroffen. Eine Kette von drei pirchiatelli- Flug zeugen, die von Flugzeugführer Olerleutnant Malvezzi. Feldwebel Wazzei und Anteros- sizter L e s p t geführt wurden, haben einen Kreuzer mit Bomben schweren Kalibers getroffen. Line weitere Picch'etelfi-Slassel hat mit Bomben fchwe- ren Kalibers einen Flugzeugträger angegriffen und getroffen. Trotz hesticsier Alaka'-wehr und wiederholter Angriffe der feindlichen ZaadflugzeuLe find alle unsere Flugzeuge zu den Stützpunkten zurückgekehrt. Gleichzeitig haben erstmals die Ein- heilen des deutschen Fliegerkorps in brüderlicher und enger Zusammenarbeit mit den italienischen Verbänden in hervorragender Weise am Angriff auf die gleichen Fioltenverbände teil- genommen, wobei es ihnen gelungen ist. einen der Flugzeugträger mit mittleren und schweren Bomben zu treffen. Des weiteren trafen sie einen Zerstörer. 3n der Nacht zum 11. wurde der Hafen von Valletta (IHalta) mit Bomben belegt. Stukas sowie Kampfflugzeugen des deutschen Fl'e- gerkorps ha*ten die englische Schisfsansammlung im mittleren Mittelmeer angegriffen Dabei wurde der Flugzeugträger am Heck von zwei Bomben verbä de Zi le in Südengland mit gutem Erfolg an. Bombentreffer riefen besonders in Gemeinschaft. D^N"rn und teilweise auch Wurttem« h-rq sicherten sich Sonderbestimmungen für das Kriegs.. Eisenbahn.. Post, und Tclegranhenwesen. Schließlich fegt» Bayern auch noch Gewicht darauf, nicht in die Beichsqesetzaebung über die Heimats- und Niederlass"na-verbältniffe sowie über das ... ^mmobiliar. Bersich"runaswesen eingeschlossen zu fein. 2luF einem Sondergebiet trat diese Erscheinung । foqar nach außen bin recht kraß hervor: einige absolut unwahr bezeichnet. Dort sind alle Todesopfer Angehörige der Zivilbevölkerung, während einige verlegte Matrosen nur Opfer von Ge- fchoßsplittern geworden sind. Im übrigen wird betont, baß Italien ein Recht darauf habe, daß seinen amtlichen Veröffentlichungen von jeder Seite geglaubt werde, denn der Krieg werde von Italien auch in bezug auf da? Jnforma- tion-roefen in jeder Weise anständig geführt. Die Veröffentlichung der Verluste des griechischen Feldzuges Hobe das wieder einmal erhärtet. Im ganzen habe der Krieg gegen Griechenland im November und Dezember 2181 Todesopfer gefordert. Die Verwundetenzahl liege ebenfalls weit unter den von der gegnerischen Seite behaupteten Ziffern. Die von der englischer Seite behauptete Einschiffung von 35 000 Verwundeten in Valona sei absolut falsch. Die Zahl der Verwundeten belaufe sich für die beiden ersten Monate in Griechenland auf 3781, Rom, 11. 3an. (DNv.) Der italienlfdje Wehrmachtbericht vom Samstag hat folrenbcn Wortlaut: 3m Kanal von Sizilien wurden feindliche Flottenverbände wiederholt heftig von unseren Torpedoflug zeugen und picch.atellis angegriffen. Zwei Torpedoflugzeuge unter D:m Befehl von Flugzeugführer Hauptmann B e r n h a r - d i n 1 mit Oberleutnant z. S. G a s f i g o als veob- rung von Korvettenkapitän Hans Gerret von Stockhausen stehende Unterseeboot insgesam'. 101350 BRT. feindlichen handelsfch.fssiauw vernichtet und außerdem ein bewaffnetes feindliches Handelsschiff von 6000 BRT so schwer beschädigt, daß mit seinem sicheren Verlust zu rechnen ist. Vie Luftwaffe führte auch gestern bewassnete Aufklärung durch und fetzte das Verminen englischer Häfen fort. Der Versuch feindlicher 3agd-und Bombenflugzeuge. bei Tage in das besetzte fran- zösische Gebiet einzusliegen, wurde durch Flakcrtil- terie und 3äger a gewiesen, bevor der Feind irgend einen Erfolg erzielen konnte 3agdfl eger schossen zwei, Flakartillerie sechs feindliche Flugzeuge ab. Deutsche Fliegerverbände griffen am 10. 3anuar erstmalig in den Kamps im Wittel meer raum ein. S e konnten hierbei auf zwei Kriegsschiffeinheiten, darunter einem Flugzeugträger. mehrere Treffer erzielen. 3n der Nacht zum 11.1. griffen starke Flieger- versteht" de Wart liebriger. Men- 10 10, aus« K k«& 10, rott dckohl 8, zvurB ) bis 35, jnbtoltn, Rom, 12. Jan. (Europapreh.) Zu den eng- ßuftangriffen in der Nacht zum An der griechischen Front haben sich im Abschnitt der 11. Armee weiterhin Aktionen totalen Charakters entwickelt. Angrisssveesuche des Feindes in anderen Abschnitten sind zurückgefchlagen worden. 3n der Lyrenaika Artillerietatigkeit i m G e - biet von Tobruk und bei Giarabub. Line unserer Angriffs- und 3agdiormationeu hat eine Formation von panzern und panzerkra t- roagen angegriffen und verschiedene davon vernichtet." 3m Lustkampf wurde ein f)urrkane-3aßö;iug- jeug abgefchofsen. Frindliche Einflüge nach Tobruk und ins Gebiet von B.ngasi haben einigen Schaden angerichtet und neun Personen getütet, darunter sieben Kinder, und vier Verwundete verursach'. Die Opfer sind ausschließlich Muselmanen. Die Besatzung eines zur Landung gezwungenen englischen Flugzeuges wurde gefangen genommen. 3n Ostafrika wurde an der Sudan-Front ein Angriff bewaffneter Kraftwagen abgewiesen. Während des im Wehrmachtbericht vom 8.1. gemeldeten Einfluges nach Eritrea wurde ein feindliches Flugzeug abgefchofsen. Gestern abend haben feindliche Flugzeuge Palermo überflogen und einige Bomben auf den Hafen geworfen. Kein Personenschaden. Die Kai- 2lnlagen wurden leicht beschädigt. Ein feindliches Flugzeug wurde abgefchofsen. Ein weiteres Bien- Heim-Flngzeug wurde von unseren 3agdslugzeugen im Golf von Neapel abgeschossen. Formationen haben auch einen Torpedo- j ä g e r getroffen. Alle Flugzeuge, aych die, die die Aniviffe gegen Valetta und gegen vor Anker liegende Schiffe in den griechischen Gewässern durch- geführt haben, sind in ihre Vasen zurückgekchrt. ch Bit ►en de. ee bit nenten, ienenbt die sich i Land in aufi Nach, ing en fünften in nach konnten Schlaf, i Frei- in ufm. nmg In ch eint ist. Ei erinnen ichtrrn. B. Oie iialienischen Berkuste Englische und griechische Phantasie- Meldungen ri*tia nestelt. iwM; ien 6lra* ft** träL Erfolgreiche Lustangriffe auf englische Floitenverbände im Mittelmeer. im Gang befindlichen Operationen werde erst in! einigen Tagen gezeichnet werden können, wenn auch die Ergebnisse der dem ^7""- den Einzelkampshandlungen vo.liegen. Die neue -L'iLim-L' V-be 'sich b3er eitWn" ; °u'°rj :°n" -^liIch.n's-1«» ML „Diedeutsch-italienischeZusammenarbeit in voller Wirksamkeit." steht, bereit Som. hrtlbtr N. sich bei innal;en nbahncn i Campt ihrer ti , schwel nehm'»; ;ahn bet En.ser- renb btt rd. MvfgE >yl- Zahrgang Hr.tO tiiiaienu i a n 11 cd anbei Lonntago und feiertags veilanen: Die.Wuitrierte Eichener rtqniilienblntter Heimat imBild DieSelrolle o)ronnts-Bezunsvreis: üiit 4'Beilagen NM 1.95 5 lme illustrierte .. 1.80 gu'tellgebüdr... „ -.25 auch bc ')iiditerfd)einen oon einzelnen 'Jtiimmcrn niolae boberer Gewalt 'Vcrnivrcdmnirtiluh 2251 Dmbtanscbrist:„Ait^eiger" I c ‘1 'N'.,, ,.„h reifen ffroneri lüfte, fonb-m auf den * & feiten ®nno b-r tstsichststte aertraute. WM über. Stockholm, 13. Jan. (Europapreß.) lieber ien Deutschen Angriff auf London in der Nacht ium Sonntag gab das Londoner Lu'tfahrtmini/.e- rium ein Äommuniguä heraus, in dem es u. a. Reifet, Der Angriff habe kurz nach Einbruch Der Dunkelheit begonnen und etwa drei Stunden lang gedauert. Schäden feien durch Abwurf oon Spreng- und Brandbomben änaerichtet worden. Eine „ge- wisse Anzahl von Personen" sei getötet bzw. ver- letzt worden. Es fei schnell gelungen, die entstandenen Brände unter Kontrolle zu bringen. Im übrigen stellt sich heraus, daß verschiedene Londoner Stadtteile angegriffen wurden. Darüber hinaus nahm die deutsche Lu.twasfe Aktionen gegen militärische Ziele im Süden und Südosten Englands vor. „Allehanda" berichtet, daß es sich um einen ausgesprochenen Blitzangriff in voller. Stärke gehandelt habe. Der Alarm ertönte bereits n den frühen Abendstunden, und wenige Sekunden später brausten die ersten Deutschen Bombersorma- tionen über die chauvtstadt hinweg. Eine Masie von Spreng- und Brandbomben sei abgeworfen wor- United Preß berichtet, daß Die Deutschen eine neuartige Brandbombe benutzt haben, die Vie Feuerwächter unvorbereitet gesunden habe. !Achlreiche Brände seien ausgebrochen, ehe die Bomben hätten schadlos gemacht werden können. Die Arbeit der Feuerwehrleute sei dadurch sehr er- 'ckwert worden, daß Die Brandbomben in unver- hältnismäßig großer Zahl gefallen seien. Die entmachten Brände hätten Die Ziele für Die nachso - genDcn schweren Bomber erleuchtet. Der Lustangriff ’ । et der heftigste gewesen. Den LonDon nach Dem 29. Dezember erlebt habe. Nach Dem WeDergnng \ eines wahren Bombenregens feien Die Deutschen im Sturzflug auf mehrere Teile Londons losgegangen und hätten schwere Explosiobomben ge- Rom 12 3an. (®uropapreß.) 3'u dem Angriff lein großer Oelsleck gesichtet. Man nimmt an, daß beulidier' uni> italieniidier Flieger auf ein groges auch ein kleineres Fahrzeug untergegangen stt. Der englisches "FloUengeschwader 'sn der fizilianifchen dann austretende Rebel hat weitere Feststellungen Mc^renae sch-eibt Ganda im „Oiornale D'Itaiia", unmöglich gemacht. es Sie Mi um be n fünften Berfuch der Rach dief-m Angriff der itali-mlch-n Flieger es Oanocie ,icy um J I .mh haben die von Osten kommenden enalischcn Kriegs- Der Wehrmacdibericht vom Sonntao. Berlin, 12. Jan. sDNB.s Das Oberkommando her Wehrmacht gibt bekannt: Die Luftwaffe führte gestern bewaffnete U u f f I ä t u ng durch und verminte weitere britische Häfen. Beim Angriff auf einen Flugplatz in SiDcft- kngland wurden Treffer erzielt. Ein feindliches hanDelsschiff von 8000 BRT. konnte durch Voll- Ireffer im Seegebiet westlich 3rland, e'.n weiteres tion 3000 BRT. an der britischen Ostküste versenkt ®erDen. Bei einem erneuten Luftangriff auf Hnen englischen Flottenverband im Mittetmeer erhielten ein Kreuzer und mehrere imkere Kriegsschiffe schwere Bombentreffer. 3n der letzten Nacht griffen wiederum stärkere stampffliegerverlände kriegswichtige Ziele in London an. Zahlreiche Brände bestätigten den Erfolg. Der Feind warf in den frühen Morgenstunden !»es heutigen Tagcs in Norddeutf/)land einige Spreng- und vrandbomen, wobei ein Wohn- tjaus stark beschädigt, drei Personen gelötet und frrei Personen schwer verletzt wurden. „Kurz aber schmf." Die deutschen Bomben sielen haqeldicht." Hurricane-Iäger. Die restlichen Flugzeuge waren infolge der außerordentlich wirksamen Flakabwehr nicht in der Lage, ihre Bomben gezielt abzuwerfen. Alles in allem fielen nur 15 Bomben, davon aber nur eine in ein militärisches Ziel, nämlich in ein Materiallager, ohne daß hier nennenswerter Schaden angerichtet wurde. Verluste sind auf deutscher Seite weder im Luftkampf noch durch Bombenabwürfe eingetreten. Die weitere Behauptung des britischen Rundfunks, daß bei dem deutschen Angriff auf Portsmouth zwei deutsche Flugzeuge abgeschossen worden seien, ist ebenfalls eine bewußte Lüge. Deutsche Megerverbande griffen im Mittetmeer ein. Der Welirmachtberrckt vom Samstag. Vertin, 11. 3an. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: -rn 1 ^"rel°lcküst-"'lÄis'"ö 2°E-Fl°kgsichüge'f' rn° h! M IanuarUrb ln'iUrrichlsl-n Krei'en nochmals bi- wohl zum gro&en Teil als g-sangeng-nomm-n 2O'3'^'S,-b. Öal^ero unb eine Rnla.1 bitont daß im chasen non Messina keine betraget w rden müßten. Die dagegen non den mH teri BaT-Ä-X SonlsTäben »u ne-eien 'fj'nh W-* die Kriechen »erbteite-, Lesart, sie hätten rund 14 000 der AuMälung wurde sräter an der Stell-, an der 1 ena'ische Bedauptuna. daß im ch-ten ° o n He -> j ffl-fanqene gemacht, wirb als abMU fall» be- l>er Kreuzer schwer getroffen liegen geblieben war,' pe l ein Schlachtschiff getroffen worden fei, wird als „eichaet. Blühende (Stämme. Holländer, Belgier, Dänen ober Norweger sehen die Ereignisse, Die seit dem 9. April und 10. Mai 1940 Das Gesicht Nord- und Westeuropas oerän- Dert haben, n. ganz mit Den gleichen Gefühlen an wie wir Deutsche. Es gibt nichts Natürlicheres als Diesen Tatbestand. Die große Frage ist nur, ob aus einem natürlichen Gefühl ein Ressentiment, eine Art Wider-Gesühl Des Schmollwinkels, wirD oder ob diese Völker eine selbständiae Stellung zu den geschichtlichen Ereignissen einnehmen. Es wird Dabei sehr gut jein, nicht nur Ober'flächenerscheinun^ gen zu sehen. Große geschichtliche Ereignisie wirken sich immer doppelt aus: einmal in sichtbarer Form noch außen und zweitens in einer stillen und unsichtbaren Entwicklung nach innen. Wir haben in unserer schmerzensreichen deut» schen Geschichte sehr eindringiiche Beisviele. Als 186ö der Norddeutsche Bund entstand, und auch Die süddeutschen Staaten zu ihm in ein Vertrag^ver- hältnis ein.raten, gab es durchaus nicht in aQ:n deutschen Landen ein deutsch-nationales Einheits- gejühl. Es wurde sehr viel protestiert. Die Sachsen waren noch feit 1815 heftig preußenfeindlich, weil damals Preußen Kursachsen und das Land .m Görlitz erhalten hatte. Außerdem hatten Die Sachfen bei K migarätz — übrigens sehr tapfer an Der Seite Der österreichischen Truppen gegen Die Preu- ßen gefochten. FrieDrich Naumann erzählt aus seiner IugenD ein ganz amüsantes Geschichtchen Das hier seinen Platz linden möge, weil es so recht be» zeichnend Dafür ist, wie sich große geschichtliche Er- eignisse auf Die Seelen Der Menschen auswirken. Als Frankreich 1870 an Deutschland Den Krieg erklärte, gaben sich Die „Honoratioren" in Der sächsischen Heimatstadt Friedrich Naumanns folgenden piiffig-spekillativen Ucberlcgungen hin: entweder es siegen die Preußen —- Dann ftnD wir Dabei; oder es liegen Die Franzosen — Dann sind wir Die Opfer Preußens von 1815 unD 1866 und haben es a u ch güt. . , Wer sich in Den Geist dieser Zeit etwas vertiefen will, kann mit Nutzen und Behagen Die jetzt in den Büchereien fast verstaubten Erinnerungen Des Gra'en Beust lesen, Der-bis 1866 sächsischer M ni- sterpräsident, bis 1871 österreichischer Reichskanzler und immer und überall Der Gegenspieler Bismarcks gewesen ist. Beust war ein kluger Konf, Der auch einen sehr eleganten deutschen Stil schrieb; aber er war ein Mann ohne große Ziele. UnD er tritt« fafterte an Der Weltgeschichte mit Den typischen Pfiffiakeitsaroumenten herum, während gegen seinen Willen aus Der deutschen Buntscheckigkeit ein wirklich"s und wahrhaftige^ Reich entstand, an bas die große Masse Der Deutchen in jahrhundertelanger Zersplitterung zu glauben verlernt hatte. Sehr viele Sachsen, Die heute diese alten Geschichten hören, werden baß erstaunt sein und be- hanlid) schmunzeln, und sie tun recht mit Diesem Schmunzeln. Sie sind überdies nicht allein mit dieser Deroangenheit. Man Denke nur Daran, Daß sich Wilhelm I sehr lange gegen Den deutschen Kaiser- titel gesträubt und ihn als „Eharaktermajor" unter allen Umständen ablehnen wollte. Das ist genau dieselbe Einstellung, die wir bei Den sächsischen Honoratioren und beim Grasen Beust getrogen h"bcn: nur eben auf preußisch. Es gab feinen ein- zigen deutschen ßanbesteil, in Dem nicht Der alte Varlikulari^rnus Einspruch gegen Die Neichwerbung "'rbob u’-’D Anwälte sanD. Die süddeutschen Staaten beDangen sich SonDe'-rechte, f•'genannte Reservat- rechte aus, in Denen sich gewissermaßen ihre Sou- oeränität oertämerte. Sie sinb beute sehr ulkig zu lesen. -B^ben, Württemberg unD Bayern mochten den Vorbehalt einer Ausnahme von ber Biersteuer. GietzenerAnzeiger UniocrfttätsbrudereiR. trage General-Anzeiger fürGberhesfen •iehtn^SdiiilflraSt 7-9 Ein Hnterfeeboot, von dessen Unternefp C*|W.a «... ------------ • mung Teilergebnisse bereits bekanntocgeben sind, porlsmouth um'angreiche Brände hervor, s chs versenkte auf feiner lehl n Fernfahrt zusammen 52 80 0 BRT- Damit hat das unter Füh- ____________ . fich bereit, in e.ueti mättWb» 3>tf~h-n; b-nn ober ll-si er Ihr E-bwer. Nomkeit gezeigt. Schon beim ersten Em. ] fujrt 2er cma 20 OOO Tonnen grosie jmgjera ..m,w Nnh er törichte sich nicht. Dnn Molch sotz Hobe die deutsche Lustwos,e g-mzende Proben ger rour^■ getroff-n b Q " der ^0,loche 1 Mi"h «"« erho't’n nuch In d-n schm"-en bohren hres Wagemutes und ihrer Angn skrast gegehen.! das Mm ^/°u ' w^ erh llt liq aus Oer u.°tt°che nn(f) lqiq ,tnh p.h. ha: oerod- aus dem bnnrf. England habe ofsensichtlich die Absicht gehabt, die dasi dieSomder m l m.t lchweren mn nnrfl .ohmehntelang das Me. Ereignisse, im Mittelmeer zu über, urzem Die er den Rud«^»-r. «Inmpf. R. ouf ble ..Saupreisien' gehalten hatte und Plan Je. m . 6 tu ng-nDa-Kafte°erhaltms,ei Auch ° «n besonders gedacht. Be-1 " unverändert, und eine Deschleumgung Der cretg Formationen oon Dombenstugzeuqen,1 niN- werde sich für England ungunst g erwe.sen. M„.^°mie »amukttuatteuaen des deu,schen Fl^e- Der Kampf gegen Die englische Flotte fand im SüDostcn der Pelagischen Inseln (zwischen Malta und Tripolis) statt. Nach Den MelDungcn Der ita- lluyst Vlll ....... ... lienischen Au klärungsflugzeuge wurde bas eng= i m|tt[eren Kalibers getroffen und auf bem Vorschiff tische Geschwaber an einem vorberechneten Punkt. DOn einer Bombe schwe'-en Kalibers. Die beutschen von italienischen Stukas gestellt. 2).eie warfen trotz - * heftigen feindlichen Abwehrfeuers Bomben schwer- ften Kalibers auf einen sch meren Kr eu- »er ab. Das Kriegsschiff wurde mittschiffs und auf Dem Heck getroffen und blieb unbeweglich mit 30 Grad Schlagseite liegen. Von einem englischen Flugzeugträger fliegen Jagdflugzeuge am. Zwei davon wurden von Den italienischen IagD'liegern abge- schossen während Die anderen englischen Flieger Den Kampf aufgaben. Der getroffene Kreuzer scheint ber Eumberlanb'Klasse anzugehören. Diese Sciils.s. klaffe bat eine Wasserverdrängung von 10 000 Ton- der billige Spott über die Berliner zum guten Ton gehörte, gerade aus diesem bayerischen Winkel kam die Vertiefung der Reichsidee zur grobdeutschen Idee unter Adols Hitler. Das war ein großes Ereignis. Aber es hatte in der deutschen Geschichte, so schmerzlich sie sein mag, doch auch schon Gegenstücke, wenn auch in kleinerem Format: da ist einmal der Ausgang der Frei- heitskriege von Schlesien her im Fahre 1813, obwohl Schlesien gerade 50 Fahre vorher erst end- gültig zu Preußen gekommen war. Als das Rhelit» land und Westfalen 1815 preußisch wurden, fanden die preußischen Offiziere auf den Bällen manchmal keine bereitwilligen Tänzerinnen. Wir glauben des hochnotpeinlichen Beweises enthoben zu sein, daß dieses „Problem" seit langer Zeit kein Problem mehr ist. Das stärkste Hilfsmittel des Staatsmannes ist nicht das Wort, sondern die Tat. Das Wort ver- hallt, die Tat wirkt weiter. Die Tat verändert die Menschen. Diese Wirkung vollzieht sich vielfach jenseits des Wortes und des Tagesgetriebes. Aber sie vollzieht' sich: mit unerhörter Nachhaltigkeit. Und dabei gibt es sogar noch ein kleines Wunder: Die schöpferische Tat läßt den Menschen nicht nur in neue Größendimensionen hineinwachsen, sondern sie vertieft zugleich das Bewußtsein seines eigenen Wertes. Der Bayer ha* nicht aufgehört, Bayer zu sein, vom echten Preußentum ist kein Stückchen abge- bifsen: der Sachse ist stolz auf seine Rührigkeit und seine Unternehmungslust und so weiter durch das weite deutsche Land. Die Reservatrechte sind ver- gesssn — aber das lebendig Starke, wüs in den einzelnen Stämmen lebt, hat sich im großen Reichs- rahmen in seiner fruchtbaren Eigentümlichkeit voll entfalten können und hat sein Anrecht auf einen natürlichen Stolz unter einen Beweis gestellt, der jede Widerrede ausschließt. Dr. Ho. Aufrüsten im Bauwesen. Eine Rede Dr. Leys. Berlin, 12. Fan. (DNB.) Auf der zweitägigen Daustofftagung des Fachamtes Stein und Erden in der DAF. sprach der Reichskommissar für den sozialen Wohnungsbau, Reichsorganisationsleiter Dr. Ley. „Der Führer", fo stellt Dr. Ley an Hand geschichtlicher Parallelen unter dem Beifall der Versammelten fest, „ist nicht nur der größte Feldherr und Staatsmann aller Völ. fer, sondern auch der einzige Mensch, der gleich- zeitig große Probleme meistern und große Erfolge ertragen kann, ohne die enge Verbindung und Tuchfühlung zum Volk zu verlieren, aus dem er die Kraft zu seinen Taten schöpft". Deutschland werde siegen, weil es einen Adolf Hitler zum Führer habe und weip es damit nur ein natiir- liches, im Sinne der Schöpfungsordnung liegendes Gesetz erfülle. Der Sieg müsse so ausgebeutet und ausgewertet werden, daß daraus wirklich ein neues Zeitalter entsteht. Wer den Sieg nicht nutze, habe ihn schon verloren. Fm Bauwesen müßten unter dem gigantischen Bauprogramm der Zukunft auch später die größten Schwierigkeiten überwunden werden und würden die meisten Menschen, Materialien und technischen Vorrichtungen erforderlich sein. Wahrscheinlich werde man noch einige Fahre nach dem Kriege mit der gleichen Intensität Beton- Mischmaschinen bauen müssen, mit der man heute Kanonen produziere. Ein großes Aufrüsten der technischen Voraussetzungen, verbunden mit stärk- §er Rationalisierung, zur Ersparung menschlicher rbeitskraft müsse stattfinden, wenn alle Aufgaben auf dem Baugebiet erfolgreich bewältigt werden sollen. Oie 4. Reichsstraßensammlung des Kriegswinterhilfswerks. Berlin, 11. Jan. (DNB.) Die vierte Reichs- straßenfammlung des Kriegs-Winterhilfswerkes, die am 14. und 15. Dezember 1940 von Hitler» Fugend und BDM. durchgeführt worden ist, hat ein vorläufiges Ergebnis von 14 031 575,75 RM. gehabt. Dieses Ergebnis hat sich gegenüber der gleichen Reichsstraßensammlung des Vorjahres um 4 757231,15 RM., das sind rund 51 Prozent, erhöht. Damit steigert sich der Durchschnitt von 12 Rps. auf 17 Rpf. je Kopf der Bevölkerung. Oer Gauleiter vor den Gaurednern. NSG. Zum Zwecke der Unterrichtung der Gauredner über d i e Ernährungslage und die damit verbundenen Maßnahmen der Kriegsernäh- rungswirtschaft fowie die örtlich bedingten Verschiedenheiten der landschaftlichen und agrarpoli- ttschen Verhältnisse fand am ll.Januar im Sitzungssaal des Adolf-Hitler-Hauses unter Leitung der Gaupropagandaleitung eine Arbeitstagung aller Gauredner mit den Kreis- und Bezirksbauernführern der Landesbauernschaft Hessen-Nassau statt. Fm Mittelpunkt der Tagung standen besondere Fragen der Erzeugungsschlacht, die praktische Durchführung der Kriegsernährungswirt- schäft in Hessen-Nassau und die zukünftige Aufgabenstellung des Bauerntums im großdeutschen Lebens- raum. Fm Verlaufe der Tagung ergriff derGau- lei t e r das Wort zu längeren Ausführungen über die Bedeutung der nationalsozialistischen Agrarpolitik und der Ernährungswirtschaft im Krieg fowie der Aufaaben, die den Gaurednern als Aufklärungsträger daraus erwachsen. Neben dem Gauleiter sprachen der Landesbauernführer Dr. Wagner, Gauschulungsleiter Ruder, Landesobmann Weintz und Landwirtschaftsdirektor Dr. Menzel. Oer 100. Geburtstag General von Bomhards. Deutschland hat dem General der Arttllerie von Bomhard an seinem hundertsten Geburtstag hohe Ehre und Auszeichnung als dem ältesten Soldaten des Reiches zuteil werden lassen. Schon am Vorabend hatte den Fubilar der Besuch des Gauleiters des Traditionsgaues, Adolf Wagner, erfreut. Fn der Morgenstunde des Sonntags zog ein Ehrenposten der Wehrmacht vor dem Hause General von Bomhards auf der Ernsdorfer Höhe bei Prien auf. Generaloberst Halder, der Chef des Generalstabes des Heeres, überbrachte dem hundertjährigen Soldaten die herzliche Anteilnahme des Führers, die Glückwünsche des Heeres und feines Oberbefehlshabers und überreichte ihm die Urkunde, die ihn zum Tragen der Uniform des Artillerieregimentes 7 mit dem Abzeichen eines Generals berechtigt. Er wird außerdem in der Rangliste der deutschen Wehrmacht als General geführt. Der Stellvertreter des Führers übergab General von Bomhard als Geschenk das Buch „Der Führer im Westen" mit einer persönlichen Widmung. Die Glückwünsche des Wehrkreises 7 sprach der stellvertretende Kommandierende General des 7 Armeekorps, General der Arttllerie W a - chenfeld, aus Für die mit der milifärifthen Laufbahn des Jubilars jo eng verbundene deutsche Der deutsche Bergmann, der erste Soldat der Arbeit. Aus Kohle und Erz wird die Rüstung des deutschen Freiheitskampfes. Berlin, 11. Fan. (DNB.) 568 Bergleute aus allen Revieren des deutschen Bergbaues und 57 Arbeiter der Reichswerke „Hermann Göring" waren einer Einladung des Reichsmarschalls Göring in die Reichshauptstadt gefolgt. Fn einer Feierstunde im Haus der Flieger empfingen sie aus der Hand des Reichsmarschalls als Anerkennung für ihre hervorragenden Leistungen das ihnen vom Führer und Obersten Befehlshaber der deutschen WUM M f ' ***•* IW M. - 7 ' ' . ' ' Unser Bild zeigt Reichsmarschall Görina beim Betreten der festlich geschmückten Räume, begrüßt von den ein Spalier bildenden Bergleuten. — (Scherl-Bilderdienst.) Wehrmacht verliehene Kriegsverdienst» kreuz. Der Reichsmarschall selbst nahm die Aus- Zeichnung der 67 Bergarbeiter vor, die für ihren tapferen Einsatz das Kriegsverdienst- kreuz mit Schwertern erhielten. Den Dank der Bergleute sprach einer der Knappen aus, der dem Reichsmarschall eine Grubenlampe überreichte, während ein Arbeiter der Waffenbaubetriebe der Reichswerke „Hermann Göring" ein Gefchützmodell überbrachte. Der Beauftragte für die Leistunas- fteigerung im Bergbau, Reichskohlenkommissar Walter, übermittelte zum Geburtstage des Reichsmarschalls die Glückwünsche der deutschen Bergleute. Der Reichsmarschall ging auf die Bedeutung des Bergbaues im Bierjahresplan ein. „Als damals", so führte der Reichsmarschall aus, „der Lierjahres- plan vom Führer verkündet wurde, da war es klar, daß allen voran jene Rohstoffe zu stehen hätten, die ein Volk stark und wehrhaft machen: Eisen und Kohle. Es galt, die Erzeugung gerade dieser Rohstoffe aufs äußerste zu steigern und gleichzeitig auch, alle sonstigen Schätze zu fördern, die die deutsche Erde in ihrem Schoß verborgen hält. Vier Fahre sind vergangen. Der Plan, der zuerst von unseren Gegnern belacht und dann gefürchtet und gehaßt rouroe, ist verlängert worden und mußte verlängert werden. Denn im Kampfe um Deutschlands Lebensrechte und Größe steht die Förderung der Schätze und Rohstoffe mit an vorderster Stelle. Der Führer hat vor wenigen Wochen dein deutschen Rüstungsarbeiter gedankt. Ich kann mich nur aus tiefstem Herzen dem Dank anschließen. Und dieser Dank gilt auch all den Millionen deutscher Arbeiter, die in echter und wahrer Kameradschaft mit mir Seite an Seite die Voraussetzungen für die Durchführung des gewaltigen Vier- jahresplanes geschaffen haben und schaffen. Die Parole heißt auch weiter: Rüsten und Kämpfen! Ich habe mich immer dagegen gewandt, daß man sagt, Deutschland sei ein armes Land. Gewiß gibt es Rohstoffe, die wir dringend benötigen und die wir nicht besitzen. Aber unendlich reich sind wir doch an solchen Rohstoffen, die die U r ft o f f e sind und die Voraussetzung für alles weitere. Und diesen Reichtum zu heben und zu fördern, seid ihr berufen Ungeheure Mengen deutschen Eisens wurden gefördert. Und wenn auch die Tonne vielleicht etwas teurer zu stehen kam, so hat dieses deutsche Eisen, wenn es in Form von Bomben und Granaten auf den Feind niederhagelte, seine Schlagkraft bewiesen. Wenn es allein nach dem- Einsatz der Drucker-- schwärze gehen würde, dann hätte England längst diesen Krieg fünfmal gewonnen. Solange es aber nach dem Einsatz von tapferen Männern geht, siegt Deutschland und wird Deutschland siegen. Wenn die Rüstung die Voraussetzung für den siegreichen Kampf ist — und sie ist es! — banri, ergibt der Vergleich, daß im ganzen deutschen Land und überall dort, wo heute der deutsche Einfluß gilt, die gesamte Rüstungsindustrie unversehrt im gleichen, ja in gesteigertem Tempo weiterarbeitet, während sie beim Gegner eine gewaltige Einbuße erlitten hat und die Gefamtwirtschaft beträchtlich zurückge- gangen ist. Das Ausmaß der bisher erzielten Leistungssteifte- rung veranscl-aulichte der Reichsmarschall mit einigen zahlenmäßigen Unterlagen, aus denen hervorging, daß im deutschen Stein- und Braunkohlenbergbau mehr gefördert wird, als in jedem anderen Lande der Welt, daß die deutsche Eisenerzförderung laufend steige und sich seit Jahresfrist verdoppelt habe. Besonders groß sei die Zunahme b e i den Reichswerken „Hermann Goring"j die deshalb besondere Anerkennung verdienten, weil, hier ganz von neuem angefangen werden mußte, um jenes bisher so geschmähte deutsche Erz zu fördern. Auch bei der Förderung von Metallerzen und Kali sei mehr erzielt worden als man er» wartet habe. Endlich betrage die Gesamtproduktion an Erdöl im Deutschen Reich ein Vielfaches der früheren Jahre, und hier habe besonders die Ost» mark wesentlich zur Steigerung beigetragen. „Diese Leistungssteigerung des Bergbaues hat in ganz gewaltigem Maße die deutsche Wirtschaftskraft erhöht. Kohle undErz sind die unentbehrlichsten Grundstoffe unserer Arbeit und für uns wich, tiger als alles Gold Nur ein Volk das über Kohle und Eisen und Erze verfügt, kann seine Frei- beit und feine Lebensrechte verteidigen. Durch den Dierjahresplan ist die deutsche Kohle nicht mehr länger nur Heiz- und Feuerungsmaterial, sondern der wichtigste Rohstoff überhaupt. Aus Kohle entstehen zahlreiche hochwertige Erzeugnisse, so na- mentlich Chemikalien aller Art, Treibstoffe, Buna, das uns frei machte von Kautschuk, Kunststoffe und neuerdings auch Textilwaren: industrielle Fette gehören auch dazu. Aus diesen schwarzen Klumpen heraus fließt auch das Benzin, das dem Flieger er- laubt, ununterbrochen im Einsatz gegen England zu fliegen, ohne vom Auslande abhängig zu sein. Diese gewaltigen Leistungssteigerungen aber sind die Erfolge des deutschen Bergmannes. Darum ist der deutsche Bergmann der erste Soldat der 21 rb ett. Ohne eine zahlreiche, gutausgebildete deutsche Bergarbeiterschaft gibt es feine Freiheit der deutschen Wirtschaft und keine Reichsverteidigung. Die harte Arbeit des deutschen Bergmannes gewährleistet Sicherheit und Stärke Großdeutschlands, genau so wie das scharfe Schwert unserer stolzen deutschen Wehrmacht, das aus dem von ihnen geförderten Stoff geschmiedet wird. Um die anstrengende Arbeit des Bergmannes zu erleichtern, ist getan worden, was im Rahmen der deutschen Kriegswirtschaft nur getan werden konnte. Für die zusätzliche Ernährung des Bergmannes ist nach besten Kräften gesorgt worden. Auch die deutsche Lohnpolittk wird der schweren Arbeit des Bergmannes Rechnung tragen. Der Bergmann soll in der gesamten deutschen Arbeiterschaft wieder der be st bezahlte Arbeiter werden. Vor allem sollen Ehre und Ansehen des deutschen Bergmannes für alle Zukunft gewahrt bleiben. Er blickt auf eine stolze tausendjährige Tradition zurück. Diese Tradition gilt es zu pflegen und auf kommende Generationen zu übertragen. Wenn euere Arbeit hart und schwer ist, und wenn ihr vielleicht oft in dem Uebermaß dieser Arbeit zu verzagen droht, bann denkt an den Mann, der für uns alle schafft und arbeitet, denkt an den Führer, der ununterbrochen die gewaltigste Verantwortung, die je ein Deutscher auf seinen Schultern trug, zu tragen hat. Er steht für das Reich, für seine Größe und für feine Zukunft! Sein Genie ist es gewesen, das uns aus tiefster Nacht wieder emporgehoben hat zu strahlendem Licht. Seine mächtige Willenskraft, sein unerhört starkes Pflichtbewußt'sein schufen die Voraus- setzung für den größten aller Kämpfe. Und er wird es auch fein, der den größten aller Siege erfechten wird. Wir gedenken in dieser Stunde in heißer Dankbarkeit unseres Führers, des ersten Arbeiters des Reiches, des ersten Soldaten der Wehrmacht, des großen Feldherrn. — Begeistert stimmen die Teilnehmer in das Sieg-Heil auf den Führer^ein. Artilleriewaffe war der Inspekteur der Artillerie erschienen. Unter den weiteren persönlichen Gratulanten war auch Reichskviegersührer General Reinhard. Oer norwegische Komponist Smding 85 Jahre alt Oslo, 11. Jan. (Europapreß.) Der norwegische Komponist Christian Sinding, der neben Eduard Grieg als der Mitbegründer der Weltgeltung der norwegischen Musik anzusprechen ist, beging bei voller Gesundheit und Arbeitsfreude feinen 85. Geburtstag. Er hat feine musikalische Ausbildung vor vielen Jahrzehnten am Konservatorium in Leipzig begonnen und Deutschland sein ganzes Leben hindurch wärmste Freundschaft bewahrt. Reichskommissar Terboven übermittelte dem Jubilar zugleich mit seinen Glückwünschen zum Geburtstage eine Einladung nach Deutschland. Reichsminister Dr. Goebbels sprach ihm telegraphisch seine herzlichsten Glückwünsche aus und übermittelte dem greifen Tondichter sein Bild mit eigenhändiger Widmung. Reichsminister Rust sandte ebenfalls ein in herzlichen Worten ^gehaltenes Glückwunschtelegramm. Der 'Leiter der Nordischen Gesellschaft, Gauleiter Lohse, hat Christian Sinding das Ehrensiegel der Nordischen Gesellschaft verliehen. Diese Auszeich- nung der Nordischen Gesellschaft ist bisher verliehen worden: Jean Sibelius, Gunnar Gunnarsfon, Professor Alfred Ploetz, Hans Friedrich Blunck so- wie dem Generaldirektor der dänischen Staatsbahnen Peter Knutzen. Empfang Molotows für den deutschen Botschafter. Moskau, 12. Jan. (DNB.) Aus Anlaß des Abschlusses der deutsch-sowjetischen Verträge veranstaltete der sowjetische Regierungschef und Außen- kommissar Molotow einen Empfang für den deutschen Botschafter in Moskau, Grafen von der Schulenburg, den Leiter der deutschen Wirtschaftsdelegation Gesandten Dr. Schnurre, die deutschen Waffenattachös mit ihren Damen und dem übrigen Stab der deutschen Botschaft in Moskau. — Von sowjetischer Seite nahmen an dem Empfang teil: der Volkskommissar für den Außenhandel der UdSSR., M i k o j a n , der stellvertretende Außenkommissar Wyschinski, der stellvertretende Außenkommissar Losowski, der stellvertretende Kriegskommissar Marschall Kulik, der stellvertretende Außenhandelskommissar Krutikow mit ihren Damen sowie anderen Vertretern des Auhenkommissariats, des Außenhandelskommis, sariats und des Kriegskommissariats. Ldn Saud fordert Solidarität der arabischen Welt. Ankara, 11. Jan. (Europapreß.) Der König von Saudi-Arabien, Ibn Saud, der zur Zeit in Mekka weilt, empfing dort eine Anzahl von arabischen Würdenträgern. In einer Ansprache betonte Ibn Saud die Solidarität aller Araber. In verschiedenen Ländern seien die Araber gezwungen, gegen England vorzugehen, weil England die im Werden begriffene arabische Einheit allenthalben zu stören juche. Mehr denn je müsse man die Einigkeit aller Araber fordern, weil nur dadurch die Welt des Islams stark genug werde, um den Frieden zu erhalten. Eine Kundgebung mohammedanischer Nationalisten Mdiens in Nom. Rom, 11. Jan. (Europapreß.) Von den in Rom lebenden mohammedanischen Nationalisten Indiens ist anläßlich des Festes Aid el Kabis (Opfer- fest) in einem großen Stadthotel ein Empfang gegeben worden, zu dem zahlreiche italienische Persönlichkeiten erschienen waren. In einer kurzen An- Öe sprach Professor Hassan Khan sein Bedauern er aus, daß ein großer Teil seiner Landsleute beider Religionen sich habe durch die englische Propaganda täuschen lassen, die versucht habe, die Achsenmächte und Japan als Feinde des Islams und Feinde Indiens hinzustellen. Der Redner feierte den Führer der Achse und gab seiner Uederzeugung Ausdruck, daß das englische Imperium unweigerlich besiegt werden würde. Italienischer Torpedobostsarrgriff im Kanal von Sizilien. Rom, 12. Jan. (DRV.) Der lkalienische Vehrmachtbericht vom Sonnlag hat folgenden Wortlaut: In Albanien feindliche Angriffe an der Front der 11. Armee. Unsere Gegenangriffe haben dem Feind empfindliche Verluste zugefügt. 3m zentralen Mittelmeer haben die Einheiten des deutschen Fliegerkorps in Fori- sehung der gestern unternommenen glänzenden Tätigkeit Aufklärungs- und Angriffsflüge gegen englische Formationen durchgeführt. Zwei starke Schiffsgruppen wurden angegriffen, wobei ein Kreuzer vom Birminghamtyp mit einer Bombe schweren Kalibers einwandfrei getroffen wurde. 3n der Cyren a ika Artillerie- und Patrouillen, lätigfeil. Unsere Flugzeuge haben feindliche Formationen in der Nähe von G i a r a b u b bombardiert. Wiederholte feindliche Luftangriffe auf einige unserer Stützpunkte in der Lyrenaika. 3n O st - a f r i t a Patrouillentätigkeit an der Sudan- und Kenyafront. 3n der Gegend von Gallabat hat einer unserer Vorposten einen von Artillerie unterstützten Angriff zurückgewiesen und dabei dem Feinde Verluste zugefügt. 3m Morgengrauen des 10.3anuar sichtete eine Abteilung Torpedoboote bei einer Ueber- wachungsfahrt im Kanal von Sizilien eine starke aus zahlreichen Ueberwafsereinheilen zusammen- gesetzte feindliche Schiffsformation. Untere beiden Torpedoboote griffen entschlossen die Mitte der Formatton an und trafen dabei mit zwei Torpedos einen Kreuzer, der anschließend 1 n sinkendem Zustand beobachtet wurde. Es folgte ein erbitterter Kamps zwischen den feindlichen, von Kreuzern unterstützten Torpedojägern und unseren Torpodoeinheiten, die ein intensives und lang- anhaltendes Feuer eröffneten, während dem sich aus zwei getroffenen feindlichen Torpedozerstörern sichtbare Brände entwickelten. Eines unserer Torpedoboote wurde von einer Salve erreicht, die seine Motoren zum Stillstand brachte, und anschließend von einer weiteren Salve im Munitionsdepot, was seine Versenkung zur Folge hatte. Das andere Torpedoboot begab sich sofort zur Rettung der Schiffbrüchigen an den Ort der vernsenkung. ~ 3n der Rächt vom 11. zum 12.3anuar haben über die Schweiz gekommene feindliche Flugzeuge einen Angriff auf Turin und/ Sa- oigüano durchgeführt und Bomben fowie kleine Brandbomben abgeworfen. 3n Turin wurden einige Wohnhäuser getroffen. Drei Tote und vier verwundete find zu beklagen. 3n Saoigtiano sind das Militärlazarett, einige Privalhäuser und die Pfarrkirche getroffen worden. Einiger Schaden, keine Opfer, lieber Catania Hal einer unserer 3äger am Rachmittag des Samstag ein englisches Flugzeug vom Gwenu-Martin-Typ brennend abgefchoffen. Deuisch-japanifcher Gedankenaustausch Telefongespräch zwischen ReichSminister Or. Goebbels und Präsident Ito. stand der Ausbeutung durch andere Nationen sein. Die Japaner sind fest davon überzeugt, daß sie in der Lage sind, ein politisch und wirtschaftlich selbständiges neues Ostasien zu gestalten und daß jede Nation ihren richtigen Platz unter der Sonne ein- nehmen wird. Reichsminister Dr. Goebbels erwiderte: So wie Japan bestrebt ist, im ostasiatischen Raum eine politische Neuordnung zu verwirklichen, arbeitet das nationalsozialistische Deutschland zujammeg mit dem verbündeten jajchijMch Berlin, 12. Jan. (DNB.) Am Sonntagvormittag fand ein Telephongesprach zwischen Reichsminister Dr. Goebbels und dem Präsidenten des japanischen Informationsbüros Prof. Dr. Ito, statt. Letzterer erklärte: Unsere Politik bezweckt eine Umgestaltung Ostasiens auf einer yeuen Grundlage. Es ist notwendig, eine neue Kultur zu schaffen, die eine unerschütterliche Grundlage für die gemeinsame Arbeit der Völker sicherstellt. In Zukunft darf Ost- asten nicht mehr Kolonie anderer Völker oder Gegen- I Eine weitere Gruppe von 50 -Offizieren und Rom ein ,NS.-Landpost" veröffentlicht einen Appell Die karte 17, der vom Verteiler mit der Firma und dem fettkarten für Normalverbraucher und Jugendliche Der wahlweise Bezug von Kondensmilch an tragen können. V. Gültigkeit der Abschnitte reibungslosen Versorgung mit Lülsenfrüchten ist es Gültigkeit der Abschnitte erforderlich, diese bei demselben Verteiler wie in der für Schweineschlachtsette. Lnd-1rf°7^di° Ab^abe'mw 7°i «Ä Nach der bisheriaen Regelung tonnten ,wei Vorlage des Stamma^schnitts der Nährmittel- Einzelabschnitte für Lchweinelchlachk,etl« der Reichs- Weitere Ertragssteigerung im Hackfruchtbau. Reichsminister Dr. Goebbels hat dem Komponisten Ermano W o l f - F er r a r i, der am 12. Januar sein 65. Lebensjahr vollendet, in Anerkennung seiner Verdienste um das deutsche und italienische Musikleben ein Glückwunschtelegramm übermittelt und ihm ein Bild mit einer herzlich gehaltenen Widmung überreichen lassen. Die Abgabe der Lülsenfrüchte erfolgt auf den entsprechend gekennzeichneten Abschnitt N 28 der Nährmittelkarte 19 für Normalverbraucher sowie für Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren. Zur erklären seien. Internationalisierung des La Plata? Buenos Aires, 11. Ian. (Europapreß.) Auf Der kommenden La-Plata-Konferenz will Paraguay, wie man jetzt erfährt, die Jnternatisnali- Rening des La-Plata-Stromes und seiner Ouell- i^lüsse vorschlagen. Dadurch sott Argentinien, Uruguay, Brasilien, Paraguay und Bolivien zur Erweiterung des Handels- und Transitverkehrs gleiche Rechte verschafft werden. Paraguay und Bolivien würden zugleich den langersehnten Zugang zum Atlantik frei von Zoll- und Grenzschwierigkeiten erhalten. __________ Reichsmimster Dr. Goebbels empfing die Mit- glieder einer Anzahl von Frontbühnen, die sich in den letzten Monaten in aufopfernder Arbeit für die Truppenbetreuung vor allem in den besetzten Gebieten eingesetzt haben. Dr. Goebbels sprach den Künstlern seinen Dank und seine Anerkennung aus. Auf Einladung des Reichskommissars Terboven und des Generalinspektors für das ocutsche Stra- ßenwesen begaben sich 20 norwegische Ingenieure und Techniker zu einer mehrmonatigen Studienreise nach Deutschland. Sie werden bei verschiedenen obersten Bauleitungen der Reichsautobahnen herangezogen werden, um eine umfassende Kenntnis der neuzeitlichen Arbeitsmethoden zu erhalten. Zum Leiter des englischen Oberhauses ist Kolonialminister Lord Lloyd ernannt worden. Lord Lloyd folgt damit dem bisherigen Außenminister und jetzigen OSA.-Botschafter Lord Halifax. kommenden Einzelabschnitte vor dem aufgedruckten Gültigkeitsdatum zu beliefern. In einem Vermerk auf dem Stammabschnitt wird hierauf hingewiesen. x" » ‘«Hin, Nii 'IN N' « Übtt «6t* h, «ith w ent- i° nc> ’S Hie uni ;öe 8h •lump;. yer fein der H irumitt jebilbtti iheitd« lditzUn; gewllhi. nds. fib en deui lejörh •engcnbt lt getai Dorbereitunq für die Abgabe von Bohnenkaffee in der 20. Zuteünngsperiode. In der 20. Zuteilungsperiode vom 10. Februar bis 9. März 1941 werden die Versorgungsberechtigten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, wiederum an Stelle von 125 Gramm Kaffee-Ersatz oder -Zusatzmitteln 60 Gramm Bohnenkaffee beziehen können. Die seitherigen Bestimmungen gelten auch für diesen Kaffeebezug entsprechend. Die Vorbestellung der Verbraucher hat auf dem entsprechend gekennzeichneten Abschnitt N 29 der Nährmittelkarte 19 bis zum 18. Januar 1941 und die Einreichung der gesammelten Vorbestellungen durch die Verteiler bis zum 28. Januar 1941 bei den Ernährungsämtern (Kartenausgabestellen) zu erfolgen. Die Verteiler haben bei der Entgegennahme der Vorbestellungen den Stammabschnitt der Nähr- mittelharte 19 für Normalverbraucher mit Firmenstempel oder -aufschrift zu versehen. VI. Abgabe der Bestellscheine. Die Verbraucher haben die Bestellscheine einschließlich des Bestellscheins 19 der Neichseierkarte und der Neichskarte für Marmelade (wahlweise Zucker) in der Woche vom 6. bis 11. Januar 1941 bei den Verteilern abzugeben. Es wird erneut darauf hingewiesen, daß es strafbar ist, wenn Verteiler Bestellscheine der Marmelade- und Eierkarten, die für spätere Zuteilungsperioden gelten, bereits mit den für die betreffende Zuteilungsperiode benötigten Bestellscheinen abtrennen. 193D Gießen, den 11.Januar 1941. Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz. Nährmittel und Teigwaren. Die Äöhe der Nationen an Nährmitteln auf Getreide- und Kartoffelgrundlage sowie der Teigwarenrationen bleibt gegenüber der 18. Zuteilungs- Periode ebenfalls unverändert. Kaffee-Ersatz, Bohnenkaffee. Die Rationen an Kaffee-Ersatz- und -Zusatz Mitteln bleiben gleichfalls unverändert, ebenso für Normalverbraucher die Möglichkeit, an Stelle von 125 Gramm Kaffee-Ersatz- oder .Zusatzmitteln 60 Gramm Bohnenkaffee zir beziehen. Die über die Abgabe von Bohnenkaffee auf die Nährmittelkarten für Normalverbraucher erlassenen Bestimmungen finden entsprechende Anwendung. 1 Wird von der gegebenen Möglichkeit, Tee zu bezichen, kein Gebrauch gemacht, so dürfen auf den Abschnitt N 25 nur Kaffee-Ersatz- und -Zuiatznnttel abgegeben werden. In diesem Falle hat der Abschmtt N 26 an der Nährmittelkarte zu verbleiben; das zwischen den Abschnitten N 25 und "26 stehende Wort „Tee" ist bei der Abtrennung des Abschnittes N 25 zu durchschneiden. B. Sonderzuteilungen. 3n der 19. Zuteilungsperiode erhalten alle Verbraucher, Die nicht Selbstversorger sind, Sonderzu- teilungen von 250 Gramm Lülsenfrüchten und 125 Gramm Reis je Kopf (siehe Ziffer I). Für die Sonderzuteilung von Äüstenfruchten und Reis ist folgendes angeordnet: Bezug von Hülsenfrüchten. zum Ergötzen des zumeist aus Juden bestehenden Publikums, das fern vom Schuß das Gruseln lernen möchte. Geht man des Nachts durch die Straßen und sieht aus einem hellerleuchteten Tor eine erhitzte, lärmend-fröhliche Gesellschaft hervorbrechen, während auf dem jenseitigen Bürgersteig eine in Lumpen gehüllte Elendsgestalt die Hauswände entlang tappt, so fühlt man sich um 25 Jahre zurückversetzt, in die Zeit des Weltkrieges. Es will scheinen, als wollten gewisse Kreise in Agram noch nicht begreifen, was die europäische Uhr geschlagen hat. Fast symbolhaft wirkt es, daß man auf allen Plätzen der kroatischen Hauptstadt leere Uhrengehäuse antrifft, die man nicht abgerissen hat, als man die Uhren entfernte. Lebensmittel-Rationierung in Jugoslawien. Belgrad, 11. Ian. (Europapreß.) Aus verschiedenen Städten Jugoslawiens kommen Meldungen über die bevorstehende Einführung von Lebensmittelkarten. Agram will im Februar Brotkarten und Mehlkarten, S e r a j e w o Karten für den Bezug von Mehl, Zucker, Reis, Oel und Kaffee ausgeben. Dubrovnik will noch in diesem Monat das Brot auf 350 Gramm täglich, sowie Zucker auf 250 Gramm und Reis auf 100 Gramm wöchentlich rationieren. Marburg hat in I der Absicht, Lebensmittelkarten einzuführen, eine hnpoliü! 15 RH ' zesanilk, leftbb n soll« wes siii aus eini ese Sr» k G'Ni, leit hm in den ht. bflm lasst ck ununltp ie je v lyen hat für feim • uns dm $u sich sein W Sorays- i er wir! erschst n hchi Arbeiten -hrmE men fei hter'ck O i»> 601* . A Wie lebt mau in Agram? Don unserem O. B.-Äerichterstatter. HI. Regelung der Warenahgabe auf die Nährmittelkarten. a. , Unveränderte Zuteilungen für Kinder, Zugendliche und Normalverbraucher. Kondensmilch. Praaer), Inhaber eines Stoffhauses, verkaufte, wie die Untersuchung ergab, Stoffe mit einem Bruttogewinn bis zu 171 v. H. Der Inhaber des Beklei- dungshaufes „Lord", Aladar Fleischmann, kaufte vor einigen Wochen vom Inhaber der Firma ,Haritex", Bela Büchler, Stoff um 445 Dinar und berechnete ihn sogleich feinet) Kunden um 680 Dinar. Was Wunder, daß die Judenfeindschaft der Kroaten von Tag zu Tag wächst! untergeholt. Die brasilianische Oeffentlichkeit nimmt auch diese neue englische Vergewaltigung mit Empörung zur Kenntnis. Die Zeitung „Ba. talha" schreibt, daß diese englischen Uebergnffe für England selbst die unangnehmstenWirkun- gen haben würden und daß diese Gewaltakte nur !aus der Verzweiflung und Schwäche Englands zu zur weiteren Steigerung der Erträge im Hackfruchtbau. Eine Steigerung über die Rekordernte 1940" hinaus sei durchaus möglich, wenn man berücksichtige, daß in fortschrittlichen Betrieben im Duräffchnitt 250 bis 300 dz Kartoffeln je Hek- tar geerntet werden und damit den diesjährigen Reichsdurchschnitt von 180dz vergleicht. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für hohe Erträge gehören regelmäßiger Saatgutwechsel, richtige Sorten wähl und starke Düngung. Allein durch Verwendung hochwertigen Pflanzgutes I können die Erträge um 10 bis 20 Prozent gefiel- Brasilien gegen britische Willkür. Rio de Janeiro, 11. Jan. (Europapreß.) Die brasilianische Presse wendet sich in scharfen Kommentaren gegen die englische Weigerung, dem brasilianischen Passagierdampfer „B a g e" die Heimreise von Lissabon aus zu gestatten. Das Abendblatt „Rotte" erklärt, Brasilien könne sich nicht mit dieser Form der britischen Blockade cwftnden. Das nn Bord der „Sage" befindliche Kriegsmaterial fei ein Beitrag Brasiliens zur Verteidigung des amerikanischen Kontinents. Die. Zeitung spricht von einer Provokation gegenüber Brasilien. England solle sich mehr mit den deutschen Seestreitkräften befassen, statt über unbewaffnete neutrale Schiffe Stelle von Nährmitteln bleibt gegenüber der 18. Zu- teilungsperiode unverändert. Die seitherigen Vor- 'ckriften über den Bezug von Kondensmilch finden Anwendung. Die Stützpunkte der USA. auf Trinidad. Stockholm, 12. Ian. (Europapreß.) Nachdem England den Vereinigten Staaten von Nordamerika am 2. September vorigen Jahres Stützpunkte auf Neufundland, den Bermudas, den Bahama-Jnseln, Jamaika, Santa Lucia, Trinidad, Antigua und in Britisch-Guayana überlassen hat, wird am Sonntag in London offiziell mitgeteilt, daß die Festlegung der amerikanischen Flotten- und Flugzeugstützpunkte auf Trinidad, über die bisher noch Meinungs- Verschiedenheiten bestanden, nunmehr erfolgt ist. Zwischen London und Washington ist ein Avkom; men geschlossen worden, das die Errichtung des Marinestützpunktes der USA. auf dem nord- westlichen Teil der Insel vorsieht. Für Flugzeugstützpunkte ist der m i 111 e r e Teil der eng, tischen Besitzung vorgesehen. Kleine politische Nachrichten. Der Führer richtete an Reichsmarschall Hermann Göring zu seinem 48. Geburtstage ein in herzlichen Worten gehaltenes Telegramm. muß deshalb weiterhin sorgfältig aufbewahrt werden. Für die Belieferung der Kleinverteiler mit Lülsenfrüchten zur Ausgabe in der 20. Zuteilungs- Periode gilt folgendes: Die Verteiler baben die gesammelten Abschnitte N 28 der Nährmittelkarten 18 gesondert von den übrigen Abschnitten dieser Karten nach Ablauf der 18. Zuteilungsperiode zur Ausstellung von Be- zugscheinen über „Lülsenfrüchte" an das für sie zuständige Ernährungsamt (Kartenausgabeftelle) einzureichen und hierbei den Bestand an Lülsen- früchten, die ihnen auf Grund der Vorbestellung, gelieferte und die an die Verbraucher abgegebene Menge sowie den sich daraus ergebenden Vorrat zu melden. Die Ernährungsämter (Kartenausgabe, stellen) stellen Bezugscheine über Lülsenfrüchte auf Grund der vorgelegten Kartenabschnitte unter Berücksichtigung des gemeldeten Vorrats aus. Diese Bezugscheine dienen der Belieferung der Kleinverteiler für die in der 20. Zuteilungsperiode letztmalig vorgesehene Ausgäbe von weiteren 250 Gramm Lülsenfrüchten je Versorgungsberechtigten. Bestimmungen Über die Abrechnung mit den Ernährungsämtern (Kartenausgabestellen) auf Grund der in der 19. und 20. Zuteilungsperiode gesammelten Abschnitte N 28 der Nährmittelkarten 19 und 20 werden noch ergehen. Die Verteiler haben die gesammelten Abschnitte N 28 der Nährmittelkarte 19 vorläufig zu ordnen und aufzubewahren. Bezug von NeiS. Die Abgabe des Reises erfolgt auf den entsprechend gekennzeichneten Abschnitt N 27 der Nährmittelkarte 19. % Die Versorgungsberechtigten müssen den Reis von demselben Verteiler beziehen, der die Vorbestellung von Lülsenfrüchten entgegengenommen und den Stammabschnitt der Nährmittelkarte 17 mit seiner Firma und dem Zusatz „28" oder „Lülsen- früchte" versehen hat. Dieser Nachweis ist bei der Warenabgabe durch Vorlage des Stammabschnitts der Nährmittelkärte 17 zu erbringen. Die Kleinverteiler haben nach Ablauf der 19. Zuteilungsperiode die gesammelten Abschnitte N 27 gesondert von den übrigen Abschnitten der Nährmittelkarten bei den Ernährungsämtern (Kar- tenausgabestellen) zur Ausstellung von Bezugscheinen über „Reis" einzureichen. Diese Bezugscheine dienen der Belieferung der Kleinverteiler für die in der 21. Zuteilungsperiode vorgesehene Ausgabe von weiteren 125 Gramm Reis je Versorgungsberechtigten. Bestimmungen über die endgültige Abrechnung der Kleinverteiler mit den Ernährungsämtern (Kartenausgabestellen) bleiben Vorbehalten. IV. , Italien am Neubau einer europäischen Ordnung. Deutschland und Italien geben Europa feine natürliche Ordnung zurück, eine Ordnung, die die Gesetze des kulturellen Eigenlebens und der organisch, gewachsenen Wirtschaftsräurne respektiert. Sie sind einig in dem festen Willen, niemals mehr einer fremden Macht den Führungsanspruch auf dem europäischen Kontinent abzutreten. Präsident Ito: Euer Exzellenz weiß wohl besser als ich, wie wichtig es ist, in dieser schwierigen Kriegszeit den Mut der Nation aufrechtzuerhalten und zu erhöhen. Der Mut und die Entschlossenheit des deutschen Volkes sind weit bekannt. Das japanische Volk befindet sich auch in großer Anspannung. Aber in einer höchste Anforderungen stellenden Zett wie heute ist es auch notwendig, dem Volke gesunde Entspannungs- und Erholungsmöglichkeiten zu geben, um seiner Energie neue Kräfte durch eine Erfrischung zu verleihen. Die Musik, das Theater, der Film i/fro. sind geeignete Mittel hierzu. Unsere Interessen gehen deshalb dahin, auf diesem Gebiete eng zusammenzuarbeiten. Dr. Goebbel.: Es erscheint mir gerade jetzt besonders angebracht, unseren Völkern in dem großen Geschehen unserer $eit auch ein Bild vom Leben und Kampf der verbündeten Nationen zu vermitteln. Niemand oegrüßt es daher dankbarer als ich, wenn auf kulturellem Gebiet eine enge Zusammenarbeit auf breitester Grundlage b erb ei geführt wird. Möge die Erkenntnis um den Kampf und Siegeswillen Ansporn für die eigene Sache werden und möge die Kunst die Brücke für ein immer besseres Verständnis zwischen unseren Völkern sein. Beamten der Sicherheitspolizei ist heute in ' getroffen, um an einem zweiten Kolo- nialpolizeikursus teilzunehmen, der in Tivoli in der Pvlizeischule für Italienisch-Afrika stattfinden wird, wo sich bereits eine Gruppe von Angehörigen der deutschen Ordnungspolizei befindet. Immer größer wird die Kluft zwischen den Nutznießern der Lage und dem Heere der Beamten, Angestellten und Arbeiter. Was bedeutet für einen kleinen Angestellten, der 1500 Dinar im Monat verdiente, die von der Banatregierung vorgeschriebene Teuerungszulage von 45 o. H. — bei größerem Einkommen ist die Zulage weit geringer —, wenn seit dem vorigen Herbst das Mehl von 3,50 auf 8,75, die Kartoffeln von 1,50 auf 2, die Bohnen von 3 auf 10, das' Fett von 16 auf 30, der Speck von 15 auf 32 und selbst das Brot von 4 auf 6,50 Dinar je Kilogramm gestiegen ist? Während die zunehmende Not der Peripherie ein er* schreckendes Ansteigen der Kriminalität zur Folge hat, find auf der anderen Seite die aus dem Weltkrieg bekannten Begleiterscheinungen leichten Der- dienstes zu beobachten. Die Unsicherheit der Lage trägt dazu bei, daß die Leute, die Geld scheffeln, es auch mit vollen Händen wieder ausgebe m Bezeichnend ist, daß Theatervorstellungen und Konzerte nicht besser besucht sind als früher. Dagegen sind alle Nachtlokale trotz der beträchtlichen Sozialabgabe, die den Verzehr ab 23 Uhr belastet, allnächtlich bis auf den letzten Platz besetzt. Zumal die Dars, die in den letzten Jahren fast ausschließlich von der erotischen Neugierde der Provinzler zehrten, haben Hochkonjunttur. Man muß allerdings gestehen, daß die Barbesitzer ihre Gäste pi unterhalten verstehen. I n der „Pik-Bar" m Agram findet zum Beispiel nächtlich e i n „Fliegerangriff" mit Verdunkelung, Propellersurren uffö ohrenbetäubendem Krachen statt. (Nachdruck, auch mtt Quellenangabe, verboten.) Agram, im Januar 1941. Heute glaubt man auch in Agram, dem kroatischen Zagreb, längst nicht mehr an das Märchen vom deutschen Hunger, das von Agenten der Westmächte auf dem Balkan verbreitet wurde. Man oenkt auch anders über die Maßncchmeü, die eine weitschauende Führung „in Deutschland noch vor Kriegsbeginn traf. Wenn die Leute in den Kümmernissen, Öie sie auf allen Seiten bedrängen, überhaupt Zeit finden, einen Blick über die Grenze zu werfen, so tun sie es nicht mehr wie vor einem Jahr mit Schadenfreude oder Bedauern — je nach der politischen Einstellung —, fondern mit N e i d. Denn sie spüren am eigenen Leibe, wie bitter nötig auch in Jugoslawien eine umsichtige Verbrauchs- lentuna wäre, um die störungsfreie Versorgung der Bevölkerung mit den wichtigsten Bedarfsartikeln zu gewährleisten und dem sprunghaften Ansteigen der Preise ein Ziel zu setzen. Wohl haben auch hier die Behörden, freilich reichlich spät, Maßnahmen zur Lenkung des Verbrauches ergriffen. Aber all die Verordnungen, die sich in den letzten Wochen jagten, haben noch keinen merklichen Einfluß auf den vollkommen zerrütteten Markt gehabt und die Lage der ärmeren Schichten in keiner Weife gebessert. Längstverschollene Weltkriegserinnerungen werden wach, wenn man an allen Ecken und Enden von Spekulanten und Preistreibern, von Hamsterern und Kettenhändlern reden hort, jbie das Feld be- herrschen. Was nützt es, aus Hunderten einen, der cs besonders arg treibt, herauszugreifen und nach Udbina zu verschicken? Nicht grundlos klagte jüngst ein Agramer Mittagsblatt, die alte kroatische Ehrlichkeit sei im geschäftlichen Leben ausgestorben, und die Kaufleute rückten mit falschem Maß und Ge- wicht und allen Tricks einer nur auf rasche Be- reicherung abzielenden Geschäftspraxis den Agramer Konsumenten zu Leibe. Wenn die Zensur nicht so streng darauf achtete, jede Aufreizung zum Rassenhaß zu unterdrücken, so hätte der „Zagrebacki List" wohl in aller Offenheit die jüdischen Kaufleute als die Hauptschuldigen gebranbmarft. Der Groß- und Kleinhandel ist in Kroatien nahezu ganz in jüdischen Händen. Funkelnagelneue kroa- tisch klingende Namen auf den Firmenschildern der Agramer Geschäfte können den Sprachkundigen nicht täuschen, der einen Klaic sogleich als Klein, einen Savin als Schön erkennt. Für die Gewissenlosigkeit, mit der diese Leute ihr Wirtsvolk ausbeuten, (eien nur zwei Fälle angeführt, von denen die Zeitungen ' jüngst berichteten, ohne freilich zu verzeichnen, daß es (ich um Juden handelt. Ludwig P r e v i c (früher Butter (Reichsfettkarten SV 1 und SV 5) in dcv zweiten und dritten Woche der Zuteilungsperiode gleichzeitig eingelöst werden, während die reftlicbe Menge in der ersten oder vierten Woche zu beziehen war. Zur Erleichterung der Warenabgabe berechtigen von der 19. Zuteilungsperiode ab die Einzelabschnitte für Schweineschlachtfette der vorbezeichneten Verbrauchergruppen zum Bezüge während des ganzen Versorgungszeitraums, hierdurch erhalten die Verbraucher die Möglichkeit, die Q5e- samtration an Schweineschlachtfetten in einer Meng« zu beziehen. Für den Bezug von Schweineschlachtfetten auf die Zusahkarten der Schwer- und Schwerst- arbeitet verbleibt es bei der bisherigen Regelung, damit die Ernährungsämter dem Wegfall der Schwerarbeitereigenschaft wie bisher Rechnung bisher während eines überwiegenden Teiles ifjret beruflichen Tätigkeit Hufdefchlaa ausübten, ohne ein Zeugnis als geprüfter Hufbeschlagschmied zu besitzen, sind zur weiteren Ausübung beredjtgt, wenn sie das 45. Lebensjahr überschritten haben, ferner wenn sie das 35. Lebensjahr überschritten haben und als Angestellte in Betrieben tätig sind, die sich nicht mit gewerblichem Hufbeschlag befassen. Schmieden, die das 35. Lebensjahr noch nicht überschritten haben und in solchen Betrieben tätig sind, wird zur Erlangung der Anerkennung sine Frist von drei Jahren eingeräumt. Bett.; Lebensmiiielbewirischastung. Nach dem Erlaß des Herrn Reichsmini- sterS für Ernährung und Landwirtschaft vom 6. Dezember 1940 sind die dem Verbraucher Anstehenden Lebensmittelmengen für die Zeit vom 13. Januar bis 9. Februar 1941 wie folgt festgesetzt worden: gert werden. Die richtige Sortenwahl wird durch alljährliche Bekanntgabe der bewährten Kartoifel- [orten vom Reichsnährstand gefordert. Die Hackfrüchte bilden die Grundlage unserer Schweinemast und damit unserer Fleischversorguna. Don der Hohe der Hackfruchternte des Jahres 1941 hängt weitgehend die Fleischversorgung von 1942 ab. ReichSregelung für Sen Huf eschlag. Die Reichsregierung hat ein Gesetz über den Hufbeschlag erlassen. Auch im nichtgewerblichen Hufbeschlag wird jetzt eine Anerkennung als geprüfter Hufbeschlagschrnied verlangt. Schmiede, die I. Lebensmittelzuteilungen. Die Rationen an Brot, Mehl, Fleisch, Schweine- fchlachtsettcn, Butter, Butterschmalz, Margarine, Käse, Quark, Vollmilch, Kunsthonig und Kakao- vulver bleiben gegenüber der 18. Zuteilungsperrode unverändert. Die Ration an Marmelade wird ab 13. Januar 1941 von 600 Gramm auf 700 Gramm je Zuteilungsperiode erhöht. Auf die Reichsfettkarten für Kinder von 6—14 Jahren werden nach wie vor 200 Gramm Marmelade zusätzlich ausgegeben. Jeder Versorgungsberechtigte erhält auch m der 19. Zuteilungsperiode eine Sonderzuteilung von 250 Gramm Hülsenfrüchten, ferner eine Sonderzuteilung von 125 Gramm Reis. Außerdem können in dieser Zuteilungsperiode an Stelle von 125 Gramm Kaffee-Ersatz- oder -Zusahmitteln 25 Gramm «tec bezogen werden. , _ Die in der 18. Zuteilungsperiode erfolgte Son- derzuteilung von 500 Gramm Zucker fällt fort; dre Zuckettation beträgt also wieder wie vor dreser Zuteilungsperiode 900 Gramm. II. Regelung der Warenabgabe auf die I^eichs- tarte für Marmelade (wahlweise Zucker). Die Neichskarte für Marmelade (wahlweise Zucker) für Die 16. bis 18. Zuteilungsperiode verliert mit Ablauf des 12. Januar 1941 infolge Zeitablaufs chre Gültigkeit. Mit Wirkung vom 13. Januar 1941 ab wird für die 19., 20., 21. und 22. Zuteilungs- Periode (13. Januar bis 4. Mai 1941) eine neue Neichskarte für Marmelade (wahlweise Zucker) em- Geführt. Diese Karte gibt den Verbrauchern weiter- bin die Möglichkeit, sich an Stelle von Mannelade, t»ie in Löhe von 700 Gramm je Zuteilungsperiode abgegeben wird (siehe Ziffer I), für den ^ezug von Zucker zu entscheiden. Die wahlweise ju be8tebenDe Zuckermenge beträgt unverändert 450 Gramm je Zuteilungsperiode. CT.fe Die seitherigen Bestimmungen über die Abgabe ®on Marmelade (wahlweise Zucker) finden mtt ver Maßgabe entsprechende Anwendung, daß ein -vor- ieaug von Zucker nicht zulässig ist. Den Verteuern lossen d!i i mü iehtvd Ij rurde. 6* keiadW D vnd w und ta# !M irern I# . Torpid» die ftW *1* beprt* der SN tut 6* unH5" rdea eM t vera»^ HL ist es deshalb nicht gestattet, die Bestellscheine vor -Ötiannimau/Ung ^em für jeweilige Zuteilungsperiode vorgesehenen der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdin- Zeitpunkt entgegenzunehmen und die in Betracht gen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen. Zusatz „28" oder „Lülsenfrüchte" versehen worden von 14 bis 18 Jahren sowie der Selbswersorger mit ist. Der Stammavschnitt der Nährmittelkärte 17 W N irzen an Ledauer« r Lack' ! englisch habe, s Sflanu m feietfc erzeiW unweip herzufallen. Von einem weiteren Uebergriff englischer Dehör- den gegen den brasilianischen Handel berichtet die Zeitung „Gazeta Noticias". Danach wurde in Kapstadt von dem japanischen Dampfer „A r a b i a M ’a r u" eine von Japan in Brasilien angekauste Ladung von 32 Tonnen Glimmer und 27 Tonnen Bergkristalle in völkerrechtswidriger Weise her- Zahlung der Stadtbevölkerunq vorgenommen. Es herrscht Mangel an Kaffee. Mehl. Zucker und Speck. Neusatz beabsichtigt ebenfalls eine Versorqungs- regelung insbesondere für Brot. Fett und Brennholz zu treffen. Der sich hier und dort fühlbar machende Mangel geht im wesentlichen auf unzureichende Organisation und spekulative Ankäufe zurück, denen durch die Einführung von Bezugskarten begegnet werden soll. In der jugoslawischen Haupt- stadt wurde eine Konferenz zwischen Vertretern des Handelsministeriums und der verschiedenen Organisationen zur Versorgung des Landes abgehalten, auf der die Frage der Ernährung der Bevölkerung besprochen wurde. Auf der Tagesordnung standen ferner Fragen des zwangsweisen Ankaufs von Getreide und Mais, der Rationierung des Verbrauchs von Brot und Mehl, und die Ernennung eines Leiters für die Dolksernährung. Aus aller Wett. Staalsmlalster a. D. Dr. von Sydow 90 Jahre. Staatsminister a. D. Dr. h. c. Reinhold von Sydow feiert am 14. Januar seinen 90. Geburts. tag. Er wurde in Berlin geboren. Im Reichspostamt rückte er bis zum Unterstaatssekretär auf, wurde 1908 Staassekretär des Reichsschatzmeisters und 1909 preußischer Handelsminister. Im Herbst 1918 trat er in den Ruhestand. Im Reichspostdienst hatte er Hervorraaenden Anteil am Ausbau des überseeischen Kabelnetzes und an zahlreichen Neuerungen. Als Reichsschatzsekretär war er der Dorbereiter der großen Finanzreform, und als preußischer Handelsminister hatte er besonders während des Weltkrieges schwere Arbeit zu leisten. Zahl- reiche Ehrungen wurden ihm zuteil. In der Zeit Gießen (Wartweg 50), den 13. Januar 1941. 188 D D 191 Heuchelheim. Wetzlar und im Felde, den 11 Januar 1941. 187 D In der Frühe des 8. Januar ist unser lieber Vater, Schwiegervater und Grobvater Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 14. Januar, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause Gießener Straße 9 aus statt. Gießen Wieseck, den 13 Januar 1941. Die trauernden Hinterbliebenen: Karl Weller HL Familie Otto Möser L Familie Ludwig Deibel IX, Familie Gustav Weller Familie Heinrich Becker. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 14 Januar, nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehaus, Ecke 12. aus statt Die Trauerfeier hat auf Wunsch des Verstorbenen in der Stille stattgefunden. Plötzlich und unerwartet verschied gestern um 13 Uhr meine Hebe Frau, unsere treusorgende Mutter. Schwiegermutter, Grobmutter, Urgrobmutter, Schwägerin, Tante und Gote Im Namen aller Hinterbliebenen: Dr. Heinrich Roese. Nach einem arbeitsreichen Leben verschied heute mittag um 2 Uhr plötzlich unsere gute, trtusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Elisabeth Rinn, geb. Kreiling kurz nach Vollendung ihres 77. Lebensjahres. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Albert Rinn Familie Otto Rinn Familie Theodor Kröck Familie Otto Hofmann. Frau Luise Weller geb Wagenbach im fast vollendeten 71. Lebensjahr. Dr. Christian Roese Gymnasialoberlehrer i. R. durch einen sanften Tod im Alter von fast 86 Jahren von schweren Leiden erlöst worden. Zuverlässiger Mann für morgens V Bfölenonq Der ZMkMklWg sof. gesucht. JiesD Zigarrenhaus Richter Wilhelmstratze 2. [ Verkäufe j Rind im Februar kalbend, zu verkauf. Odenhausen a.d.LahnNr.5S. Zwei gebrauchte Belten zu verkaufen, oiss Alicenstr.28 III. Schwarzer woll. Mantel gut erhalten (Größe 46) für 30 yjlf.v zu verkaufen. Änzuseh. vormittags. Zu erfragen in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. loi,« | Kaufgesuche IPaarSkistie.e (40-41) 1 Paar Skier (Gr. 1,64'm) zu kaufen gesucht Schr.Angeb.unt. 185D an d.G.A. < Verschiedenes | Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in die Hei- matzeitung, den SießencrAnzeiner Wer gibt Unterprimaner Nachhilfeunterricht in Mathematik? Schrift!. Angeb. unter 186D a. d. i Gietz. Anzeiger. Nachhilfe in kaufm. Rechnen für Schüler der Höh. Handels- I schule g-sucht. I Schr.Angeb.unt. 0137 an d. G. A. I Jung, schwarzer Hund entlaufen. 1 Grünberger i Strafte 54. Ins« Trohe, den 12 Januar 1941. 194 D Die Beerdigung findet Dienstag, den 14. Januar, nachm. 1 »2 Uhr statt. Es ist bestimmt in Gottes Rat, daß man vom Liebsten, was man hat, muß scheiden. Gestern abend entschlief plötzlich nach kurzer Krankheit in der Klinik zu Gießen unser liebes, einziges Kind und Enkelehen Klauschen im Alter von 7 Monaten. / In tiefer Trauer: Otto Wagner und Frau, geb. Viehmann. ließen Bahnho Straße 48 Ruf 2941 Werbe-Drucksachen liefert Brühl'sche Druckerei AST RA addiert,saldiert und schreibt Verführung kostenlos u.unverbindlich Tüchtiges Allein-Mdchen gesucht . usD Anfragen: Telephon 3852 Lehrmädchen mit guter Schulbildung, möglichst musikalisch, zum 1. Avril gesucht. Musitalienh. Lhallier Neuenmea 10. 'IIIIIIIIUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII' NSW» WW null Am nach der Nalurschuhverordnung vom 18. Mürz 19»6 (RGBl. I Seite 181 und den ergänzenden Bestimmungen, au->- snhrlich erläutert von Professor Dr. W Weber, o. ö. 'Prof, der Rechte und Re rren im Reichs» und Preußischen Ministerium füi Mssenscha i, Evziedung und Doldsbilduno und Prof. Dr. Walther Schoenichen 1‘eiter der Reichsstelle für Naturschutz. Gebunden RM. 3,63. Vie beiden Verfasser des vor kurzem er 'chienenen Kommentars zum Reichsnatur- »chuhgeseh haben hier auf Grund ihrer lang jährigen (Erfahrungen und ihres weitgehen oen Einblicks in das Weiden der neuen N« urschuhverordnung, die n: n für das g .n?e Reich gilt, die Verordnung und alle dazu- gehörigen bi her e schienenen Ergänzungs- beltim ungen na6) juristischen, verwaltun s- -echnischen, wissenschaftlichen und praktischen Gesig.tspunkten auefübrl ch e läutert und geben damit jedem eine gründliche Aufklärung, der mit dem Natur schuh, mit der Natur überhaupt, se es be. uflich od r als Liebhaber und Naturfreund, in Berührung steht. Nickt nur die amt ichen S ellen, nicht nui Wisse, schastler. Lehrende und Lern nde, Tier und Pflanze'freunde, nicht nur Erzieher, Richter und Rechtsanwälte müflen über oje fragen des Raturschutzes unterrichtet sein, sondern auch botanische Vereine, Naturalien- u. Herbarien, Handlungen und Lehrmitte geschäfte, Präparatoren, Ausstopser, Pflanzensamm- ier, Schmuekreisig-Derkäufer, Kran - inbereien und die mit der Überwachung der Märnte beauftrag en Beamten, Feldhüter, Polize.stellen Jfn>. - Vestellungen durch alle Buchhandlungen. Hugo Dermühler Verlag *BerHn*Civnr-, «'Ci dja n. Sport: <£cn . ti-uui.dir । Trud ime »enao 6rnb!,tb»> Untrer tairoruderei IN. Lanye < '!n e-aen Tberfrnrffiimm«’ R 'J/’.S. Aufforderung zur Einsendung der Lohn- und Wehrfteuer- belege für das Kalenderjahr 1940. I. Auf (Zrund des § 47 der Lohnfteuerdurch- führungsbestimmungen sowie des § 6 Absatz 2 der Ersten Wehrsteuerdurchführungsverordnung und des Runderlasses des Reichsministers der Finanzen vom 7. Dezember 1940 <5. 2233 — 10 III sind bis spätestens 15. Februar 1941 einzusenden: 1. von den Arbeitgebern a) für die am 31. Dezember 1940 bei ihnen beschäftigten Arbeitnehmer die Lohnsteuer- karten 1940 nach Eintragung der Lohnsteuer-, Kriegszuschlags- und Wehrsteuerbescheinigungen auf der zweiten Seite dieser Lohnsteuerkarte an das Finanzamt, in dessen Bezirk die Lohnsteuerkarte 1941 ausgeschrieben worden ist. Lat der Arbeitgeber für Steuerarien, die in Spalte 4 an- zuaeben sind, keine Beträge vom Arbeitslohn des Arbeitnehmers einbehalten, so muß er in Spalte 4 den Raum lieben dem für diese Steuerarten in Betracht kommenden Buchstaben durch einen waagrechten Strich ausfüllen'; b) für die im Kalenderjahr 1940 beschäftigten Arbeitnehmer, deren Lohnsteuerkarte 1940 dem Arbeitgeber nicht Vorgelegen hat, und für die vor dem 31. Dezember 1940 aus- aeschiedenen Arbeitnehmer, bei denen die Lohn- und Wehrsteuerbescheinigung auf Seite 2 der Lohnsteuerkarte 1940 beim Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis versehentlich nicht ausgestellt worden ist, Lohn- und Wehrsteuer • Ueberwei- sungsblätter an das Finanzamt der Be- triebsstätte. Vordrucke zum Lohn- und Wehrsteuer-Aeberweisungsblatt sind bei dem Finanzamt kostenlos erhältlich. Bei Arbeit- nehmern, für die ein Lohnkonto nicht geführt zu werden braucht, weil keine Lohnsteuer und keine Wehrfteuer einzubehalten war und der Arbeitslohn während der ganzen Dauer der Beschäftigung im Kalenderjahr 1940 nicht mehr als 18 Reichsmark wöchentlich (78 Reichsmark monatlich) betragen hat, hat der Arbeitgeber die Angaben in Spalte' 3 über die Löhe des Arbeitslohns auf Grund der ihm sonst zur Verfügung stehenden Unterlagen zu machen. Als Lohnsteuer gelten nicht die vom Arbeitslohn einbehaltene Bürgersteuer und die vielfach im Weg des Lohnabzugs geleisteten Spenden für wohltätige Zwecke (z. B. für das Winterhilfswerk). Diese Beträge sind in die Lohnfteuerbelege nicht auf- zunehmen. Als Arbeitslohn gilt der Ar- beitslohn vor Abzug der genannten Beträge. Wehrsteuerpflichtig 1 können im Kalenderjahr 1940 nur männliche Angehörige der Geburtsjahrgänge 1914 bis 1920 gewesen fein. Lohn- und Wehrsteuerbescheinigungen (Lohnsteuerkarten) und Lohn- und Wehr- steuer-LJeberweisungsblätter sind getrennt nach Gemeinden sind innerhalb der Gemeinden der Buchstabenfolge nach geordnet einzusenden. 2. von den Arbeitnehmern, die am 31. De- zember 1940 in keinem Dienstverhältnis gestanden haben, die in ihrem Besitz befindliche Lohnsteuerkarte 1940 an das Finanzamt, in dessen Bezirk der Arbeitnehmer am 10. Oktober 1940 seinen Wohnsitz hatte. Dabei ist die Wohnung am 10. Oktober 1940, sowie auf der xtpeiten Seite der Lohnsteuerkarte 1940 die Rümmer der Lohnfteuerkarte 1941 und die Gemeindebehörde, die diese ausgestellt hat, anzugeben. Die Verpflichtung obllegt in der Regel auch den Arbeitnehmern, die eine Lohnsteuerkarte für 1940 erhalten haben, aber im Laufe des Kalenderjahres 1940 zur Wehrmacht oder zum Reichsarbeitsdienst einberufen und am 31. Dezember 1940 noch nicht entlassen sind. II. Rach § 48 der Lohnsteuer-Durchführungsbestim- mungen und § 6 Absatz 2 der Ersten Wehrfteuer- durchführungsverordnung hat der Arbeitgeber ohne besondere Aufforderung für diejenigen feiner Arbeitnehmer, deren Arbeitslohn im Kalender- jahr 1940 den Betrag von 8000 RM. über- stiegen hat, besondere Lohnzettel auszuschreiben und bis zum 31. Januar 1941 an das für den Arbeitnehmer nach seinem Wohnsitz zuständige Finanzamt einzusenden. Bei Arbeitnehmern, die nur während eines Teiles des Kalenderjahres 1940 beschäftigt waren, ist für die Frage, ob der Arbeitslohn 8000 NM. im Kalenderjahr 1940 überstiegen hat, von dem Arbeitslohn auszugehen, der sich bei Umrechnung auf einen vollen Iahresbetrag ergibt. Die Lohnzettel können an die dritte Seite der Lohnfteuerkarte 1940 angeklebt werden. 3n diesem Falle erübrigt sich die Ausschreibung der Lohn- und Wehrfteuerbeschei- nigung auf Seite 2 der Lohnsteuerkarte oder des Lohn- und Wehrfteuer- Lleberweisungsblattes. Vordrucke zu Lohnzetteln werden den Arbeitgebern auf Anttag vom Finanzamt kostenlos geliefert. Nähere Auskunft erteilt das Finanzamt. 11.1.1941. * 184D Finanzamt Alsfeld, Büdingen, Friedberg L H., Gießen, Grünberg L H., Hungen, Lauterbach, Nidda, Schotten. SeschmacW 3 «-guter Vornehm Familien-Drucksache °ersÖnllch bietet irrer in «ahireieren neu»eituene* Aue- führungearten schnell und »u «witeige* P-e'eer »rOhl'eehe Druckerei, •chulatreM T. Anruf 1851 k'MN M iGLORIfil ...................................................................................- l Das abenteuerliche Schicksal der Tanzatb ah- - : tion „Kora Terry“ — ein Ufajilm voller Er- \ | eignisse, Ueberraschungen und Sensationen. \ eiinnitiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiimniiiiiniiiiiiiiiiiiniiiniiiiiimii? Deutsche Wochenschau! Tägl. 3.15 5.00 5.15 7.80 Uhr. Hauptf. Woche Hauptf. letzte Vorst. So. 2.3 », 4.45, 7,30 Uhr. 183A Jugendliche haben keinen Zutrt.. Heute Montag: Erstaufführung MALIKA RUKK i Jösef Sieber • Will Quadflieg 1 ' Ursula Herking • Hans Leibelt Spielleitung: Georg Jacoby PPLQST; essfen Gießener Konzertring 1940'41 Arbeitsgem. Konzertverein, Stadttheater, NS6. Kraft durch Freude Donnerstag, 16. Jan., 19 Uhr, in der Universität«-Aula, Eingang nur Lndwigstraße, 6 Konzert (Gruppe B Nr.3) Vasa Prihoda / (Violine) Am Flügel: Prof Alfred Holecek Werke von Vitali, Beethoven, Tschaikowsky, R. Strau 13, Prihoda und Pa^anini* Der Bechste.n-KonzertHügel tlsD ist vom Pianohaus Schönau Karten zu 1.50, 2.—, 2.75 und 3.50 Reichsmark bei Musik-Challier, Neuenweg 10, Fernrui 2671, und der Karten Verkaufsstelle der NSG. Kraft durch Ereude, Seltersweg 60, Fernruf 2141. Studentenkarten RM. 1.- nnr b. Hausverwalter im Kolleg. - Gebäude g Ausweis. I Herd- | Wand - Schonen Löffel halte Handtuch halten, Herd leisten Qualitäten»» Edgar BORRMANNg; Gießen, Neustadt 8-7, Ruf 4165 und 4166 _________________________________________191 A i WM/ Montag. 15. ZanuarM! Gießener Anzeiger iGeneral-Anzetger für Gberhesien) Nr. 10 Zweites Blatt Aus der Stadl Giehen. 30.Jahresversammlung der alten116er Wertvolle Obstbaumhölzer G-denkl d^rh'mafrndi'nVöael' Deutsch, Graphik der Gegenwart. derungen stellt. — Am Flügel wirkte Adolf $) a v - digem Eingehen auf die tänzerische Intuition Eine zahlreiche Tanzgemcinoe lpcnoeke reicyen Der für den die Palucca mit einer Zugabe dankte. Hans Thyriot räkterkopf Gerhart Hauptmamrs^seien von Staeger ourcy rrunere iuu^ituunHKii , -ermann Kätelhön zwei der für fein graphi führlich genug gewesen, vielleicht plagt den Mann aber auch nur seine gallige Laune. Jedenfalls fängt er an zu schimpfen. Wo jemand schimpft, findet er bald eine Resonanz. Schon räsoniert ein zweiter Fahrgast, dem das Tempo der Bahn nicht besagt, was wiederum einen anderen veranlaßt, die Schleusen seiner Beredsamkeit zu öffnen, da er vermeintlich zu diesem Thema noch etwas beitragen kann. Im Nu herrscht in der Straßenbahn eine kriegerische Stimmung, was der Schaffnerin durchaus kein Vergnügen bereitet. Man sieht ihr vielmehr den heimlichen Aerger an. Es ist auch wahrhaftig nicht gerade schön, den ganzen Tag in der Bahn zu stehen, alle Kräfte für eine rasche Abwicklung einzusetzen, .um dann noch bissige Worte un» verständiger Menschen anzuhören. Und als ob es sich von selbst verstünde, sagt plötzlich eine sonore Stimme so laut, daß es alle deutlich vernehmen: „Kinder, begraben wir doch den -Streit. Unsere Schaffnerin kommt viel bester zurecht, wenn wir alle nur ein bißchen freundlicher lind." Alle Blicke richten sich auf den Mann, der dieses gute Wort gelassen ausgesprochen bat. Es ist ein jovialer £)crr von vielleicht fünfzig Jahren Die Wirkung seines Eingreifens ist überraschend. Das Schimnfen verstummt, die G"sichter entspan- neu sich. Die Mi-nen der Schafmerin verraten sogar ein kleines Lächeln. Nach einer Minute ist der schönste Frieden zwischen den Fahrgästen eingekehrt. Der Wert eines guten Mortes, im richtigen Augenblick gesprochen, ist unschätzbar. Es kann bitterböse Mienen glätten, es vermag Uebermntige im Zaume zu halten und es ist in der Lage. Rasende zur Vernunft zu bringen. 2Iber_ es hilft auch gegen alle l^rschw^rniste der Alltäglichkeit. Wenn hier und ba im vielfältigen Werktaasqetriebe ein gutes W^rt fällt, dann f-mn man sicher fein, daß es als Dolmetsch von Güte und Verständnis Eingang in die Nerzen findet und dort wirkt. Deshalb soltten wir mit dem guten Wort nicht fnaren. Vor all--m nicht in dieser Zeit, dm von allen'besondere Leistungen verlangt. H. W. Sch. einigen Szenengruppen aus Shakespeare und dem zweiten Teil des „Faust" und fesche! mit einem Motiv aus Gottfried Kellers „Sieben Legenden" liefern gute Beispiele für die reichen literarisch-illustrativen Ausdruckswerte graphischer Kunst. — Die interessante Ausstellung, sonntags und werk- tags bis zum 27. Januar zugänglich, sei einem regen Besuche empfohlen. Hans Thyriot verdunkelungszett in der Woche vom 12. bis 18. Januar: 17.40 Uhr bis 9.20 Uhr. Eine farbige Heliogravüre von Rifchert, Königsberger Speicherfront am Hundegatt mit den zugehörigen Hausmarken, ist ein Blatt von volkskundlichem Reiz und einer fast geometrisch anmuten- den Präzision der Zeichnung. Emen äußersten Gegensatz dazu bilden die beiden darunter hangen- ! den Figuren von Pudlich, ganz weich und loder I hingesetzt, mit sparsamster Begrenzung auf die Kon- i tur ganz auf die Wirkung der zart bewegten Li- ! niensührung gestellt. Ein Holzschnitt von Walter Klemm („Rehkitz") gibt ein warm beseeltes Tier« i bildnis Der bekannte Illustrator Hans Meid ent- wickell int ,.Opernball 1935" im strengen architek- tonischen Rahmen ein malerisch bewegtes Spiel von Licht und Bewegung. , Schillers „Allgäuer Diehscheid" ist eine gute, Itornofwn. Tageskalender für Montag. Gießener Dortragsring: 1915 Uhr in der Neuen Aula der Universttöt M"si?schriftsteller Alfred Pelle g r i n i über „Richard Wagner, seine deutsch-kul- tureffe Sendung und sein berühmtes Bayreuther F-'stsp-ielwerk". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Kora 2>rrn" — Llchstvielhaus, Bahnhofstraße: „Zwilchen Hamburg und Hoiti". — Ob-rhefsifcher Kunstverein: 17.30 bis 18 30 Uhr Ausstellung „Deutsche Graphik der Gegenwart" im Foyer des Stadttheaters. Ortszeit für den 14. Januar. Sonnenaufgang 9.31 Uhr, Sonnenuntergang 17.38 Uhr. — Monduntergang 9.37 Uhr, Mondaufgang 1912 Uhr. . n Plan- zeiger- und Kompaßarbelt voraus. Mit erstaunlicher Schnelligkeit und Sicherheit wurden alle Aufgaben gelöst. Sanitätsrat Or. Koch in Nidda 80 Jahre alt. Am morgigen Dienstag, 14. Januar, kann der weithin bekannte praktische Arzt, Sanitatsrat Dr. Koch in Nidda, in ausgezeichneter körperlicher Gesundheit und geistiger Frische seinen 80. Geburts- ^^aEtsrat Dr. med. Koch ist geborener Ober- Hesse; er wurde am 14 Januar 1861 m ^Gotten geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Bu- Ein gutes Wort. Es ist später Nachmittag, die Straßenbahn hat -Hochbetrieb. Alles drängt nach Hause: die Arbeiter inb Angestellten, für die der Feierabend begonnen hat, die Hausfrauen, die in der Stadt schnell noch ttwas besorgen muhten, die jungen Mädchen, die ms der Haushaltungsschule kommen. Jeder bemüht sich, einen Platz zu erwischen, aber da die Anzahl ler Plätze beschränkt ist, müssen zahlreiche Fahrgäste stehen. Niemand tut das gern, aber bei solchem Andrang muß man froh sein, überhaupt mit- zukommen. Die Schaffnerin hat alle Hände voll zu tun. Sie windet sich mühsam durch das Gedränge, um das Fahrgeld zu kassieren. Da fühlt sich ein Fahrgast irgendwie gekränkt. Vielleicht hat ihn die Schaffnerin zur Seite geschoben, vielleicht ist ihm ihre Auskunft nicht aus- Sanitätsrat Dr. K o ch , Nidda. — (Aufn.: Lang.) hingen studierte er in Gießen, Erlangen, Marburg und Würzburg Medizin und promovierte in Gießen am 18. August 1887. Nach kurzer Tätigkeit als praktischer Arzt in Trebur und Dietzenbach übernahm er am 10. März 1890 als Nach'olger von Dr. med. Groos die ärztliche Praxis in Nidda, die er seitdem ununterbrochen dort ausübt. Arn 29. September 1937 überreichte ihm anläßlich seines goldenen Doktorjubiläums der damalige Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Gießen, Professor Dr. Seifer, das erneuerte Doktor-Diplom, mit dem die Universität Gießen einen alten Schüler ehrte, der ihr allezeit in Dankbarkeit ergeben war. Im Vogelsberg geboren und dort aufgewachsen, fühlte sich der jetzige Jubilar von Jugend auf mit der Bevölkerung des Vogelsbergs und darüber hinaus mit den Oberhessen "im allgemeinen stets besonders verbunden. Die Sitten und Bräuche unseres oberhc'ssischen Landvolkes, dessen Ausdrucksweise und Dialekt er nicht nur versteht, sondern auch selber beherrscht, sind ihm zu einem großen ideellen Reichtum geworden. Aus diesem Empfinden hat er manches launige Gedicht erstehen lassen und mancherlei volkstümliche Schnurren und Erlebnisse für die Nachfahren festgehalten. Seine starke Verbundenheit mit unserem Landvolk, jein prächtiger Humor und vor allem seine volkstümliche Art des Umgangs mit den Angehörigen aller Schichten und Berufe, aber auch seine hohen Charakterwerte haben ihm in weiten Kreisen in Stadt und Land Liebe und Verehrung gebracht. Die von ihm im Verlaufe von fünf Jahrzehnten behandelten Patienten haben in seiner Person nicht nur den Arzt und Helftr, sondern auch den allezeit vertrauenswürdigen Freund erblickt, auf den jederzeit unbedingter Verlaß war. So ist Sanstätsrat Dr. Koch im besten Sinne des Wortes zu einem volkstümlichen Arzt geworden. Als großer Naturfreund und rüstiger Wanderer trat er schon vor fünfzig Jahren dem Vogelsberger Höhen-Club bei, in dessen Reihen er sich als eifriger i Wanderer immer wieder die hohen ibeeüm W^rte der heimatlichen Landschaft erwanderte. Trotz fei- ’ nes hohen Alters b-tteij'^t er sich auch 'etzt nor den Wanderungen des DHC. In Anerkennung sei* zu erfassen gilt. Bis vor dem Kriege war man es gewohnt, oas Rohmaterial für die beliebten Möbel aus Kirsch-, Ruy- und Birnbaum aus dem Ausland einzufuhren. Die Schweiz, Italien und Frankreich haben in diesen Hölzern sehr viel geliefert. Auch aus anderen Quellen, die heute verstopft sind, haben die ver- schiedensten Obsthölzer ihren Weg nach Deutschland gefunden. Bei sachgemäßer Ausnutzung des m Deutschland anfallenden Obstholzes können wir aber auch sehr gut einen bedeutenden Teil des Auslandsholzes entbehren. Durch die harte Winterkälte des vergangenen Jahres sind viele Obstbäume erfroren, so daß sich nun eine gute Gelegenheit bietet, diese Bestände zu erfassen. Aus den Erfahrungen, die mit erfrorenem Obstbaumholz in früheren frostreichen Jahren, etwa 1917 und 1929, gemacht worden sind, kann sestge- stellt werden, daß kaum eine Wertminderung des erfrorenen Holzes eintritt. Auf alle Fälle wird es der Fachmann verstehen, die Frage der Brauchbarkeit des anfallenden Holzes im Einzelfall zu tjhren. Die erfrorenen Obsthölzer sind also in gleicher Weise wie die wintergefällten verwendbar und des- halb planmäßig der Holzwirtschaft zuzuletten. Damit erwächst dem Obstbauern und Kleingärtner auch eine gewisse Entschädigung für den Frostschaden. In diesem Zusammenhang sei noch darauf hln- Durch eine Anordnung des Beauftragten für den Dierjahresplan ist die Bewirtschaftung des Obst- baumholzes dem Reichsforstmeister übertragen worden. Aus dieser Maßnahme geht deutlich hervor, daß die Obstbaumhölzer für die Rohstoffversorgung im holzwirtfchaftlichen Sektor sehr wichtig sind. Da- durch wird, jeder Gartenbesitzer verpflichtet, den hier anfallenden Hölzern größere Aufmerksamkeit zu schenken, als es vielleicht bisher üblich gewesen ist. Die Reichsarbeitsgemeinschaft Holz, die sich deswegen an eine breitere Öffentlichkeit wendet, spricht bei der Bewertung des Obstholzes von einer ungenutzten Reserve, die es für unsere Holzversorgung Am Samstagabend fand im Kameradschaftsheim! „Pfälzer Hof" die 30. Jahresversammlung der Kameradschaft ehemaliger 116 er Gießen statt. Kameradschaftsführer Bill widmete nach der Begrüßung der Mitglieder das erste Gedenken den 11 im vergangenen Jahre verstorbenen Kameraden, sowie all den Kameraden, die im Kriege 1914/18, im jetzigen Ringen und für die Bewegung ihr Leben fürs Vaterland gaben. Sodann verlas er viele Dan fesbriefe der Kameraden im Felde und übermittelte die besonderen Grüße der Kameraden Generalmajor H e r r l e i n sowie Leutnant und Ritterkreuzträger Becker. Der Jahresbericht zeigte trotz der hohen Sterbeziffer einen Zugang von 18 Kameraden. Nachdem der Kameradschaftsführer die Aufgaben für das kommende Jahr bekanntgegeben hatte, berief er wieder seinen seitherigen Führerrat, zu dem neu Kamerad G e i l f u s berufen wurde. Er dankte seinen seitherigen Mitarbeitern und gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Kameraden des Führerrates auch im kommenden Geschäftsjahr wieder in treuer Pflichterfüllung zum vollen Einsatz bereit seien. Tanzgastspielpalucca im Glona-Palast Die Tänzerin P a l u c c a , die in früheren Iah- ten wiederholt in Gießen zu Besuch war, gab am ! Sonntagoorrnittag ein Gastspiel im Gloria-Palast, i Das Programm war in mehreren Hauptstucken — i ,Herbstgesänge" nach Etüden von Chopin, Unga- I riische Rhapsodie Nr. 2 von Liszt, Tänze aus dem Su- den nach de Falla und Tschaikowsky — neu zusam- I mengeftettt; neu sind in dieser Folge auch die Bagatellen von Beethoven (op. 119), die aber hier nicht getanzt wurden. Das Programm, in der Auswahl ungefähr die Mitte haltend zwischen klassischer, romantischer und moderner Musik, erwies, wie an früheren Abenden, vor allem zweierlei: die Herkunft aus der Schule der Wigman; darüber hinaus den persönlichen Stil der Palucca, der unter Verzicht auf die bühnentanzmäßigen Nebenwirkungen von Pantomime und Kostüm auf den reinen Tanz als selbständige künstlerische Ausdrucksform gerichtet ist. In dem gestern gezeigten Programm entwickel- ten sich die tanzerisch-musikalisch reinsten, ursprüng- । lichsten und unkompliziertesten Formen aus dem - Ständchen von Haydn (op. 3, Nr. 5), dem Lied von >! Dvorak (Slawischer Tanz, op72, Nr. 2), aus de . - Fallas Feuertanz (aus dem Ballett „Liebeszauber ) • 1 und gus der melodisch fließenden, aller Dretojexteft gewiesen, daß in Deutschland seit der Jahrhundertwende auf wissenschaftlicher Grundlage die Züchtung srostwiderstandsiähiger Obstsorten aufgenommen worden ist. Durch den vorjährigen harten Winter hat man Gelegenheit bekommen, wettere Beobachtungen anzustellen, die nach ihrer Ausweg tung dem planvollen Ausbau der deutschen Obstzucht zugute kommen werden. Von fachlicher Seite wird darauf hingewiesen, daß man es möglichst vermeiden soll, Näael oder Haken in den Stamm von Obstbäumen zu schlagen, um vielleicht eine Wäscheleine zu befestigen oder um Dekorationen für festliche Veranstaltungen im Garten anzubringen. Dies kann man auch machen, indem man die Gegenstände mit Schlingen um den Stamm oder Ast legt, die das Wachstum nicht be- hindern. Dor allen Dingen aber muß dafür gesorgt werden, daß noch sichtbare Nägel und Haken vor dem Frühjahr aus dem Stamm entfernt werden, denn sonst entstehen an Sägen und Holzbearbeitungsmaschinen bei einer eventuellen späteren Verwendung des Stammes oder Astes 'beträchtliche, aber durchaus vermeidbare Schäden. Auch die Ernte, die ein so mißhandelter Baum liefern soll, wird in vielen Fällen dadurch sehr ungünstig be- einttußt. Obsthölzer gebrauchen viele Handwerkszweige für die Herstellung von Hausgeräten, für kunstgewerbliche Gegenstände und für Jnnenausbauten. Aus Pllaumenholz werden schön gedrechselte Zigaretten- und Tabakdosen hergestellt. Birnbaum-, Kirsch- und Nußholz eignen sich 'für die Anfertigung von Schalen und Pellern. Aepfel- und Birnbaumholz werden auch für die Jnnenraumausstattung in erheblichem Umfang herangezogen. Das deutsche Handw-rk will deutschen Werkstatt verwenden. In der Werkstatt des Tischlers, Drechslers, Holzschnitzers, in der Stock- unb Schirmgrifsindustrie, beim Parkettleger, bei der Herstellung von Türen- und Fenstergriffen kann und soll das Obstbaumholz stoffliche Grundlage für - Planung und Ausführung sein. Der Kassenbericht, den Kassenwart K o r e 11 bekanntgab, zeigte einen guten Stand. Für seine mühevolle Arbeit wurde dem Kameraden Korell von der Kameradschaft Dank ausgesprochen und zugleich ( ------------ Was geschieht in einer Stande? Eine eigenartige statistische Untersuchung hat man im Jentraldüro für Statistik von Stockholm in zweijähriger mühevoller Arbeit unter großem Kostenaufwand und unter Benutzung von Daten aus der ganzen Welt durchgeführt. Man hat die Frage zu beantworten versucht, was in einer Stunde in der Welt geschieht, und man ist dabei zu folgenden Ergebnissen gelangt. Alle 60 Minuten sterben in der Welt 4600 Personen, und es werden 5400 Personen geboren. Es werden in diesem Zeitraum 198 000 Verbrechen verschiedenster Arr begangen, von denen 177 000 oder 8 von 9 bestraft werden. In einer Stunde werden 30 Millionen Kilo Kartoffeln verzehrt, 25 Millionen Brot, 3,6 Millionen Fleisch, 3,5 Millionen Kilo Fisch und 100 000 Tonnen Zucker, während 180 Tonnen Tabak geraucht, 125 000 Tonnen Kohle und 160 000 Tonnen Mineralöl verbrannt werden. In einer Stunde werden- in der Welt 7500 Kraftwagen und saft 2000 Tonnen Papier hergestellt, von den letzteren geht der größte Teil auf Rotationspressen, die in 60 Minuten 1,700 000 Zeitungen und Zeitschrift ten Herstellen. Man verarbeitet in derselben Zeit 57 Kilometer Kinofilme, man gibt 1,2 Milliarde« Briefe auf und sendet 115 000 Telegramme. In denselben 60 Minuten durchläuft die Sonne inzwischen 107 000 Kilometer ihrer Bahn im Weltall, am Himmel spielen sich 1800 Gewitter ab, und 400 000 Bruchstücke großer Sterne und Meteoriten fallen auf unfern Planeten herab G K, gründe, ein starkes, sorgfältig durchgeformtes Blatt, das 1938 vom Führer im Hause der Deutschen Kunst in München angekauft wurde. Der ausgezeichnete Münchener Porträtist und Graphiker Karl B a u e r, von dem eine lange Reihe Mttge.r ilt ! ‘i* ™ -T—Hr, -uresoen, unoorunng naj unv nm berühmter deutscher Persönlichkeiten verbreitet ist, ^ortheit und Präzision der noöelfemen Lmienf ih- tzj^in Eingehen auf die tänzerische Intuition Eine hat ein vortreffliches Schabblatt mit dem -öuönis । r Der bekannte Maler Arthur Kampf mit ,ghl„iche Tanzgemcinde spendete reichen Beifall. Richard Wagners beitzcsteuert Herbert Molwitz .....™ „nd d-ni 9-'. v—erbringt eine Radierung „Silberdisteln" in liebevoller I und überaus genauer Detailbehandlung. Eme Land- * schaftslithographie von P r o k op , "Achten im Jsergebirge", erzielt durch geschickt behandelte Aus- sparungen interessante Bildwirkungen. Don Klin- tert, Berlin, sieht man ein römisches Städtebild, ein« Radierung mit fast malerisch weicher Linienführung. Alfred "K i tz i g zeigt auf zwei Blattern, dem „Spökenkieker" und der illustrativen Deutung einiger Verse aus Rilkes „Stundenbuch" die viel- |eiligen Ausdrucksmöglichkeiten graphischer Kunst. noch genannt Ein Porträt Max Regers von i takt-Konvention abgewandten Linienführung des Schniewind gleich nebenan, dürfte die Gie-! „Rosenkaoalier"-Walzers von Strauß. Tänzerische ßener Musikfreund« intere-ffieren. Ein Blatt von Phantasie von großem figürlich-rhythmischem Reich- Paul Weber „Der Ignorant", ist eine graphische tum und vollkommene Körperbeherrschung hielten Satire die den visionären Bereichen Kudins ent- j sich die Waage in den innerlich durchgeformten, in stammen könnte. Plastischer Steigerung aufgebauten Herbstgesangen • , _ , . I nach Chopin und in der temperamentvoll rhythmi- Neben den ländlichen Szenen von R o s sing seien , nertcn Unaarifchen Wüfobie, hpn>n kän^ri che Finsterers Vorarlberger Bäuerin und Willrichs y^efaung sch^ rein physisch ungewöhnliche Ansor« Holsteinische Bauerntochter genannt. Herbert Kampfs ^rungen stellt. — Am Flügel wirkte Adolf Hao- „Orchidee" ist ein Kupferstich von bewunderswerter Dresden, unvordringlich und mit geschmei- ---------------; sches Gesamtwert charakteristischen Ji^mstrieland- Oberhrssischer Kunstverem. tw. Ä s f e t Sat frütKt toon bei Un9' ausgestellt: diesmal sieht man von ihm eme Land- schäft mit Bagger und Blick auf Passau im Hmter- Der Oberhessifche Kunstverein veranstaltet gemein- -----urnfnfHn tuirchaeformtes Blatt, m mit den Freunden der bildenden Kunst, Berlin, im Foyer des Stadttheaters eine Ausstellung „Deutsche Grapbik der Gegenwart", die am Sonn- tagvormittag eröffnet wurde. Die Ausstellung wurde im Sudetengau zusammengestellt und befindet sich auf einer Reise durch das Reich. Aus dem von Kon- rad H e n l e i n verfaßten kurzen Vorwort zum Katalog seien die folgenden bemerkenswerten Satze ausgezogen: „Zeichnung und Graphik sind die ursprünglichste Handschrift des Künstlers. Ebenso be- kannt ist daß jede Weiter- und Höherentwicklung m der Kunst zuerst im zeichnerischen Sttl sich ankun' digte" .. Im übrigen sei erwähnt, daß hier aus räumlichen Gründen nur ein Ausschnitt aus der gesamten Ausstellung gezeigt werden kann. Immer- hin ist auch dieser Ausschnitt noch so ansehnlich, daß die Betrachtung sich ihrerseits auf eine Auv- wähl aus dem gezeigten Material beschranken muh, sie oll so getroffen werden, daß ein ungefährer Eindruck von der Dielseittgkeit sowohl d«r graphischen Techniken als auch der mottoischen Möglichkeiten und persönlichen Ausdruckswelsen entsteht. Dombrowski, auch als Buchillustrator gut bekannt, zeigt in kraftvollem Holzschnitt drei ernste, vergeistigte Charakterköpfe aus drei Jahrhunderte großer deutscher Vergangenheit: Watther von der, Vogelweide, Götz von Berlichingen und Kant- Otto- bans Baier g bt auf den beiden figuren- unö er-! findungsreichen Blättern „Die Bammelstecher und „Das Iungbad" zwei aus altem Brauchtum und Volksglauben gespeiste heitere Szenen von Drueg im helfcher Anschaulichkeit und Phantasiefulle A freo y Finsterer^ auch als Illustrator und Kalender f.J. * . schöpfer hochbegabt, bringt eine monumental mir - ____________ tenbe. kraftvoll versammelte b'gurengrupp s fjgurenreiche, ' tief "durchkomponierte Landschaft. Bauernkriege mit einer vermutlich vwmsra IG $l”t)0 Zimmermann, den man als Buchillu- Landschaft im ^intergrunb. ß ® Äirten- ftrator tennt, bringt ein Motiv aus dem Polenseld- mnn ein recht unkonventionelles, dei b heitere _ , 1 iRnlbrürfe über die Weichsel. Ferdinand Stae - idyll, von Klaus Richter zwei %on qe^r bewahrt den zarten, neuromantischen Stil fei- fpielerporträts (Wieman und Wryterste ),, v » Gemälde auch in einer Radierung „Der junge L°Y eine farbige Zeichnung.m einem ostpreu ausgezeichnete Porträts ßischen Fischerdorf, von dem kur^ ch vers ^ Selbstbildnis" und der sehr fern belichtete Cha- vurch frühere Ausstellungen in Gießen ratteifopf Gerhart Hauptmanns^feien von Staeger ner Treue zur Wandersache und zum Dienst für die Heimat in den Reihen des DHC wurde ihm im Mai vorigen Jahres von dem Reichswanderführer, dem früheren hessischen Ministerpräsidenten Prof. Dr. Werner, die goldene Ehrennadel des VHC. verliehen. Reben der Wandersache erfreuten sich auch alle Bestrebungen zur Förderung und Erstar- lung der Heranwachsenden Jugend jederzeit des stärksten Interesses des Jubilars, wie er überhaupt für alle unter dem Gesichtspunkt des Gerneinschafts- dienstes stehenden Arbeiten und Bestrebungen im- mer verständnisvoll und hilfreich zur tätigen Mitarbeit bereit war und heute noch ist. Der Wandersache des DHC. und damit seinem angestammten Vogelsberg hat er — neben mancherlei anderen Versen für andere ideelle Zwecke — das nachfolgende Gedicht gewidmet, das in den Kreisen der VHCer immer wieder gern gesungen wird. Blau. Silber, Grünt (Melodie: Frischauf, Kameraden!) Wohlauf, Kameraden, den Bergstock herbei! Zum Vogelsberg wandern wir wieder. Uns grüßet des jagenden Falken Schrei, Uns grüßen der Vöglein Lieder. Hoch flattert die Fahne: Blau, Silber und Im Frührot droben die Berge erglühn. Der Himmel zeigt leuchtend fein herrlichstes Blau, Grün schimmern die Wiesen am Hange, Das silberne Bächlein eilet zur Au, Talwärts in stürmischem Drange. Blau, Silber und Grün, das Banner voran! So wandern wir fröhlich die Höhen hinan. Wohlan, in den herrlichen Wald nun hinein. In der Buchen grünwogendes Meer, Wo dunkle Tannen mitten darein. Hoch raaen zum Himmel fo hehr. Im Felsengeröll von blauem Gestein, Weißblühende Sträucher erglänzen im Hain. Frischauf, Kameraden, auf luftigen Höh'n, Den Taunus seht ihr dort winken, Das hessische Bergland, die nahe Rhön, Das Auge kann satt sich nicht trinken. O Heimat, o Heimat, mögst immer du blühn, Dich grüßen die Farben Blau, Silber und Grün Wie ist doch die Heimat so wunderschön. Nie werd' ich sie jemals vergessen, Ihr lieblichen Täler, ihr herrlichen Höh'n, Du Land meiner Väter, mein Hessen. Blau, Silber und Grün, du prächtiges Band Vom Vogelsberg, Kleinod im Hessenland. Dem Jubilar gelten zu feinem morgigen 80. Ge- vurtstage und für einen weiteren schönen Lebensabend auch unsere herzlichen Glückwünsche. B. Zugend und Buch. Es ist eine alte Erfahrungstatsache, daß wir die Dinge, die uns leicht zugänglich sind, weniger schätzen, als jene, die für uns hart zu erkämpfen waren. Was Bücher für die Entwicklung eines Menschen zu sein vermögen, erfahren wir daher am besten bei den Menschen, denen äußere Gründe den leichten Zugang zu dem Wissen, das im guten Buche beschlossen ist, versperrt haben. Dies werden meistens die Selbstlerner sein, die nicht das Glück einer geistigen Führung an sich kennenlernten. Adolf Hitler sagt selbst üb?r die Zeit, „da er viel und gründlich las", aus, daß sie half, fein Weltbild zu formen, und die Grundlagen zu einem Wissen legte, von dem er heute noch zehre. So liegt das Urteil vieler Männer über das Buch vor. Es gab Bücher, die das Gesicht ganzer Jahrzehnte be- stimmt haben. (Man denke an Goethes „Werther".) Welche Bedeutung das Buch für junge Menschen besitzt, geht daraus hervor, daß die Jugendbewegung Adolf Hitlers in engster Fühlungnahme mit den zuständigen Reichsministerien schon seit Jahren die geistige Erziehung der jungen Generation auch in der Art Überwacht und maßgebend beeinflußt, daß Büchertitel angegeben und Werke besprochen werden, die den einzelnen Junggenossen etwas zu sagen haben. Verbilligte Buchanschafsungen für HJ.-Mit- glieder und eigene HJ.-Büchereien sollen dem Jugendlichen die Suche nach einem geistigen Begleiter erleichtern. Auf diese Weise wird es dem Jugendlichen leichter gemacht, zu wirklich tiefen, guten und seinem Alter zugemessenen Quellen vor- zustohen. Dies ist wesentlich, gerade im Kriege. Die Kriegsbücherei der Deutschen Jugend, die Aktion zur geistigen Betreuung, dies alles läßt die Sorge erkennen, die man dem Wachsen der Jugend auf dem Boden des nationalsozialistischen Geistes zuteil werden läßt. 1940, auf die wir Hinweisen. ** D i e Lohn- und Wehriteuerbelege, tische in Streit geraten waren, von diesen auf dem Die Finanzämter veröffentlichen im heutigen An- Heimweg angefallen. Im Verlaufe der Keilerei zeigenteil eine Aufforderung zur Einsendung der wurde einer oer angefaUenen beiden Männer in Lohn- und Wehrsteuerbelege für das Kalenderjahr eine Schaufensterauslage an der Ecke Bahnhofstraße hineingeworfen, wobei das Schaufenster in Scherben ging, dem Manne aber glücklicherweise nichts ** E i n e S ch l ä g e r e i spielte sich am Samstag L... ----- -------- „ , . , gegen 22 Uhr in der Neustadt bis zur Ecke Bohn-1 weiter passierte. Die Polizei war rasch zur Stelle yofstraße ab. Dort wurden zwei Männer, die vor-: und sorgte für Ruhe, gleichzeitig stellte sie die Per- Her in einer Gastwirtschaft beim Bier saßen und sonalien der vier Angreifer fest, denen das Nach- dabei mit vier anderen Zechern an einem Neben-1 spiel noch zuteil? werden wird. fireiegetiüfleiaueiteiiung in Großenchnden Großen-Linden, 12. Jan. Die Ärei&auß» sicht das ausgestellte Material von fehr gut* sicht das ausgestellte Material von sehr guter Beschaffenheit war. Am Samstagnachmittag fand dann D Großen-Linden, 12. Jan. Die Kreisaus- stellung der Kreisfachgruppe Gießen der Ausstellungsgeflügelzüchter, die am Samstag und Sonntag im Saalbau Schaum, dahier, ftattfano, war ein voller Erfolg für den hiesigen Geflügelzüchterverein, der diese Ausstellung übernommen hatte. Die Ausstellung erfreute sich eines guten Besuches aus unserer Gemeinde und den Nachbarorten. Sie hat dem für unferJßoIt so wichtigen Zweig der Hühnerzucht neue FrAnbe zugeführt; in der Hauptsache aber fya|