8rektag.ir.ve;emberMl JOb Jahrgang Nr. 295 Erscheint täglich, nutzer Sonntags und Feiertags Beilagen: Gießener »>amilienblätter Heimat imBild-DieScholle Bezugspreis: Monatlich.... .RM.1.80 Zustellgebühr,.. ,, -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Kerrisvrecknnschlusr 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 11686 Krankf./M. Annahme von Auzeigen für die Miitansnummer bis 8'/, Ubr desB ormittags Anzeigcn-Preiser Anzeigenteil 7 Rpf. je mm bei 22 mm Zeilenbrette, Tert teil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung MalsiaffeH SlbschliisseMengenstafsel lt Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 28°/° mehr Gietzener Anzeiger 8riiI)I(d|tUniDtr11t6ts6nidtrti 8. Einige General-Anzeiger für Oberhessen •ie^en*Sd)nIftra(je 7-4 Gemeinsamer Kampf bis zum siegreichen Ende. Militärbündnis mit Italien und Japan. - Kriegszustand mit den LIGA. - Roosevelt der Anstifter des zweiten Weltkrieges. Kampf zweier Welten. Der Präsident der Vereinigten Staaten, Franklin Delano Roosevelt, ist als Hauptschuldiger die- |es Krieges vor seinem eigenen Volke und der ganzen Welt heillos bloßgestellt. Das ist der Eindruck ter wuchtigen Anklagerede, die der Führer vor tiem Forum des Deutschen Reichstages im Namen Europas und aller jungen um ihre Ehre, Freiheit iinb Würde, um Bewahrung ihrer Kultur und Sicherung ihres natürlichen Lebensraums ringenden Nationen dem gewissenlosen Brandstifter und zyni- Ischen Imperialisten reinsten Wassers entgegen Meuderte. Wohl niemals konnte ein Staatsmann für seine Anklagen an Hand einwandfreier Dokumente eine so lückenlose Kette unleugbarer Beweise Leibringen wie es Adolf Hitler tat, als er den Präsidenten Roosevelt des frevelhaften Verbrechens zieh, mit fanatischem Willen und einer von maßlosem Haß gegen die für eine neue soziale und poli- ilische Ordnung kämpfenden Mächte geleiteten Folgerichtigkeit die Menschheit in einen zweiten Weltkrieg gestürzt zu haben, den Hermann Göring gestern mit Recht den Krieg zweier Welten genannt Lat, der Welt des Aufbaus und der Welt der Ver- rlendung. Und hier liegen auch schon die tiefsten Motive für das Handeln eines Mannes bloß, der em Gängelband feiner machtlüsternen jüdischen Freunde ebensü wie aus eigener unbezähmbarer Herrschsucht mit der heuchlerischen Miene eines um Frieden und Wohlfahrt besorgten Biedermannes, ober in Wahrheit mit dem Eiskalten Herzen und Hier vollendetsten Gewissenlosigkeit eines grenzenlos ehrgeizigen politischen Strebers einen Weltkrieg her »ufbeschwor, der auf außenpolitischem Gebiet das »ringen soll, was ihm innerpolitisch durch eigene Unzulänglichkeit und die heimtückischen Ratschläge feiner jüdischen Freunde versagt blieb. Sein bren- inenber Ehrgeiz war es. als der große.Mann in die .amerikanische Geschichte einzugehen, der für die Vereinigten Staaten eine neue Aera der Prosperität herauf geführt hatte. Aber seine wirtschaftspolitischen Experimente schei- tterten. Sie brachten lediglich dem jüdischen Gehirn- ttrust ungeahnte Machtfülle, der Kapitalismus Überschlag sich, unendliches Farmerelend und Massen- .arbeitslosigkeit des Industrieproletariats haben im .Zeichen des New Deal Roosevelts Formen angenommen, die den Herrn des Weißen Hauses und 'feinen jüdischen Klüngel von der immer weiter um sich greifenden sozialen Unzufriedenheit das Aergste Ibefürchten lassen muhten. So wurde, um die 'hungrigen Mäuler zu stopfen und die Gemüter zu Iberuhigen, in den Staatssäckel gegriffen, der uner- 'schöpflich schien bei einem reichen Volk, das als 'Gläubiger des ganzen Erdballs aus dem Weltkrieg .zurückgekehrt war. Aber die wirtschaftliche Vernunft Iließ sich nicht ungestraft auf den Kopf stellen. Die 'Staatsschulden wuchsen mit rasender Schnelligkeit iins Ungemefsene, ohne daß auch nur die geringsten »grundlegenden Verbesserungen in der kulturellen »der sozialen Lage des nordamerikanischen Volkes »erreicht wurden. Roosevelt handelte als ein skrupelloser Bankrotteur, den, hätte er sich als simpler »Staatsbürger schuldig gemacht, wie der Führer tres- ssend anmerkte, seine Taten ins Zuchthaus geführt Hätten. Er nahm feine Zuflucht zu einem großan- gefegten Betrugsmanöver, das ihn aller mnerpoli- itifchen Schwierigkeiten mit einem Schlage entheben Rollte. War die amerikanische Wirtschaft festgefahren, Ho sollte eine ungeheure Ausrüstung sie wieder In -Bewegung bringen. Für eine solche mußte man ffrcilid) eine plausible Motivierung haben Sie zu sschafsen, war Roosevelt bereits seit dem Jahre 1937 mnentmegt bemüht. Schon damals begann in Der »amerikanischen Öffentlichkeit die vom Weihen , Haus planmäßig organisierte und geleitete Hetze »gegen die autoritären Mächte Deutschland, Italien runb IapÜn. Die Dokumente, die im Herbst 1939 im polnischen Außenministerium gefunden wurden, ergaben in den Berichten des in Washington akkredi- vierten polnischen Botschafters eindeutige Belege da- Ifiir, daß schon seit 1937 Roosevelt alles getan hat, ium Konflikte zu schaffen und ihre friedl'che Losung , »zu verhindern. Er brauchte einen solchen Konsurr, nun an ihm den großen Brand zu entfachen, oer nhm mit der Einmischung der Vereinigten Staaten vne Möglichkeit geben sollte, das amerikanische Volk 'von seinen täglichen Nöten und der wachsenden iwirtschaftlichen Verelendung auf außenpolitische !Dinge abzulenken und ihm damit den Blick zu Itrüben für das Erkennen des wahren Schuldigen »an seinem Elend. u Mit zwingender Logik wies der Führer an Dem Beispiel des deutschen Vorschlags zu einem Aus- , tglkich mit dem damaligen Polen und AU em er Herbeiführung au? die Dauer erträglicher Verhalt- misse an der deutschen Ostgrenze in aller Ausfuhr Mchkeit nach, wie es einzig und allem die gewiNen- Hofe Hetze Roosevelts war, die den Polen den Mut -machte, einen Vorschlag brüsk zu negieren, der mit einer wahrhaft einmaligen Loyalität uno Großzügigkeit unter Zurückstellung wesentlicher uunb berechtigter deutscher Interessen von dem Wunsch nach Erhaltung des Friedens uno mach Herstellung eines Modus vivendi mit Dem polnischen Nachbarn diktiert war. Warschau konnte mach allem, was es sich gegenüber dem deutschen Volkstum in zwanzig Jahren zügellosen Terrors Hatte zuschulden kommen lassen, ein soweitgehen- »es Entgegenkommen von deutscher Seite nicht er- iroarten, und bei aller arroganten Verbohrtheit oer Herrschenden Kaste in Warschau mußte eine solche 'Möglichkeit, mit dem wieder mächtig erstarkten deutschen Nachbarn zu einem Ausgleich ZU kviw •men, der nicht nur alle alten polnischem Sunoen 'auslöschte, sondern auch ungeahnte politische uno X. \ 4 4 Unser Bild zeigt die Abgeordneten bei der jubelnden Begrüßung des Führers bei feinem Erscheinen ' d U aus der Rednertribüne. - (Scherl-Bilderdienst.) In der Krolloper Berlin, 11. Dez. (DNB.) Zum fünftenmal in diesem Kriege hatte Der Präsident des Reichstages die Abgeordneten Grohdeutschlands zu einer Sitzung zusammengerufen. Lange vor Beginn der Sitzung sanden sich die Abgeordneten im Saale zusammen. Stärker noch als bei den früheren Kriegssitzungen herrschte diesmal das Grau des Soldatenrocks vor. Auf den Rängen sieht man die Uniformen der drei Wehrmachtteile. Zur Rechten hat die Generalität Platz genommen. Die Mittelloge gehört dem Diploma- tischen Korps. Hier bemerkte man in der ersten Reihe die Botschafter Italiens und Japans. Zur Rechten und Linken der Rednertribüne sieht man die Reichs- regierung, auf der ersten Reihe Reichsminister von Ribbentrop, Großadmiral Raeder, ©eneralfelDmar- fchall von Brauchitfch, Generalfeldmarschall Keitel und Reichsminister Dr. Goebbels. Neben dem Rednerpult nahmen Platz Reichsminister Dr. Lammers und Reichspressechef Dr. Dietrich. Um 15 Uhr betritt der Führer den Sitzungssaal, ihm zur Seite schreiten Reichsmarschall Göring und Reichsminister des Innern Dr. Frick. Langsam steigt der Führer die Stufen au seinem Sitz empor. Nun ertönen jubelnde Heilrufe. Reichsmarschall Göring eröffnet die Sitzung. Er gedenkt all der tapferen deutschen Soldaten, die den Heldentod für das Vaterland gestorben sind und bittet den Führer, das Wort zu ergreifen. 3m Kriegszustand mit den USA. Die deutsche Note über den Abbruch der Beziehungen. Berlin, 11.Dez. (DNB.) Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop übergab heute mittag dem Geschäftsträger Der vereinigten Staaten von Nordamerika folgende Rote: „Herr Gefchäftsträgert Nachdem die Regierung der vereinigten Staaten von Amerika vom Ausbruch des durch die englische Kriegserklärung an Deutschland vom 3. September 1939 herausbeschworenen europäischen Krieges an alle Regeln der Neutralität in immer steigendem Maße zugunsten der Gegner Deutschlands auf das flagrante ft e verletzt und sich fortgesetzt der schwer st en Provokationen gegenüber Deutschland schuldig gemacht hat, ist sie schließlich zu offenen militärischen Angriffshandlungen übergegangen. Am 11. September 1941 hat der Herr Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika öffentlich erklärt, daß er der amerikanischen Flotte und Cuft- wasse den Befehl gegeben habe, auf jedes D e u t- che Kriegsfahrzeug ohne weiteres zu fchießen. 3n feiner Rede vom 27.Oktober d. 3. hat er nochmals ausdrücklich bestätigt, daß dieser Befehl in Kraft fei. Gemäß diesem Beseht haben feit Anfang September d. 3. amerikanische Kriegsfahrzeuge deutsche Seestreitkräfte systematisch angegriffen. So haben amerikanische Zerstörer, z. B. die „(öreer“, die „Kearny" und die „Reuben 3umev" planmäßig das Feuer auf deutsche U-Boote eröffnet. Der Staatssekretär Der amerikanischen Marine, Herr Knox, hat selbst bestätigt, daß amerikanische Zerstörer deutsche U-voole angegriffen haben. Ferner haben die Seestreitkräfte der Bereinigten Staaten von Amerika auf Befehl 3hrer Regierung deutsche Handelsschiffe auf dem offenen Meere völkerrechtswidrig als feindliche Schiffe behandelt und gekapert. Die Reichsregierung stellt daher fest: Obwohl sich Deutschland seinerseits gegenüber den vereinigten Staaten von Amerika während des ganzen gegenwärtigen Krieges streng an die Regeln des Völkerrechts gehalten hat, ist die Regierung der vereinigten Staaten von Amerika von anfänglichen Reu- tralitätsbrüchen endlich zu offenen Kriegs- Handlungen gegen Deutschland übergegahgen. Sie hat damit praktisch den Kriegszustand geschaffen. Die Reichsregierung hebt deshalb die diplomatischen Beziehungen zu den vereinigten Staaten von Amerika auf und erklärt, daß sich unter diesen durch den Präsidenten Roosevelt veranlaßten Umständen auch Deutschland von heute ab im Kriegszustand mit den vereinigten Staaten von Amerika befindlich betrachtet." Auch Italien im Kriegszustand mit LIGA. Rom, 11.Dezember. (DBB.) Der Minister des Auswärtigen Graf Llano hat heule um 14.30 Uhr dem Geschäftsträger der Bereinigten Staaten von Amerika im Palazzo Lhlgl empfangen und ihm die nachstehende Erklärung abgegeben: „Seine Majestät der König und Kaiser erklärt, daß sich 3tallen von heute an als im Kriegszustand mit den Bereinigten Staaten von Amerika befindlich betrachtet.- Der Duce an das italienische Volk. Rom, 11. Dezember. (DNB.) Zu Der gleichen Zeit, als in Berlin Der Führer sprach, fand in Rom auf der Piazza Venezia eine Kundgebung statt, In Der Der Duce vom Balkon herab Dem Volt' (infünbigte, Daß Deutschland und Italien heute an Der Seite Japans in Den Kampf gegen Die Ver einigten Staaten eingetreten find. „Kameraden!" so sagte Der Duce, „Die Mächte des stählernen Pak. tos enger Denn je zusanlmengeschlossen, stellen sich heute an Die Seite Des heldenhaften Japan gegen Die Vereinigten Staaten. Der Dreimächtepakt wird Damit zu einem Militärbündnis, unter dessen Fah- nen sich 250 Millionen Menschen scharen, die zu allem entschlossen sind, um zu siegen. Weder Die Achsenmächte noch Jovan wollten eine Ausdeh nung Des Konfliktes. E i n Mann, ein einziger Mann, ein echt demokratischer Despot, hat durch eine ununterbrochene Reihe von Herausforderungen, bei denen er fei eigenes Volk hinters Licht führte, den Krieg mit teuflischer Hartnäckigkeit vorbereitet. Die Schläge, Die in Den Weiten Des Pazifik bereits Den Amerikanern zugefügt worden sind, beweisen, aus welchem Holz Die Soldaten des Rei- ches Der aufgehenden Sonne geschnitzt sind. Wir alle sind stolz Darauf, mit ihnen zusammen zu kämp fen. Heute ist Der Dreimächtepakt ein machtvolles Werkzeug des Krieges, ein sicherer Garant Des Sieges. Morgen wird ex Der Schöpfer und Orga nifator Des gerechten Friedens unter Den Völkern fein. Italiener! An die Gewehre! Seid dieser gro ßen Stunde würdig! Wir werden siegen!" wirtschaftliche Vorteile bot, Die Beachtung finden. Die sie verdient hatte. Ader Denen, Die damals in Warschau Das Heft in Händen hatten, Drohte Roosevelt geradezu mit. seinem Zorn, wenn sie sich zu irgendwelchen Verhandlungen mit dem nativ- nalsozialistischen Deutschen Reich einlassen sollten. Es ist Dies nur ein bcfonDers eklatantes Beispiel für Die verhängnisvolle Auswirkung Der auf ftan- Digc Einmischung in europäische Dinge gerichteten Außenpolitik Des PräsiDenten Roosevelt. Die ver- blüffenDe Unkenntnis Der Ursachen und Grundlagen europäischer Probleme und Zusammenhänge, mit Der schon Wilson 1919 in Paris Den Dernichtungs- Politikern EnglanDs unD Frankreichs gegenubertrat und somit sich mitschulDig machte an dem Wahn- finnsDiftat von Versailles, Die gleiche Unkenntnis paart sich bei Roosevelt mit einer dreisten Anmaßung, geboren aus puritanischer Selbstgerechtigkeit und brenrtenDem Ehrgeiz. Aus dieser ©elftes- Haltung nur ist das berüchtigte Telegramm zu erklären, Das Roosevelt am 5. April 1939 an Den Führer und Den Duce richtete, in Dem er — Der Führer erinnerte in seiner gestrigen ReDe an Dielen Borgang — DeutschlanD unD Italien aurtor- Derte mit einer Reihe von Staaten Nichtangriffs, pakte abzuschließen, die längst ihre politische Unabhängigkeit verloren holten. Nachdem Roosevelt Die erste Etappe feines Zieles, Europa in einen Krieg zu stürzen, in Dem feine Einmischungspolitik Triumphe feiern sollte, erreicht hotte, verkündete er bereits am 8. September 1939 Den beschränkten nationalen Notstand, der ihm allein Dazu Dienen sollte, sich Diktatorische Vollmack, ten zu sichern. Zwei Monate später folgte Die Ao- änDerüng Des Neutralitätsgesetzes, Das feine Negierung unter Dem niederschmetternden Eindruck des Ergebnisses Der Untersuchungen über Die wahren Ursachen Des Eintritts Der USA. in Den Weltkrieg einst selbst hatte erlassen müssen. Die Einführung Der cash-and-carry-ftlaufel an Stelle Des Waffenausfuhrverbotes war eine einseitig zu Gunsten Der WeftDemokratien getroffene Maßnahme, Denn sie ermöglichte diesen, Kriegsmaterial jeder Art in beliebiger Menge gegen Barzahlung in Den USA. zu kaufen unD mit eigenen Schiffen ckbzu- holen. Schon im Mai 1940 zeigte sich, daß Damit England nicht mehr geholfen war, es hatte nicht mehr genügend Schiffe, Den Transport von Kriegsmaterial über Den Atlantik x\i bewältigen. Roosevelt sprang mit Der Ueberlassung von 116 älteren amerikanischen HanDelsschiffen em, unD als Dann EnglanD Den Mangel an Zerstörern für Die Es- Sortierung Der Geleitzüge schmerzlich emvsand, griff ihm Roosevelt wiederum mit Der Ueberlassung von 50 älteren Zerstörern Der amerikanischen Kriegs marine unter Die Arme. Freilich zeigte sich jetzt zum erstenmal ui ganzer Kraßheit, Daß Roosevelt seine Hilfe keineswegs uneigennützig bot, Denn das britische Empire muhte ihm als Gegengabe für diesen Dienst seine wertvollsten Kolonien im westlichen Atlantik von Neufundland bis hinunter nach Trinidad als Flotten- und Luftwaffenstützpunkte einräumen. Seitdem zeigte es sich immer eklatanter, daß Roosevelt Darauf ausging, sich beizeiten Das Erbe Des von tödlicher Gefahr bedrohten britischen Empire sowohl im Atlantik wie auch in den südpazifischen Gewässern zu sichern. Von Monat zu Monat legte nun Der PräsiDent weniger Wert darauf, feiner Kriegspolitik noch Den Mantel scheinbarer Neutralität umzuhänaen. Je lauter Die Hetz- agitation feiner jüdischen Freunde in Presse und Rundfunk Die amerikanische Öffentlichkeit für Den Eintritt Der USA. in Öen Krieg vorbereitete, wobei Die infamsten Mittel Diesem skrupellosen Klüngel gerade recht waren, um Die Stimmen der Vernunft urch niederträchtige Verleumdungen zum Schweigen zu bringen, wenn Die reichlich fließenden Be- siechungsgelder nicht hinreichend gewirkt hatten, um jo ungenierter betrieb Roosevelt öle Durch- löcherung seiner einst feierlich verkündeten Neutralitätspolitik, mit deren Hilfe er einst vor seiner dritten Wahl feierlich versprochen hatte, das amerikanische Volk aus dem Krieg herauszuhalten. Der Führer hat in seiner Reichstagsrede einen ganzen Kalender schwerster Neutralitätsbrüche aufgestellt, der datenmäßig nachweist, wie Roosevelt mit geradezu verbissenem Eifer einen Schritt nach dem anderen tut, um sein Land in einen Krieg zu führen, der amerikanische Interessen an keiner Stelle berührte, weshalb er auch das amerikanische Volk mit frecher Stirn durch heuchlerische Phrasen über seine wahren Absichten zu täuschen sucht. Das Pacht- und Leihgesetz vom 11. März 1941 kam bereits der offenen Unterstützung Englands gleich. Noch im gleichen Monat verfügte er die Beschlagnahme der in nordamerikanischen Häfen liegenden Schiffe der Achsenmächte und die Schließung der deutschen und italienischen Konsulate. Mit der Besetzung Islands im Juli griff der Präsident, der bisher alle seine Neutralitätsbrüche mit der Notwendigkeit der Verteidigung der „westlichen Hemisphäre begründet hatte, offen auf europäisches Gebiet über. Am 10. Juli erteilte sein Marinesekretär Knox den berüchtigten Schießbefehl auf deutsche Kriegsschiffe. Dann war es nur noch ein kleiner Schritt zur Bewaffnung amerikanischer Handelsschiffe und ihrer Entsendung in die Kriegszonen, zum Angriff amerikanischer Zerstörer auf deutsche U-Boote und dem Einbringen deutscher Handelsdampfer in nordamerikanische Häfen, wo die Besatzungen unter den entwürdigendsten Umständen gefangengesetzt wurden. Der Führer hat in seiner Reichstagsrede mit dem besten Gewissen vor der Welt darlegen können, daß es in der Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen kein Blatt gibt, auf dem aüch nur eine einzige feindliche Haltung Deutschlands gegen die Vereinigten Staaten verzeichnet ist. Aber deutsches Blut ist für ihre Unabhängigkeit geflossen und deutsche Arbeit hat an ihrem märchenhaft schnellen Aufstieg zur Weltmacht einen nicht geringen Anteil. Die Teilnahme der USA am Weltkrieg hatte, wie die Untersuchungskommission des amerikanischen Bundeskongresses selber festgestellt hat, ausschließlich kapitalistische Gründe. Es waren dieselben, die heute Roosevelt und seine jüdischen Freunde in Wahrheit bewegen, wenn sie das nordamerikanische Volk in einen Krieg hineinzerren, der bislang keinerlei amerikanischen Interessen bedroht oder gar verletzt hat. Roosevelt allein ist es, der die von George Washington und den Vätern der Bundesverfassuna einst feierlich proklamierten Grundprinzipien der Außenpolitik der USA. über Bord geworfen hat, der die Monroe-Doktrin in ihr Gegenteil verkehrt und dann zur Bemäntelung seiner klaren imperialistischen Kriegspolitik mit geradezu grotesker Heuchelei behauptet, die USA. würden von einem Angriff der Mächte des Dreierpaktes bedroht. Der Führer hat der tiefen Genugtuung aller anständig empfindenden Menschen Ausdruck gegeben über den Entschluß Japans, auf die Kette frecher Herausforderungen, die sich Roosevelt gegenüber der ostasiatischen Großmacht ebenso erlaubt hat wie gegenüber den Nationen der europäischen Achse, die einzig mögliche Antwort zu geben. Japan findet in diesem Kampf um Ehre und Würde, um sein Recht als freie Nation und die Sicherung ihres nationalen Lebensraumes gegen un- erträgllche Einmischung raumfremder Mächte Deutschland und Italien an seiner Seite. Das ist der Sinn des Abkommens, das der Führer gestern bekanntgab, und das die drei großen Völker, die an eine Zukunft frei von Bevormundung kapitalistischer Mächte glauben und für sie ihr Alles einzusetzen bereit sind, zu einer unlöslichen Kampfgemeinschaft zusammenschweißt. Wie Deutschland mit dem Niederringen des Bolschewismus eine europäische Sendung von wahrhaft gigantischem Nus-, maß vollbringt — der Führer hat im ersten"Leil^ seiner Rede diese Aufgabe in den großen historischen Zusammenhang gerückt —, so hat es auch seine Be-' rufung erkannt, in der Front der jungen Völker ein sich auf seine gemeinsamen Ursprünge, aber auch auf seine gemeinsamen Lebensgrundlagen sich besinnendes Europa fieizukämpfen von dem unerträglichen Druck ständiger Bedrohung und Einmischung der Feinde der europäischen Einheit. Führer und Volk sind zum äußersten Einsatz entschlossen. Das Heldentum der deutschen Wehrmacht, die jetzt wieder im Ostfeldzug Taten von kaum faßbarer Größe vollbracht hat, die Tapferkeit unserer Verbündeten, sie machen es uns gewiß, daß der Sieg bei den deutschen Fahnen sein wird. Dr. Fr. W. Lange. .Die große Rede des Führers vor -em Reichstag Abgeordnete! Männer des Deutschen Reichstags! Ein Jahr weltgeschichtlicher Ereignisse geht zur Neige, ein Jahr größter Entscheidungen steht vor uns. In dieser' ernsten Zeit spreche ich zu Ihnen, Abgeordnete des Reichstags, als den Vertretern der deutschen Nation Allein darüber hinaus soll das ganze deutsche Volk von diesem Rückblick Kenntnis nehmen und von den Entscheidungen, die uns Gegenwart und Zukunft aufzwingen Nach der abermaligen Ablehnung meines Friedensangebotes im Jahre 1940 durch den derzeitigen britischen Ministerpräsidenten und der ihn tragenden und beherschenden Clique war es im Herbst 1940 klar, daß dieser Krieg gegen alle Gründe der Vernunft und der Notwendigkeit mit den Waffen bis zum Ende durchgekämpft werden muß. — Sie kennen mich, meine alten Parteigenossen, daß ich stets ein Feind halber oder schwächlicher Entschlüsse war. Wenn die Vorsehung es so gewollt hat, daß dem deutschen Volk dieser Kampf nicht erspart werden kaqn, dann will ich ihr dafür dankbar sein, daß sie mich mit der Führung eines historischen Ringens bötraute, das für die nächsten 500 oder 1000 Jahre nicht nur unsere deutsche Geschichte, sondern die Geschieht/ Europas, ja der ganzen Wefl, entscheidend gestalten wird. Das deutsche Volk und seine Soldaten arbeiten und kämpfen heute nicht nur für sich und ihre Zeit, sondern für kommende, ja fernste Generationen. Eine geschichtliche Revision einmaligen Ausmaßes wurde uns vom Schöpfer aufgetragen, die zu vollziehen wir nunmehr verpflichtet sind. Der schon kurz nach der Beendigung des Kampfes in Norwegen mögliche Waffenstillstand im Westen zwang die deutsche Führung zu allererst, die gewonnenen, politisch, strategisch und wirtschaftlich wichtigen Gebiete militärisch zu sichern. So haben die damals eroberten Länder seitdem ihr Widerstandsoermögen verändert. Von Kirkenes bis zur spanischen Grenze erstreckt sich ein Gürtel von Stützpunkten und Befestigungen größten Ausmaßes. Zahllose Flugplätze wurden gebaut oder im hohen Norden zum Teil aus dem Urgestein des Granits gesprengt. Marinebasen erhielten Schutzbauten für U-Boote in einem Ausmaß und in einer Stärke, daß sie sowohl von See als auch von der Luft aus praktisch unverletzbar sind. Der Verteidigung selbst dienen mehr als ein- einhalb Tausend neue Batterien, deren Stellungen erkundet, geplant und ausgebaut werden mußten. Ein Netz von Straßen und Eisenbahnen wurde angelegt, sodaß heute die Verbindung zwischen der spanischen Grenze und Petsamo unabhängig vom Meere sichergestellt ist. Pioniere und Bau-Bataillone der Marine, des Heeres und der Luftwaffe in Verbindung mit der Organisation Todt haben hier Anlagen geschaffen, die dem Westwall in nichts nachstehen. An ihrer Verstärkung wird unentwegt weitergearbeitet. Es ist mein unbeirrbarer Entschluß, diese europäische Front für jeden Feind unangreifbar zu machen. Diese auch über den letzten Winter hin fortgesetzte Arbeit defensiver Art fand ihre Ergänzung durch eine offensive Kriegführung, wie sie, durch die jahreszeitlichen Verhältnisse bedingt, möglich war. Deutsche Ueberwasser- und Unterwasser-Seestreitkräfte führten ihren stetigen Vernichtungskrieg gegen die britische und die ihr dienstbare Kriegs- und Handelsmarine weiter. Die deutsche Luftwaffe unterstützte durch Aufklärung und Angriff die Schädigung der feindlichen Tonnage und brachte in zahllosen Dergeltungs- flügen dem Engländer eine bessere Vorstellung über den „reizenden Krieg" bei, dessen Urheber mit in erster Linie sein heutiger Premierminister ist. In diesem Kampf wurde in der Mitte des vergangenen Jahres Deutschland vor allem durch seinen italienischen Bundesgenossen unterstützt. Viele Monate lastete das Gewicht eines großen Teiles der britischen Macht auf den Schultern des mit uns verbündeten italienischen Staates. Nur infolge der enormen Ueberlegenheit an schweren Panzern gelang es den Engländern, in Nordafrika vorübergehend eine Krise herbeizuführen. Schon am 24. März des vergangenen Jahres aber begann eine kleine Gemeinschaft deutsch-italienischer Verbände unter Führung Rommels zum Gegenangriff anzutreten. Am 2. April fiel Agedabia. Am 4. wurde Bengasi erreicht. Am 8. zogen unsere gemeinsamen Verbände in Derna ein, am 11. wurde Tobruk eingeschlossen und am 12. April Bardia besetzt. Das deutsche Afrika-Korps hat umso Hervorragenderes geleistet, als den Deutschen rein klimatisch dieser Kriegsschauplatz vollkommen fremd und ungewohnt war. So wie einst in Spanien sind nunmehr in Nordafrika Deutsche und Italiener dem gleichen Feinde stets gemeinsam gegenübergetreten. Während durch diese kühnen Maßnahmen Nie nordafrikanische Front unserer beiden verbündeten Länder mit dem Blute deutscher und italienischer Soldaten wieder gesichert wurde, zog sich über Europa bereits der unheildrohende Schatten einer entsetzlichen Gefahr zusammen. Der bittersten Not gehorchend habe ich mich im Herbst 1939 entschlos- jen, wenigstens den Versuch zu machen, durch das Ausschalten der akuten deutsch-russischen Spannung die Voraussetzung für einen allgemeinen Frieden zu schaffen. Dies war psychologisch schwer infolge der Gesamteinstellung des deutschen Volkes und vor allem der Partei gegenüber dem Bolschewismus, sachlich genommen aber leicht, da Deutschland in all den Gebieten, die England als von uns- bedroht erklärte und mit Beistandspakten überfiel, tatsächlich immer nur wirtschaftliche Interessen gesehen und vertreten hatte. Denn ich darf Sie erinnern, Abgeordnete, Männer des deutschen Reichstages, daß England im ganzen Früh- und Hochsommer des Jahres 1939 wieder zahlreichen Staaten und Ländern seinen Beistand anbot, mit der 'Behauptung, Deutschland besäße die Absicht, bei ihnen einzufallen und sie ihrer Freiheit zu berauben. Das Deutsche Reich und seine Regierung konnten mit bestem Gewissen daher versichern, daß es sich dabei nur um Unterstellungen handelte, die der Wahrheit in keiner Weise entsprachen. Es kam dazu noch die nüchterne militärische Erkenntnis, daß im Falle eines Krieges, der durch die britische Diplomatie dem deutschen Volk aufgezwungen werden sollte, der Kgrnps nach zwei Fronten ohnehin nur mit sehr schweren Opfern durchführbar schien. Nachdem außerdem die baltischen Staaten, Rumänien usw. der Annahme der britischen Beistandspakte zugeneigt waren und damit zu erkennen gaben, daß sie ebenfalls an eine solche Bedrohung glaubten, war es für die deutsche Reichsregierung nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht, ihrerseits die Grenzen der deutschen Interessen zu bestimmen. Die betroffenen Länder mußten allerdings — auch' zum Leidwesen des Deutschen Reiches selbst — in kurzer Zeit erkennen, daß der einzige Faktor, der der stärkste Garant gegenüber dem drohenden Osten sein konnte, nur Deutschland war. So wie sie durch ihre eigene Politik die Verbindungen zum Deutschen Reich durchschnitten hatten und stattdessen sich dem Beistand der Macht anvertrauten, die in ihrem sprichwörtlichen Egoismus seit Jahrhunderten nie Beistand gab, sondern stets nur Hilfe forderte, waren sie verloren. Dennoch erregte das Schicksal dieser Länder das stärkste Mitempfinden des deutschen Volkes. Der Winterkampf der Finnen zwang uns ein Gefühl, gemischt aus Bitternis und Bewunderung auf. Bewunderung, weil wir selbst als Soldatenvolk für Heldentum und Aufopferung ein empfängliches Herz besitzen, Bitternis, weil wir mit dem Blick auf den drohenden Feind im Westen und die Gefahr im Osten militärisch zu helfen nicht in der Lage waren. Sowie es klar wurde, daß Sowjetrußland aus der Abgrenzung der politischen deutschen Einflußsphären das Recht ableitete, die außerhalb lebenden Nationen praktisch auszurotten, war das weitere Verhältnis nur noch ein zweckbestimmtes, dem Vernunft und Gefühle feindlich gegenüberstanden. Von Monat zu Monat mehr wurde schon im Jahre 1940 die Erkenntnis gewonnen, daß die Pläne der Männer des Kreml bewußt auf die Beherrschung und damit Vernichtung ganz Europas hinzielten. Ich habe der Nation schon ein Bild des Aufmarsches der russischen militärischen Machtmittel im Osten gegeben, zu einer Zeit, in der Deutschland nur wenige Divisionen in den an Rußland angrenzenden Provinzen besaß. Nur ein Blinder konnte es übersehen, daß sich hier ein Aufmarsch von weltgeschichtlich einmaligen Dimensionen vollzog. Und zwar nicht um etwas zu verteidigen, was nicht bedroht war, sondern nur um etwas anzugreifen, was zur Verteidigung nicht mehr fähig zu sein schien. Wenn die blitzartige Beendigung des Feldzuges im Westen den Moskauer Machthabern auch die Möglichkeit nahm, mit einer sofortigen Erschöpfung des Deutschen Reiches rechnen zu können, so beseitigte dies keineswegs ihre Absichten, sondern verschob nur den Zeitpunü des Angriffes. Im Sommer 1941 glaubte man den günstigsten Moment des Losschlagens zu sehen. Nun sollte ein neuer Mongole n st u r m über Europa hinwegbrausen. Für die gleiche Zeit aber versprach Mister Churchill auch die Wende des englischen Kampfes gegen Deutschland. Er versucht heute in feiger Weise abzuleugnen, daß er in den Geheimsitzungen des Jahres 1940 im englischen. Unterhaus als wesentlichsten Faktor für die erfolgreiche Fortführung und Beendigung dieses Krieges auf den sowjetischen Kriegseintritt hinwies, der spätestens im Jahre 1941 kommen sollte und der England dann in die Lage versetzen würde, auch seinerseits zum Angriff überzugehen. Im Frühling dieses Jahres verfolgten wir deshalb in gewissenhafter Pflicht den Aufmarsch einer Weltmacht, die an Menschen und Material über unerschöpfliche Reserven zu verfügen schien. Schwere Wolken begannen sich über Europa zusammenzuziehen. Deutschlands europäische Sendung. Denn, meine Abgeordneten, was ist Europa? Es gibt keine geographische Definition unseres Kontinents, sondern nur eine volkliche und kulturelle. Nicht der Ural ist die Grenze dieses Kontinents, sondern jene Linie, die das Lebensbild des Westens von dem des Ostens trennt. Es gab eine Zeit, da mar Europa jenes griechische Eiland, in das nordische Stämme vorgedrungen waren, um von dort aus zum ersten Male ein Licht anzuzün- den, das seitdem langsam aber stetig die Welt der Menschen zu erhellen begann. Und als diese Griechen den Einbruch der persischen Eroberer abwehrten, da verteidigten sie nicht ihre engere Heimat, die Griechenland war, sondern jenen Begriff, der heute Europa heißt. Und dann wanderte Europa von Hellas nach Rom. Mit dem griechischen Geist und der griechischen Kultur verband sich römisches Denken und römische Staatskunst. Ein Weltreich wurde geschaffen, das auch heute noch in seiner Bedeutung und fortzeugenden Kraft nicht erreicht, geschweige denn übertroffen ist. Als aber die römischen Legionen gegenüber dem afrikanischen Ansturm Karthagos in drei schweren Kriegen Italien verteidigten und endlich den Sieg erfochten, war es wieder nicht Rom, für das sie kämpften, sondern das die griechisch-römische Welt umfassende damalige Europa. Der nächste Einbruch gegen diesen Heimatboden der neuen menschlichen Kultur erfolgte aus den Weiten des Ostens. Ein furchtbarer Strom kulturloser Horden ergoß sich aus Jnnerasien bis tief in das Herz des heutigen europäischen Kontinents, brennend, sengend und mordend als wahre Geißel des Herrn. In der Schlacht auf den Katalau- nischen Feldern traten zum ersten Male in einem Schicksalskampf von unabsehbarer Bedeutung Römer und Germanen gemeinsam für eine Kultur ein, die von den Griechen ausgehend, über die Römer hinweg nunmehr auch die Germanen in ihren Bann gezogen hatte. Europa war gewachsen. Aus Hellas und Rom entstand das Abendland und seine Verteidigung war nunmehr für viele Jahrhunderte nicht nur die Aufgabe der Römer, sondern vor allem auch die Aufgabe der Germanen. In eben dem Maße aber, in dem das Abendland beleuchtet von griechischer Kultur, erfüllt vom Eindruck der gewaltigen Ueberlieferungen des römischen Reiches durch die germanische Kolonisation seine Räume erweiterte, dehnte sich räumlich jener Begriff, den wir Europa nennen. Ganz gleich, ob nun deutsche Kaiser an der Unstruth oder auf dem Lechfeld die Einbrüche aus dem Osten abwehrten, oder Afrika in langen Kämpfen aus Spanien zurückgedrängt wurde, es war immer ein Karnpf des werdenden Europas gegenüber einer ihm im tiefsten Wesen fremden UmweU. Wenn einst Rom seine unvergänglichen Verdienste an der Schöpfung und Verteidigung dieses Kontinents zukamen, dann übernahmen nunmehr auch die Germanen die Verteidigung und den Schutz einer Völkerfamilie, die unter sich in der politischen Gestaltung und Zielsetzung noch so differenziert und auseinanderweichend sein mochte: im Gesamtbild aber doch eine blutmäßig und kulturell teils gleiche, teils sich ergänzende Einheit darstellt. Und von diesem Europa aus ging nicht nur eine Besiedlung anderer Erdteile vor sich, sondern eine geistige und kulturelle Befruchtung, deren sich nur jener bewußt wird, der gewillt rft, die Wahrheit zu suchen, statt sie zu verleugnen. Es hat deshalb auch nicht England den Kontinent kultiviert, sondern Splitter germanischen Volkstums unseres Kontinents sind als Angelsachsen und Normannen auf diese Insel gezogen und haben ihr eine Entwicklung ermöglicht, die sicher einmalig ist. Und ebenso hat nicht Amerika Europa entdeckt, sondern umgekehrt. Und all das, was Amerika nicht aus Europa bezogen hat, mag wohl einer verjudeten Mischrasse als bewunderungswürdig erscheinen, Europa aber sieht darin nur ein Zeichen des Verfalls in Kunst und kultureller Lebenshaltung, das Erbe jüdischen ober üernegerten Bluteinschlags.' Meine Abgeordneten! Männer des Deutschen Reichstages! Ich muß diese Ausführungen machen, denn der Kampf, der sich in den ersten Monaten dieses Jahres allmählich als unausbleiblich abzuzeichnen begann, und zu dessen Führung dieses Mal in erster Linie das Deutsche Reich berufen ist, gebt ebenfalls über die Interessen • unseres eigenen Volkes und Landes weit hinaus. Denn so wie einst die Griechen gegenüber den Persern nicht Griechenland und die Römer gegenüber den Karthagern nicht Rom, Römer und Germanen gegenüber den Hunnen nicht das Abendland, deutsche Kaiser gegenüber Mongolen nicht Deutschland, spanische Helden gegenüber Afrika nicht Spanien, sondern alle Europa verteidigt haben, so kämpft Deutschland auch heute nicht für sich selbst, sondern für unseren gesamten Kontinent. Und es ist ein glückliches Zeichen, daß diese Erkenntnis im Unterbewußtsein der meisten europäischen Völker heute so tief ist, daß sie, sei es durch offene Stellungnahme, sei es durch den Zustrom von Freiwilligen, an diesem Kampfe teil’ nehmen. Ms die deutschen und italienischen Armeen am > 6. April dieses Jahres zum Angriff gegen 3ugo* || flamten und Griechenland antraten, war ; dies die Einleitung des großen Kampfes, in dem wir uns zur Zeit noch befinden. Denn die Revolte, die in Belgrad zum Sturz des ehemaligen Prinzregenten und feiner Regierung führte, war bestimmend für den weiteren Verlauf der Gescheh» nisse in diesem Raum Europas. Wenn auch Eng» land an diesem Putsch maßgebendst beteiligt war, so spielte doch die Hauptrolle Sowjet-Ruß. land. Was ich Herrn Molotow anläßlich seines Besuches in Berlin verweigert hatte, glaubte Sta» l i n nunmehr auf dem Umweg einer revolutionären Bewegung auch gegen unseren Willen erreichen zu können. Ohne Rücksicht auf die abge» schlossenen Verträge weiteten sich die Absichten der bolschewistischen Machthaber. Der Freundschafts, pakt mit dem neuen revolutionären Regime erhellte blitzartig die Nähe der drohenden Gefahr. Was von der deutschen Wehrmacht in diesem Feldzug geleistet wurde, fand im Deutschen Reichstag am 4. Mai 1941 seine Würdigung. Was aus* zufprechen mir damals aber leider versagt bleiben mußte, war die Erkenntnis, daß wir mit rasender , Schnelligkeit der Auseinandersetzung mit einem Staat entgegengingen, der im Augenblick des U Balkanfeldzuges nur deshalb noch nicht eingriff, weil fein Aufmarsch noch nicht vollendet und die Benützung der Flughäfen vor allem infolge der um diese Jahreszeit einsetzenden Schneeschmelze und , damit der Grundlosmachung der Rollfelder unmög» lich war. Meine Abgeordneten! Männer des Reichstages! So wie mir im Jahre 1940 durch Mitteilungen . aus dem englischen Unterhaus und durch Beobach» tungen der russischen Truppenoerschiebungen an , unseren Grenzen die Möglichkeit der Entstehung , einer Gefahr im Osten des Reiches bewußt wurde, erteilte ich sofort die Anweisung zur Aufstellung zahlreicher neuer Panzer-, Mot- und Infanterie« । Divisionen. Die Voraussetzungen dafür waren sowohl personell als auch materiell reichlich vorhan- \ den. Wie ich Ihnen, meine Abgeordneten, und überhaupt dem ganzen deutschen Volk nur eine Der« , sicherung geben kann: wenn man auch in den i Demokratien von Rüstung, vielleicht begreiflich, sehr viel redet, dann wird aber trotzdem im national» sozialistischen Deutschland dafür immer noch mehr gearbeitet. Es war in der Vergangenheit so und es ist dies auch heute nicht anders. Jedes Jahr wird uns mit vermehrten und vor allem auch besseren Waffen dort finden, wo die Entscheidungen fallen. Trotz aller Einsicht in die Notwendigkeit, unter keinen Umständen dem Gegner die Möglichkeit zu bieten, den ersten Stoß in unser Herz tun zu tonnen, war der Entschluß in diesem Fall doch ein sehr schwerer. Wenn die Artikelschreiber unserer demokratischen Zeitungen heute erklären, daß ich bei genauer Kenntnis^ der Stärke des bolschewistischen Gegners es mir überlegt haben würde, zum Angriff zu schreiten, so verkennen sie ebensosehr die Lage wie meine Person. Ich habe feinen Krieg gesucht, sondern habe im Gegenteil alles getan, um ihn zu vermeiden. Ich würde aber pflichtvergessen und gewissenlos handeln, wenn ich es trotz der Kenntnis der Unvermeidlichkeit eines Waffenganges versäumen würde, die daraus einzig möglichen Konsequenzen zu ziehen. Weil ich Sowjetrußland für die tödlichste Gefahr nicht nur des Deutschen Reiches, sondern für ganz Europa hielt, habe ich mich entschlossen, wenn mög» lich noch wenige Tage "vor Ausbruch dieser Auseinandersetzung selbst das Zeichen zum An» griff zu geben. Für die Tatsache d r Absicht aber des russischen Angriffes liegt heute ein wahrhaft erdrückendes und authentisches Material vor. Ebenso sind wir uns im klaren über den Zeitpunkt, an dem dieser Angriff stattfinden sollte. Angesichts der uns vielleicht im ganzen Umfang aber wirklich erst heute bewußt gewordenen Größe der Gefahr kann ich dem Herrgott nur danken, daß er mich zur richtigen Stunde erleuchtet hat und mir die Kraft schenkte, das zu tun, was getan werden mußte. Dem verdanken nicht nur Millionen deutscher Soldaten ihr Leben, sondern ganz Europa sein Dasein. Denn das darf ich heute aussprechen: Wenn sich diese Welle von über 20 000 Panzern, hunderten an Divisionen, zehntausenden an Geschützen, begleitet von mehr als 10 000 Flugzeugen, unoer* sehens über das Reich hin in Bewegung gesetzt haben würde, wäre Europa verloren gewesen! Das Schicksal hat eine Reihe von Völkern bestimmt, durch den Einsatz ihres Blutes diesem Stoß zuvorzukommen bzw. ihn aufzufangen. Hätte sich Finnland nicht sofort entschlossen, zum zweitenmal die Waffen zu ergreifen, dann würde die gemächliche Bürgerlichkeit der anderen nordischen Staaten schnell ihr Ende gefunden haben. Wäre das Deutsche Reich nicht mit seinen Soldaten und Waffen vor diesen Gegner getreten, würde ein Strom über Europa gebrandet sein, der die lächerliche britische Idee der Aufrechterhaltung des europäischen Gleichgewichtes in ihrer ganzen Geistlosigkeit und stupiden Tradition einmal und für immer erledigt hätte. Würden nicht Slowaken, Ungarn und Rumänen den Schutz dieser europäischen Welt mit übernommen haben, dann wären die bolschewistischen Horden wie der Hunnenschwarm eines Attila über die Donauländer gebraust, und an den Gefilden des Ionischen Meeres würden heute Tataren und Mongolen die Revision des Vertrages von Montreux erzwingen. Hätten nicht Italien, Spanien, Kroatien ihre Divisionen gesendet, dann würde nicht die Abwehr einer europäischen Front entstanden sein, die als Proklamation des Begriffs des neuen Europa ihre werbende Kraft auch auf alle anderen Völker ausstrahlen ließ. Aus diesem ahnungsvollen Erkennen heraus sind von Nord» und Westeuropa die Freiwilligen gekommen: Norweger, Dänen, Holländer, Flamen, Belgier, USA., ja selbst Franzosen, die dem Kampf der verbünde» ten Mächte der Achse im wahrsten Sinne des Wortes den Charakter eines europäischen Kreuzzuges geben. Es ist noch nicht die rechte Zeit, über die Planung und Führung , dieses Feldzuges zu sprechen. Allein ich glaube schon jetzt, in diesem gewaltigsten Kampfe aller Zeiten, bei dem sich durch die Größe des Raumes, die Vielzahl und x Gewalt der Ereignisse nur zu leicht die einzelnen Eindrücke verwischen, in der Erinnerung verblassen, in wenigen Sätzen auf das Erreichte Hinweisen zu dürfen. Am 22. Juni begann im grauenden Morgen der Angriff. Mit unwiderstehlicher Kühnheit wurden jene Grenzbefestigungen durchstoßen, die bestimmt waren, den russischen Aufmarsch gegen uns vor jeder Ueberraschung zu sichern. Schon am 23. Juni war G r o d n o gefallen. Arn 24. Juni waren nach der Einnahme von B r e st - L i t o w s k die. Zitadelle niedergekämpft und ebenso Wilna und K o w n o genommen. Am 26. Juni fiel Düna* bürg. Am 10. Juli wurden die ersten beiden großen Umfassungsschlachten bei Bialystok unv Minsk abgeschlossen. 324 000 Gefangene, 3332 wieder -irr Erinnerung bringen. Der AusgleiAsversuch mit Polen Roosevelt sabotiert den Frieden imfy ei)(ü f f el bti r g wurde Leningrad endgültig dem Süden hin abgeschlossen Äm 16. Septem- ic gelang es, die Brückenköpfe über den Dnjepr bilden, und schon am 18. September fiel P o l - jcwa in die Hand unserer Soldaten. Am 19. Sep- j^.ber erstürmten deutsche Verbände die Zitadelle rci K i e w, und am 22. wurde die Eroberung von £), ।et durch die Einnahme der Hauptstadt gekrönt. Nunmehr aber erst reiften die größten Operativ- Zunächst die persönliche Seite. Ich verstehe nur zu wohl, daß zwischen der Lebensauffassung und Einstellung des Präsidenten Roosevelt und meiner . eigenen ein weltweiter Abstand ist. Roosevelt stammt aus einer steinreichen Familie, gehörte von vornherein zu jener Klasse von Menschen, denen Geburt und Herkunft in den Demokratien den Weg des Lebens ebnen und damit den Aufstieg sichern. Ich selbst war nur das Kind einer kleinen und armen Familie und mußte mir unter unsäglichen Mühen durch Arbeit und Fleiß meinen Weg erkämpfen. Als der Weltkrieg kam, hatte Roosevelt in einer unter dem Schatten Wilsons befindlichen Stellung den Krieg aus der Sphäre des Verdienenden miterlebt. Er kennt daher nur die angenehmen Folgen der Auseinandersetzung von Völkern und Staaten, die sich für den ergeben, der dort Geschäfte macht, wo andere verbluten. In dieser gleichen Zeit war mein eigenes Leben wieder auf der ganz anderen Seite gelegen. Ich gehörte nicht zu denen, die Geschichte oder gar Geschäfte machten, sondern nur zu denen, die Befehle ausführten. Als gewöhnlicher Soldat habe ich mich bemüht, in diesen vier Jahren vor dem Feinde meine Pflicht zu erfüllen und kehrte aus dem Kriege natürlich gerade so arm zurück, wie ich im Herbst 1914 in ihn gezogen war. Ich habe also mein Schicksal mit dem von Millionen geteilt, Herr Franklin Roosevelt das seine mit dem der sogenannten oberen Zehntausend. Während Herr Roosevelt nach dem Kriege schon seine Fähigkeiten in Finanzspekulationen erprobte, um aus der Inflation, d. h. dem Elend der anderen, persönlichen Nutzen zu ziehen, lag ich noch, ebenfalls wie viele andere Hunderttausend, im Lazarett. Und als Herr Roosevelt endlich die Laufbahn des normalen geschäftlich erfahrenen, wirtschaftlich fundierten, herkunftsmäßig protegierten Politikers beschrift, kömvfte ich als namenloser Unbekannter,für die- Wiedererhebung meines Volkes, dem das schwerste Unrecht in seiner ganzen Geschichte angetan worden war. Zwei Lebenswege! Als Franklin Roosevelt an die' Spitze der Vereinigten Staaten trat, war er der Kandidat einer durch und durch kapitalistischen Partei, die sich seiner bediente. Und als ich Kanzler des Deutschen Reiches wurde, war ich der Führer einer Volksbewegung, die ich selbst geschaffen hatte. Die Kräfte, die Herrn Roo'evelt trugen, waren die Kräfte, die ich aus Grund des Schicksals meines Volkes und meiner heiligsten inneren Ueberzeugung bekämpfte. Der ..Gehirntnfft", dessen sich der neue amerikanische Präsident bediente, bestand aus Angehörigen desselben Volkes, das wir als eine parasitäre Erscheinung der Menschheit in Deutschland bekämpften und aus dem öffentlichen Leben zu entfernen begannen. Und doch hatten wir beide etwas gemeinsam: Franklin Roosevelt übernahm einen Staat mit einer infolge der demokratischen Einflüsse verfallenen Wirtschaft, und ich trat an die Spitze eines Reiches, das sich ebenfalls dank der Demokratie vor dem D i i p u r i durch die Finnen genommen wurde, t der am 8. September erfolgten Eroberung von tfltsl )l>oh ’ OS fe: JUty iterib n In chh üb». de« I- Ich ionoli Mch ) und 'wild fc falten, unter eit o J fön- i) Ä nfers 16 ich chewi. !, M Hk bit inen genttil mürbe mem !W ! bat- .W Teile bindende an. Aus diesen Erwägungen ergeben sich folgende praktische Vorschläge: 1. Die Freie Stadt Danzig kehrt auf Grund ihres rein deutschen Charakters sowie des einmütigen Willens ihrer Bevölkerung sofort in das deutsche Reich zurück. 2. Das Gebiet des sogenannten Korridors, das von der Ostsee bis zu der Linie Marienwerder— Graudenz—Kulm—Bromberg (diese Städte ein- schließlich) und bann etwa westlich nach Schon- lanke reicht, wird über seine Zugehörigkeit zu Deutschland oder zu Polen selbst entscheiden. 3 Zu diesem Zweck wird dieses Gebiet eine A b - ft i m m u n g vornehmen. Abstimmungsberechtigt sind alle Deuffchen, die am 1. Januar 1918 in diesem Gebjete wohnhaft waren oder bis zu diesem Tage dort geboren wurden, und desgleichen alle an diesem Tage in diesem Gebiet wohnhaft gewesenen ober bis zu biesem Tage bart geborenen Polen, Kaschuben usw. Die aus biesem Gebiet vertriebenen Deutschen kehren zur Erfüllung ihrer Abstimmung zurück Zur Sicherung einer objektiven Abstimmung sowie zur Gewährleistung ber dafür notwendigen umfangreichen Vorarbeiten wird dieses erwähnte Gebiet ähnlich dem Saargebiet einer sofort zu bildenden internationalen Kommission unterstellt, die von den vier Großmächten Italien, Sowjetunion, Frankreich, England gebildet wird. Diese Kommission übt alle Hoheitsrechte in diesem Gebiet aus. Zu dem Zweck ist dieses Gebiet in einer zu vereinbarenden kürzesten Frist von den polnischen Militärs, der polnischen Polizei und den polnischen Behörden zu räumen. 4 Von diesem Gebiet bleibt ausgenommen ber polnische Hafen Gdingen, der grundsätzlich polnisches Hoheitsgebiet ist, insoweit er sich territorial auf die polnische Siedlung beschränkt. Die näheren Grenzen dieser polnischen Hafenstadt wären zwischen Deutschland und Polen festzulegen und noti- genfatts durch ein internationales Schiedsgericht festzusetzen. 5 Um die notwendige Zeit für die erforderlichen umfangreichen Arbeiten zur Durchführung einer gerechten Abstimmung sicherzustellen, wird diese Abstimmung nicht vor Ablauf von zwölf Monaten vv(uq, er ® lke * toen euhz. V»t. 1* Die Berichte, die der damalige polnische Ge- andte in Washington, Graf Potocki, seiner Regierung in Warschau schickte, sind Dokumente, aus denen mit erschreckender Deutlichkeit hervorgeht, wie sehr ein einziger Mann und die ihn treibenden Kräfte mit der Verantwortung für den zweiten Weltkrieg belastet sind. Es erhebt sich zunächst die Frage, aus welchen Gründen konnte dieser Mann in eine so fanatische Feindschaft gegenüber einem Land verfallen, bas bisher in seiner ganzen Geschichte weder Amerika noch ihm selbst irgendein Leid zugefügt hat? Soweit es sich um die Stellung Deutschlands zu Amerika handelt, ist folgendes zu sagen: 1. Deuffchland fft vielleicht die einzige Großmacht, die weder auf dem nord- noch südamerikanischen Kontinent jemals eine Kolonie besessen ober sich K politisch betätigt hat, es sei denn durch die Wanderung vieler Millionen Deutscher und 6. Um während dieser Zeit Deutschland seine Verbindung mit Ostpreußen und Polen seine Verbindung mit dem Meere unbeschränkt zu garantieren, werden Straßen und Eisenbahnen festgelegt, Die einen freien Transportverkehr ermöglichen. Hierbei dürfen nur jene Abgaben erhoben werden, die für die Erhaltung der Verkehrswege bzw. für die Durchführung der Transporte erforderlich sind. 7 lieber die Zugehörigkeit des Gebietes entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. 8 Um nach erfolgter Abstimmung — ganz gleich, wie diese ausgehen möge — die Sicherheit des freien Verkehrs Deutschlands mit feiner Provinz Danzig-Ostpreußen und Polen feine Verbindung mit dem Meere zu garantieren, wird, falls das Abstimmungsgebiet an Polen fällt, Deutschland eine e x - territorialeVerkehrszone, etwa m Richtung von Bütow—Danzig bzw. Dirschau gegeben, zur Anlage einer Reichsautobahn sowie einer oierglei- fiaen Eisenbahnlinie. « Die damalige polnische Regierung Hai es abgelebt, auf diese Vorschläge auch nur zu reagieren. Cs erhebt sich zunächst die Frage: Die konnte es ein so unbedeutender Staat wagen, solche Vorschläge zu negieren und darüber hin- aus nicht nur zu weiteren Grausamkeiten ge- aenüber den Deutschen, die diesem Lande die ganze Kultur geschenkt hatten, zu greifen, sondern sogar noch die allgemeine Mobilmachung anzuordnen? Ein Einblick in die Dokumente des Auswärtigen Amtes in Warschau hat uns allen später die überraschende Aufklärung gegeben- E i n wann war es, der mit teuflischer Gewissenlosigkeit seinen gesamten Einfluß zur Anwendung brachte, um Polen in feinem widerstand zu bestärken und jede wog- lichkeit einet Verständigung anszuschalten. »on denen die Heimat wohl kaum eine Ahnung bal In endlose Fernen marschierend, gequält von foe und Durst, oft fast bis zur Verzweiflung ge- hmmt durch den Schlamm grundloser Wege, vom Leihen bis zum Schwarzen Meer den Unbilden tb es Klimas ausgesetzt, das von der Glut der Juli- irb Augusttage sich senkt bis zu den Winterstur- rn des November und Dezember, gepeinigt von Sekten, leidend unter Schmutz und Ungeziefer, terenb in Schnee und Eis, haben sie gekämpft Die dmtschen und die Finnen, die Italiener, Slowaken, 11- garn und Rumänen, die Kroaten, die Freiwilligen is den nordischen und westeuropäischen Ländern, ilss in allem: die Soldaten der O st fr o n t. Dir Einbruch des Winters allein wird dieser Ve- vMng nunmehr eine natürliche Hemmung auserlesen. Mit Anbruch des Sommers setzt sich der Vor- in der andere Länder Elemente ihrer Sicherheit sogar in fremden Kontinenten suchen. Die Probleme, die korrigiert werden sollten, waren, territorial genommen, unbedeutend. Irn wesentlichen handelte es sich um Danzig und um die Verbindung der abgerissenen Provinz Ostpreußen mit dem übri- gen Reich. Schwer wogen die grausamen Verfolgungen, denen Die Deutschen gerade in Polen ausgesetzt waren. Ein nicht minder schweres Schicksal hatten dort übrigens auch die anderen Minoritäten zu erdulden. Als sich nun in den Augusttagen die Haltung Polens dank der als Blankovollmacht ausgestellten Garantie Englands immer mehr versteifte, sah sich die deutsche Reichsregierung, und zwar zum letzten Mal, veranlaßt, einen Vorschlag zu unterbreiten, auf Grund dessen sie bereife war, in Verhandlungen mit Polen einzutreten, und von dem sie dem damaligen englischen Botschafter “toörtlid) einer vernünftigen Lösung zu^ustimmen. Ich darf hier noch einfügen, daß bei all diesen Vorschlägen von deutscher Seite nichts gefordert wurde, was nicht schon früher deutsches Eigentum gewesen war, daß wir im Gegenteil auf sehr viel Verzicht leisteten, was vor dem Weltkrieg Deutschland gehörte. Sie erinnern sich noch Der dramatischen Entwicklung dieser Zeit, der sich fortgesetzt erhöhenden Op er Der deutschen Volksgruppe. Sie sind, meine Abgeordneten, am besten in Der Lage, Die Schwere dieser Blutopfer zu ermessen, wenn Sie sie in Vergleich setzen zu den Opfern des jetzigen Krieges. Denn der bisherige Feldzug im Osten hat die gesamte deutsche Wehrmacht rund 160 000 Tote gekostet, allein im tiefften Frieden sind Damals in wenigen Monaten in Polen über 62 000 Volks- Deutsche zum Teil unter Den grausamsten Martern getötet worden. Daß Das Deutsche Reich ein Recht besaß, solche Zustände an seiner Grenze zu bean- Ichhwillen diesem Tag teilte einzelnen Waffen imnen, will keine Führung rühmen, sie Haven ■ 11» ihr Höchstes gegeben. Und doch verpflichten knsicht und Gerechtigkeit, eines immer wieder feft- H-teilen: von all unseren deutschen Soldaten tragt >o wie einst auch heute die schwerste Last des | Kampfes unsere einzig dastehende Jn- ®om V'Suni bis 1. Dezember hat das deutsche Meer in diesem Heldenkampf verlören: 15ö * 16 täte, 563 082 Verwundete und 31191 Vermißte. Eg» Luftwaffe 3231 Tote, 8453 Verwundete hrt) 2028 Vermißte. Die Kriegsmari n e 3IU i Eite, 232 Verwundete und 115 Vermißte. Mithin p deutsche Wehrmacht Zusammen: I H2 314 Tote, 571 767 Verwundete und 33 334 Ver- I n$te. Also an Toten und Verwundeten etwas meyr il das Doppelte der Sommeschlacht Des Weltkriegs, P Vermißten etwas weniger als Die Halste Der hmaligen Zahl, alles aber Vater und »vohne unseres deutschen Volkes. I And nun lassen Sie mich demgegenüber StelUmg Itarnen zu jener anderen Welt, die ihren ^Präsentanten in dem Mann hat, ter, wahrend jh Völker und ihre Soldaten im Schnee und 2is I lempfen, in taktloser Weise vom K a m * nseuer |ius zu plaudern pflegt und damit also vor allem Dion jenem Mann, der der Hauptschuldige i n d i e s e m Kriege ist. Als sich im Jahre 1939 I ii' Lage der Nationalitäten im damaligen poi- p scheu Staat als immer unerträglicher erwies, ^suchte ich zunächst auf Dem Wege eines billigen | Uasgleichs die untragbar gewordenen Zustande zu , Heiligen. Es schien eine gewisse Zeit so, als ob Die » Hnische Regierung selber ernstlich erwogen hatte. vollkommenen Ruin befand. Die Vereinigten Staaten besaßen 13 Millionen Erwerbslose, Deutschland 7 Millionen und allerdings noch weitere sieben Millionen Kurzarbeiter. In beiden Staaten waren die öffentlichen Finanzen zerrüttet, das Absinken Des allgemeinen wirtschaftlichen Lebens schien kaum mehr aufzuhalten. In diesem Moment beginnt in Den Vereinigten Staaten und im Deutschen Reich nunmehr eine Entwicklung, die es der Nachwelt leicht machen wird, über die Richtigkeit der Theorien ein abschließendes Urteil zu fällen. Während im Deutschen Reich unter der nationalsozialistischen Führung in wenigen Jahren ein ungeheurer Aufstieg des Lebens, der Wirtschaft, der Kultur, der Kunst usw. einsetzte, war es dem Präsidenten Roosevelt nicht gelungen, auch nur die geringsten Verbesserungen in seinem eigenen Lande herbeizuführen. Wieviel leichter aber mußte diese Arbeit in den Vereinigten Staaten sein, in denen Jnapp 15 Menschen auf dem Quadratkilometer leben gegenüber 140 in Deutschland. Wenn es in diesem Lande nicht gelingt, eine wirtschaftliche Blüte herbeizuführen, dann hängt es nur zusammen entweder mit dem schlechten Willen einer herrschenden Führung oder mit einer vollkommenen Unfähigkeit der berufenen Menschen. In knappen fünf Jahren waren in Deutschland die wirtschaftlichen Probleme gelöst und die Erwerbslosigkeit beseitigt. In derselben Zeit hat der Präsident Die Staatsschulden feines Landes auf das Ungeheuerlichste erhöht, den Dollar entwertet, die Wirtschaft noch mehr zerrüttet und die Erwerbslosenzahl beibehalten. Dies ist aber nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, daß Die Geister, Die Dieser Mann zu feiner Unterstützung gerufen hat oDgr besser. Die ihn gerufen hatten, zu jenen Elementen gehören. Die als JuDen ein Interesse nur an Der Zerrüttung und niemals an Der Ordnung besitzen können! Während wir im nationalsozialistischen Deutschland die Spe- kulation bekämpften, erlebte sie unter der Aera Roosevelt eine staunenswerte Blüte. Die Gesetzgebung des New Deals dieses Mannes w a r falsch und Damit Der größte Fehlschlag, Den je ein Mann erlitten hatte. Es gibt feinen Zweifel darüber, daß eine Fortsetzung dieser Wirtschaftspolitik in Friedenszeiten diesen Präsidenten früher ober später trotz all seiner dialektischen Geschicklich- kett zum Scheitern gebracht haben würde. In euro- päischen Staaten würde er sicherlich sein Ende vor Dem Staatsgerichtshof wegen willkürlicher Verschleuderung des nationalen Vermögens gefunDen haben, vor einem bürgerlichen Gericht aber wegen schuldhafter Geschäftsgebarung Dem Gefängnis kaum entgangen fein. Dieses Urteil oder besser diese Erkenntnis besitzen auch viele und auch angesehene Amerikaner. Eine drohende Opposition braute sich über dem Haupt dieses Mannes zusammen. Sie ließ ihn ahnen, daß nur eine Ablenkung Der Aufmerksamkeit Der öffent- kichen Meinung von seiner inneren Politik zur äußeren hin Rettung bringen konnte. Es ist inter- essant, in Diesem Zusammenhang Die Berichte Des polnischen Gesandten Potocki aus Washington zu studieren, der immer wieder darauf hinweist, daß sich Roosevelt der Gefahr Des Zusammenbruchs feines ganzen wirtschaftlichen Kartenhauses genau bewußt sei und deshalb unter allen Umständen eine außenpolitische Ablenkung benötige. Er wurde darin bestärkt durch den Kreis Der ihn umgebenden Juden, die aus alttestamentarischer , Rachsucht in den Vereinigten Staaten das Instrument zu sehen glauben, um mit ihm den europäischen, immer antisemitischer werdenden Nationen, einen zweiten Purim bereiten zu können. Es war der Jude in seiner ganzen satanischen Nie- derttacht, Der sich um diesen Mann scharte und nach dem dieser Mann aber auch griff. So beginnt denn steigend Der Einfluß Des amerikanischen Präsidenten sich in dem Sinne auszuwirken, Konflikte zu schaffen oder vorhandene Konflikte zu vertiefen, auf alle Fälle aber zu verhindern, daß Konflikte eine friedliche Lösung finden. Jahrelang hat dieser Mann nur einen einzigen Wunsch, daß irgendwo in ter Welt ein Streit ausbricht, am besten in Europa, der ihm die Möglichkeit gibt, durch Verpflichtung der amerikanischen Wirtschaft an einen der beiden Streitenden eine politische Interessenverflechtung herzuftellen, die aeeignet fein konnte, Amerika einem solchen Konflikt näherzubringen und damit die Aufmerksamkeit von seiner zerfahrenen Wirtschaftspolitik im Innern nach außen hin abzulenken. Besonders brüskant wird fein Vergehen in diesem Sinne gegen das Deutsche Reich. Vom ► am 26. August der Brücken- giojfum Dnjepropetrowsk in unsere Hände hfft. Schon am 28. des gleichen Monats zogen Hitsche Truppen nach schweren Kämpfen in ! m fft; o a l und Ba11isch . Port ein, während am A* (T) 1 t M It t* f mtrA htrt t-1 Vt AV* A AM A Wl W> A HMIvXa deren Mitarbeit, aus Der Der amerikanische Kontinent, in Sonderheit die Vereinigten Staaten, nur Nutzen gezogen haben. 2 Das Deutsche Reich hat in Der ganzen Oe- chichte Der Entstehung und Des Bestehens ter Vereinigten Staaten niemals eine politisch ablehnende oder gar feindliche Haltung eingenommen, wohl aber mit Dem Blut vieler seiner Sohne rnitgehoffen. Die USA. zu oerteiDigen. . 3. Das Deutsche Reich hat sich an feinem Krieg gegen Die Vereinigten Staaten selbst beteiligt, wohl aber wurde es von den Vereinigten Staaten un Jahre 1917 mit Krieg überzogen, und zwar aus Gründen, Die Durch einen Ausschuß restlos aufge- flärt worden find, den der jetzige Präsident Raose- velt zur Prüfung dieser Frage eingesetzt hatte. Gerade dieser Untersuchunasausschuß zur Klärung Der Grünte Des amerikanischen Kriegseintritts hat einwandfrei feftgeftellt, daß Diese für Den amerikanischen Kriegseintritt 1917 ausschließlich auf Dem Gebiet Der kapitalistischen Interessen einiger kleiner Aruppen lagen, daß Deutschland) selbst jedenfalls keinerlei Absicht hatte, mit Amerika in einen Konflikt zu geraten. Auch sonst gibt es zwischen Dem amerikanischen und Dem Deutschen Volk keine Gegensätze, seien sie territorialer ober politischer Art, die irgendwie die Interessen ober gar Die Existenz Der Vereinigten Staaten berühren könnten. Die 23er- schietenheit der Staatsformen war immer gegeben. Sie kann aber überhaupt nicht als ein Grund für Feindseligkeiten im Dölkerleben herangezogen werden, solange sich nicht eine Staatsform bemüht, außerhalb Des ihr natürlich gegebenen Bereiches in andere einzugreifen. Amerika ist eine von einem Präsidenten mit großer autoritärer Vollmacht geleitete Republik. Deutschland war einst eine von einer bedingten Autorität geführte Monarchie, später eine autoritätlose Demokratie, heute eine von starker Autorität geführte Republik. Zwischen beiten Staaten liegt ein Ozean. Die Divergenzen zwischen Dem kapitalistischen Amerika und Dem bolschewistischen Rußland müßten, wenn überhaupt Diese Begriffe etwas Wahres hätten, wesentlich i größer fein als zwischen Dem von einem Präsiden» i ten geführten Amerika und Dem von einem Führer । geleiteten Deuffchland. Pfizer und 1809 Geschütze fielen in unsere Hand. Icon am 13. Juli erfolgte an fast allen entschei- Selben Stellen Der Durchbruch Durch Die Stalin- Pinie. Am 16. fiel nach schweren Kämpfen -nolensk, während am 19.Juli deutsche und nnänische Verbände den Ueberganq über Stti Dnjeftr erzwangen. Am 6. August wurde L vielen Kesseln Die Schlacht von Smolensk LeinDet. Mieter marschierten in Deutsche Gefangenschaft 310 000 Russen, während 3205 Panzer und laXiO Geschütze teils als vernichtet, teils als Beute qß:-if)lt werben konnten Schon drei Tage später oollenbete sich bas Schickst I einer weiteren russischen Heeresgruppe Am g August wurden in der Schlacht von U m a n mrber 103 000 Sowjetrussen gefangen, 317 Panzer, 11(0 Geschütze zerstört oder erbeutet. Am 17. August s? Nikolajew, am 21. wurde Cherson ge» Inonmen. Am selben Tage fand die Schlacht bei m e l ihren Abschluß mit 84 000 Gefangenen ;urt» 144 Panzern und 848 Geschützen, die abermals aus,; feis erbeutet, teils vernichtet worden waren. Am eibh 21 August wurden die russischen Stellungen zwi- enih [den dem Ilm en - und Peipu^s-See inem -uchbrochen, während 1)$ !imt um Dnieprov m Es ist nun aber eine Tatsache, daß die beiden historischen Konflikte zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten, wenn auch von der gleichen Kraft inspiriert, doch ausschließlich durch zwei Männer ber USA. a n g e f a d) t worden sind, nämlich burch ben Präsibenten Wilson unb burch Franklin Roosevelt. Das Urteil über Wilson hat bic Geschichte selbst gesprychen. Sein Name bleibt verbunben mit einem ber gemeinsten Wortbrüche aller Zeiten. Die Folgen seines Wort- bruchs waren eine Zerrüttung bes Lebens der Volker nicht nur bei den sog. Besiegten, sondern auch bei den Siegern selbst. Das durch seinen Wortbruch allein ermöglichte Diktat von Versailles hat Staaten zerrissen, Kulturen zerstört und die Wirtschaft aller ruiniert. Wir wissen heute, daß hinter Wilson eine Gesellschaft interessierter Finanziers stand, die sich dieses paralytischen Professors bedienten, um Amerika in den Krieg zu führen, von dem sie sich erhöhte Geschäfte erhofften. Daß Das Deutsche Volk Diesem Manne einst geglaubt hatte, mußte es mit Dem Zusammenbruch seiner politischen und wirtschaftlichen Existenz bezahlen. Welches ist nun der Grund, daß nach so bitteren Erfahrungen sich w i e d e r ein Präsident Der Vereinigten Staaten findet, Der erneut feine einzige Aufgabe Darin sieht, Kriege entstehen zu lassen und vor allem die Feindschaft gegen Deutschland bis zum Kriegsausbruch zu steigern? Der Nationalsozialismus kam in Deutschland im selben Jahre zur Macht, an dem Roosevelt zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde. Es ist nun wichtig, die Momente zu prüfen, die als Ursache ter heutigen Entwicklung angesehen werden müssen. Vorschlag für eine Regelung Des Danzig kor- ridor-Problems sowie der deutsch-polnischen Minderheitenfrage. Die Lage zwischen Dem Deuffchen Reich und Po- len ist zur Zeit so, baß jeber weitere Zwischenfall zu einer Entlabuna ber beiberseits in Stellung gegangenen militärischen Streitkräfte führen kann. 3ebe ftiebliche Lösung muß so beschaffen sein, daß ich nicht bei nächster Gelegenheit die diesen Zu- tanb ursächlich bedingenden Ereignisse wiederholen können unb baburch nicht nur der Osten Europas, andern auch andere Gebiete in die gleiche Spannung versetzt werden. Die Ursachen dieser Entwicklung liegen 1. in der unmöglichen Grenzziehung, wie sie durch das Versailler Diktat vorgenommen wurde, 2. in der unmöglichen Behandlung der Minderheit in den abgetrennten Gebieten. Die deutsche Reichsregierung geht daher bei diesen Vorschlägen von dem Gedanken aus, eine endgültige Losung zu finden, die Die unmögliche Situation ber Grenzziehung beseitigt, beitert Teilen ihre lebenswichtigen Derbinbungsstra- ßen sichert, bas Minderheitenproblem — soweit irgend möglich —< beseitigt, unb soweit bies nicht möglich ist, Das Schicksal ber Minberheiten Durch eine sichere Garantie ihrer Rechte erträglich gestaltet. Die Deutsche Reichsregierung ist überzeugt, baß es babei unerläßlich ist, wirtschaftliche unb physische Schädigungen, bie seit Dem Jahre 1918 tattgefunben haben, aufzudecken und in vollem Umfange wiedergutzumachen. Sie sieht selbstverständlich diese Verpflichtung als eine für beide na zu den erwarteten Erfolgen heran. Am <[x September war die Schlacht bei Kiew geschlossen. 665 000 Gefangene setzten sich in enb» Ken Kolonnen nach Westen in Bewegung, zk Panzer, 3178 Geschütze aber blieben in ben Klein als Beute liegen. zchon am 2. Oktober begann die Durchbruchs- tacdrt nunmehr i n d e r M i 11 e der Ostfront, wäh- h am 11. Oktober die Schlacht am Asow - L en Meer ihren erfolgreichen Abschluß fand. Leder wurden 107 000 Gefangene, 212 Panzer uj> 672 Geschütze gezählt. Am 16. Oktober erfolgte rih hartem Kampf ber Einzug ber beutschen unb nnänischen Verbänbe inObessa. Am 18. Oktober rr die am 2. Oktober begonnene Durchbruchs- stacht in ber Mitte ber Ostfront mit einem neuen ^^geschichtlichen einmaligen Erfolg beenbet. A 000 Gefangene waren bas eine Ergebnis, 1242 Puzer, 5452 Geschütze teils vernichtet und teils er- tutet bas anbere. Am 21. Oktober wurde bie Er- o^rung von Dago abgeschlossen. Am 24. Oktober te Irwustriezentrum Charkow genommen. Am 2 Oktober in schwersten Kämpfen ber Zugang i. r Krim enbgültig erzwungen unb schon am 2FlODember bie Hauptstabt Simferopol er- firmt Am 16. November war die Krim durchstoßen b Kertsch. t . !lm 1. Dezember aber betrug bie Gesamtzahl Der orangenen Sowjetrussen 3806865, die w der vernichteten oder erbeuteten Panzer beug 21391, die der Geschütze 32 541 und die der ^Sn^gPeidien Zeitraum wurden 2191 britische g ugzeuge abgeschossen. Durch bie Kriegsmarine 4 70 611 Bruttoregistertonnen, burch bie Luftwaffe 2-46 180 Bruttoregistertonnen versenkt. Also zu- fcnmen 6 516 791 Bruttoregistertonnen vernichtet Meine Abgeordneten! Mein deutsches Volk! Dies sind nüchterne Tatsachen und vielleicht rockene Zahlen. Mögen sie aber nie der Gerichte und vor allem dem Bewußtsein und der Erinnerung unseres eigenen deutschen Volkes entschwinden! Denn hinter diesen Zahlen oer- oergen sich die Leistungen, Opfer und Entbehrungen, stehen der Heldenmut und die Todes- vereitschast von Millionen Der besten Männer unseres eigenen Volkes und der mit uns oer- nünbeten Staaten. Alles das mußte erkämpft werden mit dem Einsatz Der Gesundheit und des Lebens und unter Anstrengungen, vollständig minderwertig-- Subjekt, kn seln«m AustI nichk niederzulegen, bl- der gemeknsame Krieg gtgeg ----- f X a « fRnffnn um hnrt 111 norhtrhpn hl«, Tioroiniflfpn floaten von Amerika UNO (tnauinh I, I erbarmungswürdigen — Anhang dadurch einsugge- - riert, daß er plötzlich Reisen abbricht, in höchster Das neue Abkomme« der drei Nächte losen kümmern sollen. Sie haben in ihren Ländern Kot Ulch, Mtzd üLWg» llm sich dM im StM eiom Dv dem uoerjchWerjZchLN üä ViHey Eile nach Washington zurückfährt, um solcherart die Gefährlichkeit der Situation zu unterstreichen. Im September 1940 nähert er sich dem Krieg noch mehr. Er tritt an die englische Flotte 50 Zerstörer der amerikanischen Flotte ab, wofür er allerdings militärische Stützpunkte in den britischen Besitzungen von Nord- und Mittelamerika übernimmt. Wie denn die Vereinigten Staaten von Amerika und England zum erfolgreichen-Ende geführt worden ist, haben ich die deutsche Begierig, die italienische Regie, rung und die japanisch^Regierung über folgend« als heute. Der Herr der Welten hat so Großes in den letzten Jahren an uns getan, daß wir in Dankbarkeit uns vor einer Vorsehung verneigen, die uns mit der Ehre bedacht hat, Angehörige eines so großen Volkes sein zu dürfen. Wir danken ihm, daß wir angesichts der ftühe- ren und kommenden Generationen des deutschen Volkes auch uns in Ehren eintragen können in das unvergängliche Luch der deutschen Ge- lSWer ——------. Verteilung von Lebensmitteln zu beschäftigen. Was das deutsche Bolt betrifft, so braucht es weder von Herrn llchurchill noch von einem Herrn Roosevelt oder Eden Almosen, sondern es will nur sein Recht. Und dieses Recht zum Leben wird es sich sicherstellen, auch wenn tausend Churchills oder Roosevelts sich dagegen verschwören wollten. Dieses Volk hier hat nun eine fast 2000jäh- rige Geschichte hinter sich. Es war in dieser langen Zeit noch nie so einig und geschlossen wie heute und wie es, dank der nationalsozialistischen Bewegung, für alle Zukunft nun sein wird. Es war aber auch vielleicht noch nie so 'hellsehend und selten so ehrbewuht. Ich habe daher heute dem amerikanischen Geschäftsträger die Pässe zustellen lassen und ihm folgendes eröffnen lassen: In Verfolg der immer weiteren Ausdehnung einer auf unbegrenzte Weltherrschaftsdiktatur gerichteten Politik des Präsidenten Roosevelt sind die Verenigten Staaten von Amerika im Verein mit England vor keinem Mittel zurückgewichen, um dem deutschen, dem italienischen und auch dem japanischen Volke die Voraussetzungen ihrer natürlichen Lebenserhaltungen zu bestreiten. Die Regierungen Englands und der Vereinigten Staaten von Amerika haben sich aus diesem Grunde nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für alle Zukunft jeder berechtigten Revision zur Herbeiführung einer besseren Neuordnung der Welt entgegengesetzt. Seit Kriegsbeginn hat sich der amerikanische Präsident Roosevelt in steigendem Maße eine Reihe schwerster völkerrechtswidriger Verbrechen zuschulden kommen lassen. Gesetzlose Uebergriffe auf Schiffe und sonstiges Eigentum deutscher und italienischer Staatsbürger verbanden sich mit der Bedrohung, ja der willkürlichen Beraubung der persönlichen Freiheit der Betroffenen durch Internierungen usw. Die sich auch sonst weiter verschärfenden Angriffe des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Roosevelt, führten am Ende so weit, daß er der amerikanischen Marine den Befehl erteilte, entgegen allen Völkerrechtsbestimmungen Schiffe deutscher und italienischer Nationalität überall sofort anzugreifen, zu beschießen und sie zu versenken. Amerikanische Minister rühmten sich auch, auf diese verbrecherische Weise deutsche U-Boote vernichtet zu haben. Deutsche und italienische Handelsschiffe wurden von amerikanischen Kreuzern überfallen, gekapert und ihre friedliche Besatzung in Gefängnisse abgeführt. Ohne jeden Versuch einer amtlichen Widerlegung von feiten der amerikanischen Regierung wurde aber darüber hinaus nunmehr in Amerika der Plan des Präsidenten Roosevelt veröffentlicht, spätestens im Jahre 1943 Deutschland und Italien mit militärischen Machtmitteln in Europa selbst angreifen au wollen. Dadurch ist das aufrichtige und von beispielloser Langmut zeugende Bestreben Deutschlands und Italiens, trotz der seit Jahren erfolgten unerträglichen Provokationen durch den Präsidenten Roosevelt eine Erweiterung des Krieges zu verhüten und die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten aufrechtzu- crhalten, zum Scheitern gebracht worden. Deutschland und Italien haben demgegenüber sich nunmehr endlich gezwungen gesehen, getreu den Bestimmungen des Dreimächtepaktes vom 27. September 1940 Seite an Seite mit Japan den Kampf zur Verteidigung und damit Erhaltung der Freiheit und Unabhängigkeit ihrer Völker und Reiche gegen die Vereinigten Staaten von Amerika und England gemeinsam zu führen. Die drei Rlächte haben auch deshalb das f o l - gen de Abkommen abgeschlossen und am heutigen Tage in Berlin unterzeichnet: Jähre 1937 ab setzten eine Anzahl von Roden ein, Larunter eine besonders niederträchtige vom 5. Oktober 1937 in Chikago, in denen dieser Mann planmäßig beginnt, die amerikanische Öffentlichkeit gegen Deutschland aufzuhetzen. Er droht mit der Aufrichtung einer Art von Quarantäne gegen die sogenannten autoritären Staaten. Im Vollzug dieser sich nun dauernd steigernden Hah- urti> Hetzpolitik des Präsidenten Roosevelt beruft er nach neuerlichen beleidigenden Erklärungen den amerikanischen Botschafter in Berlin zur Berichterstattung nach , Washington. Seitdem sind die beiden Staaten nur noch durch Geschäftsträger ver- Die beleidigenden' Angriffe und Anflegekungen dieses sogenannten Präsidenten gegen mich persönlich will ich dabei als belanglos übergehen. Daß er mich einen Gangster nennt, ist um so gleichgültiger, als dieser Begriff wohl mangels an derartigen Subjekten nicht aus Europa, sondern aus den USA. stammt. Außerdem kann ich von Herrn Roosevelt überhaupt nicht beleidigt werden, denn ich halte ihn so wie einst Wodrow Wilson ebenfalls für geisteskrank. Daß dieser Mann mit seinem jüdischen Anhang seit Jahren mit den gleichen Mitteln gegen I a - pan kämpft, ist uns bekannt. Ick brauche sie hier nicht zur Sprache zu bringen. Auch hier sind dieselben Methoden zur Anwendung gekommen. Erst hetzt dieser Mann zum Krieg, dann fälscht er die Ursachen, stellt willkürliche Behauptungen auf, hüllt sich bann in widerwärtiger Weise ein in eine Wolke christlicher Heuchelei und führt so langsam aber sicher die Menschheit dem Krieg entgegen, nicht ohne dann als alter Freimaurer dabei Gott zum Zeugen anzurufen für die Ehrbarkeit seines Handelns. . . . Ich glaube, Sie alle werden es als eine Erlösung empfunden haben, daß nunmehr endlich ein Staat als erster gegen diese in der Geschichte einmalige und unverschämte Wih- handlung der Wahrheit und des Rechtes zu jenem Protest schritt, den dieser Alaün ja gewünscht hat und über den er sich daher jetzt nicht wundern darf. Daß die japanische Regierung es nach jahrelangem Verhandeln mit diesem Fälscher endlich satt halte, sich noch weiter in so unwürdiger Weise verhöhnen zu lassen, erfüllt uns alle, das deutsche Volk und ich glaube auch die übrigen anständigen Wen- schen auf der ganzen Welt, mit einer tiefen Genugtuung. Wir wissen welche Kraft hinter Roosevelt sicht. Es ist jener ewige Jude, der seine Zeit als gekommen erachtet, um das auch an uns zu vollstrecken, was wir in Sowjetrußland alle schaudernd ehen und erleben mußten. 'Wir haben das jüdische Paradies auf Erden nunmehr kennengelernt. Millionen deutscher Soldaten haben den persönlichen Einblick gewinnen können in ein Land, in dem dieser internationale Jude Mensch und Gut zerstörte und vernichtete. Der Präsident der Vereinigten Staaten mag das vielleicht selbst nicht begreifen, bann spricht dies nur für feine geistige Beschränktheit. Wir aber wissen, daß bies das Ziel seines ganzen Kampfes ist; auch wenn wir nicht im Bündnis mit Japan stünden, wären wir uns darüber im klaren, daß es die Absicht der Juden und ihres Franklin Roosevelt ist, einen Staat nach dem anderen allein zu vernichten. Das heutige Deutsche Reich hat aber nun nichts mehr gemein mit dem Deutschland von einst. Wir werden daher auch von unserer Seite das tun, was dieser Provokateur seit Jahren zu erreichen versuchte. Nicht nur, well wir Verbündete von Japan sind, sondern weil Deutschland und Italien in ihrer derzeitigen Führung Einsicht und Stärke besitzen, um zu begreifen, daß in dieser historischen Zeit das Sein ober Nichtsein der Nationen bestimmt wirb, vielleicht für immer. Was biese andere Welt mit uns vorhat, ist uns klar. Sie haben das demokratische Deutschland von einst zum Verhungern gebracht, sie würben das nationalsozialistische Deutschland von jetzt ausrotten. Wenn Herr Roosevelt oder Herr Churchill erklären, daß sie dann später eine neue soziale Ordnung aufbauen wollen, dann ist das ungefähr so, als wenn ein Friseur mit kahlem Kopf ein untrügliches Haarwuchsmittel empfiehlt. (Gelächter.) Die Herren, die in den sozial rückständigsten Staaten leben, hätten, statt für Kriege zu hetzen, sich um ihre Erwerbs- Än seine Stelle trat aber nun die ehrenwerte Frau Gemahlin. Sie lehnte es ab, mit ihren Söhnen in einer Welt leben zu wollen, wie wir sie besitzen. Das ist wenigstens verständlich. Denn dies ist eine Welt der Arbeit, nicht eine solche des Betruges und der Schiebungen. Nach kurzer ^Erholung aber setzt der Mann dieser Frau dafür am 4. November 1939 die Abänderung des Neutralitätsgesetzes so durch, daß nunmehr das Waffenausfuhroerbot aufgehoben wird, und zwar zugunsten einer einseitigen Belieferung der Gegner Deutschlands. Er beginnt dann so ähnlich wie in Ostasien mit China, auch hier über den Umweg einer wirtschaftlichen Verflechtung, eine früher oder später wirksam werdende Interessengemeinschaft herzustellen. Schon im selben Monat erkennt er einen Haufen von polnischen Emigranten als sogenannte Exilregierung an, deren einziges politisches Fundament ein paar Millionen von Warschau mitgenommener polnischer Goldstücke gewesen ist. Schon -am 9. April geht er weiter und verfügt nunmehr eine Sperrung der norwegischen und dänischen Guthaben mit dem verlogenen Vorwand, einen deutschen Zugriff dadurch zu verhindern, obwohl ihm genau bekannt ist, daß z. B. die dänische Regierung in ihrer Vermögensverwaltung von Deutschland überhaupt nicht beachtet, geschweige denn kontrolliert wird. Zu den verschiedenen Exilregierungen wird nun weiter von ihm auch noch eine norwegische anerkannt. Schon am 15. Mai 1940 kommen zu diesen nun auch noch holländische und belgische Emigrantenregierungen, und' ebenso tritt eine Sperrung der holländischen und belgischen Guthaben ein. Allein die wahre Gesinnung dieses Mannes enthüllt sich erst in einem Telegramm vom 15. Juni an den französischen Ministerpräsidenten Rey - n a u d. Er teilt ihm mit, daß die amerikanische Regierung die Hilfeleistungen an Frankreich verdoppeln wird, vorausgesetzt, daß Frankreich den Krieg gegen Deutschland fortsetzt. Um diesem Wunsch nach Kriegsverlängerung noch besonders Nachdruck zu geben, gibt er die Erklärung ab, daß die amerikanische Regierung die Ergebnisse der Eroberung, d. h. also die Rückgewinnung der einst Deutschland geraubten Gebiete nicht anerkennen werde. Ich brauche Ihnen nicht versichern, daß es jeder deutschen Regierung gleichgültig ist. ob der Präsident der Vereinigten Staaten eine Grenze in Europa anerkennt oder nicht, und auch in der Zukunft gleichgültig sein wird. Ich führe den Fall nur zur Charakterisierung der planmäßigen Hetze dieses Mannes, der von Frieden heuchelt und nur zum Kriege hetzt. Denn nun überfällt ihn die Angst, daß im Falle des Zustandekommens eines europäifcken Friedens die Milliardenvergeudung seiner Aufrüstung in kurzer Zeit als glatter Betrug erkannt wird, da niemand Amerika an greift, wenn dieses nicht selbst den Angriff provozierte! Am 17. Juni 1940 vexfügt der Präsident der Vereinigten Staaten die Sperrung der französischen Guthaben, um, wie er sich ausdrückt, sie dem deutschen Zugriff zu entziehen, in Wirklichkeit aber, um mit Hilfe eines amerikanischen Kreuzers das Gold von Casablanca nach Amerika abzuführen. Vom Juli 1940 an steigern sich die Maßnahmen Roosevelts immer mehr, um, sei es durch den Eintritt amerikanischer Staatsangehöriger in die britische Luftwaffe oder durch die Ausbildung von englischem Flugpersonal in den Vereinigten Staaten den Weg zum Kriege selbst zu finden. Und schon im August 1940 erfolgt die gemeinsame Aufstellung eines militärischen Programms für die Vereinigten Staaten und Kanada. Um aber nun die Bildung eines amerikanisch-kanadischen Verteidigungskomitees wenigstens den größten Dummköpfen plausibel erscheinen zu lassen, erfindet er von Zeit zu Zeit Krisen, in denen er tut, als ob Amerika von einem ZWMk HMW UL MZ ec *- wirtlich durch USA.-Patrouillen und deren ■ Meldungen an die Engländer. Am 26. April liefert Roosevelt an England 20 Schnellboote und zugleich finden laufend Reparaturen brittscher Kriegsschiffe in USA.= Häfen statt. Am 12. Mai erfolgt die völkerrechtswidrige Bewaffnung und Reparatur norwegischer Dampfer, die für England fahren. Am 4. Juni treffen amerikanische Truppentransporte in Grönland zum Flugplatzbau ein, und am 9. Juni kommt die erste englische Meldung, daß auf Grund eines Befehls des Präsidenten Roosevelt ein USA.-Kriegs- schiff ein deutsches U-Boot bei Grönland mit Wasserbomben bekämpft habe. Am 14. Juni erfolgt wieder völkerrechtswidrig die Sperrung der deutschen Guthaben in den Vereinigten Staaten. Am 17. Juni verlangt Präsident Roosevelt unter verlogenen Vorwänden die Zurückziehung der deutschen Konsuln und Schließung der deutschen Presseagentur „Transocean", der Deutschen Jnformationsbibliothek und der Deutschen Reichsbahnzentrale. Am 6.—7. Juli erfolgt die Besetzung des in der deutschen Kampfzone gelegenen Island auf den Befehl Roosevelts durch amerikanische Streitkräfte. Er hofft dadurch nun bestimmt 1. Deutschland endlich zum Krieg zu zwingen, 2. Ansonsten den deutschen U-Bootkrieg wertlos zu machen, ähnlich wie im Jähre 1915—1916. Zur gleichen Zeit schickt er ein amerikanisches Hilfsversprechen an die Sowjetunion ab. Am 10. Juli gibt plötzlich Marineminister Knox bekannt, daß die USA. einen Schießbefehl gegen die Achsenkriegsschiffe besitze. Am 4. September operiert der USA.-Zerstörer „Greer" entsprechend dem ihm gegebenen Befehl mit englischen Flugzeugen gegen deutsche U-Bvte im Atlantik. Fünf Tage später stellt ein deutsches U-Boot USA.-Zerstörer als Geleitfahrzeuge im englischen Convoy fest. Am 11. September endlich hält Roosevelt jene Rede, in der er selbst den Befehl zum Schießen gegen alle Achsen-Schiffe bestätigt und neu erteilt. Am 29. September greifen USA.-Bewacher ein deutsches U-Boot östlich Grönland mit Wasserbomben an, am 17. Oktober bekämpfte der USA.-Zerstörer „Kearny", im Geleitschutz für England fahrend, wieder ein deutsches U-Boot mit Wasserbomben, und am 6. November endlich kapern USA.-Streitkrüfte völkerrechtswidrig den deutschen Beftimmungen geeinigt: Artikel 1. Deutschland, Italien und Japan werden den ihnen von den Vereinigten Staaten von Amerika und England aufgezwungenen Krieg mit allen ihnen zu Gebote stehenden Machtmitteln gemein» am bis zum siegreichen Ende führen. Artikel 2. Deutschland, Italien und Japan verpflichten sich ohne volles gegenseitiges Einver. t a n d n i s weder mit den Vereinigten Staaten von Amerika noch mit England Waffenstillstand oder Frieden zu schließen. Artikel 3. Deutschland, Italien und Japan werden auch nach iegreicher Beendigung des Krieges zum Zwecke der Herbeiführung einer gerechten Reuordnung Im Sinne des von ihnen am 27. September 1940 ab- geschloffenen Dreimächtepaktes auf das engst« Zusammenarbeiten. Artikel cuftroaffe unterstützte die kämpfe des l Die Luftwaffe uaterslühte die kämpfe des Heeres pur liegt. Auch dort hätten die Engländer starre (Nachdruck verboten.) 11. Fortsetzung. gebraucht. kann und darf lachen, dann eolche '/.Ahne dürfen tlrh ruhen iaeeen I Verlust um handelt, ein fi^e^ichfalls en mut- Kaspar zusammen?" Nein." Karla wußte nicht, was diese Frage be- zweckte und mußte lächeln Brachte man sie viel- leicht mil Onkel Kaspar in Verbindung, der in Vaters Alter stand? Das wäre unsagbar komilch „Zuerst waren wir zusammen. Dann zogen sich die Herren ins Rauchzimmer zurück und kamen erst wieder zum Vorschein, als das Abendbrot eingenommen werden solle." Schwosterschiff des ,,, im Jahre 1939 vorn Stapel gelaufen, rnaßliche aber noch nicht bestätigte Versenkung von Domei gemeldet wurde. In London muß der Ver- lust einer weiteren großen Einheit der britischen Ostasienflotte bekannt geworden sein.) Das Kvm- mando über das Fernost-Geschwader übernimmt an Stelle des mit der „Prince of. Wales" unterge- „Sie können demnach nicht bekunden, ob Herr Kaspar bis um acht Uhr dauernd im Hause geblieben ist?" Japanische Landung auch im Güdieil der Insel Luzon. Schanghai, 11. Deg. (DNB. Funkipruch.) In Singapur wird zugegeben, daß die englischen Trup- ven im Norden der Malaiischen Halbinsel Jturf- schlage erlitten hätten, die eine „Umorganiste- rung" notwendig machten. Auch im Zentrum der Halbinsel seien schwere Tanks ge landet worden. Am Mittwoch früh sei es zudem den Japanern gelungen, an einer weiteren Stelle Nach einer United-Preß-Meldung aus ton ist der 1.18-^.'Botschafter in Vichy, Admiral William Lea Hy, abberusen worden. Görings Schlußworte im Reichstag Wehrmacht und Volk ein granitener Block. Explosion inRaumS Roman von H.C. Hansen Copyright by Prometheus-Verlag Dr.Eldiadcer, Cröbenxell b.MUndien gangenen Admirals Sir Thom Philipps öis auf weiteres Sir Geoffrey L a y t o n. USA.'Einladung an die 21 amerikanischen Staaten. Berlin, 11. Dez. (DNB. Funkspruch.) Wie aus Washington gemeldet wird, hat die Regierung der Vereinigten Staaten in einer Note eine Konferenz der Außenminister der 21 amerikanischen Staaten beantragt. Die Konferenz soll in der ersten Januarwoche in Rio de Janeiro stattfinden. General Cunningham abaeseht. Stockholm, 11. Dez. (DNB.) Wie Reuter mitteilt, wurde der Oberkommandierende der britischen Streikkräfte im L i b y e n f e l d z u g , Sir Allen Eunningham, von General Auchinleck, dem Oberbefehlshaber im Mittleren Osten, seines Postens enthoben und durch Generalmajor N. h. Ritchie ersetzt. Eine weitere Reutermeldung besagt, daß sich Eunningham jetzt „infolge Ueberanstrengung auf Krankenurlaub befindet". Oer Wehrmachtberichi. DNv. Aus dem Führerhauptqnartler, ll.Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Sieg fein wird. Ihre Führung und Ihre Soldaten I>aben den gewaltigsten Kampf ausgenommen, einen Kampf, den — das dürfen wir mit Stolz sagen — keine andere Wehrmacht der Welt hätte bestehen können. Unbegrenzbar ist unser Vertrauen, glühend unser Dank und unerschütterlich unsere Treue. 'Wehrmacht und Volk sind ein granitener Block, auf dem Sie fest stehen können, mein Führer! Was auch immer Sie fordern: es wird erfüllt werden! Jedes Opfer, das sein muß, wird gebracht, bis der Sieg erreicht ist. Daß wir die Zuversicht dieses Sieges in uns tragen, genau wie Sie, mein Führer, daß jeder Einzelne Ihres Volkes siegesbewußt ist, das wissen Sie, stärker als je zuvor, und daß Sie, mein Führer, der Garant dieses Sieges sind, das haben wir Ihnen schon oft zujubeln dürfen. Und jetzt bleibt uns nur noch eines zu tun: Von der Allmacht zu erflehen: Gott segne unseren Füh- | rer, Gott schütze unseren Führer und unser Reich!" vormiriag n uijr i , und diese Angaben l (Fortsetzung folgt.) Kobelt protestierte energisch und erklärte aufge- Ibracht, daß er sich für seinen Teilhaber völlig ver- lbürgen könne. Diesmal fragte er auch unumwunden, tob Denn überhaupt die geringsten Beweise gegen ^dT Konunissar gab nur beschränkte Auskunft 'und kam dabei auf die Frage des Tllibt ju sprechen. Dieser Punkt löste neue Erregung be. dem iFabrikanten aus. „Meine Frau und meine Tochter fsind bei der Geburtstagsfeier gewesen. Sie brau- 'chen also nicht bis morgen zu warten, sondern Hönnen sich schon hier überzeugen, daß Herr Ka,par •am Abend des 11. Mai zu Hause gewesen ist- Kammin überlegte nicht lange. „Ich mochte zu- machst Ihre Frau hören." ♦ Eine Minute darauf stand Frau Kobelt vor dem Kommissar und setzte sich in nervöser Ungewißheit Iber kommenden Dinge in einen Sessel, wobei sie Iden Beamten nicht aus den Augen ließ. ~ „Sie sind anläßlich des Geburtstages von Frau Kaspar am 11. Mai deren Gast gewesen, gnädige „Ja", sagte sie und atmete erleichtert auf. Das twar ja eine ganz harmlose Angelegenheit. 'ungefähr um halb fünf Uhr nachmittags mit meiner Tochter hingekommen." . . '«.« „Wissen Sie noch, welche Leute dort waren? Sie gab erschöpfenden Bescheid und nannte genau Hie gleichen Namen, die auch der B-rhasleie °"> (Begeben hatte. Der Kommissar machte sich (sprechende Notizen und schien völlig unbew g. , „Um wieoiel Uhr kam Herr Kaspar nach Hauser „Das weiß ich einigermaßen genau. Ich L Rückschläge erlitten und versuchten jetzt, wieder Herr der Lage zu werden. Zur Verstärkung der englischen Truppen in Singapur seien Soldaten ‘ , zugegeben wird, die englische Luft' waffe dort schwere Verluste erlitten hätte — auch Flieger au s Niederländisch-In dien ein- Reichsmarschall Göring dankte dem Führer im Namen des Reichstags und im Namen des ganzen deutschen Volkes für seine Entscheidung. Ein Welt- krieg ist ausgebrochen im wahrsten Sinne des Wortes — so sagte er — ein Krieg zwischen zwei Welten: der Welt des Aufbaues und der Welt der Verwesung. Mein, Führer! Wir kennen Ihre einzigartigen großen Gedanken sowohl für die Führung dieses Kampfes wie auch für die gewaltige Rüstung, die Sie für diesen Freiheitskampf geschaffen haben. Ich selber kenne vielleicht auch besser als jeder andere Ihre unvergleichlichen großen Sorgen. Ich kenne auch die in Ihrem Leben wohl schwerste Sorge, die Sie damals vor die Entscheidung stellte, der gewaltigsten Macht der Zerstörung entgegenzutreten, nicht nur, um Deutschland zu retten, sondern auch Europa vor dem Untergang zu bewahren. Ihr starkes Herz und Ihr Genie sind dieser Bedrohung entgegengetreten, und wir wissen, daß mit Ihnen auch der endgültige Plötzlich riß der Schleier vor dem Vernehmungo- ziel. Sie begriff und strengte ihr Erinnerungsvermögen jetzt scharf an. „Wahrscheinlich doch. Herr Kaspar spielte mit zwei anderen Herren Skat, mit dem Diplomingenieur Wille und dem Arzt Doktor Tücher. Ich weiß das deshalb, weil ich einmal ins Rauchzimmer ging, um mir eine Zigarette zu holen Das war vielleicht eine Viertelstunde nach dem Weggang meiner Mutter. Später, als ble Herren sich wieder zu uns Damen gesellten, erzählte Doktor Tücher lachend, er habe es fertiggebracht, in knapp einer Stunde Spielzeit über 600 Points zu sammeln, während Herr Kaspar hemmungslos in den Keller geschlittert sei." Karla lächelte noch in der Erinnerung und fügte hinzu: „Wenn Sie den Zeitpunkt kennen, an dem Herr Kaspar gekommen beziehungsweise meine Mutter gegangen ist, und wenn Sie berechnen, daß sich Herr Kaspar ungefähr eine Viertelstunde bei seinen Gästen aufhielt, bevor er ins Rauchzimmer ging, können Sie sich ausrechnen, wie lange er dort gespielt hat. Von da an mar ich mit ihm in einem Zimmer, habe mich auch mit ihm unterhalten und war Zeuge seiner Erregung, als telephonisch die Nachricht von der Explosion kam, der Herr Wand zum Opfer gefallen ist." Kammin überrechnete diese Angabe schnell. 17.45 Uhr war Kaspar zu Hause gewesen. Ungefähr um 18 Uhr hatte er sich zum Skatspiel hingesetzt und dieses um 19 Uhr beendet. Um 19.30 Uhr war der Anruf gekommen, der ihm das Unglück meldete. Wenn Karla Kobelt» Angaben stimmten, war Kaspar wirklich die ganze Zeit über zu Hause gewesen. Er schüttelte leise den Kops und sah sich unvermittelt einem weit schwierigeren Problem gegenübergestellt, als er bisher erwartet hatte. Er erhob sich und ging zur Tür. „Darf ich Sie bitten, gnädige Frau, und Sie, Fräulein Kobelt, morgen vormittag 11 Uhr auf dem Präsidium zu erscheinen ■ ■ ■ • — ' । zu Protokoll zu geben?" konnte ich aus Huflubkeit nicht unterlassen. eine Stunde nach meiner Ankunft bei Kaspars wollte ich gehen, wurde aber gedrängt, noch etwas zu bleiben. Als bann Herr Kaspar anlangte, benutzte ich die Gelegenheit der allgemeinen Be- grußung, um heimlich zu verschwinden Ich war Punkt sechs Uhr zu Hause. Unser Mädchen wun- berte sich, daß ich schon so früh zuruckkam, und nannte diese Zeit, als sie mir den Mantel abnahm. Weil es von der Wohnung der Familie Kaspar bis zu meiner ungefähr fünfzehn Minuten Fahrweg sind, muß ich also etwa um 17.45 Uhr dort weg- gegangen sein, zur gleichen Zeit, da Herr Kaspar o^Kommin verbarg seine Enttäuschung Gerade über das Wesentlichste des Abends wußte Frau Kobelt nichts. Er dankte ihr für die Bekundungen und bat, das junge Mädchen heremzurufen und selbst draußen zu warten, bis er sie rufen wurde. Karla setzte ein unfdhbar hochmütiges Gesicht auf als sie in dem Sessel Platz nahm, den ihre Mutter innegehabt hatte. Ihr Mund wav schmal geworden, und die Augen gingen mit verletzender Nichtachtung über den Kommissar hinweg. Kammin merkte das sofort und witterte vpn vornherein Widerstand. Dergleichen hatte er nie geduldet, weil e9 einmal den Interessen seines Berufes und der strafenden Gerechtigkeit widersprach, und zum zwei, ten weil sein harter Wille sich an Schranken noch m DerTon der ersten Frage wurde darum weit schärfer als die bisherigen Erkundungen m diesem Hause. „Sie haben Ihre Frau Mutter am 11. Ma, 3u der Geburtstagsfeier von Frau Kaspar be- ^C*3a." Die Antwort kam wie aus der Pistole 9e'umemi.Diel Uhr sind SI. hln«ek°mm.n?" Ilm halb fünf ungefähr. Sie beschloß, zwar 3u"aiuroorten. aber alle Feind,ettgketten in Kurze und Wort zu legen. „Wie lange blieben Sie? Bis gegen acht Uhr." ^Welche Gaste waren außer Ihnen da? Tokio, 12. Dezember. (DRV. Funkspruch.) wie dos Kaiserliche Hauptquartier bekanntgibt, find Ein- helfen der japanischen Armee und Marine in engster Zusammenarbeit am Freitag in den frühesten Morgenstunden auch im südlichen Teil von Lu zon, der Hauptinsel der Philippinen, erfolgreich gelandet. Die militärischen Objekte in der Nähe von Manila wurden, wie National Broodcastina Eom- pany nach einer Europapreßmelduna aus Lissabon mitteilt, erneut von der japanischen Luftwaffe bombardiert. Japanische Sturzkampfflugzeuge griffen Manila an und zerstörten eine beträchtliche Anzahl von Häusern. Der Luftalarm dauerte über 8 Stun den. Auf dem 25 Kilometer von Manila entfernten Flugplatz Nichols wurden Volltreffer erzielt. Die Flugzeughallen wurden in Brand geworfen. Der Flottenstützpunkt Cavite in der Nähe von Manila wurde auch schwer mitgenommen. Der Luftan griff dauerte mehrere Stunden. Zahlreiche Handels- schiffe, die sich in den Hafen geflüchtet hatten, mürben versenkt. National Broadcasting gibt bekannt, daß es den Japanern gelungen sei, weitere Truppen bei Apar- ria am Nordostende Luzons zu landen. Zwischen Äigan und Apari sowie in der Nähe von Iiigue- gara seien heftige Kämpfe zwischen japanischen Landungstruppen und amerikanischem Militär im Gange. Die Stellung der Amerikaner werde besonders dadurch erschwert, baß große Bevölke- rungsteile den Japanern indirekte Hilfe leisten. So sei festgestellt worden, daß in einigen Städten und Dörfern den japanischen Flugzeugen, Truppen und Schissen durch Lichtsignale die günstigsten Angriffs- punkte angezeigt worden seien. 38 000 nordamerikanische und philippinische Truppen sind zur Verteidigung der Philippinen bereitgeftcUt. Den Oberbefehl hat General MacArthur. Die Philipp»' nen sind militärisch in drei Wehrbezirke,> in Nord- und Süd-Luzen sowie Mindanao eingeteilt. Wachsende Besorgnis in Singapur. Verstärkungen auö Niederländisch-Indien herangezogen. gegen Engelland", „Deutsche Panzer in Afrika" und „Das Lied vom Feldzug im Osten". 6 Jahre Zuchthaus für eine Heldpostpäckchenräuberin. Im November 1940 wurde die Elfriede Selferh bei der Reichspost in Fritzlar eingestellt, um im. Innendienst wie auch als Zustellerin beschäftigt zic werden. Sie begann bereits nach einer brelmona-» tigen Tätigkeit Päckchen, hie Wehrrnachtangehörigo an ihre Verwandten geschickt hatten, auszuplünderu. Dieses verbrecherische Treiben setzte sie fort, bis fiö Im August ertappt wurde. Als man in ihrer Wohnung eine Haussuchung vornahm, wurde ein regel« rechtes Lager von Gegenständen entdeckt, die sämtlich aus Feldpostpäckchen stammten. Dao Sondergericht verurteilte sie zu sechs Jahren Zuchthaus. Der Gruß aus Belgrad. Die Wellen des Belgrader Senders haben blj einschmeichelnde Volksmelodie: „L 11 i M a r I e e n längst in alle Lande hinausgetragen Ungezohltu Briese laufen Tag um lag beim Belgrader oeithor- ein. Sie kommen von allen Fronten und aus allen Ländern. Es schreiben junge Mädchen und alte! Mütterchen, und es schreiben die Frontsoldaten ebenso herzlich, mltgeriflen, begeistert und dmik« erfüllt wie die brauen Soldatenfrauen In der Hei« mol Es ist etwas Rührendes, Ergreifendes, Er. hebendes, etwas Wunderbares und Wundersame ans diesen Briesen bergn-zulesen: ein starkes, uu^ ichtbares Band, da-' sich non der Front zur Heimat knüpfte. Durchschnittlich kommen täglich 2000 solchen Grüße, manchmal schwillt die Brlesjlut sogar uns 4000 an Das ist wohl das Sttzäiche und Einmalige out Sender Belgrad: Wan kannte bisher die Gruße von! der Heimat zur Front, die alle deutschen oenben übermittelten und die schließlich im sonntäglicheiK Wunschkonzert des Deutschlandst-nders ihre Vollendung und tiefste Sinngebung fanden, ober nun, konnte nicht die Grüße von der Firont (uir Heimat, mell es keinen Sender gab, der an der Front sieht. Belgrads Sender steht an der Front! Er wird van Frontsoldaten geleitet, seine Sprach» Ist die Sprache der Front, sein Wesen von Sol. baten geformte. Wie anders hätte es aifd) [ein können, als daß Soldaten das Lii«d für öolbateix fanden? Die große Anzahl von Briesen und die damit verbundene Bitte um llebermlttlung von Grüßen non der Front und an die Front hat jetzt die Leitung des Senders veranlaßt, her bekannten Sendung des „Jungen Wachtposten" kurz vor dem zweiten Abendnachrichtendienst von 21.50—22 Uh'* eine weitere Sendung hinzuzufügen. Dee Sender Belgrad bringt täglich von 0.00 bis 1.00 Uhv die Sendung „S t u n b e des Jung e u W a dj < - p o ft e n", In der er versucht, den Hörerwünschen In bezug auf die Grußübermittlung gerecht zu mer^ den Demi man bdfontt, wievielt Btwft biltti Belgrader Sender einlaufen, bann wird man begreifen, welch einer umfassenden Organisation es bebai । und w-lche Müh ‘‘H' inbi(•Uuna flfot n muß, um In gedrängtem Rahmen einer Stunde alle diese Wünsche zu erfüllen, ohne bloß die Namen auszusagen, sondern für jeden irgendein persönliches, kaineradsd>aftliches Wort zu haben. Es ist keine Frage, daß auch diese Sendung bald zu den be- liedtesten gezählt werden kann, die wir In deutscher Sprache haben und daß fortan alle Freunde des „Jungen Belgrader Wachtposten" auch In her Zeit zwischen 24 und 1 Uhr um deu Laiitsprecher sitzen- und den Grüßen aus Belgrad lauschen. Front und Heimat aber danken dem toenber Belgrad, der mit fleißiger und liebevoller Hand das Band weiterknüpft, das alle verbindet, ble deutscher Zunge find. Pnt/ Sixl. Es folgte eine eintönige Aufzählung der Kammin bereits bekannten Namen. „Wann haben Sie Herrn Kaspar zuerst ge- sehen?" „Zwischen fünf und sechs Uhr." „Wissen Sie das nicht genauer?" „Nein. Bei Kaffeedeluchen pflege ich nicht ständig auf die Uhr zu fel)en.J Kammin biß sich auf die Lippen. Er wußte'nicht, wie er sich verhalten sollte, und spürte mit einem Male das Gefühl aufkeimender Unsicherheit. Sie wuchs aus dem zarten Parfüm, aus der Nähe, ans d,n Augen und den Worten des jungen Mädchens hervor und begann ihn förmlich zu umnebeln. Mit einem gewaltsamen Inneren Ruck machte er sich davon frei und fragte mit leidenschaftsloser Stimme weiter. „Haben Sie auch keinen Anhaltspunkt dafür? War es nach Beendigung der Kaffeetafel, vor dem Abendbrot ober bei sonst einer Gelegenheit?" Zum erstenmal feit ihrem Eintreten in das Zimmer war die Antwort freundlicher. Karla Kobelt spürte, daß sie gesiegt hatte. Mit einem leichten Neigen des Kopfes antwortete sie zuerst und ergänzte die stumme Mitteilung freundlich. „Meine Mutter benutzte die Ankunft von Herrn Kaspar, um nach House zu fahren. Ich blieb, weil meine Mutter es wünschte." „Danke", murmelte Kaspar. „Das gibt mir genügend Anhaltspunkte. Sie sind bann noch bis gegen acht Uhr geblieben. Waren Sie in der Zett- spanne zwischen dem Aufbruch Ihrer Frau Mutter der mit Herrn Kaspars Ankunft zusammenfiel und dem Ende Ihres Besuches dauernd mit Herrn getroffen. Aerlust eines weiteren englischen Gchlachtsch'ffes? Stockholm, N. Dez. (D'Ji'8.) Die „Timea" schreibt: „Es liegen noch keine Einzelheiten vor, und man weiß hier nur, daß ein neues Schlachtschiff durch Luftangriffe versenkt worden ist." — (Es ist anzunehmen, daß es sich bei dem von der angeführten neuen Schiff« 1 i n g (B e o r g V. „Prince of Wales' durch erfolgreiche Angriffe auf feindliche Kolonnen, Zanzeranfaminlungen, befestigte Stellungen und rückwärtige Verbindungen. 3n )lordafrika fanden gestern keine größeren Kampfhandlungen statt. Deutsche Kampsslugzeuge zersprengten Panzer- und krastsahrzengansaminlun- gen. Vor der nordasrikanischen Küste wurden ein britischer Kreuzer und ein Zerstörer durch deutsche und italienische Flugzeuge angegriffen und schwer beschädigt. Hauptmann Münchenberg errang seinen t>0. custsieg. Meine politische Ttochrtchten. Wie der italienische Wehrmachtln-richt meldet, dauerte der feindliche Druck an der Sollum-Front an. Im Süden und Südwesten von Tobruk kam es zu örtlichen Kämpfen, in deren Verlauf die Division „Trento" 25 feindliche Panzerwagen und viele andere Kraftfahrzeuge zerstörte. Deuisch-italienische Sturzkampfbomberverbände griffen die Hasenan lagen von Tobruk sowie Ansammlungen feindlicher Truppen und Kampfmittel im Gebiet von To- bruf an. In Lissabon hat der noi-damerikonische Konsul die Staatsbürger der Vereinigten Staaten In Por. nigal aufgefordert, so schnell wie möglich in Ihre Heimat zurückzukehren. Ein im Hasen Lissabon liegender nordamerikanischer Dampfer soll diese USA.« Staatsbürger an Bord nehmen. Das nordamerikanlfche Krieasdeportement gab bekannt, daß das Transpazifik-Kabel nach Hongkong von den Japanern durchschnitten worden ist. Es handelt sich um das einzige Kabel, das die Vereinigten Staaten mit Hongkong verbindet. In Buenos Aires nahin das Stadtparlament den ?inii m, im. nwmich die öffentlichen Gebäude sowie das Elektrizitätswerk, die Telephon-, Verkehrs- und Postzentralen Luftschutzanlagen erhalten sollen. Der britische Botschafter in der Türkei, Sir Hugh Montgomery K n u d t ch b u l l - Hugessen, hat Mittwochnacht mt dem Taurus-Expreß die ttirki'sche Hauptstadt in Richtung Syrien verlassen, lieber Zweck und Ziel seiner Reise roHöben feine Einzel- Helten mitgeteilt. König Michael von Rumänien und die Königinmutter, die vor kurzem in Florenz eingetroffen waren, haben Rom besucht. Au« aller Wett. Norbert Schultze. Im Rohmen der sonntäglichen Sendereihe, in der der Großdeutsche Rundfunk seine Hörer jeweils zu einem Besuch bei Unterhaltungomusik-Kompcmisten einlädt, wird dos Mikrophon am 14.12.41 ouch Norbert Schultze, dem Komponisten des Lle- des „Litt Marleen" einen Besuch abltatten. Soeben ist ein neues Lied dieses Komponisten erschienen: „Lieber Hein, auf das Wiedersehen kommt'- an!" Nachdem Norbert Schultze seine Studien an der Hochschule für Musik in Köln beendet und praktische Erfahrungen als Korrepetitor am Kölner Opernhaus, als Opernkapellmeister in Heidelberg und Darmstadt, als Hauskomponist der „Vier Nachrichter" und als Aufnahmeleiter der Telefunken- Platten gesammelt hatte, erhielt er 1033 den Auftrag vom Reichssender Frankfurt, den „Struwelpeter" zu vertonen. Aus dieser Anregung wurde das Tanzsplel „Struwelpeter" in Orchesterfassung, dessen Uraufführung Weihnachten 1937 in Ham- bürg stattfand. Weihnachten 1936 war seine Oper „Schwarzer Peter" von der Staatsoper Hamburg urauf geführt worden. Ein weiteres Tanzspiel „Maria im Walde" wurde mit den Wiener Sänger- fnaben Weihnachten 1940 an der Wiener Staats- oper aufgeführt. Seit 1938 arbeitet Norbert Schultze auch für den Tonfilm. Die bisher wichtigste Arbeit auf diesem Gebiet ist die Musik zu „Feuertaufe". Die Filmmusik enthält auch das Kampflied gegen England „Bomben auf England". Im Austraa des Rundfunks entstanden auch die Lieder „Wir fliegen Schwelnemarkt in Nidda. gestorben. ourt, hat sich für Hessen erlasse- Fachwelt verdankt ^Vunden 9 behalten. 1 elastisch TH7 tln«er geliebter, ältester Sohn, Bruder, Enkel und Neffe sucht 6O62D Photo — Kreuzplatz 9 09441 ADOX MU HaniOpiast ob IM iMserrörltiertelJ* • USCHASGmbH., BERLIN 0112 1 z.Zt. beschränkt nur lieferbar doch nach dem Kriege immer da Putzfrau für 1-2 Stunden tätlich norm. ge- Veranstaltungsring der Hitlerjugend Sonntag, den 14. Dezember 1941 THEATER der Universitätsstadt Gießen | Kaufgesuche | Gut erhaltener Gasherv unö verdunkelungszetl 12.12. von 17.06 bis 9.22 Uhr. — und wo* wichtig l»ti die Eier können jederzeit unbedenklich entnommen und xugeiegt werden'^ Glasklar muß die Garantol-Lösung - nach Niederschlag der unlöslichen Teile - immer seinl Ist doch einmal ein El geplatzt und damit die Lösung trüb geworden, müssen alle einwandfreien Eier in eine frische Garantollösung umgelegt werden. die für sich selbst spricht Beteilige dich an der Spende von Grammophonapparaten und Schallplatten! Du vermittelst damit vielen Soldaten an der Front ein Stück Heimat. Dein Beitrag zur Spende ist kaum ein schweres Opfer, gemessen an dem, was unsere Soldaten entbehren. Utaucste/L den Tag durcheilen muß, ärgert sich besonders beim Rasieren über unnötige Zeitverluste. Rasuline befreit Sie schnell, schmerzlos und hautschonend von dem täglichen Bartwuchs. In allen Fachgeschäften. Preis 50 Pf., beschr. lieferb. Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der Brühl'schen Druckerei Weih emaillierter Herd füi Noble- und Gasfeuerung preiswert abzu' geben 6000D Näheres bei Pfaff,Aulweg39 Statt Karten 1 Für die wohltuende Teilnahme beim Heimgang unserer lieben Mutter Frau Lina Mylius danken wir herzlichst. Lotty Wagner, geb. Mylius Hetty Keller, geb. Mylius nebst Angehörigen. Gießen, den 12. Dezember 1041. gesucht. Schr. Ang. unt. 04179 a. d. G. A. ' - ■ Carl Ludwig Jebens Leutnant in einem Fink-Regiment Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Kl. hat sein junges Leben für Deutschland gegeben. Er wurde am 23. November schwer verwundet und starb am 26. November in einem Feldlazarett im Osten im Alter von 10 Jahren. Carl Ludwig Jebens, Oberstleutnant Luise Jebens, geb. Strack Carl Claus Jebens Math.Strack, geb.Wlessell Carl Christopher Jebens Schwester Emma Strack Carl Strack, Pfarrer I. R. Maria Strack. z.Z. Enger« a.Rh., Berlin Heiligensee, Andornsteig 3, Gießen, Kaiserallee 0. _____ _________________________________04146 mitHANSAPLASU Dieser „bewegungs* r-\fOgige,/Schnellverband paßt sich allen Bewegungen an, ohne zu behindern oder zu verrutschen. er gibt den besten Erlebnisbericht? Ein Preisausschreiben der Deutschen Arbeitsfront. Freitag, 12. Dezember 18.80—22 Uhr sossD 15. Freitagmiete u. Halbmiete A Monika Operette von Hermecke/Dostal. Preise von 0.00 bis 8.00 RM. w Am 18. November starb im Osten im Kampf für Führer, Volk und Vaterland ■jjf'1' nach schwerer Verwundung mein lieber 2 * Mann, der treusorgende Vater seines Kindes, unser Sohn, Bruder, Schwiegersohn und Schwager Helmut Siebeck Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment Inhaber des E. K. II Im Alter von nahezu 28 Jahren. Ida Siebeck, geb. Muth Gisela Siebeck Ernst Siebeck, Pfarrer, u.Frau Phil. Muth 3., Landw., u.Frau und Familien. Heuchelheim bei Gießen und Echzell. boasD Nach einem arbeitsreichen Leben ist heute unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester. Schwägerin, GoteundTante Katharine Launspach geb. Becker im 78. Lebensjahre heimgegangen. In tiefer Trauer: Familie Ludwig Launspach 3. nebst allen Angehörigen. Reiskirchen, den 10. Dezember 1041. Die Beerdigung findet Samstag, 18. Dezember, nachmittags 2 Uhr statt. 5067 O Aus der Stadt Gießen. Höflichkeit über alles. Jedermann weiß, daß es unzweifelhafte ZusaW- menhänge zwischen Stimmung und Wetter gibt. Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel sind die besten Voraussetzungen einer glücklichen Stirn- mung und damit sozusagen von selbst vorhandener Verträglichkeit. Regen oder Kälte, Nebel oder Frost daaegen sind nicht gerade geeignet, in fröhliche Stimmung zu versetzen. Don der schlechten Stimmung bis zur Unlust und schließlich bis zur Unverträglichkeit ist es aber nicht weit. Diese Zusammenhänge haben natürlich gerade in der jetzigen Zeit eine Veoeutung, da wir die Unbilden des Wetters über uns ergehen lassen müssen, außerdem der Krieg uns einige nicht immer angenehme Dinge zu tragen aufgibt. Es ist sicherlich des Bann-Orchesters in der Neuen Aula der Ludwigs- Universität Eltern u. Gäste sind herzl.cingeladen Karten-Vorverkauf: Musikhaus Challicr, Musikhaus Busch und bei den Einheiten der Hitler - Jugend und des BDM. u. an d. Abendkasse. Eintritt 40 Pfennig. Beginn 16.30 Uhr. Donnerstag, den 18. Dezember 1041 3. Veranstaltung Monika von Dostal. Beginn: 18 Uhr. Kartenausgabe erfolgt ab Samstag, den 18. Dezember 1941.______soosD nicht schön, wenn man auf den Kartenstellen etwas warten muß, wenn die Bedienung in den Speiselokalen nicht mehr so prompt erfolgt, oder wenn in den Lebensmittelläden durch die Kartenabschnitte zwangsläufige Verzögerungen erfolgen. Das ist olles nicht gerade angenehm, aber wie wenig ist es doch im Vergleich zu dem, was unsere Soldaten draußen für die Heimat tragen und leisten! Darum wollen wir nicht unverträglich sein, sondern Disziplin halten und bei ollen Unpäßlichkeiten immer an das Opfer derer denken, die ohne zu zögern selbst das Höchste, das Leben, für uns und den Frieden der Heimat einsetzen. Vor allem wollen wir gerade in diesen Wochen nicht vergessen, höfliche Menschen zu sein. Die Hausfrau freut sich, wenn sie höflich bedient wird, und der Kaufmann freut sich, wenn einsichtige Hausfrauen darüber nachdenken, unter welchen Schwie- riakeiten er sein Geschäft weiterführen muß. Dabei sollt« man Höflichkeit nicht immer nur von anderen verlangen! „Was du nicht wünschst, daß man dir tu, das füg' auch keinem andern zu!", so sagt ein altes Sprichwort, und so soll man sich vor allem der Tugend selbst befleißigen, die man von anderen ohne weiteres verlangt. Seid höflich und freundlich zueinander, dann werden die kleinen Dinge des Alltags so unwichtig, weil ihr euch nicht unterkriegen laßt. Kameradschaft halten untereinander — auch das gehört zum Kriegsdienst der Heimat! Sornotiien. Theater der Universitätsstadt Gießen. Das Dramaturgische Büro teilt mit: In der Erstaufführung des Lustspiels „Das Mädchen Till" am Samstag, 13. Dezember, werden die Gießener Theaterbesucher zum erstenmal Gelegenheit haben, die beiden neu verpfichteten Bühnenmitglieder Siegfried Siegert und Walter Lendrich auf der Bühne zu sehen. Siegfried Siegert kommt vom Grenzlandtheater Trier, Walter Lendrich vom Deutschen Volkstheater Erfurt. Die anderen Rollen sind besetzt mit Käte Jaenicke, Kurt Bosny, Leopold Täglich und stündlich werden Tausende unserer Volksgenossen irgendwie von den zahlreichen Maßnahmen der Deutschen Arbeitsfront betroffen. Der eine erweitert sein Wissen durch die Berufser- ziehungsmatznahmen; der andere fahrt mit „Kraft durch Freude" in den Urlaub; der dritte findet Rat durch die Rechtsberatung, Steuerberatung oder Erfinderberatung. Die Arbeitsplätze werden unter ständiger Beratung der Deutschen Arbeitsfront schöner und zweckmäßiger gestaltet. KdF.-Veranstal- tungen, Vorträge des Deutschen Dolksbildungswer- kes, Wanderungen werden zum Erlebnis. Die DAF. betreut die Jugendlichen und die Frauen in den Betrieben. Sport bietet Freude und Erholung in der Freizeit. Besondere Erfolge der Betriebsgemeinschaften finden ihre Anerkennung durch die Auszeichnung im Leistungskampf. Tüchtigen Menschen wird durch die Begabtenförderung der Deutschen Arbeitsfront der Weg zu höherer Leistung geebnet. r _ ,, Diese Fülle der Arbeit bedeutet eine große Zahl bedeutsamer Erlebnisse für die einzelnen Volks- genossen. Diese Erlebnisse sollen den anderen Arbeitskameraden unseres Gaugebietes zugänglich gemacht werden. Der Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront hat daher ein Preisausschreiben für alle Arbeitskameraden im Rhein-Main- Gebiet bekanntaeaeben. In ihm fordert er auf, in einem kurzen Äustatz ein interessantes Erlebnis zu schildern, das in Verbindung mit der Arbeit der Deutschen Arbeitsfront steht. Als Preis fetzt der Gauobmann einen Betrag von 1500 RM. aus, der an die Einsender der besten Arbeiten nach freiem Ermessen der Deutschen Arbeitsfront auf Grund sachlicher Wertung der einzelnen Leistungen ver- teilt wird. An dem Preisausschreiben kann sich jeder Arbeitskamerad und jede Arbeitskameradin im Rhein» Main-Gebiet beteiligen. Ausgeschlossen sind nur berufsmäßige Schriftsteller und Schriftleiter. Als letzter Einsendungstermin ist der 15. Februar festgelegt. Alle Arbeiten sind an die Pressestelle der Gauwaltung der DAF., Frankfurt a. M., Bürgerstraße 69/77, einzusenden. Jede Einsendung muß Dor- und Zunamen und genaue Anschrift des Einsenders, dem Betrieb, in dem er beschäftigt ist, und den Vermerk „Betrifft Preisausschreiben" tragen. Ein Feindjäger naht - und wird niemals heimkehren! Diese und andere Szenenfolgen finden Sie in den schönen Wehrmachtsfilmen. Diese Schmalfilme sind in 8 und 16 mm Breite reichlich am Lager und eignen sich vorzüglich als Weihnachtsgeschenk. Heimkino belehrt, 6O6,'a erhebt, unterhält! Landkreis Gießen. 8 Lang-Göns, 12. Dez. Am heutigen 12. Dezember kann unser Mitbürger Johann Georg I ä • ger, Amthausstraße, in guter geistiger und kör- perlicher Frische seinen 81. Geburtstag be- gehen. Dem alten Herrn gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche. Hard, der Ehefrau des im Felde stehenden Obergefreiten Wilhelm Weller, Haus Nr. 173a wohnhaft, für ihr viertes neugeborenes Kind Rosel Weller eine Ehrengabe von 50,— R M. in Gestalt eines Spargeschenkgutfcheins. Mit den Glückwünschen des Reichskriegerführers überbrachte Kameradschaftsführer W e be r, der von dem Kassenwart Karl Lotz und dem Propagandawart Albert - Walter begleitet war, auch die herzlichen Wünsche des Kreiskriegerführers, Kreisleiter Haus, und der Kriegerkameradschaft Dutenhofen für das Neugeborene. Der Vater des Kindes, Kamerad Wilhelm Weller, steht seit Beginn des Krieges unter den Waffen. DomFubbalt Universität Gießen — Polytechnikum Friedberg. Arn morgigen Samstagnachmittag spielt auf dem Universitäts-Sportplatz die Gießener Universitäts- Fußballmannschaft gegen das Polytechnikum Friedberg. Das Spiel führt zwei Mannschaften zusammen, die noch nie gegeneinander gekämpft haben. Die Universitäts-Mannschaft stützt sich in der Hauptsache auf die Spieler, die im Sommer gegen die Stadtmannschaft spielten. Das Spiel wird von dem Kreisfachwart Neuweiler (Gießen 1900) geleitet. Heuchelheim 1. 3gb. — (ich 1. 3gb. 4:1 (0:1). Die 1. Jugendmannschaft des Tv. Heuchelheim empfing am Sonntag die gleiche Mannschaft des VfR.Lich zum Rückspiel. Heuchelheim konnte als verdienter Sieger den Platz verlassen. Gut erhaltene weiße filiflje 2 Schränke, Tisch 2 Stühle zu verkaufen 04103 Hielscher, Aulweg 28 1kompl.46teil.Kaffee- Service, echt Rosenthal-Porzellan,ferner Kristall-Gegenstände Teller,Schliss.,Gläser Töpfe, Küchengeräte usw.zuverk. Wetzlar. Wog16 II, Sams. 14-19, Sonntag bis 12 Uhr. LPD. Darmstadt, 10. Dez. Im 61. Lebensjahr ist Oberstudienrat Professor Dr. Ludwig Spil- g e r, ein bedeutender Botaniker, g e st 0 r b e n. Professor Spilger, Oberhesse von Geburt, hat sich durch zahlreiche Werke über die Flora und Vege- tation des Vogelsberges, über Senckenberg als Botaniker und nicht zuletzt über den biologischen Schulunterricht verdient gemacht. Er war ein großer Förderer des Naturschutzgedankens und wirkte maßgeblich an dem im Jahre 1932 für Hessen erlassenen Naturschutzgesetz mit. Die Fachwelt verdankt ihm die Veröffentlichung zahlreicher Botamker- briefe und von Manuskripten berühmter Botaniker, wie von Dillenius (1720) und Huth (1740). Pro- fessor Dr. Spilger war lange Jahre Lehrer für Naturwissenschaft an dem einstigen Lehrerseminar und der Aufbauschule in Bensheim. Prof. Dr. S p i l g e r ist durch seine Mitarbeit an unserer „Heimat im Bild" den Lesern des „Gießener Anzeigers" besonders bekannt geworden. Wir werden den geschätzten Mitarbeiter in guter Erinnerung (D Nidda, 10. Dezember. Aus dem heutigen Schweinemarkt waren 54 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 20 bis 23 RM., 6 bis 8 Wochen alte 24 bis 28 RM., 8 Wochen alte und ältere Tiere 30 bis 33 RM. das Stück. Bei flottem Geschäft wurde der Auftrieb fast völlig verkauft. Kreis Dotzlar L Dutenhofen, 11. Dez. Aus der Käme- radenspende des NS.-Reichskrieger- b u n d e s überbrachte Kameradschaftsführer W e • der von der Kriegerkameradschaft Dutenhofen im Auftrage des Reichskriegerführers, General der Infanterie ---Obergruppenführer Rein- Kinderfreuden zum Weihnachtsfest bereitet ein 8—16• mm - Schmalfilm für das Heimkino In großer Auswahl vorh. in der —» Drogerie “"d V fIS'Orfiemann, Fischer, August Wilhelm Funke, Eberhard Kratz, Karl Dolck. Die für Sonntag, 14. Dezember, angesetzte Tanz- Morgenfeier der Kammertanzgruppe Des Theaters der Universitätsstadt Gießen muß wegen Erkrankung des Ballettmeisters Andreas Volpert aus- fallen. Sie wird an einem der nächsten Sonntage nachgeholt, der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. ä „ Die heutige Aufführung der Operette „Monika erhält durch die Anwesenheit des Autors des Tert- buches, Hermann H e r m e d e, der auch das Libretto zu der hier ebenfalls erfolgreich zur Aufführung gekommenen „Liebe in der Lerchengasse" geschrieben hat, ihre besondere Note. Es wird sicherlich viele Theaterfreunde geben, die diese Gelegenheit gern wahrnehmen wollen, um einen der zur Zeit erfolgreichsten deutschen Operettenlibrettisten kennenzulernen. Oie Offizierslaufbahn in der Kriegsmarine. Wer 1942 als Offiziersanwärter in die Kriegsmarine eintreten will, muh feine Bewerbung baldmöglichst bei der Inspektion des Bildungswesens der Marine in Kiel einreichen. Auskünfte über bie nötigen Bewerbungsunterlagen erteilen alle Wehrersatz-Dienststellen. Es werden Anwärter für die Seeoffiziers-, In- genieuroffiziers-, Sanitätsoffiziers-, Waffenoffiziers- Berwaltungsoffiziers-Laufbahn eingestellt. Voraussetzung ist der Besitz oder die vorzeitige Zuerkennung der Reife einer höheren Lehranstalt. Schüler der Klasse 7 werden nach einer Vereinbarung mit dem Reichserziehunasministerium bis zur etwa im Sommer 1942 stattfindenden Einstellung die Mög- kett zur Erfüllung dieser Bedingung erhalten, wenn sie durch gute Führung und ihre Schulleistungen in den nächsten Monaten rechtzeitig die Eignung zur Versetzung nach Klasse 8 erwerben. Der Beruf des Marineoffiziers führt frühzeitig zu Selbständigkeit und Verantwortung. Er fetzt die entsprechende Veranlaguna des Charakters voraus und volle Einsatzbereitschaft für den Gedanken deut- scher Seegeltung. *♦ Das Eiserne Kreuz U. Klasse und das Jnfanterie-Sturmabzeichen erhielt der Unteroffizier Gustav Alexander aus Gießen, Glaub- rechtstraße 9, der im Osten kämpft. Ebenfalls das Eiserne Kreuz II. Klasse wurde dem Sanitätsgefreiten Erwin Vie hl aus Gießen, Schottstraße 38, verliehen, der auch an der Ostfront steht. Professor Or. Spilger t- Fran 4?. Bronn» Bahnhosstr. 58 | Verkäufe | Schönes schwarzbuntes Rind hochtrachtig, zu verkaufen onsa (Großen • Linden Frankfurt Str.91 Spiel* Eisenbahn, auch einfache, und ttiuderdreirad z. kaufen gesucht. MrrtVf, Mllblstraße 28 I Fernspr. 2477 Für 4-6iährigeS Mädchen gebr. Spielsachen z. kaufen gesucht. Scha. Sliu-u unt. 04198 a.d.G.A. | Verschiedenes) Goldenen Ohrring verloren. mi»i Abzug, geg. Bel. Uollbalw.Str.4Vll Oer Junge der im Sommer im Garten der Pension Kübel, Bahnhofstr. 47, Stachelbeeren pflückte und beauftragt wurde, einen Stuhl zum Flechten cineb neuenSibeSfort- zutragen, soll sich melden in der Pension Kübel. Ätt-Gold und Donblö auch Silbergeld tauft ständig Erich Aeyer Juwelier 04139 Bahnhofstraße 1 Telefon 4041 Genehm. Beschl. Wr.A 404113t Sy»z. Umarbeiten v. ad. Tranringen Pelzkragen 11. 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