Donnerstag, 12. Juni MI Gießener Anzeiger \< ry^hener Familienblätter % i! Hcmat unBild-DieScholle islawien und Griechenland niedergeworfen, e gelandeten britischen Truppen vernichtend schlagen, ihrer schweren Waffen und Aus- iffung beraubt und unter starker Einbuße an »len, Verwundetei iechifchen Festland e Hauptaufgabe i Verwundeten und Gefangenen vom vertrieben. mFay —s Handelskrieg I When Gewässer. bis in die entferntesten über r insgesamt wurden in deu ersten vier Monaten 15 Jahres 1941 VRT. VRT. im ganzen mithin 1 471 000 I«rch die Kriegsmarine versenkt. mtags einzelnen General Antonescu in München ragen flute eH1 die ’tt und jid m! 1941 eic >««$ ishalt Zlich Kn w-7 irno Angriff auf die britischen Tanklager und Hafenanlagen von Haifa. jln vor der englischen Ostküste und im Kana! Miche Handelsschiffe, Hilfskreuzer trugen feuer und zahlreiche kleinere Brände beobachtet werden. Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichsgebiet fanden weder bei Tage noch bei Rächt stakt. An der Durchführung der Operationen auf Kreta hakten der Kommandeur einer Gebirgsdivision, Generalmajor Ringel sowie als Kommandeure von Gebirgsjägerregimentern die Obersten Uh, I a i s und Krakau und der Kommandant eines Gebirgsartillerie-Regiments Oberstleutnant D i t t - mann mit den ihnen unterstellten Truppen entscheidenden Anteil. Heldentod des Admirals Lütjerrs. Berlin, 11. Juni. (DRV.) Der Flottenchef, Admiral Lütjens, hat beim Untergang des Schlachtschiffes „D i s m a r ündlui4 cdung; Esisi tu bei ! W psiehll etoie^ wird. S sprechanirblun 2251 Druck und Verlag: vrühlscheUniversitStrdruckereiLLange em J xeter 1 tajrvl Ten. j, sstra-, not- luchllk.-) der wart' ligt m ■■ mH, den. Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis Z'/rUhr des Vormittags Ameigen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvt ie mm bet 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvi. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffell Abschlüße Mengemtaffel 3 Platzvorschrift lvorherrge Vereinbarung) 25°/o mehr tznzu kommen die beträchtlichen, im lvj nicht feststellbaren Verluste, die der Feind luro Mineneinsatz in nahen und fernen Ge- erlitt. Ferner konnte eine größere Zahl |ie: t do 11 e r Prisen von Seestreitkräften in enche Stützpunkte eingebracht werden. |[ 71 feindliche Flügzeuge wurden von der bitzsmarine abgeschossen, davon 52 durch MneartiUerie an Land und 19 durch Bordwaffen e Hauptaufgabe der Kriegsmarine, die ung der feindlichen Lebenslinien durch den lskrieg, wurde in pausenlosem Einsatz von r- und Ueb erwasserstreitkrästen geführt. ag- OSS®'1 t e r I i n, 11. Juni. (DNB.) Das Oberkommando EWehrmacht gibt bekannt: i den ersten Monaten des Kriegsjahres 1941 die deutsche Wehrmacht unter der Führung 5 Obersten Befehlshabers im Kampf gegen -hgland auf der Erde, zur See und in der i neue große Siege errungen. Sie reihen j würdig den weltgeschichtlichen Erfolgen des ps 1940 an. Kriegsmarine und Luftwaffe haben der bri- Icheu Wehrmacht, Handelsschiffahrt und Iriegswirtschaft weiter schwerste Schläge oer- sktzt. In Rordaftika wurden die in Monaten Bit größter Ueberlegenheit an Zahl und Waf- |tn erreichten britischen Vorteile durch einen Khnen Gegenangriff deutscher und italienischer Irrbände in kürzester Frist zunichte gemacht, «f dem Balkan in dreiwöchigem Feldzug 3u- München, 1L Juni. (DNB.) Auf Einladung der Reichsregierung traf Mittwoch nachmittag um 16.30 Uhr auf dem Flugplatz der rumänische Staats- führer General Antonescu zu einem kurzen Besuch in München ein. Nach dem Empfang auf dem Flugplatz Riem durch Reichsaußenminister von Ribbentrop und weitere Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht nahm General Antonescu im Prinz-Karl-Palais Wohnung, das nun schon bei wiederholten Staatsbesuchen hohen Gästen des Reiches als Wohnung gedient hat. Auf dem Wege dorthin wurde General Antonescu von der Bevölkerung herzlich begrüßt. Kurze Zeit später begab sich General Antonescu ins Hotel „Vier Jahreszeiten", wo eine längere herzliche Unterredung mit dem Reichsminister des Auswärtt- gen stattfand. Abends gab der Reichsminister des sternh.! 25539 j [ durch Unkerfeeboole 978 000 BRT. | durch Ueberwasserstreikkräfke 493 000 BRT. Oie Erfolge der deutschen Waffen in den ersten Monaten des Kriegsjahres 4944 Ein zusammenfassender Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht. Bezugspreis: Mmatlich.......RM1.80 Mellgebühr... ,, -.25 i bei "Nichterscheinen n einzelnen Nummern hiiolge höherer Gewalt Oie Sprache des Sieges. Die Rode Benito Mussolinis vor der Faschi* sttschen Kammer am Jahrestag des Eintritts Italiens in den Krieg war ein Reche ns cha stsb er i cht von historischer Bedeutung. Auf dem Höhepunkt der Siege der Achsenmächte im Mittelmeer und seinen Randländern gab der Duce dem italienischen Volk in aller Offenheit einen Blick in die Zeit großer Kämpfe und Erfolge, die nun 12 Monate erfüllt haben. Mussolini hat dabei auch die Rückschläge nicht verschwiegen, die Italien mit großer Seelenstärke überwunden hat. Es war ungemein töricht von Churchill, daß er sich am gleichen Tage int Unterhause zu der Behauptung verstteg, die Führer der Achsenmächte würden es vermeiden, ihren Völkern schwierige Lagen des Krieges zu erklären. Mussolini hat Churchill Lügen gestraft und dieser selbst h'yt nichts anderes gewußt, als die eigenen Niederlagen zu verschleiern, um das englische Volk auch weiterhin zu'' täuschen. Mit besonderem Stolze hat der Duce die Leitungen der italienischen Truppen in Ostafrika gefeiert, um daran die Ueberzeugung zu knüpfen, daß Italien diese Landschaften, die mit dem Blut seiner Söhne getränft sind, zurückerobern werde. Nach den Siegen der Achsenmächte in Nordafrika, auf dem Balkan und auf Kreta sei der Kampf um das Mittelmeer in sein entscheidendes Stadium getreten. Das Kennzeichen dieses großen Ringens aber, so hat Mussolini immer wieder betont, ist die Kameradschaft zwischen Deutschland und Italien, die gemeinsame Arbeit der Achsenmächte in Krieg und Frieden. Der Dreimächtepakt ist der stärkste politische Faktor der Gegenwart, ob das Herrn Roose» oett gefallen mag oder nicht. Aus der Rede des italienischen Regierungschefs können die Vereinigten Staaten ersehen, daß Deutschland und Italien um so fester zusammenstehen, je mehr Roosevelt versuchen will, sich in europäische Probleme einzumischen. So wird die Politik des Präsidenten der USA ein Teil jener Kraft, die einmal zur europäischen Einigung führen muß, ein Teil jener Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft. M* A 42/4 Knabe" 1 beritt, "j ci Seestreitkräften. Hierbei zeichneten sich beson- die Vorpostenboote aus, die im Zusammen- v'ttn mit Minensuchbooten die heimischen und ii aon Deutschland besetzten Küsten schützten. Gegenüber diesen Erfolgen waren die Verluste Kriegsmarine in diesem Zeitabschnitt Hrordentlich gering. Sie betrugen 1 Torpedoboot 3 Unterseeboote und 3 kleinere Kriegsfahrzeuge. Acht weniger erfolgreich war der Luftkrieg Mi die britische Kriegsmarine und Handelsschiff- ttl. In Tag- und Nachtangriffen wurden um Kschritannien und hn Atlantik l englische Kriegsschiffe versenkt, weitere 24, Gunter 8 Zerstörer, beschädigt. unermüdlichem Einsatz gegen Geleitzuge und !bln fahrende bewaffnete Handelsschiffe verfilmten Fernkampfflugzeuge, Kampf- und Sturz- Q' Flieger im gleichen Seegebiet 17 0 Schiffe nit nahezu 7 64 000 BRT. Auswärtigen von Ribbentrop im Hotel „Vier Iah» renszeiten" einen Empfang, an dem neben der Begleitung des rumänischen Staatsführers u. a. der rumänische Gesandte in Berlin, Bosay, Reichsstatthalter General Ritter von Epp, Reichspressechef Dr. Diettich, der Stabschef der SA. Lutze Die Reichsleiter Amann und Fiehler, Generaloberst von Schobert, Ministerpräsident Siebert, Gauleiter Wagner, General Wachenfeld, ^-Obergruppenführer Freiherr von Eberstein, SA.-Obergruppenführer Jüttner, der deutsche Gesandte in Bukarest, von Killinger, Botschafter Ritter, der Leiter des Ministerbüros, Gesandter Dr. Schmidt, der Dirigent der Polittschen Abteilung, Gesandter von Rintelen, Gesandter Hewel und der Leiter der Presseabteilung, Gesandter Dr. Schmidt, teilnahmen. ; .N Ml zuerobern und damit die früheren britischen Erfolgs wieder zunichte zu machen. Zum Gelingen dieser Operationen trugen die deutsche und italienische Luftwaffe und die italienische Kriegsmarine in hohem Maße bei. In Libyen eingesetzte Verbände der deuffchen Luftwaffe unter Generalmajor Fröhlich, und mit ihnen wetteifernd italienische Luftstreitkräfte, unterstützten die Heeresttuppen durch weiräumige Ausklärung und wirksames Eingreifen in den Erd- kämpf. Sie trafen den feindlichen Nachschub empfindlich durch kühne ßuftangriffe auf Kolonnen, Schiffe und Häsen sowie durch Verminung des Suezkanals. Hierbei wurden bis Ende April bei geringen eigenen Verlusten 72 feindliche Flugzeugs abgeschossen. Die schwierige Ausgabe der Seetransporte von Italien nach Nordaftika wurde schnell und erfolgreich bewältigt. Den Geleitschutz übernahmen italienische Seestreitkräfte. Dank ihrem aufopferungsvollen Einsatz und der bei jedem Wetter geflogenen deutschen und italienischen Luftsicherung hielten sich die Ausfälle bei der Uebersührung der Transportstaffeln in ganz geringen Grenzen. Der zweite Teil des Berichtes des Oberkommandos der Wehrmacht über den Feldzug auf dem Balkan wird morgen bekanntgegeben. Auch an dieser Stelle muh der historischen Wahrheit wegen erneut festgestellt werden, dah es Eygland war, das -mit den Rachtangriffen auf deutsche Städte und dadurch mit dem meist ungezietten Bombenwurf auf Wohnviertel trotz aller Warnungen begonnen hatte. Dennoch versuchte die deutsche Luftwaffe so lange als möglich den Vergeltungsangriff auf die englische Zivilbevölkerung zu vermeiden, bis sie aber endlich durch den sich steigernden skrupellosen Bombenabwurf britischer Flugzeuge gezwungen wurde, nunmehr auch selbst ähnlich vorzugehen. Dies wurde in den Berichten des Oberkommandos der Wehrmacht jedesmal ausdrücklich bekanntgegeben. Während aber, von diesen Vergeltungsschlägen abge- ehen, die deutsche Luftwaffe bemüht ist, auch heute noch nach Möglichkeit jeden unnötigen Angriff auf die englische Zivilbevölkerung zu vermeiden, zeigt die Wirkung der britischen Luftangriffe genau das gegenteilige Bild. Infolgedessen war auch der an- gerichtete militärische und wehrwirtschaftliche Schaden sehr gering. Gleichzeitig aber ftieg die Prozentzahl der Sprengbomben, welche die britische Luftwaffe auf Wohnhäuser deutscher Städte, darunter auf Krankenhäuser, Lazarette, Kirchen und Friedhöfe warf. Damit war bewiesen, daß Großbritannien glaubt, planmäßig den Terrorkrieg gegen die deutsche Zivilbevölkerung führen zu können. Die Berechtigung der deutschen Vergeltungsschläge wird damit nur bestätigt. Deutsche Jagd- und Flakverbände wehrten die Angriffe des Gegners auf das Reichsgebiet und die besetzten Gebiete mit steigenden Erfolgen ab. Im übrigen verminderte die vorbildliche Haltung der Zivilbevölkerung und aller Organisationen des Luftschutzes, dah der Heimat größerer Schaden an Gut und Blut zugefügt wurde. Durch deutsche Fliegerabwehrartillerie wurden bis Ende April 97 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Die Zahl der in Luftkämpfen über Großbritannien und dem Festland abgeschossenen englischen Flugzeugen beläuft sich -auf 271. Weitere 73. britische Flugzeuge wurden am Boden zerstört. Mithin verlor die britische Luftwaffe allein auf diesem Kriegsschauplatz während der ersten vier Monate des Jahres 441 Flugzeuge. Demgegenüber tagen die Verluste der deutschen Luftwaffe noch wssenllich unter 50 v.H. Der deutschen See- und Luftkriegführung gegen England kam es in der Berichtszeit besonders zugute, daß durch Italien im Mittelmeerraum dauernd starke britische See- und Luftstreit- kräfte gebunden wurden. Diese bedrohten anderseits in zunehmendem Maße die italienischen Seeverbindungen nach Libyen und erschwerten damit den Abwshrkampf der dort stehenden italienischen Heeresverbände gegen zahlenmäßig und technisch weit überlegene, aus allen Teilen des Empire herangeholte britische Kräfte. Um die Lage im Mittelmeer zu erleichtern, wurde Anfang Januar zunächst ein deutsches Ftlie - gerkorps unter General der Flieger Geisler in Unteritalien eingesetzt. Im Zusammenwirken mit italienischen Fliegerverbänden hielt es in Tag- unb Nachtangriffen den englischen Stützpunkt Malta nieder, fügte den britischen Seestreitkräften schwerste Verluste zu, versenkte eine beträchtliche Zahl feindlicher Schiffe und bekämpfte mit großem Erfolg die britischen Flughäfen in A e g y p- t e n und in der Cyrenaika. Wenig später entschloß sich der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht, entsprechend einer Vereinbarung mit dem Duce, an der Seite der italienischen Wehrmacht in Rordafrika mit deutschen Truppen unmittelbar einzugreifen. Don Mitte Februar an wurden diese in fortlaufenden Seetransporten unter dem Geleit italienischer Seestreitkräfte und unter Luftsicherung durch deutsche und italienische Flieger nach Libyen übergesührt. Zusammen mit dort bereits stehenden italienischen Schnellen Verbänden bildeten sie im Rahmen der italienischen Armee in Libyen unter dem Befehl des General Gariboldi das Deutsche Afrika- ko r p s , mtt dessen Führung der im Feldzug geqen Frankreich als Kommandeur einer Panzerdivision hervorragend bewährte Generalleutnant Rommel betraut wurde. Sogleich nach der Ausschiffung vorgeworfene deutsche Aufklärungsstreitkräfte stießen am 22. Februar bis wefttich El Agheila vor und gewannen damit für die weiteren Operationen eine günstige Ausgangsstellung. Die nach und nach eintreffenden und sofort vorgezogenen Teile des Korps schlossen ohne Verzug dorthin auf. Durch Dortreiben von Sicherungen tief in die Wüste hinein wurde die Südflanke gegen Überraschungen gesichert. Noch vor beendeter Versammlung seiner Kräfte trat General Rommel am 24. März zum A n - griff an. Schon am 31. März durchbrachen Panzertruppen des Korps, wirksam unterstützt von Kampfverbänden der deuffchen und italienischen Luftwaffe, die ostwärts El Agheila seit längerem vorbereiteten und zäh verteidigten brittfchen Stellungen. In rastloser Verfolgung des nunmehr fluchtartig nach Norden zurückgehenden Gegners wurde am 2. April Agedabia und schon zwei Tage später der als Nachschubbasis für die weiteren Operationen wichtige Hafen Bengasi Insgesamt verlor England vom Jahresbe- |itn bis Ende April auf diesem Kriegsschau- sich an eigenem oder ihm nutzbaren Handels- fhffsraum durch Kampfhandlungen der deut- fh-'n Kriegsmarine und Luftwaffe 2 235 000 während über 1 200 000 BRT. Schiffs- Wm beschädigt wurde. fei größter Heftigkeit setzte die Luftwaffe da- ‘ Den Kampf gegen die britische Vhjel fort. 38 in ihrem Ausmaß sich dauernd I rnbe Dergeltungsangriffe richteten sich gegen 'Mische Derkehrszentren, Häfen und Jndustriege- [jijite Die Hauptstadt London war das Ziel von W Luftangriffen, darunter 12 Vergeltungsgroßan- 1!G_ tie: Sbwerpuntt der Dergeltungsangriffe der * iutuaffe lag aber auf den kriegswichtigen iischen Häfen mit ihren Werftan- abn. Daß ihre Leistungsfähigkeit hierdurch sehr s>Ä beeinträchtigt, der Neubau und die Wieder- X Stillung von Handels- und Kriegsschiffen weit- gestört wurde, steht außer Zweifel. $e onders stark wurden auch die Schlüssel- Uinete der britischen Kr iegswrrt- f t getroffen. Die britische Rüstungsindustrie * |t mit in ihrer Leistungsfähigkeit weiter herab- Eine Reihe von erfolgreichen Angriffen auf Cinsatzhäfen der britischen Luftwaffe Minderte Ueiir Schlagkraft. genommen. Reiche Beute fiel hierbei in die Hände der Derbündeten. . Vor den aus dem Raum um Bengasi entlang der Küste sogleich vordringenden deutschen und italienischen Divisionen wich der Feind nur Schritt für Schritt unter mehrfachen Gegenangriffen nach Osten aus. Inzwischen hatte General Rommel starke motorisierte Kräfte seines Korps zum Vorstoß quer durch die Wüste in nordostwärttger Richtung angesetzt. Sie erreichten bereits am 6. April nach Ueberwindung hartnäckigen feindlichen Widerstandes das 250 Kilometer nordostwärts Agedabia gelegene B i r Tengeder. Teile drehten hier nach Norden ein, stellten noch am gleichen Tage bei E l Mechili eine starke feindliche Gruppe zum Kampf und schlugen sie vernichtend. Der Gegner büßte hierbei neben schweren blutigen Verlusten weit über 2000 Gefangene, darunter mehrere Generale und zahlloses Kriegsgerät ein. Die übrigen Kräfte blieben im Vorgehen nach Nordosten und nahmen ungeachtet heftiger Sandstürme und großer Nachschubschwierigkeiten am 8. April nach schwerem Kampf den wichtigen Küsten- platz Derna. Hierbei zeichnete sich Generalmajor Kirchheim durch vorbildlichen persönlichen Einsatz besonders aus. Am 9. April trafen dort auch die entlang der Küste vorgestoßenen Teile des Afrikakorps ein. Nach dem Fall von Derna wurde die Verfolgung der entkommenen Teile des Feindes unverzüglich aufgenommen. Noch am 10. April erreichten deutsche und italienische Truppen die Gegend von Tobruk, wo ihnen frische und starke britische Kräfte entgegentraten. Hier fiel, feinen Truppen voraus eilend, Generalleutnant von Prittwitz und Gaf° fron bei einer Erkundung in vorderster Linie. Am 11. April wurde die Einschließung des von beherrschenden Hohen mit festungsartig ausgebauten Stellungen umgebenen Platzes vollendet. Schnelle Derbände stießen darüber hinaus auf Bardia vor, das am 12. April genommen wurde, bemächtigten sich tags darauf nach mehrstündigem Kampf gegen britische Panzer des Grenzf'orts C a - puzzo und überschritten die ägyptische Grenze. Gegenangriffe des Feindes brachen unter schweren Verlusten zusammen. Ebenso scheiterten alle mit teilweise sehr starken Kräften und unter Einsatz von Panzern unternommenen Versuche des Gegners, den sich immer enger schließenden Ring um Tobruk zu sprengen. In knapp zwei Monaten hat das deutsche Afrikakorps unter den besonders schwierigen Verhältnissen des afrikanischen Kriegsschauplatzes und unter schweren Kämpfen gegen starke britische Kräfte über 1800 Kilometer zurückgelegt. Dank der kühnen, angriffsfreudigen Führung und der überragenden Leistung der deutschen und italienischen Verbände ist es gelungen, in dreiwöchigem Feldzug die ganze Cyrenaika mit Ausnahme von Tobruk zurück- General-Anzeiger für Oberhessen Giehen^Schulstratze 7-9 nterfee boote griffen im atlantischen von den Küsten Großbritanniens bis hin- inti.' Mir Westküste Afrikas 19 Geleitzüge in, zersprengten sie in oft mehrtägiger zäher Der- vlpng und rieben sie z. T. bis auf wenige Schiffe ui. Dabei wurde das brittfche Schlachtschiff Kilaya", das einen Geleitzug im mittleren ßlntif zu sichern suchte, durch Torpedotreffer Her beschädigt. Schlachtschiffe und Kreuel führten in denselben Seegebieten erfolgreiche Ir:i nehmungen gegen stark gesicherte Geleitzüge IpV. Schnellboote versenkten in kühnen Vor- ch )atte; Wllh ffl. Jahrgang Ht. 137 % scheint täglich, außer >is DmntagS und feiertags ‘IW j ’ Beilagen: Em Mick auf Haifa. Unser Bild zeigt einen Tell der Stadt Haifa an der Küste Palästinas, die mit ihren Hafenanlagen das Ziel deutscher Luftangriffe war. (Schevl-Bildarchiv-M.) Haifas Bedeutung für Englands Oelversorgimg. Berlin, 11. Ium. Die ftrcrtKgische Bedeutung des deutschen Sieges auf Kreta wird mit jedem Lage deutlicher sichtbar. Seit einer Woche fällt in kurzen Abständen Schlag auf Schlag auf die britischen Bastionen im östlichen Mittelmeer nieder. Dem ersten Luftangriff auf Alexandria in der Nacht zum 5. Juni folgte drei Nächte später ein zweites noch heftigeres Bornbardement. Ein dritter Vorstoß der deutschen Luftwaffe richtete sich in der Nacht zum 10. Juni gegen den britischen Flottenstützpunkt Haifa an der Nordküste Palästinas. Haifa gehört zu den stärksten Stützpfeilern, auf denen Großbritanniens Stellung im Ostmittelmeer beruht. Stadt und Hafen Haifa verdanken chre sprunghafte Entwicklung in den letzten Jahren sowohl der politisch-strategischen Machtverschiebung im Mittelmeer, wie besonders auch der Bedeutung, die es in der Erdölwirtschaft gewonnen tyat Seit Januar 1935 führt nämlich von hier eine direkte Rohrleitung, die sogenannte Pipeline, zu dem wichtigen Erdölgebiet im Irak. Diese über 1000 Kilometer lange Oelleitung führt von Haifa nach Haditha und weiter über die Flüsse Euphrat und Tigris hinweg nach Kirkuk in das Herz des irakischen Oelgebietes. Ein nördlicher Strang, der in Haditha abzweigt und nach Tripolis führt, liegt nach «dem Waffenstillstand Frankreichs im Sommer 1940 still, da ihn die Engländer absperrten. Während man noch bis 1938 ausschließlich das rohe Del in Tankschiffen weiterverfrachtete, errichteten die Engländer in Haifa 1939 eine große Raffinerie, um nun von dort aus vor allem ihre Mittelmeerftotte mit Fertigprodukten, mit Dieselöl, Heizöl und Schmieröl beliefern zu können. Diese Raffinerie wurde kurz vor Kriegsausbruch fertig, aber inzwischen durch italienische Luftangriffe zerstört. Einen Begriff von 'der Bedeutung Haifas als Oelftation bekommt man, wenn man sich die Angaben für das letzte Dorkriegsjahr vergegenwärtigt. Danach betrug die Transportleistung im Jahre 1938 im Nordstrang 2,2 Millionen, im Südstrang 2 079 000, zusammen also über 4,2 Millionen Tonnen. Haifa, vor wenigen Jahren noch ein orientalisches Hafennest, hat einen ziemlichen Aufschwung genommen. 1931 wurden über 50 000 Einwohner, davon 16 000 Juden gezählt- Die Stadt ist durch Eisenbahnen sowohl mit Syrien wie mit Jerusalem verbunden. Umittelbar hinter Haifa steigt der Karmel, was ursprünglich „Garten" bedeutet, bis zur Höhe von 550 Meter auf. Er bildet die Hochfläche im nördlichen Teil des Westjordanlandes in Palästina. Gegen diese Delversorgungszentrale der britischen Flotte in Haifa richtete sich in der Nacht zum 10. Juni der Angriff starker deutscher LuMreitkräfte. Die bei guter Sicht abgeworfenen Bomben lagen durchweg in den befohlenen Zielen des Hafengebietes. Ausgedehnte Brände und gewaltige Qualm- wol'ken zeigten die verheerende Wirkung zahlreicher Volltreffer in den langgestreckten Oeltanklagern. Sprengbomben rffsen die fast 500 Meter langen Lademolen auf und richteten an den Kaianlagen und Verladeeinrichtungen beträchtliche Zerstörungen an. Mit besonders nachhaltiger Wirkung wurden die Oelladeplätze am Nordende des Hafens aufs Ziel genommen. Der Angriff auf Haifa und die beiden Angriffe auf Alexandria, die innerhalb einer Woche von den neugewonnenen Positionen auf Kreta unternommen wurden, zeigen, daß es jetzt im östlichen Mittelmeer zwischen Alexandrien und Suez bis nach Haifa für die britische Wehrmacht keine Stützpunkte mehr gibt, die nicht in der Gefahrenzone der deutschen Luftwaffe liegen. Heftige Angriffe der Engländer in Syrien. Verstärkung der französischen Luftwaffe durch Geschwader aus Nordafrika. Genf, 11. Juni. (DNB.) Wie aus Vichy gemeldet wird, teilte das französische Kriegsministerium am Mittwochabend über die Operationen in Syrien u. a. mit, daß die Qünglänt^r am Nachmittag des 10. Juni und am Vormittag des 11. Juni nach Verstärkung ihrer Stellungen und nach Einsatz neuer Streitkräfte heftige Angriffe gegen die französischen Stellungen unternommen hätten. In Südlibaston sei es australischen Truppen gelungen, längs der Küste nördlich des Litaniflusses vorzudringen. Im Westen des Hermongebietes hätten die Mersjayoun verteidigenden Streitkräfte nach Norden auf die Höhe von Asbaya zurückgenommen werden müssen. Zwischen dem Hermongebiet und dem Dschebel Drus seien mit Unterstützung der Luftwaffe eine Reihe von erfolgreichen lokalen Angriffen unternommen worden. Die französische Luftwaffe habe die gegnerischen Landstreitkräfte und britische Schiffe bombardiert, und am 8. und 9. Juni neun britische Flugzeuge abgeschossen. Französische Flugzeuggeschwader aus Nordafrika sind nach einem kühnen und schwierigen Flug in Syrien eingetroffen. Es heißt nach amerikanischen Quellen, daß chre Zahl derjenigen der in Syrien eingesetzten britischen Flugzeuge annähernd gleichkomme. General D e n tz, der Oberkvmmandierende der französischen Levante- Truppen, hat am Dienstag die Südfront in Syrien besichtigt. Er konnte sich von der ausgezeichneten Moral der Truppen überzeugen und hat an eine Reihe Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, die sich in den Kämpfen der letzten Tage besonders ausgezeichnet haben, Auszeichnungen verteilt. Auch Die Dominiks. Roman von Hellmuth M. Böttcher. 2. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Das Dröhnen der Maschinen, das Rauschen der Preßlustanlagen, der pfeifende und zischende Ton der Schweißwerke, das harte Klirren der auto- mattschen Niethämmer bringt heraus in das Zimmer des Direktors, dessen Namen dieses Werk trägt, das unter den Schiffswerften an der norddeutschen Küste führend ist. Friedrich Dominik lauscht. Was ist das? — Unter den lärmenden Geräuschen da draußen fehlt plötzlich ein gewohnter Laut. Zwar die Maschinen dröhnen wie vorher, die Preßluft zischt, die Schweißbrenner prasseln ihre weiße, sprühende Glut — aber brühen auf den Hellingen, wo der Dreißigtausendtonnendampfer für den Iran gebaut wird, stehen die Krane still und ohne Bewegung ... Himmeldonnerwetter! Er geht an seinen Schreibtisch. „Betriebsbüro..." Sein Finger hebt sich von dem Selbstschalter des Haustelephons und schwingt noch eine Sekunde in der Luft über dem Druckknopf. ,Lst der Betriebsleiter da?" „Ja. Hier Lietzendorf." „Ist auf den Hellingen etwas nicht in Ordnung?" „Keine Ahnung " „3a, Mann Gottes, merken Sie denn nicht, daß da brühen alles stillsteht? Gucken Sie doch bloß zum Fenster hinaus " Der Hörer klirrt auf die Gabel. Ein paar Minuten später schon meldet sich Lietzendorf wieder. „Die Starksttomleitung nach den Hellingen ist unterbrochen. Der Schaden kann nicht groß sein." „Die Starkstromleitung unterbrochen? Und Sie sitzen im Betriebshüro? Sind Sie bei Tröste, Herr Lietzendorf?" Der alte Herr wirft den Hörer hin, läuft hie Treppe hinab und sprinat auf einen der kleinen Elektrokarren, der eben Bleche und Rüstzeug nach dem Helling bringt. Drei Minuten später ist er da hinten neben dem gewaltigen Schiffsrumpf, der zwischen Drähten, Schnuren, Masten und Verstrebungen eingesponnen hängt, wie ein gigantisches Riesentier im Netz einer Spinne von Riesenausmaßen. „Himmeldonnerwetter, was ist hier los?" Die Elektriker prüfen bereits die Strecke. Der leitende Ingenieur sucht sich aus Greifnähe zu drücken. Die Arbeiter werfen einen scheuen Blick auf den Chef. Dann ist auch Lietzendorf da. „Na, wird's bald?" Helfend greifen ein paar Arme zu. Dann noch ein halbes Dutzend. „Na also! — Warum geht's denn jetzt?" Die Frage ist an Lietzendorf gerichtet. Der sucht verlegen nach einer Antwort. Dominik winkt ab. „Schon gut — kommen Sie weiter. Die Leute brauchen nicht zu hören, was wir uns zu sagen haben." „Sabotage!" behauptet Lietzendorf. Er verbessert sich sofort. „Natürlich nicht Sabotage im Rechtssinne. Aber Jtrafbare Lässigkeit, Destruktion, Leichtfertigkeit." Doch Dommik hat bloß auf das erste Wort gehört. Darauf nagelt er den Ingenieur fest. „Sabotage? Meinen Sie?" Die Frage hämmert wie ein Schlag gegen Stahl. Der Betriebsleiter macht ein besorgtes Gesicht. ,Kann fein .. kann auch nicht sein. Ich sagte schon, wie ich's meine." Dominik winkt wieder ab. Er hat eine besonders schroffe Art, Dinge, die er nicht sagen will, mit einer Handbewegung anzudeuten. Leute, die ihn näher kennen, fürchten diese Bewegung mehr als ein hartes Wort. Und jein Verhältnis zum Betriebsingenieur ist sowieso schlecht. Kein Wunder eiaentlich bei den besonderen Umständen. Es gibt Stunden, wo selbst Lietzendorf das begreift „Auf der Dominikwerft gibt es keine Sabotage! Verstanden?" „Man kann in die Leute nicht hineinsehen", entschuldigt sich der Chefingenieur „Man! Man?" Dominik lacht kurz und verächtlich auf. „Sie jedenfalls können es nicht." Er weiß, daß er ungerecht ist Er ist sonst anders Die Gefolgschaftsmifylieder, die ihn näher kennen, hängen an ihm mit einer fast mystischen Begeisterung. Auch das Verhältnis zu Lietzendorf märe ein in verschiedenen Lazaretten verteilte General Dentz an verwundete französische und syrische Soldaten Auszeichnungen. Bei einem Empfang der amerikanischen Presse in Paris betonte der Generalbevollmächtigte der französischen Regierung im besetzten Gebiet, Botschafter de B r i n o n , aufs neue, daß die Franzosen, wo und von wem sie angegriffen werden sollten, gleichviel ob in Casablanca ober Dakar, Den entschieden st en Widerstand le i ft en würden. Wer bisher noch von der englischen Propaganda hätte glauben wollen, daß die Briten für ideale Ziele ober für bie syrische Freiheit kämpften, bem seien jetzt bie Augen geöffnet, benn England selbst proklamiere, baß es in Syrien nur bessere militärische Stellungen suche und durch seine Ablenkungsmanöver die Gefahr eines Angriffs gegen Großbritannien aufhalten möchte. Churchills innerpolitische „Entlastungsoffensive". Berlin, 11. Juni. (DNB.) Der Eindruck neutraler Beobachter, daß der Ueberfall Englands auf Syrien aus innerpolitifchen Gründen erfolgte, weil bie britische Regierung angesichts der Panik im englischen Volk und in den Dominions wegen her ständigen englischen Niederlagen um jeden Preis mit einer Erfolgsmeldung aufwarten mußte, fand feine Bestätigung in der gestrigen Unterhaussitzung. Bereits am Vortage hatte Reuter die Oeffentlichkeit auf einen stürmischen Verlauf dieser Sitzung vorbereitet, wobei er sagte, daß die Operationen in Syrien schon eine Antwort der Regierung auf bie zu ermartenbe Kritik barstellen. Auch bie Worte Churchills im Unterhaus, daß er wirklich sehr froh war, als General Wavell ihm vor einigen Tagen endlich mitteilte, daß der Vormarsch gegen Syrien nunmehr beginnen könne und die Tatsache, daß Churchill die britische Zwecklüge von der Anwesenheit deutscher Truppen in Syrien, mit der der Ueberfall ursprünglich begründet wurde, nicht wiederholte, beweisen, daß andere als bie angegebenen Gründe Anlaß zu der britischen „Ent- lastungsoffensive" in Syrien waren. Englands Geheimdienst auch in den USA. Rom, 11. Juni. (Europapreß.) Zu den Auseinandersetzungen um die Londoner Regierung schreibt „Popolo di Roma", Duff Cooper und seine rechte Hand hätten Rücktrittsabsichten bekundet. Das besage gar nichts. Bemerkenswert fei aber der Vorwurf an die Adresse des Foreign Offices, da es» den Plan Duff-Coopers für einen Ausbau des Intelligence Service in USA. sabotiert habe. Das sei eine wichtige Enthüllung. Bisher habe man es immer so verstanden, als arbeite diese Geheimorganisation nur in feindlichen oder solchen neutralen Ländern, bie England auf feine Sette bringen wolle. Offenbar täten aber die Amerikaner, die ständig auf der Suche nach nicht vorhandenen „Fünften Kolonnen" der Achse wären, beifer daran, gegen den Intelligence Service aus der Hut zu fein. Oie AmerikaMundreise des argentinischen Außenministers. Buenos Aires, 11. Juni. (Europapreß.) Die Rundreise des argentinischen Außenministers Gui- n a z u durch die amerikanischen Staaten ist mit den Verhandlungen, die er in der urugayischen Hauptstadt geführt hat, abgeschlossen. Hinsichtlich des Stützpunktproblems scheint Guinazu nicht weiter ae° gangen zu fein als bis zu dem Versprechen, das Angebot Uruguays feiner Regierung zu übermitteln und die Verhandlungen weiterzuführen. Jedenfalls fällt auf, daß Guinazu ausweichende Antworten in der Stützpunktfrage und zum Problem der kontinentalen Sicherheit erteilte, während gleichzeitig fein Hinweis auf die Möglichekit einer Zollunion zwischen Uruguay und Argentinien viel bemerkt wurde, nachdem es zunächst schien, als hätten die Argentinier auch ihren Vorschlag einer Zollunion zurück- gestellt. Kleine politische Nachrichten. In O st a f r i k a haben italienische Truppen bei einem Zusammenstoß an der Front von C e I g a im Abschnitt von G o n b a r dem Feind beträchtliche Verluste beigebracht. anderes, ein besseres, wenn er ihm nicht gerade von Lind aufgezwungen worden wäre. Gibt es denn etwas im Leben, was von dem da drüben kam und gut gewesen märe? Alles, was je mit Lind zusammenhing, ist ihm zum Bosen ausgefchlagen. Aber alles wäre noch hingegangen, wenn ... Er schüttette ärgerlich den Kopf. Nein! Nicht denken an den Namen! Nicht denken! Er denkt chn doch. Martha! Martha Spreckels! Wie lange ist das nun schon her? Zwanzig Jahre, nein, länger. Nissen ist ja schon fündund- zwanzig. Und er hat erst geheiratet, nachdem Martha... Er blickt in die erstaunt fragenden Augen Lie- tzendorfs. Ach so! Der wartet noch auf einen Bescheid. Mag er warten. Friedrich Dominik dreht sich kurz auf dem Hacken herum. Und wendet sich nochmals in halber Bewegung zu einem Blick über die Schulter hinweg. Hat nochmals den Gedanken von vorhin im Sinn. „Ein Kabelbruch — das da vorhin. Ein Be- triebsvorfall wie feder andere. Er hätte durch Aufmerksamkeit vermieden werden können. Wir müssen unsere Pflicht tun. Alle!" Er geht ein paar Schritte weiter. Bleibt plötzlich wieder stehen. „Immerhin — halten Sie die Augen offen. Verstanden?" „Aber das mit der Sabotage schlagen Sie sich aus dem Sinn. Wenn bei uns etwas mal nicht klappt, dann..." Er macht wieder einen Schlag mit dem Arm durch die Lust —. „Sie sind dafür da, Herr Lietzendorf, daß alles klappt." „Jawohl, Herr Direktor." Lietzendorf weiß beim besten Willen nichts anderes zu sagen Die beiden Herren machen noch einen kurzen Gang durch die Werkanlagen. Nur selten blickt ein Arbeiter von einem Werkstück auf und grüßt. Man hat auf der Dominik- Werft keine Zeit für Höflichkeiten. Man ist zum Arbeiten da Jeder. Vom Chef bis hinunter zum jüngsten Schlosserlehrling. Zu nichts weiter Von Höflichkeiten wird keiner satt. 2UIes scheint jetzt wieder feinen geordneten Weg zu gehen. Die Königin und Kaiserin von Italien ist von k Medizinisch-Chirurgischen Fakultät der Unwerfitij « Rom zum Doktor n. c. ernannt worden für ihiz : '^,,«ares < tatkräftige Förderung der Bekämpfung der Gehirn. 8rif,pe- . bha Der Reichsleiter der Auslandsorganisation btt 5 6 Olin \ NSDAP., Gauleiter Bohle, führte in Agray den neuernannten Landesleiter der AO. in Kroatien W Lgen in sein Amt ein. Bohle wurde vom Poglavnik Dr. M ®e' 12.3uni Ion c irius in *r IN« ■ M Sprechst u' """'Her n iü* ä5 (Fortsetzung folgt) in sein Amt ein. Bohle wurde vom Poglavnik Dr. Pavelic empfangen. Zwischen Haß und Haß aber liegt die Domimk-' Werft. j Urplötzlich weiß es Friedrich Dominik: Die fahr, auf die er wartet, kommt von drüben, ß® fühlt es in den Nerven, so sicher und so schmerz' haft wie einer spürt, ob es morgen schneien oder klaren Frost geben wird. Und er weiß gleichzeitig, daß er sich nicht irrt: Er klingelt. Ritterkreuzträger Ciremer gefallen. Berlin, 11. Juni. (DNB.) Bei den schwerer Kämpfen um die Festung Tobruk starb ber Ritterkreuzträger Oberleutnant Ciremer den. Heldentod. Mst seinen Panzerpionieren stürmte et gegen die Bunker, „bie sich in ununterbrodjenet Kette vom Meer zum Meer um den Hauptort bet Marmarika ziehen. Am Morgen des 1. Mai roar eine breite Bresche in die unterirdische Bunkeriiui! gerissen, die Australier, die sich zähe gewehrt hatten gefallen und gefangengenommen, der Ras el M< bauuar, mit 209 Metern, der höchste Kegel dieser starken Befestigungsanlage im welligen Gelände um, Tobruk fest in deutscher Hand. Aber der Ches b§: 3. Kompanie, Ritterkreuzträger Oberleutnant remer, war gefallen. Aus dem kleinen deuffch-iia ljenischen Heldenfriedhof an der Via Balbia ost Tobruk wurde er zur ewigen Ruhe gebettet. Dm Ritterkreuz errang Oberleutnant Ciremer in Frank' reich, als südlich von Orleans am 9.6. die Chw' Brücke von der Vorausabteilung einer Division, c an deren Spitze Oberleutnant Ciremer als Kompaniechef in einem Pionier-Bataillon fuhr, be-l zwungen wurde. •, » Nttnan if» Nlärm KM«™ UWiMenli vMpslicht, Dagesl DlMHalH, i" *.- LW u-ht M der Dien Vor einem Jahr. Am 12. Juni 1940 wird die Marne an Dielen Stellen im Kampf überschritten. In der Champaaiu Chalons genommen, die Schlachtfelder von 19!;: überschritten. Angriff gewinnt auch zwischen Mißgönnen und Maas an Boden. iS“3 K r SW Hr l» " - r... 9!u5 der manches!" Gleichnis :,n bes Mal! V. Zean Pa flugen". Der Zeel, es kor n Frauchen die Ironie k> hnb, Lessina l Humorist i M5 „arm mr imterm weibliches ' zwei streit! schreibt da) Semüt, we Mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet. Berlin, 11. Juni. (DNB.) Der Führer unfrl Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat dem Ze- I pitänleutnant Heinrich Liebe und dem Oberleib ■ nant zur See Endraß bas Eichenlaub zu^ Ritterkreuz des Eisernen Kreuzer verliehen und an beide Offiziere folgendes Tel» Am 10. Ium schoß ein deutsches MnensuchboH! im Kanal ein angreifendes britisches Flugzeug ob, ♦ uHw für I?'.chsfleischi F.n Steife, baher K* vor beton Sm den Es Kapitänleutnant Heinrich Liebe mar geftm 33 Jahre all. Er stammt aus Gotha (Thür.), cj er als Sohn des -Oberleutnants a. D. Moritz Lickr geboren wurde. Seit dem 1. April 1927 ist Heinrich Liebe in der Kriegsmarine: zunächst mar er See- kadett auf dem Segelschulschiff „Niobe". Nach einet Kommando auf dem Linienschiff „Schleswig-Ha. stein" wurde er nach Ausbildung zum Funkoffizier Adjutant der 1. Minensuchflottille. 1935 kam Hein rich Liebe als Oberleutnant zur See zur U-Bo» Waffe, in der er 1936 U-Boots-Kommandant wurt>-_ Oberleutnant zur See Endraß hat ebenso Kapitänleutnant Liebe hervorragende Leistung« vollbracht. Er war, bevor er selbst U-Boots-Ko Mandant wurde, Wachoffizier und Torpedooffizier auf dem U-Boot von Kapitänleutnant Prien. Unter ihm machte Endraß die kühnen Fahrten mit, b.i den Namen des unvergeßlichen Prien in aller W bekannt werden ließen. kes oerleche ich Ihnen anläßlich der Versenkung doi hrta-, 200 000 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes aj «tu schildert 13. bzw. 14. Offizier der deutschen Wehrmacht bcs Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuze;. - -“"Ä *' gez. Adolf Hitler. Der chilenische Staatspräsident nahm den Rlüf. tritt der radikalen Minister an, den diese, ausgr- nommen der Innenminister Olaoarria, auf BeschlH der Radikalen Partei eingereicht hatten. Außenminister wurde Juan Battsta Rosett-i, Gründer ber Raditalsozialistischen Partei Sie stehen vor dem Kessechaus. Ein Kran den Inhalt der Kohlenwagen in die Bunker, langer Seilbahn rollen die leeren Kohlenkatzen E dem Maschinenhaus, machen von selbst über dm Bunkern halt, öffnen ihre greifenden Maulm, schlingen sie voll Kohlen und wandern zum KeM zurück, der unersättlich ist, wie sie selbst. Schweigend geht Friedrich Dominik wieder ® sein Zimmer zurück. Steht da noch eine Weile cur Fenster — starrt hinaus, ein grauer Kopf nui breiter hoher Stirn und zwei überbuschten Auge» Alles ist, wie es stets war. u4 bas 6pr ß tröstet: „Nc I*: es behaupt u(', ober „Bie! Im*, oder ei r's machen, ifiuien". (Äm Igling den D D Haupt, daß M, „als faße Ioitz zeigt i es bei 1 Me", ol el" oder, , fo M ht MÄ sie ichen We Und ar tolle: da : „Es reg klopfen", regnet I es regnet ir zu gern Noch einmal fährt er sich über die Stirn. , I Das da draußen — das Unbekannte, ist IqJL" zu bannen. Das ist wie zwei Augen, die überall sind. Und in den Augen, steht Boses geschrieben Seltsam, daß diese Augen den Augen Lietzen:' dorfs so ähnlich sind. Und noch zwei anbere Augen die mit denen Lietzendorfs zusammenfließen, zwr- Augen, die ihm ein Lehen lang Unglück gebrach«! haben — die Augen Mattheus Linds. Vielleicht geht auch der jetzt da drüben duH feine Werft und starrt hierher über den FlM der die Werften trennt, und grübelt an feinem: Haß. Und fein Haß stoßt gegen den Haß FriedriÜ Dominiks. „Schicken Sie mal meinen Sohn her." Nissen muß aus dem Konstruktionsbüro gerufen werden. Das ist ber Arbeitskreis, der nicht nun feine Zeit, sondern seine ganze Seele mit eingefangen hält. Auf Reißbrettern und weißen BogM baut er sich eine technische Welt auf, die voller Geheimnis, voller Wunder und voller Zukunftsahnunll ist. Sein Vater hält ihn für einen begabten Jungen, der nur den Fehler hat, daß er nicht iM genug ist. Es ist zuviel Schwärmerei in seines Schaffen, zuviel Himmelblau. Mehr (Erbgerudb mehr steinige Massigkeit, mehr Klang von Stahü und Eisen wäre befser für ihn. *txn, iJ au- teil F*‘3 W K drauf gramm gerichtet: " “ Mgt „In dankbarer Würdigung Ihres heldenhafleu Einsatzes im Kampf um die Zukunft unseres Bo!, ^Mr W ...... ~ ” Riefeln des Aus der Stadt Gießen Volkstumsarbeit für die Zukunst Oer liegen. en er» Kräften der draußen gewaltsam herabschlägt" oder ' Gu;, der draußen gewaltsam herabschläx ,n<. er ingt „Zu Regenschauern, Hagelschlag, g. liteleerer Tag"; in Schillers „Bürgschaft gesellt sich !Nkunz. ■qi*. J bien Rieseln des Regens nach: Börries von Munch- rmaA'fl^en schert in seinem Gedicht „Grauer Mor- n e?.l|aer" wie „Don allen Dächern grauer Regen rann", tf Wnarius in „Herbstregen", „Des leisen Regens $ I Rliigen". flr gar manchesmal dient der Regen dem dichte- peboor?j I 2R mit i aller S- Das Reii am 10. Mai quiltR 111 , ooer „loieie ueine ji cyrii uiuujt» eure» in re 11", oder es mahnt': „Wenn's regnet, muß rt 71 INVs machen, wie die Nürnberger und drunter Jt” 1 Kaufen". (Im Märchen schwingt der kunstrerche 3iirqlmg den Degen mit solcher Schnelligkeit über JS b-n Haupt, daß er im strö-menden Regen so trocken «21 ^^t, „als säße er unter Dach und Fach"). Echter anptorM. fntrtomht»« Pnrirhmnrfpm: Achtung! Lrfinderberatung! auf i M- Heisemarken nach wie vor gültig |lülf :egeben werden, wenn auch nur rn ve- Gießener Vochenmarktpreije nie, 5 kg 47, neue, V» kg 25, Wirsing, grün 21 <l: so, Mischgemüse 12 bis 15, Meerrettich 60, !l W; Aiodarber 12 bis 15, Kirschen 60, Lauch 24, Sel- ' leie 21, Salat das Stück 10 bis 15, Salatgurken JD « Hs 70, Oberkohlrabi 12 Rpf. in einem Genesungs- bzw. Erholungsheim Grund des § 187 Nr. 2 bzw. 4 der RVO. Sam bie ChaB r von ■ wischrn ich»! bret3 l denn *N Rir Aufklärung von Zweifeln über die Gültig» tfl Don Reifemarten ist auf folgendes Hinzuwelsen. ‘ " ammenhana mit der Aufhebung der Beer M i A stehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sit> für A»2ßare. Für 6-Ware oder abfallende Ware Icoe für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger. ' G i e ß e n , 12. Juni. Auf dem heutigenWochen- «ritt kosteten: Molkereibutter V- kg 1.80 » »ite 30 Rpf., Käse das Stück 8 bis 9, Kartoffeln Hbobarberbläiter nicht verwenden. LPD Wer Rhabarber im eigenen Garten erntet, kann beim Anblick der glänzenden, saftigen Blätter leicht auf den Gedanken kommen, auch diese Blät» ter in der Küche zu verwenden, etwa als Gemüse, das ähnlich wie Spinat zubereitet wird. Don der Verdunkelungszeit 12. Juni von 21.44 bis 4.59 Uhr. l’hi Ve“ji itbes Bunter1 ß If)r Sprechstunden zur Erfinderberachng , eiW ‘ ÄrL Die Sprechstunden im 2. Dierteliahr finden st iNl ' M! am 16. 6. und 30. 6. 1941. und späten Regen"; und in Schillers Glocke l’s: „Aus der Wolke quillt der Segen, strömt der Ijen." Th Storm hat ein liebliches Märchen ge« sieben über das erquickende Himmelsnaß („Die frgentrude"). Goeche spricht von „des Regens Neben Hauspflege auch Haushaltspflege Was die Krankenkassen gewähren dürfen. Die Steuer bet vermindertem Einkommen Lustschuhausgaben allgemein absehbar. beim Mia I ebettet j r in H >. bie er M r als 81 i w.*l \ Ach W\ ,uch das Sprichwort gebemft häufig des Regens, tröstet: „Nach Regen kommt Sonnenschein", ™- es behauptet „Ein kleiner Regen macht nicht M", oder „Viele kleine Regen machen einen Platz- Wappen heimgekehrter Städte für die VDA.-Straßensammlung Am Samstag und Sonntag wird durch die Angehörigen der SA., ff, HI. und BDM. eine große Straße nfammlung für den Volksbund für das Deutschtum im Ausland durchgeführt. Zum Verkauf gelangen in schönen Abzeichen die Wappen derjenigen Städte, die durch das Werk des Führers feit dem 30. Januar 1933 in das Reich heimgekehrt und einaegliedert worden sind. Unser Bild zeigt einige oieser Abzeichen. (Scherl-Biloerdienst-M.) ItÜLlI torife hf der Dienststelle der Deutschen Arbeitsfront, iswaltung Wetterau, Schanzenstraße 18, 1. ©toa, nmer 15b werden 14tägig montags von 10 bis Ihr Sprechstunden zur Erfinderberatung durch- von Einkünften aller Art abgezogen werden, erstmals bei der Veranlagung für 1940. Jetzt kann also auch der Eigentümer eines steuerbefreiten Eigenheims diese Aufwendungen von seinen Einkünften absetzen, ebenso können Die Mieter die Luftschutzaufwendungen berücksichtigen lassen, die sie an den Vermieter geleistet haben. Für die Mieter gilt dies jedoch nicht mehr für 1941, da die Umlage durch einen Erstattungsanspruch des Hauseigentümers an das Reich ersetzt wird. Der Staatssekretär hat weiter mitgeteilt, daß eine Steuerermäßigung für die Verschickung von Kindern auf eigene Kosten nicht möglich ist. Ebenso kann Anträgen auf Kinderermäßigung wegen der Aufnahme eines Gastkindes aus luftgefährdeten Gebieten nicht entsprochen werden. Rückstellungen für beabsichtigte künftige Ausgaben können steuerlich nicht anerkannt werden, auch nicht Rückstellungen für unterbliebene Werbung oder verlorene Kunden oder für Verkleinerungen von Warenlagern usw Auch können Unternehmer, die in Auswirkung ihrer früher zu niedrigen Warenbewertung jetzt einen höheren Gewinn versteuern müssen, für ihre eigensüchtige Einstellung keine weitere Steuervergünstioung erhalten. Schließlich hat der Staatssekretär Absetzungen auch für die während des Krieges stillgelegten Anlagegüter, insbesondere Kraftfahrzeuge, für zulässig erklärt, da sie sich in der Regel auch während der Stillegung abnutzsn. In der Regel werden Abschreibungen in der Höhe von 25 bis 50 o. H. des vor der Stillegung üblichen Abschreibungssatzes angemessen sein. pflege gewährt wird, vorausgesetzt, daß nicht eine Haushaltspflegerin auf andere Weise, z. B. aus dem Kreise von Familienangehörigen oder durch nachbarschaftliche Hilfe (hier ist auch an die „Nachbar- schaftshilfe" des Deutschen Frauenwerks gedacht) beschafft werden kann. Das Reichsversicherungsamt betont, daß ihm eine so weitgehende Auslegung des § 185 durch die Krankenkassen namentlich im Hinblick auf die entsprechend der nationalsozialistischen Weltanschauung in den Vordergrund getretene Sorge für kinderreiche Familien wünschenswert ist. Bei der Auswahl der Haushaltshilfe sollen nur solche Personen zur Verfügung gestellt werden, von denen eine angemessene Ausübung der Hauspflege zu erwarten ist. Dieser Hinweis in dem Bescheid erscheint besonders beachtenswert. Die gleichen Erwägungen wie zu § 185 der RVO. bei Erkrankung gelten in besonderem Maße* auch für die Hauspflege von Wöchnerinnen nach § 196 der RVO., da hier die Besorgung der hauswirtschaftlichen Tätigkeit für die niedergekommene Hausfrau in den meisten Fällen Gegenüber der eigentlichen Wartung der Wöchnerin sogar im Vordergrund zu stehen pflegt. Die vorstehenden Ausführungen über die Gewährung von Haushaltshilfe durch die Krankenkassen gelten entsprechend für den Fall der Familienhilfe, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, von deren Vorliegen die Gewährung von Hauspflege in der Familienhilfe abhängig ist. Für die Dauer der Krankenhauspflege, d. h. also, wenn die erkrankte Hausfrau in ein Krankenhaus ausgenommen ist, kann die Haushalthilfe im Rahmen des Notwendigen auf Grund des § 184 der RVO. gewährt werden, beim Aufenthalt einer Hausfrau Tageskalender für Donnerstag. kloria-Palast, Seltersweg: „Das Mädchen von ro". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Melodie : Liebe". Darüber hinaus gilt es, das von den Grenzen des Reiches weit weg lebende Deutschtum in den Irland zu versetzen, daß der deutsche Menfch nicht mehr allein Angehöriger einer Volksgruppe oder Siedlungsgemeins chaft, sondern jederzeit und Überall Vertreter des Gefamtdeutschturns ist. Für die praktische Arbeit des Volkstumsverbandes ergibt sich daraus, daß die Volksgruppen, entsprechend dem Ausbau des Kernvolkes, durch ihn mit allen Einrichtungen des nationalsozialistischen Volkslebens versehen werden müssen. In den westgermanischen Vorlanden gilt es, den artverwandten Volkstümern den Weg zur freiwilligen Mitarbeit am Aufbau eines germanisch bestimmten Europas zu weifen. Das Ueberseedeutschtum muß auch weiterhin tatkräftig von der Heimat unterstützt werden. Die Lösung dieser gewaltigen Volkstumsaufgaben ist eine Pflicht des gesamten deutschen Voltes. Ihre Notwendigkeit hat der Führer durch die Anordnung der Straßensammlung im Kriege selbst unterstrichen. Auch im Kriegsjahr 1941 führt der Volksbund für das Deutschtum im Ausland (VDA.) auf Grund eines Führer-Erlasses eine Straßensammlung durch. Diese Sammlung ist die Anerkennung der befon» )ers im Kriege geleisteten Volkstumsarbeit des VDA. Er bedeutet auch die Anerkennung jener volkstumspolilischen Aufgaben, die nach dem Siege tn steigendem Maße die Kräfte des Volkes bean» pruchen werden. Den mit militärischen Watten er» rungenen Sieg können wir nur aus den Kräften bes Volkstums zu einem dauerhaften Frieden werden lassen, in dem die Grundlagen - für ein neues, befriedetes Europa geschaffen werden. Die Dielalt der Einsatzmöglichkeiten, die dem 232)21. im Kriege allein durch die Umsiedlung vieler Tausende von ihm betreuter Volksgenossen erwuchsen, bedeutet einer Zukunft, für die wir schon heute die Kräfte zu sammeln haben, praktisch vorarbeiten. Es roirb dann — genau wie heute — notwendig ein, die Deutschen in den Grenzen des Reiches für Ihre weltweiten Aufgaben innerlich zu festigen. Wir haben im Volkstumskampf, der sich in den Der- ailler Staaten abspielte, gelernt, daß nur die Truppe sich durchsetzt, die. ihre Waffen aus den Kräften des Volkstums entwickelt. Wir werden Üese Lehre gerade in der Zukunft anwenden müs- en, und das ganze deutsche Volk jenen Stolz und jene ruhige Sicherheit lehren, bie es für die vom Führer gestellten Aufgaben in der Well braucht. rT.t; I ,§r regftet leylichen Tag!" singt der Narr in i!Hakesi»ares »König Lear", und wir haben wahrst: allen Grund, es ihm nachzusprechen, und wir [Q}i I fin) voll des Mißmuts darob. Und doch hat der Staatssekretär Reinhardt vom Reichsfinanzmini, sterium hat auf einer Fachtagung von Steuerbeamten zu einer Reihe von Zweifelsfragen Stellung genommen, die sich bei der Einkommensteuer ergeben haben. Er hot dabei auch einige geplante Neuerungen mitgeteilt. Er hat sich zunächst geäußert zu dem Begriff der beeinträchtigten steuerlichen Lei- st u n g s f r a j' t infolge bes Krieges, die bie Finanzämter zu berücksichtigen haben. Er stellte fest, daß solche Veränderungen in der Regel nur gegeben jein werden, wenn sich das Einkommen erheblich vermindert hat. Diels Handwerker, Kleingewerbetreibende und Angehörige von freien Berufen, die wegen Einberufung zmn Wehrdienst ihren Betrieb vorübergehend einftellen mußten, stehen sich nach der Einberufung nicht weniger gut als bisher, Kriegsbesoldung, Wehrsold und Familienunterhalt ergeben oft eine Summe, die das bisher übliche Einkommen übersteigt. In diesen Fällen kann von Beeinträchtigung der steuerlichen Leistungskraft nicht die Rede sein. Anderseits gibt es Volksgenossen, deren Einkommen infolge der Einberufung erheb- licb zurückgegangen ist. Die Finanzämter können in diesen Fällen von der Festsetzung einer Abschlußzahlung für 1940 absehen. Der Erlaß bes Kriegszuschlages wird für Steuerpflichtige, die nicht zum Wehrdienst eingezogen sind, in der Regel nicht in Betracht kommen Auch bei den Einberufenen ist eine fühlbare Deyninberung des Einkommens Voraussetzung. Diese Voraussetzung gilt dagegen nicht, wenn die Ehefrau ober ein unversorgtes Kind eines Kriegsgefangenen, Internierten ober Gefallenen den Erlaß des Kriegszuschlages beantragt. Eltern erhalten für gefaüene Kinder noch für das folgende Kalenderjahr Kinderermäßj. a u n g. Der Staatssekretär hat angetünbigt, baß sowohl für die Witwe wie für die Eltern eines Gefallenen für Sonderausgaben die Höchstgrenze auf 1500 RM. erweitert werden soll. Aufwendungen für Zwecke bes Luftschutzes können künftig jt" „gießt endlicher fRegen herab". Anbere Dichter lauichen dm Rieseln des Regens nach: Börries von Münch- 1941 einen Bescheid erteilt (abgedruckt im neuesten Reichsarbeitsblatt Nr. 16 Teil II Seite 214), der ür weiteste Bevölkerungskreise von Interesse ist. Es handelt sich in dem Bescheid um die Frage, ob die Krankenkassen auch Haushaltspflege gewähren dürfen. Nach § 185 der Reichsversicherungsordnung (RVO.) kann dis Krankenkasse mit Zustimmung des Versicherten Hilfe und Wartung durch Krankenpfleger, Krankenschwestern ober andere Pfleger gewähren, wenn die Aufnahme des Kranken in ein Krankenhaus geboten, aber nicht durchführbar ist oder ein wichtiaer Grund vorliegt, den Kranken in seinem Haushalt oder in seiner Familie zu belassen. Man spricht hier van sogenannter Haus- pflege. Der Worllaut bes § 185 der Reichsversicherungsordnung schließt aber, wie ber Ausdruck „ober andere Pfleger" ergibt, die Möglichkeit der Gewährung von sogenannter Haushaltshilfe ein, d. h. eine Betreuung des Haushalts, sei es neben der Hauspflege des Kranken, ober wenn diese durch einen Familienangehörigen gesichert ist, allein. Insbesondere wird dies bei kinderreichen Familien notwendig fern können, wenn die Mutter erkrankt und ihre Pflege zwar sichergestellt ist, die Betreuung und Verpflegung der Kinder und bes Mannes aber Schwierigkeiten bereitet, die nur durch eine Haushaltshilfe überbrückt werden können. Dementsprechend hat das Reichsoersicherungsamt schon in einem Bescheid vom 28.4.1938 bereits dahin »Stellung 'genommen, daß es aesetzlich durchaus zulässig ist, wenn im Bedarfsfälle bei Erkrankung einer Hausfrau seitens der Krankenkasse die Hauspflege im Interesse der baldiaen Gesundung der Frau und im Interesse der gesamten Familie auch auf die Haushaltshilfe ausgedehnt wird, evtl, die Hauspflege in der Hauptsache als Haushalts- Kein Deutscher kann sich dieser Pflicht entziehen. Er beweist seinen Willen $ur Mitarbeit an diesem Werk des Führers durch feine Spende. 91 *1 ton je und je als eine Gnade Gottes gegolten. 68. Psalm heißt es: „Nun aber gibst du Gott u„°c:]lciren gnädigen Regen." Oder es heißt in der Bibel Dnattf mA ser Humorist nützt den Regen m seinen Zwecken: ebechA|gjtzwegs „armer Poet" dichtet in seiner Dach- Le« ferner unterm Regenschirm; Wilh. Dusch zeichnet en izm»' 1t _ f Wie# *•?; -Zusammenhang mit der Aufhebung der !8e- r S*. »icheinpflicht für Fleisch hat der Reichsernah- W kdssminister in seinem Erlaß zur Durchführung ^Kartensystems bei Lebensmitteln für die gegen« Stirn. einig laufende Zuteilungsperiode folgendes aus- ck, 1., Zichrt: „Durch die restlose Beseitiguna der Bestell, die schnpflicht für Fleisch erübrigt sich der Umtausch k Reichsfleischkarten oder ihrer einzelnen: Ab» tgen M Hrtte in Reise- und Gaststättenmarken für Fleisch lidere^ wird daher untersagt. Die Bestimmungen über fließen.; bit Ausgabe von Reise» und Gaststättenmarken Jur l®'' Aich in besonderen Fällen, also nicht im Um« Kish gegen Haushaltskarten, werben hiervon nicht mf)rt. In den Fällen, in denen bie Erlasse da» k die umtauschlose Ausgabe von Reise- und Gan- Wünmarken für Fleisch vorsehen, haben die Lr« itibrungsämter nach wie vor Reise- und Gaststatten- ®or?en auszuhäirdigen (z. B. an Ausländer). Da- ini ist klargestellt, baß Reisemarken auch in Zu» hßrir ausgegeben werben, wenn auch nur m be» Mren Fällen. Die jetzt aufgetauchte Frage, ob tii bisher ausgegebenen Reifemarken ungültig Btrf-en, ist zu verneinen. Die Reisemarken, die sMiwärtig im Umlauf sind, bleiben nach wie vor jiltg und müssen auch von den Fleischereibetrieben Miifert werden. flS! Lriks'witz zeigt sich in folgenden Sprichwörtern: 3*1 >nn es bei Sonnenschein regnet, so ist Kirmes ir ter Hölle", oder „da kommt ein Schneider in den hrmel" oder „Wenn's regnet und die Sonne ; Kent, so schlägt der Teufel seine Großmutter: Wacht und sie weint". Selbstverständlich, daß die Erlichen Wetterregeln des Regens nicht vergessen Vi Mn. Und auch im Kinderlied spielt der Regen eii Rolle: da haben wir den süddeutschen Kinder» Ijr.d): „Es regnet regnet Tropfen, bie Buben muß ||i klopfen", oder das freundliche Liedlein: „Es rtret regnet Tröpfchen, es regnet auf mein Köpf» fff, es regnet lauter Mandelkern, Regen, ich hab M gar zu gern!" L- B- Dornoiizen. Verwendung der Rhabarberblätter, und mögen sie noch so jung, ftisch und saftig sein, ist jedoch entschieden abzuraten. Die Blätter ber Rhabarberpflanze enthalten nämlich Oxalsäure in einer Menge, die auf viele Menschen, namentlich aber auf Kinder, gesundheitsschädigend einwirkt. Sie kann sogar Ver- giftunaen Hervorrufen, wogeaen die Stengel, in jeder Form zubereitet, ihres Gehaltes an Mineralsalzen und Vitaminen wegen ebenso bekömmlich wie schmackhaft sind. Aon der Fleischkarte. Die vom 2. Juni 1941 an einaetretene Aenderung der Fleischration hat zu verschiedenen Zweifelsfragen Anlaß gegeben, bie jetzt vom Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft durch Erlaß vom 30. Mai 1941 geklärt worben sind. So wurde u a. bestimmt, daß Blutspender mit Rücksicht auf die an sie gestellten besonderen körperlichen Anforderungen in Zukunft als Ausgleich für die gesenkte Normalverbraucherration eine um 100 Gramm höhere Blutspender-Zulage erhalten, und zwar 350 Gramm Fleisch an Stelle von bisher 250 Gramm für die auf bie Blutentnahme folgende Woche. Aus denselben Gründen wird auch die Zulage für Frauen, die Milch an Frauenmilch-Sammelstellen abgeben, von 250 Gramm auf 350 Gramm wöchentlich erhöbt. Alle übrigen die Normalverbraucher interessierenden Sonderregelungen werden von der Aenderung der Fleischrationen nicht betroffen. So bleiben u. a. die Zuschläge an Fleisch, die die Krankenanstalten erhalten, unverändert. Auch die Vegetarier erhalten wie bisher an Stelle des Fleischbezuaes 150 Gramm Nährmittel, 90 Gramm Butter und 125 Gramm Quark wöchentlich. Empfangnahme von Postsendungen am Schalter. Empfänger von Geldbeträgen auf Post- ober Zahlungsanweisungen, die der Geldzusteller nicht zu Hause antrifft, können die Beträge am Postschalter nur gegen einen vollgültigen Ausweis ab hol en. Die Benachrichtigungskarte des Zustellers gilt nicht als ein solcher Ausweis. Um den Postbenutzern Aerger und vermeidbare Wege zu ersparen, bittet die Reichspost, Sendungen, für die sie Gewähr leisten muß, nur mit vollgültigen Ausweispapieren beim Postamt abzuholen. Vollgültige Ausweise sind Postausweiskarten, Kennkarten und Reisepäße, auch von Behörden ausgestellte Ausweispapiere, die eine Persolnalbeschreibung, ein beglaubigtes Lichtbild und die eigenhändige Unterschrift enthalten. * ** Dienstjubiläum. Am 8. Juni waren es 25 Jahre, daß das Gefvlgschaftsmitolied Klara 3 i 11 e rb a r t als Pflegerin in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Gießen tätig war. Der Betriebsführer, Direktor Dr. Schneider, sprach der Jubilarin Dank und Anerkennung für ihre treue und tadellose Dienstzeit aus. Feuchtigkeit verursacht Selbstentzündung beim Heu. Die Reichsarbeitsgemeinschaft Schadenverhütung hat folgende Ratschläge über die richtige Behandlung von Heu zusammengestellt.: 1. Bringt nur wirklich trockenes Heu ein! Wenige Zentner feuchtes Heu können den ganzen Heu-_ stock verderben. 2. Schützt den Heustock gegen eindringende Feuchtigkeit! Die Stapel müssen gegen Regen, Durchregnen bei Dächern, gegen Stall- und Bodenfeuchtigkeit geschützt werden. Das Heu muß trocken lagern! 3. Ueberwacht das Heu regelmäßig auf verdächtige Anzeichen! Uebergärung und Ueberhitzung im Heustapel sieht und spürt man an auffälligen Gerüchen, am starken Schwitzen und Zusam- menschrumpfen, an Wärme-, Dampf-, Dunst- unb Rauchentwicklung. 4. Sucht nach der Ursache ber verdächtigen Anzeichen! Die Temperatur im Heustock kann mit dem Heuthermometer gemessen werden, lieber 70 Grad Celsius bedeuten Brandgefahr! Heu- chermometer können entliehen werden! Wo, sagt die Feuerwehr. 5. Sorgt für das Auskühlen des Heustockes bei Uebergärung! Uebergärung bedeutet immer Futterverlust. Das Heu riecht nach Gärung und sinkt muldenförmig ein. 6. Ruft die Feuerwehr bei Ueberhitzung des Heu- stockes! Ueberhitzung bedeutet Brandgefahr! Die gefährlichen Stellen müssen unter Löschbereitschaft ber Feuerwehr freigelegt, abgelöscht und abgetragen werden. Die Gefahr der Selbsterwärmung beim Heu beginnt am dritten Tage nach dem Einbringen und hört nach etwa vier Monaten auf. Ein Siebzehnjähriger vermißt Lpd. Wetzlar. Seit Freitag, 6. Juni, wird der 17 Jahre alte Willi Vogt aus Wetzlar vermißt. Er ist etwa 1,73 Meter groß, schlank, hat dunkelblondes Haar und schmales, frisches Gesicht. Er war bekleidet mit grautarierter Knickerbocker- Hose - und beigefarbener Trachtenjoppe mit grünem Kragen. Wer Vogt gesehen hat oder sachdienliche Angaben über feinen Aufenthaltsort machen kann, wird gebeten, dies ber Polizei mitzuteilen. Kreis Dehlar. £ Rodheim a. Bieber, 12. Juni Unser Mitbürger Ludwig Christ wird morgen 8 0 Jahre alt. Der Jubilar, der vor 51 Jahren als Müller hierher kam, lange Jahre die Schmitter- mühle betreute und jetzt eine Mehl- und Futter- mittelhandlung betreibt, entstammt einer alten Wie- secker Müllerfamilie. Der alte Herr, der geistig noch sehr rege ist, erfreut sich bei feinen Mitbewohnern großer Wertschätzung. Seit 1890 gehört er als ehern. 23. Gardedragoner dem Kriegerverein an und wurde für besondere Verdienste mit dem Verdienst- kreuz für das Kriegervereinswesen im Kyffhäuser- Bund ausgezeichnet. Christ ist eines der ältesten Mitglieder der Kameradschaft ehern. Kavalleristen in Gießen, durch bie er bas Ehrenzeichen für 25jährige treue Mitgliebschaft erhielt. Wie beglückwünschen ihn zu seinem Geburtstag und wünschen ihm einen schönen Lebensabend. Mißgeschick beim Tanzen! $ Wie das so ist: im unpassen* Sten Augenblick fängt das Hühnerauge an zu bohren Also lieber vorher Elastocon» mit dem Filzring drauflegef^ dann ist man bald die Plage los! ELASTOCORN sämtlich vom Opernhaus Frankfurt am Main Musikalische Umrahmung erfolgt durch ein erstklassiges Orchester Rudolf Bensing, Tenor Mathias Mrakitsch, Bassist Lya Justus, Soubrette Emil Seidenspinner, Buffo Lya Wöhr, Vortragskünstlerin Marion Hunten, Alt Emil Franz, Xylophonist Karl Kremer, Pianist Lotte Riegel, 1. Solotänzerin Else Baros, Tänzerin Trau dl Gehm, Tänzerin Irmgard Graf, Tänzerin Emmi Dunsing-Steinmüller, Tänzerin Liesel Zollinger, Tänzerin Die Deutsche Arbeitsfront Kreisdienststelle EINTRITT: RM. 3.-, 2.50, 2-, 1.-. Wehrmachtsangehörige 50%, Ringmitglieder 20% Ermäßigung. - Karten im Vorverkauf in d. Kartenverkaufs- stelle der NSG. Kraft durch Freude, Gießen, Seltersweg 60 (Teleph. 2141) Montag, den 16. Juni 1941, 20.00 Uhr, in Gießen, »Gloria-Palast« MUSIK GESANG TANZ Heiteres aus Oper und Operette in einem Großen bunten Abend unter Mitwirkung von 256?D Die Deutsche Arbeitsfront NSG. „Kraft durch Frende Kreisdienststelle Wetterau Freitag, den 13. Juni, 19.30 Uhr, im Stadttheater 16. Veranstaltung im 16er-Ring Jlcms Meiling Oper von Heinrich Marschner Karten in der Karten Verkaufsstelle Seltersweg 60 Verstopfung übermäßiges Fett, Gicht, Rheuma, Hämorrhoiden vermeide man durch gründliche Reinigung von Darm, Blut und Säften mit Dr. Schieffer's Stoffwechselsalz» Der Erfolg Gberraschtl Glas NI. 1.20 Doppelpck. M. 2 — In Apotheken n. Drogerien. Freibankverkauf am 13. Juni 1941: 2565A von 8- 9 11 br 9lr. 1191-1220 von 9-10 Uhr Nr. 1221-1245 von 10-11 «ihr Nr. 1246-1270 von 11-11.30 Uhr Nr. 1271-1290 am 14. Juni 1941: von 8- 9 Uhr Nr. 1291-1330 von 9-10 Ubr Nr. 1331-1370 von 10-10.30 Uhr Nr. 1371-1390 Es wird Fleischbrühe ausgegeben. Stadt. Schlachthof, Gießen. Zu haben I. Drogerien u. Apotheken iaj EDDE DRUCKSACHEN WERDE Brühl, GieOen Sehr günstig geleg. Wohnhaus in tadellosem Zustand, mit 3 X K-Zimmer-Wohnungen (teilweise Etag.-Heizung) und schöner Mansarde, groß. Garten und demnächst freiwer- Hender Parterre - Wohnung ist zu verkaufen. Schriftl. Anfragen unt. 2562D an den Giestener Anzeiger. Reichsangestellt., ruhiger Mieter, sucht 3-Zim.Miig. möglichst bald. Schr. Ang. unt. 01990 a.d.G.A. MeineAnzeigen m Giestener Anzeiger werden von Tarnenden beachtet und gelei-n. | Vermietungen | Wobnong 5 Zimmer,Küche Bad, Balkon u. Oubehör, in gut. ag-Versetzungs- halber zum 1. 7. zu vermieten. Schr. Ang. unt. 01986 a. d. G. 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Juni, zu jedermanns Einsichtnahme in unserer Geschäftsstelle offen Die zuständige Einwohnerschaft Gießens sowohl als die beteiligten Behörden und öffentlichen Körperschaften usw. werden um Prüfung der Einträge auf Richtigkeit und Vollständigkeit hiermit gebeten. - Für Fehler und Unrichtigkeiten kann keine Haftung übernommen werden Adreßbuchverlag Gießen, Gchulstraße 7 Eingang von der Kavlaneigasse aus Das Jungenvolk hat niemals Ruhe- was drunter leidet, sind die Schuhe. Wie gut ist’s, wenn ihr Mütter wifit, dafj Pilo Lederbalsam ist! di^eitgemäße Schuhpflege| IGLORIa P Q L 0 ST Giessen Heute Donnerstag Erstaufführung JOACHIM GOTTSCHALK . GUSTAV Bavaria-Filmkunst Zr-. “ nach dem gleich- namigen Roman von Günther Weisenborn mit KNUTH , VIKTORIA VON BALLASKO PAUL WEGENER u.a. SPIELLEITUNG: HANS SCHWEIKART Ein spannender, schicksalserfüllter Film von Kampf und Liebe, vomToben des Meeres ü. vom Aufruhr der Herzen NEUESTE DEUTSCHE WOCHENSCHAU Täglich 3.30, 5.30, 8.00 Uhr - Sonntag 3.00, 5.15, 8.00 Uhr Jugend hat keinen Zutritt ______________ 2561