aus das herzlichste. 3n treuer Kameradschaft Adolf Hiller. be- stch He um freunl^ )ie j mit i i|i o n e n zerschlagen. Sie haben dabei rückkehren würden. „Uj Nomzedek" schreibt u. a., daß das bisherige Jugoslawien durch ei arbeit zur Kenntnis nehme. Die Arbeiterschaft sei strengste Ordnung und Disziplin zu be- scho" ifit setzen. iru'yaj# ✓ wahren und sich den Befehlen der neuen Regierung zu unterstellen. General K v a t e r n l k antwortete mit einem Aufruf an die Arbeiter, denen er er- eine der Grundlagen des kroatischen Staates. Der kroatische Arbeiterverband habe von jeher die Interessen des kroatischen Volkes gewahrt. Die Zusammenarbeit zwischen Regierung und Arbeiterschaft solle in Zukunft weiter ausgebaut werden. flugzeuge bombardierten mehrfach Truppenansammlungen bei Tobruk und griffen die dortigen Hasenanlagen erfolgreich an. Deutsche Flakartillerie schoß einen britischen Jäger vom Muster hurricane ab. Der Feind griff bei Tage die Küste der besetzten Gebiete sowie die Insel Rorderney an. hier entstanden lediglich In der Stadt Schäden in Wohnvierteln. Unter der Zivilbevölkerung gab es einige Tote und Verletzte. In der letzten Rächt warf der Feind an verschiedenen Orten Westdeutschlands eine geringe Anzahl von Spreng- und Brandbomben, die nur unbedeutenden Schaden verursachten. Der Feind verlor 10 Flugzeuge im Luftkampf, von denen 5 durch Rachtjäger abgeschossen wurden. Flakartillerie vernichtete vier weitere Flugzeuge. Der Gesamtverlust des Feindes beträgt damit insgesamt 15 Flugzeuge. Acht eigene Flugzeuge werden vermißt. Am Durchbruch durch die von griechischen Llite- truppen vollbesetzten zum Teil in Fels gehauenen Bunkerstellungen der Metaxas-Llnle haben Gebirgsjäger aus den süddeulfchan Gauen entscheidenden Anteil. Besonders ausgezeichnet haben sich hierbei der Leutnant in einem Gebirgsjägerregimenl Ager, der trotz schwerer Verwundung noch die Wegnahme von zwei Bunkern erzwang, sowie Major Ens, der Kommandeur eines Infanterieregiments, der nach Durchbrechen der feindlichen Befestigung mit einem Bataillon tief im Rücken des Feindes eine wichtige Brücke in die Hand nahm und trotz mehrfacher feindlicher Angriffe bis zum Eintreffen weiterer Kräfte offenhielt. 40 000 Gefangene in Güdserbien. Berlin, 11. April. (DRV.) Zu den Kämpfen, die zur Vernichtung der feindlichen Kräfte in Südserbien geführt haben, wird gemeldet: Die Zahl der Gefangenen hat sich nm das Doppelte, das heißt auf 40 000, die Beute an Geschützen, auf 200 erhöht. „z sich Lingams Truppen in den wiederbesetzten Gebieten mit Juftd begrüßt. Ueberzeugung wünschte auch der Vertrag, den wir im September mit Jugoslawien mit seiner damals friedfertigen Regierung schlossen, dem Frieden des Donautales zu dienen. Das neue Regime in Belgrad neß militärische Kräfte an unseren Grenzen aufmarschieren, wo- gegen Ungarn erst Schutzmaßnahmen ergriff, als das Landesgebiet von einer Reihe von Luftangriffen getroffen wurde und an unseren Grenzen Durchbrüche versucht wurden, gegen die unsere Negierung wiederholt und vergebens Verwahrung einlegte. Die sich stürmisch abspielenden Ereignisse schufen eine neue Lage. Die Führer des kroatischen Volkes haben die Selbständigkeit und Unabhängigkeit Kroatiens proklamiert. Wir begrüßen diese Entschließung mit aufrichtiger Freude, und werden sie unsererseits st e t s in Ehren halten. Wir haben tausend Jahre lang im Guten und Bösen mit der kroatischen Nation zusammengelebt, einander geschätzt und in schlechten Zeiten unterstützt, und wir wünschen, daß das edle kroatische Volk in seiner staatlichen Selbsten- digkeit Gedeihen und Wohlstand finden möge. Mit der Bildung des unabhängigen und selbständigen kroatischen Staates hat Jugoslawien aufgehört zu bestehen und ist in seine Bestandteile zerfallen. Damit gleichfalls erwuchs uns die Pflicht, die Sicherung der Lage des uns im Jahre 1918 entrissenen Gebietes und das auf diesem Gebiete in großen Massen lebende Ungar- tum wieder in die eigeneHand zu nehmen. Es ist uns eine heilige nationale Pflicht, die wir unverzüglich erfüllen müssen. Aus diesem Grunde habe ich noch am heutigen Tage meinen Soldaten den Befehl erteilt, das im südlichen Gebiet lebende Ungarntum vor den Verheerungen der Anarchie zu bewahren. Berlin, 12. April. (DRV. Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In Südserbien haben am 11.4. deutsche Truppen nördlich des Ochrida-Sees den italienischen Truppen die Hand gereicht. Der Führer hat folgendes Telegramm an den Duce gerichtet: Duce! In dem Augenblick, da sich deutsche und italienische Verbände zum ersten Male aus dem jugoslawischen Kriegsschauplatz die Hand reichen, grühe ich Sie i aol der großen Entschlußkraft Dr. Ante p a w e - l lisch s Kroatien zu einem vollkommen leib ff findigen Staat erklärt. Ich rufe cflt auf, insbesondere die Offiziere, Unteroffiziere, iit ’3eamten usw.» sich in Agram oder in ihren Orlrv zu melden und den Schwur auf das unab- tmgige Kroatien abzulegen. Ich übernehme die tefante militärische Gewalt. Za boj spremni!*4 (5'i in Kampf bereit. Gruß der Ustascha.) üraternik erließ auch an die kroatischen Bauern einer Aufruf. Er stellt darin fest, daß der 10.4.1941 •unq L., enbiq e, insb^ * N falb. ’ slh»g und dem willen des großen Verbündeten I abtn wir nach schwerem Kampf des kroatischen und der kroatischen Ustascha (Heimwehr) Iber 10 0 0 0 Gefangene gemacht und siebzig iichühe sowie zahlreiche andere Beute eingebracht. ' lie in Südserbien kämpfenden feindlichen hä te sind vernichtet. Line letzte kampfkräftige foppe wurde am 10. 4. bei Krivolac von einer Lchen Division teils aufgerieben, teils gefangen mmen. |e Luftwaffe unterstützte das vorgehen des s. Westlich Agram wurde ein Transportzug (Erfolg bombardiert. Kampfflugzeuge warfen am l im Hafen von Piräus ein britisches Treib- ich, d-s r Anfall" iche Truppen unter dem Befehl des General- ibtifen Freiherrn von Wei chs nachErzwin- Wz der Drauübergänge trotz schwieriger Wetter- ml Geländeverhältnisse In weiterem erfolgreichen Vordringen n a'ch Süden. Wie bereits durch ■u Jjffl ich lausch indbrW )ie von :r te:: ; Allbch! und IS ab. doch ltz lie inbenir-'1 Sonntag, 13 April Ml Annahme von jUueinnt , für die Mittagsnummer bis8'/,Ubr des Vormittags Anzemen-Preiie: Sliueipentetl 7 Nvf. te mm bet 22 mm Heilenbreite, Tertteil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Bcilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorscbrtst (oorbertae Bereinbarrmg) 25’/o mehr Deutsche und italienische Truppen eichen sich am Ochrida-Gee in Güdserbien die Hand Herzliches Begrüßungstelegramm des Führers an den Duce. nattie kj b Dorük ber in ds Für Aul» iniges 'j uerte. ft Denig k sich Dleiniirs ? lib eher men hl. :eten lonai hst ■r M lerlelreit ’uröe zs in deck te ani« >?E flofflager in Brand und erzielten Bombentreffer auf vier großen Transportschiffen. Die Uebergabe der zur Kapitulation gezwungenen griechischen Armee ostwärts des Vardar verläuft planmäßig. Die Zahl der Gefangenen und Beule läßt sich noch nicht übersehen. Die Luftwaffe versetzte der britischen Kriegs- und Ver- sorgungswirtschaft erneut schwere Schläge. Flugzeuge der bewaffneten Aufklärung versenkten 200 Kilometer nordwestlich der Hebriden ein Handelsschiff von 3000 BRT. durch Volltreffer und beschädigten ein weiteres großes Handelsschiff nordwestlich der Shetland-Inseln schwer. Mehrere hundert Kampfflugzeuge griffen in der letzten Rächt kriegswichtige Anlagen in Mittel -und Südengland an. Rollende Angriffe richteten sich mehrere Stunden lang gegen Industriewerke in Birmingham. Bei guter Sicht konnten zahlreiche Großbrände beobachtet werden, so daß mit starker Wirkung der Angriffe zu rechnen ist. Weitere wirkungsvolle Bombenangriffe hatten die Waffcnfabriken von R o t t i n g h a m, die Hafeneinrichtungen von Southampton sowie verschiedene Plätze an der britischen Ost- und Südostküste zum Ziele. In der Eyrenaika setzten die deutsch-italienischen Truppen nach der Einnahme von Derna die Verfolgung des geschlagenen Feindes fort. Deutsche und italienische Slurzkampf- schulden zerfallen Kroatien als selbständiger Staat. üfruf General Kwaterniks an Arbeiter und Bauern. - Die kroaüsche „Auferstehung" 'S bitt 'N Sen^ Utltj St 'S 'S stets auch jetzt den einzig richtigen Weg der Lösung gefunden. Englische Dampfer zum Rückzug aus Griechenland bereit. Keine neuen Transporte mehr im Piräus eingetroffen. Sofia, 12. April (DRB. Funkfpruch.) Aus Alhen wird gemeldet, daß die englischen Mililärbe- hörden mehrere Transporldampfer, die mit englischen Truppen nach Griechenland gekommen waren und die wegen neuer Truppentransporte nach Aegypten hätten zurückkehren sollen, im Hasen von piraeus zurückgehalten haben. Diese Maßnahme bedeutet, daß die Engländer die Dampfer zum Rücktransport der englischen Truppen aus Griechenland benutzen wollen. In diesem Zusammenhang gewinnt die Tatsache besondere Bedeutung, daß mehrere englische Truppentransporte, die aus Aegypten hätten eintreffen sollen und deren Ausladung in Griechenland bereits vorbereitet war, nicht eingetroffen sind. Wavell in Griechenland obgesägt? Berlin, 11. April. (DNB.) Mit auffallender Knappheit teilt Reuter amtlich mit, daß Generalleutnant Sir Henry Maitland Wilson zum Befehlshaber der britischen Armee in Griechenland unter dem Oberbefehl des Generals ,P a p a g o s ernannt wurde. Noch am 7. d. M. hatte Reuter verkündet, daß General Wavell als Oberkommandierender der britischen Streitkräfte im Mittleren Orient das Oberkommando der in Griechenland gelandeten britischen Truppen, behalte. Man hörte, Wavell sei bereits in Griechenland eingetroffen. Ist General Wavell jetzt in Griechenland bereits abgesägt oder will man durch die Unterstellung des britischen Befehlshabers unter den griechischen General dokumentieren, daß für den weiteren Verlauf der Ereignisse auf dem Balkan die Griechen allein die Verantwort tung tragen. Oie serbischen Putschisten bereiten ihre Flucht vor. Budapest, 11. April. (Europapreß.) Die Budapester Blätter melden aus Istanbul, daß die serbischen Offiziere des Staatsstreiches vom 27. März ihre Flucht vorbereiten. Ein Teil des Hofes fei bereits im Flugzeug in der Türkei gen landet. Man erwarte auch die Ankunft König Peters in der Türkei, dessen Aufenthaltsort unbekannt sei. Man nehme an, daß König Petek sich über die Türkei und Lissabon nach London begeben werde. Oie englische Gesandtschast verließ Budapest. Ütltin > v ihr, Holtur, 'M | fan jidjllir' Der Wehrmachtbericht [Jerlin, 11. April. (DRV.) Vas OKW. gibt 1: teil dem Morgen des 10. April befinden Haut aitmdp . r „Esti Wag" berichtet von der ungeheuren Be- geisterung, mit der man insbesondere jenseits der Trianon-Grenze den Aufruf des Reichsverwesers ausgenommen habe. Die der Regierung nahestehende Zeitung „Pest" stellt fest, es sei recht und bittir wenn die Gebiete, die im Weltkrieg einem ten und irregeleiteten Staat ohne jeden Kampf entrissen wurden, jetzt kraft der Gerechtigkeit ohne Kampf und ohne Blutvergießen zum Mutterland zu- Budapest, 11. April. (DRV.) wie der Gene- ralftabschef der ungarischen honved rnitleilt, haben die ungarischen Truppen die in Trianon gezogenen Grenzen zwischen der Donau und der Theiß sowie im sogenannten Baranya-Dreieck zwischen der Donau und der Drau überschritten. Der westliche jugoslawisch- ungarische Grenzabsthnitt in der Mur - Gegend wurde zuerst von der Groh-Kaniszaer-Brigade über- schritten. Die ungarischen Soldaten wurden von der Bevölkerung mit großer Begeisterung und lebhaftem 3 übet begrüßt. 3n der Stadt Zalaegerszeg hatte der Einmarschbefehl des Reichsverwesers große Freude ausgelöst, die Häuser wurden schon in den Mittagstunden des Freitag beflaggt. Die ungarischen Truppen erreichten im Laufe des 11. April trotz stellenweise zähen feindlichen Widerstandes in Befestigungen überallihregesteck- (e n Ziele. Ungarische und kroatische Flüchtlinge erzählen erbittert, wie die abziehenden serbischen Truppen an vielen Orten die Gehöfte, Stallungen, Scheunen und Lebensmittetvorrfite z e r ft ö r t haben. Komitatschibanden stiften in den geräumten Dörfern und Gehöften planmäßig Brände. Die serbischen Behörden sehen untätig dem terroristischen Treiben zu, wenn sie es nicht sogar fördern. Der Reichsverweser hatte eine an die ungarische Nation gerichtete Proklamation erlassen, worin er ankündigte, daß er der ungarischen Armee befohlen habe, die ungarische Bevölkerung des 1918 von Ungarn abgetrennten Gebietes Jugoslawiens gegen d i e Sinar- chie in Schutz zu nehmen. „Da nach dem Weltkrieg" so heißt es in der Proklamation, „der da- mals völlig erschöpften, ohnmächtigen und irregeleiteten Nation ohne Kampf Gebiete entrissen wurden, die durch tausendjährige Arbeit und viele Opfer unseres Volkes zu ungarischem Land geweiht wurden, war ich der Ueberzeugung, daß auch die Wieder- autmachung auf Grund der Gerechtigkeit ohne Kampi und Streit erfolgen muffe. Im Geiste tiefer durch eigenes Ver- sei, so daß die Gebiete, die vor gar "nicht langer Zeit Ungarn mit Gewalt entrissen wurden, von Rechts wegen wieder Ungarn zufallen. Der Reichsverweser habe wie Das freie Kroatien. Als durch die Pariser Friedensdiktate von 1919 aus Alt-Serbien und den Trümmern der zerstückelten österreichisch-ungarischen Monarchie der jugoslawische Staat zusammengebosselt wurde, der sich damals noch, seiner Entstehung und seines inneren Zwiespaltes bewußt, Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen nannte, trat bereits das kroatische Volk in seiner überwältigenden Mehrheit in scharfe Opposition zu diesem neuen Staat. Es hatte niemals die geringsten Berührungspunkte mit dem Serbentum gehabt, dem es sich als Glied der mitteleuropäischen Völkerfamilie, das mehr als 700 Jahre lang in enger politischer und geistiger Verbindung mit den Völkern der habsburgischen Monarchie gestanden hatte, unendlich überlegen fühlte. So billigte die große Mehrheit des kroatischen Volkes auch keineswegs das Verhalten der 28 Männer, die ohne Auftrag nach Belgrad fuhren, um die angebliche Zustimmung Kroatiens zur Vereinigung mit Serben und Slowenen in dem neuen südslawischen Königreich zu überbringen. Die Mehrheit sammelte sich vielmehr in der froatifdjen Bauernpartei des Stephan Raditsch, der schon Ende November 1918 im Agramer Nationalrat erklärte, der einheitliche Staat werde ohne das kroatische Volk und gegen dessen Willen proklamiert. An dieser eindeutigen Haltung des kroatischen Volkes hat sich seitdem nichts geändert. Die Kroaten blieben in Opposition zu dem Staat, den sie nicht gewollt hatten, gleichgültig, welcher Wind von Belgrad her wehte. Die Serben haben es abwechselnd mit Zuckerbrot und Peitsche versucht, den kroatischen „Brüdern" Geschmack an dem großserbischen Staat beizubringen. Aber vergebens. Der Kroaten einziges Bestreben seit ihrer Loslösung aus der österreichisch-ungarischen Monarchie war eine immer ausgedehntere Autonomie, die die Selbständig- feit Kroatiens vorbereiten sollte. Hatte es schon gleich nach dem Tode König Peters I. 1921 autono» mistische Kundgebungen gegen den von Belgrad mit aller Strenge durchgeführten Zentralismus gegeben, so entfachte die Ermordung des Kroaten- führers Stephan Raditsch und eines anderen troati- s-,8 tiij* i(t* 'n« «w au|iu|. vi |uui vuhh |vp, v»u —• —----- &ei Beginn einer neuen Zeitspanne in der Ge- f'h'chle des kroatischen Volkes fei. Der Jahrhun- ittte alte Traum der Kroaten nach Freiheit und tlg r a m. 12. April. (Europapreß.) Der Ober- tereffen des kroatischen Volkes und der kroatischen klärte, daß er mit Freude ihre Bereitschaft zur Mit- Wlshaber der kroatischen Wehrmacht, General Arbeiterschaft gedient und wolle dies auch für die Ä ' ' iiöiternit, erließ einen Ausruf im Agramer Zukunft tun.^ Die Arbeiterschaft^ wird auf gefordert, hmbfunf, in dem es heißt: „M't Gottes Voraus- a Dont !Mündigkeit fei in Erfüllung gegangen. ' yiriW 21 »iefem neuen freien Kroatien hatten die ,st dauern besondere Aufgaben zu crfiil- Inta sie die Träger von Blut und Boden seien. iü tte Nt kroatischen Bauern könnten mit Recht eine Mlliche Zukunft erwarten, und das bevorstehende tslicest werde auch das Fest d er kr oa tisch en Steferstehung sein. Dank dem befreundeten uni verbündeten Deutschland mit seinem Führer * ilw Hitler hätten nun die Kroaten ihren eige- ....... neu Staat erhalten. Die Bauern würden in । fotesml Staat eine besondere Rolle spielen. Jet Imam von Agram richtete an die Mo- Sedaner Kroatiens die Aufforderung, sich hinter i ö Regierung zu stellen. Auch die W i r t s ch a s t s - fa* t f i h e r wurden in einem Aufruf General Kwa- JLk V rtif3 aufgesorderl, in ihrer bisherigen Tätigkeit befahren. Keine Fabrik und kein Betrieb Durfte mX' fSWchen. Die normale Tätigkeit müsse fortgesetzt Btim. Im Agramer Rundfunk wurde e\ne Ber- Äcrung verbreitet, derzufolge Peter pelko- . miisch als Vertreter des Generals Kvalernir Msr.efforf für öffentliche Ordnung und Siherheil in Kroatien übernehmen wird. Aue Siöecheitsorgane werden aufgefordert, sich seinen $ B'ftiügungen und Anordnungen zu fügen. General fifod-nif wird in den Verlautbarungen stets als „‘i3(Tt:eter des Staatschefs und Kommandant der bewaffneten Macht des befreiten Kroatien WdineL . J?i kroatische Arbeiter-Verband, der 2iJO)(0 Mitglieder zählt, erließ einen Ausruf, «n a R'^nir erklärt, mit der neuen Regierung von Kro - teffizu sammenarbeitenzu wollen. Der ver- brU) gäbe seit seiner Gründung Öen nationalen «m- esmol Ströermclöung bekanntgegeben, nahmen panzer- -bemgcz Ih^pen in raschem Vorstoß die kroatische Hauptstadt mnkn h 1 gcra m. ’djnet oon |ch aus dem Feind in nordwest- lcrun?‘ idr Richtung scharf nachdrängenden Kräfte haben ,it n rn Kämpfen in Mittelserbien mehrere D i - Bi GietzenerAnzeiger drühlsche Uni oerfttätsbniderei 8. lange General-Anzeiger für Gberheffen ^«'irtzrn.^ch-l-ratzi"r-, Budapest, 12.April. (Europapreß.) Arn Freitag um 12.30 Uhr haben die Geschäftsträger und das Personal der engliscben, holländischen und belgischen Gesandtschaft Budapest mit dem ihnen von der ungarischen Regierung zur Verfügung gestellten ib billig, Sonderzug verlassen. Sie werden zur sowjctrussischen erschöpf- Grenzstation Lawocne gebracht, wo sie mit dem von k- der sowjetrussrschen Regierung zur Verfügung ge- stellten Sonderzug ihre Reise nach Moskau fort- X Glänzende Zusammenarbeit Eta! werben. kämmen, ft. Ausl M I $35 I jhirt Der Ü 6 -in in It'.'brfrfit Jjtan o! N 2c Uhren u Weit, d 6t« sche fc?l hmn Ü$ir fii jitaiS N fiier! 6old) üuf h hu die sch en Ansturm. Nun ist es soweit. Am 6 April 1941 hallen die Täler der mazedonischen Berge in tausendfachem Echo wider von dem Toben der Artillerieschlacht, dem Heulen der Flugmotoren, dem Donner der einschlaqenden Stuka-Bomben und dem unaufhör- hatten. Und dann setzte die Hölle ein, die muh |' an den Großkampftagen im Westen nicht schlimmer ' war. Jeder Schuß wirkt sich hier mit Echo uiti Stein-schlag nach dem Auftreffen der Granate doppelt und dreifach aus. Das Gurgeln der großkalibrigen Geschosse läßt die Gebirgsjäger, die h langen Reihen mit ihren Mulis hinter ihren Kameraden, die schon oben auf den Höhen die Bunts der Griechen räumen, durch blühende Obstgärten und Bergwälder hochsteigen, immer wieder Dcrfuiq am Hang suchen. Die bulgarischen Soldaten sind von der Grenze zurückgezogen worden und erleben nm mit großen Augen, in Erdlöchern hockend, was vor ihnen abspielt. Sje haben sich auf den Kamp-, der auch ihnen ihr Recht bringen soll, gefreut, aber nun sind sie doch etwas erschüttert über d ie Machs des deutschen Angriffes. Das haben ft- doch nicht erwartet. , m Der Schwerpunkt des Kampfes liegt am Rüpel- Paß, dem Durchbruch der Struma in die Ebener von Serres. Die Berge auf beiden Seiten de- Flusses sind in modernste Festungen verwandelt, dir vom Gegner dicht besetzt sind. Sie stellen das Mittel tück der Metaxas-Linie dar. Zur Eroberung diese- Bergfestungen, die bis über 1800 m hoch liegen, Jirü Gebirgsjäger eingesetzt. Sie sollen über die ©ipfe seitlich des Passes steigen und diesen von hinten öffnen. In der Nacht zum 6. April nahmen sie bereits die erste „Grenzberichtigung" vor, d. h. dir scharfen Wachhunde der griechischen Grenzposten wurden vergiftet, damit sie die Annäherung ds Spähtrupps nicht melden konnten. Die Posten selbst wurden dann mit Handgranaten ausgehoben, wen- es nicht gelang, sie zu überraschen und ihnen bi: blanke Waffe auf die Brust zu setzen. Die Fern ! Truppen. Kraftwagenkolonnen und Stellungen in Jugoslawien angegriffen. Kampflugzeugverbände haben Hafenanlagen und Lagerhallen des Flottenstützpunktes Sebenico getroffen. Die Wasier- slugzeugplähe von Divulje und Slofella wurden erneut mit Bomben und rNaschinengewehrfeuer belegt, wobei Brände entstanden und vier Wasserflugzeuge beschädigt wurden. Auch die militärischen Anlagen von Bagufa wurden erfolgreich angegriffen. In Griechenland wurden der Bahnhof von Kiyarissa beschädigt und eine Eisenbahnbrücke übet die Arkadeika (Peloponnes) zerstört. Am 9. April haben Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps den Piräus angegriffen und dabei ein großes Brennstofflager in Brand gesetzt und vier große Dampfer sowie Hafenanlagen schwer beschädigt. In der Lyrenaika geht die Verfolgung des Feindes in östlicher Richtung weiter, während gleichzeitig das ungeheure Beutematerial gesammelt und die Gefangenen eingebracht werden, unter denen sich auch der Armeegeneral Jleame befindet. Verbände des deutschen Fliegerkorps haben Hafenanlagen und Schiffe im Hafen von Tobruk erfolgreich angegriffen. Italienische und deutsche picchiatelli und Stufaoerbänbe haben Truppenansammlungen In der Nähe von Tobruk bombardiert. In O st a f r i t a nichts Neues. Mloffe 'M b Frsitagnachmittag fand die dritte AusspraKe zwischen M a t s u o k a und Molotow statt- r* Tokio. 10. April. (DNB.) Der frühere S-»' ralstabschef der japanischen Kwantung-Armee, 0** neralleutnant Kimura, ist als Nachfolger dso Generalleutnants Nanami zum stellvertretend^ Kriegsminister ernannt worden. Gleichzeitig wurD Generalleutnant Poschida zum Direktor des ntw geschaffenen Hauptbüros für die Motoris'^' r u n g der Armee ernannt, während Generalle^ nant M y a k a t u e zum Ersten Jrrspekteur des nm' geschaffenen Nachrichtenkorps ernannt Generalleutnant S o r o b e , der im aktiven Die^ an der Mittelchinafront steht, wurde zum SÖHtfl*1* des Obersten Kriegsrates ernannt, während W1' ralleutnant F u j i o, der Direktor der Armeeschuu^ als Nachfolger des Generalleutnant Kimura 3UI- Kommandeur des westlichen Militärbezirks ernon wurde. erbittert wehren. In dem Gelände zwischen den Stellunyen, du- die Griechen natürlich genau kennen und vermess» haben, wirken sie immer wieder mit Granatwerfer und anderen Steilfeuerwaffen. Es treten VerlB' ein. Aber es verliert niemand dis Ruhe. Dir Der- mundeten werden versorgt und gleich von den F fangenen Griechen, die eben erst verstört aus ihr» Löchern herausgekrochen sind, mit nach hinten gw schleppt. Es gibt auch schmerzliche Verluste un:ti den tapferen Männern. Wo der Angriff stecken zp bleiben droht und die Widerstandskraft des Feind-:- noch nicht erschüttert ist, wird durch die Artiller«- beobachter und Verbindungsmänner Unterstützt der schweren Waffen angefordert. Auch die ©t* stiegen auf besondere Aufforderung weitere Aw 10 Sw>1 wt 3m Cittempo nach Agram. Bilder vom Vormarsch -er deutschen Truppen aus die kroatische Hauptstadt. Bon KÄegsberichter Gerhard Emskötter. 3m Kamps um die Metaxas-Linie Vorstoß in allgemeiner Dichtung Aegäisches Meer. Bon ft-negsbenchter Günther Hehsmg. & >nl Mil, w lichen Rasseln der Maschinengewehre. Die deut- öun|u/cn mu-iuuiu unu »uiviuu- r— . s ch e Südostarmee ist angetreten. Mit Unterredung dauerte diesmal über zwei 6tuno< - Handgranatenschlägen und Sprengladungen begann Aus japanischen Kreisen verlautet, daß burd) es schon im allerersten Frühnebel auf den Berg- Besprechung verschiedener Fragen nuntnebf .. als StoHtrupps der^ Gebirgsjäger die^heit geschaffen worden sei. Am Abend uwhnte * japanische Außenminister auf Einladung der v jetregierung einer Opernvorführung bet |#eb( ip unb if Wttn der ÜW5 erfolg » ganze S iHk es gi M'Wll | I ifl die lltlaf gfl-e- IMach! d i Jer g B I -pf{5 or'zr da jtt rer an feing f 3 000 Kilometer von der Munitionsfabrik bis zu dieser Front zurücklegen muß, um sich einen Begriff von der Organisation der deutschen Balkan- armee zu machen. Dabei kann noch aarnicht veranschaulicht werden, wie diese 3000 Kilometer im einzelnen aussehen; erwähnenswert ist noch, daß nur eine einzige Eisenbahn auf der ganzen Frontbreite nach Griechenland führt und daß diese Bahn am äußersten linken Flügel hart an der türkischen Grenze verläuft. Allgemeine Dichtung: AegäischeS Meer Die Ausgänge der Gebirgstäler, die nach Griechenland führen, liegen auf griechischem Gebiet und sind st a r k b e f e st i g t. Engländer und Griechen versperren sie mit Bunkerlinien, Panzer- kuppeln und Bergbefestigungen. Sie sitzen also sozusagen wie ein Pfropfen vor einem sehr langen engen Flaschenhals. Die erste Phase des Feldzuges stellt also den Kampf um diese Gebirgsausgänge dar, durch die die deutschen Angriffsdivisionen i n allgemeiner Richtung Aegäisches Meer tief gestaffelt durchstoßen müssen. Eine Der- wendung von Panzern kommt hierbei nicht in Frage. Es ist hier vielmehr eine Lage wie an der Aisne, wo Infanterie, in diesem Falle hauptsächlich die Gebirgsjäger, den Panzern den Weg zu einem Gelände bahnen müssen, in dem sie sich voll auswirken können. Das wird auf den linken Flügel, DNB. ..., 12.April. (PK.) Noch brandet in uns die Erregung, die uns feit gestern abend, wo wir in Agram Einzug hielten, ob des phantastischen Empfanges durch das kroatische Volk unsere Herzen erfüllt. Auch heute morgen setzten sich die Ovationen der begeisterten Bevölkerung ununterbrochen fort. In dichten Gruppen umstehen die Massen jedes deutsche Fahrzeug in den Straßen, immer wieder wird unseren Feldgrauen begeistert zugejubelt. D i e ganze Stadt ist in.ein Flaggenmeer gehüllt. Zwischen dem frohen Rot-Weiß-Blau der kroatischen Nationalfarben leuchten viele Hakenkreuzfahnen. Längst haben wir die. Strapazen vergessen, die in den hinter uns liegenden Stunden alle Kräfte erforderten. Der Heimat jedoch, die voll Stolz die Nachricht von der Besetzung Agrams vernommen hat, wollen wir kurz schildern, wie der Vormarsch auf die Hauptstadt des jetzt freien Kroatien vor sich ging. . Die Hauptgruppe der deutschen Panzereinheiten, denen Befehl gegeben worden war, Agram in die Hand zu bekommen, stieß in schnellem Tempo vor. Wir fuhren mit der Aufklärungsspitze, die sich geradezu im Renntempo vorwärtsbewegte, und das bei den verschlammten, mit tausend Schlaglöchern gepflasterten Landstraßen. Die Männer hinter den Lenkrädern, auf den Krädern und in den Panzern vollbrachten wahre Glanzleistungen ihrer Fahrkunst. Längs der Straße, überall, auch in den kleinsten Dörfern, bildeten die Bauern Spalier, winkten mit frohen Gesichtem ihren Befreiern zu, auch hier, an jedem Haus die Flagge Kroatiens. Eine größere Garnisonstadt lag vor uns. Noch ehe wir sie erreichten, kommt uns ein PKW. entgegen. Heraus steigen kroatische Offiziere mit weißen Armbinden. Sie erklären dem Panzerhauptmann, daß sich die Garnison ergeben wolle. Sie hätten heute Nacht alle Serben, die sich in ihren Reihen befanden, davongejagt, ihre Geschütze und anderen Waffen vernichtet. Unser Panzerhauptmann läßt den Kroaten durch einen Dolmetscher bedeuten — dieser ist der Bürgermeister des Ortes und stellt sich uns als der Kreisleiter vor —, daß die Sache in Ordnung ginge. Wieder werden die Motoren angeworfen und Minuten später braust unsere Spitze durch ein jubelndes Spalier kroatischer 6o t- baten in einem Walde. Gerade als wir um eine Ecke biegen, steht plötzlich ein s e r b i s ch e r A r t l l- lerietroß vor uns. Er feuert mit Karabinern auf unsere Panzerspähwagen. Im gleichen Augenblick jagen einige Feuerstöße aus den Sehschlitzen, hageln MG.-Garben vernichtend in die Panjewagen mit den kleinen Pferden, die im Nu in die Straßengräben stürzen, an den Bäumen zerschmettert werden. Die Serben hebendie Hände. Ab in die Gefangenschaft! Unser Stabsarzt hilft sofort den Verwundeten. Weiter geht der Vormarsch. In einem Ort kurz vor Agram kommt es noch einmal zu einem Gefecht mit feindlicher Infanterie, aber auch hier gelingt es ohne großen Aufenthalt, den Widerstand zu brechen und wieder einen ganzen Haufen Gefangene zu machen. Doch wir können uns um sie nicht kümmern. Ein paar Schützen bringen die Graumäntel nach hinten. Je mehr wir uns Agram nähern, um so schneller wird das Tempo. Das ist beinahe wie in Frankreich bei dem großen Verfolgungsrennen. Da, die ersten Häuser tauchen auf. Wir haben unser Ziel erreicht in einer Art und Weise, wie sie bei deutschen Panzermännern üblich ist. Schwieriger hatte es eine zweite Marschgruppe, die von einer anderen Richtung her auf Agram vorstieß. Sie wurde in heftige Kämpfe mit stärkeren serbischen Einheiten verwickelt. Hierbei konnte unsere Infanterie herrliche Erfolge erringen und die Serben an allen Stellen, wo sie sich dem Vormarsch entge-gemoarfen, vernichtend in die Flucht schlagen. Zahlreicke Gefangene wurden eingebracht. Auch in diesem Abschnitt vermochte der Feind also nicht den Vormarsch unserer felbgrauen Kolonnen aufzuhalten. Diese Tatsache wird immer von neuem solange der Heimat gemeldet werden können, bis der Endsieg erkämpft ist. ^.inn । V fw tritt« f!le w Jon I1' jii bei ktnis! ,tßir ^Dieser Gegensatz ist politisch, konfessionell, wirtschaftlich und kulturell wohlbegründet. Wir haben eben gesehen, daß die Kroaten sowohl wie die Slowenen seit dem 12. Jahrhundert keinerlei politische Beziehungen mehr zu den Serben hatten, und vorher war Kroatien so gut wie Serbien Teil des Römischen Reiches, das im 6. Jahrhundert von den Awaren erobert wurde. Nach Vernichtung des Awarenreiches tarnen Kroatien und Slowenien unter fränkische Herrschaft, später unter Ungarn, und 924 gründete Tomislaw ein selbständiges Königreich Kroatien, das 200 Jahre später nach Erlöschen der Dynastie an Ungarn fiel. Also auch in der Frühgeschichte Kroatiens zeigen sich keinerlei Berührungspunkte mit dem Serventum. Kroatien hat stets alle Anregungen von Mitteleuropa her empfangen, während Serbien durch die Jahrhunderte unter türkischer Herrschaft blieb und geistig dem Slawentum verhaftet war. Das spricht sich besonders deutlich in der Zugehörigkeit des kroatischen Volkes zur römisch-katholischen Kirche aus, während die Serben dem griechisch-orthodoxen Glauben anhängen. Die kroatische Literatur, ganz von Mitteleuropa beeinflußt, bedient sich her lateinischen Schrift, während die Serben cyrillische Schriftzeichen verwenden. Auch wirtschaftlich stand hier stets ein in Industrie und Ackerbau nach westlichen Vorbildern hochentwickeltes Volk einem Volk von Kleinbauern gegenüber, das den kargen Boden Alt- Serbiens noch nach der Väter Sitte primitiv bearbeitete. So gab es auch von diesen Gebieten her keine Grundlage zu einer Verständigung zwischen Serben und Kroaten. Lediglich ein unerhörter Terror des Serbentums hielt diesen Vielvölkerstaat zusammen» halten, daß man Truppenunterkünfte, Munitionsund Betriebsstofflager, Lazarette, Derpslegungs- rnagazine, Pionier- und Nachrichtenparks, ja sogar Flugplätze anlegen konnte. Die Pioniere Haven hier wieder M e i st e r l e i st u n g e n im Brücken- und Straßenbau vollbracht. Wenn der gesamte Aufmarsch, der an dieser Front um vieles schwieriger war als beispielsweise derjenige hinter dem Westwall, dennoch reibungslos verlief und in so kurzer Zeit durchgeführt werden konnte, so ist das allein dem rastlosen Einsatz aller Offiziere und Mannschaften der deutschen Balkanarmee zu danken, die nach den oft schweren Strapazen des Marsches an die griechische Grenze keine Ruhe und Erholung kennengelernt haben. Man braucht sich z. B. nur nachzurechnen, rammen, ais oroßirupps oer ojeoirgsjager oie । daß jede Granate, die hier auf die Engländer und j Postenlöcher und Bunker der Grieck-en aushoben, Griechen verschossen wird, einen Weg von etmaivon denen sie frei« Sicht auf bulgarisches Gebiet! griff«. . . . __ So wird in ganz systematischer Arbeit em starke Befestigung nach der anbern aus der Metaxas-Linie herausgebrsich e n, ohne daß auf deutscher Seite allzu gro£! Verluste entstehen. Die Haltung der ®ebirgsjä0 ist trotz des Kampfes, trotz der heißen Sonne, taf h entstehenden Waldbrände, deren Qualm die Taietf füllt, und trotz der großen Geländeschwierigkeit^ S? fabelhaft. Sie wissen schon jetzt, daß ihnen Nf Durchbruch durch die Metaras-Linie im ersten nr.i- den Ansturm glückt und daß sie den Sieg erringt 1 schen Abgeordneten durch den Serben Dunischa tn offener Sitzung der Belgrader Skupschtina den > Gegensatz der beiden Nationalitäten zu erbittertem Kampf. Die Königsdiktatur Alexanders I. konnte die Gegensätze zwischen den beiden Völkern keineswegs unterbinden, sondern verschärfte sie noch. Das Ser- bentum, das in der Neugründung der Pariser Frie- densdiktare trotz der Vielfalt der Völker lediglich em erweitertes Großserbien sah, brachte dies auch durch die Aenderung des Namens für den Staat nach außen hin sinnfällig zum Ausdruck. Aus dem „Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen" wurde em „Königreich Jugoslawien" und an die Stelle der historischen Landkarten trat die Einteilung in neun Banate, reine Derwaltungseinheiten, die von Belgrad zentralistisch regiert wurden. Als 1934 König Alexander in Marseille unter den Kugeln von Feinden des serbischen Zentralismus sein Leben aus- hauchte, war zwar die Königsdiktatur zu Ende, aber der Zentralismus blieb, und die Spannung zwischen Belgrad und Agram wuchs. Erst der Regierung des soeben durch Belgrader Chauvinisten gestürzten Ministerpräsidenten Zwetkow i t s ch gelang es, einen gewissen Ausgleich mit der von Matschek geführten kroatischen Bauernpartei zu erreichen. Aber er war von gewissen serbischen Kreisen, namentlich in der Armee, von vornherein nicht auftichtig gemeint, denn nach wie vor beließ man die serbischen Truppen in Kroatien und S die kroatischen Soldaten, in Garnisonen der ischen Landesteile zu dienen. Auch die Hofs- nungen der Kroaten auf eine ihrer Dolksstärke und ihrer Wk-tschaftskraft entsprechende Beteiligung an der Zentralregierung des jugoslawischen Staates sollten sich nicht erfüllen. Weder in der Außen- Politik, noch in der Wehrmacht wurden sie zu leitenden Stellungen zugelassen. Und auch im Belgrader Kabinett blieben die kroatischen Minister selbstverständlich stets in her Minderheit. So gab es in Kroatien auch gegen diesen Aus- gleich eine entschiedene Opposition, die von Ante Pawelitsch geführt wurde, der freilich vor den ferbifdyen Nachstellungen auf italienischen Boden flüchten mußte. Seine Bewegung, die vor allem 'auch von den zahlreichen Auslandskroaten unterstützt wurde, lehnte jeden Kompromiß mit Belgrad entschieden ab und setzte sich für ein unabhängiges Kroatien ein. In dem Augenblick, als der Sturz der Regentschaft in Belgrad die alte Verschworer- cligue serbischer Chauvinisten ans Ruder brachte, wurde her krasse Gegensatz zwischen Serben und Kroaten erneut eklatant. Daß nach langen und recht undurchsichtigen Verhandlungen Matschek sich von den serbischen Katastrophenpolitikeim für ihr Kriegsabenteuer einfangen lieh, wurde im kroatischen Volk nicht verstanden, und Ante Pawelitsch, der Führer der kroatischen Opposition, machte sich zum Sprecher des kroatischen Volkes, als er unter dem Schutz der von Slowenien her in die alte kroatische Landeshauptstadt Agram einrückenden deutschen Truppen Kroatien zu einem selbständigen Staat erklärte. Damit gewinnen die Kroaten nun endlich die Möglichkeit, in einem eigenen Staatswesen ihre Geschicke nach ihrem Willen selbst zu gestalten. Ein unabhängiges /kroatisches Reich hat es seit dem 12. Jahrhundert nickst mehr gegeben. Aber sowohl unter der Herrschaft der Ungarn, wie im Rahmen der Habsburger Monarchie war den Kroaten Selbständigkeit genug geblieben, um sich ihrer Volks- kraft und ihrer hohen geistigen Kultur entsprechend frei zu entwickeln, denn unter ihrem Bonus roar ihnen eine großzügige Autonomie gesichert. Frei- sich haben Kroatien und Slowenien unter den vielen Türkeneinfällen im 16. und 17. Jahrhundert schwer gelitten. Erst im Karlowitzer Frieden von 1699 trat die Türkei die beiden Länder an Ungarn ab. Seit 1777 galten sie als selbständige Königreiche der habsburgischen Krone, aber 1814 begann die verhängnisvolle Magyarisievung, die freilich die nationale Erweckung der Kroaten und Slowenen zur Folge hatte. 1848 wurden Kroatien und Slowenien von Ungarn getrennt und mit hem Küstenland und Fiume zu einem eignen Kron- land erhoben, in dem die österreichische Gesetzgebung gelten sollte. . In Dem berühmten Ausgleich von 1867 kamen Kroatien und Slowenien wieder zu Ungarn. 55 v.H. der Lande sein tünfte mußten nach Budapest abgeführt werden. Ein eigenes Ministerium für Kroatien wurde eingerichtet und ein Bonus als Haupt der kroatischen Landesverwaltung ernannt. Schon damals forderte die von dem genannten Stephan Raditsch geführte kroatische Bauernpartei die Selbständigkeit Kroatiens, gestützt auf die Mitte des vorigen Jahrhunderts entstandene geistige Bewegung des Jllyrismus, der, von der Romantik befruchtet, eine Gemeinsamkeit der illyrischen Völker annahm und eine über alle illyrischen Gebiete sich erstteckende geistige Bewegung mit Kroatien als Mittelpunkt ins Leben rief. Der bekannte Vertreter dieser Bewegung war der deutschblütige Bischo Strohmayer, unter dessen Führung in den sechziger Jahren eine nationale Partei entstand, die ein selbständiges Königreich Kroatien erstrebte. Der Jllyrismus scheiterte schon damals an dem Gegensatz zum Serbentum, oas ihn für feine eigensüchtigen Ziele eines großserbischen Reiches einzufangen aller deutschen Waffen. Bald schon stolperten die ersten Gefangenen, zun j Teil blutend, mit angstverzerrten Gesichtern hure- die deutschen Linien den Berg hinunter nach Wl garien. In diese Aktionen mischt sich nun der erjfc i Schuß, her zum Beginn einer furchtbaren un)! machtvoll einsetzenhen Artillerie--j schlacht roirh. Mörser, Kanonen und Haubitzen.» batterien, Gebirgsgeschütze, 3,7- unh 5-cm-Pak nch l men eine volle Stunhe lang hie Befestigungen unte: I Feuer. Die Kuppen her Berge versinken in Staub j wölken, aus denen immer wieder das Blitzen be: I zerspringenden Granaten aufleuchtet. Ein unaufhöi-1 liches Krachen rollt durch die Täler. Nach diesem Auftakt, den die Gebirgsjäger M | Teil aufrecht stehend mit ansehen, dröhnen, w. Norden kommend, S t u k a st a.s f e l n, die fid) ans j dem wolkenlos blauen Himmel auf die Sergfeftun-1 gen stürzen. Die Kuppen schwanken untkiV den Explosionen her berstenden Boir-I b en. Der Schnee überzieht sich schwarz mit hob« geworfener Erde unh Steinen. Es ist ein Anbli! | von furchtbarer Gewalt, her sich, burch ben schreck'I lichen Lärm unterstützt, zu einem kaum beschreibe i Schauspiel gestaltet. Auch griechische Flugzeuge erscheinen kurz, werben aber burch die Flakartillem vertrieben. . Nach dem Stukaangrift setzt wieder das Ar'> t HI e r i ef e u e r ein. Auf alle Höhen wird trommelt. Die Antwort der Griechen fegt über br: vorderen Linien hinweg in die Täler, in denen bü- deutschen Truppen zum Angriff bereitgestellt mar« und in denen jetzt die zweite und dritte Welle an- tritt Jedem Schuß auf die Berghänge folgt ein ■ Steinregen. J Nach der Artillerie- und Stukavorbereitung folti nun d ec? In f a nte riea n gr i f f. Das Abwehrfeuer des Gegners kann den Angriffsschwung bc: Gebirgsjäger nicht hemmen. Sie springen uni) lausen, jede Deckung ausnutzend, an die griechisch-- Stellungen heran. Sie lassen sich nicht abuxijnr. als die Griechen nun in den unbeschädigten Buch kern nach dem Artilleriefeuer die Stalstscharten ör- nen und das Feuer aufnehmen. Mit Handgranaicir Sprengladungen, Maschinenpistolen und HandseM- waffen werden die Betonklötze ausgin ! räumt, in denen sich die Gri-echen teilweise noch wo den Griechen in Thrazien das Hinterland zur Verteidigung und die Rückzugsmöglichkeit fehlt, und wo unsere Truppen von den bulgarischen Bergen schon silbern in her Ferne das erstrebte Ziel schimmern sehen, nicht ganz so schwierig sein wie all dem rechten Flügel in Mazedonien. Hier, wo mit dem gleichen Ziel im Weltkrieg schon jahrelang vergeblich gerungen worden ist, haben die Griechen als Abbild der Maginot-Linie ihre schwer b e - stückte und über hohe Berge verlaufende Metaxas-Linie ausgebaut. In ihr erwarteten sie im Vertrauen auf ihre englischen Bundesgenossen unbelehrbar und verhetzt ben beut- sprechleitungen, hie nach hinten zu ben Bergbefesli. j gungen laufen, würben durchschnitten. II So wäre es ein Gebot der Klugheit gewesen, durch aufrichtige Zusammenarbeit mit dem Deuffchen Reich die Existenz Jugoslawiens zu sichern, und es war polittscher Selbstmord, als bis serbischen Chauvinisten ben Beitritt zum Dreimächtepakt anul- lierten. Nun ist hie Lawine ins Rutschen gekommen, die ben jugoslawischen Staat unter sich begraben wirb. Wie Kroatien durch ben Sieg her deutschen Waffen seine Selbständigkeit erlangt hat und die einstmals durch die Pariser Friedensdiktate von Ungarn abgetrennten Gebiete der Batschka und des Banats wieder mit Ungarn vereinigt werden, o wird der Gedanke der Revision mit den deut- chen Truppen weiter marschieren und gutmachen, was die Väter von Versailles auch im Südosten unseres Erdteils gesündigt haben. Dr. Fr. W. Lange. Oer italienische Bericht. Nom, 11.April. (DNB.) Der iiallenische wehr- machtberichl vom Freitag hat folgenden Wortlaut: An der jullfchen Front ist Congatico befehl worben. Die Kampfhandlungen im 5 a ve- Ial sowie im Ljubjanicatal gehen weiter. In Albanien geht an der Ostfront der Vormarsch unserer Truppen in jugoslawisches Gebiet weiter. An der g r i e ch i s ch e n F r o u t nichts Neues. Unsere Luftwaffe hat im Tiefflug feindliche ’S bi ! Moivc | S üNet ,heben d>e 5 'M Wen i m i i h L">» ™nt>; Ernennungen in der japanischen Wehrmacht | h Griechisch« Front, 12. ülprii. PK. (DNB.) Seit dem Einmarsch deutscher Truppen in Bulgarien ist nun etwas mehr als ein Monat vergangen. Diese Zeit ist dazu ben-utzt worden, die deutsche Südostarmee des Genera-lfeldmarschalls List an der Grenze aufmarschieren zu lassen. Am 6. April 1941 sind deutsche Truppen in ganzer Breite über die etwa 370 Kilometer lange bul- garisch-griechifche Grenze vorgegangen. Es ist w i e - der Krieg in Mazedonien. Um aber diesen Krieg in seiner Eigenart beschreiben zu können, muß zunächst einmal der Aufmarsch- und Bereit- tellungsraum der deutschen Angriffsdivisionen ge- childert werden. Es ist die B e r g ro e 11, die sich zwischen Bulgarien und Griechenland auftürmt, die Rhodopen, das Rila- und das Pirnin-Massiv mit Höhen bis z u 2900 Meter. In Anlehnung an die wenigen durchlaufenden Täler, die das Gebirge von Nord nach Süd durchziehen, ist her Aufmarsch vorgenommen worden. Man mußte zum Heranführen von Truppen, Munition, Verpflegung und Gerät aller Art die wenigen vorhandenen Straßen benutzen, ©ie sind aber zum großen Teil nur ein- bahnig besahroar, so daß ein Gegenverkehr nur möglich ist, wenn durch die Verkehrsregelung der eine Talausgang gesperrt wird und alle noch in den oft 20 bis 30 Kilometer langen Engstellen marschierenden Fahrzeuge am anderen wieder heraus sind. Wer einmal' aus dem Flugzeug diese wilde unzugängliche Bergwelt gesehen hat, in der die wenigen Straßen in tiefen, vielverschlungenen Schluchten verlausen, was man an den graubraunen Staubfahnen leicht erkennen kann, die in ihnen, vom Durchgangsverkehr aufgewühlt, wie Nebelfetzen wandern, der wird nickt glauben, daß in solch einem Gebiet eine ganze Armee auf- marschieren konnte. Er wird es nicht für möglich ) den |ti ict immer wieder eine Erlösung aus dem Dun- Derr biMsfte «Stvomiarrif? e) I. Tarife für Haushalte. 1. 2. 3. 4. c) h) verwendet wird. aß '' im er Sir- Stromverrechnung für Gewerbe-Kraft. 1 Die Verrechnung erfolgt entweder mit einer Grundgebühr je nach Größe der angeschlossenen Motore und 8 Pf. Arbeitspreis pro Kilowattstunde oder 2 mit 20 Pf. pro Kilowattstunde und entspre- *" chender monatlicher Zählergebühr; verbrauch infolge des gleichen Arbeitspreises für Licht und Kraft über einen Zähler gemessen werden kann. Das gleiche gilt bei Zusammenfassung der Wohnung mit einem gewerblichen Betrieb, d. h. also für Betriebe, die ihr Gewerbe direkt im Anschluß an die Wohnung ausüben bzw. dort, wo ein Teil der Wohnung für das Gewerbe benutzt wird; neben dem Kleinstabnehmer-Tarif für Licht mit 38 Pf. pro Kilowattstunde, für Kraft mit 20 Pf. pro Kilowattstunde, besteht auch für den gewerblichen Betrieb die Möglichkeit zum Bezug von Wärmestrom zu 8 Pf. für die Kilowattstunde, wenn der gewerbliche Betrieb ein fest angeschlossenes Elektro-Wärmegerät wie Herd für die Gefolgschaftsküche, Heißwasserspeicher usw. fest angeschlossen hat. die Menschen des Westens, dre angelsächsischen verhärteten Händlermenschen, die Ausbeuter diesseits und jenseits des Ozeans, das nicht verstehen und „dulden" wollen, so verschließen sie sich damit ein großes Glück und eine notwendige Zukunft. Uns aber leuchtet ein Ostern der Verheißung, das uns Kraft gibt aus der Gewißheit eines heiligen Rechtes. Wir find glücklich, uns täglich Freiheit wie das Leben erdienen zu müssen! Curt Hotzel. und halb zwischen den Zeilen die verächtliche Haltung Englands auf dem Balkan wenigstens an- Wohnungsgröße, Anzahl der Wohnräume und Küche, Größe und Anzahl der gewerblichen Räume iGe werbe), Größe und Anzahl der angeschlossenen Motore (Gewerbe), Größe der landwirtschaftlich genutzten Fläche (LaiÄwirtschaft) d) Stromverrechnung für Gewerbe-Llchl und Gewerbe-Kraft. Wählt der Abnehmer sowohl für Gewerbe-Licht als auch für Gewerbe-Kraft den Grundpreis- Tarif mit einem Arbeitspreis von 8 Pf. pro Kilowattstunde, so ermäßigt sich der monatliche Grundpreis um eine monatliche Zählergebühr je nach Größe des Zählers, well der Gesamt- o. gsjäger 1 rönnen, I die tenur.l den i:l rz mit bl ein 8f3 Englands Verrat. Von unterer Berliner Scbriftleitunp. Der Uebergang über die Donau im Oktober 1915, als ein ganzes Heer im Angesicht des Feindes bei Belgrad über den oft mehrere tausend Meter breiten Strom setzte, wird eine der größten kriegsgeschichtlichen Leistungen bleiben. Schon die Vorbereitung, insbesondere die Herbeischaffung des Materials bis auf den letzten Nagel, den letzten Ponton, die Tarnung der Geschütze, die Bereitstellung der Infanteriemassen, war ein Meisterstück kriegerischer List. Als am Morgen des 7. Oktober auf das Kommando „Stoßt ab! — Legt ein! — Vorwärts!" der erste Ponton in das regenüberwehte, vom Feuerschein des brennenden Belgrad rot überglänzte Wasser einfuhr, während gleichzeitig von den Save- dämmen aus Boote abstießen und blitzschnell die hundert Kilometer lange Donaufront sich schuppig über den Strom schob, waren die Serben wohl fürs erste überrascht, sie warfen sich aber sofort in die Gegenwehr und suchten die Deutschen und Oesterreichern von den schon eroberten schmalen Streifen des südlichen Ufers wieder in den Fluß zurückzu- werfen. Es gab die härtesten Kämpfe, ehe derselbe Hauptmann, der vor Monden schon die Fahne auf der eroberten Festung Nomo-Georgiewsk aufgepflanzt hatte, nun auch auf der Belgrader Königsburg, dem blutbefleckten Konak, das deutsche Banner hißte, während die Soldaten noch in den Häuserzeilen kämpften und sangen. Die Härte des Kampfes steigerte sich noch, als in der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober die berüchtigte Kossawa losbrach, jener schwarze Donautaifun, der Schiffe aus dem Wasser hob und durch die Luft wirbelte und bis zum 16. Oktober eine Barriere von Wasser und Sturm zwischen Front und Nachschub legte. In ungeheurer Anspannung stemmte sich das Heer vom Strome ab. Am 13. Oktober gab der Feind, erschrocken über die Wälle seiner Toten, das befestigte Pozarevatz auf. Dor einer einzigen bayerischen Kompanie lagen zweihundert gefallene Serben. Der nun folgende Winterfeldzug Mackensens gegen die serbischen Berge im unvorstellbar tiefen Schlamm der Wege, in dem einfach alles steckenblieb, Roß, Mann und Wagen, stellt eine einzige heroische Ueberwindung tückischer Naturgemalte durch den deutschen Infanteristen und Pionier dar. Die flehentlichen telegraphischen Hilferufe der Serben nach London und Paris verhallten im Leeren. Am 23. Oktober war Altserbien umstellt, die graugrünen Feinde schanzten schon um Kragujevatz, dem größten Waffenplatz ihres Landes. Am 24. Ok- fr**' tellH aus dickem Horn. In der fächerig gebauten Türken- stadt Dekes am Wardar wurden wir wieder Menschen und sehnten uns bald nach neuen Taten. Es blieb auch dem einfachsten Soldaten bitter unverständlich, daß es nicht nach Griechenland weiterging. Das Wardartal hinunter nach Saloniki, den alten Weltweg Alexanders des Großen; zu gern hätten wir die Engländer und Franzosen ins Meer geworfen, U-Boot-Basen geschaffen und wenigstens an einer Stelle unserer Riesenfront einmal reinen Tisch gemacht. Leider war damals der Blutkreislauf von der Front zum grünen Tisch schon lange heillos gestört. Wir mußten erst ein Volk werden, um ganz zu werden. Den Wegzoll haben wir Frontkämpfer damals blutig genug gezahlt. aÄ ! « 5i leyi uh: in htm ,este1ll dh le W ge W vis Stadtwerke Gießen haben am 25. März 1941 'k men Stromtarife veröffentlicht und gleichzeitig I lelmtgcgcben, daß bis zum 15. April 1941 jeder Ütuhmer die Möglichkeit hat, schriftlich mitzuteilen, l uh welchem der veröffentlichten Tarife sein Sttom- dixiEchiauch abgerechnet werden soll. Welche Möglich- Heil besteht nun in der Tarifauswahl für die ein« | iftan Abnehmer? fcme Haushalte, d. h. also Abnehmer, die nur iiii hrer Wohnung an das Netz der Stadtwerke VMzechlossen sind, können abgerechnet werden a) r ad) dem Grundpreislarif mit einer Grundge-1 W von 60 Pfg. je Raum und Monat und von 50, 60 oder 70 Pfg. je nach der prr- ’ ie glicht cht oMi dingten d ib HnD i je an«!! teifnxw ’ J * a M SM A S • N I N vl kkr.J "jJ ^iten I ’anbth 1 MA 'M bie y Don h-J nen d v-A Sren^l berung 1 Soften id oben, ä 5 ihnen u Die W Serri cfreben dem Kleinstabnehmer-Tarif begeht für ‘ lie Haushalt-Abnehmer noch die Möglichkeit, Wärmeftrom zu 8 Pfg. pro Kilowattstunde zu lezichen. Diese Abrechnung wird jedoch nur silchen Abnehmern gewährt, die einen Elektro krb in Betrieb haben. Die Anmeldung zum Närmestrom-Bezug hat also nur für den Ad^ rehmer einen Sinn, der einen Elektroherd de sitzt. Bei diesem Abnehmer wird das Licht zu 33 Pfg. pro Kilowattstunde und der entere ch«nden monatlichen Z-chlergebuhr berechn« nicht entziehen, er mußte auch in sich selber Ostern werden lassen und damit reif zum Opfer werden. Denn wir wollen uns nicht verhehlen: zum Opfer und zur Opfertat — die ja jeder Krieger vollbringt — muß der Mensch innerlich reifen! Nun sind wir alle in diese Tat- und Opfergemeinschaft gestellt, draußen an der Front der Soldaten imd drinnen an der Front der Schaffenden und Duldenden. So hat dieser Krieg erst wirklich d i e igenen,;! him (J r nad) I un dri I arenv] tilltii] > N'l ungenj n in Blitze« :n uncui.J Als wir Serbien schlugen Von Josef Magnus Wehner. meittrt - rf'; r ant> Bei Haushalt-Abnehmern, die bisher diesen Tarif noch nicht gemeldet haben, wird in Zukunft, d. h. ab 1 April d. I., die monatliche Ablesung mit 38 Pf. pro Kilowattstunde verrechnet. Es besteht also für die Verrechnung des Strom- Verbrauchs von Rundfunkgeräten, Bügeleisen, Strahlöfen und sonstigen elektrischen kleingeraten 3um Strompreise von 8 Pf. pro Kilowattstunde nur noch die Möglichkeit durch die Wahl des haushalt- Tarifes. II. Tarife für Gewerbe. Bei gewerblichen Betrieben ist zu unterscheiden zwischen den Stromabnahmen nur für Licht, den Stromabnahmen nur für Kraft und den Stromabnahmen für Licht und Kraft. a) Stromrechnung für Gewerbe-Licht. Entweder erfolgt die Verrechnung mH monat- lichen Grundpreisen je nach Gröhe der gewerb' lichcn Räume und 8 Pf. pro Kilowattstunde ober b) mit 38 Pf pro Kilowattstunde und entsprechen- der monatlicher Zählergebühr; bei den Stadtwerken Gießen an. Der Bezug von Nachtstrom zu 4 Rpf pro Kilowattstunde kann allen Abnehmern gewährt werden, ganj gleich, ob sie den Grundpreistarif oder den Kleinst« adnehmertarif gewählt haben. Voraussetzung für die Gewährung des Nachtstrompreis.es ist allerdings der Anschluß und Betrieb eines Heißwasserspeichers. Die Stromentnahme beim Nachtstromtarif zu 4 Rpf. pro Kilowattstunde gilt nur für die Zeit von 22 bis 6 Uhr. Auch der Lichtstrom und sonsttge Wärmeverbrauch wird dann in dieser Zeit zu 4 Rpf. pro Kilowattstunde abgerechnet. (1782A III. Tarife für die Landwirtschaft. a) Stromverrechnung nach dem Grundpreistarif. Wird die Verrechnung nach dem Grundpreistarif vorgenommen, dann spielt es keine Rolle, für welchen Zweck der Sttom verwandt wird. Auch die Größe der zu der Landwirtschaft gehörigen Wohnung, der Stallung und sonstigen Betriebsräume sowie die Anzahl und Größe der angeschlossenen Motore und elektrischen Geräte haben keinen Einfluß auf die Höhe des Grundpreises. Der Grundpreis richtet sich nach der genutzten .landwirtschaftlichen Fläche und der Arbeitspreis beträgt 8 Pfg. je Kilowattstunde. int) der Wärmestrom zu 8 Psg. pro Kilowatt funbe und ebenfalls einer entsprechenden mo- etlichen Zählergebühr diejenigen Abnehmer, die bereits nach dem Ha jMarrif abgerechnet werden, bezahlen 8 Psg. P Rlümttstunde, ganz gleich, für welche Zwecke stunde zuzüglich der monatlichen Zählergebühr, und für Kraft mit 20 Pf. je Kilowattstunde zuzüglich der monatlichen Zählergebühr, und 8 Pf. pro Kilowattstunde zuzüglich der monatlichen Zählergebühr bei Anschluß eines Elektroherdes. Als Nebers!cht ergibt sich nach Vorstehendem für alle Abnehmergruppen die Möglichkeit zum Strombezug mit einem Arbeitspreis von 8 Rpf. je Kilo- wattstunde. Lediglich die Grundpreis-Ermitttung ist verschieden und muß von jedem Abnehmer entsprechend der Veröffentlichung der Stadtwerke Gießen vom 25. März 1941 selbst ermittelt werden, um danach seine Wahl für ober gegen den Grundpreis- Tarif zu treffen. Entscheidet er sich für den Grundpreis-Tarif, bann meldet er dies mit den entsprechenden Angaben über Ostern 1941. Äls wir im vorigen Jahre das Osterfest feierten (tg die Entwicklung des Krieges noch dunkel und u gewiß vor uns. Wir wußten — in der Breite bs deutschen Volkes — noch nicht, welche Wege »gangen werden mußten, welche Wege zum Siege figren sollten. Und als dann zwei Wochen nach bim Frühlings- und Auferstehungsfeste die deutschen z schwader nach Norden donnerten, als die deutschen Kiegsschiffe die noch immer winterliche See des jtndinaoischen Raumes durchpflügten und die Drschsäulen des Heeres sich auf den Straßen Däne- nvrts und Norwegens verschoben, da ging ein Auf- fltnen und ein Jubel durch das deutsche Herz- die Ii t beglückte uns alle. Und sie war der Auftakt gl einem ungeheuren Geschehen, das bann den Früh- f(nmcr erfüllte und das Antlitz der Welt schon pränbert hat. Wieder feiern wir Ostern. Wieder spüren wir das Hmmenbe. Aber schon wissen wir in diesem Früh- jhg um die Tat, schon haben wir Gewißheit über bei Weg des Kommenden, insofern, als das ver- engene Jahr und der Beginn dieses Jahres uns k Lösung der gigantischen Aufgabe Schritt um Stritt nähergebracht haben. Und schon marschieren lutere Truppen wieder — diesmal im Süden, im | elften: auf afrikanischer Erde marschieren sie Upen den italienischen Waffenbrüdern und auf dem I Bifan stoßen sie siegreich in die Stützpunktgebiete he Feindes vor. Nit dem steigenden Frühling wächst unsere Er- I fentnis des großen Geschehens, der großen Wand- lirg. Wir erleben dieses Kriegsostern als faustische Dutsche, die mit ihrem Weltdichter Goethe be- 5 leinen: „Ja! Diesem Sinne bin ich ganz ergeben. Das ist der Weisheit letzter Schluß: Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, Der täglich sie erobern muß." ij Inb auch bie folgenben Verse bes großen Faust- lUbichts klingen uns heute tief vertraut unb lebens- „Unb es verbringt, umrungen von Gefahr, | Hier Kinbheit, Mann unb Greis sein tüchtig Solch ein Gewimmel möchf ich sehn, sIahr Auf freiem Grund mit freiem Volk zu stehn." i Im die Osterzeit läßt Goethe seinen Faust be» Mnen, es ist die uns Deutschen seelisch nächste Zeit, ezist die uns innerlich gemäße Zeit des Jahres: Ibi* T a t rauscht auf, die Erde duftet, die Sonne stfqt — es drängt uns zum Schaffen und Kämpfen. Ur> nach dem Dunkel des Winters erleben wir nun in der Form und Bedingtheit des modernsten Ktnpfes um „freien Grund" für „freies Volk" :nüber das Frühlingswunder der Tat. Als der Fnrer am Ausgang dieses Winters zu uns vorn Mhling sprach, da fand er bereite Herzen und ein jublnbes Ja! Zu feiner Forderung unb seiner 23er- hrüiung: Deutschlanb, das deutsche Volk ist bereit, hii1 ihm in diesen Frühling des erneuerten Europa Sfromoerredjnung nach dem Kleinstabnehmer. Tarif. Wählt der landwirtschaftliche Betrieb den Grundpreis-Tarif nicht, so kann die Adrecb- nung erfolgen entweder nad) dem Kleinstabneh- mer-Tarij für Licht mit 38 Pfg. pro Kilowatt- ftl. Wir fühlen uns als faustische Menschen immer mi dem Wege zum Heil, immer in der Bewegung Mvärts unb aufwärts. Dankbar nehmen wir bie tote Aufgabe auf uns, in jeder Weife das uns T: ebene mnzupflügen und neu und fruchtbar zu iri >en. Zu keiner Zeit roirb uns das Leben als Iitgabe deutlicher, als eben in dieser Frühlings- kif unb ihrem Feste, der Osterzeit. Als vor acht yfren der große Umbruch unseres völkischen Da- ieiiis erfolgte unb als ..Aufbruchder Nation" ko ganze Volk ergriff, da haben wir dieses Frühem ^wunder wohl am tiefsten gespürt. Es war M'ches Schmerzliche siir diesen und jenen dabei, ttv es gehört zu diesen Auferstehungen, daß sie tyrcrpoll aus dem Alten bas Neue hervortreten lassen. Unb grabe bieses Ja! zum Leiben, zum Leiden an uns selber unb unserer allzumenschlichen Bebingtheit, ist notwendig, wenn mir unsere Aufgabe als Mensch unb als Volk erfüllen wollen. Keine Neugeburt ohne Schmerzen! So wirb Ostern für uns eine Bestätigung biefer Dpfemotroenbigteit, ohne bie bas Leben sinnlos und unfruchtbar wäre. Eine durch langen und entnervenden Genußfrieden materialistisch gewordene Welt und Menschheit brachte schließlich einen Menschentyp hervor, wie er uns heute in der britischen Plutokratie entgegentritt: eine Art Mensch, die selbst vom eigenen Unglück nicht mehr innerlich angerührt wird. Hätte diese Menschenart sich für alle Zeiten durchgesetzt unb unser Volk so über« frembet, wie es in ber Zeit nach dem W^tkriege versucht würbe, — bann hätten wir niemals mehr einen Frühling, ein inneres Ostern erlebt, bann wäre bas, was deutsch ist, in uns zerbrochen unb verkommen. Das aber war nicht möglich. Denn dieses Deutsche ist eben stärker unb bamit opferwilliger als jenes sinkende Menschentum des Westens. Das mag manchen unter uns zuerst seltsam unb unverstänblich angemutet haben. Aber bie gewaltige Entwicklung biefer Jahre packte am Enbe auch ihn: er konnte sich bem großen Geschehen1 deuten. Der englische Skandal von Saloniki hat sich nach weiteren Meldungen noch vergrößert. Schon am Donnerstag wurde festgestellt, daß in Piräus, bem Hafen von Athen, eine große Anzahl non Transportschiffen zusammengezogen worben ist. Diese Schiffe lagen größtenteils sehr hoch aus bem Wasser heraus, waren also leer. Danach steht also fest, daß England genau wie in Namsos und in Dünkirchen eine — vermutlich zum größten Teil zusammengestohlene — Transportflotte einsetzt, um englische Truppen von der griechischen Nordfront in Sicherheit zu bringen. Kurz vor ber Einnahme Salonikis hatten die Engländer bereHs ihre Staatsangehörigen aus der Stadt abtransportiert, felbstverstänblich ohne sich im übrigen irgendwie um die griechischen Bundesgenossen zu kümmern. Ja, obwohl die englischen Truppen, die man unter so großartigen Hilfsversprechungen nach Griechenland transportiert hatte, noch immer keinerlei Gefechts- berührung mit bem Gegner gehabt haben, unterstrich man in London voll Stolz, baß die englischen Pioniere ,^u r Räumung Salonikis beigetragen" hätten. Das ist die echt britisch ver- kvgene Umschreibung dafür, daß die englischen Pioniere im Bereich von Saloniki ohne Rücksicht auf bie vor ihnen tämpfenbe britische Armee Brücken sprengten, Depots in bie Luft jagten, Lebensmittel vernichteten usw. — alles ausschließlich i m Rücken ber kämpfenden griechischen Armee unb zugunsten ber roieber mal bem Kampfe sich entziehenden Engländer. Am Donnerstag hieß es noch in London, die englischen Truppen würden in Reserve gehalten, am Freitag gebrauchte man bann den ebenfalls täuschenden Ausdruck, sie ständen Gewehr bei Fuß. Im Grunde genommen ist dies alles nur eine Einzelepisode in dem schimpflichen Verrat, den die angelsächsischen Staaten an den kleineren Völkern mit ihrem ganzen Aufgebot von Kriegshetze, Ga- rantteversprechen, Ankündigung von Rüstungslieferungen, angeblicher Bereitstellung von Kampftruppen usw. verübt haben unb verüben. Die Rechnung zahlen stets nur biese betrogenen Völker, bie selbst nach ben unzähligen oorangegangenen Fällen von britischem Verrat an anderen Völkern, besonders m diesem Kriege, noch Narren genug waren, auf britische amtlid^e Versicherungen irgend etwas zu geben. tober nahmen die Bulgaren S k o p l j e (Uesküb) unb schoben ihren Truppenriegel über bas sübliche Morävatal: bie Verbinbung zu ben alliierten Truppen, bie nun langsam in Saloniki landeten, war gesperrt. Am Morgen des 1. November bot der Bürgermeister von Kragujevatz, bie Amtskette um den Hals, vom Wall herab die Uebergabe an; halb barauf fielen Kraljewo unb Nisch. In Kragu- jevatz flog bas Pulvermagazin in bie Luft, bie alte Krönungskirche, über beren Schwelle König Peter unheüverkünbenb gestolpert war, würbe versehrt — nun begann bie tragische Verfolgung bes halb ge- schlagenen serbischen Heeres. In jenen Winterwochen haben wir beutschen Infanteristen bes Alpenkorps Unerhörtes ertragen. In unaufhörlicher Bewegung, bergauf, bergab erreichte uns bald fein Nachschub mehr. Das Brot ging aus, Salz unb Kaffee fehlte, aber wir stürmten oorroärts, ein paar Maiskörner in ber Tasche, auf ber Zunge ben Geschmack serbischen Käses ober ungesalzenen, eilig gekochten Fleisches ohne Würze unb Brot. In Schnee unb Regen folgten wir ben Serben auf bem Fuße, im glühenben Fanatismus ber Verfolgung. Ich erinnere mich bes härtesten Marschtages burch den Schlamm der Dorfstraßen, übernächtigt, die Zähne in die Lippen gebissen, verschneite Hänge hinauf im Eilmarsch. Trotzdem legten wir an jenem Tage auf dem Marsch durch das Windwassertal 70 Kilometer zurück! Der Serbe war uns überall ein tapferer Gegner, soweit die Soldaten vom Lande stammten. Die Soldaten aus Belgrad, auch die Offiziere, waren feig und unzuverlässig, zum Teil Hysteriker. Die Bevölkerung war stumm und feindselig. Wie oft sehnten wir uns, bis auf die innerste Haut verschlammt und verhungert, nach ben guten, dauerhaften Straßen Frankreichs zurück; wir hätten auch das härteste Arttlleriefeuer in solchen Augenblicken in Kauf genommen! Es ist für ben Soldaten ein gewaltiger Unterschied, ob er mit gefülltem ober leerem Magen in den Kampf zieht! Es wurde erst bester, als wir nach Mazedonien kamen. Die Mazedonier fühlten sich zu den Bulgaren hingezogen und liebten uns als Bundesgenossen. Hier gab es Maisbrot, und wir vergaßen schnell die ungeheuren Sttapazen im eiskalten Inferno des Ibartals, die Hunderte von abgeschirrten, sterbenden Pferde, die nackten, beraubten Toten, die Nachtlager auf blankem Schnee und den brennenden Hunger. Wir hatten keine Füße mehr, sondern Hufe befchnikl Umbrechen! ~u ILstern aber heißt auch Einkehr und Samm- gtS (im g. Das Frühlingsopfer brachten unsere Alt- vageren um diese Zeit dar unb ben Dank an bie rbast Wheit, die uns das neue Leben des steigenden m M &res schenkt. Die Auferstehung in uns selber be- MF mb i)raiWr । :eien che. von fr ort au:' ich fr'Dfr Serlch/ it »-2 die * UnH? ft«***«, *SctlwarF Vezßvieiltt-öo-a enthärtet das Wasser und löst über Nacht den Schmutz aus der Wäsche Wir wissen nicht, wie die griechische Regierung über ben schamlosen Verrat ber Englänber an ber grieckstschen Armee benkt. Aber soviel ist sicher, daß die nochmalige Wiederholung des feigen . militärischen Verbrechens, das bie Englänber schon Volksgemeinschaft geschaften, bie ja md)t; Quf ben Kriegsschauplätzen von Namsos bis Dün- nur eine Sache bes politischen Bekennens ist, fonbern Kirchen fortgesetzt begangen haben, einen immer ein Akt des Opferns unb ber Tat. Wir spüren die- stärkeren Widerhall peinlichster Art in der ganzen ses Wachstum auch im Alltag unb in ben kleinen ! Welt bekommt. Es muß schon besonbers übel zum Leistungen an unseren Opfersonntagen unb in den Himmel stinken, wenn selbst anglophilen Dienstbarkeiten ber neuen Lebensform, in die uns j 2 § j t u n g e n Amerikas halb ausgesprochen der Nationalsozialismus hineingefuhrt hat. Wenn und halb zwischen ben Zeilen die verächtliche Hal- Kapelle Förster Registrier WM* 1747V gesucht. 1775D « Kunsthandlung Seltersweg 22 Werbe-Drucksachen bei Brühl, Gießen Walltorstraße 29 1758V Wir stellen eint Frauen Mädchen Brandwunden usw. 1523V für leichte Arbeiten J.&C.A. Schneider, Schuhfabriken, Frankfurt a. M. Mainzer Landstraße 281/91 1644 D KG., Berliner Großbetrieb der Metallindustrie für Gefolgschaftsbüro Nur solche Bewerber wollen sich melden, die an gewissenhaftes Arbeiten gewöhnt sind. 1640 V werden von Lau »enden Jugendliche Törn, MRMMOFORtd JNKHERBERT HERZOG Stadttheater sucht Beyer & Co., Dresden-A.24 Baustellen im ganzen Reich. 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Sonnenaufgang 6.34 Uhr, Sonnenuntergang 20.18 Uhr. — Monduntergang 7.39 Uhr, Mondaufgang 22.28 Uhr. Die Oftertage im Stadttheater. An den beiden Ostertagen wird das Stadttheater Gießen mit je zwei Vorstellungen der festlichen Feiertagsstimmung Rechnung tragen. — Am ersten Feiertag nachmittags wird als Fremdenvorstellung Puccinis Oper, Madame Butterfly." wiederholt. Dis musikalische Leitung hat Otto Söllner, die Spielleitung Max Schwarze vom Deutschen Theater Wiesbaden a. G. Bühnenbilder: Karl Löffler. Am Abend wird die erfolgreiche Operette „Die ungarische Hochzeit" von Nico Dostal wiederholt. Musi- fassen. . Es bleibt also gar mchts vorig, als auf Heimkehr des Vaters zu warten. Der läßt sich Sache erklären, hört aufmerksam zu, erst ernst und sachlich, dann mit Lächeln; schließlich erkundigt er sich scheinheilig, ob e r etwa von Herrn Meier den Auftrag erholten habe, einen Osterhasen auf die Tafel zu malen... Uebrigens heißt es nicht malen, will er fortfahren, in seiner Gelehrsamkeit und Weltkenntnis die Seinen zu belehren, aber die Mutter bedeutet ihm, daß es jeßt auf solche Spitz- srohe Botschaft des Frühlings gilt trotz alledem! Hcman von ®tto MW. Eines Tages vor Ostern kommt die kleine Tochter viel schweigsamer als gewöhnlich und mit sorgenvoller Miene aus der Schule nach Hause und erklärt, von der Mutter empfangen und sogleich nach dem Grunde ihres Kummers befragt, sie müsse für morgen, außer Rechnen und Lesen, einen Osterhasen auf die Tafel malen, dies habe der Klassenführer Herr Lehrer Meier ihnen aufgetragen ... und ein Has ist schwer, fügt sie bedenklich hinzu, und ich weiß doch nicht, wie man das macht. Die Mutter weiß es auch nicht. Wen der Vater anwesend wäre und nicht im Geschäft, so würde er wahrscheinlich, zunächst einmal, in seiner großen Gelehrsamkeit milde darauf Hinweisen, daß man mit einem Griffel gar nicht malen, sondern allenfalls zeichnen könne. Der Kleinen liegen torartig verschmitzte Unterschiede vorderhand völlig fern; sie hat andere Sorgen. Die Mutter auch, und was den Griffel betrifft, so ist er nicht besser als ein Blefftift. Der dient vernünftigen Leuten zum Schreiben, und weiter nichts. Die Mutter jedenfalls ist keineswegs imstande, mit dem Bleistift zu malen oder zu zeichnen in Gottes Namen, sie kann es nicht: es ist ihr nicht gegeben. Ein Piephühnchen meinetwegen, so eine winzige Mißgeburt, wo es ohnehin nicht genau darauf ankommt, und wo nicht viel zu sehen ist, das würde sie sich im Notfall und mit einigen Seufzern noch zutrauen, aber einen Osterhasen, mit Kiepe, Nest und Eiern und allem festlichen Zubehör — nein, das ist selbst von der Mutter zuviel verlangt. Die große Tochter, welche mit Phantasie und geschickten Händen begabt fft, die könnte das schon eher, aber sie muß leider gleich nach dem Essen wegrennen, weil sie Nachmittagsschule hat und außerdem mit Antreten, einem Korbball-Wettspiel und anderen wichtigen Schiefertafel und Osterspaziergang Ein häuslicher Vorfeieriagsbericht. Ist Harnsäure am Rheuma schuld ? Um die Jahrhundertwende nahm man unter dem Einfluß der Lehren des EnaländerS Hais an, daß die Ursache für Rheuma und Eicht eine Anhäufung der Harnsäure im Körver sei. Lange hat sich diese Anschauung gehalten und ist zeitweue Allgemeingut gewesen. Heute wissen wir, daß ne höchstens bet Gicht und auch hier nur in L jt begrenztem Umfange zutristt, keineswegs aber für das eigentliche Rheuma. Wir kennen jetzt in den „Rheumaknötchen" die anatomische Unterlage für daS rheumatische KrankhcttsgesclMcn. Wichtig und wirksam bet der Bekämpfung von rheumatischen Erkrankungen sind gewisse Arzneien, unter denen seit 25 Jahren Togal einen hervorragenden Platz cinnimmt. Togal wirkt schmerzstillend, bessert die Beweglichkeit, fördert die Heilung und hilft so die Arbeitsfähigkeit und Wohlbefinden bald wieder herzustellen. Auch bet Ischias, Nerven- und Kopfschmerzen sowie Grtpve und Erkältungskrankheiten haben sich Togal-Tabletten ausgezeichnet bewähtt. Keine unangenehmen Nebenerscheinungen! Togal verdient auch Ihr Ber- trauen! Es gibt keinen Togal-Ersatz! -jpfe bekommen Togal-Tabletten zum Preise von W. —.99 und Mk. 2.42 in jeder Apotheke. Kostenlos erhalten Sie daS interessante, farbig illustrierte Buch „Der Kampf gegen Nheuma, Nervenschmerzen und Erkältungskrankheiten vom Togalwcrk München &—SDI3 „Wo ist die Frau?" Hanne wies mit dem Ko^f über feine Schulter zurück. „9m Wohnzimmer " M gehe zu ihr!" erklärte Charlotte. „Behalten Sie ton Jungen! Wenn Sie ihn herausgeben, Hanne, wenn Sie nicht gut auf ihn achtgeben, sind Sie auch mich los! So, und nun lassen Sie mich allein! Sie sind mit Jockele in der Werkstatt? Gut! Wenn es nötig ist, rufe ich Sie. Kommen Sie aber nicht ohne mein Einverständnis, und vor allem nicht mit Jockele." „Ja, wollen Sie der Frau denn mcht mal ihr Kind zeigen?" Ä , Sie zuckte die Achseln, ohne Antwort zu geben. Dann ging sie voran und hörte noch, wie Hanne leise auf den erschrockenen Jockele einfprach. Er beruhigte ihn und versuchte, ihn abzulenken. Jockele hatte Charlotte noch nie so erregt gesehen und war oerängfügt. „Was if mit ihr?" fragte er. „Warum Was Hanne antwortete, vernahm sie nicht mehr. Sie betrat das Haus, stellte ihre Tasche mit den Einkäufen im Vorraum ab und betrat sofort das Wohnzimmer. Auf einem der Stühle, die um den Mitteltisch standen, saß die Frau, der sie in dem ^uge zwischen Breslau und Berlin begegnet war. Sie erkannte sie sofort wieder, und dabei wurde ihr bewußt, wie oft sie in diesen letzten Wochen voller Angst an dieses Wiederbegegnen gedacht haste. Wie sehr hatte sich die Frau verändert! Sie sah elend und krank aus, ihr Gesicht war eingefallen, ihre Augen hatten einen fiebrigen Glanz, lieber- dies hatte sie gemeint. Noch jetzt waren sie gerötet. Alle ihre Munterkeit und Lebenslust waren erloschen Sie war um Jahre älter geworden. Langsam erhob sie sich, versuchte ein Lächeln und tarn mit verlegener Miene auf Charlotte zu. Die blieb dicht vor der Tür stehen Fräulein Mathefius!" rief die andere und hob mit einer flehenden Gebärde beide Hände. Es fiel Charlotte auf, daß diese Hände sehr verarbeitet und wund waren, aber sie unterdrückt jedes Gefühl tos Mitleids, das in ihr auffteujen wollte Sie kommen ein wenig spät!" sagte sie. „Als wir uns trennten, baten Sie mich, fünf Minuten auf Sie zu warten und auf Jockele zu achten. Ich habe auf Jockele geachtet, wie Sie es mir aufgetragen haben; Sie aber sind nicht gekommen! Was wollen Sie jetzt?" . Die Frau wollte antworten, aber ehe sie em Wort Über die Lippen bringen konnte, jchlug sie die gesehen, und es macht sich ganz lustig und sogar täuschend ähnlich, aber Herr Lehrer Meier würde nie glauben, daß sie das allein und aus eigner Kraft ersonnen habe. Soll er^auch gar nicht, sagt der Vater, der sich an gewisse pädagogische Verpflichtungen erinnert, ich wollte bloß mal zeigen, wie man das macht. Hernach löschen wir es wieder aus, und dann machst du es selber. Mittlerweile ist die Mutter mit dem Essen erschienen, und die Sache wird einstweilen verschoben oder jedenfalls nur theoretisch gefördert. Der Vater wird belehrt, daß mit solchen Scherzen, wie die Erwachsenen sie lieben, mit solchen betrügerischen Trickzeichnungen hier gar nichts gewonnen sei. Nein, es soll ein richtiger solider Osterhas sein, groß und schön, mit einer Kiepe auf dem Rücken, mit Eiern und einem Osternest und Blumen und so ... Weiter nichts?, erkundigt sich der Vater mit leiser Ironie, aber die Mutter sagt, du kannst es doch, mach nur mal, mach es auf ein Bkatt Papier, und sie macht es dann auf die Tafel, so gut sie es kann ... Laß mich wenigstens erst essen, sagt der Vater und verbreitet sich dabei über die Vorbilder in der Kunst im allgemeinen und über den großen Albrecht Dürer im besonderen, dem ja bekanntlich nichts zu gering gewesen sei, wie man am Rasenstück, am Hirschkäfer, am Veilchensttauß und am Feldhasen sehen könne ... Haben wir nicht ein Bild von diesem geliebten Häschen im Kinderz-mmer hängen? Wir haben es, und obwohl der Vater seit alters der klassischen Regel huldigt, ein voller Bauch studiere nicht gern (und jede Art künstlerischer Be- tätigung mit „Studieren" gleichsetzt), wird wenigstens der Anschauungsunterricht gleich nach Tisch mit frischen Kräften wieder ausgenommen. Uebrigens haben die Vorbesprechungen ergeben, dgß es auf der Tafel vorerst nur eine schlichte Zeichnung werden soll, weiß auf schwarz, ein Studienblatt gewissermaßen; morgen dann soll das eigentliche Osterbild in Angriff genommen werden, und zwar wird es, mit Bleistift gezeichnet und mit Buntstiften üppig koloriert, im Zeichenheft erscheinen. Haben wir also noch eine Galgenfrist, die genutzt werden muß. Das Dürersche Häschen erweist sich zwar aufs neue als wunderschön, aber auch als schwierig und als Vorlage wenig geeignet, weil es nämlich halb von vorn gesehen und halb nach rechts gewendet ist, jedenfalls nicht nach links, was für Anfänger wie die kleine Tochter allemal die bequemste Lage ist. Auch ein kleines wolliges Scheusal namens Häsi Ohr, welches noch aus der Babyzeit stammt und die Jahre überdauert hat. erscheint wenig tauglich zu Modellzwecken: es ist winzig klein und ziemlich schrumplig und hat schon in seiner Jugend ein Schlappohr eingebüßt, was ihm seinen Namen eintrug ... Am End- setzt sich tor Vater nieder und zaubert abermals,, diesmal jedoch, der mütterlichen Mahnungen eingedenk, etliche sehr schöne, sehr natürliche und völlig schulde rechte Hasen auf ein Blatt Papier. Wie madtft du das bloß, sagt die Mutter, die dazukommt. Ja, sagt er, nicht ohne Wohlgefällig- feit, gelernt ist gelernt, und die kleine Tochter freut sich auch und beginnt ihrerseits voller Zuversicht mit ckreischendem Griffel auf der blankpolierten Schie- fertafel zu werken. Und auch sie ist hernach stolz auf das vollbrachte Werk, und die Mutter loht es sehr. Sogar der Vater lobt es, aber weil er findet, daß man sich nicht auf Lorbeeren ausruhen dürfe, weil der Mensch, wie schon Goethe lehrte, immer strebend sich bemühen müsse, und weil die Sonne gerade scheint, nimmt er die kleine Tochter bei der Hand, und sie begeben sich einträchtig auf einen Spazier- gang, einen Osterspaziergang sozusagen im voraus, etwas früh und noch sehr kühl, aber beflügelt von der Hoffnung, es möchte ihnen unterwegs ein leib’ hastiger Hale begegnen, was immer das Schönste und die beste Anregung für morgen wäre. Nach dem Gleiberg, wo man um diese Zeit ab und zu welche im Feld herumhoppeln sieht, ist es fünbeute ein bißchen weit; im Philosophenwald war die kleine 3 ist gut und ausgiebig. Aus der Siadt Gießen. Ostern - Fest des Frühlings. Wenn das Osterfest sich ankündigt, gibt es in jedem Jahre ein befreiendes Aufatmen. Schon Wochen vorher gilt es als wichtige Etappe. „Ostern werden wir mal wieder ausspannen." — „Bis Ostern ist das Ziel sicher erreicht." Es ist, als wenn gllein die Aussicht auf dieses Fest die Menschen beschwingter und hoffnungsfreudiger machte. In der Tat löst es Impulse aus, die dem Dasein neue Kraftströme zuführen. Jahr für Jahr wiederholt sich dieser Vorgang. Und wenn wir der Erinnerung nachspüren, so ergibt sich, daß schon in den Tagen unserer Kindheit das Osterfest äußerst wichtig war. Ja, es besaß sogar erhöhte Bedeutung, was einen seits mit den bunten Ostereiern zusammenhing, liebkost. Der Spaziergang ins Freie ist deshalb auch der durch Ueberlieferung festgelegte Höhepunkt der Öfter tage. Der Drang, aus Den Mauern und Gassen der Stadt hinauszustreben in die Natur, ist heute nicht minder stark als in jenen Tagen, da. Goethe seinen berühmten Osterspaziergang dichtete. Nur die wenigsten bleiben zu Hause, sofern nicht der Hirn- mal genau das gleiche gefühlt hatte. Auch ihr hatte Jockele einmal alles bedeutet, und sie wäre elend zusammengebrochen, wenn man ihn ihr genommen hätte, aber sie wollte sich jetzt nicht Daran erinnern lassen. Sie war ihrer ersten Angst Herr geworden. DiÄ Frau tarn nicht als Fordernde, sie sprach nicht wie Hanne, von ihren Rechten; sie bat und flehte. Man konnte sie vielleicht einschüchtern, ja, Charlotte dachte sogar daran, ihr Jockele, wenn nötig, mit Geld abwendig zu machen. Die Frau war in Not. Es war ihr anzusehen. Sie würde für ein paar hundert Mark empfänglich sein. Unvermittelt begann Jockeles Mutter zu sprechen. Sie begann wirr und zusammenhanglos. Charlotte hatte Mühe, ihr zu folgen. Sie stammte aus einem Dorf bei Brieg, war als Achtzehnjährige in die (Stabt gekommen und hatte dort Jockeles Vater kennengelernt. Es wunderte Charlotte, wie wenig sie über diesen Mann zu sagen wußte. Sie konnte nicht einmal genau angeben, wovon er lebte. Charlotte war versucht, ihr schon deswegen Vorwürfe zu machen, als ihr einfiel, daß sie sich im Falle Lafard nicht viel emsichtsvoller und vorsichtt- ger benommen hatte. Die Frau nannte endlich ihren Namen. Sie hieh Hedwig Miele, ihr Vater sei ein kleiner Handwerker« und in ihrem Elternhause seien so viele Kinder, daß für sie fein Platz mehr gewesen fei. Als sie ihrem Geliebten sagte, sie erwarte ein Kind, äußerte er keinen Unwillen, sondern, begann sofort, Pläne für ihre Hochzeit zu machen. Er müsse sich nattirlich zuerst eine gesicherte Existenz schaffen, behauptete er, und in Brieg seien ihm die Verhältnisse zu eng und zu wenig aussichtsreich. Sie beschlossen, daß sie einstweilen an Ort und Stelle bleiben und weiter ihrer Arbeit nachgehen solle, während er nach Berlin ging, um sich dort eine feste Grundlage für ihre gemeinsame Zukunft zu schaffen. Bis-zur Geburt Jockeles hatten sie noch ein halbes Jahr Zeit. Er war voller Zuversicht, daß er bis dahin imstande sein werde, für sie und das Kind zu sorgen. Sie vertraute ihm völlig und ließ ihn gehen. Zweioder dreimal schrieb er noch, malte seine Erfolge in Berlin in den verlockendsten Farben aus, bat sie aber auch ebenso dringend, nicht ungeduldig zu werden. Dann blieben seine Briefe-aus, und die, die sie an ihn schrieb, kamen zurück. Er war für fie verschollen, und blieb es auch noch, als Jockele ge« boren wurde. (Fortsetzung folgt) anderseits mit der manchmal ein wenig heiklen Frage der Versetzung. Die Kinder unserer Zeit sind in diesem Jahre zum erstenmal von der Sorge um die Versetzung in die höhere Klasse befreit. Um so ungeteilter wird ihre, Sympathie sich dem Osterfest zu- wenden. Entscheidend für die Zuneigung, der sich das Osterfest allgemein erfreut, ist die Tatsache, daß es sich um die Feier des Frühlings handelt. Neben der christlichen Sinngebung der Auferstehung hat sich der Gedanke einer Huldigung an den Frühling für das Osterfest erhalten. Die oiel fälligen Erscheinungen im Brauchtum unseres Volkes sind Beweis dafür. Was liegt auch näher, als in dieser Zeit den Frühling festlich willkommen zu heißen? Nach den langen Wochen winterlicher Eintönigkeit erleben mir das Wunder des erwachenden und knospenden Lebens auf Schritt und Tritt. Das erste Grün bringt sieghaft hervor, die gefieberten Musikanten stimmen ihre Instrumente, und zu allem kommt ein laues Lüftchen, das die Wangen der Spaziergänger Hände vor das Gesicht und begann zu meinen, i Charlotte rührte sich nicht und kam ihr mit keinem 1 einzigen Wort zu Hilfe, obwohl das Mitleid in ihr < wuchs und wuchs. Aber sie wußte auch, daß Jockele 1 ihr verloren war, wenn sie diesem Gefühl nachgab. I Sie mußte hart bleiben, durfte sich nicht irre machen lassen, durfte keine Sekunde vergessen, daß es um • Jockele ging. Warum war Peter nicht hier, um ihr . zur Seite zu stehen? Niemals hatte sie ihn schmerzlicher vermißt. Er hätte einen Ausweg gewußt, hätte mit der Frau in richtiger Weise sprechen können und sie überredet. „Wer sind Sie überhaupt?" fragte Charlotte „Ich glaube Ihnen nicht einmal mehr, daß Sie Jockeles Mutter sind! Keine Mutter wäre imstande । gewesen, so gewissenlos und so verantwortungslos : zu handeln wie Sie!" Das Weinen verstärkte sich noch. Die Frau kehrte sich ab und ließ sich nach einer Weile wieder auf den Stuhl nieder. „Was haben Sie sich gedacht, als Sie mich mit Jockele auf dem Bahnhof allein ließen?" fuhr Charlotte fort. „Waren Sie denn so sicher, daß ich mich Ihres Kindes annehmen würde? Wenn ich mit ihm genau so verfahren wäre wie Sie? Wenn ich ■ ihn einfach ausgesetzt hätte? Was wäre aus ihm geworden? Und heute kommen Sie her, um ihn zurückzufordern?" „Nein, nein, ich bitte Sie ja nur. ihn mir zurückzugeben, und ich wollte Ihnen danken!" „Sie brauchen mir nicht zu danken! Was ich getan habe, habe ich nicht um Ihretwillen, sondern um des Jungen willen getan. Aber eben, weil ich alles für ihn getan habe, was ich tun konnte, werde ich nicht zulassen, daß er Ihnen wieder übergeben wird. Verstehen Sie mich? Ich werde mich Dagegen sträuben mit allen Kräften und allen Mitteln! Nicht, daß Sie seine Mutter sind, gibt Ihnen ein Recht über ihn, sondern die Art, wie Sie Ihre Mutterpflichten ausgeübt haben, wird darüber enffcheiden, wer von uns beiden mehr Anspruch auf den Jungen hat." Die Frau nahm endlich die Hände von dem verweinten Gesicht und blickte zu Charlotte auf, die nun dicht vor ihr stand. „Ich habe niemand mehr als chn", tagte sie so leise und undeutlich, daß Charlotte Mühe hatte, sie zu verstehen. „Sie können ihn mir nicht verweigern. Es wäre unmenschlich! Es wäre... ich habe nur noch ihn — keinen sonst! Verstehen Sie doch!" Charlotte wollte nicht verstehen, obwohl sie ein*! 38.RorMung. (Nachdruck verdaten., Charlotte unterbrach ihn erbittert: „Auch nnt den Iollerlänqsten Gefchi-ht-n kann fie >ve Pfl'-hwer- «essenheit nicht ungeschehen machen!! Ist st-^ub-r- Haupt noch wert, den Jungen zu sehen, gefchwe g denn wieder zu sich zu nehmen? Ich geb-! ihn ihr nicht! Jockele wäre zugrunde gegangen, wenn Ich mich seiner nicht angenommen hatte, und i-tzt, wo -s ihr paßt, sich nach ihm zu erkundigen, Ioll ich ihn gleich hergeben? Wer steht mir da,ur ein, daß I p« nicht bei der ersten besten Gelegenheit wieder • genau so handelt wie damals, als sie nach Berlin kam? Jockele, komm, mein Junge, komm. Jockele war an flanne emporgeklettert und der ' hatte ihn aus den Arm genommen. Als Charlotte ihn an sich nehmen wollte, machte « ™ ""Ä t Gesicht und fragte abwechselnd: „Bose. Bist du bOiDad) nicht deinetwegen, Jockele! Nein, nein, ni^(f^nSfnte\anne und preßte sich an ihn Hanne sagte ruhig, obwohl ihm aniumerten roar, I welche sorgenvolle Erregung auch ihn‘ ? „Sie müssen erst mal nut ihr reden, Lolotil Ja. f natürlich, ohne Jockele! Ich nehme ih Z aestraft I gen Sie nicht allzuhart Mit ihr um! Sie ist gestra, | genug, glaub- ich. Und was nun den 3ungen an | Betrifft, - du lieber Satt, S,e wißen H selbst. * wieo l.mir an ihm liegt, und wie gern ich chn frur- I behalten mochte, aber mst Gewalt und glatter qerung können wir da mch s machen sie ist Ä'Ä'fÄS’SÄ KÄÄ’M “-äjS ». ;. Ben Jungen einfach zwangsweste w-gn-hm-n, uno wir können nichts dagegen tun. Mollen Sie Ja wie' reden Sie denn, flamte? toouen-o | Jockele denn plötzlich loewerden? Oder hat di-8 ! Sie schon derart mürbe geredet, daß Sie ga Z ^Unfinn! ^Spur! Aber Sie müssen sich doch l den Rechtsstandvunkt vor Augen h - $ lj Peter hat es auch immer gejagt! Mr weroen no» mel einen Strich durch die wohlgemeinten Absichten i Mutter bedeutet ihm. daß es fetzt auf solche Spitz- macht. Es gehört aber wohl dazu, für Ostern jenes | finbigfeiten nicht ankäme, sondern vielmehr daraus, Wetter zu erwarten, das alle Wünsche in Erfüllung dem Kinde zu zeigen, wie man das machen soll.. gehen läßt. Selbst in ernsten Zeiten ist ja tor Lenz i Ich kann das doch nicht, setzt die Mutter vorwurfs- keineswegs von tor Tagesordnung gestrichen. Die voll hinzu. Ich weiß, sagt der Vater, vieles kannst frohe Botschaft des Frühlings gilt trotz alledem! du, beinah alles, aber keinen Hasen, überhaupt Die Zoologie und dann das Zeichnen ... Nu mach schon, sagt die Mutter, und die kleine Tochter rückt vertrauensvoll mit der blank notierten Tafel näher an den väterlichen Schreibtisch heran. Der Vater nimmt fie, er nimmt auch einen der bereitgehaltenen nadelspitzen Griffel und zaubert im Handumdrehen einen Halbkreis auf die gräßlich kochende Schieferfiäche ... Das soll ein Öfter« has fein?, erkundigt sich die Kleine; sie ist ofjne Arg, sondern erfüllt von unerschütterlichem V"r- frauen auf die Kunst des Vaters, wahrscheinlich hat er sich bloß wieder ein Späßchen ausn ü das macht er öfters, aber dies hier ist ja kein Späßchen, sondern eine ernste Sache. Worts doch ab sagt der Vater, den man in seinem Schöpfungsrausch nicht stören soll, und läßt, wieder im Handumdrehen, dem Halbkreis oben zwei spitze Zipfel wachsen, während er unten in die Mitte schnell noch einen zweiten, aber viel kleineren Halbkreis macht, und dann, damit das Wesen einen gerechten Halt habe auf der mütterlichen Erde, zieht er einen Strich quer darunter — fertig! Und beschaut mit kennerisch eingekniffenen Augen liebevoll sein d,; eilung es indet: hene i uckj ÄS mn n 1 0.80 111 »fil 15" mär' öni fön )fil> \. chk« pril,1 15°' 18. .°d" ch^ (X* Al kaltsche Leitung: Arthur Apelt. Spielleitung: Harry Grüneke. Bühnenbild: Karl Löffler. Tanzleitung: Irmgard Trömel. — Der zweite Ostertag bringt das reizende Ostermärchen „Der Froschtönig oder der eiserne Heinrich" von Robert Bürkner, zu dem Karl Volck, der auch die Spielleitung hat, ein Rach- spiel beim Osterhasen beschert. Musikalische Leitung: Fritz Dietzmann. Bühnenbild: Karl Löffler. Tanz- leitung: Irmgard Trömel. Abends kommt die beliebte Lehär-Operette „Das Land des Lächelns" Zur Aufführung. Musikalische Leitung: Arthur Apelt. Spielleitung: Harry Grüneke. Bühnenbild: Karl Löffler. Tanzleitung: Irmgard Trömel. Alle Feiertagsvorstellungen sind außer Miete. Oer Zub läumsappell ehem. 116er. Der Kameradschastsführer der Kameradschaft ehem. 116er. Hans Bill, hielt im „Pfälzer Hof" rillt seinen Mitarbeitern eine Sitzung zur Vorbereitung des Iubiläumsappells ab, der anläßlich der Wiederkehr des Tages, an dem vor 30 Jahren die „Bereinigung ehemaliger 116er" gegründet wurde, aus der die jetzige Kameradschaft hervorgegangen ist, abaehalten werden soll. Am 13. Mai 1911 fand durch ote Initiative der Kameraden Telegraphen- @ NEDA-SCHLANK-M Citrovin-Fabrlk GmbH. Frankfurt tag, 13. Avril, feie_____ Schnell», seinen 80. Geburtstag. Besonders blickt unser Gesangverein ,Mederkrcmz" voll Stolz auf den Jubilar, ist er doch schon über ein halbes Jahrhundert Mitglied unseres Gesangvereins. Dor inspektor Friedrich R e! tz und Bankbeamter Karl Burger die Gründungsversammlung statt, bei der 48 ehemalige Angehörige des Gießener Regi- ments ihren Beitritt erklärten. Bei der zweiten Versammlung, die kurze Zeit später abgehalten wurde, war es eine beträchtlich höhere Anzahl, die sich der Vereinigung anschloß, die es sich zur Auf- gabe gemacht hatte die Feier des 100-jährigen Bestehens des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm (2. Großherzoalrch Hess.) Rr. 116 vorzubereiten. Der erste Vorfitzeicke der damals gegründeten Vereinigung, die bald in ganz Hessen und darüber hinaus bei den ehemaligen 116cm großen Beifall fand, war Kamerad Rechtsanwalt Kaufmann, der am 9.9.1914 bei Vitry in Frankreich beim Land- wehr-Jnf.-Regt. 116 den Heldentod fand. Die Jubiläumsfeier des Regiments wurde in großem Rahmen gefeiert, und die drei führenden Kameraden Kaufmann, Reitz und Burger wurden für ihre Mühen vom früheren Großherzog mit dem Silberkreuz zum Orden Philipps des Großmütigen ausgezeichnet. Don den 48 Gründern leben noch 19, von denen 4 anderen Kameradschaften angehören. Wie Kameradschaftsführer Bill aussührte, wird der Iubiläumsappell am Sonntag, 11. Mai, im „Burghof" stattfinden. Der Aprilappell fällt daher aus. Der Tag wird mit einer Kranzniederlegung durch den Kameradschastsführer und seinen Führerrat am 116er-Ehrenmal am Landgraf-Philipp-Platz eiligeleitet werden. Der am Nachmittag stattfindende Appell wird, dem Ernst der Zeit angepaßt, in würdiger Form durchgeführt. Landkreis Gießen. * Kesselbach, 12. April. Am morgigen Sonn- " " feiert unser Mitbürger Heinrich nen 8 0. Geburtstag. Besonders tmb hob« tÖlntörutf mit Herpumche, Schwindel g-fühl, Nervosität, Ohre» fauftn, ßirEulationflflötungai werden durch Anfllklcrosin wirksam bekämpft. Enthält n. a. Notfall ond Kreislaufbormoae. Greist 6« Beschwerden von verschiedenen Richtungen her an. Packung 60 TabL Jk 1-85 in Apotheken. Hochinteressant« Aufklärungsschrift liegt jebtt Packung bei' Jahren wurde ihm vom Gau XII Hessen des Deut-s Spiel alles daransetzen, um in Wetzlar bestehen zu schen Sängerbundes für vierzigjährige Mitgliedschaft können. Ein harter und großer Kampf ist zu er* ein Ehrenüiplom überreicht, bei ,einem buiahriflen warten. t , ... _ Mitgliedsjubiläum wurde er vom Deutschen Sänger- Die Sportfreunde haben m ihrem Spiel gegen bund mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Naunheim keine Gelegenheit, ßu medßrßn Punkten zu kommen. Für Naunheim wird es sich nur darum handeln, für eine Verbesserung ihres Torverhältnisses zu sorgen. Am 2. Osterfeiertag spiell Naunheim nochmals gegen Marburg. Trotz des vortägigen Spieles erwarten wir auch hier die Naunheimer als Sieger. bund mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Jahrzehntelang hindurch versiebt Heinricy Scynell schon den Posten des Dereinsdieners im „Lieder- kränz". Unermüdlich ist er tätig, um alle Arbeiten im Verein mit der grüß en Gewissenhaftigkeit auszuführen. In jeder Gesangstunde ist der rüstige Alle anwesend, um das Notenmaterial sorgfältig in Ordnung zu halten. Am Sonntag wird es allen in der Heimat weilenden Sängern Ehrensache sein, chren allen Sangesfreund herzlich zu beglückwünschen. Seit Jahrzehnten hat der Jubilar die Vertriebs stelle des „Gießener Anzeigers" in Kesselbach inne und allezeit in vorbildlicher Weise seine Pflicht erfüllt. Dem alten Herrn gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche zu seinem morgigen 80. Geburtstage und für einen schönen Lebensabend. Oer Fußboll an Ostern. 1900 Gießen — Watzenborn-Steinberg Wetzlar 05 — VfB.-Reichsbahn Sportfreunde Wetzlar — Naunheim. 2. Osterfeiertag. Naunheim — Marburg. In Gießen wird es sich entscheiden, ob die Steinberger bei der Meisterschaft noch mitreden werden oder nicht. Sollten sie verlieren, dann wird das Ende zwischen Naunheim und Wetzlar ausgemacht werden. Auf der anderen Seite werden die 1900er ihren Mittelplatz behaupten wollen. Der Ausgang des Spieles ist offen. Die Reichsbahner fahren nach Wetzlar und treffen | auf eine Mannschaft, die unbedingt siegen muß, wenn sie weiterhin sich gegen ihren schärfsten Konkurrenten um die Meisterschaft Naunheim behaupten .will. Aber auch die DsBer wollen in ihrem letzten Gießener Dochenmarktpreise. * G i e ß e n, 12. April. Auf dem heutigen Wochen, markt kosteten: Markenbutter, kg 1,80 RDh, Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 7 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 45, Weißkraut, % kg 10 bis 12, Rotkraut 13 bis 14, gelbe Rüben 12, rote Rüben 10, Spinat 25 bis 30, Unterkohlrabi 5 bis 8, Meerrettich 40, Feldsalat, l/to 10, Aepfel, % kg 30, Lauch 24, Sellerie 21, Salat 40 bis 45, Radieschen, das Bündel 15 Rpf. । Arterienverkalkung Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen! In weichgemachtem Wasser schäumt das Waschpulver viel besser. Aum Weichmachen des Wassers verrührt man 30 Minuten vor Bereitung der Waschlauge einige Handvoll lsenko-Bleichsoöa im Waschkessel. Weiches Wasser schont die Wäsche und spart Seife. Gießen (Iheringstr. 10), den 12. April 1941. äbs dem Geschäftsbericht fiiMO 01303 a MW! MWl! Di. u. Fr. 19.30-20 L0 mtL E Mo.u.Do. 20.00-21.30 12.50 36 Di. u. Fr. 18.30-20.00 12.50 86 Di. u. Fr. 20.00-21Z0 36 12.50 1779 D Mo.u.Do. 18.30-20.00 36 12.50 6 043 000 HM. 979 000 RM. fortlauf. 36 36 36 36 36 36 36 36 8.50 8.50 8.50 8.50 6.50 8.50 8.50 8.50 18.30-20.00 20.00-21 L0 20.00-21.30 1815 000 RM. 154 000 RM. Heinrich Faber und Kinder. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hin scheiden unserer lieben Entschlafenen, sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sagen wir herzlichsten Dank. Der Kinder der Geldscheine ist erkannt, wird auigeforderi, diele lofort an die Fundstelle der Polizei abzuliefer«, andernfalls Anzeige erfolgt. Folgende Lehr» und Uebuugsgemeiuschafteu werden in Kürze bei genügender Beteiligung in Gießen durchgeführt: Versiclierungsbestand am 31. Dezember 1940: 568 000 Versicherungen mit einer Versicherungssumme v. 122 000 000 RM. Einnahmen In 1940: Aus Beiträgen Aus Kapitalanlagen . • • • Im Jahre 1940 ausgezahlh Versicherungsleistungen . Gewinnanteile....... Austrieb, Sonderlörung und Prämiierung am 17. April um 15 oo Uhr Versteigerung am is.April um 11.00 Ühr y westfälische llrovmijlll'Üielillerwertungsgenostelischlist 115 MW OmMWWMkl Momliugum Wen MU olleo83 Aajen Dr«l Jungen un «in Mädei en träten ihre IDalöbeimat. Don TBerner SiebsIb 135 Selten $ep un 8 Aunftbrudttaleln Seinen SlM. 2^5 Hage» Semtübler Verlag •Berlin .ßldUer elfe iiiiiuiiimuiumuuiim Vaterländische Volksversicherung Vertidterangtvevdn . «xe< -s \ Skizzen aus Jen Ursprungsländern der *Ä6c•Tabake 275 A Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstätte Kurt Kling vorn. Heger NadU. Bandfigistenmeist. Marktstr. 16 Lieferant der Krankenkassen Damen-Bedlenung. i mr »«3 fintier jtlpur ; •iui ÜI kfflü UimM Mei Hir ei M Üble ™ I W Ar Rttic Fr um Ki E ^ni ra hs(J I M P nid 'fben F^ie W W bO Ml hl '■Lner Ifcimbi llf^tibu Ms: ilcrograp MH Ml Mhmgi i|t3 beut' Wahl' ■in die Mi bintei Wu übi Ml Alt- leite i Wn uni 11 Gidja Wgtni M Soöei W-bonis IM de W G Durch unseren Cf e5an (Hielt5 d.ien.51 U62D BÜRO-EINRICHTUNGEN Gießen. Bahnhofstraße. Rundfunk-Reparaturen kurzfristig u fachmännisch bei RADIO-HEUSSINGER Ruf 4177 - Gießen, Neustadt 17 BERUFSKRANKENKASSE DER KAUFMANNSGEHILFEN UND WEIBLICHEN ANGESTELLTEN (Ersatzkasse) Körperschaft des öffentlichen Rechts Bezirksgeschäftsstelle Gießen, Johannesstr. 16 • Ruf 3790 erfassen wir die gesundheitsgefährdeten Lehrlinge und jugendlichen Mitglieder. Sie finden auf Antrag nach ärztlicher Untersuchung Aufnahme in unseren Jugendgesundungsstätten.— Durch Spiel und Sport unter Leitung einer Gymnastin bzw. eines Sportlehrers wird in jeweils Swöchigen Kuren unter ärztlicher Aufsicht die Gesundheit gefestigt. • Auskunft und Beratung durch Ä) OOChöooTr^ Groß ist die Freude bei jedem der vielen Gewinne der Deutschen Reichslotterie. - Die neue Lotterie beginnt sdion am frommenden Freitag Sichern Sie sich schnell Ihr Los! Einige tonschöne, sorgfältig überholte moderne Xsaitige Pianos erbte Marken neue Harmoniums von Mannborg und Lindholm gibt mit Garantie ab "TffiS SCHÖNAU Bahnhofstraße 76 Hochpart. - Kein Schaufenster Einsamilien-Haus in guter Lage von Gießen zu kaufen evtl, auch zu mieten gesucht. Schrift!. Angebote uni. 01278 an den Gießener Anzeiger. Staatliche Lotterie-Einnahme Dr. Flimm Gießen, Walltorstraße 63 Staatliche Lotterie-Einnahme Buchacker Gießen,Neuen Bäue11 1745 A l Unser Bericht für das Geschäftsjahr 1940 ist erschienen und kann bei unseren sämtlichen Geschäftsstellen angefordert werden DRESDNER BANK HAUPTSITZ BERLIN 475 GESCHÄFTSSTELLEN DRESDNER BANK Achtundsechzigste ord. Hauptversammlung Hiermit werden die Aktionäre zur »chtundaechzigeten ordentlichen Hauptversammlung, die Sonnabend, den 3. Mai 1941, vormittags 11 Uhr lm Benkgebäude Dresden, König-Johann-Streße 8» stattfinden wird, eingeladen. Tagesordnung: 1 Vorlegung de« Geschäftsberichte und des JabresabwMes«* für 1940 mit dem Bericht des Aufsichtsratea. 2. Beschlußfassung über die Verteilung des Reingewinne. 3. Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsratea. 4. Satzungsänderung, durch welche der Vorstand srnddH^t werden soll, das Grundkapital um bis zu RM 50 Millionen zu erhöhen. / 5. Wahlen zum Aufsichtsrat. 6. Wahl des Abschlußprüfers. Jeder Aktionär ist zur Teilnahme an der Heoptvoraamwi- lung berechtigt. Um in dieser stimmen oder Anträge stellen zu können, müssen die Aktionäre ihre Aktien gemäß 8 19 der Satzung spätestens bis zum 30. April d. J. einschließlich bei der Dresdner Bank in Dresden oder Berlin, bei dem Bankhaus Hardy 8e Co. G.m.b.H., Berlin, bei der Länderbank Wien Aktiengesellschaft, Wien, bei der Böhmischen Escompte-Bank, Prag, oder bei einer Niederlassung dieser Institute bis zum Ende der Schalterkassenstunden hinterlegen und bis zur Beendigung der • Hauptversammlung dort belassen. Für den Fall einer Hinterlegung bei einem deutschen Notar oder einer Wertpapiersammeinank ist der Hinterlegen gssehem spätesten« am zweiten Tag vor der Hauptversammlung der Dresdner Bank in Dresden einzureichen. Berlin — Dresden, den 10. April 1941. Der Verstand Scbippel Batch' BKlv