Mlttwoch.USebruarMI Gietzener Anzeiger S. General-Anzeiger für Oberheffen HW nett Das Italienische Lustsiege über Griechenland della schwerniffen des Krieges zustnnd-e-gekommen ist, zeigt, daß bei verständnisvoller Würdigung der gegen« seidigen Notwendigkeiten etwas «geschaffen werden Zchriftlettung und Geschäftsstelle: Sietzen. Zchulftratze 7-9 tert. Die Beschießung von Genua Keinerlei militärische Ziele getroffen. ron sich aus beantwortet. Andere wiederum be» „ühen sich, ein positives Verhältnis zu dieser Ord- yegenseitigen Wirtschaftsaustausches diktieren und ihn überhaupt an die Wand drücken würde. Gerade der neue Vertrag, der ja immerhin noch unter den Er- lischen Versuche, Giarabub zur Uebergabe zu zwingen vereitelt Er versucht, den Feind durch täglich schnelle Einsätze aus seinen Verstecken hervorzu- locken, um ihm dadurch Verluste beizubringen. Untere Flugzeugbesatzungen, die von Aufklärungs^ flügen oder Bombenaktionen zur Unterstützung der Besatzung von Giarabub zurückkehren, sind sich alle einig über die tadellose Ordnung, die sie jeweils bei ihren dort kämpfenden Kameraden antreffen, obwohl der Feind immer von neuem versucht, lieber« raschungsangriffe zu machen, jedoch regelmäßig an dem Widerstand dieser heldenhaften Truppe schei« Taufende Güterwagen wurden zerstört, nur em Bruchteil konnte repariert werden — und jetzt ist selbst die Reparatur fraglich geworden. Auf der Transportseite macht sich ferner der Mangel an Benzin sehr fühlbar; Spanien hat ja kein eige« Die Defchießung ist von der in Gibraltar stationierten westlichen englischen Mittelmeer« flotte durchgeführt worden. Unter dem Schutz einer dichten NebelbiUiung konnte sich das englische Geschwader Genua nähern. Der heftigen Beschießung sind allein Zivilpersonen zum Opfer -qe- fallen. Nach den bisher vorliegenden amtlichen Ermittlungen sind 72 Tote und 226 Verletzte als Opfer diefes unerhörten englischen Angriffs auf eine offene Stadt zu beklagen. Eine militärische Bedeutung kann dieser Aktion in keiner Werse beigemessen werden. Auch die Genueser Bevölkerung durch das wahnsinnige Feuer einzuschüchtern, ist, wie die italienischen Zeitungen hervorheben, vollkommen fehlgeschlagen. Die Stadtbewohner gaben ein hervorragendes Beispiel von Ruhe und Disziplin. Ebenso wie bei früheren Angriffen zeichneten sie sich durch Standhaftigkeit und Opferbereitschaff aus. Nicht ein einziger Soldat oder auch nur ein Arbeiter auf seiner Werkstelle wurde verwundet. Italien weiß, um was es geht gen wie der feige Angriff auf die Zivilbevölkerung Genuas verstärkten in den Italienern nur ihren Willen, es den Engländern heimzuzahlen. Der Geländebesitz komme, wie die „Tribuna" zu den Geschehnissen in Nordafrika bemerkt, be« sonders in einem in Ueberfee geführten Krieg nur eine relative Bedeutung zu. Mit tiefstem Schmerz habe man die Aufgabe von Bengasi befohlen, um die Streitkräfte für den früher ober sväter anzusetzenden Gegenschlag zu erhalten. Wenig bedeute, wo der Endkampf stattfinden werde, sicher sei aber, daß man ihn zu einem Zeitpunkt durchkämpfen werde, wo der Faktor „Kriegsmaterial" weniger ungünstig für Italien sein werde. Das Schicksal Libyens im Weltkrieg habe keinerlei Einfluß auf den Ausgang des Krieges gehabt. Dies- mal werde sich der Feind noch mit den der lieber« legenheit seiner Panzerwagen entzogenen Streitkräften zu messen haben. Italien stehe fester denn je auf den Beinen und ziehe aus den heldenhaften Opfern neuen Glauben für die bevorstehenden Schlachten, denen es mit unerschütterlichem Kampfeswillen entgegensehe. Rom, 11. Febr. (DNB.) England gebe sich der Illusion hin, so schreibt „Gazzetta del Popolo", daß ein plötzlicher militärischer Mißerfolg Italien beugen zeugen unter Jagdschutz in das besetzte G e - biet an bet kanalküste einzufliegen, brachen unter der starken Abwehr durch Jäger und Flakartillerie zusammen. Außer einigen Opfern unter der Zivilbevölkerung entstanden nur geringfügige Schaden in Wohnvierteln. Bei diesen Einflügen verlor der Feind sechs Flugzeuge im Luftkampf und drei durch Flakartillerie. In den Abend, und Nachtstunden wi derholte feindliche Angriffsver- suche waren erfolglos. Oer italienische Bericht. Rom. 11. Febr. (DRV.) Der italienische Wehr-' machtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: An der g r i e ch i f ch e n F r o n t Spähtrupp- und Artillerietätigkeit. Zahlreiche Verbände unserer Luftwaffe haben Fahrstraßen, Lagerhäuser. Flotten- unb Luftstützpunkte. Bahnhöfe und Stellungen des Feindes gründlich bombardiert. Auf dem Flugplatz von Janina wurden mehrere Flugzeuge beschädigt und vernichtet. 3m Verlaufe dieser Angriffshand- lungen wurden insgesamt zwölf feindliche Flugzeuge brennend abgeschossen. In Nordafrika nichts Neues. In O st a f r i f a Artillerietätigkeit im Abschnitt von Seren. 3m oberen Sudan haben unsere Truppen am rechten Ufer des Flusses Omo feindliche, von Kampfwagen unterstützte Angriffe abgewiesen. Der- bände unserer Luftwaffe haben feindliche Truppen mit Splitterbomben belegt. 3n der Nacht zum 11. Februar haben feindliche Die letzte Erfolgsmeldung. Berlin. 11. Febr. (DNB.) Wie soeben bekannt wird, sind im Lause des Montags und in der Nacht zum 11. Februar noch weitere fünf britische Flugzeuge abgeschossen worden, und zwar vier Kampfflugzeuge und ein Jagdflugzeug. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der am Montag durch die deutsche Luftwaffe vernichteten britischen Maschinen auf 38. niemand merM chen-B Ortschaft Apuliens und in der Gegend von A v e l. l i n o verursachten, wo vier Tote und einige verdruck und Verlag: vrühlsche Unioerfltätsbruderei H. tauge Mittetrneer ewig in Frage gestellt wäre, wenn die Engländer ohne irgendein Recht dazu ihre bisherigen willkürlichen Positionen heibe- halten würden. Italien habe bei feinem Kriegseintritt erklärt, sich von jeder britischen Tyrannei im Mittelmeer, seinem eigenen Meer, befreien zu wollen, einer Tyrannei, die durch die heutigen Ereignisse besser als durch viele Worte illustriert werde. So lange im Mittelmeer Vasallen eines Churchill und eine englische Flotte vorhanden seien, gebe es für Italien keine Unabhängigkeit, für das italienische Volk keine Möglichkeit und für die nachkommenden Generationen keine Zukunft. Handlun- St die 3M gust W zweiter Hl tlar-ÄI , dritter t$| ff der r wurde Kl fdors, M ahrer firmes H Kämpfen tel Verein A leger. N j KufftW fonlurrG WethP nur y ias bei eirs ins M ftfahrerd , ft tnüijpm Oer Wehrmachtbericht vom O enstag. Berlin, 11. Febr. (DNB. Funkspruch.) Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Keßen) e Lied. & eichhllltP hule, Ep rren, Net wechstli« ' r Hebung ; ;s auf iri as Im irigenB 1 erturntiü I für biek'; eg-heil< H. Annahme von Anzeige« für die Mittaasnummer bi§8'/,UbT des Vormittags Anzeig en-Preiie: Anzeigenteil 7 Rvf. te mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Zeilenbreite Nack läste: Wiederholung Malftaffell AbschlutfeAtengenftaffelB Plavvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25J o mehr e m; derech Mio# 38 britische Maschinen abgeschossen Oberstleutnant Mölders errang seinen 56. Lustsieg. sys. Jahrgang Nr. 3b prickeln: la gl ick. außer Donniags und feiertags Beilagen: Die.Illustrierte (Siebener ftamilienblätter Heimat imBild DieSckolle nronats-BezugsvreiS: 5lit 4 Beilagen AM. 1.95 ^hne Illustrierte 1.80 Zustellgebühr. „ - .25 auch bei 'Jiimterfcbeinen Don einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt »ernivreckanschluß 2251 Trahtanschrift:„Anzeiger" Vontckeck 116s« Tranks. M wL erH m-. - - norwegischen Westküste ein feindliches nes Erdöl. tärische Anlagen auf der Insel Malta und gegen - 3Um ^bftun Die Gesanilverlusle des i Alle diese großen Schwierigkeiten, die sich m me- «« 6«h» hör (Tnrortifn Cnff- ’ .93 ö 3 3 - ~ k len Zweigen der Wirtschaft mehr oder weniger fühlbar auswirken, könnten bis zu einem erträglichen Maß überwunden werden, wenn — England nicht die spanischen wirtschaftlichen Nöte als politisches Druckmittel gebrauchen würde. Hier enthüllt sich wieder einmal die ganze scheinheilige Brutalität des frommen Albion einem neutralen Land gegenüber. Zufuhren aus Jberoamerika stünden ohne weiteres zur Verfügung; aber Eng- nnen fc mürbe «x ifiturniDtt:' M v 15 Äniü nnier i nicht c eilten llr> lenfaHs i- reine einen Hafen an der Küste der Ly r ena i ka. £uft-, ^ejn^eg betrugen demnach gestern und in der ver- aufflä-ung stellte im 5 u e ; -fi a n a Ijroei gefun- gangenen 7iad)| 33 3lug,euge. Zwei eigene Flng- kcne handclsfchstfe als Ergebnis des Einfehes non * werden oermifjf. Oberftleutnant Mölders Kampfflugzeugen feft Ierrang feinen 56. Cuftfieg. versuche des Feindes, am Tage mit fiampfflug- -r MLI tlicher W1 i in II(U1 an 1931 ’reuenbgl 2Inna.f.l bis M ©unfevj den ®urDt<| n ein Wl l r wjm mundete zu beklagen find. Ein englisches Flugzeug ist von der Flak in Battipaglia abgeschossen worden. Die mit Fallschirm abgesprungene Besatzung wurde gefangengenommen. Oie Verteidigung von Giarabub. beiseite steht. Da Spanien infolge seiner wirtschaftlichen Struktur weitgehend von Zufuhren abhängig ist, so hat der Krieg seine Lage über die an sich bestehenden Schwierigkeiten hinaus noch verschärft. Dazu kommt, daß seine im modernen Sinn noch unentwickelte landwirtschaftliche Erzeugung infolge der Jahre des Bürgerkrieges besonders notgeMcn hat, und zu allem Unglück ist die Getreideernte 1940 schlecht ausgefallen. Sogar ländliche Bezirke sind heute auf Brotgetreideversorgung aus Ueberfee angewiesen. Diele Bauern haben bereits kurzsichtiger- weise das Saatgut für die kommende Ernte als Brotgetreide verwendet. Die Versorgung der Be- völkeruna mit Brot — und Brot .ist in den südlichen Landern ein noch wichtigeres Lebensmittel als bei uns — mußte neuerdings stark eingeschränkt werden, und zwar nach einem ausgesprochen sozial bestimmten System; je höher das Einkommen, um kann, was beiden Partnern den größtmöglichen Dor- teil sichert. Ein solches auf Gegenseitigkeit beruhen- des Zusammenarbeiten wird aber im kommenden Europa mehr denn je die Parole sein, wo auf alle so ungeheure Aufgaben warten, daß sie kein einzelner Partner für sich allein wird pachten können. Dabei sind die wirtschaftlichen Dinge, wie wichtig sie auch sein mögen, doch keineswegs das letzthin Entscheidende. Aber bis zur Erkenntnis dieser Tatsache scheint es in Schweden noch gute Weile zu haben. Vorläufig resigniert man und meint, wie das vor einiger Zeit einmal ein sozialdemokratischer Minister aussprach, zur Gestaltung des künftigen Europas könne man ohnehin nichts beitragen, man habe diese Dinge einfach zu akzeptieren. Das wäre aber der Standpunkt eines geschichtslos gewordenen Volkes, das sich nicht für 'stark genug hält, noch einen Beitrag zur Dölkergeschichte zu leisten. Schon werden jedoch auch andere Stimmen laut, die darauf Hinweisen, daß Schweden mit dabei fein müsse, wenn die Zukunft Europas gestaltet werde. Schließlich gehört es ja zu Europa und wird, wenn es eine 'Zukunft haben will, sich nicht von dessen Schicksal ausschließen können. ländlich ist. Man ipürt dort schließlich auch, daß es j sich hier nicht nur um eine gewisse Umstellung, um , tine „Anpassung" an die neue Lage, handeln kann, vndern daß eine völlige Umkehr des bis- irrigen Denkens notwendig sein wird, ein Heber» iiorbmerfen von Werten, die man bisher für lebenswichtig und unerschütterlich gehalten hat. Es ist weiter kein Wunder, daß man am weitesten von einem solchen Umdenken in Schweden entfernt ist, dem Lande, das noch am wenigsten von )en Ereignissen des letzten Jahres berührt wurde. Diese Tatsache wurde am besten durch eine Rede releuchtet, die der sozialdemokratische Reichstagsab- zeordnete und gegenwärtige Universitätskanzler 1 n b 6 n vor kurzem über die schwedische Neutrali- ätspolitik — wie er sie sieht — hielt, und noch mehr durch ihr Echo in der sogenannten „großen presse" des Landes. Es waren die alten Töne, >ie wir viele Jahre lang von diesen und ähnlichen Politikern aus dem Genfer Rede-Salon zu hören gewohnt waren. Das Wesentliche daran war der Iedanke, daß für Schweden die von den Achsenmächten' geplante Neuordnung der Welt „natürlich nicht weiter verlockend sein" könne, daß Schweden i die „deutsche Hegemonie" in Zukunft zu fürchten gäbe, während es von der behaupteten bisherigen englischen Hegemonie nie etwas gemerkt, habe. Diese Meinung, die auch in nichtmarxistischen chwedischen Zeitungen weitgehend Widerhall gelinden hat, ist gar nicht einmal so unverständlich, wie sie uns angesichts der ganzen schwedischen Hal- rung während der letzten Jahre im ersten Augen- ■ ilief erscheint. Denn die führenden Politiker des Worbens, an ihrer Spitze der damalige Außenmini- ler Sandler, dem man den bezeichnenden Beinamen „Laufbursche der Westmächte" aegeben hatte, waren so eng mit dem Geist und der Weltauf- | i assung der Westmächte verwachsen, daß sie die bri- isch-französische Politik schon von sich aus machten, vhne daß es erst großer Eingriffe des britischen ; Imperialismus bedurft hätte. Wenn sie also> m j einer wohl kaum noch zu dem Begriff „Neutralität paffenden Ausdauer dem Genfer Verein treu blie= Den, auch als dessen Aufgabe als Organ der britisch- f 'ranzösischen Politik für jeden politischen Menschen n der Welt offenbar geworden war, so mag. Dies durchaus auf Grund „eigener Ueberzeugung" geschehen sein. Ebenso wird nicht nur ihre Folgsam' \ feit gegenüber London und Paris, schon | ihre eigene Abneigung gegen das autoritäre System I fie bewogen Haden, an den berüchtigten Sanktionen l gegen Italien teilzunehmen und damit in ganz un- I neutraler Weise ausschließlich britische Interessen ! iu unterstützen. Das Gleiche gilt, um noch em Bei- piel herauszugreifen, von ihrer Unterstützung des I roten Spanien auch noch zu einer Zelt, als es r ganz klar geworden war, daß eine weitere 3Ncht- I Anerkennung Francos nur noch im Sinne Cna« I lands und Frankreichs liegen konnte. Um diese | Politiker zu solchen und ähnlichen Handlungen zu l beroegen, war also nicht einmal eine äußere bn- I nsche Hegemonie mehr nötig, da sie der geistigen ( Hegemonie des Westens bereits völlig erlegen Schweden am Scheidewege Bon unterem O'g.-Benchlerstatter. waren. . ... Denn Herr Undön weiterhin die tn der letzten Zeit zu Tage getretenen Bestrebungen verdammte, Sie aus der neuen Lage die notwendigen Folgerungen ziehen und Schweden in ein anderes — nicht tur äußerlich-wirtschaftliches — Verhältnis zu den leuen Ordnungsmächten Europas, insbesondere sei- tem südlichen Nachbarn, bringen wollen, und wenn -lbst die rechtsstehende Zeitung ,.Nya Dagligt Allehanda" die von ihm „präzisier e Auffassung der chwedischen Neutralitätspolitik als em „©ort 3U rechter Zeit" bezeichnete, so ersieht man schon h aus, wie weit Schweden innerlich von emer ' Kchen neuen Einstellung gegenüber den entWeioen. )«en Problemen Europas noch entfernt ist, Schuetz nch ist ja auch Herr Undön nicht.irgendwer, fordern mmerhin ehemaliger Außenminister, Reichst g - Seordneter, Vorsitzender im^Außenpolitifchen Aus chuß des Reichstages und Kanzler der schwedischen 3niVr6taatsfüf>runs felbft Me ja - »Ich- uroetantaortWr 'Pohhter unt> 3-^ns-n i- Verantwortung jur das Wahl und Wehe des Sandes zu tragen frat. bemüht sich, die Dinge Dermaßen ms recht- Gleis zu bnngen Dafür zwgt im besten der Abschluß des neuen d e ut| ch-l 4®«. bischen chand-lso-rtrag-s. der ta! auB»r -rd-ntlich gestiegene Bedeutung des Wischen beiden Landern w'd«rsp^^^-^n 70 v o m Hundert des g-I°mt-n 1»®^'^^ Außenhandels sind damit ° u t D e utschlan°° gestellt, und man erwartet, daß der chj, im deutsch-schwedischen Clearing, der im mr tgmyenen Ia^e schon ^twa 1'/- Milliarden Kromn ausmachte. im Jahre 1941 den Betrag non 2 W «arten Kronen erreichen wird. Dabei ist ch ,ur di- Unterstützung wichtig, die D-ustchlond du ch ülbnahme oon cholz und cholzerzeugn ssen der Ichwe !nschen Holzverarbeltungsrndustrie leistet, wnoer V da? angesichts des schwedischen Mangels an lerfilrobftof^n b?deuffam? Kontingent an wolle, das Deutschland in diesem Vertrage fernem JC yuytl Viiuunun.ii, Britische Kriegsschiffe, die in der Nacht die f l a n- so weniger Brotmarken. Dafür hat man Feisch und drischt Küste beschossen, wurden oon Küsten- Eier frei-gegeben, deren Preise so hoch sind, daß sie datlerien des Heeres zum Llnstcllcn des Jcucrs und °hn--M nicht oon der ärmeren B°o°lkerung gelaust ' J M werden können. Die Kartoffelem-te war zwar reich- I lief), aber ihre Verwertung stoßt wieder auf andere Schwierigkeiten. Damit kommen wir zur wichjchaft- lichen Lage Spaniens in seinem industriellen und verkehrstechnischen Sektor. Heute rächt sich der mangelhafte Ausbau des spanischen Eisenbahn- n e tz es und die sehr weitgreifenden Zerstörungen des rollenden Materials im Bürgerkrieg. Diele Machdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Stockholm, Februar 1941. Angesichts der großen politischen Umwälzungen >es vergangenen Jahres sind die Völker Europas ior die Frage ihres Verhältnisses zu der oon den >lchsenmächten in Angriff genommenen Neuordnung >ieses Raumes gestellt worden. Einige von ihnen, jiahejonbere im Südosten, haben diese Frage schon Erpreffungsversuche. Spanien hat in den letzten Jahrzehnten aus vielen Gründen nicht Schritt halten können mit der modernen agrarwirtschaftlichen. und industriellen Entwicklung. Die Unterlassungen einer zurückliegenden Zeit, die übrigens nicht zuletzt zu dem Drama des spanischen Bürgerkrieges geführt haben, rächen sich heute in besonders krasser Weise. Die ersten Anfänge des Aufbaues der Regierung Franco wurden durch den Ausbruch des englischen Krieges gestört und teilweise jäh unterbunden; Spanien ist mit in das europäische Schicksal verstrickt, auch wenn es am Krieg selbst nicht teilnimmt und nur wachsam Handelspartner zugestanden hat. Wesentlich ist darin auch die Festlegung der Preise im Austausch der wichtigsten Güter, die zwar nicht ganz der liberalen Auffassung der schwedischen Handelskreise enffpricht, aber dafür eine ruhige und stetige Entwicklung für das kommende Jahr gewährleistet. Dieser Handelsvertrag ist gleichzeitig die beste Widerlegung derjenigen, die sich aus der überkommenen liberalisti- schen Ausfassung heraus gegen die Einfügung Schwedens in ein Großraum System auszufprechen Rom 12 Febr. (Europapreh.) Am Montag- In SüdN-U-n überflogen, wobei fie einige mittag haben italienische Bombenflugzeuge einen Bomben abwarsen. die geringen Schaden in einer Aufklärungsflug in das zwischen Margariti und * ' «- x Ionnina gelegene Gebiet unternommen. Don fünf Flugzeugen sind Truppenlager und Lagerhäuser längs der von Sanni na nach dem Süden führenden Straße wirksam bombardiert worden. Nach dem Bombardement haben Iagdfluazeuge aus geringer Höhe die Truppenlager unter Maschinengewehrfeusr genommen. Eine andere Gruppe ist am Nachmittag auf eine starke Formation feindlicher Flugzeuge gestoßen. Während die Bombenflugzeuge ihren Marsch zum Ziel fortsetzten, griffen die Jagdflugzeuge den zah- lenmäßig überlegenen Feind an. Es kam zu einem sehr heftigen L u f t k a m p f, bei dem von fünfzehn feindlichen Flugzeugen drei Gloster und zwei PZL. (ein neuer Typ) abgefchossen wurden Auf der Flucht wurde die feindliche Formation wieder em» geholt. Zwei weitere Flugzeuge wurden abge- schossen und ein drittes so fchwer getroffen, daß e- |5)o‘n leiT'einem Monat kämpft, zu unterbinden. binUrterbei^^ ÖX^Sa^f?aUm bem 9n«V D-r Kommandant Major Caffagna. hat °U- -ng- schen Kriegsschauplatz versuchte eine 20 Flugzeuge vorn Gloster-Typ starke Formation zehn italienische S. 79 3U überfallen. Die Begleitflugzeuge der S. 79 gingen sofort zum Angriff vor. V i e r G l o st e r wurden a b g e s ch o s s e n , fünf weitere so schwer getroffen. daß sie kaum mehr ihren Stützpunkt erreicht haben dürsten. ^hii, Ä MI i 5* öS! Rom, 11. Febr. (DNB.) Der „Corriere—..•" .ein piu^liaiei lllUUUll|U|Ci ^HDCifuiy -Üiuucn Sera" bringt Einzelheiten über die Verteidigung ■ könne. Als ob das italienische Volk nicht wüßte, wovon Giarabub, einer Oase in der südöstlichen Cyre-1 rum e5 m einem Kampf um fein Dasein gehe! naika, die seit Beginn der Kämpfe das Ziel der. Die heutigen Ereignisse überzeugten die Italiener englischen Panzerwagen und insbesondere der feind- mehr denn je, daß Italiens Existenz im lichen Luftwaffe gewesen ist, die versuchte, alle Zu- — - - fuhrrnöglichkeiten für die Besatzung, die hier nun zum Abdrehen gezwungen. | Der Feind warf in der Mchl zum 11. Februar _ rr . ... ~ 'an neun Stellen Norddeulfchlands, darunter auch Rewastnele Aujklarungsslugz-ug- -rzlclkn Dom- 9annooet vorwiegend Brandbomben. En!- benfteffet in den 5afenanlagCn einer S aht a n flani)enE Bränöe konnten schnell gelöscht werden, der englischen 0 st k ü st e. Sampssiugzeuge ^Ehrwirtjchaftiicher Schaden entstand nicht, ver griffen in der letzten Bach, bri'ische Alugxlahe an, M jf| focbetfe iebod) eine Anzahl Tote und Der- zerstörten elf uni beschadiglen weitere seindluhe unler ber Zwilbeuolkerung. Die Bachlabwehr Flugzeuge am Roden. Das verminen englischer errojes a\5 befonöers wirksam. Bachljäger schal- häsen wurde sortgeseht. sen acht und Flakartillerie vier der angreifenden Im Mittelmeerrau m richteten sich erfolg- Aingzeuge ab. Marineartillerie brachte an der reiche Angriffe der deutschen Luftwaffe gegen milt- ------ Rom, 11. Febr. (Europapreß.) Zu der Beschießung Genuas durch englische Kriegsschiffe macht „Popolo di Roma" folgende Fesfftellungen: Getroffen worden feien die Straßen „20. September", Galata und Piazzza Colombo, ferner Häuser an der Grazie und an der Mole, schließlich Wohnhäuser von Sampierdarena und El Campasio. Beschossen wurde auch d e r S t. - L o r e n z - Dom, in dem noch ein Blindgänger steckt. Einschüsse wurden ferner in dem Pavillon eines W ö ch - nerinnenheims, in einer Elementar- schule und in einem Schwesterninternat bekannt. „Das sind nach englischer Redeweise die ,militärischen Ziele", so schreibt dazu „Po- Flugzeuge einige Ortschastm auf Sizilien und' polo di Roma". —. ,. . , « . ' pflegen. Sie haben immer wieder die Befürchtung ning zu finden, selbst wo solche Bemühungen durch ausgesprochen, daß bei einer solchen Zusammenarbeit inbersartige Ueberheferungen der letzten Zeit ; ber stärkere Partner, wie ihn das Großdeutsche Reich Üblich erschwert werden. Diese. inneren Hemmun- ^rstelk, dem Schwächeren die D:dingungen des yn sind besonders stark bei einigen Volkern des '_____x.-.u— stovdens.vorhanden, ein Umstand, der bei der ganzen inneren und äußeren Entwicklung dieser Volker den letzten Jahren und Jahrzehnten nur zu ver- land btnüfot sein Navicertsystem, um jede Einfuhr noch Spanien unmöglich zu machen oder praktisch so hinauszuzögern, daß Schwierigkeiten und wirtschaftlich^' Not sich cinstetlen müssen. Das gilt vor allem für die Getreideversorgung. Der hinter grunö dieser britischen „Blockade" gegen Spanien ist der Wille Churchills, das Neich Francos auf dem Weg über den Hunger des Volkes leinen Planen gefügig zu machen. Cs versteht sich von selbst, was es strategisch bedeuten würde, wenn die Halbinsel, deren südliches Kap Gibraltar heißt, ein Stützpunkt für die britischen Schisse und Flugzeuge sein würde. Diese Ausnützung elementarer Lebensbedürfnisse als Mittel politischen Druckes ist ja in der britischen Geschichte nichts neues. Aber man täuscht sich in London, wenn man meint, auf diese, ach so christliche Weise die Spanier zu gefügigen Werkzeugen in der Hand der britischen Handelsplutokratie und ihrer nrilitariscden Handlanger machen zu können. Der spanisck)e Außenmimster Suner hat soeben in einer bebeulsamen Rede erklärt, daß Spanien bcr artige verkappte feindliche Allüren Londons sich nicht aus die Dauer dieten lassen werde: so ober so würden diese Probleme in den nächsten Wochen Äur Lösung gebracht werden müssen. L)as spanische Volk hat in seiner Geschichte schon manche sc1)were Zeit durchgemacht. Der sprichwörtliche Stolz der Spanier wird sich auch nicht vor den orittschen Aus- t-ungerungsmethoden beugen. Auflösung der englischen Gesandtschaft in Äularest. Bukarest, 11. Febr. (DNB.> Der Bukarester britische Gesandte Sir Reginald Hoare überreichte am Montag im rumänischen Außenministerium eine Note, in der er mitteilt, daß er von seiner Regierung den Auftrag erhalten habe, zusammen mit dem noch in Bukarest befindlichen Personal seiner Gesandtschaft am 15. Februar Rumänien zu verlassen. Die noch in Rumänien befindlichen englischen Staatsbürger, einige Pressevertreter, Ingenieure, Handelsvertreter usw. rourbe» bereits vor einiaen Tagen von ihrer Gesandtschaft aufgefordert, sich reisefertig zu halten, um gleichzeitig mit der Gesandtschaft ebenfalls Rumänien zu verlassen. * Es hat reichlich lange gedauert, bis man in London endlich einsah, daß die Stellung des britischen Gesandten in Bukarest, Sir Reginald Hoare, in jeder Beziehung, sowohl diplomatisch rote politisch, unhaltbar geworden war. Als am 26. September 1940 wieder einmal eine Anzahl Engländer wegen Sabotageakte im Oelgebtet von Ploesti verhaftet worden war, stellte der damalige rumänische AuhetWnnister amtlich sest. das; der englische G e s a nd t e „selbst in die Sabotage- plane verwickelt und dadurch aufs stärkste belastet" sei, und legte ihm in aller Form nahe, feine Abberufung zu erbitten. Es hat immerhin noch, fast ein halbes Jahr gedauert, bis Hoare jetzt von London abberufen wurde. Mit seinem Namen ist eine ganze Anzahl politischer Skandale, vor allem politischer Attentate Englands gegen Rumänien Der- bnnden Dazu gehören serienweise Anschläge und Sabotageakte gegen das rumänische Oelgebiet, gegen rumänische Lieferungen für Deutschland und vor allem der graste Sprengstoffanschlag gegen die Donauschisfahrt, der am 5. April vergangenen Jahres aufgedeckt wurde Der im November 1939 verhaftete Jude Auschnitt, der damalige Beherr- scher der rumänischen Rüstungsindustrie, war der Mittelsmann des englischen Gesandten Hoare. Seiten ist ein englischer Diplomat durch seine Zuftm- menarbeU mit der Verbrecherorganisation des britischen Geheimdienstes so blostgestellt worden wie Sir Reginald Hoare. Dar eigentlich Grund der Abberufung wird sich vermutlich bald Herausstellen. Flottenadmiral Oarlan zum Nachfolger P6tains au«ersehen. Genf, 1t. Febr (DNB.) Marschall PStai n hat eine Verfassungsakte unterzeichnet, durch die Flottenadmiral Darlan die Funktion PS- tatns als Staatschef dann übernimmt, wenn der Marschall aus irgendeinem Grunde vor der Ratifizierung der neuen Verfassung durch die Nation daran gehindert ist, die Tätigkeit des Staats- chess auszuüben. Für den Fall der Verhinderung Darlans wird dieser durch die Person erseht werden. die der Ministerrat mit Stimmenmehrheit bezeichnet. Starker Rückgang der Arbeitslosigkeit in Frankreich. Parts, 11. Febr (Europaprest.) Nach einer Erklärung des Oberlommisiars für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Lehideux, ist die Lage des fruiuöfifdKn Arbeitsmarktes gegenüber Oktober, wo 750 000 Personen Arbeitslosenunterstützung erhielten und anderthalb Millionen Arbeitslose gemeldet waren, wesentlich entlastet. Am 18. Januar waren nur noch 600 000 Personen angemeldet, die Arbeit suchten. Zur Entlastung trugen die durch staatliche Darlehen finanzierten Notstandsarbeiten bei. durch die 56 000 Personen beschäftigt wurden. Man rech^ net damit daß im Frühjahr 200 000 Personen bei solchen öffentlichen Arbeiten Besct>ästigung finden werden. Den Hauptanteil an der Arbeitslosigkeit hat nach wie vor das S e in e - D e p a r t e m e n t mit der Hauptstadt Paris, wo 200 000 Arbeits- suchende gezählt werden Dann kommt hos Departement Seine-et-Oise mit 47 000, die Departements Seine-Jnftricure und Nord mit je 33 000 Arbeitssuchenden. Tcxtil-Karten in Frankreich. Paris, 11. Febr. (Europapreß.) In Frankreich wird demnächst die Käuferkarte für Textilien ein- aeführt werden. Es handelt sich um Karten, die die Händlerschaft und die Textilien verarbeitenden Betriebe und Handwerker als Käufer dieser Erzeugnisse ausweisen. Die Käuferkarte soll Käufe verhindern, die über den normalen Gefci-äftsbetrieb hi nausgehen und ipeftdatiDcn Zwecken dienen. Nach Ausstellung der Käuferkarte wird die Abgabe von Textilien durch die Erzeuger und Grosthändler an die Zwifchenhänd- ler und verardeitend-.-n Betriebe mir noch auf Grund dieser Karte gestattet fein. Arbeitsdienstpflicht in der schweizerischen Landwirtschaft. Basel, 12. Febr. (Europavretz.) Der Bundesrat hat den Arbeitseinsatz in der Landwirtschaft neu geregelt. Arbeitsdienstp sichtige, die bereits in der Landwirtschaft tätig ind, werden künftig gesetzlich verpflichtet, dort zu b eiben. Sie sollen für ihre Beschäftigung den üblichen Lohn erhalten. Erwerb»- tätige, die keine Benifstätigkeit ausüben, können für den Arbeitseinsatz herangezogen werden, soweit sie dazu körperlich fähig sind Gleichzeitig hat der Bundesrat einen dringenden Appell an die freiwilligen osiirHauplmann Oefau das Eichenlaub erhielt. Der 40. Lustsieg.—Eine Gruppe vom Jagdgeschwader Lühow schießt innerhalb einer halben (Stunde sieben englische Maschinen ab. Bon Kriegsberichter Harry Gehm. DNB.....11. Febr (PK.) Als neunter Offizier der deutschen Wehrmacht hat Hauptmann Oefau. Gruppenkommandeur im Jagdgeschwader Lützow, vom Führer das Eichenlaub zum Ritterkreuz ernp- angen Schon im Spanienkrieg als einer der er- olgreichsten deutschen Jagdflieger mit den höchsten panischen Kriegsauszeichnungen ausgezeichnet, hat Hauptmann Oefau bei seinen unermüdlichen und rücksichtslosen Einsätzen im Luftkrieg geaen Frankreich und England vierzig feindliche Maschinen ad- geschossen und sich damit in die vorderste Front der deutschen Lufthelden roie Oberstleutnant Mölders, Oberstleutnant Galland und Major Wick eingereiht Wir begleiten nun Hauptmann Oefau. der mit seinen blonden Haaren und hellen Augen ein echter Sohn feiner holsteinischen Heimat ist, zu der Stelle, wo sein 4 0. G e g n e r im Luftkampf brennend in die Tiefe gestürzt war. Wir stapfen durch Schnee und Gestrüpp, bis wir vor der zerschmetterten und ausgebrannten englischen Jagdmaschine stehen, einer Hurricane, deren Motor sich tief in den gefrorenen Waldboden gebohrt hat. Biel ist nicht mehr zu sehen von dem großen Itogcl, der gestern noch mit zahlreichen anderen englischen Jagdmaschinen über unseren Köpfen kreiste. Rumpf und Kabine sind völlig ausgebrannt, die Metallteile teilweise geschmolzen, nur die mächtigen Tragflächen mit den blau-roten Kokarden find nicht vom Feuer erfaßt worden. „Seit Wochen war schlechtes Wetter, so daß wir nur ab und zu einmal starten konnten", berichtet nun Hauptmann Oefau. „Als aber gestern schon am frühen Morgen die Sonne schien und die Tragflächen unserer schnellen Messerschmitt Maschinen so verheißungsvoll glitzerten, da wußten wir, daß dieser Tag etwas Besonderes bringen würde. Gegen Mittag wurde ein feinhl iriver Aufklärer gemeldet. Sofort starteten wir, konnten aber den in olympischer Höhe fließenden Engländer nicht mehr erreichen. Bei diesem Einsatz flog ich zum erstenmal mit Oberleutnant O. zusammen, der bisher Jagdlehrer in der Heimat war und erst vor kurzem zu meiner Gruppe gekommen war Nach dem Flug besprach ich mit ihm geraide einige taktische Fragen, als erneut feindliche Maschinen gemeldet wurden. Diesmal handelte es sich um einen englischen Kampfver - band von etwa zwölf Brtstol-Blen- h e i rn - B o rn b e r n , der durch etwa 40 bis 50 Jagdflugzeuge vom Muster Spitfire und Hurricane begleitet wurde. Darauf starteten sofort die auf einem vorgeschobenen Feldflugplatz liegenden Staffeln. Meine Gruppe konnte den feindlichen Verband noch auf dem Anslugüber dem Kanal stellen. Drei feindliche Maschinen wurden hier bereits abgeschossen und fielen in den Kanal. Daraufhin drehte ein Teil des englischen Verbandes, etwa 10 bis 15 Maschinen, sofort ab und flog nach England zurück. Die übrigen setzten ihren Weg fort und kamen in die Nähe meines Platzes. Inzwischen war ich mit dem Nest meiner Gruppe, nur vier Maschinen, gestartet und hatte eine Höhe von etwa 4000 Meter erreicht. Die Flak, die roie rasend schoß und dabei drei englische Bomber her unter holen konnte, zeigte uns den Weg, und bald hatten wir den Feind vor uns. Schon die Gewißheit, daß wir uns über unserem eigenen Platz befanden und uns nichts schlimmeres passieren konnte, als mit dem Fallschirm auszusteigen und bann sofort in einer auf dem Platze bereitstehenden neuen Maschine den Luftkamps erneut auszunehmen, beflügelte uns zu rücksichtslosem Einsatz. Die- en Vorteil hatten bisher immer nur die Eng- änber für sich gehabt, und dock waren sie von uns tets "eschlagen worden. Nun sollten sie einmal etwas erleben! _ Wie die Blitze jagten wir mit unseren MEZ. zwischen die englischen Jäger. Ich selbst nahm mir eine Hurricane aufs Korn, lag in wenigen Sekunden in guter Schußposition und jagte dem Engländer aus nächster Nähe meine Geschosse in den Leib. Gleich der erste Feuerstoß sah. Die Hurricane ging sofort mit einer dicken schwarzen Rauchfahne in steilen Geleitflua und sauste nach unten. Ich brauchte mich um diesen Gegner nicht weiter zu kümmern, denn die Maschine mußte irgendwo in der Nähe meines Feldflugplatzes aufschlagen. Das war mein 4 0. Abschuß, aber mein erster über eigenem Gebiet, denn bisher hatte ich alle übrigen Gegner über feindlichem Gebiet bekämpfen und besiegen müssen. Hauptmann Oesau nimmt einige tiefe Züge aus feiner Zigarette und schaut durch das Fenster der einfachen Baracke auf den Feldflugplatz hinaus, auf dem die schnellen Maschinen seiner Jagdgruppe wieder startbereit stehen. Dann fährt er fort: „Während ich die hurricane angriff, bemerkte ich, daß verschiedene Jäger hinter mir in der Luft hingen und zum Angriff auch mich ansetzten; das waren Spitfires und Hurricanes. Ich fah denn auch, roie Oberleutnant O. eine etwa 200 Meter hinter mir sitzende feindliche Maschine angriff und dadurch bewirkte, Safe sie von mir ablassen mußte. Inzwischen hatten sich aber bereits wieder andere Maschinen hinter mich geklemmt und bedrohten mich. Jedoch Oberleutnant 0, der an diesem Tage — obwohl es seine erste Feindberührung war — zwei Abschüsse buchen konnte und eine dritte Maschine weidwund schoß, war sogleich wieder zur Stelle. Rücksichtslos stürzte er sich zwischen die feindlichen Jagdmaschi- neu und zwang eine Spitfire, schleunigst nach unten zu verrauschen Oberleutnant 0. setzte der Spitfire ledoch nach und verfolgte sie bis 50 Meter über dem Buden, wo sich nun direkt über dem Feldflugplatz ein erbitterter Luftkampf zwischen der deutschen und der englischen Maschine entspann. Jedoch alles Kurven nutzte dem Engländer nichts. Mit zerschossenem Benzintank mußte er in der Nähe des Feldflugplatzes landen und sich in Gesangenschaft begeben. Hauptmann Oefau erwähnt dann noch die übrigen Flugzeugführer feiner Gruppe, die an diesem Tage Luftsiege errangen, Oberleutnant B, Oberleutnant I., Feldwebel W. und Unteroffizier Sch. Dann schließt er seinen Bericht mit den Worten: „Es war einer meiner schönsten Luftkämpfe und auch ein großer Erfolg meiner Gruppe, denn wir konnten innerhalb einer halben Stunde sieben englische Ma sch inen abschießen und in die Tiefe schicken. Das Schönste aber war, daß dieser große Erfolg ohne eigene Ver - luste erkämpft wurde. Ich habe selten eine Meldung so freudig gemacht wie die Erfolgsmelduiig dieses Tages an meinen Kommodore. Mithelfer gerichtet. Der Bundesrat erwartet, daß sich auch Frauen tatkräftig beteiligen werden. Organisation und Durchführung des Arbeitseinsatzes ist den kantonalen und kommunalen Einsatzstellen übertragen. Nervöse St'mmuna in Singapur. Tokio, 11. Febr. (DNB.) „Asahi Schimbun" veröffentlicht den Bericht eines Japaners, der lange Zeit in Singapur ansässig war. Er schildert die nervösen Bemühungen der Engländer, hie Seefeste für kommende Notzeiten vorzubereiten. Auf allen Seiten seien bereits Minen gelegt. Selbst im Innern der Stadt habe man die Straßenkreuzungen mit Bunkern undMG. - Stellungen versehen. In Abständen wurden L u f t s ch u tz ii b u n - gen abgehalten. Die britische Polizei habe gegen die ansässigen Japaner zu kleinlichen Schikanen gegriffen. Oft würden Japaner wegen geringfügiger Verstöße mit hohen Strafen belegt oder sogar aus» gewiesen. An der Wachsamkeit der deutschen Küstenartillerie gescheitert Berlin, 11.Februar. (DNB.) Ein Vorstob englischer Kriegsschiffe gegen die flandrische Küste in der Nacht zum 11. Februar scheiterte an der Wachsamkeit der deutschen Küstenartillerie. Bereits auf eine Entfernung von 20 bis 25 Kilometer wurden die feindlichen Schiffe unter Feuer genommen. Nach kurzem Artillerieduell stellte der Gegner sein Feuer ein, die feindlichen Kriegsschiffe drehten unter dem Eindruck des deutschen Beschüsses ab und verschwanden im Dunkel der Nacht. Sechs statt neunzig, - so log Churchill Berlin, 11. Febr. (DNB.) Churchill halte in feiner letzten Rundfunkansprache, wie bereits berichtet, die lügnerische Behauptung aufgestellt, daß von insgesamt 15 0 deutschen Stukas, die britische Seestreitkräfte im Gebiet von Malta in der letzten Zeit angriffen, angeblich nicht weniger ale neunzIg Stukas durch die RAF. vernichtet worden sind. Die deutschen OKW.-Berichte geben eindeutig und offen Aufschluß über die n> t r k- 1 i d) e n Derlustzisfern. Von den in der Zeit vom 10 Januar bis zum 27. Januar in den OKW.-Berichten gemeldeten Derlustüffern gingen im gesamten Mittelmeerraum elf Flugzeuae verloren, und darunter waren nur sechs Stu- fas. Sechs statt neunzig — so lügt Churchill! Immer wieder muß er zu dem Mittel der Lüge greifen, um Hoffnungen zu erwecken, die jeglicher Grundlage entbehren. Die Enttäuschung nach dem Erwachen wird für das britische Volk grenzenlos fein. Kleine politische Nachrichten Im Reichsgefehblatt wurde ein Gesetz veröffentlicht, das die Vertretung der in den Gebieten von Eupen, Malmedn und Moresnet ansässigen deutschen Volksgenosien regelt. Danach wird der Großdeutsche Reichstag um so viel Abgeordnete vermehrt, roie die Zahl 60 000 in der Gesamtzahl der in diesen Gebieten ansässigen über 20 Jahre alten deutschen Volksgenosien enthalten ist. Die neuen Abgeordneten werden vom Führer aus den über 25 Jahren alten Volksgenossen der wieder- vereinigten Gebiete bestimmt. Relchspropcrgandaminister Dr. Goebbels sprach im Berliner Sportpalast in einer Massenkundgebung der Schaffenden Berlins, die von der Kreis- roaltung der DAF. veranstaltet worden war. Reichsarbeitsführer Hier! besichtigte die Trupp- führerschule Schivelbein, wo Niederländer und Dänen Gelegenheit gegeben ist, den Reichsarbeitsdienst kennenzulernen. Am Jahrestag der japanischen Reichsgründung stattete der MarineattachS der Japanischen Botschaft, Kapitän z. S. Pokal, Reichsjugendführer Axmann einen Besuch ab und überreichte Ihm im Auftrage des japanischen Marineministers einen Samurai-Dolch. * Die Abordnung der sapanischen Wehrmacht, die vor einigen Tagen oom Führer empfangen wurde, traf zur Besichtigung der westlichen Schlachtfelder in Brüssel ein. In Anwesenheit des General- seldmarschalls Kesselring wurde sie vom Militär- befehlshaber in Belgien und Nordfrankreich. General der Infanterie von Falkenhaufen, begrüßt. Der Stabschef der Hllnkagarde, Minister Sano Mach, weilte in Linz, wo er zu den in den Hermann-Göring-Merken beschäftigten slowakischen Arbeitern sprach. Er begab sich am gleichen Tage nach L e o n b i n g, wo er am Grade der Eltern Adolf Hitlers einen Kranz niederlegte. • Der Vorsitzende der Dänisch-Delitschen Vereinigung, Generaldirektor der dänischen Staatsbahnen, Knutzen, wurde vorn König Christian X. in Audienz empfangen. Knutzen berichtete dem König über seine Vortragsreise.durch Deutschland. Zwei Hauptverkehrsstraßen im Mittelpunkt der Stadt Sofia werden auf Grund eines Magistrats- beschlusies In „Berliner Straße" und „Rom-Straße" umbenannt. Hauswirtschaft al« Wissenschaft. Die Reichst rauen führuny führte eine Arbeitstagung her Gaufachbearbeiterimren für Hauswirt- fchaftllche Ausbildung sowie der Leiterinnen von etroa 100 ha usroirtsclfa stachen Fachschulen in ihrer Eigenschaft als Leiterinnen der Meisterhausfrauenkurse durch Die Hauptreferate hielten: Hauptabtei- tungsleiter Frau Dr. Vorwerck über „Die Beziehungen zwischen Haus- und Volkswirtschaft" und (trau Professor Dr. von Reichenau (Frankfurt) über „Die Hauswirtschaft in der Wirtschaftswissenschaft". Die Vorträge gaben Ansätze für die Gestaltung des Faches Hauswirtschastswissenfd-ast innerhalb der Wirtschaftswissenschaft. Die Bestrebungen der Reichsfrauenführung auf diesem Gebiet sind erst kürzlich durch die Eröfftiung der Bibliothek für Hauswirtschaftswisfenjchaften des Deutschen Frauen- Schubert oder Churchill. Die musische Unfruchtbarkeit des Britenvolkes E»1 eine bekannte Tatsache Besonders auf dem Gedieh der Musik hat es kaum eine schöpferische Ceiftuni heroorgebracht. Ein Kenner der englischen Psyz^ sagt darüber: „Im Reiche der unmittelbarsten Kun5 in her Musik, stehen sie wie Bettler da. Nich, haben sie heroorgebracht, und ewig werden sie nur kärgliche Nachahmer bleiben, denn ihnen fehlt bk feurige Quelle zu dieser göttlichen Kunstgattung: die Seel e." Das heißt nicht, daß die Engländer keine Freude an her Musik hätten. Aber wenn ft sich solchen Kunstgenuß verschaffen wollen, baue, muffen sie sich die Werke deutscher, italienischer obur französischer Komponisten anhären. Stolz berichtet der englische Rundfunk, daß s» : gar während des Krieges in London Konzerte stm ' fänden. Während der Vorführung der letzten Sy»', phonie Schuberts in London sei befanntgeg* den worden, daß Fliegeralarm sei und daß bn Personen, die den Raum zu verlassen roünfd)tcir, dies freigestellt werde. Keiner der zweitausend An, wesenden hätte den Konzertsaal verlassen. M- darf also wohl eine außerordentliche Anziehung kraft feststellen, die die Musik Schuberts trotz bw Fliegeralarms auf das englische Publikum ausg» übt hat. Warum diese Konzertsaalszene dem Londons: i Rundfunk so bemerkenswert erschien, daß er ft aller Welt bekanntgab, wird begreiflich, wenn mu: einen Bericht des Londoner Korrespondenten bei schwedischen Zeitung „Nya Dagligl AUehanb«' danebenhält In dem schwedischen Bericht heißt es nämlich schlicht und sachlich, daß bereits zu Beginn der letzten Churchillrede die Alarmsignale ertönte-’ und viele Leute ihren sicheren Keller der Rede bei Premierministers vorzogen. Nur ein Rest habe bei Worten Churchills gelauscht. Im Wettbewerb un die Gunst des englischen Publikums hat' also da: deutsche Komponist über den britischen Plutokratm, Häuptling mit vielen Längen gesiegt. ChurM - wurde von Schubert geschlagen In der offizielle Lügenagitation aber nennt man das — bei Triumph des britischen Geistes über den deutsche' Barbarismus. Ev. werkes bekannt geworden. Die Tagung selbst bracht» in weiteren Referaten schon eine grundsämiche Klärung der Forschungsfragen und Hinweise für bw Verwertung wissenschaftlicher Ergebnisse in bs: Praxis. Ihr Zweck war die Erarbeitung eines Rah menlehrplanes zur Wissenschaftslehre öki Haushalts für die Meisterhausfrauenlehrgänge. Oie Neuordnung der Kinderbeihilfe. Seit dem 1. Januar ist die Neuordnuna der flirr, derbeihilfe in Kraft, die die bisherigen Arten bar Kinderbeihilfen durch eine Beihilfe ersetzt, die nun mehr einheitlich für das dritte und jedes weitem Kind gezahlt wird. Die Zahl der beihilfsberechtiM ten Familien ist damit schätzungsweise auf über zwei Millionen gestiegen, und der monatlich aus- zuzahlende Betrag wird 50 Millionen RM. wesen::- lich übersteigen. Die Kinderbeihilfe beträgt einher: lich 10 RM. monatlich für jedes beihilsefähige flinD. Für viele Haushaltsoorstände bedeutet diese^Regn- lung eine Verbesserung. Auf der anderen Seit:? stehen aber die Fälle, in denen Haushaltsvor- stände durch die Neuregelung Einbußen gegenüber bisher erleiden. Der Reichsiinanzminister hat jil* Erleichterung des llebcrgangs angeordnet, daß aSk diese auf Antrag eine Abfindung im Betrage dm 18fachen der monatlichen Einbuße erhalten. W einmaligen Abfindungen werden in vier leilbec trägen im Laufe des Jahres ausgezahlt. Die 'Auszahlung der Kinderbeihilfe geschieht wie bisher monatlich nachträglich. Der Haushaltsvorstand km: jedoch vierteljährliche Auszahlung beantragen, womit der Vorteil verknüpft ist, daß die AuszahlM; schon nach Ablauf des zweiten Monats des Bim teljahres erfolgt. Der Anspruch auf Auszahlung IW Kinderbeihilfe ist nicht übertragbar und nicht pfändbar. Die Ausnahme, die bisher zu Gunsten bis: Hausbesitzer für die Mieten bestanden hat, ist roe$ gefallen. Studienbeihilfen für die Ostarbeit. Der Reichsinnenminister hat dem Bund DeutfrfW Osten Mittel für Beihilfen zur natlonalpolitifdr' und fachlichen Förderung des Nachwuchses i~ 0 sten zur Verfügung gestellt. Die Beihilfen E folgen den Zweck, zur Stärkung des Deutschtums i' den Ostgebieten geeigneten Bewerbern den B e s von Fach -und Hochschulen aller Art zu «f möglichen, um sie nach der Ausbildung als TÄ beiter für das Ostgrenzdeutschtum zu oerwendcn'. Für die Unterstützung kommen Deutsche beideck'! Geschlechts in Betracht, sofern sie sich verpflichte nach abgeschlossener Ausbildung dauernd odi:' für mindestens fünf Jahre in den Oftct*1 bieten ihren Wohnsitz zu nehmen und sich aktiv io der Dftarbeit zu betätigen. Generalfeldmarschall v.Böhm-6rm»!b Einer der erfolgreichsten Heerführer der österr»' chisch-unaarischen Armee im Weltkrieg, ©eneralfei • marschall von Döhm-Ermolli, begeht c 12 Februar auf feinem Ruhesitz in Troppau ff ‘ nen 8 5. Geburtstag. Böhm-Ermolli erm»1 im Weltkrieg den Orden Tour le rnörite mit Eicht' • laut». Der Führer verlieh ihm jetzt das Recht, ou Uniform eines Oeneralfeltmiarfdinfls des nfUsn Heeres zu tragen. — (Scherl-Dilderdienst-M.) BH WM ‘-WW •'(Ml; MG WN WN WWW 'wZ'Ä2>wÄ : AML EWI GOM Vollkommen UNSICHTBAR, dazu frei von Geruch und Beigeschmack ist das ^MUNDSTÜCK der GÜLDENRING,sodass Angeb. mit. (1515 an d. Gieß. Anz. (ließen Bahnhoietrafle 49 Ruf 3941 Gleften. den 12 Februar 1941. (Sieben, den 11. Februar 1941. Der Oberbürgermeister. 5201 d Kaufe ständig gut genährte Gießen, den 12. Februar 1941. Telephon 2186 Giefoeu, Wetzateingasse 10 * enS >tig. am er- Bel Notschlachtung Transportauto zur Verfügung Roßschlachterei Schilling Wilhelm Zimmer, G.m.b.S. 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Die Einlösung der sechsten Rate der Stammiete hat an der Theaterkasse, Fohannesstraße 3, zu erfolgen, und zwar: Montag, den 17. 2.1941, für die Dienstag-Mieter, Dienstag, den 18. 2. 1941, für die Mittwoch- Borgward 1-Tonnen-Lastwagen gegen Bezugsschein in beschränktem Umfang lieferbar. - Auskunft durch General -Vertretung: Krahn & Comp., Gießen Frankfurter Straße 82 — Telephon Nr. 8089 D KW. - Fabrikvertretung; Krahn & Comp., Gießen Frankfurter Strnße 82 — Telephon Nr. 3089 gesucht. Stbr. Ang. uni. 7171) a ' ~ Mir alleinstehende altere Dame wird einfache, im Kochen u. Haushalt verfekte, ältere WsWlkM bei vollem i>a- milienanfckluß 3tvci saubere, anständige, ehrliche Hausmädchen zum baldmöglichsten Eintritt gesucht. Erbitte Angebot oder Anruf Fremdenheim „laei Belang", Tabara (ThSrlnger Wald). _ für sofort ober später. «2zr. W. Lange für da« streit'.leton: Dr. HanS Ibvrlot; ür Stab' Bietzen, Provin,, ffiittithai. u. Sport: Ern» Äiumiche > ®rud unv Benag Brühllkbe Unicertiduorurferet R. Lange f G. Senaaeiettet Dr. !tnp Srtdi Hamann flnjetflenie ter Hane Beck, 'fii-rin-mr' * fit ben ’tnhn’' her Wirroen Tneoonr ff örnm? Pi s. tärbefehlshaber des besetzten Gebietes, General von Stülpnagel, den Dank des Staatschefs für diese tatkräftige Hilfe zum Ausdruck gebracht. Konzert der tschechischen Philharmonie in Berlin. Dank für tatkräftige Hilfeleistung deutscher Besahungstruppen. Bei dem Einsturz der Markthalle in dem Pariser Vorort R o g e n t - s u r - M a r n e. 1"~ 300 Erfrorene in Schanghai. 300 Personen, meist Bettler und Kinder, wurden in den Straßen Schanghais erfroren aufgefunden. In der Nacht war die Temperatur in Schanghai plötzlich unter den Gefrierpunkt getunten. Die zahllosen Obdachlosen der Stadt hatten keine Möglichkeit mehr, ein schützendes Asyl auf- zusuchen. Aus aller Welt. Deutschlands ältester SA.-Mann. In Preheck (Bayr. Ostmark), beging heute Deutschlands ältester SA.-Mann, Ehrensturmführer Andreas Hofmann, seinen 95. Geburtstag. Hofmann, der sich trotz seines Alters einer guten Gesundheit und geistiger Frische erfreut, konnte im vergangenen Jahre mit seiner 89 Jahre alten, eben- falls noch rüstigen Ehefrau das seltene Fest der eisernen Hochzeit feiern. zierssdande hervorgegangen, zo< dem Weltkrieg ganz zur Komposition zurück, der er sich schon vorher erfolgreich gewidmet hatte.^Eine Beethoven und den vollständigen Zyklus „Mein Vaterland" von Smetana. In der vollbesetzten Berliner Philharmonie errang das tschechische Orchester aus Grund seiner hervorragenden künstleri- scheu Leistun-gen einen ganz außerordentlichen Publl- kumserfolg. Der Komponist 7Nax Douisch gestorben. Feldposlmarder hingenchtel. Der 1910 in Neuhaus am Inn geborene Franz Breitenthaler ist hingerichtet worden, den das Sondergericht in Nürnberg als Volksschadlmg zum Tode verurteilt hat. Breitenthaler hat viele Feldpost send ungenu n-terschlagenund beraubt Leuchtgasexplosion in Philadelphia. Das Düsseldorfer Schauspielhaus gab unter der Leitung von Professor Otto Kraus in Brüssel mit der Aufführung von „Don Carlo s" von Schiller eine glanzvolle Probe dramatischer deutscher Theaterkunst. Kein Bühnenstück hätte eine stärkere Anziehungskraft aus die hiesigen Theaterfreunde ausüben rönnen — spielt doch die Geschichte der alten Der 1921 in Mörtitz geborene Helmut Hessel ist hingerichtet worden, Den das Sondergericht in Halle (Saale) wegen Mordes zum Tode verurteilt hat. Hessel hat feine Braut, die Mutter seines Kin- des, ermordet, um sich der chm erwachsenen Der- pflichtungen zu entledigen. jvui- Zwei Leuchtgasexplosionen in einem dichtbevölker- Der- ten Wohnviertel Süd-Philadelphias töteten vier «Personen und verwundeten wenigstens 21. N e u n Häuser wurden durch die Explosionen und bas darauffolgende Feuer zerstört. n uvni r-y — v- ~ ' ■■ ’ ■’ , (et-h.-. zi m 11. iyeoruar wurve uet ui cr.1t-'- Uiorort ’Jt o g e n t • | u r • 2ii u t n e, der jal)(reid)e । I)otf)i»erti()tr »erte ÄTrftüX rin Drato- bur9 geborene Walter Clasen hlngerichtet, den Todesopfer und oiele Berichte forderte leisteten K°mm-mius>k, Lieder. Orches ers Drato, Sondergericht in Hamburg wegen Mordes zum vä To6e"K,a en;""mc --r°: Staatschefs im besetzten Gebiet, Botschafter de Fahnen stleß, von uns. Brinon, hat in einem Schreiben an den Mili- Gastspiel des Düsseldorfer Schauspielhauses Ser schlimmste Zeinö der Seife ist hartes wasser, verrühren Sie vor Bereitung der Waschlauge immer einige Handvoll fiento im Waschkestel, dann haben Sie das schönste weiche Waschwasser und nutzen die im Waschpulver enthaltene Seise voll aus. Ihre Vermählung geben bekannt Heinrich Schmitt Frieda Schmitt, geb. Schlosser - Gießen (z Z. lm Felde) Gich (Rheinhessen) 12. 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Und doch ist zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt eine Wanderung, eine Ausbreitung der Pflanze von einem Standort zum andern möglich, dann nämlich, wenn sie ihre Samen und Früchte ausbildet, die Wind oder Tiere oft über weite Strecken hin fortzutragen vermögen. So yar auch diese Gruppe von Organismen die Faylgreil, von einem bestimmten Ort ihres Vorkommens auv mit Hilfe des Verbreitungsmittels der Samen und Früchte Schritt für Schritt zu Zandern und so neue Räume zu erobern: es ist daher möglich, ba% sich in großen Zeiträumen, welche Jahrtausende zurückreichen, die Pflanzenwelt eines Gebietes vollständig ändern kann. Und wenn wir die Um chlch- tunqen und Wanderungen betrachten denen unsere heimischen Pflanzen in .Deutschland unterworfen waren, so dürsen wir nicht nur 2000 ober dOW Jahre zuriickgehen, sondern wir müssen mtt ben Jahrhunderten um 20 000 beginnen, um zu einem geschlossenen Bild aller Vorgänge zu kommen Damals herrschte über Europa die Eiszeit: Sk°n. dinaoien, die Ost- und Nordsee, saft ganz England und weite Strecken °»n Norddeutsch and lagen un ter Gletschern, ebenso die Alpen mit weiten Lire - ken ihres heutigen Vorlandes und der Hochschwarz- wald. Die eisfreien Landstriche trugen kaum Baume und glichen der „Tundra" -wem emtomgen m wechselndem Grade mit widerstandsfähigen Man zen Flechten, Moose, krautige und Aw rg- sträucher) bedeckten Gebiete, wie wir es ,m Norden, etwa in Lappland, noch kinden. Ganz allmadl'» verbesserte sich aber in den Jahrhunderten zwischen 20 000 und ungefähr 15 000 das Klima langsa s weit, dah in diese baumarme IßflanaennML1 fDater der Lage der Landstriche teils früher teils sp°ier Birken und danach Kiefern -mwanderten Di-i x jer drang dabei aus bestimmten Standortgevieien her, wo sie die Höhepunkte der Eiszeit überdauerte: vor allem breitete sie sich von der ungarischen Tiefebene — dem „pannonischen Raum" — Schritt für Schritt entlang der schwäbisch-bayerischen Hochebene nach Westen aus, um dann in weitem Abstand dem zurückweichenden Eisrand in Norddeutschland folgend auch dort Fuß zu fassen. Dieses artenarme Waldbild, das die noch immer tiefen Temperaturen zu ertragen vermochte, erfuhr nun infolge einer endlich um etwa 8000 spürbar gewordenen Klimaverbesserung eine wesentliche Bereicherung: Wenn wir uns im folgenden immer nur auf den Wandel in der Waldzusammensetzung beschränken, so begegnet uns als neuer Baum bzw. Strauch in einem überraschenden Umfang vor allem im Westen des Reiches die Hasel. Sie drängte dort die vorherrschenden Kiefern mit einer Gründlichkeit zurück, daß wir heute noch keine ganz befriedigende Erklärung für das Massenauftreten dieses Strauches haben, der weite Haine bildete. Ihm folgen nun m den nächsten Jahrtausenden bald die Eiche, die Ulme, die Linde und Erle, so daß wir gegenüber der alten , Birken-Kieftrnzeit" in der nun angebrochenen Hasel- und Erchen-Mischwaldzeit" eine schon abwechslungsreiche Waldgesellschaft vor uns haben. In der sogenannten „mittleren Wärmezeit", deren Beginn wir um 5000 legen, verschiebt sich nun die Bewaldung in Deutschland erneut, indem vor allen Dingen die Kiefer, abgesehen vorn nordostdeutschen Flachland, und die Hasel einen starken Rückgang erfahren: derweilen setzt sich vor allem der Eichenwald, durchstanden von Ulmen, Linden und Eschen, immer mehr durch, und die großen nordwestdeut- kchen Täler bedecken über weite Strecken Erlenwälder. Auch die Fichte und Tanne erobert sich von Osten kommend ihre Gebiete, vor allen Dingen die gebirgigen Gegenden. ' In' diesen ganzen zurückliegenden Zeiträumen lebte der Mensch der „Steinzeit", und erst in der um 2500 einsetzenden „späten Wärmezeit" erlernte er den Gebrauch von metallenen Geräten und Waffen (Bronzezeit), in einer Zeitspanne also, in der wieder Verschiebungen der Pflanzenwelt erfolgten: die Buche setzt sich jetzt auch in Deutschland durch und tritt in Konkurrenz mit den alten Eichen-Misch- wäldern und den anderen Bäumen. Mit dem Abschluß dieser Zeitperiode um 800 nähern wir uns aber allmählich geschichtlichen Zeit« Zwei Obusse angekommen Der Obus (Oberleitungsomnibus). — (Aufnahme: Werkphoto.) gab redner Rettig, Erbach (Odw.) — Nieder-Wöll- tobt: Gasthaus „Zum Taunus", Gauredner Fischer, Niedernhausen. — Ober-Rosbach: Gasthaus Stengel, Gauredner Müller, Idstein. — dafür gibt es wieder allerhand zu lachen und zum Schluß fogar, in Gestalt von Heidebrand und durch- gehenden Pferden, bedrohliche Spannung, die freilich Volksgenoffen! Die Partei rüst Euch! Kommt alle! Beweist durch Eure Teilnahme an den Kundgebungen Eure Treue zum Führer. NSDAP. Kreisleitung Wetterau. Gloria-Palast: „Am Abend auf der Heidel Pohl-Göns: Saal Knorz, Gauredner Langula^ Frankfurt a. M. — Rockenberg: Gasthaus Fr< Horst, Kreisleiter Thiele, Dillenburg. — Schwa t - heim: Luisensaal, Gauredner Hoffarth, Bad-Ems^ — Steinbach:. Saal Görlach, Gaurednep v. d. Osten, Frankfurt a. M — Steinfurths Saal Hch. Michel 4., Landrat Dr. Burghof, Biedern köpf. — Watzenborn-Steinberg: Volkse halle, Kreisleiter Zürtz, Läuterbach. — Wissels- h ei m : Gasthaus Amend, Gauredner Schütze, Er- buch (Odw.) Oer Soldat Nietzsche. Der große Philosoph Friedrich Nietzsche hat seine militärische Dienstzeit bei der Reitenden Abteilung des Feld-Artillerie-Regiments in Naumburg als Einjährig-Freiwilliger abgeleistet. Das konnte er allerdings nur so lange tun, bis eine bösartige Verletzung, die er sich beim Reiten zugezogen hatte, seine Entlassung notwendig machte. Welchen Wert Nietzsche der militärischen Ausbildung beimaß, das ist durch manchen humorvollen und ernsten Brief an feine Freunde erwiesen, so u. a., wenn er schreibt: „Dies Leben ist zwar unbequem, aber, als Zwischengericht genossen, unbedingt nützlich. Es ist ein fortwährender Appell an die Energie eines Menschen und mundet besonders als Gegengift gegen dis lähmende Skepsis, über deren Wirkung wir manches miteinander beobachtet haben." lieber diese persönlichen Erfahrungen und Beziehungen zum Soldatentum hinaus spiegelt seine Philosophie oft genug das Bekenntnis zum Soldatischen wider Er, der Aeußerungen niederschrieb wie: „Das Wünschenswerteste bleibt unter allen Umständen eine harte Disziplin zur rechten Zeit" ober „Gelobt sei, was hart macht", wußte um die Bedeutung der folba« tischen Haltung für Erziehung, Bildung und datz ganze Kulturleben eines Volkes, räumen, und damit beginnt in immer steigendem Maße die Einwirkung des Menschen auf die gesamte, weitgehend unberührte Pflanzenwelt. Auf diese Weise treten also an Stelle der langsamen, natürlichen Umschichtungen die schnelleren, eingreifenderen Veränderungen durch die land- und forstwirtschaftliche Nutzung: aus ungenützten, wilden Landstrichen werden Kulturflächen, und es gestaltet sich schließlich die Verteilung des Bodens auf landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Nutzung so, wie sie heute jeder kennt, der durch Deutschland reist. Einer der beliebtesten Schlager dieser Zeit „ einem Film der Cine-Allianz seinen Namen und die tausendfach gehörte Melodie als musikalisches Leitmotiv. Man spielt sie hier, was ja nicht besonders naheliegend, aber mal was anderes ist, zum Beispiel als spanischen Tanz. Im übrigen ist man aber gottlob daheim geblieben und hat das Motiv an Ort und Stelle ausgesucht. Ein großstädtischer Schlagerkomponist erbt eines Tages einen schönen Bauernhof in der Heide und ist wenig erbaut davon, well er keinen Sinn für das Landleben hat: ber Hof ist ihm gerade recht zum Verkaufen, damit er endlich zu Geld kommt, das ihm der Musikverleger in Form von Vorschuß nicht mehr geben will. Aber auf dem Hose, wo es gar nicht zpm Besten steht, wirtschaftet eine tüchtige junge Verwalterin, die ist nicht wenig schuld daran, daß der junge Herr aus der Stadt, kaum daß er ein paar Tage in der Heide ist, sein Herz für den Hof und das alte Bauernblut in sich entdeckt und sich um sein Erbteil zu kümmern beginnt. Er denkt dabei natürlich nicht nur an den Hof, sondern auch an die Wirtschafterin, die ihm gut gefällt und gerade die richtige Frau für ihn wäre. Der Ablauf der Handlung ist nicht immer so, wie es im Leben zugeht, sondern vielfach mehr wie im Roman oder im Film, der hier auch eine gewisse Rolle spielt, weil der Hof gefilmt werden soll. Der ererbte, -aber verschuldete Besitz ist von mehr als einer Seite bedroht, und die Liebe will auch verdient sein, aber das happy end auf der ganzen Linie nicht mehr gefährden kann. Der Spielleiter Jürgen von Alten bemühte sich mit Geschick, der Fabel gewisse volksstückmäßige Züge zu geben. Magda Schneider, anfangs etwas überraschend in dieser Umgebung, spielt eine touragierte und temperamentvolle kleine Gutsverwalterin, Heinz Engelmann war ehrlich bestrebt, zwischen den beiden widerstreitenden Wesenselementen seiner Rolle einen glaubhaften Ausgleichen finden. Albert Florath erscheint als der gute Onkel Doktor, der auch für „innere" Leiden zuständig ist, ein weiches Gemüt hat und die beherzigenswerte Meinung bekundet: ein Junggeselle ist eine Mißgeburt. .Günter Lüders, Lotte Rausch und Oskar S a b o sind die volkstümlichsten Figuren der Spielgemeinschaft. Der Photograph Otto Paeder fand dankbare Landschaftsmotive in der Heide; Dr. Edmund N i ck machte die Musik dazu. — Die neue Wochenschau wurds bereits angezeigt. Hans.Thyriot. Freitag, 14. Februar, 20 Uhr: In Bad-Nauheim: Turnhalle, Gauredner Christ, Langenselbold. — Butzbach: Hotel hessischer Hof", SA.-Obersturmbannführer D. Müller, Frankfurt a. M. — Friedberg: Hotel Trappt Gauobmann Becker, Frankfurt a. M. — Gießen- Mitte, Gießen-Nord: Neue Aula der Universität, Gauredner Schäfer, Vadenrod. — Grün- berg: Turnhalle, Gaupersonalamtsleiter Holländer, Frankfurt a. M. — Hungen : Gasthaus „Darmstädter Hof", Gauredner Schnellrieder, Frankfurt a. M. — Laubach : Gasthaus „Solmser Hof", Kreisleiter Zürtz, Lauterbach. — Lich: Lichtspielhaus, Gauredner Müller, Idstein. — Samstag, 15. Febr., 20 Uhr: In Allend orf (Lumda): Gasthaus Horn, Landrat Herrchen, Bad-Schwalbach. — Annerod: Saalbau Engelhardt, Gauredner Hisge, Dillenburg. — A s s e n h e i m : Gasthaus „Zum weißen Roß", Gauredner Fischer, Niedernhausen. — Beienheim: Saal Hch. Jost, Gauredner Daum, Erbach (Odw.) — Bersrod: Gasthaus Becker, Gauredner van Haren, Herborn. — Burgholzhausen: Gasthaus „Krone", Gauredner Eyring, Frankfurt a. M. — Burkhardsfelden: Gasthaus Ehr. Arnold, Gauredner Göbel, Frankfurt o. M. — Dorn-Afsenheim: Saal Bommers- heim, Gauredner Rettig, Erbach (Odw.) — Dortelweil: Gemeinschaftssaal, Gauredner Koke, Frankfurt a. M. — E b e r st a d t: Saal Wede- mann, Gauredner Christ, Langenselbold. — Gam - bad): Saal Wilhelm Weisel, Gauredner Krauß, Frankfurt a. M. — Großen-Buseck: Gasthaus Brück, Kreisleiter Zürtz, Lauterbach. — Groß- Karben : Hans-Schemm-Schule, Gauredner Ziegler, Frankfurt a. M. — Grüningen: Turnhalle, Kreisleiter Thiele, Dillenburg. — Holzheim: Gasthaus Georg Sarnes, Gauredner Langula, Frankfurt a. M. — Lollar: Saalbau „Zur Linde", Gauredner Schäfer, Vadenrod. — Londorf: Saal Willi Lich, Gauobmann Becker, Frankfurt. — Mainzlar: Gasthaus Müller, Gauredner Göckel, Langen. — Münzenberg: Saal „Zur Burg", Gauredner Wagner, Wiesbaden. — Nieder- Florstadt: Saal Lux, Gauredner Müller, Idstein. — Nieder -Weisel: Gasthaus „Zum Löwen", Gauredner Ruß, Frankfurt a. M. — Ober-Mörlen: Gasthaus „Germania", Gauredner Viel, Frankfurt a. M. — Okarben: Saal Helfrich, Gauredner Schuster, Frankfurt a. M. — Offenheim: Saal Hans Schmitt, Gauredner Schütze, Erbach (Odw.) — Oftheim: Saal Müller, Landrat Dr. Burghof, Biedenkopf. — Pet - terra eil: Schulsaal, Gauredner Liefert, Erbach (Odra.) — Reichelsheim: Gasthaus „Zur Poft", Gauredner Dr. Korten, Frankfurt a. M. — Reiskirchen : Gasthaus „Zum Hirsch", Oberbürgermeister Bartholomäus, Worms. — Rodheim v. d. Höhe: Gasthaus „Zum Saalbau", SA.-Ober- sturmbannführer D. Müller, Frankfurt a. M. — Staden: Rathaussaal, Gauredner Richter, Of- senbach. — Stammheim: Gasthaus Geis, Gauredner Hoffarth, Bad-Ems. — Staufenberg: Saal Burg Staufenberg, Gauredner Becker, Mainz. — Trais-Münz enberg: Gasthaus Burger, Gauredner Brück, Wiesbaden. — Treis a. d. Lda : Saal Will, Gauredner v. d. Osten, Frankfurt, a. M. — Trohe: Gasthaus Karl Schwarz, Gauredner Lenz, Bad-Homburg. — Meckenheim: Saal Lindt, Gauredner Canns, Königstein. Gonntag,16.Februar,15Llhr: In Beltershain: Gasthaus Erb, Gauredner Hisge, Dillenburg. — Birklar: Gasthaus Engel, Gaüredner, Ruß, Frankfurt a. M. — B ö n st a d t: Scbulfaal, Gauredner Richter, Offenbach. — Büdesheim: Saalbau König, Gauredner Fischer, Niedernhausen. — Ettingshausen: Gasthaus Walter, Gauredner van Haren, Herborn. — Freienseen: Turnhalle, Landrat Herrchen, Bad-Schwalbach. — Geilshausen: Saal Hofmann, Gauredner Schäfer, Vadenrod. — Harbach: Gasthaus Herzberger, Gauredner Lenz, Bad-Homburg. — Harheim: Gasthaus „Darm- tädter Hof", Gauredner Müller, Idstein. — Hellenbergen: Gasthaus „Zum Adler"', SA.-Ober- turmbannführer D. Müller, Frankfurt a. M. — Kaichen: Saal Fink, Gauredner Schütze, Erbach (Odw.) — Klein-Karben: Saal Wörner, Gauredner Dr. Korten, Frankfurt a. M. — Langsdorf: Rathaussaal, Kreisleiter Thiele, Dillenburg. — Lardenbach: Saal Diehl, Gauredner Göbel, Frankfurt a. M. — Lauter: Saal Heinrich Hock, Gauredner Becker, Mainz. — Mäsen h e i m : Gasthaus „Goldner Löwe", Gauredner Canns, Königstein. — Melbach: Saal Blum, Gauredner Brück, Wiesbaden. — Nieder- Erlenbach: Gasthaus „Frankfurter Hof", Gauredner Hoffarth, Bad-Ems. — Nieder - Efch - bach : Saal Chr. Helfrich, Gauredner Daum, Erbach (Odra.) — Obbornhofen: Gasthaus Hensel, Gauredner Viel, Frankfurt a. M. — Ober-Bef- i n g e n : Saal Hch. Keil, Oberbürgermeister Bartholomäus, Worms. — Ober-Erlenbach: Turnhalle, Gauredner Siefert, Erbach (Odra.) — Ober-Efchbach: Gasthaus „Brüsseler Hof", Gauredner Rettig, Erbach (Odra.) — Rendel: Gasthaus „Zum Frankfurter Hof", Gauredner Eyring, Frankfurt a. M. — Rodheim (Horloff): Gasthaus Reichhardt, Landrat Dr. Burghof, Biedenkopf. — Rüddingshausen: Gasthaus Hch. Lang, Gauredner o. d. Osten, Frankfurt a. M. — Ruppertsburg: Gasthaus Hahn, Gauredner Göckel, Langen. Saasen: Gasthaus „Zur Traube", Gauabmann Becker, Frankfurt am Main. — Trais-Horloff: Parteiheim, Gau- rebner Langula, Frankfurt a. M. — Villi n g e n : Schulsaal, Gauredner Krauß, Frankfurt a. M. — Weickartshain: Saal Bräuning, Kreisleiter Zürtz, Lauterbach. — Wölfersheim: Saal Huber, Gauredner Christ, Langenselbold. — Wohn- bach: Saal A. Koch Wrae., Gauredner Wagner, Wiesbaden. — Sonntag,16.Februar,20Lthr: In Allendorf a. d. Lahn: Saal Henkelmann, Landrat Herrchen, Bad-Schwalbach. — Bauernheim: Saal' Miltenberger, Gauredner Dr. Korten, Frankfurt a. M. — Beuern: Gasthaus Wilh. Dietrich, Gauredner Lenz, Bad-Hom- burg. — Bruchenbrücken: Turnhalle, Gauredner Canns, Königstein. — Burg-Gräsen- rode: Saal Wilhelm Barth, Gauredner Daum, Erbach (Odw.) — 2)aubringen: Gasthaus Erb, Gauredner Hisge, Dillenburg. — Dorheim: Saal Ernst Holler, Gauredner Siefert, Erbach (Odw.) — Fauerbach v. d. Höhe: Gasthaus „Zum deutschen Eck", Gauredner Viel, Frankfurt a. M. — Friedberg-Fauerbach: Gasthaus „Zur Loreley", SA.-Obersturmbannführer D. Müller, Frankfurt a. M. — Garbenteich: Gasthaus „Zum weißen Roß", Gauredner Göckel, Landen. — Gießen-Klein-Linden: Gasthaus „Zur deutschen Eiche", Gauobmany Becker, Frankfurt a. M. — Gießen-Wieseck: Saal Heinrich Braun, Gauredner Schäfer, Vadenrod. — Griedel: Gasthaus „Zum Taunus", Gauredner Krauß, Frankfurt a. M. — Großen-Linden: Saal Schaum, Oberbürgermeister Bartholomäus, Worms. — Haufen b. Gießen: Saal Fink, Gauredner van Haren, Herborn. — Heuchelheim: Turnhalle, Gauredner Göbel, Frankfurt a. M. — Hoch- Weisel: Gasthaus Karl Messerschmidt, Gaured- ner Wagner, Wiesbaden. — Ilbenstadt: Schulsaal, Gauredner Richter, Offenbach. — Kirch- Göns: Saal Müller, Gauredner Ruß, Frankfurt a. M. — Langenhain: Rathaussaal, Gauredner Brück, Wiesbaden. — Lang-Göns: Turnhalle, Gauredner Christ, Langenselbold. — 'Leihgestern: Gasthaus „Zum Löwen", Gauredner Becker, Mainz. — Nieder-Mörlen: Gasthaus „Zur Rose", Gauredner Eyring, Frankfurt a. M. — Nieder-Rosbach: Saal Simon Wwe., Gau- Mit unseren Kähnen ist der Sieg! In den Kundgebungen der NSDAP., Kreis Wetterau, sprechen am Die Einrichtung der Obus-Linien als Ersatz für unsere Straßenbahn ist am gestrigen Dienstag wieder einen Schritt weiter vorwärts gekommen. Von den bestellten neuen Wagen trafen nämlich gestern zwei hier ein, die einstweilen in der Wagenhalle des Straßenbahndepots untergestellt wurden, während die Lieferung der restlichen Wagen in Kürze zu erwarten sein dürfte. Bis dahin wird auch die Einrichtung der Oberleitung bei dem nunmehr beginnenden besseren Wetter weitere Fortschritte gemacht haben, so daß man in absehbarer Zeit mit der Inbetriebnahme der Obus-Linien rechnen kann. Die Obusse (Oberleitungs-Omnibusse) sind mit den modernsten Einrichtungen versehene Wagen von 8,85 Meter Länge und 2,35 Meter Breite. Sie enthalten 27 Sitzplätze, ohne den Führersitz, und 18 Stehplätze, so daß insgesamt 45 Fahrgäste in jedem dieser Wagen Platz finden können.