I Montag, N-August 1941 Gießener Anzeiger & 3m Hauptquartier der Heeresgruppe Süd kc ischen Kriege sowie dem Zusammenstoß zwischen Amiral D e w e y und Vizeadmiral D i e d e r i ch s der Manila-Bucht erklärte der amerikanische Lieken i indin sage* »n von®6' uer inoojeDen uhu mu/i • 3 1 __ oen legten lvuL> v«* — und damit auch den politischen Umslutz an bet gejamlen Oßf tont8 i Briten in der sog. westlichen Hemisphäre an Ml- a 1 I lat, der daß es heute keine Weltmacht mehr darstellt, reißen sich mit der Gier von Kannibalen um noch warmen Kadaver und machen folgerichtig Agitation, die ein geradezu grauenerregendes misch von verbrecherischer Skrupellosigkeit angelsächsischer Missionsidee darstellt. Sie haben ihre Lehrmeister in jeder Beziehung übertroffen. kmann bis 3.10 U Schokolade» n knackleil 'infer hinau >el Ihrem Hk-t BIELE Ulli Sie den eine Ge- und in in eitung von Barum reißen, sondern auch im Fernen Osten die erste Geige spielen — vor den Engländern und selbstverständlich auch vor den Japanern. Der Wutschrei über das französisch-japanische Uebereinkommen zur gemeinsamen Verteidigung Jndochinas, sein Druck auf Niederländisch-Jndien und seine Manipulationen in Singapure ebenso wie in dem vom Tschung- king-Regime beherrschten Teil Chinas beweisen, daß er keine Grenzen kennt, daß er die Stunde der amerikanischen Weltherrschaft für gekommen hält. Aus der Freundschaft mit England, die vom Insel- reich um die Jahrhundertwende bewußt mit dem Blick auf das Erstarken Deutschlands herbeigeführt wurde, ist der unbedingte Führungsanspruch geworden, ein Anspruch, den England übrigens anerkennt, ja, den es mit den typischen Merkmalen der Untergangsstimmung geradezu herbeisehnt. Washington würde sich wohl kaum ein zweites Mal in das Abenteuer eines^ europäischen Krieges so weit engagiert haben, wie es jetzt der Fall ist, wenn die kühlen Rechner Wallstreets und die amerikanische Hochfinanz nicht die Stunde für gekommen gehalten hätten, jetzt endgültig mit der Wirtschaftsrivalität Großbritanniens Schluß zu machen. Die Begleiterscheinungen, mit denen dieser Anspruch vor der Weltöffentlichkeit getarnt werden soll, entsprechen völlig der amerikanischen Mentalität, die auch hier ihr puritanisches Erbe nicht verleugnet. Als deckender Vorhang muß der Nationalsozialismus dienen. Der Haß des Judentums, das in den Rüstungsbelriebe, Verkehrsanlagen und verfor- gungsanlagen i n IN o s k a u. In der Stadtmitte und nördlich des Woskwa-Bogens entstanden zahlreiche Großfener. Nachdem der Kampf der deutschen Luft- waffe gegen die sowjetische Fliegertruppe auch in den letzten Tagen überaus erfolgreich war, hat der ein- BerNn, 11. Aug. (DNB. Funkspruch.) Nach den im Laufe des Tages eingegangenen Nachrichten scheint der in der Nacht zum 10. August durchgeführte Luftangriff auf Moskau der größte und bisher wirkungsvollste gewesen zu sein. Annähernd 100 deutsche Flugzeuge waren über der Stadt und warfen Sprengbomben aller Kaliber und viele Tausende Brandbomben ab. Bemerkenswert ist, daß bei diesem dem auch Munition gestapelt lag, flog zum Teil die Luft und brannte gänzlich aus. Durch Lustangriffe 63 Sowjetpanzer zerstört. schließlich des finnischen Kampfgebietes, feit dem 22. Juni über 10000 Flugzeuge verloren. Der Kampf der Luftwaffe gegen die britische Versorgungsschiffahrt brachte neue große Erfolge. Kampfflugzeuge versenkten bei Tage ostwärts der Farör-Jnseln einen Frachter von 6000 VRT., in der letzten Nacht aus einem Geleitzug vor der englischen Südostküste vier Handelsschiffe mit zusammen 23 000 VRT. Ostwärts Great Zar- mouth wurde ein großer Frachter in Brand geworfen. Bei dem Luftangriff auf die Reede von Suez in der Nacht zum 9. August versenkten Kampfflugzeuge ein Handelsschiff von 8000 BRT. und beschädigten einen leichten britischen Kreuzer durch Bombenvolltreffer. 3n der letzten Nacht richteten sich weitere Luftangriffe gegen Häfen an der schottischen Ostküste und gegen militärische Anlagen in der Grafschaft Leicester. An der Kanalküste verlor die britische Luftwaffe am gestrigen Tage in Luftkämpfen 16 und durch Flakartillerie 3 Flugzeuge. Lin eigenes Flugzeug ging verloren. Der Feind flog weder bei Tage noch bei Nacht in das Reichsgebiet ein. Wirkungsloser Anariffsversuch auf Berlin. Berlin, 11. Aug. (DNB. Funkspruch.) Einige Feindslugzeuge flogen in der vergangenen Nacht aus Nordosten kommend ins Reichsgebiet ein und versuchten vereinzelt auch Berlin zu erreichen. Nach Flakbeschuß drehten die Flugzeuge sofort ab. Der Angriffsversuch blieb völlig wirkungslos. Wiederum britische Angriffsversuche am Kanal zusan^menaebrochen. Berlin, 10. August. (DNB.) Britische Angriffsversuche an der Kanalküste brachen auch am Son n t a g in der Abwehr durch Jäger und Flak zusammen. Nach bisher vorliegenden Meldungen wurden sechs britische Jagdflugzeuge und zwei Bomber abgeschossen. Eigene Verluste sind nicht eingelrelem JÄH* 1OOOO Gowjetflugzeuge verloren. Der Wehrmachtbericht vom Lonntag. DNB. AusdemFührerhauptquartier, 10. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Operationen im Osten verlaufen weiterhin planmäßig. Stärkere Kampffliegerkräfte bombardierten in der letzten Nacht mit besonderem Erfolg Angriff auch eine größere Zahl schwerster Bomben abgeworfen wurde. Eine schwere Bombe traf den Kreml und richtete dort große Zerstörungen an. Jn der Umgebung des Kreml entstanden mehrere große Brände, von denen einige außerordentliche Ausmaße annahmen. Der Schein dieser Feuersbrunst konnte noch in 100 Kilometer Entfernung beobachtet werden. Lin anderer großer Brand entstand südöstlich der Stadt, wo O e I t a n k s in Flammen aufgingen, eine große Feuersbrunst entwickelte sich in einer großen Fabrikanlage. Zahlreiche kleinere und mittlere Brände wurden in allen Stadtteilen beobachtet. Trotz starker Abwehr durch Nachtjäger und Sperrballone wird nur eines eingesetzten deutschen Kampfflugzeuge vermißt. Unser Bild zeigt den Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarschall Keitel, im Gespräch mit dem Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Süd, Generalfelümarschall von Rundstedt, bei einem Besuch des Führers im Hauptquartier der Heeresgruppe Süd. (PK.-Knauer°Scherl-M.) Warft Nberjty I bt5 70,fcJ 'e>ne 56 3 ini. . A ennienwb zt. Hulkes jnd ML ibuleWie»- echerischer [kauft •erholunJ Hl 'ogranwi ne der Be- :eistertseiD ation. irli das fr d zur Sen- n und E eitertrupP6 ZeuE iin CU^ zeig^. cje arum w arten n0e" riO^ jJWFl Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Ubr des Vormittags Anzeig en-Preise r Anzeigenteil 7 Rvt. >e mm bei 22 mm Zeilenbrette, Wertteil 50 Ruf. le mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaffel l Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25% mehr Das Eichenlaub für Rittmeister Tiiemack DNV. Aus dem Führerhauptquartier, 10. Aug. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh dem Rittmeister N i e m a ck, Kommandeur einer Aufklärungsabteilung in einer Jnfanteriedivifion, für seinen heldenhaften Einsatz im Ostfeldzug als 30. Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Der Führer hat dem tapferen Offizier die hohe Auszeichnung heute persönlich überreicht. Wieder ein Jagdgeschwader mit 1000 Siegen. Berlin, 10. Aug. (DNB.) Das Jagdgeschwader unter Führung des M a j o r s v. M a i tz a h n hat bis zum 7. August insgesamt 1067 Luftsiege errungen. Allein im Kampf gegen die Sowjets schoß das Geschwader bisher 525 Gegner ab, vernichtete durch Tiefangriffe 89 weitere Flugzeuge am Boden und setzte 24 feindliche Panzer außer Gefecht. Der Kommodore selbst, Major v. Maltzahn, erzielte schon am 31. Juli seinen 50. Luftsieg. Starker Verband sowjetischer Kampfflugzeuge völlig aufgerieben. Berlin, 11. August. (DRV. Funkspruch.) Durch die geschulte Zusammenarbeit von Jägern und Flakartillerie der deutschen Luftwaffe wurde am Sonntag südlich von Smolensk ein starker Verband sowjetischer Kampfflugzeuge völlig auf- gerieben. Der geschlossen in das von deutschen Truppen besetzte Gebiet einliegende Verband wurde durch das Feuer der Flak und unter Abschuß des führenden Flugzeuges zersprengt und am erneuten Zusammenschluß gehindert. Daraufhin griffen deutsche Jäger die einzelnen Flugzeuge an und schossen alle nacheinander ab. Sowjetischer Panzerzug und Versorgungslager durch Flugzeuge vernichtet Berlin, 11.Aug. (DNB. Funkspruch.) Deutsche Kamps- und Sturzkampfflugzeuge vernichteten am Sonntag hinter der feindlichen Front des mittleren Kampfabschnittes einen Panzerzug und einen dazugehörigen Versorgungszug vollständig und beschädigten zwei weitere Panzerzüge schwer. Jm gleichen Gebiet wurde ein Truppenversorgungslager völlig vernichtet. Das Lager, Berlin, 10. Aug. (DNB.) Jm Kampfgebiet der Ukraine führte die deutsche Luftwaffe am 9. 8. in den Dnjepr-Bezirken erfolgreiche Angriffe auf sowjetische motorisierte Kolonnen, Panzer, Flak- stellungen und Truppenansammlungen durch. Insgesamt wurden 63 Panzer vernichtet, 230 Lastkraftwagen zerstört und 9 Batterien außer Gefecht gesetzt. Jm Kampf gegen die bolschewistischen Luftstreitkräfte wurden gestern im gleichen Raume 3 2 Feindflugzeuge abgeschossen und 7 am Boden zerstört. Nur ein deutsches Jagdflugzeug kehrte bisher nicht zurück. Wirkungsvoller Bombenangriff auf Moskau Große Zerstörungen im Kreml. — Oeltanks in Flammen. USA. sämtliche Schlüsselstellungen besetzt hält und in der neuen, zukunftsträchtigen Idee der volkhaf- ten Bindung staatlichen Lebens die Gefahr sieht, als Ausbeuter und Schmarotzer ausgeschaltet zu werden, ist dabei völlig auf Roosevelt übergegangen, Rasse, Herkunft, Bildungsgang und Umwelt des amerikanischen Präsidenten entsprechen durchaus dieser Welt eiskalter Materialisten, die sogleich erkannten, daß sie ihre jüdischen Geschäfte und ihr Machtstreben nirgends vorteilhafter tarnen konnten als in England und den USA., wo das scheinbar demokratische Prinzip des „Give everybody a Chance“ (Gib jedem eine Chance) zu einer skrupellosen Ausnutzung und Unterdrückung breitester Schichten führte und roj der gesellschaftliche Aufbau und das unerschütterliche Dogma des Erfolgs ein ebenso heuchlerisches wie wirkungsvolles Verhältnis zur „göttlichen Gerechtigkeit" hergestellt hatte. Alle diese Antriebskräfte, jo sehr sie auch aus verschiedenen Quellen gespeist werden, sind heute in Roosevelt zusammengefaßt, der allerdings nicht Vertreter eines schöpferischen staatsmännischen Prinzips ist, sondern all der maßlos egoistischen und selbstgerechten Kreise, deren Imperialismus heute englischer als der Großbritanniens ist. Alle diese Drahtzieher der amerikanischen Politik wissen heute genau, daß England für immer ausgeschaltet ist, (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Lissabon, August 1941. In der Einleitung seines vorzüglichen Werkes u:er die Hintergründe des Kriegseintritts Amerikas, America goes to war“, macht der Bostoner Pro- slsor Charles Callan Tansill auf die Spannung aismerksam, die sich kurz oot der Jahrhundert- oende in den deutsch-amerikanischen Beziehungen -merkbar machte und seit dieser Zeit eigentlich be- jmdig blieb, weil das Mißtrauen der Amerikaner iweckt worden war, daß die kolonialen Bestrebungen mtschlands eines Tages der Monroe-Doktrin ge- strlich werden könnten. Dieses Mißtrauen war , cht i m m e r vorhanden. Jm Gegenteil. Bei Ansbach des deutsch-französischen Krieges 1870 berichte der französische Gesandte in Washington seiner igierung über die dort herrschende Stimmung: . es Am^ricains sont plus prussiens que les Jussiens!“ Daß die Amerikaner preußischer als die leußen selbst waren, rührte daher, daß Preußen ! Sache der Union im Unabhängigkeitskriege terstützt hatte und als Mitarbeiter des Präsiden- - Lincoln ein Karl Schurz in Washington lebte. Als jedoch die Engländer zielbewußt und in alsr Stille ihre Einkreisungspolitik gegen Deutsch- fo-.ö betrieben, ' war ihr erstes Bestreben, die sL echte Stimmung, die gegen England allgemein in Amerika herrschte, zu einem erträglichen Ver- hctnis zu gestalten und alle Konfliktsmöglichkeiten ä beseitigen. Jn dem Maße, wie der englischen Sjlomatie dies gelang, verschlechterten sich auch die Dziehungen der Vereinigten Staaten zu Deutsch- lrd, und im Jahre 1900 nach dem spanisch-ameri- ßl. Jahrgang Nr. 189 Lrschemi täglich, außer sonntags und feiertags Beilagen: Vießener Familienblätter oeixnat unBild-DieScholle Bezugspreis: Monatlich-------RM1.80 Zustellgebühr... „ -.25 cuch bei Nichterscheinen ion einzelnen Nummern «folge höherer Gewalt i^ernivrechanschluß 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck 11686 Frankl. M. Poiemkinsche Dörfer. Der tiefe Vorstoß der deutschen Kräfte in die feindlichen Rückzugsbewegungen der in der Ukraine geschlaaenen Sowjetarmeen hat in den Raum zwischen Kiew und dem Schwarzen Meer geführt. Das ist ein Gebiet, das bei der großzügigen Abrundung des vor 500 Jahren noch so kleinen Moskowiens am spätesten zum Zarenreich aekommen ist. Es hat auch nichts mit den tiefen Wäldern des Wolga» bogens nördlich von Moskau gemein; auch nichts mit den Weizen-, Mais- und Zuckerrübenfel'dern der Schwarzen Erde. Es ist eine Steppe, die seit Jahrhunderten der Tummelplatz unzähliger Reitervölker gewesen ist: von den Skythen und Sarmaten über Hunnen, Awaren, Magyaren, Petscheneden bis schließlich zu den Mongolo-Tataren, die sich hier unter der Oberhoheit des türkischen Sultans bis vor rund 150 Jahren behaupteten. Die moskowitische Herrschaft ist also recht jungen Datums. Nur wenige Deutsche ahnen, daß Cherson, die älteste moskowitische Hafenstadt am Schwarzen Meer, erst im Jahr 1778 erbaut worden ist. 1786 wurde der Grundstein zu Nikolajew und gar erst 1792 der zu Odessa gelegt. Gewiß hat es an der Nordwestküste des Schwarzen Meeres schon vor mehr als 2000 Jahren griechische Kolonien gegeben, auch die genuesischen Kaufleute haben hier im Mittelalter wichtige Niederlassungen unterhalten, z. B. das letzttzhin vielgenannte A ck e r m a n n. , Aber diese modernen, erst vor 150 Jahren entstandenen Schwarze-Meer-Häfen sind doch etwas ganz anderes. Die Nordküste des Schwarzen Meeres hat nicht viel gute Häfen, die für große Schiffe leicht zugänglich find. Jn diesem Sinne sind die genannten Schwarze-Meer-Häfen eine Neuerung, sie haben eine geradezu amerikanische Entwicklung hinter sich. Für uns aber ist das wichtigste, eine klare Anschauung davon zu gewinnen, daß diese Häfen mit ihrem ganzen Hinterland erst seit kurzer Zeit mos» kvwitisch sind. Der Drang Moskaus zum Schwarzen Meer hat nicht mit Grigofij Aleksandrowitsch Potemkin begonnen. Aber er war die Verkörperung der türkenfeindlichen Politik in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter der großen Zarin Katharina II. Sie ist als Persönlichkeit so bedeutend, daß geschmackvolle Beurteiler nicht unnötig ihr Privatleben in den Vordergrund rücken. Sie ist geboren in Stettin als Tochter eines preußischen Generals, des Fürsten von Anhalt-Zerbst. Sie war — Friedrich der Große hatte als Ehestifter fungiert — verheiratet mit dem Zaren Peter III aus dem Hause Holstein-Gottorp. Er war eine subalterne Natur. Ciatsmann Elihu Root: „Niemand, der sorg- \ zig die Zeichen der Zeit beachtet, kann umhin j sehen, daß das amerikanische Volk entweder in r i paar Jahren die Monroe-Doktrin aufgeben oder fir s i e kämpfen muß; wir werden sie nicht e Amerikaner auf den Geschmack an der großen loitif gebracht. Imperialismus bedeutete Expan- op-spolitif — das weiß man in Washington sehr Jicu! Und darum trägt heute auch alles, was von -:n Weißen Hause ausgeht, das unleugbare Vor- -itzen eines Imperialismus, der genullt ist, auf . ai Ganze zu gehen und der folgerichtig den Be- lajib des englischen Weltreiches direkt angreifen 'tuijg. S Das begann mit den Stützpunkten und hat feine ■leiefte und brutalste Phase in dem Vorgehen Acosevelts gegen die Eigenständigkeit der rbero. Neritanifdjen Staaten erreicht. Em solcher 9 9- eröjafter Uebergriff in die Souveränität noniam hin, die nur dem übermächtigen Druck des Dollars i vEchen, wäre völlig unmöglich gewesen, Ugland heute noch ein Weltreich und nidjt ie Besetzung Islands übrigens sehr deutlich be 1 Üft - ein Vorposten der Vereinigten Staaten H «re. Denn die Zerschlagung des >b°r°E°s' st Nischen Handels mit der Alten Welt richtet sich wt nach Aussagen Washingtoner Kreise m erster ' -ne gegen die „saschistischen Staaten> -beieben- 1 litarf auch gegen b i e e n g 11 f d) e n 3 fr e n auf biedern Kontinent, m bem Großbrltan i iin riesige Summen investiert hat. - ^ber Roosevelt will nicht nur den^gesamten^Ham Um sich Freunde zu schaffen, zerschlug er den großen Plan Peters 1, Oer einen zarischen Dienstadel schaffen wollte. Er entlieh die Adeligen auf chre Güter, stellte ihnen den Dienst in Armee und Verwaltung frei und lieh sie zu reinen Nutznießern der Leibeigenschaft werden Er erreichte das Gegenteil. Seine Gemahlin, eben Katharina II., verband sich mit den Brüdern Orlow. Der Aar wurde zur Abdankung gezwungen, Katharina zur Zarin erhoben. Kurz darauf war Peter III. ermordet. Fast wäre Die Palastrevolution an dem Uebereifer eines Gardesoldaten fchiefgegangen. Da eilte Katharina von Kaserne zu Kaserne, vom Senat zum Synod und führte die Regimenter selbst von Petersburg nach Schloß Peterhof. Bei der Gelegenheit sah sie zum erstenmal den um zehn Jahre' jüngeren Gardeunteroffizier P o ° temkin, der 1739 in der Nähe von Smolensk als Sohn eines Hauptmanns geboren war. Er hatte erst ein Priesterseminar besucht, war dann aber ausgebrochen und Ofsizier geworden. Seit der Palastrevolution vom 28. Juni 1762 an datiert sein jäher Aufstieg. In dem nächsten Türkenkrieg focht er mit Auszeichnung, wurde blitzschnell Hauptmann, Major, Oberst und General. 1774 starb in geistiger Umnachtung Grigorij Orlow, der Katharina II. bei der Palastrevolution zur Seite aestanden hatte. Er war ihr naher Vertrauter gewesen. Nun nahm Potemkin diese Stellung ein. Er wurde Generaladjutant, Minister, Oberbefehlshaber der Armee, Generalgouoerneur der südlichen Provinzen, Großadmiral vom Schwarzen Meer und „erklärter Günstling" der Zarin. Er war klug, auch nicht ohne handfeste Kenntnisse, geldhungrig und skrupellos. 1787 begleitete er Katharina 11. auf einer Jn- syektionsfahrt durch die neugewonnenen Südprovinzen. Damals war es, daß die „Potemkin- s ch e n Dörfer" zu einem geflügelten Wort in Europa wurden. Der Prahlhans wollte ihr gesegneten Wohlstand vorgaukeln und ließ daher in respektvoller Entfernung von der Reisestraße auf der anderen Seite des Dnjepr riesige Theaterkulissen in Form von Dörfern errichten und verschleppte sogar Siedler für einige Zeit dorthin. Die Kaiserin war begeistert, weil sie den Betrug nicht ahnte; die Welt jedoch bestaunt bis auf den heutigen Tag die Verschlagenheit dieses Höflings, und die „Potem- kinschen Dörfer" sind sprichwörtlich für öffentliche Trugbilder aller Art geworben. Das alles ist historische Wahrheit. Aber es ist nicht die ganze Wahrheit Das Wort von den Po- temkinschen Dörfern tut dem Fürsten Potemkin unrecht. Er war tatsächlich bestrebt gewesen, mit allen Mitteln in die entvölkerten Südprovinzen Bauern und Viehzüchter zu bringen. Dabei war er durchaus nicht wählerisch in seinen Mitteln. Er drücite beide Augen zu, wenn sich entlaufene Leibeigene meldeten. Ja, selbst wenn Gesindel zuzog, stellte er keine hochnotpeinlichen Nachforschungen an, sofern die Burschen sich nur in den von ihm verwalteten Provinzen leidlich aufführten. Die Wanderlust des moskowitischen Bauern, mit der auch die Sowjetunion sich in all den Jahren ihres Bestandes herumzuschlagen hatte, stammt aus den vielen Jahrhunderten der Leibeigenschaft. Der Mu- schik — wörtlich: das Männchen, im übertragenen Sinn der moskowitische Bauer — lief seiner Herr- sckaft mit Wonne davon. Potetim nahm ihn mit offenen Armen auf. Es lag in der Natur der Sache, daß der „erklärte Günstling" der Zarin eine Unmenge von Neidern und Feinden hatte. Die üble Nachrede v konnte sich leicht an seine Fersen heften. Er kontrollierte auch tatsächlich eine ausgesprochene Kamarilla, die die Kaiserin in seiner Abwesenheit unterhielt; es ist bezeichnend, daß er auch nach seinem Tod im Jahre 1792 — damals war Katharina II 63 Jahre alt — in einem Grafen Subow einen Nachfolger als „erklärten Günstling" hatte. Aber diese höfischen Verhältnisse waren doch auch zugleich nur der Haken, an dem die moskowitischen „See- len"-Besitzer, die harten Herren der Leibeigenen ihre Opposition gegen den allmächtigen Minister aufhängten. Die „Potemkinschen Dörfer" sind, wie schon gesagt, sprichwörtlich geworden für gewollte „optische Täuschungen" In der schlechten Nachrede, die dieses Wort einschließt, flackert aber auch der tiefe soziale Zwiespalt, der Moskowien seit je und je zerwühlt hat. vr. H. Niederträchtige Verdrehungen Stockholm, 10. Aug. (DNB.) Obgleich das niederträchtige Manöver, mit dem der Moskauer Rundfunk von wenigen Tagen beabsichtigte, d i e eigenen Greueltaten in Lemberg dem Gegner in die Schuhe zu schieben, jämmerlich mißglückte, versuchen die bolschewistischen Verbrecher letzt dasselbe Theater mit Brest-Litowsk und Minsk. — So wird frech gelogen, daß nach der Einnahme von Brest-Litowsk meyr als 70 Frauen von den Soldaten verschleppt worden und seitdem spurlos verschwunden seien. — Aehnliche Greueltaten werden den deutschen Soldaten nach der Einnahme von Minsk zugesprochen. 1000 Einwohner seien gezwungen worden, ihr eigenes Grab aufzuwerfen. Nachdem diese gefesselt in die Gruben geworfen worden seien, habe man anderen befohlen, das Grab zuzuschütten. Als sie sich weigerten, seien insgesamt 75 Einwohner erschossen worden. Alles das und noch grausamere Bestialitäten sind von den Bolschewisten verübt worden, bevor sie vor der anstürmenden deutschen Wehrmacht die Städte räumten. Darüber haben PK.- Berichte sowie Bild- und andere Dokumente die Oeffentlichkeit einwandfrei unterrichtet. Dazu ist in allen Ländern, die je das bolschewistische Schreckensregiment zu schmecken bekamen, nicht zuletzt in den baltischen Ländern, die Blutgier dieser Horden in unvergeßlicher Erinnerung. Das niederträchtige Bemühen, die eigenen Mordverbrechen anderen anzu- dichten, fällt darum auf die Verbrecher in Moskau felost zurück. Zu völkerrechtswidrigem Verhalten aufgeheht. Die DemichtungsWacht bei Oman und Roslawl Der Wehrmachibericht vom Gamstag. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 9. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgege- den, haben in der Ukraine deutsche Truppen unter der tapferen Mitwirkung ungarischer Verbände einen großen Erfolg errungen. 3 n der Schlacht von Uman wurde die 6. und 12. sowie Teile der 18. Armee der Sowjets — insgesamt 25 Schuhen-, Gebirgs- und Panzerdivisionen — vernichtet. Heber 103 000 Gefangene, dabei die Oberbefehlshaber der 6. und 12. Armee, fielen in unsere Hand. 317 Panzerkraftwagen, 858 Geschütze, 242 Pak- und Flakgeschütze, 5250 Lastkraftwagen, 12 Lisenbahnzüge und zahlloses sonstiges Kriegsmaterial wurden erbeutet. Die blutigen Verluste des Feindes betragen mehr als 200 000 Mann. Dicht südlich der Pripet-Sümpfe nahmen deutsche Truppen nach mehrtägigen Kämpfen in unwegsamem Wald- und Sumpfgelände den wichtigen Eisenbahnknotenpunkt K o r o st e n. Auch die im Raum um Roslawl, 100 Kilometer südostwärts Smolensk, eingeschlossenen sowjetischen Verbände wurden vernichtet, liebet 38 000 Gefangene wurden eingebracht, 250 Panzerkraftwagen, 359 Geschütze und weiteres Kriegsmaterial erbeutet Heber Großbritannien führte die Luftwaffe am Tage weiträumige Aufklärungsflüge durch. Zwei britische Jagdflugzeuge wurden hierbei abgeschossen. 3n der vergangenen Rächt bombardierten Kampfflugzeuge mehrere Flugplätze in England. Sie erzielten Bombentreffer inmitten abgestellter Flugzeuge und in hallen. An der englischen Ost- und Südküste wurden Hafenanlagen wirksam bombardiert. Deutsche Kampfflugzeuge griffen auch in der letzten Rächt militärische Anlagen am Suezkanal an. Bei dem Luftangriff auf den britischen Flottenstützpunkt Alexandria in der Rächt zum 8. August trafen Bomben schweren und schwersten Kalibers ein Schwimmdock sowie ein kleineres britisches Kriegsschiff. Der Feind warf in der letzten Rächt im nord- und nordwestdeutschen Küstengebiet Spreng- und Brandbomben, u. a. auf Wohnviertel der Städte Hamburg und Kiet. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. — Einige feindliche Flugzeuge, die den Versuch machten, Berlin anzugreifen, wurden durch Flakfeuer abgewiesen. Rachtjäger schossen drei, Marineartillerie einen britischen Bomber ab. Aach anstrengendem Marsch. Auch die Pferde sind für eine kleine Abkühlung und stillen an dem kleinen Fluß, der am Vormarschweg liegt, ihren Durst. — (PK.°Fenske-Scherl°M.) Die strategische Lage im Osten. Rom, 10. Aug. (Europapreß.) Die Lage an der Ostfront bietet den römischen Blättern Stoff zu Betrachtungen über die strategische Seite der Entwicklung. Im „Giornale d'Jtalia" führt Generalleutnant Dominici die Dinge auf das strategische Grundproblem zurück, daß nach allen Lehren der Kriegswissenschaft die Verteidigung im pas- iven Sinn niemals das Ziel der Kriegführung eien dürfe, weil sie immer Schwäche bedeute. Auch die Verteidigung müsse offensiv — durch den Gegenstoß — geführt werden. Dazu aber sei das owjetische Oberkommando nicht gekommen. Zuerst habe es sich vor der Lage gesehen, das Sowjet- Heer aus einer ausgesprochenen Offensiv-Aufstellung in eine in die Tiefe gestaffelte Defensiv-Aufstellung umzugliedern und sich währenddessen zu verteidigen. Das sei trotz schwerer Verluste mißglückt. Der Versuch, aus der Stalin-Linie heraus unter Einsatz aller heranführbgren Reserven diese zum Gegenstoß anzusetzen, während die zurückgeworfenen Verbände den Aufmarsch deckten, sei ebenfalls im ersten Stadium gescheitert. Es wären zwar örtliche Gegenstöße erfolgt, aber zu einer strate- gischen Gegenoffensive sei es nicht mehr gekommen. Die Zerschlagung und Abriegelung der Verbände der Sowjetarmee voneinander habe die einheitliche Führung unmöglich gemacht. Heute scheint dem Verfasser die Möglichkeit einer Gegenoffensive, von der Ausstellung neuer Truppen unter einem einheitlichen Oberbefehl von drei Faktoren abzuhängen: einmal von der Aufstellung neuer Truppenmassen als Manövrier- Armee zum Einsatz da, wo das Kräfteverhältnis für die Sowjets günstig erscheint, zum zweiten von der Herbeischaffung einer starken Luftwaffe zur Zusammenarbeit mit dieser Armee und schließlich von der Qualität der Heerführer. Die Erfüllung dieser drei Voraussetzungen hält der Verfasser für höchst zweifelhaft. Die ungarischen Operationen. Budapest, 7. August. (Europapreß.) Ein zusammenfassender Bericht über die Operationen der ungarischen Honved geht davon aus, daß schon im Februar dieses Jahres die Sowjets ihre Kräfte gegen die ungarische Grenze vorgeschoben hatten mit dem Ziel über die Karpathen vorzustoßen und so den im Weltkrieg mißlungenen Plan des Generals Iwanow auszuführen, die ungarische Tiefebene zu gewinnen, um aus der Flanke Deutschland anzugreifen. Die sowjetischen Kräfte betrugen im Februar sechs bis sieben Armeekorps. Nur durch die schnelle Beendigung des Balkankrieges sind Diese Pläne der Sowjets vereitelt worden. Im April haben der Generalstab der Honved und der Landesverteidigungsrat beschlossen, die ungarischen Truppen zur Sicherung der Grenze vorzuschieben. Die ungarischen Truppen stießen am 28. Juli auf einer Frontlänge von rund 280 Kilometer vor. Ihr Vorstoß führte durch d ie Karpathenpässe Uzsok, Koronya und Katar. Sie nahmen den Beskidentunnel, bevor ihn die Sowjets zerstören konnten. Bei den Beskiden wurde eine dreifache moberne Verteidi- gungslinie durchbrochen. Die ungarischen schnellen Truppen stießen bei Uzsok rasch vor und stellten die Verbindung mit den Deut- f d) e n her. Der Vormarsch der ungarischen Truppen wurde bei Wyskow durch starke Artillerie- und Jnfanteriekräfte in gut ausgebauten Stellungen aufgehalten. In kurzer Zeit aber wurden die sowjetischen Kräfte, die durch den Kakar-Paß vrgestoßen waren, in der Flanke angegriffen und aufgerieben. Nach dem Verlassen der Karpatenpässe entwickelten sich die Jnfanterieverbände und die schnellen Truppen fächerartig in weitem galizischen Gebiet und erreichten am 4. Juli Stanislau und K o - l o m e a. Die schnellen Truppen stießen nach und nahmen die Stadt. Nach Horodenka wurde Z a I e s j i f i erreicht und her Uebergang über den Dnjestr erzwungen. Der größte Teil der Schnelltruppen erhielt Snyatin als Marschziel. Der Feind wurde umgangen und seine Kavallerie in die Flucht gejagt. Am 8. Juli wurde der Se- reth erreicht. Damit wurden die selbständigen Operationen der Honved beendet, die seitdem im Verband der deutschen Heeresgruppe kämpften. Das strategische Ziel der Honved, einen Keil in einer Tiefe von 120 Kilometer gegen das bolschewistische Zentrum oorzuschieben, ist erreicht worden. Das Ritterkreuz für tapfere Truppenführer. Berlin, 10. Aug. (DNB.) Die sowjetischen Oberbefehlshaber Woroschilow, Timoschenko und Budjenny haben in verbrecherischer Weise versucht, die Zivilbevölkerung der von den deutschen Truppen besetzten Gebiete zur Beteiligung am Guerillakrieg und zu völkerrechtswidrigem Verketten aufzuhetzen. Männer, Frauen und Kinder sollen mit allen erdenklichen Mitteln die rückwärtigen Verbindungen der deutschen Trupven sabotieren und die Käufer, in denen sie Ruhe suchen, anzünden. Diese Aufforderung zeigt, wie wenig die sowjetischen Machthaber sich über den Geist der neuen deutschen Wehrmacht im klaren sind, der durch solche Maßnahmen nicht im gering ft en ein geschüchtert werden kann. Ohne alle gefühlsmäßige Rücksicht und mit unerbittlicher Härte wird die deutsche Wehrmacht den geringsten Verstoß gegen das Völkerrecht zu ahnden und Den Schutz ihrer Interessen unmißverständlich durchzusetzen wissen. Berlin, 9.August. (DRB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalleutnant Keiner, Generalmajor Allmendinger, Oberst Lasch, Oberst Buck, Oberstleutnant Schrank, Oberstleutnant Bayer, Major Schury und Hauptmann Kirn. * Generalleutnant Keiner hat als Kommandeur einer Infanterie-Division den Durchbruch durch die sowjetischen Grenzbefestigungen erzwungen. Am 28. Juni setzte er sich an die Spitze seiner Aufklärungsabteilung, stieß mit ihr nach Kowel hinein und besetzte die Stadt. Am 3. Juli übernahm er wieder die Führung der aus dem Brückenkopf Luck auf Kolki eingesetzten Vorausabteilung seiner Division und stieß mit ihr bis Kolki durch. Bereits im Westfeldzug hatte er mit dem Durchbruch durch die Pariser Schutzstellung eine hervorragende Waffen, tat vollbracht. — Beim Angriff auf Lazcijai fuhr Generalmajor Allmendinger in heftigem MG.-, Infanterie- und Granatwerferfeuer auf die beherrschende Höhe vor, wo er den Angriff feiner Jnfanterie-Division in Fluß brachte. Dadurch gelang es nach erbitterten Nahkämpfen, Lazcijai zu nehmen. Darauf setzte er die Vorausabteilung auf den Njemen an und brachte sie in erbittertem Straßen« und Bunkerkampf durch Lazcijai hindurch. Hauer- mindert tobten die Kämpfe um Seirijai und die zahlreichen Bunker bis zum Abend weiter, während 6 tom-' Unsere Pioniere Om Im feindlichen Artilleriefeuer luden sie auf ter nranfller schwachen Uferfteigen der Düna ihr Brückenbau- 'M kai gerät ab. Unbeirrt durch die Granateinschläge uck W* & durch mehrere Angriffe sowjetischer Bornbenfluz £ :8te eingebrochenen Sowjets an der Spitze des Re- gimentsftabes aus dem Brückenkopf hinausgeworfet hatte, waren beispielgebend für die ganze Armee. - Berlin, 9.Aug. (DNB.) An dem schnellen $on stoß deutscher Verbände über hie Düna finü Pionier einheiten hervorragend beteiligt ge- wesen. Bei der Erzwingung Des Süna-Ueber- , ganges wurden die Pioniere eingesetzt, um Infam- WM terie-Einheiten in Sturmbooten und Floßsäckeni W "Mi überzusetzen. Nach der Gewinnung des jenseitiger Ufers begannen die Pioniere noch am gleicher Abend mit dem Bau einer Kriegsbrücke Oberstleutnant Schrank hat auf Kreta wieder. I holt mit seinem Gebirgsjäger-Bataillon zum ; amterfolg wesentlich beigetragen. Die Befreiung )es Flugplatzes Maöeme vom feindlichen Artillerie! euer war seinem Bataillon zu verdanken. Auck beim Angriff auf die feindlichen Höhenstellunget von Oalatas zeichnete sich Oberstleutnant Schrat j besonders aus. Ebenso war er an der Einnahme von Chania hervorragend beteiligt. Ferner gelang es bei den Kämpfen um den Paß nördlich vor Askyfos feiner Führung, die Einkesselung des nack Süden ausweichenden Feindes zu vollenden, wcc. durch die Operationen auf Kreta zu Ende gefügt! ! wurden. — Oberstleutnant Bayer hat als Fiih. L,1 rer einer Vorausabteilung, nach dem Durchbruch .^n W durch die sowjetischen Feldbefestigungen der de Brückenkopf von Merkino erreicht und ift in u» ' ,^der aufhaltsamem Vormarsch bis Zaslaw vorgesehen. . '^qiei Bereits 6 Tage später konnte die feindliche Bui,. JtgÄe; kerlinie vor Minsk an mehreren Stellen durchbr» IJ. ,,,,r chen werden, so daß damit die Voraussetzungen für Iw «juj die schnelle Einnahme von Minsk geschaffen waren — Major Schury war auf Kreta nach den schwe. r ren und verlustreichen Kämpfen um Galatas Dein jC' ' - Angriff auf die kretische Hauptstadt stets an d« Spitze seines Bataillons. Es war sein eigener Gnl. schluß, in Ausnutzung der Gunst der Lage Chani« zu stürmen. Nach kurzem Feuergefecht nahm er di- Stadt. — Hauptmann Kirn wurde mit der 1. AI» teilung feines Panzer-Regiments nach einem am strengenden Marsch zum Gegenstoß am Brücken, köpf bei Borissow eingesetzt. Hauptmann Kirn Über, rollte die feindlichen Schützen und stieß unter schwv rem feindlichen Feuer bis in die Artilleriestellung vor, wobei die Abteilung eine große Anzahl do® Geschützen und Panzerwagen vernichtete. Durch do; unerschrockene und unaufhaltsame Vordringen tet? Abteilung konnte der Vormarsch her Division aus der Enge des Beresina-Hebergangs hinaus weites fortgesetzt werden. Gewaltige Marschleistungen in der ilkraine. Berlin, 9. Aug. (DNB.) Deutsch-rumäniW Verbänhe haben in zügigem Vorgehen im Süd" abschni11 her Ostfront trotz ungünftiaer Witt«» rungs- und Wegeverhältnisse in pausenlosen KämP fen unb Märschen stärkere sowjetisch t Kräfte eingeschlosfen unb aufgerie;' ben. Ein beutsches Infanterie-Regiment hat 11 viertägigem Marsch 260 Kilomeier M Vollendung eines Ringes um eine Sowjetbivifio« zurückgelegt. Der Marsch führte in Gewitterreg« unb glühenber Hitze burch bichte Wälber unb unwegsames Gelänbe. In zahlreichen EinzelköM fen würben babei Angriffsversuche sowjetischer ßirp beiten zurückgeschlagen, hie bie Einkesselung zu vm Hinbern unb auszubrechen versuchten. Das beuW Regiment machte in diesen Kämpfen über 1200 fangne unb vernichtete 54 sowjetische Panzerkamp" wagen. In eir^m Gewaltmarsch von 70 Kilometer Doüenbete am 7. 8. bas Regiment bie EinschlietzM her Sowjet-Division, bie in hen nachfolgend^ Kämpfen bis auf wenige versprengte Reste do 13' ftänbig zerschlagen würbe. Oie Angriffe auf den Guezkanal. Neuyork, 9.August. (Europapreß.) Der USAp Bürger Justin P. Ramsey, her nach einem zweijährigen Aufenthalt in Aegypten an Bord „City of New York" in Neuyork eingetroffen G berichtet über bie erfolgreichen Luftangriffe wt Achsenmächte auf ben Suezkanal, baß bis zu 20*'* Schiffe am Eingang des Suezkanals infolge te-c beutschen unb italienischen Bombarbements auff* gehalten worben finb. Zusammen mit zwei M'.' teren norbamerikanischen Reisegefährten war Rom« sey Augenzeuge her Luftangriffe auf ben SE kanal. Er erklärte, baß bie beutschen unb ttaiw- nifchen Piloten nur selten ihre Ziele verfehlten- Verschiebentlich sei die Durchfahrt durch den Kanon durch versenkte SchilLs blockiert W wesen. hOP : WW HM- ■W^ „j. **<». A Die Beisetzung Bruno Mussolinis Aus dem Reich Regierung, der Abordnungen des Senats, der stchistifchen und korporativen Kammes, zahlreicher iitreter von Partei, Staat und Wehrmacht und haupteten, daß an der Grenze Thailands bereits Der statt. Unser Fortt, älteste Im mittleren Mittelmeer versenkte ein italienisches Torpedoboot im Verein mit einem Marine- aufklärungsslugzeug ein feindliches U-Boot. otionaler Gerechtigkeit und Friedens erreichen, cpan kann natürlich nicht unbeteiligt bleiben ge- kiiüber allen politischen und militärischen Eniwick- ngen in seiner Nachbarschaft. Daher beobachtet es k Entwicklung der Lage mit größtem Interesse. ist einfach absurd, daß einige Länder fortfahren H falschen Unterstellungen gegenüber Japan. Ich kn diese Mächte, die verzweifelt an der alten und »-gerechten Weltordnung festhalten, nur auffordern, rgesichts ihrer eigenen Einstellung und ihres Vördens in internationalen Angelegenheiten während r Vergangenheit den Balken im eigenen Auge rokio, 10.Aug. (DNB.) Außenminister Admiral Lyoda äußerte sich erstmalig seit seinem Amts- orrritt über Fragen der japanischen Außenpolitik. Dpan ist entschlossen, mit allen Mitteln seine Ziele irr Chinakonflikt zu erreichen und eine Sphäre ge- «insamen Wohlergehens in Ostasien auf gesunder Eundlage zu schaffen. Die Entwicklung in Ost- tfcn ist jedoch stark beeinflußt durch die allgemeine lungen der italienischen Wehrmacht und eine Abordnung der deutschen Wehrmacht und der AO. der NSDAP. Spalier bildeten. Kurz darauf bewegte sich der Trauerzug zum Friedhöfe. Vor dessen Eingang fand der faschistische Appell für den Verstorbenen statt. Mussolini dankte insbesondere den^ Vertretern der mit Italien verbündeten Mächte für die „einem italienischen Soldaten" erwiesene letzte Ehre. Nach einem in der Friedhofskapelle abgehaltenen Totenamt fand die Beisetzung in der Familiengruft Vorlage geht nunmehr an das Repräsentantenhaus, wo stärkere Kämpfe um die Durchdringung der Vorlage erwartet werden. t erkennen. Unter der Überschrift „Englisch-nordamer r- cnischer Druck auf Thailand" schreibt ^okio Nitschi Nitschi", aus Reden Edens und Hulls hebe sich, daß England und die USA. di? Tendenz löten, Thailand für ihre Fernostpolitik zu besitzen. Es sei ein harter Schlag für England und lii USA. gewesen, daß Thailand trotz aller bös- ockigen Machenschaften Mandfchukuo anerkannte. !):> vorübergehende Anwesenheit des englischen vhlachtschiffes „Warspite" in der Siambucht ti „ganz originell", da Zeit und Umstände beson- ie-s interessant sind, amerikanische Quellen be- R o m, 9. Aug. (DNB.) Die Beisetzung der sterb- Ii:>en Hülle Bruno Mussolinis fand unter Teil- «hme des Duce, der Familienangehörigen, der Mitglieder des Großen Rates des Faschismus und Washington, 9. Aug. (Europapreß.) USA.-Senat nahm mit 45:30 Stimmen die Vorlage über die Dienstzeitverlängerung der Nationalgarde um jeweils 18 Monate an, weil „nationales Interesse gefährdet" und eine längere Einbehaltung der Truppen notwendig sei. Weiter wurde eine Vorlage mit 39:34 Stimmen angenommen, die einen Zuschlag von 10 Dollar auf den Monatssold vorsieht für jegliche Dienstzeit über ein Jahr hinaus. Ein Zuschlag von 30 Dollar wurde abgelehnt. Japan beobachtet. Außenminister Toyoda zur Zuspitzung der Lage in Ostasien. oosevelt den Kriegstreibern verpflichtet Schon vor Kriegsausbruch feste Bindungen eingegangen. Bildtelegramm zeigt die Ueberführung noch Der Duce folgte dem Sarge. Rechts der Sohn des Duce, Vittorio Mussolini. — (Scherl-Bilderdienst-M) eistlB »e. j aulewjjj f»® I ni «“.'CI tegitnt”1 M in ^euyork, 10. Aug. (DNB.) „Chicago Tnbune htnt, Willkies Aufstellung zum Prastdent- shcftskandidaten habe im Zusammenhang gestanden tii: der Aufnahme der beiden Republikaner Stim- ion und Knox ins Kabinett. Das Ziel sei ge- leen, die USA. in den Krieg zu bringen. 8eck>e Minister seien für den Krieg. Um zu ver- kibern, daß ein Kandidat gewählt wurde, der »ilklich gegen eme Kriegsbeteiligung fei, habe man Mkie aufgestellt. Die von den Deutschen m War- shLU gefundenen Dokumente deuteten an, daß Oosevelt in den Monaten vor Kriegsausbruch die Men Anstrengungen gemacht habe, um Polen, kv^land und Frankreich zum Krieg zu uberr^en. erchabe die vollste Unterstützung gegen Deutschland geboten. Die Aufhebung des Neutralltatsgesetzes, Englandhilfegesetz und der Wehrdienst seien Hcßnahmen, die auf vorhergehende Bin- lungen Roosevelts schließen lietzen Das ! ^ilfsversprechen Roosevelts an Frankreich im Anblick des Zusammenbruchs klinge wie Die Lisderholung bereits früher gegebener Zusiche- rurgen. Roosevelts Handeln wirke, als stehe er Wr Zwang. Daher sei anzunehmen, daß er vor k.ptember 1939 die Verpflichtung tiigegangen sei, die England, Frankreich und ro'en zu dem Risiko des Krieges ermuntert hatten tbctteitb sie schlecht vorbereitet waren. Rooseveus Verrissen möge heute schlagen auch angesichts feiner Versprechungen, die USA. aus dem Krieg heraus- fJloIten. Daher fei es nicht erstaunlich, wenn er !?ute den Krieg als einen „Kreuzzug für die De- Schwerkriegsbeschädigte als Gäste beim Sport. Der Reichssportführer hat Anordnungen getroffen, um Schwerkriegsbeschädigten den Besuch sportlicher Veranstaltungen zu erleichtern. Zu allen größeren sportlichen Veranstaltungen sind Schwerkriegsbeschädigte in genügendem Ausmaß a l s Gäste auf bequemen und guten Plätzen eünzuladen. Darüber hinaus ist den Schwerkriegsbeschädigten der entgeltliche Erwerb von Einlaßkarten zu ermöglichen, wobei sie den vierten Teil des normalen Preises für alle Plätze zahlen. Bei der Durchführung soll die NS.-Kriegsopferoer- sorgung eingeschaltet werden. Oie Erfüllung der aktiven Dienstpflicht im Kriege. Da die irrtümliche Auffassung entstand, daß während des Krieges die Heranziehung zur Erfüllung der aktiven Dienstpflicht allgemein ausgesetzt sei, hat das OKW. durch Ersaß die gültigen Bestimmungen zusammengestellt. Hiernach werden zur Erfüllung der aktiven Dienstpflicht auch während des Krieges alle Angehörigen der Geburtsjahrgänge, die jährlich vom OMV. im Einvernehmen mit dem Reichsinnenminister bekanntgegeben werden, herangezogen. Darunter fallen die Geburtsjahrgänge 1914 und jüngere, soweit sie nicht schon im Frieden zwei Jahre aktiv gedient oder durch kurzfristige Ausbildung ihre aktive Dienstpflicht erfüllt haben. Das Einberufungsjahr spielt keine Rolle. Ein ungedienter Angehöriger des Geburtsjahrgangs 1914 z. B., der mehrfach zurückgestellt worden ist und erst 1941 einberufen wird, gilt als zur Erfüllung seiner zweijährigen aktiven Dienstpflicht einberufen. Angehörige des Geburtsjahrgangs 1913 und ältere sind ohne Rücksicht darauf, ob sie früher bereits gedient haben ober nicht, als Angehörige des Beurlaubtenstandes als aus Anlaß des Krieges ßum vorübergehenden Wehrdienst auf Kriegsdauer einberufen zu betrachten. Er- Kämpfe in Nordafrika. Rom, 9. August. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Samstag gibt bekannt: In Norü- afrika wurde an der Tobruk-Front in der Nacht zum 8. August ein feindlicher Angriff unter Verlusten glatt abgewiesen, der darauf abzielte, einige unserer Stützpunkte zu überrumpeln. Die Luftwaffe hat neuerdings Hafenanlagen und Befestigungsanlagen von Tobruk bombardiert. A n der S o l l u m f r o n k hat ein deutscher Stoßtrupp beim Zusammenstoß mit motorisierten Einheiten feindliche Panzerspähwagen zerstört, dem Gegner Verluste beigebracht und Gefangene gemacht. Unsere Jagdoerbände haben im Tiefflug südöstlich von Sollum Truppen und britische Panzerfahrzeuge angegriffen. Andere Luftverbande haben Verteidigungsanlagen und Fahrstraßen in der Umgebung von Sidi el Barani bombardiert. Feindliche Flugzeuge haben Einflüge auf Bengasi und Tripolis unternommen: einiger Schaden und einige Verwundete unter der Zivilbevölkerung von Tripolis. In O st a f r i k a haben einige unserer Abteilungen kühne Ausfälle aus verschiedenen Stützpunkten Gondars unternommen, feindliche Abteilungen zersprengt, ihnen Verluste beigebracht und Waffen erbeutet. Der Feind hat seine Einflüge auf Gondar wiederholt und einigen Schaden angerichtet. Kleine politische Nachrichten. Fünf deutsche Kampfflugzeuge stießen am Freitag nördlich von Odessa auf große bolschewistische Kraftwagenkolonnen, die auf den verstopften Straßen nicht weiterkamen. Die Flugzeuge zerstörten mit Bordwaffen in kurzer Zeit über 150 beladene Lastkraftwagen und beschädigten weitere schwer. » Deutsche Kampfflugzeuge griffen am 8. August einen sowjetischen Zerstörer im Finnischen Meerbusen an. Trotz starker Flakabwehr erhielt er mehrere Bombenvolltreffer, die ihn in kurzer Zeit zum Sinken brachten. Im Seegebiet nördlich von Riga wurde ein sowjetisches Vorpostenboot gleichfalls durch Bombenvolltreffer versenkt und ein weiteres Dorpostenboot beschädigt. In einer Bucht der karelischen Küste versenkten deutsche Kampfflug- ’,euge am 9. 8. einen Zerstörer der Sowjetflotte. Die Begrenzung auf 18 Monate stellt, nachdem das Weiße Haus und das Kriegsdepartement eine Dienftzeitverlängeruna auf unbegrenzte Zeit für die Notstanosdauer gefordert hatten, eine Einschränkung dar. Der Senat hat noch nicht einmal den nationalen Notstand proklamiert. Der Republikaner Fish bezeichnete das Gesetz als einen Teil einer ungeheuren Verschwörung, um Amerika in den Krieg zu verwickeln. Er bezeichnete Kriegsminister Stimson als einen der führenden Kriegshetzer. Im Widerspruch zu demokratischen Grundsätzen seien die Söhne Roosevelts ohne jegliche Ausbildung sofort zu Offizieren ernannt worden. — Der Republikaner Halleck warf der Regierung vor, den Kongreß und das ganze Land über die wirklichen Vorgänge in der Welt im Dunkeln zu halten. Der demokratische Mehrheitsführer Mac Germack sagte, die Gesetzesvorlage fei notwendig für die Landesverteidigung. Die Mtlage und besonders durch die vom Europa- stsg herrührenden Verhältnisse. Es ist jedoch meine ftlre Ueberzeugung, daß die drei Länder wie bis- hir Zusammenarbeiten werden, um alle Schwierig- leien zu überwinden, die in ihrem gemeinsamen !$ege liegen und daß sie ihr endgültiges Ziel inter- re. n schnellen M e Siinow nb beteilig! ?| 5 DünE etzl, um W mb FloW bes jensch h am gk: rtegsbri: n sie auj hr Sriita rteinfchlH i r Bombck ifte beW 2 Stunden s 56 Meter I: tt worden, ten erreichte bei dem Panzer vorragendr mbaugerät an W rotz unernc: owjetischel Jf b von li raesetzt. Burma. In der Erklärung wird von einer Kette von Flugplätzen entlang der Burmagrenze gesprochen. Die dort stationierte Luftwaffe soll dafür sorgen, daß die Burma-Straße nach Tschungking unter allen Umständen gegen Angriffe verteidigt wird. Die Zusammenarbeit zwischen britischen Piloten, chinesischen Mechanikern und nordamerikanischen Technikern beweise, wie eng Großbritannien und China sich gegenseitig un- teiqtützten, ,>um jedem Angriff entgegenzutreten". Oie Verlängerung der Dienstzeit in LIGA. ww* schinen, 11 trüber ujh rgel* * war, nM. aähernM M jen Deck'' >pf M X1, ** ftt "I !R bM ;ite W nS 4 m FrelQ •n > y e 5*3 Vn Artih danken, ü ^enfteHuJ wantM Ö Ferner oJ !lu3 W Ende h°t als b m W tigunoen j, lnd ist ht d nörgelt^ eiMjche l eilen durchs ^setzunge^ Raffen inch den i ©alatas 1 stets an \ n eigen» 6 r Lage nahm er1 mit der U ach einem - l am Brift ann Kirn ü eß unter lrtilleriestch ge Anzahl: tete. Durch; Vorbringen! t Diviston! hinaus mr In der Nacht zum Freitag überflogen britische Flugzeuge Dänemark und das angrenzende Seegebiet. In Aalborg wurden einige Sprengbomben ab= geworfen, die jedoch keinen Schaden anrichteten. Da in der gleichen Nacht der schwedifche Dampfer „Venersborg" bombardiert wurde, ist mit Bestimmtheit anzunehmen, daß es sich um die gleiche Gruppe englischer Kampfflugzeuge gehandelt hat. * Der britische Schnelldampfer „Georgic" (27 759 BRT.) ist durch „feindliche Aktion" beschädigt worden. Dieses Passagierschiff der Cuna/d-Linie wurde gewöhnlich als Truppentransporter benutzt. * Die zweite Abteilung des Freikorps Dänemark wurde von Kopenhagen in Marsch gesetzt. Ihre Verabschiedung fand mit einem Appell statt, der von dem Chef des Stabskontors des Freikorvs Dänemark, Kapitän Möller, abgehalten wurde. Auf dem Wege zum Bahnhof hatten sich mit den Angehörigen der Freiwilligen wieder viele Tausende von Kopenhagenern eingefunden. * Wegen der Internierung des französischen Ober- kommissars für Syrien und Libanon, General D e n tz, und weiterer 35 französischer Offiziere durch die Briten hat die französische Regierung ihren Botschafter in Madrid veranlaßt, bei dem englischen Botschafter in Madrid, Sir Samuel Hoare, vorzusprechen. * Der britische Minister für den Nahen Osten, Oliver Littleton, mit dem Dienstsitz in Kairo, ist in Beirut (Syrien) eingetroffen. * Der Reichsminister der Finanzen hat die Anmeldung des Vermögens der Vereinigten Staaten und ihrer Staatsangehörigen angeordnet. Die Anmeldungen haben bei den Finanzämtern zu erfolgen, die besondere Vordrucke dafür ausgeben und Auskunft über Einzelheiten der Anmeldung erteilen. Abschluß der Azoren-Reise General Earmonas. Lissabon, 9. Aug. (Europapreß.) Die Azoren- Reise des portugiesischen Staatspräsidenten General Carmona wurde mit einem Besuch der Insel Santa Maria abgeschlossen, der zu den gleichen Begeifterungs- und Treuekundgebungen der Bevölkerung Veranlassung gab wie auf allen anderen Inseln. Als General Carmona dann an Bord des Dampfers „Carvalho Araujo" die Rück- reise nach Portugal antrat, gaben ihm Hunderte von Motorbooten, Segeljachten und Fischer- fahrzeugen das Geleit bis auf die hohe See Die Ankunft des Staatschefs in Lissabon, die für Montagabend vorgesehen ist, wird unter großem Gepränge vor sich gehen. Schwerste Strafen für Rundfunkverbrecher. Berlin, 9. Aug. (DNB.) Allen Warnungen zum Trotz lassen sich immer noch einzelne Volksgenossen dazu verleiten, ausländische Falschmeldungen abzuhören oder weiterzuverbreiten. Sie lassen sich dadurch als will- ährige Werkzeuge der feindlichen Agitation miß- irauchen, lähmen ihre eigene Widerstandskraft und allen durch ihre lanÄesverräterifche vnterftützung les Feindes der im Entscheidungskampf um ihre Lebensrechte stehenden Volksgemeinschaft in den Rücken. Diese Verräter und Saboteure an dem Schicksalskampf der deutschen Nation schließen sich durch ihr geheimes und hinterhältiges Treiben aus der Volksgemeinschaft aus und werden von der ganzen Härte des Gesetzes getroffen. Mehrere solcher Rundfunkverbrecher wurden in der letzten Zeit wiederum von den Sondergerichten zu schweren Zuchchausstrafen verurteilt. — Das Sondergericht in Posen verurteilte den Stanislaus Krol zu neun Jahren Zuchthaus. Krol hörte regelmäßig ausländische Sender ab, schrieb sie ab, um sie später zu vertreiben. Zu acht Jahren Zuchthaus wurde die Janina Glaesmann durch das Sondergericht in Leskau verurteilt. Das Verhalten der Angeklagten, die fast täglich den ausländischen Nachrichtendienst abhörte, war besonders verwerflich, weil sie die Hetzsendungen an Polen, mit denen sie verkehrte, weitergab. lieber den Josef Borowicki wurde vom Sondergericht Graudenz eine Zuchthausstrafe von sieben Jahren verhängt. Borowicki hörte regelmäßig zusammen mit anderen volksfremden Elementen die Lügenmeldungen feindlicher Sender ab. Wegen Ab- hörens und Weiterverbreitung sowjetischer Agitationsmeldungen oerurteUte das Sondergericht In Leslau den Felix Wisniewski zu fünf Jahren Zuchthaus. ■ «t'ratie- bezeichne mit den Bolschewisten als „de- VÄv J Erotischer Nation". Männer, bte sich derartige lbnirditäten leisteten, suchten die Wahrheit vor sich zu verbergen. Aordamerikanische Bombenflugzeuge - für Burma. über 200 000 englische Truppen konzentriert seien, um einen militärischen Druck auszuüben, während die USA. ihre Aufgabe darin sähen, durch wirtschaftliche Druckmittel ein gleiches zu tun. Thailand habe trotzdem mit Japan ein Kreditabkommen abgeschlossen, was im anderen Lager übel vermerkt worden sei. Wir möchten betonen, so erklärt „Tokio Nitschi Nitschi", daß hinter Thailand eine absolute Entschlossenheit und Unterstützung Japans stehen. Thailand ist gegen allen Druck von England und USA. ein Mitglied des gemeinsamen asiatischen Lebensraumes. Japan wird nicht zulassen, daß die Selbständigkeit Thailands verletzt wird. Japan betrachtet diese Aufgabe als einen fundamentalen Bestandteil seiner Politik und als Voraussetzung für den Frieden in Ostasien. Bombenanschlag in Schanghai. Schanghai, 9. Aug. (DNB.) Am Jahrestag der Erschießung zweier japanischer Soldaten, wodurch sich der chinesisch-japanische Konflikt vor vier Jahren auf ganz China ausdehnte, wurde ein A n - schlag auf die chinesische Zeitung „Tschungh- w a j i h Pao" im japanischen Verteidigungssektor Schanghai verübt. Durch Explosion einer Zeitbombe brach ein Brund aus, durch den fast das gesamte vierstöckige Gebäude einschließlich der Druckerei in Asche gelegt und ein Sachschaden von mehreren 100 000 Dollar angerichtet wurde. Fünf Chinesen wurden verletzt, davon drei schwer. Japanische Marine riegelte das Konkew-Stadtoiertel ab, in dem der Anschlag verübt wurde, während in den ausländischen Niederlassungen anläßlich des Jahrestages bereits verstärkte Polizeikontrolle bestand. Die Polizei fahndet nach den Verbrechern, die, wie man annimmt, Tschungkinger Terroristen sind. Mitgliedern des Diplomatischen Korps auf dem liedhof von Predappio, der Vaterstadt Mussolinis, tt. Im Parteihaus legte Botschafter v. Macken- (Ti im Namen des Führers einen Kranz an der ihre Bruno Mussolinis nieder. Weiter wurden rch General Ritter von Pohl im Namen des lichsmarschalls, Gesandten Für st Bismarck im imen des Reichsaußenministers Kränze nieder- egt. Gegen 9 Uhr erschienen der Duce und die :milienmitglieder vor dem Parteihaus, wo Abtei- satzreservisten II aller Geburtsjahrgänge sind zum vorübergehenden Wehrdienst auf Knegsdauer embe- rufen. Alle Soldaten, die zu Kriegsbeginn in Erfüllung ihrer aktiven Dienstpflicht standen oder während des Krieges zu dieser Erfüllung eingestellt sind und werden, gelten als zum Wehrdienst bis zur Beendigung des Krieges einberufen, sofern sie bis dahin ihre Dienstpflicht erfüllt haben. Die Bestimmungen über die Errechnung des Endes der aktiven Dienstzeit für jeden einzelnen dieser Soldaten werden nach Kriegsende zeitgerecht bekanntgemacht. Zeder Vierte bleibt auf dem Land. Die Hauptlpifgabe des L a n d d i e n st e s der Hitler-Jugend ist die Rückführung städtischer Jugend auf das Land, besonders in die neuen Ostgebiete, und die Schulung der späteren Neubauern. Für die Zeit des ersten Kriegsjahres find erfreuliche Fortschritte zu melden. 10 v. H. der Jungen im Landdienst beabsichtigen ländliche Berufe zu ergreifen, 6 v. H. aller männlichen Jugendlichen haben ich schon jetzt für den Einsatz als Neubauern ent- chlossen, während 5 v. H. ihre landwirtschaftliche Ausbildung als Landdienstführer fortsetzen, um später ebenfalls eigenen Grund und Boden zu besitzen. Weitere fast 10 v. H. haben sich nach Abschluß ihrer Berufsausbildung auf dem Lande für den Sol- öatenberuf entschieden. Auch von ihnen wird mindestens die Hälfte nach der 12jährigen Dienstpflicht auf das Land zurückkehren. Von 100 inj Landdienft eingesetzten Jungen konnten somit 26 für das ß a ffb zurückgewonnen werden. Beim Mädellanddienst wurde rund ein Viertel aller Mädel für das Land zurückgewonnen. Besonders erfreulich ist, daß sich 6 v. H. aller Jungen und 4 v. H. aller Mädel für den O st e n gemeldet haben. 18 400 Jugendliche sind in diesem Jahr im Landdienst in 1063 Lagern eingesetzt. 91,5 v. H. der Landdienftler haben eine abgeschlossene Volksschulbildung und 3,8 v. H. hatten eine höhere Lehranstalt besucht. Hilfsschüler gab es im Landdienst überhaupt nicht, lieber seinen Erziehungszweck hinaus ist der Landdienst eine wichtige Hilfe für die Landwirtschaft, lieber 4,2 Millionen Tagewerke hat der Landdienst insgesamt für die Bauern geleistet. Im neuen Jahr dürfte sich der Einsatz noch um ein Viertel steigern. Erhöhte Aufwandsentschädigung der ehrenamtlichen Bürgermeister. Mit Rücksicht auf den gesteigerten Arbeitsanfall in den Gemeindeverwaltungen während des Krieges ist vom Reichsinnenminifter ein Zuschlag von 25 v. H. zu den Aufwandsentschädigungen der ehrenamtlichen Bürgermeister zu- gelassen worden^ Diese Regelung gilt im Falle des wesentlichen Anwachsens Der Arbeitslast auch für die Gemeinden, in denen bei Kriegsbeginn bereits ein Zuschlag von 25 v. H. gewährt wurde. Zur Vermeidung von Härten soll weiter der Abschlag in Fortfall kommen, der nach den Richtlinien vom 12.12. 35 in Gemeinden mit weniger als 500 Einwohnern in Höhe von 30 bis 50 v. H. vorgesehen war, wenn dem Bürgermeister außer dem Kassen. Verwalter noch Hilfskräfte zur Verfügung standen. Im Bedarfsfälle dürfen die Aufsichtsbehörden in Gemeinden mit weniger als 1000 Einwohnern neben dem 25°/oigen Zuschlag nach dem Erlaß vom 10. 7.40 einen weiteren Zuschlag von 25 v. H. zu- lassen. Ueber 51 Geburten für jede Hebamme. Aus einem Ueberblick über die Tätigkeit der fr e i- prattizierenden Hebammen geht hervor, daß es Ende 1940 in Großdeutschland 24 119 freipraktizierende Hebammen gab, die bei 1196 103 Geburten und 35 855 Fehlgeburten Hilfe leisteten. Mithin kamen auf jede Hebamme durchschnittlich 51,07 Fälle. 1933 waren es im Jahresdurchschnitt nur 29. Insgesamt haben die freipraktizierenden Hebammen bei rund 72 v. H. der Gesamtgeburten Hilfe geleistet. ,.6) A, | ,fl-iitFr oroamenraniiajK : für Burma. , alil 2 Stockholm, 9. August. (Europapreß.) Eme '.schell “y, .tr mort auf Japans Aktionen in Jndochma nennt Hielt 11 füj llr- australische Informations-Ministerium die Ent- foung nordamerikanischer Bombenflugzeuge nach M vA * Esbli-Breunstoff-Fatirtk, Stuttgart W 109 Gfß/7 CHEM. REINIGUNGSWERKE GIESSEI c?nn DB Kl. Posten „Nuxo“ 3333 D Mandelmilch A für Kleinkinder wffl eingetroffen. Kräuterhaus Inne Fachgeschäft f.neuzeit- liehe Kindernährmittel der Stadt Gießen, in der Mänsbnrg ist heute von so großer Wichtigkeit, daß deren Bedeutung gar nicht überschätzt werden kann. Klnge Hausfrauen wissen schon lange, daß sich gute und Wertvolle Kleidungsstücke durch fachgemäße Chem. Reinigung oder Umfärbung in der Regel wie neu hersteUen lassen, wobei Kleiderpunkte gespart und teure Anschaffungen vermieden werden können. 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Lorten jugendfrischen Teint erzielen Sie durch « des, die Nassauische Seenplatte zwischen Freilingk!- Dreifelden und Hartenfels soll mit dem anschließei» den Wiedbachtal unter Naturschutz gestellt werd-i, Die Pläne liegen bei der unteren Naturschutzbehör!, (Landrat) zur Einsicht offen. Es ist sehr zu grüßen, daß dieser herrlichste Teil des Westerwalds mit seinem Tier- und Pflanzenreichtum und feint] Wald in seiner bisherigen Schönheit erhalten bleib. IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIU Mit offenen Augen Drei Jungen und «in Mädel entdecken ihre Waldheimat. Don Werner Siebold 135 Seiten Text und 8 Kunstdrucktafeln Leinen RM. 2,86 Hugo Bermühler Verlag Berlin - Lichterfelde Jlllllllllllllllllllllllllllll Watzenborn-Steinberg, Rödgen (Bahnwärterhaus), den 8. August 1941. Gießen (Stephanstr. 37), Köln, Grünberg, den 9. August 1941. Beerdigung: Dienstag, 12.August, 14.45 Uhr, Neuer Friedhof. 3329D Ab 12. August wieder Sprechstunde Relchg-Spinnstoff-Sammlung 28. Juli bis 23. August 1941 Kriege werden nicht nur mit Kanonen gewonnen. Auch jede Spende für die Spinnstoff-Sammlung trifft den Feind! Sei’s spät am Abend, früh am Morgen, stets nimmt Esbit Warm-Wasser-Sorgen. Trockenbrennstoff Esbit zum Wärmen von Wasser für verschiedene Zwecke ist überall erhältl. Preis 20 Tabletten mit kleinem Kochgestefl 60 Pig. Bezugsquellen weist nach der Hersteller: Erich Schümm, Die Geschichte einer Frontkameradschaft von Karl Bun je mit Rudi Godden Hermann Speelmans, Günther Lüders, Gustl Stark-Gstettenbauer, Arlb. Hoog, Liselott Schaak, Hildegard Barko Spielleitung: Joe Stöckel l< w |0< Ul w. jUtiM! ^■77 In treuer Pflichterfüllung fiel am 16. Juli 1941 für Führer, Volk und Vaterland bei den schweren Kämp- ||BT|jn9jl fen im Osten mein einziger, heißgeliebter, hoffnungs- voller Sohn, unser Neffe, die Sonne meines Lebens Studienreferendar Karl Mandler Gefreiter in einem Infanterie-Regiment im Alter von 27 Jahren. In tiefstem Leid: seine Mutter Margarete Mandler, Kriegerwitwe, geb. Mandler Wilhelm Mandler. Heute nachmittag verschied plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater Bruder, Schwager und Onkel Heinrich Zecher I. im Alter von 69 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Zecher, geb. Linnestruth Familie Gustav Deußing Familie Heinrich Zecher II. Elisabeth Zecher nebst allen Angehörigen. Lollar, 9. August 1941. Die Beerdigung findet Dienstag, 12. August, nachm. 3'/r Uhr, von der Friedhofshalle ads statt. 3323D Nach schwerer Krankeit entschlief heute mein lieber, guter Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Friedrich Konrad Reichsbahn-Werkstättenvorsteher a. D. im 79. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Marie Konrad, geb. Arnold Familie Friedrich Schneider Familie Fritz Konrad Familie Theo Kühlein. । r 1 iibi i Pu oeri I h 801 Wer t j Son l fcien, 1 Sreu Naujokat Heilpraktiker Leihgestern Heute Montag Wiederaufführung Lichtspielhaus Täglich 3.00, 5.15, 8.00 Uhr bis Mittwoch ..«LSevkel 8—10 Wochen alt. Werbillig kaufen will,wendesich an Lobann SanseS ZetteivettanvgesAäst.Asltzenvors/Sms •en San ’l'I'inius whrii n ai, ||!jur Zei l'IhlM Wü n @äi frjJW/Löii An treuer Pflichterfüllung für Führer, Volk und Vaterland fiel am 25. Juli 1941 bei den Kämpfen im Osten mein innigstgeliebter Sohn, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel Ernst Braun Gefreiter in einem Artillerie-Regiment im blühenden Alter von 23 Jahren. In tiefem Schmerz: Ottilie Braun Witwe Greta Braun Karl Braun, z. Z. im Felde, und Frau Erna Braun Sepp Richter, z. Z. im Felde, und Familie und alle Angehörigen, Nieder-Bessingen, Langd, Furchheim, Kamen/Westf., August 1941. Aus aller Wett. Die Mozart-Woche in Wien. Die Mozart-Woche des Deutschen Reiches in Wien findet vom 28 11. bis 5. 12. d. I. unter der Schirmherrschaft von Reichsminister Dr. Goebbels und Reichsleiter von Schirach statt. Das Programm bringt unter Mitwirkung der hervorragendsten deutschen Dirigenten, Orchester und Solisten in einer großen Zahl von Symphonie- und Kammerorchesterkonzerten, Kammermusikveranstaltungen und Opernaufführungen einen Ouerschnitt durch das Gesamtschaffen Mozarts. Weiterhin sind Kongresse, Vorträge und eine Ausstellung vorgesehen. Die Wiener Staatsoper bereitet in erstklassiger Besetzung die Opern „Entführung aus dem Serail", „Cosi fan tutte", „Don Giovanni", „Figaros Hochzeit", „Ido- meneo" in der Bearbeitung von Richard Strauß und „Die Zauberflöte" vor. Den Abschluß bildet am 150. Todestag Mozarts eine Aufführung feines Requiems in der Staatsoper unter Furtwängler. Der eilienthal- und Ludwig-vrandll-preis für 1941. Zum 10. August 1941, dem 45. Todestag von Otto Littenthal, wurde das Ergebnis der Bewerbungen um den Lilienthal- und Ludwig-Brandtl-Preis verkündet. Der Ludwig-Brandtl-Preis in Höhe von ser stehen. In das Hauptgeschäftsviertel drang das Wasser bis zu einem Meter Höhe ein. Der Verkehr konnte daher nur notdürftig aufrechterhalten werden. Entwurzelte Bäume, abgetragene Dächer und heruntergerifsene Baugerüste blockierten die Verkehrswege und gefährdeten die Starkstromleitungen der Straßenbahn, die ihren Betrieb eingestellt hat. Chinesische Fischerfahrzeuge und Dschunken sind in Scharen in den Hafen geflüchtet. Der Ueberseever- kehr ist unterbrochen. Die nach Japan ausgelaufenen Dampfer kehrten sämtlich zurück und suchten in Schanghai Schutz. Auch der Flugverkehr mußte eingestellt werden. Gefängnisdirektor in USA. von ausgebrochenen Gefangenen erschossen. Der Direktor des Staatsgefängnisses von Oklahoma, der von vier ausbrechenden Sträflingen als Geisel mitgeschleppt wurde, ist von diesen erschossen worden, als die Fliehenden von der Polizei gestellt wurden. Drei der Sträflinge fanden bei dem sich entwickelnden Feuergefecht den Tod, zwei Polizeibeamte wurden verletzt. Landesverräter hingerichtet. Der vom Volksgerichtshof. wegen Landesverrat zum Tode verurteilte 42 Jahre alte Viktor Knap- pik aus Stefanshain ist hingerichtet worden. Der Verurteilte hatte jahrelang aus Gewinnsucht für den Nachrichtendienst einer feindlichen Macht Spi., nage getrieben. Gefährliches Spiel In Ziebingen hatten sich Schuljungen beim Spj^ len einen Unter st and von 2,50 Meter Tiefe 10 Meter Länge gebaut. Als sich acht Junaen bar, befanden, stürzte der Unterstand ein. Sieben gen konnten sich aus den Sandmassen befreie^ während der achte nur noch als Leiche geborgt werden konnte. Hauptfchriftleiters: Dr. Hans Thyriot. Verantwortlich für Politik 03 Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr.Hans Thvrtot; h, etabt Gleiten, Provinz, Wirtichaft u. Lvort: Ernst Blumschein lbem, t. B.: Dr.Hans Thhriot. Druck und Verlag: Brühlfche Universitätsdruckerei R. Lange K q, Verlagsleiter: Dr.-fing. Erich Hamann; Anzetgenleiter: Hans Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen:Theodor Kümmel. Pi.K • Fast neues Eßzimmer zu verkauf. 02642 Wo?, sagtdieGe- schäftsstelle des Gietz. Anzeigers. । Kaufgesuche | Getragene Meitleito für 8jähriges er- holungsbeüürft. Mädchen zu kaufen gesucht. Schr.Angeb.unt. 02640 and.G.A. Wolfgang Die glückliche Geburt eines Sonntagsjungen zeigen hocherfreut an Lia Heck, geb. Rau Willi Heck, z. Z. im Felde Gießen (z. Z. Katholisches Schwesternhaus) den 10. August 1941 Druckschriften In gefalzten Bogen In Heftform und gebunden klar In der Schrift, übersichtlich angeordnet und sorgfältig gedruckt, dienen den Belangen von Handel und Verkehr,Industrie und Bewerbe, Behörden, Landwirtschaft und Vereinigungen. Lieferung schnell,gut und preiswert durch Brühl'sche Druckerei Schulstr. 7, Ruf 2251 Seltene Natur- urkunden von den Hastigen und vom Wattenmeer, die alle Naturfreund« und DogeUiebhaber mitBegeisterung leien und schauen werden: Hnlet MMMiern OeeMiuiiiben Beobachtungen und Natururkunden aus d. 'JBogelroelt d. deutschen Nordseeküste - Don (Eugen Schuhmacher Insgesamt 104 Seiten mit 92 Bildern nach wundervollen Naturaufnahmen. Cm Leinen gebunden RM. 3.90. Bestellungen nimmt lebe Buchhandlung entgegen. Verlangen Sie bitte das ausführliche Werbeblatt. HugoBermühler Verlag Berlin «Lichterfelde Getreu seinem Fahneneid fiel bei den Kämpfen im Osten am 14. Juli mein innigstgeliebter, herzensguter Mann, unser von vier Kindern noch einziger hoffnungsvoller Sohn, hilfsbereiter Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Pate Kurt Hildebrand Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment im blühenden Alter von 24 Jahren. In tiefer Trauer: Ottilie Hildebrand, geb. Schmandt Familie Ludwig Hildebrand Familie Heinrich Schmandt II. Am 23. Juli 1941 fiel bei den Kämpfen im Osten IfeJwgjfl in treuester Pflichterfüllung unser hoffnungsvoller MSM] Sohn, Schwiegersohn, mein geliebter Bruder, Bräu- tigam, Schwager und Onkel Emil Adert Unterofffzier in einem Infanterie-Regiment im Alter von 27 Jahren. In tiefer Trauer: Familie Emil Abert Familie Walter Marx Familie Eduard Künkel Karola Künkel, als Braut. Gießen, den 6. August 1941. Wir bitten von BeUeidsbesuchen Abstand zu nehmen. __02620 3000 RM. zeichnet die beste Jahresleistung einer höheren Schule auf dem Gebiete der Flug- physik aus. Der Preis wurde der gewerblichen Berufsschule in Bonn zuerkannt für eine Arbeit des Gwerbeoberlehrers F. W. Schmitz, die dieser unter Mithilfe' von Schülern höherer Lehranstalten über das Thema „Zur Aerodynamik des Flugmodells" angefertigt hat. Die Arbeit gibt die bisher fehlende wissenschaftliche Grundlage für eine spezielle Aerodynamik des Flugmodells. Der Lilien- thal-Preis in Höhe von 5000 RM., der einem Abiturienten einer höheren Schule das Studium der Luftfahrtwissenschaft und Technik ermöglichen soll, wurde in diesem Jahre nicht vergeben. Dem Bewerber German Puck wurde die Anerkennung für seine guten Arbeiten auf dem Gebiet des Flugmodellbaus ausgesprochen. Der Preis soll dazu verwandt werden, im nächsten Jahre gegebenenfalls einem zweiten Abiturienten das Lustfahrtstudium zu ermöglichen. Taifun über Schanghai. Ein schwerer Taifun, der schon seit Tagen im Chinesischen Meer wütet richtete großen Schaden in Stadt und Umgebung an. Taifunoorläufer trieben das Whangpu-Hochwafser über die Ufer, so daß weite Strecken des Londes unterhalb von Schanghai bis zur Whangpu-Mündung unter Was- ; -r!ud)e ! 'W bei ; pniere ’Nhinq ’MhJ i^iö Ämi: er Mai ! er f 1 ”$eg i 'Smit w d IStf . .^Qri -niete, ‘Jhoty Min ■ s ■ »’üh s : >l Si Mi,1 1 I iS MW für kleinen Haushalt zweimal wöchentl. einige Stunden gesucht Sicher Straße 75 vart. rechts. 02038 Ordentliche M füreinigeStund. tägl. gesucht Cafe Amend am Seite rstor. söhnten Für Führer, Volk und Vaterland starb den Heldentod jhfRgjj] bei den schweren Kämpfen im Osten am 13. Juli 1941 mein über alles geliebter Mann, der herzensgute treu- /MS sorgende Vater seiner Kinder, unser lieber guter Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Paul Schmeding Leutnant in einer M.-G.-Komp., Inhaber des E.K.II und Verwundetenabzeichens im Alter von 31 Jahren. In tiefstem Schmerz: Käte Schmeding, geb. Hähner Erich Fischer und Kinder Helga, Uta und Elke Erna Fischer, geb. Schmeding Fritz Schmeding und Frau, geb. Schmale Richard Hähner und Frau, geb. Herrmann Wilhelm Schmeding, z. Z. im Felde Otto Göbner und Frau, geb. Knollmann Irmgard Gönner, geb. Hähner Gießen, Dünne/Bünde, Bad Godesberg, Apolda und Radom, den 9. August 1941. Von Beileidsbesuchen bitte ich abzusehen. 33240 FÄR BEREI Montag, 11. AuguftMl Nr. 189 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) wurde. ilng. imeradschali o.ttDen'bung aber, die von dem reichen Ertrag der und Stelle C. K. der -Wehrwirtschaft ist die Sicherung der Ernährung '-ie wichtigste Aufgabe des deutschen ~ ' ' * * ' "" die Wenn heute in den Kämpfen um die Freiheit inb Größe unseres Vaterlandes die Luftwaffe eine kttscheidende Rolle spielt, so haben wir Anlaß uns Aber seinen Siegeszug durch die Länder hat die- Wildpflaume Verdunkelungszelt 11. August von 20.57 bis 5.53 Uhr. hat; das beliebte Zwetschenwasser oder wurde trotz starken Verbrauchs an Ort auch viel ausgeführt. Vornotiren. Tageskalender für Montag. Abenteuer mit Krokodilen. Nach Stockholm ist kürzlich nach mancherlei Widerwärtigkeiten während einer sehr langen Rück- reise eine wissenschaftliche Expedition zurückgekehrt, die 1939 ausgefahren war, um ein großes und fast völlig unbekanntes Gebiet von Portugiesisch-Guinea zu erforschen. Zu der Gesellschaft gehörte der junge Naturforscher Dr. Hanson, der jetzt der Presse von einem ganz ungewöhnlichen Abenteuer erzählte, das ihm begegnete, während sich die Expedition auf der Insel Volama befand. Eines Morgens machte sich der junge Forscher, nachdem er vielleicht eine zu große Menge von dem köstlichen Saft einiger Kokosnüsse genossen hatte, auf die Verfolgung eines prächtigen Paradiesvogels. Dabei kam er an das Ufer eines Flusses, und als er sah, daß der Vogel sich auf einen Tamarindenbaum niedergelassen hatte, der seine dichtbelaubten Zweige über eine Art Insel- chen inmitten des Wasserlaufes ausbreitete, sprang er ohne zu zögern in das Wasser und schwamm hinüber. Er kam zu dem Baum und kletterte hinauf, und nach vielen Mühen gelang es ihm auch endlich, den Prachtvogel zu fangen. Höchst befriedigt schickte er sich an, mit seiner Beute wieder von dem Baum herabzuklettern, als er im letzten Augenblick mit Entsetzen bemerkte, daß sich inzwischen vier riesige Krokodile eingefunden hatten, die ihn mit weit aufgerissenen Rachen erwarteten. Der arme Naturforscher hatte sein Gewehr am Fuße des Baumes stehenlassen und besaß nun außer einem Taschenmesser nichts mehr, was einer Waffe ähnlich war. Da er sah, daß an Flucht nicht zu denken war, so richtete er sich mit seiner Beute, so gut es ging, auf dem Baume ein und blieb dort oben, bis Männer von der Expedition, die auf die Suche nach ihm ausgesanüt waren, ihn volle vier Tage später auffanden. Die Zahl der Krokodile, die sich unter dem Baum versammelt hatten und sich den guten Bissen nicht entgehen lassen wollten, war inzwischen auf etwa 20 angestiegen, aber wenige Gewehrschüsse genügten, sie in die Flucht zu treiben. Jetzt endlich konnte Dr. Hanson mit seinem kostbaren Vogel, dessen Fang ihm so viel Aufregung gebracht hatte, von dem Baum herabsteigen. Ec hatte sich in der langen Zeit nur von einigen Vogelnestern nähren können, aber er war völlig am Rande seiner Kräfte. C. K* Opfer müssen gebracht werden! Erinnerung an Otto Lilienthal. nen Auges treffsicher angebracht wurden, hütete sich Lintmann mit großem Bedacht davor, seine Rolle zu überspielen, so sehr sie dazu verleiten mochte, und erreichte vielleicht gerade durch diese bewußte Zucht in Mimik und Sprache seine beste Wirkung. Das kam auch dem Ensemblespiel im ganzen zugute, das unter Linkmanns Regie durchaus auf den gleichen Akzent abgestimmt war. Hans C a n i n e n - berg machte straff und forsch mit sympathischer Wärme den jungen Leutnant. Herbert K ö ch l i n g war ein hochgradig verliebter Schwerenöter, Karl Volck eine biedere Seele von Landsturmmann, Hans Bernd, noch etwas befangen, der zum rechten Frontgeist bekehrte „Etappenhengst", Anneliese Garbe sehr adrett und frisch ein flämisches Mädchen. Karl Löffler hatte mit ein paar charakteristischen Ingredienzien die zünftige „Ortsunterkunft" geschaffen, in der sich das wechselvolle Schicksal des Etappenhasen vollendete. — Ein sehr aufgeschlossenes und dankbares Publikum feierte das Wiedersehen mit Linkmann durch zahllose Hervorrufe und viele schöne Blumen. Fr. W. Lange. Einsatz der Lugend in der Landwirtschaft Entschädigung oder Taschengeld. - Ausreichende Verpflegung. Gastspiel Ludwig Linkmann im Gießener Giadttheater. Frucht gemacht wird, ist der durch Vergärung und Destillation hergestellte Pflaumenbranntwein oder Zwetschenschnaps, ein farbloses Getränk mit starkem Bitterm^ndelaroma, das bis 50 v. H. Alkohol ^Slibovitz" .h5 ?3 Obst erst angetreten, als aus der Will lie großfrüchtige Kulturpflaume gezüchtet )as Tal Algota in Syrien scheint nach den ältesten einen 15 Meter hohen Berg aufschütten. „Opfer müssen gebracht werden", pflegte er der Hausfrau m erwidern, wenn sie besorgt Einwände erhob. Den Anblick des „fliegenden Mannes", wenn er sich anschickte, mit ausgebreiteten Schwingen ins Gelände hineinzufliegen, ließen sich die Berliner nicht entgehen, in Scharen zogen sie des Sonntags hinaus und lagerten am Fuß des Berges, begleiteten die Flüge mit Lob und Tadel und waren dabei höchst vergnügt. Später waren es die einsamen Rhinower Berge bei Rathenow, die Lilienthal für seine Flugversuche auswählte. Sie schienen ihm ganz besonders geeignet, weil sie ohne Bäume und Sträucher, nur mit Heidekraut bewachsen waren und nach allen Seiten gleichmäßig sanft abfielen. Hier erklärte er einem Besucher seine Gleitflüge. „Sehen Sie, das ist das Entscheidende: nach allen Seiten kann ich hier fliegen Ich bin mit meinem Apparat, der ja keine eigene Kraft zur Vorwärtsbewegung hat, ein Sklave des Windes. Woher der Wind kommt, dahin muß ich fliegen. Ich kann nie mit dem Winde, sondern nur gegen ihn vorwärtskommen." Auf die erstaunte Frage des Besuchers, der damals noch nichts vom Gleitflug gehört hatte: „Warum gegen den Wind?" erklärte Lilienthal: „Ja, ich halte mich, von einer Höhe abwärts schwebend, eine Weile in der Luft, weil zwar mein Gewicht nach abwärts drückt, der mir entgegenkommende Wind aber kräftig unter die Flügel faßt. Auf ihm, dem Winde, gleite ich wie auf einer schräg gestellten Fläche abwärts. So machen es alle großen Flieger, und wenn Sie zum Beispiel einen Storch landen sehen, so werden Sie stets bemerken, daß er seine Flügel vorher gegen den Wind gestellt hat und auf dem Winde zur Erde rutscht." In den Rhinower Bergen, die Hohen bis zu 50 Meter aufwiesen, gelang es Lilienthal schließlich, Flüge bis zu 350 Meter Weite auszuführen, während er bei feinen ersten Flügen kaum 20 Meter in der Luft zurückgelegt hatte. Er hatte zunächst mit Schwingenfliegern angefangen und sogar eine kleine Dampfmaschine einzubauen versucht, aber der Apparat ging zu Bruch, und nun wandte er sich den Drachenfliegern zu. Da die Tragflächen sich nicht ohne Gefahr unbegrenzt vergrößern ließen, baute er zwei Tragflächen übereinander, um eine größere Ausdehnung der tragenden Flächen zu er- i s hr geschätzte Pflaumensorten. „Man kennt eine Ungeheure Schar von Pflaumen", sagt Plinius in liiner Naturgeschichte, „bunte, schwarze und weiße Inb solche, die man Gerstenpflaumen nennt, weil i je mit der Gerste reifen. Eine andere Sorte, die ! päter reift und größer ist, heißt Eselspflaume, weil e sehr wohlfeil ist. Es gibt Pflaumen von Onyx- irbe, aber beliebter sind die wachsgelben und pururroten, und von den ausländischen ist wegen ihres Hohlgeruchs die armenische am meisten geschätzt." Wahrscheinlich war aber diese „armenische Pflaume" ne Aprikose. Virgil und Ovid wetteifern im Lob ’ er Pflaume. Damals mar das Pfropfen der edlen : Haume auf den wilden Schlehdorn allgemein, iie Horas von feiner Villa berichtet. Auch auf Wal- ußbäume wurden Pflaumen gepfropft, wodurch e „Nußpflaume" entstand, auf dieselbe Art er- elt man „Apfelpflaumen" und „Mandetpflaumen". Diese Künste der Pflaumenzucht wurden dann on den Räumern zum Teil über die Alpen gerächt, und so lernten die Deutschen den vorher un- ?fannten Fruchtbaum kennen, wie der Fund von Hflaumenkernen in den Schachtbrunnen der Saal- irg und in einem Pfahlbau bei Fulda beweist. der berühmten Verordnung Ludwigs des From- ren über die Anpflanzung wichtiger Kulturpflan- n werden auch „Pflaumenbäume von verfchiede- mi Sorten" erwähnt. Besonders ließen sich die Läster die Kultur der Pflaume angelegen fein. Von der außerordentlichen Mannigfaltigkeit der farmen, die die Pflaumen aufweisen und die mefft cs Kreuzungen orientalischer Arten gelten, hat die ^wetsche oder Zwetschge eine besondere Bedeutung j:r die Balkanländer gewonnen. Namentlich in karbien und Bosnien begegnet man ganzen Wäl- birn von Zwetschenbäumen, und ihre Früchte bil- I d n wochenlang, frisch gepflückt, ein Hauptnahrungs- Mittel der Bevölkerung, während sie in gedorrtem • Zustand massenhaft ausgeführt werden. Die Haupt- Ern,ahrung ’pie wichtigste Ausgabe Oes Oeutfck Pslktzs. Mederum ftM £ud) im Jahre. 1941 deutsche Jugend ihre" Kräfte hier zuv Verfllgu Der Einsatz der Jugend erfolgt im Einvernehmen mit dem Hoheitsträger durch die HI. und die Schule unter Mitwirkung des Arbeitsamtes. Die städtische Jugend ist vor allem in den in der Nähe befindlichen Betrieben. Jugendliche, die nachweislich im Betrieb ihrer Eltern gebraucht werden, sind nur dort einzusetzen. Die Kosten für die Hin- und Rückfahrt bzw. für den täglichen An- und Abtransport trägt der Betriebsführer. Ist er dazu nicht in der Lage, so kann das Arbeitsamt die Kosten für die einfache Hin- und Rückfahrt (nicht aber für den den landwirtschaftlichen Tarifordnungen oder in den Anordnungen des Reichstreuhänders der Arbeit vorgesehenen Sätzen. Jugendliche unter 14 Jahren bekommen ein tägliches Taschengeld, das den in den Tarifordnungen festgesetzten Lohnsätzen entspricht, mindestens aber 50 Rpf. betragen muß. Die Verpflegung durch den Betriebsführer muß ausreichend und angemessen sein. Da sich die Jugendlichen, namentlich bei langfristigem Einsatz, mit entsprechender weiter- f e ft e r Kleidung ausrüsten sollen, können die Arbeitsämter den Jugendlichen ohne Prüfung der wirtschaftlichen Lage der Eltern Arbeitsaus- r ü ft u n g bis zum Höchstbetrag von 60 RM. gewähren, die Eigentum der Arbeitseinsatzverwaltung bleibt. Auf Grund der Verordnung zur Sicherstellung der sozialen Versicherung der Erntehelfer sind die Jugendlichen gegen Krankheit und Unfall versichert. Der Einsatz durch die HI. gilt als Teil der Jugenddienstpflicht. Das war ein fröhlicher und von Herzen kommender Willkomm, den ein ausverkauftes Haus am Samstagabend einem unserer arriviertesten Schauspieler früherer Jahre bot. Mit Karl Sünjes Lustspiel „Der Etappenhase" hatte Ludwig L i n f m a n n unzweifelhaft die richtige Wahl getroffen, um die Besonderheiten seiner Kunst in einer Rolle zu zeigen, die ihm sozusagen auf den Leib geschrieben ist. Dieser Schiffer Hein, der nun im Kriege mit rührender Liebe seinen Leutnant betreut und die Kameraden umhegt, ist eine breite Natur aus dem Volke, wie sie an der Wasserkante daheim sind, mit gutem Mutterwitz begabt, schlagfertig und voller Anschläge und Aushilfen, die das Leben eines Frontsoldaten versüßen können. Aber in dem um nichts verlegenen Pfiffikus steckt ein durch und durch anständiger Kerl, der die Frontkameradschaft über alles stellt und aus feiner entschiedenen Abneigung gegen alles, was Etappe heißt, fein Hehl macht. Ludwig Linkmann spielte diesen Hein Lammers ganz aus der Fülle seines behäbigen Humors. Trotz der oft sich jagenden Pointen, die ohne Scheu vor der Eindeutigkeit der Frontsprache trocke- Disziplin und Treue und größten Leistung für feint Kameraden an der Front in Feindesland. Wo der Soldat der Arbeit steht, ist auch Front. Wo er steht und arbeitet ist auch Kamps, und durch seine Leistung und seinen Einsatz und Opferbereitschaft kommt ihm dieselbe Ehre zuteil, wie dem Kameraden mit der Waffe in der Hand. Der Schweiß der Arbeit ist mit ein Garant für den Endsieg. Eeeoffiziersanwärter für 1942 jetzt schon melden! Deutsche Jungen, die gewillt sind, im Jahre 1942 als Seeoffiziersanwärter in die Kriegs« marine einzutreten, sollen schon jetzt ihre Bewerbungen einreichen. Noch im Herbst dieses Jahres werden diejenigen Jungen, die zur Einstellung vorgesehen sind, zu Segellehrgängen von drei Wochen Dauer einberufen werden, die die Kriegsmarine im Einverständnis mit dem Reichserzie« hungsminister auf den Jachtschulen an der Flensburger Förde und am Chiemsee als vormilitärische Ausbildung durchführt. Bewerbungsgesuche für den Eintritt als Seeoffiziersanwärter und gleichzeitig für die Teil« nähme an den Segellehrgängen find sofort an dis Inspektion des Bildungswesens der Marine, Kiel, Düsternbrooker Allee, zu richten. Das Merkblatt für die Seeoffizierslausbahn kann bei der für den Bewerber zuständigen Wehrersatzdienststelle und der Inspektion des BildungswesenÄ der Marine (Einstellungsabteilung), Kiel, angefordert werden. Für die Seeoffizierslaufbahn können sich nur Schüler der höheren und diesen gleichzuachtenden Lehranstalten bewerben, die in die siebente Klasse versetzt worden sind. Schüler, die die* sen geforderten Schulbedingungen nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt. Nur solche Jungen sind für den Seeoffiziersberus geeignet, die bereit sind, sich bedingungslos für Deutschlands Seegeltung einzusetzen und die an Können und Charakterstärke die Anforderungen erfüllen, die man an einen deutschen Seeoffizier stellen muß. Fundgrube„Lumpensack". NSG. „Meine Flicken soll ich hergeben? Aber wo denken Sie denn hin! Heute dreht man doch alles fünfmal in der Hand herum, ob man es nicht doch noch verwenden kann. Nein, ich glaube, ich habe nichts." Das mag bei manchen der erste Gedanke fein, wenn sie den Aufruf für die Altmaterialerfassung lesen. Aber der erste Gedanke muß meist noch einer kleinen Prüfung unterzogen werden, und der zweite und dritte Gedanke, — die sehen dann gewöhnlich schon ein wenig anders aus. Irgendwo, wohlverwahrt, steht der L u m p e n s a ck. An einem Nachmittag geht man daran, ihn aufs allergründlichste zu untersuchen, und dabei stellt sich dann heraus, daß man tatsächlich vieles hat, mit dem man beim besten Willen nichts mehr anfangen kann. Nicht einmal einen Putzlappen gibt es mehr. Was soll zum Beispiel die alte Baskenmütze von Peter, in der sich ein paar Motten eingenistet haben? Was soll Suses brauner Strumpf, zu dem der Partner fehlt, und der außerdem ein riesengroßes Loch am Knie und in der Ferse hat? Was sollen die fünf Zentimeter großen Flicken von Vaters Hose, die er längst verschenkt hat, was sollen die verfärbten Seidenärmel von Mutters „gutem Kleid"? So fügt sich Stückchen an Stückchen, und plötzlich ist der Lumpensack leer, der Berg aber, der abgegeben werden kann, ist beträchtlich hoch geworden. Kein noch so kleiner Fleck ist unnütz für unsere Industrie. Könnte man all diese scheinbar wertlosen Lumpen auf ihrem Verwandlungsgang begleiten, — man - würde sich wundern! Nach der Sortierung werden sie den verschiedenen Industrien, der Wollindustrie, der Baumwollindustrie, der Seiden- und Kunstseidenindustrie, der Papierindustrie zugeleitet, und dort entstehen dann neue brauchbare Dinge. Ange« fangen bei allen Textilwaren, aufgehört beim Briefpapier, beim Zigarettenpapier oder bei den Dachpappen. Keiner sieht es dem Lumpensack an, daß hier tatsächlich eine Quelle für jenen breiten Strom der Erzeugnisse beginnt. Wer möchte darum seine kleine Quelle nicht in diesen Strom münden lassen?__ Pendelverkehr) übernehmen. Der Einsatz der Jugend auf dem Lande ist ein Ehrendienst. Zur Förderung der Arbeitsfreudigkeit und als Ausgleich für den Verschleiß an Kleidung, Arbeitsausrüstung usw. erhalten Jugendliche über 14 Jahre eine Entschädigung nach den in Gloria-Palast (Seltersweg): „Friedemann Bach". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Musketier Meier III". Du bist Soldat der Arbeit! Von der Kreiswaltung Wetterau der Deutschen Arbeitsfront werden zur Zeit Betriebsappelle in einer Anzahl Betrieben des Kreises Wetterau durchgeführt. Die ersten Appelle fanden am vergangenen Freitag in verschiedenen Gießener und Butzbacher Betrieben statt und wurden durchgeführt von Kreisrednern der Partei, an der Spitze der Kreisleiter. _£ Der schaffende Deutsche der Stirn und der Faust steht zusammen mit dem Soldaten und Bauern in harmonischem Dreiklang im größten Abwehrkampf der deutschen Geschichte. Plutokraten, Juden und Freimaurer können es nicht ertragen, daß sich Deutschland aus eigener Kraft den Platz an der Sonne erringen will und haben uns daher als letztes Mittel, uns zu vernichten, den totalen Krieg ^•Rau ilZ'imFeü ^esternhausl 1 -— Morgen, borgen. !®ffEsbi| wasser für 1 überall erhlhi it kleinem Kod; igsquellen ty Erich SchutnB erklärt. Deutschland soll vernichtet werden, es soll von der Landkarte verschwinden, deutsche Menschen sollen zu geschlechtslosen Arbeitstieren erniedrigt werden, aus deren Schweiß dann, wie zu Zeiten des Versailler Vertrages, die Plutokraten und Juden ihren Profit ziehen können. Der Führer hat das ganze deutsche Volk zum Abwehrkampf aufgerufen. Dieser Kampf geht um Sein dder Nichtsein jedes einzelnen deutschen Menschen, und so muß sich auch jeder einzelne mit seiner ganzen Kraft an der Stelle, die ihm zugewiesen ist, einsetzen, um mitzuhelfen die Feinde unseres Volkes und die Feinde jeder Kultur und Zivilisation nieder- zuwerfen, damit Deutschland und mit ihm Europa in Ruhe und Frieden der täglichen Arbeit nachgehen können. Der deutsche schaffende Mensch an der Maschine, am Schraubstock, auf dem Bauwerk, im Büro und wo er sonst noch steht, ist Soldat der Arbeit. Er schmiedet dem kämpfenden Frontsoldaten die Waffe, die er braucht, er produziert die Munition, die Ausrüstung, die Fahrzeuge, Motoren und Schisse, die zur Niederringung des Feindes eingesetzt werden müssen. Die Erfolge des deutschen Soldaten an allen Fronten haben bisher bewiesen, daß der deutsche Soldat neben der besten Führung auch die besten Waffen hat. Diese Waffen verdankt er dem Soldaten der Arbeit. Das Wort „Du bist Soldat der Arbeit" ist für jeden Schaffenden, ob Mann ober Frau, verpflichtend. Es verpflichtet ihn zum höchsten soldatischen Einsatz, zur höchsten soldatischen Qt1 r Lüders, Ge foog, Llsek larko Stöckel irauffühni« haus bis Mitw Ltt! A Aus der Stadt Gießen. Von der pflaume. Die rötlich-blau schimmernden, aromatisch-saftigen pflaumen, deren Zeit jetzt kommt, gehören seit : I langem zu den Erfrischungen der Menschheit. Doch -edurste es auch hier mühevoller Kunst des Züch- lers, um aus den harten und sauren Früchten des vilden Pflaumenbaums jene köstlichen Arten dieses Steinobstes zu ziehen, die wir heute besitzen. Der llflaumenbaum wächst in Südeuropa und in ganz tleinasien wild. Aus Funden der jüngeren Stein- eit und der Bronzezeit in der Schweiz, in Oder- talien und Oesterreich läßt sich erkennen, daß der Pflaumenbaum schon in vorgeschichtlichen Tagen , lurch die regen Handelsbeziehungen mit dem Süden in mitteleuropäischen Ländern eingeführt wurde. so wurde die wilde Pflaume auch hier heimisch, wahrscheinlich war schon in diesen Urtagen die ilflaume ein beliebtes Genußmittel, das den unversöhnten Gaumen der damaligen Menschen zusagte. halten; so führte er in feinem letzten Jahr feine Flüge mit dem Zweidecker aus. Er wollte im August 1896 nur noch einen letzten Versuch machen, um vorläufig abzuschließen, und bei diesem stürzte er ab. Sein Apparat überschlug sich bei dem Fluge im böigen Wetter. Im Sturz erlitt er sehr schwere Verletzungen, denen er am folgenden Tag erlag. „Opfer müssen gebracht werden", waren feine letzten Worte. C. K. Zeitschriften. — Das neue Heft (August/September) der Monatsschrift „Freude am Leben" (Herausgeber: Dr. Walter Grelle; Hugo Bermühler Verlag, Berlin-Lichterfelde) wird eingeleitet durch einen Aufsatz des Heidelberger Hygienikers Prdfessor Dr. Ernst Rodenwaldt, der aus jahrelanger Erfahrung medizinisch-naturwissenschaftlich begründete Aufschlüsse über die Ernährung des Europäers in den Tropen gibt. Regierungsrat Dr. Morton berichtet von seinen Forschungen im abessinischen Hochlande und schildert seine Eindrücke im Reiche der Kandelaber-Euphorbien. Außerordentlich interessante Röntgenaufnahmen kleiner Wirbelttere begleiten einen Aufsatz von Professor Dr. Knoll, der hier nachweist, wie wertvolle Einblicke in Anatomie und Biologie der Lebewesen das bisher selten angewandte Verfahren ermöglicht. Mit der noch immer nicht ganz geklärten Frage nach der Anpassung gewisser Tiere an ihre Umgebung beschäftigt sich Professor Dr. v. Buddenbrock in einem Aufsatz „(Einiges vom Farbwechsel". Die Frage „Ist die Stubenfliege harmlos?" beantwortet Dr. Zumpt durchaus negativ: ihre Rolle als Krankheitsträgerin wird, wie man hier erfährt, vielfach gefährlich unterschätzt. Seltene Aufnahmen demonstrieren die Entwicklung des Menschen in der vorgeburtlichen Zeit, worüber Professor Dr. Großer sich" äußert. Ein interessantes Kapitel ist die Kunst des Eiszeitmenschen: hiervon handelt ein bebilderter Beitrag von Professor Dr. Obermaer, der auf erstaunliche Leistungen unserer eiszeitlichen Vorfahren hinweist. Forschungsergebnisse, aktuelle kleine Beiträge („Wir bereiten Deutschen Tee"; „Die Uniform des Afrikakorps"), Buchbesprechungen, eine Uebersicht über die Neuerscheinungen und die beliebte Preisfrage vervollständigen anregend den vielseitigen Inhalt des sorgfältig redigierten und sauber gedruckten Heftes. vill Stolz zu erinnern, daß es auch ein Deutscher, Cto Lilienthal, war, dessen bahnbrechende Ersuche den Anfang zur Entwicklung der Flug- I Imft bedeuten und dessen Anregungen alle spateren paniere gefolgt sind. Angesichts der gewaltigen Stiftungen der jetzigen Flugtechnik erscheint es uns vunderbar, daß es erst 45 Jahre her fein soll, seitdem die Arbeit des „Vaters der Flugtechnik , man ihn genannt hat, durch seinen Absturz am S. August 1896, dessen Folgen er am nächsten Tage ti'ag, jäh beendet wurde. Lilienthal hat den Glell- Mg. mit dem heute auch so Erstaunliches vollbracht mrb, erfunden und begründet und die Gesetze für bin Bau von Ein- und Zweideckern durchgebildet, ui d er hat als erster die Luft aus größeren Strecken budifeqett. Schon der Blick des Knaben hastete immer wie- mit heißer Sehnsucht an dem Schauspiel des Ligelfluges, und in dem 3üng mg und Mann vichs diese Sehnsucht zu dem rastlosen Bestreben, bcs Geheimnis zu erforschen und durch die Erkenn- ni5 selbst das Fliegen zu lernen. Er war- aberkein Schwärmer und Träumer, sondern em tatkräftiger ur3) stets opferbereiter Mann. (Er hat stcy auf vielen Mieten betätigt und manche wertvolle Erfindung 4k-nacht, auch der Ankersteinbaukasten, mit dem wir als Kinder spielten, war seine Eriindung. 3n Anklam, roo Lilienthal am 23 Mm 1848 g- . Men war. machten er und sein Bruder K 1 , n|f den Wiesen. w° Storche und andere Vogel mncher Art heimisch waren, d-- ersten Versuche, in Flug der Vögel nachzuahmen. Jede freie Mmute mir ausgefüllt mit Beobachtungen, nnt Messungen " selbstgefertiqten Apparaten. Bogelmodellen, jm- Kformen und Winkelrechnungen. Unermüdlich mur- Win diese Versuche auch tn spateren Jahren IN Lich !- selbe bei Berlin fortgesetzt, als die Bruder ihren «»hnsitz dorthin verlegt hatten., Diele^ Apparate uld Modelle gingen dabei zu Bruch, aber sie sch ps >e. aus dem Mißgeschick immer nur neue E ennd is. In der Nähe des Wohnorts ließ sich Lilienth l lachrichten die erste Kulturstätte des Pflaumen- aumes gewesen zu sein, und besonders wurde die Stadt Damaskus der Mittelpunkt der berühmtesten mtiken Pflaumenart, die dann in Griechenland.?in- leführt wurde. Die Damaszener-Pflaume iff im dritten vorchristlichen Jahrhundert,' tvacbbem )der Orient durch Alexander den Großen eMhl»sfen*war, ach Griechenland und später auch nach den süd- iialienischen Kolonien gekommen. Zu Anfang des 2. vorchristlichen Jahrhunderts var die Pflaume den Römern noch kaum bekannt, enn der ältere Cato nennt in feiner Schrift über en Landbau dieses Obst nur ein einziges Mal, und Mlinius behauptete, daß sich alle Pflaumenarten rft nach Cato in Mittelitalien eingebürgert hätten. |ur Zell des Plinius, in der zweiten Hälfte des 1 christlichen Jahrhunderts, gab es aber bereits in l?n Gärten der vornehmen Römer zahlreiche und ,<5ie hören Krontberichte ..,P Flüchtiger als das gedruckte Wort ist der Frontbericht, der allabendlich im Rundfunk vom Krieg im Osten kündet, und doch blieb so mancher Bericht im Ohr. "Wir meinen hier vor allem jene Berichte von Heldentaten deutscher Soldaten und Offiziere, ohne die die gewaltigen Erfolge der deutschen Wehrmacht im Osten nicht denkbar wären. Wir denken an jenen 19jährigen -Sturmmann, d-er sich plötzlich einem 52-Tonnen-Panzer der Bolschewisten aegenübersah, auf ihn draussprang und durch Handgranatenwurf den Panzer kampfunfähig machte; wir erinnern uns der Erzählung des Schiweltmeisters Gustl Berauer unmittelbar nach der Vernichtung eines feindlichen Panzers, iy den er, der Feldwebel der Gebirgsjäger, in Ermangelung einer anderen Gelegenheit feine Handgranate durch das Rohr der Kanone eingeführt hatte; vor uns stehen die schlichten Erzählungen der Flieger eines Kampfgeschwaders, der mitten zwischen feindlichen Truppen die Landung wagten, unmittelbar neben der notgelandeten Maschine ihrer Staffelkameraden. Und wie eindrucksvoll war jener Bericht von den zwei „Bäckern", hinter denen sich ein Obergefreiter und ein Kanonier, von Beruf Bergarbeiter und Mechaniker, verbargen. In der lebendigen Erzählung begleiteten wir die beiden in jenes sowjetische Dorf, das die Vorausabteilung schon vor Stunden durchfahren hatte, und sahen Jie in der Backstube 500 Brote für ihre Kameraden backen, und dieses Brot trotz zweier heftiger Angriffe auf ihre Backstube, bei denen 75 Feinde und ein Panzerwagen auf der Strecke liegenblieben, zu ihrer Einheit zu- rüdbringen. Die Heldentat eines jungen Gefreiten hielt ein Bericht aus Bessarabien fest: Er war kurz entschlossen auf einen feindlichen Panzer ge- fprugen, hatte sich hinter dem Panzerturm vor dem Beschuß durch einen anderen Panzer geschützt und den Panzer schließlich bewegungsunfähig gemacht, in dem er die Sehschlitze von oben herab mit dem Maschinenfett, das dieser Panzer selbst mitführte, zugeschmiert hatte. Die Stimmen des Oberleutnants einer Flak-Abteilung und seines Richtkanoniers, die schlicht und einfach, so als wenn das kaum der Rede wert sei, von der Vernichtung von 20 feindlichen Panzern durch ein einziges Geschütz im Verlauf weniger Minuten erzählten, sind uns noch genau so im Ohr, wie die der Männer eines Pionierstoßtrupps, die, noch atemlos vom schweren Kampf, von der Vernichtung von zehn roten Bunkern erzählten. Die Berichte, die in diesen Wochen in den Frontbericht-Sendungen zu uns sprechen, künden für alle anderen vom Heldentum deutscher Soldaten. Aus dem Erleben des Kampfes geboren, zeigen sie der Heimat immer von neuem, daß der genialsten Führung, die eine Wehrmacht geführt hat, der tapferste Soldat entspricht, der sich ein Schlachtfeld erkämpft hat. D. K. D. ** Eine Siebzigjährige. Am Montag, 11. August, begeht Frau Susanne Krombach in körperlicher und geistiger Frische ihren 7 0. Geburtstag. Wir gratulieren. Schottener Sommermarkt. Lpd. Schotten, 11. Aug. Der Schottener Sommermarkt findet vom 11. bis 13. August statt; er wird auch im Kriege in überlieferter Form abgehalten, entsprechend der Bedeutung, die dieser Markt von jeher hat. Als Schotten im Jahre 1354 das Sadtrecht verliehen wurde, wurde der Stadt auch als wichtiges Privileg das Marktrecht verliehen, das damals wirtschaftlich von größter Bedeutung war. Der Schottener Sommermarkt besteht seit 1652, er kann also in diesem Jahre auf ein Alter von 289 Jahren zurückblicken. Nach der Not des Dreißigjährigen Krieges und der wirtschaftlichen Zerrüttung jener Zeit sollte der Markt dem Wirtschaftsleben der Stadt neuen Auftrieb geben. Der Sommermarkt hat durch die Jahrhunderte stets eine große Bedeutung weit über Schotten hinaus gehabt; er wird auch jetzt im Kriege seine Ausgabe erfüllen. Wirtschaft. Roggenpreisrückvergütung im Wirtschaftsjahr 1940/41. Der Reichsnährstand hat durch die Hauptversammlung der deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft eine Anordnung über die Roggenpreisvergütung 1941/42 und Weizenausgleichsabgabe erlassen. Danach erhalten Mühlen, die in der Zeit vom 1.7.41 bis 30.6.1942 Roggen, den sie nach dem 30.6.1937 für eigene Rechnung käuflich erworben haben, in der Handelsmüllerei im Rahmen ihrer freigegeberten Verarbeitungsmenge zu Mehl, Backschrot oder Dollkornschrot verarbeiten, wieder eine Roggenpreisrückoergütung. Die Höhe der Rog- genpreisrückoergütung beträgt je 100 Kilogramm im Juli 1941 2 RM.. in den Monaten August bis November 1941 2,50 RM., im Dezember 1941 2,70 RM., im Januar 1942 2,90 RM., in den Monaten Februar und März 1942 3,10 RM., im April 1942 3 RM., in den Monaten Mai bis Juni 1942 2,80 RM. Die Höhe der für Roggen- und Weizengemenge festgelegten Sätze ist gegenüber dem Vorjahre unverändert. Die Roggenpreis-Rückvergütung wird nur auf Antrag gewährt. Beihilfen für den Bezug von Maulbeerflräuchern Auch in diesem Jahr hat das Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft Beihilfen für den Bezug von Maulbeersträuchern zur Verfügung gestellt, die privaten Interessenten gewährt werden, Mütterschulkurs««»Säuglingspflegekurs Anmeldung bei der Kreisfrauenschastsleitung. Lotte: Hallo, Inge, wohin denn so eilig? Inge: Heil Hitler, Lotte! Komm, geh ein Stückchen mit, ich bin eilig, will in den Mütterschul- fürs, „häusliche Näharbeiten". Du, wir haben da allerlei gelernt. Ich wußte ja auch nicht recht über die Mütterschulkurse Bescheid, aber jetzt bin ich doch froh, daß mich die Hilde Mayer dazu Überredet hat. Du, Stopfen und Flicken ist gar nicht so einfach, wie man sich das so denkt. Aber jetzt weiß ich, wie man das bei den verschiedenen Stoffarten am schönsten macht. Lotte: Na, da kann ich dir ja jetzt meine kaputten Sachen bringen, du machst sie mir, bist ja ganz begeistert. Inge: Nee, nee, nee, weißt du, so ist das ja nun nicht gemeint, aber geh selbst in den nächsten Anfängernähkurs des Mütterdienstes. Ich bin jetzt z. B so weit, daß ich mir sogar eine Bluse nähe. Wir haben gelernt, uns einen Grundschnitt herzustellen, da werde ich in Zukunft meine Sachen so ziemlich alle selbst Herstellen können. Ich habe übrigens entdeckt, daß ich eigentlich ganz schönes Geschick dazu habe Dabei kostet der Kurs nur 3,60 bis 5,— RM. je nachdem, wie es einer bezahlen kann. Lotte: Du das ist ja eigentlich eine ganz feine Sache. Ader wo meldet man sich da an? Inge: Na, bei deiner Jugendgruppenführerin oder Ortsfrauenschaftsleiterin oder .gleich an der Kreisfrauenschaftsleitung. Ich will übrigens den Aufbaunähkurs, den wir uns alle gewünscht haben, im Herbst auch mitmachen, da kann ich mir ja noch mehr nähen, erst mal unter Anleitung. Ich hab jetzt wirklichen Spaß an der Sache. Lotte: Na du, deine Begeisterung steckt direkt an. Inge: Und dann soll jetzt auch Mitte August, am 14. ober 15., den genauen Bescheid bekommen wir noch schriftlich mitgeteilt, auch wo der Kurs stattfindet, ein Säuglingspflegekurs laufen. Den mache ich auch mit, das sind ja alles Dinge, die man später unbedingt braucht und wenn der Krieg aus ist, heiraten Otto und ich gleich, bann würde es mir ja viel schwerer fallen als jetzt, die Kurse zu besuchen. Ich merke es jetzt schon an dem Nähkurs, das Hausfrausein ist nicht so einfach wie man sich das so denkt. Otto schreibt mir auch, daß er die Einrichtung sehr gut findet und freut sich, daß er eine tüchtige Hausfrau heiraten wird. Für uns Berufstätige ist die Umstellung ja auch doppelt schwer. Deswegen kann ich mir denken, daß viele junge Frauen und Mütter, sicher auch Großmütter sich zu diesem Kurs melden, weil doch manche junge Mutter heute ihren Beruf möglichst weiter ausüben muß und die Säuglinge werden doch heute anders gepflegt und ernährt als zu unserer Zeit. Du, mache doch den Säuglingspflegekurs auch mit. Wir melden uns morgen bei der Kreisfrauenschaftsleitung, Gießen, Frankfurter Str. 1, Telephon 2818, an. Gfs. Die Dominiks. Roman von Hellmuth M. Böttcher. 53. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Ein Glück, daß die Einzelzeichnungen lange fertig daliegen. Ein Glück auch, daß die Maschinenteile geordnet und fertig bereitstehen. Ein Gluck vor allem, daß er über einen Arbeiterstamm verfügt, dessen Eignung und sachmän- nische Leistung außer Frage steht. Da läßt sich schon etwas voranbringen. Der Arbeitstag kann lang sein, wenn man den guten Willen dazu hat. Er kann zehn Stunden fein, auch einmal zwölf, und wenn Not am Mann ist, geht's sogar noch bei vierzehn Stunden. Es soll ja nicht für die Ewigkeit sein. Nur für die kurze Spanne von Wochen oder Monaten, bis man Lietzendorf den Vorsprung abgerungen hat. Nur — bis man selber fertig ist! Daß der Mensch wirklich einmal etwas Aeußer- stes leisten kann, beweist nichts besser als Nissen selber. Vorbei ist's mit Segeln und Reiten. Ein paar Atemzüge frischer Lust, ein kurzer Spaziergang, ein paar Freiübungen müssen genügen. An manchen Tagen ist selbst dazu nicht die Zeit da. Denn Nissen will morgens der erste in der Werkstatt sein. Im dreckigen Schlosseranzug steht er zwischen seinen Leuten. Ordnet an, berichtet Bessert. Erklärt. Dazwischen zeichnet er einmal einen Strich in den Konstruktionszeichnungen anders, verändert eine Dimension, die Dimensionsbezeichnungen für eine Schraube ober einen Bolzen. Oder er legt selber mit Hand an. Und Stück fügt sich an Stück, Teil an Teil. Nissens Hände triefen von Del, fein Gesicht ist schwarz, fein Haar verschmiert, die Fingerspitzen und Handflächen werden hornig und hart. So vergehen die Stunden, und die Fabriksirenen heulen zum Feierabend, Die Männer auf dem Montagestand hören nicht daraus. Das Maß ihrer Arbeit wird nicht von der Uhr bestimmt, sondern vom Pflichtgefühl und von der Kraft, die der gute Wille gibt. Wenn Nissen abends den Schraubenschlüssel zum letzten Male aus der Hand legt, zittern ihm die Glieder vor Anstrengung. Kaum hat er oft noch so viel Energie und Kraft, den verdreckten blauen Schlosseranzug abzustreifen und unter die Brause zu gehen. Oft ist er zu müde zum Essen Erst in der Nacht, manchmal nach dem ersten Schlaf, wenn der Hunger ihn auftreibt, ißt er fein Abendbrot oder ein Sßück Schokolade aus dem Nachttischkasten. Aber er kommt vorwärts — Tag für Tag, Stunde für Stunde ... Und das allein ist wichtig. Das allein -- In der Mitte des Raumes steht der massige Gußklotz des Motorgehäuses. Das ist wie ein Herz, das sich feinen Körper erst selber schassen muß. Immer wieder schwingt der Kran neue, schwere Einzelstücke heran, die für Menschenkraft zu lästig sind. Sehnen straffen sich, Muskeln schwellen, auf den Stirnen treten die Adern hervor — Dann flitschen Schrauben durch die vorgesehenen Deffnungen, Fingerspitzen wirbeln, Schraubenschlüssel klappern. Und langsam wachsen um das Herz die Organe. Zyliyder und Pleuel, Hebel und Düsen, Arme, Gelenke, Buchsen und Bolzen — bis zu den winzigsten Teilen, die kaum die Fingerspitzen fassen und halten können. Wochenlang dauert das Diele Wochen. Manchmal, nach Feierabend, wandert Nissen hinaus in die Vorstadt, wo Lietzendorf feine Werkstatt eingerichtet hat. Sucht von der Straße her die Hausfront ab. Auch dort ist noch Licht. Auch da wird also noch gearbeitet! Auch er ist also noch nicht fertig! Noch nicht! Es ist also noch nichts verloren! Nissen Dominik fühlt keinen Haß gegen Konrad Lietzendorf. Nur eine Enttäuschung! Er kann nicht einmal genau sagen, worüber. Er selber hat ihm ja den Weg freigegeben! wenn sie auf eigenem Grund und Boden Maulbeeren zur Anpflanzung bringen. Bei einem Bezugspreis von etwa 50 RM. für 1000 Maulbeer- sträucher gewährt die zuständige Landesbauernschaft auf Antrag eine Beihilfe in Höhe von 15,— RM. Auch Maulbeerhalbstämme werden verbilligt, wenn sie auf eigenem Grund und Boden durch private Interessenten angepflanzt werden. Hier werden 50 v. H. des Baumschulpreises zurückvergütet, wenn 10 bis 20 Halbstämme zur Anpflanzung kommen Die Nachfrage nach Maulbeeren, die die Grundlage für die Seidenraupenzuchten sind und deren Ruten einen wertvollen Textilstoff darstellen, ist feit Iah. ren außerordentlich groß. Interessenten wird empfohlen, sich ihren Bedarf durch eine rechtzeitige Bestellung bei der Reichsfach, gruppe Seidenbauer e. V., Berlin W 50, zu sichern. SJL-Sport fcWre hinein fcn Au- Arbeit geht voran. * ‘‘HI Martha Lind ist zu lange die Frau eines Iw für am 3 4 3 12: 7 8:15 9: 7 4:2 4:4 2:4 red)« doch kann einen e ürfter 0 V Semei Inner, die ping dit Nieder-Rodenbach Bad Homburg Wetzlar 05 nächtig in Aber er Tag. Und die belle: 1. 2. 3. Finnlands Athleten warteten auch am zweiten Tage des Sportfestes in Helsinki mit guten Leistungen auf. Kurki siegte über 5000 Meter in 14:55,6 Minuten, Mikkola warf Öen Speer 69,93 Meter und Hänninen siegte im Diskuswerfen mit 45,59 Meter. die Montagehalle. steht seinen Mann trotzdem den ganzes nen und zu überprüfen. Vielleicht hat sich irgendwo ein Fehler eingefchlichen? Vielleicht man noch etwas bessern und ändern? Es ist ja alles Neuland, wo er sich bewegt. Bezirks-Turn- und Sporttag ausgefallen. die bisherige Bestleistung des Engländers Pope, dir auf 13,294 Kilometer stand, um einige Meter. Einen neuen Weltrekord im Stunden« Gehen stellte Fritz Schwab (SC. Charlottenburg) in Berlin auf. Mit 13,308 Kilometer verbesserte er D i e Italiener Niccolo dell'Arca unb Bellini werden beim „Großen Preis der Reichs- Hauptstadt" (100 000 RM.) am 14. September auf die deutschen Spitzenpferde, u. a. Magnat, Orator und Nuvolari, treffen. Z u den deutschen Fecht-Meister« schäften vom 20. bis 24. August in Bad Kreuznach wurden 239 Nennungen abgegeben. Davon entfallen 65 auf das Florettfechten, 62 auf das Degenfechten, 64 auf das Säbelfechten und 48 auf das Florettfechten der Frauen. Sämtliche Vorjahrsmeister verteidigen ihre Titel. SH in ei ■ Der C Dienst g spreche manche Nacht vorher. Und zum tausendsten Male eilt Nisten nach Hause ins Konstruktionsbüro und beginnt erneut zu e 5orij Rm .» “ngin Teil I ilien "Keich" I °orai i°nd 13Ber ", fenn: Dominik-Werft stehen. . .. Sie lieft in hingeworfenen Worten Friedrichs ebenfooiel wie in feinem Schweigen. „ , Wenn wenigstens dieses Schweigen nicht wäre- Ist das nun Trotz oder Bitterkeit. Oder ist Da gar schon Verzweiflung? ' . u Martha saßt sich endlich ein Herz und stellt eines Tages Nisten zur Rede. Von ihm erfährt sie alles. Nun weiß sie, wie o Dinge stehen. , Auf ein paar hunderttausend Mark kommt an! Aus ein paar lumpige hunderttausend Mar Ihr Privatvermögen beträgt das Vielfache " Summe, die Dominik zu seiner Rettung braucht- (Fortsetzung folgt) ch die V Mische Fi allen [, aber i m Mgli h - k Die Austragung der Bezirksmeisterschaften Turnen und Leichtathletik in Gießen mußte Sonntag ausfallen. Die ausgefallenen Wettkämpfe dustriellen und die Tochter eines Kaufmanns 0* wesen, um nicht zu sehen, wie die Dinge bet der BüJlann ■üMenJ Mrn Laach" Lßri i. uird 1= mar W Kriege li, die d fc daß M geschc Milebei W dieser ( Wz, aber |Wi Mr', d iV ar Wan W man «äs, viel W diIIEc Willi z» p mit Rfranjöfi mar, j • tai Ufe Jw wie i afeiiöiif ui i1- mar Won E ch in | N die tou Dom Trotzdem! Alle Wege durfte Lietzendorf gehen! Nur diesen einen nicht Nicht diesen einen Weg zu Mattheus Lind. Auch jeder andere Weg, der ihn schneller zu seinem Ziele gebracht hätte, als Nissen mit feiner Arbeit vorankam, hätte geschmerzt. Auch wenn Blohm & Voß oder die Germania- Werft oder Schichau ihre U-Boote einmal mit Ein- heitsantriebsmafchinen ausstatteten und damit der Dominik-Werft Konkurrenz machten, würde das bitter und ärgerlich fein. Aber man könnte sich damit abfinden! Das war nun einmal der Gang der Welt. Und beim Wettbewerb liegt eben immer einer vorn. Heute ist es der andere, morgen bin vielleicht ich es wieder. Aber gerade die Norddeutsche Werft! Gerade Mattheus Lind! Das hätte Lietzendorf nicht tun dürfen! Auch roenn’s ihm nicht verboten war — fühlen hätte er das muffen! Es gibt Gesetze, die nicht der Buchstabe des Gesetzes und nicht der Wortlaut der Verträge diktiert, sondern das Herz! Schade! Warum hat er Lietzendorf vertraut? Wenn man doch die Wände seiner Werkstatt mit Blicken durchbohren könnte! Nicht um dem andern etwas ab» zusehen oder wegzunehmen, nein, bloß um ein einziges Mal zu wissen, wie weit er ist. Damit man erkennt, ob die eigene Arbeit und Hast noch lohnt, ob die Mühe und die übermenschliche Anstrengung noch einen Sinn hat. Weiß man denn, ob Lietzendorf nicht schon morgen die letzte Hand anlegt, ob er nicht gar schon heute nacht soweit ist? Der Gedanke jagt neue Unruhe ins Blut des nächtlichen Wanderers, eine Unruhe, die ihn auch heute nacht nicht wird schlafen lassen wie schon so Schwedens Schwimm-Mei st er sch a f • t e n begannen in Lidköping. lieber 400-Meter- Kraul war Björn Borg in 4:57,6 Minuten erfolgreich, während I. Rothman die 200-Meter-Brust in 2:50,2 gewann. Die 4X100-Meter-Kraul-Staffel fiel in 4:14,5 an Hellas Stockholm. werden am Sonntag, 24. August, ausgetragen. Um -en Aufstieg in Hessen. Bab Homburg schlägt Nieder-Rodenbach 5:3. Nach zwei Heimsiegen mußte Germania Nieder- Rodenbach in der hessischen Aufstiegsrunde (Gruppe Süd) zum ersteimal auswärts spielen und zog hierbei gleich den Kürzeren. Reichsbahn 05 Bad Homburg schlug die Germanen mit 5:3 (3:3) Toren, aber dieser Sieg nützt den Homburgern selbst nichts, die Entscheidung um den Aufstieg fällt vielmehr im Rückspiel zwischen Wetzlar und Nieder-Rodenbach am kommenden Sonntag in Wetzlar. Die Taten im Augenblick der Gasexplosion im Zylinder, wer kennt die Kontraktionen und Zuschnürungen der sich vereinigenden Gase? Wer weiß, wie sich die Drücke bei ihrer Trennung und erneuten Verbindung verhalten? Neuland! Neuland! Man hat es ja nicht bloß mit Metallen zu nnl und nicht bloß mit Gasen, sondern mit beiden. Hohe und niedrige Temperaturen fließen durcheinander und führen zu Dehnungen und Spannungen, vielleicht auch zu Drehungen und Torsionen., Wer kann etwas Voraussagen über die Harn der Metalle und ihre Widerstände bei den sich dauernd ändernden Verhältnissen? Wer kennt die Grenzen der Proportionalität, der Elastizität, der Streckfähigkeit, der Fließfähigkeit, der Quetschung, der Zugfestigkeit? . Es geht ja nicht um ein beliebiges Experiment Es geht um Menschenleben. . Wenn da nur ein armseliger Splint nicht eine Asbestdichtung durchschlügt, ein Nippel undichl wird, dann können Schiff und Mannschaft verloren sein! Nissen rechnet und plant und prüft. - Am nächsten Morgen kommt er blaß und über- Ch nwn Weich 3 ihn 1 Mjnaeboii! W des *rQ v? es die Sb ff in xr Ä Schwedens größtes Straßen-Rad« rennen, die über 1450 Kilometer führende Siebentagefahrt mit Start und Ziel in Stockholm, wurde von dem Landesmeister Sven Johansson m 43:50:56 Stunden mit 16 Minuten Vorsprung vor Hellberg und Jansson gewonnen. 100 Meter in 10,4 Sekunden lief Frankreichs Kurzstreckenmeister Renä Dalmy in Romans. Er setzte sich damit allein an die Spitze der Europa- Jahresbestenliste, lieber 200 Meter schaffte Dalmy 21,6 Sekunden. ' einseitige Angelegenheit für Henkel/Gies. Vereinbarungsgemäß wurde nur auf zwei Gewinnsätze gespielt, und das kam besonders Henke! zustatten. Auf der gegnerischen Seite war Buchholz etwas schwach, das nutzten Henkel/Gies zu einem klarem 6:3, 6:4-Sieg aus. Italien siegt im Länderkampf gegen Ungarn. Arn Sonntag wurde der neunte Leichtathletik- Länderkarnpf zwischen Italien und Ungarn beendet. Die Italiener konnten ihre schon am Vortag eroberte Führung behaupten und siegten schließlich mit 93:83 Punkten. Bei nicht sehr guten äußere» Bedingungen waren die Leistungen am zweite» Tage dennoch zufriedenstellend. Kurze Sportnottzen. Die deutsche Leichtathletik betrauert erneut den Tod eines ihrer Besten. Weitsprung. Europameister Wilhelm Leichum (Berlin) sand als Leutnant bei den Kämpfen im Osten den Heldentod. Wer kennt die Dehnungen und Schubkoeffizien- gen, denen die Apparatur ausgesetzt sein wird? ' Wer kennt die Dehnungen und Schubkonffizien- i ; bleibt . r - Aver I ß: ÄhM Um den Tschammerpokal. Club, Schalke und Metz siegreich. Die 2. Schlußrunde im Fußball-Tschamrnerpokal- Wettbewerb wurde am Sonntag abgeschlossen. Unter die „letzten Sechzehn" spielten sich noch der 1. FC. Nürnberg, Schalke 04 und FC. Metz, die nun mit den 13 vor acht Tagen siegreich gewesenen Mannschaften am 24. August zur nächsten Runde antreten werden. Im Frankfurter Treffen zwischen Rot-Weiß und Metz galten die Frankfurter als Favoriten, nachdem sie vor acht Tagen in Metz ein Unentschieden herausgeholt hatten. Die Metzer zeigten aber die größeren Steherqualitäten und erzielten in den letzten zehn Minuten durch Veinante und Lorrain die beiden siegbringenden Tore. 2:0 (0:0) trennte man sich. In Nürnberg kam der „Club" zu einem sicheren 4:1- (L:0)-Sieg über die Spvgg. Fürth, die sowohl im Stürm als auch in der Abwehr den Mannen vom Zabo klar unterlegen war. Nürnberg legte durch Wintjes, Pfänder (2) und Janda vier Tore vor, erst dann kam der Gegner durch Hack zum einzigen Gegentreffer. In Westdeutschland kamen 6000 Fußballfreunde in die Gelsenkirchner Glückauf-Kampfbahn zum Treffen Schalke 04 — Fortuna Düsseldorf. Die Düsseldorfer, bei denen man den Münchner Bayerer als Mittelläufer sah, wurden in der ersten Hälfte von den wieder glänzend zusarnrnen- spielenden Westfalen glatt überspielt und erst nach Seitenwechsel kam die Fortuna besser zur Geltung, ohne aber den Knappen noch den Sieg entreißen zu können. Torschützen für Schalke waren Gellesch, Burdenski, Kuzorra und Hinz. Für Fortuna schoß Kobierski einen Elfmeterball ein und KlUth verwandelte einen Freistoß. Deutsche Tenuis-Meisterschasten. Die Meisterschaft im Männereinzel gewann'der Kölner G i e s , der in der Vorschlußrunde den Titelverteidiger Henkel mit 6:2, 13:11, 2:6, 6:3 und im Endspiel Graf Baworowski (Berlin) mit 3:6, 4:6, 6:2, 6:4, 6:3 schlug. Fräulein Ulla Rosenow (Berlin) verteidigte durch einen 6:1, 2:6, 6:4-Sieg über Fräulein Käppel (Berlin) die Frauenmeisterschaft erfolgreich. Hatte Henkel seinen Titel im Einzel abgeben müssen, so sicherte er sich dafür diesmal die Meisterschaft im Doppel. In der Vorschlußrunde erwies sich bereits die große Form des Doppels Henkel/Gies, als Gulcz/Egert 6:2, 6:0 überrannt wurden. Auf der anderen Seite hatten sich Koch/ Buchholz, die Titelverteidiger, erst nach 3:6, 6:3, 6:3 über Benedek/Richter in die Entscheidung gespielt. Das Schlußspiel war dann auch eine recht ufimben M einen > V&Dorbi pnrforpi Aigsoo! f in Fra «. dessen Miste u 8 ins vor Weltrekordmann Rudolf Harbig Q5taat5i startete am Sonntag wieder für seinen Stammver- do ein Dresdner SC. im Leichtathletik-Klubkampf M Aevoli gegen den LSD. Rerik, den der DSC. mit 7867,6 zu 7312,8 Punkten gewann. Harbig gewann dabei kpi'W die 200 Meter in 21,4 und die 400 Meter in 47,6 Meinte Sekunden. , E-:‘ ttkläi