Kanada fyaiüt der Rest der von Liga der Nationen, jener Wilson- 8 Tor. ür bei 0arW i “f M Englands Rechtsbruch. Von unserer Berliner Schriftleitung. Oer Wehrmachtbericht. Berlin, 10. Juni. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Luftwaffe versenkte an der britischen S ü d k ü st e und im Atlantischen Ozean zwei Frachtschiffe mit zusammen 10 000 BRT. Zwei weitere Handelsschiffe würden im Atlantik und auf der höhe von Portland so schwer beschädigt, daß auch mit ihrem Verlust gerechnet werden kann. 3m Bristol-Kanal erhielt ein bewaffnetes feindliches Tankschiff einen Bombentreffer. In Nordafrika wurden feindliche Stoßtrupps vor den deutsch-italienischen Stellungen bei Tobruk abgewiesen. Verbände der deutschen und italienischen Luftwaffe bombardierten britische Flakstellungen und Verteidigungsanlagen bei Tobrnk und Warsa INatruk. Bei Luftkämpsen über dem Kanal und über ent m» rg do ft m tungn 'iel keinen 'irrgea, Men- konnte 3:2 gc r noö' (offen) i not Spiel! heimj. :wehii in, d« ieh ei brecht, charf« r Io:, m sies M vi ihrer bisherigen Bedeutungslosigkeit neben dem pol tisch führenden Reich zu stärker werdenden, für die weitere europäische Entwicklung wichtigen Ra- tiiralstaaten empor. Am Beginn dieses geschicht- Jrgendwo in ! Genf verlegten Liga der Na , , schen Schöpfung, der die USA. nicht angehörten, England und Frankreich aber beitraten. Die Satzungen dieser Liga der Nationen sind also auch für England bindend. Diese Satzungen befassen sich auch mit dem Mandatssystem, das auf Beran- zunächst das übermäßig gerüstete Frankreich der führende Teil, bis Anfang der dreißiger Jahre, als auch England feine Rüstungen besonders auf der See und zur Luft verstärkt hatte, die Führung der Entente mehr und mehr in Englands Hände überglitt, und zwar um so sichtbarer, je stärker das Deutsche Reich unter nationalsozialistischer Führung heranwuchs. Die französische Regierung gab aus Angst vor dieser Entwicklung ihre politische Selbständigkeit in steigendem Maße auf und ließ sich schließlich von der skrupellos zum Kriege drängenden englischen Plutokratie in den Angriffskrieg gegen das Deutsche Reich hineinreißen. Die Folgen für Frankreich sind bekannt: Nach den ersten größeren Mißerfolgen auf den Schlachtfeldern im Westen hat England Frankreich genau so wie Polen, Norwegen, Holland und Belgien im Stich gelassen und sich „mutig" auf seine Insel zurückgezogen. Nicht genug damit, hat England vor Oran, vor Dakar und in anderen französischen Kolonien feige Ueberfälle auf die Kriegs- und Handelsflotte seines bisherigen Verbündeten unternommen, und die Welt erlebt heute das eigenartige Schauspiel, daß England das von ihm ins Unglück gestüpfte französische Volk nicht nur mit seiner Hungerblockade bedroht, sondern nun auch das französische Mandatsgebiet Syrien besetzen will. zösische Regierung, die sich einem solchen Kampfe nicht gewachsen fühlte, ,chie Ohrfeige von Faschoda" ohne Versuch einer Gegenwehr ein. Sehr bald darauf trat eine überraschende Wendung ein: Frankreichs Rachedurst und Englands Handelsneid Deutschland gegenüber fanden sich zusammen, und es begann die Periode der französisch-englischen Entente, die, von der Verständigung in Afrika zu Ungunsten des Deutschen Reiches ausgehend, immer engere Formen annahm und schließlich zum Ausbruch des Weltkrieges führte. Auch nach dem Weltkriege wurden die beiden Hauptnutznießer des Versailler Diktats, die sich schon während der Friedensverhandlungen in Paris vielfach in die haare geraten waren — so scheiterte Frankreichs Anspruch auf das gesamte linke Rheinufer an Englands Angst vor der französischen Vorherrschaft auf dem Festland —, nur durch den gemeinsamen Wunsch der dauernden Niederhaltung des deutschen Volkes zusammengehalten. Dahei war ioiN sch Hf )UtN Nordafrika sowie bei Einflugsversuchen in die befehlen Gebiete verlor der Feind zehn Flugzeuge. hiervon wurden durch Iäger sieben, durch Flakartillerie ein Flugzeug abgeschossen. Vorpostenboote schossen in der Nordsee zwei britische Kampf- flugzeuge ab. Damit hat diese Vorpostenflottille in drei Tagen vier britische Kampfflugzeuge vernichtet. Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichsgebiet fanden weder bei Tage noch bei Nacht statt. In der Kriegführung gegen die britische Versorgungsschiffahrt waren Fliegerverbände des Generalobersten Stumpf besonders erfolgreich. In der Woche vom 1. bis 7. Iuni verfenklen sie elf Schiffe mit rund 80 000 BRT. und beschädigten 15 weitere Schiffe schwer. Damit haben diese verbände seit dem 1. Februar 1941 insgesamt 33 Handelsschiffe mit 208 000 BRT. vernichtet und 86 Schiffe beschädigt. kämpfen würden, erklärte der Duce, er wisse nicht, mann und wie Italien das ostaftikanische Imperium zurückerobern werde, aber er könne schon jetzt kategorisch und endgültig erklären, daß Italien dies von den Italienern zivilisierte und mit italienischem Blut getränkte Gebiet zurückerobern werde. „Unsere Toten werden und können nicht unigerächt bleiben!" (Minutenlanger stürmischer Beifall.) Der Duce behandelte sodann kurz die Rückeroberung der Cyrenaika, die durch deutsche Panzertruppen gemeinsam mit italienischen Truppen durchgeführt worden sei. (Stürmischer Beifall.) Mit der Eroberung Kretas habe die Achse einen wichtigen Stützpunkt für die Operationen der Luftwaffe im Mittelmeer gewonnen. Damit werde der Zeitpunkt beschleunigt, an dem Großbritannien aus dem östlichen Mitt'elmeer verjagt sein werde. Der Duce gab sodann einen lleberblkf über die Beziehungen zu den mit Italien verbündeten und befreundeten Mächten und wies auf die enge kameradschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien hin. Bei diesen Worten erhob sich der gesamte Saal von den Plätzen und brach in stürmische Rufe: „Es lebe der Führer!", „Es lebe Deutschland!" aus. Die beiden Völker, so fuhr Mussolini fort, führten einen einzigen Krieg und würden auch nach dem Siege unbedingt weiter kameradschaftlich zusammenmarschieren. Hinsichtlich Japans unterstrich der Duce die von Matsuoka abgegebenen Erklärungen, daß Japan einem Angriff der Vereinigten Staaten gegen die Achse nicht gleichgültig zusehen würde, zumal Japan wisse, daß auch sein Schicksal auf dem Spiel stehe. Zu Spanien erklärte der Duce, es müsse selbst in voller Freiheit die Entscheidung treffen. Das falangistische Spanien wisie, wo seine Feinde und seine bewährten Freunde stünden. hinsichtlich der USA. betonte Mussolini, auch eine volle Intervention würde heute verspätet kommen und könnte Großbritannien nicht mehr den Sieg sichern. Zum Schluß wies der Duce unter stürmischem Befall auf die granitene innere Geschlossenheit und Festigkeit des italienischen Volkes hin. England könne diesen Krieg nicht gewinnen, weil es alle Positionen in Europa verloren habe. Positionen, die auch durch die Vereinigten Staaten nicht ersetzt werden könnten. In diesem Kampfe zwischen dem Golde unb dem Blut weiDe das Blut siegen. Druck und Verlag: vrühlsche UniverfitAsdruckerei 8. Lange in iti] hien« Mq Jahrhunderte alte Gegner England und Frankreich im Laufe der Geschichte. Von Major a. D. von Keiser. •W 5 PL ä c « d e em, chkn. lt bj neinbi I lur ID 1 eine lst 40= -Fett. WI ?Ior. . Feü l eiteren mehr.1 e n| D Nicht it ge. sichere Mittwoch, U. Juni l44l Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis Z'/sUhr des Vormittags Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Textteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Plabvorschrist (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr DE? iNl e fttl . M'I iW« ngetofr;. ie M le als 3* furr* Ml etriebtil fjbarf ßinH eben? flbe^ Luftwaffe versenkte erneut zwei Frachtschiffe mit zusammen 10000 VRT. Oer Feind verlor zehn Flugzeuge. "ichen Neu t noch „England kann diesen Krieg nicht gewinnen." Die Erklärungen Mussolinis vor der faschistischen Kammer. 'N Prozesses aber stand, da das englische Königs- s Ansprüche auf die französische Königskrone >b, der mehr als hundertjährige Krieg zwischen and und Frankreich von 1339 bis 1453, der ftte der ganzen Weltgeschichte, in dessen Verlauf n/kreichs Nationalheilige, die Jungfrau von Or- s, von den Engländern in Rouen als Ketzerin rannt wurde. Nach vielen blutigen Schlachten, Ebenen anfänglich Frankreich mehrfach vernich- gefchlagen wurde, und nach einem Zwischeniriden von kurzer Dauer, in dem Frankreich Ca- » und den ganzen Südwesten des Landes bis nDlich an die Loire an England abtrat, mußte snsts schließlich alle seine Eroberungen bis auf Ea- roieber an Frankreich herausgeben. Dieser eng- iliiife Brückenkopf auf französischeyi Boden blieb ; rund hundert Jahre in britischem Besitz, wurde - 1558 von den Franzosen mrückerobert. H Jahre später, im pfälzischen Erbschaftskriege, jlaiden die beiden Westmächte sich wiederum im Ihipfe gegenüber. Französische Truppen landeten Mibergebenö in Irland, und 1692 wurde die sran- Mche Flotte von den Engländern und Hvllän- m bei Cap La Hogue geschlagen. Auch im spani- Idet Erbfolgekriege zu Beginn des 18. Jahrhun- kris standen England und Frankreich in feindlichen 3ce?rn, die Franzosen wurden von dem englischen Zl!Herrn Malborough im Verein mit dem Prin- |n Eugen mehrfach geschagen, zuletzt bei Malpla- pd Im Friedensschluß mußte Ludwig XIV. an Wand Frankreichs überseeische Besitzungen Neu- iiiianb, Neuschottland und die Hudsonbai ab- R o m, 10. Juni. (DNB.) Das verbündete Italien blickt am heutigen Tage auf ein Jahr Krieg, zurück. Im Mittelpunkt der Ereignisse dieses Tages stand die heutige außerordentliche Sitzung der faschistischen und korporativen Kammer mit einer Rede des Duce. Die Sitzung gestaltete sich ' zu einer einzigartigen gewaltigen Kundgebung der bedingungslosen Treue und Gefolgschaft des ganzen italienischen Volkes für den Duce. Als gleich zu Beginn Kammerpräsident Justi.z- minister Grandi die Gesetzesdekrete über die Eingliederung ber Provinz ßaib ach und Dalmatiens der Kammer vorlegte und diese durch Akklamation angenommen wurden, brach ein Beifallssturm aus. Mitten in diesen tosenden Beifall rief Präsident Grandi „Evviva il Duce!", worauf die Nationalräte, die sämtlich in der faschistischen Parteiuniform erschienen waren, sich von ihren Sitzen erhoben und minutenlang den Duce feierten. Von allen Bänken und Tribünen um- braufte den Duce tosender Beifall. Der Duce gab zu Beginn seiner Rede zunächst eine zusam- menfassende Darstellung des italienisch-griechischen Feldzuges unter besonders eingehender Schilderung der Operationen bis zum Zusammenbruch des griechischen Heeres. Mit stärkster Betonung und unter stürmischem Beifall erklärte der Duce, daß das von den Engländern mit allen modernsten Waffen ausgerüstete griechische Heer ohne die englische Hilfe sich nicht hätte halten können. Während die italienischen Truppen sich vorbereiteten, das griechische Heer zu vernichten, zeigte Jugoslawien sein wahres Gesicht. Nach einem kurzen Ueberblick über die gemeinsamen Operationen der Achsenmächte auf dem Balkan, die zum Rückzüge Englands aus Griechenland und damit zur völligen Ausschaltung Englands aus Griechenland und auf dem europäischen Kontinent geführt hätten, betonte der Duce, daß die Ausschaltung Englands eine tiefgehende Veränderung der politischen Karte dieses Teiles Europas hervorgerufen habe. Nach einem Hinweis auf die Gebietsänderungen, die Bulgarien, Albanien, Ungarn und Deutschland und Italien betreffen, unterstrich der Duce die besondere Bedeutung des neu- geschaffenen kroatischen Staates. Nach einer eingehenden sachlichen Würdigung der Leistungen der italienischen Truppen in Ost- a f r i C a , die, wie der Duce betonte, unter dem Befehl des Herzogs von Aosta ein Ruhmesblatt in die Geschichte des italienischen Heeres geschrieben haben und auch noch bis zum äußersten weiter- Tagesbefehl General Garibaldis. Rom, 11. Juni. (DNB. Funkspruch.) Zum Jahrestag des Kriegseintritts Italiens richtete der Ober» befehlshaber der italienischen Streitkräfte in Nordafrika, General Gariboldi, an die ihm unterstellten Truppen folgenden Tagesbefehl: „Nach einem Kriegsjahr habt ihr den Fuß w i e- der in Feindesland gefetzt. Ihr seid bereit und sehnt euch nach neuen Taten. Ich weiß, daß ich auf euch zählen kann zum Ruhm des Vaterlandes. Wir verneigen uns vor unseren tapferen Gefallenen und versprechen sie zu rächen". Der italienische Bericht. Rom, 10. Juni. (DNB.) Der italienische Wehr» Machtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: Im zentralen Mittelmeer haben unsere Flugzeuge s ü d w e st l i ch von Malta im Kamps mit feindlichen Jagdflugzeugen einen feindlichen Jäger abgeschossen. Ein eigenes Flugzeug ist nicht zu seinem Stützpunkt zurückgekehrt. In N o r d a f r i k a sind an der Tobruk- Front kleine Ausfalloersuche des Feindes prompt zurückgeschlagen worden. Unsere Artillerie hat Batterien und Munitionsdepots von Tobruk mit sichtlicher Wirkung beschossen. Italienische und deutsche Luftverbände haben Luftabwehr und Verteidigungsstellungen im Abschnitt von Tobruk und bei Marsa Matruk angegriffen. In Tobruk wurden Schäden und Brände verursacht. Zwei Hurricane wurden von deutschen Jägern abgeschossen. In der Nacht zum 9. Juni hat der Feind einen neuerlichen Einflug auf Tripolis und Bengasi unternommen. In Oftafrita gehen im Gebiet von Galla und Sidarno unter Kämpfen die durch das schlechte Wetter behinderten Bewegungen der eigenen und feindlichen Kolonnen weiter. Im Gebiet von G o n d a r hat der Feind die Befestigungsanlagen von Debra Tabor bombardiert und mit MG.-Feuer belegt sowie seine Aufforderung zur lieb er gäbe erneuert, die unsere Besatzung abgelehnt hat. Unsere U-Boote haben im Atlantik einen großen feindlichen Geleitzug angegriffen und neun Dampfer mit insgesamt 63 000 BRT. versenkt. Goldene Medaille dem Herzog von Aosta verliehen. Rom, 10. Juni. Die Goldene Medaille, Italiens höchste Kriegsauszeichnung, wurde vom Duce dem Herzog von Aosta für die heldenhafte Verteidigung von Abessinien verliehen. Beilagen: Gießener Familienb lütter (eünat unBild DieScholle Bezugspreis: Monatlich.......RM1.80 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen om einzelnen Nummern jftolge höherer Gewalt zemivrechanschluß 2251 LAhtanschrift:„Anzeiger" Postscheck 11688 Franki^M. 'Der brutale Einfall Englands in das französische Arndatsgebiet Syrien und die dadurch hervorge- niene Verschärfung der Beziehungen Mischen Eng- lirb und Frankreich, das von England nicht nur iiulos im Stich gelassen, sondern auch rücksichts- Id! ausgeplündert und in feinem Besitzstand ge- schvächt wurde, erinnern die Welt daran, daß Eng- lstd und Frankreich schon Jahrhunderte alte Geg- r-y gewesen sind und daß England noch nie all- Miel für Frankreich übrig gehabt hat, sondern nur sii undschastsgefühle betonte und für die Entente cadiale eintrat, solange es das englische Interesse lassung des burischen Verräters und jetzigen Ministerpräsidenten von Südafrika, S rn u t s, in die Pariser Friedensverträge und demgemäß auch in die Völkerbundssatzung ausgenommen wurde. Der Einfall in Syrien durch die Briten ist nun nicht nur ein direkter Bruch des Manbatssystems, sondern unterläge auch — woran hier erinnert sei — der nach der Völkerbundssatzung vorzunehmenden Prozedur, d. h. es müßte sich der Völkerbund irgendwo in Kanada mit dieser Angelegenheit befassen, er müßte seststellen, ob, wie Marschall P 61ain sehr richtig sagt, ein unqualifizierter, nicht herausgeforderter Angriff, auf gut Deutsch: ein ruchloser U eher fall, stattgefunden hat, ob die Einwände der Briten, Deutsche hätten sich a n» ge blich in Syrien befunden, stichhaltig sind, oder ob der Vichy-Regierung, die solche englischen Propagandalügen glatt als solche bezeichnet, mehr zu glauben sei. Dann würde nach der Völkerbundssatzung die Prozedur weitergehen. Wenn Frankreich mit seinem Mandatssystem nach den Völkerbundssatzungen gehandelt hat, dann ist England schuldig, und es muß dann, eben auf Grund dieser Satzungen, nicht nur vom Völkerbund mit wirtschaftlichen Sanktionen bedacht werden, sondern dieser Vökerbund muß auch seine Mitglieder aufbieten, um den Friedensbrecher England militärisch au bekämpfen. Im Syrien-Fall müßten die Völkerbundsgelehrten noch mehr auf ihrem Schein bestehen, als im Falle des italienisch-abessinischen Konfliktes, ber schließlich an der Peripherie ber ganzen Völkerbund serörterungen lag, während jetzt zwei sog. Schutzmächte der Liga ber Nationen, England und Frankreich, sich über eine von ihr geschaffene Einrichtung, über bas Mandatssystem und seine Bedrohung, in die Haare geraten sind. Es ist kein Zweifel, daß die Liga ber Nationen auf Grund ihrer Satzungen England in Verruf erklären und ihre.Mitglieder auffordern mühte, solidarisch den Friedensbrecher England zu bekämpfen und niederzuzwingen. Aber Kanada ist weit, und die Liga der Nationen, die ehedem ein Machtinstrument zur Durchsetzung der Pariser Unfriet)ensoerfrüge und deren Aufrechterhaltung war und von Frankreich und England dazu benutzt wurde, ift heute praktisch tot und vegetiert irgendwo im Dunkel der englischen Kolonien. Trotzdem behält die vorstehende lieber» leguirog, daß England einen klaren R e chts- ... PI- Jahrgang HrJ36 Erscheint täglich, außer ö btt I Eonntags und feiertags | mm. agnchl Hoch nicht ein halbes Jahrhundert später, wäh- e-i des Siebenjährigen Krieges, bekämpften sich “ Enc änber unb Franzosen schon roieber, zu Lande nimerifa und Deutschland, zur See in allen üßelb r.ltr Die Engländer errangen vorwiegend dank »er Siege fremder, meist deutscher Soldaten fast ite:aü das Uebergewicht, und Frankreich muhte m Friedensschluß Kanada, außerdem Besitzungen n ‘ Ostindien und am Senegal an England abtre- ni. Nach kurzer Friedenspause, im nordamerikani- fyr Freiheitskriege, kämpften die Franzosen auf xiim Amerikas gegen England. Lasayette errang zusammen mit Washington den Endsieg über kls and bei Yorktown, während in Europa Fran- o: und Spanier vergeblich versuchten, Gibraltar Hi oer britischen Fremdherrschaft zu befreien. 1783 n Frieden zu Versailles mußte das geschlagene Eiglanb an Frankreich Tabago in Westindien ab= ritm und ihm das Senegalgebiet wieder zurück- Ocn. 8:ch diesmal dauerte der Friede zwischen Fronk- '«h unb England nur eineinhalb Jahrzehnte: Na- )de:n Bonaparte unternimmt als Feldherr ber ' Musischen Republik 1798 seinen berühmten Zug ' hüh Aegypten, erobert Alexandria und Kairo, fran- iÄpje Truppen bringen bis nach Oberägypten vor. ! 'n er Seeschlacht von Abukir wird aber die fran- .Pfoe Flotte von den En-g-ländern fast vernichtet, ' 86 Frankreich muß Aegypten dem englischen Ein- ■ preisgeben. In den unmittelbar folgenben • toll honst rie gen kämpfen En-gl and unb Frankreich i wechselnden. Erfolgen gegeneinander, bis schließ- Ü0L8O5 der britische Admiral Nelson über bie ! riivsische und spanische Flotte bei Trafalgar ' 's: vollen Sieg erringt. Ein Jahr darauf macht •torkon mit seiner Kontinentalsperre gegen Eng- den großzügigen Versuch, Europa von ber 1 vll'chen und wirtschaftlichen Bevormundung Eng- .lyü- zu befreien. Insoweit kann man den großen •‘kn.n als einen Vorläufer der heutigen geschicht- ptyr Entwicklung bezeichnen, die wiederum zum f Icunp'fe ganz Europas gegen die brittfche Dittatur- |We geführt hat. In dem sechsjährigen Kriege 4* v * ^cpdeons gegen Spanien und Portugal 1808 bis U fir- M greift England wiederum sehr wirksam m £ u ^ampf gegen Frankreich ein. Von Spanien au- )ringt dann im Laufe her Kämpfe von 1813 Bü Kto 1815 Wellington in Süd frankreich ein und be- 0 fite bie Franzosen bei Toulouse. Bei Belle-Alliance (»ci den Engländern Waterloo genannt) weicht 3M-igtons Heer bereits vor den Franzosen zurück, a»lsÄücher mit den Preußen ihm zu Hilfe kommt ‘.lapoleon entscheidend schlägt. i jat das ganze 19. Jahrhundert hindurch herrschte öinn Friede zwischen den beiden Erbfeinden dies- ßft: _rnd jenseits des Kanals. 1870/71 stand aber llsmlcvd, obwohl nicht in den Kampf eingreifend, usgesprochen wohlwollender Neutralität hinter T^evschland, und englische Staatsmänner haben da- ^^5 bie Rückgabe Elsaß-Lothringens an Deutschland 3i5 einen Akt selbstverständlicher Gerechtigkeit Wc»net. 1898, als England dem französischen Ver- llxs zwischen feinem westafrikanischen Kolonialreich Dschibuti am Roten Meer eine Verbindung zu Klwr.n, bei Faschoda schroff entgegentrat und es a$I iie Frage „Krieg ober Frieben" stellte, wäre ^Uouahe zu einem erneuten französisch-engttschen gekommen. Schließlich aber steckte die fran- oer'angte. Ä krst um die Mitte des 13. Jahrhunderts fliegen iS lokftnm Frankreich und bald darauf auch England Siebener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen "Zäx* bruch beging, auch ober gerade in den Augen der Qranßofen ihre absolute Gültigkeit, da die Franzosen seit altersher geneigt sind, formal-juristisch und sormal-volkerrechtllch zu denken und zu handeln. Neckt und Völkerrecht, sogar die Satzungen der Liga der Nationen, klagen England eines schnöden Friedensbruchs an. Die Dölkerbundsatzung hatte das Mandatssnstem legalisiert. Zu den A- Mandaten, also zu solchen, die nach Art. 22 der Völkerbundiatzungen „eine solche Entwicklungsstufe erreicht hauen, daß sie in ihrem Dasein als unao- hängige Nationen vorläufig anerkannt werden können, unter der Bedingung, daß die Ratschläge und die Unterstützung eines Mandatars sie bis zu dem Zeitpunkt leiten, wo sie imstande sein werden, sich selbst zu regieren", gehören neben Palästina und dem Irak, die beide unter englischer Knute seufzen, auch Syrien und der Libanon, deren Mandatar Frankreich ist. Nebenbei bemerkt werden die B- und L-Mandate, also die deutschen Kolonien, niedriger eingestu-ft, da die Bevölkerungen nach Ansicht der Schöpfer der Liga ber Nationen nicht einmal über die niedrigste Enlwickllkngsstufe hinausgelangt seien. Es war dies nur ein übler Trick, die deutschen Kolonien nicht direkt, wie Smuts vorgeschlagen, zu annektieren, aber sie doch dauernd Deutschland zu entziehen. Im Gegensatz zur englischen Plutokratie, die jetzt unter Churchill ihre Wut an dem ehemaligen französischen Verbündeten ausläßt und nicht nur Moral, sondern auch Völkerrecht und Genter Liga mit Füßen tritt, haben wir im Waffenstillstand Frankreich nicht nur seine gesamte Flotte unangetastet belassen, sondern auch seine Kolonialinteressen insoweit gewahrt, als wir die Möglichkeit zuyestanben haben, Angriffe aus die Souveränität Vichys ans diese Kolonien abzuwehren. Im Falle von Syrien handelt cs sich um einen solchen unqualifizierten Angrkff, und wir stehen moralisch, rechtlich und politisch durchaus auf der Seite des Marschalls Pätain. Jetzt wird auch den Franzosen ein Licht darüber ausgegangen sein, daß dieses Mandatssystem von England nur deshalb aufgezogen worden war, um bei der ersten Gelegenheit rücksichtslos bei Seite geschoben zu werden. So etwas nennt man Gangstermoral. Englische Lügen. Gewalt und Verrat sind Englands Mittel. Berlin, 10. Juni. (DNB.) Churchill be- müht sich mit cÄIcn Mitteln einer verlogenen und verkrampften Agitation, die englische Agres- sian gegen Syrien zu „begründen". Au diesem üblen Zweck setzte er (eine infamen Lügen auf verschiedenen Wegen in die Welt, ohne daß sie da- durch wahrer werden. Durch Reuter ließ er die frei erfundene Behauptung von der Gefangennahme deutscher Fallschirmjäger verbreiten und durch „Exchange Telegraph" die Lüge, daß die Deutschen an der Vorbereitung eines syrischen Flughafens arbeiteten. Eine andere Erfindung Churchills ist die von „Exchange Telegraph" verbreitete Faselei, es seien Versuche festgestellt worden, deutsche Truppen auf griechischen Fischerbooten über das Meer herbeizuschaffen. So verschiedenartig diese Lügen auch sind, so können sie doch die Tatsache nicht aus der Welt schaffen, daß sich kein einziger deutscher Soldat in Snrien befindet. Diese Tatsache hat eine treffende Charakterisierung in der Madrider Zeitung „Pueblo" gefunden, die schreibt: „Der beste Beweis, daß sich in Syrien keine deutschen Soldaten befinden, ist die Tatsache, daß die Engländer dort eingerückt sind". Die englischen Lügen dienen nur dem törichten Versuch, den krassen Rechts« bruch zu bemänteln. Durch seinen militärischen Angrijf auf Syrien, zu dem England durch nichts berechtigt ist, vergewaltigt es die Interessen seines ehemaligen Bundesgenossen brutal, wie in Dran oder Dakar. Ja, England bricht nicht nur das Recht, sondern es verrät 'sogar bedenkenlos seine Jdeqle von der (Genfer Liga, als deren Hüter es sich immer aufspielte. Denn Syrien und der Libanon sind ein Mandat der Genfer Liga, das England jetzt einfach als nicht mehr existierend betrachtet, wo es vor der Notwendigkeit steht, sich eine neue militärische Basis schaffen zu müssen. Durch Englands Schuld. *500 bid 600 Todesopfer in Alexandria. Stockholm, 10. Juni. (DNB.) Der ägyptische Mnisterpräsident hat hem englischen Nachrichtendienst zufolge am Dienstag bekanntgegeben, daß bei Die Dominiks. Roman von Hellmuth M. Böttcher.. 1. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Nichts unmöglicher als das! Der Alte mag fein wie er will. Ein Schwätzer ist er nicht. Der hat die Sache mit Martha Spreckels damals hingenommen wie ein Schicksal. Man kann dran zerbrechen — aber über die Lippen kommt kein Wort. Seltsamer Mensch — dieser Dominik. Nie wieder hat er sich Martha zu nähern versucht, nie wieder nur nach ihr gefragt. Als ob sie tot für ihn wäre. Sie ist tot für ihn. Haha! Martha Spreckels heißt heute Martha Lind! Es wurde ein Sieg auf der ganzen Linie Mattheus Lind ist nie in seinem Leben für Halbheiten gewesen. Entweder alles — oder Finger weg. Er spürt einen schalen Geschmack im Munde. War vielleicht diese Ehe mit Martha Spreckels wirklich etwas Vollkommenes? Tausche dich nicht, alter Junge! Immer die Augen offen behalten und sich nichts vormachen! Menn das Geld vom alten Senator Spreckels nicht gewesen wäre — nicht einmal der Triumph über Dominik hätte dieses van Anfang an verspielte Spiel um eine Ehe gelohnt, die niemals eine Gemeinschaft wurde Also doch kein Sieg auf der ganzen Linie! Pah! Als ob es im Leben des Mannes nicht auf andere, auf wichtigere Dinge ankäme! Frauen sind wie Zahlen. Wenn sie an her falschen Stelle stehen, stimmt keine Rechnung. Und eine einzige Ziffer in der unrichtigen Kolumne kann aus einem sicheren Gewinn einen dauernden Verlust machen. Also! Man ist noch nicht fertig mit denen da drüben. Auch die verpatzte Ehe ist ein Debetposten, der nach seinem Ausgleich verlangt. Das ist ein Leben wie in der Jahresbilanz. Und wenn einer sich auf Bilanzen versteht, dann ist es Mattheus Lind. Sind Frauen wirklich wie Zahlen? Wenn Zahlen an der falschen Stelle stehen, dann Großdeuischland in der Rüstung überlegen. Erkenntnisse in England. Berlin, 11. Juni. (DNB. Funkspruch.) Nach den schweren Schlägen, die die deutsche Wehrmacht hen Engländern in Griechenland und auf Kreta zugefügt hat, muß nun auch die englische Presse in steigendem Maße die Ueberlegenheit der deutschen Waffen rngeben. die der Kampfes- Überlegenheit des deutschen Soldaten würdig zur Seite steht. Insbesondere hört man in der engli- chen Desfentlichkeit jetzt gelegentlich das Eilige» tändnis, daß die deutsche Luftrüstungs- n d u st r i e hinsichtlich ihrer qualitativen und quantitativen Leistungen kaum erreicht werden kann. Aus den zahlreichen Presseoeröffentlichungen, die sich in den letzten Tagen mit der Frage der Rüstungsüberlegenheit befassen, kann man als charakteristisch einen Leitartikel des Londoner „Daily Telegraph" zitieren, in dem einleitend festgestellt wird: „Es ist eine Wahrheit, die nicht oft genug wiederholt werden kann, daß wir immer noch sehr weit davon entfernt sind, den großen Vorfvrung des Feindes in der Herstellung von Kriegsmaterial, den er sich in den Jahren seiner zielbewußten Vorbereitung zum Krieg gesichert hat, einzuholen." Das Blatt knüpft an diese Feststellung die Folgerung, daß der Führer nicht zuletzt auf Grund seine Rüstungsüberlegenheit die strategische Initiative in der Hand habe und aus ihr auch in Zukunft „Kapitol schlagen" könne. Nach diesen gegenüber der bisherigen englischen Propaganda doch sehr weitgehenden Feststellungen muh das englische Blatt das weitere Eingeständnis machen, daß die Verhältnisse in der englischen Rüstungsindustrie wenig befriedigend seien. Mit „Erstaunen" weist der „Daily Telegraph" daraus hin, daß, namentlich in der englischen Flugrüstungsindustrie die Werke nicht voll arbeiten können und daß Aussicht auf Besserung für die nächste Zukunft fairm besteht. Besonders interessant ist der Hinweis des „Daily Telegraph" auf das Ergebnis einer Untersuchung über den Stand der Rüstungsfertigung, nqch der „10, in manchen Fällen sogar 20 v. H. der Arbeiter in Flugzeugwerken sich vor der Arbeit drucken". Mit der Arbeitsbegeisterung in der englischen Rüstungsindustrie scheint es also nicht soweit her zu sein, wie die englische Propaganda es gewöhnlich darzustellen pflegt. Uns selbst und unserem Wesen treu! Gauleiter Sprenger sprach bei einem Appell der Lustwaffe in Amsterdam. NSG. Die Einheiten der Luftwaffe in Amster- dam führten am Sonntag einen Betriebsappell der zivilen Gefolgschaft durch. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine große, den Problemen der (Begenmart gewidmete Rede von Gauleiter Reichstatthalter Sprenger. Nach einleitenden Aus- ührungen des Generalleutnants Sieburg und les Obmanns der DAF. Müller, ergriff der Gauleiter das Wort. Gauleiter Sprenger, der als einer der ältesten Mitstreiter des Führers den Weg Adolf Hitlers vom unbekannten Frontsoldaten bis zum überragenden Staatsmann in allen Etappen mitgegangen ist, zog von diesem Kampfe, der um die Seele des letzten deutschen Volksgenossen geführt wurde, eine treffende Parallele zu her heutigen kriegerischen Auseinandersetzung, die — wie jeder Einsichtige heute begriffen haben müsse — ein Kamps zweier Weltanschauungen sei, der um eine neue Entwicklung der Menschheit geführt werde, noch genauer gefugt, fei es der Kampf der nationalsozialistischen Menschenrechte gegen plUtokratlsche Vorrechte. Jedem müsse es heute klar geworden sein, daß das deutsche Volk um sein Leben, zugleich aber um eine Neuordnung Europas kämpfe, das durch die Einflüsse des Liberalismus dem Chaos entgegengetrieben wurde. Zu einer Betrachtung der augenblicklichen Lage übergehend, betonte her Gauleiter, daß die große Entscheidung in diesem Kriege mit England längst gefallen fei. Auf die Frage: „Was nun?" genüge der Hinweis auf die letzte Zusammenkunft des Führers mit dem Duce auf dem Brenner, die, wie alle bisherigen Besprechungen dieser Art, welttragende Entscheidungen erwarten ließen. W i r können nichts anderes, als dem Führer blind vertrauen, denn wir haben bisher immer wieder erkennen können, daß des Führers Vorhaben mit einer Zielsicherheit verwirklicht wurden, welche die ganze Welt in Erstaunen fehlen. Eins aber wissen wir bei diesem Kampf, so rief der Gauleiter mit erhobener Stimme aus, hinter der kämpfenden Front des Gegners, ob es nun Briten, Australier oder Neuseeländer sind, steht das internationale Judentum. Nach dieser treffenden Charakteristik der Exponenten auf der Gegenseite, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließ, und nach einer geschichtlichen Untersuchung, die Englands brutale, imperialistische Politik und Machtherrschaft so darlegte, wie sie gesehen werden müsse, sprach der Gauleiter von der klaren Front des deutschen Volkes. In seiner Kraft, seiner Jugend und seiner Verantwortung sei es sich klar bewußt, daß es das Schicksal Europas trage. Wo ist das Volk, das in der Lage wäre, uns mit Gleichem entgegenzutreten? Tue jeder feine Pflicht, wo auch immer er schaffe; denn wenn wir uns selbst und unserem Wesen treu bleiben — mit dieser Mahnung beendete der Gauleiter seine oftmals von starkem Beifall unterbrochene Rede — werden mir auch den Endsieg davontragen. den beiden Luftangriffen auf Alexandria 500 bis 6 00 Personen getötet worden seien. Zur Behebung der schlimmsten Not der Bevölkeruna wurden die notwendigsten Nahrungsmittel nach Alexandria gesandt. England hat die ägyptische Hafenstadt Alexandria au einem feiner wichtigsten militärischen Stützpunkte im östlichen Mittelmeer ausgebaut. Die Schuld an den Todesopfern und den durch die Luftangriffe hervorgerufenen Leiden der Bevölkerung fällt daher in vollem Umfange auf die britischen Kriegsbrandstifter zurück. Englands neue Fremdenlegionen. Bölkerrechtöbruch. Berlin, 11. Juni. (DNB. Funkfpruch.) Samt- liche mä nnlichen Staats angehörigen von Belgien, Frankreich, Holland, Norwegen, der ehemaligen Tfchecho-Slowakei und des früheren Polen, die sich mr Zeit in Großbritannien aufhalten, haben den Befehl erhalten, sich am 10.Juni zum Militärdienst zu stellen. Dieser Befehl gilt nach einer Meldung des britischen Rundfunks für alle männlichen Staatsangehörigen im Alter von 26 bis 35 Jahren. Großbritannien hat feit jeher fein Ziel darin gesehen, durch fremde Hilfsvölker feine Schlachten schlagen zu lassen. Nachdem in dem bisherigen Verlauf des Krieges auf allen Kriegsschauplätzen seine Fremdenlegionen so gut wie aufgerieben wurden, ist es erklärlich und für England typisch, sogleich neue Fremdenlegionen aufzustellen. Was aber an den neuesten Maßnahmen besonders zu beachten ist, ist ihre schwere Völker- r e ch t s w i d r i g k e i t. Denn diesmal geht England offenbar darauf aus, nach dem Vorbild 'vergangener Jahrhunderte geradezu durch Menschenraub fremde Staatsangehörige in feine Kriegsdienste hineinzupressen, deren Heimat sich überhaupt nicht mehr im Kriegszustand mit Deutschland befindet. England begeht damit nicht nur einen flagranten Völkerrechts bruch, sondern es scheut sich nicht, diese fremden Staatsangehörigen in eine Lage zu bringen, die sie schärfsten Maßregeln aussetzen könnte. müssen sie umgebucht werden. Oder man schafft einen Gegenposten. Oder man storniert einfad). Man storniert einfach! Haha! Der Vergleich hinkt. Wenigstens bei einer Frau, mit der man verheiratet ist und von der tnart ein Kind, fein einziges, hat. Auch das mit dem „Gegen- poften" ist ' und bleibt immer ein unzulänglicher Notbehelf. Manchmal möchf man bedenken, es wäre alles besser gewesen, wenn diese Frau nicht feinen Lebensweg gekreuzt hätte. Es hätte wohl ein bißchen länger mit dem Vorwärtskommen gedauert. Aber geschafft hätte man's doch. Schließlich ist der Mattheus Lind ein Kerl! Aber man kann das Leben nicht zurückdrehen wie eine Uhr! und alles wäre gutgegantzdn, wenn der da drüben nicht wäre, der Dominik, der... der... Seine Hand greift nach dem Fernsprechhörer. „Wo bleibt denn eigentlich Herr Lietzendorf?" Das Fräulein stottert eine Entschuldigung. Lind trommelt ungeduldig mit den Fingern feiner Linken. „Also schicken Sie ihn raus!" Lietzendorf ist ein Aktivposten. Und Lietzendorf soll rechnen helfen. Wenn Mattheus Lind sich nicht in ihm täuscht, bann sind Ehrgeiz und Fleiß noch immer die Hauptimpulse im Leben dieses Ingenieurs. Das ist das Holz, aus dem man brauchbare Helfer schnitzt. Die Dominik-Werst wird eine gute Schule für ihn fein. Er kriegt da drüben allerhand zu sehen, was ein Industrieller als Werkzeug braucht. Viel- Ieid)t holt man ihn sich später mal zur Norddeutschen Werft herüber, wenn er genug gelernt hat. Aber auch bei den Dominiks kann man einen Mann wie ihn gebrauchen. Später! Vielleicht auch jetzt schon. Auf alle Fälle sollte man ihn mal zum Tee einlaben. Das schafft einen persönlichen Konnex und verpflichtet zu nichts weiter. Die Damen zu Hause mögen fid) ber Sacl>e mal annehmen. Lind selber hat natürlich für solchen Mumpitz wie Tees keine Zeit und kein Interesse. Sein Gesicht fährt langsam zur Tür herum. Es hat geklopft. herein!" Etwas liegt in der Luft. Etwas, das noch keinen Namen hat, und doch einmal zum Schicksal werden tann. Morgen —! Ober über einen Monat. Etwas, das mit jeder Stunde näherkommt, ohne daß einer weiß, woher, etwas, was mit jedem Schritt weiterrückt, ohne daß einer ahnt, wohin. Friedrich Dominik fühlt es mit der Feinnervitz- feit des Industriellen, der jede Bewegung in feinem Werke genau so fpürf wie die Unregelmäßigkeiten im Kreisen seines Blutes oder im Pochen feines Herzschlages. Er sieht von ber Morgenpost auf und schiebt seinem Sohn das große Paket an Eingängen zu. „Lies und gib die Briefe dann zur Derteilung an die Sachbearbeiter." „Ja, Vater. — Sonst noch etwas?" „Eigentlich nicht. Oder dock)!" Dominik spricht nickst gleich weiter, sondern steht erst auf und geht mit auf dem Rücken zusammengelegten Händen zweimal burd) sein Arbeitszimmer. „Also — das eine wollte ich dich noch fragen: Traust du Lietzen- borf?" „Ich kann nicht nein sagen." „Also ja?" Wieder ein nachdenkliches Zögern. „Ich glaube, Vater." Und bann fast hastig, als gelte es ein Unrecht gutzumachen. „Doch, Vater. Unbedingt! Lietzendorf ist ein anständiger Kerl!" Er zöaert mit dem Weiterreden.-Aber bann sagt er es bock): „Gewiß, er ist uns hier etwas unbequem." „Wie alles, was überflüssig ist", poltert ber alte Herr dazwischen. „Wie alles, was mit bem da brühen Husammenhängt!" Er machte eine Bewegung mit bem Koos über die Schulter hinweg nach unbestimmter Richtung. „Es ist gut!" sagte er bann. „Soll ich etwad veranlassen?" „Nein. Nur die Augen aufmachen!" Wieder eine Pause. „Kann ich jetzt gehen, Vater?" „Ja! Das heißt, noch eine Fratze: Kennt Lie- tzendvrf unsere Verhandlungen mit der Reichsregierung über den Bau non Unterseepanzern?" „Als Betriebsleiter? Selbstverständlich." „Hm." Der alte Herr gräbt nachdenklich die Zähne m die Oberlippe. jfl, natürliche sagt Oie Kämpfe in Syrien gefecht zwischen englischen und französischen j ■rffen wurden zwei englische Torpedoboote ge. See^ Hi-,____r r v -- - , _ angeworben und ausgebildet wurden. Wie Dienstag aus Jerusalem gemeldet wurde, hatte man dieser nistenhäuptling Chaim Waizmann in diese, Sache mit dem britischen Kolonialamt verhandell hat. Kleine politische Nachrichten. Hnnig ifi y voraus- M besond« "'“Wen d tone nich fctoirfele, fc auf Sommer und Herbst verteilt. Vor einem Lahr. Am 11. Juni 1940: Der Feind über die unter# Seine geworfen, die Seine unterhalb Paris überschritten. Das Heer steht 20 Kilometer vor Paris- Auch auf dem linken Flügel Verfolgung des ge« schagenen Feindes. Truppen vor ihrem Einsatz'aegen Syrien durch bri. tische Offiziere erklären lassen, ber bevorstehenti Kampf gehe nicht nur um die britischen, sondern auch um jübische Interessen. In arabischen Ären ■:na von ooi [ „Niemand Wüigung Kn Rch jmeifelr Schiften wurden zwei englische Torpedoboote ge. troffen, von denen eines von der Besatzung Den lassen wurde, während das andere brennt. Bei dem Einfall in Syrien kommen in der bri. Äff™ »ir 1 fort, ÄS BWlnle- »«Inen khnt peber K^ber L(r‘r FI° ff«, ju et |W, erllärl JJW Und ( «erst träfet gert werden, die Sommerferien nur bis zu einen Gesamtbauer von acht Wochen. Die Sommerseriem werden dreifach gestaffelt. Die erste Staffel beginn! Ende Juni, die zweite Anfang Juli und die dritte Mitte Juli. Der Bereich der einzelnen Staffeln wirb nach dem Kriege endgültig festgesetzt. Für die länd> Hd)en Volksschulen und vierklassigen Hauptschulen, wird die für die großen Ferien vorgesehene Zeit! nach den ländlichen wirtschaftlichen Verhältnisse« lche Punkt mtschulyen i in Sicher ' Die Tatst kommt C lksche Ru irhaltn: [gurten mar, Altai und f nominellen irr Armee und m< besonders im, ft,die! m: versucht rtröften, abi Lei, daß Eng zrn und Flug „Die De iegs m a t e i unb haben Ul, als si ist unsere ieben." is das resign dis Seranti fehlten scho H die sich KriM rhore Äi er wirft L nkirchen lang oer: Insel ver einzelner Kriegen! tschen L< sie die br tn in Zrie« Ankara, 10. Juni. (DNB.) Nach Meldungen aus Ad anal sind die englische n T rup pen, die bis Adlun vorstießen, dort zurückgesckla, g e n worden. Adlun ist wieder in französischer Hand. Angriffe englischer Kavallerie gegen Has. baya wurden ebenfalls zurückgeschlagen. Bei einem ber jüdischen Einwanderung zu öff. nen. Man hat ferner Beweise dafür, daß der Zio. ioß dies ms § im M enstand NgerW ifefl. Be'' spielen »e Ausll ■ ■II ■IIMH ■ T ——— er dann. „So was läßt sich eben nicht vor eine« Mann geheimhalten, der überall Zugang hat. - Und wenn du, wie du lagst, Vertrauen zu ihm hast... Kann schon sein, bah ich aus meiner Der» ärgerung heraus bie Dinge etwas schief sehe." Friedrich Dominik geht ans Fenster. Aber er blickt nicht hinaus. Er horcht bloß. Mit den Ohrem unb mit der Seele. Es gibt Menschen, die das können. „Ich möchte dich trotzdem darauf aufmerksaim machen", sagt er bann noch unb setzt dabei lanss" sam Wort an Wort, „und zwar mit allem Nachdruck, daß du als Leiter des Konstruktionsbüros eine besondere unb schwere Verantwortung trägst. Nissens Kopf fährt hoch. „Wie meinst du das, Vater?" „Es handelt sich um streng geheim zu halten!« Plane... Pläne, die nicht nur für den Bestand» unb den geschäftlichen Erfolg ber Dominik-Werst: von Wichtigkeit sind, sondern deren Geheimhaltung: auch vom Marineamt..." Der Sohn hört nicht bis zum Ende. „Lietzendorf ist Reserveoffizier!" stößt er Heraus. „Genau wie ich", stößt er jetzt Heftig Heraus. Unb* bann, nach einer Atempause, wieder ruhiger: „3^ weiß, was du denkst, Vater. Mir ist es auch gegen, den Strich, daß Lietzendorf gerade von Herrn ßtnb- zu uns hereinbugsiert worden ist. 2Iber...J$ Slaude, er wirb nichts tun, was nicht korrekt öärt ch bin bereit, meine Hand für ihn ins Feuer zu legen." Friedrich Dominik ist wieder in die Mitte des Zimmers gekommen. Ein paarmal scheint es, als wolle er noch etwas sagen. Aber er schweigt. „Gut!" meint er bann nach einer Weile und schiebt bem Sohn mit bem Handrücken nochmals die eingegangenen Briese zu. Dabei nickt er oer abschiedend. Als Nissen hinaus ist, steht er noch lange unfr unschlüssig am Tisch unb überlegt Dann tritt er erneut ans Fenster seines mach tlgen Arbeitszimmers, bas, mitten im Werk ge» legen, nach drei Seiten hin freien Ausblick gestattet. Unter ihm weitet sich der breite Hof, dahinter sie!' aen die Fabrikwände empor — ruhige kahle Fas' faden, die. nur von bem zielsicheren, schmucklosen^ Zweck wissen, dem sie dienen. (Fortsetzung folgtjs sen in Damaskus ist man davon unterrichtet, baß zwischen der britischen Regierung und ber Jewish Agency in Jerusalem Abmachungen getroffen wurden, Syrien gegebenenfalls ebenso wie Jerusalem Der Chef der Abteilung Segelflug im Stab des Korpsfichrers des NS.-Flle-gerkorps, NSFK.-Ober« führet Kun§, befichtiate auf Einladung des fpu Nischen Luftfahrtministeriums die SegelflugfLul^ Huesca sowie einige Segelsluggelände. Der spanisch« Luftfahrtminister General Digon hatte längere Aussprachen mit dem deutschen Gast, ber Caudillo Generalissimus Franco, empfing Oberführer Kuqz in privater Audienz. Der kroatische Staatsführer Dr. Ante Pave« litsch ernannte den bisherigen Staatssekretär im kroatischen Außemmnl'sterimn Dr. Mlasen Lorko- v lisch zum Außenminister. Bisher wurde das Außenministerium von Dr. Pavelitsch selbst geleitet * — Die weiöluhe Falange Spaniens hat die Betreuung aller deutschen und italienischen Heldengräber in Spanien übernommen. Aus diesem Anlaß fanden pn einem Gefallenendenkmal für sieben gefallene deutsche Flieger ber ,Legion Conbor" unb an dem italienischen Heidenmal bei Zaragossa würdige Gedenkfeiern statt. Oie neue I^eichsferienordnung. Nachdem der Reichserziehungsminister bereits füt das lausende Schuljahr eine entsprechende Ferien» regelung getroffen hat, liegt nunmehr die neue Reichsferienordnung für bie Volks-, Haupt- unb Mittelschulen sowie bie höheren Schulen vor. 6ie tritt mit Beginn des Schuljahres 1941/42 in Kraft Das Schuljahr beainnt mit dem Unterrichtsanfang nach den Sommerferien unb schließt mit bem Ende ber Sommerferien bes solgenben Jahres. Die Gesamtbauer der Ferien beträgt 85 Tage, wobei bis Sonn- unb Feiertage in ben Ferien mitgerechnei werden. Davon sind 75 Ferientage festgelegt, nämlich 12 Tage für bie Weihnachtsferlen, 7 Tage füi bie Osterferien, 4 Tage für bie Pfingstferien unb 52 Tage für die Sommerferien. Die als Rest bleibenden 10 Ferientage können als Zusatztage je nach den örtlichen Bedürfnissen oder Gewohnheiten, bem Welhnachts-, Oster- ober Sommerferien angehängü werden. Nur bie Heimschulen dürfen sie bei Bedarf als Ganzes an bie Weihnachts- ober Osterferien anschliehen. Die Pfingstferien dürfen nicht oerlän» •Ä Bä schen Armee auch Wteilungen jüdische r c ilfstruppen zum Einsatz, bie in Palästina »M! ........& y19t unb ?t hS ™ -den zuki ufrie Ded Grund, über der r [$5 wäre em Irrtum", so sagte Churchill, „wenn Aus der Stadt Gießen Iti P. B. Heimat. iißcs ’-uequnrcni|em w i o er n e r uver „:ucaierer zärtliches Herzens- ria-Palaft (Seltersweg): und Fernweh, und I spielhaus (Bahnhofstraße): Well eflxHFce* -ArrnelmlHel sich überall in der Welt millionenfach bewährt haben.Sie vereinigen in sich die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung mit Jahrzehnte- Ein Fade» spart Millionen Seifenstücke Oft sind es scheinbar Nebensächlichkeiten, von denen soviel abhängt. Ein einfacher Faden, in allen deutschen Haushalten überm Waschbecken aufgehängt, könnte Millionen Seifenstücke sparen. Warum? Die Seife liegt meistens feucht.Entweder auf dem Waschbecken im Nassen oder in einem Näpfchen oder einer Vertiefung, von wo das Wasser schlecht ab- läuft. Dauernd wird also Seife aufgelöst, ohne daF man sie benutzt. Die Folge: es wird viel zuviel Seife verbraucht! Man könnte mit der Hälfte oder mit zwei Dritteln bequem Auskommen. Würde man die Seife an einem Bindfaden aufhängen, so würde man das rasche Auflösen vermeiden. Die Seife würde jedesmal nach dem Gebrauch so schnell wie möglich wieder trocknen. Und würde auch immer trocken Seife und Waschpulver für schmutzige Berufs« wasche und müssen dabei doch lange reiben und scheuern, bis der Schmutz herausgeht. On solchen Fällen ist ein gutes fettlösendes Neinigungsmittel viel zweckmäßiger. Es löst sofort den Schmutz, besonders den zäh klebenden fettigen, öligen oder eiweißhaltigen Schmutz wie bei Schlosser- Bäcker- und Fleischerklcidung. Solche stark verschmutzte Berufskleidung mit Öl, Fett, Teer usw. weicht man zunächst in lauwarmer oder heiher Lösung ein (Sachen mit blut, ober eiweihhaltiger Beschmutzung — Metzger- und Väckerklel- dung — darf man nicht heih cinweichen, weil sonst die Flecken einbrennen). Am nächsten Morgen kocht man dann die Sachen in einer frischen Lösung eine Viertelstunde. Danach spült man sorgfältig, erst heih, dann kalt. Sie werden sich selbst wundern, wie tadel« los sauber so behandelt die vorher schmutzigste Berufskleidung aussieht. Und Sie werden sich freuen, auf diese Weife cm Seife end Waschpulver zu lpar-n. dir aris liik» jor H g der G Aber das ist ja nicht alles und würde auch im Lustspiel nicht drei Akte füllen. Sondern: eine frühere Welt bricht zusammen, ein neues Leben beginnt im verwandelnden Zwang der Inseleinsarn- keit, die nicht immer so romantisch ist, wie manche Schlager im Rundfunk sie anprcisen. Den beiden Autoren kam es, immer im begrenzten Rahmen des Lustspieleinfalls, vor allein auf die soziale Umwertung an. Dabei sind allerdings, vier zu eins, die Gewichte ein wenig ungleich verteilt ober, mit anderen Worten: wenn der Diener Franz nicht hängen! Dort, wo Kinder sich waschen, kann die aufgehängte Seife Wunder an Ersparnissen vollbringen. Bitte, probieren Sie's mall Seife und Waschpulver können Sie ober noch bei vielen anderen Gelegenheiten sparen. Wie kommt es zum Beispiel, doh manche Frauen beim Wäschewaschen viel zuviel Seife und Waschpulver verbrauchen? Sie weichen zu kurz und ungenügend ein. Während richtiges Einweichen mit Vleichsoda schon den gröbsten Schmutz von selber löst, müssen diese Frauen ihn erst unter Verwendung von viel Seife und Waschmitteln herauswasck)en. Diese Seife und diese Waschmittel kann man aber sparen. Denn'gründliches Einweichen bringt die Gewebefaser zum Aufquellen. Der grobe Schmutz wird dadurch gelockert — und löst sich dann von selber auf. Alles kommt also darauf an, daß Sie besser und gründlicher einweichen. Am nächsten Morgen sehen Sie an der dunklen Färbung des Einweichwassers, daß sich ein großer Teil des groben Schmutzes gelöst hat. Diele Frauen verbrauche« eine Wenge lufmtrj >obei 1* lleniA ttW ing fr* Verdunkelungszeit 11. Juni von 21.44 bis 4.59 Uhr. Dornotizen. Tageskalender für Mittwoch. BAYER) langer, praktischer Erfahrung < E 7 V p v tockholm, 10. Juni. (DNB.) Nachdem Churchills Bericht über Kreta. • Klägliche Entschuldigungen. — Eine alte Lüge durch eine neue erseht. in äk: htsach )em Lieb wobei ü Itgelch, A 'nen ■ KeftM je |e< eiten, M sa )sterf«W i)t wiiaj allein mersett el btfiii die Mu 1 A nfi] ur* ^rnQj ien kJ )tet, J r fen J «tuffll Gießener Gtadttheater. Just Scheu und Peter Albert Stiller: »Großer Herr auf kleiner Insel O'-" wäre, würden die übrigen wahrscheinlich nicht rtit- mal die verhältnismäßig kurze Zeit überstehen, bis ein Schrff 'sie findet und zunickbrin-gt'ins alte Leben. Mit Befriedigung bemerkt man aber, daß die beiden Lustspielschreiber das Beste nicht vergessen haben, die Erinnerung nämlich daran, daß mit dem alten „Robinson" nicht nur eines der berühmtesten Aden- tcuerbücher, sondern auch einer der großartigsten Erziehungsromane der Weltliteratur geschrieben wurde. Auch diesen fünf Schiffbrüchigen hier wird die Insel mehr als ein Abenteuer mit glücklichem Ausgang, sie verlassen sie als neue, von manchen Schlacken gereinigte Menschen. Und sogar, daß die junge Tochter, den Irrtum ihrer Verbindung mit dem „Sphn seines Vaters" gründlich di^chschanenb, zuletzt an der Seite des anständigen und tüchtigen Dieners steht, wirkt hier überzeugender als manche traditionelle Luftfpielverlobung. — .Maskercche". — Licht- „Die ö-ferne Brücke". Oeffentlicher Vortrag der Universität: 20 bis 21.30 Uhr im Kunstwissenschaftlichen Institut, Lud- wigstraße, Lichtbildervortrag von Professor Dr. Glöckner über „Malerei und Dichtung". — Glo- bitlii lUptsP ihene } rljälhii« Krieg führen, ohne auf einer sicheren Grundlage zu stehen". — „Es ist unheimlich", so faat Churchill, „immer über die Schultern sehen zu müssen um fest, zustellen, ob man von dort nicht überfallen wird". In einem zusammenfassenden Schlußberickt er- klärt Churchill dann noch: „Die deutschen Fallschirmjäger hätten keine neusee» ländischen Uniformen getragen". Das Mißverständnis sei dadurch entstanden, weil deutsche Fallschirmtruppen britische und neuseeländiscde Der. wundcte verfolgten, die sich vor ihren Linien be- fanden". Die Erbärmlichkeit Churchills zeigt sich hier in ihrer ganzen Niedrigkeit, wenn er seine gemeine Lüge über die deutschen Fallschirmjäger nur unter dem Druck der Tatsache zurücknimmt, um sie durch eine neue, nicht weniger verwerf- legische Punkte in den Meeren", so fährt Chur- entschuldigend fort, „und wenn man versuche, roll in Sicherheit zu sein, so fei man nirgendwo *.* Die Tatsache bleibt bestehen, an dieser Fest- |inp kommt Churchill heute nicht vorbei, daß die pirsche Rüstuna der deutschen ganz iinerhältnismäßigunterlegen ist. Wie pj rwarten war, sucht er die Schuld dafür von sich -^lenken und sagt mit einem deutlichen Blick auf t nominellen Vorgänger, „bie Ausrüstung njrer Armee bei Kriegsausbruch war äußerst Mich und mangelhaft. Die Unzulänglichkeiten r*n besonders deutlich in Erscheinung bei den Dosen, für die der dringendste Bedarf vorlag." par versucht Churchill wieder, das britische Volk eraus. * aiw V W'V irrt(tS ins r fortklingen lassen. Und nun kam noch diese Ueberraschuna hinzu: Aus einer Nebengasse ^rhob sich plötzlich Gesang von Männerstimmen. Sie schmetterten nicht, einer augenblicklichen Frohlaune nachgebend, wie es ihnen das Herz eingab und in unbekümmertem Einklang, sondern es war ein vierstimmiger Chor, dem man viel Vorbereitung und' Fleiß, viel Hingabe und Disziplin anhörte. Diele der Vorübergehenden blieben mit mir stehen. Andere reckten im Weitergehen lauschend den Kopf. Es war eine bekannte Volksweise, ein schlichtes Preislied auf die deutsche Landschaft. Die Melodie verriet Heimatliebe und inniges Versunkensein in ihre Schönheit. Sie war ein f—Ä------ geständnis an sie, aus Sehnsucht 1 liche zu ersetzen. Das ganze klägliche Entschulbi- gungsgestammel, das Churchill hier für seine neue Niederlage verbringt, wirkt um so würdeloser, als es der erprobte Rückzugesträte« vor der Schlacht, wie immer, nicht an großen Dorten fehlen liefe, „Kreta bis zum Tod zu verteidigen". Es wird auch dadurch nicht ehrenvoller, wenn Churchill heute erklärt, dafe er die hoffnungslose Position nicht kampflos räumen wollte. Denn wieder sind es Hilfsoölker gewesen, diesmal Australier und Neuseeländer, die in erster Linie ihr Blut opfern mußten, während die englischen Truppen vorzeitig das Feld räumten. Wenn trotzdem Churchill um Vertrauen bittet, setzt er eine Blindheit voraus, aus der das Erwachen umso furchtbarer sein wird. In einem allerdings unterscheidet sich die Rede diesmal, mit der dieser Katastrophenvolitiker die Kette seiner Niederlagen bislang zu beschönigen ver- jud)te, daß sie nämlich in ihrem Ton von Fall zu Fall b ü ft c r e r und hilfloser werden und immer schwärzer und von den Wolken des drohenden Untergangs beschattet sind. urcbill dafür gesorgt hatte, dafe sich der erste curm ber Enttäuschung über die britische Nieder- |C| auf Kreta zuvor in der bestellten Kritik der Riffe austobte, stellte er sich heute selbst dem gslerhaus, um den Engländern „vollständigen Anenschaftsdericht" über die jüngste Katastrophe L geben. Aber gleich feine ersten Worte waren Enttäuschung. aentensträuße oder goldaÄb« Ginsterbüschel in den Fäusten. Die Blüten sollten den schönen Taa noch eine ganze Woche lang durch die sttlle Wohnung sicher Öaime; er verwttderte zusehends, hörbar und mit Genuß, und er wild uns als schiffbrüchiger Ullrich Gosch lange in freundlicher Erinnerung bleiben. Herr Ernst spielte den Diener gnnu und also eigentlich die Hauptperson auf der einsamen Insel: es formte sich unter seinen geschickten und behutsamen Händen das Bild eines Menschen — ohne Romantik, ohne Uebertreidung, nicht ohne Ironie, sauber, prakttsch, innerlich und äußerlich in Ordnung. Mich Thornae umgab das Mädchen Dorothea mit frischer und instinktsicherer Jugendlichkeit. Hilde Kneip spielte die Frau, die im £hrintett_an der Peripherie steht, wo das Lustspiel an den Schwank grenzt, und erzielte mH einem einzigen Wort den pöfeten Lacherfolg und Szenenavplaur dieses llbends. — Dazu ein sehr hübsches, stimmungsvolles Bühnenbild von Herrn Löffler. vertrösten, aber er mufe zugeben: ,Leder, der sich «ildet, daß England große Quantitäten an Flakge- chizen und Flugzeugen habe, ist „ein schöner Dumm. darum ein Treubekenntnis voll ergreifender Empfindung. Wie das Verebben brausender Orgeltöne klang das Lied aus. Dann setzte nach einer kurzen Pauze eine frischere Weist ein, die keck und stürmisch von Liebe und seliger Sommerzeit Jang. Unwillkürlich ließen sich meine Schritte zu einem kleinen Vorgarten gängeln, in dessen Mitte, um ein Rvstnrondell herum, die Sänger standen. Es waren nicht viele. Die Fehlenden trugen wohl irgendwo in Deutschland ober draußen auf fremder Erde im Kampf oder auf Wacht den Soldatenrock. Dafe der kleine Sängerkreis den Fernen im Geiste verbunden war, davon zeuate sein Ständchen, mit dem er ein Paar überraschte und beschenkte, das auf dem obersten Balkon des dreistöckigen Hausts erschienen war. Der Mann, in dessen Arm sich die Frau eingehakt hatte, trug Soldatenuniform. Sie schienen beide nicht mehr zu den Jungten zu gehören, und eine Frau neben mir bestätigte einem fragenden Herrn, daß es sich nicht um ein neuvermähltes Paar handele, sondern um den Geburtstag des glücklichen Urlaubers. An allen Fenstern freuten sich die Menschen mit den beiden Beschenkten. Sie hatten schon manchen Geburtstag mHeinanbcr gefeiert, bald den seinen, bald den ihren, aber diesen würben sie nie vergessen. Das Glück hatte ihn in Urlaub gehen lassen, imb nun schenkte es ihm noch diese Freude, das herzliche Gedenken der Freunde und Sangesbrüder Es war ein freundlicher und amüsanter Abend, der feinen besonderen Charakter dadurch erhielt, dafe Die Aufführung als Abschiedsvorstellung für die Herren Gert Geiger, Hans Geißler und Joachim Ernst herauskam. Es mar gestern bereits in einigen Notizen über die Tätigkeit der scheibenden Darsteller von ihren Verdiensten im Gießener Ensemble die Rede. Die Aufführung alles in allem schien dazu angetan, uns den Abschied gleicherweise leicht und schwer zu machen. Herr Geißler als Spielleiter nahm die Fabel so locker und witzig, wie es sich für ein Lustspiel ziemt, ohne doch den ernsten Unterton und die Hintergründigkeit völlig zu verdecken. Er spielte auch selber den ahnungslosen Sportsmonn und bewahrte die Figur durch trockene Kauzigkeit vor peinlicher Deplacierung. .Herr Geiger war der Generaldirektor, und zwar lin bester Form, mit gutem Humor und unnerroüft- Der Beifall wuchs zuletzt zu einer herzlichen Ab- chiedskundgebuna für die drei scheidenden Mitglie- >er. 21irf der Insel häuften sich Blumen und Hand» öftere Geschenke. Herr (Beiger erstattete mit bewegten Worten den Dank auch im Namen der Kob legen. Hans Thyriot Das durch Desoe weltberühmt gewordene Schicksal des seligen Robinson kann sich immer wieder einmal wiederholen. Bon Zeit zu Zeit kann man, auch heute noch, von solchen Fällen lestn, und die Literatur, vor und nach Desoe, hat allemal ein Auge auf die Robinsons geworfen: das Motiv scheint von unerschöpflicher Anziehungskraft. Die Autoren dieses Stückes, Just Scheu und Peter Albert Stiller, .nahmen es, wozu sich auch dankbare Anregungen bieten, vorwiegend von der heiteren Seite. Zunächst haben sie den Originalfall multipliziert: fünf Robinsons auf einmal, als eine Luxusjacht an einem winzigen Inselchen im Atlanttk scheitert. Ein reicher Kaufmann mit Frau und Tochter; ein snobistischer Sportsmann, der schon auf dem Programm lediglich als „Sohn seines Vaters" erscheint; und der Diener Franz. Ein peinliches Abenteuer, aber die Leute sehen es gerne, wenn ein paar moderne Mitteleuropäer so unvermittelt nackt und rauh an den Busen der feit langem vergessenen Natur zurückgeschleudert werden, llnb die Ur-Probleme des täglichen Lebens, wie sie dem alten Robinson entgegen traten, erscheinen beinah amüsant, wenn man dabei zusehen fajin. Wie kriegt man eine Konservenbüchse ohne Messer auf, wie fängt man einen Fisch mit der Haarnadel, wie macht man ohne Streichhölzer Feuer an? Beschenktes paar. Biele Menschen waren auf dem abendlichen Heimweg. Der ungetrübte, wolkenlose Sonntags hatte sie in Die vorsommerliche Landschaft gelockt. Sie hatten Wiesenduft und den herben Ruch der Wälder geatmet, waren in der Sonne gewandert und haften im Schatten gerastet. Auf ihren Gesichtern, von denen die Alltagsfarbe einer warmen Röte und Bräune gewichen war, schimmerte der Glanz mannigfacher Erlebnisse. Mit allen Sinnen hatten sie Schönheit in sich aufgenommen, und aus froher und reiner gestimmten Herzen sprachen sie levhafter, beschwingter miteinander als sonst. Kinder trugen kleine Mar- L| Haus die Haltung annehmen wollte, eine Er- niung über die verschiedenen Episoden dieses pfes zu verlangen und die Forderung stellen )e, daß jedesmal, wenn eine Kampfhandlunz iren und ein Teil der Front eingedrückt fei. lot *. „D < e Deutsche n", so sagte er, „st eilen Hiegsmaterial am laufenden Bande b|r und haben in eroberten Ländern mehr er- il-itet, als fie überhaupt nötig haben, bj er ist unsere Lage von der ihrigen gewiß sehr sn hieben." tuf das resignierte Eingeständnis, mit dem Chur- M die Verantwortung von sich abwälzen will: a»3 fehlten schon bei Kriegsbeginn alle modernen M'fen, die sich als eine Lebensnotwendigkeit der «fernen Kriegführung erwiesen haben", fühlt sich |oyr Höre Belisha in seiner Ehre getroffen, m er wirft Churchill vor, „bafe England in Diintird) en den besten Teil der Aus- rü tung verloren habe, der je auf der bri- Mjen Insel verschifft worden sei". Lockerung des Tanzverbots. Der Chef der Ordnungspolizei teilt mit: Mit sofortiger Wirkung wird das bestehende Tanzverbot insofern gelockert, als bis auf weiteres an drei Tagen in der Woche von 16 Uhr ab getanzt wer* den darf. Diese Tage sowie der Beginn der Tanz- Unterhaltung werden nach Berücksichtigung der ört» liehen Verhältnisse durch die Kreispolizeibehörden bestimmt. Dabei ist selbstverständliche Voraussetzung, dafe die örtlich festzusetzende Polizeistunde bet Tanzveranstaltungen genau eingehalten wird. Einheimischer Tee. Da uns während des Krieges der Genufe ausländischen Tees beschränkt ober ganz versagt bleibt, ist es das Bestreben vieler Volksgenossen, unter den einheimischen Pflanzen einen gleichwertigen Ersatz zu suchen. Nachstehend sei eine Auswahl einheimischer Teesorten ober Teemischungen aufgeführt, die in Gesckmack und Farbe Dem chinesischen Tee ziemlich nahekommen. Man nimmt die Blätter von Brombeere, Himbeere, Erdbeere, Preise!-, Heidel-, Moos-, Johannisbeere, Birke, Ulme, Kirsche, Schlehe, Weißdorn und Waldmeister, entfticlt sie und läßt sie einen Tag liegen, bis sie angewelkt sind. Dann rollt man die Blätter auf einer reinen, festen Unterlage mit der Hand und läßt die Blätter zusammengepreßt 10—12 Stunden liegen. Die Blatter werden ausgebreitet und am Ofen ober in der Sonne gut getrocknet. Die Zusammenstelluna der Mischung kann man nach Geschmack vereinfachen ober mit Kamillen, Minzen, Salbei und Schafgarbe erweitern. Der beste Tee-Ersatz ist wohl her sogenannte Körnlestee (Hagebuttentee), das ist der Samen von der Hecken- ober Hunbsrost. Man kann auch Lindenblüten, Brombeerblätter usw. beimischen. Frische, hellgrüne Brombeerblätter geben allein auch einen ausgezeichneten Tee. Frische, unbehaarte Blätter läfet man welken, feuchtet sie leicht an, knetet sie zu einem Ballen zusammen und hängt diesen in einem Tuch an einem mäßig warmen Ort (30—40 Grad) einige Tage auf. Hierauf wird der Tee rasch getrocknet und gut verschlossen aufbewahrt, damit er fein Aroma behält, bzw. an Aroma noch gewinnt. Gießener Schlachtviehmarkt. Auf dem geftrigcn Gießener Schlachtvieh markt (Schlachtvieh-Derteuungsmarkt) in der Vtehvcr- steigerungsholle Rhein-Main kosteten: Ochsen 48,5 bis 49,5, Bullen 39,5 bis 51,5, Kühe 20 big 50,5, Färstn 39 bis 53,5, Kälber 20 bis 57, Schafe 14, Hammel 28 bis 44 R-vf. je % kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preist erzielt: Klaffe a (150 kg und mehr) 1,20, bl (135 bis 149,5 kg) 1,20, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,18, c (100 bis 119,5 kg) 1,14, d (80 bis 99,5 kg) 1,08, e—f (unter 80 kg) 1,04, gl (fette Specksauen) >Ng. j ereib 4 e öenJ | die ul 1 lupt- u |j oor. c I die M ■m3 ikm | für sieh ibor" ß i offa DQ ng ijdl »Wenn wir Kreta verlassen hätten", so fährt zu Mrchill fort, „ohne einen Schuß abwfeuern, fo einer W * diese Flucht dem Feind den Schlüssel zum oft- sehe.' ttyn Mittelmeer ausgehändigt. Kreta war", so gibt Mß sM Churchill zu, „ein außerordentlich -enV^ Eihiiger Punkt unserer Verteidi- i bi«4 jltigslinte". ' 1 Ih einzelnen auf die ihm vorgeworfenen Fehler igehen lehnt Churchill ab mit der Begründung: > Leute lieben keine Niederlagen, sie werden sie nicht lieben, wenn man ausführliche Erklären darüber gibt." Trotzdem aber hat Churchill frie Stirn, an bas Vertrauen des britischen Volkes W ppellier^p unb meint, „keine Regierung könne eil Bericht darüber gegeben werben sollte. Ich käme VAtcd) in Gefahr, dem Feinde für ihn wertvolle Ditreilungen zukommen zu 'lassen." Nach dieser ab- kUofchenen Ausrede fährt Churchill dann mit dem Vcriud), die Niederlage zu bagatellifieren, fort: „Ein vierer Grund, der mich zur Mißbilligung einer Dctrtte über den Kampf auf Kreta veranlaßt, ist kr daß dies nur «in Teil eines sthr wichtigen f^zuges im mittleren Orient ist. Einen Abschnitt B Gegenstand einer Aussorache au machen, ist ti» trügerische Methode, oie Kriegführung zu «■prüfen. Bei einer genaueren Betrachtung einer IBratian svielen der Gewinn und Verlust a n Re.t, die Auswirkungen der neuen Lage auf die Rlmft eine arofee Rolle, sowie auch die verfüg- Sn Hilfsnüttel. Es gibt zahlreiche Inseln unb kirn einzelnen geht Churchill dann auf die Überlegenheit i n sb esond ere der t f ch e n Luftwaffe ein unb mufe zugeben, kl sie die britischen Flugzeuge von ben Flug- p!i cn in Griechenland vertrieben" habe unb bie Mze jehr schnell für ben eigenen Gebrauch etn- niete. II n vollstänbigem Wiberspruch ZU seinen früheren L nuptungen stellt Churchill habet die Lage auf |l Ha von vornherein als hoffnungslos bar unb || : „Niemand, der die Verantwortung für die 8|rerbigung Kretas zu tragen hatte, konnte an der tltad)e zweifeln, daß nur eine sehr spärliche Ulter ft ü fe u n g unserer Truppen und oberer Flotte, bie rm Umkreis ber Insel Werte, zu erwarten fei. Das war eine Festig utg", erklärt Churchill heute, „bie bie miü- Mchen unb anberen verantwortlichen Stellen ndt erst trafen, als die Enftcheibung gefallen Widersinnig ist es, wenn nach biefer Erklärung itzt: die vorauszUsehende Niederlage Churchill die BlU'opfer besonders an australischen und neufeclän- Eilten Truppen damit entschuldigen will, daß er sagt: «Ran könne nicht ganz sicher sein, wie eine Schlacht |ti) entwickele, bevor sie überhaupt ftattgefunden Wir suchen für einige unserer Angestellten 2-3-Zimm.-Wohnungen mit Küche und Zubehör. Es handelt sich um ruhige Dauermieter. Angebote erbeten an: Heyligenstaedt&Comp. Werkzeugmaschinenfabrik, 6. m. b. H. Gießen, Telefon 2941 -2943. 2416 d Wenig gebrauchte Personenwagen (mögt, ßauj. 1939) gesucht. OPEL» Automobile Gießen Q Ruf 2847 5 Klaviere werden fachgemäß repariert und gestimmt G. 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In einer vom Ortsbauernführer aufgestellten Liste hatten sich die einzelnen Landwirte durch Unterschrift zur Lieferung einer bestimmten Menge verpflichtet. Als nach einiger Zeit die Kartoffeln an die Genossenschaft geliefert werden sollten, verlangte der Angeklagte vom Ortsbauernführer Auskunft darüber, | Mietgesuche""] 2-3-3lmmet- Woönung mit Bad, nicht int Zentrum der Stadt, gesucht f. 1. August. Schriftl. Angeb. unter 2507V an öen Gieß. Anz. I) gelandeten Iplagm, ihre ge lang beraub! Keine Ursprungszeugnisse, lonbem nur Zeugnisabschriften dem Be werbungsichre iben bet legen I — Lichtbilder undBewerbungsuntev lagen müssen lur Ber meidung von Verlusten aus der Rückseite Hamen und Anschrift des Bewerbers tragen l 1.20, i (Altschneider) 1,18, g2 (andere Sauen) 1,06 h (Eber) 1,08 RM. Marktverkauf: Alles zugeteilt. knipser und Schmalfilmer vom Schwarz'Weiß * Film zum FARB-FILM über Man fragt den •*Mk*M<* #* + (&*# für Knaben 8-12 I., zu veti. Löberstr. 10 und 2 Uhr. oi979 Wo? sagt d. 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