Samstag, N- > Sonntag, 12.3anuarl1. Jahrgang Ur. 9 .25 General-Anzeiger für Oberheffen Zchr'fUeltling und Eefchöftsstelle: jiolfle höherer Gemalt -ietzen,5chulftratze 7-9 f d) n i t te s geschichte. -Wetz. 10. Inn. (DNB.) Am 10. Januar wur- lzwischen Litauen und Polen und weiter v .....-y— Ctih na. nuf hör 5Hnip h^r ? h P Ul Q I I fl ( H 0 C U t l u) • Berlin Staat in großmütiger Laune den 85 M'llwnen' ftit'Ende^ Oktober vorigen Jahres in Mos- auf der Linie der ehemaligen deutsch. _ n r: j. ____ nif, cuf al Htt 25a0’ >a ment [i haben, vehteck Englands Verrat an Europa Die römische presse zu Churchills Kriegszielen. die Pläne Churchills verwirklichen tollten, nämlich die Pllicht. englisch zu sprechen und zu leben oder in Sklaverei zu verfallen. Jeder Mensch unseres Zeitalters wisie nun, um welche n P reis der Kampf geehrt werde und welche Bedeutung in Wahrheit dem notwendigen und befreienden Sieg Ober: „Die Ordnung des Wirtfchafts-! lebens ift ein wesentlicher Bestandt-'il be« Zusammenlebens der Volksgenossen Als Mittel sinnvoller Verteilung der Güter wird der Vertrag anerkannt" Oder: ..Wer eine Verpflichtung udernom- men hat. muß feine Ehre darin sehen, sie auch in schwieriger Lage zu erfüllen. Die V e r t r a g s - . treue ist die Grundlage des R'-ch sverkehrs. Das sind einiae aus dem bisher vorliegenden Entwurf der 32 für die sechs Bücher vorgesthlage- nen ©runbregin. Sclbstverstänblich wird im Rahmen dieser Grundregeln auch bas Thema der Auslegung und der richterlichen Fortbildung des Rechts behandelt. . Wenn wir die Gesetzgebung des nationalsozialistischen Reiches rückwärtsschauend überblicken, so treffen wir auf eine erstaunliche Fruchtbarkeit. Große Gebiete des völkischen Lebens ließen sich nennen, auf denen der junge Nationalsozialismus nicht nur vor sich selbst seinen "Beruf zur Gesetzgebung" erwiesen, sondern vor dem Antlitz der Welt seine rechtliche Sendung bereits dargetan hat. Nun aber ift die Stunde gekommen, in der an den Gedanken großer zusammenfassender Mo- numentalwerke herangegangen werden muh, die einen Stoff von größtem Ausmaß umfassen und fre nicht durch allerlei ihm angeheftete Zusätze mit Sondercharakter beeinträchtigt werden dürfen. Solche geschlossene Schöpfung deutscher Einigung erhofft und verlangt das deutsche Volk, erwarten die 85 Millionen deutschen Volksgenossen von der Zukunft. Möge es gelingen, in zäher, besonnener, vorwärts- gerichteter Arbeit als das dem Volk am nächsten stehende und notwendigste Werk solchen Gepräges das deutsche Dolksgesetzbuch zu vollenden. ijr ne lonnr neu«, engfter Zusammenarbeit mit dem R°'ch»r«cht»E der NSDAP für da- deutsche Dalk tätig. Dor ihrem fiorum habe ich ihr 'M S™ p™ f " Li» Parate für diele- machtla» (9 'M , . 5- ■*.!; I 3r. H ulr, t» . en# jlannl)'11* «ie« ereipeiif gut, »S t ir, lot»«1 alt’, b ,it ring * plan^ ebiaes Volk, sondern um unser eigenes, un s er eutsches Volk von 85 Millionen, das endlich mter dem Genie unseres Führers Adolf Hitler ge- nt, sich seiner Eigenart und seines Lebensrhyt- nus bewußt wurde. Er ift der lebendige Strom, er den Körper unseres Volkes von Geschlecht zu Geschlecht, von Jahrhundert zu Jahrhundert ver- inbet. Das deutsche Dolksgesetzbuch wird sich dar. um durchaus nicht scheuen, wahrhaft wert- oll es Recht der Vergangenheit als ölki ches Erbgut zu übernehmen. Letztlich wird es cllein Ausdruck und Symbol unserer natlonalsozia- istischen. der uns vom Führer gezeigten Weltan- deutsch-sowjetischen Wirtschaftsver- l i t a u i s ch e n G r e n z e, wie sie durch bie Abkom^ -■ • * - men zwischen Deutschland und Litauen vom 29. 1 " und vom 22. 3. 1939 festgelegt ist, verläuft. tchauung fein. „ e. Wenn auch die Verwirklichung d«s Punktes 19 es Programms der Rationalfozialistifchen Deutfchen Arbeiterpartei, fo ist bas Volksgefetzduch doch nicht ie Vollendung, sondern der Anfang einer reuen Epoche unseres Volkes. Gerade darin wird ler hohe Wert dieses Gesetzbuches liegen, bah es >n seiner Art bie gewonnene Einheit des ganzen Jolkes hervortreten läht. Denn hier wirb Recht geboten, an bem jeher u n m 111 e I b a r 4 et 1 • nimmt, bas Recht, bas ben heranwachsenben Volksgenossen über alle Altersstufen bis an sein Lebensende begleitet, bas ihn stützt, allerbmas auch verpflichtet, wenn er kauft, mietet ober sonstige Geschälte abschließt, bas Recht, das ihm m Gösta t »es Eigentums die Früchte seines Fleißes und feiner Sparsamkeit sicherstellt und bas bie fernen im Erbrecht begleitet, bas Recht, das schließlich 4n der Roosevelts Englandhilssgesetz N^'uyork, 10. Ian. (DNB.) Roosevelts Eng- landhilfsgesetz wurde heute im Kongreß eingebracht« Das Gesetz sieht folgende Vollmachten fpr den Präsidenten vor: 1. Jedes Rüstungsmaterial Herstellen zu Ulfen, das der Präsident wichtig für die Verteidigung der Vereinigten Staaten halte; 2. an Regierungen, die für die Ver- teidiguna der USA. wichtig sind, irgendwelches Rüstungsmaterialzu verkaufen, zu übertragen, auszutaufchen, zu verleihen, zu verpachten oder i r ge n bro i e abzutreten: 3. jegliches Rüstungsmaterial für solche Regierungen auszuprobieren, zu reparieren ober instandzu- ^4. Vber derartigen Regierung Rüstu n g s i n - formationen zu geben, die mit dem Rüstungs» material im Zusammenhang stehen, das dieser Regierung gegeben wurde; 5. jegliches Nüstungsmaterial für solche Regierungen zum Export freizugeben. Das Gesetz untersagt jeder fremden Regierung, Rüstungsmaterial und JnUrmationen, die von dett Vereinigten Staaten stammen, ohne Zustimmung des Präsidenten an eine andere Regierung weiter- lugeben. Die USA.-Regierung wird bevollmächtigt, Kriegsmaterial in Kanada oder sonstigen Ländern zu kaufen, falls derartiges Material in Amerika nicht erhältlich ist. Die Vorlage wird gleichzeitig vom Repräsentantenhaus und Senat beraten werden, um die Inkraftsetzung zu beschleunigen. hing, von litauischen Staatsangehörigen sowie Personen litauischer, russischer und belorussischer Volkszugehörigkeit aus Deutschland, und zwar aus dem ehemaligen Memel- und Suwalkigebiete nach der UdSSR zu der Unterzeichnung von Abkommen geführt. Die obenbezeichneten Personen, soweit sie den Wunsch ausgedrückt haben, umzusiedeln, können im Laufe von 2'/r Monaten in der durch die Abkommen festgelegten Weise umqesiedelt werden. Die Regelung ber mit dieser Umsiedlung verbundenen gegenseitigen Vermögensansprüche hat gleich- UeberaU handelt es sich hier um urtümliche Dor- qänge, bie mit bem Lebenslang lebes einzelnen Volksgenosien schicksalsmäßig- verbunden sinb. Auch hier kömmt vieles in gesunder und brauchbarer Tra- bition aus dem vorangegangenen deutschen Volks- f?ben, aber es m*rb übcrleuchtet burd) bie n e u e Wertung unb Anschauung. Das Dolksgesetz- buch ifl alfo nicht al, -in G-sch-?' gedacht d"- d-r Das deutsche Volksgefetzduch Von Reichsleiter Reichsminister Dr. Franl. erweitertes Mischafisabkommen mit Rußland Grenzreglungs- und llmsiedlungsverträge. in schönen Ideologien weitergetragen, sondern tatkräftig mit technischem Mühen und Können in Angriff genommen worden. Das Ergebnis ber bisher geleisteten Arbeit laßt ich nun schon überblicken. Plastisch gliebert sich ber Gesamtstofs des bisherigen Entwurfs in sechs Bücher: des Volksgenossen, ber Familie, bes Erbes, der Vertrags- und Haftungs-Ordnung, der Eigentumsordnung und schließlich der Vereinigung und Verbände. Manches, was die Entwürfe vorsehen, gleicht viel- leicht früheren Gesetzesbüchern, deutschen wie artverwandten, wenn nicht ber Befehl der nationalsozialistischen Weltanschauung, ihm ein neues Ge- icht prägen mürbe. Es erfaßt zunächst ben Volks- genossen als ben Kern des Gesamtvolkes. Nicht wie bisher mit „Minderjährigkeit" oder „Entmündigung" o. ä., mit juristisch abgestempelten Begriffen wird begonnen, ben vollverantwortlichen unb vollwertigen Volksgenossen wirb bas Volksge- setzbuch an bie Spitze stellen, seine Eingliederung in bie Rechtsordnung des gesamten Volkes bildet ben Auftakt. So soll ber erste Satz lauten: „Die Volksgemeinschaft erwartet von jedem Volks- genossen, daß er seine besten Kräfte zum Wohl ber Gesamtheit einsetzt." Der Verpflichtung folgt das Recht: „Dafür sichert sie ihm feine volksgenöfsifche Rechtsstellung als Ausbruck feiner Persönlichkeit unb seiner Verantwortung. Sie bietet ihm Schutz gegen Beeinträchtigung seines Wirkens, insbesondere feiner Ehre unb feiner Arbeitskraft." Daran reihen sich bann bie einzelnen Bestimmungen über ben Ehrenschutz, ben Schutz ber Arbeit, ben Schutz bes Namens ufw. Zugleich bilbet bieses erste Stück bie Verknüpfung mit ben als Einleitung zum Volksgefetzduch biencnben © r u n b r e g e l n. Auch dieses wird eine vollständige Neuerung bedeuten und über das nur Technisch-Methodische weit hinausragen. Es ist dabei nicht nur ein „Vor- fpruch", auch nicht etwa nur eine Einleitung alten Stils, wie sie schon frühere Gesetzbücher kannten. In diesen Grundregeln soll vielmehr eine Art von Glaubensbekenntnis zur nationalsozialisti- schen Kultur unb Rechtswelt auf ber Ebene bes volksgenöfsifchen Zusammenlebens ausgesprochen Nack Bardia. Der Fall von B a r b i a gab, wie nicht anders zu erwarten roar. der britischen Propaganbamafch.ne bas langersehnte Stichwort, den taktischen Erfolg einer gewaltigen britischen Ueberrnacht aus cintm für bie Gefamlentjcheibung bieses Krieges nicht wesentlichen Kriegsschauplatz mit einem Triumphgeheul ohnegleichen als großen britischen Sieg m die Welt zu posaunen, um einmal der unter den ständigen unb "nn"rmin^"rt heftigen D>'rgeltungsan- griffen ber beutschen Luftwaffe erheblich in Mit- leid"nschaft gezogenen ^riegsbegeisterimg des eigenen Volkes roieber neuen Auftrieb zu gcben, zum am bem um bie in letzter Zeit recht flau geworbene Stimmung ber britischen Verbündeten im östlichen Mittelmeer aufzupulvern unb ben schon recht be-> benklich geworbenen Freunben in USA roieber Mut zu machen, ihr Gelb in bas britische Geschäft zu i stecken unb schließlich um zu sehen, ob man nicht bi( Italiener in ihrem Glauben an ihre gerechte Sache, für bie sie kämpfen, irre machen könne Das letztere hat sich sehr schnell als eine Fehlspekulation ber Herren Churchill unb Duff Cooper erwiesen. Als । Antwort auf bie öligen Ermahnungen bes britischen Premierministers, boch von Mussolini abzulassen, dem einzigen Manne, dem Italien es zuzuschreiben habe, wenn os in biesem Kriege mit seinem alten I englischen „Freunbe" bie Waffen kreuzen müsse, ber > seit ben Einigungskriegen immer voll Derstänbnis unb Sympathie Italiens Aufstieg zur Großmacht verfolgt hab", als gebührenbe Antwort auf diese verlogenen Geschichtsklitterungen Churchills hat bas italienische Volk in ergreifenden Kundgebungen seine Treue zum Duce und seinen Glauben an den Sieg erneuert. Auch Duff Cooper Hot mit feinen ebenso törichten wie niederträchtigen Verdächtigungen des italienischen Soldaten, dem er „politische Gründe" dafür unterfteüt, daß er sich bei Harbin angeblich nicht so geschlagen habe, wie er es hatte tun können, auch ber britische Propaganbamimster hat für diesen lächerlichen Versuch, Zwietracht zu säen zwischen Volk, Wehrmacht unb Führung Italiens die verdiente Abfuhr erhalten. Niemals ftanp ber italienische Soldat dem Herzen des Volkes näher als in dieser ernsten Stunde der Prüfung unb Bewährung, urh niemals hat das italienische -3ol" ein feineres Ohr für die falschen Töne in den locken- ben Sirenengesängen der britischen Agitatoren. Italien kennt feine Geschichte, es weiß, daß es auf fei- , nem Weg zum Imperium immer unb überall, im Mittelmeer, in Norb- unb Ostafrika auf England ’ als seinen stärksten Gegner gestoßen ist, es erinnert । sich heute roieber besonders lebhaft, daß es im Melid j kriege mit Wüsten abgespeist werden sollte, ähnlich derjenigen, die die Kämpfe um Bardia fal), und es weiß, daß es in diesem Krieg für das italienische Volk ums Ganze geht, um die Sprengung des Mit- telmeergefänaniffes, zu bem England bie Schlussel verwahrt hielt, unb um bie Voraussetzungen für bie nationale unb soziale Wohlfahrt eines freien, ehr- °r. Ti II %ji i ... Mauli . 611; I leh), 2 Ferner haben in Riga unb Kowno bie zwischen beutschen unb sowjetischen Delegationen Jtattgejun» denen Verhandlungen über die Umsiedlung von Reichs- unb Volksdeutsche^! aus Diaar in ylvn'""' N" / rö t u .(♦ hi« Deutschen von sich aus stiftet. Vie^im^eyr ii» es fQU geführten btunuriuiu^uiuyxiK ®runbauffaffung derer, die an diesem Gesetzbu^ h^ungen durch Unterzeichnung eines erweiterten arbeiten, twfe das deutsche Volk ei ne n A n f P ru cy Wj^icha^sgbfommens abgeschlossen. Das Abkom- auf ein solches ihm dienendes Gesetzwerk yat. | men reqe(t i>en Warenverkehr zwischen Deutschland In der Schaffung dieses Volksgesetzbuches lieg . . ------ '• - somit zugleich bas Bekenntnis z u iü R e cy r als solchen Aui ben mannigfaltigen* Gebieten des völkischen Lebens kann nicht bloße Derwal- tungsroutine, nur Befehl, reiner Zufall herrlchen- sondern das Recht, das sehr ernst zu »vhmsnve, aus dem Volksleben selbst auffteigenbe Recht, muß mal i »en von volksverbundenen Richtern betreut und g - währleistet Dafür wird geborgt fern daß bieies S?echt bann dem Leben dient daß es nicht idjon im Entstehen erstarrt unb nicht einer weit Ifremben Konstruktion ausgeliefert wird. Damit ist schon der t e d> n i f cb e Xe jl der Ar beit am Dolksgesetzbuch berührt. Solche Gesetze al len nicht vom Himmel, auch sie müssen, wie olles andere, mühsam erarbeitet werden. D eft Ar beiten sind in vollem Gange Auf Grund unmittel baren Führerbefehls ist die Derwirklichung der im Programm Punkt 19 der NSDAP georderten Rechtserneuerung dem Reichsleiter des Reichsrechts amtes der Reichsleitung^er Das Reichsrechtsamt, dessen sich.der Reichsleiter bei der Durchführung der ihm gestellten Aufgaben be- Äient, ist somit nicht nur das Rechtsgew'sien der NSDAP., sondern des gesamten deu^e"m^?^es zur Sicherung der nationalsozialistischen Weltan Ichauung auf dem Gebiete des deutschen Rechts Gewaltig ist die Aenderung, bie unser reales Mein durch ben Weltkrieg unb schließlich durch tn Nationalsozialismus ersahren hat. Das Leben n Bismarckschen Reich liegt weit hinter uns. Jeder ^nzelne Dolksgenosse spürt ben ungeheuren Rhyth- irtis der neuen Zeit, erkennt, daß fein Leben, bas liner Familie unb das feiner Freunde jetzt anders »rläuft wie in ber Zeit, als nach 23jähriger Ar- rit das „DGB." von 1 896 fertiggestellt war । war ber Abschluß eines Zeitalters, ben es doku- entierte. Das Dolksgesetzbuch aber steht a n «r Schwelle eines neuen Abfchn11tes nferer völkischen Entwicklung, ja Weltgeschichte. üt.Ä Schon der Name enthält bie Zielsetzung. Das Dlülitr dolksgesetzbuch wird nicht eine von oben kommende, (m-' us ber Welt beamtenmähiger Fürsorglichkeit stam- üenbe Rechtsgestaltung bringen, sondern eine Sammlung, Sichtung unb Prägung bes im gan. en Dolk tagtäglich umgehen d en rechts. Dabei handelt es sich nicht -um ein be. Rom, 10. Ian. (Europapreß.) Die von Chur- chill in einer Tischrede vor dem „Derem der Pilger" entwickelten Kriegsziele Englands nennt die römische Presse einen Verrat an Euro p a. Nach den Erklärungen Churchills wolle England, >w Verein mit USA., zu einer Organisation der Volker englischer Sprache gelangen, die aUen übrigenJßol* fern die Gesetze vorschreiben mürben. Diese anderen Völker würden also zu minderwertigen Formen der Menschheit herabgebrückt, über bie London unb Neuyork herrschen würben, Dante unb Petrarca, Michelangelo unb ßeonarbo, Goethe unb Nietzsche, Beethoven unb Wagner würben also, um einige geistige Heroen zu nennen, diesem Kulturkreis nicht angehören, somit als Gegner besahen gelten Die arische Kultur, die gerabe in den deutschen und italienischen geistigen Kundgebungen ihren Höchststand erreicht haben, solle also unterdrückt werden. Alle Völker wüßten nun, roas ihnen blühe, wenn sich (debemt t a n 11 di, außer < onntnfls unb feiertags Beilagen: Die.Illustrierte 1 icüenerivamilienblntter t x>jmai imBild DieSdwlle kjionats-Bezngsvrcis: Wil i Be.iatzen RM.1.98 j tme Illustrierte 1.80 u'ieltgelmbr........ I ick bei 'Jiiditerfcbemen tion einzelnen Nummern ^r Ärets, ber sich mit ber ©eftaltuna bee beut. Säten Dolksgesetzbuch.'^ zu befassen hat. kann leboiy ßchon aus arbeitstechnischen Gründen weder von amteträgern ber NSDAP. °ber dem 4-genuber ber aufßubenflrö6e. kleinen Mitarbeiterstab bes Reichsrechlsamte,. selbst unter weitester Enschal tung ber im NS-Rechtewabrerbunb, al« bem ber NSDAP, angeschlossenen Fachverband gegebenen Kraftreservoir, erledigt werden. Die Mitwirkung dieser Stellen an der großen Aufgabe wird tmrner nur Betreuung.Förderung u n d U e w a ch u n g sein können, wenn das deutscheVolks Gesetzbuch zu dem werden soll, w" sein Rawe be zeichnet. Unter ausdrücklicher Billigung und kennung des Führers habe ich daher als Reich »eiter für bie Mmgaben. bie b-iderRecht°gestaltung »ie Mitwirkung be« ganten deustchen Dolke« er forbern, bie Akabemie für D e u t l ch e - Recht in« Leben gerufen unb thr 'br Prast- bent unter Heranziehung der gesamten Mann au« Partei unb Staat. Wisten'chaft unb ®ir^af liebenden und arbeitsamen Volkes, das zur vollen Entfaltung seiner Kräfte kolonialen Raum braucht und bewiesen hat, daß es die Fähigkeit besitzt, mit ihm etwas anzusangen. So steht Italien auch nach dem Rückschlag von Bardia unoerrückt zu seinem Ziel und ist entschlossen, diesen Krieg bis zur sieg- reichen Entscheidung durchzufechten. Daß man in Rom nicht entfernt daran denkt, den Fall von Bardia zu bagatellisieren, hat schon der Bericht kundgetan, den Marschall Graziani mit der Offenheit und Wahrheitsliebe des aufrechten So!» daten dem Duce erstattet hat. Weitab von jeder Schwarzseherei, die durch nichts begründet wäre, wertet man Bardia als eine Episode, die in den Wechselfällen des Krieges hingeuommen werden mutz, so bitter man auch das Mißgeschick empfindet und die Opfer, die es verlangt hat. Ansaldo, der im Rundfunk der italienischen Wehrmacht die politische Lage interpretiert, sagte: „Bardia ist eine furchtbare Warnung, eine Warnung für alle Italiener, Reiche und Arme, Führer und Geführte, eine Warnung, sehr ernst zu fein.* Aus diesen Worten spricht die Entschlossenheit einer Nation, die wüß, um was es geht und was sie den Helden von Bardia schuldig ist. Denn Helden waren es, die angefangen von dem tapferen General Bergonzoli bis zum letzten MG -Schützen in 25 Tagen eines zähen, erbitterten Kampfes Bardia bis zur letzten Patrone und bis zum letzten Tropfen Wasser verteidigt haben gegen eine gewaltige Uebermacht des Feindes, der zu Lande mit Geschwadern modernster und schwerster Kampfwagen die leichten Befestigungswerke von Bardia berannte, aus der Luft mit einer Unzahl großer Maschinen immer wieder seine Bomben warf und sogar von der See her mit den weittragenden schweren Geschützen feiner Schiffsartillerie Hafen und Stadt zusammenschoß. Nach dem schon erwähnten Bericht Grazianis und den sie ergänzenden Mitteilungen der römischen Korrespom den, die auf Grund des inzwischen ausgegebenen amtlichen Materials zusammenfassend berichten, hat sich folgendes zugetragen: Der Marschall hatte nach der Einnahme von Sollum und Sidi Barani im September vorigen Jahres sich genötigt gesehen, für den weiteren Vormarsch auf Marsa Matruch, den nächsten bedeutenderen britischen Stützpunkt an der westägyptischen Küste, umfangreiche technische und organisatorische Vorbereitungen zu treffen, um den ungehinderten Nachschub der italienischen Armee über weite Strecken wege- und wasserloser Wüste sicherzustellen. Monate vergingen in zäher umsichtiger Arbeit am Bau von brauchbaren Straßen und an der Anlage von ausreichenden Wasser- und Lebensmitteldepots, Benzintanks und Materiallagern, bis die Etappe soweit eingerichtet war, daß der Entschluß zur Fortsetzung des Vormarsches gefaßt werden konnte. Eine großartige Leistung des erfahrenen Kolonialsoldaten Graziani, dem dabei seine Praxis als Oberbefehlshaber der Somalifront während des Abessinienkrieges zur Seite stand. Es ist die Tragik des Feldherrn Graziani, daß ich die ungeheure Mühe, die der Ausbau der Etappe ür den weiteren Vormarsch nach. Osten gekostet tatte, nicht so auswirken konnte, wie es geplant worden war, denn in die letzten Vorbereitungen stieß die Gegenoffensive des Generäls W a v e l l, der als Oberbefehlshaber der britischen Streitkräfte eine gewaltige Armee von annähernd 300 000 Mann britischer, australischer, neuseeländischer, rhodesiscber und indischer Truppen zu einem Vorstoß gegen die libysche Grenze zusammengefaßt hatte. Wavell hatte nur mit großer Ueberlegenheit angreifen wollen, und so hatte das Londoner Kriegskabinett, das um -eben Preis einen militärischen Erfolg brauchte, um angesichts der zermürbenden deutschen Vergeltungsangriffe auf die Insel die Stimmung des eigenen Volkes aufzupulvern und die pessimistischen Krittker in USA. zu beruhigen, nach dem Besuch Edens in Kairo nicht nur Elitetruppen aus dem ganzen Empire, sondern auch wertvollstes modernes Kriegsmaterial, vor allem auch schwere Kampfwagen und rund tausend Flugzeuge nach Aegypten dirigieren müssen, selbst auf die Gefahr hin, daß dieses Material, das zu einem guten Teil aus amerikanischen Lieferungen stammt, eines Tages an anderen Fronten einmal empfindlich vermißt werden könnte. Um eines Augenblickserfolges willen nahm man dieses Risiko aus sich in der äußerst vagen Hoffnung, durch einen Schlag in Nordafrika Italiens Kampfkraft entscheidend treffen zu können. So zahlen- und materialmäßig in der erwünschten lieber- legenheit begann General Wavell am 3. Dezember den Vorstoß auf Sidi Barani. Die Italiener leisteten im Sandsturm der Wüste bei schier unerträglicher Hitze erbitterten Widerstand, mußten jedoch einsehen, daß die Stellung angesichts der Heber- legenheit des Gegners nicht zu halten war. General Malettt fiel an der Spitze seiner Truppen, die 1. und 2. libysche Division, die Schwarzhemden- Division „3. Januar* wurden außer Gefecht gesetzt, die Divisionen „Cantanzarro* und „Cerene" erreichten die Cyrenaika-Grenze. General Bergonzoli schlug sich entlang der Cyrenaika-Grenze über Sidi Omar, Ridotto Capuzzo und Sollum nach der kleinen, leicht befestigten Hafenstadt Bardia am Nordwestrand des Golfs von Sollum durch mit dem Auftrag, hier am Ausgang der großen Küsten- ltraße nach Tobruk äußersten Widerstand zu leisten, vis Marschall Graziani feine in die Cyrenaika zurückgenommenen Divisionen in einer neuen Stellung hatte ordnen können. General Wavells Plan zielte offenbar darauf ab, die Armee Graziani von Süden und Norden her abzuschneiden. Deshalb wurde der Hauptteil der englischen Mittelmeerflotte aus Alexandrien an die Küste der Cyrenaika dirigiert, um mit weittragenden Schiffsgeschützen ohne selbst vom Lande her erreicht zu werden, Bardia und die Straße nach Tobruk unter Feuer zu nehmen, gleichzeittg sollte ein Vorstoß auf die Vase Giarabub, etwa 250 Kilometer südlich von Tobruk, von Süden her die italienische Rückzugslinie durchzuschneiden. Stattdessen zog General Bergonzolis heldenmütige Verteidigung Bardias die gesamte Macht Wavells auf sich und verschaffte dem Marschall Graziani und dem Kern seiner Armee den erhofften Zeitgewinn für die Vorbereitung einer Ausgangsstellung für neue Operationen. Länger als drei Wochen hat Bergonzoli Bardia gehalten, nach italienischen Schilderungen ein unscheinbares Wüstennest mit dem Eingeborenendorf au* einer Anhöhe und einigen neuen Gebäuden für die Ziviloerwaltung und die Besatzung in der Ebene, deren flaches Gelände in tiefem Wüstensand weder natürliche Hinderniffe bietet, noch stärkere Befestigungsanlagen ermöglicht. So war Bardia nicht mehr als ein befestigtes Feldlager, und auch der kleine Hafen bot keinerlei Schutz vor der schweren Artillerie der britischen Kriegsschiffe. Am 12. Dezember begannen die Engländer mit der systematischen Beschießung der italienischen Stellungen um Bardia. Am 18. Dezember hatten sie den Ring um Bardia geschlossen. Aber angesichts der auch vom Feind immer wieder bewundernd anerkannten äußerst tapferen Verteidigung der Truppen Bergonzolls, die trotz des Arffbörens jeglichen Nachschubs an Munitüm und Verpflegung und P.or dia Der Korridor zum,Eisschrank Amerikas soeben erlass, er, zum L lenen ido Ein Riesenplan für den Aus« bau Roms bierzum Meer. Rom, 10. Jan. (Europapreß.) Die italienische von dem Generalinspekteur der technischen Dienste der Stadtverwaltung, Dr.-Ing. Sa l a t i n o. Dem Gouverneur von Rom wird es zur Pflicht gemacht, bis zum 31. Dezember 1950 das erforderliche Gelände zu enteignen, sofern es nicht schon bebaut ist. Bei der Abfindung der Grundstücksbesitzer —und damit kommt in dem Dekret ein ausgesprochen boden-reformerischer Gedanke zum Ausdruck — neral Wavell den von London geforderten Prestige, erfolg erkaufen mußte, Herrn Churchill immerhin so an die Nieren gegangen ist, daß er mehrere Vollzugsausschüsse ins Leben gerufen hat, deren wichtigster unter dem ßabourminifter Devin die Aufgabe hat, auf eine Intensivierung der Erzeugung von Kriegsmaterial energischer hinzuorbei- ten, als es bisher Herrn Greenwood gelungen war, den Churchill in den Ausschuß für Wieder- aufbau nach dem Kriege, eine zweifellos äußerst dringliche Angelegenheit, abgeschoben hat. Daß man selber in London nicht allzuviel Zutrauen zu dieser Neuerung hegt und an die Arbeit dieses Ausschusses, den man reichlich großsprecherisch den „Gehirntrust* genannt hat, keine übertriebenen Erwartungen knüpft, erhellt aus den immer lguter nicht hinwegzutäuschen vermag. Dr. Fr. W. Lange. etwa hundert motorisierte feindliche Einheiten, die sich auf Acroma, füdwestlich Tobruk, hin bewegten, gesichtet und angegriffen.' In O st a f r i k a wurden Zeltlager und Panzerkraftwagen von unseren Flugzeugen im Gebiet von kasfala und bei Schuscheib mit Maschinengewehr- feuer belegt. Linbruchsversuche feindlicher motorisierter Kräfte wurden nordöstlich von Kassala abgeschlagen, wobei dem Feind Verluste beigebracht wurden. Lin feindliches Flugzeug hat Brandbomben auf M e f f i n a geworfen. Die dabei entstandenen Brände wurden sofort gelöscht, kein Personen- schaden. Eines unserer U-Boote unter dem Befehl von Korvettenkapitän Manlio Petroni hat durch Torpedoschuß im Atlantik den griechischen Dampfer „Anastasia* (2383 Tonnen) versenkt. Ein weiteres U-Boot unter dem Befehl von Korvettenkapitän Salvatore Todaro hat im Atlantik nach hartem Kampf den bewaffneten englischen Dampfer „Shakespeare* (5000 Tonnen) versenkt. Ein im Mittelmeer unter dem Befehl von Korvetten- kapitän Paolo Vagliafindi operierendes U-Boot hat zwei Dampfer von nicht genau festgestellter Tonnage, die in einem stark gesicherten Geleitzug fuhren, torpediert. Zwei feindliche U-Boote find von unseren Torpedoflugzeugen versenkt worden, eines von ihnen ist das französische U-Boel „Rarval*, das zu den lm Dienst Englands stehenden Streitkräften gehört. Das U-Boot „Regulus*. dessen Verlust von der britischen Admiralität gemeldet wurde, ist eines derjenigen, deren Vernichtung in einem der voraufgehenden Dehrmachts- berichte gemeldet worden war. Erfolgreiche Tätigkeit der italienischen Ll-Boot- und Lustwaffe Hauptstadt soll sich nach einem Dekret in Zukunft b is zum M e Der italienische Sericht vom ßreitaa. Rom, 10.Jan. (DRV.) Der italienische Dehr- machtbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut: An der grlechifchen Front Aktionen lokalen Charakters in einigen Abschnitten der 11. Armee. An der Übrigen Front Artillerietätigkeit. 3m Marsch befindliche Truppen und Kraftwagen sind von unserer Lustwaffe bombardiert und mit Maschinengewehrfeuer belegt worden. Flakstellungen, die einen wichtigen feindlichen Flottenstützpunkt schützen, wurden wirksam getroffen. Unsere Flotten- einheiken haben die feindlichen Küstenstellungen wirksam beschossen. Bombenstaffeln haben im westlichen Mittelmeer eine starke Floktenformatton angegrif- sen. Trotz heftiger Abwehr durch Flak und Jäger wurde ein Schlachtschiff getroffen. Lin feindliches Jagdflugzeug ipurde abgefchosfen. Zwei unserer Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt. Unsere Luftformationen haben den Flotten- und Luftstützpunkt von Malta wirksam mit Bomben und Maschinengewehrfeuer angegriffen. Fünf feindliche Flugzeuge am Boden, zwei Dampfer und eine Flakbatterie wurden getroffen. Einer unserer Jäger wurde ab- geschosfen. Zwei feindliche Flugzeuge wurden beim Einflugsversuch auf unser Staatsgebiet abgeschossen. In der Cyrenaika Artillerietätigkeit i m Ge- biet von Tobruk, in deren Verlauf feindliche motorisierte Einheiten vernichtet wurden. Unsere Flugzeuge haben den Hafen von Sollum bombardiert. Line Angriffs- und Jagdformatton hat ohnehin schon knappen Lebensmittelversoraung auf den wesentlichsten Gebieten rechnen müssen, weil der immer rarer werdende Schiffsraum in erster Linie für die Sicherung des Nachschubs der in Aegypten kämpsetiden Armee des Empire an Kriegsmaterial und Verpflegung in Anspruch genommen wird und da dieser Nachschub aus Grün- den der Sicherheit zum weitaus größten Teil um das Kap der guten Hoffnung herum geführt wer- muß, ist der Ausfall an Tonnage, der dadurch für Wie gemeldet wird, ist im Rahmen des Empire- Ausverkaufs das amerikanische Projekt eines Korridors von der Nordwestecke der Vereinigten Staaten durch Kanada hindurch nach Alaska in das Stadium direkter Verhandlungen getreten. Es handelt sich um einen Plan von riesigen Ausmaßen insofern, als schon allein die Luft- linie von der Nordgrenze der USA. bis zur Süd- grenze von Alaska fast 2000 Kilometer lang ist. Da nun die Westküste des britischen Dominions Kanada von Gebirgen eingenommen ist, fo würde die Straßenführung des geplanten amerikanischen Korridors sich noch über weit mehr als 2000 Kilometer zu erstrecken haben. Dieser Korridor, der heute noch Gegenstand sehr vertraulicher Unterhandlungen zwischen Washington, Ottawa und London ist, würde natürlich nur dann einen Sinn haben können, wenn er ein breites Autostraßensystem und dazu eine leistungsfähige Bahnstrecke enthalten würde. Denn dieser heute erst auf einigen vertraulichen Kartenskizzen eingezeichnete Korridor würde für die USA. in erster Linie zwei Zwecke haben, einen strategischen und einen wirtschaftlichen. Es handelt sich um die Verbindung des Haupt- gebietes der USA. mit ihrem 2000 Kilometer entfernt liegenden nördlichstem Gebiet Alaska, das sie 1867 für den Pappenstiel von 7,2 Millionen Dollar von Rußland kauften. Es hat eine Größe von 1 518 700 qkm, ist also etwa dreimal so groß wie Spanien, hat aber nur 50 bis 55 000 Einwohner, darunter etwa 30 000 Weiße. Seit 1912 führt es die Bezeichnung Incorporated Territory; das bedeutet ein durch Kongreßakte abgegrenztes Gebiet, das ein vom Präsidenten der USA. ernannter Gouverneur verwaltet. Es entsendet zum amerikanischen Kongreß einen Abgeordneten, der aber fein Stimmrecht hat. Dem Gouverneur steht ein Repräsentantenhaus von 16 und ein Senat von 8 Mitgliedern als lediglich beratende Körperschaften zur Seite. Die Hauptstadt Iuneau, ein Städtchen von 4000 Einwohnern, liegt we-it außerhalb des großen Komplexes von Alaska auf dem ganz schmalen südlichen Zipfel, der mit vielen Inseln der norwestkanadischen Küste vorgelagert ist. Alaska hat Gebiete, deren Boden im Winter bei Temperaturen bis zu 62 Grad Kälte bis 12 Meter tief friert und der im Sommer nur bis 60 cm tief auftaut. Wegen dieser besonders kalten Gebiete nennt man Alaska in den USA. den „Eisschrank Amerikas*. Die strategische Verbindung nach Alaska ist dadurch nötig geworden, daß die West- küste und die nordwestlichsten Ausläufer dieses Gebietes, die Aleuten, eine Gruppe von 150 Inseln, die sich über 1750 Kilometer weit gegen das ostasiatische Festland in den Pazifik hinein erstrecken, Aum äußersten rechnen Flügel des nordamerikanischen Seefestungssystems offensiven Charakters im Stillen Ozean geworden ist. Die wichtigsten amerikanischen Flotten- und Flugstützpunkte im Bereich von Alaska sind S i t k a auf der Insel Baranow; London verschleudert Oelüktien von Bahrein. N e u y o r k, 10. Ian. (DNB.) Die englische Re- ! gierung hat sich gezwungen gesehen, zur Finanzie- | rung ihrer Kriegsaufträge in Amerika größere l Mengen amerikanischer Wertpapiere, die sich in englischen Privathänden befinden zu beschlagnahmen. Als Sir Frederick P h b lipps in Neuyork mit Morgenthau über die Fi- nanzierung weiterer englischer Bestellungen verhandelte, soll dieser ihm erklärt haben, England habe noch größere Mengen von Aktien wichtiger amerikanischer Gesellschaften und sollte diese zunächst abstoßen. Daraufhin ging die englische Re- gierung dazu über, in Neuyork, um die Börse nicht zu stören und den Kurs der Papiere nicht zu drücken, nach Börsenschluß Aktienpakete im freien Handel an amerikanische Banken zu ver. kaufen. Eines dieser Aktienpakete waren 50 000 Aktien der Texas Oil Company. Hinter diesen Aktien steht das Oelvorkommen aus den Bahreininseln im Persischen Golf. Ob mit der Erwerbung der Aktien das gesamte Oelvorkom- men auf den Inseln unter amerikanische Kontrolle gelangt ist, laßt sich nicht feststellen. England mußte jedoch einen Besitz abgeben, der für die britische Reichsverteidigung von außerordenllichem Interesse war. Wirischastslenkung in Japan. Tokio, 10 Jan. (Europapreß.) Der japanische Wirtschaftsminister Kobayashi hat alle maßgebenden Persönlichkeiten der japanischen Wirtschaft zu einer dreitägigen Wirtschaftskonferenz zusammenberufen, die drei Ziele hat: 1. Die Lösung der japanischen Abhängigkeit von den anglo - amerikanischen Wirtschafts- b i n d u n q en . Diese Ablösung ist seit Japans Beitritt zum Achsenbündnis unvermeidlich geworden 2. Wirtschaftliche Mobi l ma chu n a aller Kräfte, die Japan in seinem gesamten Einslußgebiet in Ost- asien erfassen kann und 3. Ueberbrürfung des in den vergangenen Monaten hervorgetretenen Gegen» atzes zwischen privatkapitalistischen Interessen und ►er Forderung nach einer straff gelenkten sozialisierten Wirtschaft. werdenden Hilferufen, die man über den Atlantik richtet. Die Brandreden Roosevelts haben die öf« fentliche Meinung Englands nicht beruhigen können. Man braucht Taten statt vager Andeutungen über eine Hilfe, die in weiter Ferne steht, während Deutschlands U-Boote und Bomber unter der eng. lischen Schiffahrt au^räumen und die deutsche Luft, waffe Tag und Nacht Rüstungswerke und Bersor- gugnsbetricbe, Verkehrswege, Häfen und Wersten zerschlägt. Man weiß schließlich auch in England, wo Herrn Roosevelt der Schuh drückt und daß er zur Deckung des riesigen amerikanischen Auf. rüstungsprogramms. das die Voraussetzung jeder Englandhilfe ist, neue Steuern braucht, denn die Rüstungsausgaben der USA werden sich für die nächsten drei Jahre auf die Summe von 28 Milli ar. den Dollars belaufen. Sie sollen nach dem Versagen des „New Deal" das neue Moment für die An. furbeiung der amerikanischen Wirtschaft bilden. Das ist ein nicht unwesentlicher Grund dafür, daß Roose, oelt sich geradezu überschlägt in dem Bemühen, sei. nen Landsleuten das Schreckgespenst der Bedrohung ihres Kontinents in den krassesten Farben an die Wand zu malen Aber sei dem, wie ihm wolle, England hat nicht Zeit, daraus zu warten, bis di« amerikanische Rüstungsindustrie so weit auf Touren gebracht ist, daß sie neben dem ungeheuren eigenen Bedarf Lieferungen an den britischen Freund aus- nehmen kann in einem Umfang, der auch nur an» nähernd äusreicht, die von Woche zu Woche, von Monat zu Monat immer gewaltiger anwachsenden Verluste an Handelstonnage auszugleichen und die Lücken in der Erzeugung aufzufüllen, die trotz aller Verdrehung-» und Beschönigungskünste Churchills und feiner Kumpane in Admiralität und Jnformd. tionsminifterium Englands Weg in den Abgrund markieren. Das sind Tatsachen, über die auch Bar» Japan zu Roosevelts Rüstungsbudget. Tokio, 10. Ian. (Europapreß.) Die japanischen Zeitungen erklärten zu dem Riessnaufrustungsbud- get des Präsidenten Roosevelt, daß die riesigen Finanzpläne der USA. die Errichtung der neuen Wett- " ordnun-g nicht verhindern werden. Der Niedergang der Demokratien fei unvermeidbar, auch wenn Roosevelt glaube, ihnen mit seinen Dollars den Rücken zu stärken. „Pomiuri* nennt den von Roosevelt gebrauchten Ausdruck „Verteidigung der demokratischen Lebensweise* eine typische Verschleierung imperialistischer Ziele und vergleicht feine Methoden mit denen des Gangsters Al Capone, der in dey Ladenfenstern seiner Unternehmungen Bibeln aufzustellen pflegte. Roosevelts Schönfärbereien entwickelten sich langsam aber sichet zu Caponesche Bibeln, erklärt „^omiuri*. das bis 1906 die Hauptstadt von Alaska war, fer» der Kodiak, eine Inselgruppe von der Südküste und U n a l a s k a, eine Insel der Aleuten, mit D u t d) Harbor, dem stärksten Stützpunkt nach Westen zu. Der Korridor würde also die militärische Verbindung zwischen diesem rechten Flügel der gegen Ostasien gerichteten USA.-Front bilden. Es würde mithin an seinem Süd ende vermutlich nicht allzu weit von Seattle, dem nördlichsten Kriegs- Hafen der Vereinigten Staaten enden; der Ort liegt dicht an der Südgrenze von Kanada. Wie weit durch einen solchen vorwiegend militärisch bedingten Korridor die Westküste Kanadas politisch vom Pazifik abgetrennt werden würde, ist eine Frage für sich. Die wirtschaftliche Verbindung besteht bisher so gut wie ausschließlich im Schiffsverkehr. Seitdem jedoch Alaska, noch viele Jahrzehnte nach feiner Erwerbung durch die USA. völlig vernachlässigt, sich jetzt als eine wahre Schatzkammer entpuppt hat, besteht in maßgeblichen Kreisen Ameri- kas der Wunsch, die Verbindung enger zu gestalten und dadurch die Schätze Alaskas besser nutzen zu können. Seine Reichtümer bestehen vor allem in sehr ergiebigen Funden von Gold, Silber, Kupfer, Blei, Platin und teilweise auch Zinn; die Erträgnisse aus diesen verschiedenen Arten des Bergbaues haben sich innerhalb von fünf Jahren um fast 50 v H. im Vergleich zu 1934 gesteigert. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung von Alaska ist in der Fischerei beschäftigt. Dazu kommen noch sehr hohe (Erträge aus dem Gewinn von Edelpelzen und aus der Holzindustrie. Heute beträgt die Ausfuhr Alaskas nach den USA. bereits rund 60 Millionen Dollars. Wird das Korridor-Projekt Wirklichkeit, so hat es natürgemäß die v e r k e h r s t ech n i sch e Er- schließung Alaskas zur Voraussetzung. Das Gebiet verfügt trotz seiner Größe heute nur über insgesamt 1471 Kilometer Eisenbahnen. Dafür hat es eine im Verhältnis zu seiner Einwohnerzahl ungewöhnliche hohe Anzahl von Flugplätzen, nämlich 68. Alaska würde auf jeden Fall die Investierung hoher Kapitalien lohnen. Nach den Untersuchungen amerikanischer Wirtschaftssachverständiger würde es 15 bis 18 Millionen Menschen ohne Schwierigkeiten ernähren können, da es weite hochwertige und anbaufähige Flächen enthält, die freilich erst gerodet werden müßten. Ein erster Siedlungsversuch, den die Vereinigten Staaten 1935 mit 200 Familien erwerbslos gewordener Familien in diesem raphen Gebiet machten, ist außerordentlich günstig derlaufen. Allerdings bedürfen die Siedler in den ersten Jahren hoher Zuschüsse. Die Regierung stellte Werkzeuge und Nahrungsmittel zur Verfügung (Alaska lebt in erster Linie von amerikanischen Konserven) und zahlte Barprämien für das Roden von Wald sowie für den Bau von Stall, und Wohngebäuden. Alaska hat, wenn es einmal verkehrstechnisch er» schlossen ist, eine große Zukunft. wird die Erhöhung des Wertes nicht berücksichtigt werden, welche die Grundstücke durch die Verwirk» lichung dieses Planes erfahren können. Der Stadt Rom werden vom Staat für die Abfindungsentschädigungen hundert Millionen Lire zur Verfügung gestellt. Der Plan, der sich teilweise auf einen bereits im Jahre 1931 festgelegten stützt, sieht unter Einschluß der Bauten der Weltausstellung eine z u - sammenhängende Bebauung von 3500 Hektar Gelände längs der Via del Impero und der Via del Mare vor. In dem neuen Stadtteil soll u. a. auch bas Afrika Ministerium feinen neuen, Sitz erhalten. allem des kostbaren Wassers in zähem Kampf um jeden Fußbreit Wüstensandes erbittert rangen, konnten die Engländer erst am 3. Januar zum Angriff schreiten und erst nach zwei weiteren Tagen schwerer Kämpfe unter außerordentlich hohen eigenen Verlusten an Menschen und Material am 5. Januar die letzten italienischen Stellungen bezwingen. Nach der Einnahme von Bardia ist die Kampfzone jetzt in den Raum westlich von Bardia auf Tobruk zugerückt, in dem freilich bisher die hier vorstoßenden schwachen britischen motorisierten Abteilungen auf heftigen italienischen Widerstand gestoßen sind. Tobruk, der beste Hafen der Cyrenaika, etwa 130 Kilometer von Bardia entfernt, ist Ausgangspunkt wichtiger Karawanenstraßen, die von Süden her hier in die schon erwähnte Küstenstraße einmünden Der Ort ist im Norden und Osten durch eine Hügelkette geschützt, gegen einen Flankenangriff von Südwesten haben die Italiener bereits ihre Luftwaffe eingesetzt. Im übrigen haben die Engländer jetzt je weiter sie sich von ihrer Operationsbasis entfernen mit ähnlichen großen Schwierigkeiten des Geländes und des Klimas zu kämpfen, die den Italienern bisher die Verteidigung fo erschwert haben. Daß man in London trotz der so lauten Siegesfanfaren seines Erfolges nicht recht froh wird, dafür sorgen die wachsenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten, deren Ursache, die deutschen U-Boote und Bomber, die Episode von Bardia nicht beseitigt hat. Im Gegenteil, die britischen Minister müssen ihre ganze Beredsamkeit aufbieten, ihren Landsleuten klar zu machen, daß sie erneut mit einer Einengung der die Versorgung der britischen Insel selbst entsteht, o o n Ostia, erstrecken. Der Riesenplan stammt außerordentlich. Dazu kommt die Sorge um die ständig sinkende Produktion der britischen Rüstungs- industrie unter den Einwirkungen der vernichten- den deutschen Bombenangriffe, ein Faktum, das nach den ungeheuren Materialverlusten, mit denen Ge- Wohnungsbaubataittone ohne zu Beginn der großen Ferien. Lange. »endig, daß sich der Dollzugsrichter den Jugendlichen kümmert. Er muß iS im Alter von 59 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Grofien-Linden, den 11. Januar 1941. Die Beerdigung findet am Montag, dem 13. Januar, um 14% Uhr statt 0130 im 66. Lebensjahre. im ge> die hat Die trauernden Hinterbliebenen: Johann Linsenmann Hans Linsenmann und Braut. nach sechs bis sieben Wochen die Herbstferien. Hinzu kommt noch, daß in Tagen mit großer Sommerhitze eine normale Schultätigkeit oft un- möglich war. Erst mit Beginn des zweiten Halbjahres, also nach den Sommer- und Herbstferien, begann eigentlich die Schultätigkeit intensiver zu werden. Je mehr die Tage abnahmen, die klima- tischeck Einwirkungen ungünstiger wurden, desto schärfer wurden die Anstrengungen für den Der- setzüngstermin, also für Ostern. Wir kennen alle das Bild des in den Wintermonaten hoffnungslos über- Hauplichc'-sUeuer- Dr Friedrich öd beim i-ange. (gtellberuetei oei öattptWftldtetir Srnst Blumschein. «eranttoortüd) ;flt Polilil unb Biiber Dr itr. W. Lange für das Fenidelon: Dr. Han» Thyriot; ür «Stabt Gießen, Prvvtn', WirNchai. u. Sport: ®m[i Bmmlchem. Druck uno B er lag Brühljche Uniteriltatebruderei R. Lange S. Bet.andetter Dr.-Inq. Wd) Hamann «n^etgenleiter Haus «eck. 9irrr ÄrifU lief in ng der 8 «en Gep ressen ui» ten sozial' zu vet en 5O0K y. hick « uif bti . Ob m lelvorkR Äontrob inb mutzt ' e briM i j i Jnterel' 1 Mt, > 61 öen. j., k J M * uhen, ul ebroljj : n an b w wch t iis ti I Toure 1 eigrve und 01(1 nur oi °d)e, 0? uchsenbe । unb bj alle lhurchL ^nfornt ybqrtti1 >uch r« IflpöiiW iWt iesigenix tuen MU- NieberM ,uch -2 Ws M von 9M der benü1 rschleii' °nasters° . Unter« ! । aber W i*. Nach langem schwerem Leiden verschied am Donnerstag meine liebe Frau, meine gute Mutter Frau Elise Linsenmann, geb Jockel Gießen, Ulrichstein, Gelsenkirchen, den 10. Januar 1941. Die Beerdigung findet am Montag, dem 18. Januar, nachmittags 2 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, nach kurzer, schwerer Krankheit meine innigstgeüebte Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Tochter und Tante Frau Marie Faber, geb.Volk (lM leer. wit* Ion y. y t । n O'Jf! Ä Sf ’Ä 'S; e"l« persönlich um den Jugendlichen kümmert, irr muß jeden Wochenendkarzer-'Arrestanten einmal ins Gebet nehmen, den Jugendlichen im Dauerarrest öfter. Darüber hinaus wird er mit den Eltern, mit dem HI.-Führer, dem Betriebsführer, dem Lehrmeister und weiteren Personen.sprechen können. Wichtig ist, daß der Jugendliche nach Verbüßung des Jugend- orrests wieher in seiner Lehrstelle ausgenommen Reichsminister Dr. Goebbels stattete dem Deutschen Ausland-Club bei Eröffnung seiner neuen Räume einen Besuch ab. Er wurde von dem Prä- sidenten des Klubs, Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg, in Anwesenheit zahlreicher Pressevertreter des Zn- und Auslandes und zahlreicher Vertreter der Ministerien und Dienststellen herzlich willkommen geheißen. Dr. Goebbels übergab die neuhergerichteten Räume der Obhut des Reichs- presfeck^fs und verweilte längere Zeit im Gespräch mit den in- und ausländischen Pressevertretern. i’JS 1 Olt ft 9’niL euS d-r tifc en N, : ltd, . Neuer Gchuljahrbeginn Von unserer Berliner Schriftleitung. ein. Die Arbeit an der Baustelle soll vom Einsatz der Landarbeit nach Möglichkeit gelöst und mechanisiert werden. Der Reichskommissar ruft.daher die Bau- -wirtschaft aus, sich mit dieser Frage zu befassen. Um den Einsatz des Handwerks planmäßig auf den Wohnungsbau auszurichten, wird in jedem Kreis aus dem Handwerk ein Einsatzleiter bestellt, unter dessen Führung Arbeitsgemeinschaften gebildet werden. Die bei den Arbeitsgemeinschaften beschä'tig- ten Arbeiter werden im Kreis zu einem Woh - aungsbaubataillon zusammengefaßt. Sie dürfen nicht für andere Bauzwecke abgestellt werden. Vollzug des Lugendarrests. wird. Kein Gericht wird Jugendarrest als Grund zur Beendigung des Lehrverhältnisses anerkennen. Die Aufnahme in den Betrieb muß ohiie Demütigung erfolgen. Der Dollzugsrichter muß eingreifen, wenn kein geeignetes Unterkommen des Jugendlichen gesichert ist. Heuer Handwerksberuf: Rundfunkinstandfetzer. Ein besonders markanter neuer Handwerkszweig ist das Rundfunk-Mechanikerhandwerk mit einer Lehrzeit von drei Jahren. Sein Arbeits- gebiet umfaßt die Instandsetzung von Rundfunkge- röten, die Installation von Antennen und Rundfunkanlagen sowie die Rundfunkentstörung. Auch hier ist eine Spezialisierung der Arbeitsgebiete ein- getreten, der die Derufsordnung Rechnung tragen muß. Reben dem im Dollhandwerk ausgebildeten Rundfunkmechaniker tritt der R u n d f u n k i n - standsetzer, der nur eine Teilausbildung erfährt und dessen Ausbildungszeit zwei Jahre umfaßt. Für das Fachgeschäft im Rundfunkeinzelhandel besteht dieser Beruf seit einiger Zeit bereits. Run ist er mit Zustimmung des Reichswirtschaftsministers auch im Handwerk eingeführt worden. Eine Leihgabe des Führers im OeuifchenLedernmfeumin Offenbach RSG. Eine dem Führer von der Harada-Gefell- fchaft in Tokio überreichte altjapanifche Pferderüstung, bestehend aus einem dem 17. Jahrhundert entstammenden japanischen Prunk- sattel mit Schabracken aus vergoldetem Schweinsleder nebst einem Pferdepanzer aus sechseckigen Mit Genehmigung des Stellvertreters des Führers hat im Auftrage des Reichsorganifationsleitcrs Dr. Ley der Leiter des Fachamtes „Energie — Der- kehr — Verwaltung", Parteigenosse K ö r n e r, mit dem Leiter des Hauptamtes für Beamte, Pg. Reef, eine Vereinbarung getroffen, die eine Zufammen- fafsung aller Kräfte der NSDAP, in den Betrieben und Verwaltungen des öffentlichen Dienstes vorsieht. amten haben daher dem Antragsteller entsprechend zu belehren und ihm nahezlllegen, einen anderen Vornamen zu wählen. Die Rechtspflege im Kriege. Der Staatssekretär im Reichsjustizministerium. Dr. F r e i s l e r , erklärte in der Zeitschrift „Deutsche Justiz", daß dem Frontkämpfer keinerlei Nachteil bei der Rückkehr in bas Zivilleben entstehen darf. Für ihn ist ein Platz frei gehalten, der ihm den Einsatz in der Rechtspflege des Friedens ermöglicht. Zu Kriegsbeginn war für die jungen Rechtswahrer, hie einberufen wurden, die vereinfachte erste und zweite Prüfung eingeführt worden, lieber 900 Referendare haben die vereinfachte große Staatsprüfung abgelegt. Es gibt auch noch andere Ausgleichs- Möglichkeiten, z. B. die spätere Rückpatentierung. Der Fronteinsatz wird im Arbeitseinsatz und in der Personalförderunä gebührend beachtet werden. 3OOO Kameraden der Rechtspflege sind in den besetzten oder eingegliederten Gebieten vor allem im Osten, eingesetzt worden. Etwa ein halbes Tausend Rechts- wahrer sind van jenseits der Reichsgrenzen ins Reich zurückgekehrt. Die Kriegsmahnahmen der Strafrechtspflege und das sachliche Kriegsstrafrecht haben ihre Bewährung dadurch bewiesen, daß von ihnen nichts zurückgenommen zu werden brauchte. Wichtige Folgen aus der willenstrafrechtlichen Grundhaltung sind gezogen morden. So wurde der Zwang, den Versuch (und die Beihilfe) milder zu bestrafen, als die vollendete Tat, ausdrücklich durch die Ermöglichung einer Gleichbestrafung ersetzt. Der „Gewaltverbrecher" wurde in das Strafrecht eingeführt, fein Tun mit der Todesstrafe bedroht. In welchem Umfang das Bestandteil des Friedensstrafrechts bleiben wird, läßt sich noch nicht sagen. Die Bekämpfung des Verbrechertums wurde strafrechtlich dadurch gestärkt, daß der Verbrecher, der auf feine Verfolger schießt oder sonst gegen sie mit Waffen tätig wird, mit Todesstrafe bedroht wird. Das wird dazu beitragen, das Aufkommen eines Gangstertums bei uns unmöglich zu machen. Es dürfte Friedensrecht bleiben. Kleine politische Nachrichten. rfolgen. Die Gefahr, daß durch das sogenannte „Büffeln" der Schüler nur flüchtig alles repetiert, was er in den vergangenen Monaten nicht aanz begriff, wird dadurch bedeutend geringer und damit auch die Gefahr einer gewissen Oberflächlichkeit. Und noch eins ist bedeutsam. 2m neuen nationalsozialistischen Staat stehen die Schüler nicht nur unter der Befehlsgewalt der Schule, sondern auch des Staates, der die Schüler politisch schult und in Organisationen zusammengefaßt hat. Für diese Or- ganifationsarbeit und ihre Einwirkung auf die Schüler ist aber- eine lange Sommerferienzeit viel geeigneter als eine andere. Der Schüler wird bann, z.B. in den Lagern der HI. usw. wirklich mit seiner Aufgabe als künftiger Nationalsozialist vertraut gemacht, und die Gefahr ist behoben, daß diese staatliche Erziehungsarbeit sich mit her der Schule überschneidet. Uebrt-gens wird auch die Lehrerschaft jetzt Gelegenheit haben, in der Sommerzeit sich ihrer Erziehung zum Staate verstärkt und intensiver widmen zu können. Alle diese Gründe sind so sprechend, daß die Verlegung des Schulbeginns und der Entlassung aus der Schule aus den Herbst nur begrüßt werden kann. E. S. In der „Deutschen Justiz" veröffentlicht Staats» etretär Freister Richtlinien zur Handhabung )es Jugendarrests. Danach wird erstrebt, daß jedes Amtsgerichtsgebäude seinen Wochenendkarzerraum hat. In der Zelle soll sich nichts finden, was das Ehrgefühl des Jugendlichen verletzt, auch nichts Unhygienisches. An 'Licht soll es nicht fehlen, und ebenso soll die Jugendarrestanstalt eine Brauseem- richtung, einen Arbeits- und Turnhof haben. Sie darf aber nicht in einem Gebäude eingerichtet werden, in dem auch Freiheitsstrafe vollzogen wird. Während des Wochenendkarzers sind Besuche unerwünscht. Die gleichmäßige Gerechtigkeit, mit der der Jugendliche behandelt werden muß, schloßt ein, daß fein Ehrgefühl nicht verletzt werden darf. Es ’ oll im Gegenteil angerufen werden. Deshalb fall auch zunächst der Jugendarrest in einer Zelle mit unoergittertem Fenster vollstreckt werden. Arbeit darf dem Jugendlichen nie als Strafe zudiktiert werden. Sie enthält auch dann nichts Entehrendes, wenn sie schmutzig ist. Ueberroiegenb sott es sich um Außenarbeit handeln, nicht etwa um eine Be- schästigung nach Art von Derufsschularbeiten. Neben der Arbeit ist im Dauerarrest Schulung nicht ausgeschlossen. Insbesondere erscheint die Bespre- chung wichtiaer Tagesereignisie zur Pflege des nationalsozialistischen Gemeinschaftssinns durch den Aufsichtsrichter geeignet. Zur Selbstbeschäftigung der Jugendlichen soll eine Bücherei vorhanden fein. Dor altem ist notwendi' k t Panzerplättchen aus gehärteter Haifischhaut des 15. Jahrhunderts wurde dem Deutschen Leder» museum in Offenbach als Leihgabe des Führers überwiesen. Das wertvolle Ausstellungsstück bietet der deutschen Lederwirtschaft nach mancherlei Richtung hin ganz besondere Anregung, so durch die technisch und künstlerisch außerordentlich interessante Behandlung des Leders, und vor allem durch die Verwendung von Fischhaut. Die Fischhaut, und vor allem die Haut des Haifisches, spielt neuerdings in der deutschen Gerberei eiste bedeutsame Rolle. Die Haut des Haifisches, von dem man ungefähr 650 Abarten kennt, zeigt die verschiedenartigste Oberflächenstruktur. Haifischleder übertrifft an Zähigkeit selbst bestes Rindleder. Die schwierige Gerbung der Haut des Haifisches wird seit einigen Jahren in Offenbach als Spezialität betrieben. Eine Offenbacher Großgerberei hat zur Beschaffung des Werkstoffes eine eigene Fangflotte ausgerüstet, die bis zum Krieg im Karibischen Meer dem Fang des Haifisches nachging. Eine vorläufige Konservierung der Haut an Ort und Stelle wird auf dem als Fabrik eingerichteten Dampfer vorgenommen, wo auch gleichzeitig die Gewinnung von Fischmehl, Tran und der 'im Osten als Delikatesse geschätzten, vor allem auch Devisen einbringenden, Haifisch- flossen erfolgt. Oie Wahl von Vornamen. Wie der Reichsminister des Innern mitteilt, ist in einzelnen Fällen die standesamtliche Eintragung von Familiennamen von Gefallenen der Bewegung als Vornamen beantragt worden. Eine solche Namengebung ist, so stellt der Minister fest, unerwünscht. Die Standesbe- Reichsminister Dr. Goebbels empfing die Mitglieder des Werberats der deutschen Wirtschaft. Der deutschen Wirtschaft sei dafür zu danken, daß sie auch bei verringerten Absatzmöglichkeiten die Werbung fortgesetzt habe. Sie habe private Interessen den nationalen Notwendigkeiten untergeordnet upd die wirtschaftslenkenden Maßnahmen des Staates durch eine beratende und auf- klärende Gemeinschaftswerbung unterstützt. 6ibit8clne6ihlanfistiK für. 6ir nitbiithofttl? Natürlich Gelde-Dreps! Her. yfteOt aus Pflanrn-Eriraf,«« find Ke unschädlich unk wirken vorzüglich Gutachten über 10, 12 und 27 Pid. Abnahme«. Nehm Sie getrost GelbeDropS! Kurv. 2,75, Großp. 10.- RM. Drogerie Blees el ersw.GSa V kloria-Dr 0. Marktstr. 6 Löwen-Dronerle,Seltersw.69 Drog.Win erhofl. 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Die zu Ostern aus der Schule Enb- Ostern aus der Schule entlasten, aber die nächsten [offenen tarnen nervös, überanstrengt und körperlich Versetzungen finden nicht zu Ostern statt, sondern nicht sehr gefestigt in die zu erlernenden Berufe, zu Beginn der großen Ferien. Demgegenüber bietet der Schulanfang nach den Diese Neuordnung ist nach reiflichem Erwägen langen Sommerferien außerordentliche Vorteile. Die über Dor- und Nachteile erfolgt, die sich aus der ! pädagogische Einwirkung auf die Schüler kann bisherigen Regelung ergaben. Bis zum Jahre 1922 > o h n e Unterbrechung durch längere Ferien hatte Süddeutschland die jetzt eingefüt)rte j erf Regelung, in Norddeutschland war dagegen der Ostertermin traditionell. Durch das Hinzutreten neuer Gebiete zum Altreich hatte die im Jahre 1922 eingeführte einheitliche Regelung ihre Bedeutung verloren, denn diese Gebiete hatten ebenfalls wie Süddeutschland den Schulanfang und die Schulentlassung auf den Herbst verlegt. Der Ostertermin aber führte zur Zerreißung des Schuljahres. Wenn ein Kino in die Schule kam oder zu Ostern versetzt wurde, dann war das erste Halbjahr des Schulbeginns eigentlich zerstückelt. Nach sechs Wochen kamen die Pfingstferien, nach weiteren drei oder vier Wochen die großen Ferien, bann Der Mitarbeiter des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley als Reichskommissar für den sozialen Üohnungsbau, Oberbefehlsleiter Simon, schreibt m „Angriff". Der Reichskommiffar werde es als Kernpunkt seiner künftigen Tätigkeit ansehen, den Ansatz an öffentlichen Mitteln so niedrig wie mög- ich zu hatten, um eines Tages den Jdealzustand u erreichen, daß sich der Wohnungsbau ede Subvention wieder aus sich selbst her- us trägt Es sei des Führers ausdrücklicher Sunsch, daß die Privatinitiative stärkstens n diesem großen sozialen Bauwerk beteiligt werde. )as gelte insbesondere für den Werkwoh - u n g s b a u. Der Reichskommissar richte an alle Zehörden der Reichsbahn, Reichspost und des Vier- tchresplanes, der Wehrmacht und der Verwaltung ien dringenden Appell, ihren Wohnungsbedarf be- annt zu geben. Der Reichskommissar werde ferner en Gauleitern in Kürze aufgeben, ein Muster« । a u 9 mit einer bestimmten Zahl von Wohnungen ur Ausschreibung zu bringen. Auf diese Weise ollen die tatsächlichen Baukosten klar er- rüttelt werden. Das Instrument der praktischen Durchführung des Wohnungsbaues werde im we- entlichen neben den Gemeinden die Apparatur es gemeinnützigen Wohnungswesens Gießen-Wieseck, Hagenau, Bischweiler, Straßburg, 10. Januar 1941. 173 D Gleiberg, den 11. Januar 1941. 172 D 0113 Die Trauerfeier findet Montag, den 18. Januar, um 14’/« Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofes in Gießen statt. Die Beerdigung findet Sonntag, den 12. Januar, nachmittags 81/» Uhr vom Trauerhause aus statt. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ernst Drescher Albin Drescher Albert Laucht Irmgard Laucht (Enkel) Gestern nacht entschlief nach langem, schwerem Leiden meine innigst- geliebte Frau, meine liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Marie Drescher, geb. Laucht im 53. Lebensjahre. Nach langem, schwerem Leiden starb unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Luise Gross geb. Eisele im Alter von 80 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen t Rose KuhnWwe., geb. Gross. ...ACr o- deshalb, warum rechnende Wirtschafter zu der / /b SHidilic lUHP.CUZrf) i • • ■ ist das BechnL. es in der Leistui™ bedeutet dies vf Teile. Man versteh AWHERMO MASCHINE unrjswßsen. Wenn zuniikfalltdrinn joiusT fiirtipidP ireifen - sie bedeutet Gewinn an eit und Geld und ist zuverlässiger Franz Vogt & Co. Gießen Selteraweg 44, Ruf 2464 5600 A Durch Umstellung reiwerdende Gleichstrom-Motoren jeder Gröhe u. Svannunggesucht. 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Diese Stucke wurden dann auf dem „Spitzrad", das einem Schleifstein ähnelt, an beiden Enden zuge- Altstoffe deines Haushalts, insbesondere Knochen, Lumpen, Stoffreste, Altmetalle, Flaschenkapseln, Tuben und Altpapier, häufig nicht abgeholt wer. den konnten. Diesem Mangel ist jetzt ein Ende be. reitet. Jedes deutsche Schulkind ist nicht nur verpflichtet, sondern auch gern bereit, die laufend anfallenden Altsto'fe mitzunehmen und in der Schule abzuliefern. Gib ihm aber nicht Rasierklin. gen, Konservendosen, Blechgefäße ober~ Glasscher. I. Es erscheint ihm so unsinnig, daß er bei ten Gedanken lächeln muß, als stehe er Heute sei von zwei „Maschinen" berichtet, die der hessischen Hausindustrie dienten und die beide unser Museum beherbergt SZ Großen-Linden, 10. Ian. Der Kreisver- ein Gießen der Ausstellungsgeflügelzüchter hat dem iieilurt1- paß 1 Fran8, -g.10. „Oh, aber natürlich", stammelt Beate. Zuerst mit Mama, dann mit mir." Sehenswürdigkeiten aus altem deuffchen Kolonialbesitz Kleiner Streifzug durch das Museum für Völkerkunde. gen Kon ervenvo en, Diecygesage ooer । «an vncocn vn ben’mit dir nach rote vor in den Müll gehören G-Mb-lzuchtverem unserer Stadt die Durchsuhrung und später aussortiert werden. der diesjährigen K r - .i - g ° s l u g ° l sch ° u über- Knochen. Lumpen, Altmetalle und Altpapier (nicht fragen! sie smdet am kommenden Samstag und zerknüllt sondern glattgestrichen, im gleichen Zu> Sonntag hier statr Es werden rund 300 Tiere zur ftonft auch Metallfolien) gib lausend und regel- Ausstellung gebracht. Von vielen weiten, and) von mäßig deinem Schulkind in die Schule mit. Wenn l Privaten, Körperschaften und einigen Kr-lSv-r-men, Zn Mchtllng auf Korsika Roman von Heinz Lorena-Lambrecht 1 Ol^r erflf iL ,10. "lD Januar •1.30^ I1N ui*1*' tfei*11 1.30 Vfr Dann wird er also Italien verlassen und mit ^hea nach Deutschland fahren? Er wird zum Der. löter werden an Ancia Maria, an Maria Ansaldi, cn der ganzen Familie Ansaldi. Das erscheint ihm inmöqlif4' ihm in unünnia. daß er bei toniere zu'den schönsten und wertvollsten Schutz- rbieten der Erde gehörten. Aus Südwestafrika sehen wir weiterhin einen h feilgiflbehälter der Buschmänner, eine Bambus- tote der Zulukaffern, Armreifen, Muschelgeld, jamme, Ringe, Kalebassen und schön ornamentierte Ürinkscknlen, eine Eingeborenen-Lampe. jene eigen- trüge Kindertrage, statt des bei uns gebräud)Iid)en L inderwagens, und dann ist da. ein besonders ksachtliches Stück, ein Tanzkleid aus dem früheren XII. Sie sind in Venedig, wo sich Thea und Beate dne Woche aufhalten wollen und wo sich Viktor von ihnen trennen wollte. Aber er ist sich unJI(?r.cr lind mehr uneins mit sich selbst als wahrend die- 1er merkwürdigen Reife. Theas Geständnis scheint tzm zwar klar seinen Weg vorzuschreiben. t>te war feine erste Liebe, um zu ihr zurückzukehren, hat er Jamals die Flucht unternommen. Nach vielen Jay- ien hat er sie wiedergefunden, sie hat ihn nie ver- cessen, sie liebt ihn noch immer. Gehören sie zu- lammen? Steünadelstoü. - Zipselmühen-Lttickmaschine Zeugen alter hessischer Hausindustrie im Gießener Museum. Zunächst sei der „S t e ck n a d e l st o ck" genannt. Lange Zeit war die Herstellung von Stecknadeln in Gedern in Oberhessen neben der Landwirtschaft eine Haupterwerbsquelle und vererbte sich durch Jahrhunderte in den Familien Fay und du selbst kein schulpflichtiges Kind hast, dann gib sie dem nächsten Schulkind in deiner Nachbarschaft. Warte aber nicht auf sein Kommen, sondern vereinbare deinerseits mit ihm regelmäßige Ab- holtage. Du hilfst dadurch dem Reichsmarschall, die Rohstoffvorräte Deutschlands stets zu ergänzen und sie auch für die stärkste Beanspruchung gerüstet zu halten. Du hilfst durch deine kleine Mühe mit am Endsieg G r o h d e u t s ch l a n d s ! Kreisgeflügelausstellung in Großen-s/n»en lern bloßen Gedanken lächeln mutz, ars |ieye er cuherhald aller Vernunft. Gut so war- es also lein freier beglückender Trieb, der ihn Thea und 3eate folgen hieße? Er wäre etwa aus,Mitleid, uns Pflichtgefühl geboren? Er selbst wurde em Opfer bringen? Thea selbst hat es während der letzten Tage der Seereise vermieden, mit ihm allein zu sein. Es ! machte Den Eindruck, als ob sie sich ihres Ge- j tänbnifles schämte. Oder ahnt sie etwa-! von der s inneren Zerrissenheit und Unsicherheit Dlktors Die einzige, die ihre Unbejangenheit bewahrt und sich selbst und Viktor treu bleibt, ist Beate. Das Hunderterlei ihrer kleinen Aufmerksamkeiten, dl , kleinen Gespräche, die alle voll von ihrer L ebe sind, bedeuten ihm geradezu eine Linderung feine Zweifel und Hilflosigkeit. Gestern sind sie in der Lagunenstadt angetonv men. Sie waren müde und abgespannt und gingen n ihrem chotel eingangs des Kanäle flranbe. g e d) j,u Bett, um frisch für ben nächsten T°gäu,e,m ! morgen unternahmen sie eine ausgedehme Gondelfahrt durch das Gewirr der Kanäle, stiegen am Colleonidenkmol aus und machten den Weg : nach ihrem Hotel zurück zu Fuß. Nachmittags be- suchten sie die Markuskirche und den Dogenpalast. Nun ist es Abend geworden. Sie essen in einem schmalen, an die Hotelterrasse grenzenden Raum Abendbrot. Noch nie hat Beate so strahlend und verheißungsvoll ausgesehen wie heute. Sie hat em Kleid angezogen, das fast schon wie das Abendkleld einer Erwachsenen aussieht. Auf dem Schiff hatte sie keine Gelegenheit, es zu tragen. Heute aber trägt sie es für Viktor allein, dieses Kleid in der Farbe zarten Rosenquarzes ohne Aermel, mit einem Seidenschal, der wie eine duftige Welle um Schulter und Brust fließt. Ein damenhaftes Aeußere gab ihr dieses Kleid und damit damenhafte Sicherheit Viktors bewundernder Blick, mit dem er sie beim Hereinkommen begrüßte, zauberte ein glück- liches Leuchten in ihre Augen und den Hauch Der Erregung auf ihre Wangen. Viktor sagte zu ihr: „Wenn Engel vorn Himmel fallen könnten, Beate, so könnte man dich für einen halten." Sie haben einen kleinen Tisch dicht an einem der hoben Fenster, vor dem ein voll erblühter Magno- licnbaum wie eine einzige Blütenwolke in der blauen Frühlingsnacht steht. Viktor hat Sekt bestellt. Das zarte Rot auf Beates Wangen vertieft sich zur Glut, das Leuchten der Augen erhält dunklen, Schmelz. Im Hauptsaal, der mit dem Raum, m dem sie sitzen, durch offene, von hohen Pfeilern getragene Bogen getrennt ist. erklingt Musik, Aus der Stadt sind Gäste gekommen, die sich einmal außerhalb ihrer vier Wände gütlich tun wollen. Nach Theater- schluh werden alle Tische besetzt. Im Hauptsaal wird zwanglos und nicht zu häufig getanzt. Viktor bemerkt das Verlangen in Beates Augen: „Natürlich möchtest du jetzt gern tanzen, Beate, "“tja-, platzt sie heraus und macht schon eine Be- roegung, als wolle sie ausstehen. „Hast du es Denn schon gelernt? „ Nein Aber mit Ihnen wird es schon gehen. „Dann werde ich also - mit deiner Mutter tanzen", enttäuscht er sie neckend und wendet sich schon । Thea zu. tern, Leucheuser IV, Kraft, Ehmann, Möhl. Wun- derlich, Gvdglück, Hofmann. Schiedsrichter ist Scharf (Wetzlar). Watzenborn-Steinberg I — Naunheim L Zu einem sehr spannenden Spiele der Bezirks- klasse Gießen dürfte es am Sonntag auf dem Sportplatz der Watzenborn-Steinberger kommen. Dieses Spiel wird Aufschluß geben, welche Mann« ? schäft weiterhin der hartnäckigste Verfolger des Ta- bcüenfü^rer? Spv. 05 Wetzlar, bleiben wird, m Vorspiel in Naunheim mußten die „Teutonen" ihre erste Niederlage in dieser Serie mit 50 Toren hinnehmen. Jetzt gilt es für die Platzbesitzer, Revanche zu nehmen. Ob dies gegen den auf allen Posten ziemlich stark besetzten Gegner gelingt, hängt von der Mannschaftsaufstellung der „Teutonen" ab. 1S00 Zugeudfußball. Am Sonntag greift die 1. Jugend von 1900 in die Rückspiele der Bannmeisterschaft ein. Der Gegner Großen-Buseck ist als sehr stark belannt Man muh abwarten, wie die Jungen der Blau-Weißen, die sechs Wochen keinen Fußball mehr gespielt haben, dabei abschneiden. Die weiteren Iugendabtei- lungen sind spielfrei. .Du bist es also wirklich? Ich hatte keine Ahnung, daß du in Venedig bist. Warum hast du mir nichts davon geschrieben? Bist du schon lange gier. „Seit gestern erst, Enzio. Ich werde dir spater alles erklären." , v Enzio scheint etwas befremdet. Jetzt erst, bei Mk- tors sonderbarem Benehmen, steigt ihm der Gedanke auf, hinter dem unerwarteten Auftauchen seines Schwagers in Venedig könne etwas Abwegiges stecken. Vielleicht eine kleine Eskapade? Aber sofort verwirft er diesen Verdacht wieder. Viktor ist wahrhaftig nicht der Mann leichtfertiger Seitensprünge. Außerdem sehen diese beiden Damen nicht danach aus, als ob sie sich auf leichtsinnige Eskapaden einlassen. Viktor bittet jetzt rasch, überstürzt fast: „Willst du dich nicht zu uns setzen, Enzio? Du bist doch „Nun, Thea, wir sind noch nicht zu alt." Er 1 teht auf. Wie lange ist es her, daß er mit Thea nicht getankt hat! Und doch ist es ihm, als sei jener Ball im Mannheimer Oftizierskasino erst gestern gewe- en. Noch immer ist für ihn die Zeit zusammenge- chrumpft. Noch stärker empfindet er das, als er mit Beate tanzt. Sie ist nun wirklich die junge Thea von damals — ganz zaghaftes Verlangen, ganz bange, verhaltene Glückseligkeit. Sie sagt: „Eigentlich kann ich wirklich nicht langen. Aber es geht ganz gilt, nicht wahr?" „Wundervoll tanzt du." Wissen Sie ... die Menschen hier machen mir direkt Angst. Aber wenn Sie bei mir fmb, W ich ein solches Vertrauen." „Zarte Beate ..." Er drückt sie an sich. Ein Schauer rinnt durch ihren Körper. Sie senkt etwas den Kopf und möchte ihn an seine Brust legen. Doch tut sie es nicht. Zn einer Ecke des Saales sitzen einige Offiziere in Marineunform. Weder Viktor noch Beate be- merken, daß einer von ihnen aufmerksam nach ihnen hinsieht. Bald nach diesem Tanz aber erfolgt Der große entscheidende Einbruch in Viktors rückwärts gench- totes krankhaftes Traumleben. Beate ist es, die, als sie wieder am Tisch sitzen, zuerst Den jungen Marineoffizier erblickt, Der sich mit Dem Ausdruck Der Unsicherheit im Gesicht ihrem Tisch nähert. Wie unter magischen Einflüssen wird ihr Blick von die- sem Gesicht festgehalten. Jetzt wendet auch Viktor Den Blick in Die Rich' hing, in Die sie wie verzaubert starrt. Ein grenzenloses Staunen erfaßt ihn. Langsam erhebt er sich. „Enzio ...!" Er vergißt zuerst, die Hand aus- zustreckcn. Als er es Dann tut, ist es eine hastige von einer heftigen Bewegung getriebene Geste. „Enzio!" ruft er noch einmal, und es tlrngt, als ob er mit Diesem Namen einem Sann, einem Zauber entrissen würde. allein?" , Ä ’ . - „ „Ich sitze mit einigen Kameraden Draußen »erklärt Enzio. „Unser Schiff ist für einige Tage hier stationiert. Wir halten zwischen SeneDig und Tnest Schießübungen ab. — Störe ich dich denn auch wirklich nicht?" „Uniinn, Enzio! Es ist wundervoll, daß Du ge- kommen bist, wirklich!" Viktor wendet sich schon Thea und Beate zu, Die von Der Unterhaltung mrnts verstanden haben, weil sie italienisch geführt wurde. Auch jetzt, als er ihnen Enzio vorstellt, spricht er in seiner Verwirrung zuerst italienisch, Dann erst fällt ihm wieDer ein, daß seine beiden Freundinnen ja Deutsche sind, und er wiederholt Die Vorstellung deutsch. Thea reicht Enzio mit einigen freundlichen Worten die Hand. Auch Beate reicht ihm Die t^e bin, chweiaend und ihn noch immer wie eine Erscheinung betrachtend. Viktor bestellt ein Glas, gießt es voll und stößt mit Enzio an. Alles tut er wie m einem verhaltenen Jubel. Dann spielt er Den Dolmetscher. Aber Enzio setzt feinen Ehrgeiz darein, mit seinen von der Mutter und in der Schule erlernten deutschen Brocken aufzuwarten. So sagt er sehr bald zu Beate, Der er gegenüber» sitzt: ,Jch habe gesehen Sie tanzen, mein Fräulein. Es war so schön. Sie sind Die ... Das schönste Mädchen hier. In ganz Italien. Hier ist niemand so wie Sie. Sie sinD eine wirkliche Deutsch" Ganz blonD. Eine blonDe MaDonna ..." rrifcben Klubbällen bedeutenDes Aussehen erregen frürDe; dieses Festqewand fei insbesondere der Auf- ......................... ------ nerfiamfeit weiblicher Besucher empfohlen, weil mit gebracht, daß die von Dir gesammelten iergleichen auf keiner Deutschen MoDenschau geboten ---------- - ' " «—x.— »erden Dürfte. _ „ , . Aus unserer alten Kolonie Kamerun stammt eine sroße Signaltrommel, aus einem ausgehöhlten Baumstamm gearbeitet: mit Diesen Trommeln oer» Irriten die Eingeborenen mit einer Den Europäer rt in Erstaunen setzenden Schnelligkeit, Zuverlässig- Mt und Ausführlichkeit ihre Neuigkeiten unD Nach- Achten: Dies ungefüge, aber praktische Ding spielt kann. Nach Der Art Der Durchführung ihrer Auswärtsspiele ist Bissenberg auch ein Erfolg gegen Die Luftwaffe zuzutrauen, so sehr auch em Sieg Der Luftwaffe ihr einmal zu gönnen wäre. Sollten Die Sportfreunde mit Der gleichen Els rote In Gießen antreten, so müssen Die DfB.er Sieg und Punkte aus Wetzlar mitnehmen. In Steinberg sollte eine Klärung Darüber folgen, wer den zweiten Tabellenplatz einnimmt. Tschammerpokalsplele. Saubringen — Lollar. In Diesem Spiel wird Der Verein ermittelt, her am nächsten Sonntag mit einem Vertreter Der Gruppe Wetzlar Das Schlußspiel Der Klasse II vor Der Einreihung in Die Tschammerpokalspiele Der Bezirksklasse bestreitet. Der Ausgang ist offen. Vsv.-Reichsbahn In Wetzlar. Dor 14 Tagen konnte Der DfB.-R. die Sport- freunde auf eigenem Gelände mit Klassenunterschied schlagen. Das Hervorstechendste an diesem Spiel war die überragende Derteidigungsarbeit des Schlußdreieckes Der Wetzlarer. Diese Svieler Dürften auch in Wetzlar Den Stürmern Der Gießener Aufgaben zu lösen geben. Selbst unter Berücksichtigung einer stärksten Ausstellung Des Gastgebers müßten die Gießener sich Durchsetzen können. Die BoDenverbalt- niffe sind für sie nicht unbekannt, und eine Einstellung Dementsprechend von Spielbeginn an Dor- ausfetjung für einen Erfolg. Für engmaschiges Spiel ist her Wetzlarer Platz nicht geeignet. Die bevorzugte Einsetzung her Gießener Flügel ist Daher GrundbeDingung. Wenn Die Mannschaft Das Spiel zu leicht nimmt, so könnte es eine lieber- raschunq geben. Die Gießener fahren in starker Aufstellung mit Lepper, Fleischhauer, Schlitz, Mat- «genweht, Dann sind wir Doch gerade heute am elften geneigt, uns den mancherlei merkwürdigen Ingen zuzuwenden, die aus den ehemaligen heut« fren Kolonien stammen. Der koloniale Gedanke, in bi Tagen des Kampfes um ein neues größeres Hutfchland lebendiger denn je zuvor, gewinnt bei dient Gang durch dieses schöne und reichdeschickte ßuseum unserer Stadt vielfältige Nahrung und I Intrige Anschaulichkeit. rod. Dann teilte er die beiderseits zugefpitzten Nadeln, und nun fehlte nur noch das Aufsetzen her Köpfe. Die Nadelköpfe fertigte man aus dünnem Messingdraht, her zu hem Zweck zu Spiralen ge- breht mürbe, die wieder in kleine Stücke geteilt wurden. Die durch Glühen erweichten Spiralteile wurden auf die Nadeln gesteckt, in den kugelförmigen Gesenken her Maschine festgeschlagen, und — her Nadelkopf war fertig! Mit der fertigen Ware wanderten die ©ebener Stecknabelmacher bann in alle deutschen Gaue hinaus und vertrieben dort bas Erzeugnis ihres^Fleißes. Zum Anberen sei die künsllerisch schön ausgeführte Zipfelmützen-Strickmaschine erwähnt. Auch bie Mützen-Erzeugung bilbete einen nicht unwichtigen Erwerbszweig. Besonders gern würben bicfe Zipfelmützen in Kurhesfen, im hessii- schen Hinterlanb und in Der Schwalm gekauft. Aber auch in Oberhefsen wurden derartige Mützen getragen (noch 1908 etwa soll eine Zipfelmützen- Strickmaschine in Kirtorf bei Alsfeld im Betrieb gewesen fein), und eine meiner ältesten Kindheitserinnerungen zeigt mir einen, für meine damaligen Begriffe riesengroßen Bauern, her allmonatlich mächtige Mettwürste ins Haus brachte und ange- tan war mit blauem Kittel und Zipfelmütze. Bgl. wird, daß jede dieser ornamentalen Figuren ihre bestimmte Bedeutung hat, z. B.: Wirbelknochen einer Schildkröte, Blüten, Netz, Hande, Keulen, Magen mit Inhalt. — Enorme Speere, wahre Ungetüme von Handwaffen, sind zu betrachten aus Neu-Mecklenburg und von den Salomons-Jnseln; Pfeile mit messerscharfen, nadelspitzen Widerhaken, sehr sorgfältig vergiftet. Das alte deutsche Schutzgebiet Samoa zeigt unter anherm Holzdolche. Tanzhelme, überaus akkurat geschnitzte Keulen, Bastfächer, Körbe, einen „Schlaft bock" aus Bambus und einen gewaltigen, Respekt heischenden, mit Febern und Spiegeln wunderlich und kunstreich gezierten Kopfputz, Der nur von Häuptlingslöhnen und sogenannten Dorfjungfern getragen werden Darf. Dies ist nur bie flüchtige Ausbeute eines ganj unsystematischen, kleinen Streifzuges burch das Döl- kerkundemufeums Man könnte hier manche Stunde zubringen, wollte man feine Schätze erschöpfen und ausführlich würdigen. Wir haben nicht so viel Zeit und auch nicht so viel Raum in unseren Spalten. Noch einen Blick auf die farbiaen Wunder Indiens, auf bie mächtigen Samurai-Schwerter und bie zierlichen, spielerischen Kostbarkeiten Japans, auf bunte Seibengewänder und winzige Schuhe aus China, auf bie wallenden Burnusse Arabiens und eine ägyptische Mumie Dann gehen wir und bedenken aus dem Heimweg, wie hier in kaum einer Stunde, in nächster Nähe, auf engstem Raum bie ganze weite Welt sich vor uns aufgetan hat. —y~ letrieW ,75 . buk die Seift einer tschaftl., Mädeir ftafrei resse für Garten, baldiger rat ensvolle gliche chriften iUriiifl, ericbroie* zugefich. tetroiri, 1124 an eine Welch ein Arsenal von Waffen aus allen mög- In Landschaften Afrikas ist beispielsweife hier mmengetragen. Eine beachtliche Vielfalt her men zeigen etwa die Speerspitzen — Vorsicht! jiftet! —, die kunstvoll und zweckdienlich ge- üteten Lederschilde, Bogen, Pfeile, Dolche und len. Aber neben dieser Sammlung von Mord- —, ........... _ x , en gibt es auch eine Fülle sehr friedlicher Kul- ,W e n z e l vom Vater auf den Sohn; im ersten eugnisse aus dem dunklen (trbieiL. wie oei- Viertel des 19. Jahrhunderts wurde sie nur noch lsweise geschnitzte Löffel, geflochtene Körbchen,' von H. und E. Menzel betrieben. Wie es heute lich gearbeitete Sesselchen, Pfeifen, Hüte und Damit bestellt ist, ist mir nicht bekannt. . meriroürhigen Nackenstützen, Die bei Den Na-1 Was die Art Der Herstellung betrifft, so ging sie 'intern Die Stelle unseres Kopfkissens einnehmen, folgendermaßen vor sich: Die Stecknadel besteht Jon der großartig reichen Tierwelt Afrikas zeu- aus her eigentlichen Nabel unb Dem Kopf: als t n etwa ein enormer FlußpferDfchädel, Antilopen- Material biente Mefsingdraht. Der oorgerichtete j hörne, ein mumifiziertes junges Krokodil, ein *" v " ***** töwenfchädel und her sehr sonderbar aus einem Lrokodilkops geformte Köcher, in welchem zwei Mächtige, krumme Messer stecken. — Man könnte tele Spalten füllen mit her Aufzählung der Merk- fcürDipfelten und Kostbarkeiten aus ben Ländern einem oajieifjrem aynen, an ueiucn »iwc« o**uv' foer See, die einmal unter vorbildlicher deutscher . spitzt. £ erroaltung, unter ben Händen Deutscher Kultur- Der Arbeiter nahm etwa 20 solcher Doppelnadeln ~—•-— worfnnHit»« Pxrbith= In hie linke Hand unb rollte sie durch eine Dau= menberoegung über bas rasch sich Drehende Spitzem Alter von 8 bis 12 Jahren etwa wird man I in Steppe unb Urwald eine ähnliche Rolle wie Die Mlsellos am längsten vor dem otaip verwetten, s Zeitung und der Rundfunk bei uns. Aus Kamerun vs-, Dem wir Damals bei Karl May und anderen kommen auch die zahlreichen hier ausgestellten Ar- Stzten Autoren so oft und so aufregende Dinge beiten her Fulbe: Stiefel, Pantoffeln, Täschchen und n haben: mit andächtigem Staunen wird man Geldbörsen aus Leber, Fliegenwedel, Körbe, Arm- ;rlauterung zu der Tjantsas-Kopftrophäe aus ringe, ein Frauenstuhl (bei uns gibt es gemeinhin hm tropischen Waldgediet von Südamerika lesen, solche Unterschiede nicht) und ein gewaltig gekrumm- titldje u. a. besagt: „Der Schädel Des erflogenen ter Spazierstock aus Antilopenhorn, Der bei P assen- fttinbes wird von den Iivaro-Indianern häufig zer- Der Gelegenheit auch gut und gern als handliche tnmmert, worauf Die Haut abgezogen und mit Waffe Dienen kann. Ein überaus, sorgsam zusam- hlfeem Sand unb heißen Steinen eingebihrt, be-! mengesetzter Kaurimuschelleller, geschnitzte unb btt« ritalt und geschmückt wirb. Das affenkopfgroße Ge- malte Kürbisschalen und hölzerne, ebenfalls reid) M bewahrt aber noch einigermaßen seine Züge..gezierte'Tanzmasken zeugen von Der hohen Hand- ..... ~ ‘ merklichen Kultur Der Eingeborenen in unserer alten Uber heute interessieren uns, zumal wir ben Kolonie. Abenteuern unserer Knabenjahre inzroischen etwas I . G A M „ erwachsen sind, andere Dinge mehr. Man brauchtj Ueber Südamerika und Australien hbr nur ein paar Schritte zu machen, um von wir wandeln hier mit einer Unbefangenheit unb ehern Erbteil in ben andern zu gelangen: von Großzügigkeit um ben Erdball wie man etwa ha- Südamerika nach Ostafrika ist es ganz nah, heim spielerisch auf dem Globus spazieren gehen dcs liegt hier gleich gegenüber, unb wenn uns aus I mag — gelangen wir m bie ferne Wunderwelt Der toem Winkel und jeher Fensternische bes M u - Südsee. Wir staunen hier über ben ornamen* Itums für Völkerkunde in Gießen ein taten Reichtum der aus Neu-Pommern flammen- Auch von Ferne, Abenteuer und weiter Welt ent- Öen Rindenstoffe. Der Blick des Europäers gleitet aaenroebt. Dann sind wir Doch qeraDe heute am wohl nur so Darüber hm, bis ihm klargemacht wurden Ehren, und Zusatzpreife geftiftet «m Samstagnachmittag wird in Gegenwart Des Vorsitzenden Der Kreisoereine, Lubwig H e ß (Watzen- born-Steinberg), und geladenen Gästen die Aus- stellung eröffnet Um weiteste Kreise Der ländlichen Geflügelhalter mit der Bedeutung einer richtig betriebenen Geflügelzucht vertraut zu machen, ist mit der Ausstellung eine Lehrschau verbunden. Hier sollen Die Besucher auf Die großen Unterschiede zwischen Der unrentabel Zucht Der Kreuzungsticre und der nutzbringenden Zuckst Der Rassetiere aufmerksam gemacht roerDen. Landkreis ließen X Lollar, 11. Jan. Am morgigen Sonntag, 12 Januar, können Die Eheleute Nikolaus Pogel und Ehefrau Katharina, geborene Robroach, bas Fest Der silbernen Hochzeit begehen. 0?r Fußbattsonntag. VfL. Marburg — Burgsolms Luftwaffe — Bissenberg Sportfreunde Wetzlar — V»B.-Relchsbahn Watzenborn-Steinberg — Naunheim. DiS Marburger füllten vor einem Siege stehen, denn wir glauben nicht, daß auf Dem Marburger Gelänhe Burgsolms irgendeinen Erfolg erzielen Zhre Verlobung geben bernnnt *^u.t /^eacktunj ! Foyer des Stadttheaters: Leidestem 12. Zanuar 1941 0109, BezIrksöroDpe Garlentian Fachgroppe BlumenhiDderelen Ortsstelle klebe» Ifir den Kreis kleben Wi r haben uns verlobt k denten und Schüler 0,10 RM. Uhr SonntaO 157D im Ianuar 1941 Ihre Verlobung geben bekannt Else Frey Lollar, am 11. Januar 1941 140 A Kartenverkauf Saalkasse. E eoD 5946 A Telefon 3164. 1620 LÄrlrysw nr 194041 Gießen, im Januar 1941 Leinenband RM. 3.60 [I 140 Seiten mit 150 Abbildungen. Zeit Stund 1 40 8.50 40 10.50 40 12.50 KLEIDER SPAREN 40 10.50 heißt 8.50 40 192 A 7*50 24 48 12.50 Kittelschürzen! 40 10.50 ad Eintritt für Mitglieder frei, für Nichtmitglieder 0,80 RM., für Soldaten, Stu- Dauer der Ausstellung vom 12. bis 27. Januar 18.00 bis 20.00 Alma Seibel Arthur Krause Vorverkauf: Musikhaus Challler - Tageskasse Gloria-Palast Sonntag, ab 10.30 Uhr vormittags 18.30 biS 20.30 18.30 bis 20.30 Elly Pfeiffer Richard Dem Stets große Auswahl in schönen Mustern u. Macharten im Modehaus Mittwoch Montag und Donnerstag Gebühr NM. Gelnhausen z-Z. lm Felde e.G.m.b.H., Münster LW., Windthontstr. 20. Ruf 26644-45 ItiBdlee Vermittlung von Vieh aller Art. hfr «ndÄeidBvhb / tatet / USrfar zftato 11*4 Unsere Betriebe bleiben mit sofortigerWirkung an Sonn- und Feiertagen bis auf weiteres für jeden Verkauf geschlossen. Ausgenommen sind einige Sonntage des Jahres, die besonders bekanntgegeben werden. Familiendrucksacneri Verlobungeenzelgen i/ermlhlungsanzelaen Geburtsanzeigen bei Brühl. Schulstr. 1 Gießen Dagengaffe 5 Oberhessischer Kunstverein und Freunde der bildenden Kunst, Berlin Gießen lLahn) Wiesenstr. 2 Durchfuhr.- Tage Deutsche Graphik der Gegenwart 2. Dopp. Buchführung II (Fortgeschrittene).... 3. Dopp.Buchführung III (Abichlusttechnik)..... 4. Eins. Buchführung für Kleinhandel u.Gewerbe 5. &ute§ Deutsch...... Für folgende LehtrgemeruMafte«, die in Stttrze beginnen sollen, können noch Anmeldungen angenommen werden Besuchszeiten: sonntags von 11—13 Uhr werktags von 1754—18Vz Uhr Zweijährige Handelsklasse für Schulentlassene mit 8-jähnger Schulbildung. Für Mädchen auch Kochen und Nähen. Frühzeitige Anmeldung erbeten, da die Aufnahmeprüfung bereits vor Ostern stattfindet und eine spätere Aufnahme nicht vorgenammen werden kann. Ein-u.halbjährige Handelsfachklassen höhererSchuIbildung.beiSekunda- oder Mittelschulreife ohne besondere Aufnahmeprüfung. Anmeldungen für das neue Schuljahr und Auskünfte jederzeit im Schulgebäude Gießen / Goethestr. 32. Ruf 24 80. Jeder Opfetfonntao mahnt uns an das vlulopfer unserer Soldaten, wir wollen uns ebenbürtig erweisen,. Einlagen Leibbinden Gummi- strümpfe 2977 A J.Frohn Marktplatz 19 Lieferant aller Krankenkass. Montag und Donnerstag Montag und Donnerstag Dienstag u. Donnerstag Mittwoch Dienstag und Freitag Punkte sparen Daher merke sich jedes Mädchen und jede Frau: schone die Kleider durch Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in cig. Werkstätte Kurt Kling vornt Heger Nacht Handaßislenmeist. Harktstr.16 Lieferant der Krankenkassen Damen-Bedlenung. Statt Karten? Für die uns anläßlich unserer Verlobung erwiesenen Aus- merksamkeiien und Glückwünsche danken herzlichst auch im Flamen der Ölfern kauft wieder laufend WouetKiettung Karl Mr Um fflttiroodL dem lS.Muar 1941, vm 20 W beginnt in Leihgestern in der neuen Schule ein GrundausbildungsKursus des Deutschen Roten Kreuzes in erster Hilfeleistung für Männer und Frauen aus Leihgestern und Grosren-Lindcn. Anmel- düngen hierzu nehmen entgegen: DRK.°Ober- wachtführer Georg Wagner, Ratbansstrahe 34, und DRK.-Gruppenführerin Emilie Wallbott, Hindcnburgstrafte 27, beide in Leihgestern. SeoWrs Rotes fitem • fiteisftelle ®ießen. 137 D (kein ersetz I) co. 4 kg portofrei UM 14.60 auch in Paketen von co. 10 kg lieferbar. Versand gegen Nodmahme HANS JOHANNSEN, Hamburg 1, Plan Donnerstag B) Gruppe Eisen und Metall Tiere mit Gefühl und Verstand von Dr. Werner Fischer Bettet dar Forschungsstelle für lierfcelenhunöe im Westfälischen Zoologischen Garten zu Münster Lothar Biedenkopf pfarrasslstent Giebener Vortragsring Volksbildungsstätte Giefeen, Goethe Bund, Kulturelle Vereinigung (fr. Kaufmännischer Verein) Montag, den 13. Januar 1941, abends 7% Uhr, Neue Aula der Universität Lichlbilder-llorirafi mit Erläuterungen am Findel and zur Violine von Musikscbriftsleller Alfred Pellegrini Richard Wagner seine deutsch-kulturelle Sendung und sein berühmtes Bayreuther Festspielwerk Anneliese Zfiifferf Hermann Reußwig Ingenieur 18.30 bis 21.00 18.80 bis 20.30 19.30 bis 21.30 19.00 biS 22.00 ; fflc[l|äh|(hr ... . .: VlovinM oieliverwcrtungsgenollenlchllst 6. Technisches Rechnen I (Einführung)........ 7. Technisches Zeichnen I (Einfübrung)........ C) Gruppe Bau 8. Fachzeichnen und KonstruktionSlebre ... MORGEN H Gloria-1130 \L. Palast 11 Vogtsche Piivat-Hondelsscbule Gießen, Goethestr.32 Montag und 19.00 bis 21.00 Lu» dem Inhalt: Versuche mit der Seeanemone, der Schnecke und dem Einsiedlerkrebs - Lernversuche mit Lidellenlarven, Goldrand- Käsern und Tintenfischen — Tiere, die erkennen, was qröfcer und wo» kleiner ist - da» begrenzte Gedächtnis einiger Vögel - Ziegen, Mäuse und Affen beim Streben nach bevorzugtem ttutter — der Aanotrichter de» Ameisenlöwen, da» Liebesspiel der Schnecken und da» Verhalten der Kreuzspinnen - do» Abrichten von Regenwürmern, bas Verhalten von Hunden bei doppelter Handlungsmöglichkett - Zähmung und Zahmheit- Grundregeln der Hundeabrichtung- neuere Versuche mit Affen - der Unterschied zwischen den niederen Affen und den Menschenaffen - der Unterschied zwischen Mensch und Tier Ta» einzige Buch, in dem die seelischen Äußerungen In der gesamten Tierwelt desprocken werden. 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(963»v Sdineberger Gießen, Schulstraße 4 StMeude«t«ttevr Liefert Eure überschüssige Muttermilch ab I Biele tränke Säuglinge müssen zugrunde geben, weil es ihnen an Muttermilch fehlt. Das muh und kann vermieden werden, wenn alle Frauen, die über- schlissige Milch haben, diese unter der selbstver- stündlichen Boraussetzung peinlicher Sauberkeit ab- spritzen oder abpumven. ifteHfAw denkt daran, datz Eure eigenen Kinder JilUUtl, einmal so trank sein können. Helft das wertvolle Gut unseres Volkes erhalten. Durch so gespendete Muttermilch zeigtJhr in schönsterWeisc edelste Hilfsbereitschaft und grösstes Bcrantwor- unaSbcwnhtsein Eurem Volke gegenüber. wenn?chr überschüssigeMilch habt,dann VllUllvly wendet Euch sofort an diellniversltats- Kinderklinik (Ziehen, Friedrickstr. 16, Anruf 2062. Die dortige Franenmilch-Lammelstelle gibt Euch iede weitere notwendige Auskunft, ebenso auch iede Hebamme und Fürsorgeschwester. Nach den Richtlinien der Reichsarbeitsgemeinschaft für Mutter und Kind werden für den Liter Frauen- mild) RM. 2,50 vergütet und während des Krieges allher der Nährmittelzulage für iede stillende Mutter noch 250 Gramm Fleisch und 125 Gramm Butter pro Woche als Sonderzulage gewährt. so&iD Universitätö- Staat!. Gesundheitsamt Kinderklinik Gieheu Gießen Ea. 200 Mlchkühe. und Ämbtt auf ttee 148. Milchvieh - Versteigerung In Münster i.WM Westf. Zuchtviehmarkt Donnerstag, den 16. Jan. 1941, 12 Uhr. Die Tiere stammen aus seuchenfreien Gebieten und sind gegen Seuchen schutzgeimpft. Obligatorische Untersuchung auf Bazillus Bang. Nähere Auskunft und Katalog (kostenlos): Burg Gleiberg Sonntag, den 12. Januar nachmittags und abends TAXWZ 158 D Sämtliche Lehrgemeinschaften können nur bei genügender Beteiligung durchgesübrt tverden. Interessenten wollen sich daher umgebend anmelden. Der Beginn der Lehrgemeinschaften wird nur an angemeldete Bolksgenossen mitgeteüt. Die Anmeldung muh auf der Diensistelle der DAF., Kreiswaltung Wetterau, Abteilung für Berusserziebung und Betriebsfübrung, Giehen, Schanzenstrahe 18, Zimmer 5, vorgenommen werden. Sprech weiten für Anmeldung, Auskunft und Beratung sind täglich von 8—13 und 14.30—18 Uhr, auher Samstag-Rachmittag. Bei erfolgreichem Besuch wird Teilnahmebescheinigung ausgestellt. Eintragung ins Arbeitsbuch ist bei bestimmten Bor- aussetzungen möglich eeo Ein QneO 6. ffrreH für den Naturfreund VemMlks Leven Kleine Äreatur in Wager, Busch und Halm von fiarl Otto Bartel». 164 -taturaufnahmen aus dem Leben der niederen Tierwelt mit er» Äutcrnden Bildunterschriften, Namcnsan. gab. u. ausführlichem Text (62 Seiten). Mit einem Geleitwort von Profeis. Dr.Deegener. Universität Berlin Diese» Werk bringt erstaunlich vielseitig« und trefflich gelungene Einzelbilder und Bild- solgen aus dem reichen -eben der zahllosen kleineren Lebewesen Au» der Freude am Beobachten ist ein wertvolle» natnrgeichicht- liebe» Urkundenbuch geworden, das hervorragend geeignet ist. die Liede auch xum kleinsten Naturgesche» hen zu erwecken Gebunden BM. 4M Bitte verlangen Sie kostenlos unser« bebild. Werbeblätter! Da» Buch ist durch lebe Buchhandlung zu beziehen! Hugo Bermühler Verlag Berlin. Lichterfelde ti^cnänsänjcksächer Rechnungen Brief bl Atte, Briefumschläge Postkarten Geschäfts karten HllrOhLMilitrJ STADTTHEATER GIESSEN Intendant: Hans Walter Klein Sonntag, den 12. Januar 1941, 15.15 Uhr Nachmittags-Fremdenvorstellung Der große Silvester-Erfolg! 9er Jlhneupaß Schwank in 3 Akten von Max Neal und Fr. Rudolf Frank. Preise von RM. 0.60 bis 3.10. Kassenstunden von 10-13 Uhr, am Sonntag von 11-12.30 Uhr (Tel. 2930). Die Nachmittagskasse ist geöffnet ab 14.45. 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Januar 1941 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheffen) Blatt eine tiefe und eichsmarschalls mit feiner Luftwaffe die er in wenigen Jahren aus Arterienverkalkung Einige Tage vor dem Ausbruch der Kampfhandlungen zwischen deutschen und holländischen Truppen hat die seinerzeitige Haager Regierung noch auf klopft, aus all diesen Bildern spricht herzliche Verbundenheit des Reichs Mussert und die AGB. Kampf und Ziel der niederländischen Nationalsozialisten. ii. Den Haag, im Januar 1941. Allmählich wurde die Hetze gegen die NSB., die von allen anderen Parteien als der „Anwalt Deutschlands und Italiens" bezeichnet und bekämpft wurde, so stark, daß sie sich zu einem allgemeinen Terror und Wirtschaftsboykott auswuchs. Die Regierung gab dabei das Vorbild. Provinzen und Gemeinden folgten, danach auch die Gewerkschaften, zahlreiche Vereine und Wirtschaftsunternehmungen und schließlich auch viele Privatleute. Die Verbreitung der NSB.-Presse wurde durch behördliche Verbote stark behindert und eingeschränkt, der Erlaß eines Uniformverbotes machte öffentliche Aufmärsche zur Unmöglichkeit, und allen Beamten und Offizieren wurde mit sofortiger Entlassung gedroht, wenn sie sich zur NSB. bekennen würden. Langsam, aber sicher wurde jedes gute Wort, das man über Deutschland oder Italien zu sagen wagte, entweder unmöglich gemacht oder als „unniederländisch" verurteilt. Während die Mitglieder der NSB., von ihrer Liebe zu Volk und Heimat getrieben, die Politik des Völkerbundes, das System der kollektiven Sicherheit und die einseitige Ausrichtung der niederländischen Außenpolitik nach Westen bekämpften und als verhängnisvoll für das niederländische Volk bezeichneten, wurden sie mit den schlimmsten Verleumdungen überschüttet und schließlich als Landesverräter beschimpft Dabei hat der historische Gang der Entwicklung den häufigen eindringlichen Prophezeiungen und Warnungen Mus- serts vollkommen recht ge geben, und heute müßten eigentlich alle diejenigen als Landesverräter am Pranger stehen, die damals eine gerechte Beurteilung des nationalsozialistischen Deutschlands verhindert und an der zunehmenden Verfremdung zwischen den stammesverwandten Völkern Deutschlands und der Niederlande die Schuld getragen haben. Hermann Göring. Zum 4k. Geburtstag des Reichsmarschalls Grotzdeutschlands. Wir haben seit Kriegsbeginn — sei es in der Wochenschau oder in den Zeitungen und Zeitschriften — viele Bilder des Reichsmarschalls Hermann ©Öring gesehen. Am eindrucksvollsten sind jedoch stets diejenigen, die ihn inmitten der Luftwaffe, i m Kreise seiner Flieger, zeigen. Ob er einem tapferen Offizier eine Auszeichnung überreicht, ob er einem einfachen Soldaten, der sich bei zahlreichen Feindflügen hervorgetan hat, auf die Schulter Ianb hoher Blutdruck mit Herzunrube, Gchwindeigefuhi, Nervosität, Ohrensausen, Hirkulaüonosiörungen werden durch Antisklerosin wirksam bekämpft. Enthält u a.BlutsnIze und Mreielaufbormone. Greift die Beschwer- ven von verschiedenen JUd) hingen her an. Packung 60 Tabi. X 185 in Apotheken. Hochinteressante Aufklärungsschrift liegt ,eder Peikung bei' 1934 das preußische Innenministerium an den Reichsinnenministtr Dr. Frick ab. Im Juli 1934 ernannte ihn der Führer zum Reichsforst- und Jägermeister, im Frühjahr 1935 wurde er Oberbefehlshaber der von ihm neugeschaffenen Luftwaffe. Im April 1936 wurde Göring von Adolf Hitler mit der letzten Entscheidung in allen Fragen der Rohstoff- und Devisenbewirtschaftung betraut; im Oktober des gleichen Jahres wurde er Beauftragter des Führers für den zweiten Dierjahres- plan. Die Tätigkeit Görings, gerade im Dienste der deutschen Wirtschaft, hat ihren Ausdruck besonders in den Hermann-Göring-Werken, dem größten Industrieunternehmen Europas gefunden. So schufen die Tatkraft und der eiserne Wille Görings dem Reich binnen weniger Jahre die Grundlagen wirtschaftlicher Selbständigkeit; er stutzte damit auch die erfolgreiche Außenpolitik des Führers und ermöglichte den Aufbau der starken deutschen Wehrmacht, den er selbst auf dem Gebiet der Luftwaffe leitete. Kurz vor Kriegsausbruch, am 30. August 1939, wurde er Vorsitzender des Ministerrats für die Reichsverteidigung. In feiner Reichstagrede vorn 1. September 1939 verkündete der Führer, daß Gö- ring zu feinem ersten Nachfolger bestimmt sei. Wenn Deutschland in den 16 Monaten, die dieser Krieg währt, nicht nur militärisch, sondern auch politisch und wirtschaftlich so große Erfolge errungen hat, so hat der Reichsmarschall daran einen sehr wesentlichen Anteil. Das wird ihm der Führer und das deutsche Volk niemals vergessen. Die Wünsche der gesamten Nation vereinigen sich darin, daß dem Reichsmarschall noch viele Jahre erfolgreichen Wirkens im Dienste an Großdeutschland be- schieden sein mögen. raffinierte Art und Weise den Versuch gemacht, dem gegen die NSB. gerichteten Vorwurf des Landesverrats einen realen Hintergrund zu geben. Ohne eine stichhaltige juristische Begründung wurden urplötzlich führende Mitglieder der NSB., wie namentlich Rost van Tonningen, verhaftet und abge- füyrt. Bereits in den Monaten davor hatte man hundertfache Haussuchungen bei NSB.-Mitgliedern vornehmen lassen, ohne daß jedoch dabei irgendwelche Waffen oder anderes belastendes Material aufgefunden werden konnte. Am Morgen des 10. Mai und auch noch an den folgenden Tagen wurden dann erneut Taufende von namhaften NSB -Mitgliedern zugleich mit zahlreichen reichsdeutschen Männern und Frauen verhaftet und in Konzentrationslagern untergebracht, wo sie auf die unwürdigste Weise behandelt, ja sogar mißhandelt wurden. Gleichzeitig wurde über den Rundfunk das tendenziöse Gerücht verbreitet, daß NSB.-Anhänger an verschiedenen Stellen des Landes auf holländische Truppen geschossen oder Ueberfülle auf öffentliche Gebäude verübt hätten. Dabei wußte man ganz genau, daß diese niederträchtige Anklage völlig grundlos war weil die NSB.-Anhänger bereits in den Gefängnissen schmachteten und daher schon aus diesem Grunde zu irgendwelcher Aktion gar nicht in der Lage waren. Wenn trotzdem in manchen holländischen Städten und Ortschaften, vor allem zur Nachtzeit, erbitterte Straßenkämpfe stattgefunden haben, so hatte dies seinen Grund darin, daß der holländische Generalstab — gleichfalls über den Rundfunk — die lügnerische Behauptung hatte verbreiten lassen, daß deutsche Fallschirmjäger t n Zivilkleidung oder sogar in holländischen Uniformen abgesprungen seien Auf diese Weise wurde eine unbeschreibliche P a n i k st i m - m u n g erzeugt, so daß es häufig vorkam, daß holländische Soldaten sich gegenseitig beschossen oder beim geringsten Verdacht auch das Feuer auf Harm lose Passanten eröffneten Obwohl dieser Vorwurf des Landesverrates völlig sinnlos war, hat diese gewissenlose Hetze doch dazu geführt, daß während der Maitage zehn Mitglieder der NSB Liebe und Verehrung, die dem Reichsmarschall entgegengebracht wird, daher Worte wie „Unser Hermann^, die ein äußeres Zeichen der tiefen Wertschätzung und Verbundenheit find. Hermann Goring ist — sein ganzes Leden beweist es — sich selbst immer treu geblieben. Seine ganze Person hat er rückhaltlos in den Dienst der Nation gestellt. So war es kein Wunder, daß der alte Kampfflieger des Weltkrieges, der mit dem Pour le mdrite ausgezeichnet worden war, in der Zeit nach dem Zusammenbruch nicht wie so viele abseits stand, sondern sich einreihte in die Front derer, die unter Adolf Hitlers Führung den Kampf für ein neues und besseres Deutschland aufnahmen 1922 trat Hermann Goring der NSDAP, bei und übernahm die Führung der eben gebildeten SA Bei der Münchener Erhebung vom 9. November 1923 wurde er vor der Feldherrnhalle fchwer verwundet. Da er daraufhin von den damaligen Machthabern gerichtlich verfolgt wurde, lebte er bis zu seiner Amnestierung 1927 in Italien und Schweden. 1930 wurde er der politische Beauftragte Adolf Hitlers in Berlin. Gerade bei dieser Aufgabe hat Hermann Göring in systematischer Arbeit den Weg vorbereitet, der schließlich zum 30. Januar 1933 geführt hat. Die . Machtübernahme stellte Hermann Göring vor eine Fülle gewaltigster Aufgaben. Am 30. Januar 1933 wurde er Reichskommissar für die Luftfahrt und das preußische Innenministerium, im April des gleichen Jahres preußischer Ministerprä- sident und Innenminister, im Mai zugleich Reichslustfahrtminister. Er führte energisch die Säuberung "der preußischen Verwaltung von den Parteibuchbeamten des Weimarer Systems durch; um die Reichsreform voranzutreiben, gab er am 1. Mai Der Reichsmarschall bei seinen Fliegern. (PK.-Eitel-Lange-Scherl-M.) dem Nichts geschaffen und — darin liegt nicht zuletzt das Geheimnis des Erfolges dieser Waffe — mit seinem Geiste erfüllt hat. Es ist der Geist der alten Kampfflieger des Weltkrieges — Hermann Göring war ja der letzte Kommandeur des Richt- hofen-Geschwaders —, den der Reichsmarschall als stolzes Vermächtnis in die junge Luftwaffe des Grvßdeutfchen Reiches herübergebracht hat. In diesem Geist ist die Luftwaffe bei Beginn des Polenfeldzuges angetreten und in diesem Geist wird sie mithelfen, England niederzuzwingen Des ganzen deutschen Volkes Gedanken sind am 12. Januar, da der Reichsmarschall 48 Jahre alt wird, auf die überragende Führerpersönlichkeit dieses. engsten Mitarbeiters des Führers gerichtet. Keiner hat so wie er an dem gewaltigen Aufbauwerk des Führers teilgenommen, keiner ist mit so großen und verpflichtenden Aufgaben betraut worden wie Hermann Göring, der trotz allen Ehren und Auszeichnungen, die ihm im Laufe der Jahre zuteil wurden, immer der alte geblieben ist und stets mitten im Volke steht. Daher die große 3n den heute erscheinenden Familienblattern beginnen wir mit der Veröffentlichung einer flein-n Serie von Aufsätzen, in denen unser Vlusikreferent Dr. fj e r m a n n Hering die Entwicklung und Bedeutung der Orchester- instrumente beleuchtet. Den Musikfreunden wird die kleine Aufsahreihe in der Zeit der winterlichen Konzerte nicht unwillkommen sein. und auch der Bruder Musserts, der M Oberstleutnant seine Pflicht im Felde erfüllte von aufgeputschten Soldaten und Polizisten meuchlings ermordet wurden. Seit dem 15. Mai, d. h. seit Beendigung der Kampfhandlungen und nach der Besetzung der Nie- derlande durch deutsche Truppen, hat für die Mus- sert-Bewegung ein neues Entwicklungssta- b i u m begonnen. Die NSB.-Mitglieder waren von den deutschen Trupven aus den Gefängnissen befreit worden, und der Reichskommissar Reichs- Minister Seyß-Jnquart forgte schon bald nach seinem Eintreffen im Haag dafür, daß alle diskriminierenden Bestimmungen, die im Laufe der vergangenen Jahre zuungunsten der NSB. erlas en worden waren, aufgehoben wurden, so daß sich die Bewegung nunmehr endlich frei entfalten konnte. Bald hatte dann die NSB. einen nie getonnten Austrieb zu verzeichnen, denn ein beträchtlicher Teil des niederländischen Volkes sieht nunmehr, nachdem der Nebel der einseitigen Beeinflussung und tendenziösen Hetze zerronnen ist, durchaus, daß das von der NSB. immer befürwortete Zusammengehen mit dem artverwandten deutschen Volk und die Verbindung mit dem großdeutschen Wirtschaftsraum die einzig richtige Politik ist. Besonders aus den Kreisen der Landwirtschaft hat die Bewegung einen starken Zustrom erhalten. Der größte Teil der Bauern und Gärt- ner, die in den vergangenen Jahren auf Grund der völlig verfehlten Politik ihre Erzeugnisse auf den Misthaufen werfen mußten und sich nur auf Grund staatlicher Krisenzuschüsfe mühsam über Wasser halten konnten, erkennt heute, welche großen Möglichkeiten sich ihnen bieten, wenn sie zukünftig auf dem von Deutschland neugeordneten europäischen Festland für ihre Produkte reichlichen Absatz stnden werden. Der kürzliche Eintritt einer der maßgeblichsten landwirtschaftlichen Organisationen in die Bauernstont der NSB. muß um fo erfreulicher stimmen, als sich gerade der Bauer fein germanisches Blut am reinsten bewahrt hat. Während die Demokraten verschiedenster Färbung verschiedentlich noch immer nicht glauben wollten, daß ihre Rolle ausgespielt ist und fo manche Leute in der Errichtung einer neuen Partei, der .Niederländischen Union", ein Mittel ge- funben zu haben glaubten, mit dem man sich dem neuen Zeitgeist noch entgegenstemmen kann, hat Mussert in den vergangenen Monaten mehrfach deutlich die Hoffnung ausgesprochen, daß die Niederländer zu einem wertvollen Bestandtei 1 der germanischen Völkerfamilie werden mögen, übrigens ein Ideal, das erstmalig bereits im Jahre 1931 propagiert worden war. Nachdem der Alpdruck behördlicher Unterdrückung und privaten Terrors und Boykotts beseitigt worden ist, kämpft die NSB in diesen Tagen darum, die Herzen des Volkes davon zu durchdringen, daß die Ni"derländer mit ihrer bodenständigen germanischen Kultur, ihrer eigenen Sprache und Veranlagung und einem wichtigen Aufgabenkreis in der Welt als artbewußtes Volk in einer unverbrüchlichen Geistes- und Arbeitsgemeinschaft mit den übrigen germanischen Völkern unter der Führung Adolf Hitlers zusammenstehen müssen. Dies ist die naturgegebene, nicht nur geographisch, sondern auch geschichttich fundierte Parole, die Mussert und seine Mitkämpfer als das erstrebenswerte große Ziel und als das einzige Mittel, sich hiermit zugleich ihre Freiheit zu bewahren, ihren Volksge- noffen vor Augen halten. Goldatenheimkehr. Von Friedrich Georg Hantzsch. Mühelos entführte uns der Lastkraftwagen aus Frankreich, das wir Schritt für schritt erkämpft hatten. Alles erschien uns, da es glücklich und siegreich überstanden, wie ein Traum, so schnell, fast Unwirklich, hatte sich alles vollzogen. Zurück! Ein Befehl, der uns aus öpn weiten, fruchtbaren Tal der Mosel riß, aus fchwerbehange- nen Obstgärten und der Romantik kleiner stanzösi- scher Städte. Nun verschwand alles mit dem Tempo, mit dem es auf uns zugekommen war. Das Gewehr zwischen den Knien saßen wir hinten