öehlar. hat. Er r m M iwM! ebesmnl H eger wirt [Iim g: fr ier; 6furr larer anbei' Gießen, ir (2:1) lor illsgeyli ießen M tnä. bestraf k Spiel ervoriGü daß auch - L Das Jüi tragen. haben. Dieser Aufbau kosten und damit auch allgemeine Preisgestalgeringe Sorge für den mmäßige Durchführung >zelgebieten zu sorgen lirb allerdings viel Geld n? Auswirkung auf die ifi haben, die eine nicht ir den A ießen V? MgW in,'' ein tiM wechsel k mb gern:: Der Wehrmachiberichi. Berlin, 9. Juni. (DHB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Unterseeboote versenkten feindliche Handelsschiffe mit zusammen 31 500 BRT. Verbände der deutschen Luftwaffe führten in der Nacht zum 8. Juni einen weiteren, besonders erfolgreichen Angriff auf den britischen Floilenstüh- punkt Alexandria durch. Mehrere schwere Bombentreffer wurden trotz starker Abwehr in Hafenanlagen und TNarinedepots erzielt. In kriegswichtigen Anlagen entstanden mehrere Grohfeuer. In den britischen Gewässern versenkten Kampfflugzeuge während der letzten Nacht zwei Handelsschiffe mit zusammen 7000 BRT. und bombardierten Hafenanlagen an der S ü d - und Südostküste Englands. Bei Tage belegte ein Kampfflugzeug ein Rohstofflager in Südengland erfolgreich mit mehreren Bomben. In Nordafrika wurden wieder britische Batteriestellungen vor Tobruk mit Artilleriefeuer bekämpft und durch deutsche und italienische Kampffliegerverbände Befestigungsanlagen und Flakstel- lungen bei Tobruk mit sehr guter Wirkung angegriffen. Der Feind griff in der letzten Nacht mit schwäche- ren Kräften Westdeutschland an. Unter der Zivilbevölkerung gab es einige Tote und mehrere Verletzte. Militärische oder wehrwirtschaftliche Schäden entstanden nicht. Brände in mehreren Wohnhäusern konnten schnell gelöscht werden. In der Zeit vom 4. bis 8. Iuni verlor der Feind 10 Flugzeuge. Davon wurden 8 in ende = $er ■Oie Mi 10nnen fast te ei 31500 BRT. von U-Booten versenkt. Neuer besonders erfolgreicher Angriff auf den britischen Flottenstützpunkt Alexandria. — Kampfflugzeuge versenkten zwei Handelsschiffe mit 7000 BRT. Dienstag, lo.Zunl Ml Annahme von Ameisen für die Mittagsnummer btSSV^Ubr des Vormittags Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Nvf. ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvt. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstanel B Plaboorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/o mehr Luflkämpfen, 2 durch Vorpostenboole abgeschossen. Während der gleichen Zeit gingen 9 eigene Flugzeuge verloren. Kapitänleutnant Heinrich Liebe und Oberleutnant j. $. Lndratz haben als vierter und fünfter Unterseeboot-Kommandant eine Versenkungsziffer von je 200 000 BRT. überschritten. In den Kämpfen um Kreta zeichneten sich die unter Führung von Major Koch, Hauptmann A l t m a n n und Oberleutnant Genz stehenden Fallschirmverbände durch Kühnheit und Heldenmut besonders aus. Die unter Führung von Generalmajor M e i n d l, Oberst h e i d e r i ch, Oberst Bräuer, Oberst Samte und Oberst Sturm stehenden Fallschirmverbände schufen in harten Kämpfen die entscheidenden Voraussetzungen für die Eroberung von Kreta. Der italienische Bericht. Rom, 9. Juni. (DRB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: In Nordafrika erzielte unsere Artillerie Treffer auf zwei Dampfer, die in Tobruk einfuhren. Die Luftwaffe erzielte Treffer auf Lagerhallen und Stellungen von Tobruk. Feindliche Kraftfahrzeuge wurden durch Treffer unserer Flugzeuge zerstört. Der Feind unternahm Einflüge auf Bengasi, D e r n a und Tripolis. In O st a f r i k a dauern die erbitterten Kämpfe im Gebiete von Galla und S i d a m o an. Im Gebiete von G o n d a r lebhafte Tätigkeit der feindlichen Artillerie, die von der unseren wirksam bekämpft wird. Gtuka-Angn'ff auf Alexandrien. Arsenale und Hafenanlagen zerstört. - Englands Mittelmeerdepot unter Bombenhagel. Bon Kriegsberichter Karlheinz Holzhausen. gruppe des Generalleutnants Dietl seit vielen Wochen, vereinsamt unter den schwersten Bedingungen, in Narvik gegen eine überwältigende feindliche Uebermacht geleistet hat, erhielt heute seine Krönung durch den vollen Sieg. Ostmärkische Gebirgstruppen, Teile der Luftwaffe sowie die Besatzungen unserer Zerstörer haben in zwei Monate lang andauernden Kämpfen einen Beweis ruhmvollen Soldatentums für alle Zeiten gegeben. Durch ihr Heldentum wurden die alliierten Land-, See- und Luftstreitkräfte gezwungen, die Gebiete von Nar- v i k und harstadt zu räumen, lieber Narvik weht endgültig die deutsche Flagges Die norwegischen Streitkräfte haben in der Nacht zum 10. Juni ebenfalls ihre Feindseligkeiten eingestellt. Die Kapitulationsverhandlungen sind im Gange. Erfolgreiche Llnterfeebooiskommandanten. Die 200 000-Tonnen - Grenze überschritten. Berlin, 9. Juni. (DNB.) Mit den am 9.6. gemeldeten Versenkungen haben, wie im OKW.- in Alexandrien — vervielfältigen ihren Feuerzauber, als unsere ersten Sturzbomber zum Angriff übergehen. Das Pfeifen der Motoren kündet ein unmittelbar folgendes Unheil in den Anlagen der Kais, in den hallen, Schuppen und Werften. Die Scheinwerfer zucken unter und tauchen hinter dem stürzenden Flugzeug auf. Jetzt lösen sich die Bomben, fallen — grelle Flammen steigen auf — und weg ist der Sturzbomber und davonaeflogen. Wir suchen unser Ziel in aller Ruhe. Der Helle Mond spielt Beleuchter. Jetzt kippt auch unsere Ju 88 ab, fliegt auf den Kai zu, die Schnauze zeigt auf die Werftanlagen, Scheinwerfer jagen unter uns her, rücken über uns weg, fassen, suchen, finden nichts und kreisen ewig unruhig am Himmel herum. Bon vielen Seiten hören die da unten Motorengeräusch und wissen nicht, welches Flugzeug sie zuerst einfangen sollen. Pfeifendes Stürzen und unheimlich schnelles Davonrasen verwandelt die nächtliche Ruhe Alexandriens zum Chaos. Unsere Bomben sitzen im Ziel. Nach dem Abfangen aber erwischt uns ein Scheinwerfer, starrt uns mit seinem grellen, glotzenden Auge an, und sofort zieht ein Dutzend weiterer Scheinwerfer seine Strahlenbündel hinterher, und unser Sturzbomber hängt für VA unangenehme Minuten im Raum der Scheinwerferarme. Die Flak schießt wie toll nach uns. Zwischen den Leuchtarmen krepieren Granaten, ipib wir bekommen die zahlreiche schwere Flakartillerie Alexandriens zu spüren. Dann sind wir heraus und kommen ungeschoren nach erfolgreichem Angriff auf Alexandrien wieder von der Küste weg. Einige hartnäckige Scheinwerfer geben uns noch Geleit, dann wenden auch sie ab oder schwenken zu abermals angreifenden Sturzbombern herum, versuchen dort ihr heil, jedoch, es kehren alle Flugzeuge des Verbandes zurück, hinter ihnen liegt Zerstörung, starren verbogene Gerüste der Werftanlagen und aufgerissene Kais. zuerst 8toei vollst«. rairQum»l !. sch-industriellen Institut" unter staatlicher Auf- ctt zusammenarbeitet. Daneben bestehen ferner nge rein staatliche Einrichtungen, die für eine des Aufbaues in den enen Lande hätte produzieren können, aber die difchen Erze, das Holz und die große schwe- che Handelsschiffahrt brachten so viele Devisen, X man sich den Luxus einer rein weltwirtschaft- Drientterun-g leisten konnte. Man lebte und ’Ä leben, die private Wirtschaft machte ihre Geiste, und der Staat kümmerte sich im allgemeinen sehr viel um die Wirtschaft. iefe Zeiten sind vorbei. Der Krieg, zum Teil schon vorher die Verlagerung bestimmter Jnter-- n in der Weltwirtschaft, haben auch Schweden ötigt, sich über das Problem einer autarki° en und planmäßigen Steuerung n e 5 wirtschaftlichen Lebens einige nken zu machen. Das gilt nicht nur für die ldfeite, es gilt auch für die Produktion in einem ter wichtigsten Zweige: im Bergbau. Schweift nicht arm an Erzen. Die meist über Narvik Ausfuhr kommenden Eisenerze sind bekannt. Sie rben, da sie in der ganzen Welt Absatz fanden, reichlich a-bgeb aut. Interessant ist aber, daß „weden trotz dem überreichlichen Erzvorkommen auf verzichtete, seinen ganzen Bedarf an Eisen st zu erzeugen und zu verarbeiten. Es wurden Mhr Eisenhalbzeug und Eisenwaren eingeführt, als Pder eigenen Wirtschaft hergestellt wurden. Noch |Wr lag der Fall bei Blei und Zink. Schweden t tzt Bkei- und Zinkerze — sie wurden alle orttert. Eine eigene Blei- und Zinkherstellung t es in Schweden nicht — man führte lieber das rtigmetall ein. Die Zinkhütte in Trollhätten, die Jahr 6000 Tonnen produzierte, wurde 1930 ■gelegt. Das gleiche galt für Magnesium. Schwe- sieht sich jetzt vor die Aufgabe gesteltt, nach -alichkeit seine Industrie aus eigenen Quellen zu |en. Soweit es sich um Eisen handelt, ist das lem nicht allzu schwer zu lösen. Schwieriger es beim Aluminium. Zwar besitzt Schweden eine tminiumhütte mit einer Kapazität von rund Tonnen. Aber feine bisherige Rohaluminium- ttchr aus Norwegen und Großbritannien betrug Mehrfaches, und die Bauxiteinfuhr aus Frank- ch war ebenfalls bedeutend. Man plant nun, auf i schwedische Andalusit als Ersatz zurückzugreifen; rdings wird der schwierigere Gewinnungsprozeß j Produkt verteuern. Ebenso wird die Blei- und kförderung verstärkt werden, und man wird An- n zur Verarbeitung errichten. Da Magnesium der Form von Dolomit in Schweden vorhanden so kann auch diese Frage gelöst werden. Kom- Werter liegt der Fall bei Nickel und Kobalt; doch die Sachverständigen der Meinung, daß unter Br gegebenen Umständen auch diese Ausbeute sich bht. §5 versteht sich von selbst, daß eine derartige Ur Stellung und ein Neuaufbau von Produktionen njijt mehr der Privatinitiative irgendwelcher Un= ehmer allein überlassen werden kann. Man ist ihalb auch in Schweden zu einer zentralen irtschaftsführung gekommen, welche das ^nannte „freie Spiel der Kräfte" — der Grund- s« aller liberalistischen Wirtschaft — ausschaltet. Anerhalb der schwedischen Industrie wurde ein roduktionsausschuß" gebildet, der mit dem „Sta- Schweden stellt sich um Von unserem H-r.-Berichterstatter. 1 au mii* । r t>ie ■Mann fii ten bri ;eht, ti ) Wi die E spielen )t aus. min schießt rlbe Epjz r einköp R jedoch M w linke Fli 1 Mi er paffä len Elsnig euter A» Mung h ht frei Die flu en das 11 Stockholm, Anfang Juni 1941. jn den Jahren vor dem Krieg war die schwe- iche Wirtschaft in der Lage, sich weitgehend auf tn „freien Handelsverkehr" zu stützen, jun kaufte in aller Welt Fertigwaren oder halb- torifate, führte manches ein, das man auch im DNB. ..., 10. Juni. (PK.) Nun mußte Alexandrien die unerhörte Wucht deutscher Sturzbomber spüren. In verschiedenen Wellen wurden die h a f e n a n l a g e n der ägyptischen Großstadt sowie sonstige militärische Ziele mit Bomben starker Kaliber belegt. Die angerichteten Verwüstungen bedeuten harte Schläge gegen Alexandrien, das die Engländer als letzten Flottenstützpunkt und als letzte wichtige Schlüsselstellung im. östlichen Mittelmeer in ihre Kriegspläne einspannten. Wir fliegen in dieser Mondnacht zum ersten Mal mit unseren Sturzbomberverbänden den Kurs nach Alexandrien. Die Bomben der Flugzeuge sind für Alexandrien bestimmt, den von England kontrollierten Welthafen im Nildelta. Die englische Flotte liegt dort, und außerdem viele zerstörte und beschädigte Frachtschiffe, die im Zentralhafen auf Reparatur warten. Noch stehen die Werften und langen hallen der Arsenale mit oielfälttgem Kriegsmaterial unversehrt. Noch kann der Engländer Nachschub für den Krieg an der Mittelmeerfront und in der Wüste heranführen, und gerade dort, im Herzen des ägyptischen Hafens, sollen unsere Sturzbomber aufräumen und dem Engländer zeigen, daß auch dieser letzte Hafen im östlichen Mittelmeer keine Sicherheit mehr bietet. Die Sicht ist so, daß wir schon weit vor der ägyptischen Küste das Netz starker Scheinwerfer sehen, das sich als grell leuchtende Sperre über die wertvollen Anlagen des Hafens spannt. Diele Scheinwerfer find in und um Alexandrien verteilt und entsprechende Flakartillerie gehört zu ihnen. Da flammen schon die ersten Mündungsfeuer geld- rot auf, und schwache Wölkchen setzen sich vor die Nase unseres Sturzbombers, noch weit entfernt, manchmal dicht aufrückend. Für Minuten schweben sie leicht in der Luft, verschwinden im nächtlichen Dunst und werden durch neue abgelöst. Die Batterien der brittschen Flakabwehr — es sind überwiegend australische und neuseeländische Truppen Siebener ftamilienblätter I jeimat unBild-DieScholle Vezugsvreis: Monatlich....... RM 1.80 pn einzelnen Nummern r folge höherer Gewalt Sernivrechanschlust 2251 -whianschrift:,,Anzeiger" Mfchett 11686 Franti^ M. Bericht mitgeteilt, zwei Unterseebootskommandanten die 200 000-Tonnen-Grenze überschritten. Wie wir hierzu noch erfahren, hat Kapitänleutnant Heinrich Liebe insgesamt 204 600 BRT., Oberleutnant zur See E n d r a ß 214 200 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes versenkt. Die Erfolge der beiden U-Boot-Kommandanten lenken abermals den Blick des deutschen Volkes auf die kühnen Taten unserer U-Boot-Waffe. Kapitänleutnant Heinrich Liebe wurde erst kürzlich im OKW.-Bericht erwähnt. Er erhielt am 21. August 1940 das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz 'n Anerkennung für seine besonderen Fähigkeiten, fein gutes Kpnnen und seinen Wagemut, als er damals 16 Schiffe mit 97 296 BRT. versenkt hatte. Bei Oberleutnant zur See Endraß handelt es sich um den einstigen Wach- und Torpedooffizier auf dem U-Boot des unvergeßlichen Korvettenkapitäns Prien, an dessen ersten Waffen taten — es fei nur an die Versenkung der „Royal Oak" erinnert. — er Anteil hatte. Später wurde Endraß selbst Kommandant eines U-Bootes. In dieser Eigenschaft erhielt er am 9. September 1940 nach Versenkung von 106 307 BRT., darunter die Hilfskreuzer „Carinthia" und „Dunvegan Castle", das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz. Die beiden Kommandanten und ihre tapferen Männer haben nun erneut bewiesen, was deutsche Tüchtigkeit und Kühnheit zu leisten vermögen. ischen Staat ist. Daß mit den früheren Melden nicht gearbeitet werden kann, ist selbstver- laidlich, denn das ist ja der Pferdefuß der „freien" Ortschaft, daß im Fall von Warenverknappung iE Preise ungezügelt steigen. Die schwedische Regung Hot diese Frage von Anfang an gesehen; chalb löste sie auch bei Ausbruch des Krieges Währung vom englischen Pfund und suchte Schluß beim Dollar. ks ist interessant, daß neuerdings in Schweden Ine aufge taucht sind, die eine neue, sehr 1' b e r n e Währung schaffen wollen — auf r Rohstoff-Basis, wobei man auch daran ftt, mit den schwedischen Guthaben in USA. dort -stosse aufzukaufen, gleichgültig, ob sie momen- « nach Schweden exportiert werden können. Man ürbe sie dann in Amerika als Währungsdeckung arten". Tuf der Preisseite ist mit dem 1. April 1941 wesentliche Verschärfung gegenüber dem bis- itgen Preisgesetz eingetreten. Preiserhöhungen erliegen der Anmeldepflicht und Kontrolle. Für fimmte Waren wurde ein Preisstop eingeführt, □r hat man von Höchstpreisen abgesehen und nur alpreife bindend gemacht. Ebenso, wie die reife, unterliegen auch Löhne und Gehälter der Etlichen Kontrolle. Damit eine Verknappung keine V isfteigerungen hervorrust, soll in gegebenen Fäl- rationiert werden. So ist auch das neutrale Schweden im Banne «s britischen Krieges gegen Europa jungen, sich wirtschaftlich umzustellen, handels- Irttisch besitzt es aber in den zwei wichtigsten Erträgen der letzten Monate, in dem handelsver- jst mit Deutschland und in dem mit Rußland, zwei knke Stützen seiner Wirtschaft. Bor einem Fahr. 2«m 10. Juni 1940: Verfolgung zwischen Kanal- l-fc und Maas. Zwischen Reims und den Argon- 1;r noch erbitterte Kämpfe. Angriff von Kampf- tii Sturzkampfverbänden auf Le Havre. Versen- eines Zerstörers. . 2 er heldenhafte Widerstand, den die Kamps- rte sich J . blondes» Maske, - ms nur i mich gelt SM" daß sie^ hab' ich fer geM ; beruhig en 6* #«!’•* im* BL mder vor jjjS im M ch E Je d unter' ■ \tW® rnmE an I-r«E L agfi f“ . -r A Ttf, r? > xs> **4 tzxj SK y SerMarfchbeWJIIuslvlimS Im Einverständnis mit dem Führer hatte Anfang September 1939 Italien den Zustand der Nonbeltt- geranza, der Nichtkriegführung, erklärt. Damit hatte es bekundet, daß es das Gesetz des politischen und militärischen handelns selbst in der Hand behielt. Trotz aller Drohungen der Plutökratien blieb es dabei, und am 10. Juni, also vor einem Jahre, rief der Duce vorn Balkon des Palazzo Venezia in Rom das italienische Volk zum (Eintritt inöen Krieg gegen Frankreich und England auf. Er sagte, Italien greife aus eigenem Willen zu den Waffen, um, nachdem das Problem der Festlandsgrenzen für Italien gelöst sei, nunmehr auch- das Problem der Meeresgrenzen zu lösen. Es sei - der Kampf der fruchtbaren und jungen gegen die unfruchtbaren und dem Untergänge geweihten Völ^ fer, es sei der Kampf zwischen zwei Jahrhunderten und zwei Weltanschauungen. Die deutsche Haltung kam in den Worten des Reichsaußenministers von Ribbentrop am gleichen Tage zum Ausdruck, der erklärte, aus eigenem freien Entschluß habe der Duce den Marsch- beschl erteilt. Deutsche und italienische Soldaten würden jetzt Schulter an Schulter zusammen marschieren und solange, bis Frankreich und England bereit seien, die Lebensrechte der beiden Nationen zu respektieren. Damit war der Würfel gefallen. Italien kämpfte und kämpft um seine Zukunft, um seine Anerkennung als Vormacht des Mittelmeeres. Mit Wut und hohn wurde von den Gegnern dieser Kriegs eintritt ausgenommen. Man verwies auf Italiens langgestreckte und ungeschützte Küsten, auf die schwer zu verteidigenden Inseln Sardinien, Sizilien, die der anatolifchen Küste vorgelagerte Inselwelt des Dodekanes mit Rhodos, auf die von Frankreich und den Enaländern in Aegypten flankierte libysche Kolonie sowie darauf, daß Abessinien nur durch den Suezkanal, der in britischem Besitz ist, erreichbar fei. Dazu kamen wirtschaftliche Hoffnungen, weil Italien durchaus abhängig wäre von der Einfuhr, und der Faschismus ttotz aller Bemühungen, den Grundcharakter des Volkes zu ändern, doch nicht vermocht hätte, das Land plötzlich wohlhabend zu machen. Es ftimmte zwar, daß die englische und französische Macht im Mittelmeer damals überlegen war, daß Italien noch ein armes Land ist, aber diese besitzenden Plutokraten hatten eins vergessen: Der Faschismus hatte Italien einen neuen, einen heroischen Geist ein geimpft, der gewillt war, sich gegen alle Gewalten zu behaupten und durchzusetzen. Er bewies sich in der Teilnahme an den letzten Kämpfen um Frankreich, er stieß von Libyen aus gegen Aegypten vor, und nur die gesamte Macht des Empire, die Ueberlegenheit an Truppen, Tanks und Flugzeugen vermochte nach harten Kämpfen, Italien diese Erfolge teilweise zu entreißen, bis auch in Nordafrika das deutsche Afrikakorps zusammen mit den italienischen Truppen die Engländer schlug und beide heute bei Sollum auf ägyptischem Boden stehem Im abgefchnittenen Abessinien kämpften die Italiener mit außerordentlicher Bravour, obgleich Jtalienisch-Ostafrika einer belagerten Festung glich, denn eine Versorgung durch italienische Soldaten und Material kam während des Krieges nicht in Betracht, da z. B. allein die Luftlinie von Addis Abeba bis Tripolis in Libyen über 3000 Kilometer beträgt, hier konnten die Empire-Truppen nur mühsam Boden gewinnen, anderseits war es durch die erst 1936 erfolgte Besitznahme von Abessinien den Italienern noch nicht möglich gewesen, diese Kolonie kriegswirtschaftlich autark zu machen, wenn auch viel für die Aufschließung des unwegsamen Landes geschehen war. Am 6. April 1941 konnten zwar nach hefttgen Kämpfen die Briten in die abessinische Hauptstadt einziehen, aber noch immer kämpfen italienische Truppen im abessinischen Gebirgsland gegen die brittschen Plutokraten, die sich rühmen, riinö 400 000 Mann gegen die wenigen Italiener aufgeboten zu haben. Am Tage des Sieges wird sich die Flagge Italiens wieder über Abessinien erheben. Die Taten der italienischen Luftflotte und der Kriegsmarine sind eingetragen in das goldene Buch der Geschichte. Italien hatte auf sich genommen, gewaltige Feindkräfte zu binden. Seine Aufgabe war schwer und hart, aber sie beginnt sich zu lösen, da der Balkanfeldzug und die Eroberung von Kreta zeigen, daß die englische Vormachtstellung auf dem Balkan verloren und im nahen Orient bereits schwer angeschlagen ist. In Treue und Sympathie steht das W ' <»l. Jahrgang Nr. 135 Läufen! ^scheint täglich, außer Wer u“; Hormtags und feiertags lc Sq) Beilagen: Gietzener Anzeiger örühIschkUnivrrftlätrdruiterei B. Cange General-Anzeiger für Gberhessen 6ie6en3d)nlflra6e 7-9 In der Nacht haben die He 111 auch ganze Arbeit geleistet. Glutrote Brände leuchten weit bis auf das Mittelmeer hinaus, von dessen Gewässern unsere Kampffliegerverbände die Engländer verjagt haben.' Unaufhaltsam geht der Kampf an der Mittelmeerfront weiter, dem Engländer wird Stellung um Stellung entrissen. Flucht der Bevölkerung. Stockholm, 9. Juni. (DNB.) Angesichts der ernsten deutschen Luftangriffe, meldet Reuter, nehme die Flucht ägyptischer Familien aus Alexandria die verwirrtesten Formen an. Wagenkolonnen dehnten sich auf viele Kilometer aus. Alle nur verfügbaren Fahrzeuge würden benutzt, man häufte darauf in buntem Durcheinander Matratzen, Möbel, Grammophonapparate, Kleidungsstücke u. a. Die weniger Glücklichen, die keinen Wagen hätten, trügen ihre Matratzen und andere Pakete auf dem Kopfe und führten dazu oft noch einige Ziegen mit. Der Bahnhofvon Alexandrien ist während des ganzen Tages mit Taufenden von Aegyptern gefüllt, die versuchen, mit den planmäßigen und extra eingelegten Zügen die Stadt zu verlassen. Kennzeichnend für die Schwere des ersten deutschen ßuftangrifffs auf den von England als militärischen Stützpunkt mißbrauchten ägyptischen Hafen Alexandrien ist die Tatsache, daß die ägyptische Regier un g, wie aus Kairo verlautet, für die Opfer die Summe von 300 000 Pfund zur Verfügung gestellt hat. Englands Raubzug gegen Syrien IRAK Port Said SAUDARAßlEN „(Sri d u Peuple" erklärt, das perfide Albion, ,Petit Parisi en" überschreibt seine Würdi- M a- t i n" äußert sich noch schärfer und schreibt: Gehäs- V Ä 6|Y P T E N Isuez Berlin, 9. Juni. (DNB.) In den e r st e n Tagen des Monats Juni haben die Verluste der feindlichen Handelsschiffahrt durch deutsche See- und Luftstreitkräfte 15 8 0 5 0 B R T. v er- senkter Tonnage erreicht. Die Stetigkeit der Versenkungen seit den vergangenen Monaten ist Anlaß steigender Beunruhigung in britischen Kreisen. Maßgebliche Londoner Stellen erklären dazu' folgendes: „In der Schlacht im Atlantik werden unsere Schiffe in einem Tempo zerstört mit dem unsere Reparaturwerften nicht mitkommen können." Die „Heinrich-Heinrich" hat die Feuertaufe aläß» zend bestanden. Es war die erste Schiffsversenkunj, die mit ihr erzielt wurde, die zweite der Besatzung des Staffelkapitäns. Die Männer vom Bodenper,,-. nal freuen sich mit den siegreichen Kameraden üb?r den Erfolg. Tag für Tag halten die großen Fernkampffluz. zeuge die Wacht auf dem Atlantik. Schch wurde wieder ein neues Blatt über die Karte im Gefechtsstand geheftet. Ein feingesponnenes Netz ist über den Ozean gebreitet: es find die unsichtbaren Bahnen unserer Fernbomber. 0 100 IMIm l •Amman Jerusalem •*' 0 TRANS \ •JORDANIEN Aleppo X. •Homs Deutschland Adolf Hitlers zum Duce und zum Faschismus. Der Sieg wird und muß den beiden Nationen zufallen, die Europa frei machten von der bornierten Bevormundungssucht der Plutokraten des Westens, insbesondere Englands. E. S. Winant über Englands Lage. „Aeutzerst ernst" — „Briten sind mastig zuversichtlich". Neuy or k, 9. Juni. (DNB.) Wie „New York Times" aus Washington meldet, hat der UbA.= Botschafter in London, Winant, in einem Gespräch, an dem u. a. auch Unterstaatssekretär Welles, Marineminister Knox und der eng- lische Botschafter Halifax teilnahmen, seine Eindrücke über England folgendermaßen zusammen- gefaßt: Munitionsdampfer aus der Lust versenkt Westlich der afrikanischen Küste. Von Kriegsberichter Helmuth Dretzler. Syrien. (Scherl-Bilderdienst-M.) OerLibanonstehtzu Frankreich Damaskus, 9. Juni. (DNB.) Die Regierung des Libanon wendet sich in einer Der- lautbarung gegen die tendenziöse Presse- und Rundfunkkampagne über Syrien und Libanon und weist dabei die Behauptung zurück, daß die libanesische öffentliche Meinung nichts gegen eine britische Intervention mi Libanon einzuwenden habe Die liba- nestsche Regierung erklärt, daß der Libanon über seine Geschicke selbst bestimme und Frankreich volles Vertrauen für die Erhaltung des Friedens und der Sicherheit schenke Sie lehne deshalb jede Abenteuerpolitik ab, die das Land Konflikt hineinziehen und es in ein Q5a)laa)tfelb verwandeln könnte. Regierung und . seien sich darin einig, daß es ihre pflicht fei, eine solche Eventualität auszuschließen. Ein neuer Schwindel Churchills. B e r l i n , 9. Juni. (DNB.) Um der englischen 6 6 r e s s i o n gegen Syrien ein wenn auch • ’fx fadenscheiniges Mäntelchen umzuhängen, laßt fetzt Churchill durch die Reuteragentur und den sogenannten freien französischen Rundfunk in oer Levante die Meldung verbreiten, daß 140 * Fallschirmjäger, beruhter ein über|t, in Syrien von ben Engländern gefangen genommen seien. Natürlich ist an dieser Meldung kein wahres ort. Sie ist ebenso frei erfunden wie di- kurzliche freche Luge, daß deutsche Fallschirmtrup- pen auf Kreta in neuseelänbischen Uniformen ge- lanbet seien. ..Auch dieses nur zu durchsichtige Schwindelmanöver Churchills reiht sich seinen bis. hengen Lugen würdig an. Um, 9. U unter und Malige. Ms in hier des £ für Die Niel Luart, oi h des W h erwies e hngefetztes Id! dem fast Cn schloß Dollern-Hl Mges leu huiw Wel ktnftunüen Eschenen d Wrung di kn Ortes; t ta Leckehr k das Ehr b dem Kor l:iif vor 6d t Vertreter d V Merland prt, ein. R vor der pauerfeiei ringen an ti pauergäff p beftimn runter ih k, den itenfen Nes, & p zahlreich Wn, öi seltenen 2 Beirut/?! Damaskus = SaidaAV : kkkaL-v: dSuwedaX HÄ- Man braucht nicht besonders feinhörig zu fein, um aus diesen gewundenen Erkläruygen des USA.« Botschafters die wahre Lage Britanniens zu erkennen. Auch „New York Times" schließt darum ihren Bericht, im großen und ganzen habe Winant die Lage Englands zur See und zu Hause als England I ä u ß e r ft e r n ft" bezeichnet. sSS* i 3 tiljw I fc *** > fi«n! ■ a»!1 w ,iourde, n R g d-r< inehi En 9» Mnnen- ■ütnn>flV MLorher W der bn' MMll ift « MMerielvi 69m Sore lieber 51 Wt Fl Ronbo der f Mafien [ Nt. Ei h h schw d Me don Rnif! Es gern Rl worden EJ in d L7* unve l. Wentu l< ?n dem yW fiih ö VVM ( pi» der ft= k'Mn. Liners, t P» und di War. trotz fcnl Kam »rum i? ‘«Helle f Md! A “eberl L>its, K". die ei „Evesham" bekannt. Der Untergang dieser beiden Vorpostenboote kennzeichnet die außerordentlich schweren Verluste der britischen Dorpostenstreitkräfte in den letzten Wochen. Nachdem die Admiralität im Mai sechs Versenkungen zugegeben hatte, mußte sie seit dem 1. Juni vier weitere Verluste bestätigen. Der britische Zerstörer und Flottillenführer „Codrington^ ist nach Aussagen von Seeleuten während eines deutschen Luftangriffes im Septem- der 19 4 0 im Hafen von Dover versenkt worden. Die „Codrington" hatte eine Wasserver-! drängung von 1540 Tonnen und eine Besatzung von 183 Mann. Diese Versenkung "ist ebenso wie der kürzlich gemeldete Untergang des Zerstörers „Encounter" bei Kreta nur zufällig bekannt ge= (PK.).....10. Juni. (DNB. Funkspruch.) Auf vorgeschobenem Posten liegt ein Verband unserer Fernbomber Von hier aus tragen sie den Kampf bis weit auf ben Atlantik vor, bis über die Breitengrade Europas hinaus. Ein Blick auf die große Karte, die fast eine ganze Wandfläche des Gefechtsstandes bedeckt, macht das deutlich. Beherrscht wird sie von der blauen Farbe, die ben Atlantischen Ozean in seinen riesigen Ausmaßen kennzeichnet. Nirgendwo ist der Tommys vor den plötzlichen, kühnen Zugriffen unserer Fernkampfflugzeuge sicher, von überall her ist die Versorgung des Jnsellandes mit kriegs- und lebenswichtigen Gütern bedroht. Auf der Karte sind die Kurse und Operationsfelder der Fernbomber gezeichnet, die heute den Ozean nach feindlichen Schiffen absuchen. Am weitesten vorgestoßen ist die Heinrich-Heinrich". In kameradschaftlichem Zusammenwirken mit dem italienischen Bundesgenossen spürte sie auf hoher See einen Konvoi auf, der Gibraltar zustrebte, und versenkte aus ihm einen Fracht- Dampfer. Mit stolzer Freude wurde der Funkspruch im Gefechtsstand ausgenommen. Rasch hat sich die Siegesbotschaft verbreitet. Immer größer werden die Gruppen, die sich an dem Liegeplatz der „Heinrich-Heinrich" bilden, erwartungsfroh leuchten die Augen der Männer: Wenige Minuten nur noch, und das siegreiche Flugzeug wird über dem Platz sein. Wer erspäht es zuerst? Dichtoerhangen ist der Himmel. Angestrengt suchen alle die regenschweren Wolkenbänke ab. Da ein Jubelruf, aus dem grau- schwarzen Vorhang senkt sich ein dunkler Punkt, nimmt mehr und mehr Form an, schemenhaft erscheinen hinter dem Wolkenschleier Tragwerk und Motorengondeln des großen Bombers. Jetzt ist er unter dem Wolkendach, neigt sich abwechselnd nach Bet den deutschen Fliegern in Nordafrika. xJ. • u u * r r ' 2Itrf «tnem Selbflugtjafen an ter nordafrikanischen Front herrscht zwischen den Einsätzen eine wohl- Reih'e°N?Verb7echen^e1i unst"/Va^rland°f°rt° verdiente Ruh-panse. Um I-doch gegen U Überraschungen gesichert zu sein, wird von der Wache die $ e l i t $ ar Hi en" l.hi, Umgebung bestand,g und gründlich 6e(0e*o^^ ^erenfernrol>r tritt hierbei in Tätigkeit, gkng „BlLecken'aüf dem dlL St-Ä' (iuce-2i]|ociat€0--ßreßtJJL) Itin" äußert lick noch frfüirfpr imh frhrothb ! reihe von dem Angriff vollständig ist, dann aber ' wurde es Zeit, daß wir uns aus Dem Feuerbereich des Geleitzuges entfernten. Von allen Schiffe n wurde auf uns geschossen. Der Feind zielte gut, doch das Kriegsglück war ganz auf unserer Seite. Bei den letzten Worten deutete der Hauptmann auf den Rumpf des Flugzeuges: an mehreren Stellen ist er ebenso wie die eine Motorengondel von Einschüssen getroffen. Trotzdem hat das Flugzeug die hohen Beanspruchungen bei der Landung ausgehalten. Beweis dafür, wie hervorragend das Gerät durchgebildet ist und welche Güte das Material hat, das die Heimat in unermüdlichem Schaffen unseren Fliegern gibt. „Zwischen dem Wort eines Petain und dem eines Catroux wird fein französischer Bürger, fein französischer Soldat und fein Schützling Frankreichs zögern zu wählen", schreibt Oberst b e 1 a Rocque in seiner Zeitung „Petit Journal" im Hinblick auf den Angriff ber britischen Truppen auf Syrien. Die Pflicht jedes Franzosen sei, so erklärt Oberst be la Rocque, genau ben Weg zu gehen, ben der große Chef vorgezeichnet habe,' ben die Vorsehung Frankreich in ben tragischsten Stunden seiner Geschichte gegeben hat. „W i r wollen kein Frankreich, das em Dominion ift; mir wollen kein unterjochtes Frankreich; wir wollen ein ungeteiltes Frankreich, ein freies, französisches Frankreich", schließt Oberst de la Rocque seinen Artikel. siges und Schreckliches passierten zugleich: Mar dringt in ein Land, über dem die französische Flagge weht, man tötet französische Soldaten, uni bas alles nur, um die englische öffentliche Meinung zu beschwichtigen, die infolge einer ununterbrochenen Reihe von englischen Mißerfolgen bestürzt ift: Das französische Blut scheint das einzige Gegen- mittel zu sein, um die Stimmung der Briten wie- der aufzuputschen. Es gibt für diese Operation der Engländer keinen Vergleich, selbst nicht in ber kläglichsten Zeit der Geschichte. Jetzt weiß man über Englands Auffassung von Recht und Zivilisation Bescheid. England habe sich in die Acht der Völker begeben und verdient nur noch, von der Landkarte ausgelöscht zu werden. Unter der Uederschrift „Ein Wahnsinnsakt-' brandmarkt die in Clermont-Ferrand erscheinende : bedeutende Provinzzeitung der unbesetzten Zone „L'A o e n i r" ben britischen Angriff auf Syrien und Libanon. Der „Progrö s" in Lyon bemerkt. Frankreich wisse heute, daß die Eröffnung dec Feindseligkeiten in der Levante eine Schicksals- stunbe bedeute, welche der ehemalige Verbündete Frankreichs selbst herbeigerufen hat. Frankreich s werde der englischen Gewalt mit französischer Gewalt gegenübertreten. Frankreich werde trotz feiner Niederlage dem französischen Kolonialbereich tret bleiben, wie dieses Frankreich treu geblieben sei. Fast sämtliche französischen Blätter kommen zic dem Schluß, daß Frankreichs wiedererstehende Kraft nunmehr die erste Gelegenheit hat, sich unter Be- weis zu stellen. worden. Diese beiden Fälle beweisen wiederum,. „ , ... _ .. f ~ , daß die britische Admiralität nur diejenigen Schiffs- Britischer Luftangriff auf die syrische Stabt Beirut. Verluste bekannt gibt, die sie unter keinen Umstän-1 Englische Bombenflugzeuge haben erneut Anlagen der Stadt Beirut bombardiert. Unser Bild zeigt den mehr verheimlichen kann. Allein aus diesen eine Ueberficht über die Stadt. (Scherl-Archiv-M.) England sei „mäßig zuversichtlich" in dem bevorstehenden Kampf im Mittelmeergebiet. Britische Kreise hätten erklärt, sie besäßen eine ansehnliche Truppenmacht im mittleren Osten, die „einigermaßen" gut ausgerüstet sei. England | „glaube" darum „ziemlich gute Aussichten" dort zu haben. Ausdrücklich habe Winant erklärt, so hebt das Blatt hervor, dies seien nicht seine Ansichten, sondern die der maßgeblichen britischen Stellen, die mit der Leitung des Feldzuges betraut waren. England glaube feststellen zu können, so berichtete nach „New York Times" der 08A.-Botschafter weiter, daß die Schiffsversenkungen in der letzten Zeit zurückgegangen seien, obwohl sie weiterhin eine ernste Gefahr bedeuteten. Britische Kreise hätten die Ansicht, daß trotz zahlreicher Hammerschläge seitens der deutschen Luftwaffe England immer noch die Luftherrschaft über dem Kanal und die bedrohten Küstengebiete habe. Zu den gestern gemeldeten Versenkungen mehrerer großer englischer Ueberseedampfer an der W e st k ü st e Scyo111ands werden noch folgende Einzelheiten bekannt: Ein 8000 BRT. großer Frachtdampfer, der — bis an die Luken voll geladen — tief im Wasser lag, wurde in der engen Meeresbucht von Little Minch von Kampfflugzeugen gestellt und sofort angegriffen. Schon bei dem ersten Anflug gelang es, mehrere Treffer mit durchschlagender Wirkung zu erzielen. Zwei Volltreffer schweren Kalibers durchschlugen das Deck und lösten eine gewaltige Detonation aus, der eine Kette weiterer Explosionen folgte. Der Dampfer brach auseinander und sank in kürzester Frist. Ein weiterer 8000 BRT. großer Frachtdampfer, der in den gleichen Gewässern in seinem Schlupfwinkel entdeckt wurde und zwei Volltreffer mittschiffs erhielt, sank unter den gleichen dramatischen Umständen. Die Gewalt der Explosionen, die beide Schiffe regelrecht auseinander sprengte, läßt es sicher erscheinen, daß diese beiden 8000-Tonnen- Dampfer Munition geladen hatten. Die britische Admiralität gibt die Versen- kung der V ar p o st e n sch i s f e „Thistle" und r ü B K E1 -c'w [Meskoie Ragga / •Tedmur V . V RI E N (tzfjj.) > (Frdnz -Mdnddf beiden Vorgängen, die sich innerhalb einer Woche I zutrugen, läßt sich ermessen, umwievielhöher die tatsächlichen Verluste der britischen Kriegs, unb JjrPiqr <^(111^61(96 Handelsflotte im Vergleich zu den von der Adrni- Vichy, 9. Juni. (DNB.) Der französische Bot- ralitat bestätigten Verlusten liegen. schafter in Madrid, Pietry, hat im Auftraae Neue britische Eingeständnisse. ftZ f 4°™ W ® r o I .’TÄ Stockholm, 9. Juni. (DNB.) Getreu seiner ben englischen Angriff auf Syrien und Methode, schwere Derluste der britischen Kriegs- ben Libanon erhoben. marine immer nur tropfenweise in langen Zeitab- ~ ständen bekanntzugeben, hat Chur chilI jetzt einige Jöärtttdulü^ neue Dersenkunaen von Der Kreta-Katastrophe ein- n , gestanden. Die Admiralität teilte am Montag mit, frdt1^ÖflfU)C VtäUtKl« baß der Flakkreuzer „C a l c u tt a" ' und die ... ., Zerstörer „Hereward" und „Imperial" während berichtet Über die Mltltärlfche Liige. des Rückzuges aus Kreta verlorengingen. | Genf, 9. Juni. (DNB.) Das französische Kriegsministerium hat am Montagabend, wie aus Vichy gemeldet wird, über die militärischen Operationen in Syrien u. a. mitgeteilt, daß die britischen und gaullistischen Truppen, die am Sonntag die syrische Grenze überschritten haben, ihren Angriff am Nachmittag des 8. und Vormittag des 9. Juni verstärkt haben. In der Gegend zwischen dem Dschebel Drus und den Ausläufern . . »des Hermongebirges seien diese Angriffe von de- mks und rechts, wackelt, wie es m der Flieger- deutenden Streitkräften aller Waffen geführt wor- prache heißt. Der ganze Horst weiß nun, daß ein den, Darunter einer starken Anzahl von Panzer- siegreiches Flugzeug landet. Glatt setzt der schwere wagen. Die französischen Truppen hätten, unter» Langstreckenbomber auf, rollt auf den Liegeplatz zu, stützt von der Artillerie, das Gelände hartnäckig wird eingewinkt, und im gleichen Augenblick, als die verteidigt und dem Gegner ernste Verluste beige. Motoren abgestellt sind, ist auch schon die Tür auf- bracht. Eine beträchtliche Anzahl von Panzerfahr- genssen. Dicht beieinander stehen die Kameraden, zeugen sei zerstört worden. In der Küstengegend um die Besatzung zu beglückwünschen und von ihr des Südlibanon seien Kavallerie- und Panzerstreituber Die EinDrucke zu erfuhren. Der ,Mpten" Der fräfte über den Litanifluß zurückgeschlagen wor- ersten Staffel ist De^Kommandant Dieses siegreichen Den. Vereinzelte britische Flugzeuge hätten erneut Flugzeuges. Er wei if Sijna i bemertt nung 6k Schicht ierbiinH srantttii scher ots seim eich trn ieben je. mmen g :nde fiior unter Symbol unsterblichen deutschen Heldentums Vor einem Jahr fand der Heldenkampf um Tlarvif seinen Abschluß. »ar er britischer Militärattache in Berlin, vorher gehörte er den britischen Streitkräften in Schanghai an. dieses Bewußtsein verlieh ihnen eine ungeheure Stärke. Mochte der Feind — es waren ja nicht nur Briten, Franzosen und Norweger, sondern Fremdenlegionäre und alle möglichen Hilfsvölker — immer neue Anstrengungen unternehmen, um aus diesem nördlichsten Kriegsschauplatz festen Fuß zu fassen, es gelang ihm nicht. Gebirgstrupven, Teile Der Luftwaffe sowie die Besatzungen unserer Zer- MAGGI8 Soßenwürfeln ein wenig Geduld. Die Firma MAGGI arbeitet mit voller Herstellungsleistung, muß aber alle befriedigen, auch die Wehrmacht. nier-, Reiter-, Sanitäts- und Marine-Einheiten der SA., die über ganz Deutschland verbreitet sind, leisten hier in enger Zusammenarbeit mit den Wehrersatzbehörden entscheidende Beiträge zur Landratten werden Seemänner. Nachwuchs für unsere Kriegsmarine. — Was die Wehrmannfchosten der Marine-SA. leisten. — Seemannsousbildung zu Lande. Bon SA.-Obertruppführer P. Lchmidt. ich: laten, ug MeinH 'terblch Grzi z Ze fiten m ration 6r berflif man ihr iivilisch: )er »: ßmMrt „Landratten" zu sein, sondern auch in ihrer inneren Haltung vorbildlich sind. Diese Erkenntnis ist die Grundlage einer dauernden engen Zusammenarbeit zwischen dem Oberkommando der Kriegsmarine und her Obersten SA.-Führung. Die Früchte dieser Arbeit trägt Deutschlands junge Kriegsmarine im großen Kampf gegen die Insel ... Aus dem Reich. Erweiterte Preisüberwachung der Polizei. Die Uebermadjung der Preisbildung und insbesondere auch die Durchführung der auf dem Preisgebiet getroffenen Maßnahmen ist im Kriege be- «anders wichtig. Durch einen Erlaß des Reichs- führers ff und Chefs der deutschen Polizei wird deshalb die Preisüberwachung durch die Polizeibehörden bedeutend erweitert. Für die Dauer des Krieges zunächst wird angeordnet, daß die rn der überörtlichen, bezirklichen Preisüberwachung ein- Die ;|H«" -krau'' L ----------- — —----- ffrhfllttö :111 materielle feindliche Uel 6ie*r “ ’ das ! es in 2 i (i w i Formationen zum Einsatz gelangten, es waren oft nur ganz kleine Einheiten, zehn Mann mit einem Unteroffizier oder Leutnant, die wochenlang auf dem Platze, auf den sie gestellt waren, ausharrten. Oft wußten sie nicht mehr, wie rechts und links von ihnen die sogenannte Front verlief, oft hatten sie acht, vierzehn Tage lang die Verbindung nut ...... daß außerordentlicher Wichtigkeit war, und daß von *'*' ' " ’ Und teroffiziere auf dem Meere erlebten oder die in der neuen Kriegsmarine bereits Dienst getan haben. Das sichert zunächst im geistigen Sinne die Ausrichtung und schafft anderseits die Gewähr für die zuverlässige Vermittlung praktischen seemännischen Könnens und Wissens. Die ausgebildet wird. Seemannsausbildung aus dem Lande? Ja, erst an den Schwierigkeiten prüfen sich Wille und Berufung. Es gehört schon der ganze Idealismus der kämpferischen Marine-SA. dazu, vor ihrer Aufgabe zu bestehen. Ihre Standartenbereiche sind weit ausgedehnt, ein Sturmbereich deckt sich vielfach mit zwei Sturmbannbereichen der Fuß-SA. Mit anderen Worten: Schon der Anmarschweg der Ausbilder ist oft eine Leistung für sich. Auch an die Einsatzfreudigkeit der Wehrmänner werden in dieser Hinsicht größere Anforderungen gestellt. Aber wem noch etwas vom Wikingerblut in den Adern rumort, dem ist das Quentchen Dpferjnut mehr gegeben, sonst taugt er sowieso nicht... Für alles andere sorgt die Marine-SA. Seemännische Ausrüstung ist überall vorhanden, und ein Fluß oder Teich reicht für die seemännische Grundausbildung. Man muß nicht an der See beheimatet sein, um ein guter Seemann zu werden. Auch in Weddigens Vaterstadt Herford fließt nur ein schmaler Bach! Die vormilitärische Wehrerziehung der Marine- , U e b e r Narvik weht endgültig die diutsche Flagge." So verkündete das Over- Inimanoo der Wehrmacht am 10. Juni 1940 6(i sieghaften Abschluß der deutschen Operationen in Narvik. Ein Kampf, der zwei Monate lang Kaiserstandarte bedeckte Sarg herausaetragen. 2lls er am Mittel portal des Schlosses erscheint, präsentiert unter dumpfem Trommelwirbel das Ehren- bataillon. Dem Tranerzug werden die Kränze des Führers, der Gemahlin des Kaisers, der übrigen Angehörigen und Verwandten, der Oberbefehlshaoer her drei Wehrmachtteile und des Chefs oes Ober- kommandos der Wehrmacht, der Abordnungen und des Hauspersonals vorangetragen. General Graf von der Goltz trägt den Feldmarschallstab Wilhelms II., der Ad,utant des Kaisers, Graf Moltke, auf großen Kissen gebettet die Orden des Verstorbenen. An der Spitze des Trauergefolges schreiten hinter dem Hofprediger D. Dühring die Witwe des Kaisers mit dem Kronprinzen und hinter ihnen die engeren Fa mi l i en an gehörigen. An Reichsminister Dr.S eyß-Inquart, der von dem deutschen Ge- andten Dr. Bene und Generalleutnant Rau- c r begleitet wird, schließen sich Generalfelbmar- chall von Mackensen und hinter ihm die Vertreter der Ob erbe fehl § hoher der Wehrmachtteile an, und zwar General der Flieger Christiansen für den Reichsmarschall und .Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Admiral Den sch für den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Generaloberst Haase für den Oberbefehlshaber des Heeres und Admiral Ca- naris für den Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, denen die Vertreter des alten Heeres und der alten Marine sowie die übrigen Iraner- gälte folgen. Inzwischen ist das Ehrenbataillon der deutschen Wehrmacht im Park des Schlosses aufmarschiert, um dem Toten die letzten Ehren zu erweisen. Unter Trommelwirbel und der Retraite wiro daraus der Sarg in der ©ruft bei gesetzt. Dann die Ehrensalven, und unter den Klängen des Aorkschen Marsches verläßt das Ehrenbataillon die Trauerstätte. ihrer Tätigkeit kommt erhöhte Bedeutung zu, da ie den Nachwuchs für eine Anzahl von Waffen- jattungen stellen, die im modernen Krieg oft ent- choidende Wirkung haben. Die Nachrichten-, Pio- V art, ein. ftur,5 vor dem Beginn der für 11 Uhr anbe-raum- ir Trauerfeier im Schloß Doorn werden die An- porigen an ihre Plätze geleitet, während die übri- yi Trauergäste bereits in den für die Irauerfeier- «ckeit bestimmten Räumen versammelt sind. Man siilt unter ihnen zahlreiche Generäle des Welt- ftsges, den greifen Generalfeldmarschall von vcckensen, weiter den Führer des Reichskrie- ^cbundes, General der Infanterie Reinhard, Die zahlreiche höhere ausländische Militärs. Nach br kurzen, durch den Hofprediger D. Döhring ohjetyaltenen Trauerandacht wird der mit der alten Ma*. ihl"« f ! »«61 l rler dem Kommando des Obersten von Gers- [b: rf f vor Schloß Doorn auf. Wenia später trifft tu Vertreter des Führers der Reichs ko mmisfar für So schätzt die Kriegsmarine es besonders, daß 15 den Reihen der Marine-SA. fortgesetzt Männer zu ihr stoßen, die nicht nur aufgehört haben, hochhielten und nicht ruhten und rasteten, bis der OKW.-Bericht in seiner sachlichen und desto mir» tüngsvolleren Kürze melden konnte: „Heber Narvik weht endgültig die deutsche Flagge!" Wir wissen,' belegt durch Dokumente der Gegenseite, daß Deutschland dem britischen Schlad, der Äum Ziele hatte, durch Skandinavien den Krieg m Die deutsche Nordflanke zu tragen, nur um zehn Stunden zuvorgekommen war. Zehn Stunden, noch nicht einmal ein halber lag, aber sie haben den Ausschlag gegeben in diesem Heldenepos, das zwei Monate lang die Welt in Atem hielt. Siegesmeldung auf Siegesmeldung gab die Gegenseite heraus, Lügen, denen die Helden von.Narvik unter dem Befehl des Generals Dietl ihr entschlossenes „Dennoch" entgegensetzten. Schwere, ja schwerste Opfer mußten gebracht werden, um diesen strategisch so außerordentlich wichtigen Platz zu halten. Unvergänglich für alle Zeiten wird der Helden- fapipf der deutschen Zerstörer unter dem Befehl des Kommodore' Bonte bleiben. Es mar kein ruhmvoller Sieg, den die Briten gegen unsere Zer- ftörer erfochten, denn zu gewaltig war ihre Ueb.'r- macht. Erst als die deutschen Zerstörer ihre letzten Granaten verschossen hatten, gaben sie den Kampf aus, die Ueberlebenden jedoch, mit den Besonderheiten des Gebirgskrieges wahrlich nicht vertraut, ordneten sich ein in die Verbände des deutschen Heeres. Der Kampf um Narvik hat vielleicht zum ersten Male mit aller Deutlichkeit gezeigt, daß der beut- sche Soldat dank seiner überlegenen Ausbildung Führereigenschaften besitzt, die in dem Ringen um Narvik in dem hellsten Lichte erstrahlten. Es waren — darin liegt das Besondere dieses Kampfes — gar nicht größere Verbände, die in geschlossenen Gavett in der Versenkung verschwunden. Eingeständnis der britischen Niederlage im Mittelmeer. Stockholm, 9. Juni. (DNB.) Das brittsche hriegsminifterhim hat dem Londoner Nachrichten- lenst zufolge bekanntgegeben, daß Sir James Marshall Cornwall, der vor sechs Tagen zum fejieral-Oberfommanhant ernannt worden ist, mit Oberkommando über die britischen (treitträfte in Aegypten beauftragt wurde. Damit ist der „Napoleon der Wüste", der bis- riß« Oberkommandierende General Wavell, ngj und klanglos in der Versenkung ver- Lwunden. Daß gerade im jetzigen Augenblick, ,D die ersten vernichtenden Schläge der deutschen (jftmafte auf den britischen Stützpunkt Alexandrien riiriederhageln, ein General „in die Wüste" geschickt Ärö, der vor noch gar nicht so langer Zeit als einer p fähigsten Heerführer des (Empire und der Sach- ^ständige für den Wüstenkrieg überschwänglich ge- izri wurde, wirft ein bezeichnendes Licht auf die fotge und Verwirrung im britischen Lager. Offen- }.r giaubt man dem bisherigen Ooerfommanbieren- tn nach dem schnellen und überraschenden Rückzug iner in der Cyrenaika voraedrungenen Truppen >d) nicht mehr weiter die Verteidigung einer der r (ytigsten Machtstellungen des Empire überlassen - können. Cornwalls letzte wichtigere Tätigkeit war die ries Chefs der britischen Militärmisfion in her lÄkei. Vorher war er in den Jahren 1937 bis 1938 (r?f der britischen Mlitärmission in Aegypten, strnwall ist im Jahre 1887 geboren. Er ist aus |r Artilleriewaffe hervorgegangen. 1928 bis 1932 Die Versenkung des britschen Schlachtkreuzers ,^Hood", des Inbegriffes englischer Seemacht, durch das deutsche Schlacht-schiff „Bismarck" hat der ganzen Welt den Angriffsgeist und die Kraft der jungen Kriegsmarine des Reiches vor Augen geführt. Wie sich die SA. im Rahmen ihrer vormilitärischen Ausbildung für die Stärkung unserer Flotte einsetzt, schildert der folgende Artikel über die Tätigkeit der Wehrmannschaften der SA.- Marine-Einheiten, die unermüdlich und überall dem Nachwuchs unserer Marine die Grundbegriffe seemännischen Geistes und Könnens vermitteln. Seit Kriegsbeginn üben überall in Deutschland die Krieaswehrmannschasten der SA. Millionen deutscher Männer haben inzwischen in ihnen gestanden, und jeder weih, welch wertvolle Vorarbeit für sie und für die Wehrmacht hier geleistet wird. Weniger bekannt ist die Arbeit der Sondereinheiten der SA. Aber gerade ftörer zwangen den Gegner, das Gebiet von Narvik zu räumen. General Dietl als erstem beutfehen Offizier würbe das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Der Führer ehrte damit nicht nur Den tapferen General, sondern alle seine Männer, mit denen dieser vorbildliche Offizier in diesen acht Wochen zu einer unlösbaren Gemeinschaft zusammenaeschweißt worden war. Noch in aller Munde ist Der bekannte Ausspruch des Generals, der, als er gebeten wurde, etwas aus seinem Kampf zu berichten, entgegnete: „Schreibens über meine Ioager und Matrosen!" Der Heldenkamvs von Narvik wird für alle Zeiten ein Ruhmesblatt in der Geschichte dieses Krieges bilden und Kunde geben von der opferbereiten Hingabe deutscher Soldaten, die unter den schwierigsten Verhältnissen ausharrten, bis sie den Sieg an ihre Fahnen geheftet hatten. Wa. Englische Lustangriffe auf französische Fischerboote. Paris, 10. Juni. (DNB. Funkspruch.) Zwei französische F i s ch e rb o o t e sind wieder Gegenstand englischer Luftangriffe gewesen. Der in ßorient beheimatete Fischkutter „Donibane" wurde 47 Grad nördlicher Breite, 5 Grad 25 Minu- ten westlicher Länge (etwa 150 Kilometer südwestlich von ßorient) von einem dreimotorigen britischen Flugzeug unter MG - Feuer genommen und aus der Luft bombardiert. Eine Bombe rieh ein Loch in die Schiffswand, und der Kutter sank binnen fünf Minuten. Die Besatzung konnte ein Rettungsboot besteigen und von einem anderen Fischkutter ausgenommen werden. Auch das drei Seemeilen entfernt fahrende französische Fischerboot „Amadi" wurde mit vier Bomben belegt, die fehl, gingen. Das englische Flugzeug kam so tief herunter, daß der Flugzeugführer deutlich die französischen Flaggen der Boote gesehen haben muß. Diese wiederholten Angriffe können nur immer wieder bestätigen, daß die Engländer Frankreich, um es aus- zuhungern, nicht einmal mehr die Beschaffung zu- sätzlicher ^Nahrung aus der Fischerei gönnen. Fürst Konoye beim Tenno. Rom, 9. Juni. (Europapreß.) Der japanische Kaiser hat, laut einer Melduna der römischen Abendpresse aus Tokio, den Ministerpräsidenten Konoye empfangen, der den Kaiser in einer längeren Unterredung über die allgemeine Lage unterrichtet hat. Doorn, 9. Juni. (DNB.) Am Montagmittag jirbe unter Teilnahme einer großen Trauer- smeinde und der Bevölkeruna von Doorn der l emalige Kaiser Wilhelm II. im Park js Schlosses mit militärischen Ehren beigesetzt. Als V rtreter des Führers nahm der Reichskommis- fr für die Niederlande, Reichsminister Dr. Seyß- q u a r t, an der Beisetzung teil, der auch den tanz des Führers niederlegte. Die militärifchen tiren erwies ein aus den drei Wehrmachtteilen zu- fHimengesetztes Chrenbataillon. Auf dem fast völlig von Buchen und Eichen um- penen Schloß Doorn weht die Standarte des f.henzollern'Hauses auf Halbmast. Der Park ist r. einziges leuchtendes Blütenmeer von Rhododen- ton und Flieder aller Farben. Seit den frühen Morgenstunden treffen die Trauergäste ein, die dem hftorbenen die letzte Ehre erweisen wollen. Die Hälterung von Doorn säumt die Straßen des inen Ortes; deutsche Polizei regelt den ungewöhn- [ fcjen Verkehr dieses Tages. Um 10.45 Uhr mar- «tert das Ehrenbataillon der deutschen Wehrmacht SA. beginnt wie bei allen übrigen Einheiten mit der Erziehung zu soldatischer Haltung und Disziplin. Diese Grundbegriffe werden vermittelt durch die Ordnungsübungen und den Schießdienst. An Stelle der sonstigen Geländeausbilduna tritt aber weitgehend der seemännische, hauptsächliä) der Bootsdicnst. Hier erhalten Die Wehrmänner zunächst allgemeine Kenntnisse über Bootsbau, Bootstypen, Beplankung. Die praktische Bootsausbildung bedient sich des zehnriemigen Kutters und erstreckt sich im wesentlichen auf die Grundausbildung; Verteilung der Bootsbesatzung, Kommandos im Boot, Verhalten im Boot, das sind so einige der Unter- richtsgebiete. So wird der Wehrmann „mit den Planken vertraut". Im Laufe der Ausbildung lernt er dabei auch schon in diesen Teilabschnitten seine belonderen Eignungen erkennen. Wenn er in der Weyrmann- schäft beim Bootsdienst „Schlagmann" war, dann weiß er später, daß er dazu oesser veranlagt ist als zum „Buamann". Dort sitzen die geschicktesten, hier die kleinsten und gewandtesten Männer, die bei den Anlegemanövern mit sicheren, schnellen Handgriffen das Boot festmachen. Selbstverständlich lernen sie auch „pullen". Großen Raum nimmt die Ausbildung im Winken und Morsen ein. Hier wird größtmögliche Fertigkeit angestrebt und bei genügender Ausbildungszeit auch erreicht, um die Kriegsmarine auf diesem zeitraubenden Gebiet möglichst zu entlasten. Die Marine°SA. hat nicht nur ausreichende Einrichtun- gen, sondern auch jahrelange Erfahrungen. Ein großer Teil der aus der Marine-SA. und Marine- Wehrmannschaften hervorgegangenen Angehörigen der Kriegsmarine hat gerade als Funker Verwendung gefunden. vorbildlich in der Haltung. Zu alledem kommt der seemännische Unterricht, der mit den wichtigsten sonstigen Kenntnissen oertraut macht. Hierher gehören seemännische Ausgaben im und am Boot, Wurfleinenwerfen, Knoten und Svleißen, seemännische Handfertigkeiten, Materialkunoe, Signalidienst. So können an die Kriegsmarine Männer abgegeben werden, die sich aru Bord gleich heimisch fühlen. Auch die Kenntnis des Signalisierens ist ihnen nicht mehr fremd, und wenn der rote Stanver Z am Signalmast hochgeht, dann wissen sie: Dort geht es „ran an den FetndT Damit ist die Aufgabe der vvrmllitärischen Wehrerziehung bei der Marine-SA. umschrieben. Sie ist abaestellt auf die im Durchschnitt zur Verfügung stehende Ausbildungszeit. Soweit die Wehrmänner länger in der Wehrmannschaft verbleiben, tritt noch erweiterter Unterricht über Kompaßkunde (deren Grundbegriffe auf jeden Fall gelehrt werdens, See- straßenordnung, de-utsche Betonnung und Lichterführung hinzu. Die praktische Ausbildung erhält ihre innere Grundlage durch die wehrgeistige Erziehung. Unsere Siege haben ja neben der guten Ausbildung ihre tiefere Ursache in der inneren Haltung, die in der SA. verkörpert ist. Gerade der Seemannsdienst verlangt unbedingt wehrfreudige, einsatzbreite und opferfreudige Männer, Auf See zwingt die Einsamkeit von selbst zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich. Wem hier sein soldatischer Auftrag problematisch ist, der kann zur Belastung für die ganze Besatzung werden. Wehrertüchtigung. Mit an erster Stelle steht die Mari ne-SA. Sie bildet der deutsechn Kriegsmarine die Männer vor, die berufen sind, gegen Churchill die von ihm so gefürchtete „Schlacht tm Atlantik" zu schlagen. Es muß hier zunächst der weitverbreitete Irrtum berichtigt werden, daß der Wehrersatz sich regionalen Bedürfnissen und Verhältnissen zwangsläuifig anpasse. Gewiß, Gebirgsjäger rekrutieren sich vorwiegend aus Hochgebirgsgegenden, und die Küsten- provmizen stellen mehr Marine-Nachwuchs als etwa südliche Landstriche. Aber der Bedarf der Kriegsmarine an Fachkräften, an Spezialisten jeder Art, an Technikern, Maschinenschlossern, Elektrikern, Heizern fann aus Gegenden mit überwiegend seemännischer Bevölkerung bei weitem nicht gedeckt werden. So ist die Aushebung von technisch-feemänni- schem.Personal be-vspielsweise im rheinisch-west- sälischen Industriegebiet unverhältnismäßig größer als in den Nordseeprovinzen. Damit werden auch der vormilitärischen Sonder- ausbildung Aufgaben gestellt, die regionale Bindungen nicht vertragen. So darf denn die SA. mit berechtigtem Stolz darauf verweisen, daß ihre Marine-Standarten im ganzen Reich verbreitet sind und seit Kriegs-beginn mit allen verfügbaren Kräften und Mitteln die Schulung des Nachwuchses auf ihrem Gebiet, nämlich für die Kriegsmarine, übernommen haben. Die Kriegswehrmannschaften der Marine-SA. erfassen alle Männer, die nach Eignung, Neigung, beruflicher Ausbildung oder bereits erfolgter Mu- fternng für den Wehrdienst bei der Kriegsmarine ■ A iiter H 8Benn trotz all' dieser Schwierigkeiten, die die rni) ’N' Rüsche Führung jeden Tag vor neue, kaum lös« unb ■?" erscheinende Aufgaben stellte, dieser „kühnste jhaneD H^dzug der deutschen Kriegsgeschichte", um ein itischt 3*' i>es Führers wiederzugeben, nach acht Wochen jjieliH' ff bestem Kampf mit dem eindeutigen Sieg der “ ^Aschen Waffen gekrönt werden konnte, dann ist wiederum ein Beweis dafür, daß, mag auch ^.»Verlegenheit noch so groß •hi, letztlich der geistige und moralische Wert der tappe den Ausschlag gibt. Diese geistige und mo- Zische Ueberlegenheit war — diese Klarheit be- ■tib bereits voy Anfang an — auf Seiten der tatfdjen, die dort, Tausende von Kilometern von Heimat entfernt, die Ehre ihres Vaterlandes Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an unserem schweren Verlust sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen; Familie Karl Agel. Lollar, den 9. Juni 1941. , 2550 D STADTTHEATER GIESSEN Intendant Hans Walter Klein Heute Dienstag, den 10. Juni 1941, 19.80 bis 21.30 Uhr — Außer Miete! Abschieds-Vor s-t eil ung für Gert Geiger, Hans Geißler u. Joachim Ernst ERSTAUFFÜHRUNG! Großer Wen auf kleiner 3'nsel Lustspiel in 3 Akten von Just Scheu und Peter Albert Stiller Spielleitung: Hans Geißler Bühnenbild: Karl'Löffler Preise: RM. 0.60, 1.00, 1.35, 1.85, 2.55, 3.10 Samstag, den 14. Juni 1941, 19.30 bis 22.30 Uhr — Außer Miete! Auf vielseitigen Wunsch! 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Er hatte insofern das Unglück rnit- verschuldet, als er das Gewehr in einem unverschlossenen Kleider schrank aufbewahrte und der Junge jederzeit zu der Schußwaffe gelangen konnte. Der Vater wurde deshalb zu 200 RM. Geldstrafe verurteilt. Regensturm in Japan fordert zahlreiche Todesopfer. Ein schwerer, seit Tagen wütender Regensturm, der Hokkaido (Japan) heimsucht, richtete großen Schaden an und forderte bereits über 6 0 Menschenleben. Durch Dammbruch wurde ein Dorf überflutet und über 50 Häuser von den Fluten liehen Eigenschaften der gediegenen Famllien- Drucksache bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Ausführungen sowie Papieren billigst die BrühPsche Druckerei Scbulstr. 7. Ruf 2251 Außer Miete! 19.30 bis 21.30 Uhr Erstaufführung! Abschieds -Vorstellung für Gert Geiger, Hans Geißler nnd Joachim Ernst Großer Herr auf kleiner Insel Lustspiel in 3 Akten von Just Scheu und Peter Albert Stiller. Preise von RM. 0.60 bis 3.10. gesetzten Polrze'rkräfte verdoppelt werden. Auch die örtliche Preisüberwachung ist je nach den Erfordernissen und Möglichkeiten zunächst bis etwa 50 v. H. zu verstärken. Eine neue Aktion der Hitler-Zugend. Dichterlesungen für die Angehörigen der Soldaten. Durch eine Anweisung des Leiters des Kulturamtes der Hitler-Jugend haben die Spieleinheiten der HI. neben ihren kriegsbedingten Sonderauf- fortgerisien. Außerdem müssen zahlreiche Fischerboote mit chren Besatzungen als verloren gelten. Der längste Aleerestunnel der Welt. Die japanischen Inseln Honschiu und K rusch i u sind durch den längsten Meerestunnel der Welt verbunden. Der Unterseetunnel zwischen den Küstenstädten Schimonoseki und Maji ist etwa acht Kilometer lang. Bohrarbeiten, die 1936 von beiden Seiten ausgenommen wurden, führten nun zur Herstellung der Verbindung, die früher als vorgesehen möglich war, da man für Bohrungen günstige Gesteinsmassen vorfand. Nun erfolgt der Ausbau für den Eisenbahnverkehr zwischen den Inseln. Am 8. Juni 1941 entschlief sanft mein innig geliebter Mann, unser treuer Vater, Schwiegervater und Großvater Apotheker Hermann Dornberger kurz nach Vollendung seines 76. Lebensjahres. In tiefer Trauer: Hedwig Dornberger, geb. Roltsch Apotheker Max Dornberger, z.Z. Hauptmann (im Felde) Oberst Dr.-Ing. e. h. Walter Dornberger Diplom-Landwirt Wolfgang Dornberger Gertrude Dornberger, geb. Stephany Alice Dornberger, geb. Raeder Meta Dornberger, geb. Heinz, und 3 Enkelkinder. Gießen (Kreuzplatz 2), den 9. Juni 1941. Die Trauerfeier findet statt am Freitag, dem 13. Juni, um ! 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs. — Wir bitten von Beileidsbesuchen abzusehen. Für die alten Oelfarbenlacke war neben den Farbstoffen und dem Oel Harz notwendig, das aus bestimmten Bäumen gewonnen wurde. Deutschland mit seiner begrenzten Waldwirtschaft mußte von jeher große Mengen von diesem Harz einführen, das nicht nur für die Farbstoffindustrie, sondern auch für die Elektrizitätswirtschaft und andere Industriezweige unentbehrlich war. Man kann nun aus Steinkohlenteer und Holzgeist zwei — früher viel benutzte — Desinfektionsmittel gewinnen, die Karbolsäure und das Formalin, im chemischen Laboratorium Phenol und Formaldehyd genannt. Schon im vorigen Jahrhundert hat der große deutsche Chemiker A. v. Bayer erkannt, daß diese beiden Desinfektionsmittel sich unter bestimmten chemischen Bedingungen, nämlich bei Hitze und hohem Druck zu einem harzartigen Stoff vereinigen. Der Amerikaner Baekeland arbeitete danach eine technische Methode aus, mittels deren er das nach ihm benannte Bakelit herstellte. Inzwischen haben deutsche Forscher die Entdeckung Bayers erheblich weiter ausgebaut. Es ist jetzt nicht nur möglich, Kunstharz aus Kohle zu machen, sondern nach Belieben härtbares und nicht härtbares Harz, Rohstoff für Lacke und Spezial-Kunststoffe in verblüffender Vielseitigkeit. Einer davon, das Mipolam z. B. ist leichter als Magnesium, gegen Wasser, Säure, Oele und Laugen unempfindlich, es -brennt nur in der Flamme, gibt dieser also keine Nahrung und kann wie Metall geschweißt und verformt werden. Andere Kunstharze dienen zu Isolierung von Kabeln, als Dichtungsringe oder als Säurebehälter. Auf einer Ausstellung chemischer Werkstoffe konnte man vor zwei Jahren eine 30 m lange Apparatur mit großen Chemiker hat einmal vor einigen Jahren gesagt: „Früher heizte man seine Wohnung mit Holz und Kohle, trieb seine Mühlen mit Wasser, hüllte sich in die Wolle des Schafes oder dis Gespinste der Seidenraupe und säuerte den Hering mit Gärungsprodukten. — Alles das hält die moderne Chemie für falsch. Mit dem Wasser macht man deshalb elektrische Kraft, die die Mühlen treibt und wahrscheinlich bald auch die Hochöfen und die Häuser heizt, die Kohle aber, die man dadurch spart, benutzt man, um den Hering zu säuern, Autos und Flugzeuge zu treiben und Wolle daraus zu spinnen, die wieder das Schaf überflüssig machen." — Es ist tatsächlich unglaublich, wie viele Dinge des täglichen Gebrauchs von der Kohle stammen. So hat sich, seitdem der deutsche Chemiker Runge die Teerfarben entdeckte, die deutsche Farbchemie in unerhörter Entwicklung den ganzen Weltmarkt erobert. Sie hat Anilinfarben, die Jndanthrenfarben, und neuerdings sogar Lackfarben aus Kohle Herstellen gelernt, und sie verfügt längst über weit mehr Farbtönungen als die Natur. Gerade auf diesem Gebiet sind in den letzten Jahren besondere Fortschritte gemacht worden, und zwar in Zusammenhang mit der deutschen Kunstharzindustrie. Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Bücher! NIGRIN macht auch Ihre alten Schuhe wieder schön * wird Ihnen * * sicher munden * Säurebottichen sehen, die ausschließlich aus Kun^sl harz hergestellt waren. Längst haben die neuen Al» \ ' kömmlinge der Kohle auch den Hartgummi veü drängt. Man findet sie in Aschenbechern, Gehäuseß' von Radioapparaten, Wandbekleidungen und fogar Bierleitungen und kürzlich wurde auf einer Tagung für Bauforschung prophezeit, daß in absehbarer Zeit auch die Möbel nicht mehr aus Holz, sonder» ; aus den viel leichter zu bearbeitenden Kunststoffe» hergestellt werden würden. So ist es kein Wunde?, daß diese neuen Werkstoffe das gute alte Gala» lith, den „Milck)stein", längst verdrängt habeir, i Für diesen hat sich inzwischen anderweitige Ver» | wendung gefunden. NIGRIN pflegt,glänztund erhält den Schuh! Cteelongiie gebraucht, aber gut erhalten, zu kaufen gesucht. Angebote mit Preisangab. unt. 01954 a.d.G.A. L-r-qch. 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St., Zimmer 8, zu melden. 2543D Angehörige des genannten Jahrgangs, die verheiratet, verwitwet oder geschieden sind, haben sich ebenfalls zu melden. Auskünfte erteilt vorgenannte Dienststelle, auch über vorzulegende Urkunden und Ausweise. Nichterscheinen zieht Straf- und Zwangsmaßnahmen nach sich. Gießen, den 6. Juni 1941. Der Pottzeldireklor. I. V.: Hellwege Emden. CES I &\ I *5 iijyw t « des !3 fyn!! N i 6 hfyü'er W Der deutsche Vorsprung Von Dr. Ludwig Kuhle. Aus aller Welt. Wiedersehen in der Wochenschau. In einer der letzten Wochenschauen erkannten Eltern eines Fallschirmjägers in Rottweil bei den Bildern vom todesmutigen Einsatz der Fallschirmjäger am Isthmus von Korinth ihren Sohn. Die glücklichen Glfern besuchten daraufhin noch einige Male die Wochenschau, um ihren Jungen immer wieder zu sehen. Tod durch unreife Stachelbeeren. In Soest bei Saarburg aß ein zehnjähriger Junge einer Landwirtsfamilie eine beträchtliche Menge unreifer Stachelbeeren und trank dann Apfelwein. Schon nach kurzer Zeit stellten sich heftige Leibschmerzen ein, die zu Magenkrämpfen führten. Ein Arzt konnte zwar eine Linderung der Schmerzen herbeiführen, doch nach 24 Stunden verschlimmerte sich der Zustand des Jungen derart, daß er unter furchtbaren Schmerzen starb. Volksfchädling hingerichtet. Am 7. Juni 1941 ist der am 31. Juli 1909 in Würzburg geborene Georg Dirmeier hingerich - t e t worden, den das Sondergericht in Bamberg als Volksschädling zum Tode und dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt hat. Dirmeier hat aus Rachsucht die Scheune der Bäuerin, bei der er in Arbeit stand, an gezündet und hierdurch erhebliche Vorräte und' wertvolle landwirtschaftliche Geräte vernichtet. Jüdischer Sittlichkeitsverbrecher wegen Widerstandes erschossen. Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei teilt mit: Am 31. Mai 1941 wurde der jüdische Sittlichkeitsoerbrecher Georg Israel Sokdler wegen Widerstandes erschossen. Ein Kind an der Schaukel erhängt. Auf schreckliche Weise kam in Nord weil der elf Jahre alte W. Wacker ums Leben. Der Junge hatte sich aus einem langen Seil eine Schaukel her- gestellt, die er am Schopf des elterlichen Anwesens befeftigte. Beim Drehen der Schaukel brachte der Junge den Hals zwischen die beiden Stränge, so daß er sich selbst erdrosselte. Der Junge wurde von seinen Eltern einige Zeit später t o t aufgefunden. Schußwaffen unter Verschluß halten! Das Göttinger Amtsgericht hatte sich mit einem folgenschweren Unfall infolge unvorsichtigen Umgangs mit einer Schußwaffe zu befassen. Der Schüler Cl. aus Gerblingerode (Hann.) lud ein Tesching- gewehr mit einer selbstgefertigten Patrone, die nicht genau in den Lauf paßte. Dabei löste sich ein Schuß und traf ein neunjähriges Kind, das unter einem Tisch spielte. Die Kugel drang in die Stirn oberhalb des linken Auges ein und verletzte das Gehirn, so daß der Knabe einige Stunden später starb. — Vor Gericht hatte sich nun der Vater des Erhältl. im Fachgesch. für deutsch. Tee 2542D Kräuterh. Juog Mänsburg 13 Aneinzeln.Dame ober ält.Ehepaar ist in gutem, ruhigem Hause Wohnung im 3. Stock zu vermieten. Preis 50 — Mk. S chri stl. An frag, mit näheren Angaben unt. 01962 anbenGietz.Anz. In besserem Einfamilienhaus HWimmer mit Küche Bad, Wintergarten, Heizung und Garten am liebsten an ruhiges, älteres Ehepaar sofort durch Vermittlung z.verm. Schr. Ang. unt. 2544Da.ö.G.A. II*. Rohstoffe aus der Retorte. Der bekannte Chemiker Professor Franz Fischer, einer von den deutschen Forschern, denen es gelungen ist, Kohle in Benzin umzuwandeln, hat kürzlich über die Möglichkeiten berichtet, Motortreibstoffe auch aus Kohlensäure und Wasserstoff synthetisch zu gewinnen. An sich ist das durchaus einleuchtend, denn alle Mitglieder der vielverzweigten großen Benzinfamilie sind sogenannte Kohlenwasserstoffe, d. h., sie bestehen aus oen beiden Elementen Kohlenstoff und Wasserstoff. Wasserstoff findet sich als Begleiter des Sauerstoffs bekanntlich im Wasser, Kohlenstoff aber ist in Form von Kohlensäure überall in der Luft zu finden. Man müßte also zunächst die Kohlensäure der Lust auffangen und den Wasserstoff aus dem Wasser auf elektrischem Wege abspalten, worauf „nur noch" einige chemische Reaktionen notwendig sind, um das gewünschte Benzin zu erhalten. — Zwar würde dieses Verfahren vorläufig noch etwas kostspielig und umständlich sein, aber es ist durchführbar. Ungeheure Mengen von Kohlensäure sind in den Kalkgebirgen gebunden, die dadurch mehr Kohlenstoff enthalten als alle Kohlenlager der Welt. Sollte unseren Nachfahren einmal die Kohle ausgehen, so werden sie in den kalkhaltigen Gebirgen überreichen Ersatz dafür finden, sofern sie es nicht vor- Zlehen, sich an die vulkanischen Kohlensäurequellen zu halten, die auch in Deutschland in ehemals vulkanischen Gebirgen zu finden sind. Ein müder Wanderer, der sich nichtsahnend auf ein verlockend grünes Moosvolster zum Mittagsschlummer niederlegte, würde daraus nicht wieder aufwachen, wenn er das Pech hätte, gerade in die Nähe einer solchen „trockenen" Kohlensäurequelle zu geraten. Eine dieser Quellen wurde tatsächlich auch dadurch entdeckt, daß man rings um einen Tümpel zahlreiche tote Vögel fand. Die vulkanische Kohlensäure strömt schon seit hunderttausenden von Jahren aus der Erde. Sie wird sicherlich auch weitere hunderttausend Jahre oder mehr in der gleichen Stärke wei- terftrömen. Außerdem kann man nach der Meinung von Professor Fischer durch Bohrungen neue und wahrscheinlich viel stärkere Quellen erschließen. Es kann also beim besten Willen kein Rohstoffmangel für Treibstoffe in Deutschland eintreten, sofern in hundert Jahren überhaupt noch Benzinmotoren als Antrieb verwendet werden. . * Wie für den Ausbau der Gestirne die Metalle, so ist für den Menschen, wie überhaupt für alles Leben auf der Erde, der K o h l e n ft o f f das wichtigste Element. Während alle übrigen Elemente zusammen in ungefähr 15 000 Verbindungen vorkommen, sind vom Kohlenstoff allein fast schon eine halbe Million Verbindungen bekannt. Diese einzigartige Vielseitigkeit macht ihn auch für die deutsche Rohstoffwirtschaft so wichtig. Ein witziger * Vgl. den ersten Aufsatz in Nr. 134 vom 9. Juni 1941. ÜU^1 Sk übern) K Llk« filnöer- fniiWen z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01963 a.d.G.A. | Empfehlungen | vornenmi GeschmackvollI Persönlich / gaben in der Truppenbetreuung noch einen besonderen Auftrag erhalten, auch in der Feier- und Freizeitgestaltung des Volkes im Sinne der geistigen Wehrerziehung zu wirken. Unter dem Titel „Dom wehrhaften Geiste" werden in der Folgezeit Veranstaltungen für die Heimat durchgeführt, in deren Mittelpunkt die junge Kriegsdichtung aus dem Erleben des gegenwärtigen Krieges steht. Die Veranstaltungen sollen Stunden der Besinnung und Erbauung für die Angehörigen der im Felde stehenden Soldaten werden. Für die Jugend aber sie Aufruf für den eigenen Einsatz sein. dadurch, \ E Dem W Erstrahlt. kMnen Gr Un Wallen der haut fcS Ickten. Mrd !;in, daß der Awohl im «i Eftn Reserven ■ Aktion hergr hfligteitsjuf \l Ls ist also i In trinken al hohe kommt W. Trinkt «Mi Liter W [^enteil ooi ■liefe dem Kö L m zugeführti Benommen, so ^geschieden, L :gar noch mi L Mrhei\ ist: di H der Durst »Mehrte Fl> si also durcha henräumen, : hastig. M Untereinander Ahl einen S ning, aber bi) Ohl ein. A te Wasser al I« es mit Zi 'ihr Men. 2 rSarmereguüf MautgeMe i Zurstgefühl. Ki Das Dberfi ichdieNSE Nerte für 'ing^bteilm n einem Tie Unlieber v, giftet Mey Klbwebel Si Metts und k Schaft sorgt f einem । wngoerein M= und § Jan Chormeis Fracht. Den Dr. Dec NIGRIN ist in der Schuhpflege seit 30 Jahren Helfer der Hausfrau Herrenfahrrad ZU verkauf. Preis 20 Mk. Wo? sagt d.Gießen.Anzeig. Elegant, dunkelblauer Wollslollmanlßl (Modell) kaum getragen, für kleine zierliche Figurzu verkauf. Anzus.v.12-15 U. Wo? sagt d. Ge- schäftsst. d. G. A. AmiMm tetmgerl für Zeitschriften im Stadtbezirk Gießen für sofort gesucht. Fahrrad erwünscht. Gute Nebenbeschäftigung. Eilangebote unter 2545V an den Gießener Anzeiger. IMmgeii zu verkaufen oms Am Nahrungs- berg 68. nod)idfittwi3Mi 20 v. 6. erhallen Sie del wlederholten Auf. Mbtnro einer rlnreür» | Kaufgesuche | Suche einen DKW. möglichstMeistev klasse, gebraucht, gut erhalten und bereift, Carbrio- Lim., erwünscht. Verkaufe 01972 Hanomag garant. sehr gut bereift, 1937Bau- jahr, gut erhalt. Dr. med. Clauß, Ev. Schwesternhaus, Gießen. Daß man aus der Milch der Kuh das Kasein gewinnen kann, ist seit langem bekannt. Dieser „Käsestoff" wird hart, wenn man ihn mit Formal- dehyd behandelt. Er läßt sich vor der Härtung kneten, einfärben und in jede gewünschte Form pressen. Nach der Härtung kann man ihn drechseln und bearbeiten wie Holz. Die Grundmasse, b hier eine wertvolle Rohstoffquelle bisher ungenutzt blieb. Der deutsche Textilchemiker Dr. Schieber, übernahm damals mit seinen Mitarbeitern die I Aufgabe, die Zellulose des Kartoffelkrautes nutzbar j zu machen. Nach wenigen Monaten schon konnte er I dem Führer ein Album mit den ersten, aus Kar» I toffelkraut gewonnenen Zellulose-Fasern überreichen. ] Kurze Zeit darauf war die Kartoffelkrautvenver» j tung fabrikationsreif. Die erste auf Kartoffelkraut» Papier hergestellte Zeitung, wurde in Weimar gedruckt. — „Der Appetit kommt mit dem Essen", I meinten die Thüringer Kartoffelkrautspezialistei, ] und machten sich daran, auch Zellwolle aus bem neuen Rohstoff herzustellen. Heute ist auch dieses I Problem gelöst, die „Solanumzellwolle* I ist auf dem Marsch, und da Deutschland das größte I aller fartoffe Ian bauenden Länder ist, stehen uns I hier in Zukunft genügend Rohstoffe zur Verfügung. So rundet sich das Bild deutscher, chemischer' Leistungen, die in wenigen Jahren zur Sicherunz 1 des deutschen Lebens unerhört Großes vollbracht haben. (Weitere Aufsätze folgen.) HaupNchriflleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange Stellvertreter oe4 I Haupt,chrlitletters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich rür Politi. ual> I Bilder: I. B.Ernst Blumschein; |üc das Feuilleton:Dr. Hans Thyriot; I für Stadt Gießen. Provinz, Wirtichatt u. Sport: Emu Biumichem. Druck und Berlag Brühllche UntverUtätsdruckerei R. Lange K Fürst Basil" in „Graf von Luxemburg" und als „Schneider Niklas" in „Hans Helling". Geiger ist für die kommende Spielzeit als 1. Chargenspieler an das Schauspielhaus Bremen verpflichtet. Hans Geißler, neben Herrn Volck und Geiger das langjährige Mitglied des Stadttheaters, wurde in der Spielzeit 1936/37 engagiert als 1. Chargenspieler und Spielleiter der Oper und des Schauspiels. Zu seinen erfolgreichsten großen Inszenierungen gehören: „Ein Glas Wasser", „Die Mutter", „Kabale und Liebe". Vor allem aber zeichnete er für die meisten Lustspiele, Schwänke und Volksstücke verantwortlich. Als Opernregisseur von per- Am heutigen Dienstag wird zum erstenmal das Lustspiel „Großer Herr auf kleiner Insel" von Scheu und Stiller gegeben. Spielleitung: Hans Geißler. Bühnenbild: Karl Löffler. Mitwirkende: Hilde Kneip, Edith Thomae, Joachim Ernst, Gert Geiger, Hans Geißler. Außer Miete. In dieser Vorstellung verabschieden sich die Herren Geiger, Geißler und Ernst vom Gießener Publikum. Gert Geiger, der in der Spielzeit 1931/32 unter Intendant Prasch an das Stadttheater Gießen verpflichtet wurde, ~ ' Jahre lang als hat dessen Ensemble zehn _ z 1. bürgerlicher Chargenspieler angehört und in Gießener Doriragsring. E. G. Kolbenheyer liest. Für den letzten Vortragsabend des Jahres hatte man den mehrfach preisgekrönten Dichter Erwin Guido Kolben Heyer zu Gast gebeten; im Gegensatz zu seinem ersten Besuche in Gießen vor längerer Zeit las Kolbenheyer diesmal ausschließlich aus dem weitschichtiaen dichterischen Werk. Er begann mit einigen Gedichten, charakteristisch für feine Lyrik, in der sich eine scharf geistige, denkerische Klarheit der Aussage mit einer in beherrschter Formstrenge gebändigten Empfindung verbindet. Am unmittelbarsten erschlossen sich, im Dortrage, für unser Gefühl die beiden Gedichte „Gartenfrühe" und „Abendsängerin", die wir dieser Tage in der Unterhaltungsbeilage abdruckten; „Offene Erde" und „Mutter" umkreisen ewige Themen des reinen Gedichtes; „Geschenk", ein hymnisch gesteigerter Dank an das Schicksal, wird sich, wie wir glauben, nur der hingegebenen eigenen Lektüre vollkommen erschließen. . Dann hörten wir Prosa, zuerst einen Abschnitt aus dem Roman „Das gottgelobte Herz": nach einer kurzen geschichtlichen Einführung die Szenen, welche das blutige Ende König Albrechts, des Lieblingssohnes Rudolfs von Habsburg, schildern. Da die dem heutigen Menschen an sich fernen historischen sein, daß der Vorgang des Schwitzens nachläht, obwohl im allgemeinen der Organismus seine letzten Reserven an Feuchtigkeit für die Schweißproduktion hergibt, wenn ihm der Ausgleich durch Flüssigkeitszufuhr durch Trinken vorenthalten wird. Es ist also durchaus gerechtfertigt, bei Hitze mehr zu trinken als gewöhnlich. Nur — auf die Methode kommt es an, ob das Trinken feinen Zweck erfüllt. Trinkt man nämlich in kurzer Zeit ein bis zwei Liter Wasser in großen Zügen, so wird das Gegenteil von dem erreicht, was man bezweckt. Diese dem Körper so jäh und in zu großen Men- gen zugeführte Flüssigkeit wird nicht von ihm aufgenommen, sondern als überschüssig scknell wieder ausgeschieden, ja er gibt durch diese Abwehreaktion sogar noch mehr Flüssigkeit ab, als ihm zugeführt morben, ist: die Schweißproduktion wird vermehrt, und der Durst nicht gestillt, sondern gesteigert. Eine vermehrte Flüssigkeitsaufnahme an heißen Tagen st also durchaus berechtigt, aber in größeren Zwi- chenräumen, in nicht zu großen Mengen und nicht ;u hastig. Werden ein paar Gläser Wasser rasch hintereinander heruntergestürzt, hat der Gaumen wohl einen Augenblick das Gefühl der Erleichterung, aber binnen kurzem stellt sich erhöhtes Durstgefühl ein. Als durstlöschend hat sich immer noch das Wasser als bestes Mittel erwiesen, sei es ohne, lei es mit Zusätzen; zu vermeiden sind solche, die lehr süßen. Alkohol ist ungeeignet, er lähmt die Wärmeregulierung des Körpers, erweitert die ffautgefäße und vermehrt so das Hitze- und das Ourstgefühl. feinfühlig herausgearbeitet und nirgends von den äußeren Sensationen der Fabel überspielen lassen. Die Wirkung der Darsteller kommt hier, wie fast immer in derartigen Fällen, infolge der Synchronisation mehr ober weniger aus zweiter Hand. Isa P o l a spielt die Frau im Mittelpunkt, Luciana: anfänglich ein wenig starr und mit überbetonter Verhaltenheit; gegen Ende wird der heftige seelische Konflikt auch in der Darstellung spürbarer. Die beiden Männer werden von Filippo S c e l z o (Professor Dorelli) und Rossano Brazzi (Pilot Marchi) geschickt und kontrastreich gegeneinander gestellt. Die deutsche Fassung lieferten Lüdtke und Dr. R o h n- ftein; Dialog und Spielleitung: Dr. Konrad P. R o h n st e i n. — Im Beiprogramm läuft die bereits gesondert besprochene neue Wochenschau mit außerordentlich interessanten und dramatischen Bildberichten von den Kriegsschauplätzen vor Tobruk, auf Kreta und im Atlantik. Hans Thynot. eben entwöhnt mar und aehen und sprechen lernte: so war es natürlich, daß Liefe Szenen noch weniger als jene aus dem „Gottgelobten Herzen" historisch wirkten; sie wirkten viel eher vollkommen zeitlos und rein menschlich. Kolbenheyer schildert hier mit tiefer Einfühlung und mildem Humor aus der Sphäre, der Begriffs- und Anschauungswelt des ganz kleinen, noch am Boden kriechenden Kindes heraus: das große Erlebnis der Erhöhung durchs Laufenlernen; die Beseelung der toten Dinge wie Besen, Eimer und Ofen; hier ist Erfahrung noch ein Erfassen und Begreifen der Umwelt im wörtlichsten Sinne. Der Blick durch Astloch und Ritzen einer Bretterwand öffnen dem Kinde langsam, mit manchem Umweg und Mißverständnis, die Welt der Großen. Die Schilderung der frühen Leiden und Freuden, Sehnsüchte und Erfahrungen des kleinen Paracelsus wurde auf das Heiterste und zugleich Menschlichste durch die Szene mit dem Wassereimer und der Versöhnung zwischen Mutter und Sohn gekrönt und beschlossen. — Eine große Zuhörerschaft dankte dem Dichter mit herzlichem Beifall für den erlebnisreichen Abend. Hans Thyriot. Vorgänge und politischen Zusammenhänge psychologisch unterbaut, das heißt also aus dem unmittelbar Menschlichen heraus entwickelt sind, rückt uns das Jahrhundertferne merklich nahe; 'das gilt für die Szene zwischen dem Mainzer Erzbischof unb Albrechts Neffen Johannes, zwischen diesem und seiner Mutter, und, gesteigert durch die Unmittelbarkeit der mittelalterlich-farbigen direkten Rede, vor allem für jene zwischen Johannes und dem König. Die Schilderung vom jähen, blutigen Ende Albrechts bildete den Ausklang dieser Probe. Es ist zu hoffen, daß die gestrige Lesung dem Roman neue Freunde gewinnt: wir haben ihn seiner Zeit hier besprochen und sehr empfohlen, obwohl er nicht leicht zugänglich ist; wer sich aber erst eingelesen hat, wird sich vielfad) belohnt finden, denn es entrollt sich hier ein reiches und sehr lebendig empfundenes Bild „Oie gläserne Brücke." tzm italienischer Film im Lichtspielhaus. Die Deutsch-Italienische Film-Union G. m. b. H. leigt einen Film der Scalera-Produktion m vom. Trotz der betonten Sachlichkeit des Dialoges wie der äußeren Einkleidung aller Szenen tändelt es sich um ein leises, innerliches, für em U Hammers piel geschaffenes Problem; es fft die nicht neue, aber immer wieder einmal auftauchende, feiten vollkommen und ohne Bruch zu lösende Kon- fellation: die Frau zwischen zwei Männern; beide l eben die Frau, die ihrerseits, zwischen schwankender Steigung hin- und hergerissen, nicht die Kraft zu • trner klaren Entscheidung findet. Sie ist die verwöhnte Gatttn eines berühmten Chirurgen, dem sein Seruf nicht die Zeit läßt, sich ihr so zu widmen, wie sie es erwartet. (Auch dieser Konflikt, häufiger cis der oben beschriebene, hat im Film schon des ifteren zur Darstellung gereut.) Die unter abem t-uerlichen Umständen zustande kommende Begeg- k'tiung der Frau mit einem jungen Piloten, der sich I ffgleich, obwohl er verlobt ist, heftig verliebt, treibt de Situation gefährlich auf die Spitze. Der Chirurg effährt durch einen Zufall, wie die Dinge stehen, tsrzichtet aber auf jeden gewaltsamen Eingriff und tertraut auf die Tragfestigkeit jener „gläsernen Krücke", die, aus Vertrauen und Liebe gebaut, die Zarteste innere Verbundenheit zweier Menschen sym- folifiert. Und siehe, sie besteht auch die äußerste und sywerste Belastungsprobe, als der junge Pilot, auf e nem Versuchsfluge abgestürzt und gefährlich verletzt, b:m Chirurgen unter das Messer geliefert wird. Die ['rau findet die lange vergeblich gesuchte Losung, äs sie ihren Mann vor seinen Studenten über me Anatomie des Herzens vortragen hört .. .in einer 1 i*orm, die sowohl den Mediziner wie den Menschen ! Lir ihm auf eine gewinnende Weise bestätigt. Die Situation hier ist bestimmt ungewöhnlich und, wie vanche finden werden, für den Film zurechtgemacht; dnnoch hat die Wiedervereinigung der Ehegatten ajf dem Forum des klinischen Hörsaales in diesem Augenblick so viel Ueberzeugungskraft und Wahr- i sPeinlichkeit wie das zuvor begonnene Spiel mit d*m Feuer. Der Regisseur Goffredo Alessan- b r in i hat die im Drehbuche von d e A n g e 11 s und A a l l e r i n i enthaltenen seelischen Spannungen Das Oberkommando der Wehrmacht veranstaltete 1 furch die NSG. „Kraft durch Freude" wieder mehrere Konzerte für unsere Verwundeten. Sv trug die Ge- angs-Abteilung des Turnverveins Gießen-Wieseck n einem Gießener Lazarett Volkslieder und Soldatenlieder vor. Unter Stabführung von Chor- meifter Meyer kamen die Lieder schön zu Gehör. Feldwebel Stumpf dankte im Namen des La- ,aretts und der Anwesenden. — Eine Spende llpfelsaft sorgte auch für das leibliche Wohl. die dl- 35. Opekta billig ei! lieh 1644 umgesetzt ireter des Ländlichen Genoffenschastsverbands Rhein- Main-Neckar war Oberreoisor Hartmann Gießen anwesend. Nach Begrüßungsworten des Dersammlungleuers Gutspächter Philipp Reinheimer-Odenhausen (Rabenau) erstattete Direktor O. He ß-Leihgestern den Geschäftsbericht für das.Jahr 1940. In ausführlicher Weise berichtete er über den guten Geschäftsgang im vergangenen Jahre. An Schlachtvieh seien 1747 Rinder und Kühe, 3639 Kälber, Persönliche Feindschaft...! Ob Lietzendorf davon etwas ahnt? Oder gar Gründe ahnt? Wohl kaum! Don wem soll er etwas gehört haben? NS.-Reichskriegerbund an. Etwa die Halste der hierzu gemeldeten Kameraden wetteiferten auf dem Schießstand der Kriegerkameradschaft Daubringen. Am nächsten Sonntagvormittag wird das Schießen fortgesetzt. 1 chmmen r W bei Dor! ai1} Span« britischen • Men zu ! W an Frar J ihm r 3521 Schweine, 857 Schafe und an Tiere im Gesamtwert von 1 633 721 worden. Heß wies noch auf manche Schwierigkeiten hin, die hier und da aufgetreten seien, die aber immer schnell beseitigt werden konnten. Ein guter Erfolg sei die Anschaffung des großen Transportautos gewesen. Der Ankauf eines weiteren Don Nissen Dominik, dem Sohn? Der weiß sicher selber nichts anderes als die Tatsache. Also gar von Friedrich selber? (Fortsetzung folgt.) Verdunkelungszeit 10. Ium von 21.43 bis 4.59 Uhr. Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr.. Samstagnach. mittags geschlossen. Aus der engeren Heimat. Schweinemarkt in Butzbach. * Butzbach, 10. Juni. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 162 Ferkel abgetrieben. Es kosteten bis 6 Wochen alte Tiere 28 bis 30, 6 bis 8 Wochen alte 30 bis 35, 8 bis 1Ö Wochen alte 35 bis 40 RM. pro Stück. Bei flottem Handel wurde der Markt geräumt. Landkreis Gießen. 5 Steinbach, 10. Juni. Am 12. 6. feiern die Eheleute Heinrich S er th II., Landwirt und Fleisch- beschauer, und Katharine Marie, geb. Haas, ihre silberne Hochzeit. Unsere Glückwünsche! § Collar, 8. Juni. Am Sonntag trat die Krie- gerkameradschafk Lollar zum erstenmal in diesem Jahre zum Wettkampfschießen im Don den Leuten In der Stadt? Die stecken _ Nasen bloß zusammen, wenn sie unter sich sind. Dor Fremden halten sie den Mund. Das Päckchen der Zukunst Neuerungen im Derpackungswesen. ^diesmal d< »n Rem SNpten, en !?Npen d fsS* "Ä- «I d,r bq unb ÄE'S brutale 6 gebiet ,t iöerlcharp js; im 6^ ausgeplunde m wurde, ( unö Frank' Mesen M dfur Frank MaftsM ale eintrat, jngte. ’t M die 1 im Frank" ihrer bisher' n-d) führende n)fitere eura- iaaten eng ^Prozesses a Ansprüche , der mehr nö und F> iie der ganze Reichs Nati , von den ( Mnt wurde Wen anfäno geschlagen i w von furj' und den ga M an die :i Weßlich < wieder an F > Brückentop rund hundei ■1558 non t l Jahre spät W die beid ch gegenübi ergehend in he Motte v hei Cap La Erbfolgekri standen En m, die Frai Herrn Malbe £ugen mehr (im Fach and Franst land, Reust nicht ein )es Sieber inder und ' merifa und' 1 Sie Engl biege fremd E das Uebi ^iedensschlus 1 itinbien un kurzer Freiheitskri Amerikas Auf dem wichttgen Gebiete des Verpackung s- wesens sind in den letzten Jahren manche Der- besferungen, Vereinfachungen und Neuerungen zu verzeichnen, für die die Derpackungsforschung beim Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit verantwortlich zeichnet. Von den zahlreichen Derpackungs- Mitteln spielen Papier und Pappe wohl die hervorragendste Rolle. Ganz gewaltige Mengen werden von den Industrien und Den Geschäften verbraucht, so daß gerade auf diesem Gebiet noch bedeutende Einsparungen zu machen sind. Das Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit Hal durch die Entwicklungsarbeiten auf gemeinschaftlicher Basis erstmalige Versuche unternommen, das 23er- packungswesen mit zu erfassen. Innerhalb des hier bestehenden Ausschusses für wirtschaftliche Fertigung wurde ein besonderer Verpackungsausschuß gebildet, durch den eine Reihe systematischer Untersuchungen über eine rationelle Gestaltung der Verpackung für einzelne Güter an- gestellt wurde. Auch auf diesem Gebiet hat der Vierjahresplan anregend gewirkt, zumal da auch hier die Umstellung auf einheimische Rohstoffe in erheblichem Umfange durchgeführt werden mußte. Dabei hat man auf die Erforschung der rohstofflichen Bedingtheiten bei den einzelnen Verpackungsmitteln besonderen Wert gelegt. Im Rahmen dieser Arbeit ist dann noch die Arbeitsgemeinschaft Werkstoffeinsatz im Derpackungswesen entstanden, die dem oben genannten Derpackungsausschuß berat Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit schon vor zwei Jahren angegliedert wurde. In gemeinsamer Arbeit mit staatlichen und privaten Forschungsinstituten und in Laboratorien der Industrien sind seitdem über 70 Forschungsaufgaben in Angriff genommen und zum Teil durchgeführt, woraus man ersehen kann, daß es sich um ein ziemlich umfangreiches Arbeitsgebiet handelt. Durch die Gründung der Reichsstelle für Papier und Verpackungswesen setzte eine zentrale Steuerung der Verpackungswirtschaft ein, mit dem Ziel sparsam zu wirtschaften und eine Umlagerung der Verbrauchergruppen auf andere Verpackungmittel zu ermöglichen. Mit dieser Reichsstelle hat die oben erwähnte wisienschaftliche Arbeitsgemeinschaft sehr eng zusammengewirkt, wodurch diese zur Forschungs. und Prüfstelle der Reichsstelle geworden ist. Well die Arbeiten jetzt .einen immer größeren Umfang angenommen haben, hat der Reichswirtschaftsminister angeordnet, daß der Leiter des RKW. eine Zusammenfassung aller Forschungs- und Prüfungsarbeiten auf dem Der- packungsgebiet oornimmt und einen besonderen „Reichsausschuß für Derpackungsforschung beim RKW." bildet. Dieser Reichsausschuß ist nun mit einen dänischen Dampfer, der in der Elbemündung angefahren worden ist, reparieren sollen. Wahrscheinlich wird man ihn dort hinaufbringen. Die Norddeutsche Werft AG. hat auch in Konkurrenz gestanden. Und ist leer ausgegangen. Ebenso wie Blohm 8r Voß in Hamburg und die Weser-Werft in Bremen. Vielleicht ist das ein Trost? Mattheus Lind knabbert an der Unterlippe. Eine große Kiste haben sich die Dominiks da drüben hingestellt. Das muß mgn ihnen lassen, auch wenn man sich noch so sehr darüber ärgert. Aergert? Eigentlich sollte man sich freuen. Denn schließlich gehört einem ein gutes Drittel der Aktien. Und noch ist nicht aller Tage Abend! Wenn Lietzendorf einschlägt und das hält, was man sich von ihm verspricht — oder wenn man sonst eine glückliche Hand fjat, dann braucht es nicht ewig zu dauern, und man hat da drüben nicht bloß mehr eine lumpige Stimme im Aufsichtsrat. Und eines Tages wird das, was da jetzt so breit im Schein der Nachmiltagssonne liegt und hinter den Hellingen am Ufer emporkriecht, diese kleine Stadt von Hallen und Werkstätten, zur Norddeutschen Werft gehören. Lind ist ans Fenster getreten. Sein Blick tastet alles ab, was sich jenseits des Flusses ihm freigibt. Er wandert in Gedanken durch die Arbeitsräume, in denen Säge, Abrichte und Hobelmaschine das Holz für die Schiffsbauten zurichten, er schwingt weiter in die Werkstätten, wo Eisen und Stahl unter Amboß und Drehbank sich zu Schiffsteilen wandeln. Wieviel Leute mögen sie jetzt da drüben beschäftigen? An die zweitausend melleicht? Lind macht sich eine Erinnerungsnotiz. Vielleicht kann er das Gespräch mit Lietzendorf darauf bringen? Oder er fragt in der nächsten Aufsichtsratssitzung geradezu. Das ist immer das sicherste. Ob zweitausend reichen? Stabs Augen schweifen zu den Maschinenbau- fabrikanlagen, zur Gießerei, zur Kesselschmiede, zu Takel- und Segelmacherwerkstätten. Weit hinauf am Ufer ansteigend ziehen sie sich hin und verdecken fast ganz die Kraftanlagen, die Verwaltungsgebäude... Mattheus Lind pfeift leise durch die Zähne. Im- Die Dominiks. Roman von Hellmuth M. Böttcher. ,„.. Schiffahrtskurse knapp gehalten, chemische Werte abbröckelnd. Der Einheitsmarkt der Jndu- striepapiere verkehrte in schwacher Haltung..." Mattheus Lind, Inhaber särnllicher Aktten der Norddeutschen Werft AG., Aufsichtsratsrnttglied der Dominik-Werst unb anderer großer Gesellschaften, Herr auf Rombow, steht am Fenster seines Arbeitszimmers. Aus der Ecke, vom Rundfunkapparat her, klingt der Bericht der Berliner Effekten-Börse. Mit halb zugekniffenen Augen hört Lind zu „...Montanwerte, Kolonialpapiere..." Er hat ein phänomenales Zahlengedächtnis. Jedem Kurs, der an sein Ohr klingt, vergleicht er aus der Erinnerung die Werte von gestern unb die Be- träge, die er irgendwann einmal für die Papiere angelegt hat. Seine Lippen ziehen sich dabei zu zwei dünnen Strichen zusammen. Die Börse gefällt ihm nicht. Schon seit langem. Vielleicht war's doch ein Fehler, so viel Geld in Aktien anzulegen? Vielleicht hätte man nicht bloß Rambow kaufen sollen, sondern noch die benachbarten beiden Güter, Klöstereß und Parchau? Landwirtschaft ist immer ein sicheres Geschäft gewesen! Der Wecker am Fernsprechapparat surrt. Lind nimmt den Hörer ab. „Bitte?" «Herr Ingenieur Lietzendorf von der Dominik« Werft läßt fragen, ob er.. .Zawohl. In fünf Minuten!" Lind stellt den Rundfunkapparat ab. Macht sich einige Notizen. Zwischendurch läßt er den Blick durchs Fenster schweifen. Dominik-Werft... Da drüben hinter dem breiten silbernen Band des Flusses liegen ihre Hellinge. Weit hinein in das Wasser ziehen sich die Trocken- und Schwimmdocks zum Bau neuer Schiffe. Sie scheinen gut beschäftigt zu sein, die Dominiks! Hol sie der Teufel! Der große Äufschlepphelling, gan$ hinten am Horizont, wimmelt von Menschen. Lietzendorf hat ihm vor ein paar Tagen erzählt, daß die Dominiks Kreis Büdingen. A Schotten, 9. Juni. Kreisfporttehrer Ludwig Deubel von hier wurde vom NSRL.-Bezirksführer SA.-Haupffturmführer O 11 e r b e i n (Friedberg) zum Bezirkssportwart des Sportbezirks Friedberg ernannt; bisher war L. Deubel als Obmann für Männerturnen im Sportkreis Büdingen-Schotten des NSRL.-Bezirks Friedberg tätig. Der bisherige Bezirkssportwart Stabsarzt Dr. Siegert, zur Zeit Büdingen, wird auf seinen Wunsch wieder in fein Amt als Vezirksfachwart für Turnen treten. G.A.-Gport. Turnverein 1846 Gießen. Bei den anläßlich der 60-Jahrfeier des DHE. in Schotten stattgefundenen Wettkämpfen nahmen auch einige Alterstumer des Dv. 1846 mit großem Erfolg teil. Gustav Baldauf, der schon in früheren Jahren mit den erfolgreichsten Siegern genannt wurde, errang in diesem Jahre nach hartem Kampf in der 2. Altersklasse den 1. Sieg. Seine Kameraden des Vereins konnten sich auch der besten Erfolge erfreuen. Die Resultate: Altersklasse I (30 bis 40 Jahre): 3. Sieg Wilh. Weismantel 57 P. (Kugelstoßen 9,26 Meter, 75-Meter-Lauf 10 Seck., Weitsprung mtt Anlauff 5,40 Meter). Altersklasse II (40 bis 50 Jahre): 1. Sieg Gustav Baldauf 71 Punkte (Steinstoßen 7,80 Meter. 75-Meter-Lauf 10,3 Seck., Wei-tfprung aus dem Stand 2,80 Meter); 5. Sieg Walter Jürgens 64 P. (Steinstoßen 7,60 Meter, 75-Meter-Lauf 11 Sek., Weitsprung aus dem Stand 2,60 Meter). Altersklasse III (50 615 60 Jahre): 10. Sieg Ludwig Petri 55 Punkte (Steinstoßen 5,20 Meter, Wagens sei in Aussicht genommen. Der Redner berichtete bann noch über den außergewöhnlichen Erfolg des Unternehmens in den ersten 5 Monaten des Krhres 1941. Dieser Umsatz übertreffe den der vergangenen Jahre weit. Die Diehverwertung würde sich als bäuerliches Selbschilfeunternehmen immer mehr durchsetzen. Nicht verdienen, sondern dem Bauer dienen sei ihr größtes Ziel. Bilanz und Jahresrechnung wurden genehmigt. Dem Vorstand und Aufsichtsrat wurde Entlastung erteilt. Der Reingewinn wurde je zur Hälfte dem Reservefonds und der Betriebsrücklage überwiesen. Das ausscheidende Vorstandsmitglied Landwirt M e n g e l-Reiskirchen sowie die ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder Gutspächter R e i n Heime r - Odenhausen (Rabenau), Mühlenbesitzer und Bauer H o f -Großen-Buseck und Direktor Dr. van Bentheim-Gießen wurden wieder- und Bürgermeister und Ortsbauernführer Heß- Büßfell» (Kreis Alsfeld) neugewählt. In feinem Schlußwort dankte der Versammlungsleiter noch allen Mitarbeitern draußen im Lande und den Angestellten für treue Mitarbeit. Herzliche Worte sprach er für Otto Heß für fein unermüdliches Eintreten für die Bauernsache. Er bat, sich auch weiterhin für ihre Organisation einzusetzen, und schloß dann die Jahrestagung in der üblichen Weise. In einer besonderen Sitzung des Vorstands und Aufsichtsrats wurde auf Vorschlag des Aufsichtsratsmitgliedes Sommer- Gießen Ph. Rein- h e im e r zum Vorsitzenden gewählt, was von der Hauptversammlung begrüßt wurde. Gießener Dochenmarktpreife. Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für ^.-Ware. Für 6-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger. * G i eßen, 10. Juni. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Molker^butter, Kilo 1,80 RM., Matte 30 Rps., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, alte, 5 Kilo 47, neue, % Kilo 25, Wirsing, grün, 21 bis 25, rote Rüben 10, Spinat 10, Spargel 85, Meerrettich 60, Rhabarber 15, Kirschen 50, Lauch 24, Sellerie 21, Salat, das Stück 10 bis 15, Salatgurken, das Stück 60 bis 70, Ober-Kohlrabi 12 bis 15, Rettich 25 Rpf. AG. Buderus'sche Eisenwerke, Wetzlar. Die in Frankfurt a. M. abgehaltene Hauptversammlung nahm den bekannten Abschluß für 1940 zur Kenntnis und beschloß antragsgemäß die Ausschüttung von 5,5 (wie i. V.) n. H Dividende auf 26 Mill. RM. Aktienkapital. Drei ausscheidende Aufsichtsratsmitglieder wurden wiedergewählt. Ausführungen über das laufende Geschäftsjahr wurden — entgegen dem bisherigen Brauch bei der Gesellschaft — in diesem Jahre nicht gemacht. der Durchführung der verschiedensten Ausgaben betraut worden und arbeitet mit den einschlägigen Industrien und Wirtschaftsgruppen eng zusammen. Die Aufgaben, die gelöst werden sollen, umfassen folgende Arbeitsgebiete: 1. Überprüfung des gesamten Verpackungsgebietes zur Feststellung, bei Austauschstoffe erfolgen kann; 2. Überprüfung der zur Anwendung gelangenden Verpackungsmittel auf zweckmäßige unb möglichst sparsame Verpackungsmittel, auf zweckmäßige und möglichst sparsame Verwendung von Werkstoffen sowie auf Möglichkeiten der Werkstoffeinsparung durch Verringerung der Materialstärken unb Vereinfachung der Formen durch Normung (Schaffung von Einheitsverpackungen); 3. Ueberprüfung der vorhandenen Austauschwerkstoffe auf ihre Brauchbarkeit für Verpackungsmittel; 4. Untersuchung der Wechselbeziehungen zwischen Füllgut und Verpackung; 5. Ueberprüfung der Einsatz Möglichkeit der Der- packungsmittel für die verschieoenen Transportarten; 6. Bearbeitung der Verpackunas fragen in wirtschaftlicher Hinsicht; 7. Förderung der Umstellung auf neue Derpackungswerkstoffe und Verpackungsverfahren durch Beratung der Industrie und der Verbraucher sowie durch allgemeine Aufklärung durch Derössenllichungen und Ausstellungen. D. S. ding waren keine ausreichende Grundlage für das, was Lind mit ihm vorhatte. Also hatte er ihn erst mal — immer für ein paar Monate — in anderen befreundeten Betrieben untergebracht und ihn dann für ein Jahr in sein Privaffekretariat genommen. Danach erst schien er ihm so weit „fertig", daß er ihn als Betriebsleiter der Dominik-Werft offerieren konnte. Natürlich hatte es einen Kampf mit den Dominiks gegeben, besonders mit dem alten, dem Friedrich, der nicht zu begreifen schien, daß andere Leute für ihr Geld ebenfalls mitreden wollten. Aber schließlich hat er doch nachgegeben. Nachgeben müssen! Wenn's ihm auch noch so bitter angekom« men ist, daß ihm ein Betriebsleiter vor die Nase gesetzt worden ist, hinter dem der finanzielle Einfluß Linds steht. Denn Lind ist ja nicht bloß Mitglied des Auffichtsrates, er ist außerdem als Inhaber der Norddeutschen Werft AG. Konkurrent! Unb, was noch mehr bedeutet... Die persönliche Feindschaft zwischen den Dominiks unb den Linds ist stadtbekannt. Sie ist wohl auch der Hauptgrund gewesen, aus dem Friedrich Dominik diesen Betriebsleiter Lietzendorf durchaus nicht schlucken wollte. Und noch heute daran würgt... Es wird ihm nichts helfen! Er wird sich damit abftnben müssen, wie mit noch manchem anderen, das sich im Laufe der Zeit ereignen wird. Lind ist ein guter Rechner. Er hat sich selten im Leben geirrt. Und im Falle Dominik wird die Aufgabe aufgehen. Ueber kurz oder lang. Wahrscheinlich über kurz! Ä WAllöseF 75-Meter-Laus 12,3 Sekunden, Weitsprung aus dem Stand 2,30 Meter). Teutonia'Watzenborn-Steinberg Arn Sonntag herrschte auf dem Sportplatz der „Teutonen" Hochbetrieb. Im ersten Spiel stand die 2. Jugendmannschaft der gleichen der Sportgemeinde Garbenteich gegenüber. Die Einheimischen siegten gegen die nur mit 10 Mann spielenden Gäste mit 5:0, nachdem das Spiel bei Halbzeit noch 0:0 stand. Anschließend traten sich die 1. Jugendmannschaften beider Vereine gegenüber. Die Gäste überraschten nach der angenehmen Seite. Ein schönes Kopfballtor des Halbrechten Junker brachte die Platzmannschaft in Führung. Garbenteich glich durch einen Hand-Elfmeter aus. Nach dem Wechsel hatten die Einheimischen etwas mehr vom Spiel und stellten durch 2 weitere Tore den Sieg sicher. Weiterhin wurde noch ein Elfmeter an den Pfosten ge» schossen, aber auch Garbenteich hatte noch b’.e eine ober andere Möglichkeit, das Resultat zu verbessern. Dann folgte das Spiel der 1. Mannschaft der .^Teutonen" gegen die gleiche der Sportgemeinde 06 Burgsolms. Auch hier hatten die Gäste nur 10 Mann zur Stelle. Die Einheimischen hatten eine Mannschaft zur Stelle, die sich aus dem fast 40- jährigen L. Buß, den Spielern K. Schmandt, Fett, Hedrich, Harnisch und O. Burger unb 5 Jugendlichen zusammensetzte. Hier bot der jugendliche Torhüter Hahn eine ausgezeichnete Leistung. Fett brachte die Einheimischen in Führung, zu weiteren Toren reichte es bis zum Seitenwechsel nicht mehr. Der fast sichere Ausgleich der Gäste wurde von Hahn in ausgezeichneter Weise verhindert. Nach dem Wechsel vermochten die Gäste dem Tempo nicht mehr standzuhalten, und die Platzmannschaft gewann mehr und mehr die Oberhand im Feldspiel, doch vorerst verhinderte die außerordentlich sichere Gästeabwahr, und hier besonders der famose Torhüter, weitere Erfolge der „Teutonen". Dann schlug der jugendliche Linksaußen Schmandt den Gästetor. Hüter zum 2. Male, und Volz drückte den Ball noch resttos über die Torlinie. Kurz daraus fiel Nr. 3 auf die gleiche Art, der Ball von L. Buß auf Rechtsaußen kommend. Dann brachen plötzlich die Gäste durch die lichte Deckung der Einheimischen durch, ein scharfer Schuß des Gästelinksaußen ins äußerste Eck wurde von Hahn zwar abgewehr^ den Ball vermochte er jedoch nicht festzuhatten, der Mittelstürmer war zur Stelle und, schon hieß es 3:1. Kaum 10 Minuten später ließ der Halbrechte der Watzenborn-Steinberger, O. Buß, einen scharfen Schuß auf das Tor der Burgsolmser los. der Torhüter vermochte ebenfalls den Ball nicht an sich zu nehmen, Harnisch war zur Stelle und schoß zum 4. Treffer ein. Mit diesem Resultat trennten sich beide Mannschaften. Spielvereinigung 1926 Leihgestern. Mit Ersatz antretend, trug die 1. Jugend gegen die gleiche von Allendors (Ulm) in »Löhnberg bas Ausscheidungsspiel um die Gebietsmeisterschaft aus. Hatte man sich schon auf einen hgrt spielenden Gegner vorbereitet, so wurden doch alle Erwartungen übertroffen. Die von Allendors in das Spiel gebrachte Härte entsprach allem, aber nur keinem Fußballspiel. Der Schiedsrichter war gezwungen, 29 Strafstöße und 1-Foul-Elfmeter gegen Mendorf zu verhängen. Unter diesen Umständen konnte es nur geschehen, daß Mendorf knapp mit 3:2 gewann. Technisch war Leihgestern dem Gegner vollkommen überlegen, zeigte aber keine geschlossene Leistung. Zu allem Ueberfluß verschoß man noch den Elfmeter. Der Gegner hatte sein ganzes Spiel auf Sieg eingestellt. ” 2 jÄn ‘ij Ar iÄb«iin » lAw« i'C^r «nt ’nb ^ieits ra», tls Mat NtbJ®- a: Ä '*«' H,/'e su' N|d Me j merhin ist's ganz schön, daß ihm wenigstens ein Drittel davon gehört. Er nimmt den Hörer vom Apparat. „Herr Lietzendorf kann in zehn Minuten kommen." Er hat den Ingenieur vor einem Dutzend Jahren kennengelernt. Damals arbeitete er als junger Dachs auf einer Werst in Ostpreußen. Richtig, in Elbing war's. Die Leute bauten Eisbrecher nach russischen Mustern und machten damit ein Bomben- geschäft. Ein paar Jahre später war er Konrad Lietzendorf wieder begegnet. In demselben Jahr war das, wo er, Lind, das etfte größere Aktienpaket an der Dominik-Werft in feine Hände bringen konnte und sich damit den Auffichtsratsposten erzwang, den Auffichtsratsposten beim Konkurrenten. Haha! Damals hatte sich Professor Erik von der Technischen Hochschule seinen Lieblingsschüler als Assistenten aus Elbing zurückaeholt gehabt, Professor Erik, der bekannte Spezialist für Brennstoffchemke Aber Lietzendorf schien sich bei ihm nicht am rechten »zu fühlen. Während auf einem Festessen, wo h trafen, Erik in der einen Zimmerecke Lietzen- dorfs exakte Arbeit, seine Unermüdlichkeit und seine Forscherbefähigung lobte, gestand der junge Assistent Lind selber in einer anderen Zimmerecke bei einer Zigarette, daß er als Nur-Theoretiker wahrscheinlich weniger leffte, als auf einem Platze, wo er die wissenschaftliche Arbeit mit der Praxis verbinden könne. Eine solche- Tätigkeit suche er, eine Arbeit, die zugleich auch feinem Ehrgeiz größere Aussichten bot und — besser bezahlt fei. So hatte ihn Lind dann bei passender Gelegenheit zu sich herangehott. Mit dem sicheren Auge des Menschenkenners hatte er dann sehr bald die besonderen Fähigkeiten seines neuen Mitarbeiters erkannt. Das war das Material, aus dem man Männer schmiedete? Dieses Gemisch von Ehrgeiz und Meiß, von wissenschaftlich genauer Denkweise und genialem Gedanken- flug, von Gründlichkeit und weitschauendem Blick war selten geworden unter den jungen Leuten. Wenn man sich mit Lietzendorf ein wenig Mühe gab — das würde sich eines Tages bezahlt machen. Natürlich mußte er sich erst noch ein bißchen in der Welt umsehen. Die Theorie der Technischen Hochschule und das bißchen Spezialpraxis in El-