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HO Erscheint täglich. außer Sonntags und feiertags Beilage«: Die Illustrierte Giebener Familienblatter Heimat imRild DieSckolle »» Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr. » -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen "Nummern infolge höherer Gewalt Aernkveechanschlutz 2251 Drahtanschrift: „Anzeigers Postscheck 116s« Tranks. M vrühlschr Untnrrsttätsdnulerel 8. tangt General-Anzeiger für Gberheffen •tefteK Sd)i Iftra*« 7-1 fahrt ist für den Zubringerbienst der englischen Ein> Roosevelt will Zeit gewinnen Hüll schwer getroffen iur )er Waffen oder Lebensrnittel? Das britische Tonnageproblem wird immer brennender. ist der Union Jack vom Pazifik fast ganz verschwun- d-en. Der letzte Hafen, der von britischen Schiffen noch angelaufen wird, ist Hongkong. Die Fahrt nach Japan, die vor dem Kriege mehr als eine Million- BRT. verschiedener britischer Schiffahrtslinien anliefen, ist ganz eingestellt. Und da auch amerikanische Linien hier nur in sehr beschränktem Umfang einspringen konnten, treffen die Japaner bereits An- Ll-Boot versenkte vier Handelsschiffe mit 20000 BRT schossen im Mittelmeerraum drei britische Jagdflugzeuge vom Muster hurricane ab. In Nordafrika beiderseitige Artillerie- und Spähkrupptätigkeit. Vor Tobruk verlor der Feind ein Kampfflugzeug vom Muster Bristol- Blenheim im Luftkampf. Der Feind warf in der letzten Nacht mit stärkeren Kräften Spreng- und Brandbomben auf verschiedene Orte des nordwesldeutschen Küstengebiets, vor allem auf Hamburg und Bremen. Neben einigen industriellen Schäden entstanden Zerstörungen hauptsächlich in Wohnvierteln. Die Verluste der Zivilbevölke- rung an Toten und Verletzten sind beträchtlich. Einzelne feindliche Flugzeuge drangen an der Reichshauptstadt vorbei bis in die Gegend von Posen vor. Nachtjäger und Flakartillerie schossen elf der angreifenden Flugzeuge ab. Die Gesamtverluste des Feindes vom 7. und 8. Mai betragen damit 39 Flugzeuge. Von diesen wurden 20 Flugzeuge im Luftkampf, 12 durch Nachtjäger, vier durch Flakartillerie, zwei durch Minensuchboote und eines durch Marineartillerie abgeschossen. Während der gleichen Zeit gingen 22 eigene Flugzeuge verloren. Bei Aufklärungsflügen über England zeichneten sich zwei Besatzungen besonders aus: 1. Oberleutnant Mähet, Oberleutnant Wenzel, Oberfeldwebel Schmidt, Unteroffizier hoeff und 2.Oberleutnant Hofmann, Unteroffizier Hoffmann, Obergefreiter Netz, Obergefreiter Lkrowski. Am 1. Mai führte ein Kampfflugzeug unter Ober- teutnant Heinrichs, mit Feldwebel Karfch, Feldwebel I gen er und Gefreiter Mandl unter schwierigen Bedingungen einen kühnen und erfolgreichen Angriff auf die Torpedofabrik in Portland Weymouth durch. Der Wehrmachtberichi. Vertin, 9. Mai. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Lin Unterseeboot unter Führung des Kapi- lanteutnants kuppisch versenkte im Nordat- I a n t i t aus einem stark gesicherten Geteitzug vier Handelsschiffe mit zusammen über 30 000 BRT. Die Luftwaffe bombardierte in der letzten Nacht den Versorgungshafen hüll mit guter Wirkung. In Dockanlagen, Lagerhäusern und Getreidespeichern breiteten sich Grohfeuer zu einem weithin sichtbaren Flammenmeer aus. Bombentreffer aller Kaliber in Jndustriewerken in den Midlands, besonders in Nottingham, sowie in den Hafenanlagen in Südengland riefe« schwere Zerstörungen her- vor. Kampfflugzeuge griffen in Südengland in kühnen Tiefangriffen ein großes Werk der Flug- rüskungsinduslrie und einen Flugplatz mit beson- Lerem Erfolg an. 3m Seegebiet vor der englischen und schotli- fchen Ostküste vernichteten Kampfflugzeuge ein Handelsschiff von 5000 BRT. und beschädig- len sechs andere große Schiffe so schwer, daß mit weiteren starken Verlusten gerechnet werden kann. Bei Vorstößen gegen die britische Südküste schossen Jäger am gestrigen Tage sieben britische Jagdflugzeuge ab und vernichteten ein feindliches Schnellboot durch Beschuß mit Bordwaffen. Die Besatzung wurde vom deutschen See- votdienst gerettet. In den beiden letzten Nächten gelang es, vier britische Flugzeuge über seindlichem Gebiet abzuschießen. Deutsche Zerstörer und Sturzkampfflugzeuge tar Land. Der Oelhafen verfügt über moderne Ent- leerunqs- und Aufnahmeeinrichtungen. Für Die Lebensmittelversorgung Englands von Bedeutung ist auch der Fischereihafen, der über zwei große Markthallen verfügt. In einem normalen Friedensjahr wurden hier rund 300 000 Tonnen Fische gelandet. * In der Einfuhr über Hüll stehen L e b e n s m i t - t e l an erster Stelle. So wurden in einem normalen Friedensjahr über Hüll 1,4 Millionen Tonnen Getreide, 152 000 Tonnen Zucker und Schmalz, 131000 Tonnen Futtermittel, 120 000 Tonnen Früchte und Gemüse, 43 600 Tonnen Fleisch und Speck 43 000 Tonnen Milchprodukte, 22 000 Tonnen Kakao und 193 Millionen Stück Eier elnge- führt. Außerdem ist Hüll ein wichtiger Einfuhrhafen für H o lz mit einer Einfuhr von über einer Million Tonnen, für die im Hafen große Stapel- pläke zur Verfügung stehen sowie für Erdöl mit 838000 Tonnen, Tier- und P f l cin $ e n f e tt e mit 720 000 Tonnen, Wolle mit 172 000 Tonnen, Erz und Schrott mit 178 000 Tonnen u. a. m. Als Ausfuhrhafen ist Hüll wichtig für K oh le mit einer Million Tonnen und Koks mit rund 200 000 Tonnen, ferner für B a u m w o l l w a r e n, Ma- schinen und andere Fertigwaren. Entsprechend der Bedeutung von Hüll als Haupthafen für die Einfuhr von Lebensmitteln und insbesondere von Fetten hat sich eine ausgedehnte Lebensmittelindustrie entwickelt. Bekannt sind die O e l m ü h l e n von Hüll, die die größten Englands find. Mit ihnen ist eine bedeutende M a r g a r i n ein d u st r i e verbunden. Hüll verfügt auch über die leistungsfähigsten G e t r e i d e - G r o ß m u h l e n Englands. Die Fett- und Mehlversorgung des mittleren Ostens der JnselchängUzu einem großen. Teck von der LeistungsMgkeit des Hafens von Hüll Beförderung von Kriegsmaterial nach England nicht zulassen könne, ebensowenig wie Großbritannien Kriegsmaterial nach Deutschland würde passieren lassen. USA-Senator Pepper fordert Bereinigung der angelsächsischen Flotten. Rom, 9. Mai. (Europapreß.) Der Parteigänger Roosevelts, Senator Pepper, hat im Senat die sofortige Vereinigung der englischen und nordamerikanischen Flotte und die Einkreisung Japans gefordert. Von Weltherrschaftsgelüsten, so sagt die römische Presse, werden die Geister in USA. vernebelt. Der Herrschaftsrausch Roosevelts habe Tausende von leitenden Persönlichkeiten in USA. angesteckt, und durch eine lärmende Propaganda werde die Ansteckung auf die Massen übertrügen. Niedrige Instinkte würden durch sie in den Massen geweckt. Durch die Vorspiegelung einer Weltherrschaft der Vei^pigten Staaten von Nordamerika, einer1 Herrschaft über Europa, Asien, Afrika, das übrige amerikanische Festland und selbst über England würden die Gewissensregungen der Massen erstickt. Kundgebungen gegen Halifax in Chikaco. Rom, 9. Mai. (Europapreß.) Die erste Etappe einer Reise des englischen Botschafters in Washington durch den Mittelwesten um die Stimmung der Bevölkerung in den USA. zu studieren, bildete Chikago. Die I s o l a t i o n i st e n veranstalteten hier eine große Volkskundgebung, in deren Verlauf eine große Menschenmasse vor das Hotel des Botschafters zog, um dort zu demonstrieren. Die Kundgeber führten Schilder und Transparente mit Aufschriften wie etwa: „Schickt Halifax nach Halifax!", „Denkst du noch an Dünkirchen?" und „Sagt die Engländer aus Washington!" Halifax erklärte, England brauche von den Vereinigten Staaten Material in großen Mengen und vor allen Dingen sch n el l. Weiter wünsche Eng« land, daß dieses Material auch an Ort und Stells gelange. Es sei die Sache der Vereinigten Staaten, wie die Sendungen herübergebracht und wie dis Ablieferung sichergestellt werden könne. USA.-Manöver am 24 Mai. Neuyork, 9. Mai. (Eurovapreß.) Die bereits mehrfach angekündigten USA.-Heeresrnanö» v e r beginnen am 24. Mai. Als Operationsgebiet ist Louisiana ausgepoählt worden. Streitkräfte in Stärke von 500 000 Mann werden an den Ma- növern teilnehmen, einschließlich zweier mechani« sierter Divisionen, einem Korps der Heeresluftwaffs und Fallschirmfliegertruppen. Berlin, 9. Mai. (DNB.) Die Angriffe der deutschen Luftwaffe in der Nacht zum 8. Mai haben außer Liverpool und anderen Hafenstädten Eng- lands vor allem auch den großen ostenglischen Hafen Hüll schwer getroffen. Es wurden allein im Mühlenviertel 20 bis 30 Brande gezählt. Das Hafengebiet wurde von einer gewaltigen Explosion erschüttert, die einen Großbrand von beträchtlicher Ausdehnung hervorrief. Nach dem Abflug war der Feuerschein dieses Brandes noch auf 80 bis 100 km sichtbar. Hutts kriegswirischastttche Bedeutung. Hüll ist der zweitgrößte Hafen der englischen Ostküste. Die Stadt gilt nach London und Liverpool als eine der wichtigsten Handelsstädte Englands, vor allem als Einfuhrhafen für Lebensmittel und besonders für Getreide. Der Hafen, der 37 Kuometer oberhalb der Mündung des H u m b e r in ine See liegt, ist als Kammerhafen angelegt und kann von den größten Handelsschiffen angelaufen werden. Die Hafenanlagen ziehen sich in einer Lange von etwa elf Kilometer hin. Der Hasen verfugt über rund 500 Kilometer Gleisanlagen, Kais von zusammen 20 Kilometer Länge, zahlreiche große Bekohlungsanlagen, sehr viele Kräne mit großer Huv- traft, große Kühlhäuser mit einem ^Fassungsvermögen für mehrere zehntausend Stück Großvieh, über Getreidesilos und Schuppen für ©etretöe. Die ausgedehnten Speicheranlagen und Lagerhäuser sind für die Ausnahme von frischen Früchten, Gemüsen uni) anderen Einfuhrgütern eingerichtet. Der am Ostende des Hafens liegende Oelhafen erstreckt sich Mit (einen Tmikanlagen über mehrere 100 Hek- Die Warnung. Nach dem für alle Wett überraschend schnellen Abschluß des Balkanfeldzuges richten sich die Blicke wieder auf den Hauptkriegsschauplatz um die britische Insel. Die „Schlacht im Atlantik" hat auch in diesen Wochen stärkster Kräftekonzentration im Südosten keine Ruhepause gekannt. Das bezeugte die vorn Oberkommando der Wehrmacht für ben Monat April bekanntgegebene Versenkungsziffer von mehr als einer Million BRT., das bezeugte aber auch Herr Churchill selbst in seiner letzten Unter» Hausrede, als er nach der außerordentlich kritischen Beurteilung, die seine Politik und Kriegführung aus den Reihen der Abgeordneten erfahren hatte, kleinlaut zugeben mußte, daß es ein Irrtum wäre zu behaupten, die Schlacht im Atlantik sei schon gewonnen, England erleide zur Zeit im Schiffsverkehr noch schwere Verluste. Churchill sagte, es werde versucht, diese durch Neubauten und Reparaturen auszugleichen, aber er hat anscheinend selber zu diesem Ausweg angesichts des ständigen Zerstörungswerks, das deutsche Bomber an den Wersten und Dockanlagen der britischen Häfen Anrichten, wenig Zutrauen und tröstet sich und fein Volk daher lieber mit der amerikanischen Hilfe, von der sich England Rettung aus höchster Not verspricht. Auch Lloyd George, der Churchill und seinen Leuten ziemlich zugesetzt hatte, hatte gemeint, Amerika müsse unendlich viel mehr tun, wenn es England die Möglichkeit geben wolle, Deutschland einzuholen und dann zu überholen. Churchill ist schon bescheidener, er will schon zufrieden sein, wenn es mit Roosevelts Hilfe gelänge, den Sclsiffsverkehr wenigstens auf dem lebenswichtigen Minimum zu hatten. So ist die Frage nach dem Schiffsraum eine Lebensfrage für England geworden. Wir wissen, daß Englands Versorgung mit wichtigen Rohstoffen und Lebensmitteln fast ausschließlich auf die Zufuhr aus Ueberfee angewiesen ist. 45 v. H. dieser Zufuhr besorgten vor dem Kriege ausländische Schiffe, die jetzt zum großen Teil für diesen Zubringerbienst aus fall en, die Handelsflotte der Vereinigten Staaten reicht aber nicht einmal für die Aufrechterhaltung und den Ausbau des Handels mit Südamerika, aus dem England feine Schiffe bereits weitgehend zurückgezogen hat, um sie restlos im Atlantik ein» fetzen zu können, denn diese reichen bei weitem nicht mehr aus, gleichzeitig die Transporte um Afrika herum zur Versorgung der dort kämpfenden britischen Armeen zu übernehmen und auf den übrigen Weltmeeren den Verkehr aufrecht zu erhalten. So Washington, 9.Mai. (DNB.) „Washington Post" bestätigt, daß es Amerika nur auf den Zeitgewinn ankomme, selb st wenn England inzwi- ch e n fallen sollte. Wenn Amerika den Engländern helfe, so würde, sollte es zum Schlimmsten kommen, England sich nicht zu ergeben brauchen, onbem könne sich auf den nordamerika- Nischen Kontinent zurückziehen. Was wäre aus England, Kanada, Südamerika und dem Fernen Osten geworden, wenn die USA.-Regierung nicht im Juni 1940 sofort Kriegsgeräte geliefert hätte? Was immer Amerika tue, es könne zumindest dafür sorgen, daß England den Kampf nicht auf gebe, sondern sich notfalls hierher zurückziehe, und daß der Kampf dann von hier aus fortgesetzt werden könne. Hutt sucht Mittläufer. Berlin, 9. Mai. (DNB.) Staatssekretär Hüll empfing die auf Einladung des USA.-Admiral- ftabes in Washington weilenden elf Flottenchefs der idero-amerikanischen Länder. Er bezeichnete ihren Besuch als „hocherfreuliche Symbolik für die gemeinsame Bereitschaft zur Verteidigung der gemeinsamen Interessen". Diele Jahre lang sei der Gedanke einer Gefahr für Amerika von vielen Staatsmännern und Offizieren bagatellisiert worden. Jetzt aber, so bluffte Hüll, werde durch die „weltweiten Eroberungspläne" die tatsächliche Gefahr für einen ober alle Staaten der westlichen Hemisphäre deutlich. „Diese Bedrohung", versuchte er weiter seinen ibero-amerikanischen Zuhörern aufzuhetzen, „kennt keine geographischen Grenzen in ihren Endzielen". So hätten die Lander der wesllichen Hemisphäre ein gemeinsames Ziel für das sie gemeinsam kämpfen müßten. — Hüll' entblöbete sich also nicht nur, zur Tarnung feiner eigenen dunklen Pläne, andere Staaten utopischer „weltumfassender Eroberungsabsichten" zu verdächtigen, sondern er unternimmt nun auch noch den Versuch, Mitläufer in der westlichen Hemisphäre zu finden, die bereit sind, sich für die von ihm vertretenen Interessen des Weltjudentums zu opfern. Oie Kriegshetzer in den LIGA. 10000 BRT., ein Handelsschiff von 8000 BRT. und eines von 7000 BRT. Die fast fertigen Schiffe wurden völlig zerstört und können nur noch ab» gewrackt werden. Tatsachen zur „Schlacht im Atlantik". Gens, 10. Mai. (DNB. Funkspruch.) Ein düsteres Bild entrollt „Financial News": „Seitdem das Parlament das letzte Mal die Lage berSchiff ° fahrt einer Ueberficht unterzogen hat, ist die Schlacht im Atlantik in eine noch erbittertere Phase eingetreten. Der monatliche Gesamtverlust ist seit Januar bedrohlich gestiegen. Wir müssen uns darüber klar sein, daß die amerikanische Hilfe, so unschätzbar sie ist, u n s erst in einem Stadium erreicht, in dem die Lage unserer Schifffahrt schwierig wurde. Gegenüber unseren beträchtlichen Schiffsverlusten hat die Fähigkeit englischer und amerikanischer Werften, Ersatz ton - n a g e zu liefern, enge Grenzen. Die gegenwärtige amerikanische Unterstützung kann unter keinen Umständen das Problem lösen. Die Vereinigten Staaten sind zur Zeit durch Kriegs- rü st ungen fest gelegt, die eine wachsende Zufuhr von Kriegsmaterial aus Ueberfee erfordern, und ihre augenblickliche Tonnage itt •*M( in Anspruch genommen." Neuyork, 10. Mai. (DNB. Funkspruch.) Wie Associated Preß aus London berichtet, muß man das englische Tonnageproblem als Ganzes betrachten. Während Flugzeuge und Tanks im Augenblick wichtiger sind als alles andere, hätte man doch nichts davon, wenn Lebensmittel- jieferungen fehlen. Wenn die Gesamtton- nage weiter sinkt, werden die Schiffe, die jetzt Munitionslieferungen schützen, unvermeidlich zum Schutze von Lebensmittellieferungen eingesetzt werden müssen. Die Gesamttonnage, die England zur Verfügung steht, hat im Monat April durch die Verluste in der Schlacht im Atlantik schwer g e - litten. Da keine Hoffnung besteht, daß die Versenkungsziffern in nächster Zeit abnehmen werden, muß sich England auf den Zeitpunkt gefaßt machen, wo es nicht mehr vermag, Waffen und Lebensmittel zugleich zu transportieren unb wo eß nur die Wahl hat, entroeber das eine oder das andere heranzuschaffen. Schwerer Schlag für den britischen Schiffsbau. Berlin, 9. Mai. (DNB.) Deutsche Aufklärungsflugzeuge stellten durch Luftbildaufnahmen fest, daß bei dem Angriff auf die Hafenanlagen von Belfast in der Nacht vom 4. zum 5. Mai drei noch Im Bau befindliche auf den Hellingen liegende große Schiffe vernichtend getroffen wurden. Es handelt sich um einen Tanker von und seiner Lebensmittelindustrie und insbesondere vom ungestörten Jneinandergreifen der einzelnen Zweige dieser Industrien ab. Auch über Werke der Rüstungsindu trie verfügt Hüll, z. B. Handfeuerwaffenher tellung. Ferner gibt es in Umgebung von Hüll Walzwerke. Feindliche Lustangriffe gegen Südwestdeutschland. Berlin, 10. Mai. (DNB. Funkspruch.) Der Feind flog in der Nacht zum 10. 5. in Nord-, wesl- und Südwesl-Deutschland ein. Das Schwergewicht der Angriffe richtete sich offenbar gegen 5 üb - we st-Deutschland, wo mehrere Flugzeuge eine große Sladl mit Spreng- und Brandbomben bewarfen, liebet den verursachten Schaden liegen abschließende Meldungen noch nicht vor. Es muh jedoch mit Verlusten unter der Zivilbevölkerung gerechnet werden. Von den nach Nord-Deutschland eingedrungenen Flugzeugen erreichten einige auch die Reichs- hauptstadt. hier wurden über einem dicht besiedelten Wohnviertel Bomben abgeworfen. Militärischer Schaden entstand nicht. Dagegen wurden Wohngebäude zerstört und mehrere Zivilper- sonen getötet und verletzt. Oie Kämpfe in Abessinien. Rom, 9. Mai. (DNB.) Heber ben Verlauf ber Kämpfe ber italienischen Truppen in Abessinien wirb in Rom folgenbe Darstellung ber Lage gegeben: Die Kämpfe vollziehen sich in brei gefonberten Gruppen. Die erste Gruppe kämpft unter ber Führung bes Vizekönigs, beh Herzogs von Aosta, im Gebiet von A m b a 211 a g i, etwa 400 km nörblich von Abbis Abeba. In biefem wichtigsten Sektor ber gegenwärtigen Kämpfe in Abessinien finb heftige Gefechte im Gange. Die zweite Gruppe kämpft im Gebiet des Tana-Sees bei (Bonbar. Die dritte Gruppe, unter Führung bes Generals Gaz- zera, operiert im Gebiet von Gimma unb Galla im Sübwesten Abessiniens. Hier befinbet sich bas weit ausgebehnte Gebiet ber großen Seen unb ber unerforschten Wälber. Bisher sind die englischen Truppen in bieses Gebiet tiefer noch nicht eingebrungen. Der Kampf ber italienischen Truppen wirb von verschiebenen zerstreuten Wiberstanbs- neftern geführt, die aus militärischen Gründen nicht bekanntgegeben werben können. Madrid, 9. Mai. (DNB.) „ABC" schreibt, nach ben letzten Reben von Willtie, Stimson und Knox könne wohl niemand mehr Zweifel daran haben, daß biese Männer die verbissensten Kriegstreiber eines Präventivkrieges gegen Deutschland seien. Niemals aber würden sie sich damit entschuldigen können, daß sie bis Gefahr, ber ihr Lanb mit biefer Politik ausgesetzt ist, nicht gekannt hätten. Matsuoka habe erklärt, daß ein Konflikt zwischen ben USA. ,unb der Achse auch Japan in den Krieg bringen werde. Es sei klar» daß Deutschland die Die römische Presse veröffentlicht Tagebuchblätter bes italienischen Oberkommanbos in Albanien über einen Besuch des Duce an b er alb a = nisch-griechischen Front, der im März erfolgt war. Mussolini besichtigte an mehreren Tagen die Front unb wirkte durch sein Erscheinen in den ,r....o— ........, vordersten Linien anfeuernb auf die im schweren statten, diese Schiffsrouten mit ihren eigenen Schis- Kampf stehenden Truppen. Der Duce hat auch die fen durchzuführen. Die amerikanische Hanbelsschifs- Nachschublinien und bie Frontlazarette besichtigt. | fahrt ist für beit Zubringerbienst ber englischen Ein- fuhren cms den Empireländern eingesetzt, die auf amerikanischen Schiffen nach den Osthäfen der USA. geschafft werden und hier erst für die Fahrt über Len Nordallantik auf englische Schiffe umgeladen werden, denn noch Lindert ja die Neutralitätsgesetz- gebung der USA. zbie amerikanischen Schiffe, die Kriegszone um England selbst zu befahren. Aber selbst wenn diese Beschränkung fallen sollte, wird Las Problem für England nicht leichter, denn auch der Schiffsbau in den USA. reicht noch bei weitem nicht hin, die ständig steigenden Verluste der britischen Hgnbelsflotte in annähernd gleichem Tempo zu ersetzen. Daher auch das Jammern der Engländer darüber, daß der Schiffsbau in den USA. nicht schnell genug auf Touren kommt. Aber vorerst wäre ihnen schon ein Stein vom Herzen, wenn die Vereinigten Staaten sich entschlössen, das für England bestimmte Rüstungsmaterial auf amerikanischen Schiffen über den Atlantik zu befördern und für sie den Geleitschutz zu übernehmen. Wenn es nach Roosevelt allein ginge, würden die USA. nicht mehr lange zögern. Aber die öffentliche Meinung in den Vereinigten Staaten ist, wie es der Präsident vor kurzem selbst lebhaft beklagt hat, für einen solchen Entschluß noch nicht reif. Sie schreckt vor den Folgen zurück, und nach dem kläglichen Scheitern des britischen Valkan- abenteuers, das man in den USA. nach dem so forcierten Engagement Roosevelts doch auch stark als einen persönlichen Mißerfolg des Präsidenten empfand, wurden die Stimmen der Männer wieder lauter, die an einen Sieg der englischen Sache nicht mehr glauben und das Volk der Vereinigten Staaten warnen, Gut und Blut an ein schon verlorenes Spiel zu hängen. Roosevelt ist dem mit einer neuen Propagandawelle entgegengetreten. Er hat 17 amerikanische „Sachverständige", darunter einige pensionierte Admirale und den eben erst als Commis Voyageur Roosevelts mit erheblich beschädigtem Renommee vom Balkan zurückgekehrten Oberst Dono- van mit der Beweisführung beauftragt, daß man >,nicht berechtigt sei, einen deutschen Sieg voraus- gusetzen". So vorsichtig verklausuliert wie dieser Auftrag ist auch seine Ausführung ausgefallen. Was diese „Sächverständigen" an Beweisen für ihre Theorie zusammengestoppelt haben, ist bereits durch den bisherigen Verlauf des Krieges in allen Punkten widerlegt. Weder hat das, was die Engländer Blockade nennen, Deutschland hindern können, sich Len Zugang zu jenen Rohstoffen zu schaffen, die es braucht, noch hat die Royal Air Force die deutsche Rüstungsproduktion auch nur einen Tag und an einem Punkt ernstlich hindern können. Vielmehr ist ija der Ruf Englands nach Amerikas Hilfe gerade daraus entstanden, daß Englands überseeische Versorgung durch die effektive Blockade der Insel auf das schwerste in Mitleidenschaft gezogen ist und die brillsche Rüstungsindustrie unter den ständigen vernichtenden Angriffen der deutschen Luftwaffe ihre Aufgabe nicht mehr hinreichend auszufüllen vermag. Eine Verdrehung der Tatsachen, wie sie hier versucht wird, dürste selbst für die im allgemeinen recht urteilslose öffentliche Meinung Amerikas eine unmögliche Zumutung bedeuten. Für uns ist an diesem seltsamen Sachverständigengutachten immerhin inter» essant die Bestätigung, daß die amerikanische Rüstungsindustrie vor deutschen Luftangriffen sicher sei. Damit wird also von den Beauftragten Roosevelts selbst der ganze erbärmliche Schwindel von der Bedrohung Amerikas durch die „Aggressoren", mit dem der Präsident seit Monaten die Stimmungsmache gegen die europäischen Ordnungsmächte betreibt, eindeutig widerlegt. Und wenn die amerikanischen Sachverständigen bann zu dem Schluß kommen, man müsse die Möglichkeit schaffen, baß Churchill fein Versprechen erfüllen könne, die britische Kriegsflotte, falls sie ihre Operationen in den eigenen Gewässern nicht mehr weiter durchführen könne, den Kampf von den Empirestützpunkten wieder aufzunehmen, dann werden hier die letzten Hintergründe der Eng- landhilfe deutlich. „Dies ist", so schreiben die Sachverständigen, „auf jeden Fall im Interesse der Vereinigten Staaten, ganz gleich, ob wir in diesem Kriege intervenieren ober nicht." Das ist es also, die britische Erbschaft will man sich unter allen Umständen sichern, und dazu gehört der Besitz der, britischen Kriegsflotte, denn ohne sie ist der Wunsch der USA.-Imperialisten, auf beiden Weltmeeren, dem Pazifik sowohl wie auf dem Atlantik die Seeherrschaft zu besitzen, ein Traum, der sich in Jahren nicht verwirklichen läßt. Es geht also auch diesen famosen „Sachverständigen" nicht um die Rettung Englands, sondern um die Sicherung des britischen Erbes. Wirklich keine sehr aufmunternde Beobachtung, die Churchill und das britische Volk an ihren amerikanischen Freunden machen müssen. Roosevelt hat dieses Sachverständigengutachten nicht genügt, um die öffentliche Meinung in USA. für seine Pläne zu bearbeiten. Er hat gröberes Geschütz aufgefahren und aus dem Kreis seiner enrften Mitarbeiter und Gesinnungsfreunde den Kriegsminister S t i m s o n vorgeschickt, um in einer Rundfunkrede der öffentlichen Meinung auf den Zahn zu fühlen, ob wohl der nächste Schritt zur Aktivierung der Englandhilfe gewagt werden könne. Wir berichteten schon über die Rede Stimsons, brr neben dem Marineminister Knox der Renommier-Republikaner im Kabinett Roosevelt ist und diesem einen national-überparteilichen Anstrich ge- ben soll. Stimson hat schon als Staatssekretär klare imperialistische Gedankengänge vertreten und ist zu ei.rem guten Teil für die Trübung des Ver- bältnisses zu Japan verantwortlich. So hat er nie- nials auch nur das geringste Verständnis aufgebracht für die Kräfte der Neuordnung in Europa und im ostasiatischen Raum und empfahl sich daher d:m Präsidenten als der rechte Mann auch zur propagandistischen Vorbereitung der weiteren interventionistischen Pläne Roosevelts. So empfahl er b:e Verwendung der amerikanischen Flotte „zur Ergänzung der englischen" und fragte: „Ist es denkbar, daß das amerikanische Volk es gestatten wird, daß die amerikanische Munition im Atlantik versenkt wird?" Lord Halifax, der britische Botschafter in Washington, hat diesen Ball natürlich begierig aufgefangen und in einer Rede in Chikago erklärt: die Vereinigten Staaten müßten selber dafür sorgen, daß ihr für England bestimmtes Kriegsmaterial sicher über den Atlantik komme. So steuert man vom Patrouillendienst auf den Geleitschutz hin. lieber die Folgen dieses Kurses können sich weder die Kriegshetzer um Roosevelt noch das Volk der Vereinigten Staaten im Unklaren fein. Der Führer hat bereits in feiner Rede am 30. Januar erklärt: „Wer glaubt, England helfen zu können, muß eines auf alle Fälle wissen: jedes Schiff, ob mit, ob ohne Begleitung, das vor unsere Torpedorohre kommt, wird torpediert." Und wenn man sich vielleicht in Washington immer noch der Hoffnung hingab, man werde es in diesem Falle mit Deutschland allein zu tun haben und könne alle Kräfte auf die „Schlacht im Atlantik" konzentrieren, so hat das Interview, das der japanische Außenminister M a k s u o k a einem amerikanischen Journalisten gab, diese Optimisten in Washington sehr schnell und ganz eindeutig eines anderen belehrt. Er sagte seinem amerikanischen Ausfrager klipp und klar, wenn Amerika an den Feindseligkeiten teilnehmen sollte, Japan sich verpflichtet fühle, an der Seite Deutschlands uni) Italiens in den Krieg einzutreten, und er ließ auch nicht den geringsten Zweifel aufkommen, daß er in einem Konflikt amerikanischer Geleitzüge oder Begleitschiffe mit deutschen Flugzeugen ober Unterseebooten einen Grund sehe für den Eintritt Japans m ben Krieg. Das ist eine sehr ernste, vielleicht bie letzte Warnung an die Adresse der amerikanischen Interventionisten, sich über die Folgen ihrer Politik in ihrem ganzen weitgreifenden und kaum schon zu übersehenden Umfang klar zu werden. Roosevelt und seine Leute hatten ja bei der Inszenierung des Staatsstreiches in Belgrad nicht zuletzt deshalb so eifrig die Karten gemischt und England zu seinem Balkanabenteuer ermuntert, weil sie sich davon eine abschreckende Wirkung auf den Damals grabe in Berlin weilenden japanischen Außenminister erhofften. Das Gegenteil ist eingetreten. Deutschland hat mit unheimlicher Schnelligkeit und Wucht den ihm zugedachten Schlag pariert und in wenigen Tagen auch diesen letzten Zipfel des Kontinents von den Feinden einer neuen Ordnung Europas freigefegt. Matfuokas Glückwunschtelegramm an Ribbentrop von der Heimreise zeigte, welch außerordentlichen Eindruck der deutsche Ge- genschlag auf dem Balkan auf ihn gemacht hatte und daß er ihn — wenn das überhaupt noch nötig war — in der Gewißheit bestärkt hatte, daß fein Kurs an der Seite der Achsenmächte der richtige war. Der Neutralitätspakt mit der Sowjetunion, mit dem Matsuoka auf der Rückreise in Moskau ben Boden für eine grundsätzliche Verständigung mit dem großen Nachbarn auf dem asiatischen Kontinent über die beiderseitigen Interessensphären fand, ist die notwendige Ergänzung, die Japan brauchte und nunmehr gefunden hat, um im pazifischen Raum jene volle Handlungsfreiheit zu bekommen, um in vollkommener Souveränität alle Folgerungen aus dem Dreierpakt ziehen zu können. Die angelsächsischen Interessen haben diese Entwicklung nicht hindern können, vielleicht haben sie sie sogar beschleunigt. Jedenfalls sieht man sich in Washington und London jetzt ohne jeden Schleier jener Mächtekonstellation gegenüber, die entschlossen ist, die Welt von der angelsächsischen Vormundschaft zu befreien und Sicherungen dafür zu schaffen, daß die jungen aufstrebenden Nationen ihre naturgegebenen 'Lebensräume ohne Störung durch raum- fremde Mächte neu zu ordnen vermögen. Das Mctt- fuoka-Jnterview hat auch für die mit einer Ausweitung der Englandhilfe spielenden Interventionisten in Washington volle Klarheit darüber geschaffen, womit sie bei jedem weiteren Schritt auf dem schlüpfrigen Wege in den Krieg zu rechnen haben. Es ist Sache des amerikanischen Volkes, zu entscheiden, ob es trotzdem das Wagnis dieses Weges auf sich nehmen will. Dr. Fr. W. Lange. LlGA-Flottenstühpunkie in Südafrika? Berlin, 9. Mai. (DNB.) Der Ministerpräsident der südafrikanischen Union, General Smuts, erklärte einem Vertreter des Christian Science Monitor: „Sie müssen sich darüber klar sein, daß Sie in Amerika jetzt alles einsetzen müssen in einem Kampf, der so lang und so hart ist wie bie Welt ihn noch nicht erlebt hat". Smuts betonte, „Südafrika stehe mehr unter dem Einfluß Amerikas als unter dem eines anderen Landes". Die aktuelle politische Bedeutung dieser Erklärung des Generals Smuts wird unter, strichen durch eine Domei-Meldung aus Washing- ton, in der es heißt, daß sich das Staatsdepartement im Zusammenhang mit der angekündigten Einführung eines nordamerikanischen Flottenpatrouillen -Dienstes im Indischen Ozean an die britische Regierung gewandt habe mit der Bitte, die Regierung in Pretoria zur Ueberlassung von Flotten st ützpunk- ten an bie USA. zu veranlassen. Angeblich wolle auch James Roosevelt, der in besonderer Mission seines Vaters soeben in Kairo eingetroffen ist, diese Angelegenheit mit General Smuts erörtern. Die Madrider Zeitungen melden aus Pretoria, daß die südafrikanische Regierung möglicherweise der USA. auch da s südafrikanische Fe st land selbst für militärische Operationen zur Verfügung stellen wird. Mini- fter Reitz äußerte den Wunsch, die Vereinigten Staaten als Sicherheitsfaktor in Afrika zu sehen. Kurz nacheinander erfolgten bereits Ernennungen von USA.-Marine- und Militärattaches bei der Regierung in Pretoria. Portugal schützt feine Atlantik-Inseln. Lissabon, 9. Mai. (Europapreß.) In einer eindeutigen Erklärung, die von der gesamten portugiesischen Presse wiedergegeben wird, erteilte der portugiesische Ministerpräsident Salazar dem amerikanischen Senator Pepper, der kürzlich für die Besetzung der Azoren und der Kap Verdischen Inseln plädiert hatte, eine scharfe Antwort. In dieser Absage beklagte die portugiesische Regierung zunächst die Unbekümmertheit, mit der von verschiedenen Seiten über das Schicksal von Ländern, die dem gegenwärtigen Konflikt fern- stehen, verfügt wird. Die Ideen, wie sie Senator Pepper und andere amerikaüische Persönlichkeiten über Portugal entwickelt hätten, ständen in einem klaren Gegensatz zu früheren Erklärungen von amtlicher amerikanischer Seite. Die portuaiesische Regierung erklärt, niemals sei ihr bisher irgendein Anttag ober irgendeine Anregung der etwaigen Benutzung irgendwelcher Häfen oder Stützpunkte der portugiesischen Küsten ober Inseln durch irgendeinen der Kriegführenden gegen einen anderen oder durch dritte Staaten unterbreitet worden. Die Erklärung schließt mit dem Hinweis, daß Portugal zur Wahrung seiner Souveränität bie Verteidigung der Inselgruppen im Atlantischen Ozean verstärkt habe. Schlag gegen Geleitzug im westlichen Mittelmeer. Oer italienische Bericht. Rom, 9. Mai. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut: Gestern sichteten Aufklärungsflugzeuge im m e ft - lichen Mi11elmeer einen großen Geleitzug, der von zwei britischen Schlachtschiffen, einem Flugzeugträger und einer nicht genau feftgefteUten Zahl von Kreuzern und Zerstörern begleitet war. Unsere von Jagdflugzeugen begleiteten Torpedoflugzeuge richteten mit großer Kühnheit einen ersten heftigen Angriff gegen bie feindlichen Einheiten. Zwei Kreuzer, ein Zerstörer und ein großer Dampfer erhielten Torpedotreffer. Anschließend griffen unsere Kampfflugzeuge ben feindlichen Schiffsverband in heftigem Angriff an und trafen ein Schlachtschiff, den Flugzeugträger und zwei große Dampfer. In ben späten Nachmittagsstunben und in der Nacht erhielt ein Schlachtschiff und der Flugzeugträger Torpebotreffer von unseren Torpedoflugzeugen. In heftigen Luftkämpfen zwischen unseren und den feindlichen Jagdflugzeugen, die den Geleitzug schützten, wurden 13 britische Flugzeuge vom Muster Defiant und vom Muster Hurricane abgeschossen, fünf unserer Flugzeuge sind nicht an ihren Stützpunkt zurückgekehrt; drei wurden befähigt und kehrten mit verwundeten an Bord zurück. Weitere drei englische Flugzeuge wurden von den deutschen Jagdflugzeugen abgef offen. Im Aegäischen Meer besetzten in gemeinsamem Unternehmen mit Verbänden unserer Luftwaffe und unserer Flotte Infanterie- und Marineabteilungen die Inseln Samos und Furni. Einheiten unserer Luftwaffe haben zwei große Dampfer und einen Kreuzer von 7000 Tonnen torpediert, der unter Flammcn- und Rauchentwicklung Schlagseite erhielt. In Nordafrika Artillerietätigkeit an her Tobruk-Front. In der Nacht auf den 8. Mai wurde Bengasi von der Luft und von See her angegriffen. Der Angriff forderte einige Opfer und verursachte geringen- Schaden. Einheiten der deutschen Luftwaffe haben Nachschubanlagen und feinb- Uche Schiffseinheiten im Hafen von Tobruk angegriffen. Zwei Dampfer wurden getroffen und schwer beschädigt. In 0 st a f r i f a gelang es dem Feind, nach heftiger Vorbereitung durch Artillerie und Flugzeuge eine unserer Stellungen im Abschnitt von Alabgi zu besetzen. Unser entschlossener Gegenangriff schlug ihn jedoch wieder aus her Stellung heraus, wobei der Gegner empfindliche Verluste erlitt. Die Wirtschaft des Irak. Der Irak steht jetzt im Begriff, sich feine Unabhängigkeit zu erkämpfen. Entstanden ist her Irak ; nach dem Weltkriege aus ben ehemaligen türkischen Provinzen Bagdad, Basra und Mossul. Zunächst war der junge Staat-britisches Protektorat, späterhin vermochte er aber feine Bindungen immer weiter zu lockern mit dem Erfolg, daß er Oktober 1932 aus dem Mandatsoerhältnis entlassen wurde und damit eine erweiterte, wenn auch noch nicht völlige Selbständigkeit errang. Mit England blieb der Irak noch durch einen Bündnisvertrag verbunden, außerdem wurde den Briten das Recht zur Unterhaltung von Militärflugplätzen sowie Truppenkontingenten auf irakischem Boden eingeräumt. Für das britische Weltteich ist dies von größter Bedeutung, denn bie militärischen Stützpunkte sollen die 23er- kehrsbrücke vom Mittelmeer zum Fernen Osten zu Lande unb in der Lust ebenso sichern wie die Versorgung mit Del aus dem Mossulgebiet, bas insbesondere für die englische Mittelmeerflotte nahezu unentbehrlich ist. I Die Größe des Iraks ist noch nicht einmanb- frei festgestellt worben. Die Schätzungen liegen Mischen etwas über 300 000 unb weit über 400 000 Quabratfilometern; wahrscheinlich treffen aber bie Zahlen des Internationalen Landwirtschaftsinstituts in Rom zu, hie auf rb. 370000 qkm lauten. Auch über die Bevölkerungszahl fehlen genaue An- gaben; nach Schätzungen liegt sie bei 3,6 Millionen. Demnach würde sich die mittlere Bevölkerung-- dichte auf etwa 10 Einwohner je qkm stellen Die Bevölkerung besteht zu rund 80 v. H. aus Arabern, die ihrer Religion nach in Sunniten unb Schiiten aufgespalten finb. Außerdem werden mehrere hunderttausend Kurden gezählt. Die Zahl der Juden ist mit 80000 verhältnismäßig nicht hoch. Trotzdem ist auch im Irak ihr Anteil am Handel mit etwa 80 v. H. beherrschend. Die größten Städte sind Bagbad mit etwa 300 000 Einwohnern, Mossul (etwa 80 000 Einwohner), Basra, Kadhimain unb Kerbela (je etwa 60 000 Einwohner) sowie Nedief (über 30 000 Einwohner); Kerbela unb Nebsef sind heilige Stätten her Schiiten. Im Verkehr spielt bas Flugzeug eine große Rolle. Vor dem Kriege wurde Bagdad von sieben Gesellschaften ange flauen, bie ben Verkehr zwischen Europa unb bem Fernen Osten vermittelten. Das Eisenbahnnetz ist dagegen weniger entwickelt. Bekannt ist die wichtige Bagbadbahn, deren Bau von deutschem Kapital und deutschen Ingenieuren zu Beginn des 20. Jahrhunderts in An- griff genommen wurde. Ihr letztes Teilstück wurde aber erst während dieses Krieges fertiggeftellt. Eine immer größere Bedeutung gewinnt der Kraftwagenverkehr auch für die Güterbeförderung. Der wichtigste Seehafen ist Basra am hier auch für Hochseeschiffe schiffbaren Schatt el Arad. Der Ge- samtverkehr her irakischen Häfen überstieg in den Jahren vor dem Kriege fünf Millionen BRT. 3m Wirtschaftsleben des Iraks steht die Agrarwirtschaft im Vordergründe. Landwirtschaftlich nutzbar ist nur ein verhältnismäßig geringer Teil her Gesamtfläche, im Gegensatz zu der fernen Vor- zeit, in der das Land zwischen den beiden Strömen Euphrat unb Tigris nicht nur eine blühenbe Kultur, sonbern auch eine große wirtschaftliche Bebeutung aufzuweisen hatte. Aber die Kanalsysteme, die damals das Land bewässerten und es fruchtbar machten, sind verfallen; von ihnen ist allein ein Teilstück des Nirawhan-Kanals erhalten geblieben. An der Wieherherstellung dieser Kanalsysteme wirb gearbeitet unb neue Bewässerungseinrichtungen sind in Angriff genommen. So wird bei Kut el Amara, wo im Weltkriege bie Türken unter Oeneralfelb- marschall von her Goltz die Engländer zur lieber« gäbe gezwungen haben» ein großes Stauwerk errichtet. An erster Stelle steht in her landwirtschast- lichen Erzeugung die D a 11 e I p a l m e. Nahezu drei Viertel der Weltbattelernte entfällt auf den Irak. Bedeutend ist ferner der Anbau von Weizen, weiter von Mais, Gerste unb auch Baumwolle. Auf diese Produkte stützt sich die Ausfuhr be-5 Iraks, für deren Gegenwert Fertigerzeugnisse eingeführt werden. Die Industrie ist, von her Oelindustrie abgesehen, wenig entwickelt, unb die Oelindustrie befindet sich in ausländischem Besitz. Außer einer Konzessionsabgabe zieht daher der Irak keinen anderen Nutzen aus diesen wertvollen Bodenschätzen. Die Mossulfelber gehören der Irak-Petroleum- Co., deren Aktien in der Hand von ausländischen Oelgesellschaften sind. Die irakische Erdölindustrie hat in den letzten Jahren einen starken Aufschwung genommen. Während im Jahre 1928 bie Produk- tion noch nicht 100 000 Tonnen erreichte, stellte sie sich in bem letzten Vorkriegsjahr auf über 4 Mill. Tonnen. Das Del wirb aus bem Mossulgebiet durch Rohrleitungen nach Tripolis in Syrien und nach Haifa in Palästina gepumpt. Der nach Syrien führende Strang her Delleitungen wurde nach Abschluß des Waffenstillstandes mit Frankreich durch bie Engländer gesperrt. Nunmehr wurde aber auch die Deileitung nach Haifa unterbrochen, wo kurz vor Kriegsbeginn eine große Raffinerie fertiggestellt wurde; diese hat aber durch die italienischen Luftangriffe schweren Schaden erlitten. Oie Kämpfe im Irak. Beirut, 9. Mai. (Europapreß.) Die Heeresleitung des Iraks gab folgenden Heeresbericht bekannt: Westfront: Lage in der Zone von Habba- niyah unverändert. Sübfront: Unsere Spähtrupps hatten verschiedentlich Feindberührung unb machten mehrere Gefangene. Unsere Luftwaffe unternahm den ganzen Tag Störungsflüge unb bombardierte dabei wiederholt das Lager von Habbaniyah, wobei Schäden verursacht würben. Unsere Flugzeuge nahmen den Kampf mit britischen Flugzeugen über dem Lager auf. Eines unserer Flugzeuge ist nicht zu seiner Basis zurück- gekehrt. Die Royal Air Force bombardierte gestern zweimal das Lager von Raschid, wobei lediglich ein bereits geräumtes Militärgebäude vernichtet wurde. Die Schäden finb nur materieller Art, keine Verluste an Menschenleben zu beklagen. Die brifi- sche Luftwaffe überflog bie Hauptstabt um 7,30 Uhr unb warf mehrere Bomben ab. Ein kleines her Armee gehörendes Benzinlager wurde getroffen. Eine Polizeistreife eröffnete das Feuer auf drei feindliche Flugzeuge unb zwang eines davon zur Landung. Die Besatzung eines Flugzeuges wurde gefangengenommen. Oer französisch-thailändische Friedensvertrag. Tokio, 9. Mai. (Europapreß.) Die formelle Unterzeichnung des Friede nsvertraaes zwischen Thailand unb Französisch- Inbochina fand in Tokio statt. Mats-uota sagte, die Beziehungen zwischen Japan, Frankreich unb Thailand seien durch den neuen Vertrag um vieles enger unb besser gestaltet worben. Niemals wieher dürften biese Beziehungen durch irgendwelche finstere Pläne von außen geschwächt ober gar aufgehoben werben. Der thailänbische Deleganonsführer Varavan dankte her japanischen Delegation für die guten Dienste als Vermittlerin zwischen Thailand und Jndochina und gab der Hoffnung Ausdruck, daß jene Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens, hie im Laufe der Verhandlungen zutage getreten sei, den Frieden und die Stabilität in Dftafien fordern werde. Dies dürfte dann auch dem wirtschaftlichen Wohlevaehen im Fernen Dften zugutekommen. Der französische Botschaft« sagte, dem japanischen Außenminister sei es in erster Linie zu hänfen, daß der Vertrag zustanbegekommen ist. Der Friedensverttag entspricht, von kleinen Ausnahmen abgesehen, ben Bermittlungsbebingungen vom 11. März 1941. Die wichtigste Ausnahme bestehe darin, daß zwei von den M e f o n g i n f e l n, die ursprünglich an Thailand kommen sollten, bei Jndochina verbleiben. Das japanische Informationsbüro bezeichnet den Vertragsabschluß als eine ideale Lösung für das Zusammenleben und das gemeinsame Wohlergehen der ostasiatischen Völker. Der Friede und die Ordnung in Südostafien feien durch das Vertragswert auf einer neuen Grundlage gesichert; damit fei eine neue Epoche für den Aufbau und bie Neuordnung Ostasiens eingeleitet. Oreierpatt-Kommission in Tokio. Tokio, 9. Mai. (DNB.) Die im Dreierpakt vorgesehene Kommission trat in der Amtswohnung des Außenministers unter dessen Vorsitz zusammen. Der deutsche unb her italienische Botschafter nahmen an der Sitzung teil. Fragen' im Zusammenhang mit der im Dreierpakt vorgesehenen Zusammenarbeit der drei Mächte einschließlich der wirtschaftlichen Angelegenheiten wurden erschöpfend durchgesprochen. Man kam überein, daß die Korn- Mission so oft wie möglich mit Unterstützung der militärischen unb wirtschaftlichen Kommission zu- sammentritt und ihre Arbeit in engem Zusammen- wirfen mit ben in Berlin und Rom eingesetzten Kommissionen durchführt. Derteidigungsvorbereitungen m Hongkong. Tschungking, 9. Mai. (Europapreß.) Die eng- Uschen Behörden von Hongkong treffen fieberhaft Vorbereitungen für die Verteidigung der englischen Kronkolonie. Einige U-Boote sollen in den letzten -lagen in Hongkong neu angekommen fein, während gleichzeitig die Verminung der Schifffahrtswege weiter ausgedehnt wird, lieber hun- worben U™UferäUmß fC‘Cn Breits fertiggestellt Kleine politische Nachrichten. Zu blutigen Zwischenfällen tarn es am Freitag ui Gibraltar, als ein Schiff mit Evakuierten aus Gibraltar auslaufen sollte. Die Leute weigerten sich, Gibraltar zu verlassen. Drei Personen würben schwer verletzt unb 18 verhaftet. Die Volk», mut erreichte solche Ausmaße, daß hie weitere Eva- tuierung eingestellt werben mußte. * Jam-- Roosevelt. der Sohn des amerika- Nlschen Staatspräsidenten, ist in Kairo cino«. troffen. Cr soll di- Absicht haben. König Faruk em persönliches Schreiben seines Vaters zu überreichen. ch 1 f $ u n 9 f i n g mürbe am Freitag von 54 japanischen Bombenflugzeugen angegriffen. Uleben bem Stabtkern mürben besonders bie oft- llcT-^orortc bombardiert. Der Schaden wird atz beträchtlich bezeichnet. nEUEHBURE Beim deutschen Raucher von. aus Neuerburg Gr c DDB ® BISA mit ttMundstück 4 Pf. OVERSTOLZ 47» Pf. ohne Mundstück, Beide wieder in der fugendichten Früddudte-Padkungl formelle ; m ariff Aas dem GeschäftsberlcM filr194O Sonntag, den 11. Mai 1941 dankbarer Freude w len Jede Handarbeit überflüssig! Blüfenweifje Wäsche! o Kommen Sie und überzeugen Sie sich 2140C Gießen, den 10. Mai 1941. 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RM. 200,— 3782846,82 3782646,82 1619894,74 118000,— 460451,23 210054,— 36891,26 Summe der Passiva .. I 6297918,30 [01623 kaust 487458,54 884586,59 34250,24 Gewinn- und Berlustrechnung Aufwendungen 214,— 3084,51 20330,31 42364,07 34264,07 Aktiva 20000,— 5000,— 36891,26 Summe der Erträge! 351478,90 Summe der Aufwendungen l 351478,90 ,21470 Mattern. Arnold. Stadttheater 680451,23 204135,36 Anfang 1940 . Zugang 1940 . 'Abgang 1940 . 94718,02 2736,68 2443527,62 1339119,20 86605543 753839,31 3084,51 33806,75 5520741,56 3900846,82 13098,95 20381,50 3391,50 902477,88 132892,65 37057,65 2517,02 6108,— 455695,99 4755,24 23653,82 2122035,81 Anzahl der Geschäftsanteile 1255 59 58 RM. 172110,69 J. & C A Schneider, Schuhfabriken Frankfurt a. M, Mainzer Landstraße 281/91 RM. 120813,54 1000,— 500,— 1000,— Haftsumme RM. 1255000,— 59000,— 58000,— 1256000,— RM. 18934,54 1499621,20 313760,07 5500,— Oeffentliche Verwaltung in Wetzlar sucht zum baldigen Eintritt i. 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Schuldner „ a) Kreditinstitute in laufender Rechnung ............ b) sonstige Schuldner RM. aa) in laufender Rechnung 1486637,39 bb) festbefristete Darlehen . 7806,95 6. Hhvothek.,Grund-u.Rentenschulden,Kaufgelderu.dgl. RM. 1333520,23 43758,62 W. Brodbagen Schützenstr. 19 p Gebr., gut erh. Ktnöer- Zportwagen z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01620 a. d.G.A. Men tost. Leghorn u. rebhf. Italiener jeden Freitag u. Samstagb.Ende Mai hat abzugeben: [21520 Geflügelhof Deeg, Am Nahrungs- berg 16. Juwelier. o Giessen KreuzplÄ Te!. 3602 G.0. A+C411325 Perfekte SlmtypistiD sucht Beschäftigung für halbe Tage. Schr. Ang. unt. 01637 a.d.G.A. 30. Dienstag-Miete! 19 bis 22 Uhr 2139D Für die am Dienstag, 6. Mai, wegen Erkrankung ausgefallene Vorstellung Hans Helling Oper von Marschner. Preise von RM. 1.20 bis 4.10. Die für Dienstag, den 6. Mai, gelösten Karten gelten zu dieser Vorstellung. ' „Städtische Frauenarbeitsschule" sucht [2164D Hausangestellte. 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Jndossamentsverbindlichkeit. a. weiterbegeb.Wechscln 13. In den Passiven sind enthalten: a) Gesamtvervflicht.nach§11 Abs. 1 KWG.[Pasuva 1-3) b) Gesamtverpflichtungennach816KWG.(Passiva lu.3) c) gesamtes haftend. Eigeukavital nach § 11 Abs.25tWG. aa) tatsächlich vorhandenes Eigen kapital (Passiva 4, 5 und 10 — soweit eine Zuführung zu den Ruck- Flictoi gesucht. [01625 Gasthaus Lamm Horst-Wessel- Wall 7 11. In den Aktiven und in den Passiven 11 und 12 sind enthalten: a) Forderungen an Konzernunternehmungen ..... b) Forderungen an Mitglieder des Vorstands und an andere un § 14 Abs. 1 und 3 KWG. genannte Personen sowie an Unternehmen, bei denen ein Inhaber oder persönlich haftender Gesellschafter dem Kreditinstitut als Geschäftsleiter oder Mrtglled eines Verwaltungsträgers angehört................................. c) Forderungen an Mitglieder....... d) rückständige Zinsen und Provisionen auf feste Darlehen, Hypotheken und Grundschulden ............. e) Anlagen nach § 17 Abs. 2 KWG. (Aktiva 7 und 8)............ Passiva: Kirchliche Anzeigen. (G. - Gottesdienst, KG. --Kinder- gottesdienst, HG. ^Hauptgottes- dienst, HG.-Abendm.-Haupt- gottesdienst mit Beichte und Abendmahl.) Gießen. Sonntag, 11. Mai. Stadtkirche. 8, Becker; 10 Abendmahl der Mattb.-Gem., Schmidt: 11 KG., Matth.-Gem. Jobanncskirche. 10, Ludwig,« 11 KG., Luk.- u. Johs.-Gem.; 20, Liz. Drommershausen. KavclleAlter Friedhof. 10, Grieß- KavelleWetzlarerWeg. 10, Becker. Gießen-Klein-Linden.lO,Schaad; 11 KG. Gießen-Wiescck. 10 G.-Abendm. Kirchberg. 10 G.-Abendm. f. d. jungen von Mainzlar: 11.20 KG. Mainzlar. 13 G.; 14 KG. r Evang.Stadtmission, Löberstr. 14. Sonnt., 11.5., 8.30 Andacht r 9.45 S.-Schule; 15 Allianzvcr- sammlung; 20 Predigt. — Mittw., 14. 5., 20 Bibelstunde. Freie evang. Gemeinde Gießen, Zu den Müvlen 2. Sonnt., 11. 5., 9.45 Erbauungsstunde; 11 Sonnt.- Schule; 20.15 Predigt. — Dienst., 13.5., 20.15 Bibel- u. Gebetstde. Rack dem abschließenden Ergebnis unserer pflicktmäßigen Prüfung auf Grund der Bücher und Schriften der Genossenschaft sowie der vom Vorstand erteilten Auf- klärungeu und Nachweise entsprechen die Buchführung, der Jahresabschluß und der Geschäftsbericht, soweit er den Jahresabschluß erläutert, den gesetzlichen Vorschriften Wiesbaden, den 8. Avril 1941. Hessen-MittelrbeinischerGenossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch) e.V. Rais, itello. Bersanssdirektor. SÄweiU. Bsrbanüsvrüier. In 3 a smd enthalten: . Schabwechsel und Schatzanweisungen, RM. die die Reichsbank beleihen darf ..... 400000,— b) Wertpapiere (soweit nicht in 3a und 7 enthalten): aa) Anleihen und verzinsliche Schatzanweyungen des Reiches und der Länder......... ......... bb) sonst, verzinsliche Wertpapiere (Pfandbriefe u.a.) cc) sonstige Wertpapiere......... In der Gesamtsumme 3b smd enthalten: Wertpapiere, die die Reichsbank 53 Möbl. Zimmer Nähe Wilhelmstraße sofort zu mieten ges. Sckr. Ang. unt. 01639 a. d. Gieß. Anzeiger. 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Bestandswechsel a) Wechsel (ohne b) ............... Davon sind Wechsel, die dem § 13 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über die Deutsche Reichsbank entsprechen (Handelswechsel RM. nach ) 16 Abs. 2 KWG.)............ 176914,66 b) Vorschußwechsel.............................. 3. Wertpapiere ., ~ a) Schatzwechsel und unverzmsüche Schatzanweisungen des Reiches und der Länder.................... 2. Spareinlagen a) mit gesetzlicher Kündigungsfrist ........ b) mit besonders vereinbarter Kündigungsfrist ..... 3. Langfristige Anleihen, Hypotheken, Grund- und Rentcnschulden................................. 4. Geschäftsgutüaben a) der verbleibenden Mitglieder ..... b) der ausscheidenden Mitglieder .......... 5. Rücklagen nach § 11 KWG. a) gesetzliche Rücklage............................ b) sonstige Rücklagen nach §41 KWG 6. Sonstige Rücklagen........................ 7. Rückstellungen.................................. 8. Sonstige Passiva 9. Posten, die der Rechnnngsabgrenzung dienen 10. Reingewinn Gewinnvortrag aus dem Vorjahr Gewinn 1940 ........................... ..... Abends 19 bis 22 Uhr Außer Miete! Das Land les Lächelns Operette von Lehär. Preise von RM. 0.90 bis 3.60. Ende 1940 " ‘ " 1099 1256 15. Die Geschäftsguthaben haben sich im Ge- Z-i'ZiMkk- BIM in Gießen vonPostbeamten (3 erw. Person.) sofort gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 01593 a. d. Gieß. Anzeiger. Moderne Z-4MM- HJoQnung mit Bad, wenn mögl. m. Zentr.- od.Etagenheizg., 0. Dauermieter gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 01633 a. d. Gieß. Anzeiger. haurhalt- Dilfe 3 mal wöchentl. gesucht. [01682 Häuser, Ludwigstraße 8 Braves, fleißiges ttben das kochen kann, für Kücke und HausnachMainz gesucht. [01621 Näheres bei Heller,Gietzen Goetbestr. 57 M Kochschülerinnen sowie Kindersaalhelferinnen mit freier Station können sofort eintreten. sosod Verwaltung der klinischen Universitäts-Anstalten Gießen, Frankfurter Straße 53 I. 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Denn wer die Heimat durch eigenev Erleben I m Kerzen trägt, wird sie umso bereiter verlel- d i g e n t An diese Erkenntnis erinnere ich. wenn ich heute die Bevölkerung dev Gauev dazu auf rufe, dem Deutschen Jugendherbergowerk jede wäg« l I ch e A n t e r ft ii ß u n g jn geben." (Ein Abzeichen für Blockadebrecher. Berlin. 9. Mai. (DNB.) Der Führer hat ein Abzeichen für Blackadebrecher gestiftet. Bei Ausbruch des Krieges befand sich eine große Anzahl von Seeschiffen in ausländischen Häfen ober aus her Fahrt In ausländischen Gewässern. Der grüßte Teil hat unter höchster Einsaßbereltschast die Heimat erreicht bzw. ein geringer Teil, um der Beschlagnahme durch feindliche Streitkräfte zu entgehen, sich selbst versenkt. Eine Anzahl Ist vom Feinde versenkt ober schwer beschädigt worben. Die Besatzungen haben sich hierbei in jeder Beziehung alter seemännischer Tradition würdig gezeigt. Fn Anerkennung dleier Verdienste hat der Führer für die Besatzungen dieser Schisfe das Blockadebrecher-Abzeichen gestiftet. 3n Anerkennung der Verdienste im Güdostfeldzug. Berlin, 9 7Nai. (DBB.) 3n Anerkennung hervorragender Führungsverdienste im Sädoslseldzug wurde der Lbef der dort operierenden Luftflotte. General der Flieger Löhr, zum Generaloberst befördert, fein Lhef dev Generalstabev. General- major Korten, mit dem Ritterkreuz de» Eifernen Kreuzes ausgezeichnet. Oes Jeldherrn Hitler Sieg im Westen Oie deutsche oberste Führung im Feldzug 1940 in Frankreich und der Schlieffen-Plan. Bon Ncichsarbeitssührer Reichsleiler Konstantin tzicrl. häufig über die tatsächliche kriegsgeschichtliche Lage frei hinwegsetzte, um seine Lehre „Bernichtu n g durch Umfassung" bis zur Einseitigkeit zu betonen. Schlieffens Nachfolger als Generalstabschef, Generaloberst von Moltke, Übernahm für den Heeresaufmarsch und den Operationsplan 1914 wohl im allgemeinen die Idee des „Schlieffen-Planes". Er konnte aber die Grundgedanken Schlieffens nicht bis zur äußersten Folgerung sich zu eigen machen, er besaß nicht das felsenfeste Vertrauen zu der Nichtigkeit des Schliefsenschen Feldzugsplanes, konnte aber auch nicht zu einer grundsätzlich anderen Operationsidee den Entschluß finden. Die kriegsge- fchichtlictze Kritik nach dem Weltkriege hat darge- legt, daß 1914 der „Schlieffen-Plan" alle Aussicht Sehabt hatte, zu gelingen, und daß der deutsche Angriff nur deshalb nicht zum Ziele führte, weil der operative Grundgedanke Schlieffens schon beim Heeresaufmarsch stark verwischt und ahne Folgerichtigkeit mit halbem Herzen durchgeführt wurde. Auch den feindlichen Generalstäben war der „Schlieffen-Plan" und seine kriegsaeschichtliche Beurteilung nach dem Weltkriege selbstverständlich bekannt. Diese Kenntnis scheint nun entscheidenden Einfluß auf die Erwägungen und Entschlüsse der feindlichen obersten Heeresleitung 1940 ausgeübt xu haben. Man erwartete offenbar, daß — entsprechend dem Grundgedanken des „Schlieffen-Pla- nes" — der deutsche Hauptangriff mit dem Schwergewicht der Kraft auf dem Nordflügel, in Der Absicht zu umfassen, also im Räume nördlich der Maas-Sambre-Linie: tiüttid)—Maubeuge erfolgen werde. Die Kräftegruppierung des Feindes: Schwerpunkt auf dem linken, an die Kanalküste ongelehnten Heeresflügel, hier Einsatz der besten Divisionen und fast aller motorisierten Verbände, läßt darauf schließen, daß der Feind tatsächlich ein deutsches Verfahren nach einem erneuerten „Schlieffen-Plan" vermutete. Dic feindliche Führung auf diese — ziemlich naheliegende — Vermutung zu bringen, bezweckten auch Nachrichten, die die deutsche Wehrmachtleitung dem feindlichen Nachrichtendienst in die Hände spielte — um den Feind irrezuführen. Denn der Führer und Oberste Befehlshaber hatte sich im Frühjahr 1940 entschlossen. ganz anders zu verfahren. Der Schwerpunkt beim deutschen Angriff lag nicht — wje beim „Schlieffen-Plan" — auf dem Nordflügel, sondern beider mittleren Heeresgruppe. Die Operationsidee des Führers war nicht — wie bei Schliessen — Umfassung des feindlichen linken Flügels, sondern Durchbruch zwischen Namur und dem Nordrand der Argonnen in Richtung auf die obere Somme. Der Führer hat diesen Entschluß gefaßt, weil die Aussicht bestand, mit diesem Verfahren den Feind zu überraschen und In wirksamster Richtung zu treffen. Gelang es, dank der Ueberraschung den Maasübergang in der vom Führer in Aussicht genommenen Gegend von Sedan zu erzwingen und im Zusammenhang damit die westlich Monlmedi) wesentlich schwächer ausgebaute Verlängerung der Maginotlinie zu durchstoßen, so bestand die Aussicht, den feindlichen linken Heeresflügel, auf dessen beabsichtigten Vormarsch nach Belgien bestimmte Anzeichen deuteten, abzusprengen und unter Abdrängung an die Küste vernichtend zu schlagen. Angesichts dieser großen Ersolgsaussichten beschloß der Führer, die sehr großen Schwierigkeiten, die das bemafhete Beraland der Ardennen und das tief eingeschnittene Maastal südlich Namur der Bewegung namentlich motorisierter Verbände bot, in Kauf zu nehmen und durch sorgfältige Vorbereitungen möglichst abzuschwächen. Entsprechend den Weisungen des Führers trat dos deutsche Westheer am 10. Mai 1940 zum An- griff an. Die Heeresgruppe A, bei der der Schwerpunkt der Gesamtoperation lag, mar an,re- wiesen. mit dem möglichst rasch vorzutreibenden rechten Flügel den Maas über gang im AbDer Aussatz bietet zum ersten Wate eine« umfassenden Einblick In die ftralcglschen plane des Führers während des Feldzuges 1940 in Frankreich. Besondere Ausmerksam keil verdienen die Darstellungen des Ber- fassers, der vor dem Weltkrieg Lehrer für Kriegsgeschichte und Opcrationvtchre an der bayrischen Kriegsakademie und im Weltkrieg Generalstabschef eines Armeekorps war, weit sie den Ablauf des Feldzuges im Westen mit dem viel besprochenen „Schlieffen-Plan" in Bergleich sehen. Der siegreiche Feldzug 1940 in Frankreich wird in manchen Erörterungen immer noch mit dem viel genannten „Schlieffen-Plan" in Zusammenhang gebracht. Eine Klärung der Frage, inwieweit solche angeblichen Zusammenhänge tatsächlich statt- gesunden haben, erscheint daher zum Jahrestage der Feldzugseröffnung (10. Mai) angebracht. Worin beftano der „Schlieffen-Plan"? Bei dem „Schliefsen-Blan" handelt es sich um die letzte große Denkschrift des Generalstabschefs vom Dezember 1905, die er vor seinem Ausscheiden aus Dem Amt gewissermaßen als militärisches Vermächtnis feinem Nachfolger hinterließ. Schlieffen legte feiner Denkschrift den Einsatz des gesamten deutschen Feldheere-) im Westen gegen die Franzosen I"id eine englische Expeditionsarmee zugrunde und setzte dabei erheblich mehr deutsche Kräfte in Rechnung, als damals im ganzen tatsächlich vorhanden waren. Bei dem „Schlieffen-Plan" handelt es sich somit weniger um einen streng auf dem Boden der Wirklichkeit aufgebauten „Operationsplan", als vielmehr um eine operative Studie, in der es Schlief- fen darauf an kam, feine Grundgedanken für einen gegen Frankreich zu führenden Angriffsfeldzug herauszustellen, nämlich: Umgehung der starken französischen Festungsfront Verdun—Belfort durch Belgien, scharfes Zusammenfassen der deutschen Hauptkraft auf dem tiefgcgliebcrtcn Nordflügel, Herbeiführung der Entscheidung durch weit ausholende Umfassung des feindlichen linken Heeresflügel s. Noch stärker als In dieser Denkschrift von 1905 tritt eine bestimmte lehrhafte Tendenz Schliessens in seinen später verfaßten, bekannten kriegsgeschichtlichen „Eannae"-Stu- Arbeitseinsatz in Krieg und Frieden. Duisburg, 9. Mat. (DNB.) Vor der Volks- wirtschaftlichen Vereinigung Im rheinlsch-westfäll. scheu Industriegebiet sprach Staatssekretär Dr. Syruv über den Arbeitseinsatz. Die llnabkömm. lichkeitsstellung der für die Wirtschaft unentbehrlichen Arbeitskräfte, die Sicherstellung des Ersatz- bevnrfeo für die Einberufenen und die Bereitstellung von Arbeitskräften für die ausgeweitete Kriegsproduktion hätten sich auf Millionen von Arbeitskräften erstreckt und feien nur mit Hilfe der Arbeitsbücher möglich gewesen. Der Einsatz ausländischer Arbeitskräfte fei mährend des Krieges notwendig, verkehrt (ei es jedoch, im Frieden mit einem derartigen Ausländereinsatz zu rechnen. Rur der Boden gehöre auf die Dauer einem Volk, den es selbst pflüge, und nur die Kahle gehöre Ihm, die es selbst fördere. Zur Zelt seien rund 8,3 Millionen Frauen a l s Arbeiterinnen und Angestellte tätig. Die Frauen hätten in hohem Maße Ihre Pflicht getan. Trotzdem seien Im Frauensektor zweifellos n o ch viele Frauen vorhanden, die gesund und nicht durch Pflichten als Mütter und Hausfrau gebunden feien. An (le wende sich der Appell des Fübrers. Die Umstellung von dir Kriegs- auf ble Friedenswirtschaft werde sich ohne besondere Reibungen vollziehen. Besondere Ausgaben würden der Bauwirtschaft zufallen, wobei der Wohnungsbau an der Spitze stehen werde. Daneben würden die Verbrauchogüterinduftrle und die Exvortindustrie stehen. Bel allen diesen Friedensaufgaben werde ober als Engpaß der Arbeit s e I n f a tz bestehen bleiben. Es werde unsere Ausgabe sein, die Schaffenskraft des deutschen Vol- kes soweit wie möglich zu stärken. Dieses Unternehmen, das in seiner kühnen Anlage und sorgfältigsten Vorbereitung persönlichstes Werk des Führers ist und von der tapferen Truppe am 10. Mai alänzend durchgeführt wurde, hatte vollen Erfolg. Damit wurde der 0. Armee, die — motorisierte Verbände möglichst rasch voraus — in allgemeiner Richtung auf Brüssel angefetzt war, der Weg geöffnet für rasches Vorgehen. Die nördlichste Gruppe (18. Armee) hatte das holländische Heer auszuschalten und hierzu möglichst rasch in die „ F e st u n g Holland" einzudringen. Fallschirm- und Luftlandetruppen, in Gegend südlich Rotterdam abgesetzt, hatten in überraschendem Angriff die Brücken über Maas und Waal in Besitz zu nehmen und für die möglichst rasch südlich der Maas vorzutreibenden motorisierten Verbände zu sichern. Die Luftwaffe hatte die Weisung erhalten, die Angriffsoperationen des Heeres unter scharfer Zusammenfassung der Kräfte an den Schwerpunkten beim Durchbruch durch die Befestigungen und beim weiteren tiefen Vorstoß zu unterstützen und die feindliche Luftwaffe am wirksamen Eingreifen gegen das deutsche Feldheer zu verhindern. Die Kriegsmarine hatte, Im Zusammenwirken mit der Luftwaffe, die Flußmündungen und Häfen der holländischen und belgischen Küste für feindliche Seetransporte durch Minen und U-Boote zu sperren. Der Feldzugsplan des Führers gelang bekanntlich in vollstem Umfange. Die feindliche oberste Führung wurde von dem Operationsverfahren des Führers völlig überrascht, die feindliche Front bei Sedan durchbrochen, die Durchbruchslücke unter Ueberroältigung der französisch.'»! Grenzbefestigungen rasch erweitert, Der zurück- gehende Feind durch wirkungsvollsten Einsatz der Luftwaffe und in vorbildlicher Zusammenarbeit mit dem scharf nachdrängenden Heere im Weichen gehalten und an der Herstellung einer geordneten Abmehrfront verhindert Nun fetzte der Führer die an der Durck-bruchsfront scharf zufammengefaßten Panzerverbände des Heeres zum Vorstoß i n nordrnestllicher Richtung über Amiens— Abböville und nördlich der unteren Somme gegen Die Kanalküste und damit in öle Flanke und den Rücken des feindlichen linken Heeresflnaels an Diese kühne Operation führte zum vollsten Erfolg. 14 Tage nach Beginn der Angriffsoperationen mar der feindliche linke Heeresflügel (50 bis 60 Divisionen) völlig abgesprengt und in dem Raume zwischen der Schelde, der Linie Cambrai — Dünkirchen und der Kanalküste zufammenge- drängt, mährend an der Somme und Aisne eine feste Abwehrfront feindliche Entlastungsangrisfe abwies, soweit diese nicht von der Luftwaffe bereits im Entstehen zerschlagen wurden. Noch bevor der erste Operationsabschnitt durch die Kapitulation der belgischen und französischen Heeresteile und die Flucht der Trümmer der englischen Erpeditionsarmee bei Dünkirchen seinen vollen Abschluß gesunden-hatte, hatte Der Führer seine Weisungen für die Einleitung einer neuen Operation zur Vernichtung der noch verbliebe- nen, z. T. bereite erschütterten Hauptkräfte des französischen Heeres gegeben. Während im Geiste des „Schlieffen-Planes" und an der Somme und Aisne eine Stellungsfront auszubauen, mißlang völlig. An Der Somme und der Aisne und später an Der Saar und am Oberrhein wurde die feindliche Front durchbrochen. Nach dem Hauptdurchbruch an der Aisne drangen deutsche Panzer und andere motorisierte Verbände wirksam unterstützt von der Luftwaffe, in unaufhaltsamer Verfolgung bis zur Schweizer Grenze odr. Der im Raum zwischen Mosel und Rhein umklammerte und in die Vogesen zusammengedrückte Hauptteil des französischen Feldheeres streckte am 22. Imst, eine halbe Million Mann stark, die Waffen. Andere abgesprengie feindliche Gruppen, im Rückzug im Rhonetal und über Orleans, fielen, unter dem Druck der verfolgenden deutschen motorisierten Verbände und unter der Einwirkung der Luftwaffe, die den Luftraum über Frankreich völlig beherrschte, zunehmender Auflösung anheim. In dieser Loge nahm am 25. Juni der französische Staatvchef Die in Compiögne geforderten deutschen Wafsenstitt- standsbedingungen an. Die französische Wehrmacht war damit aus der Zahl her Feinde Deutschlands ausgeschieden, die niederländische, belgische und französische Westküste als Basis gegen England in deutscher Hand. Der sechswöchige Feldzug in Frankreich steht hinsichtlich Verlauf und Erfolg einzigartig in der neu- zeitigen Kriegsgeschichte da. Die oberste deutsche Führung zeigte alle — ewig gleichbleibenden — Merkmale wahren Feldherrntums. Nicht In Anlehnung an den „Schlieffen-Plan" oder auf dem Boden der Eannaedoktrin oder sonstiger starrer Lehrmeinungen, sondern im freien künstle- rischen Schaffen aus der Eingebung des kriegerischen Genius heraus hat der Führer Die deutsche Wehrmacht zum glorreichsten Siege ihrer ruhmreichen Geschichte geführt. Wie immer in Der Kriegsgeschichte, ist es dieser kriegerische Genius, Der die feindliche Führung überrascht und lähmt durch die Kühnheit und Neuartigkeit seiner operativen und taktischen Maßnahmen sowie durch die Wucht und Schnelligkeit seines Handelns. Vorausschauend hat der Führer die umwälzende Bedeutung des Motors für die Kriegführung In der Luft und auf der Erde erkannt, sorgfältig studiert und alle Folgerungen In der Rüstung und in der Führung der Wehrmacht daraus gezogen. So hat er auch auf dem Gebiete der Kriegführung revolutionär gewirkt. Ein gütiges Geschick hat dem deutschen Volk in entsd-eidendster Epoche seiner Geschichte den Staatsmann und Feldherrn in einer Person als Führer geschenkt. Er bat durch die Macht seiner Persönlichkeit und die siegreiche Kraft seiner nationalsozialistischen Lehre, unterstützt von treuen Mitarbeitern und Gefolgsleuten, das t>eutfd)c Volk aus tiefstem Verfall emporgerissen und die diesem Volke Innewohnenden ewigen Werte wieder zu vollem Leben erweckt. Er hat, getragen von dem Vertrauen und der ßiebe, unterstützt durch die volle Hingabe seines Volkes, das zersprungene deutsche Schwert wieder acschm'-'het und als Feldherr siegreich geführt. Seine Person, die eine gütige Vorsehung weiter be- hüten möge, ist die stärkste Gewähr für Den Deutschen EnDsieq in diesem für das deutsche Schicksal auf unabsehbare Zeit entscheidenden Kriege. Der Schliefsenschen Operationvlehre die Fortführung der Operationen mit starkem rechtem Heeresflügel, w e ft l i ch u m Pari s h c r u m zur Umfassung ausholend, gelegen hätte, entschloß sich Der Führer, die Entscheidung Im Durchbruch durch die feindliche Front südlich Der Aisne herbei- Zufuhren. Die in Diesem Sinne dem Oberbefehlshaber des Heeres gegebene Weisung betagte ihrem wesentlichen Inhalt nach folgendes: 1. Die Masse Des Heeres, Dabei starke Panzer- und motorisierte Verbände, hatte in s üdost wär11ger Richt u .i g beiderseits Re (ms vorbei anzugreif.'n, mit dem Ziele, die Masse des französischen Heeres in Dein Dreieck Paris—Metz Belfort zu schlagen und die Maginotlinie von rückwärts her zum Einsturz zu bringen. 2. Ihn von diesem Hauptangrisf abzulenken, sollte zeitlich voraiisge- henh ein Vorstoß des recht e n Heeresflügel» zwischen Kanalküste und Oise an die untere Seine erfolgen, um demnächst „mit schwachen Kräften" die Hauptoperation in der rechten Flanke zu begleiten und zu sichern. 3. Zur Ergänzung der Hauptoperation sollien zeitgerecht als Nebenoperation schwächere Kräfte In die Maglnot- 11 n I e aii ihrer schwächsten Stelle, zwischen S t. - A v o l d und S a a r g e m ü n b, und, wenn es der Entwicklung her Lage entsprach, auch über den 0 b e r r l) e i n einbrechen. Entsprechend dieser Weisung des Führers be* gönnen am 5. Juni die neuen Angriffvoperationen des Heeres. Sie vollzogen sich planmäßig und führten zum vollsten Erfolg. Die Absicht des Feindes, schnitt Namur (einschließlich)-Monzon zu erzwingen, weiterhin Die befestigte französische Grenz- ftcllung zu durchbrechen und gegen die allgemeine Linie Ni veiles (20 kni südlich Brüssel)—Laon an- zugreifen. Mit Ihrem linken Flügel hatte Die Heeresgruppe Den Angriff des Geiamtheeres gegen feindliche Angriffe aus füdlick>er oder südwestlicher Richtung zu decken. Vor der Front der Heeresgruppe hatte als stählerne Spitze des Durchbruch- keiles eine aus motorisierten Verbänden gebildete Armeegruppe gegen und über die Maas in Gegend Sedan vorzustoßen. Nördlich her Heeresgruppe A hatte die Heere fr- gruppe B mit Schwerpunkt auf dem Südflügel die h o l l ä n d i f ch - b e l g i f ch e n Grenzbefestigungen zu durchbrechen und in westlicher Richtung anzugreifen. Für die Verteidigung Der Maasübergänge nördlich Lüttich und als Eckpfeiler der Stellung hinter dem Albertkanal befaß das neuzeitlich gebaute, sehr starke Werk Eben- E m a e l nördlich Lüttich entscheidende Bedeutung. Der Führer beschloß deshalb, dieses Werk in einem überfallartigen Angriff durch besondere Verbände der Luftwaffe und des Heeres in Besitz zu nehmen. Bor einem Jahr. In Begegnung des englisch-französischen Versuchs, über Holland und Belgien In das deutsch- Ruhr gebiet vorzustoßen, trat am 10. Mai 1940 Da« Deutsche West he er beim Morgengrauen z u m Angriff über Die Deutsche W estgrenze auf breitester Front an. Die deutschen Truppen über* schritten um 5.30 Uhr Die holländische, luxembur« gische und belgische Grenze und brachen In eng ein Zusammenwirken zwischen Heer und Luftwaffe den feindlichen Widerstand. Bereit» am Nachmittag war bie Assel erreicht, Die Maas auf holländischem (9c« biet überschritten, Maastricht und die Brücken über den Albert-Kanal sowie Malmedii in deutscher Hand. Unter Einsatz von Fallschirmfägern wurde das Fort Eben E in a e l Der Festung Lüttich genommen. Die Luftwaffe landete nicht nur zahlreiche Einheiten auf belgischen und holländischen Flugplätzen, sondern erzielte auch mit Angriffen auf 72 feindliche Flugplätze und der Vernichtung von 300 bis 400 feindlichen Flugzeugen die ersten großen Erfolge beim Zerschlagen der feindlichen Luft» ftreltfräfte. Am 11. Mai 1940 erreichten deutsche Truppen im Norden Holland» Harlingen und die Dftfüftc der Kni- Dcrfee und besetzten die Provinzen Groningen. 91 ad) Durchstoßen der Mel-Stellung wurde Die Grebbe» Linie und weiter Jühlid) Die Peel-Stellung Durchbrochen. Zwischen Hasielt und Maastricht wurde her llebcrgang über den Atbert-Kanal erzwungen. Vor Lüttich drangen die Deutschen Truppen lief in Das Vorfeld der Festung ein. Die durch Südbelgien gehenden Telle des Heeres gewannen rajd) Boden. Ganz Luxemburg fiel in beutfihe Hand. Der Luftwaffe gelang es, über 800 fclnblidie Flugzeuge zu vernichten. An der belgisch-holländischen Külte griff r feindliche Seestreltkräste, Transportschiffe und Ufrlabungen an. D 0 H4 - , Amtspflichten des Standesbeamten und des Orts- gerichtsvorftehers zu erfüllen hat. Für ihn heißt s kurz und bündig in allen Angelegenheiten, bie ernt- vermaßen Bedeutung haben: Selbst ist der Mann! Wesentlich vermehrte Heiraten, meist Krlegstrau- ungen, zahlreiche Anträge terung handhabt. ' Bei all diesen Ausgaben ist der Bürgermeister „der Bunkt, um den sich alles dreht", wenn auch die achbearbeiter ihm manche Arbeit abnehmen. , Wenn aber ber Tag vorbei ist, bann ist für ihn . oftmals noch lange nicht Feierabend sondern dis eigentliche Arbeit am Schreibtisch beginnt bann genug. Vermutlich war die ganze Geschichte auch verhältnismäßig rasch und lautlos abgegangen, die Brokattischdecke da neben den Ziegeln, die brauchten sie, um das Sägen des Baionetts und bie Ge» räüsche der Bohrmaschine abzudämpfen. „Wie lange meinen Sie, Hot das Ganze gebauert?"- „(Eine Stunde!" behauptete Spohr Überzeugt. Das bezweifelte Schweiger allerdings. Eine Stunde war zu kurz, aber in zwei, sagen wir in eineinhalb Stunden ließ es sich vielleicht schäften, und es war auch für zwei Stunden noch eine tüchtige Leistung. Zwei Stunden mörderische Arbeit und bann, Talmi, Glasschmuck in den Händen. Sie grinsten schadenfroh. „Pech!" Eine Stunde später erschien der Polizeiphotograph in der Parkstraße, bann wurde das Zimmer endgültig abgesperrt, und den Schlüssel erhielt di« Polizei. Die Arbeit -es Bürgermeisters im Kriege. 7,eb«n bet »«waNung-iAigk«» noch »i-lsacher H-Is-r mb »erofer »er B-vött.mng „Und Sie haben damals niemand gesehen?" „Doch", antwortete Gerda, „natürlich. Ich bin ja auch sehr erschrocken — den Kopf dieses Menschen habe ich im Spiegel gesehen. Er muß da neben dem Schrank gestanden Haden — ja, unbeweglich bat er dagestanden, und wie ich zurücklief, um zu klingeln, ist er davon." Der Beamte nickte vieldeutig in sein Protokoll hinein. „Nun, und das Oiesicht?" wollte er wissen. ..Jung, alt? Würden Sie den Mann wieberer- kennen?" Nein, das konnte Gerda natürlich nicht, sie hatte ia eigentlich gar kein Gesicht gefeben, bloß den Umriß «ines lauernd vorgebeugten Männerkopfes, ber sich au» dem Schattenwinkel des Schrankes vorstreckte. „Dar ber Mann groß oder klein?" Auch das konnte Gerda nicht mit Sicherheit an* geben, ihrer Meinung' nach muhte er gut mittel* groß fein. „Sie haben damals sofort an einen Einbrecher gedacht?" „Nein", erwidert« Gerda zögernd und versuchte, sich alles zu vergegenwärtigen, ..eher an einen Dieb — einen Einschleichdieb, wissen Sie. Mir haben ja ständig Besucher im Haus, und in ber Kleiderablage hängen wertvolle Ueberkleider." Sie überlegte. „Ich glaube aber, so weit habe ich damals gor nicht gedacht. Da» ganze Drum und Dran war so unheimlich, die Radiomusik in dem leeren Zimmer und die fremden Schritte draußen am Korridor, und dann zuletzt noch der unbewegliche Schattenriß im Spiegel-- Der Kommissar offenbarte eine allen Kommissaren gemeinsame Abneigung gegen die Beschreibung von unheimlichen Eindrücken. Er wollte vielmehr wissen, ob die Haustür unversperrt gewesen wär«. 'dMvv linnen ‘ H 1 ium e» bi5 "di- 5 Orts, >ißt's ll* eint, ^ann! Ostrau, flehen, tn mit ftunnia. Einnch, ehand, iZtem. °le mit rf ihren Geister 'usigsten Uatür. in dein enn die. hon an. je nach einiger »Feder» chwerge- 1 ahnet). Einigen -h die üb. iltung zu h hierbei n Abend. ?en kann, fifommt, m tag. Dachen unb der dW ge- mb 8or. ernste ft, Rio« ?nn sie sndung erfolg» Prüfun« ' bürgt )ichtr auch angen, die >ie brauch« ib die Ge« We langt rjeugi. igg. Eine jen wir in )t schaffen, I eine tüch jd)e Arbeit inben. slizeiphoto' as Zimmer Mit die ttW & btn hinau» M die w" nmenbänge. und trankt iqtn berM- Lbendstunde im W* at Mi^ ab an H Bericht- beutet, aber haften nntnif. Uno jer gewesen. ,-sst e «I'E>A W Sri«1«1 .inlddn«1 .rru^st D1* b«ko»n’t . *ber sei®40* .k^ vonM"81 tn B. Das Handwerk. Die Jagd. Die Zunkmeisterlausbahn in der Kriegsmarine i M i Bä!!!::!;:;:;:::» er crant nui 3hrec Krankenkasse hergeftent in Öen pcrfil-lDorhon. lls ein anderer erscheint und doch eine markante Fersönlichkeit bleibt. Das Programm enthält Werke ion Dvorak, C- Franck, Bach und Beethoven. rC/lütk^mann mcktet: Wiederein!?ünfhunderter in Gießen. Allein die Erinnerung an Persil oetpfllrhtct uns. die altbewährten Erjeugniffe unseres fjaufes auch weiterhin in bester Qualität herjujtellen. gerade heute haben sie eine besondere Aufgabe ;u erfüllen: sie erleichtern das waschen und die häusliche Reinigung und helfen Seife und Waschpulver sparen! wenn Sie beim Einbauphie guten fjenhel Sachen erhalten wollen, f o bestehen Sie auf lapstab und die die Jagd verkörpernde Diana mit dem Hund. Die beiden unteren Bilder zeigen links die Syrn- bolisierung des Handwerks durch den Steinbild» bauer, rechts die die Jagd verkörpernde Diana. — (Aufnahmen |4] Simon.) Die Brunnenanlage am Gelterstor Der Entwurf mit dem ersten Preis in DilÖÖarstellungen. A #1 > Haben nur Frauen Kopfschmerzen! Nein — auch Männer, wenn auch seltener «T» eumotischcn Kopfschmerzen, Neu« ralgien. Rheuma und Erkältungskrankheiten. Äetne unangenehmen Nebenerscheinungen. Togal verdient auch Ihr Vertrauen! 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Diese Vorsichtsmaß. nahmen haben aber nur Erfolg bei gründlicher Ausbildung des damit betrauten Personals. Auch hier fällt kein Meister vom Himmel- nicht jeder eignet sich für diesen Dienst, und Auge. Ohr und Hand des hierzu Berufenen muß gründlich, vor ollen Dingen auch möglichst frühzeitig ausgebildet und zu höchsten Leistungen gebracht werden. Man kann wohl sagen, daß neben der Luftwaffe insbesondere die Operationen der Kriegsmarine durch die Funkenteleoraphie auf eine ganz neue, im Weltkriege noch unbekannte Grundlage gestellt sind. Auf den weiten Flächen des Meeres, die in ihrer Gesamtheit den heutigen Seekriegsschauplatz darstellcn, fährt kein großes oder kleines Schiff, kein Kreuzer oder U-Boot, das des Hilfsmittels der Funkentele- graphie entbehren, das nicht Befehle aus der Heimat empfangen oder Meldungen dorthin abgeben könnte. Die Kriegsmarine hat deshalb auch oas größte Interesse an tüchtigem Funkpersonal für die im Dienst befindlichen Schiffe und für rechtzeitige und ausreichende Bereitstellung von Ersatz für die im Bau befindlichen Einheiten' Um diesen immer mehr sich steigernden Anfordeam Bcbnhof | aus 16 Düsen der Wasserstrahl senkrecht in die Höhe steigt. Im Dordergrunde des Bildes sehen wir links die Figur des das Handwerk darstellenden werktätigen Bildhauers, rechts die den Ackerbau verkör- vernde Bäuerin mit der Erntegarbe Auf der anderen Seite der Brunnenanlage, die hier im Schaubild nickt sichtbar ist, stehen die Figuren des die Wissenschaft darstellenden Mediziners mit Aesku- Feierliche Immatrikulation. Am heutigen Samstag vormittag um 11 Uhr begann in Gegenwart des Lehrkörpers der Universität und einiger Ehrengäste in der Großen Aula die feierliche Immatrikulation der neuen Studierenden der Universität Gießen. Seine Magnifizenz der Rektor, Professor Dr. med. H W. Kranz, hielt dabei eine Ansprache an die Studenten, lieber den Verlauf der Feier werden wir in unserer nächsten Ausgabe berichten. Sendungen an beurlaubte Wehrmachtanaehörige. lieber die Freimachung von Sendungen an beurlaubte Wehrmochtangehöriac bestehen in der Oeffentlickkeit vielfach Unklarheiten Nach den im Einvernehmen mit dem Oberkommando der Wehrmacht erlassenen Bestimmungen üoer die Gebühren- Vergünstigungen im Feldpostverkehr genießen Sendungen an beurlaubte Wehrmachtangehörige ebenso wie alle übrigen an eine Privatanschrift des Wehrmachtangehörigen gerichteten Sendungen nicht die Gebührenvergünstigung?n der Feldpost. Diese Sendungen müssen zu den Gebührensätzen des gewöhnlichen Postdienstes freigemacht werden. Eine Ausnahme machen nur Sendungen, die ursprünglich an die Feldpostanschrift gerichtet waren und dem in Urlaub befindlichen Empfänger nachgesandt worden sind, und ferner die Sendungen, deren Absender zum Kreise der Feldpostberechtigten gehört, also ein Soldat usw. ist. (Siebener Wochen Marktpreise. • Gießen, 10. Mat. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 46, gelbe Rüben, % kg 12 bis 15, rote Rüden 8 bis 10, Spinat 9 bis 13, Grünkohl 9, Zwiebeln 18, Meerrettich 40 bis 60, Rhabarber 15 bis 20, Feldsalat, */io 10, Lauch, % kg 24, Sellerie 21, Salat, das Stück 25 bis 28, Radieschen, das Bund 10 bis 12 Rpf. Landrat Dr Lotz hat vor einigen Monaten einmal gesagt, in der Geschichte dieses Krieges ver- diene der deutsche Bürgermeister ein besonderes Ruhmesblatt Wer Gelegenheit hatte, die Fülle und Reichweite der Arbeitsaufgaben des allein oder nur mit ganz wenigen Hilfskräften arbeitenden Bürgermeisters kennenzulernen, der wird die Berechtigung jenes Wortes des Landrates unterstreichen. Denn so» wie die hier als typisch skizzierten Pflichten zweier Bürgermeister mit kleinem Amt und großen Aufgaben den vom nationalsozialistischen Geist erfüllten Kämpfen der Heimat kennzeichnen, so ist es in gleicher Weise auch bei den Dorfbürgermeistern der Fall, die ganz allein, nur von einem Rechner unterstützt. ihren Dienst in harter und opferbereiter Ar- Wit versehen. Allen diesen Männern sei darum auch an dieser Stelle der Blick unserer Dolksgemein- schäft zugewandt, damit diese erkennen kann, wie sehr der Bürgermeister auch im kleinsten Dorf und in der kleinen Stadt alles tut, um gemeinsam mit allen Volksgenossen in Treue zum Führer für den deutschen Sieg zu kämpfen. rungen gerecht zu werden und geeianeie sunae Männer recht frühzeitig für solchen seemännisch- soldatischen Dienst vorzubereiten, ist der freiwillige Wehrfunk (Gruppe Marine) als Ausbildungsorganisation der Kriegsmarine geschaffen. Die Gesamt- fuhrung dieses Äehrfunks liegt bei der Manne- Nachnchteninspektion in Kiel. Territorial ist der Wehrfunk entsprechend der Wehrersatzorganisalion gegliedert, sodaß im Bereich jedes Wehrkreises mehrere Wehrsunkeinheiten vorhanden sind, die von dem beim Wehrkreiskommando kommandierten Marine-Verbindungsoffizier geführt werden. Die Ausbildung erfolgt an neuzeitlichen, den Bedürk- niffen der Front entsprechenden Geräten durch ehrenamtlich tätige Angehörige der Manne-SA. und des Marinevundes. Junge Männer, die sich diesem interessanten und lehrreichen Soldatenberuf in der Kriegsmarine widmen wollen, müsien sich als längerdienende Freiwillige (4'/, bzw 12 Jahre) in der Kriegsmarine verpflichten, für den Flottsn- dienst tauglich fein und die geistige Eignung für diese Laufbahn besitzen Es werden nur Angehörige der HI aufgenommen. normalcrmeife solche m 16 Lebensjahr- bereits Gemusterte werden im allgemeinen nur dann noch angenommen, wenn btt zu ihrer Aushebung mindestens ’/< Jahre Zeit für Die Wehrfunkausblldung bleibt. Jede nähere Auskunft ist beim zuständigen Wehrbezirkskommando zu erhalten. Für Gießen unb Umgebung nimmt auch unmittelbare Meldungen der Wehrfunkführer Heinrich Lich jun. (Anschrift: Gießen, Oonnenftraße 31) entgegen Den in der Kriegsmarine ausgebildeten Funkspezialisten bieten sich nach Beendigung ihrer Dienstzeit die besten Aussichten für Anstellung im Staatsdienst oder für ihr Fortkommen in freien Berufen. Bebfnmingen. Dem Bürgermeister macht es dann aber Doch besondere Freude wenn er lieht daß z. B die Steuereingänge regelmäßig und pünktlich „stießen- da Geld bei den Leuten ist und infolge- besten trotz des Krieges für den Pfandmeifter schlechte Zeiten bestehen Auf dieser Grundlage kann der Dorfbürgermeister seine Gemeinde auch in vielerlei Dingen weiter vorwärtsbringen die über das Dorf hinaus von Wichtigkeit finb; man denke nur an die Erneuerung Ergänzung und Pflege der Obstbaumanlagen zur Steigerung unserer Obftoer- soraung an die Maßnahmen zur Förderung der Viehzucht und deren Nutzung für die Volksgemeinschaft. nicht minder wichtig sind alle Dinge, die der Befriedigung und Sicherstellung der berechtigten ma^ tcrieflen und geistigen Bedürfnisse der Dorfgemein- schast dienen, kurzum, eine Fülle von Aufgaben, Arbeiten und Verpflichtungen, die weit über das Maß der Arbeit des Dorfbürgermeisters in Friedenszelten hinausgewachsen finb. vorbildlicher Dienst in der Heimat. DDm veltersweg in die Frankfurter Straße und umgekehrt frei bleiben. Unter Würdigung dieser Gesichtspunkte hat der Bildhauer Peter Dienstdorf in Wiesbaden seinen mit dem ersten Preis ausgezeichneten Entwurf, den wir hier im Bild zeigen, gestaltet. Die Entscheidung des Preisgerichts stellt hinsichtlich dieses Entwurfs fest, daß er eine periphere Anordnung der Plastiken niedriger Form bringe und die Einzelgestaltung eine reife künstlerische Befähigung erkennen lasse. Die nebenstehende Zeichnung läßt die Lage der kreisrunden orunnenanlage am Selterstor im Zuge Seltersweg—Frankfurter Straße erkennen. Rund um die Brunnenanlage befindet sich ein 5 Meter breiter Grünstreifen, der Brunnenkreis selbst hat einen Durchmesser von 15 Meter. Die vier kleinen Striche an dem Brunnenkreis kennzeichnen den Standort der Fiauren, die die Wissenschaft, das Handwerk, den Ackerbau und die Jagd symbolisieren. Wie gewünscht ist der Blick vom Seltersweg in die Frankfurter Straße und umgekehrt durch die Anlage in keiner Weise gehemmt. Die untenstehende Aufnahme ermöglicht eine klare Vorstellung von der Gestaltung der neuen Brunnenanlage, die etwa 2 Meter Gesamthöhe erhalten soll, vom Bordrand her die Wasserstrahlen nach innen wirft während gleichzeitig im Innern des Beckens Daß zur telegraphischen Nachrichtenübermittlung mit und ohne Draht Morsezeichen — Punkte und Striche — benutzt werden, ist wohl jedem bekannt. Nicht viele sind sich aber klar darüber, welche hohen Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Fach- Personals gestellt werden müssen, um eine sichere und schnelle Abwicklung des Verkehrs zu gewährleisten. Gilt dies schon im Frieden, so in noch höherem Maße im Kriege, wo von einem zuverlässigen Nachrichtendienst der Verlauf und Ausgang militärischer Operationen entscheidend beeinflußt wird. Alle Wehrmachtsteile wenden deshalb der Entwicklung des militärischen Nachrichtendienstes, der sorgfältigen Auswahl und gründlichen Ausbildung der damit betrauten Soldaten ihre größte Aufmerksamkeit zu. Die Entwicklung der Funktelegraphie hat die früher im drahtlichen Dienst zu stellenden Anforderungen noch wesentlich erhöht. Auf der einen Seite bietet sie durch ihre leichte Beweglichkeit, ihre Unabhängigkeit vorn Gelände. ihre jederzeitige Einsatzbereitschaft und ihre heute fast unbegrenzte Reichweite ungeheure Vorteile für die Kriegführung, auf der anderen Seite unterliegt die drahtlose Üebermittlung von Nachrichten der Gefahr, daß sie vom Feind mitgehört werden und ihm den Standort des Senders zu erkennen geben; dies trifft insbesondere für die in See befindlichen Schiffe zu. Man schützt sich gegen • * Goldene Hochzeit. Am morgigen Sonntag, 11. Mai, begehen die Eheleute Valentin Dietz und Frau Dorothea, geb. Lemp, Seltersweg 38 (Ein- J lUU Ulli Hill em mu m* 3n dem Wettbewerbsausschreiben des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen zur Erlangung eines Entwurfs für eine Brunnenanlage am Selterstor war u. a. betont worden, daß nicht die ganze Größe der Insel am Selterstor für die Brunnenanlage mit Wasserkunst in Anspruch genommen werben, sondern ein mindestens vier bis fünf breiter Grünstreifen bleiben soll. Nach der Auffassung an zuständiger Stelle in Gießen komme nur eine geringe Höhenentwicklung der Brunnen- anlagcjn Betracht Auf jeden Fall solle der Blick vom veltersweg in bie Frankfurter Straße und umgekehrt frei bleiben. Am gestrigen Freitagvormittag wurde in einer Gaststätte der Bahnhofstraße beim Glücksmann Ttr 193 ein Gewinn von RM 500 der Reichs- btterie der NSDAP gezogen. Der glückliche Gewinner ist ein Student Bereits in den ersten Ta- (?n wurden einige 50-RM-Gewinne ausgezahlt Sornetiien. Tageskalender für Samstag. Stadttheater: 19 bis 22 Uhr „Hans Helling" (Dienstag-Miete). — Gloria-Palast, Seltersweg: .Die schwedische Nachtigall". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße": „Hinter Haremsgittern". Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: 15.15 bis 18 Uhr „Paganini" (geflossene Vorstellung), 19 bis 22 Uhr „Das Land 5e8 Lächelns". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Die chwedische Nachtigall"; 11 Uhr Wochenschau-Sander- Vorstellung: „Die letzten Kämpfe in Griechenland". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Hinter Haremsgittern". Stadlthealrr Gießen. Am heutigen Samstag wird die am Dienstag, 5. Mai, wegen Erkrankung ausgefallene Vorstellung i>er Oper „Hans Hellings nachgeholt. Die musikalische Leitung hat Otto Söllner, die Spielleitung Hans Albert Schewe. Bühnenbild: Karl Löffler. I LHöre: Erich Richter. Die Vorstellung findet als )0. Vorstellung der Dienstag-Miete statt. Am morgigen Sonntag findet nachmittags eine geschlossene Vorstellung von Lehars Operette .Paganini" statt. Arn Abend wirb der große Operettenerfolg „Das Land des Lächelns" von Zranz Lehar wiederholt. Die musikalische Leitung lat Arthur Apelt, die Spielleitung Harry Grüneke. Sühnenbild: Karl Löffler. Tanzleitung: Irmgard Trömel. Außer Miete. Gießener Konzertring. Vasa P r i h o d a veranstaltet am kommendei Donnerstag einen Geigenabend. Bereits vor einigen wahren legte der Künstler in Gießen Proben feines ungewöhnlichen Könnens ab. Man staunt immer nieder über Prihodas einzigartige technische Beherr- chung, welche ihm gestattet, alles von feinem Jn- irrüment zu fordern, was geigentechnisch möglich ist, nd über feine Fähigkeit, die Tonbildung dem Stile ler einzelnen Meister so anzupassen, daß er immer •; U r " [mmiiii Schickt Mstnerte an die Konti (HESSEN-NEUENWEG AM KREUZP6IZ , 2163 A 01654 Alsob dieKleiderkarte mehr Punkte hätte 01636 21580 ES S5 Am Muttertag Mutter mit einem beschenke Dein Heinrich Jughardt und Angehörige. Gießen, den 10. Mai 1941. 2138 D 275 A zur Verfügung steht. Photo - Kino, Kreuzplatz 9 U der grünweißen fockueg J-B Arterienverkalkung ^HRMÄCHERMEIjTEpJUWELlER JNH.HERBERT HERZOG [chuppwiflechfe Feinwäsche Für die vielen Beweise inniger Teilnahme, die uns während der Krankheit und bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen zuteil geworden sind, danken wir herzlichst. Gewiß braucht in diesem Krieg niemand darüber zu klagen, daß die Kleider- und Wäschefrage nicht zureichend geregelt wäre. Wer möchte außerdem wohl in diesenZeiten einen großen Kleideraufwand treiben. Aber das ist natürlich sicher, — wenn die Punkte weg sind, sind sie weg. Da gibt es nur noch eine Möglichkeit, besser dazustehen als andere: man muß dafür sorgen, daß die alten Sachen länger halten. aparten Schmuck Viele Kranke, selbst jahrzehntelange and iA wirde* in kurzer Zeit durA ein einfaAes Miftel geheilt. Fragen 5ie an. iA .Areibe Ihnen umsonst, wie da» Miftel heißt, d. d. Apoth. zu beziehen ist und wa» mir Geheilte aus Dankbarkeit sAreiben. Pinntatagenbesitzer Edwin Müller. HiraAfelde. Sa. A! . Heiltniftelveitrieb. Und diese Sorge nimmt Ihnen bei der Feinwäsche, also bei Sachen aus Wolle und Seide, Zellwolle und Kunstseide das „Waschmittel für Feinwäsche11 fast ganz ab. Hier heißt die ganze Pflege nämlich i Fasern und Farben schonen I Mit anderen Worten: Richtig waschen, also ausschließlich ein neutrales Waschmittel verwenden, wie es uns im ,, Waschmittel für Feinwäsche** modern und in guter Qualität zei^t Ihnen das Fachgeschäft 2149 A Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen, sowie für die überaus zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sprechen wir auf diesem Wege ünseren herzlichsten Dank aus. Die trauernd Hinterbliebenen: Heinrich Gerlach Georg Dehus und Frau, geb. Gerlach Ernst Gerlach und Frau und 4 Enkelkinder. WM gang Löwengasse) wohnhaft, in bester Frische das Fest der goldenen Hochzeit. Dem Jubelpaar herzlichen Glückwunsch. das große Fachgeschäft GIESSEN, Bahnhofstraße 65 Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstätte Kurt Kling Torrn. Beier Nacht. BandafilstenmeüL Markt* tr.16 Lieferant der Krankenkassen Damen-Bedienung. QUAlCXI UNO MUIS1OM Benerolfertreianil: Baums L Treibig Giefeen Bahnhofstr.26 213? A noch abschreiben? Die Photokopie ist genauer und auch kaum teurer, als die Ab- schrcibearbeit. Der Fortschritt spricht für die Photokopie vom 4- dlivixr Notlage und die seitherige Unbescholtenheit der tofc geklagten kamen strafmildernd in Betracht. Waschmittel für UHRMACHER MEI STER GIESSEN SEUER5WEG 54 RUF387S Klubtische sowie Luftschutzhocker und andere Kleinmöbel so ein paar Mottenlöcher; meistens ist dann das ganze Stück verdorben. Da hätte man besser gleich ein richtiges Mottenmittel genommen, eines das die Motten samt der Brut tötet, also MotKi! MotKi tätet Motten und Brut Zu hoben WILHELM LAUDON Steuerberater Gießen, Hör st-Wessel-Wall 42 - Ruf 4247 Bau und Praris Dr. Schliemann wegen anderweitiger Verwendung bis auf weiteres geschlossen Dr. HVolz Facharzt für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe. aiosD arbeitet ein moderne« Vefvielfältiger Bei einfachster Handhabung liefert et In einer Stunde mehrere lausend taubere Abzüge! Bitte, lassen Sie sich unsere Modelle verführen. FranzVogt&Co.,Gießen Seltersweg 44 1938A Ruf 2464 Küken a. fort. Hennenk. Iungüenn.,41er, verschied. Ranen a. anerk. Zuckt. 924D Geflügelh. Horn, Frankfurt a.M., Gutleutstr. 293. Tel. 33285. Das passende Geschenk ZUM MUTTERTAG zeigt Ihnen Bäckerei' Enet-ii. Wirk-,Teiäteil- nnd Schlagmaschinen BackmoMen gebraucht kauft W. Ochs, Frankfurt a. M. Gr. Wollgraben 39 / 39 Tel. 27 389 2043D Heute nacht verschied nach schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharine Becker geb. Becker Im Alter von 70 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ludwig Becker VI. Rödgen, den 10. Mal 1941. Die Beerdigung findet Montag, den 12. Mai, nachmittags 2 Uhr statt. 01653 Durch den Herrn Reichminister der Finanzen bin ich für den Bezirk des Herrn Oberfinanzpräsidenten Hessen als STEUERBERATER zugelassen Welche Grube liefert uns laufend Manganton möglichst schwarzbrennend? Schriftliche Angebote unter 2155Van den Gießener Anz. Handball der Sp.-Dg. 1900. Am morgigen Sonntag stehen sich auf dem Trieb eine Mannschaft von 1900 und der Tv. Holzheim Segenüber. Schon immer haben sich diese beiden Mannschaften schöne Kämpfe geliefert. 1900 stellt Die DfB.er, die mit ein paar neuen Leuten antreten, haben hierdurch die Möglichkeit, einen Sieg zu erringen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie die neuen Leute sich einfügen. Amtsgericht Gießen. Die E. Sch. war in den Vahren 1938 bis 1940 in einem Gießener Konfektionsgeschäft tätige Sie hatte in dieser Zeit in dem Geschäft eine größere Anzahl Frauenwäschestücke entwendet. Da die meisten Diebstähle vor Erlaß des Amnestieyesetzes begangen wurden, muhte insoweit das Verfahren em- gestellt werden. Wegen zweier weiterer Diebstähle nach Erlaß des Amneftiegesetzes, die der Angeklagten nachgewiesen werden konnten und von ihr zu- aeaeben wurden, wurde sie zu einer Gefängnisstrafe v on zwei Wochen verurteilt. Die eine äußerst kampfkräftige Elf, m der einige be- kannte Spieler mitwirken. Besonders der Sturm dürfte dem tüchtigen Laux im Golzheimer Tor „einheizen". Die Gäste stellen ihre bekannte gut eingespielte Els, so daß ein schönes Spiel zu erwarten ist. Oer Fußball am Sonntag. Spiele der Bezirksklasse finden am morgigen Sonntag nicht statt. DfV.-Reichsbahu — Luftwaffe. Am kommenden Sonntag treten die DfB.er im Gesellschaftsspiel der Luftwaffe gegenüber. Nach den gegen Burgsolms gezeigten Leistungen ist die Spiel- stärke der Luftwaffe zurückgegangen. Nachdem Die Luftwaffe auch noch Lutter verloren hat, durste der Sturm in seiner Gefährlichkeit viel eingebußt haben. mb höbet Blut druck mit Herzunruhe, Schwiodelgefübl, Nervosität, Ohren- faafen, Zirkulationsstörungen werden durch Antisklerosin rvuksmn b» Vänrvft. Enthält n. tu Llutsalze und Kretolaufhormone. Greist iie Beschw«- ben von verschiedenen Richtungen her an. Packung 60 Tobh^! 1 86 m »potheken. Hochinteressant, Aufklärungsschrift liegt lebet Packung bei 2133 D__________________ Baracken in allen Typen Holzhallen 2154V Mannschaftsbetten aus Eisen und Holz Mannschaftsschränke kurzfristig lieferbar. — Anfragen an: Vertreter Theo Tinges, FranMurt/BI. Benterweg 69, Tel, 46713 Nebenstelle [Verschiedenes] F6r Paddelboot (Zweisitzer) Partner gesucht. Schr. Ang. unt. 01629 a.d.G.A. Radio Volksempfänger Gleichstrom gegen Wechselstrom zu tauschen gesucht. 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