Gietzener Anzeiger Donnerstag, 10 April |94t Griechenlands thrazische Armee streckt die Waffen. Lach Durchbruch durch die Metaxas-Linie das Aegaische Meer erreicht. - Saloniki genommen. - Die jugoslawischen Städte Risch, Tetovo und Prilep beseht. Armabme von Slnteigen für die Mittagsnummer biäSV.Ubr des vormittags Amergen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvk. le mm bei 22 mm Heilenbreite, Terneil 50 Rvs. le mm bei 70 mm Zeilenbrerte Nachlässe: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Plavoorschrift l vorherige Bereinbarung) 25 <• mehr «. Jahrgang Nr. 85 tricdeml täglich, außer sonntags und feiertags «eilagen: Die Illustrierte «ebener I-amilienblätter ^-»imat unBild DieScholle ? onats-BezugSvreis: Ut 4 Beilagen RM.1.S5 Lhne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr. „ -.25 flEcfa bei dtichterschemen nn einzelnen Nummern niolge höherer Gewalt ^rnsvreckanschluü 2251 ^abtanschrifl:„Anzeiger" ^stscheck 11086 krankt. M vrühlsche UnioerfttotsönKferei 8. Lange General-Anzeiger für Oberhessen M,tl^ie6ot^Sd>il1trehe 7-* den Vardar in Richtung auf die albanische Ostgrenze überschritten und d-m feinöfe^ ' 3 ’ 1 z * -* v 1 arao die ivolaerunaen armen. hat die In eaieruna in grab die Folgerungen zogen, hat die Regierung in bauten neuzeitlichen Befestigungswall. geblet ein und warf an verschiedenen Orten Spreng- und Brandbomben. Der Hauptangriff des Feindes richtete sich gegen Kiel, hier wurden neben rirttgnr Industriellen Schäden vor allem in Wohnvierteln erhebliche Zerstörungen verursacht, die eine größere Anzahl von Opfern an Toten und Verwundeten unter der Zivilbevölkerung forderten. 3m Zuge der Angriffsoperationen gegen die Lyrenaika durch italienische und deutsche Verbände haben Truppen des deutschen Afrika-Korps am 7. April Der na erreicht. Der Kampf der Luftwaffe gegen die britische Versorgungsschlffahrt und kriegswichtige Ziele in Großbritannien wurde mit starken Kräften und großem Erfolg weitergesührt. Dabei waren besonders die verbände der Luftflotte des Generalfeldmarschalls Sperrte beteiligt. Flugzeuge der bewaffneten Aufklärung versenkten an der britischen Ostküste ein Handelsschiff von 4000 BRT. und beschädigten drei weitere große Schiffe durch Bombentreffer. Ostwärts Skegneß erzielte ein Aufklärungsflugzeug im Tiefanflug zwei Volltreffer schweren Kalibers auf einen britischen Zerstörer. 3n der letzten Nacht griffen mehrere hundert Flugzeuge in rollendem Einsatz zahlreiche Hafen- und Industrieanlagen in Süd- und Mittelengland an. Der Hauptstoß richtete sich dabei gegen Werke der Flugzeugindustrie im Stadtgebiet von Coventry. Tausende von Spreng- und Brandbomben verursachten starke Zerstörungen in den 3ndustrieanlagen. Auch in den Hafen- und Dock- einrichtungen von Portsmouth waren zahlreiche Brände zu beobachten. 3n Nordafrika bekämpften Kampf- und Zerstörerflugzeuge größere feindliche Truppenansammlungen erfolgreich mit Bomben und Bordwaffen. Ein britisches Kampfflugzeug wurde in der Lyrenaika abgeschossen. 3n der Nacht zum 9. April führte der Feind in den besetzten Gebieten einige Küstenflüge durch. Berlin, 9. April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Nach der Einnahme von Uesküb und Belos haben deutsche Truppen folg der deutschen Operationen in diesem Raum an. Mit Uesküb, dem serbischen Skoplje, an dem von hier ab schiffbaren Varda ist ein wichtiger Straßen- ünd Eisenbahnknotenpunkt in deutsche Hand gefallen. lieber Uesküb führt auch die wichtige Strecke Belgrad—Saloniki. Ueskübs Geschichte reicht weit in das Altertum zurück. Im 13. Jahrhundert war es zeitwe'ilig Hauptstadt des serbischen Reiches, fiel jedoch 1392 an die Türken und blieb bis 1912 in türkischem Besitz. Dm Weltkrieg hatte hier vom Dezember 1914 bis Oktober 1915 die serbische Regierung ihren Sitz aufgeschlagen. Dann wurde es von den Bulgaren besetzt, heute ist es mit etwa 70 000 Einwohnern Sitz einer regen Lederindustrie. Etwas nördlich der Stadt liegt das aus dem ersten Balkankrieg bekannt gewordene Schlachtfeld von Kuma- novo. Bon Uesküb zweigt eine Stichbahn ab nach Südosten zum Ochrida-See, der zweiten Dreiländerecke in diesem Raum, wo Serbien, Albanien und Gr iechenland zusammenstoßen. Ein weiterer Keil des deutschen Vormarsches über die bulgarische Westgrenze richtete sich weiter nördlich auf Risch, das gestern Vormittag von schnellen Truppen und Panzerverbänden der Gruppe von Kleist erreicht wurde. Risch, das heute etwa 49 000 Einwohner zählt, ist eine alte Türkenfestung, die im Laufe der Jahrhunderte immer wieder wegen Tetovo und Prilep genommen. Nach dem Durchbruch durch die stark befestigte Metaxas-Linie haben deutsche Truppen Tanthi genommen und die Küste des Aegäischen Meeres erreicht. Der Bormarsch geht weiter. Starke deutsche Panzerverbände stießen aus Jugoslawien nach Süden vor und haben Saloniki genommen. Nach diesem Durchbruch bis zum Aegäischen Meer sind die griechischen Truppen in Thrazien zwischen Vardar und der türkischen Grenze abgeschnitten. Schnelle Truppen und Panzerverbände der Gruppe von Kleist haben heute um 11 Uhr Nisch genommen. Im Borgehen aus der Steiermark wurde Marburg besetzt und ein Brückenkopf auf dem Südufer der Drau gebildet. Nach dem Durchbruch durch den Rüpel-Patz, der von den Griechen zäh und erbittert verteidigt wurde und nach der Einnahme von Saloniki hat die ostwärts des Barbar kämpfende griechische Armee in Erkenntnis ihrer hoffnungslosen Lage heute morgen die Kapitulation angeboten und die Waffen gestreckt. Versorgung über raumfremde Meere. Unmittelbar bevor Deutschland und Italien aus Verlustreicher Angriff der NAF.auf dieNeichshauptsiadi Elf Feindflugzeuge schon beim Anflug abgeschossen. Berlin, 10. April. (DNB. Funkspruch.) Britische Bomber unternahmen in der Nacht vom 9. zum 10. April einen für sie außerordentlich verlustreichen Angriff gegen die Reichshauplsladk. Schon im Anflug wurden elf feindliche Flugzeuge durch Flakartillerie und Nachtjäger abgeschossen. Einige Spreng- und Brandbomben wurden über Wohnviertel und auf öffentliche Gebäude abgeworfen. Dabei wurden wieder zwei Krankenhäuser getroffen. Brandbomben fielen außerdem auf die berühmte Preußische Staatsbibliothek und die Staats- oper. Kriegswichtige Ziele wurden nicht getroffen. Mehrere Tote und Verletzte sind zu beklagen. „GegenseitigimSiichgelaffen" In Nordafrika 6 Generale und 2000 Mann gefangen ihrer großen strategischen Bedeutung Mittelpunkt harter Kämpfe gewesen ist. In Nisch, dem alten Naissis, wurde einst Konstantin der Große geboren. Später gehörte es abwechselnd zum bulgarischen, zunz byzantinischen und zum serbischen Reich. Seine Bedeutung als Handelsplatz büßte es unter der langen Türkenherrschaft von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis 1878 völlig ein. Erst dann nahm es durch eine rege Baumwollindustrie und bedeutenden Teppichhandel einen neuen Aufschwung. Im Weltkrieg wurde es wieder Zufluchtsort der aus Belgrad gewichenen serbischen Regierung, wurde jedoch im November 1915 von den Bulgaren besetzt, die es erst im Oktober 1918 wieder aufgeben mußten. Schon diese ersten gewalti-gen Erfolge der deutschen Waffen auf dem neuen Kriegsschauplatz zeigen wiederum die Kühnheit des operativen Denkens, die Entschlußkraft und die Gewalt der Durchführung, mit denen sich die deutsche Kriegführung auch hier gegenüber einem Feinde durchsetzt, der wohl eine tapfere Truppe ins Feld zu führen vermag, aber nicht über die Intuition verfügt, auf überraschende Aenderungen der Lage zur rechten Zeit zu reagieren. So war dieser Tag zu allererst für England ein wahrer schwarzer Tag. Dr. Fr. W. L. Washington die Zusage an Jugoslawien, ihm gegen die Achsenmächte jede Unterstützung mit Kriegsge- rät und Lebensmitteln zu gewähren, die das Öanb benötigen sollte, erneuert. Die erste dahingehende Zusicherung hatte vor einigen Wochen der nordamerikanische Unterstaatssekretär Sumner Welles gegeben. Jetzt hat Staatssekretär Hüll persönlich dies Anerbieten wiederholt. Es ist notwendig, sich den Inhalt dieser Zusage ganz deutlich zu machen: die Vereinigten Staaten wollen — mit britischer Unterstützung — Schiffsladungen voll Flugzeuge und Tanks, Geschütze und Munition, Getreide, Erdöl und Baumwolle über den Atlantischen Ozean, durch die Straße von Gibraltar, das ganze Mittelmeer nach den Adriahäfen Split, Susak und Dubrovnik sowie nach Athen, dem Piräus und nach Saloniki bringen, und zwar offenbar mit keinem größeren und vielleicht sogar noch geringerem Transportrisiko als nach den britischen Inseln. Wie steht es um die Nichtigkeit dieser Kalkulation — ober sagen wir richtiger: Spekulation? Die aus den nordamerikanischen Atlantikhäfen mit Kurs nach Osten abfahrenden Transportschiffe haben auf der Route nach England zwei Sperren der Achsenmächte zu überwinden: die Sperre der deutschen und italienischen Ueberwasser- schiffe und U-Boote draußen auf dem Atlantik und die weitere Sperre der deutschen Bomber in größerer oder geringerer Entfernung von den britischen Häfen. Die nach den nordöstlichen Mittelmeerhäfen dirigierten amerikanischen Transportschiffe von seinem einzigen Dersorgungshafen Saloniki ge- ,, „ „ trennt. Immer wieder müsse man sich fragen, mit Lin stärkerer Verband der britischen Luftwaffe flog welchen Hoffnungen sind sie in den Kampf wiederum in das norddeutsche ä u f( e n - ieingetreten? Berlin, 9. April. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Am 7. April, dem Tage der Eroberung von Derna, das erst nach hartem Kampf unter Führung von Generalleutnant Rommel genommen wurde, fiel auch El Riech ili, 80 Kilometer südwestlich von Derna, in die Hand der deutschen und italienischen Truppen. Dabei wurden sechs Generale und zwei in Generalstellung befindliche Obersten sowie über 2000 Rlayn des Gegners gefangengenommen. Die Beute an Material ist noch nicht zu übersehen. Der Wehrmachibericht Berlin, 9. April. (DNB. Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Schnelle Truppen und 3nfanteriedioisionen unter dem Befehl des Generalfeldmarschalls List haben aus Bulgarien heraus vorgehend die jugo slawische Grenzverteidigungdurbrochen, find trotz schwierigen Berggeländes über ICO Kilometer lief in das Becken Uesküb (Skoplje) vorgestohen und haben den Vardar überschritten. Damit ist die Trennung zwischen den jugoslawischen und griechisch-englischen Streitkräften vollzogen. Weiler südlich stießen andere Verbände über den Doiran- See auf griechisches Gebiet vor. Bisher wurden in Süd-Serbien über 20 000 Gefangene, darunter sechs Generale, gemacht. Die Beute an Geschützen und Kriegsmaterial aller Art ist groß. An der griechischen Grenze durchbrachen dem Generalfeldmarschall List unterstehende Ge- dirgs- und Infanteriedivisionen, unterstützt von Sturzkampffliegern und Flakartillerie, nach erbittertem Ringen die sogenannte Metaxas-Linie, Madrid, 9. April. (Curopapreß.) Die Meldungen von den Erfolgen der deutschen Heeresstreit- iräfte im Süd osten werden in Madrid groß aufgemacht. Sämtliche Zeitungen veröffentlichen in Schlagzeilen den Rückzug der jugoslawischen Armee und die Entblößung des linken griechischen Flügels. Das ist das Merkmal der gegen Deutschland kämpfenden Armeen, so heißt es in Madrid, daß sie sich, wie das im vorigen Jahr auch im Westen geschah, gegenseitig im Stich lassen. „Arriba" schreibt: „Die griechischen und jugoslawischen Kräfte ziehen sich zurück." — „ABC" sagt, mit dem jugoslawischen Rückzug in Mazedonien wird die Lage der Griechen kritisch. — „Pa" erklärt, der deutsche Angriff in Südserbien trenne Griechenland und Jugoslawien. „Was haben Griechenland, Jugoslawien und ihr englischer Verbündeter nur von diesem Kampf erhofft?" fragt das „ABC". Damit ist die spanische Meinung über den Krieg in Südosteuropa Umrissen. „Die griechischen und jugoslawischen Truppen ziehen sich unwiderstehlich vor dem deutschen Druck zurück", überschreibt „Arriba" die erste Seite und die Schlagzeile des „Pa" lautet: ..Deutscher Angriff auf Südserbien, um Griechenland von Jugoslawien zu trennen." „ABC" schildert die verzweifelte Lage der Griechen. Diese sei nun durch den Rückzug in Jugoslawien nicht hoffnungsvoller geworden. Hier bewahrheite sich wieder das alte strategische Prinzip des „getrennt schlagen", das im Frankreich-Feldzug so große Triumphe gefeiert habe. Die deutschen Truppen hätten nur die wenig mehr als 200 Kilometer zwischen Bulgarien und Albanien zu überwinden, um den Italienern d i e Hand reichen zu können. Dann aber sei Jugoslawien ! Imchblllch im SiiWen. . \ Der deutsche Soldat, Führer und Truppe, hat I Ifco Vertrauen, das ihm das deutsche Volk geschenkt 6c, wiederum in glänzendster Weise gerechtfertigt. < ZU. mir nach dem Antritt der deutschen Armeen auf || In neuen Kriegsschauplatz im Südosten zunächst 1 I Hütts hörten, wußten wir, worin dies Warten be- grubet war und daß es sich überreichlich lohnen Ilpirde. Wir wußten, daß unseren auf den Schlacht- 11 f(.*ern Polens, Norwegens und Frankreichs tau- IlstOfach erprobten Truppen hier auf dem Balkan fe üfibt nur ein außerordentlich zäh und tapfer kämp- jfeoer Gegner entgegentreten würde, sondern ein |)grauer Blick auf die Karte mußte uns klarmachen, llfri hier auch außergewöhnliche Schwierigkeiten von hohen Gebirgszügen vielfach gefalteten , Im öndes zu überwinden waren. Unsere Zuversicht Ijal den Angriffsgeist des, deutschen Soldaten, auf ||tfi Überlegenheit seiner Führung in umsichtiger ||ffi..nung und kühnem Einsatz ist trotzdem nicht ent- te cht worden. Der gestrige Wehrmachtbericht und I btt noch am Nachmittag ausgegebenen Sondermel- l|bi gen des Oberkommandos der Wehrmacht lassen |jBi ersten Mal ungefähr ahnen, welche operativen ItigiLe die deutsche Heeresleitung auf dem Balkan ■ iDroIgt und auf welchen Wegen sie diese zu er- rc jen trachtet. Der Hauptstoß richtete sich offenbar ||Si dem Aufmarschgebiet des Generalfeldmarschalls K Lut in Südbulgarien in die von unserem Sofioter llft refponbenten noch am Dienstag hier sehr ein- I Mcksooll geschilderte Dreiländerecke, die zwischen 6! rima und Maritza von Griechenland, Bulgarien uni Jugoslawien gebildet wird. Mit ungeheurer I Acht stießen deutsche Verbände über den Dojran- S, an dem die nordsüdlich verlausenden Gebirgs- kl ii auf westöstliche Gebirgszüge stoßen, über ;pL‘ Belasicza-Gebirge auf griechisches Gebiet vor / uif drangen dann, in die mazedonische Ebene Herrn'ersteigend, in überraschend schnellem Ansturm ar Saloniki vor, das damit bereits am 5. Tage | fett neuen deutschen Offensive in der Hand unserer Sripoen war. Kbploniki, das Thessalonike des Altertums, ist mit I itu 300 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt lst'chenlands und, dank seiner Lage am innersten liiitete des Meerbusens von Saloniki und Aus- | Mgspunkt bedeutender Verkehrswege nach dem I jfcoen, wichtigste Handelsstadt Griechenlands. Es I Wstt besonders Tabak, Erze und Häute aus und isi Mittelpunkt einer regen Textil- und Metallin- bii rie. Bis 1912 gehörte Saloniki zum türkischen ' Iiech. Viel erörtert wurde seine Rolle im Welt- kiiz, wo es vom Oktober 1915 bis zum Sommer 1917 Hauptquartier der alliierten Orientarmee war, bie anfangs unter dem Oberbefehl des französischen j ßrerals Sarrail, dann unter Frcmchet d'Esperey 0 l uchte, nach Norden vorzudringen, was ihr ;edoch I erf im September 1918 gelang. Mit Saloniki ver- I fen nicht nur das britische Expeditionskorps feinen l BiMigften Stützpunkt auf nordgriechischem Boden, 1 linl ern Jugoslawien auch seinen einzigen Der- ßl Vngshafen am freien Meer. Ziefer außerordentliche Erfolg der deutschen Was- fa ist dadurch noch erweitert worden, daß es den d-sfeits der südbulgarischen Grenze bereitgestellten ’ dkifchen Verbänden in ebenso unglaublich kurzer aelang, die Metaxas-Linie zu durchbrechen i iti) über Tanthi die Küste des Aegäischen Meeres, o:i ibar gegenüber der bekannten Insel Thasos am 8)1 von Kavala, zu erreichen. Die Metaxas-Linie, I |iunnt nach hem kürzlich verstorbenen griechischen Dtator General Metaxas, war von den Griechen I lütir sorgsamer Ausnutzung aller durch das ge- I fapge Gelände gebotenen Vorteile zu einem star- tei Verteid'lgungsbollwerk ausgebaut worden, in bis die englischen Strategen offenbar die Hoffnung I«Mt hatten, daß es den Griechen so lange einen ’e: i Rückhalt bieten würde, bis ihre eigenen i Lnjpen in größerer Zahl Stellung beziehen konn- lei Die Metaxas-Linie hat so wenig wie ihre Bor- mö i in Frankreich und Belgien gehalten, was sie ^'irochen hatte. Dem Sckzneid deutscher Pioniere 11b Infanteristen, der Treffsicherheit und Durc^ Wogskraft deutscher schwerer Artillerie haben sich nd, die starken Befestigungsanlagen der Metaxas- ih ? nicht lange gewachsen gezeigt. Aller Wider- |®init der sich nach allen Berichten sehr tapfer zur Sk’!T setzenden Griechen konnte den Ansturm der Elchen Truppen nicht aufhalten. Nach dem Durch- ! hc> im Gebirge ergossen sie sich flutartig in die 1 Wz. dänische Ebene zum Meere hin und trennten ton t die thrazische Armee Griechenlands von allen I Gründungen. Ihr Oberbefehlshaber sah sich m )i|f-ir verzweifelten Lage genötigt, die Waffen zu [t(; n strategisch nicht minder großer Bedeutung ist Vorstoß der aus dem Raume von Kustendil »I-iLcrenhen deutschen Truppen gegen Westen. Sie i Rin trotz der gewaltigen Schwierigkeiten die ihnen bfc Acberschreiten des rauhen und zerklüfteten Ge- d zwischen der bulgarischen Grenze und dem I te 100 km weiter westlich sich erstreckenden Var- ! to-Lal bot, in gewaltigem Schwung Uesküb er- I rtlt und in weiterem Vormarsch über Tetovo unh I »il-p sich der albanischen Ostgrenze genähert Da- I ’irtt .st es bereits in den ersten Tagen des Feldzüge- 8! Ul gen, die Verbindung zwischen Jugoslawien uns I Tiiichenland mit einem mächtigen Hkeb zu zerreiße m „zwischen die beiden verbündeten Armeen einen llrien deut chen Keil zu treiben. Das verzwelfette Urnern der Griechen, daß durch das Zuruckweichen d« hier kämvfenden jugoslawischen Truppen nun | h infer Flügel der Anlehnung entbehrt und m I k Lust hängt, deutet den großen strategischen Cr- einen in jahrelanger Arbeit in das Gebirge ringe-1 Großer Eindruck der deutschen Erfolge m Alt 5 ff 1 Xwih U Httn «nrm/vf f ||| haben münbeftens drei Sperrzonen zu überwinden: die deutsch-italienische Fernblockaüe auf dem Atlantik, die See- und Luftstreitkräfte der Ak^enmächte im Mittelmeer und endlich das Landen und das Löschen der Ladung unter den Augen der deutschen und italienischen Wehrmacht an den Ufern des Adriatischen, des Aegäischen und des Ionischen Meeres. Bei der Unterstützungszusage, die Unterstaatssekretär Sumner Welles und Staatssekretär Hüll dem jugoslawischen Gesandten in Washington gegeben haben, ist offenbar nicht in Rechnung gestellt worden, daß Jugoslawien ohne Erfahrung in der modernen Kriegführung gegen die kriegserfahrenen Achsenmächte angetreten ist, und daß Jugoslawien allein bei der Abwehr von Fliegerangriffen — beispielsweise auf die etwa m Split und Dubrovnik vor Anker liegenden und ihre Ladung löschenden amerikanischen Lersorgungsdampfer — sich in einem hoffnungslosen Handicap befindet und sich auch nicht annähernd mit deni seit IVz Jahren auf deutsche Fliegerangriffe vorbereiteten England messen kann. Daß für die deutsche Abwehr gegen die Versorgung der Feinde die Flagge, unter der diese Neutralitätsbrecher segeln werden, keine Rolle spielen wird, hat der Führer bereits vor Monaten erklärt. Das Sternenbanner verbürgt keinem Schiff, das den Gegiiern der Achsenmächte Hilfe bringt, Sicherheit. Wir Deutschen haben in den letzten Monaten immer stärkere Beweise dafür erhalten, daß sich an den führenden politischen Stellen der amerikanischen Union Männer befinden, denen das Augenmaß verloren gegangen ist. Man beruft sich darauf, daß Nordamerika das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten" ist, daß es also auch kleine europäische Länder, die sich einer vernünftigen und naturbedingten Neuordnung des verfügbaren Raumes widersetzen und mit außenstehenden feindlichen Mächten ein Bündnis abschließen, zu erfolgreichem Widerstande befähigen könne, vielleicht glaubt man in Washington, aus der Entwicklung der nordame- rikanischen Ausfuhr nach einer Reih« von Mittel- meerländern vor dem Kriege Folgerungen für die Kriegszeit ziehen zu können. Sieht man sich die Außenhandelsstatistik der Mittelmeerländer, — beispielsweise der nordafnkanischen Kolonien und Schutzgebiete Frankreichs, weiter Aegyptens, Pa- lästinas, Syriens, der Türkei und selbst einiger Balkan- und Donauländer an, — so ist allerdings bereits in den letzten Dorkriegsjahren eine beträchtliche Zunahme des nordamerikanischen Anteils festzustellen. Da diese Länder zum Teil (nämlich die südlichen und östlichen Mittelmeerländer) die wirtschaftliche Domäne der beiden Westmächte Groß- btitannien und Frankreich waren, und da diese Lander in Vorbereitung auf den gegen die Achsenmächte geplanten Krieg ihre eigenen Lieferungen nach den Mittrlmeerländern einschränkten, ergab sich für das lieferfähiq« und lieferbereite Nordamerika eine günstige Konjunktur. Diese Entwicklung gehört seit Annahme des Eng- landhilfe-Gesetzes im Parlament der amerikanischen Union der Geschichte an. Die Lieferfähigkeit der Union gegenüber Mittelmeerlänüern hat nahezu aufgehört. Nach der Absicht des Präsidenten Roosevelt soll die gesamte Wirtschaftskraft der Der- einigten Staaten dem befreundeten Großbritannien zugute kommen. Man ist selbst in der Union sehr geteilter Meinung darüber, welche materiellen Ausmaße diese Hilfe im Laufe des Jahres 1941 haben wird. Wenn fetzt die Negierung in Washington erklärt, die Englandhilfe werde auf die beiden Balkanländer Jugoslawien und Griechenland ausgedehnt werden, so ist das nichts anderes als ein D l u f f. Solche Hilfe an Mittelmeerländer muß eine weitere Einschränkung der eigentlichen Englandhilfe und außerdem eine Verschärfung de? Transportrisikos zur Folge hoben. Die Welt wird Antwort auf die interessante Frage erhalten, ob sich in Kriegs^>ten eine Versorgung über raumfremde Meere durchführen läßt, an dessen Küsten die Gegner starke Kampfmittel bereithalten. Wird, — woran nicht zu zweifeln ist — die Frage dahin beantwortet, daß selbst wirtschaftsstarke Mächte sich in raumfremden Meeren nicht durchsetzen können, so werden die Völker Kontinental- europas im kommenden Friedensschluß dafür zu sorgen haben, daß überseeische Staaten künftig nicht wieder auf den Gedanken kommen können, gegenüber anderen Erdteilen Vorsehung zu spielen. Es ist eine Ironie der Weltgeschichte, daß dasjenige Land, das die Monroe-Lehre, d. h. die Lehre vom Selbstbestimmungsrecht der Völker gleichen Raumes, proklamiert hat, selbst am schwersten gegen diesen Grundsatz gesündigt hat. 0.8. Gotischer Meister. Eine Geschichte von Ludwig Bäte. Der Leiter des Museums der kleinen schwäbischen Kreisstadt hatte mir manches Schöne gezeigt, am meisten aber war mir eine nicht übermäßig große, holzgeschnitzte Madonna ausgefallen, die, wie leicht zu erkennen war, der spätgotischen Zeit angehörte. Sie hatte einen liebreizenden Ausdruck um den vollen, in erster Blüte geöffneten Mund und trug, was ich bisher noch nicht gesehen hatte, lange, bis auf die Schultern herab fallende Zöpfe. Was mich aber noch mehr verwunderte, war das kleine Mädchen, das vor die Plastik getreten war und sie unverwandt anschaute. Es.mochte zehn ober elf Jahre alt sein und erinnerte so auffallend an die vor ihr stehend« Gestalt, daß ich beinahe erschrak. „Die Arbeit ist fchwäbische Gotik", erzählte der Leiter, „was Sie aber besonders fesseln mag — ich glaube es Ihren Augen anzulehen — ist das augenblickliche Bild, das fast eine Wiederholung des Themas zu sein scheint." Die Kleine hatte uns bemerkt und war nach einem Knix in das Nebenzimmer gelaufen. „Sehen Sie", fuhr der Direktor fort, ,Has Werk ist wahrscheinlich im Orte selbst entstanden, die Familie, zu der auch das junge Mädchen gehört, ist noch heute hier ansässig. Der alte Meister hat, wenn die Ueberlieferung stimmt, ein seltsames Erlebnis gehabt. Er machte eine Reise nach den Niederlanden, wie das damals öfters geschah, und blieb auf der Rückreise in einer kleinen Stadt Westfalens, irre ich nicht, unweit von Münster, hängen. Dort scheint er sich bald in eins der blonden, langzöpfigen Mädchen oes Landes verguckt zu haben, das wohl willens gewesen fein muß, ihm in feine ferne schwäbische Heimat zu folgen. Das ist heute ja nichts Beton- deres mehr, damals aber bedeutete es ein« Umpflanzung in einen andern, völlig fremden Lebensraum. &)re Eltern waren wenig einverstanden: er selbst hatte keinen mehr zu fragen, da seine Angehörigen fast alle tot waren. Von einer Seite war also alles in Ordnung, doch wuchs der Widerstand der zukünf. tig erhofften Verwandten so an, daß nur die Flucht als einzige Rettung Übrig blieb, wenn fick) die beiden nicht trennen wollten, wozu keine Neigung bestand. Sie machten sich denn heimlich oofc wurden Meldung, daß der onb unmöglich gemacht sei. 9. April. (DNB.) Präsides Washington General Simowitsch auf den Schild erhob, ein Tels iiridjli 1 * fr Rooseveltsichert den serbischenVerräteq erneut »jede nur mögliche" Hilfe zu. fJs. [Tir Genf de W r hi’te 0 * krt. ol >1 in ar ' die e Man W W b der bringe hu riebe n Fln «von Mle die d !it. 6i nen. i I i 3 Mobie Mn Q Vini pe li mh? r ihiis ticha IWSriet Die Neuyorker Presse bringt unter schreiendes Ueberschriften die überraschend gekommene Nach richt von der Einnahme * Washington, 9. April. (DNB.) Präsides fTpiiM Roosevelt hat an den 17jährigen Koni § Miiell Peter,^den die militärische Verschwörercliqu^wn, ‘ ' filuW glänzendes Beispiel für seine ttaditionelle Bravoui abgibt. Deshalb werden die Vereinigte, Staaten, wie ich es bereits der Regierung Eurer Majestät zugesichert habe, aufs schnell ft 1 jede nur mögliche materielle Hilfe i. ill«1 IIII” Uebereinstimmung mit den heute geltenden Stu stimmungen übersenden. Ich übermittle (Sure 1 Majestät meine aufrichtige Hoffnung, daß Jh, Widerstand gegen diesen verbrecherischen Angriff auf die Unabhängigkeit und Unversehrtheit Ihres Düstere Stimmung in London. Das britische Dolf wird auf weitere Verluste und Hiederlagen vorbereitet. tisder, |i|h imf i >>i he' W her bere iltieren ischen M inflre eine föm ■ stark nur schw rochen ij iah. fe Ctili1 i’iiiih * Ln S Englands Expeditionskorps. Genf, 9. April. (Europapreß.) Der Sonderkorrespondent von United Preß in Griechenland berichtet aus Athen: „Auf meiner Reise von Saloniki nach Athen war ich Zeuge der Ankunft des britischen Expeditionskorps. Verschiedene Male wurde der Eifenbahnzug, mit dem ich reifte, auf ©eiten- gleise geschoben, um Platz zu machen für Güterzüge, die Tanks mit voller Besatzung transportierten. Ich sah auch, wie von riesigen Kranen schwere Tanks und schwere Geschütze vonTransportschifsen gehoben und Truppen der Nil-Armee auf griechischem Boden landeten. Die Straßen, die von den Hafenplätzen ins Innere des Landes führen, wiesen einen sehr regen Verkehr auf. Hunderte von schweren ßaft- wagen rollten vorbei, alle schwer mit Kriegsmaterial beladen. Lange Kolonnen von Lastwagen und Autos beförderten Truppen an die Front. Nach der riesigen Menge von Kriegsmaterial zu urteilen, das das britische Expeditionskorps nach Griechenland mitdrachte, scheinen die Engländer sich auf einen langen Feldzug vorzubereiten." Anders als erwartet. Serbische Gefangene über die Wirkung der deutschen Stukas und Panzer. Sofia, 9. April. (Europapreß.) Die bulgarifchen Morgenblätter veröffentlichen an auffallender Stelle den griechischen Heeresbericht, in dem erklärt wird, datz die Jugoslawen in Mazedonien durch ihren Rückzua den linken Flügel des griechischen Aufmarsches entblößt haben. In Sofia ist eine größere Anzahl kriegsgefangener serbischer Soldaten eingetroffen. Unter den Gefangenen befinden sich auch Bulgaren aus Mazedonien, die im jugoslawischen Heer bienten. Die Gefangenen befinden sich in einem jämmerlichen Zustand und sind seelisch niedergedrückt. Das Erlebnis der deutschen Luftangriffe und der deutschen Panzer verursachte bei vielen von ihnen einen Nervenschock. Die serbischen Offiziere äußerten sich dankbar über die Großmütigkeit der Deutschen, Die ihnen ihr Leben rettete. Ein serbischer Gefangener erklärte dem bulgarischen Blatte „Utro": „Wir waren entschlossen, tapfer z u kämp sen und zu siegen. Der Kampf begann aber anders, a l s wir es erwartet hatten. Die deutschen Kampfflugzeuge haben uns aus niedriger Höhe angegriffen, und die deutschen Truppen machten uns das Leben schwer. Was geschah, machte uns wahnsinnig, umsomehr, als gleichzeitig deutsche Panzer ein Höllenfeuer auf uns eröffneten. Die Deutschen Panzer stießen plötz- lich durch unsere Linien durch und drangen in das Inner« unseres Landes vor. Der Feind konnte von uns nicht behindert werden. Dis nachfolgende Infanterie zwang uns zur Waffen- streckung." Starker Eindruck in ttGA. N e u y 0 r k, 9. April. (Europapreß.) Die ersten Rückschläge der englischen Bunde sgeno' ff en auf dem Balkan, insbesondere der aus Athen gemeldete Rückzug der Jugoslawen in Süd- serbien, werden von den hiesigen Blättern am Dienstagnachmittag in sensationeller Form berichtet. Auch die angeblich aus neutralen militärischen Kreisen m London stammende Meldung, berzufolge S a - l 0 niki geräumt werden mußte, macht hier starken Eindruck. Diese Schwenkung hat nach dem anfänglichen Optimismus über einen erfolgreichen Widerstand der englischen Verbündeten zu erheblichen Kurseinbußen an der Neuyorker Bors« geführt. In Verbindung mit einer weitgehenden 23er» kaufswelle büßten besonders die Rüstungs- werte (Dupont, Bethlehem, United Steel usw.) bis zwei Dollar ein. Der Fall Salonikis verbunden mit dem unaufhaltsamen deutschen Vormarsch in dem hier für unbezwingbar gehaltenen Gelände führt hier zu tiefem Pessimismus. Die Blätter drucken zwar Roose- 0 e l t s Telegramm an König Peter mit dem Das älteste Haustier. Der Hund ist das älteste Haustier des Menschen, und aus Aegypten liegen aus grauer Vorzeit eine Reihe von Nachrichten Darüber vor, die auch die Frage nach den frühesten Hunderassen und Zuchtbestrebungen klären. Bereits in vorgeschichtlicher Zeit, die im Nilland viele Jahrtausende zurückliegt, gab es Dort eine HunDeform, Die man früher stets nur für Das Zweistromland belegt glaubte: Die große Dogge. Man hat WanDzeichnungen unD Schnitzereien in Hierakonpolis aufgefunDen. Die Den Riefenhund in Gesellschaft unD im Dienste Des Menschen zeigen. Eine Schnitzerei auf einem Speckstein- zepterknauf , Die beste NaturDarstellung Der vor- Dynastischen Zeit, stellt eine ßöroenjagD Dar, bei Der Hunde, die durch Halsband deutlich als Haushunde bezeichnet sind, dem König Der Tiere entgegentreten. Aus Der Zeit Der ersten Dynastie, etwa 3300 v. Ehr., rourDe ein in Elfenbein aeschnitztes Spiel aus einem ©rabe geborgen, Das sieben HunDe unD zwei Löwen umfaßt; dabei ist einer der Hunde von den andern deutlich unterschieden und läßt sich sofort als Dachshund erkennen. Auch auf der Schminkpalette des Königs Narmer, die aus der Grenzzeit zwischen ägyptischer Vorgeschichte und Geschichte stammt, sind drei Jagdhaushunde dargestellt. die man früher für gegen", in Dem es ausführt: Die englische 21M miralität gebe zu, daß Die V « r l u st z i f f e rin an britischer Hand«lst0nnage Der letzkin I Woche nicht nur Diejenigen Der Vorwochen kataftro« ,J phal übersteigen, sondern sogar Die Verlustserie Des Woche von Dünkirchen. Es sei durchaus möglich, I daß sich dies« verheerende Entwicklung noch inten« siviere. England setze, um diese furchtbaren 53er* lüft« auszugleichen, feine Hoffnung auf Die Der« einigten Staaten von Nordamerika. Die Verlust«! feien jedoch so groß, daß sie durch N. Käufe oder Beschlagnahmung feindlichen Schiff raums nicht mehr ausgeglichen werde« könnten. Neben der Kriegführung auf Dem Balkan feien jedenfalls Die maritimen Verlustziffern Die größte Gefahr für Großbritannien« Das von einer Blockade umgeben ist, vor deren» Auswirkungen die Augen zu schließen sinnlos ift. Britische Admiralität gibt Verluste z«. N e u y 0 r k, 10. April. Wie Die Agentur „INS" meldet, gibt die britische Admiralität den Verlust Der Trawler „Lord Melbourne" und „(Trat mon Island" bekannt. ßanDes von Erfolg gekrönt sein wird." Ruhige Beurteilung in der Türkei. Rom, 9. April. (Europapreß.) In einer halb-« I amtlichen Mitteilung des Rundfunks von An« kara wirs unterstrichen, daß in her Türkei voll» k0 mmene Ruhe herrsche. Nur wenige deutsch! Staatsangehörige hätten Istanbul verlassen. Din Türkei, so bemerkt „Messaggero" zu einem aus Antara vorliegenden Reuterbericht, werde sich audg gegenüber Den neuen Ereignissen auf dem Balkon neutral verhalten. In dem Reuterbericht war ausgeführt worden, man könne dessen gewiß sein daß hie Türkei alle notwendigen Maßnahmen trek fen werde, um ihre Freiheit und Unabhängigkeit M verteidigen. „Immerhin", so gibt Reuter zu, „scheintj ihre „Rolle" gegenwärtig hauptsächlich defensiver Natur zu sein. Zahlreiche Beobachter finö ebenfalls der Ansicht, daß die Türkei gegenüber den jetzigen Ereignissen neutral bleiben wird." Englands maritime Lage katastrophal. Madrid, 9.April. (Europapreß.) Die ZeitunD „Madrid" veröffentlicht einen kurzen, inhaltsreiche Arttkel unter Der Ueberfchrift „Dem Enhe ent* Dachshunde hielt, die aber wahrscheinlich Vorstehd Hunde sein sollen. Merkwürdigerweise finden sich auj ollen diesen vorgeschichtlichen Tierbildern Die stehohrigen, ringelschwänzigen WinDhunDe nicht, Die he« wichtigsten Typ unter Den HunDedarstellungen bet Alten Reiches ausmachen. Diese auffällig einförmigen unD absonDerlichen HunDebilDer Der früheste« aeschichtlichen Zeit Aegyptens zeigen ein Überaul schlankes, hochgestelltes Tier auf ansehnlicher Größe« Das in erster ßinie zur Jagd verwendet wurde, aber auch als Luxustier in Den Gemächern heil Großen Des Landes erscheint. C. K. Stockholm, 9. April. (DNB.) Die Stimmung in London war am Dienstag sehr d ü st e r. Die jugoslawische Armee befindet sich auf dem Rückzug. Demo in der Cyrenaika ging verloren. Die britischen Verluste an Handelstonnage in der Schlacht auf dem Atlantik sind furchtbar. Alle diese Nachrichten lassen London Schlimmes ahnen. (Eine gewisse Unsicherheit greift in der britischen Hauptstadt um sich. Den raschen Rückzug Der Wavell-Armee i n Nordafrika empfindet man, wie der Londoner Korrespondent von „Dagens Nyheter" meldet, als schweren psychologischen Rückschlag. Die Oeffentlichkeit wurde bereits am Dienstag auf die Möglichkeit des Falles von Saloniki vorbereitet. Der Besitz von Saloniki, wo man nach englischen Pressestimmen noch wenige Tage vorher eine Dauernde Front gegen Deutschland schaffen wollte, wird bereits auf Wink amtlicher britischer Stellen als „nicht w e i t e r w i ch t i g" dargestellt. Das einzige, was vom Balkan in das Ohr Der britischen Oeffentlichkeit Drang, war der griechische Heeresbericht, der in vorwurfsvollem Ton den Rückzug her jugoslawischen Süd- armes und damit die E n t b l ö fpi n g her griechischen Flanke mitteilte, eine Nachricht, hie, wie her Londoner Korrespondent von „Stockholms Tidningen" berichtet, an den deutschen Durchbruch bei Sedan erinnerte. Der militärische Mitarbeiter Der „Ilmes" bereitet die englische Oeffentlichkeit auf einen furchtbaren Schock vor, inhem er Dem Leserkreis schwerste Kämpfe und Deutsche Erfolge an vielen Punkten anfünhigt. Die Hoffnung auf einen erneuten Widerstand der Wavell-Armee in Libyen schwindet ebenfalls immer mehr. Man rechnet bereits damit, daß Wa- vell, um sich eine Atempause zu verschaffen, g a n z Libyen räumen und sich auf die befestigten Stellungen bei Marsa Matruk an Der libysch-ägyptischen Grenze zurückziehen muß. Auch von der britischen Front auf dem Atlantik hat England nichts Gutes zu berichten. Die Lage auf dem Atlantik, wo England in den letzten vier Wochen mindestens 400 000 BRT. Handelsschiffsraum verlor, sei, wie der Londoner Korrespondent von „Svenska Dagbladet" meldet, äußerst beunruhigend, zumal die Versorgung der britischen Armee in Nordafrika und auf dem Balkan enorme Mengen von Tonnage erforderlich mache. „Wir werden auf eine harte Probe gestellt." Liddell Hart warnt vor Luftschlössern. Genf, 9. April. (DNB.) Im „Daily Herald" vom 7. April schreibt der britisch« Mlitärschriststeller Liddell Hart, Der unerwartet« unD schnelle Vorstoß der Deutsch-italienischen Truppen in Libyen von Marsa el Brega nach Benghasi am 1. April trug alle Anzeichen einer ersten Bewegung in einer kombinierten Operation von größter Reichweite. Wir werden auf eine hart« Probe ge- gestellt — niemand sollte diese Tatsache verkennen. Der Winterschlaf im Verein mit Erfolgen gea-en die Italiener gaben Den Konstrukteuren von Luftschlössern neuerdings Oberwasser bei ihren heiteren Darstellungen vom Frontwechsel Jugoslawiens als einem Unglück für die Achsenmächte. Auch die Art und Weise, wie sie Darüoer schrieben, daß Hitler gezwungen sei, nun an zwei Fronten zu kämpfen, hat eine oerteufeite Aehnlichkeit mit den strategischen Ansichten, Die im vorigen April bei Dem Angriff gegen Skandinavien geäußert wurden. Die Gefahren eures Zweifrontenkrieges hätten nichts mit Der gegenwärtigen Lage Deutschlands zu tun. Das wäre verschieden, wenn Deutschland anstatt an zwei Fronten beschäftigt zu sein, an zwei Fronten versagt hätte. Jeder Diktator, Der über ein gut ausgerüstetes Heer verfüge, werde es vorziehen, es zu beschäftiaen, anstatt es zur Untätigkeit zu verurteilen. Uno je mehr er fürchtet, her Balkan könnte rmü Schauplatz eines Zweisronten-Druckes werden, desto großer dürften auch seine Anstrengungen fein, dieser Möglichkeit zuvorzukommen, indem er mit ihr fertig zu werden versucht, während es noch ein Einfrontproblem gibt. Dagegen l)abe General Wavell bisher einen Drei fronten krieg führen müssen, her sich nun bald in einen Vierfronte n k ri eg verwandeln Dürfte. Zeitschriften. — „Freude am Lebe n." Bebilderte Monatsschrift des Reichsbundes für Biologie. Hugo Bef mühler Verlag, Berlin-Lichterfelde. — Das April- Heft der vom Leiter des Reichsbundes für Biologik Dr. Walter Greife, geführten Monatsschrift bringt! u. a. einen von charakteristischen Aufnahmen beglei» teten Aufsatz von H. Flaig, her auf einige Besonder« heilen beim Frühlingseinzug in den deutschen Alpes aufmerksam macht. Ein interessantes, nicht nur de» Mediziner angehendes Problem untersucht die einleitende Abhandlung von Professor Dr. Max d« Crinis, her sich mit'hen Beziehungen zwischen Gesicht sausdruck unb Krankheit befaßt und im besonderen aufweist, wie sich bestimmte Erkrankungen« vielfach durch gewisse Ausorucksbewegungen un» Veränderunaen der Gesichtsmuskulatur äußern. Heber die Lebensweise des Zaunkönigs, über di« dis zur kurzem noch nicht allzu viel bekannt war« berichtet ein mit sehr schönen Naturaufnahmen geschmückter Aufsatz von Ludwig Förster, her insbe" jonbere merkwürbige Beobachtungen über das Liebesleben des winzigen Vogels mitteilt. Jnspektoe Paul Cretzoiu, Naturschutzsachverständiger Rumäniens, gibt in einem Beitrage über die Nadelhölzer seiner Heimat unb ihre Stellung im NaturschuD einen Einblick in Die urwüchsige Lcmbschast Rumäniens. Die kleinen Beiträge befassen sich mit De® Dogelwelt Bulgariens, mit der Zugunruhe De.. Vögel, mit her Beringung von Fischreihern und >m« dem Wildbretgewicht norbwestdeutscher Rotwilo- ftämme. Buchbesprechungen, hie Liste Der Neuerscheinungen unb Die stets geschätzte Preisftage vekff vollständigen Den Inhalt des sorgfältig redigierte» unb ausgestatteten Heftes. Der Toten sehr ähnlich sehen, was ich nicht von Der HanD weisen mochte: jeDenfalls ist sie oft hier mit ihrer verirrten hilflosen Art, für die ich mir feine Erklärung weiß, Da sie in eine leben53ugeroanDte und wohlhäbige Familie hineingeboren ist und es, wie man so sagt, wohl aushalten kann. Aber Kinder sind ja oft seltsam, zumal in jenen Jahren." Er zog den Fenstervorhang zur Seite: Der eDle Ausdruck von Schmerz und scheuer Schamhafttg'keit trat voll zutage. Der gotische Meister hatte lein Letztes in Das weiche, schmiegsam« Lindenholz yin- eingeschrieben. Mochte Die Sache nun stimmen oder nicht, es blieb Das tiefe, kaum entschleierte Geheimnis eines uneraründlichen Leidens, erschütternd in seiner Juaend, durch Die Kunst in Die Bezirke des unverbrüchlich Dauernden hincingehoben. Die Sonn« fiel schräg'durch Die bleiverglasten Fenster Des ehemaligen Refektoriums, in Dem man das Museum untergebracht hatte. Ich trat zur Seit« und mochte der Rührung nicht wehren, die mich hilflos machte. wieDerholten Versprechen einer Hilfeleistung ab, enii halten sich jedoch diesmal jeglichen Kommentar- Das ist ein deutliches Zeichen Dafür, daß niemaiy weiß, wie Dieses Versprechen erfüllt werden foL Im Leitartikel sagt „Washington Daily News", Dij Nachrichten vom Palkan-Kriegsschauplatz seien cnii mutigend. „Sollte es zu einem zweiten Dünfirdjq oder zu Schlimmerem kommen, was wird Dann aiy England und aus unserem Gelübde, Hitler zu siegen? Es ist besser, darüber jetzt noch nicht nach zu denken." V. llnfl Iw jfli gtge aber verfolgt: er selbst kam ins Gefängnis, unb her reinliche Prozeß, Der auf Verführung und Ent- ührung lautete, stand nahe bevor. Mochte es nun ein, daß man den jungen, tüchtigen Bildhauer, der auch schon für eine Der beiDen Kirchen Des Ortes eine Arbeit geliefert hatte, im Grunde ganz gerne sah, ich weiß es nicht. Jedenfalls fand sich Gelegenheit, daß sie sich öfters im Turm sahen und eilig eine neue Flucht oorbereiten konnten, die dieses Mal in einer späten Novembernacht vor sich aehcn sollte und zu der man keinen Mitwisser ins Geheimnis gezogen hatte. „Die festgesetzte Nacht brach an; her Wärter, Der ein Amt wohl nicht allzu genau nahm, war belache n worben. Alles schien gut zu gehen, bis ein pät aus her Wirtschaft, kommender Nachbar her Eltern Die beiden sah und schleunigst, Durch Den Trunk gestärkt, erheblichen Lärm schlua, zugleich Seinen Hund auf sie hetzte. Rasche Flucht konnte nur ►elfen; sie warfen sich beide in Den Fluß, um so chnell wie möglich das gegenüberliegende Ufer zu ?«winnen. Glücklicherweise war Der Hund, ein ftar- es jähes Tier, nicht nachgekommen, so Daß von hier aus nichts aeschah. Bei Dem Schwimmen in Dem schon winterkalten Wasser aber hatte sich Das Mädchen so erregt, daß es, als endlich Das Ziel erreicht und man in einem benachbarten Gebiete in Sicherheit war, schwer erkrankte und schon nach wenigen Tagen starb, ohne Di« Eltern wiedergefehen und sich mit ihnen versöhnt zu haben. Sie yatt«n sich vorher trauen lassen; Der Geistliche, ein milDer, verständiger Mann, war ohne weiteres einverstanden gewesen, zumal man ihm versprochen hatte, nachträglich alles in Güte zu regeln. Der Meister ist Dann nach Schwaben zurückgekehrt und hat die frühe Tote in Dein Bildwerk ein gefangen, das Sie hier sehen. Es ist, nicht nur rein menschlich, das kostbarste Stück unserer Sammlung." „Aber Sie wollen wissen, was Die Klein«, Die Sie hier eben für einen Augenblick erblichen, mit dem Werk« zu tun hat. Nun, sie gilt als Nachkomme einer Schwester Der Heimgegangenen, Die Dem unver- heiratet gebliebenen Schwager später Den Haushalt führte und sich Dann mit einem Mitglied des Rates verheiratet hat. In ihrer Familie lebte Das Andenken an die Tote lange fort; noch in Der Resor- mationszeit wurde regelmäßig eine Messe für sie gelesen, bis bann das Stiftungskapital verfiel oder in andere Hande überging. Die Kleine joü übrigens gramm gefanht, in dem es heißt: „Regierung un) B^ii u Bevölkerung Der Vereinigten Staaten beobachte, |j, no mit Bewunderung hie mutige Selbstverteidigung |Xi geb' Des jugoslawischen Volkes, Das roieDer einmal ein lhme Salonikis. Die gleichzeitig! JV’ weetoung, oag uer gesamte griechische Ostflügel fcty ( ™ lieber habe angeboten habe, läßt an Wirkung nichh r.La zu wünschen übrig. Selbst Das antiDeutsche Hetz, r blatt „New York Post" verzeichnet groß Die Toik, fach« daß Die VerbinDung zwischen Öen Jugoslawe I | i ir einerseits und Den Griechen und Engländern jepj W unb ent /es • Harmancik /üemlik Demirtas die chalts inbti rkekoy Tokmak )n birgsjäger haben wertvollen Boden gewonnen Noch immer wehren sich einzelne Werke der Befestiaungs- elodie Der Berg verschwindet unter einem von Einschlägen. Schwere Geschütze bekämp- Bunkerstellungen in direktem Beschuß. Die ge liegen wundervoll genau. Mit einer he richtet der Richtschütze sein Ziel an, und chütze gibt dem Geschoß ieweils die freund- otlchaft „Gruß aus Wattenscheid" Grieche wehrt sich hartnäckig und W läuft die wi<, ~ . _______ ihren griechischen Ort Diese Straße muß in !s«em Besitz sein, damit der Vormarsch un- Truppen zum Aegäischen Meer weiter gehen Der Durchgang ist st a r k gesichert. Ost- iiestwärts des Flusses steigt das Gebirge auf, tur wenige schmale Paßstraßen hat und eine Ga/dtishf^.^ ligyra? anlagen, aber alle Kernstücke des Festungssystems können als überwunden werden die Entscheidungen erzwingen. Nur im Nahtamp f ist der Widerstand zu brechen. Einer von den erfolgreichsten Bunkerknackern in unserem Abschnitt ist der Leutnant K., der mit seinem Stoßtrupp aus drei Mann ein wegbeherrschendes jugoslawisches Sperrsystem aus vier schweren Betonbunkern ohne den geringsten Eigenverlust wegnahm. Es war ein hartes Stück Arbeit, bis er medergekämpft war. Kaum hatte die Spitze der vordringenden Kom- einer i Don! irtei di; ige bte *. . !M QUiti ! fch q )em bericht, gewiß1 ahmen angigte IUS W noch ii ttmren uf bit! die hen k n töttl dem ftistiaia *4j. L-mne ebis zu 20 00 Meter erreicht. Die Höhen- , die im Diktat von Versailles zwischen Bul- e: und Griechenland so „vergeben" wurden, :lle strategisch'günsligen Erhöhungen in den der Griechen blieben, sind st a r k b e - >ftig t und ausgebaut. Die Griechen haben mr in einer „Metaxas-Linie" ein sorgfäl- r gedachtes System von Bunkern und e l l u n g e n errichtet, das zum Teil u n - toi] lenbtn 1 ttle Ml en NI Vuk-jS.. )Hwsut c Mustafa Kemal Paso,; Orhaneli Tepelena*~-r^\£g,. • zy imora Permet'^£leskovica ' Parga*'-* Babako/et Müsettm A Fachmänner im Bunkerknacken Ein Offizier und drei Mann öffnen die Vormarfchstraße. Von Kriegsberichter Hans Georg Rahm. Agij Ung, Ä B bi* lugo|| ein ‘M enöet * 'M Hi er g> worden, der Widerstand erlahmt Die deutschen G. aräkco . X / Gioura * (\ ^ieai Q <3 \i \ . Pc nag la* Q Piper» l - __ . Vvf ftiorsa/osf' •satOu3 GflW \A-ga taste r> V ArM VV-t V„ HalmyroS \y. Vo l o s -• \ y\ £lassa//P, \Granitsa\Domok£^ Amahapohs*^ -- . Sk\atbasUeru^-Iz>.n mindesten mit ft arten V 0 rfeldstel - beob'J| n; e n und M 1.- Ständen ausgerüstet ist legt ein heftiges Artilleriefeuer auf die Angreifer Er schießt aus allen Rohren, denn er weiß, der Berg ist der Schlüssel zu dem ganzen Befestigungssystem und daher für die Verteidigung von außerordentlicher Bedeutung Die ersten Bunker sind bereits rauchende Trümmerhaufen Pioniere sind durchgestoßen Man sieht sie auf den Panzerkuppeln stehen Sie räuchern weitere Widerstandsnester mit Flammenwerfern und geballten Ladungen aus An den Hängen tobt der Kampf zwischen unseren Gebirgsiägern und der griechijchen Infanterie. Maschinengewehre hämmern Sie sind genau zu unterscheiden Das deutsche Gewehr mit seiner schnellen Feuerfolge, das griechische, das seine Schüsse fast bedächtig hinaus'ballert. Die griechische Infanterie weicht, gibt eine Stellung nach der anderen preis. Aber immer noch feuern die griechischen Bunker. Wieder rasen die Stukas im Sturzflug nieder, die Artillerie vereinigt ihre Feuerkraft aut die Betonklötze, die außerordentlich solide gebaut fein müssen Schwere Bomben laden die Stukas ab. Wieder ergießt sich ein Eisenhagel, wieder speit bie Erde Brand, Rauch und Vernichtung. Inzwischen haben bie Gebirgsjäger schon bie nächsten Höhen besetzt Die Artillerie leistet ihnen wertvolle Schrittmacherdienfte. Das Artillerieduell • Byrsa polyont\/~^'.‘.>.^ Schwadenmeer gehüllt, aus dem man un- -ochen die Detonationen der Abschüsse auf- sah Ein Stahlhagel schlug der deutschen entgegen Ein Angriff hätte große Blutopfer ri, ohne Aussicht auf sicheren Erfolg zu Zur Unterstützung der Gebirgssäger wurden 0 s angefordert. Schon sah man aus dem 1 die erste Staffel nahen, gleich dahinter eine Man freute sich noch, wieder einmal den Rhythmus dieser Maschinen zu hören, als ^igzeuge auch schon über die Flügel kippten, der Erde zustießen, um dann ihre verbringende Last zu entladen. Fontänen Rauch und Trümmern stiegen auf, wieder von gewaltigen Detonationen unter- i. Flugzeug auf Flugzeug stieß herab, ein (vllI g von Vernichtung und Grauen zurücklassend. un !<# Artillerie hat ihr Feuer v 0 r g e I e g t. In k,i Kien Linie weilt der Regimentskommandeur -----"WW 'einen Jägern, um durch die griechischen Lauf- M die der Feind eben verlassen hat, nach vorn n Sie stolpern über die ersten griechischen Minen. Wieder dröhnen die Stukas ihre grau- Pioniere mit ersten kühnen Schlägen Berichtigungen vorgenommen, bie zumeist „ Hanbstreiche kleiner Gruppen waren. Ein int der Pioniere, der den ersten Schuh ab- rhält auch bie ersten Verletzungen. Draht- iffe würben beseitigt, Sperren weggeräumt, sche Grenzposten nach kurzem, hartem Kampf Wiltigt. Dann schoß sich Artillerie aller l-ber, 00n ben Höhen wie aus der mähen Ebene, auf bie feinblichen Stellungen ie Gebirgsjäger nutzten eine Feuerpaufe aus, im Hanbstreich einer strategisch bedeutsamen ^u bemächtigen. 35 Minuten nach der Er- g ber Kriegshanblungen war bas Unter- 1 bereits glücklich burchgeführt unb ber Weg iteren operativen Maßnahmen frei. Manischen hatten sich die Giechen auf die deut- skrin Angreifer eingeschossen. Der „Festungs- M»', eine 1338 Meter hohe mit Derteidigungs- fn förmlich gespickte Erhebung, dazu der nicht stark befestigte Z e r g , der den deutschen F aus der Flanke bedrohte, waren bald in ein v-M ...» 9. April. (PK.) Seit sechs Stunden Jn t|i;i Stukas 00m Himmel, brüllt die Artillerie ? Kaliber, stürmen die Gebirgsjäger an 3)1 Wr iiulgarijch'griechifchen Grenze aegen die Bun- unb Bergstellunaen ber Griechen. Längs bes ichtige Straße nach dem ersten . Diakopiai Manolas ..-Kalavryttj KavasilaL.--__ Ü .Malpmir* 'Hormon / - 2ort^X_. Topolewar-adJ Strondscha^ffi^Svesdec •*» ^^►ifTANBUl/üsküd“; ÜchnsK""- " Muratb'^^Corlü r /X 'Ibriktepe Rnorti* yV' ^-^>Z*Nakre •phei^^j^ala •Halkaray-, yL 3-XSVend.K^ •soyn^dhozV MARMARA- ^pGalata , ^^orSlnekW^^t^* ^Bandirma jVarvarc , Lapsektj •Dim^&”clk\ Karac ' fstiergos"* • toto itivak £ Cantikkale B,9° x erte Wj . W . Das ige Sa H mb imA Erkro"^ i 5 I IZMIR (SMYRNA) Alasefiir Ded^Bayindir^^^' 0 Je m , * Festungen bz*. militStüt2punkte — Bobano . ., Dhi*riWtoit5i?- 0 i X; ‘ pbihotesJ\ ‘V- * . ^Joonniriav^ Prdrpöptd* • Mazarokiay : i '• hj Trnövdc*y Basibg^ad^ M • \jc/rfr7nonl • r^^^Störö^öqöra tu : Ahj/n/i‘/* •Samflkaw •Kaiug^rono 1 Nagoricino KeivaPafaa^u^^^x Dupnico / A^Pasardähik/ Iscmrppni ' •*->vajoLibroSbdii...^Mo.w. ^g7ku^-a^y'k''(ktrQvo r'jGouft>erTtzayjg •ßall/kop-(ligriTD^* z x Pekini Hausto fieppyhü Man\ Omi Sai 'am Unter -em Mantel -er Neutralität Der Hase« von Saloniki Neue Dokumente aus -em -eutschen Weißbuch neralstäbe irgendwie festzulegen. Gamelin. tn aus Ich nahm selbstverftändlick) ster die Fragen wieder auf, mit dem Außenmini- i Mttelpi feen Ti Wiedersehen mit Coventry * lcht g. 13 britische Flugzeuge Kgenk einige Wolken — wie große Wattehaufen auf dem Dunkel des Landes liegend den Einblick. Je den erlitten. Andere Flugzeuge haben Kraftwagen-, fchen Streitkräfte mit einem glänzenden Manöver deutschen Fliegerkorps haben' Im! löst alles und reinigt gründlich, imi macht beim Reinigen der lZeruts- hleibung die Verwendung von Waschpulver und Seife überflüssig. rissen einen unübertrefflichen Wegweiser abgegeben hatte. Das Zielgebiet in dieser Coventry-Nacht war H Ql Nsblu Mi We Derna erreicht. Die Verfolgung fortgesetzt, das ausgedehnte Ge- An der j u l l f ch e n Front haben unsere vorgeschobenen Abteilungen Kranjfka-Lora im Save-Tal beseht. 3n Albanien an der jugoslawischen Front Tätigkeit kleiner Abteilungen. Wir haben starke Truppen mit ihren Waffen gefangen genommen. An der griechifchen Front haben wir einen überwunden und des Feindes wird biet gesäubert. Einheiten des örtlichen Angriff des Feindes zurückgewiesen und einige hundert Gefangene gemacht. Unfere Bombenverbände haben in Sebenic 0 Flotteneinheiten und vor Anker liegende waffec- flugzeuge angegriffen. Ein mittelgroßes Schiff die Zahl der abgefchoffenen britischen Flugzeuge von 11 auf 13 erhöht. ita- fot- bleif E* ve Ppn» Das Telegramm trägt auf dem Umschlag foj, gende handschriftliche Notiz: , "" ~ Er Vagen- und Nachschubkolonnen mit MG.-Feuer belegt. Sfmten M gut des Versuches verkündeten, zwischen den Trümmern des Stadtgebietes von Coventry wieder kriegswichtige Industrien anzusiedeln. tätserklärung unseren Feinden gegenüber be» wußt oder unbewußt veranlaßt werden konnte. Del' Minister versicherte mir, daß sowohl seine Gesin" nung als auch die aller seiner Landsleute zu ein-- Mit. |i fiörbi !t mir n mir 1 hmßiqe ii müsse dien - hl Rc v von einigen Der italienische Bericht. Rom, 9. April. (DRV. Funkspruch.) Der lienifche Wehrmachtbericht vom Mittwoch hat genden Wortlaut: Truppenzusammenziehungen und feindliche Kraft- Wagenkolonnen bombardert und mit MG.-Feuer belegt. In O st a f r i k a hat der Feind mit starken Kräften den Angriff auf den Abschnitt von Mafsaua wiederholt. Im übrigen Gebiet ist die Lage insgesamt unverändert. Lines unserer Schnellboote hat im Roten Meer einen englischen schweren Kreuzer torpediert. 1 r t- "U ! stellt, Wh Em En eine HR.' DMite Eift« W. jrN be U feinem iilriefl 1 fcn vir t)besc II liierst ■ntn sie Eber 3n I Scholen |n Lm 8 Nb K braune, er von übrigen Ser n i.om be m. ßi ober d nie mir lümp unö l en. Die iinglich Serviere | schneid Zweite Unterredung zwischen Matsuoka und Molotow. Moskau, 9. April. (DNB.) Am Mittwochnach- gbonfb° ■«* rung ist bereit, schon jetzt Material entgegenzunch B-- men, das für gewalttge alliierte Landungstruppen J bestimmt ist " " Drugere. \ Serbien auch nach dem Zusammenbruch Frankreichs kriegsbereit. Telegramm des französischen Gesandten in Belgrad. Außenmimsterium. Geheim. M. D. Nr. 697. Belgrad, den 11. Juni 1940. 22.10 Uhr. Eingegangen am 12. 6., 8 Uhr. 8? ™ IllQtt ------------------------— : ■ — - ?---------:------:--------:—] SerufsKleidung kann noch fo verschmiert, verölt oder verkrustet fein - Griechenland richtet Stützpunkte für alliierte Luftwaffe ein. General Weygand an den Oberbefehlshaber der Landstreitkrüfte. Oberbefehlshaber des... (Kabinett). Kriegsschauplatz: Ost-Mittelmeec .-. Generalstab, Nr. 333/3. S. Inhalt: Fühlungnahme mit den Generalstäben des Balkans. (Äuszug.) Hauptquartier, den 14. März 1940. Geheim! Ich habe die Ehre, Ihnen zu berichten, wie weit unsere Fühlungnahmen mit den verschiedenen Generalstäben des Balkans gelangt sind und welche Ergebnisse erzielt wurden: In Griechenland hat ein Offizier der Leitung des Transport- und Trainwesens, Major Cherriere, soeben eine Erkundung über die Stützpunkte beendet, welche ungefähr eine Woche gedauert hat. Der Bericht hierüber ist noch nicht in meinem Besitz. Der griechische Generalstab hatte auch die Erkundungsreisen zweier Offiziere der Luftwaffe gestattet. Diese Offiziere sind soeben zu- rückgekehrt. Ihr Bericht ist befriedigend. Ihre Erkundungen haben gestattet, sestzustellen, welche erheblichen Bemühungen der griechische Generalstab unternommen hat, um eine Bodenorganisation zu schaffen, welche das schnelle Eingreifen moderner Luftwaffengruppen ermöglicht. Der griechische Generalstab stellt uns von jetzt an folgende Stützpunkte zur Verfügung: In Thessalien: Kardista, Pharsala, Nea Agchilos, Turnavos, Almyros. In Mazedonien: Guida, Nea Pella, Lembet, Mikra Megala, Mikra, Gorgop Cheiseru, Livado- gluri, Florina, Ptolimay. Abgesehen von einigen Abänderungen, um die wir uciii fQg, t "Die griechische Regio Äjkir*" ‘' ------ \ fitf'in'O'111 genau auszumachen. Die Bombenschützen konnten belegt «Arbeit leisten. So kam es, daß schon in den In der L y r e n a i f a haben die ilalienischdeul- igsstunden in den langen Montagehallen und schc,. einem glänzenden TUnnönee Zubehörwerken 14 Brände zum Himmel loder- den besonders in Wsus vnd Mechili belrächllichen ten. das, häufige Explostoncn die Bernidjtung auch widerstand feindlicher malorifierler Ableilungcn Text des Telegramms Nr. 4213: Dieses Material welches von keinem Personal begleitet sein bar! würde zum Schein an griechische Regierung oen kauft. Nach Landung im Piräus würde stz auf grie chisches Gebiet verteilt gemäß Angaben Genera stabes französischer Armee. Serbien bittet um Verstärkung -er militärischen Zusammenarbeit. Der französische Gesandte in Belgrad an das IRinl sterium des Auswärtigen. Belgrad, 16. April 1940, 21.35 Uhr. Nr. 364—366. Geheim! Eingegangen am 17. April, 1.30 Uhr. Wie es mit dem Prinzregenten abgemacht war, habe ich heute Nachmittag mit General NeditsH den Gedankenaustausch über die bette Art der er neuten Aufnahme der Generalstaosbesprechunge« weitergesührt. Da nach Ansicht General Weygand- die Frage der Flugplätze und ihrer Aus» Nutzung die dringendste ist, würde General NeditsÄ zustimmen, daß ein geeigneter Mitarbeiter General Weygands unter größter Geheimhal, tung in Zivil hierherkommt, der im Land, Herumreisen könnte und dem ein jugoslawi- scher Offizier, ebenfalls in Zivil, alle zu besehenden Anlagen zeigen würde. Außerdem würde man den jetzigen Militärattache in Ankara durch einen Offizier ersetzen, der das volle Ver trauen des Oberkommandos genießt und der be uns ausgebildet ist. Dieser würde dann bet zuständige Verbindungsmann bei General! Weygano sein. Ich bin der Meinung, daß dies« mittag hat die angekündigte zweite Unterredung zwischen dem japanischen Außenminister Matsuoka und dem sowjetischen Regierungsch«' und Volkskommissar des Auswärtigen Molotow stattgefunden. Zu diesem Zweck begab sich der japanische Außenminister in Begleitung des japanischen Botschafters um 16 Uhr Ortszeit in den Kreml. näher wir jedoch der Industriestadt kamen, um so stärker war der Wind, der die hindernde Wolkendecke nach Westen wegdrängte. Um so genauer und bedachter konnte der Angriff abrollen. Weniger als l^gezoge l8y;ü c öbauf Mchen. ‘Hl: prr Berlin, 9. April. (DNB.) Aus dem in Vorbereitung befindlichen Weißbuch Nr. 7 werden heute in einer dritten Veröffentlichung weitere Dokumente wiedergegeben. Oie Sondermiffion eines französischen Militärbevollmächtigten in Athen. Der Oberbefehlshaber des Heeres General Gamelin an den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Admiral Darkin. Den 15. Dezember 1939. Nr. 163 Gab/Dn. Geheim. Ich beehre mich, Ihnen mitzuteilen, daß ich den Obersten M a r i 0 t und den Bataillonschef G a n e« v a l mit einer Mission betraut habe. Der erste begibt sich nach Griechenland, der letzgenannte nach Schweden und Finnland. Die Aufgabe dieser Offiziere besteht darin, an Ort und Stelle die allgemeinen Bedingungen zu prüfen, unter denen eine militärische Zusammenarbeit mit diesen Ländern in Aussicht genommen werden könnte. Die Abreise der beiden Offiziere ist von mir auf Mittwoch, den 20. Dezember, festgesetzt worden. Falls Sie an einen der beiden Offiziere oder an beide bestimmte Fragen richten wollen oder die Aktion dieser beiden Offiziere in einem bestimmten Sinn zu beeinflussen wünschen, bitte ich Sie mir dies sofort mitzuteilen, wenn nötig durch Entsendung eines Verbindungsoffiziers. Griechenland übernimmt Garantie für Landung in Saloniki. Aufzeichnung über eine interalliierte Intervention auf dem Balkan. Großes Hauptquartier, 4. Januar 1940. Der Chef des Großen Generalstabes der griechischen Armee hat wissen lassen, daß er unter Vorbehalt einer ausreichenden Unterstützung mit Luftstreitkräften und Luftabwehrkräften in der Lage wäre, die Landung eines interalliierten Expeditionskorps in Saloniki zu garantr en. Das französische Oberkommando wird unter Wahrung der größten Diskretion weiter mit dem jugoslawischen, dem rumänischen und dem griechischen Oberkommando Fühlung halten, ohne die Chefs der britischen Ge- ÄernichtenderSchlag gegen provisorisch wieder in Belrieb gesetzteHüstungswerke Bon Kriegsberichte» Hermann Kind. (PK.) ..., 9. April. (DNB. Funkspruch.) Seit mondhellen Raum zieht. Eine zeitlang verwehrten (DNB.) . . . 9. April. (PK.) In den Morgenstunden des Dienstag zogen die ersten deutschen Truppen in Marburg ein. Der alte Vorposten des Deutschtums im Südosten gehört wieder zum Reich. Seit drei Tagen bohren sich über die jugoslawische Nordgrenze unserer Truppen dem Tal der Drau entgegen. In zähem Kleinkampf wurde Bunter auf Bunker, eine Höhenstellung nach der anderen bezwungen. Hinhaltend, aber zäh verteidigt der Feind den Befestigungsgürtel an seiner Nordgrenze. Immer wieder stoßen wir auf gesprengte Brücken, verminte Straßenstrecken und Wegsperren, aber kein Hindernis kann die vorwärtstastenden Infanteristen aufhalten. Wir stehen wieder einmal vor einer gesprengten Brücke. Kurzer Halt, bis die Schlauchboote da sind. Dann geht es über den Wasserlauf und drüben auf der verlassenen Straße weiter. Vier Kilometer noch bis Marburg, da kommt uns ein jugoslawischer Kraftwagen entgegen. Neben dem Fahrer steht ein Mann in brauner Lederjacke, die Hakenkreuzarmbinde am Arm und winkt uns zu. Während der Fahrer wendet, erfahren mir: i> i e Volksdeutschen Marburgs erwarten ihre Befreier. Wir steigen aus und brausen zurück. Auf den Waldhöhen beiderseits der Straße sprechen bann und wann noch Handgranaten und Maschinengewehre. Vor den Bauernhäusern aber, unten am Wege, stehen Frauen und Kinder. Als sie unsere Uniformen erkennen, lachen sie und heben den Arm zum Gruß. Verlassen und einsam liegen die ersten Straßenzüge der Stadt. Die Läden vor den Fenstern sind aeschlossen. Am Marktplatz belebt sich das Bild. Volksdeutsche Männer und Frauen strömen hier zu- jammen. Als wir vor dem Rathauscaf6, dem Verkehrslokal der Deutschen, vorfahren, müssen wir einem Granattrichter ausweichen. Der Abschieds- aruß der Serben hat fein Ziel nicht ganz erreicht. Wir treffen auf den Führer der Volksdeutschen Marburgs, der gerade dem Kommandeur des ein- rückenden Bataillons Meldung erstattet. In den Eine schöne Teilaufnahme der von den deutschen Truppen besetzten Hafenstadt Saloniki. Strandbild vom Hafen. Im Hintergrund der weiße Turm. — (Scherl-Bildarchiv.) Karte vom Kampfgebiet im Südosten. — (Zeichnung: Trester. — Scherl-Bilderdienst.) Marburg ist frei. Von Kriegsberichter HanH Georg Rahm. K f jener mondklaren Nacht im November 1940 — als stärkste deutsche Kampfverbände dem Zentrum der britischen Lustrüstung einen Schlag versetzten, der in feiner Methode und Wirkung zahlosen späteren Großeinsätzen den Rahmen gab — waren wir nicht mehr über Coventry. Die kleine Stadt in den Midlands blieb unbeachtet am Wege, wenn wir nach Birmingham, nach Liverpool und Hüll flogen — bis nach einer Pause von fast fünf Monaten die deutsche Luftwaffe wieder einmal mit stärkeren Kräften vor allem die Randgebiete von Coventry angriff. Es lagen präzise Aufklärungsergebnisse vor, daß inmitten verwüsteter Industrieviertel Werke des Feindes, auch Motorenbau, provisorisch wieder in Betrieb genommen worden sind. Ihnen galt unser Angriff, bei dessen Durchführung die deutsche Luftwaffe bewies, daß sie weder durch den Einsatz im Südosten noch in Afrika irgendwie in Der Schlagkraft gegen die Insel geschwächt wurde. Zunächst war das Wiedersehen mit Coventry nicht gerade erfreulich. Der Himmel war zwar so freundlich, uns an die Novembernacht zu erinnern. Strahlend hell steht der Mond zu unserer Rechten, als wir die Insel erreichen. Die Sterne blinken in der gläsernen Kanzel der He 111, wie einst vor fünf Monaten, und unverändert achten wir auf englische Nachtjäger. Die Sicht jedoch bleibt lange schlecht. Flugzeugführer und Beobachter müssen viel navi- aatorische Arbeit vollbringen, um zum Ziel zu gelangen. Nur hier und dort reißt der dicke weiße Wolkenteppich unter uns auf, und kaum mehr als fünf oder sechs Scheinwerfer bringen in die Nähe unseres Vogels, der gleich vielen anderen durch den gebeten haben, entsprechen diese Flugplätze den M 1 Ausdruck gebrachten Bedürfnissen. Sie werden m| den Nachschubbasen durch Zugangswege verbunden werden. Unsere Offiziere der Luftwaffe sind über ihre Aufnahme und die ihnen vom griechischen G„ neralstab gewährten Erleichterungen sehr befriedig gewesen. llebernahme von alliiertem Kriegs- E aterial für die Landungstruppen. Telegramm der französischen Admiralität an bas Außenministerium. 19. Mai 1940. „ .. „ wurde getroffen, verschiedene Wasserflugzeuge, je behinderte uns die feindliche Flak. So zogen mir Kraftwagen und Barackenlager beschädigt. Die An- - immer tiefer gehend -- einige Runden, sahen lagen öct Luftstützpunkte von D i 0 u l j e und Der- fiKh?^n'Ätnht"?r.^rntÄ' mi? Z7 '"llrn d i c e wurden bombardiert und Haden ernst- Schä- Hohe der Stadt, der früher schon mit seinen Um- .... Hm™,». Besprechung dauerte auch diesmal wieder etwa drei Stunden. Wie verlautet, wird der japa- nische Außenminister Matsuoka seinen Aufenthalt in Moskau um einige Tage verlängern- Gestern abend veranstaltete der japanische Botschai' ter ein Essen, zu dem auch Molotow, seine Stellvertreter Wyschinski und Losowski sowie anher? sowjetrussische Persönlichkeiten geladen waren. An dem Essen nahmen die Botschafter und Gesandten der Mächte des Dreierpaktes teil. Seite zu treten. Beim jugoslawischen Generalstak k j find die gleichen Eindrücke gewonnen worden. h- M , 1 Brugere. h ier bu Abendstunden des Montags mußten sich die Serben und Slowenen zum Rückzug vor unseren andran- genden Truppen entschließen. Am Abend übernahmen schnell gebildete Mannschaften der Volks, deutschen die Polizeigewalt und entwaffneten die Gendarmerie. Tagelang hatten sich diese Männer vor den jugoslawischen Machthabern verstecken müssen, in Kellern und auf den Dachböden hatten sie auf die Stunde der Befreiung gewartet, bis endlich der Augenblick da war, da sie die kostbar gehütete Hakenkreuzarmbinde anlegen können. Einige von ihnen waren am Dienstagmorgen aufgebrochen, den ersten deutschen Spähtrupp zu suchen und in die Stadt zu führen. Daß dann und wann das jugoslawische Militär vom südlichen Ufer der Drau noch in die Stadt schoß, kümmerte sie wenig. Ein paar schneidige Burschen verhinderten sogar die totale Sprengung einer der Brücken, indem sie gerade noch zur rechten Zeit das Zündkabel kappten. Tagelang hat über Den Deutschen die Gefahr gelastet, verschleppt zu werden. Nun auf einmal löste fkh der Bann, unter dem alle standen. Frauen und Kinder strömen herein, bringen belegte Brote und Zigaretten. Die deutsche Uniform steht iip Mittelpunkt des Interesses. Der Führer der Volksdeutschen gibt den Befehl aus: „Fahnen heraus!", als die ersten geschloffenen Trupvs unseres Regiments in der Stadt einmarschieren. An der Marschstraße haben sich inzwischen immer mehr Volksdeutsche eingefunden. Sie jubeln unseren Männern zu, bringen Blumen und können sich nicht sattfreuen, daß nun die Stunde der Befreiung geschlagen hat. Vergessen ist die Nacht, als die Detonationen der zur Sprengung vorbereiteten Drücken durch die verlassenen Straßen dröhnten, als die Flammen der angezündeten Verpflegungsmagazine gen Himmel loderten und der Feind in ohnmächtiger Wut planlos Artilleriefeuer in die Stadt legte. Vergessen sind alle Drohungen, aller Haß und alle Brutalität der Herren von gestern. Marburg ist frei! ster die Fragen wieder auf, die ich vor eimatiu r? gefät Tagen mit dem Prinz re genten besprochen hatte 3d|| warnte den Prinzregenten vor der moralischem : riet fri| Unterstützung, zu welcher Jugoslawien durch Ad- fctim Be gade einer offensichtlich überflüssigen Neutrali» j-ten li IW5 ÄS Ä Anf sie tri s ES Ih "0 kV" K* !®ie die ma r 'M 4 v v Jf inem D heutig auf unserer Seite läge, als daß er1 Im ftre die Lage, in der sich sein Land gegenwärtig befinde,. I'.i ein. $ nicht schmerzlich empfinden müsse. Er rechnet dcnnit,, Wehend daß die gegenwärtige Lage sich möglicherweise äit" bem wird, und bei einer derartigen günstigen Ge" legenheit wird Jugoslawien sich beeilen, auf unsere Seite zu treten. Beim jugoslawischen Generalstab heute nacht abgeschossen. |L'13 Kette Berlin, 10. April. (DJIB. Funkspruch.) Lit: 1 , Verluste der RAF. bei den Einflügen in Deutsch" ^®e|ter land in der Rachl zum 10.4. sind außerordentlich » hoch. Rach bisher eingegangenen Meldungen Hal sich nimmt beiden Vorschläge geeignet sind, den Meinungstausch und die Nachrichtenübermittlung zu erleid)-X < tern, ohne die von einem außerordentlichen engem | Netz deutscher Spione umgebenen Jugoslawen 2 großen Risiken auszusetzen. Ich lasse dieses leit- i1'3. J.. gramm General Weygand unmittelbar mitteilen. in 310 l" MNMk »i| z> ß s«h. J ^er u ■ y' h Ur. 85 Zweites Blatt Donnerstag. ll).ApriN94l Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberheffen) Aus dem Reiche der $rau % t qh y I nodjid Pli H. Seidenkrepp. jhl. jVerfenmafrfje verschränkt zusammen stricken, wenden? H Wir schmücken unfern Ostertisch! die Form auf den vorher beleaten Boden, der inzwischen schon steif geworden ist. Die Masse muß beim Hineinschütten noch gut beweglich sein, sonst soll man noch einmal im Wasserbad erwärmen. It. pM)' in $ Wir bessern Soldatensocken aus. Soldatensocken befinden sich, wenn sie zum Ausbessern eingeliefert werden, oft in einem sehr traurigen Zustand: RiesSnlöcher in Ferse, Sohle oder Strumpfspitze. Es sind Löcher, die bei langen Mär- scheu oder durch starkes Strapazieren entstanden sind. Viel Zeit und Mühe wird auf das Stopfen dieser Socken verwendet, ohne daß sich die fleißige Helferin darüber im Klaren ist, wie bald eine solche Stopfftelle wieder durchgelaufen ist. Dabei gehört eine große Fertigkeit dazu, diese großen Schäden so zu stopfen, daß sie beim Gehen nicht drücken. Wieviel besser ist doch da das An- und Einstricken von Teilen, durch die die Socken wieder brauchbar werden. Wir stricken eine neue Ferse em: Als Material nehmen wir in der Farbe vassende, gleichstarke Sockenwolle und Stricknadeln Nr. 9. a) Äustrennen Das Falten kleid rechts mit dem j ä ck ch e n - artigen Blusenteil hat lange, weite K i - monoärmel mit schmalem Aufschlag und zu einem kräftig blauenRock eine rote Schärpe und ein rotes W e st ch e n. Die Bluse ist weiß und hat kleine G o l d k n ö p f e. Material: stumpfer viel besser ihre Farbe, als wenn man der Nässe Zeit läßt, sie und das Gewebe anzugreifen. Schuhe, die naßgeworden sind, wollen aanz besonders pfleglich behandelt sein. Ausstopfen mit Papier hat vor dem Spannen auf Leisten noch den Vorzug, daß es die Nässe aufsaugt. Erst wenn sie trocken sind, sollten Schuhe auf Leisten gezogen und mit Creme gereinigt werden. Niemals auf dem Ofen oder in der Ofenröhre trocknen. Die ausgestopften nassen Schuhe werden nicht ausgestellt, sondern seitlich zum Trocknen hingelegt, damit die Sohle frei- liegt. Auch an verregneten Pelzen versündigt man sich, wenn man sie in Ofennähe oder gar auf die Heizung bringt. Bei diesem Schnellverfahren brechen die Haare und verfärben sich. Auch das verregnete Pelzstück wird sorgfältig auf einen passenden Bügel Linke Reihe: 1 M. abheben, die übrige Nadel links. Die letzte Masche mit 2 Maschen der seitlichen Nadel 1 zusammenstrick'n. Rechte Reihe: 1 M. abheben usw. In dieser Weise ist die Ferse zu Ende zu Ostereier einmal ganz anders. Eier gehören nun einmal zum Osterfest, zum Fest des Frühlings. Sie sind das alte Fruchtbarkeitszeichen, das unsere vorchristlichen Ahnen erdachten, heilig hielten. Früher einmal machte man es sich leicht, kochte Eier mit bunten Farben ab und brachte sie auf den Tisch. Heute ist das nicht so einfach. Wir hatten zwar eine erfreuliche Eierzuteilung, aber verschwenderisch können wir damit natürlich nicht umgehen. Doch ein erfinderische Kopf kommt auf Auswege. Als Vorspeise werden wir beim Mittagessen des Ostersonntags bunte Gelee-Eier auftischen. Dazu kochen wir Schweins- oder Kalbsfüße ab, deren Brühe wir zum Aspik nehmen, mit Essig und Gewürzen schmackhaft machen, mit Zwiebelschalen, Spinatsaft oder roten Rüben gelb, grün oder rot färben. Wir legen in Eierbecher ein wenig von dem Fleisch, das wir den Füßen abpellen, legen dazu eine weiche Mohrrübenscheibe und übergießen es mit der warmen Brühe, die wir bunt gefärbt hatten. Haben wir so sechs Eierbecher gefüllt, dann lassen wir die Sulz erstarren. Kurz vor Gebrauch erwärmen wir die Eierbecher leicht durch Umlegen mit einem heißen, feuchten Tuch, stürzen den Inhalt aus, und schon stehen da halbe Eier in verschiedenen Farben, die gut schmecken werden. Als Nachtisch reichen wir zum Mittagessen „falsche Setzeier", die folgendermaßen hergestellt werden: Wir kochen Milchreis, füllen ihn dann auf die Teller, von denen er gegessen werden soll, legen obenauf eine gekochte Aprikose und umstreuen den Rand mit etwas gebräuntem Zucker Nun sieht das Ganze wie ein Setzei aus: der Reis ist das Eiweiß, die Aprikose das Eigelb, und der braune Rand rund herum wirkt wie der knusprig gebratene Rand eines Setzeis. H. Ch. Hansen. Das eigene Zimmer. Einmal, liebe Mutter, wird dein Kind zu dir kommen und um sein eigenes Zimmer bitten. Vielleicht fragt es dich auch nicht direkt, du hörst es nur ganz leise aus feinen Worten heraus. Denn wenn dein Kind dich darum bittet, fo will es bald hinübergleiten aus dem Kindsein zum Erwachsensein, und in diesem Alter ist es oft scheu und zurückhaltend gerade in den Dingen, die es am stärksten liebt oder ersehnt. Du wirst dich vielleicht wundern, daß deinem Kinde der gemeinsame Arbeits- und Spielplatz im Zimmer der Eltern und Geschwister nicht mehr genügt. Dein Kind will ja' aber der Kindheit entwachsen. Es will nicht nur spielen und arbeiten. Manchmal möchte es allein sein und träumen. Möchte nachdenken über das, was in ihm vorgeht, was es selbst nicht versteht und das doch nur dieser Uebergang ist. Du wirst vielleicht sagen, es koste zu viel oder es sei kein Platz vorhanden. Nun, dein Kind will ja kein großes Zimmer haben. Ein winziger Raum genügt, oder wenn es nicht anders geht, kann man vielleicht durch eine Bretterwand oder einen Vorhang einen Teil eines Zimmers abtrennen. Und Kosten? liebe Mutter, du bist doch sonst so praktisch! Was braucht's denn viel? Das Bett, ein Tisch, einige Stühle und ein verschließbarer Schrank tun's doch schon zur Not. Vielleicht hast du noch einen bequemen Sessel, auf dem sich dein Kind, das zit dieser Wachstumszeit so leicht müde wird, ausruhen kann, einen hübschen, hellen Fenstervorhang, einen kleinen Teppich, ein Bücherbrett, und das Reich deines Kindes ist fertig. Denn all die Dinge, die ein Zimmer traulich machen, Bilder, Bücher. Blumen, wird sich dein Kind nach eigener Wahl zusammentragen. Vor allem aber lache und spotte nicht darüber, du würdest ihm damit sehr weh tun und könntest eine Schranke aufrichten zwischen deinem Kinde und dir, die sich nur schwer wieder hin- mbgräumen läßt. Und dann noch eins: laß das Reich deines Kindes wirklich „sein" Reich sein. Dein Kind muß das sichere Gefühl haben, daß keiner in seinen kleinen Geheimnissen herumkramt, und keiner ihm dreinredet. Und es muß seine Freunde oder Freundinnen dort ungestört empfangen dürfen, ohne daß du dabeisitzt und ihnen zuhörst. Behandle dein Kind ein wenig so, als sei es schon erwachsen, frage nicht nach allem, sondern vertraue ihm. Glaub mir, es wird dein Vertrauen lohnen und selbst zu dir kommen, wenn es wirklich etwas auf dem Herzen hat: eher, als wenn du es drängst und ausfragst oder heimlich in seinen Sachen herumsuchst. Und es wird dir immer danken, daß du ihm sein eigenes Reich gabst und ihm damit zeigtest, daß du es verstehst. Edith Cochoy. SB sitz,1 M be Rezepte. Königinsuppe. 30 g Fett, 40 g Mehl, 1 Ei, 70 bis 100 g Fleischwürfelchen, Salz, Brühe zum Auffüllen. Aus Fett und Mehl bereitet man eine Helle Mehlschwitze, füllt mit Brühe auf und zieht die Suppe mit dem Ei ab. Man schmeckt sie mit Salz und etwas Zitronensaft ab und gibt zum Schluß die kleinen Fleischwürfelchen hinein. Bunte Osterplatte. Man gibt auf eine Platte eine dünne Schicht Karamelpudding und läßt diesen erkalten. Darauf richtet man die ganzen und halben Eier nett an. Rote Eier stellt man aus Io- hannisbeer- oder Himbeersaft, mit Kartoffelmehl oder Mondamin gedickt, her. Zu gelben Eiern nimmt man am besten gelbes Puddingpulver, zu dunkten Schokoladenflammeri. Die Flammerimasse gießt man am besten in eiähnliche Gefäße, z. B. Eierbecher, ober man spritzt sie mittels eines guten Spritzbeutels in ausgeblasene und mit Wasser gut ausgespülte Eier, läßt diese erkalten und pellt dann die Schale vorsichtig ab. Obstspeise mit Schlagcreme. 1 Liter Apfelsaft ober anberer Obftsaft (möglichst farbig), Zucker nach Geschmack, 80 g Stärkemehl, 125 g Marmelade, 125 g Biskuit, Keks ober Zwieback. Zu bem Obftsaft gibt man bas angerührte Stärkemehl unb läßt aufkochen, schmeckt mit Zucker ab unb füllt bamit gut ausgefpülte Förmchen zur Hälfte. Man läßt biefes erstarren. Dann gibt man etwas Marmelabe unb Keks barauf unb gießt roieberum etwas von bem Fruchtbrei darüber. So fährt man fort, bis bie Förmchen gefüllt finb. Schlagcreme. % Liter Milch, 5 Eßlöffel Zucker, 2 Vanillezucker, 25 g Stärkemehl. Die Milch mit bem Zucker wirb mit bem Stärkemehl angedickt und gekocht und dann fo lange an kühlem Ort geschlagen, dis die Masie die Festigkeit von Schlagsahne erhält. Nun werden die Förmchen mit bem Obstgelee auf eine Glasplatte gestürzt, mit bem Schlagcreme garniert und mit Marmelabentupfen verziert. Schaumtunke. Va Liter Apfelsaft, 1 bis 2 Eier, 20 g Monbamin, etwas Zucker. Der Apfelsaft wirb mit bem Eiaeld. bem Mondamin und evtl, wenig Zucker im Wasserbad geschlagen, bis er steigt (die Masse darf nicht zum Kochen kommen). Das Eiweiß wird zu steifem Schnee geschlagen mit etwas Zucker und sodann unter die abgeschlagene Tunke gemengt. Diese Schaumtunke muh sofort zu Tisch gegeben werden. Grießzitronenschaum. % Liter Wasser, 90 g Grieß, 50 g Zucker, Salz, Zitronensaft und Schale. In das kochende Wasser läßt man unter Rühren den Grieß einlaufen unb aarkochen, gibt Zucker unb Salz bazu unb läßt ihn ausquellen. Dann schlägt man ihn schaumig unb gibt babei langsam Zitronensaft unb Schale hinein. Ob ft pubbing. 200 g Zwieback, 30 g Margarine, 250 g Obst, am besten Kirschen, 1 bis 2 Eier, % Liter Milch, 100 g Zucker, Vanillezucker ober ab- geriebene Zitronenschale. Der Zwieback wirb ab» wechseln!) mit bem Obst in eine gefettete Pudding- form gelegt Dazwischen gibt man bie Margarine in Flöckchen verteilt D'e Eier werben mit ber Milch unb bem Zucker tüchtig verschlagen unb nach unb nach über Zwieback unb Obst gegossen. Nachdem alles gut durchgezogen ist, wirb ber Pubbing eine Stunbe im Wasserbab gekocht. Sülze aus Ka'lbskopf. Für die Sülze muß man nach dem Abkochen des Kopfes etwa 1 Tasse voll Brühe beiseite stellen. Die für die Sülze bestimmten Stücke werden, wenn sie auch inzwischen kalt und steif geworden sind, was ja sehr bald der Fall ist, durch eine Fleischmaschine gemahlen. Der Boden des Gefäßes, in dem man die Sülze bereiten will, am besten eine Kastenform, wird mit Möhren, gehängt und leicht mit einem weichen Tuch abgewischt. Nach dem Trocknen werden kurzhaarige Pelze erst gegen, dann nach dem Strich gebürstet. Langhaarige werden mit weitzinkigem Kamm gekämmt. Die weitverbreitete Methode, nasse Regen- schirme halboffen hinzustellen, ist falsch — ber jeibene ober kunstseibene Stoff zieht sich währenb des Trocknens zusammen unb gerät so in Gefahr, bei völligem Aufspannen bes Schirmes zu reißen. Am besten unb schnellsten wirb ber Schirm getrocknet, wenn er ganz aufgespannt an einem Seil über ber Babewanne aufgehängt wirb. Scharniere unb Verschluß werben hin unb roieber mit einer Spur Fett eingerieben — etwas, gefettete Fingerspitzen genügen, um biefc Teile gegen Rost zu schützen. M M leih J nmj > aui J q >lM tiltü^ t llni'l # qie eher b •M ...... irbill dck das Verzieren d " BkMbol der Fruchtbarkeit Zwei Frühjahrskleider 1941 für junge Mädchen schlagen wir heute vor. Das Modell links ist aus hellblauem Seidenkrepp gearbeitet, der weit eingelesene Rock unb bie kurzen, angeschnittenen Aer - m e l finb mit einer bunfelblauen Schrägblenbe belegt, ber breite, im Rücken zur Schleife gebundene Gürtel und das Halsbündchen sind ebenfalls dunkelblau. sikgenkleidung gut behandeln. 2as wetterwendische Frühjahr beschert uns oft unangenehme Ueberraschung, daß wir bei schö- N'M Wetter ausgehen und unterwegs von einem hörigen Platzregen heirngefucht werden, dem wir We Regenschirm hilflos ausgeliefert sind. Vor oihm nimmt unsere Kleidung solche Zwischenfälle meL Sie zieht sich gern in sich zusammen und sich. Da wir heute besonders auf lange Le- GMauer unserer Kleidung, vom Hut bis zum Gidjub, bedacht fein müssen, gilt es, die mit Recht t" mimten Garderobestücke nach dem unerwünsch- tühi Euß gut zu behandeln. : Gehr durchnäßte Hüte stopft man am besten mit MMtern Seidenpapier aus, damit die Kopfform erWon bleibt. Band- und Federgarnituren trockne irnn mit weichem Läppchen ab. Flache Hutränder frohere man, indem man denHut an einen ruhigen stellt, ringsum; gebogene Ränder werden fetnb des Trocknens mehrmals in die gewünschte gezogen. . . 4 Mantel, auch Regenmäntel, hange man sofort ams Lügel; Taschen, die sehr lange die Nasse halten, Mit man am besten nach außen. Gummimäntel Delhaut werden, wenn sie schmutzig sind, einfach °kg-iraschen. Flecken dürfen nie mit Benzin Terpentin ober Salmiak behandelt werden, da diese Mittel däu Gummi zerstören. Nur ein allerdings feuer» Sittiches Mittel — aber das sind Benzin und jutin ja auch —, Tetrachlorkohlenstoff darf bei hfen Mänteln als Fleckentferner mit ber noti- 2 erficht angeroanbt werben. ' Kleiber aus Woll - unb Mifch stoffen Wri>r ebenfalls nur auf Bügel gehängt werben, bdmit sie trocknen. Spritzer und schmutzige Stellen bMl nicht in nassem Zustand gebürstet werden bet ticn dadurch den Schmutz nur ms Gewebe reibt. 6tft nenn die Kleider ganz trocken sind, darf durch Mutiges Bürsten die Reinigung erfolgen. W a s ch- flleit er ober bunte Blumen st offe wer- be*n cm besten gewaschen, ba vor allem bei ben lehtir-n die Gefahr besteht, daß die Farben ver- Itrhifin Sind dann anderntags die Kleider trocken, ihnen durch Bügeln bzw. Aufdämpfen wieder Wr alten Frische, Schönheit und Form verhalfen. «M Strümpfe und Handschuhe, besonders wasch- leben?, bie regennaß und schmutzig geroorben finb, wW man am besten gleich aus; sie behalten so as sollen wir tragen? PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS ' Ein Körbchen ober Nest für unsere bunten Eier |(||M eilen wir aus bunter Pappe ober Papier her, z Iwn wir einen Kreis ausschneiben, ben Rand in > !eii chrüngliche Farbe. Eine ebenfalls hübsche Art doh ^Wk^erzierens ist bas Bekleben mit buntem Papier. MnJ Bij schneiben uns kleine bunte Sternchen ober iU e[J Hißen aus unb kleben sie auf. Auch bunte Eier LnßJ lit Kamevalsschnee bestreut — aus dem Loch- PPC rat des Schreibtisches — sehen luftig aus. Mit ielesM Watte ober Buntpapier können wir unsere inWlü ir61 ’n Köpfe, Tiere ober anbere Figuren ver- SRmm fWlbeln. fs ist Kriegszeit. Trotzbem wollen wir über all luteren Sorgen unb Noten unsere Vorbereitungen ijjn Osterfest treffen. Das Haus ist von oben bi* uirn gesäubert unb bie Wohnstuben mit frischem Knn geschmückt. Der festliche Auftakt unb zugleich sHepunkt ist für bie Kinber sowohl wie für die i 5 erwachsenen der festliche F r ü h st ü ck s t i s ch mit q oil seinen UÜberraschungen. Schon immer war das Itetinfame Mahl in der Familie ein Ruhepunkt im häuslichen Leben, den festlich auszugestalten eini dankbare und schöne Aufgabe für die Hausfrau stellt. An Festtagen hat sie immer einige kleine üeterraschungen. Sie schmückt den Familientisch an die-'M Tag mit besonderer Liebe und Sorgfalt Edjn einen Tag vor Ostern ist sie geheimnisvoll M Werk. Es gilt einiges für ihren Frühstückstisch por.ubereiten. ua B" IS. irole, Aus -er Stadt Gießen Bireinigt jnmige Biele Wunden Oi SCHAUMPON Sitzungen zu suchen fyatfe, von ihrem Mann bo ftoff (mit Ausnahme von Treibgas, für das besondere Bezugscheine eingesührt sind) nur noch geffei! Tankausweiskarten und Mineralölbezugscheine btt! vornottzen. Tageskalender für Donnerstag. |irl für Wirz ( kr ßuft| Dchen i llliel be flitynum alle 3I ig 45, iilU inlerkoh dir 4 ihl, da! ii heilen mit Karfreitagsbutter. ! zuerst das Dich zur Tränke führt, wirt) das schönste Auch vom Dieb wendet der Karfreitagszauber, Vieh haben und das meiste Glück: wer am Kar- allerhand Ungemach ab: schneidet man an dem be-. freitag Linsen ißt, dem geht das gan?e Jahr das wußten Tag morgens einen Ast von einem Elsen-1 Geld nicht aus: an dem Tag aeaoffene Kugeln bäum und nagelt ihn kreurweis über den Stall, so . fehlen nie. Der Mecklenburger schickt seine Kinder kann nichts Böies Hinein. Ställe, die karfreitaas in zum ersten Mal am ,.Stillfreitag"-Nachmittag ^ur der Frühe gemistet und aeräuckert werden, sind ge-' Kirche, denn dann werden sie klug. Weh dem aber, feit aeqen Hexen und böse Menschen, putzt man der am Karfreitag geboren ist! Er ist dem Unglück das Dieb an diesem Tag, so bekommt es keine verfallen. S; eiliMchmsusSnMU Roman von Otto ficnftlöL von Gert. Es jagte Charlotte einen aehörigen Schreck ein, weil sie fürchtete, in Oschnitz sei Schlimmes geschehen. Das Telegramm enthielt jedoch mir eine höchst verworren k.mgende Besuchsanmeldung, und dazu die Mittellung, daß etwas Unerklärliches sich ereignet habe. Sie saßen alle über dem Telegramm und zerbrachen sich die Köpfe, was es zu bedeuten haben könne. Hanne sagte: „Nichts Gutes! Das ist klar! Der alte Herr hat etwas gegen Lolott vor!" Da Peter sah, wie Charlotte erschrak, machte er sofort eine abweisende Handbewegung. „Was kann er denn gegen sie Vorhaben? Er ist doch nicht ihr wenn man an diesem Tag bestimmte Bräuche er-1, Karfreitagsrege bringt dem Bauer Glück und füllt. So bekommt man nach schwäbischem Glauben Sege", oder „bringt en gute Wei". Frierts am das ganze Jahr über kein Fieber, wenn man am Karfreitag, so schadet „kei Gfrör mehr", donnerts, Karfreitag ein gekochtes Ganseei ißt: wäscht man so gibts einen schlechten Sommer. sich in fließendem Wasser, so bleibt man von Kopf- ®ar mancherlei gilt es am Karfreitag zu beob- wch, Krätze und Läusen verschont: das böse Zcchn- [ achten! Wäscht man an diesem Tag mit dem Bleuel, weh aber kann keinen an. der sich am Karfreitag so hagelt es, geht man mit genutztem Schuhzeug, die Näael an Hand und Fuß schneidet und sie, in . so wird man von Ottern gebissen: was man an einen Lumpen gehüllt, in einen Kirschbaum steckt, dem Tag naht, das hält nicht, und will man Cbri- Nach der „Chemnitzer Rockenphilosophie" hebt man fhim mcht im Grab beunruhigen, so darf man nicht sich im selbigen Jahr teilten Leibesschaden, ißt man | in der Erde arbeiten: all das Mahnungen, einen so am Karfreitag nüchtern ein Ei, das am Grün- hochheiligen Tag nicht durch Arbeit zu entweihen, donnerstag gelegt wurde: in Schwaben aber bient Gefährlich ist es aber auch, am Äarfreitag Karten demselben Aw eck das am Karfreitag selbst gelegte! spielen, denn es kann Geschehen, daß sich der Ei. Der Elsässer geht am Karfreitaa während der Xeirfel unter die Svieler mischt. Kirche auf den Friedhof und holt Aitich und hat! Benn man am Karfreitag trinkt, nyrb man das damit ein Mittel gegen jegliche Krankheit gewonnen.' q,an3e Jahr über von Dürft oequalt. Dagegen rat Eine ganz wunderbare Wünschelrute, die alle die „Chemnitzer Rockenphilosophie": Der am Kar- Krankheiten heilt und außerdem noch Schätze finden freitag Durst leibt, dem schadts ganz Iar fein hilft, stellt man sich in Mecklenburg auf folgende ~ '»iri 1 h J’sn Stil «m ^irere i 5 Diitzb Mm. :iam .4) des i (Brün tollen n Son lilftatte Mhaue inten S '♦3m Billig ( «Äch Schweißhänden getragene verraten Geschmacklosign feit, auf den Weg geworfene Zerstörungssucht uik Zierlich geordnete, locker zusam» Gewitterduschen abbekommen. Die Tankstelle war „yumi, uu» noaj maju uie u;nnajeiuurrfl iaui, „XSa. Das ist rasch enäblt Die Herren vom Ausgerade nicht besetzt gewesen, so daß er gänzlich über-, moraen oder übermorgen. Aber „Sie sind abge- schüß hatten also ihre Sitzungen und ick dachte es rächend unten auf dem Sitzplatz am Master er- rutscht, Peter. Klipp und klar und endgültig." wenn ich meine Ohccn mal W«". n» er Charlotte und Peter mit Iockele an- | Peter stand auf. reckte sich und sah eine Weile hinter die Kulissen stecke, um zu horchen, was da Otri *6ena •fing 1!=" «JÖ $$ i?Qnn , u"“1 st K A; I &b’ Nig81 : Mlird das Vitamin „D" in Form von Vigantol verabfolgt. Das alles sollte uns zu denken geben. Wie können wir L a n d - I „Daß ich durchgeiallen bin?" | „Richtig! Die Mehrzahl ist für Sie geweste Er hielt sich an dies Versprechen Charlotte beeilte , Peter, das will ich Ihnen gleich zum Traft fafitk. durch das Reichsnaturschutzgesetz das Pflücken fos. gender wild wachsender Pflanzen: Akelei. Diptam gelber Fingerhut, weiße Seerose, gelbe Teichi Seidelbast, Küchenschelle, Lungen-Enzian, gefranste Enzian, Pfingstnelte, Türkenbuno, Federgras Straußfarn, Hirichzunge, Königsfarn: ferner die Orchideen ober Knabenkräuter: Frauenschuh. Wal^. oögelein, Kuckucksblume ober Breitkölbchen, Riemen, zunge. Fliegen-, Bienen- und Hummelblume. Wer. Sen die Blumen mit einer Blumenschere abgeschnil. len, so halten sie sich länger frisch, und die Pslm. zen leiden am roeniaften. Roh 11 es, die Bium:n abzureißen oder wahllos abzuruvfen. An der Ar: des Blumenstraußes kann man die Gesinnung h;. nes Trägers erkennen. Riesensträuße zeugen von Raffgier, dicht zusammengeknäulte, dazu noch mi;i ! iaiDirK stlch 011 frauen bei dieser Arbeit des Staates mithelfen? Eine der wichtigsten Maßnahmen ist: Baut Ge- müse in eurem Garten! Bereitet es richtig zu und gebt es den Kindern. Irn Nachstehenden einige kurze Ernährungsgrundsätze, die dem kleinen Büchlein „Für Mutter und Kind", herausgegeben vom Amt für Dolkswohlfahrt, NSV., entnommen sind: 1. Gebt dem Säugling bei künstlicher Ernährung nicht zuviel Flüssigkeit! Höchstens täglich ein Liter in fünf Mahlzeiten. 2. Mit drei Monaten ist bet künstlicher Ernährung die Zugabe von rohem Obst- und Gemüsesaft notwendig. (Apfelsinen, Tomaten, Zitronen, Mohrrüben.) 3 bis 4 Teelöffel täglich. 3. Im Winter außerdem 1 bis 2 Teelöffel Lebertran, falls nicht vom Arzt bereits ein Mittel zur Rachitisvorbeugung verordnet wurde. 4. Mit vier Monaten wird dem Kind statt einer Flasche bereits täglich ein Milchbrei mit etwas Obst- faft gegeben. 5. Mit fünf Monaten wird bereits die zweite Breimahlzeit, und zwar ein Gemüsebrei, gegeben. 6. Spätestens mit ad)t Monaten geht man zu vier Mahlzeiten täglich über, und zwar: Milchbrei, Obst- brei, Gemüsebrei und Milchbrei mif Maizena ober Haferflocken und Obstsaft. Die Rezepte. M i l ch b r e i: 200 ccm Milch, 3 bis 4 Teelöffel Weizengrieß ober Maizena, 2 Teelöffel Zucker. Das Ganze 5 bis 10 Minuten unter ständigem Umrühren kochen. Gemüsebrei: Das gewaschene Gemüse (Spinat, Mohrrüben. Blumenkohl, Wirsing oder Salat) wird in wenig Wasier 2 bis 3 Minuten gekocht, das Gemusewasser wird aufgehoben, das Gemüse durch NSG. „Kraft durch Freude": 19 Uhr im Stadl theater „Götter auf Urlaub". — Gloria-Palast, Sel. tersweg: „Spähtrupp Hallgarten". — Lichtspielhau- Bahnhofstraße: „Die Sünde der Rogelia Sanchez"' ein Haarsieb gestrichen. Für eine Menge vom 250 g macht man eine Mehlschwitze von einem Teelöffel Mehl und wenig Butter, gibt das Gemüsewasser hinzu und kocht das Ganze noch einmal kurz auf. O b ft b r e i: Aepsel ober anderes Obst werden auf einer Glasreibe gerieben, Überbringer Zwieback sowie 1 bis 2 Teelöffel Zucker hinzugefügt. Das Ganze durchrühren, aber nicht kochen! Obst- und Gemüsesäfte: Tomaten, Apfel- sinen ober Zitronen, auch Erdbeeren kann man roh verwenden, doch heißt es da aufpasien, da manche Menschen, also auch Kinder darauf mit Hautrötungen, sog. Ekzemen, reagieren. Aehnlich ist es mit gekochtem Rhabarbersaft, der auch nur in kleineren Mengen gegeben werden darf. Rohen Mohrrübensaft gewinnt man durch Auspresien (Tuch) der de- riebenen, vorher gut gesäuberten Mohrrüben, desgleichen Tomatensaft. Keine Landfrau kann sagen, daß sie nicht Mohrrüben. Tomaten ober Spinat in ihrem Garten ziehen kann. Meistens hört man diesen Einwand, wenn es sich um die Gemüse- ober Obstnahrung für Kinber dreht: „Ja, Zitronen und Apfelsinen, die gibt es auf dem Lande nicht? Das ist nur etwas für die Stadt." Gewiß, häufig mag das stimmen. Aber weder Zitronen- noch Apfelsinensaft muß es unbedingt fein, Mohrrüben- ober Tomaten- saft tut es genau so gut und kann auch aus den lagernden Wintervorräten entnommen werden. Es heißt nur, rechtzeitig planen und überlegen, damit er dann, wenn er gebraucht wird, auch zur Hand ist. Deshalb die Mahnung an alle: Wer jetzt feine Samenbestellung macht, der denke daran, wieviel er besonders von diesen Kindergemüsen nötig haben wird. । nehmen zu lasten, und er mußte wohl enb verstehen. Die Sitzungen seien vertraulich, sagte er.. . „ . ' Lüge! Denn ich weiß zum Beispiel genau, daß bin -Haben riesig gefallen! Selbstverständlich! Wie ich Frau des Stadtbaurats, die genau so wmig in dm es Ihnen vorausgesagt habe, aber bann..." C" ..... lott Mir klebt die Zunge fest. Seit Oschnitz habe ich keinen Tropfen mehr über die Lippen gebracht und keinen Bissen." nickt mehr aanx o fest davon übeneuat baft Gert Z . , a a“a^- tonn ogneyin niaju m.yr Der nachhilft, wird er redse gute Nachrichten mitbrachte. „Wo brennt’s denn?" , »Imanhn' h Iid) •T'x'' . | Limonabe ober was bu qerabe haft, und bis du zu- „Daß ich durchaefallen b:: "Mächte eine Handbewegung, die seiner gan- rü(f bist, lutsche ich am Finger und rede keinen Don!“ zen Ratlosigkeit und seinem ganzen Ueberdruß Aus- r - - - - - - — hm/* ytdfJn 1 men |ia) an Vies xietipremen. vvijauuue oeeme , tpeier, vus roiu III) oynen gieia) zum xroii nw-«” 6-hnrtn^ hi, n*,®n fÄr,? M W. und als sie mit drei Selters uni einer anscheinend [ogar lehr leiden,chastlich für Sie. MN nut vr nnh Karaffe Orangeade wied-rkam, hatte er wirklich der Direktor der Gewerbeschule nicht, dieses m,f ,,nh Bericht begonnen. Er trank zwei der Schramm, weißt du, Golatt? Die blaue Beus« , I/ihLcicuiuiiuvl, erklärte, daß er sich wie auf seinem Kops wächst übria-ens immer noch. I „ziemlich neugeboren" vorkomme, steckte sich eine will sie sich jetzt endlich mal absäarn lasten. Ja. al!« Mitgefühl. Charlotte atmete so Zigarette an und fragte: „Was sagen Sie nun, der war geren Sie! Aber bei ihm weiß man pfj kvle ein Seufzen anhorie. .P^ter?" j ist er aus Ueberzeugung dagegen, oder nur, @?rt wagte nicht, zu ihr crufzublicken. ,,9d) werde erst etwas sagen, wenn ich ganz ge» mein alter Herr dagegen war. Die anderen allem _ ... . ., . - • , ^^er erkundigte sich gelassen: ,Lst es schon-offt- nau erfahren habe, was bei Ihnen in Oschnitz los sogar Pistorius, der dock auch kein Wort aeam Tag war ungewöhnlich heiß, unterwegs, hatte er ziell ? ! war." I seinen Chef lagt, sind für Sie eingetrtten. Unb wi<ü "N^n. das noch nicht. Die Entscheidung fällt, „fta. das ist rasch enählt. Die Herren vom Aus- Aber mein Vater — ehern wie ein Fels.. * ----a» -------- «re- _______.j ,^a, zum Donnerwetter, was hatte er beim ! könnte nichts schaden, wenn ich meine Ohren mal gegen meine Pläne?" ,, • ' . - ~ ■ -- •----- ----- - I puiw uui. uuic ftuj unu |uy ciiiv weite i;uiici uic jvuii||cii jicuc, um flu yulu/tii, iuii3 uU . Genau kann ich Ihnen das nickt lagen. V® . traf Hann« war unterwegs, um einen liegenge- über das Waster hinweg. Iwei schöne weiße Segler vor sich geht, unb wie sich bie Leu*e entscheiden.", Ich war ia nicht bnbei, und als Pistorius es mm bhebenen Herrensahrer abzuschlrppen. | ^oqen in der Nähe des Ufers vorüber Aus einem l „Sehr nett von Ihnen! Unb was ging hinter den erzählte, hatte er schon eine Andeutung von AE Die beiden sprangen auf, als sie ihn die Treppe , spielte ein Grammophon einen Schlager. Ohne es Kulissen vor?" 1 a en Wag. Was Sie entworfen haben war mein’™ fjerabfommen sahen. „Da bin ich wieder!" rief er zu wissen, pfiff Peter bie Melodie mit. Er drehte | „Das hab' ich eben nicht erfahren? Das ist es ja! Vater zu pupvenhast, zu spiel-ieugmäßia. er mou« in einem verdächtig munter klingenden Ton, unb sich wieder um und steckte die Hände tief in bie Ich habe dem alten Herrn gegenüber sehr interessiert eine streng gegliederte, ordenttichs, übersichtliche^. - Charlotte mußte sofort an seinen ersten nichtssagen-, Taschen. „Erzählen Sie mal! Wie ist das zuge- getan und dachte, er würde mich zu den Sitzungen | „Dann soll er sich feinen Kram aus einem 2»“” den Brief denken, der ihr gleichfalls so verdächtig gangen? Wer wird den Auftrag bekommen?" j mal mitnehmen. Er war taub! Tat so, als verstünde renbaus kaufen!" rief Peter, unb seine helle ClU" vorgekommen war. „Gott sei Dank, daß ich wieder, „Das weiß ick natürlich nicht Ich habe die Ent- er überbauet nicht! Ich leate mich noch mehr ins täuschung brach endlich durch, hier bin. Am liebsten ginge ich gar nicht mehr weg! - würfe zwar gesehen, die preisgekrönt werden sollen,!Zeug, bat ihn geradezu, mich doch einmal CinbUckl (Fortsetzung folgt) weil sie mit keiner Phamasie sich den täglichen Ab- sagte Charlotte, „du ruhst dich erst mal aus, kühlst lauf der Dinge so vorstellen konnte wie er. | dich ab, und dann bekommst bu etwas Kaltes zu Es kam auch ganz anders. Eingeleitet wurde die,^uken!" Entscheidung durch ein überraschendes Telegramm ।. bafür^bafe bu es jnir niet«) ßioft, ßo* Zauberglaube — Irrglaube. Aber yt nicht th Glaube des Kartags, der niemals uns irret? Sing! nicht im „Parzival" Wolfram von Eschenbach: tv-. hntln hnt* fnrfritnr hVuk ivcuci, vysii: ui ®2ri rief zornig: „Ia — aha! Was wollen Sie vergißt, worauf es ankommt! damit sagen, Menschenskind? Er weiß doch nichts I „Di ...... von Ihnen! Kennt Ihren Namen nicht! Was soll gelad..^ x er mit dem Kennwort ansangen?" tgesteckt..." „Trotzdem ist es nur so zu erklären..." | „Damit Sie wissen, wer bas ist, Peter, muß ck „Gar nichts ist zu erklären! Setzen Sie sich erst Jh^n sagen, daß der Vorsteher unserer Sauahlei- mal, Peter! Unb du, Lolott, bu mußt mir etwas lung in den Mathesius-Werken Pistorius heißt',, zu trinken holen, sonst leg' ich mich wahrhaftig der bemerkte Charlotte. Länge nach auf den Bauch und trinke euch die Ha-1 .Zawohl", fuhr Gert fort „Der alte Herr nahm oel leer, daß bie Boote auf Grund stehen. Ich falle nämlich Vistorius als Sachoerständi-gcn unb Berit,n um 'zu ben Sitzungen mit. Pistorius ist ein netter Ken» "Aber ich will Horen, was du zu erzählen hast!" und wenn man ihm mal ein bißchen mit Bur^u^ Sollst bu ja auch! Ich kann ohnehin nicht mehr der nachhilft, wird er redselig. Unb von ihm hat schm-ack, Sorgfalt und Schönheitssinn. Mit berartigzr. fc"3 Sträußchen kann man auch sein Heim schmücken, f < Den meisten Genuß an Blumen wirb berjenigi 1 haben, der sie sinnig zu betrachten versteht, sich am ihrem wundervollen Bau, ihrer Farbenpracht, iyrein süßen Duft, ihren Beziehungen zur InsektenwelL unb ihrer Eingliederung in Die Landschaft zu erfreuen vermag. Er wird die Mahnung des Dichters Johannes Trojan begrüßen: Zuchtmeister! Ich erkläre mir bas Telegramm gans /TT"; anders: Die Entscheidung üb.er bie Preisverteilunq uuf Peter und fagh? halblaut: „Durchgefallen! • ist hinter verschlossenen Türen schon gefällt, unb' runzelte bie Brauen, blieb aber sonst völlig ^äser hintereinander Gert kommt, um mir zu gratulieren! Paßt auf! ruhig. ,^sch? Durchgefallen? 1 - Ich habe recht!" Gert nickte voller Mitgefühl. Charlotte atmete so Er hatte unrecht. Gert traf am übernächsten Tage ’ schwer aus, baß es R4* ***•* *l" ehi und schien eine noch wildere Fahrt hinter sich zu haben als da« fehtemal Er ro.ir erschövft. Der SsrsrpiiasÄrauber Ischende Wetter. „Wenns am Karfreitag rejnet, so ~ fian3 gaf)r fei Reje nix", cheißt's im Elsaß Karfreitagszauber — Wagnersche Weiheklänge und in Schwaben: „Wenn'r am Karfreitag regnet, scheinen durch den Raum zu schweben! Ader nicht sollt ma d Tropfe mit be Sihle rusbohre", ober von ihnen wollen wir uns bezaubern lassen, be-1 .Karfreitagsrege bringt kei Früchte zwege". In lauschen wollen wir den Zauberglauben, der innig Mecklenburg heißt's: „Regnet's am Karfreitag, so verbund-en ist mit dem Karfreitag, wie chn das geht die dritte Pflanze vom Acker". Auch anher* Volk von Mund zu Mund raunt. Denn gar hohe roeitig ist der Glaube verbreitet, daß Karfreitags- Kraft ist es, die dem Karfreitag zugeschrieben wird, regen ein trockenes, unfruchtbares Jahr bringe, im Bösen wie im Guten. Ganz einig sind sich die Wetterpropheten jedoch _ . ., . __ Dor mancherlei Schaden kann man sich schützen, nicht, denn in Schwaben heißt's andererseits auch:; Oberflächlichkeit. Zierlich geordnete, locker zusam" r — । - - -■ - • ~ ---- h mengestellte Sträußchen, die auch eine ftimmunqi« ' volle Farbenverteilung zeigen, bekunden guten Geschmack, Sorgfalt und Schönheitssinn. Mit derartiarn T Es war eine Fahrt wie durch einen Backofen. Ha-1 aber den Namen nicht erfahren. Die sind dock ge«! nehmen zu lasten, unb er mußte wohl endlich^ ben Sie einen Badeanzug für mich übrig, Peter? heim!" ' '—' • ....... - .Richtig! Unb meine Entwürfe? Der Osterspaziergang wird für viele bie erste Wanderung in die erwachende Natur sein. Da ist«. verständlich, daß irgend etwas Blühendes, das späte: zu Hause in der Vase steht, das Erinnern an diej, Frühlingswanderung wachhalten ’OU. Ab?r kommt darauf an, wo und wie Blumen geprüft werden. Regel soll es fein, nur solche Blumen pflücken, die vom Wege aus Au erreichen find, ofjni fii< Wiesen unb Felder zu beschädigen. Verboten ifc I ym (f) ■ w 'UWfn 'qmJ r. ne ion ot)l, das Stück 45 bis 70, Endivien 15 bis 20, 5olat, l/io 15 bis 40, Radieschen, das Bündel 15. OQI k] Ur 1 wa !, WA Mi lüdin J i, M jHied üffl 'einer j n, ti umt/C le ti ’n beilj innunj j eugtn ? i noi- dimofA 5 ft itimmL-, fl'Jitnl t berat; Wt ) berjtr: ^acht, h Inleltem Willi 186 W den, Qnben lich: 41 etornitl lfto| !s ILH lührr t| das brfl noch F| gschrmE esHaiflf »genst'l indlich^ derer Ian wr nur H ilkseilt' aßesriS traN Wh !|?V| ach^ Ni für f । bi^n bl^l n?r T: K leit- « tit" e/ ltorbenen Professors Dr. Iesionek als ort. Professor 'or und Inhaber des Lehrstuhls für Dermatologie tnd die damit verbundene Leitung der Dermatologi» chen (Haut-) Klinik zu übernehmen. 5m Juli 1939 ehnte Professor Dr. Schultze einen Ruf an die Imvcrsität Würzburg ab. Gießener Dochenmarktpreife. •! Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für ä'Ware Für V-Ware oder abfallende Ware i !uwie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger -vs -- ich,I°- nau. M ö?nlq «Dlann ■* jalW ar*' i «»**' ter oriii»’0 'S * (3 i e 6 e n , 10. April. Auf dem heutigen Wochen» markt kosteten: Molkereibutter, H kg 1,80 RM., Ratte 30 Rps., Käse, das Stück 7 bis 9, Kartoffeln, kg 45, Weißkraut, 7 kg 10 bis 12, Rotkraut 13 is 14, gelbe Rüben 12 rote Rüben 10, Spinat 30, .Interkohlrabi 5 bis 8, Meerrettich 40 bis 65, Schwarzwurzeln 20, Feldsalat, l/m 10, Aepfel, % kg 0 bis 40, Lauch 24, Sellerie 21 bis 23, Blumen» Tagung des Reichsehrengerichtshofs in Darmstadt. 2,ob. D a r m st a d t, 8. April. Unter dem Vorsitz les Senatspräsidenten beim Reichsgericht in Leip- jic, Sch r aber, tagte in Darmstadt der Reichs, r e n g e r ich t s h o f zur Entscheidung über die Strufung gegen den Spruch des Sozialen Ehrengerichts, das im September vergangenen Jahres oigen Verstoßes gegen die soziale Ehre den Be-, tiirtsführer Albert Konzelmann fen. zu 3000 RM., feinen Bruder Robert Konzel- Mi n n zu 2000 RM. Geldstrafe und Albert Srnzelmann jun. zur Entfernung aus dem 3ttrieb verurteilt hatte. Rach eingehender Be- vesausnahme und Zeugenvernehmung sprach der Neichsehrengericht^hof sein Urteil. Danach wurden hie beiden Brüder Konzelmann unter Aus» Mung des erstinstanzlichen Urteils f re t g e - sflrochen, die Berufung des Angeklagten A l- bt r t Konzelmann jun. verworfen, ledoch cui eine Geldstrafe von 500 R M. erkannt. Die Hauptaufgabe eines höchsten Gerichts, so führte der Vorsitzende in der Urteilsbegründung oit«, fei Ergründung des wahren Sachverhalts, oer a!(iin durch die Vernehmung der verletzten Zeugen dicht ermittelt werden könne. Es feien auch Die fojiale Gesinnung eines Betriebsfuhrers und der 2u sichtspersonen und die Derhättniffe des Betriebes in allgemeinen zu berücksichtigen. 5n der er, e i^sianzlichen Verhandlung habe eine gewisse em- fiifge Beleuchtung geherrscht, da die Angeklagten dicht vertreten waren. Heute habe man tz oer Mimen können und man habe auch ihre! Z-ug Mrt; dadurch sei ein wesentlich anderes Bild entarten. Die Angeklagten waren beschuldigt uno Dtrirteiü, daß sie unter Mißbrauch ihrer Macht fHBung die Ehre ihrer Gefolgschastsmitglieder dos» Billig verletzt hätten. Rach dem Ergebnis der -ve vrisoittnahme habe sich aber doch ergeben. Daß ßg'üblichen Mitglieder des Betriebs ihre Pfl G- ** Vorauszahlungen auf bi e Ge - oerbe- und Grund steuer für 19 41 nxr» en In einer Bekanntmachung des Oberbürgermeisters im heutigen Anzeigenteil angefordert. ** Gesangverein „.>) e i t e r r e 1t". Dieser läge hielt der Gesangverein „Heiterkeit" seine erste Zeneralversammlung während des Krieges im Lchipkapaß" ab, die eine stattliche Anzahl Sänger ereinigte. Rach dem Rechenschaftsbericht, bei dem uch der gefallenen und verftorbenen Mitglieder in hrender Weise gedacht wurde, erfolgte die ein- immige Wiederwahl des feiiherigen Vereinsführers 1 dam Uhrhan. Für Karfreitag wurde ein Be» 4ch des befreundeten Gesangvereins „Sängerkranz" ii Grünberg vorgesehen. Einige frohe Lieder be- blossen in würdiger Weise die Versammlung. — 'm Sonntagvormittag bradjte der Verein in der leilftätte Seltersberg und im Evangelischen Schwe- lernhaus einige L'eder unter Leitung seines Diri- i?nfen Scdä ' er zum Dortron ** Immer j e re i t fein! Wo eine wachsame, richtig ausgebildete und mit den notwendigen b.'lbftschutzaeräten ausgerüstete Luftschutzgemein- shaft ihre Pflicht erfüllt, da wird, wie die Praxis Inmer wieder lehrt, jede Brandbombe schnell un» shädlich gemacht, feder Entstehungsbrand nieberge- klmpst. Wer sein Haus und seine Wohnung vor kchaden bewahren will, der muß immer bereit und Immer gerüstet fein. „Die Sirene", die illustrierte Zeitschrift des Reichsluitschutzbundes, vermittelt Ären Lesern ein „Praktikum der Brandbekämp- fvrq für i'-b^rm-inn ^m ne ^stm fteft m rd b?» scnders gründlich in Wort und Bild der Gebrauch br Luftschutzhandspritz^ gezeigt. Zwei Bildersetten machen mit einem neuen, wirkungsvollen Werte» litlel des Reichsluftschutzbundes bekannt, heiteren eichnungen mit Derien in Postkarten» und Plattform, die eindringlich die wichtigsten Forderun» tn des Luftschutzes erläutern. Oer Gewaltverbrecher Mager hingerichtet. LPD. Frankfurt a. TI, 8. April. Di- Iusti,- p effefteüe Frankfurt a. M. teilt mit: Arn 8. Apr.l l'41 ist der vom Sondcrgericht Frankfurt a. M. am i März 1941 verurteilte Gewattoerbrecher Lothar Rager aus Heidelberg h i n g e r i ch t e t worden. Rager hat am 25. Februar 1941 in Heidelberg einen Iustizbeamten durch einen Kopfschuß schwer °crl-tzt, in Frankfurt a. M. einen Raubüberfall versucht, am gleichen Tage auf einen Kriminalbeamten mehrere Schüsse abgegeben und am nächsten Tage in Wiesbaden mehrmals auf Kriminalbeamte gestossen. Aus 6er engeren Heimat fl e l m a n n als Volks» verkchrsurrein Alsfeld^ und wirt in das Vereins» ndsätzlich jeder, der sich reg-ister eingetragen. Die Ia-hresmitgiie-dsbeiträge .reift als solcher gilt werten nach der neuen Satzung für die einzelne Broden, Duisburg). nun zu den Endspielen um die deutsche Melsterfchaft Kreis Alsfeld. e r t e r s» stige juristische Personcn oerlchiedcn festgesetzt. A Alsfeld 7. April. Der V H C. »Zweig» LPD. Frankfurt a. M., 9. April. Aus zweier» ly Gründen erachtete das Sondergericht Frankfurt den 30jährigen Erwin D i e g e l m a n n als Volks, dessen Verbandberichts vom Jahre 1940. Kreis Böbingen. (I) Schotten, 7. Avril. Im 68. Lebensjahr verstarb der hiesige, weithin bekannte Strumpfwarenfabrikant Christian E i ß f e l l e r. Durch rastlosen Fleiß war es ihm gelungen, in zäher Lebensarbeit seinen Betrieb auf eine beachtliche Höhe zu führen. Der hochangesehene, kerndeutsche Mann bekleidete eine Reihe von Ehrenämtern; so war er (Sachsen) als Meister hinzu. Es fehlen jetzt nur noch die Meister von Ostmark und Bayern. Die Berliner Berufsboxkämpfe mit dem Hauptkampf Reusel — Kölblin mußten wegen einer Erkrankung Reusels vom 13. auf den 27. April verschoben werden. Der Linzer Boxoergleichskarnpf zwischen der Ostmark und Pommern ergab einen 7:3- Sieg der Ostmärker, wobei das Unentschieden des Stettiner Schwergewichtlers Lindlar gegen Wei- dinger bemerkenswert ist. Die Freistil-Meisterschaften der Ringer von Deutchland werden am 3. und 4. Mai entschieden. In Mainz treten die Bewerber der Bantam», Feder». Welter» und Mittelgewichtsklasse an, während in Neuaubing im Leicht», Halbschwer- und Schwergewicht gekämpft wird. Südwest schlug Württemberg in Mainz im ersten Ringer-Dergleichskampf, der zum Reichsmettbewerb der Bereichsmannschaften zähtt, mit 5:2 Punkten. Schwedens Hallentennis-Meisterschaften wurden in Stockholm entschieden. Der Titel im Mannereinzel fiel an Nisse Rohlsson (6:3, 11:9, 9:7 gegen Schröber) und im Fraueneinzel fiente hals. Das Männerdoppel gewänne« Oeftberg/Rohlsfon. aufs beste bewährt. Kreis Marburg.. *Nordeck,7. April. Der weit über die Grenzen feines Heimatortes hinaus bekannte Gastwirt Hein» rich Stelzenbach feierte heute bei guter Gesundheit seinen 7 5. Geburtstag. Möge dem Jubilar noch ein schöner Lebensabend beschieden fein. Oer Führer als Ehrenpate. LPD. Sieburg, 9. April. Der Führer hat bei dem zehnten Kind, einem Mädchen, der Familie Adam Müller in Dieburg die Ehrenpatenschaft übernommen und ein Geldgeschenk überreichen lassen. Feldp"stsendunaen beraubt. vier Jahre Zuchthaus. Berufsgruppen, Einzelpersonen, Beherbergungsstätten, sonsti-ge gewertl-iche und kaufmännische Betriebe, Derkehrsunleme'hmen, Gemeinden und son- schädling: einmal, weil grum , w , . an Feldpostsendungen vergreift, als solcher gilt, dann aber auch, weil dieser Angeklagte unter Ausnutzung der Verdunkelung seine Verbrechen begangen hatte. Der Angeklagte war 1939 in den Postdtenst gekommen und wurde Mitte Februar d. I. verhaftet, nachdem er seit November v. I. Amtsunterschlagungen usw. begangen hatte. Er eignete sich etwa 25—30 Postsendungen, darunter auch Feldpostsendungen an. Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu 4 Jahren Zuchthaus, 50 NM. Geldstrafe und 4 Jahren Ehrverlust. Vailernwald wird vom Reichssorflami betreut Jn Oberhessen etwa 8 000 bis 10 000 Morgen. im vergangenen Jahve fortgesetzt. Aus Grund her Iahresrechming 1940 ergab sich ein Vereinsv^r» mögen von 2435,13 RM. Dem Rechner, Stadt» inspektor S e i p p e l, wurde Entlastung erteilt. AlsÄ-ann gelangte die vom Reichsfrerndcnverkehrs- oerbanö ausgcarteitete neue Mustersatzung £ur Vorlage, die von allen Derkehrsvereinen einzusuh- reu ist. Sie stellt den Ge-sichtspuntt der Gemein» nütziakeit der Bestrebungen der Derkehrsoereine in den Vortermund. Nach Erläuterung der Satzung durch den Vorsitzenden erfolgte deren Annahme. Der Verein führt künftig die Bezeichnung „Fremden- ten keineswegs so erfüllt hätten, wie man das in heutiger Zeit, wo alle mit angespannten Kräften arbeiten, von einem jeden und auch von ihnen oer- langen müsse. In allen Fällen habe sich ergeben, daß die Iunaen in den unter Anklaae stehenden Fällen sich häufig von der Arbeit drückten, daß sie den Angeklagten gegenüber mit Unwahrheiten um» gingen und sich sogar ihren Anordnungen wider- setzten. Lehrlingen gegenüber hat der Betriebsherr Züchtigungsrecht. Aber die Jungen waren HUfs» arbeiten Immerhin habe die Beweisaufnahme er- geben, daß sie allesamt noch start erziehungsbe» dürftig seien. , Dem Betriebsführer Albert Konzelmann fen. fei eine böswillige Ehrverletzung nicht nachgewiesen. Er habe dem Arbeiter in dem einen gegen ihn zur Anklage stehenden Fall Vorwürfe — berechtigte Vorwürfe — gemacht, aber daß er ihn Lügner nannte, habe die Beweisaufnahme nicht erwiesen. Bei Robert Konzelmann habe sich ergeben, daß er zwar seine Machtbefugnis überschrit» ten habe, aber er wurde in allen Fällen durch das undisziplinierte Verhalten der Jungen gereizt. Einer der Jungen gab heute zu, daß er in der ersten Instanz die Unwahrheit gesagt habe, und zwei andere Jungen wurden der Unwahrheit überführt. Er habe in berechtigter Empörung gehandelt, und eine asoziale und unanständige Gesinnung sei ihm daher keineswegs nachgewiesen. Das Gericht sprach des» halb die beiden Brüder unter Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils frei Albert Konzelmann jun. dagegen habe tatsächlich Durch eine Vereinbarung und gemeinsame Anordnung des Reichsforstmelsters, Reichsmarschalls Hermann Göring, und des Reichsmmifters für Ernährung und Landwirtschaft, Reichsbauernführers Darr4, ist eine gemeinsame Organisation der Reichsforstverwaltung und des Reichsnährstandes zur forstlichen Betreuung des deutschen Privatwaldes eingerichtet worden. Damit unterstehen künftighin die Forstdienststellen des Reichsnährstandes dem Reichsforstmeister, durch den auch die Betreuung des Privatwatdes übernommen wird. In unserem oberhessischen Heimatgebiet ist als Prioatwald im Sinne dieser Anordnung der sog. Bauernwald, also der Forstbesitz einzelner Bauern oder Gutswirtschaften, anzusehen. Der Bauernwald in Oberhessen, der aus vielen Einzelstücken besteht, stellt insgesamt eine Waldfläche von etwa 2000 bis 2500 Hektar, also rund 8000 bis 10000 Morgen dar. Der größte Teil dieses Waldbesitzes dürfte in den Dogelsbergkrei- f e n zu suchen fein. Der Forstschutz in diesen Waldungen wurde seither von den staatlichen Forst» ämtern ausgeübt, während die Bewirtschaftung des Waldes und insbesondere die Verwertung des Holzes dem freien Ermessen der Eigentümer überlassen war. An den Forstschutzmaßnahmen durch die Organe der staatlichen Forstverwaltung wird sich nähere Anordnungen sind allerdings noch nicht ergangen — wohl auch künftiahin nichts ändern, dagegen dürften hinsichtlich der Bewirtschaftung dieser Wälder und vielleicht auch bis zu einem gewissen Grade bei der Verwertung des Holzertrags mancherlei neue Maßnahmen zu eruarten (ein, die sich natürlich in den Rahmen der Gesamtforstwirtschaft einfügen werten. Den Forstbeainten und allen Mitarbeitern der staatlichen Forstbehörden ist besonders zur Pflicht gemacht worden, daß sie sich den neuen Ausgaoen und den besonderen Belangen des Privatwaldes mit aller Sorgfalt und Hingabe in voller Aufgeschlossenheit für die Erfordernisse dieser Waldungen widmen müssen. Alle Forstdienststellen, denen die Betreuung von Privatwald obliegt, sollen sich von einseitiger forstfiskalischer Berufsauffassung frei machen und als Sachwalter der forstwirtschaftlichen Gesamtbelange entscheiden und handeln. Im Widerstreit der Belange sind die gesamtwirtschaftlichen Erfordernisse in den Vordergrund zu stellen, und ist ein gerechter Ausgleich anzustreben. Bei der Förderung der Prioatforstwirtschaft durch die Organe der Forstverwaltung, fei es im Wege der Forstaufsicht ober der forstlichen Betreuung, soll stets in erster Linie der Grundsatz gelten, daß es mehr auf Beratung. Uebcrzeugung und Unterstützung der Privatwaldbesitzer ankommt, als auf Anwendung 3 Alsfeld, 7. April. Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. V ö l s i n g als Leiter der ßrem» denverkrtrsgemü-inde Alsfeld hielt der V und Derfchönerungsverein Alsfeld feine ordentliche Mitgliederversammlung ab. Die Skreins tätigt eit war durch die Kriegsoerhältniffe beeinträchtigt. Die in der vorletzten Versammlung beschlossenen baulichen Anlagen mußten zurückgestellt werden. Die Werbetätigkeit durch Verteilung und Verwendung der Werbefaltblätter wurde auch staallichen Zwanges, die nur als letztes Mittel bei nicht gutwilligen Waldbesitzern in Betracht kommen soll. Die Verwaltung der städtischen Forsten, also z. B. unseres Gießener Stadlwaldes, und Der gemeindeeigenen Waldunaen, die bisher schon von den staatlichen Forstbehörden mit betreut wurden, wird durch die Neuregelung nicht berührt. Ebenso gilt die neue Anordnung nicht für die großen Prioatforsten, die eine vom Staat anerkannte und nach staatlichen Grundsätzen aufgebaute eigene Forstverwaltung haben, wie z. B. in Oberhessen die Verwaltung Der Fürstlich Lichschen, der Gräflich Laubachschen, der Schlitzer, der Riedeselschen und der Fürstlich Büding- schen Forsten. Diese Forstverwaltungen unterstehen bereits einer gewissen staatlichen Aufsicht, Den Forst« schütz üben sie Durch ihre eigenen Organe aus. Hinsichtlich Der Verwertung Des Holzes im Kriege unterliegen auch Die privaten Forstverwaltungen Den kriegswirtschaftlichen Anordnungen des Reiches. Mit dem Wald ist das Wild untrennbar verbunden. So ist es denn naheliegend, bei diesem Blick auf die neue Anordnung zur Betreuung des Bauernwaldes die Aufmerksamkeit kurz auch Dem asgen- wärtigen Stand der Jagd in unseren heimischen Waldungen zuzuwenden. Zur Zeit sind die Jäger mit der neuen Wildzählung beschäftigt, die als Grundlage für Die diesjährigen Abfchugpläne mit aller Sorgfalt vorgenommen werden muß. In den nächsten Wochen werden bann von Den Kreis- jägermeiftern Die von Den Jägern eingereichten Ad- jchußpläne geprüft und genehmigt werden, lieber die Aussichten Der diesjährigen Jagdzeit läßt sich heute noch nichts Abschließendes sagen. Jedoch kann erfreulicherweise festgestellt werden, daß beim Rehwild die Verluste infolge des strengen Winters 1939/40 £um Glück nicht so groß sind, wie man ursprünglich angenommen hatte. Der gegenwärtige befriedigende Rehbcstand in unseren heimischen Wäldern ist nicht zuletzt auch der verständnisvollen weidgerechten Ausübung der Jagd durch unsere ober- hessische Jägerschaft zu verdanken, die in Der verflossenen Jagdzeit den Abschuß weitaehend einge» schränkt hat, um Die Durch den harten Winter 1939/40 entstandenen Verluste an Rehwild nach bester Möglichkeit auszugleichen. Dagegen ist, wie ein vorläufiger Ueberbütf zeigt, in der Niederwildjagd, also beim Hasen und bei den Rebhühnern, mit einem ziemlichen Rückgang des Bestandes zu rechnen. Man Darf aber wohl die Hoffnung hegen, daß die jetzigen Bestände an Niederwild sich im Verlause der nächsten Monate gut entwickeln und zum Herbst doch noch ein annehmbares Jagdergebnis bringen werten. B. schäften in Daubringen zu einem Freundschaftsspiel. Der Ausgang des Spieles ist offen. Vorher werden sich die Schülermannschaften Der beiDen Vereine GA.Sport. Oeusscke ^ußba'l-Meistri schaff. Der Spielplan für Den 20. April. 1 Die Gruppenspiele zur deutschen Fußballmeisterschaft werten am 20. April mit folgenden acht Begegnungen fortgesetzt: Gruppe la: Preußen Danzig — Vorwärts- Rasensport Gleiwitz in Danzig (Albert-Forster- Kampsbahn; Schiedsrichter Hoffmann, Berlin). Gruppe lb: Dresdner SC. — NSTG. Prag in Dresden (Ostragehege; Schiedsrichter Hecht, Halle). Gruppe 2a: 1 SD. Jena — VfB. Königsberg in Jena (Schiedsrichter Fiedler, Kulmbach). Grupoe 2b: Schalke 04 — Borussia Fulda in Gelsenkirchen (Glück-auf-Kampfbahn; Schiedsrichter. gefehlt. Er habe übertrieben und Die Belange der Leute außer acht gelassen. Strafmildernd komme jedoch in Betracht, daß es seine Pflicht war, dachr zu sorgen, daß in der Firma mit ihren Sonderauf- gaben sich jeder stillschweigend einzufügen habe. Eine Strafe wie die früher erkannte. Die schwerste, die überhaupt verhängt werden könne, entspreche deshalb u.m Strafzweck — nämlich erzieherisch zu mitten — nicht. Das Gericht erkannte deshalb unter Verwerfung der Berufung des Angeklagten Al- bert Konzelmann jun. gegen ihn auf eine Geldstrafe von 500 RM., Wer gibt den Bornamen? Gelegentlich eines gerichtlichen Streitfalles ist m der Oesfenllichkeit wieder die Frage au;getaucht, wie es mit dem Recht der Namensgebung für Neugeborene steht. Während der Vater verreist war, hatte die Mutter Die Geburt auf dem Standesamt anmelden lassen und dabei auch Vornamen angegeben, die eingetragen wurden. Als der Vater heim- kehrte, erklärte er sich mit den bestimmten Vornamen nicht einoerstanoen, sondern wünscht« andere. Das Amtsgericht lehnte eine Berichtigung ab. Auf Beschwerte ordnete aber das Landgericht Die Berichtigung nach Dem Willen des Vaters an mit Der Begründung, daß es ein Ausfluß .des Personen- versorgerechts sei, Die Vornamen zu bestimmen und daß dieses Recht nach § 1627 BGB. dem Vater zustehe. Dr. Otto Stolze l, Marburg, sttmmt in der „Zeitschrift für Standesamtswesen" dem Landgericht zu. Es wäre aber nicht genau, anzunehm:n, day nun unter allen Umständen der eheliche Vater Recht und Pflicht hätte, die Vornamen zu bestimmen. Auch wenn her Vater erklärungsfähig ist. steht die Mutter dem Datergrundsätz- l i ch gleich, Denn wenngleich Der Vater an erster Stelle im Gesetz aufgesührt wird, sagt das Gesetz doch weiter, daß neben Dem Vater auch bie Mutter das Sorgerecht hat. Bei einer Meinungsverschiedenheit zwischen Den Eltern geht die Mei- ung des Vaters vor. Wenn also Der Vater nicht selbst vor dem Standesbeamten erscheint, und er auch nach Angabe des zur Anmeldung Erschienenen nicht die genannten Vornamen gebilligt hat, d^nn muß der Standesbeamte fol-gendes beachten: Hat Der Vater sich noch nicht erklärt, so sind die von der Mutter gewählten Vornamen nur dann einzutragen, wenn das Wahlrecht aus sie übergegangen ist oder wenn der Vater bis zum Ende der Frist von der Möglichkeit einer Erklärung keinen Gebrauch gemacht hat. Die Frist zur Anmeldung der Neugeborenen auf dem Standesamt und damit der Namensnennung läuft am siebenten Tage nach Der Geburt ab. Nur in Ausnahme fällen kann eine sog. Dormeldung der Grtnrt auf dem Standesamt eroWn, worauf eine Fristverlängerung bis zu drei Monaten möglich ift 5st jedoch die Frist abgetaufen, ohne daß der Vater von feinem Recht der Dornamensgedung Gebrauch gemacht hat, dann muß die Erklärung der Frau als endgültig angesehen werten. Ein" foatere Aeuße- rung des Vaters kann in solchen Fällen unbeachtet bleiben. Im vorliegenden Falle hatte aber die Namensnennung stattgefunden, als der Vater sich noch äußern konnte. Landkreis löicijen. 5 Albach, 10. April. Am 12. April kann unser Mitbürger KarlArnold seinen 8 0. Geburts- t a g feiern. Er erfreut sich für fein hohes Alter noch einer verhältnismäßig auten Gesundheit. Am 4. Januar d. I. konnte er Die goldene Hochzeit feiern. Dem alten Herrn unsere herzlichen Glückwünsche zu seinem Geburtstage. * Reiskirchen, 10. April. Das Fest Der ao i- denen Hochzeit begehen am 12. April Der Stra» ßenwärter a. D. Heinrich Geiß unD Frau Wilhelmine, geb. Appel. Der Jubilar war von 1890 bis 1897 in Grünberg Straßenwärter und von Da ab in Reiskirchen bis 1926, wo er seinen Beruf wegen Krankheit aufgeben mußte. Leider läßt Die Gesundheit des Jubilars in letzter Zeit zu wünschen übrig. Dem Jubelpaar gilt auch unser herzlicher Glück- wünsch. * Londorf, 9. April. Der Schreinermeister Adam Pfeiff von hier, der als Unteroffizier am Weltkrieg teilgenommen hat und in diesem Krisg im Westen steht, wurde zum Feldwebel befördert. messen. Kurze Sportnotizen. Der 4 0. Turn-Städtekampf zwischen Berlin, Hamburg und Leipzig wurde in Berlin von den Gastgebern mit 877,8 Punkten gewonnen. Leipzia kam mit 856,5 Punkten vor Hamburg (856,5) auf Den zweiten Platz. Bester Einzelturner war Sich (Berlin) mit 117,3 Punkten vor Haustein (Leipzig) mit 114,8 Punkten. 19 Handball-Dereichsmeister stehen im Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr, ferner Ehrenmitglied des Schottener Männerchors 1837, äu dessen ältesten aktiven Sängern er aehörte, wei- ter Vorstandsmitglied und einstiger Mitbegründer '«w gu uch u,huipicich um mc ucuiiujt Der Vogel-derger Dolksbank und ausführendes bereit. Am Sonntag kamen SA. Frankfurt (Südweltliches Mitglied des Kirchenvorstandes. In allen rvest), Desiau J)8 (TOilte) und TSV. 67 Leipzig diesen Aemtern hat er sich durch treue Mitarbeit verein Alsfeld hielt unter Vorsitz von Bürger-, Proben, Duisburg) meister Dr. So (fing seine diesjährige ordentliche', ®ruPP*3: Tus. Helene Essen — FC 93 Mul- Mitglied-rversammlunc) ab. Aus dem Jahrecbericht, hau,en m Essen (Altenessen; Schiedsrichter Kor- des Vorsitzenden war ju entnehmen, daß Der Verein ^nnrtausJ8aD Oeynhausen); Kickers Offenbach -- seine regelmäßige Wandertätigkeit auch während ™ .^oln in Frankfurt Q M (Eintracht-Platz; des Krieges aufrechterhält. Im Jahre 1940 wurden Schiedsrichter Kruspe, Mein innen). 15 planmäßige Wanderungen durchgeführt. An elf!. PFc 1^0 München — VfL. Neckarau Mitglieder konnte für fleißiges Wandern das gob.Lunchen .(Yans-Zifch-Stadion; Schiedsnch er dene Wanderzeichen des DHC. verliehen werden. §5$au, Napld Wien — Stuttgarter Die Iahresrechnung 1940 schloß mit einem Kaffen- Kickers in Wien (Prater-Stadion; Schiedsrichter bestand von 50,57 RM. ab. Der Mitgliederbestand ^eidjel, Troppau). betragt jur Zeit 90 Personen. Arn Schluffe der Fußball M O^ubringea. .Mitgliederversammlung gab der Vorsitzende einen' , . « ~ K . - * I in'eressanten Usberblick über den Bestand und die Daubriugsu 1. llugeud — DsB.-R. Gieheu 1.3ugeuD. । Mitgliederstärkeverhältniffe des Reichsverbandes Der | Am morgigen Karfreitag treffen sich beide Mann- Deutschen Gedirgs- und Wandervereine auf Grund schäften in Daubringen zu einem Freundschaftsspiel. M M di»k&9± im 55. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Johanna Schalch Gust. Belitz und Frau Marie, geb. Schalch Willi Schalch und Frau Liesel, geb. Schwarz Gießen, den 6. April 1941. Trauerfeier: Donnerstag, 10. April, 16 Uhr, Neuer Friedhof. 1733D Plötzlich und unerwartet verschied mein lieber, herzensguter Mann, unser lieber, guter Vater, Bruder, Schwager und Onkel Johann Schalch Reichsbahn-Lokomotivführer Unser lieber Alterskamerad Johann Schalch ist plötzlich verstorben. Unerwartet wurde er aus unserer Mitte gerissen. Wir verlieren einen aufrichtigen und treuen Alterskameraden. Stets werden wir seiner in Ehren gedenken. Die Trauerfeier findet heute Donnerstag, um 16 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Wir bitten um vollzählige Beteiligung. Altersvereinigung 1886 — 1936, 1735 D zuschlag erhoben. 17300 l|Vermietungen"} 01285/ die Oster- Festp rogramm Etoi ma 1737 Ä 1 |i! Welcher Schriftsetzer | Di«S Naturhaaröl p ernst ist gewillt, in seiner Freizeit in meiner ist gewillt, in seiner r reizen in meiner ar Druckerei zu arbeiten rl fetri Buchdrnckerei Nitschkewslu , Gießen, Ludwigstraße 4, Fernspr. 2724 >iiir __________________________________ O_____________________________1736 D I >111 1736 D 1661 Q Französisch f. Anfänger Französisch f. Fortgeschrittene Dienstag, 20-22 Uhr, RM. 11.50 Jugend hat keinen Zutritt! 1729 A l Ein Klassenlos vom Osterhas’ Das ist der rechte Osterspafe! IticW ÄH Gießen, Alicenstraße 29 z. Z. Aßlar bei Wetzlar )ie erste einer । Freitag, 20-22 Uhr, RM. 11.50 Freitag, 20-22 Uhr, RM. 11.50 Mittwoch, 20-22 Uhr, RM. 15.50 Mittwoch, 20-22 Uhr, RM. 15.50 Montag, 20-22 Uhr, RM. 15.50 Donnerst. 20-22 Uhr, RM. 15.50 Montag, 20-22 Uhr, RM. 15.50 per das i Dann Geich Englisch f. Anfänger........ Englisch f. 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Aar l plöfili | trifte Staatliche Lotterie-Einnahme Dr. Flimm Gießen, Walltorstraße Q8 .1731 A Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Bücher! Der Leidensweg der Frau eines Kettensträflings mit Germana Montero genannt „Die schönste Frau Spaniens", eine Künstlerin von tiefer Innerlichkeit Juan de Landa ein Charakterdarsteller von starker Ausdruckskraft Rafael Riveiles der beliebteste und erfolgreichste spanische Liebhaber Vs Los der 8. Deutschen Reichslotterie kostet nur 8 - RM. je Klasse Ziefiun^ 1. Jf lasse schon nächste “Woche. Lose sind zu haben bei: MV'»" |k die Zc Ml Jochen «r Mrde m (oben Mllawien Koilenbe ■Ni übers M hren \ i :ort. 2 s ® ball n 1Dam in hie I Wander^ I kjchrn, ! ! (n burd Stellenangebot. Für die Hauptverwaltung, Stadthaus Bergstraße, suche ich zum alsbaldigen Eintritt eine mit guter Handschrift. Kenntnis in Stenographie und Maschinenschreiben erwünscht. Bewerbung mit selbstgeschriebenem Lebenslauf an Stadtverwaltung, Stadthaus Bergstraße, Zimmer 30. Der Oberbürgermeister der Stadt Dietzen. Aus dem Reich. Das Beamtenheimstättenwerk. Das Beamtenheimstättenwerk konnte in den zwei vergangenen Monaten wiederum zwei Millionen Reichsmark aus den bei ihm angesammelten Sparbeträgen seiner Mitglieder für den Bau von Eigenheimen zur Verfügung stellen. Die Darlehen, die letztstellig und als Ersatz für Eigengeld gewährt werden, ermöglichen die R e st f i n a n z i e°> rung von Eigenheimen. Die Einrichtungen des Beamtenheimstättenwerks werden zu einem erheblichen Teil gerade von Angehörigen des einfachen und mittleren Dienstes in Anspruch genommen. Auf sie entfallen 39,5 v. H. der Zuteilungen, während Beamte des gehobenen Dienstes mit 30 v. H., des höheren Dienstes mit 13,1 v. 5). und die Lehrerschaft mit 17,4 v. H. beteiligt sind. Bevorzugte Auftragserteilung für Verwundete und Hinterbliebene. Das Oberkommando der Wehrmacht hat mit dem Reichswirtschaftsministerium vereinbart, daß bei der Vergebung öffentlicher Aufträge versehrte Wehrdienst- und Einsatzbeschädigte, wenn sie ihren alten-oder einen neuen Betrieb aufnehmen, ferner ihre Hinterbliebenen, wenn der Betrieb von Sih S Die Abende für die Kurse der Fortgeschrittenen werden noch nach Vereinbarung festgelegt. Weitere Auskunft u. Anmeldung Dienstags und Donnerstags von 18—20 Uhr auf der Kreisdienststelle, Schanzenstraße 18, Zimmer 23. ------ . _ L. - . _ JW* h jl. Die Schuhe halten länger und bfpiben langer schq^ Zuverlässige Haushatthilse halbtags od. stundenweise gesucht. Frau M Kempff Marburger Straße 65. 1732D Auftriebszeil von 8.30 bis 9 Uhr. 17260 Der Bürgermeister der Stadt Lich» Geil. Wir beginnen ab Montag, den 21. Avril 1941, in Gießen bei genügender Teilnebmerzahl mit folgenden Hremdsprachenlursen jir f r in L- 3, । mir, y leiste Kirchliche Anzeigen. Gießen Gründonnerstag, 10. Avril. Stadtkirche: 20, Beichte und Hl. Abendmahl, Matth, und Mark.- Gem., Schmidt. Fohanneskirche: 18, Beichte und Hl. Abendmahl, Luk.- und Johs.- Gem., Ludwig. KavelleWefilar.Weg: 20, Beichte u. Hl. Abendmahl, Lic. Dr. Jost. Gießen - Klein - Linden: 20.15, Passionsandacht f. d. Kinderschule, Ludwig. Karfreitag, 11. Avril. Stadtkirche: 10, mit Abendmahl, Becker: 17, Lenz. Johanneskirche: 10, m. Abendm., Ludwig: 17, Liturg. Gottesdienst, Lic. Trommershausen. Kapelle Alter Friedhof: 10, mit Abendmahl, Walther. Kapelle Wetzlarer Weg: 10, mit Abendmahl, Lic. Dr. Jost. Gießen-Klcin-Linden: 10, Schultheis, 11, K.-G., 13, Abendmähls- aottesdienst für Alte, Ludwig. Gießen-Wieseck: 10, G.-Aüendm. Lich: 9.45,Beichte; 10, Kahn.Chor- schule,Kirchenchor..Kollekte.Abend- mahl; 17,Kahn-Naumann.Kollekte H|W ch '•Men 0 [nni Tloi S .^gn M F, ”•1 norb’ Heute Donnerstag: Erstaufführung! Lichtspielhaus Täglich 8.00, 5.00, 7.80 — Sonn- u. Feiertags 2.30, 4.45, 7.30 nMg, Satz M Maurer, 6er efn Dein verloren hak, nun Pförtner werden muß. Äst er befähigt, dann kann er Architekt werden. Ein Schlosser mit der gleichen Verletzung kann zum Ingenieur ausgebildet werden. Der Arzt sieht immer dann den größten Erfolg, wenn er bei der Behandlung des Kranken Körper und Seele gleichermaßen gerecht wird. Oft fedoch ergeben sich Umstände, in denen der Arzt trotz größter Mühe nicht den Erfolg erzielt. Dann wird er sich überlegen müssen, ob er sich nicht solcher Helfer bedienen kann, die aus Grund besonderer Verhältnisse in der Lage sind, einen psychischen Einfluß aus den Kranken auszuüben. Günstige Erfolge der Diphtherie-Schutzimpfung. Trotz des Krieges werden überall in Deutschland die Diphtherie-Schutzimp jungen fortgesetzt. Etwa drei Millionen Kinder dürften bisher geimpft worden sein. Es steht fest, daß die Impfung völlig gefahrlos ist. Sowohl die Zahlen früherer als auch die der neuen vorbeugenden Schutzimpfungen zeigen, daß diese zu einer starken Senkung der Er- krantungs- und Todesfälle führen. Beim Vergleich der erkrankten nichtgeimpften Kindern ergibt sich, daß auf ein geimpftes 17,3 ungeimpfte Kinder erkranken. Ein Vergleich der einmal und zweimal Immunisierten ergibt, daß der Impfschutz bei zweimaliger Impfung noch wesentlich tzrößer ist. Es erkranken auf ein zwefnwL geimpftes Kind 4,9 einmal geimpfte und 29 ungeimpfte Kinder. Der höhere Schutz bei der zwei« maligen Impfung geht vor allem auf eine besser^ Immunisierung der Kleinkinder zurück, die bei der einmaligen Impfung wesentlich, schwächer geschützt sind. Die günstigen Ergebnisse: gelten für die Beobachtunaszeit von bisher drei. Jahren. Seit Beginn der Impfung ist noch keine Abnahme des Impfschutzes zu erkennen. Die Kostew einer zweimaligen Impfung in einem Bezirk, die durchschnittlich eine Mark für das Kind betragen, sind insgesamt weitaus geringer als die Kranken. Haus« und Pflegegelder für die Kinder, die ohne die Schutzimpfung erkranken würden. Kampf gegen den Andenkenkitfch. Die Landesfremdenverkehrsverbände sind beauf. tragt, gemeinsam mit dem Landesleiter der Reichs« kammer der bildenden Künste die Reiseandenken gj überwachen. Sie sollen den bodenständigen heimatgebundenen Reiseandenken den Weg ebnen und den Kitsch verdrängen. Auch die örtlichen Fremdenverkehrstellen solleck an der geschmacklichen Verbesserung mitwirken. Ebenso wichtig wie die Be« kämpfung des Kitsches ist die Förderung des ge« schmackvollen Reiseandenkens. Es wurde eine kleine Lehrschau guter und schlechter Reiseandenken zu- sammengestellt, die als Wanderschau durch die Gaue laufen foll. Betr.: Erhebung von Vorauszahlungen auf die Gewerbe- und Grundsteuerschuldigkeiten für 1941 Rj. Bekanntmachung. Bis zur Zustellung der Grundsteuerbescheide für das Rechnungsjahr 1941 oder bis zum Erlaß einer an die Stelle der Grundsteuerbescheide tretenden öffentlichen Anforderung sind von den Grundsteuer- pflichtigen zu den gesetzlichen Fälligkeitstagen Vorauszahlungen in Höhe der bisherigen Steuerschuld zu entrichten. Bei Zahlung sind der letzte Grundsteuerbescheid und gegebenenfalls die Benachrichtigungskarte vorzulegen. Bei Uebermeifung oder Einzahlung durch Zahlkarte ober Postanweisung ist die Hebregister-Nr. des letzten Grundsteuerbescheids oder, wenn eine Benachrichtigungskarte erteilt worden ist, die darauf verzeichnete Steuernummer anzugeben. Im Falle nicht rechtzeitiger Zahlung erfolgt auf Kosten des Schuldners Mahnung und gegebenenfalls Zwangsvollstreckung. Außerdem wird ein Säumnis- "6er WNwe ober troff ffkvsorglmgsberechffgkeff Waisen weitergeführt wird, bevorzugt be cksich - tigt werden sollen, in erster Linie kleinere, insbesondere leistungsfähige handwerkliche B e - triebe, die den Anforderungen genügen und somit eine besondere Förderung verdienen. Die Meldung erfolgt über die Wehrmachtsfürsorge- und Der- sorgungsämter an die Wehrkreiskommandos, die die Anträge den Bezirksausgleichsstellen für öffentliche Aufträge bei den Wirtschaftskammern zuleiten. Schwerkriegsverletzte helfen Schwerkriegsverletzten. Der stellvertretende Reichs ärzte führet Dr. Dlome richtet in dem Organ des Hauptamtes für Volksgesundheit einen Appell an die Schwerkriegsversehrten des Weltkrieges, sich für die Betreuung der jungen schwerkriegsverseh rten Kameraden des jetzigen Krieges zur Verfügung zu stellen. Die Hauptaufgabe der Betreuung ist die Hebung des Selbstvertrauens und die Wiedererweckung der Schaffensfreude. Der Wille, sich im Lebenskampf durchzusetzen, muß von dem Schwerkriegsversehrten ausgehen. Es darf nicht wieder so werden wie nach dem Weltkrieg. Damals wurde der Schwerkriegsversehrte sehr oft in minderwertigen Stellungen untergebracht, er wurde mutlos und unzufrieden. Auf den richtigen Arbeitsplatz und die Aufstiegsmöglichkeit kommt es an. Es ist nicht Bei dieser Gelegenheit weise ich wiederholt darauf hin, daß die Grundsteuer jetzt in monatlichen (nicht mehr in zweimonatlichen) Teilbeträgen, und zwar jeweils dis zum 15. eines Monats zu bezahlen ist. Gießen, den 8. April 1941. Der Oberbürgermeister: Ritter. Oie Deutsche Heifelmt RHM He KreisdienststeUe w Wette rau 2 Zimmer mit Küche (Mansarde) sofort zu vermiet. Schr. Ang. unt. 1738Da.d.G.A. |Ste!lenangebote| Keine Ursprünge- xengnisse, «ondern nur Zeugnis» abfchrisien dem werbungtzjchrriben beilegen I — Lichtbilder anoBewerbmigsunter» lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten auf der Rückfeite Namen rrüd Anschrift des Bewerbers tragen! KLAUS Am 81. März wurde unser zweiter Sohn geboren In großer Freude Marie Schäfer, geb. Schmidt Dr. med. Helmut Schäfer z.Z. im Felde h.®Qrb ’ "'n, m . Wp[Q Mte w Ist in Nässe Schuhe soll man nicht dicht am heißen Ofen, sondern etwas davon entfernt, trocknen» Das Leder wird sonst leicht hott und vorzeitig brüchig.Wenn sie trocken sind, gut pflegen! Dazu Imrnef das atitewähctc, Erdal 1 Wlrinem J Mine I Cj-Jertäut £>nge ( •Ä"; 'S ksltall- gesucht. 01281 Hellmold 8 Plank Spedition Im Gartfeld 3. Junges Mäddien zur Hilfe im Geschäft und Haushalt sofort gesucht Wilh. Loeber, Bäckermeister, Walltorstratze 20 Sauberes Küchenmädchen gesucht iöibd Seltersw dg 19. | Verkäufe | 3/15 M. m. 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