Wachsende Lebenskraft Unabwendbarkeit eines Schicksals in das Gegenteil »n SS u“M,e„‘Ä“ 8= än= | Unabmenibarteit eines Schicks-.- das Gegenteil ionescu: „Es kann nicht daoan die Rede sein, daß I zu verwandeln. Zweifelsohne Kegen auf dem Gebiet das rumänische Nationalvermögen verschleudert der Gefundheitssuhrung »es beugen $o es noch wird, Im Wirtschaftsleben Rumäniens werden Aufgaben vor uns, die gelost werden muffen Gita fremde Interessen und fremdes Kapital nur in be- es doch immer noch zahlreiche Volksgenossen, dl- sich stimmten Bremen Man «reifen können, und selbst in keiner Krankenversicherung bestnden wofür teils Aufgaben vor uns, die gelöst werden müssen. Gibt nehmen. die Der neueste Erfolg deutscher Schnellboote hat die oielM nicht -tanÄ dl- chr zustehenden Stationen Verlust- der englischen 3°rft°-ersl°tte seit Rumäniens wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Achse Nach Antonescus Besuch in Wien. Tokio, 10. März. (Europapreß.) Nach der Einigung im indochinesisch-thailändischen Konflikt rechnet man mit der Unterzeichnung des Friedensabkommens für Montag. Am SonntagoormitLag empfing Außenminister Ma t s u o k a den thailändischen Delegationsführer Fürst Varnaidza- kara Daraoarn, der die Annahme des japa- Der große Erfolg, den die deutsche Schnellboot- roaffe in der Nacht zum Samstag erzielte, hat sich noch als wesentlich größer herausgestellt, als im Dehrmachtbericht gemeldet wurde. Troß ungünstiger Wetterlage und stärkster Gegenwehr wurden durch Schnellboote aus stark gesicherten Geleitzügen zwei Zerstörer von je 1090 Tonnen und insgesamt 10 Dampfer mit zusammen 45600BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes, darunter zwei So ist die Ueberwindung jeder sozialen Not gleichzeitig auch die Wiederherstellung jener Voraus- Reichsgebiet ein. Bei den Angriffen auf das Rüstungswerk bei Newark zeichnete sich die Besatzung von zwei Kampfflugzeugen: 1. Oberleutnant Knauth, Oberfeldwebel holl. Oberfeldwebel Moeller und Unteroffizier Verger und 2. Leutnant Rudolph. Leutnant Mehmacher. Unteroffizier Groeper und Unteroffizier Hahn besonders aus. 3 wirtschaftliche Erwägungen eine Rolle spielen, teils die Unmöglichkeit einer Sicherung der ärztlichen Versorgung in dünnbesiedelten oder ablegigen Gebieten von Gebirgstälern und Moordörfern u. a. Der Begriff eines „Reichsgesundheitsführers" bedeutet zweifelsohne ein Programm, das die Richtung aufzeigt, in der sich die Gesundheit^ politik des Nationalsozialismus vollziehen wird. einkaufen kann, da die Schlächter keine entsprechenden Lieferungen erhalten haben. Berlin. 8. Marz. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Bei günstiger Witterung vollziehen sich auch weiterhin die Bewegungen der in Bulgarien einrückenden deutschen Truppen befehlsmähig. Lin U-Boot meldet die Versenkung von fünf bewaffneten feindlichen Handelsschiffen mit zusammen 33 000 BRT. aus einem stark gesicherten Geleitzug. Bei einem Vorstoß gegen die englische Südostküste griffen Schnellboote stark gesicherte Geleitzüge an und vernichteten trotz heftiger Gegenwehr zwei britische Zerstörer und sechs bewaffnete Handelsschiffe mit insgesamt 28 400 VRT^ darunter zwei große Tanker. Deutsche Kampf- und Sturzkampffliegerverbände griffen auch gestern wiederholt militärische Anlagen auf der Insel Malta erfolgreich an. Durch Volltreffer schweren Kalibers entstand in einem Torpedolager ein starker Brand. Deutsche Jäger brachten über dem Angriffsraum ein feindliches Jagd- und ein Bombenflugzeug zum Absturz und schossen im Tiefangriff ein Flugboot vom Muster Sunderland in Brand. Die Luftwaffe versenkte bei bewaffneter Aufklärung über der Nordsee ein Handelsschiff von etwa 1200 BRT. und beschädigte drei weitere Schiffe schwer. Angriffe einzelner deutscher Kampfflugzeuge richteten sich gestern gegen Flugplätze in Süd- und Mitlelengland. In hallen und Unterkünften entstanden starke Zerstörungen. Bei kühnen Tiefangriffen auf ein wichtiges Rüstuugs - werk bei Newark wurden mehrere Volltreffer in den Werksanlagen erzielt. Ein weiteres Rüstungs- werk in der Nähe von Bristol erhielt Bombentreffer in Werkshallen und Anlagen. Feindliche Flugzeuge flogen weder bei Tag noch bei Nacht in das Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag. Berlin. 9. März. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Unterseeboote melden die Versenkung von 18 000 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes. Lin Angriff stärkerer Kampffliegerkräft e traf in der vergangenen Nacht mit großer Wucht Hafen- und Dockanlagen in London. Mehrere große und zahlreiche kleine Brände und Explosionen ließen die gute Angriffswirkung erkennen. Weitere erfolgreiche Angriffe richteten sich gegen Flugplätze nördlich von London, an der Ostküste von Schottland und auf den Orkney-Inseln. Bombentreffer zerstörten hallen und Unterkünfte. Auch in den Hafenanlagen von Portsmouth wurden mehrere Treffer erzielt. Die Luftwaffe versenkte aus einem Geleit- zug im St. Georgs-Kanal ein britisches Handelsschiff von 10 000 BRT. Das Schiff sank nach Vom- benvolltreffer innerhalb weniger Minuten. Bei Angriffen gegen zwei Geleitzüge im Atlantik und an der englischen Südostküste erhielten zwei große Handelsschiffe Bombentreffer und zeigten Schlagseite. Deutsche Kampfflugzeuge belegten in der Lyre- naika ostwärts Alen El Gad britische Panzer mit Bomben. Der Feind warf mit schwachen Kräften im besetzten Gebiet Bomben, ohne nennenswerten Scha- den anzurichten. Bei dem im gestrigen Wehrmachtbericht bekannt- gegebenen großen Erfolg der Schnellboot- waffe haben sich die unter der Führung des Korvettenkapitäns Petersen, des Kapitänleulnants Birnbacher und des Oberleutnants zur See Wup- permann stehenden Schnellbootverbände besonders ausgezeichnet. Au der Luftaufklärung vor der britischen Südostküste hatte die Besatzung eines Aufklärungsflugzeuges: Oberleutnant Schofer. Feldwebel Nowakowski. Feldwebel Rüstig und Oberge- freiler Schubert, besonderen Anteil. Der im Dehr- machtbericht vom 8. März gemeldete erfolgreiche Angriff auf ein Rüstungswerk bei Bristol wurde von der Besatzung Oberleutnant Lohmann. Oberfeldwebel Beckmann, Stabsfeldwebel Köster, Stabsfeldwebel Trageser und Gefreiter hey geflogen. , Diese Besatzung hat sich bereits bei mehreren an- t deren Tiefangriffen besonders ausgezeichnet. Der Friede von Tokio. Heute voraussichtlich Unterzeichnung des Friedensabkommens. Montag, 10 März Ml Annahme von jlmeigeit für die Mittagsnummer bis8'/,Ubr des Vormittags Anzeigen-Preise r Anzeigenteil 7 Rvt. te mm bei 22 mm Beilenbrette, Wertteil 50 Rvt. te mm bei 70 mm fteilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaftell Abschlüsse Mengemtaffel S Plavvorfchrift < vorherige Vereinbarung) 25 ’o mehr Zwei Zerstörer und zehn Dampfer Großer Erfolg der deutschen Schnellboote. Deutsch-japanische Waffenbrüderschaft Die japanische Offiziersabordnung an der Kanalfront. Von Kriegsberichter Dr. Fritz Metzle. l«1. Jahrgang Nr. 58 s^rschemt täglich, außer Donntags und feiertags Beilagen: Die;}üufmerte Gießener Kamillen blätter Heimat tmVild DieScholle MoriatS-VezugsvreiS: Mit 4 Beilagen NM. 1.95 Ohne Illustrierte .. 1.80 Zustellgebühr. ,, -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Wummern infolge höherer Gewalt Fernsvrechanschluü 2251 Drahtanschrift:,.Anzeiger" Postscheck 1168« Tranks. M Der Nationalsozialismus wurzelt in einer totalen Schau, deren Grundlage das Bekenntnis zu Den ewig gültigen biologischen Gesetzen bildet. Der einzelne ist daher Teil eines un-geheuer großen Organismus — des Volkes — und hat in diesem Organismus eine Aufgabe zu erfüllen, die nur von dem Gedanken des Wohls der Gemeinschaft bestimmt wird. Der Nationalsozialismus will daher nicht um ' tätig zulassen, daß der einzelne krank wird oder Jahresbeginn aus sechs Einheiten erhöht. Diese Verluste sind im Hinblick auf die sich immer schärfer fühlbar machende Verknappung der britischen Flotte an Zerstörern sehr empfindlich. Die Größe dieser Verluste wird daraus ersichtlich, daß in den ersten sieben Monaten des Krieges nur acht englische Zerstörer vernichtet wurden, während jetzt innerhalb der ersten zehn Wochen des neuen Jahres bereits sechs Zerstörer als Totalverlust ausgefallen sind. Aktion der U8A.-Regierung, so stellte Tokio Nitschi Nitschi fest, solle die sich anbahnende wirtschaftliche Zusammenarbeit Japans mit Französisch-Jndochina verhindern. Die Japaner könnten diesen neuen Störungsversuch im Fernen Osten nicht zulassen. Seit dem Pakt zwischen Japan und Französisch- Jndochina würde von USA. und England immer wieder versucht, Französisch-Jndochina gegen Japan aufzuhetzen. Da die Vermittlung zwischen Französisch-Jndochina und Thailand em Scheitern dieser Störungsabsichten bedeute, versuche man nun durch Finanzoperationen einen Druck auf Französisch- Jndochina auszuüben. Wirtschaftspolitische Umstellung Thailands. Tokio, 9. März. (Europapreß.) Die B ö r s e in Tokio reagierte auf den Abschluß der thailändisch- indochinesifchen Verhandlungen mit einem Anziehen der Kurse. In Börsenkreisen weist man besonders aufdieAusschaltungdesbritischenEin- flusses in Thailand hin. Man erwartet ein grundlegend wirtschaftliches Uebereintommen Japans mit Thailand. Die Zinn- und die Kautschukerzeugung steigen ständig. Das englische Kapital sei zwar in diesen Unternehmungen besonders stark vertrerten, aber mit Japan- Hilfe werde sich Thailand bemühen, hierin eine Aenderung zu schaffen. Bemerkenswert sei der Errichtung eines japanischen Konsulats in Sin- gora, dem Haupthafen für die Kautschuk-Verschiffung. Ein 14000- SAT -Kühlschiff versenkt. timmten Grenzen Platz greifen können, und selbst >ies nur unter der strengen Kontrolle des Staates. Diese Gesichtspunkte wurden in Wien und Rom bereits einmal niedergelegt und bei der letzten Zusammenkunft wiederholt. Der Führer ließ offiziell erklären, daß Deutschland nicht die Ab- icht habe, Rumänien auszubeuten, sondern es neu zu beleben. Lange Zahlungsfristen, niedrige Zinsen und Kredite zeigen klar den Standpunkt, den die Freunde Rumäniens dem Lande gegenüber einnehmen. Diese Prinzipien sind die Grundlagen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Rumänien und der Achse. Keine Transaktion, sei es durch einen Rumänen, Juden oder Ausländer, kann ohne das Wissen und die Zustimmung des Staates durchgeführt werden. Die Zusammenarbeit mit Deutschland entwickelt sich im besten ®inner- Jn einem Volk, das seit Jahrzehnten einer immer weiter um sich greifenden wirtschaftlichen Verelendung entgegenging, sind — soweit hierfür die breite Masse des Volkes der Maßstab ist — biologische Schäden vorhanden, die ■ eine umfassende Planung einer neuen Form der Gesundheitsführung verlangten. Es erwies sich bei der Betrachtung dieser Probleme einmal mehr in der Geschichte, daß d i e soziale Not und die seelische Lebenskraft des Volkes in so engem Zusammenhang mit dem Gesundheitszustand des Volkes stehen, daß sich hieraus geradezu eine Gesetzmäßigkeit ergibt. Wenn englische Gesundheitsberichte über zunehmende Kreis- laufftörungen, insbesondere in den wirtschaftlichen Notstandsgebieten berichten, so liegt hier nur eine Parallelität zu ähnlichen Verhältnissen, wie wir fie in der Systemzeit erlebten. Eine Gesundheitspolitik wird daher stets erfolglos bleiben, wenn durch eine unabänderliche soziale Lage die Lebenskraft eines Volkes vernichtet wird, andererseits wird der Arzt um so leichter Besserungen durch die entstehen- ' — <"D „ t. .St, L,- m w» Avtv nrrnirkoH io ftnrfor hlP Mit größtem Interesse beobachtete insbesondere der japanische artilleristische Spezialist der Abordnung, die Schießübungen der schweren Eisenbahngeschütze und der zahlreichen anderen Batterien, deren Rohre auf England gerichtet sind. Auch der japanische Konteradmiral war aufs stärkste gefesselt von den deutschen Methoden der Küstenverteidigung, während einer der erfolgreichsten japanischen Jagdflieger mit 56 eigenen Abschüssen sich besonders lebhaft mit Ritterkreuzträgern der deutschen Luftwaffe unterhielt. Vorttäge über den Seineübergang, der von Pionieroffizieren an Ort und Stelle erläutert wurde, interessierte die Gäste ebenso stark wie die deutschen Maßnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft und des Verkehrs in den besetzten Gebieten. Bei allen Truppen, die die japanische Abordnung, begleitet von Offizieren des OKW., besuchte, fanden die Gäste freundschaftlichste Ausnahme und kameradschaftliche Unterstützung. Ueberall gaben die Gäste ihrem Dank lebhaften und herzlichen Ausdruck, und manchem Truppenführer wird die wertvolle japanische Zigarettendose, die ihm zum Abschied geschenkt wurde, als schöne Erinnerung an den japanischen Besuch bewahren. Der Gedankenaustausch war überall sehr angeregt und durch keine sprachlichen Schwierigkeiten gehemmt: denn die meisten Mitglieder der Abordnung sprachen deutsch. Außerdem hatten sie noch drei sprachkundige Professoren als Dolmetscher mitgebracht. Und schließlich fanden sich auch bei den deutschen Truppen — in welcher Situation hätten sie je versagt! — Soldaten, die ein fließendes Japanisch sprachen und die Vorträge einwandfrei übersetzten. Die japanischen Offiziere sind auf ihrer Reise immer wieder aufs stärkste von der Klarhett und Kraft der Neuordnung beeindruckt worden, deren Vorkämpfer der deutsche Soldat ist. Mit Bewunderung ür die großen Leistungen der deutschen Wehrmacht hat die japanische Abordnung auf den Schlachtfeldern dieses Krieges gestanden. Wir sind des festen Glaubens, erklärte der japanische General, daß es gelingen wird, unfern gemeinsamen .Feind zu vernichten und damit ein Zeitalter zu begründen, in dem Gerechtigkeit herrschen und die aufbauenden Kräfte unserer Völker volle Entfaltungsmöglichkeiten finden sollen. Mit kameradschaftlichen Wünschen für die weiteren Erfolge der deutschen Wehrmacht schloß der japanische Delegationsführer seine Ansprache. Die 40 Offiziere der japanischen Abordnung bekräftigten ihre Wünsche durch ein dreifaches Banzai auf die siegreiche deutsche Wehrmacht sowie vorher drei Hurras auf die Kameraden der japanischen Armee erklungen waren. Fanfarenmärsche eines Trompeterkorps bildeten den aufrüttelnden Abschluß dieser bedeutungsvollen kameradschaftlichen Feierstunde. Auf ihren Besichtigungsfahrten hatten die japani- chen Offiziere auch Gelegenheit, die zahlreichen chweren und schwersten Batterien zu eben, die Europa heute an der Atlantikfront schützen. PK. Die japanische Offiziersabordnung, die zum Besuch der deutschen Wehrmacht vor einiger Zeit t fa Berlin eintraf und auch von Generalfeldmarschall i von Brauchttsch empfangen wurde, hat dann die Kampfgebiete im Weiten besichttgt. Nach einer Fahrt über die Schlachtfelder in Holland und 1 Belgien besuchte die Abordnung einige Fliegerhorste in Nordfrankreich und tauschte mit unseren erfolgreichen Englandfliegern kameradschaftlich Erfahrungen aus. Im Anschluß daran wurden verschiedene an der Kanalfront eingesetzte Truppenteile besucht, wobei die Gäste einen nachhaltigen Eindruck von der Stärke der deutschen K ü st e n v e r t e i d i - aung am Atlantik mitnahmen. Nach Besichtigungen in Paris und anderen Städten des besetzten Gebietes werden die japanischen Offiziere auch die von der deutschen Wehrmacht zerbrochene Magi- votlinie und den Westwall kennenlernen. Die Besuchsreise der willkommenen militärischen Gäste aus dem Fernen Osten vollzieht sich in den Formen einer engen kameradschaftlichen Verbundenheit zwischen der deutschen und der japanischen Wehrmacht, wie sie der polittschen Freundschaft der Leiden verbündeten Nationen entspricht. Der Kommandierende General eines Armeekorps an der Kanalfront brachte diesen Gedanken in einem Empfang der japanischen Offiziere in besonders herzlicher Weise zum Ausdruck. Er erinnerte an den polittschen Entschluß Deutschlands, Italiens und Japans, zusammenzustehen im Kampf um eine gerechte Weltordnung, der England entgegensteht. Wenn auch weit voneinander getrennt, kämpfen die deutschen und japanischen Heere doch für das gleiche Ziel. Das Soldatentum beider Nationen, schon von jeher erfüllt von gegenseitiger Hochachtung, fühlt sich in dem gegenwärtigen Krieg eng verbunden durch eine echte waffenbrüderliche Kameradschaft. Der deutsche General hob hervor, welche bedeutende Verdienste an der Entwicklung dieser Kameradschaft dem langjährigen kaiserlich-japanischen Militärattache und späteren Botschafter in Berlin, General Oshima, zukommt, den wir zu unserer Freude nunmehr wieder als Vertreter Japans im Reich begrüßen können. Im gleichen Geist erwiderte auf die Ansprache des deutschen Generals der Führer der japanischen Ab- ordnung, Generalleutnant I a m a s h i t Er erinnerte daran, daß auch er und seine Offiziere im Kriege stehen, der das japanische Volk bereits seit vier Jahren zur Entfaltung aller seiner Energien zwingt. Deutschland, so sagte er, hat im letzten Jahre hier aus französischem Boden die vereinigten englisch-französischen Streitkräfte geschlagen und damit eine Neuordnung Europas eingeleitet, deren geistige Grundlagen auch die Ideale Japans sind. Japan stimmt voll mit Deutschland darin überein, daß die englische Seeräubermacht, die ein absolut unbrauchbares Element in der werbenden neuen. Weltordnung barftellt, niedergeworfen werden muß. England ist unser gemeinsamer Feind. Nischen Dermittlungsvorschlages durch die thailändische Regierung überbrachte. Die formelle zusagende Antwort der französischen Regierung_roirb am Montagfrüh erwartet, da sich der französische Botschafter in Tokio für diese Zeit bei Außenminister Matsuoka angemeldet hat. Im Anschluß an diese Zusammenkunft erwartet man bann die Unterzeichnung des Friedensabkommens. Thailand erhält große Teile der Gebiete, die früher zu Jndochina geschlagen wurden, zurück und gewinnt dadurch wirtschaftspolitisch stark an Bedeutung. Gleichzeitig hat Japan durch die unter feiner Vermittlung erfolgte Bereinigung jahrzehntealter Grenzfehden seine unbedingte Führerschaft in Dftafien bewiesen. Japans Vermittlung erfolgte getreu den Grundsätzen der Achsenpolitik, durch sinngemäße Grenzziehung internationale Störungs- quellen auszuschalten und dadurch gleichzeitig eine Großraumpolitik zu treiben. Japans Ansehen in Asien ist durch den Erfolg dieser Konferenz weiter gestiegen. Der Ersolg wird auch günstige Ruckwir- hingen auf die schwebenden WirtschaftsVerhandlungen, die gegenwärtig mit Hollandisch- Jndien, Jndochina und Thailand und neuerdings auch mit Afghanistan, dessen Handelsminister Ende März in Japan eintreffen wird, geführt werden, nach sich ziehen. Japanische Wirtschaftskreise weisen besonders auf die friedlichen Wirtschaftsabsichten Jovans hin und stellen energisch die anglo-nord- amerikanischen Tendenzgerüchte in Abrede, die lediglich mit dem Ziel, Unruhe und Unsicherheit zu schaffen, in die Welt gesetzt worden seien, um eigenen dunklen Pläne zu verschleiern. „Timpul" nimmt auf die von der Agentur Reu- ter verbreitete Lügennachricht Bezug, in Rumänien herrsche Hungersnot, der Mangel an Lebensmitteln müsse auf die Anwesenheit der deut- ch e n Truppen im Lande zurückgeführt werden. Man könne nicht verstehen, was für einen Erfolg sich Reuter von dieser Propaganda in Rumänien ver- preche, wo doch ein jeder die rumänische Wirklichkeit genau kenne. Das Reich sei besser auf den Krieg vorbereitet, als es sich die Engländer eingebildet hätten, seine Wehrmacht erwarte weder eine ] <------- .. - . Verpflegung noch irgendwelche Unterstützung von den Gesundheitsmaßna.Men" erreichen, je starker die anderen Die Erhöhung der Preise für Rumänien Lebenskraft und damit die Lebensbejahung des ein« müsse auf die Blockade der Meere, auf Transport- zelnen zum Ausdruck kommt, und andere Schwierigkeiten zurückgeführt werden. Gießener Anzeiger M„to.:"-Ä.t^encral=21ii5eiger für Oberhessen Bukarest', 9. März. (Europapreß.) Um die rumänische Üeffentlichkeit über die Besprechungen tätig zulasien, Datz Der einzelne rram in Wien aufzuklären und verschiedenen böswilligen bleibt, wenn Möglichkeiten bestehen, die scheinbare Hl -UHtn UUIO“U“UI • , 1 *,<■. , zn_______< ar.. 1 t u--aAmac fork irf fnfa n hn« (RpilPnteÜ Rordamerikanische Giörunasmanöver. Stockholm, 9. März. (DNB.) Der U^A.- Konsul in Hanoi, Read, unterrichtete die Behoben Französisch-Jndochinas von dem Beschluß der USA.« Regierung, alle Guthaben der Jndochma-Bank in Amerika einzufrieren. Die von dieser Maßnahme betroffene Summe wird Domei zufolge auf 150 Millionen Piaster «-schätzt, während das gesamte Auslandsguthaben Franzäsisch-?indoch>nas m Frank, reich, England, USA. und Singapur rund 350 Millionen Piaster betragen dürfte. Diese neue gangen. Dieser Ausfall wiegt für die englische Er- SÄUW»“. *• <*'*"■ angenommen hat. Seit Wochen häufen sich die Klagen, daß die Bevölkerung in den Großstädten Berlin, 8. März. (DNB.) Auf der Fahrt von Südamerika nach England ist nach einer Meldung aus Havanna der 14 075 BRT. große britische Passagier- und Frachtmadpfer „Oro- p e s a" im Atlantik versenkt worden. Die „Oro- pesa" war mit Kühleinrichtungen ausgestattet und führte eine Ladung Fleisch an Bord. Nachdem erst wenige Tage zuvor der Verlust des 10 000 BRT. großen englischen Dampfers „A n chi- s e s" bekannt geworden ist, der gleichfalls mit einer Ladung Gefrierfleisch nach England unterwegs war, sind innerhalb einer Woche zwei große Fleisch- |t.mviliyea ....... j--- transportdampfer mit ihren Zuftihren verloren £e= gant cr versenkt. Sämtliche Schnellboote sind gangen. Dieser Ausfall £ugt für bie J?? unter Mitnahme von Gefangenen unbeschädigt in i er r • M.E 4- j M' ..M K ->* MM- ä^ > * UZss U % ßv * ■ Wiener Frühiahrsmesse durch den Reichsstatt' 0 dter von Wien, Reichsleiter von Schirach, er- 1 MO- nct Nach Gruhworten des Vorstandes und Be- Elli! hobsführers der Wiener Messe AG-, Dipl.'Kaufpersönlich überreicht. don zurück. ♦ Aus dem Reich Hongkong bezahlt. akei. Er- Drflanifationdänberung bei den Autobahnen. vermal' Deht. rflauh feind- ch un- । dm lieget- in und nenge- 5tüh. mlllti- blichen rfrierl weine t von teil- ftrafl- ndllche imbar- .Ifiäq einen Altar Zieichsstrstung für deutsche Ostforschunq. Der Beauftragte für den Vierjahresplan Reichs- norfchall Göring hat eine Reichsstiftung^f ii r butsche Ostforschung in Posen erichtet. Die «Ns- ting soll, in engster Verbindung mit der Reichs, uiniversität in Posen, den nach dem Zusarn- nenbruch des polnischen Staates im Osten gewon- n?n Raum in seinen völkischen, kulturellen und lends in Sofia, die von der bulgarischen Regierung die Aufforderung zum Verlagen des Landes erhalten hatten, mit dem Flugzeug aus der bulgarischen Hauptstadt abgereift. Sie haben sich nach Istanbul begeben. macht hat heute dem Oberstleutnant im Generalstab der Luftwaffe Harlinghausen das ihm als achten Offizier der Wehrmacht verliehene Eichen- l a u b z um R i 11 e r k r e u z des Eisernen Kreuzes So, ?; fl im lachen grötz- Förderung tüchtigen Nachwuchses "chkh l*lad)t «h. 1 be. ine. r dem m Be> der 5 fron« sah sich n osfi« le dem i daß bsich' kel der itische" sche". erlei lisch« lenze ht M r Kon- Die bri« loinaiie fe An' 3erchtesgaden.9. März. (DKB.) Der F ü h - Ueberall, wo deutsche Soldaten in Bulgarien erscheinen, sind sie Mittelpunkt freudiger Kundgebungen der Bevölkerung. — (PK.-Dick-Scherl.M.) Obelb/ §koch. inh W dre-t > A>r° hi e.l n brili- indige" ininiea' ft H on ir«' w L n. » in u; •s« "5 ttT der Reichsuniversität in Posen ®tf(^ft5fühven'- r n Leiter ist deren Kurator Der Reichsstiftung >st eie Reihe von Dermögensobjekten Zugewte en - 3er Reichsmarschall hat. die Schirmherrschaft über- gebende Notwendigkeit, in möglichst großem Umfange Maßnahmen zur Rationalisierung Des landwirtschaftlichen Hochbaues zu ergreifen. Die Arbeitsgemeinschaft wird, wie ihr Geschäftsführer Regierungsrat Grebe bekannt gab, Richtlinien für die Wiedergesundung und Neuausrichtung des ländlichen Bauwesens aufstellen. „Eier-Austauschstoff." itri em uciuuuu **••*■' < ~ . Schwierigkeiten, die sich der Bauvorhaben auf dem Lande in den Wea stellten, müßten deshalb über- wunden werden. Als Vertreter des Reichsaesund. heitsführers sprach Dr R o e h r s über die Notwen- digkeit die Wohnverhältnisse auf dem Lande zu oer- bessern um die Gesundheit des Landvolkes zu er. halten und zu heben Als Vertreter von Reichs- Minister Dr. Todt sprach Regierungsbaurat Ber- l i h über . Die voraussichtliche Lage der Bauw'rt- schuft nach dem Kriege" und die sich daraus er. Wie die „Stampa" aus Hongkong meldet, hat der chinesische Dollar von Tschungking einen neuen Kurseinbruch erlitten. Für tausend : werden nur noch 212 Dollar kommen. Gchulungsstätte der Reichsbank. In BerliN'Wannsee wurde die Schulungs- fiatte der NSDAP der Deutschen Reichsbank ihrer Mtimmung übergeben. Vizepräsident Lange itt'S «ÄSrjSBWssfi Ä MMÄSÄ S SpaltesBxsä° Le. .am s.... L..JL. in sRrAcm (Rpftftäftsf ühr en - fichmieriafeiten. die sich der Bauvorhaben auf dem krieg, in dessen Verlauf er am 14 September 1914 I verwundet wurde. Bereits im Oktober 1914 als I erster Offizier des Regiments für sein Verhalten in der Marneschlacht mit dem E. K. l ausgezeichnet, fand er von März 1915 an Verwendung in ver-1 schiedenen Generalstabsstellungen, zuletzt im Generalstab des Marmekorvs. In die Reichswehr übernommen, wurde er 1920 als Taktiklehrer an die Kavallerieschule versetzt und 1922 zum Batteriechef im Art.-Rgt. 6 in Wolfen- büttel ernannt. Im Wechsel zwischen Front- unb I Generalstabsdienst wurde er am 1. Oktober 1929 zum Chef der Organisationsabteilung im Truppenamt ernannt, am 1. Oktober 1931 zum Oberst und am 1. April 1934 zum Generalmajor befördert. Nach der Machtergreifung übernahm General Keitel 1935 das Wehrmachtamt im damaligen Reichskriegsministerium. Im Februar 1938 erfolgte feine Ernennung zum Chef des Oberkommandos der Wehrmacht. Seit dem 1. November 1938 Generaloberst begleitete er als militärischer Berater und | Chef des Oberkommandos der Wehrmacht den Führer während des Einmarsches in die Ostmark und in das Sudetenland und bei der Aufrichtung des Protektorats Böhmen und Mähren. Nach den siegreichen Feldzügen in Bolen, Norwegen und im Westen führte er im Auftrage des Führers im Juni 1940 im Walde von Compiegne die Waffen- stillstandsverhandlungen und unterzeichnete den Waffenstillstandsoertrag mit Frankreich. Für seine Verdienste um die Kriegführung verlieh ihm der Führer das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und beförderte ihn am 19. Juni 1940 zum Generalfeld- marfchall. Dem auf der Ordensburg Crössinsee ftattfinhen- hm Ausleselager von Siegern des Reichsberuss- v-ttkampfes stattete Reichsjugendführer Axmann tnen Besuch ab. Er betonte die Notwendigkeit, bei irr Förderung Begabter deren Entwicklungs- und C nsatzmöglichkeit zu prüfen unb Neigung und Be- t fswunsch in das rechte Verhältnis zur Begabung iid Leistungsfähigkeit zu bringen. Der Beruf s- Dctttampf, der durch den Krieg eine Unterbrechung c fahren mußte, wirb auch in Zukunft das zentrale < istrument der Auslese bleiben. Bedingt durch den clgemeinen Kräftemangel beginnt ein Wettlauf der Angebote um den qualifizierten Menschen, oft verbinden mit materieller Unterstützung und der Ueber- nihme aller Ausbildungskosten bei entsprechender Sbrpflidjtung im Dienste des Geldgebers. Begab- hinförberung ist aber nicht in erster Linie eine zln» g legenheit beruflichen Fortkommens unb wirtschaft- jcher Aussichten, sie bleibt primär eine Funktion tkT Auslese von ber nationalsozialistischen Gemein- K her. Der Reichsjugendführer stellte dann die oben der Auslese lag er heraus unb sagte: „Heber Bewerber, ber ein solches Lager unter Jin- liilnahme aller interessierten Stellen der Wirtschaft uib der Berufsverbände verläßt, muß wißen, wozu e: geeignet ist, welche Möglichkeiten sich ihm auf dm weiteren Berufsweg bieten unb mit welcher $)Llfe er später rechnen Fann. Er soll seine Ent- nicklungsmöglichkeiten, aber auch beren Grenzen Finnen. Nach der Feststellung seiner charakterlichen leranlagung, die die Anwendung der Fähigkeiten fir die Dolksinteressen garantieren, trägt die ncttio- n,lsozialistische Gemeinschaft die Verantwortung uU- [ir, daß ber Weg zum beruflichen Ziele für Den Kchtiqsten auch der kürzeste ist. So werden Diese Almsleselager ein entscheidendes Mittel der Men- stZenführung und der völkischen Ordnung. Die türkische Regierung hat das Blatt „Beni Sabah" auf unbestimmte Zeit verboten. Es besteht wohl kein Zweifel Darüber, baß das Verbot wegen eines Artikels erfolgte, in dem heftige Angriffe gegen Deutschland enthalten waren. In der türkischen Eisen- und Metallhütte in Kara- bük wurden die ausländischen Spezialisten für Die Maschinen- unb elektrischen Installationen durch türkisches Personal ersetzt.. Es handelt sich vornehmlich um Engländer. Der Abgesandte Roosevelts in Europa, Oberst D o n o v a n , kam Samstag früh mit dem Flugzeug aus London in Dublin an. Donovan unterhielt sich eine Stunde lang mit be Valero. Darauf nahmen beide gemeinschaftlich das Frühstück ein, zu dem auch Kardinal MacRory geladen war. Donooan kehrte bann mit dem Flugzeug nach Lon- Elsässer im Reich; er wurde 1920 im berüchtigten Kolmarer Autonomistenprozeß von den Franzosen r,»»« im Abwesenheitsverfahren zu 15 Jahren Zuchthaus Tfchungking-Dollar verurteilt. 1 von Hongkong dezc Der Schiffsverkehr zwischen Japan unb den bri- tischen Besitzungen gestaltet sich immer schwieriger, da britische Gesellschaften gezwungen sind, Den Dienst einzustellen, um die Schiffe für Die Atlantikroute einzufetzen. Auch die letzte britische Linie „I unb „O" zwischen Japan unb Bombay wird nur noch bis Hongkong verkehren. 1. Januar 1941 begonnen worden. Anlaß hierzu gab der Umstand, daß die Reichsbahn infolge der Erweiterung ihrer Ausgaben den Wunsch hat, einen Teil ber bei ben Reichsautobahnen verwendeten Reichsbeamten zurückzuerhalten. Diese Rückgliederung wird im Laufe dieses Jahres durchgeführt. Die übrigen Angestellten und Arbeiter, die die Reichsbahn für Die Reichsautobahn eingestellt hat, werben in bas unmittelbare Dienstverhältnis zu ben Reichsautobahnen überführt, die Damit eine eigene Personalverwaltung erhalten. Kriegstrauung auch für Soldaten auf Arbeitsurlaub. Das OberkommanDo Der Wehrmacht hat klargestellt. Daß Die bis auf weiteres zur Arbeit beurlaubten SolDaten, auch wenn sie bei ihrer Arbeit Zivil- kleibung tragen, Die Möglichkeit haben, sich friegs- trauen zu lassen. Voraussetzung ist. Daß Der Heiratserlaubnisschein Des zustänDigen Truppenteils oorgelegt wird Abmeldung auf „unbestimmte Zeit^ bei der Kartenstelle. Es hat sich herausaesiellt, Daß Verbraucher vor Antritt einer Reise vielfach nicht angeben können, über welche Zeit sich ihre Reife erstrecken wirD. Das ist z. B. der Fall oei dienstvervslichteten oder abtom- manbierten Gefolgschaftsmitgliedern, ferner bei Be- suchern auswärts wohnender Verwandten usw. Ist in solchen Fällen Die ReiseabmelDebestätigung Der Ernährungsämter auf eine beftimmte Za hl von ZuteilungsperioDen ausgestellt, so wirD im Falle einer Verlängerung des auswärtigen Aufenthalts des Reisenden die Ausstellung und Nachsendung einer weiteren Reiseabmeldebestatl- gung notwendig. Zur Vermeidung Derartiger Schwierigkeiten bestehen keine Bedenken, daß Die Ernährungsämter im Bedarfsfälle die ReifeabmelDe- beftätigungen auf unbestimmte Zeit ausstellen. Im übrigen hat es sich als zweckmäßig erwiesen, auch bann nicht an Zuteilungsperioden gebundene Reiseabmeldebestätigungen zu geben, wenn sich Verbraucher in eine Anstalt ober in em Erholungsheim begeben. Sie haben sich für Die Zeit des Aufenhalts in Den Anstalten, Erholungsheimen ufw. bei ihrem Ernährungsamt abzumelden und erhalten nach Abgabe sämtlicher Lebensmittelbezugskarten, also auch der Reichseierkarte, Der Reichskarte für Marmelade unD Der etwa eingeführten örtlichen Bezugsausweise eine über Die ganze Zeit ihres Aufenthalts in Der Anstalt oDer eine a u f unbestimmte Zeit laufende Reiseabmeldebestattgung. Die Ernährungsämter haben dafür zu sorgen, daß den Verteilern, Die Die Bestellscheine Der zuruckge- gebenen Lebensmittelkarten erhalten haben. Die ■ durch den Ausfall Der Kunden ersparten Mengen bei । der Erteilung eines späteren Bezugscheins ange- i rechnet werden. st im' mn Rehbock, Deutete Reichsorganisationsleiter - Ley Sinn und Zweck Der Messe. Er ging davon ;s, daß diese Leistungsschau deutscher Arbeit mit- di im Krieg ein untrügliches Zeichen ber unermeß- jen Lebenskraft Des Deutschen Volkes, seiner souve- inen Ruhe unD festen Siegesaewißheit ist unD chr fort: „Diese Schau soll offenbaren, wie hoch t r Den Bauern einschätzen, Der Die Grundlage b den Duell für Die Kraft und Stärke Der Nation ^stellt." Nach einem Ueberblick über Die Erfolge lir nationalsozialistischen Agrarpolitik umnß Dr. i) die Aufgaben, Die Die Partei nach Dem Siege blonders für Den Deutschen Bauern zu erfüllen habe. 2r. Ley bezeichnete die Messe als ein Symbol W wirtschaftlichen Zusammengehörigkeit zwischen I-utschland und Den SüDoststaaten unD stellte ber ir Deutschland geltenden Richtschnur: „Arbeit gegen fe-beit, Leistung gegen Leistung" Den gemeinsamen frinb Europas gegenüber, Der glaube, an seinen pgmen von GolD unD Kapitalismus festhalten zu (innen. Diesem FeinDe gelte Deutschlands Kampf, knn England führe nicht nur Krieg gegen Die I I _ I I JIUUIII l I I | V ' l 1 V I l w • • • 1 —I - - • / .ch.s llirtfchaftlichen Möglichkeiten wissenschaftlich er ihrer 'fiTfrhPn hurrh Auswertuna Dieser Forschungen Du ^Wt' ' -poth«^ Wie Die „Straße" mitteilt, wirD die ti ngsmäßige Bindung Der Reichsautobahnen zur Deutschen Reichsbahn schrittweise gelöst. Durch eine Vereinbarung zwischen Dem Reichsverkehrsminlster unD Dem Generalinspektor für Das Deutsche Straßen- wesen ist Die Neuregelung schon mit Wirkung vom 6 Sodann zeigt? Reichsstatthalter von S ch i r a ch Eine feslliche Sonderaufführung Des Filmdoku- Die politische unD wirtschaftliche Sendung Der Reichs- ments „Siea im Westen" fand im ® uD a p e ft e r ftaDt Wien unD sagte Dabei u. a.: „Die Wiener Früh- Th eater Der Ufa statt. Auf Einladung des deut- jahrsrnesse ist nicht nur ein überzeugender Beweis schen Gesandten von Erdmannsdorfs waren erlchle- für Die im Kriege ungebrochene unD ungeschwächte nen: Reichsverwefer von Horthy, Außenminister Leistungsfähiakeit des Deutschen Handwerks und der Baickrofsy, Kultusminister Homan, Honvedmlnlfter deutschen Industrie und ein Ausdruck Der verständ- Bartha, Generalstabschef Werth sowie Zahlreiche nisvollen Zusammenarbeit zwischen Dem Reich Persönlichkeiten aus Dem ungarischen öffentlichen unD Den mit ihm befreunDeten Südoststaaten, son- Leben. dem darüber hinaus eine eindrinaliche Bekundung . . des ungeheueren deutschen Selbstvertrauens, ein Der Führer Der deutschen Volksgruppe in Der Wahrzeichen unserer Siegessicherheit. Wien ist Das Slowakei, Franz Karmasin, begab sich mit Dem Tor nach Dem Südosten, das allen Freunden Der Kreisleiter Der Deutschen Partei auf EmlaDung des Neuordnung offen steht. Wien beginnt als die groß- Gauleiters von Niederdonau, Dr. Jury, proie Des deutsche Reichsstadt an der Südostecke Des Reiches ^-Obergruppenführers Lorenz nach Wien. An- einen neuen Aufstieg. Mitten im Krieg fühlen wir schließend wird Karmasin verschiedene Teile des voller Stolz und Zuversicht, daß Wien neuem Ruhm Reiches besuchen, um Die Organisation Der NSDAP, und neuer Herrlichkeit entgegengeht. Möge von allen zu ftuDleren. Besuchern, namentlich von jenen aus Dem AuslanDe, die Messe erkannt unD gewürdigt werden als Das, In Schirwind4 traf ein weiterer Sredlertreck von was sie sein soll: ein neuer Beitrag zur frieDlichen Li tauenDeutschen ein. GirlanDen, Spruch- unD freundschaftlichen Zusammenarbeit Des Reiches bänDer unD Hakenkreuzfahnen entboten Den An- unD Der Reichsstadt Wien mit Den Völkern im süd- tömmlingen ein Willkommen. osteuropäischen Raum I erften nationalsozialistischen Betriebsappell Der StaDtverwaltung Straßburg übergab Der bisherige GemeinDeleiter, StäDtkommissar 611 gering, Bürgermeister von Duisburg, Die Leitung . , , I Öer Geschäfte an Den Oberstadtkommissar Dr. Ro- konnte als Ehrenyaste den, Relchsoraant attonsletter l «00ren rourDe, trat am 9. März 1901 als Fahnen» o eine;- [nfcr in Das FelDart.-Rgt. 46 ein. Als Regiments- rM|«jutant Dieses Regiments rückte er in Den Welt« -’S Sie Eröffnung der Wiener Frühjahrsmeffe ' rtr und Oberste Befehlshaber stattete am Sonntag )ieQen Chef des Oberkommandos Der Vehrmacht, Ge- ''' re,alfelhmarfchall ke'itel, einen Besuch ab, um iin persönlich feine Glückwünfche zum 40- töhrigen Dienst jubläum auszufprechen. Diesem Anlaß überreichte Der Führer Dem Gene- MelDmarfchall fein B i l D mit einer herzlichen KDniung. Die Oberbefehlshaber Der Wehrmacht, leie. Die GeneralselDmarschätle und Generale Des i)eitej f^res unD Der Luftwaffe, Die Admirale Der kriegs- burj) mirlne, zahlreiche Reichsminifter unD Reichsleiter m iiQi I jooie weitere führende Persönlichkeiten Des Reiches hpen Dem Chef Des OberkommanDos Der Wehr- n,icht telegraphlfch ober brieflich ihre wünfche über- mit leit. Als erste gratulierten Dem Jubilar feine enge- Tfl Mitarbeiter im OberkommanDo Der Wehrmacht, rr Der Spitze Der Chef Des Wehrmachtsführungs- 1g. |(rbcs, General Der Artillerie IoDl. An persönlichen Wckwünfchen empfing Der GeneralfelDmarfchall aa. Den Befuch Des Reichsmlnisiers unD Chef Der uniet, Wchskanzlei Dr. Lammers, Des Reichspreffe- [am *|s Dr. Dietrich, Des Staatssekretärs Dr. gb ' ztuckart unD sämtlicher Amtschefs im Oberkom- uet uiinbo Der Wehrmacht. ernem Generalfelhmarfchall Kettel, her aus einem alten Schnellboote greifen an Bon Kneqsbenchter Adolf Schwarz. Aus aller Wett Butterpakete, statt sie von einem Bahnsteig auf den Das Boot macht eine Schwenkung und hält auf die im Wasser schwimmenden Seeleute zm Bald sind sie gefunden und an Bord genommen. Warme Wolldecken, ein kräftiger Schluck Rum, Zigaretten sowie die fürsorgliche Aufnahme durch die deutschen Matrosen sorgen dafür, daß sie sich bald wieder erholen. Einem Rettungsboot wird, nachdem wir uns von der Seetüchtigkeit überzeugt haben, der genaue Kurs zur Küste gegeben. „Na, nun a u f den nächste n", meint der Kommandant. Der Kurs wird neu angesetzt, und dann stiert wieder jeder in die dunkle Nacht. Schatten voraus!" Ein neuer Anlauf wird gefahren. Wir haben es auf den zweiten Dampfer abgesehen. Vorsichtig pirschen wir uns näher, um in gute Schußposition zu kommen. Rrumms ... eine neue starke Detonation. Ein Dampfer ist von DNB. , 9. März. (PK.) Wir liegen auf befohlener Position. Die Nacht ist hereingebrochen, nur ab und zu lugt für einen Augenblick der Mond durch die Wolken. Angestrengt suchen wir den Horizont nach verdächtigen Schatten ab, die uns das Nahen des feindlichen Geleitzuges ankündigen sollen. Rrumms ... hinter unserem Boot eine Detonation. Leuchtbomben erhellen den Horizont. Eines unserer Boote muß mit dem Geleitzug zusammengetroffen sein und hat schon den ersten Dampfer geknackt. Nun wird es auch bei uns gleich losgehen. Die Jagd hat begonnen. „Wir laufen dem Geleit entgegen!" befiehlt unser Kommandant. Eine unbeschreibliche Spannung herrscht an Bord. Rrumms ... wieder eine Detonation, jetzt vor uns und bedeutend stärker als die erste. Wohl ein Dutzend Leuchtbomben werden von den Zerstörern, die den Geleitzug sichern sollen, in den Himmel geschossen. Ein wildes Schießen der Zer- st ö r e r setzt ein. Aber es hilft alles nichts. Unsere Schnellboote knacken weiter. Es rummst und knallt an allen Ecken und Kanten. Voraus zu sehen wir dann Schatten. Schon pirscht sich unser Boot an einen dicken Pott heran. Unheimlich groß wächst der Schatten aus der Nacht. Die Aufbauten des Dampfers sind genau zu erkennen. Jetzt stehen wir in günstiger Schußposition. Mit unerschütterlicher Ruhe gibt der Kommandant seine Befehle: „Torpedo los!" zischend verläßt der Aal das Rohr. Unendlich langsam vergehen jetzt die Sekunden. Dann eine st a r k e Detonation. Eine schwarze Rauchwolke steht am Himmel. „G e - troffen!" Die Mannschaft brüllt vor Freude, denn mit diesem fetten Bissen hat ihr Kommandant mehr als 50 0 0 0 B R.T. feindlichen Han- delsfchiffraum versenkt. Der Dampfer sinkt langsam men das Achterschiff hängt schon tief im Wasser, Rettungsboote werden ausgesetzt. „Dann wollen wir mal sehen, wo der andere ge- Günther Stolz fernmündlich zum Bahnhof Wannfee bestellt hatte. Dieser brachte auch noch seinen Freund Richter mit. Sie stahlen die vier Pakete mit Butter von dem Gepäckkarren, den Wilhelm Stolz inzwischen zusammen mit anderen Bahnsendungen auf den Verladebahnsteig gebracht hatte. Dreißig Pfund Butter verkauften Günther Stolz und Richter zum Preise von je 4 RM. an Arbeitskameraden, während sie 3 RM. je Pfund an Wilhelm Stolz abführen sollten. Dieser beabsichtigte, den Rest der Diebesbeute an den Angeklagten Jordan zu verkaufen, den er vor einigen Monaten in einem Cafe kennengelernt hatte und der dabei unter Anspielung auf die Stellung des Stolz bei der Reichsbahn erklärt hatte, daß er für alles Verwendung habe. Jordan kaufte für 450 RM. einen Zentner Butter und verkaufte sie sofort mit 100 RM. Aufschlag weiter an den Johann Kollrnorgen. Der Rest der gestohlenen Butter wurde in kleineren Mengen verschoben. Wilhelm Stolz erhielt nun fünf Jahre Zuchthaus, Günther Stolz und Richter je zwei blieben ist", meinte der Kommandant. Da bringen ( Butterpakete, statt sie von einem Bahnsteig auf den aus der Nacht Hilferufe zu uns herüber. „Klar anderen zu schaffen, auf einem Gepäckkarren im machen zum Uebernehmen", ruft der Kommandant. I Bahnhofstunnel abgestellt und dann seinem Bruder 10 000-R2H.-(öeroinn mit 500000-2t21Lprämie gezogen Montag früh fielen auf die Nummer 22 108 der Deutschen Reichslotterie 10 000 RM. als noch im Rade befindlicher höchster Gewinn zuzüglich der Prämie von 500 000 RM. Die Lose dieser Glücksnummer werden alle in Achtelteilung ausgegeben. Schneesiurm in Neuyork. Seit Freitag. abend wird Neuyork von einem Schneesturm heimgesucht. Es handelt sich um den heftigsten Schneesturm, den Neuyork seit vielen Jahren erlebte. Butterschieber vor Gericht. Am 9. September vorigen Jahres waren beim Umladen auf dem Bahnhof Berlin-Wannsee vier Packete mit zusammen zwei Zentner Butter verschwunden. Der Verdacht richtete sich bald gegen den Gepäckarbeiter Wilhelm Stolz, der die vier einer gewaltigen Rauchsäule elngehüllk und verschwindet in den Fluten. Da hat unser Nachbarboot seinen Aal angebracht. Wieder schießen die Zerstörer ihre Leuchtbomben in den Himmel. Taghell ist ringsherum alles erleuchtet. Ein Zerstörer stößt hinter einem anderen Dampfer mit direktem Kurs auf unser Boot zu. Wir stehen zum Zerstörer in äußerst ungünstiger Schußposition und müssen, uns einnebelnd, zurückziehen. Kaum sind die Leuchtbomben erloschen, wird wieder beigedreht. Es muß uns doch gelingen, den Zerstörer oder den anderen Dampfer zu erwischen! Aber die Nacht hat sie verschlungen. Unser Suchen ist vergebens, wir finden sie nicht mehr. Im Morgengrauen kehren wir zum Einsatzhafen zurück. Stolz wehen auf den Booten die Abschußwimpel. Das war wieder einmal eine Nacht so recht nach den Herzen der Schnellbootmänner. Zwei Zerstörer und zehn F r a ch t e r mit rund 45 000 BRT. wurden durch den kühnen Vorstoß deutscher Schnellboote versenkt. Jahre Zuchthaus, Jordan bret Jahre Zuchthaus und Kollrnorgen ein Jahr Gefängnis und 3000 RM. Geldstrafe. Vollstreckung eines Todesurteils. Am 21. Februar 1941 ist der 31jährige Karl D e h - n e l aus Schivelbein hingerichtet worden, den das Sondergericht in Stettin als Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt hat. Dehne! hatte in der Umgebung von Schivelbein in fünf Fällen auf der Landstraße junge Mädchen überfallen und zu vergewaltigen versucht. Lin niederträchtiger Gaunerstreich. Wegen Unterschlagung und Rückfallbetruges mußte sich der mehrfach vorbestrafte 36jährige Willi Haase aus Stettin vor der 14. Berliner Strafkammer verantworten. Der Angeklagte war Zeuge eines Verkehrsunglücks gewesen. Er hatte beobachtet, wie eine Frau St. von einem Radfahrer angefahren und dabei verletzt wurde. Scheinbar hilfsbereit sprang er hinzu und erbot sich, die Verunglückte zur Klinik zu bringen. Unterwegs hatte Frau St. dem „freundlichen Helfer" ihre Handtasche anvertraut, die neben einem geringen Geldbetrag eine goldene Brosche und ein paar Ohrringe enthielt. Sie bat den Angeklag- ten, diese Sachen ihrem Ehemann zu überbringen und ihm zu bestellen, daß er die in der Kommode befindlichen 5 RM. für seinen Lebensunterhalt Der« wenden sollte. Der Angeklagte gab dem Ehemann aber nur die leere Tasche ab und behielt den Inhalt für sich. Weiter schwindelte er ihm vor, seine Ehefrau lasse ifyi bitten, ihr durch H. die 5 RM. aus der Kommode sowie drei Hemden zu übersenden. Mit dem Gelde und den Hemden suchte der Angeklagte bann das Weite. Frau St., die an den Folgen des Unfalls verstarb, hatte kurz vor ihrem Hinfcheiden einer Krankenschwester den Vorfall erzählt, so daß es gelang, den gewissenlosen Gauner zu überführen. Er erhielt ein Jahr neun Monate Zuchthaus. Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach, mittags geschlossen. jpauptKörtftititer: Dr. itrtebnd) Wildel» L'cmge. Stellvertteter M Haupnchri Metier«- Ernst Blumscheta. BeramworUtck) rfir ■Porttt untz Bilder Dr. ftt. W. Hange für das R-euMeton: Dr. HanS Thyriot; lür Stad' Gießen, Prvvm-, Wirl,chache n. Druck uns Verlag Brühl.che Uniret'üäworudetei Sk. Lange N. «. 5 erläge teuer Dr. - Ing. 6r*d) Hamann Anzeigern« ter Hans Beck. S'iprmfiDortbrfi ür dPn InbaN derRn-e^aen' DbeovnrKümmei Pl.N^.6. Wilhelm Wagner, Lehrer i.R. 9 kurz vor Vollendung seines 75. Lebensjahres. Münzenberg, Dresden, Berlin, Friedberg, den 8. März 1941. 1224 D Am 8. März entschlief unerwartet nach kurzem Kranksein mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater und Bruder Die Beerdigung findet Dienstag, den 11. März, nachmittags 2 Uhr, In Münzenberg statt Im Namen der Hinterbliebenen: Katharina Wagner, geb. Reul Oberstleutnant W Adam u. Frau Elisabeth, geb Wagner Major Dr. W. Wagner u Frau Martha, geb. Zimmermann Ingenieur H. Wagner u. Frau Paula, geb Kretzmüller Pol. Ass K. Wagner und Frau Friedel, geb. Weik und 7 Enkelkinder. AaussehttM, wegen Verheiratung einer meiner jetzigen, sofort oder 1 April gesucht. Mgml Bullmann, üiööo Gasthaus „8ur Krone". 1157 d Mljartädcta für sofort oder später für Haus und Garten gesucht. Theodor Winter Rosenschulen Steinfurth b. Bad-Nauheim Hermann-Göring-Straße 22 ___________________________ 1217V Wohnungstausch Gesucht: 4- oder große 3- Zimmer-Wohn. Geboten: moderne,neugut ausgestattete kl. 3-Zimm.--Wohn. in beiter Lage, mit einger. Bad und Etagenheiz. SchrAngeb.unt. 0861 an d.G.A. 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Daubringen, den 10 März 1941. ______ 1225 D familiendrucksachei Verlobungsanzeigen Vermahlungsanzeiger Geburtsanzeigen bei Brühl. Schulstr.’ Stellenangebote Aelteres Mädchen oder Frau in gepflegten Haushalt nach Frankfurt a.M.z. baldigen Eintritt gesucht, l ii90v Angebote an Arau Weber, Frankfurt a.M., Gagernstr. 26 I. leine Ursprungszeugnisse, onBern nur Zeugnis abickristen Bern Be DerbungS'cki reiben bei legen I — Lichtbilder andBewerbungsunrev agrn mühen zur Ver meidung von ^eriuften auf her »Rüttelte Namen und Anschrift des Bewerber« tragen I Ms- arbeifer für technischen Betrieb für sofort gesucht. f 1203V Seltersweg 811. Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen. Bekr.: Abgabe von Sauermilchkäse im Rahmen der Bewirtschaftung. Der Herr Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — Landesernährungsamt hat im Einvernehmen mit dem Milch- und Fettwirtschaftsverband Hessen-Nassau bestimmt, daß auf den Abschnitt 2 für Käse der Reichsfettkarten für die 21. Zuteilungsperiode, der an sich für die Zeit vom 17. März bis 30. März 1941 befristet ist, während der ganzen Dauer des 21. Versorgungsabschnittes ausschließlich Sauermilchkäse (Handkäse) abzugeben ist und bezogen werden kann. 1223V Gießen, den 5. März 1941. Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen: Der Landrat des Landkreises Gießen: ___________________Dr. Lotz.___________________ Gemeinsame Bekamttmachnng der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen. 1. Futtermittelfcheine für Pferde. Der Abschnitt 5 des Futtermittelscheines für Pferde für das Wirtschaftsjahr 1940/41 wird hiermit zum 8. März 1941 aufgerufen. Es kommen wiederum je Pferd bis zu 420 kg Pferdefutter für die Bedarfsdeckung in den Monaten März/April 1941 zur Verteilung. 2. Bezugscheine für Futtermittelverteiler. Die Futtermittelverteiler werden hiermit aufgefordert, innerhalb einer Woche nach Erlaß dieser Bekanntmachung die bei ihnen eingegangenen Abschnitte 4 des Futtermittelscheines für Pferde zunz Umtausch in Bezugscheine dem für sie zuständigen Ernährungsamt Abt. B vorzulegen. Gleichzeitig werden die Verteiler daraus hingewiesen, daß als Verfalltag der Bezugscheine der 25. März 1941 festgesetzt ist. 1222V Gießen, den 6. März 1941. Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie für den Oberbürgermeister der Stadt Gießen: Der Landrat des Landkreises Gießen: Dr. Lotz. Der echte „Wohldorter“ BhiireiiiWsTee aus bewährten Kräutern, hält das Blut rein und frisch und verjüngt den Körper. Blutreinigungs -Tee RM. 0.65, 1.30, 2.50. 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Ein Filmlustspiel von überaus lustiger Situationskomik und daher ausgesprochenem Heute Montag bis Mittwoch einschließlich Jtidttspiclfiaus wohl zu und Geistesgegenwart dem aus Kampf und Einsatz gehört. abgeftimmten Wesen des Deutschen besonders gut stand der Musiknachmittag der Hitlerjugend Vie Ergebnisse: Gesamt 2. Kiefer, Kreuznach, WH., 19,4; peyer, Gießener Kriminalpolizei Kenntnis davon, daß der langgesuchte Täter Frankfurt, 87,4; 13.' Tetzner, Altenburg, 86,5. 14. (Nachdruck verboten.) 9. Fortsetzung. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 5. 6. Frenger, Köln z Kiefer, Kreuznach (W. H.) 19,3 Punkte. m . Reck: 1. Müller, Leuna, 20 Punkte; 2. Bantz, Speyer, 19,7; 3. Bauer, Ruhla, 19,4 Punkte. Oie Turner in der Einzelwertung. Zn acht Minuten drei Tore. 24. FußballSnderkampf Deutschland-Schweiz 4:2 (1:1) nicht wahr?" . n Charlotte schwieg. Nach einer Pause sagte flej „Und wenn ich nun wirklich auf und davon ginge? Lis zoa die Stirn kraus: „Nun sei bitte mal eine Minute lang Ich bin eine sc 1. 2. 3. 4. 5. 6. MWnaiOctMt Roman von (Otto MM. er sich herum. Gesamt Oie Bestleistung an den einzelnen Geräten. liegt. Die zweite „2 0" des Tages wurde von den Kampfrichtern vergeben, und wieder erhielt sie der Leunaer Müller, der sich überhaupt als der beste Einzelturner des Kampftages erwies. Auch die Nachwuchsturner Bantz (19,7) und Kiefer (19,2) konnten hier wieder unter Beweis stellen, daß sie den Anschluß an die Spitzenklasse der bisherigen Nationalmannschaft bereits gefunden haben und Deutschland um seinen Nachwuchs im internationalen Wettbewerb nicht besorgt zu sein braucht. Das Schlußergebuls des Kampfes: Mitte 551,1; Südwest 532,1; Hessen 519,4; Mittelrhein 428,9 punkte. Mitte und Südwest haben nun die Ehre, im weiteren Kampf um die Deutsche Kriegsmeisterschaft der Bereichsmannschaften an den Wettbewerben der Zwischenrunde teilzunehmen, die in zwei Gruppen am 11. April (Karfreitag) in Mannheim und Hannover zum Austrag kommt. Die übrigen sechs Mannschaften der Zwischenrunde werden am nächsten Sonntag in Borrundenkämpfen gleich dem Gießener Kamps in Berlin, Hagen und Koburg ermittelt. Bier Bereichsmannschaften kommen dann in den Endkampf am 27. April in Essen. Titelverteidiger ist der Bereich Baden. Einen guten Fang machte am Samstagmittag unsere Gießener Kriminalpolizei. Der aus Gießen stammende 35 Jahre alte K.H. wurde seit einiger Zeit wegen verschiedener Einbruchsdiebstähle und Meineids von den Strafverfolgungsbehörden ae- sucht. Trotz vielfacher Bemühungen war es bisher nicht möglich gecoefen, den Tater hinter Schloß und Riegel zu bringen. Bor kurzem gelang cs zwar, ihn dingfest zu müdjen, auf dem Transport nach Gießen entwich er aber feinem Begleiter dadurch, daß er aus dem fahrenden v-Zug sprang und Gesamt Bereich Mittel rhein: 1. Kraus, Bensberg 2. Linzenich, Aachen 3. Metternich, Neuwied 4. Holzkämper, Neuwied Wolter in der Mitte stand); die Schweizer muhten nicht nur auf den verletzten Standardoerteidiger Mi- nclli, sondern auch auf den guten Außenläufer Springer verzichten. Steller sChaux-de-Fonds) und Paul Aeby (Grcnä-cn), zwei bewährte Nationalspieler, ersetzten sie. Dieser 4:2-Sieg der deutschen Elf war ohne Zweifel verdient. Ausschlaggebend wurden die ersten 15 Minuten nach dem Wechsel, die schlechthin nickt zu überbieten waren und Leistungen brachten, wie man sie lange nicht mehr von einem deutschen Sturm gesaben hatte. Gerade In dieser Zeit konnte Helmut Schon, der erst in letzter Stunde nach Stuttgart gekommen war, eine Form erreichen, die es ihm ermöglichte, eine „Szcpan-Rolle" zu spielen und selbst dabei Tore zu schießen. Er war ohne Zweifel nacy der Pause der deutsche Stürmer! Reden ihm erreichte auch Kobierski eine Berfassuna^ die an frühere Glanzzeiten erinnerte. In der Läuferreihe zeigte Kupfer die gleichmäßigste Leistung. Kitzlnger kam erst nach dem Wechsel groß heraus, wahrend Rhode gegen Monnard nicht in dem erwarteten Maße zur Geltung kam. Licht und Schatten verriet unsere Berteidiguug Janes — Streitle, die Schwankungen unterworfen war, insgesamt ihre Sacke aber nicht schlecht machte. Klodt im Tor spielte fehlerlos. Bereich Mitte: Tetzner, Altenburg Baumbach, Hella-Mehlis Bauer, Ruhla Limburg, Ruhla Müller, Leuna Krötzsch, Leuna chluß aus, setzte sich auf die Armlehne des Sessels, n dem Charlotte Platz genommen hatte und legte ihr einen Arm schwesterlich zärtlich um die Schulter. „Nun hör' mir mal zu, Kleines! Du bist auf einem falschen Gleis! Glaube mir! Liebtest du La- sard und wolltest du auf Gedech uick Verderb zu Ihm stehen — aut! — ick würde dick nicht tadeln. Aber Du liebst ihn la nicht! Du möchtest neben ihm dis Be Dame spielen. Du redest von Freiheit und en großartigen Dingen, glaubst vielleicht soaar n; über In Wirklichkeit meinst du ein bißchen Amüsierbetrieb, Verantwortungslosigkeit, romantt« sches Liebesglück, lauter nicktiye, leere Dinge, bered' wegen du dich noch einmal schämen wlrstl^ Charlotte fuhr empört auf. Ihre Augen glitzerten böse. „Wie falsch du das alles stehst! Amüsierbetrieb, Verantwortungslosigkeit! Womit füllt Ihr hier das Leben aus? Verzeih, bitte! Welche aroßartlgen Aufgaben erfüllst du denn zum Beispiel? Du mußt darauf achten, daß der Haushalt hier wie am Schnürchen läuft, daß Stefans Liebe dir erhalten bleibt, du mußt dich hegen und pflegen, damit Stefans Gefallen nicht schwindet — Lis stand auf und ging hinüber ans Fenster. Charlotte starrte ihr erschrocken nach und meinte, sie habe ihre Schwägerin auss tiefste gekränkt. Ws Lis sich wieder umwandte, lächelte sie. „Das war nicht gut von dir geredet, Lolott! Aber ich nehm's dir nicht übel, weil Ick weiß, daß du von' diesen Dingen redest wie eine Blinde von der Farbe. Ja, ich glaube, ich hätte schon ein Recht, stolz au sein, wenn Stefan mir sagte, daß ich ihn glücklich mache. Gewöhnlich ober hat eine Frau noch^ eine viel schönere Gelegenheit, sich zu bewähren —" Charlotte sah sie verständnislos an. Lis errötete ein wenig. „Wir werden nämlich ein Kind haben, verstehst du?" „Du wirst — , wiederholte Charlotte verwundert und andächtig neidvoll. „Du wirst — ein Kind haben?" „3a, du bist die zweite, die davon erfährt. Der erste war Stefan." Charlotte ging beschämt zu ihr hinüber und küßte sie zögernd auf beide Wanaen. „Es soll ganz bestimmt ein Junge werden, Lis! Ich wünsche es dir und Stefan und — und natürlich den Mathesius- werken, die einen Erben brauchen. (Fortsetzung folgt.) sich in einem Gartenhause an her Lahn versteckt hielt. Drei Beamten der Kriminalpolizei gelang es dort, den Gesuchten zu überrumpeln und durch ent. schlossenes, tatkräftiges Zupacken in ihre Gewalt zu bringen. Der Verhaftete hatte eine geladene und entsicherte Pistole neben sich liegen, offenbar in der Absicht, von dieser Schußwasse Gebrauch zu machen, sobald ihm die Polizei auf den Leib rückte. Da unsere Kriminalbeamten durch ihr rasches und umsichtiges Handeln dem Verfolgten aber zuvor- kamen und ihm die geladenen Pistolen der Polizei unter die Rase hielten, ergab er sich Widerstands- los in fein Schicksal. Er wurde in sicherem Gewahr, sam zum Polizeigefängnis gebracht und nach den ersten Vernehmungen von Dort in das Gerichts- gcfängnlö übergeführt, wo er sich jetzt in Untersuchungshaft befindet. Oberst Meuther. Wie wir vor einigen Tagen berichteten, ist der Kommandeur eines Infanterie - Ersatz - Regiments, Oberstleutnant Meuther, zum Dberjt befördert worden. Oberst Meuther, der 1894 in Elberfeld geboren wurde, trat am 1. Oktober 1913 als Fähnrich beim Württembergiscken Infanterie-Regiment 124 ein, mit dem er im August 1914 in den Weltkrieg zog. Er nahm an zahlreichen Schlachten an der West- der mit dem Nachwuchsturner Kiefer den ersten Kräften der kommenden Zeit gt Als das Barrenturnen begann, fl erhebliche Schwierigkeiten entgegen. Irene von Lappo, Imre Müller (Violine) und Irmhild Schmidt (Cello) brachten das hübsche Werkchen dynamisch gut schattiert und stilistisch schon recht überzeugend yeraus. Die Triosonate von I. Ouantz, dem bekannten Flötenlehrer des großen Friedrich, wirkt sehr Interessant durch die Gegenüberstellung einer Quer- und Blockflöte. Die klangliche Verschiedenheit dieser beiden Instrumente gibt dem Stuck einen orchestralen Anstrich und ist der Gegenelnandersüh- rung der einzelnen Ibc men gruppen außerordentlich förderlich. Gudrun Standfuß (Querflöte) und Gustav Geisse (Blockflöte) erwiesen sich aus ihren Instrumenten wohlbewandert. In schöner Zurückhaltung begleitete Hans Joachim Habe nicht am Die Einzeldarbietungen wurden umrahmt von Stücken verschiedener Meister für Orchester. Der Leiter Fritz Braun hat in fleißiger Arbeit einen guten Klangkörper geschaffen. Offensichtlich wird mit Freude und Liebe musiziert. Frisch und unbeschwert, von Fritz Braun sicher geleitet, wurden die verschiedenen Ouvertüren, Gavotten und Märsche gespielt. Besonderes Lob muß dem Leiter Dafür gezollt werden, daß er es fick angelegen sein ließ, ausnahmslos nur gute Musik zu bieten. Das ist nicht hoch genug anzuscklagen, denn es ijt zur wahren Erziehung zur Musik guter allen Umständen allein er- forb erlich. Der Beifall wurde gern und freudig von den Zuhörern gespendet. Betrüblich ist die Feststellung, daß die Jugend, die es doch in erster Linie anacht, so schwach vertreten war. Heinrich Blaß. ganz ruhig und vernünftig, Lolott! schrecklich nüchterne und unromantifche Frau. Wenn ich mir vorstelle, daß du dich hier unverstanden fühlst, an gebrochenem Herzen leidest und dich liebeglühend in die -----" " Weiterreisen, ich werde durch unbekannte 6täMe gehen, werde viele, viele Menschen kennenlernen, die nichts von Oschnitz wissen, und werde sehr, sehr glücklich sein ... „Nun träumst du schon mit offenen Augen!" rief Lis lachend. „Wovon denn? Von wem?" Sofort kehrten Charlottes Gedanken in die Gegenwart zurück. Sie lächelte unsicher und verlegen, ohne zu antworten. „Von Lafard natürlich, nicht roal)r, Lolott? Der- zeih, daß ich fo aufdringlich frage. Ich finde es fon- lerbar, daß du bisher noch gar nicht von ihm ge- sprachen hast. Und nun will ich mal noch ausdringlicher fragen: Liebst du ihn eigentlich so sehr, daß sicy dieser ganze Aufwand lohnt?" Charlotte "dachte nach: ,Hch weiß es nicht, Lis", erwiderte sie schließlich leise, und es klang fast schuldbewußt. „Du weist es nicht mal? Ick bitte dich! Und trotzdem willst du seinetwegen ...? Du bist ein erstaunliches Mädchen! Oder willst du mir nur auf möglichst höfliche Weise ausweichen?" „Nein, nein! Sie ist mir selber schrecklich, diese Ungewißheit." „Und trotzdem so viel Lärm?" Charlotte mackste ein Gefickt, als würde-sie wegen eines schweren Charakterfehlers gescholten. „Also dann liebst du ihn überhaupt nicht!" sagte Lis entschieden. „Mach mir nichts vor! Wer zweifelt, liebt nicht! Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche." (Sparlotte sagte mit schwachem Spott: „Nicht jede ist vielleicht so empfänglich für die Liede aus den ersten Blick wie bu.'J „Unsinn! Liebe auf den ersten Blick — Das gab's bei Stefan und mir auch nicht. Wir fanden Gefallen aneinander, wir arbeiteten zusammen, halfen uns und dabei entdeckten wir, daß wir uns großartig er- gänzten, gerade weck wir In vieler Hinsicht so sehr verschiedene Menschen sind. Als wir at>cr diese Entdeckung gemacht hatten, da wußten wir auch ganz genau, daß wir uns liebten und zweifelten nicht! Und so ist es geblieben bis auf den heutigen Tag." „Ja, wenn es immer fo einfach märt!" sagte Charlotte grüblerisch und gequält. „Die Liebe ist immer ganz einfach — vorausgesetzt, daß es sich wirklich um Liebe bandelt." Charlotte schwieg. Lis stand mit plötzlichem Ent- „Die ganze Familie wird noch zugrunde gehen an diesen Sorgen", sagte Charlotte nervös. „Mama sieht mich in diesen letzten Tagen an, als hätte ich jemanb umgebracht. Die Triebsch ringt förmlich Die Hände, wenn sie mich nur von weitem sieht, Gert redet sich die Zunge wund, und nun wirst auch du wohl noch anfangen ..." Lis beschäftigte sich gerade damit, die Kassee- niaschine in Gang zu bringen. „Sei nicht so kratzbürstig, Lolott! Ich werde dich in Ruhe lassen. Bei mir kann jeder nach feiner Fasson selig werden. Und dem guten Gert tust du übrigens unrecht. Er hatte mir erzählt, daß Papa dich nach Heiderskrua schicken will, und daß es deswegen wahrscheinlich einen fürchterlichen Krach geben wird, weil du dich nicht schicken lassen willst. Papa wird nicht nach geben wollen, und du könntest In deiner Verzweif- lU"9.7ino Wasser gehen?" sagte Charlotte spöttisch. „Nein, aber etwas Unüberlegtes tun." „Und was verstehst du darunter?" Lis zwinkerte ihr verftänDnlslynia zu. „Das ist nicht schwer zu erraten. Du könntest zum Beispiel auf und davon gehen urub dich Lasard auf Gnade und Ungnade ausliefern." ., „Du hältst es für besser, daß ich mich Papa auf Gnade und Ungnade ausliefere?' „Schwer zu sagen." Charlotte fragte eifrig: „Was tatest du an meiner Stelle?" _ , . »Liebes Kind, was ich dir auch immer raten würde, du tätest ja doch, was du für richtig hältst. front teil und rourt* mehrmals verwundet. Er wurde mit dem Eisernen Kreuz II. und I. Klasse und dem Ritterkreuz des Württemberglschen Friedrick-Ordens ausgezeichnet. Nach der Beförderung zum Leutnant im Februar 1915 war er später als Oberleutnant und Kompanieführer im Westen und Im Osten an der Front. Ende 1917 erfolgte feine Kommandierung zur Deutschen Militärmission in der Türkei, wo er im Februar 1918 in die türkische Armee eintrat und an den Kämpfen In Palästina beteiligt war. Für seine Tapferkeit erhielt er den türkischen Halbmond verliehen. „ . . . Im Jahre 1919 nach Deutschland zurückgekehrt, trat er ein Jahr später in die damalige Landespolizei ein, in der er 1924 Hauptmann wurde. Er nahm damals an den Kämpfen gegen die aufständischen Kommunisten in Mitteldeutschland teil, wobei er wiederum mehrfach verwundet wurde. Nach her Wiedererrichtung unserer Wehrmacht wurde er im Jahre 1935 als Major In ein Infanterie-Regiment übernommen. Im Jahre 1937 wurde er Bataillonskommandeur, im gleichen Jahre übernahm er dl« Führung eines E.-Bataillons. Im März 1938 erfolgte feine Beförderung zum Oberstleutnant in einem Infanterie-Regiment. Im jetzigen Kriege hat sich der verdiente Offizier wiederum in hohem Maße ausgezeichnet. Es war ein gar erfreuliches Musizieren, zu dem der Hitler-Jugend-Bann und Untergau 116 cinge- laden hatten. Es zeigte sich Dabei eindeutig, daß solches Spielen nicht dazu da ist, damit das Einzelne in der Masse auf- und untergeht, sondern daß es getragen roeroen muß von einem soliden handwerklichen Können eines jeden Spielers und dadurch erst die zwingende Form und den rechten Stil erhält. Es wird dann zur werbenden und befruchtenden Idee, die in Breite und Tiefe zugleich wirkt. Das Orchester der obengenannten Einheiten hat in seinen Reihen eine Anzahl tüchtiger Spieler, die auf dem gewiß nicht leichten Weg 3ur Kunst schon ein beträchtliches Stück zurückgelegt haben. Das setzt sie in den Stand, ihr Können an anspruchsvollen Werken erfolgreich zu versuchen. So war das I-inoll« Konzert für Klavier von Joh. Seb. Bach eine respektable Leistung. Karola A n tz packte das Werk in den Einsätzen mit Energie an, was der Herbheit gerade dieses Werkes recht zustatten kam.- In dem Largo kam ihr variabler Anschlag recht zur Geltung. Ebenfalls sehr erfreulich war das Doppelkonzert von Bach für zwei Violinen, gespielt von Gerda Schlarb und Irene non ßappo-Danl- lewski. Die saubere technische Ausführung nahm vor allem für sich ein. K. A n tz war am Flügel eine gute Stütze. An sollltischen Darbietungen wurden aus Dem Gebiet ausgesprochener Spielmusik im besten Sinne noch eine Suite für Streicher von Joh. Fischer und eine Triosonate für Flöten und Klavier von I. Quantz geboten. Das erstgenannte Stück in seiner feingllebrigen und durchsichtigen Art stellt der Aus- fütyrung, besonders In dynamischer Hinsicht, nicht un- Fremdlings wirfst — also nein, das paßt nicht zu Dir! Das paßt überhaupt nicht zu einem jungen MüDel von heute. Das ist — fauler Hauber, jagt ihr dazu. Und Das paßt ausgezeichnet.' Wieder versank Charlotte in ein gereiztes Schwel« ° ^,Es gibt doch nur zweierlei", fuhr Lis fort, „entweder bleibst du das geduldige Lamm wie bisher, gehst in Sack und Asche nach Heiderskrug, um §u büßen, ober ... ober du machst Den Nacken stets, sagst kühl bis ans Herz hinein ,nein* und bleibst Dabei auf Biegen und Brechen." „Und bann? Dann führe ich also das Leben weiter wie bisher?" Das wäre nicht unbedingt notwendig. Es gibt andere Wege. Du könntest Dem alten Herrn in aller Ruhe auseinandersetzen, daß du erwachsen bist und Deine eigenen Wege gehen möchtest. Ich nähme also dann meine Siebensachen zusammen, gäbe allen hüb ch ordentlich und friedfertig die Hand und machte mich aus Dem Staube — am hellichten Tage aber, verstehst Du?" Charlotte verzog Ungeduldig den Mund „Ja, meinst du Denn, daß man mich laufen ließe? Alle würden sie kommen: Mama, Gert, die Triebsch, alle würden dastehen, die Hände ringen und reden, reden! Sie würden mich kurz und klein und windelweich kriegen, und schließlich würde ich nachgeben, nur um sie wieder loszuwerden und meinen Frieden zu Die Deutsche Fußball-Nationalelf kam am Sanfttag im 24. Ländertreffen gegen Die Schweiz, das vor rund 60 000 Besuchern in Der Stuttgarter Adolf- Hitler-Kampfbahn vor sich ging, mit 4:2 (1:1) Toren zu einem schönen und verdienten Erfolg. Dieses erste Länderspiel des Jahres 1941 nahm einen überaus spannenden Verlauf. Nachdem beide Mannschaften bis zur Bause nur je ein Tor erzielen konnten, und die Schweiz sogar leicht überlegen wirkte (sie vergab einen Elsmeterballl), hatte die deutsche Elf nach Seitenwechsel eine großartige Viertelstunde, in der innerhalb von acht Minuten drei Tore erzielt und Das Ergebnis auf 4:1 gestellt wurde. Damit waren die Eidgenossen geschlagen, und Deutschlands 15. Sieg in Der Geschichte Der deutsck-schweize- rischen Begegnungen stand fest. Erst wenige Minuten vor Schluß kamen die Gäste durch ein deutsches Eigentor zu einem zweiten Gegenerfolg. Die Deutsche Elf konnte erst fun vor Beginn des Spiels namhaft gemacht werden. Dabei wurde aber die Vereinbarung getroffen, daß bis zur Pause je zwei Feldspieler ausgewechselt werden könnten, eine Regelung, Die übrigens auch beim Rückspiel am 20. April in Bern Gültigkeit haben soll. So sah man auf deutscher Seite an Stelle Conens den Dresdner Schön (der aber halblinks spielte, während Bereich Südwest; Stark, Frankfurt Rosenberger, Frankfurt Hlinetzky, Frankfurt (W.H.) Bantz, Speyer Zellekens, Frankfurt (W.H.) Metz, Frankfurt (W.H.) Gesamt Bereich Hessen: 1. Krack, Bad Homburg-Kirdorf 2. Schöneich, Erbach (Wltw.) 3. Kaiser, Gießen (W. L.) 4. Fink, Kassel 5. Bieger, Kassel 6. Gergs, Kassel Holzkämpfer, Neuwied, 85,9; 15. Hlinetzkn, Frankfurt, WH., 84,3; 16. Rosenberger, Frankfurt, 84; 17, Fink, Kassel, 83,4; 18. Frenger, Köln, 83; 19. Krack, Bad Homburg-Kirdorf, 82,8; 20. Schöneich, Erbach Wstw., 82,1; 21. Metternich, Neuwied, 76,0; 22. Linzenich, Aachen, 75,3; 23. Kraus, Bensberg, 74 Punkte. Die höchsterreichbare Punktzahl war 100. Von der Kriminalpolizei überrascht und dingfest gemacht. Kampf: Mitte 271, Südwest 266.1; Hessen 256,3; Mittelrhein 204,9 Am Barren wurde garu ausgezeichnet geturnt. Mit staunenswerter Sicherheit beherrschte Müller (Leuna) das Gerät, an Dem er wiener einmal beweisen konnte, daß er ein internationaler Turner von Rang ist. Unter dem stürmischen Beifall der großen und begeisterten Turn- und Sportgemeinde erhielt er auf seine herrliche Barren für die erste Vollwertung des Tages, eine „20" Sein Vereinskamerad Krötzsch wurde mit 19,4, Bantz mit 19,3, Der Hesse Gergs mit 19,1 Punkten gewertet. Mit Dem Stand 384,7, 366,9, 360,4, 286,5 ging es an die restlichen Hebungen des Bodenturnens. Krötzsch wartete mit der abwechsiunasreichsten licbung Des Tages auf und erhielt 19,8 Punkte. Ausgezeichnet schnitten auch die Nachwuchsmeister Kiefer (19,4), Bantz (19,3) als Vertreter der neuen Richtung dieser Uebungsart ab, und auch unser Gießener Vertreter Kaiser (19 P.) zeigte sich als ein sehr veranlagter Bodenturner. Seinen Abschluß und Höhepunkt fand Der Wettkampf mit dem Turnen am R e ck. 442, 422,1, 414,6. 342,2, so las man auf der großen Anzeigentafel, hie jederzeit prompt über den Stand des Kampfes unterrichtete, als der erste Turner am Reck antrat, dem Gerät, das mit feinen Anforderungen an Mut 1. Müller, Leuna, 97,6 Punkte; 2. Bantz, Speyer, 97,1; 3. Kiefer, Kreuznach, WH., 94,7; 4. Limburg, Ruhla, 92,7; 5. Baumbach, Zella - Mehlis, 91,7; 5. Bauer, Ruhla, 91,7; 6. Gergs, Kastel, 91.5; 7. Krötzsch, Leuna, 90,9; 8. Kaiser, Gießen WL., - --- ~ 90,6; 9 Zellekens, Frankfurt, WH., 90,3; 10. Bieger, fluchtig fltng. Seit b efer Zeit trieb Staffel, 89,6; 11. Metz, Frankfurt, Wh„ 89; 12. Clark, 21m Samstag erhielt nun die ®ief 2 " . .y' A. . __U.___ üfl k 1A nnf Oonntm« hnnnn hrtR der lav bQ%no wenig gefestigt ist also Dein Entschluß, die Brücken hinter Dir zu verbrennen und dich auf eigene Füße zu stellen?" Charlotte machte eine verdrossene Handbewegung: Ach du verstehst Das alles nicht, Lis! Du bist hier nicht' aufgewachsen! Du haft von jeher auf eigenen Füßen gestanden und auf niemand Rücksicht zu nehmen brauchen. Aber mir ist das in Fleisch und Blut übergegangen. Ja, nenne mich meinetwegen schwach. Ich muß mit Gewalt hier Schluß machen, ober es gelingt mir nie!" Drüben in der Fabrik heulte eine Sirene zum Schichtwechsel. Lis staNd mit einem Achselzucken auf und prüfte den fertigen Kaffee. Mit verkniffenen Augen sah Charlotte hinaus in Den Garten, über dem die pralle Nachmittagssonne lag. Senern Herzen leibest Es ist her letzte Tag! dachte sie Morgen um Dkfe Arme Deines schönen Zeit bin ich in Berlin und b« Henry. Wir werden Pferd: 1. Kiefer, Kreuznach, WH., 19,8 Pnnkte; 1. Bantz, Speyer, 19,8; 2. Krötzsch, Leuna, 19,3; 2. Limburg, Ruhla, 19,3 Punkte. Ringe: 1. Müller, Leuna, 19,7 Punkte; 2. Krötzsch, Leuna, 19,4; 3. Bauer, Ruhla. 19,1 Punkte. Barren: 1. Müller, Leuna, 20 Punkte; 2. Krötzsch, Leuna, 19,4; 3. Bantz, Speyer, 19,3 Punkte. Boden Übung:!. Krötzsch, Leuna, 19,8 Punkte; 2. Kiefer, Kreuznach, WH., 19,4; 3. Bantz, ©TT" Pferd Ringe Barren BoDenübung Reck Gesamt 14 17 18,6 18,1 18,8 86,5 17,6 18,7 18 18,5 18,9 91,7 16,4 19,1 19,1 17,7 19,4 91,7 19,3 16,9 18,6 18,9 19 92,7 18,9 19,7 20 19 20 97,6 19,3 19,4 19,4 19,8 13 90,9 105,5 110,8 113,7 112 109,1 555,1 18,4 15,9 17 17,8 18,3 87,4 18,9 14,9 14,6 17,9 17,7 84 17,5 17,8 13,6 18,5 16,9 84,3 19,8 19 19,3 19,3 19,7 97,1 18,3 18,6 17,7 16,7 19 90,3 16,6 17,4 18,6 18 18,4 89 109,5 103,6 100,8 408,2 110,0 532,1 16 16 17,3 16 16,9 82,2 15 15 17,4 17,6 17,1 82,1 18,4 18,7 17,6 19 16,9 90,6 16 17,7 14,4 17,6 17,7 83,4 18,4 17,5 18,3 17,6 17,8 89,6 18,6 17,6 19,1 17,8 18,4 91,5 102,4 102,5 104,1 105,6 104,8 519,4 14 ----- — — — 14 14 13 14,4 173 16,6 75,3 13 15,4 14,8 15,8 17 76 15 18,6 18 18 163 85,9 14,5 16 15,9 19 17,6 83 193 17,8 18,5 19,4 19,2 94,7 t 90,8 80,8 81,6 89,5 86,7 428.9 Nr. 58 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefjerr) Montag. 10. Marz Ml Aus der Stadt Gießen. »Darf ich Ihnen aushelfen?'' Auf dem Wochenmarkt steht ein Soldat an einem Gemüsestand und will sich mehreren Frauen an» schließen, die als vorher gekommen am Stand bedient werden sollen. Aber da kommt er schlecht an. Schon stößt die eine Frau ihre Nachbarin an und sagt halb vorwurfsvoll: „Lassen Sie den Soldaten man vor, der hat nicht soviel Zeit." Der Soldat will obwehren, er hat viel Zeit, beteuert er, schließlich hat er ja Urlaub, aber es hilft ihm nichts, mit großer Selbstverständlichkeit wird er nach vorn geschoben. Oder: In einem Geschäft will ein Sodat etwas kaufen, da bemerkt er, daß er nicht genug Marken bei sich hat, und er will sich also mit weniger bescheiden. Schon bittet eine Stimme neben ihm: „Darf ich Ihnen aufshelfen?" Solche und ähnliche Erlebnisse sind nichts Besonderes, sie ereignen sich täglich überall, und niemand achtet weiter darauf. Ausfallen tun sie jenen, die Verdunkelungszeit 10. März von 19.17 bis 7.61 Uhr. gestern noch Zivilisten waren und heute Soldaten sind. Sie scheinen in der Rangstufe der Nation um ein beträchtliches gestiegen zu sein. Selbst ein Buchhalter oder Inspektor muß feststellen, daß er nicht geringer geachtet wird, sondern im Gegenteil, sein Ansehen ist irgendwie gehoben. Plötzlich steht neben ihm das ganze Volk als sein Schutzherr und fühlt sich für sein Wohlergehen verantwortlich. Alles das ist kaum großer Worte wert, weil wir es in Deutschland eben als selbstverständlich empfinden. Und so lange noch Frau Müller zu Frau Schulze auf dem Markt sagt: „Lassen Sie den Soldaten mal vor!", so lange ist alles gut.