* M 1 I 5re!tag,tO.ZanuarMt den Aufmarsch des Nati Niederlanden fortwährend und in hl"' I ansehens und damit auch die chme Deutsche Flieger in Italien Bei dem Angriff auf das lUotorenroert bei Lo- zeuges, Leutnant Höfling er als Kommandant. Bewußtsein immer vorhanden und wurde jetzt durch die An- 'den am onftgüet e si?b°il, iften alr lußrundt >llen «ich A Mann- i werden Hunnen und Pharisäer. Von unserer Berliner Schristleitung. Wieder ausgedehnte deutsche Angriffe in der letzten Nacht. Neuy o rk. 10. Jan. (DNB. Funkspruch.) Meldungen amerikanischer Agenturen zufolge entwickelte. I die deutsche Luftwaffe inderNachtzum F r eilt a g wieder eine lebhafte Tätigkeit, die sich über weite Gebiete von England erslrecklen. Schwärme deutscher Flugzeuge haben die britsche Insel überflogen und ihre Angriffe auf London und verschiedene andere englische Städte konzentriert. Zumindest zwei Bezirke der britischen Hauptstadt sollen schwer getroffen fein. Am slärk- I sken angegriffen wurden jedoch die I n d u st r i e - gebiete in den Midlands, wo eine Stadt I einem wahren Bombenregen ausgesetzt worden fei Liverpool, zwei Städte im Osten Englands, eine im Norden und eine im Nordwesten wurden gleichfalls angegriffen. Mit dem Fortschreilen der Nacht wurden auch Angriffe auf Städte in West- england und Südwales gemeldet. sam mit Bomben belegt. Der Feind warf in der Nacht zum 9. Januar im nordwestdeutschen Küstengebiet Brand- und Sprengbomben, die hauptsächlich Wohnviertel trafen. Nur an einer Stelle wurhe geringer Schaden an einer Industrieanlage angerichtel. Die Verluste an Zivilpersonen belaufen sich auf 11 T o 1 e Meter höhe zwei Volltreffer. Ein schweres Kampfflugzeug unter Führung des Oberleutnants Mons griff 480 Kilometer nordwestlich der Donegal-Bucht ein bewaffnetes Handelsschiff von etwa Lchluh- am 24. ptember, ■ »spiel am chtspiele« < rpau|t,| n letzten | mrd) h legt Ml- Festgehalten werden muß, daß die Erfolge des neuen Deutschlands und des faschistischen Italiens .....des Nationalsozialismus m den ) von neuem hemmten in den Krieg prävariert werden sollten. Mit einem Schlage haben die Blätter drüben 10 000 Tonnen an. Nach zwei schweren Bombentreffern blieb das Schiff mit aufgerissener Bordwand brennend liegen. An der Südoslküsle Englands wurde ferner ein Truppenlager wirk- Rckm, 9. Januar 1941. In verschiedenen Städten Italiens kann man jetzt die blaugrauen Unisormen deu t s ch e r lWii telrhein, Würt vudetrn' b weikk- ifeefüftrt. ipfee nut deutsche" der end' das Lau- Olympia' ' Zw'W bertrefft" i in Bach i l 1',' ebenfalls in dieser Giftmischerbande. Wie die „Times" berichtete, hatte Churchill Mitte September 1914 in einer Propagandarede in Chatham versichert: „Der deutsche Kaiser hat seine Truppen aufgesordert, das kleine Heer des Generals French heimtückisch abzuschlachten", und die englische Presse schickte damals trotz eines sehr energischen Demen- tis der Berliner Regierung diese Behauptung nach I Amerika als einen Beweis für das „sinnlose und wilde hinschlachten auf Befehl des Kaisers" Die englische Massenhysterie war von der Regierung bewußt angefacht worden und Reuter sorgte dafür, daß alle Neutralen mehr oder weniger von ihr angesteckt wurden Kein Wunder, daß sie gerade in den USA. wirkte, wo die Massen zum (Eintritt BuiM >llig.,s uiü Weltkb s ® Wanou, deutscher Flieger. Trotz schlechter Wetterlage und starker Abwehr. Berlin. 9. Jan. (DNB.) Das Oberkommando s« L Den Haag, im Januar 1941. >nd ernste Mn S-k doch au- «w eate I«"' •ÄS (roenn lu* I »•* » k" Jh» ,'te. ’er (6t wo * Stall G: (Md» er (Gt l) Nicki« berurftH ' M. 'gewicht lu) M Musseri und die 71GB. Kampf und 3id der niederländischen Nationalsozialisten. w Ä 5 ubti, Tb . au) qu», les üc. !el SJla;, Mittet Echich In die damalige DeprMonsstimmung hinein tönte d e r W e ck r u i M u s s e r t s Er wandte sich an alle diejenigen die bereit waren, ^inzusehen, daß ein Volk trotz seiner oielgerühmten Fre,heitsliebe und seines stark ausgeprägten Dranges zur 3nop vidualität auf die Dauer zugrunde gehen> müsse, wenn es sich nicht auf "die eigene K r a f t sondern auf andere verläßt wenn es sich nicht iui seine eigene Wesensart stützt und aller H'lfs- quellen bedient, über die es selber^ verfugt Der Weckruf Miisferts wurde auch von all denleniaen Leuten verstanden die die Vergötterung internatio- naliftiidier »icoloaicn. die Verwässerung der naho- naien Eigenheiten, den endlosen hader zwischen den zahlreichen Parteien und Sekten sowie den ständigen Kampf zwischen Regierung und Parlament und vden dadurch in der Staatsmasch»ne so hauslg bewirkten Leerlauf für verderblich hielten. Der Kamps, den Mussert und seine Anhänger nunmehr beinahe zehn Jahre lang führten, war von Anfang an äußerst schwer. Im Gegensatz zu Deutschland hatten die Niederländer lange Zeit keinen Krieg geführt und keine Inflation gekannt, und ein deutlich sichtbarer 3emd, wie er rur die Deutschen in dem haßdiktat von Versailles verkörpert war, bestand für sie nicht. Viele Leute lebten im Gegenteil in der Ueberzeugung, daß man em verhälÄiismäßig bequemes, unbedrohtes und selbständiges Dasein führe. Die Neuerung und Reformen, die von der NSV propagiert wurden wurden deshblb von solchen Leuten als qußerst lästig, ja geradezu als eine Gefahr empfunden. Die Gefahren, die sich eines Tages aus der weitgehenden geistigen, wirtschaftlichen und auch militärisch-politischen Abhängigkeit von anderen Mächten und internationalen Krästefaktoren ergeben mußten, wollte man in diesen Kreisen einfach nicht wahrhaben. gehenden Bestrebungen zur Revision des Versailler Diktates vielfach als eine Gefahr für die Sicherheit des eigenen Landes zu betrachten. Wäre Mussert lediglich auf politischen Gewinn ausgegangen, und hätte er nur der Konjunktur Rechnung getragen, so hätte er vielleicht Z" den Problemen der nationalen Politik besser feine Stellung genommen. Aber seine Wahrheitsliebe und sein Sinn für Gerechtigkeit, auch in internationaler Beziehung, waren ebenso stark wie seine klare Urkenntnis des einzig mögliche n W ege s, auf dem die Zukunft Europas und damit auch der Niederlande liegen müsse Als. sich die Aktivität der NSB. in den Jahren 1931 bis 1935 noch hauptsächlich auf innerpolitischem Gebiet bewegte, errang die NSB. bei ihrer ersten Beteiligung an den Parlamentswahlen im Frühjahr 1935 s ch o n a ch t vom Hundert der Stimmen, womit sie sich zur fünftgrößten Partei des Land.es entwickelt hatte Der erste Rückschlag trat dann nach dem im Sep- aler fein'* hat dielt' Mshcil zu vereiteln. m .. Das damalige entschiedene (Eingreifen Müssens und seine wiederholte in der Öffentlichkeit gehaltenen Plädoyers machten einen so starken Eindruck, daß er von vielen Leuten als das „nationale Gewissen Hollands" bezeichnet wurde, und daß sein damaliger großer Gegenspieler, Außenminister van Karnebeck, nicht nur zum Rückzug blasen, sondern auch aus seinem Amte aus- scheiden mußte. So hoch wurde damals das Eintreten Musserts für die nationalen Belange seines Landes bewertet — desselben Mannes, dem man in späteren. Jahren mit allen Mitteln einer raffinierten und hinterhältigen Propaganda nationale Regungen abzusprechen suchte und über dessen Kopf man unzählige Kübel von Haß und Schmutz aus- schüttete, als sich herausstellte, daß er sich zur nationalsozialistischen Weltanschauung bekannte. Als Mussert erstmalig mit seiner NSB (Nationalsozialistische Bewegung) auf den Plan trat, war die vorübergehend durch den Kampf um den holländisch-belgischen Vertrag entfachte Welle des Nationalgefühls bereits längst wieder entschwunden. Es herrschte, hervorgerufen durch den Neuyorker Börsenkrach vom Jahre 1929 und das Scheitern der Weltwirtschaftskonferenz eine allgemeine D e - pressionsstimmung fomohl auf wirtschaftlichem als auch auf geistigem Gebiete sowie ein Gefühl der Hilflosigkeit und Passivität gegenüber allen Einwirkungen non außen her Die Auffassung war weit verbreitet, daß man für fein persönliches Wohlergehen und für die Zukunft des Staatswesens fast ausschließlich von internationalen Faktoren abhange und daß man selbst ohnmächtig ist, um das Schicksal des eigenen Volkes richtunggebend zu gestalten Der durch die Weltkrise hervorgerufene wirtschaftliche Niedergang wurde freilich als höchst unangenehm empfunden, aber die internationale Einstellung und Ausrichtung der öffentlichen Meinung, welche durch Liberalismus, Marxismus und internationale Kapitalbeteiligung hochgezüchtet worden ^var. bewirkte, daß man derartige Einflüsse als unvermeidlich hinnahm. Beinahe vergaß man darüber die eigenen große n Le ist u n g e n , die man auf den Gebieten der Schiss- fahrt, der Organisation und Erschließung ber Annahme von Anzeige« für die Miltaasnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvf. ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. je mm bet 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung MalstaffeU Abschlüsse Mengenstanel 8 Platzvorfchrist (vorherige Vereinbarung) 25“/o mehr Ein deutsches Sprichwort sagt: „Freund, du bist im Unrecht, denn du wirst zornig". Wenn, man das auf britische Kriegsmethoden übersetzt, dann kann man immer wieder feststellen, daß der Ton der englischen Presse um so pöbelhafter wird, je schlechter es England gerade geht Die Firma Allen in London hat im vorigen Jahre die zweite Auslage des 1939 erschienenen Werkes von Lord Arthur Ponsonby „Die Lüge im Kriege" veröffentlicht, in dem die Weltkriegslüge erörtert und der Grundsatz ausgestellt wird, daß die Lüge die beste Propagandawaffe sei. „Die Moral des Volkes", so versichert Lord Ponsonby, „muß immer gestärkt werden. Deshalb müssen die Siege übertrieben werden und wenn man Niederlagen nicht verbergen kann, so muß man diese Lügen ab- iw eiuc jiuulu;.«» ..... —........- - schwächen und man muß. die Entrüstung, den Ab- tember 1935 erfolgten Ausbruch des i t a l i e n i s ch' und den Haß in der öffentlichen Meinung abessinischen Konfliktes ein. Während stets aufrechterhalten" Bereits im Jahre 1915 damals der gesamte internationale Pressewald und sH^b der englische Oberst Roß dasselbe: ,^m auch die starke, vom Humanitätsdusel besessene hol- £rjege muß die Regierung die Pöbelinstinkte des ländische Presse einen heftigen Feldzug gegen Jta- Hltzcheus vor dem Feinde wachhalten"; fie’ müsse lien entfesselten, legte Mussert als einziger hollän- öen Gegner bei der gesamten gesitteten Welt m bischer Parteiführer aus einer großen Massenoer-1 Mißkredit bringen. Das haben die britischen Amt^- sammluna ein Bekenntnis zur Sache der Schwarz- stellen während des Weltkrieges gründlich besorgt, hemhen Mussolinis und der Braunhemden Adolf Sie erfanden die deutschen Hunnen, die alle Hitlers ab möglichen Greuel begingen, Frauen und Kinder Diese Erklärungen lösten große (Erregung nn niedermetzelten, Brunnen vergifteten, Städte zer- ganzen Lande aus. und die Zunahme der Bewegung störten, Gefangene quälten, Morde ohne Zahl bekam nahezu zum Stillstand Als bann nach einem gingen und nicht nur Kindern die Hände abhackten, halben Jahr die NSB wieder die einzige politische sondern sogar aus den Leichen ihrer eigenen Sol- Bewegung war, die das gute Recht Deutschlands zur daten Fett herstellten Es ist und bleibt eine un- Wiederinbesitznahme des Rheinlan- geheuerliche Schande, daß im englischen Unterhaus hes anerkannte, nahm der Widerstand gegen die am 4. Mai 1917 der englische Minister Lord NSB aus den vorher erwähnten Gründen aber- C e c i l, der nachher im Völkerbund saß, erklärte, mals zu Aehnliches wiederholte sich später nach dem cr halte die Meldung, daß die deutsche Regierung Aufbruch des spanischen Bürgerkrieges Fett aus Soldatenleichen ziehen lasse, „Nicht für narh dem Anschluß Oesterreichs und während 1 unglaubwürdig". Natürlich befand sich damals schon ber1 tschecho-slowakischen und p o ln i - der jetzige Diktator Englands Winston Chur- scheu Krise Alle diese internationalen Vor- rtbftm.L-fcorhrmh» W.e gänge stellten für bas nieb-rländische Volk, bas in seiner breiten M^sse durch die Presse sehr einseitig und tendenziös unterrichtet wurde, nahezu unbegreifliche Dinge bar, nnh so konnte es, ja mußte es > irfinn bei den Wahlen im ys. Jahrgang Ur. 8 tftbeint täglich, außer wnntags und feiertags Beilagen: Die illustrierte liefceneTitamihenblatter teiniat imBilb DieLÄolle qpnats-Bezugsvreis: Hit 4 Benagen RM.1.95 'hneIllustrierte „ 1.80 Zustellgebühr... „ -.25 tucb bei is.icbterfckeinen on einzelnen Nummern nfolge höherer Gewalt t-ernivreclmnskbluß 2251 i)rahtanschrist:„Anzeiger" Ifouicberf llßsfiftrantf. M. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen SfiJSÄ Sch»-idiz- AM Flieger im Kreise ihrer italienischen Karneraben. - (Presse-Bilb-Zentrale-M.) ober zurückwarfen. Nach der Machtergreifung des Führers im Reich waren alle politischen Drahtzieher in den demokratischen Ländern gewillt, in feinem Falle mehr eine nationalsozialistische Bewegung zur Macht kommen zu lassen und bekämpften eine solche mit allen Mitteln der Tücke und des Terrors. Hm zu kommt, daß die Mehrheit des niederländischen Volkes, das die wahren Hintergründe des Machwerkes von Versailles nicht kannte, längere Zeit aufrichtig der Meinung mar, daß der Völkerbund ein Instrument der Befriedung und der Gerechtigkeit darstelle. Ferner hatten die aus Anhängern der Dölkerbundsgrundfätze gebildeten damaligen Regierungen der Niederlande die kollektive Sicherheit als ein Mittel, durch das man dem Staatshaushalt die Lasten einer starken Wehrmacht ersparen könne, in ihre Berechnungen , ’fAn„ 6ei den Wahlen im 'n ihre Polittk miteinbezogen-, deshalb pflegte geschehen daß die NSB^ schon bei oen ^nien rm auch jede Beeinträchtigung des Völkerbunds- Jnhre 1937 große Stimmeneinbuß , ens und damit auch die von Deutschland aus-! hatte. (Schluß folgt.) Der Liberalismus und der Marxismus haben >as niederländische Volk seit verschiedenen Jahr- , Ahnten in ähnlicher Weise zersetzt, wie dies damals !N Deutschland der Fall war. Soziale Ungerechtigkeit und der aus ihr entstandene Klassenstreit unter- aruben das Selbstbewußtsein und das Solidaritäts- «fühl der Niederländer Unter dem Einfluß gelöster aus den Westdemokratien (Krein-getragener Dok- rrmen und Schlagworte und der Verseuchung des öffentlichen und geistigen Lebens durch das Iuden- tum machten sich em die völkischen Empfindungen immer stärker zurückdrängender Internationalismus und em krankhafter Humanismus breit. Der Weltkrieg der dem einen Volke Armut, dem anderen Volke Reichtum brachte, der aber die niederländischen Grenzen nicht überschritten hatte, vermochte Diesen Zustand des allmählichen geistigen, polittschen und rassischen Stillstandes nicht zu ändern. Im Gegenteil: die Wiederherstellung des Friedens in den Jahren 1918 und 1919, bei der Holland nur die Rolle des Zuschauers spielte, führte dazu, daß die Niederländer nur allzu gerne Teilhaber des Gedankens und der Bestrebungen des Völkerbundes wurden, der ja „die Ruhe in Europa sichern sollte, ohne daß man sich dabei zukünftig die geringste Anstrengung aufzuerlegen brauchte" In' jenem Zustand traf der Chef-Jngemeur des Staatlichen Amtes für Wasserbauten und öffentliche Werke in der Provinz Utrecht, M u s s e r t, das niederländische Volk an, als er im Jahre 1931 seinen Feldzug für die geistige und politische Wiedergeburt der Niederlande begann Bereits im Jahre 1925 hatte er von sich reden gemacht, als sich die damalige niederländische Regierung .unter dem von Brüssel und auch von Pans ausgehenden starken Druck zur Unterzeichnung eines neuen Ver- träges mit Belgien, des sogenannten Schelde- traftates. bereit erklärte, der Belgien erhebliche Vorteile aus den Gebieten des Handels und Verkehrs bringen sollte und in der Hauptsache auf eine starke Benachteiligung der Handels- und Hafenstadt man Rotterdam zugunsten von Antwerpen r~ auslief Seinerzeit gelang es Mussert, die Annahme dieses von ihm als verfjängnisvall bezeichneten Vertrages durch die Generalstaaten in letzter Stunde bafcSH es M getDOriX11 >rschrockc" gehört t* wunder' beim, M . , der Organisation und Erlchlietzung oer «vw- -< bemerken die kürzlich an die Seite des kontinentalen Strecke Amsterd-am—Batavia die J Entsendung der deutschen Flieger längste Luftverkehrslinie der Wett — aufzuweistn r 9 -u einer Zeit da sich die Italiener vielleicht batte Zu allem trat noch eme K r ise n de n ' erfolgt^ zu einer ^oa ,i^ Krie- Kolon.en, die in der beruchtiksten Meutere, auf dem Panzerkreuzer „Zeven Provincien" am stärksten zum Ausdruck kam mehr als je des Ernstes ünd der Größe des Krieges bewußt sind. Der Ernst der Stunde ist lebem Italiener klar. Aber die psychologische Wirkung ist anders, als sich das die englische Propaganda wohl ausgemalt hatte. Noch nie stand der Soldat dem Herzen des italienischen Volkes näher, als in dieser letzten Woche, wo man wußte, daß er sich de- onders in Afrika mit ' Verbissenheit gegen einen starken Gegner zu schlagen hatte. Bei den Samm. lungen für die Weihnachtsbescheruna der Soldaten kam das in rührender Weise zum Ausdruck, denn man sah, wie die Partei als Motor des Glaubens und des Vertrauens wirkte. Von allen Seiten form men Treuekundgebungen zum Duce, die ebenso wie bte Zeitungen den festen Willen des Dolkes zum Ausdruck bringen, den Krieg bis zum Endsieg durchzustehen wenn einmal Rückschläge, wie tKr jetzige zu erwarten sind. Ein weiteres (Element des Vertrauens ist das Die Waffenbrüderschast der Achse Von unserem Rch.-Korrespondenten. Iber Wehrmacht gibt bekannt: ,, I Die Luftwaffe führte gestern bei Tage trotz Wesenheit der deutschen Flieger nur .""ch verstärkt. | ü zatterlage eine Reihe kühner Man W, dl- W°fl°nbr^°r>ch°ststch.n.^nu^.m «ngunftwe^ «J ,Ep!„ug,°ug deutschen Soldaten höchste Zuneigung, Kamerad-1 erstelle trotz stärkster Ztak.undMG-Abwehr IN chast und Bewunderung. Wo sich einer zeigt, muß einem durch Sperrballone geschuhten zu o t o r e n • er erzählen, wie der deutsche Sieg in Frankreich werk in der Nähe von Coventry aus 100 erfochten wurde Kaum sitzt ein deutscher Soldat — - - - -..... **-- ----- in einem Lokal, so bildet sich schon ein Kreis von ebenso interessierten wie begeisterten Zuhörern. In einigen Orten mußten die Lokale hinter den eintretenden deutschen Gästen geschlossen werden, weil zuviel begeistertes Volk nachdrängte. Auch auf den Straßen konnten solche Aufläufe beobachtet roeroen, denn wenn ein deutscher Flieger sich nur eine Aus- tunft erbat, kam er nur um den Preis einer Erzählung davon. Die deutschen Flieger sind in hervorragender Weise untergebracht. Daß die deutsche Kolonie in jedem Ort natürlich die jungen deutschen Flieger mit größter Herzlichkeit aufnimmt, versteht sich von selbst. Besonders groß ist bas Interesse der italienischen Wehrmachtsangehörigen an den deutschen Gästen. Die Teilnahme von deutschen Fliegern an ------ ---------- - - den Befana-Feiern (dem italienischen Weihnachts- unb 14 Verletzte. besch?rtag am 6. Januar) befunbete nur bie Karne- Vei dem Angriff auf bas Motorenwerk bei Eo- rabfchoft, bie gerabe in biefen schweren Tagen bem oen(ri) zeichnete sich bie Besatzung des kampfflug- italienischen Volk zeigt, daß biefer Krieg nicht ein Leutnant höflinger als Kommandant, tein roeuetcs - --- deutscher ?d-r -'N !tnl'°nilcher ländern ein gemein- Oberseldwebel Vogelhuber als Bomben,chütze. Bewußtsein: der deutsche Bundesgenosse sanier Krieg der Achse ist, m dem sich bie Waffen- Ob e Iga als Bordfunker unb Feldwebel steht test zu uns Die,es Bewutzt,e,n war ,ch°n bruderlchast greifbar ansZ-igt. fietfocl als vordfchühe, besonder, aus «Arhniihon unh wurde iekt burm Die An-»' l z 1 jetzt das alte Schimpfwort aus dem Weltkrieg „Hunnen" hervorgeyott; die Anweisung dazu muh also von der Regierung gekommen sein. Der Grund ist leicht zu finden. Zwei Umstände nämlich treffen zusammen, um England seine immer schwieriger werdende Lage besonders scharf fühlen zu lassen: die Umkehrung der Blockade und die Auswirkungen der Vergeltungsflüge. Wir erinnern hier nur kurz daran, daß es England war, das seinerzeit auch den Vorschlag des Führers auf Ab- schaffung des Bombenkrieges aus der Luft ohne weiteres a b g e l e h n t hat. Man fühlte sich zudem für den Kriegsfall Deutschland so nahe, daß man sich gleichmütig auf die Royal Air Force verließ. Die Folge war die Eröffnlma des Bombenkrieges gegen deutsche Wohnbezirke, Krankenhäuser, Lazarette, Kirchen usw. Deutschland sprach wiederholt Warnungen aus und wartete gleichwohl drei Monate. 9m September begann dann der Vergeltungsfeldzug unserer Luftwaffe mit den bekannten Wirkungen. Die Waffe also, mit der man Deutschland aus der Lust lahmzulegen gedacht hatte, kehrte sich mit viel schrecklicheren Wirkungen, als man es sich drüben jemals ausgemalt hatte, gegen England. Die Folge ist jetzt die von der Regierung Churchill angeordnete allgemeine englische Pressepöbelei mit dem Wort Hunnen". Denn wenn England deutsche Wohnviertel bombardiert, Tote und Verwundete verursacht, Kranke und Krüppel zerfetzt, wertvolle geschichtliche Baudenkmäler und nationale Erinnerungsstätten angreift, dann ist das alles selbstverständlich — wenn aber die deutsche Luftwaffe nach dreimonatiger Geduld ausschließlich kriegswichtige Objekte in England zerstört, wie das sowohl von neutraler wie von englischer Seite viele Male bezeugt worden ist, dann ist das ein empörendes Unrecht, ist es die Art von „Hunnen". Das gleiche gilt von der Blockade. Da man im amllichen England auch in diesem Kriege noch immer in den Verstellungen des Weltkrieges lebt, so erschien dort nichts einfacher und selbstverständlicher als die Wiederholung der englischen Hungeri- blockade aus dem Weltkrieg. Wir erinnern daran, daß England im Februar 1915 die Verteilung ausländischer Lebensrnittel an die deutsche Zivilbevölkerung unter neutraler Kontrolle in brüsker Forn^ a b l e h n t e. Was damals noch Blockade war, ging dann schnell in einen regelrechten Hungerkrieg gegen Deutschland über. „England tötet das Kind im Mutterleibe", schrieb die englische Zeitschrift „Common sense", und ein konservatives Blatt schrieb triumphierend, man werde Englands Sieg erst in einem puntfe in (Eritrea und in Somaliland durchgeführt, ohne Schaden zu verursachen. (Ein feindliches Flugzeug wurde abgeschossen. In der Nacht zum 9. Januar haben feindliche Flugzeuge in aufeinanderfolgenden Wellen Tlea- P e l und Palermo angegriffen. 3n Neapel wurden zahlreiche Bomben, die meistenteils ins Meer 4iden, abgeworfen. Jtn Hafen wurde ein Lazarell- fckiff und in der Stobt etwa 15 Gebäude, darunter eine Kirche, getroffen. Ls gab fünf Tote und ungefähr 30 Verletzte. 3n Palermo sind weder Schaden von Bedeutung entstanden noch Opfer zu beklagen. Eines unserer Torpedoboote unter dem Befehl des Oberleutnants z. 5. Nicolo Nicolini hat ein feindliches Unterseeboot gerammt und versenkt. Eines unserer Unterseeboote unter dem Befehl von Korvettenkapitän Franco Totoni P i 11 o n i hat im Atlantik einen feindlichen 3600-BRT.-Dampfer und einen Hilfskreuzer versenkt. Schneidige Fahrt eines italienischen U-Bootes. Berlin, 9.Ian. (DRB.) Ein italienisches Unterseeboot war durch U-Bootsjäger verfolgt worden. Als es sich in größere Tiefe zurückaezogen hatte, wurde es von einer schweren Wasserbombe getroffen, beschädigt und zum Austauchen gezwungen. Bald nach dem Auftauchen entspann sich in den Nachtstunden ein Gefecht mit einem gegnerischen U-Bootsjäger. Als das italienische Boot schon geglaubt hatte, den Gegner abgeschüttelt zu haben, tauchte noch ein Hilfskreuzer auf. Obwohl das Unterseeboot sich nicht im vollen manövrierfähigen Zustande befand, setzte es zum Angriff auf den Hilfskreuzer an und torpedierte i h n. Wenige Stunden später entzog es sich schweren Angriffen gegnerischer Flugzeuge und versenkte auf seiner Fahrt zu einem atlantischen Hafen einen bewaffneten Dampfer von 3000 DRT. . „Der Krieg gehl weiter bis zum Sieg." Das Schicksal General Bergonzolis. Mailand, 9. Jan. (Europapretz.) Auf Grund der Beschlüsse des Ministerrats betont die gesamte italienische Presse die unerschütterliche Treue Italiens gegenüber der Achse und dem Dreimächtepakt und die eiserne Entschlossenheit, den Kampf bis zum Sieg fortzusetzen. Zugleich wird der heldenhafte Widerstand von Bardia verherrlicht. „Cor- riere della Sera" schreibt: „Der Krieg geht weiter bis zum Siege. Unser Vertrauen in die militärische Kraft und die Rüstungsfähigkeit der Achse ist unerschütterlich. Nichts kann Italien von seinem Weg a b b r i n g e n. Die Erfolge des Feindes werden ein Ende nehmen, und dann kommen wir an die Reihe. Der Feind wird bald vor Schwierigkeiten strategischer Natur und solchen des Nachschubs stehen. Das Gros unserer Kräfte ist fest in der Hand des Marschalls Graziani. Unsere Reserven an Menschen und Material sowie an Transportmitteln sind nicht empfindlich beeinträchtigt morden. Italien ist eine Großmacht, und Nordafrika ist nur eine der vielen Fronten zur See und zu Lande." lieber das Schicksal des Verteidigers von Bardia, General B e r g o n z o l i, verlautet hier noch nichts. Er stand, wie „Popvlo di Roma" berichtet, das Schnellfeuergewehr um den Hals gehängt, mit pulvergeschwärztem Barte ständig im Mittelpunkt des Widerstandes Bergonzoli war fünfmal verwundet. Sein militärischer Weg führte ihn von der Piave- Front des Weltkrieges über das Kommando einer Schnellen Brigade in die Kolonien. Im Spanienkrieg war er Kommandant der Division Littoria. Im nordafrikanischen Kriege ist ihm das Kommando eines Armeekorps übertragen worden. Er befehligte die zwei Divisionen, die, nach englischen Angaben, „ungeachtet des Mangels jeglicher Verstärkungen zähen Widerstand leisteten". Mit Leutnant Haflinger in 80 m Höhe durch die Ballonsperre. Von Kriegsberichter Siegfried Kappe. Menschenalter voll zu würdigen wissen, wenn die deutsche Generation groß geworden sei, die, während der Hungerblockade empfangen, Opfer der Unterernährung und ihrer Folgen geworden sei. Jubelnd verkündete ywn damals in England, daß Millionen Angehörige der deutschen Zivilbevölkerung, also der Nichtkampfer, infolge der Hungerblockade laut amtlichen Feststellungen täglich durchschnittlich bis zu 280 Gramm an Gewicht ab» nahmen, ferner daß der Geburtenrückgang in Deutschland bereits 1,2 Millionen erreicht habe, daß 70 Prozent aller Schwangeren und Gebärenden unterernährt und ausgehungert in die Kliniken kämen usw. Prinz Max von Baden hat am 3. Februar 1919 festgestellt, daß nach amtlichen Untersuchungen damals in Deutschland täglich etwa 800 Menschen an den Wirkungen der englischen Hungerblockade sterben mußten. Die viehische Grausamkeit der Hungerblockade interessierte die britische Plutokratie damals überhaupt nicht. Man schnitt seine Coupons, steckte die Millionengewinne der Rüstungsindustrie ein und führte den Hungerkrieg gegen Deutschland sogar noch über den Abschluß des Waffenstillstandes monatelang1 weiter. Das alles war für die brutalen Vorstellungen Englands viel zu schön gewesen, als daß man es nicht im englischen Kriege von 1939/40 hätte wiederholen sollen. Jetzt aber erlebte England den doppelten Rückschlag, daß die eigene Blockade nicht nur durchbrochen und bann schließlich wirkungslos wurde, sondern daß das angeblich meerbeherrschende England, bas Weltreich, das ein Fünftel der Erde und ein Viertel der Menschheit beherrscht^ zu seiner Bestürzung und Empörung s ich selbst blockiert fand. Nach guter britischer Lebensart wälzte man sämtliche Folgen der deutschen Gegenblockade auf die breite Volksmasse ab, ja ermahnte sie sogar zu äußerster Einschränkung und Sparsamkeit. Als sich dann die zunehmende Unzufriedenheit der betrogenen Massen nicht länger zügeln ließ, gab man an Presse und Rundfunk das Stichwort, und schon brüllte die Meute in alle Welt hinaus das Wort von den deutschen „Hunne n". Es ist unter unserer Würde als Deuffche, uns gegen eine Pöbelei im Ton des britischen Gangsterjargons zu verteidigen. Wir wollten hier lediglich darauf Hinweisen, wo die „Hunnen" wirklich sitzen! Es find ja nicht nur die Erfinder der Hungerblockade an der Themse, die jetzt plötzlich alles von ihnen heraufbeschworene Unheil als Unrecht in die Welt schreien wollen. Es find ja auch dieselben Engländer, auf deren Soldaten sich bas Volk in Norwegen, in Holland, Belgien und Frankheute nur noch mit Ekel und Verachtung besinnt, wenn es der plündernden, raubenden und barbarisch wütenden Horden von „Verbündeten" gedenkt, deren Tornister von Gold und Silber schwer waren und deren Offiziere in ihren Autos Beute von Damenwäsche bis zu Kostbarkeiten aus dem von ihnen „verteidigten" Lande davonschleppten. Wo sitzen die Hunnen des 20. Jahrhunderts? Gibt es noch welche außerhalb Englands? B. R. Der italienische SerM Rom, 9. 3an. (B31B.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut: 3n der Lyrenalka auf der Landfront nichts neues. Eine unserer 3agb- und kampfsormalionen hat eine Gruppe feindlicher motorisierter Einheiten angegriffen und verschiedene Panzerkraftwagen zerstört. Feindliche Einflüge auf Bengasi und Tripolis haben geringen Sachschaden angerichtet und in Tripolis drei Tote zur Folge gehabt. An der griechischen Front Streifentätigkeit und Aktionen lokalen Lharaklers. Zahlreiche Formationen unserer Luslgeschwader haben wirksam Truppenzusammenziehungen und feindliche Stellungen angegriffen. Batterieffeöungen und Brücken wurden von Picchiatellis sowie Truppen von unse- ren 3agdsiaffeln mit Maschinengewehrfeuer belegt. Saloniki ist mit sichtbarem Erfolg bombardiert worden. 3m Verlaufe verschiedener Kämpfe haben unsere Flugzeuge fünf feindliche 3äger brennend zum Absturz gebracht. 3n Ostafrika kein Ereignis von Bedeutung. Der Feind hat Einflüge auf einige unserer Stütz- (PK.) . . . 10. Ian. (DNB.) Angriff in das Herz Englands, das bedeutet höchsten Mut und größte Einsatzbereitschaft einer in vielen Kämpfen bewährten Besatzung, denn es heißt in ungünstiger Wetterlage und am hellichten Tage ganz allein zur Insel zu fliegen, ohne Jagdschutz, vollständig auf sick) selbst gestellt. Mehrere Male schon wurde im Bericht des OKW. die kühne Tat eines solchen Einzelgängers erwähnt. Was aber die Besatzung des Leutnants H ö f l i n g e r mit ihrer Ju. vollbrachte, gehört zu dem Schneidigsten und Verwegensten, was es im Luftkrieg bisher gab. * Bis zum Kanal liegt dichter Dunst über der weiten Tiefebene Nordfrankreichs. Die Sicht beträgt oft weniger als 800 Meter weit in das schneebedeckte Land hinein. Höher und höher zieht der Flugzeugführer die mit schweren Bomben beladene Malchine, lieber dem Kanal liegt in 1500 Meter Höhe eine geschlossene Wolkendecke. Wenn sie anhält, dann ist der Anflug gesichert, aber durch die fehlende Erdsicht auch bedeutend erschwert. Der einsame Vogel zieht in eisiger Kätte nach Norden, über sich eine strahlende Wintersonne, unter sich ein mögendes weißes Wolkenmeer. „Der Zeit nach muß gleich Oxford kommen", meint der Beobachter. Der Flugzeugführer schiebt den Knüppel nach vorne und nimmt Gas heraus. Langsam oerliert' die Ju. an Höhe und dann ist sie eingetaucht in den undurchdringlichen Schwaden der Wolken, in die „Waschküche". In 400 Meter Höhe ist die unterste Wolkendecke erreicht. Aber da sieht der Flugzeugführer vor sich noch tiefer liegende Wolken. Auch durch diese zweite Schicht stößt er durch. Erst in Bodennähe reißt er die Maschine hoch und braust mit größter Fahrt über Bäume und Sträucher, Häuser und Felder Mittelenglands hinweg. Der errechnete Kurs und die englischen Eisenbahnlinien sind die einzigen Hilfsmittel, um zum Ziel hinzufinden. Immer entlang am Schienenstrang, und dann weiter geradeaus. Plötzlich bemerkt der Leutnant, daß irgend etwas nicht stimmt. Die Ju. flog nicht die Strecke entlang, die direkt zum Werk führt, sondern an ihm vorbei. Nichts wie kehrt und noch einmal in 200 Meter Höhe, dicht unter den Wolken streichend, ein neuer Am slug. Der Leutnant drückt die Maschine ruhtet und geht zum Tiefflug über, springt über Hecken und Zäune. „D a st e h t j a Flat!" ruft der Beobachter, und schon spritzt die Leuchtspur der Geschosse rechts und links an der Kanzel vorbei. Plötzlich klirrt es, Leutnant Hy. faßt mit der rechten Hand zum Kopf ... Gott sei Dank, nur ein Streifschuß. Vorne liegen jetzt die großen Hallen. Langsam den Knüppel an den Bauch, hochziehen. Und wieder knallt es aus allen Ecken und Kanten. „Sperr- b a 11 o n e" schreit der Leutnant. Zehn stehen schon in 50 Meter Höhe und ein weiterer löst sich langsam von der Erde. Aber durch nichts läßt sich der Leutnant beirren. „Jetzt!" — dann fallen die schweren Sachen. „Gesessen!" ruft der Fliegerschütze. Aus einer der riesigen Hallen steigt heller Feuerschein und dichter brauner und schwarzer Qualm empor. Da, die Maschine reißt es jäh wie vom Blitz getroffen um 90 Grad herum. In 80 Meter ist die Ju in eine Ballonsperre hineingerast. Der Leutnant reiht den Knüppel an den Bauch — irgend etwas schlägt an die Kanzel — dann fliegt die Ju wieder mitten im wilden Flakfeuer frei nach oben. Deutsche' Iunkersarbeit hat einen Triumph errungen über britische Ballonsperren. Vor der Kanzel huschen schon wieder die Fetzen der tiefliegenden Wolken vorbei, und dann umgibt Besatzung und Mqschine das undurchdringliche Weiß und Grau des Wolkenmeeres. ♦ Die Briten wußten, daß dieses äußerst wichtige Werk ihrer Rüstungsindustrie ein begehrtes Ziel deutscher Angriffe war und hatten es deshalb ganz besonders stark geschützt. Wenn es deutschen Fliegern dennoch an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gelang, die Produktion des Wertes durch schwere Treffer zu einem Großteil stillzulegen, so ist das ein erneutes Zeichen nicht nur für die Einsatzbereitschaft unserer Luftwaffe, sondern auch für den Geist, der Offizer und Mann beseelt. Als die Maschine landet, stellt die Besatzung fest, daß die Tragfläche 60 cm tief von dem Drahtseil des Sperrballons eingeschnitten worden ist, und dazu kommen noch zahlreiche Treffet von MG.- und Flakfeuer. Aber Besatzung und Maschine haben es geschafft. Hemmungen der britischen Wirtschaftsführung. schaftsküchen zu gewöhnen. Ein Hotelier äußerte, daß nun die Zeiten der hohen Kochkunst vorbei seien und daß es darauf ankäme, einfache und bereits in allen bürgerlichen Hotels verkleinert worden. Die Preise für Menus wurden erhöht. Außer- Stockholm, 9. Jan. (DNB.) Wie „Soenska Dagbladet" aus London meldet, findet der neue britische Produktionasausschuß unter der Leitung Benins anstatt des erwarteten Beifalls im» notwendig, Volksküchen einzurichten und die Engländer an die Mahlzeiten in diesen Gemein- dem wurden die Fleischrationen für Hotels, Restaurants und Gaststätten sowie für Einzelverbraucher weiter herabgesetzt. Käse und Früchte find ganz von der Speisekarte verschwunden. Selbstverständlich gelten die Einschränkungen nur für das Volk. Während der englische Arbeiter in Gemeinschaftsküchen abgefüttert werden soll, führen die Pluto» traten in Luxusrestaurants ihr Schlemmerleben weiter. Unter großer Überschrift „Dieser Lebensmittelskandal" prangert die Londoner Zeitung „Daily Mirror" das Prassen der Regierungsclique an. (ErK habe beobachtet, wie Kabinettsmitglieder — unter ihnen Churchill, Wootton, Morrison, Beaverbrook, Duff Cooper, Eden uni) andere — in Restaurants geschlemmt hätten. Hasenrücken in Eis. sauce, Hummer Thermidor, Kaviar, Wachteln in Aspik, Gänseleber, Austern,«geräucherter Lachs, Sardinen, Anschovis, Doverscholle seien auf ihren Tafeln erschienen, ohne daß auch nur eine einzige Lebensmittelkarte dafür abgegeben wurde. 3n den Ruinen der City. Berlin, 10. Jan. (DNB. Funkspruch.) Die weiten Ruinenfelder der Londoner City, die von der vernichtenden Gewalt des deutschen Angriffs vom 29. 12. zeugen, bilden immer noch ein unerschöpfliches Thema für die Berichte der ausländischen Pressevertreter. Der Londoner Berichterstatter der spanischen Zeitung „Na", Augusto A s s i a, schreibt, daß die City mit ihren Brandtrümmern an eine zulänglich ausgenutzt, Großbritannien könne nicht erwarten, daß es Die voll und ganz mobilisierten Deutschen besiege, bevor es nicht feine ganze Kraft dem Kriege widme. „Times" fordert, damit die Kriegsproduktion Nutzen haben kann, positive Maßnahmen von den Firmen, die mit einer nicht notwendigen Tätigkeit beschäftigt find und die über große Reserven an Arbeitskraft, an Kapital und an Geschäftsorganisation verfügsn. Außerdem stellt die „Times" das Fehlen jeder ausgerichteten Politik für die Aufrechterhaltung der reellen Kaufkraft der Valuta fest. Sie kritisiert den Mangel an Leitung beim Abschluß von Lohnverträgen und bei der Festsetzung der Lebensmittelpreise und Transportkosten. Die „Times" schreibt weiter, daß nicht immer die Ergebnisse des großen Sparfeldzuges ausreichen würden, um inflationistische Tendenzen zu hemmen, die durch das gewaltige A n - schwellen der Staatsausgaben zusammen mit dem schnellen Verbrauch aller Lager für den Zivilbedarf verursacht würden. Der britische Ernährungsminister W o o 11 o n richtet an die Oeffentlichteit den dringenden Appell, Gemeinschaftsküchen einzurichten. Er er» klärte bei einer Besprechung mit den Inhabern von Gaststätten, die Beschränkungen der Lebensmittelversorgung führten allmählich dazu, daß immer mehr Menschen in Kantinen und Restaurants essen, um nicht nur Lebensrnittel, sondern auch Heizung zu sparen. Cs fei deshalb mer mehr Kritik. Die Presse von rechts bis links ......._____, __________ ~ hält den neuen Ausschuß für unzulänglich. Die schlichte Mahlzeiten herzustellen. Die Speisekarte ist „Times" sagt, die jetzt durchgeführte Reorgcknisa- r" -'*■-* ~ tion sei nicht vollständig gelungen. Die britischen Reserven seien immer noch unzureichend und un- Versailles ist ausgelöscht. Zum 10. Januar Angesichts der gewaltigen Siege, die die nationalsozialistische Wehrmacht Adolf Hitlers in dem UNS aufgezwungenen Krieg bisher errungen hat, mag vielleicht mancher auf dem Standpunlt stehen, daß es an sich überflüssig ist, die Gedanken so weit in die Vergangenheit schweifen zu lassen und eines Tages zu gedenken, der, wie nunmehr die Geschichte deutlich gezeigt hat, nun doch ausgelöscht ist. Uns scheint das mcht richtig, denn wenn auch von den Mächten, die damals ihre Unterschrift unter das Versailler Diktat setzten, das am 10.3a« nuar 1920 in Kraft trat, nur noch England als unser einziger Gegner übriggeblieben ist, so ist es doch gerade das Ziel dieses gleichen Englands gewesen, uns ein zweites und — wie wir jetzt wissen — noch viel schlimmeres Versailles zu bescheren. Dieses England, das sich von je» jer der neuen Ordnung, die Deutschland und Italien anbahnten, entgegengeftellt hat, wollte den jungen Völkern nicht den ihnen gebührenden Platz einräumen und brach, in der sicheren Meinung, aus einem neuen militärischen Zusammenstoß als Sieger hervorzugehen, freventlich diesen Krieg vom Zaune, den es nun allerdings mit seiner Vernichtung büßen muß. Zwei Jahrzehnte sind in der Geschichte eines Volkes ein an sich kurzer Abschnitt. Und doch, welch' gewaltige Wandlung haben sie dem deuffchen Volk gebracht! Aus Not, Zusammenbruch und Elend ging sein Weg, seitdem Adolf Hitler, kriegserblindet im Lazarett zu Pasewalk liegend, den Ausspruch tat: „Ich aber beschloß, Politiker zu werden", auswärts. Jahr um Jahr, allen Widerständen zum Trotz, kämpfte der Führer diesen Kampf durch, bis er das neue Volk geschaffen hatte und ihm seine innere und äußere Freiheit zurückerkämpfen konnte. Wir sollen diese Vergangenheit nie vergessen, weil wir aus ihr erst so recht die Größe der Zeit verstehen können, in der wir jetzt stehen. Jeder einzelne dieser über 400 Artikel eines Friebensvertra- aes, der in Wahrheit ein Diktat war, zielte darauf hin, das deutsche Volk zu vernichten. Nur mit wenigen Stichworten seien einige Hauptpunkte hier in die Erinnerung zurückgerusen: Deutschland verlor außer seinen Kolonien insgesamt 70 580 Quadratkilometer Land , mit 6 476 000 Einwohnern. Ostpreußen wurde durch einen Korridor vom Mutterland getrennt, das Saargebiet 15 Jahre unter Völker- bundsverwattung gestellt, das Rheinland und späterhin das Ruhrgebiet besetzt. Hierdurch, wie durch die Auslieferung und Vernichtung gewaltiger Mate- malerische Bühnendekoration erinnere. Die Auf. räumungsarbeiter vollenden das Werk der Bomben, indem sie die vor dem Einsturz stehenden Wände niederreißen und die Ueberrefte zerstörter Gebäude beseitigen. In den Gebäuden, die trotz der Beschädigungen zur Not noch benutzbar sind, sind Glaser, Zimmerleute und Installateure am Werk, wieder halbwegs wohnliche Räumlichkeiten zu schaff fen, während die Büroangestellten in ihren übel zugerichteten Kontoren die geretteten Geschäftspa. piere zu ordnen versuchen. Ueberall sieht man Fahrzeuge hin- und herfahren und die aus den Trüm- merhaufen geborgenen Gegenstände nach Behelfs» lagern bringen. Dabei find die Straßen noch derartig von Trümmern verstopft, daß die Autobusse am Rande der City halt machen müssen. An einzelnen Stellen find sogar immer noch Feuerwehrleute mit dem Löschen schwelender Brände beschäff tigt.' Von den gewaltigen Verheerungen d-ieser Feüersbrünste macht man sich einen Begriff, wenn man erfährt, daß allein bei den deutschen Luftangriffen auf London am 29. Dezember fünf Millionen Bücher vernichtet morden sind. Fast alle der 37 Verlagshäuser in der Pater- noster-Row liegen in Trümmern, darunter auch die Lager des Verlages Simpkin-Marshai, der größten englischen Bucherportfirma. Zu diesen Schäden der Bombenangriffe muß man auch die Plünderungen rechnen, die sich offenbar auf Waren aller Art erstrecken und bereits erhebliche Ausmaße angenommen zu haben scheinen. So berichtet die „Daily Mail", daß „unschätzbare" W e i n d o r r ä t e, die drei städtischen Gesellschaften gehörten, von Plünderern aus den Lagerhallen der Bakers Company in der Harp-Lane geraubt wurden. Die Lagergebäude waren bei dem deutschen Angriff in Brand geraten und schwer beschädigt morden. Das englische Unterhaus nach einem deutschen Lustangriff. I Wir X SW: W-*' Zahlreiche Räumlichkeiten im „House of Commons" murden im Laufe der deutschen Luftangriffe auf London getroffen und beschädigt. Unser Bild zeigt den zerstörten Hof des britischen Unterhauses. (Assoeiated-Preß-M^ tl :*a WM - •= 4208 53/8 D "Sde, *o,0r'Äder Tei»Po-n K'nden, Mäusburg Se''®n’ , spezto'ae5C ßie6«°* _ Wl08tra6ei6 TaI ’Te,6Phon353i ”e==häft fg, ........ • DiefeDxeir . find bekannt b Was unsere HI. in Japan erlebte durck eine rer nach Japan, um auf einem breimonatigen . . . I AAA ßilnmniiir Jitriirf- begegneten. Kleine politische Nachrichten. Das Aus aller Wett. Oer älteste Träger des Eisernen Kreuzes HLupuchrtstteUer: Dr. ^rtebnch ötibelm Lange SteUveraeter oe» Haupkichri'tletlrrs- Ernst Slumftfirtn. Setmttroortiidi rüt Polttti und Biider: Dr. Fr. W. Lange, für da« freirileton: Tr. Han« Thvrtolr ,ür Stadl «leben, Provtrv, Wtriichan n. Sport: Ernst tiiumidje n. Druck uno Berlag Brühliche Untversttätedruckerei R. Lange 6 kN. Berlaaeletler: Dr.-Ing. ENch Hamann Änzeigenleiter Hane Sc«, Bercm'worts'ck, iür d-m In kalt der An' etaen: Dbeodor Kümmel Pi.S/r«. 1, weil it Der» >r ein., vertra. darauf weni> )ier in verlor ladrat- itpren. terland Völker, ib ipö< : durch Mate- ? Auf. Vom- chenden rstörter rotz der ib, sind i Werk, u schaf. m übel )äftspa- 1 Fahr- Trum« kehelis. )d) der- utobuffe An ein- erwehr- beschäf. dieser f, wenn Luftan- fMil- nd. Fast Pater, auch die größten nife man ch offen« bereits scheinen. Mare" lllchaften allen der ibt wur« putschen geschädigt lassen. putsch in Paraguay niedergeschlagen. Buenos Aires, 9. Jan. (Europapreß.) In Paraguay hat eine Abteilung Militär aus Chaco sich gegen die Hauptstadt von Asuncion aufgelehnt und ist gegen die Hauptstadt marschiert. Sie Norberte den Rücktritt des Präsidenten Generals M o - r i n i g o. Rach einer Mitteilung des Innenministeriums ist der Aufstand niedergeschlagen worben und die Regierung Herr der Lage. Die Rebellen wurden non regierungstreuer Infanterie und Kavallerie entwaffnet. Der Anführer der Rebellen ist verhaftet worden. Rußland gibt erbeutete Kriegsfahuen an Ungarn zurück. Budapest, 9. Jan. (Europapreß.) Die Sowjetregierung hat der ungarischen Regierung die Rückgabe all jener honvedfqhnen aus den Iah- r e n 1848/49 angeboten, die während des ungarischen Freiheitskampfes in den Besitz der russischen Armee gelangt sind Der ungarische revolutionäre Freiheitskampf wurde damals gemeinsam von österreichischen und russischen Truppen niedergeschlagen, die von Zar Nikolaus I. auf Bitten des Kaisers Franz Joseph den Oesterreichern zu Hilfe geschickt wurden, da diese mit den Ungarn allein nicht fertig wurden. Die von der russischen Armee damals erbeuteten ungarischen Regimentsfahnen wurden seither im russischen Kriegsmuseum und später im Revolutionsmuseum aufbewahrt. Die Geste der sowjetrussischen Regierung wird in Budapest als angenehme Bestätigung des guten Verhältnisses zwi- England baut Lustschuhräume in Hongkong. Mailand, 10. Januar. (Europapreß.) Wie die „Stampa" aus Schanghai meldet, treffen die britischen Behörden in Hongkong fieberhafte Vorbereitungen für den Krieg. Sie haben 60 große tiuft» schutzräume gebaut, die je 500 Personen fassen können Die meisten würben in ben Felsen gehauen. Die Befestigungen würben verstärkt und neue Verteidigungsanlagen angelegt. Wachsende England-Feindschaft unter den Arabern. Rom, 9. Jan. (Europapreß.) Die englandfeind- liche Bewegung in den unter englischem Druck stehenden arabischen Staaten dauert in voller Schärfe an. Als besonders kennzeichnend für che gespannte Lage nürb ein Anschlag auf 6 mir Abbullah von Xransjorbanien bezeich- Das in Dienst von General de Gaulle stehende ehemals französische U-Boot „N a v a l" (975 BRT.) ist burch feindliche Aktion vernichtet worden, wie der britische Nachrichtendienst mitteilt. An Bord befanden sich 51 Mann, von denen angenommen wird, daß sie alle ums Leben gekommen sind. Boot war im Jahre 1925 erbaut worden. W dein »eit eint! chch, Uns " in« Uns '•3t. tni *• I« linnbs t wis. I a i l, °n je. Italien "ngen I ein. L aus Sieget )Qune, büb-t eines weich' i Volk b 8>ng >et im h tat: wartz. Trotz, bis et mnert Entgegen vielfach umlaufenden Gerüchten wird ausdrücklich feftgeftellt, daß eine Zwangsevakuierung von Kindern aus luftbedrvhten Gebieten nicht geplant ist. Der Sondergefandte des Präsidenten Roosevelt für London, Hopkins, ist, von Lissabon fonv wend, am Donnerstagnachmittag in London eingetragen. Mackay Radio fing einen Funkspruch des britischen Frachters „B a f f a n o" (4843 BRT.) auf, wonach das Schiff 500 Meilen nordwestlich Irlands torpediert worden ist. Die „Bafsano" war vor drei Jahren erbaut worden. Sie verkehrte zwischen Neuyork, Kanada und England. Ein italienisches U-Boot hat bei ben Kapverdischen Inseln ben englischen Frachtbampfer „Shakespeare" (5029 BRT.) versenkt. Das portugiesische Kriegsschiff „Gonsalves Zarco" bringt die 23 Ueberlebenben nach Lissabon. 7Nax Jleal f. Der Mitverfasser bes gegenwärtig auf dem Spiel- plan bes Gießener Stabttheaters ftehenben Schwankes „Der A h n e n p a ß", Max Neal, ist vor einigen Tagen nach kurzer Krankheit gestorben. Neal hat eine ganze Reihe leichter Theaterstücke geschrieben, von denen die Schwänke „Der müde Theodor" und „Der Hochtourist" die bekanntesten und erfolgreichsten waren. Auch der kürzlich hier gelaufene Bavaria-Film „Das fündige Dorf" wurde nach einem gleichnamigen Bühnenstück von Neal gedreht. Don der Transmission ersaht. Lpd. Fulda, 9. Jan. Ein tragischer Unglucks- fall, dem ein Vater von 14 Kindern zum Opfer fiel, ereignete sich in einem Dorf der vorderen Rhön. Ein Mühlenbesitzer in 211 m e n b o r f, Kreis Fulda, war allein in seiner in Betrieb befinblichen Getreibemühle mit dem Abschmieren einer Trans- missionswelle beschäftigt, als er wahrscheinlich mit dem Rockkragen in die Transmission geriet. Er wurde mehrere Male herumgeschleudert, bis sein auf das Geräusch hinzueilender Sohn ihn aus dem Getriebe zu lösen vermochte. Die Verletzungen waren aber so schwer, daß der Tod wenige Minuten später erfolgte. Der Verunglückte hinterläßt seine Frau und 14 größtenteils unmündige Kinder. Todesurteile vollstreckt. Am 9. Januar ist der 1921 in Nietleben geborene Otto Dietrich hingerichtet worden, ben das Son- bergericht Magbeburg als Gewaltverbrecher und Vvlksschabling zum Tobe verurteilt hat. Dietrich, der sich bereits früher wiederholt an Kindern schwer vergangen hatte, hat mehrere junge Frauen und Mädchen überfallen und vergewaltigt. Ebenfalls am 9. Januar ist der 1911 in Schöningen geborene Fritz K o h l r a u s ch hingerichtet worben, ben das Sonbergericht in Hannover wegen Morbes zum Tobe verurteilt hat. Kohlrausch, ein vielfach vorbestrafter Verbrecher, hat in ber Strafanstalt einen Mitgefangenen unb einen Aufsichtsbeamlen ermordet, um ausbrechen zu können. Am 8. Januar ist der 1912 in Leitersberg geborene Hilfsarbeiter Johann Nassau hingerichtet worben, ben das Sondergericht in Klagenfurt als Volksfchäbling zum Tobe verurteilt hat. Nassau, ein wegen Diebstahls wiederholt vorbestrafter arbeitsscheuer Mensch, hat annähernd 30 Diebstähle begangen, darunter viele Einbruchsdiebstähle in Schaufenster, die er mit einem Stemmeisen unter Ausnutzung der Verdunkelung öffnete und ausräumte. Der weiße Tod. Zwei Angehörige des Interlakener Militärbüros, die nach einer Tour auf den nahen Harder vermißt wurden, wurden von einer'Suchkolonne am Südabhang des Berges als Leichen aufgefunden. Sie sind etwa 200 Meter abgestürzt. Bei Lu» Sano geriet eine italienische Grenzwache, die von Taoeggia ausgegangen war, in eine Lawine, wobei drei Mann ben Tob fanben. Auf Ersuchen ber italienischen Behorben war eine schweizerische Rettungskolonne ausgefanbt worben, der es nach großen Anstrengungen gelang, die Toten zu finden. holländischer Dampfer gesunken. Der holländische Dampfer „S o e m b a" (6718 BRT.) sank im Atlantik infolge Verlagerung der Stahlladung. Mindestens vier- unddreißig Mann der Besatzung sind ertrunken. Die Ueberlebenden sind in einem ostkanadischen Hafen gelandet. Wegen Alkersunlerschied lehnl Standesamt Eheschließung ab. Der bayerische General der Artillerie Theodor von Bomhard wirb am 12.Januar 100 Jahre alt General von Bomharb war Teilnehmer bes Krieges 1870/71 unb hatte bas Glück, wegen seiner befonberen Tapferkeit zu ben 500 Offizieren abkom- manbiert zu werben, bie im Spiegelsaal von Versailles der Kaiserprottamation beiwohnen durften. (Scherl-Bildarchiv-M.) Oberstleutnant a.D. Ribbentrop beigeseht. Der am Neujahrstage verstorbene Vater des Reichsaußenminsters, Oberstleutnant a.D. Richard Ribbentrop, wurde auf dem Gut des Reichsaußenministers in (Sonnenburg im Kreis Oberbarnim beigesetzt. Unter ben Trauer- Jn der Gegend von Alzey hat ein Stanbesbeam- ter die Eheschließung in einem Falle abgelehnt, weil ihm ber A11ersuuterschieb zu groß erschien. Die Braut, Bewirtschafterin unb Besitzerin eines fast 30 Morgen großen Grundbesitzes, ist 44 Jahre alt, während ber Bräutigam, ber in ihrem lanbwirtfchaftlichen Betrieb feit Jahren arbeitet, im Alter von 23 Jahren steht. Der Altersunterschieb von 21 Jahren war auch für das Beschwerbegencht ber Anlaß, ben Stanbpunkt bes Standesamtes zu teilen. Polarlicht in Buenos Aires. Die für argentinische Breiten äußerst seltene Er- scheinung eines Polarlichtes würbe in Buenos Aires in ben frühen Morgenstunben bes Montags beobachtet. Der Himmel war in füblicher Richtung mit einem lebhaften Rot gefärbt, bas ben Einbruck eines riesenhaften Branbes in ber Ferne erweckte. Die Himmelsfärbung burchlief verschiebene Tönungen bis zu einem lebhaften Orange. Die Erscheinung dauerte zwölf Sekunben. Dann wechselte bas rote Licht ins Purpur unb Ocker über, bis es schließlich ganz in ber Dunkelheit verschwanb.__ Der Führer unb Oberste Befehlshaber der Wehrmacht empfing heute Kapitänleutnant Schepke und überreichte bem erfolgreichen U-Bootkommandanten bas ihm aus Anlaß der Versenkung von mehr als 200.000 Tonnen feindlichen handelsschiffs- raumes verliehene Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. m a b i in Musik setzte unb bas bie beutschen Jungen, mit beutschem Text, auf eine Schallplatte fangen. Weitere Schallplatten würben für Japan von der HJ.-Abordnung mit HJ.-Liedern besungen. Die siegesfrohe und tapfere Haltung des japanischen Volkes, fein hoher Patriotismus, fein Stolz und feine Liebe für die Soldaten und Verwundeten des China-Krieges ragten weiter aus der Fülle ber Einbrücke hervor. In ber hauptstabt bes jungen mandschurischen Kaiserreichs, hsinking, wo zahlreiche Bauten neu erstehen werden, empfingen sie einen abermaligen Beweis fQj; bie Wertschätzung bes nationalsozialistischen Deutschlanbs im Fernen Osten. Der für bie Planung verantwortliche staatliche Architekt erklärte nämlich, er habe nach sorgsamem Stubium ber internationalen Baustile sich so sehr angezogen gefühlt von dem heroischen B a u ft i l Adolf Hitlers., daß er sich bemühe, etwas von diesem Bcyageist auch in der Kaiserstadt hsingking zu verwirklichen. Die Abordnung hatte auch Ehrengaben des Reichsjugendführers an führende japanische Persönlichkeiten überreicht, so an ben Ministerpräsibenten, Fürsten Konoe, eine auf Pergament geschriebene unb in einer Leberkassette eine Glückwunschabresse bes Reichsjugenbführers zur 2600-Jahrfeier. In ihrem Bericht hoben die Jugendführer u. a. noch das freundliche Interesse hervor, mit dem die Russen ihnen auf der Durchreise nale Zusammenarbeit zwischen Spanien und den südamerikanischen Staaten zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit soll sich auf sämtliche Gebiete erstrecken und hat den Zweck, die Solidarität der Länder spanischer Sprache hauptsächlich auf kulturellen unb wirtschaftlichen Gebieten wirksam werden zu gästen sah man neben den ftamtflenmttgfiebefri Vertreter von Staat, Partei unb Wehrmacht. Unter ben vielen Kranzspenben sah man Kränke bes Führers unb bes Duce, von Graf Ciano unb Außenminister Matsuoka, von Reichsmarschall Göring, Generalseidmarschall Keitel, Generalfeld. marschall v. Brauchitsch, ben Reichsministern, bem Reichsführer ff, bem Reichskriegsopferführer, bem Auswärtigen Amt sowie ben Botschaftern Italiens unb Japans, bem ungarischen Gesanbten sowie dem Gesanbten Manbschukuos. Der Münchener Pathologe Dürck gestorben. Im Alter von 71 Jahren starb in München ber frühere langjährige Vorstand bes Pathologischen Instituts im Krankenhaus r. b. Isar, Geh. Mebizinal- rat Professor Dr. Hermann Dürck. riatreferoen, darunter des größten Teiles seiner »andelssiotte, bie Beschlagnahme feiner Auslands- uthaben, hauptsächlich aber durch eine vollkommen sinnlose Bemessung ber Kriegsentschädigung, _ .... , ... n foaenannten Reparationen, sollte Deutschland! Sm Rahmen des regelmäßigen Austau,chbesuchs pirtschastlich vernichtet werden. Moralisch sollte es d°utsch°r und iapamjch-r Jugend,uhrer der der urch die infame Kriegsschuld- und Kolonialschuld- V»tie,ung des Berstandmsses zwischen den beiden tii-e disqualifiziert werden, Di« militärische Ohm1 «roßen befreundeten Volkern dient, reisten >m macht sollte /durch die Entwaffnung und dauernde Kriegsiahr 1940 sechs deutsche Iugendsuh - inseitige Abrüstung verewigt werden, durch eine re r nach Japan, um °us einem dreimonatigen leihe von Bestimmungen (zum Beispiel die Inter- Ausenthalt, bei dem rund 30 000 Kilometer zuruck, ationalisierunq der deutschen Ströme und die gelegt wurden, ->n großes Erlebnis zu emp,lnd«n Schaffung bauernb entmilitarisierter Zonen) würbe das durch bie Weitergabe an die deutsche Jugenb ie Souveränität weitgehend eingeschränkt. .lrfL^a.n Jcinc Lj“* Die Schar berer, bie damals gegen bieses Diktat beide Volker haben wirb. Bei ber Rückmeldung urftanben, war zu zählen. Der einzige, ber diesen beim Reichsiugenbluhrer Axmann erzählten die stampf wahrhaft führte, war ber unbekannte Ge- deutschen Jugenbfuhrer von benen funt bem Jung- reite bes Weltkrieges: Aböls Hitler. Es ist volk angehoren, begeistert von ihrer großenFahrb ür uns gerade jetzt besonders aufschlußreich, sich Die Abordnung wurde von dem Japan-Referenten ,ie Verhältnisse, unter denen der Führer zu jener der Reichssugendfuhrung, Oberstammfuhrer Ju r- 3eit den Kampf begann, noch einmal vor Augen 3 ens, geleitet, d'e ersichr überall m Japan Bell halten. Adolf Hitler schreibt in seinem Werk weise hoher lapanischer Gastfreundschaft unb einer Mein Kampf" darüber unter anderem folgendes: Zeigenden Wertschätzung des Deutschtums. In dieser Zeit (Frühjahr 1920) erhielt ber 3Rün= ?o£or roaJcn ?ie; /iVr hener Hofbräufestsaal für uns Nattonalsozialisten Kubische Delegation b e i b e r 2 60 0-I a hr f e i er rine fast weihevolle Bedeutung. Jede Woche eine des lapanischen Kaiserhauses G ast e de s Ten n^ Versammlung, fast immer in biesem Raum, unb Die starke Persönlichkeit des ip r aH?9„«pr ebes Mal ber Saal besser gefüllt unb bie Menschen Fürsten Konoe, ber fein Land 'M Sinne f^offer indächtiger! Ausgehend von der .Schuld am Kriege', Zusammenfassung reorganisiert, machte einen tie= um die sich damals kein Mensch kümmerte, über fen .Eindruck. Ferner fiel ben Jungen auf, wie P - iie Friedensverträge hinweg, wurde fast alles de- pular der B erl in er D r e i m a ch tep a k t im handelt, was irgendwie agitatorisch zweckmäßig oder iapamfd)en Volke ist, so daß z. B. 2apaus beka - deenmäßig notwendig war. Besonders den Frie-! test er Dichter, Ao ki, ein^besonderes Bundmslied lensucrträgen selbst wurde größte 2lusmerksamkeit auf den Pakt dichtete, das der Komponist 9a geschenkt. Was hat bie junge Bewegung damals ben großen Menschenmassen immer unb immer wieder " ” . prophezeit, und wie ist fast alles davon bis jetzt in Jerusalem auf dem Fuße gefolgt sei. Auch Emir c-ingetroffen! heute kann man über diese Dinge Abdullah sei wegen seiner engl andeicht reden ober schreiben. Damals aber bedeutete freundlichen Politik bei den arabischen eine öffentliche Massenversammluna, in ber sich nicht Nationalisten verhaßt unb lebe bauernb m Kons ikt bürgerliche Spießer, sondern verhetzte Proletarier mit den übrigen arabischen Fürsten. Der Anschlag befanden, mit bem Thema ,Der Friebensvertrag auf den Emir werde sicherlich in ber ganzen mo- oon Versailles' einen Angriff gegen die Republik und Hammedanischen Welt großen Eindruck machen und ein Zeichen reaktionärer, wenn nicht monarchistischer nicht ohne weitere Rückwirkungen bleiben. In Am- Gesinnunq. Man hätte seinen Kopf gegen die Wand man und Akaba sollen unter den Beduinen bereits , stoßen mögen vor Verzweiflung über solch ein Volk! offene Revolten ausgebrochen sein. Britische Posten, Es wollte nicht hören, nicht verstehen, daß Versail- die in ben beiben Städten stationiert sind, wurden (es eine Schande und eine Schmach sei, ja nicht ein- angegriffen unb zum Teil festgenommen. mal, daß dieses Diktat eine unerhörte Ausbeutung $CUCrun« M AeaypteN. unteres Volkes bedeute " I Schlag auf Schlag würbe mit bem Augenblick, da Beirut, 8.Jan. (Europapreß.) Die Steigerung der Führer die Macht übernahm, am 30. Januar der Lebenshalttingskosten m Aegypten halt weiter 1 1933, bas Versailler Diktat zerschlagen. Unb an. Es hat sich gezeigt, bafe eine Kontrolle der als ber Führer auch bie Ost-Frage in friedlichem Preise von lebenswichtigen Artikeln vielfach ersolg- Sinne regeln wollte, da erteilte England Polen los geblieben ist weil die Überwachung der amtlich jene berüchtigte Garantie, die einen Freibrief für festgesetzten Preise so unzulänglich ist, daß die handle Ausrottung des volksdeutschen Elements in jenen ler ganz offen höhere Preise verlangen, ohne m Gebieten der polnischen Republik darstellte, die trotz den meisten Fallen dafür bestraft zu^^^erbeu So- aller Verfolgung ihren deutschen Charakter niemals weit es sich um Waren mit nicht festgesetzten Pre hatte verleugnen können. 58 000 ermordete Deutsche I I-n handelt, tr-lben die ^"dl°r!»-Preise dadurck, lind ein Opfer jener Garantie geworben. England künstlich in bie hohe, daß sie sich wochenlang ro - hat - und mit ihm seine Verbündeten, die jetzt am gern, größere Mengen dieser Waren abzugeben, so Boden liegen - diesen Krieg planmäßig gewollt daß eine Verknappung emttntt die 3wangslausig unb herbeigeführt mit bem Ziele, Deutschland durch em« Preiserhöhung zur Folge hatt In der agyp- ein zweites unb noch viel schlimmeres 23erfailles in ttfchen Presse finb deshalb f^n mehrfach heftige eine Unzahl von Kleinstaaten aufzuteilen unb cs so Angriffe gegen bie Regierung gerichtet worden. Der Rat der Hifpanität. brechen mit der größten Niederlage seiner Geschichte Madrid, 8. Jan. (Europapreß.) Der Rat der wird büßen müssen, wissen wir. Damals, vor 21 hjspanitätM durch Regierungsdekret zusammenhe- Jahren, prägte Clemenceau das berüchtigte Wort ^ellt worden. Die Präsidentschaft übernimmt ber von ben 20 Millionen Deutßchen, die es zuviel gebe. Außenminister Serrano Suner. Die verschiedenen Jetzt, im Jahre 1940 kämpft die Generation, die in Aemter werden auf Beamte des Staates unb ber iiiefer Zeit geboren wurde, den Endkampf gegen Partei verteilt. Mitglieder des Rates sind maßgeb- «England und rächt damit die Verbrechen, die an spanische und südamerikanische Persönlichkeiten' ihren Eltern begangen wurden. aus dem geistigen, politischen, finanziellen unb wirt- * M __x__schaftlichen Leben. Die südamerikanischen Diploma- yrctllv^tt ^>UttflCn ♦ ♦ ♦ ten in Madrid werden ebenfalls dazu gebeten. Der b-k°Üpt°"t-'"j-dt^'°^L^^o'n-7°Rundlnn1°. AnM "haf^öi?AuAL ^Lati^ in ben Jahren 1919 bis 1937 seien in Englanb 3,5 Millionen Wohnungen neu gebaut worden, fo baß ein Drittel aller englischen Stadt- wohnungen neu seien. Unter allen englischen Lügen dieser Kriegszeit ist bies eine ber frechsten unb Äümmften. Deshalb verbreitet sie ber ßonboner Sender auch nur in einer fremben Sprache. Denn kein Engländer würbe biefen frechen Schwinbel glauben. Wer in den letzten Jahren vor bem Kriege Englanb bereist hat, kennt ben Wohnungsftanbarb ber breiten Masse ber englischen Bevölkerung aus allzu vielen befrembenben, ja vielfach abstoßenben Erinnerungen sehr genau. Das Rundfunkgeschwätz aus London ist ein kindischer Versuch sozialistischer Propaganda gegen ein Deutschland, dessen Leistungen auf dem Gebiet des Wohnungsbauwesens für die englische Plutokratie genau so störend ist wie die übrige deutsche Sozialpolitik. Pofe*- isir bit vir in „Der Wir haben uns verlobt z. Z. Im Felde Gießen, Setterstveg 24 3m 3 halten Sie bei wiederholten Ver- öffentllchungen einer Anzeige 1 beglü litrafi, IxnS fcimnte Jin ich Pings ■Dorf । Rehrs । MiÄd bießt n Bahnho Straße 48 Ruf 8941 Verloren! Brille i. schwarz. Etui auf dein Wege rtröbelftrnbe — Mniferollec. VI b- Aiincben penen nute Belohnung iMi* d ^mtbbiiru. w N Vorlo roteflorl W*! Vereine Oberh.üeb.rgsver in Sonntag, 18. Jan., Schneewanderunn. 10 Uhr Abmarsch Studentenheim. Danksagung. Kür die liebevolle Teilnahme, die uns bei deip Heimgang unseres lieben, unvergeßlichen Entschlafenen, des Oberschaffner i.R. Georg Schäfer bewiesen wurde, danken wir herzlich im Namen der Hinterbliebenen. Minna Schäfer und Angehörige. Unser lieber Vater, Schwiegervater. Großvater. Bruder. Schwager u. Onkel Herr Heinrich Hofmann VI. verschied plötzlich und unerwartet Mittwoch morgen 11V« Uhr im Aller von 74 Jahren. In tiefer Trauer: Familie Jakob Korffmann Familie Friedrich Hofmann Lina Möhl Witwe, geb. Hofmann. Sonntag, 26. Jan. 16 Uhr Warum husten Sie! Trinken Sie bei Heiserkeit, Verschleimung, Bronchialkatarrh, Asthma, den bewährten Bergona Brust- und Lungentee Mk. 1.19. — in allen Apotheken zu haben. Bestimmt: Pelikanapotheke. ,,«V Musik-Challier, Neuenweg 10. Fernruf 2(171. und der Kart en Verkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freude, Selter«weg60, Fernruf 2141. Studentenkarten RM. 1 .- nur b. Hausverwalter im Kolleg.-Gebäude g. Ausweis. Hugo Bermühler Verlag •Berlin.Clchtcrfelbe Augen und Ohren der Division. Mathematiker als (Soldaten. - (Schall und Licht werden gemessen. •Son Kriegsberichte» Egon H. 1)1 für , 4^eit Wei; b -de. 7 er Sn Jnb fc Frankfurt o.M. z. Z. Kriegsmarine io. 3--n | Verschiedenes [ Neue gestempelt von Otto Bon-Eiff, oetlorenl Alizugeb. gegen gute Belohn Beetooötnnr. 2 p. Neue ober gut erhaltene Schatlstieiel • Größe 41-42 zu kaufen gesucht Karl Walter «ließen (Ws Wasferhinchchen Gal'eldbergerstr. ÄtGotd und Doublt nurl) Silbergeld kauft ständig Erich Beyer Juwelier 004 Babnbosstrnßel Telefon 4041 Genelnn. Befchl. Nr. A 404113. Specj Uniarbeiten v. alt#. Tranrinnen | Verkäufe | Gebrauchtes Herren-und Dam Fahrrad zu verkaufen. 087 Lvaauer, Neustadl 32. Backhaus, Kreisletter. Soldaten. 19 -rauenr Rauhreif. Haus, Dach un.b Giebel, Strauch lichen und kostbaren Material. 16.03 Uhr. Mond in Nordwende. Zeitschriften. as von die große Tube die kleine Tube 25p* Ortszeiten für den 11. Zanuar. Auch ein Künstler ist er. Mit Rauhreif geschmückte beut oer :nei uniereni -tag TOintertä^e “Äis ”ä’»•*> *-■ Wintersport für alte Schaffenden Oie Ausschreibung zum Wintersporttag der Betriebe 1941. Es darf nichts verderben! In jedem Haushalt unablässig darauf achtgeben. sten Käfer und Maden, im Winter vor allem Frost und Nässe. Allerdings haben wir einen weitgehend- den Schutz gegen sie. In Kellern, Speicherraumen und Vorratskammern werden die Fenster geschlost sen gehalten, nur bei trockener Luft die Räume gilt durchgelüftet. Empfindliche Nahrungsmittel, Kartoffeln und eventuell noch aus dem eigenen Garten eingelagcrtes Obst, sind bei strengerem Frost zuzu- decken. Die Kartoffeln müssen aber rechtzeitig wie- der aufgedeckt werden, da sie sonst leicht ausschwitzen und faulen. In der Speisekammer rücken wir empfindlichere Speisen und Vorräte von der kalten Außenwand weg und dichten unter Umständen das Fenster noch etwas ab. Dor Nässe sind natürlich alle Vorräte im Keller zu schützen, aber auch andere empfindliche Lebensmittel in der Speisekammer. Besonders Brot schimmelt leicht und ist daher trocken, aber nicht luftdicht abgeschlossen in einer sauberen Brotbüchse oder im Steintopf aufzubewahren. Bei großer Kälte verfalle man nicht etwa in den Feh- ler mehr Speisen als notwendig zum Anwärmen in warme Räume "zu stellen, sonst wird zum Beispiel Fett ranzig, Süßspeisen säuern, Brot und Wurst betrocknen usw. v Jeder Kampf gegen den Verderb ist unablässige Ueberlegung und Kleinarbeit, der uns nicht nur viel Geld spart, sondern, was noch wesentlicher ist, viele Nahrungsmittel für unsere Ernährung erhalt. völkerung hat er sich allezeit besonders verbunden gefühlt, da er einer altbäuerlichen Familie im Ried entstammt: sein Geburtsort ist Groß-Gerau. Mit der Universität Gießen lebt er seit Jahren in enger geistiger Gemeinschaft. Die Juristische Fakultät unsrer. Alma mater promovierte ihn gelegentlich eines 60. Geburtstages ehrenhalber zum Doktor der Rechtswissenschaft, ferner gehört er seit Marz 1932 und noch heute als Honorarprofessor zu dem Lehrkörper der Universität. Dem Jubilar bringen auch wir unsere herzlichen Glückwünsche dar. der Reif zerschmilzt. Im Lichte belebender Wintersonne aufglitzernd Zum deutschen Winter gehört der Rauhreif genau so gut wie der Schnee, und oft genug kommt cs vor, daß dieser winterliche Reif fehlenden echten Schnee ersetzt. Spatzen und Amseln Hüpfen hurtig im Geäst der bereiften Bäume, und vielleicht denkt an einem sonnigen Nachmittag die Amsel gerade auf dem höchsten Ast an das erste Einstudieren ihres Frühlingsliedcs, wenn zwischen ihren Füßen Hotel Schütz. ... _ Fröhliche Gymnastik und Spiele für Fi Donnerstags, 20 bis 21 Uhr, Schillerschule, Schiller- 22.30 Uhr. Körperschule und Spiele für Manner und Frauen: Mittwochs, 20.30 bis 21.30 Uhr, Goetheschule, neben trake. Kindergymnastik: Freitags, 16 bis 17 Uhr, Schil- lerfchule. , Anmeldungen in den Kursen. Prälat i. R. D. Or. Or. Wilhelm Vieh» ' 70 Iahre alt. gegen Zohnsteinansatz, zahnfleischkräftigend, mikrofein, mild aromatisch, - und so preiswert I Ausschneiden und aufbewahren! Wiederbeginn unserer Sportkurse: 89V Schwimmen für Männer und Frauen, auch für Anfänger: Dienstags, 19 bis 20 Uhr und 20 vis 21 Uhr: Freitags 20.30 bis 21.30 und 21.30 bis Bücher an die Front! Ich bitte die Bevölkerung des Kreises Vetterau. genau wie im verflossenen Krlegsfahr auch fehl wieder gute Bücher für unsere Soldaten zu spenden. Vie Bücher können sofort^bei den Ortsgruppen abgeliefert werden. Bei den größeren Ortsgruppen werden von den Ortsgruppenleilern besondere Anordnungen für das Linfammetn der Bücher ergehen, wir wollen alles tun, um unsere Soldaten auch mit geistiger Kost zu versorgen. Lin gutes Buch ist das beste Geschenk für einen 'm h 'Ich dj. . ln einen »b ei» - n Puch ,e N ^ücrnifi beut(6 Klump-. derltör Durj der jn granatee chnis bl- e huch Wen j, klarier einmc: ..Moton 1 Schelf oie uch chütze br '"der h 'n, berei in M i flewoD Oer Trauring im Kuhmagen. Die Direktion des Baseler Schlachthofes hatte vor einigen Tagen angezeigt, daß in dem Magen einer geschlachteten Kuh ein Trauring gesunden worden sei in den einige Initialen und ein Datum in französischer Sprache eingraviert waren. Man hatte daraus gefolgert, daß der Ring aus der französischen Schweiz stammte. Nach dieser Ankündigung meldete sich ein Bauer, der beweisen konnte daß ihm dieser Ring bereits vor fünf Jahren auf den Boden gefallen und von einer Kuh verschluckt war, die einem seiner Nachbarn gehörte. letz der Tat, das auf Arbeit und Pflicht gestellt war, und all' dessen Salzungen mit den Worten begannen- Du mußt! — Aber am Ende flammte auch m goldenen Worten die Verheißung: Dann wirst du ein Eigener und ein Herr sein! So schirrte er sich ein. Die Fäuste waren sein | Herrgott und ein Mch das Gebet. Nur in traumlosen Nächten spürte er den Segen des Tages. — Und sein Weib half. Und sie zwangen das Ungeheure Aus einer kleinen Lichtung wuchsen Feld und Acker. Und die Jahre weiteten sie. Gelber Welzen wogte, so weit das Auge sah. Und Wiesern wurden und Kämpe und Rinder und Rosse. Und da tummelten sich Kinder, wurden groß- uüd gingen schon hinter dem Pfluge oder jagten auf halbwilden Rossen in die Weite. — Da war der Bauer am Ende seines Gesetzes an gekommen, und da merkte er, daß er alt geworden. Aber er lächelte nur dazu. Und seine Augen umfaßten das Land, als hielten sie es mit.einem Bande. Ein Eigener war er geworden, ein Herr und ein König! — Und er wußte kaum, daß dreißig Jahre dahingegangen, daß in Europa em Krieg gewütet und Deutschland geknechtet war, innen und außen. Wohl ging sein Gedenken oft in die Ferne und stand träumend in den Feldern der Heimat. Hin und wieder hörte er von'ihr; ein alter Freund schrieb alle Jahre einmal. Auch, daß sein Bruder cm Eim spänner geblieben und grämlich und verdrießlich geworden sei und der Erde kaum gebe was ihr gebühre. — Dann wurde auch das Gesetz wieder lebendig, das ihn in die Ferne gezwungen; denn das lebte auch noch in ihm und heischte sein Recht. Sein Gebot war nicht gestorben: Nur einer soll Herr sein und König! Dies Gesetz stand jetzt in ,hm auf wider seine beiden Jungens, daß er ihnen ihr Recht sage. — Aber da war ja Land die Fülle! Und schon des öfteren war er mit seinem "Jüngeren hinausgeritten, daß er sehe, wo ein zweites Herdfeuer brennen könne ... Darüber warf ihm ein neues Jahr wieder ein heimatlich Schreiben ins Haus: Um den väterlichen Hof stehe es nicht gut, Bruder und Zeitschuld hatten ihn kraftlos gemacht, daß er darmederliege und wohl bald unter den Hammer komme; dann schreite eines fremden Profitgier über feiner Väter Erde .. Am heutigen Freitag, 10. Januar 1941, wird der weit über Hessen hinaus bekannte frühere Prälat der hessischen Evangelischen Landeskirche D. Dr. Dr. Wilhelm Diehl 70 Jahre alt. Sein Wirken als Prälat ist im Hessenlande und namentlich auch in Gießen so bekannt, daß sich weitere Aussuhrun- gen darüber erübrigen. Jedoch sei hervorgehoben, daß der Jubilar auch als Dolksschriststellcr^eme außerordentlich umfangreiche und weithin geschätzte Tätigkeit entfaltet hat. Seine Volksbücher haben mi ganzen Hessenlande in einzigartiger Welse tn Stadt und Land den Sinn für d>- hessische Heimat und ihre Vergangenheit geweckt. Dieser Heimatsinn hat ihn auch zum Historiker gemacht, der in den hessi schen Dörfern den Kräften der Vergangenheit nach' gespürt hat, um daraus immer neue Erkenntnisfe. zum Nutzen der Gegenwart und der Zukunft zu gewinnen. Seine Ungezwungenheit im Umgang mit Menschen aller Schichten und Berufe, mit Städtern und Bauern hat ihm neben seinem beruflichen und schriftstellerischen Wirken überall im Hesstnlande viele Freunde gebracht. Mit der bäuerlichen Be- sich allezeit besonders verbunden ncr altväuerlichen Familie im und Wiese im Rauhreif: auch das ist schone deutsche Heimat, die wir lieben, weil sie die Natur für alle Zeiten liebenswert macht. BS-ffiefflelniman M Kraft önrOeaöe ft. b. J.-SportamL Alle Nahrungsmittel haben leider die Eigenschaft, sich nicht unbeschränkte Zeit zu halten. (Einige, verderben schneller, andere langsamer, aber letzten Endes besiegelt der Verderb ihr Schicksal, falls wir sie nicht rechtzeitig verzehren. Es ist zwar schon vieles erfunden worden, um den Verderb auszuschalten, Wissenschaft, Technik und Landwirtschaft selbst arbeiten ständig an der Verbesserung der Lagermethoden, oer Verarbeitung und, soweit möglich, auch an der Züchtung widerstandsfähiger Pflanzen und Früchte. Damit allein wird der Verderb aber nie ausgeschaltet werden. Man ist immer wie. der auf die verständnisvolle Mitarbeit der Hausfrau angewiesen, die schon aus eigenstem Interesse die Nahrungsmittel vor Hitze und Frost, Ungeziefer und Feuchtigkeit und allen sonstigen Feinden schützt. Jetzt im Kriege, da wir mit allem mehr haushalten, schenken wir auch der Gefahr des Ver. derbs mehr Aufmerksamkeit als sonst. Uns erscheint jetzt wirklich jeder Kohlkopf, jeder Apfel, ja sogar jebt Kartoffel und erst jedes Stück Brot wert, vor Verderb bewahrt zu werden. Genau so sorgfältig verfahren wix bei der Zubereitung der Speisen, wo wir darauf bedacht find, die Abfälle so gering wie möglich zu halten. Der Verderb nimmt leider auf die Jahreszeit keine Rücksicht, nur seine „Helfer" find verschieden. Im Sommer sind es die Hitze und die verschiedenbeträgt drei bis sieben Teklsiehmer. Hier wird die Mannschaftszahl gewertet, so daß sich an diesem Wettbewerb vor allem die schifahrenden Manner beteiligen können. Für die Frauen, die zum erstem mal tciliiehmen werden, gibt es einen Torlaus über eine Strecke von 500 Meter Länge, wobei sechs Pflichttore im Zeitraum von 2 bis 4 Minuten zu bewältigen sind Wer darf mitmachen? Teilnahmeberechtigt sind alle Männer und Frauen über 18 Jahre, die vor dem 1. September 1922 geboren sind und nicht mehr der Hitler-Jugend an- gehören. Die Altersgrenze' beträgt für Männer 55, für Frauen 40 Jahre. Der Meldeschluß wurde auf den 15. Januar festgesetzt. Sämtliche Anmeldungen sind der zuständigen Kreisdienststelle der NS-Ge- meinschaft „Kraft durch Freude" zuzuleiten, lieber die ausführlichen Einzelheiten der Durchführung gibt die offizielle Ausschreibung erschöpfende Austun ft. Alle können Teilnehmer werden. Allen schaffenden Deutschen sollen die Freuden des Wintersports und insbesondere des Schilaufens zugänglich gemacht werden. Es wird viele Volksgenossen geben, die den Wintersport nur vom Sehen lennen. Beim Wintersporttag können alle (Befolg** schaftsmitglieder Teilnehmer werden und damit für den Wintersport und für die Gesamtsache der Leibesübungen gewonnen werden. Trotz der Kriegs- Verhältnisse ist das deutsche Volk in der Lage, seine Arbeit auf dem Gebiete der Leibesübungen fortzu- setzen. Das macht uns mit Recht stolz, und deshalb erhebt sich auch die Pflicht für den Letzten, aktiv teilzunehmen! len it«v en ein« 10 W IQ9 kJ! NSG. Zum zweitenmal ruft die Deutsche Arbeitsfront durch das Sportamt der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" alle Betriebsgemcin- schaften zur Durchführung eines Wintersporttages der Betriebe auf. In bester Erinnerung steht der großartige Erfolg, den vor wenigen Monaten der Sommersporttag der Betriebe mit seiner starken Beteiligung zu verzeichnen hatte. Der Wunsch, allen schaffenden deutschen die Teilnahme am Wintersport' zu ermöglichen, ist hier der Leitgedanke. Leibesübungen im Winter betreiben, heißt, an den schönsten Sportarten teilnehmen, die wir überhaupt kennen. Schiläufen fleht ith Mittelpunkt. Wenn die lange Winternacht dem Morgen weicht, bann bietet sich dem Auge oft ein eigenartiges schönes Bild: Raubreif liegt auf den Dächern und Zäunen- auf den Bäumen, Sträuchern und Drähten. Der Reif ist der elegantere Bruder des Schnees. Er überzuckert mit seinem schimmernden Belag alle Dinge und dann glitzern sie millionenfach und aber millionenfach/ menn, | und »fit bä SBun. Die Ausschreibung zum Winterfporttag 1941 stellt den Schilauf der Betriebe in den Mittelpunkt. Die Durchführung ist für die Zeit vom 15. Januar bis zum 15. März 1941 festgesetzt worben, also zu einem Zeitpunkt, wo am ehesten gute Schneeverhältnisse zu erwarten sind. Für die Männer wurden zwei Wettbewerbe vorgesehen, der „Schilauf der Gemeinschaft" und der „Mannschafts-Schilauf". Für beide Wettbewerbe beträgt die Geländestrecke etwa vier Kilometer. Der Schilauf der Gemeinschaft soll der gesamten Betriebsgefolgschaft die geschlossene Teilnahme ermöglichen, und deshalb wird auch das geschlossene Lausen der Teilnehmer gewertet. Dieser Gemeinschaftslauf kann nach den örtlichen Verhältnissen durch Sonderwettbewerbe ergänzt werden, wozu der Tor- und Abfahrtslauf, der Sprunglauf, Rodeln, Eisschießen und ähnliche Veranstaltungen gehören. Für den Mannschaftsschilauf werden die Teilnehmergruppen noch den Betriebsklassen bestimmt. Der Umfang einer Mannschaft Da fiel der Brief zu Boden. Der Bauer biß die Zähne zusammen, und seine Fäuste ballten sich, als könne er die ferne Not zu Boden reißen. — Drei Tage rang er mit Zorn und Wunsch und Willen; denn das ging um mehr als um Hauszins und Steuerschuld, das ging um Dätererde und Ahnen- recht, das ging um Gesetz und Recht und auch Pflicht der Sippe, das jener Erde verkettet war auf Gnade und Verderb. — Und am dritten Tage übergab er das Regiment seinem ältesten Sohne, nahm Abschied von Weib und Acker und Vieh und ritt mit seinem Jüngsten in die ferne Stadt, hob eine Summe Geldes von der Bank ab und fuhr mit dem nächsten und schnellsten Schiff der alten Heimat zu Stand dann auf der allen Dorfstraße und schritt mit feinem Jungen dem väterlichen Hofe zu — mitten in die Versteigerung hinein, in die Rotte der Fremden und Bauern, die Neugier und Beutelust herbeigelockt. Mit Ekel und Zorll sah der Bauer über sie hinweg. „21500!" schrie der Auktionator und hob den Hammer. — „Keiner mehr! — Zum ersten! — Zum zweiten — Zum ..." . ,, , „30 000!" zerschnitt ihm eine harte und scharfe Stimme das Wart. Das war fein Angebot, das war ein Befehl. Wie Blitz und Wetter fuhr es in dos Gesurre. Was sollte da werden! — Der alte Ellernbusch aber trat vor, herrisch, gebietend. Eine Gasse tat sich auf, schloß sich aber gleich wieder hinter ihm, lüstern und drohend. Nun stand er am Tisch. Schwer legte er die ge- ballte Faust darauf. Die ausbegehrenden Worte des Auktionators schob er wie ein Nichts beiseite: „Schluß mit der Narretei, komme her, wer da zu fordern hat; es soll beglichen werden auf Pfennig und Heller!" — So kehrte der Bauer in feine Heimat zurück und rettete die Erde, wie das Gesetz es gebot, dem Namen und Geschlecht der Ellernbusch. — Heut sitzt der Alte längst wieder zwischen feinen Weizen- und Maisfeldern. Aber auf dem heimischen Hofe, der nun ein Erbhof geworden ist, sitzt sein Jüngster, nicht minder ein Herr wie fein Vater; aber beide gebunden und gehalten von dem ewigen Gesetz der Erde und der 6ippe. Verdrmkelungszett n der Woche vom 5. bis 11. Januar: 17.25 Uhr bis P.25 Uhr. Stadtthenter: 19 bis 22 Uhr „Der Vogelhandler . — Gloria-Palast, Ssltersweg: „Bismarck". — Licht- -pielhaus, Bahnhofstraße: „Zwischen Hamburg und Haiti". Sladtthealer Gießen. Am heutigen Freitag wird im Stadttheater die große klassische Operette „Der Vogelhändler" von Karl Zeller wiederholt. 16. Freitag-Miete. en Sie! -rkeit.Ver ialkatarrh ■teo _• Das Preisausschreiben, das in Delhagen & Klafings Monatsheften zu einer alljährlich wiederkehrenden Einrichtung geworden ift, wird im Januarheft entschieden. Sechs Leser erhalten sechs Originalwerke namhafter lebender Meister. Das Heft beginnt mit einem neuen Roman von Lenelies Pause. Das Werk heißt „Das Herz meiner Schwestern" und behandelt die nament- lief) Frauen angehende Frage, ob unsere Zeit noch Muße für zärtliche Gefühle hat. Außerdem bringt das Heft an erzählenden Beiträgen eine Tiergeschichte „Die Adlerfehde" von Karl-Alsred Langer- Reuth und einen geschichtlichen Bericht aus Peru „Orgie in Gold" von Arnold Ulitz. Aus dem gegen- roärtigen Leben sind geschöpft Der Beitrag ,^Der englische Zusammenbruch in Flandern" von Otto Nebelthau, eine Betrachtung über die Tänzerin Ma- non Ehrsur und den modernen Kunsttanz von Egon Vietta sowie die illustrierte Abhandlung über d vom Verfasser erfundene Elektronenmikroskop: „Bilder aus unbekannten Welten" von Manfred Baron von Ardenne. Zu den Prunkstücken der Zeitschrift haben jederzeit die großen kunstgeschichtlichen Bel- träge mit farbigen Bildwiedergaben gehört. In diesem Heft inden wir einen Aufsatz über Botticelli Profe (or Dr. Ludwig Justi. Eine Betrachtung, die dem vergangenen Jahre gilt, veröffentlicht der Jenaer Professor Bruno Bauch „Von Zeit und Ewigkeit . Eine Plauderei bringt Karl Foerster in Bornim mit seinen Ausführungen über „Das Nie- senjahr des Gartenmenfchen". Kunstbeilagen, lieber- sichten über neue Bücher, über Theateer, Gedichte und andere kleine Beiträge runden den Inhalt afc ozusagen in die Arme lief. Und dabei ist — unter ins gesagt — die Flüssigkeit des Verkehrs doch auch ür dich von zusätzlichem Vorteil. Die Fahrbahn vollends ist für die Fußgänger nur noch ein Zwi- chenakt. Vom Start am Bordstein, umsichtig nach inks und rechts, vorn und hinten blickend, müssen Dir die kürzeste Strecke ohne Aufenthalt, u. 11. im portgerechten Dreisprung überqueren, sonst geraten mir in die gefährliche Nähe der zermalmende Wücht elementarer Antriebskräfte. „Der Dorfs Getümmel" konnte noch Goethe den tadtgedundenen Menschen als Ziel eines Oster- pazierganges preisen: „Hier ist des Volkes wahrer Himmel, zufrieden jauchzet groß und klein: Hier stn ich Mensch, hier darf ich's sein!" Heute aller- nngs nur mit der Einschränkung, daß auch das Dorf an die Gefahren und Ordnungen des Der- kehrs angeschlossen ist Also hinaus durch die Bahn- yofshalle der Stadt in den Schnellzug und nach 'nehrmaligem Umsteigen zur kleinsten Haltestelle im Bebirge, wo du wieder einmal Fußgänger sein kannst, wie es dir beliebt. Und doch — haben nicht iuch unsere Wälder dicht vor der Stadt noch stille Pfade? Gewiß gibt es auch hier Einschränkungen. Aber wer wird eine Hege betreten ober in Herr- icher Waldesluft rauchen wollen! Und wer sich »e sh alb im Walde langweilt, ist kein rechter Deut- cher. „Erhab'ner Geist" — so empfindet Fauft den beglückenden Reichtum in ,Wald und Höhle< — .gabst mir die herrliche Natur zum Königreich, Kraft, sie zu fühlen, zu genießen, nicht kalt schauenden Defuch erlaubst du nur, vergönnest mir, in ihre riefe Brust wie in den Busen feines Freunds zu chauen, du führst die Reihe der Leb endigen vor mir vorbei und^lehrst mich meine Brüder im stillen Busch, in Luft und Wasser kennen." Wir gehören zusammen, Fußgänger und Pfade, beit Urzeiten. Ncugestärkt kehren wir immer wieder aus Wald und Feld auf unsere Gehbahn zurück zum Dienst an ver 'B^rNchrMeniiMsMff und helfen mit, die Kameradschaft der Straße den Mächten des Scksicksals entgegenzusetzen bis zu jenem Rest, den Menschen nicht mehr zu durchleuchten vermöc^en. Dornottzen. Tageskalender für Freitag. Aus der Stadt Gießen. Auf den Spuren des Fußgängers. Vorläufig gehöre ich noch mit in die volkreiche ategorie der Fußgänger. Auf unseren Gehbahnen uhlen wir uns auch in den Hauptverkehrsstraßen Icher und geborgen Bleibt aber einer von uns jlotzlich stehen, dann brechen sich wie an einem Fel- en tm fließenden Wasser die nachdrängenden Sogen des Verkehrs. Mußt du dann eilenden uißes überholen, bann kommst du schon ins Schlön- ein, und schlängelst bfl bid) in frecher Unbedacht- amteit gar auf der „verkehrten" Seite hindurch oie in einem Volkstanz, dann stößt du vielleicht uch auf polizeiliche Gegenwirkung, die sicherlich auiv ausbleibt, wenn du ausgerechnet an schmalen, unübersichtlichen Kurven von Straßenkreuzungen eine Plauderecke aufbaust, nur weil man sich hier Unter dem Gesetz. Von Wilhelm Lennemann. Der Bauer Ellernbusch war gestorben. Erbe des Hofes war der äüefte Sohn geworden. Nur einen ließ die Erde als Herren und Bauer zu. £as war Bauerngesetz und nicht daran zu rütteln. Das wahren alle, auch der jüngere Sohn Fritz, der nun des Bruders Knecht werden mußte, wenn er sich nicht an eine reiche Hoferbin hing. Aber er hatte . sein Herz bereits an eine arme Dirne verloren, und von der Harte dieses zwiefachen Schicksals geschlagen, ichien ihn ein Unabwendbares völlig bei Seite geworfen zu haben. Ader er war ein Ellernbusch, steifnackig, hart und tolz, der einen Weg in der Niederung nicht ertrug. Eigene Erde mußte unter seinen Füßen sein; oder er hätte vergehen müssen ... Er heiratete das Mädchen; und mit ihr und den raufend Mark, die ihm sein Bruder als Erbe aus- zahlen mußte, und den wenigen Hunderten, bie tue Dfrne sich von ihres Lebens Lust erhungert, zog er fern über Land, weit über das Meer, bis er in einer Wildnis stand, von der die Regierung des Landes ihm sagte, dies sei sein. Sein Lehrer hatte 'ür ihn bie Verhandlungen geführt und alles in die Wege geleitet. Sein Bruder war in Gram von ihm geschieden. Den Namen des Landes wußte er kaum auszu- sprechen. Der kümmerte ihn auch nicht. Er hatte genug mit seiner neuen Erde zu tun. Denn Urwald mar, das seine neue Heimat werden sollte, das Land, in das er seine Sippe setzte, daß da ein Anfang lei für eine neue Ewigkeit. — Weit und mächtig lag der Wald; wie Riesen wuch- beten die Bäume in den Himmel; aber sie erbrutf» len den deutschen Bauer nicht. Mit zormger Liebe hieb er die Axt in die Säulen; er brannte und sagte, als ginge es um das Leben. — Und es ging um das Leben. Hier stand er, und hie? rodete er den Anfang eines neuen Lebens m die Erde. Ein jeder Axthieb schrie: Brot! — Ein ieber Feuexbrand lohte: Heimat! — Er war der erste, eines neuen Geschlechts, das hier in das Lanb wachsen sollte; er war verantwortlich im (buten wie hn Bösen. Und so gab er feiner Sippe das Ge- S t a r’k w i Ehrung unserer Gefallenen. Kranzniederlegung an ihren Gräbern. Anläßlich des Heldengedenktages (16.3.41) und des Totensonntags (23.11. 41) können Kranzniederlegungen in den besetzten Gebieten Norwegen, Dänemark, Generalgouvernement, Holland, Belgien und Frankreich durch den Volksbund der Kriegs- gräberfürsorge e. V., Berlin Grünewald, Egerstraße 7—9, erfolgen. Im Durchschnitt betragen die Kosten für Kränze im Westen 10,— NM., im Osten 6,— NM. Bestellungen für den Heldengedenktag müssen bis spätestens 20.1.41 bei der Geschäftsstelle des Dolksbundes vorliegen. Postscheckkonto Berlin 81648, Fernruf 894 858. Darüber hinaus übernimmt der Bolksbund die Beschaffung von Lichtbildern der Gräber der Gefallenen in den Operationsgebieten. Für Lichtbilder (je ein Abzug und Negativ) werden 1,— RM. in Rechnung gestellt. Nachrichter, Pioniere, Artillerie! Zum „Tag der Briefmarke" wird es im Rhein-Maingebiet drei Sonderstempel geben, die jeder Markensammler gern erwerben wird. x In Verbindung mit 'ben Veranstaltungen der KdF.-Sammlergruppen zum „Tag der Briefmarke" bringt die Deutsche Reichspost 113 Sonderstempel mit Bildern der Infanterie, von U-Booten, Gebirgsjägern, Nachrichtern, Pionieren und Artillerie. Im Nhein-Main-Gebiet wird in Mainz der Stempel mit den Nachrichtern, in Darmstadt der Sonderstempel mit den Pionieren und in Frankfurt am Main der Sonderstempel mit der Artillerie verwendet. Deutscher Reichsbahn-Kalender 1941. Der Pressedienst des Reichsvertehrsministeriums hat für das Jahr 1941 wieder einen Reichsbahn- Kalender herausgebracht, der sich in feiner Bild- und Textgestaltung gleichwertig den zahlreichen guten Vorgängern der früheren Jahre anschließt. Dieser Jahrgang des Kalenders ist unter das Leitwort gestellt: „Die großdeutsche Aufgabe der Reichsbahn". In vielen guten Bildern und in knappen, aber aufschlußreichen Texten wird aus dem Bereich der einzelnen Reichsbahn-Direktionen dargelegt, wie die Reichsbahn und alle ihre Männer ihren besonders in der Kriegszeit doppelt anstrengenden Dienst für die Gegenwart und die Zukunft des Großdeutschen Reiches erfüllen. Neben schönen Landschaftsbildern zeigen zahlreiche andere Bilder und Texte den Eisenbahner bei den Eisenbahnformationen der Wehrmacht, bei den Wehrmacht-Der- kehrsdirektionen, bei der Ostbahn, in den befreiten Gebieten des Ostens, in den besetzten Gebieten des Westens und vor allem auch den deutschen Eisenbahner der Heimat, der hier Tag für Tag seinen anstrengenden Dienst ebenso treu erfüllt wie feine Kameraden draußen im Felde. Das Thema „Reichs, bahn und Landschaft" ist ebenso fesselnd in Bildern behandelt wie das Thema „Reichsbahn und Bau- kunlt" und eine Reihe weiterer Motive ähnlicher Art. Ein Abriß aus der Geschichte der deutschen Eisenbahnen ist ein weiterer wertvoller Bestandteil des Kalenders. In feiner Gesamtheit betrachtet stellt dieser Reichsbahn-Kalender eine hervorragende Leistung der Bild- ufid Textgestaltung, wie auch der guten Druckarbeit dar. Er wird seinen Besitzern Freude bereiten und ihnen im Geiste manche schöne Reise durch die herrlichen Landschaften unteres Großdeutschen Vaterlandes ermöglichen. (6). B. Oie Bersorgungslage im Nhein-Main-Gebiet. Die zweite Ausgabe von Aepfeln an Jugendliche bis zu 16 Jahren, Kranke und werdende Mütter findet in der Zeit vom 6. bis zum 18. Januar statt. Die Zuteilungsmengen sind die gleichen wie bei der ersten Ausgabe. Daneben findet weiterhin ein freier Verkauf von Aepfel an alle Verbraucher statt. Es handelt sich hierbei um Aepfel, deren vorgesehener Versand in andere Bedarfsgebiete gegenwärtig unmöglich ist. Eine Belieferung von Verbrauchern, die nicht den eingangs genannten Verbrauchergruppen angehören, kann jedoch nur insoweit erfolgen, als Aepfel vorhanden sind. Die Bedarfsdeckung mit Butter ist weiterhin gegeben, wenn auch dem einen oder anderen 93er.- oraucher vielleicht ungesalzene Butter statt der gelieferten gesalzenen willkommener gewesen wäre. Der Bedarf an Speifequark konnte im großen und ganzen gedeckt werden. Ebenso war Käse ausreichend am Markt. Der Bedarf an Fleisch wurde durch die eigenen Auftriebe in Großvieh, Schweinen, Kälbern und Schafen auf allen Märkten und Derteilungsgebieten gedeckt. Entgegen den Vorwochen ist ein Zuschuß nirgends notwendig, dagegen konnten Umleitungen in andere Gebiete erfolgen. Die Fleischqualität bei allen Diehgattungen war, wie bisher, mittel bis gut. Auch in der kommenden Woche wird das Versorgungsgebiet Hessen-Nassau seinen Bedarf selbst decken. In der Landwirtschaft besteht weiterhin starke Nachfrage nach Futtermitteln. Die Hauptvereinigung der deutschen Zuckerwirtschaft hat einige tausend dz Trockenschnitzel für Betriebe, die Zuckerrüben anbauen, freigegeben. Auf der Landstraße tödlich überfahren * Bad-Nauheim, 9. Ian. Auf dem Wege zu seiner Arbeitsstätte in Bad-Nauheim wurde am Donnerstagmorgen der 54 Jahre alte Weißbinder Dank der Enflchlußkraft des Bezirksfachwartes für Schilauf, Fritz Dörfner, konnten am vorigen Sonntag die Schimeisterschaften des Bezirks 8 Gießen auf dem Hoherods- k o p f durchgeführt werden. In Verbindung mit den Bezirksmeisterschaften wurden die B a n n m eiste r schäften der Untergaue des BDM. und HI. 88, 303, 304, 254 und 116 ausgetragen. Es waren etwa 70 Teilnehmer zckm Hoherodskopf gekommen. Die Langlaufstrecke mit einer Länge vdn 6 Kilometer führte vom Klubhaus durch den Oberwald in Richtung Lauterbacher Hütte, am Tausstejn vorbei, wieder zurück nach dem Klubhaus. Sie war als Nundfttecke am Samstagnachmittag von den Käme- raden G e r l a ch (Wetzlar) und Hagenauer (Gießen) abgesteckt worden. Alle Jugendlichen bis zu 18 Jahren hatten die Strecke einmal zu durchlaufen, während alle anderen die Strecke zweimal (12 Kilometer) durchlaufen mußten. Am Sonntag gegen 9 Uhr traten alle Langläufer Mm Start vor dem Klubhaus an. In einer kurzen Eröffnungsansprache ermahnte Bezirksfachwart Fritz D ö r f n e r die Säufer zur Disziplin und Einhaltung der Wettkampfbestimmungen. Nach dem Sieg-Hoil auf unseren Führer wurde der erste Läufer auf die Strecke geschickt. Alle anderen folg, ten im Abstand von je 1 Minute. Bald hatte sich ein harter Kampf! um Sekunden, um Meter und um die Ueberholung des Vordermannes entspon- nen. Die Tagesbestzeit erreichte der in der Jungmannklasse startende Armin Endres (Wetzlar), der für die 12 Kilometer lange Strecke die beachtliche Zeit von 43,55 Minuten herausholte. Nach der Mittagspause traten die Absahrsläufer zum Start am Jägerheim, Richtung Rennwiese an. Bezirksfachwart Dörfner hatte eine schöne Schuß. Piste ausgesteckt, die jedem Rennläuser Freude be. reitete. Sie verlies im oberen Teil auf der Renn- wiese und bog dann in einer scharfen 8-Kurve nach links in den Wald ein. Dort verlies sie im Schuß durch den Wald bis ins Ziel am Ausgang des Waldes Durch das Antreten von drei Hochgebirgs- fägern war ein spannendes Rennen zu erwarten. So war es nicht verwunderlich, daß alle Augen auf sie gerichtet waren. Mit der Tagesbestzeit im Absahrtslauf wartete mit 41 Sekunden der Gefr. Böck auf. Dieses Jahr war es das erstemal, daß der Abfahrtslauf getrennt vom Torlauf durchgeführt wurde. Nach dem Abfahrslaus, der in einem Durchgang gestartet wurde, zogen alle Wettkampfteilnehmer nach der Rennwiese, wo Kamerad Hagenauer (Gießen) einen knifflichen Torlauf mit 10 bis 15 Flaggenpaaren abgesteckt hatte. Nachdem die Karl Reuter aus Friedberg, der auf der Landstraße zwischen Friedberg und Bad-Nauheim mit seinem Fahrrad die Mitte der Straße befuhr, anstatt den Radfahrweg zu benutzen, von einem Gedenket der hungernden Vögel! Kraftwagen ungefähren und zur Seite geschleudert. Der schwer verletzte Mann wurde von dem Kraftfahrer sofort in das Friedberger Krankenhaus gebracht, wo er jedoch an seinen schweren Verletzungen verstarb» Sranffurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 9. Jan. Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in Reichsmark: Ochsen a) 46 bis 46,5, b) 41,5 bis 42,5, c) 36 bis 37,5. Bullen a) 44,5, b) 40,5, Kühe a) 43,5 bis 44,5, b) 39 bis 40,5, c) 32 bis 34,5, d) 22 bis 25, Färsen a) 45,5, b) 41,5, c) 34 bis 36,5, Kälber a) 59, b) 57 bis 59, c) 45 bis 50, d) 30 bis 40, Hümmel b2) 48 bis 51, c) 38 bis 44, d) 32, Schafe nicht notiert, Schweine a) 57,5, bl) 57,5, b2) 56,5, c) 54,5, d) 51,5, gl) 57,5. Marktverlauf: alles zugeteilt. Strecke erläutert worden war, ging es an den Start. Im Abstand von je V± Minute zischten die Läufer durch den Flaggenwald. Jedem war es klar, daß nicht durch wildes Darauslosfahren, sondern durch ruhiges, überlegtes Fahren der Sieg zu erringen war. Hier fuhr Friedel E i d m a n n (Schi- klud Gießen) mit 48,5 Sek. die Tagesbestzeit. Durch die drei Läufe war die Zeit so rasch vor- angeschritten, daß es nicht mehr möglich war, an Ort und Stelle die Ergebnisse auszuwerten und die Sieger bekanntzugeben. In seiner Abschlußansprache dankte Bezirksfachwart" D ö r f n e r allen Teilnehmern und Mitarbeitern^ insbesondere den Wetzlarer Schikameraden, für ihr Erscheinen bzw. ihre Mithilfe. Oie Ergebnisse. Langlauf. L a n g I a u f (Jungmannen 18—20 Jahren ca. 12 km). 1. Armin Endres, Schikameradschaft Wetzlar, Tagesbestzeit! 43,55 Min. L a n g l a u f (Allgemeine Klasse ab 20 Jahr, ca. 12 km.) 1. Gottfr. Eidmann, Schiklub Gießen, 49,42 Min.; 2. Gefr. Fischer, Wetzlar, 50,42. ß a n g l a u f (Altersklasse I ab 32 Jahre, ca. 12 km.) 1. Fr. Bender, Schikaniercvdschaft Wetzlar, 60,9 Min.; 2. W. Streubel, Schikameradschaft Wetzlar, 69,16 Min. L a n g l a u f (Hitler-Jugend Klasse A) ca. 6 km. 1. Hch. Strauch, Breungesheim bei Schotten, 25,28 Min; 2. Oswald Schmitz, Turnverein Wetzlar, 26,20; 3. Ad. Meub, Nidda, 27,01; 4. Walter Müller, Schiklub Gießen, 27,43; 5. Will). Gleis, Schotten, 28,35; 6. Kurt Otto, Schikameradschaft Wetzlar, 31,38. lorlauf HI. und VDIN. H. Klaffe A. 1. Wolfgang Schwarz, Friedberg, 45 Sek.; 2. Wilh. Gleis, Schotten, 46; 3. Kurt Otto, Schikameradschaft Wetzlar, 58; 4. Fr. K. Beller, Schiklub Gießen, 75; 5. Werner Lauer, Schiklub Gießen, 82; 6. Günther Wieth, Schiklub Gießen, 85 Sek. HI. Klasse B: 1. E. L. Kröhl, Friedberg, 60 Sek.; 2. L. Erk, Nidda, 65; 3. Burkh. Schliep- hake, Gießen, 65; 4. Jrmre Muller, Schiklub Gießen, 70 Sek. BDM. Klasse A : 1. Eleonore Gerlach, Schikameradschaft Wetzlar, 45 Sek. BDM. Klasse B: 1. Almut Müller, Schiklub Gießen, 90 Sek. lorlauf Jungmannen (18—2ll Jahren 2 Durchgänge.) 1. Gernot Eckert, Schiklub Gießen, 61,5 Sek.; 2. Armin Endres, Schikameradschaft Wetzlar, 62,5; 3. Horst Wemper, Schiklub Gießen, 65; 4. Wolfgang Schmidt, Schiklub Gießen, 74,5; 5. W. Knobloch, Schikameradschaft Wetzlar, 90,5; 6. SBatter Seibert, Schikameradschaft Wetzlar, 94 Sek. lorlauf Allgemeine Klasse (ab 20 Jahren 2 Durchgänge). 1. Gottfried Eidmann, Schiklub Gießen, Tage^ bestzeit, 48,5 Sek.; 2. Gefr. Hartmann, Weilar, 49,2; 3. Gefr. Fischer, Wetzlar, 55; 4. Gefr. Böck, Wetzlar, 56,5; 5. H. Waldschmidt, Schikameradschaft Wetzlar, 57; 6. Heinz Märzhäuser, Schikamerad« schäft Wetzlar, 58; 7. Walter Märzhäuser, Schikame- r ad sch ast Wetzlar, 58,5; 8. Startnummer 38 (ahne Name) 64,5; 9. Otto Reuter, Schikameradschaft Wetzlar, 65; 10. A. Befort, Tv. Wetzlar, 68,5; 11. H. Geiser, To. Wetzlar, 85; 12. Fritz Waldschmidt, Schikameradschaft Wetzlar, 98; 13. Fritz Heckmann, Scyikaiperad schäft Wetzlar, 114 Sek. lorlauf Allgemeine Klasse (Frauen). 1. Friedl. Knauer, Schi ickm er ad schäft Wetzlar, 72 Sek.; 2. Anneliese Schneider, Schikameradschaft Wetzlar, 75 Sek. lorlauf Altersklasse I ab 32 Jahren 2 Durchläufe. 1. K. Althaus, Schiklub Lauterbach, 58,7 Sek.; 2. Fr. Bender, .Schikameradschaft Wetzlar, 61,7; 3. Willi Wagner, Trais-Horloff (Schiklub Gießen), 67,5 Sek, Torlauf Altersklasse III (genau wie oben). 1. W. Gerlach, Schikameradschaft Wetzlar, 71,5 Sek. Torlauf Altersklasse I (Frauen) ab 32 Jahren. 1. Frau Schliephake, Schiklub Gießen (1 Durchlauf) 80 Sek. Abfahrtslauf HI. und BD21L HI. - Klasse A : 1. Wolfgang Schwarz, Schi« klub Friedberg, 46 Sek.; 2. Kurt Otto, Schikameradschaft Wetzlar, 47; 3. Günther Wieth, Schiklub Oie- feen, 49; 4. Werner Lauer, Schiklub Gießen, 50,2; 5. Walter Schmidt, Schiklub Gießen, 56; 6. Fr. K. Beller, Schitlub Gießen, 57; 7. Walter Müller, Schiklub Gießen, 66; 8. Oßwald Schmitz, Tv. Wetz- lar, 69 Sek. HI. - Klasse B : 1. Rich. Schmitz, Tv. Wetzlar, 46 Sek.; 2. E. L. Kröhl, Friedberg, 46,5; 3. 2. Erk, Nidda, 47; 4. Herb. Glock, Alsbach, 48; 5. Jrmre Müller, Gießen, 48,5; 6. Burkh. Schliephake, Gießen, 55; 7. Fritz Schäfer, Tv. Wetzlar, 56 Sek. BDM.-Klasse A : 1. Elenore Gerlach, Schl- kameradschaft Wetzlar, 45 Sek. BDM.-Kl ässe B: 1. Almut Müller, Schiklu- Gießen, 61,2 Sek. • Abfahrtsstrecke etwa 300 Meter. Absahrtslauf (Jungmannen 18—20 Jahren). 1. Gernot Eckert, Schiklub Gießen, 42 Sek.; 1 Horst Wemper, Schiklub Gießen, 46; 3. Walter Sei« bert, Schikameradschaft Wetzlar,47; 4. Wolfg. Schmidt, Schiklub Gießen, 47,5; 5. Armin Endres, Schikameradschaft Wetzlar, 49; 6. K. E. Seelbach, Gießen, 52; 7. Herbert Lauer, -Schiklub Gießen, 54; 8. W. Knobloch, Schikameradschaft Wetzlar, 59,5 Sek. Abfahrtstauf (Allg. Klasse ab 20 Jahren) Manner; 1. Gefr. Böck, Wetzlar, 41 Sek.; 2. Gefr. Hartmann, Wetzlar, 42 Sek.; 3. Fritz Waldschmidt, Schikameradschaft Wetzlar, 43,8; 4. A. Befort, Tv. Wetzlar, 45; 5. ohne Name (Start-Nr. 38), 47; 6. Gott- fried Eidmann, Gießen, 48; 7. Walter Märzhäuser, Schikameradschast Wetzlar, 49; 8. Fritz Heckmann, Tv. Wetzlar, 50; 9. Gefr. Fischer, Wetzlar, 50,4; 10. H. Geiser, Tv. Wetzlar, 52. ll.^fi. Märzhäuser, Schikameradschall Wetzlar, 55, 12. y>. Waldschmidt, Schikameradschast Wetzlar, 59; 13. Otto Reuter, Schikameradschaft Wetzlar, 81 Sek. Abfahrtslauf (Allgemeine Klasse ab 20 Jahre.) Frauen. 1. Annel. Schneider, Schikameradschaft Wetzlar, 68 Sek.; 2. Friedl. Knauer, Schikameradschaft Wetzlar, 104 Sek. Abfahrtslauf (Altersklasse I ab 32 bis 40 Jahren). 1. Karl Althaus, Schiklub Lauterbach, 42 Sek.; 2. Hans Böhm, Schikameradschaft Wetzlar, 45; 3. Fr. Bender, Schikameradschaft Wetzlar. 48; 4. Willi Wagner, Trais-Horloff, (Schiklub Gießen), 55; 5. W. Streubel, Schikameradschast Wetzlar, 179. 2sbfahrtslauf (Altersklasse III ab 50 Jahren). 1. W. Gerlach, Schikameradschast Wetzlar, 66 Sek. Abfahrtslauf (Altersklasse I Frauen). 1. Frau Schliephake, Schiklub Gießen, 63 Sek. Schi-VezirksmeifferschastenausdemHoherodskops Str$lndjtlingaufKor|Ma Nomon von getnz LorenMambrecht 38. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) , Wieso nicht begreifen?" „Daß ... daß sie einen andern geheiratet hat", stößt sie fast unhörbar hervor. „Um Gottes willen, Beate!" Viktor ist tiefst erschrocken. Was hat er da mit seiner Erzählung angerichtet! Ist er denn von allen guten Geistern ver- lassen? Mit keinem Wort hat er zwar Mervinger erwähnt, aber er mußte sich doch darüber klar sein, daß sie bei ihrem seinen Gefühl die Zusammenhänge erriet. Er beschwichtigt sie: „Bitte, grüble nicht darüber nach. Suche keine Schuld, wo keine ist, hörst du? Alles hat so kommen müssen, wie es gekommen ist." „Es hätte aber auch anders kommen können", sagt sie hartnäckig. „Gestern schon, als Mama mir erzählte, habe ich das gefühlt. Ihre Erzähluckg hat es mir noch klarer gemacht." „Beate, wir sind alle so glücklich geworden, wie Menschen glücklich werden können. Davon mußt du Überzeugt sein." Beate schweigt mit schmalen Lippen. Ob sie überzeugt ist, daß sie alle glücklich geworden sind? Um sie auf andere Gedanken zu bringen, beginnt er ihr von Rom zu erzählen, das sie bald erreichen werden. * Das Gespräch mit Beate löst in Viktor die entschiedene Aufforderung an sich aus, sich selbst einmal Rechenschaft abzuleaen. Abends, als er. allein ist in seiner Kabine, versucht er ernsthaft, sich über alles klarzuwerden. Aber wie kann sich einer klarwerden, der von unklaren Sinnen umfangen ist? Viktor ist in dieser Zeit nicht normal. Er kann es unmöglich sein. Irgendwie ist er ein gespaltener Mensch. Als er am folgenden Morgen aufwacht, erscheint ihm wieder alles halb so schlimm. Was soll ihm auch passieren? Er wird Thea und Beate nach Venedig begleiten und sich dort von ihnen für im. mer trennen. Er wird zu. Ancia Maria fahren und Hochzeit machen. Das ist selbstverständlich. Der einzige Entschluß, den er faßt, ist der, zwischen sich und Beate eine Schranke aufzurichten. Das allein erscheint ihm notwendig. Aber die Ausführung feines Entschlusses wird ihm von Beate selbst schwer gemacht, sie wird sogar vereitelt. Beate ersinnt nämlich von jetzt ab hundert kleine Aufmerksamkeiten, die alle ihm gelten. Es ist, als ob sie sich insgeheim vorgenommen habe gutzumachen, was ihre Mutter verschuldet hat. Endlich gelingt es Viktor, auch einmal eine Stunde mit Thea allein zu sein. Beate ist in ihrer Kabine, um in ihr Tagebuch, das sie während der Reise führt, zu schreiben. Bis heute hat sie das sehr kurz abgetan, aber nun hat sie auf einmal eine ganze Menae zu schreiben. Viele Sätze, die sie nie. verschreibt, stimmen fast aufs Iota mit denen Überein, die Ancia Maria einmal ihrem Tagebuch an- vertraut hat. Viktor und Thea sitzen beim Tee. Sie führen eine sprunghafte Unterhaltung. Jeder erwartet vom andern, daß er mit dem beginnt, was so schwer auszusprechen ist. Schließlich sagt Thea unvermittelt: „Beate sitzt in der Kabine über ihrem Tagebuch. Vermutlich wird da viel über dich hineingeschrieben. Sie hat dich in ihr Herz geschlossen." Sie sagt es leichthin und lächelnd. Viktor faßt es tiefer auf. Er fühlt sich ein wenig schuldbewußt. Er glaubt, Gedanken abwehren zu müssen, die Thea tatsächlich gar nicht hat: „Aber sie ist ja noch ein Kind, Thea. Sie schwärmt ein bißchen,wie es ihrem Alter zukommt. Das gibt sich bald wieder." Er lauscht seinen Worten nach. Hat er nicht so ähnlich schon einmal zu einer andern Mutter einer andern jungen Tochter gesprochen? Als Thea fortfährt, ist ihre Stimme ernster: „Das Kind kann sehr schnell erwachsen sein, Viktor. Bei einem Mädchen geht das rasch. Als du mich kennenlerntest, war ich siebzehn, und da wußte ich schon ganz genau, was ich wollte ..." Sie vrichr plötzlich ab und macht eine hastige Bewegung. Die Worte waren ungeschickt von ihr. fühlt auch Viktor. Wußte sie wirklich, was sie wollte, so hätte sie nicht Mervinger heiraten dürfen. Natürlich läßt er sie nicht merken, daß er diesen Schluß zieht. Er bezieht ihre Worte auf sich, wie sie es auch auf gefaßt haben wollte, und sagte: „Das war etwas ganz anderes, Thea. Ich war damals erst zweiundzwanzig Jahre, bedenke das wohl. Heute bin ich fast vierzig. Da kannst du keine Parallele ziehen." Thea lenkt ab. So tief hat sie das Gespräch über Beate gar nicht gehen lassen wollen. „Nun, wir brauchen uns wahrhaftig nicht den Kopf damit zu beschweren. Lassen wir ihr ruhig das Vergnügen, es ist harmlos und wird sich geben." Diese Auffassung, die er dock^ selbst eben geäußert hat, aus Theas Mund zu hören, paßt ihm nun auf einmal nicht mehr. Sie ärgert ihn sogar und läßt ihn spitze Worte gebrauchen: „Auch meine Ansicht", sagt er bitter, „man macht ja immer wieder die Erfahrung, daß es sich gibt." Sie fühlt den Hieb. Ein Zucken läuft um ihren Mund. Sie sagt leise: „Das hättest du nicht sagen sollen, Viktor." Sofort bereut er seine Taktlosigkeit: „Verzeih mir, Thea. Das war nicht sehr fein von mir." Sie lächelt schmerzlich. Nach einer Weile beginnt sie zögernd: „Ich habe dich geliebt, Viktor. Als du so plötzlich aus Mannheim verschwandest, gehörte dir allein meine Liebe. Ich habe auf dich gewartet. Ich hätth,dir gehört, auch wenn du gar nichts gewesen wärest. Dann kam der Krieg ..." Sie stockt, dann sind ihre Worte so leise, daß man sie kaum noch versteht: „Später; als ich schon verheiratet war, dachte ich viel an dich. Ich habe mich nach dir gesehnt ... oft. Immer eigentlich. Als ich Beate erwartete ... ich dacht nur an dich. Ich nannte dann das Kind Beate ... Weißt du noch, wie ich dir einmal gesagt habe, daß ich den Namen so überaus schön finde? Und daß ich so einmal eine Tochter nennen wolle? Deshalb ..." Plötzlich bricht sie mit verhaltener Inbrunst aus: „Oh, wie oft habe ich dich gerufen! Du hast es auch fühlen muffen, und -als ich bald nach Beates Geburt durch Lorrings Schwester erfuhr, daß du mit ßorring zusammen in Bnstia seist, habe ich wieder gehofft. Ich ... ich habe dir sogar einmal geschrieben. Ja, das habe ich getan, ovwohl ich verheiratet war. Aber der Brief ist wieder zurückgekommen. Deine Kameraden waren inzwischen in die Schweiz ausgetauscht worden. Du warst nicht unter ihnen. Ich hatte deine Spur wieder verloren. Es sollte nicht sein. Es durste nicht sein ..." Viktor sitzt erschüttert von diesem Gestäntmis, auf das er nicht vorbereitet war. Das ist Thea! Ifyea, die ihn liebte unir liebt bis auf den heutigen Tag! Mit einer hilflosen Geste wendet er sich Thea zu. Er will ihr sagen, was er jefot fühlt. Da merkt er, daß sich ihre Augen mit Tränen gefüllt haben. Bei feiner Bewegung macht sie eine crbwehkende Geste. „Nicht, Viktor! Bitte, sprich jetzt nichts!" Sie vermag sich nicht mehr zu befjerrfdjen. Sie erhebt sich plötzlich und verläßt mit Haschen unsicheren Schritten den Salon. Viktor sitzt ‘in sich versunken. Er merft es kaum, als nach einer Weile Beate eintritt und an feinen Tisch kommt. „Oh, Viktor, allein? Wo ist denn Mama?" Auch Beate nennt ihn schon Viktor. Da mertt sie, daß etwas Dorgefallen sein muß: „Was ist denn geschehen?" fragt sie scheu. „Sie sehen ja so ... so er tört uns." Viktor lächelt abwesend: „Setz dich zu mir, kleine Beate. Komm, setz dich, kleines Mädchen. Erzähle mir etwas. Du hast mir noch gar nichts davon erzählt, wie du eigentlich deine Zeit Fn Mannheim verbringst." „Oh, das ist nichts Besonderes. Ich könnte Ihnen massenhaft erzählen. Aber ob es Sie interessiert?" Viktor hat sich roiebergefunben. Es ist gut, denkt er, daß Beate gekommen ist. Unklar fühlt er, baß er einer großen Gefahr entgangen ist. Er forbert Beate lebhaft auf, indem er sich aufmerksam zurechtsetzt: „Unb ob es mich interessiert, Beate! Alles interessiert mich, was dich betrifft. Also wie ist jetzt bas ba oben am Rhein? Hast du nette Freundin« nen? Gewiß kennst du viele ßeute, bie auch ich einmal kennengelernt habe. Hans ßorring zum Beispiel ..." Währenb Beate ihre Erzählung von Mannheim beginnt, denkt er verwundert: Wieso bin ich einer Gefahr entgangen? War benn bas, was mich eben zu Thea hinzog, eine Gefahr? (Fortsetzung folgt) „w vbl l ■ y!OT utirf t/7MU rj fprj TCt J-La Hb ark eit und macht fie waff erd ich tl