Dienstag, y DezemberlM Gietzener Anzeiger •a« Zuversichtliche Stimmung in Japan tritt, steht noch nicht fest. ft ™ dem M m bjn Fäßern bei Manila n^am°rlk°ni,ch-s ?nlageY.finben" $ie WerToU« dLei auch!wobei 350 Mann der Besatzung verloren gingen. um» est- anlage Fruchtlose Verhandlungen lassen. Die Zahl der m den Vereinigten Staaten gesehen von den freudig bewegten Gruppen, die die neuesten Nachrichten lebhaft austauschen, unverändert. Ob die Verdunkelung unverzüglich in Kraft aber Japan mache einen Unterschied zwischen einem Krieg gegen Staaten und einem Krieg gegen individuelle Staatsangehörige der Feindmächte. Voraussichtlich würden die Angehörigen der Feindstaaten in Gruppen eingeteilt werden, die Beruf, Alter und Geschlecht berücksichtigen. Nur ein Teil würde interniert werden; andere würden in Freiheit ge- Das ist die Saat Roosevelts, die nun aufgeht. In Washington konnte niemand erwarten, daß diese Drachensaat Friedensfrüchte zeitigen würde. Japan hat lange gewartet, hat alle Möglichkeiten zu einer friedlichen, ehrenvollen Verständigung ausgeschöpft. kanntgegeben. Die amtliche Erklärung besagt, daß die Bombardierungen erfolgreich waren. Japanische Landung auf Malaia. Stockholm, 8. Dez. (Europapreß.) Eine er-1 folgreiche japanische Landeoperation im Nordosten von Malaia wird am Montagmorgen in London bekannt. Es sei den Japanern gelungen, bei Pa- dang Savap zu landen und sich des Flugplatzes Kora Baru zu bemächtigen. Britische Land- und Luftstreitkräfte seien in Kämpfen mit Japanern verwickelt, lieber einen japanischen Luftangriff a uf Singapur liegt eine amtliche britische Erklärung vor. Die Bomben hätten eine geringe Zahl von Todesopfern gefordert. Die Befehlshaber der japanischen Wehrmachtteile. Oben links Generalstabschef des Heeres General S u g i y a m a , oben rechts der Chef des Admiralstabes Admiral Nagano, unten links der Chef der Heeresluftwaffe Generaloberst D o h i h a r a, unten rechts der Chef der Marineluftwaffe Konteradmiral S a w a m o t o. (Scherl-Archiv-M.) Aernsvrechanschlusi 2251 Druck und Verlag: wSnßtoÄÄ BrüDWtUniotrfitmrudtrtiH. lange Oie USA.-Schlachtschiffe „Oklahoma und „West-Virginia" versenkt. Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummcr bis 8' .Ubr desBormittagS Anzeig en-Preise: Anzeigenteil 7 Nps. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Textteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffell AbschlüsseNiengenstaffelS Platzvorschrift lvorherige Vereinbarung) 25°/0 mehr M. Jahrgang Nr. 292 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Gießener Familienbläiter i Heimat imBild DieScholle Bezugspreis: Monatlich.....RM.1.80 von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Friedensvermittlung bisher unglaubliche Geduld und Zurückhaltung au^ Frieden jo fci dies ausschließlich aus dew Wunsch afhinglon muß schwere Schäden zugeben. Sie ersten Augenzeugenberichte über die japanischen Lustangriffe auf Hawai Guam und die Philippinen. Tokio, S. Dez. (Europapreß.) Die Marinesektion des kaiserlichen Hauptquartiers gibt am Montag mittag bekannt, daß japanischen Kriegsschiffen ein überraschender Angriff auf die USA.-Jlotte einschließlich der Flugzeugträger im Gebiet der Hawai-Infeln gelang. Zwei USA.- Schlachtschiffe wurden versenkt und vier Schlachtschiffe sowie vier Kreuzer der A-Klasse schwer beschädigt. Auch wurde eine große Anzahl feindlicher Flugzeuge vernichtet, während die japanischen Verluste an Flugzeugen leicht sind. Lin USA.-Flugzeugträger wurde von einem japanischen U-Boot bei Honolulu versenkt, doch ist dieser Bericht noch unbeslät^t. Das USA.-Minensuchboot „plnguln“ (1000 BRI.) wurde von japanischen Flugzeugen versenkt, die die Insel Guam am frühen Morgen angriffen. Viele feindliche Handelsschiffe wurden im Stillen Ozean gekapert, während der Kämpfe gingen keine japanischen Schiffe verloren. Bei den versenkten USA.-Schlachtschiffen handelt es sich um die Schlachtschiffe „O k l a t) o m a“ und „w e st - Virginia" (29 000 bzw. 31 800 Tonnen). Gleichzeitig wird mitgeteilt, daß die japanische Roosevelt am Ziel. Roosevelt hat jetzt den Krieg, dem er seit Monaten nachgelaufen ist. Er kam allerdings zu biefem Krieg, als er ihn noch nicht brauchen konnte. Denn seinen Aufmarsch im Stillen Ozean hatte er soeben erst begonnen, nachdem er sich vorher mit Churchill über die Macht-, und Besitzoerteilung in den ostasiatischen Gewässern „verständigt" hatte. Die zwischen Washington und Tokio feit längerem geführten Verhandlungen waren ihm nur Mittel zum Zweck; d. h. er benötigte sie, um den Japaner über seine Kriegsvorbereitungen zu täuschen. Er hatte dabei das Pech, seinen japanischen Gegner zu unterschätzen. Denn Roosevelt hoffte, Tokio durch Drohungen und Freundschaftsversicherungen solange hinziehen zu können, bis er den Japanern mit der entsicherten Pistole erklären konnte: entweder du nimmst Meine Forderungen an, oder ich drücke ab. Die gesamte japanische Presse betont eindeutig die Schuld der Kriegstreiber in den USA. und England. Nach der Hintertreibung der aufrichtigen japanischen Bemühungen um eine friedliche Regelung der Fernostkrise habe es keinen anderen Ausweg mehr gegeben. Japan wolle einen dauerhaften Frieden im Fernen Osten Herstellen und müsse die Würde der Nation wahren. „Asahi Schi— bun" weist darauf hin, daß das eigensinnige halten der USA. an sturen Grundsätzen und unmöglichen Forderungen wie z. B. der Rückziehung der japanischen Truppen aus China, der unbedingten Rückgängigmachung der Anerkennung der Nationalregierung in Nanking und der Aufgabe des Dreimächtepaktes Japan zum Krieg gezwungen habe. „Sie, Zeit ist gekommen, unsere ruhmreiche dreitausendjährige Geschichte zu bewähren und einen dauerhaften Frieden in Ostasien herzustellen, indem wir mit allen gegnerischen Einflüssen aufräumen." „Hotschi Schimbun" betont, | ber Krieg sei unvermeidlich gewesen, weil die USA //|bcr Erhaltung des Friedens und der Ersparung un- I säglichen Leides für die Menschheit erfolgt. Japans I Gegner seien stolz auf den Besitz der riesigen Na- iturschätze und strebten die Beherrschung der Welt an. Zur Vernichtung dieses Feindes und zur Schaf- I fung der neuen Ordnung Ostasiens müsse das ja« panische Volk mit einem langen Kriege rechnen. Flotte in den Lhinagewassern das USA.- hßam Ausgang dieses Krieges hänge der Sieg oder Kanonenboot „W ateu in Besitz nahm and das der Untergang des japanischen Empires und das britische Kanonenboot „Petrol" bei Schanghai Wohlergehen ober der Ruin von Gesamtostasien versenkte. Japanische Truppen haben am Montag- ab. Er sei glücklich, so stellte Tojo schließlich fest, morgen einen Angriff aus Hongkong unter, daß das Bündnis mit Deutschland und nomtnen. Amtlich wird In Tokio die Bombordie- 2' ° N - n und d.e B e z, e Hungen Ja p a n s Hing milifärifdjer Ziele oon Singapur mit dem ^ger qeftalten*Für Hunde« Millionen Iraner sei Tagesanbruch des 8. Dezember sowie die Dombar- &je gerommen- alles für die Sache des Bater- bterung von Davao (auf der philippinen-Jnfel [aribes zu opfern. Mindanao), ferner von Wake und Guam be- Japanische Befehlshaber. lebenden japanischen Staatsangehörigen erreicht annähernd 200 000. Auf den Philippinen, wo die Verhaftungsbefehle Roosevelts inzwischen durchgeführt sind, leben rund 8000 Japaner. Auf Hawaii beträgt Die Zahl der Japaner rund 150 000. Ein Vertreter des japanischen Auswärtigen Amtes überreichte am Montag den Botschaftern der USA. und Englands sowie den Gesandten Kanadas und Australiens formelle Kriegserklärungen und ersuchte sie, ihre diplomatische und konsularische Tätigkeit einzustellen. Gleichzeitig wurde den Angehörigen der betroffenen Missionen versichert, daß in Uebereinftimmung mit dem Völkerrecht alle notwendigen Maßnahmen für ihr persönliches Wohlergehen getroffen würden. Dies gelte auch für alle übrigen Staatsangehörigen dieser Länder. Ein Aufruf des Tenno. Tokio, 8. Dez. (DNB.) Anläßlich der Kriegserklärung Japans an die Vereinigten Staaten und Großbritannien richtete der Tenno einen Aufruf an die Nation. Er gibt seiner Gewißheit Ausdruck, daß das ganze Volk in dem bevorstehenden Kampfe mit geeintem Willen feine ganze Kraft einsetzen werde, um die Stabilität Ostasiens zu sichern und damit zum Frieden'der Welt beizutragen. Das Prinzip der Politik Japans ist es stets gewesen, sa heißt es, die Freundschaft unter den Nationen zu pflegen, um in gemeinsamer Arbeit zum Wohle aller Länder beizutragen. Entgegen diesen seinen Wünschen ist Japan jetzt von den Vereinigten Staaten und Großbritannien das Schwert in die Hand gezwungen worden. Angetrieben durch die Versprechungen und Hilfeleistungen dieser beiden Staaten stört das Tschungking-Regime, die wahren ^Absichten Japans verkennend, nun schon über vier Jahre den Frieden Ostasiens. Die Vereinigten Staaten und England brennen danach, ihre Machtgelüste, den Osten zu beherrschen, befriedigen zu können und haben darum andere Länder veranlaßt, erhöhte militärische Vorbereitungen an allen Seiten unseres Reiches zu treffen, um uns herauszufordern. Mit allen Mitteln haben die Vereinigten Staaten und England unseren sriedlichen Handel gestört und sich bemüht, unsere wirtschaftlichen Bindunyen zu zerreißen, was die Existenz Japans ernftltd) gefährdet. Geduldig, in der Hoffnung, die Widerstände friedlich regeln zu können, haben wir ausgeharrt, während unsere Gegner auch nicht die geringste Neigung zu einer Verständigung zeigten und die notwendige Regelung der schwebenden Fragen hinauszuschieben versuchten. In der Zwischenzeit aber haben sie den politischen und wirtschaftlichen Druck verschärft, um Japan zur Unterwerfung zu zwingen Im Interesse seiner nationalen und wirtschaftlichen Existenz ist Japan darum gezwungen, zu den Waffen zu greifen. Japan will und wird im Geiste seiner Vorfahren die ihm übertragene Aufgabe erfolgreich durchführen, um einen dauernden Frieden in Ostasien herzustellen und den Ruhm des Kaiserreiches zu wahren. N e u y o r k, 8. Dezember. (DNB.) Heber Hawai, Singapur, Davao, die Wake-Insel und Guam werden aus amerikanisch-eyglifcher Quelle verschiedene Berichte bekannt. Roosevelt selbst sah sich gelungen, dem Kongreß mitzuteilen, daß „ber Angriff auf Hawai die USA. 2 Kriegsschiffe und 3000 Tote und Verwundete gekostet habe. Dabei ist den amerikanischen Armee- und Marinestreitkräften schwerer Schaden zugefügt wor- den Außerdem ist gemeldet worden, daß amerikanische Schiffe auf hoher See zwischen San Franzisko und Honolulu torpediert worden sind. Fast gleichzeitig hat das Weiße Haus bekanntgeben müssen, daß eine „verhältnismäßig große Anzahl von Flugzeugen und Flugzeughallen beim japanischen Angriff auf Hawai vernicht e t wurden. Aus der gleichen Bekanntmachung geh hervor, daß die Japaner ihre Angriffe zielbewußt aus die militärischen Anlagen der Insel beschrankten, denn es wird gesagt, daß „viele Bomben auf Honolulu abgeworfen wurden, daß jeltod) Die hauptsächlichen Verluste sich auf Armee- und Marinelager beschränken". Einige Rückschlüße auf die starke Wirkung des Angriffes ermöglicht auch der Satz in derselben Mitteilung, daß „V e r- stärkungen an Flugzeugen sowie Reparatur- Möglichkeiten und Bodenpersonal in Eile nach Hawai entsandt werden". Der Sekretär Roosevelts, Early wurde gefragt, ob man unterrichtet fei, wie es den Japanern möglich gewesen wäre an Den äußeren Verteidigungslinien Hawais vorbelzukom- men. Early konnte darauf nur ausweichend antworten, daß die Japaner wahrscheinlich einen Flugzeugträger verwandt hätten. Aus dem Bericht eines Augenzeugen geht her- Dor, daß bei dem Angriff auf Hawai die erste allerdings auf der eigenen Konzeption der Vereinigten Staaten über die Zukunft Chinas basieren sollte Die japanische Regierung habe in ihren Gegenvorschlägen Mitte Mai ausdrücklich festgestellt, daß Japans Verpflichtungen zu militärischem Beistand aus dem Dreierpatt vertragsgemäß erfüllt werden würden. .......o ..... ,, Das Memorandum erwähnt auch einen weit- nicht nur unsere versöhnlichen Vorschläge mißachten aebenben japanischen Vorschlag vom 20.11., wonach sondern so wett gingen, praktisch zu verlangen, daß beide Regierungen sich verpflichten sollten, keine der Osten und seine Volker z u m Sklaven bewaffneten Streitkräfte in irgendwelche Gebiete Arne r i k a s werden . Die Zeitung greift mit bit- Südostasiens und des Südpazifiks zu schicken, ausge- teren Worten den Einkre.sungsfeldzug der femd- ^niöfilck-Jndockina. Ferner sollten beide lichen Machte an, deren ganze Taktik darauf ab- für die Sicherstellung solcher Waren in Niederlän- gezielt habe, Japan durch allmähliches Aushunaern d^icb-Jndien Sorge tragen, die in beiden Ländern auf die Knie zu zwingen. ,^omiuri Schimbun sieht D mürhon9 Außerdem war die Wiederherftel- zuversichtlich die Ausmerzung des englisch-nord- gebraucht w • • bestehenden Handels- amerikanischen Einflusses im Fernen Osten in näch- lung ber vor ^rr J/Xn ^/ bie USA ?Deüiefe= ster Zukunft voraus, aber bas japanische Volk müsse beziehungen ^orgesehen, was die UdA^ QelUefe i o i ^bereiten. „Nitschi rUH^C,J .an r^a^\bHtfd}i <54)^6^" hebt hervor, baß Japan nicht sollte fetnerlei ^°^ahmen ergreuen, die der Wie^ asiatischen Volker willen derherstellung des tfne d W P ,n &en Krieg eingetreten sei, sonbern auch, um bie (fffina zuwiberuefen. Mißstände ber Plutokratie vollstänbig zu beseitigen, (Sine Nundsunkansprache Tojos. Tn f in 8 Dezember. (DNB.) Premierminister t u n g 5 a f t i o n e n gegen Japaner i n b en Tojo erklärte in einer Runbfunkansprache, Amerika USA. unb auf b en P h i 11 p p i n en erttarte habe Japan gegenüber Forderungen gestellt, die ein Sprecher ber Regierung, bie lapamsche Wehr- voll ia u nannehmbar seien, wie beispiels- macht werbe, nachbem Japans Friebensbemuhungen weise bie bebingungslofe totale Zurückziehung ber bebauerlicherweise gescheitert seien, zwar felbftDer- Militärkräfte aus China, die Aberkennung bes I stänbüch alle^ tun. um ben Femd nieberzuschlagen, Nankingregimes unb bie Annullierung des Dreier- ' ' " ***** " "'*""" paktes. Hätte Japan diese Bedingungen angenommen, so wäre das Prestige und das Weiterbeftehen des 'japanischen Empires in Frage gestellt worden. Noch niemals habe Japan eine Niederlage in seltner langjährigen Geschichte erlitten. Wenn Japan L u f ttor pedos verwendet unb Den Angriff sehr tief geflogen haben, benn es heißt in bem Augen-1 zeugendericht, ' baß bie Japaner mit Bordwaffen die Anlagen beschossen. „Drei Schiffe wurden angegriffen unb ein Schlachtschiff in Branb geworfen. Alle Verbinbungslinien zwischen ben verschiebenen Armee- unb Marineflughäfen scheinen zerstört zu sein. Nach bem Angriff auf Ford Js- lanb manbten sich bie Japaner bem Flugplatz Hickham Fielb zu. Beobachter erflaren, bah dort beträchtlicher Schaden entstanden sei, unb baß eine Anzahl von amerikanischen Flugzeugen ab« geschossen würbe. Auf bem Flugplatz ist man augenblicklich fieberhaft bei ber Arbeit, um bas Felb von ben Trümmern zu säubern." Aus einer englischen Melbung geht hervor, baß bie Japaner den Angriff auf Guam ebenfalls mit außerordentlichem Schneid durchführten. Es heißt: „Der japanische Angriff auf Guam wurde von tief fliegenben Bombern ausgeführt, die fast bis auf bie Oberfläche ber Erbe T o t i o, 8. Dez. (Europapreß.) Die Nachrichten herabkamen." Nach Melbungen aus Manila sollen von &en ersten Erfolgen ber japanischen Wehrmacht die japanischen Luftangriffe auf die Philipps' in dem großen Raum zwischen Hawaii unb der nen von Borb eines Flugzeugträgers aus Malaiischen Halbinsel haben Begeisterung ausge- erfolgt sein. In einer englischen Melbung heißt' es: ^st. Das japanische Volk hat bie Melbungen vom „Das für das Militär ber Vereinigten Staaten Kriegsausbruch -"nach langen Monaten ftänbiger reservierte Gebiet bei Sagnic in ben Bergen, Spannung unb Ungewißheit mit gelassener Zuver- runb 435 km von Manila entfernt, würbe am I sjchj aufgenommen. Das Stabtbilb in Tokio ist, ab« Montagmorgen bombarbiert Schwere Schä« ......" v;' Den würben auf ber Insel angerichtet. Es ist mit Dem Verlust zahlreicher Menschenleben zu rechnen/ Wie United Preß melbet, ist in Washington mit- geteilt worben: „Der Präsibent hat soeben eine Depesche bes Kriegsbepartements erhalten, in ber Die Torpedierung eines Truppentransporters, rund 1650 km w e stlich von San Franzisko mitgeteilt wird." Schließlich Japan hat die Rooseveltschen Anmaßungen und Herausforderungen mit erstaunlicher Langmut und stoischer Ruhe hingenommen, hat verhandelt, seine Friedensbereitschaft bewiesen, hat Erpressungen und Vergewaltigungen scheinbar übersehen. Es ist aber in Fragen seiner Ehre und seiner nationalen und wirtschaftlichen Zukunft nicht einen Schritt zurück» gewichen. Roosevelt hatte bis nach den letzten japanisch-nordamerikanischen Verhandlungen in Washington die zynische Frechheit, in einer „Botschaft" an ben Tenno heuchlerisch zu erklären, daß er „in dieser äußersten Notlage auf einen Ausweg sinne, um die dunklen Wolken zu zerstreuen". Er sprach von „heiliger Pflicht, die traditionelle Freundschaft wieder herzustellen und weiteres Blutvergießen zu vermeiden." Das schrieb er in einem Augenblick, wo sein Sinnen und Trachten nur Darauf gerichtet war, Japan über seine Kriegsvorbereitungen gegen Japan und seine ostasiatischen Interessen zu täuschen. Roosevelt glaubte sich so sicher in seiner politischen Methodik, daß er gar nicht auf den Gedanken kam, Japan konnte seine Heuchelei durchschauen. Um so großer war in Washington bie Ueberraschung, als Die Botschafter bes Tenno Herrn Hüll, bem Hanb- langer Roosevelts im Außenamt, statt der erwarteten Antwort die Kriegserklärung bes Tenno auf ben Tisch legten. Hüll hatte sich von seiner Bestürzung noch nicht erholt, als ihm bie Nachrichten oon den ersten japanischen Kampferfolgen zur See, zur Luft unb zu Lanbe mitgeteilt würben. Mit biefer schnellen Entwicklung ber Rooseveltschen Kriegstreiberei hatte Washington- offenbar nicht gerechnet. General-Anzeiger für Oberhessen eie6en,9$d)ulftra6e7-9 Tokio, 8. Dez. (Europapreß.) Das japan,(che Außenamt gibt den Inhalt des Memorandums be- kennt, das als A n t w o r t auf die Note des USA . ■ Außenministers Eordell f) u 11 oom 26. Nooember am Sonntag in Washington überreicht wurde. Die japanische Regierung betrachtet es danach als u n - möglich, durch weitere Derhanblun gen zu einem Übereinkommen mit Den JBeremia» ten Staaten zu gelangen. Der Vorschlag ber US^ verkenne Japans Dprer im Lhma-Konslikt völlig. Die japanischen Vorschläge oom 20. November, Die u. a. bie japanische Bereitwilligkeit enthielten, die Streitkräfte aus Französisch-Jnbochina Zuruckzu- ziehen, sobalb ber Friebe Zwischen Japan uno China wieder hergestellt sei, hätten eme Grundlage für eine gedeihliche Zusammenarbeit beiber Lander in allen Angelegenheiten im Fernen Osten und 'M üblichen Pazifik geboten. Bei ben Derhcmblungen in Washington se? Japan stets mit Fairneß und Mäßigung aufgetreten. Dagegen habe bie Ub/v Regierung unter Verkennung ber ?egebenhetten an ihren Theorien^festgehalten unb sich gemeigert, auch nur um einen Zoll von ihren unbu )! b baren Grunbsätzen zurückzuweichen Alle Be Dingungen, bie bie Vereinigten «taaten Japan m bezug auf bie Beilegung bes China-Konfliktes g tellt hätten, verkennten „bie gegenwärtigen Um^ tänbe in China und zielten auf eine Zerstörung )er japanischen Stellung in Ostasien ab ■ . In bem Mernoranburn ber lapanischen Regierung wirb erklärt, baß bie Washingtoner Regierung - reits Mitte April in ihren Vorschlägen ver langte, Japan solle sich zu einer Gar a n t l e amerikanischen 'sicherhe.t n°rpfl.cht n für den Fall, baß die 'Bereinigten Staaten .m Selbstverteidigung" in ben europäisch . Krieg eintreten würden. Die Vereinigten St hätten als Gegenleistung eine Frie^ensverm' zwischen Tokio imD Tschungking angeboten, Di Als es aber sah, daß alle ehrlichen Bemühungen in dem Lügensumpf Rooseveltscher Kriegstreiberei versinken muhten, hat es nicht gezögert, ganz klare Verhältnisse im Fernen Osten herbeizuführen. Deshalb erklärte Japan nicht nur Nordamerika, sondern auch England, Australien und Kanada den Krieg. In den USA. ist die Überraschung und Bestürzung über die Entwicklung der Rooseveltschen Ka- tastrophenpolitrk allgemein. Nachdem Roosevelt sofort die strengste Zensur angeordnet hat, scheint die Presse zunächst eine „einheitliche Billigung" der Politik Roosevelts durch das USA.-Dolk auszudrücken. Dieses Presse-„Echo" kann aber darüber nicht Hinwegtäuschen, daß die Kriegspolitik Roosevelts in weiten Kreisen des Volkes noch mehr als bisher abgelehnt wird. Das wird erst stärker zum Ausdruck kommen, wenn die Einberufungen zum Kriegsdienst tief in die Massen eingreifen. Aus der englischen Presse ist deutlich die Besorgnis über die Rückwirkungen des Roosevelt-Krieges auf den englischen Krieg herauszulesen. Auch über die Kräfteverteilung macht man sich einige Gedanken. So schreibt z. B. der Marinesachverständige des „Daily Expreß": „Eines der größten militärischen Geheimnisse der Welt ist die exakte Stärke und der Wert der japanischen Flottes Im übrigen kommt auch in der englischen Presse zum Ausdruck, daß man gehofft hatte, Japan würde davor zurückschrecken, diesen Schritt zu tun: man hatte vielmehr geglaubt, es würde dem Druck Roosevelts nachgeben. Zweideutig ist die Bemerkung des „Daily Expreß": „Der Bluff ist vorüber." Jawohl, der Bluff Roosevelts ist vorüber, Japan hat sich nicht bluffen lassen. „Ob nicht die gapze Sache mit den Verhandlungen von Anbeginn eine List war, die dazu diente, um die Vorbereitungen für den Angriff gedeihen zu lassen?", Diese Frage erhebt der „Daily Herold" und spricht damit das aus, was auch wir behaupten: Roosevelt entwickelt diese japanisch-nordamerikanischen Verhandlungen zur Tarnung seiner Kriegsvorbereitungen. „Japan hat den Vereinigten Staaten nicht in Worten, sondern mit den Waffen geantwortet", schreibt die Londoner firnes". Und das ist die einzige Antwort, die der Kriegsverbrecher Roosevelt unmißverständlich versteht. Er hat erreicht, was er wollte, die Kriegsausweitung auf die ganze Wett. So sieht seine „Friedens"-Polittk aus! Po. Oer USA -Kongreß für den Krieg gegen Zapan. S t o ck h o lm, 9. Dez. (DNB. Funkspruch.) Unter dem Druck der von Roosevelt planmäßig betriebenen Kriegsausweitungspolitik und des nunmehr erreichten Höhepunktes der Verhetzung und Erregung der öffentlichen Meinung in den Vereinigten Staaten stimmten Repräsentantenhaus und Senat für den Krieg gegen Japan. Roosevelt unterzeichnete bereits die Entschließung über die Kriegserklärung an Japan. Der japanische Sonderbotschafter K u r u s u und der in Washington akkreditierte japanische Botschafter Nomura haben ihre Pässe gefordert. Don der japanischen Botschaft und den Konsulaten werden alle Vorbereitungen zur Abreise getroffen. Im Zuge der Kriegsausweitungsbestrebungen der USA. wurde auch Nicaragua, Costarica und Niederlandisch-Ostindien veranlaßt, eine Kriegserklärung an Japan abzugeben. Auf Anordnung Roosevelts sind sofort alle in den USA. lebenden Japaner zu verhaften. Auch die in Niederlän- disch-Jndien ansässigen Japaner sollen in Haft genommen werden. Kurssturz des Dollars an der Schwarzen Börse Znstanbuls. Istanbul, 9. Dez. (Europapreß.) An der Schwarzen Börse in Istanbul wurden unter dem Eindruck der Meldunaen über den Kriegsbeginn im Pazifikraum USA.-Dollars in großen Mengen angeboten. Der Kurs für den nord- amerikanischen Dollar sank infolgedes starken Angebots um 10, später sogar um 15 v. H. gegenüber der bisherigen Bewertung. Seestrategische Möglichkeiten im Pazifik Roosevelt muß, um überhaupt an Japan heran- zutommen, seine Kriegsflotte über die Breite des Pazifik senden. Wie weit ihm das möglich ist, zumal er ja auch den berüchtigten „Patrouillendienst" amerikanischer Kriegsschiffe und Flugzeuge über dem Atlantik eingerichtet hat, stehe dahin. Um Japans Machtlage zur See zu erkennen, mich man auf die geographische Lage Japans _ zurück gehen. Die japanische Inselgruppe liegt gewissermaßen in drei Insel guirl and en vor Asien, und zwar bilden im Norden die Kurilen und im Süden die Riukiu- Jnseln die äußersten Punkte dieser Aufstellung. Im Norden ist Kamjchatka, im Süden die Insel Formosa die Ueberleitung zum Kontinent. Als der amerikanische Kommodore Perry im Jahre 1853 mit Kanonenschüssen Japan aus seiner Unberührtheit weckte, hatte Japan keine Kriegsflotte. Erst im Jahre 1875 lief das erste in Japan erbaute Kriegsschiff vom Stapel, aber der große Kaiser Meji erkannte sofort die Notwendigkeit, für Japan eine Flotte zu schaffen, und bereits im Jahre 1905 siegte Japan über die russische Flotte des Admirals Roschdeswjenski in der Seeschlacht in der Tsushimastraße. Die russische Flotte wurde vernichtet, der japanische Admiral Togo wurde japanischer Na- ttonalheld. Zum Vergleich sei angeführt, daß die Flotte der USA. bisher nur einen „Sieg" errang, nämlich die Niederkämpfung der wenigen veralteten spanischen Kriegsschiffe im Jahre 1898 vor Manila. Seit dem russisch-japanischen Krieg hat Japan seine Seerüstung konsequent ausgebaut, aber im Washingtoner Flottenbeschränkungsvertrag von 1929 muhte sich Japan bereit erklären, seine Flotte der britischen und der amerikanischen unterzuordnen, und zwar war das Verhältnis der amerikanischen und englischen zur javanischen wie 5:5:3. Die nachfolgenden Flottenkonserenzen von Genf 1927, London 1930 und London 1933 brachten keine Abänderung dieser Japan benachteiligenden-Proportionen, so daß Japan, nachdem es am 27. März 1935 aus dem Völkerbund ausgetreten war, auch die Bindung an diese Konferenzbeschlüsse kündigte. Seitdem hat Japan es verstanden, die Welt über seine Flottenneubauten im Dunkeln zu halten. „Weyers Taschenbuch der Kriegsflotten 1940" bringt über den Bestand der japanischen Kriegsflotte folgende Angaben: 10 Schlachtschiffe, 8 Flugzeugträger, davon 2 im Bau, 5 Flbgzeugmutterschiffe, ergänzt durch 2 ehemalige Handelsdampfer, 12 schwere Kreuzer, 5 Panzerkreuzer, 25 leichte Kreuzer, 2 große Minenleger, 83 Zerstörer erster Klasse, von denen sich 9 im Bau befanden, 29 Zerstörer zweiter Klasse, 12 Torpedoboote, 8 Unterseekreuzer, 28 U-Boote, 24 Unterseeboote zweiter Klasse, 22 kleine Minenleger, 18 Minensucher, 15 Unterseebootsjäger. Dazu kommen Flußkanonenboote unb eine große Anzahl von Spezialschiffen. Der amerikanische Konteradmiral Grands hat nunmehr die Zahl der amerikanischen Kriegsschiffe bekanntgegeben. Die USA. besaßen nach ihm am 1. April 1940 15 Schlachtschiffe, 6 Flugzeugträger, 39 Kreuzer, 164 Zerstörer und 107 U-Boote. Wieweit sich noch Kriegsschifte im Bau befinden, ist in Anbetracht der märchenhaften Zahlen, die Roosevelt aus Propaganda gründen darüber veröffentlichen läßt, nicht mit Sicherheit festzustellen. Die ersten vier Schlachtschiff-Ersatzbauten der USA. haben noch eine Wasserverdrängung von etwa 35 000 Tonnen, einmal um die Schifte auf den bestehenden Werften sofort bauen zu können und dann wegen der Abmessungen des Panama- Kanals. Erst die nach dem 1. Juli 1939 in Bau gegebenen Schlachtschiffe dürften 45 000 Tonnen Wasserverdrängung haben. In Japan hat man selbstverständlich den Ausbau der USA-Flotte ganz genau verfolgt. Für die Kriegslage ist wichtig, daß die japanische Flotte lediglich für Verteidiaungs- zwecke im westlichen Paziftk bestimmt ftt, also mit verhältnismäßig kurzen Wegen zu rechnen braucht, während hie USA.-Flotte von vornherein das Problem der langen Anmarschwege zu bewältigen hat. Daraus ergibt sich, daß die japanischen Kriegsschiffe stärker gepanzert und bestückt sind als die amerikanischen. Japan hat insofern die strategisch bessere Position, als es seine Flottenkräfte in geballter Stärke nahe bei seinen Stützpunkten halten kann, wo ihr Werften usw. zur Verfügung stehen, während die Amerikaner ihre Stützpunkte im Pazifik nicht in dem Maße ausbauen konnten, sondern auf ihre Heimathäfen angewiesen sind. Dadurch befandet sich Japan seestrategisch in einer weit günstigeren Ausgangslage. Operationsräume im Pazifik. Nachdem der von dem Kriegsbrandstifter Roosevelt gewollte Krieg im Fernen Osten zum Ausbruch gekommen ist, rücken die weiten Räume des Stil- len Ozeans sowie die Küstenländer und Inseln Süd- ostasiens in den Brennpunkt des Weltgeschehens. In der Südsee sind es vor allem die USA.« Stützpunkte, mit deren Hilfe sich der Dollar- Imperialismus feinem Weltherrschaftsstreben systematisch gegen die reichen Rohstoffgebiete Ostasiens vorzuschieben suchte. Das erste Glied der natürlichen Jnselbrücke, die von den Nordamerikanern bei ihrer imperialistischen Ausdehnung nach Westen ausgenützt worden ist, ist die Gruppe der Ha wa i- I n s e l n. Diese 3800 km westlich von San Franzisko gelegene Inselgruppe besteht in der Hauptsache aus acht größeren vulkanischen Gebirgsinseln, deren reicher Boden, verbunden mit einem günstigen Klima, die Anlage umfangreicher Zuckerrohr-, Bananen- und Ananas-Plantagen begünstigte. Die Hawai-Jnseln haben bei einer Gesamtfläche von 16 593 Quadratkilometer eine rassisch stark gemischte Bevölkerung von rund 430 000 Einwohnern, unter denen die starke japanische Minderheit von über 150 000 auffällt. Die ursprünglich unter der Herrschaft eingeborener Könige selbständigen Inseln wurden im Jahre 1898 von den Vereinigten Staaten annektiert. Die USA.-Marinestation Pearl Harbour auf der Insel O a h u wurde zu einem der stärksten Flottenstützpunkte der Vereinigten Staaten ausgebaut. Von besonderer strategischer Bedeutung ist die inmitten der Südsee Halbwegs zwischen Hawai und den Marianen gelegene Wake - Insel, ein kleines Korallen-Eiland von 7,6 Quadratkilometer Grundfläche, das für die Vereinigten Staaten als Kabel- und Kohlenstation auf dem Wege nach den Philippinen und in den letzten Jahren vor allem als Zwischenlandeplatz der Pazifik-Clipper-Flug- zeuge wichtig wurde. Zur Inselgruppe der Marianen gehört der USA.- Stützpunkt Guam, eine 544 Quadratkilometer große Insel mit 23 000 meist polynesischen Einwohnern. Auch die Insel Guam ist als Kabelstation sowie als Stützpunkt der USA.-Flott« und Luftflotte von erheblicher Bedeutung. Sie bildet die letzte Etappe zu der großen Inselgruppe bet Philippinen, die Spanien im Jahre 1898 nach dem unglücklichen Verlauf des von den Vereinigten Staaten provozierten Krieges an die USA. abtreten mußte. \ Die Philippinen bilden mit einer Fläche von insgesamt fast 300 000 Quadratkilometer und einer Bevölkerung von 16,5 Millionen ein großer und hochwertiges Kolonialgebiet, das vor allem durch feine tropischen Rohstoffe, wie Reis, Zucker, Kopra, Manila-Hanf und Tabak von Bedeutung ist. Di« unter starkem spanischen Kultureinfluß stehende malayische Bevölkerung hat die Herrschaft der Vereinigten Staaten stets nur widerwillig ertragen, sodaß sich Washington dazu entschließen mußte, der Inselgruppe für das Jahr 1946 die vollständige Unabhängigkeit zu versprechen. Von den Philippinen verlaufen wichtige Routen des See- und Luftverkehrs nach der britischen Kronkolonie Hongkong, die an der südchinesischen Küste in der Nähe der Mündung des Kanton-Flusses ein bedeutender Stützpunkt des eng- lischeu Handels in Ostasien und ein Vorposten des britischen Empires im Fernen Osten ist. Hongkong, das von China als Folge des Opiumkrieges durch Vertrag vom 29.8.1842 an England abgetreten werden mußte, umfaßt rund 1000 Quadratkilometer mit einer Bevölkerung von fast einer Million Menschen. Der strategisch wichtigste Punkt Südasiens ist die starke^Seefestung Singapur, die an der schmälsten Stell« der Malakka^Straße gelegen als ein fernöstliches Gibraltar den Zugang von Indien nach den Ländern Ostasiens sperrt. Sie bildet gleichzeitig den südlichen Punkt der malaiischen Halbinsel, die zum Teil in Form „unabhängiger" Eingeborner-Fürsten- tümer unter englischer Herrschaft steht und durch ihren Reichtum an Zinn und anderen hochwertt- gen Rohstoffen zu den wertvollsten Besitztümern des brittschen Empire gehört. Das britische Gebiet auf der Malaien-Halbinsel grenzt im Norden an das Königreich Thailand, das durch di« Vereinbarungen des vergangenen Jahres von Fran- zosifch-Jndochina einen nicht unerbeblichen Zuwachs an Land und Bevölkerung erhalten hat. Nördlich von Thailand liegt die brittsche Kolonie Birma mit rund 600 000 Quadratkilometer und 15 Millionen Einwohnern, das größte Reisausfuhrland der Welt. Sein Ministerpräsident Saw weilte kürzlich in London, wo er vergeblich die Un- abhängigkeit seines Landes von der britischen Herr- schäft zu erlangen suchte. Die Midwoy-Insel beschossen. Tokio, 9. Dez. (DNB. Funkspruch.) Wie das Kaiserliche Hauptquartier bekanntgab, haben j a - panische Kriegsschiffe am Montagnachmittag die Insel M i d w a y heftig beschossen. Flug- zeugschuppen, Brennstofflager usw. wurden in Brand gesetzt. Die Insel Midway liegt im Stillen Ozean rund 1800 Kilometer nordwestlich von Hawaii und hat als Luft- und Flottenstützpunkt der Vereinigten Staaten erhebliche Bedeutung. Auch die Pazifik-Insel Nauru angegriffen. Schanghai, 9. Dez. (Europapreß.) Der austra- lffche Mimsterpräsident erklärte am Montagabend, daß die Pazifik-Insel Nauru, die beinahe direkt am Aequator westlich der Gilbert-Inseln liegt, ebenfalls angegriffen wurde. Nauru steht unter britischem Mandat und ist ein wichtiger Phosphat- Fundort. 90 LlSA.-Flugzeuge über den Philippinen abgeschoffen. Tokio, 9. Dez. (Europapreß.) Am Montagnachmittag griff die japanische Luftwaffe die Festung Stothenburg, das Hauptquartter des USA.- Heeres auf der Insel Luzon (Philippinen) an. Bei dem Angriff wurde der Flughafen schwer beschädigt, außerdem flogen zahlreiche Oelbehälter in die Luft. Bei den Angriffen auf die Philippinen sind über Idar 40 feindliche Maschinen und über Clarkfield 50 Maschinen abgeschossen worden, während die japanische Luftwaffe 2 Maschinen verlor. Oie Abwehr des britischen Einfalls in Thailand. Bangkok, 8. Dezember. (Europapreß.) Zu einer Landung japanischer Truppen bei Patani (rund 100 Kilometer nördlich der molayischen Grenz«) wird von der japanischen Boffchaft in Bangkok erklärt, daß diese Landung als Gegenmaßnahme gegen das Eindringen englischer Truppen in thailändisches Ge b i e t erfolgt ist. Japan hatte, so heißt es in der Verlautbarung, schlüssige Beweise, daß das Eindringen der englischen Truppen nach einem vorher festgelegten Plan erfolgt ist, und daß Japan zur Aufrechterhaltung des Friedens im südlichen Pazifik und zur Aufrechterhaltung der Unabhän« gigkett von Thailand nach Verhandlungen mit der thailändischen Regierung Truppen gegen die englischen Eindringlinge entsandte. Die Truppen sind gegenwärttg damit beschäftigt, die englischen Truppen aus Thailand herauszudrängen. Japan und Thailand sind Über das Durchmarschrecht der japanischen Truppen durch Thailand zu einer Einigung gekommen. Die Re- Fortgang der Kämpfe in Nordafrika. Oer Wehrmachtbericht. DNB. Aus dem FührerhaupkquarNer, 8. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Fortsetzung der Operationen und die Art der Kampfführung im Osten sind von seht ab durch den Einbruch des russischen Winters bedingt. Auf weilen Strecken der Ostfront finden nur noch örtliche Kampfhandlungen statt. An der WestküstederKrim wurde ein feindlicher Landungsversuch vereitelt. 3m Donez- decken brachte der Angriff deutscher und italienischer Truppen weitere Fortschritte. Dor Leningrad setzte der Gegner seine Ausbruchsversuche vergeblich fort. Die Luftwaffe führte trotz schlechter Wetterlage schwere Angriffe gegen sowjetische Truppenansammlungen, Panzerbereitstellungen und Feldbefestigungen. Der Feind hatte wieder hohe Verluste an Menschen, schweren Waffen und rollendem Material. Die nach Moskau führenden Eisenbahnstrecken wurden an vielen Stellen durch Vomben- angriffe zerstört. 3m Seegebiet um England wurde bei Tage nordostwärts Aberdeens ein Handelsschiff mittlerer Grüße durch Bombenwurf beschädigt. Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen Hafenanlagen an der O st k ü st e und im Südwesten der 3nsel. Die schweren Kämpfe in Bordafrika nehmen ihren Fortgang. 3n T o b r u k wurden Hafenanlagen und Artilleriestellungen des Feindes bei Tage und bei Nacht mit Bomben schweren und schwersten Kalibers belegt. Vor der nordafrikanischen Küste beschädigten deutsche Kampfflugzeuge einen großen britischen Truppentransporter so schwer, daß mit seinem Verlust zu rechnen ist. Ein leichter brM- scher Kreuzer erhielt Bombentreffer. Bei wirkungslosen Luftangriffen auf einige Orte in Westdeutschland und in den besetzten Westgebieten wurden in der letzten Nacht drei britische Bomber abgefchossen. Ausländische Gäste im Führerhauptquartier. DNB. Ausdem Führerhauptquartier, 8 Dezember. (Funkspruch.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht empfing in seinem Hauptquartier General Moscardo, den heldenhaften Verteidiger des Alkazar, der von einem Frontbesuch bei der in vorderster Linie im Osten kämpfenden spanischen Freiwilligendivisionen zu-' rückgekehrt mar. Ferner war der Chef des bulgarischen Generalstabes, General Luka sch, Gast' des Führers im Führerhauptquartier. General Lukafch hatte mit einer Anzahl bulgarischer Offiziere einen Teil der Ostfront bereist. Ferner empfing der Führer in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen v. Ribbentrop den Großmufti von Palästina, Sayid Amin al Huf- seini, zu einer herzlichen und für die Zukunft der arabischen Länder bedeutungsvollen Unterredung. Siebenmal erfolglos angerannt. Berlin, 8. Dez. (DNB.) Unter schweren bolschewistischen Verlusten wurden in den frühen Morgenstunden des 7.12. mehrere Angriffe im mittleren Frontabschnitt zurückgewiesen. Hech- aes bolschewistisches Artillerie- und Granatwerferfeuer bereits in der Nacht zum 7.12. ließ darauf schließen, daß der Feind an dieser Stelle einen Angriff plante. Die ersten Wellen der bolschewistischen Angreifer, die gegen 3 Uhr morgens gegen die deutschen Linien anrannten, wurden unter schweren Verlusten zurückgewiesen. Bis in den Vormittag hinein wiederholten die Bolschewisten siebenmal ihre vergeblichen Angriffe, ohne da" ihnen ein (Ein» brutf) in die deutschen Stellungen gelang. Alle Angriffe brachen erfolglos vckr d«n deutschen Stellungen zusammen. Zehn britische Flugzeuge bei Boulogne abgeschoffen. Berlin, 8. Dez. (DNB.) Bei Jagdvorstößen zur Kanalküste südlich Boulogne erlitt die britische Luftwaffe Montag nachmittag erhebliche Verluste. Deutsche Jäger schossen nach bisher vorliegenden Meldungen in heftigen Luftkämpfen zehn feindliche Flugzeuge ab. Ein eigenes Flugzeug wird vermißt. Oie teuflische Ziege. Von Mars Stahl. Die Frau hatte den Mann gleich vor dem Transport der Ziege auf dem Fahrrad gewarnt. Sie sagte, sie kenne die Ziegen. Aber er hatte nur gelacht und gesagt, eine Ziege sei kein Elefant, und er würde schon mit ihr fertig werden. Also kamen der Mann, das Kind, die Ziege und das Fahrrad zusammen über die Landstraße. Es war ein ausgesprochen friedliches Bild. Der Mann führte das Rad, auf dem das Kind saß, und zog die Ziege am Sttick hinterher — soweit war alles in Ordnung.^ Die Maler der alten Schule gaben ihren Teufeln zum Schmuck Ziegenhörner — das wird wohl so seinen Grund gehabt haben; denn die alten Maler waren nachdenkliche Leut« und taten nichts umsonst. Plötzlich kam ein Auto des Weges, es fuhr sehr vorsichtig und hielt sich weit nach links, um die Idylle vor sich nicht zu stören. Der Mann sagte beruhigend: „Hohoho!", was zu der Ziege gemeint war. Dieses Auto tarn der "Ziege gerade recht, sie war so lange fromm gewesen, daß ihr die Sanftmut geradezu zum Halse heraushing. Sie nahm also ihren Vorteil wahr, ftieg kerzengerade in die Luft wie ein Lipizzaner und tanzte auf den Hinterbeinen herum. Der Mann schrie: „Steh — steh — steh!" Aber die Ziege tat gewaltig erschrocken, das war ihr gutes Recht — und sie nahm es wahr, sie bockte und gebärdete sich geradezu verzweifelt. Der Mann kam aus dem Takt, hielt mit der einen Hand das Kind und versuchte mit der andern bi« Widerspenstige zu bändigen. Das Fahrrad nahm derweil einen dritten Kurs, während das Kind wie am Spieß schrie. Der Mann verlor vollkommen den Kopf. Er hätte mindestens sechs Hände haben müssen, um alle die widerstrebenden Gewalten zu meistem. Das Kind klammerte sich schreiend an den Vater, und kurze Zeit sah es aus, als ob der Mann gedritteilt werden sollte. Die Ziege war dank ihren vier Beinen in der Uebermacht. Sie machte mit dem schon beschriebenen Teufelshorn einen Ausfall gegen den Mann, Hakti es geschickt in das Aermelloch feiner Weste, worauf ihm alle Knöpfe auffprangen, und während er wenigstens den Hosenträger vor einem gleichen Schick, sal bewahren wollte und danach griff, ließ er die Ziege unversehens los und sie entfloh meckernd in das Rübenfeld neben dem Weg. Zu gleicher Zeit rollte das Rad in einen kleinen Bach, dessen Brücke vor ihnen lag, und das Kind, dem Gesetz der Anziehungskraft der Erde folgend, fiel kopfüber in ein Gestrüpp, das sich am Wege auftat. Auf diese Weise hatte sich eigentlich das Chaos aufs schönste geordnet und der Mann hätte eigent« lich zufrieden fein müssen, daß er endlich die Hände freibekam, nachdem er in solcher Bedrängnis gewesen war. Statt dessen begann er zu brüllen und fuhr'sich in die Haar«. Er wußte nicht, was er zuerst retten sollte: Di« entflohene Ziege, das ersaufende Rad oder das kreischende Kind. Schließlich siegte seine Vaterpflicht und er holte den Sprößling aus den Brennesseln. Für alle Fälle gab er ihm ein paar Maulschellen, worauf er noch heftiger schrie, unh nachdem er einige Sätze hinter der sofort flüchtenden Ziege gemacht hatte, entschloß er sich dafür, unter' saftigen Flüchen das Rad aus dem Dach zu ziehen. Es troff wie eine Mass er maus, hatte die Lenkstange verbogen und einige Speichen gebrochen. Danach fluchte er noch mehr und lchnte das Rad gegen einen Daum. Dann ging er die Ziege einzufangen. Sie kaute mtt unverschämt nach links und rechts auswetzen- dem Kiefer die grünen, blanken Rübenblätter, zerknirschte mit einem schmatzenden Laut ihrer süffisanten Lippen einige Rübenbrocken und hatte das Maul so voll, daß sie nicht einmal Mäh sagen konnte, als sie vor dem Mann ausriß, sondern immer nur einen unartikulierten Schrei zustande brachte, wenn der Mann sie beinahe hatte. Auch der Mann stieß unartikulierte Schreie aus, und beide tobten unbekümmert um den friedlichen Abend durch das Feld, wobei der Mann dauernd zu Fall kam, denn es waren ganz ausnahmsweise große Rüben. Endlich gab der Mann es auf. Weniger, weil er die Ziege nicht bekam, als aus Angst, daß er sie wirklich bekäme, und daß dann die Quälerei von neuem losgehen sollte. Er sagte ihr noch einiges Schmeichelhafte, was sie kopfnickend und blätter« schmatzend entgegennahm, und stolperte über die Rüben zur Landstraße zurück. Er ftieg auf das Rad, nahm das heulende Kind und versetzte ihm noch eine Maulschelle, beim das Kind hatte durchaus nicht nachgelassen und bei dem Transport der Ziege dabei sein wollen. Die Frau hatte ihm auch von der Mitnahme des Kindes abgeraten, aber er hatte gesagt, sie wisse eben nicht, wozu ein Mann imstande sei. An dieser feiner letzten Aeußerung wurmte ihn etwas, er wußte nur nicht, was. Das Gefühl seiner Ohnmacht diesen drei Gewalten gegenüber, die er nicht unter einen Hut bringen konnte, brachte ihn auf. Der Abend war paradiesisch, aber sein Herz war voller Zorn gegen die Macht, die Ziegen, Fahrräder und Kinder gemacht hatte. sechs betreten unb um 15' Minuten vor sieben daß wir das modernste und wahrscheinlich beste KS3ES S-NS os a w® (Nachdruck verboten.) • Fortsetzung IS VUUJ IllUJl lvivwvi -------- ro , die große Glocke zu hangen. Dem Rus . . ... • tk aUma<> Hld nt £>t1s » Gewicht barauf f-st. d->tz --rr Wand verunglückten flenn Wand zu ftnden? ® u ftü^‘r di, art und Bedeutung seiner Er. e li- locken lassen. Da- kam langsam Sie genau uoer me bie Qeu. den nur Verdunkelungszeil 9.12. von 17.07 bis 9.18 Uhr. ache?" „Das ist unmöglich", stammelte Kaspar. Er fühlte sich allmählich in ein Gewirr von Fall, stricken verflochten, so daß ihm der Atem zu stocken begann. gezeichnet. Hans Thyriot genügt doch schon eine Frostwelle, um dieses Grün in ein totes Graugelb zu verwandeln. In den Wäldern bleiben während des ganzen Winters, sofern nicht allzu scharfe Frostgrade eintreten, einige immergrüne Bodenpflänzchen bestehen, die dem Wanderer zeigen, daß die Natur in unseren Breiten, — im Gegensatz zum Polargebiet, — nicht ganz abstirbt. In milden Dezembermonaten kann es_ sogar vorkommen, daß einige Büsche und Laubhölzer „falsä^s Grün", d. h. Zwar richtige grüne Blätter hervorbringen, aber das sind Abnormitäten der Natur, die nur täuschen. In Kriegzeiten stellt man keine Wünsche nach einem „rechten, kernigen Winter". Erweiterte Fahrpreisermäßigungen. zum Besuch verwundeter bzw.kranker Kriegsteilnehmer. Der Reichsverkehrsminister hat eine Erweiterung der Fahrpreisermäßigung auf der Reichsbahn zum Besuch verwundeter oder kranker Kriegsteilnehmer angeordnet. Die Ermäßigung von 50 v. H. der Fahr preise zweiter oder drittter Klasse erhalten künftig auch die Angehörigen solcher Kriegsteilnehmer, die aus dem Wehrdienst bereits entlassen, jedoch anschließend in Lazarett- oder Heilstättenbehandlung ößen zu: che M1 Verlusil iegente schrieben war, - i--/ - - - . ,u dem Vernommenen. Er hob sich m . i „ «.aK« »v mirfti'non „Ich Nage an!" Ein Tobis-Film im Gloria-Palast. rtht Oberfh feinen Helden einen i Oftei en > bulgc > ®Qi: ®enerc' -r P ?r eiy linifter; Zrch al hus. inst her düng. ! nf. bolfd)», n Mor> mitt, i. he,ii. tfflerieb barauf nen A«. listischn )ie beut. schwM >mitle; ebenmi ein Ein« Ille 9» n 8^ Flieger musizieren — Künstler singen WSW.-Konzert im Theater der Universitätsstadt Gießen. "«i: * «« i( !«H, 6,SJ < n8enl riiiij le enn Win *erbi= fort >ie i 6 ['S 1 in »is, -V $i» ^Schreiben Sie', wandte sich Kammm unvermittelt an Michel unb biftierte die letzten Aus- sagen Kaspars in die Maschine. Immer wieder ragte er den Verhafteten, ob die gewählte Formulierung richtig lei. Michel war "MS-mMen be- nommen und wußte nicht recht, wie er die Platz liche Wandlung des Kommissars beuten sollte. Eottor Ball hatte bie Arme Über ber Brust ver. schränkt und zeigte für Sekunden em fluchtiges Lächeln. Kaspar fahle sich wieder ganz und gab gelassene Antworten. ...... Explosion inRaumS Roman von H.C. Hansen (upyrlght by Prometheus-Verla» Dr.Elchadcer, GrSberuell b.Müftdien irlb gepreßt heraus. „Natürlich. Aber sonst ließen S,e ziemlich wen Ine Dinge tagelang suchen und sckMgen 9 -,-n Lärm, bis man sie herbeigeschaM hatte. Dies- an! aber gaben Sie Auftrag zur Suche und waren Billig gelassen, als Sie hörten, alles se, vergeb! ch ^Was hat das Suchen für einen Zweck, wenn m bim Laboratorium alles vernichtet und z v»Bei einer Erfindung von dieser Bedeutung hat es immer Zweck, auch das scheinbar Unmögliche ZU ^Kaspar schien Kammins Worte mit einer Geste weqzuwischen. „Don dieser Bedeutung? Was wissen Sie davon? Herr Wand hat immer erst dann seine Kompagnons von den Erfindungen, und ihrem Wert unterrichtet, wenn er sie völlig abgeschlossen ^,Sie erklären also, daß Ihnen Art, Ziel und Be- deutung der neuesten Konstruktton Wands unbe- ^Ungefähr so." Kaspar schien au hu atmen. „Ich muftte nur daß es sich um einen Sprengapparat handele- Lir schon vier Neukonstru tionen solcher Apparate besitzen legte lchemer fünften derartigen Erfindung mcht übermäßig viel Ge- unb machen mir zum Vorwurf, meine bürgerliche Pflicht verletzt zu haben. Ueber das letztere bin ich anderer Meinung. Machen Sie, was Sie wollen! Don mir erfahren Sie nichts mehr bevor ich klipp unb klar weiß, was eigentlich hinter allen diesen Fragen und Behauptungen steckt" Ehe Kammin nun selbst scharf antworten konnte, mischte sich Kriminaldirektor Dr. Ball ein. „Meine Herren, so kommen wir nicht weiter. Jetzt wolleni w wieder wie zu Anfang ruhig verhandeln. Vielleicht geben Sie Herrn Kaspar völlige Aufklärung, Herr Kommissar. Er wird dann begreifen daß es besser für ihn ist, wenn er spricht. (Fortsetzung folgt.) Der Fabrikant brauchte Minuten, bis er ant Worten konnte. „Wir besitzen eine SpeZwlfabnk für Sprengapparate und haben emen Weltruf für die Durchführung besonders schwerer Sprengungen. Vielleicht haben Sie schon einmal davon gehört, ^Möglich, möglich auch nicht." Kammin wiegte den Kopf. „Ihre Pflicht wäre es ledenfalls ge- wesen, die Möglichkeit eines Verbrechens nicht zu vertuschen, sondern die Polizei darauf aufrnerk fam zu machen Aber das iteht aut em em anderen Blatt Noch eine andere Frage: In dem Kontroll buch Ihres Pförtners über den 11- Mai sind eie achtmal eingetragen, viermal als ^^ttetender und viermal als Gehender Und Zwar haben Sie das Werk zum letztenmal abends um fünf Minuten vor durch Sprengung zu beseittgen. Ich kann mich aus die technischen Einzelheiten nicht ein assen weil Sie zu deren Verständnis Fachkenntnisse haben mutzten Nun ist der Apparat, an dem Herr Wand gearbeitet hat, nicht nur dazu konstruiert worden, die Verwendung des überaus empfindlichen Nttro- glyzerins weniger gefährlich zu machen. Herr Wand glaubte auch, bah btr Apparat geebnet fei bie Lprengrichtung bester festlegen zu können als cs mit ben bisherigen Geräten möglich war. Ich Ichlug vor, wir sollten den Apparat zum Patent anmelden, um die Erfindung geschäftlich ausnutzen zu können. Das lehnte Wand mit der Begründung ab, die Wirkung des Apparates sei so groß, daß er jede Veröffentlichung, auch eine solche durch Patente für falsch halte, da sie Elementen die Möglichkeit gebe, sich einer fürchterlichen Waffe bei verbrecherischen Handlungen zu bedienen Das war der Grund zu unserer heftigen Debatte, die damit schloß daß Wand betonte, nur er allem und viel- leicht ein von ihm besonders ausgesuchter und geschulter Mann dursten mit dem Apparat um« „ —--------- . cn__na nur oas auein. oie iDinreii ,.6o, und letzt wollen mr hbas ,®cdÄ,iIe" pg'gm'n Roheit befragen, mit bem ich ausführlich fein lasten, flerr Kafpar. A^ bas letzte Wott ge P B gesprochen habe. Ich hatte kein Intereste wandte sich. d^Kommistn^ernn oar gu.,um°^nb° Um gu bem vernommenen. u.t m einem 0 i ON bie grobe Glocke zu hangen. Dem gen dieser Unterredung herbeiholen? Unter ande rem Ihren Kompagnon Kobelt? Kafvars Gesichtszuge wurden schlaff. Seme auf- gerissenen Augen starrten den Kommissar fassungs- Nanking, 9. Dez. (Europapreß.) Das japa- n,che Oberkommando teilt mit, daß die Operationen ^en Tschunqking trotz des Ausbruchs des Pazifik- t»eges fortgesetzt würden. Die japanischen Truppen ii China würden nicht verringert werden; im 0 genteil, der bevorstehende Angriff auf ole hirmaftr aß e würde Tschungking weiterhin sttvächen, da hierdurch Tschungkings letzte Derbm- dmq mit der Welt abgeschnitten wurde Wie die j»anische Botschaft erklärte, wird die Arbeit der ^.-Missionsschulen, Kirchen und Krankenhäuser ii China nicht gestört werden, solange sie ferne fimbliche Haltung gegenüber Japan zeigten._______ S Wsi e ie M N y fuhr'si» rst rett« nbe N tf« •* aus »ff ein M für, M iiM iir, unit' ,u zi^ )ie N febrotz das M sie kauü uswe^i cE daeM nur em tneim061 AS 1 dauer? ihins^ ilerei^ übet tri ««***, <« ii* Aus der Stadt Gießen. Der Monat ohne Licht? Zunächst fährt der Dezember fort, immer mehr Tageslicht einzusparen unb die Nächte länger werden zu lassen, bis es zwischen dem 20. und 25. Dezember . zum Höhepunkt kommt, wobei der 21. Dezember den kürzesten Tag darstellt. Trotzdem ist der Monat Dezember, wenn er auch die astronomisch kürzesten Tage bringt, gar nicht so ein Feind des Lichts. Gewiß kann er unendlich trübe Nebel tage ebenso wie der November bringen, sodaß man selbst mittags über künstliches Licht gebrauchen muß, doch im Allgemeinen beginnt im Laufe des Dezember schon ein Wandel, eine indirekte Erhellung, die mit der Sonnenscheindauer nichts zu tun hat. Der Dezember ist der erste Wintermonat und daher wohl in der Lage, auch mal mit Schnee und Frost auf- zuwarten, während im November diese Dinge, — Ausnahmen bestätigen nur die Regel, — seltener m unserem Klima sind. Gesetzt den Fall, es hat an einem Dezembertag geschneit, so wird Zunächst Klimatisch rangiert der Dezember in der Jahves- folge als der erste Wintermonat. Angesichts der Tatsache, daß er bereits im letzten Drittel wieder „zunehmendes Licht" und damit wieder längere Tage und allmählich intensiveren Sonnenschein bringt, mag diese Einteilung verwundern, zumal auch die nachfolgenden, noch wesentlich helleren Monate Januar und Februar als Wintermonate bezeichnet werden. Die Bezeichnung erster, zweiter und dritter Wintermonat hat gar nichts mit den astronomischen Verhältnissen zu tun, sondern ist ausschließlich Nimattsch bedingt. Sie rührt daher, daß die eigentliche Erkaltung der gemäßigten At« rnosphäre auf winterliche Temperaturen in der Regel erst nach der Zeit des niedrigsten Sonnenstandes eintritt. Die Wirkungen der sich seit dem Hochsommer ständig vermindernden und am 21. Dezember den tiefsten Punkt erreichenden Sonnenwärm- krast machen sich erst eine Reihe Wochen später bemerkbar. Die oann schon wieder zunehmende Son- nenträft ist vorläufig nicht in der Lage, den erlittenen Wärmenerlust der Erdatmosphäre wieder aus,zugleich en und so kommen im allgemeinen die eigentlichen Frostperioden nach dem kürzesten Tag, und erst im Februar wird die Sonne ganz allmählich wieder krästtg genug, um über die Kalte zu siegen und neue Wärme zu erzeugen. Aus diesem Grunde ist der Februar der letzte Wintermonat und der anschließende März der erste Friihlmgs- monat. Der Dezember ist berufen, den Mnter, allerdings nur formell - gesehen, einzuletten. Es ist jedoch bamit durchaus nicht gesagt, daß nur darum wochen- oder gar monatelang Frost eintritt. Die Frage, ob wir einen milden, kalten oder strengen Winter haben, hängt von ganz anderen Umständen ab und ist jeweils niemals vorauszufagen, alle Vermutungen darüber, die man oft aus ber Natur oder dem Tierleben schließt, sind, wie hier ausdrücklich betont frin soll, nicht stichhaltig. Die Vegetation erstirbt im Dezember fast vollkommen. Mag sein, daß sich bei mill>em und feuchtem Winter die Wiesen grün und frisch halten, so verbleiben müßen. Erforderlich ist ein Antrag nach vorgeschriebenem Muster, in dem das Verwandt« schaftsverhältnis von der Gemeindebehörde Mpri* nigt fein muß. Nähere Auskunft über die Bedingungen erteilen die Fahrkartenausgaben, wo auch die Antragsvordrucke erhältlich sind. Oie Cxpreßgutdefärderung vor Weihnachten. Um ben Gepäck, unb Expreßgutverkehr wr Weihnachten pünktlich und glatt abwickeln zu ton« nen, wird die Annahme von Expreßgut unb be- schleunigtem Eilstückgut in der Zeit von Donnerstag, 18. Dezember, bis Mittwoch, 24. Dezember 1941, ge|perrt. Ausgenommen finb: Arznei- und Apo« thekerwaren, Filme, Matern, leicht verderbliche Güter, Lebensrnittel, Schnittblumen, Auslandssendungen. Die Reichsbahndirektionen sind befugt, für wenige, ganz dringliche Fälle weitere Ausnahmen zuzülassen. Den Perkehrstreibenden wird empfohlen, ihre Sendungen möglichst frühzeitig — jedenfalls vor dem 18. Dezember — aufzuliefern. Ab 15. Dezember wird Reisegepäck ohne Vorlage von Fahrausweisen nicht mehr angenommen. .Wir werden Sie eines besieren überzeugen. Kammin wandte sich an Michel. „Deranlasien Sie, daß der Portier, der die Eintragungen gemacht hat, so bald wie möglich mit dem Buch hier .erscheint." Während der junge Beamte hinausging, meinte Kammin gemütlich zu dem Derhcrfteten: „Nun noch eine kleine Privatangelegenheit: Sie sind Mitinhaber einer bedeutenden Firma. Sie beziehen monatlich tausend Mark Gehalt als Direk- tor und jährlich nach dem Abschluß die in den letzten Jahren sehr erheblichen Gewinnanteile. Wie kommt es, daß Sie trotzdem verschuldet sind?" „Alle Achtung vor Ihrer Spürarbeit'." Unver- tennbarer Hohn sprach jetzt aus der Antwort. „Wahrscheinlich kennen Sie aber auch schon die Lösung. Ich kann es mir daher ersparen . . ." „Da muß ich doch sehr bitten. Sie scheinen nicht zu begreifen, um was es hier geht." Kammin wurde grob und nickte zwischendurch Michel Crn- sius zu, der das Zimmer wieder betrat unb sich vor feine Schreibmaschine setzte. „Jedenfalls muß ich von Ihnen Antwort verlangen." , Meine Privatverhältnisse gehen Sie nichts an. Kaspar steigerte sich offenbar in eine aufghmmenbe Wut hinein. „Verstehen Sie mich, es geht Sie nichts das gesamte Landschastsbild automatisch wesentlich Heller, man vergißt beinahe den Monat mit den kürzesten Tagen. Insbesondere aber wirkt sich die Schneehelle in den Abend- und Nachtstunden aus. Selbst wenn stark bewölkter Himmel ist, wird es vn einer Nacht, in der Schnee liegt, (ohne Mond- unb Sternemvirkung also) so hell sein, daß man seinen Weg ohne besondere Schwierigkeiten findet, während eine richtige dunkle Novembernacht wahre Finsterms mü sich verbindet, die undurchdringlich fein kann. Aber auch sonst hat der Dezember, — wir nehmen natürlich immer mondscheinlose Nachtperioden an, — die merkwürdige Eigenschaft, eher eine Erhellung als eine noch größere Verdunkelung gegenüber dem November zu bringen. Wenn es beispielsweise sternenklar ist, so braucht gar kein Schnee zu liegen und trotzdem ergibt sich ein leichter Leuchtschein von oben, der die Landschaft in ihrem Nachtdunkel etwas auflockert und dem Passanten auf der Straße zugute kommt. Somit kann man den Dezember, wenn in ihn auch astronomisch die kürzesten Tage fallen, nicht als den dunkelsten Monat, den Monat ohne Licht, bezeichnen. R.mmon6o. „Dl-iben wir bei der Sache! Worum bähen Sie fein grobes Gewicht darauf gelebt, tne Voire des i------„------ „Ich habe sie suchen lassen. --- Eine Fülle wertvoller Eindrücke gab das WHW - Konzert unter dem Motto:: Flieger musizieren — Künstler fingen. Der Aufbau der Musikpflege in der Luftwaffe ist ja bekanntlich im großen Rahmen durchgeführt und im Vergleich zu anderen Truppengattungen mit den denkbar reichsten klanglichen Mitteln ausgestattet und durch neue Klangfarben (Saxophone) bereichert worden. Was nun im Laufe der Jahre errungen worden ist, davon legte die Veranstaltung ein sprechendes Zeugnis ab von einem musikalisch-künstlerischen Hochstand, der ganz besonders angesichts der Krieaszeit jeden Deutschen mit Stolz erfüllen muß. Bewundernswert ist die Vielseitigkeit der oerschie- denen musikalischen Gebiete, denen sich dieser militärische Klangkörper zuzuwenden vermag. Die seriöse Musik, insbesondere die Symphomk, war ebenso gepflegt wie die Kinder der heiteren Muse und ganz besonders das Spezialgebiet der Luft- waffenmustk. Franz Liszts für unseren Ostfeldzug symbolisch gewordene Dichtung „Les Preludes“ wurde bestimmend für das Geschehen des Abends Die einzelnen Entwicklungen dieses Werkes ließ Stabsmusikmeister Fischer in plastischer Bildhaftigkeit mit fein ausgetönten Klängen erstehen nut außer- medizinischen und juristischen Sphäre, sondern auch bis in die Besetzung der unscheinbarsten Chargen hinein; es sei nur üaran erinnert, wie hier etwa das spezifische Klima eines Laboratoriums zu empfinden ist, oder welche Rolle in diesem ebenso geschickt wie taktvoll gedrehten Film die Musik spielt. Die Besetzung ist so, daß eiaentlich jede Figur aus* führlich betrachtet und beschrieben werden müßte. Drei wundervoll ausgearbeitete, im Typus wie in der Individualität gleichermaßen instinktsicher erfaßte und schauspielerisch belichtete Gestalten aus der ärztlichen Welt geben Hartmann, W i eman und P o n t o. Eine erschütternde Gestalt: die Hanna der Heidemarie Hatheyer, der die Wandlung des jungen, liebewarmen Geschövies vom sprühenden Temperament bis in die Agonie der letzten Stunde mit unheimlicher Dollkommenheit gelingt Da ferner, von eingehender Würdigung zu fchwei« gen, nicht der größere Teil des Perfonenzettels abgeschrieben werden kann, seien einige der charaktervollsten Köpfe aus dem wie ein Kammer- orchester aufeinander eingespielten und abgestimmten Ensemble heroorgehoben: Harald Paulsen, Christian Kayhler, Albert Florath, Hans Nielsen, Margarethe H a a g e n und die von der Tobis entdeckte Nachwuchsspielerin Charlotte Thiele. — Auch der vorzügliche Kameramann f F. B e h n - G r u n d und Norbert Schultze (Musik) seien wenigstens genannt — ,Zch klage an" ordentlich groß entwickelten Steigerungen, feinsinnig dem Idyllischen ebenso nachgebend, rote mannhaft geschwellt von Tatendrang, triumpht^ rend im Siegesthema. Neben dem Triumphmarsch aus „Aida" sei ganz besonders die Ouvertüre zum „Nachtlager in Granada" hervorgehoben in der Frische ihrer Klanglichkeit. Aus bem zweiten Programmteil verdient ote lifung von Thailand gibt über den Rundfunk bekamt, daß javanische Streitkräfte an verschiedenen ^«gischen Punkten Süd-Dhailands gelandet sind. Die die Agentur Domei aus Bangkok meldet, tty die in Thailand vorrückenden japanischen trippen am 8.12. kurz nach 21 Ahr in Bang* k o? einmarschiert. Das Seegefecht vor Schanghai. schanghai, 8. De^. (DNB.) Kurz nach 4 Uhr nirgens rückten japanische Panzereinheiten in die nichtige Haupt- und Hafenstraße Bund in S ch a n g- hnä ein. Japanische Patrouillen besetzten die Zu- gÜ-ge und Nebenstraßen der Bund. Bald darauf fism die er st en Schüsse zwischen englischen un1, USA.Kanonenbooten mit einem japanischen kruder. Japanische Flieger griffen in das Gefecht Ljr und warfen Bomben. Inzwischen führte ein ja- Ionischer Zerstörer kleinere Boote mit Kapermann- Fiften heran. Der japanische Kreuzer, der japa- pjifje Zerstörer und die auf dem Bund ausgestellten pnzergeschütze erzielten sofort die Feuerüderlegen- hk-. Das englische Kanenboot erhielt einen schweren Jaffer, der das Schiff in Brand setzte und zum 6 nfen brachte. Japanische Kapermannschaften firmten darauf bas USA. «Kanonenboot Jir* hißten bie japanische Flagge. Das Gefecht igierte etwa 20 Minuten. Um 6.30 Uhr rückten die jaonischen Panzerwagen vom Bund ab und japa- jiihe Stadtpatrouillen zogen ein. Oie Konzessionen in Tientsin und Schanghai besetzt. LSA.-Soldaten in Tientsin nnb Peking entwaffnet. Das sehr ernste Problem, ob ber Arzt den unheilbar Kranken auf besten Verlangen durch einen schnellen unb schmerzlosen Tod von seinen Leiden erlösen dürfe, wird in diesem großen und großartig gestalteten Film in feiner ganzen Trag- weite und von den verschiedensten Blickpunkten her zur Diskussion gestellt. Die Grundlage für das Drehbuch von Eberhard F r o ro e i n bildeten Motive des Romans „Sendung u>nd Gewissen" von Hellmuth Unger und eine Idee von Harald B r a 11 Es fehlt uns heute an Raum, den hier aufgeworfenen Fragen so einläßlich nachzugehen, rote es wünschenswert wäre; es muß genügen, auf ihre gründ- sätzliche Tragweite zu verweisen und auf die vielfach verzweigte und sich überschneidende Problematik, die der Film aus der rein menschlichen über bie rein mebizinische mit gewaltiger Steigerung in die juristische Sphäre hinüberspielt, wo sowohl der menschliche und kriminelle als auch der medizinische Fall, seines ursprünglich persönlichen Charakters entkleidet, am Ende eine vrinzipielle, allgemein aktuelle und, wenn man will, politische Bedeutung gewinnt. Die äußeren Spannungen und seelischen Erschütterungen, welche die Aufrollung eines der- artigen, beispielhaft gewählten Falles entbindet, werden in der Inszenierung Liebeneiners auf eine Weise unb mit Mitteln entwickelt, bie meisterhaft genannt werben müssen: man spürt, was - - , . wiederum leibet nicht in Einzelheiten verfolgt wer- fit) seien wenigstens genannt. kann, bie Hand des großen Regisseurs nicht wurde mit hohen Prädikaten ausi in der Verwirklichung der menschlichen, der I * „Nun sagen Sie mir einmal in aller Ruhe, Herr fciipar", begann Kammin beinahe gemütlich, ,,wa« r-mr Sie nach ber Explosion eine so erstaunliche Ciiaratterroanblung durchgemacht haben! Sie sind ei sehr strenger, pflichteifriger und beinahe pedan« ;tti) genauer Ches für Ihren ganzen Betrieb. S e P egen streng darauf zu achten, daß auchdie tiinften Schäden vermieden werden. Sie erfuhren gmz plötzlich, daß mit Herrn Wand auch die Er- 9±niffe seiner neuen Forschung, die Plane und Be ichnungen der letzten Erfindung, vernichtet waren. Lese Tatsache habenSie aber^mit bemerkenswerter Tgeichgültigkeit hingenommen." Kammin musterte sein Gegenüber mit b-'NÄ>° i-u-rndem «lief. Mich-t Ich wie kosZ'mert zuerst «if ben Kommissar und bann aus Kaspar. Ler bann machte eine gewaltige Anst^ngung um kme Fassung zu bewahren. Zuerst lies sein G s ch gmi an unb wurde dann unvermittelt rot. „Herr", gurgelte er mühsam „Was wollen Sie kzentlich von mir? Zuerst stellen Sie BehauMn Hit auf, die völlig aus der Luft gegriffen s Xlt!" Kammins Stimme warmem schweren Oberkörper schräg über L™ habe ich mir l-..z .....x ®a6 Sie.u,nausr.chNg^,nb schwer nu ä, 3 ( Feember also iemand antots als Wand, die Schlud an der Explosion Haven Hütttiaes 9 \lnb das soll ber Grund für Ihren Streit mit üräTaab i SBanb wie für Ihre verschlossene flaltung nach ber Erplosion gewesen fein?" - • ' - 3a, nur das allein. Sie können meinen Kom- rtitsfithrfirh geling, 8. Dezember. (Europapreß.) Die tn fr drei nord chinesischen Städten Peking, Tientsin Pi» Tschingwangtau stationierten 200 nordamerika- nrben Seesoldaten, deren bereits beschlossener Ab« innsport nach Manila nicht mehr rechtzeitig er« Wn konnte, wurden Montagmittag von japani- Mt n Truppen entwaffnet. Die Entwaffnung tilgte auf Grund einer Vereinbarung. Die japa« „che Armee hat am Montagmorgen in Tientsin Li Verwaltung der gesamten englischen K o n« zisssion übernommen. Die japanische Armee jrb nunmehr alle strategischen Punkte innerhalb fr Stadt kontrollieren. Die an bie britische Kon- y ion anstoßenden Gebiete unterstehen gleichfalls fr japanischen Kontrolle. Seit >0 Uhr rückte, wie gestern schon kurz ge- nldet, iäpanifches Militär in die Internationale y-derlassung in Schanghai ein. Die militä- t.lje Besetzung der Niederlassung, die nach außen h abgesperrt ist, begann mit der Besetzung ber «glichen unb amerikanischen Ge- b ude an ber Wassersront. Das städtische Wasser- vrk, das Gaswerk, bas Telegraphenamt, bas Ra- frr, und das Telephonamt mürben besetzt. Vor bra englischen unb amerikanischen Behörden sind jeanische Posten aufgezogen. Sämtliche Banken fto geschlossen. Devisennotierungen finden nfj)t statt. Die englischen und amerikanischen 9Unbf untftationen haben ihren Dienst eingestellt und beschränken sich auf die Be- hmtgObe der japanischen Proklamation. Die kntiachsenpropagan da ist von den Stra- fr-i unb aus ben Schaufenstern der englischen unb ar erikanischen Geschäftshäuser verschwunden, ^spanische Tanks sind auf dem Rennplatz, bem Sutrum ber Internationalen Niederlassung, ausge- il stieren. Die Besetzung ging bisher ohne nennens- »rte Zwischenfälle vor sich. Fortsetzung der Operationen gegen T^ckungking. 53 !«' er muß in Hoiets verdunkeln? Klarstellung des Reichslustfahrtministeriums. Auf eine Anfrage, wer dafür verantwortlich fei, daß in einem größeren Beherbergungsbetrieb die in jedem Gastzimmer vorhandene vorschriftsmäßige Derdunkelungseinrichtung auch wirklich betätigt wird, hat das Reichsluftfahrtministerium folgende Entscheidung getroffen: „In Beherbergungsbetrieben ist für die Verdunkelung der Gastzimmer grundsätzlich sowohl der Betriebsinhaber, als auch der Gast — dieser für das von ihm gemietete Zimmer — verantwortlich. In Hotelbetrieben hat sich die Hebung herausgebildet, daß der Betriebsinhaber die Verdunkelung vornimmt oder vornehmen läßt. Bei anderen Beherbergungsbetrieben, insbesondere bei länger dauernden Mietverhältnissen, z. B. in Pensionen, Sommerwohnungen und dergleichen, kann dagegen dfn Gast die alleinige Verpflichtung zur Vornahme der Verdunkelung treffen. Der Betriebsinhaber wird sich im allgemeinen darauf verlassen können, daß die Gäste in Fällen der erstgenannten Art Störungen der getroffenen Maßnahmen unterlassen und daß sie in Fällen der zweiten Art, sofern sie allein verantwortlich sind, die Verdunklung vornehmen. Er muß jedoch die Einhaltung der Verdunklungsvorschriften im ersten Falle überwachen. Eine Bestrafung wegen Verstoßes gegen die Verdunkelungs- Vorschriften setzt immer ein schuldhaftes Verhalten voraus. Hat nur der Gast schuldhaft gehandelt, so kann der Betriebsinhaber nicht bestraft werden. Hat nur der Betriebsinhaber schuldhaft gehandelt, so kann der Gast nicht bestraft werden. Die verwirkte Strafe kann der Betriebsinhaber nicht auf den Gast abwälzen." „Fledermaus"-Ouvertüre ebenso Beachtung wie Lehärs „Gold-und-Silber"-Walzer mit seinem gebannten Gefühlsüberschwang und den geweiteten Kantilenen und erst recht Fr. Wilh. R u st s „Sterne über Granada" mit der Leuchtkraft instrumentaler Farben, dem zündenden Rhythmus und d^n außerordentlichen Krefcendo-Wirkungen. Der dritte Programmteil ließ nun die musikalischen Qualitäten und Möglichkeiten des Luftwaffenorchesters durch eine überwältigende Klangdynamik, eine bestechende Leistung der Klangfarben und die Ueberlegenheit dieses Blaskörpers in der Erschöpfung der Ausdruckswerte des Legato erkennen, einmal in den schwungvoll schneidigen Märschen, allermeist aber in dem musikalischen Landschaftsbild „Heide, Moor und Waterkant" von Hermann Heiß. Jubelnde Begeisterung des leider nicht so besetzten Hauses, wie es den äußerst beachtlichen Leistungen und dem Zweck dieses Konzertes entsprochen hätte. Mitglieder unserer Oper überraschten mit auserlesenen Gaben und einem Können, das für die laufende Spielzeit zu höchsten Erwartungen berechtigt. Ludwig D r u s ch e l sang empfindunasvoll und stimmschön Wolframs Lied an den Abendstern, Hans Lott stellte die Arie des Figaro von M o - zart szenisch dar, mit einer ungemeinen Ausgeprägtheit und hochwertigen Charakterisierungskunst, mimisch wie auch gesanglich. Zwei Arien von Verdi ließ unser lyrischer Tenor Walter Ecsy in ausgeglichener Belcanto-Kunst aufstrahlen in der Stretta des Manrico mit einem stählern glühenden sieghaften hohen C. Im zweiten Teil war Lisel Schröter-Beckers der Glanzpunkt mit dem fein pointierten „Mein Herr IRarquis" und dem mit dramatischer Gefühlsintensitat durchbluteten Czar- das von Franz Grothe: „Ich träume immer nur von dem Einen" mit ungewöhnlichem Stimm- volumen und schwebendem Pianissimo. Das Duett aus „Paganini" vereinte sie mit Walter Ecsy, der mit dem „Gute Nacht, Mutter" von Werner B o ch- mann den gesanglichen Gaben innigsten Ausklang verlieh. Dr. Hermann Hering. Alpenwelt im gleißenden Schnee. Der Zweig Gießen-Oberhessen des Deutschen Alpenoereins bot seinen Mitgliedern und Freunden am Sonntagnachmittag im Saale des „Hindenburg" wieder ein besonderes Vortragserlebnis. Vor einer großen Zuhörerschaft hielt, nach herzlichen Be- arüßungsworten des Sektionsleiters Direktor W r e d e, der Architekt Rumpf aus Marburg einen außerordentlich fesselnden Lichtbilderoortrag über das Thema „Gleißender Schnee". Der Vortragende erinnerte einleitend daran, daß noch vor etwa 30 Jahren die herrliche Welt der Berge im Winter verödet war, heute dagegen in dieser Jahreszeit stärker besucht ist als im Sommer. Diesen Wandel der Dinge hat der Schneeschuh herbeigeführt, der die winterliche Bergwelt mit ihren großen Schönheiten erschloß. Don diesen Schönheiten, die durch die Farbenphotographie auch im Bild festgehalten werden kann, berichtete der Vortragende dann in vielseitiger Weise. Nach einigen Lichtbildern aus der engeren oberhessischen Heimat (Winterbilder aus Marburg, vom Rimberg und Dünsberg) führte die Wanderung im Geiste von Jenbach, der Eingangspforte zum Zillertal, bzw. Zell hinauf zu dem 1240 Meter hoch gelegenen Gerlos. Zahlreiche gute Bilder zeigten die landschaftlichen und baulichen Schönheiten dieses Ortes, ferner seine reizvolle Umgebung in den verschiedenen Tälern, auf den Bergen und Höhen, besonders .and) die Gerlosplatte oberhalb des Ortes, eine sanft abfallende Höhe mit langer Abfahrt, eine besondere Freude füe Skifahrer. Aus Skiwanderungen in die Umgebung entstanden herrliche Farbphotos von den wundervollen Schneelandschaften, in denen das Leuchten und Glitzern des Schnees in immer wechselndem Licht festgehalten wurde. Diese Bilder entstanden im Frühjahr dieses Jahres. Eine Reihe anderer herrlicher Farbphotos aus der Winterlandschaft im Februar 1940 entstand bei einem Besuche des Vortragenden auf dem Komperdell und zeigte große Almflächen in zirka 2000 Meter Höhe im Gebiet des Kölyer Hauses. Von Innsbruck aus war die Fahrt durch das obere Jnntal hinauf bis Landeck, von da mit Postauto zum Kölner Haus, der Hütte des Zweigvereins Köln, gegangen. Von diesem Weg in die Höhe stammen die herrlichen Lichtbilder, ebenso von Wanderungen in einem Gebiet, in dem der Schnee drei bis fünf Meter hoch lag und die kleinen Häuser und Hütten bis über das Dach hinaus von Schnee umgeben waren. Auch hier war die Ausbeute an Bildern bei Skifahrten sehr groß. Zu den herrlichen Winterlandschaftsbildern wußte der Redner anschaulich von seinen Fahrten zu erzählen, so daß der große Hörerkreis durch Wort und Bild ein geschlossenes und außerordentlich fesselndes Bild von der Herrlichkeit der Alpenwelt im Schnee erhielt. Mit einer schönen Aufnahme vom Blütenschnee im Frühjahr in der Heimat fand der genußreiche Vortrag, der noch lange in der Erinnerung bleiben wird, seinen Abschluß. Alle Bilder waren bei der Aufnahme mit dem Auge des Künstlers geschaut und mit erfahrener Phototechnik erfaßt. Der fesselnde Bericht des Vortragenden' gab den Bildern einen würdigen Rahmen. Direktor W r e d e unterstrich den durch lebhaften Beifall bekundeten Dank der Hörer an den Vortragenden noch mit herzlichen Worten. * ** 81 Jahre alt. Der Metzger und Landwirt Kaspar Weller IV. in Klein-Linden, Lahnstraße, begeht am Mittwoch, 10. Dezember, in geistiger und körperlicher Frische seinen 81. Geburtstag. Der Hochbetagte geht noch seinem Beruf als Wintermetzger nach, auch in der Landwirtschaft ist er noch rege tätig. Allzeit war er em Förderer des deutschen Liedes, weshalb ihn der Männergesangoerein „Arion" zu seinem Ehrenmitglied ernannte. Wir wünschen dem alten Herrn zu seinem Geburtstag alles Gute. ** M i t dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet wurde der Gefreite in einer Panzerkampfstaffel Walter Bonarius, wohnhaft Schwarzlachweg 22. Er ist auch im Besitz des Panzersturmabzeichens. ** „V o m Treibstoff zur Motorlei- st u n g." Auf Einladung des Vereins Deutscher Chemiker im NSBDT., Kreisgruppe Oberhessen, und der Gießener Chemischen Gesellschaft hält am heutigen Dienstagabend Professor Dr. Hock (Gießen) einen mit Versuchen bereicherten Vortrag über das Thema „Vom Treibstoff zur Motorleistung". ** Das Weihnachtspaket! Nicht warten, bis die Flut dek Weihnachtssendungen einsetzt. Die Weihnachtspakete und -Päckchen bringt man nun so bald wie möglich, spätestens in der zweiten Dezemberwoche, zur Post. Später aufgegebene Sendungen können nicht mehr bestimmt zu Weihnachten eintreffen. ** Verlängerung der Geltungsdauer gewerblicher Ausweise. Zur Vereinfachung der Wirtschaftsverwaltung hat der Reichswirtschafts- minifter durch eine Verordnung vom 27. November 1941 die Geltungsdauer der für das Jahr 1941 deutschen Reichsangehörigen erteilten Legitimationskarten, Stadthaufierscheine und Legittmationsscheine bis zum 31. Dezember 1942 verlängert. Es bedarf also weder der Stellung eines neuen Antrages, noch ist seitens der Ausfteliungsbehörden die Verlängerung der Geltungsdauer auf dem Ausweis zu vermerken. Schnellverfahren vor dem Amtsgericht Gießen. Der A. Pf. in Gießen hatte sich am gestrigen Montag wegen Arbeitsverweigerung zu veraintwor- ten. Trotz mehrfacher Verwarnung durch das Arbeitsamt ist der Angeklagte in der Zeit von August bis November d. I. wiederholt an Montagen feiner Arbeit ferngeblieben. Sein Fernbleiben war -auf Trunkenheit an den Vortagen zurückzuführen. Der Angeklagte wurde zu einer Gefängnisstrafe von vier Wochen, auf die sechs Tage der Untersuchungshaft angerechnet wurden, verurteilt. Die Strafe wird den Mann hoffentlich zu der E», ficht bringen, daß es gerade in der Kriegszeit I Pflicht jedes deutschen Menschen ist, seine Arbeit ' kraft uneingeschränkt und zu jeder Zeit • Wohle der Volksgemeinschaft nutzbar zu machen. Landkreis Gießen. s Lang-Göns, 9. Dez. Unser Michiir^ i Konrad Rudolph, Obergasse, kann am heutig Dienstag in verhältnismäßig guter körperlicher ujg! geistiger Frische seinen 8 4. Geburtstag w ‘ gehen. Wir wünschen dem alten Herrrn alles Gch i zu seinem Lebensabend. Handball-Sauklaffe. schuldig. Don allen Gastvereinen zeigte sie die bch i Leistung. Fangsicherheit und Freilausen ihres Stur. 4-711 CREME schützt H f Pflegt l statt die Außen rechtzeitig einzusetzen. Ebenso mußt der Mittelläufer das Spiel besser aufbauen, Hintermannschaft konnte die Erfolge der Gäste niht verhindern. Die Gäste übernahmen sofort das KomnuuM und konnten bald ihren ersten Erfolg buchen. Dr Luftwaffe gelang es, den Ausgleich und einen weiteren Treffer zu erzielen. Die Frankfurter holt!» diesen bald auf und schossen nun in regelmäßig!» Abständen ihre weiteren Tore. Durch Strafwiich und einen Weitschuß konnten die Soldaten bm Halbzeitstand Herstellen. Die zweite Hälfte begann für die Gäste vielversprechend, und man rechnet schon mit einer noch höheren Niederlage der 5ci- datenmannschaft. Diese kamen jedoch immer besser ins Spiel und konnten ihren Gegner in dessen Hätte bannen. In dieser Drangperiode verstanden es de Stürmer leider nicht, noch mehr Treffer anzubrii» gen. Die Polizei machte sich wieder frei und errang die weiteren Erfolge. Durch diesen Sieg behalten die'Polizisten roeitir Anschluß an die SA., während die Gießener immir mehr zurückfallen. mes waren die besonderen Merkmale. Obermarj, Keßler und Mohnkopf waren die besten Spieler Gäste. Auch von den Gießenern sah man eine gch Leistung. Schade, daß der Sturm nicht verstand, dv Ergebnis zu verbessern. Immer wieder versuch man durch Jnnenspiel zu Erfolgen zu kommen, cn Luftwaffe Gießen — Polizei Frankfurt 8:14 (5:9) Die Frankfurter Polizei blieb .ihrem Rufe nich Spende dem deutschen Soldaten einen Grammophonapparat oder einige Schallplatten. Du bereitest ihm damit schöne Stunden der Enl- I fpannung, die er für feinen schweren Dienst i dringend braucht. Ll zur Zeit nur beschränkt lieferbar, esw Wir erhielten die schmerzliche Nachricht," daß unser einziger Sohn und Bruder Werner Repp Schutze in einem Infanterie-Regiment am 29. Oktober 1941 bei den schwerenKämpfen im Osten den Heldentod fürs Vaterland im blühenden Alter von 21 Jahren erlitten hat. Hermann Repp und Frau und Tochter Elfriede. Gießen (Ludwigstraße 12), im Dezember 1941. 5034 D Tieferschüttert erhielten wir die MWW schmerzliche, unfaßbare Nachricht, daß mein lieber, unvergeßlicher Mann, unser herzensguter, treusofgender Vater, unser lieber Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Hugo Maseberg Obergefreiter in einem Infanterie-Regiment bei den schweren Kämpfen im Osten am 1. Oktober an seinen schweren Verwundungen sein junges Leben für uns und sein geliebtes Vaterland gab. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Der Heimat fern, dem Herzen ewig nah. JfiF Am 5. Oktober fiel bei den Kämpfen im Osten in treuer Pflichterfüllung unser lieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Erich Schäfer Gefreiter in einem Infanterie-Regiment. In tiefer Trauer: Familie Karl Schäfer Familie Karl Walther Regina Jung Wwe. u. Kinder Familie Otto Schäfer Familie Willi Schäfer. Gießen, Wiesecker Weg 44. 04147 Statt Karten. Unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter. Urgroßmutter und Tante Frau Lina Mylius ist heute mittag 12 Uhr im 83. Lebensjahre sanft eingeschlafen. In tiefem Schmerz: Lotty Wagner, geb. Mylius Hetty Keller, geb. Mylius Dr. med. August Keller und alle Angehörigen. Gießen (Lieber Straße 75) Q Mannheim (Friedrichsring 2a) 8* ^ez"r- Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt. 04150 Am 15. Nov. erhielten wir die tieferschütternde, unfaßbare und schmerzliche Nachricht, daß unser braver, giter, innigstgeliebter, unvergeßlicher Sohn, rüder, Onkel und Pate Otto Weber Gefreiter in einem Infanterie-Regiment am 21 .Oktober 1941 beiden schweren Kämpfen im Osten sein junges Leben für Führer, Volk und Vaterland im Alter von 23 Jahren hingeben mußte. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. In tiefer Trauer: Wilh. Weber und Frau Wilhelmine, geb. Haibach Wilh. Weber und Frau Wilh. Räuber und Frau Anna, geb. Weber Otto Spaar und Frau Luise, geb. Weber Gertrud Weber Adolf Weber Familie Wilh. Oerlach Frieda Dörnis und Elteru. Fellingshausen, Atzbach, Waldgirmes, Ruttershausen u. Wetterfeld. — Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, 14. Dez., um 15 Uhr statt. _____________________________________________5033 D In tiefem Schhierz: HI arg. Maseberg, geb. Nuhn Margid und Bernd Maseberg Familie Friedrich Maseberg Familie Willi Wiese Familie Heinrich Nnhn Familie Albert Nuhn Familie Karl Nuhn Familie Wilh. Nnhn, z. Z. im Felde Familie Emil Kern nebst allen Verwandten und Bekannten. Gießen, Ober-Ohmen, Hannover, Bremen. ■ ., 04125 Bekanntmachung den Verkaufssonntag vor Weihnachten 1941 betr. Dom 2. Dezember 1941. Für den Verkauf vor Weihnachten 1941 wird nur ein Sonntag, und zwar der 14. Dezember, frei- gegeben. Mit Ausnahme der Lebens- und Genußmittelgeschäfte und der Kohlenhandlungen haben alle Geschäfte an diesem Tag ihre Verkaufsstellen von 13 bis 17 Uhr offen zu halten. 50350 Den Gefolgschaftsmitgliedern, die an dem freigegebenen Sonntag beschäftigt werden müssen, ist als Ausgleich eine entsprechende Freizeit zu gewähren. Darmstadt, den 2. Dezember 1941. Der Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung. In Vertretung: gez. Reiner. Keine Ursprungszeugnisse, irmberu nur Zeugnis- abjcbriften dem Be werdung-ichretbeu btV legen I — Lichtbilder unvBerverbungsunter- logen müffen jur Vermeidung von B erlisten aus der Rückseite Namen und Anschrift des Bewerbers tragen I WsWU z. 1. Januar ob. früher gesucht. Koldewey, And.Johannes- kirche5H.so4i08 Junges Mädchen i. Geschäftsbaushalt sofort oder etwas später gesucht. 04138 Grich Ben er, Uhren, Goldwar. Bahnhofstr. 1. Zuverlässiges Hätten das auch zeitweise bedienen kann, von Gaststätte gesucht. »ine Schäfer, Gießen Bahnhofstr. 15. Zuverlässige 0MCIOII in ruhigen Haushalt, f. ganzen ob. ^Tag,z.l.Jan. gesucht. 5031D Kevlerstaße 5 v |Verkäufe I 3 mutte We iJährlingetpreis» wert abzugeben. Gießen, Grünberger Straße 40 8 Wochen alter Mnlilfinöer zu verkauf. 04m Zu erfragen in ber Geschäftsst. des Gieß. Anz. Bauplatz (Garten) zirka 700 qm, nächst Curtmannstraße zu verkaufen. Zuschriften unt. 5030Pa.d.G.A. Gute ßonjertiltöet mit Kasten zu verkaufen. 04137 Wo? sagt dieGe- schäftsst. b.G.A. Mündlich können Sieesmumenigen sagen, schrifllich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sie emailen ---- Ausschneiden und aufbewahren! Unser diesjähriges Weihnachtsmärchen ist das ®oriiTös