Samstag, y. / Somtag, 10. August 1941 Mitnahme von Anzeige« für die MittagSnummer L n toben, r, »Heils, ehamstni ihriae SBüidi,f trlegsmarlne und Luftwaffe waren ftonL betrieb' m Kampf gegen die britische Versorgungsfchiffahrt Inders erfolgreich. Unterseeboote griffen einen KriegbteW Uruguay als Vorspann für Roosevelts AgressionspolM lestaltet. en r löt ihm ist bet Angriff der deutsch-finnischen Truppen im vckeren erfolgreichen Aortschreiten. lv s en berg und stießen bis zur Küste des Ain- lifoen Meerbusens durch. An der finnischen Front '.der M SB* noch vor (ü-, onnen, düch 'geladen n» zur Verfügung stellen, 'falls die den europäischen Krieg eingreifen würden. Februar ) wegen W >on der 6ttai, 5, 400 M engen. 3n- milie tarn er ei den chm >l, 300 M । Nudeln, l'i ee, 15 W und Feit, N 'en, 10 W isw. gesund» Am Bombenabwurf auf Berlin gehindert. Berlin, 9. August. (DBB. Auukspnich.» 3 n der Nacht zum 9. August flog der Feind nach Nordwest- und Norddeulschland ein. Nachtjäger und Flakartillerie zwangen die meisten Flugzeuge des Gegners, abzudrehen. Einige wenige feindliche Flugzeuge erreichten zwar Berlin, wurden aber am Bombenwurf gehindert. Bisher wurden zwei Abschüsse durch Nachtjäger gemeldet. luplsührn. elar. L"Z icf England fahrenden besonders stark gesicher- !ei Geleitzug an, versenkten 46 500 BRT. und lor- inbeden vier weitere Schiffe mit zusammen 29 OOO ■jl., mit deren Totalverlust zu rechnen ist. Kampf- |lji senge vernichteten an der englischen Ost- k pe d r e l Frachter mit zusammen 13 000 BRT. ui beschädigten fünf große Handelsschiffe, dar- Mlrr einen Tanker schwer. > Kampfflugzeuge griffen Flugplätze in England not einen Hafen an der schottischen Ostküste an. lager und Flakartillerie schossen am gestrigen Itje an der Kanalküste 24 britische Flugzeuge ab. Elp ne Verluste traten bei diesen Luftkämpfen nicht Auzeiaen-Preile: Anzeigenteil 7 Rpf. ie mm bei 22 mm Zeilenbrette, Terttetl 50 Rps. te mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wioderbolnng Malstaffell Abschlüsse Miengenstafsel 8 Plabvorschrift (vorberiae Bereinbarnng) 25°/o mehr trumpfe u|b singemachltk Holz vor,'b°i liefen worbo waren nöiZ Zorstdieb' lllärz in jg on 220 M Waren warn ebracht: unk: !°ga m ei* Lebensinm Rentner nen L der W in unter > ria8,'ein^ f« y «'»! r Papier w noten uni im $efi6 * Fronten u» flte, bie * reifen I« £ lls na* ein W* [teilt t»°»° Ito einen» nieten 6* * e n mtb J{ Zehnten «* fiait. ^teitb" .( getnöb'“J b°2°> "h** Monatlich.......RM1.80 lustellgebühr... ,, -.25 ncb bei Nichterscheinen pn einzelnen Nummern ifolge höherer Gewalt bezieht sich die Erklärung im vorliegenden Falle in erster Linie) ihre Häfen und Flugplätze ". die USA. in Bei den Ohren genommen. U-Boote haben nach dem Wehrmachtbericht vom 8. August trotz besonders starker Sicherung aus einem nach England fahrenden Geleitzug 46 500 BRT. versenkt und weitere 4 Schiffe mit 29 OOO BRT. torpediert. Mit ihrem Verlust ist ebenfalls bestimmt zu rechnen, nur erlaubte die Angriffslage nicht, den Untergang zu beobachten. Der August hat mit einem sehr erfolgreichen Auftakt des Atlanti» scben Kampfes begonnen. Fast kein Tag verging ohne Versenkungsmeldungen. Am 2. August wurde 3m südlichen Kampfabschnitt führten Kampfflug- einen wirkungsvollen Angriff auf einen klenbahnknotenpunkt im großen Dn epr°Bogen in der Nähe Dnipropetrowsk hrq). Der Bahnhof und die Gleisanlagen, aus hu i lange Güterzüge standen, wurden durch die bal chen Bomben vollständig eingedeckt und waren ist lurzer Zeit eine Hölle von Feuer, Rauch und kam. Alle Züge sind vollständig ausge- b’tnnt. Am 7. August griffen Kampfflugzeuge bn Sowjethafen Otschakow an der Schwarz' ®re: füfte erfolgreich an. Mehrere Handelsschiff, hinter auch Transporter verschiedener Große etii lten Bombentreffer und wurden schwer ve- Migt. Nordabschnitt brachten Stukaverbände 7. August zurückgehenden Sowiet- »tbänden schwere blutige Verluste bei. E tuen Straßen und Eisenbahnlinien durch öoxxv Keffer unwegsam gemacht und Teile der zuru - fit'oben Bolschewisten durch Zerstörung von «ijffen abgeschnitten. 6in stärkerer Verband deutscher Kampfflugzeuge bonbardierte In der letzten Nacht mit guter Wir- huj Schiffe und Hafenanlagen im britischen Flot- lafkützpunkt Alexandria. lei dem Luftangriff auf die Reede von Suez le rVer Nacht zum 7. August wurden die Tank- «11 gen in Port Ibrahim in Brand gewor- ler Feind griff in der Nacht zum 8. August ktii-e Orte Westdeutschlands, u.a. Dortmund, an. Aizelne Flugzeuge warfen Bomben auf die Relchs- huolsiadl. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Ver- li!l an Toten und Verletzten. Nachtjäger und Impfflugzeuge schossen 6 feindliche Flugzeuge ab. Buenos Aires, im Juli 1941. Das kleine Uruguay, ein Staat, der etwa etwas größer als Bayern und etwas kleiner als Preußen ist und zwischen den beiden ibero-amerikanischen Rie- fenreichen Brasilien und Argentinien liegt, hat sich in den letzten Monaten als dasjenige ibero-ameri- kcmifche Land erwiesen, das im Bereich des La-Plata-Beckens besonders großen Wert auf enge politische Zusammenarbeit mit Nordamerika legt. Man weih, daß der politische Einfluß der USA. in Jbero-Amerika mit zunehmender geographischer Entfernung. ab nimmt, und daß er beispielsweise in Argentinien, dessen Regierung bei mehr als einer Gelegenheit ihren Willen dokumentiert hat, „innerhalb der amerikanischen Solidarität" ihre e i a e n e Politik zu treiben, das heißt, ihre außenpolitische Selbständig» feit unter allen Umständen zu erhalten, besonders gering ist. Uruguay stellt bisher die einzige Ausnahme von dieser Regel des Abnehmens des außenpolitischen Einflusses der USA. mit zunehmender geographischer Entfernung dar, denn unter seiner gegenwärtigen Regierung, deren führende Männer der Präsident General Bald o mir und der Außenminister Dr. Quant find, wurden die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten besonders °b°- iü, J V" toi n ^eii) an jJ Nie Lustwaffe flti allen Abschnitten erfolgreich l Berlin, 8. Aug. (DNB.) Im mittleren Ram p f r a um der Ostfront hat ein größerer Ver- I bmi der Luftwaffe am 6. August dreizehn Liienbahnzüge und 128 Straßenfahrstrecken in-ftört, sowie sechs Eisenbahnstrecken mehrfach un rbrochen. Eine Batterie Artillerie, mer Flak- büttrien und drei MG.-Nester wurden vernichtet M zwei Kessel eines Benzinlagers in Brand ge- Boren. Durch ständige Angriffe auf marschierende Rinnen wurden außerdem den Bolschewtsten läisre blutige Verluste beigebracht. 25 Sowjet-Divisionen in der Llkraine vernichtet. Die Heeresgruppe Rundstedt meldet den ersten großen Erfolg der neuen Operationen. AusdemFührerhauptquartier,8.Aug. (DJtB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3n Auswirkung der durch die letzten Sondermeldungen angekündigten neuen Operationen ist in der Ukraine bereits der erste g.rotze Erfolg eingetreten. Die sowjetische 6. und 12. Armee sowie Teile der sowjetischen 18. Armee, lm ganzen etwa 25 Schützen-, Gebirgs- und Panzerdivisionen, wurden, wie soeben von der Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Rundstedt gemeldet wird, lm Zusammenwirken mit der Luftflotte des Generalobersten Löhr vernichtet. 103 000 Gefangene, dabei die Oberbefehlshaber der 6. und 12. Armee, fielen in unsere Hand. 317 Panzerkampswagen, 858 Geschütze und unzähliges sonstiges Kriegsmaterial, darunter über *5250 Lastkraftwagen sowie beladene Eisenbahnzüge, wurden erbeutet. Der Gegner hat schwere b l u t lge Verluste erlitten, die bis jetzt aus über 200 000 Wann festgestellt wurden. il-Voote und Flugzeuge versenkien 59500255$ Schon im vergangenen Jahre begannen Verhanb- hingen über den Ausbau mehrerer Hafen und Flugplätze in Uruguay zu Flotten- und militärischen Stützpunkten, die verhältnismäßig rasch zu einer Einigung führten. Grundsätzlich versprach die uruguayische Regierung der nordamerikanischen, den Hafen Punta del Este sowie den Flugplatz von C a r a s e o , unweit der Landeshauptstadt Montevideo, zu stark befestigten Stützpunkten auszubauen. Um nicht das Mißtrauen anderer Regierungen, namentlich der argentinischen, zu erregen, wurde verabredet, daß Uruguay diese Stützpunkte sozu- sagen „in eigener Regie" ausbauen und verwalten solle — allerdings mit nordamerikanischem Geld, solange sich kein amerikanischer Staat im Krieg befindet. Werde dagegen ein amerikanischer Staat von einer nichtamerikanischen Macht ange- griffen, so werde Uruguay diese Stützpunkte allen denjenigen amerikanischen Staaten $ur Verfügung stellen, die „in Abwehr dieses Angriffes" dem angegriffenen amerikanischen Land Beistand leisteten. Aus der Sprache der diplomatischen Dokumente in die Alltagssprache übersetzt, bedeutet das, daß Uruguay sich verpflichtet hat, seine Stützpunkte den Vereinigten Staaten zur Verfügung zu stellen, sobald diese in den europäischen Krieg e i n gr ei f e n. Denn es versteht sich von selbst, daß, wenn überhaupt ein amerikanischer Staat in den europäischen Krieg eingreifen wird, dieses die Vereinigten Staaten sein werden, und ebenso versteht es sich, daß eine Intervention der Nordamerikaner nicht als ein Angriff, sondern als eine „Aktion zur Verteidigung des amerikanischen Kon- tinents" frisiert werden würde, ebenso wie kürzlich auch die Besetzung Islands durch nordamerikanische Truppen als „Derteidigungs-Akttlm" bargeftellt worden ist. Die uruguayisch-nordamerikanischen Abmachungen wurden jedoch durch eine — vielleicht zur Erkundung der Reaktion bei den überigen ibero-amerika- Nischen Ländern absichllich erfolgte ,LMskretton" Ner Wehrmachtbericht. NB. Aus dem Führerhauptquartler, (uguff. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt nnl. n der Ukraine wurde eine südostwärts Uman eschlossene feindliche Kräftegruppe vernichtet. Her 30 000 Gefangene, darunter der Oberbefehls- >ezug auf bei der 6. sowjetischen Armee und andere hohe ’s gefährlich, ppenführer sielen bisher in die Hand der ver- cherungi-s^Gdeten Truppen. Die Beute ist groß. Die in Die Strifi Efunb kämpfenden deutschen Truppen nahmen Handlung ta I hi, - ....... ..... nie auch »erurteilt In : Reichsgmh i wurde, la; DerSieg von Smolensk Fast vier Wochen lag über den Operationen ijil Osten ein wohlbegründetes Schweigen. Ddß man irt Moskau und London dies lange Schweigen des deutschen Oberkommandos dazu ausnntzte, um der Welt empfindliche Rückschläge der deutschen Waffen vorzugaukeln, hat das deutsche Volk in keinem Augenblick wankend machen können in feinem Vertrauen auf die Ueberlegenheit der deutschen Führung und die Tapferkeit des deutschen Soldaten. Und dies Vertrauen ist nicht enttäuscht worden. Nun, wo her Schleier gefallen ist, den wohlerwogene militärische Hcberlegungen über den Verlauf der Operationen im Osten hatten breiten müssen, um her Infolge anhaltender Störung des feindlichen Nachrichtenwesens über die Lage an der Front und den Stand der eigenen Truppen nur noch unzulänglich unterrichteten Führung der feindlichen Armeen keine wichtigen Anhaltspunkte zu geben, erstrahlt der Sieg der deutschen Waffen an allen Abschnitten her weit gespannten Front um so Heller über den zerrissenen Hirngespinsten und geplatzten Illusionen der feindlichen Lügenpropaganda, und das deutsche Volk sieht sich für die Geduld, mit der es sich in diesen Wochen! des Schweigens und zuversichtlichen harrens gewappnet hatte, nun tausendfach belohnt. Wenn auch die Wehrmachtberichte sich aus Andeutungen nmt lakonischer Kürze beschränkten wenn auch der unglaubliche Zustand des Straßennetzes im Operationsgebiet, die Riesenentfernungen und die Art der Kämpfe es der Feldpost außerordentlich erschwerten, so schnell, wie manche es wohl gehofft haben mögen, Nachrichten von den Lieben an hei? Front in die Heimat zu bringen, so waren doch niemals Heimat und Front enger verbunden als irt diesen Wochen des Wartens. Alle unsere Gedanken waren zu jeder Stunde bei unseren Soldaten int Osten, unsere heißen Gebete fanden sie auf beirt Marsch, in der Schlacht und in den kurzen Augenblicken der Ruhe vor neuem Einsatz. Und nun find unsere Wünsche und Hoffnungen, die so lange aller konkreten Anknüpfungspunkte entbehren mußten, von der Wirklichkeit des deutschen Sieges in einem Ausmaß übertroffen, das alle Vorstellungen und hochgespannten Erwartungen hinter sich läßt. Ein Gefühl des Dankes gegen Gott, dessen Segen auch in diesem harten Kampf gegen die Heere des Bolschewismus sichtbar auf den deutschen Waffen lag, ein Gefühl inniger Verbundenheit mit dem Führer, tralc besteht, so erkennt man, welche eminent politischen Absichten hinter diesem Voraehen stehen. Ein neutraler Staat kann die Kriegsschiffe unö Flugzeuge eines anderen neutralen unb nichtkriegführenden Landes in seinen Häfen und auf seinen Flugplätzen aufnehmen und ihnen dort Aufenthalt gewähren so lange er will, ohne in Konflikt mit dem Völkerrecht zu kommen, während der neutrale Staat die Kriegsschiffe und Flugzeuge eines kriegführenden Landes internieren muß, wenn sie sich, abgesehen von den völkerrechtlich genau fest« gelegten Ausnahmefällen, länger als 24 Stunden in feinem Hoheitsgebiet aufhalten. 'JJlit anderen Worten: Uruguay und alle diejenigen ibero- amerikanifchen Staaten, die gemeinsam mit Uruguay eine solche Erklärung unterschreiben würden, könnten den Vereinigten Staaten (denn auf diese In der Rigaer Bucht wurde ein Sowjet - Zerst ö r e r durch ein Kampfflugzeug schwer beschädigt. Schon beim ersten Anflug erzielten die Flieger einen Bomdenvolltrefser auf das Achterdeck. Der Zerstörer zeigte sofort außerordentlich starke Rauchentwicklung. Von unserem S.A.-Korrespondenten. einer großen nordamerikanischen Zeitung frühzeitig bekannt und vielen in den Nachbarstaaten Uruguays, namentlich in Argentinien, starke Opposition Ijeroor; Argentinien erblickt mit Recht in einer Be- eung wichtiger Punkte an der La-Plata-Mün- eine Bedrohung, da der La-Plata- Strom, zwischen Buenos Aires und Montevideo, die wichtigste Zufahrtsstraße für den argentinischen Außenhandel (und gleichzeitig auch für denjenigen Paraguays) ist. Freilich kann die argentinische Regierung ihrer Ablehnung der uruguayischen Stütz- punktpläne nicht so offen Ausdruck gelben, wie sie das vielleicht tun würde, wenn sie nicht gezwungen wäre, ihre Stellung zu den U$A. — die hinter den uruguayischen Plänen stehen — zu berücksichtigen. Denn die Vereinigten Stacken sind infolge des Krieges und der englischen Blockade der wichtigste Handelspartner Argentiniens ge- worden und außerdem für absehbare Zeit der einzige potentielle Kreditgeber. Immerhin aber erreichte es der argentinische Außenminister R o c a , der Vorgänger des gegenwärtigen Außenministers Guinazu, daß Dr. Guam bei der Konferenz beider Mlnister in dem uruguayischen Grenzort Eolonia zugestand, daß beide Länder ein gleich großes Interesse an allen die La-Plata-Mündung betreffenden Fragen haben, und daß Probleme der Sicherheit der La- Plata-Mündung, bevor in diesen Fragen einer der beiden Staaten endgültige Entscheidungen treffe, mit den Generalstäben der beiden Länder und möglichst auch mit denjenigen der Nachbarstaaten, Bra- filien, Paraguay und Bolivien, besprochen werden müßten. Bei diesem Zugeständnis ist es bisher geblieben, und zu Generalstabsbesprechungen ist es — wohl weil man in Buenos Aires mit ihnen nicht gerade Eile hat — bisher noch mit keinem der genannten Länder gekommen. Auch als kürzlich, zum 9. Juli, die Kriegsminister und Generalstabschefs zahlreicher ibero • amerikanischer Nachbarstaaten Buenos Aires besuchten, legten die argentinischen Militärstellen Wert auf die Feststellung, daß dieser Besuch nicht der Einleitung von militärpolitischen Verhandlungen diene. Nunmehr hat aber' Uruguay auf andere Weise versucht, die seit einigen Monaten einge» schlafene Debatte über die Errichtung von Stütz- punkten in der La-Plata-Mündung wieder In Gang zu bringen. Die uruguayische Regieruna hat allen amerikanischen Ländern mitgeteilt, daß sie — ähnlich wie auch während des Weltkrieges 1917, unmittelbar nach dem Kriegseintritt der USA. — keinen amerikanischen Staat, der sich „in der Berte ibigung seiner Rechte" (eine, wie man sieht, recht dehnbare Formulierung) mit einem nichtamerikanischen Land im Kriegszustand befinde (d. h. also praktisch wieder: die Bereinigten Staaten, falls sie in den europäischen Krieg eingreifen sollten) als „kriegführend" betrachten werde. Die amerikanischen Staaten werden aufgefordert, Uruguay mttzuteilen, ob sie bereit seien, gemeinsam mit Uruguay eine entsprechende Deklaration dieses Inhalts zu unter- schreiben. Der Schritt Uruguays und die darin norgezogene Erklärung muten zunächst recht theoretisch an. Bedenkt man aber, welcher Unterschied zwischen der Behandlung eines kriegführenden und eines nichtkriegführenden Landes durch andere Neu- Wenn also auch die Errichtung von neuen Stützpunkten bzw. der 2lusban her vorhandenen Häfen und Flugplätze nach der Entschließung von Colonia von der Zustimmung der Generalstäbe Argentiniens, Brasiliens, Paraguays und Boliviens abhüngt, so könnte Uruguay doch allein auf Grund dieser Erklärung den Bereinigten Staaten tm Kriegsfälle feine vorhandenen Häfen und sonstigen militärischen Einrichtungen zur Verfügung stellen^ Ja, mehr noch: Es würde, falls die übrigen amerikanischen Staaten diesem Borschlag zustimmen sollten, erreichen, daß die Bereinigten Staaten gewissermaßen automatisch alle amerikanischen Häfen und Flugplätze in einem solchen Falle benutzen könnten. Dieses Ziel scheint jedoch nicht erreicht zu werden, denn auf die uruguayische Anfrage sind zwar mehrere zustimmende Antworten eingegangen, wie von Brasilien, Bolivien, Benezuelo und natürlich aus den USA., die ja der eigentliche Nutznießer dieser Initiative sind, aber bisher staben mindestens ebenso viele Staaten auch in ablehnendem Sinne geantwortet oder jedenfalls keinerlei Zustimmung ausgesprochen, sondern den uruguayischert Borschlag für inopportun erklärt. Diese Staaten aber sind, und das ist gewiß kein Zufall, mit Ausnahme Brasiliens, die wichtigsten südamerikanischen Länder, nämlich Argentinien, Chile, Perm und Columbien. Schon wegen der Bedeutung dieser Länder und des Gewichtes ihrer ablehnenden 2lnt- roorten ist deshalb kaum noch damit zu rechnen, daß der Borschlag Uruguays zu einer gesamt- amerikanischen Erklärung gemacht werden mirlt Dagegen ist es sehr wohl möglich, daß einmal Uruguay die angekündigte Erklärung für sich selbst abgibt, und daß vielleicht auch einige der Staaten, die auf die Uruguay-Initiative zustimmend geantwortet haben, sich dieser Deklaration anschließen, obschon auch das letztere kaum noch mit Bestimmtheit angenommen werden kann. Dagegen ist durch die Haltung von Ländern, wie Argentinien, Chile ufro, verhindert worden, daß auf dem Umweg über eine solche Erklärung die bisherige Stützpunktdebatte gleichsam umgangen wird und die USA. allgemeines Berfügungsrecht über alle amerikanischen häfert und Flugplätze erhalten. die Versenkung von 16 000 BRT. an der Schottischen Ostküste, am 3. August die Versenkung von 6 Handelsschiffen mit 40 000 BRT. durch die Luft- waffe gemeldet. An diesen zwei Tagen ginnen auch insgesamt 3 Tanker auf den Grund. Neben den Versenkungen durch U-Boote wird im Wehrmacht- bericht vom 8. August auch gemeldet, daß wiederum die Luftwaffe 3 Frachter mit 13 000 BRT. versenkt, 5 weitere große Handelsschiffe einschließlich eines Tankers schwer beschädigt hat. Die Engländer, die schon wieder aufatmeten, sind also kräftig an den Ohren genommen und gebeutelt worden. Dabei bleibt zu erinnern, daß in den Wehrmachtberichten vom 30. und 31. Juli die Versenkung von insgesamt 24 Handelsschiffen mit 140 500 BRT. auf einen Schlag berichtet wurde. Diese Versenkungen kommen gerade im „psychologischen Augenblick", wo der Durchschnittsengländer wieder aufs hohe Roß gefHegen ist, weil er in den Sowjetleuten Dumme gefunden zu haben glaubt, die für ihn die Kastanien aus dem Feuer holen. Wie diese trostreiche Spekulation die britische Phantasie in Wallung gebracht hat, geht aus einer Ka- beldepesche des „Daily Telearaph" aus Alexandria hervor, der meldet, etwa 1000 englische Soldaten hielten sich noch auf Kreta in unzugänglichen Ge- birgshöhlen versteckt, nährten sich von Weintrauben und Ziegenmilch und führten einen unerbittlichen Kleinkrieg gegen die deutschen Besatzungstruppen, die aus „rasch zu Soldaten avanciertes Hitler- jungen" beständen. Man sieht: die Londoner Zei- ttmgsstrategen wollen auch einen Partisanenkrieg haben! Dr. Ho. ©kalter ÄNMM SS mmJExs«, General-Anzeiger für Gberheffen il«"6 8. Äug. (DNB.) Das imperialistische >iesem Krieg auf militärischem Gebiet in selbst für amerikanische Ausmaße erstaunlichem Umfang und Bei M zu' L, Berlin, Uebergrerfen Süden des Militärmissionen. der Ausführung der nordamerikanischen deren nationalen Luftverkehrsgesellschaften sind irt Gange. Die Betriebs st offsperre spielt du« bei als Druckmittel die größte Rolle. Die ecuadorianische Gesellschaft Sedta ebenso wie das m Brasilien ein umfangreiches Flugnetz unterhaltest Condor-Syndikat wurden die ersten Opfer! dieser Politik. Der politische Schlußstein. E i<1 M n Acheil- taffierung ihrer Umgebung seinen ersten weithin ichtbaren Ausdruck gefunden Hatte, setzte sich in s der Vereinigten Staaten nach dem Kontinents, das mit Schaffen der Panama-Kanal-Zone und der militärischen Aus- hm Arider *t^liraßE limine Salle i Sm WM Ws i y* Don Unsere Karte veranschaulicht die Pläne sehr deutlich. Die schwarzen Punkte zeigen die den USA. zur' Verfügung stehenden Marine - und Luststützpunkte an. Schwarze Ringe deuten von den USA. öffentlich und geheim geforderte Stützpunkte an. — (Karte: Scherl-Bilderdienst-M.) Die Krönung der gesamten Stützpunktpolitu! aber finden wir in einer diplomatischen Akte, den^. es mußte sichergestellt werden, daß die Stützpunktti Uün im Ernstfälle auch benutzt werden tonnen Wäre es doch möglich gewesen, daß eine der bei teiligten Mächte, wie es selbstverständliche PfliG eines neutralen Staates im Sinne des normale Tempo fort. Nichts geringeres ist das Ziel der Regierung der Vereinigten Staaten als das ganze Jberv-Amerika mit einem Gürtel von Stützpunkten für feine Land-, Luft- und Se- streitkräfte zu umgeben, ja, für die Luftwaffe auch mit einem Netz von solchen Stützpunkten zu überziehen, was, in die Tat umgesetzt, die absolute und ungeteilte Herrschaft der Vereinigten Staaten über die ibero-amerikanischen Staaten zur Folge haben würde. Im Anschluß an das Tauschgeschäft mit England: Zerstörer gegen Stützpunkte, begann das Vorgehen gegenüber den Staaten des Südens: als diese den vertraulichen diplomatischen Sondierungen der USA. Widerstreben entgegensetzten, erklärte Staatssekretär Hüll im September v. I.: Die Regierung der Vereinigten Staaten hätte das Tauschgeschäft mit England nicht nur unternommen, um die eigene Verteidigungskraft zu stärken, sondern auch um mrt den anderen amerikanischen Republiken an der gemeinsamen Verteidigung der westlichen Hemisphäre zusammenzuarbeiten. Neben dieser Verbrämung mit dem Ideal der panamerikanischen Verteidigung wurde . versucht, die ibero-amerikanischen Staaten auf dem Wege brutaler Einschüchterung, wobei angebliche Angriffsabsichten der Achsenmächte als Schreckmittel herhalten mußten, wie durch wirtschaftlichen Druck und das Angebot von Anleihen für die Stützpunktpolitik der Vereinigten Staaten gefügig zu machen. Da, wo sich immer noch Widerstand zeigte, wurden die Methoden gewechselt. So schlugen die Vereinigten Staaten insbesondere den ABC-Staaten den Ausbau von Stützpunkten für deren eigene Landes- Verteidigung vor; doch dieser Ausbau sollte mit nordamerikanischer Hilfe, mit nord- amerikanischen Technikern, Beratern und Bauunternehmern, mit dem erforderlichen Kriegsmaterial nordamerikanischer Herkunft erfvlgen. Die Ergebnisse. Nach etwa einjähriger Anwendung dieser politischen Methoden können folgende Ergebnisse festgestellt werden: Voller Erfolg in den Gebieten der kleinen zentralamerikanischen Repu- b l i k e n , die wirtschaftlich und militärisch schon so stark unter dem Einfluß der Vereinigten Staaten stehen, daß einzelne von ihnen den Vereinigten Staaten Stützpunkte sogar geradezu angeboten haben. Kriegsmaterial und Flugzeuge unter dem Kommando nordamerikanischer Offiziere befinden sich bereits dort an Ort und Stelle. Die Flugstützpunkte werden von nordamerikanischen Technikern und nordamerikanischem Material, wie z. B. in Haiti, Nicaragua und Guatemala ausgebaut. Mexiko hat sich bereiterklärt, auf eigene Kosten mit eigenen Ingenieuren und Arbeitern sein Verteidigungsnetz auszubauen und dieses im Kriegsfall den Vereinigten Staaten zur Verfügung zu stellen. Es gestattet den Militärflugzeugen der Vereinigten Staaten das Ueberflie- gen mexikanischen Hoheitsgebietes und die Benutzung feiner Flugplätze. Die drei Republiken Venezuela, (Kolumbien und Ecuadvr haben den Vereinigten Staaten gestattet, daß nordamerikanische Offiizere ihre Kü st e n ge w äs s e r und Inseln unter dem Gesichtspunkt der Stützpunktanlage vermessen. Die hier zu errichtenden Stützpunkte sollen den amerikanischen Staaten zu Dollar-Millionen verpach- t e t werden. Brasilien war der Gegenstand besonderer Pressionen, weil die Vereinigten Staaten den Atlantik zwischen Natal und D a - k a r beherrschen wollen. Schon benutzten nordamerikanisch-kanadische Nachschubtransporte für die britischen Streitkräfte in Afrika Natal als Stützpunkt; und dieser Tage erhielten die Pan American Airways von der brasilianischen Regierung die Genehmigung, acht Flugplätze an der atlantischen Küste zu bauen bzw. auszubauen, die für den militärischen Gebrauch durch die nordamerikanische Luftwaffe bestimmt sind. Zn Peru hat der Senat einen Gesetzentwurf über die Errichtung einer nordamerikanischen Werft und einer Torpedostation angenommen, die im Kriegsfall den Vereinigten Staaten zur Verfügung stehen soll. Uru- g u a y versteckte seine Bereitwilligkeit hinter der Formel, daß seine Stützpunkte sämtlichen amerikanischen Staaten zur gemeinsamen kontinentalen Verteidigung zur Verfügung stehen sollten. In Paraguay und Bolivien, den beiden Binnenstaaten Jbero-Amerikas, richtet sich das Interesse der Vereinigten Staaten auf die Ueberlassung pon Flugbulen. geist, der Heldenmut, die zähe Ausdauer des beifc scheu Soldaten, der auf die denkbar besten Waffq und eine unübertreffliche Schulung vertrau,, konnte, auch gegen den bisher härtesten Gegner e:< wiesen, der der deutschen Wehrmacht entgegengü treten ist. Die unvorstellbaren Zahlen an Gesang!« nen, die um ein mehrfaches höheren blutigen 93e> lüfte, die Riesenmengen an erbeutetem Kriegsgerij aller Art geben erst einen Begriff von dem Massen aufgebot ijodjgerüfteter bolschewistischer Heere, d, zum Stoß in das Herz Europas bestimmt war,, und nun von den Schlägen der deutschen Weh-Z macht ins Mark getroffen, auf den Schlachtfelds der Ukraine, Weißrutheniens und Estlands oerni^ tet sind ober in tödlicher Umklammerung gleich^ Schicksal entgegengehen. Der Feind hat erbittet gekämpft, kein Einsatz an Menschen und Materij war ihm zu hoch, auch die schwersten Verluste«ht er nicht gescheut, um bis zum Letzten dem deutsch^ Angriff zähesten Widerstand entgegenzusetzen und a Gegenangriffen auszuholen. Aber weder die zahle:, mäßige Ueberlegenheit, noch das dem Verteidige .äußerst günstige Gelände haben ihm den Erfolg bringen können. Der Verlust von Millionen bestik Feldtruppen und der größten Masse schwerer Wa, fen, Flugzeuge und Kriegsgerät hat die Verleid, gungskraft der Sowjetarmeen derart geschwächt daß sie dem im neugestärkten Bewußtsein fein« Ueberlegenheit in den dritten Abschnitt seiner Dpi rationen eintretenden deutschen Ostheer den Sorbett des Sieges nicht mehr zu entreißen vermögen. Dr. Fr. W. Lange, Ife Sprachgebrauches ist, die Benutzung der Stütz' punkte durch die Vereinigten Staaten im Falle ihre! Beteiligung am Kriege verweigerte. So ließ dit uruguayische Regierung im Juni duld ihre Gesandten in sämtlichen Staaten des amerild nischen Kontinents den Entwurf einer Entschließung überreichen, in der vorgeschlagen wird, daß M amerikanischen Länder einen Staat des amerikan- schen Kontinents, der sich im Krieg mit eine! nichtamerikanischen Macht befindet, nidH a 15 kriegführend betrachten sollen. Dai- Ziel des Vorschlages ist, kriegführenden Staats des amerikanischen Kontinents nach wie vor di! Häfen, Flugplätze und sonstigen militärischen 6ir' richlungen der übrigen amerikanischen Staaten gehindert zur Verfügung zu stellen. Wenn diest! Vorschlag auch von Uruguay ausaing, so beste-.' doch kein Zweifel darüber, daß er feinen Ursprung einer Inspiration durch die Vereinigte' Staaten verdankt. Bedürfte es hierfür nod eines Beweises, so kann er in der im überschwenA liehen Tone gehaltenen zustimmenden Antwortno» der Regierung der Vereinigten Staaten gesehen werden. Brasilien, Bolivien und Ecuador haben vs» reits zugestimmt. e Im Vorstehenden sind nur Tatsachen air einandergereiht. Sie beweisen das ebenso ziewd wußte wie rücksichtslose Vorgehen, das Rooseock anwendet, um die ibero-amerikanischen Staaten pö militärisch botmäßig zu machen. Der GeneralangE der Vereinigten Staaten auf die Staaten Iberer' Amerikas ist auf allen Gebieten eröffnet. Den ju zum Terror gesteigerten Mitteln, mit denen D'- Vereinigt^ Staaten Men AgrnH MreL Gegenwehr der Sowjets wurde genährt durch die Zuführung immer neuer Streitkräfte längs der Eisenbahn und Autostraße Wjasma—Smolensk, die Timoschenko mit aller Macht offenzuhalten bestrebt war. Doch die Sicherungslinie der am Rande des Brük- kenkopfes auseinandergezogenen Angriffsdivisionen hielt dem Ansturm der in unaufhörlich aufeinanderfolgenden Wellen vorgetriebenen Sowjets stand, bis die nachrückenden Infanteriedivisionen ausreichende Verstärkung brachten und es gelang, nun auch die Lebenslinie der Sowjets an der Straße Wjasma— Smolensk abzuschneiden und nördlich des Dnjepr einen neuen Kessel zu bilden. Immer enger schloß sich der eiserne Ring zber deutschen Divisionen um die hier eingeschlossenen Sowjetarmeen bis sich endlich trotz erbitterten Widerstandes auch deren Schicksal vollendete. Der immer erneut wiederholte Versuch der Sowjets, zwischen den Panzerspitzen der deutschen Stoßkeile und der auffchließenden Masse der deutschen Infanterie durchzubrechen, woraus jene eigenartige Verzahnung der Fronten entstand, von der wir hier in unserer Betrachtung am letzten Samstag sprachen, war der Sowjetführung zum Verhängnis geworden. Es wurden auch die neu herangeführten sowjetischen Truppenverbände ein- gekesselt und aufgerieben. Der linke Flügel des deutschen Oscheeres, die Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Ritter von L e e b mit den Armeen der Generalobersten Busch und von K ü ch l e r, der Panzergruppe des Generalobersten Hoeppner und der Luftflotte des Generalobersten Keller hat zunächst den Feind in der Panzerschlacht nördlich von Kowno geschlagen, ist dann zwischen Dünaburg und Riga über die Düna vorgestoßen, worauf der rechte Flügel die Armee des Generalobersten Busch, die Stalin-Linie südlich des Peipus-Sees, entlang der ehemaligen lettisch-sowjetischen Grenze, bezwang, dann nach Norden einschwenkte und zwischen Ilmensee und Peipus-See in Richtung auf Petersburg oorftieß. Der linke Flügel der Heeresgruppe, die Armee des Generalobersten von Küchler, drängte den Feind in breiter Front über die lettischestnische Grenze immer weiter nach Norden über Dorpat, Fellin und Pernau, die berühmten alten Ordensburgen der Deutschen Schwertbrüder, nahm Tasp, den Knotenpunkt der Bahnlinien Petersburg- Reval und Dorpat—Reval, und wenig später auch Wesenberg und stieß, wie der gestrige Wehrmachtbericht melden konnte, bis zur Küste des Finnischen Meerbusens durch. Damit ist den in Estland im letzten Verzweiflungskampf ringenden sowjetischen Kräften jede Landverbindung mit Petersburg abgeschnitten. Da die Armee des Generalobersten Busch mit ihrem linken Flügel bereits die Gegend von Narwa erreicht hat, schiebt sich nun ein doppelter Riegel zwischen die in Estland kämpfenden Sowjetkräfte und Petersburg. Die sowjetischen See- stützpunkte Baltischport, Reval und Hangö jenseits des Meerbusens auf der Südspitze Finnlands werden durch das unaufhaltsame Vorrücken der deutschen Truppen in Estland von der Landseite her bedroht und jeder Verbindung beraubt. So haben sich an allen Abschnitten der Riesenfront die Ueberlegenheit der deutschen Führung in wohldurchdachter Planung und kühnem operativen Entschluß ebenso wie das hervorragende Zusammenwirken aller Waffen und der forsche Angrisss- Etn $nl E De \: nö ’ 0 •4! “2 irl* " »I seinen Mitarbeitern und seinen Soldaten, deren überlegene Planung, feste und verantwortungsfreudige Führung, deren heldenmütiger Einsatz in kühnem Dorstürmen wie in zähem Durchstehen gegen einen erbittert sich wehrenden Feind diesen Sieg erftritten haben, durchströmt unser Volk. Und wenn in diesen Tagen in manch deutsches Haus die Trauerbotschaft gelangt, daß hier der Sohn und Bruder, dort der Gatte und Vater den Soldatentod auf dem Schlachtfeld fand, so ist der Schmerz um sie der Schmerz des ganzen Volkes, das sich in Ehrfurcht und Dankbarkeit neigt vor diesem größten Opfer, das von ihnen gefordert und gegeben wurde in Treue zu Führer, Volk und Reich, für die Zukunft unseres Vaterlandes. Das deutsche Ostheer, das im Verein mit den Truppen der verbündeten Nationen auch in der zweiten Phase des gewaltigen Ringens mit den Armeen des Bolschewismus Sieger blieb, steht, wie es nun der zusammenfassende Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht enthüllt hat, i» seiner Gliederung in drei Heeresgruppen unter der Führung der gleichen Oberbefehlshaber, die sich schon im Westfeldzug und auf dem Balkan hervorragend bewährt haben. Auch die Führer der ihnen unterstellten Armeen, Panzerverbände und Luftflotten sind von den früheren Feldzügen her uns vertraute Namen. Die gewaltige Weite des Raumes zwischen Schwarzem Meer und Finnischem Meerbusen wird von der Natur geteilt durch die große Oede der sich über viele Quadratkilometer erstreckenden Pripet- Sümpfe. Von ihnen ging die Stalin-Linie aus, um von hier nach Norden verlaufend den Schutz des sowjetischen Raumes bis zum Peipus-See zu übernehmen und nach Süden die Ukraine zu sichern. Unter Anlehnung an dis Flußsysteme der Düna, des Dnjepr und Bug war hier eine tiefe Kampfzone entstanden, die die Gegebenheiten der Natur, schier undurchdringliche Wälder, Sümpfe und Wasserläufe mit unleugbarem Geschick zum Ausbau eines viele Kilometer breiten, mit stärksten Befesti, gungswerken moderner Bauart und hervorragend getarnten Widerstandsnestern gespickten Derteidi- gungsgürtels ausgenützt hatte. Er bildete gleichsam den äußersten Wall für das Vorfeld des Städtedreiecks Kiew—Moskau—Petersburg, das auch die Stoßrichtung der drei deutschen Offensivgruppen am besten kennzeichnet. Nach Einkesselung und Vernichtung der im ehemals ostpolnischen Grenzgebiet zum Vormarsch in das Herz Europas angesetzten bolschewistischen Stoßarmeen bei Lemberg und Bialy- stok—Minsk brachte der Durchbruch durch die Stalin-Linie an drei entscheidenden Stellen südlich der Pripet-Sümpse, zwischen Mohilew unj) Witebsk und südlich des Peipus-Sees die Ausgangspunkte für die strategischen Bewegungen der drei deutschen Heeresgruppen in dem nun offen daliegenden sowjetischen Raum. Das Ziel, um das in offenen Feld- fchlachten von gigantischen Ausmaßen gerungen wurde, war die Vernichtung der feindlichen Feldheere. Auf dem rechten deutschen Flügel traf die gegen die Ukraine angesetzte Heeresgruppe des General- feDmarschalls von Rundstedt mit den Armeen des Generals der Infanterie von Stülpnagel und des Generalfeldmarschalls von Reichenau, der Panzergruppe des Generalobersten von K l e i st und der Luftflotte des Generalobersten L o e h r anfänglich auf besondere Schwierigkeiten und zähen Widerstand, da die sowjetische Führung hier besonders starke Kräfte massiert hatte, um aus dem Raum von Lemberg über den Oberlauf der Weichsel ! nach dem Sudetengau und Schlesien vorzustoßen »und nun nach dem Mißlingen diese Planes pben weiteren deutschen Vormarsch mit allen Mit- r. teln aufzuhalten. So mußte die Heeresgruppe ^Rundstedt erst im schweren frontalen Ringen sich ?i>en Raum für umfassende Bewegungen erkämpfen. j(£s gelang ihr, einen Keil über Schitomir bis vor : die Tore von Kiew vorzutreiben, dann nach Süden ! einzuschwenken und zur großen Umfassung im t-Dniepr-Bogen anzusetzen. Diese Operation muß in engem Zusammenhang betrachtet werden mit den > Bewegungen der über den Pruth durch Bessarabien , an den Dnjestr vorgedrungenen deutsch-rumänischen i Verbände des Generals Antonescu, deren lin- । fer Flügel, die Armee des Generalobersten Ritter von Schobert, über dey mittleren Dnjestr । nach Nordosten vorstieß, um mit der Heeresgruppe । Rundstedt die Umklammerung der im Raum süd- ! lich Kiew kämpfenden Sowjetarmeen zu vollenden, f Hier zeichneten sich in der Folge zwei Einkesselungen starker feindlicher Kräfte ab, die Vernichtung Ides einen Kessels südwärts Uman meldete bereits i der gestrige Wehrmachtbericht und eine Sondermel- ! düng hat ihn dahin ergänzt, daß etwa 25 Divisionen iber Sowjets vernichtet wurden, wobei es besonders augenfällig ist, daß die blutigen Verluste der Sowjets die doppelte Zahl der Gefangenen beträgt. rDas Schlachtfeld, das die Katastrophe dreier fow- lfetifcher Armeen sah, von denen mit zwei Oberbefehlshabern 103 000 Mann gefangengenommen "und gewaltige Mengen an schweren Waffen und sonstigem Kriegsmaterial erbeutet wurden, liegt am ' mittleren Bug etwa auf der Mitte der Linie Kiew— Odessa. Es ist auch für diese Einkesselung charakteristisch, daß sie zum vollen Erfolg ausreifte, während deutsche Stoßtruppen sich schon weiter nach Osten vorkämpften und die Umfaff-ungsoperation gegen Entsatzversuche abschirmten. In der Mitte der Front hat die Heeresgruppe ,bes Generalfeldmarschalls von Bock die gewaltige 'Schlacht von Smolensk mit einem vollen Sieg für die deutschen Waffen beendet. Ihr Stoß zielte ins Herz des feindlichen Aufmarsches. So waren hier auch besonders starke Kräfte angesetzt worden, die Armeen des Generalfeldmarschalls von Kluge, des Generalobersten Strauß, des Generalobersten Freiherren von Weichs, die beiden Panzergruppen der Generalobersten Guderian und Hoth und die Luftflotte des Generalfeldmar- fchalls Kesselring. Ihnen hatte der Sowjetmarschall Timoschenko in gewaltigen Massen seine besten Truppen entgegengeworfen und immer neue Reserven nachgeführt, um den deutschen Vorstoß nach Osten an dieser bedrohlichsten Stelle der Sow- jetfront abzuriegeln. So entstand hier am Brennpunkt der Entscheidung ein wochenlanges erbittertes Ringen, dessen Verlauf in seinen einzelnen Phasen der Wehrmachtbericht vom Donnerstag überaus klar und eindrucksvoll geschildert hat. Schon die Stalin-Linie war hier, gestützt auf die befestigten Orte Mohilew, Orscha, Wit^hsk und Polozk besonders stark ausgebaut worden. Nachdem sie durchbrochen und vor der Mitte der Front Smolensk erobert worden war, setzten wütende Gegenangriffe der Sowjets gegen diesen riesigen Brückenkopf ein, der hier in weitem Halbbogen von nördlich Witebsk bis südlich Mohilew mit dem Brennpunkt Smolensk nach Osten vorgetrieben worden war und von deutschen Panzertruppen und motorisierten Verbänden gehalten wurde, während die Infanterie in gewaltigen Märschen aufschloß, um die Flanken des deutschen Stoßkeils gegen die immer wieder mit zäher Verbissenheit geführten GegenErM hyp Sosjets zu Mtzeu. Pläne spielen ihre engen Beziehungen zu den Streitkräften der ibero-amerikanischen Staaten eine ausschlaggebende Rolle. Für Oktober 1940 hatte der U8A.-Generalstabschef die Höchftkommandierenden aller ibero-amerikanischen Heere zu einer B e s i ch- tigungsreise nach Nordamerika eingeladen, auf der Flotten- und Luftbasen, Wersten, Flugzeugfabriken und Rüstungsindustrien besucht wurden. Im Juli dieses Jahres lud Präsident Roosevelt 75 Offiziere von 20 ibero-amerikanischen Republiken z u einer halbjährigen Dien ft lei ft ung in der Armee der Vereinigten Staaten ein. Diese Einladung wurde durchweg angenommen. Militärische Missionen der Vereinigten Staaten befinden sich in allen zentralamerikanifchen Republiken. Das Zentrum für diese ist Panama und der dortige Höchstkommandierende der Kanalzone. In Venezuela befindet sich eine Marine- kommission der Vereinigten Staaten zwecks Beratung der venezuelanischen Marine, ebenso in Peru. Befehlshaber der peruanischen Luftwaffe ist ein nordamerikanischer Offizier. In Chile befindet sich eine Luftwaffenkommission. Auch die Eingriffe der Vereinigten Staaten in das zivile Luftfahrtwesen Jbero-Amerikas sind nur aus militärischen Beweggründen zu verstehen. Zwar betreiben die großen Luftfahrtgesellschaften Pan American Airways und Panagra schon seit langem den internationalen Verkehr auf dem südlichen Teil des Kontinents. Aber das genügt nicht. Auch die in den einzelnen Staaten vorhandenen nationalen Flugverkehrsgesellschaften müssen erworben, kontrolliert ober sonstwie ausgeschaltet werden. Bereits Anfang 1940 wurde die kolumbianische Gesellschaft Scadta von einer Tochtergesellschaft der Pan American Airways übernommen. Dabei wurde das ganze leitende Personal zum Ausscheiden gezwungen und durch Nordamerikaner, unter denen sich bisherige Angehörige der nord- amerikanischen Kriegsmarine befanden, ersetzt. Sodann wird Anfang d. I. der peruanischen Lufthansa die Konzession entzogen. Die k o ° lumbianische Arco geht in das Eigentum der nordamerikanifchen Avianka über. Der bolivianische Aero-Lloyd wird nationalisiert. Die nordamerikanische Panagra kontrolliert diese Neugrimdung. ginanaieUß VertzandluyLen mit an- Roosevelts Stühpunktpolitik in Südamerika Vergewaltigung unter dem Deckmantel militärischer Zusammeparbeit. iw lin bei 6ai zu d. inern, pen noch ieric oh bik «Wehr stabt ißi es fi en j in i 'N r len ju c Str «M «Mi Itls ba« ü laße «tat 14 Iht tlifonilt ßph(a Magdakl 'MPiptK ß'oHalo \ag Salvador IM HCil Sanios CoiDnto bDontin'ga^ Curacao - iuenaPtntuun MEXIKO \ . Tejtria\ yStJhomat =5yBW arliHigut QCatf l <^— )Pasto ■JS&IO ßrande WwSTddEstr iMa'donado ütvictoo \aUawa tnf Luiz Natal t I f N Loren; :Co/iniieS^£ K 9 Neufundland =£s=Haitfiu .Isla aFPifies ' ■■Pfl Vc1 ~Sai/wrCfnz^fä _ Guatemal Panama— u—- Fonseca Bucht— Corinto--------—<> Managua - ■ WM i i ■ ä > UL I AU iili - ; ii rt eintreffen unfr in seinen Stab eingereiht wer- b l Mit Namen erwähnte er hierbei besonders Der endlose Zug Oie britische Agitation in den LtSA. Berlin, 8. Aug. (DNB.) Der neue Leiter der k'tgegenzusetzen. Ja, sie werden durch diesen Ter- rrc sogar veranlaßt, selbst Hand anzulegen an die Krstörung ihrer Freiheit, politischen Unabhänaia- ffi und wirtschaftlichen Zukunft. 'aiiet x. bestem »ii trögen die Staaten Südamerikas kaum mehr etwas »en« d)t Sht, I HeniC lhik 6*! ÄS |n er öle leit em M hm den 2 Sio»en t> .IWrerj i bie r ®u6t|eiii l feiner eer den L°n w.n, Vernon Bartlett als zukünftigen Leiter des britischen Pressedienstes und Professor W e b st e r afs Leiter der britischen Jnformationsbibliothek in den USA. Campbell gab zu, daß die britische Regierung den Eintritt der USA. in den Krieg wünsche. Aus seinen weiteren Ausführungen war im übrigen klar ersichtlich, daß die britische Agitation nach wie vor sich in den Vereinigten Staaten von Greuelmärchen den größten Erfolg verspricht. Straßenbau Tlicagarua — Costarica — Panama. Ne u y o r f, 8. Aug. (DNB.) Nach einer Meldung der „New Port Times" aus San Jos6 (Costa- rica) hat die nordamerikanische Export- und Jmportbank eine neue An leihe für Costarica bewilligt, die für den Bau einer interamerikanischen Land st raße verwendet werden soll. Die Straße führt von der Nicaragua-Grenze durch Costarica bis Panama. Die Höhe der Anleihe beläuft sich auf 4,6 Millionen Dollar. Mischen Agitation in den USA., Sir Gerald Campbell, ist von seiner Anfang Juli nach lerun» ikh lErgland angetretenen Reise wieder nach Neuyork b h‘? M zu'iickgekehrt. Er erklärte, daß es Aufgabe seines luÄ mfangreichen Stabes sei, der amerikanischen Oef- en m •‘»ii fe'ilichkeit und dem Nachrichtenwesen die oerschie- bei en Entwicklungen in England zu interpretieren. 8| Mitte August würden weitere Sachver- stcndige für verschiedene politische Fragen, u. a. al ch für Indien und andere Gebiete, in Neu- Le aus den Sondermeldungen des OKW. hervorgeht, ist die Zahl der sowjetischen Gefangenen im Df en bis jetzt auf 895 000 gestiegen. Täglich wandern aber noch viele Hunderte und Tausende in die Sammellager. — (PK.-G. Schmidt-Scherl-M.) Erbitterte Kämpfe in Estland. Von Kriegsberichter Hans-Joachim Salchow. ■ ■ *i< ■ ■£., öS ■ ,x "V- : '- ME oUc. Die die ersten Granatwerfer am Gttaßenrand e den USM n von den V ist-M.) in- ten 6 . > '".>4 des a|n ■. !,'Ä HMife 1 |M6i Sausen der Granaten, und noch Horen wir ab j uni zu vor uns das Geknatter von MG.s und Ka- rchinern, aber wir stehen bereits mit den ersten NS" Stippen in der» Straßen der Stadt und was wir U noch vornehmen, ist nur der letzte Teil eines PK.) .... 9. Aug. (DNB. Funkspruch.) T ü r i ifi n deutscher Hayd. Noch zwar ist die Luft erfüllt Sausen der Granaten, und noch hören wir ab M zu vor uns das Geknatter von MG.s und Ka- und überfällt einzelne Kolonnen, um sich bei der Annäherung größerer Trupps gleich wieder zurückzuziehen. Das Weitermarschieren der deutschen Soldaten ist bei dieser Taktik stets nur ein Dorfühlen, ist immer ein Sprung ins Ungewisse. Nur wenige Meter liegen sich oft die feindlichen Trupven und unsere gegenüber, ohne voneinander zu wissen. Das geht so weit, daß sich so manches Mal die Begriffe überhaupt dafür verschieben, wo vorn und hinten ist. Langsam rückt daher nur das Regiment vor, und je näher es Türi kommt, um so heißer werden die Kämpfe. Auf dem Kirchturm der Stadt hat der Gegner seine Beobachtungsstelle eingerichtet. Von dort aus hat er einen ausgezeichneten Ueberblick über das ganze Gelände, das durch Hügel und Bäche außerordentliche Möglichkeiten für die Verteidigung bietet. Ueberall, wo sich auf der Straße eine Staubwolke zeigt, haut wenig später die feindliche Artillerie hin. Trotzdem geht es vorwärts. Und als erst mal Särevere, wenige Kilometer vor Türi, von uns genommen ist, ist eine wertvolle Stellung in deutscher Hand. Dennoch merkt die Führung bald, daß von hier aus, also von Süden, die Stadt nur unter schwersten Verlusten erobert werden kann. Es wird daher beschlossen, Türi ostwärts zu umgehen und von Norden her in die Stadt einzudringen. Auch hier bietet zwar das Gelände große Schwierigkeiten, und der Artilleriebeschuß ist nicht minder heftig, aber es muß versucht werden. Und es wird geschafft! Nachdem die Höhe 66 im Nord- westen der Stadt genommen ist, kann zum Angriff gegen Türi selbst vorgegangen werden. Denn nun ist auch von dorther kein neuer feindlicher Einbruch mehr zu befürchten. Das Gros der Sowjettruppen ist geflüchtet, und nur versprengte Reste finden wir noch vor, die nach kurzem Gefecht vernichtet werden. Der Sender Türi liegt in Trümmern. Die Sowjets haben ihn zuguterletzt zerstört. llen- «‘JV es fA -rilfl ^ua6°r , Mzwierigen und schweren Ringens. Laß die Sowjets sich gerade hier so verzweifelt äh Wehr setzten, hatte seinen guten Grund. Um Die Stadt selbst, die kaum 3000 Einwohner zählt, hÄe es sich wohl kaum gelohnt. Aber Türi besitzt ei en Rundfunksender, den die Sowjets noc» in den letzten Tagen dazu benutzten, die Gische Bevölkerung aufzuhetzen und Lügennach- rtyien zu verbreiten. Dazu ist die Stadt ein wich- ligiü Straßen- und Eisenbahnknoten- purift Hier laufen die Eisenbahnlinien von Moi- Mila—Reval und Türi—Taps zusammen. !ls das Regiment, das als erstes auf der rtraße Pernau — Türi vorrückt, von neuem Hi Marsch gesetzt wird, hat es schon Tage und lachen schwerster Kämpfe hinter sich. Vom Beginn tte Feldzuges im Osten an war es fast täglich ein- ßtsktzt. Sogar der eine Tag in Riga und die drei Masten ß ,T Bernau, die eigentlich der Ruhe zugedacht waren, Lre spis . Gien mit Säuberungsaktionen und anderen aiie D'.e rcherheitsmaßnahmen ausgefüllt. onio wie 51un ziehen die Männer von neuem los in unterfjj: büfenber Hitze und im ewigen Staub der estnischen S ersten $ Üttldstraßen. Täglich wird es schwieriger, vorwärts ö Jt ’ommen, denn der Sowjetrusse, der ahnt, daß । « Falle immer enger wird, in die er jetzt in Est- ktl geraten ist, wehrt sich voller Derzweiflung. ... Öb-s Mittel ist ihm Dabei recht. In den Wäldern StiitzpunW ifrttärts der Straße hält er sich verborgen und Men j ti(>t von dort aus ständig Ueberfälle aus dem ,6 die sWerhalt, durch die er versucht, den deutschen Vor- t werdens Wr'ch zu hemmen. Täglich aufs neue stößt er vor en- II. , versuchten die Flanke der deutschen Truppen aus den Waldern * »mengte Telle einer Ä L Einsatz aller schweren Waffen der Infanterie wurde der femd- DeEkii'U &(“5 °".Mreifen Durchs fy hart am Straßenrand in Stellung gegangen. Die drei 4 r Lin Oberhesse mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet Für vorbildliches Draufgängertum als Staffelkapitän eines Jagdgeschwaders Berlin, 8. August. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Major Trautloft, Hauptmann L epp la, Oberleutnant Kolbow Oberleutnant Schnell und Oberleutnant Nordmann. Major Trautloft hat als Kommodore eines Jagdgeschwaders in mehr als 300 Feindflügen 20 feindliche Flugzeuge in harten Luftkämpfen zum Absturz'gebracht. Bei Tiefangriffen und Bombenflügen im Westen und Osten hat sein Geschwader in drei Tagen allein 187 Abschüsse und insgesamt über 1000 Abschüsse erzielt, davon über 600 an der Ostfront. Hauptmann Richard L e p p l a hat als Kommandeur einer Jagdgruppe gegen England 13, im Osteinsatz 7 feindliche Flugzeuge abgeschossen und in der Bekämpfung von Erdzielen 6 schwere feindliche Panzer vernichtet. Oberleutnant Kolbow hat bisher 27 Feindflugzeuge, davon 13 im Kampf gegen England, abgeschössen. Zahlreiche kühn durch- geftihrte Tiefangriffe auf sowjetische Kolonnen und Panzer bewiesen seine heldenmüttge Einsatzfreudig- feit. Oberleutnant Schnell hat in zahlreichen Lufftkämpfen 29 Feindflugzeuge, davon 9 im Kampf gegen England abgeschossen und in erfolgreichen Tiefangriffen in der Bekämpfung feindlicher Pan« zer, Marschkolonnen und Bodenorganisationen der feindlichen Luftwafte seinen zähen Kampfwillen und seine rücksichtslose Einsatzbereitschaft bewiesen. Oberleutnant Karl-Gottfried Nordmann, am 22. November 1915 in Gießen als Sohn des 1925 verstorbenen Lollarer Arztes Dr. Nordmann geboren und nach Besuch des Gießener Gymna^ siums 1935 als Fahnenjunker in die Luftwaffe ein* getreten, gehört zu den bewährtesten Staf* felkapitänen feines Geschwaders und hat in vorbildlichem Draufgängertum feine Staffel gegen England und gegen Sowjetruhland von Lr* folg zu Erfolg geführt. Bei fchweren Beglettfchuh* flögen der Kampfoerbände tjat feine Staffel bisher 72 Abschüsse erzielt, von denen Oberleutnant Nord* mann allein 2 5 L u f t f i e g e errungen hat. Oer Ilmensee. Der Ilmensee liegt 170 Kilometer östlich von dem jetzt so viel genannten Peipus-See. Und wie am Peipus-See Pleskau (Pskow) eine uralte Handelsstadt ist, so an der Nordspitze des Ilmensees Nowgorod. Beide Städte gehören sowohl verkehrsmäßig als auch strategisch zusammen. Sie sind „korrespondierende Punkte". Der Ilmensee ist erheblich kleiner wie der Peipus-See und recht flach. Deshalb wechselt er auch seine Größe. In der trockenen Jahreszeit ist er 700, bei starken Niederschlägen bis 1800 qkm groß. Sein Abfluß in den Ladoga-See ist die Wolchow, ein 220 Kilometer langer Fluß. Er ist jetzt in seinem ganzen Lauf schiffbar, nachdem die Stromschnellen durch einen Kanal umgangen wurden. Diese Stromschnellen werden jetzt auch zur Gewinnung von Elektrizität ausgenutzt. Die recht bedeutenden Elektrizitäts- werke versorgen einmal St. Petersburg mit Strom und dienen ferner zur Gewinung von Aluminium aus dem Tichwiner Bauxit. Tichwin liegt etwa 90 Kilometer östlich der Wolchow an der Bahn St. Petersburg—Wologda. Das schon vor dem Weltkrieg erhebliche Industriezentrum von St. Petersburg ist in den letzten zwanzia Jahren mächtig ausgeweitet wovden und reicht bis über die Ufer der Wolchow. Oie Front dankt der Heimat. Die Silberne Ehrennadel eines Kampfgeschwaders für Professor Heinkel. Berlin, 8. Aug. (DNB.) Als Zeichen engster Verbundenheit der kämpfenden Truppe mit der Heimat ließ der Kommodore eines Kampfgeschwaders Prof. Dr. Heinkel, dem Schöpfer der He. 111, die Silberne Ehrennadel des Geschwaders überreichen. Diese Auszeichnung ist bisher nur verdienten fliegenden Besatzungen des Geschwaders zuteil geworden. Der Kommodore ließ in folgenden Worten bei der Uebergabe seinen Dank zum Ausdruck bringen: „Es soll dies ein sichtbares Zeichen sein, daß ich und meine Besatzungen dessen eingedenk sind, daß an diesen bisherigen Leistungen der Gruppe im Polenkrieg, im Nor- wegenfeldzug, im Kamps um Narvik, im Einsatz bei Tage und bei Nacht gegen London und sämtliche englischen und schottischen Städte von den Syetlands bis Southampton und im Kampf gegen die englische Versorgungsschiffahrt Sie und die Männer und Frauen Ihrer Gefolgschaft einen ausschlaggebenden Anteil haben. Zwei Millionen siedenhunderttausend Kilogramm Bomben haben wir mit Ihrer He. 111 auf fast allen Kriegsschauplätzen gegen England, teils auf 1000 und mehr Kilometer Entfernung und in weiten Flügen über freie See geschleppt und geworfen. Möge Ihnen, Herr Professor, weiterhin die Kraft zu neuem, genialen Schaffen erhalten bleiben, und möge Ihre Gefolgschaft als Soldaten der Arbeit in enger Kameradschaft mit den Soldaten der Front weiterhin restlos und unermüdlich, jeder an seiner Stelle, mitarbeiten und kämpfen für den baldigen Endsieg unseres Führers und Großdeutschlands." Robert Kell, der Leiter der Gauschulungsburg, gefallen. NSG. Der Leiter der Gauschulungs- b u r g Hessen-Nassau der NSDAP., Gauhauptstellenleiter Robert Fell, fiel als Leutnant und Zugführer in einem Infanterie-Regiment bei den Kämpfen im Osten. Robert Fell ist allen Parteigenossen des Gaues Hessen-Nassau durch seine erzieherische Tätigkeit an der Gauschulungsburg und darüber hinaus durch seine zahlreichen Vorträge bekannt. Wie er in Friedenszeiten im Geiste des Nationalsozialismus unermüdlich schulte und wirkte, so hat er auch bis in die letzte Zeit hinein in den Zeiten der Ruhe seine feldgrauen Kameraden durch seine Schulungsvorträge imfnqr tiefer in den Geist der Bewegung hineingesührt. Sein Leben, das er bereits vor der Machtübernahme in den Kampf gegen den Bolschewismus gestellt hatte, hat er nun bis zur letzten Konsequenz zu Ende geführt, indem er es für Großdeutschland hingab. Oie wallonische Kreiwilligen-Legion. ...., 9. Aug. (DNB. Funkspruch.) Nachdem bereits in den letzten beiden Tagen die flämische Freiwilligen-Legion zum Kampf gegen den Bolschewismus nach dem Osten abgefahren war, nahmen am Freitagnachmittag 800 wallonische Freiwillige Abschied vvn Brüssel. Im Palast der Schönen Künste übergab der Führer der belgischen Rex- Bewegung, Leon D e g r e 11 e , der selbst als einfacher Soldat mit in den Kamps hinauszieht, in Gegenwart des Vertreters des Militärbefehlshabers Belgien dem Kommandanten der fünf wallonischen Freiwilligen-Kompanien, Rouleau, die Fahne der nationalsozialistischen Rex-Beweaung Belgiens. „Wir fühlen uns als Germanen", so sagte der Führer der Rexisten, „und schicken unsere Jugend an der Seite derer in den Kampf, die gewillt sind, ein neues Europa zu bauen. Gestern waren wir noch die Besiegten, heute stehen wir Hand in Hand mit der nationalsozialistischen Jugend Großdeutschlands in einem Kampf, in dem auch wir unser Haus, unsere Familie und unser Vaterland verteidigen. Wir werden in diesem Kampf für ein neues Europa, in das wir uns einordnen wollen, unfc MH unjei Oxjer unjerem Vaterlande einen großen Dienst erweisen." Hinter einem Musikkorps und einer Kompanie deutscher Infanterie man schierte dann die Legion unter jubelnden Zurufeü der Bevölkerung zum Zug, der in den Abendstunden die Hauptstadt Belgiens verließ. Oer italienische Bericht. Rom, 8. August. (DNB.) Der italienische Wehn machtbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut: In den Nächten vom 6. bis 8. August hat unsere Luftwaffe Flotten- und Flugstützpunkte auf Malta bombardiert. Bei Famagosta (Cypern) haben unsere Flug« zeuge Depots und Hafenanlagen bombardiert, wo. durch Brände entstanden. In Nordafrika an der Tobruk-Front beschränkte Artillerietätigkeit. In Lustkämpfen wurden ^wei brittsche Flugzeuge von deutschen Jägern abgeschossen. Feindliche Flugzeuge haben Bomben auf Ortschaften der Cyrenaika und auf Tripolis abgeworfen: zwei Tote und einige Verwundete. In O st a f r i t a unveränderte Lage. Kleine politische Nachrichten. Das Kommando des italienischen Expeditionskorps in der Ukraine ist General Messe übertragen worden. Er hatte sich schon im Weltkrieg bei der Eroberung des Monte Grappa ausgezeichnet, nahm als Vizekommandant der Division Cosserin am Abessinienfeldzug teil und leitete 1938 die Besetzung von Tirana. Im Mai 1940 übernahm er das Komamndo des Schnellen Armeekorps und wurde im November nach Albanien entsandt mit dem Auftrag, das Gebiet von Valona zu halten. * Die sterblichen Ueberreste Bruno Mussolinis sind am Freitag zur letzten Ruhe nach Forli übergeführt worden. Als der Trauerzug sich durch die Straßen Pisas bewegte, bildete die Bevölkerung Spalier, um dem Duce, der mit den übrigen Anverwandten dem Sarge folgte, seine Anteilnahme zu erweisen. * Wie die Agentur OFJ. meldet, haben die Briten den ehemaligen Oberkommandierenden in Syrien, General D e n tz, und 35 Offiziere der Levante-Armee in Syrien interniert. Dieses willkürliche Vorgehen versuchten die Briten damit xu begründen, daß stanzösischerseits noch nicht alle Gefangenen freigelassen worden seien. Das neue ungarische Eheaesetz ist in Kraft getreten. Künftig sind Eheschließungen zwischen Ariern und Juden verboten. Alle Eheschließenden sind verpflichtet, sich einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen. * Unter der Leitung von Professor Dr. Rüdin- München veranstaltet vom 5. bis 7. Oktober die Gesellschaft deutscher Neurologen und Psychiater in Würzburg ihre 6. Jahresversammlung. Verbunden wird damit voraussichtlich auch eine Tagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderpsychiatrie und Heilpädagogik. Aus aller Wett. Eigenartige Todesursache. In Wertingen bückte sich ein 12jähriger Junge beim Himbeerpflücken über einen Garten- <3 a u n und verlor das Gleichgewicht. Er fiel kopfüber über den Zaun und blieb mit dem Kops nach unten hängen. Da niemand den Vorfall bemerkte, blieb der Junge in dieser qualvollen Lage und verlor das Bewußtsein. Straßenpassanten wurden dann schließlich auf den wie leblos am Zaun hängenden Jungen aufmerksam. Wiederbelebungsversuche blieben jedoch ohne Erfolg. Britischer de Gaulle-Agent überfällt französische Kriminalbeamte. Nachdem vor einigen Tagen der stellvertretende Chef der Sicherheitspolizei in Caen ermordet wurde, ist nun auch der Chef der Kriminalpolizei von Caen beim Versuch der Festnahme des Verbrechers schwer verletzt worden. Dem Täter gelang es, mit einem Fahrrad zu entfliehen. In feinem Schlupfwinkel, einer Garagö, fand man u. a. Munitionskästen mit Maschinengewehrmunition. Dis Polizei hat als Täter den Engländer Jean Hopper ermittelt, einer der aktivsten Agenten des früheren französischen Generals de Gaulle. Hopper hatte sich einen französischen Namen zugelegt, was zunächst seine Festnahme erschwerte. Das Eiserne kreuz in vier Generationen. In der Familie Ballerstätt, Revierförsterei Schieß* wald bei Osterrade in Ostpreußen sind Söhne aus vier Geschlechtern Träger des Eisernen Kreuzes gewesen. 1815 erwarb der Hegemeister Ferdinand Ballerstätt das Eiserne Kreuz. Seinem Sohn Otto wurde 1870 die gleiche Auszeichnung zuteil. Dessen Sohn Konrad errang sich das Eiserne Kreuz 1914 im Weltkriege. In diesem Kriege wiederum wurde dem Urenkel des ersten Kreuzträgers das Eiserns Kreuz verliehen, als er sich auf Kreta als Fallschirmjäger besonders hervorgetan hatte. Haupttlttriflleiter: Dr. Friedrich Wilkielm Lange. Siettvertreter de» Hauptichriftleiters: Dr. Hans Thnriot. Verantwortlich für Poltttk und Bilder: Dr. Fr.W. Lange; für das Feuilleton: Dr.HanS Thnriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirttchaft u. Sport: Ernst Blumichein (beurl.), i.V.: Dr. Hans Thyriot. Druck und Verlag: Brühlfche UntverfitStsdruckeret R. Lange ft. <3. Berlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Ameigenleiter: HanS Beck. VercmtworMch für denJnhalt der Anzeigen;Theodor Kümmel, Pl,NrF« Für Führer und Vaterland fand den Heldentod bei den Kämpfen im Osten am 12. Juli mein geliebter Mann, unser guter Sohn, Bruder, Schwager und Onkel August Pfeiffer Gefreiter in einem Infanterie-Regiment Alwin Pfeiffer, z. Z. im Felde Emil Pfeiffer, z. Z. im Felde Ernst Pfeiffer, z. Z. Im Felde und alle Angehörigen. Gerda Pfeiffer, geb. Kuhlmann Margarete Pfeiffer Wwe. Willi Pfeiffer, z. Z. Im Felde Johann Pfeiffer, z. Z. im Felde im Alter von 31 Jahren. In tiefer Trauer: Gießen, den 8. August 1941. 02600 Ihre Vermählung zeigen an 02634 Danksagung. Statt Karten. Schulswaße 7. 3312D llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll 3314 D 275 A Silber berücksichtigen, wenn 3313V Nur die beste Drucksache Ist die billigste! SSGM-80K sucht. [02627 33B8D in allen Apotheken und Drogerien. Trauma Plast bei Wir beraten Sie Wir entwerfen Wir drucken gut den 26.Julid941 dzt. im Felde Wien III Söllnergasse 23 2Vs—3‘A» Tonnen zu kaufen gesucht. Alten Schmuck Vom 11. bis 30. 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Finanzamt Alsfeld, Bübingen, Friedberg L h., Gießen, Gin» berg i. h., Hungen, Lauterbach, Nidda, Schotte Für die überaus vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unseres lieben Entschlafenen Bäckermeister und Gastwirt Johann Deuker sowie die vielen Kranzspenden und allen, die dem Verstorbenen das letzte Geleit gaben, sagen wir auf diesem Wege unseren allerherzlichsten Dank. Ganz besonders danken wir Herrn Pfarrer Döll, dem Gesangverein Eintracht für den erhebenden Grabgesang, sowie allen Vorsitzenden der Vereine, Alterskameraden und Bäckerobermeister für die ehrenden Nachrufe. Lina Deuker, geb. Leuning nebst allen Angehörigen. Steinbach, den 7. August 1941. Soldatenfrau m. 2 Kind, sucht z. 15. 9. möbliert. Mhimmtr mit Küche oder Küchenben. Kinderbett it. Bettwäsche wird gest. 8318D Angeb. an Aug. Weiß, Franks. Str. 110 Willy Wenzel Margarete Wenzel geb. 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Die Bürgersteuerbeträge, die nach dem 30. 1941 vom Arbeitslohn einbehallen werden, sind IM mehr an die hebeberechtigten Gemeinden, fonbE'i an das Finanzamt der Betriebsstätte abzufühl" Die Abführung hat grundsätzlich zusammen mit fid Lohnsteuer zu erfolgen. Bei der Ueberweisung fiö Lohnsteuer und Bürgersteuer in einen Betrag sammengefaßt werden. Auf dem Zählkarten- u,1l| Abschnitt ist aber zu vermerken, welcher BetnlfI auf Lohnsteuer und welcher Betrag auf Bürgerstert» entfällt. Die Anmeldung der Bürgersteuer hat ebu^V falls mit der Lohnsteuer zusammen zu erfolgen, die Uebergangszeit hat der Arbeitgeber zu diessill Zweck in dem Muster für die Lohnsteuer-AnmeldcnIV das Wort „Wehrsteuer" in „Büraersteuer" aMI ändern. 329^1 3-4-3imniet- Woünung auchNäheGießen zu miet, gesucht. Schriftliche Angebote u.3264V an den Gießener Anzeiger erbet. JungesEhevaar sucht zum 1. 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August 1941 bei Einbehaltung und Abführung der Lohnsteiihj Bürgersteuer und Wehrsteuer verschiedene VereW fachungsmaßnahmen zu beachten, die sich aus Ersten Lohnabzugsverordnung und dem dazu gangenen Durchführungserlaß des ReichsminiM! der Fihanzen ergeben. Lohnsteuer. Bei miwerdienenden Ehefrauen ist auf der LohitL steuerkarte 1941 von der Gemeindebehörde ein chu« zurechnungsvermerk eingetragen. Der Arbeitgeb« hat in diesen Fällen abweichend von der EinU« gung auf der Lohnsteuerkarte den HinzurechnmczM betrag Arbeitslohn der miwerdienenden EhefciV nicht mehr hinzuzurechnen. Die von den Finanzämtern auf den Lohnsteiryl karten bisher eingetragenen steuerfreien Beträ« die für die Zwecke der Berechnung der Lohnst^ vor Anwendung der Lohnsteuertabelle vom Arberg lohn abzuziehen sind, lauten in der Endziffer 0® vielen Fällen auf einen Rpf.-Betrag. Der Arbitt geber hat in diesen Fällen den auf der Lohnsteu.^ karte eingetragenen Betrag aufzurunden, und zw«l den Vierstundenbetrag und den Tagesbetrag cis den nächsten durch fünf teilbaren Reichspfenn ztt betrag, den Wochenbewag auf den nächsten durch ze» teilbaren Reichspfennigbewag, den Monatsbewag auf den nächsten vollen ReiS-rt tigte Lohnsteuerkarte von dem Arbeitnehmer gelegt worden ist. Sind die Eintragungen auf örl Lohnsteuerkarte mit rückwirkender Kraft erfolgt, kann der Arbeitgeber demnächst soviel Lohnste»ü weniger einbehalten, als er bei den vorhergehend! Lohnzahlungen seit dem Tag der Rückwirkung 1» viel einbehalten hat. Eine solche LohnsteueraufreH nung durch den Arbeitgeber wird aber in der Re:il dann nicht in Betracht kommen, wenn auf der Sotv steuerkarte ein Zeitpunkt eingetragen ist, der länxrl als 3 Monate zurückliegt. Nimmt der Arbeitgck! markbetrag. Der Arbeitgeber darf nach wie vor Aenderung! und Ergänzungen auf der Lohnsteuerkarte erst br ihm die ergänzte oder berij von dem Arbeitnehmer d-ij Mietgesuche*] 4-5-3immer- HJotmung in gutem Hause sofort ob. später gesucht. SchMtl. Angeb. unter 02615 an den Gieß. Anz. Büfett u. Kredenz z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 02616 an den Gieß. Anz. Oamen- fahrrad geg. bar gesucht. Schr. Ang. unt. 02611 a.d.G.A. | Empfehlungen | üepr. Schädlingsbekämpfer Krämer Kammerjäger, kommt u. vertilgt Batten, Schwaben Wanzen nsw. Bestell, erbitte beid.Geschäftsst. des Gieß. Anz. Ganze Gemeinden kl. Preise. Gut möbliertes ZN« zu verm. [3319D Noll, Neustadt 47 H. ^4Wne Büroräume mit größerem Lagerraum, in guter Lage, zusammen oder auch getrennt, zu vermiet. [3321D Näh. A. Becker, Kevlerstraße 9. Telephon 3804. 2-3 Zimmer mit Küche für bald oder später gesucht. Schr. Ang. unt. 02606 a.d.G.A. Junge Frau sucht kleine Wohnung auch geg. Hausarbeiten, Büroreinigung oder Gartenarbeiten. Schr. 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Und die Gedanken und Meinungen und Erinnerungen, alles das, was der eine durch den andern geworden war, so daß er heute nicht mehr der war, der er vorher gewesen war, und vermutlich auch nicht wieder werden konnte, ohne viel weniger zu sein, — das alles auch? Er, der zuerst gesagt hatte, daß es aus sei, schlenderte gemächlich dahin oder tat so, nachdem seine Wut verraucht war. Es war ein schöner Tag. Er dachte nicht an die Krawatte oder den ftut, er dachte daran, daß sie jetzt den Tee eingießen würde, und es fiel ihm ein, daß sie noch Marmelade hatten besorgen wollen. Jetzt stand sie am Tisch und goß den Tee ein, er wußte genau, wo sie stand, sah genau im Geist ihre Haltung, die Bewegung ihrer Hand Das alles würde er nun in Zukunft nicht mehr zu denken haben, mindestens würde es keinen Sinn mehr haben. — Jetzt stand sie am Tisch. Aber sie stand gar nicht am Tisch. Sie saß in der Ecke ihres Zimmers auf dem Bett und weinte. Sie hatte nicht meinen wollen, aber dann hatte sie einen Augenblick lang nicht aufgepaßt, und es war über sie gekommen Sie drückte ein Taschentuch, es war ein großes Männertaschentuch, eins, das von ihm war, eins von denen, in die sie den Namen eingestickt' hatte, und das aus irgendeinem Grunde in ihrer Schublade gelegen hatte, an ihre Augen, aber daran dachte sie nicht. Jetzt, nachdem ihr Zorn vorbei war sie wußte nicht genau, ob er schon ganz vorbei war' konnte sie nicht fassen, was geschehen war. Sie fühlie sich entsetzlich verlassen. Sie dachte nicht daran, Tee zu kochen, es hatte keinen Sinn, den Tisch zu decken, wenn niemand hungrig, erwartungsvoll und scherzend daneben stand und wartete, was es geben würde. Sie dachte nicht an bie Marmelade. Sie hatte keinen Hunger. Sie dachte, daß er jetzt im Eafs saß, irgendwo im Cafe, und Kuchen aß, gleichgültig, roh und stark, vielleicht schielte er schon nach neuen Mädchen, vielleicht hatte er schon eine andre, vielleicht hatte er deshalb Schluß ge- , 1 macht. Sie weinte. Sie rieb sich die Augen mit dem Das Vorbild. Von Leutnant Herbert Staate. sten vollen vor 21eiM verkacke M inzte oder le [rbeitnetymt:; lanpf gegen den sowjetischen Weltfeind- wiederum bip größte Kraft unserer Idee und Sendung er» trfen. heraus mit allen Büchern, Broschüren, Zeitungen und Zeitschriften! Sie nehmen Euch Platz weg und sind lediglich Staubfänger! In der Altpapier- Sondersammtung sind sie jedoch hochwillkommen und tragen mit dazu bei, Deutschlands Rohstoffreserven zu starken! Taschentuch und streifte dabei an die Stickerei, die sie gemacht hatte, und bemerkte es und weinte noch mehr. Was jetzt? dachte sie. Gar nichts. In ihrem Tränenrausch erschienen ihr die Luftschlösser, die sie zusammen gebaut hatten und die jetzt in Wahrheit nur noch Lust waren, weniger als Luft, nichts: nirgends mehr etwas, woran man sich halten konnte, nicht an ihm, nicht am Kommenden, nicht am Vergangenen; sie fühlte sich, entsetzlich leer und verzweifelt. Und dabei, dachte sie, saß er gleichgültig, roh und unbekümmert im Cafe, wahrscheinlich mit einer anderen. Aber er saß gar nicht im Cafä. Er hatte inzwischen, auf seiner Wanderung durch die Straßen fühlend, daß die zarten Fäden, die ihn mit ihr verbanden, sich zu lockern drohten, ein Glas Marmelade gekauft, da ihm nichts anderes zu tun eingefallen war. Er trug die Marmelade in der Hand und schritt, wohin ihn seine Füße mehr als seine Ueberlegung führten, der Straße 'entgegen, wo sie wohnte, dem Haus zu, worin ihr Zimmer war. Er zögerte vor der Haustür, aber dann ging er hinein und die Treppe hinauf und entdeckte dabei, daß er noch nie geahnt hatte, wie voll voll herrlichen und beglückenden Erinnerungen diese gewundene Treppe war. Sie hatte inzwischen keine Tränen mehr gehabt und sich ermannt. Es war künstlich, aber es war doch etwas, sie hatte ihr Gesicht gewaschen und gekühlt und war gerade fertig, als er läutete. Sie erkannte an der Art des Läutens, daß er es war. Ihr Herz blieb stehen, es war ein tief beglückender Schreck, der ihr in alle Glieder fuhr, sie wurde über und über rot und sprang zitternd zur Tür. Er stand mit der Marmelade in der Hand draußen und hielt sie ihr hin. Es wurde nicht viel gesprochen, er begann so ungefähr: ich dachte--bann blieb er stecken. Aber es waren keine Worte nötig. Später einmal sagte er, er habe damals förmlich schmerzlich gefühlt, wie in ihm die Fäden rissen, als er sich immer weiter von ihr entfernte, und sie nickte dazu. Sie hatte es auch gefühlt, und sie suchten sich beide zarte unsichtbare Fäden oorzu- stellen, die ihre Herzen verbanden, ein wahres Gespinst, das sie im Geist mit einer gewissen Ängstlichkeit abtasteten, ob Knoten ober Bruchstellen ober Flickwerk baran zu entbecken sei. Aber es schien alles wieder tadellos zusammengewachsen zu sein. aufhören müssen, bie spannenden Ereignisse beS. „Zaubers einer Frühlingsnacht" weiter zu oer* folgen. Unb mancher hat es nie mehr ausgelesen. -- Jetzt wissen wir bie Zeit zum Angriff, unsere Augen roanbern immer roieber über das Zifferblatt der Uhr. Jetzt.--Nach stundenlangem Schweigen setzen zur angegebenen Zeit unsere Batterien ein. Erst von da ein Schuß, bann von bort Dann wächst es an, Salve folgt auf Salve^ Ueber uns kreist ber Artillerieflieger, stetig wie em Raubvogel, der sein Opfer nicht mehr aus den Augen läßt. Mit glühenden Fängen schlägt Batterie um Batterie die Breschen in die feindlichen Stellungen. Jetzt hämmern unsere Maschinengewehre ihre Schnellfeuer, jetzt treten öle Kompanien an, jetzt jagen die Melder und Wagenl durch Staub und Feuersäulen, jetzt liegt in der Wucht des Angriffs der Takt zu dem Tanz. Die feindlichen Batterien sind stumm, geworden, aber der Horizont dröhnt von dem Echo unserer Schläge. Wie wandelnde Gebüsche fahren die getarnten Wagen nach vorn zur kämpfenden Truppe. Am Abend sind bie Stellungen genommen, aus der Dämmerung zieht ein Hausen gefangener Bolschewiken zurück. „Gfjronif der Siege.-" Jw Sesucbi «ft J cht mehr U [qi.iben »R -s an die m iad) nicht r i Zwecke ocl Lohnsteuer^ cheren W) mg der W (^-PK.) Wie eine gigantische Säule steht ber Staub über dem vorwärtshastenden Wagen. Der kleine Fluß steht in der sommerlichen Hitze still. Es ist hoher Mittag. Die Schatten sind kurz und spärlich, sie schwinden in sich zusammen wie alles, was sich nicht in die Unendlichkeit dieser Einöde einfügen will. Der graue Horizont ist an ein paar Stellen angetupft mit schwarzen Wölkchen. Der Feind tastet den Himmel ab mit Schrapnells. Die Ruhe der Front scheint diesen kochenden Mittag, diese sengende Stille noch zu steigern. Hier und da bellt ein Maschinengewehr. Dann wieder bricht aus der Tarnkappe einer Staubwolke ein Fahrzeug hervor, ein Kradmelder, biegt ab und verschwindet in der unendlichen Weite. Wir warten. Warten auf den Befehl des Angriffs, der den Gegner aus feinen Schanzlöchern werfen fpU, warten auf den Befehl zum Vorgehen. Die Abschußtafel besJagdgeschwadersLut- z o w — bereits bie neunte —, auf ber verzeichnet steht, baß bas Gefchwaber schon weit über 1000 feindliche Flugzeuge zur Strecke gebracht hat. — (PK.-Grosse-Scherl-M.) Beethoven und das Wunderkind. Es war im Jahre 1823, als ber zwölfjährige Liszt als Wunderknabe burch seine Klaoierkon- zerte in Wien die größte Begeisterung hervorrief. Durch seinen Lehrer Czerny würbe der junge Künstler auch Beethoven vorgestellt. Der große Meister wollte nicht so recht an die künstlerische Reife des Knaben glauben. Seine Kränklichkeit, Schwerhörigkeit unb mancherlei Kummer hielten ihn seit vielen Jahren der Oeffenllichkeit fern. Dazu kam der Widerwille gegen „Wunderkinder", die damals allerdings grassierten. Bei einem Besuche, Öen der Knabe in Gegenwart Czernys bei Beethoven machte, fragte er Liszt: „Na, mein Junge, was kannst du denn eigentlich spielen?" Liszt erwiderte: „Am liebt sten spiele ich von Bach' unb von Ihnen." „So, so", meinte Beethoven nachdenklich, „bas ist nicht schlecht, laß mal etwas von Bach hören." Der junge Musiker setzte sich ohne Noten an den Flügel und fragte: „Bitte geben Sie mir an, welche Fuge ich von Bach spielen soll, und in welcher Tonart sie gewünscht wirb." Beethoven sagte hierauf ganz erstaunt: „Junge, bu bist wohl toll! Nun gut. Spiele mir die lis-molI-Fugel" Unb ber junge Künstler spielte bas schwierige Werk mit einer Genauigkeit, daß Beethoven vollständig überrascht zuhörte. Hierdurch ermutigt, sagte Liszt nach beendigtem Spiel: „Gestatten Sie mir, Herr van Beethoven, daß ich Ihnen jetzt Ihr neues Trio in B-dur, opus 97, Vorspiele?" Beethoven sagte ziemlich barsch: „Laß diesen Scherz. Es ist doch kein Geiger oder Cellospieler zur Hand." „Bitte, Herr van Beethoven", sprach Liszt, „erlauben Sie, daß ich es versuche, ich werde durch mein Spiel bie anderen Jnsprumente schon einzufügen wissen!" Und richtig spielte ber junge Künstler bas für drei Instrumente geschriebene Werk am Klavier allein, so vortrefflich, daß Beethoven von seiner Kunst ganz überwältigt war. Nach dieser Vorprobe siegten die Ueberrebung der Freunde, eigene Gutherzigkeit unb bas Kunst- interesse, bas Konzert bes jungen Liszt am 17. April 1823 zu besuchen. Die Gegenwart bes berühmten Beethoven war weit entfernt, ben Knaben schüchtern zu machen. Im Gegenteil, sie erhöhte seine Einbil- bungsfraft. Beethoven war von dem prächtigen Spiel bes jugendlichen Meisters so begeistert, batz er ihn bewegt in die Arme schloß. C. & Seif über fünf Jahrzehnten gibt es Arzneimittel Das bedeutet mehr als SOjäh. rige Erfahrung und Bewährung, __ Diesen Erfolgen verdankt das Kreuz das große und BAYER] allgemeine Vertrauen» \R/ Dieses Warten, biese Spannung scheint über bie Fronten zu gehen, beim die Bolschewisten suchen uns, suchen uns mit tastendem Artilleriebeschuß. Da ein Einschlag, dann dort. Dann wieder Stille. Minutenlange Pause. Jetzt eine kurze Serie von Schüssen, einer, zwei kleckern nach. Dann nichts mehr. Wir warten. Die Kompanien liegen weit gestaffelt, die Kampffahrzeuge sind getarnt. Die Zeit'des Angriffs ist noch unbekannt. Da fetzt die feindliche Artillerie wieder ein mit zwei, drei Schüssen. Es ist wie ein Fragen von drüben. Hinter einer jäh abfallenden Halde liegt der Regimentsgefechts st and, hier laufen die Verbindungen zusammen, bie Felbtelephone klingeln, in ben Funkwagen summt bie Apparatur. Die Offiziere beugen sich über ihre Karten, vergleichen die Meldungen mit ihren Einzeichnungen. Noch steht der Befehl zum Angriff aus. An dem Wechsel der Schatten sehen wir ben Ablauf ber Zeit. Das Fieber ber Sonne kann uns nicht fassen. Aber bie Spannung des Wartens in diesem öden Land unter der graublauen Kugelglocke des Himmels macht die Sinne überwach. Diese Stunde rückt langsam heraus aus der Wirklichkeit. Auch die Gefahr des Augenblicks, die Gefahren des kommenden Geschehens, werden unpersönlich. Wieder steigen da unb bort bie Einschläge ber feindlichen Artillerie, neben uns hoch, roieber ist es wie ein fragenbes Hiyübergreifen über bas Rätsel unserer schweigenden Front. So mag sich früher bie Vorstellung vom Tanz ber Schlacht gebtlbet haben, bie langsam anhub mit ben roerbenben Grüßen der Kugeln. _ , f Aber unsere Männer kennen das Spiel. Nichts verrät vor dem Befehl die Ausgangsstellungen ber angreifenben Kompanien, kein Schuß fällt von unserer Seite. Dort, vor mir, steht einer vor dem Rückspiegel seines Wagens und schabt ben tagealten Bart in dieser Ruhepause. Im Schatten ihrer Kräder, kaum noch vom grauen, ausgebrannten Boden zu unterscheiden, schnarchen zwei Kradmelder einen kurzen, aber tiefen Schlaf. Jede Minute kann sie wieder kilometerweit durch feindliches Feuer auf den Sandwüsten der zerpflügten Straßen mit einem Befehl nach vorne jagen. Was schiert sie im Augenblick der Ruhe der Beschuß. Eine jede Kugel, die trifft ja nicht!-- Versunken, mit aller Andacht eines Feinschmeckers hockt drüben einer über seinem Kochgeschirr. Erst» mal essen, das andere wird schon werden. Warten heißt für diese Männer in dieser Stunde noch einmal ruhen können, noch einmal etwas tun können, das Freude macht, der schreibt einen Brief, dort die zwei teilen sich brüderlich in einen Roman, der Schriftgelehrte verhält mit dem Lesen, damit dem Kameraden nichts entgeht, dessen Augen langsam über die Zeilen gehen. Kommt der Befehl, dann wird das wertvolle Heft dem gegeben, der weiter warten muß, auf jebqr Seite fast hat schon einer nach i werden, M iernehM n isjtätte aW zusammen §1 Hebet®*! einen WA 13*rt;u ig a«f®y rgerfit“*' hnft Wenn die Faden reißen. Von Rudolf Schneider-Schelde. Bie hatten gestritten. Er hatte gesagt, baß es aus e,Qi, unb sie hatte geantwortet, baß es schon vorher, er es gesagt habe, aus gewesen sei, und jie Ihren sich wütend voneinander getrennt, sie war Dch der einen und er nach der anderen Richtung Belaufen. r. . I Ls war um bie Stunbe, zu ber sie sonst zu ihr Mcch Haus gingen, am Nachmittag, nach Büro® Miaß, um miteinanber Tee zu trinken unb etwas Messen und zu überlegen, was sie am Abend und M rhaupt in ber Zukunft anfangen wollten Sie i Uten am Abend ins Kino gehen, und m ber Zu- ■urft hätten sie heiraten können. So war ev oorge- M-n gewesen, bann wäre alles tn Orbnung ge- en, es hätte Details zu überlegen gegeben, zum M spiel, in welches Kino man gehen werde, ober Mich Details für bie Zukunft, wann wan heiraten fce, beispielsweise, ober rote man die Wohnung Milchten solle, aber bavon abgesehen roare alles [in großen Zügen klar und übersichtlich vorgezeichnet Äd'i-tzt mar es aus? Jetzt hatte mit einemmal ; talge eines Streits alles, was gestern wahr und li'tlid) gewesen war. keine Geltung mehr, letzt »ar zum Beispiel sie nicht mehr sein Wad , I -1-undin, seine Braut, sondern Frau ein Soundso, tn» er war nicht mehr Wolfgang, geschweigedenn Siilfi, sondern Herr Dingsda? Schwer zu glauben, ■rl) schwerer, es zu empfinden. Er trug den Hut I tu dem Kopf, den sie ihm zum Geburtstag g : chmtt hatte, die Krawatte um den $als, bie wn ip war, in seine Taschentücher war vonlthrer chand ii» Name eingestictt. Ihre Schuhe, chr Mantel, , »in, wenn sie es überhaupt behielten, oder sollten '« jeder ein Paket machen und die Sachen d m adern zurückschicken? Die Krawa e auch? Dw em I jetidten Namen in den Taschentuche Mantel auch, so daß sie also morgen mit demalten I fantel aus dem Haus gehen wurde, und das Die Stunde vor dem Sturm Von ^-Kriegsberichter Dr. Walter Best. OPfi p Uu* ö' UU9 1111 vuiitii jviriyen uu| uen öu|iuu;l= Automoi feiern seine große Bewährung erfährt, mit am Gieß«) Itik'ten in das Bewußtsein unseres gesamten Vol- Rufßsr ikt. wie jedes einzelnen Angehörigen unseres Hee- re; eingedrungen. Auf den weiten Schlachtfeldern J he: Kriege ferner Jahrhunderte wie ber Gegenwart mg. enftanben, ist gerade das soldatische Führerturn zu lleirr ber eindringlichsten Steuerungen eines Ge- WiabjiK al nschaftserlebnisses geworden, das diesen Begriff ?ult 1941 bi I lab charakterlichen Wert wie als hohes Ideal oft - . Lohch Im unter schwersten Anstrengungen und Entbeh- ichiedene rügen und in Augenblicken höchster körperlicher ditz sich au.- M- geformt hat. Soldatisches Führerturn ist eine b bem boj. j®-fung der überragenden Persönlichkeit, Reichsmi! nkt gebunden an Dienstgrad und Dienststellung, be: sich innerhalb ber fämpfenben Gemeinschaft eir-r solbatischen Einheit niemanb entziehen kann, J jjtngt sie boch jeben mit ihrer Strahlungskraft in I . Bannkreis ernster Pflichterfüllung und steter S" U®Merbereittoa,t' non her ßlr Nirgends zeigt sich deutlicher als beim Trup- Äuretfmf|Pe Führer bie Wahrheit bes alten Wortes: Wer enenben vorangeht, wirb kei'ne Nachfolger '»Men. Vorangehen, führen, über ber Situation : ben pAhn, Eilten unb mit klarem Blick Lage unb militärische erfreien V phroenbigfeiten erkennen, bas sind bie Eigenschaf- ifl her Pnh lk1 die aus dem militärischen Vorgesetzten einen ßllennnJr soiotischen Führer werden lassen, dem zu folgen her (mJP0 innere Gesetz und der Befehl des Herzens den L.nrt Ä'l t>?'tfd)en Soldaten aufruft. Wenn mir in tiefer rf hir Mrfl ^1urd)t das Vorleben und auch das Vorsterben ' ; berfd)er Truppenführer preisen und in ihnen eine Ms Verkörperung der soldatischen Ideale über- i ha pt erkennen, blicken wir damit zu Vorbildern en Jteuw air sich uns im Geschehen dieses Krieges auf , ben Schlachtfeldern im Norden und Süden, im a)|ten cm ^,rten un^ Osten geboten haben unb die jetzt im das ben Kampfgeist ünb die Bereitschaft des einzelnen Soldaten wie der gesamten Truppe stärkt. Immer klarer schälen sich damit die ewigen Werte soldatischen Führertums im Bereich des kämpfenden Heeres heraus. Frontsoldat und Truppenführer gestalten aus dem Wissen um diese Werte jene im Feuer des Krieges gehärtete Gemeinschaft von Kämpfern, in der sich Führer unb Geführte ergänzen und in ihrer seelischen Haltung stärken. x Gestalt unb Wesen des Truppenführers aber erschöpfen sich nicht in seinem Einsatz während der Kampftage allein. Gleich bedeutungsvoll ist seine Fürsorge für die Truppe. Die Sorge des Kompaniechefs um Unterbringung und Verpflegung feiner Kompanie, die Verantwortung für das Wohl jedes einzelnen Soldaten, bas stete Interesse bes Zugführers am persönlichen unb privaten Interesse der Soldaten seines Zuges während ber kurzen Ruhepausen zwischen ben Kampftagen, finb Zeichen btefer Fürsorge, bie den Soldat in seinem Führer nicht nur ben Vorgesetzten, sondern zunächst den älteren Kameraden unb Helfer sehen läßt. Das Bild marschierenber Kompanien, in benen der Zugführer oder bie Gruppenführer einem MG.- Schützen bas Maschinengewehr abgenommen haben, nm es selbst einige Kilometer burch Sand unb Dreck unb Staub in glühenber Sonnenhitze zu tragen, ber Batterieoffizier, der in der Feuerstellung mit anfaßt, um die Geschütze in Stellung zu bringen, sind uns in den Feldzügen dieses Krieges vertraut geworden. Jetzt in ben harten Kämpfen gegen bie Sowjets sehen wir sie in noch größerer Fülle unb gesteigerter Einbringlichkeit vor uns. Auf den Vormarschstraßen des deutschen Ostheeres, in den ärmlichen Quartieren hinter der Front, in ben Stunben erbittertsten Kampfes, überall erleben wir erneut die Bewährung des deutschen Truppenführers, bes anspruchslosen, zähen unb tapferen Offiziers und Unteroffiziers in Kompanien, Batterien und Schadronen. Seine besonnene Verwegenheit unb persönlichen Werte lassen ihn als Verkörperung des alten, ewig neuen deutschen Soldatentums erscheinen, das in seinen eigenen Reihen immer wieder neue Führungskräfte entwickelt. Schwächere zu leiten, mitzureißen unb zu stärken ist in der soldatischen Gemeinschaft eine wesentliche Pflicht des Führers. Er läßt damit Werte lebendig werben, bie nicht im Sturm bes Materials und des feindlichen Feuers zerstört werden können, und die zugleich ben kämpfenden Soldaten die Überlegenheit über die tote Masse verleihen, indem er ihr bie svlbatische Haltung und den Willen zum Sieg entgegenstellt. In den kleinen und kleinsten Einheiten des deutschen Heeres wirkt ber Geist des Truppenführers unb fein kämpferisches Beispiel. Er läßt bas alte Svldatenwort ruhmvolle Wahrheit werben: Wie der Kompanieführer, so die Kompanie. So spiegelt sich das Bild des deutschen Truppenführers jetzt im Osten in hellster Klarheit. Von diesen Offizieren und ihren Soldaten sagte der Führer einmal, daß überall da, wo ein deutscher Offizier im Kampfe steht, auch deutsche Musketiere um ihn sein werden. Tagtäglich erleben wir heute im Osten bie lebensvolle Wahrheit bieses Wortes._________________________ zerschlagen. Trotzbem reißt Leutnant Kremers seine Pioniere voran. Mehrere Brücken fallen unversehrt in seine Hanb. Beim erneuten Vorstoß fallen weitere zwei Boote aus. Das. letzte Sturmboot aber führt er burch bas Flankenfcuer ber Zitadelle und nimmt auch die letzte Brücke. Beim Auflegen der Hakenkreuzflagge auf diese Brücke fällt Leutnant Kremers. Ein Soldatenleben hat seine Erfüllung gefunden, von dem in einer- Meldung ein Vorgesetzter sagt: „Dem tapferen unb mutigen Einsatz bieses jungen Offiziers ist es zu verdanken, daß eine Verzögerung in ber Verfolgung bes Feindes um mehrere Stunden vermieden unb bas Leben vieler Kameraben geschont würbe." Kann es eine höhere Anerkennung für einen Truppenführer geben als biese Worte? Solbatisches Führerturn, Kühnheit, rücksichtsloser eigener Einsatz unb bewußtes Tragen ber Verantwortung führten einen soldatischen Führer zu einer Höhe wirklichen Soldatentums von letzter Klarheit unb Reinheit. Ist hier ber Tod Abschluß solchen soldatischen Strebens, so sehen wir daneben die Todes- bereitschaft als wirkende unb antreibenbe Kraft, bie den Soldaten ansport, seinem Führer nachzueifern. Ueberaü ist es das persönliche Beispiel unb Vorbilb bes Offiziers und Unteroffiziers, Du ber knappen unb gemessenen Sprache ber bibermelbungen vom Kampfverlauf im Osten V ?n heute vor uns Bilder soldatischen Führer- Ws auf, das seine wahrhafte und letzte Verkör- „ . Mnng oft im Tode auf dem Schlachtfeld r Sraft etfa? Nicht, daß dieses Sterben wesentlicher Be- soviel W- Iftr bteil des Begriffes bes solbatischen Führertums en vorher^ \ e Bedeutungsvoller als diese Vollendung r Mckwirkm ®^5 Soldatenlebens erscheint uns oft bie B e - LohnsteuM' te tfchaft zum Borkämpfen und, wenn es sein aber in bei $um Vorsterben, aus der die anfeuernde und lenn auf ber3 Hpielaeb^ntie Kraft wächst, die auf die Gefolgschaft gen ist, der fr(l>r Führer als Vorbild wirkt, dem sie in der it der W Nytachtung des eigenen Lebens nacheifert -und die " r sie Zu entscheidenden Taten vorwärtsreißt. Was ist i" c? «anders als jene Kraft soldatischen Führertums, ti( bei b en Kämpfen um Brest-Litowsk -um nur ein Beispiel zu nennen — den Leutnant $ e m e r 5 befähigte, eine Tat zu vollbringen, en deren Beginn die Gewißheit fast unüberwind- Irhr Schwierigkeiten stand? I Mit neun Sturmbooten stößt Leutnant Kremers utragsgemäß vor, um wichtige Brücken unver- ’H in Besitz zu nehmen. Schon in der Berett- cr ung werden sechs Boote durch Artillerrefeuer^ t, von WJLj 1941 WC* wirb ob i ... -ib )as. deutsche Soldatentum hat im Laufe feiner si rhundertelangen Entwicklung Erscheinungsfor- !|nin geprägt und eine typenbildende Kraft bewie- hardb rr die uns Heutigen oft selbstverständlich er- ö . Fauly i seinen, weil sie mehr als jemals in der Ge- 8 D,L°i all in aus soldatischer Pflichtauffassung die Kraft Siege über einen Gegner erwächst, der zäh p Draucmur verzweifelt mit allen Mitteln — anständigen Aus der Gtadi Gießen. Oie Ohrfeige. Alles in der Welt, sagte mein Freund, hat amei Seiten, nur die Ohrfeige ist einseitig. Diese Definition stimmt ja nicht ganz, und es soll sehr oft vor- kommen, daß die Ohrfeigen von zwei Seiten erscheinen. Man sprach einmal von Doppelverdienern in diesem Sinne. Das waren solche Volksgenossen, die eine Ohrfeige von links und eine von rechts verdienten. Von den Erziehungsmitteln, die wir heute noch anwenden, ist jedenfalls die Ohrfeige die volks- tümlichste. Sie hat manches Gute' in der Welt voll- bracht. Das sehen wir ja alle ein, und wir dürfen die Sache nicht von der gesundheitlichen Seite betrachten, indem wir darauf Hinweisen, daß bei einer Ohrfeige unter Umständen das Trommelfell platzen kann, oder die Nase zum Bluten kommt. Das sind Begleiterscheinungen, die auch nur ganz selten vorkommen. Welcher Handwerksmeister hätte übrigens Verdunkelungszeit 9. August von 21.01 bis 5.49 Uhr. 10. August D3n 20.59 bis 5.51 Uhr. nicht seinem wilden Lehrbuben gelegentlich mit einer Ohrfeige eine deutliche und aufrichtige Wahr- heit vermittelt? Eine Ohrfeige zur rechten Zeit tüt oft Wunder. Auch die Lehrer wissen ein Lied da- von zu singen. Als ich noch die Quarte besuchte, saß ich dicht neben dem Ofen. Unser alter Lehrer, bei dem wir Schreibunterricht hatten, sagte nun eines Tages, als der Ofen es gar zu gut meinte: „Schließ die Ofenklappe!" Wenn man elf Jahre alt ist und sich manchmal über einen alten Mann lustig macht, dann ist dies ein Vorrecht der Jugend. So war es damals, und so ist es heute noch. Ich schloß also die Klappe nicht, sondern öffnete sie noch mehr, daß die Hitze einfach unerträglich wurde. Meine Wange nach der Ofenseite zu glühte nur so. Das dauerte nun etwa zehn Minuten, bis der Lehrer merkte, was los war. Er kam ruhig in die Ofen- ecke, schloß selber die Klappe, drehte sich dann herum und gab mir auf die linke Wange eine ganz gehörige Ohrfeige, so daß nun beide Wangen gleich, zeitig heiß waren. Ich habe noch manchmal im Leben an diese Ohrfeige, die ich zu Recht erhielt, Sedacht. Bei der nächsten Gelegenheit habe ich die fenklappe geschlossen. Von einer anderen Ohrfeige will ich noch er- zählen. Auch sie tat ihre Wirkung. Auf der Straße machten sich einige Buben, die aber schon aus der Schule waren, das Vergnügen, einen kleinen Hund zu necken, zu treten und zu quälen. Ich kam gerade hinzu, als ein kleiner Herr auf den frechsten der Wüstlinge zuging und ihm eine schallende Ohrfeige verabreichte. Der Bengel, der viel größer als der Herr war, wollte sich dies nicht gefallen lassen, stellte sich herausfordernd hin. und sagte: „Von Ihnen lasse ich mir keine Ohrfeige geben!" Da sagte der kleine Herr ganz ruhig: „Was willst du denn noch? Du hast sie ja schon!" Darauf brachen die andern Buben in ein lautes Gelächter aus. Und wer ausgelacht wird, hat meistens unrecht. Dor sich hinbrummend verkrümelte sich die Lausbub, die andern folgten ihm nach, während der alte Herr das Hündchen zu sich lockte und mitnahm. Auch diese Ohrfeige hat hoffentlich ihre Schuldigkeit getan. Jeder Leser weiß aus seinem Leben von solchen wirkungsvollen Ohrfeigen zu erzählen. Wenn sie aber gefragt werden: Was ist denn nun eine Ohr. feige? dann werden sie meistens erstaunt aufschauen und vielleicht eine entsprechende Handbewegung machen, indem sie sagen: Das ist doch klar! So wirds gemacht! Ich habe zum Anfang dieser feilen eine Defi- nition meines Freundes mitgeteilt. Ich will zum Schluß eine andere bringen, die gewiß den Nagel 'esseri. Die Dominiks. Roman von Hellmuth M. Böttcher. 52. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Nissen sitzt regungslos. Seine Gedanken arbei- ten. Wenn Lietzendorf mit zwölf ober fünfzehü Mann arbeitet, dann muß er schon sehr weit voran sein. Der junge Dominik steht auf. Er ist sehr bleich. Und seine Hände müssen sich in der Stuhllehne verkrampfen, damit er nicht taumelt. In seinen Schläfen klopft das Blut wie mit Hämmern ... „Ich danke Ihnen für Ihren Hinweis, Herr Doktor. Er war mir wichtig." Er vergißt, dem Anwalt die Hand zu reichen. Der versucht, ihn festzuhalten und zu beruhigen. „Erfinderschicksal, Herr Dominik! Sehr schmerzlich muß das sein — wenn andere Leute die gleichen Ideen haben wie man selbst! Aber dos ist ja andern großen Erfindern genau so gegangen. Manch, mal liegen eben gewisse technische Aufgaben in der Luft. Da ist es kein Wunder, wenn mehrere Hirne zu gleicher Zeit danach greifen." Klarer kichert vor sich hin. Nissen hört schon nicht mehr hin. Er läuft hinaus — durch die Straßen, über die Plätze, am Fluß entlang. Er muß versuchen, Ordnung in seine Gedanken zu bringen. Unfaßbar ist das! Konrad Lietzendorf ist mit der Erfindung schon so weit, daß er daran in einer Werkstatt zwölf oder fünfzehn Mann beschäftigt. Das heißt also — jeden Tag kann er an die Öffentlichkeit damit treten uno sagen: Ich bin fertig! Und die Dominiks, von denen der Gedanke stammt, verlieren ihre Zeit, verlieren Monat um Monat! Während man selber mit unfruchtbaren Streitereien seine Zeit vergeudet, geht dieser Lietzendorf einfach hin und erntet, wo ein anderer gesät hat. §um Verzweifeln ist das! nd weiter: Konrad Lietzendorf fängt bei Mat- Heus Lind an! Gerade bei Mattheus Lind! „Friedemann Bach." Lin Terra-Film mit Gustaf Gründgens im Gloria-Palast. Der eine oder andere aus der älteren Generation mag sich noch des Romans „Friedemann Bach" von A. E. Brachvogel erinnern, des in manchen Teilen nicht schlecht, aber seiner langatmigen Re- flexionen wegen für uns heute nur noch schwer genießbar ist: mit ihm hat, außer dem Stoff, das nach einer Filmnovelle Ludwig Metzgers von Helmut Brandts und Eckart von N a s o, dem Verfasser des großartigen Seydlitz-Romanes, geschriebene Drehbuch nichts gemein. Immerhin stan- oen die Autoren und der Spielleiter Traugott Müller vor einer nicht minder delikaten Aufgabe als der verschollene Erzähler; der Stoff nämlich, so faszinierend er auf den ersten Blick erscheint, ist um der Musik willen, die das entscheidende Zentrum alles Geschehens ausmacht, für den Romanautor ein ebenso heikles künstlerisches Problem wie für die Kamera. Die Filmleute (der Roman geht uns hier nichts an) erkannten die Gefahr: im Kultur- yistorisch-Anekdotischen stecken zu bleiben und, gewissermaßen, ein photographiertes Konzert zu geben; die Aufgabe war also: vom Kultursilm zum Spielfilm zu gelangen und, grob gesprochen, vom Musikfilm zum Menschenfilm vorzustoßen. Diese Aufgabe wurde, soweit sie überhaupt mit filmischen Mitteln zu bewältigen war, gelöst. Es wird zwar sehr viel musiziert tn diesem Film, und nicht bloß als „Begleitung", aber es wird ausgezeichnet musiziert: nur Originale von Johann Sebastian, Friedemann und Emanuel Bach; die musikalische Gestaltung leitete Mark Lothar, und es wirkten mit das Orchester der Berliner Staatsoper, das • Collegium musicum von Professor Diener, Eonrad Hansen am Cembalo, Professor Günther Ramin an der Orgel und der Leipziger Thomanerchor. Das gibt die Gewähr für Qualität, und das Musikalische wird auf diese souveräne Weise ein schicksalhaftes Element, das Leben und Ende, Glück und Untergang Friedemann Bachs bestimmt, Er war vielleicht das genialste unter Johann Sebastians Kindern, aber er war auch das einzige, das sich zeitlebens unselig gegen das Genie des Vaters zur Wehr gesetzt hat. Zu dessen Lebzeiten und erst recht nach dessen Tode stand er oder glaubte er im riesigen Schatten de« Thomaskantors zu stehen: das ist das Entscheidende, von hier bestimmt und erklärt sich alles, was er tut und nicht tut, was ihm gelingt und was ihm mißrät, sein meteorhafter Aufstieg und sein Ende, das ihn im Dunkel von Verkommenheit und Verschollensein erreicht; das verdirbt ihm eine große, verlockende Karriere am Dresdener Hofs wie die sehr viel bescheideneren Organistenstellen in Leipzig und Braunschweig; das verscherzt ihm eine tiefe und echte Liebe, entfremdet ihn der Familie, läßt ihn selbst plumpe Fälschungen begehen und sich schließlich abenteuerlich wandernden Komödianten in die Arme werfen. Wir wissen nicht, ob es historisch ist, daß Friede- mann sein Ende fand, als er, wie der Film in einer sehr wirksamen und einleuchtenden Szene es schildert, trotz allem ganz zuletzt den großen und unantastbaren Namen des Vaters glühend verteidigt und gegen einen frechen Schwätzer in Schutz nimmt: gewiß ist aber, daß er sich vieles auch selbst verdorben hat und durchaus nicht ohne eigene Schuld zugrunde gegangen ist: das kommt groß- artig zum Vorschein in der Darstellung des Berliner Generalintendanten Gustaf Gründgens, der sich mit einer leidenschaftlich gespannten Intensität für die Gestalt einsetzt und sie ganz persönlich formt aus dem merkwürdigen Nebeneinander von Trotz und Melancholie, von Liebenswürdigkeit und Verschlossenheit, von sprühender, faszinierender Ge- nialität und dumpfer Haltlosigkeit. Neben Gründ- gens ist wohl dem Spielleiter Traugott Müller die ausschlaggebende Wirkung dieses filmischen Eindrucks zu verdanken: daß der Hörer und Beschauer zum Mitempfinden mit einer Gestalt gebracht wird, deren Fehler i'nd Schwächen keineswegs verschleiert werden. Der Film ist überdies regiemäßig in einem großen Rahmen gemacht, mit musikalischem und kulturgeschichtlichem Verständnis wie mit psychologischer Einfühlung; außerdem ist er vorzüglich besetzt: neben Gründgens Eugen Klöpfer, der seine ganze körperliche, organische und menschenbildende Ausdruckskraft auf Johann Sebastian versammelt, auch in der Maske dem überlieferten Bilde erstaunlich angeglichen. Diel schwerer hatte es, von der Rolle aus, der Staatsschauspieler Wolfgang Liebeneiner als Philipp Emanuel; er spielte mit dem Takt und der Konzentration zugleich, die man von früheren, nicht unähnlichen Aufgaben an ihm kennt. Sehr kultiviert und ohne einem naheliegenden Klischee anheimfallen, gibt Riemann den sächsischen Staatsminister Grafen Brühl, aart und mit hingehender Eindringlichkeit Leny Maren- b ad) die junge Antonia. Lina Lossen (Magdalena Bach) und Hermine Körner (Gräfin Kol- lomrat) vermögen. Noblesse und Reichtum ihres schauspielerischen Könnens in knapp bemessenen Rollen nur eben anzudeuten. Vom großen Aufgebot seien noch Gustav Knuth, Camilla Horn, Franz Schafheitlin, Paul B i l dt und Otto Wernicke erwähnt: vom Regiestäbe sei der Kameramann Walter P i n d t e r mit Auszeichnung genannt. — * Im Beivrogramm läuft die Wochenschau, die schon ausführlich gewürdigt wurde. — Aus der Bühne fand das Trio del Arte mit seinen Tanz- barbietungen freundlichen Beifall. Hans Thyriot. auf den Kovs trifft. In einer Angelegenheit, bei der auch eine Ohrfeige eine wichtige Rolle svielte, hat das Frankfurter Arbeitsgericht folgende Feststellung gemacht: „Die Ohrfeige ist feit Jahrhunderten eine volkstümliche Vergeltungsmaßnahme, die gegeben zur xechten Zeit, am rechten Fleck, mit rechtem Maß,' zum rechten Zweck, in ihrer erzieherischen Wirkuna unerreicht ist und weder durch mild- meife Ermahnunaen noch durch drakonisch-strenge Ehrenstrafen im Einzelfall ersetzbar ist." Nun wissen wir, was eine Ohrfeige ist. H. Sornofixen. Tageskalender für Samstag. Bezirks-Turn- und Sporttag. — Stadttheater: 19.30 Uhr „Der Etapvenhase" (Gastspiel Ludwig Linkmann). — Gloria-Palast, Seltersweg: „Friedemann Bach". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der Etappenhase". Tageskalender für Sonntag. Bezirks-Turn- und Sporttag, Hauptveranststal- tung 14 Uhr auf dem Universitäts-Sportplatz. — Gloria-Palast, Seltersweg: „Friedemann Bach". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der Etappenhase". OerlandwirtschaftlicheMarktbeobachter NSG. Getreidewirtschaft: Auf dem Getreidemarkt stehen die Transportmöglichkeiten jeweils unter einem gewissen Einfluß der Witterung. Bisher fanden Brotgetreidelieferungen neuer Ernte an die Mühlen nur in verhältnismäßig geringen Umfang statt. Die Versorgungslage in Mehl ist jedoch ausgeglichen. Kartoffelwirtschaft: Nachdem zur Zeit die Getreideernte im Gange ist, treten demgegenüber die Arbeiten in den Kartoffelbeständen etwas zurück. Jedoch konnte die Lenkung der verfügbaren Kartoffelmengen so durchgeführt werden, daß Härten in der Versorgung vermieden wurden. Gartenbauwirtschaft: Auf dem Gemüsemarkt war vor allem der Kopfkohl in starken Mengen vertreten. Ihm gegenüber traten andere Gemüsearten wie Blumenkohl und Bohnen mengenmäßig noch zurück. Ein Gesamtüberblick ergibt jedoch eine ausreichende Gemüseversorgung. Wenn auch noch nicht Abwechslung in dem Ausmaß möglich ist, wie dies von den Verbrauchern gewünscht wird, so ist doch grundsätzlich zu Klagen gegenüber der Gemüseoersorgung kein Grund mehr gegeben. Die anfallenden Gurken werden so gesteuert, daß sowohl die Frischmärkte wie auch die Verarbeitungsbetriebe entsprechend bedacht werden. — Der Obstmarkt steht noch unter schwierigeren Verhältnissen als der Gemüsemarkt. D i e h w i r t s ch a f t: Die Bedarfsdeckung erfolgt laufend durch ausreichende Anlieferungsmengen. Umleitung von Kälbern, Herausnahmen von Schweinen und Kälbern für die Vorratshaltung waren möglich. Die Fleischqualitäten waren befriedigend bis gut. Der Ausblick auf die kommende Es gehört nicht viel Kombinationsvermögen dazu, sich diese beiden Tatsachen zusammenzu- neimen. Das bedeutet also: In wenigen Monaten, vielleicht in Wochen ober Tagen wird her Todfeind seines Vaters die Früchte seiner zwanzigjährigen Bemühungen um die Entwicklung des Schiffstyps ernten, eines Schiffstyps, der vielleicht lange Zeit und über Menschenleben hinaus der wichtigste der Marine sein wird. Das bedeutet weiter: Die U-Boot-Panzer, an die Friedrich Dominik seine beste Lebenskraft gewandt, wird die Norddeutsche Werft bauen! Und wer ist schuld daran? Er selber! Er, Nissen! Warum hat er Lietzendorf vertraut, trotzdem sein Vater immer wieder warnte? Nun hat der Vater doch recht behalten! Wenn er wenigstens nicht seine Erfindungspläne ausgeschwatzt hätte. Aber nein — nicht genug mit der Vertrauensseligkeit, er hat die Anständigkeit sogar soweit getrieben und Lietzendorf sein ausschließliches Recht an dieser Erfindung zuerkannt — an dieser Erfindung, die nach moralischem Recht keinem mehr zu- stand als den Dominiks. Ein Narr handelt so! Schon seit Monaten stehen die Apparaturen auf dem Montagestand und warten auf die letzte Hand. Und währenddessen kommt ein anderer und erntet! Und erntet? Gemach, Herr Lietzendorf, gemach, Herr Mattheus Lind. Noch sind wir nicht soweit. Noch seid ihr ja wohl nicht fertig? Was sagte Dr. Klarer? Man muß es genau überlegen. ,Hch habe neulich bloß gehört, daß Lietzendorf im Frühjahr bei der Norddeutschen Werft anfangen will." Im Frühjahr also! Das ist also noch nicht morgen und noch nicht übermorgen. Das ist noch eine ganze Reihe von Monaten. Und weiter! ... „Bis dahin hofft er, mit seiner Privatarbeit fertig zu sein." Hofft er! Hofft er! Nissen Dominik hat wieder zu sich gefunden. Wenn er jetzt ungestört an feiner eigenen Sache arbeiten kann, dann müßte es mit dem Teufel zu- gehen, wenn er sie bis dahin nicht ebenfalls zu einem guten Ende brächte. Nur darf er sich dann nicht weiter zersplittern. Darauf allein kommt es an. * Durch die Verzögerung der südamerikanischen Ab- rufe gerät die Dominik-Werst allmählich in eine immer schwierigere Lage. Friedrich Dominik hat von vornherein genau disponieren müssen, um die Lieferpflichten pünktlich erfüllen zu können. Kaufverträge mit den Lieferanten sind genau fixiert, die Liefertage mit weiter Sicht im voraus bestimmt. Tagtäglich schon rollen Eisenbahnwagen heran mit Schnittholz und Furnieren, mit Kohlen, Messing, Kupfer, mit Maschinenteilen, mit Einrichtungsgegenständen, mit Blechen, Stoffen und Tuchen, mit Gummi, Asbest, Kork, Lack, Farbe, mit der ganzen unübersehbaren Fülle der tausend und aber tausend Artikel, aus denen ein Schiff sich zusammensetzt. Alle diese Materialien müssen abgenommen, geordnet, gestapelt, gebucht, gegen Feuer und Diebstahl geschützt und gesichert werden. Allein die Verwaltungsarbeit beschäftigt einen Haufen Büropersonal. Das klappt also alles. Aber schlimm ist, daß auch gleichzeitig die Zahlungstermine immer näherrücken. Längst ist das Bankguthaben der Dominik-Werft erschöpft. Und neue Rechnungen verschlingen immer neue Beträge. Im Werfthasen liegt inzwischen schon eine kleine Flottille von Flußdampfern, und in den nächsten Tagen kommt wieder einer dazu. Don Bautista aber ruft nicht ab. Er kümmert sich um keinen Brief, keine Drohung. Er weiß, der Weg na > Buenos Aires ist weit. Friedrich Dominik versucht, in seiner Not die eigenen Lieferanten zum Abstoppen ihrer Sendungen zu bringen. Aber, die haben keine Lust. Oder keine Möglichkeit. Und der Weg zum Landgericht in Hamburg ist nicht so weit, wie nach Buenos Aires. Jedes Bemühen Friedrich Dominiks um eine Pause zum Atemholen bringt ihn also in neue Bedrängnis. Denn die Folge ist eine Beunruhigung der Lieferanten, und damit verstärkte Geldanmah- unnützer Zeitaufwand den Zustellern durch mangel' mi Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen! ü trer JallgeiDi Meli t'-Noi !!> JMiji I |i einet de 6 1« ö Mangelhafte Anschriften auf Postsendungen an Untermieter. Die Klagen der Postzustellung über mangeHa Anschriften der Postsendungen nehmen ftänbig zu Insbesondere gilt dies für Sendungen stellungen beschleunigt werden. Brombeerblätter zum Tee. NSG. „Wenn die Brombeeren gut sind, dann isl auch die Kartoffelernte gut", lautet eine all« Bauernregel. Heute aber heißt es weiter: Wem viele Brombeerblätter gesammelt worden sind, bann gibt es reichlich einen guten deutschen Tee. Brom oeerblätter sind nämlich der wichtigste Ausgangs" ftoff für Genußteemischungen, die bei der Wehrmacht, im Arbeitsdienst und vor allem auch im Haushalt an die Stelle des schwarzen Tees getreten sind. Vom Juni bis zum September werben nungen, Zahlungsbefehle, Verschlechterung der Briefe aller Auskunfteien und damit neue Mahnungen, Klagen, Prozesse. Man kann also nicht selber die Fabrikation ab» stoppen wie die Südamerikaner ihre Abrufe. Allein die Lagerfrage zwingt zum WeiterbmL Wohin soll man mit all den Materialien, die barairf warten, ihrer Aufgabe zugeführt zu werden? Site Lagerräume sind für solchen Mengen zu eng. 2m Freien aber verkommen Metalle, Textilien, Hölze» und andere edlere Baustoffe bald durch Rost, Fäu5> nis, Korrosion und Verfärbung. Dor allem oben kann man . nicht Arbeiter und Angestellte von henk auf morgen auf die Straße setzen. Vorerst behilft Dominik sich dadurch, daß er bin für Frinzka bereitgestellten Summen aus feinem Privatvermögen herannimmt. Aber auch der neu« Zahlungstag für Frinzka rückt näher. Dominik ver« sucht, ihn zu vertrösten. Aber Frinzka kann ntd)l warten. Denn er hat sich seinerzeit verpflichtete Wenigstens behauptet er es. In Wahrheit hat ev Angst bekommen um fein Geld. Dominik kann ihm das nicht einmal verdenkern Es sieht zum Verzweifeln aus. Es ist zum Sen zweifeln. Dabei, wenn man es recht besieht — was ifl eigentlich los? Bares- Geld fehlt. Nichts weiter. Aber dafür sind doch die Waren da? Die Ma* * terialien, die fertigen und halbfertigen Schiffe, bi« Werftanlagen, die Gebäude, Werkstätten, Hellinge — Friedrich Dominik rechnet mit Arndt und mir! Nissen alles zum hundertsten Male durch. Die Werft ist bis in die letzten Grundfesten gk" funb. Bloß das Blut fehlt, das bißchen Geld — em paar hundertausend Mark! Nissen ist dem Beispiel Lietzendorfs Gefolgt und hat sich ein paar tüchtige Helfer herangeholt. Met- ter, die schon lange auf der Werft beschäftigt fm® und auf deren Verschwiegenheit er sich ebenso verlassen tann. Jetzt hilft alle Geheimnistuerei ja sowieso nichts mehr. Geschafft muß werden! Das ist die Lösung. Alle« andere erst in zweiter Linie. (Fortsetzung folgt») Woche laßt gleiche Derhältnisie erwarten wie bin her. Milch- und F e t t w i r t s ch a f t: Es kam da;, auf an, die Versorgung mit Milch, milchwirtschaftlichq Erzeugnissen, Fett und Oel planmäßig durchs, führen. Es gelang, die Befriedigung des vorhon, benenn Bedarfes sicherzustellen. Eierwirtschaft: Auf dem Eiermarkt öe?. liefen die Dinge planmäßig. Erfreulicherweise ist festzustellen, daß sich die Eiererfassung auf gleich auch ihr wieder etwas Neues kaufen, — zuvor aber müßt ihr helfen, euer Altmaterial der ®tebm gemtnnung von Rohstoffen zuzuführen, um wieder ^i, bie etwas Neues zu bekommen. Denkt daran, daß auri diese Arbeit ein Beitrag zum deutschen Siege ist! itrizn be ISinloft ^ünen •N den Mlobi Me(Q Wen ■Niens, Glichen, Sfei IM, b (Hin! SA 6 ! hi 1 oberen Das Wirtschaft ium Kurs von 150 v. H. bezogenen Aktien ent- 200 Kilogramm schweren Packen wandern die »7r Xop 'rei mtt riS« Brt 6««™. Weis- in d-n bekannten W-b-rs.ad.-n wie Ferst strd-rt mZ Mden, damit das fortierte Material wirklich aus- Spr-mberg oder Sagan aus gebrauchter Welle und Wohnmg-- Nolle enthält. Ferner wird nach Far. ^Vchnelderabfallen neues v 0 l l w e r t l g e s T e x iurch die M nlf sortiert- Bekommt nämlich die Spinnerei die t i l m a t e r i a l. Die sehr haltbar-en Streichgarn» tert unh bic ‘ grüne# rote oder graue Wolle hübsch nach st oste z. B. werden meist größten Teil aus 1 leben sortiert, (o braucht sie die Garne nicht mehr „Altwolle gesponnen und S°w-bt^ Schwanke_ Dr. J. Schwanke. gj färben. Das spart einen Arbeitsgang, Färb» lorben sind. allem auch ■I «men beim Finanzamt eine E r m ä ß i g u ng d er U cinkommensteuer beantragen. In Betracht außergewöhnliche Aufwendungen ju werden iam» nge» ADOX fotofilm^ Pfeiffer (Naunh.) Ehmann (VfB.-R.) Wagner (Naunh.) Kraft II (1900) Verordnung und dem dazu ergangenen rungserlaß ergeben. Lpd. Frankfurt cr. M-, 8. Aug. Ein sch« loses Verhalten offenbarten zwei weibliche 21r klagte, die vom Sondergericht Frankfurt wegen verootenen Umgangs mit Kriegsgefange- n e n verurteilt wurden. Es handelt sich um die mTee. I iut sind, bar1. autet eine 4 5 weiter: 5* mrzen Teer eptember ifl- 25jährige Ehefrau Gertrude Olga L e i st e r aus Schwanheim und die 21jährige ledige Maria K o r» 4)en Tee. i iigste Aurgc bei der? Zerrissene Strümpfe beginnen ein neues Leben Oer Weg unserer gesammelten Spinnstoffabfälle. *** spreche. Die in §3 der DAVO. vorgesehene ermäßigte Dividendenabgabe bedingt für die IG. eine Zahlung von 7,33 Mill. RM. Seit Bestehen der IG. habe sich der Satz der Ausschüttungen im Gesamtdurchschnitt auf 9 v. Sj. gestellt. In diesen 16 Jahren haben sich die Buchwerte der Anlagen um 287, der Beteiligungen um 163 Mill., zusammen um 450 Mill. RM. erhöht, denen auf der B 8, 6 o H. bei höherem Einkommen bis 15000 Wchsmark 15, 12, 16, 8 v. $)., bei höherem Ein» in bis 25 000 RÄ. 20, 15,12, 10 vH. des rlommens ufw. Reben den Kmdern für d» ^erermäßigung gewährt wird, werden auch ,ere, insbesondere volljährige, vom Steuerpfllch in ganz oder hauptsächlich unterhaltene Kinder -gezahlt. Ist größerer, mehr oder mmd-r leicht nvertbares Vermögen vorhanden, so kann Die ätzigung auch bei höherer Sonderbelastung ver» 11 Ttunde J assortieret e tn Kürze ammlung )• zunehmen. Ausgaben für die Lausgehilfin. Die für eine Hausgehilfin entstehenden Auf- Wendungen werden als außergewöhnliche Belastung nur ausnahmsweise anerkannt, wenn die Hilfe ’♦ zwangsläufig benötigt wird. Diese Voraussetztzung wird ohne weiteres als erfüllt angesehen bei Steuer- I pflichtigen mit mehr als drei minderjäh» I diese nen Arbeit D°lk ist, _ wt bann ufen, - riol der ® ren, um oi daran, daß Ichen Siege iffen »fermiefti der manc men ftätäi düngen der haur us, Sorte eter ober ostbenutzer ätze Arbeit Z I gebieten ergibt. Im laufenden Jahr s?ien die industriellen Enga- . gemente weiter stark gestiegen, so daß sich ein zu- I sätzlicher Geldbedarf ergeben werde, der zeitlich von ’♦ der Durchführung der Projekte abhängig ist, für den aber Vorsorge getroffen werden muß. Daher unterbreite man schon heute den Antrag auf Schaf- r I fung von neuen 100 Mill. RM. genehmigten Ka- • pitate, nachdem über die 1938 genehmigten 80 Mill, iii-itir I RM. ganz verfügt wurde. Im Juli 1941 standen Mutter davon noch 26,8 Mill. RM. zur Verfügung, die in» Aus der engeren Heimat. Landkreis Gießen. * Beuern, 9. August. Am morgigen Sonntag, 10. August, begeht der Landwirt Karl Ranft in körperlicher und geistiger Frische seinen 8 0. G e - burtstag. Als alter Soldat nimmt er regen Anteil an den Geschehnissen der jüngsten Zeit und ist noch in der Landwirtschaft tätig. Wir wünschen dem Jubilar nach seinem arbeitsreichen Leben einen gesunden Lebensabend. Ehrlose Frauen. bis 35, gelb 23 bis 35, Mifchgemüfe 8 bis 10, To» maten 40, Rhabarber 15, Frühäpfel 45, Birnen 45, Kirschen 50 bis 55, Salatgurken 20 bis 30, Blumen» kohl, das Stück 10 bis 45, Salat 10 bis 15, Ein- machgurken 2 bis 5, Endivien 15, Oberkohlrabi 7 bis 10, Rettich 10, Radieschen, das Bündel 10 bis 12 Rpf. Fabrikats M, beiS^r m°hrKin^nä°,j).. bei hohe- SuM ► Einkommen bie.10 000 W- entlpr^enbU ... merbeii’:' L BZ^MIer Lieferant- auch bT’Rj »■h WJTJTPü ml ru ä Ihrer Krankenkasse ^on annähernd 4500 RM. jährlich bei einem Einkommen des Steuerpflichtigen von rund 20 000 RM. noch als angemessen anzusehen sein. Für eine getrennte Haushaltsführung muffen entsprechende Gründe sprechen (RFH. v. 20. 2. 41 RStBl. S. 362). Eigenes Vermögen, sofern es nicht nur gerlngfuglg ist muß der Unterhalteempfänger zunächst selbst em- gesetzt haben. Bei Aufnahme des Angehörigen m den Haushalt des Steuerpflichtigen wird das er- orderliche Maß der Unterstützung regelmäßig bis ,u 80 RM. monatlich angenommen, wobei zwar eigene Einkünfte des Unterhaltsempfangers anzu- rechnen find, nicht jedoch eine etwa von ihm im Haushalt des Steuerpflichtigen geleistete Hilfe. Passivseite eine Erhöhung des Stammaktienkapitals um 81, der Rücklagen einschl. Agiozahlunoen der Aktionäre von 137, der Obligationen von 278 Mill., zusammen von 496 Mill. RM. gegenüberae» stellt werden kann. Geheimrat Dr. Schmitz wies Darauf hin, daß ein Teil der Finanzierungen sich in den Gesellschaften vollzog, an denen die IG beteiligt fei. Dies führte auch zu einer Zunahme bei den Bürgschaften um 59 Mill. RM., die Ende 1940 eine Höhe von 242 Mill. RM. erreicht haben. Auch das Konto» Beteiligungen selbst weist im Berichtsjahr einen Neuzugang von 58 Mill. RM. auf. Aus den Bilanzzahlen fei die außergewöhnliche Anfvannung zu erkennen, die sich durch die Mitwirkung auf den verschiedensten wichtigen Arbeite- G. A.-Gpori. Trabrennen beim Bezirks-Turn- und Sporttag. Anläßlich des B e r f s • I u r n » u n b Sport- tages in Gießen finden verschiedene Radrennen statt. Die Bezirksmeifterschast über 100 Kilometer wird auf der Strecke Gießen—Reiskirchen— Lindenstruth—mrünberg und zurück ausgetragen. Diese Strecke muß zweimal durchfahren werden. Der Start hierzu findet Sonntagmorgen 7 Uhr am Schützenhaus statt. Zu den Iugendrennen, welche auf derselben Strecke ausgetragen werden, findet der Start um 9 bzw. 10 Uhr statt. Das Ziel für sämtliche Rennen ist gegen 11 Uhr am Schüvenhau^ Die Beteiligung Ml ÄL ,-stellte vss für sämtliche Klassen ist gut; hierzu Haden auch Fahrer aus dem Bezirk 11 ihre Nennungen abgegeben. Gtodtmannschast Gießen gegen Wetzlar OS-Naunheim kombiniert. Im Rahmen des Bezirks-Turn- und Sporttages spielen am Sonntag die obengenannten Mannschaften. Die Gießener Stadtmannschaft erscheint in ihrer Aufstellung noch stärker als in den letzten Spielen. Bei der Mannschaft der Gäste fehlen einige gute Spieler von 05, die durch unbekannte Leute ersetzt wurden. Trotzdem dürften die Gäste eine sehr spielstarke Mannschaft aufgeboten haben. Die Mannschaften spielen: orten || H bfc Brombeerblätter samt den Stielen mit der 1: (Es. gdere vom Strauch geschnitten und in Körben ge- tairt|(Ä iarwelt. Auch Gartenbrombeerblätter können ge- hä^in W (rr:et werden. Mißfarbige Blätter sind vor der Q beg M Cfirfnung auszufcheiden. Diele tausend Kilogramm y fliD unsere Schullugend dies Jahr wieder zusam- Gering... I Beiträgen und durch Vermittlung der Schulen den !ulid)erm MBtrnmelftellen der Reichsarbeitsgemeinschaft für ung ans'siM'l Pflanzenkunde zuführen. Gießener Dochenmarktpreise. Stadtmannfchaft: Kuchmann (Lustw.) Schiedsrichter: Gerhard (Annerod). Kurze Sportnotizen. Bei den deutschen Tennis -Mei st er< schäften in Braunschweig sorgte der deutsche Iu» aendmeister Jürgen Günther (Wiesbaden) für eine Ueberraschung, in dem er den schon bewährten Kölner Nationalspieler Helmut Gulcz mit 6:4, 6:0 ausschaltete. Irn übrigen gab es auch am zweiten Tag Siege der Favoriten, so von Henkel, Buchholz und Frl. Rosenow. * Finnlands Leichathleten warteten in Helsinki mit recht guten Leistungen auf. Sarkama siegte über 3000 Meter in 8:35,0 Minuten mit Brustbreite vor Pekuri, und im HarnrneiWerfen kam Veirilä auf 52,81 Meter. i einem Spezialbetrieb kann man miterleben, die Strickjacke „mit Mottenloch-Muster", ober vom Fenster gefallene Gardine zu ihrer neuen abe startet. Im Hof des Fabrikgebäudes mur- schon im Frieden täglich riesige Säcke abgelt, die nichts wie Lumpen enthielten. Was da- vom Altmaterialhändler kam und heute von Sammel st eilen ankommt, bildet zunächst itn buntes Gemisch von Zeugen, das noch nicht mal Rohstoff darstellt. Hier müssen erst die ver- Wdenen Stoffarten auseinandersorttert werden, nfliden, Strümpfe aus „Wolle mit Seide", umwolle plattiert , Kunstseide, echt ägyptisch _ te/ Leinenhemden, wollgemischte Unterhemden ili io fort sind nämlich für den neuen Ver- ft» eitungsgang ein ganz verschiedenes und chiedenartiges Ausgangsmaterial. Doch mit die. Dorsortierung in etwa 28 Gruppen ist es noch ätz st nicht getan! Wetzlar-Naunheim: Kosmol, 05 Oswald, 05 Wagner, Naunheim Bernhard, E. Didlapp Bernhard, W. (Naunheim) (05) - (Naunheims Troß Eberhardt Rühl (05) (05) (Naunh.) Scheller Deeg Dreyer (Luftw.) (1900) (Lustw.) . . . Weniger (1900) Mobs Mark (VfB.-R.) Meermann (Luftw.) Schlitz (VfB.-R.) zwischen mit der Verpflichtung begeben wurden, den ici ihrer Verwertung erzielten Mehrerlös an die IG. abzuführen. Die Aktien find bereits an der Börse eingeführt worden. Weiter teilte Dr. Schmitz mit, daß von der Wan- delanleihe bisher rund 10 v. H. in Aktien umge- tauscht wurden. Die Entwicklung im laufenden Ge- chäftsjahr war befriedigend. Die IG. habe mciter ihr Bestes getan, um allen gestellten neuen Ausgaben gerecht zu werden. Geschrumpfte Umsätze. Fwd. Frankfurt a. M., 8. Aug. Die Aktienmärkte zeigten an der Börse der Berichtszeit eine nur geringe Umjaßtätigfeit. Die ‘Stimmung war jedoch durchweg recht freundlich, und es überwogen an den meisten Tagen leichte K u r s d e f f e r u n a e n. Die Geschäftsstille äußerte ich in zahlreichen Kursstreichungen. Stärker erhöht waren im Wochenverlauf Rheinbraun mit etwa 10 bis 11 v. H., IG. Farbenind., Gesfürel, Eont, Gummi, Daimler und Verger Tiefbau konnten 5 bis 7 v. H. anziehen, auch Rheinstahl, Südzucker, AEG. Metallgesellschaft bis etwa 4 v. H. gesteigert. Für DDM. zeigt sich Nachfrage, ohne daß noch irgend etwas an den Markt herankäme, so daß der zuletzt mit 291 festgestellte Kurs feit Tagen aus- gesetzt werden mußte und die Taxe inzwischen bis 310 kletterte. BMW. haben ihren Dividendenab- schlag nicht nur wieder aufgeholt, sondern insgesamt rb. il v. H. gewonnen; man vermutet hier Inter- essenkäufe. Die Kursrückgänge waren demgegenüber nur minimal. Reichsbankanteile lagen fest und erreichten zeitweise 137 v. H. .. Am Renten markt sind die ßursneranberun- gen unbedeutend, die Altbesitzanleihe schwankte zwischen 160,40 und 160,75, Steuergutscheine I hörte man meist mit 103,13. Lebhaft gefragt find tue 3Vi v. H. Reichsfchätze. Pfandbriefe blieben bet kaum nennenswertem Angebot gesucht. Don In- diisirienbligatiouen wurden 28er Farben bau bs von der Aktienbewegung beeinflußt, der Kurs war etwa 4 v. H. gesteigert. , . Im Aktienfreiverkehr war fast keine UmfaßtäHgfeit zu bemerken, ftursmdßig ergaben sich auch kaum Veränderungen. Elfafs.-Bad. Wolle gaben auf etwa 143 nach. Tagesgeld unverändert 1,75 o. H. ♦ ♦ Landeslieferungsgenossenschaft bes Sattlerhanbwerks Hessen. Die San- deslieferungsgenossenschaft des Sattlerhandwerks Hessen hielt in Frankfurt unter dem Aufsichts- ratsvorsitzenden Lietz (Mainz) ihre Jahreshauptversammlung ab, der auch der Geschäftsführer des Landeshandwerksmeifters, Dk. Kaiser, beiwohnte. Die Genossenschaft hat eine gute Entwicklung genommen. Umsatz und Bilanzsumme erfuhren eine Erhöhung und schufen damit die Gründlage für eine Leistungssteigerung der der Genossenschaft ange- fchlossenen Betriebe. Bilanz, Gewinn» und Verlust- rechnung sowie einige Satzungsänderungen wurden angenommen. lleue Grundsätze für die Eiutouuueusteuer- | Mäßigung wegen außergewöhnlicher Velaßung J Von Steuerberater Dr. jur. et rer. pol. K- Wuth, Berlin. !(i: hie in ihrer steuerlichen Leistungs- in keinem rechten Verhältnis stehen, werden Nicht al ■ Irnen beim Finanzamt eine E r m a ß i g u n g d e r h°ltungsle>siunger>surdie °"m°aen ose^ ßt werden. Oie tlnterhaltungsleistungen an Angehörige. Leben der K i nd e r e r m ä tz i g u n a kommt -NN durch Unterbringung der Kinder tr dergleichen besondere Ausgaben entstehen, die e Überwiegende Mehrzahl der Steuerpflichtigen den gleichen Familien- sowie Einkommens, und ^mögensoerhältnissen nicht hat tiiuerpflichtige dagegen keine Ämöerermaßigung, 'önnen die Unterhaltungsleistungen auch an nahe ^hörige eine außergewöhnliche Belast g bne der Ermäßigungsvorschriften bilden Le rglos ist, ob der Unterhalt aus Grund gesetzUche n-erhaltungspflicht oder freiwillig sewahrt wird, pjiTn es nur „zwangsläufig ^efchletzt, b-h- »--erpflichtige chn nach gesunder Dolksanschauung »währen muß, wobei hinsichtlich der Hohe s w:tluna und fein Einkommen berücksichtigt werden ur unangemessene Unterhaltungslei^ ungev- und e, die auch zum Einkommen der Steuerpflichtigen material und Kosten; ein Kilogramm Wolle zu färben kostet ungefähr 60 bis 80 Pfennige. Einen halben Wollschlüpfer ober den ausgefransten Rodelsweater kann man nicht einfach auf den. , . . . «u/ä Spinnnrocken heften und daraus einen neuen I J©. 3tirDCttltlOU|tnC Faden drehen! Zunächst kommen die einzelnen Kolli n DI also in eine Aufbereitungsanstalt für » ', * . Altwolle. Dort werden sie zunächst in Rühr- In der in Frankfurt a. M. abgehaltenen o. HD. bottiche mit einer desinfizierenden Lauge geworfen, waren 217 Stamm- und Vorzugsaktionäre mit große Schaufelkämme walken sie etwa eine halbe 1435,892 Mill. Stamm» und 2,10 Mill. RM. Dor- Stunde lang, so baß die Lumpen ganz von der zugsaktien vertreten. Der bekannte Abschluß für Lauge durchfeuchtet und alle Krankheitskeime ober 1940 mit wieder 8 v. H. Dividende auf 733,20 Mill. Ungeziefer abgetötet werden. Mit Greifern und RM. Stamm-AK. und wieder 5 v. H. auf 2,0 Mill. Fließband werden die Lumpen dann zu Wafchbot» RM. gewinnberechtigte Vorzugsaktien wurde ein- lichen gebracht, wo sie fo lange gewaschen werden, stimmig gutgeheißen. Ebenso wurde der Antrag auf bis das Wasser nicht mehr von Staub und Schmutz Schaffung von bis 100 Mill. RM. neue Aktien grau wird. Das weniger wertvolle Material wird (genehmigtes Kapital) genehmigt. Fünf satzungs- nun mit Pflanzenfetten getränkt und etwa einen mäßig ausscheidende Aufsichtsratsmitglieder mur- Tag liegen gelassen. Nixn geht's zu den Zer- den wiedergewählt, außerdem unter gleichzeitigem reißmaschinen! Große „Tamboure", Trom- Llusscheiden aus dem Vorstand das bisherige Dor- mein, die mit tausenden von scharfen Stahlzähnchen ftandsmitglied Dr. Otto Scherf-Halle, dem die HV. besetzt sind, kämmen dort die Fäden zwischen zwei zugleich die Entlastung für das laufende Geschäfts- Andruckwalzen heraus, zerreißen und zerfasern sie, iahr bis zu seinem Ausscheiden aus dem Vorstand während die Trommel mit 900 Umdrehungen in erteilte. f der Minute rotiert. An der einen Seite schiebt die Geh. Kommerzienrat Dr. Hermann Schmitz als Arbeiterin z. B. ein altes Wolltuch hinein und auf Dorstandsvorsitzer führte u. a. aus, daß die Gründe der anderen kommt schon ein dichter Wollschnee in bereite ersichllich gemacht wurden, die Anlaß gaben, feinen Flöckchen heraus, mit dem man z. B. Ma- für 1940 einen normalen Jahresabschluß ohne Kapi- tratzen füllen kann. talberichtigung zu erteilen und wie in den letzten * drei Jahren wieder 8 v. H. Dividende vorzuschlagen, Gute Wolle die wieder zu Tuchen ober Trikots die etwa 6 v. H. des offenen Bilanzoermögens und verwendet werden soll, kommt aus tier Wäsche zu- 5,3 d.J). auf die ^zuletzt^ von den ^^ttionärcn nächst in eine große Trommel, in der sie durch' heiße Salzsäuredämpfe „karbonisiert" wird. Fast jeder Wollstoff enthält doch irgendwelche Zusatze von Baumwolle oder ßeinenfäben, um ihn fester zu machen ober ein Muster hervortreten zu lassen. Die Tuche sind „gezwirnt" oder ein „Nadelstreifen" aus Kunstseide belebt sie. Diese Beimengungen würden bei der Neuverarbeitung zu Tuchen stören, z. B. weil sie die Farbe anders annehmen als die Wolle. Durch b^n Säuredampf werden sie beseitigt. Dann aber kommen auch diese Tuchabfälle und -Reste zu den Reißwölfen. Sie liefern nur reinwollene Flocken, die in der Spinnerei zusammen mit neuer Wolle versponnen werden können. Schon seit etwa hundert Jahren wird auf diese durch. L 8*5* r M - esieht ir‘ 5>: 0*' 11 g e n I) a u s b a 11 m u 9 c •) ö r i g e n S i n b <- r n oder anderen Anaehörigen, bei Land- und Forstwirten mit mindestens einem minderjährigen Kmd ober einem anderen minderjährigen haushaltszu- aehöriaen Angehörigen und überwiegender Mit- arbeit der Frau im Betriebe, bei K r i e gsbeschädigten und ihnen gleichgestellten Personen, deren Beschädigung eine wesentliche körperliche De- Hinderung zur Folge hat, bei Steuerpflichtiaen (bzw. einem Ehegatten) über 70 Jahren ober Hilfslosig- feit. Eine Nachprüfung, ob die sonstigen Voraus- setzungen für eine Steuerermäßigung gegeben |mo, insbesondere ob die Sonderbelastungsmindestgrenze erreicht ist, soll auch weiterhin nicht stott rnden. Jedoch soll die öteuerermäßigung für die BZchattl- aung einer Hausgehilfin künftig höchstens 30 für Teben vollen Äalenbcrmonat betragen. In anderen ate den erwähnten Fällen muß entweder durch diese Ausgaben für die Hausgehilfin allein oder uifammen mit anderen die steuerliche Lelstungs- fähigkeit des Steuerpflichtigen wesentlich beemtrach- hat roorben sein (RdF.-Erlaß n. 30.6.41 sowie RFH. o. 26. 3. 41 RStBl. S. 476, 274). der Beschaffung von Hausrat für die Familienwohnung einer zweiten Ehe nach Scheidung der ersten (RFH. v. 31.10.40 RStBl. S. 266). Dies muß auch für die Beschaffung des Hausrats bei Eheschließung gelten, wenn der Steuerpflichtige sie sich selbst aus seinen Einkünften beschaffen muß, was jedenfalls Dorausfetzung ist. Gewähren die Ettern eine Aussteuer oder Ausstattung, so kommt unter der gleichen Voraussetzung eine Steuerermäßigung in Betracht. Die Beschaffung darf also nicht aus vorhandenen Vermögen erfolgt und es dem Steuerpflichtigen auch nicht möglich fein, ohne besondere Schwierigkeiten auf vorhandenes Vermögen zurückzugreifen, z. B. eine Hypothek auf- Berücksichtigung von Kranfheitskosten, Anschaffung von Hausrat ufu>. Aufwendungen infolge von Krankh e i t für Arzt Heilmittel, Anstaltebehandlung ufw. kommen häufig als Grund für eine besondere Steuerermäßigung in Betracht. Bei den beruflichen Einkünften ist die Absetzung als Betriebsausgabe oder bet Ar- beitnehmern als Werbungskosten nur zulässig, wenn es sich um eine typische Berufskrankeit, rote £ B Vergiftung bei Chemikern, - handelt. Ist durch ein derartiges inneres Leiden, das in typischem Zusammenhang mit der Berufstätigkeit steht eine Er- werbsbeschrankung um mindestens 25 v. H. verur- sacht so liegt eine . Z i v i l b e s ch a d i g u n g vor, die auf Antrag zu einem besonderen Abzüge vom Einkommen führt. Im allgemeinen kommt der Ab- zug für Zivilbeschädigte nur in Betracht, wenn diese durch ein von außen wirkendes Ereignis, wie Unfall ober Verletzung beschädigt sind, innere Leiden, wie erwähnt, nur bei typischen Berufskrankheiten Andere innere Leiden oder äußere Beschädigungen infolge innerer Krankheiten ober bloße Alters- erscheinungen genügen nicht. Doch werden z. D. auch Witterungseinflüsse wie die Kälte als ein von außen wirkendes (Ereignis angesehen (RFH. v. 26. 9. 40 RStBl- S. 61). „ £ ... k Die Beschaffung von H a u s r a t für den eigenen Haushatt kann eine außergewöhnliche Belastung nur barstellen, wenn sie als zwangsläufig anzusehen ist, da sie offensichtlich einem besonderen Bedürfnis entspricht. Im allgemeinen wird eine übermäßige Belastung bei einer Beschaffung von Vermögenswerten nicht anerkannt, da es sich im wesentlichen nur um den Austausch von Vermögenswerten handelt. Der Aufwand für Hausrat darf daher nicht lediglich auf freiwilliger Entschließung beruhen. Anerkannt wurde die Zwangsläufigkeit bei Schwanheim und die 21jährige neli. Beide verkehrten im Wald und in der Wohnung mit französischen Kriegsgefangenen. Die Leister stellte dabei ihre Behausung zwei Pärchen zur Verfügung. Ihre Handlungsweise war um so verwerflicher, als sich ihr Mann im Felde befindet. Die Korneli war dem verbrecherischen Treiben in jeder Beziehung forderlich und stellte den Gefangenen zum Zwecke der Flucht zwei Landkarten zur Verfügung; auch färbte sie zwei Militärhosen der Gefangenen um. Das Gericht verurteilte die Leister zu 4, die Korneli zu 3 Jahren Zuchthaus und erkannte gegen beide auf je vier Jahre Ehrverlust. ** Vereinfachter Lohnabzug. Finanzamt veröffentlicht im heutigen Anzeigenteil eine Bekanntmachung über die Durchführung des vereinfachten Lohnabzuges. Die Arbeitgeber werden auf verschiedene Vereinfachungsmaßnahmen hingewiefen, die sich aus der Ersten LohnabHUHS- MW Immen u. a. außergeroopmiaje > TM dich d-n Haushalt non Ang-H°r!g-N durch Krank- iClobes- ober Ungliickssall ober sonstige b°son- : re Belastungen (EinkSlG. § 33). Sie befonberen läterN ' Ausgaben müssen bestimmte Hundertsatze des En- SnlN ifcmenä, die |og. Sonberbelostungsm.ndestgrenze ,m , j»Pichen, nämlich bei Einkommen bi» 5000 RM, m Steuerpflichtigen ohne Kinder 10 bcl 1 (Der 2 Kindern 8 v. H-, bei 3 oder 4 Kmdern Na ba? öF , । )if|en, bQt ■' Ute Zeitungen ober Akten werden eingeftampft ann jebfBa uni die „Stampe" ergibt Pappe ober Packpapier. ?rin bes ft. kitt gebrochene Kurbelwelle oder eine abgegriffene bringen |? Eüklinke läßt fich-wieder einfchrnelzen. Aber was i Um*. noch aus den zerrissenen Strümpfen, , und via, ter durchaescheuerten Hofen oder gar den ölgetränt- UNS Dort.- ien schmutzigen Putzlappen werden, die jetzt zu den )on altem f "-^nftofssammelstellen wandern? Neue Textilstoffe n fifn*?. 1 zum Teil fogar Uniformtuche werden daraus eftellt, verheißen die Aufrufe zur Sammlung. I mochte man ungläubig den Kopf schütteln, solchem Plunder ermöglicht werden kann, ein ss Leben zu beginnen. *ur»pen weiter, treffen sich in Großbetrieben mit ^22, i^gen Säcken, die aus den Schneider- und Kon- !LlJ , efimsroerfftätten stammen und die Abfälle der SReiberei, also „Neutuch" enthalten, und werden u 1UU nochmals nach anderen Gesichtspunkten ge^ie- .5*1 W An großen Sortiertischen stehen dort Frauen ät lnb trennen bas Kammgarn vom Strelchgarn, om- Msewebe von Wolltrikot. Manche Hausfrau >e weMW« 77^ einen wollenen Pullover mit Baumwolle, mqcnJeijfn, a lgjn nur Farben stimmen unb die Stopferei iMslen.mZ |gr au|^Qti Die Sortiererin aber muß jede Baum- isiöe. * ® i e ß e n, 9. Aug. Auf dem heutigen Wochen- la. jidift kosteten: Markenbutter, S kg 1,80 RM., °lt Werte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, ■ Fllch y, kg 8, Wirfing 9 bis 15 Weißkraut 8 bis 15, w? Rotraut 20 bis 25, gelbe Rüben 15 bis 20, rote JIPniQ) jj^en 8 bis 10, Römifchkohl 8, Bohnen, grün, 20 gen Wsämmenfaffen. Därüber Un'cms sott eln? em Fühlungnahme mit der TuberkulosebekämpfunH übrigen europäischen Staaten hergestellt werden üBn> Gastspiel Linkmann ausverkauft! Anfang 19.30 Uhr Preise 0.60 bis 3.10 RM. 329?D dasselbe MetatieMeMml M K. Hl M Freude Kreisdienslsielle 'WJI Wellerau Aufbau Circus Kreiser 1111 3315 0 fflplabon Juwelen alter Praxis geschlossen bis 1. September GERRIX-Glas ist immer zuverlässig! G E R RIX - Einkochgläser sind kochfest und schließen unbedingt sicher.Im GERRIX-Glas liegt Ihr kostbares Einkochgut wohlverwahrt und sicher vor Verderb! heißt auch in diesem Jahr die Parole bei unserer Theaterarbeit. Wenn es bislang zwei, so sind es jetzt drei Theaterringe., die wir zur Durchführung bringen Während im vergangenen Jahr die Veranstaltungstage in den Ringen noch wechselten, steht der Theatertag in diesem Jahr fest. Mußte eine Beteiligung an unseren Theaterringen bisher wegen Verkehrsschwierigkeiten oder aus sonstigen Gründen unterbleiben, so beseitigt unser neu hin- zugenommener Sonntagsring auch diese Umstände. Die Entscheidung kann deshalb nicht schwer sein! GERRIX- Einkochgläser vornehm i Geschmackvoll/ Persönlich I Diese drei wesentlichen Eigenschaften der gediegenen Familien- Drucksache bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Ausführungen sowie Papieren billigst die Brühl’sche Druckerei Schulstr. 7. Ruf 2251 P geb '^Politik ZT-ib- JJ des Aus dem Reich. Oie Gewinnabführung im Handwerk. Auch für den Bereich des Handwerks ist jetzt die Durchführung des § 22 der KriegSwirschaftsoerorb- nung und die Abführung von Ueberge- minnen durch eine Anweisung des Reichskommissars für die Preisbildung geregelt worden. Für das Handwerk wird grundsätzlich das Jahr 1938 als Grundlage für die Beurteilung der Angemessenheit des Gewinnes gewählt. Auf Vorschlag der HandwerkSorgan-isation kann jedoch für einzelne Gruppen von Handwerksbetrieben der Gewinn eines anderen Jahres oder der Durchschnitt mehrerer Friedensjahre als Vergleichsgewinn zugelassen werden. Auch dem Handwerk wird für besondere Leistungen ein Leistungsgewinn zugebilligt. Handwerksbetriebe mit einem Jahresum- f a tz bis zu 50 000 R M. werden von der Pflicht zur Gewinnabführung befreit. Diese Betriebe sind jedoch verpflichtet, die Preise zu senken, soweit die Reingewinnrichtsätze der Oberfinanzpräsidenten des Jahres 1940 für Handwerksbetriebe überschritten werden. Die Richtsätze werden den Handwerkern auf Anfrage von den Innungen mit- Adolf-Hitler-Ingenieurschule Friedberg - Hessen Maschinenbau Elektrotoch nik Praktlkantenwerkstittan . Druckschriften frei Hans Mangelsdorff Dentist t ni,< * 1 r,e H Mehr Freude an der Mahir Bitte wählen Sie: Eine Platzmiete mit 8 Vorstellungen (2 Opern, 2 Operetten, 2 Schauspielen und 2 Lustspiele). Mietpreis: RM. 14.40, RM. 12.-, RM. 960„ RM. 7.20, RM. 4.80. Veranstaltungstag: Samstags. Eine Platzmiete mit 10 Vorstellungen (2 Opern, 3 Operetten, 1 Schauspiel und 4 Lustspiele). Mietpreis; RM. 18.-, RM. 15.-, RM. 12.-, RM 9.-, RM. 6. — . Veranstaltungstag: Sonntag nachmittag. Eine Platzmiete mit 16 Vorstellungen (4 Opern, 4 Operetten, 4 Schauspiele und 4 Lustspiele. Mietpreis: RM. 28 80, RM. 24.—, RM. 19.20, RM. 14.40, RM.9.60. Veranstaltungstag: Montags u. Donnerstags. Der Mietpreis kann in 7 Raten gezahlt werden! Der Vorteil der Miete ist: 1. Verbilligung der Kassenpreise bis 40 %. 2. Bequeme Zahlungsweise. 3. Feste Plätze und feste Theatertage. 4. Kein langes Anstehen am Kassenschalter. 5. Bevorzugung bei Sonderveranstaltungen. Unsere seitherigen Abonnenten bitten wir, die neue Platzbelegung bis spätestens 15. d. M. vorzunehmen, da wir nur bis zu diesem Termin den Platz freihalten können. Anmeldung und weitere Auskunft in unserer Verkaufsstelle Gießen, Seltersweg 60, Telefon 2141. Geschäftsstunden: Montag bis Freitag 10-13 Uhr u. 15-18 Uhr, Samstag 10-13 Uhr. Vorverkauf an der Theaterkasse 10-13 Uhr und Schqkoladen- haus Huntemann, Selters weg Theater der Universitätsstadt Giefeen 3290II E eich I üoncn WSNlvI Mn der Kal Ri h er dö pbe, fi [ Kriegs p flleid p. her in N Stai htä hc p Aisci ' Wen »teil Wand p hätte ju p impei Mld Rig en Mlsäij W müf 1^*1 dem pt H)Q! p sehen ollem Rrmann f unterer L p own Mahlt 3Qt1üer P Aehr F» C k Ion F- der köor d pupte< kelrak zur Selle stehk. Letter ves Vdraks Ist der Leiter der Fachgruppe Beherbergungsgewerbe, Fritz Gabler (Heidelberg). Das Institut soll auf wissenschaftlicher Grundlage die wirtschaftlichen Probleme der Fremdenverkehrswirtschaft untersuchen und ihre Lösung fördern. Es arbeitet als Außenstelle der Hermann-Esfer-Forfchungsgemeinschaft für Fremdenverkehr in Frankfurt am Main. Die Bekämpfung der Tuberkulose. Wie die „Gesundheitsführung" mitteilt, hat Reichsgesundheitsführer Ir. Conti eine Zusammenfassung der Tuberkulosebekämpfung veranlaßt. Die Anordnung besagt, daß der Krieg und die damit verbundene Bevölkerungsverschiebung eine Verstärkung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Tuberkulose erforderlich machen, damit eine Entwicklung, wie sie im Weltkrieg 1914/18 in Europa erfolgte, von vornherein verhindert wird. Diese Aufgabe verlange zielsichere Lenkung aller dem Kampf gegen die Tuberkulose dienenden Einrichtungen des Staates, der Partei, der Körperschaften und sonstigen Verbände. Mit der Durchführung dieser Aufgabe ist Oberbereichsleiter Dr. Otto Walter beauftragt. Er soll die Arbeit der dem Kampf gegen die Tuberkulose dienenden Einrichtun- Selbstwählbetrieb im Fernverkehr Die Reichspost plant, auch auf große Entfern^, gen den Selbstwählbetrieb ohne Wartezeit zu iirgekn.“! Tesch leimen hü erhält die Gurken knackfesl IW DN0 und frisch bis über den Winter hinaus. * :Or Ms Neue Rezepte euch für Tomatenmark bei Ihrem Hindler. « 0111611? GEHRING&NEIWEISEa.8IEteFElDU:?1 ^küM MMe, präsentiert unter der künstlerisch. Gesamtleitung von Fräulein Margarete Kreiser-Barum das gewaltige, 20 Sensationen umfassende lieutsck-itLlienisvheüemeinbchsfts-progrsmm das bisher in allen Gastspielstädten Stürme der Begeisterung hervorrief. Auch Sie werden begeistert sein über die große italienische Motorsportsensation. „I Centauri della morte“, Trio Palmiri, das rasende Motorrad in der Luft — Sport wird zur Sensation. — Ein Furioso rasender Maschinen und wirbelnder Menschen in schwindelnder Höhe. „Die Dämonen der Luft“, Fratelli Giovanni. Tollkühner als die?'e beiden Italiener haben niemals vorher Artisten ihr Leben aufs Spiel gesetzt. Alice CoHni, die gefeierte italienische Schulreiterin mit ihren berühmten Pferden Amurath und Roger. Hohe Schule im Stil der Spanischen Reitschule Wien. Olympia-Trio, italienische Marine in halsbrecherischer Perche-Akrobatik in der Circuskuppel. Margarete Kreiser-Barum mit Dressuren von Elefanten, Kamelen, Zebras. Wunder-Schimpansen Billa und Jonny Menschenaffen aus dem afrikanischen Urwald als Kunstradfahrer, Jongleure usw. Robert! Guttenberg ,deutsch- ungarische Reitertruppe Klassisch vollendete Reitkunst in Pas de deux Pyramiden und Saltomortalen auf galoppierenden Pferderücken. Und viele andere Spitzenleistungen in Circuskuppel und Manege mit bezaubernden Frauen und tollkühnen Männern, mit herrlichen Pferden und urkomischen Clowns — neue, nie vorher gezeigte Sensationen erwarten Sie. Sensationen, die auch für Sie ein einmaliges Ereignis bleiben, denn Barum hält, was er verspricht. GIESSEN, Oswaldsgarten Eröffnung: Donnerstag, den 14. August, abends 7.30 Uhr Freitag bis Sonntag täglich 2 Vorstellungen nachmittags 3 Uhr und abends 7.30 Uhr Vorverkauf: MusikhausChaliler,NeuenwegiO Beachten Sie bitte, daß alle Vorstellungen pünktlich zur angesetzen Zeit beginnen, da unser Spielplan reichlich drei Stunden in Anspruch nimmt und auch die erste Darbietung bereits eine Spitzenleistung ist. Bei Barum gibt es keine Füllnummern, jede Darbietung in diesem Programm ist eine Meisterleistung der Artistik.z 3299 D Nur 4Tage in Gießen! Vom 14. bist?. August!