Mittwoch,-. M Ml Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Uhr des Vormittags Ameigen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbrette, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nackläüe: Wiederholung Malstaffell, Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift 1 vorherige Vereinbarung) 25°/° mssbr (91. Jahrgang llr.W Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags Beilagen: Gießener Familienblätter Heimat unBild DieScholle Bezugspreis: Monatlich.......RM1.80 Zustellgebühr... ,, -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Gießener Anzeiger SMS® w»« General-Anzeiger für Oberhessen ^sssus..... Das bolschewistische Wirischastschaos Oie Bukowina befreit Die bereinigten (Staaten haben die Waffenlieferung an Eire abgelehnt. Ministerpräsident de Valero gab im Parlament dieses Ergebnis der Verhandlungen bekannt, welche der Verteidigungsminister Aiken in den Vereinigten Staaten in den letzten Monaten geführt hat und brückte sein Bedauern über die ablehnende Haltung der Vereinigten Staaten aus. Die einzige Vereinbarung, die zustande gekommen ist, ist das Zugeständnis, Eire zwei Frachter zur Verfügung zu stellen. Die Schiffe werden für die Versorgung- Eires eingesetzt und erhalten irische Besatzungen. Wenn Deutschland seine Generalabrechnung mit dem Bolschewismus zu Ende geführt haben wird, wird damit auch zugleich das brutalste und, in feinen Auswirkungen verheerendste Wirtschaftsexperiment, das die Welt je gesehen hat, endgültig Schiffbruch erlitten haben und der Geschichte an= Chören — ein Experiment, das Schweiß und Tränen und das Blut von Millionen Menschen gekostet hat, ohne seine Erfinder auch nur um einen Schritt dem angestrebten Ziel nähergebracht zu haben. Bis auf den heutigen Tay hat die herrschende jüdischcholschewistische Clique nach der gründlichen Zerstörung sämtlicher Grundlagen einer gesunden Wirtschaft es nicht fertig gebracht, auch nur die primitivste Wirtschaft wieder aufzurichten und Bedürfnisse des Landes im allergeringsten zu Budapest,^ Juli. (DNB.) Der Chef des Hon- ved-Generalstabes meldet: Unsere Schnellen Verbände dringen weiterhin rasch vorwärts. Sie überschritten den S e r e t h und erreichten mit ihren Aufklärungsabteilungen den Fluß Z b r u c z. Unsere bisherigen Verluste sind gering. — Der Zbrucz, em linker Nebenfluß des Dnjestr, war die Grenze zwi- Um diesen aggressiven Akt vor dem amerikani- (chen Volk, das sich vor einem neuen betrug an einem guten Glauben gestellt sieht, in irgendeiner Form zu rechtfertigen, frischt der Präsident das alte Märchen von A n g r i f f s a b s i ch t e n Deutschlands auf die westliche Hemisphäre auf, obwohl Island auch nach amerikanischen Ansichten niemals zur w e st l i ch e n Heml - > p hä r e gehört hat. Die bereinigten Staatzen, jo brachte er dem Kongreß gegenüber scheinheilig oor, könnten eine Besetzung von strategischen Vorposten durch Deutschland nicht zulassen. Amerika wünsche „im Augenblick" die Souveränität dieser Gebiete nicht zu ändern. Getreu feiner kriegshetze- 7ischen Politik stellt Roosevelt die dreiste Behaup- ’ung auf, daß Amerika jeder Zangenbewegung Deutschlands gegen die Westhemisphare oorbeugen müsse. Die etwaige Besetzung Islands durch deutsche Truppen bedeute zudem eine Gefährdung Der Belieferung Englands mit R ü ft u n gs- material. Gleichsam um das Abenteuerliche seiner Einmischungspoliük besonders deullich werden Reuyork, 8. 3ulL (MB.) 3n der Absicht, um jeden Preis Zwifchenfälleherbei- z u f ü h r e n und auf diese Weife^ m l t der europäischen Kriegszone Kontakt zu bekommen und entgegen seinen feierlichen Versprechungen vor der Wiederwahl, alles tun zu wollen, um die Vereinigten Staaten aus dem Kriege herauszuhalt^n, hat Roosevelt gestern einen neuen Akt der Vergewaltigung eines kleinen und unbewaffneten Volkes durchgeführt, indem er, wie er dem Kongreß in feiner Botschaft mitteilte, amerikanischeTrup- pen nach 3sland entsandte. Die amerikanischen IHarinetruppen sollen die britischen Streitkräfte ergänzen und möglicherweise ersehen. Irlands Neutralität. R o m, 8. Juli. (Europapreß.) In einer Ansprache nor der irischen Regierungspartei hat de balera die Gefahren beleuchtet, die sich aus der internationalen Situation ergeben. Er habe daraus für Irland die Notwendigkeit abgeleitet, für die berteibU gung der irischen Neutralität zu sorgen, de balera riet dazu, der Einziehung der jugendlichen Freiwilligen zum Heeresdienst immer größeren Raum zu geben und die Aufgabe der örtlichen Sicherheit den älteren Jahrgängen zu überlassen. Die Neutralität bestehe nicht allein in einer formellen Erklärung, sie könne vielmehr nur gesichert werden durch die Kraft der Waffen und den Willen der Iren, sich zu ihrer Verteidigung hinter sie zu stellen. Zsland von nordamerikanischen Truppen beseht Zioosevelt sucht Verwicklungen. Oer Wehrmachtbericht. DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 5.3ulL Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Operationen an der Ostfront schreiten ftanmähig vorwärts. 3m Kampf gegen Großbritannien bom- irardierte die Luftwaffe in der letzten Rächt mit (arten Kräften bei guter Erdsicht militärische Ziele m Hafen von Southampton. Durch Bombeu- »olltreffer schweren Kalibers und durch Abwurf Tausender von Brandbomben wurden Zerstörungen und zahlreiche Großbrände an Lagerhäusern, Dorfanlagen und Versorgungsbelrieben hervorgerufen. Weitere wirksame Luftangriffe richteten sich gegen Üe Hafenanlagen von Portsmouth und 2Har- ga (e. Zwei große Handelsschiffe eines Geleitzuges »slwärts Margate erhielten Bombentreffer. Lin stärkerer Verband deutscher Kampfflugzeuge griff in der 7lad)t zum 7.3uli den britischen Flotten- fühpunkt A l e x a n d r i a an. Ls wurden Bombentreffer auf einen Schwimmkran sowie in verschiedenen kriegswichttgen Anlagen des Hafens und der Stadt beobachtet. Große Brände entstanden. Bei Einflugversuchen an der Kanalküsie wurden am gestrigen läge bei zwei eigenen Verlusten in Luftkärnpfen 11, durch Marineartillerie ein britisches Flugzeug abgeschossen. Der Feind warf in der letzten Rächt an verschiedenen Orten Westdeutschlands Spreng- und Brandbomben. Die Zivilbevöl- terung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Oer russische Ianuskops Von Dr. Karl Biererbl. Die geschichtliche Entscheidungsschlacht im Osten hat in unserem Volke unter anderem auch die Frage nach den Ursachen aufgerufen, die außer den bekannten politischen Voraussetzungen die Herrschaft des jüdischen Bolschewismus in Rußland ermöglichten. Die Antwort geben die Eigenart des russischen Raumes und die Entwicklungsgeschichte des russischen Volkes. Der bestimmende Landschaftscharakter Rußlands ist die Steppe mit ihrer grenzenlosen Weite. Ueber sie rasen wie von zügellosen Leidenschaften erfaßt die schneidenden Ostwinde und eisigen Nord- stürme. Auf ihr lagert mit bleierner Schwere die Sonnenglut des Sommers. Diese uferlose Ungebun« denheit des Raumes, dieses aufrauschende und zer- störende Naturelement, das bald klagend um die Ohren der Menschen heult, bald sich ihnen als rasender Furor gegen alles Menschenwerk zeigt, und schließlich diese alles erschlaffende Melancholie des Sommers haben den russischen Charakter und seine Vvrstelluiigswelt ebenso bestimmend geformt wie die verschiedenen Rassenelemente im russischen Blute. . , . Man hat das russische Staatsgebilde einmal einen Januskopf genannt, dessen eines Gesicht nach Europa und dessen anderes nach Asien blickt. Europa und Asien ringen auch im Blute des russischen Volkes. Durch mehr als zweihundert Jahre ist tatarisch-mongolisches Blut in den slawischen Staats körper geflossen und hat den großen Zwiespalt im russischen Menschen ausgelöst, der sich in dem Rinnen zwischen dem nordisch-bedingten Kultur- und Aufbauwillen und dem asiatisch-tatarischen Zerstörungs- und Vernichtungswahn, zwischen ruhigem Ordnungsbewußtsein und brutalem Herrenmenschentum offenbart. Napoleon Hat den Ausspruch getan: „Kratze den Russen ab und du findest einen Tataren" und da- taatliche Wirtschaft aufzubauen, die alles bisher Dagewesene übertrumpfen und der Sowjetunion eine wirtschaftliche Vormachtstellung in der Welt ichern sollte, von der aus dann der entscheidende Angriff auf die Weltwirtschaft stattfinden sollte. Unter dem Leitsatz „Wir wollen Europa und Amerika einholen und überholen", glaubten die Moskauer jüdischen Wirtschaftsdiktatoren eine Entwicklung, die in den hochindustrialisierten Ländern Jahrhunderte gebraucht habe, in wenigen Jahren zu überspringen. Sie gaben sich der Täuschung hin, binnen weniger Jahre den rückständigen Bauern, der zudem ein grundsätzlicher Gegner des Regimes ist, in einen vortrefflichen Industriearbeiter verwandeln, den für eine vorbildliche Industrie so notwendigen qualifizierten Arbeiter „züchten", dem russischen Muschik eine moderne Technik aufpfropfen und auch sonst all die tausend Vorbedingungen schaffen zu können, die zur Schaffung einer Industrie vonnöten sind. Hungernde Menschen und eine getäuschte Wett. Das Schlagwort von der „Maschinisierung des Sowjetlebens" wurde ausgegeben, der Gott Traktor wurde auf den Schild erhoben und die Fabrik wurde Trumpf. Man ging an eine „Umerziehung" des Menschen heran, hundert der abenteuerlichsten Schlagwörter wurden erfunden und gepredigt, man zog eine Weltreklame auf und gab Bücher heraus, die das Ausland darüber Hinwegtäuschen sollten, daß in Wahrheit im Lande alles drunter und drüber ging, riesige Fabriken wurden, gebaut —- und blieben bald darauf aus Mangel an guten Arbeitern und einer betriebskundigen Leitung wieder stehen; Paradebauten wurden errichtet und den Ausländern gezeigt — aber sie standen in einer Wüste von Verkommenheit und Niedergang; man gab phantastische Zahlen über angebliche „Erfolge" heraus, darauf berechnet, im Ausland Eindruck zu machen — mußte aber selbst zugeben, daß die Wirklichkeit ganz anders aussieht; man verlegte sich darauf Elektrizitätswerke zu bauen, deren brachliegende Energie man nicht verwenden konnte, so daß man dazu überging, mit ihr mitten im Winter künstliche Gemüseanpflanzungen zu Heizen — wah- rend Millionen russischer Menschen Hungers starben; man verschrieb sich die kompliziertesten Maschinen aus dem Ausland, legte sie auseinander und gang darach sie nun nachzuahmen, während man bis heute nicht den primitiven Bedarf der Bauern an Schaftstiefeln und der Bäuerinnen an Kattun- Kopftüchern befriedigen kann. Man streute auch weiter der Welt Sand in die Augen und ließ das Volk hungern und verelenden. Das Volk zahlt die Kosten. Der Staat als Unternehmer hat zur Leitung der Wirtschaft einen ins Riesenhafte gehenden Apparat von Beamten, Angestellten und den verschiedenartigsten „Leitern" aller Stufen und Grade auf die Beine gestellt, diese aber fressen die Wirtschaft kahl. Sie fühlen sich als Kostgänger des Staates und leben auf dessen Kosten ein herrliches Leben. Da jede private Initiative fehlt, mangelt es allgemein an persönlichem Interesse. Dieses Bild der Sowjetwirtschaft wäre aber un» vollständig, wenn man nicht darauf hinwiese, daß der Staat die Gewinne abschöpft. Er hat eine kom- plizierte Gewinn- und Steuer-Rechnung eingeführt, die es ihm ermöglicht, die Kosten stets auf das Volk abzuschieben, selber aber das herauszuwirtschaften, was den Zweck der ganzen Fünfjahres- pläne darstellt, nämlich alle Bedürfnisse der Bevölkerung zu Gunsten der Rüstung zu beschneiden und die Gelder für das Weitertreiben der Wettumsturzpropaganda aus dieser siechen Wirtschaft herauszupressen. Ma. Vor allem in Köln und Münster entstanden stärkere Zerstörungen in Wohnvierteln. Bei diesen Angriffen sowie bei nächtlichen Vorstößen des Feindes in den Raum um Calais wurden 16 britische Flugzeuge, davon 13 durch Rachtjäger und Flakartillerie, drei durch Einheiten der Kriegsmarine abgeschossen. Oberst Rothenburg, Kommandeur eines Panzerregiments, Major von Steinkeller, Kommandeur eines Krastradschühenbataillons, Oberleutnant Schenkel, in einer Aufklärungsabteilung, Oberleutnant P o n a t tz und Leutnant Kremers in einem Pionierbataillon, Leutnant Kroe - g e r in einer Panzerjägerabteilung, Leutnant Zurnpe in einem 3nfanterieregiment zeichneten sich durch Tapferkeit besonders aus. Hauptmann Länder und Oberleutnant Böhme einer Flakabteilung bewiesen bei den Kämpfen an den Brückenköpfen der Beresina ebenfalls besondere Tapferkeit. Bisher 26 britische Flugzeuge am Dienstag abgeschossen. Berlin, 8. Juli. (DNB.) In Lu ft kä mp f e n an der Kanatküste wurden am Dienstagnach- mittag elf Jagdflugzeuge vom Muster Spitstre ab- oeschossen. Ein eigenes Flugzeug wird vermißt. Nachdem sich die Äbschußziffer in der Nacht zum Dienstag auf 15 britische Flugzeuge erhöht hatte, verlor die britische Luftwaffe bei Angrlsss- versuchen auf das Reichsgebiet und die Küste des besetzten Gebietes seit Mitternacht vom Montag zum Dienstag insgesamt 26 Flugzeuge. zu lassen, und zu beweisen, daß er gewillt ist, die Monroe-Doktrin vollends zu zerreißen, teilte Roosevelt weiter mit, daß er der Flotte Anweisung gegeben habe, alles Notwendige zu tun, um die Sicherheit der Verteidigungswege zwischen Island und den Vereinigten Staaten zu garantieren. Roosevelt sagte dann noch, daß er dem isländischen Ministerpräsidenten, von dem angeblich sogar die Anregung zu der amerikanischen Besetzung ausgegangen sem soll, die politische Unabhängigkett der Insel zugesichert haben will. * Sn dem Augenblick, wo Deutschland im Auftrag Europas und mit Unterstützung aller europäischen Völker, der gesamten zivilisierten Welt sowie aller anständigen Amerikaner das Abendland von der bolschewistischen Gefahr be freit, fallt Roosevelt Europa nicht nur durch das Bündnis mit Stalin und Churchill in den Rücken, sondern ver- qewattiqt auch ein kleines, unbewaffnetes Volk, das neutral bleiben will. Nachdem er sich vor eint» gen Monaten an dem dänischen Besitz Gr onland vergriffen hat, sendet er nun Truppen nach Island und begeht damit einen aggressiven Ak t, Jur den es keine andere Begründung gibt, als die Av- ficht, daß Präsident Roosevelt um jeden Preis Zwischenfälle schaffen will, um auf diese Weise mit der europäischen Kriegszone m Berührung zu kommen. Und da der Krieg nicht zu ihm, in Se fogenannte westliche Hemisphäre kommt, und da außer einigen Wahnsinnigen niemand an einen Angriff auf die westtiche Hemisphäre glaubt, sucht Roosevelt den Krieg über Tausende von Seemeilen hinweg in der europäischen Sphäre auf. Das amerikanische Volk muß wissen, daß hier ein neuer Betrug an seinem guten Glauben begangen wird, ebenso wie die übrigen amerikanischen Länder, über die Roosevelt auch in diesem Falle hinweggeht, und die er in eine Politik hineinzureißen sucht, für die Die Bukarester Morgenblätter stehen ganz im Zeichen der Befreiung der Nordbukowina durch den legreichen Vormarsch der deutschen und rumänischen Truppen. Die Zeitungen veröffentlichen Aufnahmen non Tschernowitz und geschichtliche Betrachtungen über die Bukowina, die Provinz, an die jid) oer UCä u,ul w Name des großen rumänischen Fürsten der^Moldau, ' % ber Sowjetukraine. Stephan des Großen, knüpft. „Timpul" schreibt, die t“)en unu u 1 owjetischen Horden ließen auf ihrem Rückzug nichts l es keine Rechtfertigung gibt, und für deren Folgen die Verantwortung ausschließlich auf ihm hegt. Alles, was der Präsident für seine Maßnahmen vorbringt, ist eine bewußte Unwahrheit und nur dazu bestimmt, diesen Angriffsakt und diese Bergemaltigung eines kleinen europäischen Landes zu rechtfertigen. Europa aber empfindet die Aktion Roosevelt als einen beabsichtigten Dolchstoß, als eine unerhörte Einmischung, die es aufs schärfste zurückweist. planmäßiger Fortgang der Operationen im Osten. Southampton mit starken Kräften angegriffen. — Wirksame Luftangriffe auch gegen Portsmouth und Margate. — Bomben auf Alexandria. befriedigen. Das ganze Land ein einziges Zwangsarbeitslager. Seit 24 Jahren doktern die Machthaber im Sowjetstaat an ihrer Wirtschaft herum, und fragt man heute nach dem Ergebnis, , so muß man nur fest- teilen, daß Unfähigkeit und Schlendrian, Chaos und Anarchie, Ausschußwirtschaft und Mangel am elementarsten Ordnungssinn regieren. Das Katastrophalste an dieser bolschewistischen Wirtschafts- „Führung" ist, daß die regierenden Genossen in Moskau von Jahr zu Jahr mehr, wie dies die zahlreichen Konferenzberichte, Rechenschaftsreden, Entschließungen usw. beweisen, ihre eigene Unzulänglichkeit eingesehen haben und heute durchweg zugeben, daß die Wirtschaft ihnen unter den Händen versandet und versackt, verlottert und verkommt, daß sie aber aus Gründen des Fefthaltens an der Parteidoktrin die nötige Schlußfolgerung nicht ziehen, sondern ruhig weiterwursteln und das Land damit dem Ruin immer näherbringen. Auch in ihren eigenen Reihen reifte längst die Erkenntnis, daß es „so nicht weitergeht", indessen da es ihnen auf die Befriedung der unersättlichen Geldbedürfnisse des Molochs Weltumsturzpropaganda ankam, suchten sie nur weitere Gelder aus der siechen Wirtschaft herauszupumpen, ohne sich um Rentabilitätsrechnungen, Bedarfsdeckung und wirkliche Leistungserfolge zu bekümmern. Es kam ihnen nur darauf an, eine Rüstungsindustrie für die erstrebte Auseinanderfetzung mit dem „faulen Westen" aufzubauen, — daß das Volk dabei vor die Hunde ging, war den Juden und Judengenossen in Moskau völlig gleichgültig. Und so wurde aus dem Lande ein einziges Zwangsarbeitslager gemacht, unbarmherzig wurden aus dem einzelnen Arbeiter bei gleichzeitiger immer tieferer Senkung feines Lebensstandards immer größere Leistungen herausgepreßt, die Befriedigung seiner primitivsten Bedürfnisse wurde ihm abgeschlagen — und es wurde gerüstet und immer von neuem gerüstet für die Weltrevolution. Man warf die Rohstoffe, mit denen die- Natur das Land so verschwenderisch bedacht hat, mit vollen Händen in den Schmelztiegel der bolschewistischen Weltumsturz. Propaganda. „Es ist besser, daß Millionen Menschen zugrunde gehen.. .* „Es ist bester, daß Millionen Menschen zugrunde gehen, als daß die Parteidoktrin Schaden leidet." Dieses Wort Lenins steht als unsichtbares Motto am Kopf der Stalinschen Fünfjahrespläne für die Wirtschaft. — Stalin hatte, als er die Macht übernahm, ein Erbe angetreten, das noch relativ konsolidiert war, das jedenfalls schon den gewaltigen Aderlaß des Kriegskommunismus zum größten Teil überwunden hatte. Unter ihm brach nun jene Periode in der bolschewistischen Wirtschaftsleitung an, i die im Zeichen der Fünfjahrespläne steht und die : bis heute andauert. Er ging daran, eine eigene als Elend, Schutt und Asche zurück. Aber dies sei die letzte Gelegenheit, morgen würden die Strahlen der Ruhe und des Reichtums die Bukowina und Bessarabien wieder erwärmen. Die Nachricht von der Befreiung der Stadt Tschernowitz hat eine Welle noch nie gekannter Begeisterung in ganz Rumänien hervorgerufen. Das ganze Volk verfolgt mit bewegtem Herzen die siegreichen Waffentaten der deutschen und rumänischen Truppen unter dem Kom- mando des Generals Antonescu. „Umverful betont, Rumänien müsse sich in Au^rrnft in der Bukowina durch die Organisierung des friedlichen Ausbaues der heutigen tapferen Befreier würdig er- weisen. „Diatza" bemerkt, die gesamte Bevölkerung der Hauptstadt der Bukowina empfange die deutschen und rumänischen Soldaten auf ihrem siegreichen Vormarsch mit Blumen und Freudenausbrüchen. Ungarische Truppen erreichten den Zbrucz. Bukarest, 8.Juli. (DNB.) Der amtliche Be- eicht des Großen Haupiquartiers von der deutsch- rumänischen Front vom Montag lautet: An der ganzen Front werden die Kampfhano- (ungen gegen die sowjetischen Kräfte erfolgreich fortgesetzt. Die Bukowina ist befreit. Unsere ersten Einheiten sind am Abend des 5. Juli t n (Je r n a u ti eingedrungen. In Bess a r a «- dien setzten die deutsch-rumänischen Truppen ihren Vormarsch fort. Am unteren Pruth und im Donau-Delta sind die Operationen noch tm Gange. Zwei sowjetische Schiffe wurden zerstört. Die Tätigkeit der Luftwaffe beschrankte sich haupt- ächlich auf die Verbindungslinien des Feindes. Sn der rumänischen Front wurden 121 s o w -- etische F l u g z e u ge v e r n i ch t e t, von denen 74 durch die Luftwaffe und die rumänische Flak vernichtet wurden. Wir haben neun Apparate ver« ioren. Das 53. Jagdgeschwader unter dem Kommando von Hauptmann Georgescu errang feinen 23. Luftsieg ohne eigene Verluste. - mit den rassischen Zwiespalt des russischen Menschen ebenso treffend charakterisiert wie Marschall P i l s u d s k i den Bolschewikenstaat, wenn er von ihm als von einer mit europäischem Firnis überdeckten asiatischen Mißgeburt sprach. Zu den raumgebundenen und blutbedingten Gestaltungskräften des russischen Volkslebens trat als weiterer entscheidender Faktor das byzantinische Christentum. Es erfüllte die Russen einerseits mit einem religiösen Missionsglauben, der in ihm die Vorstellung einer Gotterwähltheit erweckte und schließlich zum Motor seines politischen Imperialismus wurde, und führte es andererseits durch feine persönlichkeitslose Liebes- und Demutslehre geradezu zu einer Knechtseligkeit. So haben die Kräfte des Raumes, Blutes und Geistes im russischen Volke das ewige Schwanken zwischen den Gegensätzen des menschlichen Lebens begründet. Die glei- chen Menschen, die noch mit tränenfeuchten Augen den zitternden Klängen der Balalaika lausck)ten, springen von plötzlicher Leidenschaft erfaßt auf die Tische und tanzen in unbezähmbarer Wildheit. Wie das barocke Zeitalter neben prunkvollen Schlössern schlichte Grabkammern baute und Männer und Frauen aus den verschwiegenen Liebestempeln im Morgengrauen in das Dunkel des Beichtstuhles eilten, so stürzte sich in Rußland verschwenderischer Wohlstand in eine daseinswidrige Armut und schrankenloses Sichgehenlassen wechselte mit mönchischer Askese. Der gleiche Bauer, Der unterwürfig dem Gutsherrn die Hand küßte und gottergeben in den Kirchen die Litaneien leierte, zündete auch Höfe und Kirchen an und mordete sinnlos, was ihm in den Weg kam. Gottgläubigkeit und Nihilismus wohnen in einer Brust. Ordnung und Zerstörung gehen van einer Hand aus. Welterobernde Pläne und staatlich beschränkte Reformideen martern das gleir e Hirn. Der Anmaßung, die Welt zu belehren und die Menschen zu bessern, die Dostojewski mit dem geflügelten Wort abgetan hat: „Gebt einem russischen Knaben die Karte des- Sternenhimmels und er bringt sie euch am nächsten Tage korrigiert zurück", steht ein Mangel an Bildung wie das Fehlen jeglicher kulturellen Schöpferkraft gegenüber. Die Gegensätzlichkeit im Wesen des Russen kristallisiert sich in seinen geschichtlichen Persönlichkeiten, ihrem Wollen und Tun. Einst hatte Peter der Große den gigantischen Versuch unternommen, die asiatische Wildheit seines Landes in abendländischen Lebensformen zu bändigen. Für die Größe seines Vorhabens war ein Menschenleben allerdings zu kurz. Trotzdem hat er den Anschluß an die europäische Kultur hergestellt. Aber der gleiche Zar, der mit all seinen gro- tzen Reformen zugleich einen inneren Ausgleich im Volksleben^ erstrebte, war völlig seiner blutbedingten Charaktergegensätzlichkeit ergeben. Als er auf seiner Europareise, zu der ihn sein plötzlich erwachter Wissensdurst trieb — er konnte als Sechzehnjähriger kaum lesen Und schreiben — nach Königsberg kam, verlangte er als erstes vom Ober- zeremonienmeister des Kurfürsten von Branden, bürg — eine. Dirne. Gegen die neue Ordnung mit ihren strengen Gesetzen erhebt sich der Sohn der Steppe: Stenka Ras in. Keiner weiß, woher er gekommen ist. Aber das Volk feiert ihn als Rächer seiner qualvollen Unterdrückung. Bis heute lebt er als Held im Dolslied der Russen weiter. Die Geschichte aber charakterisiert ihn, wie folgt: „Das Antlitz Stenka Rasins erhebt sich über den im Abendrot verglühen, den Horizont, von Blut umrauscht, von Ausschweifung und Leidenschaft, Mord und Gewalttat grauenvoll verzerrt, einem teuflischen Schemen gleich ..." An dem Erbe Peters des Großen baute Gregor P o t e m k i n weiter. Er wollte in seiner Kindheit Minister oder Erzbischof werden. So offenbart sich in seinem Wunsch schon jetzt das Schwanken zwischen polaren Wetten. Der Student wird wegen Faulheit von der Universität verwiesen. Was man sonst nur durch Wissen zunb Tüchtigkeit erreicht, schaffte er durch äußere Eleganz. Die liebesdurstige Kaiserin Katharina öffnete ihm durch ihr Schlafzimmer die Tür zum Ministerrat. Nun hatte er erreicht, was er wollte. Sein Leben wechselte bald zwischen angespannter Arbeit und kriegerischer Tollkühnheit einerseits, wochenlangem Nichtstun und hemmungslosen Orgien anderseits. Der Hof fürchtete seine Unberechenbarkeit. Das Volk aber murrte gegen seine Verschwendungssucht. Und doch ertrugen ihn beide nicht nur sonoern verehrten in ihm den Eroberer Südrußlands, der so nahe daran war, das Doppelkreuz auf der Hagia Sophia aufzupflanzen. Das 19. Jahrhundert gebiert den Revolutionär von oben. Er lernt die Hemmungslvsigkeit der rus. fischen Gesellschaft in all ihrer Perversität kennen und ergibt sich ihr in aller Zügellosigkeit, um schließlich ihr Ankläger zu werden, ohne Anwalt des armen Volkes zu sein. Typus dieser Wirrköpfe wird Michael Bakunin, Sproß eines alten Adelsgeschlechtes, dem sich durch die Geburt und Veranlagung alle Tore öffnen, der, gewandt in Wort und Schrift, bald Mittelpunkt des politisierenden Salons wird, doch bald wieder alles aufgibt und ruhelos von Land zu Land eilt. Wo der Fackelschein der Revolution aufleuchtet, ist in ihrem Schatten Bakunin, ein ewig unruhiger Geist, der alles verneint und nach der Zerstörung und Entwertung alles Bestehenden strebt und am Ende seines Lebens am eigenen Nihilismus verzweifelt. In Dostojewski und T o l st o i aber haben die Verfallserscheinungen im Wesen und Leben des russischen Volkes ihre dichterischen Gestalter gefunden. Sie erkannten wohl den Urgrund für die Zwiespältigkeit aller geschichtlichen Erscheinungen, ohne Wege zu weisen, die aus ihr führten. Dostojewski klagte die zaristische Despotie an und bangte vor der Revolution, die nach seiner Voraussicht nur die Herrschaft stellenloser Advokaten und frecher Juden bringen würde. Bezeichnend für die dem Untergang geweihte russische Gesellschaft ist die Gestalt des Abenteurers Grigori Rasputin. Er konnte nur in einer Atmosphäre des Zweifels und der Resignation groß werden und seine ganze Verachtung und Brutalität einer Gesellschaftsschicht zeigen, die vor dem un- entrinnbaren Tod sich noch einmal dem Rausch des Lebens ergab. Der als ständiger Untergrund im russischen Wesen schlummernde anarchische Trieb, verstärkt durch die Unbildung, haben den Boden abgegeben für die weltzerstörende bolschewistische Lehre, welche „so einfach und einleuchtend schien und so wenig ernste Arbeit verlangte", wie Alfred Rosenberg einmal sagte. In ihm konnte sich daher das Judentum nicht nur festsetzen, sondern auch seine Herrschaft begründen. Die Worte Bakunins: „Wir müssen zerstören, ohne an ein Schaffen zu denken ..." sind in die Tat umgesetzt worden, haben in der bolschewistischen Revolution des Jahres 1917 und in der Aufruhrstiftung und Zersetzung in alleL Mft ihre jüdische Verwirklichung gefunden. Der Angriff auf die Eismeerküste. Deutsche Gebirgsjäger durchbrechen die nördlichsten Grenzbefestigungen. Von Kriegsberichter Kurt Günther. ......,9. Juli. (DNB. Funkspruch.) Im nördlichsten Abschnitt der deutschen Front. Bei allen Gegenangriffen der Feldzüge dieses Krieges wurde stets bann, wenn das Heer antrat, eine gewaltige, den Feind überall packende Operation eingeleitet, die sich diesmal von Nordfkandina- oien bis zum Schwarzen Meer erstreckt. Militärische Operationen großen Ausmaßes im Lande der Mitternachtssonne in diesen, nur spärlich von Menschen bewohnten nördlichen Breiten sind mit mitteleuropäischen Vorstellungen nicht vergleichbar. Schwer ist der Kampf'hier in einer meist versumpften, nur mit dürrem Gestrüpp teilweise bewachsenen gebirgigen Felslandfchsft. Bewegungen in größerem Ausmaß können hier nur von Hochgeb irgstrup- pen durchgeführt werden. Straßen gibt es überhaupt nicht, schlechte Wege nur wenige. Das Land liefert von Natur aus nichts, kaum läßt sich eine Unterkunft auffinden. Nicht aber nur die kämpfende Truppe muß mit allen Dingen, die der Kampf braucht, ausgerüstet sein, auch die gewaltigen, rückwärts eingesetzten Kräfte sollen versorgt werden. Den einzigen Vorteil, den die Landschaft des skandinavischen Nordens zu bieten weiß, ist der ewige Schein der Sonne. Tags über strahlt sie jetzt seit den Tagen des Angriffs von einem fast wolkenlos blauen Himmel herab, ohne in den Nachtstunden zu verschwinden. Nur etwas schräg fallen ihre Strahlen, länger sind die Schatten und von leichtem Goldglanz umhüllt die felsigen Zacken der endlosen Hochfläche. Erst am 28. Juni gelangten die der Kampfgruppe unterstellten Stukaverbände zum Erfolg. Tagelang vorher war das Wetter ungünstig gewesen und hatte durch eine dichte Wolkendecke den Angriff verhindert. Mit gewohnter Treffsicherheit stürzten sich dann aber unsere Sturzkampfflieger auf die Grenzbefestigungen des Feindes, griffen die Bunkerlinie mehrere Male mit Erfolg an. In langen Kolonnen fuhren die Karetten der Gebirgsjäger aus der Gegend Parkina über den P et« s a m o - F l u ß in das Bereitstellungsaelände hinein. Ohne Deckung gegen Fliegerangriffe, die Fahrzeuge weit auseinandergezogen, erwarteten die Gebirgsjäger die Stunde des Angriffsbeginns. Nach dem zweimaligen Angriff der Stukas sollte um 3 Uhr des 29. Juni nach einem dritten Sturzkampfangriff der Durchbruch durch die feindlichen Stellungen erreicht werden. Wenige Minuten vor 3 Uhr ziehen von Westen Dunstschwaden heran, verdunkeln den Schein der Sonne und umhüllen die Höhen mit einer milchig weißen Wolke. Jede Sicht ist genommen. Die Sturzkampfflieger müssen wieder umkehren, aber auch die vorgeschobenen Beobachter der Artillerie können nichts sehen. Näher rückt inzwischen der.Zeiger der dritten Morgenstunde. Auf die Sekunde genau donnern plötzlich die deutschen Batterien los, nehmen die schon vorher erkundeten Ziele unter Planseuer, während die Infanterie zum Sturm antritt. Ohne Stukas, mit nur geringer Artillerieunterstützung muß durch den Sturmsoldaten der Infanterie das erreicht werden, was durch das Zusammenwirken der üergebenen Waffen sonst viel leichter zu bewältigen ist. Auch bei diesem Angriff liegt das entscheidende Gewicht im infanteristischen Angriff. Die ganze Front ist aufgebrochen und von einer gewaltigen Bewegung nach vorn ergriffen. Schon donnern die ersten Salven des Gegners herüber, der feit Stunden den drohenden Angriff spürt. In ungezieltem Störungsfeuer jagt er feine Granaten in die deutsche Bereitstellung hinein, 'um den Angriff der Gebirgsjäger zu zerschlagen. Die ersten Verwundeten werden zurückgetragen. Da rattert plötzlich vorn das erste sowjetische Maschinengewehr. Unsere MGs antworten, Granatwerfer Donnern zum Feind hinüber. In wenigen Minuten ist ein h e f t i g e r K a m p f im Gange. Nur wenige hundert Meter entfernt, ist dennoch wegen des Nebels alle Sicht genommen. Mit schmetterndem Klang tönt nun das Angriffssignal des Hornisten herüber. In kurzen Abständen immer wiederholt. Brausende Hurrarufe mischen sich in den aufpeitschenden Klang des alten Signals. Wütend tacken in kurzen Abständen die feindlichen MG.s in unsere Angreifern den Truppen hinein, doch die Gebirgsjäger folgen ihrem mit Gewehr und Stahlhelm ooraneilenden Bataillonskommandeur. Nach einem halbstündigen Kampf haben sie den Gegner geworfen. Immer weiter entfernen sich in den folgenden Stunden die MG.-Feuerstöße des zurückgeschlagenen Gegners. Gegen halb sieben bricht sich die Sonne stärker Bahn, die Sicht wird weithin klar. Jetzt ist die Stunde der Artillerie gekommen. Zusammen mit einem Zug schwerer Flak bekämpft sie die an den Titowkahöhen gelegen Bunkerstellung, wütend feuert der Feind mit seiner Artillerie zurück, doch immer wieder schlagen die Granaten in nächster Nähe seiner Bunker ein. Schon brennt an verschiedenen Stellen die feindliche Front, da ertönt die Luft vom Brausen der Stukagvuppe, die sich noch einmal auf den Feind stürzt. Im 'kühnen Anflug jagen sie auf die Feindstellungen zu, schwirren minutenlang über ihren Opfern, bis sie in steilschnellem Sturzflug auf ihre Ziele hinunter- agen und ihre gewaltigen Bombenlasten über den eiMichen Batteriestellungen und Bunkern auslösen. Nach den harten Stukaangriffen schweigt die feindliche Artillerie fast zwei Stunden lang, bann erst beginnt ein einzelnes Geschütz wieder mit unbeobachtetem Störungsfeuer in die deutschen Anmarschräume. Im harten Einzelkampf entreißt die Infanterie dem Feinde die Stellungen und erzwingt auch hier den Einbruch. Schnell vorausgeworfene Teile gewinnen gegen 10 Uhr des zweiten Angriffstages den sowjetischen Stützpunkt, einen wichtigen Punkt für den weiteren Angriff um den Besitz der Eismeerküste. Von der Titowka führt eine Straße zu dem wichtigen eisfreien Hasen Murmansk, der durch eine Bahn mit der übrigen Union verbunden ist. Wenn auch diese Straße den in diesen Regionen üblichen schlechten Zustand aufweisen mag, ist doch damit eine wichtige Ausgangsstellung errungen. Durch die Führerproklamation wurde dem deutschen Volke bekannt, daß „i)ie Eroberer von Narvik im hohen Norden zum Angriff angetreten lind". Der erste wichtige Kampfabschnitt, Durchbruch Durch die feindlichen Grenzbefestigungen, ist im harten Kampf erzwungen, der weitere Angriff auf die Eismeerküste erfolgreich im Gange. Der Einmarsch in Bessarabien. Von Kriegsberichter Helmut Crous. DNB. ... 8.Juli. (PK.) „Endlich!" Wie ein erlösender Funke geht es von Mund zu Mund unten im Popoia-Grund, der Feuerstellung der massierten deutschen und rumänischen Artillerie am Ufer des Pruth, an das Pioniere und Jnsanteriestoßtrupps sich bei Nacht herangearbeitet haben, und hinter all den Hängen, die den Kompanien als Bereitstellungsraum dienen. Verstärkte Züge der einzelnen Regimenter haben das andere Ufer des Pruth in Flotzfäcken erreicht. Jetzt warten sie auf den kleinen Höhen in Ufernähe auf die Verstärkung. Seit drei Tagen schlagen Pioniere eine Schneise durch das dichte, urwaldähnliche Gestrüpv. Genau gegenüber liegen chnen die Sowjets verschanzt in einer hohen, felsigen Uferwand. Sie haben nichts bemerkt. Der Morgen des 2. Juli ist kühl. Eine lange Schlange von bespannten und motorisierten Kolonnen rollt auf der Straße nach Stefanesti. Der Himmel ist dicht mit Wolken verhangen, kein Lichtschimmer verrät die Fahrzeuge auf der schlammigen Straße. Hinter dem letzten Hang vor dem Pruth liegt die Infanterie, im Talgrund sind leichte motorisierte Flak, Sturmgeschütze, Pak und schwere Infanteriewaffen aufgefahren. Die Floßsäcke liegen bereits unten am Ufer. -3.15 Uhr. Kurz vor Der beginnenden Dämmerung stoßen die ersten Floß- säcke vom Pruthufer südlich Rasca ab. Ungehindert stoßen die Floße auf dem anderen Ufer an. Jetzt aber beginnt der Feuerzauber bei Lehnesti, weiter nördlich. MGs knattern los bei den Sowjets, dazwischen mischen sich die Schläge der Granatwerfer. Eine Leuchtkugel, Sperrfeuer! Im Süden, bei Stefanesti, wo die Nachbardivi- sion angesetzt ist, meldet sich auch die Artillerie. Einschlag um Einschlag liegt in den sowjetischen Stellungen. In das Knattern der MGs und das Krachen der Artillerieabschüsse bei Lehnesti und Stefanesti mischen sich jetzt die Haubitzen hinter und um Rasca. In die Ortschaften auf dem vom Gegner besetzten, beherrschenden Plateau heulen die Granaten. Noch ein paar Granaten kommen von drüben her auf den Hang. Dann ist die Batterie zum Schweigen gebracht. Ueberall, am ganzen Flußufer, ist der Pruth Überquert. Leuchtkugeln zeigen, die Spitze der Infanterie an. Es ist beinahe 4 Uhr. Jetzt sind auch die Infanteriegeschütze, die Pak und Granatwerfer drüben. Aber trotz des rasanten Vorgehens melden sich immer noch Die Sowjets. Eine raffiniert aus- gebaute, von det Infanterie kaum zu nehmende Naturfestung liegt am Ufer zwischen Stanca und Stefanesti. Gerade dort, wo die Pioniere die Schneise geschlagen haben und die Pontonbrücken für die Fahrzeuge bauen sollen. * In eine steile llserfelswand hinein haben die Bolschewisten Stellungen cingesprengt unb streuen mit MGs und Granatwerfern das Flußufer und die übergehenden Führen ab. Leichte Flak haut von Rasca aus in dje Felswand hinein. Wenige Minuten dauert der Beschuß. Dann schweigen drüben die MG.s und auch der Granatwerfer, der eben noch seine Brocken auf den Fährlandeplatz setzte, verstummt. Aus der anderen Seite der Felswand find Sturm- geschütze vorgefahren und zerhacken in direktem Beschuß Stück um Stück das Felsenneft. Dann ist Ruhe. Der Gefechtslärm ebbt merklich ab, nur in Goftefti, dem ersten bessarabischen Dorf am Flußufer, betonteren noch Handgranaten, knattern noch MGs. Haus um Haus wird der Ort ausgeräuchert. Die Bolschewisten wehren sich verzweifelt, aber beiderseits des Ortes zeigen die Leuchtkugeln schon die Besetzung der beherrfchenden Höyen an. Die Geschütze schweigen. Rund sieben Stunden sind vergangen. Alle- befohlenen Ziele sind erreicht. Beide Ufer des Pruth und das Hochplateau als beherrschende Stellung Bessarabiens sind fest in deutscher Hand. Nun trauen sich auch die wenigen zurückgebliebenen Ortsbewohner wieder hervor', bestaunen die von den Pionieren in knappster Zeit gebaute 10-Tonnen-Brücke. „Heil Germanski! Gutt, gutt, Germanski gutt!", so rufen sie immer wieder! Sie winken am anderen Ufer, reden in ihrer Sprache mit den rumänischen Soldaten, die auch jenseits des Pruth sind, und man sieht den Gesichtern der Rumänen und der Dessarabier an, daß sie froh und stolz sind, daß dieses Land nun wieder rumänisch ist. Asien hat den europäischen Anschluß zerstört, den Peter der Große hergestellt hat. Die Sünde wider das Blut hat schließlich die Zügel der Sowjetanarchie ausgeliefert, die sich in Der Weite des russischen Raumes ungehindert austoben konnte und sich auf den Flügeln eines alten Missionsglaubens über die ganze Welt ausbreiten sollte. In entscheidender Stunde von größter historischer Bedeutung hat Adolf Hitler die Ausbreitung dieser Anarchie auf das Reicy und auf Europa verhindert Die todesmutige deutsche Wehrmacht beseitig nun in gigantischen Schlachten die furchtbare Gefahr, die der Kulturwelt aus dem Osten drohte. Spanische Freiwillige verlassen Madrid Madrid, 8. Juli. (Europapreß.) Die spanische Hauptstadt stand iß ta späte» Abendstunde» des Montags wieder im Zeichen abreisender Kontingente des spanischen Freiwistigenkorps. Es handelt sich um Panzer - undPanzerab- wehrtruppe n-aus den Prvinzen Cadiz, Huelva und Sevilla. Eine unübersehbare Menschenmenge brachte den Freiwilligen begeisterte Huldigungen bar. Die Nationalhymnen unb bas Falan-gelieb erfüllten ben Raum, unb Hochrufe auf Franco und Spanien würben ausgebracht. Freiwilligenkorps auch in Belgien. Brüssel, 9. Juli. (Europapreß.) In Belgien würbe am Dienstag in allen größeren Stäbten mit der Errichtung von Rekrutierungsbüros für die Aufttellung flämischer unb wallonischer Freiwilligenkorps zum Kampf gegen dM Bolschewismus begonnen. Der Führer planmäßiges Dorwärisschreiien. Von unserer Berliner Schriftleitung. Der Wehrmachtbericht^vorn 8» Juli bemerkt in allgemeiner Form über die Operationen an der Ost- .' front: „Die Operationen an der Ostfront schreiten planmäßig vorwärts." Aus ben vorausgegangenen Wehrmachtberichten weiß bas deutsche Volk, daß die Kämpfe an b e r Stalin-Linie im Gange sind. Der rumänische Wehrmachtbericht hebt den Abschuß zahlreicher sowjetischer Flugzeuge an der deutsch-rumänischen Südfront hervor. Das deckt sich mit der Meldung des deutschen Wehrmachtberichtes vom 7. Juli, wonach die Sowjets im Laufe des Sonntags insgesamt 204 Flugzeuge, die meisten in Luftkämpfen, verloren haben. Man kann annehmen, baß diese Luftschlacht auch noch am 8. Juli angedauert hat. Die Abschlußzahlen sind nicht ganz so hoch wie in der ersten Feldzugsivoche vom 22. bis 29. Juni, aber noch immer sehr erheblich. Die Sow- jetluftmaffe fjat gleich bei der Eröffnung des Feldzugs mächtig ,Haare gelassen". Die Abschußzahlen verminderten sich infolgedessen. Wenn jetzt wieder große Abschußzahlen erzielt werden, so ist das ein sicheres Anzeichen, daß die Sowjetluftwaffe mit dem letzten Aufgebot die sowjetischen Erdtruppen zu entlasten sucht. Die Engländer haben etwa seit dem 17. Juni wiederholte Tageseinflüge über das besetzte Gebiet und Nachteinflüge in Deutschland riskiert. Das ist einmal geschehen, um der heimischen Bevölkerung zu zeigen, daß die englische Luftwaffe überhaupt noch da ist, nach dem 22. Juni wurde aus der innerpolitischen eine außenpolitische Demonstration. Dem Bolschewiken sollte der Wert der englischen Lufthilfe vor Augen geführt werden. Stalin wird sich mit dieser Hilfe kaum etwas kaufen können. Die Engländer haben über dem besetzten Gebiet sehr schwere Verluste erlitten, die deutschen Nachtjäger kommen in Erfolgsfahrt und jetzt hat die deutsche Luftwaffe zum neuen Gegenschlag auf Alexandria unb auf das englische Mutterland ausgeholt. der Flämischen Einheitspartei, de Cle r q, erklärte, daß es um die Zusammenarbeit der alten Welt im. Kampf um die Rettung Europas und des Christentums gehe; da wollten die Flamen nicht beiseite stehen. Alle wehrfähigen Männer von 17 bis 40 Jahren, ohne Unterschied von Partei ober Gesinnung, werben aufgerufen, sich in das Freiwilligenkorps einFureihen. In dem Aufruf von Leon D e • grelle heißt es, baß bie geistigen unb materiellen Güter Europas vor bem Zugriff bes Bolschewismus gesichert werben müßten. „Man hätte uns keinen größeren Schmerz antun können, wenn wir hätten beiseitestehen müssen. Kameraden, im Bewußtsein der großen Sache, für die ihr kämpft, habt chr die Chance, die sich nur einmal im Leben bietet, die Chance, das zu verwirklichen, wofür wir gekämpft Haben, die Chance, eurem Land zu dienen." Gowjsttügen. Berlin, 8. Juli. (DNB.) Die grauenerregenden Schandtaten der Bolschewisten erschüttern die gesamte Kulturwelt. Was der ehrlich mit der Waffe kämpfende deutsche Soldat täglich erleben muß, über- steigt menschliches Vorstellungsoermögen. Um die Weltöffentlichkeit von diesen grausigen Vorgängen ab- zulenken, erfindet Moskau niederträchtig sie Verleumdungen, mit denen es den deutschen S o l b a t en überschüttet unb zu verunglimpfen trachtet. Alle die Scheußlichkeiten, die nur Bolschewisten begehen unb ersinnen können, werben deutschen Soldaten angedichtet, und Churchills Agitationsmaschine, Don der Moskau das Gemeinste gelernt hat, übernimmt mit Eifer die bolschewistischen Lügen. Die Kulturwelt weiß, daß der deutsche Soldat zu jeder Stunde unb an jebent Ort offen und ehrlich kämpft. Verleumdungen, und mögen sie noch so niederträchtig unb noch so erlogen sein, vermögen ihn nicht von der Anständigkeit seines Kampfes ab- zubringen. Der sowjetische Informationsdienst meldete am Montagabend, bei einem Kampf mit deutschen Tanks habe sich herausgestellt, daß von 20 deutschen Panzerwagen nureinerein wirklicherPanzer gewesen sei. Die übrigen hätten aus mit Segeltuch überzogener Pappe bestanden, was durch merk- 1 würdige Beulen an den Tanks festgestellt worden feü | Da haben mir wieder einmal die Ursache für dis . überragenden deutschen Feldzüge dieses Krieges: mit diesen kümmerlichen Attrappen ist es den Deutschen gelungen, in Polen, Frankreich, im Südosten unb in Afrika den Feind furchtbar zu schlagen. Nachdem die Engländer im Polenfeldzug ben Blödsinn von Papptanks aufbrachten und im Kampf um Griechenland von den englischen Panzern gesprochen haben, die durch die deutschen Kampfwagen wie Messer durch Käse schnitten, werden sie nun getreulich von den Bolschewisten kopiert und noch zu übertrumpftn versucht. Mii dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Berlin, 8. Juli. (DNB.) Der Führer und» Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, das Ritterkreuz an Generalleutnant Marcks, Kommandeur einer Leichten Division, Oberst U tz, Kom- mandeur eines Gebirgsjäger-Regiments, Obexst Krakau, Kommandeur eines Gebirgsjäger-ReA- ments und Oberstleutnant üßittmann, Kommandeur eines Gebirgs-Artillerie-Regiments. * Generalleutnant Marcks hat beim San-Ueber- \ gang bei Przemysl und bei den anschließenden Bunkerkämpfen um Medyka durch seinen persön- i lichen Einsatz bei den vordersten Teilen seiner Division ein leuchtendes Beispiel gegeben. Er wurde im Kampf um Medyka in vorderster Linie schwer oermunbet., — Ober Utz lanbete im feindlichen Artillerie-Feuer auf dem Flugplatz Maleme auf Kreta. Durch die Erstürmung von Galatos leitete Oberst Utz den Fall der englischen Stellungen bet Chania ein. Bei dem Einsatz auf ßutra brachte er es durch geschickte Führung seiner Angriffsgrupps dahin, daß er die Kapitulation der starken Rest- teile der Engländer erzwang und damit den Kampf um bie Insel beenbete. — Oberst Krakau oer- ftanb es, bei ben Kämpfen auf Kreta, durch besonders geschickte Führung, Stützpunkt um Stützpunkt des Gegners zu nehmen unb sein Regiment in die Flanke und ben Rücken der feindlichen Stellungen bet Chania zu führen. — Oberleutnant Wittman n hat nach dem Fall von Chania als Führer der Vorausabteilung einer Gebirgsdivision mit dem Auftrag, den geschlagenen Feind zu verfolgen, bis zur Südküste vorzustoßen und die Verbindung mit den gelandeten italienischen Truppen herzustellen. m rastlosem Vorgehen nach einem Marhtz Aus der Gladi Gießen u n it s ! 10 ?n » en B (Nachdruck verboten.) 25. Fortsetzung. ian- e n en >b« n 15 n n n ie ie In tropischen Gebieten bedrohen den Menschen vielfach schwere Seuchen, »ßaye*"-Arzneimittel schützen ihn. Sie sind für die Sicherung der Gesundheit in den Kolonien vielfach n ie b. in e» im ifs in« er ud) rk« sei. die nit )en mb em )on en« en, sser ion s-n n i' r i - 1 * Die Dominiks. Roman von Hellmuth ZN. Böttcher. ie, T* lie er / A \ (BAYER] unentbehrlich. \ E / XR V Gazeglocken. Siebener Schlachtviehmarkl. Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-DerteÜungsmarkt) in der Biehverstei- gerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 44,5 bis 48,5 Rpf., Bullen 37,5 bis 52,5, Kühe 23 bis 49,5, Färsen 39,5 bis 62, Kälber 12,5 bis 57, Schafe und Härnrnel 25 bis 35 je % kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewichcht erzielt: Oie Bekämpfung von Brandbomben Mahnung an alle Hausbewohner. halb „ Köder aus, desinfiziert unb verkittet vor Ritzen. Ein gefährlicher Mehlschädling ist die M e h l m o t t e , deren Raupen mit ihren Gespülten das Mehl, aber auch Grieß, Graupen und Haferflocken verunreinigen. Man schüttet diese Nährmittel daher häufiger um. Zeigen sich Gespinste, muß das Mehl durchsiebt werden. Zn trockenem Brot, Keks, aber auch Nudeln usw. finden wir den Brot käs er. Schutz bieten gut verschließbare Büchsen. Dre größten Schädlinge sind allerdings die Fliegen. Schon am gleichen Tage, an dein die Eier abgelegt sind, können aus ihnen Maden schlüpfen, die sich auf Fleisch und Käse festsetzen. Der einfachste Schutz dagegen sind Gazefenster und mit Ihnen auffrischen, oder besser richtigstellen zu können." , . ... Er sieht Frinzka lächelnd, aber mit durchdringender Beharrlichkeit an. Der weiß nicht, was er davon halten sollte. Lind trinkt ihm zu. , ..... . „Tja, denken Sie, wie einen das Gedächtnis manchmal narren kann. Es hatte mir da einen ganzen Roman zusommengeklüsert, und ich bin überzeugt, wenn ich Sie jetzt frage, dann sagen Sie, das alles ist nicht wahr — stimmt s? Frinzka rückt auf seinem Stuhl. „Ich weiß ja noch gar nicht, an was Sie denken , lacht Frinzka. „ „Natürlich — nicht. Da sehen Sie s. „Erzählen Sie doch." Na dann — Sehen Sie, die Dinge von da- mals — Sie kriegten, als unser Freund Dominik schief lag, ein Angebot von'einer großen Konkurrenz — von Birk & Co. — War's nicht Dirk & Co.?" „Nee — das stimmt nicht." Lind steckt sich kunstgerecht ein Zigarre an und bläst ein paar Wolken m die Luft. Er weiß natürlich genau, wie alles zuging. Und es bereitet ihm Spaß, Frinzka unter die Nase zu reiben, daß man ihn kennt. z „Sie haben recht." „Es stimmt nicht. Da haben wir den ersten Beweis für meine Vergeßlichkeit. Aber so war's: Birk & Co. suchten damals nach Absatzgebieten für ihre Hütte und ihr Walzwerk. Und da kamen sie auf die verrückte Idee, sich eine eigene Werft zuzulegen. Dominik selbst hatte Sie wohl auf den Gedanken gebracht. Er hatte ja damals große Rosinen im Kopf. So war's doch?" Frinzka nimmt auch eine Zigarre. Er möchte am liebsten die Antwort vergessen. Aber unter Linds abwartend-freundlichem Blick sagt er dann doch schließlich: „So ähnlich." „Also doch nicht ganz so. Da sieht man, was das Gedächtnis einem für Mätzchen vormacht. Und ich hätte darauf geschworen! Den Leuten lag mehr an den Dominikschen Fabrikationsgeheimnissen, die cie mitbringen sollten, als — na, Sie können es sich schon denken?" „Nichts kann ich mir denken ... bet» iden söm )ioi- urbt Ml che". auf itete bei e ek jpP1 * * * * * impl uer* Ä iiinn ,dis ngen it?* A mil W* A mit seinen langen Fühlern Hat es besonders auf Kräuter und Kräutertees abgesehen, frißt aber auch Mehl und mehlhaltige Stoffe. Sobald man ihn berührt, stellt er sich tot, ebenso wie die Larve. Sehr häufiges Umschütten der Vorräte sowie das Aufwischen von Fußböden mit einer Desmfektions- lüfsigkeit dienen seiner Bekämpfung. Besonders inangenehm sind die Küchenschaben, die licht' cheu sind und nachts zum Vorschein kommen. Was ie an Eßwaren erreichen, beschmutzen sie. Sobald Licht gemacht wird, verschwinden sie und sind deshalb besonders schwer zu bekämpfen. Man leat Köder aus, desinfiziert und verkittet vor allem alle entfernen, durch Spritzen ,und Wasserwerfen den Brandherd von unten nach oben bekämpfen. Hierbei muß der Nachschub der Löschmittel (Wasser und Sand) sichergestellt sein. Nötigenfalls Eimerkette bilden. Ilm unnötigen Wasserschaden zu vermeiden, möglichst mit Sprühstrahl löschen. Gelingt es nicht, den Entstehungsbraüd zu löschen, so muß unter allen Umständen der entstandene Brand auf seinen Herd beschränkt werden. Unter Umständen muß der brennende Raum verlassen, müssen Türen geschlossen und von außen benäßt werden, um ein Durchdringen des Feuers zu vermeiden. Dabei sind die unter, über und seitlich liegenden Räume zu beobachten, um ein Durchbrennen rechtzeitig zu bemerken. Auf jeden Fall sind die Bekämpfungsmaßnahmen mit allen Kräften und Mitteln fortzusetzen, bis Ber- stärkung (Nachbarhilfe, SHD.) eintrifft. Alle außerhalb der Häuser, auf Straßen, Plätzen, Höfen und Gärten, niedergefallenen und gezündeten Brandbomben sind ebenfalls schnellstens nach den vorstehenden Richtlinien unschädlich zu machen, um den feindlichen Fliegern durch den entstehenden Feuerschein kein weiteres Ziel zu bieten. „Es braucht ja nicht heute und nicht morgen zu sein, Herr Lind." r Na, wie Sie wollen -- bloß — daß Sie mir nachher nicht böse sind, wenn ich mir's anders überlege." , _. , . Frinzka macht das Gesicht eines Kirchenrates. „Ich nehme in geschäftlichen Dingen . niemals etwas übel." „Das ist großzügig gedacht , lobt Lind. Er erinnert sich plötzlich, daß Frmzka von Hau e aus ein armer Junge gewesen ist, noch ärmer als er selbst. Der Umstand, daß er in geschäftlichen Dingen niemals etwas übelnimmt, wird ihm nicht zu feinem Vermögen verhalfen haben. Es gibt außer Lind noch eine ganze Reihe von Leuten m der Stadt, die sich erinnern, wie der damals noch sehr, sehr kleine Revisor Frinzka von Friedrich Donumk— an die Aktiengesellschaft dachte damals noch kein Mensch — eingestellt wurde. Ein halbes Jahr spater hatte er den Buchhaltungsprokuristen aus seiner Stellung hinaus- und sich selbst hineinrevidiert „Wie sind Sie eigentlich zu Ihrem Verhältnis- mäßig großen Effektenbesitz gekommen? fragt Lind indiskret. „Die Dominik-Aktien waren doch eigentlich immer in festen Händen." „Ersparnisse", meint Frinzka lakonisch. Und dann nach einer Weile erzählt er doch. Wenn Sie an die Zeit des Balkankrieges zuruck- denken - damals standen die Dominikwerke so wacklig. Da fehlte bloß ein Pusterchen, und sie wären umgekippt. Damals kriegte man die Aktien für drei ausgeblasene Eier." Lind weiß es genauer. „Tja", sagt er und spielt an seinem Wemglas. „Das ist ja nun alles verjährt." „Wieso verjährt?" Frinzkas Stimme klmgt be- Ie9,©oft, ich meine — das war bloß so eine Redensart von mir, um anzudeuten, daß das alles sehr lange zurückliegt. Da hat man die Einzelheiten nicht mehr so genau in der Erinnerung. „ „Das möchte ich nun eigentlich nicht behaupten. Frinzkas Unterton erscheint gereizt. „Ich spreche von mir, lieber Freund, von meinem Gedächtnis — natürlich!" . . „Ja — natürlich!" stimmt Frmzka bei. Bei mir hat sich da manches verschoben. Uno ich" freue mich, das nochmals in einer Besprechung Helsinki, 8. Juli. (Europapreß.) Amtlich wird Meldet. In der Gegend von H a n g o e war uniert Artillerie erfolgreich tätig. Es gelang, im Hafen tinige Transportdampfer unter Feuer zu nehmen. Ein Munitionslager des Feindes nurbe in die Luft gesprengt. Unsere Untersee- boote haben einige Transportfahrzeuge, die sich uif der Fahrt von Reval nach Kronstadt befanden, versenkt. Die Sowjetrussen versuchen, die E v a - kuierungstransporte, die von Estland i ns im Gange sknd, mittels Geleitfahrzeugen, durch Ninenlegung sowie durch Jagdflugzeuge zu schützen, ün einer Stelle der Ostfront ging der Feind zum Urinriff über, wurde jedoch zurückgeschlagen. Der Feind verlor 400 Tote, mehrere Panzerwagen Eden zerstört. Unsere eigenen Verluste sind unbedeutend. Aus mehreren Abschnitten haben unsere truppen beträchtlichen Raum über der Grenze gewonnen. Von der feindlichen Seite sind lieber- läufer zu uns gelangt. Unsere Luftwaffe hat mit ■ (Erfolg feindliche Stellungen und die Etappe des Feindes mit Bomben belegt. Grenzstreit zwischen Ecuador und Peru. Santiago de Chile, 8. Juli. (DNB.) Zwi- schm Ecuador und Peru ist es zu Zwischenfällen ge- fommen. Die Kämpfe, deren Ausmaß sich noch nicht iihkrsehen läßt, dauern an. Die Regierung Ecua- dois erklärt, peruanische Truppen hätten an dergebenen Stellen ecuadorische Grenzposten überladen. Die Regierung von Peru bestätigt die Zwi- ichmfälle, erklärt jedoch, die peruanischen Truppen halten sich lediglich verteidigt. „Wunder." Wunder feien geschehen, so jagt die Welt, und sie hält den Atem an. Aber die Wahrheit ist: Taten wurden vollbracht und schier unfaßbare Erfolge erzielt, die hart und zäh erkämpft werden mußten, in einer Weise, daß schließlich die Wunder nur dem oberflächlichen Beobachter als solche erscheinen, der Wissende jedoch die Härte, das Einmalige, das Ungeheuerliche eines geschichtlichen Kampfes um Weltanschauungen sieht. Wunder wurden dem deutschen Volke niemals geschenkt. Immer mußte es seine Heimat in Kriegen verteidigen. Wieder blieb es dank seiner bewundernswerten Führung vor den Schrecken eines Krieges im eigenen Lande bewahrt, in das sonst eine grauenvolle Flut bolschewistischer Horden über riedliche Fluren und Städte hereingebrochen wäre. Ein gütiges Geschick griff ein. Man denke wenige Augenblicke darüber nach, wie es gekommen wäre, wenn der Führer nicht rechtzeitig zugeschlagen hätte! Immer tiefer stößt unsere Wehrmacht dem bolschewistischen Feind nach, und wenn die deutschen Verluste glücklicherweise gering sind, wie sie es dank einer genialen Strategie und ausgezeichneten Waffen in diesem Kriege immer gewesen sind, so sind ie doch unvermeidbar. Den Kameraden, denen Wunden geschlagen wurden, wollen wir die sorgsamste Betreuung und Pflege schenken, ist uns doch jeder Verwundete so teuer wie der eigene Sohn. So dehnen sich die Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes mit dem Vormarsch gegen den Bolschewismus und mit der Länge der Front vom Eismeer bis zum Schwarzen Meer, und stetig wächst die Arbeit. Muß daher noch gesagt werden, daß solche Arbeit in die Weite und Breite, solcher Einsatz in der Betreuung unserer Verwundeten und für unsere sich in Ruhe befindenden Soldaten größter Geldmittel bedarf? Niemand darf zurückstehen angesichts un- faßbarer Erfolge, wenn das Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz zum vierten Male seine Sammler in die Häuser schickt und am Sonntag um eine dem Opfer unserer Soldaten würdige Einzeichnung in die Listen bittet! Tageskalender für Mtlwoch. Klasse a (150 kg und mehr) 1,20 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,20, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,18, c (100 bis 119,5 kg) 1,14, d (80 bis 99,5 kg) 1,08, e—f (unter 80 kg) 1,04, gl (fette Specksauen) 1,20, i (Altschneider) 1,18, g2 (andere Sauen) 1,08, h ((Eber) 1,08 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt. Strafkammer Gießen. Der I. Sch. aus Friedberg und seine Ehefrau, ged H., hatten sich wegen Betrugs und Urkunden- fälschung zu verantworten. Der Ehemann hatte in den Jahren 1937 bis 1939 die mit ihm in wilder Ehe lebende Mitangeklagte, die erst seit 22. Marz 1941 mit ihm verheiratet ist, als seine rechtmäßige Ehefrau bei der Beantragung von Wohlfahrts- und Familienunterstützungen bei der Stadtverwaltung Friedberg ausgegeben und dadurch die Auszahlung ihm unb der H. nicht ober nicht in ber gewährten Höhe zustehender Unterstützungssätze erreicht. Die Ehefrau hatte die empfangenen Beträge kassiert unb mit dem ihr damals nicht zustehenden Namen des Mannes quittiert. Pie Angeklagten waren ge- ständig. Der Ehemann wurde wegen Betrugs im wiederholten Rückfall zu einer Gefängnis- strafe von 6 Monaten, die Ehefrau wegen Betrugs in Tateinheit mit schwerer Urkunden- fälschung ebenfalls zu einer Gesamtgefäng- n i s ft r a f e von sechs Monaten verurteilt. Bei dem Ehemann kamen die einschlägigen Vorstrafen straferschwerend, bei beiden kam das umfassende Geständnis strafmildernd in Betracht. In nichtöffentlicher Sitzung wurde gegen den G. N. in Vilbel wegen Sittlichkeitsoerbrechens verhau- beit. Er hatte im April mit einem Mädchen unter 14 Jahren unzüchtige Handlungen vorgenommen. Der Angeklagte wurde zu einer Gefängn isst r a f e v o n 9 Monaten, auf die Mei Monate der Untersuchungshaft angerechnet werden, verurteilt. .Hissen Sie, Herr Lind, wenn man so mehr als ein halbes Menschenleben nebeneinander einen Weg Spangen ist, da läßt man sein Ehegespons auch mitreben, wenn es um solche Sache g?ht. Es ift für mich doch immerhin ein Objekt." Lind nickt zustimmend. Er hat seine Frau nie um ihre Meinung gefragt, obwohl der Stamm seines 5;$ermög^ns zum größten Teil von ihrer Seite flammt. Aber wenn man von jemandem etwas wiu, half man ihm nicht widersprechen. „Gewiß, gewiß , sagt er mit Nachdruck. „Frauen verstehen mitunter vom Geschäft mehr als Manner. Frinzka verzieht das Gesicht ein bißchen. So hat t;'b nicht gemeint. ■ „Bloß",' fährt Lind fort, „Sie dürfen es mir | nicht Übelnehmen, wenn ich mir die Sache nachher cud) anders überlege. Ich bin heute gerade in Laune Herr Frinzka. Vielleicht macht das der Sekt in per Maibowle. Morgen — wissen Sie — da tut mir s möglicherweise schon leid, und ich kaufe Phönix oder Eölitrerq. Ich habe eben gerade ein paar Hundert- inufenb frei und — wenn ich offen fein soll — Die rominikschen Werke sind am Platz, man kennt die Verhältnisse, man kernst den alten Dominik man lauft nicht die Katze im Sack. Es ist auch em bißchen Lokalgeist dabei. Und weil Sie vorhin sagten, tote vollten den Posten abstoßen —" Oeffentlicher Vortrag der Universität: 20 bis 21.30 Uhr im Kunstwissenschaftlichen Institut, Licht- bilberoortrag von Professor Dr. Glöckner „Malerei und Dichtung". — Gloria-Palast (Seltersweg): „Der Postmeister". — Lichtspielhaus (Bahnhofstr.): „Der Kleinstadtpoet". Gießen-Klein-Linden. Auf Veranlassung der Ortsgruppenleitung der NSDAP, fand am Montagabend in der neuen Schule eine Sitzung statt, die sich mit der Durchführung eines Gemeindesporttages befaßte. Als Termin wurde der 17. August vorgesehen. Etwa 250 Teilnehmer und Teilnehmerinnnen werden nach einer Morgenfeier ihre Kräfte in volkstümlichen Dreikämpfen und Schleßwettkämpfen messen. Den ersten Siegern jeder Gruppe winken Eichenkranze, weitere Sieger erhalten Urkunden. Die ben Organisationen und dem NSRL. nicht angeschlossenen Männer und Frauen haben ebenfalls die Möglich' kett an den Wettkämpfen teilzunehmen. Am Sonn- tagnachmittag werden Schwimmwettkämpfe und ein Huß- und Handballspiel epsgetragen. Die Kampfrichter und der Berechnungsausschuß werben von Mitgliedern der örtlichen Vereine des NSRL. und weiteren Männern der Dorfgemeinschaft gestellt. Missetäter in der Vorratskammer. In der Speisekammer und dem Dorratsschranck ist nicht nur die Hitze ober mangelnde Lüftung verderbnisbringend, sondern es spaziert auch eine ganze Reihe Missetäter herum, ohne daß wir immer von ihnen wissen. Zumal wenn sie so klein sind wie die Silberfischchen", werden sie oft gar mcht bemerkt. Man kann diese kleinen, schnellen Tier- chen dadurch entfernen, daß man äußerste Sauber- {eit hält, möglichst viel Licht hereinläßt und die Vorräte häufig umstellt. Dauerwurst und Schinken werden vom S p e ck k ä s e r bevorzugt, dessen Larve, dunkel mit hellbraunen Ringen, etwa 1/- bis 2 Zentimeter lang ist. Der Speckkäfer bohrt alle Gegenstände an, auch Filz, Torf, Holz und fp9ar Bleirohr. Man bekämpft ihn durch größte Reinlichkeit und chemische Mittel. Der Diebskäfer NSG. Feindliche Flieger werfen in letzter Zeit Brandbomben besonders auf reine Wohngebiete. Dadurch können sehr erhebliche Schäden an Hab unb Gut der Bevölkerung entstehen. Die Unschädlichmachung gezündeter Brandbom ben erfolgt zweckmäßig durch Abdecken mit trockenem Sand, der überall - im Haus, in besonders großen Mengen in den beiden oberen Stockwerken, möglichst in jedem Zimmer, bereitgestellt ist. Sobald eine gezündete Brandbombe aufgefunden ist, wird ein Eimer Sand dicht an die Brandbombe geschüttet, der Sand mit einer langstieligen Schau, fei auf die Brandbombe gedeckt. Heftiges Werfen des Sandes auf die Brandbombe ist nicht zweckmäßig, da durch den entstehenden plötzlichen Druck die Brandbombe auseinandergesprengt unb damit die Brandgefahr erhöht wird. Durch Einschaufeln der mit Sand bedeckten Brandbombe in einen mit etwas Sand gefüllten Eimer kann man sie ungefährdet fortbringen. Dann wird die Brandbombe ausgeschuttet und ebenfalls mit Sand oder anderem bedeckt und bis zum restlosen Ersticken liegenge- lassen. / Um die Entstehung eines Brandes durch die gezündete Brandbombe in einem Raume zu verhindern, wird die Umgebung der Brandbombe mit dem Sprühstrahl ber LS.-Handspritze naß gehalten, um den etwa umhersprühenden Teil des Brand- atzes chnellstens abzukühlen. Keinesfalls darf em tarker Wasserstrahl in die brennende Brandbombe geleitet werden, da hierdurch ein Zerplatzen der Brandbombe (Knallgasentwicklung) hervorgerufen wird. Bei der Bekämpfung der Brandbombe soll ein größerer Kistendeckel, Waschkesseldeckel oder dergleichen als Schutzschild vorgehalten werden. Sind trotz aller Bekämpfungsmaßnahmen doch Brandherde entstanden, so muß unter allen Umständen die Bekämpfung des Brandes sofort ein- etzen. Hierbei ist wie folgt zu verfahren: Mit Löschgerät und Löschmitteln (LS.-Handspritze, Sand und Wasser) an die Schadenstelle gehen, bei Eindringen in geschlossene Räume (bei Verqualmung Gasmaske auf- fetzen) vorsichtig in gebückter Stellung Tür aufschlie- ßen und in gebückter Haltung bzw. kriechend in den brennenden Raum einbringen. Durch Oeffnen per Fenster für Rauchabzug sorgen. Aus der Nahe des Brandherdes alle leicht brennbaren Gegenstände Lind macht es Freude, Frinzka mit den alten Erinnerungen zu ärgern. „Tja. Was wollte ich jagen? Dominik hatte die Augen affen. Er wußte bald, was qefpielt wurde. Das Wasser stand ihm bis zum Halse. Er brauchte fremdes Geld, um sich am Schwimmen zu halten. Ade, Privatunternehmen! Ade Selbständigkeit! Die Aktiengesellschaft mußte 'ran. Aber auch mit der Gesellschaftsform wollte es nicht gleich klappen. Als- die Aktionäre und die Bank, bei der unter Freund tief in der Kreide faß, ckegkriegten, daß Sie, die kaufmännische Seele des Geschäfts, auf dem Sprung zu Birk & Co. standen, da wurden sie unruhig.. „Ader, Herr Lind, das ist dock alles ..." Aha! Das hat eingeschlagen! Also weiter in der gleichen Tonart. „Schadet ja nichts ... An mir ist ein Dichter Der» lorengegangen, wollen Sie sagen. Na, vielleicht sattele ich nochmals um. Hören Sie weiter, was ich mir da ausgetüfteft habe: Dominik tat, was er konnte. Zahlen weiß ick nicht mehr. Jedenfalls waren sie Ihnen nicht hoch genug. Die Leute im Hauptbüro erzählten sich, daß es manchmal bis zum Schlagen zwischen Ihnen und Dominik kam. Schließlich hatten Sie ihn klein. Er gab nach. Er mußte, wenn er nicht kaputt gehen wollte. Da opferte er seine Majorität und verkaufte Ihnen einep Teil seiner eignen Effekten. Wieviel waren es eigentlich?" „Sechzig Stück —." Frinzka hat sich verplappert. Aber Lind tut so, als habe er nichts bemerkt. „Also ein Pappenstiel", fährt er fort „Wenn nicht gleichzeitig die versprochenen Tantiemen in Form von Aktien aus dem Eigenbesitz Dominiks dazugekommen wären, bann hatte er sich wobl im Laufe der Jahre bie Majorität zurückergattert. Denn es kamen ja immer mal ein paar Stück ^uf den Markt. Frinzka sieht in sein Glas. Er ahnt noch immer nicht, was für ein Gesicht er machen soll. ' Jetzt noch einmal faustdicke Ironie. , Schade, baß die Geschickte nicht wahr ist', lacht Lind. „Schade, schade? Solche Tricks gelingen bloß wirklich tüchtigen Kerlen — Männern, die Schneid besitzen, unb die ihre Moral nicht vom Bäcker um bie Ecke Zusammen mit den Morgensemmeln gekauft haben. Schade — Sie hatten mir immer mächtig imponiert" * r , , x (Fortsetzung folgt) IDA 150 Kilometer Jerapetra erreicht und den Ost- :eU der Insel Kreta in Besitz genommen. ♦ Generalleutnant Marcks wurde 1891 als Sohn les Universitätsprofessors Dr. Erich M a r ck s ge- loten. Er erlangte auf dem Gymnasium zu Hamburg das Reifezeugnis und besuchte darauf zwei ^hre lang die Universität Freiburg. Nach Ableistung seiner einjährig-freiwilligen Dienstzeit trat ir 1912 als Fahnenjunker in das Feldartillerie- steoiment 9 ein. Am Weltkrieg nahm er in Gene- lalftabsftellungen teil. 1929 wurde er Major und 1935 Oberst. 1939 wurde er Chef des Generalftabes )es VIII. A. K. und als Kommandeur einer Jnfckn- lerie-Division am 14. 2. 1941 Generalleutnant. Die Kämpfe in Finnland. per Sonderberichterstatter des „Popolo bi Roma" beuchtet aus Neuyork über den Konflikt zwischen fyru unb Ecuador, das Streitobjekt fei bas fast Dallständig von Wald bedeckte Ostgebiet, das im 'Jlirbcn von dem Fluß Putumayo unb im Süden ufri dem Fluß Maranon begrenzt werbe. Auf bisfes Gibiet werbe von beiben Staaten A n - > pr u ch erhoben. Grenzzwischenfälle habe es hier ichn verschiedentlich gegeben. Mitte Mai sei von beiben Streitteilen die Vermittlung Brasiliens, Argentiniens unb ber USA. ^ür Schlichtung ber hundertjährigen Streitfrage angenommen worben. Bon ber Regierung Perus sei aber auf diesen Vermittlungsvorschlag nur unter Vorbehalt eingegangen morden, da gewisse Vereinbarungen zwischen ber t Negierung von Ecuador mit jener der USA. be- taiintgegeben worden seien, die Waffenlieferungen ber USA. anGcuador betroffen Hütten. Diese Vereinbarungen waren von der peruanischen Presse als für die Schlichtung ber Streitfrage erschwerenb bedauert worden. Die ersten be- ooffneten Zusammenstöße zwischen Peru und Ecua- ?boi, fährt ber Sonderberichter fort, hätten mcht (ölige des Flusses Maranon, sondern im Gebiet ber Etabt Charcras stattgefunden, das dem Stillen Dy an zunächst liegt Schwere Kämpfe um Beirut. Stockholm, 8. Juli. (DNB.) „Nya Dagligt Allehanba" bringt eine Meldung eines United Preß- ROrrefponbenten, der sich bei ben britischen Streit- trösten in Syrien befindet. In dieser Melbung heißt es u. a., daß die Australier in die äußere Dtrtsidi,gungsanlage Beiruts eingedrungen seien. Noch immer leisteten jedoch die My-Truppen am Nordufer des Odamurflusses hartnäckigen Widerstand. Der Vormarsch gwen Beirut sei Sonntag wieder begonnen wor- btt. Britische Zerstörer und Kreuzer hätten zusam- mm mit Feldartillerie bie französischen Befestt- Mgsstellungen beschossen, während Flugzeuge ein Nossenbombardement durchführten. vorläufig genießt er den Junianfang als Linds tzost. Er schießt in den Rambower Wiesen tatsächlich schon am ersten Morgen einen starken Bock, der aber Über noch nicht ganz gefegt hat, trinkt mittags nut Ümb ein paar Flaschen Deidesheimer „Wühl und "Gebeu", Jahrgang 1911, kratzt beim JHbenbanftanb iw) «nochmals einen Dock an, ohne ihn aber auf bie aus Lecke zu legen, und läßt sich nach dem Nachtessen bfl6 eine Waldmeisterbowle vorsetzen, die dem stärksten Ort' Ander bas Herz weich gemacht hätte. om« 1 „Ich muß die Sache erst noch einmal mit ie/ft meiner Frau besprechen", antwortet er auf einen egt' neuen Anhieb Linds wegen des Aktiengescyafts. G. A. Sport. Ein zaustballwettkampf. Zu unserer gestrigen Mitteilung über das Betriebssportfest der Standortsportgemcinschaft der Wehrmachtbetriebe (Heer) Gießen ist berichtigend festzu- stellen, daß am nächsten Sonntagoormittag in der Blcidarnkaserne nicht ein Fußballwettstreit, sondern ein Faust ball wettkamps stattfinden wird. Kanu-Kurzstreckenregatta in Gießen. Die Paddlergilde Gießen, die in diesem Jahre wiederum mit der Durchführung der Kanu-Kurz- strecken-Regatta des NSRL.-Bereiches 12 Hessen beauftragt ist, läßt dieses große wassersportliche Ereignis am kommenden Sonntag starten. Die Meldeergebnisse übersteigen alle Erwartungen, sie überschreiten sogar die des Vorjahres. Besonders erfreulich ist die überaus starke Beteiligung der HÄ., die Vergleichswettkämpfe der HJ.-Gebiete 13 (Hessen-Nassau) und 14 (Kurhessen) zum Austrag bringt. Rollschuhmeisterschast in Gießen. Der Bereich Hessen des NSRL. führt in diesem Jahr seine Meisterschaften im Rollschuhlauf in Gießen durch. Die Bezirksführung des Bezirks Gießen hat die Vorarbeiten fast beendet. Nach den Meldungen ist zu erwarten, daß am kommenden Samstag und Sonntag der Schmanenteich wieder eine große sportliche Veranstaltung erleben wird. Auf die Wettkämpfe sowie die Rahmenveranstaltum gen kommen wir noch zurück. Handball um den Lahn-Pokal. ■ In beiden Spielen gab es überraschende Resultate. Der Luftwaffe hatte man in Heuchelheim einen glatten Sieg zugctraut, während man vom Mtv. Gießen stärkeren Widerstand erwartete. Mlv. Gießen — Iv. Lang-Göns 5:10 (1:5). Die Gießener Männerturner mußten im ersten Heimspiel eine Niederlage hinnehmen. Man hat scheinbar noch nicht die richtige Aufstellung gefunden. Deshalb versuchte man durch Einzelspiel zu Sieg und Punkten zu kommen. Die Gäste nutzten diese Fehler aus und errangen die ersten Punkte. Beiderseits wurde das Spiel anständig durchgeführt. Tv. Heuchelheim — Luftwaffe Gießen 13:14 (6:4). In Heuchelheim gab es ein torreiches Treffen. Die Platzmannschaft, verstärkt durch ältere Spieler, zeigte in der ersten Hälfte das bessere Spiel. Nach dem Wechsel kam die Luftwaffe mehr auf und konnte noch den Sieg sicherstellen. Heuchelheim 1. 3gb. — Mio. Gießen 3gb. 4:6. Heuchelheim 2. 3gb. — Ahbach 1. 3gb. 3:13. Heuchelheims 1. Jugend mußte eine knappe Niederlage gegen die Gießener hinnehmen. Im nächsten Spiel gelang Atzbach ein hoher Sieg. Der siegreiche Kampf unserer Wehrmacht im Osten bewahrt auch dich und deine Lieben vor Vernichtung durch bolschewistische Horden. Daran denke bei deinem Opfer für die 4. Haussammlung des Deutschen Roten Kreuzes am kommenden Sonntag. Die Hei!- und Teekräuiersammlung im 3uli. Der Gausachbearbeiter der Reichsarbeits- gemeinschast für Heilpflanzenkunde und Heil- pflanzenbeschasfung gibt nachfolgend eine übersichtliche Ausstellung aller Heil- und Tee- kräuter, die im Monat Juli gesammelt werden können. Die im Juni, teilweise schon im Mai begonnene Ernte der zunächst genannten Kräuter wird fortgesetzt. Es sind: Birkenblätter, Sammelgut: Blätter mit Stielen. Brombeerblätter, frisch und getrocknet. Frisch nur nach besonderer Weisung des Gausachbearbeiters RfH. Am begehrtesten ist reine Blattware, also Einzelblätter mit Stielen. Namentlich .frisch abzuliesernde Blätter, die zur Fermentation bestimmt sind, sollen nur in dieser Form geerntet werden. E rd b e e rb l ä tte r, alle Wald- und Gartenformen. Walderdbeeren können mit den Stielen abgeliefert werden. Gartenerdbeeren ohne Stiele. Getrennt ab liefern! Quendel oder Feldthymian, Sammelgut: Das blühende Kraut, also der ganze oberirdische Pflanzenteil. _______________________________ Gänsefingerkraut, Sammelgut: Kraut ohne Wurzel. . Hirtentäschel, Sammelgut: Kraut ohne Wurzel. _ , , rof... Holunderblüten, Sammelgut: Blutentrau den ohne Zweig- und Blatteile. Holunderblätter, Blätter mit Stielen. Huflattichblätter, grüne Blätter ohne Stiele. Nicht drücken! in ganz dünner Schicht, Blatt neben Blatt, trocknen. Sehr großer Bedarf. Johanniskraut: Das blühende Kraut mit höchstens 30 Zentimeter langen Stielen. Sammeln in nicht zu dicken Sträußen und gebündelt zum Trocknen aufhängcn. Lindenblüten: Vollerblühte Blüten mit Hoch- oder Flügelblatt ohne Fruchtansätze. Nur von Sommer-. unb Winterlinde. Ackerschachtelhalm oder Zinn kraut: Nur die oberirdischen grünen Teile, keine Teile des schwarzen Wurzelstockes, kein Wald- oder Sumpfschachtelhalm. Spitzwegerich: Nur grüne Blätter ohne Blütenstengel. Nicht drücken. Kein Mittlerer -ober Breitwegerich. Stiefmütterchenkraut: Die ganzen Mu. henben oberirdischen Pflanzenteile. Die vorwiegend blauviolett blühende Unterart unb die vorwiegend aelbblühenden getrennt abliefern. Taubnesselblüten: Der Bedarf ist ge. deckt. Vogelknöterich: Das blühende Kraut ohne Wurzeln. v „ Waldmeister: Das ganze blühende Kraut, während der ganzen Blütezeit. Kein Raubbau! W u n d k l e e b l ü t e n : Nur Blütenstände ohne Stengel. Neu hinzukommen im 3uli: Augentrost: Das ganze blühenbe Kraut. Himbeerblätter: Ernte wie bei Brombeer« blättern. ______ Klatschmohnblüten: Nur Blutenblatter ohne Kapseln und ohne Stiele. Obermx.nnigkraut: Blühendes Kraut ohne bie untersten Stengelteile, die abgeschnitten werden müssen. f • Rains arnblüten: Blutendolden ohne Stengel ober die ab gestreiften stielfreien Blüten- körbchen. Rainfarnblätter: Die beim Sammeln der Blüten vom Stengel abgestreiften Blätter. Bedarf beschränkt. Schafgarbenkraut: Zu sammeln und zu trocknen wie Johanniskraut. Schafgarbenblüten: Blutendolden ohne Stengel. Schafgarben blätter: Nur die beim Blü. tensammeln gleichzeitig durch Abstreifen gewinnbaren grünen Blätter ohne Stengelteile. Man sammle nicht planlos draus los, sondern erkundige sich bei dem Kreissachbearbeiter der RfH. über die jeweils erwünschten Mengen, da der Be- darf an den einzelnen Arten sehr unterschiedlich ist. Durch Befolgen der Weisungen der Kreissachvear- beiter erspart sich der Sammler Enttäuschungen unb hat Gewähr für den richtigen Absatz. Die Anschrift der Kreissachbearbeiter ist jeweils bei der Kreisleitung der NSDAP, zu erfahren. Tüchtiger solider Beruf einzuarbeiten. 2015Ö holen 02286 Kaufgesuche"] a McineAnzeigrn 'M Gießener Anzeiger iverden von Tauienden beachtet und geleien. Friedrich Schmidt Gasthaus Werb, Butzbach. Gießen Ruf 2847 für bürgerliche Gaststätte sofort gesucht. Evtl auch jemand, der Interesse hat, sich in den Wenig gebrauchte Personenwagen (mögt Bauj. 1039) gesucht. OPEL. Automobile Klaviere weiden fachgemäß repariert und gestimmt G. Ebert Klaviermacher BlelChstr.17. Tel.2403 Verk v neuen u. gebrauchten Klavieren asut> Mietklaviere Allpapier abzugeben. aeovD Wiesenstr. 11. IMllMMk- tdnont Mim Wie Schrift!. Ang. u. 02273 and.G.A. Walltorstr. 101. |Verschiedenes| Für Büroarbeiten tüchtiger Buchhalterün) Durchschreibesystem, für sofort oder später gesucht. Evtl, aüch für halbe Tage. Wilhelm Keil • Giefeen Kies- u. Sandwerke, Baustoffe Fernruf 4236 2885D Ordentliches |8«ra“Fci’oc!“16t Mädchen 1W sofort f. d. Haushalt gesucht. 02284 Neu Wfllöfdimiöt, Goetbcstraße 21. 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Juli, um 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 02287 Am 6. Juli verschied nach kurzem, schwerem Leiden, in einem Rescrvclazarctt, mein lieber Mann, unser guter Vater, Bruder, Schwiegersohn und Onkel, der Gefreite Friedrich Lotz im 36. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Anna Lotz, geb. Schäfer und Angehörige. Gießen (Werrastraße 8), den 9. Juli 1941. Die Beerdigung findet statt am Donnerstag, dem 10. Juli, 14.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof. __ Hiesiges großindustrielles Werk sucht für die Bedienung seiner Telephonzentrale gewandte Dame Sonnenöl (Müba) Flasche 0.70 Tube 0.40 la Fettcreme Dose 0.25 la Fettereme Haarwaschseije .. Flasche 0.90 Haarwaschseife .. Flasche 1.50 PARFÜMERIE Richard Koch Haarwaschpulver.....0.25 OI ESSEN Selters weg 63, Fernsprecher 4026 2909D^ Klehv Lveude an dev Aatuv durch Nevmühlev-Büchev! 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August oder später H-ZiniiiirWolniig in Gießen «oder Umgegend gesucht. Schriftliche Angebote unter 02267 an den Gießener Anzeiger erb Versteigerung von Rolviehhollen, Kühen n. Rindern am Freitag, dem 11. Juli 1941, in Gießen a. d. Lahn Versteigerungshalle Rhein-Main am Güterbahnhof Auf getrieben werden 45 Bullen und 35 weibliche Tiere mit bester Abstammung. Günstige Gelegenheit zum Erwerb erstklassiger Zuchttiere. — Die Versteigerung beginnt vormittags um 10 Uhr , ....... ........ .in,—*mLin in allen Apotheken und Drogerien /------------ Bert Junge Junge Junge Unser, dritter Junge ist angekommen In stolzer Freude E. Wemhöner und Frau Caf6 Wien, Gießen z. Z. Fulda, Privatklinik Karl Weihrich Vom 12. Juli an wieder in Gießen \22Ä8V Mädchen und Frauen gesucht für leichte, sitzende Beschäftigung Hollmann-Werke, Wetzlar 2842 D mit guter Allgemeinbildung und entsprechenden Umgangsformen. — Schriftliche Bewerbungen unter 2905 D an den Gießener Anzeiger erbeten. I Montag, den 14. Juli 20 Uhr, Gießen A Gloria-Palast | Ein Meisterabend froher Unterhaltung ■ Ein Jungbrunnen | ■ köstlichen Humors ■ Kurt Engel der Meister des Xylophons, der Liebling aller Runofunkhörer Kennt und Paddy die beiden hervorragenden Exzentriker 2 Battens Parodisten mit seltenem Können u. echtem Mutterwitz Nanina und Joscho der Welt schönstes Tanzpaar Truxs und Mackie eine schöne Frau und ein kom. Partner Carl Eichheim Improvisationen am Flügel Marja Tamara in ihren neuesten Tanzschöpfungen Max Wendeier ..Der lachende Gesell“ Walter Radischewski am Flügel iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiillllillllliilllllliillllillil „Wer glückliche Stunden erlesener froher Unterhaltung erleben will, versäume nicht,dies.Abend zu besuchen“ tH 111111111111111111111111111111111111111 i 11111111111 te Eintritt: RUI. 3-, 2.50, 2.- H Hl.- Vorverkauf: Karten- |g I Verkaufsstelle der NS6.1 I Kraft durch Freude, Gießen I 2906v |Seltersweg 60 I heißt dos Gebot der Stunde! 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