Montag. 8. vezemberMl Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen it in das jU. lution des Führers neugeborene Deutsche Reich nnh rielbewukl bat er durch seine sufli SirlschastundDerketr <1 ,2‘/,Ubi ft ■ ■n Prof, arisch soeben kühlen ■ze da- knete durch- istäub- littern. 5006A 2 Eß- ewün. rinder. Zchriftleitung und SeschäftrpeNe: Oiehen, Schulftrahe 7-9 •eisen atQf klapp e. heim w* lein« te. diesen Kampf auf andere Länder und andere Erdteile auszudehnen. Aus den deutschen Dokumenten- veröffenttichungen ist die unheilvolle Rolle der Vertrauensmänner Roosevelts hinreichend klar geworden. Er war es. der schon P ä l e n bestärkte, das Reich herauszufordern. Er gab England undFrankreich seine hilssversprechen. Er lieh, nachdem er seine Wahlzusagen meineidig gebrochen hatte, das amerikanische Volk die finanzielle vürde des englischen Krieges übernehmen. Roosevelt schickte seinen öondergesandten D o n o v a n Ansang dieses Jahres in die Hauptstädte des Südostens und beschwätzte diese Länder zu ihrer unüberlegten Haltung, von blindem hah gegen das Reich Adolf Hitlers getrieben, schickte er Waffen und Material nach den britischen Aufmarschgebieten und gab schließlich seiner Flotte den Schießbefehl gegen deutsche Kriegsschiffe. Run ist der Krieg, dem Roosevelt so lange nachgelaufen ist wie ein Besessener, auch im Stillen Ozean entbrannt. Der Dollarimperialismus hat gesiegt über die klare Vernunft weiter Kreise des nordamerikanischen Volkes. Lleberraschende japanische Landung auf der Malayen-Halbinsel. vnlck und vertag: vrühtsche UniversttätrdruckereM. Lange inzuzetteln. und zielbewuht hat er durch seine rlgenten und Mittelsmänner darauf hingearbeitet. Tokio. 8. Dezember (DRV. Funkspruch.) wie »as Kaiserliche Hauptquartier bekanntgibt, haben «panische Armee- und Mariuestreitkräfte am Mon- !«gfrüh in engster Zusammenarbeit eine über- 7aschende Landung an einem bestimm- l en Abschnitt der Malayen-Halbinsel »vrchgeführl. Wie weiter verlautet, nehmen diese Militärischen Operationen einen günstigenver- lauf. Angriff auf Hongkong. Tykio. 8. Dezember. (DRB. Funkspruch.) Die Armeeabteilung des Kaiserlichen Hauptquartiers ! eilte mit. dah der Angriff gegen die britische Kronkolonie Hongkong begonnen hat. Sondersitzung des japanischen Kabinetts. Der Marineminister berichtet über die ersten Kampfhandlungen. Tokio. 8. Dez. (DRV. Funkspruch.) In der Amtswohnung des Ministerpräsidenten sand Montag irüh unter dem Vorsitz Tojos eine Sonder- 'ihung des sapanischen Kabinetts statt, wobei Ma- rlncmmifkr Schimada über den bisherigen Ver- .auf der kriegerischen Auseinandersetzungen gegenüber englischen und nordamerikanischen Streitkräften berichtete. Die Regierung fahte daraufhin über die weiter zu ergreifenden Mahnahmen Beschluh. An- !chliehend begab sich Tajo zum Tenno zur Berichterstattung. „ Der Außenminister wurde noch vor der heutigen Sondersitzung des Kabinetts vom Tenno zur Be- irichterstattung in Audienz empfangen. Anschließeno Ebegab er sich zu einer Besprechung mit dem Premierminister. Erste Zusammenstöße in Ostasieu. Berlin. 7.Dez. (DRB.) Als Ergebnis der sich ia den letzten Wochen dauernd steigernden Kriegs- fehe des amerikanischen Präsidenten Roosevelt ist heute in Ostasien zu den ersten Zusammen- ^Shen zwischen japanischen und U8A.-Slreilkräften rekommen. Tokio erklärt den Kriegszustand mttLlSA. und England (ORB.) Tokio, 8. Oez. 1941. Wie der Gender Tokio miiieili, gibt das japanische militärische Hauptquartier bekannt, [ »aß von Montag morgen 6 Lthr ab der Kriegszustand zwischen Japan und den englischen und LlGA.-Gtreit- lräften im Stillen Ozean besteht. Dazu schreibt das Deutsche Rachrichtenbüro: Kriegsbrandstifter Roosevelt hat endlich sein ! Ziel erreicht, auch den Fernen Osten in Flammen ■n sehen. Reben Churchill isterderhauptver- int wo etliche, der diesen Krieg entfacht hat. Seit Jahr und Tag war er bemüht, den Krieg der । Zuden und Plutokraten gegen das durch die Revo- Annavme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Ubr desBormtttagS Anzeigen-Preise t Anzeigenteil 7 Nvt ie mm bei 22 mm Zellenbrette, Wertteil 50 Rvt. ie mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederbolung Malstaffel l Abicklüffe Mengenstaffel B Platzvorichritt (vorherige Bereinbarung l 25d/e mehr i 191 Jahrgang Nr. 291 Lrscheuu ragtich außer Sonntag, und feiertags Beilagen: Steßener Familienblätter ^imat nnBild-DieScholle Bezugsvreis: Monatlich......RM 1.80 Zustellgebühr... » -L5 mck bei 'Richterschemen ion einzelnen Nummern rifolge höherer Gewalt ^ernivrechanschluß 2251 ^rahtansckriit:„An;elger" voffsebeck 116ss Franks ^M. Roosevelts Provokation. Tokio. 7. Dez. (DNB.) „Wenn Großbritannien und Amerika versuchten sollten, Thailand gewaltsam außerhalb der Prosperitäts-Sphäre zu halten, so würde schon diese Tatsache allein d en Frreden in O st asien gefährden , schreibt „Nitscht Nitschi Schimbun". „Wenn Amerika weiter versucht, die phantastischen Prinzipien, die es zur Grundlage der Verhanolungen mit Japan gemacht hat, durch militärische und wirtschaftliche Maßnahmen zu erzwingen, gibt es keine Hoffnung mehr auf eine friedliche Einigung." „Roosevelt ist ein Werkzeug der zudi chen Internationale", so schreibt „Hotchi Schimbun . Selbswer- ständlich habe Deutschland niemals die Eroberung Amerikas beabsichtigt, aber der Zusammenstoß der beiden Länder sei damit zu erklären daß der Nationalsozialismus und das Judentum schärfste Gegner sind. Die jüdischen Freimaurer sahen sich m ihren Weltherrschastsplänen durch den Nationalsozialismus behindert. Die Juden wollten auch Ostasien beherrschen und deshalb könne Roosevelt, der zum Werkzeug der Juden herabgesunken ist, die gerechten javanischen Forderungen nicht annehmen Japan müsse daher entschlossen Handeln, um zu verhindern, daß die jüdische Politik Roosevelts auf Generationen sortwirkt. Japan übernimmt die Internationale Niederlassung in Schanghai. Schanghai, 8. Dez. (DNB. Funkspruch.) Die japanischen Marinekommandostellen gaben am Montag früh bekannt, daß die Japaner.am gleichen Tage die Internationale Niederlassung m Schanghai übernehmen. Englische Nervosität in Fernost. Schanghai. 6. Dezember. (Europapreß.) Eine immer stärker werdende Nervosität der englischen Behörden in Singapur macht sich in einer weiteren Verschärfung der S i ch e r h e i t s o o r k e h r u n- gen bemerkbar. So wurde mit sosorkger Wirkung allen Personen, die nicht die britische Staatsange- Man-Land und Leute- Don dem Reich unseres japanischen Verbündeten macht man sich im allgemeinen bei uns eine falsche Vorstellung. Man weiß zwar, daß es sich um eine Inselgruppe handelt, mit einem arbeitsamen und kulturell hochstehenden Volk besiedelt, das ebenso notwendig Lebensraum benötigt wie das deutsche oder italienische, aber sonst hat man höchstens etwas von dem Fujijama, dem höchsten Berg, in sich ausgenommen, erinnert sich wiederholter Erdbeben m den letzten Jahren und weiß schließlich, daß die genügsamen Bewohner sich vorwiegend von Fischen und Reis ernähren. _ , Der Name Japan, in der Landessprache Nippon, stammt aus dem Chinesischen und heißt dort „jch- pen", d. h. Sonnenursprung", weil dieses Reich im Osten des Festlandes liegt, also dort, wo die Sonne aufgeht. Symbolisch zeigt sich dies auch in den Landesfarben, der weißen Fahne mit dem roten Sonnenball, wobei in der Kriegsflagge von der nach halblinks gerückten Sonnenscheibe sechzehn verschieden lange rote Strahlen an die Kanten des Flaggentuchs führen.. , Japan umfaßt 681020 Quadratkilometer Flache, von denen 382 314 auf das eigentliche Kernland — dieses widerum sind nicht weniger als 1080 Inseln! _ entfallen, 298 706 Quadratkilometer auf die Außenbesitzungen Korea, Formosa, Süd-Sachalm, Kwantung und die Südseeinseln. Im eigentlichen Jnselreich leben rund 72 Millionen Menschen, was einer Bevölkerungsdichte von 189 auf den Quadratkilometer entspricht, in den Außenbesitzungen dreißig Millionen, bei einer Dichte von 99 auf den Quadratkilometer. Zum Vergleich seien hier Deutschland mit 132 Köpfen auf den Quadratkilometer und Italien mit 143 angeführt. Der Religion nach sind die Japaner vorwiegend Buddhisten, an zweiter Stelle folgen die Shintoisien und schließlich ein kleiner Prozentsatz Christen. Unter japanischem Schutz befinden sich schließlich ein noch nicht fest umrissener Teil Chinas und ferner das Kaiserreich Mandschukuo von 1,3 Millionen Quadratkilometer Größe und 39,4 Millionen Einwohnern. . Die Hauptinsel liegt etwa in der Mitte des Reiches, sie heißt Nippon, Hondo oder Honshu und hat' 228 000 qkm Fläche: nördlich von ihr liegt Hokkaido oder Jesso mit 78 000 qkm, südlich Schi- koku (17 760 qkm) und Kyushu oder Kiuschiu (35 660 qkm). Die Halbinsel Korea, die 1905 den Ruffen in hartem Kampf abgenommen wurde, hat 220 740 qkm Bodenfläche, die Inseln Farznosa oder Taiwan 35 570 qkm und Karafuto (Sudfachalin) 36 000 qkm. Die japanischen Inseln sind durch zahlreiche Meeresbuchten reich gegliedert und in ihrem Innern außerordentlich gebirgig. Der höchste Berg ist der schon erwähnte Fusijama von 3776 m Hohe, doch erreichen die nördlich von ihm gelegenen Ketten noch mehrfach die Höhe 3100 bis 3200 m (die Zugspitze ist 2963 m hoch!). Auf der Insel Formosa gibt es sogar vier, den Fujijama überragende Spitzen, als höchste den 3950 m hohen Nntaka. Auch an Flüssen und Seen ist das Jnselreich keineswegs arm, die beiden längsten ströme sind der shinano mit 369 km und der Jshikari mit 365 km Länge, was etwa der Länge des Neckar entspricht. Ijj jflelo W iltet# ' et tu# 1 m*: gM I iW* H 10IW* fluni* i illel «E. | > tnn" ' । Stoff®* >• H1 i Oie Stützpunktpolitik -er USA. Von Konteradmiral a. D. BriininghauS. Im Hinblick auf die ersten Kriegshandlungen zwischen Streitkräften der USA. und Japans im Pazifik verdienen die folgenden Ausführungen unseres marinepolitischen Mitarbeiters besondere Beachtung. Seitdem die Amerikaner, in Abkehr von der Monroe-Doktrin, angefangen haben, _ sich auch außerhalb Amerikas politisch und militärisch einzumischen und sich an den Auseinandersetzungen in anderen (Erbteilen, zu denen in jüngster Zeit, zunächst allerdings nur als Wunsch des Präsidenten Roosevelt, sogar Afrika getreten ist, zu betätigen, hat die von ihnen verfolgte Stützpunktpolitik einen immer aggressiveren Charakter angenommen. Das Absinken der englischen Seemacht hat offenbar beim amerikanischen Präsidenten und seiner Gefolgschaft — man könnte auch sagen, bei der Wallstreet und ihrer Gefolgschaft einschließlich Roosevelt — den Gedanken wachgerufen, mit dem Erbe des englischen Imperiums zugleich jene Seemacht zu erwerben, die England jahrhundertelang innegehabt hat. - Zur Seemacht gehört zweierlei: eine starke Flotte und sichere Stützpunkte. Die USA. sind durchaus in der Lage, ihr Riesenschiffsbauprogramm rein technisch durchzuführen. Personell wird die Besetzung der zweiten Flotte ihnen allerdings sehr erhebliche Schwierigkeiten machen. Schließlich können Schlachtschiffe, um es überspitzt auszudrücken, nicht von Seekadetten geführt werden, wenigstens nicht mit Aussicht auf Erfolg. Es ist bekannt, daß die amerikanische Marine schon heute viel Mühe hat, die bereits in Dienst befindlichen Schiffe einigermaßen kriegsmäßig zu besetzen. Verdoppelt sich diese Marme in etwa vier bis fünf Jahren, so wachsen diese Schwierigkeiten ins Ungemessene. Die amerikanische Stützpunktpolitik, die man auch I als Imperialismus bezeichnen kann, datiert von der Tokio, 6. Dez. (Europapreß.) lieber schwindende Prestige der Holländer in Niederländisch-Jndien berichtet das Mitglied des japanischen Auslandsinstituts, Moriyasu, in einem Artikel der „Hochi Shimbun". Die Kriegsniederlage Hollands habe der Freiheitsbewegung der Eingeborenen von Niederländisch-Jndien neue Energien verliehen. Die in dem Kampf gegen Deutschland erwiesene militärische Schwäche Hollands habe zu einer Neueinschätzung der Eigenkräfte der Eingeborenen geführt. Seit dem Sommer 1940 fänden in vielen Teilen von Java, Sumatra und Celebes zahlreiche Terrorakte statt, die — obgleich sie selten größeren Umfang annähmen — die holländischen Behörden doch in Unsicherheit und Furcht versetzten. Außerdem habe eine ganze Reihe von Zusammenstößen zwischen Chinesen und der Eingeborenenbeoölkerung stattgefunden, weil die chinesischen Kaufleute das Ausbleiben der billigen japanischen Fabrikate dazu benutzten, die Eingeborenen zu übervorteilen. Der Einsatz von Truppen gegen die Eingeborenenbeoölkerung habe Ver- timmung sowohl unter den malayischen Soldaten als auch'unter der Zivilbevölkerung heroorgerufen. Don den Binnenseen ift der Biwako ober Biwa» see der größte, er weist eine Fläche von 675 qkm auf (Gesamtfläche des Bodensees 539 qkm). Zwischen den verschiedenen Inseln liegen Meerengen von recht unterschiedlicher Breite; während z. B. die Straße von Korea eine geringste Breite von 140 km hat, weist die Enge von Schimonoseki, zwischen Kiuschiu und Hondo oder Nippon, nur eine solche von 300 m an der engsten Stelle auf. Bei der Bodenbeschaffenheit des japanischen Inselstaates sind Erdbeben häufig, die Zahl der erfreulicherweise durchweg leichten Beben übersteigt im Durchschnitt die Zahl von 1500 im Jahre. Außerdem besitzt Japan etwa 300 Vulkane, von denen jedoch fast 240 erloschen sind. Das Klima ist unterschied- lich, während es im Süden subtropisch heiß ist, finden wir im Norden eine kühlgemäßigte Zone. In den Gebirgen finden wir reiche Niederschläge, im Winter zum Teil Schnee. Die Hauptstadt ist Tokio mit 5 563 000 Einwohnern, ihr folgert Osaka mit 2 723 000, Kioto mit 1052 000, Nagoya mit 1 018 000, Kobe mit 854 000 und Yokohama mit 704 000 Einwohnern. Etwa dreißig weitere Städte haben über 100 000 Einwohner, sind also in unserem Sinne Großstädte. , . Fast die Hälfte der Einwohnerschaft ist in der Landwirtschaft tätig. Am meisten wird Reis angebaut, wovon die Ernte im Jcchre 1939 über 12 Millionen Tonnen erbrachte. Nur China und Britisch- Jndien nannten noch höhere Zahlen. An Weizen wurden 1 6 Millionen Tonnen geerntet, an Gerste mit dem Ertrag Koreas rund 3 Millionen Tonnen. Auch Kartoffeln, Gemüse und Bohnen (Sojabohnen) werden in starkem Maße angebaut, bedeutend sind daneben der Teeanbau und die Seidenraupenzucht, stellenweise Lackbaumkulturen, im südlichen Teil der Inseln Zuckerrohrs Früchte und Kampfer. Der Bergbau dient der Gewinnung von Kohle, Erdöl, Eisen und Kupfer, doch ist Japan hier noch Ein- suhrland gewesen. In Mandschukuo und China sind dagegen starke Vorkommen in japanische Hände gelangt. Die Viehzucht der Japaner erstreckt sich vorwiegend auf Geflügel, unerschöpflich sind die Ergebnisse der Fischerei an den Küsten und auf hoher See. Ausgeführt werden von Japan industrielle Halb» und Fertigwaren, vor allem Textilien und Fabrikate der Metall-, Maschinen- und Fahrzeugindustrie (Fahrräder), Lackwaren und Paprerer^ugnisse, Fischkonseroen usw. Eingeführt werden vornehmlich Eisen und andere Rohstoffe, Erdöl, Gummi und Maschinen. In den letzten Jahren ist besonders die Autarkie auf dem Gebiete der Versorgung mit Nahrungsmitteln gefördert worden, man errechnet hier einen Hundertsatz der möglichen Selbstversorgung von 95 v. H., wodurch etwaige Blockadeplane anderer Staaten illusorisch sein dürften. Bei Großbritannien beträgt dieser Hundertsatz für die Insel beispielsweise 25 o. H. Ms reiner Inselstaat hot Japan natürlich eine zahlenmäßig sehr starke Handelsflotte, nämlich rund 3400 Schiffe mit 5,3 Millionen BRT. Dem Schutz dieser Schiffe bient eine entsprechend starke Kriegsmarine. Hörigkeit besitzen, die Ausreise aus den Malayischen Staaten verboten. Ein nach Bangkok ausgelaufener Dampfer, der einige Japaner an Bord hatte, wurde von den (Engländern nach Singapur zurückbeordert, wo die Japaner samt ihrem Gepäck von Lord geholt wurden. Thailands Hauptstadt verlegungsbereit. B a n g k o k, 8. Dez. (Europapreß.) Alle Vorbereitungen zur Verlegung der thailändischen Hauptstadt von Bangkok an einen anderen Ort sind für den Notfall getroffen worden, erklärte der thailändische Innenminister Major Jouang Javengsag Songgram, lieber den in Aussicht genommenen neuen Sitz der thailändischen Hauptstadt wird strengstes Stillschweigen bewahrt.. Niederlandisch-Zndien. ASIEN yuanj AUSTRALIEN Uruguay v 0 1000 Mo KH AM XRUATOe M 4 'trotilagd^ "KönarlV «... {AFRIKA ViiduQy-l ■ U)aKe-3. w < ">• "otyirton-3. Besetzung Hawaiis, das als Territorium den USA. eingeglieüert wurde. Auf die strategische Wichtigkeit dieser Inselgruppe hatte als erster der Vater der modernen Seekriegslehre, der amerika- nische Kapitän zur See M a h a n, in seinem be- rühmten Werk „Der Einfluß der Seemacht auf die Geschichte" hingewiesen. Im Spanisch-Amerika- nischen Krieg „erwarben" dann die Amerikaner die Philippinen und schlugen damit eine mei» tere Brücke zu einem der wichtigsten Absatzgebiete der Welt, nämlich China. Auch die Insel Guam, die zu den ehemals spanischen Marianen-Jnseln zählt, kam in amerikanischen Besitz. Damals, 1898, waren die USA. noch nicht so machthungrig wie heute unter Roosevelt, sonst hätten sie nicht nur Guam, sondern gleich alle Inseln und Inselchen, die zu den Marianen und Karolinen gehören, erworben. Diese Inseln kamen dann durch Kauf in deutschen Besitz und sind heute auf Grund des Versailler Diktats, zum größten Leidwesen der Amerikaner, als Mandat unter japanische Herrschaft gelangt. Auch die Wake-Insel wurde von den USÄ. annektiert. Schließlich haben sich die Amerikaner veranlaßt gesehen, im hohen Norden des Pazisik, auf den Aleuten, die die Verlängerung des 1867 von den USA. erworbenen Alaska nach Westen hin bilden, einen Stützpunkt zu errichten, Dutch Harbour. Wie ein Blick auf die Karte lehrt, führt nunmehr von Pearl Harbour auf den Hawaii-Inseln, den die Amerikaner zu einem Flottenstützpunkt ersten Ranges ausgebaut haben, ein direkter Weg über Wake-Island und Guam, die beide vorläufig nur als behelfsmäßige Stützpunkte zu bezeichnen sind, nach Manila auf den Philippinen. Bei einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen den USA. und Japan sind noch immer gewaltige Entfernungen über See zu überwinden. So beträgt die Strecke von Pearl Harbour nach San Franzisko 3900 km, nach Panama 8700 km und noch Aokohama-Tokio 6300 km, während die Entfernung von Singapur nach Manila sich auf 2500 km beläuft. Wie die Verhältnisse sich im jetzigen Kriege entwickelt haben, muß auch Singha-Pura, d. h. „Löwenstaüt", als Stützpunkt für die amerikanische Marine berücksichtigt werden. Singapur ist zu einem starken Flottenstützpunkt ersten Ranges ausgebaut worden und trotzdem, um mit einem der bekanntesten englischen Marinepublizisten zu reden, das schwächste Glied in der -Kette der britischen Reichsverteidigung, weil ihm nämlich das Rückgrat für die Verteidigung einer Seefestung, die Schlachtschiffe, fehlen. ßaran hat auch der geradezu märchenhafte Aufschwung und die Leistungsfähigkeit der Luftwaffe noch nicht viel geändert. Noch bis vor wenigen Jahren bemühten sich die Amerikaner, bei ihrer Stützpunktpolitik die Emp- fmdlichkeit der Japaner nicht zu verletzen. So wurde der Antrag der Regierung, Guam als Stützpunkt auszubauen, zweimal hn Parlament abgelehnt. Erst beim drittenmal gelang es Roosevelt, seinen Willen durchzusetzen. Noch kurz bevor England den Krieg gegen Deutschland vom Zaune brach, schrieb der jetzt wieder viel genannte amerikanische Admiral Pates Stirling: „Die Vereinigten Staaten sehen sich mit ihrer Absicht, die Derteidigungsmaßnahmen im Pazifik zu verstärken, einer heiklen, diplomatischen Aufgabe gegenüber, indem sie Japan vergewissern müssen, daß ihre Unternehmungen nur rem defensiven Charakter haben. Japan und Amerika sind jahrelang von der Welt als die Hauptfaktoren des nächsten Krieges im Pazifik auserwählt gewesen. Der gesunde Menschenverstand der beiden Völker aber und die Bedeutung des Handels zwischen den beiden Nationen sind ein genügender Beweis, um die Glaubwürdigkeit einer derartigen Propaganda zu entkräften," Nun, der gesunde Menschenverstand hat anscheinend bei den leitenden Stellen der USÄ. stark gelitten. Die Behauptung Roosevelts, Deutschland, Italien und Japan bedrohten die Gcherheit nicht nur der USA., sondern der ganzen Welt und infolgedessen wären die USA., schon rein moralisch, zur Verteidigung der „Freiheit" gezwungen, kann, angesichts der jedem Europäer bekannten Derge- wal^gung jeder Freiheit durch Großbritannien, nur als grotesk bezeichnet werden. Wie einst Don Quichote gegen Windmühlenflügel, so kämpft Roosevelt gegen nicht vorhandene Angriffsabsichten der Führer des Dreierpaktes. Er hat für seine nun selbst nach Afrika aus- strahlende Stützpunktpolitik auch eine Formel gefunden, die kürzlich der Marinesachoerständige der amerikanischen Gesellschaft für Außenpolittk mit folgenden Worten bekanntgab: „Die strategische Notwendigkeit könnte die Aneignung von Stützpunkten auf den Azoren, den Kap Verdischen oder Kanarischen Inseln, ja sogar in Westafrika durch die Vereinigten Staaten rechtfertigen und zwar als Maßnahmen aggressiver Verteidigung der westlichen Hemisphäre^." Unter dieser Parole, mit der ganz kaltblütig im Namen der Freiheit und der Moral die Vergewaltigung des portugiesischen, spanischen und auch französischen Volkes angekündigt wird, läßt sich schließlich jeder Dölkerrechtsbruch rechtfertiaen. Der Appetit ist Herrn Roosevelt offenbar beim Essen gekommen. Nachdem er für das Linsengericht von 50 schrottreifen, überalteten Zerstörern von Winston Churchill wertvolle englische Kolonien im West-Allantik erhalten hat, darunter älteste Stützpunkte wie Neufundland (britisch seit 1583), die Bermudas (britisch seit 1612), die Bahama-Jnseln (britisch seit 1629), die Kleinen Antillen, darunter u. a. Jamaika (britisch seit 1665), Barbados (britisch seit 1625) und Santa Lucia (brittsch seit 1605) sowie Britisch-Guyana (britisch seit 1817), kennt sein Imperialismus keine Grenzen mehr. Das törichte Geschwätz in der englischen Oeffentlichkeit, es handele sich bei dem ganzen Geschäft nur um eine pachtweise Ueberlassung all dieser Gebiete an die USA. wurde von Roosevelt selbst unsanft und brutal durch die Erklärung erledigt: „Ich habe mir die Gelegenheit zunutze gemacht, um diese Stütz- § unkte km erwerben." Mit der Erwerbung von irtt! sch-Guy a na hat sich Roosevelt auf südamerikanisches Festlands^ebiet begeben, worüber die iberoamerikanischen Lander sicher wenig erbaut sind, da die Bestrebungen des amerikanischen Prä- sidenten, auch Südamerika zunächst unter die Finanz- und darauf unter die politische Kontrolle der USA. zu bringen, allgemein bekannt sind. Es wird in der amerikani chen Presse sicher nicht ohne Grund bereits davon ge prochen, daß Roosevell seine Blicke auch auf Guadeloupe und Martinique, Kleine-Antillen-Inseln, die seit 1815 französischer Besitz sind, geworfen habe. Das Schlagwort „aggressive Verteidigung" gegen nur eingebildete, in Wirklichkeit nicht bestehende Gefahren veranlaßt das Amerika des Herrn Roofe- velt zu einer Stützpunktpolillk, die sich in nichts mehr von jenem hemmungslosen Imperialismus unterscheidet, der nach der Uebernahme der Prä- Ultimative Kriegserklärung Englands auch an Rumänien und Finnland. Berlin, 6. Dez. (DRV.) Die aus Helsinki und Bukarest mitgeteilt wird, hat die englische Regierung über die amerikanischen diplomattschen Vertretungen bei den Regierungen Finnlands und Rumäniens ultimative, bis zum 5.Dezember befristete Forderungen übermitteln lasten, in denen die Einstellung der Lampfhand- lungen gegen die Sowjets verlangt wird und bestimmte Modalitäten über die Einstellung der Feindseligkeiten vorgeschrieben werden. 3m Falle der Ablehnung droht die britische Regierung den Ländern mit Eröffnung des Kriegszustandes. Auch die Regierungen Finnlands und Rumäniens haben diese stechen Forderungen der britischen Regierung gestern abgelehnt. ♦ In der festlich geschmückten und bis auf den letzten Platz gefüllten Messehalle in Helsinki fand eine von der finnischen Waffenbrüderschaft veranstaltete Feier des 24. Jahrestages der finnischen .Selbständigkeit statt, auf der Staatspräsident R y t i über die Haltung und die Ziele Finnlands sprach. Nachdem schon im November 1940 sich Anzeichen für eine völlige Vernichtung Finnlands durch die Sowjets bemerkbar machten, wurden diese im Sommer 1941 Wirklichkeit. Gleich nach dem Ausbruch der Feindseligkeiten zwischen der Sowjetunion und Deutschland zwangen die Bolschewisten durch uw provozierte Angriffe Finnland zum bewaffneten Widerstand. Es ist meine feste Ueberzeugung, daß Deutschland seinen Kainpf gegen den Bolschewismus in elfter Stunde begonnen hat, nur dadurch tonnte Europa gerettet werden. Ohne diesen Kampf wäre auch das Schicksal Firmlands besiegelt gewesen. Finnlands Platz in diesem Kampf konnte nicht gegen den Westen, gegen Europa gerichtet sein. Das hätte Verrat an der jahrhundertealten Aufgabe Finnlands bedeutet. Finnland kann nicht begreifen, daß England, das, wie es verkündet, für die Freiheit der Völker und für die demokratische Freiheit kämpft, auch die blutige Despotie der Sowjetunion zu einem Vorkämpfer dieser Freiheit erhebt unid ihr eine bestimmende Stellung in Osteuropa verspricht. Und ganz unbegreiflich ist es Finnland, daß England auf Verlangen der Sowjetunion dieses kleine Land mit Krieg und die Vereinigten Staaten es mtt dem Verlust ihrer Freundschaft bedrohen, wenn es nidyt seinen Verteidigungskampf unterbricht, bevor diese Ziele erreicht sind. Ryti gab seiner Ueberzeugung Ausdruck, daß die Leute, die jetzt jenseits der Meere wahrscheinlich auf Grund falscher Nachrichten Finnlands Tun und Handeln beurteilen und infolgedessen strenge Maßnahmen gegen dieses Volk planen, in der Lage Finnlands genau wie das finnische Volk handeln würden. Karhumäki von finnischen Truppen genommen Helsinki, 8. Dezember. (DNB. Funtspruch.) Finnische Truppen haben den Ort Karhumäki in Ostkarelien eingenommen. Die dort eingeschlos- fenen sowjettschen Divisionen wurden zum größten Teil vernichtet. Karhumäki liegt am nördlichen Zipfel des Onegasees und ist ein wichtiger Knotenpunkt an der Murmanbahn. USA. nehmen finnische Schiffe in „Schutzbewachung". Washington, 7. Dez. (Europapreß.) Das Marinedepartement ordnete Samstagabend die B e- schlagnahme aller in US A. -Häfen liegenden finnischen Schiffe an. Die Küstenwachen erhielten den Befehl, die finnischen Schisse unter „Schutzbewachung" zu stellen. Glückwünsche des Führers. Berlin, 6. Dezember. (DNB.) Der Führer hat dem Präsidenten der Republik Finnland nachstehendes Glückwunschtelegramm übermittelt: ,Lum Jahrestag der Selbständigkeitser- klärung Finnlands spreche ich Ihnen und dem finnischen Volke meine aufrichtigen Glückwünsche aus. Der heldenmütige Verteidigungskampf, den Finnland in treuer Waffenbrüderschaft mit Deutschland zur Erringung seiner endgültigen Sicherheit führt, wird vom Siege gekrönt fein." Ferner hat der Führer zur Einnahme der von den Sowjets zu einem befestigten Stützpunkt ausgebauten Halbinsel und Stadt Hanko cm den finnischen Staatspräsidenten ein Glückwunschtelegramm gesandt. sidentschaft durch Franklin Roosevell im Jahre 1932, das Kennzeichen eines großen Landes ist, dem seit seiner Entstehung, feit seiner siegreichen Erhebung gegen den Unterdrücker England die Monroe-Doktrin als oberster Leitsatz seiner Gesamtpolitik gegolten hatte. Der Wehrmachtbericht vom Sonntag. DRV. Muß dem Führerhauptquartier, 7. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Trotz starker kalte errangen lm Donezbecken deutsche und italienische Truppen örlliche Angriffserfolge. Au mehreren Stellen der Ostfront wurden sowjetische Angriffe abgewiesen. Vor Leningrad scheiterte ein unter Einsatz von panzern und Schlachtfliegern unternommener Ausbruchsversuch. Die Beschießung kriegswichtiger Anlagen im Bereich der Stadt wurde fortgesetzt. Die Luftwaffe unterstützte an der gesamten Ostfront die Kampfe des Heeres durch Angriffe auf feindliche Stellungen, Truppenanfammlungen und Eisenbahnen. Südostwärts des Ladogasees wurden sowjetische Flugstützpunkte bombardiert. An der Westküste des Golfes von Onega erzielten Kampfflugzeuge Volltreffer schweren Kalibers in einer Industrieanlage. 3m Kanalgebiet kam es zu einem Gefecht zwischen deutschen Minensuchbooten und mehreren britischen Schnellbooten. Ein feindliches Boot wurde versenkt, ein weiteres schwer beschädigt. Unsere Boote erlitten weder Verluste noch Beschädigungen. In Rordafrika dauern die Kämpfe an. Vor der Küste der Lyrenaika griff ein deutsches Unterfeeboot einen britischen Geleitzug mit Rachschub für Tobruk an und erzielte Treffer auf einem Zerstörer, einem Tanker und einem Frachter. Das Sinken der Schiffe konnte wegen starker Abwehr nicht beobachtet werden. Rachlangriffe deukscher Kampfflugzeuge richteten sich gegen britische Flugplätze auf der 3nsel Malta. Bombentreffer in Hallen und Unterkünften wurden beobachtet. 3n der Zeit vom 2S. Rovember bis 5. Dezember verlor die fowjetifche Luftwaffe 228 Flugzeuge. Davon wurden 136 in Luflkämpfen und 67 durch Flakartillerie abgeschossen, der Rest am Boden zerstört, wahrend der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 21 eigene Flugzeuge verloren. Oer Wehrmachtbericht, vom Samstag DRV. Ausdem Führerhauptquartier, 6. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An verschiedenen Stellen der Ostfront wurde der Feind durch örlliche Angriffe geworfen. 3m Do* nez bogen wurden starke sowjetische Angriffe unter schweren Verlusten für den Gegner abgewiesen. Ein feindlicher Ausbruchsversuch aus Leningrad scheiterte unter hohen blutigen Verlusten. 3m Finnischen Meerbusen wurde die 3nsel Osmus- saar durch eine Marinestoßkruppabteilung beseht. Die Lustwafie erzielte Vombenvolltreffer auf mehrere Transportzüge im Wologda-Gebiet und griff in der letzten Rächt Vahuanlagen und Versorgungsbetriebe von Moskau an. Das Flugzeugwerk Rybinsk an der Wolga wurde mit Vomben fchweren Kalibers belegt. 3m Kampf gegen die britische versorgungsschiff- fahrl versenkten Unterseeboote fünf Schiffe mit zusammen 25 500 BRT. Kampflugzeuge griffen in der ätzten Rächt Hafenanlagen in Südwestengland an. Bei Angriffsversuchen der britischen Luftwaffe im Kanalgebiet und an der holländischen Küste wurden acht feindliche Flugzeuge abgeschossen. Vor der norwegischen Küste griffen zwei Unlerseebootsjäger der Kriegsmarine ein britisches Unterseeboot an, zwangen es durch wasierbomben zum Auftauchen und versenkten es durch Artilleriefeuer. 3n Rordafrika sind erneut schwere Kampfe entbrannt. Oer italienische Bericht. Rom, 7. Dez. (DNB.) Der llalienische Wehrmachtbericht oom Sonntag meldet: Die Kämpfe in der Marmarica dauerten auf der Front von Tobruk und im Gebiet südlich von Tobruk zwischen El Adem und Dir el Gobi an, wo wiederholte starke, mit neuen Kräften unternommene Angriffe des Gegners von den Truppen der Achse ausgehalten und abgewiesen wurden. Bei diesen Aktionen kämpften auch Abteilungen unserer jungen Faschisten mit beispielloser Ausdauer und Tapferkeit. An der Front von S o l l u m ist die Lage unverändert. Die verbündete Luftwaffe griff wiederholt feindliche Panzer und Infanterietruppen an. In Luftkämpfen wurden 22 feindliche Flugzeuge brennend abgeschossen, davon 14 von der italienischen und acht von der deutschen Luftwaffe. Sechs italienische Flugzeuge werden vermißt. Englische Kriegsschiffe bombardierten unsere Stellungen westlich Tobruk. Drei Torpedoflugzeuge trafen zwischen Tobruk und Ras Azzaz wiederholt feindliche Kreu- Zer, von denen hohe Flammen aufstiegen. Einer von ihnen ist als versenkt anzusehen. Oie Nachtschwester. Von Wolfgang Schwerbrock. Sie ist ein Mädchen in den besten Jahren, von kräftiger Statur mit gutem Aeußeren. Die verwundeten Soldaten kennen sie nur mit ihrem herzhaften, schallenden Lachen, mit einer fast kindlich anmuten- den Zartheit in der Hellen, quecksilbrigen Stimme — ja, und auch mit einem Blick aus lebendigen, blauen Augen, bA- Bitte und Befehl, Bereitschaft und Güte zugleich ist. Am Abend, wenn um die kristallenen Kronleuchter der Aula die Dämmerung webt, kommt sie. Die beiden Skatpartien der Genesenden in der Ecke der Aula, in der zu früheren Zeiten bei ernsten Schul- feiern der Musiklehrer den Flügel gespielt haben mochte, werfen ihre Karten auf den Tisch und erwidern den lachenden Gruß der Schwester mit spontaner Huldigung. Am äußersten Fenster liegt jemand mit Fieber. Dhm gilt die besondere Pflege während der Nacht. Schwester Dörthe geht wie von ungefähr an seinem Bett vorbei. „Geht es gut?" fragt sie lächelnd und wirft dabei einen Blick auf die Fieberkurve. „Ach ja", sagte er, „nur: ich habe großen Durst und möchte trinken." Sie nickt und nimmt das leere Glas vom Tisch. „Schwester ich habe auch Durst!" — „Ich auch!" „Nur die Ruhe, jeder bekommt etwas." Sie holt die Kanne mit dem rotgelben Saft und geht an den Betten entlang. Der Fiebernde greift gierig nach dem Glas und sagt schon im vorhinein, daß die Schwester während der Nacht wiederkommen möge, denn bis dahin hätte er das Glas geleert Wenig später verläßt die Schwester die Aula und wünscht allenthalben eine gute Nacht. Sie löscht das Licht und schließt die Tür. Es ist ganz ruhig. Je- mand schnarcht Der Fiebernde denkt: wenn ich sie rufe, kommt sie; gewiß kommt sie auch von selbst, zu einer bestimmten Stunde wie jede Nacht Auf einer anderen Station ist großer Lärm. Dis Soldaten wollen gespendeten Rotwein trinken, und es ist eitel Freude und Frohsinn. Einer von ihnen hat eine Mundharmonika und spielt „Äornm zuruck'" Es ist anzunehmen, daß er damit die Nachtschwester meint, die Unentbehrliche, denn sie hat versprochen, von irgendwoher Gläser mitzubringen. Die Tür geht auf. Da ist sie ja schon. Gläser hat sie auch: sie muß mittrinken. Einen Schluck, mehr nicht Dann geht sie. Auf dem langen Gang, wo rechts und links die Bilder großer Feldherren hängen, begegnet sie einem Sanitätsdienstgrad, der mit Pantoffeln umherhuscht und sicherlich gerade aus dem Bett gestiegen ist. «Schwester Dörthe", ruft er schon von weitem, Kriegszustand auch mit Rumänien. Bukarest, 7. Dezember. (DNB.) Rach der Ab« lehmmg des britischen Ultimatums durch di« rumö. nische Regierung hat der nordamerikanische schäftsträger am Samstag kurz vor Mitternacht der rumänischen Regierung namens der britisch«, Regierung die Kriegserklärung überreicht. Ab 7. Dezember, mittags 12 Uhr, herrscht zwischen Großbritannien und Rumänien Kriegszustand. Antonescu sagt in einer Erklärung an das rumänische Volk: „2>ie Kriegserklärung hat keinerlei Grundlage. Ich bebaute, daß die on nere Bewegung und Tragödie so wenig ver« ft a n d e n wird, von der das rechtschaffene, unoba lässig heimgesuchte und zu unrecht von Schicksals, schlügen getroffene rumänische Volk seit JahnM- derten erschüttert wird, dieses Volk, das wie bisher auch m alle Zukunft kämpfen wird, um sich sein Dasein und sein Lebensrecht, sein Recht auf Freiheit, aus Ruhe und auf Vereinigung zu sichern und dabei in der Erfüllung einer ehrenvollen Sendung im Karpathen- und im Donauraum bte Zivilisation zu verteidigen. Rumänien nimmt die Herausforderung in dem unerschütterlichen Glauben an, daß es mit feinem Kampf gegen den Kommunismus nicht nur dem Nationalgefühl, dem Recht auf die Erhaltung der Ehre des rumänischen Volkes dient, sondern daß es durch seinen Kampf und durch seine Opfer wie in der Vergangenheit der Zivilisation selbst dient, die Großbritannien nicht fremb sein kann." Als Antwort aus das englische Ultimatum unreine Note verlautbart, in der Rumänien daran erinnert, daß die britische Regierung die rumänischen Grenzen mehrfach als unantastbar bezeichnet hat, z. B. in dem am 28.10.1920 in Paris geschlossenen Vertrag und vor allem in der Garantieerklärung Großbritanniens vom 13.4.1939, in der es heißt, daß „im Falle einer Handlung, die die präzise Unabhängigkeit Rumäniens bedroht usw. usw., sich ine Regierung Seiner Majestät des Königs von Großbritannien verpflichtet fene, ihm jede Unterstützung zuteil werden zu lassen." Trohc alledem hat die britische Regierung, als die UdSSR, am 26. 6.1940 öffentlich ihrem Angriffswillen Aus. druck gab, und in den folgenden Tagen an seine Ausführung ging, zur Verteidigung und im Sinne der Achtung des Rumänien gegebenen Garantieversprechens nichts getan. Rumänien hat schon im Jahre 1919 den Südosten vor der Gefahr sozialer Wirren und einer Innasion bewahrt. Die rumänische Regierung fühlt sich verpflichtet, der Regierung Seiner Majestät des Königs von Groß- Britannien ins Gedächtnis zurückzurufen, daß diese Haltuna in der Vergangenheit das vollständige Einverständnis Großbritanniens gefunden hat. Der Duce bei Probeflügen neuer Apparate. Rom, 7. Dez. (DNB.) Der Duce wohnte auf einem Flughafen Mittelitaliens in Begleitung des Chefs des Generalstabes und des Chefs des Stabes der Luftwaffe Vorführungen des neuen Flugzeuges mit Rückstoßantrieb „Cakroni- Campini" bei, das von Oberst Mario de Beranardo gesteuert wurde. Der Duce sprach dem Erfinder, dem Erbauer und Piloten seine Anerkennung aus. Anschließend wurden dem Duce einige italienische Jagdflugzeuge vorgeführt, die neue Merkmale auf- weisen. Litwinow in Washington eingetroffen. Washington, 8. Dez. (Em ipapreß.) Nach einer wochenlangen und an Zwischenfällen reichen Fahrt ist am Sonntag der neue Sowjetbotschafter für die USA., Litwinow-Finkel st ein, in Washington eingettoffen. Litwinow reifte auf dem Luftwege über Iran, Indien, Singapur, Manila und Hawaii nach USA. Unterwegs war er, wie er« innerlich, über iranischem Boden drei Tage lang verschollen, da lein Flugzeug notlanden mußte. »Wir werben für Irtan- rümpfen/ Diiblin, 8.Dez. rsoraungslage des Gaues und gab, unter bi» H^ücksichngung ihrer durch natnrbedingte Schwie» r feiten gesetzten Begrenzung, A n we i s u n g e n c? , jr ihre Sickerung. Die Partei Hobe im Ein- Appelle der alten Soldaten sächlich in finanziellen Schwierig,An-' W .Uhr verlassen haben. Diese Avssage ist scheinend gibt es nerWtebenefflrÜT^ dasu^B« Sie da- behaupten? Ich (Nachdruck verboten.) Lf. Fortsetzung. grüßt, sich unter irgendeinem Wand sei durch eine schwere Explosion völlig vertierte einen neuen Teil des Protokolls. f ine Vorgesetzten pflogen. (Fortsetzung folgt ) Earl Willy -ahn hat einfache, für Kinderohren vertraute Melodien zur musikalischen Begleitung verwendet. Herr Löffler hat die Bühnenbilder entworfen, welche im Weihnachtsmärchen von jeher eine wichtige Rolle spielen: er versteht sich darauf; am schönsten war die wahrhaftig märchenhaft mit Würsten und Speckseiten bestückte Küche gelungen, wo sich auch die entscheidenden Szenen vollziehen. (Die böse Fee Hilde Kneip saß in der Speise- kammer, zu der kein Mensch den Schlüssel sinken konnte.) Herr V o l ck, nach altem Brauch, hatte das Ganze mit lieb-evoller Sorgfalt vorbereitet und ein- tudiert; erschien auch als Weihnachtsmann persön- ich vor dem Vorhang, erzählte, was zu wissen nötig war, und wußte über den Lebenswandel verschiedener Kinder verdächtig gut Bescheid. Die Kinder hörten es aber gerne und antworteten mit stürmischer Zustimmung. Herr D o l p e r t hatte die Tanzgruppe mobil gemacht, und es gab als lustiae Einlagen einen von Lehrer Seiß dirigierten hessischen Sckulkindertanz und einen Reigen der Küchenbuben. Käte Jaenicke war ein liebliches, blondes und munteres Dornröschen wie aus dem Märchenbuche, Herr Schmidt ein stattlicher Prinz, Ines Rassl und Herr Roux das besorgte königliche Elternpaar, leutselig durch die Küche wandelnd. Als kecker Küchenjunge präsentierte sichVaieska La n ge, (kditho Thomas war ein wunderbar einfältiges Küchenmädchen, und Günter Ei nbrodt der fteche, klein« Friß. Die dankbarste Rolle in diesem Märchen hat jedoch überraschenderweise der Koch, der feiste, großartig volkstümliche Küchenmeister Herr Heck, der mit einheimischem Dialekt und vielen drolligen Gebärden Groß und Klein zum Lachen brachte; es war sehr komisch. Zum guten Schluß wurde unterm Ebri-stbaum mit dem gemeinsamen Gesang „0 du fröhliche" Verlobung gefeiert, und wenn sie nicht aestorben sind, dann leben sie nach heute. — Die Kleinen klatschten begeistert Beifall und gingen befriedigt heim. Minuten fyater war. Mehr auf keinen Fall. „Sie bleiben also bei dieser Behauptung? „Natürlich." Kaspar schwankte zwischen Aerger und Belustigung. ,Zch kann es auch nachweisen. „Wie wollen Sie das?" Ul 8 vs, den wurde. ä m „Das wäre die Frage Ihrer Zeitangaben. Nun etwas anderes. Welche Beziehungen^ bestehen zwi- schen Ihnen und Fräulein Barkow?" „Meinen Sie meine Sekretärin?" Diesmal öu» 1 Kaspar noch mehr verblüfft als bei den ersten ^Die scharfe Entgegnung ließ Kaspar ruhig n>er* , _1 ’ ; 1. ____k __mihner, nm nie* secks Uhr war Kaspar erneut in \ --- .... getroffen. Es war also möglich, daß er ungefähr 15 Minuten vor sechs die Gäste seiner Frau be- Kom^sars ' Sie haben in dem Prozeß gegen den Werkmeister Erich Möller eine falsche Aussage ge° rofftn j A 1 reich,! otschch ein, b auf dir Mmk! , wie tt age l-q ,®as stabe ich?" Kaspar ritz die Augen auf. .Sie staben unter Eid bekundet, baft Sie am 8m an fein n 6tm> kiranti» 1 Ni dir» liße h $ 5* 9«vvUvP «U Uly 1 |lvUlv den besten Ruf. Aber mir kam es V merkwürdig vor, als ich feststellte, daß er nbbd r M ftö im a- arm e, länif^ ezei^ 8-fA antj,. 1939,'B “U ü .bedrch ! töt k Mangellagen mrden gemeinsam ertragen Der Gauleiter »uf einer Dienstbesprechung der Partei. stört worden" „Sie behaupten demnach, daß Sie entweder um ' ___— « f t ______ .ima Ui i 11 71 I hnte or tung du 5 Stabes Fluz, Gate eranotk Erfinber, ung aus alieiH inle Qu|< bit t. dirhk Nh Die Zinsen zahlt er pünktlich. Don einer Seite erfuhr ich, daß er mit einer Bürgschaft für einen Jugendfreund hereingefallen ist, und von anderer Seite wurde ich darauf aufmerksam gemacht, daß Ka par unsinnig viel Geld für altes Porzellan ausgibt Sammlerdrang. Immerhin ist fein Vermögen viel höher als die Schuldsumme. Sem Anteil an der Fabrik übersteigt den Betrag bei der Bank um ein Vielfaches. Nur halten seine laufenden Em- nahmen mit den Ausgaben Nicht Schritt „Ein Motiv wäre also vorhanden , stellte Doktor luniP \ sie M . jer gW j mH eiü j ein 96 Sie dsi ■ pritze 1* 1.6*] 1 an id . Harte | juloir* I Mipz ch M a jufriM 1 [Bei W j banb^l ester ein j erfreulich zahlreiche Moraenfeiergemeind« dankte [ mit lebhaftem Beifall für Die ausgezeichnet bargebotene Dortragsfolge. Hans Thynot. „oie oujuupun v..» — ----- lieber diese Frage entspann sich noch ein kurzes 17.45 ober 17.50 nach Hause kamen und bis 19.30 $in urrl> Her. Kammin versuchte noch einige Kniffe, Uhr Ihre Wohnung nickt verlassen hoben? um Kaspars Aussage zu erschüttern mußte cwer ^Jawohl. Zeugen Dafür stehen in ausreichender balb einsehen, daß Dies zu nichts führe, und Dir- Menge zur Verfügung." Das klang ein wemg hohn- - - - ~ voll. Kaspar prüfte Das Gesicht des Komnnsiars daraufhin nach, ob er Zeichen Der Verlegenheit ent-1 wüschen Empires. ©aef Ritterkreuz. B c r I i n, 6. Dez. (DNB.) Der Führer und Oberste Ksehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag Oberbefehlshabers des Heeres Das Ritter- fieuz an: Generalleutnant M a 11enklo11, Dinmondeur einer Infanterie-Division; General- ntjor Wandel, Kommandeur einer Infanterie» Hoision; Hauptmann En gb recht, Bataillons- Mmanbeur in einem Infanterie-Regiment; Haupt- n nn Ewert, Dataillonskommandeur in einem ^anterie-Regiment; Oberleutnant Gruen er, ijtinpanieführer in einem Panzer-Regiment, und Ctierleutnant Adam, Batteriechef in einer Sturm- gichützabteilung; ferner an: Oberstleutnant Pfei- fit, Kommandeur eines Infanterie-Regiments; ß-erftkutnant Fall ey, Kommandeur eines In» fciterie-Regiments. Oberstleutnant Dr. Mauß, !kriaillonskommandeur in einem Schützen-Regiment; Djor Weber, Bataillonskommandeur in einem 5 fanterie-fRegiment, und Oberleutnant Book, K mpanieführer in einem Infanterie-Regiment. „Der 11. Mai ist Der Geburtstag meiner Frau. Wir hatten Gäste. Don Der Fabrik bis zu meinem Hause fahre ich mit dem Wogen Durchschnittlich i fünfzehn Minuten .Ich muß also um 17.45 ober ^ra^€n , 17.50 zu Hause angekommen fein. Unser Besuch Sekretärin, Fräulein Aenne Barkow, saß noch am Kasfeettsch. Minuten nach mir traf in < „Beziehungen ist bestimmt ein falsches Wort. Sie meiner Wohnung auch Der BruDer meiner Frau, । eine meiner Angestellten." Rechtsanwalt Dr. Sober, ein. Der mit Dem Zuge । ^ehen Sie zu ihr nicht in einem vertrauteren aus Bremen gekommen ist. bin also durchaus! Verhältnis, als es gemeinhin zwischen Chef und in Der Lage, nachzuweisen. Daß meine Aussage vor Sekretärin besteht?" Gericht sttmmt." I mein 3* muß Doch sehr bitten." Kaspar wurde „Wie tarnen Sie Denn bozu, Fräulein Barkow te «einer «trau oe- in Ihrem Wagen Durch Die Stadt zu fahren? 3m grüßt, |tct) un„r ,rgenueu.e... Soraanb zurückg-. attgemeinen tialten Gte doch zt-müch-n Abst°nd von emetH bi.” Fohr« »um W-rk angetan Ra,par5 rnurdr hotte „Acy, £»5 wiyen 01er nuipis Wieviele Minuten sind Sie Denn bei Ihren schrof und rauh „Em einziges Mal ist Fraulrin Gälten aeblieben?" ! Barkow in meinem Wagen gewesen. Nach der 9 Bis Ich Die Nockricht von Dem Unglück erhielt. Verhandlung gegen unseren Werkmeister Moller, ' ’ - - " " ---------*• hen ich von vornherein für unschuldig geholten habe, obwohl Die hohe Polizei Das absolut nicht glauben wollte, erwartete mich Dringende arbeit in meinem Büro. Ich Hobe Fräulein Barkow mu- genommen, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren und meine Post schnell diktieren zu können. Aus der Stadt Gießen. Ratschläge der Reichsbahn. Wer in diesen Wochen eine Reise antreten will, muh zunächst gewissenhaft prüfen, ob Diese Reise unbedingt notwendig ist und nicht durch Briefe oder Ferngespräche erspart werden kann. Wer unbedingt reisen muß, beachte folgende Ratschläge: Fahrkarten rechtzeitig lösen. D-Züge nur für weite Reisen benutzen. Ueberlaftete Zuge vermeiden. Die hierauf bezüglichen Hinweise Der Auskunftsstellen beachten. Den Reichsbahnbeamten alle entbehrlichen Fragen ersparen, daher die Aushänge und Schilber beachten. Im Zuge Die Gänge nicht mit Gepäck versperren. Zum ungehinberten Aus- und Einsteigen Die Türen der Wagen frei halten. Das Nachlösen von Fahrkarten vermeiden. Niemand darf eigenmächtig in Der höheren Wagenklasse Platz nehmen. Wie Die Zahl Der Reisen eingeschränkt werden muß, so muh auch Der Gepäckverkehr möglichst entlastet werden. Jeder Reisende kann hierzu beitragen, wenn er versucht, mit dem Handgepäck auszukommen, das er im Gepäcknetz über feinem Sitzplatze unterbringen kann. Für das Reisegepäck, das bei Der Gepäckabfertigung aufgegeben werden muß, werden Die folgenden Hinweise zur Beachtung empfohlen: Als Reisegepäck werden nur Gegenstände zugelassen, die zum Gebrauch des Reisenden bestimmt und in Reisekoffern, Reisekörben, Reisetaschen, Reisesäcken, Rucksäcker, oder Hutschachteln, handlichen Kisten oder dergleichen verpackt sind. Gegenstände, Die in handliche Kisten ober auf ähnliche Weise verpackt finb, werben als Reisegepäck nur bis zum Einzelgewicht von 50 kg angenommen. Kleine Koffer und dergleichen, die bequem als Handgepäck mitgeführt werden können, sollten heute nicht als Reisegepäck aufgeliefert werden. Kurz vor Abgang des Zuges ist jede GepackabferN- gung besonders überlastet. Reisegepäck deshalb immer rechtzeitig vorher aufliefern, am besten schon einen Tag vor Neisebeginn in den verkehrsschwachen Päckchen als Zeichen der treuen und dankbaren irr» gestrigen Sonntagnachmittag trafen sich e Kameraden der Kriegerkameradschaft 1874 Am Reichswelttäinpse der jungenTurner-ZkeisterklO Sie 4. + | Mietgesuche"] | Kaufgesuche"] H) Sanral DOI Freude machen. eoieA GLORlfil Photo - Kreuzplatz 9 den 8. De- ilternkarten ipai ruri Heute Montag Erstaufführung Höchste Prädikate! Up. Ho lt teil Hl M mi Jarl Kl iufe' THEATER der Universitätsstadt Gießen Auch der tüchtigste Photofreund kann noch manches dazulernen! Deshalb wird er sich freuen, wenn Sie ihm zu Weihnachten ein gutes Photobuch oder einen Gutschein dafür schenken. — Es muß ja nicht gerade ein Bildband zu hohem Preise sein, auch ein oder zwei Fotorat- Hefte für 75 Pfennig werden ihm sind Montag, den 8. Dezember 1941 auf der Banndienststelle abzuholen. wieder bei der beklagten Firma ein. Für den Kläger war jedenfalls jetzt kein Platz mehr, und am 15. Januar d. I. wurde er fristlos entlassen, obwohl das Arbeitsamt der beklagten Firma auf deren Anfrage mitgeteileit hatte, daß der Kläger nicht fristlos entlassen werden könne. Von der beklagten Firma wurde behauptet, der Kläger sei den an ihn gestellten Anforderungen nicht gewachsen gewesen, er sei auch schwerhörig, was er bei der Einstellung verschwiegen habe. Trotzdem ihr diese Mängel bekannt waren, hatte die Firma das Dertragsverhält- nis fortgesetzt und sich so des Anfechtungsrechtes begeben. Nach der Tarifordnung für den Groß- und Einzelhandel im Wirtschaftsgebiet Hessen kann eine Probezeit, die d r ei Monate übersteigt, nicht vereinbart werden. Die Vereinbarung der sechsmonatigen Probezeit war daher unwirksam. Da bet der Einstellung des Klägers unmißverständlich zum Ausdruck gebracht worden war, daß die Einstellung auf Probe erfolgte, kann der Vertrag auch nicht als A r b e i t s v e r t r a g für die Dauer von sechs Mo, naten angesehen werden. Dem Kläger konnte sonach 3b sing r"1 Merit 'M inb kbt ' W V' laitiji i AW nur das Gehalt bis zum 15. Februar d. 3., dein Tage des Ablaufs der dreimonatigen Probezeit zugesprochen werden. Im übrigen wurde die Klag« abgewiesen. Gegen das Urteil ist die Berufung an das Landesarbeitsgericht zulässig. Bei jeder Temperatur erwärmt Esbit-Trodcen • Brenn» stoff Speisen, Getränke, Rasier» wasser usw. Praktisch für Jedermann. Käuflich in einschlägigen Geschäft. Packung 60 Pfg. Auch zum Feldpostversand zugelassen. Bezugsquellennachweis durch i HERST. ERICH SCHÜMM f jg* STUTTGART. W 10 9 /JU* verdunkelungszeil 8.12. von 17.07 bis 9.17 Uhr. A X 9ru tau tut in ßlict still Kußball-Meisterfckastsspiele. Hessen-Nassau. Eintracht Frankfurt — Kickers Offenbach 1:6; Hanau 93 — FSV. Frankfurt 2:2; Union-Niederrak — VfB. Groß-Auheim —; RS. Wormatia Worms- SD. 98 Darmstadt 4:5. Handball-Meisterschastsspiele. Hessen-Nassau. SA. Frankfurt — GfL. Pfungstadt 8:5; RG. Rus. selsheim — TG. Dietzenbach 5:6; LSD. Gießen - Polizei Frankfurt 8:14; TG. Hanau — TG. Friedberg 13:10; TG. Offenbach — Tv. Mombach 11:7. Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in die Hei- matzeitung, den BießenerAnieigei Kartenversand Mont zember 1941. Die es beim ersten Versuch nicht gleicherhalten. Vergessen Sie nicht: Saltrat! Denkt* Sie vor allem an Saltrat, wenn Sie das nächste Feldpost-Päckchen fertigmachen! Spitze seines Bataillons fand Identod'in Afrika unser lieber und Schwager Major Ernst Ludwig v. Grolmann Kommandeur eines Schützen-Bataillons, Inhaber des E.K. II. von 1917, des E.K. I. von 1940 und anderer Kriegsorden. Ein tapferes, begeistertes, soldatisches Leben fand höchste Erfüllung! In tiefer Trauer: Anneliese Koch, geb. v. Grolmann Hedwig v. Herff, geb. v. Grolmann Dr. med. Curt Koch Maximilian v. Herff, Oberst Gießen, Berlin-Zehlendorf. bomD Besuchen Sie die Gaststätte Württemberger Hof Inh. Karl Schäfer MU? Gießen, Bahnhofstraße 15 Angenehmer Aufenthalt N Mut ÄQ vis uid) Zum sofort. Eintritt werd, gesucht: 2 Fuhrleute für Langholzfahr. 2 Lastkraftwagenfahrer für Rundholztransport. assM Firma J. Himmelsbach, Werk Nidda (Oberhessen). Das Schicksal eines großen Arztes. Mitleid und Gesetzen tragischem Gegensatz Heidemarie Hatheyer* Paul Hartmann Mathias Wieman • Christian Kayssler Regie: Wolfgang Liebeneiner 5018a Täglich 2.00, 4.30,7.80 Uhr. Jugend hat keinen Zutritt ■■■■ Sichern Sie eich Karten Im Vorverkauf 16 KS l mitte! : öbrff ! B haio Schl »ler !« äat! •ft« Iricht tniirbi oft I W j li(hl Me . SflOc i zinge - attfei mit ;Dlr Sil ülföli H w Pol» Junge Frau sucht 3.15. ob. 1. Jan. 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Die Ausgabe der Zusahkarlen für Schwer- und Schwerstarbeiter sowie der Zulagekarten für Lang- und Nachtarbeiter für den 31. Versorgungsabschnitt erfolgt von Dienstag, 9. Dezember, bis Zreitag, 12. Dezember L94 1, in der Zeit von 8 bis 12 und 14.30 bis 17.30 Uhr im Liebig- bau, Zimmer 14. 5022D Bei der Abholung der Schwer- und Schwerst- arbeiterkarten ist die Liste vorzulegen. Die Abgabe der Langarbeiterkarten erfolgt gegen Vorlage der vorgeschriebenen Bescheinigung. Bei späterer Abholung wird eine Ordnungsgebühr von 1,— RM. erhoben. Gießen, den 6. Dezember 1941. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ernährungsamt AbL B. Klarer Kußbattsieg in Breslau. Deutschland besiegt die Slowakei 4:v (3:0), Im 4. Fußball-Länderkampf zwischen Deutschland und der Slopakei (gleichzeitig das 25. Kriegs-Län- derspiel des deutschen Fußballsports!), der am Sonntag vor 30 000 Besuchern in Breslau vor sich ging, kam die deutsche Vertretung mit 4:0 Toren zu einem eindrucksvollen Sieg. Die Tore wurden erzielt durch die Stürmer Walter, Durek und'Conen (2). Die deutsche Elf bot eine abgerundete Leistung. Gut gefiel der Angriff, in dem die jungen Wiener Außenstürmer Riegler und Durek für den nötigen Schwung sorgten. Beim Gegner verhütete Torwart Reimann eine höhere Niederlage. innerung anläßlich des Weihnachtsfestes und Jahreswechsels gesandt wurden. Der Inhalt dieser Päckchen wird den Empfängern sicherlich große Freude beteilen. Jrn weiteren Verlaufe des Appells wurden noch die Vorbereitungen zu der alljährlich üblichen Familienfeier der Kameradschaft am zweiten Weihnachtsfeiertage besprochen. Grüße von Kameraden bei der Wehrmacht bekanntgegeben und dabei die unlösbare, enge Verbundenheit der Front und der Heimat erneut betont. Im Anschluß an den dienstlichen Teil blieben die Kameraden noch einige Äeit in kameradschaftlichem Gedankenaustausch beisammen. Rnegettamerafrfdjaft 1874 Gießen. Hatten schon die Pflichtübungen beim turnerischen Reichswettkampf der jungen Meisterklasse in Mainz die vorzügliche Schulung und das Leistunasver- mögen des Nachwuchses klar herausgestellt, so wurde diese Feststellung noch beim sonntäglichen Kürturnen erhärtet. Besonders beim Endkampf der „zwölf Besten" wurden Leistungen gezeigt, die die 3000 Besuchern in der Mainzer Stadthalle begeisterten. Der Württemberger Erich Wied vom Tv. Stuttgart-Münster, der sich schon als bester Pflichtübungsturner erwiesen hatte, ließ sich die Spitze nicht nehmen und sicherte sich mit insgesamt 194,6 Punkten (97,4 Pflicht und 97,2 Kür) den Reichssieg. Zweiter wurde der Westfale Ernst Braun (Dortmund) mit 193,9 Punkten, den dritten Rang besetzten gemeinsam Erwin Linke (Neumünster/WH.) und Theo Wied (Stuttgart) Mit je 192,3 Punkten. Der Endkampf verlief überaus spannend. Beim Kürsprung am Pferd wurden der Kreuznacher Schne p f und der Dortmunder Braun mit je 19,9 Punkten (die volle „20" wurde am Sonntag überhaupt nicht vergeben!) am höchsten bewertet. Am Barren war Linke (Neumünster) mit 19,7 der Beste, während an den Ringen alle Endkampfteilnehmer hinter dem Hannoveraner Koppey zurückstehen mußten, der bereits am Vormittag 19,9 erzielt hatte und nicht mehr erreicht oder übertroffen werden konnte. Ein Erlebnis war das Bodenturnen, bei dem der Kreuznacher S ch n e p f mit zahlreiche Kameraden der Kriegerkarneradschast 1874 Gießen im „Burghof" zum letzten Karneradschasts- appell in diesem Jahre. Kameradschaftsführer Dähn gedachte zunächst der in diesem Jahre verstorbenen Angehörigen der Kameradschaft, wobei er die Gefallenen des jetzigen Krieges in die dankbare Erinnerung mit einschloß. Sodann gab er in großen Zügen einen Rückblick äuf die hinter uns liegenden zwei Kriegsjahre mit ihren unvergänglich ruhmreichen Taten der an allen Fronten siegreichen deutschen Wehrmacht, lenkte dabei die Gedanken besonders auf den gegenwärtigen schweren und siegreichen Kampf unserer Soldaten gegen die Weltgefahr des Bolschewismus und betonte, daß die. deutsche Heimat mit starkem und unbedingtem Vertrauen zum Führer und zu unserer sieg- und ruhmreichen Wehrmacht auch in den dritten Kriegswinter eingetreten ist. Weiter teilte der Kameradschaftsführer mit, daß den im Felde stehenden zahlreichen Kameraden aus der Kameradschaft Feldpostpäckchen zu Weihnachten zugeschickt wurden. Hierauf hielt Kamerad Grießbauer, der frühere Kameradschaftsführer der in die Kriegskameradschaft 1874 übernommenen ehemaligen 222er, einen fesselnden Vortrag über das Thema „Die Kriegsfreiwilligen von 1914". Er rief m feinen Darlegungen die Erinnerung wach an jene großen Tage vor 27 Jahren beim Ausbruch des ersten Weltkrieges, da überall in Deutschland Mll- lionen von jungen Kriegsfreiwilligen aller Stände und Berufe sich zu den Waffen drängten, um teilzuhaben an dem großen Einsatz für die Freiheit und das Leben des deutschen Volkes, das auch damals durch den von England angezettelten Krieg in seiner Aufwärtsentwicklung gebrochen werden sollte. Dor dem geistigen Auge der gespannt lauschenden Hörer wurden die Aufstellung und die Ausbildung sowie der Fronteinsatz der jungen Kriegsfreiwilligen-Regimenter von 1914 lebendig anhand des Beispiels, das der Vortragende aus der Kriegserinnerung des damadigen Reserve-Jnfan- terie-Regimentes 222, das mit einem Bataillon m Gießen ausgestellt wurde, in allen Phasen schilderte. Man bgleitete die junge Truppe bei ihrem ersten Einsatz im Westen und dann bei ihren ruhmvollen Waffentaten in Polen am Südslügel der großen Schlacht um Lodz im Dezember 1914, ferner auch bei ihrem schweren Kämpfen und Bluten in den Karpathen und schließlich wieder im Westen vor Verdun im Mai 1916. Der Vortragende, der als Kompanieführer die junge Truppe mit auf gestellt und dann auch im Kämpft bis zu seiner schweren Verwundung mitgeführt hatte, weckte mit seinen Schilderungen bei den alten Frontkameraden und insbesondere bei den ehemaligen 222em zahlreiche persönliche Erinnerungen und gab zugleich ein packendes Bild der Hingabe und Opferfreudigkeit deutscher Soldaten, die auch in den jungen Kriegsfreiwilligen von 1914 würdige Waffenkameraden hatten. Der Ruhm jener jungen Regimenter wird in der Geschichte des ersten Weltkrieges für immer feinen Platz behalten und kann auch vor dem Heldentum der Kämpfer des jetzigen Krieges bestehen.. Im Anschluß an den mit lebhaftem Beifall ausgenommenen Vortrag verbrachten die Kameraden noch einige Zeit in guter Unterhaltung beim Austausch ihrer Kriegserinnerungen. Volksdeutsche Verkaufsausstellung des VDA. In der Aula des Gymnasiums wurde am Samstag und Sonntag im Auftrag des Volksbundes für das Deutschtum im Ausland (VDA.) eine Verkaufsausstellung von volksdeutschen Arbeiten gezeigt, die einen Einblick gab in die Intensität nut der unsere volksdeutschen Brüder jenseits der Grenzen und in den zurückgeführten Gebieten bemüht sind, Gegenstände des täglichen Lebens künstlerisch zu gestalten. Fräulein Em melius als Sachbearbeiterin hatte die mühevolle, aber dankbare Aufgabe übernommen, die Ausstellung und den Verkauf der vielen Gegenstände durchzufuhren. Sie fand dabei die volle Unterstützung des Kreisverbandsleiters des VDA., Studienrat S ch w a r z, und einiger weiterer Mitarbeiter der VDA.-Sache. Der Besuch der Ausstellung war fthr stark, am Samstag sogar als hervorragend anzusehen, und war Beweis für das große Interesse, das in unserer Stadt dem VDA. und seinen Bestrebungen entgegengebracht wird. Aber auch der Verkauf der schönen Gegenstände, von denen vielen Kunstwert zuzusprechen ist, ließ nichts zu wünschen übrig. Die Nachfrage nach vielen Gegenständen war so groß, daß leider nicht alle Ansprüche- befriedigt werden konnten und viele Nachbestellungen erfolgen mußten. Die Ausstellung brachte u. a. schmiedeeiserne Leuchter und Aschenbecher in wunderbarer Ausführung, ferner Wandtaftln, holzgeschnitzte Figuren und prachtvolle Krippenhäuschen. Daneben sah man handgearbeitete Trachtengürtel, schöne Buchhüllen und prächtige Handarbeiten aus Siebenbürgen. Die Volksdeutschen aus der Slowakei waren mit kostbaren Habaner-Keramik-Gegenständen vertreten. Von unseren heimgekehrten Brüdern im Sudetenland stammten praktische Glaswaren wie Schalen und Vasen. Besonderen Gefallen erregten die wunderbar gearbeiteten Egermann-Becher mit den Tiermustern. Die Erinnerung an die wieder ins Reich heimgekehrten Städte wurde durch Wappenkacheln mit 'Stadtwappen wachgeh alten, fo aus Eupen- Malmedy, Memel, Bromberg, Posen, Reichenbexg-, Eger, Wien und aus Schleswig-Holstein. Da wegen Weihnachten besonders nach Spielzeug gefragt wurde, waren die herrlichen, zum Teil handgebastelten Gottschee-Spielzeuge in kurzer Zeit vergriffen; viele der schönen handgewebten Gürtel und der Buchzeichen wären noch gekauft worden. Dom Arbeitsgericht Gießen. Ein Angestellter klagte gegen eine Firma in Gießen auf Zahlung des Gehalts für die Zeit vom 15. Januar bis 15. Mai d. I. Der Kläger war am 15. November 1940 als Geschäftsführer der beklagten Firma gegen ein Nettomonatsgehalt von 350 RM. eingestellt worden. Die Einstellung erfolgte auf Probe, und zwar für sechs Monate. Am 20. Dezember 1940 trat der frühere Geschäftsführer Ein gebrauchter, noch gut erhalt. Shniuetofen (kl.Allesbrenner) z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 04129 a. d.G.A. Slragula- oder Linoleum-Teppich 2x3 m, gut erb., z. kaufen gesucht. Schr. Ang. mit Preis u. 5004D an d. Gieß. Anz. Mündlich können Sie eSnur wenigen sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sie es ntten V eranstaltungsring der Hitlerjugend Sonntag, den 14. Dezember 1941 teerlfleiJiiOenS des Bann-Orchesters in der Neuen Aula der Ludwigs- Universität Eltern u.Gäste sind herzl.eingeladen Karten - Vorverkauf: Musikhaus Challier, Musikhaus Busch und bei den Einheiten der Hitler - Jugend und des BDM. u. an d. Abendkasse. Eintritt 40 Pfennig. Die Veranstaltungsringmitgl. erhalten ihre Karten durch ihre Einheit. Beginn 16.30 Uhr. 5023D Montag, den 8. Dezember 19—21.30 Uhr 6026D Großes W BW.-Konzert Flieger musizieren — Künstler singen! Preise von 0.90 bis 8.60 RM. Gerät-Zehnkampf (Meisterklasse 1918 bi< 1923): 1. und Reichssieger Erich Wied (Stuttgart? Münster) 194,6 P. (97,4 + 97,2); 2. Ernst Braun (Dortmund) 193,9 (96,6 + 97,3); 3. Erwin Link« (Neumünster/WH.) 192,3 (96,8 + 95,5) und The: Wied (Stuttgart-Münster) 192,3 (96,6 4- 95,7) Heinz Schnepf (Bad Kreuznach) 191,8 (94,S 96,9); 5. Karl Kamps (Düsseldorf) 191,5 (94,4 97,1); 6. Heinz Walter (Essen/WH) 191,3 (95* 95,7); 7. Leopold Frenze! (Leipzig) 190,3 (94,7 95,6); 8. Adolf Doßler (Würzburg) 187,2 (930 94,2); 9. Horst Röscher (Warnemünde) (186,5 (92 6 + 94,3); 10. Albert Steidle (Hüttlingen' Württ.) 185.7 (92,9 + 92,8); 11. Werner Günlhe: (Gera) 185,6 (93,1 + 92^X 19,9 den Vogel abschoß. Sehr gut war auch die Uebung von Braun, aber ein kleiner Patzer kostete wertvolle Zehntelpunkte. Immerhin lag der Dortmunder vor Beginn des Reckturnens nur. Vio Punkt hinter dem gleichmäßig turnenden Eris Wied zurück, und so wurde das abschließende Turnen am Reck auch gleichzeitig zum Höhepunkt der Veranstaltung. Erich Wftd turnte eine saubere Uebung und bekam 19,6 Punkte, während Braur nur eine „19" schaffte und damit Zweiter blieb Reichsfachamtsleiter Martin Schneider nahir anschließend die Siegerehrung vor. Umrahmt mar das Kürturnen von Vorführungen der Mainzer Turnvereine. Ergebnisse: I~ PQLQST Giessen Angestellter der 1 Klinik sucht für 1.Jari.42od.spät. Kl. Wohnung 2 Zimmer und Küche,Kliniknäh. od.Klein-Linden. Schr. Ang. unt. 04130 a. d. G. A. HöhererBeamter sucht für seine alleinsteh Mutter zum 1. II. oder l.III.42modern. Kleinwohnung parterre oder 1. Stock.Miete nach Vereinbarung. Schriftl. Angeb. unter 04128 an den Gieß. Anz. 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Dezember einschließlich! Jugend ab 14 Jahren hat Zutritt 5017 A