Ge- aus des unter hartnäckigen Kämpfen planmäßig fort. Starke 30 n? 3m Südosten drangen einige feindliche Flugzeuge Brückenköpfen hinzutrat. Befehlsgemäß verlief diese Insbesondere erhielten der Hauptbahnhof von Belgrad und eine Pontonbrücke über die Donau ostwärts Belgrads, ferner einige Trans- p o r t z ü g e schwere Treffer. Zahlreiche Großbrände wiesen noch in der Nacht den deutschen • w planmäßige Fortschritte unter hartnäckigen Kämpfen gensatz zum Feind, der erhebliche Einbußen an wichtigen Stellungen sowie Verluste an Gefangenen, Verletzten und Gefallenen erlitt, sind die deutschen immer nachprüfen konnten, wenngleich das Dor« handensein großer Rudel dieser Raubtiere nichts Neues war. Endlich breitet sich der Fluß hinter Sweti Wratsch wieder in einem fruchtbaren Becken aus. Die Dörfer verraten den Reichtum der Tabakbauern und Winzer. Am Pirin-Hang liegt die am Balkan vielgenannte Weinstadt M e l n i k, in der Nähe das orthodoxe Kloster „Roschen-Monasttr". Eine Gebirgsstraße verbindet das Tal mit dem im Pirin gelegenen Kohlenbergwerk der bulgarischdeutschen Gesellschaft Granitoid. Während die Landkraftfahrzeugen wurde eingebracht. I schwer beschädigt. Sieben eigene Flugzeuge gingen 3m Seegebiet um England versenkte die verloren. Luftwaffe am gestrigen Tage vier Handels-I --------- schäft hier von den schroffen und pittoresken Zacken des Gebirges abgeschlossen wird, bildet der aus Jugoslawien kommende Nebenfluß Strumitza einen natürlichen Weg in das geschichtliche interessante und bis 1919 hart umstrittene Strumitza- becken. Die Strumitza mündet unweit des Städtchens P e t r i t s ch in die Struma. Petritsch ist auch der Endpunkt der Kleinbahn: deren geplante Fortsetzung bis zu dem Grenzort K l j u t s ch , das auf deutsch „Schlüssel" heißt, ist leider bis heute noch nicht begonnen worden. Die Struma verläßt bei dem bulgarisch-griechischen Grenzort K u l a t a. bulgarisches Gebiet, doch gibt es bis zur nächsten griechischen Bahnstation nur eine wenig befahrene schlechte Sttaße. Verlockend steht ein unwahrscheinlich blauer südlicher Himmel über der Landschaft, die sanft in die Ebene hinabgleitet. An ihrem Ende rauscht das warme, aber auch immer leidenschaftlich umkämpste Aegäische Meer. störung von Eisenbahn-, Straßen- und Brückenanlagen durch die Seichen Hinweisen. teren Verlauf dieses Kampfes kann auch die Tatsache nichts ändern, daß der Gegner durch Straßen- und Brückensprenguntzen den deutschen Vormarsch zu hindern sucht. Wie an dieser Stelle sind die deutschen Truppen überall an der neu entstandenen Front im Begriff, den Operationsraum zu erweitern. Dabei nahmen sie schon in den Vormittagsstunden nicht weniger als neun Bunker, und trotz Mienen- und sonstiger Sperren erreichten bereits am Nachmittag Spähtrupps einer Radfahrschwadron eine bedeutendere Stadt. Einige Mur-Brücken fielen unversehrt in deutsche Hand, bei M. durch das kühne Verhalten eines Unteroffiziers, der sich unter der Brücke hindurch an das jugoslawische Ufer heranpirschte und die bereits für die vorbereitete Sprengung angelegte Zündschnur durchschnitt. Im schnellsten Vorstoß wurden zwei Grenzschutzkompanien — etwa 300 Mann — gefangen genommen. Ein Teil der Leute war noch in Zivil, da sie nach der Generalmobilmachung der jugoslawischen Armee erst am Abend vorher eingetroffen waren. Systematisch sind dann die deutschen Infanterie- und motorisierten Einheiten an die Durchkämmung des ganzen in Besitz genommenen Geländes herangegangen. Ein Tsil der westlich vorgehenden Truppen hatte es insbesondere mit der Wegnahme von hohen zu tun, während im Stromgebiet noch die Inbesitznahme von Flußübergängen und die Bildung von hier (PK.) . . . ., 8. April. (DNB Funkspruch.) Unter den Stellen, an denen das deutsche Heer zum Gegenangriff gegen die in Offensive befindlichen Streitkräfte der Engländer und die mit ihnen gemeinsame Sache machende serbische Armee im Südosten angetreten ist, besitzt d i e deutsch-jugoslawische Grenze eine besondere Bedeutung, weil hier unmittelbar deutsches Reichsgebiet bedroht war. Dieser Grenzabschnitt in den Reichsgauen und Kärnten hat eine Ausdehnung von rund 325 Kilometern Während sich südlich der Karawanken der Ostteil der Iulischen und die Steiner- Alpen als ausgesprochenes Hochgebirge mit wasserscheidenden Rücken zwischen markanten Tälern erstrecken, ftnft sich das Gelände nach Osten zu ab. Etwa von Unterbrauburg bis Marburg weist das Bacher-Gebirge noch hohe, teilweise steilere Mittelgebirgsformen auf, um dann über ein schwach zerschnittenes Plattenland zwischen den Flüssen Drau und Mur in Hügelland und Ebene abzufallen. Im Morgengrauen des 6. April überschritten deutsche Späh- und Stoßtrupps diese Linie, die sich von den Karawanken und dem Loibl-Paß etwa auf der höhe von Klagenfurt — über das Bacher» und Windisch-Bühelgebirge — zwischen Straß und Radkersburg einem Stück der Mur folgend — bis zur ungarischen Grenze erstreckt. Mit Gelassenheit nahm die Trupve am Sonntagfrüh den Befehl zum Antritt auf. In den kleinen sauberen Dörfern und Marktflecken der südlichen Steiermark herrscht ein lebhaftes Treiben. Aus der Dämmerung der Nacht treten die bewaldeten höhen zunächst in zaghaften Umrissen, dann von Minute zu Minute deutlicher hervor. Jenseits des kleinen Grenzbaches liegt auf einer Anhöhe das Wachgebäude der jugoslawischen Grenztruppen. Es beherrscht zusammen mit irgendwo im Gelände liegenden MG.-Stellungen und Bunkern die über den Grenzbach führende Brücke und die dort verlaufende Sttaße. An einen Infanterie-, Pionier- und einen Zahl von feindlichen Flugzeugen wurde in Luft- in Nordweskdeulschland und Frankreich. Drei feind- • I liche Flugzeuge wurden hier durch 3äger, zwei 3n Libyen warfen deutsche und italienische durch Flakartillerie, eins durch Dorposienbooke ab- Schnelle Verbände feindliche Nachhuten nordost- geschossen» 3m Südosten wurden nach bisher vor- Dienstag,8 AprllMI Annahme von Anzeige« für die Dttttagsnummer bis 8'/, Uhr des Vormittag- Anzeigen-Breite r Anzeigenteil 7 Rvf. te mm bei 22 mm üeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Beilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel 8 Plavvorschritt (vorherige Vereinbarung) 25°/« mehr y s AbbruchderdiplomatifchenBeziehungen zwischen England und Ungarn. B u d a p e ft, 8. April. (DNB. Funkspruch.) Der englische Gesandte in Budapest, Owen St Llalr Nalley, hat dem ungarischen Mnisterpräsidenten und Außenminister von Bardossy mitgeteilt daß Großbritannien die diplomatischen Beziehungen zu Ungarn abgebrochen habe. Der englische Gesandte erbat die möglichst schnelle Ausstellung der Pässe. Matsuoka in Moskau, 7. April. (DNB.) Der japanische Außenminister Matsuoka traf Montag vormittag auf dem weißrussischen Bahnhof in Moskau ein. Zum Empfang hatten hatte sich u. a. eingefunden: der stellvertretende Volkskommissar des Auswärtigen, Losowski, der japanische Botschafter in Moskau, Tatekawa und die Botschafter und Gesandten der dem Dreimächtepakt angehörenden Staaten. Nachmittags begab sich Matsuoka zu einer Besprechung mit dem sowjetrusiischen Regierungschef und Außenkommissar Molotow Matsuoka an Ribbentrop. Berlin, 7. April. (DNB.) Der japanische Außenminister Matsuoka hat dem Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop folgendes Telegramm übermittelt: „hörte heute morgen ihre Rundfunkerklärung über die jugoslawische und griechische Lage an und erfuhr zugleich, daß die deutsche Armee angetreten ist. E i n heil dem Führer, Eurer Exzellenz und der deutschen Regierung von dem letzten Bahnhof, Malkinia, wo ich von Deutschland Abschied nehme und Ihnen Glück und Erfolg wünsche, gez. Posuke Matsuoka." Handelsschiffe mittlerer Größe. Ferner richteten sich wirkungsvolle Angriffe gegen ha^fen- a n l a g e n an der Ostküsle der britischen 3nset Am 4.April gelang im Bristol-Kanal südostwärts Pembroke ein besonders erfolgreicher Angriff aus niedrigster höhe auf einen G e l e i t z u g. Drei Handelsschiffe von insgesamt 22 000 BRT. wurden so schwer beschädigt, daß mit ihrem Totalverlust gerechnet werden kann. Ein weiteres Handelsschiff trug schwere Beschädigungen davon. Die Luftwaffe zerstörte damit in Tier Zeit vom 4. Avril bis zum 7. April früh insgesamt 1 3 Schiffe mit rund 52 000 BRT. und fügte noch 14 weiteren Handelsschiffen starke Schäden zu. Kampfflugzeugen den Weg zu einem vierten 2(n-| Die feindliche Fliegertätigkeit war sehr gering, griff auf die Festung Belgrad. Außerdem wurden """ *" .JDHI* rsi«< schiffe mit zusammen 16 000 BRT. Zwei weitere lgroße Handelsschiffe, darunter ein Tanker, wur- Berlin, 7. April. (DNB. Funkspruch.) Das den'schwer beschädigt. 3n der Nacht zum 7. April Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: !erzielten Kampfflugzeuge Bombentreffer auf drei An der Sübo ft front schreitet der Angriff " ' “ |ürf) bis zum Herbst kahlgefressen haben. , yciiyuncm «uvvficu ivuivtu uuu> uuc- IDie Struma ist nicht immer so harmlos, als sie wärls und südostwärts Benghafi und wehrten einen liegenden Meldungen 35 Flugzeuge im Luft- rcbe jetzt tut. In zahlreiche Arme zerrissen, schleicht Gegen st oß feindlicher Panzer erfolgreich k a m p f abgeschosfen, 54 Flugzeuge am B o - ik träge durch den Sand, kriecht unter in hohem ah. Zahlreiche Beute an Gefangenen, Waffen und den zerstört und neun weitere am Boden pigen gebauten Brucken hindurch, treibt da und 1 3 ’ Der Einmarsch nach Slowenien. Brückenköpfe und beherrschende Höhen besetzt.-Handstreich auf Bunker und Klußübergänge Von Kriegsberichter Kiekheben-Schmidt. In der Dreiländerecke zwischen Struma und Maritza Von unserem R. H.-Korrespondenten. Schon bei Dupniza wächst fast unvermittelt irn gemächlichen Tal das verwitterte Massiv $ "ili % 5 w' «BH 5i«b «tot: K M. Jahrgang ttr 83 «Eriltieim i a n i i d). außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die.Illustrierte «Gießener Familienblätter Heimat imBild DieScholle Monats-Berugovreis: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte „ 1.80 Zustellgebühr. „ .25 auck bei Nichterscheinen yon einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt yernsvrechanschluß 2251 Dwhtanschrift:,,Anzeiger" Voltscheck 11686 Tranks. M Schützenzug ergeht der Befehl, sich in den Besitz des Hauses zu setzen und hie Bunker auszuheben. Die Züge stellen sich bereit. Unendlich ,.... „ , langsam verrinnen die Minuten. Plötzlich peitscht Aktton von den frühen Morgenstunden bis zum vom jugoslawischen Zollgebäude an der Brücke her Sonntagnachmittag im züchgen Schwung und unter ein Gewehrschuß in die Stille hinein. Los! Die Brechung feindlichen Widerstandes an mehreren beiden Züge, setzen sich, in Bewegung. Wiesen, j Stellen. Als sich die Sonne neigte, waren d i e b e > flat eine Mühle und läßt sich von zahllosen eis- to/en Bächen nähren, die sie von links und von M»ts in ihr Bett aufnimmt. Das Rilarnassiv wird ibrch ein Bergtal abgeschlossen, an dessen Auslauf Äft Städten Gorna Dschurnaja liegt. Dort be- Dmt linkerhand, in einem weiten Bogen nach pitien schwingend, der wilde einsame Gebirgszug i$ rin-Planina, dessen Felsen allerlei kostbare »iätze, wie Kohle, Silber, Kupfer und Eisen * figen. !>er höchste Berg in diesem sehr zerklüfteten hoch- ilügszug ist der El Tepe, der nur fünf Meter irriger ist als der Musalah. In seinem Schatten ttt ein idyllischer schwermütiger See. Sein Wasser ießt in das parallel zur Struma verlaufende Tal *t Mesta, die, eingeschnitten zwischen Pirin und hrdopen, erst nahe der griechischen Grenze in eine ’t te Talfurche mündet, um jenseits der ©reru- iiie dem griechischen Namen N e st u s anzuneh- etr. Die Mesta rinnt dann sehr gemächlich durch is thrazische Hügelland, bis sie gegenüber der Jn- 1 Thasos ins Aegäische Meer strömt. Während >r der Struma über das Pirin-Gebirge nur eine | lüge steile Straße führt, hat das Mestatal im , Di)en einen Ausweg nach Plovdiv und liegt gegen li^chenland offen da. |2ie Romantik des Sttumatales beginnt eigentlich fit mit dem grandiosen, etwa vierzig Kilometer Ms-en Durchbruch zwischen dem freundlichen Dorf» Mi Simitli und dem Städtchen Sweti 7 tsch. Er hat auch eine historische Berühmtheit e!- igt, weil in der wilden Schlucht im zweiten Ml' ankrieg 1913 der griechische Thronfolger mit In r Armee von den Bulgaren gefangen worden 's! Die in den letzten Jahren vom, bulgarischen Ar- ht dienst tadellos ausgebauten Straße, die neben te Kleinbahn herläuft, weist gefährliche und be- icatzigenbe Kurven.auf, die von dem Autofahrer Uif«e Geschicklichkeit verlangen. Die oberen Fels- Pl'hen dieser Schlucht waren noch vor zwanzig »h>en von den Bergbauern in mühseliger Arbeit ! > i errlichen Weingärten ausgebaut worden, doch | Die Reblaus diese Kulturen völlig vernichtet. ‘•De zum Teil noch gar nicht erforschten geheim- tt-tDflen Urwälder liegen hinter buschbewachsenen ig ln im Hochgebirge des Pir i n. In einem ; airae sahen wir vor dem Hause eines Kürschners te mollige Fell eines braunen Bären hängen, i '8r traten in den Laden und fragten nach dem ■ »eis. Der Mann wollte dafür 1400 Lewa haben, «h etwa 35 RM. Treuherzig wies er aber auf tiritae kahle Stellen und meinte, der Bär habe lei- : te ichon 'da und dort Glatzen, was auf em be-- : ivliliches Alter schließen lasse. Er würde uns bald ,(h Perle von Fell verschaffen. Unseren Hinweis, i te5 ßa der Abschuß von Bären auf Jahre hinaus Piloten worden fei, tat der Händler mit bem . Shtieis ab, wenn wir ihm vertrauten, würde sich : IH Meister Petz schon mal im Gerölle „erschla- t* Wir beschlossen, mit unserem Kürschner spate n Geschäftsverbindung zu treten Unterwegs km wir auch die tollsten Geschichten von Wolfen lüschweinen, Dachsen und Füchsen,, die mir nicht „Einmalige Chance"mißachiei Nach dem Aufruf des Führers an das deutsche Volk und dem weiteren Ausruf an die Soldaten der Südostfront haben die schon bisher veröffenttichten amtlichen Dokumente jede nur gewünschte Klarheit über die Anzettelung der Balkanverschwörung gegen Deutschland gebracht. Schon mit den bisherigen Veröffentlichungen, ist die Schuldfrage bis ins letzte geklärt. Die amtlichen Dokumente bringen darüber eine Fülle von unanfechtbaren Daten und Tatsachen. Daraus geht hervor, daß beide Staaten, sowohl Jugoslawien wie Griechenland, schon seit dem Sommer 1939 die heutige militärische Zufckm- menarbeit mit England vorbereitet haben. Gleichfalls haben sich beide Staaten einer ungewöhnlichen Unehrlichkeit und Niederträchtigkeit schuldig gemacht insofern, als beide Deutschland gegenüber — in geheimer Uebereinftimmung mit England und Frankreich — den Schein des guten Einvernehmens auf alle Weise zu wahren versuchten. Das ging so weit, daß der griechische Gesandte sogar bei den ernsten Vorhaltungen, die der Reichsaußenminister von Ribbenttop ihm in Fuschl hinsichtlich der englischen Truppentransporte nach Griechenland machte, diese englischen Transporte genau so rund heraus leugnete, wie es die griechische Regierung noch bis in dieses Jahr hinein getan (jat. Es ist in der Tat eine „geschichtliche einmalige Chance" gewesen, wenn Deutschland ungeachtet der längst erwiesenen Zusammenarbeit Serbiens und Griechenlands mit den Westmächten gleichwohl den beiden Balkanstaaten noch bis zum 5. April d. I. jede Gelegenheit bot, ihre ebenso gewissenlose wie politisch instinktlose Haltung zu revidieren. Damit kommen wir zu dem bestimmenden lln- । terschied in der Haltung Deutschlands und Englands gegenüber den beiden Balkanstaaten. England — und bis zu seinem Zusammenbruch auch Frankreich — hatte kein anderes Ziel irrt Auge als die beiden Staaten in den englischen Krieg hineinzuziehen. Deutschland dagegen suchte den Jugoslawen und Griechen den Frieden zu erhalten ja, ihn für diese beiden Völker zu sichern. Dabei ist zu bedenken, daß bei-de Balkanstaaten die Erhaltung des Friedens sowohl nach ihrer inneren Lage als auch wirtschaftspolitisch bitter nötig hatten. Jugoslawien und Griechenland konnten mithin ihre ureigensten lebenswichtigen Interessen nur dort wahrnehmen, wo ihnen nicht die Opferung für die imperialistischen Kriegsziele der Westmächte zuge- mutet, sondern die Erhaltung des Friedens garantiert wurde. Während England und Frankreich von den beiden Balkanstaaten unbegrenzte Kriegsopfer und damit ihren Ruin verlangten, forderte Deutsch, land nichts anderes als eine vernünftige M i t a r b e i t im Rahmen des neuen Europa und im übrigen die korrekte Innehaltung einer ech- ten Neutralität. Demgegenüber bezeichnete beispielsweise die Belgrader Verschwörerclique die Einladung an Jugoslawien zum Eintritt in den Drei- mächtepakt als einen „Verstoß gegen die jugoslawische Ehre". Jugoslawien und Griechenland haben den ihnen von Deutschland vorteilhaft gebotenen Frieden ausgeschlagen. Sie werden nun die lange Reihe der Opfer, die sich von England ins Verderben schicken ließen, nur noch verlängern. bf ungen wird. Das Strumatal hingegen ist das I pirfter des bulgarischen Gebirgslandes nach dem ! feurigen Süden, nach Griechenland und dem Aegäi- [Ifcn Meer. j Schon in dieser Jahreszeit spürt der Wanderer, br in Sofia noch den eisigen Windzug getroffen Bk, die wohlige Wärme einer Sonne, die imstande , , y_ Hl dem Wein beschwingende Süße zu geben. In ^Flugplätze in Wittel- und Süd-3ugoslawien in die südliche Steiermark ein und warfen verein- ! fier Tälern blüht im Sommer die Baumwolle, wäh- mit nachhalttgem Erfolg bombardiert und mit zelt Bomben. Nennenswerte Schäden entstanden hEmh™ rxf.S b-T letzte Schnee leuch- Bordwaffen beschossen. Dabei gelang es, zahlreiche nicht. 3m Westen beschränkte sich die britische,Luft- Jta Ä fl e ge n bie6 j uflo f 1^.ifc£e 57.?.°^"-!" ”etnid,lcn- 5in.e g.t0?e Waffe bei Tage unö In der Nach, auf küslenflüqe Menge, von deren Hängen weiße Häuser her- Wi^rschimmern. Hier ist das Weidegebiet für Zehn- Wl sende von Schafen, die den Rasen und das Ge- " ~ Ä" **“*' Aecker, Höhen, Schluchten, einen Bach, Gestrüpp, fohlenen Tagesziele erreicht. Im Ge» Wege überwindend, sind sie fast zu gleicher Zeit ' ' ~ ‘ ..... — - - an dem Grenzhaus angelangt. Das Nest ist jedoch leer, die Betten unberührt. 1 !i I a - ® e b i r g e s empor, der Blick bleibt auf im schneebedeckten Felsendach Bulgariens, dem FiuuuiuUiy ,uiu /??ter hohen Musalah, haften. Ein reißen-! Teile der Luftwaffe unterstützten das Vorgehen des durch ein Heeres durch Aufklärung, Angriffe gegen Kolonnen, kFSd, mt bei" D™Zf3ba5 in “ni>, ”«tef)r9mifkt bes 3dnbeS. Wie Aldern eingebettete Nationalheiligtum der Dul- I^e"s gemeldet, wurden die Festungsanlagen und gren, das Rila-Kloster, liegt. Jenseits des andere kriegswichtige Ziele in Belgrad bei Tage Üa-Massivs entspringt der sagenumwobene bulga= mehrfach von starken verbänden deutscher Kampf- riche Strom, die M a r i tz a, der in der National- flugzeuge mit vernichtender Wirkung angegriffen, fimne: „Rausche, Maritza, mit Blut du Getränkte GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen ** 6ie6eH.9Sd)ulRra6e 7-9 Inzwischen ist es heller geworden, die beiden Ausfälle kaum nennenswert. Während des ganzen Züge gehen in Richtung der Straße weiter vor. ersten Tages waren südlich der steirischen Grenze Hier schlägt ihnen bald stärkeres Maschinengewehr- außerordentlich heftige Detonationen ver. feuer aus einem den nächsten Wegabschnitt beherr-' nehrnLar, die auf eine "immer weitergehende Zer» schenden Bunker entgegen. Die Infanteristen unter-' - --- - laufen das Feuer, erreichen die gut getarnte Stellung und bringen nach wenigen Minuten schon durch eine geballte Ladung den Bunker zum Schweigen. In den ftühen Nachmittagsstunden ereilt auch einem zweiten Bunker sein Schicksal, und im wei- . Sofia, April 1941. Um in das Tal der Struma zu gelangen, fährt Fan von Sofia in südöstlicher Richtung über d e n Nladaja-Paß nach dem Bergstädtchen und tvhlenzentvum P e r n i k, von wo die Straße nach slüden abbiegt. Kurz hinter Pernik überquert man ir kleines, klares Flüßchen, das als ansehnlicher ilttom, die Struma, im Gvlf von Rendina i ii 5 Aegäische Meer mündet. Weiter nach Üüden nimmt die Landschaft immer stärker den , Cjarafter Griechenlands an. Die Dörfer werden teiter, schlanke Baumgruppen unterbrechen die kurten Vierecke der Felder, Bauern galoppieren auf l-inen struppigen Pferden oder lassen ihre Beine tage vom trippelnden Esel baumeln. Hinter dem iirträumhm Städtchen Dupniza beginnt dann le vorsintflutige Kleinbahn, die noch im Balkan- >-«g von bulgarischen Pioniertruppen zur griechi- d-en Grenze nach der BergstM Petritsch ge- :-ut worden war und später friedlichen Zwecken irtzbar gemacht wurde. Sie ist der einzige Schie- iirsttang in dieser abseitigen und von hohen Lrgszügen eingeschlossenen Welt. di« itfe 7. ch les ie Sl i ia Griechische Bunker im Feuerhagel deutscher Stukas und schwerer Artillerie. Infanterie und Panzer zum Sturm auf die griechischen Grenzbefestigungen bereit. Von Kriegsberichter Wolfgang Küchler. Tupolco lousenbui teius? 1 T^>T6rvrsi\ Wipdiscfigroj Sä' ißburg •Stein iZEGEDJ mi fcja MermanhstDtf^ Monfalcvi ’-ßoric n v ■■ordeif I .....h5 8o&NüvL mano lakavico Filii. 4 •Batiesti iogradn I X J 5k red in wjtoa ^•Cajnice Hevljf •Klatfusa Bruchteile später aufblitzendes MündUngsfeuer, em Knall der sich in den Bergkesseln tausendfältig bricht. Sekunden darauf blitzt es drüben auf. Aufmerksam prüft der Oberleutnant am Kommandogerät das Ergebnis, dann verbessert er die Einstellungen, neue Befehle gehen zu den Geschützen. Wieder das Aufheulen der Granaten, wieder das Aufblitzen der Einschläge drüben. Noch etwas zu weit liegen die Geschosse. Nochmals wird die Einstellung korrigiert, dann stimmt es. Mitten in die feindlichen Bunker- linien bohren sich die Granaten unserer schweren Artillerie. Auch die anderen Batterien haben sich inzwischen eingeschossen. Unzählige Rohre richten ihre Münder gegen die griechischen Bunker. Schon stehen drüben die ersten schwarzen Rauchpilze über den Bergen. r ,, v Inzwischen ist der Morgen in strahlender Schönheit heraufgezogen. Ein leuchtend roter Schimmer Regt über den teilweise noch schneebedeckten Bergen. Da wird oben in der Luft ein leichtes Brummen hörbar, das schnell anschwillt. Stuka st afsel um S t u k a st a f s e l zieht heran. Silbern glänzen die Tragflächen der stählernen Vögel in der Morgen- sonne. Dicht v-or der Grenze teilen sich die Staffeln. Noch ein Stück Geradeausflug, dann stürmen sie Beckeäk^ HMarto/anc r Pedina ' • Wei M Zakt-Ggerszeg ing ttartstddf\^ \&u,m $ io ' 'Rojqasäj 57 •Cetirye ~VirpoxaF^ä AtfArrhjjngj SerovoJ" iume/> r Botär ■Ptashija" Xeshi j unja^Jr 21.Jfrvseim *V- ' ••*«*» te-Plana Brus ?•. Prokup/jf Kava jo • f» o EJbosoi 1 ‘W'V Visoko i„ Zefy X^saSuevo *= LLZS8 -Kraljevo.Sef^ - xBelgPolanka W "6 Zeta Bos.-6radi:5a's_A Ban ja Wb*^*nO Doöoj, rttau Wdaft&.Si >mC BoricoSs&fc 'Hursumlüd\ \ \ i ileslrovoc’ ab, rasen in steilem Sturzflug der Erde zu, Habichten gleich, denen ihre Beute nicht mehr entgehen kann. Sie treffen genau! Kurz über den Buntem sangen sie ihre Vögel ab, lassen den eisernen Segen heruntersausen. Ueberall steigen in dichten Wellen Rauchwolken hoch, die sich wie ein schwarzer Schleier über die Berge legen. Immer neue Verbände kommen heran. Wuchtig und genau fliegen sie ihre Angriffe, immer die dicken Rauchpilze als sichtbares Zeichen des Erfolges hinter sich lassend. Kein feindliches Flugzeug läßt sich blicken. Dann zieht wieder die Artillerie auf den Plan. Granate auf Granate jagt jetzt in pausenlosem Feuer auf die feindlichen Stellungen. Das Tal hallt wider von den Einschlägen schwerer Geschosse. Denen drüben wird keine Atempause mehr gelassen. In systematischem Beschuß wird Bunker auf Bunker erledigt. Ein riesiger Eisen- und Feuerhagel stürmt auf die griechischen Befestigungslinien los. Auffallend schwach ist die feindliche Gegenwehr. Ob es den Griechen schon den Atem verschlagen hat? Dorn liegen bereite Bataillone der Infanterie 3 um Sturm bereit, und drüben auf der anderen Talseite warten die Panzer auf ihren Ein- s-atz. So wurde die griechische Junkerzone geflürmt Von Kriegsberichter Heinrich Rodemer. ... 8. April. PK. (Funkspruch.) An der griechisch- bulgarischen Grenze, 6. April im Morgengrauen. Der Führer des Pionier st oßtrupps, em junger Leutnant, klettert die letzten paar Meter hoch, die ihn und [eine Männer noch vom griechischen Posten trennen. Er ist dazu auserschen, d e n elften Schuß abzugeben und damit in unserem Abschnitt den Kampf um die griechische Befestigungszone zu eröffnen. Der Bunker über uns muß zuerst genommen werden, weil er den einzigen Saumpfad bedroht, der über unsere Höhe hinunterführt und den Abstieg hinunter ins Tal versperrt. Fetzt sind die Männer oben. Schüsse unterbrechen die Stille der Dämmerung. Mit ohrenbetäubendem Knall reißen Stangenladungen den Drahtverhau auf. Hindurch und mit Handgranaten dem MG- Bunker zu Leibe! Die griechische Wache wehrt sich noch. Eine geballte Ladung macht ihrem Widerstand rasch ein Ende. Wenige Minuten später ist der tiefer liegende Schützengraben von G e b i r g s - Pionieren gestürmt. Gleichzeitig hat ein ander Stoßtrupp den zweiten Bunker auf dieser Höhe genommen. Inzwischen haben Flak und Pak von unserer Höhe aus die Bunker des über 1300 Meter hohen Kegels zur Rechten unter Feuer genommen. Das ist der „F e st u n g s b e r g", ein Eckpfeiler der gesamten Verteidigungszone, mindestens 25 kleine und größere Bunker. Gleich der zweite Schuß war ein Volltreffer. Und dann beginnt das zusammengefaßte Feuer der Haubitzen und Mörser. Einschlag neben Einschlag. Manche Bunker sind vollkommen zerrissen. Andere halten noch, die Stukas müssen in mehreren Wellen ihre todbringende Last abwerfen. Auch M ^S^^Spoiato (W) tB y ^rMehaUio !> e> Ter Turnu-Severin r m W Topkina i M Prizren 7*. SkatoH doc. n *frozor' >Poknac\ I WldLtozegE %i?'‘-6osfivQn\r ; \ ** | Hi! jiz M iVranbvpiL. VDedary plasma/'• • z-'Zabiurfy 3^9 Tirana ““ X "PristinaZ - »» 7,-.— — M 1: l t WanjeSL/„. * y /! Knvufbhnka^ jKacqnik \ 4 KumonoyOx. /“’] / Vitalste ? Ojenhek das Bombardement unserer Artillerie wird stärker. Stundenlang pfeift es über unsere Köpfe hinweg., Da künden Leuchtkugeln am rechten Hang des Berges, daß sich Pioniere und Jäger her- angearbeitet haben. Die Gebirgsartillerie behackt nunmehr den schneebedeckten Kamm des über 1500 Meter hohen Nachbarberges. In langen Sätzen springen die Stoßtrupps den „Festungsberg" hinauf. Und da zeigt sich, daß trotz des langen Bombardements zahlreiche Bunker noch am Leben sind. Der Grieche verteidigt sich zäh, sein MG.- Feuer wird stärker. Seine schwere Artillerie hat er anscheinend mehr zurückgezogen, denn später kommen noch allerhand schwere Brocken herübergeslat- tert. Mühsam müssen die Pioniere Bunker um Bunker erkämpfen. Kurze rot-gelbe Feuerstrahlen vor den Schießscharten lassen erkennen, daß hier die gefürchteten Flammenwerfer am Merke sind. Aber die Pioniere können es allein nicht schaffen. Wieder müssen Pak, Infanteriegeschütze und Haubitze donnern. Endlich sieht man, als das Feuer eingestellt wird, deutsche Soldaten auf dem Gipfel des „Festungsberges" laufen. Und trotzdem knallt es noch aus einigen Ecken. Aber immer wieder mit geballten und gestreckten Ladungen ran! Das war eine verdammt harte Angelegenheit. Doch selbst die Glut der Sonne hat den Schwung des Angriffes nicht eindämmen können. Trotz gewaltiger körperlicher Anstrengungen, wie sie der Gebirgs- kampf verlangt, haben sich unsere Truppen fast keine Ruhe gegönnt und stürmen nun weiter, der strategisch so bedeutungsvollen Struma-Ni e be- rung zu. Fr hart ne Ifhhac „ . _ iQnacl k* nk Dabar^ VrXog mn \ *}•*? ■vnfWixnen T&or\ *,Ohat fliftmcevo .__; ** w^SZSmedereve dnj^_>tozarevoc . 5 XV = * - , Jozovi&£ Krupary u*rtnkJ<, * Jafyjküvof ' J’w« i* ’l/ubanja Topiica / < Lapo*°\ Luke i * ti-Milandvac KrabuLenc A Podgorgc' \.Zajecar K *esen'^ f f JKSLw . _ , 4 Tertgovd* s • •lerdorf^:1 - ■>•_ - •Zupanjac'^^^\ \ •/ * 7fc*v*6o<,czdflCS> , OrezriiKä K°nJ,W i ' Ä xX*V*wxi9Ki \ ’Focqp*"' - •Pbsmye\ Ü'°S£ yA' - F N-ve5iny~» Bot&i He t^cegoviixd. e3wat «ßr-toc«. We M o4n +4'^ Brjesnik 'yBogac/cg Uziceyi^^ ’grod । •A’/Ao; fätf-VManiaTheresti .Sento .. dihrwa~^K \Becg) ( ( \\JcsoTomf lüstendilT ***'*••. ... v-V' .. « \ wVu Zr . 2^ ir-oo^v-, L Sfrumica. ) ^Naval'a'ds vH \ . Ä - 'Sjemco^, t Ras/tal äre«, togotoljano* ' »J ... Novl ftnar yKdmeÄ Rakötvico 2^b/A7cy>^l3?fBÄCH'^| VrknitzRudoAsr. -tn. 1 Donikn'grqd fysnye9 *fZv TCC Bobrata ^90^/''-^%^ .GradQRK A vy V_.G(-act)qico Büetiinay&b V*^fcy-''Kozlukß__n l-SfiiXyT ‘'•^AsfZeptey. ‘‘-Twrnik* t/a/)*o' t^Kpniscba y lutmava__- > Ur^; ' Upp° Yinga 7 W Donou«^. (DNB.) ...., 7. April. (PK.) Das wird ein böses ’ Erwachen für die Griechen an diesem Sonntagmorgen. Noch liegt die Nacht über dem weiten Land. Im Funkeln der Sterne und im schwachen Schimmer des Mondes ragen drüben schwarz und gespenstisch die Bergriesen in den nächtlichen Himmel. Dort ist Griechenland. Eine starke, schwer ausgebaute Befestigungslinie steht uns drüben entgegen. Wie oft haben wir in den Tagen, da sich Der Aufmarsch des deutschen Balkanheeres. gegen die letzten Bollwerke Englands auf dem Kontinent vollendete, auf der Kuppe unseres Berges gestanden, 200 Meter von der griechischen Grenze entfernt, und im Fernrohr die Bunker beobachtet, die wie dicke Wülste drüben an den Bergen kleben. Wie oft haben wir in die Forts gespäht, in die Hocker und Straßensperren, die den Vormarsch unserer Armee aufhalten sollen. Nun ist es so weit. Unser Heer ist längs der bulgarischen Grenze aufmarsckiert, im Hinterland stehen Die Geschwader und Staffeln der deutschen Fliegerverbände startbereit. Es ist noch früh am Morgen, als halbrechts d i e er st en Gewehrschüsse, das erste kurze Tacken der Maschinengewehre hörbar wird. Wenig später ist auch weiter vorn kurzes, scharfes Knallen zu hören. „Die ersten Grenzbereinigungen", meint Der Chef Der schweren Batterie, in Deren Nähe wir sind, um Den Verlauf der KampfhanDlungen zu beobachten. Ja, da irgendwo in Dieser Richtung des Knalles muß das griechische Grenzhaus liegen. 30 Mann stark ist die Wache, die Die Griechen in diesem am weitesten gegen die deutschen Linien vorgeschobenen Posten gestellt haben. Die Aufgabe lautet, dieses Grenzhaus zu nehmen und seine Besatzung auszuheben. Im Schutz Der Dunkelheit und Des bufchbestan- denen Geländes, das eine gute Tarnung ermög- lidyt, arbeiten sich Die Deutschen SolDaten vor. Immer wieder lassen sie ihre Gewehre und MGs sprechen. Aber die Drüben wehren s i ch hartnäckig. Mit MGs und Maschinenpistolen erroiDern sie das Feuer. Doch als ihnen eine geballte Ladung in das Grenzhaus fliegt, ist es mit ihrer Kunst aus. Ein kurzer harter Aufschlag, eine Flamme, dichte Rauchwolken, Krachen, das Dach fällt ein, die Wände bersten ... Sprungweise, immer wieder hinter Büschen und Bäumen Deckung suchend, arbeiten sich die Soldaten vor. Dann sind sie am Grenzhaus. Im Nu ist die Wache überwältigt. Einige griechische Soldaten sind gefallen, die ßnberen werden gefangen. Auch das nächste, etwa anderthalb .Kilometer entfernt liegende griechische Zoll- und Grenzhaus ist bereite von einem Stoßtrupp genommen worden. Da spritzen an dem Weg, Der mehrere Kilometer von uns liegt, in rasendem Tempo kurze gelbe Fäden entlang. Dort geht jetzt eine deutsche Batterie zum Angriff gegen Die ersten griechischen Bunker vor. Wir können nichts hören, nur Die gespensterhast aufblitzenDen Bahnen der Leuchtspurmunition verrät uns etwas von Dem Verlauf Des Kampfes. Ein riesiger Geschoßhagel legt sich auf die Bunker, von Denen dte Batterie nur wenige hundert Meter entfernt steht. Die Wirkung Muß furchtbar sein. Dann wird es auch bei uns lebendig. Der Batteriechef schaut auf Die Uhr. Die »rften KommanDos gehen hinaus zu Den Geschützen, Vor schweren Kämpfen in schwierigem Gelände. Wir haben hier bereite gestern Darauf hingewiesen, welche außergewöhnlichen GelänDeschwierigkeiten Die Truppen Der Deutschen SüDostfront seit Der lieber» schreitung Der jugoslawischen und griechischen Grenze durch das unwegsame Gebirgsgelände mit feinen vorwiegend von Norden nach Süden verlaufenden Zügen zu überwinden haben. Wer Das GelänDe noch aus Der Zeit Des Weltkrieges kennt, weiß, Daß Der Verkehr auf Den überaus Dürftigen, selten befestigten Straßen selbst in FrieDenszeiten vor allem für motorisierte Fahrzeuge alles andere als einfach sein muß. Die Bahnstrecken sind vielfach nur eingleisig, und da das Land vor allem in den Karstgebirgen sehr holzarm ist, steht bei Bahnsprengungen durch Den Feind Das notroenDige Ergän- zungsmatericll an Schwellen gar nicht oder nur nach weitem Antransport zur Verfügung. Dazu kommt auch, daß Die Trinkwasserverhältnisse im Karstgebirge besonbers schwierig sind. Dies alles zusammen mit Der an Schlupfwinkeln reichen, stark verkarsteten Natur Des Landes erleichtert die Gegenwehr selbst einem weniger zähen und mit fanatischer Verbissenheit kämpfenden Gegner, wie es Der serbische Soldat seit jeher gewesen ist. Aber auchinder Ebene stellen sich den deutschen Truppen sehr erhebliche Schwierigkeiten entgegen. Die syrmische Niederung im Donau- und Save-Tal wird in jedem Frühjahr und Herbst zu einer Schlammflut. Im Flußtal Der Save breiten sich Sumpf- und Schilfdickichte über große Flächen aus, Die stellenweise in Sumpfwaldungen übergehen. Es ist so gut wie unmöglich, in diese Sumpfwälder abseits der Wege einzuDringen. Auch außerhalb Die- ser WalDungen macht jeder Regen Den tiesschwarzen breiigen BoDen völlig grundlos. Dazu kommt, daß Save und Donau mit ihren beträchtlichen Wasser« mengen eine vorzügliche strategische Verteidigungslinie bilden, besonders im Frübjahr bei Hochwasser. Ein anderes Flußsystem Jugoslawiens, die Mora w a, zwängt sich an ihrem Durchbruch durch das Gebirge zwischen 400 bis 70.) Meter hohen Fels« wänden durch. Auch der Nachschub an Lebensrnitteln ist für Die kämpfenden Truppen in diesem wenig erschlossenen Lande insofern schwierig, als das ohne« hin schon rauhe Hochland sehr arm ist. Eisenbahnen sind nur in völlig unzureichender Zahl vorhanden. Beispielsweise beträgt die Eisenbahndichte in Jugo« slawien nur ein Drittel, in Griechenland sogar nur ein Sechstel der Eisenbahndichte auf 1 Ouadratkilo« meter wie die Eisenbahndichte in Deutschland. Der größte westliche Teil Jugoslawiens, Das heißt also Die asiatische Küste mit ihrem gesamten Hinterland bis in Den Bereich von Belgrad hinein, ist fast ohne Eisenbahn. Ein volles Drittel der jugoslawischen Bahnstrecken ist überdies nur Schmalspurbahn. Griechenland verfügt ebenfalls nur über wenige Eisenbahnlinien, da sich der größte Teil seines Verkehrs zwischen den Häfen abwickelt. Noch ärmer sind beide Länder an Ueberlandstraßen. Während beispielsweise in Deutschland auf 100 Quadratkilometer 45 Kilometer Landstraßen entfallen, hat Ju« goslawien auf derselben, Fläche nur 17 Kilometer und Griechenland sogar nur 9,6 Kilometer aufzu« werfen. In einem so schwierigen Gelände ist ein schneller Siegeszug wie in Polen oder im Westen naturgemäß von vornherein unmöglich. Die wenigen für das Vorgehen verfügbaren Paßstraßen sind leicht zu verteidigen. Aber was unsere Truppen selbst im schwierigsten Gelände zu leisten vermögen, das haben sie ja schon in Norwegen gezeigt. Ihre Taten auf dem Balkan werden zeigen, daß sie auch mtf dem dortigen Gelände und mit feinen Verteidigern fertig zu werben wissen. Jugoslawische Luftangriffe aus rumänische Gebiete. Bukarest, 7. April. (Europapreß.) Das rumänische Minister Präsidium teilte am Sonntagabend mit: Obwohl Rumänien in keiner Weise an den mit Jugoslawien begonnenen Feindseliakeiten beteiligt ist, hat die jugoslawische Armee und Luftwaffe rumänisches Gebiet bombardiert. Am 6.April um 7 Uhr morgens schossen die Jugoslawen mit Kanonen und Maschinengewehren vom jugoslawischen Ufer der Donau aus auf Orsova und töteten dabei einen Menschen. Um 14 Uhr warf ein zweimotoriaes jugoslawisches Bombenflugzeug Bomben auf Arad. Eine Bombe fiel auf eine Farm und verletzte fünf Personen, von denen zwei im Krankenhaus verstarben. Um 14.30 Uhr warfen zwei dreimotorige jugoslawische Flugzeuge Bomben auf die Stadt Temesvar. Das eine Flugzeug warf sieben Bomben ab, von denen nur zwei explodierten, ohne Schaden anzurichtcn, während das andere fünf abwarf, durch die Fensterscheiben einiger Waggons zertrümmert und eine Wasserzisterne beschädigt wurde, ohne das Menschenopfer zu verzeichnen waren. Außerdem warf ein Flugzeug sechs Bomben über Oravitza ab, ohne Schaden zu verursachen. Die rumänische Regierung hat an die jugoslawische einen formellen Protest gerichtet. Das Blatt „Porunca Vremi" schreibt. Das sinnlose Bombardement des rumänischen Gebietes durch die jugoslawische Luftwaffe habe Rumänien mit Bitternis erfüllt und zwinge Die Rumänen, realistisch zu denken. „Actionea" schreibt, Die Intervention der deutschen Armeen müsse auf Die Storung des Gleich gewichts der Kräfte auf dem Balkan infolge der jugoslawischen Haltung zurückgeführt werden. Der Militärputsch des Generals Simowitsch, Der mit Hilfe Englands und Amerikas Durchgeführt worden fei, habe alle Anstrengungen zur Erhaltung des Friedens und der Ordnung auf Dem Balkan zunichte gemacht. Bomben auf Sofia und Küftendil. Sofia, 7. April. (Europapreß.) Amtlich wirt mitgeteilt. Daß am Sonntag jugoslawische Bomben- blugzeuge einen Luftangriff a u f die offenen Städte Sofia und Küftendil Durchgeführt haben. Die Angriffe wurden aus großer Höhe über nichtmilitärische Objekte, in KüstenDil auf Das Zentrum Der StaDt und in Sofia in den westlichen Vororten, durchgeführt. Es gab als Opfer einige Frauen und Kinder; Die Schäoen find unbedeutend, mit ihrer Beseitigung wurde sofort begonnen. Der Ministerrat hat am Sonntag eine außerordentliche Sitzung abgehalten. Der bulgarische Rundfunk erklärte am Sonntag, wenn es notwendig sei, werde der bulgarische Soldat seine hohen militärischen Qualitäten beweisen. Die Ereignisse würden Bulgarien nicht unvorbereitet fin« Den. Die tapfere bulgarische Armee sei völlig mit modernen Waffen ausgerüstet. Bulgarien habe so vieles unternommen, um den Frieden auf dem Balkan zu erhalten. Es hätte sich während Der ganzen Zeit in den Konflikt nicht eingemischt und habe sich wertvolle Verdienste zur Aufrechterhaltung des Friedens auf Der Balkan-Halbinsel erworben, vor allem durch Den Beitritt zum Dreimächtepakt. Auch jetzt, wo Der Konflikt auf dem Balkan ausgebrochen sei, werde Bulgarien alles tun, was von ihm abhänge, um das Vaterland Dort den Prüfungen des. Krieges fernzuhalten. In Bulgarien herrscht große Empörung über Die Angriffe jugoslawischer Bombenflugzeuge auf ungeschützte bulgarische Stäbte. Das Regierungsblatt „Dnes" schreibt, ohne im Krieg zu sein, sei Bulaa- rien von jugoslawischen Flugzeugen angegriffen worden. Die Handlungsweise Der Serben brauche nicht näher qualifiziert zu werben. Unter dem Titel „Angriffe auf Frauen und Kinder" schreibt „West- nik ne Westnizite", der Angriff jugoslawischer Militärflugzeuge auf bulaarische Städte sei eine Herausforderung und rufe in Bulgarien große Empörung hervor. Bulgarien habe alles unternommen, um Die Freundschaft mit Jugoslawien zu erhalten. £uedngriff auf Budapest aSgewehri. B ud a p est, 7. April. (Europapreß.) Am Sonn- tagnachmittag um 6 Uhr hatte BuDapest seinen ersten Luftalarm. Darüber wird folgende amtliche Mitteilung ausgegeben: »Am SonntagnachmittaA Der - gert wird durch die machtvolle Organisation, iri die sie sich stützen. Diese Westfront bietet für von bw. itM Mrlch über seine Grenzen mit Sowjetrußland, ' zu berücksichtigen ist, daß die Ausbeutung der Beirut, den 9. 9.1939. r «g et, die wirtschaftliche Abdrosselung des Reiches P oirftdrfen. Deutschland verfügte dann nur noch Frage von Saloniki in Verwirrung bringen. Falls die gegenwärtige politische Stellung gegenüber Italien eine sofortige Festsetzung der alliierten Truppen in Salonike nicht gestattet, so kann man meiner Ansicht nach von Griechenland zunächst verlangen, eine sehr weitgehende Vorbereitung dieser Besetzung zuzulassen. Insbesondere die Entsendung von Spezialisten für die Einrichtung von Stützpunkten und für die Aufstapelung von Vorräten und vielleicht auch die Ausführung gewisser Arbeiten zum Ausbau der Straßen oder der Derteidigungswerke durch die Griechen selbst. Dies werde ich bei der ersten Unterhaltung zu erreichen suchen, die ich mit den Griechen in Ankara haben werde. Balkan für Frankreich viel vorteilhafter als olche in Skandinavien: der Kriegsschauplatz Riffe eie. bas mir!, trrtogata* an denn beteiligt ik fe rum«, im ß.fyd awen niii ) r en w: : Drfor; 1 14 d ombeitHy? übe fiel c: von beiKN Landung in Saloniki mit Hilfe Griechenlands. Mreiben des Oberbefehlshabers der franzöfi- D Cevanteiruppen General Weygand an den ^eehlshaber des französischen Heeres: General Gamelin. gez. Weygand. Griechische Wünsche für das Erpeditionskorps. Oberbefehlshaber der französischen Levante- utfchland und die Wsstmächts stehen sich auf n Schlachtfeld von begrenzter Ausdehnung jnüber, das auf beiden Seiten mit guten Trup- len dicht besetzt ist, deren Abwehrkraft aufs höchste , dos sm . biete s buri nämtn n, Dention be । des« infolge -erden. ft h, her nr' ihrt warft1 jalhmg bti । Balkon F i Athen und Belgrad im Banne ter englischen Kriegsausweitungspolitik Ein neues Weißbuch der Reichsregierung. Mensch- Mrs ß a ad, H Negiem • iProtri 1 erlin, 7. April. (D71V.) Das Auswärtige ttit veröffentlicht die in der Proklamation des Aüh- w und in den Erklärungen der Reichsregierung mihnten Urkunden und Dokumente über He neutralitälswidrige Politik Jugoslawiens und vachenlands in einem Weißbuch 71 r. 7. Aus kn in Vorbereitung befindlichen Weißbuch werden fers in einer ersten Veröffentlichung neun Do- I m e n t e wiedergegeben. Die Westmächte Vollen eine Balkanfront schaffen. Zeichnung des Oberbefehlshabers der französischen tat nletruppen, General Weygand, vom 9. De- |flt>er 1939 über die Intervention der Alliierten auf dem Balkan. vchist zur Erreichung der Kriegsziele der Alliierten ilizmich' ir ioller, unstreitiger Sieg nötig. h die gn Bii dem gegenwärtigen Stande der Dinge kann ct und m n Cjropa nur der Balkankriegsschauplatz die Mög- smtlüh v>i-üjtk?inen einzigen Ausgang aus dem Blockadering, ~ । offH^iT"1 -u uerua|iafuuen i|i, uufj uie ausvcuiuiiy v« durchgt^-Mc>en Rohstoffquellen noch langer Fristen be- a^er f)'-1 bt Jte, -ll®1 militärischem Gebiet wäre eine Aktion auf nd in b Balkan für Frankreich viel vorteilhafter als hrt - in Skandinavien: der Kriegsschauplatz die in großem Maßstab erweitert. Jugoslawien, a wurde ^tonien, Griechenland und die Türkei würden Son^-s kne Verstärkung von ungefähr 100 " 1^ i h h . « .utüfiviiw ittih lUnrtnortiin ja, tuenn^ Soldat/' i. 2)iejW bereis rien iuf d!« 7, >d-k ft hol« L lischen Truppen, sich in Griechenland bestnde. Die britische Luftwaffe, die seit einiger Zeit in Griechenland gegen die Italiener operiere, sei bedeutend verstärkt worden. Der diplomatische Kor- refponber. des Reuterbüros teilt mit, daß General W a Dell als Oberbefehlshaber der britischen Streitkräfte im Mittleren Osten auch das Kommando über die britische Expeditionsarmee in Griechenland sich- rcn wird. Von dem gleichen Korrespondenten erfährt man, daß Großbritannien die Griechenland zugesagte Hilfeleistung nicht, wie ursprünglich vereinbart, durchgeführt hat. Die Zahl der auf griechischem Boden befindlichen britischen Truppen entspreche, so heißt es in der Reuter-Mitteilung, nicht in vollem Umfang der geplanten britischen Hilfe, wie sie in einem Abkommen zwischen dem griechischen und britischen Generalstab festgelegt worden sei. 3ur Unterzeichnung des russisch- jugoslawischen Aichtangriffpaktes. Moskau, 7. April. (DNB.) Wie schon gemeldet, wurde ein Nichtangrisss- und Freundfchasts- patt zwischen Jugoslawien und der Sowjetunion abgeschlossen. Danach haben sich beide Staaten verpflichtet, gegenseitig die nationale Unabhängigkeit und den territorialen Bestand zu achten. Im Falle einer der beiden Staaten angegriffen wird, sollen die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Staaten gewahrt bleiben. ylifi o n e n zuführen. Schweden und Norwegen uns nur die schwache Unterstützung von un- * 0 Divisionen verschaffen. Die Stärke der -"-H-pn, die die Deutschen von ihrer Westfront pichen müßten, um gegen unsere neuen Unter« Mmßen vorzugehen, würden sich zweifellos in iMcseichen Verhältnis bewegen. W" re skandinavischen Pläne müssen also ent- jytri weiterverfolgt werden, um Finnland zu oder doch mindestens, um die Hand auf '?i'chwedische Erz und die norwegi- c)»n Häfen zu legen. Lassen wir uns aber ge- Q Hn, daß vom Standpunkt der Kriegführung chb r Balkan und der Kaukasus, durch 4 Mn Deutschland auch vom Petroleum ^Ihrneiden kann, von viel größerem Nutzen ,rlMen Schlüssel zum Balkan hält jedoch Italien ni Hand. bS Ä K s UL “Wt, ®en,-u lenba^;. ,ink l°gar n, ‘QMii land. Ml Ointerl!ü Hpurbof- e.r totüii eines Jn inner h W) uabraiii;-, XM SNOIüHb ter aujp n Ichneli, i notiiM enigen fe sind leit 1 selbst g ögen, fe )hre U' ' cutb in -erteibigm i von der Drau her ein jugoslawisches Bombenflugzeug in ungarisches Gebiet ein- flogen und nahm seine Richtung auf Buda- pi st. Die Flakartillerie zwang die Maschine, die die Kmarkung von Budapest nicht erreicht hat, zum Um kehr en. Der Luftalarm dauerte 35 Minuten." Den ganzen Sonntag über sammelte sich die Adapester Bevölkerung um die hier durchs ah- rinbe n deutschen Truppen, denen sie leb- te Kundgebungen bereitete. Ebenso wie in Buda- txH wurden auch in der Provinz die deutschen fcjppen mit großer Begeisterung be« qiüßt. Oie englischen Truppen in Griechenland. „Nicht in der vorgesehenen Starke." Stockholm, 7. April. (Europapreß.) Die bri- ii'ie Regierung hat an die jugoslawische Regierung ei'- Botschaft gerichtet, in der sie Jugoslawien als innen Bundesgenossen willkommen Letzt. In der Nacht zum Montag gab die britische ftjierung eine amtliche Mitteilung heraus, in der sikLie Anwesenheit eines starken Kon- ii gen ts britischer Truppen a u f grie- chjschem Boden bestätigt. In dieser Mitteilung hrit es, daß eine britische Empire-Armee, beishend aus australischen, neuseeländischen und eng- 14.30 Uh kf allein, wenn sie nicht durch irgendein ander- FlWi!:i o-.ges Unternehmen erweitert wird, wenig Ausvar. 1 auf entscheidende Manöver oder Aktionen. Und - »reibt'V; in>iWeA|fl— ____, --- ’ennen die Gründe der Verzögerung meiner laaE/W iach Ankara. Ein Telegramm von Masstgli les heute auf eine rasche Beseitigung der noch MtöW1 ’ hobenen Schwierigkeiten hoffen. Er teilt nur Wh r t, daß der griechische Generalstab noch nicht n Lage ist, meinen Besuch zu wünschen, daß n- -Ifoi) einen Offizier entsenden wird. Mit dem.Ich . Besprechung haben werde. Alle diese rungen und Vorsichtsmaßnahmen, die ich 'Ä äprsilw mir äußerst unangenehm, weil sie die Itait günstiger Ereignisse bieten, sei es durch die .»Mürbung, die die Eröffnung einer neuen Front ilHlen Gegner bedeuten würde, sei es durch einen Ä^reichen Umgehungsangriff auf feine lebens« gen Punkte. «Slechische und serbische Hilfstruppen. Wszckchnung des Oberfehlshabers des französischen ; Heeres General Gamelin vom 10. 3. 1940. iitWrg geheim! Nr. 104. Aufzeichnung betreffend !ie Teilnahme französisch-britischer Streitkräfte an den Operationen in Finnland. 2 Eröffnung eines nordischen Kriegsschauplatzes cic!k vom Standpunkt der Kriegführung aus ge» ! hu ein hervorragendes Interesse. Abgesehen von uir iioralischen Vorteilen wird die Blockade um« Wider, vor allem aber ist es die Sperrung des (hiansportes nach Deutschland, auf die es an« Mit. diesem Zusammenhang wäre ein Vor- )1 eb n auf dem Balkan, wenn es mit der |! 'n iaoischen Unternehmung kombiniert würde, truppen General Weygand an den Oberbefehlshaber des französischen Heeres General Gamelin. Beirut, 15.9.1939. (Telegramm-Auszug ... 3. Die von Oberst Donas, dem Leiter des 3. griechischen Büros, überreichte Note fordert aus Gründen gleicher Art die sofortige Verstärkung durch vollständige französische oder englische Luftwaffenformationen und erklärt, die Vorhut eines französischen Expeditionskorps in Saloniki müsse aus vollständigen Luftwaffeneinheiten befiel)en. Serbien läßt Kriegsmaterial für Polen durch. Der französische WililärattachL In Belgrad an das französische kriegsministerium. Nr. 0116. Belgrad, 5.9.1939, 21.16 Uhr. 5. Jugoslawien hat Genehmigung aller Transporte für Polen bestimmten Kriegsmaterials durch fein Gebiet erteilt. 6. Sperrt aber Durchfuhr für Deutschland und Ungarn. Der französische Mililärallachs In Belgrad an das französische kriegsminlslerium. Belgrad, 9.9.1939, 21.35 Uhr. Telegramm. Auszug. Nr. 127. Deutsches Material für Bulgarien weiterhin gesperrt. Versuch, zwei als Obsttransporte getarnte Züge durchfahren zu lassen, ist gescheitert. Ungarn hat 65 Tonnen Antimon in Jugoslawien bestellt. 30 Tonnen sind geliefert. Es ist uns gelungen, den Rest zurückzuhalten. Wir haben den Versand des Kupfers aus den Bergwerken von Bor nach Ungarn untersagt. 300 Tonnen wurden auf Ragusa umgeleitet. Sie werden für den Bestimmungshafen Antwerpen verladen werden. Sollten Sie Mit dem Verbot nicht einverstanden sein, so teilen Sie mir dies bitte mit. Griechenland stellt Unterstützung des Saloniki-Unternehmens in Aussicht. Der französische Warlncattache in Athen an den Oberbefehlshaber der französischen ZHarineffreitfräftc. Athen, 5.10.1939. Geheim und persönlich. Nr. 22. Betrifft: Ansicht der griechischen Regierung über die etwaige Landung alliierter Truppen in Saloniki. In meinem Schreiben Nr. 11 vom 22. September wies ich darauf hin, daß trotz des Wohlwollens der griechischen Regierung uns gegenüber das gegenwärtige Stadium der diplomatischen und militärischen Lage nicht gestattet, auf ihre Zustimmung zu der offenen Vorbereitung einer Ex- pedition nach Saloniki zu rechnen. Diese Ansicht wird bestätigt durch die völlig zufällige Unterhaltung, welche der Unterftaatsfettetär im Außenmini- sterium Herr Maoroudis und unser Gesandter in Athen über diese Frage gehabt haben. Im Verlauf dieser weder systematischen noch amtlichen Um terhaltung erklärte Herr Mavroudis, daß, wenn mir zu gegebener Zeit eine Armee in Saloniki landen wollten, Griechenland dem nicht nur keinen Widerstand entgegensetzen, sondern sogar seine Streitkräfte den unseren beige f e H e n würde unter der Voraussetzung, daß durch eine diplomatische und militärische Vorbereitung der Erfolg der Operation sichergestellt ist. „Zu dieser Voraussetzung, präzisierte Herr Mavroudis, gehört die Mitwirkung Jugoslawiens, dessen Armee die Vorhut der Expedition bilden müßte." Herr Maugras hat in einem Telegramm vom 25. September seiner Behörde über die Aeuße- rung des Herrn Mavroudis berichtet, die, obwohl als persönliche Ansicht dargestellt und im Verlauf eines Privatgesprächs vorgedracht, voraussehen taffen, welchen Standpunkt die griechische Regierung einnehmen würde, wenn sie amtlich befragt würde. Lahalle. auch Jbnifnmdi ist ein kleines Meisterstück der Mischkunst > Wie der Zwieback aus zweierlei Mehl, aus Roggen« und Weizenmehl, und wie die Orangenmarmelade aus dreierlei Früchten, bitteren, süßen und sauren, aus 12 Pomeranzen, aus 9 Apfelsinen und 2 Zitronen gemischt ist — so ist auch der Jfornfrancfi eine gute Mischung mehrerer verschiedener Produkte. * < Nadi solchen guten Mischungen verlangen die Menschen. Es mag ihnen oft nicht recht bewußt sein, aber es ist so: das Gemischte regt sie an, mundgerecht Gemischtes erfreut und befriedigt sie, das richtig Gemischte schmeckt, auch auf die Dauer. Weil er richtig gemischt ist, schmeckt der Jfornfrancfi so gut. Und weil er, das darf man wohl sagen, so etwas wie ein kleines Meisterstück der Mischkunst ist, bleibt man bei ihm, wenn man ihn kennengelernt hat. Stufari bombardiert, einige verwundete und 1700D | Kaufgesuche"] 1 Fell-Teppich nicht geöffnet! 1699 Alten-Buseck. üieourt-anzeigen Brühl’sche Druckerei. Schulstraße 7, Anruf 2251 01248 O 12 Pf» /X; Stadttheater Gießen Maigasse 11 Geschmackvoll Vornehm Persönlich | Verkäufe 1 Transport Läufers sdiweine Heuchelheim, den 7. April 1941. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 9. April, nachmittags 2 Uhr statt eescnansorucksacher Rechnungen BrlefblÄtter Briefumschläge Pestkarten Geschäfte karten Sei Brühl. Schulstr. 7 für junges Ehepaar gesucht. und eine reiche Deute an Waffen und moforifierln Kampfmitteln gemacht Lines unserer U-Boote hcl im östlichen Alittelmeer einen gesicherten Geleitza; angegriffen und zwei feindliche Einheiten getroffei, von denen eine versenkt wurde. portugi sisckeTruppen nach den Azoren Gießen Rodheimer Straße 40 Trauung: Mittwoch, den 9. April 1941,14.30Uhr in der Stadtkirche 1697 D mit Bad, im 1. Stock, in der Stevhanstrahe, zu vermieten. Schrift!. Bewerbung unt. 01256 andenGieß.Anz. Lissabon, 7. April. (Europapreß.) Ein Trup pentransport nach den Azoren ist am Sonnabeip abgegangen. Ein Bataillon Infanteri; schiffte sich an Bord des Dampfers „Coutinho" eir, um die Garnison der Insel zu verstärken. Bor ber ■ Vo \5 lagen verursacht. Ein Torpedosäger und ein Schwlmm- dock erhielten Volltreffer. Lin Dampfer wurde versenkt Das Arsenal von Teodo in der Rahe von Lattaro ist schwer beschädigt worden. Lin weiterer Torpedojäger wurde getroffen. Ein Wunitionsdepot ist in die Luft geflogen. Unsere Flugzeuge haben weiterhin im Hafen Wasserflugzeuge und Flakslel- langen angegriffen. Lin feindliches Flugzeug ist zerstört und viele andere beschädigt worden. Der Flugzeugstühpunkt odn Ulostar hat schwere Schäden erlitten. Auherdem wurden Brücken und Der- kehrswege bombardiert und dabei zahlreiche Unterbrechungen verursacht 3n Luftkämpfen wurden zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen. Zwei unserer Flugzeuge fehlen. Die feindliche Luftwaffe Hal Der italienische Bericht. Addis Abeba geräumt. Rom, 7. Aprit (DNB.) Der italienische Wehr- Machtbericht vom Wontag hat folgenden Wortlaut: Rach dem gestrigen Beginn der Feindseligkeiten gegen Jugoslawien haben unsere Luftformationen Ziele der gegnerischen Luftwaffe, Flotten- und Landziele an der griechischen und jugoslawischen Front angegriffen. In Spalato sind Hafenanlagen und vor Anker liegende Schiffe bombardiert worden. Zwei mittelgrohe Dampfer sind versenkt worden. In Lattaro wurde der Hafen bombardiert und dabei schwere Schäden au den An- Ihre Vermählung geben bekannt Arthur Tränkner Hilde Tränkner, geb. Trautmann Bekanntmachung. Betrifft: II. Zusahkleiderkarte für Jugendliche. Vereinigte Innungskrankenkasse Stadt- und Landkreis Gießen. Bekanntmachung. Unseren Betriehsführern und Versicherten zur Kenntnis, daß die Krankenkassen - Beiträge mit Wirkung vom 1. April 1941 von S7. 47- % gesenkt wurden. 16910 Die Kassenräume bleiben am Samstag, dem 12. April, für jeglichen Verkehr geschlossen. Die Krankengeldauszahlungen erfolgen am Donnerstag, dem 10 April. Der Kassenleiter. (Sui erba.tene Pianos o. Wei m tauten teiucki Jianolmuf Schönau Le» i269 steht 11702D zum Verkauf. MMHII-t Alten-Buseck.- Gut erhaltener BeWimr- ßuöroagen mit allem Zubehör zu verkaufen. AllendorfLahn Mühlstratze 6. Schwerer Wagen zu verkaufen. & x^X 5 ' < - . o \ 3 Zuverlässiger Wllälirer Führerschein 3 sucht Stelle mit Wohnung 2 bis 3 Zimmer mit Küche. Geschäfts-Baus im Zentrum der Stadt Gießen zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unt 1694D an den Gießener An zeig ererbet Oieee 3 wesentlichen Cigenecnaften der guten Familien-Drucksache Bietet ihnen in zahlreichen neuzeitlichen Aua- führungsarten eohneli und zu mäßigen Preisen Salon Merger am Samstag, dem 12, April ll[i)* am Mittwoch, dem 9. April, für die Buchstaben Wilieii-OoM am Rande der Stadt Gieben zu kaufen gesucht. Neubau bevorzugt. Schriftliche Angebote unt. 1693D an den Giebener Anzeiger erbet. A—K und am Donnerslag, dem 10. Aprit für die Buchstaben L—Z in der Zeit von 8 bis 12% und 15 bis 17)4 Uhr bei den Bezirksgeschäftsstellen im Liebigbau, Lieblg- stratze 16, abgeholt werden. Gießen, den 7. April 1941. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Wirtschaftsamt. ■ (Wohwu.Schlaf- zimmersfür Ehepaar sofort ges. Angebote unter Die bis jetzt beantragten Zusatzkleiderkarten können gegen Vorlage der II. Reichskleiderkarte und eines Geburtsnachweises der betreffenden Jugend- lichen (z. B. Stammbuch, HJ.-Ausweis oder ahn- 1698C putzt ATA® ÄIA@1 ^TA@1 POliert Tüchtiger Mahr für Omnibus gesucht. voiD Gärtner, Werner- wall 33 Solides MiMn für besser. Haushalt für alsbald gesucht teieD Frau Mathildes üchel Butzbach Straße d. SA. 10 Süoerlölflge Stau alsMWlkiWn gesucht. Betlag öes Gießener Wjelgers Schulstrabe 7. 1703D 27. Dienstag-Miete! 19 bis 22 Uhr 18nD Das land des Lächelns Operette von Lehär. Preise von RM. 0.90 bis 8.60. Dr. Otto Knauß, Schlesische Straße 13. 01247 2-Zim.-Woho. mit Küche zu mieten gesucht. Sckr. Ang. unt. 01251 a.d. G.A. Wohnunesiausch! BieteL-Zimmer- wohnung, suche kiimr Wohn. Schr. Ang. unt. 01246 a.d. G.A. [Stellenangebote] Sauberes Küchenmädchen ^nyeiwie uuvc£ gesucht teisD 1704D a.d.G.A.I Selterswea 19 1 r-ZWUl mit Küche (Mansarde) in gutem Hause an alleinstehende, berufstätige Dame zu vermieten. GenaueAngaben unter 1696D an den Gieß. Anz. | Mietgesuche | 2 schöne mobl. Zimmer | Vermietungen]|2- 4-Zimmer- Nach Gottes Ratschluß entschlief am Sonntagabend mein lieber treusorgender Vater, Schwiegervater, unser guter Großvater Johann Jung, Zugführer i. R. im 74 Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Friedrich Hofmann. Sehr. Ang. unt. tiemiru anzeigen 01249 a. d. G. A.' oei Brühl.Gießen Anger 41. neu, Puma mit ganzem Kopf zu verkaufen. Bromberger Straße 7. oi-s« KleineAnzeigen m Siebener Anzeige: warben von Tauienden beaditet und gelei-'N. [Verschiedenes) Aelt. zuverlässig. Kaufmann übern, halbtägig ob. stundenweise Beschäftigung, auch fremdsvr. Uebersetzungen. EigeneMaschine. Slngeb. u. ABC, haaptpostlagernd Gießen. 0125s alle lästig. Haare Leberflecken Pickel, Sommerspross. usw. entf. u. Gar. kür Immer Frau B. Gulden seit1935Fr.W.Henkel Sprechstund. jetzt Mitt ochs,Gießen Am Riegelpfad 32, 9-17 Uhr dnrehg. Brauner Leders Handsdiuh Neuen Bäue — Schulstraße am Samstag verloren. Abzug, geg. Belohnung auf dem Fundbüro. moD leichle Schäden. 3n Ostafrika gehen die vorgesehenen Vewe- gungen unserer Truppen weiter. Addis Abeba ist von uns geräumt worden, um Opfer unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden. Die von unseren polizeistreitkrästen bewachte weiße Bevölkerung hat keinen Schaden erlitten. Der Feind hat einen Linstug gegen unseren Luftstützpunkt von Dessie durchgeführt und Schäden angerichleL In Libyen haben unsere molorisierlen ilaNeni- um ......... x,,L|v. -------------- scheu und deutschen Kolonnen die britischen rutr- nahm der portugiesische Mimsterpräsi, wärtigen Stellungen nordöstlich und südöstlich von ößnt un^ ^riegsminister Salazar in Begleitun; Bengasi durchbrochen und mit (Erfolg feindliche mehrerer Generalstabsoffiziere und des Militär. Panzer abgewiefen. Ls wurden zahlreiche Gefangene! kommandant von Lissabon eine Parade ub. Gut erhaltene Näh.- masdiine z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01252 a. d. G. A. Mo gebr., All- oder Wechselstrom, zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01253 a.d. G.A. s Idi vkU75L»tA^0 ttEklGESTELLT fljgM WS x BKoTi UT*aui« Diese drei charakteristischen Eigenschaften der ^Astra" sind das Ergebnis der Familien-Tradition des Hauses Kyriazi. In der dritten Generation, vom Vater auf den Sohn vererbt, verbargt ein besonderes Wissen um den Tabak (seine Lebensbedingungen, seine Behandlung, die Herrichtung der Mischung aus verschiedensten Provenienzen und vor allem die Kenntnis der Gesetze zuf Erhaltung des vollen Aromas) eine eigenartige Ggarette stets gloichbleibender Prägung, M I V ONO OBNC MO^DSlOCe gute Gründe V i* OAW UM lr.85 Zweites Statt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Dienstag, 8. Aprils Aus der Stadt Gießen. Oer Korb. Ts ist bas schönste Möbel in unserer Wohnung. H stehe jetzt oft versunken davor. Es ist keine kost« t re Renaissancetruhe, fein auf einer Auktion teuer chandener Barocksessel. Es ist eigentlich nur ein k iner, billiger Korh. Früher wurde darin Wäsche frtgetragen. Jetzt hat man ihn mit duftigem, bun- tm Kreton dragiert und erwartungsvoll, festlich- f erlich steht er in der Ecke. Aus dem ganz ge- Ähnlichen Wäschekorb ist ein Babykörbchen ge- tnrDen. Und ich bleibe dabei: es ist das schönste jiöbel in unserer Wohnung. Weil es für mich noch so neu ist, zieht es mich »imchmal hin. Einmal beobachtete mich meine Frau, tri) sie lachte wie über etwas ganz Komisches. Ich |iD sie verdutzt an. „Warum gehst du denn auf Ehenspitzen?" fragte sie. .Ich — auf Zehenspitzen?" entfuhr es mir. Es gar kein Grund vor, auf Zehenspitzen zu gehen. J15 Babykörbchen ist nämlich noch leer. Erst in tjem Monat wird ein Menschlein drin liegen. Wenn wir jetzt Besuch bekommen, kommt mit der s azision einer Weckeruhr der Augenblick, wo rin« Frau die Geschichte von den Zehenspitzen zu Verdunkelungszeit 8. April von 20.08 bis 6.41 Uhr. eahlen beginnt. Es ist zugleich die Geschichte einer Handlung. Wer hätte gedacht, daß ich einmal auf Hhenspitzen zu einem noch leeren Babykorb schlei- jit würde. 3a, er hat eine geheime Anziehungskraft, dieser Lib. Er zieht mich vom Schreibtisch weg in das ft'ire Zimmer, wo er seit einigen Tagen steht. Un- li Mrlich dämpft man den Schritt, wenn man sich ih nähert. Früher wäre man sich dabei komisch vT-gekommen, aber werdende Väter gleichen Kim kn zu Weihnachtszeit. Man ist aufgeregt und er- ^wrtungsvoll. Man möchte schon durchs Schlüssel- ItD schauen. Und wenn man auch kein Gedicht strit, das man dem Weihnachtsmann aufsagen muß, Erlernt man doch viele gute Vorsätze als Ehemann, '-Iler und Erzieher und prägt sie sich gut ins Ge- d^tnis. F Der Storb ist noch leer, aber schon die Vorstellung, kl hier bald ein neues Leben liegen wird, ver- vncht ein leises Beben im Herzen. Ein Beben vor V ude und Stolz. Aber auch ein großes, warmes Meid ist in einem vor der Hilflosigkeit und dem Aisgeltefertsein des Werdenden. Hier wird es T' en, hungrig nach dem Leben, aber noch unfähig, lld selber das Leben zu erhalten, wenn nicht un- fn Liebe und taufend Handreichungen der Mutter j»7en. So hilflos und ausgeliefert haben einst auch Mnner gelegen, die später- die Welt aus den ; t"uln hoben. I Die von einem Wunder raunt es um den noch Mr-en Korb. Wenn man länger hin ein schaut, glaubt Mi in den Kissen plötzlich ein rosiges Etwas zu sri-n, mit niedlichen Händen, es atmet und schläft, M man möchte, daß es die Augen auf schlägt, und Ml hält doch den Atem an, um es nicht zu wecken. MM* wenn man bann fortgeht, tut man es sicher Mtder auf Zehenspitzen ... K. R. N. Bo-noiizen. Tageskalender für Dienstag. I Stadttheater: 19 bis 22 Uhr „Das Land des Adelns". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Späh- Hallgarten". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: ^Petersburger Nächte". Sladllhealer Gießen. .heutigen Dienstag findet eine Wiederholung fr: erfolgreichen Neuinszenierung von Lehärs Ope- pe „Das Land des Lächelns" statt. Musikalische $rung: Arthur Avelt. Spielleitung: Harry Grü- Bühnenbild: Karl Löffler. Tanzleitung: Jrm- Mid Trömel. 27. Dienstag-Miete. Ortszeit für den 9. April. Sonnenaufgang 6.43 Uhr, Sonnenuntergang 20.13 Ml. — Monduntergang 5.24 Uhr, Mondaufgang Uhr. Tanzgastspiel Höpsner. Mit KdF. im Gloria-Palast. b Schwestern Hedi und Margot Höpsner, At Solotänzerinnen am Deutschen Opernhaus in ItCin, gaben gestern abend im vollbesetzten Gloria- Idift ein Gastspiel. Das Gastspiel war kennzeich- Ifür Stil und Eigenart des auch in der Pro- bekannt gewordenen Schwesternpaares, dessen ingsmäßiger Ähnlichkeit eine tänzerische Dop« gabung entspricht: ihre Aeußerung wirkt wie ikkurate Wiederholung einer solistifchen Erfin- und Erscheinung, allenfalls differenziert durch l wahrnehmbare, geringe Temperamentsunter, e; bemerkenswert ist überdies die Beziehung Tanzes zum Theater, die Herkunft des Schwe- paares von der Bühne und die Bindung ihrer iltungen an die Bühnenform. Besonders bei» )aft dafür war in dem hier vorgeführten ramm ein Tanz „Kolo — an der dalmatinischen ", fast aktuell im Thema, folkloristisch betont, r und locker, technisch durch einen kurzen Trip- P"reritt charakterisiert, der in der Verdoppelung N Figurenspieles sehr reizvoll wirkte; ferner der Hielte und sehr wirksame Feuertanz von de Falla, jfladrig, trotzdem straff akzentuiert im Doppel- WQto, dessen „Talon" an den spanischen Natio- Wtcnz erinnert; endlich der grellbunte, raumfül- M und lustige Dorfklatsch (Bullerian), wo der Ipirgang vom Tänzerifchen zum Pantomimischen f deutlichsten wird; fast schon jenseits des Tän- flhen, im Bezirk des grotesken, rein mimisch ge- rrn Varietä-Sketschs: die beiden Skizzen „Er- Rendezvous" (Margot) und „Letztes Rendez- fi* (Hedi), ein ausgesprochener Publikumserfolg, pie individuelle Eigenart der beiden Schwestern '^i fen die lyrischen Intermezzi: Arabeske von 1 Sjimann (Margot) und Sonatine von Grieg W); beide bezeichnet durch eine weiche, fließende -Einführung. Dies waren, vergleichsweise, die ■ treffendsten Beispiele für sogenannten reinen •ux. der im Gesamtbilde indessen hier ziemlich Iberisch erscheint, während die funktionelle Der- Ng zur theatralischen Schwesterkunst allent- htxi\ unverkennbar ist. Als wiederum typisch ist Diesem Sinne die sehr präzis entwickelte, m Ktfumen raum füllende Oestliche Tanzimprefsion 'l2'l»char) zu nennen. ~ , , •Mi: technischen Grundlagen der Tanzubung bet« ^chres-HauplversammIung des Schützenvereins. Im Schützenhaus fand am gestrigen Montagabend die diesjährige Jahreshauptversammlung des Schützenvereins e. V. Gießen statt, die Dercins- !>>hrer Willi Georg mit Worten der Verbundenheit mit den wieder zum Kampf angetretenen deut- fd^n Soldaten und dem Treugruß an den Führer eröffnete^ In feinem Geschäftsbericht gedachte der Vercinssührer der unter den Fahnen stehenden Schützenkameraden. Wie er berichtete, konnte der Schükenverein trotz des Krieges auch im ab gelaufenen Jahr gute Erfolge erzielen, so daß mit Stolz fcftgeftellt werden kann, daß er seiner Pflicht nach« gekommen ist. Im abgelaufenen Jahr hat sich der Verkauf des Schützenhauses an die Stadt auch si,nanziell aUsgewirkt. Die Beteiligung an den Schießwettkämpfen war gut, die am Zimmerstutzen- schießen sogar sehr gut. Den verstorbenen Kamera- den, Beiratsmitglied Karl Allendörfer und Beiratsund Ehrenmitglied Heinrich Noll, der ein Stück Geschichte des Vereins verkörperte, wurde ein stilles Gedenken gewidmet. Zu Ehrenmitgliedern wurden im abgelaufenen Jahr die Kameraden Fr. Groß, Hammermann und Fritz Jung ernannt. Besonderer Dank wurde dem bewährten Schießwart Schönau für die vortreffliche Führung der Jungschützengruppe ausgesprochen. Der Vereinsführer dankte allen Mitarbeitern und überreichte dem Schießwart, Bäckermeister Gg. Schil- l i n g, das ihm' vom Bereich Hessen des NSRL. übermittelte Diplom als Gaumeister mit der Scheibenpistole.' Schießwart Gg. Schilling gab hieraus den Bericht über den Schießbetrieb im ersten Kriegsjahr, das dem Verein neue Meisterehren eintrüg. 3n dem Bericht wurde festgestellt, daß die daheim- gebliebenen Kameraden mit noch größerem Eifer den Schießsport ausgeübt haben. Meisterschasts- kämpfe im Großkaliber wurden nicht ausgetragen. Das WHW.-Schießen brachte einen namhaften Betrag ein. Bei dem Fernwettkampf erzielte eine Mannschaft (Gg. Schilling 308. Hch. Appel 306, K. Mootz 297, W. Georg 294, W. Schneid 275 N.) im Kleinkaliberschießen mit militärifdym Anschlag 1480 Ringe, die Mannschaft (Gg. Schilling 309, Hch. Appel 307, W. Georg 298, K. Mootz 297, Joh. Wessels 290 R.) im Kleinkaliber beliebigen Anschlag 1501 Ringe. Die Dereinsmeisterschaft in. Klein- kaliber militärischem Anschlag errang Hch. Appel mit 163, im Kleinkakiber beliebigem Anschlag Gg. Schilli ng mit 159 und mit der Scheiben pistole W. Georg mit 442 Ringen. Die Werner-Legler- Plakette schoß Hch. Appel. Die Unterkreismeisterschaft errang in der Klasse A im militärischen An- schlag die Mannschaft W. Georg 149, G Schilling 148, Hch. Appel 145 und W. Schwirrn 146 Ringe, zusammen 579 Ringe. Die Unterkreismeifterschaft in der Klasse A mit beliebigem Anschlag errang die Mannschaft Hch. Appel 157, Gg. Schilling 152, W. Schwinn 146, W. Georg 144 Ringe, zusammen 599 Ringe. Einzelmeister wurde Hch. Appel mit 157 Ringen. Die Kreismcisterschaft wurde nicht aus- gesckrossen. Die Gaumeisterschaft errang in der Klasse A im militärischen Anschlag die Mannschaft Hch. Appel 155, Gg. Schilling 146, W. Georg 135 irnb W. Schwinn 130 Ringe. Im beliebigen Anschlag schossen in der Klasse A: G. Schilling 152, Hch. Appel 151, W. Georg 132 und W. Schwinn 130 Ringe, zusammen 565 Ringe. Ein guter Erfolg war das Schießen mit der Scheibenpistole um die Gaumeisterschaft. Die Mannschaft Gg. Schilling 455, Hch. Appel 448, W. Georg 446 und I. Kuhnert 394, zusammen 1743 Ringe, wurde Gaumeister und stand mit ihrer Leistung an 9. Stelle im Deutschen Schützenverband. Gaumeister mit der Scheibenpistole wurde Gg. Schilling mit 455 Ringen. Schießwart Schönau berichtete über die Jung- schützengruppe, die im Winterfchießen gute Erfolge erzielte und sich gut entwickelte. Aus dem vom Kassenwart Willi Schumann erstatteten Kassenbericht war zu entnehmen, daß die Mitgttederzahl sich nicht verändert hat. Den einberufenen Kameraden wurde der Beitrag, erlassen, außerdem wurden ihnen Feldpostpäckchen 'ins Feld gesandt. Kassenbericht und Vora-nschlag wurden einstimmig angenommen und dem Vereinsführer einstimmig Entlastung' erteilt. Kamerad Georg Schilling sprach dem Vere'insftihrer W. Georg für seine vorbildliche Führung und seine große Mühe, bi6 vor allem auch dem Nachwuchs galt, Dank aus. Nachdem die Fernwettkämpfe bereits begonnen haben, werden zu Ostern die Ehrenscheiben ausqe- schofsen. Nachdem noch organisatorische Fragen be- sprachen worden waren, schloß der Berein'sführer die Hauptversammlung in üblicher Weise. Arbeit an Feiertagen. Lpd. Der 1. Mai, der Karfreitag, Ostermontag, Himmelfahrttag und Pfingstmontag behalten auch in diesem Jahre den Charakter eines Feiertages. Die Gewerbeaufsichtsämter sind befugt, die Beschäf-. tigung von G^solgschaftsmitgliedern an Sonn- und Feiertagen zuzulassen. Um jedoch die zusätzliche Er- holung der Volksgenossen sicherzustellen, dürfen der« artige Genehmigungen nur in solchen Fällen erteilt werden, in denen ein Arbeiten an Feiertagen mit Rücksicht auf die Erzeugung kriegs- und lebenswich- tiger Güter, zur Fertigstellung kriegswichtiger Bau- ten ober aus ähnlichem Anlaß unvermeidlich ist. Für die im Rahmen dieser Feiertagsarbeit geleisteten Stunden erhaUen die Gefolgschaftsmitglieder die in den Tarifordnungen bzw. Anordnungen vorgesehe- nen Feiertagszuschläge. Eröffnung -es Obus-Betriebes Ende dieses Monats. Nachdem die Arbeiten zur Herstellung der Strom- Zuleitungen für den Obus-Betrieb in unserer Stadt, als Ersatz für die Straßenbahn, im Verlaufe der letzten Wochen gut vorangekommen, besonders auf einer Strecke das Setzen der Masten und Spannen der Leitungsdrähte schon fast beendet sind, ist mit der Inbetriebnahme der ersten Linie des Obus- Verkehrs für Ende dieses Monats zu rechnen. Von den bis jetzt im Depot des Elektrizitätswerks eingetroffenen sechs Obus-Wagen werden die ersten von Ende April ab auf der Linie Bahnhof—Bahnhofstraße—Selterstor—Hindenburgwall—StadAhea- ter—Ludwigsplatz—Kaiferallee hinaus zur Röd« gener Straße und umgekehrt fahren. Die anderen Linien sollen jeweils nach der Fertigstellung sofort in das Betriebsnetz eingegliedert und da,ür die weiteren bereits vorhandenen bzw. die in den näch- ften Wochen zll erwartenden Obus-Wagen eingesetzt werden. Voraussichtlich um die Mitte des Sommers dürfte der gesamte Obus-Betrieb im Gange fein. Ruderer-Auftakt auf der Lahn. Der „Tag des deutschen Rudersportes" war auch für die beiden Gießener Ruderoereine der Anlaß, ihre Boote auf die Lahn zu bringen. Der Gießener Ruderklub „Hassia" konnte nur " wenige Boote zu Wasser bringen. Um den Vereinsführer Fr. Sch ü ß- ler versammelten sich die Sportkameraden, um die Uebertragung anzuhören, die Flagge zu hissen und dem Startbesehl des Reichssportsührers Folge zu leisten. Die Gießener Rudergesellschaft 1877 veranstaltete am Vorabend einen Kameradschaftsabend unter Leitung des Vereinsführers Studienrat Scharmann, bei dem Sportkamerad Becker zwei Filme vorführte. Der erste Film zeigte eine Ruderfahrt auf der Donau, der zweite vermittelte technische Einzelheiten des Rudersportes. Die GNG., die im Vorjahr einem Rudersportverein im befreiten Osten ein Boot, das den Namen der Stadt „Gießen" trägt, zum Geschenk machte und das am „Tag des deutschen Pudersportes" seine Taufe erhielt, konnte auch in diesem Jahre wieder ein Boot in Betrieb nehmen. Es handelt sich um einen Gigvierer, den die Frouenwartin Frl. Kim- m e l auf den Namen „Adolf Sudheimer", des verstorbenen Gießener Beigeordneten, taufte, dessen Verdienste Vereinsführer Scharmann in einer Ansprache würdigte. Im Anschluß an den Taufakt fand die Uebertragung der Eröffnung des 105. Ru« dersportjahres statt. Als um 12 Uhr der Reichssportführer das Startkommando für alle deutschen Ruderer gab, gingen auch auf der Lahn die ersten Boote aufs Wasser. Im unteren Bootshaus der GRG. nahm später der Vereinsführer die Ehrung verdienter Kameraden vor. Vereinsführer Sch a r m a n n entbot zunächst den einberufenen Kameraden den Gruß der Heimat und widmete den Gefallenen ein stilles Gedenken. Für 50jährige treue Mitgliedschaft wurden dis Sportkameraden Ernst C h a l l i e r, für 40jährige Karl Zülch, für 25jährige Mitgliedschaft Dr. Goerres und Hans Schmoll und außerdem der Bankbeamte 2v!lli M ü ll e r geehrt. Der stellvertretende Bezirksführer des NSRL., Stein, überreichte dem Sportkameraden Fr. L e v ermann, der einige Jahre Vereinsführer des in der GNG. aufgegangenen Vereins für Rudersport mar und sich jetzt während des Krieges bcrcitgefunbert hat, die Führung des Lahn-Regatta-Vereins wieder zu übernehmen, Den Ehrenbrief des Bereiches Hessen des NSRL. Lehrgangsarbeit im NGRL., Bezirk Gießen. Zur Schulung der besten Turnerinnen des Kreises Gießen führte Bezirksfrauenturnwart Schneider (Wetzlar) am Sonntag in der Schillerschule in Gießen einen Lehrgang durch. In anschaulicher und lebendiger Art lehrte er die gymnastische Form des Laufens, Federns und Springens. Weiter folgte Gymnastik mit besonderer Betonung der Haltungsund Kräftigungsübungen. Mit großem Eifer und viel Freude wurden dann leichte und schwierige Auf- und Abgänge und Uebungsocrbinbungcn am Barren durchgeturnt. Es beteiligten sich Turnerinnen aus Gießen, Gießen-Wieseck, Heuchelheim, Großen-Lin» ben und Butzbach am Lehrgang. Zu gleicher Zeit wurde in der Turnhalle von 1846 am Oswaldsgarten ein Lehrgang für geübtere Turner unter Leitung von Bezirksmännerturnwart Reuter durchgeführt, zu dem die erfolgreichsten Teilnehmer aus den Lehrgängen für Jugend- und Nachwuchsturner zugelassen waren. Hier wurde hauptsächlich das Turnen an den Ringen gefördert Gießener Dochenmarktpreije. Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für A-Ware Für L-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger. * Gießen, 8. April. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 NM., Matte 30 Npf., Käse, das Stück 7 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 45, Weißkraut, % kg 10 bis 12, Rotkraut 13 bis 14, gelbe Rüben 12, rote Rüben 10, Spinat 29 bis 32, Unterkohlrabi 5 bis 8, Meerrettich 40 bis 65, Schwarzwurzeln 20, Feldsalat, Mio 10, Aepsel, % kg 30 bis 40, Lauch 24, Sellerie 21 bis 23, Blumenkohl, das Stück 45 bis 70, Endivien 15 bis 20, Salat, Mio 15 Npf. Dieses Jahr mehr Wandertage. Gerade während des Krieges kommt dem Wandern eine besondere Bedeutung zu, denn es ist die einfachste und beste Art der Erholung, die wir kennen. Die NS.-Gemeinschast „Kraft durch Freude" beabsichtigt daher im Gau Hessen-Nassau nicht nur die Wandertage im bisherigen Umfang aufrechtzuerhalten, sondern ihre Zahl noch zu vermehren. In allen Kreisen werden wieder Wandertreffen, Betriebswanderungen und sonstige gemeinschaftliche Wanderungen durchgeführt. Wer seine Zähne immer richtig pflegt, erhält sie gesund und dadurch schön. Ch lorodont weist den Weg zur richtigen Zahnpflege der Schwestern, auf dem klassischen Ballett auf« bauend, sind bezeichnet durch die Spanne vom Walzer (Tschaikowski, Strauß) bis zum Step (Wol- kenkratzermelodie), dessen selbständig gewordener scharfer Rhythmus fast schon der musikalischen Untermalung und Akzentuierung entraten kann. Am Flügel wirkte korrekt und zuverlässig Hans K e ß - ner vom Deutschen Opernhaus, Berlin, der auch mit solistischen Einlagen (Brahms, Semprini) vielen Anklang fand. Choreographie und Kostümentwürfe: Hedi und Margot Höpsner; Kolo: Originalkostüm. — Großer Beifall; mehrere Wiederholungen. Hans Thyriot. Der Wecker im Gehirn. Von Dr. H. Schütte. Ein Mann träumt: Er ist wieder ein kleiner Junge und geht in feines Großvaters Garten zwischen den Gemüsebeeten hin und her. Da kommt plötzlich hinter einem Stachelbeerbusch ein großer Hund heroorgeschossen, stürzt mit wütendem Gebell auf ihn los und schnappt nach seiner Hand. — Der Träumer verspürt einen stechenden Schmerz im kleinen Finger der rechten Hand, und plötzlich ist er wach. Mit einem Ruck fährt er im Bett hoch, und siehe da, der kleine Finger der rechten Hand tut ihm wirklich weh. Als er ihn sich besteht, muß er eine kleine Quetschung feftftellen, und nach einigem Nachdenken findet er auch die Ursache. Er hatte sich im Schlaf etwas zu weit auf die rechte Seite gedreht und war dabei mit dem Finger zwischen Bettkante und Nachtschränkchen geraten. Das Gehirn hatte den Schmerz wohl ausgenommen, da das Bewußt- sein aber im Schlaf „feinen Betrieb einstellt", wußte es nichts besseres zu tun, als mit Hilfe des Unter- bewußtfeins einen solchen Wecktraum zu erfinden, der keine andere Aufgabe hatte, als dem Schläfer den Tatbestand an feinem rechten Finger zur Kenntnis zu bringen. — • • Solche Weckträume haben eine wichtige Aufgabe. Sie sorgen dafür, daß dem Körper auch im Schlaf nichts Ernstliches passiert. Der Schlafende verliert nämlich mit dem Bewußtsein auch die Energie. Wir empfinden das sehr deutlich morgens beim Er- wachen. Es dauert fast immer eine bestimmte Zeit, bis man sich aufraffen kann, etwa nach der Uhr zu sehen oder das elektrische Licht einzuschalten. Meist muß man sich zunächst eine ganze Zeitlang vornehmen, eine bestimmte Handlung auszuführen, bis schließlich der gesammelte Wille ausreicht, die Augenlider zu öffnen und der Hand bestimmte Befehle zu erteilen. Wie es Überhaupt kommt, daß das im Schlaf entflohene Bewußtsein wieder zurückkehrt und die körperlich und geistigen Kräfte in Gang bringt, das ist ein interessantes, aber wissenschaftlich durchaus nicht einfaches Problem. Wie Professor L. R. M Ü l l er in der Deutschen Medizinischen Wochenschrift mitteilt, hat man nach Anregungen des Jenaer Psychiaters Professor B e r ge r bie elektrischen Spannungen in der Großhirnrinde gemessen und dabei feftgeftellt, daß die starken wellenförmig verlausenden Schwankungen, die während des Wachseins auf lebhafte Tätigkeit der Hirnzellen hindeuten, beim Einschlafen allmählich immer ausgeglichener werden. Die Wellen werden flacher, bis schließlich im festen Schlaf die starken Zacken der Wachkurve nahezu vollständig verschwunden find. Erst mit dem Aufwachen nehmen die elektrischen Spannungsschwankungen wieder zu, um dann nach einiger Zeit in der Tageskurve überzuleiten. Wenn die Versuchspersonen, an denen die Messungen durchgeführt wurden, stark ermüdet waren, dann sah man deutlich flachere Wellenschwingungen zwischen die normalen eingeschaltet. Ein Zeichen, daß die winzigen Akkumulatoren, die — wie jede Zelle auch die Hirnzelle darstellen, erschöpft find und wieder aufgeladen werden müssen. Wenn man auch noch keine Vorstellung davon hat, welche chemischelektrischen Erscheinungen sich dabei abfpieten, so haben diese Messungen doch immerhin einiges Licht in die Fragen um Den Schlaf gebracht. • Diese Kurve der Tätigkeit der „bioelektrischen Hirnmotoren", wie Professor Müller diese leben- dige Kraftzentrale im Gehirn genannt hat, verläuft natürlich bei jedem Menschen anders. Es gibt bekanntlich Menschen, die leicht aufwachen und sofort völlig munter sind, die sozusagen in einem Ruck aus dem Bett springen und gleich in der Lage sind, sich in ihrer Umwelt zu orientieren, und andere, die nur mühsam zu sich kommen und selbst beim Rasieren noch ganz dösig und benommen sind. Das läßt sich Daraus erklären, daß bei Den einen Die elektrischen Vorgänge im Gehirn sehr rasch wie- Der in Gang kommen, während bei den anderen die Hirnmotoren eine ycmz zum Anlaufen brauchen. Das sind an sich ganz natürliche, mit der körperlichen Konstitutton zusammenhängende Erscheinungen. Ein Mensch, der morgens nur schwer zu wecken ist, der bis in Den hellen Sonnenschein hinein schläft, wenn ihn nicht ein Wecker nachDrücklich zu sich ruft, ist keineswegs faul. Erst wenn Der Schläfer, auch nachdem er völlig wach geworden ist, nicht Den Entschluß zum Aufstehen findet, sondern den Schlaf künstlich fortzusetzen trachtet, obwohl er seiner gar nicht mehr bedarf, kann man von Faulheit sprechen. Im übrigen soll man Menschm, die schwer munter werden, nicht schelten, wenn sie oft noch eine Weile verdrossen sind, sie fömien nichts dafür. * So interessant diese Beobachtungen find, manches ist doch noch immer ungeklärt. Z. B. die Frage, weshalb alte Leute oder Kranke oft mitten in Der Nacht aufwachen, ohne schon völlig ausgeschlafen zu haben, und sich wirklich erholt fühlen. Sie find dann meistens geistig ganz munter, können lesen odersich mit irgendwelchen Problemen beschäftigen, und schlafen Dann nur schwer wieder ein. Im Un- terbewußtsein herumspukende Sorgen oder körperliche Beschwerden, wie Fieberzustande, mögen bei diesem vorzeitigen Aufwachen beteiligt fein. Pro- feffor Müller nimmt auch an, daß im Alter die Aufladung Der Hirnzellen mit bioelektrischer (Energie nicht mehr so lebhaft erfolgt, wie in der Jugend, wo der Schlaf meist mit tiefer Bewußtlosigkeit verknüpft ist. Die meisten Kinder schlafen weiter beim größten Lärm, der einen Erwachsenen ohne weiteres aufwecken würde. Erst wenn Die Lebenserfahrungen in die seelischen Vorgänge eingreifen, ändert sich Das. Es ist eine ziemlich bekannte Beobachtung, daß Menschen, Die zu einer bestimmten Zeit an ihrem Arbeitsplatz sein müssen, meist auch zu einer bestimmten Zeit aufwachen. Es ist die „Pllichtuhr", die sie weckt. Es gibt Künstler auf diesem Gebiet, Die imstande sind, sozusagen auf Die Minute mad) zu werden. Sie brauchen sich am Abend nur vorzunehmen „ich will um 6 Uhr wach sein": mit dem Glockenschlag 6 Uhr kehrt dann das Bewußtsein zurück. Auch der Schuljunge, Der vom Lärm des vor- beidonnernden Lastwagens nicht geweckt wird, ist sofort munter, wenn Der morgendlich weckende Vater Die Hand auf Die Türklinke legt. Das leise Klicken setzt die Pflichtuhr in Tätigkeit. Wie es ihr allerdings gelingt, Die kleine elektrische Anlage im Gehirn so rasch in Schwung zu bringen, Das ist vor« läufig noch ein Geheimnis. SJ.4porf s Da Unentsch. Verl. Lawlat ui ger" erteilt. wird. (Letzter Frankfurter Kurs: 144 Geld.) fön. I M, Aber i* tNochdruck verboten i 34 Fortsetzung Wasser hinunterstrh. „Was hat em" erkundigte sich Hanne leise bei Me sahen ibn verwundert an. gearbeitet haben? ,111 (Fortsetzung folgt) 13 14 12 14 15 12 14 12 12 HI.- dem 9 9 7 6 7 5 5 3 1 3 4 4 5 7 5 7 8 11 Pkte. 19:7 19:9 15:9 15:13 15:15 12:12 12:16 7:17 2:22 ,Ha... vielleicht... es ist nicht ganz unmöglich! Aber darüber mußt du mit Peter sprechen." Str in 5 W zun t beg Haren V" ur Verein Wetzlar 05 W.-Steinberg Namiheim 1900 VfB-Reichsbahn Marburg Burgsolms Luftwaffe Sportfreunde 1 1 1 3 1 / 2 2 1 0 spitzte. „Was meinst du damit? wieder nach Hause kommen?" noch ausstehenden Bereichsmeister ermittelt. Das Ostland wird der Meister von Danzig/Westpreußen, Preußen Danzig, vertreten, der gegen den LSV. Pofen kampflos siegte. In Berlin/Branden- „Der alte Herr wird mich in eine Gummizelle sperren lassen/ „Wünscht er denn im Ernst, ich sollte wieder zu- rücffommen?" „Ach Gott, er tut natürlich so, als sei chm nichts qrlüde 4 iw „Entschuldigt!" rief sie. „Seid ihr hier auf einer Konferenz, daß ihr so geschraubt redet oder was ist in euch gefahren? Seid doch nicht so steif! Redet doch mal ein ehrliches Wort." „Das geht nicht!" bemerkte Peter. „Wieso md>t?v „Weil ich dann sagen müßte, daß ich Ihren sehr verehrten Herrn Bruder zum Kuckuck wünsche." „Ra also!" rief Charlotte. „Das klingt doch we- Damit hatte sie recht. Als sie später unter vier Augen mit ihrem Bruder sprechen konnte, sagte er beinahe zerknirscht: Ich beginne zu verstehen. Lo- lott. was ich eigentlich gar nicht verstehen möchte." „Wie meinst du das?" fragte sie, obwohl sie genau wußte, was in ihm vorgegangen war. „Es läßt sich leben hier. Man kann atmen. Osch- nitz liegt auf einem anderen Stern!" ..Wenn du willst, kannst du auch gleich hier- bleiben!" bemerkte sie ruhig. ,^)anne sucht schon lange nach einem brauchbaren Gehllfen. Wozu hast du in den Mathesius-Werken vier Jahre praktisch gelernt?" NSRL. die Frühjahrsgeländeläufe durch, die als Mannschaftskämpfe ausgetragen wurden. Dazu waren sämtliche Gefolgschaften und Fähnlein angetreten. Die meisten von ihnen bestanden die Bedingungen und werden mit einer Urkunde ausgezeichnet. Im Verlauf der Kämpfe konnte festgestellt werden, daß sich in den Reihen der Hitler-Jugend noch sehr viele Jugendliche befinden, die sportlich veranlagt sind, aber noch nicht dem RSRL. angehören. Es bleibt zu hoffen, daß diese bald den Weg dahin finden, denn nur durch geregeltes Training unter der Leitung erfahrener Fachleute können die sportlichen Fähigkeiten des einzelnen Jugendlichen voll entwickelt werden. Die nächste Gelegenheit, ihr Können im Einzelkampf unter Beweis zu stellen, geben den sportlich veranlagten Jugendlichen die Bannwaldlaufmeisterschaften, die am 20. April gemeinsam mit dem RSRL. in Gießen durchgeführt werden. Die Bannmeisterschaften dienen der Ermittlung der Teilnehmer an den Gebietsmeisterscbaften im Waldlauf, die am 27. April in Frankfurt (Main) stattfinden. sandte von Erdmannsdorff einen Kranz des Reichs außenministers und der Landesgruppenleiter NSDAP, für Ungarn, einen Kranz des Stellvei' treters des Führers. Das Ritterkreuz für erfolgreichen Unterseeboot-Kommandanten. Berlin, 7. April. (DNB.) Der Führer Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh an| Vorschlag des Oberbefehlshabers der Krieastzian^ das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Kapit' leutnant Schulz. Er hat als Unter'esbootkommw dant insgesamt 16 bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit 101 599 BRT. versenkt. Er hat fein Soli stets an griff sfreudig und unter zäher AusnukiW, aller sich bietenden Angriffsmöglichkeiten gefüh i Er sah sie halb ärgerlich, halb neugierig an.' heiten erklären, wobei es sich herausstellt-e, daß ai>ii „Dumme Geheimniskrämerei!" bemerkte er, wech- Charlotte ausgezeichnet mit allem Bescheid roufte. feue uv« sprich Leu 2uu. „v'nx ^luyc, | „Sie arbeitet nämlich fleißig mit", erklärte PelL Du brauchst sie nicht zu beantworten, wenn's dir „Ohne Lolott wäre ich erst halb so wSit, und,alll-r „Das kann ich doch nicht so ohne weiteres...", v:jv „Doch kannst du es! Du bleibst? Heute abend und allmählich kam man auf die Rabit'ch- (l 414 872) RM , woraus der auf den 9. Juni einberufenen HV. die Verteilnni von wieder 5.5 v. H. Dividende auf 26 Mill. RM. AK. vorqeschlagen und so diesen sehr guten Erfolg erzielt. Aus aller Welt. Merzig italienische Arbeiter durch eine verschüttet. Im Bodengo-Tal, südlich des ty: beme Mhl) ma «mit ei |>r R «As K es nie itomrn is mar chteten len voi [fr Schlc -M am N bad fciinüDii oomhei ikr im SL nb , des Sc y vor R. MU JöfOdteg gunent SN et 6 i* ei . mar ff *Q9te «mit sch ,Lch verstehe immer w-nigsr. Was soll ich mit Sie gingen alle in Peters Arbeitsstube und ftan-^äfet seine Sonne scheinen über Gerechte und ihm besprechen?" ■ den vor dem großen Zeichentisch, auf dem er fefhe' gerecht« — wie der liebe Gott! Dafür lege ich „Er wird schon noch darauf kommen! Warte ab, Pläne entrollte. Gert sprach kein Urteil aus. be- Hände ins Feuer!" bis heute abend!" I trachtete aber alles sehr eingehend, ließ sich Einzel-> (Fortsetzung folgt.) ij-hen $ i miibc A MOchen s«s Ott MA Roman von Otto MM. kä Emiii führten zur Bergung von siebzehn Toten uini fünfzehn Schwerverletzten. Die restlich:» Arbeit konnten noch nicht geborgen werden, ro~ Die Rettungs arbeit en mit Rücksicht auf die einbr* chende Dunkelheit und ein aufziehendes Unm: unterbrochen werden mußten. „Film der Ration". Der Reichsminister für Dolksaufklärung und Pn paganba hat für Filmwerke von besonders groß« nationaler, staatsrolitischer und künstlerischer !h deutung, die in ihrem inhaltlichen und darstellerischen Wert das übliche Maß weit übersteigen, ta Prädikat „Film der Nation" geschaffen. Diese ,vk Zeichnung schließt in prägnanter Steigerung c&l'-'h rk Prädikate, die sonst einem Film verliehen roerbat ' hi können, so u. a. „staatspolitisch und künstlerisch wra- iiiir’tn, bic voll", „volksbildend" und „jugendwert" ein. DM und erstem deutschen Großfilm wurde dieses Prädi dem Emil-Iannings-Film der Tobis „Ohm KrD FrühjahrSgelLnfeläufe der Hitler« 7ugend. Am Sonntag führte die Hiller-Jugend des Standortes Gießen in Zusammenarbeit mit 87 Der ju jten bii «N zuhc hin ii M mi m burcf «gislbei Wich ÄUifuIi schwarz e verst, Mittel । roerueu roir es uns «emuuiui muujun uuu uivicie---,; ° v V ,7= V 7 . 7,------- ! Angelegenheiten bereden. Mit ganz leeren Händen horchte auf und stieß einen dünnen Pfiff aus. „Da- wirft du nicht nach Hause fahren. Der alte Herr h" mast der Wind...? fragte er. soll mich nicht ganz aus seinem Herzen reifen. I „T """ . , Wir werden wieder zusammenfinden... bestimmt blasen wird.", ... und es wird nicht mehr lange dauern!" | ,Hm!" mi 7 T * J * 7*. . ... ■imnifot Ls pasfes, wurden in einer Baracke vierzig Arbeite von einer Lawine verschüttet. Die Rettungsarbeüm J. W°m an «IK»I ®ihi daran gelegen, bevor du nicht zu Kreuze gekrochen _ .... bist, aber ich weiß es besser! Er leidet, Lolott! Es sondere Not, durch die man gemeinsam geht... ich hat ihm einen Knacks gegeben. Der Boden, auf dem weiß es nicht." er steht, hat Riffe bekommen! Er ist nun richtig ein Am Tage des Länderspiels Deutschland — Ungarn in Köln, das mit einem glanzvollen deutschen Siege endete, nahmen die Gruppen-End- spiele um die deutscheFußvallmeister- schaft mit vier Begegnungen ihren Anfang. Den eindrucksvollsten Sieg errang der Niedersach- senmeister Hannover 9 6, der deutsche Meister von 1938, in der Gruppe 2b, gelang ihm doch gegen Hessens Meister Borussia F u l d a^ der ohne seine Nationalspieler Grämlich und Gartner.nach Hannover gekommen war, ein 6:1 (2:1)-Sieg, der von den 15 000 Besuchern stürmisch bejubelt wurde. Man darf nun auf die Auseinandersetzung mit Schalke 04 gespannt sein. Die 96er waren es bekanntlich, die 1938 den „Knappen" in zwei Endspielen den Meistertitel entrissen. Schwer halle es in der Gruppe 2a der Nordmarkmeister Hamburger SV. gegen den Ostpreußenmeister VfB. Koni gs der g. Bei der Dause führten die Gäste 1:0, aber sie konnten dann das Tempo nicht mehr halten und gingen noch 1:3 ein. Schlesiens Meister VR. Gleiwitz, der Favorit der Gruppe la, mußte sich gegen Pommerns Meister LSV. Stettin auch gehörig strecken, ehe der 3:1 (1:0)-Sieg feststand. In der Gruppe 3 gab es ein 1:1 (1:0) zwischen dem Südwestmeister Kickers Offen- Budapest, 7. April. (Europapreß.) Mit gro ßer Feierlichkeit fand das Staatsbegräbnis des bis hörigen Ministerpräsidenten Grafen Teleüi statt. An der Trauerfeier in der Kuppelhalle b$ Parlaments nahmen alle prominenten Persönlich, feiten des ungarischen Staates, an ihrer SpiK 6 Reichsverweser von Horthy. [u Dj Nach der Trauerseier setzte sich der Trauer^m: ;K(ien nach dem Kerepesi-Friedhof in Bewegung, bis Hauptstraßen der Stadt durchziehend. Die Be!. 7 - setzung erfolgte in einem von der Stadt Budape- gestifteten Ehrengrab. Großadmiral Raeder halt- nach seiner Ankunft an der Bahre des oerftorbenr: r Ministerpräsidenten einen Kranz des Führer mit Immergrün verziert und der Aufschrift au HK Sir der Schleife „Adolf Hitler" niedergelegt. Ferner le ten Kränze nieder der Luftattachö Oberst Füttern, im Namen des Reichsmarschalls Göring, der G» Oie Sieger bei den 3. Hallenkampfspielen der HI Die HI.-Meisterschaft im Florett-Fechten sicherte sich erneut der Leipziger Titelverteidiger Dieter Athenstedt (Sachsen). Er blieb in allen acht Treffen der Schlußrunde ungeschlagen und mußte nur acht Gegentreffer hinnehmen. Als weitere neue Iugendmeister der HI. wurden ermittelt: Ringen: Spatz (Baden), Albrecht (Thu- ringen), Weber (Württemberg), Schnipp (Württem- berg), W. Gehring (Westmark), Wittmann (Westmark), Vitz (Nordsee) und Ferber (Westmark); Judo: Engel (Berlin), Schöfbeck (Schwaben), Schmitt (Hessen-Nassau), Borchert (Hamburg) und Dollhofer (Wien); Turnen: Braun lWestfalenf und Weiß (Niedersachsen); Zweierradball: Sach- sen (Decker/Miersch); Florettfechten für B D M.: Edith Blumhagen (Sachsen). Die deutschen Iugendmeister im Boxen wurden ebenfalls ermittelt Das Gebiet Millelelbe war mit drei Siegen am erfolgreichsten. Die neuen Meister: Fliegen: Schiems (Düsseldorf); Bantam: Engel (Mittelelbe): Feder: Hoog (Westfalen); Leicht: Bih- ler (Württemberg); Weller: Garz (Mittelelbe); Mittel A: Hecht (Berlin); Mittel B: Holzapfel (Köln-Aachen); Halbschwer A: Hambloch (Köln- Aachen); Halbschwer B: Puhlmann (Mittelelbe); Schwer: Krause (Brandenburg). Im Säbelfechten (HI.) siegte Viktor Dörner (Schwaben) vor Lauxmann (Württemberg), wäh- rend im Reichswettbewerb des B D M. - W e r t e s (Florettkampf) Eva-Maria Billa (Sachsen) Reichssiegerin wurde. Bei den Schwimmwettkämpfen war beim BDM. der beste Obergau Westfalen mit 60 Punkten vor Berlin mit 50 und Hamburg mit 42 Punkten. Berlin verteidigte bei der HI. feine Dor- r-angstellung unter den Gebieten mit 48 Punkten gegen Niederschlesien mit 33 und Westfalen mit 24 Punkten erfolgreich. Die herausragenden Leistungen des Schlußtages waren der Sieg von Inge Schmidt im 200-Meter-Brustschwimmen in 2:58,8, nachdem die kleine Hamburgerin schon in der Lagenstaffel vorher die Strecke in 2:57,4 zurückgelegt hatte, und bei den Jungen die Siegerzeit von Heinz Gold (Thüringen) in 2:44,8. Meisterschasts-Auftaki im Hußbatt. Unter Berücksichtigung des Ausscheidens der Bis- fenberger und der sonntäglichen Resultate hat die Tabelle folgendes Aussehen: Spiele Gew. N dis - Oie Besprechungen von Manila. Große Beachtung in Japam Tokio, 7. April. (Europapreß.) Die japanische Presse beschäftigt sich mit dem Besuch des britiffyir Oberkommandierenden für den Fernen Osten, Sic Robert Brooke-Popham, in Manila, der bor Besprechungen mit dem nordamerikanischen Flotten chef in Ostasien hatte. Die Blätter sagen, daß (5 sich dabei um die erste englisch-nordamerikanischi Fühlungnahme der beiderseillgen Streitkräfte in Fernen Osten handelt. Als besonders interessant vco merken die Zeitungen, daß mehrere britische Dffi. ziere in Manila zurückgeblieben seien, uri weitere Einzelbesprechungen abzuhalten. Die Reifti Sir Robert Brooke-Pophams nach Australien, HonJ kong, Burma, neuerdings nach Manila und feim bevorstehende Reise nach Batavia werden ab. der Versuch einer Koordinierung der britisch-nord amerikanisch-holländisch-indischen Streitkräfte in Fernen Osten gewertet. Gleichzeitig stellen die Diät, ter fest, daß Großbritannien durch diese Unter, nehmungen Brooke-Pophams deutlich zu erkenne gebe, daß es auch im Pazifik als Unruhe st is. ter aufzutreden beabsichtige. O e Trauerfeier für Graf Telefj. bürg hat nicht, wie vielfach erwartet, Hertha/BSC. das Rennen gemacht, sondern Tennis/Bo- ruffia Berlin/ Die „Veilchen" schlugen am „Gesundbrunnen" vor 35 000 Zuschauern ihren allen Widersacher sensationell hoch mit 8:2 Toren. Bei der Pause war mit 1:1 noch alles offen gewesen. Im Bereich Württemberg haben sich die Stuttgarter Kickers nun auch „amtlich" den Titel gesichert, denn sie schlugen Union Bückingen mit 3:1. !lm die Fußball-Kriegkmeisterschast. VfL. Marburg — Vaheuboru-Steinberg 1:0 (1:0). Die WatzenbornSteinberger, die sich während des ganzen Spieles nicht zu einer geschlossenen Mann- schaftsleistung aufraffen konnten, wurden von den Märburgern verdient geschlagen. Eindeullge Ueber- legenheit der Marburger trat bereits in der ersten Halbzeit zutage. Die Steinberger hallen es lediglich ihrer glänzenden Abwehr zu danken, daß die Mar. burger nur mit 1:0 in Führung waren. Wenn auch die Steinberger in der zweiten Halbzeit gefährlicher wurden, so versiebte ihr Sturm durch Unentschlossenheit doch noch die besten Torgelegenheiten. Daher mußten sie sich am Schlüsse mit dem knappsten aller Resultate geschlagen bekennen. DfL.-rreichsbahu — Luftwaffe 1:5 (0:2). Die Mannschaft her VfBer war, da sie in letzter Minute auf gute Kräfte verzichten mußte, den Vertretern der Lullwaffe klar unterlegen. Besseres Zusammenspiel und gute Verwertung der heraus- gearbetteten Torgelegenheiten durch Luther zeichnete tie Mannschaft der Luftwaffe aus. Auch VfB. hatte manche Torgelegenheiten, die aber die Luft- maffe nicht hätten gefährden können. Die Luftwaffe ging schon bald durch Luther mit 1:0 in Führung, die kurze Zeit später von dem Links- außen auf 2:0 erhöht wurde. Zu Beginn der zweiten Hälfte verbefferte Luther für die Luftwaffe auf 3:0. VfB stellte jetzt um, konnte aber biß. Schlaakraft feines Sturmes nicht erhöhen. Ein weiteres Tor für die Lullwaffe war die Folge. Bald darauf konnte Nikolai durch einen Fernfchutz auf 4:1 verkürzen, jedoch schoß Luther umgehend aus kürzester Entfernung ein fünftes Tor und stellte damit das Endresultat auf 5:1. Der Sieg der Luftwaffe war verdient. Aus der engeren Heimat. 50 Lahre (Spar« und Oarlehnskaffe Watzenborn-Steinberg 5 Watzenborn-Steinberg, 7.April. Die hiesige Spar» und Darlehnskaffe hielt am Samstagabend im Gasthaus ,Lum aoldenen Stern . ihre Generalversammlung ab, mit Der die Fe l e r des 50jähriaen Bestehens der Kaffe verbunden war. Die Entwicklung der Kasse un ab- gelaufenen Geschäftsjahr wurde als äußerst ‘ bezeichnet. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 782 666 RM., die Zahl der Genossen auf 495. Das Aufstchts- ratsnTitglieS Jarl Jung I. wurde als Kontrolleur in den Vorstand gewählt. Karl S ch m a n d t V. trat neu in den Aufsichtsrat ein. Der_ Vorsitzende des Aufsichtsrats, Bürgermeister Schäfer, ehrte die vier anwesenden Gründer und überreichte ihnen als äußeres Zeichen der Anerkennung Urkunden und je ein Geschenk. Der Direktor der Kasse, Lehrer . Philipp, gab hierauf einen sehr interessanten Bericht über den Werdegang der Kasse und ihre bisherigen Leistungen. Krelsstellenleiter Hartmann überbrachte zum 50jährigen Bestehen die Glückwünsche der Genvssenschastszentrale und sprach dabei über die Bedeutung des ländlichen Genossenschaftswesens. Er bezeichnete in seiner Ansprache die Kasse in Watzenborn-Steinberg als ein Muster- Institut. Anschließend sprachen die Vertreter der benachbarten Kassen in Garbenteich, ^Steinbach und Leihgestern der Jubilarin herzliche Glückwünsche aus. Landkreis Gießen. ♦ Lollar, 7. April. Am gestrigen Sonntag hielt die Freiwillige Feuerwehr chren Jahreshauptappell ab.,Oberzugführer Schelm be- grüßte, nachdem der Musikzug Den Feuerwehrmarsch gespielt hatte, die Wehrmänner, fein Gruß galt be» sonders Bürgermeister Schwalm, Kreisfeuerwehrführer Bouffier und Gendarmeriemeifter Hahn. Ortsgruppenleiter Becker war verhindert, an dem Appell teilzunehmen. Es murte dann der Toten des Weltkrieges, der Bewegung, des jetzigen Krieges sowie der Kameraden der Reserve K. Munzert, K. Erdmann und Ph. Geißler, die im letzten Jahr zur großen Armee abberufen wurden, gedacht. Obertruppsührer H. Rohrbach verlas hierauf den Jahresbericht und das Rechnungsergeb- nis für das verflossene Geschäftsjahr. Hieraus war zu ersehen, daß die Tätigkeit der Wehr eine sehr rege war. Bürgermeister Schwalm dankte den Wehrmännern für ihren Einsatz und ermahnte sie zur weiteren Pflichterfüllung. Kreisfeuerwchrführer Bouffier sprach zu den Kameraden über die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren. Nachdem noch einige interne Angelegenheiten erledigt worden waren, schloß der Wehrführer nach dem Ge- löbnis treuer Pflichterfüllung in der üblichen Welle den offiziellen Teil. Der Musikzug unter (Stabführung von Truppfüdrer Pfeffer brachte bann noch einige schöne Märsche und Lieder zu Gehör. ♦ Albach, 7.April. Das Fest der goldenen Hochzeit begehen am 11. April der Gutspächter Karl P e t r y und Frau. Der Jubilar, der dieser Tage 80 Jahre ^t wurde, ist seit mehr als 20 Jahren auf dem Albacher Hof, den fein Sohn jetzt führt, und ist "über seinen Heimatkreis hinaus sehr bekannt. Unstre herzlichen Glückwünsche! A Weitershain, 6 Avril. Die hiesige Spar» und Darlehnskaffe hielt ihre or- dentliche Generalversammlung ab, die zugleich einer Feier des 5 0jährigen Bestehens der Kasse gewidmet war. Aus der Iahresrechnung ging eine weitere erfreuliche Aufwärts-en^wicklung der K"sse im verflossenen Jahre hervor. Zum 50'ährigen Bestehen überbrachten Direktor E i d m r n von der Landwirtschaftlichen Bauernkasie und Dberreoifor Hartmann vom Genossenschaftsverband die herzlichen Glückwünsche ihrer Organisationen. Budernsdche Eisenwerke. Weülar. nigftens echt." „Und was ich Ihnen wünsche," gab Gert zurück, „kann ich in Gegenwart eines unschuldigen Kindes überhaupt nicht aussprechen." Nun lachten alle, sogar Iockele stimmte mit ein, und das Eis war gebrochen, die Unterhaltung lotterte sich, besonders Peter und Gert, die sich eingestandenermaßen zur Hölle wünschten, tarnen sich schnell näher. Später nahm Gert Iockele auf die Knie, betrachtete ihn aufmertsam, stellte ihn wieder weg wie einen leblosen Gegenstand und erhob sich. „Kinder, Kinder!" sagte er mit einer sehr nach-, ^gir wollen darüber nachden-ten, Gert! Du ^uucie <$ur roorven uzar, rügen । deutlichen Miene und ging hinaus auf den Boots-, brauchst dich ja nicht gleich heute wieder in deinen 3U ™rt in dem großen Wohnzimmer und plau- haft: Charlotte. kUIH™ vu . Sie zuckte die Achseln. „Wahrscheinlich geht er in werden mir es uns gemütlich machen und unsere Siedlung zu sprechen, an der Peter arbeitete. Gert sich und revidiert seine Urtelle." — ' ‘ ““ „Run höre auf, ja! Soll nach und nach die ganze Familie hierher übersiedeln?" ... _ , , „Dann müßten wir anbauen, aber für dich wäre fette aber sogleich den Ton. „Eine Frage, ßolott! | I „So so..." , 1 — | „Ich könnte schon in vierzehn Tagen fertig M " „Die Wahrheit ist, daß ich mir die Frage schon !?g^Peter, aber ich lasst die Pläne ablagern r selber vorgelegt habe, und keine Antwort weiß, überstürze nichts.. Pünktlich zum Termin liegen M Gert! Ich ha-be ihn sehr gern. Er ist ein so pracht- Nk und fertig beim Bürgermeister von Oschnch^' voller Kamerad, es ist nichts Unrechtes an ihm. er! ter dem vorgeschriebenen Kennwort. Ich wa? ist wie ein großer Junge, opferbereit, edelmütig, ele . Darunter wird sich m em and etwas manchmal ein bißchen unbesonnen, aber... Ja, Hellen können Mr sehr lieb, daß die Anonymi- was nun eigentlich hinter dieses Aber kommt, weiß gewahrt bleibt, bis die Preisrichter entschieden ich ftlber nicht. W-II-ichi gtfjört zur Siebe noch mehr. b.en- konnte doch fein, daß Ihr Herr Vater M als alles dies, ein besonderes Erlebnis, eine be- ein8J} strich durch die Rechnung macht... „Er kennt doch gar nicht Ihren Namen! „Den könnte er ja leicht in Erfahrung bringt »•- ftt.StfS; £ Ä *e,”Ä'4.Hw'U'S zuerrennen, wenp er s verdient. , - Peter lachte. „Man soll auch den Unbestechlich^ J* 0 'cht in Versuchung führen! Und deshalb, Herr M'' -g. t meint! > »^g Schulz jtuttne ckt^^-^ie hält." ■" ’ ■•iü,'®"'1 Hanne, der im Hintergrund stand, meinte em? q »’m noch Platz!" L. . Darauf antwortete er lange Zeit überhaupt nicht, schwer fällt. Liebst du ihn etwa gar — diesen Peter wäre nur halb so gut" Dann kratzte er sich den Hinterkopf, sah in den -Theiß?" Und als er sie zögern sah: ,.21 ntmorte lieber r* Himmel und fragte murmelnd' die Wolken, die dort, gar nicht, wenn du nicht die Wahrheit sagen kannst!" oben hinzogen: „Was erzähl' ich nun d-euen zu Hause?" „Die Wahrheit." In der AR.-Sitzung der Duderusschen Eisenwerke, »on °3fl50' b"°'chU fielen . ®' ffen. »nh ^umeifuna au einer Rückstel- Die Kickers hätten gewinnen müssen, jedenfalls ist fnnq f™ un^affene SnftanUfeunoen oon 500 Un-nt,chied-n für di- sehr hart fpi°l-nd-n Gäste RM i-) sowie zu einer neugebildeten Rucklage m fcft zur Förderung des Siedlungswesens von 200 000 RM verbleibt ein Reingewinn von 1531 192 Am ersten Apr.l-Sonntag wurden nun auch die „Meinst du das im Ernst?" Hanne wurde verwirrt. .Konnte er dir denn 1 ----------------- —- was oorwerfen? Hast du nicht sehr anftnnbifl -Ja, der Wind, der uns vielleicht nach Hause handelt? Ich an seiner Stelle wurde mich über e'» i beide freuen und würde euch helfen, so gut „Hm!" machte Gert, und feine Blicke wanderten könnte." 1 Das klang so geheimnisvoll, daß Gert die Ohren zwischen Peter und seiner Schwester hin und her.' Niemand antwortete. Schließlich ging ®ert Willst du doch Dann zu Peter: „Darf ich mal sehen, was Sie schon ihm und klopfte ihm die Schulter. „Leider ift.1? gearbeitet haben?" • Vater nicht wie sie. Herr Westphal. 2lber föDi?* । „Es ist kein Geheimnis! Wenn Sie mitkommen sicher: zu fürchten hätten Sie von ihm nichts, | wollen?" Tbeiß. und wenn er Sie mie den Tod haß^ . Sie gingen alle in Peters Arbeitsstube und ftan- läßt feine Sonne scheinen über Gerechte P alter Mann!" Sis murte aachdmMch^ zu li-b-n. Auf Lafard. di-s-n Affen, war ich eifer- ®r Mr,"°S -bhaft-r far^ W-nn-- -inen Aus. ijchti auf Peter nicht. Meinen S-a-n habt ihr.- weg gäbe! Ich seh' ja em, daß du nicht mehr nach n J. Y' b n % „nh I . .. Oschnitz zurückkannst, um genau so wieder zu leben, ° b ■ denen sich' auch Iockele befand nId)t in Versuchung führen! Und deshalb. Herr wi« du bisher gelebt hast. Auch du haft dich f-hr Ä.K L- ük^mit-in^ NÄnm ^auiel tf>efiu5' °>-w°l>n-n Sie bitt- ,u fiaufe nicht verändert. Du bist immer eine Duckmäuferin ge-. »5J5! ”a.n0E Dcs U'ers mU e,ner [lonm tod,au'61. Namen oder nennen Sie mich Müller oder L wefen, und das hat sich Gott fei Dank verloren, i 9, ”■ ! Es könnte doch fern, daß di» Anonymität nicht M Sag' mir, was fall gefchehen?" Abend wurde kühl, und es drohte Regen, dicht hält." „Wir wollen darüber nochdenken, G-rtl Du Ms Jockel- zur Ruh« gebracht worden war, faßen r ..... ... . . . . .. .. ii A ui m tn n a AFrth am MU aHh mI . uuium/tn -i------ —_i -—---- umuujn um; ju mu/i giciui ijcuic ivivuci m wviveu r~ _ * ' ' ”ur.""7 i,uri: ,-Es könnte ja auch sein, daß der alte fteg. wo er eine Weile bewegungslos stand und ins Wagen zu fetzen und zurückzufahren, lieber Nacht denen. Gert erfuhr Näheres über die Herkunft der Mathesius gerade dann für dich stimmen rouru^ bleibst du hier." I Freundschaft zwischen Peter und Hanne, er lveß sich wenn er erfährt, wie du für Lolott und den Jun» ‘ ' ", Einzelheiten über Solo tts erste Tage in Berlin be- g»forgt hast, und wie nett wir hier zusammen