vlenstag, 7. Oktober Ml Gietzener Anzeiger Amrabme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8'/,Ubr des Vormittags An-eigen-Preiie: Anzeigenteil 7 Rpf.ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvi. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschritt t vorherige Vereinbarung) 25°/» mehr BrflW^e Uwtonfttdte^derdB. General-Anzeiger für Oberhessen *ri#it*e«3d)altr<^e 7-9 kN. Jahrgang Nr. 258 Lrschetm täglich, außer Sonntags und feiertags Beilagen: Gießener Fam ilienblätter Heimat vnBild-DieScholle BezngSvreis: Monatlich.......RM1.80 Luftellgebühr... „ -L5 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Ssvrechanschlnfr 2251 tanschrift:„Anzeiger" < check 116seFrankf^M. 1 Neu 1 kill; r> 1 Zeit, s Ei. ' koni, n ber 1 der n 3». stunn hr, her ?,5 wird ide“ ■eis von hne D.80ZU* er 3g' teo rer qit diesm i Kampfflugzeuge bombardierten in der Nacht zum 6. Oktober mit guter Wirkung einen Hafen am Afowfchen 2Neer sowie einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt westlich Moskau und militärische Anlagen in Leningrad. 3m Kampf gegen Großbritannien versenkten Kampfflugzeuge bei Tage 400 Kilometer westlich vrest ein Handelsschiff von 2500 VRT. und bombardierten kriegswichtige Einrichtungen auf den S h e t l a n d i n f e l n. 3n der letzten Nacht richteten sich Luftangriffe gegen Häfen in Südostengland. 3n Nordafrika erzielten deutsche Sturzkampfflugzeuge in der Nacht zum 5. Oktober Born- benvolltreffer in der Stadt und im Hafen von Tobruk. Lin weiterer Luftangriff richtete sich gegen die Reede von Suez. Einflüge des Feindes in das Reichsgebiet fanden weder bei Tage noch bei Nacht statt. l für die eo nie -emvelt, wenigstens solange wie diese im wesentlichen in der heutigen Gestalt besteht. Um des rein politischen willen brauchte man also nicht von einem Jorwärtsstreben der Türkei im gegenwärtigen Zeitpunkt zu sprechen, ganz gewiß nicht ... Allein, der Türke hak nicht die Gefühlsmomente verboten. Der Staat übernahm den öffentlichen Unterricht und stellte fdgar die Ausbildung der Geistlichkeit unter seine Aufsicht. Gar mancher war vor anderthalb Jahrzehnten über die Kühnheit solcher Maßnahmen erschreckt, heute kann man nur sagen, daß sie sich als großer Segen erwiesen haben. Das türkische Volk hat nicht nur die Erwartungen seines Staatsgründers nicht enttäuscht, es hat sich auch zu einem Staatsbewußtsein durchgerungen, das ihm alle Ehre macht, und von dem es jüngst einen überzeugenden Beweis geben konnte. Die zweifache Begründung, die mir der Verlegung der Hauptstadt von Istanbul nach Ankara geben konnten, ließ den Verdacht aufkommen, daß den Türken nicht mehr allzu viel an der Hauptstadt des Ottomanischen Reiches liegen könne. Es gibt keinen größeren Irrtum, als an eine solche Meinung zu glauben. Man vergesse nicht, welche Bedeutung die Türken der Lage ihres Landes beimessen: Mittlerin zwischen Morgen- und Abendland! Istanbul -st aber gerade der Brückenkopf nach Europa, dessen Wesen man soeben mit Leidenschaft in sich ausgenommen hat. Schon aus diesem, aber ebenso aus geschichtlichen Gründen lehnen die Türken mit aller Entschiedenheit eine Internationalisierung Istanbuls und der Meerengen ab, wie sie vor kurzem von amerikanischer Seite gefordert wurde. Die einmütige Stellungnahme der türkischen Presse zu diesem Ansinnen war ein beredter Beweis für das inzwischen erstarkte Selbst- gesichl des Volkes, das unter keinen Umständen mehr Einmischungen von außen dulden will. Der Türke von heute ist stolz auf die verheißungsvolle Entwicklung, die sein Land nach europäischem Vorbilde genommen hat. Er fühlte sich wieder als beachtlicher Faktor im europäischen Kräftespiel. Dies hat für ihn einen besonderen Reiz. Er will durch sein Beispiel seinem Heimaterdteil Asien ein Beispiel geben, wie man aus eigener Kraft mit europäischen Mitteln zu einer geachteten Machtstellung gelangen kann. In dieser Aufgabe sieht er seine Mittlerstellung zwischen Abend- und Morgenland. Sie veranlaßt ihn aber im Augenblick, in dem gewaltigen Ringen um Europas Zukunft sich zurückhaltend und abwartend zu verhalten, getreu der von Kemal Atatürk eingeschlagenen Politik, alle Dinge ausschließlich vom türkischen Standpunkte aus zu betrachten und selbst die europäischen Verhältnisse lediglich nach türkischen Bedürfnissen und Erfordernissen zu werten und zu nutzen, alles jedoch nur unter Wahrung des hochempfindlichen türkischen Ehrbegriffs. en wer- Dlinufet dauernd Der Wehrmachtberichi. DNv. Aus dem Führerhauptquartier, 6. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Angriffsoperationen im Osten brachten gestern weitere Erfolge. Westlich Leningrad wurde ein vom Feuer sämtlicher Kronstädter Forts und Schiffsund Küstenartillerie unterstützter Landungsversuch starker sowjetischer Kräfte durch entschlossenen Einsatz der abwehrbereiten deutschen Truppen völlig zerschlagen. Gleichzeitig brachen die heftigen Angriffe zusammen, mit denen die Einschliehungsfront von innen h^r durchbrochen werden sollte. Der Feind erlitt schwere blutige Verluste. Gelandete Teile rout- den aufgerieben oder gefangengenommen. Mehrere vollbesetzte Schiffe wurden versenkt, 22 Panzerkampfwagen, darunter sieben überschwere, vernichtet. f An. 4 dir E>rtr. tonnt, Aiann, eitere Erfolge des Angriffs im Osten Sowjetischer Landungsversuch westlich Leningrad völlig zerschlagen. Lustangriffe auch gegen Häfen in Südostengland, gegen Tobruk und Suez •s rei, * lein^ : durch; ■ finhd ' 5, dkl;i ■ fünfte en/ Hmi- ereini. ennen. t eine *L. N Tietzr- ' oberes *; ,°U5gk- mauth, Barten., Runde’ lche in - >r, von; on bet :! Mittler zwischen Abend-und Morgenland Von unserem rey-Berichterstatter. Me Wirkung der Wahrheit. Von unserer Berliner Schriftleitung. Wenn vor Hwei Jahren Churchill und seine Helfershelfer die Wirkungen dieses Krieges auf England auch nur geahnt hätten, wären sie in ihrem Vernichtungsfeldzug gegen Deutschland, den sie so oft wollüstig ausmalten, sicherlich zurückhaltender gewesen. Rach zwei Jahren Krieg ist England aus dem Kontinent verbannt, es ist selbst halb wrack geschlagen, und sein großer Verbündeter, Stalin, sieht bereits sein Ende vor sich. Die Unterschätzung der militärischen Macht der Achsenmächte hat sich bitter gerächt. Jetzt muß England alle Welt um Hilfe anflehen, und da diese Hilfe absolut unzureichend ist und Stalin beim hilfeflehenden England und bei den Rooseveltianern seinerseits vergeblich um Suk- kurs bettelt, ist die Gesamtlage' klar. England hat zwar, wie seine Presse großspurig versichert, „gewaltige Pläne", um den Nationalsozialismus end- gülttg zu vernichten, aber seine Mittel langen nicht dazu, auch nur einen Angriff auf die deutsche Westfront zu versuchen, ganz abgesehen von einem „Marsch nach Berlin . Der Außenminister Roosevelts hat soeben zugegeben, ein solcher Versuch sei geradezu Selbstmord. Während die Deutschen von Sieg zu Sieg schreiten, hat England seine Stinktöpfe geöffnet, und eine Flut von Lügen ergoß sich über die Welt. Wir sagten nichts. Wir handelten. Die Lügen der Engländer wurden immer toller. Noch am Tage der Führer-Rede wagte der amtliche Londoner Nachrichtendienst der Welt zu versichern, die deutsche Umklammerung Leningrads sei zweimal durchbrochen, im Süden habe Marschall Budjenny große Erfolge erzielt, in der Mitte der Front, bei Smolensk, seien „neue Erfolge" der Bolschewisten zu erwarten. Am letzten Sonntag versicherte der Londoner Nachrichtendienst ganz ernsthaft, Deutschland habe über den „großartigen Verlauf der Moskauer Konferenz" der von einander hilfeflehenden Engländer, Bolschewisten und Roosevelttaner einfach die Sprache verloren? So matt sich in diesen Köpfen ihre eigene Niederlage. Der Führer hat demgegenüber nur Tatsachen gegeben, die die ganze nichtenglische Welt auf das stärkste beeindruckten. Wir sind die Sieger. Wir haben, wie sogar Churchill jammernd zugeben mußte, die Initiative in der Hand. Und während die englische und amerikanische Ta- aespresse täglich die Engländer und die Amerikaner schamlos belügt, steht in den englischen Zeitschriften doch etwa ganz anderes. Die „National Review" spricht wahrheitsgemäß von einem wahren Todes- kampf der Sowjets, die sehr angesehene Zeitschrift „Nineteenth Century" weist darauf hin, die Deutschen hätten Erfolge errungen, die vor der Geschichte einzig daständen. Die Deutschen handelten nach einem Plan, und dieser Plan sei nicht fehlgeschlagen. Als der Führer die gewaltigen Gefangenen- und (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Ankara, Anfang Oktober 1941. Ihrem Landbesitz nach war die Türkei bis in das zweite Jahrzehnt dieses Jahrhunderts ein durchaus europäischer Staat, wenn auch dessen Schwerpunkt ich in Dorderasien befand. Allein nicht deswegen, ändern weil man die Türken nach Herkommen mb Sitten als asiatisch empfand, betrachtete man sie als Fremdkörper in Europa, und zwar selbst mch in dem Augenblick, als ihre Grenzen nahe bei Wien sich befanden. Nur in dem Spiel der euro- Mschen Politik rechnete man grundsätzlich anders: schon feit dem 16. Jahrhundert bedeutete der Sul- - lan in Istanbul eine wichtige Figur in den Besuch »Rechnungen der Kabinette von Wien, Paris und t,", Mipäter auch von Petersburg. Die Türkei gehörte also lsse au! Wils Machtfaktor durchaus in die europäische Staa- Entlarvung der englisch-sowjetischen Lügenberichterstattung Ein Interview mit Neichspressechef Dr. Dietrich. übersehen, die von Europa aus gegen ihn sprechen: der Fremdkörper aus Asien! Bis zum Ausgang des Weltkrieges reagierte er darauf mit der ,..... Gelassenheit des Kismetgläubigen. Bis ihm im oei M. Augenblick der größten Not und Erniedrigung in itemal Pascha ein Retter erstand, der den Stier bei den hörnern packte und zu Boden zwang. erkannte, daß die Türkei wirksam nur durch Üe eigene Kraft gerettet werden konnte, allerdings nur durch d i e eigene Kraft, die sich auf die natürlichen Gegebenheiten von Volk und Boden stützte. Die Bodenfrage Härte sich am schnellsten. Entschlossen gab Kemal die Nebenländer der Türkei in Afrika und Arabien preis, da sie nicht zu halten uaren. Nur Kleinasien mit den Brückengebie- len nach Jnnerasien und Europa verblieben. Diese Tatsache verkündete das Wesen der neuen Lürfei vielleicht deutlicher als irgendeine Rede oder Kundgebung. Durch ihre Lage war nunmehr der Türkei ganz klar ihre Zukunftsaufgabe vorgezeich- let: der Mittler zu sein zwischen Morrenland und Abendland? Die darin liegende Gefahr eines Zwischenwesens, das haltlos Mischen den beiden es bestimmenden Elementen kin= und herschwankt, bannte Kemal sogleich, indem hr von sich aus den Schritt in die europäische Welt mit aller Entschlossenheit und Folgerichtigkeit tat IjDabei bekundete er ein ungeheures Maß von !Dtaatsklugheit und Menschenkenntnis. I; Er warf sich nicht planlos dem Westeuropäismus IJn die Arme und ahmte blindlings feine Lebensformen und politischen Bräuche nach. Dazu war er bei allem Schwung seines Geistes ein zu kühler mb kritischer Rechner. Er kannte allzu gut die Gefahren, die einem Volke drohen, wenn es die Wur- jelkräfte der Nation preisgibt. Auch ihm war be- iannt, daß die Erneuerungselemente eines Volkes n einem gesunden Bauerntum ruhen. Die- \ fern vertraute er sich an, mit dessen letzten Kräften hertrieb er die Feinde in Ost und West. Nachdem ir die Grenzen gesichert, galt dem Bauerntuni. tltnatoliens alle Fürsorge. Was Europa an land- Iloirtschaftlichen Erfahrungen bot, suchte er ihm i nitjbar zu machen, um seine Lage nach so vielen fahren Krieg endlich planmäßig aufzubessern. I Sollte dieses Werk gelingen, mußte die Grund- I irndenz der türkischen Politik aufFriedenab- I-estellt sein. Kemal Pascha, durch den Willen I ier Nationalversammlung Kemal Atatürk (— Kämp- I er. Ahne der Türken), hat 1938 sein Leben zwar In bewegter Zeit, aber doch im Frieden beschließen I lönnen. Sein von ihm bestellter Nachfolger I s ■ net Jnönü hat ihn durch geschickte Verhand- I bngen mit den europäischen Mächten, nicht zuletzt | auch mit dem Deutschen Reich in diesem Frühjahr, leiten können, zum Segen seines Volkes, das ihm ■ «erabe als Bauernvolk besonderen Dank weiß. ' Um ben bodenständigen Charakter seiner Politik I zu betonen, verlegte Kemal die Hauptstadt des Landes aus bem geräuschvollen Istanbul in die sille Landstadt Ankara in Anatolien. So zeigen sich Regierung und Volk auch äußerlich aufs mgfte verbunden. Die stille Landstadt hat sich aller- imgs inzwischen dank der vorzüglichen Planung utb Betreuung seitens des deutschen Professors Janssen zu einer der modernsten Hauptstädte ntwickelt, die es mit jeder anderen Stadt auf nehmen kann. So' wichtig die Verlegung der Haupt- . febt aus innenpolitischen Gründen auch sein mag, h beruht sie aber auch auf Rücksichten, die sich zu- ■_ röchst außenpolitisch auswirkten. Hierzu gehört der f üelleicht entscheidendste Schritt Kemals, ben er je I (2tan, mochte er auch von ihm als geschichtlich not- 'v endig erkannt worden sein. Das war der Schntt, ». bem er sich am 3. März 1924 entschloß, als er ■ kird) die Abschaffung des Kalifats die 1 rrbgüüige Trennung der staatlichen und geift-- »lchen Gewalten durchführte. Damit gab er zwar I ten Anspruch auf die Herrschaft über glaubensDer» vs t* anbte Völker auf, tatsächlich aber entkleidete er Ites türkische Staatsoberhaupt von einem Schein, ■ ter sich oft genug als trügerisch erwiesen. Es ging en außenpolitischer Nimbus verloren, der reichlich Q^fgeroogen wurde durch die Möglichkeiten, die sich I ten Türken in der nunmehr geöffneten freien I ^ollsentwicklung boten. , . . Das war der Augenblick, in dem Kemal feine M in bas Volksleben eingreifenden Neuerungen durchsetzen konnte. Losgelöst aus der engen religp d en Verstrickung fand das türkische Volk einen fiche- r~n Weg zur abendländischen Kultur und Ziv-ili- ipion. Lateinische Schrift ersetzte die arabische. An d« Stelle der mohammedanischen Zeitrechnung tra- die 24stündige Uhr und der gregorianische 5U= tnber. Der Fes, das Sinnbild des Vorranges vor bn Andersgläubigen, mußte dem Hut weichen. Wie ter Mann, so hatte auch die Frau europaifche Tracht vilzulegen, ihre Verschleietung entfiel, und sie genoß rechtliche Gleichstellung. Die Vielehe wurde Berlin, 7. Oft. (DNB.) Reichspressechef Dr. Dietrich äußerte sich in einem Interview, das er dem Sonderberichterstatter des DNB. im Führerhauptquartier, Hauptschriftleiter Heinz Lorenz, gab, über die nachrichtenpolitische Situation, wie sie sich in der militärischen Berichterstattung der Londoner und Moskauer Lügenzentrale über die Lage im Osten gegenwärtig darstellt. Unter Bezugnahme auf die Erklärung des Führers in feiner Rede vom 3. Oktober, daß seit 48 Stunden eine neu eingeleitete Operation von gigantischem Ausmaß an unserer Ostfront im Gange sei, richtete der DNB.-Sonderberichterstatter an den Reichspressechef die Frage, ob er sich zu den aus London und Moskau in den letzten Tagen über die militärische Lage vorliegenden Berichten äußern könne, die im Gegensatz zu den Erklärungen des Führers hartnäckig von offensiven Operationen der Bolschewisten sprechen. Antwort desReichspressechefs: Wenn in den letzten Tagen die trüben Nachrichtenquellen berßonboner und Moskauer militärischen Sachverständigen ganz besonders reichlich fliehen, so ist das wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß der im Londoner Rundfunk anaefünbigte Besuch des Generaldirektors im britischen 3nformationsminifte= rium Konkton bei dem amtlichen sowjetischen Jnformationsjuben Losowsky zwecks, Koordinierung der beiderseitigen Lügenfeldzüge offenbar bereits erfolgt ist. Sie dürften sich dabei auf das Motto geeinigt haben: Getrennt berichten, vereint lügen. Frage: Der sowjetische Heeresbericht beschränkt sich seit langem auf die immer gleichbleibende, geradezu erschütternde Neuigkeit: Während des heutigen Tages bekämpften unsere Truppen den Feind an der gesamten Front,— wobei es der Phantasie des Lesers überlassen ist, sich vorzustellen, wo sich jeweils diese Front befindet. Aber je freibleibender Moskau sich äußert, um so wortreicher berichtet das englische Nachrichtenbüro „Exchange Telegraph" Tag für Tag aus der sowjetischen Hauptstadt. Ihnen, Herr Reichspressechef, sind sicherlich die Lageberichte dieses typisch englischen Lügenbüros Churchillscher Herkunft aus den letzten Tagen bekannt? Antwort: Sie liegen mir gerade vor! Ihre Leser dürften sich für einige Stilblüten dieses üppig sprießenden jüdischen Gewächses am Baum Reuters interessieren. Schon 10 Tage lang lügen sie die Welt jetzt mit einer sowjetischen Grohoffensive an. So berichtete „Exchange Telegraph am 25. September: Marschall Timoschenko hat nördlich und südlich von Smolensk die Offensive ergriffen"; 26. September: „Marschall Timoschenko meldet, daß Frage: Wieso Operationen geroaltigen Umfanges? Don unserer «Seite oder von Seiten der Sowjets? „Operationen gewaltigen Umfanges" — das klingt ja schon fast wie die Sprache des deutschen Wehrmachtberichts. Merken denn diese britischen Schwätzer nicht, daß die blitzartige Kehrtwendung in ihrer „Berichterstattung" eine schallende Ohrfeige in ihr eigenes Lügen gesicht ist? Mit „Umgruppierung" ihrer Streitkräfte bei Gomel meinen diese Dummköpfe offenbar den Abtransport in die deutschen Gefangenenlager. Antwort: Sehr wahrscheinlich! Jetzt nach fünf Tagen scheinen sie endlich dahinter zu kommen, was ihnen der Führer so unmißverständlich ankündigte. Denn die letzten Reuter-Berichte von heute abend melden aus London: „Ein sehr wuchtiger deutscher Angriff ist auf der ganzen 2000-IFluß, um den in den ersten Morgenstunden der Kampf ging, ist längst vondeutschenTru fixen üb e r r a n n t. Die Stellungen überall im Ge- länbe liegen tot, und auf den Straßen fahren fchon staubaufwirbelnd bie beutschen Kolonnen. Noch brennen einige ber Ortschaften. Vor einem Wald stehen deutsche Panzer in langer Reihe ausgeschwärmt, aber es ist nicht bie Spitze, es finb Reserven. Weiter vom fahren Panzerspähwagen zu beiben Seiten ber Kraftwagenkolonnen. Aber erst viele Kilometer von ben Ausgangsstellungen bes Morgens finben wir die ersten Spuren bes Feinbes — überhastet zurück- flutenbe Lastwagen, einzelne Panzer unb Zugmaschinen mit Geschützen dazwischen. Gewaltige Kilometerzahlen haben unsere Panzer an einem Tage geschafft. Immer im Kampf, durch bie Wiberstänbe eines stark ausgebauten Stellungssystems hinburch, immer bem Feinb auf ben Fersen. Was bas heißt, kann sich nur ber vorstellen, ber selber mit babei gewesen ist. Wir sehen aus unseren Maschinen voll Bewunderung auf unsere Kameraben ba unten, bie diesen ersten Tag ber großen Schlacht im Osten mit einer übermenschlichen Leistung begonnen haben. Mit denen ba unten werben unsere Jungens allein fertig, ruft, der Staffelkapitän burch ben Funk unb beutet auf bie bahinflutenben Nachhuten ber geschlagenen Bolschewisten. Wir fliegen weiter. Tief geht ber Vorstoß ins feindliche Hinterland hinein. An den Abschüssen erkennen wir die Stellungen der feindlichen Artillerie. Dreimal geht es im Tiefflug mit Bordwaffen darüber hinweg. Dann rührt sich unten nichts mehr. Weiter nach Osten. Langsam geht die Flucht ba unten in einen Halbwegs georbneten Rückzug über. Schließlich hört bie Rückwärtsbewegung ganz auf. Ja, ba kommt sogar ein Bahnhof, auf bem eben zwei Züge vom Osten hereinfahren. Sie haben Baumaterial geloben zum weiteren Ausbau der Stellungen. Verbammt, baß ihnen bie (Ber* manskis nun wieber einmal bazwischen gekommen sind. Unb auf bem Hauptgleis steht sogar ein Trupp en transportzug. Es ist nicht recht zu erkennen, ob er ben Strom ber flüchtenben Soldaten aufnehmen ober neue Truppen zum Widerstand heranschaffen soll. Das lohnt sich schon eher, ruft der Kapitän, und wir greifen an. Wieder heben sich die Maschinen, setzen zum Sturm an und stürzen heulend in bie Tiefe. Als die Bomben einschlagen, steht ber ganze Bahnhof mit all en Zügen in Flammen. Schwarz unb brohenb schieben sich die Rauchwolken in den klaren Abendhimmel. Wir gehen auf Heimatkurs. Als wir die deutsche Spitze überfliegen, die sich immer tiefer hinein* bcfert in bas seinbliche Gebiet, wackeln unsere Maschinen ben Kameraben zum Gruß zu. Bravo, ruft der Feldwebel am Steuerknüppel denen ba unten zu, macht nur so weiter, unb morgen — morgen fojnmen wir wieber! 78 sowjetische Transport- und Materialzüge unbrauchbar gemacht Berlin, 6. Oft. (DNB.) Im Verlauf der umfangreichen Operationen an ber Ostfront leistete auch am 5.10. bie beutsche Luftwaffe einen wesentlichen Beitrag zu den weiteren Erfolgen. An allen Teilen Oer Heurige in Grinzing. Von Hermann Ulbrich-Hannibal. Wo entstauben Schuberts schönste Melobien, wo komponierte Beethoven die „Eroica" unb Johann Strauß die „Gschichten aus bem Wiener Walb"? Wo schrieb Grillparzer seine „Sappho" und Eduard von Bauernfeld seine Lustspiele? Wo dichteten Körner und Lenau? Dort, wo ber römische Kaiser Probus im britten Jahrhunbert unserer Zeitrechnung burch seine Solbaten bie Weinreben anpslan- zen ließ, an ben Hängen bes Wiener Waldes, am Fuße des Kahlenberges, in Grinzing. Seit Maria Theresia es den Winzern in Grinzing durch ein Privileg erlaubte, ihren Wein selbst auszuschenken, bient ber vielbesungene Wiener Vorort dem Glück der Weinliebhaber, der Heurigenseligkeit. Wieviel könnte bas alle Dorf aus ber geschichtlich ereignisreichen Vergangenheit erzählen, von ben Tagen, ba bie Ungarn ben Winzern die Weinfässer leertranken, von den Zeiten, ba bie Weinbauern bie Keller vor ben heranziehenden Türken verschütteten, um unter den Trümmern ihrer Häuser ben Wein zu retten, unb von ben Tagen, da die Franzosen kamen und die Fässer auslaufen ließen! Wieviel auch von den gesegneten friedlichen Jahren, da bie Traubenernte so reich war, baß ein Liter Wein weniger als ein Ei kostete und die Grinzings sich an ihrem Wein tot unb lebendig tranken. In Grinzing richtet sich bie Aufmerksamkeit der Einheimischen wie der Fremden auf die „Buschen", das an langen Stangen ausgesteckte Tannengrün, durch das die Weinbauern davon Kenntnis geben, daß sie ihren Wein ausschenken. Wer in dem Heurigen mehr als eine alkoholische Angelegenheit sieht, setzt sich in einem ber Häuser, in denen Beethoven wohnte, zum Trünke nieber ober wanbeit ben Spuren Ebuarb von Bauernselbs, bes witzsprühenben Lieblings der Wiener noch, sucht eine ber umrankten Lauben auf, in denen Schubert mit seinem Schatz saß, unb in benen sich Grillparzer mit bem Fäulein Kathi Fröhlich ein Stellbichein gab. Er geht zu bem Weinwirt, dessen Gästen Johann Strauß Vater bas Herz selig geigte, ober an eine ber anberen Stätten, wo die berühmtesten Wiener verkehrten. Der echte Weinkenner aber, ber genau weiß, bei welchem Pepi unb bei welchem Toni ber Wein am besten unb am allerbesten ist, kümmert sich nicht um kulturgeschichtliche Verbundenheiten bes Heurigen, fonbem stellt fest, ob ber Hengl, ber Muth, der Mandl, der Wagner, ber Ruckenbauer, ber Kir- linger, ber Manharbt ober ber Muhr — um die bekanntesten Namen ber uralten Grinzinger Weinbauerngeschlechter zu nennen — ausgesteckt hat unb überläßt bann seiner Zunge bie Entscheidung, ob er in bie Probusgasse, in bie Eroicogasje ober in bie Paradiesgasse gehen soll. In bem Ausschank bes Heurigenwirtes hat sich bie alte anheimelnbe häusliche Gastlichkeit bewahrt, bie bem gewerblichen Gaststättenwesen nicht so eigen sein kann. Der Weinbauer setzt bem Gast ben Wein in ber Wohnstube vor, in der Laube, auf deck Hof ober im Garten, greift selbst zur Hanbharmonika ober bringt seiner Tochter bie Zither, bamit ber Wein nicht ohne Musikbegleitung getrunken werde. Der einheimische Gast probt den goldgelben herben Wein unb gibt sich ber Philosophie der Behaglichkeit hin. Der Fremde, bem es mehr auf ein eigenartiges Erlebnis ankommt, betrachtet nach bem ersten Glas interessiert bie alte Kellerschankorbnung aus ber Zeit Maria Theresias, bie zwischen ben Silbern ber Vorfahren bes Weinbauern an ber Wanb hängt unb’an bie Zeit erinnert, als ein Liter Wein sechs Kreuzer — einen Groschen — kostete. Er blickt nach bem Kahlenberg hinauf, ber seine Rebenhänge bis an die Dorfstraßen Grinzings senkt, ober er versucht mit heimischen Zechern in ein Gespräch zu kommen. Es bebarf in mancher dSr Weinbauernwohnungen gar nicht einmal ber Musik, um ben Weintrinker in die richtige Stimmung zu bringen. Aber der Zauber des Heurigen liegt doch darin, ben Wein bort, wo er wächst, bei Musik zu trinken, besonbers für ben Fremben. Die schönsten Wiener Lieber wurden in Grinzing beim Wein gedichtet, komponiert und gesungen. In ber Volksmusik, bie ber Heurigenwirt selber mit ber Harmonika, Zither ober Gitarre pflegt unb bie in ben größeren Gaststätten bas Heurigenquartett spielt, kommen alle Gefühle zum Aus- bruck, deren die Wiener fähig finb. Wo bie Schrammelmusik ertönt, fingen die Fremden luftig mit: »Geh ma Freunderl auf g Weinderl nach Grinzing 'naus" ober „Ich möcht wieber einmal in Grinzing sein beim Wein". In ben verschwiegenen engen Höfen, in denen ber Weinbauer die Tische aufgestellt hat, stimmen bie unentwegten Zecher je nach ihrer Lebensauffassung zur Harmonika an „Heut reiß ich der Welt eine Haxen aus", „Verkauft mein Gewand, ich fahr in ben Himmel" ober „Es wirb ein Wein fein, unb wir werben nimmer fein". Am fröhlichsten aber geht es in ben Weinstuben zu, in benen bie letzten Volkssänger Wiens ihre Stimme hören lassen unb ben Fremben hingebungsvoll bie ältesten und die neuesten Lieber ins Ohr fingen. In heiteren wie in ernsten Zeiten hat ber Heurige in Grinzing bie Menschen in seinen Rhythmus gebannt. Ein Stück echten Wiener Volkslebens spielt sich zur Zeit bes neuen Weines am Fuße bes Kahlenberges ab. Aerztekunst im Siebenjährigen Kriege Im Jahre 1763 erschien ein Friebrich dem Großen gewidmetes Werk des „General-Chirurgen" Johann Ullrich Bilguer unter dem Titel „Chirurgische Wahrnehmungen, welche meistens während dem von 1756 bis 1763 dauernden Kriege über in denen Königlich Preußischen Feldlazarethen von verschiedenen Wundärzten aufgezeichnet, itzo gesammlet, zusammengetragen und mit einigen hinzuaesetzten Erläuterungen herausgegeben". Aus diesem Buche gibt Dr. Hans Krauß in ber Wochenschrift für neue beutsche Heilkunde „Hippokrates" einige Abschnitte wieder, die, wenn auch die Waffen und damit die Verletzungen des jetzigen Krieges vielfach andere finb als zur Zeit des Siebenjährigen Krieges, doch auch für ben Arzt ber Gegenwart bemerkenswert find unb.bie Sorgfalt und Kunst dieser alten Aerzte in hellem Lichte erscheinen lassen. Unter den verschiedenen Arten von Verletzungen sind es besonders die der Hirnschale und die Behandlung ber zerschmetterten Glieder und Gelenk- wunden, die in Auszügen behandelt werden. Die vielen schweren, im Nahkampf verursachten Schädelhiebe machten sehr oft eine Trepanation notwendig. Wurde der Trepan, ber Kronenbohrer, ber früher bei ber Anbohrung ber Schädelkapsel gebraucht wurde, rechtzeittg cm gewendet, fo war ber Ausgang meist günstig. Der Regimentsfeldscher bei einem Dragonerregiment, Niemann, berichtet, daß er 1759 nach der Schlacht bei Roßbach viele mit Kopfwunden zu behandeln hatte und babei sehr fleißig trepanierte; man habe ihm, weil er es zu häufig getan habe, beinahe bittere Dorwürfe gemacht, aber um zu zeigen, baß er noch viel zu sparsam damit gewesen wäre, schildert er ausführlich den Fall eines Husaren, der einen 1 Zoll langen Hieb auf dem rechten Seitenbein erhalten hatte, der ein wenig in bie Hirnschale selbst ehtgebrungen war. Bei der Kleinheit des Einschnittes trepanierte ber Arzt zunächst nicht, fonbem ließ nur reichlich zur Aber, gab oerbünnenbe Getränke unb ließ strenge Diät halten. Siebzehn Tage lang zeigte sich nichts, aber die Wunde wollte nicht heilen; am achtzehnten Tage wurde ber Einschnitt merklich größer unb es ließ sich mit ben Fingern Feuchtigkeit ausbrücken. In der folgenden Nacht fiel ber Verwunbete plötzlich in Raserei, und am zwanzigsten Tage wurde trepaniert. Der Arzt sah die Hirnhaut unter bem Einschnitt hoch erhaben und gelblich, durchstach bie Stelle und zog so eine Meng^ Eiter ab, worauf ber Verwunbete sich gut erholtes aber trotz aller Sorgfalt ber weiteren Behanblung verlor sich bie Eiterung im Gehirn nicht, ber Mann, starb am fünften Tage nach der Trepanation, die zu spät vorgenommen worben war. Bemerkenswert finb bie Anschauungen der alten. Aerzte über bie Amputation von verletzten Olie* bern. Bilguer bringt eine große Zahl von Beobachtungen über Fälle, in benen eine Erhaltung des. ©liebes ganz aussichtslos erschien, aber unter Auf- wenbung von viel Mühe und Sorgfalt zuletzt doch gelang. Er redet, was bie heutigen Aerzte kaum wagen würben, „ber beinahe gänzlichen Dermei- bung des Ablösens der menschlichen Glieder" das Wort, und führt besonders einen von ihm behandelten Fall des Kommandeurs eines Kürassierregi* ments, Oberstleutnant von Röder, an, dem in ber Schlacht bei Freyberq durch eine Kartätschenkugei- bie Schienbeinröhre furchtbar zerschmettert rourbc- Es gelang ihm, in einer über ein halbes Jahr bauernden Behandlung die Wunde vollkommen zu he>» len und auch zu verhindern, daß das Bein durch den großen Knochenverlust aus ber Schienbeinröhre zu kurz wurde, sodaß ber Verwundete wieder gesund zu seinem Regiments abreifen konnte. GIG »K Hagel Jjtin ld) A nieten k- Die n aus 1 Äai 1 c i n. rn - ■r3 auf her. 'U. Dö ien die QU 5. .rzen d noch Hetzen, 9 fällt i'chtig, ung^ r9en 1 der !r lat tunben trup. im Te. Q fchon h breit« stehe« wärmt Weiter len der ler von )er Front würben den Sowjets durch Bomben und Tiefangriffe schwere Verluste an Menschen und Naterial beigebracht. Bei fortgesetzten Angriffen ittf die Derbindungsstraßen und das Verkehrsnetz ffl rückwärtigen Gebiet der Bolschewisten wurden acht nur Wege und Bahnlinien unterbrochen, son- ern 78 Transport, und Materialzüge nb rauchbar gemacht. Allein 55 Züge waren völlig zerstört. An vier wichtigen Bahn. Öfen wurden so schwere Bombentreffer erzielt, daß chebliche Stockungen und Behinderungen im Der- chrssystem der Sowjets eintraten. Von den Er- ilgen bei der Bekämpfung von Erdzielen zeugt die iernichtung von 3 4 Sowjetgeschützen, 0 Panzerkampfwagen und 650 Fahrzeu- ien aller Art an einem Tage. Außerdem wurden runter, Feldstellungen und Truppenansammlungen rollendem Einsatz unter Beschuß genommen. Die Zerstörung des Bahnhofs in harkow, die die deutsche Luftwaffe meldet, ist ir die Bolschewisten ein schwerer Schlag. Charkow t ein Eisenbahnknotenpunkt, in dem acht Li. ien zusammentreffen, darunter solche von gro. er Wichtigkeit. Von den drei Bahnen, die Moskau >it dem Süden verbinden, läuft eine über Charkow, ine weitere führt von hier über Brjansk nach cningrab. Nach Süden hin ist Charkow sowohl I fit dem Donezbecken als auch mit dem bereits er. i werten Erzgebiet von Kriwoi Rog durch doppel- M eisige Linien verbunden. Sowohl unter militär- । chnischen, wie auch unter wehrwirtschaftlichen Ge. btspunkten muß der Ausfall dieses Bahnhofs als n empfindlicher Verlust für die bolschewistische sührung angesehen werden. Kronstadt im fteuer schwerer deutscher Art llerie. en wit zurück, imaschi. Itij( Pan. ner hn ausge* i Feind iur bet wunde- i diesen it einer n. M Q fertig, ) beutet lagenen ht der rlanb Der Führer danki den G Berlin, 6. Oktober. (DNB.) Der R e i ch s st u . k n t e n f ü h r e r hat an den Führer folgende te- graphische Meldung erstattet: „Der Studenten, mb hat das Deutsche Studententum in diesen ent- Ieidenden Monaten für einen Teil der Hochschul' ien in einen Großeinsatz der Rüstungs- b u ft r i e geführt, und ich darf Ihnen melden, ß 26 000 Studentinnen und Studenten für zehn ochen an Arbeitsplätzen in Werken und Verkehrs, ternehmungen ihre selbstverständliche Pflicht ge- i hoben. Sie halben den Kameraden an der Front notwendigen Waffen schmieden und haben es rüber hinaus ermöglicht,'daß Tausende von Ar- terinnen einen für die Erhaltung ihrer Arbeits- Ißft notwendigen Urlaub nehmen konnten. Mer« an, unb aschmeii, b in bk Der Führer hat hierauf mit nachstehendem ilegramm geantwortet: „Ich danke Ihnen für ire Melduna und habe mit Genugtuung von dem kräftigen Arbeitseinsatz der deutschen Studenten- pft Kenntnis genommen. Ich bitte Sie, allen ht ber gen in eben rtschen Studenten und Studentinnen, die sich wäh- ib ihrer Ferienzeit im Gerste nationalsozialistischer :lksgemeinschaft helfend in der Kriegswirtschaft nel. «tätigt und damit zugleich erholungsbedürftigen beiM tbeiterinnen die Gelegenheit zum Urlaub gefchaf- Fortsetzung (Nachdruck verboten.) ■ hinein- sere B/ qdo, nif! ba unten . morgen r icnwW der M istete 'sentlichen en Teilen Labour-Kabinett in Australien. ^Schanghai, 6. Oft. (Europapreß.) Wie aus slinberra gemeldet wird, ist ein neues In ft r a 11 f d) e 5 Kabinett, und zwar ein ki bour-Ka binett, gebildet worden. An sei- Hr Spitze steht als Premier- und Derteidigungs- unifter John Curtin, Führer der australischen pck>our-Partei. Außenminister wurde E v a 11. M örei HMmgKnön Vornan von Liorst Alernakk ch!-I. !» niete »I löbti l£ "I er es H DiirhH h viel oll W’ ten W gebruny Tepfl"1? ir 'S “"VS »* t mev-' unb .rn» ut eE M nfliio11' I her < 'fiff von <1 hrii TM Ä Ä Der Doktor sah Hellwang über den Brillenrand ikaveg fast erschrocken an: „Erwarten Sie etwa eine Sünde gegen das Leben. Beide würden M an Ihnen furchtbar rächen. Denn jeder Mensch '!»ine einmalige Ausgabe. Und jede neue Gemein. M ist ein Zusammenspiel neuer Kräfte. Und die ^gangenheit läßt sich nicht wiederholen! Um ^tes willen, Hellwang, vergessen Sie das nie! - -oben und neue i haben, meinen Dank zu übermitteln. gez. Adolf Hitler. ;’’;e neue Ehe bringt neue —,Ä sichten, vielleicht auch ein neues Glück, gewiß aber [e-e Leiden. Ach, mein Lieber, wo gäbe es das, das Leben uns einen neuen Kredit einräumt, e gleichzeitig auch feine Forderungen zu erheben? "ch Sie werden Opfer bringen und manches auf. I^en müssen, woran Sie hingen, Sie werden sich [e einstellen müssen, und es wird Ihnen nicht er* !)c-t bleiben, in eine neue Haut zu schlüpfen und p alte zu verbrennen. Den Altar, den Sie der [® 3n be: itmies' 03338/ Gießen, den 3. Oktober 1941 4158 D Zu DEUTSCHE REICHSLOTTERIE 03341 Hauptgewinn 500000 RM Nur wer mitspielt, kann gewinnen! Staatliche Lotterieeinnahme Gießen, Walltorstraße 63 weist den Weg zur richtigen Zahnpflege $ SOI b/Vf Ihre Verlobung geben bekannt Gretel Trautmann Theodor Blei Gefr., z. Z. im Felde Gescnartsönjcksacheo Rechnungen BrtefblÄtter Briefumschläge Postkarten Geschäfte karten bei Brühl. Schulstr. 7 Dle'Pflege der Milchziihue ist genau so wichtig wie Vie der bleibenden. Reichelsheim Burkhardsfelden (Odenwald) im Oktober 1941 „L die tönr nu L wen [inigt1 L eine Gießen, Wilhelmstraße 9 Fernruf 3830 doc ei > Dl Staatliche Lotterieeinnahme Budiadker Gießen, Neuen Bäue 11 4155 A aus den* Qewt&e und dec Wasche einen, Idacen Ton und frischen Dufr. Veranstaltungsring der Hitler, Jugend Anmeldungen bis 13. Oktober 1941 bei den Einheitsführern (innen). Beitrittsformulare sind bei diesen und auf der Bann-Dienststelle erhältlich. Samstag, den 25. Oktober 1941: Prinz von Homburg Schauspiel von Kleist. 4162D Sonntag, den 26. Oktober 1941: Lob des Bauern Morgenfeier der Hitler-Jugend. TH IE ATE R der Universitätsstadt Gießen Diät-Miltagtit gesucht. Schriftl. AngeL. unter 03325 an den Gieß. Air, dik A Lui tien.' Am 31.9.1941 vormittags 11.30 Uhr verschied plötzlich im Marien-Laih- Lazarett in Antwerpen (Belgien) an der Folge einer Blutvergiftung der treusorgende Vater seiner drei Kinder, unser lieber, guter Bruder, Onkel und Schwager Oberschütze Heinrich Becker im Alter von 86 Jahren In tiefer Trauer: Familie Hermann Relchler Familie Peter Ensinger Karl Becker, z. Z. Im Felde, und Familie Ewald Haas, z. Z. Im Felde, und Familie seine 3 Kinder Margot, Inge und Berd Becker Wohnungstausch Gesucht wird in Gießen eine 3—5 Zimmer-Wohnung, möglichst m Neubauhaus. Geboten wird entweder eine Wohnung i. entsprechender Gr. i. einem (Änfamilienh. in Düsseldorf od. eine Wohnung i. Berlin 0. Kiel. Schr. Ang. U.4159D a. ü. G. A. Verlagsletter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzetgenleiter: Hans BeL Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Pl.Nr.g. e»4 k »er olf s. Weiches Masset auch beitn fyiden. 'tzdie nÄert Praxis wieder aufgenommen Dr. Gerster Nervenarzt Aim Mii S Sui Ni N Mann in Dauerstellung für Gartenarbeiten gesucht. Seifenfabrik P.Jof.Möbs Gießen 4163 D Dienstag, den 7. Oktober 19—21.45 Uhr [4io£ 6.Dienstagmiete u. Halbmiete B Veit Stofe Dramatische Dichtung von Hermann Heinz Ortner. Preise von 0.60 bis 8.10 RM gs ipl 6 Pt R* ; *01 Sieger: ßoffot, Metz, HMenLerger, Kaiser; St. 5». diger. 3/4 Bootslänge Vorsprung vor: Lehr, Valentin, Henkel, Schußler sen.; St. Schußler jun. Nach Schluß der Rennen fand die Siegerehrung statt, die Dereinss'ührer Schußler vornahm. Anschließend versammelten sich die Ruderer mit ihren Familienangehörigen im Bootshaus, wo gemeinsam, wie alljährlich üblich, die Erntefeier abgehalten wurde. Auf einem großen Gabentisch waren Erzeugnisse aus den Gärten der Mitglieder, die diese gestiftet hatten, aufgebaut, die zur Versteigerung kamen. Das Schlußwort sprach Schriftführer Henkel, der einen Appell an die Jugend richtete, auch tm kommenden Winter das Hallentraining eifrig zu betreiben. Landkreis Gießen. Butzbach, 7. Oktober. Auf dem heutigen ; J Schweinemarkt waren 303 Ferkel aufgetrieben. 8 Es kosteten bis 6 Wochen alte Tiere 10 RM., 6 bis L e 8 Wochen alte 10 bis 14 RM., 8 bis 10 Wochen alte VL« 14 bis 16 RM. das Stück. Handel langsam, es ver- ' Zuverlässige $ilfe für Büro u. Laden sofort gesucht. August Trebbe Uhren, Gold- und Silberwaren, Marttstratze 22. 03330 werden kann. Die oben gerühmten musikalischen Fähigkeiten des Knabenchores verbanden sich in der Wiedergabe mit einer schon landschaftlich begründeten, natürlichen Sing- und Spielfreudigkeit. Charakter und Einstudierung des heiteren Merkchens sind in allen Teilen so beschaffen, daß kein falscher, störender Ton vernehmbar wurde und die ganze liebenswürdige Unbefangenheit der kleinen Gäste aus Wien sich ohne verfehlte Starposen und Erwachsenenallüren ausleben konnte. Die Besucher nahmen herzlich teil, hatten an dem fröhlichen Spiel ihre Freude und spendeten reichen und wohlverdienten Beifall. Hans Thyriot. Gießen-Klein-Linden. Im Hofe des ehemaligen Adlerwirtshauses in der Wetzlarer Straße wurde im Frühjahr durch die hiesige Volksschule eine Sammelstelle für Altmaterial eingerichtet. Wie sehr sich diese Einrichtung bis jetzt bewährt hat, beweisen die ungezählten Wagenladungen, die ein Althändler aus der Stadt bereits abgefahren hat. Die Schulkinder sind unter Leitung ihrer Lehrer unermüdlich an der Arbeit, um Knochen, Lumpen, Papier, Buntmetall, Alteisen, Leder, Gummi und dergl. herbeizutragen. Werden ihnen doch Punkte dafür gutgeschrieben, auf Grund derer sie später mit Preisen bedacht werden können. Die Schulleitung konnte für besonderen Sammelfleiß bis zum Monat September 22 Preise in Gestalt ausgesuchter Jugendbücher an Kinder überreichen. Ab Oktober werden in jedem Monat die drei besten Sammler der Volksschule auf Preise rechnen können. — In den verflossenen Monaten beteiligte sich die Volksschule auch an dem Sammeln von Heil- und Teekräutern und konnte der Bezirkssammelstelle in Gießen beträchtliche Menaen der wichtigen Pflanzen zuführen. — Einen sehr schönen Erfolg hatte auch die in der hiesigen Schule durch geführte Sammlung von Hagebutten, die im September erfolgte. Mehr als drei Zentner der wertvollen Früchte wurden am Wochenende an eine Konservenfabrik versandt. Abrudern des Gießener Ruderklubs „Sassia" 1906. Am Samstag na chmitta g fand auf der Gießener Regattastrecke auf der Lahn das diesjährige Ab rudern des Gießener Ruder-Clubs „Hassia" 1906 statt. In der Hauptsache wurden die oereinsinternen Rennen von der Jugend bestritten, die ihre Leistung und ihren Wettkampfeifer den zuschauenden Eltern und Vereinsmitgliedern zeigten. Vier Rennen fuhr die Jugend; ein Rennen der Altherren fand ganz besonderes Interesse und zeigte sogar noch einen 56jährigen Ruderer (Henkel) im Vierer. 1. Rennen: HJ.-Leichtgewichtsvierer mit Steuermann: Sieger: Kramer, Moos, Schäfer, Stolzenauer; St. Wißner. 2. Rennen: Jungmann-Vierer mit Steuermann: Sieger: Grämlich, Eckstein, Schmidt, Löffert; St. Schußler jun. 3. Rennen: HI.-Leichtgewichtsvierer mit Steuermann: Sieger: Rühl L, Rühl II., Friedemann, Schüßler jun.; St. König, H. 4. Rennen: Damen-Zweier mit Steuermann: Sieger: Klara Hagen, Margot Trommershäuser; St. Hagen, Luise. 5. Rennen: Altherren-Vierer mit Steuermann: deins und Beherrschung dazu gehört, iM nur — abgesehen von der Gegenwirkung des Feindes — der akustischen Schockwirkung der wenige Meter vor dem Stoßtrupp-Pionier hochgehenden eigenen Sprengungen standzuhalten; oder er schätze die Leistung des Mannes mit dem Flammenwerfer ab, der mit der Last auf dem Rücken laufend, springend, sich deckend, angreifen muß ... Die Uebung ist zu Ende. Wir fahren mit den Offizieren.in die Stadt zurück und bedenken, während wir an den dreckbespritzten jungen Pionieren vom Stoßtrupp vorüberkommen, daß hier — wie auf ungezählten Uebungsplätzen des Ersatzheeres in der Heimat — Soldaten für den Ernstfall beran- gebildet und erzogen werden, denen keine Armee der Wett gewachsen ist. — y— weltberühmte 20 Jahre jünger genannt Exlepäng „fle, graue Haare ist wasserhell, gibt grauen Haaren frühere Farbe wieder. Leichteste Anwendung, unschädlich. Durch seine Güte Weltruf erlangt. Seit 40 Jahren bewährt. In allen ein- ichlägigen Geschäften zu haben. Herstell.: Partumerleiabrlk EXLEPÄNG GmbH., Berlin SW61/176 Gastspiel der Wiener Eängerknaben. Die Wiener Sängerknaben, manchen Besuchern wohl schon durch den Rundfunk bekannt, gaben gestern im ausverkauften Gloria-Palast einen von der RS.-Gemeinschaft ,Lraft durch Freude" veranstalteten Lieder, und Singspiel- Aben d. Unter der straffen musikalischen Leitung ihres Kapellmeisters Romano Picutti begannen sie die Dortragsfolge mit fünf ernsten Gesängen klassischer Meister. Das vierstimmige „Salvator mundi“ von Palestrina und der 23. Psalm von Schubert, umfangreich und schwierig gesetzt, ließen die ungewöhnlichen Qualitäten des zwanzigkmrfigen ostmärkischen Knabenchores, dem im alten Reichsgebiet wohl nur die Regensburger Domspatzen vergleichbar sind, überzeugend zur Geltung kommen. Die jungen Gäste verfügen über ein ausgezeichnetes Stimmenmaterial, das sich durch absolute Klang- reinheit, schlanke Biegsamkeit und untadelige Schulung auszeichnet; bestechend wirken die polyphone Geschlossenheit des überwiegend ohne Begleitung zu hörenden kleinen Klangkörpers, die saubere, klare Artikulation und die feine Ausarbeitung der dynamischen Werte, vor allem im verschwebenden Piano. In Mozarts „Laudate Dominum“ machte sich besonders ein vom Chor getragener und aus ihm yervorwachsender glockenheller und erstaunlich tragfähiger Solosopran bemerkbar. Im zweiten Teile gab es Volksweisen wie den „Frühling" von Mozart und „Sie gleicht wohl einem Rosenstock" von Burkhart; Herbheit und Süßigkeit der unverbildeten jungen Stimmen entfalteten sich am be- zwingendsten im ostmärkisch gefärbten „Stacherl", in dem Scherzo „Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz" und in dem feinen, als Zugabe gebrachten Salzburger Schlummerlied. Rach der Pause hörten wir „Sie sieben Schwaben", eine heitere Märchenoper für die Wiener Sängerknaben, Text von Maria Kastl, Musik von Richard Roßmayr, einstudiert von Dr. Erwin Kerber (Staatsoper Wien); die lustigen und geschmackvollen Kostüme und Dekorationen sind von der Wiener Frauen-Akademie entworfen. Die Fabel, in einer mittelalterlichen deutschen Kleinstadt spielend und aus den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm hinreichend bekannt, ist einfach, heiter und braucht nicht erzählt xu werden. Das Ganze, in vier Bildern, ist so beschaffen, daß es als Kinder-Oper ohne Schwierigkeiten -mit einfacher Klavierbegleitung gesanglich und darstellerisch von Zwölf- bis Vierzehnjährigen bewältigt nod :n«nl --- 8 ©eil Wq nl* Ä it!lmi •s u Mi EJ'ü |Sii 'M !Äen, imien lnkt au weisst m, m ii ließ rgrünto §iehim n, da' i|on L m in rin ist solche ft abe iW : wer lenntr sä'9 Ho nze ( ieg I iche. tnn e- hl zu irmüi Thema, das, wie schon tm Westfeldzuge und im Südosten, auch jetzt wieder im Osten von äußerster Aktualität ist. Wenn man sich der unzähligen Bunker erinnert, die allein in den letzten Wochen in Rußland gestürmt oder vernichtet wurden, ist es hochinteressant, die komplizierte, wiederum in jüngster Erfahrung erprobte Technik eines Stotztruppunter- nehmens gegen Bunker aus (verhältnismäßig) nächster Nähe zu betrachten; ganz nah heran kann man nicht, weil, abgesehen vom markierten Artillerie- und MG.-Feuer, scharf geschossen und gesprengt wird. Die Lage: der Feind hält den Ostrand vom Forst G. und die am Waldrand befindliche Bunkerlinie besetzt. III. Batl. greift 10.30 Uhr an und stößt bis zur Zeche G. durch. Unterstellt: ein Stoßtrupp Panzerpioniere zur Wegnahme des Dreischarten- standes mit Panzerkuppel; ferner eine Gruppe Artillerie in Gegend V., sie bekämpft erkannte Batterien des Gegners: ein Zug Pak ist zum Beschuß der Scharten eingesetzt; schwere Infanteriewaffen bekämpfen schwere Waffen des Gegners und halten überraschend auftretenden Widerstand nieder. Inzwischen hat sich der Nebel so weit gelichtet, daß drüben am Wald die Umrisse des Bunkers erkennbar werden, der durch eine rundum laufende Sperre und Drahtsperren im Vorfeld gesichert ist. Der geplante Einsatz von Stukas (Ju 87) kann leider nur angenommen werden: der Stoß aus der Luft ist als erste Vorbereitung für das Unternehmen zu denken; er würde den Bunker sturmreif gemacht haben. Jetzt ist es soweit. Der Stoßtrupp, ein Zug Panzerpioniere, geführt von einem jungen, schneidigen Leutnant, tritt an. Artilleriebeschuß bildet den Auftakt; schwere MG.s übernehmen den Feuerschutz der in drei Wellen vorgehenden Angreifer. Jetzt kann man sehen, was es heißt: die Pionier- waffe ist eine Angriffswaffe, allerdings eine technisch ungemein entwickelte und in der Durchschlagskraft verstärkte Stoßwaffe des modernen Krieges. Die Männer kommen geduckt, jede Bodenfalte aus- nutzend, an die Drahtsperren heran; die werden mit gestreckten oder geballten Ladungen beseitigt oder geöffnet. Das Unternehmen rollt ab mit der Präzision eines Uhrwerks. Zug um Zug springen die Sturmpioniere aus der Deckung, verschwinden wieder in Erdlöchern, arbeiten sich Sprung um Sprung immer näher an den Kern des Werkes heran und kämpfen systematisch jedes Hindernis nieder. Das Gefechtsbild ist hier womöglich noch wirklichkeits- näher, weil scharf geschossen wird, so daß auch die Zuschauer mehrfach in Deckung gehen müssen: wuchtige Sprengschläge; die Handgranaten schaffen Raum; jetzt ist die erste Welle vor dem Bunker und läßt die feürigen Schlangen der Flammenwerfer los. Zwei mächtige Sprengungen beschließen das Unternehmen, das noch keine halbe Stunde gedauert hat. Auch bei dieser Uebung besticht die vorausschauende Sicherheit, mit der der Angriff geleitet wird, sein planvoller Ablauf, der dem taktischen Ziel in jeder Phase des Gefechtes unabwendbar näher kommt; dann aber auch die draufgängerische Angriffslust und der hohe Ausbildungsstand der jungen Soldaten, von denen jeder einzelne gerade bei einem solchen Unternehmen ein wesentliches, auf selbständiges Handeln angewiesenes Glied des Ganzen bildet. Der ahnungslose Zivilist mache sich beispielsweise klar, wieviel Ruhe, Sicherheit des Han- hjjlinernugeh ’’ Hornhaut,Warzen beseitigt unfehlbar Sicherweg. Nur echt in der Tube u. mitGarantieschein. , Tube 60 Pfg. Sicherung haben: Part. Doll, Marktstraße 28. Stellengesuche! Perfekte Telefonistin sucht Stellung. Schriftl. Angeb. unter 03337 an den Gieß. Anz. j Verkäufe | MelhM 16 Wochen alt, umständehalber zu verk. 03333 Buddestr. 3 v. r. Fast neues Schlafzimmer komplett und Kinderschuhe Gr. 25 u. 26, fast neu, zu verkauf. Schr. Ang. unt. 03339 a.d.G.A. 2 gebr. NuBbaum-Bettstellen ohne Matratzen zu verkaufen. Anzusehen vorm. 8~10 Uhr. 03335 Wiefeck, GießenerStr.145 * Lethgestern, 6. Okt. Die Vorstandsmitglie. der des Kaninchenzuchtvereins Leih- gestern und des Kl e in ti e r z u ch tv e r e ins Watzenborn-Steinberg kamen am letzten Sonntag hier zusammen, um über die Lokalschau, die am 30. November von beiden Vereinen gemein- schaftlich abgehalten wird, zu beraten. Die Schau, soll in der Volkshalle zu Watzenborn-Steinberg ab- gehalten werden und den Charakter einer Werbung für die Kaninchenzucht haben. Es darf mit über hundert Tieren verschiedener Rassen gerechnet wer. den, die zur Ausstellung gelangen. ♦ Großen-Buseck, 7. Okt. Durch einen unglücklichen Zufall kam hier das fünf Monate alte Kind eines jungen Ehepaares ums Leben. Die junge Mutter hatte, ehe sie zur Arbeit aufs Feld ging, das Kind ins Bettchen gelegt; das Kleine hat sich dann während der Abwesenheit der Mutter , aufs Gesicht gelegt und, da es sich nicht aus eigener Kraft aus ‘ dieser Lage befreien konnte,, MNi den Erstickungstod gefunden. Als die Mutter Merzen von der Arbeit nach Hause kam, war es schon zu. r spät. Der Arzt konnte leider nur noch den Tod »em des Kindchens feststellen. Schweinemarkt in Butzbach. alle lästig. Haare Lebernecken Pickel, Sommerspross. usw. entf. u.Gar.lür immer Frau B. Gulden seit 1935 Fr.W. Henkel Svrechstund. 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