(9b Jahrgang Ur. 159 Erscheint täglich, anker Sonntage und feiertags Beilagen: Gießener Farn ilienblätter Heimat imBild-DieScholle Be-us-vrets: Monatlich... RM1.80 Luftellgebübr... ,, -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Wummern infolge böberer Gewalt ^ernivrechanschluk 2251 Dradtaniwriit:,, Anzeiger" 9?oftfcberril68K Franks. M utontag.7.)uliMl Annalime von 'Hturtorn für die Mittaavnimnner bleiBV.llbr der» Bonnittag» illtnetgen-Pretle r Llnzeiaenteil 7 Rvt le mm bei 22 mm Zeilentzrette, Terttetl 50 Rvt. le mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstastel l Abschlüsse Mengenstafseln Plabvorschrtft (vorbennc Vereinbarung) 25°/o tnebr Gietzener Anzeiger General-Anzeiger sür Oberhessen "'gszr T>*f < W. r. f- • •>^‘x .<■ ** einem Menschen möglich ist, anzusehen, geschweige denn selbst fertig zu bekommen. Darf man denn so Unbeschreibliche Greueliaien -er Bolschewisten Ukrainern und Polen — Männer, Frauen und sogar Kinder von 14 Jahren — verscharrt. Man holte die Leichen durch jene ans Tageslicht, deren Denunziation diese Menschen zum Opfer gefallen waren — durch Juden. Niemals hätte ich vorher je geglaubt, daß es solche Bestien in Menschen« gestalt geben konnte, die zu solcher Henkertätigkeit Unser Bild zeigt Leichen, die in den Kellern der Lemberger Gefängnisse lagen. Im Hintergrund Angehörige der Ermordeten, die von einem ihnen hilfreich zur Seite stehenden Soldaten von dem Schreckensort weggeführt wurden. — (^-PK.-Thiele-Scherl°M.) Unser Bild zeigt Bewohner der Stadt Bubno (Wolhynien) bei der Bergung ihrer von der GPU. fo entsetzlich gemordeten Angehörigen aus dem im Hintergrund sichtbaren Zuchthaus. lPK^Atlanttc-IVU i Menschen möglich ist. anzusehen, geschweige selbst fertig zu bekommen. Darf man den-n so etwas üverhauvt nieder schreiben, was man hier sehen mußte? Ja! Man soll es hinausschreien in die Welt, was Bolschewismus heißt! Bolschewismus bedeutet die tyrannische und schrankenlose Herrschaft der viehischsten, sadistischsten Instinkte. Unter- Menschen, die niemals im positiven Sinne ein Volk oder gar Völker führen können, müssen eben an die niederen Instinkte der Minderwertigen appellieren, um im Verein mit diesen alles (Hute, ihnen Ueberlegcne zu vernichten. Unter den minderwertigen Kreaturen ist aber immer wieder nur «der Herrscher, der am brutalsten und viehischsten auftritt. Möge die Welt erkennen, welche große und hohe Ausgabe das deutsche Volk zusammen mit den ihm verbündeten Nationen erfüllt, daß es diese Tyrannei und Grausamkeit an der Schwelle Euro- pas niederzwingt, um die Menschheit von dieser Geißel zu befreien. Oer bolschewistische Massenmord in Lemberg Tausende von Ukrainern durch die GM. bestialisch zu Tode gefoltert. Das ist der Bolschewismus Von ^-Kriegsberichterstatter Dr. Achim Holtz. Das Blutbad von Luck. Von Kriegsberichter Kurt Hamste. DNB. ... 6. Juli. (PK.) Am 24. Juni morgens werden die politischen Gefangenen des sowietrussi- schen Gefängnisses in Luck aus den großen Jnnenhof getrieben. Am 22. Juni haben die Deutschen die Grenze überschritten und stürmen bereits auf Luck zu. Aus irgendeine Weise muß also das Ges äug nie von politischen Häftlingen geräumt werden, oo tritt also der Gefängnisdirektor, ein Sowjet-Oberst, vor diese zusammengetriebenen über 4000 Gefangenen hin und befiehlt den Häftlingen, di-e der ukrainischen N a t i o n a l b e w e g u n g ange- hören, sich in dem zweiten .Hof zu versammeln, da sie frei gelassen werden sollen. 1500 Mann treten vor und gehen in den Zweiten Hof hinüber. Unter den Zurückgebliebenen aber befinden sich noch zwei Ukrainer, die den Worten des Uberft nach den voraufgegangenen Schikanen und Mißhandlungen nicht tränen Sie bleiben! Das Geschehen, das nun aber über die 1500 ab- gesonderten Ukrainer hereinbricht, ist in Durchführung und Methode bolschewistisch! Maschinengewehre werden aufgebaut und schon prasseln die ersten Garben In die Massen. Aufschreiend stürzen die meisten zusammen lind die Toten begraben unter sich die Leicht und Schwerverwundeten. Um aber dos Maß der Blutschuld voll zu machen, schien- dem die Bolschewisten Handgranaten in diesen Nie senknäuel von Leben, Blut und Tod. W-as die Mä- schinengewehre begannen, vollenden nun die berstenden Handgranaten. Und bei den Aufräumungsarbeiten werden auch die leßten Leicht-und Schwer- verwundeten durch Pistolenschüsse erledigt. Ev war ein furchtbares Blutbad. Schreie und Schüsse verbreiteten unter1 den restlichen 2500 Gefangenen in den Zellen Angst und Grauen Um. ein klebriges zu tun, schleuderten die GPU. Schergen wahllos Handgranaten in die Zellen, in die .'10 und mehr Mann zusammen gepfercht lagen. Während so das Sowjet-Blutbad im Gefängnis zu Luck seinen Fortgang nimmt, geht der deutsche Vormarsch weiter und die Truppen rücken vor die Stadt. Direktor und Gefängniswärter fliehen! Nach Stunden aber kehren sie zurück, in der Hoffnung, die Deutschen seien noch nicht in der Stadt, um auch die letzten Gefangenen ins Jenseits zu befördern. Diesmal hatten sie sich jedoch verrechnet. Längst schon mar auch das Gefängnis besetzt und die schaurige Bluttat entdeckt worden. Die Schergen fallen in die Hände der deutschen Soldaten und werden einem gerechten Schicksal zngefiihrt. Die Bluttat im Gefängnis zu Luck steht nicht vereinzelt da. Sie zeigt die satanischen Methoden des Bolschewismus, die sich seit den Nevolutionstagen von 1917 nicht geändert haben. Sie zeigt aber auch, welcher Feind und welche Bestie dem geordneten und faubeten Europa in diesem Kampf gegenüber- steht I DNB. ..., 5. Juli. (PK.) Die Menschen in Lemberg — gleichgültig ob Ukrainer oder Polen — atmen befreit auf, seit deutsche Truppen in die Stadt eingerückt sind. Wir fragen uns, weshalb fie so jubeln und sich so freuen und uns so sehr als Befreier feiern. Anderthalb Jahre hat das bolschewistische Regime in dieser alten deutschen Stadt gehaust. Anderthalb Jahre lang haben diese Menschen in einer ständigen unerhorten Furcht gelebt. Ich habe mehrere Lemberger Einwohner gesprochen. Zwei davon haben ein halbes Jahr im „Briglttki-Gefängnis" gesessen. Nach dem Einmarsch der Bolschwisten lebte jeder Emwohner ständig in der Angst, denunziert und von der GPU verhaftet zu werden Zu Tausenden hat man Ukrainer und Polen verhaftet. Meist auf die Denunziation von Juden hin, wie man mir versicherte. Die Beschuldigung, man habe sich gegen den Bolschewismus ausgesprochen und sei Ukrainer, genügte schon als Derhastungsgrund. Die Verhafteten hat man dann entweder gleich ermordet oder fortgeschleppt, (unter der Bezeichnung „Politischer", womit man in jedem Sowjetgefängnis vogelfrei war), oder man hat sie für lange Monate eingekerkert Eingekerkert — aber wie: Zu 40 Mann in einer kleinen Zelle, so daß niemand liegen, alle nur hocken konnten. Ich habe die furchtbar st en Einzelhaftzellen selbst gesehen. Weder Licht noch Luft fiel in diese Marterkammern. Es gab nur Brot und Wasser. Und dann die „Jnsvektionen und „Verhöre"! 7000 Ukrainer und Polen sind bis zu unserem Einmarsch ermordet war- den. Weshalb? Weil man sie als Bols ch e w i - st e n f e i n d e denunziert hat — ob sie sich tatsächlich irgendetwas je haben zuschulden kommen lassen, wurde niemals nachgeprüft. Ein Teil dieser Unglücklichen hat seit einem ober anderthalb Iah- ren in diesem schauerlichen Gefängnis gesessen, alle voller Ungewißheit ob ihres Schicksals. In einem Leichenkeller waren Hunderte von Lemberg, 4.Juli. (DNB.) Es ist den Sow iets vorbehalten geblieben, die Einmaligkeit der Vorgänge des Bromberger Blutsonntags nicht nur aufzuheben, sondern womöglich noch zu übertreffen. Mim Einmarsch der deutschen Truppen in Lemberg wurden grauenhafte Verbrechen aufgedeckt, denen Tausende von Ukrainern zum Opfer gefallen find. Bereits im Laufe der er ft en Kriegs- woche fanden vereinzelt grausame Marterungen und Erschlagungen von Ukrainern, Männern wie Frauen, durch GPU.-Kommissare statt. Gegen Ende der vergangenen Woche und in der Nacht zum Sonntag, dem 29. Juni, wurden aus den drei Gefängnissen der Stadt die Verbrecher frei- gelassen, während Ukrainer und Ukrainerinnen auf den Straßen ergriffen,. ja selbst aus den Wohnungen herausgeholt und ohne jeglichen Grund ins Gefängnis geworfen wurden. Hier und an anderen Orten, wie z. B. der GPU.-Zentrale, fanden dann durch die bolschewistischen Untermenschen grauenhafte Züchtigungen und Folterungen statt, deren Grausamkeit der europäische Mensch sich nicht auszumalen vermag, und die im einzelnen auch nicht geschildert werden tönpen. Die Zahl der auf diese Weise in den Lemberger Gefängnissen umgebrachten Angehörigen des ukrainischen Volkstums geht in die Taufende. Eine genaue Zahlenangabe ist deshalb nicht möglich, weil die Leichen kurzerhand in die Keller der Gefängnisse geworfen und dann mit Benzin übergossen und angezündet wurden. Aus dem an der Einfahrtstraße von Przemysl her gelegenen Gefängnisgebäude drang noch am Mittwoch und Donnerstag dichter, beißender Rauch. fähig waren. ‘ Keines dieser armen Opfer war erschossen worden. Einigen wenigen hatte man die Kehle durchschnitten, anderen Die Bäuche ausgeschliht, darüber hinaus wiesen alle Leichen furchtbare Verletzungen im Gesicht, am Hinterkopf oder am Körper auf. Man hatte sie anscheinend mit spitzen Haken auf Schädel und Rücken geschlagen. Manchen waren die Nasen abgeschnitten, einem anderen wieder hatte ein furchtbarer Hieb das Gesicht zerschmettert. Aber das war noch nicht alles. Eine große Zahl der Opfer war bei lebendigem Leibe verbrüht worden. Wahrscheinlich hatte man sie in kochendes Wasser geworfen. Die verbrannte Haut, die am ganzen Körper in Fetzen herabhing, wies daraus hin. Das war auch der Grund, weshalb sich die meisten Opfer vorher ausziehen mußten. In einem Keller fanden wir Berge von Kleidungsstücken. Und wer waren die Henker? Der größte Teil der GPU.»Beamten, diese (oge nannten .Kommissare mit dem breiten roten Streiten um die Mütze — sind Juden. Man hat mir den Blutketter gezeigt, aus dem die . nicht mehr menschlich klingenden Schreie der Gequälten ü6er den ganzen Gesang- nishos gellten. Eine niedere, düstere und kurze Wendeltreppe, die man das Opfer hinunterstteß, dann ein kurzer Gang und daran drei kleine Kellerräume von IVz Meter im Geviert. Nirgendwo an der Wand sind Kugeleinschläge zu sehen, jedoch ist alles über und über voller Blutspritzer. Ich trete über die Schwelle und fahre erschrocken zurück: „Bis zum Knöchel stand ich im Blut!!!" Ich vermag es nicht, hier noch Einzelheiten nie- derzuschreiben, es ging an die Grenze dessen, was Aus den Kellern des gleichen Gebäudes drang ein entsetzlicher Gestank von den Leichen, die dort in mehreren Lagen übereinander lagen. Unvergeßlich werden die Szenen bleiben, die sich auf Dem Hof des GPU.-Gefängnisses abfpleiten, das von taufenden Ukrainern, namentlich Ukrainerinnen, umlagert war. Hier hatten die Russen bereits in Der ersten Kriegswoche immer wieder Ukrainer nach unglaublichen Marterungen schließlich erschossen. Fast hundert Menschen waren nach dem Einmarsch ausgegraben worden, um eine Identifizierung zu versuchen. Nun lagen die be- dauernswerten Opfer in Reihen ‘ auf Dem Boden des Gefängnishofes. In ihrer Todesstarre ließ die oerfrantpfte Haltung Der Arme, Hände, Beine und Füße ahnen, welch grausamen Folterungen sie unterworfen worden waren. Die Tiere in Menschen- gestalt vergriffen sich selbst an schwangeren Frauen. In Verzweiflung irrten nun Angehörige auf dem Hof umher und versuchten eine Identifizierung der gräßlich verstümmelten Leichen. Man wußte nicht, mit wem man mehr Mitgefühl haben sollte, mit Denen, Die aus grausamste Weise umgebracht worden sind ober mit Deren Angehörigen, die immer noch mit einem letzten Hoffnungsschimmer von Leiche zu Leiche irrten und schließlich Dann unter der traurigen Gewißheit, ihren vermißten Angehörigen gefunden zu haben, zusammenbrachen. In Der Folterkammer im Hof Der GPU.-Zentrale mußte erst eine dicke Blutschicht vom Boden weggekratzt werden, um es in dem Gebäude aushalten zu können. Noch jetzt Deuten Blutspuren an den Wänden, die bis zur Decke hinaufreichen, auf die grausamen Folterungen hin, die hier vor dem Einmarsch der deutschen Truppen verübt worden sind. furchtbares Inferno. Die Moskauer Volschemlsteichäuptlinge versuchten die ganze Welf und vor allem die Arbeiterschaft für den Kommunismus dadurch zu begeistern und All gewinnen, daß sie das bolschewistische Reich als ein „Sowjetparadies" schilderten und nicht genug von den Segnungen und Beglückungen des bolschewistischen Systems zu erzählen mußten. Wie gar mancher Arbeiter hat sich von diesen tod)iIDc- rungen so hingerissen gefühlt, daß er, voller Sehn- sucht, diesen „Himmel auf Erden" ZU erleben Den Wunsch in sich trug, das „Mekka des Proletariats fchanen zu dürfen. Mas aber in Wirklichkeit im Sowjetreiche los war und was es mit diesen angeblichen paradiesischen Zuständen auf sich hatte, mar schwer zu erfahren. Nur wenige konnten das mystische Dunkel, mit Dem Die bolschewistischen Machthaber Die Verhältnisse verhüllten, durchschauen. Und wiederum nur wenige von Diesen „Wissenden" wagten es, von Dem, was ihre Augen gesehen, der Welk zu berichten, Denn die Macht der GPU. war groß und chr Arm reichte weit, auch in Länder, in Denen sie nichts |U suchen hatte. ( o Farn es, haft Dein b wisti scheu System immer noch bei denen, Die allzu gcim- iml Dem Mommuni mum liebäugelten, Der Glorienschein eines „fortschrittlichen sozialen Staats- wesens" nicht heruntergeriisen werden konnte. Wohl sickerte die Wahrheit über Die wirklichen Verhältnisse Durch, aber immer wieder verstand es die bolschewistische Propaganda, die Stimme der Wahrheit mundtot zu machen. Der deutsche V o r m a r f ch in das „Sowjet- paradiey" machte aber jetzt der ganzen Welt und vor allem auch den deutschen Soldaten ossenkundig. Daß Dieses „Sowjetparadiev" in Wirklichkeit nichts anderes mar und ist, als ein grauenhastev und furchtbares Inferno Was nur immer man an Schlimmem und Furchtbarem sich vorstellen kann, war in diesem jüdischen Sklavenstaat vorhanden. Es herrschte ein gigantisches Betrüger- und Ausbeutersystem, das mit Blut und Terror verbunden war Die Schassenden mußten unter Zuständen, Die eines Menschen unwürdig waren und sind, schuften und arbeiten. Das Dasein, in Dem sie dahinvegetierten, war so erbärmlich, daß es sich nicht schildern läßt. Wohnungen und Behausungen waren Drecklöcher, die Straßen befanden sich in einem Zustand unbeschreiblicher Verwahrlosung Die Dörfer starrten vor Schmutz und Verkommenheit. Kurzum, alles atmete tierilche Stumpfheit. Man braucht nur die Bilder Der Kriegsgefangenen anzusehen, um sich plastisch vor- zustellen, unter welchen Verhältnissen Die Menschen in diesem „Paradies" hausten. Wenn wir jetzt hören, daß Sowjetsoldaten ihre politischen Koimms- sare erschossen haben und Dann zu unseren Truppen überliefen, so rann man sich einen Begrisf davon machen, wie furchtbar der Terror gewesen sein muß, unter Dem diese Menschen litten und stumpf geworden sind. Dieses „bolschewistische 21 rbeiterparaDico" gibt der Welt Den besten Anschauungsunterricht üver die „Segnungen", Die jüdische Volksbeglücker der Menschheit bringen, wenn man sie nicht hindert, Die Macht zu ergreifen. Die deutschen Soldaten ; haben nun durch ihren einzigartigen und kühnen Vormarsch in dieses Land des Sclireckens diese jüdische Sklavenhalterei vor aller Welt entlarvt und > diesem größten Völkerbetrug aller Zeiten die Maske vom Gesicht gerissen. Durch diese Entlarvung er- - hält der Kampf gegen die Kultur schände des Boi- i schewlsmus, zu Dem Die europäischen Völker sich er- , hoben haben eine besondere sittliche Berechtigung, i Die Front gegen den Bolschewismus, die sich mit eü .......... Vewall spontan gebildet hat. mm juc . Abwehr Der Drohenden bolschewistischen Gefahr be- stimmt Das bei Kamps adel letzt 'Oiiniiii Hal, ■ macht cb dieser Front zur Pflicht und zum Inneren i Auftrag, die Menschheit von einem Verbrechertum , zu befreien, wie es sich hier breitgemacht Hai. Bob- - ler Entsetzen wird sich die Menschheit von diesem i Inferno ab wenden. Lediglich Die Churchills und i Roosevelts Dürften vielleicht noch Geschmack Daran L llrni ui Mrm mit (oh redjern und i satanischen Gestalten ihren Krieg weiterzuführen. Sie Dürfen aber überzeugt sein, daß das Ende, das über diese Geißel der Menschheit kommen und sie vernichten wird, auch ihr Ende sein wird. L. S. er- Insgesamt 300000 Gefangene eingebracht Der Wehrmachtbericht vom Samstag Die auf mit der Erde ein neues wohl die Krank'' nämlich die An' Anwendung an wie die Umfri „Sozialismus", u diese beiden späten DRB. Aus dem Führerhauplquarlier, 6. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Osten werden die Operationen gegen die sogenannte Statin-Linie planmäßig fortgesetzt. Die Zahl der seit dem 22. Juni eingebrachten Gefangenen ist bis zum 5. Juli auf rund 300 000 angewachsen. Die Luftwaffe unterstützte die Operationen durch rollende Angriffe auf feindliche Truppenansammlungen und Kolonnen. Allein im Raume um S hi t om i r wurden durch Bombentreffer und Beschütz mit Bordwaffen über 500 Lastkraft- wagen der Sowjets zerstört und 18 Eisenbahnzüge vernichtend getroffen. Weitere wirksame Luftangriffe richteten sich in der letzten Rächt gegen den Eisenbahn- und Strahenknotenpunkt Smolensk. Die sowjetische Luftwaffe verlor bei e'f eigenen Verlusten gestern 281 Flugzeuge. Davon wurden 98 im Lustkampf abgeschossen, 183 am Boden zerstört. Jm Kamps gegen Großbritannien versenkten Unterseeboote im Atlantik sechs Handelsschiffe mit zusammen 33 830 VRT. und beschädigten ein weiteres Schiff durch Torpedotreffer. Kampfflugzeuge versenkten im Seegebiet um England in der letzten Rächt zwei Frachtschiffe mit zusammen 11 000 Vruttoregistertonnen. Deutsche Jäger schossen bei Luftkämpfen über dem Kanal am gestrigen Tage ohne eigene Verluste vier britische Jagdflugzeuge, vor der norwegischen Küste ein britisches Kampfflugzeug ab. Marineartillerie brachte an der norwegischen Küste drei, ein Vor- postenboot im Kanal ein britisches Flugzeug zum Absturz. Jn Rordafrika scheiterte ein Anssalloersuch britischer Panzer aus Tobruk heraus am zusammengefaßten Feuer der deutsch-italienischen Artillerie. Die Statin-Linie. Römische Betrachtungen zur Lage. Rom, 6. Juli. (Europapreß.) „Messaggero' Zukunftsbild zeigte, in dem so- 19. und 20. Jahrhunderts, ' riesiger Kapitalien und ihre ftistischer Grundlage ebenso eser Lehre, der marxistische glich geworden waren, weil Blüten des Liberalismus durch staatlicher Art willen. Eines Egoismus, der in der Bedenkenlosigkeit seiner Mittel und in der Radikalität seiner Anschauungen nur noch vom Despoten- tum eines Stalin und seiner Horde übertroffen wird. Churchill hatte keinen Warner vom Schlage eines Pitt! Es gibt keinen Politiker in England mehr, der weitsichtig genug gewesen wäre, um frühzeitig zu erkennen, daß — wie einst in Amerika — heute in Europa ein neues Zeitalter und eine neue Raffe seinen Daseinsanspruch anmeldet und ein Haus zu bauen sich anschickt, in dem weder das materielle Denken einer dünnen Oberschicht, noch der haß des Untermenschentums gegen Besitz, Kultur und alles organisch Gewachsene Platz hat. Churchill glaubte, seinen letzten und besten Trumpf in Stalin aüsspielen zu können und wird sehr, sehr bald erkennen müssen, daß er damit selbst den Anstoß zu einer wahren Freiheit und einer wirklichen Gemeinschaft der europäischen Völker gegeben, sich selbst und seinesgleichen aber das Grab geschaufelt hat! Nachdem vorher der bolschewistische Teufel durch den britischen Beelzebub ausgetrieben worden ist ... Unzeitgemäße Erinnerungen^ Madrid, 6. Juli. (Europapreß.) Zu dem in englischen Zeitschriften und Zeitungen mit Vorliebe ausgestellten Vergleichen zwischen dem heutigen Kampf in Europa und den Feldzügen Napoleons schreibt der Londoner „ABC"-Korrespondent, Luis Calvo, „alle diese modernen Kommentatoren Napoleons gehen an der Tatsache vorüber, daß an seinem Mißerfolg in Rußland und an seinem schließlichen Untergang weniger die englische Blockade oder die blutigen Kämpft in Spanien, Ausstände in Tirol und Deutschland oder der mißglückte Ueber- gang über die Beresina schuld gewesen sind, sondern das Kontinentalsystem der Koalitionen und seine Art der Kriegführung. Die europäischen Allianzen sind in diesem Krieg verschwunden, und die Maschinen und Motoren haben die Entfernungen abgekürzt und die Beschränkungen in den Plänen aufgehoben. Jn all diesen napoleonischen Erinnerungen, wie sie von Churchill und Stalin bis hinab zu irgendeinem politischen Windbeutel ausgegraben werden, ist wohl mehr der Wunsch der Vater des Gedankens." Diese Mammut-Tanks seien hilflos den deutschen Infanteristen zum Opfer gefal' l e n. DRB. Aus dernFührerhauplquarlier. 5. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Jm Osten verlaufen unsere Operationen planmäßig. Südlich der Pripjet- Sümpfe wurden an mehreren Stellen versprengte Teile des Feindes hinter unserer Front durch Reserven zum Kampfe gestellt und vernichtet. Mehrere lausend Gefangene fielen dabei in unsere Hand. Unsere ungarischen Verbündeten haben gestern K o l o m e a und Stanislaw genommen. Von den bei Minsk eingeschlossenen Sowjetverbänoen sind am 4. Juli — wie schon durch Sondermeldung bekanntgegeben — 20000 Mann übergelau- s e n, nachdem sie ihre Kommissare erschossen hatten. Ostwärts Minsk ist der Dnjepr erreicht. Jm Baltenland wird die Verfolgung des geschlagenen Feindes fortgesetzt. Die aus Finnland vorgehenden deutschen und finnischen Verbände machten trotz schwierigster Geländeverhältnisse und bei stellenweise zähem Widerstand weitere Fortschritte. Kampf-, Zerstörer- und Jagdflieger-Verbände zersprengten feindliche Truppenansammlungen am Oberlauf der Düna und in der westlichen Ukraine, vernichteten zahlreiche Panzer- und Lastkraftwagen, bombardierten mit guter Wirkung feindliche Artilleriestellungen und zerstörten wichtige Bahnanlagen weit im Rücken der Sowjettruppen. Jn Luftkämpfen erlitt die feindliche Fliegertruppe weitere schwere Verluste. Jm Kamps gegen Großbritannien bombardierten starke Verbände der Luftwaffe in der letzten Rächt das Rüstungszentrum Birmingham, den Kriegshafen Plymouth sowie andere Häsen an der Südostküske Englands. Große Vrand- felder und Explosionen ließen den Erfolg dieser Angriffe erkennen. Aus einem Flugplatz an der Westküste Englands belegten Kampfflugzeuge hallen und Unterkünfte wirksam mit Bomben schweren Kalibers. Jm Bristol-Kanal wurde ein Frachter von 5000 VRT. versenkt. Fernkampsbatterien der Kriegsmarine beschossen einen feindlichen Geleitzug im Kanal. Angrifssversuche britischer Flugzeuge führten am gestrigen Tage an der Kanalküfte abermals zu einer Riederlage für den Feind, Jn Lujlkämxjen Deutsche Kampf- und Sturzkampffliegerverbände bombardierten den Hafen von Tobruk. Ein Handelsschiff und Lagerhäuser wurden getroffen, Küstenbatterien des Feindes niedergekämpfi. Zerstörerflug- zeuge zersprengten britische Kraftfahrzeugkolonnen bei habata. Jm Mittelmeerraum griffen am 4. Juft deutsche Kamps- und Sturzkampfflugzeuge die Hafenanlagen von Famagusta an der Ostküste der Jnsel Eypern an. Vombenvolltreffer schweren Kalibers beschädigten zwei große Handelsschiffe und Verladeeinrichtungen am Hasen. Auf einem Flugplatz der Jnsel schlugen Bomben in Barackenlager des Feindes. Der Feind warf In der letzten Rächt in Westdeutschland Spreng- und Brandbomben. Die Zivilbevölkerung hatte größere Verluste an Toten und Verletzten. Wohnviertel und öffentliche Gebäude wurden vor allem in Münster und Bielefeld getroffen. Rachffäger schossen sieben der angreifenden britischen Kampfflugzeuge ab. Rittmeister Riemack, Führer einer Aufklärungsabteilung, die Oberleutnante Frhr. Märkten und Buchterkirch in einem Panzerregiment sowie Oberleutnant R i h in einem Schühenregiment zeichneten sich durch vorbildliche Tapferkeit aus. Bei Operationen im Rordatlantik war ein Anker- seeboot unter Führung von Kapitänleutnant Scholz besonders erfolgreich. Wiederum 52000 Soldaten westlich Mmsk übergelaufen. DRV. Aus dem Führerhauptguartier, 6. Juli. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Anter dem Druck der deutschen Am- klammerung sind gestern westlich Minsk wiederum 52 000 Soldaten der Sowjetarmee übergelaufen. wurden neun Jagdflugzeug^, durch Flak- artiöerie drei Kampf- und ein Jagdflugzeug a b - geschossen. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißt. Durch Bombenwürfe britischer Flugzeuge auf die Stadt Breft wurde ein Denkmal der kanadischen Truppen aus dem Weltkriege zerstört. Militärischen Schaden richtete dieser Angriff nicht an. Einzelne britische Kampfflugzeuge warfen in der letzten Rächt eine geringe Zahl von Sprengbomben in Westdeutschland. Die Schäden sind unerheblich. Rachtjäger und Flakartillerie schossen fünf der an- greifenben Kampfflugzeuge ab. Hauptmann Streik, errang in der Rächt zum 4. Juli seinen 15. Rachtjagdsieg. Jn den Kämpfen im Osten zeichneten sich Oberst Buck und Oberstleutnant T h u m m, Kommandeure von Jnfanferie- Regimentern, sowie die Oberleutnante Pelikan in einer Sturm-Geschüh-Abteilung, Heine in einer Radfahr-Kompanie und Tanke in einem Jnsantekie-Regiment durch besondere Tapferkeit aus. Qualität gegen Quantität. Eindrücke eines schwedischen Korrespondenten auf dem Schlachtfeld von Lemberg. Stockholm, 6. Juli. (DNB.) Der von „Stockholms Tidningen" an die Ostfront entsandte Korrespondent schreibt seinem Blatt, der Krieg an der Ostfront sei eine Auseinandersetzung und, ein Messen der Kräfte zwischen zwei verschiedenen Prin- zipien: Dem Prinzip der Quantität und dem Prinzip der Qualität. Die Sowjets hätten ihre Methode auf der Quantität, sowohl was die Größe der Armeen als auch was die Ausrüstung betreffe, die deutsche die ihre auf der Qualität aufa-daut. Das auffälligste Beispiel dafür seien die S owj et- ta nks. Exemplare, die bis zu 100 Tonnen groß seien, hat der Korrespodent an keiner anderen Front bisher besehen. Diese 100-Tonner, die die Bolschewisten in der früheren polnischen Ukraine zurück- gelassen hätten, seien imponierend anzusehen. Sie hätten einen schreckeneinjagenden Turm mit einer Die Sowjets hätten in diesem Kriege gewaltige Massen von all dem, was sie befaßen, eingesetzt, Hitler dagegen habe, wie gewöhnlich, sein Vertrauen auf seine erprobten Alpenjäger gesetzt. Am Anfang hatten die Deutschen an diesem Frontabschnitt einen einzigen Panzer gegen die feindlichen Panzerformationen eingesetzt. Die überlegene Ausbildun der Infanteristen, ihre Führung und die modernste technisch e A u s r ü st u n g , die einem Infanteristen zur Verfügung stehen könne, habe die Entscheidung trotzdem zu Gunsten der Infanteristen gewendet. In den Wäldern bei Lemberg, so fährt der Korrespondent fort, hatten die Sowjets zahlreiche Divisionen eingesetzt, die mit Tanks und Feldkanonen ausgerüstet waren. Die Verteidiger hotten alle Chance auf ihrer Seite, denn die Deutschen, die über den San kamen, waren nur mit leichten Waffen ausgerüstet. Trotzdem schaben sich die Deutschen von Posten zu Posten vor, ohne daß es die Bolschewisten, die zäh kämpften, verhindern konnten. Den größten Eindruck auf den Korrespondenten machte das Material, das die Bolschewisten zurück- gelassen hatten. Auf weiten Strecken liege Tank an Tank, Geschütz neben Geschütz. Viele Panzerwagen seien zerstört, daß man kaum noch Schrott vorfinde. Andere seien nach außen hin vollkommen unbeschädigt. Es seien meistens 30-t-Panzer, offenbar seien sie eine leichte Beute für die Deutschen geworden. Selten ungeschickt hätten sich die Sowjets bei Gebrauch ihrer Panzerwaffe gezeigt. Eine Panzerschlacht ist ein technischer Krieg, der höchste Ansprüche an Führung, Mann und Material stellt. Vor allem muß jeder Tank in drahtloser Verbindung mit dem Führertank stehen, der die Bewegungen befiehlt. Davon scheinen die Bolschewisten keine Ahnung gehabt zu haben, denn jeder Tank wollte für sich s e i n e n eigenen privaten Krieg gegen Deutschland führen. Auch fehlte den Sowjets ein ausgebildeter Auf - klärungsdienst, so daß sie von den Deutschen überrascht wurden. Letztere waren gut getarnt und ließen die Sowjettanks auf 70 Meter herankommen. Dann bekamen die Sowjetpanzer den Gnadenschuß, eine auf den Zentimetr genau gezielte Panzergranate. In anderen Fällen stürmten die deutschen Soldaten ganz einfach die Tanks und warfen Handgranaten ins Innere. Interessant sei auch die Menge Artillerie, die die Bolschewisten an der Front bei Lemberg eingesetzt hätten. Massen von Feldge- schützen schmücken nun das Gelände. Man bedauert, daß soviel Stahl nutzlos geopfert worden ist. Bolschewisten waren picht etwa unvorbereitet den Kampf, sie waren offenbar nur noch nicht ihren Vorbereitungen fertig. Die Sowjetwirischast. Während der letzten Tage waren selbst in solchen Auslandzeitungen, die bisher nicht viel Verständnis für Deutschlands Kampf gegen die angelsächsische Beoormunbung Europas aufzubringen pflegten, beifällige Betrachtungen darüber zu lesen, daß dem Bolschewismus endlich ein energisches Halt zugerufen worden ist. Die Frage, ob das vom Kommunismus eingeführte Wirtschaftssystem brauchbar ober etwa gar den anderen Wirtschaftssystemen überlegen sei, wird nicht mehr diskutiert; sie ist beantwortet: gewisse industrielle Fortschritte sind mit einer völligen Preisgabe der laufenden Versorgung der Bevölkerung erkauft worden. Zwar sind für besondere Leistungen wie Erfindungen und für Einhaltung des vorgeschriebenen Produktionsplanes Prämien ausxrelobt Aber was nützen die Prämien, wenn man sich und seinen Angehörigen damit keine bessere Lebenshal-- tung verschaffen kann!? Jahraus, jahrein wird in der russischen Staatswirtschaft — eine Privatwirtschaft gibt es kaum noch — ein Berg von Papier verschrieben, und wenn es so ginge, wie es auf dem geduldigen Papier steht, so wäre alles in bester Ordnung. Aber es geht eben nicht so. Die neugeplanten Jndustrie- werke und Grubenanlagen werden nie pünktlich fertig, weil Maschinen, Kesseln, Rohrleitungen usw. nicht rechtzeitig geliefert werden und weil es trotz aller Mittel nicht gelingt, die Arbeitsmoral auf ausreichender Höhe zu halten. Dazu kommt die geringe Bildung und die Gleichgültigkeit der Arbeiter und Angestellten, die mit den komplizierten Maschinen nichts anzufangen wissen und außerdem es an der notwendigen Wartung und Pflege fehlen lassen. In zahlreichen Wirtschaftszweigen ist die Qualität der hergestellten Produkte so gering, daß große Teile als Bruchware ausrangiert werden müssen. Jm Lauft der Jahre hat die Moskauer Zentrale zahlreiche Experimente in der industriellen Organisation gemacht. Jetzt war man bei Dutzenden von „Volkskommissariaten" angelangt, denen die zu der betreffenden Branche gehörenden Werke unterstehen. Oertlich sind die Werke nach Rayons zusammengefaßt, wobei aber besonders große Werke dem Volkskommissariat unmittelbar unterstellt sind. Daneben besteht eine Querverbindung solcher Unternehmungen, die ihrer Natur nach eng zusammenarbetten müssen, beispielsweise von Kohlenbergwerken und Kokereien auf der einen, Hochöfen- uiw Eisenwolz- werken auf der anderen Seite. Solche .Kombinate" erstrecken sich mitunter auf weite Räume, mie beispielsweise die Kohlenbergwerke im Uralgebirge Der bolschewistische Maierialrausch. Madrid, 6. Juli. (Europapreß.) Der Berliner Korrespondent des spanischen Blattes „ABC", Äi- auel Arena, beschreibt in seinem Bericht von der Ostfront mit großer Anschaulichkeit den schreienden Gegensatz zwischen der Verfassung der Sowjet- soldaten und dem riesigen Aufwand an Material. -Die Landstraße nach Lemberg bietet einen so katastrophalen Anblick, wie ich ihn nirgendwo und niemals gehabt habe. Meine Begleiter sprachen von Dünkirchen. Ich begann die zerstörten Sowjettanks zu zählen, als ich bei 200 angekommen war, gab irf? es auf." Arena beschreibt dann die Sowjet- Panzerwagen. „Es ist ein Delirium des materialisti- Ichen Geistes, eine wahre Orgie an Eisen, in deren Dienst man einige armselige Menschen gestellt hat." — (£in wahrer Luxus an Material und Munition sei von den Bolschewisten entwickelt worden. Die Mannschaften aber liefen häufig barfuß herum und trugen Mützen aus Karton. Ungarische Truppen den Onjestr erreicht örtert die Frage der noch verbleibenden Widerstandskraft der Sowjetarmee und bringt dazu cm Bild des Standes der Fronten, wie er sich aus den letzten deutschen Berichten ablesen läßt. Das Blatt greift die Gerüchte von dem Plan einer großen Schlacht vor Moskau auf und meint, der Aufmarsch der Sowjets zu einer solchen Schlacht dürste bereits stark unter dem Druck des deutschen Vordringens stehen. Der für diesen Aufmarsch zur Verfügung stehende Raum werde ständig enger. Mit der „Stalin- Linie" und ihrem möglichen strategischen Wert besaßt sich „Popolo di Roma". Das Blatt meint daß die Werke dieser Linien zum größten Teil veraltet und wohl auch auf Grund der späteren Grenzziehung unter Einschluß eines großen Teiles von Polen und der baltischen Staaten vernachlässigt sein dürften. Die Riesenmassen an Gefangenen und Beute, die den Deutschen in die Hände gefallen seien, gäben einen Maßstab für die Beurteilung des deutschen Sieges in diesem ersten Kriegsabschnitt. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Stockholm, Juli 1941. Wenn dereinst einmal die Geschichtsschreibung die Zeit der Weltwende, die wir heute tätig miterleben, auf ihren letzten und gestaltenden Sinn untersuchen wird, so dürfte sich wie ein roter Faden durch alle Betrachtungen die Erkenntnis ziehen, daß England, was immer es auch versuchte, um seine Herrschaftsform in die Zukunft hinüberzuretten, ungewollt diesem ungeheuren geistigen und materiellen Umbruch Vorschub leistete. Ob eine solche Untersuchung nun von wirtschaftlichen, politischen oder mehr psychologischen Voraussetzungen ausgeht, immer wird sich die Wahrheit des von Adolf Hitler zu Beginn dieses Krieges ausgesprochenen Warnung als wahr erweisen, daß die Götter den mit Blindheit schlagen, den sie verderben wollen? Um zu ermessen, auf welcher Stufe des stetigen Niedergangs England heute steht, ist es gut, sich an eine Rede zu erinnern, die der ältere Pitt, Earl of Chatham, kurz vor seinem Tode am 20. November 1777 im Oberhaus hielt. Sie ist unter dem Titel „The Employment of Native Mercenaries" (Die Verwendung eingeborener Söldner) als eine der flammendsten und empörtesten Reden der englischen Geschichte überhaupt in die Historie des englischen Parlaments eingegangen. Mit geradezu seherischer Gabe warnte dieser Greis die Lords davor, die Eingeborenen im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg als Hilfsvölker gegen die Empörer zu benutzen. Seine Worte haben heute, im übertragenen Sinne angewandt, eine seltsam ergreifende Aktualität. Sie haben freilich nicht hindern können, daß die eiskalten Rechner und erbarmungslosen Raffer, die auch daknals bereits die Geschicke der englischen Eroberungs- und Weltbeherrschungspolitik lenkten dennoch alle die Methoden anwandten, die man bei der Einverleibung der 13 Kolonien und vor allem Indiens für gottgefällig und wohlgetan hielt. Das Ergebnis ist bekannt: Das amerikanische Unabhängigkeitsbestreben setzte sich gegen alle Widerstände als eine Naturkraft durch, die zwar der ältere Pitt erkannte, aber der damalige Premierminister Lord North in echt britischer Borniertheit nicht wahrhaben wollte. Sein Nachfolger Churchill braucht heute nicht zu befürchten, daß im Oberhaus ein Mann von den Qualitäten des Earls of Chatham aufsteht, um — gleichsam aus dem Jenseits — bte_ prophetische Stimme zu erheben. Er glaubt, daß die Geschichte sich wiederholt--wenn es für England günstig ist. Darum begann er genau wie 1914 das alte Spiel, übersah aber vollständig, daß in der Mitte Europas ein neuer Staat, ein Reich emporblühte, für dessen Werdegang und Ideologie, für dessen Wesen und nur ihm eigentümliche Vitalität ihm, dem entarteten Nachfahren einstmals instinktstarker und naiv-skrupelloser Eroberer, jedes Organ fehlt. So übersah sein rein kapitalistisch und materialistisch geschultes Gehirn, daß es etwas gibt, was stärker ist als die Anwendung eines einmal erfolgreich gewesenen Rezepts der Einkreisung: der Geist, der einem der diszipliniertesten und klügsten Völker Geburtshelfer wider Willen Von unserem nn.-Berichterstatter. ein neues Gemeinschaftsgefühl ersetzt wurden, durch einen wahrhaften Volksstaat, in dem die Arbeit eine Ehre und eines der wertvollsten Nationalgüter Überhaupt ist. Wenn es eine psychologische Wurzel für diesen von der angelsächsischen Plutokratie entfesselten Krieg gibt, so ist es die Furcht dieser schnöden und perfiden Kapitalisten, daß die Anerkennung der Würde der Arbeit, die gleichzeitig eine Würdigung des Arbeiters und seine Einbeziehung in die volk- hafte Gebundenheit ist, in England Schule machen könnte, also dort, wo der Sinn für ein derartiges Ethos von jeher gefehlt hat, wo nur der etwas galt, der nicht zu arbeiten brauchte. Es ist gerade heute, da die britischen Zeitungen sich in Lobeshymnen für den neuen „Kooperator" Stalin überschlagen, außerordentlich wervoll zu wissen, daß im englischen Denken der Staat nicht vorkommt, sondern nur die „society". Es gibt daher auch in der angelsächsischen Welt keinen Dienst an der Gesamtheit, wie in Deutschland und wie vor allem das Preußentum als historische Realität ihn herausge- bildet hat. Handel war Kampf ums Dasein und die Arbeit eine Ware unter anderen. In diesem Punkt treffen sich nämlich Bolschewismus und Plutokratie. Denn auch das bolschewistische System denkt in Klassen und hat die Klasse der „Proletarier" ebenso zum Dogma erhoben, wie das späte England die des Plutokraten. Beide denken nur materialistisch und grenzenlos egoistisch! Daher erleben wir heute das seltsame Schauspiel, daß Churchill sich dreht und windet, um die Bolschewisten sozusagen hoffähig zu machen, um ihnen ein demokratisches Mäntelchen umzuhängen, während auf der anderen Seite Genosse Molotow in seltsamer Umkehrung des Spiels die „Bürger und Bürgerinnen" der zur Weltreoolution „berufenen", also im letzten die Staatenlosigkeit bejahenden, Sowjetunion zur Verteidigung aufruft. Das Entscheidende ist nun — und das ist auch der grundsätzliche Rechenfehler Churchills —, daß Europa die Gefahr des Untermenschentums bolschewistischer Prägung instinktiv in seiner überwiegenden Mehrheit sofort begriffen hat, wo es den Kampf gegen England, obgleich er mit demselben Vorzeichen geführt wird, aus der Trägheit liberaler Denkgewohnheiten durchaus noch nicht so vollständig begriff. Wer heute als objektiver Beobachter aber die Aeußerungen englischer Zeitungen und die Propaganda des britischen Rundfunks verfolgt, dem muß ausfallen, daß eine zunehmende Angst das britische Jnselreich befällt, eine Ahnung von dem Erwachen Europas, das in dem Zerrspiegel des Bolschewismus auch die gemeinsame Wurzel plutokratiicher Lebensanschauung sieht. Das äußert sich vorläufig überwiegend in den skeptischen Stimmen über die Fähigkeit der Sowjets, dem Ansturm der deutschen Soldaten überhaupt solange standhalten zu können, daß England wirklich eine Entlastung erfährt. Nachdem jetzt aber die ersten großartigen, geradezu überwältigenden Erfolge der deutschen Waffen gegen den bolschewistischen Verräter bekannt geworden sind, wächst in der angelsächsischen Welt die erschreckende Erkenntnis, daß mit dem Wahngebilde des Bolschewismus auch die letzte ideologische Tarnungsmög- . lichkeit seines historischen Geburtshelfers, eben das Plutokratentum, fällt und daß England diesen Krieg v'cht aus der Liebe zur Menschheit und der wahren „Freiheit der Demokratien" vom Zaune gebrochen Wt sondern um des brutalsten Egoismus über= IH-cm-Kanone als einzige Besttickung. Man sollte glauben, sie könnten von keinem anderen Ungetüm besiegt werden, als nur von größeren. Aber in dem jetzigen Feldzug seien die'sowjetischen Hoffnungen vollkommen sehlaeschlagen. In Wirklichkeit komme es nicht auf die Masse, auch B u d a p e st, 6. Juli. (DNB.) Der Chef des Hon- ved-Generalstabes teilt mit: Unsere Truppen er- reichten am 5. Juli die Linie des Dnjestr. An manchen Stellen versuchten starke Sowjetnachhuten durch V Vic.t/UIUHK; I erbitterten Widerstand de» Rückzug über den Flutz Nicht auf tue Große, der Tanks oder ihrs Zahl am |^u decken. x —-----------— I Opekt inlQMinuten mit MURMANSK KOLA FINNLAND HELSINKI LENINGRAD TEBSli KOWNOj WARSCI KIEU UNGARN Weisses LAffVcl SMOLENSK ORSCHA (c/lDPr^eS' uVIeerl 'W'LNA. Wff&NlNSK O -IOO 300 «QM [EWERfify, UKRAINE BllP6 LlTAUENtm^—- . A N 0^9 fee Moskau Oer Kampf in Ostafrika il Ul em Be- keiten eröffnet habe. i s ch e n Schild der Bewegung vor dem deutschen Volk rein betrieb, * und sauber zu erhalten. Die politische und weltan-! Straffe und saubere Verwaltung der Partei Da« Aufmarschgebiet gegen Deutschland. die hat der Onega.- ^Jee diesen einstellen. Da dieser Verkehr fast ausschließlich auf japanischen Schiffen erfolgt, ist der Warenverkehr auf dieser Strecke damit so gut wie eingestellt, da es den USA. an eigenem Schiffsraum, den sie hier einsetzen könnten, fehlt. General der Artillerie Leeb, der Chef des Hee- reswaffenamtes im Oberkommando des Heeres, der kürzlich sein 60. Lebensjahr vollendete, begeht am 7. Juli 1941 sein 40jähriges Dienstjubiläum. Das in unserer Karte schraffiert eingezeichnete Gebiet zeigt die von der Sowjetunion seit 1939 annektierten Gebiete, in denen der Ueber- fall auf Deutschland vorbereitet wurde. Die deutsche Wehrmacht hat jetzt durch diese Pläne einen Strich gemacht. — (Karte: Scherl-Bilderdienst-M.) Dem Reichsminister der Finanzen Graf Schwerin von Krosigk wurde das neunte Kind, ein Mädchen, geboren. tgdoga- Jee fX m i ti|i je n j „Oer Weg in die Zukunst des flämischen Volkes ist frei." Gauleiter Sprenger eröffnet die Flämische Woche in Darmstadt. Der Adjutant des Poglavnik und Hauptmann der ßeiibftanbarte, Mijo Babiffch, ist bei oem Dorf Ber- kowitsch in der Herzegowina im Kampf mit serbischen Freischärlern, den sogenannten Tschetnitzi, gefallen. hm, 5. Juli. (Europapreß.) Die Zurückziehung o-cchiedener japanischer Schiffe aus dem Ozean- ivtklehr wird damit begründet, daß die Schiffe in blil Seegebieten in unmittelbarer Nähe der japa- itMen Inseln gebraucht würden. So soll die Schiff- ichitsgefellschast, die bisher den Verkehr z w i s ch e n b?ii USA. und den Philippinen l.,.. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter be8 Hauptschriftleiter-: Eni st Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Giesen, Provinz, Wirtschaft iu Sport: Ernst Blumschein. Druck und yerlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Derlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel Pl.srr.6. NSG. Im Hessischen Landesmuseum in Darrn- tadt wurde durch Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger die Flämische Woche eröffnet. Sie teile ein Glied in der großen Kette der Versuche dar — so führte der Gauleiter aus —, flämische Kunst und flämische Künstler dem deut- chen Volke wieder nahezubringen, und alte Bande wieder anzuknüpfen. Er erinnerte an die Kämpfer für die Erhaltuna des fiämischen Volkstums, die mit ihrem unbeugsamen Willen und Kämpfen auch das Leben des Flamenvolkes immer wieder empor» rissen. Gerade aus dieser Kampfzeit leuchteten aber auch flämische Künstler weit hinaus, die durch ihr Schaffen und ihr Werk vor aller Welt ihre germanische Abkunft bekunden, wie auch einzelne Schöpfer Helle Sterne im Kunstleben des gesamten deutschen Volkes waren, und es auch bis zum heutigen Taae geblieben sind. Nachdem der Gauleiter die Ursachen, die den großen Versuch zur Befreiung Flanderns im Weltkriege scheitern ließen, ausgezeichnet hatte, kam eraufdleZukunftder Flamen im Rahmen b er deutschen Volksgemeinschaft zu sprechen. „Der Weg in die Zukunft des flämischen Polkes ist frei. Allerdings eine Voraussetzung ist daran geknüpft: Die Einigkeit aller Flamen! Das Gefühl der Verbundenheit ist im Entstehen begriffen und wird Allgemeingut aller Flamen und Deutschen werden." Der Gauleiter ging dann auf die alten, fruchtbaren Verbindungen zwischen dem Gau Hessen- Nassau und Flandern ein. Er erinnerte an den Seligenstädter Maler Memling und die Darmstädter Dichterin Luise von Plöennies, die der selbstverständlichen Zusammengehörigkeit von Rom, 6. Juli. (DNB.) Im italienischen Wehrmachtbericht vom Sonntag heißt es: In einem Tieflugangriff gegen eine feindliche Stellung bei Sidi Barani yat unsere Luftwaffe Kraftwagen und Barackenlager in Brand geschaffen. Feindliche Flieger fjaben JB engSsi und Derna angegriffen. — In Oft a fri f a sind unsere Truppen von Galla und S i d a m o , die zu einer kleinen heldenhaften Schar zusammengeschmolzen und ohne Lebensmittel und Munition geblieben waren, nach ihrem Widerstand bis zum Aeußersten und einem letzten Kampf bei Gore, bei dem sie dem Feind schwere Verluste beibrachten, gegenüber den stets stärker werdenden feindlichen Streitkräften zur Uebergabe mit Waffenehre gezwungen gewesen. In Gondar und anderen Gegenden geht der Kampf weiter. In einem amtlichen Kommunique zum Wehrmachtbericht heißt es: „Der englische Angriff auf das Gebiet von Galla und Sidamo begann unmittelbar nach der Beendigung der Operationen am Amba Alagi. Die Engländer ließen die dort freigewordenen Streitkräfte von Osten her, gleichzeitig Truppen aus dem Sudan und dem Kongo von Westen her vorrücken. Dabei konnten sie dank dem von den Italienern gebauten Straßennetz auch zahlreiche Panzer heranschaffen. Für die seit elf Monaten im Kampf stehenden italienischen Verbände, die weder über militärische Stützpunkte noch über Nachschubmöglichkeiten verfügten, war der Kampf von Anfang an aussichtslos. Die italienischen Soldaten wußten aber, daß sie mit ihrem Die Versenkung des australischen Zerstörers „W a» t e r I) e n" im Mittelmeer wurde von dem australi- lischen Marineminister Hughes bekanntgegeben. Die „Waterhen" hatte eine Wasserverdrängung von 1100 Tonnen, eine Bestückung von vier 10,2-cm-Ge- schützen, zwei 4-cm-Flakgeschützen und sechs Torpedorohren. Die Besatzung betrug 134 Mann. ♦ Riesenbrand in Stockholm. Ein Riesenbrand vernichtete große Teile eines Barackenviertels in Stockholm, das als Lager für Treibstoffe, Kohlen usw. benutzt wurde. Zehn Meter hohe Flammen und gewaltige Rauchwolken schlugen gegen den Himmel. Es mußte fast ein Kilometer Schlauchleitung gezogen werden, um genügend Wasser zur Bekämpfung des Brandes heranzubringen. In Berlin fand der Austausch der Ratifikationsurkunden zum deutsch-türkischen Freundschaftsvertrag statt. Den Austausch nahmen vor: von deutscher Seite der Staatssekretär im Auswärtigen Amt von Weizsäcker und von türkischer Seite der türkische Botschafter in Berlin Huesrev Gerede und der stellvertretende Generalsekretär im türkischen Außenministerium Cevad A c i k a l i n, der zu diesem Zwecke aus Antara nach Berlin entsandt wurde. * Der afghanische König Zahirffchah eröffnete die zweite Sitzung des Parlaments und unterstrich den Entschluß Afghanistans, im Verlaufe des gegenwärtigen Krieges absolut neutral zu bleiben. Der König sagte, Afghanistan hoffe, die freund» schafflichen, politischen und wirtschaftlichen Beziehen mit allen Mächten aufrecht zu erhalten, wobei es seine eigenen Rechte und Interessen beizubehalten wünsche. ♦ Im Norden der indischen Provinz Waziristan wurde eine britiscke motorisierte Kolonne von Wa- ziris angegriffen, oie sich seit Jahren gegen die englische Zwangsherrschaft zur Wehr setzen. Sechs Kraftwagen wurden in einen Abgrund gestürzt. Widerstand dem Feind schwere Verluste zufügten und ihn daran hindern würden, seine Streitkräfte für andere Fronten frei zu bekommen. So nahmen sie denn den Kampf unter den denkbar schwierigsten Verhältnissen gegen einen von allen Seiten heranrückenden Feind mit beispielloser Einsatzbereitschaft und Opfermut hin. Dieser bis an die Grenze des Menschenmöglichen fortgesetzte Widerstand ist sogar vom Gegner mit Bewunderung anerkannt worden. Mit verzweifelter Zähigkeit hat jede einzelne Kolonne dem wachsenden Druck des Feindes standgehalten, solange sie noch über Munition und Lebensmittel verfügte. So behauptete sich ein völlig eingekreister Verband in der Seengegend über einen Monat lang gegeO eine starke feindliche Uebermacht; so hielten zwei Divisionen," deren Bestände bereits beträchtlich zusammengeschrumpft waren, den feindlichen 23 o i m a r f d) gegen Jmma bis zum äußersten auf, während es einer der Divisionen gelungen war, in der Zwischenzeit unter unsagbaren Schwierigkeiten sich auf D e m b i d o l l o zurückzuziehen, wo General Gazzera beschlossen hatte, den Widerstand bis zum äußersten fortzusetzen. Nach Dembidollo zogen sich auch nach der im Interesse der Zivilbevölkerung erfolgten Räumung Jmmas die dortige Garnison owie andere Verbände aus dem Seengebiet tämp» end zurück. Hier leisteten die italienischen Truppen den letzten heldenhaften Widerstand. Sie haben die Tradition der italienischen Waffenehre hochgehalten und den Dank des Vaterlandes verdient." Am Fuß des Untersberges in Grödig im Reichsgau Salzburg wurde das Wilhelm-Gustloff-Lager der Reichsjugendführung für die Hitler-Jugend aus dem Ausland durch Gauleiter, Reichsstatthalter, HJ.- Gebietsführer Dr. Rainer eröffnet. Das Lager nimmt deutsche Jugend aus Italien, Spanien, Portugal, Dänemark, Kroatien, der Slowakei, Holland und Belgien auf. In Oslo kamen 45 Mädel des BDM. -Werkes „Glaube und Schönheit" an, um an einem 14tägigen deutsch-norwegischen Mädellager in Lillehammer teilzunehmen. ♦ Die finnische Zeitung „Rintamamies" (das Organ des finnischen Frontkämpferbundes) bringt auch einige Spalten in deutscher Sprache. Die Zeitschrift „Suomen Sotilas" („Der finnische Soldat") wird ebenfalls eine deutsche Nummer herausgeben, die den deuffchen Soldaten an der finnischen Front zur Verfügung gestellt werben wird. Deutschen und Flamen dienten. In einer Zeit, da Deutschland nicht nur um seine Kultur, die der Führer von allem Volksffemden gereinigt unb em» poraeführt hat, sondern um die gesamteuropäische Kultur ringt, sei auch der Boden geschaffen, daß alle deutschen Volksteile sich ihrer arisch-germanischen Dolksgrundlage bemüht werden und in der großen Volksgemeinschaft aller Deutschen aufgehen. Zum Schluß seiner Ausführungen betonte der Gauleiter unter stürmischem Beifall: „So werden mir den Kampf bestehen und die europäische Kultur wird vor dem Untergang gerettet sein, der ihr durch die asiatischen Horden und die plutokratvfchen, völker- ausbeutenden Briten droht." Im Namen seiner Freunde und Mitkämpfer dankte dann der Vorsitzende der Deutsch-Flämischen Gesellschaft, van d e Wiele, den Veranstaltern und gab einen Einblick in das Ringen des flämischen Volkstums um seinen völkischen und politischen Bestand, über dem die Losung stand „Flandern stirbt nicht!" Mögen vielleicht auch verwaltunas- mäßige Grenzen kommen — sie vermögen die gleichen Herzen und Seelen, die aus dem gemeinsamen deuffchen Blut sprechen, nicht zu trennen. „Flandern wird seinen Platz im großen germanischen Reich haben!", rief der Redner aus, „und nie wieder kommt eine Trennung!" Anschließend eröffnete Oberbürgermeister Wamboldt die Ausstellung zeitgenössischer flämischer Kün Her, die mit einer erlesenen Sonderschau „Flandrische Spitzen" flämische Kunstwerke aller Gebiete umfaßte, und an die sich würdig einige Kostbarkeiten aus dem Eigen besitz des Heffischen Landesmuseums anreihten. schauliche Führung von Menschen durch eine Riesenorganisation sei nicht durchführbar, wenn nicht eine gute, straffe und saubere Verwaltung die Voraussetzung hierfür schaffe. Seine Arbeit und die feiner Mitarbeiter stehe immer unter dem Leitsatz: Nichts für uns, alles für den Führer und die Bewegung! Kleine politische Nachrichten. Deutsche Dorpostenboote, die am 5. Juli von britischen Kampfflugzeugen angegriffen wurden, schossen eine Bristol-Blenheim ab. Die von den Briten abgeworfenen Bomben verfehlten alle ihr Ziel. Gin deutsches Unterseeboot versenkte am 4. Juli einen britischen Dampfer, der zahlreiche Spit- fire für Alexandria gefaben hatte. Ein weiteres Unterseeboot versenkte einen britischen Dampfer von 7000 BRT., der bis zum Rande m i t neue ft en Flugzeugen füt England beloben war. München, 5. Juli. (DNB.) Auf der Führerschaftstagung des Kreistages München gab Reichs- jchatzmeister Reichsleiter Schwarz ein Bild von der verantwortungsvollen Arbeit der Parteiverwaltung. Der Reichsschatzmeifter betonte, daß sich infolge der Opferwilligkeit der Parteigenossen die finanzielle Lage der Bewegung trotz des Krieges befrie» digenb gestaltet habe,'und die Bewegung auch von dieser Seite her in der Lage sei, die ihr vom Führer gestellten großen Aufgaben voll zu erfüllen. Die Grundlagen der Finanzen der Partei seien die Mitgliedsbeiträge, es sei für Sammlungen, gleich welcher Art, durch Parteidienststellen kein Raum mehr, soweit es sich nicht um die vom Führer selbst bestimmten und an besondere Zwecke gebundenen Sammlungen für das WHW., das DRK. usw. handele. Das Verbot, Geldmittel von Gemeinden anzunehmen, betreffe auch nichtgemeindliche Jugendpflegemittel unb Mittel zur Errichtung und Unterhaltung der HJ.-Heime. Der Reichsschatzmeister streifte hier noch die Frage der Versorgungsordnung innerhalb der Partei und bekannte sich zu dem Grundsatz, daß die erste Sorge den Hinterbliebenen von Gefallenen und den Kriegsbeschädigten zu gelten habe. Reichsschatzmeister Schwarz verwies daraus, baß zur Zeit keine Aufnahmesperre in bie Partei bestehe, aber von Zeit zu Zeit länger dauernde Vorlagesperren angeordnet werden müßten. Der Mangel an ausreichenden Mitarbeitern, die Einberufung vieler Volksgenossen, bie. Rückgliederung befreiter Gebiete brächten dem Hauptmitgliedsamt immer neue Ausgaben. Stets sei feine oberste Sorge gewesen, die Sauberkeit der Bewegung zu gewährleisten, er werde auch in Zukunft mit allem Nachdruck dafür Sorge tragen, den •Dj zu einer recht erheblichen Verschiebung ' rs-gliebcrung her Bevölkerung geführt. D •ii :r des Landes drängt sich der Gegensatz zwischen He« Riesenbauwerken und Industrieanlagen auf der ■ hu und dem Wohnungselend und bem schlechten hröhrungszustand des Volkes auf der anderen auf. Mit diesem sowjetrussischen Staatskapi- ali mus hat sich der englische und amerikanische lterkapitalismus verbündet. Sie haben sich gegen» e-ifg Hilfe zu gesagt, hassen sich aber als unverein- hfc Gegensätze mit aller erdenklichen Leidenschaft. Dem jetzt von einem englischen Zeitungsschreiber > ü Erwartung geäußert wirb, daß in den fowjet» iis i sehen Fabriken und Bergwerken Hochbetrieb iif'tzen wird, so zeugt das von völliger Unkennt- *1 der wirklichen Verhältnisse. Die sowjetrussische llitschaft war schon im Frieden nicht reich an W: lit ätsa ob eitskr äffen. Ein Kroßer Teil dieser Ohrisch geschulten Menschen bedient jetzt die roten 3a ^erwägen und Flugzeuge. Die Folge kann nur e:r daß 'die Produktion in den Kriegsbetrieben M zähflüssiger vor sich geht, als es bisher ge° iSpen ist. D. S. Wieder 17 Flugzeuge am Kanal abgeschoffen. Berlin, 6. 3uli. (D37B.) Bel Angriffsversuchen rlyizer britischer Kampfflugzeuge mit starkem 3agb- chch an der Kanalküste verlor der Feind in ten heutigen Rachmittagsstunden durch Jagd- und slakabwehr 15 Jagdflugzeuge und ein Kam p f f l u g ze u g. Hinzu kommt ein w e i t e r er lllschuß eines britischen Jagdflugzeuges am Elogen des heutigen Tages im Luftkampf bei Le harre, so daß die britische Luftwaffe wieder insge- !Mk 17 Flugzeuge einbühte. Deutsche Verluste sind bri diesen wirkungslosen Vorstößen des Gegners W- eingekreten. Oie Lage in Syrien. Genf, 6. Juli. (DNB.) Wie im französischen Hecesbericht gemeldet wirb, konnten bie britischen Entkräfte bank ber ständigen Angriffe der fran= Wcken Luftwaffe unb des Widerstandes ber fran- Zisichen Truppen noch nicht über Palmyra, Deir- ej'3or unb Tell Allo hinauskommen. Nur einigen neigen Abteilungen sei es gelungen, weiter vor- ps'Oßen. An ber Küste bei Dasiwur seien heftige nänpfe im Gange. Beirut wurde in ber oer- gergenen Nacht dreimal durch bie britische ßuft= HM're angegriffen. Die französische Luftwaffe habe dc britischen Kolonnen in ber Gegenb von Deir- ez-^or bombarbiert Am 4. Juli seien zkdei briti= f