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Englische Oktober-Zeitungen gelangen nach Schweden. für diese viele Spalten füllenden Anzeigen ist fol- Sonthatnpton nach dem denischen Angriff. * Zchriftleitung und GeschSftsfteNe: Siehrn, Schulstrahe 7-9 Druck und Verlag: vrühlsche Unlversttätrdruckerei R. Lange Soeben erreichte uns dieses Bild, das von England nach Amerika gefunkt und von dort auf dem Luftwege nach Europa befördert wurde. Es zeigt die Straßen von Southampton nach dem großen Angriff der deutschen Luftwaffe. — (Scherl-Bilderdienst-M.) * * Nachlässe: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse MengenstaffelB Plavvorschrift l vorherige Vereinbarung) 25% mehr Porto Bardia. Die jetzt viel genannte Hafenstadt Porto Bardia wird man auf Karten vergeblich suchen, die auch nur einige Jahre alt sind. Sie ist erst entstanden, als die Italiener ihre große Küsten st raße m Libyen über Tobruk hinaus bis an den Golf von Soll um verlängerten. Sollum liegt schon auf ägyptischem Boden. Man wird also Porto Bar« bta zwischen Tobruk und Sollum zu suchen haben: etwa dort, wo die Küste, die den Golf von Sollum bildet, aus ihrer Nord- in die Westrichtung um- biegt. Bei dem Besuch des Duce in Libyen im Jahr 1937 bestand Porto Bardia erst aus einigen italienischen Wohnbaracken, die neben einem arabischen Dorf errichtet waren Jn den letzten Monaten freilich hat der Ort ein sehr bewegtes Treiben erlebt. Denn nach seinem großen Anfangserfolg im September suchte Marschall Graziani in wenigen Wochen die Küstenstraße von Porto Bardia bis nach Sidi Barans zu verlängern Porta Bardia liegt etwa 20 Kilometer von der libysch-ägyptischen Grenze entfernt. Einige ältere Karten verzeichnen an dem Ort, wo heute Porta Bardia liegt, eine arabische Siedlung unter dem Namen K a s r D j e- did Von hier nach der ersten wirklich größeren italienischen Stadt, die auch über einen ausqebau- ten Hafen verfügt, nach Tobruk sind es ungefähr 120 Kilometer. Die Gesamtlänge der (wenig gegliederten libyschen Küste beträgt über 2000 Kilometer Arabischer Freischärler-Kampf gegen die englische Herrschaft in Palästina. Beirut, 6 Jan. (Europapreß.) Die in Palästina kämpfenden arabischen Freischärler unternehmen nach Verstärkungen immer neue Angriffe gegen englische militärische Stützpunkte und Verkehrswege. Zwei englische Militärlastwagen, die von Bethlehem kamen, wurden unweit von Jerusalem durch eine Serie von primitiven Landmine n, die arabische Freischärler in das Straßenbett eingegraben hatten, m d i e Luft g e • sprengt Drei Engländer wurden dabe, schwer verletzt einer ift seinen Verletzungen erlegen. Ein ähnlicher Anschlag m der Nähe von Jaffa zerstörte einen englischen Lastwagen und beschädigte mehrere. In beiden Fällen entkamen die Täter unter Mitnahme von Waffen und Munition Weiterhin wurden Ueberfälle auf englische Depots und nächtliche Schießereien südlich des Sees Gene- zareth an der Dreiländer-Grenze Palästina, Syrien und Transjordanien gemeldet. Die Nachrichten sprechen auch von dem Zusammentreffen größerer bewaffneter Gruppen, die aus Syrien und Trans- jordanien herüberwechseln und die Freischärler Palästinas unterstützen. M Jahrgang Nr. 5 Erscheint täglich, außer Sonntags, und feiertags Beilagen: DieJlluitrierte (Siebener »Vamiüenblätter. Heimat imBild DieScholle Monats-BezugovreiS: Mit 4 Beilagen RM.1.95 Lhne Illustrierte „ 1.80 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Wummern infolge höherer Gewalt Nernsvrechanschlun 2251 Dmhtanschrist:„Anzeiger" Postscheck 11686 grants. M. gende - Veröffentlichung in der „Times" vom 24. Oktober: „Eide englische Familie sucht ein möbliertes oder unmöbliertes Haus 2 5 Meil e^ West- No r d w e st von London zu mieten."' Die wirtschaftlichen Folgen der Luftangriffe. Ein japanischer Bericht aus London. Tokio, 6. Jan. (Europapreß.) Die völlige Zer>- störung von Coventry und anderen Industriezentren Englands durch die unausgesetzten systematischen Angriffe der deutschen Luftwaffe stellt England vor äußerst schwierige wirtschaftliche Fragen, erklärt der Londoner Vertreter der Tokioter Zeitung „N i ch i N ich i" in einem Bericht» über die Lage des Jnselreichs. Der Korrespondent Heilt mit, daß en. nicht die Erlaubnis erhielt, audMHir -eine einzige der durch die Angriffe der deutschen Luftwaffe betroffenen Industrie-Orte außerhalb von London zu besichtigen. In einem Teil der Londoner City wurde ein Gebiet im Umfang von einer Quadratmeile Lagerhaus an Lagerhaus durch Feuer vernichtet oder beschädigt. Dieser Bezirk, der ein bedeutendes Zentrum der englischen Warenversorgung darstellt, ist restlos zerstört, daß der größte Teil der in ihm ansässigen Großhandels- Firmen sein Geschäft schließen muß, da alle aufgespeicherten Textilvorräte und sonstigen Güter vernichtet sind. Zwar hat ihnen die Regierung die Erlaubnis gegeben, sich wieder zum Aufbau neuer Vorratslager mit größeren Warenmengen einzudecken, aber diese Genehmigung steht nur auf dem Papier, weil die Fabrikanten gar nicht in der Lage sind, die Bestellungen auszuführen. Der Ausfall an Lagerbeständen wird sich auch auf den englischen Export ungünstig auswirken, denn ein beträchtlicher Teil der zerstörten Waren war dazu bestimmt, die englische Ausfuhr aufrechtzuerhalten. Eine weitere Folge der Zerstörungen der City ist das An st eigen der Arbeitslosenzahl, die sich bereits um mehr als hunderttausend erhöht hat. Auch die Versicherungsgesellschaft t e n stehen vor ernsten Problemen, denn angesichts der fortdauernden Angriffe müssen die Prämien unvorstellbare Höhen erreichen, damit die Gesellschaften nicht in Kürze finanziell zusammenbrechen. Mit der sprunghaften Steigerung der Versicherungsprämien aber steigt zwangsläufig auch der Warenpreis, trotz aller Bestimmungen, die eine Preiserhöhung verhindern sollen. Stockholm, 6. Jan. (Europapreß.) Die Isolierung Englands vom europäischen Kontinent wird immer wieder demonstriert durch die monatelangen Reisen, die Postsendungen aus London zurücklegen müssen, um in neutrale Länder Europas zu gelangen. Am 5.1 a n u a r ist in Stockholm eine Sendung englischer Blätter eingetroffen, die in der Zeit vom 24. biszum 29. Oktober 1940 in London erschienen waren. Wenngleich diese Zeitungen auch keine aktuelle politische Bedeutung mehr haben, so sind doch gewisse Publikationen in ihnen charakteristisch für die Lage, in der sich England bereits vor zwei Monaten befand. Am 25. Oktober sah sich die Regierung veranlaßt, die Werftarbeiter vor jeder Verarbeitung zu schützen Die Admiralität richtete an die Werftbehörden den Aufruf, die Sieben-TageWoche ab zu schaffen und den Arbeitern die Sonntagsruhe zugute kommen zu lassen. Um einen physischen Zusammenbruch der Arbeiterschaft zu verhindern, müßten auch die „unbegrenzten Ueberstun- den aufhören". Bemerkenswerterweise wird jedoch darauf hingewiesen, daß diese „Neuordnung nicht für die WerÜen gilt, die mit dem Bau von Handelsfahrzeugen beschäftigt sind". Wenige Tage später, am 30. Oktober, deutete der Flottenkorrespondent der ,-Times" die Hintergründe an, die die Admiralität dazu veranlaßten, die Sieben- Tage-Woche und die Ueberftunben für die mit dem Bau und der Reparatur von Handelsschiffen beschäftigten Arbeiter b e st e h e n zu lassen. Im Zusammenhang mit dem von englischer Seite zugegebenen Verlust von 198 030 Tonnen englischer, alliierter und neutraler Tonnage in einerWoche erklärt der Korrespondent: „Diese Verluste sind natürlich ernst; sie geben aber keinen Grund zur Verzweiflung oder Hoffnungslosigkeit; sie veranlassen vielmehr zu einer gesteigerten Entschlossenheit, die Ueberhand über einen brutalen und rücksichtslosen Feind zu erkämpfen." In normalen Zeiten war die „Times" das bekannteste englische Blatt, täglich 14 bis 18 Seiten stark Im Oktober wurden nur noch sechs Seiten gedruckt und heute sind es nur noch vier Sei- t e n. Das Ausbleiben der skandinavischen Transporte an Holz und Papiermasse» macht sich stark bemerkbar, wie im Übrigen die jüngsten Anordnungen des Versorgungsministeriums andeuten, die auf eine verstärkte Altpapiersammlung hinauslauken Obwohl die Seitenzahl so stark gesunken ist, wird immer noch ein großer Raum von Anzeigen eingenommen, in denen „bombensichere Landhäuser" gesucht werden. Ein Musterbeispiel zeuge Haden unsere Stützpunkte in (Eritrea und in Somatitand angegriffen, ohne Schaden zu verursachen. (Ein feindliches Flugzeug wurde abgeschos- sen. An der Sudangrenze ist eine feindliche Patrouille mit Verlusten zurückgewiesen worden. Am gestrigen Abend haben wir den Luftstützpunkt von Malta bombardiert. Eines unserer Seeaufklärungsflugzeuge, das von zwei Blenheim- Maschinen angegriffen wurde, hat eine abgeschofsen und die andere in die Flucht geschlagen. 3tahen0 Siegeszuversicht unerftfüttert Rom, 6. Jan. (Europapreß.) Ansaldo, der Direktor des „Telegrafo", schilderte in feiger Rundsunk- ansprache von der wir schon kurz berichteten eingehend den wochenlangen, heldenmütigen Widerstand der italienischen Besatzung von Bardia unter, dem Kommando des Generals Bergon^oli. Dieser General habe sich als unerschrockener Kommandant italienischer Legionärstruppen und- als Heerführer der Schwarzhemden in Spanien hervorgetan. Die Besatzung von Bardia habe aus zahlreichen Stellungen ein verschanztes Lager geschaffen, das dem Ansturm der feindlichen Panzertruppen aus der Wüste und den ständigen Bombardierungen durch die englische Luftwaffe wie auch den Beschießungen durch die englische Flotte ausgesetzt gewesen sei. Die Lage der Italiener fei um so schwieriger gewesen, weil seit Wochen jeder Nachschub ausgeblieben sei und jede Verbindung mit den Truppen Libyens g.e- fehlt habe. Die letzten aus Bardia kommenden italienischen Journalisten hätten, das Leben- in diesem verschanzten Lager der Wüste'als eine wahre Hölle geschildert, das Tag und M«-ch t aus der Luft bombardiert und vom Meer her beschossen worden sei, während immer wieder englische Panzerwagen und Kampfabteilungen von der Wüste her gegen die vorgeschobenen Stellungen und Verteidigungsanlagen oorgegangen feienr um schließlich eine nach der anderen unter schweren Verlusten zu erobern. Die italienische Lustwaffe habe die eingeschlossene Besatzung bei der Abwehr der feindlichen Angriffe unterstützt, indem sie sowohl die angreifenden motorisierten Truppen in der Wüste als auch die englischen Kriegsschiffe an der Küste und auf der Reede von Sollum immer wieder bombardiert habe. I Die italienische Presse beschäftigt sich eingehend mit der Entwicklung der Kriegslage im Mittelmeer, in Nordafrika und an der albanisch-griechischen Grenze. So schreibt „L a v o r o F a s c i st a", die Ereignisse an den Fronten müßten, ob günstig oder ungünstig, genommen werden, wie sie fielen. Diesen Krieg müsse man richtig verstehen und seinen Ereignissen mit Entschlossenheit begegnen. Der Feind wisse sehr wohl, daß die von ihm unternommene Offensive niemals größere Bedeutung gewinnen könne als die einer zeitweiligen Erleichterung des italienischen Druckes auf den Suezkanal und auf die englischen Stützpunkte im Mittelmeer. Die schwierige Lage Englands werde durch lokale Erfolge nicht im geringsten verändert. Oie Episode von Bardia. Angesichts ihres Erfolaes vor dem italienischen Stützpunkt Porto Bardia an der ostliby- schen Grenze stellen sich die Engländer wieder einmal an, als sei dort so etwas wie die Entscheidung auf einem Kriegsschauplatz gefallen; auch der englische Oberkommandierende, General Wavell. ergeht sich nach diesem Teilerfolg in lauten Ruhmredigkeiten. Demgegenüber ist ganz einfach klarzustellen, daß es sich bet dem Kampf um Bardia und bei dem englischen Teilerfolg in dem nordafrikanischen Feldzuge natürlich nicht im entferntesten um irgendeine Art von Entscheidung, ja noch nicht einmal um einen ausgesprochen kriegswichtigen Kampf, sondern nur um eine Episode handelte. Es ist eine alte Binsenwahrheit, daß in jedem Kriege und in jedem Feldzuge gelegentlich auch ein lokal begrenzter Rückschlag auftreten kann. Im übrigen fällt die Entscheidung gegen England nicht in Nordafrika Für die Kämpfe an der nordafrikanischen Küste haben keinerlei Maßstäbe europäischer Kriegführung irgendwelche Geltung. Die Italiener haben nicht die Möglichkeit, aus einem modernen Befestigungssystem heraus zu kämpfen. Wie sie in leichten Zeltlagern in der offenen Wüste kampieren, so stehen ihnen auch nicht die natürlichen Deckungs- m glichkeiten wie etwa tief ausaehodene Gräben, Unterstände und dergleichen zur Verfügung. Gerade bei der Verteioigung von Bardia, bei der sich die italienischen Truppen gegen eine gewaltige zahlenmäßige und technische Uedermacht volle drei Wochen lang mit bewunderungswürdiger Tapferkeit verteidigt haben, war versucht worden, so. etwas wie ein Grabensystem anzulegen. Dort, wo nicht gerade gewachsener Felsboden die Anlage von Kampfgräben überhaupt unmöglich machte, konnte es sich in dem tiefen Wüstensand jedoch nur um die Aushebung kleinerer Mulden für Maschinengewehr- trupps usw handeln. Der ftärtbige Wind wehte auch diese Vertiefungen immer wieder zu, soweit sic in dem losen Sand ausgehoben werden konnten. Dazu kam, daß mit Beginn der Regenzeit die wenigen Verbindungswege schnell verschlammten. Aus alledem geht schon hervor, welche unüberwindliche Schwierigkeiten der Nachschub für die kämpfende Truppe in der Wüste haben mußte. Dazu kam aber noch die Tatsache, daß die Engländer, die hier über 1500 Flugzeuge verfügten, die rückwärtigen Nachschubwege der Italiener, also in erster Linie von Tobruk her, ständig mit der Luftwaffe angriffen Die englische Flotte unterstützte diese Operationen zudem mit ihrem weitreichenden schweren Feuer der Flachbahngeschütze. Unter Berücksichtigung aller dieser Umstünde gebietet es die Gerechtigkeit, festzustellen, daß die italienischen Truppen zuerst in monatelanger Sonnenglut, dann in Dauerregen und Kälte sich geradezu heldenhaft geschlagen haben Sie haben das Menschenmögliche geleistet. Wenn,bem Marschall Graziani nach seinem kühnen Vorstoß in das ägyptische Küstengebiet hinein der Erfolg zunächst versagt geblieben ift, fo liegt das vor allem, an der erdrückenden Uedermacht des Gegners. Das ist jg gerade so wesentlich für die Beurtei- i lung der Vorgänge an der nordafrikanischen Küste seit dem 9 Dezember, daß England eine gewaltige Truppenmacht auf einem Kampfgebiet zusammen- aezogen und in Bewegung gesetzt hat, auf dem eine Kriegsentscheidung keinesfalls herbeigeführt werden kann. Man bedenke, daß England in Frankreich und in Flandern nicht mehr als insaefamt 10 Divisionen eingesetzt hatte, obwohl es sich dort um seine wichtigste Position auf dem Festland gehandelt hat — in Aegypten hat England seine Truppen- Japans entscheidendes Jahr Don unserem S.-Äertchtetstatter. stischen Einflüsse und die Erfüllung des K o d o, d. h. den autoritären, halb religiösen Weg des Kaisers. Die rund 250 patriotischen Vereine, die Reservisten und die Jungmänerverbände, die aktiven Einheiten des Heeres und die etwa 8 Millionen zählende Tenriko-Gruppe, die von einem fanatischen Glauben an die Zukunft Japans erfüllt ist, haben diese „neue Struktur" vorbereitet. Fürst Konoye ist nicht der Vertrauensmann dieser Gruppen, sondern mehr: er ist Soldat des Tenno, des Kaisers Aber alle diese Gruppen haben sich jetzt geeint und den Weg des Tenno beschritten. Innerwirtschaftlich und kulturell ist dieser, man könnte sagen: „Kaiser-Sozialismus" im schroffen Gegensatz zu den Formen, die Japan dem Westen abgeguckt hatte, geradezu revoultionierend. Ein neuer japanischer Typ ist in schneller Entwicklung begriffen, und zwar wird die ganze Erziehuna, auch des Erwachsenen, unter der neuen Parole „Shintaisei" zufammengefaßt. „Shintaisei", sagte der neue Justizminister Kozami, ist eigentlich so vage wie das Schlagwort des japanischen R^^? (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Tokio, im Dezember 1940. Unter dem Druck Englands und der USA. hat sich Japan von einem parlamentarisch regierten Staat nach angelsächsischem Muster in diesem Jahr z u einer autoritären Nation gewandelt. Der Durchbruch, lange angekündigt und sorgfältig ooiMreitet, volh^g >ich äußerlich durch die Er- Mini^ch .des F ü rifre n^K onoye zum Mmister- präsidentei^im Juli an stelle des Uebergangs- kabinetts Honai. Die altefi^arteien der Saiyukai und Minseito lösten sich aüf/rnnb nach einem lide- rattstischen Zwischenspiel von mehreren Jahrzehnten hatte die Meji-Periode, die 1868 begann. Japan westierischen Ideen zugänglich machte, aber das Land auch Mit dem Unfegen des Kapitalismus der plutokratischen, d. h. individualistischen Raubform und allen schlimmen Folgen segnete, ihr Ende gefunden und war durch die sog. „Sbowa-Restau- ration" ersetzt worden Sbowa, das bedeutet „glänzende Eintracht" und Abstoßung aller mammom- rnacht, die noch Anfang November 260 000 Mann betrug, auf weit über 400 000 Mann, darunter zwei Panzerdivisionen verstärkt. Diesen gewaltigen Kriegsapparat setzte es dann gegen die leichten Wüstenstellungen der Italiener in Bewegung, als wenn dort an der ägyptisch-lydischen Küste irgend etwas anderes als ein totaler Prestigeerfolg zu holen wäre. Noch bei ihrem Rückzug nach Maria Matruk hat ja England selbst in aller Form erklärt, daß der Besitz solcher Wüstenstreifen völlig bedeutungslos für den Kriegsverlauf sei Auch jetzt sieht sich das englische Reuterbüro veranlaßt, nachdrücklich davor zu warnen, daß man in englischen Kreisen den britischen Erfolg von Bardia irgendwie überfchätzt, und verweist dabei auf die hohen blutigen Verluste, die die dort kämpfenden australischen, neuseeländischen und rhodesischen Truppen gehabt haben. So wenig wie diese Kämpfe in Nordafrika irgendeinen nennenswerten Einfluß auf den Kriegsverlauf Haden können, so wenig ist der Kampf in Afrika bereits entschieden. Im übrigen werden sich die Engländer noch einmal sehr ernstlich zu fragen Haden, ob der ungeheure Einsatz und die blutigen Opfer solche Teilerfolge in einem Gebiet lohnen, in dem man nicht nach Hunderten, sondern nach Tausenden von Kilometern rechnen muß. B. P. Der italienische Bericht. Hom, 6. Jan. (DVD.) Der italienische Wehr- machtdericht vom Montag hat folgenden Wortlaut: Die Schlacht an der Front von Bardia ging gestern vom Morgen dis jum Abend erbittert weiter. Weitere Stützpunkte sind nach hartem Widerstand unserer Truppen gefallen, die dem Feind beträchtliche Verluste beibrachten. Die Luftwaffe hat weiterhin in umfangreicher Weise die Kampfhandlungen unterstützt. Feindliche Flugzeuge haben uns :e Stützpunkte wirkungslos bombardiert. Eines unserer Flugzeuge ist nicht zurückgekehrt. An der griechischen Front Aktionen lokalen Charakters bei denen dem Feind beträchtliche Verluste zugefügt sowie Waffen und Gefangene ein* gebracht wurden. In Ostafr' ka haben feindliche Flotteneinheiten di? Küsten von Somaliland beschossen. Unsere sofort eingreifenden Flugzeuge haben zwei Kreuzer und ein hilfsfchiff bombardiert. Feindliche Flug- ä q Dienstag, 7. Januar Ml GletzenerAnMgerM sich praEti chen Berufen zugewandt. In Japan wird aßt. das als Zeichen einer neuen und höheren Sittlichkeit aufge Diese Revolutionierung aller Daseinsverhättnisse des Japaners kam sofort in der Innen- und Außenpolitik zum Durchbruch Am 11. November wuÄe das 2600jährige Bestehen des Kaiserhauses glänzend gefeiert, und zwar unter Teilnahme des erneuerten japanischen Volkes, das seinen Tenno aöttlich verehrt. Der Tenno, seit 1926 Hirohitv, hat an jenem Tage die religiöse Verehrung seines Volkes und seinen Willen, ihm zu folgen, entgegen- genommen. Abgesehen von dem mystischen und den Europäern unverständlichen Charakter dieser Feiern aber kann man ihre Bedeutung wohl dahin umschreiben: die ganze japanische Rasse pat sich den bisher wuchernden Formen des amerikanisch-englischen Großkapitals entzogen und sich dem Kaiser- sozialismus" im Namen der schwer leidenden Bauernschaft verpflichtet, d. h. das ganze Volk ist jur bäuerlichen Einfachheit zurückgekehrt und lehnt den Materialismus ab. Im Namen dieser Showazeit werden nun di« FWerungen auch für die japanische Außenpol i- ti k gezogen. Das von oben geleitete Volk steht seit 1937 nicht nur im Kampf mit Tschiangkaischek, sondern um sein Recht, die Führung im großost asiatischen Raum, zu übernehmen. Dieser Führungsanspruch wird aus dem ,^obow entnommen. Er wird bekämpft durch die Briten und die Nordamerikaner, die Tschiangkaischek stützen, um ihre kapitalistische Ausbeutungs- und Zerteilungspolitik im Fernen Osten aufrechtzuerhalten. Die einzelnen Etappen dieses Kampfes und die allmähliche Zurückdrängung der vorigen Großmachtstellung der Anglo-Amerikaner in Fernost durch Japan brauchen hier nicht mehr erörtert zu werden. In Japan selbst war bisher eine gewisse Unklarheit dadurch hervorgerufen worden, daß das moderne Finanz- . kapital den Weg des Kaisers kreuzte und indirekt oder direkt die Politik des Tenno kritisiert« und damit den Anglo-Amerikanern die Hasen fing. Der Einfluß des Mammonismus und des Parlaments ist aber in Japan jetzt gebrochen und die Kaiferidee ist heute aufs höchste gesteigert Worten. Japans Beitritt zum Dreimächtepakt vom 27. September 1940 in Berlin war die Kampfansage des neuen Japan gegen die Einmischungsgelüste der anglo-amerikanischen Imperialisten. Der Berliner Botschafter K u r u s u erklärte damals, das Ziel de» Berliner Paktes sei die Aufrichtung eines Weltfriedens, der die Gerechtigkeit zum Kern hat. Di« unverhohlene Politik der JapanfeiMichkeit in den USA., die, von England unterstützt, nicht nur die Ausfuhr von amerikanischen Produkten nach Japan verbot, sondern offiziell Tschiangkaischek mit Anleihen gegen Japan unterstützt, wurde durch Englands Mithilfe geradezu eine Lebensfrage' für Japan. Die Wiedereröffnungder Burma- st r a ß e am 17. Oktober zur Versorgung Tschiang- kaisckeks mit wehrwirtschaftlichen Mitteln war eine direkte feindliche Maßnahme! Wirtschaftliche und politische Druckmittel aber haben Japan nur in dem Willen bestärkt, den Führungsanspruch über den großostasiatischen Raum praktisch zu verwirklichen. Die Regierung der Nationalchinesen unter W a n g - tschin'gwei in Nanking wurde daher von Tokio anerfannt, und Japan verpflichtete sich, zwei Jahre nach Einstellung der Feindseligkeiten das besetzte Ehina zu räumen und inzwischen alles zu tun, um das neue > China zu entwickeln. Im Verlaufe dieser politischen Neuwerdung erklärte der japanische Außenminister Maftuoka warnend, eine Kriegserklärung der USA. an Deutschland würde automatisch die Bedingungen des Berliner Dreimächtepaktes auslösen, wonach die Paktunterzeichner verpflichtet sind, „sich mit allen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Mitteln gegenseitig zu unterstützen, falls einer der drei Machte von einer Macht an^emlffen wird, die gegenwärtig nicht in den europäischen Krieg oder in den chinesisch-japanischen Konflikt verwickelt ist." Diese dürre und selbstverständliche Feststellung hat in den USA. allerlei Jllusionsschleier zerrissen. Das Jahr 1940 ist also auch für Japan entscheidend gewesen! Es ist jetzt in der Front jener Staaten, die die Welt neu ordnen und von der volks- fremüen Plutokratenherrschast endgültig befreien wollen. gründers, des Kaisers Jimmu, der vor 2600 Jahren die Straße von Shimonofeki überschritt. Das Schlagwort dieses als göttlich angesehenen Gründers des Kaiserhauses und Sohnes der Sonne war Hakko Jchiu. Das bedeutet eigentlich „Acht Ecken das Universums". Damit war die Grundlage del Ethik des Staates gelegt, obgleich man sich 2600 Jahre lang über die eigentliche Bedeutung dieses Wortes stritt. Das Wort „Shintaisei" bedeutet also eigentlich „Neues Gebäud e", aber wichtiger ist, was es praktisch will. Der Japaner soll umgeformt werden: Der Kampf gegen den Luxus (auch den altjapanischen), strenge Kleidungs-- und Essensvorschriften sollen einsparen helfen, damit ,Kodo", der Weg des Kaisers, vollendet werte. Und mit einer jeden Europäer überraschenden Einmütigkeit hat das japanische Volk die Konsequenzen gezogen und sich innerhalb weniger Monate der strengsten Einschränkung mit Begeisterung unterworfen. Die japanischen Kauen vor allem haben die Parole des „Shintaisei" ergriffen und sogar die bisher zum japanischen Lebensstil aehörenden Geishas find bis auf wenige Ueberbleibfel verschwunden und haben Japan an Der Jahreswende. Tokio, 6. Jan. (Europapreß.) Für Japan war 1940 das große Jahr des 2600jährigen Reichs- lubiläums. In der zweiten Hälfte des Jahres 1940 entschied sich Japan für ein entschlossenes Volldampf voraus. In allen Neujahrsbotschaften führender Japaner erscheint der am 27. September vollzogene Abschluß des Dreimächtepaktes als der große Wendepunkt in der japanischen Politik, der dem änastlichen Schwanken ein Ende setzte. Die japanische Nation ist gewillt, allen etwaigen Konsequenzen unbeugsam zu trotzen. Im Vordergrund steht das Verhältnis Japans zu den Vereinigten Staaten. Die japanische Presse gibt an erster Stelle Neuyorker Domei-Mel- dungen wieder, wonach die Flotte der Vereinigten Staaten in diesem Jahre ihre zwanzigjährige Ira- ditton durchbricht und keine Flottenmanö. »er durchführt, sondern beide Teile — sowohl die pazifischen wie die atlantischen Flottenstreitkräfte — i n Hawai versammelt bleiben. Daraus geht deut- lich der Ernst in den Beziehungen zwischen Japan und den Vereinigten Staaten hervor. Der javanische Kriegsminister, General Tojo, sagte in feiner Neujahrsbotschaft: „Wir haben das große Werk unternommen, den Lebensraum der asiatischen Völker zu schaffen. Der politische Seegang des Pazifischen Ozeans geht hoch. Dadurch sind wir zur äußersten Anspannung des Wittens und der Kräfte gezwungen." Die der japanischen Wehrmacht nahestehende Zeitung „Äofumin" schreibt! „Unsere EntschlaHercheit zur Neuordnung in Ostasien steht ebenso fest wie der Widerstand der Vereinigten Staaten gegen dieses Vorhaben. Nordamerika hat erkannt, daß unsere astatische Neuordnung der weiteren Ausbeutung der asiatischen Völker durch den angelsächsischen Kapitalismus ein Ende bereitet." Ein Lahr der Besinnung in Holland. Amsterdam, 6.Jan. (Europapreß.) Das Wochenblatt der nationalsozialistischen Bewegung „Volk en Vaterland" veröffentlicht eine Neujahrsbotschaft, in der das Jahr 1940 das Jahr der Befreiung in der Geschichte des niederländischen Volkes und das Jahr der Besinnung genannt wird. Taufenden sei zum Bewußtsein gekommen, daß das Einrücken der deutschen Wehrmacht Befreiung von volksfremden Mächten bedeutete, Befreiung von dem Churchill-Geist, der alle Regierungsmaßnahmen bestimmte und damit die tieftte Ursache des kurzen Kampfes war, der auf niederländischem Boden ausgefochten werden mußte. Das Blatt bezeichnet die Nieoerkämpfunb des englischen Kapitalismus als Vorbedingung für den Wiederaufbau Europas auf völkischer Grundlage. Der Artikel schließt mit den Worten: „Das Jahr 1941 wird das Jahr der Entscheidung. Wie die Entscheidung ausfallen wird, ist für Nationalsozialisten keine Frage mehr. Einige verstockte Demokraten Höften noch auf England. Diese Hoffnung soll eitel werten. In diesem Jghr der Entscheidung ist für uns Niederländer die Parole: Arbeiten, arbeiten und erkennen!" Bezeichnend für die Wendung in den sozialen Verhältnissen in den Niederlanden ist die Tatsache, daß dieser Tage erstmals ein Werkspausenkonzert stattfand. Auf Veranlassung der erst vor kurzem ins Leben, gerufenen Freizeitorganisation „Freude und Arbeit" erschien das Nationale Orchester in der Papierfabrik „E s v e k a" in Den Haag, um der Gefolgschaft in der Pause Unterhaltung zu bieten. Nach den Darbietungen, die bei den fünfhundert Gefolgschaftsmitgliedern beaei- fftrten Beifall fanden, sprach Generalkommissar Schmidt zu den niederländischen Arbeitern und betonte, daß in den Niederlanden dasselbe große Gemeinschaftswerk, das in Deutschland unter der Führung Adolf Hillers geschaffen wurde, errichtet werten könne, und zwar auf niederländischer Grundlage. Reichsmarschall Göring an der Kanalküfle. Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe besichtigt Stellungen einer Abwehrformation. (PK.-Lange-Atlantic-M.) Trotz ungünstigem Wetter Angriffe auf London. Der Wehrmachtsbericht vom Montag. Berlin. 6. Jan. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Lin Unterseeboot, von dem bisher schon bekanntgegeben wurde, daß es 13 300 BRT. versenkt Hal. konnte seine Erfolge auf insgesamt 20 600 BRT. feindlichen handels- schlffsraum erhöhen. Jm Auge -er bewaffneten Aufklärung führte die Luftwaffe verschiedene erfolgreiche Linzelangriffe auf kriegswichtige Anlagen in Südengland und auf Schiffsziele im britischen Küstengebiet durch. Bei Sonthend trafen zwei Bomben mittleren Kalibers ein im Geleilzug fahrendes feindliches Handelsschiff von 3—4000 BRT. Das Schift blieb mit Schlagseite in sinkendem Ausland liegen. Ferner wurden zwei britische Vor- poslenboote und ein bewaffnetes feindliches Handelsschiff erfolgreich angegriffen. London wurde im Laufe des Tages trotz ungünstiger Wetterlage mit Brand- und Sprengbomben verschiedener Kali- ber belegt. Kampfflugzeuge griffen ferner, teilweise Im Tiefflug, Fabrik- und Gleisanlagen sowie einen stark belegten Flugplatz in Südengland wirkungsvoll an. 3m Lause der letzten Rächt griffen schwächere Karnpfttiegereinheiten wiederum die britische Haupfftadt an. Der Feind flog in der Rächt zum 6. Januar nicht in deutsches Reichsgebiet ein. Einige feindliche Flugzeuge versuchten im Laufe des gestrigen Tages in das besetzte Gebiet einzudringen, wurden jedoch rechtzeitig erkannt und durch Flakartillerie ab- gewehrt. Awei feindliche Bombenflugzeuge stürzten unweit der französischen Küste ins Meer. Eigene Verluste sind nicht eingetreten. Britische Lügenmeldung. Berlin, 6. Jan. (DNB. Funkspruch.) Das britische Luftfahrtministerium behauptet, daß Flugzeuge des Küstenverteidigungsdienstes am Samstag in der Dämmerung einen deutschen Zerstörer bei Brest angegriffen und hierbei drei Volltreffer erzielt haben. Diese absolute Falschmeldung entspricht ganz jenem System, dgs eigene Verluste zu leugnen und nicht vorhandene Erfolge zu erfinden bemüht ist. Richtig ist, daß kein deutscher Zerstörer auch nur die kleinste Beschädigung erlitt. Was ist ein Hilfskreuzer? In letzter Zeit hat der OKW.-Bericht die Tätigkeit und die Leistungen der deutschen Hilfskreuzer oder Handelsstörer in Ueberfee wiederholt eingehend gewürdigt. Nach vereinzelten Meldungen über Seegefechte zwischen deutschen und englischen Hilfskreuzern, über Angriffe auf englische Schiffe im Indischen Ozean sowie englische Schiffsverluste durch Minen am Kap der Guten Hoffnung und in australischen Gewässern wurden jetzt die Versenkungsziffern einiger Handelsstörer mit 60 000, 95 000 und sogar über 100 000 BRT. bekanntgegeben. Die deutsche Seekriegführung erkannte gleich zu Beginn dieses Krieges, daß die Bekämpfung der feindlichen U e b e r fe e o e r b i n d u n- gen das Kernstück des Seekrieges bilden müsse. Englands geographische Lage zwingt den Seeverkehr zur Bündelung an bestimmten Stellen. Auf diese Brennpunkte des Verkehrs werten die deutschen U-Boote angesetzt, während die übrigen Seewege durch Hilfskreuzer oder andere Ueberwasserstreitkräfte beunruhigt werden. Was sind nun H i l s s k r e u z e r? Vorweg eine kurze Erläuterung des Unterschiedes zwischen Hilfskreuzer und bewaffnetem Handelsschiff. Beide sind scharf voneinander zu unterscheiden. Der Hilfskreuzer führt die Kriegsflagge und wird von einem in der Rangliste der Marine, geführten Kommandanten befehligt. Er hat in dem Augenblick, wenn er die Kriegsflagge heißt, den Charakter als Handelsschiff verloren, ist tatsächlich ganzKriegs- schiff, will es sein und ist als solches unzweifelhaft erkennbar. Das bewaffnete Handelsschiff aber befördert Frachten und Passagiere, führt weiter die Handelsflagge und beansprucht alle Rechte des Kauffahrteischiffes. Der Gedanke durch geeignete Einheiten der Handelsflotte die Kriegsmarine zu verstärken, ist nicht neu. Allerdings vertrat man bis zum Ausbruch des Weltkrieges die Ansicht, daß hierfür in erster Linie nur die schnellen Passagierdampfer in Frage kämen. Da aber bei längeren Fahrten die Brennstoffversorgunq dieser auffallenden und viel Kohle bzw. Oel fressenden Schiffsriesen Schwierigkeiten machte, mußte Deutschland hauptsächlich aus Mangel an überseeischen Stützpunkten auf diesem Gebiet seine eigenen Wege gehen und griff auf den normalen, mitUIgrpfeeu Frschl-am-p f rx zurück, der gleichzeitig auch eine gute Durchschnilts- geschwindigkeit entwickeln mußte. Nur dieser Schiffs- typ war in der Lage, große Mengen Brennstoff mit sich zu führen, dabei war er sparsam im Verbrauch und konnte mit Hilfe seiner Lösch- und Ladevorrichtungen ohne große Schwierigkeiten seine Kohlenvorräte aus aufgebrachten Schiffen auf hoher See ergänzen. Schon im Weltkriege mußte bei der Ausrüstung dieser „Schwarzen Schiffe" zu Hilfskreuzern vieles berücksichtigt werden; zunächst die Unterbringung ter zahlenmäßig größeren Besatzung als Kriegsschiff, die nötige Verstärkung der Decks für die Aufstellung der Geschütze, der Einbau von Torpedorohren, die Anbringung einer Minenlegvorrichtung, die Unterbringung ter mitzuführenden Minen und eines Aufklärungsflugzeuges und schließlich Herrichttmg geeigneter Räume für Aufnahme ter Besatzungen versenkter Schifte. Eine gut ausgebildete Mannschaft vervollständigte diese hervorragende Ausrüstung. So fuhren alle die bekannten deutschen Welt- kriegshilsskreuzer, wie z. B. „Möwe", „Wolf", „Seeadler", nach Durchbruch durch die englische Bewachungslinie hinaus auf die Ozeane, zeigten die deutsche Kriegsflagge auf allen Meeren und fügten dem Gegner erhebliche Verluste zu. Ihre Aufgabe bestand nicht darin, den Kampf zu suchen, sondern durch Legen von Minen auf den Hauptschi ffahrtswegen und durch Versenkung feinte Hdjer Handelsfchiffstonnage Krieg zu führen gegen den Handel des Feindes und feinen überlegenen Seestreitkräften auszuweichen. War der Gegner auf sie aufmerksam geworden, verließen sie meistens ihr bisheriges Tätigkeitsgebiet, um plötzlich und unerwartet in einem ganz anderen Seegebiet aufzutauchen. Die Tätigkeit ter Handels- ftörer zwang so den Gegner, erstens zu ihrer Vernichtung starke S e e st r e i t k r ä f t e auf allen Meeren einzusetzen und zweitens auch auf den entferntsten Seewegen Geleitzüge einzurichten. Hierfür mußten notgedrungenerweise Einheiten von der englischen Heimatflotte abgezogen werden und somit die europäischen Seekriegszonen von Kriegsschiffen entblößt werden. Aehnlich liegen auch in diesem Kriege wieder die Verhältnisse. Beachtliche EHÄAr tonnten di« deut^Hep HiHr- Raum. Am 29. Dezember erfuhr die deuftche Oeftentlich- lichkeit, daß ein unter deutscher Kriegsflayge fahrendes Schiff die im Stillen Ozean nordöstlich von Neu-Guinea, fast direkt unter dem Aequator gelegene Insel Nauru beschossen habe. Flugzeuge, die zum Verladen bereit standen, Phosphat- und Oellager wurden unter wirkungsvolles Artilleriefeuer genommen. Neben dem Aufsehen, das dieses Auftauchen eines deutschen Kriegsschiffes im Stillen Ozean fast innerhalb des berühmten englischen Seefestungsdreiecks Honkong, Singapur, Port Darwin in der ganzen Welt hervorgerufen hat, ist fein Zufall, daß gerate die Insel Nauru das Ziel des deutschen Angriffs wurde. Für uns liegt auch darin wieder einmal ein Akt jener ausgleichenden Gerechtigkeit, die wir in den letzten Jahren so oft schon als ein Kennzeichen der großen Politik unseres Führers erlebt haben. Mit den Granaten des deutschen Kriegsschiffes, die die Del- und Phosphat- Lager auf Nauru trafen und zum Teil vernichteten, ist wieder einmal ein Heil der Schande von Versailles gelöscht worden. Denn diese kleine Insel im Stillen Ozean, die nur 22 Quadratkilometer groß ist und bei noch nicht 3000 Einwohnern insgesamt nur etwa 150 europäische Einwohner besitzt, war einmal deutsch und ist ein Musterbeispiel dafür, wie verlogen und falsch jene heuchlerische Begründung des Versailler Vertrages für den Raub Der deutschen Kolonien mit der angeblichen Unfähigkeit Deutschlands zum Kolonisieren gewesen ist. So klein und abgelegen die Insel Nauru gelegen ist, besitzt sie doch einen Vorteil, der ihren Besitz den Briten höchst wünschenswert erscheinen ließ. Sie barg nämlich große und reichhaltige Phosphat-Lager. Unter Phosphaten versteht man jene phosphorsauren Salze, die zur Ernährung von Tier und Pflanze notwendig sind und die zur Phosphordüngung des Bodens verwandt werden. Der Phosphor kommt in ter Natur nur in Verbindungen vor, und zwar in mineralischen Verbindungen als Phosphorit und Apatit, außerdem in Knochen und im Guano (93o- aeldung). Aus diesen Derbindungen muß auch der Phosphor gewonnen werden, der in der modernen Rüstungsindustrie nicht zu entbehren ist, zum Beispiel zur Herstellung hon Phosphorbronze. Während nämlich Eisen und Stahl durch Phosphorgehalt brüchig werden, weshalb der Phosphor im Thoma s- oder Martjnprozeß aus dem Roheisen entfernt werten muß, wird Bronze durch den Zusatz von Phosphor dünnflüssiger und härter. Außerdem ist der Phosphor von großer Bedeutung für die Herstellung von Leuchtfarben und in der Rüstungswirtschaft von Leuchtspurgeschossen. Bedenkt man weiter, daß das Schwergewicht der Phosphatvorkommen in Nord- Afrika liegt, hauptsächlich in den nordafrikanischen Kolonien Frankreichs (26 v. H. der Weltproduktion), die England jetzt so gut wie verschlossen sind, so kann man ermessen, welchen Wert die großen Phosphatlager der Insel Nauru heute für England haben. Bei diesen Phosphattagern handelt es sich um Guanolagerstätten, die außerordentlich reichhaltig sind (700 000 Tonnen Ausfuhr in einem Jahr). Als Deutschland die Insel Nauru im Jahre 1888 erwarb, und zwar auf friedlichem Wege, wie alle seine Kolonien, wußte man freilich noch nichts von diesen Reichtümern, dagegen mar im Jahre 1918 durch die deutschen Erscyließungsarbeiten diese Tatsache auch den Engländern durchaus bekannt. Das führte dazu, daß die Raub- und Profitgier der Briten schon damals nicht davor zurückscheute, sich offen vor aller Welt zu demaskieren. Es ist ja bekannt, daß die britische Absicht der offenen Annexion der deutschen Kolonien an dem Widerspruch W i l« f o n s scheiterte, der dadurch seinen Lieblingsplan, die Verwirklichung des Völkerbundes, gefährdet sah und mit dem offenen Abbruch der Verhandlungen durch seine Abreise aus Paris drohte. Schließlich kam es dann auf Vorschlag des jetzigen südafrikanischen Premierministers Smuts zu einem Kompromiß auf der Basis des sogenannten Mandatsystems. Danach unterstanden die deutschen Kolonien dem Völkerbund, der die Verwaltung verschiedenen Mächten als Treuhänder übertrug. In Wirklichkeit erfolgte freilich die Verteilung der sogenannten Mandate nach den Geheimvertragen, die die Derbündeten unter sich schon während des Krieges abgefchloffen hatten. Das wurde ganz offenbar durch die Erklärung, die Japan bei seinem Austritt aus dem Völkerbund gab, daß es nämlich seins Mandate nicht herausgeben werde, weil es sie nicht vom Völkerbünde, sondern eben auf Grund dieser Verträge erhalten habe. Wir wissen heute auch, daß für die Briten bei der Annahme des Mandatsystems die Absicht maßgebend war, Deutschland um seine Entschädigunasansprüche zu betrügen, da ja die „Treuhänder" sich die Mandate nicht auf ihre Kriegsentschädiaungsforderungen an Deutschland anrechnen zu lassen brauchten. All das mar aber bei den Friebensverhandlungen nach tent kreuz er im Weltkrieg erringen. So versenkte 3- B. ..Möwe" in zwei Unternehmungen rund 190 000 BRT. und „Wolf" auf einer fünfzehn- monatigen Fahrt 38 000 BRT., während 74 000 BRT. feindlichen Hantelsschiffraumes durch die von diesem gelegten Minen verlorengingen. Bei einem Vergleich dieser Leistungen mit den jetzigen wird es deutlich, wie hervorragend die neueren Der- senkungsergebnisse im überseeischen Handelskrieg sind. Nur einem Kommandanten mit, eisernem Willen, hervorragenden navigatorischeu Fähigkeiten und einer glücklichen Hand, dazu einer Mannschaft von bestem seemännischem und militärischem Können, sind solche Ergebnisse beschieden. Wieder wie damals stehen auf allen Ozeanen deutsche Hilfskreuzer fern der Heimat und ganz allein auf sich selbst angewiesen einem zur See überlegener Gegner gegenüber. Allerdings sind die militärischen und technischen Bedingungen, unter denen heute Kreuzerkrieg geführt wird, ganz andere als im Weltkrieg. Sie haben sich zu Deutschlands Gunsten geändert. Von den neuen Absprunghäfen am Atlantik führt die deuftche Kriegsmarine den Kampf gegen die britische Seemacht und packt mit wachsenden Erfolgen den englischen Lebensnerv: die überseeischen Zufuhrstraßen. RDS; Oie Erfolge des deutschen Hilfskreuzers in der Südsee. Stockholm, 6. Januar. (Europapreß.) 300 englische Seeleute, die vor geraumer Zeit oon einem deutschen Hilfskreuzer auf einer Insel im ehUen Ozean an Land gesetzt Worten waren, trafen aus Brisbane in Sydney ein Sie erklärten, daß deutsche Schiff habe in der Zeit, in ter sie sich auf ihm in Gefangenschaft befanden, fi e b e n feindliche Handelsdampfer angegriffen. Diese Aktivität der Deutschen sei für sie beun, rrHiyen- sich um ich reich, i einem n Jahre ege, wie ch nichts n Jahre ten diese bekannt, tgier der ute, sich st ja be- lnnexion ngsptan, )rdet sah ibhin^n chließlich üdafrika» m Korn« andat» en Kolo» verschie- ilung der ertragen, rend des offen» iem Aus« ll'ch fem; sie nicht rih dieser He auch, Mandat» mtschlond ügen, da nicht auf Deutsch* das war lach dem L,nnd ^.lerie. * diese, ^^e. e7> ? deut« VQrin .^rech. fi {0)0(1 nnserez 65 deut« )0Wt. achteten °n Der. versenkten rund fünfzehn» d 74000 h die von sei einem gen wrd ren * ndelstneg new ®lt‘ feiten und schäft von Können, tin, di, lei noch cha 150 'ninal vie Der. nng des Deutsch, ein und efiht sie 'n höchst nämlich er. Un. 'rsauren Pflanze Jng des kommt ld zwar rrit und no (Do. iuch der odernen 'm Lei. während orgehalt lhomas« ent wer» n Phos- ist 8er rstellung haft von daß das i Nord« 'arischen Auktion), sind, so großen England :«6.) Ä rf‘‘ 3eiL ? Ozeane» in» jur 6« ’tuH*' silhrt^- die bn* S ’^DS. / - ; K -.:. i V MM V - ? ■ - Sen« Seiten des Parlaments gewesen. Ihm wurde vor- geworsen, die englische Kriegsproduktion nicht auf Neue Ritterkreuzträger der Lustwaffe schem Schrifttum. Auch das Interesse für besinnliche Aus dem Reich des Ehre durch durch wer- Die Unanzkrast desReiches stärker denn je Staatssekretär Reinhardt über das Steueraufkommen im vergangenen Jahr. Flugzeugherstellung, Beaverbrook, Ärbeits» Minister Beoin und Beschaffungsminister Duncan. Hinter dieser offiziellen englischen Mitteilung war in den letztest Wochen und insbesondere in den letzten Unterhausdebatten vor der Vertagung des Parlaments im Dezember vergangenen Jahres Ge- gen stand einer heftigen Kritik von allen lich von den Gemeinden unterhalten. Jede Gemeinde mit mehr als 400 Mitgliedern muß eine Volksbücherei haben. Nach einem kurzen Rückgang zu Kriegsbeginn ist eine große Steigerung der Lesefreudigkeit festzustellen. Von den verlangten Werken gehören 40 bis' 50 v. S). dem Sachschrifttum an, vor allem dem aktuellen politischen und soldati- Hauptmann Schlich ting erkannte die hohe Bedeutung des Begleitschutzes, den der Jäger :m bombentragenden Kampfflieger zu gewähren it. Mit klarem Blick und hohem fliegerischen Kön- :n entwickelte er die hierfür taktisch richtigen Foren und brachte he unter uneigennützigem Verzicht jf die in der freien Jagd sich ergebenden Abschuß- •fotge in vorbildlicher Weise zur Anwendung. So >urde Hauptmann Schlichting zu einem erzieheschen Vorbild, dem alle jene Jagdflieger nachstre- ?n, denen die schwere, aber um so ehrenvollere Aufgabe des Begleitschutzes von Bombenkräften an- ?rtraut wurde. Die Erfolge der Stukageschwader, .e er in zahlreichen Einsätzen an der Westfront nd gegen England zu schützen hatte, sprechen für line Tapferkeit, seine Härte und Opferbereitschaft. verbirgt sich die Absetzung des bisherigen Ministers für die Kriegsproduktion, Greenwood. Greenwood als Angehöriger der Oppositionspartei und zum Segen aller Deutschen vollenden wird, das ist gewiß.' Aus aller Welt. Oer Schauspieler Rudi Godden f. Am 1. April 1940 verkehrten 2165 Landkraftpostlinien mit einer Streckenlänge von mehr als 118 000 Kilometer. Gegenüber dem Vorjahr wurde das Netz um mehr als 150 Linien mit 5000 Kilometer erweitert. Oer Bestand an Volksbüchereien mehr als verdoppelt. Seit 1933 werden die Volksbüchereien ausschließ- Berlin, 5. Januar. (DRB.) Der Führer und tberfte Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf orschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Hauptmann schlichting, Gruppenkommandeur in einem Jagdgeschwader, Hauptmann PIewig, Gruppen- hmmanbeur in einem Stukageschwader, Oberleut- tcint von Werra, in einem Jagdgeschwader und berteutnant Barth. men mußten. Diese Feststellung ist um so bedeutungsvoller, als in vielen anderen Ländern, besonders aber i n England, Sonderzuteilungen nicht nur unmöglich, sondern die mit Kriegsausbruch gegebenen Ra- tionen inzwischen mehrfach gekürzt wurden. Wenn daher das System der Zuteilung und bie fett- gesetzte Menge dem einzelnen Volksgenossen hin und'wieder unbequem erscheinen mag, so dürfte der Hinweis auf die oben angeführten Tatsachen doch wohl zur Genüge beweisen, daß die deutsche Kriegs- ernährungswirtschaft in einem Ausmaß funktioniert, die jede Gefährdung der deutschen Wirtschaft und deutschen Volkslebens ausschließt. wieder ein Kriegsschiff des währen Eigentümers er« schienen ist. V. A. Landkrastpost im Kriege weiter ausgebaut. Im Zeitalter der Technik und des Motors hat der Landkraftpostwagen den früheren Landzusteller wit W& faß täglichen großen Marfchleißung weit» lionen RM., die Umsatzsteuer in 1939 2572 Millionen RM., die Umsatzsteuer in 1940 2619 Mil- lionen RM., alle Reichs st euern und Zölle in 1939 14 914 Millionen RM., alle Reichssteuern und Zölle 1940 17 086 Millionen RM. Das Steueraufkommen des Reiches hat im gan- „Verwattungsral für die Kriegsproduktion." Stockholm, 6.Ian. (Europapreß.) Amtlich wird in Landon die Gründung eines „V e r w a l t u n g s- 9 März 1941 je Kopf der Dersorgungsberechtigten zusätzlich 750 g H ü l s e n f r ü ch t e, viermal für je vier Wochen je 125 g Reis, 500 g Zucker, bis auf weiteres 100 g Marmelade mehr für je vier Wochen, dazu zusätzlich Bohnenkaffee ausge- geben werden können, dann ist das immerhin ein Beweis dafür, daß die deutsche Ernährungslage f l ch noch b e f f er entwickelt hat als die zuständigen Stellen des Reiches ursprünglich anneh- (Scherl-Bilderdienst-Tobis-M.) Der bekannte Filmschauspieler Rudi G o d d e n ist im Alter von erst 33 Jahren, wie bereits kurz gemeldet wurde, einer Blutvergiftung erlegen. Godden, der aus Berlin stammte, hat feine darstellerische, gesangliche und vor allem komische Be- aabung zunächst in der Operette, bann am Kabarett, später auch beim Film unb am Runbfunk erwiesen. In Gießen stand er vor wenigen Jahren in einem Gastspiel der „Acht Entfesselten" auf der Bühne und erfreute die Hörer durch seinen trockenen Witz. In zahlreichen kleinen und größeren Filmrollen — es sei nur an den Artistensilm „Truxa" erinnert — hat Godden gesunden Humor, drollige Einfälle und auf genauer Beobachtung beruhende Gestaltungskraft bewiesen. Im Rundfunk war seine Stimme noch wenige Tage vor seinem plötzlichen Tode ZU SettP» zen Rechnungsjahr 1939 23,6 Milliarden RM. betragen. Es wird im Rechnungsjahr 1940 26 bis 27 Milliarden RM. erreichen. Die Einnahmenseite des Reichshaushaltes beträgt rund 30 Mil- . Harbin RM. an Steuern, Derwaltungseinnahmen und schwere Literatur ist im Kriege merkbar ge- und Kriegsbeitrag der Gemeinden. Diese Summe stiegen. 1933 bestanden im Altreich 9476 Volks- stellt das Fundament dar, auf dem die Stärke der büchereien. 50 v H. mußten erneuert werden. Dar- Finanzkraft des Reiches beruht. über hinaus find 7000 Büchereien neU errichtet wor- Die Steuern stellen den Beitrag des einzelnen den. In den neuen Reichsgebieten befinden sich zur Deckung des öffentlichen Finanzbedarfes bar. 3000 Volksbüchereien im Aufbau, die eine Million Das Jahr 1941 wird feine neuen Steuern Bände umfassen werden. Im Osten sind schon 300 und keine Erhöhung der Sätze Vorhände- eröffnet. In den neuen Gebieten stellen die Volks- ner Steuern bringen. Es muß aber nach wie vor büchereien auch ein wichtiges Erziehungsmittel bar Ehrensache eines jeden Volksgenossen fein, gewissen- zur Wiebereinführung in bie beutsche Sprache, haft und pünktlich in der Erfüllung aller seiner steuerlichen Obliegenheiten zu sein. Inflatton, Massenarbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Niedergang I sind in der nationalsozialistisch gelenkten Volkswirtschaft ausgeschlossen. Daß wir den Krieg, den uns die britische Plutokratie ausgezwungen hat, siegreich beenden werden, steht außer Frage, und daß | bann bas soziale, wirtschaftliche unb kulturelle Leben unseres Volkes einen giganttschen Aufschwung neh-1 men unb ber Nationalsozialismus sich zum Wohle I Was sagt die Sonderzuteilung? Die auf Grund der Kriegsernährungswirtschaft ousgegebenen Rationen sind nicht das Ergebnis einer willkürlichen bürokratischen Maßnahme. Die einzelnen Mengen der Zuteilungen sind entstanden auf Grund eingehender Untersuchun- acn führender medizinischer Wissenschaftler im Hin- b ick auf bie Fragen der Zusammenhänge zwischen Ernährungswert der einzelnen N^hrungs- giter unb Nährwertbedarf des Menschen, weiterhin auf Grund der gegebenen Vorrats- l a g e und der erwarteten Produktionsmög- l'chkeiten her Landwirtschaft Die mit Ausbruch bes Krieges bekanntgegebenen allgemeinen Rationssitze decken im wesentlichen den notwendigen Nähr- flcrfbebarf des Menschen und bebeuten gleichzeitig ernährungswirtschaftlich ein Durchhalten auf viele Jahre, selbst unter Einrechnung einer gegluckten englischen Blockade Wenn daher heute vielfach Sonderzuteilungen gegeben werden, dann sind diese Sonder- flutrilungen nicht etwa ernährungsphysiologisch um umgänglid) notwendig, sondern Ausdruck einer um |d viel besseren Gesamtlage auf ernah- rungswirtschastlichem Gebiet, als man bei Ausbruch d's Krieges hätte annehmen können. Wenn allem iä die Seit vom 16. Dezember 194Q bis zum Zeltkriege keineswegs bekannt. Damals glaubte die Zelt an die Lüge von der Kriegsschuld Deutschlands >nd ebenso an die Lüge von der Kolonialunwürdig- tit Deutschlands. Man erkannte noch nicht, daß nglands einziges Knegsziel der Raub der deut- tten Kolonien gewesen war, sondern man glaubte t das Märchen von der britischen Uneigennützig- iit. Den ersten Stoß erhielt dieser Glaube nun eben ird) den unwürdigen Streit, der um die Insel auru entstand Während die Verteilung der Rügen Mandate ziemlich reibungslos erfolgte, ab- e(eben davon, daß Italien schmählich um seine Insprüche betrogen wurde, erhob sich um die Insel lauru ein heftiger Streit der Briten unter sich aß Nauru mit'seinen großen Bereicherungsmög- chkeiten britisch wurde, war klar, aber die A u - iralier erhoben auf seinen Besitz ebenso Anbruch wie Neuseeland unb schließlich auch a 5 englische Mutterland selbst. Keiner ollte dem anderen diesen fetten Bissen gönnen, und i kam es schließlich zu der merkwürdigen Einigung, iß abweichend von der sonfttgen Mandatsregeluna e Insel Nauru abwechelnd immer je fünf ahre unter englischer, australischer und neuseelän- scher Verwaltung stehen sollte. Man teilte sich die ^eute also, und zwar dergestalt, daß von dem Er- iög der „treuhänderischen Verwaltung" dieser einst ätschen Kolonie England unb Australien je 42 I H. unb Neuseeland 16 v. H. erhielten Damit war |im erstenmal die heuchlerische Maske der Uneigen- eitzigkeit vom Gesicht der britischen Räuber hin- Leggerissen. Zum erstenmal wurde die ungeheuer« »che Lüge sichtbar, auf der der Raub der deutschen Manien begründet war. Das ist die Erinnerung, L sich heute für uns an den Namen jener kleinen infel im fernen Stillen Ozean knüpft, vor der jetzt der Ruhezeit ihren Feiertag opfern! Die aufgelieferte Post, die schon hier nach den Orten im Reiche und nach großen Verteilungsämtern sortiert wird, geht in den Säcken zum, Bahnhof der Stadt, wo die „F e l d p o st l e i t st e l l e" ihr Domizil aufgeschlagen hat Hier herrscht der gleiche Betrieb, nur vervielfacht um die Zahl der Feldpostämter, die hier aufliefern und abholen. Die Heimatpost kommt in besonderen F e l d p o st» sonderzügen oder mit den Urlauberzügen an, — man stelle sich die Berge von Postsäcken vor, die ein Güterzug mit 20 oder mehr Wagen saßt! Ein kleiner Querschnitt durch die tägliche Arbeitsleistung unserer Kameraden von der Feldpost — ganz zu schweigen von der Sonderbelastung durch mangelhafte oder unleserliche Aufschriften, durch schlecht verpackte Sendungen, bei denen sich die Adressen oder die Verschnürung lösten. Sie wandern in das „Feldpostpäckchenlazarett", wo sie liebevoll gesund, gepflegt werden. Kein Mann mehr wurde zu Weihnachten eingestellt — alles mußte von den vorhan- denen Kräften bewältigt werden Und daß es fast ausnahmslos pünktlich und rechtzeitig geschafft wurde, das wiffen wir alle. Für uns war es eine vergrößerte Festesfreude — für euch, Kameraden von der Feldpost, eine harte Arbeit. Und darum wollen wir, wenn wir in diesen Tagen unsere Dan. fest)riefe an die Absender unserer Päckchen schreiben, auch der Feldpost unseren Dank sagen, unseren Dank dafür, daß sie zu ihrem Teil dazu ge- Holsen hat, uns das diesjährige Weihnachtsjest auch im Feindesland zu einem Fest der unerschütterlichen Kameradschaft und der Gemeinschaft unseres Volkes werden zu lassen! Berlin, 6. Ian. (DNB.) Staatssekretär Rein- ardt veröffentlicht in der „Deutschen Steuer» ?itung" einen Ueberblicf über die deutsche F i - anzlage an der Jahreswende. In dem Artikel ißt es: Das Jahr 1940 hat auch auf dem Gelte der öffentlichen Finanzen einen vollen Erfolg i bracht. Das Steueraufkommen des Reiches -twickelte sich nach wie vor nach oben. Der eil des Finanzbedarses, der durch Steuern gedeckt erben kann, wirb fortgesetzt _ größer. Die Fi- g n z k r a s t bes Reiches ist ft ä r F e r als je. Der eil bes Volkseinkommens, ber nach Vornahme der . ttvatwirtschaftlichen Bedarfsdeckung unb nach Be- chlung von Steuern verblieb, führt zu Spar- uthaben, Bankguthaben ujw. unb drängt öangslänfig nach Anlage in Schuldtiteln des ieiches unb ber Industrie. Wie günstig die Lage am Geld- unb Kapitalmarkt ist und wie gesund die Finanzen des Reiches sind, wird eindeutig dadurch b wiesen, daß im Jahre 1940 mit der Senkung ber Zinsen hat begonnen werden können. Noch Diir einem Jahre gab das Reich Schatzanweisungen p 4Ve v. H Zinsen aus. Im Laufe bes Jahres 194O sinb Schatzanweisungen zu 4 o. H. eingeführt worben Mit Wirkung ab 2. Januar 1941 gibt das Neich Schatzanweisungen aus. bie es nur noch mit A'/r v H. zu verzinsen braucht. In ben ersten acht Monaten bes Rechnungsjahres hiben erbracht: Die Lohnsteuer in 1939 1750 Millionen RM. bie Lohnsteuer im Jahre 1940 bOO Millionen RM , bie veranlagte Ein - kommen st euer in 1939 2780 Millionen RM., be veranlagte Einkommensteuer in 1940 3158 Mil- Geheimral Richard Wachsmulh f. In Icking (Isartal) ist der em. Ordinarius an der Universität Frankfurt, Geh Regierungsrat Professor Dr. Richard Wachsrnuth, im 73 Lebensjahr gestorben. Wachsrnuth, am 21 März 1868 in Marburg geboren und einer bekannten Gelehrtenfamilie entstammend, vertrat die experimentelle Physik. Er wirkte in Göttingen und Rostock unb kam 1914 als Ordinarius nach Frankfurt, wo er an der Umwandlung der Akademie für Handels- und Sozialwissenschaften in die Universität (1914) maßgeblich beteiligt war. Er war auch ber erste Rektor ber Frankfurter Universität. Seine wissenschaftliche Arbeit oehörte u. a. Helmholtz unb ber Spektroskopie Barlys. Auch hat er, an allen Fragen ber Luftfahrt lebhaft interessiert, bie wissenschaftlichen Ergebnisse ber „Ila", der großen internationalen Luftfahrtausstellung in Frankfurt (1909) in einem zweibändigen Werke zusammengestellt. Geh. Rat Wachsmuth wurde 1932 emeritiert. Der Mondforscher Professor Fauth gestorben. Der Mond- und Planetenforscher Prof. Philipp Fauth ist an seiner Forschungsstätte in Grünwald bei München im 73. Lebensjahr gestorben. Professor Fauth, der aus Bad Dürkheim stammt, arbeitete in seinem Observatorium nach einem für seine Zwecke konstruierten Fernrohr von außerordentlicher Präzision, das ihm bei seinen Mondforschungen während des Beobachtens gleichzeitig die zeichnerische Darstellung des Geschauten ermöglichte. Ur- sprünglich Dolksschullehrer, Organist und Dirigent, wandte er sich schon frühzeitig der Astronomie zu. Seiner Forscherarbeit wurde die Unterstützung der Preußischen und der Bayrischen Akademie der Wissenschaften zuteil. In dem Buch „Unser Mond" und andern Veröffentlichungen legte er das Ergebnis seiner Arbeiten nieder. Schweres Branbunglütf in Kassel. In Kassel brach im ersten Stock des Hauses Augustastraße 2 in der Wohnung der Witwe Trost Feuer aus. Die 56 Jahre alte Frau Trost wurde auf dem Sofa liegend verkohlt aufgefunben Das Feuer wurde von der Mitbewohnerin, der Schwiegermutter der Frau Trost, erst bemerkt, als das Zimmer bereits vollständig in Flammen stand. Vermutlich ist der Brand dadurch entstanden, daß Frau Trost, ihrer Gewohnheit entsprechend eine Zigarette rauchend, eingeschlafen ist und den Brand dadurch selbst verursacht hat. Grohfeuer in Madrid. In der spanischen Hauptstadt wurde ein alter Palast, in dem das Ober ft e Gericht für politische Straftaten untergebracht war, ein Raub der Flammen. Der Brand, der gegen 8 Uhr bemerkt wurde, breitete sich mit solcher Schnelligkeit auf das ganze Gebäude aus, daß der Palast nicht mehr gerettet werden konnte. Ein Opfer der Flammen wurde das Zentralarchiv für politische Straftaten aus dem Bürgerkrieg. Feuersbrunst vernichte! ein schweizerisches Erziehungsheim. Das große aus dem Jahre 1770 stammende Oeko- nomiegebäude des ehemaligen Benediktinerklosters Fischingen im Thurgau, in dem gegenwärtig ein Erziehungsheim untergebracht ist, wurde durch ein Großfeuer vollständig vernichtet. Der angerichtete Schaden wird auf rund 200 000 Franken geschätzt. Lawinenunglück beim Bau eines Wasserkraftwerks. Die Arbeiter eines noch im Bau befindlichen Wasserkraftwerkes in der Landschaft Weltlin in der Nähe der italienisch-schweizerischen Grenze wurden in 2000 Meter Höhe auf dem Weg zur Arbeit von einer Lawine überrascht. Hilfskolonnen wurden auf der Suche nach den Verschütteten von einer zweiten Lawine ersaßt Insgesamt wurden 25 Arbeiter von den Schneemassen begraben. Schließlich gelang es einer neuen Hilfskolonne, nach vielstündigen Be- ^nühungen (amtliche Verschütteten flu betreten, werden. Und jeder erwartet, daß gerade seine düng ohne Aufschub weitergeleitet wird ..." Em Betrieb also, ber jedem Heimatpostamt machen würde. Allein bie Gelder, die hier Sendungen von und nach der Heimat und den Briefmarkenverkauf monatlich umaesetzt den, gehen in die Tausende. Dazu die Leerung der verschiedenen Briefkästen, die an verschiedenen Stellen der Stadt zur Erleichterung für durchreisende Kameraden ausgestellt sind — alles das verlangt Männer, die die tägliche Arbeit anzupacken verstehen. Die Kameraden, die hier unb in anderen Aemtern arbeiten, sind ausnahmslos ältere Post- menschen Und alle tragen das Frontkämpferkreuz des Weltkrieges mit dem E K., das sie sich damals holten. Sie wissen aus jenen Jahren, was dem Soldaten bie Felbpost bedeutet. Sie wissen, warum es für sie keinen Sonn- und Feiertag geben kann. Denn gerade am Sonntag wartet der Soldat mit besonderer Ungeduld auf seine Heimatpost, und am Sonntag schreibt er seine Briefe. Dafür müssen wir ihnen besonders danken, daß sie uns, auch jetzt in Bei der Feldpost war Hochbetrieb Bon Kriegsberichter Jürgen B.Darmer. rats für bie Kriegsproduktion" bekanntgegeben Dem Rat gehören an: Der erste Lord der Admiralität, Alexander, der Minister für die ... PK. Die Weihnachtsfesttage sind vorbei — aber noch steht in ben Quartieren ber Wehrmacht der Tannenbaum und geben die zahlreichen ausgepackten und noch täglich emtreffenben Päckchen un|erer Unterkunft bas besondere, an Weihnachten erinnernde Gepräge. Den Rekord hält bei uns Un terofsizier M. Er bekam allem 16 Päckchen, aber er meint, es müßte noch etwas unterwegs sein. Kaum einer ist bei uns, ber nicht brei, vier ober fünf Päckchen zu Weihnachten bekommen hat. Es war em guter Gebaute von ber Post, zur rechtzeitigen Auflieferung ber Weihnachtspäckchen nut dem Vermerk „E r ft Weihnachten öffnen!" auf» zuforbern. Schon lange vor bem Fest kamen bie ersten Sendungen. Aber wir bekamen sie nicht zu sehen. Der „Festausschuß" ließ sie in eine große Kiste wandern, und erst unter dem Weihnachtsbaum fanden wir sie wieder. Es heißt, daß so mancher £ . u. • ' l k ' I oon uns heimlich an die Kiste gegangen sein soll, den Stand gebracht zu Haden, den man den Be- . schütteln oder einen Blick auf die Ab- mi e,'fc ÄiK.“I *•" -«-» °> .-i«- tion nachzuqeben und Greenwood fallen on den zahlreichen Weihnachtssendungen gehabt, zu lassen Die Absetzung Greenwoods wird be- Aber — wer hat dabei auch einmal an die Ka- gleitet von der Bekanntmachung, daß Greenwood m er ab en von der Feldpost gedacht, die uns nach dem Kriege „die Probleme des Auf- diese Freude erst eigentlich so recht vermittelt und bau es zu bearbeiten hat". — Außerdem bleibt er hierbei eine besondere Leistung vollbracht Haden? Mitglied des Kriegskabinetts, wenngleich er auch Unter Feldpostmeister hat sich mit seinen 17 Man- keinerlei Machtbefugnisse besitzt. ncrn, die ihm für feine Arbeit zur Verfügung 1 stehen, in einer ehemaligen französischen Gastwirtschaft und einem leerstehenden Laden niedergelassen. Hier haben die Männer — die sämtlich ersahrene Postbeamte sind — ihre Sortierkästen, ihre Post- _ . schalter, ihre Annahme und Ausgabe eingerichtet. Es x u * f i SC. S- ist ein Betrieb — größer als auf manchem heimat- öaran beteiligt, daß der Gegner zu em;m flucht Postamt. In den heimatlichen Aemtern haben artigen Ruckzug 9yro“^e"jmm^p®UJ^insas;p bie Kameraden alle neuen technischen Einrichtungen rW magemuhge Einlaß auf Mn merp n unb bie Verfügung' Hier aber muffen sie alles fel- Magmotlime bet Sedan erwarb sich seine ötura» ? ” gruppe bedeutsame Verdienste und hatte bei den • ' __ ___ «. Angriffen auf Boulogne, Calais unb Dünkirchen "Weit über 20 000 Briefe und Sacke voll Päckchen entscheidende Erfolge. Trotz schwierigster Wetter- gehest hier täglich bei unsdurcherzähl Feldpost- Verhältnisse und überlegener feindlicher Abwehr ge- meister F., der Leiter dieses Amtes. „Und dabei lang es der Gruppe, unter Führung ihres kämpf- sind wir nur e m Annahmeposta m t. Die freudigen Kommandeurs, jeden geordneten Rückzug I Post aus der Heimat, die nebenan verteilt wird, der Franzosen im Raume oon Orleans zu verhin- ist noch weit umfangreicher. Dazu kommt nun noch bern. Beim Einsatz gegen England war bie Gruppe I der Vries mark enverkauf an die Truppe in höchstem Maße wirksam tätig. So gelang es ihr, für bie Päckchen, die ja schon vom Absender fran- einen Geleitzug erfolgreich anzugreifen und zu zer- ktert werden müssen, kommt der ganze Betrieb an sprengen. Einschreibesendungen und Geldsen- Dberleutnant oon Werra hat im Einzelflug düngen. Der Soldat kann ja nicht nur Geld von aus einer taktisch ungünstigen Lage heraus über I der Heimat für sich bekommen, er kann auch ben England einen landenden Hawker-Hurricane-Der- ersparten Wehrsold nach Hause schicken. Bei uns band erfolgreich angegriffen unb den Gefechtslande-1 hier sind es monatlich ru n d 50000 R M., platz im Tiefangriff mit seinen Bordwaffen beschos-1 die von ben Kameraben in die Heimat geschickt fen. Hierbei konnte er burch Zerstörung von Flug- zeugen am Boden, von Tankwagen unb Treffer in f-———---------------------------------' Gruppen feindlicher Soldaten einzigartige Erfolge gehend abgelöst. Heute bringen bie kleinen wendigen erzielen. — Oberleutnant Barth hat als Korn- Postwagen auf mehr als 2000 regelmäßi- mandant eines Wasserflugzeuges mit sieben Tor- e n Li n i e n die ankommende und abgehende Post pedowürfen sechs Treffer in Schiffsziele angebracht an ihren Bestimmungsort Damit wird eine und hierdurch 36 000 Tonnen feindlichen Schiffs- ^sche Postversorgung auch der abseits der Bahn raum unter schwierigsten Wetterverhältnissen und Hegenden Landorte ermöglicht. Auch im Kriege hat bei starker Abwehr versenkt. - der Ausbau der Landkraftposten nicht stillgestanden. Hauptmann P l e w l g war, stets an der Spitze liiner Gruppe fliegend, zunächst an ber Maas, |;äter bis auf Antwerpen oorftoßenb, maßgebend davonge- Zhre Vermählung geben bekannt im 77. Lebensjahr. Am Rieqelpfad 32, 9 17 Uhr. 9£D 77*1 ' Gießen, den 6. Januar 1941. 1S^ 061 93 D (Stellengesuche Beginn der Vorstellung. esD 86 D Bis auf weiteres NiHi, Samstag, Sonntag vif CDRC DRUCKSACHEN VVCKDC Brühl. OieSen Tanz»ll-C Im Namen der Hinterbliebenen: 91 D liinMieider Wer erteilt Wäsche, Scherzen WM werden genabt »iinthnmn inlliotijemoiii? Lollar, den 7. Januar 1941. 84 D 95 D Ab g. Haimar 1941 bube icb meine Kauf sie bei in die Kundenltste. end BDM.-Angehörigen zu 40 Pf. —n 071 ■V;. V 5 Stadttheater Domo- ein ita- war. Dor- ihre eine eld in der Eifel ein vier- 'eben. Der Junge wollte Verlobungs-Anzeigen bei Brühl. Schulstr. 7 Frau Tilla Lauer, geb. Staudt Illeg.-Znspektor Ott) Lauer und gestickt. 3u erfragen in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. 062 im Alter von 57 Jahren verloren. Der erschütternde Hingang dieses Arbeitskameraden hat eine schmerzliche Lücke in unsere Reihen gerissen. Er war 21 lahre lang unermüdlich mit uns tätig: wir ade bewahren ihm ein treues Gedenken. Am 4. Januar haben wir durch einen Betriebsunfall unseren Betriebsobmann, den Gießer Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 7. Januar 1941, in Kinzenbach um 15.15 Uhr statt Die Austräl-Asia-China Telegram Company gab bekannt, daß der Kabelverkehr zwischen Hongkong und Manila aufgehört habe. Das Kabel sei wahrscheinlich in der Nähe der Phi» lippinen unterbrochen. Der Grund ist nicht bekannt. - Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen danken wir herzlichst gefunden. Akademie der im Altai-Ge- evtl, balbtagsweise sofort gesucht. Schriftliche Angebote unter 96V an den (siebener Anzeiger erbeten. Wir zeigen voll Freude die glückliche Ge. burf eines gesunden Mädels an Ludwig Niederhöfer, Dachdeckermeister. für einige Stunden am Tage, evtl, auch abends, sofort gesucht. Lns.-Vüvo letzter Bismarckstraße 14, Fernruf 2540. M auch von den weißen Siedlern des richtig bedauert. Goldklumpen im Altai Gebirge M.-R0MI oder Nachlslohl mkauf.ges.Schr. Angeb. unt. 059 an d. Gieß. An-. .£>aupiid)cqneuer Dr .Znevricd Wilhelm Lange. CieiiDetneiei M HaupNchri'tleUer»' Ernst Blumschein. Beran iwortii» :iir Polttti unt Bilder Dr. ftr. W. Lange für da« geni.leion: Dr. Hans Thhriot; iüi Stobi Gieben. Provtn», SMrtidjai. u. Sport: Emu Bium>che ». Drud uno Berlag iBrflhhtfir Uninet'ilafrOturferet R. Lange 51 Ä. SBeriaaeietter Dr.« Ing. Ev» Hamann Slnieigcnie ter Han« Beck. pee-rn'tvo"»nck> fit ben ."Inhal* her -Jln-e^oen- Thenbnr Wümme1 Pl.Nr.K. und die Wahl von Wallace als Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten. Der englische Luftmarschall Sir Hugh Dowding traf zu Verhandlungen mit den zuständigen Behörden in Washington ein. angelegt ist, kam in Volkesst zehnjähriger Junge ums L> Knollen aus der Miete holen, als plötzlich eine Die Trauerfeier findet Donnerstag, den 9. Januar, um 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt. Der neue französische Generalresident für Syrien und den Libanon, General Dentz, ist in Damaskus eingetroffen. Die Stadt hatte Fahnenschmuck angelegt. General Dentz wurde von den Generälen Fougöre und Fouaret sowie von zahlreichen syrischen Persönlichkeiten empfangen. sitz führen. Bolivien und Paraguay wollen Außenminister entsenden, mährend Brasilien größere Abordnung zu entsenden gedenkt. Schr.Angeb.unt. 057 a.d. Gieß. A. wird noch vermißt. 3n der Hackfruchtmiete verschüttet. In eiper Hackfruchtmiete, die in einer Sandwand In stiller Trauer: Emilie Emrich, geb. Schindler Lina Emrich. Gut erhaltene Kioder-Ilhcrschölie Gr. 25/26 und Ski-Silelel Gr. 33'34, zu laufen gesucht. Schr. Ang. unt. 92D a. d. G. A. Die Betriebsgemeinschaft der Firma BERKENHOFF