Dienstag, 6-Mai Ml Annahme von Anzeige» für die Mittagsnummer biStt'/.Ubr desBormittagS An»emen-Vreite > #iueigentetl 7 Rvf. te mm bei 22 mm BeilenbrettC/ Terttetl 50 Not. te mm bei 70 mm Heilenbreite Nachlässe r Wtederdolung Malstaffel t Abschlüsse Mengenüaffel S Platzvottchntt (Dorbenne Vereinbarung) 25'meor (U Jahrgang Ur. 106 jgggf G a bb GletzenerAnzeiger infolge bäberer Gewalt v General-Anzeiger für Oberhessen wxssr: Hinter der englischen Front in Griechenland interniert. Von unserem Dr. L.-Korrespondenten. Athen, im Mai 1941. Am 27 April, morgens um halb neun Uhr, flatterte auf der Akropolis die deutsche Fahne. Wenn wenige Stunden später daneben die griechi- sche Fahne gesetzt wurde, so war dies eine symvo- lische Handlung, welche von den Bewohnern Athens sehr wohl verstanden und dankbar anerkannt wurde. Darin lag nicht nur die Achtung der deutschen Sol- baten vor dem Heldenmut der griechischen Truppen, sondern zugleich wurde damit ausgedrückt, daß die deutsche Armee nach Griechenland nicht als Er- oberer, sondern als ordnende Macht gekommen ist. Der Kampf am Olymp und an den Thermo- pylen galt nicht den Griechen, sondern den Briten, die hier noch einmal versucht hatten, auf dem europäischen Festland eine Front gegen Deutschland und Segen die von ihm repräsentierte Neuordnung in uropa zu bilden Dieser Kampf hat geendet, wie er enden mußte und wie alle derartigen Kämpfe geendet haben: Mit einem vollen Triumph der deutschen Waffen. Der Krieg auf dem Balkan ist vorüber Am 2Lbeni> rollten die Kolonnen deutscher Panzer durch die Straßen Athens. Vom Nordkap bis Kap Sunion halten deutsche Truppen Wacht über Europa. Die deutschen Soldaten wurden oon den Deutschen Athens, die den Krieg hinter der englischen Front erlebten, natürlich besonders herzlich begrüßt. Am 6 April wurden die meisten oon uns von der griechischen Polizei geweckt und m höflicher, aber bestimmter Form zum Mitgehen aufgefordert. Wer schon vorsorglich einige Tage vorher sein Köfferchen gepackt hatte, zog'mit diesem, die anderen zogen ganz unversorgt durch den sonnigen Morgen Zur Fremdenpolizei und von dort in eines der dank der Vorsorge der Gesandtschaft und der Lan- desgruppe hierfür bestimmten deutschen Versammlungshäuser, die wenigstens vorläufig als Internierungslager bestimmt waren. Hier trafen jeweils 100 bis 150 Mitglieder der deutschen Kolonie zusammen und richteten sich recht und schlecht häuslich ein. Die erste Nacht war unbequem, die zweite schon etwas besser und nach einigen Tagen war bei dem Gemeinschaftssinn aller und den besonderen Begabungen der einzelnen etwas geworden, was wohl ein Internierungslager war, aber dessen Schrecken unmöglich machen konnte. Wenn uns unsere griechische Bewachung sagte, daß so etwas nur bei den Deutschen möglich sei, so mar bas gewiß richtig. Aber wir alle waren uns ebenso bewußt, daß aller guter Wille auf unserer Seite nur wenig gefruchtet hätte, wenn nicht die griechische Polizei für unsere Lage ein Maß von Verständnis ausgebracht hätte, welches die Erwartungen auch derer übertraf, die durch jahrelang genossene Gastfreundschaft die Griechen kennengelernt hatten. Aber dennoch hatten wir das Gefühl, nicht hinter der griechischen, sondern hinter der englischen Front zu sitzen. Das alles soll nicht heißen. daß diese drei Wochen eine Art Sommerfrische waren. Für unser körperliches Wohlbefinden war gewiß in ausreichendem Maße gesorgt Aber eine Nervenprobe war diese Zeit doch Sicherlich zweifelte niemand unter uns an dem Ausgang des Kampfes, aber das Fehlen jeglicher deutscher Nach« richten — die Rundfunkgeräte waren beschlagnahmt worden — machte es doch recht schwierig, dem Gang der Ereignisse zu folgen, die für uns nicht nur als Deutsche wichtig waren, sondern uns zugleich als Deutsche in Athen ganz unmittelbar betrafen. Zu alledem schwebte stets über uns die Gefahr, daß auf englisches Betreiben der Versuch gemacht werden könnte, zum mindesten die wehrpflichtigen Männer unter uns vom griechischen Festland fortzuschaffen Abgesehen von der Ungewißheit unseres un- dann erwartenden weiteren Schicksals überhaupt ließen die täglich vielmals ertönenden Sirenen und der ferne Donner der deutschen Sturzkampfbomber im Hafen oon Piräus uns kaum daran zweifeln, daß das Schicksal der Schiffahrt um Griechenland das der Englandfahrer geworden war Schließlich machte manch einer oon uns sich mehr als um das eigene Schicksal Sorgen um die Ungewißheit, die auf unseren Familien in der Heimat lasten mußte Tro^dem hat der Humor und die frohe Laune unser Lager niemals verlasien Alle Nachrichten, auch die, daß Griechenlands König und die Regierung zusammen mit den letzten Engländern Athen verlassen hätten, löschten durch die endliche Gewißheit des vollständigen deutschen Sieges die letzten Zweifel und Sorgen über das eigene Schicksal aus. Am Donnerstag dem 24 April, abends, trug der Wind mit dem Duft der Frühlingsblumen über die griechischen Berge auch den Kanonendonner von den Thermopylen in unseren Garten. Am Freitag jagten die letzten englischen Kraftwagen durch das nächtliche Athen, am Sonnabend sprachen schon unsere Polizisten davon, daß nun die Deutschen wohl bald kommen würden. Am Sonntagmorgen aber kamen die ersten braungebrannten Gebirgsjäger zu uns, um zu sagen, daß deutsche Truppen in Athen seien. Sie mußten aber wieder fort, die frohe Botschaft in die anderen Lager zu tragen. Nachmittags saßen Soldaten von den verschiedenen Vorausabteilungen — Gebirgsjäger, Panzerschützen und Infanteristen — mit den „Gefangenen" im Garten bei Kaffee und Wein und erzählten von dem Krieg in Griechenland. Der schönste Abschluß dieser drei Wochen hinter der englischen Front war aber am Abend ein Spaziergang zur Akropolis Dort ständen im Licht der sinkenden Sonne deutsche Soldaten in ehrfürchtigem Schweigen vor den erhabenen Zeugen europäischer Kultur. In dieser stillen Huldigung vor den Werken der Vergangenheit lag das Versprechen der Arbeit für die Zukunft. Siegesparade in Athen vor dem Oberbefehlshaber der 12. Armee, Generalfeldmarschall List. Von Kriegsberichter Günther. DNB. .... 5. Mai. (PK.) Eine leichte Wolken- schicht hat den mUtelmeerblauen Himmel Achens überzogen. Von der See her weht ein kühler Wind und vertreibt die über der Stadt liegende Hitze. Die sommerlich grünen Bäume und Buscharuppen auf dem großen Platz vor dem Königsschloß wiegen sich in der frischen Brise. Einsam, ungeschmückt ragt der Fahnenmast auf dem Schloß in den Himmel, während an der Front des schräg gegenüber liegenden Hotels Grande Bretagne die deutsche Fahne weht. Zwischen den Felshügeln der Akropolis und des Lykabettos liegt vor dem alten königlichen Schloß der weite schöne Berfassungsplatz, mit dessen Gestaltung deutscher 1 Bauwille dem neuen Athen das entscheidende Gepräge gegeben hat. Das in feinen einfachen klassischen Linien imposante Schloß ist ja seiner Zeit ebenfalls von einem deutschen Baukünstler, dem Münchener Architekten Gärtner, im Auftrage Königs Ludwigs I. für dessen auf den griechischen Königsthron berufenen Sohn Otto erbaut worden. Hier auf diesem schönen Platze vor der Stirnseite des Schlosses marschieren jetzt die deutschen Regi- ||menter, die den Feldzug im Südosten siegreich beendet hatten, an ihrem Generalfeldmarschall vorüber und so wurde diese Siegesparade gerade hier i> M einem herrlichen Erlebnis für jeden Deutschen, 6 &/*) fogtitg' ALEAW ORL* 1 *Einark4 =. =Trlpol/i~ KxIRüT 3D#4< . ■ WaiföJM = PALÄSTmAp ^== ( BH». MnrwO LÄ^DfbrffK Wh-n^^ e=3’^2ft>rtS0id- W Britischer Panzerangriff auf Fort Nutbah zurückgeschlagen. ft in Das Echo -er Führer-M-e Der Berlin Der] a« wie das vollen Erei« der er in ,OH, erstens Ihre Aussprache und zweitens — MAgimlmM. « Vornan von Elisabeth Holt. Abgestürzten. (Nachdruck verboten.) 10. Fortsetzung. verhalten. >hr auf „Toskas Gebet". Clemens Kempf." das rote Laufbrett trug. Sie wieder- Kammerherr Zahle f. Dänemarks Gesandter in Berlin. erkannte." „Gredler weiß auch nichts davon. Und er hat die ganze Zeit über neben Frau Luckner gesessen." „Wirklich? Dann habe ich mich eben geirrt", sagte er zögernd. Dann ließ er di« Frage des Erkennens oder Nichterkennens fallen und redete wieder von dem Mantel. Cocktail gehörten fe zwei Spritzer Europas und Absinth, etwas Angostura und Maraschino und drei Finger hoch alten Whisky, gut schütteln, etwas Zitronenschale und eben die bewußte Olive, die im Haushalt Luckner nicht aufzutreiben war. Cs war eine männermordende Mischung, die er da braute. Weder Frau Luckner noch Frau von Pachoven haben ein« Ahnung, daß lch damals die Kleider- Konsulate des Iraks und Aegyptens, wo sie chrer Begeisterung für die Sache des Iraks Aegyp- tens Ausdruck gaben und gegen England dernon- „Mich wun-dert das nicht, Frauen sehen ja nie ........ ' , wenn Sie Beirut, 5. Mai. (Europapreß.) Nach Annen- zeugenberichten aus Alexandrien wurde der J) * gekommener Fr« , , „ den Knäuel neben dem Klavier bewegten. „Salut für einen Star", dachte Gerda und erblickte durch die Tür ein Vierteldutzend neuhinzu- Größte Befriedigung in Italien. weg, kein Mensch wußte Ihre Adresse." Im Musikzimmer rauschte Beifall. Dr. Kempf verbeugte sich leicht vor Gerda und ging; an der Tür blieb «r stehen und blickte sie an, wie um auszudrücken, daß er alles gesagt habe, was er diesmal hatte sagen wollen. Jetzt war sie am Zug. Fünf Minuten später folgte ihm Gerda in den Musiksaal. Sie hätte nicht einmal behaupten können, daß sie sich durchs Kempfs Verhalten verletzt fühlte; es hatte etwas entwaffnend Unverblümte» darin gelegen, aber gerade das hatte schmeichelhaft gewirkt — so, als halte er einen billigeren Umweg der Annäherung für ihrer unwürdig. Das war, fand Gerda bekümmert, eines von jenen Geschehnissen, aus die man am besten über« Haupt nicht reagiert. (Fortsetzung folgt) Sämtliche petroleumrasfinerien und Oelquellen in den Händen der iraWen Truppen. „In Norddeutschland haben doch die Damen gewöhnlich keine Angst vor einem fteifen Drink. Also. Ihr Wohl!" „Woher wissen Sie, daß ich Norddeutsche hin-" sein Beileid aus. Das Ableben des Gesandten wird in Kooenhagen als ein schmerzlicher Verlust für die Diplomatie Dänemarks bezeichnet. In den Nachrufen der Kopenhagener Presie werden die Verdienste des Verstorbenen für eine ersprießliche Entwicklung der Beziehungen zwischen Deutschland und Dänemark gewürdigt und die Hoffnung ausgesprochen, daß es gelingen möge, das gute Einvernehmen durch die Uebertragung des Berliner Postens an eine ge- eignete Persönlichkeit auch weiterhin zu erhalten. „Zufrieden?" „Ich weiß nicht recht, ein Feuerschlucker oder ein Sibirier würde es vielleicht höher schätzen." | „Sibirien — Kamtschatka! Denken Sie jetzt an nnutn lhr Programm nicfjt fenlationeU?" | dl« Heimat bis Zobels, den Sie neulich «-tragen Gerda srosttg und horchte noch mit einem daben? Sie waren wundervoll. . werden. . , . r, , ,, r. . Dos englische Lügenmtmstenum hat sich selbst in die peinlichste Lage gebracht. Es hatte noch Ende der Woche die wildesten Behauptungen über bie deutschen Verluste verbreiten lassen. Jetzt sieht sich die Schwindelfirma Churchill-Duss Cooper wieder einmal vor aller Welt blamiert und als Lugner entlarvt. Nun hatte sie bittere Mühe, einen Ausgleich zwischen ihren Phantasiezahlen und ten am - lichen deutschen Feststellungen zue Elchen. Wohl- weislich aber schweigt sie von all den Verlusten, den die Engländer an Toten und Verwundeten an zurückgelassenem Kriegsmaterial aller Art, und an Transportschiffen hoben hinnchmen müssen Es wird ihnen nichts helfen. Der abschließende Wehr- Machtbericht über den Balkanfeldzug durfte auch darüber einige Worte verlieren. „Alwine Pachoven hat lhn gekauft " „Ich weiß", sagte Gerda aufrichtig, „es ist wie ein Lauffeuer durch das ganze Haus gegangen, als der Mantel verkauft wurde. Entsetzlich viel Geld für ein Kleidungsstück — dafür kriegt man schon ein hübsches Haus.' „Geschmacklos, aber nett." Gerda schnupperte an ihrem Glas, aus dem der Geruch des Alkohols leicht in die Nase stieg. Kempfs Irrtum belustigte sie. Offensichtlich hielt er sie für einen Gast des Hauses, machte ihr den Hof, stand da in seinem wunderbaren Frack, ein schwaches Licht im Monokelauge, und wartete aufmerksam auf ihr Urteil. besonders kennen lernen würde. Damals hatte den Anlaß zu dieser Bemerkung die Tatsache gegeben, daß die englische Propaganda diedummdreistel Be- hauptung verbreitet hatte, die ostmärklschen Reg - menter hätten sich Gehorsamsverweigerung zuschu - den kommen lassen. Diesmal sollen siedie Hauptlast der Verluste getragen haben, obwohl bieje Verluste, gemessen an der militärischen Leitung des Balkanfeldzuges, so außergewöhnlich gering sind, daß sie der Welt wieder einmal Rätsel ausgeben Lebhafter Widerhall in Ungarn. B u d Q p e st, 6. Mai. (Europapreß.) Die Führer- rede hat in Ungarn besonderen Eindruck gemacht. „In ihrem Licht kann man nun zum ersten mal sehen", sagt „Esli Ujsag", „welches Schicksal diejenigen Völker ereilt hat, die den englischen Garantien Vertrauen schenkten und welches das Schicksal derer geworden ist, bie ihr Recht auf der Seite der Achsenmächte geltend machten." „Esti Ujsag" stellt fest, daß der Führer in seiner Rede auch die Be- rechtlguiig der ungarischen Revisionspolitik unter- strick)en habe, die „der große und treue Freund schon immer mit der Tat unterstützte". „Unsere Hom veds können auf bie Anerkennung stolz sein, bie ihnen ber Führer ber ersten Soldatennation der Welt gespendet hat", heißt es im „Achtuhrblatt". Der dem ungarischen Außenministerium nahe- stehende „Pester Llcmd" sagt, die Feststellungen des Führers bezüglich Ungarns wiesen Ungarn den R o m, 5. Mai. (Europapreß.) Die Reichstagsrede des Führers hat durch Ton und Inhalt in Italien stärksten Eindruck gemacht. Seine Erklärungen über die Ziele der deutschen Balkanpolitik und die glän- zenden Ergebnisse des Balkan eldzuges werden in ber Presse besonders hervorgehoben. Die Aner- kennung des italienischen Ante ls am gemeinsamen Erfolg haben im Volk wie in den volitischen Kreisen größte Befriedigung hervorgerufen. Der Führer als Oberster Befehlshaber der Wehrmacht des Reiches habe feine Anerkennung für den Wert der italienischen Truppen und die Wichtigkeit ihres Aushallens in den harten Wintermonaten ausge- sprachen. Di« Verantwortlichkeit des Krieges in Griechenland und der damaligen griechischen Regierung für den Verlauf der Ereignisse fei klar formuliert worden. Auch Italiens durch die gebrachten Blutopfer erkauften AnteilanderZu- f u n f t einer gerechten Neuordnung in Europa habe der Führer anerkannt. Die Aufnahme ber Rede in Italien ist daher allgemein die denkbar günstigste und bie Zustimmung ungeteilt gewesen. Sie hat ben Willen Italiens weiter bestärkt, den Krieg in engster Waffenbrüderschaft mit Deutzch- land bis zum gemeinsamen Endsieg zu führen. So schreibt die Mailänder „Stampa", das italienische Volk sei ergriffen und Hitler dankbar für bie häufige Erwähnung der italienischen Opfer und ihrer Bedeutung für den gemeinsamen Sieg. Seit Oktober habe Italien einen harten Kampf austragen müssen, dessen Ergebnisse einen entscheidenden Einfluß auf die folgenden Ereignisse gehabt hätten. Ebenso freimütig fei die Anerkennung der Italien if^en Rechte auf den Lebensraum gewesen, der den Schauplatz der letzten Ereignisse bildete, Die wahren Bündnisse würden durch Prüfungen gestärkt und durch Siege gefestigt, wic beim deutsch-italienischen Bündnis ber Fall sei. Noosevelt jun. Zeuge des Bombardements von Tschungking. Stockholm, 5. Ma!. lDNB.) Nach emer Uni. ted-Preh-Meldung aus Tschungking ist der älteste Sohn des Präsidenten Roosevelt während seines Besuches bei Tschiangkaischet Zeuge eines schweren japanischen Luftangriffes auf Tschungking gewesen» Bei dem Angriff sollen 80 japanische FliAer ununterbrochen über dem zentralen Teil von Tschung- ting ihre Bombenlast ab geworfen haben und in einem Gebiet von einem Quadratkilometer schwere Zerstörungen verursacht haben. Roosevelt jun. habe am Samstagmorgen Tschungking im Flugzeug in Richtung Rangoon verlassen, um seine Reise dorthin fortzusetzen, wo er als amerikanischer militärischer Beobachter Dienst tun soll. Abgekämpft in Alexandrien gelandet. Der Herr tm Frack fand ihren Standpunkt bemerkenswert nüchtern, aber fein Blick ruhte beifällig auf ihr, und sie fragte sich mit einem kaum merklichen Erglühen, ob dieser Beifall ihrer Sachlichkeit gelte ober etwas anderem. Noch immer sang Pola Luckner, noch immer dröhnte ber große Flügel unter dem mächtigen Meisteranschlag des Professors — aber Pola schaut» ihr Publikum nicht an. Ähre Augen wanderten : in das Nebenzimmer zu dem Lehnstuhl, der, unachtsam in die Mitte des Raumes geschoben, sich aufdringlich in ihr Blickfeld drängte. Alwines Mantel lag auf dem Stuhl. Gerda hätte den hintergründigen Blick vermutlich nicht bemerkt, aber Kempf stellte seinen Teller weg und trat hinter sie. „Haben Sie den Blick bemerkt?" fragte er. „Dabei wurde sie in dem Pelz, um den sie ihre Freundin Wie aus Amman, der Hauptstadt Transjor- d a n i e n s, berichtet wird, haben hunderte von Aradern trotz der britischen Ueberwachungsmaß- nahm«n die irakische Grenze überschritten, um sich der irakischen Regierung zur Der- fügung zu stellen. Am Hofe des Emirs Abdullcch erschien eine Abordnung von Bedumenscheichs die erklärte, daß sie es ablehnten, gegen ihr« arabischen Brüder und für England zu kämpfen Em solches Ansinnen hatte der ehemalige Regent des Irak um) der Emir von Transjordanien gestellt. Die Erkla- rung der Scheichs hat aber demgegenüber bie Em- stellung der Wüstenaraber flargelegt Sympathie in Kairo und Teheran. Beirut, 8. Mm. (DNB. Funkspruch.) Trotz der oerschärften britischen Zensur, die alle Nachnchteir über die Ereignisse im Irak aus nichtenglischer Quelle unterdrückt, äußern die Kairoer Zel- tun gen in ihren Leitartikeln uneingeschränkte Sympathie für die irakische Hal- hing. Die Zeitung „Ahram" schreibt: „Der tahr- zehntelange Kampf um die Freiheit und Konsolidierung der arabischen Welt ist zweifellos m em neues Stadium getreten." Auch die Presse Ir ans bekundet Sympathie mit dem irakischen Volk, das die Waffen ergriffen habe, um die Engländer von seinem Boden zu verjagen. Gegen den angrisfs- lustigen „Schutz" Englands stehe das Volk des Irak mit seinen Führern zusammen. wildesten Schauermären über die engeblichen beub sch en Verluste gearbeitet, ein Bauernfängertrick, den ja auch der Führer in seiner Reichstagsred« mit sarkastischen Worten dem Hohngelächter der Welt preisgab. Die Verlustzahlen des Gegners, z. B. die Abschüsse feindlicher Flugzeuge und der- gleichen sind aus den täglichen Wehrmachtberichten ebenso genau bekannt wie Die beispiellos geringen eigenen Verluste. Gleichwohl behauptet man in London, die Verluste der deutschen Luftwaffe seien erheblich größer als die der Royal Air Force — mit keinem Wort und keiner Zahl aber wird auch nur der Versuch gemacht, diese lächerliche Behaup- tung zu belegen. Das wird von der englischen Bevölkerung wahrscheinlich gar nicht einmal erwartet, da sie es ja seit Jahrzehnten gewöhnt ist, auf diese und andere Weise angelogen zu werden Oder ein anderes Beispiel: die oftmärkischen Regimenter sollen für sich allein größere Verluste gehabt haben, als der Führer in der Reichstagsrede als Gesamtzahlen genannt hat. Run glauben wir ja gern, daß den Engländern auf dem Balkan gerat« die bewährten deutschen Gebirgstruppen neben anderen Waffen besonders unangenehm gewesen sind; der Führer hatte es ja in der vorletzten Reichstagsrede ausdrücklich angetünbigt, daß der Gegner gerade diese ostmärkischen Regimenter noch Es dauerte noch eine ganze Weile, alle verfügbaren Stühle schleppt« man In den brausenden Musiksaal hinüber und stellte sie im Halbkreis auf. Der große Flügel, an Dem Professor Brix endlich Platz nahm und das Publikum mit strengen Blicken musterte, stand jetzt allein vor den herunterge- lassenen gelben Brokatoorhängen. Dann ging Pola über die leere große Fläche des Teppichs mit verschlossenem, abgespanntem Gesicht, dem gerade auf-. gereckten Kopf, mit demselben elementaren Schwung/ der ihre Person sofort Mittelpunkt werden ließ. Dann fang sie. Drei Zimmer davon entfernt stand ihre Sekretärin und sah, wie aus einem Rahmen geschnitten, «in Stück des Musikzimmers. Sie beschloß, sich mährend der nächsten halben Stunde um nichts zu kümmern. Jetzt wollte sie einmal zuhören. „Rur der Schönheit weiht ich mein Leben--" erklang es von drüben. Gerda stand an di« Seite des Türvorhanges gedrückt und spürte di« Berührung de, Stoffes wie den zärtlich tastenden Griff einer Hand an ihrer Schulter. — „$ans" - — dachte sie bewußtlos, und ein paar Herz- Klang war ihr nacktes Fleisch an einen Schot- Ichmiegt. der von der dunklen Stimm« gc- rufen aus wegloser Finsternis zurückkam. •bl der „Pola macht sich wenig Mühe mit ihren Freunden Flügel ben. Immer wieder ,Iosfa‘ und immer wieder hörte. Gerda .Felbeinsamkeif. Und dabei hat sie uns eine Sen- hl« hfl. i --" Berlin, 5. Mai. (DNB,) Der Außerordentliche Gesandte und Bevollmächtigte Minister des Königreichs Dänemark, Kammerherr Herluf Zahle, ist noch kurzer Krankheit im Alter von 68 Jahren in sich anpaffen kann. Wohin immer Hitler gehe, mu! überallhin begleite ihn der Sieg", so heißt es im ifhn „Vomiuri Shunbun". „Auf der Grundlage der nationalsozialistischen Weltanschauung und auf dem eigenen Fronterlebnis fußend habe der Führer mit den politischen und militärischen Fähigkeiten seines Genius einen Staat von Eisen errichtet. Mit jeder Minute breitet sich der Todesschatten dunkler über England", schließt „Yomiuri Shimbun". „Erschreckt?" wollte der Herr wissen, und mustert« sie neugierig. Hinter dem Monokel- war sein gut- rassiges, schmales Gesicht, gepflegt, glatt, höflich, Beirut, 5. Mai. (DNB.) Sämtliche Petroleumraffinerien und Oelquellen des Irak befinden sich — wie vom irakischen Oberkommando bekanntgege- ben wird, in Händen der irakischen Truppen. Bis zum 3. Mai mutten 29 britische Flugzeuge abges choss en oder am Boden zerstört, andere wurden schwer beschädigt. Während bieier Handlungen ging nur ein einziges irakisches Flugzeug verloren. Eine englisch« Kolonne, die den Versuch unternahm, ein Petroleumdepot anzugretsen, wurde in die Flucht geschlagen. Bei dem Gefecht wurde ein englischer Oberst schwer verwundet. Die Engländer sind sehr bemüht, die strategischen I Punkte, die die Truppen des Irak dem Zugriff der Briten entzogen haben, in ihren Besitz zu bekommen. Dor allem liegt ihnen daran, bie Verbindungswege zwischen Ira k und Syrien in ihre Hand zu bekommen. Em englischer Panzerangriff gegen das Wüstenfort Rutdah auf der Strecke Damaskus—Bagdad ist von den Truppen des Irak mit Erfolg zurück- geflogen worden. Erdölleitungen t —— - Eiienbahnent---Auto-bz* Karaganenitrauen • 2no , 6m um Erdöl-Gebiefe Lm»' ' ‘ । Dann zog er sich zurück und ließ das halbvolle Glas stehen. Gleich darauf entstand im Neben- zimmer Bewegung — Pola Luckner hätte jetzt fingen sollen, aber sie sang noch nicht, obwohl der Professor schon seit einer Viertelstunde den * umkreiste. „Wo stecken Sie, Clemens?" hörtc, ..... die Pachoven nebenan sagen und gewahrte die be- sation versprochen sorgten Sci;>winguktgen in der Papageienstimme. „Sie ^finden ihr Und dann lachte Pola wie auf der Bühne. _______ _________.....Doch", äußerte der Herr fried'f«rtig,^„ich bin rackrücken, die sich gelassen durch! entzückt. Uebrlgens — ich muß mi^ ‘ ,, ,k u * 1 machen. Dr. Kempf." Er schaute i, und seine hochgezogene linke Braue zuckte, i Sie senkte die Nasenspitze, und ihre Hände griffen .......... .. . ziellos in die Batterie der Flaschen. Auf einem puppe war, an der der Mantel hing." Eisblock stand ein Mischer mit zubereitetem Cock- _____Z ' tail, aber Dr. Kempf wollte davon nichts wissen, bas Wesentliche. Uebrlgens irren Sie. „Man kriegt feiten einen anständigen fertigen Cock-1 meinen, daß ich der einzige bin, der ( tail in einem Frauenhaushalt. Ich werde mir selbst I einen mixen. Haben Sie Oliven?" Gerda hatte I keine, und er erklärte, zu einem richtigen Irish I Eine Weile bekam er keine Antwort. Die juyge |0 beneidet, nicht besonders gut aussshen — zwar ... ., .. ' Frau war ein wenig betroffen. So hatte er sie doch nicht so unmöglich wi« Alwine — aber Pola ist ; erkannt, hatte sich bas Gesicht der Kleiderpuppe wieder zu wuchtig — zu groß. — Sie", meinte SL'mLn*/ i gemerkt. Man kann also auch sichtbar werden, । Dr. Kempf und betrachtete Gerda prüfend, „Sie »ul imfte Dr'' ohne aus der Reihe zu treten---ein« neue wären wie eine kostbare Orchidee." aue zucire, Erfahrung, wert, darüber nachzudenken. Besten Dank." ,, . ... . „Woran sollte ich denken?" fragte Gerda schließ- "Wofür? Es ist nur eine Feststellung." Der iunflfn Frou aab’« «nen fld>nben Ruck „ch „ich, verdutzt , frfmänn aber für Dr* bee.i %iffen 6k.* Kempf! Motorenwerk Kempf 6c Pachoven in Ham- Heimat der Zobel. Sie sind beleidigt?" £7 1die Garderobe geschickt. Aber S e waren schon Platz an, ter ihm im neuen Europa Mommenl £e6ljüfte0 6$® werde. Nach diesen Worten, die von der höchsten arabischen Wett. Warte des neuen Europas gekommen seien werde Ul Vtl UIUVIJU/H» sich niemand finden, der die ungarischen Rechte in Großmuftt bOtt Jerusalem Zweifel zu ziehen wagte. ruft zu den Waffen. „Hitlers Entschlossenheit ist eisenhart.^ Beirut, e. Mai. (DNB. Funkfpruch.) MSSlWWWZ schäft an die indischen Mohamedaner. Darin stellen sie fest, daß nach Ausrufuna des heiü- gen Krieges kein Mohamedaner mehr auf der Seite Großbritanniens kämpfen dürfe, ohne sich gegen die Interessen des Islams zu versündigen. In Tul- karem in Mittelpalästina fanden Angriffe gegen britische Soldaten statt. Ebenso werden Zusammenstöße aus Südpalästina im Gebiet von Gasa gemeldet. Die britischen Polizeibehörden haben ver- boten, die irakischen Rundfunksender abzuhören. Auch aus Syrien werden zahlreiche Grenzübertritte nach dem Irak gemeldet. In Damas- f u s zogen Hunderte von syrischen Studenten vor das irakische Konsulat und brachten Hochrufe^ auf den jungen irakischen König und seinen Mi.mster- Präsidenten aus. Als die Studenten am englischen I Konsulat vorbeizogen warfen sie die Fensterschei- ...... ..... - . ben in Trümmer. Dabei riefen die Studenten im Berlin verschieden. — Gesandter Zahle hat [eit Sprechchor: „Nieder mit England". Auch in Beirut Sommer 1924 das Königreich Dänemark bei ber irakische und palästinensische Studenten der deutschen Reichsregierung vertreten. Er ist damit früheren nordamerikanischen Universität vor bie der Rangä11este der in Berlin beglaubigten ausländischen Gesandten gewesen. — Kammerherr Zahle war 1900 in den Dienst des dänischen Ministeriums des Aeußeren eingetreten. Er war als Departementschef im Ministerium des Aeußeren in Kopenhagen und als Gesandter in Stockholm. Gesandter Zahle hat in der langen, an beteutungs- * ügnifjen besonders reichen Zeitspanne, in Berlin akkreditiert war, mit Erfolg dazu beigetragen, die vertrauensvollen und freunoschaft- lichen Beziehungen zwischen Deutschland und Dänemark zu erhalten und zu fördern. In Anerkennung dieser Verdienste verlieh ihm der Führer anläßlich seines 65. Geburtstages das Großkreuz des Der- dienstordens vom Deutschen Adler. Der Führer hat dem König von Dänemark und Frau Zahle drahtlich sein Beileid übermittelt, Retchsaußenmi- nister von Ribbentrop svrach ebenfalls Frau Zahle und dem dänischen Minister des Aeußeren drahtlich „Könnte ich einen Cocktail bekommen?" erkun-1 „L.„ ----- —.r . .. te sich ein« kaum gedämpfte SUmme, und sie--nein, zweitens Ihre Aussprache und erstens „.jtte mit einem Ruck aus der glücklichsten Periode Ihr Gesicht. Finden Sie es geschmacklos^ wenn ich ihres, Daseins in das kleine Eßzimmer zurück. Es sage^Sie haben Augen wie^unser Meer?' war wie ein Absturz, und ihr farbloses Gesicht mit' den geweiteten Augen sah auch aus wie das einer 4711 CREME Aus -er Stadt Gießen von Sittewlstd, welche einen Guguck fragte, wieviel 3ar sie noch Zort „Gouch übrigens auch in der Bedcu Schelm". Anderseits ist „Gauch" soviel wie von toter. L. B tannia". Es beginnen folgende Lehrgemeinschaften: 3 Feuer von ,em, Kaminen, Dachluken, Gebühr RM. 27,50 ZvÄhre Gießener Kameradschast ehem. 116er haltet mit den guten Dingen haus! Man kommt mit wenig MAGGI5 Würze aus MAGGI5 WÜRZE Soe)uMi* ist! Menschen in die alte Garnisonstadt Gießen kamen. Für die Durchführung der Arbeiten wurden die 1 2 Die gute Stenotypistin Dauer 180 Std. . . Itet yp. »n« iöet lluaen» r ya> N. Uni. älteste seines weren wesen» ir un- chung. nh m hwere . habe ng in : dort« ilitäri. Verdunkelung»,eil 6. Mai von 20.56 bis 5.42 Uhr. Narr So lesen wir in Brant's „Narrenschiff" (Ende des 15. Jahrhunderts): „dargegen sind vil narren auch die uzgebrutet hat ein gouch" Oder in Beheims „Buch von den Wienern": „ein efel, gach und narr war er". Auch ein verliebter Narr wird „Gauch" genannt, und Murner, der Zeit- genosie Luthers, hat diesen verliebten Narren eine ganze Dichtung gewidmet, die „aeuchmatt" Die „geuchmatt" ist eine Wiese bei Basel, auf der die verliebten Narren zu einem Fest Zusammenkommen. So ruft der Kuckuck durch die Jahrhunderte, Glückes Bote, Unglücks Künder, weiser Seher, liebel- fahr. Moli. ' ein ans , das von irlffs« &af können ebenfalls noch Anmeldungen angenommen werden. 2085V Beginn wird nach erfolgter Anmeldung mltgeteilt. Gießener Dochenmarklpresie. Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für A-UBare Für B-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger. * Gießen, 6. Mai. Auf dem heutigen Wochen« markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 NM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 46, gelbe Rüben, % kg 15, Spinat 18, Zwie- beln 18, Rhabarber 15, Lauch 24, Sellerie 21, Salat, das Stück 22 bis 28 Rpf. zu leben hette? Der Guguck fieni Guauck zu singen, da vermeinte s fünf Jar zu leben hette" Heute heißes In der mick Bf uhte bü' em kam rer W 2"" wölken auf den Höhenstraßen. Feindberührung wie. der vorhanden. Sie wird zum Gefecht 15 km vor Kalamata, wo die Spitze hart auf die britische Nachhut stößt. In kurzem Gefecht werden die ersten 600 Eng» länder gefangengenommen. Immer tiefer auf das Stabtaemet dringt die Kampfgruppe vor. In flüs- siger Fahrt erreichten die vordersten Teile spätnach. mittags den Stadtkern. Dom Feind ist hier nichts au merken. Aber bald erhebt sich, als die Spitze auf Der Uferstraße vordringt, ein mörderisches Auf dempeloponnes denAnfthlußverpaßt Bei Kalamata fast 10 000 Engländer zur Kapitulation gezwungen. Bon Kriegsberichter Dr. Leixner. „so der gouch daz erste loup gesiht, so getar (getraut) er sich's gesäten niht, er vürht, es im zerinne (mangle). Er legt seine Eier in fremde Nester (schon bei Galier von Kaiserberg heißt's: „Ein Gauch leit seine Eier dem Grasmückele in sein Nest"), und gar sehr hüten oll man sich, einen Kuckuck ohne Ursache zu töten, ein Anhang könnte ihn rächen. Infolge dieser chlechten Eigenschaften wird auch das Wort „Gauch" im übertragenen Sinn gebraucht, z. B. für einen fen weithin gesperrt, als die ersten 500 englischen und australischen Soldaten, die aus Griechenland eintrafen, in Alexcm- brien an Land gingen Die Soldaten, die in einem Zustand der Erschöpfung und Der st ö. rung waren, wurden von den britischen Militär- behörten in ein streng abgetrenntes Lager gebracht. Man wollte unter allen Umständen vermeiden, Daß diese Truppen mit den in Aegypten stationierten englischen Truppen zusammenträfen. Rechnen für alle Berufe. . Gebühr RM. 8,50 Am Mittwoch, dem 14. Mai 1941, um 18.30 Uhr: 6 Technisches Zeichnen, Stufe III, Gebühr RM. 12.50 Einige Teilnehmer können zu jeder Lehrgemeinschaft noch zugelassen werden. Vorherige persönliche Anmeldung auf der Dienststelle, Schanzenstraße 18, 1 Stock, Zimmer 4, täglich von 8 bis 13 und 14 30 bis 18 Uyr (außer Samstag nachmittag) bei gleichzeitiger Gebührenzahlung ist notwendig. Zu den Lebrgemelnschaften Elementare Machematik Dauer 40 Std......Gebühr RM. 8,50 Von der Hilfskraft zum Buchhalter Dauer 180 Std......Gebühr RM. 27,50 Kameraden Fritz Reitz und Karl Burger mit dem Silberkreuz zum Orden Philipp des Großmüti- gen ausgezeichnet. Am 13. Oktober 1913 durste eine Fahnenabordnung des Vereins an der Einweihung des Soifer- schlack) ddenkmals in Leipzig teilnehmen, die aus den Kameraden Kaufmann, Burger, Gg. Haubach, Fritz Hirsch, Karl Haupt und dem Fahnenträger Muller bestand. Die Abordnung wurde mit einer Denkmünze ausgezeichnet. Als 1914 der Krieg ausbrach, . zogen 229 Kameraden aus den Reihen des damaligen Vereins ehem. 116er ins Feld, von denen 28 gefallen sind. Als einer der ersten fiel der damalige Vorsitzende, Rechtsanwalt Kurt Kaufmann, als Leutnant am 9.9. 1914 bei Vitry-lo- Francois. Dann übernahm Fritz Reitz den Vorsitz, den er während feiner Teilnahme am Weltkrieg mit dem Kameraden Christian Weeg teilte. Nach dem Kriege wurde Prokurist Boller I. Vorsitzender, später übernahm Kurt Mohr die Vereinsführung. Seit 1933 führt Verwaltungsinspektor Hans Bill die Kameradschaft. Kuckuck, Kuckuck, rust's au« dem Wald. Er ist da, der Lenzesbotek Schon im 15. Jahrhundert heißt es: „Wann der Gauch guket", dann ist der Lenzesbeginn. Aber nicht nur den Lenz sagt er an, der seltsame Vogel, er kann Glück und Unglück weissagen. Drum wird trotz aller Warnungen Der Prophet auch eifrig befragt. Namentlich seine Lebensdauer hofft der Frager zu erfahren. So erzählt schon Aegidius Albernnis „Narrenhak" (Augsburg 1617) .Lnmaßen jenem alten Weib befchehen. Schweiz: „Gugger, wie lang leb t no?" und in Mitteldeutschland fragen die Kinder: ,Kuckuck, Kuk- kuck, sag mir doch, wieviel Jahre leb ich noch?" Der Kuckuck weiß aber nicht nur die Lebensdauer des Menschen anzugeben, er ist überhaupt ein kluger Vogel, der weit in die Zukunft blickt. Als solchen kennt ihn schon der Bamberger Schulmeister der 100-Jahrfeier des damaligen Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großherzoglich. Hess.) NW 116 in Gie. ßen. Die unermüdlichen Vorbereitungen führten da- zu, daß an jenen Jubiläumstagen mehr als 12 000 übernahm der Verein im Frühsommer 1913 die Herrichtung des Festplatzes und die Durchführung der 100-Jahrfeier des damaligen Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großherzoglich. Hess.) NW 116 in Gie. Haustüren und Fenstern. Dazu kommt feindliches Pakfeuer von den nahen Berghängen. Es ist Der Teufel los. Dennoch — die drei Panzerspähwagen schieben sich vor. Der Führer des ersten Wagens sieht, flüchtig seitwärts blickend, wie aus einem Haustvr auf ihn mit der Pcmzerbüchfe angelegt wird. Er befiehlt: „Turmschwenken" — um sich zu wehren, aber es ist ju spät, schon ist der Turm unbeweglich geworden und die Kanone zerstört ... Es tobt das Feuer in der Uferstraße ... Der Führer des ersten Panzerspähwagens hatte bereits einzelne feindliche Gefechtsgruppen zur Uebergabe veranlaßt durch Schwenken eines weißen Tuches. „1 dont fire“ — /schrie er in die Straße hinein, — „come herel“ Er t dort, wo dies nicht verfing, gab es Pulver. Die eindliche Abwehr und so stark, daß die drei Panzerspähwagen in eine Seitengasse einschwenken müssen. Da steht die Schützenkompanie im Straßenkampf, ein Offizier ist eben umgesunken, Oberleutnant M., Chef der Schweren Kompanie. Er wird mit dem Panzerspähwagen aus dem Feuerbereich gebracht, er stirbt unterwegs den Tod des Soldaten. Leutnant A., der die Straße entlang auf andrängende Engländer feuert, fällt durch feindlichen SMG.-Beschuß. Es ist ein bitterer Ortskampf. Die motorisierte 15»cm greift jeüt ein in gestreckter Schußlinie auf die Häuserfront, von wo aus der Feind angreift. Dunkelheit ist eingefallen — sie macht den Häuserkampf zu einem unerhörten Wagnis. Die ganze Nacht durch hält das Feuer an. Die eine aus Danzigern und Oberschlesiern bestehende Scl)ützenkompanie, auf der setzt die Hauptlast des Angriffes liegt, wird vom Feind umschlossen und gerät, freilich nur vorübergehend, in Gefangen- schoft, nach stundenlangem heißen Kampf gegen unerhörte Uebermacht. Denn ihre Munition war bis gegen Mitternacht restlos verschossen. Ein letzter Täuschungsversuch der eingeschlossenen Kompanie, den zehn bis zwanzigfach überlegenen Gegner durch Parlamentär zur Uebergabe zu bewegen, schlug fehl. Im Verlaufe der Nacht entschloß sich indes der Führer der enalischen Brigade, den gefangenen Kompaniechef zur Vermittlung von Uebergabe Verhandlungen zu bewegen, da er aus dem Kampf- cinsatz der einen Kompanie den Eindruck hatte, daß sehr starke deutsche Kräfte bereits die Stadt besetzt hielten und die Berge um Kalamata besetzt seien. Die Androhung deutscher Stukaangriffe durch den Kompaniechef und später durch die Parlamentäre zermürbten Den Feind bis zur bedingunas- losen Kapitulation am nächsten Morgen. Dann durfte die siegreiche Karnvsgrupve ans OKW die stolze Meldung von der Kapitulation der letzten Streitkräfte des britischen Expeditionskorvs auf dem Balkan melden. „Eine Idee hat uns besiegt", gestand ein britischer Captain, als er eben 15 km vor Ka- lamata gefangen genommen morden war im Anblick der vorüberbrausenden Protzen der Schützen- kvmpanie, im Anblick der Hakenkreuzflaggen. * säten l*°* *i. * Jin 6i” Ä W eir^i-ek« vornottren Tageskalender für Dienstag. Gloria-Pcklast (Seltersweg). ,Hochzeitsnacht" — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „. . . reitet für Deutschland" Sladtthealer Gießen. Die für heute, Dienstagabend angesetzte Bor» stellung „Hans Helling" muß wegen Erkrankungen im künstlerischen Personal ausfallen Hugo von Trimberg, der In seiner im Jahre 1300 beendeten Dichtung „Der Renner" von einem Mann spricht, der ein übles Leben führen will; aber wie lang er seiner Freuden Spiel tkeiben werde, „Da; weiz der gouch, der im vür war, Hat gegutzet hundert jar . (Daraus ist dann unser heutiges „das weiß der Kuckuck!" geworden, d. h. ich weiß es nicht, sondern jemand, der klüger ist als ich, welch letztere Bedeutung uns aber kaum mehr bewußt ist.) Im Hunsrück sprechen die Mädchens Kuckucks knecht: Sag mir's recht, Sag mir fein z Auf Latein Wie lang ich wohl werde ledig fein!" Bei Goethe (im „Frühlingsorakel") künoet der „Blütensänger" einem liebenden Paar, „wie lange es noch warten soll", und die Zahl der Kinder, wobei „wenig am Halbdutzend fehlt". Wie hier der Künder des Glückes, so ist er anderseits auch Unglücksbote. So meldet Paulus Dia- konus, der Geschichtsschreiber der Langobarden, von König Hildebrand: „Als diesem sich ein Kuckuck aufs Zepter setzte, glaubten einige »kluge Männer', das sei ein Zeichen und besage, daß seine Herrschaft »nutzlos' sein werde." In der Schweiz glaubt man, der Kuckuck könne nicht rufen, ehe er ein Dogelei gefressen habe, und er rufe nie vor dem dritten April und nie nach Johannis. Ruft er aber doch nach Johannis, so bedeutet das Teuerung, wie die „Chemnitzer Rocken- Philosophie" zu berichten weiß,' oder es heißt: „Wenn der Kuckuck lang' nach Johannis fchrett. Kündet er Mißwuchs und teure Zeit." Das erste „kuckuck!" im Lenz spielt »eine große Rolle im Volksglauben. Hört man im Frühling den Kuckucksruf zuerst aus Norden schallen (also von der unglücklichen Seite her), so hat man während des Jahres Trauer zu erwarten; tönt der Ruf aber zuerst von Osten oder Westen, so bedeutet er Glück. Ruft der Kuckuck do® Süden her, so ist er der Butterausrufer. Geld im Sack muß ttton haben beim ersten Kuckucksruf, denn dann hat man's im ganzen Jahr die Fülle; ist aber der Beutel leer so ist das ein böses Omen fürs ganze Jahr. Uno Schmalhans wird Küchenmeister sein Zwölf Monate lang, wenn man das Pech ljat, den Kuckuck zum erstenmal mit nüch- ternem Magen zu hören. Er ist also ein gefährlicher Bursche, der „Gauch", dem das Volk auch sonst allerhand böse Dinge nach- sagt: er gilt als Ehebrecher, als Geizhals (z. B. bei Freidank): Am kommenden Sonntag wird die Kameradschaft ehem. 116er im NS.-Reichskriegerbund in einem feierlichen Appell des 13. Mai 1911 gedenken, an dem sie als „Verein ehem. 116er" gegründet wurde. Die Gründung erfolgte aus Anlaß der bevorstehenden Hundertjahrfeier des Gießener Regimentes. Die Anreaung dazu ging von dem damaligen Obertele- graphenassistenten Reitz und dem Bankbeamten Burger aus. 41 Kameraden traten dem Verein sofort bei. Der Zweck des Vereins sollte sein: Pflege der Kameradschaft und Unterstützung des Regimentes bei den Vorbereitungen zur Hundertjahrfeier Der Verein trat sofort der Kriegerkameraschaft „Hassia" bei. Besondere Unterstützung fand er durch das Entgegenkommen des damaligen Regimentskommandeurs, Oberst von *T r o 11 a gen. Trey- den, der in diesem Jahre gestorben ist und durch die kameradschaftlichen Ratschläge des damaligen Artillerie-Vereins. Zum 1. Vorsitzenden wurde Rechtsanwalt Kurt Kaufmann gewählt. Während des ersten Dereinsjahres wurden 413 Mit- ?lieber aufgenommen. Es wurde eine Sterbebei- Üfe- und Unterstützungskasse ins Leben gerufen, Vortragsabende eingerichtet, 18 eigene Militärge- wehre angeschafft, Schießübungen und Preisschie- ßen veranstaltet. Im Jahre 1912 wurde mit anderen Vereinen zusammen die Vereinigung ehemaliger 116er gegründet, deren Mitgliederzahl auf rund 12 000 ange- machsen ist Aus Wunsch des alten Regiments 116 Kleine politische Nachrichten. Für die Glückwünsche aus Anlaß seiner Ernennung zum Pionier der Arbeit spricht Reichsleiter Amann seinen Dank aus: „Aus Anlaß meiner Ernennung zum Pionier der Arbeit sind mir so viele Glückwünsche zugegangen, daß ich alle, die meiner gedacht haben, bitten muß, auf diesem Wege meinen Dank entgegenzunehmen. In der mir gewordenen Auszeichnung sehe ich eine Ehrung für d i e deutsche Presse, meine Mitarbeiter und alle deutschen Pressemänner." * Im Rahmen einer Kundgebung der Hitler-Jugend des Arbeitsbereiches der NSDAP, in den Niederlanden und des niederländischen Nationale Jeugd- strom (der Jugendorganisation der NSB.) sorachen im Amsterdamer Concert Gebouw der Jugenoführer der niederländischen Nationalsozialisten, van Gelte r k e n , und Reichsjugendfüyrer A x m a n n zur deutschen und niederländilschen Jugend. * Der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei teilt mit: Am 2. Mai 1941 wurde der Volljude und Sittlichkeitsverbrecher Heinrich Israel Danziger wegen Widerstandes erschossen. Die britische Admiralität bestätigt die bereits gemeldete Versenkung des Hilfskreuzers „Voltaire" von 13 245 BRT. durch ein in überseeischen Gewässern operierendes deutsches Kriegsschiff. Gleichzeitig versenkte dieses Schiff den englischen 8799 Tonnen großen Irang-portwnnpfer „Bri - Der schwedische Außenminister Günther wird sich auf Einladung des finnischen Außenministers nach Helsinki begeben. Der spanische Ministerrat, unter dem Vorsitz von General Franco, ernannte den Chef der Falange- miliz Oberst G a 1 a r z a zum Innenminister. Nach der Ernennung von Serrano Suner zum Außenminister war das Innenministerium bislang in Vertretung von Staatssekretär Llorente adeltet worden. Der spanische Ministerrat beschloß ferner die Ernennung des Generals D a o 11 a zum Chef des Generasttabes. Am Donnerstag, dem 8. Mai 1941, 18.30 Uhr: Technisches Zeichnen, Stufe I, Gebühr RM. 12,50 Technifches Zeichnen, Stufe II, Gebühr RM. 12,50 Am Montag, dem 12. Mal 1941, 1930 Uhr: Elektrotechnik, Stufe I . . . Gebühr RM. 7,50 Am Dienstag, dem 13. Mai 1941, um 18.30 Uhr: 4. Technisches Rechnen, Stufe I, Gebühr RM. 7,50 5. Kaufmännisches Rechnen und Oer deutsche Student im Kriege. Eine Ansprache Gauleiter Sprengers NSG. Dom 2. bis 4. Mai führte die Gaustudentenführung in der Emmershäuser Mühle ihre Schulungslager für StuDentenführer und Kameradschaftsführer des Gaues Hessen-Nasiau durch. Gauleiter und Reichsstatlhalter Sprenger umriß eindringlich die Aufgaben des deutschen Studenten in der Kriegszeit. Heute steht im Vordergrund der Arbeit Der unbedingte Wille zum Sieg. Ein großer Teil der deutschen Studenten- schast erfüllt seine Pflicht als Soldat, während die Studenten in der Heimat sich für ihren Beruf vorbereiten. Die Studenten- uno Kameradschaftsführer sind dazu berufen, den Nachwuchs der geistig f 4 a f f e n b e n Berufe zu führen. Neben ihrer Ausbildung im Berus werden die Studenten eingesetzt, um Lücken in der Landwirtschaft aus- zufullen und durch Einsatz bei Behörden und m den Fabriken den dort schaffenden Volksgenossen Urlaub xu ermöglichen und dadurch zu der Hebung der Leistung beizutragen. Nach diesem selbstlosen Einsatz wertet heute das deutsche Volk Den Studenten hn Kriege. Der Gauleiter sprach dann von dem Mangel an Dozenten. Es ist sein besonderer Wunsch, daß diese Lücke unter allen Umständen ausaefüllt wird. Ausgabe muß es fein, dem Studenten, Der das Zeug dazu bat, den Blick dafür zu schärfen, daß die Jugend auch an den Hoch- und Fachschulen die beste Führung erhält. Der Gauleiter ermahnte die Führer des NSD.-Studentenbunde»» ihre Pflicht als Studenten und auch als Nationalsozialisten zu erfüllen. DNB.....6 Mai. (PK.) Fast 10 000 Mann des britischen Expeditionskorps auf dem Balkan haben bei Kalamata (am Golf von Messenia im südlichen Teil des Peloponnes an den Westhängen des berühmten Taygetosgebirges) ihre Waffen nieber- gelegt und sind unsere Gefangenen geworden. 450 Mann einer deutschen Marschgruppe haben sie überrascht und Hand st reich artig zur Kapitulation gezwungen. Die Briten wähnten sich einigermaßen sicher. Nach der Sprengung ides Jsthmus-Ueberganges bei Korinth alaubten sie, genug Abstand von dem sie verfolgenden Gegner gewonnen zu haben, um in Ruhe ihre (Ein- !schlffung Im südlichen Peloponnes Lurchführen zu können. Zum Teil ist sie in der letzten Nacht, ehe der deutsche Panzerspähtrupp angebraust kam, auch gelungen, aber fall 10000 Mann Jnselenaländer, Australier, Neuseeländer, rin jüdisches Arbeitsbataillon und Inder, haben den Anschluß verpaßt und bis in die letzten Minuten noch auf die Ankunft ihrer Zerstörer Im Hafen Kalamata gehofft Dicht sind unsere Derfolgungsgruppen dem weichenden Feind auf den Fersen geblieben. Attika und im Peloponnes die Häfen Oporto, Raftl und Kalamata sind zu Denkmälern geworden. Hier wie dort wiederholen sich die Svenen und Bilder, Die wir vor und in Dünkirchen gesehen haben. Noch ist die Beute nur mit beiläufigen Zahlen abzuschätzen, nwch stoßen bei Kalamata unablässig versprengte Aeindgruppen aus den Bergen zu dem abflutenden Strom der Gefangenen. 2000 MG., 1000 Fabr- |euge, an die 10 000 Gewehre sind uns in Die Hände gefallen. Material und Waffen sind zum teil noch von jenen britischen Verbänden, die de-, ■eite Griechenland in den vergangenen Tagen oer- assen haben. Unter den Olivenhainen hat sich die Auslösung ^er Einheiten vollzogen, Olivenbäume beschatten in . liefen Tagen der glühenden Mittagssonne die Reste des königlich-britischen Krastwageuparks, die an | Zand verbleiben mußten — Autofriedböfe, ; «ie wir sie seit dem Durchbruck bei den Thermo- !»ylen kennen. Don dort angefangen bis hierher . rack Kalamata begleiten uns beispielsweise als | Meilensteine der britischen Flucht immer die Wagen nit dem Palmwedel oder dem Känguruh als tat- kisckes Zeichen — ägyptiscke und auftra- IlscheEinheiten. Ein britischer Captain, Nach- »utfuhrer des britischen Rückzuges, äußerte sich leim Gefangenenverhör dem Führer eines Panzer- uähtrupps gegenüber so: „Ich habe, glaube ich, [ führen Spähtrupp schon in Malakassa (ostwärts Lthen) gesehen — aber die Sprengungen, die ich i«rt gemacht habe in aller Eile, sind wohl nicht | |d)r gut gewesen ...? Es stimmt beides. — Aus I her anonymen Feindberührung in Malakosia ist j lei Kalamata die persönliche Fühlungnahme ge- »orten. Wie gering war waffenmähia gesehen, die Kampf- - kraft der Marschgruppe des Oberstleutnants K., der | Mit seinen 450 Mann in 10 000 Vollbewaffnete I tineingestoßen ist in eben jenem Dorwärtsdrang, ß ter das Entsetzen des Feindes geworden ist. Ueber -heben —ostwärts ausbiegend — über Malakassa— I ttljen ging es über Eleusis Richtung Korinth. I.Feststellen, ob der Pclovonnes noch vom Feind tesetzt ist" — lautete der Auftrag. In Korinth wurde j teiannt, daß sich der Feind in der Stärke einiger i teufend Mann mit Fahrzeugen und schweren Was- i n zurückgezogen hatte. Verfolgung über Argos— i Tripolis—Megalopolis! Gleich hinter dieser Stadt jtemertt der Führer des Panzerspähtrupps Staub- h immer m°chtiS-n ,[a vLnderte" der, toben, W nes »56 3r«* . Pol- § Buhler, bei Fischart und Philander >tei oar jie noa) festerer auch das Wort „Gauchsgehörn" für $ n n * । die Hörner des Hahnrei kennt. Fifchart gebraucht • h a in ll£ir dos Wort „Gauch" übrigens auch in der Bedeutung !KinderarbeitvordeendigungderVolksschuWchi I MM W* jyJWttÄrtSÄ ÄW ist ter welchen Aorcvussetzungen der im volksfchulpflichtigen erst Ges. Stotzen Landkreis Gießen. 555 triebsrücklage verwendet. Dem Vorstand und Auf- Stadttheater Giefeen Verkäufe | Fernruf 3835 | Vermietungen"! |Stellengesuche! pfygf Haushälterin ■ Warzen iwraimie Familiendrucksachm .'FnnsMt Verlobungaanzelgen Pelikanapotheke. 1079^ Vermahlungsanzeigen enthält gegangen. 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Dem Jubelpaar gilt auch unser herzlicher Glückwunsch. ** Zur Richtigstellung. In unserem gestrigen Bericht über den 2lppell der Kriegerkameradschaft 1874 Gießen muß es im 2. Absatz richtig heißen, daß die Ueberführung der Kameradschaften ehern. Hess. Leibdragoner Nr. 23, der 222er und der 168er (nicht 116er) in die Kriegerkameradschaft 1874 vorgenommen wurde, ferner die Kameradschaft ehern. 118er (nicht 168er) sich zur Angliederung bereit erklärt hat. . „ v **StädtischeBücherei. Im April sind 1998 Bände ausgeliehen worden. Von diesen Bänden kamen auf: Zeitschriften 18, Gedichte und Dramen 25, Erzählende Literatur 1159, Jugendschriften 359, Länder- und Völkerkunde 116, Kulturgeschichte 1, Geschichte und Biographien 169, Naturwissenschaft und Technologie 77, Heer- und Seewesen 27, Hausund Landwirtschaft 4, Religion und Philosophie 5, Staatswissenschaft 29, Sport 3, Außerdeutsche Literatur in den Originalsprachen 6 Bände. Aus der engeren Heimat. Dorschußverein Grünberg. mit Inhalt und 2 Schlüsseln auf Opel P. 4 auf dem Wege Garbenteich - Watzenborn - Gießen verloren Abzugeben (oimi Fundbüro. unverändert alle Wertstoffe des Getreidekarnes, daher so nahrhaft und bekömmlich. gorsD Kräuterhaus lang Fachgeschäft für vollwertige Lebensrnittel, Gießen, In der Mdusburg Stiehr Lrrude an der Statur vuvitz BevmühlSL-Bücheel Preissenkung für Einheit«!« und Lustschutz-Handspritzen. Die Nachprüfung der Herstellungskosten für die | Einheits- und Lustschutz-Handspritzen hat ergeben, daß die Ab-Werk-Preise und die Verbraucherpreise um je zwei Reichsmark gesenkt werden können. Um den Luftschutzgemeinschaften die Beschaffung weiterer Luftschutzhandspritzen zu ermäßigten Preisen zu erleichtern, ist angeordnet worden, daß beim Verkauf der von der Reichsanstalt der Luftwaffe für Luftschutz zum Vertrieb genehmigten „Einheits- Luftschutz-Handspritzen" an Verbraucher höchstens folgende Preise berechnet werden dürfen: Bei Abnahme a) von 1—10 Einheits-Luftschutz-Handspritzen etnschl. 5 m Schlauch 16 RM., einschl. 2,5 m Schlauch 14,50 RM.: b) von mindestens 11 .Einheits-Luft fchutz-Handfpritzen einschl. 5 m Schlauch 15,50 RM., einscbl. 2,5 m Schlauch 14 RM. Die Anordnung ist im „Mitteilungsblatt des Reichskommissars für die Preisbildung" vom 28.4.1941 veröffentlicht. * Assfeld, 5. Mai. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 181 Ferkel zum Verstoß., breit. Fuß (Gr. 48) gesucht. Schriftl. Angeb. unter 01573 an den Gieß. Anz. Pickel, Sommerspross. usw. entf. u. Gar. Ihr immer Frau B. Gulden seit1935Fr.W.Henkel Sprechstund. jetzt ülitt'. ochs,Gießen Am Riegelpfad 32, 9-17 Uhr dnrcbg. Vollkornbrot nach dem Simons - Verfahren, Marburg 88. Drücken Rei Wegen plötzlicher Erkrankung im künstlerischen Personal muß die für heute Dienstag, den 6. Mai, angesetzte Vorstellung JfCans Jfciling ausfallen Sie wird am Samstag, dem 10. Mai, 19 Uhr, als 30. Vorstellung der Dienstagmiete nachgeholt. Der Intendanz ist es gelungen, für diesen Tag wie den vorausgehenden Freitag, den 9. Mai, die Sängerin Erna Keppler, Dresden, für die Rolle der Anna zu verpflichten. 2094D Warum husten Siet Trinken Sie bei Heiserkeit, Verschleimung, Bronchialkatarrh, Asthma, den bewährten Bergona Brust- und Lungentee Mk. 1.19. — In allen Apotheken zu haben. Bestimmt: und Bedingungen Kin- Alter mit Arbeiten be- Lästige Kopf-Schmerzen Herr Joh. Rauscher, Gerichts«» Offizial i. R., Altrohlau 536 b« Karlsbad/Sud., schr. a. 4. X. 40: Jahr litt ich unter andauernden lästig. Kopfschmerzen. Juni 1940 begann ich eine Kur mit iTrinsral-Ovaltabletten. Schon nach kurzer Zeit waren die Schmerzen gänzlich verschwunden, Puch heute habe ich keine Schmerzen mehr. Bei Kovf- tt. Nervenschmerzen, Rheuma, JöchiaS, Gicht, Heren schuß, Erkältungskrankheiten, Grivvt helfen die hochwirks. Trineral-Ovaltabletten. Sie werden auch v. Herz-, Magen- u. DarmernvfinL- lichen best. vertragen. Mach. Sie sof. einen Versuch! Origpckg. 20 Tabl. nur 79 Pfg. In all. Avothek. oö. Trineral GmbH., München L 27/ 547. Verl. Sie kosten!. Broschüre „Lebensfreude durch Gesundheit^! Suche zum baldigen Eintritt ■faigesHcta Frau E. Schulte Marktplatz 9/10. 2087V Garbenteich Adolf-Hitler- Platz 5. Pisas Seit Jahren treffen sich von Zeit zu Zeit die Weltkriegs-Blinden unserer näheren und weiteren Umgebung, aus dem Vogelsberg, aus dem Westerwald, aus Biedenkopf und Marburg, in unserer Stadt, um hier in kameradschaftlichem Belsammen- ein für ein paar Stunden seelische Erholung zu uchen und sich über ihre beruflichen und sozialen Angelegenheiten auszusprechen. Auch am vergangenen Sonntag fand eine solche Tagung im „Frank- urter Hof" in Gießen statt, die diesmal insofern ür die Teilnehmer von besonderer Bedeutung war als der bisherige „Bund erblindeter Krieger E. V. aufgelöst und als Fachabteilung der großen Gemeinschaft der NSKOB. eingegliedert worden ist. In seiner Begrüßungsansprache konnte der lang- ährige Landes- und Bezirksobmann Pg. Kranz Friedberg) mit besonderer Freude den Kreisamtsleiter Pg G r a v e l i u s als Gast willkommen Heizen, der' anschließend die Grüße des Kreisleiters Pg. Backhaus und des NSKOV.-Gauobmanns SA.-Brigadeführer Dippel (Frankfurt) überbrachte. Sodann sprach Pg. Gravelius über die politische Lage, insbesondere ükAr die Ereignisse der letzten Wochen auf dem Balßcch und im Nahen Orient. Seine fesselnden Ausführungen fanden lebhaften Beifall. Der großhessische Kriegsblindenfuhrer Pg. K r a n z unterrichtete dann die Versammlung über die seelische, berufliche und soziale Fürsorge, die man den Kriegsblinden der jetzigen Feldzüge angedeihen laßt. Die Maßnahmen fußen nicht zuletzt auf dem, was sich die Weltkrieas-Blinden in zähem Kampf um ihr Dasein in vieljähriger Arbeit erringen mußten. Das gesamte deutsche Blindenwesen hat durch das TRMen zur selbständigen Führung eines ruhigen Haushaltes, wo die Hraub ernst.tätig ist, gesucht. Angebote unter 01577 a. d. G.A. demWegeMäus- bürg - Kaplans- gaste-Bahnhof* straße - Löwen« gaße - Selters' Anlagen- Auftreten der Kriegsblinden vor nunmehr 25 Jahren einen gewaltigen Aufschwung genommen. Kannte man doch früher nur typische Blindenberufe, wie etwa den Bürsten- und Pinselmächer, den Korb-, den Stuhl- und Mattenfl-chter. Heute dagegen sind blinde Akademiker in leitenden Stellungen, Büro« angestellte, Verwaltungsbeamte und Industriearbeiter keine Seltenheit mehr. Ja, die Tendenz in der deutschen Blindenfürsorgearbeit geht in unserer Zeit überhaupt dahin, die alten Blindenberufe immer mehr durch die neu eroberten Tätigkeiten zu ersetzen. Es ist also augenscheinlich, daß für die jungen Kameraden des neuen Einsatzes keinerlei Schwierigkeiten mehr bestehen, sie nach erfolgter Umschulung in Berufen unterzubringen, die ihren Eigenschaften am besten entsprechen und in denen sie sich auch vom Standpunkt der Freude an der Arbeit aus wohlfühlen. Erfreulicherweise steht die geringe Zahl der Kriegsblinden aus den neuen Feldzugen in gar feinem Verhältnis zu der großen Zahl der Blinden aus den Jahren 1914/18. Nachdem Pg. Kranz noch über organisatorische Fragen gesprochen hatte, dankte Pg. Gravelius unter dem Beifall der Versammelten dem bewährten Kriegsblindenführer Kranz für feine bisherige Arbeit, wobei er ihm noch viele Jahre uneigennütziger Tätigkeit zum Wohle der alten und jungen Kameraden wünschte. Eine freudig aufgenommene Führer- Ehrung schloß den geschäftlichen Teil der Tagung. Die Kameraden blieben dann noch in froher Gemeinschaft beisammen, in der u. 0. Reime des kriegsblinden Heimatdichters Otto Müll (Gambach) vor- gelesen wurden. Im Rasenkraftsport siegte Marburg knapp mit 573,5 Punkten vor DfB.-Reichsbahn Gießen mit 555 Punkten. . Bei Marburg überragte Herrmann, der im Leichtgewicht 204 Punkte schaffte. Gary war ganz außer Form und erreichte nur 143,5 Punkte. Dafür war der vielversprechende Balke gut in Form. In der Gießener Mannschaft zeigte Dr. Luh gutes Können und erzielte mit 15,25 m im Gewichtwerfen und 40,90 m im Hammerwerfen persönliche Bestleistungen. Im Steinstoßen war er natürlich unerreicht und erzielte 9,32 m. Funk und Klotz zeigten auch in dieser Uebungsart gute Durchschnittsleistungen. Noeller kann sich noch sehr verbessern. Die Leistungen: 2-Zimmer- woynung u. große Wohnküche zu vermiet. inTrciöa.d.Lda. Sckriftl Angeb. unter 2083V an den Gieß. Anz. | Mietgesuche~j 3~4-3imniet- MlllW von jungem Ehepaar für bald ge- sucht.Schriftliche Angebote unter 01579 an d.Gieß. Anzeiger erbet. die Arbeitskarte nicht erforderlich, es fel denn, daß die gelegentliche Beschäftigung in gewisser Folge regelmäßig wiederkehrt. Die Ausstellung einer Arbeitskarte hat der gesetzliche Vertreter des Kindes oder der Unternehmer, der das Kind beschäftigen will, bei der Ortspoüzel- behörbe des Aufenthaltsortes des Kindes zu..beantragen. Der Antrag kann schriftlich oder mündlich gestellt werden. In ihm müssen Vor- und Zuname, Wohnort und Geburtsdatum des Kindes sowie Stelle, Art und Dauer der Beschäftigung angegeben fein. Die Ortspolizeibehörde füllt für den Antrag einen besonderen Vordruck aus und gibt den Antrag über Schulbehörde und Jugendamt dem Ge werbeaufsichtsamt weiter, das dann die erforderliche Arbeitskarte unter Stellung besonderer Bedingungen ausstellt, sofern es nicht die Ausstellung der Karte ablehnt. Bevor das Jugendamt den Antrag dem Gewerbeaufsichtsamt weitergibt, prüft es, ob der Gesundheitszustand des Kindes die beabsichtigte Beschäftigung zuläßt. Außerdem hat es die zuständige Dienststelle des Jugendfuhrers des Deutschen Reiches zu hören und deren Stellungnahme dem Gewerbeaufsichtsamt mitzuteilen. Auf jeden Fall wird eine Arbeitskarte nur dann ausgestellt wenn der seelische und körperliche Zustand des Kindes sowie die Art der Beschäftigung ferne Schädigung der Erziehung oder Gesundheit sowie keine sonstigen Nachteile erwarten lassen. Ganz abgesehen von den genannten, bereits bestehenden Gesetzen schützt der nationalsozialistische Staat auf breitester Basis die Jugend vor fegüchen Uebergriffen. Es würde hier zu weit führen, alle Einrichtungen aiftmzählen, die immer wieder einzig und allein dem Zweck dienen, die deutsche Jugend körperlich zu ertüchtigen, zu stählen und zu fordern. Es kann jedoch, wenn man einmal eine Bilanz ziehen will, gesagt werden, daß unser Dolf eine solche Haltung besitzt, die einen Mißbrauch Jugendlicher zu Zwecken unzulässiger Arbeit nicht Vorkommen läßt. schäftigt werden dürfen. Eine Beschäftigung kommt nur in Frage für Kinder über 12 Jahre, wenn sie zu leichten Arbeiten im Handelsgewerbe, zum Austragen von Waren, zu anderen Botengängen oder zu Handreichungen beim Sport herangezogen werden sollen. Die Ar- beüszeit darf nur in der Zeit zwischen acht und neunzehn Uhr liegen. Während der Schulzeit därf ein Kind vor dem Vormittagsunterricht nicht beschäftigt werden. Nach dem Vormittagsunterricht muß mindestens eine zweistündige und nach dem Nachmittagsunterricht eine mindestens einftunbige ununterbrochene arbeitsfreie Zeit liegen. Während der Schulzeit darf die Beschäftigung nicht länger als zwei Stunden dauern. Während der Schulferien darf die Arbeitsdauer vier Stunden betragen. Wird das Kind während der Schulferien länger als drei Stunden beschäftigt, dann ist wahrend der Arbeitszeit eine halbstündige Ruhepause zu gewähren; die halbstündige Ruhepause kann auch durch zwei Ruhepausen von je viertelstündiger Dauer ersetzt werden. Während der Schulferien soll das Kind, wenn es regelmäßig beschäftigt wird, einen Urlaub von mindestens fünfzehn Werktagen erhalten. Diese arbeitsfreie Zeit soll nach Möglichkeit zusammenhängend gewährt werden. Sie darf nicht in mehr als zwei Abschnitte zerlegt werden. An Sonn- und Feiertagen ist eine Beschäftigung nur zulässig, wenn es sich um Handreichungen beim Sport handelt. Hierbei darf die Dauer der Arbeitszeit vier Stunden betragen. Bei anderen Be- schäfttgungsarbeiten, z. B. bei Musikausfuhrungen Theatervorstellungen und Schaustellungen, bei denen Belange der Kunst ober Wissenschaft es erfordern, sowie bei Filmaufnahmen kann eine ausnahmsweise Beschäftigung der Kinder zugelassen werben. Jeber, ber ein Kinb beschäftigen will, barf dies ' tun, wenn das Kind im Besitze einer Arbests- Verhängnisvoller Sturz mit der Kaffeetaffe. LPD. Alsfeld, 5. Mai. In dem Dorfe Immichenhain rutschte die 15 Jahre alte Tochter des Gastwirts Kahl, als sie in der Küche eine Tasse Kaffee holen wollte, aus. Im Hinstürzen griff das Mädchen nach einem Halt und faßte dabei unglücklicherweise den Griff eines mit kochendem Wasser auf dem Herd stehenden gefüllte Topfes, den sie herabriß. Durch bas kochende Wa fer verbrühte das Mädchen so schwer, daß es im Krankenhaus an den Folgen der Verbrühungen starb. Beim Baumfällen schwer verletzt. LPD. Wetzlar, 5. Mai. Der 65 Jahre alte Albert Volkmann aus Dorlar wurde beim Baumfällen im Dorlarer Gemeindewald von einem tieg. bar zu kaufen gesucht. Schr.Ängeb.unt. 2089va.d.G.A. öescnansomcKsacher Rechnungen Brief blfitter Briefumschläge Postkarten Geschäfts karten HilrilhLSebuletrJ -- Steinbach, 3. Mai. Der Spar- und Kreditverein Steinbach hielt seine 29. ordentliche Generalversammlung im „Hessischen Hof" ab Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Schneidermeister Heinrich Horn III., eröffnete die Versammlung in der üblichen Weise. Direktor Hch. H a a s VII. erstattete den Geschäftsbericht. Die Mitgliederzahl hat sich, trotz des Ausscheidens von 5 Mitgliedern durch den Tod, um 27 auf 305 erhöht. Die Spareinlagen haben sich um 142 000 RM. vermehrt, im Kleinspar- verkehr wurden 40 000 RM. eingelegt. Da im Kriege die Bautätigkeit fast völlig ruht, mußten die Kapitalien überwiegend in Pfandbriefen und Reichsanleihen angelegt werden. Die Bilanz wurde unverändert angenommen und dem Antrag über die Gewinnverteilung zugestimmt. Es werden 5 v. H. Divi- stürzenben Baum so heftig zu Boden geschlagen, daß er mit schweren Verletzungen in ernstem Zustand in bas hiesige Krankenhaus gebracht werden mußte. «... Schweinemarkt in Vuhdach. * Butzbach, 6. Mai. Auf bem heutigen Schweinemarkt waren 478 Ferkel äufgetrie» den. Es kosteten 6 Wochen alte Tiere 20 bis 22 RM:, 6 bis 8 Wochen alte 22 bis 26 RM., 8 bis 10 Wochen alte 26-bis 30 RM. das Stück. Der Handel war flott, der Markt wurde geräumt Schweinemarkt in Alsfeld. Tanzunterricht Unser diesjähriger Sommerkursus beginnt Mittwoch, den 7. Mai, 20 Uhr. Vorherige Anmeldung erbeten. Tanzschule Bäulke Wolfstraße 31. -1997 D sucht Stellung in frauenlos. Haushalt. 01576 Näheres bei Bohrer, Weinte ingasse 32 [Stellenangebote! hausyau- IM für halbe Tage ob. einige Stunden sof. gesucht. ®utenüergftrJ9D. ' ©rünberg, 4. Mai. Der Vorschußverein Grünberg veröffentlicht soeben seinen Geschäftsbericht für das Jahr 1940, fein 78. Geschäftsjahr. Die Entwicklung der Genossenschaft ist im abgelaufenen Jahre wieder günstig gewesen. Der Umsatz auf beiden Seiten des Hauptbuches beträgt fast 14 Millionen RM. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um ruA 20 v. H. gestiegen und stellt sich auf 1292 745,62 RM. Die Zahlungsbereitschaft war während des ganzen Jahres sehr gut. Der Zufluß an Spargeldern fand Anlage in Wertpapieren, die sich gegenüber bem Vorjahre um 255 701 RM. erhöhten. Die flüssigen Mittel betragen: Kassenbestand, Postscheck- unb Reichsbankguthaben 29186,93 RM., Wechsel- bestanb 8710,90 RM., Bankguthaben 88 260,28 RM., Wertpapierbestand 626 277,24 RM., insgesamt 752 435,35 RM. Diese Summe deckt die anvertrauten Gelder mit 71 v. H. Die Ausleihungen und das Wechfeldiskontgeschäft lagen in engen Grenzen, was als Zeichen der allgemeinen besseren wivt- schaftüchen Lage zu erklären ist. Die Kredite beziffern sich insgesamt auf 535 990,17 RM. D^e (Spareinlagen und Guthaben in laufender Rechnung haben die Millionengrenze überschritten; sie betragen 1 054 664,34 RM., das ist gegenüber dem Vorjahre ein reiner Zugang von rund 215 000 RM. Das Eigenkapital beträgt 211319,61 RM. und setzt sich aus 86 523,55 RM. Geschäftsguthaben, 76 030 RM. Rücklagen und.48 766,06 RM. Haftsummenzuschlag zusammen. Die Gewinn- und Ver- lustrechnunq weist einen Ertrag von 55 447,82 RM. auf. Der Reingewinn beträgt 5 010,73 RM., der neben Zuweisungen an den Reservefonds eine Dividende von 5 v. H. (wie im Vorjahre) bringen Der Mitgliederstand beträgt Ende 1940 = gegenüber 450 am Ende des Vorjahres. C 111 U L Ul pUHMLIl QWIII 1 kauf. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 26 bis 30 RM., 8 bis 9 Wochen alte 30 bis 35 RM. roinnoeneuung dugejumnu. uj^u u m. per Stück Der Handel war schleppend, es verblieb dende ausgezahlt und der Gewinnrest für bte -öe= geringer Üeberftanb. triebsrücklage verwendet. Dem Vorstand und Auf-1 tetak gut erhalten zu verkauf. mmD SolelMMl Eisernes MM« zu verkauf. 10157a Neuen Baue 7. | Kautgesuche"] 1 kinMvekt ISMlNMU zu kaufen gesucht. Angebote unter 01575 an den «Gießen. Anzeig. sichtsrat wurde Entlastung ertellt. Der nächste Punkt ber Tagesordnung brauste biß Wiederwahl des atzungsgemäß ausscheidenben Vorstandsmitgliedes Karl Nicolaus 4. Ebenso wurden die beiden ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder Heinrich Nicolaus 2. und Jakob Gerhard 7. wiederge- wählt. Infolge der durch die Kriegsverhaltnme bedingten Kasienlage wurde die Passiv-Krebitgrenze auf 1 Million erhöht. Neueingesuhrl wurde für die neugeborenen Kinder der Mitglieder ein Geschenk- sparouch mit 5 RM. Bürgermeister R i n k dankte namens der Gemeinde für die Geschenke des Ber- eins an die einzelnen Schulklassen und an den Xin> bergarten. Rechner Heinrich 'Di a ck 2., der das Rech- neramt seit der Gründung des Vereins zur größten Zufriedenheit führt, wuroe besonders geehrt. Der Vorsitzende Heinrich Horn III. schloß die sehr gut besuchte Versammlung in ber gewohnten Weste. * Lich, 6. Mai. Zu bem Bericht über bas 70- jährige Jubiläum ber hiesigen Firma Joh. Hermann Schmidt I. ist berichtigend müzutellen, daß die Zweigniederlassung in Gießen nicht im Dezember 1940 eröffnet wurde, sondern bereits seit dem Jahre 1926 besteht. * Weickartshain, 6. Mm. Der Ortsd.ener Otto Melchior und Frau Katharina, geb. Merz, die aus Wohnfeld stammt, können am Mittwoch, 7. Mai, das Fest der Silbernen Hochzeit begehen. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glückwunsch. G. A.-Gport. (5d)tt>e< affrletiffämpfe in G»eßen. Am Sonntag fanden zwei spannende Kämpfe im Gewichtheben und Rasenkraftsport auf dem Waldsportplatz statt. Die Siegener Mannschaft fehlte ohne Entichuldigung, so daß Marburg 88 und VfB.-Reichsbahn Gießen die Gegner waren. Kampfleiter Schwalm (Alsfeld) wertete einwandfrei. Es aab recht annehmbare Leistungen, und wenn Dr. Luh etwas früher am Start gewesen wäre, so wäre der Gießener Mannschaft ber Sieg über bie Dhrburger, die ohne Herrmann antraten, gelungen. Bei Marburg überragte Moots im Bantamgewicht unb Gary im Schwergewicht. Gießen stellte eine gute Durchschnittsmannschaft, in ber einige Leute burch gute Technik sich auszeichneten. Nun die Ergebnisse: Psd. Psd. Pfd. Pfd. 160 140 170 470 115 110 140 365 90 95 125 310 135 120 170 425 135 145 160 440 205 180 240 625 840 790 1005 2635 VfB.-Reichsbahn Gießen. Drücken Reißen Stoßen Ges. Bantamgew.: Lorenz Pfd. 80 Pfd. 100 Pfd- 125 Pfd- 305 Federgew.: Fritz Funk (Wachtmeister d. R.) 125 120 170 415 Leichtgew.: Schütze Werner (Heer) 130 135 170 435 Mittelgew.: Klotz 120 13(T 180 430 Halbschwergew.: Vobelt 150 140 180 470 Schwergew.: Fischer 125 145 185 455 730 770 1010 2510 Stein- Gewicht- Hammer- Ges. stoßen werfen werfen Meter Meter Meter Pkte. 4,82 11,60 28,10 72 7,51 16,10 44,10 204 7,77 13,62 35,50 154 7,85 12,70 34,35 143,5 573,5 Stein- Gewicht- HammerGes. stohen werfen werfen Meter Meter Meter Pkte. 6,64 12,45 34,65 125,5 6,32 12,80 33,70 122 6,35 11,90 29,55 99,5 9,32 15,25 40,90 208