Donnerstag. 4 Zebruar VH1 Durch den neuen Gau Oberschlesien Volksgenossen aus den befrei« 900, vorher österreichisches Land) den neuen >w Der Unsere U-Voole trotz Eis und Schnee unterwegs Lhurchill am Pranger der Kriegsschuld Wirtschaftlich vollkommen zerrüttet o . ix^js feine Existenz England mißstel, sollte Deutsch« telofrika. in Indien, in Oftafien, auf den Inseln der Übten die -ord-n> Korfuntg-> »men I-W-n Ga^us gemacht »erben. Das wbr fein Sübfee, kurzum, in jedem Winkel der Erde lieber- v-uck aus, daß in manchem Wahllokal mit oorge. , . r. < er . ____ nomnnn p-ud aus^ daß in rnan^em zi n gewählt Ziel dafür wirkte er, dafür machte er ben Krieg all kltener Jßiftole c^naländer dieser aer '(Hirnen* rnls an ist ferne: da I unJ irbroute äsgedcht ffern zwei stark gesicherte G e l e i t z ü g e vor der englischen Südosiküste mit gutem Erfolg an. Bei London wurde ein Flugplatz im Tiefflug mit Bomben angegriffen und hierbei ein abgestelltes Flugzeug in Brand geschossen. 3m Mittelmeerraum richteten sich die Angriffe deutscher Kampfflugzeuge in den gestrigen Rachmil- tagsstunden gegen die Flugplätze Luca und halfar auf der Insel Malta. Bomben schweren Kalibers zerstörten hallen und Unterkünfte und riefen große Brände hervor. Ein Munitionslager flog in die Luft. In der letzten Nacht belegten Kampfverbände trotz schwieriger Wetterlage Anlagen der Rüstungsindustrie in den Midlands und kriegswichtige Ziele sowie Flugplätze und Bahnanlagen im Osten und Südosten der Insel erfolgreich mit Spreng- und Brandbomben. Der Feind warf in der Nacht zum 5. Februar mit schwächeren Kräften in Westdeutschland vorwiegend Brandbomben. Der angerichtete Schaden ist gering. Kriegswichtige Ziele wurden nirgends getroffen. Nur in der Stadtmitte von Düsseldorf wurden Wohngebäude durch Bomben und Brände zerstört. Die Berluste der Zivilbevölkerung betragen fünf Tote und 24 Verletzte. Der Feind verlor gestern drei Flugzeuge, davon eines |itn Luftkampf, zwei durch Flakartillerie. Drei eigene 1 Flugzeuge werden vermißt. 40000 BRT. in Ueberfee versenkt. Wehrmachtsbericht vom Donnerstag. Tiouffchtum da« Schluß: Deutschland wird zu stark also vernichten morgen keinen Engländer in der Welt, der nicht Die Opfer, die das oberschl stich groß wir Deutschland* in eintöniger Monotonie wieder, umso reicher wäre. Völker hätten jahrelang um t (Bu und Blut A t^geN -j. lausende > seit Deutsckland 1870 wieder die Macht Mittel« eine St^bt oder um ein Erbfolgerecht gekämpft, 9vbntflu1eX» wurden mißhandelt, I europas geworden war. Dis zum Sedantage des 1 müßten sie nicht um einen Handel von 5 Milliar- Der Stellvertreter des Führers wird Sonntag in Breslau die Verabschiedung des bisherigen Gauleiters von Schlesien, Josef Wagner, vornehmen und den neuernannten Gauleiter von Niederschlesien, Karl Hanke, in sein Amt einführen. Am Abend wird in Kattowitz, der Gauhauptstadt des neugebildeten Gaues Oberschlesien, Gauleiter Bracht eingeführt werden. weil die Deutschen vor Paris lagen und diese Festung bombardieren wollten. Da erwachten plötzlich die „humanen Gefühle" der Engländer, die sich so fabelhaft mit ihrer Politik verbanden, Deutschlands Einigung zu Hintertreiben. Der Feind der bismarckschen Reichspolitik war England, und als das kleindeutsche Reich sich anschickte, seinen Platz im Wettbewerb der Völker durch seine wirtschaftliche Tüchtigkeit zu gewinnen, kamen von der Briteninsel Töne des Hasses, die in Deutschland einfach Durch die eben vom Führer verfügte Teilung Schlesiens entstand der neue Gau Oberschlesien NSDAP unter Gauleiter Bracht mit der c-auhauptstadt Kattowitz. Damit ist dieser von zu Krüppeln geschlagen und ihrer Habe beraubt. Zwanzig Jahre lang dauerte dieses Martyrium deutscher Menschen in Oberschlesien.' Und trotzdem waren sie nicht klein zu kriegen, diese Oberschlesier jenseits der Grenze* Was scherten sie Mißhandlungen, Gefängnis und Verschleppung? Dort drüben über der Grenze war das Reich* Dort war seit 1933 Adolf Hitler! Dort war Recht, Freiheit und Arbeit! Sie hofften und vertrauten, sie glaubten an den Führer. Sie sind eckig, diese fleißigen, tüchtigen Oberschlesier! Sie reden einen harten Dialekt! Sie können keine feinen Worte jmug, um ein g»vW) a- -~ jdben ihr Leben, zehntausend« wurden mitzyanoeu, Die 3u' iber oiuf jingenbii jeher irrst gebt lehrender I W ) es den ' zu schic tgens der Gegner! ■ütfjiek i es, dos ie kam. Berlin, 5. Februar. (DNB.-Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Ein Kriegsschiff versenkte in Heberfee 40000 BRT. feindlichen handelsfchiffsraumes. Damit hat dieses Schiff insgesamt 1 1 0 000 BRT. vernichtet. Ein Fernkampfflugzeug versenkte 440 Kilometer westlich Irland ein bewaffnetes Handelsschiff von etwa 4500 BRT., ein weiteres Schiff wurde an der schottischen Ostküste durch Bombentreffer versenkt. Kampfflugzeuge griffen ge- Washington, 5. Februar. (DNB.) Bel seiner Vernehmung vor dem Außenpolitischen Senatsaus- schuß in Washington sagte der amerikanische Gene- ral Wood folgendes aus: „Ich habe 1936 eine Unterredung mit Churchill gehabt. Im Verlaufe dieser Unterredung erklärte mir Churchill: „Deutschland wird zu stark: wir müs- fen Deutschland oernidjten!“ Aus eine Frage des demokratischen Ausschußmitgliedes Senator Reynolds, ob Churchill mit dem Wort „wir" England und die vereinigten Staaten gemeint habe, verneinte General Wood dieses und bestätigte, daß seines Erachtens mit dem Dort „wir" nur England gemeint gewesen sei. riobe ifci- >ruar U n W De gelar*: AusgaK. iuteilw^ mmeM erlass« an Eellö nroeiM De» Cinflugversuch ins besetzte Gebiet wurden II Feindflugzeuge abgeschossen Berlin, 5. Februar. (DRB.) Linern feindlichen Kampfverband wurde heute nachmittag bei dem versuch, unter dem Schuhe tiefliegender Wolken über dem Kanal in das besetzte Gebiet bei Calais einzufliegen, durch schlagartigen Einsatz der deutschen Luftverteidigung eine schwere lieber l a g e zugefügt. Der Feind verlor ins gesamt 17 Flugzeuge. 15 britische Flugzeuge wurden von deutschen Jägern, zwei weitere von der Flakartillerie abgeschossen, hierdurch gelang es, di'n britischen Kampfverband zu zersprengen und abzuweisen, bevor dieser zum gezielten Bombenabwurs kam. soM können irfen 9W rgenheit j; W tenstellk^ irfen die 4^, Die en 6«"1 Krieg, sie haben ihn, wie der amerikanische General Wood bezeugt, schon im Jahre 1936 gewollt, als die Welt im tiefsten Frieden lag und es noch kein „Großdeutschland" gab. Damals schon hoben sie ihn systematisch vorbereitet und alle Versöh- nungsoersuche des Führers, alle Bemühungen, sich friedlich zu verständigen, zurückgewiesen. Sieht man jetzt ein, wie recht der Führer hatte, als er die Regierung Chamberlain vor den Kriegshetzern Churchill und Eden immer wieder öffentlich warnte? Churchill wollte den Krieg, weil Deutschland „zu stark" würde. Er wird erleben, daß Deutschland stark genug ist, um ihn und die ganze Pest der Verschwörung endgültig zu vernichten! E. S. Englands wahre Lage. Rom, 5. Febr. (Europapreß.) „Croß und Balfour bereiten das englische Volk auf den kommenden Gewittersturm vor. Sie sind gezwungen", so schreibt „Tribuna", „zuzugeben, daß England schwer st e Schicksalstage drohen". England könne die von den Streitkräften der Achse versenkten Schiffe niemals ersetzen. Seine ganzen Hoffin "n ttci lNkl QU* H drechseln. Aber .Heil Hitler" haben sie aus vollstem Herzen geschrien — nein: gebrüllt! —, als die deutschen Truppen sie endlich befreiten. Und eins steht fest: im neuen Gau Oberschlesien arbeiten und kämpfen in Treue erprobte und im Schicksalskampf bewährte Volksgenossen für den Führer. P. «S-L Anord^ 5.6«* ir JMW? reit! W , bet«« )jee, kurzum, in jedem Winkel der Erde. Ueber« uJ yabe der deutsche Handlungsreisende mit dem __________ w.._ ..... j englischen Hausierer Streit. Wenn Deutschland mor- Immer wieder kehrt bei dem Engländer dieser gen aus der Welt vertilgt würde, so gebe es über« Annahme von Anzeige« für die Dttttagsnummer bis8'/.Ubr deSBormlltags An^eigen-'^reise: Anzeigenteil 7 Nvf le rnm bei 22 mm Zeilenbrette, Wertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenüreite Nachlässe: Wiederholung Malstasielk Abschlüsse Mengeniiasiel B Platrvorichrift l vorherige Vereinbarung >25'-., mehr englischen Werften verwiesen. Das beweise, daß die Werften von den deutschen Bomben schwer getroffen worden seien. Balfour habe erklärt, England werde die Angriffe von Kriegsmaschinen jeder Art ertragen und Schläge entgegennehmen müssen, mit denen verglichen die gegenwärtigen nur als Nadelstiche zu werten seien. Wenn jetzt schon in Eng- lang die Lage in so düsteren Farben geschildert werde, was werde geschehen, so fragt das Blatt, wenn das Kriegspotential der Achse sich binnen kurzem in seiner vollen, furchtbaren Wirksamkeit zeigen werde? Wiilkie wieder in Lissabon. Lissabon, 6. Febr. (Europapreß.) Auf der Rückreise nach Amerika traf heute in einem Flugzeug der British Oversea Airways der ehemalige nordamerikanische Präsidentschaftskandidat Wendell W i l l k i e wieder in Lissabon ein. Den Pressevertretern erklärte er, er könne feine Erklärungen abgeben, doch habe er alle Einrichtungen, die er habe sehen wollen, in aller Freiheit besichtigen können. Er werde erst dann über seine Eindrücke in England berichten, wenn er wieder in Amerika eingetroffen fei. in Gebieten lohnt. Bis zum Jahre 1919 war Oberschlesien mit der Hauptstadt Oppeln (53 000 Einwohner) ein Regie- jingabedirl der Provinz Schlesien. Durch preußi- jges Gesetz vom 14. Oktober 1919 wurde dieser keaierungsbezirk abgetrennt; die damalige Reichs- X gierung wollte durch diese Maßnahme ihr Der- s: rechen, Oberschlesihn nach der Abstimmung als UN Preußen unabhängiges Reichsland zu behan- jjn, unterstreichen. Im Grunde genommen war per diese Maßnahme eine Art Separatismus und [> hat sich auch später als Schwächung des Deutsch- j.ms ausgewirkt. Im Jahre 1934 wurde das nach Vt Abstimmung deutsch gebliebene Oberschlesien England nackt. Die Feststellung des Führers: „England ist der sozial rück st ändig st e Staat in Europa hat den englischen Lügenrundfunk zu einer Antwort veranlaßt, deren zusammenhanglosLS Stammeln nur ein mitleidiges Lächeln abnötigt. Schon Theodor Fontane, der als Englanbbegeisterter vor fünfzig Jahren nach drüben ging und als ein Enttäuschter zurückkam, hatte mit feinem bekannten Wort von Bibel und Kattun die englische Heuchelei unübertrefflich charakterisiert, aber auch den „Kultus des goldenen Kalbes" als „die große Krankheit des englischen Volkes" bezeichnet Die Engländer waren schon vor der industriellen Revolution, die in England eine Raffgier gebar, die das Volk verwüstete wie nie ein anderes verwüstet wurde, gute Geschäftsleute gewesen. So hatte das englische Oberhaus im Jahre 1750 nicht weniger als 14 Tage dazu gebraucht, die besten Methoden zu suchen, um den Negerhandel noch wirksamer zu organisieren. In der Folge aber nahm der Handel und die Ausnutzung der „weißen Sklaven" durch die Unternehmer im Industriezeitalter Formen an, die noch heute nicht völlig abgebaut werden konnten. Während in Deutschland durch Bismarcks Gesetzgebung — gegen die übrigens die Fortschrittler und Sozialdemokraten gestimmt haben, weil der Staat die Fürsorge übernahm — die soziale Lage des Arbeiters gesichert und ebenso die Arbeitszeit beschränkt wurde, hat in England erst die sog. Factory Act von 1937 den Arbeitern einen wenn auch gänzlich unzureichenden Schutz in den Betrieben gewährt und primitive Sicherungen vorgeschrieben, die in Deutschland schon jahrzehntelang einqeführt und inzwischen verbessert worden waren. Das Gesetz enthielt auch zum erstenmal ein Verbot der Nachtarbeit für Arbeiterinnen und Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, aber keine Regelung der Arbeitszeit. Die Arbeitszeit in England ist heute noch unbeschränkt. Im Handel, der keine Sonntagsruhe kennt, betragt die Arbeitszeit heute noch 11 bis 13 Stunden Für den Bergbau wurde im Dezember 1937 eine Regelung dahin getroffen, daß wenigstens von 22 bis 6 Uhr Jugendliche nicht beschäftigt werden dürften, aber dieses Verbot galt nicht für Jugendliche, die schon bei Annahme des Gesetzes unter Tage arbeiteten, und das waren viele Taufende Das vielgepriesene Wochenende gilt nur für die Begüterten und die Angestellten der großen Konzerne, also nach den Feststellungen des hierfür doch wohl maßgebenden englischen Gewerkschaftsbundes für nur 5 v H. aller Angestellten. Zwei Dinge aber zeigen die Rückständigkeit Englands besonders schroff, die Einkommensverteilung und die Arbeitslosigkeit. Wir geben nachstehend nur englische Zeugnisse für diese ungeheuerliche Rückständigkeit. Neunzig Prozent des englischen Bodens sind in 1L 4,6.v SN Midili M?v. in 16 « 1 N ltr Üij. eM. & egierungsbezirk Kattowitz. Damit'war die in Versailles künstlich geschaffene ^berschlesische Frage" endgültig gelöste und zwar wie es Land und Menschen am besten entspricht, er heutige Regierungsbezirk Kattowitz ist eine gegossene Landschaft mit reichen Bodenschätzen, iusschlaggebend ist die Forderung von Kohlen n b Zinkerzen. Daneben werden auch Sil- ie r« und Bleierze gefördert. Der Kohlenreich- :m des Landes hat die Entwicklung einer blühen- -n Schwereisenindustrie unterstützt. Der oberschlesische Jndustriebezirk war schon vor im Weltkrieg nächst dem Ruhrgebiet der wichtigste lutsche Jndustriebezirk. Erwähnenswert ist auch der i. a I b r e i d) t u m bes Landes, ber den Rohstoff ir eine gut entwickelte Sägewerkindustrie lieferte. Die Bevölkerung des neuen Gaues Oberschlesien ! steht aus einer guten Mischung von Jnbustrie. rbeitern und Bauern. Wenn bas Lanb buch nicht als befonbers fruchtbar zu bezeichnen ist, nben die bärtigen Landwirte boch ihr Auskom- ■en. Die kleineren Bauern fahren außerbem in v.n „stillen" Monaten nach bem engeren Jnbustrie. ezirk, wo sie immer lohnenbe Arbeit finden. Es nb sogenannte Penbelarbeiter, die ben Sonntag Hause verbringen unb vom Montaa bis Sams« tgmittag im Jnbuftriebezirk ihrer Arbeit nach« xchen, währenb bie Frau bie Wirtschaft in Orb- fll. Jahrgang Hr.3( ütctieim taalidi, außer Lonntags unb feiertags Beilagen: Die.lUiistrierte yiefienerrtiuiiilienOlätter (leimfit nnBild DieSdwUe $r.n?S?s«:96 nmeAlluitriette » 1.80 SuueUgebübT „ -.25 nitb bei 'Jurbterfdietnen ton einzelnen Jiiiinmern nfolge böberer Gewalt icrnivredmnfdilufi 2251 ^rabtansd)rir't:„An^emer" UDiiidierfllßRßfvrantf. M Hier kehrt ein im Kampf gegen Englanb erfolgreich eingesetztes U-Boot zu seinem Stützpunkt zurück. (PK.-Dr. Tröller-PBZ.-M.) +60,091; +60,41 +611 +62,10); nhmnz omegtuj neifterin: !+63,18)i +64,15); +6651- +71,19); +7934 Schvisfl • Nich iung hält. Der weitaus größte Teil der Bevölkerung be» rohnt ben engeren Jnbuftriebezirk. Neben ben Oroßstäbten Beuthen, Hinbenburg, Gleiwik, Kö- r gshütte und Kattowitz gibt es eine große Anzahl v»n Jnbustriegemeinben mit einer Devölkerungszif- ti von 20 000 bis 70 000 Einwohnern; biefc Jn- uftriegemeinben sinb — im Gegensatz zum Ruhr- ^biet — als geschlossene städtische Ortschaften an. c? legi Die länblichen Kreisstäbte, z B. Tarnowitz, Lbiifiiß, Rosenberg, Kreuzburg, Rybnik, Ratibor, Ueß usw., sind Klein bzw. Mittelstäbte mit einer Anwohnerschaft von 10 000 bis 30 000 Köpfen; sie l)iben keine nennenswerte Jnbustrie, fonbern sinb u Hanbel und Gewerbe vom Landkreis, b. h. von d r Lanbwirtschaft abhängig. Man hat bem Gau Oberschlesien nach ber Ab- ft mmung bes Jahres 1921 im Reich viel Unrecht g- tan; an unb für sich war Oberschlesien baran g; wöhnt. vor 1914 stiefmütterlich behandelt zu wer. btii. Das Land lag „da irgendwo weit im Sud- oten“, man kannte es nicht, man erzählte sich von ilm bie schlimmsten Räubergeschichten, kurz: es war bi-6 Reiches Afchenbröbel, sei es in wirtschaftlicher, hltureUer ober politischer Hinsicht. Ein einziges lal hat der preußische Staat gezeigt, daß er das ßinb regieren wollte: bas war tm Jahre 1909, als Ihn Korfanty in seiner Eigenschaft als HtbJt bin ersten Aufruhr in Laurahütte veranstaltete. Da. ssals fuhr bas Infanterie-Regiment 22 dazwischen ur b schaffte in ein paar Stunben Orbnung. 21 ber bi? Regierung Preußens ging gegen biefen Krakey. le- Korfanty schon bamals nur mit lauen Halb- hiiten vor. Das rächte sich nach Beenbigung des Leitkrieges, als, im Zeichen ber „freien Republik Rurfanti) feine Aufstänbischenhorben sammelte, die einen wüsten Terror ausübten. Die Abstimmung des Jahres 1921 ergab nmb 708 000 Stimmen für Deutschland und rund 4'!9 000 Stimmen für Polen. Trotzdem wurde das Brnb geteilt, unb ber wertvollste inbuftrielle ^il Polen zugefprochen. Vielleicht hat man sich bamals im Reich barüber gewundert, daß immerhin fast 480 000 Stimmen für Polen abgegeben narben sinb Wer aber bie bamaligen Derhaltniste Iaue eigener Anschauung kennt, wunbert sich Dar, über, baß trotzdem noch 708 000 Menschen ur D utschland stimmten Denn erstens war Deutsch- lond bamals ein politisches Nichts, bas zudem Dirtschaftlich vollkommen zerrüttet war. Uno zwei- den Mark auch Krieg führen? Der Artikel schloß mit bem abgeroanbelten Mahnruf bes alten Cato: „Ceterum censeo Germaniam esse delendam“, Daß solche Vernichtungsrufe nicht vereinzelt waren, zeigte bie Feststellung des „Spectator“ im Januar 1897, Englanb könne einen Krieg gegen Deutschland ohne Schaden riskieren. Der Lordadmiral Fisher aber stieß bie Drohung aus, bie englische Flotte werbe mitten im Frieden bie beutsche „einfach verhaften". Der Weltkrieg war Englanbs Ziel unb Versailles sein Triumph. Diese deutschsresserische Tradition haben die Churchill unb Eden, bie Höre Belisha, Duff Cooper und Vansittart fortgesetzt. Sie wollten biesen früheren Regierungen so vernachlässigte Raum zu tnem politischen Begriff geworben, der besonbers cuch bie Treue ber Volksgenossen aus ben befrei« jflBF W & A vOnit SietzenerAMM Brflblfdjt Uniotrfltäisö ruderet R. tauge General-Anzeiger für Oberhessen * «ieften^chulttratze 7-y Jahres 1870 mar die englische Oeffentlichkeit und die englische Politik zwar nicht für Deutschland, aber man gönnte bem napoleonischen Frankreich, dem damals stärksten Rivalen Englands, eine Züch- ... . .... . - ,-TC . <.■ tigung. Nach dem Sedantage änderte sich dieses nungen richte England auf die Sjilfe ber GSA die Bild. Mr miffen aus Bismarcks ..Gedanken und aber z u ! p at kommen werde. Andererseits habe Erinnerungen", welchen Kampf, er damals gegen! Croß auch^uf die mangelnde Leistungsfähigkeit der die Einmischungsoersuche Englands zu führen hatte, lieber ber Provinz Schlesien einoedeibt. Inzwischen hat sich bas geographische Gesicht bes anbes im Zeichen nationalsozialistischer Kraft und ftad)t wieder geändert. Im Jahre 1938 kam das u 11 f d) i n e r Land, welches durch das Der- :iüer Diktat an die Tschecho-Siowakei gefallen war, Lieber an Oberschlesien zurück. Nach ber Nieber- ).agung Polens würben außerbem bie im Jahre )21 von Polen geraubten Gebiete Ober, ^.efiens befreit unb mit bem Stammlanbe roieber reinigt Dieses befreite Ostoberschlesien bilbet seit 139 mit bem (ehemals polnischen bzw russischen) nbuftriegebiete von Dombrowa unb ?m sogenannten Olsa 1 and (bas Teschener Schleen einschließlich Bielitz-Biala; ehemals polnisches Diese Enthüllung des amerikanischen Generals . . Wood bestätigt, was mir schon längst wußten: Chur- ■ unverstänblich waren. chill ist einer ber ruchlosesten Kriegstreiber gegen | Im Herbst 1897 erschien jener berüchtigte Artikel Deutschland, er ist ein zwar roirrföpfiqer aber in ■ in ber „Saturbay Review", in bem ausgeführt würbe, ber Monomanie seines Vernichtungswillens gemein- überall konkurrierten Deutfchlanb unb Englanb gefährlicher Deutschenfresser feit Anbeginn gewesen, wirtschaftlich miteinander, in Transvaal, in Mit- i* Grundlage für eine Zusammenarbeit. Ein Belgrader Blatt zur Rede des Führers. her Hand von Großgrundbesitzern und Industrieklen, die nicht weniger als 71 v. H. aller Industrie- sichrer und Lord stellen, 80 v. H. der Regierungsmilglieder entstammen dieser hauchdünnen Oberschicht. Einige zehntausend weiterer Familien, die gern zur „Society“ gerechnet werden möchten, können doch nur einen dünnen An^uß des „als ob* erreichen. Dann kommen die middle dasses, die untereinander sehr große Unterschiede ausweisen, vom selbständigen Geschäftsmann bis zum Stehkragenproletarier, der irgendwo als „clerk“ schuftet, und dann kommt die Arbeiterklasse, die sich wiederum teilt in Gewerkschaftler, die aus Gelernten und Ungelernten bestehen und sich in ihrem Einkommen stark unterscheiden, und schließlich in die Gelegenheitsarbeiter, die große Masse, die nichts gelernt hat, und die Arbeitslosen, die sich aus beiden zusammensetzen. Der bekannte britische Nationalökonom Robert Kindersley gibt den Anteil der Leute mit eitern Einkommen von mehr als 400 Pfund (nach unserem Gelde rund 4500 RM.) jährlich auf nur 4 v. S). der Einkommensempfänger an. Das Einkommen des gelernten Arbeiters wird von ihm auf 150 bis 200 Pfund jährlich geschätzt, also bis zu 2500 RM., aber dieses Einkommen übersteige ganz gewaltig das eines kleinen Angestellten und vor allem der ungelernten Arbeiter. Nun sind nach der eigenen Statistik des englischen Arbeitsministeriums die Löhne von Juli 1934 bis Juli 1937 von 94 auf 100, die Großhandelspreise aber im gleichen Zeitraum von 62,8 auf 80,2 gestiegen, die Löhne sind also gegenüber den Großhandels« preisen um 20 v. H gesunken. Im Jahre 1938 war bas Verhältnis fast gleich schlecht, seit dem Kriege aber sind die Preise um mindestens 70 v. H. gestiegen, die Löhne dagegen nur um 30 v. H. Man versteht nun, weshalb die Tatsache, daß die Preise den Löhnen einfach davonrennen, die große Sorge der Betroffenen bildet, so daß jogar die englische Plutokratenpresse schreit. Während Deutschland der Arbeitslosigkeit Herr wurde, besteht sie s o g a r j e tz t n o ch in England, obgleich alle Welt nach Arbeitshänden ruft 3n England waren 1933 19,9 o. H. der Versicherten arbeitslos, in Deutschland 26,3. Im Jahre 1938 waren es in England 12,6 v. H., m Deutschland dank der nationalsozialistischen Energie nur 2,1 v. H. Im Juli 1939 waren es in England 8,8 v. H., trotz der bereits für den im September ausbrechenden Krieg verstärkten Rüstung, in Deutschland nur — 0,2 v. H. Und Ende November 1939 fragte der Abgeordnete Hüll die englische Regierung, was sie zu tun gedenke, um die 1,4 Millionen Arbeitslosen zu beschäftigen. Diese Zahl mußte von der britischen Regierung bestätigt werden! Das geringe und wegen Gefahr des Stellenverlustes schwankende Einkommen der englischen Arbeiterschaft wird aber auch durch die außerordentlich hohen und in keinem anderen Lande erreichten Mieten sehr beschnitten. Diese machen durchweg 30 v. H. des Einkommens aus. Die miserablen Wcchnungsverhältnisse in den Slums fhttk bekannt. Allan Hutt schrieb in seinem Werk 1933: »London ist das typische Beispiel eines Parasiten, wie es der damals noch liberale Mr. Winston Churchill bezeichnet hat. Vornehme Adlige wie der Herzog von Westminster mit seinen 600" acres im Innern Londons, die Staatskirche, die Krone und reiche Gesellschaften, die Körperschaft der Stadt London und die Universitäten von Oxford und Cambridge, alle diese denken nicht daran zu arbeiten, sitzen in Klubsesseln und ziehen ihre Einnahmen aus den Einkünften ihrer La ndbesi Hungen und der steigenden Mieten.* Dr. Robertson, ein Beamter des Gesundheitsdienstes der Stadt Birmingham, sagt, daß in den Slums die allgemeine Todesziffer 20 v- H gegenüber der von 10 v. H. in gefunden Wohngegenden ist, die Zahl der Kindersterbefälle 152 v. H. §egen 69 v. H.» der Kinderkrankheiten (bis zu zwei obren) 42 v. H. gegen 6 v. H. Das Wort eines Briten, A. W. Churchill, besteht, für diese Plutokra- tie zu recht: „Demokratie muß im Grunde immer Despotismus sein." Die Folgen dieser Despotie des Mammons hat England reichlich getragen. Es ist ein mit Pestbeulen besetzter Körper. Dessen krankes Hirn aber wagt es, sich gegen die Feststellungen Adolf Hitlers zu wenden, daß in einem solchen kranken Körper auch fein gesunder Geist wohnen könne! Er wagt es durch Lügen, die die Engländer selbst gründlichst widerlegten. E. S. Indische Zwangsarbeiter für luftgefährdete Industriegebiete Englands. Belgrad, 5. Febr. (DNB.) Unter der Ueber- schrift „Die Heinen Nationen müssen sich unter die Schirmherrschaft Deutschlands stellen, wenn sie nicht zerschlagen werden wollen", jchreibt die jugloslawische Zeitung „Nooosti", im Gegensatz zu den Feinden Deutschlands hätten die Freunde und Neutralen die Rede des Führers mit Begeisterung ausgenommen. Deutschland stehe mit Jugoslawien in konkreten politischen und wirtschaftlichen Beziehungen. Die Rede des Führers habe in gewisser Beziehung eine Symbolisierung dieser Freundschaft dargestellt, zumal wenn man ihr Echo im eigenen Lande als Barometer nehme. Die Rede sei ein entscheidendes Wort im entscheidenden Augenblick. Sie fei als ein Signal für eine deutsche Frühjahrsoffensioe zu bewerten, ähnlich wie die im vergangenen Jahr gemachten Ausführungen vor der Offensive im Norden und Westen. Die französischen Staatsmänner hätten ebenso wie die yolländiscyen B u k a r e st, 5. Febr. (DNB.) Die Bukarester Presse veröffentlich eine amtliche Darstellung über die Vorgänge in Rumänien in der Zeit vom 20;. bis 22. Januar, die schließlich das Eingreifen der rumänischen Armee notwendig machten. In der Verlautbarung wird geschildert, wie die Unruhen mit der vom Staatsführer für notwendig befundenen Absetzung des Innenministers General Petrovicescu und des Generaldirektors der Staatspolizei GH y k a begannen. Nach einer eingehenden Darlegung der Ereignisie in den Straßen von Bukarest und in der Provinz wird betont, daß der Staatsführer bis zum letzten Augenblick, also bis zum Mittwoch, den 22.Januar, zögerte, Gewalt anzuwenden, um unnötiges Blutvergießen zu vermeiden. Als es dann dock keinen anderen Ausweg gab, wurde der Aufstand sehr schnell niedergeworfen. Am Nachmittag des gleichen Tages ergab sich in Bukarest bereits der größte Teil der Aufständischen. ♦ Wie der Frankfurter Zeitung dazu ergänzend aus Bukarest gemeldet wird, herrscht in Rumänien wieder völlige Ruhe. Die rumänische Staatsführung hat die Krise der letzten Woche sicher überwunden und das Land, das sich einen Augenblick in inneren Kämpfen zu verlieren drohte, wieder auf jenen Weg geführt, den es nach dem Sturze des Carolfchen Regimes selbst an der Seite der Achsenmächte gewählt hat. Die Meinungsverschiedenheit zwischen der Führung der Legionäre und des Staates, über die es zu den Kämpfen der letzten Woche gekommen war, betraf lediglich innerpolitische Fragen und wurde zum großen Teil bestimmt durch persönliche Machtansprüche führender Legionäre, die in Verkennung ihrer we- portation in die vom Luftkrieg besonders bedrohten Industriezentren Englands gewinnen jetzt Gestalt. In Indien hat die Auswahl des ersten Arbeiter- transportes in den indischen Fabrikbetrieben nunmehr begonnen. Die Arbeiter werden gar nicht erst gefragt, sondern vom Arbeitsplatz weg in Sammellager gebracht, wo sie den Abtransport nach England abwarten sollen. Die englische Propaganda sucht den Sklavencharakter dieser Arbeit dadurch zu verschleiern, daß sie nach außen den Eindruck erweckt, die indischen Arbeiter drängten sich förmlich dazu, noch England zu gehen. Wie zum Hohn werden die für England bestimmten aus- gehobenen indischen Arbeiter „Bevin-Iungen" genannt. Die Wirkung der deutschen Gegenblockade im Güdatlantik. und belgischen damals die Rede falsch beurteilt, in welchen Fehler man heute nicht verfallen dürfe, denn nach Auffassung Deutschlands müßten sich alle kleineren Völker unter den Schutz und die Schirmherrschaft des Reiches stellen, wenn sie nicht vernichtet werden wollten. Aus diesem Grunde suche man in Berlin Wege, um alle Kräfte und alle Mächte des Widerstandes zu paralysieren, um eine Grun d^a g e für die Zusammenarbeit mit allen Ländern zu schaffen und alle Zwischenfälle und Reibungen zu vermeiden. Eine der ersten Bedingungen zu der erstrebten Zusammenarbeit fei die Einführung innerer Reformen zum Wohle der neuen Politik Europas. Deutschland fei stets bereit, eine neue Politik anzuerkennen, sie in Einklang mit der Achse zu bringen, und zwar ohne daß die Souveränität und die Integrität des betreffenden Landes angetastet werde. sentlichen Aufgaben der politischen Dolkserziehung nach der völligen Eroberung der Staatsgewalt strebten. Die 54 Versammlungen, die die Legionäre am Sonntag, 19. Januar, in allen großen Städten des Landes abhielten, waren zweifellos als eine Art Heerschau der eigenen Kräfte gedacht. Am folgenden Tage wurde der Innenminister General Petrovicescu durch den Militärkommandanten von Bukarest General P o c e s c u ersetzt unter der Begründung, Petrovicescu habe sich nicht ausreichend für die Aufklärung des Mordes an dem deutschen Generalstabsmajor Döring und für die Sicherheit der deutschen Militärmission eingesetzt. Die Führung der Legion sah jedoch in diesem Ministerwechsel den Versuch, die Legionäre von den für die Staatsführung wichtigen Aerntern auszuschließen. Am Dienstag besetzten Legionäre verschiedene öffentliche Gebäude. Auf Anordnung des Staatsführers Antonescu wurden in Bukarest wichtige Rüstungsbetriebe und alle öffentlichen Verkehrseinrichtungen unter Militärbefehl gestellt. Am Nachmittag wurden in der Umgebung der Bukarester Polizeipräfektur, die von Legionären besetzt war, zwei Legionäre erschossen. Auch an mehreren anderen Stellen der Stadt kam es zu Schießereien. Die sich anschließend heftigen Kämpfe, die sich in den nächsten Tagen auch auf die Provinz ausdehnten, fanden am Freitag ihr Ende mit dem Befehl des Kommandanten der Legion, Horia Sima, die von den Legionären besetzten Gebäude den Truppen zu übergeben. Damit war General Antonescu Herr der Lage und er traf sofort alle Maßnahmen, um dem Lande die Ordnung zurückzugeben. leitzugsystems nicht mehr angezweifelt werden könne. Im Gegensatz zu über zwanzig englischen Handelsdampfern vor dem Kriege seien im Dezember 1940 in Rio nu r sieben und im Januar 1941 sogar nur vier britische Handelsdampfer eingetroffen. Japanische Erfolge in Güdchina. Schanghai, 6. Febr. (Europapreß.) Nach einer Mitteilung des japanischen Hauptquartiers in Süd- lhina wurde im Verlauf der soeben begonnenen neuen japanischen Kwantung-Offensive am Mittwoch Tamsui, ein wichtiger Punkt an der Straße Hongkong—Schgokwan, genommen. 400 Mann Tschungking-Truppen wurden gefangen genommen und große Vorräte an Waffen, Munition und Ben- zin erbeutet. — Japanische Marineeinheiten führten in den frühen Morgenstunden des Mittwoch in b er nördlichen Bias - Bucht eine zweite überraschende Landuna durch, um im Zusammenwirken mit den am Dienstag an der Kwantung- Küste gelandeten Truppen die Lieferungsstraße von Hongkong nach dem Landesinnern abzuschnei - den und damit den Schmuggel von Kriegsmaterial zu unterbinden. Das Ritterkreuz für schneidige junge Offiziere Berlin, 5. Febr. (DNB.) Der Führer un) Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Bor. schlag des Oberbefehlshabers des Heeres das R||, lerkreuz des Eisernen Kreuzes an folgende Offizien verliehen: Oberleutnant Freiherrn von Böse, lager, Schwadronschef in einer Ausklärungsab. teilung, und Leutnant Michael, Zugführer in einem Reiterregiment. ♦ Oberleutnant Freiherr von Böselager hat mit wenigen Reitern seiner durch tagelange Verseh gungskämpfe und -Märsche erschöpften Schwadcor bei Mousseaux die Seine durchschwommen und am jenseitigen Ufer einen Brückenkopf gebildet. Durch Eroberung des Dorfes Biller« hat er diesen Brückenkopf noch erweitert. Be, Maxchainoille führte er seine Schwadron in bit Flanke des Gegners und eroberte eine Batterie die bisher dem Vorgehen der Vorausabteilung außerordentlich hinderlich gewesen war. Der Aus. fall dieser feindlichen Batterie hat zu den Erfolqm der Division wesentlich.beigetragen. Leutnant Michael hat sich als Führer eine, Spähtrupps in einem Krad, lediglich von einem Mann begleitet, plötzlich einem Ba- taillon französischer Schwarzer gegen» udergesehen. Er gab sich als Parlamentni aus und brachte es durch ein ungewöhnlich geister. gegenwärtiges und geschicktes Verhalten dahin, in einer Offiziersoersammlung das gesamte franko, fische Bataillon zur Uebergabe zu bewegen. Kritische Augenblicke und auftauchendes Mißtrauen bei den französischen Offizieren überwand er ledig, lid) durch fein persönliches Auftreten und feine Erklärungen. Diese Tat verdient um so höhere An- ertennung, als es sich bei dem entwaffneten Geg- ner um das Bataillon eines Senegalschützenregi. ments handelte, dessen Neger harten Widerstand leisteten. Oer italienische Bericht. Rom, 5. Febr. (DNB. Funkspruch.) Der Halle- Nische Wehrmachkberichk vom Mittwoch Hal folgenden Wortlaut: An der g r i e ch l f ch e n F r o n t haben wir einem feindlichen Angriff zurückgewiescn und dem Gegner empfindliche Verluste zugefügt sowie Gefangene und Beute eingebracht. In Rordafrika beiderseitige Fliegertätigkeit. Englische Flugzeuge haben B eng hast bombardiert. In O st a f r l k a haben unsere Truppen an der R o r d f r o n t feindliche Streitkräfte, die sich unserer neuen Linie näherten, im Gegenangriff zurück- geschlagen und Ihnen Verluste beigebracht. An der Südfront haben sich unsere Dubak-Ablciluugea nach blutigen und für den Feind sehr verlustreichen Kämpfen aus einer vorgeschobenen Stellung naht der Grenze östlich des Stefanie-Sees zurückgezogen. Lebhafte Angrlffstätigkeik unserer Luftwaffe. Der Feind hat einige Ortschaften in Eritrea bombardiert, wobei einige Eingeborene getötet wurden. Zwei eng. tische Flugzeuge wurden abgeschofsen. Im Gebiet des Aegäischen Meeres haben feindliche Flugzeuge in der Rachl zum 4. Januar einen unserer Flugplätze mit Bomben belegt, wobei leich- ter Materialschaden entstand. Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps haben die Flugplätze von Mikabba und halfar auf Malta angegriffen. Flugzeugschuppen, Unterkünfte und Flugfelder erhielten gutliegende Treffer, wobei Explosionen und Brände hervorgerufcn wurden. Heftige Kämpfe an -er griechisch-albanischen Front. Belgrad, 5. Febr. (Europapreß.) Trotz un« günstiger Wetterlage werden heftige Kämpfe von der griechifch-albanifchen Front gemeldet. Außer dem ständigen Artillerie-Duell sollen sich auch heftige Infanteriekämpfe an den verschiedenen Frontabschnitten abgespielt haben. Die größte Aktivität wurde im Sektor von Tepeleni I entfaltet. Rom, 5. Febr. (Europapreß.) Die volle Wirkung der Gegenblockade der Achsenmächte findet auch in einer Meldung aus R i o de Janeiro ihre c , x _. mr„ Bestätigung. In Aufsätzen, in denen die wirtschaft- 5unffpru£f).) Die Plane j kiche Lage Englands eingehend überprüft wird, Ärbeitsministers B e v i n zur Massen- stellen die brasilianischen Blätter fest, daß das v o 11- a ushebung^mdischer Zwangsarbeiter und ihrer De- ikommene Versag en des briti-schen Ge- Wieder Ruhe in Rumänien. ine amtliche Darstellung über die Vorgänge vom 20. bis 22. Januar. Tokio gefangen, es weiß nichts.* der Maschinen einer Ä tarn Mädch« «chren jtchen' Aus dem Tanzfaal — an die Schreibmaschine. war sen weh ergriffen — oder eigentlich eine fast verstiegene Sehnsucht, seine Eltern wiederzusehen. Da hatte er sich mit Kind und Pflegerin eingeschifft, und weil wir am gleichen Tisch speisten und weil es sich erwies, daß wir aus der gleichen Landschaft kamen und ich seine Eltern sogar flüchtig kannte, habe ich ihm reckst ins Herz sehen dürfen. Dieser darufgängerische junge Mensch, von keiner Empfindsamkeit belastet, gerade und rechtlich, hatte sich nie Gedanken gemacht über Schein und Glück. Nur an dem einen hingen seine Vorstellungen: er wollte vor den Leuten feiner Heimatstadt die Eltern in einem schönen Wagen abholen und sie ausfahren; er wollte den Nachbarn weisen, daß er, der einst klein und arm ausgewandert war, sein Ziel erreicht hatte, und, nur von seinem Mut getrieben, den alten Leuten jetzt ein glückliches Alter bescheiden konnte. Ein Tischgenosse war er, mit dem man nicht viel Gespräche fuhren konnte, und es ging etwas ein- tönig zu, wie oft bei dieser Art Menschen. Aber er war immer wieder erfrischend in der Freude, die Eltern bald wiederzusehen unb sie zu beglücken. zu und hatte das Gefühl, an ihm etwas gutmachen zu müssen, was das Schicksal begangen hatte. Aber der alte Arzt zog mich plötzlich am Aermel. „Eigentlich", sagte er leise, „eigentlich ein schöner Tod — bei allen dreien. In der höchsten Freude! Am Ende er ein Liebling der Schicksalbringenden? Wis- wir denn, wie wir sterben?" Erlassen wir uns die Einzelheiten: Knappe zehn Minuten nach dem Aufbruch verunglückte mein Reisegefährte in einer Kurve. Wie es möglich war, begreift man nicht. Der Wagen war ohne Fehler, der Weg trocken und gut bezeichnet. Vielleicht war es die übergroße Freude, vielleicht ist uns allen die Stunde bestimmt, und der Tod ist nur lässig in seinen Begründungen. Aber das Furchtbare ist: ich war es, der vor- überfam — mit meinem kleinen Landwagen, auf dem Weg zu meinen Kranken. — Und ich mußte die Verunglückten bergen. Die Eltern, denen er die Ireude hatte bringen wollen, hatten einen raschen Xob gefunden. Er selbst lebte noch, wußte aber nicht, was geschehen war. Mein Reisegenosse wunderte sich, mich zu sehen. Dann ging es zu Ende, und es war wohl gut, daß es aus war. Die Pfle- gerin wurde gerettet, ich habe sie eben ins Krankenhaus gebracht. Das Kind ist unversehrt, von einem Busch aufgefangen, es weiß nichts." aajibfc mich Begegnungen. Von Hans Friedrich Blunck. Ich traf den Landarzt, den ich wegen einer Kleinigkeit, wegen eines beschämenden Splitters unterm Fingernagel, aufsuchen wollte, auf der Sttaße vor feinem Hause; er hatte ein kleines Mädchen auf dem Arm, vielleicht zweieinhalb ober brei Jahre, alt, das mit ihm spielte und zuweilen hell ausjauchzend feine Brillengläser mit der Hand verdeckte. Es war ein hübsches Kind, bas schon etwas Mädchenhaftes in seinem Lachen hatte. 9)lib unter zupfte es an seinem Kleid, das von einem Unfall, so schien es, beschmutzt war, und drückte wie beschämt die kleinen Fäuste vor die Augen. »Kommen Sie", sagte der Arzt zu mir. ,Lst's etwas Eiliges? Nein? So lassen Sie mir eine Weile Ruhe, ich muß noch wieder zu mir finden!" Gr winkte mir, in die kleine Hauslaube einzutteten. „Ja, ich muß etwas überwinden, was der Beruf wohl einmal so mit sich bringt. Vielleicht ist's auch gut, sich freizureden. Treten Sie ein, ich will Ihnen erzählen, was es heute mit mir eine Bewandtnis bat." Ich sah, daß des alten Mannes Lider gerötet waren und erschrak. So war auch das möglich bei jemandem, der so viel hatte helfen dürfen und hart geworden war, wo er nicht hatte helfen können? Der Alte setzte das Kind auf den Boden, sah von seinem Stuhl zu, wie es sich erhob, befremdet und neugierig hin und her tappte, und blickte nur ihm nach, schien mich vergessen zu haben. Ich schwieg, mir war, als sei der Mann zu bewegt, um gleich zu reden. „Der Vater der Kleinen ist verunglückt — vor einigen Stunden", begann er dann. „Ich durfte ihm helfen. Aber damit wollte ich nicht beginnen." Der Erzähler seufzte und dachte angestrengt nach: „Ich traf ihn zuerst auf meiner Rückfahrt von Südamerika — Sie wissen, ich war im letzten Sommer drüben. Er fuhr damals mit Kind und Kin- aufgespart hatte und die ihn nun fast ausgelassen machte." Der alte Mann spielte mit dem Mädchen; ein Landarzt hat immer etwas für Kinder bei sich, eine Puppe aus Werg ober ein Bündel Ringe. „Es dünkt Sie wohl sonderbar", fuhr erfort, „wie genau ich alles erzähle, so rasch nach dem Unglück; aber das ist bei unferm Beruf eine Ablenkung, die uns hilft. Wir halten Unseren Herzschlag ein, indem wir mit dem Hirn den Gang der Dinge ordnen und uns sagen, das gehöre eben zu unserem Beruf. Dennoch vermag ich Ihnen nicht zu begründen, warum gerade ich jenen Reisegenossen ein drittes Rcal treffen mußte; diese Zufälle der Begegnung sind nicht deutbar und eigentlich meist wenig sinnvoll. Um es kurz zu sagen: der Junge fuhr von Stuttgart, wo er sich einen schönen neuen Wagen getauft hatte, geradeswegs in seine Heimat. Er war ein unbedingt sicherer Fahrer und hatte monatelang ben ganzen Süden Amerikas am eigenen Steuer durchreist. Und er kam heim, in einer Morgenfrühe, grüßte die Eltern, brachte ihnen fein Kind unb wollte ungeduldig feinen Traum erfüllen und durch dce Heimat fahren. Sein Kind sollte dabei fein, die Pflegerin, und, was eben die Hauptsache an dem schonen Wagen war, die beiden alten Leute, die sicherlich nie von solcher Ausfahrt durch ihren Sohn geträumt hatten. war jahrelang "ein Paradies der Tanz- jünger. In großen Tanzpalästen, die zusammen mehr als 23 000 Tanzpartnerinnen beschäftigten, konnten sich die tanzfreudigen Jünglinge Tokios dem.Vergnügen eines feschen Wiener Walzers ober eines feurigen argentinischen Tangos hingeben. Die Behörden in Japan sind aber jetzt der Ansicht, daß die Zeiten zu ernst seien, als daß sich die jungen Männer weiter so ausschließlich mit der Göttin Terpsichore beschäftigen können. Da es bekanntlich wenig Vergnügen macht, allein einen Foxtrott zu tanzen, hat man beschlossen, die Zahl der Tanzpartnerinnen allmählich zu verringern. Wie konnte man aber hier zu einer gerechten Verteilung kommen? Es gibt in Tokio große Tanzpaläste, die mehr als 200 Tanzpartnerinnen beschäftigen. In winzigen Bars sind häufig nur ein bis zwei Mädchen tätig. Die findige Tokioter Polizei hat aber auch hier das Ei des Kolumbus gefunden. Die Tanzflacht aller Tanzlokale Tokios wird in Quadratmeter auf- geteilt Und auf einem Raum von fünf qm darf eine Tanzpartnerin, beschäftigt werden. Eine Tanzpartnerin per fünf Quadratmeter, wahrhaft eine weife Entscheidung! Immerhin werben den fehlenden Quadratmetern mehr als 3000 Mädchen zum Opfer fallen, die sich nach neuen, für bas Volksganze nützlicheren Beschäftigungen umsehen müssen. Wohin wenden sich nun diese Mädchen? Eine Zeitungsumfrage hat ergeben, daß sie samt und sonders von Wirtschaft, Industrie und Haushalt aufgenommen werden. Viele lernen bereits jetzt eifrig an ihren freien Vormittagen die schwere Kunst der Schreibmaschine. Sie lernen zeichnen unb nähen. Und manches Mädchen, das bisher nur im Takte der Musik gelebt hat, wird bald im Rhythmus Km* " modernen japanHhen $abm dermädchen heim; ein noch junger Mensch, der im Innern Argentiniens nach einem abenteuerlichen Leben als Erzhändler rasch aufgestiegen und wohl, habend geworden war. In Buenos Aires hatte er sich mit einer jungen Deutschen verheiratet, war Witwer geworden, und mm batte ibn bas Seim, Er ist dennoch nicht gleich heimgefahren. Seine Frau hatte ihn auf dem Krankenbett gebeten, ihre Eltern zu grüßen und ihnen das Kindlein zu zeigen. Er fuhr also zunächst nach dem Breisgau, wo die Verstorbene geboren war, und erfüllte seine Pflicht. Ein Zufall brachte es, daß auch ich gleich nach Rückkehr einen Schulungskurs besuchen mußte, wie sie jetzt überall für Landärzte eingerichtet werden — wir holen uns da eine Menge neuen Wissens. 2ch hatte eine süddeutsche Stadt gewählt und traf meinen Reisegenossen auf dem Markt der Stadt. Er hatte einen Unfall gehabt: eine junge Schweizerin hatte seinen Wagen angefahren, nicht schlimm, aber es war doch ärgerlich. .Schon der eigene?* fragte ich neckend. Nein, es war ein gemieteter Wagen. Er überwand den Aerger auch rasch und scherzte mit der sehr betretenen Uebeltäterin. .Wie kommt es, zum Kuckuck, daß wir uns hier treffen?1 fragte er mich dann; es fiel ihm erst jetzt ein, daß es eigentlich ein vertrackter Zufall war. .Nun*, lachte er, »wenn wir uns das dritte Mal begegnen, dann wird's erst fein!* Er schien mir fast noch jungen» Hafter und fröhlicher als auf dem Schiff; es war ... . - - . - • / ------------- —» wohl die immer noch verschobene Freude des Wie- atwer geworden, und mm hatte ihn das Heim-^derjehenr nut den Elteyt» djz er sich hjs zuletzt )ere auf die am 17. verk bringt daher nicht nur von der modernen italie- Ungarns neuer Außenminister. Kleine politische Nachrichten Deutsch-norwegische Jugendarbeit. chluß hieran besucht Lriegslazarett in S> । guhit'^ Oie größte Bibliothek der Welt zur Zudensrage. Der ilifc !»l lolju an- am en an ir ? sich Btt riss N !)L lik lbleilnnt!, rloslrch llllNg Di1 ucfgepga ivaffe. fr imbcrbir, Zwei« Der englische Kolonialminister Lord Lloyd 'st in der Nacht zum 5. Februar nach dreiwöchiger Krankheit im Alter von 61 Jahren gestorben Er folgte am 10. Januar d I. dem zum Botschafter in Washington ernannten Lord Halifax als Leiter des Oberhauses. Lord Lloyd, ehemaliger Gouverneur vicht zwischen Tradition und Revolution. Die jeren. Bücher des Zivilgesetzbuches werden U. April 1943 in Kraft treten. Aschen Rechtsschule und der Rechtswissenschaft verengte technische Verbesserungen, sondern lübrt die Grundsätze der faschistischen und forporati» ?en Lehre in das System des positiven Rechtes ein. Neues Zivilgesetzbuch in Italien. seine Glückwünsche übermittelt. Der Führer hat dem Ordentlichen Professor em. Dr. med. Ferdinand Hoch st etter in Wien aus Anlah der Vollendung seines 80. Lebensjahres in Anerkennung seiner Verdienste um die ärztliche Wissenschaft, insbesondere auf dem Gebiete der Anatomie und Embryologie, die Goeth,e - Me - daille für Kunst und Wissenschaft verliehen. Der Stabschef der SA. hat den SA.-Mann Hans Rohr, Sturm 25/0)7, jetzt Oberleutnant in einem Gebirgsjägerregiment, in Anerkennung seines vorbildlichen Einsatzes bei den Kämpfen um Narvik zum Sturmführer befördert. Oberleutnant Rohr war für seinen Einsatz in Nar» vik vom Führer das Ritterkreuz verliehen worden. Dem Gouverneur a. D. Dr. Schnee haben zu seinem 70. Geburtstag Reichsminister von Ribben» trop, Großadmiral Dr. Roeder, Reichsminister Dr. Goebbels, Reichsminister Dr. Frick, der Bundes» führer des Reichskolonialbundes, Reichsleiter General Ritter von Epp, und zahlreiche weitere führende Persönlichkeiten aus Staat, Wehrmacht und Partei ihre Glückwünsche ausgesprochen. Das ungarische Abgeordnetenhaus hat die Gesetzesvorlage über den Beitritt Ungarns zum Dreimächtepakt sowie über den Abschluß des ungarisch - jugoslawischen Freundschaftspaktes ohne Debatte unter großem Beifall angenommen. Oas Geheimnis manchen Erfolges Ist die Entschlußkraft zur rechten Zeit. Wer die Seinen durch eine Lebensver, sicherung gesichert weiß, wird Entscheidungen treffen, wie es der Augenblick erfordert. Lebensversicherung gibt Entscheidungskraft bis ins hohe Alter. die JJyj! In der Schweiz wird für Hotels und Restaura- tionsbetriebe die Mahlzeitenkarte eingeführt. Bei jeder Mahlzeit muß der Gast einen Kontrollabschnitt abgeben, der als Grundlage zur Berechnung der monatlichen Bezugsmengen der Hotels und Restaurationsbetriebe, dienen soll. Der Ministerpräsident von Paraguay, Sasa Bälde, der nach der Ministerkrise im November auch das Amt des Innen» und des Arbeitsmini- steriums bekleidet hatte, ist z u r ü rf g e t r e t e n. Arz seiner Stelle hat der Präsident den Oberst Mu - c u c a , bisher Oberkommandierender des Heeres, zum Regierungschef ernannt; er hat fein Amt sofort angetreten. An« aller Welt. Kältewelle über Spanien. Spanien ist nach kurzer Zeit zum zweiten Mols von einer starken Kältewelle heimgesucht, die sich über den Süden der iberischen Halbinsel bis auf die Kanarischen Inseln erstreckt, wo Mittwoch früh eine Temperatur von sechs Grad unter* Null verzeichnet wurde. Die Pflanzungen laufen Gefahr, schwere Frostschäden zu erleiden. In Nordspanien hält seit Montag ununterbrochener ft o r • k e r Schneefall an. Die Fischerei ist durch die Wetterunbilden außerordentlich behindert und die Küstenschiffahrt teilweise lahmgelegt. Ueber das kaftiliamsche Hochplateau fegen derart heftige Stürme hin, daß in der Landwirtschaft starker Schaden angerichtet und zahlreiche Bäume entwurzelt wurden Zugunglück durch Hochwasser in der Türkei. Der zwischen Germenzik und Erikli verkehrende Nachtzug ist am Montagabend auf der durch Hochwasser beschädigten Brücke bei Germenzik ent« g I e i ft. Die Lokomotive und zwei Waggons 'ind umgestürzt. Aus den Trümmern wurden 11 Tote und 7 Schwerverwundete und 8 Verletzte geborgen. Einer der Schwerverwundeten starb nach seiner Einlieferung in das Spital von Aydin. Hinrichtung eines Volksfchädlings. Am 4. Februar ist der 1915 in Danzig geborene Kurt Iurtschick hingerichtet worden, den das Sondergericht in Danzig als Volksschädling zum Tode verurteilt hat. Iurtschick, ein vielfach vorbestrafter Hochstapler, hat außer anderen Betrügereien oon einem Sparkassenbuch, das ihm ein Soldat vor seinem Einrücken ins Feld zur Aufbewahrung übergeben hatte, um es — wenn er nicht zurückkehre — feiner Mutter zu geben, unter Fälschung der Unterschrift des Soldaten den größten Teil abgehoben und für sich verbraucht. Auch wir.... Von Leutnant Walter Müller. jetlätijlj i b* iben W nuar ck vobeilck des de«! gpläijt*' ingegriili igfelta r ifionn ■ ter W jufirflJ “fe der * sich ¥• der btW; E- der ffiit lA •’S 5 3"< r OVfl.L w ni «J riy ’M ’rein,, ' itü*. '«m(: Wlomr in ihrer Horschgrube. , Schwarz ist nun der Hügel, schwarz die Gestalten, finster die Tannen nebenan, ein schwarzer, fast senkrechter Strich das Kanonenrohr. Alles, wie für einen schönen Scherenschnitt geschaffen, eine wunderbare Silhouette. Es mutet so sonderbar an, daß gerade dort im Westen der Himmel noch blau ist, so daß diese Silhouette zu sehen ist. Doch immer blasser wird der rötliche Streifen, als letzter Rest der untergegangenen Sonne und immer drohender schiebt sich eine schwarze Wolke vor. Ihre Ausläufer strecken schon ihre gierigen Finger nach all den Dingen aus, die ich soeben beschrieben habe und noch nach etwa 25 Menschen, die im Bauch dieses Hügels wohnen, die Soldaten der Kommandogerätbedienung, die Fernsprecher in der Vermittlung und der Ches und Meßoffizier in der Befehlsstelle. Sie sitzen wohl jetzt um den Tisch, hören Radio, lesen oder schreiben, oder liegen schon auf ihren Strohsäcken im Unterstand, um schnell noch eine Stunde zu schlafen, bevor die Engländer kommen. Nun hat sich der ganze Himmel überzogen, es ist überall dunkel. Nur der Lichtschein aus einer Tür- palte und Funken aus den schmalen Ofenrohren, die als Schornsteine aus den Dächern der Unterstände herausragen, zeigen an, daß im Hügel Men- chen wohnen, daß Dort Soldaten wie Zwerge in der Mutter Erde hausen. Das Ganze mutet wie ein Märchen an, doch es wird nicht mehr lange dauern, dann wird dieses Märchen ein anderes Gesicht erhalten. Die Unterstände werden dunkel fein, ihre Bewohner stehen draußen an den Waffen. Dann bellen unsere Kanonen wieder und die Granaten treten ihre gekrümmte, zischende Bahn zum Himmel an, zu dem allnächtlichen, schaurigschönen Feuerwerk. Vor allem, wenn rundum die Scheinwerfer-Dome wandern, das helle Summen der Maschinen über uns kreist, eine Fallschirmleuchtkugel nach der anderen sich auf uns nieder senkt, so daß wir und alles um uns taghell beleucht sind, und ... wenn es zwischen den hellen Schlägen unserer Kanonen auf einmal ganz in der Nähe dumpf rümpft, glühendes Eisen und schwarze Erde ausspringt, so daß dieser Segen den Bedienungsleuten um die Ohren fliegt, ... dann halten wir einen Augenblick den Atem an, dann ist aus dem märchenhaften Schauspiel bittere Wirklichkeit ge» gewöhnt. Das unheimliche und zugleich schöne Bild ahen wir jede Nacht: Dfe Mündungsseuer der 8,8-cm-Geschütze, das Zischen der Granaten durch die Lust bis zu den kleinen Sprengdlitzen, das langsame Hinausklimmen der 3,7» und 2-cm-Leucht- purgeschosse. Auch unser Ohr hatte sich gewöhnt an das Knattern der leichten Waffen, das Donnern der schweren Geschütze, oder den hellen Schlag einer leichten Bombe, als wenn einer ganz in der Nähe ein Brett in der Mitte zusammenschlägt, oder den dumpfen Rumps, wenn ein schwerer Brocken niederging. Schon zweimal wurde während der Gesechtstätig- keit von den Scheinwerfern ein Ziel aufgefaßt, doch das einemal nur ganz kurz gehalten. Beim zweitenmal gelang es ihnen, das Ziel einen gan» zen Vorbeiflug lang zu halten. Für uns war leider die Entfernung zu groß. Rom, 5. Fedr. (DNB.) Das Gesetzblatt veröf- entlicht das Dekret, daß das dritte Buch des Zivil- Gesetzbuches (Sachenrecht) im Oktober 1941 in traft tritt. Das Sackenrecht gründet sich insbeson- )ere auf die am 17. Januar 1934 vom Duce ausge- Jprod)enen Worte: „Die korporative Ordnung a ch - iet den Grundsatz des Privateigen- lums, das die menschliche Persönlichkeit ergänzt. Eigentum ist ein Reckt, aber auch eine Pflicht, mithin nichts Passives, sondern Aktives, das sich nicht darauf beschränkt, die Früchte des Reichtums zu genießen, sondern sie durch Entwicklung noch zu vermehren und zu vervielfältigen." Das neue Gesetzes» Der Führer hat Seiner Majestät dem Kaiser von Bombay, späterer Oberkommissar In Aegypten von Mandschukuo zum Geburtstag drahtlich und Mitglied des Kronrates, ist in letzter Zett als -...... -- ...... Agent der Londoner Kriegstreiber auf dem Balkan aufgetreten, wo er im November 1939 versuchte, gegen die Achsenmächte Stimmung zu machen. worden. . Am Abend vertiefe ich mich in mein Tagebuch. Jedesmal, wenn ich in den Aufzeichnungen blättere, bleibe ich an Dem Erlebnis hängen, das mich immer wieder von neuem packt. Es ist die Nacht, in der wir den ersten Engländer abfchoffen. In den Aufzeichnungen heißt es: „Es ist heute Sonntag. Ich sitze in der Befehlsstelle unserer Heideftellung. Die Sonne meint es feit langem wieder einmal gut. Durch die offene Tür kann ich dqs Leben draußen auf der Straße, die zwischen der Stellung und der Siedlung vorüberführt, beobachten. Auf der Sttaße gehen die Leute spazieren. Viele bleiben stehen und deuten zu uns herein. „Dort steht die Flak", werden sie sagen. Sie betrachten unsere nach Norden gerichteten Geschützrohre, sie blicken nach unseren Höhlenwohnungen in der Heide. Ob sie wissen, welche Gefühle die Soldaten dort in ihr^n Unterständen bewegen, wenn sie sehen, wie jung und alt im Sonnenschein wandert, wie junge Mädchen in sonntäglich-bunten Kleidern lachend und plaudernd vorüberkommen und ihnen im Vorüberhuschen hinüberwinken? Die Soldaten können nicht ausgehen. Sie stehen bereit, warten auf den Befehl, an die Waffen zu treten und zu kämpfen. Ob die Leute, die unbekümmert vorübergehen, daran denken, daß wir unser bestes tun, um sie zu beschützen? ... Dies dachte ich am Nachmittag, am anderen Tag schrieb ich weiter: „Auch in dieser Nacht kam der Befehl für uns. Pünktlich um 12.30 Uhr heulten die Sirenen, schrillte bei uns die Alarmklingel und holte uns vom Sttohsack. Wieder, wie immer, geisterte es an allen Ecken des Horizontes. Es steht so kurz tm Kriegstagebuch der Batterie: Verschiedene Meldungen und Beobachtungen über Flugzeuggeräusch, Scheinwerfertätigkeit und Bombenabwurf. Sonst hatten wir auch meistens nichts Besonderes erlebt. Wir waren schon an das allnächtliche Feuerwerk öhlshaber in Norwegen, Generaloberst von F a l • I e n b o r ft, hatte den Reichsjugendführer zu einer Zusammenkunft von 350 in Norwegen unter den Soffen stehenden HI.-Führern eingeladen. Im An- chluß hieran besuchte der Reichsjugendführer das ämpic Grüße der deutschen Jugend. h M r sollet j fe onh HM Eepth' Mit einem kleinen Bericht will ich die Heimat grüßen. Da ich dieses Erleben schreibe, denke ich an sie. Mitten in einem hügeligen Heidestück, zwischen niedrigen Tannen und Fichten, Buschwerk, Heidekraut, Sand, See und Sumpf, liegt unsere Stellung In die einzelnen Hügel hinein liegen die Unterstände wie Höhlenwohnungen der Vorzeit etnge» graben. Jeder Unterstand ist hier ein kleines Reich Die ganze Stellung ist im Lause des Einsatzes ein Stück der sie umgebenden Natur geworden. Wir alle haben unsere Heidestettung kennen und lieben gelernt, einmal nach dem Aussehen in den verschiedenen Jahreszeiten und dann nach den mannigfachen Erlebnissen des täglichen Dienstes, Appellen, Feiern und ... wenn des Nachts Feuer» kommandos schallen, die Geschütze donnern und aus unserem friedlichen Höhlendors ein feuersprühender Hexenkessel wird. Heute, während es draußen Abend wird, habe ich feit langem wieder einmal eine Stunde für mich. Ich kann oon meiner Stube aus fast die ganze Stellung überblicken. Nach Westen, die Richtung, aus der wir nachts die Angriffe der Engländer bekommen, ist es noch hell. Eines unserer Geschütze reckt dort sein Rohr wie einen ausgeftredten Zeigefinger zum Himmel Ich lasse meine Augen weiter wandern Sie bleiben an dem Hügel hängen, auf dessen Rücken Geräte stehen und die Umrisse von Gestalten zu sehen sind. Es find die Wächter der Batterie, die Flugmeldeposten, die Leute, die still Und unermüdlich, Tag und Nacht, bei jedem Wetter,. ihre verantwortungsvolle Pflicht erfüllen. Schon über ein Jahr lang gehen sie nun, im bestimmten zeitlichen Wechsel stets den gleichen Weg hinauf zum „Befehlshügel" Zum Nachfolger des verstorbenen ungarischen Außen» ninifters Graf Stefan Cfaky wurde der bisherige ungarische Gesandte in Bukarest, Laszlo pon Bardossy, ernannt. Er wurde 1890 in Eteinamanger als Sohn des Obergespans des Ko- Zitats Saros und späteren Staatssekretärs im llderbauminifterium geboren. Bardosiy studierte in Budapest und Berlin und promovierte 1912 in 8ubapeft. 1913 trat er als Konzipist in /das ungarische Kultusministerium. 1922 wechselte er in len auswärtigen Dienst und wurde 1924 Pressechef im Außenministerium. 1930 wurde er dem Ge- lanbten in London zugeteilt unb 1934 Gesanbter in Bukarest. — (Associctted-Preß-M.) Geschütze schweigen. Die Scheinwerfer l)aben nun auuj abgeblenbet. Der Feind verschwindet am Boden. Eine helle Stichflamme unb Rauch steigt an ber Absturzstelle auf. Wir atmen auf, es hat lange gebauert. Das finb aufregenbe Minuten gewesen. Nun ist er wirklich erlebigt. Das Flugzeug brennt lichterloh, eine s Iwarze Rauchfahne zieht sich nach Norden hin. Sie reicht schon bis zum Horizont, neue Rauchwolken schieben ständig nach. Der lodernde Flammen» schein, die ziehenden Rauchwolken, das Aufblitzen der explodierenden Leuchtbomben und Kraftstoffbehälter, sowie das Knattern der immer von neuem explodierenden MG -Munition sagen uns deutlich, daß wir gewonnen haben Fünf Engländer hatte die Besatzung gezahlt. Nur zwei davon sind mit dem Leben davongekommen. Der eine vollkommen heil, der andere mit einer Fußverletzung, die er sich beim Aufprall auf dem Boden zugezogen hatte. Drei waren mit dem Fall- schirm ausgestiegen. Die beiden ersten kamen lebend auf der Erde an, beim dritten konnte sich ber Schirm nicht mehr öffnen, da das Flugzeua schon zu tief heruntergekommen war Er war in den Tob gesprungen. Auch wenn er in ber Maschine ge- bleiben wäre, hätte ihn bas Schicksal ereilt. Seine beiden Kameraden, die bas Flugzeug nicht verlassen konnten, fanden in der Kiste ihr Grad. Der riesige Bombenvogel war ein Wrack Das hohe Seitenleitwerk (das ©eitenfteuer) reckte sich noch als Gerüst senkrecht hoch und war schon von weitem als schmale Spitze über den Flugzeugtrümmern und über dem wogenden Aehrenfeld zu sehen. In einem flachen Winkel war die Vickers-Wellington steuerlos in einem Kornfeld aufgeschlagen, hatte alles um sich her mitgeriffen und eine über 100 Meter lange Trümmerfpur in den Acker gezeichnet. Zu diesen Resten zogen vom frühen Morgen bis zum späten Abend die Menschen. Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer in nicht endenwollendem Strom hin und zurück. Strahlende und freundliche Gesichter sahen uns an ..." Die letzten Reste des englischen Bombenfliegers waren nach 2 Tagen beseitigt. Soldaten eines Flugplatzes haben das Gerüst zerschlagen. Das so gewonnene Metall wird nun gegen den Feind selbst gerichtet werden und dazu beitragen, seinem Kommen ein Ende zu bereiten. Die drei Toten wurden in deutsche Erde gebettet Der Friedhof in A ... ist nun ihre letzte Ruhestätte. Deutsche Flaksoldaten erwiesen ihnen die letzte Ehre. Feierlich wurden die einfachen Särge zu den Grä» bern getragen und in die Gruft gesenkt. Andere legten Kränze davor. Zehn Flaksoldaten waren an getreten — dreimal krachten die Salven. Der Feind ruht in Ehren. Dieses Flugzeug ist nicht das einzige geblieben, das hier oben an der Wasserkante am Baden zerschellt und verbrannt, ins Moor gesunken, oder in die Nordsee gestürzt ist. Die Schlote der Fabriken rauchen weiter, unb die Menschen gehen ihrer Arbeit nach. Ich kann bes. halb meine Anfangsworte weiterführen unb sagen: Auch wir ... kämpfen und helfen siegen! tat m •’s 11. ’M , ....... jslo unb überbrachte ben Der- Troß« ounbeten und kranken Soldaten die besonderen Die Landesgruppe Italien der AO. der NSDAP übernahm die Betreuung der sich in Italien befindenden deutschen Truppen. Filmvorführungen, Soldatenheime sowie die Zustellung der neuesten beut» scheu Tageszeitungen und Zeitschriften sorgen bafür, daß die deutschen Truppen wissen, daß die Heimat an sie denkt. Am Montag werben in ben Grüften bes Vatikans bie sterblichen Ueberrefte bes.im Jahre 1939 verstorbenen Papstes Pius XI. bestattet werben. Das Karbinalskollegiurn ist aufgeforbert war- den, sich zu der Feier vollzählig einzufinden. Auch wirb ber Hof unb,bas biplomatische Korps ber Beisetzung beiwohnen. Die achte Session des Obersten Rates der Sowjetunion ist für ben 25. Februar nach Moskau einberufen worben. Kurze Zeit barauf hatte unsere stunde geschla- gen. Wieber hörten wir Flugzeuggeräusch. Die Scheinwerfer roanberten am Himmel. Auf einmal chrieen die Flugmeldeposten wie aus einem Mund: „Ziel aufgefaht!" Wirklich, im Schnittpunkt der Scheinwerfer war die Maschine als kleiner, hell leuchtender Punkt zu sehen. Die Batterie war wie elektrisiert, alle Nerven spannten sich. Jetzt galt es. Die Scheinwerfer halten den Feind, wie Silber glänzt er, er wird größer, weil er direkt auf uns zufliegt. Er ist noch ahnungslos, fliegt geradeaus und fein Helles Motorensingen wird immer lauter. Jetzt ist es Zeit. Nach dem yeuerlommanbo zieht die erste Gruppe hinauf. Wir sehen es dicht vor der Maschine auf» blitzen. Dann donnern die Geschütze zum zweiten- mal und wieder zischen die Geschosse durch die Luft. Die zweite Gruppe sitzt mitten im Flugzeug Wir sehen eine Rauchfahne aus dem Rumpf kommen, die Maschine legt sich auf die Seite, der rechte Flügel sieht nach oben. Dann kippt sie nach vorn ab. Ein Ausruf in meiner Nähe: „Sie stürzt!" Doch was ist das? Die Maschine fängt sich, zieht eine wunderbare Kurve, eine Schleife nach links. Wir schießen weiter, was aus ben Rohren geht. Ueber bem Gefechtsstanb der Untergruppe geht bie Maschine wieber in bie Kurve, dreht rechts unb geht sogar noch etwas hoch. Der schwere englische Bomber hat gerabe gebreht, ba löst sich etwas aus dem Heck ber noch immer hellbeleuchteten Vickers Wellington. Etwas weißes kommt zum Vorschein. Ein Fallschirm öffnet sich, kurz barauf ein zweiter. Wir schießen weiter auf bas Flugzeug, das im Tiefergehen noch immer wie Silber im taghellen Streulicht ber Scheinwerfer leuchtet unb eine zweite Schleife zieht. Aber immer tiefer sinkt ber Tommy, so tief, daß er aus bem Scheinwerferlicht herauskommt. Er ist jetzt nur noch als unheimlicher, großer Schatten sichtbar Der Batteriechef befiehlt: „Feuer einstellen!" Die hatte. lelJR ter W ! Am ß* rtaen? ° Oie Schulung-- und Erziehungsarbeit der Partei im Kriege. Berlin, 5. Febr (DNB., Der Beauftragte des . Führers für die Ueberwachung der gesamten g-rft,. len und weltanschaulichen Schulung und Lrziehuna ter NSDAP., Reichsleiter Rosenberg, beruf •ie Reichsarbeitsgem-inschast für die Schulung der Flamten Bewegung ju einer Besprechung über Schulungs- und Erziehungsfragen tm Kriege und ib-r die kommende Arbeit nach Berlin Er unter -ichtete sich ausführlich Uber den Stand der -ugen »iicklichen Schulungs- und Erziehungsarbeft IN der Partei und ihren Gliederungen In einer emgehen kn Aussprache wurden die Richtlinien für die kam wende Ähuiunas. und Erziehungsarbeit der gan iten Bewegung festgelegt. ___________ Oslo, 5. Febr. (DNB.) Die Norwegenreise bes steichsjugendfiihrers ist ein großer Erfolg der Zu» am men arbeit beutscher unb norwegischer Jugenb. Sämtliche Filme ber deutschen Jugend werden in : Zukunft in Norwegen eingesetzt werden. Musikzüge ter Hitler-Jugenb und Spielscharen werden reael- näfeig Norwegen besuchen. Der Austausch deutschen tnb norwegischen Jugendschristtums ist ebenfalls in lie Wege geleitet worden. Besonders die in Norme» ten stehenden Soldaten und im besonderen bie $3.- | Whrer im Solbcttenrock widmen sich iy ihrer Frei» leit ber norwegischen Jugenb. Der Wehrmachtbe- ehlshaber in Norwegen, Generaloberst oon F a I • Frankfurt a. M., S. Febr. (DNB) Im Zuge ter Vorbereitung ber Forschungsarbeiten der Hohen Schule hat Reichsleiter Rosenberg als Grund» läge für bie Erforschung der Jubensrage in Frankiert a. M. im Zusammenwirken mit dem Reichs» itqttbalter, Gauleiter Sprenger und Oberbürgermeister Dr. Krebs die Errichtung einer Spe- i ialbibliothek durchgeführt. Emen Grundstock - insbesondere Judaica und Hebraica — stellte Die ; Stabt Frankfurt zur Verfügung. Der Bestand würbe hurch Erwerbung wichtiger Werke großzügig ver» I so daß die Bibliothek- bereits heute $50000 Bände umfaßt unb bamit bie größte Bücherei ber Welt barfteU, die ber Jubenfrage ge- widmet ist. Mit der wifsenschastttchen Lettu^ Der Erforschung ber Jubensrage hat Reichsleiter Roseu- berg ben Parteigenossen Wilhelm Grau beauftragt. K Uttt i I ‘ »» - ---— VI--------r - i------------V--- on j.; | cs entspricht bamit ber Forberung nach Gleichge- isabtfi-., SU- । Kauf sie bei im Alter von 74 Jahren. Zu erfr. i. d. Ge- schäftsstt d. G. A. 2 Federdecken (100 breit) 2 P.Damenschnhe (Größe 39) 1 kl. Bohrmasch. u. Fellen, Gestell für Gaskocher 1 Eisenbahnerhandtasche, ein Reißbrett, Schall* platten n. verseh, su verkauf. Wetziarer Weg 65 I. Aational'tätenschutzgeseh in Ungarn angenommen. B u d a p e st, 5. Febr. (Europapreß.) Am Mitt« woch hat das ungarische Abgeordnetenhaus in erster Lesung eine Gesetzesvorlage angenommen, die dos Nationalitätenempfinden der im Staate lebenden fremden Volksgruppen strafrechtlich schützt. Das Gesetz besagt, daß derjenige mit Gefängnis bis zu sechs Monaten bestraft wird, der durch Ausdruck oder Handlung das Nationalitätenempfinden verletzt. Wird die Tat auf dem Wege über die Presse oder auf einem sonstigen öffentlichen Wege begangen, so ist die Strafe höher. yaup;id)ctftieufT: Di .trteen» Grtbelm tfantte ©tellbemetei bet HaupNchrntiellere Ernst Blumschein. fletantroottiidi fir VoMt nutz -Silber Dr. »>r. W. Hange für das freit' iefon: Dr. Han» Thdrivt; ür Gtab’ Sieben. Prvvm«, iStnidja«. u. Sport: L,um,ktie i. Druck uno Verlag Brüt)I,che Uniret'itäuorurferet >X. eanqe » 0. Seriaaeletfer Dr.»In« Lr'lne'flen" Thei'bnrltilmmr z. 2 Zimmer mit Küche von gut. Mieter yesucht. Schrift!. Angeb. unt. 0423 an den Gieß. Anz. erbet. (Stellenangebote Beine Ursprungs- sengnisse, andern nur Zeugnis- abldiriften dem Be werbungsichre iben bei legen I — ßiehtbübe« unvBewerbungsuntev agen müi)en zur Ser meidung von Sermsten ju| der flüdieite flamen und Anschrift des Bewerbers nagen I Zuverl. Hausgehilfin (Tagesmädchen) in Dauerstellung zum 1. Avril oder früher gesucht. Borzust.zwischen 16 und 18 Uhr. Dr. Schummer, Beethovenstr.l I Kindermädchen aus guter Fam., welches noch etwas Hausarbeit übernimmt, zu 2 Kindern (5 u. 2 Jahre) gesucht Dr. Jtingft Wes erstraße 3 I. Donnerstag, 6. Zebruar Kr.31 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Oie Matrikel -er Llniversität Gießen nuyic «iw AJUIUUUIUU.^H. „-•-'•‘TV ' ---rt I als Korporation innerhalb des studentischen Le-1 Fett und Eiweißstoffe zugeführt, als ihm zuträglich vor- 4Qpf die große Tube die kleine Tube: 25« zu'ühren. Ausgehend von dem Aufkommen einer allgemeinen antisemitischen Dewrgung und der Entstehung des Kyffhäuser-Verbandes der Vereine und aus eigenen Büchern lesen. Marie Hamsun unternimmt zur Zeit auf Einladung der Abteilung Schrifttum des Reichsministeriums für Dolksauf- klärung und Propaganda und der Nordischen Gesellschaft eine achtwöchige Dortragsreise durch das Reich Die Dichterin ist mit einer Reche von Büchern schriftstellerisch heroorgetreten. Unter dem Ge- samttitel „Die Langerudkinder" schildert sie laufend das Leben ihrer eigenen Kinder auf dem Lande. bens zu festigen, was auch äußerlich darin zum Ausdruck kam, daß der Vorsitzende des Studentenausschusses im Sommersemester 1907, in dem die Universität Gießen ihr 300jähriges Bestehen feierte, ein DDSt.er war. Diese aufwärtsstrebende Entwicklung wurde durch den Ausbruch des Weltkrieges, in dem auch der Verein schwere Blutopfer bringen mußte, jäh unterbrochen. Aber schon in den ersten Nachkriegsjahren setzte wieder ein neuer Aufschwung des Bundes ein. Mit Eifer widmete sich nun auch der Gießener VDSt. einem neuen Aufgabengebiet des Kyffhäuserverbandes, der Volkstums- und Grenzlandarbeit. Durch Schulungswochen, die alljährlich in dem benachbarten Braunfels stattfanden, und durch die Betreuung eines besonders gefährdeten Schutzortes im Saargebiet, ferner durch zahlreiche Vortragsabende, von denen nur die des sieb-nbürgischen Professors Dr C z a k l, des Admirals Zenker und des bekannten Kolonialpolitikers Dr. Paul Rohrbach genannt seien, wußte sich der Verein auch auf diesem Gebiet eine führende Stellung zu erobern, wobei ihm der im Jahre 1926 erfolgte Erwerb eines eigenen Hauses in der Wolsstraße sehr zustatten kam. Der letzte Abschnitt in der Geschichte des Gießener Derdunkelungszeil 6.Februar von 18.17 bis 8.57 Uhr. Maß an Fleisch und Fett. Die Ernährungswissenschaft hat außerdem fest- Beratung für Zenlralheizungsbesiher. Die Deutsche Arbeitsfront hat für die Zentralheizungsbesitzer bzw. deren Bedienungspersonal wöchentlich eine Beratungsstunde im Haus der DAF., Gießen, Schanzenstraße 18, 1. Stock, Zimmer 16, eingerichtet. Die Beratung findet jeweils mittwochs von 18 bis 19 Uhr, erstmals am 12.2., statt. Ratsuchende, die einen Lehrgang „Heize richtig" nicht besucht haben, können nicht beraten werden, sondern müssen zunächst einen Lehrgang „Heize richtig" besuchen. Die für die Beratung in Frage kommenden Volksgenossen können sich also in Angelegenheiten der Brennstoffersparnis, Heizungs- technik und bei Auftreten sonstiger Mängel vertrauensvoll an den Kreisberater für Zentralheizungsangelegenheiten wenden. 625D Die Deutsche Arbeitsfront, Kreiswaltung Wetterau, Gießen, Schanzenstraße 18, Fernsprecher 2141 teilt mit, daß 14tägig montags, von 10 bis 12 Uhr vormittags, Sprechstunden zur Erfinderberatung durchgeführt werden. Die Sprechstunden finden im ersten Vierteljahr des Jahres 1941 an folgenden Terminen statt: 5998D 10. Febr., 24. Febr., 10. März, 24. März. Landgerichtsdirektor Or. Feilbach. Mit Wirkung vom 3. Februar 1941 wurde der Amtsaerichtsrat Dr. F e i l b a ch aus Offenbach am Main zum Landgerichtsbirektor beim Landgericht in Gießen ernannt. Landgerichtsdirektor Dr. Feilbach stammt aus Wiesbaden. Er studierte von 1910 bis 1913 an den Universitäten Gießen, Marburg unb Berlin Rechtswissenschaft. Im Jahre 1916 promovierte er an der Universität Gießen. Von 1918 bis 1927 war er in der hessischen Verwaltung, und zwar beim Kreis- amt in Erbach (Odenwald) als Regierungsassessor und später als Regierungsrat tätig. Vom 1. Juli 1927 ab wirkte er als hauptamtlicher Vorsitzender des Arbeitsgerichts in Offenbach a. M. Am 1. Oktober 1933 kam er zum Amtsgericht in Offenbach am Main als Amtsgerichtsrat. Dort war ihm die Bearbeitung von Strafsachen und nebenbei auch von arbeitsgerichtlichen Angelegenheiten anvertraut. Nunmehr erfolgte mit Wirkung vdrn 3. Februar 1941 seine Ernennung zum Landgerichtsdirektor in Gießen. Landgerichtsdirektor Dr. F e i l b a ch hat hier den Vorsitz der Strafkammer übernommen, den bisher vertretungsweise Landgerichtsra't Heid führte, nachdem der bis dahin amtierende Vorsitzende Landgerichtsdirektor Dr. S p e ck h a r d t in den Dienst der Wehrmacht einberufen war. Landkreis Gießen. * Baubringen, 4. Febr. Der Gefangner» ein „Sängerlust" Daubringen hielt bet gutem Besuch seine Jahreshauptversammlung ab. Der Vereinsführer gedachte zunächst der Toten des Vereins im verflossenen Jahre, darunter auch des Ehrenmitgliedes Adolf Walther, sowie der im Kriege gefallenen Sängerkameraden. Anschließend erstattete er den Jahresbericht, der von eifriger Sängertätigkeit des Vereins im Jahre 1940 berichtete. Manche Schwierigkeiten mußten dabei überwunden werden, der Verein hat es aber erreicht, daß er oft öffentlich auftreten und in Feierstunden, in Lazaretten und für das Kriegs-WHW. fingen bzw. ein Konzert geben konnte. Vereinsrechner Karl O p p e r legte den Kassenbericht vor, der einen kleinen Ueberschuß aufwies. Nach Prüfung der Kassenführung wurde dem Rechner mit Dankesworten Entlastung erteilt, ferner wurde Dank für die unentgeltliche Besorgung der Dereinsdienertätigkeit ausgesprochen. Nach einem Appell an die Sänger, weiterhin mit allem Eifer für das deutsche Lied zu wirken und dadurch die hervorragenden Leistungen des Vereins vom vorigen Jahre fortzuführen, wurde die Versammlung in üblicher Weise geschlossen. £ Holzheim, 6. Febr. Unser Mitbürger Hch. Wilh. Görlach wird am 7. Februar 7 0 Jahre alt. Der alte Herr, der früher lange Jahre als Maurer tätig war, ist noch sehr rüstig. Unseren herzlichen Glückwunsch! cf1 Villingen, 4. Febr. Der Gefreite Heinrich Rühl von- hier wurde für Tapferkeit vor dem Feinde zum Unteroffizier befördert. — Der Dresch- maschinenbesiher und Landwirt Otto E st e r kam bei seiner' Arbeit im Holzwalde so unglücklich zu Fall, daß er ein Bein brach. Der sofort herbeigerufene Arzt ordnete die Ueberführung in das Laubacher Krankenhaus an. Frankfurter Scfilcrchtviehmarkt. Frankfurt a. M., 6. Febr. (Vorbericht.) Es kosteten: Ochsen 40 bis 46,50 RM., Bullen 39 bis 44,50, Kühe 18 bis 44,50, Färsen 40 bis 45,50, Kälber 35 bis 59, Hammel 25 bis 51, Schafe 20 bis 44, Schweine 49,50 bis 57,50 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt. Gesunde Ernährung durch reichlichen Gemüseverzehr Ms der Stadt Giehen. Oie kluge Wahl. „Sagen Sie mal, sind Sie nicht — Natürlich sind Sie Kurt Hellmich!" Freudig hielt der ältere Herr den jüngeren, schmucken Soldaten an, den er da zufällig auf der Straße getroffen hatte. „Donnerwetter, steht Ihnen gut, die Uniform! Und das E. K hat- er natürlich audj schon, der Hellmich! Sind jetzt wohl auf Urlaub von der Front zu Hause, wie?" Auch der junge Soldat freute sich sehr bei der Begegnung mit seinem früheren Lehrer, dessen bester Schuler er einst gewesen. „Habe Sie ja schon seit Ihrem Abgang von der Schule nicht mehr gesehen, Hellmich' Da müssen Sie mir doch einmal erzählen, was aus Ihnen geworden ist. Kommen Eie, begleiten Sie mich ein Stückchen, wenn Sie für ihren alten Lehrer ein bißchen Zeit haben!" Don den Feldzügen in Polen, in Holland, Belgien und Frankreich gab der Soldat dem Lehrer einen Erlebnisbericht, auch wie er sich das E. K. langes Umherstehen und Aufwärmen ebenfalls ein großer Teil Vitamine verlorengeht. In reichlicher Anzahl werden die Vitamine dem Körper neben Obst durch diejenigen Gemüse zugeführt, die roh zubereitet genossen werden können. Aus diesem Grunde soll diesen Gemüsearten, solange sie Tageskalender für Donnerstag. Gloria-Palast, Seltersweg: „Operette". — Licht- 50 Zahre Verein Deutscher Studenten zu Gießen Erinnerungsstunde der Kameradschaft Kaiser im AGDStB. auf dem V. O Ster -Haus. 4JX U 4 Ul <, 1 vlUvvilivli uh । u i wv vun xj v v * —’ ’ i >/ iv ' ' '' . zahlreichen Hochschulen des Deutschen Reiches, ging führungen, werde gekennzeichnet durch die nach der der Redner sodann ausführlich auf die Gründung Machtergreifung verwirklichte Umwandlung aller des Gießener Vereins Deutscher Studenten ein, die waffenstudentischen Korporationen m Kamerabschas- ihren Anstoß ebenfalls in einer antisemitischen/tsn des NS.-Studentenbundes. Aus dem Heimver- allerding-, mehr lokal-politischen Strömung fand/ein des V. D. St., dem heute nur noch die Sorge nämlich in der hessischen antisemitischen Bauern-, für das Haus obliegt, ift bie NS.-Alt-Herrenschast b-n>egung unter Führung von Dr. Otto B ö ck e l. der Kameradschaft Kaiser hervorgegangen, die für Er schilderte sodann die Schwieriakeiten, mit denen neue Aufgaben berufen und bereit ist, getreu ihrem „Suchbuch für die Gießener Universitätsmatrikel nebst Ergänzungen dazu von 1605 bis 1624" mit einem „Ortsregister" zusammengestellt. Da die Matrikel aus dieser Zeit nur in Bruchstücken vorliegt, mußte er die Studenten aus mancherlei anderen Quellen, wie Stipendiatenakten, Kirchenbüchern und dgl. zusammenbringen. Er nimmt selbst an, daß er nunmehr etwa zwei Drittel der Studenten aus jener Zeit erfaßt hat. Das Suchbuch der Gießener Universitätsmatrikel liegt nunmehr also für 1605 bis 1624 und 1649 bis 1707 vollständig vor, und zwar in Sonderdrucken aus den Mitteilungen der Hessischen Familiengeschichtlichen Vereinigung, Darm- ftabt Ein wie wertvolles Material bamit ber Forschung erschlossen würbe, beweisen bie beiben Vorträge, bie Prälat i. R. Diehl kürzlich im Historischen Verein für Hessen unb in ber Hessischen Familiengeschichtlichen Vereinigung in Darmstabt gehalten hat, und über bie in Nr. 23 bes „Gießener Anzeigers" vom 28. Januar ausführlich berichtet würbe. Es ist ben Heften in Gießen unb Umgebung weiteste Verbreitung zu wünschen. Die Matrikel selbst ist vergriffen, bie Suchbücher unb bas Ortsregister können burch bie Hessische Familiengeschichtliche Vereinigung, Darmstadt, Schloß, bezogen werden. geholt hatte. Und baß er nur auf zwei Tage in ber Heimatstabt zu Besuch bei ben Eltern sei, um morgen mieber zu seiner Frau und den zwei Kindern zu fahren. „Herzlichen Glückwunsch! Verheiratet sind Sie auch, und Kinderchen auch schon! Ja, bas müssen Sie mir boch noch erzählen, was eigentlich aus Ihnen im Zivilberuf geworben ist! Techniker wollten Sie boch werden, nicht? Hatten ja schon immer lauter Motorräder und so was im Kopf. Ja, natürlich sind Sie 'Techniker geworden, Sie wären sonst ja nicht bei den Kranfahrern, natürlich! Also, ift was für einer Fabrik sind Sie gelandet? „In gar keiner Fabrik", antwortet zuvorkommend der Soldat. „Ich habe mir nach beendeter Lehrzeit eine Reparaturwerkstätte für Maschinen aufgebaut und mich selbständig gemacht. — O nein, Sie irren, Herr Oberlehrer, keine Autoreparaturwerkstätte in der Hauptstraße, sondern im Gegenteil: Ich wohne in einem Dorf unb habe bort bie Werkstatt!" „Auf einem Dorf!? Ich höre immer: Dorf! Ja, icgen Sie mal, Hellmich, Sie waren boch immer einer meiner strebsamsten Schüler. Hätten boch itterhanb werben können! Unb bann verkriechen Sie sich in ein Dorf? Wie verstehe ich bas? Wenn dort mal ein Pflug krummgebogen ist, bann tlonfen Sie ihn wohl mieber gerabe, wie? Auf brm Dorf Ift für einen richtigen Techniker doch nichts zu finden! Was für Aussichten hätte doch so ein kluger mb geschickter Kopf in ber Hauptstadt haben ’ können!" Im Jahre 1898 veröffentlichten Dr. Ernst Klewitz unb Dr. Karl Edel, der spätere Direktor ber Gießener Universitäts-Bibliothek unb Vorsitzender des Oberhessischen Geschichtsoereins, in Buchform die Matrikel der Universität Gießen von 1608 bis 1707, die schon öorher in einzelnen Abschnitten in den Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsverems, neue Folge Band 2 bis 6, erschienen war. Die Namen der an der Universität immatrikulierten Studenten sind hier in der Reihenfolge ihrer Immatrikulation verzeichnet, es fehlte aber bisher immer noch das zur Auswertung der Matrikel für bie Familienforschung unb Unioersitätsgeschichte unerläßliche Personen- und Ortsregister, eine Lücke, die um so fühlbarer wurde, als nach der Machtübernahme durch die Forderung des Nachweises der arischen Abstammung für viele Berufe die Familienforschung einen vor 1933 kaum geahnten Aufschwubg genommen hat. Es ist das große Verdienst des Prälaten i. R. D. Dr. Dr. Diehl, Darmstadt, diese Lücke geschlossen zu haben. Bereits 1937 hatte Luise Waidhaus unter Leitung von Prälat L R. Diehl das „Suchbuch für die Gießener Universitätsmatrikel von 1649 bis 1707" zusammengestellt. Neuerdings hat sie nun auch ein zuverlässiges „Ortsverzeichnis" dazu verfaßt. Gleichzeitig hat Prälat L R. Diehl selbst ein illionen haben es erfreut erfahren: H. Mit Maggi s Würze darf man ruhig sparen I MAGGI5 WÜRZE S&thgießi# Die Kameradschaft Kaiser im NSDStB. hatte für Dienstag zu einem Kameradschaftsabend mit einer Feierstunde zur Erinnerung an die vor 50 Jahren erfolgte Gründung des Vereins Deutscher Studenten zu Gießen auf dem V. D. Ster-Haus eingeladen. Nach einleitenden Begrüßungsworten des Kame- radschaftsführers K. Anders an die von nah und fern herbeigeeilten Alten Herren, sowie bie zahlreich erschienenen Ehrengäste ergriff ber Führer ber Altherrnschaft, Universitäts-Professor Dr. Gg. Funk, bas Wort zu einer längeren Ansprache, in ber er etwa folgenbes ausführte: Wohl bestehe heute kein V. D. St. mehr in ber Form jener Gemeinschaft, wie sie bie Gründer geschaffen hätten, aber die Gemeinschaft derjenigen Akademiker, die durch diesen Bund hindurchgegangen seien, bestehe heute noch in Gestalt des Heimvereins des ehemaligen V. D. St. Gießen. Dieser habe sich aus freiem Entschluß als Betreuer derjenigen Kameradschaft des NS.-Stubentenbunbes zur Verfügung gestellt, die bereit gewesen war, die V.-D.-St.er-Tradition fort« Händen find, der Vorzug gegeben werden. Xfornotüen. Wissenschaft und • Forschung haben besonders in märtiaen Ernährungsweise, die sich durch die knegs- den letzten Jahrzehnten eindeutig unter Beweis ge- wirtschaftlichen Verhältnisse besonders auf den stellt daß zur Gesunderhaltung des menschlichen Mehrverzehr von Gemüse verlagert hat, absolut Körpers der Genuß von Obst und Gemüse unbe- keine nachteiligen Folgen für ben Stand der alb dingt erforderlich ist unb daß außerdem ein über- gemeinen Volksgesundheit ergeben, sondern durch wiegender Fleischoerzehr bei der Ernährung zu bie Drosselung des Fleischverzehrs sich in das Gegen- ernstlichen Störungen und Erkrankungen des Kör- teil auswirken werden. pers führen kann I Bei der vorwiegenden Ernährung mit Gemüse ist Bei einseitiger Nahrungszufuhr durch uberwie- auf eines besonders zu achten, näfhlid) auf die Erbenden Fkeisc. a^nuß werden Dem Körper mehr s Haltung der in fast allen Gemüjearten reichlich vor- *- • — " "" • ' "-*■ kommenden wichtigen Vitamine bei der Zubereitung. Da diese gegen hohe Temperaturen sehr empfindlich find und durch den Kochprozeß leicht zerstört werden, ist es ratsam, das Gemüse nur zu dämpfen und ferner möglichst sofort zu genießen, da durch geW MbÄ 'pi-lh-u-, B°hnh°M-ße: „Die Finanzen bes Graß- und die im Obst unb Gemüse reichlich enthaltenen Herzogs . . . Vitamine und Mineralstoffe bei der Verdauung in Die norwegische Dichterin Mane Hamsun in Gießen, einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis zueinander! Die norwegische Dichterin Marie Hamsun, die 33500 jRJM. für das KnegS-AZHW. stehen b. h. daß der eine'Stoff ohne Vorhandensein Gattin von Knut Hamsun, wird im Rahmen des * a- t. ■ x f. sn»;A^h-n6pnfnmmIuna des anderen von den Verdauungsorganen nicht Gießener Vortragsringes auf Einladung des Goe- - SL ®ttefaubdäuft1 riditift auwenuM »erden fann. «itamine unb ÜRine-! We-Bunhes, ber Kulturellen Bereinigung und ber K"^WHW. nn KreiseWette au bei ^istosse sollen jedoch stets in der Mehrzahl, nie-1 Volksbildungsstätte Gießen in Verbindung mit der T5) auf rund 33 500 RM. Da eipin-ßinben mals in ber Minderzahl vorhanden sein Aus die-- Nordischen Gesellschaft am Montag, 10. Februar, m ™। Vororten Meseck und Ätandftnwn (mai $ mj^ießen, daß bei der gegen-> der Großen Aula aus Werken von Knut Hamsun i £110 „ 1 i UvU Jt JJi.___ Notorfräse bis zum Bindemäher, von ber Milch- entrisuge bis zur Häckselmaschine und vom Kartoffeldämpfer bis zur fahrbaren Gemeinschafts- Daschmaschine kommt mir bort alles unter bie hänbe, was man sich an Maschinen nur denken ’lcnn. Unb Sie wissen, Herr Oberlehrer, baß ich nie ür ein ödes Einerlei war, sondern viel Abwechslung | »oben wollte bei meinen technischen Interessen. Ilnb weil ich mich an aller Art Maschinen erproben nußte, deshalb bin ich auch in ber Truppe einer !er gesuchtesten Monteure." „Ach, sehen Sie, ba haben Sie sich also gar nicht rufs Dorf verkrochen! Sonbern Sie finb bei Ihrer 8eru swahl sogar anscheinenb noch klüger vorge- tflngen, als ich es Ihnen zugemutet hätte! Jst^mir ine neue Welt ba braußen auf dem Dorfe!" „Mir war es zuerst auch so. Aber jetzt, wo ich (En paar Jahre draußen bin, möchte ich nicht um lie Welt mehr in bie Stadt! Draußen kann man ütu UHV ...... immer in der frischen Lu-t arbeiten, nicht in einem jst 2Tie Folgeerscheinung sind (ogenannte Vitamin- frabrifraum, unb bann habe ich ein Stück Feld Mangelkrankheiten, bie sich in Hinfälligkeit, Müdig- eepachtet, ich habe mein eigenes Haus mit großem keitserscheinungen, letztere besonders im Frühjahr, Sorten, kann mir viel Geflügel und sonstiges Klein- unb Einstellen von Zahnfleischbluten (Skorbut) be- üeh halten, unb badurch hat es auch meine Frau merkbar machen unb in ber Regel durch reichlichen liel besser, denn sie braucht nicht alles zu kaufen, Genuß von Gemüse und Obst behoben werden kön- has sie in ber Küche braucht. Ganz abgesehen von nen Bei einseitiger Ernährung durch überwiegenden len Kindern, die aus dem Dorfe nun einmal im- Gemüse- und Obstoerzehr lassen sich derartige, auf ner eine schönere Jugend verleben als in der unser Wohlbefinden sich nachteilig auswirkenbe Stabt'" > Krankheitserscheinungen dagegen nicht feststellen. Da Nachdenklich trennte sich der alte Lehrer nach der Körper bei ber Nahrungszufuhr jedoch daran Engerem Svaziergang von seinem Schüler. Der gewöhnt ist, Fett und Eiweißstoffe vorzufinden, die hatte gar nicht so Unrecht, da draußen auf dem xn &cr pflanzlichen Substanz nicht enthalten find, 1 orf. Und wie gesund unb frisch er aussah! Muß gehört zur gesunden Ernährung auch ein gewisses Lvch mir mal ein paar von meinen jetzigen Jun- a„ srioit* imh Kott (?ns vornehmen, bie auch Techniker werben wollen. las wirb für bie eine neue Jbee sein, unb wenn ||d e Leute auf ben Dörfern Techniker so dringend b-auchen — keine schlechte Berufswahl! „Verzeihung, Herr Oberlehrer, aber hier irren stehung bes Kyffhäuser-Verbandes der Vereine «k s-in- 5ie wieder! ich habe mir gerade ein Dorf ausge- Deutscher Studenten anfangs der 80er Jahre an V. D. St., fo schloß der Proftssor F un k seine Aus lucht, weil es dort für einen Techniker nicht nur - —hurdi bie nach ber viel, sonbern vor allem vielfältiges unb viel interessanteres zu tun gibt als sonstwo. In ber Stabt hätte ich mich auf eine Reihe bestimmter Hanbgriffe Ipezialisieren müssen, bie einem schließlich halb zum Halse herauswachsen. In ber ganzen Reihe von Dörfern a^r, für bie ich in meiner Werkstatt ar- !inge'zogen ' wurbe^ kaumwußtt ^nüe'^ch b^ ' die 'kleine studentische" Gemeinschaft in ben folgen- Wahlfpruch: Mit Gott für Führer ur^ Volk. Urbett Tertia werden sollte. Ich habe schon zwei' den Jahren gegenüber einer meist ablehnenden । Mit der Uebermittlung zahlreicher Glückwünsche, ld'hilfen Denn sehen Sie Herr Oberlehrer, es' Haltung der übrigen Korporationen sowie eines unttr denen besonders diejenigen des ehemaligen :ibt ia feinen ein-iaen Bauernhof bei uns mehr, > großen Teils der Professoren zu kämpfen hatten/Mschen Ministerpräsidenten Professor Dr. gerb. tline^ Än"n9uni>^STtfta M»e-: bann burch zch),reich- öffentliche Vor. '°N°> Kmne- en Ackerschlepper bis zur Dreschmaschine, von ber trage und Versammlungen gelang, ihre Stellung radschastsabenb seinen Abschluß. A*w- ra.i-t-sf.7 _____ __J nf« Q’nrnnrnfinn innerhalb bes ftubentllmen Le- ~ S.Jl-tfporf Dahlqvist (Schweden) Langlauf-Weltmeister Gustl Berauer führt in der Kombination 18 Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Es kommt mir nicht auf die Kosten an, unk LHim 15? J»>) r—----------*---------------------------*---"71 Schloff erjacken und -holen, IRalerkittcl, ßäckcr= und TRctigcrldciöung - fest- Der» von in Ne be W l?21 H Vresl Agners 21 Zill« werben vi Inges et I minbeur Itiftfil be» als „Gut. Wir fahren zusammen. Ich will doch sehen, ob es mir nicht gelingt, meinen Schwiegersohn von seinen verrückten Planen abzubringen." „Ich sagte Ihnen bereits, daß die Geldfrage nebensächlich ist, Herr Hufland. Bitte nehmen El« diesen Betrag als Anzahlung. Sollte Ihr Berichti meinen Wünschen entsprechen, werde ich nochmal« „Bitte, laß das setzt, lieber Richard. Ich muß mit dir eine wichtige Familienangelegenheit besprechen." „Nanu, was ist denn los?" „Es handelt sich um Brigitte und ihren Mann." „Ist etwas passiert?" „3a. Und zwar sehr unangenehme Dinge." „Wenn ich helfen kann, dann —" .helfen wohl kaum, aber ich muß dich um deinen Rat bitten, Richard." Er sah verwundert auf die Mutter. Ihn um Rat bitten? Das war noch nie geschehen. Er war gewohnt, daß sie selbstsicher aus Erziehung, Klugheit und Instinkt stets zu entscheiden verstand. „Mein Rat steht dir natürlich gern zur Verfügung, aber ich verstehe nicht, warum du ihn überhaupt einholst." „Weil es sich um Dinge handelt, die auch deine Ehre und die deines Vaters angehen." Die Gestalt des früheren Offiziers straffte sich trotz seines Gebrechens. Er richtete sich in seinem Sessel hoch „Bitte, Mutter." Sie berichtete knapp, doch unter Beachtung der wesentlichsten Einzelheiten alles, was sie eben von ihrer Tochter gehört hatte. Besonders ausführlich ging sie auf Gittas Vermutung ein, daß Koßmann entschlossen sei, im Falle einer Verurteilung des verhafteten Wilderers sich dem Gericht zu stellen, um dem Mann zu helfen. Ohne ihre eigene Meinung darzulegen, fragte sie den Sohn: „Was hältst du von diesem Entschluß, Richard?" „Es gibt keinen anderen." „Was? Aber das ist doch Wahnsinn!" „Nein. Es ist die einzige Möglichkeit, damit Hannes vor sich selbst und uns bestehen kann. Ich würde nn seiner Stelle ebenso handeln und bin überzeugt, daß Vater nicht einen Augenblick zögern würde, jich ebenfalls dafür zu entschließen." „Aber das gibt ja einen Riesenskandal. Und alles, Hufland war noch erstaunter und machte einiges Einwendungen, die aber nur das Ziel verfolgtem Herrn Brauer begreiflich zu machen, wie schwer ea in seinem Büro zu entbehren sei, und welche Veo- lüfte es zur Folge haben könne, wenn er in höchst* eigener Person einer so nebensächlichen Angelegenheit nachgehe. Koßmann bestand aber hartnäckig aufs seinem Wunsch und legte schließlich, um die Beo- Handlungen zu beenden, fünfhundert Mark al« Kostenvorschuß auf den Tisch. „Ein Geständnis liegt nicht vor, und das Gerichlt wird das letzte Wort zu sprechen haben. Meim Auftrag hat außerdem mit der Frage, ob Korn Öen Täter ist, nichts zu tun. Ich bitte Sie nur um folgendes. Ermitteln Sie die Familien- und Ver- mögensverhältniffe dieses Korn bis ins einzelne« wieviel Kinder er hat, wo diese leben, was sie vorn Beruf sind, wie seine Familie wirtschaftlich geftedtt ist, wie der Ruf des Mannes, wie Frau und Kinder die Verhaftung hinnehmen und alles, was damiit in Zusammenhang stehen könnte." Hufland war verwundert. Er vermochte nicht deu kleinsten Zweck in diesem Auftrag zu entdecken. Sein Besucher machte nicht den Eindruck, als ob en irgendwelche Beziehungen zur Familie Korn unterhalte. „Das ist eine ganz einfache Angelegenheit, Hern Brauer. Sie können den Bericht in einigen Tagen haben." „Willst du einmal mit Brigitte sprechen?" „Nein, wozu? Ich sehe sie ja Nachher im Wagen. Außerdem habe ich mit ihr nichts mehr zu sprechen und möchte es vermeiden, daß ich ihr ihr Bruder sagen muß, wie ich sie verachte." „Das ist dein letztes Wort?" „Ja, Mutter." Munn 7°> 3" «'lletf Sret Spiele der 1. Mannschaft und konnte dabei stellen, daß nur ein geringer Teil der Spiele lorengegangen ist. Bei einem Torverhältnis 181:81 kann der Verein von extern guten Erfolg seiner 1. Mannschaft sprechen. Jugendleiter Degen berichtete über den Jugendbetrieb im vergangenen Jahre und Über die DJ.-Sportdienstgruppen. Der Dereinsführer gab anschließend seine Mitarbeiter für das neue Jahr bekannt. Stellvertretender Der- ich noch, in dem Wohnort Korns jedes Aufsehen vermeiden." „Selbstverständlich, Herr Brauer." Hufland schrieb eine Quittung aus und reichte sie Koßmann herüber. (Forttetzung folgt.) kurz, alles, was besonders stark verölt oder befchmuht ift, verlangt nach iMi. iMi macht die Verwendung von Seife und Wafchpulvcr tibcrflüffig 1 i Umwege -es Herzens Roman von h.H. hänfen Copyright by Prometheus »Vertag Dr. Ei di acker • Grobenyen 4. Cranz (D.) 2:02,3; 5. Rominger (Schwz.) 2:03,1 6. Jennewsin (D.) 2:03,5; 7. Lacedelli (I.) 2:05,1 8. Scheuing^ (Schwz.) 2:07,6; 9. Sörensen (Norm. 2:08; 10. Isberg (Schwd.) 2:13,4; 11. Perssor (Schwd.) 2:13,7; 12. Lantschner (D.) 246,3 (12 Strafsekunden). B jjfi iW' 8 Vie> 0' Sttli' Der ve (jebrunr ,50 Kami M der Mver i0D Jener fijunj wlt vor l Mln j-ck em Migl Sin Aei inih ein t. u Las! 1 griffe der ich gegen Zahlreiche (in« äüsl Angestellten betrauen, sondern selbst die Erledigung übernehmen würden. Es liegt mir viel baraiu daß außer Ihnen niemand von diesen Ermittlungen erfährt." . - ,$<£. Teuionia- Watzenborn-Steinberg Am Samstagabend hiett der F. C. „Teutonia" Watzenborn-Steinberg unter Leitung von Vereinsführer Harnisch seine gutbesuchte Jahreshauptversammlung ab. Der Dereinsführer gedachte zunächst unserer Wehrmacht und ihrer großen Taten im vergangenen Jahre, ferner ehrte er die in diesem Freiheitskampfe gefallenen Helden. Anschlie- ßend erstattete er den Bericht über das verflossene Geschäftsjahr, wobei er u. a. die Erringung der 1. Kriegsmeisterschaft 1939/40 und der Kriegs-Erinnerungsplakette heroorhob, gleichzeittg dankte er allen Spielern. Dereinsrechner Schneider derich- tete sodann über den Stand der Kasse, der einen kleinen Uederschuß aufwies. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Mannschaftsführer Fett sprach über die im vergangenen Jahre ausgetragenen Steuererklärungen bis zum 28. Februar >on Steuerberater Dr. Wuth, Berlin. einsführer ist weiterhin A. Pitz, dem auch die Ge- schäftsführuna des Vereins wieder übertragen wurde, als Rechner verblieb K. Schneider L, Iugendleiter wurde H. Fischer, Beisitzer K. Schneider II. Md Ernst Harnisch , Kassenprüfer O. I u n a und K. Feller. Nach Erledigung einiger kleiner Angelegenheiten wurde die Versammlung in üblicher Weise geschlossen. 1:08,13; 4. A. Compagnoni (Italien) 1:08,15' 5. Forssell (Finnland) 1:08,23; 6. Pahlin (Schm., den) 1:08,28 ; 7. Iohannsson (Schweden) 1:08,Zß 8. Matsbo (Schweden) 1:08,58,4; 9. Serauer (Deutschland) 1:09,08; 10. ßauronen (Finnlandl 1:09,14,2; 11. Gerardi (Italien) 1:09,22; 12. Brünn, ström (Schweden) 1:09,23; 13. Demetz (Deutschland 1:09,27; 14. Hansson (Schweden) 1:09,30; 15. fiautj (Schweden) 1:09,57; 16. Back (Schweden) 1:10,21 17. Sippilä (Finnland) 1:10,24; 18. Jalkanen (Finn! land) 1:10,25; 19. Jammaron (Italien) 1:10,54; 20. S. Compagnoni (Italien) 1:11,06 Std. Kombinationswertung: 1. Berauer (D । 1:09,08,2; 2. Gstrein (D.) 1:12,33,4; 3. Gamni: (Schweiz) 1:12,41,1; 4. Salonen (Finnland» 1:13,25,1; 5. Franz Kraus (D.) 1:12,29,2; 6. Mohlis (Schweden) 1:14,48; 7. Simon (D.) 1:15,50,3; 8. Tot sotti (Italien) 1:15,54; 9. Fuchs (Schweiz) 1:1605,5: 10. Mosele (Italien) 1:16,18,2; 11. Nikunen (Finnland) 1:16,35; 12. Kaplas (Finnland) 1:16,41,4; 13. Mäkinen (Finnland) 1:16,55; 14. Muranic (Finnland) 1:17,02; 15. Albert Burk (D.) 1:17,20 Sid Zwei Ski-Wettmeister im Torlaus. Die Ueberprüfung der Ergebnisse des Torlauf« der Männer bei den Ski-Weltmeisterschaften in Cor tina d'Ampezzo machte dem Kampfgericht viel Arbeit, noch schwieriger war die Errechnung der Kom.- binationsergebnisse, die schließlich erst in den Morgenstunden des Mittwoch bekanntgegeben werde» konnten. Im Torlauf der Männer wurde der Italiener Dittovio C h i e r r o n i zusammen mit Alber: Pfeifer (Deutschland) auf den ersten Platz gesetzt (Zeit 2:01,5 Minuten), so daß also in diesem. Wettbewerb zwei Weltmeistertitel vergeben wurden. Pech hatte Helmut Lantschner (Deutschland), dem 12 Strafpunkte angerechnet wurden, wodurch t: seinen siebten Platz verlor und auf den zwölfte, zurückf-iel. Das amtliche Ergebnis der Torlauf! lautet: Torlauf (Männer): 1. Pfeifer (D.) uni Chierroni (I.) 2:01,5 Min.; 3. Marcellin (I.) 2:09,1 „Und ich bin überzeugt, daß du Hannes nicht beeinflussen kannst." Koßmann hatte einen Wea gefunden, um wenigstens etwas für den verhafteten Korn und seine Fanstlie tun zu können. Alle Wege amtlicher Art, selbst der zu einem Rechtsanwalt, schienen ihm nicht gangbar oder doch verfrüht. Als rettender Gedanke überkam ihn in der Nacht wahrend des Grübelns die Erinnerung an .ein Ermittlungsbüro. Ehe er morgens den Weg zur Fabrik antrat, wollte er ein solches Institut, dessen Name ihm bekannt war, aufsuchen. Er gab seiner Sekretärin telephonisch Nachricht, daß er eine Stunde später kommen werde und betrat um acht Uhr das An- meldezirnrner einer Detektei in bür Friedrichstraße. Ein junger Mann nahm ihn in Empfang und geleitete den nach Geld aussehenden Kunden direkt zum Chef selbst, der Koßmann mit zuvorkommender Höflichkeit empfing. Dieser war beruhigt darüber, daß alles in den Räumen von nüchterner Sachlich, keit zeugte und auch der Inhaber Hufland» nicht im mindesten versuchte, sich aufzuspielen. „Womit können wir Ihnen dienen, Herr ...?" Hannes verbeugte sich kurz. „Brauer ist mein Name." „Herr Brauer." Husland musterte sein Gegenüber genau. Er witterte, daß es sich um eine diskrete Angelegenheit handelte und hatte auch den allerdings nicht zu begründenden Eindruck, als wenn der Name Brauer nicht stimme. „Sie können absolutes Vertrauen zu uns haben. Es liegt im Wesen unseres Berufs, diskret zu fein, denn nur davon hängt unser Ruf und damit unsere Existenz ab." Koßmann hatte sich alles, was ^er vorbringen wollte, genau zurechtgelegt. Er begann daher knapp und klar. „Der Auftrag erfordert die größte Umsicht und Verschwiegenheit, Herr .Hufland. Ich habe gute Gründe, wenigstens vorläufig im Hintergrund zu bleiben. Sie werden aus den Zeitungen von der Mordsache Kühlitz gelesen Haden, ebenso von der Verhaftung des Wilderers Korn als des mutmaßlichen Täters." Hufland lächelte. „Natürlich, Herr Brauer. Nur scheint mir der Ausdruck mutmaßlich etwas unzutreffend, denn soweit die Blätter berichten, besteht kaum noch ein Zweifel qn der Täterschaft dieses Korn." was er vermeiden wollte, die Oeffentlichkeit, die Schande auf unseren Namen, alles wird bann erst recht der Fall fein." „Es gibt Augenblicke, liebe Mutter, in denen ein Mann sich von keiner Rücksicht hindern lassen darf, das zu tun, was ihm fein Gewissen befiehlt. Es ist bedauerlich, höchst bedauerlich für uns alle, für die ganze Familie, mögen wir nun Koßmann ober d'Oleron heißen, aber es geht nicht anders. Falsch für mein Empfinden hat Hannes gehandelt, als er diesen Schuft ohne Zeugen zum Duell zwingen wollte. Aber vielleicht hat er auch recht gehabt, wenn er eine Ahnung hatte von der Feigheit des Burschen. Ein Mensch, der hinterrücks schießt, stellt sich der Waffe nicht. Seine Genuatuung mußte Hannes jedoch haben. Er hat sie sich genommen. Daß jetzt die Entwicklung einen anderen, nicht vorauszusehen- den Weg ging, ist schrecklich. Aber Hannes könnte nicht froh werden und müßte die Achtung vor sich selbst verlieren, wenn er einen Unschuldigen für feine eigene Tat sterben ließe. Die Frage, ob dieser Unschuldige sonst ein Verbrecher und nichtswürdiges Suchekt ist, spielt keine Rolle." „Da kann ich nicht mehr mit. Das ist Wahnsinn." Zum erstenmal in feinem Leben sah der Sohn die Mutter fassungslos. „Ich habe schon manches gehört von der starrsinnigen Auffassung einiger Männer, das aber setzt allem die Krone auf. Unsere Namen, unsere Ehre, Hannes' Zukunft, die Zukunft feiner Kinder, alles wegzuwerfen, nur um einen Menschen zu retten, der ein Ende so ober so verdient hat, das ist der Gipfel des Unsinnigen." „Mutter, es hat keinen Zweck, wenn wir beide uns darum streiten. Ich muß dich nur bitten, wenn du Hannes deine Auffassung vorträgst, mich auch zu Wort kommen zu lassen." „Ich fahre noch heute zu ihm." „Dann fahre ich mit." Nach den Deutschen, Finnen und Italienern haben sich jetzt auch die Schweden in die Ehrenliste der Ski-Weltmeister 1941 einschreiben können, denn A l f Dahlqvist, der sich schon am Montag im Stas- fellaus als ein Läufer großen Formats entpuppte, gewann am vierten Wettbewerbstag den Langlauf über 18 Kilometer und ließ dabei den finnischen Titelverteidiger Iuho Kurikkala um zwei Minuten hinter sich. Der Sieger kam in der vorzüglichen Zeit von 1:05,25 Stunden ein, während der Titelverteidiger Kurikkala 1:07,35,2 benötigte. Aus den dritten Rang kam mit Silvennoinen ebenfalls ein Finne, dichtauf gefolgt von dem Italiener Aristtde Compagnoni, der sich in dem Riesenfeld von 90 Teilnehmern als der beste Mitteleuropäer erwies und in die Phalanx der Nordländer eine Dresche schlug. Forstel (Finnland), Pahlin (Schweden), Jo- hannsson (Schweden) und Matsbo (Schweden) stehen in der Ergebnisliste auf den nächsten Plätzen, Zu der ron ui : ■ Seit I, ■ ihre beft i'kn Ueb I Djfenjiüe i.Cufttrieg i linflug e . IMtraun • liiilloien r ilmebr ’iirnommi & Mn Die Steuererklärungen für die Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Wehrsteuer und Umsatzsteuer für 1940 sowie die ©emerbefteuererflärung für 1941 sind bis zum 28. Februar 1941 einzureichen, falls nicht eine Fristverlängerung erfolgt. Zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung ist verpflichtet, wer vom Finanzamt — durch Ueberfenbung eines Vordrucks — dazu aufgefordert wird, oder wer seinen Gewinn auf Grund eines Buchabschlusses ermittelt. Abgabepflichtig ist auch jeder Steuerpflichtige, dessen Einkommen 1940 mehr als 8000 RM. betragen hat oder dessen Einkommen zwar niedriger, aber höher als 1000 RM. war, wenn darin nicht lohn- ober kapitalertragsteuerpflichtige Einkünfte von mehr als 300 RM. enthalten waren. Das Finanzamt kann die Steuererklärungsfrist im einzelnen Fall verlängern, bei Steuerpflichtigen mit umfangreicher Buch- sührung gleich mit Wirkung für spätere Jahre. Mr die Einkommensteuer ist das Finanzamt zuständig, in dessen Bezirk der Steuerpflichtige feinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. Alle in dem Vordruck gestellten Fragen sind zu beantworten. Die genaue Beantwortung der einzelnen Fragen, z. B. nach dem Geburtsdatum, Familienstand, Anzahl der Angehörigen usw. ist für die tarifmäßige Höhe der Steuer von wesentlicher Bedeutung. Das Finanzamt muß prüfen können, was steuerpflichtig ist und was nicht. Der Steuerpflichtige ober ein bevollmächtigter Vertreter muß die Steuererklärung selbst mit der Versicherung ihrer Richtigkeit unterschreiben, andernfalls sie als nicht abgegeben gilt. Bei verspäteter Einreichung kann das Finanzamt einen Zuschlag bis zu 10 v. H. der endgültig festgesetzten Steuer erheben, der jedoch bei entschuldbarer Versäumnis unterbleibt oder zurückzunehmen ist. Zweckmäßig wird der Steuerpflichtige sich einen zweiten Steuererklärungsvordruck vom Finanzamt beschaffen und ihn ausqefüllt für die spätere Nachprüfung des Einkommenfteuerbefcheides zurückbe- halten. Gewerblicher Gewinn und GewerbesteuererklSnmg. Neben der Einkommensteuererklärung ist eine besondere „Erklärung über den Gewinn aus Gewerbebetrieb für das Kalenderjahr 1940" auf dem gleichen Vordruck abzugeben wie die Gewerbesteuererklärung für das Rechnungsjahr 1941 (vom 1.4.1941 bis 31.1.1942). Zur Abgabe einer Gewerbesteuererklä- rung ist außer den ausbrütflH) vom Finanzamt dazu aulgeforderten Unternehmern jeder gewerbe- steuerpflichtige Unternehmer verpflichtet, dessen Gewinn auf Grund eines Buchabschlusses zu ermitteln ist oder ermittelt wird, ober dessen Gewerbeertrag 1940 4000 RM. bzw. dessen maßgebendes Gewerbe- kapital 20 000 RM. überstiegen hat. Als G e w erbe e r t r a g wird der im Jahre 1940 erzielte Gewinn zugrundegelegt. Für das Gewerbekapital ist der zuletzt festgesetzte Einheitswert des Betriebsvermögens vom 1.1.1940 anzugeben. Außerdem kommt ein Antrag auf Neufeststellung (Fortschreibung) des Einheitswerts des Betriebes auf den 1.1.1941 in Betracht, wenn der Wert von diesem Zeitpunkt um mehr als Vs, mindestens 1000 RM, oder mehr als 100 000 RM. von dem Ein- heitswert 1940 abweicht, insbesondere niedriger ist. Für die Gewerbesteuer vom Kapital ist auch gegebenenfalls der Betrag der zurechnungspflichtigen Dauerschulden vom 1.1.1941 zu berücksichtigen. Bleibt der ausaewiesene Gewinn, was zweckmäßig festzustellen ist, wesentlich hinter den amtlichen Richtsätzen zurück, so ist eine Nachprüfung der Gründe für die Abweichung ratsam. Nach Möglichkeit sind die letzteren in dem Anschreiben zur Steuererklärung gegenüber dem Finanzamt mit anzugeben. dann folgt auf dem neunten Rang der deutsche Meister Gustl Berauer, der das erwartete feine Rennen lief und sich als bester Kombinations- läufer erwies. Die Aussichten, den Titel in der nordischen Kombination erfolgreich zu verteidigen, sind also recht gut Gustl Berauer bleibt an der Spitze der Kombination, seine genaue Zeit wurde mit 1:09,08,2 errechnet. Auf dem zweiten Platz der Kombination liegt Josef Gftrein (Deutschland), der den 29. Platz belegte, mit 1:12,33,4. Dann folgt als Dritter der Schweizer Gamma mit 1:12,41,1. Der ursprünglich an zweiter Stelle genannte Albert Burk hatte mit 1:17,20 eine wesentlich schlechtere Zeit als ursprünglich veröffentlicht, fiel also in der Wertung weit zurück. 18-km-Langlauf: 1. und Weltmeister: Alf Dahlqvist (Schweden) 1:05,25 Std.; 2. Kurikkala (Finnland) 1:07,35,2; 3. Silvennoinen (Finnland) find. Del volljährigen Kindern und sonstigen Ange- hörigen unter 25 Jahren ist für die Inanspruchnahme der Kinderermäßigung stets erforderlich, daß der Angehörige überwiegend auf Kosten des Steuer- pflichtigen unterhalten und für einen Beruf aus. gebildet wird. Der Haushaltzugehörigkeit bei Min- derjährigen, wie auch der überwiegenden Tragung der Berufsausbildungskosten bei Volljährigen steht u. a. die Zugehörigkeit zur Wehrmacht bis zum Gefreiten, bei einem höheren Dienstgrad bis zum Un- teroffizier, soweit der Wehrmachtangehörige nicht Gehaltsempfänger der Wehrmacht ist, gleich. Entsprechendes gilt für die Zugehörigkeit zur Waffen- M) (bis zum Unterscharführer), zum Reichsarbeits. menst (bis zum außerplanmäßigen Truppführer bzw. zur Gehilfin, schließlich bei Ausbildung in der Hauswirtschaft gegen Lehr- und Schulgeld, (nicht Landhilfe). Ist ein bereits im väterlichen Betrieb tätig gewesener Sohn zur Wehrmacht einberufen, so können die Lohnzahlungen, die früher als Betriebsausgaben anerkannt worden sind, seitens des Vaters weitergewährt und vom Einkommen abgxsetzt werden, wie sich aus einem Bescheid des Reichsfinanz. Ministers, vom 6.11. v. I. ergibt. Auch lohnsteuer, freie Arbeitgeberunterstützungen werden dem Sohne wie einem fremden Arbeitnehmer gezahlt werden können. Kinderermäßigung und Elnkommensteuererklärung. Für die tarifmäßige Kinderermäßigung kommen neben den Kindern sonsttge nahe Angehörige des Steuerpflichtigen, wie Enkel und andere Abkömmlinge, Geschwister, Neffen, Nichten, Stiefkinder und sonstige Verschwägerte in gerader Linie, Schwäger und Schwägerinnen in Betracht. Es genügt, wenn das Verhältnis zu einem Ehegatten besteht. Die Kinderermäßigung, die hiernach u. U. zwei Steuerpflichtigen zustehen kann, setzt bei Minderjährigen Haushaltszugehörigkeit oder Tragung der überwiegenden Kosten des Lebensunterhalts und der Erziehung voraus. Für die Gewährung der Kinder- ermäf3igung wegen Kostenübernahme ist, wenn bereits einem anderen Steuerpflichtigen (z. B. den Eltern) eine Kinderermäßigung wegen Haushalts- Zugehörigkeit zusteht, Voraussetzung, daß ein wirt- schastliches Bedürfnis für die Uebemahme der Unterhalts- usw. -kosten durch den Steuerpflichtigen besteht. Dies ist nach der Rechtsprechung im allge- meinen nicht der Fall, wenn die Eltern das Kind selbst unterhalten können, [ofern nicht ausnahmsweise Ausbildungskosten über das regelmäßige Maß oder Krankheitsaufwendungen erforderlich h Deut M die ( Wb des unten A M I ’-mmenge jHffl gezi Alle dii Jii schn «am 5. ' h,d)inen rt Spi E" etei !it killtet. 2 Muis «t deutslt J4i entr Miative ffwf| ' * ‘ - - - -- -......"H I L^ten Torlauf (Frauen): 1. Seghi (I.) 2:05,6: Cranz (D ) 2:10; 3. A. Proxauf (D.) 2:17,4; 4. 9t Proxauf (D.) 2:20,1; 5. Grasegger (D.) 2:25,9; 6 Fuchs (Schwz.) 2:36,4; 7. Keller (Schwz.) 2:44^: 8. Boulaz (Schwz.) 3:02,7; 9. Nilsfon (Schwd.) — Josef Zennewein und Christel Cranz. In der alpinen Kombination fielen, wie schon 51- mefbet, beide Titel an Deutschland. Bei den Mannern siegt« Josef Iennewein, bei den Frauen Christel Cranz, die beide am ersten Tage muß schon die Abfahrtsläufe gewonnen hatten. Die arrti- lichen Kombinattons-Ergebnisse lauten: Kombination (Männer): 1. Ienneweirn CD.) 404,4 P.; 2. Marcellin (I.) 405,1 P.; 3. Chm°. roni (I.) 407,4 P.; 4. Cranz (D.) 407,6 P.; 5. R°- nringer (Schwz.) 412,8 P.: 6. Pfeifer (D.) 413,0 P- 7. Sörensen (Norw.) 421,0 P.; 8. Scheuing (Lchwzj) 423,9 P.; 9. Lacedelli (I.) 424,6 P.; 10. Lantschne- (D.) 426,8 P.; 11. Sertorelli (I.) 438,8 P.; 12.. Hansion (Schwd.) 441,1 P. Kombination (Frauen): 1. Christel Cranfi CD.) 406 P.: 2. Seghi (I.) 424,7 P.; 3. Ä. Prorauß (D.) 430,1 P.: 4. K. Grasegger (D.) 432,6 P; 5. R. Proxauf (D) 445.7 P.; 6. Fuchs (Schw^.) 475,Ä P.; 7. Keller (Schwz.) 474,0 P.; 8. Boulaz (Schwz.)« 502,8 P.'. ; Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach. mittags geschlossen.