f 8reltag,5. Dezember 1941 Jahrgang Br. 289 Gießener Anzeiger °L General-Anzeiger für Oberhessen Helsinki Tin en» Bter,i schweren Einbuße von einer Maße ist es "ber wicht'g, daß alle im Arbeitsleben ein. Die wirischastliche Rüstung Ostasiens Die berat i bä fbN :.ET WWJ i, oor h) 1 n Xf[ : eis. b eh»' in k| en. 4 " ben ibüng! 3ut Iren b;. Zchriftleitung und SeschäftssteUe: Sietzen. Schulftratze 7-9 * tausend Namen. Oie Clipper-Flugboote meiden die britischen Bermudas Tonnen große sowjetische Truppentransporter „Stalin“ auf eine deutsch-finnische Minensperre und wurde durch drei Minentreffer beschädigt. Zwei deutsche Vorpostenboote mit einer Besatzung von zusammen 80 Mann nahmen den Transporter in Schlepp und brachte ihn mit den an Bord befind- lichen 6000 Soldaten aller Dienstgrade sowie reichlichem Kriegsmaterial in einen deutschen Stützpunkt als einen Dolch im Rücken Finnlands. ,Hufvadstads- bladet“ schreibt, die Bolschewisten hätten sich nicht begnügt, aus Hangö eine Flottenbasis zum Schutze Leningrads zu machen, sondern hätten es gleichzeitig als Bedrohung ganz F.nnlands ausgestaltet. Allgemein ist das Lob für die geschickte finnische Führung, die durch ihre Taktik der Armee größere Blutopfer erspart habe. Rom, 4. Dez. (Europapreß.) Der von den Engländern aus den Reihen der Anhänger de Gaulle? in Syrien eingesetzte Kommissar bat die Aufstellung jüdischer Regimenter verfügt. Sie sollen in die englischen Truppenverbände im Rahen Osten ein- aegliedert werden. Der Beitritt soll Zwang sein. Wer ihn verweigert, soll schwer bestraft werden. Ferner hat der Kommissar die Verhaftung aller An- Neue sowjetische Echiffsverluste im rjonischen Meerbusen. Berlin, 4. Dez. (DNB.) Die Bolschewisten hatten am 3.12. erneut Schiffsverluste im Finnischen Meerbusen. Mehrere bolschewistische Schiffe liefen auf finnische Minen und sind gesunken. Finnische Küstenartillerie nahm ebenfalls bolschewistische Schiffe, die den Finnischen Meerbusen zu passieren versuchten, unter Feuer und versenkte sie. An der karelischen Front setzten die finnischen Truppen ihr Vordringen nach Osten fort. Es gelang ihnen, bolschewistische ! Kräfte einzuschliehen und völlig zu vernichten. Berlin, 4. Dez. (DRV.) Die britische Luftwaffe verlor seit Beginn der Kämpfe in wie es heute dasteht. Besonders der Gau Hessen-Nassau konnte auf diesem Gebiet von Anfang an vorbildliche Lei st ungen verzeichnen. Auf persönliche Veranlassung des Gauleiters wurden bereits 1934 Vor- lehr Werkstätten geschaffen, um den Schulentlassenen Beschäftigung zu geben und sie an die Berufsarbeit heranzuführen. Aus den Dorlehrwerkstätten entwickelten'sich, als sich der erste Facharbeitermangel bemerkbar machte, die Grundlehrwerkstätten. Aus ihnen entstanden ftn Laufe der Zeit Lehrlingserziehungsstätten in den Betrieben. Eine Maßnahme, die bereits sehr früh vom Gau Hessen-Nassau begonnen wurde und sich sehr gut bewährt hat, ist die E i n f a ch st s ch u l u n g. Sie ist eine Berufseignungsuntersuchung, die den Schüler im letzten Schuljahr mit den Grundstoffen Holz, Eisen, Papier und Textilien vertraut macht und seine Fertigkeiten zeigt. Die einfachen Werkstoffe werden mit einfachsten Werkzeugen bearbeitet. So gibt die Einfachstschulung wertvolle Anhaltspunkte, die die richtige Berufswahl erleichtern. Als Führung«- und Steuerunasmittel, schuf die Deutsche Arbeitsfront im Gau Hessen-Nassau in Zu- sammenarb"it mit den Industrie- und Hand-lsk^m« mern die L e h r l i n q s r o l l e. Durch die Einführung der Abschlußprüfung als Pflichtprüfung wurde diele Einrichtung in unserem Gau vervollständiat. Mebr und mehr wurde so e:n einheitliches Werk geschaffen. Heute ist es eine Selbstverständlichkeit, ihtkd erws 1 Ult; ten. K fc#" Ad tor er si; ebiwfl vr»ck unb Oerlag: vrühlsche UniversttStrdnttkerei 8. teige - IM öo» ich N , Ätz? )on ( Helsinki, 4. Dez. (DNB.) Die Besetzung des sowjetischen Stützpunktes Hangö ist von der finnischen Bevölkerung mit großer Begeisterung ausgenommen worden. Am Donnerstag wurde in ganz stehenden Menschen durch die Berufser- z i e h u n a erfaßt werden, damit sie sich immer weiter entwickeln und zu stets besseren Le'si"nn-»n fähig färben. J"der Betri-bslührer hat die Aufgabe zu prüfen, welche betrieblichen Berulserzis^"-"'-,- maßnobmen er durchlübl-en kann, um ferner Pll'cht gegenüber unserem Volk und seiner Geso^lchast auch auf di-lem G"biet gerecht zu werden. Wo es irgend möglich ist, soll ein betriebsqebund-. nes Berufserriehungsmerk geor'in^et werden, das unter Führung der D"'ttsch"n Arbeitsfront für die Berufserziehung im Betr'eb rur V"r- füquno stebt. Hier bestellt vor allem eine Verpflich- tu^n für die großen und arosi^"n Betri-be. Aber nicht a^e Männ"r und Fronen können d"rch betriebliche Berufserziehungsmaßnahmen erfaßt der Veränderung der Wetterlage in den Wintermonaten begründet, doch ist es ein offenes Geheimnis, dah die Maßnahme wegen der Verzögerung der Cliope^-Flugboote auf den Bermudas erfolgt, die schon oft Gegenstand von Beschwerden in London war. Nicht nur die Passagiere wurden aut den Berumdas leibesvisitiert, forrb-’m auch Me Besatzungen. Am schärfsten wurde die Dostkontrolle gehandhabt. Ott mußten Elipper-Flugboote deshalb tagelang aus den Bermudas lieaen bleiben. Die Pan-american Airways hot von portugiesischer und brasilianischer Seite die Versicherung erhalten, daß sämtliche Transitvolt und Transitfracht die Gebiete ohne Kontrolle passieren können. 500 Inder aus englischen Gefäng- n ssen entlassen. Schanghai, 5. Dez. (Europapreß.) Wie aus Bombay gemeldet wird, wurden rund 500 Inder, darunter der indische Nationalistenführer Pandit Iawaharlal Nehru, von den englischen Behörden aus den Gefängnissen entlassen. Unter den Freigekommenen sollen sich zahlreiche führende indische Persönlichkeiten befinden. Etwa 10 000 indische Patrioten werden, wie man in indischen Nationalistenkreisen feststellt, immer noch in englischen Gefängnissen festgehalten. Juden zur britischen Nahost-Armee rekrutiert. Schwere Gowjetverluste bei Gegenangriffen im Donezbecken Berlin, 4. Dez. (DNB.) Unter schweren Verlusten für die Bolschewisten brachen im Donezbecken gegen die deutschen Linien geführte Gegenangriffe zusammen. Das zusammengesaßte Feuer der deutschen Artillerie zerschlug die Angriffe der Bolschewisten, die mit Unterstützung von Panzerkampfwagen geführt wurden. Die Bolschewisten verloren in diesen harten Kämpfen 16 Pang er - k a m p f w a g en , die brennend vor den deutschen Linien liegen blieben. Deutsche Sturzkampfflugzeuge griffen wirksam in die Abwehr em. Ein f e in d - liches Kavallerieregiment, das zur Attacke anritt, geriet in schweres Abwehrfeuer von Infanterie und Artillerie und flutete nach dem ersten Ansturm in heilloser Verwirrung zurück. Bdm Bombenhagel der deutschen.Sturzkampfflieger erfaßt, verloren die Bolschewisten nahezu alle Reiter und Pferde. Feindliche Schützen, dje in langen Ketten gegen die deutschen Stellungen vorgingen, wurden gleichfalls unter schweren Verlusten von der Infanterie und der Artillerie zurückgewiesen. Die Sturzkampfflugzeuge griffen mit ihren Bordwaffen in die Abwehr ein. In diesen Kämpfen kam es zu Luftkämpfen, in denen die deutschen Jäger vier bolschewistische Flugzeuge abschossen. Der Wehrmachiberichi. DNB. Musbern FiihrerhauptquarNer, 4. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Donezbecken wurden stärkere feindliche Angriffe unter blutigen Verluste« für den Gegner abgewiesen. Vor Leningrad scheiterte» erneute Ausbruchsversuche des Feindes. Die Luftwaffe zerstörte eine Teilstrecke der Murman-Bahn und bombardierte Lenln- U PÜ ph h h Bei einem Seegefecht im Kanal versenkte ein Sperrbrecher zwei britische Schnellboote und beschädigte zwei weitere durch Volltreffer. Vorpostenboote griffen in den Kampf ein, versenkten ein britisches Kanonenboot und beschädigten ein Schnellboot schwer. In Nordafrika fanden gestern keine größeren Kampfhandlungen statt. 3n der Zeit vom 26. November bis 2. Dezember schossen Verbände bet beutschen Luftwaffe unb Einheiten bet beutschen Kriegsmarine 44 britische Flugzeuge ab. Wahrend der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien sechs eigene Flugzeuge verloren. 127 Britenflugzeuge in Nordafrika verloren. nctieuu tatmet) auuer mntag: und Feiertags Beilagen: Ebener Familienblätter fimat unBlld-DieScholle Bezugspreis: kmatltcb......RM1.80 jmellgebühr... ,, -.25 ich ve' *)lfty i 3 wie nötig sei, um im Austausch die nötigen Rohstoffe zu erhalten. Mit Süd- und Mittelamerika gestalte sich der japanische Handel infolge des Ranke- spiels der USA. und Englands äußerst schwierig, dagegen wickle er sich mit Thailand und Indachina recht befriedigend ab. Eine neue „Schwarze Liste" für Ivero-Am^rika Neuyork, 5. Dez. (DNB. Funkspruch.) USA.-Regierung gab eine zusätzliche Schwarze Liste von Firmen und Einzelpersonen in Jbero-Amerika heraus, die angeblich eine achsenfreundliche Einstellung haben. Die neue Liste enthält 189 Namen, darunter eine japanische Firma in Mexiko. Die ursprüngliche Schwarze Liste gegen die Achsenfirmen und Persönlichkeiten enthüll über zwei- Annahme von Anremeit für die Mittagsnummer btSS'Mlbr des Bormittags Atnetgen-PreNe: Anzeigenteil 7 .Nm ie mm bei 22 mm Zellenbrette, Wertteil 50 Rvt. ie mm bei 70 mm Seilenbreitc Nacbläfie: Wiederholung Malsiallell AbicblüüeMengen'tanel B Plavvvfchnll t vorbei ge Berembarung > 25°/n mebr ir haben in diesem Krieg von Hango wenig ge- hcht. Die Heimat weiß gar nicht, daß das ein gro- Verdienst der deutschen Kriegsflotte ist. Hangö sitzt an der Spitze der südlichsten Landzunge des filmischen Festlands am Norde,ngang zum Finni- jchn Golf. Es liegt idyllisch in einem herrlichen brund an einer Bucht, die im Frieden von en, Gärten und Parks ausgefüllt war. Im Som- war es das modernste Seebad Finnlands; im nter der Hafen mit dem stärksten Verkehr, da Innere des Finnischen Meerbusens noch leichter noch dauerhafter zufriert als die nördliche se. , \ Hangö hat auch eine eminent ft r a t e = h e Lage. Es sperrt vom Norden her den Fin- en Meerbusen wie Dago-Oesel, Ballisch-Port ia) Reval vom Süden her. Es sperrt aber auch vom Ofen her den Bottnischen Meerbusen, den nördlichst i Ausläufer der Nordsee, wie Stockholm am r'M > tDOi)l f jM''* s tüM zu^ Denn lld y die Umgebung beherrschenden Feuerstellungen^eig- ten, daß die Bolschewisten die Grenze des Pachtgebietes mit großem Vorbedacht gezogen hatten. Als Nordafrika 127 Flugzeuge. Angefichts dieser i da^ jeder Betrieb einen tüchtigen Nachwuchs beran- schweren Einbuße von einer taktischen Ueberlegen- i^ht. wobei die Ausbildung nach den R'cbl i"-en Helt der .britischen Luststreitkräfte zu sprechen, w,e! d-r Deutschen Arbe.tssront erfolgt. In g eichem 4 e Tokio, 5. Dez. (Europapreß.) Am Donnerstag ist in Tokio die dritte Konferenz des ostastatischen Wirtschaftsrates zusammengetreten. Das Programm sieht Aussprachen über die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Japan, Mandschukuo, China und der Mongolei vor. Besondere Beachtung fand eine Rede des Außenministers Togo, der von einer außerordentlich ernsten Loge im Paztfikraum sprach und erklärte. Ostasien stehe Schwiertgketten gegenüber wie nie zuvor. Besprechungen und Beratungen über eine Autarkie der fernöstltchen Länder seien daher am Platze. Der japanische Handel mit China und Mandschukuo habe sich derart entwickelt, daß man hier nickt mehr von einem Außenhandel sprechen könne, sondern von einem Güteraustausch innerhalb einer bestimmten Wirtschaftssphare, stellte der Sprecher des japanischen Handels- und Jnduftrieministeriums fest. Der künftige Außen- handel Japans werde sich konzentrieren auf China, Mandschukuo sowie auf die Gebiete Ostasiens einschließlich Thalland und Jndochina, wie auch immer die Verhandlungen in Washington ausgingen. Als Auswirkung der internationalen Lage und infolge des wirtschafllichen Drucks gewisser Staaten befolge die japanische Regierung zwei Prinzipien in ihrer Handelspolllik: Einmal so viel Rohstoff wie möglich im Lande zu behalte S« und zum andern nur jo viel zu exportieren ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Als die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter- ^j^M.partei im Jahre 1933 die Macht in Deutschland ißten vernahm und vor allem öaranging, dem deutschen Menschen wieder die Gelegenheit zu nützlicher Arbeit zu geben, da stand sie vor der Tatsache, dgß Millionen nichts gelernt oder das einst Erlernte »wieder vergessen hatten. Die Partei und in ihrem Auftrag die Deutsche Arbeitsfront sahen hierin die Verpflichtung, diesen Mißstand so schnell wie möglich zu beseitigen. So entw ckelten sich schnell die ersten Anfänge zu dem Berufserziehungswerk, SpiLk ;| j. W i E kom^ in t*: i uf ; Finnland geflaggt Die Presse unterstreicht erneut die Schlüsselstellungen zu dem Pachtgebiet sowie die die sowjetischen Angriffsabsichten, die jetzt nach der Insel Russaro zur Aufgabe bes^ Widerstandes ge- Einnahme Hangös noch viel deutlicher werden. S':e zwungen waren, drangen finnisch^ Moniere auf der bezeichnet den ehemaligen sowjetischen Stützpunkt I Halbinsel Hangö selbst vor. V eii^ ten? er; \ ,.cr info. ’at • wl mns- bitl njl es der Londoner Reuter-Dienst tut, ist kühn. Die deutsche Luftwaffe hat während dieser Kämpfe täglich ihre hervorragende Angriffskraft bewiesen. Ihre Sturzkampfflugzeuge sowie Jagd- und Zerstörer- oerbände zerivrengten britische Kolonnen und Panzerbereitstellungen und bombardierten erfolgreich die Nachschubwege des Feindes. Eisenbahnlinien wurden wirksam mit Bomben belegt Sturzkampfverbände brachten britische Truppenansammlungen zur Awlösung, vernichteten Pan^erkamyi- wagen und gepanzerte Fahrzeuge in großer Zahl und griffen mit Erfolg zur Unterstützung der Erd- truppen der Achsenmächte ein. Lissabon, 4. Dez. (Europapreß.) Erstmalig wird im Dezember der Dienst der Clipper- Flugboote über Brasilien und Trinidad nach Neuyork in betrieb genommen. Die Flugboote be- v------ , -------. .. rühren dabei Solamo (Portugiesisch-Guinea), gehörigen der arabischen Bevölkerung verfugt, die Para und Trinidad und sollen mehrmals in im Verdacht stehen, sich England und de Gauye der Woche verkehren. Die mue Regelung wird mit gegenüber ablehnend zu verhalten. Wie aus dem finnischen Bericht hervorgeht, war die Feuertätigkeit der Bolschewisten in der letzten Zeit auffällig lebhaft gewesen. An verschiedenen Stellen konnten Explosionen und Brände beobachtet werden, die nicht von der finnischen Artillerie verursacht waren. Unter den feikchttchen Schiffen, die in den Hafen einliefen, befand sich auch der große Transportdampfer „Molotow", was auf eine Evakuierung des Stützpunktes^fchließen ließ. Die sowjetische.Besatzung bestand atis etwa 30 000 Mann. Das Schicksal des' Transportdampser „Mcllotow" und anderer Transportschiffe, ^ie auf Minen liefen, zeigte, daß die Bolschewisten ihre Pjvrbe- * reitüngen zu spät getroffen hatten. Am 2. Dezember wurde Horsö eingenommen, die Schlüsselstellung der westlichen Inseln. Mittwoch nahmen die fijnik schen Truppen die Festung H ä ft ö. Holz-, GSKiiJ und Betonbunker und die der Natur angepaßten, Facharbeiter gesucht! Von Gauamtsleiter Walter O, komm. Gauobmann der DAF. NSG. An allen Ecken, Straßen unb Plätzen unserer Städte und Dörfer sahen wir in der trauriaen Zeit, da ein artfremdes System die ungeheure Arbeitslosigkeit in Deutschland verschuldete, Jugendliche und junge Männer herumstehen, die ausgeschaltet waren aus dem lebendigen Arbeitsprozeß unseres Volkes, ja nicht einmal die Gelegenheit hatten, etwas zu lernen. Ein verblendetes Unternehmertum betete den Profit und die Maschine an und verabsäumte es, die menschlichen Fähigkeiten heranzubilden, um sie später zu nützlicher Arbeitsleistung einsetzen zu können. Angebliche Arbeiterorganisytionen wußten den Menschen weder Ziel noch Aufgaben zu geben und wollten es auch nicht; denn sie lebten von der Unzufriedenheit der Massen. So wurde wertvolle ^Arbeitszeit vergeudet und die schaffenskoilligen Männer und Frauen fanden keine Möglichketten, senkt, 8 Transporter schwer beschädigt, unsere Kampfflugzeuge vernichteten nicht weniger als 22 Handelsdampfer mit zusammen 74 000 BRT. Dann wurde die bolschewistische Ostseeflotte im Raume von Kronstadt, der Seefestung von Leningrad, eingeschlossen, wobei zahlreiche Schiffe entweder auf deutsche Minensperren liefen ober von unseren Flugzeugen versenkt ober schwer aetrof;en wurden. Das war wie ein Fanal für ben Untergang her mit so großen Hoffnungen geschaffenen bolschewistischen Dftfeeflotte. Wenn einmal bie Geschichte unseres Feldzuges im Osten geschrieben wird, wird der Tätigkeit unserer Kriegsmarine ein wichtiges Kapitel gewidmet sein. Große Freude in Finnland. ! steingang des Bottnischen Meerbusens. Zwischen pgö unb Stockholm aber liegen bie Aalanbs - । fein gerade in ber Mitte der Einfahrt zum fttnischen Meerbusen, ber zu ben reichen Erzlagern |: nördlichen Schwedens führt. Hangö sollte bas b r u n g b r e 11 zu ben Aalanbs-Jnseln fein, auf । ;i öj-.en bie Sowjets ein vielköpfiges „Konsulat" un« le hielten. Die offensive Waffe aber sollte bie sow- se jche Ostseeflotte sein, bie bestimmt wär, ben Erz- ti:n5Dort von Nordschweben nach Deutschland unb liiji Kohlentransport von Deutschland nach Schwell zu unterbrechen. uiw diesen Zukunftsträumen wurde nichts. Die stsche Kriegsflotte sperrte von Anfang an durch Minenfelder, die in verblüffend kurzer Zeit egt waren, den Finnischen Golf, schloß darin wjetflotte ein unb entkleidete damtt Hangö ber Norbsette, Baltisch-Port und Reval an der eite des Finnischen Meerbusens ihres offensiven orakters. Das war ähnlich so im Weltkrieg, nur Uch vollkommener wirksam. Die Schweben haben Zwischen ihren guten Tag gelebt unb sich bie noch '.edlich vorhanbenen Genüßlichkeiten eipes „neunten" Lanbes schmecken lassen, währenb ber Sow- elteufel schon seine Krallen nach ihnen ausstreckte. Unter ben 3,7 Millionen Einwohnern Finnlands een auch rund 350 000 finnländische Schweben L-. Zeugen jener Zett, da Schweben bie europäische hd)t an ber Ostsee gegen bas Moskowitertum i It. Einer ihrer Hauptsitze ist ... Hangö, dessen iid 8000 Einwohner zu drei Vierteln schwedi- czn Ursprungs sind. Sie mußten Hangö räumen, t> die Sowjets in dem Gewaltfrieden vom 3 März 1940 die „pachtweise" Abtretung der Klbinfel Hongo mit ber Stadt verlangten. Alle kwobner würben ausgefiebclt. Die^^wjets qimen i Feuereifer daran, aus Hango das nordische )Braltar zu machen, das wie eine Pistole zugleich ait die schwedische Gegenküste mit Stockholm als t - Mittelpunkt zielte. Durch die Tätigkeit der deutschen grab bei Tag unb NachL , - , $otie ift den Sowjets die Pistole aus den Händen | Ainuische Truppen haben Hango be- ,'chlagen worden: Ihre Ostseeflotte, in der vorletzt. Bei der Alucht aus^h a n go lief der^l2^0ll «lern die kleinen offensiven Einheiten, wie U-Boote O Schnellboote, zahlreich oertreten waren, kam ii5)t zum Einsatz. Die Finnen konnten Hango em- Meßen und seiner offensiven Bedeutung auch zu L-nds berauben. 2er deutsche Wehrmachtbericht aber bringt mit iHr Meldung über bie Besetzung Hangos durch i Nische Truppen die Meldung über einen beispiel- ; o» kühnen Husarenstreich unserer Kriegsmarine, der ü, würdig der Versenkung des australischen Kreuts „Sidney" durch ben deutschen Hilfskreuzer .C ormoran" an die Seite stellt. Bei ber glud)t aus 0 ngö benutzten bie Bolschewisten den 12 000 Ton« m i großen Truppentransporter ,^101111 , njf dem sich rund 6000 bolschewistische eolbaten rib zahlreiches Kriegsmaterial befanden. <,mei di.ttfche Vorpostenboote mit zusammen 80 (!) Deuten nahmen diesen Truppentransporter, der auf ;ine Mine geraten war, kurzerhand ins^ «chlepptau »7» brachten ihn in einen deutschen Stutzpunkt ein. Bolschewisten wurden also mit chrem Riesen- Idiff von zwei winzigen Dorpostenbooten und 80 d'-ttschen Seeleuten dingfest gemacht! Man mug ücy das vorstellen, um einmal bie ungeheure Ber- v genheit der Deutschen unb bann die bolschew^ !t che Tatenlosigkeit festzustellen. Es zeigt sich bi-rbet, daß die Deutschen aller Waftengattungen tiu individuelles Draufgängertum bekunden da» r Rahmen ber großen Linien dem Persönlichen jnug Spielraum bietet, währenb bie Bolschewisten Die Sklaven von dem Befehl Stallns und seiner Attischen Kommissare abhängen und versagen, D-nn es gilt, Initiative zu'bewei'en. ZLmn auch eine genaue Uebersicht rü>er unsere 6 :olqe zur See gegen die bolschewistischen eee« t:eitkräfte in der Ostsee noch fehlt, sollst es och hsr, daß dort die bolschewistische Seemacht so b<5imiert ist, daß sie in Kronstadt mit dem Fall imingrabs aktionslos in deutsche fjanbe faUcn du-ö. Nachdem bereits zu Kriegsbeginn der Kreuzer a x i m Gorki", zwei Zerstörer, em Torpedo- btnt und ein Unterseeboot versenkt wurden, kam v. besonders bei der Flucht aus Reval zu großen ^llschewisttschen Verlusten. Allein 21 Transporte leiste mit zusammen 48 000 BRT, wurden ver- Ae Besetzung Hangös und der Husarensireich deutscher Vorpostenboote Bon unserer Berliner Schriftleitung. Reval ßaltischpori- (Karte: Scherl-Bilderbienst-M.) =Hango 0 25 S0Km\ Mackensen. Zum 92. Geburtstag des Generalfetdmarschalls. Generolfeldmarschall von Mackensen begeht am 6. Dezember seinen 92. Geburtstag. Es ist dem Generalfeldmarschall nicht in der Wiege gesungen ge- wesen, daß er einmal ein berühmter Feldherr werden würde, denn sein Lebensweg nahm zunächst einen ganz anderen Verlauf. Er wurde zunächst Landwirt, bis diese friedliche Arbeit durch den deutsch-französischen Krieg eine jähe Unterbrechung erfuhr. Er zeichnete sich mehrfach aus, so daß sein Divisionskommandeur erklärte: „Sie versprechen, ein so ausgezeichneter Offizier zu werden, daß es ein Unrecht wäre, Ihre Dienste dem Staate zu entziehen. Sie müssen auf alle Fälle Soldat bleiben." Trotzdem studierte Mackensen zunächst in Halle, bis schließlich der Vater in den Berufswechsel ein- willigte. 1873 trat er als Leutnant bei den 2. Leibhusaren ein. Ohne die Kriegsakademie besucht zu haben, wurde er später in den Generalstab berufen. Es würde zu weit führen, Mackensens Der- dienste im Weltkriege in allen Einzelheiten darzu- leaen. Sein hervorragender Anteil an der Befreiung Ostpreußens, an dem Feldzug im Herbst 1914 gegen Warschau, der Siegeszug durch Galizien und Polen 1915, die Niederwerfung der Serben, die Wacht am Balkan, die Eroberung der Dobrudscha, der Feldzug in Rumänien, die Rückführung der Truppen und das ergreifende Finale des Selbstopfers, das Mackensen durch einjährige Internierung franzö- pscher Rachsucht brachte, all' das sind unvergessene Ruhmestaten. Am 6. Januar 1919 schreibt er aus Futak in Ungarn, wo er interniert ist, an seine Gattin: „Mit der Internierung meiner Heeresgruppe können die Franzosen nicht prahlen, denn diese ist ihnen entschlüpft. Aber mit meiner Festhaltung können sie nun sich und die revanchelüsterne, urteilslose Menge in Paris beweihräuchern. Ehre macht ihnen das nicht, und mir selbst können sie weder meine persönliche Ehre noch die Erfolge in Feldzügen nehmen. Vielleicht rechnet mir ein späteres deutsches Geschlecht es auch einmal zur Ehre und als Erfolg an, 200 000 deutsche Soldaten der Internierung entzogen und dafür mich selbst preis- gegeben zu haben. Das Gefühl, meine Schuldigkeit getan und alle mir erteilten Aufträge erfüllt zu haben, ist mein höchster Lohn." Unermüdlich kämpft« der Generalfeldmarschall, in die Heimat zurückgekehrt, für ein neues Deutschland. Tief beglückt dankt er dem Führer für die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht. Bei zahlreichen Anlässen ist er Zeuge feierlicher Akte, die der Heldenehrung, dem Gedächtnis großer Tage, der Weihe von Symbolen der neuen Wehrmacht dienen. Ihren sinnfälligsten Ausdruck fand die durch seine Person verkörperte Verbundenheit zwischen altem und neuem Heer in seiner Ernennung zum Chef des Kavallerieregiments 5 (Stolp), das die Tradition der beiden Leibhusarenregimenter und der Blücherhusaren wahrt. Auch der Dank Preußens bleibt nicht aus. Nachdem Ministerpräsident Göring bereits im Herbst 1933 Mackensen in den Staatsrat berufen hatte, stellte im Sommer 1935 das Staatsministerium dem Führer auf dessen Wpnsch die Domäne Brüssow in der Uckermark zur Ueberreichung an den Feldmarsckall zur Verfügung. Adolf Hitler verlieh mit dieser Dotation dem Dank von Volk und Vaterland sichtbaren Ausdruck. An dem Freiheitskampf des deutschen Volkes nimmt der Generalfeldmarschall mit heißem Herzen Anteil. Möge ihm sein Wunsch, die siegreiche Beendigung dieses Krieges zu erleben, in Erfüllung gehen! werden. Manche Berufe sind auch in großen Betrieben nur vereinzelt penreien. Andere locenscyen sind in Heineren Betrieben tätig, in denen eigene Berufserziehungsmaynahmen nicht durchgefuhrt werden können. 0'ür diese Volksgenogen steyen die überbetrieblichen Berufscrzieyungswerke der Deutschen Arbeitsfront zur Verfügung. Eine ganz besondere Aufgabe ist die Berufs- crziehung des Unterführernachwuchses (Jndustriemeifter usw.). Hier handelt es sich um die Menschen, denen die unmittelbare Sorge für die Werktätigen der Betriebe übertragen werden soll. Es ist daher notwendig, daß die Betriebsführer die Wichtigkeit der richtigen Auswahl erkennen und ihr besondere Sorgfalt widmen. Das Aufgabengebiet der Berufserziehung ist in der kurzen Zeit seit der Machtübernahme so groß geworden, tkiß es in dem Deutschen Berufserziehungs- werk zusammengefaßt werden mußte, dem die verschiedenen Berufserziehungswerke auf einzelnen Berufsabschnitten angeschlossen sind. Hier bestehen die Berufserziehungswerke der Reichsarbeitsgemeinschaft für den Fremdenverkehr, für Kurzschrift und Maschineschreiben (Deutsche Stenographenschast), für das Deutsche Handwerk und für Betriebe der Luftfahrtindustrie. Geplant ist das Berufserziehungswerk stir Ingenieure und Techniker. Eine gewaltige Arbeit leistet so die Deutsche Arbeitsfront im Auftrag der Partei, um entsprechend unseren weltanschaulichen Forderungen den deutschen Menschen zu höchster Leistung zu befähigen und ihm dadurch die Grundlage zu geben, auf der die soziale Zufriedenheit wächst. Den Nutzen davon haben der deutsche Mensch und das deutsche Volk, das mit den durch das Berufserziehungswerk der Deutschen Arbeitsfront herangebildeten Fachkräften seine Aufgaben erfüllt. Aber auch jeder einzelne Betrieb ist Nutznieße» dieser Arbeit dadurch, daß seine Menschen leistungsfähiger werden. Die Partei fordert daher mit Recht, daß die Wirtschaft diese so wichtige Arbeit mit allen Mitteln unterstützt. Jeder Betriebsführer hat d-ie Aufgabe, die Menschen an die Berufserziehun"smatzi'"hmen heranzuführen, durch die sie auf ihrem Berufsweg gefördert werden. Er muß stets darauf bedacht sein, geeignete eigene Bsrufserziehungsmaßnabnien durchzuführen. Daneben soll er es als seine Pflicht ansehen, die Gründung und Fortführung der überbetrieblichen Einrichtungen der Deutschen Arbeitsfront nach bestem Können zu unterstützen. Denn aus dieser Arbeit wachsen die leistungsfähigen und zufriedenen Menschen, die unsere deutsche Wirtschaft braucht, um die gewaltigen Zukunftsaufgaben zu meistern. Es ist die unbedingte Pflicht jedes Betriebsführers, die Gröhe der ihm gestellten Aufgabe zu erkennen: denn es ist eine Frage- des Weiterbestehens jede- Betriebes, ob er diese Forderung der Partei erfüllt oder nicht. Willig wird der größte Teil der deutschen Betriebsführer seinen Beitrag leisten, daß dem deutschen Volk und jedem einzelnen Betrieb der notwendige Nachwuchs sichergestellt ist. Wer abseits steht und das heute noch nicht begreift, wird auf den richtigen Weg geführt werdem Die Deutsche Arbeitsfront als Amt der Partei wird ihre ganze Kraft einsetzen, daß unserem Volk die Fachkräfte zur Verfügung stehen, die es für die Bewältigung der ihm noch gestellten Aufgaben braucht. Roosevelts Bündnis mit dem Bolschewismus. Die Nordamerikaner haben eine Sensation von besonderem Reiz: Der Erzbischof von Baltimore und Washington, C u r l e y , hat sich in einer Kanzelrede in der schärfsten Weise gegen Roosevelts Kriegspolitik gewandt. Vor allem verurteilt er das Zusammengehen Nordamerikas mit Stalin, dem „blutbesudelten Mörder", der gegrinst habe, während in der Ukraine drei Millionen Menschen Hungers starben. Er erklärte ferner, Amerikas neu gefundener „Freund" sei verantwortlich für die Ermordung von 20 000 Bischöfen, Priestern und Nonnen während des Bürgerkrieges in Spanien. Unter seinem Einfluß seien in Spanien eine Viertelmillion Menschen hingemorder worden. Die amerikanische Presse ist der Auffassung, daß der Angriff des Erzbischofs auf Roosevelts Kriegspolitik in den Vereinigten Staaten weitgehende Folgen haben würde. Die Rede ist deshalb von Bedeutung, weil damit zürn erstenmal ein Kirchenfürst öffentlich und von der Kanzel herab die Kriegspolitik Roosevelts in dieser schroffen Weise und mit Hinweis auf die Verbrechen Stalins und seiner Henker verurteilt. In einem Interview, das der Erzbischof einem Zeitunaskorrespondenten gab, bezeichnete er Stalin als Mörder von Millionen seines eigenen Volkes. Er scheute in seiner Kritik auch nicht davor zurück, ehemalige 08^.-Divlomaten in rücksichtsloser Weise bloßzustellen, weil sie früher Mozart und tv'r. Reichsminister Dr. Goebbels auf dem Staatsakt der Wiener Mozartwoche. Wien, 4. Dez. (DNB.) Reichsminister Dr. Go e b- b e l s hielt auf einem Staatsakt im Rahmen der Mozart-Festwoche in der Wieser Staatsoper eine Ansprache, der zahlreiche Gäste aus dem internationalen Musikleben, Vertreter ausländischer Regierungen, des Diplomatischen Korps und neben vielen Kulturschaffenden des Reiches als Vertreter des deutschen Volkes Verwundete und Rüstungsarbeiter aus allen Gauen beiwohnten. Dr. Goebbels würdigte den musikalischen Genius Wolfgang Amadeus Mozart.als ein Sinnbild für die geistige Zeugungskraft unseres Volkes und pries das beispiellose Schaffen dieses begnadeten Meisters, dessen Ruhm durch eine Fülle unvergänglicher Werke durch Jahrhunderte sich weiter vererbt. Mozarts Musik gehöre mit zu dem, was unsere Soldaten gegen den wilden Ansturm des östlichen Barbarentums verteidigten. Stärker als irgendein anderes künsllerisches Werk sei sie in den Besitz der breitesten Massen unseres Volkes übergegangen. Wie kaum ein anderer erfülle gerade Mozart die große Mission der Kunst, die Herzen der gequälten Menschen zu erheben und sie in eine bessere Welt zu entrücken. Dr. Goebbels beschrieb dann den kometenhaften Aufstieg dieses musikalischen Genies und die fast unvorstellbare musikalische Konzentrationskraft dieses jugendlichen Genies, das in seinem so kurz bemessenen Leben der Menschheit Meisterwerke von einmaliger Größe schenkte. Mozart als Beherrscher der vollendeten musikalischen Formen habe sich nicht darauf beschränkt, nur für bevorzugte Stände und Kenner artistischer Musik zu schreiben; er ist ein Volkskünstler in des Wortes bester Bedeutung. Wer weiß heute noch, daß beispielsweise die Melodie zu dem Lied „Heb' immer Treu und Redlichkeit" von ihm stammt? Volkstümlicher Geist lebt in seiner ganzen Musik, und viele seiner Arien gingen in den vollen Besitz unseres Volkes über. Mozarts Schaffen falle in eine Zeit politischer und wirtschaftlicher Zerrissenheit des Reiches. So hoch man Mozart manchmal in feinem Leben ehren mochte, er endete fast unbekannt, um durch feine Kunst in das ewige Leben einzugehen. Ihm heute unsere tiefe Verbundenheit und Dankbarkeit zu bekunden, fei uns Freude und Genugtuung, denn er gehöre uns und werde uns ewig gehören. Seinen erhebenden Ausklang fand der Staatsakt mit Regers Variationen über ein Thema von Mozart. die Blutpolitik Stalins verurteilt haben und ihn heute als großen Staatsmann feiern. Gerettete des »ßormoroif*. Berlin, 4. Dez. (DNB.) Ein leer treibendes Rettungsboot des von der „Cormoran" versenkten australischen Kreuzers „Sydney" wurde in der Nähe der australischen Westküste aufgefischt. Der australische Ministerpräsident C u r t i n sah sich ge- äen, auf Grund vieler Anfragen zu erklären: L nach der ersten Salve des „Cormoran" wurde bie Brücke der „Sidney" getrogen und die zentrale Feuerleitung zerstört. Die Zahl der Geretteten des „C o r m o r a n" beläuft sich auf 320. Es mühte daher mit dem Verlust von etwa 80 Mann der Besatzung gerechnet werden. Die Liste der Geretteten liegt noch nicht vor. Neue Regierung in Albanien. Rom, 4. Dez. (Europapreß.) Das albanische Kabinett Verlaci ist zurückgetreten. Mit der Aufstellung eines neuen Kabinetts ist Senator Mustafa Merlika Kruja betraut worden. Der neue Ministerpräsident erklärte der italienischen Nachrichtenagentur Stefani, daß die Personalunion zwischen dem italienischen und idem albanischen Staat in eine Gemeinschaft Iber b eiben Völker umgewanbelt werden soll. Die neue Regierung werde auch der albanischen Jugend eine besondere Pflege durch die Schule und die | Organisationen der faschistischen Partei Albaniens ! zukommen lassen. Nach dem neuen Regierungspro- I gramm soll die Arbeit auf allen Gebieten gefördert I werden. Ferner ist eine strenge Rechtsprechung vorgesehen. Die Nationale Legion in Belgien aufgelöst. Brüssel, 4. Dez. (Europapreß.) In Belgien wurde von der Militärverwaltung die Nationale Legion aufgelöst, deren Tätigkeit stark deutschfeindlich war. Die Nationale Legion war nach dem Weltkrieg gegründet worden. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen hat die Legion ihre Mitglie- bermerbuna fortgesetzt. In einer schlagartig durch- geführten Aktion wurden Schußwaffen und große Bestände illegalen Propaganda- und Hetzmaterials sichergestellt. 61 Personen sehen ihrer kriegsgerichtlichen Bestrafung entgegen. Meine politische Nachrichten. Der vom Reichsarbeitsminister bestellte Sonder- treuhänder für das Baugewerbe hat eine Reichstarifordnung erlassen, die eine Neuregelung der allgemeinen Arbeitsbedingungen im Baugewerbe enthält. General M o s c a r d o , der Verteidiger des Alcazar, der sich auf einer Reise zu der spanischen Division an der Ostfront befindet, wurde vom Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, in seinem Hauptquartier empfangen. * Die in Mexiko ansässigen Japaner verlassen in der nächsten Woche mit dem japanischen Dampfer „Tatuta Maru" über Mazlatan Mexiko. ♦ In Mexiko lehnte der Sengt einen Antrag ab, der den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit dem Deutschen Reich und Italien sowie die Ausnahme der diplomatischen Beziehungen zur Sowjetunion und zu de Gaulle forderte. Reichejugendführer Axmann von schwerer Verwundung genesen. (Aufnahme: Scherl-Bilderdienst sBauerj.) Berlin, 4. Dez. (DNB.) Reichsjugendführer Arthur Axmann hat seinen D i e n ft nach Herstellung feiner Gesundheit wieder ausgenommen. Zu Beginn des Feldzuges im Osten wurde Reichsjugendführer Axmann an der Spitze seines Zuges beim Kampf um bolschewistische Bunker schwer verwundet, nachdem er schon im Westen an zahlreichen Spähtruppunternehmungen zwischen Westwall und Maginotlinie teilgenommen hatte. Oie Aerzteschast im Kriegseinsah. Auf einer Versammlung der Münchener Aerzte- schaft sprach der Stellvertretende Reichsärzteführer, Prof. Dr. Blome, über den Einsatz der Aerzte- schast im Kriege. Er zeigte, daß heute bei der Anspannung aller Kräfte aktuelle ärztliche Fragen auch Fragen sind, die die gesamte Oeffentlichkeit berühren, denn von der Leistungsfähigkeit der deutschen Aerzte hänge der Erfolg der Gesundheitsfuh- rung ab, die sich bisher so günstig gestaltet habe. Niemand denke an eine Versozialisierung des Aerztestandes, denn jeder Eingeweihte wisse, daß die Wurzeln der Kraft dieses Berufes im freien 21 erste tum ruhten. Gesundheitssiche- rung und Krankheitsvorbeugung seien gewisse wichtige Aufgaben, die erst von der nationalsozialistischen Gesundheitsführung in ihrer Bedeutung erkannt und angepackt worden seien. Aber mit ihnen. allein sei das kostbare Gut der Gesundheit des Volkes nicht zu erhalten. Wissenschaft und Forschung dürften daneben nicht vernachlässigt werden, und man nütze der Volksgesundheit zweifHos am meisten, wenn die Freiheit des ärztlichen Berufes und die freie Arztwahl immer wieder betont würden. Natürlich könne auch hier die Freizügigkeit in Kriegszeiten nicht ungejü^elt sein. Denn über allem stehe als oberstes Gebot die Sicherung der ärztlichen Betreuung unserer verwundeten Soldaten und die Sicherstellnug der ärztlichen Versorgung der schaffenden Zivilbevölkerung. Nach dem Kriege werbe das nationalsozialistische L e i st u n g s p r i n z i p auch im Aerztederuf wieder voll zur Geltung kommen können. Aus aller Welt. Brücke über den Connecticut-Fluß zusammengestür'zt. Associated Preß meldet, daß ein Teil der im Bau befindlichen neuen Brücke über den Connecticut- Fluß zusammenbrach. Zehn bis zwölf Arbeiter sind ertrunken, zwanzig wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Beim Bohnerwachskochen verbrannt. In Ihringshausen bei Kassel verdünnte eine Frau auf dem Küchenherd Bohnerwachs mit Spiritus. Das Gemenge fing Feuer und steckte sofort die Kleider der Frau und über dem Herd aufgehängte Wäsche in Brand. In ihrer Angst hielt Die Frau ihr noch nicht ein Jahr altes Kind zum Fenster hinaus, bis Hilfe aus der Nachbarschaft kam, die das Kind auffing. Die dreiköpfige Familie mußte in das Krankenhaus gebracht werden, wo die Frau ihren schweren Verletzungen erlag. i—— Ti-TTiTn I irn—n—IHM .LI (nr iwmi — Explosion inRaumS Roman von H.C. Hansen Copyright by Prometheus-Verlag Dr.Eldiadcer, Gröbenzell b.München 5. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Bärbel ließ sich nicht verblüffen. „Unter anderen Umständen könnte ich das auch nicht. Aber als ich am Tage nach der Explosion zum Dienst kam, war das Unglück natürlich Tagesgespräch bei uns. Wir Mädel unterhielten uns darüber, wann wir Herrn Wand zuletzt gesehen hatten ftnd dabei sprach ich von dem Verlauf des vergangenen Nachmittags. Ich sagte noch zu meinen Kameradinnen, daß Herr Kaspar erst um halb sieben aus dem Werk gegangen sei, kurz vor mir, und daß zwanzig Minuten später die Explosion erfolgte." „Sie haben also keinen Zweifel, daß die Zeitangaben richtig sind?" „Nein, Herr Kriminaldirektor, auf keinen Fall." „Herrn Crusius gegenüber äußerten Sie, es sei ein Mord geschehen. Wie kommen Sie zu dieser Behauptung? „Wenn zwei Zeugen vor Gericht unter Eid falsch aussagen, dann müssen sie ein schlechtes Gewissen haben. Es ging in der Verhandlung um das Unglück, bei dem Herr Wand ums Leben kam. Ein schlechtes Gewissen kann in diesem Fall nur jemand haben, der an dem Unglück schuld ist. Wäre er ohne Absicht schuld, könnte er das ruhig gestehen. Lügt er aber, bann ist er beteiligt. Und deshalb gebrauchte ich den Ausdruck Mord." „Ein bißchen schnell kombiniert", lächelte Ball, „aber immerhin nicht ganz unbegründet, vorausgesetzt, daß alle Ihre Beobachtungen stimmen. Irren kann jeder, und unsere Pflicht ist es, jeden Irrtum nach Möglichkeit auszuschatten." „Jetzt habe ich eine Frage, die sehr heikel ist, besonders wenn man sie an eine Frau richtet. Wer ein Verbrechen begeht, tut es nie ohne Grund. Bei einem Mord müssen schon sehr schwerwiegende Gründe vorliegen. Sie bezichtigen nun einen Ihrer Chefs des Mordes, ohne dafür andere Beweise als ziemlich fragliche Indizien zu haben. Ich gehe wohl nicht fehl, wenn ich vermute, daß Sie sich auch schon Gedanken über die Gründe oder den Grund gemacht haben, der Herrn Kaspar, einen bis heute völlig unbescholtenen Mann von bestem Leumund, zu einer derart ungeheuerlichen Tat bewogen haben sollte." „Weil er immer in Geldverlegenheit ist", sagte Bärbel schnell. Dann sprudelte sie weiter. „Schon seit ' Jahren geht das so. Herr Kodelt, Herr Wand und Herr Kaspar sind mit gleichen Anteilen an der Firma beteiligt, also jeder mit 33% v. H. Es wurde immer so gehandhabt, daß am Jahresschluss die Gewinne gleichmäßig auf die drei Inhaber verteilt wurden. Vor drei Jahren bohrte Herr Kaspar so lange bei den beiden anderen, bis jedem von ihnen ein Gehalt bewilligt wurde, so daß sie nun monatlich wie jeder Angestellte ein Gehalt beziehen. Und von unserem Kassierer weiß ich, daß Herr Kaspar manchmal sein Gehalt sich schon für zwei und drei Monate im voraus geben lässt. Ausserdem soll er feinen Anteil am Werk bei einer Bank verpfändet haben." „Nanu?!" Ball beugte sich weit vor und sah mit einem schnellen Blick, daß auch Kommissar Kammin aus seiner Ruhe erwachte, die ausgegangene Zigarre neu anzündete und heftig zu paffen begann. „Genaue Einzelheiten können Sie wohl kaum angeben?" „Nur einiges. Ich war wiederholt Zeuge von Gesprächen, die zwischen den drei Inhabern geführt wurden, bis Herr Kaspar mit seinem Wunsch auf Aussetzung eines Gehaltes durchdrang. Herr Kobelt und Herr Wand wollten zuerst nicht. Dann machte Herr Kaspar ihnen klar, daß diese Gehälter auf Unkostenkonto gingen und sich steuerlich für die Finna besser auswirkten. Ob das stimmt, weiß ich natürlich nicht. Einmal sagte Herr Kaspar auch ziemlich aufgebracht, er sehe nicht em. warum die drei Inhaber als Direktoren kein Gehalt beziehen sollten. Das werde in den meisten Firmen so gehandhabt. Und er hätte^ keine Lust, immer ein ganzes Jahr.aus neue Einnahmen zu warten." „Wie hoch sind die Gehälter, die sich die Herren selbst bewilligt haben?" x „Tausend Mark im Monat." „Wer ist der Kassierer, der Ihnen von der Bankverschuldung Herrn Kaspars erzählte?" „Der zweite Kassierer Kirsch.'' Bärbel wurde rot. Sie sah zu Michel hinüber, der sich auf die Lippen biß. „Sie sollen ganz klar sehen, Herr Kriminaldirektor", fuhr Bärbel hastig fort. „Ich war mit Herrn Kirsch eine Zeitlang befreundet, bis — bis ich Herrn Crusius kennenlernte." „Ach so." Doktor Ball lachte behaglich. „So lobe ich mir meine Beamten, Sie lassen sich nicht aus dem Felde schlagen. Noch eine Frage, Fräulein Eberhard: Sie sprechen davon, daß es Ihnen unbegreiflich sei, wie wenig sich Herr Kaspar aufgeregt habe, als sich herausstellte, daß bei der Explosion auch die Pläne und Berechnungen der neuen Erfindung zerstört worden waren. Welche Schlüsse ziehen Sie daraus?" „Herr Kaspar ist gleich oben hinaus, wenn etwas schief geht. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie er bei den geringsten Anlässen lospoltert, besonders dann, wenn er glaubt, das Werk, und damit auch er, fei geschädigt. Von der Erfindung Herrn Wands wußte er. Sie war nach der Ueberzeugung Herrn Wands sehr wichtig, sollte also auch entsprechenden Verdienst bringen. Zwischen der Firma und Herrn Wand als Privatperson bestand ein Vertrag, nach dem dieser für feine Erfindungen einen besonderen Gewinnanteil erhielt, der je nach den Erträgnissen verschieden war. Der größte Tell siel aber der Firma zu. Herr Wand hatte also sein Drittel an den Gesamteinnahmen und eine Sondervergütung. Nun beruht die Produktion unserer Firma saft zur Hälfte auf den Verbesserungen und Erfindungen, die Herr Wand gemacht hat. Jede neue Konstruktion bedeutete für das ganze Werk einen Fortschrit. Das mußte Herr Kaspar besser wissen als jeder andere im Hause. Trotzdem war er ganz ruhig und gelassen, als sich nach dem Unglück herausstellte, daß Die neue Erfindung für die Firma verloren blieb. Herr Wand war tot, und die Pläne sind vernichtet. Wir haben uns alle gewundert, daß jetzt kein Krach losging. In jedem anderen Fall, auch wo es sich um viel kleinere Beträge gehandelt hätte, würde Herr Kaspar losgetobt haben und wochenlang keine Ruhe gelassen haben, bis auch der letzte Winkel durchsucht war. Diesmal ordnete er zwar auch genaue Nachforschungen an, blieb aber völlig gelassen, als sie ergebnislos verliefen." „Haben Sie noch eine Frage an Fräulein Eberhard?" fragte Doktor Ball den Kriminalkommissar Kammin. „Nein, heute nicht, vielleicht später einmal.* Kammin stand auf. „Aber ein Protokoll will ich aufnehmen. Kommen Sie mit, Fräulein! Er stapfte zu der Tür, die in lein Zimmer führte, machte sie auf und ließ Bärbel an sich vorbei, die nach einem fragenden Blick auf Ball und dessen zustimmendem Oiiden dem hünenhaften Kommissar gefolgt war. „Haben Sie einen Wunsch?" fragte Ball Michel, als er mit diesem allein war. „Nein, Herr Kriminaldirektor, warum?" bekundete Michel erstaunt. „Ich an Ihrer Stelle würde jetzt versuchen, wenigstens für diesen Fall aus dem Bettugsdezernat zum Morddezernat zu kommen." „Wenn das ginge?!" Michel wurde rot vor Freude. „Geht. In diesem Ausnahmefall. Sie sind nun einmal an der Klärung des Falles beteiligt. Ich werde das Weitere veranlassen. Morgen melden Sie sich bei Herrn Kommissar Kammin zum Dienst!" „Ich danke Ihnen, Herr Krimmaldirektor." „Leisten Sie etwas, das ist der beste Dan*'" Ball reichte dem jungen Beamten bfe" Hand. (Fortsetzung folgt) Aus der Stadt Gießen. Geschenke selbst gearbeitet. Da wir für die mannigfachen Wünsche nicht immer las Passende finden, müssen wir in diesem Jahr unsere Geschenke vielfach selbst arbeiten. Was aber lönnen wir leicht selbst arbeiten? Mutter oder Tante jönnen gewiß einen Handarbeitsbeute! brau» hen. Ihn arbeiten wir aus einem alten Sommerhut, ter sich nicht umzupressen lohnt. Wir feuchten den <[opf des Hutes über Wasserdampf an und bügeln ihn ZU einer glatten runden Form. Damit haben oir schon ein „Körbchen" erhalten, dessen oberen ftanb wir durch die angefeuchtete und gebügelte Hut- Irempe verstärken Jetzt können wir ihn noch mit linem Zierstich aus Wollresten versehen und ein .Zugfutter aus einem bunten Seiden- oder Satinrest Verdunkelungszeit 5.12. von 17.08 bis 9.13 Uhr. eltfeind Mmftüchte, Vohnenkaffee, Butterschmalz —Wie kommt das..? Quf 213$!^ , ^0- 4- Photo - Kreuzplatz 9. aatbA -BURNUS* G-M-ß-H• DARMSTADT- ÄDOX Fachd roqerie-Bahnhofstr.H / nicht nur durch erhöhten Kräfteeinsatz, sondernl lung eingefügt, von Camer ini mit einer zarten . ~ - v v. <, ... . ..t-rx —-— Spannung in der Schwebe gehalten, qber mehr aus dimmnnn unh npfpnpnHirh kammerlvielartiae Wir- Für Frau Möller hat der Waschtag seinen Schrecken verloren. Sie braucht sich nicht mehr anzustrengen. Magenkrampfen Blähungen den bewährten Naus Magentee Maike Alpspitz trinken. Paket Mk. 1.25 Stimmung und gelegentlich tammerspielartlge Wirkung hin inszeniert und vom Kamerümann Arturo Gallea mit hübschen Bildern ausgestattet. Assia Noris, eine pikante Erscheinung, hält die junge, von der Walzermelodie verzauberte Anna auf der Mitte zwischen Naivität und bewußtem weiblichen Gefühl: die Männer werden von Gino Cervi und Leonardo C o r t e s e in wirkungsvollem Kontrast einander gegenübergestellt. Die deutsche Fassung stammt von Lüdtke und Dr. Rohnstein; deutsche Sprecher: Reva H o l s e y , Claus Clausen und Wolfgang Staudte. Die Synchronisierung ist wohlgelungen. — „ i Im Beiprogramm läuft ein interessanter Kulturfilm von der Aufzucht des italienischen Kavallene- pferdes mit sehr schönen Tierbildern. Hans Thynot. ** Eine volksdeutsche Verkaufsausstellung veranstaltet der VDA. am Samstag und Sonntag. Der Zweck dieser Ausstellung besteht dann, für die Volksdeutschen Gruppen in der Betreuungsarbeit des VDA. weitere Mittel zur Forderung zu beschaffen. auch angewiesen, den Wehrmachtsurlaubern, soweit 8. 3. 1942, sie mindestens eine Woche Urlaub habens der ganz v ~ oder zum Teil in die 31. Zuteilungsperiode fällt,1 vorausbestellt werden mutz. Vcrkaufsniederlage: Krea z-Drogerie August Noll, Bahnhofstr. 52. [4873V Frau Schulze hat mit der gleichen Menge Wäsche immer doppelt soviel Arbeit und Mühe. ...nicht irgendein Brot, sondern Studts Svezial- voUkornbvot nach Felke essen, das ist gesunde Nahrung! iseiv Fachgeschäft fürvollwertige Nährmittel Kräuterhaus JUNG, Gießen DaS ist der neblige Speisezettel für erbet«, reiche HauSfrauen-Tage. Einfach, aber doch gehaltvoll, denn Mondamin-VudSingpulver ist wie das zaNe, reine blütenweiße Mondamin ein hochprozentiges Kohlehydrat. Es ge» hön also zu den wichtigsten Tlahrstoffen. Außer- dem schmeckt ein Mondamin-Pudding Vorzug- lich. Das wissen alle großen und kleinen Esser. - SieerhaltenMondamin-Vuddingpulveraufdie jeweils Dafür aufgerufenen Abschnitte Obrer Nährmittelkarte bei Ihrem Kaufmann, wo Stauch früher MonDamin-s3uddingegekaust haben. MONDAMIN-PUDDING ist nahrhaft und schmeckt gut! Mit"li-dertreff«>n des Dieser Tage fand im S-mle dÄ.F»otel Sckmtz eine Nerfammluvg des NSBDT. (Nattonalsoziattst. Bund Deutscher Technik) statt. Nach den Eröff- N'mg«morten des Leiters des Amtes für Technik, Ba. Mersch, gedachte dieser des im Osten gefallenen ^acharuppenl"iters, Vq. Dr. Schellen- 6e r g, Friedbero. Gleichzeitig wurde bekanntgegeben daß dem Gauamt-leiter Dr. Kränzlein, Frankfurt a. M., zum 60. Geburtstag ein Glück- rvunsch^"l'»arl'mm zuaele't»t morden lei. Stm Mittelpunkt des Mitgliedertt-ttfens stand em Borttaa des Inoenieurs. Vg. Vaul Rohrer, über betrübliche L^istuncssteigeruna durch Ve^utt- o„<.llenforschung. D"r Vortrag batte das Refa- (9oHnnfpn vorausbeftellt werden muß. Die Lebensmittelzuteilung vom 15. Dezember 1941 bis 11. Januar 1942. In der 31. Zutellungsperiode vom 15.12.1941! Berechtigungsscheine Aer 60 Gramm Bohnenkaffee bis 11.1.1942 sind beim Kartensystem für Lebens- auszuhändigen. Bei Wehrmachtsurlaubern hat eine mittel folgende Bestimmungen heroorzuheben: Die Anrechnung auf die Kaffee-Ersatz-Rationen zu Am 2. Dezember 1941, vormittags, entschlief in Gott nach kurzem, aber schwerem Kranksein unsere geliebte Mutter, Großmutter, Schwiegermutter und Tante Frau Katharina Rinn, geb. Frank im gesegneten Alter von 78 Jahren. Ihr Leben war Arbeit, Liebe und Sorge. Frau Marie Klingelhöffer, geb. Rinn und Kinder Heinrich Rinn, z. Z. Linz Familie Dr. Klitsch, Weimar. Gießen, den 4. Dezember 1641. Die Bestattung hat auf Wunsch der lieben Verstorbenen in aller Stille stattgefunden. 04092 Allen, die mir beim Heimgange meines lieben Mannes ihre herzliche Teilnahme bewiesen, für die überaus zahlreichen Blumenspenden, den Vereinen, den Kirchenvorständen und Herrn Pfarrer Schmidt für die trostreichen Worte sage ich auf diesem Wege meinen hezrlichsten Dank. Im Namen aller Hinterbliebenen: Marie Pröschold, geb. Jendt Heinrich Pröschold und Familie Gießen (Dammstraße 19), den 5. Dez. 1941. . 04090 Sterbefälle. Am 17.11.41 Heinrich Görlach VI., 78 Jahre, Eberstadt, Kreis Gießen. 18. 11. Gerbergeselle Friedrich Mattern, 65 Jahre, Wetzlar, Neustadt 70. 19. 11. Elfriede Rumpf, 4 Jahre, Eberstadt, Kreis Gießen, Sicher Straße 21. 22. 11. Landwirt und Maurer Ludwig Pfeiffer, 64 Jahre, Bollnbach, Kr. Gießen; Martha Fiedler, geb. Lohren, 67 Jahre, Gießen,Ebelstraße 30; Bauer Karl Bingmann II., 42 Jahre, Stockhausen, Ortsstr. 25. 23.11. Metalldrücker Josef Schmalzeder, 62 Jahre, Gießen, Gnauthstraße 36. 24.11. SchlossermeüterHermann Pröschold, 72 Jahre, Gießen, Dammstraße 19; Antonie Haenchen, geb. Adrian, 79 Jahre, Braunfels, Kreis Wetzlar, Burgweg 87; Elsa Werner, geb. Lambrecht, 26 Jahre, Hungen, Kr. Gießen, Gießener Str. 5; Luise Lang, geb. Pütt, 71 Jahre, Gießen, Sandgasse 22. 26,11. Emma Lachmann, geb. Heckmann, 39 Jahre, Mu- schenheim, Kr. Gießen, Klosterweg 2; Anna Neurath, geb. Damm, 63 Jahre, Gießen, Walltorstrabe 43. 27. 11. Christa Viehmann, 6 Jahre, Hochelheim, Kr. Wetzlar, Eichgasse 176. 28. 11. Emilie Kemper, geb. Ludolph,30 Jahre, Gießen, Kaiserallee7; Emma Schmidt, geb. Thraum, 42 Jahre, Lauter, Krets Gießen. 29.11. Bäckergeselle Karl Schäfer, 57 Jahre, Gießen, Gabelsbergerstraße 5. 30. 11. Amtsgehilfe a. D. Wilhelm Müller, 75 Jahre, Gießen, Bismarck- ftraße 22; Liesel Block, 6 Jahre, Langsdorf, Krets Gießnt, Hungener Pforte 15; Elisabeth Fischer, geb. Schneider, 77 Jahre, Gießen, Bahnhofstraße 34. Mietgesuche Zimmer möglichst Nähe Ludwigsvlatz, 3. Einstellen von Möbeln gesucht. Angebote unter 4974Da.d.G.A. [Stellenangebote Kelie ürewmegi- Zeugnisse, nur Zeugnl» abithdften dem Be Werbung«,chreiden beilegen ! — Lichtbilder undBewerbungeunree lagen müssen »ur 8er Meldung von Verlusten aus der Rückseite Kamen und Anschrift brt Bewerber« tragen i Werl. Wu zum Reinemach. täglich 3 Stund, nachmittags zum sofortig. Antritt gesucht. 149690 Stadt. Frauen- 2lrbeitSschule Fröbelseminar Gartenstraße 30. 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