rals en rfjilti Der britische Rückzug in Nordafrika hierzu * iÜhen Geschäft. Gleichzeitig begannen sich die Ver- 1 Tj-j’» : d’igten Staaten zu einer pazifischen Macht im '-HienNchen Sinne zu entwickeln. 1898 bemächtigten inotgunj ji( ohne sich um den Protest Japans zu kämen. inrita igten Staaten auf seine Sibirien und in der -Bengasi t. -6hem in es Agedabia\t MU uff““1 Kebii!« ie ist jq )om 12.1 irt mW öerorbm? Aosichm rni 1.6o rd) die h stigUM Serortra chäsliW ichstreub irf Leib Jet Zup mrden, proklamierte der amerikanische Staatssekre- M hay den Grundsatz der offenen Tür in tjbina und sicherte sich so seinen Anteil am chine- Jahrgang Ur. 81 Afehemi taoltdi. auiiet Sonntags und Feiertags VcilagernDie Illustrierte siebener Famtlienölatter Zeänat tmBild DieSckolle Mouats-Beizugsvreis: 8ht4Beilagen NM. 1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr. „ -.25 iudj bei Nichterscheinen non einzelnen Nummern ufolge höherer Gewalt -Zuetinaji 1 nuv % ' Ötfc- 'S ,(! «i Iw Wehrmacht die Führung der totalen Kriegswirtschaft in die Hände zu geben. Die totale Mobilisierung in dieser für Japans Zukunft entscheidenden Kriegszeit setze die Bereinigung von Wehrmacht und Wirtschaft voraus. Die Tatsache, daß aktive Militärs zur Verstärkung des Kabinetts heran- gezogen werden, beweise, daß Konoye sich der Schwere der Zeit bewußt und entschlossen sei, sie mit allen Mitteln zu meistern. Mit dem Entschluß, Japans neues Ostafien im Rahmen des Dreierpaktes aufzubauen, sei die Selb st Versorgung innerhalb des Wirtfchaftsraumes der Fernostvölker ein vordringliches Problem, nachdem Amerika seinen Wirtschaftskrieg auszudehnen entschlossen sei. Deshalb sei die Reorganisation der Wirtschaft unter staatlicher Lenkung notwendig, wobei die planmäßige Erhöhung der Produktion an Kohle, Eisen, Stahl und Del unumgänglich sei. Folgerichtig sei daher, daß der Wehrmacht als „größtem Konsumenten" entscheidender Einfluß auf die Kriegswirtschaft eingeräumt werde. Revision in Afrika. Als nach dem Vorstoß der Italiener auf (SiBi et Barani und Marsa Matruch der Oberkommandierende der britischen Orientarmee General Waoell in Westägypten eine gewaltige Streitmacht zusarn- menzog, wozu ihm von dem damaligen Kriegsminister Eden nach dessen Besuch in Kairo australische, neuseeländische und südrhodesische Truppen bereitwillig zur Verfügung gestellt wurden, geschah es nicht lediglich, um die verhältnismäßig schwachen italienischen Kräfte von einem Durchstoß zum Suez< tonal, immer noch einer der empfindlichsten Stellen im Verteidigungssystem des Empire, abzuhalten, vielmehr hatten die Engländer einen erheblich weiter greifenden Plan, der durchaus offensiv gedacht war. Sie wollten dem Gegner die Initiative entreißen und nun ihrerseits den Italienern Tripoli- tanien fortnehmen. Nach den schweren politischen und militärischen Niederlagen, die sie im vergangenen Frühjahr hatten einstecken müssen, brauchten sie einen Erfolg um jeden Breis. Und sie suchten ihn dort, wo Jie ■ hoffen durften, auf den naturgemäß schwächsten Widerstand zu stoßen. Der Duce selbst hat in einer feinen letzten Reden erläutert, warum Italien nicht in der Lage war, in seiner nordafrikanischen Kolonie Truppenmassen zu konzentrieren, die einer starken, mit allen modernen Kampfmitteln ausgerüsteten Offensivarmee Trotz zu bieten vermocht hätten. Zudem erschwerte die Weite des Raumes eine Verteidigung ungemein und schließlich bot das durch die Natur des Landes in dem schmalen Küstenstreifen zusammengedrängte Verkehrsnetz — im Grunde nur die von Balbo angelegte Autostraße und einige wenige kurze Schienenstränge — der britischen Mittelmeerflotte die Möglichkeit, mit ihren schweren, weittragenden Schiffsgeschützen außerordentlich wirkungsvoll in den Kampf namentlich um die als Rückgrat jeder Verteidigung der Kolonie wichtigen Hafenorte einzugreifen. Edens und Wa- vells Anschlag auf Tripolitanien bot also für eine erfolgreiche Durchführung die besten Voraussetzungen. Ohne diese wäre er auch gewiß nicht unternommen worden, denn für Englands Prestige war eine weitere Belastung nur schwer tragbar. Das Ansehen des Empire in der arabischen Welt, durch die katastrophalen Ereignisse des vergangenen Jahres schwer erschüttert, mutzte wiederhergestellt werden. Man wollte Rückenfreiheit für Unternehmen im östlichen Mittelmeerraum gewinnen und zudem hoffte man, durch den Vormarsch in Tripolitanien mit der Besetzung der italienischen Gegenküste eine Operationsbasis von unschätzbarem Wert für einen Angriff auf das Mutterland Italien in die Hand zu bekommen. Weitgesteckte strategische Ziele also, für die der ungeheure Einsatz sich lohnte, den man aufbot, da Eden vielleicht auch damit rechnete, daß bei einem Gelingen seines Planes die nordafrikanischen Kolonien Frankreichs in ihrer Treue zu Marschall Petain wankend würden, womit dann die in London viel beredete „zweite Front" Aussicht auf Verwirklichung haben würde. Wir wissen, welche gewaltigen Anstrengungen General Wavell unternommen hat, um die ihm von Eden gesteckten Ziele zu erreichen. Wir haben ver- ene N gsveM nbigen, ober $ i als Hf > deB n deiB 2In# nz < iigeE s -rlich 'I1 W«* heinriA jnet »es 9l°”2 s einen * n n« . "er flt Oie Japan-Politik -er USA Von unserem UST.-Berichterstatter. ju „M u n i t i o n 5 m i n ist e r n ", die eine grundsätzliche Umstellung der Wirtschaft auf die Kriegszeit bedeute und die zwangsläufige Folge der internationalen Lage insbesondere im Pazifik und des englisch-amerikanischen Wirtschaftskrieges sei. Mit „Blitzkrieg" bezeichnet die Presse den raschen Entschluß Konoyes, Ogura und Vertretern der Monaten die Einnahme bejubelt hätten, könnten jetzt kaum etwas anderes behaupten. „New Port Times" meldet aus London, daß die Räumung Benghasis in der englischen Oessentlichkeit Verlegenheit und Enttäuschung ausgelöst habe. „Es sei nicht klar, was diese Räumung bedeute." (!) Das Blatt, das sich ebenso wie die übrige .O8^.-Presse die englischen Ausreden und Beschönigungsversuche zu eigen macht, tröstet schließlich damit, Benghasi fei' zu weit entfernt, um als Angriffsbasis auf Aegypten zu dienen. Wie es im Londoner Rundfunk hieß, verfolgen die Briten bei ihrem Rückzug — natürlich — nur die Absicht, bessere und stärkere Positionen zu beziehen. Cyrill Laykin verstieg sich in einem Kommentar zu dem Satz: „Warum sollte eine ruhmreiche Armee nicht ein wenig von ihren großen Eroberungen abgeben?" Trotzdem muß man den Rückschlag zugeben. Im Wüstenkrieg seien nun einmal hier und ba^leinere Mißgeschicke möglich. Von erstaunlicher Offenheit ist eine amtliche Londoner Meldung, in der zugegeben wird, daß man bie Stärke der feindlichen Streitkräfte unterschätzt habe. „Immerhin", so wird dann gesagt, „bedeutet die Räumung Benghasis für uns einen Rückschlag, und man muß an die Warnung des Premierministers denken, daß wie sowohl mit Siegen als auch mit Rückschlägen zp rechnen haben". Am ehrlichsten war der anglo-amerikanische Radiodienst in Schanghai, der die Räumung Benghasis durch die Engländer mit der Vorbemerkung bekanntgab: „Eine schlimme Nachricht". Reuter ist angesichts der Schwere des Verlustes Benghasis darauf bedacht, die öffentliche Meinung auf eine mögliche Weiterentwicklung vorzubereiten. Er erklärt, daß man erst ein Urteil über die Lage abgeben könne, wenn man die Stärke von Mannschaft und Material, mit denen der Vormarsch durchgeführt werde, kenne, sowie das Ausmaß der britischen Verluste. Die italienisch- deutschen Stteitkräfte unternähmen ein Wagnis. Es könne sich jedoch um eine Operation großen — Tolemaide -JoerQ (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Tokio, Mitte März 1941. Was sind China und Japan für die Vereinigten Maaten und für England gewesen? Ausbeutungs- pjehe, Kaufaelegenheit für Kuriositäten, Stativ» un für die Ausbreitung ihrer Machtstellung im fernen Osten in militärischer und in kultureller Begehung. Man hat diese Einstellung selbstverständlich leder in London und noch weniger in Washington igeben wollen, man betonte die große Kulturmis- an der anglosächsischen Völker im Fernen Osten, ren erzwang weitgehende Privilegien und man iar ehrlich verwundert, daß man in Peking und in ünfio nicht reinen Dank und Unterwürfigkeit für dese aufopfernde Tätigkeit erntete. Nach dem Sturz dr Mingdynastie war man in den Vereinigten (Staaten unfähig, die tatsächliche Lage zu erkennen, ran beurteilte die Dinge nach den in Amerika festigenden politischen Prinzipien. "Als sich China in endlosen Bürgertriegen und E-irren unter dem Kommando von käuflichen Verölen und Marschällen verlor, als sich ganze rmecn in Räuberbanden verwandelten und bas inb verwüsteten, frohlockten die Amerikaner, daß r* Chinesen jetzt, ebenso wie sie selbst vor 150 Jah- n für die Republik kämpften. Ihre großen Handl sniederlassungen in Schanghai und in Tientsin achten unterdes glänzende ' Geschäfte, indem sie in verschiedenen Rebellen Waffen und Munition vrkauften. Sie förderten und unterstützten den 'tijapanischen Boykott in China, um ihre eigenen rdienstmöglichkeiten zu steigern, ohne sich aber in rem Hochmut der Gefährlichkeit ihrer Haltung belaßt zu sein. War es nicht der amerikanische Admi- i Perry gewesen, der im Frühjahr 1853 mit er Kriegsflotte im Hasen von Tokio erschien und rd) eine Salve Japan dazu zwang, seine Tore Welt zu öffnen? Hat Washington Japan durch nicht zu ewiger Dankbarkeit verpflichtet? Es ft als ein feststehender politischer Grundsatz, daß nna und Japan am Gängelbande der Anglo- sen ihren Gang durch die Weltgeschichte zu voll- n hätten. Der rapide machtpolitische Aufstieg Japans wurde den Vereinigten Staaten mit einem gewissen ßoergnügen aufgenommen, zumal da die rivali- enden Großmächte nach dem Frieden von imonofefi China in Interessensphären aufzutei- begannen. Rußland erwarb Konzessionen in r Mandschurei, England setzte sich im Pangtse-Tal , Frankreich im südlichen China und Deutsch- itb erwarb, oder richtiger, pachtete Schantung. Um n der Gefahr zu begegnen, von dem Mitbestim- ngsrecht über den Fernen Osten übergangen zu Km „Eine sehr hübsche Rückzugsleistung." Der Eindruck tu Südamerika. Buenos Aires, 4. April. (DNB.) In Buenos Aires hat die Wendung in der militärischen Lage auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz ungeheures Aussehen hervorgerufen. Mit großen Schlagzeilen berichten auch die Boulevard-Zeitungen über die Räumung Benghasis, das angesichts des schnellen Vormarsches der deutschen und italienischen Truppen unhaltbar geworden sei. Die Sensation ist um so größer, als die argentinischen Zeitungen seit Wochen täglich Berichte über die Lage in Nordafrika veröffentlicht hatten, die auf alles andere als auf eine solche Wendung der Lage schließen ließen. Bezeichnend ist, daß sogar das Blatt der englischen Kolonie zugeben muß, daß die Räumung Benghasis durch die britischen Truppen ein „bitterer Rückschlag" sei. Auch in Rio de Janeiro wird die Meldung von der Räumung Benghasis sehr stark beachtet. Die Zeitungen sprechen von einem blitzartigen Vordringen der deutschen und italienischen Panzerkräfte „Gazeta de Noticias" weist darauf hin, daß die Engländer innerhalb von zwei Tagen 2 4 0 Kilometer zurück- geschlagen seien, was einem Tagesdurchschnitt von 120 Kilometer gleichkomme. Das sei für die Engländer eine „sehr hübsche Rückzugs- l e i st u n g". Bor der Räumung alle Lebensmillelvorräle vernichtet. Berlin, 4. April. (DNB.) In einem Reuter- Kommunique über die Räumung Benghasis heißt es, daß vor Antritt des Rückzuges alles, was in der Stadt an Lebensrnitteln vorrätig war, zerstört wurde. Die in Benghasi verbliebene Zivilbevölkerung ist also dem Hunger überantwortet worden, bzw. die Sorge um ihre Verpflegung wird dem Feind überlassen. — Genau so haben sich die Engländer in Holland, Belgien und Nordfrankreich verhalten. Später hat die britische Propaganda freilich geleugnet, daß englische Truppen es waren, die entgegen den Grundsätzen des Völkerrechts Hand an die Lebensmittelvorräte der Zivilbevölkerung legten. Die Schwierigkeiten, die in der Ernährung der besetzten Gebiete Westeuropas auftraten, wurden vielmehr den Deutschen in die Schuhe geschoben. Das Reuter-Communigu6 nagelt jedoch dis Verantwortlichkeit der Engländer für immer fest. , General-Anzeiger für Oberhessen ^«iebrn^ch-Ntratzkr-, Bclriction Act" für Japan die Einwanderung in ^Vereinigten Staaten, und Staatssekretär Stimson, ? jeitc Kriegsminister, versuchte durch die Unterzeich- iiung des sog. Neunmächtepaktes eine Front gegen Cap an zustandezubringen. Tokio ließ sich aber nicht ein chüchtern, cs setzte unbeirrt seine Politik auf dem „tsic tischen Kontinent.fort und glaubte, daß nach dem |tu>brud) des europäischen Krieges die Stunde der fitqültigen Verwirklichung der „neuen Ordnung lslisiens" gekommen sei. Der Zusammenbruch :! ?rcnfreid)3 und der Rückzug Englands aus Ost- tfiin bestärkten cs in der Verkündung des groß- attischen Doktrin. Es trat dem Dreimächtepakt bei, ler vom Fürsten Konoye und vom Außenminister ^ctsuoka als unumstößliche Grundlage der Politik Cif ans anerkannt und bestätigt worden ist. ' 3 ie Vereinigten Staaten wurden vor eine vollere Tatsache gestellt. Der Pakt an sich ist, rote e- Außenminister Matsuoka immer betonte, ein Iri-benspaft. Er enthält keinerlei Spitze gegen die Peinigten Staaten, sofern sie davon absehen wol- Japan feinen Lebensraum streitig machen zu Molen und die Befriedung Chinas zu stören. Man i m Washington mit dieser These nicht einverstan- im Man droht und man rüstet, unfreundliche 9o:$n werden gewechselt und die in Nordchina und i lapan ansässigen Amerikaner haben von ihren I iüfulen die Aufforderung erhalten, das Land zu I irnassen. Der große amerikanische Dampfer „Pre- |eit Coolidge" verließ bereits vor einigen Wochen . ChTinghai mit mehr als tausend Amerikanern an f I 3ri) mit dem Kurs nach Osten. - Die Garnisonen r ff den Philippinen wurden verstärkt, die ameri- (sschen Geschwader besuchten Australien und sam- Brega Q Agheila u mm, Hawais und, der dazu gehörenden Jnsel- Httppe, und wenige Monate später erwarben sie, iicch dem Sietze über Spanien, die Philippinen. Der Friede von Portsmouth vom 5. September JKBBB 9 Samstag, 5. / Sonntag, 6 April Ml Gießener Anzeiger Die Lage in Jugoslawien weiterhin nngeNri Zum Tode des Grafen Teleki Und als das englische Volk immer noch nicht ein- i sehen wollte, welchen Sinn dieser nordafrikanische ; unhlnioM unh rtpfnhrfirhen fffnn« tenen Worten telegraphisch seine Anteilnahme zum ^orvu^ca ais einen r Ausdruck gebracht. Aus dem gleichen Anlatz sandte Z u g herauszuputzen. Die Dornrb^t dafür ijt ui der Reichsminister des Auswärtigen v. R i b b e n - dem Bericht des trop an den Königlich Ungarischen Autzenminister getun. Wahrend noch oo3me ^.9^’ non Bardollv und an die Gräfin Teleki in Herz- nach der gleichen englisch n.Quelle so ungefähres •• wichtigste an der nordöstlichen Küste Nordasrikas 3er Miin transporters „B r i t a n n i a" (8799 BRT.) in Ri arte i Ulfe 51i wi Hi M lliroge h Win mtnirfm Jn £ itea wi Britischer Truppentransporter versenlil. 2 Santa Cruz d e Tenerife, 4. April ((Euren 3^ papreß.) 77 Schiffbrüchige des britischen Truppen' rr plötzlich, der Hafen fei kaum noch benutzt worden und sei im übrigen militärisch ganz unwichtig! Besonders lächerlich aber wirken die Versicherungen des Wävsllschen Hauptquartiers, England pflege sich seine Schlachtfelder stets selbst auszusuchen, oder die deutschen und italienischen Etappenlinien würden jetzt, b. h. nach dem Fall von Benghasi, sehr fang werden. Ihre Länge ist immerhin mit der (Etappen- rinde Wavells nach lange nicht zu vergleichen. Nun Berlin, 4. April. (DNB.) Der Führer hat zum Ableben des Königlich Ungarischen Ministerpräsidenten Graf Teleki sowohl dem Reichsverweser als auch der Gräfin Teleki in herzlich gehaltenen Worten telegraphisch seine Anteilnahme zum Cnglandfreundliche Regierung im Irak gestürzt. Rom, 4. April. (Europapreß.) Wie aus Beirut gemeldet wird, ist im Irak von Militär und extre men Nationalisten ein Staatsstreich durchgeführt und die Regierung Taha el Haschimi g<' stürzt worden. Die jetzt gestürzte Regierung roa:t vor zwei Monaten an die Stelle des von englisch« Seite zu Fall gebrachten Kabinetts K a i l a n i getreten. Der Regent Abdul I l a h ist, nach Meldungen der Agentur Mondo Arabo, nach Basr- geflohen. Die Abgeordnetenkammer ist auf löst morden. Gegen den neuen britische« Botschafter Sir Kingham C o r n w a l l i s , der erft, am Dem- nerstag in der irakischen Hauptstadt eingetroffe» ift, haben die Nationalisten schon drohendi Kundgebungen veranstaltet. Das Militär beherrscht die Lage. Eine neue Reaierung ist ncch nicht gebildet worden. „Messaggero" meldet, t« Bewegung habe einen klaren britenfein w-' lichen Grundzug und sei von den fortgeM ten britischen Einmischungen in die innere ui® äußere Politik des Irak verursacht wdrden. von Bardossy und an die Gräfin Teleki in herzlichen Worten gehaltene Beileidstelegramme. können sich die Engländer ausknobeln, wie es kommt, datz di-e amtlichen Meldungen über den Verlust von Benghasi so wortkarg und die Enttchul-i- gun-aen des ' Wovellschen Hauptquartiers so geschwätzig sind. werde, aber nur, wenn in einem solchen Falle ei« vernünftiges Rationierungssystem durch»- geführt werde, brauche das englische Volk nicht zu verhungern. benten. Die ungarische Presse würdigt chn als Staatsmann und als Gelehrten. Sie verzeichnet die Beileidstelegramme des Führers und des Rerchs- autzenmimsters sowie auch das Beileid des Papstes und des Kardinalstaatssekretärs Maglwne. Bei der Staats-Trauerfeier am Montag in der Kuppelhalle des Parlaments wird sich der neue Mimsterprasl- dent von Bardossy als einziger Redner im Namen Ungarns von feinem Amtsvorgänger ver- Maisuoka beim Führer. Berlin, 4. April. (DBB.) Aus seiner Rüd‘ reife von bet Hauptstadt des verbündeten 3towA nach Tokio traf der kaiserlich Japanische Minister yosuke 7Natfuoka am Freitag zu eiv^fl zweiten kurzenBesuch in Berlin ein. Zu feiner ™ grützung hatte sich der Belchsminister des W mörtinen von Ribbentrop an den Anhal»' Bahnhof begeben. Am Rachmittag des Tages wurde der favanifche Slutzenminister in®* genwart des Reichsautzenministers zu einer d i jprechung beim Führer empfaafle* 0» u fom t'M ii Iroi W tijtnilii Iflbr »Jjl im I; Ni» !M i Jn M ii lilicnif Italiener in Eritrea wirb zum Sieg über England beitragen, der freilich auf einem ganz anderen Kriegsschauplatz erfochten werden wird als im tropischen Hochgebirge Ostafrikas. Dr. Fr. W. Lange. In der ungarischen Hauptstadt hat bte Haltung des britischen Rundfunk- und Propagandadienstes im Zusammenhang mit dem Tode des Ministerpräsidenten Entrüstung hervor- qerufen. Die rasche Besetzung des Postens des Regierungschefs, gerade mit dem Außenmimster von Bardossy, sowie das Verbleiben der bisherigen Ka- binettsmitgsieder in der Regierung ist Gewähr dafür, datz in Ungarn kein Richtungswechsel eintreten kann, was amtlicherseits nur deshalb hervor gehoben wird, weil die feindliche Propaganda bei jedem Wechsel eines Ministerpräsidenten oder Außenmini- sters den Versuch unternahm, aus der Personenänderung Verwirrung zu stiften. Das Beileid des Führers. „Siegreicher Rückzug." Bon unserer Bert ner *cbn!tieihniq Ji Jtl Sott rDe • 80 i \W i IS ml*« Bosniens bereitstellen lassen, die M o b i l mach u n q hat keitren Augenblick ausgesetzt. Die Auslassungen des Rundfunksenders Boston (USA.) über die Möglichkeiten der Demokratien auf dem Balkan den größten Sieg dieses Iahrhunberts erringen zu können, bezeichnet „Tribuna als trottelhaft. Sie seien in die von diesem Rundfunksender betriebene systematische Aufreizung Jugoslawiens j um Kriege und m das System der Ausweitung des Konflikts emzu- reihen. In USA. habe sich eine mit Geldmitteln reich ausgestattete Vereinigung gebildet, um Jugoslawien in den Krieg zu ziehen. Außer einigen Serben und Nordamerikanern gehörten dieser Vereinigung auch die bekanntesten Juden, Freimaurer und Magnaten der Kriegsindustrie an. Das Ziel der Bereinigung sei, London und Washington Kanonenfutter im reichsten Maße zu schaffen, um den von Nordamerika zu liefernden Waffen Arbeit zu geben. Dies schändliche Spiel sei eine weitere dustere Begleiterscheinung des Krieges der Demokratien. Ridfag Mcnnfd Mn dm dem spanischen Dampfer „Cabo Hornos" in Sanii Cruz be Tenerife gelandet worben. Das enx« lifche Truppentransportschiff war, wie bie Heben« lebenben berichteten, am 24 Marz mitten im Aller' tik von einem beutschen Kriegsschiff angegrtfjd worben. Der erste Schutz zerstörte b»e Funkeinri^ tung ber ..Britannia", der zweite ihre Geschützt und ber britte Schuß traf bas Vorberschiff schw^« Dann wurde die Besatzung aufgefordert, in DBI Boote zu gehen und hierauf das Schiff versenk- 77 Schiffbrüchige wurden, nachdem sie sich fur] Tage in Rettungsbooten auf dem Ozean treiben befunden hatten, von dem spanischen Dampfer -n Meilen von der afrikanischen Küste entfernt an W® genommen. Sie berichteten, datz ganze Grupps ihrer Kameraden von Haifischen v e r s ch l n'v gen mürben, als sie mit den Wellen kämpften T ’ Dampfer habe außer ber Mannschaft und den Pa' ' gieren 4 8 0 britische Soldaten an Bord IF habt. Nur 77 Ueberlebende wurden gerettet „Auch die kühnsten Optimisten ; nicht vorausgesehen." Großer Eindruck in Madrid. Madrid, 4. April. (Eurovapreß.) Der unaufhaltsame Vormarsch der deutschen und italienischen Truppen in ber Cyrenaika ist in Madrid das Tagesgespräch. Sämtliche Zeitungen melden bie außerordentlichen Erfolge dieses Vorstoßes auf der ersten Se-ite in großer Aufmachung. In den Schlagzeilen wird als Sensation verkündet, daß bie britischen Truppen bereits bie Hauptstadt dieses Gebietes, Benghasi, wieder geräumt haben „Die deutsch-italienischen Offensive", so schreibt „ABT" in seinem Kommentar, „hat in ganz wenigen Tagen Erfolge gehabt, die auch die kühnsten Optimisten nicht vorausgesehen haben. Wenn der Vormarsch im gleichen Tempo anhalt, wird die ganze Cyrenaika in zwei Wochen wieder zurückerobert sein." Das syndikalistische Blatt „Pueblo" sagt: „Die letzte Entwicklung deutet an. daß der Krieg in Italienisch-Ostafrika und Nordafrika eine tiefgehende strategische Wandlung erfährt. Diese Tatsache verspricht künftig von ausschlaggebender Bedeutung zu wer- d-n." Auch in spanischen Militär kreisen verstärkt sich ber Einbruch baß die vorübergehende militärisch günstige Stellung Großbritanniens an der nordafrikanischen Front, die England bisher als einziges Plus seiner Kriegführung buchen konnte, sich mit großer Geschwindigkeit ebenfalls in ein Minus verwandeln dürfte. Die Bmduna der Engländer in Ostafrika. Rom, 4. April (Europapreß.) Ueber 300 000 Mann feindlicher Truppen bindet Italien durch feinen Kampf in Ostafrika, stellt ein Bericht des „Messaggero" aus Massaua fest. Darin sind heben» fenbe motorisierte Formattonen einbegriffen Weiter setzten die Engländer dort 600 bis 1000 Flugzeuge moderner und modernster Bauart ein. Hinzu kämen die abessinischen (Emigranten, bie von den Engländern bewaffnet worden seien und die de-Gaulle- Leute sowie Streitkräfte aus Belgisch-Kongo. In diesem Rahmen müsse man auch die Schlacht von Keren würdigen. Die mahnende Stimme Dovd Georges. Stockholm, 4. April. (Europapreß) Wie eine kalte Dusche habe die Nachricht von der Räumung Bengasis in London gewirkt, so schreibt der Londoner Korrespondent des „Aftonbladet". Im Unterhaus traf die Nachricht während der sehr ernsten Debatte über die englische Ernährungslage ein, die anscheinend großen Eindruck in England hinterlassen hat. Der Korrespondent des „Äfton- hladet" meint,daß die Rede Lloyd Georo-s, die ber ggnzen Debatte ihr Gepräge gab, eine bi- rekte Mahnung an Churchill gewesen sei, das Ernährungsproblem nicht zu unterschätzen. Zum erstenmal sei in dieser Debatte offen über diele Gefahr gesprochen worden. Lloyd George habe an die Oeffentlichkeit appelliert, sich durch die letzten Wochen den klaren Blick nicht trüben zu lassen. Er habe großen Wert daraus gelegt, in diesem Stadium des Krieges feine besorgten Mahnungen auszusprechen, und er habe sofort nach seinem (Eintreffen im Unterhaus. das er feit vielen Monaten nur selten betrete, das Wort ergriffen. Lloyd George meinte, der englische Boden könne das zurückgeben, was auf dem Atlantik verloren gehe, wenn die landwirt- ichaftliche (Erzeugung verdoppelt Rom, 4. April. (DNB.) Die Lage in Jugoslw Wien wird von der römischen Presse auch nach dem (Eintritt Matscheks in d i e R e gi e - runq als ungeklärt betrachtet. Zwar habe Matche? erklärt, daß der Friede gerettet werden könne, die englisch-serbischen Agenten in Belgrad fahren aber weiterhin fort, ins Feuer zu blasen Agenzia Stefani erfährt dazu aus Belgrad, daß die öffentliche Meinung sich keineswegs beruhigt hat, da die Entscheidung in ber H an o einer Militärclique liegt, bie unter allen Umständen das jugoslawische Volk in den Krieg treiben will. Die Freimaurerei, das Judentum und die engliscl)en Agenten fahren fort, dieser Clique den Rücken zu stärken, indem sie eine englttch-ame- Seitdem die englische Bewegung tn Nordafrik« rückläufig geworden ist, nimmt oie britische Berichterstattung über diesen Kriegsschauplatz nur noch beit allerbescheidensten Raum ein. Die Wiedereroberung Benghasis durch das tatkräftige Zufammenwirkeir deutscher und italienischer Truppen werden viele- Engländer noch gar nicht erfahren haben — teils weil es verschieden wirkt, teils weil es in Umschreibungen an unauffälliger Stelle versteckt wird. Als Benghasi am 6. Februar angesichts der erdrückenden englischen Uebermacht fiel, beeilte sich bie englische Berichterstattung, den Vorgang als einem militärischen Wendepunkt" in Nord-. afrika hinzustellen und den Oberkommandierenden, General W a o e l l, zum „Napoleon des englischen. Weltreiches" zu ernennen. Was tat man nicht alles in London, um die Bedeutung Benghasis gerate für den nordafrikanischen Krieg herauszustellenk Danach war her kleine Küstenort der wichtigste Handels- und Stützpunkt an der ganzen nordasri- kanischen Küste: man unterstrich die Bedeutung sei- nes Flugplatzes und seiner Küstenbefestigungen; man frisierte die Wirkung des „moralischen Vor. teils" heraus und versicherte, der Feldzug längs ber Küste sei für die englischen Truppen ein „Automo- bilrennen", das bis nach Tripolis führen werbe. Feldzug mit seiner endlosen und gefährlichen Etappenlinie haben sollte, da ließ Churchill die Eroberung von Benghasi als ein „glänzendes Kapitel der englischen Geschichte" bezeichnen und ber Er- j nährungsminister, Lord Woolton, der damals ; noch nicht als nächster Sündenbock des Churchill- Systems ausersehen war, erhielt den Auftrag, eine j Aufklärungskampagne einzuleiten unter dem viel- : sagenden Schlagwort: „Wollt ihr Butter oderBenghasi?" Inzwischen ist Benghasi verloren gegangen, unb was die Butter betritt, so hat ja die letzte große amtliche Ueberfid)t über die Versenkungen gezeigt, welchen Weg die nach England besttmmte Butter heute gewöhnlich nimmt. Der britische Tranm von Tripolis ist ausgeträumt, es gibt keinen Autotrip ; längs der Küste mchr. Inzwischen bürste man in 1 London Vorbereitungen getroffen haben, um nach i bewährtem Muster dve englrsche Flucht dort in i Norbastika als einen neuen „s i e g r e i ch e n R u ck- । Bi'rl lßuide M.: P to'Mtei hitdje Ron Jtenl (int fSDOi hütze LVlU/UiyU’C Ull VC l ------ ----- ■. , . war, behauptet das brittsche Hauptquartter jehß «km vlöttlicb. der Hafen sei kaum noch benutzt worden IW on folgt, wie die schwachen italienischen Kräfte vor dem Ansturm der weit überlegenen britischen Armee die besetzten Küstenstriche in Westägypten aufgeben mußten und in der Folge auch die Cyrenaika nicht I zu halten vermochten. Zäh klammerte sich ^ie italienische Verteidigung an die schwachen Wüstenbefestigungen. Oft wochenlang leistete sie in erbittertem Ringen tapferen Widerstand bis zur letzten Pattone und bis zum letzten Tropfen Wasser Entlang der Küste hatte sie zudem unter dem Feuer der schweren'englischen Schiffsgeschütze erheblich zu leiden. Trotzdem gelang es ihr, dem vor allem an motorisierten Panzertruppen sehr überlegenen Gegner außerordentlich schwere Verluste an Menschen und Kriegsmaterial zuzufügen. Ein besonderes Ruhmesblatt in der Geschichte der italienischen xolo1 nialfeldzüge wurde die Verteidigung ' der Oase Giarabub, die, obwohl von jeder Verbindung mit uen den eigenen Linien längst abgeschnittenen und nur Hilfe, bie aus Griechenlcmb kommen noch auf gelegentlichen Ersatz an Nahrungsmitteln -xn Aussicht stellen. Tatsächlich geht auch die und Munition durch italienische Flieger angewiesen, -raucht der Bevölkerung weiter, die von sich Woche um Woche dem Anstürmen der feindlichen @(neraI Simowitsch getroffenen Maßnahmen haben Uebermacht entgegenstemmte, ohne Aussicht auf Zustrom der Bevölkerung nach dem ß an = Entsatz die mehrfache Aufforderung zur Uebergube kesinnern nicht aufzuhalten vermocht. Der Ge- zurückwies und damit starke Kräfte des Gegners neralstad hat seine üartiere in einer Ortschaft weit hinter der Front auf lange Zeit fesselte, obwohl der Engländer die Einnahme des kleinen Wüstenforts mit allen Mitteln zu forcieren suchte. Die italienischen Wehrmachtberichte haben — ein Beweis für d'lfs kftnnn den das Vertrauen des Staatsoberhauptes terten, sodann aber ihr Wirkungsfeld auch an die bßr ungarischen Regierung berief, ist nordafrikanische Küste verlegten und dort mit leb-aefinnungsftarrer unb treuer Vertreter der Haftern Störungsfeuer in ben Erdkampf eingrissen. ooMd)en Linie bekannt, auf der sich die ungarische Aber dabei sollte es nicht lange bleiben. Bald tauch- HßoMt unter der obersten Leitung des Reichsver- ten auch im Sand ber afrikanischen Wüste beutsche Meters während des Waltens der beiden großen motorisierte Berbänbe unb Panzer auf. Deutsch- der Nation des Grafen Csaky unb des land war nicht gewillt, ben italienischen Kunbes. ~QuV teleki, bewegte." genossen in seinem schweren Kampf gegen bie brr= I________ ______ tische Uebermacht allein zu lassen. — ab(r f^ k-mmanbant d°- -°li,ch° ®efte Bewertet unb auf bie leichte Achsel «" ist er -- bann " genommen, ja vielleicht sich sogar baoon eine Ent. §ubetenlanbes, beim 6mma W ™ tm laftung im Kamps um bie Insel versprochen. Darin ch ch. Mhrer sab man sich freilich halb grünblich getäuscht, benn bulbtg ^nblich Anfang 1940 gibt ihm uyrer obalb bas Wetter es erlaubte, nahmen bie beut- emejpanjerbtm ton Sas tft feine brttte BSaffe. too schen Luftangriffe auf bie Stanborte ber britischen wirb btefer Solba tm Wechsel ber Lufgaven me Rüstungsindustrie, auf die wichtigsten Versorgungs- Erscheinung des Umsicht g g zentren, Häsen und Dockanlagen eine Heftigkeit an, dem lebe neue ! DOn*st(f.er Aämp- bie alles bisher Erlebte weit in ben Schatten stellte. °mmen >st. L.°hr°r unb Vorb lb polltis^r Karnp^ Die beutsche Luftwasfe war also sehr wohl in berlfer unb w.Marischer ^rifisteller. ein Mann von Lage, das eine zu tun ohne das andere zu lassen. >5?^lsch'technischem V s , g Als dann auf dem nordafrikanischen Kriegsschau- Schwaben, aber unbekumme t Deutschen platz deutsche motorisierte Verbände erschienen,! fahr, eine von den iu^^Deutstym glaubte man in London auch darüber hinwegsehen als diesem Iahrhui^ert gm ß Pf Q J zu können in der leichtfertigen Annahme, es könne keine professionelle Milit rischeFg - sich nur um einzelne kleine Abteilungen handeln, Wavell sie vor d . d ' die im Gesamteinsatz ohne Bedeutung bleiben müß- Mann, der nur in feinen ten. Man wiegte sich in dem ebenso über^ebIi^^en vielmehr wie gefährlichen Irrtum, daß die angeblich unge- dem die sozialen seelischen E sch 9 brochene englische Seeherrschaft im Mittelmeer, mit ferer Zeit begegnet sind u Adolfs Eitler der die britischen Kriegsmacher so gerne prahlen, I lichen. nahen Crlebnisdes Menschen Adolf Hitler größere Truppen- und Materialtransporte des eine innere Begeisterung empfg ' . . Feindes nach Nordafrika gänzlich ausschließen seinen Gedanken ^Ä'ener X mürbe, zumal man auch Tripolis unb bie anberen! vielseitiger, für ben k°l°ni°len Raum beimfener v»^ ber norbafrikanifchen Häfen für ausreichenb ver- urtetlsfreier Deutscher, bem ich J n(nt! mint hielt. Aber bie alarmierenben Nachrichten aus ber bem Unerwarteten eine eben . .. bem Hauptquartier Wavells sollten bie Lonboner «ort geben wi-ch." - /st ^r Monn ber b e Optimisten balb eines anbern belehren. Die bamneb britische Srkgtuffrung « 9 J? siuaen- Germans hatten es wieber einmal geschafft, roas lamfett nach Afrika 3u ttawrn in «"«" «"J™- ihnen niemanb zugetraut hatte. Es war ihnen ge- blick, in bem sie aanz anbere^Plan^walzt. M deren lungen, fo starke Verbände hinüberzubringen, daß Inangriffnahme sie liebenb gerne bie Truppen em. sie es wagen konnten, nicht nur ben Vormarsch ber roflrte, bie General Wave» wohl bis vor Armee Wavells entlang ber Großen Sprte, ber kurzem noch meinte, von seiner Norbafnka-Armee breiten Meeresbucht zwischen der Cyrenaika und abgeben zu können. dem eigentlichen Tripolitanien, zum Stehen zu brin- Werfen wir noch einen Blick auf Italiens zweiten gen, sondern nun ihrerseits die Initiative zu einem Kriegsschauplatz auf dem Schwarzen Erdteil. Zwei- Gegenstoß nach Osten zu ergreifen. Vor dem schnei- auch hier der Verlauf des Feldzu-ges die digen Angriffsgeist der deutschen Panzertruppen im Engländer enttäuscht. Sie hatten gewiß mit einem Verein mit italienischen Verbänden mußten die schnellen Uederrennen der italienischen Eritrea- Briten weichen. Das „Deutsche Afrikakorps" —schon Front gerechnet, wonach sie an das Rote Meer die Bezeichnung deutet auf die Stärke der in Afrika vm-stoßen wollten, um noch vor (Eintritt der Regengelandeten deutschen Truppen — konnte in raschem ^it, die hier in den klimatisch ungünstigsten Gebie- Dordringen El Aghaila besetzen, um die südöstliche ^n der Tropen ein KrieMhren vor die größten Bucht der Großen Syrte herum die Engländer aus Schwierigkeiten stellt, eine Enttcheidun-a des Feld- Agedabia zurückwerfen und nun im Vormarsch zuges 311 erzwingen. Die schwachen italienischen nordwärts Ghemines gewinnen, so daß sich die Kolonialtruppen, 6ie bei der Verteidigung des ost- Briten gezwungen sahen, das noch annäf)ernh 100 afrikanischen Imperiums ohne Zufuhr aus der Kilometer weiter nördlich gelegene Benghasi zu Heimat ganz auf sich gestellt sind, mußten» wenn räumen, die wichtigste Hafenstadt der Cyrenaika, ihr Kampf einen Sinn behalten sollte, vor den über» mit deren Einnahme die britische Propaganda le-genen motorisierten Säften des Feindes die wei- feiner Zeit mächtig hausieren gegangen ist. ten Wüsten des SomaMandes wie die fruchtbaren Dor Führer hat zur Entlastung des italienischen Ebenen der Baumwollgebiete nächst der Sudan- Bundesgenossen mit bem Generalleutnant Rom- grenze räumen, weil erst das Gebirge ihnen Ver- mel einen seiner fähigsten Soldaten an der Spitze teidigungsstellungen bot, in denen sie durch zähen des Deutschen Afrikakorps über das Mittelmeer ge- Widerstand den Feind Hinhalten konnten und da- sandt, und dieser hat die ihm gestellte Aufgabe mit mit hier auf entlegenem Kriegsschauplatz b^trächt- dem gleichen Schneid, der gleichen Umsicht und Tat- liche feindliche Truppenkontingente banden, die nun kraft angepackt, die er schon als junger Truppen- nn anderer Stelle den Briten nicht zur Verfügung führen im Weltkrieg, und bann im vergangenen stehen. Es gelang nun zwar den englischen Trup- Iahr als Kommandeur einer Panzerdivision im I pen, von Kastala aus über Agordat und Oarentti Sturm durch die verlängerte Maginotlinie bis zum jhinaus nach Osten vorzudringen, ab^r in dem A b - Kanal bewiesen hat. Damals ber Pour le msrite, schnitt von Keren, der mit seinen zwischen heute das Eichenlaub zum Ritterkreuz sind der Lohn 1500 und 2800 Meter emporstrebenden Gipfeln eine für ungewöhnliche Leistungen. Ein anziehendes natürliche Festung bildet, leisteten die Italiener, Porträt dieses Hervorragenden deutschen Soldaten, durch unwegsame Sümpfe im Vargelände gegen auf den Heute alle Welt schaut, entwirft die be- überraschende Panzerwaaen-'Angriste gedeckt, febem kannte Zeitschrift „Das Reich" in ihrer letzten Aus- weiteren Vormarsch mehr als sechs Wochen lang gäbe. „Der Sohn eines Handwerkers in Heides- erbitterten Widerstand, der die Briten zwang, er- Heim", so schreibt das Blatt, „ein furchtloser Schwabe, hchsiche Verstärkungen heranzuziehen. E^t nach Fahnenjunker im Infanterie-Regiment 124, Batail- äußerst schweren Verlusten gelang es den Briten unter lonsadjutant im August 1914, Oberleutnant eines Einsatz aller Waffen die Italiener zur Aufgabe der Gebirgsjägerbataillons in der Isonzoschlacht von Keren-Stellung zu zwingen, aber auch dann muß 1917, ausgezeichnet mit dem Pour le m^rite, wird ten sie sich den Weg nach Osten Schritt für Schritt nach 1918 Student in Tübingen, einer ber ersten erkämpfen. Erst in diesen Tagen haben sich die SA.-Führer Württembergs — hier trifft ihn Adolf Italiener entschloßen, Asmara zu räumen. So ist Hitler — bann Lehrer an der Kriegsschule. Er auch (Eritrea für die Briten eine harte Nuß gewor- schreibt das taktische Lehrbuch: „Infanterie greift den. Wenn sie geglaubt haben, hier ein leichtes an", das im ganzen Heer bald als „ber Rommel" Spiel zu haben und durch einen billigen Sieg über bekannt ist, geht als Bataillonskommandeur zur einen zahlenmäßig weit unterlegenen, von jeder Truppe zurück und wind nach der Heimkehr der Zufuhr abgeschnittenen Gegner einen schnellen Er- Dftmart Kommandeur der Kriegsschule in Wiener folg davontragen zu können, so haben sie sich auch Neustadt. Wie er beim Einmarsch m die Ostmark hier getäuscht. Auch der hinhattende Mderstand der «diiiil jtf if Hfl1 vts ’ffll*1 fflifl1 ■| ein pilfljf Ci- U. * i’jeC litis i J W nm I w % Reichsgeschäftsführer des NSRB-, der japanffche Ministerialrat Dr Kivohara, Prof. Dr. Le verde, der Vertreter Italiens, sowie die Leiter der übrigen auf der Tagung erschienenen ausländischen Delega- tionen erklärten sich grundsätzlich zur Mitarbeit bereit. eitzel'Nielsen Leichte Flak an der libyschen Front der Beifall Vehring-Gedenkfelern in Ruhland und Dänemark. Kleine politische Nachrichten il f in Lri- und tr- tral S l Hausfrau, begreife: Nimm fjenho * spar Seife! H Uh/W r tl «rursacht. 3n Ostasrika dauert der Widerstand Ina wie im Gebiet von harrar an. n Viertel zu verzeichnen. Andere englische Flügge haben Marschkolonnen unserer Truppen mit ischinengewehrfeuer belegt und leichte Verluste l'l 'rsle Befehlshaber der Wehrmacht empfing am Meltag den ersten Ritterkreuzträger aus dem Mnnschaftvstande, Obergefreiten v r i n k f o r t h m einem Schühenregiment, zur Meldung. Oer Obergefreite Brinkforth vor der deutschen presse. ......... .... .... -.^glichkeiten einer engeren internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiete des Rechtslebens. Reichsamtsleiter Dr. Heuber, der Der vor kurzem in Finnland eingeführte freiwillige Arbeitsdienst für Frauep hat sich derart gut bewährt, daß drei neue Lager errichtet werden. Die Dienstsprache eines dieser Lager wird Schwedisch sein. In Moskau ist ein Abkommen über den W a r e n- und Zahlungsverkehr zwischen Belgien und der UdSSR, abgeschlossen worden. Die Verhandlungen sind von Botschafter chilger von der deutschen Botschaft in Moskau unter Teilnahme von Generaldirektor für Außenhandel im belgischen Wirtschaftsministerium Gerard geführt worden. In abwehrberetter Stellung ist hier leichte Flakartillerie an der libyschen Front in Stellung gegangen. (PK.-Boecker-Scherl-M.) Dbergefreifer Bnnlforih vom Führer empfangen. Berlin, 4. April. (DJIB.) Der Führer Wie in Lissabon verlautet, sind alle nord- amerikanischen Staatsangehörigen, die sich gegenwärtig in Portugal aufhalten, von den amerikanischen Konsulaten aufgefordert worden, in kürzester Frist in die Heimat zurückzukehren. Wie Unterstaatssekretär Polverelli bei der Behandlung des Haushaltes des Volkskultur-Ministeriums ausführte, wird Italien, im Jahre 1941 aus eigener Produktion ein Programm von 119 italienischen Filmen aufstellen. Für nordamerikanische Filme hat Italien ein Verbot des Erwerbs neuer nordameritanischer Filme erlassen. {! ■% Die Ernennung des chinesischen Botschafters in London, Q u o t a i t s ch i, zum Außenminister der Tschungking-Regierung wurde bekanntgegeben. Wang Tsching-hui, der frühere Außenminister, ist in den Höchsten Verteidigungsrat eingetreten. — Als neuen Botschafter in London nennt man den derzeitigen Botschafter in Vichy, Wellington Koo. Da das Winterhilfswerk 1940/41 e m 31. März fein Ende gefunden hat, entfällt natürlich auch die bisherige freiwillige Spende von Lohn und Gehalt mit dem 31. März 1941, und nickt erst, wie aus Versehen durch das Deutsche Rachricy- tenbüro bekanntgegeben wurde, von Ende April an. In Rio de Janeiro ist aus Jtalienisch-So- maliland plötzlich der italienische Dampfer „H i m a - l a y a" eingetroffen, der die englische Blockade durchbrochen hat. Der Kapitän erklärte, er habe bei seiner Fahrt den Rebel ausgenutzt, um Somaliland zu verlassen. Auf ferner Fahrt, die 43 Tage gedauert habe, sei er keinem einzigen feindlichen Schiff begegnet. * Die bevorstehende Einrichtung einer neuen regelmäßigen Schiffahrtsoerbindung zwischen Schweden und den La-Plata-Häfen wird aus Montevideo gemeldet. Aus der neuen Linie sollen vier schwedische Dampfer eingesetzt werden. Kattowitz und Dombrowa müßten zur höchsten Leistungsfähigkeit entwickelt werden. Auch Oberschlesiens Schwerindustrie müsse auf den modernsten technischen und betriebswirtschaftlichen Stand gebracht und zu einem einheitlichen Block zusammengeschweißt werden. Reichsleiter Alfred Rosenberg sprach auf einer Kundgebung der NSDAP, in Posen. Zehntausend, unter ihnen eine besonders große Zahl der im Wartheland anaesiedelten Baltendeutschen, füllten die Riesenhalle auf dem Messegelände. Die Ausführungen Rosenbergs waren eine schonungslose Abrechnung mit den westlichen Demokratien. Heute werde die europäische Mission des Großdeutschen Reiches im Rücken gehalten durch den am härtesten durchgebildeten Nationalstaat, der getragen werde von einem unbändigen Lebenswillen, wie er stärker in der deutschen Geschichte nicht dagewesen sei. wir sind hier wohl überflüssig... sagten Reibbrett und COurielbürRe... Jawohl! wenn es ein Mittel gibt, öqs Den Schmutz auf einfachste Art aus der Wäsche entfernt, bann sali man auf bas schädliche Reiben und Bürsten verzichten, besonders setzt, wo es darauf an- kommt, Wäsche |u schonen, wenn Sie mit fjenho einweichen, wird der Schmutz ganz vorsichtig und dabei doch gründlich gelöst, kinweichen mit fjenho erleichtert das waschen, spart Waschpulver und Seife. Die japanische Marineabordnung hat nach ihrer Rückkehr aus dem besetzten Gebiet, wo sie die deutschen Stützpunkte am Kana! und an der atlantischen Küste besucht hatte, die vorgesehenen Besichtigungsreisen im Reichsgebiet begonnen. Auf der Reise, die zunächst nach Bremen, Hamburg und Kiel führt, werden die japanischen Marineoffiziere Gelegenheit haben, Einrichtungen der deutschen Kriegsmarine und Wehrwirtschaftsbetriebe im Küstengebiet kennenzulernen. Arbeit des NS.-Rechtswahrerbundes und mit dem Verhältnis von Rechtsschrifttum und rechtsständischer Organisation. Der Präsident des dänischen Iuristenbundes Rechtsanwalt R erörterte dann die Möglichkeiten Aus aller Well. Festliche Uraufführung bes IanningS- Films »Ohm Krüger"' in Berlin. Berlin, 4. April. (DNB.) Am Freitag erlebte der Iannings-Film „Ohm Krüger" seine Uraufführung im Ufapalast am Zoo. Aus diesem Anlaß fanden sich zahlreiche führende Männer von Staat, Partei und Wehrmacht ein, ferner Vertreter des künstlerischen Lebens. Unter den Gästen sah man Reichsminister Dr. Goebbels sowie die Gestalter des Werkes, unter ihnen Emil 3a n n i n g 9 , den genialen Nachgestalter der ge- geschichtlichen Persönlichkeit des Burenpräsidenten, und den Regisseur des Films, Hans S t e i n h o f f. Das äußere Bild der Festaufführung unterstrich die politische und kulturpolitische Bedeutung, die diesem Filmwerk zukommt, einem Dokument englischer Schande. Wo in Deutschland dieser Film zur )ie internationale Zuristenbesprechung in Berlin. zweiten Tag der internationalen Iuristenbe- fr: d)ung nahm Prof. Haataja aus Helsinki das wert zu einem Vortrag über „Die Einführung des Ert Hofrechts im neuen Europa". Anschließend be- Wftjgten sich Rechtsanwalt Dr. Pfeiffer und «c)tsanwalt Schmidt mit der berufsständischen Berlin, 4. April. (DNB.) Vor Presievertre- ü i sprach am Freitagmittag der erste Ritter- kteuzträger aus Idem Mannschafts. sl : n d e , Obergefreiter B r i n k f o r t h, Richtschütze 1 Mr Panzerjägerkompanie in einem motorisierten Lranterie-Regiment. Einleitend gab der Kom- Ärieckef der Panzerjägerkompanie eine Darstellung ■1 fri Kampfe seiner Kompanie bei dem Einsatz am i 'Mlckenkopf von Abbeville. Der Obergefreite H: inkforth schilderte in schlichten Worten ein- ncksvoll die entscheidenden Kampfstunden seines kchützes. Aus dieser Darstellung ging nicht nur ijoor, wie umsichtig und mutig der Ritterkreuz- ö$er bei diesem Kampf gehandelt hat, sondern ig, wie sehr sich bei dem reibungslosen Itteinan- ngreifen die Kameradschaft und die bis ins letzte »ichgefeilte Ausbildung des deutschen Soldaten in itcheidenden Momenten bewährt. Aus Anlaß der 200. Wiederkehr des Todestages von 231 tu s Behring, der im Dezember 1741 nach Entdeckung der nach ihm benannten Behring-Straße zwischen Ala9ka und Kamtschatka auf einer öden Aleuten-Insel im Nördlichen Eismeer starb, sollen in diesem Jahre Feiern zur Ehrung des großen Forschers sowohl in Rußland als auch in Dänemark abgehalten werden. — Behring war Zwar Däne, trat aber später in russische Dienste und unternahm seine Entdeckungsreisen, die auch zur Auffindung der Passage zwischen der Nordostspitze Sibiriens und Alaskas führten. Der Tod des dänischen Forschers ist in Dunkel gehüllt. Man darf annehmen, daß Krankheit, Hunger und Kälte die Mannschaft dahinrafften, die sich von ihrem sinken- den Schiffe aus die kleine „Behring-Insel" rettete, um dort den sickeren Tod zu erwarten. Mehrere Expedittonen sinv ausgerüstet worden, um das Dunkel aufzuhellen, das über dem Ende der Behring-Leute liegt. Als einzige Ausbeute wurden hierbei die Kanonen der Fregatte auf der Insel gefunden, und barmt der Platz ermittelt, auf dem die kühnen Seefahrer ihr Leben beschlossen. — Jetzt sollen in Kopenhagen und der Geburtsstadt Behrings aus Jütland, Horsens, Denkmäler für den großen Dänen errichtet werden. Außerdem soll eine Biographie erscheinen, die die Verdienste Behrings behandeln wird. Eine verhängnisvolle Kahnfahrt. Zwei in Eltville am Rheinufer spielende Knaben baten einen Fischer, der seinen Kahn zur Ausfahrt freimachte, mitgenommen zu werden. Der Fischer willigte ein, zumal sie schon öfters mit ihm gefahren waren. Die Fahrt ging stromabwärts bis Erbach, wo der Fischer seine Netze aufftellte. Nach der Arbeit winkte er einem vorüberfahrenden Schleppboot, dem zwei Kutter angehängt waren, um sich stromaufwärts nach Eltville ziehen zu lassen. Bei dem Anhängemanöoer wurde das Fischerboot durch das eine der angehängten Schiffe gerammt und unter Wasser gedrückt. Die Insassen des Kahnes stürzten in den Rhein. Unter Einsatz seines Lebens konnte der Fischer einen der Jungen retten,! während der andere nur als Leiche bei Lorsch geländet werden konnte. Wegen fahrlässiger Tötung hatte sich der Fischer nun vor dem Wiesbadener Amtsgericht zu verantworten. Das Gericht verurteilte ihn zu zwei Monaten Gefängnis. Wenn der Angeklagte auch fein eigenes Leben eingesetzt habe, um die Kinder au retten, 4et es doch grob fahrlässig gewesen, die Kinder mitzunehmen. Sand statt Kaffee. Wie vorsichttg man beim Kauf „unter der Hand" sein muß, zeigt ein Vorfall, der sich in Köln zutrug. Ein im Erdgeschoß eines Hauses wohnender Pensionär, der am Fenster saß, wurde von einem Passanten nach der Adresse eines Soldaten gefragt, der in der Nachbarschaft wohnen sollte, und an den der Unbekannte angeblich ein Kilo Kaffee abzuliefern habe. Da der Angebrochene keine Auskunft geben konnte, entfernte sich der Fremde zunächst, jedoch erschien er bald darauf wieder und erklärte, er müsse den Kaffee loswerden, um aus dem Erlös ein am Bahnhof liegendes Paket ein- lösen zu können. Der Pensionär erklärte sich bereit, den Kaffee zu kaufen und zahlte zehn RM. Bei sofortiger Deffnung des Paketes stellte er Sand als Inhalt fest. Er nahm die Verfolgung des Betrügers auf; es gelang ihm mit Hilfe anderer Passanten, den Mann zu stellen und der nächsten Polizeiwache zu übergeben. Der Festgenommene war erst im Februar dieses Jahres aus dem Zuchthaus entlassen worden. In Kattowitz fand die Amtseinweisung von Gauleiter Fritz Bracht als Oberpräsident der neu gebildeten Provinz Oberschlesien durch Reichsminister Dr. Frick statt. Der Minister warf einen Rückblick auf die Vergangenheit Schlesiens, von seiner Besiedlung durch deutsche Stämme vom 12. und.13. Jahrhundert an bis zu den Kämpfen am Annaberg. Wie m allen Zeiten seiner Geschichte sei darum auch heute Oberschlesien unter den übrigen deutschen Landschaften von besonderer Bedeutung. Es gelte, das vielfältige Ineinandergreifen der Räder, das durch das Versailler Diktat widersinnig unterbrochen worden war, wieder sorgsam zusammenzuleiten. Die Steinkohlenreviere von Karwin, Rybnik, Beuthen- Aufführung kommen wird, wird man in' ihm die Parallele zur Gegenwart erkennen, in der, wie damals, ein Volk an getreten ist zum Kampf geaen englische Willkür. Nach der Wochenschau brachte das Philharmonische Orchester unter Stabführung von Professor Hans Knappertsbusch Lists „Les FMluaes“ zu Gehör, eine würdige Einleitung zu dem grandiosen Film, der dem Freiheitskamps des von England vergewaltigten, gequälten Volkes ein spätes Denkmal setzt. Der Film fand eine begeisterte Aufnahme. Als die Hauptdarsteller, unter ihnen an erster Stelle Emil I a n n i n g und Hans Stein hoff, erschienen, wollte kein Ende nehmen. Durch Generalgouverneur Reicksminister Dr. Frank wurde die Staatsbibliothek zu Krakau ihrer Bestimmung übergeben. Damit hat bas vor nunmehr fast Jahresfrist in den Räumen der zweitältesten deutschen Unwerfität zu Krakau gegründete Institut für deutsche 0 ft arbeit die notwendige Basis für die ihm zugedachte Forschungsaufgabe erhalten. Die Bibliothek umfaßt bereits jetzt über eineinhalb Millionen Bände, darunter 10 000 meist in deutscher bzw. lateinischer Sprache abgefaßte Handschriften und 3000 Inkunabeln. Oie große Llnruhe in Syrien. Der französische Oberfommiffar für Syrien, Ge- ieral Dentz, hat dem bisherigen Präsidenten der Industrie- und Handelskammer von Damaskus den arischen Juristen Khazaleb Bey Azem zum Dlinifterpräfibenten einer syrischen Regierung ernannt. Das Kabinett soll noch zusammengestellt »erben. Der neue syrische Ministerpräsident soll iber eine herausgehobene Stellung besitzen. Das »irb bar aus offenbar, baß er eigentlich Regierungs- hef ist und als solcher Verordnungen mit Gesetzes- rast nach Anhörung bes Ministerrates erlassen tcnn. Der französische Oberfommiffar hat damit erst üemlich spät den Wünschen der Syrier Rechnung (tragen. Die Syrier führen schon seit langen Iah- : Geschmackvoll/' Persönlich I Diese drei wesentlichen Eigenschaft«™ der gediegenen Familien- Drucksache bietet Ihnen in zan-- reichen neuzeitlich** Ausführungen eow*i Papieren billigst du BrUhl’sche Drucker© Schulstr. 7. Ruf Bescnansorucksachen Rechnungen BrlefbJÄtter Briefumschläge Postkarten Geschäfts karten bei Brühl. Schulstr. i Alten Schmuck Rundfunk-Reparaturen kurzfristig u fachmännisch de RADIO-HEUSSINGER Ruf 4177 - Gießen, Neustadt 17 ßeleiliM mit 10-12 Mille gesucht. Schrift!. Angeb. unter 01187 an den Gietz. Anz. Meinst. Witwe, vom Lande, ev., in d. 50er Jahr., mit eig. Haus u. Garten, wünscht einen Herrn mit sich. 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In Berlin wie auch in den übrigen getroffenen Städten konnten die Bomben der Royal Air Force kriegs- und wehrwirtschaftliche Schäden in größerem Umfange nirgends anrichten. Die Zerstörungen, die in Berlin, Hamburg, Köln oder Düsseldorf und Kiel entstanden, beschränkten sich in der Hauptsache auf mel)r oder weniger starke Be- schädigun-gen in Wohnvierteln. In drei Fällen wurden Krankenhäuser getroffen, überall Zivilpersonen getötet und verletzt. Sowohl der Zahl der eingesetzten Flugzeuge nach wie auch nach der Zahl der Bomben waren die britischen Angriffe auf deutsches Reichsgebiet nur schwache Bruchteil e der deutschen Angriffe auf England. Selbst die stärksten Angriffsakt'ionen gegen das Reich wurden mit höchstens einem Achtel, meist nur mit einem Zehntel der Kräfte durchgeführt, die die deutsche Luftwaffe in den Nächten vom 8. bis zum 22. März auf England ansetzte. Dabei muß noch berücksichtigt werden, daß deutsche Kampfund Aufklärungsflugzeuge während des ganzen Monats bei Tage ständig über der britischen Iniel und ihrem Seeraum tätig waren, während die Royal 2fir Force es nicht wagte, tagsüber die deutsche Küste anzufliegen. 1 iw im alten Gras. ! Mhir dem Flügel sitze ich, es ist Frühling, ein Tag '11V äten März. Wind kommt aus der Tiefe des, stetiges, lauer Wind, satt von Feuchtigkeit und . in Sheffield mit durchjagender Wirkung Stahlwerke und Anlagen der Waffenfabrikation an. Ebenso wurden kriegswichtige Ziele in London, Plymouth und Syuth- ampton bombardiert. Nicht weniger als zwanzig Häfen an allen Küsten der britischen Insel wurden außerdem in dieser Nacht mit Bomben belegt. Die Mär vom geräucherten Aal. Von Hans Friedrich Blunck. In den beiden folgenden Nächten richtete sich das Schwergewicht der deutschen Angriffe gegen London und B r i st o l - A o e n m o u t h. In der Nacht zum 19. März war Hüll zum zweitenmal innerhalb weniger Tage den wuchtigen Angriffen Für den ungeheuren Wirkungsbereich der deutschen Komps- und Jagdgeschwader zeugen ferner die eindrucksvollen Ziffern, die im Kampf gegen die britischen Handelsschiffahrt erzielt werden konnten, lieber 40 Schiffe mit einem Gesamtinhalt von rund 200 000 BRT. wurden von deutschen Kampfflugzeugen versenkt, rund 50 Schiffe mit nahezu 300 000 SRI. Gesamtinhalt schwer beschädigt. Die deutsche Luftaktivität beschränkte sich nicht etwa auf das Seegebiet unmittelbar unter den britischen Küsten. Ihre stärksten Erfolge konnten die deutschen Bomber vielmehr in weit entlege- n en Räumen erzielen. Der Aktionsraum der deutschen Luftwaffe erstreckte sich weit in den Atlan- *1* hinein. Hart südlich Jsl Was in jener Zeit an hochqualifizie^em militärischem Wissen, an charakterlicher Härte, innerer Ge- «x o......... -r-—oi—ii ~..J etwa 40 000 Brandbomben a u f Plymouth abgewor- sen. Dom 8. bis zum 22. März war die britisch^ Insel somit für die Dauer von zwei Wochen Nacht für N a ch t den Großangriffen der deutschen Lutt- waff-e ausgesetzt. Frühling. Von Karl Heinrich Waggerl. Meine Wiese liegt hinter dem Haus, sie ist ge- Jüriig und flach, das beste Stück Land über dem U soweit ich schauen kann. Bäume schließen mein ein, Erlen und niedrige Sträucher von allerlei aber auch große Stämme, ein paar Eschen oder i Ahorn mit der prächtigen Fülle seiner Krone Ön dem Holz. Und weiterhin gegen den Berg Hin die Fichten, dort steht der tiefe, dunkelfarbige ■htt ung W r th,h ■ehicU -Pkt. DIOS); Die Wirkung der britischen Luftwaffe gegen deutsche Städte ist — hiermit verglichen — geradezu verschwindend gering gewesen. 3n 17 Nächten konnte die Royal Air Force während des Monats Mär; überhaupt nicht nach Deutschland einfliegen. Sie mußte sich entweder damit begnügen, vereinzelt Bomben auf die besetzten Gebiete abzuwerfen oder sie war gezwungen, überhaupt auf jeden Angriff zu verzichten. 3n den übrigen 14 Nächten des März richtete die britische Luftwaffe Angriffe vor allem auf West- und Nord- westdeutfchland. Bis zur Reichs Hauptstadt drang sie nur zweimal mit schwächeren Verbänden vor. sehen, er hat fünf Junge in seinem Nest. Sie recken sich, und ihre Schlünde schwanken wie seltsame rote Blümchen auf den haarigen Stielen der Hälse. Einen Augenblick später welken sie wieder hin und sind gar nichts mehr, ein zuckender Klumpen, etwas gänzlich Mißratenes aus Flaum und bläulicher Haut. Mein kleiner Vogel aber sitzt im Busch und äugt umher, er singt auch ein bißchen und schaukelt auf seinem Zweig; das sieht Uder, was für tüchtiger, kleiner Bursche er ist. "Mrs J VÄ Dor langer Zeit, als die Himmlischen, die für schöne Erde sorgen, und die Gätter.aus dem Wasser noch unfreund miteinander waren, da dachte Herr Egge — das ist ja der König der wilden See — viel darüber nach, wie er die großen Herren vom Seefahren fernhalten konnte. Und weil er wußte, daß die Himmlischen sich vor den Schlangen scheuen, nahm er einen der vielen Fische, die er sich schuf. Zog ihm lang und bildete ihn in allem den Schlangen nach. So kam der Aal zustande, und Egge freute sich am Erschrecken der schönen Frauen, wenn sie baden wollten und unter den Steinen des El- *fh irde im neue? Der General. Von Kriegsberichter Dr. Fritz Meske. seinen kämpfenden Regimentern zum Divisions-Gefechtsstand zurückgekehrt, hatte mit feinem ersten Generalstabsofflzier kurz die Lage besprochen und erließ nun den Divisionsbefehl für den nächsten Kampftag. Eine halbe Stunde später hatten die Kradmelder den Befehl zu allen Truppen der Division gefahren. Offiziere und Mannschaften vernahmen das Programm ihres Generals, den sie alle kannten, und für den sie durchs Feuer gingen Die ungeheure moralische Überlegenheit und der'rücksichtslose Siegeswille, die in dem Divisionsbefehl loderten, nffen die Truppen erneut zu beispiellosen Leistungen empor. Die Division griff an und zwang einen vielfach überlegenen Feind zur Kapitulation . Was die h ö h e r e F ü h r u n g in den drei Blitz- reldzugen dieses Krieges geleistet hat und welchen gewaltigen Anteil sie am Erfolge genommen hat, st ihr vorn Führer selbst in seiner Reichstagsrede Janfbar bestätigt worden Es hat sich niemand in tiefem Kriege erbärmlicher blamiert als Lord ©ort ter „Held" von Dünkirchen, der vor Beginn der >eutfchen Westoffensive die sichere deutsche Nieder- oge voraussagte, weil unsere hohen militärischen Führer zu jung und unerfahren seien. Daß sie jung mb, diese straffen soldatischen Vorbilder an der Spitze der deutschen Divisionen, Armeekorps und ilrmeen, geben wir zu und werten es nach den Er- ahrungen dreier Feldzüge als entscheidenden Dor- sil für uns. Aber daß sie unerfahren feien, also jaktlsch und strategisch nicht auf der Höhe der Zeit rnnden, wird heute weder Lord Gort noch irgendein inberer militärischer Fachmann noch aufrechterhalten »ollen. Das bebeutfamfte Merkmal unserer oberen Füh- ung ist in biefem Kriege tatsächlich darin zu er- Liefen, daß bi^ Generale altersmäßig von ber ruppe sehr viel weniger entfernt finb, als das im ten Heer normalerweise ber Fall war. Was bas r bie seelische Funbierunq bes Befehls, für bie ychologische Beziehung zwischen bem Befehlshaber b bem einfachen Solbaten bebeutet, liegt auf ber ionb. Die Schicht unserer höheren Führer hat sich »on im Frieben, ganz besonbers aber seit ber Mo-' lmachung, immer roieber von unten herauf ocr= ngt. Es gibt genügend Regimentskommandeure b hohe Generalstabsoffiziere, bie jeberzeit geeignet b, eine Division zu übernehmen — und bas !-iche gilt selbstverstänblich entsprechend auch für ? übrigen höheren Kommanbostellen —, so baß fc sich im allgemeinen als durchaus vermeidbar rwies, bereits längst ausgeschiebene Generale mit j|rontfommanbo9 zu betrauen. [ Entscheidend ist natürlich hier mehr als in jedem IJfceren Bereich bie Persönlichkeit. Es hat $ allen Zeiten ungeheuer jugendliche Feldherren W hohen Greisenalter gegeben, und es wäre ein nchängnisvoller Fehler, auf sie zu verzichten, nur jHl sie die übliche Altersgrenze überschritten haben. Ucr daß die körperliche und seelische Spannkraft in jungen Jahren normalerweise größer ist, läßt fr nicht bestreiten. Gerade der Blitzkrieg, wie Adolf Mer ihn zum Segen seiner Wehrmacht und seines Wlkes zu führen pflegt, erfordert eine so ungeheure j Winzentration ber Kräfte, eine Zusam- iflnbrängung höchster Leistungen unb Entschlüsse A- den Zeitraum weniger Tage, wie sie im üll- [yrieinen nur von jungen Führern mit vorbehalt- lo1 in Angriffsschwung erwartet werden können. M gibt keine stärkere Bestätigung für die Richtig- !-■ dieses deutschen Prinzips als der Verlauf der plf'maen Operationen. iete! I Male’- aärchel t ___I 'ornew | 3eschmc^jjB >er$önli^ j SS drei en Eige"**1l gedleal'11' Familien i Druckst tet Ihnen11 :henne«ll''i| gführune* ” • weil bie aus Wasser unb Himmel schon roieber wetteiferten, schlug Herr Wöbe vor, die Menschen sollten entscheiden, wer ihnen das schmackhafteste Getier geschenkt habe. Egge dürfe auch als erster aufzahlen, was er geschaffen habe — Wode war ja seines Sieges gewiß. Da mußten die Menschen sich nun wie Richter vor die Mitte des Tisches setzen und warten. Der Beherrscher aller Wasser tat großspurig; er nannte vorerst Wildenten und Graugänse. Aber gleich stand Herr Froh auf und erklärte, die gehörten zu seiner Welt des Flugs und seien auf der wilden See nur zu Gast. Danach erhob sich der Wohljäger, er nannte Arsch und Reh, die er den Menschen geschenkt hatte. Ob Egge denen wohl etwas zur Seite zu setzen habe? Die Irdischen waren stolz, daß sie zwischen den Himmlischen richten sollten; sie wiegten die Köpfe und warteten neugierig, daß Egge spräche. Der. begann also seine Fische aufzuzählen. Er nannte den Dorsch und die Seezunge, die Makrele und im Süßwasser den Hecht. Den Richtern lief das Wasser im Mund zusammen, aber man sah wohl, daß sie ihren Entscheid noch hmausziehen wollten. Sie tranken ihre Humpen leer, beredeten sich untereinander und warteten, baß ber Wohljäger jetzt roieber anführe, was er zur Schöpfung beigetragen habe. Und die Wetten- den bekamen heiße Köpfe, unb in ben Büschen lufterten viele Lauscher den Richtern ihren guten Rat zu. Herr Wöbe ftanb auf, er hatte rasch ein Lied gedichtet und pries darin Wildeber und Bären, die er ber Menschen geschenkt hätte. Ob es etwas gäbe, was ihnen mehr munde als das Wildpret vom ' Frischling oder die Tatzen des jungen Petz? Der andere setzte dies und das dagegen, Stör i unb Lachs, und ich weiß nicht was alles. Auch er 1 antwortete mit kleinen Liedern, und es schien, als i eien die Richter immer noch nicht imstande, einem । ber beiden den Sieg zuzusprechen. j Da runzelte Herr Egge die Stirn; er war der i Gastgeber und wollte nicht hören, daß er nicht das ' beste Mahl vorzusetzen vermöchte. Und er schickte I jemand aus, um aus seinen Vorräten anzubieten, l roas ihm selbst das Liebste von allem war. Er hatte ! im Rauchfang gerade viele jener Fische hängen, ( foMh>rejin '»rUöJ D01nr 3‘ «Um -4 »Mörz er- > li.iletyulv weniger xage oen wuchtigen Ang ÄSrfnnÄ ^nff auf die Hafen-! mehreren hundert deutscher Bombenflugzeuge aus- und Dockanlagey von Cardiff, der in der dar- gesetzt. In der Nacht zum 20 Mäm schließlich auffolgenben Nacht m seiner Wirkung durch yit)b erhielt erneut die britische a u d t ft a b t fehr burdi ffir^hrän^mbCnsr^etr Ä bie gI^d?enr 3icIe' schwere Schläge. Etwa 500 000 Kilogramm Spreng- rourbe@c1n6ber ^rhtnnnm$S O I?neo 6efle,9ert M und über 100 000 Branbbomben richteten W Jods wurden themseaufwärts bis zum Zentrum London- gewol- fliecrrüerbänben fn miirhfin arf1 tige Zerstörungen in ben Hafenanlagen beiderseits fiiegeroerhanDen so wuchtig angegriffen, daß in den des Flusses an In der folaenben Nartit whlrei*er ffirn6fCn a"5 '’m - trlerte sich die Anqrifsswucht der deutschen Lust. 9 ^um^ lO® mär, -ff' .DOm I w->sf° ouf Plnm ° utd . dessen Werft?inrichtun- wichtig Angriff auf kriegs- gen und militärischen Anlagen durch zahlreiche ^,fL9ef,a;?rr;,na^nräftbeer,r «1*,^ ^bstch-m Umfange oernichLt hköniS, | w*1 >n 1 Ärchtem 0.30 bis 1 : ihunel, e Aurn 12. März war Southampton das Än- griffsziel von Teilkräften der deutschen Luftwaffe. Pausenlos wurden ihre Aktionen forgesetzt: In der Nacht vom 12. zum 13. März waren Liver- p o o l und Birkenhead an der Mündung des Mersey Angriffsziele für die deutschen Kampfgeschwader. Im Zeitraum von sechs Stunden wurden hier in den Docks, den Hafeneinrichtungen und den riesigen Lebensmittelspeichern beiderseits der Flußufer Zerstörungen angerichtet, deren Wirkungen nur mit der Vernichtung von Coventry verglichen werden können. In der folgenden Nacht hämmerten mehr als acht Stunden hindurch die Spreng- und Brandbomben starker Fliegerverbände auf die Schiffswerften und Hafenanlagen von Glasgow. Wichtige industrielle Einrichtungen dieses Zentrums der britischen Schiffsbauindustrie wurden zerstört. Zahlreiche Lagerhallen mit Brennstoffvorräten brannten nieder. In der gleichen Nacht waren starke Kräfte noch einmal auf Birkenhead angesetzt. Ein pausenlose Aktionen der deutschen Lustwaffe gegen kriegswichtige Ziele der britischen Jnto. . ; ” die Maschine, als im Juni d. I der Verfolgungskampf in Elfaß-Lothringen in feine letzte Phase getreten war. Soeben war der General von! Km UtJ äibeiim». «IM* Mus der altersmäßigen Zusammensetzung unserer Heere des neuen nationalsozialistischen Reichs gegen r a l ft a b s a r h ? i t hiJ , Helgen Generalität aber ergibt sich ein zweiter seine Feinde zu führen. * ' iXX^offroar'unb '' b-deustamer Wes-n-zug im Bilde unserer obe- Und doch ist die,- Wehrmacht Adolf Hitlers, ge- ihrer^inneren^Schlichth-it be^ deutsche? Volk? t U r> Führung Alle unsere Generole haben noch rode auch von der oberen Führung her gesehen, in fo hohem Archen stand. Neu ist lediglich dost d Weltkrieg mitgemacht und zwar als etwas wesentlich andere; als die Reichswehr. Der der G-neralftab-offizier noch stärker und nock b? «itnants und Hauptleute an der Front oder IM i autoritäre Krundcharakter des neuen Reiches hat wußter als bisher in den fiinkrnrnnh U°Eab. Nur wenige non ihnen sind damals auch die militärische Führung noch straffer als bis- über der alleinige 7nd^^7nt^ baren Stabsoffrzier- &e alle sind dann her m rem autontarer Richtung weiterentwickelt. Befehlshabers, ohne daß jedoch^ bie »eranto?? TLi ■ c,neiP unschätzbaren Reichtum an Knegserfcch- wenn dieser Vorgang auch nicht in organisatorischen tunqsfreudigkeit des ©eneralftabdnffiuer^ hnhur* WA in bie Reichswehr hin-eingegangen,! Wandlungen, sondern nur in führungsmäßigen' beeinträchügt wird ^neralstabvoffiziers dadurch ' mit denen er einst die Götter von der See hatte 1 Keuchen wollen, ließ einige holen, legte sie den i Menschen vor und hieß sie die versuchen. ... Die Richter wunderten sich sehr, unb der Wohl« jager lachte laut und fragte böse, wie geräucherte Schlangen schmeckten. Aber er sah den Gesichtern der Esser an, daß es etwas Besonderes sein mußte, und wurde besorgt, daß die anderen gewinnen tonnten. Noch einmal ließ Herr Egge von jenem geräucherten Fisch holen, schon wollten einige Gäste erfahren, wie man ihn zurichte. Als der Wohljäger nun merkte, daß er verlieren wurde — und das wegen des elenden Schlangen- fifches, der ihm so sehr zuwider war — bat er, noch einen Augenblick mit dem Urteil zu warten. Blitzschnell holte er einen Bienenstock, löste die Waben und legte sie den Richtern vor. Ob etwas Herr- licheres wohl je erschaffen sei, fragte er. Die Herren 'osteten höflich den süßen Honig und hätten dem wohl den Preis zusprechen sollen. Ader sie kannten den Honig ja schon lang und hatten den Geschmack von dem, was Egge ihnen vorgesetzt, gleich wieder auf der Zunge. Lüstern waren sie darauf und hätten mehr davon haben mögen. Und weil sie, wie alle Menschen, gern mit etwas Ungewöhnlichem nach Haus gekommen wären, schüttelten sie die Köpfe, taten wieder, als wenn sie noch einmal alles ernsthaft erwögen, und berieten und flüsterten doch untereinander, weil sie's nicht laut zu sagen wagten: „Geräucherter Aal!" Aber die anderen hatten es schon gehört, sie hatten die Ohren gespitzt. Herr Egge schlug sich auf ben Schenkel, vor Vergnügen, hob den Krug und trank ihn aus den Besiegten. Und auch Herr Wode lachte über die luftige Niederlage und lobte die Menschen, die unbestechliche Richter seien. Aber im Grunde fand er, daß sie undankbar waren. Als die armen Bienen, denen er die Waden genommen hatte, über das Meer tarnen und ihren Honig wieder sammeln wollten, wünschte er ihnen Stacheln an, damit die Menschen die süße Frucht, die et lhnen geschenkt hatte, nie ohne Schmerzen gewännen. Sie sollten sich dran erinnern, daß er, der Tag und Nacht für sie sorgte, eine Wette verloren fjatte — verloren wegen jener verwünschten Tiere, die bie Himmlischen nicht ansehen können unb die Kerr Egge in der Tiefe der See schuf, ihnen zum Schabernack. roenftromes die Aale fanden, ober wenn sie bie Angel ausroarfen unb jene sich roinbenben Fische bochzogen, bie gleich Schlangen schienen. Die Himmlischen warnten bald alle Menschen, bie ihnen lieb waren, vor bem Getier aus der Tiefe. Nun, die Irdischen waren in diesen Dingen gröber als die Götter, sie gewöhnten sich an Herren Egges Geschenk. Einige begannen den Fang zu verzehren wie andere Fische auch. Er schmeckte gut, dünkte sie. Wieder verging allerhand Zeit. Dann kamen die Himmlischen und die aus dem Wasser und aych einige der Könige der Menschen auf der Insel Ut= wunder zusammen, um miteinander Freund zu werden; sie wollten ein großes Bündnis schließen gegen die dunklen Unholde. Als sie nun gut gegessen und getrunken hatten, begann dieser und jener zu prahlen, was alles er ZU der schönen Schöpfung beigettagen hätte. Und -** .i k ü9f ©erud) der tauenden Erde. Die Wolken sind . his"'Mii rund wie im Sommer, sie breiten schneeweiße ' <9^ aus und spreizen ihr Gefieder in der Sonne, $ Riffle Wolkentiere mit flaumiger Brust. Es liegt * - c J1 (?fer Klang in der Luft, ich selbst fühle diesen 1,n meinem ganzen Leibe unb summe ihn laut ’ oijAr 5lr ich hin, und ber Winb trägt meinen Gesang W ber bie Felber. Hier auf meiner Wiese ist der gerV immer unterweas, immer vergnügt und voller Apri1 i FWiJe. Ich habe ihn oft wie Wasser in den hX; ESten gurgeln gehört, und ein anderes Mal stand 'im Kornfeld, da trieb er sich herum und ■ Vty cuf einem gebrochenen Halm. Uü die Zeit wächst ungeheuer über mich hinaus. Ujjf Wt-i kein Mensch mehr, noch jung, noch voll von t)22 JI. olle Täuschungen des Blutes. Hier bin ich tausend alt und im Wesen nicht mehr verschieden von -jj (2-* de r ruft, nom Gras, vom Gestein der Berge, ggllv BH? fügen sich in meine Hand, ein kleiner Vogel so nah vorbei, daß ich den Wind seiner - b'dk spuren kann, und er schreit mir zu. A habe gestern die Jungen dieses Vogels ge- VerUn, 4. April. (DRB.) Die deutsche Lust-! zweiter starker Verband zerstörte zur selben Zeit waffe steigerte im März ihre Angriffstätig-in ber mittelenglischen Hafenstadt Hüll Rohstoffvor- Si keil gegen Großbritannien an allen röte unb Anlagen ber Lebensmittelindustrie. Fronten. Von den ersten Tagen des Monats an Der Großangriff auf Glasgow würbe in ber führten Kampfgeschwader wuchtige Aktionen gegen ? u- 3Um 151 wiederholt. Fünf Stun- zahtreiche kriegswichtige Ziele in Sübenqlanb, ben ?en J.ieI^n ungezählte Spreng- unb Branb- Nlibtands unb Schottland bnrrfi 7Z-i Tnno mnrrn bomben auf die Einrichtungen ber bärtigen Schiffs- SÄÄr Klärung übet ben | Mfe x’utrffte Drinf^c" Jnfeln unb ihrem Seegeb,et unermublich schlagender Wirkung Stahlwerke und Anlagen der am Jeinb. 3 n fünfzehn Nachten aber rour- Waffenfabrikation an. Ebenso wurden kriegswichtige die unsere gesamte obere Führung auch entscheidend' Auffassungen zum Ausdruck kommt Der Rührer! sm;6 / und emheitlich geformt hat. Nur 4000 Offiziere sind selbst ist Oberster Befehlshaber her wxohSüK' ™ obere 'Ehrung in diesem Kriege « g-w-s°n. Me s«e°n°r Was in jener Zeit an hochqualifiziertem militäri- Befehlshabe? ganz^a 11 ein verantwortlich für feche hl?.r.a.Is kleinster Verband mit Ä ?n charakterlicher Härte, innerer Ge- Truppe unb für bie Art seiner Führung Ü £ ausgeruftet, also selbständig einfatz- schlossenheit und unbeirrbarem Glauben an ben Sieg braucht er — mehr als je die Sera tu na unh iilXr ^g^memen ihre Zujammenfetzimg erarbeitet mürbe, das hat das Eesicht jene? sttißung burch den Ches' und die Rck?ent-n unverändert b-ibchalt wahrend ja Karps und Ar- saldatischen Führerschicht geprägt, di- heute an der Generalstabei Aber die Varstelluna als ob der m^rh,n'e fx“* Ausgaben verschieden gestaltet Spch- unjerer Divisionen und Armeen steht. Cs @enera[ tab ein anonnmes ürührunasn'rnmi Sro!l ber ®r0®e ciner modernen mar wohl schi-ksalsbestimmt, daß Deutschland durch ständiger Verantwortlichkeit lei wurde^in d?-'heute -le m,^r aIs V* c™n in sich ge- einen entsetzlichen Niederbruch zur Gründung eines i geltenden Auffassungen von der IruoDenfübruna I » ft Truppenkorper mit eigenem Korpsgeist, solchen kleinen, aber lieispiellos hochwertigen solda- nicht mehr hineinpassen Truppensuhrung Wahrend früher im allgemeinen der Regiments- Men Ordens gezrüungen werden mußte, der inner-! Das mindert nicht im geringsten di- ungeheure GotoaMin*6 '» beT ?eE- hd) gerade voll ausgereist war, als es galt, die Bedeutung der planenden und gestaltenden Gene- ble 3ic^r- lationa,sozialistischen Reiches gegen r a l st a b s a r b e i t. hi, ja imm r namentas unb & .mb™0™ °u» s-'»-'' Dimhonskommandeur nick ^ -t.t °w,^fthi^ ,mnt' M« nicht nur d-m Namen nach aus ag Bei der deutschen Luftwaffe in Rumänien Neues für den Büchertisch am Sahnig 3hcee Rranlum kaffe lichen Gespräches Es gibt erstaunliche Beispiele dafür, wie bie Dp Visionskommandeure dieses Krieges ihre Truppe durch ihre persönliche Wesensart, durch eine t~~‘.'*?'* Befehlssormulierung und durch ihr kämpferisches Beispiel zusammengeschmiebet haben Der General ist für den Soldaten fern weit entfernter Schlachtendenker am Schreibtisch, sondern man sieht ihn häufig und in jeder Lage. Man kennt sein Gesicht, seine Eigenheiten, seine heiteren oder zürnenden Kraft- ausdrücke, und man erlebt vor allem unmittelbar, wie er führt und wie sein Befehl sich auswirkt. Diese persönliche Beziehung zum Soldaten ist auch für den Divisionskommandeur von unschätzbarem Wert, aber es hat noch einen anderen — einen rein führungsmäßigen — Grund, weshalb er sich so häufig von seinem Divisions-Gefechtsstand zu den kämpfenden Truppen begibt. Im Blitzkrieg unserer Tage kommt es darauf an, die günstige Gelegenheit sofort zu erfassen und blitzartig zu handeln. Durch das Abfassen und Zurückbefördern von Meldungen und Vorschlägen kann in entscheidenden Kampfphasen unwiederbringliche Zeit verlorengehen. Deshalb ist der Divisionskommandeur in solchen Situationen selbst an Ort und Stelle, um sofort durch einen neuen Befehl eingreifen zu können. Das deutsche Volk kennt aus der Geschichte dieses Krieges bereits eine ganze Reihe von Beispielen heroischen Einsatzes höherer Führer in vor- Schardin über die Grundlagen für den gezielten Bombenwurf auf Kriegsschiffe und des Vizeadmirals Kinzel gründliche und systernatisHe Darstellung der Verwendung Neichshauptstadt, der den Kreuzberg weit in den Schatten stellte. dem Dienstunterricht, sondern von Angesicht zu Angesicht und häufig genug auf Grund eines persön Das ist ja seit jeher das Schicksal des alten Bei» lins gewesen, daß es durch den Zug nach dem Westen an seiner Bedeutung immer mehr verlor. Heute geht Berlin nicht mehr, wenn es sich erholen und entspannen will, in den Diktoriapark auf dem Kreuzberg, heute macht Berlin einen Tauentzien- bummel „rund um die Gedächtniskirch e". Wie sah -es dort aber noch vor 50 Zähren aus? Der Platz, auf dem heute die Kaiser-Wilhelm-Ge- dächtms-Kirche steht, war noch leer. Am 2^März 1891, also vor fünfzig Jahren, wurde der Grund- stein zu dieser Kirche gelegt. Sie sollte nach dem Willen Wilhelms II. eine Dankeskirche für die Errettung seines Großvaters aus den Händen eines ruchlosen Attentäters sein. Zu diesem Gedächtmsbau sind viele ehrwürdige Baustoffe verwendet worden. So wurden die Glocken aus 500 Zentnern Bronze aus erbeuteten französischen Geschützen gegossen, und zum Kaisergestühl wurde das Holz von den 250 Jahre alten Treppenstufen des Hauses Schloßfreiheil Nr. 1 benutzt. Der im Innern dieser Kirche reichlich verwendete weißgrüne Marmor stammt aus den Brüchen der Insel Euböa. Welch eine Ver- änderung hat diese Kirche im Westen Berlins in dem verflossenen Halbjahrhundert hervorgerufen! Die beschauliche Stille des Kurfürstendamms ist zur weltstädtischen Prachtstraße geworden; aus dem Bretterzaun, der den Platz vor der Kirche vom Zoologischen Garten trennte, ist eine stolze Palast- strafte geworden, unter deren Gebäuden der „Ufa- Palast" und das „Capitol am Zoo" als die bekanntesten Lichtspieltheater Berlins hervorragen. Auch in einem der „Romanischen Häuser", die die im romanischen Sttl erbaute Kaiser-Wilhelm-Ge- dächtniskirche flankieren, ist ein Lichtspieltheater, der „Gloria-Palast", eingezogen. Kurzum: em zwei, tes Zentrum Berlins hat sich hier aufgetan: eine Erscheinung, die keine andere Weltstadt aufzuweifen hat. Nichts kann den Zug nach dem Westen deutlicher demonstrieren als die Verschiebung der „Bau- levard-Bummel" vom Stadttnnern zur Gedächtnis- kirche. Hauerei ihres dekorativen Zweckes entkleidet, sie von der Architektur gelüst und ihr die Anerkennung ihres Eigenwertes wiedergegeben habe: er betont auch die außerordenttiche formale und kompositionelle Begabung Donners und seine Weiterwirkung auf Rokoko uni) Klassizismus. — Zeder der einfach und geschmackvoll ausgestatteten, tadellos gedruckten Bände kostet (bei gleichem Umfang an Text und Bildern) 1,80 RM. Man darf den beiden Reihen der Sammlung „Das Meisterwerk" eine weite Verbreitung wünschen: sie können, anregend und einführend, eine kunsterrieherische Aufgabe erfüllen. — (37 a, b.) 5 Hans Thyriot. — Nauticus, Jahrbuch für Deutschlands S e e in t e r e ss e n. 24. Jahrgang 1941. Mit. 86 Abbildungen auf Tafeln. Verlag von E. S. Mittler & Sohn, Berlin. Preis in Leinen geb. 4,50 RM. Das auf Veranlassung des Oberkommandos der Kriegsmarine von Admiral z. V. Hansen berausgegebene Jahrbuch ist auch in seinem neuen Band eine wahre Fundgrube für alle Fragen, die in dem Zusammenhang von Deutschland und dem Meere gestellt werden können: Interessante Einzelkapitel der Seeknegsgeschichte (wir nennen nur „Das geschichtliche Problem des Ostseeraums" von Konteradmiral Donner), strategische, technische und wirtschaftliche Fragen der Seekriegführung (darunter der Aussatz des italienischen Konteradmi- rals Fioravanzo über die Flottenstützpunkte im neuzeitlichen Seekrieg, die sehr aktuelle und höchst instruktiv bebilderte Arbeit von Professor Wollte jemand Berlin verdächtigen, so könnte er sagen: „Berlin ist so arm, daß es sogar seine Denkmäler versetzen muß!" An der Tatsache, daß Berlin jetzt — wieder einmal — ein Denkmal „versetzt hat, ist allerdings nicht zu rüttelm Doch ist es nicht die Geldarmut gewesen, die Berlin dazu trieb, das berühmte Schillerdenkmal von Reinhold Degas zu „versetzen". Der Grund ist ein anderer. Als man nämlich im Jahre 1935 dar an Fing, den Gendarmenmarkt in Berlin umzugestalten, auf dem neben den zwei Domkirchen auch das Staatliche Schauspielhaus steht, mußte dieser Neugestaltung auch das Schi'llerdenkmal weichen, das auf dem freien Platz vor dem Schauspielhause seinen Standort hatte. Bei den Bersetzungsarbeiten geschah ein Mißgeschick. Die Figur Schillers fiel' um, und so brach sich Schiller das Nasenbein. Professor August Kranz hat es dann verstanden, die Statue so weit wieder herzustellen, daß von ihr ein Gipsabguß gemacht werden konnte. Bon diesem hat man nun einen formvollendeten Bronzeguß angefertigt. So entstand ein neuer, aber dauerhafterer Schiller. Das alte Denkmal hatte zu sehr unter der Witterung gelitten. Karrarischer Marmor hält sich eben nicht unter dem nördlichen Himmel Berlins. Lange hat man darüber nachgedacht, wohin man das neue aus Bronze gegossene Schillerdenkmal, das von den vier allegorischen Figuren „Lyrik", „Drama", „Geschichte" und „Philosophie" umgeben ist, stellen sollte. Man hat sich dafür entschieden, es im Schillerpark am Wedding, hoch oben im Norden Berlins also, aufzurichten. Vör kurzem sind die Aufstellungsarbeiten glücklich beendet worden. Und so „schillert" Berlin endlich wieder, nachdem es sechs Jahre „ohne Schillern" hat leben müssen. Noch ein anderes Denkmal Berlins ist in dieser Zeit das Tagesgespräch der Reichshauptstadt: das Nationaldenkmal auf dem Kreuzberg, das nach den Entwürfen Schinkels in der Staat- derster Front. Allerdings kann sich diese unmittelbare Einflußnahme auf den Kampf nur auf solche, vom Divisionskommandeur selbst zu beurteilenden Fälle er- strecken, bei denen er vorn wirklich nötiger ist als auf seinem Gefechts st and. Hier ist er durch Draht und Funk mit allen seinen Truppen verbunden, er behält die große Uebersicht und nicht zuletzt die Verbindung mit dem Kommandierenden General, dessen Dispositionen für den Kampf seiner eigenen Division in jedem Augenblick oön höchster Bedeutung werden fönrten. Auch heute noch ist der tägliche schriftliche Divisionsbefehl, der nach altbewährtem Generalstabsichema abgefaht ist, die Grundlage für das Handeln der unterstellten Truppen. Aber dieser „Operationsbefehl" wird im Zeitalter des Blitzkrieges ergänzt durch eine fortlaufende Serie von E i n z e l b e f e h l e n, wie sie sich aus dem Wechsel der Ereignisse ergeben. Da kann sich heute kein höherer Führer damit begnügen, einen „Fahrplan" für feine Truppen auszuarbeiten und dann den Ablauf zu überwachen. Er muß viel- mehr während des gesamten Kampfverlaufs „f ü h - r e n", indem er mit feinen Befehlen immer wieder eingreift, wenn die Lage sich ändert. Häusig entsendet er gut orientierte Offiziere seines Stabes auf dem Kraftrad zu den Truppen, damit an Ort und Stelle fachkundig Auskünfte erteilt und Vorschläge entgegengenommen werden können. Entschließt er fich, selbst nach vom zu gehen, so ist während seiner Abwesenheit der erste General st absoffizier — der la fein Vertreter. Der la ist ständig der taktische Berater seines Kommandeurs, über dessen Absichten er genauestens unterrichtet ist, so daß er — im Sinne des Kommandeurs — zeitweilig selbst zu führen vermag. Sofort, wenn die beiden Männer wieder Zusammentreffen, muß beiderseits ein völlig klares Bild der Lage hergestellt werden. Der la ist weniger bekannt als sein Kommandeur: aber der Soldat soll wissen, wie wichtig die Arbeit dieses Generalstabsoffiziers ist. Unter dem la arbeitet im Stabe des Divisionskommandeurs eine ganze Reihe weiterer Referenten: der Id, der für den gesamten Nach- s ch u b verantwortlich ist, der Ic, der alle Feindnachrichten sammelt und damit wichtige Grundlagen für die Operationsbefehle erarbeitet, der Divisionsadjutant, bei dem,aUe person el- l e n Angelegenheiten .zusammenlaufen, dazu in allen Abteilungen die nötigen Hilfskräfte. Daß es einen Divisionsarzt, einen Divisionsveterinär und einen Divisionsintendanten gibt, ist bekannt. So umfangreich aber auch das Instrument der oberen Truppenführung sein mag und so fest auch die Bande der Disziplin dieses Instrument mit der Truppe verbinden, entscheidend ist die Persönlichkeit des Kommandeurs, der in seiner Seele schließlich alle Verantwortlichkeit vereinen muß. „Führung' ist im nationalsozialistischen Reich eine Anaelegew beit, die keineswegs auf den militärischen Bereich beschränkt ist Was die politische Führung geschaffen hat, indem sie das ganze Volk mit dem Geist der Hier im Westen liegen auch die großen Mode- Häuser, liegen die eleganten Läden der Hutmoden, die sich ja nun — gottlob! — eine starke Preis- sentung gefallen lasten müssen. Hier, rund um bit Gedächtniskirche, sieht man auch die neuesten Moden im Alltag vorgeführt. Und so versteht et sich, daß hier auch die neue Frühjahrsmode getragen wird, die sich durch die „Fledermausärmel" aus- zeichnet. Zu diesen Fledermausärmeln gehören - stilvoller Weise — auch Fledermäuse. Gibt et sie in Berlin? Es gibt fiel Es sind dies jene Der- liner Studentinnen, die sich, einem Aufruf der Reichsstudentenführung begeistert folgend, in den Dienst der BVG., der Berliner Derkehrsgesell. schäft, gestellt haben. Ob es nun Studentinnen dei Universität, der Musikhochschule ober der Hochschule für Kunsterziehung sind, sie alle haben ihre Bücher, ihre Instrumente, haben Pinsel uitb, Zeichenstift mit der Geldtasche und den Fahrscheinblocks der Straßenbahnschaffnerin vertauscht. Man muß aber sehr, sehr früh aufttehen, wenn man diese Studentinnen als Schaffnerinnen erleben will. Schon um die vierte Morgenstunde stehen sie auf, um noch im. Dunkeln Dienst zu tun, damit sie am Tage ihrer eigentlichen Ausbildung weiter nachgehen können.. Eine tapfere und bewundernswerte Haltung fprirft aus diesen Berliner Studentinnen, die wie Fledermäuse im Morgendämmem durch Berlin huschen. Ob sie alle schon den modernen „Fledermausärmel tragen, ist dabei Nebensache. Was sie tun, gefiert! | aber in das große Kapitel des Fraueneinsatzes inu Kriege. Und so zeigen sich diese Berliner „Fledermäuse" gleich ihren Schwestern in den anderen Berufen, die dem Führer und dem Volk dienen, würdig einer heroischen Zeit, würdig auch der 2Ifine im Kampf es W” allein genügen, um den Sieg zu erringen, wenn er I rung mitreißender Persönlichkeit . lung der Verwendung von Pulver und Sprengstoffen im neuzeitlichen Krieg), Probleme der Handelsschiffahrt und Seefischerei (darunter der auch für die Kriegführung wichtige Aufsatz von Dr. W. Braun über die Sage ber Wettseeschiffahrt), der Luftfahrt (so ber fesselnde Beitrag Dr. I. Pitt- ne r 5 über bie Luftfahrt in polaren Zonen) und ber Wirtschaft (worunter ber Aufsatz Prof. Frhr. von Stackeibergs über bas (solb in ber Wehrwirtschaft ebenso interessiert wie die Ausführungen Dr. A. Reithingers über bie Sicherung ber deutschen Rohstoffbasis und Prof. O. Schmieders Beitrag über bas italienische Kolonialreich). Der vielseitige unb grünbliche Statistische Teil berücksichtigt neben wehrpolitischen Angaben besonders auch Außenhandel und Handelsschiffahrt, Fischerei und Schiffbau ber aanzen Welt. Hier i konnte von dem ungemein reichhaltigen Jnhatt nur 1 5/6. April 1941 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Itr. 81 Drittes Blaff Gloria-Palast, Sel- 12 Fortsetzung (Nachdruck verboten.) Sie machen mir mailichen Fleischtöpfen zurückstrebte, sie würde sich diese Kameraü- Stadt, was einigen Zeitverlust bedeutete; gegen drei aber fuhr er auf der Heerstraße auf Gatow zu. Er I schäft zu dritt. iii‘ Opfer ist, desto mehr schließt er s ins Herz. weil ich mich so ein bißchen links ich das tue? Aus fürchten Sie von Wer Gutes kauft, kauft billiger. Nicht immer ist das Gute am hohen Preis erkenntlich WEEN Herd putzpulver ist deshalb so billig, weil es so außer* ordentlich sparsam ist. WEEN HerdputZpufver an?' pr jemand umhegen und um- sie an ihn binden könnte. Alle Kraft ihres Herzens von Südosten her kam, mußte er quer durch die st'aen kann ist er todunglücklich, und je hilfloser verschwendete sie an Iockele und an di-s- @rtmornh= I (Stobt mn« einiasn Zeitverlust bedeutete: aeaen drei . " — . aE»#. ev’c. tnc Aon I trhott 21t dritt Stadttheater: 15.15 bis 17.30 Uhr „Der Frosch- ...... ; 19 bis 22 Uhr Verdunkelungszeil 5. April von 20.02 bis 6.49 Uhr. 6. April von 20.04 bis 6.46 Uhr. Rührend, aber gefährlich! Ich habe ihn gefragt, was er sich dabei denkt. Sie erheben Anspruch auf Iockele, und er auch. Es ist kaum anzunehmen, daß Sie ihr Leben hier in Gatow beschließen werden, und wenn Sie nun eines Tages weg wollen, werden Sie auch Iockele mitnehmen. Was dann?" An diese Möglichkeit hatte sie noch nie gedacht. Sie wußte keine Antwort. „Sehen Sie! Dann jammert Hanne und dann jammern Sie!" „Ja, aber was sollen wir denn nach Ihrer Meinung tun, Peter? Sollen wir Iockele behandeln, als sei er uns eine Last?" „Gewiß nicht! Aber ihr sollt euch immer vor Augen halten, daß ihr ihn morgen schon wieder weg- geben müßt. Ihr sollt nicht euer ganzes Herz daran hängen." Dazu schwieg sie eine Weile und sagte dann beinahe trotzig: „Wenn ich jemandem mein Herz schenke, tue ich das nicht mit solchen Vorbehalten, ich schenke es ganz..." „Dann schenken Sie es mir, Sofort!" Sie sah ihn betroffen an und wurde langsam rot. „Was reden Sie da?" „Etwas sehr Vernünftiges! Ich roäre_ nicht solch Wenn man ihr wirklich Iockele nähme? In den nächsten Tagen ward sie immer wieder von dieser Furcht befallen. Dann lief sie zu dem Jungen, nahm ihn auf die Arme und liebkoste chn mit einer Leidenschaft, daß er sie befremdet und beinahe ängstlich ansah, bis er sie mit ungeschickter Zärtlichkeit streichelte. „Du bleibst bei mir, Iockele, nicht wahr? Du bleibst bei mir? Niemand darf dich mir nehmen?" ,Klar!" sagte Iockele, eine Redensart, die er sich von dem Lehrjungen Mar angewöhnt hatte. „Ich habe niemand als dich, Iockele! Nur dich! Keinen sonst!" Iockele nickte und legte seine kleinen Arme um ihren Hals. Aus der langen Autofahrt nach Berlin harte (Bert Muße, über die Verhaltungsmaßregeln nachzudenken, die ihm offiziell von seinem Vater und heimlich von seiner Mutter und von Lis mitge- geben worden waren. Dem Buchstaben nach klangen sie sehr verschieden, aber er glaubte, daß sie allesamt dasselbe meinten: Charlotte mußte wieder nach Hause! Und er war fest entschlossen, nicht ohne sie nach Oschnitz zurückzukehren. Er fürchtete nicht einmal, daß er es sehr schwer haben weiche, diesen Entschluß bei ihr durchzusetzen. Sie würde sich anstandshalber ein bißchen sträuben, sie würde nicht freimütig zugeben, daß sie eine Dummheit gemacht und reuig wieder zu den hei- rend im Sinne einer planvollen Gesamtarbeitsteilung andere deutsche Institute sich vorwiegend etwa mit physiologischen Arbeiten (München) oder tier- psychologischen Problemen (Marburg) oder anderen Teilgebieten der Zoologie beschäftigen. Ein Rundgang durch die Räume des Institutes gab einen Einblick in seine Sammlungen, die technischen und wissenschaftlichen Hilfsmittel, Möglichkeiten und Arbeitsmethoden. (Es darf nebenbei bemerkt werden, daß die Räumlichkeiten, zumal die Zoologie sich mit der Anatomie in das Gebäude teilen muß, für die vielfältigen Bedürfnisse eines ineinandergreifenden, sich wechselseitig ergänzenden Forschung-, und Lehrbetriebes nicht ausreichen. Außer dem Raummangel ist die durch die Nachbarschaft der Bahn begünstigte Staubentwicklung eine fiele Sorge der Institutsleitung, da die hier benutzten optischen Einrichtungen naturgemäß außerordentlich staubempfindlich sind.) Die Sammlung des Institutes soll kein Museum fein, sondern dem Unterricht als Anschauungsmaterial dienen; sie umfaßt neben der einheimischen Tierwelt (in erster Linie Mollusken, Schmetterlinge, Käfer, Vögel, Kriechtiere, Lurche und Fische) Beispiele für die Organisation aller Gruppen des Tierreichs. Wertolles Ma, terial beherbergt ferner die etwa hundert Tafeln umfassende, vom Präparator des Instituts gezeichnete, an Hand von Präparaten und eigenen Studien zusammengestellte Tafelsammlung. Dank den großzügigen Stiftungen der Firma L e i tz in Wetzlar ist kaum ein anderes deutsches Zoologisches Institut mit Instrumenten, vor allem Mikroskopen, Projektionsapparaten und verwandten optischen Hilfsmitteln so günstig ausgestattet wie das Gießener. Bei einem immerhin flüchtigen Rundgang können wir nur einige besonders interessante Stücke aus den reichhaltigen Sammlungen herausgreifen, w:s das Kopfskelett eines Rochens, das Gehirn eines Säugers oder Prävarate, die den Verdaunngsapparat der Taube oder die Entwicklung der Extremitäten am Hühnerembryo veranschaulichen. Die B e ft i m * nungssammlung (Kriechtiere, Lurche, Fische, Insekten) dient zu Bestimmungsübungen für die Studierenden. Die Typensammlung exotischer. Vögel bis 19 Uhr Ausstellung im Turmhaus am Brand. — Artilleristenkameradschaft 1895 Gießen: 20.30 Uhr im „Hessischen Hof" Monatsappell. Tageskalender für Sonntag. s ft 'M» Purer Furcht!" Das verstand sie nicht. „Was Sladlthealer Gießen. Am morgigen Sonntagnachmittag kommt zum erstenmal das Ostermärchen „Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich" von Robert Bürkner mit einem österlichen Nachspiel von Karl Volck zur Aufführung. Dieses reizende nach den Brüdern Grimm verfaßte Märchenspiel wird vor allem den jüngeren, noch Nicht dem HJ.-Theaterring angehörenden Schulkindern vom 6. bis 14. Lebensjahr Freude bereiten. Aus der Stadl Gießen. Junges Leben. Zwei Tage und zwei Nächte hatten der Dauer nb die Bäuerin abwechselnd wachen müssen; denn ( war ein wertvolles junges Mutterschwein, das r.ller Unruhe im Stall rumorte und nun bald Mut- tr werden wollte. Dann war es so weit. Zwölf k»ine rosige Ferkel kamen zur Welt, und das junge Muttertier war so vernünftig und ruhig, daß auch Icht eins der Tierchen verletzt oder gar totgedrückt rurbe. Und dann suchten die kleinen Mäuler die Milchquelle und lagen, sich tief hineinwühlend, un- tr der Mutier und schmatzten und schmatzten. So sahen mir die kleinen Ferkel, als wir den Sauer besuchten. Er und seine Frau standen dabei nb lachten. Ja, mit dem Mutterschwein hätten sie tesmal viel Glück gehabt; denn beim ersten Wurf AMA» »UM Ml Boman von Otto llonM. ity JWiih .\Hf * tun MiMl ns iod) b/. ' Hit b eint! Q)tni5bi ®orh ' Rrout Don 6, ■CG ler Sich ' ftaiins ierlins j Wni ns ist aus h rcht DK. It W der „Ui) 5 M monagn v di« h ilhelinH )iellh«ch MM etan; tih UMvch esten h der „L» Mäffiir; war nun doch etwas erregt. Sein Herz wappnete sich mit Widerstand gegen diesen Kerl, bei dem Lolott wohnte. Westphal hieß er, Hans Westphal, und es sollte, nach Felschers Beschreibung, ein rothaariger, ungeschlachter Bursche sein. Vermutlich war er der Vater des Kindes, das Charlotte betreute. Nun, man würde sehen! Er bog nach links ab, mäßigte die Geschwindigkeit und sah nach einigen Minuten die Tankstelle auftauchen. Er hatte nur noch einige Liter im Tank und beschloß zunächst, seinen Vorrat an Ort und Stelle zu ergänzen, um sich umzusehen. Das Haus sah dürftig aus, eine Baracke, — Felscher hatte recht. Unter anderen Umständen hätte Gert etwas Romantisches an diesem alten Bauern- oder Fischerhaus gefunden, aber er war durchaus voreingenommen. Er stieg aus dem Wagen und läutete. Nach einer Weile erschien Hanne. Gert musterte chn. Ein Kerl wie ein Baum. Mit dem Faustrecht kam man hier nicht weit. Das sah er ein. Er machte ein gleichgültiges Gesicht, grüßte und bat um zwanzig Liter. „(Bern," sagte Hanne, „weite Fahrt gehabt?* „Es ging." Hanne warf einen Blick auf das Nummernschild. „Sie kommen aus Schlesien?" „Richtig. Es sind ja gute Straßen hier herauf, und das Wetter war ausgezeichnet." Hanne nickte und klappte die Kühlerhaube hoch. Eigentlich ein ganz sympathischer Mensch! stellte , (Bert gegen seinen Willen fest. Er sieht zwar wie । ein Ungetüm aus, redet aber menschlich. Uebrigens mar Hanne nicht rothaarig, sondern rötlichblond. In i ihm einen Gegner, einen bekämpfenswerten Feind ; zu. sehen, war schwierig. Er hatte ein gutmütiges, I treuherziges Gesicht. Alles, was er tat, tat er mit । Umsicht und Bedacht. | Eine furchtbare Besorgnis tauchte in Gerts Ge* müt auf: Sollte Lolott diesen Burschen etwa lieben? Im gleichen Augenblick, da er diesen Gedanken hatte, sah er sie. Die Tür zum Hof stand offen, und sie kam von hinten her, wo sich ein Garten befand, und ging zum Hause. Sie hatte eine große Haushaltschürze über ihr Kleid gebunden. Auf dem Kopf trug sie ein gemustertes Tuch. Neben ihr ging em großer Hund. (Fortsetzung folgt) Was macht eigentlich der Zoologe? Ein Besuch im Gießener Zoologischen Institut. M Und folglich wurde Iockele nach den allerneuesten Mnsichten der Erziehungslehre geformt und ge- wiöet, und es bekam ihm ausgezeichnet. * Peter sagte einmal unter vier Augen zu Char- lote, als gerade eine Beamtin der öffentlichen tfür= hige zu Besuch gewesen war, um jicf) nach Jockeles Sjfinben zu erkundigen: „Did Sache wird noch ef gehen! Ich weiß, Lolott, M nchrnal insgeheim Vorwürfe, txnig um Iockele kümmere, ihn hegen lasse. Wissen Sie, weshalb ,Das ist Unsinn?" verbesserte Hanne und brachte oiä dem Gedächtnis statistische Angaben hervor, it einwandfrei bewiesen, um wieviel besser die tinber sich heute entwickelten und wie gering die Kerblichkeit geworden war. „Wenn du nicht für bei Fortschritt bist," sagte er, „dann laß doch in lener Oschnitzer Siedlung die Badeeinrichtungen tzvg, bau die Straßen so eng, daß man sich von liir em Fenster zum anderen die Hand reichen kann. Mnau so ist es mit den anderen Erkenntnissen!" M V, d>, ater6" j Schließlich sagte er: „Für Liebeserklärungen ist roärtig lebte, mußten ja einfach toll fein, wenn nur noch nicht die rechte Zeit. Nehmen Sie das, was die Hälfte von dem stimmte, was Felscher erzählt ich gesagt habe, als Auftakt dazu... Ach, Lolott, hatte. Lolott als Mädchen für alles in einer dörf- wenn wir nur vier Wochen weiter, und wenn Sie lichen Tankstelle! Unvorstellbar! keine Mathesius wären!" I Er holte aus seinem Wagen heraus, was er Sie begriff ihn nicht, aber zum erstenmal dachte konnte, gönnte sich nicht einmal Zeit zum Mittag- sie in den nächsten Tagen über ihre Gefühle nach, essen, sondern kaufte in irgendeinem Nest ein paar die sie für ihn hatte. Liebe? Lasard war eine bittere belegte Brötchen und aß sie während des Fahrens. Lehre gewesen. Die Erfahrung mit ihm hatte ihr In der nächsten Stadt kaufte er seinen Nachtisch, Herz mit Argwohn und Scheu erfüllt. Peter war | einiges Obst und getrocfnete Aprikosen ein. die er kein Lasard, gewiß nicht, aber unbewußt hatte sie gleichfalls im Fahren aß. Als die Tüte neben ihm auch ihm gegenüber jedes Gefühl unterdrückt, das । leer war, hatte er Berlin schon fast erreicht. Da er Der Laie macht sich, wie bei verschiedenen Ge» legenheiten festzustellen ist, von der Arbeit des Zoologen vielfach eine unzulängliche oder schlechthin falsche Vorstellung; während er von der Tätigkeit etwa des Mediziners einen ungefähren Begriff hat oder wenigstens zu haben glaubt, während er auch beispielsweise davon überzeugt ist, daß die Arbeit des modernen Chemikers eine wichtige, schwierige, für viele Lebensgebiete höchst bedeutsame wissenschaftliche Leistung darstellt, erschöpft sich seine Auffassung von der Tätigkeit eines Biologen, im besonderen des Zoologen, oft in der naiven Vorstellung von ausgestopften Tierbälgen oder ausgespieß- ten Käfern und Schmetterlingen, die dann ein mit unheimlichen lateinischen Namen beschriftetes Schildchen erhalten und ins Museum gestellt werden. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Man kann sich davon überzeugen, wenn man dem Zoologischen Institut der Ludwigs-Universität (in den Räumen der Anatomie in der Bahnhofstraße) einen Besuch abstattet. Der Außenstehende hat, wie der Leiter des Instituts, Professor Dr. W. I. Schmidt, bemerkte, zunächst einmal meist keine Ahnung davon, wie ungeheuer umfangreich das Arbeitsgebiet des modernen Zoologen ist. Es umfaßt alle Seiten des tierischen Lebens: Bau, Entwicklung, Leistungen des Tierkörpers, Lebensgesellschaften und Verbreitung der Tiere, ihre Beziehungen zur Umwelt und ihre verwandtschaftlichen Zusammenhänge. Ein paar Zahlen mögen das verdeutlichen. Es ist heute rund eine Million Tierformen bekannt, davon kommen in Deutschland ungefähr 40 000 vor. (Zum Vergleich: die Botanik rechnet mit etwa 4000 Blüten- pflanzen.) Mit diesem riesigen Stoff beschäftigen sich in Deutschland nur etwa dreihundert Wissenschaftler. Im Laufe eines Jahres erscheinen durchschnittlich 6000 bis 10 000 gelehrte Veröffentlichungen aus den verschiedenen Forschungsgebieten der zoologischen Weltliteratur. Ein Zentralinstitut in Zürich gibt dem Zoologen die Möglichkeit, an Hand einer systematisch durchgearbeiteten und gesichteten Bibliographie den gewaltigen Stoff zu überschauen, sich auf dem Laufenden zu halten und einen Zeit und Arbeit verschlingenden Leerlauf zu vermeiden. Der Nachdruck der Arbeit des Gießener Instituts liegt auf der Klärung des molekularen Aufbaues der tierischen Gewebe, und zwar mit Hilfe von polarisationsmikroskopischen Untersuchungsmethoden, die am" hiesigen Institut vorbildlich entwickelt wurden. Was es mit dieser Methode und mit der wissenschaftlichen Arbeit des modernen Zoologen überhaupt auf sich hat, darüber gaben die Darlegungen des Assistenten Dr. E. Kessel höchst interessante Aufschlüsse. Wenn der Laie zufällig vernimmt, daß sich die Arbeit eines Zoologen etwa mit der Untersuchung des Zahnschmelzes der Krokodile befaßt, eine andere das Hörvermögen der Fische, eine dritte dem Geschmackssinn von Biene oder Schnecke er- sorscht, dann roirt) feine erste Frage lauten: warum macht der Mann das, was hat das für einen Zweck, was kommt dabei heraus? Das ist eine vielleicht naheliegende, aber ganz unwissenschaftliche Fragestellung. Der Wissenschaftler fragt zunächst nicht nach den Bedürfnissen der Praxis. „Im Grunde sind wir neugierig", sagt Dr. Kessel, „wir fragen nach dem Wie und Warum". Ein grundlegender Unterschied. Es hat sich indessen herausgestellt, daß die theoretische, meist stark spezialisierte Forschung immer wieder, oft überraschend, auch für die Praxis bedeutsam wird. Die Arbeit über die Zähne der Krokodile ist nur scheinbar „ausgefallen", sie gehört in eine größere Ordnung und in einen sinnvollen Zusammenhang so gut wie etwa die Untersuchungen über die Befruchtung des Seeigel-Eies, die am hiesigen Institut betrieben wurden und dazu führten, daß man — was bis dahin noch keinem dinnen- ländischen Institut gelungen war — die Umwandlung der Larve bis zu Anlage des Seeigels unter dem Mikroskop beobachten konnte. Dr. Kessel erinnert an eine bildhafte Formulierung, welche die hier geleistete Arbeit treffend charakterisiert: wir erschließen die Quellen, lassen Bäche und Ströme laufen; wer die Mühlen daran baut das hat uns nicht zu kümmern. — Daß tatsächlich, um im Bilde zu bleiben, über kurz ober lang Mühlen daran gebaut werben, beweisen z. B. die ursprünglich rein theoretischen Arbeiten bes Gießener Zoologen Leuckart an tierischen Parasiten, bie mit bie Voraussetzungen für bie gesetzliche Fleischbeschau geliefert haben. Ober die bereits erwähnte, von Professor Schmidt vorbildlich entwickelte polarisationsmikroskopische Methode der Untersuchung des nicht sichtbaren Feinbaues der tierischen Gewebe, bie z. B. ben Vorgang ber Muskelkontraktion erforscht unb sich auch mit Hart- gebUben, wie Knochen unb Zähnen, beschäftigt: bie hier betriebene Methobe hat ber Arbeitsgemeinschaft für Kariesforschung (Bekämpfung ber Zahnfäule) wertvolle Ergebnisse geliefert; ihre Anwendung hat sich weiterhin für die Untersuchung von Zellulose- unb Eiweißfasern als sehr fruchtbar erwiesen. Für bie Herstellung synthetischer Spinnstoffe (über bereu praktische Bebeutung wohl nichts gesagt zu werben braucht) ist es von Wichtigkeit, bie Eigenschaften synthetisch hergestellter Fasern zu prüfen; eine solche Beurteilung aber kann in vielen Fällen mit ber in Gießen ausgebilbeten Methobe befonbers aut erfolgen. Ein anberes, in ben Arbeitskreis des Institutes hineinspielenbes, höchst aktuelles Gebiet ist bie Vererbungslehre; hier lernt ber Stubent bie Vererbungsprinzipien (Menbelsche Gesetze) an ber Taufliege, bem „Haustier ber Vererbungslehre". Dies sind einige Beispiele für ben Aufgabenkreis unb die Arbeitsweisen bes Gießener Institutes, bas ben Nachbruck feiner wissenschaftlichen Forschung auf Struktur-Untersuchunge n legt, wäh- füllen. Sie machen sonst alles naß. Morgen sollen sie auch in den Garten." „Es muß doch schön sein", sagte ich zu der Bäuerin, „wenn in einem solchen Betrieb an allen Ecken unb Enben bas junge Leben nur so hervorquillt. Ferkel, Kälbchen, Kücken und junge Gänschen, das Fohlen draußen im Garten nicht zu vergessen!" „Ja, das macht viel Freude, besonders dann, wenn alles so zeitig kommt, wie gerade dieses Jahr; den lange wirb's nicht mehr dauern, und die Feldarbeit beginnt. Da sind wir froh, wenn bie kleinen Tierchen hier aus bem Gröbsten heraus sind. Aber Arbeit machen sie alle, bie kleinen Dinger, das können Sie glauben." Wir schiebe« mit bem Versprechen, in einigen Wochen roieber einmal zu kommen und nachzusehen, welche Fortschritte die kleinen Lebewesen dis dahin gemacht hätten. H. Äornotizen. Tageskalender für Samstag. Gloria-Palast, Selterswea: „So gefällst du mir". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Premiere". — Oberhessischer Kunstverein und Winterhilfswerk: 17 Iss das doch immer so eine heikle Sache. Da klappte mistens nicht alles. Daß es auch gleich ein Dutzend rar, stimmte die Züchter besonders froh. An guter 5"(ege sollte es den Tierchen wahrhaftig nicht fehlen. 5d lagen die kleinen Schweinchen, eins immer schö- rr als das andere, und die Mutter grunzte zu- f eben. In einem Bauernhof gibt es aber noch mehr jinges Leben in diesen Frühlingsmonaten. Bei un- |rem Rundgang besuchten wir auch bas kleine jkildchen, bas vor etlichen Tagen bas Licht der Welt «blickt hatte. Ein reizendes Tierchen, dunkelbraun n.t weißen Flecken, stand in der Ecke bei ber Mut- jr und ließ sich von ihr lecken. Diese Mutter war (ton aufgeregter als bas Schwein. Sie brummte i willig, als wir bas Kälbchen streichelten. Ob sie ächtete, baß ihr Kind weggenommen werben :lte? Nein, wir waren keine Metzger. Auch sollte Ks Tierchen, da es ein Mutterkälbchen war, den l ehstand vermehren helfen. Im Garten, unter bem vorspringenben Dach der cheuer, sahen wir eine Glucke mit einer Herde jtfen. Sie waren auch erst zwei Tage alt. Das. :'te (Brün sproßte gerade, bie Schneeglöckchen llhten, unb überall spürte man bas vorbrängende ‘ben. Da trafen wir bie Glucke mit ihren Kücken. Waldig sahen bie Kücken in ihrem gelben Flaume ; nne schien wieder, und alle Kücken verließen die kucke und trippelten ins junge Gras. ..Wir haben noch was Junges in unferm Haus, Immen Sie mal mit!" sagte ba bie Bäuerin, als I?t nicht mübe würben, ber Glucke unb ben Kücken ^uschauen. Sie führte uns in die Waschküche und (b ben Deckel einer geräumigen Kiste auf. Laut inatterni) melbeten sich da acht kleine Gänschen. hätten immer Hunger, meinte bie Hausfrau, art> warf ihnen einige klein geschnittene Rüben und 0 ntüfeabfäUe hin. „3m Wasser plantschen sie schon ve bie alten, immer muß man neues Stroh nach- toele?" .Nichts von ihm, sonbern von mir. Ich will den l< nen Kerl nicht in mein Herz schließen, und des- alb vergesse ich keinen Augenblick, daß er eben tu- ein Findling ist, der mir jeden Tag wieder ge- -remmen werden kann." könig ober ber eiferne Heinrich" „Das Lanb bes Lächelns". — (Bl tersroeg: „So gefällst bu mir"; Kulturfilmveranstal- lung 11 Uhr vormittags „Kolonie Eismeer" unb „Die Großglocknerstraße". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Premiere". — Oberhessischer Kunst- oerein unb Winterhilfswerk: 11 bis 13 Uhr Ausstellung im Turmhaus am Dranb. — Schützenverein Gießen: 9 Uhr Fernwettkämpfe. ! ist gut und ausgiebig. Die Spielleitung hat der bewährte Märchenspiel- regisseur Karl Volck. Bühnenbild': Karl Löftler. Musikalische Leitung: Fritz Dietzmann. Tanzlettung: Irmgard Trömel. Mitwirkende: Hannelore Hmkel, Valeska Lange, Nina Manzoni, Martha Neuhau- sen, Hans Bernd, Kurt Bosny, Ernst Heck, Karl Volck und das Kinderballett. — Abend Wieder- holung der erfolgreichen Operertenaufführung „2>as Land des Lächelns" von Franz Lehar. Musikalische Leitung: Arthur Apelt. Spielleitung: Havry Gru< neke. Bühnenbild: Karl Löffler. Tanzleitung: Jrm- gard Trömel. In den Hauptrollen: Gabriele Pos- sinke, (Berti Vogt; Harry Grüneke, Christoph Reu- lanb. — Serbe Vorstellungen außer Miete. Orlszett für den S. April. Sonnenaufgang 6.50 Uhr, Sonnenuntergang 20.06 Uhr. — Monbuntergang 3.44 Uhr, Mondaufgang 13.29 Uhr. Ortszeit für den 7. April. Sonnenaufgang 6.48 Uhr, Sonnenuntergang 20.08 Uhr. — Monbuntergang 4.21 Uhr, Monbaufgang 14.40 Uhr. veiftch d be getro® rmel" w gehören. f e. W i > jene B» Aufruf b: b, in hü rkehrsM ntinnen k r HE ,hre M 3W inblorfs k I Miß efe Shih' Schon-' um nodi • Tage ib hen kW" Itunfl |pri- wie rfln lM •mausarr’ tun, ge retnW- ner „M anderen '<■ dienen, c-' । der der -etlichen Sie mochte nicht baran erinnert werden. „Wenn Tie Mutter sich schon so fange nicht mehr um ihn rkümmert hat, wirb sie's auch fünftig nicht tun. . । Das ist Selbstbetrug, Lolott! Warten Sie ab! | )cs letzte Wort über Iockele ist noch nicht gespro- I Unb bann bluten die Herzen — bas Ihre unb H icnnps. Er betrachtet ben Jungen schon ganz als I in Eigentum. Sogar Zukunftsplane |l hm für ihn, als sei er ber Vater. Es sieht ihm NmM irte W nb unih unsicherer Kantonist wie Iockele. Mich nähme keiner weg! Auf mir könnten Sie Häuser bauen." „Reben Sie bas im Scherz?" ,Kommt es Ihnen etwa so vor?" „Oder ist es eine Liebeserklärung. , niumaren tyiei|ajiupit?n juiuajutuie, nt lduivk |iu> Er betrachtete sie lange, unb sie konnte aus fei- bitten lassen, aber auf gar keinen Fall würde sie nem Gesicht nicht klug werben, konnte bie Ge- fnein‘ sagen. Ihre Flucht war eine Kateridee ge« danken nicht erraten, bie hinter feiner Stirn waren. ro»fen, un& bie Verhältnisse, in benen sie gegen- , Zuoerl^ .5 reifie1!- eichnete".. Dolksbm. h der E 5R. K 1 500 6t Mißgul»' einem fr ,ls E er Fr W.LA her .h. |0t05 u 0 e nach 5 ’iw Ä: K :.L •Ä strebt keine Vollständigkeit an, sondern erhält besonders charakterische Exemplare im Hinblick auf die Tiergeographie. Als Objekte für anatomische Präparate dienen nicht nur niedere Tiere (Schnecken, Muscheln, Seeigel, Tintenfische), auch die Wirbeltiere sind in großer Zahl vertreten. Teilfunktionen wie Ernährung und Atmung werden an Präparaten verdeutlicht, die den Mechanismus der Vogelatmung, das sinnreich konstruierte Gebiß einer Riesenschlanoe, einen Querschnitt durch den Straußenmagen oder ein Chamäleon zeigen, das mit vorgeschnellter Zunge nach einer Fliege „schießt". Ein Blick in den Hörsaal gibt ein Bild von der in jeder Weise vorbildlichen optischen A u s st a t t u n g des Instituts. Mit einem Projektionsapparat können hier z, B. Lehrfilme von der „Dressur" des Pantoffeltierchens, von der Befruchtung des Seeigeleis, von der Entwicklung des Molches vorgeführt oder die Herztätigkeit im Laufbild beobachtet werden. — Die Bibliothek enthält vor allem die großen wissenschaftlichen Zeitschriftenreihen, dann die systematischen Werke, Spezialuntersuchungen und Dissertationen. Es wird interessieren, zu erfahren, daß aus dem Gießener Zoologischen Institut jährlich etwa 20 wissenschaftliche Veröffentlichungen hervorgeben. — Im Arbeitsraum für das Praktikum besichtigen wir Protozoen- Kulturen, die Zuchten von Amöben und erhalten überdies ein interessantes Privatissimum in Form lehrreicher Demonstrationen an einer Libellenlarve, die in einem der Aquarien ihrer Vollendung entgegenreift. Wir verlaßen das Institut mit einer Fülle von Eindrücken, von Anregung und Belehrung und bedenken auf dem Heimwege noch einmal die dem Laien kaum faßbare, geschweige denn überschaubare Fülle des Stoffes, die Fülle wissenschaftlicher Präzisionsarbeit, die hier geleistet wird, und von der sich die wenigsten unter uns eine Vorstellung zu machen vermögen. —y— Städtische Handelslehranstalt Gießen. Im Rahmen einer schlichten Feierstunde erfolgt am heutigen Samstagmittag im Schulgebäude Wer- nerwall 11 die offizielle Uebernahme der Oeffent- lichen Handelslehranstalt aus der Trägerschaft der Industrie- und Handelskammer Gießen . auf die Stadt Gießen. Die Schule führt von jetzt ab die amtliche Bezeichnung „Städtische Handelslehranstalt Gießen". Gießener Dochenmarktpreife. Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für A-Ware Für 8-Ware oder abfallende Warc sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger * Gießen, 5. April. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 7 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 45, Weißkraut, kg 10 bis 12, Rotkraut 13 bis 14, gelbe Rüben 12, rote Rüben 10, Spinat 29 bis 32, Unterkohlrabi 5 bis 8,Meerrettich 40 bis 65, Schwarzwurzeln 20, Feldsalat, J/w 10, Aepfel, 54 kg 30 bis 40, Lauch 24, Sellerie 21 bis 23, Blumenkohl, das Stück 45 bis 70, Endivien 15 bis 20, Salat, Mio 30 Rpf. Aus der engeren Heimat. Landkreis Gießen. * Watzenborn-Steinberg, 5. April. Am kommenden Montag, 7, Avril, vollendet unser Mitbürger Georg Blttendorf sein 8 0. Lebens- j a h r in erfreulicher Rüstigkeit. Der Jubilar hat im Weltkriegs einen Sohn verloren, der bei dem Infanterie-Regiment 117 gedient hatte. Dem Jubilar gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche zum Geburtstage. - /- Lich, 5. April. Am Montag, 7. April, kann Frau Eva Schäfer, geb. Becker, Witwe des Steueraufsehers Johann Jakob Schäfer, dahier, Oberstadt 32 bei ihrer Tochter wohnend, in bester körperlicher und geistiger Rüstigkeit das 7 5. Lebensjahr vollenden. Unsere besten Wünsche begleiten die Alterssubilari'i für h5** fonitr*»nh,,n S^bre. * Eberstadt, 4. April. Eine öffentliche Versammlung des Reichsluftschutzbundes fand hier im großen Saale von Wedemann statt. Der gute Besuch zeigte, daß der Gedanke des Luftschutzes und feine zwingende Notwendigkeit auch für das Dorf in weitesten Kreisen unserer Landbevölkerung festen Fuß gefaßt hat. Der stellv. Gemeindegruvpen- führer der Gemeindegruppe Lich, Lustschutzsührer H i l d, gab einleitend Aufklärung über die Gefahren, die gerade dem flachen Lande drohen. Diese Ausführungen wurden ergänzt durch einen sehr anschaulichen Film „Luftschutz auf dem Lande", den Luftschutzführer S a m e s erklärend vorführte. Die Sachbearbeiterin der Gemeindeqruppe des RLB., FräuleinG 8 d e ck e. wandte sich in einem kurzen Vortrag „Die Frau im Luftschutz" an die Landfrauen und forderte sie zu eifriger Mitarbeit auf. Strafkammer Gtetzen. Der W. W. aus Frankfurt a. M., zur Zeit in Strafhaft, hatte sich wegen Konkursvergehen und Pfandveräußerung' zu verantworten. Er hatte als Schuldner, der ferne Zahlungen eingestellt, 23er» mögensstucke beiseite geschafft, um seine Gläubiger zu benachteiligen. In Tateinheit damit batte er Han- delsbüchev» zu deren Führung er bei Dem Umfang seines GesclMsbetriebs verpflichtet war, so un° ordentlich geführt, daß sie keine Uebersicht über seinen Vermögensstand gewährleisten, und eine Sache, die durch den Gerichtsvollzieher gepfändet war, beiseite geschafft bzw. in anderer Weise der Vollstreckung entzogen. Der Angeklagte wurde wegen Konkursvergehen und Pfandoeräußerung zu einer Gesamtgefängnisstrafe von sechs Monaten verurteilt. Straferschwerend wirkten die leichtsinnige Geschäftsführung und das verwerfliche Verhalten des Angeklagten, strafmildernd die Tatsache, daß er einschlägig noch nicht bestraft ift Das kranke Kind im Kriege. Ein Besuch in -er Llniverfiiäts-Kinderklinik in Gießen. Bei unserem Besuch in der Universitäts- Kinderklinik gelegentlich der Erkundigungen nach dem bisherigen Verlauf der Diphtherie- Schutzimpfungen konnten wir unter Führung des Direktors der Kinderklinik, Professor Dr. Keller, die verschiedenen Stationen, insbesondere einige Neueinrichtungen aus der letzten Zeit in der Klinik besichtigen. Die Universitäts-Kinderklinik in Gießen giU mit Recht als der Mittelpunkt aller Arbeiten, die in unserer engeren Heimat im Dienste des kranken Kindes, zum Schutze der gefunden Kinder vor Erkrankungen und zur Förderung der allgemeinen Gefund- hkitspflege auf dem Gebiete des Kindes geleistet werden. Daher ist es auch natürlich, daß an dieser Stätte der praktisch-medizinischen und der wissenschaftlichen Arbeit alles Bestreben darauf gerichtet ist, die Einrichtungen und Hilfsmittel der Klinik so vollkommen wie möglich zu gestalten. Auf diesem Wege sind in der letzten Zeit einige weitere wichtige Etappen zurückgelegt worden. Zunächst wurde die Abteilung für Infek- tionskranke (besonders Diphtherie und Scharlach), die bisher, wenn auch streng abgeschlossen, im ersten Stock des östlichen Seitenflügels der Klinik untergebracht war, aus diesem Gebäude hinausver- legt. Die Abteilung für infektionskranke Kinder ist jetzt in dem nördlichen Teil des sog. Beamtenhauses, das an dem Querweg zwischen der Klinikstraße und der Friedrichstraße gegenüber der Chirurgischen Klinik liegt, eingerichtet worden, selbstverständlich unter vollständiger Abschließung von den Familienwoh- nunaen in der südlichen Hälfte des Hauses. In dieser Abteilung befinden sich die Stationen für diphtheriekranke und für scharlachkranke Kinder. Neben den Krankenzimmern sind hier auf jeder Station ein kleiner Operationsraum, eine Küche und die erforderlichen Nebenräume eingerichtet worden. Die Infektionsabteilung ist nach jeder Richtung hin räumlich und auch personell — selbstverständlich mit Ausnahme der behandelnden Aerzte —, von der Kinderklinik getrennt, und dadurch sind alle Möglichkeiten der Gefährdung der übrigen Kinder in der Klinik durch Jnfektionskranke ausgeschlossen. Auch die Schwestern in der Infektionsabteilung kommen mit der Kinderklinik nicht in Berührung. Die im Klinikgebäude durch diese Verlegung freigewordenen Räume sind zu einer besonderen Auf- nähme st ation umgestaltet und neuzecklich hergerichtet worden, die den Zweck hat, alle der Klinik zuaesührten Kinder für die ersten Taae chrer Anwesenheit zur Beobachtung durch den Arzt zunächst zu beherbergen, ehe sie in eines der Krankenzimmer zu anderen Kindern gelegt werden. Bevor diese Station belegt wird, hatten wir die Möglichkeit zur Besichtigung. Die neugeschaffene Aufnahmestation besteht aus schön hergerichteten Boxen in Heller. Farbe, mit Glaswänden, viel Licht und Luft, fahrbarer und fester Badegelegenheit für die Kleinen, gekachelten Wänden und neuzeitlichen Heiz- einrichtungen. In Verbindung mit dieser Station ist auch ein Raum für Gymnastik und Massage geschaffen worden, in dem die Kinder in vielfacher Weise die Vorteile der modernen Massage und der Heilgymnastik genießen können. Diese Behandlungsmethode kann nicht nur, wie der Laie vielfach glaubt, bei Lähmungserscheinungen angewendet werden, sondern ganz besonders auch bei Erkrankungen der Atmungsorgane, bei gewissen nervösen Erkrankungen im Kindesalter, bei lange an das Bett gefesselten Kindern mit chronischen Lähmungserscheinungen, bei Herzkranken, bei Erschlaffungen usw., so daß also hier alle therapeutischen Maßnahmen zur Anwendung kommen können. Bade- gelegenhell für die kleinen Kinder, die hier auch unter Wasser massiert werden können, und eine Duscheinrichtung für ältere Kinder sowie alle erforderlichen Neoenräume find vorhanden, so daß die neue Station nach jeder Richtung hin gut aus* gestattet ist. Die Krankenzimmer der verschiedenen Stationen sind sämtlich nach dem Gesichtspunkt des sorgfältigsten Dienstes am tranken Kind ausgestattet. 2ne Leitung der Klinik ist ständig daraus bedacht, auch hier mit den neuzeitlichen Erfordernissen mllzu- gehen, und so ist denn ihr Bestreben daraus gerichtet, überall da, wo sich Möglichkeiten zur Verbesserung und zur Vervollkommnung bieten, tat- kräftig zu wirken, auch jetzt im Kriege — wie das Beispiel der neuen Aufnahmestation zeigt — und zu allen Zeiten, die hierfür geeignet find. Mancherlei Neuerungen sind auf den Stationen bisher schon durchgeführt worden, die sich bewährt haben, und wettere werden folgen, sobald die Möglichkeit dazu gegeben ist. In personeller Derbinduna, aber in räumlicher Trennung von der Klinik besteht eine Schwe- sternsch ule, die in dem früheren Soetbeerschen Hause an der Frankfurter Straße untergebracht ist und zur Zeit 24 Schwesternschülerinnen unter bei Obhut einer Jungschwestemführerin beherbergt Die Leitung der Schwesternschule untersteht dem Direktor der Kinderklinik, Professor Dr. Keller, der den jungen Schwestern bei ihrer berufliches Ausbildung jede nur mögliche Förderung zuteil werden läßt. Die jungen Schwestern erhalten eine sorgfältige Ausbildung in Theorie und Praxis, ihr Dienst kommt dabei den kleinen Patienten in der Kinderklinik zugute. In dem Hause der Schwestern» schule haben die jungen Schwestern schöne Wohn« und Gemeinschaftsräume zur Verfügung, ebenso einen Garten von ansehnlicher Größe, so daß ihnen die Freizeit zur guten Erholung werden kann Man sieht, daß in unserer Universitäts-Kinder» klinik alles getan wird und sämtliche Vorbedingungen erfüllt sind, um den Dienst an dem kranken Kinde in bester Weise zu tun. Seitens der Eltern, insbesondere Mütter, kann hierbei wesentlich zuin. Erfolg mitgeholfen werden. Neben dem selbstvev stündlichen vollen Vertrauen zum Arzt und zur Leitung der Klinik ist es unbedingt erforderlich, die im Interests Der kleinen Kranken festgesetzte Besuchs, orönung genau einzuhalten. Wenn es auch vorn rein menschlichen Standpunkt aus verständlich ift, daß die Beschränkungen der Besuchszeit in der Kli. nik manchen Müttern und Vätern vielleicht hart an- kommen, so muß von ihnen aber doch beachtet werden, daß diese Beschränkungen zur Verhütung des Einschleppens von Krankheiten und zur unbedingten Sicherstellung Der Ruhe und Ungestörtheit für die Kinder dringend notwendig sind, ebenso wie zur Aufrechterhaltung eines geordneten Pflegebetriebs. Ganz abgesehen davon, daß es auch schon rein tech nisch unmöglich ist, stundenlangen Besuch von Erwachsenen in den Krankenzimmern weilen zu sehen, da dies den kleinen Patienten nur nachteilig wäre. Die Versorgung aller Kinder mit Schwesternhilfe ist zahlenmäßig so ausreichend, daß jedem Kinde die gebotene Pflege zuteil werden kann, so daß für die Mütter wirklich kein Anlaß besteht, sich außer« halb der festgesetzten Besuchszeiten in der Klinik aufzuhalten. B. Oer Fußballsonntag. VfB.-Reichsbahn — Luftwaffe. VfL. Marburg — Watzenborn-Steinberg, Da Bissenberg aus Der Bezirksklasse ausgeschieDen ist unD satzungsgemäß Die Spiele sowohl nach Punkten als auch im Torverhältnis nicht zu werten ftnD, so bedeutet das Ausscheiden Der Bissenberger eine Veränderung in Der Tabelle. Unter Berücksichtigung Des Spielgeschehens des Sonntags wird sie in der nächsten Woche erscheinen. Wir glauben nicht, daß Die VfB.er sich gegen die Luftwaffe Durchsetzen können. Steinberg muß in Marburg gewinnen, wenn es feine schwer erkämpfte Position aufrechterhalten will. Vfv.-Reichsbahn — Luftwaffe. Sie Luftwaffe hat Das Glück, ihre Ausfälle von Spielern durch vollwertigen Ersatz ausgleichen zu können, während die VfB.er mit immer neuen Mannschaftsschwierigkeiten zu kämpfen haben. Da in Der Mannschaft Der Luftwaffe neue Gesichter auftauchen, ist eine bestimmte Voraussage nicht zu treffen. Für Die Gießener Hintermannschaft ist die schwere Aufgabe gestellt, den gefährlichen Lutter zu halten. Wenn man auch nicht damit rechnet, daß die Reichsbahner siegen, so hat die Mannschaft Doch das notwendige Können, Der Luftwaffe einen großen Kampf zu liefern. Die Ausstellung der Gießener Der Freitag stand bei den 3. Hallenkampfspielen Der Hitler-Jugend in Stuttgart im Zeichen der Vorentscheidungen, Denn im Boxen, Ringen, Judo und Radball konnten die Kämpfe bis zu den Schlußrunden gefördert werden. Im Fechten wurden die Einzel-Wettbewerbe begonnen, und im Stadtbad Heslach nahmen die Re'ichsprüfungskämpfe des Schwimmer-Nachwuchses ihren Anfang. harte Vorschlußrunden der Voxer. Im Boxen wurden die 20 Endkampfteilnehmer in den zehn Gewichtsklassen festgestellt. Der letzte Mann von Hessen-Nassau, Krischkowski (Hanau), verlor im Wellergewicht gegen Garz (Mittelellre). Die Endkampfpaarungen lauten: Fliegen: Otte (Hamburg) — Schiems (Düsseldorf): Bantam: Enaei (Mittelelbe) — Sitte (Ruhr-Niederrhein); Feder: Hoog (Westfalen) gegen Strübig (Niedersachsen): ß e i d> t: Willi Wietelmann (Niedersachsen) — Bihler (Württemberg); Welter: Garz (Mittelelbe) — Fenske (Ostland); Mittel A: Merl (Sachsen) — Hecht (Berlin); Mittel B: Holzapfel (Köln-Aachen) — Harry Wietelmann (Niedersachsen); H a l b s ch w e r A: Halbloch (Köln-Aachen) — Heiks (Nuhr-Nieder- rhein); Halbschwer B: Lesner (Thüringen) Mannschaft steht noch nicht fest. Schiedsrichter ist Müller (Frohnhausen). Steinbach Jugend — Garbenteich Jugend. Diese Begegnung um Die Bannmeisterschaft ist neu angesetzt worden. Irn letzten Spiel mußten sich Die Platzbesitzer, nachdem sie bei dem Wechsel 2:1 geführt hatten, noch 3:2 geschlagen bekennen, da bei diesem Stand das Spiel vorzeitig abgepfiffen worden war. Falls Die Gastgeber am kommenden Sonntag nicht mehr Siegeswillen als in dem Spiel gegen Grünberg zeigen, werden sie kvohl wieder um einen verdienten Sieg kommen. Grünberg 1. 3gb. — Saubringen 1. Jgd. Am kommenden Sonntag beendet die 1. Jugend von Saubringen Die Vorrunde in Den Spielen um Die Bannmeisterschaft mit dem Spiel in Grünberg. Turnertagung in Lich. Ser Bereichsfachwart für Turnen im NSRL.- Bereich XII Hessen, Hermann Schüfe r-Kassel, wird mit seinen Mitarbeitern und mit den Fachwarten Der Bezirke am 19. und 20. April in Lich eine wichtige Arbeitstagung Durchführen, Die der Ausrichtung der turnerischen Sommerarbeit 1941 gelten soll. Man hat als Tagungsort Lich gewählt, weil Der Bereich Hessen beabsichtigt, sein Alterstreffen in Diesem Jahre in Lich durchzuführen und Die ersten Vorarbeiten dazu bei Der Arbeitstagung ausgenommen werden sollen. gegen Puhlmann (Mittelelbe); Schwergewicht: Krause (Brandenburg) — Tybor (Pommern). Vorentscheidungen im Ringen und Judo. Sie Meisterschaftskämpfe im Ringen und Judo ind bis zu Den Entscheidungen gereift. Im Ringen jab es wieder sehr kampfreiche Tressen. Ein viel- ettiger Schwerathlet verspricht der Westmärker Franz W i 11 m a n n (Ludwigshafen) zu werden, Der schon Jugendmeister im Gewichtheben geworden ist und nun berechtigte Aussichten hat, im Ringen einen zweiten Titel zu erobern. Er hat bis zur fünften Runde sämtliche Gegner entscheidend, meist in Sekundenschnelle besiegt und traf in der fünften Runde auf den vorjährigen Weltergewichtsmeister Rudi Ries (Mannheim), gegen Den er einstimmig nach Punkten gewann. Im Judo sind in fünf von sechs Gewichtsklassen die Berliner am aussichtsreichsten im Endkampf vertreten. Im Bantamgewicht hat Der Frankfurter Größer noch Aussichten auf Die Meisterschaft. Sein Landsmann Wolfgang Schneider verlor im Schwergewicht nur seinen ersten Kampf, Dürfte aber auf Den vorderen Plätzen zu finden fein. Inge Schmidt schwamm deutschen Rekord. Ser erste Tag der Schwimmprüfungskämpfe im Rahmen Der 3. Hallenkampfspiele Der HI. brachte als herausragende Spitzenleistung einen neuen deut» chen Rekord. Inge Schmidt (Hamburg) verbesi erte die feit fünf Jahren bestehende alte Höchst- eiftung von Hanni Hölzner (Plauen) von 1:22,9. In Abwesenheit von Ulli Schröder holte Franz Kriesten sich in Der ausgezeichneten Zeit von 1:10,6 Die Jugendmeisterschaft über 100 Meter Rücken. Einen Berliner Sieg gab es über 200 Meter Kraul Durch Harry Hitziger. Meisterin im Kunstspringen wurde Paula Tatarek (Westfalen). Ergebnisse: 100 Me^er Brust (BSM.): 1. Inge SchmDt (Hamburg) 1:22,9 (Seutscher Rekord); 2. Helga Krauchoff (Westfalen) 1:25,1; 3. Gisela Merten- fader (Ruhr-Niederrhein) 1:28,2. — Iungmädel: 1. Ingrid Kellner (Thüringen) 1:30,9; 2. Ursel Krey (Sanjig) 1:31,3; 3. Maria Kluft (Süsseldorf) 1:35,4. — 10 0 Meter Rücken (HI.): 1. Franz Kriesten (Niederschlesien) 1:10,6; 2. Wert Lindner (Moselland) 1:12,6; 3. Gerhard Geyer (Bayr. Ostmark) 1:13,9. — Jungvolk: 1. Wolfgang Brunner (Süsseldorf) 1:22,8; 2. Bruno Münch (Westfalen) 1:28,8; 3. Joses Dawlic (Wien) 1:37,4. — 2 00 Meter Kraul (HI.): 1. Harry Hitziger (Berlin) 2:22,5; 2. Hans Bosselmann (Süsseldorf) 2:23,3; 3. Albert Lindner (Moselland) 2:24,3. — Kunstspringen (BSM.): 1. Paula Tatarek (Westfalen) 78,66 Punkte; 2. Käthe Flemming (Hamburg) 73,46 P.; 3. Grete Kautsch (Niedersachsen) 67,42 P. — Iungmädel: 1. Helga Koch (Mittelelbe) 22,60 P.; 2. Ruth Fröscher (Württemberg) 22,53 P.; 3. Anni Sönges (Württemberg) 18,96 Punkte. — Turmspringen (HI.): 1. Günther Haase (Hamburg) 67,03 P.; 2. Günther Süvel (Niedersachsen) 63,12 P.; 3. Hans Mathi (Wien) 58,17 P.; 4. Kiw (2Bürttemberg) 55,36 P. — Kunstspringen (DI.): 1. Gregor Scheiaer (Württemberg) 42,97 P.; 2. Peter Fabian (Sachsen) 38 P.; 3. Rolf Hohl» wein (Württemberg) 36 P. Niedersachsen im Einer-Kunstfahren. Unter Den 32 Bewerbern um Die Iugendmeister- schäft im Einer-Kunstfahren siegte nicht mrerroarfet Der Niedersachse Wolfgang Mönkemner, Dem nur Der Franke Lößlein in Der EntscheiDung gefährlich wurden. Mönkemeier behielt schließlich mit guten vier Punkten Vorsprung den Sieg. Von den süddeutschen Fahrern belegte Kempf Den 10. und Pslü» ger (Württemberg) Den 13. Platz. Ergebnisse: Einer-Kunstfahren: 1. und Iugendmeister Wolfgang Mönkemeier (Niedersachsen) . 240,9 P., 2. Kuno Lößlein (Franken) 236,7 P., 3. Eugen Herbst (Hamburg) 229,6 P., 10. Georg Kempf (Hessen-Nassau) 208,8 P., 18. Engel (Hessen-Nassau) 192,3 P., 19. Mathes (Hessen-Nassau) 190,2 P. Im Zweier-Radball wurden Die 4—9. Preisträger ermittelt Sen 4. Platz belegte die 2. Mannschaft von Hessen-Nassau, Rothengatter-Weitzel (Rüsselsheim) vor Niedersachsen I, Hamburg, Württemberg (Seuschle-Fingerli), Berlin und Mittelelbe. Sie Endrunde bestretten am Samstagnachmittaa Sachsen I, Hessen-Nasiau I (Rippel-Frohnapfel) Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen! Ser dritte Wettkampflag der HI. Vorentscheidungen der Boxer, Ziinger, Nadballer und Zudo-Kämpfer. ä f X 'IVB). MONDAMIN gibt es auf die X-AbschnAe Der Reichs« brock-Me bjf blsz» 6 fiter bitte ein gutes^e^ept:Oftertorte 50g Fett, 100g Zucker, 1 over Milei, 200g Mehl, 100g Mondamin, 1 Päckchen Mondamin-Backpulver, 1 Päckchen Mondamin-Banillinzucker, '/<1 Milch, abgerieb. Zllronenscha le ob. einen beliebig anderen Geschmack. Fett mtt Zucker u. Mondamin-Danlllinzucker schaumig rühren. Das ganze Ei oder Eiersah dazugeben, abgeriebene Zitronenschale und Vas mit Mondamin und Mondamin-Backpulver gesiebte Mehl. So viel Milch (bis zu 7«1) angiehen, daß ein geschmeidiger Teig entsteht,der in einer Springform beiMittelbitze abgebacken wird. Die Torte nach dem Erkalten l-2mal aufschneiden und mit Marmelade oder Krem füllen, der aus Mondamin- Puddingpulver bereitet wurde. Die Torte mit Zuckerglasur überziehm u.rotL mit kleinen Ostereiern verzieren. -EW A-i , ?<;"'• MW Das Noiiestameni Nische Auswahl überlegen mit 6:1 Punkten. Der pflichten, dann ihr besieres hauswlrfichaftliches Freundschaftskamps fand in San Remo große An- Können voll in den Dienst an^der Familie zu siel, teilnahm- der Bevölkerung. len und ur das restliche halbe Pslichtiahr im Ein. icunngme oer oevoil-rung. zelhaushlllt in Stadt oder Land zu arbeiten. 4. Die I iedeutfche Rinyer staffel siegte im An- h.ch an den erfolgreichen Länderkampf gegen Eien am Mittwoch auch gegen eine zweite Italic* Ein Mädchen aus Lollar hatte sich wegen Diebstahls zu verantworten. Sie hatte am 13. Dezember vorigen Jahres gelegentlich eines Luftschutzunterrichts einer Teilnehmerin die Geldtasche mit 15 RM. Inhalt entwendet. Die Angeklagte war geständig und wurde zu einer Gefängnisstrafe von und Erziehung ihrer Mädel beraten wurden. Es ist nicht die Aufgabe der Bäuerin und Hausfrau, ---- von .SU I-k "ig men chernhil'! em Sinit pMfi ich aufc «r W iuenbeti g) DerW< te hch )N 1:221 tt Frm >on l:10| r Ä »ter ftro: Wim e In letzter Zeit werden die wenigen, durch Kriegsverhältnisse dem Landratsamt verbliebenen Beamten vom Publikum außerhalb der Amtstage so stark in Anspruch genommen, daß hierdurch der Dienstbetrieb ganz empfindlich gestört wird und ine ordnungsmäßige Erledigung der Dienstgeschäfte gefährdet ist. Die pünktliche Erledigung aller Dienst- geschäfte ist aber zur Zeit notwendiger wie je. Das Landralsamt wird daher von heule an nachmil- tagsfür jeden Publikumsverkehr geschloßen. Amtstage sind nach wie vor nur dienstags und freitags vormittags. An den übrigen Vormittagen vorsprechende Personen können nur dann auf Abfertigung rechnen, wenn es sich um Fälle dringendster Art handelt. 16620 Gießen, den 4. April 1941. Der Landrat des Landkreises Gießen. vr. Lotz.___________________ gleichen Ergebnis ab. Amtsgericht Gießen. ton imäbit Irfel Sn; rf) 1:35,1 anz fhi» )ntr(> . Ostins BmT WssW - 20i r (M f) 2M • Kuch SöeftfflW > 67,42 f MM 22,53 fr Zunkie. - :ase (N dersaH' V; 4.fr jrlnoti 42,91 V H N BURNUS G. M. B. H. « DARMSTADT Betr.: Abgabe von Grabstücken. Die Stadt Gießen hat nachfolgende offene Grabstücke von 300 qm Größe auf eine Reche von Jahren zu verpachten, und zwar: 1652A ‘ Grabstück auf der Insel. Grabstücke am Gleiberger Weg. Grabstücke hinter dem Schlachthaus und einen m. >ninne# MNvss dem f gefählsl- mit und fr nisse: 240,9 V 3. e* ’en-Ä ti* ’Ä* Wirtschaft. Handels- und Gewerbebank eGmbH., Gießen. Die Verwaltung hat, wie wir hören, auch für 1940 die Verteilung einer .Dividende von 5,5 v. H. beschlossen. Die Generalversammlung findet Ende April statt, einige Wochen später als sonst, weil der Abschluß zuvor von dem Prüfungsverband be- stätigt werden muß, nachdem die Bilanzsumme die Grenze von 5 Millionen RM. überschritten hat. 1941 melden. Gießen, den 1. April 1941. Der Oberbürgermeister. I. D.: Nicolaus. "Bekanntmachung. Die Strom- und Gasgelder im Stadt- und Ueber- landgebiet sind nach den Lieferungsbedingungen grundsätzlich bei der Ablesung an den Erheber zu zahlen. Geschieht dies nicht, dann können die Strom- und G . gelber noch innerhalb der nächsten acht Tage ohne kosten an die Kasse der Stadtwerke. Gießen, Gartenstraße 3, auf Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 277 07 oder auf die auf den Quittungskarten verzeichneten Bankkonten eingezahlt werden. Bei Ueberschreitung des Zahlungstermins müssen die Bettreibungskosten berechnet und entrichtet werden. Vom 15. April 1940 ab wird die Strom- und Gas- lieferuna bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für den Monat Februar 1941 einschließlich Kosten noch nicht entrichtet haben. Die Kosten der Strom- und Gassperre gehen zu Lasten der Säumigen. 1649A Gießen, den 1. April 1941. Direktion der Stadtwerke Gießen.________ ÄllWieine OMranlenkaffe für Stadt- und Landkreis Gießen. Bekanntmachung. Am Samstag, dem 12. 4. 41. bleiben unsere Kassenräume für den Publikumsverkehr geschlossen. Fällige Barleistungen können am Donnerstag, dem 10.4.41, während der üblichen Schatterstunden in zelhausyau m totaot ooer isaiw zu aroenen. «*. jjic Anrechnung zwischen Pflichtjahr und Reichsarbeitsdienst ist klarzustellen, da die bisherige einseitige Anrechnung zu Lasten des Pflichtjahrs auf die Dauer nicht erwünscht ist. Bekanntmachung. Bett.: Amtstege des Landratsamts Gießen. an oer ziroen erzogen uieiuen. wtnupjuuuö kann festgestellt werden, daß sich schon jetzt jährlich etwa 8 bis 15 v. H. der Pflichtjahrmädel für ein weiteres Verbleiben in der Haus- oder Landwirtschaft entschließen. Wäre das Pslichtjahr nicht, so würde die größte Zahl der Mädel direkt nach der Schulentlassung in eine Fabrik gehen und als Fabrikarbeiterin heiraten. Diele würden dann als Hausfrau und Mutter versagen, wie es leider früher häufig der Fall war. Im Rahmen des planmäßigen Ausbaues des Pflichtjahrs stellt die Sachbearbeiterin vier Forderungen auf: 1. das Pflichtjahr ist auf alle Mädel auszudehnen, gleichgültig, ob sie 7r (1 IV. 1940 bis 31. UI. 1941) sind ^spätestens ja Avril 1941 bei der Verwaltung des Stadttheaters, Sitjannesftrafte 3, einzur-ich-n. Bei verfpatet ein. tongenen Rechnungen ist mit einer erheblichen Sirjögerung der Bezahlung zu rechnen. .1648C Ausbau des Pflichtjahrs für Mädchen. ,21 diesen Tagen kommen nach der Schulenllas- fagen wieder etwa 300000 deutsche Mädchen in bc Pflichtjahr, nach dessen Ableistung sie in die g. ünschten Berufe einzieben können. Die Sach- Krbeiterin in der Reichsfrauenführung, Irmgard $ rghaus, zeigt, daß es sich bei dem Pflicht- ju- um eine Erziehunasaufgabe — keineswegs a? lediglich um eine Arbeitseinsatzmaßnahme — Dudelt, die in so großem Umfang für Mädchen so: t wohl auf keinem anderen Gebiet besteht. Sie vorletzt sich in Tausenden von Haushalten, wobei fch Schule, Berufsschule, BDM., Deutsches Frauen- Mk, Reichsnährstand, Arbeitsamt, DAF. und N:V. Hand in Hand arbeiten. Für den Erfolg des chtjahres ist es entscheidend, wie das Pfttcht- M'mädel in seinen Aufgabenbereich eingeführt bzw. Leis Mitglied der Hausgemeinschaft behandelt wird, fein das gute Beispiel der Bäuerin und Haus- frei, die in der Sorge um die Familie ihre schönste 8hfgäbe sieht, kann die Jugend zu der Haltung Men, die der Einsatz für die Familie verlangt. !$ci Deutsche Frauenwerk hat Müttertreffen ver- galtet, in denen die Mütter für die Vorbereitung aitn aus den) Mädel in der „perfekte" Köckin ober das Mädel soll in erste 'elltschlands Amateurboxer gewannen Freundschaftskampf gegen Schweden in Magde- hug mit 10:4 Punkten überlegen. Von den Schweix konnten nur wieder Stig Kreuaer und Per Wsson ihre Kämpfe gewinnen, das Federgewichts- jrrfen zwischen Petri (Kassel) und Kurt Kreuger fit aus. # Der neue Amtschef des Altherrrabundes, Dr. Ostarhilb, appelliert an die Alten Herren, die Sorge für die Auslese und Werbung für den Hochschulnachwuchs zu übernehmen. Er werde nach dem Siege große Teile der Welt fachlich zu verwalten haben, und politisch sei die Erfüllung des Nationalsozalisrnus au gestalten. Es müsse aufgeräumt werden mit den mannigfachen Vorurteilen gegen das Sttrdententum und die geisteswiffenfchaft- liche oder die gehobene technische Ausbildung.. Gerade die Alten Herren hätten die beste Möglickkett für die Werbung und Auslese des Nachwuchses, denn durch ihre Hand als Ingenieure in den Betrieben, als Lehrer in den Schulen, als Aerzte in Stadt und Land, als Rechtswahrer in den Gerichten und führende Persönlichkeiten in der Derwattung aehe die ganze Jugend mit ihren unerschöplliöben fachlichen und politischen Begabungen. Diese Schätze zu heben, sei eine wichttge politische Aufgabe. In gleicher Weise gelte dies für die Auswahl und Be- ftimmung des über die Mittelschulen zum Studium gelangenden Nachwuchses wie für die Auslese der Begabungen, die aus ihrem Berus heraus dem Langemarck-Studium der Reichsstudentenführung zuzuführen sind. Bitt.: Strahenbahnbekrleb. Wegen Vornahme von Fah/lettungsarbetten muß DT Sonntag, dem 6. 4. 1941, der Straßenbahn- lerieb aus der Linie Bahnhof—Dolkshalle von Ahr bis voraussichtlich 20 Ahr stillgelegt werden. Ziehen, den 5.4.1941. , ‘ Stadtwerke Gieß^Ab^Straßenbahn._____ ^e^dHp^bücher der Vezirkssparkasse Gichen BO abhanden gekommen: 10™ Sparkassenbuch 9lr. 3395, lautend auf Namen Karl PH. Reuschling, Heuchelhemi. Sparkassenbuch Nr. 18150, lautend Minna Fleckenstein, Gießern Sparkassenbuch Nr. 20 499, lautend Will). Petri, Reiskirchen. Sparkassenbuch Nr. 26 397, lautend Auguste Sand, Heuchelheim. Sparkassenbuch Nr. 34 425, lautenb Marn. Schmibt, Lich. Sparka senbuch Nr. 36 722, lautend Hildeaarb Böhm, Lich. Sparkassenbuch Nr. 43 855, lautend Hermann Hesse, Gießen. Sparkassenbuch Nr. 49 212, lautend Helmut Gehbauer, Gießen Sparkassenbuch Nr. 71891 lautend Ingrid Marlene Faber, Gleßen. Sparkassenbuch Nr. 72 243, lautend -°ut°nd auf Na- men Kath. Fischbach, Kirchberg. Die Inhaber der genannten Sparkassenbücher c-rben hiermit aufgeforbert, ihre Ansprache an )i-se binnen brei Monaten vom Erscheinen biefer L^kanntmachung an bei uns geltend zu machen, nibernfalls bie Krafttoserklärung erfolgen wirb. tnirben Deutfchlanb übertragen und kommen vor- vvsichtlich auf bem Mafchfee bei Hannover züm Ni-lrag. 1941 finben Länberkämpfe mit Deutfchlanb en 29. Juni auf bem Starnbergersee gegen Italien I# Ungarn, am 10. August in Hubiksval gegen gruoeben und Finnland unb am 13. Juli in Berlin gt;2n Dänemark statt. Die Zeitschrift der Akademie für Deutsches Recht berichtet über ein Urteil, bas für ländliche Verhältnisse, wo bei Errichtung eines Testaments am Sterbelager eines Kranken oftmals kein Notar, ober Wenter zur Stelle ist, von erheblicher Bedeutung ift Neun Tage nach dem Tode des Erblasiers erschienen drei Hausgenossen vor einem Notar unb sagten, der Erblasser habe ihnen gegenüber am Todestage sein Testament mündlich erklärt, dessen ,,t_________ - . . Bestimmungen der Notar nun nach dieser Angabe linder durchgeführt. Die Schuljugend wird durch niederschrieb. Die Errichtung einer letztwilligen Verliesen Unterricht zum polittschen Denken erzogen.' fügung vor einem Richter ober Notar sei nicht mehr In systematisch durchgeführten Unterrichtsstunden möglich gewesen uni) auch eine Niederschrift an Ort soll ihr die Kenntnis des Staatsgefüges, der Füh- j unfo Stelle durch einen der Zeugen habe ich nicht mehr rang des Volkes, der Gesetze, der Leistungen der erfolgen können. — Das Schriftstück ist vom Kammer- Staatsführung unb baraus bie Kenntnis der Größe gericht nicht als gültiges Nottestament der eigenen Pflichten dem Volk gegenüber oer- fanerkannt worden. Gemäß § 24 Abs. 3 des mtttelt werden. So wird z. B. an Hand d e r ^eslamentsgesetzes sind die Aufnahme der Nieder- sechs Monaten, abzüglich sieben Wochen Um Tagespresse der neueste Wehrmachtbericht be- schrist, ihre Verlesung unb die Genehmigung durch " * ' ' ' - handelt und in Rede unb Gegenrede den Schulern &en Erblasser unumgängliche Formerforder- Verstänbnis für bie Einzelheiten bes Berichts ge- msie des Nottestaments vor brei Zeugen. Auf bie geben. An Hanb von Zeitungsausschnitten werden Unterzeichnung der Niederschrift kann nur dann auch die Reden des Führers behanb?^. In einer verzichtet werden, wenn bie hinzugezogenen Zeugen anderen Klasse werben bie Mittel dSr Seekrieg- davon überzeugt sinb, baß der Erblasser nicht schrei- führang besprochen ober bie ber Luftwaffe. Kaum den kann. In diesem Falle muß bie Unterschrift ein Erwachsener kennt bie zahlreichen bratschen &e9 Erblassers burch bie Feststellung dieser lieber- Maschinentypen besser als biefe Jungen, bie schon Zeugung in ber Nieberschrift ersetzt werben. Aus viele Modelle selbst gebastelt haben. Dann treten sie ^r' Notwendigkeit einer Verlesung und Genehmi- vor die große Weltkarte unb weisen mit Unfehlbar- gunq ^er Niederschrift folgt, baß bicfelbe noch zu feit auf jeden Besitz, ben sich England währenb ber - -1.......- r f n letzten 300 Jahre auf bem Erbball mit Gewalt erwarb. Sie wissen um ben Wert der Kolonien und die berechtigten deutschen Ansprüche. Die in ber polittschen Stunde geleistete Arbeit schafft die heften Voraussetzungen, daß hier eine Jugend erzogen wird, bie einmal im selbständigen Leben um bte polittschen Zusammenhänge unb bas politische Geschehen ihrer Zett w-eiß. Grabstucke am Lahndurchstich. Grabstücke in der Otto-von-Schjeraingstraße. 24 Grabstücke im Triebfeld. Interessenten wollen sich im Stadthaus, Berg- straße 20, Zimmer Nr. 5, bis spätestens 15. April ^ie Kanu-Weltmeisterschaften 1942 n frar). 11 ‘ - ........ tt Die amtlichen Rekordlisten weisen bis zum Ende ___o_ , , w bes Jahres 1940 151 gültiae deutsche unb 38 SBeU- uus 4-iuvu |v«. ... erster Linie zur Zuverlässigkett, Höchstleistungen auf, bie sich im bratschen Besitz be- zum Derantwortungsbewußtsein und zur Freube finden. Don den 151 deutschen R e k orben an ber Arbeit erzogen werben. Mit Genugtuung entfallen auf bie Leichtathletik 57, auf Schwimmen kann festgestellt werben, daß sich schon jetzt jährlich ZZ, Gewichcheben 27, Schießen 18 unb Eisschnell- * lauf 11. Im Schwimmen, Eisschnellauf und im Schießen wurden sämtliche heute anerkannt deutschen Höchstleistungen in ber Zeit von 1933 bis 1940 erzielt, in ber Leicht- unb Schwerathletik je zwei Drittel. Die von ben Deutschen gehaltenen Welt- Höchstleistungen verteilen sich auf: Leichtathletik 10, Schwimmen 4, Gewichtheben 20 und Schie- ßen 4. Mehr als bie Hälfte der 20 im Gewichtheben gehaltenen Welthöchstleistüngen wurden in den Jahren von 1933 bis 1940 ausgestellt In der gleichen Zeitspanne wurden sämtliche Weltbestleiftungen m ber Leichtathletik, im Schwimmen und Schießen er- ziett Als Beweis dafür, daß es auch im Kriege keinen Leistungsstillstand in Deuffchland gegeben bat maa gelten daß 20 deutsche und vier Welt- , , „ , Höchstleistungen im Kriegej-chr 1940 verbessert oder, schutznrbeit sr'tentwickeln können Es mürben 35 Msgestellt worden sind. Auch im ersten Viertel des neu- T.-rlchuh°ernn- gegründet. Außerdem wurde -tnbres 1941 sind bereits wieder deutsche und Welt-, IN 116 deutschen «todten die Neugrundung von Höchstleistungen ausgestellt worden. । Tierschutzvereinen in Angriss genommen. & Sachsen II, die aus ihren Gruppen als Sieger frporgingen. Vegiua der Linzel-Iechlkampfe. lach ber Entscheidung des Mannschaftsfechtens binnen die Einzel-Fechtwettkämpfe, an denen gl'Jungens und 68 Mädels beteiligt sind. Auf Flößet tarnen je neun Jungen unb Mädel in bie Ent- Fiöiöung. Beim BDM. befinben sich darunter die hirjahresmeisterin Helga Kemp (Oberursel) riin Öbergau Hessen-Nassau, Meyer (fiürttemberg) unb Bürstleln (Offenbach) J (n Hessen-Nassau. Bei ben Jungen stehen die beiben Südbeutschen Banal (Württemberg) vn” U n g I a ü b (Hessen-Nassau) in ber Ent- ff.sbung. Kurze Gportnotizen. Eine Riesenüberraschung gab es in ber zweiten Runbe ber schwebischen Hallentennismeisterschaften in Stockholm. Der 18jährige Gymnasiast Ake Aliaesson besiegte ben Titelverteidiger Elof Thoren 1:6, 6:2, 6:0. Karl Schröder schlug B. Sälen 6:0, TWjtifcße ©futlöC fÜF (?d)Ulfltlber. 6:1 unb Nlls Rohlsson fertigte M. Earlgren mit bem Bekanntmachung. I Die Kraftfahrzeugzulassungsstelle ber Polizei- llTittion Gießen ist mit sofortiger Wirkung aus trhgenben dienstlichen unb verwaltungsmäßigen flünben für ben Publikumsverkehr nur an ben flirmittagen, und zwar montags mittwochs und freitags infcer Zeit von 8 AHr vormittags bis 12 Uhr mit- Ibis geöffnet. 16590 bie Räume ber Kraftfahrzeugzulasiungsstelle sinb foifld) für die außerhalb dieser Zeiten hegenben iinftftunben für jeglichen Publikumsverkehr gegossen. 8ießen, ben 3. April 1941. Der Polizeibirektor. ______I. D.: Hellwege Emden. ; Betanntmachnng. Für Frühjahr und Sommer Bernard Stoffe <1 01197/ Für die liebevolle Anteilnahme beim Hin- Frau Luise Mank, geb. Reuten Werten DEAL .. ERIK* jd>rwÜ» Stoff-Spezialnaus Gießen, im April 1941 01194 Bernsrd Sohn 1645 D Gießen, Plockstraße 14-16 I660A Die o 1629 D Brühl'sche Druckerei, SchulstraBe 7, Anruf 2251 1642 D 1173V Stottern ine GUMMI- STRUMPFE. - verl niolabon B(t1 ■MD !h9e Di Geschmackvoll Vornehn^ Persönlich scheiden unseres lieben Entschlafenen sagen wir herzlichsten Dank, Grenzquell Pilsner Bitburger Simonbräu Königsbacher, Pilsner und Export hilch Ry L Gießen-Wieseck, den 5. April 1941. (Gießener Straße N7) Hin eigenes fious letzt planmSßig uocbereiten! mpil «sw i bis raten. Zers She MM sifdje i mi je 6ai| Üldk Hili A W ihr in Pas : >°s bi Ren ffa tan llismp fcgbf Oigsroi moh st Ihre Vermählung geben bekannt Dr. Heinrich Eberhard, Sonderführer Hannalene Eberhard, geb. Kipper BÜRO-EINRICHTUNGEN Gießen, Bahnhofstraße. Gießen (Schottstraße 36), den 5. April 1941 ______________1676Dy Lich, den 3. April 1941. Der Bürgermeister: Geil. StbteSetneScklonktzettS kur, die nM Wadet? Natürlich: Gelbe-Drops! Her- gestellt avs Pflanzen-Extrakten sind sie unschädlich und wirke» vorzüglich. Gutachten über 10, 12 und 27 Pfd. Abnahmen. Nehm.Sie getrost GelbeDrops! Kurp. 2,75, Großp. 10.- RM. Drogerie Elges,Seltersw.68a Viktoria-Drog., DIarktstr. 5 Löwen-Drogerie, Seltersw.69 Drog.WinterhoK, Krenxpl. MO Drog. Bornemann, Bahnhofstr. 17 448 V Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstätte Kurt Kling vorm. Heger Nach!. Bandagistenmeist. Marktstr. 16 Lieferant der Krankenkassen Damen-Bedienung. Einlagen Leibbinden Gummistrümpfe 2977 A J. Frohn Marktplatz 19 Lieferant aller Krankenkass. Statt Karten! Für die überaus zahlreichen Blumen, Geschenke und Glückwünsche anläßlich unserer silber. nen und goldenen Hochzeit sagen wir allen Verwandten, Kameraden, Freunden und Bekannten unseren innigsten Dank Lokf. Wieg. Engelbach n.Fran Angnste, geb. Göbel Zug!, i. B. Kasper Göbel u. Frau Elise, geb. Köhler Gewerbeschule Gießen Liebigstr. 16 Tel. 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D» kam mir der Gedanke, rasch Ihre Dr. Boether-Tabletten zu besorgen Nach ro Tagen hatte ich eine so große Erleichterung, daß selbst meine Frau stch wunderte, die ja immer dagegen war und heute selbst Ihre| Tabletten empfiehlt. !Rad> 3 Wochen war id) von meinem schwer»! haften Husten befreit und konnte wieder ruhig schlafen. Hätte ich früh«! davoner fahren, so hätte ich sicher viel Geld gespart." So schrieb and Herr Johannes Heck, Rentner, Äornwejtheim, Urbanstr. II, 1.5.38. Quälender Husten, hartnäckige Bronchitis, chronische Berschleimung, Asthma werden seit Jahren mit Dr. Dorther Tablette» auch in alten Fällen erfolgreich bekämpft. Unschädliches, kräuterhaltiges Spezial- mittel. Enthält 7 erprobte Wirkstoffe. Stark schleimlösend, ausrautf- fördernd und gewebefestigend. Zahlreiche Anerkennungen dankbarer — Patienten n. zufriedener Arzte! In Apotheken 2H 1.43 u. 3.50. — Achten "uch Äe sich em Anrecht aus günstige Gesamtfmanzierung Ihres Hauses (Bau oder Kauf). 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April, um 16 Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofes in en statt. ni9M Reiserholz-Berkauf im Licher Stadtwald. Nächsten Dienstag, den 8. April 1941, werden tz1 den Forstorten Zappenau, Mönchköpfe, Eifenkauh Langebuche und Oberspeierlingskovf verkauft: Reisig, Vellen: Buche 7240, Kiefer 600, Bir!r (Besenreiser) 45. Reisig rm: Buche 3683, Eiche 120, Esche H Birke 10. Stöcke rm: Buche 126. Das Reisig in den Abteilungen Langebuche 5: i und Oberspeierlingskopf 30 wird nicht vorgezeixj? und ist vorher zu besichtigen. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr in der Zav penau 64a an der fürstlichen Grenze. 16641 Die immer gleichgnten und nie verderbenden Hausmittel: Vossalin schwach, glänz, bewährt bei: Wundsein, Wundlauf., Wundliegen, (Säuglingspflege); Vossalin, stark, glänzend bewährt bei Ausschlag jeder Art, Brandwunden usw. 1523d Vossalin Hauthell, (fett und nicht fettend), glänz, bewährt bei spröder, rissiger Haut usw. 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