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Zanuar 1941 Einnahme von 'Unfeinen für die Mitiaasnummer bi§8'/..llbr deöBcn-nutrags Anzeigen-Preile: Anzeigenteil 7 'Hut le mm bei 22 mm äeilenbreite# Wertteil 50 Nvf. re mm bei 70 mm Zeilenbreite Nacklässe: Wiederholung Maistallelk Abschlüsse Meugenitanel 8 Plavoorschrifl (oorberiae Vereinbarung >25« mehr 191- Jahrgang Nr. 3 (mi die in: t a g h cu, anbei Sonntags und ^iertags Beilagen: Die illustrierte (Siebener A-ainilienblntier Heimat rmBild DieScholle Monatö-Bezngsvreie: Mit 4 Beilagen NM. 1.95 L^bneillustrierte „ 1.80 .Zu'tellgebübr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnenAunnnern infolge boberer Gewalt ftcrnivredmnfdiluii 2251 Dra b tmiicbrift: „An zeiger" Po . febeck 11686 ^rantf. M. «va a-gf Q Samstag,4-zS< Gießener Anzeiger „«ssü.xw General-Anzeiger für Oberhessen rsssssr der größte Kohlenausfuhrhafen Eng« mie einen Rechenscha lanos und der W.elt überhaupt. 1934 lie- 'hat ihn nicht nötig. Wehr- unsere 3ur gleichen Aktion wird hervorgehen können. In der Gewißheit, den Gedanken und die Gefühle aller Flieger Italiens zum Ausdruck zu drin- gen, entbiete ich den tapferen verbündeten Kameraden den herzlichen Gruß, während sie sich an- schicken, auf unseren Krirosschauplähen an unseren Kämpfen tcilzunehmen. Mt dem Ziel des unaus- fen hier noch Schiffe in einer Gesamttonnenzahl von 6,5 Millionen ein und aus. Die unterhalb der Stadt gelegenen Bute-Docks mit einer Wasserfläche von 84 Hektar und die neuen Barry-Docks südwestlich der Stadt sind bei Flut auch den größten Schissen zugänglich. Die Stadt hat in der Geschichte von Wales eine Rolle gespielt. Sie zählte 1801 nur 2000 Einwohner, verdankt ihre fast amerikanische Entwicklung allein der Erschließung der großen Kohlengruben und Eisenhütten im oberen Tafftal. raum Mangels". Der Bericht, den die deutsche Wehrmacht setzt über die Zeit oom 25. Juni, also vom Waffenstillstand in Frankreich ab, bis Ende 1940 oorlegt, ist rein äußerlich gekennzeichnet durch jene Sprache, die beste Tradition in der Wehrgeschichte Deutschlands ist: knapp, sachlich und klar, unter Vermeidung jeder Weitschweifigkeit. Hat eine Wehrmacht wie die deutsche angesichts ihrer Taten so etwas wie einen Nechenschastsbericht überhaupt nötig? Sie Aber da wir Menscher von heute nicht nur schnellebiger als je, sondern darüber hinaus auch wir Deutschen durch die siegreichen Feldzüge dieses Krieges verwöhnt sind, iv ist cs doppelt zu begrüßen, daß die Wehrmacht eine kurze Zusammenfassung ihrer Leistungen überfeine Zeit verlegt, die manchem vielleicht als „still" und er- durch den Werkluftschuh gelöscht werden, ohne daß nennLnswerter wehrw.rtschaftlicher oder militari, scher Schaden entstand. Es find insgesamt acht Tote und 20 Verletzte zu beklagen. Zwei britische Flug, zeuge wurden abgeschossen. Ein deutsches Flugzeug wird vermißt. Cardiff liegt drei Kilometer oberhalb der Mündung des Taff in den Kanal von Bristol im südlichen Teil von Wales. Es ist eine Stadt von 230 000 Einwohnern und, begünstigt durch die reichen Anthracitkohlengruden in Glamorganshire, sen zurückgeschlagen worden. Bei einem eigenen kühnen har.dftrech wurden feindliche Elemente in die Flucht geschlagen und Gfanaene eingebrach'. Feindliche Flugzeuge haben Elbasfan bombar- eignislos erscheinen möchte. Das aufmerksame Studium dieses großen Abschlußberichtes für 1940 führt den Le er auf engstem Raume die Summe der Taten vor, die un'ere Wehrmacht nach dem Ende des Feldzuges auf dem Festlande hervorgebracht hat. Dabei muß man sich vor Augen hallen, daß es sich hier durchaus nicht e.roci um eine Einzeldarstellung oder um eine Aufzählung, sondern um sehr summarische Zusammenfassungen handel', verglichen vor allem mit der Tatsache, daß täglich und stündlich besonders ugsere Flieger und Ü-Bootmäner Leistungen vollbringen, die im einzelnen gar nickst aufgezählt werden können und im Rahmen der Ganzen doch völlig unentbehrlich sind. Gerade biefe Uebersicht bringt dem Leser ms Gedächtnis zurück, mit welcher unerbittlichen Konsequenz der große Kampf gegen England von unserer Wehrmacht ständig fortgeführt wird. Nach der Beendigung des Feldzuges in Frankreich fiel dem Landheer eine doppelte Aufgabe zu. Einmal hatte es die gesamte neu gewonnene Front vom R o tr, 3. Ian. (DRB.) Anläßlich der Entsendung von Abteilungen der deutschen Luftwaffe nach Italien hat der Generalstabschef der italienischen Luft, wafse, Gefchwadergeneral P r i c o l o, folgenden Tagesbefehl erlassen: „In diesen Tagen sind Abteilungen der kampf. erprobten deutschen Luftwaffe, die sich bereits im Vörden mit Ruhm bedeckten, im Begriff, Artillerie feindliche motorisierte Formationen und Schisfseinheiten beschossen. Unsere Bomber haben einen feindlichen vorgeschobenen Stützpunkt und Schiffe in der Rahe der Küste wiederholt angegtif- fcn und dabei einen Kreuzer getroffen. Weitere Flugzeuge haben motorisierte Formationen ander Front von B a r d i a und in der Düste bombardiert und mit WG.-Feuer belegt. Alle unsere Flugzeuge find zurückgekehrt. An der griechischen Front sind Angriffe lung unterhalten hatten. Das Verhältnis Jugoslawiens zu Bulgarien steht weiterhin im Zeichen des am 24. Januar 1937 geschlossenen „Paktes der ewigen Freundschaft". Auch im Laufe des Jahres 1940 konnte man in unzähligen Reden, Entschließungen und Artikeln auf beiden Seiten die F^^uug hören, daß diese von einem bulgarischen Politiker mit „einer Blumenvase ohne Wasser und ohne Blumen" verglichene diplomatische Form mit wirklichem Leben erfüllt werden müsse. Es ist ledoch bisher nicht dazu gekommen, da immer wieder von inneren und äußeren Feinden einer solch engen und weitgehenden Zusammenarbeit w scken den beiden verwandten Staaten Hindernisse und Sperr- riegel errichtet wurden. in Rordastika. Rom, 3. Jan. (DNB.) Der italienische Machtbericht hat folgenden Wortlaut: Im Grenzgebiet der E y r e n a i k a hat Der Wehrmachtbericht hem ^reitaa. Berlin, 3. Ian. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im taufe des Tages führte die Luftwaffe A n - griffe g^gen Ziele an der 0ft f üff e Englands durch. Ein Vorpoftenboot wurde Im Sturzflug mit Bomben belegt und versenkt. In der Nacht zum 3. Ianuar warfen stärkere Kampfsliegerverbände als Vergeltung für die gegen Bremen gerichteten britischen Angriffe auf Hafen und Stadt Lardiff Bomben aller Kaliber. Zahl- reiche Brande konnten zum Teil bis zu einer Ent- fernung von 100 Kilometer beobachtet werden. Britische Flugzeuge warfen auf zwei norddeutsche Ortschaften Bomben, wobei wiederum ein Krankenhaus und mehrere Häuser, meist innerhalb ausgesprochener Wohnviertel, getroffen wurden. In einigen Lagerräumen und Fabrikanlagen entstandene Brande konnten aber Deutsche Flieger im Mittelmeer. Tagesbefehl pricolos zum Einsatz kampferprobter deutscher Luftwaffen- Asteiiungen im Mttelmeer. Bombenangriffe auf Cardiff Vergeltung für Bremen. — Zahlreiche Brände. diert, wodurch einige Verluste unter der Zivilbevölkerung hervorgerufen wurden. In Ostafrika nicht Besonderes zu melden. Seegefecht im Pazifik. Bewaffneter englischer Dampfer versenkt. Neu York, 3. Jan. (DNB.) Der australische Marineminister Hughes gab bekannt, daß 496 Ueberlebende der von einem deutschen Handelszer- ftörer im Pazifik versenkten Schiffe in Australien eingelp)ffen sind. Er teilte weiter mit, daß noch Bcsatzungsmitglieder anderer versenkter Schiffe sich an Bord des deutschen Kriegsschiffs befänden. Wie aus dem Bericht des Marineministers ferner heroorgeht, hgt zwischen einem deutschen Handelszerstörer und dem bewaffneten englischen Handelsdampfer „T u r a t i n a" (9691 BRT.) ein langes Gefecht stattgefunden, das mit der V erst n k u n g des Engländers endete. Ein jetzt zurückgekehrtes Besatzungsmitglied eines versenkten Schiffes erklärte, daß die Behandlung auf dem deutschen Schiff nicht schlecht gewesen sei. Das deutsche Schiff sei „kein Höllenschiff". MuniiionstranSportestaiiLebpnsnifttel London, 3. Jan. (Europapreß.) Die Begrenzung der Rationen für Fleisch und andere Lebensrnittel in England wurde am aber immer wieder vor dem Absprung zu- rückschreckt, selbst wenn er schon zum Abwippen angesetzt hat ... Das Ziel des deutschen Kampfes. Eine Neujahrsansprache Botschafters von Papen in Ankara. Istanbul, 3. Jan. (DNB.) Anläßlich des Iah. reswschsels sprach der deutsche Botschafter in Ankara, von Popen, zu den Mitgliedern der deutschen Kolonie und der Botschaft. Die Rede Roosevelts nannte er einen Schlag ins Gesicht der historischen Wahrheit. Der deutsche Kampf der Neuordnung gehe dahin, daß niemals wieder englische oder französische Machthaber zu egoistischen Zwecken die Völker Mitteleuropas gegen die Interessen des Reiches zusammenfassen können und daß endlich auf dem Boden Mitteleuropas dauernder Frieden herrsche. Deutschland kämpfe für die Neuordnung Europas als weltgeschichtliche Wiedergeburt und für einen gerechter» Frieden ohne Haß gegen andere ^Völker. Der Botschafter unterstrich das Verdienst des Nationalsozialismus, eine Zeitenwende des Sieges des Gemeinwohls gegenüber den Gesetzen des aus- beuterifchen Kapitalismus aufgerichtet zu haben. Er sprach zum Schluß die Hoffnung aus, daß die tü r k i f ch e n Staatsmänner erkennen mögen, wo in dem gegenwärtigen Konflikt ihre wahren Freunde und ihre realen Interessen zu suchen feien. Jugoslawische Hemmungen Von unserem Dr. Gr.-Berichterstatter. Was schließlich Griechenland anbetrifft, so ist auch hier das Verhalten Belgrads stets äußerst korrekt gewesen. Man hat in Belgrad bedauert, daß der südliche Nachbarstaat von England in ein kriegerisches Abenteuer verstrickt wurde und bedauert noch mehr die dadurch verursachte Störung im jugoslawischen Auß en handel. Eine wirkliche Freundschaft zwischen Jugoslawen und Griechen hat es aber nie gegeben, da man,vor allem auf serbischer Seite nicht vergessen kann, daß die ganzen von Slawen besiedelten Teile Südmazedoniens einschließlich Saloniki von den Griechen mit grausamen Methoden zu „gräzi- fieren" versucht wurden. Es steht auch heute mehr denn je ,'ür jeden nationalbewußten Jugoslawen fest, daß eines Tages der Endpunkt der Morawa- Wardar-Linie, nämlich Saloniki, in jugoslawischen Besitz kommen muß. Gleichzeitig aber weiß man heute in Belgrad, daß dies nur mit Hilfe und Zustimmung der Achsenmächte möglich ist. Doch wagt man noch nicht alle sich daraus ergebenden Fol» gerungen zu ziehen. Durch diese Hemmung werden die ganzen Beziehungen Jugoslawiens zu feinen Nachbarn bestimmt. Ein Belgrader Politiker hat ein solches Verhalten dieser Tage mit einem Mann verglichen, der sich bereits zum Baden umgezogen hat und auch schwimmen kann, schon auf dem Sprungbrett steht, meinfamen Feind, das die Welt versklavende bri- tische Imperium, geht die gewaltige Aktion der Achsenmächte an allen Fronten für die Verwirklichung des neuen Europas weiter. So bilde heute von der Nordsee bis zum Mittelmeer die Flugwaffe der Achse eine einzige gewaltige Luftarmee, eingesetzt für die Erringung des gemeinsamen Sieges. ,stZaooro F a s c i ft a" betont, daß die Enften- dyna des deutschen Fliegerkorps den besten Beweis für die aktive und soldatische Zusammenarbeit zwischen den Achsenmächten sei. Die Italiener werden die deutschen Kameraden, die die Solidarität und Waffenbrüderschaft Deutschlands und Italiens verkörpern, mit Gefühlen herzlichster Sympathie begrüßen. Diese Soldaten des Führers werden eine ihrer würdige Aufnahme finden und dazu beitragen, die Beziehungen zwischen den beiden Völkern immer enger zu gestalten. Auch „Tribuna" sagt, in enger Waffenbrüderschaft kämpfen heute die deutsche und die italienische Luftwaffe zur Niederwerfung des englischen Gegners, während das ita- lienifche Volk in engster Gemeinschaft mit dem deutschen Volk unerbittlich seinen Weg und seinen Kampf gegen den letzten verbliebenen Gegner fortsetzt und "in diesem Geiste die deutschen Waffenbrüder in Italien auf das herzlichste willkommen heißt. Italienische Lnfiangriffe Stolze Rechenschaft. Nun sind wir eingetreten in das Jahr, das nach dem Tagesbefehl des Führers an die Wehrmacht die Vollendung des größten Sieges unserer Ge- sch.chte bringen wird. In allen Ländern wurde der Jahreswechsel mit Kundgebungen und Reden der führenden Politiker begleitet, die natürlich an dem Sch'cksalstampf, der jetzt die ganze Welt in Be^ wegung setzt, nicht vorbeigehen konnten. Schwer hatte es die englische Regierung nach einem Jahr der furchtbarsten militärischen Niederlagen und der sich täglich verstärkenden Schläge der deutschen Luftwaffe und Seestreitkräfte die verkaterte Stimmung der B.'völkerung einigermaßen aufzupulvern. Hil's- bereit hatte Präsident Roosevelt den englischen Regierungsmännern die schwere Agitattonsarbeit erleichtern wollen durch seine ein paar Tage vorher im Rundfunk gestartete „Plauderei am Kamin", die in Wirklichkeit ein höchst leichtfertiges Spiel mit dem Feuer war. Roosevelt hat fein' Versprechen verstärkter Kriegslieferungen an die Engländer feinen Nordamerikanern dadurch schmackhafter machen wollen, daß er das Gespenst eines drohen- den deutschen Angriffs auf die Vereinigten Staaten an die Wand malte; aber zur Begründung dieses Hirngespinstes mußte er zu Lüge, Verdrehung und Fälschung von Führeräußerungen greifen. Mit einer kühlen Richtigstellung von deutscher Seite war diese Kopfflechterei abgetan. Die von England zum Jahreswechsel herausge- gebenen politischen und militärischen Rückblicke und Statistiken versuchten mit höchst anfechtbaren Zahlen den Eindruck zu erwecken, daß es nicht gar so schlimm um den verprügelten britischen Löwen stehe. Die Zahlen sind im zusammenfassenden Bericht des deutschen Oberkommandos der Wehrmacht mit der klaren Feststellung erledigt, daß seit dem deutsch-französischen Waffenstillstand England das Dreifache an Flugzeugen verlor, wie die deutsche Luftwaffe. Die schweren Verluste der britischen Handelstonnage durch die Einwirkung deutscher See- und Luftstreitkräfte bekommt das englische Volk gerade beyn Jahreswechsel zu spüren durch die Ankündigung strengerer Rationierung wegen „Fracht- bleiblichen gemeinsamen Sieges. gez. pricolo. Das italienische Volk, so erklärt , G i o r n a l c d ' Jtalia", entbietet den Kameraden des deutschen Fliegerkorps, die nach Italien kommen, um auf den schwierigen Kriegsschauplätzen des Mittelme-eres zu kämpfen, feinen herzlichsten Gruß. Als Soldaten kommen sie zu Soldaten und werden bei dem italienische Volk die kameradschaftlichste, herzlichste und brüderlichste Ausnahme finden. Gegen den ge- (Nachdruck, auch' mit Quellenangabe, verboten.) Belgrad, im Dezember 1940. Die Stellung Jugo.lowiens im europäischen . Ärafiefpiel |tanu feit mehreren Jahren im groben unu ganzen fest. Jugoslawien hatte freiwillig Oie Ausgaoe übernommen, ein Faktor der Dränung und d e s Ausgleichs im süd-fteuro- päi|ü)en Raum zu sein. ihe Veigrader Diplomatie bemut)te sich ständig, beste Beziehungen m erster Lime zu allen Nachbarstaaten yerzustellen. Das Verhälrnis Jugoslawiens zum Grogoeutschen Reich war auu) im Jahre 1940 im allgemeinen gut. E; fehlte naturliaj nicht an gelegentlichen Trübungen und Mißverständnissen, die in erster Linie durch Quertreibereien der weftdemokratstchen „Freunde" verursacht wurden. Jugoslawien bewahrt gegenüber Dem.chland mindestens seit Juli, also i nach dem Zusammenbruch Frankreichs und dem Kr..g^eintrin Italiens, eine wohlwollendes Neutralität. Dies kam auch in der Erklärung xum Ausdruck, welche die jugoslawische Regierung am 26. August 1940 anläßlich des ersten Jahrestages des serbo-kroatischen Ausgleiches auf ihrer Sitzung in Agram abgab. Die deutsch-jugoslawischen W i r t s ch a f t s v e r - Handlungen, die am 20..Oktober nach vierwöchiger Dauer in Belgrad beendet wurden, ebenso wie vor allem die jugoslawische Unterstützung bei der Rücksiedlung der Bessarabien- und Do- brudscha-Deutschen, sowie die der deutschen Volksgruppe bei dieser Gelegenheit gebotenen Entfaltungsmöglichkeiten find Beweise dafür, daß man es in Belgrad mit dem guten Verhältnis zu Berlin ernst meint und sich auch bewußt ist, welche Bedeutung ein solch gutes Einvernehmen für Jugoslawien bei der Neuordnung Europas hat. Es fehlt aber noch gleichermaßen das letzte Bekenntnis zu dieser von den Achsenmächten in Angriff genommenen Arbeit. Hemmungen verschiedenster Art sind bisher noch nicht überwunden worden. Vielleicht bringt schon die nächste Zukunft einen Durchbruch, der allerdings psychologisch bei den breiten Volks- massen noch nicht vorbereitet ist. Das italienisch-jugoslawische Verhältnis zeichnet sich gegenüber dem verhältnismäßig stets auf gleicher Temperaturhöhe bleibenden beutsch-jugoslawischen Verhältnis durch einen rascheren Wechsel der Wärme- und Kälte- grade aus, was natürlich schon durch das Temperament beider Nationen bedingt ist. Es kam im Laufe des Jahres 1940 mehrfach zu herzlichen Freund'fchaftskundgebüngen der beiden Ad'.'^astaaten, jedoch auch gelegentlich zu bedenklichen Verärgerungen, die meist durch Mißverständnisse, Verschulden unterer Organe oder aber durch übermäßige Beachtung einzelner Zeitungsartikel entstanden waren. Die Grundlinie der politischen und wirt- schattlichen Beziehungen zwischen Rom und Belgrad ist klar. Sie beruht auf der im Freundschafts- und Nichtangriffspakt vom 25. März 1937 niedergelegten Achtung d e s beiderseitigen Besitzstandes, wobei Jugoslawien auch die italienische Einflußsphäre auf dem Balkan weitgehend berücksichtigt. Dies zeigte sich vor allem bei Ausbruch des italienisch-griechischen Konflikts, wo Jugoslawien eine wirklich anerten- nenswerte loyale Haltung gegenüber Italien einnahm und seinerseits alles tat, um diesen Konflikt zu lokalisieren. Selbstverständlich wurde dies auch von italienischer Seite anerkannt, so daß gerade diese kriegerische Auseinandersetzung an ber_ Süd- grenze Jugoslawiens, welche von den Engländern zu einer Trübung der italienisch-jugoslawischen Beziehungen auszunützen versucht worden war, sich fördernd für die weitere Zusammenarbeit zwischen Belgrad und Rom gestalten konnte. Darüber hinaus ist Italien nach Deutschland der wichtige Handelspartner Juaoslawiens. । , , . - , ... Außerordentlich günstig gestaltete sich sckließlich nach einigen unserer Stutzpunkte zu in der letzten Zeit das Verhältnis Jugo-' kommen, um am harten Luft- und Seekrieg teilzu- slawiens zu Ungarn. Offiziell dürfte vornehmen, dec augenblicklich im Mittelmeer allem das Gefühl mitspielen, daß die kleinen Stau- < f(a(;fjnbet, ro0 in diesem Zeitabschn-tt der gemeinten unter den jetzigen Umständen in Eurova an sich I atne ^lnd seine hauptslreilkräfte zusammengezo- nicht mehr viel mitzusprechen haben und deswegen, j um 'hre Bedeutung erhöhen und einen gewststn ^sche Fliegerkorps muß als eine große ®*liUe6^Un7oateen Ne °Fr°q° ist dabei nur, wa j il-Ii-ai-ch- Emheil belrachlel werden, unüde.lalb der Anschluß erfolgen soll. Die amtlichen Kreise müssen die Kommandanten der grozen Einheiten. Ungarns und Jugoslawiens sind sich darüber klar, der Stürme und der Flughafen, die direkt oder daß sie nur im Rahmen der von der Achse Der- indirekt dazu berufen sind, mit den deutschen Fl.e- lin—Rom in Angriff genommenen Organisation pCrn Zusammenarbeiten, sich aktiv für die Unter- Europas eine produktive Rolle fiugeteilt erhalten, njjh^ng der in unser Land kommenden Kameraden Sicherlich dürfte bei dieser neuerstandenen Freund-, unb ihnen die restlose Z usa m men- schaft zwischen Belgrad und Budapest, die m der ( in tz^zug auf Unterkunft wie hin- nTn1™1,1 u’n'fl der Operationen 3utell werden taffen. h"g e n' das n®eue rnmani' che >i eq i me | Die gemeinfame Arbeit wird die schon bei den von Einfluß gewesen sein. Jugoslawien hat noch. vergangenen Kämpfen gestählten Geister immer nicht den richtigen Kontakt zu General A n t o -1 mehr verbinden und sie in der e n g st e n W a f - nescu und der Lechonörbewegung gefunden, mo-^enbrü&etf(fjflff zufamrnenschwe.ßen. die aus btt allerdings auch mitspielen mag, daß düe maß- bem 6incah italienischer und deutscher Abteilungen gebenden Politiker des Carol-Regimes im Rahmen | der Kleinen Entente, sowie der Balkanentente mit den jugoslawischen polittschen Kreisen engste Füh- Freitag von Lebensmittelminister Lord Wool- 'ton auf die für Enaland entstandene Notwendig- । feit zurückgeführt, bisher für die Lebensmittelein- ' fuhr verwandte Schiffe für den Transport , „ , ' •' von Kriegsmaterial an die ägyptisch-libysche lokalen Lharaklers in einigen Abschnitten entsetze.- ^rQnt einzusetzen. England sei zur Zeit bemühtz ******* """" "" 9 “ fien " möglichst viel Schiffsraum frei zu machen, um die Truppen in Aegypten zu versorgen. Die verschärfte Rationierung von Fleisch und anderen Lebensmitteln beginnt am kommenden Montag nördlichen Norwegen bis zur Bucht von Biscaya Zu |id)ern und auszudauen. Zweitens haue öie Xrupov öie i’n Den vtSyengen ^ewzugen gewonnenen ptath|d)en Erfaycungen uvungsmagtg auszu- werien uiiö zu vertlefen (Ls liegt in der Matur Der Sache, Dag jid) umerDej|tn Der eigentliche Äampi gegen (LngianD mehr auj Die beiden unDeien Wehr- nn chtsteile, uu| Xfufttuaffe unD Marine verlagerte Sie haben ihn paulenlos burchgefyhrt. Sie c. gen Deuijchland genchrete Hungerblodade ist zur Blockierung CnglunDs geworden. Sie Seeherrjchafi Englands i|t Dahm Seine Handelsflotte verlor allem im legten halben Jahr 3,9 Millionen BRT durch Kampfhandlungen unlerer Kriegsmarine und unfe» rer Luftwaffe, dazu wurden 264 feindliche Handels« schiffe mit rund 2 Millionen BRT schwer bejdjäDigt Und unsere Luftwaffe hat schwerste Vergeltung für die feigen Angriffe verübt. Seit dem 6. September 1940 hat die deuijche Vergeltung gegen London begonnen. Andere rüstungswichtige Städte und Häfen wurden schwer bombardiert. Was sind heute Coventry Bristol, Liverpool, Sheffield, Manchester, von den Orten an der englischen Ost« und Südküste gar nicht zu reden Es sind rauchende Trümmerhaufen Sie Produktion Englands i)tz schwer getroffen, seine Nnhrungsmittellager in Flammen aufgegangen, sein Verkehr ist heillos durcheinander gebracht morden. Um so lächerlicher muh es wirken, wenn etwa jetzt der englische Innenminister die Behauptung auf« stellte, England habe die Schlacht in der Luft gewonnen! Das steht auf dem gleichen Blatt wie der clberne Ausspruch Edens, er sei feit Dünkirchen der UoberZeugung, dah der englische Soldat keinen Gegner zu fürchten habe — warum hielt er denn nicht in jener großen Entscheidungsschlacht an der Kanalküste durch, statt den Bundesgenossen feige im Stich zu lassen und sich auf seine Schiffe zu retten? Oder der Sprecher der englischen Marine versichert etwa, die englische Flotte könne sich im Mittelmeer ganz nach Belieben entfalten — warum tut sie es bnnn nicht, und warum leitet England dann samt- l'che Transporte für Aegyvten über die riesige Entfernung um Afrika herum? Politisch und militärisch hat Deutschlands Führer beim Jahreswechsel Tn seinem Ausruf an das deutsche Volk alles kurz zusammengefgßt, was notwendig war, um die alleinige Schuld der englischen Kriegstreiber und Kriegsoerlängerer an dem furchtbaren Schicksal nachzuweisen, das das von ihnen mißleitete Volk schon jetzt trifft und im kommen den Jahre noch härter treffen wird Wer erinnert sich nicht beim Iahresrückblick der verhältnismäßigen Ruhe, die beim" Anbruch des Jahres 1940 an den Fronten herrschte und aus der die Feinde wenige Monate später durch die vernichtenden Stöße der deutschen Offensive aufgeschreckt wurden? Der Führer sagte damals, die Feinde hätten sich bitter getäuscht, wenn sie meinten, er habe in der „ruhigen Zeit" geschlafen Wie intensiv er in dieser Zeit an der deutschen Waffe gearbeitet hatte, das zeigten dann die unvergleichlichen Siege. Heute sind die Feinde rechtzeitig gewarnt. Herr Winston Churchill wird intelligent genug sein, um zu verstehen, was Adolf Hitler meint, wenn er in feinem Aufruf sogt: „Nun aber wird auch dieser Krieg geführt werden bis zur letzten Konsequenz — bas heißt so lange, bis die auch dafür verantwortlichen Verbrecher beseitigt find." Es ist ein Urteilsspruch des Weltgerichts, der jeden Deutschen mit froher Siegeszuversicht erfüllt, wenn DeutschlaiÄis Führer vom neuen Jahre sagt: „Das Jahr 1941 wird das deutsche Heer, die deutsche Marine und Luftwaffe in gewaltiger Verstärkung und in verbesserter Aus rüftung antreten sehen. Unter ihren Schlägen werden bann die letzten Phrasen der Kriegsverbrecher zusammenbrechen und damit endlich die Doraus- setzunacn eintreten für eine wirkliche Verständigung oer Völker." Unsere Wehrmacht ist bas bewahrte Instrument für Öie Durchführung dieses Entschlusses, dessen Ziel es ist, durch die Vernichtung ber Kriegsinteressenten bie Stabilisierung eines europäischen Friedens zu erreichen. Es liegt an uns, an Der inneren Front ber Heimat, baß wir uns, jeder auf feinem Posten, der Taten unserer Wehrmacht würdig erweisen Nur so werden wir ihr in angemessener Weise für bas danken können, was sie für die Heimat getan hat. B. R. Washingionzwischen bemalten und neuen Kongreß. Washington. 3. Januar. (Europapreß) Der Schlußtag des 76 Kongresses endete mit einer außenpolitischen Debatte Die Aussprache war gekennzeichnet durch einen Vorstoß der anti« interventionistischen Opposition, die Roosevelt der .Kriegstreiberei" beschuldigte. In der ersten Sitzung des neuen Kongresses werden die nordamerikanische Steuerpolitik und Maßnahmen für eine Antiinflations-Gesetz- gebung zur Debatte stehen Weiter glaubt man, daß Präsident Roosevelt eine neue Bewilligung von IG Milliarden Dollar für die 21 u f r ü ft u n g der USA vom Kongreß beantragen werbe .Die American Legion, bie einflußreiche USA.-Veteranen-Organisation. fordert in einer an die Wehrausschusse des Kongresses gerichteten Eingabe die Wehrpflicht als eine ft ä n d i g e Einrichtung in den .Vereinigten Staaten Das auf eine fünfjährige Dauer befristete Wehrpflichtgesetz (in dem bie einjährige Wehrpflicht ber 2b bis 36jährigen [eftgelcgt wirb) soll ber Kongreß bahingehenb ab andern, daß bie Wehrpflicht zu einer bauernben (Ein* richtung erklärt unb bas Wehrpflichtalter auf 18» bis 31 jährige begrenzt wirb Die Annahme dieser Forderung der American Legion gilt in politischen Kreisen angesichts des starken Einflusses, den diese Veteronen-Organisation unter den Mitgliedern bes Kongresses besitzt, als sehr wahrscheinlich. Altes Eilen? Dor längerer Zeit wurde bas oft besprochene nordamerikanische englische Zerstörergeschäft abge schlossen Schon damals wußte alle Welt daß die Vorteile bei diesem Tausch ausschließlich auf Seiten der USA lagen, bie gute Stützpunkte gegen Zerstörer von höchst zweifelhaftem Wert einhandelfe Inzwischen sind die Zerstörer in englische Dienste gestellt morden Wie viele von ihnen nicht mehr auf ber Wasseroberfläche schwimmen ober wegen Altersschwäche in irgendein Reparaturbock gebracht werben mußten wird man wohl erst nach dem Kriege erfahren Auffallend ist jedoch daß bie ame. rikanifche Presse von einer größeren Anzahl von Zerstörern spricht, — nach ber einen Lesart sollen es elf Einheiten fein —.bie noch immer in kanabischen Häfen liegen, weil angeblich Nicht genügenb „trainierte" Bebienungs- Mannschaften vorhanden wären. Zugegeben, daß es zwischen einem amerikanischen und einem englischen Zerstörer gewisse Unterschiede gibt, an bie sich die neuen englischen Besatzungen erst gewöhnen müssen. Aber jo groß sind nun diese Un« Auf Brückenwacht im hohen Norden. i- vk /.> ! Die Tage in Norwegen sind sehr kurz, und die Sonne steigt in der Winterzeit nur knapp über den Horizont empor. — (PK.-Krumm. — Scherl-M.) Cardiffs GeWffsvieriel vollständig vernichtet. Stockholm, 3. Jan. (Europapreß.) Die in ber Nacht zum Freitag angegriffene englische Stabt in Wales ist Carbi f f. In Lonoon roiro erflart, Daß bie von ber beutschen Luftwaffe burchgeführte Aktion ben „üblichen Angriffen gegen englische Städte* völlig gleiche. Grotze Schauer von Brand« unb Sprengbomben seien über ber Stadt ab« geworfen worben. Die Zahl ber vernichteten Häuser, Geschäftslokale, Industrieanlagen unb sonstigen Gebäude sei noch nicht zu überlegen Brände lobten noch in ben Morgenstunden bes Freitags, zumal bie letzten Brandbomben geworden würben, als bereits ber Tag graute. Man läßt erkennen, baß bas Geschä ftsvie rtel ber Stadt vollständig vernichtet ist. lieber das Bild, das die Londoner City nach dem letzten schweren Luftangriff bietet, schreibt „Exchange Telegraph": Die letzten schwelenden Brände in ber Londoner City sind gelöscht, aber während noch diese Arbeiten im Gange waren, wurden bereits Sonderkorps eingesetzt, die nach Anweisungen von technischen Sachverständigen mit Sprengun» g e n begannen. Es hat sich herausgestellt, baß viele Gebäude unb Brandmauern, bie in ben oerwü- ftenben Bränden Schaben gelitten hatten, nicht zu erhalten sind, bas „Royal Engeneer Corps", unb mehrere hundert Pioniere sind für die Nieder« reifjung ber Gebäude eingesetzt morden. Das Bild, bas sich in ber City bietet, ist grauenhaft. Wie burch einen Branb phantastischen Ausmaßes sind mehrere Straßenzüge und Viertel ber Londoner Altstabt verwüstet morden. Fast 10 000 Brandbomben find auf den Teil der City niedergegangen, ber burch seine vielen engen unb ineinander fassenden Straßen charakteristisch ist. An ben hölzernen terschiede doch wieder nicht, daß man ein Fünftel der eingehandelten Schiffe liegen lassen muß, weil die Bedienungsmannschaften noch nicht geübt genug find. Zur gleichen Zeit ruft man In England noch türmisch nach einer weiteren Sendung von unfzig Zerstörern. Englands Ehrgeiz geht doch icherlich nicht dahin, alle amerikanischen Zerstörer gegen Teile des Imperiums an sich zu bringen und dann in Kanada vor Anker gehen zu lassen. Es dürfte wohl eher so fein, baß bie Amerikaner ihre lieben demokratischen Freunbe auf den englischen Inseln mit ben Zerstörern gründlich herein« gelegt haben. Sie haben ihnen verrostete Kähne verkauft, von denen mehr als zehn Stück gerade noch bis Kanada kamen Dann ging ihnen die Lust aus. Daß man nicht genügend „trainierte" Mannschaften für diese Schiffe habe, ist nur eine faule Ausrebe zur Bemäntelung bes Reinfalls, ben bie Engländer bei diesem Geschäft erlebt haben Ihre Inseln find sie los, mit den Zerstörern können sie nichts anfangen. Unb was von ben Zerstörern noch einsatzfähig war, dürfte inzwischen ben Weg ber sieben Millionen Tonnage gegangen sein, bie unsere Marine unb Luftwaffe in bie Tiefe geschickt haben. Brutale Unterdrückung Indiens. Kabul, 3. Jan. (Europapreß.) Aus Protest gegen bie Verhaftung ihres Professors burch die englischen Behörden find bie Studenten ber physikalisch-mathematischen Fakultät an ber Universität Lucknow in ben Streik getreten. Dies ist bereits der dritte Studentenstreik in Lucknow während ber letzten beiden Wochen. Die von uns schon gemeldete Verhaftung des Präsidenten der indischen Kongreß- Partei, Mulana Abulkalam Azad, burch bie englischen Behörben wirb aus Allahabab bestätigt Angeblich habe sich ber Präsibent gegen bie englischen Kriegsgesetze oergangen Der Verhaftete habe sich dagegen, wie in indischen Nationalistenkreisen unterstrichen wird, nur für bie Freiheit Inbiens eingesetzt. In ben letzten Wochen sind eine ganze Anzahl führender Inber verhaftet morden; England versucht, mit der Verhaftung dieser maßgebenden Persönlichkeiten den geistigen Widerstand Indiens zu unterdrücken In London wirb erklärt, baß bie britischen Behörden in Indien gegen den Krieg gerichtete Massenbewegungen nicht dulden könnten Eine Behinderuna der englischen Rriegsanftrengungen in Indien müsse unterdrückt werden. Aus dieser Erklärung geht hervor, baß sich bie antienglische Stimmung In Indien in ber letzten Zeit mehr als dies bisher wohl ersichtlich gewesen Ist, bemerkbar gemacht hat. Englische Handelsdiktatur über Irland. „ Das sog. Navy-Cert-Sysfem ber Engländer verfolgt den Zweck, die Ein- unb Ausfuhr aller fremden Staaten unter englische Kon- Dächern haben bie Brandbomben reiche Nahrung gefunden. Von modernen Bauten haben bie Gebäude von „Daily Expreß" unb „Daily Telegraph" schwer gelitten, eine der bekanntesten Londoner Brauereien ist zum Teil niebergebrannt, ein größerer Gebäubekomplex in ber Nähe ber Newgate- Street mußte abgefperrt werben, ba er so schwer beschäbigt worben ist, baß die Trümmer eine Gefahr für die Oeffentlichkeit barstellten Die Stadtviertel rund um bie St. Pauls-Kathedrale herum find nur noch eine einzige rauchende Masse verbrannter Gebäude. Die alten winkeligen schmalen Straßen sinb unentwirrbar mit dem Schutt- zerschmetterter Gebäude gefüllt. Der Widerschein der Dränbe liegt immer noch über dem Horizont. Die englische Regierung hat bie Gründung einer „Feueroerhinderungs«O rgan , sation" gebilligt unb durch bie Initiative des Innenministeriums sofort in Angriff nehmen lassen Es soll bie Aufgabe ber neuen Organisation fein, unter Anwendung gesetzlicher Druckmittel bie Bildung ber von Innenminister Morrison vor wenigen Tagen angefünbipten zivilen Feuerwehrhilfs- oerbänbe zu förbern. Die neue Instanz will mit Zwangsmaßnahmen ben Eintritt körperlich fähiger Englänber in die Feuermehrorganisationen erzwingen. Sämtliche lokalen Feuerwehrorganisationen nichtberuflicher Art werben nicht nur von dem neuen Ausschuß beraten werben, sie stehen auch unter einer strikten Kontrolle In Zukunft soll zur Erzwingung von Branboorbeugungsmaßnahmen auch schärfer mit Geldstrafen vorgegangen werben In Birmingham würbe bereits eine Firma zu ?5 Psunb Geldstrafe verurteilt, weil sie keinen Dnandpcksten, auf bas Dach bes Hauses gestellt hatte trolle zu bringen unb nach englischem Wunsch zu lenken. Nur der Schisser hat einige Sicherheit, daß feine Labung ihren Bestimmungsort erreicht, der sich bei ben Briten ein entsprechendes Csrtisikat. olso einen Erlaubnisschein besorgt Das Naoy-Cert-System soll einmal bie Blockade ber Achsenmächte vervollständigen, zum andern jedoch ben Engländern die Möglichkeit geben, ihre eigenen Lager mit Hilfe fremder Tonnage aufzufüllen. Jetzt ist dieses System in vollem Umfang unb mit allen seinen Konsequenzen ben Ir en aufge- zwangen morden Irische Schisse, bie ohne englische Erlaubnisscheine angetroffen werben, verfallen mit ihrer Labung ber Beschlagnahme Die irischen Handelshäuser aber, bie sich derartige Scheine besorgen, müssen sich allen englischen Zumutungen durch England fügen Irland unter dem Navy-Cen- System bedeutet, daß die wirtschaftlichen Freiheiten dieses Landes durch eine englische Außenhandels- biftatur abgelöst werben Im Hintergründe steht die Drohung, jede Einfuhr irischer Erzeugnisse nach England zu sperren um bas Land wirtschaftlich io schwach zu machen, baß feine politischen Führer sich ben englischen Forderungen fügen, bie westirischen Häfen an Englanb als Marinestützpunkte abmtreten. Irlanb befindet sich praktisch bereits in ber eng« lischen Zange, bie London „im Interesse ber Freiheit ber kleinen Nationen" zu schließen im Begriff ist. Rückgang der Arbeitslosigkeit in Belgien. Brussel, 3. Jan. (Europapreß.) Der erstaunlich schnelle Rückgang ber Arbeitslosigkeit in Belgien ist auch im Monat Dezember fortgesetzt worden Nach ben bisher oorliegenben Zahlen würben am 14 Dezember nur noch 20tt 609 Arbeitslose gezählt gegenüber mehr als 230 000 am Ende bes Monats November, was einen Rückgang von 57,75 o H gegenüber ber höchsten Ziffer ber Arbeitslosigkeit in biefem Jahre beträgt bie größte Zahl ber Arbeitslosen befindet sich noch heute in der Provinz Antwerpen, wo 57 349 Arbeitslose eingeschrieben sind. In der Provinz Brabant hingegen konnte ber Arbeitslosenstand von 53 202 auf 34 519 innerhalb ganz kurzer Zeit gedrückt werden Die geringste Arbeitslosigkeit mit jeweils etwa 2000 gibt es in den Provinzen Namur und Limburg, während man in ber hauptsächlich mit landwirtschaftlicher Bevölkerung besiedelten Provinz Luxemburg praktisch gar keine Arbeitslosen mehr besitzt Unter ben Maßnahmen zur Beseitigung ber Arbeitslosigkeit ist zunächst bas große Wiederauf bauprogramm zu nennen, bas in allen Teilen des Landes durchgeführt wird, die unter ben Kriegs- ereigniffen gelitten haben Weiter find von den großen Gemeinden öffentliche Arbeiten zur Verbesserung ber Land- und Wasserwege ausgeschrieben morden. Die Industrien, die teilweise 70 v H ihrer Vorkriegskapazität wieder er. reicht haben, können ebenfalls in wachsendem Maße Arbeitskräfte einftellen. — Die Zahl ber i n Deutschland beschädigten belgischen Arbeiter beträgt zur Zeit etwa 75 000« Italiens Einsatz für das neue Europa. Äon unterem v H -Serichlerstatier. (Nachdruck, auch mit DueUenangabe, verboten!) Rom, im Dezember 1940. Das faschistische Italien steht an ber Jahreswende des ersten italienischen Kriegswinters 1940/41 mitten in dem großen geschichtlichen Kampf, den bas deutsche und das italienische Volk heute um den ihnen oyn der Geschichte zugewiesenen Lebensraum und um die Gestaltung einer neuen gefunden, dauerhaften unb friedlichen Ordnung von Den plu- tokratifchen Westmächten zu führen gezwungen worben sind. Das italienische Volk hat mit bem Eintritt in ben Krieg an ber Seite Deutschlands die ihm in diesem Kampf zugewiesenen Au,gaben in vollem Maße auf sich genommen. Als Mussolini am 10 Juni von bem historischen Balkon bes Palazzo Venezia ben Kriegseintritt Italiens verkündete, begann eine neue Phase bes europäischen Krieges. Italien hat in diesen ersten sieben Monaten des Krieges im Rahmen ber der italienischen Kriegführung zufallenden militärischen Ziele den Kampf gegen die britische Weltherrschaft mit vollem Einsatz aller vorhandenen Kräfte ausgenommen. Während Deutschland den entscheidenden Angriff gegen das Herz des britischen Weltreiches fuhrt, richtet sich der italienische Angriff gegen die vitalsten Positionen des britischen Weltreiches in bem weit ausgedehnten Mittelmeerraum unb gegen bie strategisch entscheidenden Punkte des britischen Kolonialreiches in Afrika Italien hat vom ersten Tage des Kriegseintritts Großbritannien gezwungen, diesen Krieg zur See, zu Lande unb in ber Lust an zahlreichen neuen Fronten zu führen Es hanbelt sich hierbei um weite britische Herrschaftsgebiete, bie zum Teil noch niemals in der Geschichte einer ernsten Bedrohung ausgesetzt waren. Die britische Kriegführung hat in ben letzten Monaten sich in erster Linie bie Aufgabe gestellt, bie für bie britische Weltherrschaft lebenswichtigen Positionen am Suezkanal unb in Aegypten zu schützen. Von der Beherrschung Aegyptens unb des Suezkanals hängt heute nach wie vor in ent- scheibendem Maße bie Sicherheit des lose zusammenhängenden weitläufigen Gefüges des britischen Kolonialreiches ab Großbritannien hat daher feit dem italienischen Kriegseintritt alle seine Kräfte darauf gerichtet, die Positionen in Aegypten und an. Suezkanal auszubauen und zu sichern. Aus Neuseeland, Australien, Indien, Rhodesien unb selbst aus bem so schwer gefährdeten englischen Mutterlanb find in den letzten Monaten alle verfügbaren Streitkräfte nach Aegypten geworfen morden, um der gefahrvollen Bedrohung burch Italien entgegentreten zu können. Ununterbrochen sind in ben letzten Monaten in Aegypten nicht abreißende militärische Transporte aus allen Teilen ber Welt eingetroffen. Aegypten ist heute von ben Engländern in ein großes Militärlager verwanbelt worben. Die von England im Jahre 1936 der ägyptischen Negierung formell garantierte Unabhängigkeit ist heute nur noch ein leerer Schein Die britische Flotte wurde von ben Engländern mehrfach in ber letzten Zeit verstärkt, die britische Luftwaffe in Aegypten auf ben Höchststand der Leistungsfähigkeit gebracht unb bie britische Aegyptenarmee burch den Zuzug von Kolonialtruppen verschiedenster Art ausgebaut. Großbritannien hatte bisher allen Grund, weitgehende Abwehrmaßnahmen zur Verteidigung ber vitalsten britischen Positionen im Mittelmeer zu treffen. In biefen ersten sieben Monaten bes Krieges lag die Initiative allein auf italienischer Seite. Italienische Flugzeuge haben wiederholt mit großem Erfolg die gewaltigen Dellager, bie England in Haifa angelegt hatte, bombardiert. Der ^a'en von Alexandria würbe wiederholt von italienischen Flugzeugen mit Bomben schwersten Kalibers belegt. Malta, Gibraltar und Port Sudan find unzählige Male schwersten vernichtenden italienischen Bombenangriffen ausgesetzt gewesen. Die italienische Luftwaffe hat nach'.den bisherigen italienischen Schätzungen in diesen ersten sieben Monaten zirka 700 englische Flugzeuge vernichtet. Die gleiche hervorragende Aktivität zeigte bie italienische Flotte. Trotz der Ueberlegenhett ber britischen Mittelmeerflotte hat die junge von Mussolini geschossene Flotte ben britischen Seestreitkräften im Mittelmeer schwere Schläge versetzt unb hat in zahlreichen Gefechten englische Kreuzer, Torpedoboote, U-Boote unb Hanbelsbampfer versenkt. Vor allem aber konnte sich bie italienische Flotte die Herrschaft über ben mittleren Raum bes Mittelmeeres in vollstem Maße sichern unb ungestört die Verbinbung zwischen bem Mutterlande und ben nordafrikanischen Küsten aufrechterhalten. Der englischen Flotte ist es trotz vereinzelter Durchbrüche bisher in keiner Weise gelungen, bie für Groß- britannien lebenswichtige, vor bem noch niemals bedrohte Seeverbinduna durch bas Mittelmeer von Gibraltar nach Aleranbrien aufrechtzuerhalten Eine uneingeschränkte britische Seeherrschaft im Mittelmeer befiehl heute nicht mehr’ Großbritannien ist von der italienischen Flotte gezwungen morden für bie Transporte nach Aegypten ben meiten, äußerst kostspieligen Umweg über Südafrika zu mähten 3 u Lande kämpft Italien heute gegen die brf« tische Weltherrschaft auf afrikanischem Boden an drei Fronten: an ber libysch-ägyptischen Grenze, 'M Britischen Sudan und in ber englischen Kronkolonie Kenia Italienische Truopen flehen heute 'M Sudan und Kenia auf britischem Boden In einem einzigen gewaltigen Vorstoß von unerreichter Kühnheit und Schnelligkeit gelang es im S-p, tember ben in Abessinien stationierten italienischen Truppen, unter Führung bes jungen Herzogs von Aosta, Britisch'Somaliland zu erobern, die britischen Truppen aus ber östlich vorgeschoben Position Großbritanniens endgültig zu vertreiben unb bos italienische Kolonialreich mHt nach Ost-n bis an ben Golf von Aden vorzuschieben. In Kenia sind italienische Truppen über hundert Kilometer In bas britische Hoheitsgebiet ein ged nm» gen An der Sud an-Front operieren Italien!. rche Streitkräfte auf bem Boden des englischen Herrschaftsgebietes Großbritannien ist fetzt zum Gegenangriff übergegangen. Es war von vornherein klar baß dtefer Krieg wie Jedes große Ringen nicht ohne Rückschläge und schwere Opfer bleiben konnte Ein Krieg ist kein Abonnement auf fortgesetzte Sieges, m«Übungen*, schrieb Gayda vor einigen Tagen ’m Giornale d'Italia* Das faschistische Italien Ist sich voll bewußt, in diesem gewaltigen Kampf einem Gegner gegenüberzustehen, ber über größte Reser- oen verfügt und zu einem stärksten' Kräfteeinsatz fähig ist. Die Zähigkeit unb Entschlossenheit der Engländer zur Verteidigung ber eroberten Positionen unb bie rnaterialmäßige Leistungsfähigkeit in Verbindung mit setzung liefert. Unregelmäßigkeiten. Cperationstito gelegt; bas rechte Bein mußte noch. Aus aller Well 'eine von net. g e g e nd e n if diese Weise e Gebirge Wenn Flugzeuge vereisen. Was Professor Ernst Heinkel dazu zu sagen weitz. Heizung dieser Teile. „ „ , , Wir sehen schon an diesen wenigen Beispielen, daß heute der Flugzeugbau in der Lage ist, Flugzeuge zu bauen, die selbst in starken Vereisungs- zonen fliegen können, ohne daß die Sicherheit des Flugzeuges beeinträchtigt wird, wenn man auch fer der Flak am Himmel spielten und die Abwehr in Tätigkeit trat. Auf einer Brücke stieß der unbeleuchtet fahrende Wagen mit einem anderen Auto zusammen, dessen Insassen dienstlich unterwegs waren. Während der Angeklagte mit geringen Verletzungen davonkam, konnte man aus dem anderen Auto den einen Mitfahrer nur als Leiche, den anderen in schwerverletztem Zustande bergen. Die Koblenzer Strafkammer verurteilte den leichtfertigen Autofahrer zu einer Gefängnisstrafe von 3 Monaten. König Michael bei General Antonescu. Boden bis zwei Kilometer Höhe. Durch unregelmäßige Schichtungen der Atmosphäre können Vereisungen auch in anderen Höhen vorkommen. Haupt- vereisungs'eiten sind Frühling und Herbst mit ihren deutschen Maschinen in einem Aufsatz Stellung, den der „Völkische Beobachter" abdruckt. Prof. Heinket Eis ansetzt. Man kann voraussagen, daß eines Tages die Vereisung für unsere Flugzeuge ihre größte Gefährlichkeit verliert. Trotzdem wird es auch dann noch zweckmäßig sein, die Dereisungszonen nach Möglichkeit zu vermeiden, wozu die tn Deutschland hochentwickelte Wettervorhersage die Voraus- Aus !* . Im Sommer ist er, auf Stöcken gestützt, wieder draußen gewesen, in Berlin bei etutttnnrt und sogar in. Turin heftige Schneestürme in Weslschweden. Ein heftiger Schneesturm tobt seit dem 1. Januar in Westschweden. Während in Ost- und Nordschweden Temperaturen bis zu 50 ®rab unter Null zu verzeichnen sind, werden von der Schonen- Küste heftige Schneefälle und meterhohe Schneever- wehungen gemeldet, Im Gebiete von Äst ad an der schwedischen Südküste haben sich die Schneepfluge nach zweitägigem Einsatz als machtlos erwiesen Zahlreiche AutobusLinien liegen still. Der Eisenbahnverkehr ist ernsthaft gefährdet. Die Aufrecht- erhaltung der Derkehrsverbindungen zwischen Stadt und Land ist teilweise unmöglich geworden. Deutscher Bergsteiger in den argentinischen Lordilleren. Wie die Direktion Parques Nationales in Buenos Aires meldet, hat her, bekannte deutsche Schilehrer Haris Noebl zum viertenmal den 3470 Meter hohen Eordillerenberg Tronador erfftegen. steuchhusten-Lpidemle in Chile. seines Wagens aus und fuhr mit dem sogenannten ,Tejo, richtete großen Schien an und verursachte ! viele Unfälle. In einem Dorort von Lissabon 1 rt.-.-.*.. x— eines Hauses zusammen und tötete luf dem Tejo wurden über ein Bei Fliegeralarm mü ,en Autos anhatten. Durch geradezu unglaublichen Leichtsinn hat ein Autofahrer aus Koblenz den Tod eines Menschen verursacht Don einer Geschäftsreise zurück- kommend, war er, kurz bevor er seine Wohnung m Koblenz-Pfaffendors erreicht hatte, von einem Fliegeralarm überrascht worden. Anstatt sein Auto sofort zum Halten zu bringen und selbst in den nächsten Luftschutzkeller zu gehen fu h r e r weiter" und schaltete sogar die Scheinwerfer Sehnsucht nach dem Mikrophon. Ein Besuch bei Dr Paul Laven. Kleine politische Nachrichten. Nach einer Mitteilung des britischen Kolonial- Ministeriums ist der Riesendampser „Queen (Hi- ,3a bett)" von Neuyork kommend in Kapstadt einqetroffen. Der Dampfer war vor längerer Zeit aus England bei Nacht und Nebel nach Neuyork geflüchtet. Als persönlicher Vertreter Roosevelts wird der frühere Handelsminister H a p k i n s nach London . reisen. Er ist ein einflußreicher Freund und Berater des Präsidenten. * Der 16. Jahrestag fener Rede des Duce, in der er vor der italienischen Kammer mit den Feinden des Faschismus abrechnete, wurde in ganz Italien als Tag der Befreiung vom Parlamentarismus und den demokratischen Schlacken durch feierliche Kund- gedungen in den Parteihäusern begangen. Den Höhepunkt dieser Kundgebungen bildete eine von Parteisekretär Minister Serena über den ttaliem- schen Rundfunk gehaltene Ansprache in der er die Bedeutung des 3. Januar für das faschistische Italien erläuterte. Durch eine im französischen Amtsblatt erschienenen Verfügung wurden nunmehr die Generale C a- trour Le gentilhomme.de Gaulle und Oberst de Larminat endgültig aus den Armee- Kadern g e st r i ch e n. nüuDtidicrrunter: D' Hriebrtrb «tibeim i'jnge eteUnemein vH» dauvnchri-uet en Ernst Blumschein. Snantroorfii» 0r ftMtL und Sütter Tr irr. W rrange für das >eton: Dr. Han» Thvrlot, üt Stab' Gießen. Provin-, iiMrndiau u. Sport: £rw •ötumidje n. frud uno Beriaq «rsthltcdk- Unioer-tatevrudere' «. Lange «v ®. «erxwiettet Dr.-Ing ENch Hamann Ausstellungsgelände der vor kurzem geschlossenen Iahrhundertausstellung lag auf dem Tejo als Sym- bol der Seefahrer-Traditton Portugals die Nachbildung eines Seglers aus dem 17. Jahrhundert. Der Sturm riß das Schiff von feinem Anker und schleuderte es gegen die Kaimauer. In Ehile ist eine Keuchhusten Epidemie ausge- buchen. Zur Bekämpfung der Epidemie haben sich Militär- und Zivilfl'eqer angeboten, die zum Zwecke der Heilung die an Keuchhusten erkrankten Kinder in 4000 Meter hohe Gebirgsa ege n d en bringen, lieber hundert Kinder sollen auf diese Weise sofort geheilt worden sein Hinrichtung eines eandesverräters. Der vom Kriegsgerichtshof wegen Landesverrats zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte 56 Jahre alte Seora Herzog aus Straßburg .m Elsaß ist Samstag morgen hingenchtet worden. haben. v v . Chemische Enteisungen sollen entweder durch Flüssigkeiten den Gefrierpunkt des Wassers herab- setzen, so zum Beispiel Alkohol bei Propellerent- eisung, ober durch Anstrichpasten, wie die Kilfrost. poste, das Anhaften des Eises und Spritzwassers an den Flugzeugteilen verhindern. Leider werden diese Pasten alle nach kurzer Zeit vom Regen abge- waschen und büßen damtt ihre Wirksamkeit ein. Der wiksamste Schutz gegen das Vereisen wird durch Wärme erzielt. Man führt den gefährdeten Stellen, wie Tragflügel- und Leitwerknase, die Wärmemenge zu, die dem Wärmeentzug durch Außenluft und Wasser entspricht, so daß die gefährdeten Teile auch im Dereisungsgebiet Tempe- raturen von über Null Grad Celsius behalten und damit. ein Eisansatz unmöglich, gemacht wird. Die Wärme zum Schutz dieser Teile entnimmt man zweckmäßig dem Motor ober einem Spezialofen. Sie wirb ber Flügelnase in Form von warmer Luft ober Dampf zugeführt. Die Warmluft laßt man an Stellen austreten, wo sie anbere gefahrbete Teile schützt, zum Beispiel beim Austreten in ben Spalt zwischen bem Flügel unb dem Querruder ober der Landeklappe wird verhindert, daß diese beiden wichtigen Teile durch Vereisung blockiert werden. Die Vereisung von Staugeräten und Un- > terdruckdüsen unterbindet man durch elektrische Be- Der Verurteilte hat 1939 aus Gewinnsucht im Auftrag des Nachrichtendienstes einer fremden Macht militärische Ausspähungen im Reiche vorgenommen. Vollstreckung eines Todesurleilr. Wie die Iustizpressestelle Karlsruhe mitteilt, ist am 3. Januar der in Ludwigshafen a. Rh. geborene Adolf Hoecky hingerichtet worden, den die Strafkammer des Landgerichts Mannheim wegen Mordes zum Tode verurteilt hatte. Der schwer vorbestrafte Hoecky hat in der Nacht zum 1. Marz 1939 eine 18jährige Hausangestellte im Mannheimer zu schützenden Teiles. Am häujigsten wurde bisher die mechanische Enteisung angewendet. Zu diesem Zweck werden entlang der Flügelnase Gummischläuche so aufgesetzt, daß sie normal glatt dem Profil angc- paßt sind. Wenn sich nun an der Flügelnase Eis ansetzt, so können diese Bälge vom Flugzeugführer willkürlich ober automatisch gesteuert, aufgeblasen werden, wodurch das Eis absplittert. Diese Einrichtung bietet leider keinen vollkommenen Schutz, weil nicht alle Teile des Flugzeuges damit geschützt werden können und weil der Gummi infolge Weiterung leicht brüchig werden kann, wodurch die ganze Einrichtung versagt. Weitere mechanische Enteisuna hat man an den Scheiben, wo Scheibenwischer sich ~ ‘ " Benetzung mit Alkohol bewährt Stellen. Das Flugzeug nimmt durch die nicht unerheblichen Eismengen an Gewicht zu. Außerdem leidet die ärodynamische Güte des Flugzeuges durch die starke )Uenderung von Tragflügeln unb Leitwerks- profllen Vereisung an ben Leitwerken ober Quer- rubern können diese blockieren, und dadurch dem Flugzeug die Manövrierfähigkeit nehmen, und durch die Vereisung von Staurohr und Unterdruckdüsen fallen die für die Flugüberwachung wichtigen Geräte aus. Da bei Eintritt der Vereisung sich das Flugzeug immer in Wolkengebieten befindet, bedeutet der Ausfall dieser Geräte, daß dem Flugzeugführer jede Kontrolle seines Flugzeugstandes genommen ist. Was solch ein Blindflug ohne jede Kontrolle für den Flugzeugführer bedeutet, braucht wohl nicht erwähnt zu werden Von 276 beobachteten Fällen von Vereisung der Jahre 1932 bis 1937 lagen mehr als 70 v. H bei Temperaturen zwischen Null Grad und Minus sechs Grad Celsius. Bei Temperaturen unter Minus vier Grad Celsius nimmt die Dereisungsheftigkeit stetig ab Vereisungen bei Temperaturen von unter Minus fünfzehn Grad Celsius gehören zu den Aus- nahmen, da bei sehr niedrigen Temperaturen die Luft meist trocken ist (Marei; Frost) oder Wasser nur in Form von Eiskristallen enthält, die bei niedrigen Temperaturen keine Neigung zum Anhaften an liehen Mittelmeer gesichert. lieber das Ziel und Zweck dieser großen britischen Entlastungsoffensive besteht heute kein Zwei fei. Die verzweifelte hoffnungslose Lage des britischen Mutterlandes zwingt die britische Kriegführung unter allen Umständen eine Entlastung her- beizu'sühren Durch den Frontalangrisf auf die Graziani-Armee hofft Großbritannien, seine schwer bedrohten vitalen Positionen im östlichen Mittel- meer mindestens zeitweise von dem italienischen Druck zu befreien, die wiederauflebende arabische Freiheitsbewegung durch partielle militärische Er. folge zur Ruhe zu bringen, das Mutterland zu ent- losten und das in der ganzen Welt gesunkene An- ■ J k f • i • f (TT) m t rth a v knr ? 11 f ♦ n 11 yi Die kleinste Schwester in dem großen Frankfurter Lazarett kennt den fröhlichen Runbsunkboktor. Es ist ein ewiges Kommen und Gehen in dem weißen Krankenzimmer, unb manchmal maa ber fchwerver- wunbete Chefsprecher des Deutschen Runbiunks ferne Publicity" verwünscht haben, bis bann ber Chefarzt kategorisch eine Besuchszeit bestimmte barntt bem Kranken wenigstens ein paar Stunben für sich selbst bleiben. ,, , . m .. Dann wirb die Reiseschreibmaschine auf bas Bett- putt gestellt, unb Dr. Laven wirft sich an ferne Arbeit. Briefe beantworten, noch unb noch. Aus allen deutschen Gauen kommt die Post andas Kranken- lager Die da draußen haben ihren Rundfunkdoktor nicht vergessen. Unbekannte Hörer schreiben ihm vier Seiten lange Briefe, erinnern sich mit ihm großer Sportfeste und Länderkämpfe und reißen tn dem Herzen des Kranken die Sehnsucht nach dem Mikrophon wieder hoch. Noch einmal auf bem Dach der Riesentribüne stehen dürfen, um sich herum den Woll der Hunderttausend und unter sich im grünen Kessel die beiden Mannschaften: „Kupfer legt den Ball weit vor, an den Augsburger Lehner, der Ernst geht an der Linie ab, jetzt kurvt er ein paßt -ur Mitte, da steht Conen, aber der gute Edmund ist eine Sekunde zu spät, schade, der Ball geht ms Hügel gebildet. Bleteor in Sowjet-Mittelasien. In Ost - Kasak st a n wurde eine riesige glutrote Kugel mit einem Rauchjchweif beobachtet, die m einer unwegsamen (begeab niebergmg. Eine Crpe- bition der Meteoriten-Abteilung ber Wtabemie ber Wissenschaften der Sowjetunion hat sich l'ofort an diesen Ort begeben Es konnte bis jetzt nicht fest- gestellt werben, ob es sich bei ber Kugel um einen. Meteor ober um einen Meteoriten-Regen handelt. 14 Tote bei einem Flugzeugunglück in Japan. Eiif Flugzeug ber japanischen Luftsahrlaesellschaft stürzte bei einem Probeflug östlich von Tokio ns Meer. Dabei kamen vierzehn Menschen ums Leben. sagt darin: Kommt ein Flugzeug aus großen Hohen unterkühlt in eine normale Regenwolke von über Null ©rai>, so bildet sich — ähnlich wie bei Regen auf unterkühlter Asphaltstraße — eine dünne, gleichmäßige Eisschicht auf allen Flugzeugteilen. Da das „Kältespeicheroermögen" selbst einer sehr stark um terfnhlten Maschine ucht groß ist, kann diese Art ber Eisbildung nicht gefährlich werden. Fliegt ein Flugzeug in eine Wolke ein, deren Wassertropfen aus Mangel an Erstarrungskernen trotz Temperaturen kleiner als Null Grad nicht gefroren find, so gefrieren diese Wassertropfen beim Auftreffen auf Flügelnase, Leitwerk, Rumpfspitze, Sichtscheiben sowie an allen vorstehenden und herausragenden Flugzeugteilen, wie Staurohre für Geschwindigkeitsanzeige und Unterdruckdüsen für den Antrieb verschiedener wichttger Flugüberwachungsgeräte Diese so entstehende Vereisung gibt starke, schnell wachsende Eismassen an den genannten Flugzeugen haben. Diese Verteilung zeigt uns, daß man das ganze Jahr üb er mit Vereisung rechnen kann, und zwar jeweils in den Höhen, in denen Tempe- ut«90v~öv-, ----- „ , . „ raturen °°N nxniaen Graden unter Null mit Was. nicht uerhtndern sich °^N ^N.g-^ Sollen 1 serwolken, die diese Temperatur annehmen, vorder britischen Aegyptenarmee ist hier niemals um schätzt worden Der Faschismus ist heute stolz, ben Kampf gegen bas größte Weltreich führen zu können Die Gegenoffensive Großbritanniens ist heute an Zwei Fronten in vollem Gange Auf Anweisung von London hat Griechenland mit bedeuten der britischer Unterstützung an der albanisch-griechischen Front den Kampf gegen Italien aufgenom men. A n der libyschen Front ist die ge- famte Agyptenarmee unter dem Kommando des Generals Wavell zum Angriff gegen die in den elften Kriegsmonaten von Italien eroberten Positionen an der nordajrikanifchen Küste übergegam gen Die britische Mittelmeerflotte und Luftwaffe ist in diesem Kamps in vollem Maße eingesetzt worden Die Engländer haben Kreta besetzt und sich damit eine neue strategische Position im oftmals gebrochen und neu angesetzt werden und fetzt im Januar will er auch die Korrektur am linken Bein vornehmen lasten. Der beratende Chirurg des IX. Armeekorps, Prof. Dr. Schmieden (Frankfurt) hat ein Meisterwerk ärztlicher Kunst voll- bracht und bald wird Dr. Laven wieder auf eigenen Beinen stehen können. Durch ganz Europa ist er mit dem Mikrophon gereift. So er jetzt die langen Abende im stillen Krankenzimmer liegt, feine Erinnerungen sichtend und ordnend, füllen sich die Manufkripifeiten zum fpannenben Roman des deutschen Sportsprechers. Und wenn der neue Tag durchs Fenster leuchtet, bringt ihm der Postschaffner die Gruße der Außen- weit Berge von Präsenten zu Weihnachten, d:e roten Rosen der Zarah Leander, das Etui des Kunstfliwmeisters Gerhard Fiefeler. Erinnerungsgaben vieler Fußballnationalen, roter Likör aus Bologna, Feigen a"- dem Balkan und Bucher, Bücher, eine ganze Bibliothek. Daheim die tapfere Frau belorgt derweil den oberhestifchen Erbhof, der Knabe Konrad sitzt mit seinen sieben Jahren schon wie ein Kunstreiter auf der breiten Kruppe des Ackergauls Nur an den Sonntagen fahren sie in die nahe Großstadt, bringen ans Krankenlager des Gatten und Vaters Grüße von daheim, von den jetzt verschneiten Hängen und von bem jungften wlV(V ------ --------------- Kalbwunder im Kuhstall, von der Ackersaat und ^an^n sind, im Sommer in Höhen von vier Kilo- -zäulpr-Kreik in dem stillen Brunnen in der kleinen Waldsenke, den | mefer und darüber, im Winter hauvtsachlich vom mnrt unb sogar in.Turm wT»Äia.|btr Winter noch nicht erstarren gemacht U Und - - -• • - . — — -----f" E » fc hat sich nach hartem Entschluß nock> einmal auf den _________ A-J.iL«-»ha bn« rechte Dein mußte noch-1 Bukarest, 3 Jan. (Europapreß.) Am Donnerstag weilten König Michael und Königinmutter H e l e n e in ber Villa des Ministerpräsidenten General Antonescu in Bredeal zu Gast. Der König stieg mit feinem Gastgeber zum Gipfel des Susai empor unb besuchte dort die Leg i o • närsh ütte, wobei er sich besonders für ben Wintersport interessierte. Beim Mittagessen in der Villa des Generals fang eine Gruppe von Legionären mit dem traditionellen glückbringenden Pflug Weihnachtslieber nach rumänischem Brauch Um 4 Uhr nachmittags kehrten ber König unb Die. Königinmutter mit bem Auto nach Sinaia zurück. Die Königinmutter hat dem sozialen Hilfswerk als Weihnachtsgabe für die Soldaten eine große Anzahl Schuhen, Hemden, Unterwäsche, Mützen, Strümpfe usw. übermittelt. laue umuicujtii ich jelbft befreien, zwei aus Augsburg stammend- verschüttete wurden als Leichen geborgen, Amu weitere sand man schwerverletzt aut Das Unglück ist auf vollkommen unsachgemäße Anlage der Aufstiegsroute zurückzuführen. Schneeftürme in Arankreich und in ?.ec. Heber der Schweiz, in ben franzoittchen Alpen unb in Südfrankreich wütet ein starker Schnee,türm. Große Verheerungen wurden angenchtet. ^ugver- fpätungen von fünf bis zwölf Stunben fu Seltenheit. Ein Autozug schneite auf der «trecke Nizza—Grenoble ein. Die Reisenden konnten sich nur unter großer Mühe in Sicherest bringen. Fast sämtliche A 1 p e n st r a ß e n , auch bie gewöhnlich im Winter befahrbaren sind unbenutzbar geworben. Am Paß Croix haute stehen bie vereisten Schneemauern sechs Meter hoch. Die Schneepflüge kämpfen vergeblich gegen diese Schneemassen an. Im Rhonetal wütete ein Schnee- sturm, wie er (eit fündig Jahren nicht mehr fest gestellt mürbe. Selbst in der Provence .südlich von Avignon liegt ber Schnee vierzig Zentimeter hoch und Marseille bietet ein winterliches Dilb wie eine Stadt im hohen Narben. Wie m ben französischen Alpen, so liegt ber Schnee au ch in den Pyrenäen meterhoch. In ber Schweiz, Me am Wochenenbe Tauwetter zu verzeichnen hatte hat sich auss neue der Winter mit aller Kraft bs in die Täler hinab eingestellt. Aus den Städten werden zahlreiche Unfälle als Folgen von Der eifunqen gemeldet. Einige Dörfer i m I u r a f n fo gut wie völlig von der Außenwelt abgeschnitten. kätte und Schnee in Spanien. Strenge Kälte und ein außeraewohnlich heftiger Schneefall höben in der mittel-spanischen Provinz Avila zu großen Verkehrsstörungen geführt. Der Südexpreß wurde auigehalten, und der: Fruhzug aus Madrid ist nicht eingetroffen Ueber die Mittel- meer-Küstengebiete ging em 1) ef t ’ 9 jr ® tu hinweg, der eine Geschwindigkeit von 60 Kilometer In der Stunde hatte In La Linea und Cartagena wurde deträchtticher Sachschaden ange richtet Auch aus Algeciras wird ein orkanartiger Sturm gemeldet, der die Hochspannung - leltungen zerstörte und Baume entwurzelte D fälligen Dampfer aus Gibraltar. Teuta und Tanger sind ausgeblieben Auch die, Telephonleiwngen na$ Nordspanien sind, besonders in der Gegend des Guodarrama-Gedirges, in großem Um.ange gestört Aus T e r u e l wird anhaltender Schnee ?all gemeldet. Die Schneedecke erreichte bereits eine Höhe von einem Meter Im ^n °on Vigo kam eine Reihe von Schiffen zu Schaden, die sich von den Ankerketten losgerissen hatten In ^awpanario wurden zwei Personen erfroren aufgefunben. Unwetter Über Ciffabon. 3n der Nacht zum Donnerstag fegte ein schwerer Sturm über die portugiesische Hauptstadt und den Ueberschwemmungsgefahr In Bulgarien. Bei dem plötzlichen W e 11 e r u m s ch l a g seit der Neujahrsnacht haben die ungewöhnlich schnell steigenden Temperaturen tn ganz Bulgarien zu einer starken Schneeschm e tz e geführt Auch in ben Gebirgsgegenden nimmt die dort vor- handene dicke Schneedecke von Stunde Zu Stunde ab. Die Bewohner eines in der Nähe des Wttoscha- Gebirges gelegenen Stadtteiles haben bereits die Vorbereitungen für eine Räumung getroffen. Die gesamte Feuerwehr Sofias befindet sich im Alarm- juftanb. Typische Hitze in Brasilien. Die tropische Hitze, mit ber in Südamerika d e r Sommer begonnen hat, hält an unb verursacht whlreiche Hitzschläge. In der brasilianischen 5>aupb stabt werben 41 Grad im Schatten verzeich- q„ xem oft diskutierten Problem der -Bereifung l Gut- Wetterbeobachtung und Wettervorherfage von Flugzeugen und dem Einfluß einer folchen Per- können den ßlugzeugfuhrer Angaben> liefern> über elluna auf die ffiiniaBfähiqfeit der ßuftftreilträfte kleinere Bereiiungszonen, die man dann umfliegen nimmt der bekannte s^lugzeuAkonftrukteur Profeffor kann, oder, wenn es fich^um Geb,-.-uon r.ef.gem Dr E r n fi che > n k e l der Erbauer del berühmten Ausmaße handelt, den Flug nicht anireten laffen. Hem und oieler anderer im «amp^ bemahr.en! Wenn es pl°tz-.ch^ geblasen werden bars, muß das Flugzeug Enteisungsvorrichtungen haben, mechanischer, chemischer unb thermischer Natur, ja nach Art unb Lage des verzweifelten Hilfeurse an bie amerikanische Abreste um finanzielle unb materialmä&ige Unterstützung durch noch so lokal begrenzte militärische Erfolge zu lugen, um schwankend gewordene amerikanische Kreise überzeugen zu wollen, daß Großbritannien trotz der vernichtenden Schläge der deutschen Luftwaffe, trotz der katastrophalen Verluste an Hanbels- tonnage unb trotz der unaufhaltsam fortschreitenden Zerstörung des gesamten englischen Kriegs- Potentials noch nicht am Boden liegt und zur Weiterführung des Krieges fähig ist. Die ganze Wucht der im Mittelmeer verfügbaren Kräfte Großbritanniens ist jetzt in den schweren Kämpfen auf nordafrikanischem Boden gegen Italien eingesetzt worden. Daß dieser Kamps an der libysch ägyptischen Front äußerst hart und blutig ist unb auch noch weiter sein wirb, und datz größte Anforderungen an bie Leistungsfähigkeit ber italienischen Heeresführung unb ber italie- Nischen Truppen gestellt werben, darüber besteht hier kein Zweifel. Aber bas faschistische Italien weiß, baß es sich auch in ben Kämpfen in Libyen um den Kampf gegen bie britische Gewaltherrschaft hanbelt, unb baß dieser Kampf nur mit dem endgültigen und vollständigen Sieg enden kann. Das italienische Volk steht heute geschlossener denn fe hinter seinem Duce und ist zu einer äußersten Anspannung aller Kräfte bereit. An der inneren Front schreitet die planmäßige Zusammenfassung aller Kräfte, die systematische Ausnutzung und Vertei- Ilung der vorhandenen Lebensrnittel und Rohstoffe weiter fort. — Waldpark ermordet. Erste Oberschule für Hebammen eröffnet. In Berlin wurde in den Räumen der Lon- desfrauenklinik Neukölln die Oberschule ber Reichshebammenschaft als erste Lehranstalt dieser Art in Deutschland eröffnet. Die Oberschule wirb bereits amtierenden Hedammen eine Fortb'.l- dung in allen weltanschaulichen und praktischen Fragen vermitteln. Hearst versteigert feine Kunstsammlungen. „Svenska Dagbladet" meldet, baß ber amerikanische Zeitungsverleger Hearst seine Kunstsammlungen auf einer ber größten Auktionen ber Welt versteigert. Unter ben zur Versteigerung gelangen» ben Sammlungen befinden sich auch bie m 14 000 Kisten verpackten Kunstschütze eines ganzen spam- schen "Klosters. Die Kunstauktion beginnt in Den nächsten lagen in Neuyork. Bulkan-Ausbruch auf griechischer Insel. Der Vulkan Thora auf ber griechischen Insel Santorin ist von neuem in heftige Tätigkeit getreten, nachdem schon vor eineinhalb Jahren nach einer tausenbjährigen Unterbrechung ein heftiger Ausbruch erfolgt war. Diesmal öffnete sich auch auj der Insel San Giorgio ein Krater, ber eme große Menge Asche unb Lava ausstieß. Die Anhausung dieser Schuttmassen hat um ben neuen Krater einen Bon einem Schneebrett in die Tiefe gerissen. Am 2. Januar würben sieben Schifahrer, bie von, dir Ulmer Hütte bei St. Anton amArlberg $ac$r, zur BaUufla autfliegcn, von einem Schneebrell m ll'egendl Schisse von ihren Der- die Diese gerissen Das Unglück wu^de beabachet Dutzend aUten gegenEinan6er oücr o daß lotorl Wettungsmannscha len jur Unglücks- t^ungen Kaimauer geschleudert. Var dem tötie ausbrechen kannten Drei Verschu.ee kannten «n den gegen w x m (f 594^ A 19- A Erstaufführung! Morgen Sonntag: 32 D Triumph der Tanzkunst PALUCCA 69 A Drei junge Zuverlässige S»"-- SWW angestellte Ms Sonntag Kreuzplatz 13. 28A !u Vermieten: •ut möbliertes EjTgJ per sofort gesucht. rM [036 geben. 043 Treffpunkt:' 40D Httlermall 43. 10, »i Stadttheater OvWMAOl güt'! 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Die schicksalsschweren Jahre von 1862—66, m denen Bismarck aus den ohnmächtigen deutschen Kleinstaaten das Zweite Reich unter der Führung Preu "ns aufzubauen beginnt, schildert dieser neue Großfllm der Tobis. Der unermüdliche, schwere Kampf des Ministerpräsidenten mit Parlament, Presse und der Königlichen Familie im Innern, sowie den Bundesstaaten, Därifcmarck, Österreich und Frankreich nach außen ist der packende Inhalt des Films. PAUL HARTMANN • LIL DAGOVER FRIEDRICH KAYSSLER • WERNER HINZ SPIELLEITUNG: WOLFGANG LIEBENEINER Neueste Wochenschau Wir kaufen gebrauchte ni8fii.D'’mrtföe gegen Barzahlung Opel, Dieben Ruf 2847/48 Tüchtiges Hausmädchen zum 15. Januar gesucht. Riede Bismarckstr.5,Reichsbank. Vorstellung: 9—12 oder 15 —18 Uhr. --—__■' ZQD 1 Paar Ski ca. 2,10 m lang, gesucht. Sckr. Ang. unt. 034 a. d. G. A. Zweijährige Handelsklasse für Schulentlassene mit 8-jähr.ger Schulbildung. 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Alten Schmuck | Verschiedenes! totallen in groß .Auswahl eingetroffen. ssD CarlSchunck Bahnhofstr. 66. aus 24D 4./5.Zanuar Ml Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oderhejfen) Nr. 3 Zweites Blatt ior Erst die Entdeckung des Tuberkelbazillus durch obert Koch hat die Seuchennatur der Tuberkulose Als ich im Zug saß, hatte ich viele Gedanken, und einen, der alles übertönte: so rennt die Zeit. Weißt du noch, Landser, dachte ich und sprach mit mir selber, da ich niemanden hatte, dem ich erzäh- len konnte, also weißt du noch, dachte ich und sagte es vielleicht laut auch: wie er geboren wurde, morgen vor einem Jahre, wie waren wir aufgeregt, gelaufen, zur Drogerie, wenn ein Fläschchen zerbrochen war, zur Milchfrau, wenn der Liter nicht ausreichte: er hatte den Rundsunkapparat abgestellt, wenn „er" schlafen mußte, er hatte tausend Dinge getan, die er sonst nie, aber auch nie getan hätte, aber die er doch gerne tat, um eines lieben kleinen Wesens willen. Der Zug ratterte ... Der Landser dachte, was soll ich ihm bloß schenken, eine Eisenbahn ist zu früh, vielleicht eine Festung mit Soldaten? Ein Bilderbuch? Einen Ball? Er dachte, gleich gehe ich zu ein'm Geschäft, ich darf doch nicht mit leeren Händen kommen ... Zu seinem ersten Geburtstag! Da muh er doch zichtet, so daß der Röntgensturmbann ^-Führungs- Hauptamt troß der Kriegsverhältnisse heute bereits west über 2 000 000 Röntgenaufnahmen erstellt hat. Betriebsuntersuchungen wurden durchge- führt: In den Hermann-G iring-Werken, bei der Organisation Todt, beim Reichsarbeitsdienst und bei zahlreichen anderen großen Unternehmungen. Auch das Ausland hat sich bereits , für das neue Verfahren interessiert. So untersuchte ein Trupp des Röntgensturmbannes die Schulkinder der norwegischen Stadt Bergen, die völlig freiwillig zu 98 v. 5). ersaßt werden konnten. Ein weiterer Trupp führte auf Ansordem der deutschen Volksgruppe in der Slowakei und auf Ersuchen der slowakischen Regierung Bevölkerungsuntersuchungen in der Slowakei durch. Dort ergab sich übrigens, daß der Prozentsatz der Tuberkulösen um ein Vielfaches über fern des Deutschen Reich"s lag. Sowohl die norwegische wie die slowakische Regierung haben sich von dem Wert und der Bedeutung d^s Verfahrens so überzeugt, daß sie eine eigene Röntgenreihenbildnertruppe aus den Reihen der Hlinkagarde bzw aus den Reihen der Hird aufzu'tell^n im Begriffe sind. Die hierfür ausge- wäbltan Männ"r sollen demnächst auf der vom Verfasser in Frankfurt am Main gegründeten Röntgenreih^nbildnerlchule ihre Fachausbildung erhalten. Schon jetzt wird an dieser Schule der Nachwuchs für die Erweiterung des ss-Röntgensturm- bann.es beranaebildet, so daß nach Abschluß dieses Krieges der Gen^nlangriff gegen die Tuberkulose im Großdeutschen Reich planmäßig erfolgen kann. t i g genug findet, ehe andere Menschen der Umgebung des von der Tuberkulose Befallenen angesteckt sind, und ehe die Tuberkulose in ein schwer oder gar nicht heilbares Stadium getreten ist. Die Forderung von Franz R e b e f e r_ nach Erstellung eines vollständigen Dolksrontgen- k a t a jt e r s , der in nicht zu großen Zeitabständen (etwa 1 bis 2 Jahre) zu wiederholen wäre, kennzeichnet die Voraussetzung einer planmäßig geführten Tuberkulosebekämpfung. Diese Forderung ist aber nur durchführbar, wenn das Röntgenverfahren als Massenverfahren einsetzbar ist. D. h. es muß billig und handlich sein und eine sehr große Menschenmenge in rascher Zeit und ohne großen Zeitverlust für den einzelnen hintereinander aufnehmen können. Es muß weiter an das Volk bzw. an den schaffenden Menschen herangebracht 'werden können, d. h. die Röntgenreihenausnahmen müssen Üurch eine motorisierte Truppe in jedem Dorf und in jeder Fabrik durchgesührt werden können. Das Verfahren muß weiter genügend zuverlässig hinsichtlich der ärztlichen Auswertung sein, um mit einem Mindestmaß von Fehlerquellen zu verhindern, daß Krankheitsfälle, beson- Alle, die zu uns kamen, um uns Glück zu wünschen, sagten, sie hätten es gleich gewußt, es hätte Im Beiprogramm sieht man einen aktuellen Film über zweckmäßiges Verhalten während der Verdunkelung. dazu die neueste Wochenschau: aus deren Inhalt: Weihnachtsfeiern mit dem Führer, mit Rudolf Heß und Dr. Goebbels: Dekanosows Empfang in der Reichskanzlei: Arbeitsdienst im Westen: Marschall Pätain in Lyon; Buchausstellung in Madrid. Hans Thyriot, Dann rasselte das Telephon, ein kräftiger Junge sei geboren, beide befänden sich wohl: aus dem „Es der Pläne und Wunschträume war ein „Er" Der Zug rattert wieder. Der Landser dachte wenig, er war müde und froh. Als er wieder in der Kaserne war, lag schon ein Eilbrief für ihn da. Mutter schrieb: „Unserer" habe ganz deutlich „Papa dada" gesagt. henke beginnen wir in den Familienbläkkern mil ein^m neuen Rom^n ren Hans Caspar von ^ob elki h: feine Liebesaeschichke „5 roei Schwell ern und T o m" gehört wie der früher hier erschienene Ronwn „her; im Schild" tum Schönsten und Reifsten, was der im letzten 5-mmer Verstorbene seiner großen Lesergemeinde h nkerlasstn hat. auszusehenden finanziellen Schwierigkeiten im Reichstag auszuweichen. Vielleicht sah er auch den Lauf der Dinge voraus und tvollte auf dem gewählten Wege zunächst einmal den deustchen Kolonialbesitz im Einvernehmen mit dem Reichstag unter Dach bringen. Auf jeden Fall hat sich die nun einfetzende direkte Verwaltung der Kolonie durch das Reich ausgezeichnet bewährt. Zwei Jahrzehnte später war durch unser koloniales Beamtentum und unsere koloniale Schutztruppe der Beweis geliefert, daß Deutschland auf materiellem Gebiet weit älteren Kolonialoölkern Ebenbürtiges leistete und auf moralischem, was seine Stellung bei den Eingeborenen betraf, jene weit überholt hatte. Mit der Verwaltung durch kapitalistische Gesellschaften wäre weder das eine noch das andere gelungen. Heute kann man nur sagen: Je mehr von Afrika unter deutsches Regiment kommt, um so besser, nicht nur für Deutschland, sondern auch für Afrika uftd die Afrikaner! jestät in der Hofburg mit kindlicher Offenheit schone Wahrheiten sagt und ringsum mit populären Schmähliedern auf die kaiserlich Freundin, die aus Paris importierte „Polsterkatz" Marquise de Valais konzertiert. Das endet mit Gefangennahme, peinliche? Befragung auf der Folter und Flucht aus dem Kerker, als d'e Seuche bereits die Residenz ergriffen hat. Augustin übersteht, wie schon berichtet und in Legende und Lied überliefert, den schwarzen Tod, roie’ er zuvor bereits einen von der Maitresse de Valais geczm sein Leden gerichteten heimtückischen Anschlag überlegen parierend vereitelt hat. „Oer liebe Augustin." Ein Terra-Film im Lichtspielhaus. Als wir Kinder waren, konnte man das Liedchen vom lieben Augustin noch manchmal singen und spielen hören: heute werden andere Lieder gesungen. Aber schon damals wußte kaum noch jemand, was es mit dem einfältigen und sinnlos scheinenden kleinen Text für eine Bewandtnis hat: daß sich in dem heiter-melancholischen Singsang die letzte Erinnerung an eine ferne und schaurige Begebenheit bewahrt und an eine im Laufe der Jahrhunderte halb vergessene, halb von Legenden umkreiste Persönlichkeit, einen volkstümlichen Bänkelsänger nämlich aus der Wiener Pestzeit um 1680. Es gibt ein Gedicht von Franz Karl Ginzkey, das eine grausig- unwahrscheinliche Episode aus dem Leben dieses Augustin bewahrt: wie der eines Nachts in jener schlimmen Zeit, als die mörderische Seuche ungezählte Opfer in der Kaiserstadt forderte, versehentlich, weil er im Rausch für tot gehalten wurde, auf den Pestkarren geladen und mit vielen Toten in eine Pestgrube vor dem Tor geworfen worden je:. Der Augustin aber, o Wunder, habe die Nacht überstanden und sei am anderen Morgen nach ausgeschlafenem Rausch munter erwacht und mit Gesang unversehrt der gräßlichen Grube entstiegen. Auch der Fllm, für den Hans Saßrnann das Buch schrieb, übernimmt die Episode: sie ist m mehrfacher Hinsicht zweifellos ein starkes Stück, aber sie dient dazu, den Musikanten Augustin als die Verkörperung volkstümlich-unverwüstlichen, heiteren und innerlich gesunden Wienertums zu begreifen, besten Lebensfreude und Lebenswillen über alle Vergänglichkeit triumphiert. Im übrigen ift der Film nicht eben reich an Handlung, die Fabel ist kaum ergiebig genug, das kulturhistorische Detail und das Anekdotische, vom Spielleiter E. W. 6 m o liebevoll und mit beträchtlichen Mitteln ausgeschöpft, behält die Oberhand. Augustin wird als der genialisch improvisierende Wiener Straßen- und Schen- kensänger dargestellt, der mit seinem Spiel dem eitel dilettierenden Kaiser erfolgreich Konkurrenz macht und, als Mann des Boltes, der barocken Ma- Überraschenderweise ließ sich gerade das Rönt- 1 genkleinbild trotz oder wegen seines geringeren Auf- , losungsvermogens so weit ausgestalten, daß es ; auch beginnende und kleinste Krank- 1 h eitsh e rde übertrieben deutlich zur Darstellung ; bringt. Die Gefahr, daß ein vorhandener Krankheitsbefund ärztlicherseits übersehen werden kann, ist deshalb viel geringer als bei der Großaufnahme. ’ Es werden also eher zuviel als zu wenig Krankheitsverdächtige herausgefunden. Deshalb ist das Röntgenfchirmbild in der vom Verfasser entwickelten Technik als Massensuchverfahren ganz besonders geeignet. Seine Brauchbarkeit zum raschen Aufsuchen aller Tuberkuloseverdächtigen unter den Gesunden stand bald außer allem Zweifel. Darüber hinaus ermöglichte es noch eine Ueberprüfung auf alle anderen Krankheiten der Lungen und desHerzenS, so z. B. auf Staublunaenkrankheiten, auf Lungenkrebs und andere Geschwülste und auf Herzkrankheiten, und gcw somit der planmäßigen vorbeugenden Gesundhöits- sührung ein außerordentlich wertvolles Material in die Hand. Das Verfahren wurde deshalb sofort nach dem Parteitag 1938 noch in größeren Werken für Beleg- fchaftsunterfuchungen eingesetzt. Es zeigt sich dabei, daß man zur reibungslosen Durchführung des Verfahrens eine besonders geschulte Truppe benötigt, welche die technische Anwendung des j Röntgenreihenbildners so beherrscht, daß sie auch in der Massenherstellung (300 bis 400 Ausnahmen! in der Stunde) ohne Ausnahme brauchbare und saubere Röntgenbilder onfertigt, unb daß sie außerdem jede beliebige Störung, die nun einmal bei einem so empfindlichen Gerät, roie einem trans» variablen Röntgenreihenbildner bisweilen auftritt, ohne Hilfe fremder Ingenieure so rasch beheben Deutsche koloniale Lehrjahre Don Dr. Paul Rohrbach. Generalangriff gegen die Tuberkulose Von Dr. Hans Holselder, o. Professor an der Universität Frankfurt. ders aber die ganz beginnenden Anfangsfälle der Tuberkulose, übersehen werden können. Das in den letzten Jahren 'von - Janker, Kaestle u. a. entwickelte Verfahren der Photographie des auf dem Leuchtschirm entstehenden Röntgenbildes bot trotz anfänglicher Enttäuschung die einzige Aussicht für die befriedigende Lösung oieses Problems. Es ist das Verdienst des stellvertretenden Reichs- ärzteführers Dr. Blome, schon frühzeitig aus die Bedeutung des Röntgenschirmbildes hingewiesen zu haben. Der brasilianische Tuberkuloseforscher A b ■- reu hatte bereits 1937 mit Hilfe der Siemensvertretung in Rio eine annähernd brauchbare Apparatur für Röntgenreihenaufnahmen in kleinerem Umfang entwickelt. Der Berfaffer griff diesen Gedanken auf und verbesserte das Verfahren hinsichtlich seiner qualitativen und quantitativen Leistungsfähigkeit so weit, daß es für den Masseneinsatz brauchbar wurde. Der vom Verfasser entwickelte Röntgen reihen- bildner wurde erstmalig auf dem Reichsparteitag im September 1938 zum Großeinsatz gebracht. Innerhalb von 6 Tagen wurden über 10 000 yf= Männer mit dem Röntgenreihenbildner ausgenommen. Das Ergebnis entsprach ganz den theoretischen Erwartungen auf Grund unserer Erkenntnis des Krankheitsgeschehens der Lungentuberkulose und war auch in technischer Hinsicht ein voller Erfolg. erfüllen. Die Chartered Companies — Charter bedeutet das urkundliche Privileg — find ihrem Ursprung nach ein englisches und holländisches Kolonialsystem. Britisch- und Niederländisch-Jndien sind auf diese Weise entstanden. Das 17. und 18. Jahrhundert war die Blütezeit dieser Gesellschaften, die in besonders guten Jahren eine Dividende verteilen konnten, die großer war, als das von den Anteilseignern eingezahlte Kapital. Die Holländisch-Ost- indische Compagnie erlosch mit der zeitweiligen Besetzung der holländischen Kolonien in Indien durch En-gland während der Napoleonischen Kriege; die Britisch-Ostindische erhielt ihr Privileg zum letztenmal 1833 erneuert und wurde nach dem großen Eingeborenenaufstand von 1858 aufgehoben. Auch die neue Epoche der englischen Kolonialpolitik im Zeitalter des Imperialismus und der Aufteilung Afrikas begann mit dem alten System. 1886 erhielt die „Royal Niger Company" das Recht, im Nigeraebiet Verträge mit einheimischen Herrschern zu schließen, Zolle zu erheben und Handel zu treiben, wofür sie die Erschließungs- und Verwal- tungsausgaben zu tragen hatte. Ungefähr um dieselbe Zeit wurde Rhodesien der „Britisch-Südafrikanischen Gesellschaft" unter ähnlichen Bedingungen anvertraut. Beide Gesellschaften haben kein langes Leben gehabt: sie gaben gegen große Entschädigungen ihren Charter zurück, und die Gebiete wurden Kronkolonien. Nachdem durch die Tättgkeit von Carl Peters in Ostafrika die Grundlage der deutschen Schutzherrschaft gelegt worden war, erhielt durch einen Vertrag zwischen dem Reich und der Deutsch-O ft- afrikanischen Gesellschaft diese zunächst die Verwaltung des Küstengebiets einschließlich der Zvlleinnahmen. Mit diesen sollten die Unkosten der kolonialwirtschaftlichen Aufschließung bestritten werden. In Südwestafrika mußte der Schöpfer dieser Kolonie, August Lüderitz, sehr bald einsehen, daß die Aufgaben seine Mittel überstiegen. Auch seine Rechtsnachfolgerin, die Deutsche Kolonialgesellschaft für Südwestafrika, scheiterte schon nach wenigen Jahren am Widerstand der Eingeborenen. 1889 mußte das Reich eingreb sen und die erste, vorläufig noch sehr kleine Schutztruppe entsenden. In Ostafrika fegte ein Araber- aufstand fast alle Stationen der Ostafrikanischen Gesellschaft hinweg. Nur Daressalam und Baga- moyo konnten durch die Kanonen der davorliegenden deutschen Kriegsschiffe gehalten werden. Um die Kolonie zu retten, wurde Hermann von W i ß m a nm , der sich feine afrikanischen Sporen im Kongogebiet verdient hatte, vom Reich mit der Unterdrückung der Rebellion beauftragt. Es kostete lange Vorbereitungen, bis eine farbige Schutz- tnippe, die anfangs aus Sudanesen bestand, ange- worben, nach Ostafrika gebracht und kriegstüchtig formiert war. Am 8. Mai 1889 wurde das befestigte Lager des Araberführers Buschin bei Bagamoyo erstürmt, und ein Jahr später konnten auch die südlichen Häfen wieder besetzt werden. Am 1. Juli 1890 wurde der Sansibar-Hel- goland- Vertrag zwischen Deutschland und England geschlossen, der den Engländern die wichtigen Inseln Sansibar und Pemba, Witu-Land an der Küste der heutigen Kenyakolonie und Uganda Überließ, wofür England Helgoland abtrat und die deutsche Herrschaft in Ostafrika bis an die großen Seen anerkannte. Das letztere Zugeständnis bedeu- Robert Koch hat die Seuchennatur der Tuberkulose endgülttg bewiesen und die damals besonders hartnäckig von ßumiere in Paris vertretene Lehre von der Tuberkulose als Erbkrankheit widerlegt. Während man aber bei jeder anderen Infektionskrankheit durch mehr ober weniger alarmierende Krankheitserscheinungen schon bei Beginn der Erkrankung rasch und zwingend auf das Auftreten der Krankheit im Einzelfall und auf ihre Ausbreitung innerhalb der Gemeinschaft aufmerksam gemacht wird, verläuft „ber weiße Tod" meist monate» und jahrelang ohne erkennbare Krankheitszeichen, ja oft ohne jede Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens. Erft das R ö n t g e n b i l d hat der wissenschaftlichen Erkenntnis und der praktischen Heilkunde die Anfänge her Lungentuberkulose ausgezeigt. Im Laufe zweier Jahrzehnte sind die Erkenntnisse über Natur und Verlaus ber Lungentuberkulose so weit gefestigt worden, daß wir heute wissen: „Nur das Röntgenlicht kann die Anfänge der Lungentuberkulose finden". Man muß also mit dem Röntgen- licht bei ben gesunden Menschen suchen, damit man die Quellen ber Krankheit rechtzei- Der 1. Januar 1941 ist ein F o l o n i a la e« schichtlicher Gedenktag eigner Art. D fünfzig Jahren, am 1. Januar 1891, wurde in Deutsch-Oftafrika statt der Flagge der „Deutsch- Ostafrikanischen Gesellschaft" die Reichsflaage gehißt, und das bedeutete das Ende der von Bismarck zu Beginn der deutschen Kolonialpolitik fest- gehattenen Idee, nicht das Reich direkt, sondern prioiligierte Gesellschaften, nach dem Muster der englischen Chartered Companies, das koloniale Risiko und die kolonialen Erschließungskosten tragen und sie dafür ihre Gewinne einheimsen zu lassen. Auch die koloniale Nutzung von Südwestafrika war anfangs fo gedacht, doch war die „Deutsche Kolonialgesellschaft für Südwestafrika" ebenso wenig wie die Deutsch-Ostafrikanische im Stande, die Aufgaben, um die es sich handelte, zu kann, daß etwa bestellte Personenkreise nicht wegen einer Betriebsstörung unverrichteter Sache nach Hause geschickt werden müssen. Eine solche technische Spezialtruppe bildete sich der Verfasser aus der Reihe seiner ---Männer heran und so entstand der Röntgen st urmbann ^-Führungs-Hauptamt, der heute dem Reichsgesundheitsführer Staatssekretär Dr. E ö n t i als wirksame Waffe für einen Generalangriff gegen die Tuberkulose zur Verfügung steht. , Im März 1939 wurden die Anfänge dieser Truppe erstmalig zur Erstellung eines Dolksrönt- genfatafters im G.a u Mecklenburg eingesetzt. Innerhalb von vier Monaten wurden 650 000 Röntgenaufnahmen der Bevölkerung Mecklenburgs erstellt. Auch dieser Großversuch war trotz einer Reihe von technischen Ansangsschwierigkeiten durch den restlosen Einsatz der NSDAP, unter Führung von Gauleiter Reichsstatthalter Hildebrand zu einem vollen Erfolge geworden. Die Erfahrungen hatten aber gezeigt, daß aus vielfachen Gründen eine noch raschere Durchführung einer solchen Bevölkerungsuntersuchung, d. h. der Einsatz einer noch größeren Zahl von Geräten in einem Gau erforderlich ist. Der Erfolg einer solchen Untersuchung wird erst vollständig, wenn die Untersuchung statt in 4 bis 6 Monaten innerhalb von 8 bis 14 Tagen durchgeführt werden kann. Eine solche schlagartige Durchführung der Röntgenreihenaufnahme hat nicht nur den Vorteil einer umfassenderen Seuchenbekämp-, fung, weil dadurch die Lücke der stets vorhandenen Wanderungsbewegung der Bevölkerung während eines längeren Zeitraumes vermioden wird, sondern auch den Vorteil, daß durch schlagartigen Einsatz des gesamten Partei- und Propagandaapparates die Bevölkerung viel leichter vollständig ersaßt werden kann. Die Durchführung der Untersuchung über einen längeren Zeitraum führt dagegen zwangsläufig zu einer Erlahmung des Interesses der Bevölkerung und zu einer Abstumpfung der Propaganda, vor allen Dingen geht aber auch der vom Standpunkt ber Seuchenbekämpfung so wichtige Vorteil des schlagartigen Einsatzes verloren. Jedoch brachten es die Kriegsverhältnisse mit sich, daß der Vorteil des schlagartigen Einsatzes aus äußeren Gründen noch nicht voll ausgenützt werden konnte. Trotzdem wurde von der Reichsgesund- heitssührung auf die Weiterführung und den Aus- bau des einmal ernrobten Verfahrens nicht ver- Die Lungentuberkulose ist auch heute noch die Seuche mit der größten Sterblichkeit. Sie steht in dieser Hinsicht der Pest nicht nach, aber te verläuft im Gegensatz zur Pest-nicht in furchtbaren, alles nteberraffenben Wellen, sondern schleim chend und so langsam, daß weder der Gang der Ansteckung noch die ganze Tragik und Schwere die- er Volksseuche ohne weiteres erkennbar wird. (Vgl. Adolf Hitler: Mein Kamps.) Die Geschichte der Medizin lehrt, daß die Menschheit immer bann einer Seuche Herr wurde, wenn sie an die Bekämpfung derselben planmäßig, allumfassend und mit aller Energie heranging, und wenn die wissenschaftlichen und technischen Voraussetzungen für einen solchen Totalangriff bereits erarbeitet waren. tete praktisch sehr wenig, da England im Seen- gebiet noch gar nicht Fuß gefaßt hatte. Um so be- riebigter war man in London, das wichtige Uganda zu behalten, wo Carl Peters der deutschen Schutz- ;errschaft umsonst vorgearbeitet hatte! Der Verzicht der Deutsch-Ostafrikanischen Gesell- chaft aus den größten Teil ihrer Rechte — sie Der» tanb es immerhin noch, bedeutende Vorteile zu wahren — war nach Lage der Dinge eine Selbstverständlichkeit. Die „kapitalistischen" Anfänge der deutschen Kolonialpolitik waren damit liquidiert. Daß die Südwestafrikanische Kolonial-gesellschaft, obwohl sie nichts geleistet hat und nichts leisten konnte, noch größere Vorrechte behielt, als die Ostafrikanische, ist dem Reich später teuer zu stehen gekommen. Die Hissung der Reichsflagge in Ostafrika am 1. Januar 1891 setzte den Schlußpunkt unter die kurzen Jahre eines kolonialpolitischen Irrwegs. Bismarcks Hauptmotiv bei. dem von ihm zuerst ins Auge gefaßten System war ber Wunsch, ben vor- Geburtstag meines Sohnes. 23c n Ernst Leyda Weiß Gott, welch' gütige Nome mich gerade zum ersten Geburtstag meines Sohnes nach Hause entließ, zum allerersten Geburtstag. schon Verständnis haben, beftimmt hat er's, mein Sohn. Nun ratterte der Zug, der Landser fuhr erschrocken hoch, er packte Beutel, Koppel und Gas- maste, er vergaß alle Pläne, er rannte der Straßenbahn nach, (prang' im Fahren ab und schrie schon auf der Treppe: „Da bin ich." Er schlief schon. Ich,durfte nur zur Türe hineinsehen, erst am anderen Morgen sah ich ihn. Mutter hatte alles besorgt. Auf dem Tisch stand ein kleiner blauer Kranz aus Holz mit ausgemal- ten weißen Blüten. Darin steckte eine dünne Kerze, das war' die Jahreskerze, und in der Mitte stand eine dicke Kerze, darauf war schräg geschrieben: „Dem lieben ©eburtstogstinbe." Dies ist das Lebenslicht! sagte die Mutter. Auf ben Tisch legte sie ein Album mit allen Bildern, die sie von unserem Sohn ausgenommen und eingeklebt hatte. N'ben jedem Bilde standen ein paar Zeilen, mehr für den Landser und die Erinnerung als rür das Kind. Alles war so, daß die Mutter viele Tage aus dem Leben unseres Jungen ausgeschrieben hatte, Tage, die der Vater nicht hatte erleben können. Der Landser legte eine Tasel Schokolade daneben, mehr hatte er nicht. Mutter holte „Unseren", so nennen wir ihn in ben Briefen, wenn wir uns von ihm erzählen. Er hatte für niemanden Augen, er sah nur das Licht, machte ein Mäulchen, dem sich ein staunendes „Oh" entrang. Mutter sagte: „Nun mußt du die Lichter aus- blasen, Junge!" Er konnte es noch nicht. Wir übten lange mit ihm. doch er verstand es noch nicht. Ich blies selber die Kerzen aus, er sagte wieder staunend: „Oh". Dann setzten wir uns an ben Tisch, er auf Mutters Schoß, wir feierten feinen Geburtstag. In Willy Schmidt-Gentners Musik bildet!g^n ovr einem ■ouyi die Weife vom lieben Augustin das Leitmotiv; sie ich mehr als sie ... ,;u singen und die Dolksfigur des Bänkelsängers lebendig zu machen, war niemand geeigneter als Paul Hörbiger, dessen bodenständiges. Oester- ... ............ .........._ reichertum und dessen angeborene Musikalität die '^worden. wesentlichsten Voraussetzungen einer solchen Rolle um ung @Iücf wün- Jinb; die aus f'elen früheren Filmen erinnerlichen hätten es gleich gewußt, es hatte Tone gemütvoller Liebenswürdigkeit, deren Hör- ' ^den können. Wir aber lächelten biger wie wenige fähig ist, werden hier uberiptelt glücklich. vom härteren Klang revolutionärer Anklage und ~ ~ ratterte sozialen Selbstbewußtseins, das gegen kaiserlichen \ ' ’ £ . . . . o . Prunk und höfische Schwelgerei unbekümmert seine! Bald mußte der Vater fort und wurde ein Land- Stimme erhebt. - Ihm gegenüber steht Michael ser, zu Hause wäre er lieber gewesen, mein Gott, B o h n e n im vollen Glanz und der schönen Selbst-; dieser Wunsch ist doch verständlich, er war ja schließ- herrlichkeit einer Barockmajestät in Spitzenkleid unbJid) jung verheiratet und Dater Oft hatte er m Allonaeperücke. - Hilde W e i ß n e r st die hübsche, den ersten Tagen über das Bettchen gebeugt ge» aber launenhafte, kalte und rachsüchtia? Polsterkatz > standen, er war beim zartesten .Schrei^zurn Arzt und Giftmischerin de Dalais. Richard Romanowski als Hofkoch, Maria A n d e r g a st als Augustins „guter Geist" Mariandl und Anton P o i n t n e r als Oberhofmeister Graf Sinzendorf feien vom Ensemble noch genannt — i, mit ihrer Einrichtuna ist in nächster Zeit zu rech-' siedeln. Alle bei der Durchführung dieser Heimkehr n nen. In anerkennenswerter Weise lassen Die Se» entstehenden Kosten — z. B für Verpflegung, Cin- — davon in der Stadt (Sieben 42 000 Stück — meinden des Kreise- Wetterau der Schassung und tleiöung und Beschauung anoerer ormgiiaier «e» bei der Straßen- und Haussammlung für das Unterhaltung der NSV.-Kindergärten alle Förde- bensbeDürfniffe - werden allem von der NsV. Kriegs-WHW. den Volksgenossen in Stadt und rung zuteil werden, da sie in richtiger Weise er- getragen, die hierfür erhebliche Mittel aufzuwen» Land zum Kauf angeboten.. Unsere bekanntesten kannt haben, daß hierdurch den Müttern und den den hat ' deutschen Märchen werden in diesen Abzeichen vor Kindern in ihrer Ortsgememschaft ein guter Dienst, Der N S V.- B a h n h o f sd l e n st, der sich auch den Augen der Käufer lebendig werden. Außerdem erwiesen wird. Ueberall da, wo diese Einrichtung in Gießen schon seit langer Zelt in hervorragender wird noch eine Sammlung in den Betrieben durch- zunächst nur für die Erntezeit geschaffen wurde, Weife betätigt und ganz de,anders bei der Ruck- die Voraussetzungen dafür gegeben sind. und den Versicherungsträgern. Wohlfahrt getragen. NSV.-Mitglieder zu schaffen. Hierfür kommen vor rIlern die Erträge der Sammlungen in Betracht, wie gärten im Kr-'i wird auch von der NSV. in Gießen und im Streife Metterau auf diesem Gebiete eine umfangreiche Tätigkeit entfaltet, die sich zugleich auf die Wahrnehmung von Vormundschaften erstreckt. Aus der Arbeitsfülle der NSV. Haden wir hier so umfassend zu gestalten, wie die großen Aufgaben es erheischen. Die Grundlage für diese gemeinnützige Tätigkeit ist nicht allein mit den Beiträgen der Auf der gleichen Linie des Dienstes für die Ortsgemeinschaft liegt die Errichtung von NSV.- S ch w e st e r n st a t i o n. Im Kre.se Wetterau besteht diese Einrichtung bereits in einer Reihe von Gem"inden. in weiteren ^rten wird si" folgen, sobald Den Kampf geg?n eine der verheerendsten Krank« tzeiten führt die NSV. durch das Tuberkulose- H i l f s w e r k mit allem Nachdruck. Sie befindet sich dabei in Kampfgemeinschaft mit den Krankenkassen Die NSV. im Dienste -er Volksgemeinschaft Lede WHW.-Gpende ist eine gute Mithilfe! den Krankenkassen weg zu sühren, auf dem sie tüchtig- Glieder der ...... ™ i. Schon be- (über. I Volksgemeinschaft werden können Ganz besondere kulofekranken Kindern fegen die Matznohmen gegen Furforge erfahren hier d>e elternlosen Jugendüchen, die Krankheit ein, die auch bei crwachfcnen Kron> d-e neben der ideellen Betreuung euch wettreichende ken fo frühzeitig wie Irgend möglich durchgeführt materielle Hilfe erhalten. ®ie überall Im Reich, werden. Dor allem handelt es sich um die Bereitstellung von Kuren, die geeignet sind, den Tuberkulosekranken rnr Miederherst-llung der Griunh- Eine besonders große Aufgabe _her Gegenwart ist der NSV. bei der Heimführüng der - -c— «« u» v»•>»•»* volksdeutschen Menschen a-s Den lrem- sie heute und morgen wieder hu'-chgefichrt werden, den ©t'xitsqebieten gestellt, wie sie setzt im Osten . Für alle Volksgenossen ergibt sich angesichts des in der Durchführung begriffen ist. Dort haben sich ".roßen Werkes der NSV. eine doppelte Verpflich- Hundertt'-'usende Volksdeutscher M^-mer. ^rau-i | tung: Jeder deutsche M"nn und i-de deutsche Frau heit zu verhelfen. Zu diesem Zwecke werden keine Kost"n gescheut. D> NSV.. die Kranken^ifen und die Dersicherungsträger übernehmen d.s Kosten qe-, . , ■ e _ , meinlam: ist dies in bestimmten Fallen den Kassen einige besonders bemerkenswerte Ausschnitte hervor, oder Bersicherimgen nich! möglich, so werden die ge- geboben. Es ist von der NsV. vielerlei Arbeit zu samten Kosten für die Wiederherstellung tuber- leisten,^ um den Dienst furjunfere Volksgememscheft fulofefranfer Patienten allein von der NS.-Volks- ** l* Am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag wenden im Kceise Wetterau 130 Ovj Abzeichen -------.. v - ■ -. a — davon in der Stadt Gießen 42 000 Stück — meinden des Kreise- Wetterau der Schassung und kleidung und Beschaffung anderer onngllcher^^Le' Das Schwergewicht der NSD.-Arbeit liegt auch in der jetzigen Zeit, unbeschadet der übrigen Aufgaben, auf der Durchführung des Hilfswerks „Mutter und K i n d". Erholungsbedürftige kinderreiche Mütter haben dadurch nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter die Möglichkeit, in einem der zahlreichen Erholungsheime der NSV. durch Kuren und ausgedehnte Ruhestunden sich von den Anstrengungen der Familienarbeit zu erholen, wobei sie aber auch die Gewißheit haben, daß während ihrer Abwesenheit Die Familie und besonders die Kinder durch den Hilfsdienst der NSV. in guter Weise betreut werden. Junge Mütter mit Säuglingen können diese Erholungszeit ebenfalls genießen, denn sie können in bestimmte Heime der NSV. ihr Kindlein mitbringen und es dort mit Unterstützung erfahrener sachkundiger Helferinnen betreuen, wobei ihnen aber die Hauptarbeit abgenommen wird. Im Gau Hessen-Nassau steht eine ganze Anzahl Erholungsheime der NSV. zur Aufnahme der Müttter zur Verfügung. Für werdende Witter ist in diesen Heimen ebenfalls in ausreichen, dem Maße Platz vorhanden. Die erweiterte Kinderlandverschickung wird im Rahmen dieses Hilfswerks auch im Winter durchgeführt, damit die erholungsbedürftigen Kleinen un- unterbrochen Gelegenheit Haden, unter guten Lebensbedingungen in schöner Umgebung ihre Tage zu verbringen. Der Kampf gegen die Rachitis durch umfassende vorbeugende Maßnahmen und die Durch'ührung der Diphtherie - Schutzimpfung sind weitere Aufgaben, denen die NSV. auch im Kreise Wetterau ihre ganze Shraft zum Wohle der Kinder angedeihen läßt. zunächst nur für die Erntezeit geschaffen wurde, § Weife betätigt und ganz beionöers bei der Rück- Haden die Mütter sehr schnell den großen Nutzen führung der Volksgenossen aus den zu Beginn des dieses Werkes erkannt, und sie sind dann mit dem Krieges im Westen freigemachten ©ebneten in ihre Verlangen gekommen, den NSV.-Kmdergarten zur, Heimat sich unvergeßliche Verdienste erwarb, muß dauernden Einrichtung zu machen. Und heute möchte bei diesem Uederdlick über die NSV.-Arbeit eben» niemand in diesen Orten diese Tagesheimstätte für । falls mit Anerkennung genannt werden. Sein Wir- die Kleinen mehr vermissen. In vielen anderen Ge- ken im Dienste reisender Mütter und Kinder und Schließlich sei noch ein neueres, weit ausgedehntes Arbeitsfeld erwähnt, das von der N S V.- Iugendhilfe betreut wild. Hier arbeitet die NSV. gemeinsam mit den Fürsorqeoerbändsn, der Polizei und der Hitler-Jugend an Der großen Ausgabe, junge Menschen, die einer besonderen Betreuung und starken Führung bedürfen, mit in ihre Obhut zu nehmen, um sie auf einen guten LebensIm Dienste des Kindes und der stark in Anspruch und Kinder aus Bessarabien, der Ukraine, Ruma- muß Mitglied der NSV. sein. Bei den Spenden genommenen Mütter stehen die N S V. - K i n De r-! nien usw. auf den Weg gemacht, um in ihr ange- gebe jedermann so reichlich wie möglich, immer gärten. Auf diesem Gebiete steht die NSV. im stamm^s deutsches Vaterland heimzukehren. Alle handle er ro. daß seine Spende das Ausmaß eines Kreise Wstterau an der Spitze aller Kreise des diele Volksgenosien werden bis zu ihrer Ansiedlung wirklichen Opfers hat. Damit wird der NSV. Gaues Hesien-Nasfau. Don rund 680 NSV -Kinder-1 auf eigenem Grund und Boden bzm. bis zur Ein-. bei ihrem Dienst für untere Volksgemeinschaft e’n aanzen (Saugebiet entfallen allein auf richtung ihres handwerklichen oder Gewerbebetriebs wirksamer B-itr-'g geleistet und zugleich ein JTeit . .. . We^^-'u ap Em" R"ib" w'"»r'r solcher i zunächst in g oßen Lagern untergebracht, von des Dank-« abgestattet, den wir alle unserem Furrer Kindergärten ist in unserem Kreise In Vorbereitung,1 denen aus sie in ihre endgültige Wohnstätte über-1 schuldig sind. B. wird noch eine Sammlung in ben Betrieben durch geführt, um überall allen Volksgenossen Gelegenheit zu geben, sich an dieser neuen Spende für die großen Aufgaben des WHW. und der NSV. zu be- telligen. Wer sich vor Augen hält, wie vielseitig und umfassend die Arbeit der NS.-Volkswohlfahrt im Dienste unserer Volk-gemeinschaft ist, der roiri). vie -nmutn "r“V‘nc,u *»•» 1 gerne bereit fein auch bei der jetzigen Sammlung meinden ist der Wunsch nad) einem NSD.-Kmder- aller Der Hilfeleistung auf den Bahnho.en bedürf» wieder mit seiner Spende wirksam beizutragen zur garten immer stärker geworden^ da fiaj Der fegens- tigen Personen ist Tag für Tag ein neues Liebes- Vollendung des großen Werkes unseres Führers, reiche Erfolg in den anderen Orten immer mehr werk für die Volksgemeinschaft, das mit Recht im» herumaefproch-en hat. Die NSV. ist bemüht, alle mer wieder die dankbare Anerkennung nicht nur diese Wünsche nach bester Möglichkeit so rasch wie Der betreuten Personen, sondern auch aller sozial möglich zu erfüllen. | denkenden und für Nächstenhilfe verständnisvollen Auf der gleichen Linie des Dienstes für die Menschen findet. Aus der Stadt Gießen. Oie Zeit. Don Kans Sturm. Was ist die Zeit? Diese uralte Frage beschäftigt immer wieder Die Gedanken der Besinnlichen, vor allem der Dichter, ohne daß einer von ihnen Die endgültige Formel gesunden hätte. Es wird wohl auch bei der Erkenntnis Wilhelm von Humboldts bleiben: „Die Zeit ist nur ein leerer Raum, dem Begebenheiten, Gedanken und Empfindungen erst Inhalt geben". Ein Dichter der Vorzeit braucht einen wundersamen Vergleich, wenn er sagt, „seine (Des Menschen) Zeit gleitet dahin wie ein Schatten", der ariechische Weise Heraklit will mit seinem Wort „Alles flieht" andeuten, daß nichts dauernd ist als der ewige Wechsel der Stunden, und Herder mag wohl an Heraklit gedacht haben, als er schrieb: „F uchtiger als Wind und Welle flieht die Zeit". Der junge Schiller empfand die Zeit als „ein kaltes, gefühlloses Ding, das von Freud und Leid des Menschen keine Notiz nimmt", doch Goethe schrieb dem Freunde, „nur die Menschen machen die Zeit", und wollte damit sagen, die Zeit sei ein von Menschen geprägter Begriff. Aehnlich dachte Ludwig Tieck, als er das Gedicht „Die Zeit" schrieb: So wandelt sie in ewig gleichem Kreise Die Zeit nach ihrer alten Weise. Auf ihrem Wege, taub und blind, Das unbefangene Menschenkind Erwartet stets vom nächsten Augenblick Ein unverhofftes, seltsam neues Glück. Die Sonne geht und kehret w'.eder, Kommt Mond und sinkt die Nacht hernieder, Die Stunden, Die Wochen abwärts gleiten, Die Wochen bringen die Jahreszeiten, Don außen nichts sich je erneut! In dir trägst du die wechselnde Zeit, In dir nur Glück und Begebenheit. Etwa zweihundert Jahre früher schrieb Der schlesische Dichter Angelus Silesius Den tiefen Vierzeiler: Du selber machst Die Zeit: Das Uhrwerk sind die Sinnen; Hemmst Du Die Unruh nur, So ist Die Zeit von hinnen, An anderer Stelle seines Buches „Der Cherubinische Wandersmann" sagt er: Zeit ist Die Ewigkeit Und Ewigkeit wie Zeit, So du nur selber nicht Machst einen Unterschied. n Or. Erwin Kossinna. Drr Frrßöatt am Sonntag. DfB -Reichsbahn — Marburg Wetzlar 05 -- 1900 Watzenborn-Steinberg — Luftwaffe. Bissenberg — Naunheim Die Lebensmittel in derzeit vomlS.Lanuar bis9.Februar Erhöhte Zuteilung von Marmelade. # Mainzlar, 3. Jan. Der Gefreite Wilhelm Krug von hier wurde zum Unteroffizier befördert. — Die hiesige Schweineoersicherung hielt in der Wirtschaft von SJlüücr ihre Generalversammlung ob. Den Jahresrückblick gab der Vorsitzende Hch. Klingelhöfe r. Anschließend erfolgte die Rechnungsablage durch den Rechner L. Becker. Die Kasse zeigte einen guten Stand. Der Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Der Mitalieder- stand ist auf 62 gestiegen. Eine Satzung soll dem- zugestellt werden. ___ Marburger haben sich, wie das Resultat gegen Naunheim aufweist, anscheinend gefunden. Aus diesem Grunde haben die Leute vom Wald-1 Bekanntmachungen über den Wegfall von Wochenkarten und über Fundgegenstände veröffentlicht. Amtsgericht Gießen. Die A. H. in Gießen hatte im September und Oh (ober vorigen Jahres ihrer Dicnftherrschaft 75 RM. und Toilettengegenstände im Werte von 8,45 NM. entwendet. Die Angeklagte wurde zu einer G e - fängnisstrafe von sechs Wochen verurteilt. Straferschwerend kam der große Vertrauens» mißbrauch der Dienstherrschaft gegenüber in Betracht. Der R. B. in Friedberg war beschuldigt, in der Nacht vom 17./18. Juni 1939 in Friedberg einem Manne im Laufe einer Auseinandersetzung einen Stich in den Leib versetzt zu haben, wodurch eine lebensgefährliche Verletzung hervorgeruscn wurde, die sofortige Operation und längere ärztliche Behandlung notwendig machte. Der Angeklagte war geständig, er will aber in Notwehr gehandelt haben. Dem Antrag des Anklagevertreters entsprechend wurde er wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Gefängnisstrafe von zehn Mona- t e n verurteilt. Aus der engeren Heimat. E ne Neunzigjährige in Grünberg. 4- Orünberg, 4. Jan. Am Sonntag, 5. Januar, vollendet Frau Elisabeth Seid, geb. Jakob, ihr 9 0. L e b e n s j a h r. Sie erfreut sich noch guter Gesundheit und ist auch geistig noch sehr rege. Seit 1907 ist sie verwitwet. Don ihren fünf Kindern leben nur noch zwei, außerdem kann sie auf sieben Enkel und vier Urenkel zurückblieben. Sie stammt aus dem benachbarten Harbach. Landkreis Gießen. hier wurde zum Hanoi- Der Rechner Georg Rühl von der hiesigen Spar- und Darlehnskasse glitt in seinem Dienstzimmer aus und brach den Ober- Wenn die Herbststürme die letzten Blätter von den ßaubbäumt.i weggefegt haben, sehen wir in den Astgabeln sehr ost die leeren Vogelnester, und können bann erst so recht ermessen, welcher Schutz das dichte Laub den Vögeln im Sommer während der Brutzeit bqt. Daß die Vögel diese Nester als Schlupfwinkel oder Schlafplatz benutzen, ist eine weit verbreitete Ansicht, und in manchen Abendliedchen wird davon gelungen, daß die Vöglein schon längst in ihren Nestern schliefen. Das stimmt nicht. Nachdem die Brut beendet ist und die Jungen fliegen können, werden die meisten Nester verlassen und auch im nächsten Jahre in den seltensten Fällen wieder ausgesucht. Zur nächtlichen Ruhe benutzen die Vögel ganz andre Schlupfwinkel. Die verlassenen Olefter würden aber auch jetzt im Winter keinen Schutz vor der Witterung oder gar den Feinden bieten, da das schützende Laubdach fehlt. Freilich gibt es einige Dogclarten, besonders unter den Höhlenbrütern, die ihr Nest auch außer der Brutzeit benutzen, wie z. B. Stare, Spechte, Meisen u. a. Im Winter haben unsere Vögel während der Tagesstunden ihre Arbeit mit der Nahrungssuche. Das Futter ist knapp und schwer zu finden. Der Hunger ist groß, weil die Kälte zehrt. Bei ungünstiger Witterung werden während der Nacht schneegeschützte und nach Möglichkeit warme Plätze ausgesucht, die Schutz gegen die zahlreichen, im Winter besonders hungrigen Feinde bieten. Natürlich sind die Vögel am besten dran, die in den Nadelwäldern leben. Auer- und Birkhühner finden hier Schutz und Sicherheit. Fasanen lieben mehr den Rand des Waldes und die niedrigen Büsche. Die Krähen ziehen am Abend in großen Scharen sehr ort zum Wald zurück, nachdem sie bei Tage die Felder und die Dörfer mit ihrem Geschrei erfüllt haben. sportplatz noch nicht gewonnen. Die 1900er fahren mit stärkster Besetzung nach, -------M......----- ----- . Wetzlar. Trotz der guten Form der Wetzlarer sind Wetzlar und stehen oam.t vor Dem schwersten Spiel, die stillen Hoffnungen der Gießener daher nicht der diesjährigen Me.sterschaftslampfe Der ganz unbegründet. In Steinberg wird die Luftwaffe.steht nämlich nur mit einem Verlustspiel an der , um eine Niederlage nicht herumkommen. f Spitze. Ein Beweis, welche Spielstarke er zur Zett Gemessen an Den Leistungen der Bissenberger am besitzt. Die Blau-Weißen Dagegen sind schon Zlcm- Vorsonntaa dürften die Naunheimer auf Dem ge- j lid) mit Verlustpunkoen belastet, und em aber- fäbrlichen Platz in Bissenberq einen schweren Stand maliger Verlust wäre gleichbedeutend mit Dem haben/ Ein Teilerfolg Der Bissenberger wäre keine Schwinden jeglicher Aussicht. Es werden ocsyald durch die Winternacht und gewährt einen eigenartigen Reiz. In unseren Breiten erreicht Sirius keine größere Höhe über Dem Horizont als Die Sonne Anfang Februar. Auf Dem langen Wea, Den [ein Licht Durch Die Lufthülle zurücklegen muß unD auf Der Luftunruhe beruht Das starke Funkeln. Sirius ist nur neun Lichtjahre von uns entfernt und von allen helleren Fixsternen der nächste. Zwischen Sirius und Prokyon steigt die Milchstraße empor, bis zur Kassiopeia im Zenit, von wo sie sich Nach Nordwesten zum Schwan senkt. Mit einem Feldstecher erkennen wir bereits Den gewaltigen Sternreichtum Der helleren Milckstraßenwol- ken, namentlich im Perseus, in Der Kassiopeia unD im Kepheus. Am südlichen Rande der Milchstraße, unweit des Zenits, verläuft Die Sternlinie der Andromeda, nach Westen in das Pegasusquadrat ein» mündend. Der berühmte Andromedanebel, ein in etwa 700 000 Lichtjahren Abstand befindliches spiral'örmiges Sternsystem. finden wir dicht am Rande der Milchstraße. Dieser Spiralneb-el ist in mondlosen Nächten leicht mit bloßem Auge zu erkennen. Im Nordwesten nähert sich die Wega dem Horizont. Den Himmelswagen im Großen Bären sehen wir östlich Des NorDpunktes in auffteigenDer Be- einem giänzenden Nebel n e b e I stellt Den hellen ------ geDehnteren Gasmasse Dar, in die zahlreiche Sterne eingebettet sind. Pyoiographische Aufnahmen zeigen nämlich, daß Die Anordnung Der Nebelmassen mit der Sternoerteilung in enger Beziehung steht. Die Hellen Sterne des Orion sind sämtlich Lichtriesen im Vergleich zur Sonne. Dor allem gilt Dies vom Nigel, Der die 18 000'ache Leuchtkraft Der Sonne besitzt unD einer Der lichtmächtigsten Sterne überhaupt ist. Aber auch Beteigeuze und die drei Gürtelsterne sind mehrere tausend Mal Heller als die Sonne. Während aber bei Nigel und Dm Eür- telsternrn Die enorme Leuchtkraft hauptsächlich durch die sehr hohe Oberslächentempsratur von 13 000 bis 20 000 Grad bedingt ist, rührt sie bei der relativ kühlen Beteigeuze (34Ö0 Grad) von Der riesigen Ausdehnung dieses Stern her, der etwa 300. bis 400mal so groß ist wie unsere Sonne. Die Orionsterne, von Denen wir mit freiem Auge nur Die Sichttiefen erkennen können, bilden einen mehrere hundert Sterne umfassenden zerstreuten Stern- hau’en in 200 bis 630 Lichtjahren Entfernung. Ungefähr in der Verlängerung der Linie Der Gürtelsterne nach links unten steht Sirius, Der hellste aller Fixsterne. Wie Das Feuer eines Diamanten funkelt sein unruhige» blauweißer Licht wegung, aber mit abwärts gerichteter Deichsel. Der veränderliche Stern Algol im Perseus, dessen Licht in regelmäßigen Abständen von rund 69 Stunden auf ein Drittel feiner normalen Helligkeit abgeschwächt wird, hat günstig zu beobachtende Mi- nima am 2. Januar um Mitternacht, am 5. um 21.30 Uhr, am 25. um 23 Uhr, am 28. um 20 Uhr Sommerzeit. Den Morgenhimmel schmückt Venus als weitaus hellster Stern. Die Dauer ihrer Sichtbarkeit nimmt im Laufe Des Monats jedoch rasch ab, so daß sie Ende Januar nur noch in der Dämmerung tief am Südosthorizont beobachtet werden kann. Mars ist ebenfalls am Morgenhimmel sichtbar. Der rötliche Planet bewegt sich im Skorpion, dessen Hauptstern Anlares oder „Gegenmars" er sehr ähnlich sieht. Das Planetenpaar Jupiter und Saturn ist am Abcndhimmel vorn Beginn Der Dunkelheit bis nach Mitternacht sichtbar. Der scheinbare Abstand Der beiden Riesenplaneten, welch.» r zu Beginn des Jahres drei Grad beträgt, verringert sich nun wieder, so daß wir sie noch viele Wochen nahe beieinander sehen werden. Der Mond zeigt im Januar folgende Lichtgestalten: erstes Viertel am 5., Vollmond am 13., letztes Viertel am 20., Neumond am 27. Januar. kein Gebrauch gemacht, so Dürfen stattdessen nur Kaffee-Ersatz und Zusatzmittel abgegeben werden. Die Hülsen fruchte werden auf Den Abschnitt N 28 Der Nährmittelkarte abgegeben. Zur reibungslosen Versorgung mit Hülsenfrüchten ist es erforderlich, sie beim gleichen Händler wie in der 18. Da die alte „Reichskarte für Marmelade (wähl- — .... —----7 ----- . . ... ... weise Zucker)" mit Dem 12. Januar abläuft,' w.rd | Bisher war Die Einlösung Der Einzelabschnitte für für Die 19., 20., 21 und 22. Zuteilungsperiode, also Schweineschlachtfette der Relchsfettkarte V’c -um 4 Mai 1941. e ne neue , Reich karte iur auf bestimmte Wochen abgestellt. Zur Erleicyterung Marmelade (wahlweise Zucker)" au-gegeben. Sie der Warenabgabe gelten die Einzelabschnitte für gibt den Verbrauchern wie bisher die Möglichkeit.. Schweineschlachtfette in Zukunft wahrend des gan- fich an Sttlle von Marmelade, die in Der neuen,' zen Versorgungsabschnitt^s. Die Deroranaier ton» erhöhten Ratton von 700 Gramm .je 3uteilungs-; nen also Die ganze Ration an Schlacht,etten in Periode abgegeben wird, für Den Bezua von Zucker. einer Menge beziehen. zu entscheiden. Die Zuckermenqe, Die statt Marme- In der übernächsten k200 Zuteilungsperiode vom lode bezogen werden kann, beträgt trotz Dem er»! 10. Februar bis zum 9. Marz können die Versor- höhten MarmelaDenquantum unverändert 450 gungsbercchtigten über achtzehn ^ahre w ederum an Gramm se Zuteilungspcriode. Ein Do raus de- Stelle von 125 Gramm Ka,fee-Ersatz 60 Gramm zu g von Zucker für mehrere Perioden, wie er bis-! B o h n e n k a f f e e beziehen. Dieser Kaffee muß her mit Rüristcht auf den Bedarf an Einmachzucker mit dem Abschnitt N 29 der Nahrmittelkarte b.j erlaubt war, ist nicht mehr zulässig. > zum 18. Januar vorbestellt werden. Für die 19 Zutel>ungsperiode vom 13. Januar s Wöe bisher kann an Stelle von Nährmitteln bis zum 9. Februar bleiben nach einem Erlaß des Kondensmilch bezogen werden. Die Moglich- Neichsernährungsministers die Rationen an Brot, feit, statt 125 Gramm Kaffee-Ersatz 60 Gramm Mehl Fleisch, Schweineschlachtfetten, Butter. But» ^Bohnenkaffee zu nehmen, bleibt ebenfalls be- terfchmalz, Margarine Käse, Ouark, Vollmilch, stehen. Wird von Der Möglichkeit, Tee zu beziehen, Kunsthonig und Kakaopulver gegenüber der 18. Zu- kein Gebrauch gemacht, so Df' ' erscheint die neue Folge des KdF.-Monatsheftes. Alles für unsere Soldaten! NSG. Wenn mir am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag bei der Gaustraßensamm- lung von Politischen Leitern, Waltern und Helfern der NSV., HI. ober NSKOD. um unser Opfer angegangen werden, bann denken wir Daran, daß wir dieses Opfer für unsere Soldaten bringen. Für sie ist bas, was die Heimat tut, der Dank für ihre eigenen Opfer und ihren Willen zum unentwegten Ausharren bis zum Sieg. Jedem wird es darum leicht fallen, mehrere von den hübschen WHW.- Märchenabzeichen Der Gaustraßensammlung zu erwerben 1 Alle helfen wieder mit! NSG. Es wird Daran erinnert, daß die im vergangenen Winter vorbildlich geleistete gem-ttnschaft- liche Hilfe beim Wegschaffen der Schneemassen in Den Straßen auch in biesem Winter wieder voll ausgenommen werden muß. Die fehlenden Arbeits- frä te wollen wir durch praktische und tätige Selbst- Hille ersetzen. Darum machen wir auch in diesem Jahre beim Schneeschaufeln wieder alle mit! Im ersten Monat des neuen Jahres ist Der Firsternhrmmel an klaren Abenden von ungewöhnlicher Pracht. Die schönsten Sternbilder finden wir im Südosten, wo gegen 20 Uhr Ortszeit (etwa 21 Uhr Sommerzeit) der O r i o n bereits hoch am Himmel steht. Um dieses durch seine Größe und Geschlossenheit gleich eindrucksvolle Sternbild scharen sich Großer und Kleiner 5)und, Zwillinge, Stier und Fuhrmann mit den Hellen Sternen Sirius, Prokyon, Kastor, Pollux und Kaoella. Dazu kommen Beteigeuze und Riael im Orion, der als einziges öt-erm bild zwei Fixsterne erster Größe aufweist. Die Gegend um den Orion ist also durch eine starke Häu- nmg Heller Sterne ausgezeichnet, welche Diesem Teil des Himmels einen bejonDeren Glanz verleiben. Der Orion selbst bildet ein hochkant gestelltes Viereck, in welchem links oben die rötliche Beteigeuze, rechts Bellatrix und der blauweiße Nigel strahlen. Drei in einer geraden, schräg nach rechts ansteigenden Linie angeordnete Sterne bilden Den „Gürtel des Orion", der auch den Namen Jakobsstab trägt. Unter den Gurteisternen hängt das durch eine Reihe schwacher Sterne angedeutete Bühnenbild Karl Löffler. Es wirken in den Hauptrollen mit Gabriele Poffinke, Ilse Winhold: Gustav Bley, Kurt Bosny, Christoph Neuland, Bernhard Schmitz. Außer Miete! Sonntagnachmittag zum letzten Male „Rotkäppchen", Märchenspiel nach Gebr. Grimm von Hermann Stelter.. Außer Miete! Ortszeit für den 5. Januar. Sonnenaufgang 9.36 Uhr, Sonnenuntergang 17.25 Uhr. Mondaufgang 12.56 Uhr, Monduntergang — Erstes Viertel. Ortszeit für den 6. Januar. Sonnenaufgang 9.36 Uhr, Sonnenuntergang 17.25 Uhr — Monduntergang 2.04 Uhr, Mondaufgang 13.19 Uhr. Sehr schlimm steht es mit den Rebhühnern. An etwas aesthützten Feldrainen oder unter Schneewehen suchen, sie sich ein Plätzchen, auf dem sie dann Dicht ^ujammengedrängt sitzen. Wenn Das Futter ganz ausgeht, kommen sie auf die Bauernhöfe und fressen bei Den Hühnern mit. Der Hunger macht sie für alle Gefahren blind. So bietet Die Nähe der menschlichen Wohnungen überhaupt für viele Vögel eine sehr große Annehmlichkeit. D sind fast überall Futterstellen angebracht, an den Fenstern liegen kleine Leckerbissen, Die Die scheuen Vögel einladen. Der Hunger treibt die Vögel Dorthin, und jede Vorsicht wird vergessen. Aber auch in der Nacht finden viele Vögel warme und geschützte Plätzchen an den Häu- fern, in den Scheunen, Ställen usw. Besonders gern werden Wände aufgesucht, Die mit Efeu bewachsen sind. Auch hinter Den Fensterläden sitzen viele Vögel im Winter. Ihre „Spuren" lassen sie sehr oft sichtbar zurück: ebenso unter überhängenden Dächern von Ställen und Scheunen, auf Schuppen und auf Speichern, in Gartenhäuschen und an vielen andern Orten finden sie Schutz gegen Kälte und Wind. Wenn sie an diesen Orten nicht gestört werden, bleiben sie oft den ganzen Winter dort. Verständige Menschen freuen sich deshalb, wenn Vögel im Winter in ihre Nähe kommen, und sie werden auch Dafür sorgen. Daß etwas Futter für sie abfällt. Das bißchen Schmutz, das die Vögel manchmal zurück'assen, darf Die Hausfrau nicht zu tragisch nehmen. Im Sommer werden uns Die Vögel Dafür desto mehr Nutzen bringen. Uns allen ist noch Die kleine Geschichte aus den alten Lesebüchern bekannt, in der ein Landmann einem Rotkehlchen, in seiner Stube einen warmen Unterschlupf während des Winters bot. Beim Früh- lingson'ang ließ er es wieder fliegen, und im näch- ft»n W'-'-r kam das Vöglein wieder und hatte fern Weibchen mitgebracht. H. — Im Verlage Thiele 6- Schwarz in Kasiel-Ml- helmshöhe erschien der „Hessische V o l k s k a - i lender" („Der Hausfreund") für das Jahr 1941. — (226) — Das allgemeine Kalendarium und Der bewährte Ratgeber |ür Tierzucht und Gartenbau ■ blieben in der bisherigen Form. Stolze deutsche Rathäuser vom hesiischen Odenwald bis nach Lippe, vom Taunus, bis nach Thüringen zeugen von Der baulichen Schönheit der Heimat. Schwänke und Anekdoten hessischer Erzähler wie Heinrich Ruppcl, Adolf Häger und andere bringen köstlichen Humor. Der Textteil fuhrt in Den heroischen Kampf unseres Volkes und stellt uns Einsatz und Opfer Des Deut« fchsn Soldaten vor Augen. Immer roieDer klingt das Lied deutscher Wehrhaftigkeit durch das Buch und Die Liebe zur Heimat, Die es zu verteidigen gilt. Erzählungen und SchilDerun'Zen von Wilhelm Lennemann, Walter Sperling, Karl Burkert, Heinrich Tempel, Heinrich Ruppel, Wolfgang Zenker und anderen Dienen diesem Ziele. Mancher heitere Beitrag vervollständigt den Kalender und macht ihn mit schönen Heimatbildern zu einem vertrauten; Weggenossen in ein neues Jahr. Heinrich Pforr, der sechzigsahrige hessische Maler, hat mit Gemüt und vollendeter Künstlerschaft die meisten Zeichnungen gefertigt. Der Preis beträgt 60 Rpf. nuar an v n 60ii auf 700 Gramm e Z ne lungs» Periode erhöht. Auf die Reichsfettkarten für Kinder von sechs bis vierzehn Jahren werden nach wie vor : Periode 'zu beziehen. Deshalb werden sie nur bei 200 G amm Marmelade zusätzlich ausgegeben, zeitiger Vorlage des Stammabschnittes der Jeder Verbraucher bekommt auch m der 19. Zu- ^Zhi-mittelkarte 17 abgegeben, Der weiterhin sorg- teilunzsperiode eine Sonderzutellung von ^ig oufbewahrt werDen muß. Gramm H u l s e n s r u ch t e n und von 125 Gramm . ^ie Ernährung^ämter sind vielfach dazu überge- Reis. Außerdem fünften in dieser Periode an' ■ • — - ~ * Stelle von 125 Gramm Kaffee-Ersatz oder Zufatz- mitteln 25 Gramm Tee bezogen werden. Die in der 18. Zutellungsperiode ausgegebene Sonderzuteilung von 500 Gramm Zucker fällt wieder fort. Die Zuckerration beträgt also wieder wie vor der 18. Pe- rio> 900 Gramm. alle An'strenaünaen un'ernomm:n, um eine spielstarke Mannschast zur Stelle zu haben, und soweit man Dies schon jetzt überblicken kann, scheinen die , r;- m'7" W" ’-ZX . -l, ß> -AUa Bestrebungen nicht umsonst zu sein. Eine genaue spiele Gelegenheit, mit Den Marburgern ihre Kräfte Au'st-lli'na läßt sich zwar noch nich-t nennen, von Zu messen. Wie man sich erinnert, verloren sie auf, bsn bc,ibcn IßMen Ausstellungen gegen Naunh'im eigenem GelänDe, um Dann auf Grund ausgezerch-1 Bura'olrns werden jedoch .keine allzu großen ncter Leistungen zu gewinnen. Die Marburger ylbweickm'naen sein haben Dann in Den VerbanDsspulen stark enttäuscht. * 9 TMwmimw Auffallend mir Das mangrinDe Stehvermögen der T.chammer-Pokalsp . Mannschaft. Die Marburger haben nun auf alte, Am Sonntag beginnen für Die Klasse II Die bewahrte Kräfte zurückgegriffen und sahen am ver- Spiele um Den Tschammer-Pokal Entgegen Den gangenen Sonntag einen Erfolg, als Die Mann- früheren Jahren beteiligen sich Diesmal alle Mann- schalt nicht nur durchstanD, sondern sogar das Spiel- schäften. Die Spiele werden nach dem KO.»Lystcm geschehen in der zweiten Halbzeit bestimmte. Die ausgetranen. In Der Gruppe Wetzlar stehen vierzehn VfB.-Mannschaft konnte Dagegen trotz ihres hohen Mannschaften im Kampf. In der Gruppe Gieren 4: S'eges nicht überzeugen. Es ist Dabei müßic» die Lollar — Rodheim: Steinbach— Daubringen Gründe zu suchen, Da Die Gießener den eingestellten l Der Ausgang Der Spiele ist vollkommen offen. 0cc Optiker am Bahnhof Erholungsurlaub auch im Kriege. Weil der Urlaub für 1939 infolge der Urlaubssperre vielfach erst im Frühjahr oder Sommer des nächsten Jahres gegeben werden konnte, kann der Urlaub für 1940 nicht mehr allgemein bis zum Ablauf des Urlaubsjahres erteilt werden. Da die Gefolgschaftsmitglieder aber auch im Kriege den notwendigen Erholungsurlaub erhalten sollen, ist die Möglichkeit geschaffen worden, daß der rückständige Urlaub für 1940 noch bis 3 u m 30. Juni 1941 genommen werden kann. Ist Freizeitgewährung selbst bis 3U diesem Zeitpunkt ausnahmsweise nicht möglich, so können die Reichstreuhänder die Abgeltung zulassen. Sie sollen jedoch darauf bedacht fein, daß mindestens die Gefolgschaftsmitglieder, die schon 1939 keine Urlaubsfreizeit erhalten haben, die zur Ausspannung unbedingt erforderliche Frei- Aeit erhalten. Soldaten mit Arbeitsurlaub soll nach dreimonatiger Beschäftigung ein Erholungsurlaub von sechs Tagen zustehen. Wird der Arbeitsurlauber mindestens sechs Monate in dem Betrieb beschäftigt, so hat er Anspruch auf den tariflichen Urlaub. Der bereits gewahrte Urlaub ist anzurechnen. Wird der Soldat aus dem Wehrdienst entlassen, so wird der ihm als Arbeitsurlauber gewährte Erholungsurlaub nicht auf den Heimkehrerurlaub, wohl aber auf einen im gleichen Urlaubsjahr fällig werdenden Erholungsurlaub angerechnet. Werktätige Frauen, deren Ehemänner infolge Einberufung zum Wehrdienst mindestens drei Monate vom Wohnort abwesend waren, sind auf ihren Antrag anläßlich der Anwesenheit des Ehemannes bis zur Dauer von 18 Arbeitstagen im Urlaubsjahr unter Anrechnung des Erholungsurlaubs von der Berufsarbeit freizustellen. Soweit ein Urlaubsanspruch besteht, ist bezahlter Urlaub zu gewähren. Sonst ist die Frau wenigstens von der Arbeit freizustellen, wobei es ihr überlassen bleibt, wegen des Lohnausfalls eine vorübergehende Erhöhung der Fami- lienunterstützunq zu beantragen. Die Betriebsführer sollen den Wünschen der Frauen hinsichtlich des Zeitpunkts der Beurlaubung weitgehend Rechnung tragen. Prüfungsurlaub gilt als aktiver Wehrdienst. Das Oberkommando des Heeres gibt bekannt, daß allen zur Ablegung der Abschlußprüfung beurlaubten Studenten die Zeit des Prüfungs- Urlaubs als aktiver Wehrdienst anzurechnen ist. Kurse für Kieferorthopädie. JBor wenigen Wochen eröffnete der Reichszahn- ä^tesührer Dr. Stuck im Fortbildungsinstitut der Deutschen Zahnärzteschaft zu Berlin einen Fortbil- dungstusus in der Kieferorthopädie, der zugleich für eine Reihe ähnlicher Kurse an den meisten Universitäten im Reich den Auftakt bildete. Der Sinn die- ser Fortbildungskurse ist der, allen Zahnärzten Gelegenheit zu geben, sich kieferorthopädisch weiterzubilden, um dadurch den zahlreich auftretenden Gebißverkrüppelungen entgegenarbeiten zu können. Rund 30 Prozent aller Gebisse weisen Stellungsfehler der Zähne und Verkrüppelungsformen der Kiefer auf, durch die sowohl die Harmonie des Gebisses gestört wie auch die Kaufunktion erheblich herabgemindert ist. Hier liegt auch eine Ursache für zahlreiche Erkrankungen anderer Art, die in der Kieferverkümmerung ihren Ausgang nehmen. Die Absicht des Reichszahnärzteführers - geht dabin, die Kieferorthopädie allen Zahnärzten nahezubringen und die Behandlungsmethoden material- und arbeitsmäßig so zu vereinfachen, daß ihre Segnungen allen Schichten der Bevölkerung zuteil werden können. Steuervergünstigung für Hinterbliebene von Gefallenen. Der Reichsfinanzminister hat für die Hinterblie« denen gefallener Wehrmachtsangehöriger tarifliche Vergünstigungen bei der Einkommensteuer verfügt. Für Witwen' von Wehrmachtsangehörigen, die im gegenwärtigen Krieg gefallen sind, gilt die Steuergruppe III, soweit nicht wegen Kinderermäßigung die Sieuergruppe IV in Frage kommt Schon für das Kalenderjahr, in dem der Ehemann gefallen ist. Eltern wird für ihre gefallenen Kinder die Kin« , derermäßigung für das Kalenderjahr, in dem das Kind gefallen ist, und für das folgende Kalenderjahr weitergewährt, rückwirkend vom 1. Januar 1940. Arbeitnehmer, bei denen die neue Regelung zu einer Aenderung der Steuergruppe oder der Zahl der Personen führt, für die Kinderermäßigung zu gewähren ist, müssen ihre Lohnsteuerkarts durch die Gemeindebehörde ergänzen lassen. Lohnsteuer, die zuviel einbehalten ist, wird auf Antrag erstattet. we. das vornehme I067D Familien-Cafe in Gießen Am 2. Januar verschied nach kurzer Krankheit unser Mitarbeiter Herr Friedrich Gräf 63 D Lang-GÖns, Frankfurt/Main, den 4. Januar 1941. 44D [027 geben. Herrn Wilhelm Becker IV, sagen wir allen unseren tiefempfundenen Dank, Die trauernden Hinterbliebenen. 57 D ASTRA Gießen, den 4. Januar 1941. 39 D 'b 53 D % Klein im Preis Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen Verlobungs-Anzeigen iefert Brühl'sche Druckerei Der Verstorbene war mehr als drelbig Jahre im Dienste unseres Unternehmens tätig, davon lange Zeit als Vorsteher unserer Zweigstelle Friedberg. Als ein Beispiel von Gewissenhaftigkeit und Tieue wird er in unserer Erinnerung fortleben. KLEINBUCHUNGS-MASCHINE MODELL 2/260 Heinrich Lieh jun. Sanitäre Einrichtungen Gießen, Sonnenstraße 31 66 D & Ommindlldw Vorführung die* NlederhaaseniCo. Gießen, Hut 3941 Wegen Inventurarbeiten ist mein Geschäft bis zum 18. Januar geschlossen. JUNKERS“ Gasherde Gaskocher Betriebsgemeinschaft der COMMERZBANK Aktiengesellschaft Filiale Gießen Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen sagen wir aufrichtigen Dank. Im Auftrag der trauernd Hinterbliebenen: W. Schomber, Bäckermeister. Aus feine Verbauung soll man täglich achten und der Darmträgheit und deren Folgen, wie Magen-, Leber-, Gallestörungen vorbeugen mit den rein pflanzlichen Sani.Drop». Prompte, aber milde Wirkung. Packg. zu L-, 2.75 e. 7.- RM. irog.»rieEiges,Seitersw.68a Viktoria-Dtog.. Marktstr. 5 Löwan-Dt ogcrie.ü eltersw.59 Drog. Winterhof!, KrenxpL 9-10 __5043 V Entlaufen langhaariger Teckel fuchsrot mit schwarz. Abzeich. am Kopfe und den Behängen. Gegen Belohn, abzugeben oder Nachricht erbet. 64D Gießen, Grabenstrasre 7. Fernruf 3244. Ludwig Herbert, Giefien Tabakwaren und Spirituosen-Großhandlung Mr erlelll Schüler d. 4. Kl. Mille in Englisch und Latein? Schr. Ang. unt. 042 a. d. G. A. Für die überaus herzliche Teilnahme, sowie Kranz- und Blumenspenden bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sagen wir hiermit unseren herzlichen Dank. Insbesondere danken wir dem Herrn Pfarrer für die trostreichen Worte und allen denen, die ihm das letzte Geleit gaben. Die trauernden Hinterbliebeneni Christine Müller Familie Carl Müller II. Familie Wilhelm Müller IV. Familie Anton Conrad Müller IV. Familie Robert Pinkert. Lernt Kurzschrift und Maschineschreiben! Neui Lehrgänge beginnen wieder am Dienstag, 7. Jan. 1941 (nach dem bereits am 24.12.1940 bekannt- gegeb. Stundenplan) in der Stddt. Handels* Lehranstalt, Werner- wall 11. Anmeld, zu Beginn d.Unterricht, üeohehe SlefloortechaCX | Verschiedenes | MliMr eingetroffen. 68d Gießen Bahnhofstr. 66. Suche verfette 5MM f. eleg. Kleid., ebenf. Schneid, f. Kindersachen l4jähr. Jungen) in od. außer d. Hause geg. gute Bezahlung. Schr. Ang. unt. 49 D a. ü. G. A. MM AmDonnerstag, dem 2. Januar, eine Wagendecke zmisch. Steinstr. u. Marburg. Str. verloren gegang. 023 Zlbzug. bei Metzgerei Dörr, Steinstraße 21. Die Dame welche a.31.12.40 um 15.45 Uhr b. Seibt,Metzgerei, Marktplatz, einen tasln mitgenomm.hat, ist gleich darauf in oer Marktstr. damit ertarmt worden u. wird hierm. aufgefordert, denselben sofort auf dem Fundbüro abzu- Bekanntmachung. Die Strom- und Gasgelder im Stadt- und Ueber- landgebiet sind nach den Lieferungsbedingungen grundsätzlich bei der Ablesung an den Erheber zu zahlen. Geschieht dies nicht, dann können die Strom- und Gasgelder noch innerhalb der nächsten ack)t Tage ohne kosten an die Kasse der Stadtwerke Gießen, Gartenstraße 3, auf Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 277 07 oder auf die auf den Quittungskarten verzeichneten Bankkonten eingszahlt werden. Bei Ueberschreiten des Zahlungstermins müssen die Beitreibungskosten berechnet und entrichtet werden. 35A Vom 15. Januar 1941 ab wird die Strom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für den Monat November 1940 einschließlich kosten noch nicht entrichtet haben. Die Kosten der Strom- und Gassperre gehen zu Lasten der Säumigen. Gießen, den 2. Januar 1941. Direktion der Stadtwerke Gießen. Bekanntmachung. Befr.: Maul- und Klauenseuche im Orfsfdl Gießen- Wlefeck. Nachdem die Maul- und Klauenseuche nach amtsärztlicher Feststellung in Gießen-Wieseck erloschen ist, werden die von mir am 19. November 1940 angeordneten Maßnahmen hiermit wieder aufgehoben. Gießen, den 3. Januar 1941. 43C Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. __________ I. V.: Nicolaus._____________ Bekanntmachung. Befr.: Pferderäude in Gießen. In dem Pferdebestand des Fuhrunternehmers Philipp Bender, Gießen, Bleichstraße 3, ist der Ausbruch der Pferderäude amtstierärztlich festgestellt worden. 47C Die Sperrmaßregeln sind angeordnet. Gießen, den 3. Januar 1941. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. I. 23.: Nicolaus. Bekanntmachung. Befr.: Llraßenbahnbelrieb. Mit Wirkung vom 1. Februar 1941 ab kommen die Wochenkarten zu RBL 1,— in Wegfall. Gießen, den 2. Januar 1941. 36A ______Stadtwerke Gießen. Abt. Straßenbahn. Bekanntmachung. Befr.: Fundgegenslände der Straßenbahn. Im Jahre 1940 sind in den Straßenbahnwagen wiederum Gegenstände wie: Herren- und Damenschirme, Handtaschen, Handschuhe, Aktentaschen, Einkaufsnetze, Geldbörsen u. a. mehr gefunden worden. 34A Diese ©egenftänbe sind von den Eigentümern spätestens bis zum 1. Februar 1941 auf der Verwaltung, Hammftraße 35, Zimmer Nr. 1, in Empfang zu nehmen, andernfalls über dieselben anderweitig verfügt wird. Gießen, den 3. Januar 1941. Stadtwerke Gießen. Abt. Straßenbahn. Eterbefäll^ Am.16. 12. 1940: Anna Schmidt, geb. Nitter, 63 Jahre, Gießen, Hindenburgwall 15; Feinmechaniker Lorenz Pausch, 30 Jahre, Gießen, Steinstr.,55; Metzgermeister Wilhelm Anton Bopf, 58 Jahre, Lang-Göns, Kreis Gießen; Zugführer a. D. August Anschütz, 83 Jahre, Großen-Linden, Kreis Gießen; Hilfsarbeiter Karl Biehinann, 59 Jahre, Gießen, Doeringstr. 4; 17.12.: Zigarrenarbetter Ernst Stauß, 37 Jahre, Großen-Buseck, Schloßstr. 25; Brigitte Wagner, 7 Mon., Gießen, Kapsansgasse 21; Elisabeths Mandler, geb. Drescher, 54 Jahre, Krofdorf, Kreis Wetzlar; 18. 12.: Marie Launspach, 12 Jahre, Reiskirchen, Kreis Gießen; Bahnarbeiter i. R. Herrn. Backes, 65 Jahre, Gr.- Linden, Kreis Gießen; 19.12.: Justizinspettor a.D. Johannes Weitzel, 73 Jahre, Hungen, Kr. Gießen; 20. 12.: Dorothea Bruns, gev. Berkenhoff, 43 I., Aßlar, Kreis Wetzlar; Marie Kissel, geb. Bühr, 51 Jahre, Albach, Kreis Gießen, Hauptstr. 48; Marie Hahn, geb. Schneider, 49 Jahre, Krofdorf, Kreis Wetzlar, Kinzenbacher Str. 36; 21.12.: Buchhalter Joh. Karl Gg. Wahl, 55 Jahre, Gießen, Gr. Steinweg 13; 22. 12.: Werner Allendörfer, 18 Jahre, Gießen, Ludwigstr. 56; Luise Fink, geb. Arnold, 36 Jahre, Rödgen, Kreis Gießen, Lange Ortsstr. 6; Maria Belten, geb. Schmandt, 53 I., Großen-Linden, Kr. Gießen; Freifrau Maria von Gall, geb. Rumpf, 64 Jahre, Gießen, Stephan- straße 25; 23. 12.: Johann Friebertshäuser, 67 I., Braunfels, Kreis Wetzlar; Peter Scharth, Reichs- bahnarbeiter, 49 Jahre, Gießen, Am Riegelvfad 72; 24. 12.: Anni Schild, 5 Jahre, Katzenfurt, Kreis Wetzlar; 25. 12.: Berta Scherz, geb. Plappert, 80 Jahre, Gießen, Weserstr. 2; 26. 12.: Erich Bingmann, 5 Jahre, Stockhausen, .Kreis Gießen; 27.12.: Bäckermeister Balthasar Ludw. Schomber, 79 Jahre, Gießen, Walltorstr. 55; Kaufmann Otto Nachtigall, 60 Jahre, Gießen, Steinstr. 65; Kaufmann Wilhelm Kottmann, 83 Jahre, Wetzlar, Langgasse 27; Schneidermeister Richard Biermas, 35 Jahre, Launsbach, Kreis Wetzlar; 28. 12.: Rentner Karl Ernst Ehristel, 69 Jahre, Gießen, Horst-Wessel-Wall 54; Kaufmann Louis Scharmann, 58 Jahre, Gießen, Lindenvlatz 3; 30. 12.: Helene Weber, geb. Hof, 56 Jahre, Gießen, Gnautbstr. 34; 31.12.: Margarete Schomber, geb. Luft, 55 Jahre, Allertshausen, Kreis Gießen. Von hartnäckigem Bronchialasthma und Bronchitis befreit: „Bon Oktober 1937 big in den April 1938 hinein quälten mich hartnäckiges Bronchialasthma und Bronchitis. Im Januar konnte ich vier Wochen nicht ;um £)ien|t Was ich dagegen anwandte, verschaffte mir nur vorübergehende Linderung. Nachts mußte ich 2 bis 3 mal aufsteheu änd räuchern. Endlich ließ ich mir eine probe der Dr. Bortber» Tabletten kommen. Davon nahm ich morgens und abends je 2 Stück. 31ati> 3Tagen konnte ich die erste Tlacht durchschlafen. Ich kaufte mir sofort noch 100 Tabletten. Die sind nun längst alle und ich bin völlig von den Beschwerden befreil.Ich werde die Tabletten stets empfehlen." So schrieb Herr AlstedSchä^,Ärnnkenpfleger,Mölln, am 4-Iumrgz8. Quälender Husten, bartnäckige Bronchitis, chronische Derfchlennung, Astbma werden seit Jahren mit Or. Äoether Tabletten auch in alten Fällen erfolgreich bekämpft. Unschädliches, krauterhaltiges Spezialmittel. Enthält 7 erprobte Wirkstoffe. Stark schleimlösend, anetvutf- fördernd unrr gewebefcstigend. Zahlreiche Anerkennungen dankbarer ____pattenien u. zufriedener Arzte! Io Apotheken M -1.43 a. 3.50 — Wegen Inventurarbeiten ist mein Geschäft am Montag, dem 6. Januar, und Dienstag, dem 7. Januar geschlossen! Heinridi Noll, Papierhandlung Mäusburg 7 GIESSEN Ruf 4073 ______________________________________________46 D Ca. 50 HULdikulu, und Rind LV LuföLV 7. Milchvieh - Versteigerung In Borken i.W., Neben dem Kornhaus Freitag, den 10. Januar 1941. 12 Uhr. Die Tiere stammen aus seuchenfreien Gebieten und sind gegen Seuchen schutzgeimpft. Nähere Auskunft und Katalog (kostenlos): . westsülilche < stromniillilliestverwertüngstzenollenschost e.G.m.b.H., Münster LW., Windthorststr. 20, Ruf 26644-45 Ständige Vermittlung von Vieh aller Arte tFett- und Weidevieh / Ferkel / Läufer z Pferde eswJ Praxis ab 6. Januar wieder aufgenommen Dr.med. H. Bammennann Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohren - Krankheiten Frankfurter Str. 10, Fernruf 8241 Sprechstunden: 10—12 und 3—5 täglich außer Samstag nachmittag 015 GM. Mel' Aislette Nahrungsberg bisZtadttheater verloren. Abzugeben geg. Belohnung |04b Am Nahrungsberg 2 p r. Am 2.1.41, nach - initt.i.Hauptvost Mgesk.>Ms.- Marke kl. 8. verloren. Wiederbringer gute Belohn, osi Fundbüro. DieFrau die amTonnerö- tagabendim Gloria-Palast den [045 !kmM an sich nahm, ist erkannt u. wird ersucht, denselb. an der Kasse des Gloria-Palastes abzugeben, andernfalls Anzeige erfolgt. Richt aufschiebe«! Es gibt Keute, die zu keinem Entschluß kommen können. Es gibt aber Dinge, die keinen Aufschub dulden. Eine gute Privatkrankenkaffe ist heute nötiger denn te. Tausende haben dieie legens-, reiche Einrichtung erprobt. Wollen Sie nicht auch einmal bet uns anfragen? 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