k»J 8reitag.3.Gttoberly4l W. Jahrgang Nr. 235 1»l.Jahrgang Nr.235 jwa A W 9 r Gietzener rinzeige? ' ^|l von einzelnen Nummern ■VjEf WM R Ibl hifnlop FihhprPT (ftpmrtW v n. auf infolge höherer Gewalt Kerusvreckansckluh 2251 Drabtanschrift:„Anzeiger" Vomcheck 11686 Franki J M. -der Serstch , maji geruue uLueusiLcuutgcii viunymsn m zhenland ein auskömmliches Leben, indem diese der »Durchführung des Verkehrs dienten oder sich sonst der Hotelindustrie usw. nützlich machten. So amW bei * DNB ... (PK.) Alles, was aus sowjetischer Seite zur Verfügung steht, ist in den Kampf geworfen: Don der Masse der auf engstem Raume zusammengedrängten bolschewistischen Armeen angefangen bis zu den Heckenschützenbataillonen, die sich aus freigelassenen Zuchthäuslern, Flintenweibern und Halbwüchsigen rekrutieren. Seit kurzer Zeit hat die Sowjetmarine mit ihren Einheiten in die Schlacht eingegriffen. Heber 100 Schiffe aller Gattungen, Schlachtschiffe, schwere und leichte Kreuzer, Flakkreuzer, Zerstörer und U-Boote, sind zwischen Kronstadt, Oranienbaum und Leningrad eingekesselt. Der Weg nach Westen ist ihnen durch die deutschen Minensperren und die Kriegsmarine verlegt. Ein gigantisches Schauspiel, das einmalig in der Geschichte aller Zeiten sein dürste, hebt an. Zwei Drittel d e r Flotte eines 180-Millionen-Staa- tes ist auf kleinstem Raum zusammengedrängt. Die Kampfkraft der Sowjetflotte war keineswegs gering. Zu Beginn des Krieges verfügte die Sowjetunion über die zahlenmäßig stärkste U-Boot-Wasfe der Welt. Ihre modernen, schweren Einheiten hatten eine beachtliche Gefechtsstärke. Trotzdem hat die Genialität der deutschen Strategie dieser ausschließlich für die Offensive geschaffenen Flotte, vom ersten Tage des Feldzuges an, jede operative Möglichkeit genommen. ..... . J Das Feuer der sowietifchen schisssartillene liegt schwer auf den vordersten deutschen Linien, die sich dicht bis an Leningrad herangearbeitet haben. Stukas starten zum Gegenangriff! Ein ganzes Geschwader! Voran der Kommodore und Oberst, der, Schulter an Schulter mit seinen Kommandeuren, lands sind mit Ausnahme der Eigenerzeugung durch den gegenwärtigen Krieg erschüttert. Deshalb hat sich die derzeitige Regierung anfangs September veranlaßt gesehen, durch einschneidende Maßnahmen die Arbeitslosigkeit zu bannen, indem sie eine bodenständige Wirtschaft im Innern des Landes aufbaut. Sie verweist mit harter Hand alle Arbeitslosen aus den Städten auf das Land, um die W i e d e r a'u f f o r ft u n g des Landes und damit die Ernährung des Volkes aus eigener Scholle sicherzustellen, sie bemüht sich um Einführung moderner Arbeitsmethoden im Ackerbau wie um Abbau der Bodenschätze, besonders der Braunkohle, wie um Ausnutzung der Wasserkräfte. Vor allem aber sucht sie den griechischen Menschen im Sinne der Erfordernisse des Landes, umzubilden und zu erziehen. Alles in allem sehr schwierige Aufgaben — aber einmal muß eine gründliche Umkehr in Griechenland Platz greifen, sonst findet es keinen Anschluß an das neue Europa. Finnland soll also seine Waffen niederlegen und seinen Freiheitskampf umsonst geführt haben, damit es in den Augen des Mister Eden wieder Gnaden findet. Im Winterkrieg 1939/40, als die großen Heere der Sowjets in Finnland einfielen, brachte man in London in vielen schönen Worten sein herzliches Mitleid mit dem kleinen demokratischen Finnland zum Ausdruck, dem man angeblich so gerne helfen wollte, wenn nur die bösen Deutschen nicht im Wege gestanden hätten. Jetzt aber, wo England sich den Forderungen der Sowjets beugen muß, sind diese schönen Gefühle verflogen und man möchte das tapfere Finnland mit Drohungen dazu verleiten, die Sicherungen für seine Freiheit preiszugeben. Die finnische Presse lehnt übereinstimmend die Forderung Edens ab und sieht in ihnen ein neues Beispiel der doppelzüngigen englischen Politik. Färöer am gestrigen Tage ein Handelsschiff von 2000 BRT. Zwei große Handelsschiffe wurden in der letzten Rächt vor der britischen Ostküste durch Bombentreffer schwer beschädigt. Weitere wirksame Luftangriffe richteten sich gegen kriegswichtige Anlagen an der englischen Ost- und Südküste sowie gegen mehrere Flugplätze. Borpostenboote griffen im Kanal britische Schnellboote an, die sich bei Rächt einem deutschen Geleitzug näherten. Durch Artilleriefeuer wurde ein britisches Schnellboot versenkt und ein weiteres schwer beschädigt. Britische Bomber warfen in der letzten Rächt wahllos einige Spreng- und Brandbomben auf verschiedene Orte in Südwesldeulschland. Ls entstand nur unwesentlicher Schaden. 3m erfolgreichen Kampf gegen die britische Versorgungsschiffahrt versenkten Kriegsmarine und Luftwaffe im Wonat September 683 400 BRT. feindlichen handelsfchiffsraums. Da- von wurden allein durch Unterseeboote 452 000 BRT. vernichtet. )rN en. - Oer Wehrmachtbericht. DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 2. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Ostfront verlaufen die Operationen planmäßig. Italienische Truppen haben bei der von ihnen in den Tagen vom 28. bis 30. September ostwärts des Dnjepr durchgeführten Ein- kreifung und Vernichtung sowjetischer Kräfte über 8000 Gefangene eingebracht und beeptember683400BRT. versenkt. Operationen an der Ostfront planmäßig. — Italienische Truppen machten 8000 Gefangene. - Oer große Erfolg der verbündeten finnischen Truppen. OerFührerbeglückwünschtKönigDoris Berlin, 3. Okt. Der Führer hat Seiner Majestät dem König der Bulgaren zum Jahrestag seiner Thronbesteigung drahtlich seine Glückwünsche übermittelt. Das Ritterkreuz. Berlin, 2. Okt. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberleutnant Storczewski, Staffelkapitän in einem Kampfgeschwader. „Llngewöhnlich große Verluste" Englisches Eingeständnis. Genf, 3. Okt. (DRB. Funkspruch.) Der Londoner „Daily Expreß" beschäftigt sich mit der Lage der britischen Luftwaffe und stellt fest, es sei nicht $u bestreiten, daß die V e r l u st e im Verlauf der sogenannten Nonstop - Offensive unge- Ä je",'' ,fe» ■ . Annahme von Anzeige« für die Mittagsnummer biSSViUbr des Vormittags Auzeigeu-Preise Anzeigenteil 7 Nvf. ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteü 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstastel I Abschlüsse Mengemtaffel B Vlatzvorschrift l vorherige Vereinbarung) 25°/« meor Mi Rurnnt ’ringti L in tii ntit tb histoH l9 Qn i r MÄ ’irb oitj UHL neu ew ürdÄ Thyric ^he J her k nter Sx W; fi), W chntal: m Laiäi itreut.! :fes te e ein^ knapp: |o ein ß iirben, ch für i 12:3J 5 El litf % jatieP .deutel' Sowjetflotte im Bombenhagel unserer Stukas Schlachtschiff schwer getroffen. - Kreuzer versenkt. Von Kriegsberichter Türk. Um Griechenlands inneren Aufbau Von unserem D.-Berichterstatter. ffall! Mit dieser Feststellung kommt man zu dem Ausgangspunkt, von dem aus der innere Aufbau Grie- Ilands erfolgen muß. Bei ihm beginnt die Schick- rage für ihne neue Zukunft. Griechenland hat er kaum Mangel an Devisen gehabt, um den Sicherheit ^u erwartenden Einfuhrüberschuß einer Handelsbilanz abzugelten. Das lag an enden Umständen: Griechenland war ein beacht- s Reiseland. Soweit die Fremden angel- sischer Herkunft waren, brachten sie durch ihre ecks wie ihr Bargeld Dollars und Pfunde in •las Land, die zum Ankauf von Getreide in Amerika oder Australien benutzt werden konnten, je nachdem, wo es gerade am billigsten war. Da der näßte Teil der eben genannten Ausfuhr nach dem deutschen Reich ging, so fiel im Derrechnungsver- lshr neben der Lieferung von Jndustrieerzeugnissen immer noch genug an Devisen für die Deutschen ab, iie alljährlich den Gestaden von Hellas zustrebten. ■ Llle Fremden ermöglichten aber den zahlreichen, richt gerade arbeitsfreudigen Elementen in Grie- Der wilde Mann. Er heißt William Franklin Knox und ist mit feinen 67 Jahren Roosevelts Marineminister. Von der Marine versteht er nichts, denn er hatte bis zu seiner Ernennung im Juni 1940 niemals etwas mit ihr zu tun. Don Haufe aus ist Knox nämlich ein typischer Sensationsreporter gewesen, der sich auf das Kaufmännische warf und mit der Organisierung von unsittlichen Skandalgeschichten und einer demgemäßen Behandlung der großen politischen Vorgänge eine Menge „Dollars machte". Sein Obersten-Titel ist ihm nicht im Dienste des amerikanischen Land- Heeres verliehen worden, sondern wie er von ihm erschlichen wurde, darüber kursieren jenseits des großen Teiches ganz ergötzliche Geschichten. Auf jeden Fall paßt Knox zu Roosevelt. Es gab zwar einen Skandal, als Knox im Vorjahre aus der republikanischen Partei ausschied und zur demokratischen Roosevelts überging, er sollte sogar aus den Reihen der alten Republikaner ausgestoßen werden, aber immerhin versteht man, daß sein neuer Posten als Marineminister ihn sprechen ließ wie weiland Heinrich IV. von Frankreich, der Paris und damit das Königtum nur erhalten konnte, wenn er zum Katho- lizismus übertrat und frivol sagte: Paris ist eine Messe wert. Seit 1940 tut Knox alles und noch mehr, was Roosevelt will, und er spricht von Marinedingen, so sachverständig wie einer, der seit einem Jahr sich wirklich mit diesen Angelegenheiten beschäftigte. Knox genießt drüben den zweifelhaften Ruhm, nicht nur der größte Kriegshetzer zu sein, sondern Rdose- uclt gewissermaßen als Versuchsballon zur Erforschung der öffentlichen Meinung der USA. zu dienen. Er hat sich in der Vergangenheit wiederholt eindeutig für den Kriegseintritt eingesetzt, eine Haltung, die ihn für Roosevelt geradezu prädestiniert für seinen jetzigen Posten macht. Bekannt ist seine Aeußerung nach dem Fall des amerikanischen Zerstörers „(Steer , wonach es ganz unwesentlich sei, wer zuerst geschossen hätte, womit der Marineminister Knox also eingestand, daß die „Greer" zuerst auf das deutsche U-Boot geschossen habe, während Roosevelt bekanntlich pathetisch und verlogen genau das Gegenteil zu behaupten wagte! Und jetzt hat Knox wieder einmal als Versuchsballon seinem Herrn und Judenmeister Roosevelt dienen müssen. Nicht einmal Roosevelt wagt es, an den Kongreß direkt das Ansinnen zu stellen, seine, d. h. Roosevelts Neutralitätsgesetzgebung aufzuheben, die amerikanischen Schiffen und Passagieren das Befahren der Kriegsgewässer verbietet. Er will, wie sein Außenminister Hüll verkündete, nur ed)t jüdisch ifmi. ->A p* j Der ehmalige Waldreichtum schwand im Laufe der Jahrhunderte immer mehr dahin. Das bedeutete für alle Mittelmeerländer eine Katastrophe. Denn bei dem subtropischen Klima mit Winterregen und Somtnerbürre kann der Wald als Wasserspeicher h der trockenen Jahreszeit unter keinen Umständen entbehrt werden. Am verhängnisvollsten wirkte sich fcefer Umstand im Osten aus, weil hier der Boden cus Kalkgesteinen besteht, die unterirdisch schon ge- hig Wasser ableiten, so daß für sie die schützende Humusschicht des Waldes geradezu eine Lebensnot- dendigkeit darstellt. Die Folgen einer solchen Ent- dicklung lassen sich leicht ausmalen. Am ganzen Stittelmeer ging der Ackerbau zurück, am schlimmsten natürlich im Osten, well hier der Bo- ten den Auswirkungen der Entwaldung am meisten vusgesetzt war und ihnen den geringsten Widerstand entgegensetzen konnte. Das Ergebnis dieser Entwicklung 'war ein ungeheurer Bevölkerungsrückgang, der in früheren Jahrhunderten eine außerordentliche Auswanderung bedingte und den aus dem Orient rassemäßig überkommenen H a n g z u m handel naturnotwendig steigerte, und entwickelte. To fand man schon früh die Völker des Ostens un- hr der Bezeichnung Levantiner als Händler in aller Welt. Die gesteigerte Verkehrsentwicklung der Gegenwart hat die Auswanderung erheblich teschränken können, da das Mittelmeer nach der Eröffnung des Suezkanals in ständig steigendem Naße sich zu einer Hochstraße des Weltverkehrs aus- bldete und zahllose Fremde an seine Gestade führte. Andere Devisenbringer stellten die zahlreichen Griechen bar, die in überlieferter Weise als Ausland gingen oder in ter Trampschiffahrt vorwiegend im Dienste ter angelsächsischen Mächte ihr Brot verdienten. Letztere erwies sich als besonders gewinnbringend, bi viele griechische Familien chr Ersparnisse in dem Erwerb eines Trampdampfers anlegten und im Eienfte der Erz- und Getreideverforgungsschlfsahrt brrch ihren Familienbetrieb in kurzer Zell das an- Wlegte Geld um ein Vielfaches vermehrten. Beide Truppen, die Händler wie die Seefahrer ubermtb Men aber der Heimat ihre Ersparnisse, so daß b’efe irgendwelchen Devisenmangel niemals zu ver- Ifüren bekam. . Alle hier aufgezählten Einnahmequellen Griechen- wöhnlich groß seien. „Die größten englischen Fliegerhelden in führenden Frontposten", so heißt es in dem Bericht, „sind dahin — Männer wie Bader, Lock, Mungo-Park und Gillan — aber selbst um solchen Preis muß die Offensive weiter- geführt werden." Inzwischen sind zu den abge- schossenen Elitefliegern der Briten nach englischen Meldungen auch noch der erste und einzige Vik- toriakreuz-Träger der Neuseeländer, Ward, und der Geschwaderführer Budden auf die Verlustliste gekommen. England droht Finnland. Die Finnen haben ihren Feind erkannt. Berlin, 2. Okt. (DNB.) England hat dem kleinen Finnland erneut gedroht. Im Unterhaus erklärte Außenminister Eden am Mittwoch, England müsse, falls es keine ausreichende Antwort von der finnischen Regierung bekomme, Finnland als offenen Feind betrachten, sobald es in das alte russische Gebiet einfalle. Diese Drohungen sind offensichtlich der Beitrag Englands zur Unterstützung seines bolschewistischen Bundesgenossen, dem er eine schnelle materielle Hilfe trotz aller schönen Reden in London und in Moskau nicht geben kann. Darum möchte England seinen guten Willen beweisen, und es versucht, d e n f in n i s ch e n F r e i h e i t s k a m p f zu ersticken, unbekümmert darum, daß es vor Jahr und Tag noch die finnische Sache gegen Moskau vertrat. 3M; , yn) tl SrÜhlscheUniverfitArdnickerei 8. Large General-AnzeigersürOberhessen $d,ti»keew.6Sd)Hl|r«teM erschüttert ein harter Schlag die Maschine: Flaktreffer!! Aber wir stürzen schon, stürzen mitten hinein in die Sprengwolken krepierender Granaten, in die roten und weißen Fäden der 2-ew-Flak, die uns zu greifen versucht. Ich weiß nicht, wie wir aus diesem Hexenkessel wieder herauskommen. Es ist gleichgültig. Beim Abfangen sehe ich den Einschlag unseres schweren „Koffers" am Heck des Kreuzers. Eine riesige, weiße Wolke quillt heraus. Keffelerplo- fion!! Jetzt schnell noch drei Wirkungsbilder. Als sie fertig sind, ist die Maschine und mit ihr die Staffel aus dem dicksten Dreck heraus. Zwar empfangen uns schon die Batterien an der Küste mit einem starken Sperrfeuer. Aber wir übersehen jetzt das Gesamtbild: Noch immer stürzen Staffeln! Am Nordzipfel von Kronstadt liegt brennend ein Schlachtschiff. Drei Volltreffer haben mit* schiffs und am Heck gesessen. Ein leichter Kreuzer liegt ebenfalls brennend am Eingang des Kanals. Auf zwei weiteren ist starke Rauchentwicklung festzustellen. Der von uns getroffene Kreuzer hat abgestoppt und liegt mit Rauchentwicklung südlich von Kronstadt. Ein Anfang erst! Das Geschwader fliegt den Anglriff am gleichen Tage noch zweimal. Beim Anflug zum zweiten Angriff sehen wir den leichten Kreuzer in schon sinkendem Zustand unter uns. Wieder jagen Bomben schwersten Kalibers auf die sich verzweifelt, aber vergeblich wehrenden stählernen Ungetüme hinab. Leningrad im deutschen Artilleriefeuer Berlin, 2. Okt. (DNB.) Die schwere deutsche Artillerie beschoß am 30. 9. und am 1.10. mit guter Wirkung zahlreiche wichtige Industrieanlagen in Leningrad. Ein besonderes Ziel der deutschen Artillerie waren an beiden Tagen die Kirow-Werke in Leningrad. Diese Werke gehören zu den wichtigsten Rüstungsbetrieben der Sowjetunion. Sie sind zu einem bedeutenden Schwerpunkt der sowjetischen Eisen-, Stahl- und Maschinenindustrie geworden. Die Werksanlagen umfassen mehrere Hochöfen, eine Traktorenfabrik, eine Hebezeugfabrik und die Shdanow-Werft, auf der zahlreiche sowjetische Kriegsschiffe vom Stapel gelaufen sind. Die Kirow-Werke produzieren die verschiedensten Stahlarten, Walzeisen und Blech. In weiterer Verarbeitung der von den Werken produzierten metallischen Rohstoffe stellen die Kirow- Werke Turbinen, Kurbelwellen und Maschinen aller Art her, darunter vor allem Werkzeugmaschinen. In besonderen Fabriken wird an der Herstellung von Eisenbahnwaggons, Traktoren und Pflügen gearbeitet. Die größte Bedeutung haben die Werke indessen als Rüstungsbetrieb. Sie fabrizieren Geschütze, Teile von Panzerkampfwagen und Munition aller Art. In neuester Zeit ist auch die Montage in Panzerkampfwagen ausgenommen worden. Die Arbeiterzahl der Kirow-Werke betrug in normalen Zeiten 23 000 Mann, sie wurde in den letzten Monaten und Jahren auf 40 000 bis 50 000 gesteigert. Die günstige Lage der Werksanlagen im Südwesten von Leningrad m der Nähe des Hafens hat ihre wirtschaftliche und militärische Bedeutung noch unterstrichen. Die Gesamtanlagen der Kirow- Werke waren das Ziel der deutschen Artillerie. Durch Beobachtung wurde festgestellt, daß die deutschen Granaten in den Werksanlagen bereits umfangreiche Schäden heroorgerufen haben. seine Staffel im schwersten Angriff dieses Feldzuges selbst führt! Die Sowjets scheinen zu ahnen, was im Anzuge ist. Als vor Oranienbaum die Küste in Sicht kommt, fegt ein ganzer Pulk sowjetischer Jäger modernsten Typs heran. Ein wilder Kurvenkampf mit unseren Me 109 beginnt. Maschinen stürzen brennend vorn Himmel. Unbeirrbar fliegt das Geschwader seinen Weg weiter. Jetzt bricht die cholle los. Aus Hunderten von-Geschützrohren fegt uns ein Feuer- ortan kaum vorstellbaren Ausmaßes entgegen. Auf über hundert Kriegsschiffen, bewaffneten Handelsschiffen bis hinab zur kleinsten mit Dierlings-MGs oder 2-cm-Geschützen bestückten Prahmen, blitzt es in ununterbrochener Folge auf. Kronstadt i st mit Flakbatterien förmlich gespickt. Um Oranienbaum stehen zusammengedrängt die Batterien eines Frontabschnittes, der in den Kämpfen der letzten Wochen um hundert Kilometer verkürzt worden ist. Hier kann sich nur ein Kampfgeist bewähren, der Eben-Emael, die Ma- ginotlinie, Kreta und die britische Flotte, wo sie sich zum Kampfe stellte, überwunden hat. Weiße und rote Leuchtspur jagt vor uns, hinter uns und an der Seite vorbei! In knapp zwei Minuten ist der Himmel mit Sprengwolken der mittleren und schweren Flak übersät. Mit eisernen Nerven greifen sich die Staffelführer in alter Kampferfahrung ihre Ziele heraus. Unter uns liegt, aus allen Rohren feuernd, ein K re u z e r. Mein Staffelkapitän Oblt. W-, mit dem ich fliege, gibt den Befehl zum Angriff? Steil jagen mir ohne Sturz- flugbremfe hinab! Flaktreffer! Als wir abkippen, (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Athen, Ende September 1941. Das östliche Mittelmeer hat zwar im Altertum die einzigartige Kultur der Antike geschaffen. Als aber das römische Weltreich dieses Erbe übernahm, zeigte es sich nicht mehr befähigt, ein so kostbares Dut zu erhalten, geschweige denn weiterzubilden. Die in ihm sich ständig mehr durchsetzende Rassen- Mischung ließ allmählich das schöpferische nordische Rassenelement immer weiter zurückgehen und In vielen Teilen ganz unwirksam werden. Damit bahnte sich das Schicksal an, unter dem bis heute die Mehrzahl der Anwohner des Mittelmeers seufzt: an Stelle des nordischen Rasseelements trat das orientalische und vorderasiatische, ein Volkstum, das feine schöpferische Kraft aus einer engen Naturver- dundenheit herleitete, ja, das sich selbst als ein Stück itatur fühlte, wurde überdeckt durch ein anderes, em das Empfinden für Bodenverwurzelung über* aupt abging. Ein Volk, das die gestaltende Tat ber alles stellte, verwandelte sich durch Rassen- üschuna in ein solches, dem auf der einen Seite eine behagliche Lebensfchau ohne allzu große Anstrengungen zu eigen war und auf der anderen ein beispielloser Fanatismus in Glaubens- und Volks- lumsfragen. Diese allgemeine Entwicklung des . Mittelmeeres muß man sich vor Augen hellten, will man die fragen des inneren Slufbaus in Griech e n- änb nach dem Zusammenbruch in diesem Früh- chr verstehen. Sie allein machen die eigenartige Zevolkerungsverteilung und Wirtschaftsstruktur im !anbe begreiflich. Es erweckt immer wieder Erstaulen, wenn man vernimmt, daß nur 40 v. H. des Brotgetreides in Griechenland selbst wächst. Denn rt den Gasthöfen wird nicht nur tadellos weißes Zrot aus Weizenmehl verabreicht, man kann auch richt beobachten, daß die Bevölkenma anders ißt. Kan wundert sich, daß allein die Ausfuhr von )livenöl, Korinthen und Tabak ausreicht, um in Griechenland mehr als die Hälfte des täglichen Brotes sicherzustellen. Tatsächlich ist das nicht der Ibnnten sehr viele Griechen in ihrer Heimat bleien, was zur Folge hatte, daß die Mittelpunkte des ! remdenverkehrs, insbesondere die Landeshaupt- adt Athen, mit ihren wertvollen Kulturdenkmälern tmen ungeheuren Zustrom an Bevölkerung erlebten. Diese Wandlung in der Bevölkerung wirkte sich seit dem Untergang der Antike am folgenschwersten in der Mittelmeerlandschaft selbst aus. uni )en toen’fl $ ) mit । mein-' ' HM' id) jert -l-s ne ttE » rtpWj et’81' Wandler ins e Maßnahmen Vorschlägen, die das ganze Gesetz entkräften, aber es pro forma bestehen lassen. Und nun kommt Knox und plaudert aus, was Roosevelt wirklich zu tun beabsichtigt. Daß dabei verschiedenes Porzellan in die Brüche ging, kümmert Knox nicht. Also er sagte, nur eine gerecht geführte friedliebende Macht, selbstverständlich die von Roosevelt und Knox, könne die Welt vor der Selbstvernich, tung retten. Diese Macht müsse die Kontrolle über die Meere haben und deshalb müßten die deutsä>en Piraten aus dem Nordatlantik weggefegt werden, damit die USA. „nach England die Produkte zur Ablieferung bringen können, die aus dem Arsenal kommen, das in den USA. errichtet wurde". Die Niederlage der totalitären Mächte bilde jetzt einen Teil der nationalen Politik, die USA. würden den Legionen der Achsenmächte Deutschland und Italien sowie Japan die Niederlage zufügen. Ganz abgesehen davon, daß Knox hier wider Roosevelts Taktik verstößt, Japan augenblicklich nicht zu erwähnen, spricht Knox bereits, als ob die USA. im Kriege wären, als ob Roosevelt den Kongreß dazu gezwungen hätte, die Kriegserklärung an die Achsenmächte zu bewilligen. Und weiter: Knox stellt die Gewaltpolitik, die Roosevelt beabsichtigt, als Teil eines Messias-Programms hin, wobei der Messias natürlich Roosevelt heißt. Wir müssen sagen: ein solcher wilder Marme- minister ist Roosevelts würdig. Das amerikanische Volk aber? Das Repräsentantenhaus? E. S. 3m Kessel von Kiew. Das haben die Sowjets aus dem schönen Kiew gemacht. In Kiew, der schönen Hauptstadt der Ukraine, hat sich der Dernichtungswahnsinn der Bolschewisten ausgetobt. Ganze Häuserblocks wurden zerstört und in Brand gesteckt. — (PK.-Funck-Scherl-M.) LMM IY A L 4* '' 4, t l ■« , Berlin, 2. Okt. (DNB.) Die Schwere der bolschewistischen Meterlage im Kessel ostwärts Kiew und die gewaltigen Verluste, die die Bolschewisten bei der Vernichtung mehrerer Armeen hatten, zeigen sich jetzt in ihrer vollen Auswirkung. Nach den bisherigen Zählungen wurden auf dem Kampffeld im Dnjepr-Desna-Bogen mehr als 15 000 sowjetische Kraftfahrzeuge von den deutschen Truppen erbeutet oder vernichtet. In dieser Zahl sind die vielen zerschossenen Fahrzeuge der Bolschewisten, die in dem unübersichtlichen Wald- und Sumpfgelände lieaengeblieben und noch nicht ausgefunden worden sind, nicht enthalten. Außerdem wurden bisher 8000 sowjetische Pferde aufgegriffen und den Sammellagern zu- geführt. Die Front für den Bolschewismus. Moskau erhebt den Führungsanspruch. - Wer Hilst wem? Berlin, 2. Oktober. (DNB.) Die Moskauer Besprechungen zwischen den Vertretern der Sowjetunion und ter Plutokraten Englands und USA. sind mit einem Schwall phrasenreicher Freund- schastsbeteuerunaen und Hilfeversprechungen zu Ende gegangen, die das innige Einvernehmen zwischen den verbrecherischen Spießgesellen erneut bestätigt haben. Von dem nunmehr im Wortlaut vorliegenden wut- und haßerfüllten Gestammel, das der mißtönende Lautsprecher bolschewistischer Agitationsphrasen, Genosse Molotow, vor den staunenden Gentlemen aus England und USA. zum Besten gab, verdient ein Satz besondere Beachtung, der in erfreulicher Deutlichkeit enthüllt, um was es nach dem Willen der Moskauer Machthaber bei dem Kamvf gegen die „faschistischen Mörder" eigentlich in Wirklichkeit geht. „Eine geeinte Front der freiheitsliebenden Völker", so deklamierte Molotow, „mit der Sow- jetunion an der Spitze hat sich erhoben, England und die USA. haben sich dieser Front a n a e s ch l o s s e n." Da sich keinerlei Widerspruch vonseiten ter „feinen" plutokratiscken Bundesgenossen regte, ist somit als feststehend die ungeheuerliche Tatsache zu vermerken: Der Krieg, den England verbrecherisch gegen Deutschland und die anderen jungen und aufstrebenden Völker heraufbeschworen hat, ist zum Kampf für den Bolschewismus geworden. Die plutokratlen sind in diesem Kampf, der unter Führung des bolschewistischen Regimes in Moskau geführt wird, offiziell — wie Molotow dies offen ausspricht — nichts anderes mehr als Helfershelfer der blutigen Verbrecherclique im Kreml. In vollem Bewußtsein dieser leitenden Rolle, die dem Bolschewismus in dieser unheiligen Allianz zu- gestanden wurde, kann es sich der als Stalins willfährige Kreatur zur Macht gelangte kleine Sowjetfunktionär Molotow auch leisten, die Vertreter der früher so stolzen Plutokratien dreist und schonungslos an ihre Pflichten zu erinnern. Er verlangt, daß die schon begonnenen Lieferungen von Kriegsmaterial an die Sowjetunion einen „umfangreichen und systematischen" Charakter annehmen mühten. Die Sowjetunion, so betonte Molotow mit herausfordernder Deutlichkeit, trage gegenwärtig die ganze Bürde des Kampfes. Es sei daher zu verstehen, daß die Hilfe schnell und in immer größerem Ausmaß erfolgen müsse. Aus dem aufdringlich forderndem Ton des bolschewistischen Schnorrers klingt also deutlich die bange Sorge heraus: Wird die Hilfe überhaupt geleistet werden, wird sie ausreichend sein und wird sie überhaupt und vor allem rechtzeitig eintreffen? Daß diese Befürchtungen Molotows zum mindesten nicht ganz unberechtigt sind, ergibt sich aus der Antwortrete des USA.-Vertreters Harriman. Gewiß, auch er spricht in verbindlichen Worten davon, daß die Konferenz beschlossen habe, der Sow- jetreaierung all das zur Verfügung zu stellen, was von den militärischen und Zivilbehörden der Sowjetunion angefordert würde. Aber gleich darauf folgt ter plutokratische Pferdefuß, d i e Sowjet- union werde, so behauptet wenigstens Harriman, Großbritannien und die Vereinigten Staaten mit einer großen Menge von RohOer Teufel hält Winterschlaf. Von Hans Friedrich Blunck. Einmal hat der kleine Igel Stickelpickel Unglück gehabt. Er steht sich nicht gut mit dem Teufel — ich erzälte schon einmal, warum das so ist: er hatte ihm ja einmal einen Klumpen Gold angenommen. Seitdem meidet er ihn, wie jeder Gerechte ihn meiden sollte. Aber der Böse, von dem ich rede — Bellhorn heißt er —, hat einen Hof irgendwo in unserem ßahd, und dem kleinen Stickelpickel stößt es zu, daß er sich eines Tages, gerade als er sich einen Schlafplatz für den Winter sucht, schnaufend und polternd zwischen des andern Scheunen verirrt. — Hui, ist Bellhorn auch schon über ihm und freut sich mächtig, daß er den Igel, mit dem er doch eine lange Rechnung hat, in seine Gewalt bekam. Sttckelpickel weiß auch gleich, um was es geht. Aber er faßt sich, ist höflich, so sehr ter Böse grinst, sagt, er sei aus Versehen hier, und fragt so nebenhin nach dem Weg zum nächsten Pfarramt. Bellhorn lacht schadenfroh; er freut sich auf den Klumpen Gold, den er an den Igel verwettet hat und den er jetzt wiedergewinnen wird. Vorher aber will er sich an der Angst des armen Stickelpickel weiden; eigentlich wundert er sich, daß der Kleine nichts von seinem Schrecken merken läßt. Stickelpickel tut, als sei es die allereinfachste Sache der Welt, über des Teufels Hof zu laufen. Ja, mehr als das: „Du hast es hier eigentlich ganz gut", sagt er zum Teufel, recht wie ein alter Gönner, „ich finde, man bietet seinen Freunden etwas an, wenn man es danach hat." „Entschuldige sehr", antwortet Bellhorn verblüfft, öffnet eine Tür und lädt den Gast in seine Stube. Weil aber bekannt ist, daß Stickelpickel gern einen Schluck aus der Flasche nimmt, zaubert der Böse ihm, während der Gast über die Schwelle tritt, rasch eine Butte mit Schnaps vor die Füße. Der arme Gast fällt mit ter Nase mitten hinein. Aber er kann ja allerhand vertragen. „Hoppla", sagt er, steht auf und schluckt und schluckt. „Schmeckt fein, danke schön!" Das hat Bellhorn ja nicht erwartet. „Du bist doch ein Baskerl, Stickelpickel", faat er neidisch. „Wie hältst du dich nur so gut bei Gesundheit?" Oh, knurrt der kleine Stickelpickel, geht an des Teufels Brotschrank und findet auch noch einen Zipfel Wurst. Gut essen, trinken und gründlich schlafen, damit bleibe man jung. Er grinst ein wenig, er schläft nämlich den halben Winter, und der Böse hat es zu arg mit seinem Gewissen und bleibt meist ohne Schlummer. Am Essen und Trinken lasse er es nicht fehlen, sagt Bellhorn. „Aber wann kommt unsereins wohl zum Schlafen! Hätte ich nicht selbst die Augen auf- gehabt, wärst du mir unbesehen durch den Hof gelaufen. Zugleich bietet er Tabak und reißt Feuer an für Stickelpickels Pfeife. Der Kleine muß einige Male niesen, das kommt wohl von des Teufels starkem Tabak. Dazwischen nickt er höflich zu allem, was der andere vorbringt. „Gut essen, trinken und schlafen", rät er wieder. Dann sieht er sich noch einmal neugierig in der guten Stube um und tut, als möchte er mit einem Kratzfuß zur Tür hinaus. Aber so leicht geht das ja nicht. Da man einmal beieinander sei, beginnt der Locker, könne man ja über einige alte Wünsche roden. Er zum Beispiel hätte drei davon auf dem Herzen. Ob er sie aussprechen dürfe? „Gewiß", sagt Stickelpickel, und es tut ihm leid um den Klumpen Gold, den der Böse ietzt zurück- verlangen wird. Um die Sache indes hinzuhalten, fängt er nach der Art kleinerer Leute zu handeln an. Zwei Wünsche täten es vielleicht auch, meint er so obenhin; ja, vielleicht dürfe er selbst auch einen Wunsch anmelden, und was der Worte mehr sind. Der Böse anroortet nicht, er weidet sich an Stickelpickels Ausflüchten, und dem armen Gast wird nun bo* heiß und kalt zu Mut. Nun, wenn er keinen Wunsch tun dürfe, so sei's ihm auch recht, sagt er. Er habe ja, was er wolle, nämlich gut essen, gut trinken und gut schlafen. IUnb ob es nicht am besten sei, jetzt nach dem Esten mit dem Schlaf anzufangen? Stickelpickel hat das Gespräch eigentlich nur hin- stoffen beliefern, die diese Länder ohne Verzug benötigen. Die Frage der Transportmöalichteiten sei geprüft worden, und man habe Pläne für einen größeren Umfang der Lieferungsräume nach allen Richtungen ausgearbeitet. Hiervon allerdings hat Genosse Molotow mit keinem Wort gesprochen. Wie man sieht, haben auch die Moskauer Besprechungen über die Frage, wer eigentlich wem helfen soll, keine Uebereinftimmung gebracht. England hat zwar in verbrecherischer Aufopferung aller sonst im Munde geführten Kulturideale Europas dem Bolschewismus überlasten. Es verzichtet jetzt ganz offiziell auf seine angemaßte „Schirmherrschaft über diesen Kontinent", für den London noch vor gar nicht so langer Zeit sogar phantasievolle „Neuordnungspläne" wälzte. Ob aber diese Option auf einen Erdteil, der sich unter Deutschlands und Italiens Führung zu einem seiner politischen und wirtschaftlichen Zusammengehörigkeit bewußten Machtbereich entwickelt, dem unter den Schlägen der verbündeten Truppen wankenden Bolschewismus noch irgend einen Nutzen bringen kann, ist füglich zu bezweifeln. Wenn man in Moskau vielleicht die „Hilfe" vergessen haben sollte, die England und die USA.-Kriegshetzer den von ihnen ins Verderben gehetzten kleinen Staaten gewährt haben, so sollte die letzte Churchill-Rede den Machthabern im Sfteml doch zu denken geben. Die Transportwege, die das für die Sowjetunion bestimmte Kriegsmaterial gehen muß, sind lang und unsicher, und die Nonsens-Offensive der britischen Luftwaffe bringt den Engländern zwar laufend schwere blutige Verluste, den Bolschewisten aber keinerlei greifbaren Vorteil. Die einzige wirkliche Entlastung wäre eine tatsächliche wi ll torische Ak- Hon Londons. Diese Möglichkeit hat i°d°ch Churchill in der ihm eigenen brutalen Offenheit mit dem Satz abgeschnitten, daß England niemals eine starke Armee gehabt habe und daß es sie auch tn Zukunft wohl nicht haben werde. So ergibt sich als Endergebnis der mit so viel Vorschußlorbeeren bedach- ten Moskauer Besprechungen nur das klägliche Schauspiel betrogener Betrüger. Botschaften Churchills und Roosevelts an Stalin. Stockholm, 3. Oktober. (Europapreß.) Lord Beaverbrook und A. Harriman, die Chefs der englischen und nordamerikanischen Delegation für die jetzt beendete Moskauer Konferenz, haben persönliche Botschaften Churchills und Roose- velts an Stalin überbracht, wie am Donnerstag aus Moskau gemeldet wird. Roosevelts „Freiheit der Meere". Knox lüstet den Schleier. Berlin, 2. Oktober. (DNB.) Auf der Tagung des nationalen Verbandes ter amerikanischen Rechtsanwälte in Indianapolis erftbien, wie aus Neuyork gemeldet wird, nach Patterson, dem Unterstaatssekretär in Roosevelts Kriegsministerium, auch der Marvnemimster Knox, um im Auftrag des Kriegshetzers Roosevelt dessen Gedankellgänge über oie „Freiheit de r Meere", wie das Judentum und der USA.-Präsident sie auffaßt, von sich zu geben. Dabei ist recht interessant, daß Knox erklärte, eine st arte Seemacht, die natürlich in erster Linie die Vereinigten Staaten (und nicht Großbritannien) (!) zu stellen habe, sei das hauptpolizeimittel, um die Freiheit der Meere zu sichern. Knox ging sogar noch weiter und verlangte, daß diese starke Seemacht diejenigen, die sich etwa erdreisten sollten, nach der Beendigung des Krieges gegen diese Freiheit der Meere von U8A.-Polizeignaden zu opponieren, zum Frieden gezwungen werden müßten. Knox gibt hier mit erfrischender Klarheit einmal preis, was sein Herr und Meister im Auftrag des Weltjudentums plant: d i e Unterwerfung der Welt unter die jüdische Botmäßigkeit. Der U8A.-Marineminister hat uns damit endlich einmal einwandfrei bestätigt, wohin der Karren des Herrn Roosevelt laufen soll. Wir sind ihm dankbar dafür, wenn er uns auch im Grunde nichts Neues verrät. Die anderen Staaten, die ebenso wie Deutsch- lan und feine Verbündeten um die „Freiheit der Meere" willen blockiert werden — wir meinen in erster Linie Frankreich, die Niederlande, die Schweiz, Spanien und Schweden —, wissen nun wenigstens, woher der Wind in Washington weht. Knox unterstrich die imperialistischen Pläne Roose- velts noch, indem er die Hoffnung aussprach, daß mindestens für die nächsten 100 Jahre die Seeherrschaft in den Händen von USA. und (last not least) auch Großbritanniens bleibe. Er verriet auch gleich das Rezept dafür und erklärte, die beste Verteidigung der Herrschaft der beiden Staaten in der Welt und auf dem Meere sei der Angriff. Die USA. sollten daher „beschließen", den Krieg auf fremdem, nicht auf eigenem Boden auszutragen. Nur so konnte man einen eisernen Ring um Deutschland und seine Verbündeten schließen. Die Vereinigten Staaten würden, so kündigte er weiter an, eine Maßnahme nach der anderen ergreifen, bis die Vernichtung Deutschlands und seiner Bundesgenossen Italien und Japan vollbracht sei. Die nordamerikanische Nachrichtenagentur Associated Preß unterstreicht diesen letzten Satz in ihrem Kommentar besonders, denn weder Roosevelt, noch andere Kabinettsmitglieder hätten bisher Japan bei ihren Angriffen gegen die Achse einbegriffen. In der Tat, Knox hat mit seinen Ausführungen gegen Japan seinen Ruf als Enfant terrible aufs neue bestätigt und, indem er den Schleier von Roosevelts bisher sorgsam geheim gehaltenen Plänen riß, den Japanern Aufschluß darüber gegeben, l was hinter den schonen Worten verborgen ist, die ab und zu von Washington über den Pazifik nach Tokio gerichtet werden. (Sin Panzerzug wird lahmgelegt. Am Südwestrand der großen Einkreisung im Raum von K. ani Dnejepr machen uns die Sowjets das Leben schwer. Mit allen ihnen zur Verfügung «en Mitteln versuchen sie ihre Einheiten über uß zu retten. Artillerie funkt seit Tagen in unseren Abschnitt, immer wieder sind Panzer an- gesetzt, die unsere vorstoßende Artillerie aufzuhalten versuchen. Hier steht auf der Bahnstrecke T—K. auch ein Panzerzug der Bolschewiken, dessen Vorhandensein uns in unseren Operationen hemmt, und den zu fassen uns bisher nicht gelungen ist. Die Artillerie hat sich schon vergeblich bemüht, und auch die Pak hat es nicht geschafft. Was ist zu tun? Da kommt der erlösende Gedanke: Man muß dem Panzerzug die Bewegungsfreiheit nehmen! Eine echte Pionieraufgabe. Gegen Mittag des strahlenden Septembertages wird der Befehl zur Sprengung des Schienepstranges erteilt. Seit Tagesbeginn hat der Feind für einen Panzerausfall vorbereitendes Artilleriefeuer geschossen, während wir in unseren Lochern hockten und uns darüber wunderten, wie genau und präzis die Sowjets schossen. Und mitten in die gespannte Erwartung platzte für unsere Gruppe der Befehl: „Schienenstrang der Linie T.—K. möglichst weit feindwäkts ist zu sprengen!" Nach kurzer Vorbereitung geht es los. Erst durchs Dorf und dann unbemerkt heraus. Aber kaum, daß wir uns den letzten Häusern nähern, da geht ein Höllentheater los. Der ganze Dorfausgang liegt, unter Feuer, jeder Schritt auf die Straße bedeutet sicheren Tod. Kurzes Ueberlegen. Links von uns geht ein Bachlauf — da hinein müssen wir. Es gibt keinen anderen Weg, und auch hier zwingen uns die naheliegenden Einschläge zu voller Deckung im Schlamm. Zum Ueberfluß tauchen auch noch zwei feindliche Doppeldecker auf, jedoch auch ihr MG.» Feuer kann uns nicht zur Umkehr zwingen. Ran an die Bahnlinie! Der Gedanke treibt uns vorwärts. Aber schon wieder liegt das Feuer der Bolschewiken vor unserem Weg. Teufel auch! Kann man denn hier keinen Schritt tun, ohne vom Gegner gesehen zu werden? Zwischen den einzelnen Einschlägen kommen wir weiter. Wir wechseln nach rechts in einen anderen, einen tiefer geschnittenen Bachlauf. Das Artillerie- Feuer der Sowjets wird planloser und es gelingt uns, einen großen Teil der Strecke im Dreck des Bachgruntes hinter uns zu bringen. Plötzlich taucht ein weit vorgeschobener Spähtrupp unserer Infanterie vor uns auf. Eine Unterhaltung mit ihm. über die Feindlage nimmt uns ein sowjetischer Panzer übel. Er steht nordostwärts und schießt mit Sprenggranaten nach uns. Sie heulen über dich ziehen wollen. Als der Teufel aber wieder vom ruhigen Schlafen hort, schwillt ihm der Neid so sehr, daß Tisch und Uhr in seiner Kammer zu schwelen und zu rauchen beginnen. Und er denkt, daß er den Goldklumpen ja immer noch verlangen kann. „Als erstes wünsche ich mir", brüllt er, ,daß wir für ein Jahr unfern Schlaf tauschen." Und er stoßt bas Fenster auf, weil das Zimmer nach seinem Jähzorn riecht. Der kleine Stickelpickel ist traurig, er gibt viel auf seine Gesundheit. Aber was bleibt ^hm anderes übrig? „Nun", sagt er, „es ist schade drum, aber wenn du durchaus willst, sollst du meinen Schlaf haben." Und er gähnt und streckt sick seufzend, da muß auch der Bose gähnen und sicy strecken und merkt, daß chm schon erfüllt wurde, was er wollte. Dann versucht er, den zweiten und den dritten Wunsch wegen des Goldklumpens zu finden. Aber er kommt nicht mehr dazu; Bellhorn kann sich auf nichts Rechtes mehr besinnen und hat nur das Bedürfnis, noch einmal lang aufzuseufzen und es sich auf der Ofenbank warm und bequem zu machen. ♦ Erst im Frühling hat ihn die Sonne geweckt, und er hat sich unter furchtbarem Zorn auf alles besonnen. Dabei ist ihm auch eingefallen, daß er noch zwei Wünsche an den Igel hatte, er ist mit einem Wutgebrüll aufgesprungen und hat gemeint, der Nachbar sei eben erst aus der Tür. Aber der war längst über alle Berge. Und er hat sich wohl gehütet, dem Bosen noch einmal über den Hof zu laufen. Er hat sich vielmehr gemütlich in meinem Stall eingerichtet, draußen auf dem Mölenhoff, und ich stehe mich gut mit dem Igel Stickelpickel. Wenn ich indes die Rede einmal auf feinen versteckten Schaß bringe, kriecht er zwischen Die Kühe, als sei ich's selbst, dem er den Goldklumpen abgewettet hat. Aber so viel hab ich nie beisammen gehabt, und wenn ich's hätte, würde ich ja nicht so dumm wie der Teufel sein und die Wette mit Stickelpickel verlieren. Oho, das kann unfereinem ja nicht zustoßen! Merkwürdige Aerztehonorare von einst. Die Frage der Aerztehonorare hat schon früheö eine große Rolle gespielt. Für die Aerzte des alten Babylonien hatte sie der König Hammurabi, ter vor 4000 Jahren regierte, persönlich festgesetzt. Da hatte ein Arzt zum Beispiel für eine Operation des Grauen Stars, die mit Hilfe eines Bronzelöffels ausgeführt wurde, einen Anspruch auf 10 Silbersekel, wenn der Patient reich war; aber er durfte nur drei verlangen, wenn er einen Armen behandelte. Um zu ermessen, wie viel das war, muß man. wissen, daß ein Landarbeiter in jener Zeit einen. Monat arbeiten mußte, um einen Sekel zu oerdie- nen. Aber die Ausübung des Berufs war für den Arzt nicht ohne Gefahr: wenn der Patient öafr Auge verlor, ließ König Hammurabi dem Arzt dit rechte Hand abschneiden. Für die indischen Aerzte waren die Bezahlungen sogar von dem heiligen Buch der Weda festgesetzt. War der Patient ein Priester, so mußte der Arzk sich mit feinem Segen begnügen. Hatte er den Gou- verneur einer Provinz zu behandeln, fo konnte er vier Rinder fordern, während seine Belohnung für die Behandlung ter Frau des Gouverneurs nt einem Kamel bestand. In einer Stadt bezahlte her Gouverneur den Arzt bei feiner eigenen Behandlung auch mit einem Pferd, bei der feiner Frau mit einer Eselin — auf die Dauer mußten die indischem Aerzte sich auch als Viehhändler betätigen... Da ging es ihren Kollegen im alten Rom erheblich besser. Plinius erzählt, daß Quintus Stertimue, der als Arzt verschiedener vornehmer Familien tätig war, 600 000 Sesterzen im Jahre verdiente. Auch die andern Aerzte wurden gut bezahlt, und die, die sich nebenbei mit der Herstellung von kosmetischen Mitteln, Pomaden gegen die Glatze, Liebeselixieren usw. befaßten, konnten große Vermögen aufhäufen. (Ban$ im Gegensatz hierzu liegt aus dem Mittelalter ein Erlaß Friedrichs II. aus Sizilien vor, im dem angeordnet wird, daß die Behandlung der Armen umsonst erfolgen mußte, während der Tarif für die anderen Patienten 60 Pfennige täglich be« trug. C.K- i bs I {iif< i M" -V IIL er'o j j) mir le; Weit? IM Lu N 1 Mgu" I yflixn m •» A°l *= Illi nicht, jjjti die I mir ii 1 weite •raicr ui J*' Kis mt Mene In nounbe Mn $ Ilie lie Mten, MM i'liviede llfi Stoß j M 2 I hr der irtn bi i’ finnt n Schl> neh w< linkt Nunni krbrim ich die Msab lchen K titO chch ii ’ Sorbe A fiel uW « II* üirg bai oie { . Bis in ob rein | jpnen n Rde [Not p virts m in i Nb > . J sein »Ne ?1Noc J8oi!* i 9 *en,e ■ bii , ,Nn I i« gta ff* ,ne' I > g ' v stark, I hcn ld)l tellungsziffern um 25 o. H. böl)cr liegen als in bldi in eine Schlange zu stellen, denn die (fh'Mjäfte lind berechtigt und angewiesen, bei Schlangenbildung den Verknus einzuslellen. (To kann einem öffn kicher viel fad) zu kurz kamen, sicherzusiellen. Nun, lieber üiaucher, vermelde nnd) deute |d)nn. Steife de« Bahndammes und zerplatzen 50 Meter »eiter auf einem ansteigcm>ben Hana. Da bemerken vir auch noch, daß sich weiter rechts, von Süden verdunkclungszeil 3. Oktober von 18.54 bis 7.23 Uhr. Assols n ihrti» eit, noch 3ttM griffen ihlUW ble aut; iier Boi icn PI«' fltfleben, i ist, b« lifll noch üflN "M ch, H >e 6th last not iet auch sie fitb । in bn ieUSA, ■embem, Nur |i 'tschlaich nbigk ibeten s unb i voll- iier legen vier geballte Ladungen an, aber man bat nn« erkannt. Die feindlichen MN. fetzen herüber tzerem Umfang am Konsum beteiligen, als es für dieses zarte Geschlecht verantwortlid) erscheint, 3m Warten aber hält es die Evastochter leider and) heute wieder gern mit der „Schlange" ... Wenn and) nicht daran gedacht ist, ein Rauch' 'N Ration: haben । °o|e. Wneri. NSG. Mancher Volksgenosse, den e« um so nach« briicklicher „ranchert", je mehr der Kaufmann frlcgo- bedlngt rationiert, mutz heute etwas fängcr auf einen Klimmstengel warten. Dies, obwohl die Her« lum, Mi geht tilg "eg' bebeuti von um’ . ss ri n uns h1 ckung n noch Bk ihr M'! gen. Ü«| uns W| ber W fannin* n Sezr«! verbot für Frauen zu erlassen, so mutz dod) gerade im Kriege erwartet werden, daß die deutsche Frau sich aufs äutzerste beschränkt und im Fnteresle unserer Soldaten im Felde und der schwer arbeitenden männlichen Volksgenossen auf den für sie immer- hin fraglichen „Genuß" verzichtet. Die Landeswirtschaftsämter haben nun die Erder Ruhezeit gemütlich qualmen. Der Kauleiter, lieber Freund, hat — wie ich Genau weiß — das Qualmen bereits feit 1939 gänzlich auigegeben, ohne datz er darum weniger arbeiten wurde Ur hat Aber selbst, da er sid) für alle wirtschaftlichen Fragen auf das stärkste interessiert, d-ie Frage von ich aus ausgegrisfen, um insbesondere die Ver- orgung der Berufstätigen, die ja zu guter Letzt 1 per, ein feindlicher 3nfanterlcangrijf entwickelt, datz I i)ie Masse des feinblid>cn 5-aufens vevelts halbrechts ; linier uns steht. Es ist die höchste Zeit, datz wir un-seren Auftrag rledigen. Drei unserer Männer und ein Un-terosfi- frrledenszeilen. Dao ist peinltd; und unersreulich, liebe Raucher, wenn es and) nicht zuletzt daher kommt, datz ein grotzer Teil der Erzeugung lelbst- verständlich für unsere Wehrmacht reserviert wird. Natürlich wird die Versorgung nicht baburd) erleichtert, wenn der eine oder andere sid) über Ke- bühr eindeckt, oder wenn sid) die Frauen in grö- eine reibungslose und ordnungsgemäße Bedienung der wirklichen Kunden gewährleistet ist. Einzelheiten dazu werden noch verösfentlicht. Ein bißchen Keduld also norfi, liebe Rikotinikerl „Freundliche" Briefe an alle möglichen Dienststellen sind deshalb ganz überflüssig, auch der eines Volksgenossen an den Kauleiter. Darin führt jener aus, er habe es leider nicht so gut wie dieser, der sicher seine Zigarren von einem Keschäft rechtzeitig und kistenweise geliefert bekomme. Wer aber am Schraubstock vor Schweitz dampfe, wolle auch in Oie Kontrollkarte für Tabakwarea ist unterwegs. blühen, datz man eine Stunde vergeblich gewartet hat. Tlachentrichtung von Angestellten- verstcherungsbeitrügen im Handwerk. Das Recht bei* Handwerker, für die Zelt, in der sie selbständig gewesen sind, frühestens aber für die Zelt feil dem I. Januar 1924 Beiträge zur Renten- Derürfjeru'ng ber Angestellten nachzuentrichten, konnte nad) fi 10 de« Handwerkerversorgl>ngsgesetzeo nur bis znm .'9. Dezember 1941 ausgeübt werden. Nachdem aber bereits In 8 18 des Gesetzes über weitere Matz nahmen in der Reichsversichernng aus Anlaß des Kvie-ges vom 15. Januar 1941 befHmmt wurde, datz bN Fristen des ß 1442 Al's. I unb 2 der Reichs- oersicherungsopdnung, innerhalb deren nod) 'M- liräge wirksam entrichtet werden Minen, frühesten« mH dem auf das Kriegsende folgenden Kalender- fahr «blairsen, wird In einer Durchführungoverord- Vielfältig ist da« Bild, da« uns die Deutsche Wochenschau alle acht Inge bietet. Diesmal ist der (Sd)lamm das Symbol für alles, was sid) dem beutfdKn Vormarsch an Naturgegebenheiten entgegenstellt, Feuer das Sinnbild der Schlagkraft unserer Wehrmacht elncifeit», der Zerstörungswut und des Vernichlungowillens des Kegners auf der anderen Seite. Die grotzen Leistungen der rückwärtigen Verbindungen an den nördlichsten Frontabschnitten sind überhaupt nur zu ermessen, wenn man sieht, wie jedes Gefährt, ja jedes Rad mehrmals am Tage vom einzelnen Mann bud)ftäbUd) aus dem Kot gehoben werden mutz, wenn man erlebt, datz das warme Essen für die vordersten Frontabschnitte wiederum vorn einzelnen Soldaten aus dem Rücken ost zwanzia Kilometer weit — zuweilen auf Wegen, die unter Feindeinstcht stehen — nad) vorn getragen werden mutz. Hier stehen die F I n n e n neben den Verbänden der deutschen Wehrmacht Ihren Mann. Rumänische Verbände sieht man Im Stidteil der Front vor Odessa sd)arf in den Kamps eingreifen. Es ist, al« habe der Angriffsgeist, der seit Be- glnn diefeo Krieges unsere Truppen in stärkstem Matze beseelt, übergegriffen aus die Offiziere und Mannschaften aller unserer Verbündeten. reichen Leben sprach, trabte geduldig, wie es der kleine Kutscher verlangte. An der Straßenecke wurde der Alte von einem, gleichfalls sehr bejahrten Mann angesprochen: „Hallo! Was machst du denn?" „Ad), ich spiele 'n bitzchen Pferd." „Aber, Friedrich, du bist dod) kein Kind mehr! Du solltest did) lieber In den Anlagen auf eine Bank setzen und in die Sonne gucken/ Da sagte der Alte mit bedächtiger Stimme: „Ja, das meinst du! Aber heute ist nicht die Zeit, wo man gar nichts tut. Jeder steht an seinem Posten. 3d) mutz eben Pferd spielen." „Ader das ist doch kein Posten." Der Alte fuhr fort: rf3a, das meinst du! Aber sied' mal, mein 3unge kämpft im Osten und meine Schwiegertochter arbeitet tagsüber in der Fabrik. Wer soll denn da auf die Kinder paffen, wenn ich es nld)t tue? Das kleine Mädel fonmit in den NSV.-Kindergarten. 3eben Morgen um acht Uhr bringe ich sie hin und abends um sechs Uhr hole ich sie wieder. 3a, die Kleine ist gerne in dem Heim, aber wenn ich sie abends abhole, dann streckt sie ihrem alten Dpa doch jubelnd die Händcl)en entgegen. Du kannst dir wohl gar nicht denken, wie mich das freut. Du bi ft ja ein alter 3unggeselle. Und tagsüder beschäftige irf) mich mit meinem Enkel. Da bin ich mal ein Elefant, mal der böse Mann und manchmal bin ich sogar eine Eisenbahn. Heute bin ich ein Pferd." „Da bist du also auf dein« alten Tage ein Kindermädchen geworden!?" „Das kannst du nennen wie du willst. Jedenfalls freue ich mich, datz ich noch eine kleine Aufgabe zu erfüllen habe." Der Kleine war schon ungeduldig geworden. Er zerrte an der Deine und rief: „Hü! Pferd! Weiter!" Der Alte lächelte: „Du borst, meine Pflidst ruft!" Er wieherte fröhlich und setzte sich in einen leichten Zuckeltrab. 3ch war Zenge der Szene geworden und dachte bei mir: „So spürt man also auch in den unscheinbarsten Dingen die unzertrennliche Schicksalsgemeinschaft des ganzen Volkes. 3eber trägt sein teil zu dem grotzen Kampfe bei. Sogar dieser alte Krotz- oafer, der „nur auf die Kinder patzt"." Aus einiger Entfernung hörte ich noch einmal eine Kinderstimme jauchzend rufen: ,Hü! Pferd! Immer weiter so!" H. W. Tageskalender für Jrettag. Stadttheater: 19.30 bis 22.15 Uhr „Veit Stotz". — Kloria-Palast, Seltersweg: Annelie". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Krad) im Vorderhaus". Theater der Universitätsstadt Kietzen. Die Erstaufführung der dramatischen Dichtung „Veit Stotz" von Hermann Heinz Ortner am Freitag, 3. Oktober, die den Kedanken der „Festabende dramatischer Bühnenkunst" fortsetzt, vermittelt Eindrücke aus dem Nürnberg zur Zeit der Glaubens- kämpfe. Die Nolle des Veit Stotz spielt Leopold Fischer, seine Frau verkörpert Hella Henzky, in weiteren Hauptrollen: Earl Maria Zeppenfeld, Earl Bruno Schmidt, August Wilhelm Funke, Luise Prasser, Kurt Bosny, Karl Volck und Hans Bergmann. Inszenierung. Wilhelm Michael Mund, Bühnenmusik und musikalische Leitung: Oswald En- gerlein, Bühnenbilder: Karl Löffler. Aus der Giadi Gießen. Großvaters posten. Mitten burd) den Verkehr zog ein seltsames Baar. Ein etlva vierjähriger Junge hatte einen alten Mann an der „Leine". Die Leine bestand aus einem Stück Band, das dem alten Mann um die Ellbogen gebunden mar, und dessen Ende der kleine Junge in ber linken Hand hielt. In der Rechten schwang er einen kleinen Stock, und seiner Aufforderung „Hü! Pferd!" konnte man entnehmen, was hier gespielt wurde. Der Alte — ein Mann von etwa fünfundsiebzig Jahren — dessen faltiges Kesicht von einem arbeite- irrb wir sind wieder einmal alle in voller Deckung, wterdes die Einschläge den Sand des Schienen- iettcfl peitschen. Trotzdem künden vier bld)t aufeinander folgende Detonationen den Erfolg unserer Urbeit. Die Schienen sind ausgerissen und vor dem Ücchnhof K. steht ein sowjeti|d>er Panzerzug und !ann nicht mehr weiter. Zwar vermag er noch aus allen Rohren zu schießen, aber nun, da er in feiner Bewegungsfreiheit gehemmt ist, werden auch seine Stunden gezählt sein. Wir, die wir hier mitten im .-indischen Gebiet liegen, wissen, daß wenige Stunden später unsere Flieger an der Stelle fein werden nb datz bann der Panzerzug der Bolschewisten ünc Rolle in diesem Abschnitt ausgespielt hat. Unser Rückweg nach erfolgtem Auftrag vollzieht td) nicht minder gefahrenvoll. Immer wieder sitzt »ns die sowjetische Artillerie im Nacken, und wäh- k*nb wir zu unserer Kompanie zurückstreben, bricht i n weiterer bolschewistischer Ausbruchsversuch im freuer unseres massierten Kegenstohes zusammen. Als wir aus dem Bereich ber uns verfolgenden Artillerie herauskommen, können wir noch einen rerrounbeten Infanteristen mitnehmen, der seit bem drüben Morgen mit einem Granatsplitter im (9e- linbc liegt. Dann endlich vermögen wir unseren rfüllten Auftrag zu melden, und wir erfahren seichzeitig, warum uns die feindliche Artillerie im- ner wieder mit solcher (Genauigkeit beschießen konnte: (in Stoßtrupp von uns hatte inzwischen eine sow- jtische Blinkstelle ausgehoben, die das Artillerie- 1 uer der Bolschewisten geleitet hatte. Leutnant Feige. petroskoi — ein wichtiges Zentrum. Mi der Einnahme ber ost karelischen Hauptstadt letroskoi haben die finnischen Truppen ein michti- s-s wirtschaftliches und politisd)es Zentrum Kare- l»ns in ihre Hand gebracht. Petroskoi (Dnegaburg) r wichtig als Bahnstation an ber Murmansk-Bahn nb ist durch den Stalin-Kanal und die Newa mit Hin grat) und bem sowjetischen Hasen Murmansk nb Archangelsk verbunden. Diese verkehrsmäßig findige Lage der Stadt bradyte es mit sich, daß letroskoi schon bald nach seiner Gründung durch I n Zaren Peter den Kroßen erhebliche Bedeutung «hielt. Bereits Peter der Große ließ am Ufer des Iiegafees eine Elfen- unb Waffenfabrik und eine lurg bauen. Um diese Bauten herum entwickelte \ sih die Finnen-Sieblung Petroskoi. Bi« in die Gegenwart hinein erhielt sich Petroskoi as rein finnische Stadt. Erst die Bolschewisten begannen mit der Bolschewisterung der Stadt. Zahl- eiche ÄarePier wurden von den Bolschewisten Der- reben. An ihre Stelle traten Bolschewisten. Die fmvohnerschaft von Petroskoi ist während der Zeit bir bolschewistischen Herrschaft von 20 000 im Welt« heg und 27 000 im Jahre 1927 auf rund 80 000 {{Hegen. 3m Jahre 19.39 bauten die Sowjets von ■ FtroVoi aus nach Westen eine Eisenbahnlinie. Lhrd) diese Eisenbahn und feine ausgedehnten Rü- Hsimgsfabriken wurde Petroskoi im Sowjetisch-Fin- i|rd)en Krieg 1939/40 ein wichtiger Aufmarschpunkt Bolschewisten gegen Finnland. Auch in diesem utieg war Petroskoi ein wichtiger sowjetischer Stütz- i p! Il kt. I Nunmehr ift auch dieser Ort durch das tapfere Ä|»rbringen der verbündeten finnischen Truppen in Uß'nische Hand gebracht worden. Die Sowiets verloren damit einen ihrer wichtigsten Stützpunkte, bi finnischen Truppen aber haben mit Petroskoi । bn Schlüssel zur Landenge zwischen bem Ladoga- \t* und Onegasee in der Hand. Jetzt ist ein fester, | Hter Riegel vom Ladoga- zum Onegasee gezogen, bf* sich im Süden an den Swir-Fluß onle'hnt und II In Norden in Verbindung mit der mittel karelischen i front steht. Die grotzartlge Einfachkelt unb Beherrschung, die Front unb Heimat feil Anfang des Krieges bewahren, bu" Fehlen jeoer überschwängllchon Begeisterung über Teilergebnisse und die Immer wiener zutage tretende Zuversicht auf den Cnds' aus diefen Bildern besonders stark Sl mehr unb nicht weniger als ein stolzer, aber kühler Leiflungvberlcht von echt soldatischem Ausdruck Das größte Erlebnis dieser Woche lind die UM Iber, die uns bas Ztlslanbekonnnen des ehernen Ringes um ble ostwärts KI e w eingeschlossenen boliche- wislisd>en Divisionen zeigen Sie neben ein Beispiel für ble Konsequenz unb Nüchternheit ber beuthbrii Kriegführung überljauph Was fich diesen 'I nippen eutgegenlteilt, wird überrannt, ble Richtung tulrtl bei bei; alten. Das Zuscimmentrefsen oer von Norden unb Süden her vorstoßenden Banzerverbände Ist em Ereignis von geschichtlicher Bedeutung, aber von )ti Bei'"iiklicyung disfes Planes teilhaben, wild es iozusagen als Selbslver- ftänblldjfelt genommen. Man begrüßt fich, die Panzer inadjen eine halbe Wendunn, unb schon beginnt ein neuer 7eil des grotzen strategischen Unternehmens: die Einschniirung des Feindes. mächtigung erhalten, die Versorgung burd) Einführung ber „Kontrollkarte" sicherzustellen, was eine „Entspannung" für alle Beteiligten bedeutet. Da« geschieht im Einvernehmen mit ber Fachgruppe Tabak ber Wirtschaftsgruppe Einzelhanbel auf raschestem Wege. Dao Tempo richtet sid) allerblnge nach dem Matze ber Papierberettstellung, ble bei ben ungeheuren Kriegsanforberungen Schmierigkeiten begegnet. In einigen Wochen wird bie Kontrollkarte ausgegeben, unb die Ausgabe von Tabakwaren erfolgt bann in gerechter Weise nur noch auf bie Kontrollkarte gegen Entwertung ber aus ben Karlen befindlichen Kontrollabschnitte, so datz Gute Hilfe bei Kopfschmerzen Infolge von Stockschnupfen, Ver- topsimgen und Staunngc'n Im Nasenrachenraum »ringt meist KloslersraU'Schnuvspulver. Bel mehr- achem ltzevrauch pflegt ohne schädliche Nebenwlr- klingen bald eine angenehme und befreiende Erleichterung einzulrelen. Seit über hundert Jahren bewährt! Au« Heilkräuteri, hergestellt von her gleichen Firma, ble ben bekannt guten Klosterfrau- Melissengeist erzeugt. 3877V Bitte machen Sie einen Versuch! Vrlginalbosen zu 50 Ps. (Inhalt 4 Gramm) In Apotheken unb Drogsl "'n übtr ir,N it Ü|, AP > Oer eiserne Ring schließt sich Der Krieg im Osten in der neuen Wochenschau. wen l Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) (Fortfetzung folgt.) brummte er. fo!tit"gibt Leder fohlen längerejialtbarkeit, macht fie wafjerabitoflend! foltit "konserviert auch Holzfohlen z <'1 d ÄP1 nmtnc i * es W Dreck! )lich iserer < it ökMMrmg-Müer Vornan von Lsorst Blecnath Angina ..." knurrte Hellwang erbittert, „es Ift ^htherie, verlaß dich drauf! Ich kenne das doch. nn hier im Umkreis von zehn Meilen eine lenkheit ausbricht, bann finb unsere Kinber die en, die es erwischt. Weiß der Himmel, woher Zeit zu tun. „Diphtherie! — Womöglich haben ’fcle beiden anderen auch schon! Himmelsakrament, Q;- hat gerade noch gefehlt ..." Es kann ja auch nur eine Angina sein", meinte beruhigend: „auf jeden Fall stecke ich Britta ins Bett. Läute du sofort den Arzt an! onM hon W lurat». {•« W- erEs .'L ÄA - sM Ä & „Freilich!" versicherte Lydia, „bem Toni fei' Schwester ham die Santöter aa abgeholt. Auf aner Tragbahren Ham sitz sie furtgeschafft ..." Sie bekam von Trix einen Klaps auf ben voreiligen Mund. „Ich will njcht ins Krankenhaus!" bettelte Britta unter Tränen: „bitte, bitte, liebe Trix, erlaub bem Konni nicht, daß er mich wagfahren laßt!" „Ach Kleines, nicht meinen! So beruhige bich boch! Vielleicht ist es gar keine schlimme Krankheit, wir müssen erst einmal abwarten, was der Arzt dazu sagt ..." „Nein, nein! Du mutzt mir versprechen, baß Ich nicht Ins Krankenhaus komm!" — Trlx schickte Lydia und Söhnchen in ihr Zimmer hinauf. Sie legte den Arm zärtlich um Brittas Schultern und führte sie ins Kinderzimmer. Kathi richtete das Bett her, und Trix entkleidete Britta unb deckte sie warm zu. Sie setzte sich zu ihr auf den Bettrand unb hielt ihre trockenen, heißen Hände. „Du brauchst keine Angst zu haben, Kleines", saale sie- „wenn du nicht ins Krankenhaus gehen willst, dann" werde ich dafür sorgen, daß du daheim bleiben darfst. Aber nun überleg es bir einmal: Diphtherie ist eine gefährliche Krankheit — nicht für solch große Kinder wie für dich. Von zehn Jahren ab Übersteht man sie leicht. Ich habe Diphtherie gehabt, als ich zwölf war: es war gar nicht schlimm, nur ein bißchen langweilig, weil man eben Im Bett liegen mußte. Aber bös kann die Geschichte ausgehen, wenn kleine Kinder diese Krankheit erwischen. Und sie ist sehr ansteckend. Weißt du, da braucht Söhnchen zum Beispiel nur einen Türdrücker anzufassen, den du vorher berührt hast, und schon bekommt er sie auch ..." „Unb müßte Söhnchen daran sterben?' „Er ist halt noch ein sehr kleiner Bud", ant- Also da haben wir die Bescherung!" stieß Hell- ;ötng hervor: er drehte fich einmal halb um die "|2ne Achse, als beabsichtige er, zehnerlei zu glei- h'r Zeit zu tun. „Diphtherie! — Womöglich haben sie das haben. Von mir nicht! Ich bin In meinem ganzen Leben noch nicht krank gewesen ..." „Nun geh schon an Den Apparat!" fiel Trlx ein wenig gereizt ein. „Muß ich ins Krankenhaus?" schluchzte Britta und klammerte sich an Trlx. Sie zitterte vor Angst, unb Trix wußte sofort, woran sie dachte, unb baß Krankenhaus in ihrer Vorstellung seit Luisa« Tode mit Nimmerwiederkehren gleichbedeutend war. wartete Trix ausweichend: „aber wie gesagt, roehn du durchaus zu Haufe bleiben willst, bann werbe ich's fchon burchfetzen, baß wir bich hierbehalten!"-- Statt)! brachte ba« Fieberthermometer, und Trix steckte es in Brittas Achselhöhle. „Hat mein Schwager inzwischen ben Arzt erreicht?^ „Er spricht noch mit ihm, aber ich glaub’, der Herr Doktor Lechner wirb halb hier sein." „Dann räumen Sie ben Tisch ab, Kathi, unb legen Sie ein Hanbtuch und ein Stück Seife Ine Badezimmer." Hellwang hatte dem Ar^t Britta« Zustand ge- fchildert unb auch seine Befürchtung ausgesprochen, Daß es sich um eine biphtheritlsche Infektion handeln könne, ba die Kinder mit bem Slanglbuben gespielt hätten, bessen Schwester an Diphtherie erkrankt sei. Er hängte gerabe ein, al« Kathi an ihm vorüberging, um im Eßzimmer da« Kaffeegeschirr vom Tisch zu nehmen. „Sie haben doch gewußt, baß ble Schwester von bem Derbammten Bengel erkrankt ist", sagte er vorwurfsvoll, als beschuldige er Kathi, Brittas Erkrankung durch eine grooe Nachlässigkeit verursacht zu haben. „Freilich hab ich's gewußt", gab Kathi zu, „aber ich hab fh den Miftoubn auch zehnmal aus dem Garten gejagt und ben Kindern verboten, mit ihm zu spielen: nun es hat halt nix genutzt. Sie sind fort- gelaufen und haben sich mit ihm Irgendwo anders getroffen, wo ich Jte nicht hab' erwischen können ..." „Wenn Sie allein mit den Kinder nicht fertig wurden, bann hätten Sie es eben mir sagen müssen!" Kathi stellte das Tablett ab. Sie stieß ble Luft kurz unb scharf durch ble Nase. Es klang wie ein böses Gekicher. ,Lhnen?!" zischte sie ihn an, „beet reden S' mir nur nicht ein, Herr Doktor, denn mit Ihnen war in ber letzten Zeit überhaupt« nickt zu reden! Wann ich Ihnen was gesagt hält', bann hätten S' mich angeranzt, daß ich Sie mit solchenen Sachen zufrieben lassen soll. Ober Sie hätten ble Kinber recht z'ammgestaucht, daß Ich hinterher mei’ liebe Not gehabt hält', sie wieder zu beruhigen. Denn wenn Sie'« nicht wissen sollten, will Ich'« Ihnen sagen: Seit Wochen haben Sie mit den »Wenn es Diphtherie wäre ..." sagte Trix un- Mal den Teufel nicht an die Wand!" ,Ui fein!" jauchzte Lydia, „da bräucht ich nicht in ii Schul' gehn. Dem Stangl Toni sei' Schwester hat ind) Disserie unb ber Toni berf vier Wochen min- kt dahoam bleib’m!" -Was!" Hellwang sprang auf. .Bestimmt!" versicherte Lybia, „ber Toni hat's M) selber gesagt, baß ber Doktor ihm verboten kt, in ble Schul zu gehn!" .Wann seid ihr denn mit bem Toni zusammen •fnefen?" .Na, gestern, unb vorgestern unb allweil ..." "Unb hat euch denn niemanb gesagt, baß ihr euch anstecken unb selber krank werden könnt?" .Lydia wurde ziemlich verlegen: „Freilich, bie MHI hat schon gesagt, baß wir mit bem Toni ’inmer fpuin Dürfen; aber der Toni hat gemeint, -otz er net gefährlich es, weil er gleich vom Doktor - Zpritz'n in die Brust gekriegt hat. Unb er hat Mengt, daß er stocknarrisch wird, wann er immer klein i« ..." Kindern kein freunblldieo Wort nicht mehr gerebL Ganz oingeschuchlert sind sie unb tun hier uneln- anberjd)leldien, als ob's nicht ihr Elternhaus wär', worin sie leben, sondern ein totrafgefängnl«. Und jetzt möchten Sie die Schuld, baß die Britta krank gcroorben ist, noch mir aufpacken — bee« möchten S'l Aber da sind Sie bei mir an die falsche Adretz gekommen, Herr Doktor! Ich will Ihnen lagen, wer Daran schuld ist: Sie und fein anderer als Sie! Und roenn Sie auch noch wissen wolle»», woher es kommt?" Kathi reckte den Arm und stach mit Dem Zeigefinger wie ein Erzengel mit dem Flammenschwert anklagend In die Richtung bee Büfetts: „Daher kimmt's!" flüsterte sie grimmig, vom Saufen kirnmt'sl — Aha, jetzt wollen Sie natürlich nix baoon hören, weil Sie lld) Ichamen daß das Fräulein Trlx was erfahren könnt, wie Sie es hier getrieben haben In ber letzten Zeit. Sie brauchen gar nicht ben Finger an ben Mund zu legen, hier hört uns keiner! Aber das kann Ihnen heute jede« Kind sagen, was aus bem Derbammten Saufen herausko-nrnt: Das Familienleben geht habet zum Trist, unb die Kinder werden krank ober blöd. Dee« ist nämlich gewissermaßen biologisch! Unb mit ber Britta haben Sie ee letzt glücklich erreicht!" Ueber ihre Wangen rollten dicke Tränen, sie sielen auf Ihren Busen und versickerten hinter bem Brustlatz lyrer blauen Schürze. „Sinb Sie jetzt mit Ihrer GJarblnenpreblgt fertig, Kathi?" fragte Hellwang höflich „Es hat mal ’rauemüffen! Lang genug hat'» ml brückt ..." „Dafür ist ble Prebigt aber auch sehr gut gewesen , sagte er mit einem kleinen, zerknirschten Lächeln, „und jetzt wollen wir un« Dann wieder Kathi fuhr sich mit dem Schürzenzipfel über da» nasse Gesicht „Mei', Herr Doktor , murmelte sie errötend und senkte den Blick, „I bin Eahna ja nie bös gewesen ... Aber die gnä’ Frau hat scho recht gehabt, wann s' Immer gesagt hat, von allen Kindern, wo sie hat, wär'« mit Iynen am schwersten..." Hellwang drehte sich um unb trat zum Fenster. „Nun machen Sie aver, baß Sie 'rauskommen!" / fehiifaedie ' johlen ^SOLTIT Gesund sein ist Pflicht! Wandervorschläge für den Sonntag. von un- Gisela Irene 15nho schlafen. Beutel 25 Pfg. Fkifobläiitti | Vermietungen | Klavier 1 " ■' zu kaufen BOw Junker, Vereinsleiter. 4089Ü ^geruchfrei eine Freude für Alle. I Hersteller:-Friko-Dortmund, Postfaeh 225 ‘ Ruf: 34752 > Seit 2000 Jahren bekannt: < 1..Tllark / Ehmann (VfB.-R.) Kurt Welter Hanny Welter. Räter (LTV.) Schelle (LSV.) imiEAVTlER der Universitätsstadt Gießen Auf Grund der guten Erfahrungen mit der An- ang dieses Jahres durchgeführten Vitamin-Aktion wird durch die Dienststellen der DAF. in der Zeit vom 1. Dezember 1941 bis 31. März 1942 eine neue Aktion veranlaßt. , „ , In den sonnenarmen Monaten besteht bekanntlich größere Gefährdung durch Krankheiten, und oben- rrein ist die Versorgung mit frischem Obst und Gemüse erschwert. Die deutsche Wissenschaft hat als Ausgleich hierfür Vitaminpräparate geschaffen, Die keinerlei gesundheitliche Nachteile verursachen, aber neben Weizenkeimen, frischer Zitrone, Zucker und anderen Wertstoffen die wichtigen Vitamme G und B1 enthalten. Die Dortelle dieser zusätzlichen Dtta- minzuführung aber sind: geringere Ermüdbarkeit, erhöhte körperliche und geistige Spannkraft, gro- zere Widerstandsfähigkeit gegen allgemeine Erkrankungen. Neben den Brombeerblättern sind die Blätter der Himbeere und Erdbeere kaum weniger geschätzt. Auch hier werden Wild- und Gartenformen nach bekannter Vorschrift gesammelt. Sie sollen aber getrennt abgeliefert werden. Besonders wichtig ist dies bei den Erdbeerblättern. Walderdbeerblätter werden mit den Stielen gesammelt. Sie sind besonders geschätzt und werden besser bezahlt. Gartenerdbeerblätter werden ohne Stiele gesammelt. ** 88 Jahre alt. Am morgigen Samstag, 4 Oktober, begeht der Postschaffner i. R. Heinrich Wahl, Stephanstraße 32, bei geistiger und körperlicher Frische seinen 88. Geburtstag. Dem Jubilar gilt unser herzlicher Glückwunsch. ** Justizpersonalien. Ernannt wurden: Landgerichtsrat Dr. Erich Schepp in Kassel zum Landgerichtsdirektor beim Landgericht Gießen; Gerichtsassessor Franz Bußhoff in Wöllstein zum Amtsgerichtsrat in Büdingen; Gerichtsassessor Franz Jung in Schotten zum Amtsgerichts^ in Osfenbach; Gerichtsassessor Dr. Hugo Knau m N.dda rum Amts- gerichtsrat in Homberg; Gerichtsa^essor Erich Suber in Oppenheim zum Amtsgenchtsrat in Gießen; Gerichtsasfessor Dr. Walter Arnold in Gießen zum Amtsgerichtsrat beim Amtsgericht Gießen; die Ju- stizasssstenten Wilhelm Magnus Walther Ullrich. Eeora Hettche, Otto Komps, Wilhelm Großer Kon- rad Koch, Karl Grünewald, Hermann Henkelmann, Ludwig Firnhaber in Gießen und Karl Vmnd in Grünberg zu Justiz,ekretaren. Auf seinen Antrag wurde der Oberwachtmeister bei den Justizvollzugs- anstalten Amandus Dengler in Rockenberg aus dem Justizdienst entlassen. Gefängnis für einen Milchfälscher. Tvasevlin) für wbchenrl. illustrierte Zeitschriften im Bahnhofsviertel sofort gesucht. Sckriftl. Ang. uni. 4090V a. d Gieß. Anz. Gießen — Ganseburg — Großen-Vuseck — Rödgen — Gießen. Wir beginnen unsere Wanderung beim Schützenhaus und gehen die Grünberger Straße entlang, kommen an der Mllitärschwimmanstalt vorüber, lassen Annerod rechts liegen und genießen 'in der Nähe des ersten Wasserbehälters einen prächtigen Blick über das Lahntal nach Gleiberg, Vetzberg, Dünsberg und die sich anschließenden Höhen. Auf breiter Waldstraße gehen wir weiter, kommen an dem großen Wasserbehälter vorbei und gelangen bald darauf zur Ganseburg, die zur Rast einlädt. Die Straße weitergehend sehen wir unterwegs die Höhen des Vogelsbergs. Beim nächsten Feldweg wenden wir uns links, überschreiten einen niedrigen Höhenrücken, worauf sich uns ein reizvolles Bild darbietet, denn zu unseren Füßen liegt Großen-Buseck mit dem Hohen Berg im Hintergrund. Bald darauf erreichen wir auch das statlliche Dorf. Wenn wir nicht vorziehen, von dort zur Heimfahrt die Bahn zu benutzen, wählen wir für den Heimweg die Straße über Rödgen, die uns wiederum hübsche Ausblicke bietet. Dauer der Wanderung 4 Stunden. Da es zugleich das Abschiedsspiel der Marburger ist, die bekanntlich jetzt dem Bereich Kurhessen angehören, hofft man, daß sich gerade dieses Spiel den vorausgegangenen Begegnungen würdig anreiht. G. A.-Spori. Etadtmannschast Gießen — Stadtmannschast Marburg. Ulrichstein — Landgrafenborn — Taufstein — hoherodskopf — Schotten. Wir fahren mit dem Frühzug nach Mücke und benutzen von dort das Postauto, das uns in schneller Fahrt durch das anmutige Ohmtal über einige Orte hinauf nach dem Bergstädtchen Ulchrichstein bringt. Dort besteigen wir zunächst den Schloßberg, um uns an der prächtigen Aussicht zu ergötzen, und olgen sodann roten Strichen, die uns teilweise auf einsamen Waldpfaden über die Hochebene des Oberwaldes führen. Nach geraumer Zeit kommen wir zu den Sieben Ahorn und hierauf zum Landgrafem born. Dieses neuerdings wiederhergestellte idyllisch liegende Quellchen ist der Ursprung der Nidda, m ihrem oberen Lauf Hundsbornbach genannt. Don hier weist uns da Zeichen zur Oberwaldstraße, die durch die sogenannte Goldwiese, eine mit schönsten Gebirgspflanzen bestandene Hochfläche, führt. Bald darauf gelangen wir zur höchsten Erhebung des Vogelsbergs, dem Taufstein (772 Meter), von dessen Turm man eine großartige Rundsicht über den gesamten Vogelsberg bis zu den sich anschließenden Mittelgebirgen genießt. Vom Taufstein gehen wir auf guter Straße in 20 Minuten zum Hoherodskopf, wo wir im Klubhause des DHC. gute Unterkunft finden. Zum Abstieg wählen wir grüne Ringe, die DMdMHiIcta zum baldigen Eintritt gesucht Hotel Hopfeld, Gießen General-Vertr. für Hessen: Ernst Volkmann, Bochum - Hofstede, Poststrabe 54 / Ruf 67389, Weist auch Bezugsquellen nach!__\ Sei'6 farbez ÖL fett. Schmier und teer - da hilft stets eines »iMi her!« iMi roäfcht stark verschmutzte ßcrufshlciöung ohne Seife und Waschpulver. Gießen (Frankfurter Str. 57), Köln, Berlin, den 2.Oktober 1941. Die Trauerfeier findet am Samstag, dem 4. Oktober, um 11 Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt. — Wir bitten, von Beileidsbesuchen absehen zu wollen. _________________________03285 Unsere liebe Schwester, Nichte und Kusine Liselotte Welter ist nach kurzer Krankheit heute sanft ent- UNS über Breungeshain und Michelbach nach serem Endziel Schotten bringen. Wanderzeit vier- undeinehalbe Stunde. Mit dieser Begegnung dürste es am kommenden Sonntag auf dem'Platze des VfB.-Reichsbahn zu einem spannenden Treffen kommen. Wie verlautet, kommt Marburg mit einer sehr starken Mannschaft nach Gießen. Bei ihrem öfteren Auftreten in Gie- ßen hat die Elf zur Genüge gezeigt, was sie kann. Auch in diesem Spiel sollte sie der Gießener Stadt- Mannschaft ein durchaus gleichwertiger Gegner fein. Ob es allerdings Marburg gelingt, Revanche zu nehmen, bleibt abzuwarten. Das Vorspiel in Mar- bürg endete 4:2 für die Gießener Vertretung. In Gießen ist man für diesen Kampf wohlgerustet. Besonders der Sturm erscheint sehr stark und füllte für einige Tore gut sein. Gießen tritt in folgender Besetzung an: Die Eisenwaren-, Haus- und Küchengeräte-Handlung Fr.Heyd in Zubindegläsern und -gefäßen W-».SMnNmremSW» Einladung zur Versammlung aus Sonntag den 5. Oktober 1941,15/4 Uhr pünktlich, im Burghof. — Tagesordnung: 1. Vortrag von Herrn Dr. Glöckner über mechanische Schädlings-Bekämpfung im Obstbau im Winter - mit Lichtbildern 2. Vortrag von Herrn Gartenmeister Lange über das Pflanzen von Obstbäumen usw. 3. Bericht des Vereins über den Bezug von Dünger, Obstbäumen u.v.a. 4. Verschiedenes. Wir bitten die Mitglieder, vollzählig zu erscheinen. "i. Weiß Ziegler (LSV.) (VfB.-R.) Krämer Möbs Rose (LSV.) (VfB.-R.) (LSD.) Meermann Bruhn Kramer (LSD.) (LSV.) (VfB.-R.) Ist dieser Umstand an sich schon wesentlich für die viel gebrauchten Haustees, so nicht weniger der, daß diese Pflanzen keinerlei stark ausgeprägte arzneiliche oder gar schädliche Wirkung zeigen, so daß sie unbedenklich alltäglich genossen werden können. _ Es sind in erster Linie die Blätter der Brombeere, die von allen Wild- und Gartenformen gewonnen werden und mit am begehrtesten sind. Richtig fermentiert liefern sie Teeausgüsse, die in Geschmack und Farbe eine verblüffend weitgehende Aehnlich- keit mit schwarzem Tee aufweisen. In zunehmendem Maße fermentieren heute namhafte Firmen auch deutsche Hausteekräuter, an erster Stelle unter diesen Brombeerblätter. Die Sammlung dieser sowohl frisch (nach besonderer Weisung der Kreissachbearbeiter RfH.), als auch die Beschaffung ge- ttockneter Blätter ist von gleichbleibender Wichtig- keit. Praktisch werden heute schon unbeschränkt große Mengen durch den Handel ausgenommen und verarbeitet. Aachläffevonzbls 20 v. s. erhalten Sie bei wiederholten Aufnahmen einer Anzeige [ Verschiedenes | Sommerwagen täglich nach dem ScÄilerg Bestellungen erbeten iL TeL 2668 Otto Hahn, Rittergasse. [4nWp Diejenige welche den [ >3278 werten Knirps (Schirm) am 1. Oktober im Caf6 Huber an sich genommen har, wurde beobacht, und wird ersucht, denselben umgebend auf dem Fundbüro abzu- geb., andernfalls erfolgt Anzeige. nung vom 13.9.1941 angeordnet, daß diese Vorschrift des § 18 auch für die für die Nachentrichtung von Beiträgen in der Handwerkerversorgung gestellte Frist des 31.12.1941 gilt. Damit haben die selbständigen Handwerker, die chrer Altersversorgungspflicht durch Anschluß an die Angestelltenversicherung genügen, die Möglichkeit, auch noch über den 31.12.1941 hinaus Beiträge für eine Zeit, in der sie selbständig waren, nachzuentrichten und da- | durch die Wirksamkeit des Gesetzes für sich um . Jahre zurückzuverlegen. Keine Beflaggunq am Erntedanktag. Der Reichsminister des Innern und der Reichs- Minister für Volksaufklärung und Propaganda ■ geben bekannt: Die am Erntedanktag übliche Be- : flaggung und Aussckmückung der Güiäude unterbleibt in diesem Jayre. Verleihung von SA.-Wehrabzeichen tm Bereich der 52L-5fanbatfe 116, Gießen. Am Sonntag, 5. Oktober, vormittags 11 UHF, findet im Gymnasium, Hindenburgwall, in einer Feierstunde unter Mitwirkung des SA.-Musikzuges die Uebergabe von SA.-Wehrabzeichen an Angehörige der SA., ff, Wehrmacht und der Wehrmannschaften statt. Die Männer der Wehrmannschaften und der SA. treten pünktlich um 10 Uhr an der SA.-Standarte 116 an. Achtet auf Kartoffelfeuer. Auf manchen Feldern werden abends Kartoffel- Snier abgebrannt, und die verbleibende Glut wird ann oft unbeachtet gelassen. Dadurch besteht nicht mir die Gefahr einer Verbreitung der Glut und Entstehung von Bränden, sondern die schwelenden Kartoffelfeuer können auch bei feindlichen Einflügen eine Gefahr bedeuten. Derartige Gefahren sind bei der Kartoffelernte zu vermeiden. Außerdem wird Kartoffelkraut als eine notwendige Ergänzung der Streu in der Landwirtschaft so stark benötigt, daß es verantwortungslos ist, es zu verbrennen. Sommersporttag der Betriebs- sportgeme nschast Gustav Geiste. Auf dem Mtv.-Sportplatz fanden sich die Be- triebsangehöriaen der Firma Gustav Geisse zum Sommersporttag zusammen. Der Sportwart konnte dem Betriebsführer melden, daß 100 v. H. der derzeitigen Gefolgschaftsstärke angetreten war. Eine kurze Ansprache des Betriebsführers Gustav Geisse leitete dann zu den sportlichen Vorführungen über. Hieran schlossen sich alle sehr M bestandenen Hebungen an. Auch wurde den Wettkampfgruppen (Frauen, Männern und Jugend) in einem Dreikampf Gelegenheit zu einer sportlichen Auseinandersetzung gegeben. Nach spannenden Kämpfen siegten: Frauen: 1. Zollmann, 2. Hofmann, 3. Grimsehl; Männer: 1. Geisse, 2. Fink, 3. Möhl; Jugend: 1. Geisse, K. jr., 2. Söffert, Z. Dörr. Die wohlgelungene Veranstallung wurde mit dem Gruß an den Führer beendet. (Sammelt „Deutschen Haustee". NSG. Der Gausachbearbeiter der Reichs- arbeitsgemeinschast für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzenbeschaffung teilt mit: Die Grundlagen aller „Deutschen Haustees" find nach vielfältigen Versuchen immer die gleichen geblieben. Es sind allgemein bekannte Pflanzen, die dazu ihre Blätter liefern. Sie kommen in großen Mengen wildwachsend in der Natur vor, können aber ebenso nebenbei im Garten geerntet werden. Samstag, 4.10., 20,2 Uhr Kameradschafts- Appell _D im Hess. Hof. Artittcristen- kameradfchaftt gesucht. [ 03282 G. Ebert Klaviermacher Bleichstratze 17. Skistiefel 40/41 zu kaufen gesucht. - 2©enn erw., Stiefel 37 inTausch.Angeb. erbeten an [03276 Becker, Klrchstr. 5. Gut erhaltene oder neuwertige M-5HW Gr.40,z.kauf.ges. Schr.Angeb.unt. 03287 and.G.A. mit Heizung in d. unt. Franks. Str. an berufstätigen Herrn (Dauermieter) zu vtzrm. 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Don' den Betriebsfuhrern wird deshalb erwartet, daß sie sofort alle Maßnahmen ergreifen, damit auch in ihrem Betrieb die Vitamin-Aktion der DAF. durchgeführt wird. Die zur Verfügung stehenden Rohstofsmengen aber sind nicht unbegrenzt, sodaß die DAF. eine Steuerung der Zuteilung nach bestimmten Gesichtspunkten vornehmen muß. Die Dienststellen des Amtes „Gesundheit und Volksschuß", die sich bei jeher Kreiswaltung der Deutschen Arbeitsfront befinden, erteilen jede gewünschte Auskunft und geben die Bestellscheine für die Vitaminpräparate aus. A_U*6