"•> V. 1 :6' s W W VW* bi-i Ä . I H N *r V Samstag. I. / Sonntag. 2 Zebruar tr ü^er £onbott. Stockholm. 31 Jan. (Europavreß.) London ist. wie der englische Nachrichtendienst meldet, Donnerstag zweimal von deutschen Maschinen angegriffen worden. Nach dem Vormittagsalarm wurde nachmittags Warnung aeaeben, während der Nordamerikaner Wendell W i 11 k i e sich im Admiralitätsgebäude aufhielt Willkie und Manneminifter Alera nder mußten, für einige Zeit, einen Luftschutzkeller aufüichen wo sie, wie es heißt, hre Gespräche ungestört sortsetzten. Der Führer spricht. (PK.-Kisselbach-Scherl-M.) Zurückhaltung in USA. ring ir. Kauf, i Gieba »Uhr, Ereignisse mhlte. Adolf Hitler hat seinen Hörern einen Wein eingeschenkt. Er hat der Welt ver- chert, daß die deutsche Wehrmacht in diesem Jahr ie Entscheidung so oder so erzwingen wird und chelei, wenn der englische Rundfunk im Dienst der Plutokratie versichert, wir wollten die demokratischen Einrichtungen zerschmettern, nachdem der Führer vor der Welt den Beweis geliefert hatte, daß England diese demokratischen Einrichtungen gar nicht besitzt und gewiß nicht im Interesse des englischen Volkes ausnutzt, sondern nur im Inter- esse einer nidisch-plutokratischen Clique. Gerade daß aber der Führer die soziale Erhebung fortaeschritte- ner Nationen als im Kampf mit der Plutokratie daß jedes hilfebringende Schiff sich der Gefahr der Torpedierung aussetze und daß wir. als England uns angriff, jede, schlechthin iede Möglich''eit von nnrnherein einkalkulierten. Also, so folgert die Presse der USA., hätten wir auch mit der Möglich- iCHe" 6^ tigkeit auf der Seite der Achsenvölker und nicht aus der Seite der englischen Aristokratie. Besonders gewürdigt wird in italienischen Kreisen die kameradschaftliche Anerkennung des Beitrages Italiens zu diesem Kriege durch den Führer. Die Alliierten des Weltkrieges hätten es beispielsewise nie verstanden, die italienische Tätigkeit im Weltkriege anzuerkennen. Die deutsche Bestätigung der Waffenbrüderschaft der beiden D ll- ker, die durch den Einsatz italienischer Geschwader an der Kanalküste und heute deutscher Geschwader in Italien erhärtet ist. wird deshalb in Italien besonders angenehm und tief empfunden. Als letzter Punkt für die italienische Zustimmung wird schließlich die unbedingte Sieges gewißheit unterstrichen. Diese Siegesgewißheit erwächst aus einer Gesamtheit von geschichtlichen, geographischen, militärischen und vor allem aus einer Gesamtheit von geistigen Gründen. Italien glaubt ebenso wie Deutschland an den Sieg Um ihn zu erreichen ist es bereit, sich den schwersten und härtesten Proben Die weltweite Verbreitung der \ -r ungeheure Widerhall, den Adotz Beachtung. Die Blätter enthalten sich jedoch bisher jeder Kommentierung, wie auch die amtlichen Kreise nach wie vor irgendeine Stellungnahme vermeiden. Lediglich aus Aeußerunaen einzelner Kongreßmitglieder geht hervor, daß diese angesichts des akuten Stadiums der Englandhilfe-Vorlage die Staatswesens gewiesen hatte. In den vergangenen acht Jahrzehnten lassen fich die vollkommen gleichmäßig bleibenden Linien der amerikanischen und der japanischen Außenpolitik verfolgen. Bis zum heutigen Tage beschränkt üch Japan, das wie Großdeutschland in seinem Raume Aufgaben für Jahrhunderte hat, streng auf das westliche Viertel des Stillen Ozeans und seinen südlichen Ausläufer. Die Vereinigten Staaten trieben ihrerseits von ihrer Westküste her ihien Ausdeh- nungsdrang, den man in Washington „Machtentfaltung" nennt. Ueber die zahlreichen Inselgruppen des Meeres bis weite über den 180 Längengrad hinaus, der noch bis in die dreißiger Jahre dieses Jahrhunderts hinein stillschweigend als Grenze der Interessensphäre gegolten hatte. Sie erwarben Alaska, das mit seinen südwestlichsten Ausläufern, den Aleuten, den japanischen Hauptinseln am nächsten kommt, schufen sich in den' Inselgruppen von Hawai. Midway, Wake, Samoa u a m moderne Seefestungen, von denen Dabu iu der Hawai- Gruppe als stärkste Flottenbasis der Welt längst das britische Singapur überflügelt hat, und drangen mit der Besetzung der Philippinen, die 1898 den Spaniern abgenommen wurden, und mit Guam (inmitten der japanischen Gruppen der Marianen, Karolinen und Marschallinseln> unmittelbar in den weiteren japanischen Lebensraum ein. Von Sitka auf Alaska bis hinunter nach Rose-Island und von den amerikanischen Kriegshäfen San Franzisko und San Diego an der Westküste bis hinüber nach Manila, Cavite und Clongapo auf den Philippinen zu unterziehen. Was vor allem in der Rede des Führers packend gewesen sei, schreibt „Messaggero", sei die Sicher- beit des Tonfalls der Red- und die jenes Gefühls Jäger haben zwei Flugzeuge abgefchofsen. Der Feind hak einen Luftangriff auf einen Ort in der Eyrenaika gemacht, wobei drei Tote, einige Verwundete und leichter Sachschaden verursacht wurden. 3n 0 ff a f r i f a haben'wir in verschiedenen Gefechten an der Rordsront feindliche Angriffe z u - rückgeschlagen und dem Feind empfindliche Verluste beigebracht. Unsere Bomber- und Jagd- formafionen haben Batterien, Truppen und Kraftwagen unaufhörlich mit Bomben belegt. Ein Flugzeug vom G'ofter-Typ wurde abgefd)Orten, ein weiteres Flugzeug wurde zur Landung auf einem unserer Flugplätze gezwungen. Die Besatzung wurde geronnen aenommen. Fluzeuge des deutschen Fliegerkorps haben wirkungsvoll Suez und 3 f m a i l i j e mi! Bomben belegt. befindlich bezeichnete und England als das rückständigste soziale Land der Welt brandmarkte, hat doch ungeheures Aufsehen erregt. Die argentinischen und brasilianischen Blätter veröffentlichen unter Schlagzeilen wie „Paradies für wenige. Elend für viele" diele Führerkritik gegenüber der Rückständigkeit der Anp'lsachsen. und auch europäische Blätter heben diese Tatsache ganz besonders hervor. Auch scheinen die Warte in den Vereinigten Staat en gewirkt zu haben, wo der innerpolitische Kampf um das Englandhilfe-Gesetz Roosevelts weitergeht. Besonders hat dort die Tatsache Eindruck gemacht, daß wir entschlossen sind, die englische Tyrannei zu stürzen, und daß wir dazu alles — militärisch, politisch und wirtschaftlich — vorbereitet haben. Die allgemeine Warnung an die USA. wird besonders betont. Der Führer hatte gesagt. sagt: „Der Führer hat die Vereinigten Staaten ernstlich gewarnt: die nordamerikanischen Schiffe, die in die Kriegszone hineinsahren. werden torpediert Wenn der Führer nicht so abgrundtief vom deutschen Sieg über die ancielsächsische Welt überzeugt wäre, dann hätte er diese Worte nicht ausgesprochen. Im gegebenen Auaenblick .wird Deutschland den entscheidenden Schlag führen " „Pa ' unterstreicht: „Dieses Jahr wird uns den Frieden bringen, der von der Verständigung unter den Völkern getragen sein wird." Deutsche Flugzeuge bombardierten Suez und Ismailije ii^m ben ad i bis zi Uglieip igen dn leier dir en gegen näÜiütei enscball erhaltet üchtmit- Dielt erhalte! 1 30 PI, id BDI irf Sportpalast-Rede als an ihre Adresse g e - richtet auffassen. Es müsse im nordamerikanischen Volk allgemein bekannt sein, wie der Führer des deutschen Volkes das Gebaren der Vereinigten Staaten ansehe. Es müsse vielmehr das Bestreben bilden heute die amerikanischen Seefestunqen ein der Vereinigten Staaten sein, eine Kriegsverstrickung riesiges unregelmäßiges Kampffeld-Kreuz im Pa- Rufe über den Pazifik. Es ist in den letzten Jahren laut geworden um den Stillen Ozean Als eine Parallele zu den Spannungen in Europa hat sich das amerikanisch- japanische Verhältnis bis zur Konfliktstimmung zugespitzt, die den Beinamen des Stillen Ozeans, „Meer der Entscheidungen" in Erinnerung bringen Wenn in der letzten Zeit durch die verantwortlichen Männer beiderseits Reden über die rund 9000 Kilometer der Ozeanbreite hinweg gehalten wurden, die aus Washington durchweg aggressiv, aus Tokio bei aller Festigkeit und trotz aller amerikanischen Herausforderungen gleichmäßig friedens- und verständigungsbereit blieben, so entspricht die Verschiedenheit dieser Haltung der beiden stärksten Pazifik-Mächte genau der geschichtlichen Entwicklung einer Spannung, die nicht heute oder gestern, sondern im Jahre 18 5 3 begann. Die USA. erzwangen damals durch die Entsendung emes Geschwaders unter dem Kommodore Perry, das in die japanische Geschichte als die „Schwarzen Schiffe" eingegangen ist. die Oessnung einer Reihe japanischer Häfen Mit einem Schlage wurde das von der Welt völlig abgeschlossene Japan, dellen Boden 2% Jahrtausende kein Feind betreten hatte, in das Getriebe der Großmächte hineingezogen. In den USA. ahnte man damals noch nicht daß man auf diese Weise Japan nicht nur die Augen über seine technische Rückständigkeit geöffnet, sondern ihm auch sehr unfreiwillig den Weg in den eigentlichen Lebensraum eines übervölkerten LerWettniachlbmcht vom fimtafl. Berlin, 31. Jan. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Ein Unterseeboot versenkte 20 000 BRT. feindlichen handelsschiffsraumes. Kampfflugzeuge bekämpften auch gestern in rollenden Angriffen krieasw'chtige Ziele i n London mit Spreng- und Brandbomben. Kühn geführte Einzelangriffe aus niedrigster Washington, 31. Jan. (Europapreß.) Rede Adolf Hitlers findet in der gesamten nord- amerikanischen Presse und Oeffentlichkeit die größte Die Weli horte den Führer Von umerei Berliner ecbriftleitung. Rom, 1. Februar. (Europapreß.) Es würde sehr trenig sagen, das ist der Eindruck der amtlichen kreise Roms, wenn man nur behaupten wollte, die jeöe des Führers fei in Italien mit dem größten Sntereffe ausgenommen worden Diese Rede spreche nimlid) besonders auch zum italienischen Volke. Fan unterstreicht dabei die ritterliche Anerkennung, de der Führer der Bedeutung gezollt hat. welche uiter geschichtlichem Gesichtspunkt die faschistische Revolution für die deutsche R"volution gehabt hat tefe revolutionäre Gemeinsamkeit, bi? in geschichtlicher Hinsicht das faschistische Italien Md das nationalsozialistische Deutschland verbinde, stche unzweifelhaft am Beginn der Achsenpolitik Man müsse den Treffpunkt der beiden Evolutionen die europäische Revolution nmnen Unabhängig aber von dieser Grundlage ideologischer Befriediaung aibt es noch andere Ur= scch»n. die den italienischen Beifall zur Rede Hitlers tip,ären: Als ersten Punkt bezeichnet man in dieser Hinsicht die gemeinsam Auffassung über die Ver - aitwortljchkeit an diesem Kriege Italien wie teukjchland behaupten unzweideutig, Engi and XÄ ' g°°-l-n. di- ■ «d°.f fi-tler v 'f en 15 . e uno o»e nuni aj o fiprren» jedermann und überall mitzuteilen verstehe. Keine habe man DoraU5ge|ebeS und in Rechnung W herrschenden K^e^rst^n^orm-ll^.^er uesteM «u» «ne »Xe “ °udbr°chen *a,£*Xetran%nem &' Wln ^i-li-irht piniae Tage früher hrohunq Das Erwachen D-Utschlands und Italiens « d-^rkünder und die ^uefegung der neuen «Mg entwoifen haben, sich zum Krieae onnu. eurapaischenTniw'cklung g°we,em bereiten und ihn bei der ersten besten G-Ieaenheit IBflnilirfl gN 11631 iu pronojieren Besonder- wird die Erwähnung HU M ««• ler nerlchi-denen vergeblichen Berstend I - DaS ivaniicke Eckt" der ^sisteeere^e MaVrid. 31. Ian. (Europapreß) Die Führer- Rede wird in Madrid als das Signal für die Entscheidungsschlacht im Jahre 1941 anaesehen Eine besondere Be-deutuna wird der ernsten Warnung ~ .. ■ {5A geschenkt die Adolf Hitler an die Vereinigten S^aa-j l) " h e richteten sich gegen Ilugvlahe, Truppenten gerichtet hat So tagt Arriba": ..Dor allem hat j 'bunosplcche, FlakNellunoen, Kraftwagenkolonnen Hitler für diejenigen Länder gesprochen, die nicht Fabrikanlagen und Eisenbahnlinien in S u d o st. verstehen wollen, daß die ersten 18 Tage des K'-ie- enaland. hierbei wurden mehrfach Bemben- »n der panischen Angst vor ihrer unausbleiblichen ntmachtung, wieder in das Reich der Illusion, der I 'ige der Phrase und Hetze flüchten und den heim-, —- —..... ■ ch-n Wunsch nach Aufrechterhaltung ihres Welt-s keit der Roosevelt-Aktion für England und deren i'rsklavungssystems den neuen Ordnungsmächten in Folgen gerechnet und uns dagegen gewappnet. Das e Schuhe schieben: sie mögen ihre Völker mit, ist bei der Art des Fü-hrers. alle Umstände zu be- nem gewaltigen sozialen Redeschwall umnebeln I rücksichtigen und Gegenmittel vorzubereiten selbst- svd die Hysterie einer deutschfeindlichen Stirn-1 oen'tändlsch. Aber es ist bezeichnend, daß diese lungsmache auf den Givselpunkt treiben — das Selbstverständlichkeit in dem von der englischen Lu- ' ie- wird zuletzt doch nutzlos bleiben, weil die Tat- genpropog^nda geschütteten und durch knegsd-tze- ,chen der sozialistischen Erhebung in Europa sich rische Aeußerungen verwirrten USA. wie ein Rocht wegdiskutiem lassen und zwangsläufig immer oum wirken. E-S. »ndkampf mit England voll gerüstet und bereit ist. 3ir alle wissen, daß schwere Wochen und Monate ■ or uns liegen, daß es kein Kinderspiel fein wird, as plutokratische England niederzuringen. Aber us der souveränen Gelassenheit, mit der Adolf stier das Verhältnis der Kräfte skizzierte, aus dem linroeis ferner, daß alle Möglichkeiten und Wechfel- iUe der kriegspolitischen Entwicklung von vorn- erein einkalkuliert wurden, entnehmen wir die l ilfenfefte Gewißheit, daß die notwendigen Opfer er Nation den höchsten Lohn finden werden: den stolen Sieg. Die jüdisch-demokratischen Wahrsager diesseits und jmleits des Ozeans mögen nun rätseln, was Eng- fcnb — außer dem angekündigten Ubootkrieg — i Ueberaschungen noch beoorsteht. Sie mögen die mste Warnung, die den Einmischungslustigen auf 'm amerikanischen Kontinent zuteil wurde, in den Zind schlagen oder nicht: sie mögen sich, geschüttelt _r. verschiedenen vergeblichen Der st a n d i ^.ngs versuche des Führers mit Eng ano linterftrichen und auch daran erinnert daß England ’lolt und b?wiißt den Dorschlua Malsolinis, lii Danziger Frage auf einer Konferenz 1" bereini- ’fei, zurückgewiesen hat Diejenigen, die diefe B't*f(hläge zurückgew'efen haben hoben oor der ßdehiebte eine ungeheure Beran^roortung auf im (ennrnmen die man nur mit dem eiskalten Do^latz ffrn»?n,te ^I^üll-^r^ll-m den öes" entscheidende Veränderungen gebracht haben, heffer zwilchen abgestellten kc-mpfflugzeugen vom ölalle^o?ens^jts"des^Atlantst^eingeschärft^werden. I Denn mer heute noch bricht mle.ani.1 fernher, I W(er Bristol-Blenheim erzielt Auf einem Truv- klls zweiten Grund nennt man den s o z i a l e n । der gerat in die Gefahr selber m den Krieg ein- j penübungsvlah nordostwärts von London flog ein fb Evolutionären Charakter dieses I bezogen zu werden Seit eepfember 19",9 haben ^nn'tionslager 'n hie Cuff Bomh-n reffe- zerstör- ^volkreichen . ^M^rnationen führten fich^ Bmae hat b- Hartford ! ausgTei^X internaüonaler Getech-i irgendwie geartete Bedeutung zu besitzen." ,LtBE."t Und RottingHam. aß nach feiner Ueber^eugung das Jahr 1941 zu- leid) das geschichtliche Jahr einer großen Neuord- ung Europas und einer beginnenden VÖlksrver- iänbigung ist. Er hat zum andern keinen Zweifel larüber gelassen, daß das deutsche Volk für den I ............... Führerrede und I weitere Völker in ihren Bann ziehen Tiefste lieber« Hitlers sieges- zeuguno sprach aus den Worten des Führers, als er fewußte und warnende Ansprache fand, lassen er-! der Hoffnung Ausdruck gab. daß eines Tages auch lennen, daß das Wort dieses Mannes heute mehr I die uns noch feindlich gesinnten Völker in die Front eilt in allen Erdteilen als die Phrasen sämtlicher',aegen internationale jüdische Ausbeutung und Döl- 'jemokratischer Politiker zusammengenommen. Wenn j keroerderbung eintreten werden Wir können hinzu- Berrührer und Verführte, im plutokratischen Lager 1 fügen: Je mehr sich die Hetzer, ermutigt durch einige |.d) diese Tatsache auch nicht eingestehen mögen, Scheinerfolge, in ihrem eigenen Lügennetz verstrik- oenn die Organe des internationalen Kapitalismus ken, desto schneller und radikaler wird der Umnit Fälschungen und Bagatellisierungsversuchen wie- schwung in ihren eigenen Ländern sich vollziehen. _..2„..n L. v2‘,______1. Am einfachsten macht es der Londoner trachten, so ändert das doch nichts an der von allen Rundfunk. Die Führerrede wird von ihm „im i senkenden Menschen gemachten Erfahrung, daß der Namen des englischen Volkes" wie er sagt, mit ssührer noch immer recht behalten hat, während der Behauptung abgetan, die Sprache, die der Füh- ch die Prophezeiungen seiner Gegner ebenso oft rer angewendet habe, zeige „den Willen. Britannien ils Nieten erwiesen. Mit umso größerer Spannung zu zerstören, seine demokratischen Einrichtungen zu mfote die Welt die jüngste Rede des Führers er- zerschmettern und das britische Volk zu versklaven", jar^en. die in einem Augenblick gehalten wurde, Es ist doch wieder der alte Kniff bodenloser Heu- io jeder Mann das Nahen großer weltgeschichtlicher bours (des großen Kriegshafens auf Oahu, Hawaii Rede. ,La Razon" hebt die Ankündigung des Blitze ^ainmiäMt™8en®CnmCua^ und Gärung d«"o MZr-7-, daß Ä- pcn mcht gern was mir auf unfere? Seite des ,^''hL°7^as"'gr7tze tun, folgern »eil. mi r nj*t gern maä i7'de?Oe°°enMch7eit L ; Japan auf feiner Seite des tut. In diesem m;rs hnhnr<+» homi«ion hi» Höitunnon mtf । iapan auf seiner des Pazifik tut." In diesem wird dadurch bewiesen, daß die Zeitungen auf den ein Geschichtsschreiber späterer Zei, Worte fassen kann, was hier z. B. bei den Bildern mit diesen Kamwfbildern selbst auch der Sinn des Kampfes zum Erlebnis ohnegleichen. Dies zeige, daß man japanischerseits versucht habe, unparteiisch und im Interesse beider Staaten eine Lösung zu finden. „Tokio Asahi Schimbun" schreibt, die Bevölkerung Saigons habe die Nachricht über die Einigung mit größter Freude auf* genommen. Das Leben in der Stadt nehme wieder seinen normalen Verlauf. Argentinien zur Führerrede. Buenos Aires, 31. Ian. (Europapreß.) Die Führerrede vom Donnerstag beherrschte die Presse in Buenos Aires. Englandfreundliche Blytter wie „Critica" unterstreichen die Warnung an die USA. ebenso wie den energischen Ton der Bild -es Kriegserlebens. Oer Dokumentarfilm des Heeres vom Feldzug im Westen Von unserem K. B.-Korrespondenten. vom Maasübergang deutlich wird. Die Filmberichter, die an diesen wichtigen Kampfabschnitt beordert wurden, waren durch den Befehl der Operationsabteilung des Generalstabes hierher befohlen, denn dort wußte man ja, daß es sich hier um entscheidende Vorgänge des Westfeldzuges überhaupt handelte. So stehen denn diesmal im Morgengrauen wie- derum die Pioniere und schleppen ihre Pontons zum Fluß. Feindliche Artillerie schlägt ihre Granaten auf das Ufer, an dem die deutschen Truppen zum Angriff vorgehen. Wie bei der Friedensübung, so werden trotz der tosenden Hölle die Boote zu Was- ser gebracht und die Brücke wird geschlagen, mit deren Hilfe deutsche Panzer ans andere Ufer gelangen können. Und nun entwickeln sich die großen Kämpfe dieses Feldzuges, .die erste Panzerschlacht beginnt und unsere Panzer nehmen jedes Hindernis und unsere Paks stellen sich den anrollenden französischen Panzern entgegen und einer nach dem an- dern wird vernichtet. Da haut es in die Benzin- der USA. bilden. Daß England seine 40 Flugstützpunkte den USA. für den Ernstfall ebenso zur Verfügung gestellt hat wie dar große britische See- festungsdreieck Singapur—Hongkong—Port Darwin (Australien), ist bekannt. Man hat in Amerika aus diesem Expansionsdrang nach Westen, dessen Ziel die Beherrschung eines fremden Kontinents, Ostasien, ist, nie ein Hehl gemacht. „Die Fluglinie San Franzisko—Hawai— Midway — Wake — Guam — Manila ist die' größte Uebersee*Expansion in der nordamerikanischen Geschichte", schrieben beispielsweise die „New Nork Times" am 5. März 1938, und im gleichen Jahre betonte Don Wharton: „Die Bedeutung Pearl Har- Dieses Bild wird für immer unvergeßlich sein: Abenddämmerung des 10. Mai 1940. Noch immer tobt um die Forts der stärksten Festung der Welt, um Lüttich, der Kampf. Und das stärkste dieser Forts ist Eben E m a e l, um das vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung gekämpft wurde. Und von Eben Emael hält sich jetzt noch das Werk Nr. 4, das, an strategisch wichtiger Stelle gelegen, unbedingt in deutsche Hand fallen muß, denn hier handelt es sich um den Eckpfeiler, der aus dem Wege geräumt werden muß, wenn der deutsche Vormarsch nicht schon am Beginn auf- gehalten werden soll. Da stürmen die Pioniere in ihren Schlauchbooten über den Maaskanal, da wer- den die Flammen aus brennendem Oel und Benzin gegen die Schießscharten des riesigen Beton- klotzes geworfen. Und oben, auf der Kuppe dieses Betonklotzes, steht ein deutscher Pionier und läßt an einem Strick die geballte Ladung bis zu den Schießscharten hinunter. Weniae Sekunden später zerreißt die Explosion die eisernen Schutzschllder und der Weg ins Innere des Werkes ist frei. Die stärkste Festung der Welt ist an einem einzigen Tage gefallen. Dieses alles zeigt d e r F i l m, den jetzt das Ober- kommando des Heeres dem deutschen Volke dar- bietet. Wenn man aber diese Augenblicke unerhörter Spannung miterlebt, dann vergißt man, daß es sich hier um einen Film handelt, man vergißt, daß alles, was sonst bei einem Film wichtig ist, denn man erhält hier ein Bild des Kriegserlebens, wie es noch nicht dagewesen ist. Tapfere Filmberichter geben in diesem Dokument uns von diesem großen Erleben Kunde. Wir haben schon oft in den Wochenschauen die Leistung deutscher Soldaten als Filmberichter bewundert, diesmal aber übertreffen diese Bilder alle Wochenschauen, denn wenn wir auch immer nur Ausschnitte sehen, so werden diese Ausschnitte doch zum Ganzen und es e>rsteht vor uns der Westfeldzug des Jahres 1940. Wir erleben den Kampf des deutschen Soldaten, die Ueberlegen- heit der deutschen Führung und schließlich wird Straßen einen reißenden Absatz fanden. Eine unverschämte Reuterlüge. Berlin, 31. Jan. (DNB.) Reuter behauptete gestern, daß die Deutschen „nie wieder eine Invasion versuchen würden, weil die Septemberinvasion der Deutschen kläalich g e - scheitert sei." Hierzu wird nochmals festgestellt, daß niemals im vergangenen Jahre ein deutscher L a n d u n g s v e rs uch in England stattgefunden hat. Wenn also das Reuterbüro heute wieder von einem Jnvasions- versuch und einer deutschen Niederlage spricht, so ist das als eine der unverschämtesten Lügen des Reuterbüros zu bewerten. Britische Flugzeugproduktion soll nach Australien verlegt werden. N e u y o r k, 31. Ian. (Europapreß.) Wie die „New York Times" aus Canberra (Australien) er- fährt, werde der australische Erstminister Men- Satz liegt der ganze Sinn der amerikanisch-japanischen Spannung um den Stillen Ozean enthal- ten. Die Aeußerungen norüamerikanischer Staatsmänner und führender Persönlichkeiten aus der amerikanischen Wehrmacht, die eine kriegerische Auseinandersetzung als unvermeidlich hinstellen, zählen nach Dutzenden; eS wäre ein Leichtes, sie mit Namen und Datum als Tatsachen aufzuführen, die keines Kommentars bedürfen. Dabei Haden die amerikanischen Wirtschaftssachverständigen selbst den red)» nerischen Nachweis erbracht, daß allein die Kosten für den Ausbau der Ozeanfestungen der USA. den Gewinn aus dem ganzen ostasiatischen Handel Amerikas um das Dreifache übersteigen! Gar nickt zu reden von der Tatsache, daß die USA. ungeheure anbauungsfähige Gebiete leer stehen haben, die sie selbst bei einer musterhaften Sozial- und Bevölkerungspolitik noch in Menschenaltern nicht voll besiedeln könnten. Die USA. beherrschen mit dem weit ausgedehnten System ihrer Seefestungen, die sie „Stützpunkte" nennen, rund drei Viertel des Pazifik oder 134 765 000 Quadratkilometer. Japan einerseits, dessen Verteidigungslinie von den Reichsinseln über ine Gruppen der Bonin-, Riukiu-, Formosa-, Palau-Inseln bis in die früheren Mandatsinseln hinein verläuft, stellt seine ganze Außenpolitik ausschließlich auf zwei Richtungen ab: erstens auf die Sicherung des Lebensraumes für feine 90 Millionen Menschen, von denen 70 Millionen auf den Reichsinseln wohnen, und zweitens auf feine geographisch, politisch und rassisch begründete Mission der Ordnung und Befriedung 0 fta fi e n 5 , für die sich die angelsächsischen Mächte als ebenso ungeeignet erwiesen haben wie das alte und das heutige China, eine Mission, die im Berliner Dreimächtepakt anerkannt worden ist. Japan betrachtet sich nicht als Beherrscher, sondern lediglich als Vormacht im Fernen Osten, genau so, wie si |trf der Ei Paris lva im M Strome Mdaten V zum jd) ihr ren, wie ätsche 3 •legehenfn egne bilde l iaht no tehns auf!! olbaten pi olhaten, d r gforreit Bus diesem Die Verleihung des Eichenlaubs an Oberstleutnant Harlinghausen Berlin, 31. Jan. (DNB.) Der jüngste- Inhaber des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreu. zes, Oberstleutnant i. G. Harlinghausen erwarb sich nicht allein als Chef des Stabes eines Fliegerkorps besondere Verdienste, er zeichnete sich auch bei kühn geführten Angrif. f e n über See wiederholt durch persönlichen Ein- t» Westen' man fi Miches und :"i bunöeten Bit ihren I N'tlänlichkei Mr deutscher !J|enb: Di, «Achitsch, ®\8eeb ui I Aichsmi i K Graf Partei Ley, Di i der C Ahssührer *516$$. Ito MBH Heiierlied. Von Walter Schimmel-Falkenau. Sie reiten durch die Tage, durch die Nächte. Die Pferde schnauben, die Sättel knarren, die Säbel klirren, und der Hufschlag fließt mit den Landstraßen wie ein Rauschen unter ihnen fyin... Der Junker o. Trachenberg zeigt mit ausgestreck. tem Arm auf die Türme, die nun deutlich in der sinkenden Sonne stehen. Er sagt zu seinem Rittmeister: „Leipzig". Nur dieses eine Wort. Sie wissen, dort wartet der Feind. Der Rittmeister nickt schweigend.- Seine Augen leuchten. Er denkt an die Wochen zurück, als er mit dabei war, die Schlacht an der Katzbach zu schlagen. Der von Trachenberg spricht nachdenklich: „Ich las im Lager von Meißen zur Nacht ein Buch zu Ende, ein Buch vom Schill. Mein Vetter aus dem Schlesischen", fügt er erklärend hinzu, „war einer der Elf von Wesel. Auch neunzehnjährig wie ich." Dann kehrt er zu seinen Gedanken zurück: „Damals, als sie nach Dammgarten siegend auf Stralsund zugeritten sind, war es sicherlich wie nun. Der Tag hell, die Luft klar und vor ihnen ihr Ziel: Die Türme.." Ein Kanonenschuß in der Ferne zerreißt alles Träumen. Die Männer recken sich, die Sättel knarren lauter, die ersten Fäuste zucken nach dem Säbel- knauf, und die Sporen mahnen die Pferde freundlich befehlend. Scharf traben sie an. Und eine Wolke Staubes steigt hinter ihnen auf der breiten Heerstraße auf. Knappe Worte fallen von Mann zu Mann, über ihnen ein weiter, tiefblauer Herbsthimmel und das Warten auf die nahen Befehle... ♦ Ein helles Signal bricht wie ein Schrei in die täuschende Ruhe des nächtlichen Lagers ein. Das Dorf verwandelt sich in ein tosendes Nachsstück. Männerrufen, Waffenklirren, Pferdeschnauben. Dann Kommandos. Die Sättel knarren. Der Hus- schlag dröhnt. Sie reiten... sie retten durch die Nächte, durch die Tage. Das kleine französische Dorf versinkt, es taucht unter. Der Morgen hebt leise grauend an. Sie reiten mit den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne immer weiter gegen Westen. Und allmählich steigt das ferne Antlitz einer Stadt vor ihnen auf. „Charleville.sagt der Wachtmeister. Nur die- 1 Der Fähnrich, der neben ihm reitet, meint: ,Hch las Hur Nacht ein Reiterbuch, von einem von Trachenberg handelte es und erzählte von denen aus dem Jahre 1813..., es muß damals, als sie auf Leipzig zuritten, ähnlich wie heute gewesen sein. Ringsum das kriegsträchtige Land und vor ihnen die Türme der Stadt, mit ihnen der Huf schlag, das Lederknarren, das Waffenklirren und das Pferde- schnauben, hinter ihnen die Staubwolke..." Mit diesen Worten sieht er leuchtend geradeaus, voller Erwartung, voller Bereitschaft und Zuversicht. Der Wachtmeister nickt schweigend, dann antwortet er: „Reiter sind immer gleich, machen Sie die Augen zu und lauschen Sie. Was Sie höreen, das ist das ewige Reiterlied..." Der Fähnrich spricht nach einer Weile, und feine junge Stimme klingt stolz: „Wir singen es, und die Dichter schreiben es dann aus..." ♦ Dor ihnen lag Radom. Zu den Seiten des mürben, verstaubten Weges dehnte sich das polnische Land. Zur Linken bellten Feldgeschütze. Aus weiter Ferne klang das dumpfe Rollen schweren Artilleriefeuers. Die Sonne schien heiß. Der feuchte Atem naher Sümpfe wehte über die Wälder herüber. Sie ritten im scharfen Trabe. Die Leder knarrten, die Pferde schnaubten unruhig. Hin und wieder fiel ein Wort von Mann zu Mann. Waffen klirrten leise. Und der Hufschlag, der Wolken dichten Staubes aufwirbelte, klang dumpf. Einer beugte sich im Sattel vor und sagte: „Nun fällt mir mit einem Male eine Stelle aus einem lange vergessenen Buche ein. Darinnen wurde erzählt, wie sie seinerzeit auf Charleville zuritten. Ein Fähnrich, der dann gefallen ist, spielte darin die Hauptrolle, ein junger, wundervoller Mensch... als gestern der Wagner fiel... weißt du, ich wußte, irgendwo hatte ich seinen Tod schon erlebt... und jetzt, wo dort die Türme über die Wiesen herüb erschauen, jetzt weiß ich es: Damals in diesem Buche.. Der andere nickte: „Und wenn es uns auch be- fttmmt fein sollte, dann wird es auch wieder einmal in einem Buche stehen, später..." Dumpf klopften die Hufe in de» staubenden Do- Maschinengewehre mischten sich in das Bellen der Feldgeschütze. Gewehrfeuer zuckte vereinzelt auf. Und hinter allen die große Kulisse: Das gewaltige Rollen einer fernen Artillerieschlacht. Sie ritten scharf trabend. Die Türme kamen ihnen immer näher. Und mit ihnen ritt das Reiterlied: Pferdeschnauben, Lederknarren, Waffenklirren, das dumpfe Rauschen des Hufschlags, der scharfe Geruch dampfender Tierleiber, und hin und wieder ein Lachen, ein Wort von Mann zu Mann, über allem der weite Himmel und das Warten auf die Befehle. — Zeichensprache für Analphabeten. Obwohl in den letzten Jahren, namentlich seit dem Weltkriege, in den Balkanländern die obligatorische Volksschule große Erfolge in der Bekämpfung des Analphabetentums gehabt hat, gibt es doch in vielen Gegenden noch eine erhebliche Zahl von Menschen, besonders Greise, die weder lesen noch schreiben können. Wie helfen sich nun die Behörden, wenn sie sich diesen Leuten verständlich machen wollen, da man ihnen doch zum mindesten mitteilen muß, was erlaubt und was verboten ist? Das Problem wird meist auf eine ebenso originelle wie praktische Weise gelöst. So finbet man z. B. in Südbulgarien häufig Holzfchilder an den Waldrändern, auf denen eine brennende Pfeife abgebildet ist, durchkreuzt mit dicken schwarzen Balken, und daneben eine Polizistenmütze. Daraus erfahren auch die Analphabeten, daß es verboten ist, hier zu rauchen, weil sonst Waldbrände zu befürchten sind, und .zugleich können sie daraus entnehmen, daß die Polizei gegen Gesetzesübertreter einschreiten wird. In Südserbien sind häufig an den Grenzen von Privatgrundstücken Schilder angebracht, auf denen ein Hund mit weit aufgeriffener Schnauze abgebildet ist. So ist unser „Achtung, bissiger Hund!" übersetzt. In manchen Gegenden Serbiens ist auf dem Bahnhof das Restaurant durch die Nachbilduna eines Brotes gekennzeichnet, die Unfallstation durch einen Mann mit weißer Schürze mit dem Stethoskop in der Hand, und die Polizeiwache durch eine Gendarmenmütze. Diese Bilder sind fast immer in natürlicher Größe gehalten. Auf den Sttaßen Bosniens wird die Richtung nach Sarajewo durch eine Hand angebeutet bi« auf «ine Gruppe vv« Minaretten weist- Unfall auf der Affenbrücle. »?’!’■ 31. ßenden Praro-Fluß einen merkwürkigen Vorfall ■ ' Iprutb?; beobachtet, bei dem augenscheinlich auf Grund einer uuis Ter n Reisende haben verschiedentlich davon erzählt, daß die langschwänzigen Spinnenaffen Brasiliens aus ihren Körpern eine Kette bilden und sich von einem Baum aus so lange nach vorwärtsschwingen, bis der letzte der Kette einen Zweig auf der gegenüber- liegenden Seite eines Flüßchens erreicht, auf diese Weise sollen sie eine lebendige Brücke aus Affen bilden. Diese Berichte sind ost bezweifelt rooröen, aber es scheint doch etwas Wahres daran zu fein; ein anderer Redender hat an dem sehr ruhig fHe- Gewohnheit Affen eine Brücke bildeten, dann aber ein Unfall eintrat, der Öen Tod einiger Tiere zur Folge hatte. Os i*?,anbar «<<» her jj,| Ä- oo feil te, Eil! Jti) bi, Jt A’eri' BtSSbi; WM 6hl'« Neun ,Zangur-Affen" kletterten auf einen weit vorstehenden starken Ast eines Teakbaumes. Auf der anderen Seite des schmalen Flusses, ihnen gerade gegenüber, waren acht andere Affen, während drei weitere auf einem Zweig darüber saßen und zu- schauten. Ein großer männlicher Affe stemmte seine Hinterfüße fest gegen den Baum und umwickelte ihn mit seinem Schwanz: dann nahm er einen anderen Affen in feine Arme; dieser packte wieder einen Gefährten, und so bildeten sie rasch eine offene Kette, die hin- und herschwang. Unterdessen batten auch die Affen auf der anderen Seite sich in derselben Weise ineinander verklammert. Die Bewegungen der Tierketten gegeneinander wurden immer schneller, wobei sie durch die sich wiegenden Aeste noch stärkeren Schwung erhielten und nach einem Dutzend Versuchen begegneten sie' sich in der Mitte des Flusses, der etwa vier Meter breit war, und vereinigten sich. Sofort, als die lebendige Brücke hergestellt war, verließen die drei anderen Tiere, die schwächlich und müde aussahen, ihren Platz und liefen über die Körper ihrer Gefährten herüber. Unglücklicherweise aber glitt der dritte, als er bereits beinahe auf der anderen Seite angekommen war, aus und riß im Fallen den hilfreichen Kameraden mit sich, auf dem er gerade stand. So stürzten alle Affen mit Ausnahme der zwei glücklich hinübergekommenen und dreien von der Kette ins Wasser, wurden fortgerissen und ertranken. Die Ucberiebcnöcn liefen schnatternd und heulend an dem Ufer entlang, wie NXM1 st« Helsen wollten. Bald aber standen sie da- vo« atz und liefen In Wald ' ige qi ttoNW In W !. ßr 6» । ni Qua - 'eiseze^i in. lr,j| bei fr 3m b rer Pv kstrP» ran w n ide P euchP" iter 0 der 0 nml fr Pillis ine zerweh chieM Sldaten prägt sich uns für alle Zeiten ein, jenes Gldaten, der seinem Fahneneid treu die Gewähr fL glorreichen Kamps und vollendeten Sieg bot. Hs diesem Film, und das ist das letzte und höchste, wcs man von ihm sagen kann, aber erwächst tar jrhn die Kraft, nun auch im Endkampf den letzten Gbg zu erringen. Wenn die Lichter wieder aufflammen, so hat man für Augenblicke vergessen, daß [«ein Film war, was man hier sah, es war mehr, [«war ein Bild des Kriegserlebens selbst. Oie Berliner Uraufführung. litte I eine te I harich I Hlsbck I i goh 1 *k i vfJ !" > ff. igteit n D anl jjg, | Wn W . da; p 8 berurijfi | ibanlk ■ i die tri W Bf l e hiein aar W iar 1?J 6rJ der eirJ beginn i ibennr.H' i ta british Nil/ manbaii ■ niorifl ij“? uf)ifl h t M* und $ iann * lieft? Si* Jäfo 1 J s ei*.? »wrS und ft* e. D>: iens ® >on ei'> MM auf W US W in da z Rai W1 W1 Erstellung wurde am Freitagnachmittag tm Usa- helast am Zoo, der große Dokumentarfilm „Sieg im Westen" uraufgeführt. Unter den Anwesenden laf man führende Vertreter der Wehrmacht, des Sie ches und der Partei sowie die Missionschefs der vebündeten und zahlreicher befreundeter Staaten mi: ihren Waffenattachss. Ferner waren namhafte Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft und de- deutschen Wirtschaft erschienen, u. a. waren an= mend: Die G e n e r a l f e l d m a r f ch ä l l e von S; & ’lril, ’!ti| Ein Kampfabzeichen der Flak. ' Such die Flakartillerie hat jetzt ein Kam^ab- Men erhalten. Es zeigt ein 8,8-cm-Gejchub. um eben von einem ovalen Eichenlaubkranz, der auf bfir oberen Teil das Hoheitsabzeichen der Luftwasfe hict Das Kampfabzeichen der Flakartillerie kann 'Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften Der Marti verte für hervorragende Kampflentungen Dirliefyen werden, und zwar sowohl bei Bekämpfung stnulicher Flugzeuge, als auch bei Teilnahme an Knipfhandlungen gegen Erd- oder Seeziele. Der Cl ß bestimmt, daß das Kampfabzeichen ber Flak- artilerie rückwirkend von Kriegsbeginn veruenen WiDen kann. Das Kampfabzeichen wird auf Der tten Brustfelle wie das Derwundetenabzelchen m Jir deutschen Artillerie kennen, die in diesem Kriege auch die ungeteilte Bewunderung französischer Artilleristen erzwungen hat, wobei man nicht vereisen darf, daß die französische Artillerie niemals en geringer Gegner gewesen ist. Man hat iw Ausland ein großes Rätselraten im die Geheirnwasfen der deutschen Wehrmacht ^gestellt. Wir wollen unsere Gegner bei diesem Mselraten nicht stören, aber zwei Geheimwaffen Stb in diesem Film in aller Oesfentlichkeit dargellt worden. Das erste ist die Kampfausbildung r deutschen Wehrmacht und das zweite ist die Wirkung der deutschen Artillerie, denen die Gegner ffchts gegenüberstellen konnten. Unsere Gegner und b-sonders die Engländer haben sich diesen Kampf ucht so vorgestellt, da hören wir, wie die Englän- bcr in beinahe gottlosem Uebermut das Lied von frr Siegfriedlinie singen, an der sie ihre Wäsche Nihängen wollten Als mir bann die Scharen von Düsenden britischer Gefangener wiederfinden, da if dieses Lied von den Lippen englischer Soldaten okrschwunden. Der Siegeszug der deutschen Truppen geht wei- tr. Um den Sieg zu vollenden, gilt es noch den lieber gang über d i e Somme, über die Jis n e und schließlich' über die Marne, den hicksalsfluh des Jahres 1914, zu erkämpfen. Da jfi wieder so ein Einzelbild, das zur Bewunderung zpingt. Ein deutscher Pionier springt ungeachtet starken Maschinengewehrfeuers in den Fluß, un die Leinen des Schlauchbootes herüberzubrin- gn. Aus vielen Tausenden von Einzeltaten baut ft) der deutsche Sieg auf, der dann schließlich nach bim Durchbruch durch bie Weyganb » (inle bazu führt, daß in der Junimitte ber direkte In g r i f f a u f bie Maginotlinie an ber (giarfront erfolgt. Die erbeuteten Filmstreifen aus giznerischen Beständen erweisen, daß auch der Find sich tapfer geschlagen hat, aber daß er machtlos gegenüber den vorwärtsstürmenden deutschen Sldaten und den Führerentschüssen war, die schließ- lio zu seiner Vernichtung führten. In Sturmbooten btzwang die Armee Dollmann auch die gefährden Strömungen des Oberrheins und durchbrach bi Befestigungen der Maginotlinie, der Rheinufer md der Vogesen. Motorisierte Truppen gelangten bi an die Schweizer Grenze und vollendeten das A'rk der Einkesselung. Paris war gefallen, und es fiel auch Verdun, dis im Weltkriege allen Stürmen standqehalten urD Ströme von Blut verschlungen hatte. Den alten sildsoldaten des Weltkrieges wird niemals beut» Iker zum Bewußtsein kommen, daß dieser Sieg a ch i h r Sieg war, als wenn sie sehen und fjfren, wie die ewig junge, bie unvergleichliche dtltsche Infanterie an bem französischen Kiegsdenkmal in Verbun vorbeimarschiert. Com- ipfgne bildet den Schluß. Das Straßburger Mün- Ito' läßt noch einmal den Sinn dieses großen Er- lefrns aufklingen Das Kampfgesicht des deutschen ' 9m Rahmen einer würdigen Feierstunde, an ber dj-n ber Wehrmachtsbefehlshaber in Norwegen, Ge- \ neriloberft von Falkenhorst, sowie bie kom- niiarischen norwegischen Staatsräte teilnah» 1 neu, sprachen auch ber Führer von Nasfonal Sam» ßnj, Quisling, sowie Reichskommissar Ter- bo n e n. 2er Reichsführer ff hob Hervor, daß es Freiwillige aus allen deutschen Stämmen und ger- I naiischen Völkern sind, bie sich in ben Reihen von ^Regimentern bem europäischen Befreiungskampf 'i Weschlyssen haben. „Ihr seid nach vielen Genera- I tvren" — so rief ber Reichsführer ff den Freiwillig zu — „d i e ersten Männer Norme- fl? ms, die sich aus eigenem Entschluß, nicht ge- I gingen von einer fremden, englandhörigen Re- jeiung, sondern aus eigenem Herzenswillen heraus Nhchlosien haben, zum Kampf an zu treten. Sri erstenmal steht Ihr als Freiwillige in Reih uni Glied inmitten Eurer Kameraden, den Man- ntrm der Hird und den ff-Männern aus dem Reich. 3h nehme Eure Meldung an und nehme Euch auf in He „Standarte Nordland" Wir nehmen Euch an ab Kameraden, als Brüder in unseren Reihen, in hm Reihen einer Formation, die von jeher germa« > nifd) gedacht hat und germanisch ausgerichtet ist. Viauchitsch, Keitel, von Rundstedt, von Bock, Ritter vl>- Leeb und von Witzleben. Ferner sah man die Richsminister Dr. Goebbels, Dr. Todt, Darrs, 5k rl, Graf Schwerin von Krosigk. Als Vertreter de: Partei waren erschienen die Reichsleiter 2i Ley, Dr. Dietrich, Amann, Rosenberg, Stabs» die der SA. Lutze, Reichsarbeitsführer Hierl, psführer des NSKK. Hühnlein und Korpsführer lt! NSFK. General der Flieger Christiansen. ff-Standarte „Nordland". Ter Retchsführer ff vereidigt norwegische Freiwillige. Oslo, 31.Jan. (DNB.) Der Reichsführer ff und llhis der deutschen Polizei, Heinrich Himmler, mim in Oslo die Verpflichtung von norme- gi chen Freiwilligen des Regiments „5t and arte Nordland" der Waffen-ff vor. Berlin, 31. Jan. (DNB.) Mit einer festlichen Jpauidt Itrftettung wurde am Freitagnachmittag im Ufa» •olb in | F' *■ " ' ~ ‘ — und außer Dienst getragen. Es verbleibt nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Wehrdienst im Besitz des Beliehenen. Oer Zentralasien-Atlas Sven Hedins. Berlin, 1. Febr (DNB.) Inmitten des Krieges wurde in Deutschland eine wissenschaftliche Leistung von einzigartiger übernationaler Bedeutung in Angriff genommen und nun in ihrem ersten Teil ber vessentlichkeit übergeben. Es handelt sich um das erfte große Kartenwerk über Zentralasien, das vor allem auf dem Lebenswerk des großen schwedischen Forschers Sven Hedin auf» gebaut ist und feinen Namen träch Das gesamte Gebiet Zentralasiens, das bisher in ben Atlanten ßum großen Teil noch als weißer Fleck erschien und kartographisch überhaupt noch nicht bearbeitet war, wird in diesem Atlas in 5 4 großen Kartenblättern auf Grund aller bisher vorliegenden Forschungsergebnisse im Maßstab 1 : 1OOO 000 mit allen jenen Einzelheiten bargestellt, die ein wissenschaftlich begründetes Kartenwerk erfordert Das erste Blatt, das in ber Hauptsache bas Gebiet von lurfan umfaßt, wurde am Freitag :m Haus ber deutschen Forschung in Berlin der Deifent» I'chteit übergeben Der Präsident ber Deutschen Forschungsgesellschaft, Professor Mentzel, sagte, j daß eine derart gewaltige wissenschaftliche Leistung I in jo idealer Zusammenarbeit zwischen Forschung ZU Martin Schongauers 450. Todestage. Am 2. Februar jährt sich zum 450. Male der Todestag des Malers und Kupferstechers Martin Schon» g a u e r. Der Künstler wurde im Jahre 1445 in Kalmar im Elsaß geboren, wo fein Vater eine Golb- schmiebewerkstatt besaß. Unsere Abbildung (Kupferstich) zeigt eine ber zahlreichen von Schongauer stammenden Madonnen. Eine Würdigung des Meisters bringt das Familienblatt vom 1. Februar. (Scherl-Bilderdienst-M.) und Kartographie nur In Deutschland möglich mar, ebenso stolz könnten wir daraus sein, daß Deutschland diesen Beitrag für die internationale Wissenschaft gerade in ber Zeit bes schweren Ringens unt bie Zukunft unseres Volkes durchführe. Ministerialrat Dr. Ziegler vorn Reichsministerium für Voltsaufklarung und Propaganda schilderte die Bedeutung bes Erscheinens bi es es einzigartigen Kar» tenmertes im Fotjchungsleben Sven Hedins, ber darin bie wissenschaftliche Krönung seines Lebenswerkes erblicke In biejem Zentralasien-Atlas werbe bie Lücke ausgefüllt, die bie großen wissenschaftlichen Weltkarten und Weltatlanten bisher noch aufwiesen. Die Hochachtung, die Sven Hedm immer schon vor der deutschen Kartographie und ber deutschen kartographischen Drucktechnik gehabt habe, werde durch dieses Werk (bas bei Justus Perthes in Gotha erscheint) gerechtfertigt. Kleine politische Nachrichten. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht empfing in der Neuen Reichskanzlei die zur Zeit in Deutschland weilende A b ■ ordnung der kaiserlich japanischen Armee unter Führung von Generalleutnant Yamashita. Sie besichtigt zur Zeit Einrichtungen und Truppenteile bes beutschen Heeres unb ber Luftwaffe. U a. ist auch ein Besuch ber Kampffelder im Westen vorgesehen Am 2. Februar werben norwegische I u n g - bauern auf Einlabung des Reichsbauernführers zu einer achtwöchigen Studienreise nach Deutschland fahren. Nach dem Besuch Berlins werden sie sich auf einer Landesbauernschule in Thüringen aufhalten. Dann werden sie u. a. München, Goslar, Celle und Hannover besuchen. Den Abschluß bildet ein Besuch in Potsdam. e Anläßlich bes achten Jahrestages der Machtergreifung sandten dem Führer Glückwunschtelegramme der König und Kaiser Viktor Emanuel, der italie- nifche Regierungschef Mussolini, ber spanische Staatschef General Franco, der Staatsführer Rumäniens General Antonescu unb der slowakische Staatspräsident Tiso. Kunst und Wisienschast. Der Freiburger Archäologe Universitätsprofessor Dr. Hans Dragendorff, der,im Oktober das 70. Lebensjahr vollendet hatte, ist nach kurzem Krankenlager verschieden. Dragendorff war 1902 zum Direktor der Römisch-Germanischen Kommission in Frankfurt am Main ernannt worden, 1911 wurde er Präsident des Archäologischen Instituts des Deutschen Reiches in Berlin. Seit 1922 hatte er in Freiburg den ordentlichen Lehrstuhl für Archäologie inne. Das erste deutsche lluterseevoot. Wilhelm Bauers Probefahrt im Kieler Hafen vor 90 Jahren. In ber Reihe ber Erfinder, die sich mit bem Gedanken der Unterwasserfahrt beschäftigt haben, nimmt der bayerische Artillerie-Unteroffizier unb spatere Ingenieur Wilhelm Bauer einen be- jonberen Platz ein. Er hat als erster Deutscher brauchbare Pläne für ein Unterseeboot geschaffen unb biefe Pläne mit beschränkten finanziellen unb technischen Mitteln in bie Tat umgesetzt. Bauer schreckte auch nicht baoor zurück, unter Einsatz bes eigenen Lebens sein Unterseeboot selbst zu erproben. Die Pläne hatte Wilhelm Bauer, als er in ber schleswig-holsteinischen Arme? biente, bereits im Jahre 1849 entworfen Erbaut würbe bas Boot auf ber Werft von Schweffel und Howalbt 1850 in Kiel. Nur mit finanzieller Unterstützung ber holsteinischen Armee, bie damals noch im Kampf mit Dänemark lag, und einiger Männer der Universität Kiel konnte Bauer sein Vorhaben durchsetzen. Aber trotzdem waren bie Mittel knapp, unb beswegen mußte an seinem Boot oerschiebenes zur Sicherheit Nötige Gerät eingespart werben. So fehlten z. B. auch bie im Plan vorgesehenen Tanks zur Aufnahme bes Was» ferballaftes, was sich später als verhängnisvoll erwies Bauers Unterseeboot war aus Eisenplatten genietet, 7 Meter lang, 3 Meter hoch unb 2 Meter breit. Es wurde von Menschenkraft durch zwei Treträder angetrieben, bie ihre Bewegung - burch Zahnräber auf bie Schiffsschraube übertrugen. Die Geschwinbigkeit des „Branbtauchers" betrug nur 6 Stundenkilometer, die Besatzung drei Mann. An der Außenwand befand sich eine Sprengstoffladung, die am feindlichen Schiff angebracht werden sollte, um dieses in die Luft zu sprengen. Der Wasser- ballast wurde einfach in ben Kielraum eingelassen, da wie gesagt, - die Tanks fehlten. Ein Roheisenballast biente zur Gewichtsverlagerung. Heute erscheint uns dieses Boot recht primitiv, aber es enthielt doch schon die wesentlichen Gedanken und Elemente der späteren U-Boote. Am 1. Februar 1851, vor 90 Jahren, um 9 Uhr vormittags, bestieg Bauer mit seinen beiden freiwilligen Gefährten Witt unb Thomsen sein Unterseeboot, um die erste Unterwasserfahrt in der Geschichte der deutschen Schiffahrt zu unternehmen. Dieses Datum ist für bie deutsche Marinegeschichte von hoher Bedeutung. Der geniale Erfinder hatte endlich seine Pläne verwirklicht und unter Einsatz feines eigenen Lebens die Erprobung seiner Erfindung auf sich genommen. Freilich war das ganze Unterseeboot nur notdürftig ausgerüstet Besondere Sicherheitsvorrichtungen fehlten, so daß Bauer den Mitgliedern der Abnahmekommission der Marine gegenüber ausdrücklich auf bie Verantwortung für diese Fahrt ablehnte. Dennoch wagte er diesen Versuch. 3m Beisein zahlreicher Zuschauer fuhr das Boot langsam in den Kieler Hafen hinaus, um bas Untertauchen zu erproben. Zweimal verschwindet bas Boot unter ber Wasseroberfläche unb taucht auch wieder auf. An ber tiefsten Stelle bes Kieler Hafens jedoch gerät das Boot in zu hohen Wasserdruck und wird undicht, bie Pumpen arbeiten nicht genügenb, bas Unheil ist nicht mehr aufzuhalten. Auf 15 Meter Wassertiefe liegt bos Boot auf dem Meeresgrund. Doch Dauer verliert nicht die Ruhe und Geistesgegenwart. Er läßt soviel Wasser in das Boot hinein, bis der Druck ber zusammengepreßten Luft sich bem äußeren Wasserdruck anpaßt. Dann gelingt es, ben Lukendeckel der Einsteigeluke zu heben, und alle drei tapferen Männer werden durch ben Druck ber entweichenden Luft an die Wasseroberfläche getragen Oben hatte man nach fünfstündigem Warten bereits die Rettungsversuche eingestellt und das schlimmste befürchtet. Während alle Anwesenden die Unser Bild zeigt den Bauerschen „Brandtaucher" nach einem alten Stich aus dem Jahre 1883. ■I MM M MWtzW MD MM ... ' ■ / - 'M ■s.*’ " Nv-Aj . -ÄQ Männer im U-Böot schon tot glaubten, erscheinen f diese zum großen Erstaunen auf der Oberfläche • Alle drei werben gerettet und erholen sich bald. Nur mißlingt es, ben Brandtaucher zu heben. Erst 1887 wurde bei Baggerarbeiten Wilhelm Bauers schon völlig versandeter Brandtaucher gehoben unb später i ber Kriegsmannesammlung bes Museums für Meereskunbe in Berlin übergeben, wo er noch heute einen Ehrenplatz einnimmt. Nach diesem Mißerfolg erlischt in Deutschland rasch das Interesse an Bauers Erfindung Nach vielen Enttäuschungen und Schwierigkeiten findet der zähe Konstrukteur endlich in Rußland neues Interesse für feine Pläne. Dort baut er einen neuen Apparat von doppelter Größe, ber mehrfache erfolgreiche Fahrten unter Wasser durchführt Bei einer Prüfungsfahrt blieb Bauer mit 18 Personen fünf Stunden unter Wasser, wobei alle Bewegungen unb bas Befinben ber Personen genau be- । obachtet wurden. Doch auch in Rußland erlahmt ! das Interesse, das besonders Großfürst K o n ft a n - t i n ihm entgegengebracht hatte, bald wieder Bauer 1 hat die Verwirklichung seiner weiteren kühnen ; Pläne nicht mehr durchsetzen können Es war seine ! Tragik, daß die technischen Mittel der damaligen ! Zeit noch nicht ausreichten, um feine Erfindung weiter zu entwickeln Wie viele andere geniale Er- finber, war auch Wilhelm Bauer feiner Zeit weit j voraus. Im übrigen hat Bauer noch zahlreiche a n be r e Erfinbungen gemacht, z. B. die Taucherkammer, । lenkbares Luftschiff halbstarren Systems, Aeroplan, ■ Revolverbatterie, lenkbare Kabelstation, selbst- regiftrierenbes Lot,- aittomatische Kvmvaßkontrolle | telegraphisches Kabel, Rettungsboote ufw. Es zeigt । sich dabei, baß Bauer einer ber großen deutschen i Erfinder gewesen ist, ber zu Unrecht lange Zeit I in Vergessenheit geraten war An ben hartnäckigen I Widerständen der damaligen kleinmütigen Zeit und । an ben boffnungslofen volitischen Zuständen mußte auch ein härterer als Bauer scheitern Außerhalb Deutschlands wurden Bauers Gedanken weiter entwickelt, bis auch die deutsche Kriegsmarine Anfang des 20. Jahnhunderts. zum U-Bootbau überging. 1904 gab Tirpitz ben Befehl zum Bau ber deutschen U-Boote. Die deutsche Technik hat mit ber Konstruktion bes Dieselmotors unb anderer Apparate einen entscheidenden Schritt getan zur Vollendung des U-Bootes, bas nun erst srontoerwenbungsfähig wurde. Die deutsche Unter- feebootroaffe marschierte sehr bald an ber Spitze in ber Welt. Im Weltkrieg wie in diesem Krieg errangen bie beutschen U-Bootbesatzungen unsterblichen Ruhm unb ehren damit das Gedächtnis des ersten U-Bootfahrers Wilhelm Bauer, der ein Bahnbrecher im Bau von Unterwafserfahrzeugen war. RDS. ♦ — Das Leben Wilhelm Bauers, des Erfinders des U-Bootes schildert ungemein packend Hans Arthur Thies in seinem neuen Buch „D e r Eiserne Seehund" (Verlag Knorr & Hirth, München; geb. 5,50 RM.) auf Grund umfangreicher neuer Forschungen Die heroische Gestalt dieses Deutschen, der als einfacher Sergeant eine weltgeschichtliche Aufgabe ergriff unb feiner Jbee zum siegreichen Durchbruch verhalf — wenn ihm auch die letzte Erfüllung versagt blieb, weil er feiner Zeit weit voraus war — steht in diesem Roman voll Farbe und Feuer vor uns auf. Alles Persönliche wie Zeitgeschichtliche, alle Begebenheiten und Situationen sind aus der Wirklichkeit gegriffen unb doch ist das Ganze eine Dichtung voll Spannung und Gehalt. Sie fesselt nicht nur ben technisch Interessierten, sondern jeden, der an einem großen und ergreifend dargestellten menschlichen Schicksal Anteil nimmt. Das Werk gipfelt in dramatischen Höhe- punkten wie der Kieler Katastrophe, dem Ringen Bauers um seine deutsche Mission in Wien, den Intrigen und der Niederlage der britischen Admi- ralität, der Einfahrt im Hafen von Kronstadt. Heitere und zarte Züge mischen sich ein: wie ihm seine beiden Gehilfen, bie „Wilden Männer", Treue halten, oder bie Liebesgeschichte, wie er in Rußland seine Frau unb Lebensgefährtin finbet Bekannte Gestalten jener Zeit treten auf, so Werner von Siemens. Dokumentarische Aufnahmen unb oerglei» chenbe moderne Photos illustrieren den Band. 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Febr ler, näin len am '■ Der stör macht si< | seiner zr noch Kä anderen I freilich, unersreu lange da dem aüi i gleiten was sor Haupt h Wie Februar ler Wir strenger bringt und Sc lich Ich warten. b Hinten f9. . Men en ^ein, in ^chen u 5ri vor j S'r in 1 Rte er, >en Pllen ;(9ebrä le*nes Gx Leitete genes, p. ;eiben 1,11 «nlh s IM« Nr. 27 Zweites Blatt Hw nn III frühlingshafter Februar keineswegs willkommen. Im Gegenteil! „(Eft et en Februar warm, friert Mein. eine rost (Nachdruck verboten.) 14. Fortsetzung. v!\ ter Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen! r W Rltuoi! Md II. I cfe.: 4H i fltliii: Ng. IT. d. @1 sen Mw. fldij ng. utj yii oötf Verdunkelungszelt Februar von 18.07 bis 9.05 Uhr. Februar von 18.09 bis 9.04 Uhr. et Uftern bet an de Darm", lehrt die alte derbe Bauernwcisheit. Es soll im Februar kein Bauer 'ifltr ittl IC 38. en vfr neluiti ng. in d. *\ n»1101 ;nl hlfi«' ,Lst sie dann zu ihm hinausgegangen?" „Nein. Sie hat nur zum Fenster hinausgelehen und dabei beobachtet, daft ihr Mann auf der Leiter Hand und fein Gewehr wieder in den Balken schob." Die Beamten unterdrückten nur mühsam ihre (Erregung. „Hat Frau Korn Ihnen weitere Einzel* Helten erzählt?" „Nein, nur noch, datz sie dann aufgestanden ist und in die Küche ging, um Schweinefutter zu machen und den Kaffee zu kochen. Das war wohl kurz vor sechs Uhr. Korn hat den ganzen Bormittag über in den Ställen gearbeitet. Als mittags bie Meute erzählten, es fei semand erschossen gefunden worden, hat Frau Korn ihren Mann auf Seele und Gewissen gefragt, ob er das gewesen sei. Er hat ihr versichert, datz er nichts davon wisse. Sie habe ihn gedrängt, wenn er es gewesen sei dann solle rr fliehen. Aber das wollte er nicht. Er habe ein teines Gewissen, und ihn ginge der Mord nichts an. Weitere Fragen Bruchhausens ergaben nichts Heues. Sommer bestätigte die Angaben seiner 5rau, wenigstens den Teil, den er noch gehört hatte. Die leiden Leute unterschrieben das Protokoll und wur* len entlassen. r , . „Soll ich Frau Korn hierherholen? fragte Der llendarmeriebeamte. „Nein, lassen Sie. Das ist nicht nötig. Die Frau liat sicher ihrer Verwandten alles erzählt, was sie j'lbst mutzte. Ich werde mir setzt Korn noch einmal lvrknöpfen. Jetzt wird er vielleicht nachgeben." Bruchhausen verabschiedete sich hastig und traf bereits um halb drei Uhr nachmittags wieder im Präsidium ein. Unterwegs hatte er sich überlegt, datz Staatsanwalt Doktor Fecht unbedingt in Kenntnis gefetzt werden muffe. Er erreichte ihn nach einem vergeblichen Anruf im Büro endlich in feiner Wohnung unb teilte ihm das Nötigste mit. Sie verabredeten, die neue Vernehmung Korns gemeinsam vorzu- Ißehmen« schert, und wenn wir uns in solchem rechten Herzhaften Winter zweifellos körperlich und geistig woh- ler fühlen als in einem milden, im Februar kommt unweigerlich die flcit, wo die erste Frühlingssehn- sucht unser Herz beschleicht. Die länger werbenden Tage künden uns das Fortschreiten Der Jahreszeit, und das wachsende Licht weckt auch unsere Sehnsucht nach Wärme. Im Laufe des Januar, d. h. vom 1.1. bis 2. 2., hat die Tageslänge im ganzen um fast anderthalb Stunden zuHenommen, eine Zunahme, die uns grade flkgenwärtig, im Zeitalter der Verdunkelung, schon ehr deutlich zum Bewutztscin kommt. Vom 2. bis 26. Februar aber wächst das Tageslicht noch schneller, nämlich um insgesamt l3/« Stunden, 49 Minu- ten am Vormittag und 51 Minuten am Nachmittag. Der stärkste Einfluft der Sonne in diesem Monat macht sich auch schon deutlich spürbar, besonders in seiner zweiten Hälfte. Wenn auch der Februar uns noch Kälte bescheren kann, bringt er uns auf der anderen Seite doch fast immer schon Tauwetter, das freilich, wenn hoher Schnee liegt, zunächst einen unerfreulichen Uebergangszustand darstellt. Man hat lange darüber gestritten, ob der Name Hornung von dem altdeutschen Wort „horo", Schmutz, Kot, ab- ^Weiten sei, oder von „Horn" (altnordisch hiarm), was soviel wie hartgefrorener Schnee oder über- Haupt harte Kälte bedeutet. Wie dem auch sei, jedenfalls trägt der Monat Februar Grenz- und Uebergangscharakter. Als letz- ler Wintermonat kann er je nach Laune noch alle strengen S,eiten dieser Jahreszeit zeigen, aber er bringt uns lauroetter, damit freilich auch viel Kot und Schmutz. Doch dürfen wir auch die ersten wirk- lid) schönen blauen Vorfrühlingstage von ihm erwarten. Und auf jeden Fall wissen wir, datz tief in Hemdärmeln gehen dürfen, lieber will man die Wölfe vor der Tür heulen hören. Besonders der 2. Februar, der Lichtmetztag, ist ein Lostag für das Wetter des Jahres, und der Bauer wünscht sich nach alter Regel für diesen Tag lieber Schnee und Sturm, als Helles schönes Frühlingswetter. „Licht- wetz dick und trübe, bringt viel Korn in die Schübe; Lichtmetz Helle, bringt Mangel zur Stelle." Dagegen gilt der 24. Februar, der Matheis-Tag, Drunten in der Erde und im Innern der Stämme schon mächtiges Leben sich regt, datz die Natur, mtdm I lange bevor sie das erste grüne Spitzchen zeigt, n *0!1 1 schon wieder an der Arbeit ist und die Säfte treibt, nnlll H Dem Bauern ist übrigens ein allzu milder vor- Aus der Stadt Gießen. Februar. Als Walther von der Vogelweide um 1215 von Kaiser Friedrich 11. sein Reichslehen bei Würzburg erhielt, jubelte er: Ich hab mein Lehen, alle Welt! Ich hab mein Lehen! Jetzt sürcht ich nimmermehr Den Hornung an den Zehen. Hornung ist bekanntlich Der alte, damals noch allgemein gebräuchliche Name für unseren zweiten Monat, Den Februar. Der Dichter spricht es Damit aus, Datz Februarkälte am wehesten tut. Tatsächlich kann Der Februar, Der letzte Der drei Wintermonate, manchmal Rekorde an Frost und Schnee aufstellen. Es kommt aber auch Die Ungeduld Der Menschen dazu. Die sich im Februar Dem Frühling entgegen* sehnen unD die Kälte Daher besonders bitter empfinden. Wenn mir auch wissen, datz ein „richtiger" Winter mit Eis und Schnee viel gesünder ist als ein weichlicher, der uns nur Nebel unb Regen be- Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oderhessen) Durch Italiens Gaue im Kriege. Erinnerungen an die Heimfahrt mit italienischen Landarbeitern von Oberheffen nach Italien. Bon C. Didoni, Gießen.* Von Genua fahren wir nach der ,XEroigen Stadt", Dem herrlict-en R o m. Nach funcr Fahrt schon kommen mir ans Meer, an Die „Riviera Di Levante" (östliche Riviera). Wir fobren ganz Dicht am Meere südwärts. Von Der lanDscl-astlichen Schönheit dieses herrlichen Landstriches finb wir entzückt. Wir freuen uns für unsere verwundeten deutschen Soldaten, die an dieser unvergleichlich schonen Ricüera ihren Genesungsurlaub verbringen können, und mir hören von den Mitreisenden gerne, wie millfommeii die deutschen Verwundeten Der Bevölkerung sind und mit weich' reicher Liebe und Dankbarkeit sie ausgenommen werden. In Pisa nilterbrechen wir Die Fahrt, um Den berühmten „Schiefen Turm" zu besichtigen. Dabei nehmen mir auch Den Dom von Pisa, Der aus weitzem Marmor hergestellt wurde, in Augenschein. Aus Der Weitersahrt nach Rom machen wir noch einmal unterwegs Station in dem herrlich gelegenen Badeort Folianten, wo wir einen herrlichen Abend an Dem schönen Strand verleben. Am anderen Morgen gehts Dann weiter nach Rom, wo wir gegen 9 Uhr an kommen. NachDem mir uns Unterkunft in einem Hotel besorgt haben, machen wir uns auf den Weg zur Be- sickstigung Der herrlichen Stadt. Die Anlagen auf Dem Pincio sind zunächst das Ziel unserer Schritte. Von Dort begeben wir uns zum Kapitol, Dessen herrliche Bauwerke uns entzücken. Anschlietzend wandern mir zum Mittelpunkt Roms, der „Viazza Venezia", zum Kolosseum, zum Konstantinsvogen und noch vielen, vielen weiteren wunderbaren Sehenswürdig, keilen. Dann machen mir eine Rundfahrt in Dem Wagen eines Droschkenkutschers, der uns mit seinen (Erläuterungen ein guter Reiseführer ist. Den ganzen Tag über sind mir unterwegs, und wir können uns gar nicht satt sehen an den Herrlichkeiten dieser be- wundernswerten Stadt. Am anderen Tage gilt unser Besuch der Stadt des Vatikans. Dort besichtigen wir zuerst die geroal- tige Peterskirche mit ihren unendlich vielen Sehens- Würdigkeiten, Den Grabmälern Der Päpste, herrlichen Gemälden, wunderbaren Werken der Bildhauer- fünft uftn. Dann begeben wir uns — nach einem luftigen Intermezzo mit einem Schroe-izergarbisten, der sich über eine photographische Aufnahme, die meine Frau bei einem Gespräch zwischen ihm und mir herstettt, gewaltig aufregt, bann aber, als er meine Frau deutsch sprechen hört, nachsichtig lächelt und uns ziehen lätzt — zu den Museen Des Vati, kans, Deren reiche Schätze In vielen Sälen und Gängen wir in Augenschein nehmen. Die berühmte Vatikanische Bibliothek ist zur Besichtigung eben nicht freigegeben. Dafür schauen wir uns in der „Golleria Geografica" um, in der eine große Anzahl Landkarten, bie im 16. Jahrhundert gemalt wurden, unsere besondere Aufmerksamkeit erregen. Dann steigen wir hinab zu der weltberühmten ♦) 93gl. Gietz Anz. Nr 18 vorn 22. Januar und Nr. 20 vom 24. Januar 1941. Sixtinischen Kapelle, einem Bau von unerhörter Pracht, Der auf uns den stärksten Eindruck macht. Nach einem Blick über Die vatikanischen (Bärten, Die auch im Dezember trotz Der vorgeschrittenen Jahreszeit nod) einen wunderbaren Eindruck hinter- lasset,, juchen wir uod. Die Gemäldegalerie mit den unvergänglichen Werken der großen Meister der Malkunst auf. Der folgende Tag bringt uns eine besondere Freude Dadurch, Datz mir von einer einflußreichen Stelle mit einer Einladung au einer Opernaussüh- rung im Königlichen Operntheater überrascht werden. Wir sehen hier in wunderbarer Darbietung die Oper von Gluck „Alceste", anschlietzend „Die Schöpfung des Prometheus' nad) der Musik von L. van Beethoven. Mit diesem herrlichen Abend be- schlletzen wir unsere reichen Erlebnisse In Rom. « Bon Rom gebt es am anderen Morgen weiter nad) N e a p c l. Wir fahren Durd) Die welle römische Campagna und kommen bald darauf in das Gebiet der ehemaligen Pont in Ischen Sümpfe, Die von Der Faschistischen Regierung durch gros,zügige Meliorationsarbeiten zu einem fruchtbaren Kulturland gemacht wurden. Mir fahren Durd) wunderbare Olivenhaine, an riesigen Palmen und Kakteen und berrlidyen Pinienwäldern vorbei und können bald Darauf mit Früchten reichbeladene Apfelsinenbäume sehen. Und das alles in einer unvorstellbaren Fülle und Pracht mitten im Winter. Bald nad; unserer Ankunft in Neapel, als ich eben auf einer Bank einen Reisescheck in Lire Umtauschen rollt, erleben wir einen Fliegeralarm. In wenigen Sekunden sind Die Bankschalter geschlossen und die wellen Räume leer. Alles Hal sich in den Luftschutzraum begeben, In dem auch mir Unterschlupf gesunden haben. Nad) etwa anderthalbstiinDl- gen, Alarm wird entwarnt, und nun gehl der Bankbetrieb wie alles übrige Leben weiter seinen ge- wohnten Gang. Nad, dem Mittagessen brechen wir zur Besichtigung der Stadt auf. Auf dem Wege zum Hasen niachen wir infolge eines Mltzverständnlsses die Bekanntschaft mit der Polizei. Ein (tarablnlere nimmt UNS fest, offenbar find mir Ihm Irgendwie verdächtig vorgekommen. Wir werden non ihm zur nädift- gclegenen Pollzelstatlon gebracht, wo fid) das Mitz- Verständnis aber nad) einiger Zelt aufklärt, und wir von dem zuständigen Kommissar mit vielen Entschuldigungen entlassen werden. Der Kommissar gibt uns eine Empfehlung und sogar nod) einen (Carabiniere für unser Hotel mit, der den Auftrag hat, hem Hotelwirt besonderes Entgegenkommen für uns hinsichtlich der Unterbringung und der Preise dringend nahezulegen, kurzum alles zu tun, um uns den Aufenthalt fo angenehm wie nur Irgend möglich zu machen. Mit diesem Ausgang des neuen Intermezzos sind wir natürlich sehr zufrieden. Nun können mir uns ungestört zur Besichtigung her Stadt auf den Weg machen. (Forts, folgt.) in vielen Gegenden schon als Frühlingsanfang. Die« fer Tag hat eine einzigartige Stellung in unserem Kalender, die sich aus ferner Vergangenheit herleitet. Der Februar war bekanntlich im alten Nom der letzte Monat des Jal)res, unb der 23. Februar war als Fest des Grenzgottes Terminus der letzte Festtag des Jahres. Nach diesem 23. Februar wurde, um die Abweichung des Kalenderjahres vom Son- nenjahr auszugleid)en, alle zwei Jahre ein Schalt« monat von wechselnder Länge, der „Mercedonius", eingeführt. In feiner berühmten Kalenderreform vom Jahre 46 v. Ehr. hob Julius Cäsar diesen SchaUmonat, der auf Die Dauer nur Verwirrung gestiftet hatte, auf und ersetzte ihn durch Den alle vier Jahre wiederkehrenden Schalttag, als den er den 24. Februar, den ersten Tag an Dem letzten Festtag des Jahres, ansah. Mit Recht hat daher früher der 24. Februar allgemein als Schalttag gegolten, und diesem Umstand verdankt der Tag eine Reihe von Bräuchen, die später zum Teil auf an« Als der Verhaftete vor Ihnen stand, ergriff Fecht zuerst das Wort: „Heute vormittag konnten wir eine autzerordentlich wichtige Entdeckung machen, Korn. Id) rate Ihnen, jetzt das Leugnen aufzugeben. Es hat keinen Zweck mehr." Er fixierte Den Mann scharf. „Zunächst einmal das Sachverständigenurteil über ihr Gewehr Es ist einwandfrei erwiesen datz Sie Die Waffe innerhalb der letzten vier Wochen gereinigt und gefettet haben. Ihre Angabe, datz Sie vor zwei ober drei Jahren das Gewehr zuletzt in der Hand gehabt hätten, Ist nicht wahr. Was haben Sie hierzu zu sagen?" „Nichts. Ich kann mich auch irren. Vielleicht Ist es vor einem Monat gewesen. Ausgeschrieben habe ich mir das Datum nicht." Die letzte Bekundung klang trotzig. „Schön. Wenn Sie bei diesen Ausflüchten bleiben, verschlechtern Sie nur Ihre Lage. Welter, wo sind Sie in Der Nacht vom Samstag zum Sonntag in Der Zelt zwischen elf Uhr abenDs und fünf Uhr früh gewesen?" Korn zuckte zusammen und sandte ängstliche Blicke von Bruchhausen zu Fecht zurück. „In der Nacht? Im Bett." „Nein. Sie waren nicht Im Bett. Sie haben abends um elf Uhr Ihr Haus verlassen und sind morgens um fünf Uhr wieder zurückgekommen." „Das ist nicht wahr." „Lügen Sie nicht. Wir haben Beweise unb Zeugen Dafür." Fecht Uetz Dem Mann Bedenkzeit unD unterbrach seine krampfhaften llebcrlegungen nicht. Nach einer langen Pause lieft Korn sich hören. „Wenn Sie es schon wissen, meinetwegen, ich bin abenDs um elf Uhr weggegangen und morgens nach Hause gekommen, aber nicht um fünf Uhr, sondern schon um halb fünf." „Und wo waren Sie in der Zelt?" „Ich habe zuerst nach meinen Schlingen gesehen. Dann ging Ich Im Bogen um das Dorf herum und durch den Wald zur Lichtung." Er stockte eine Sekunde und fuhr bann fort: „Auf der Lichtung, bie eine Viertelstunde von der Jagdhütte weg liegt, treten Immer Rehe aus. Ich wollte die Wechsel kontrollieren, um einen guten Bock auszumachen. Um Drei Uhr habe ich mich angestellt Dann habe Ich gewartet. So kurz vor vier, genau weift Ich es nicht, habe Ich hintereinander aus der Richtung bere Tage des Monats übergingen. In den Februar fällt her Höhepunkt Des Karneval, der, wie bie Luperkalien des antiken Nom mit Dem alten Jahr, bei uns mit dem Winter auf räumt, und das neue Jahr, Den Frühling, feierlich und unter kultischen Vefchwörungssormen einleitet. Die lärmende Fröhlichkeit, bie In anderen Jal>ren um diese Zeit in Den Städten herrscht, schweigt zwar in unserer ernsten Gegenwart, aber die zahlreichen Bräuche und vegetationskultischen Umzüge, mit Denen Das Volk die Karnevalszelt begeht, gehören nun einmal zu diesem Monat und charakterisieren ihn als Uebergang zwischen Winter und VorfrÜH- Ung. C. K. SornofUen. lagesfalcnbcr für Samstag. Gloria «Palast (Seltersweg): „Wunschkonzert". — Lichtspielhaus (Bahnhofstratze): „Dao himmelblaue Abendkleid". — Städtische Frauenarbeitsschule: 13 der Jagdhütte drei Schüsse gehört. Da bin ich fort- gelaufen, weil ich nicht erwischt werden wollte.' „Sieh mal an. Das gibt ja ein ganz neues Bild. Nun erzählen Sie mal, wie schnell auseinander die Schüsse folgten unb in welcher (Entfernung sie ungefähr gefallen finb." „Sie kamen sofort hintereinander, fo als ob jemand nur ein Gewehr repetiere unb schnell schleste. Es kann aber nicht aus bemfelben Gewehr gewesen fein, well bie Schliffe verschieden klangen. Der erste Schuft war bestimmt ein Schrotschuft. Der nächste Schuft war von einer Kugel, klang aber dumpfer als der letzte, der mehr peitschte, fo wie ein Militärgewehr." „Natürlich, einer der Schüsse muft fo geklungen hoben. Herr KÜHUtz ist ja mit einem Mllitärkara- Diner erschossen worden." Korn wurde bleich, er fühlte, wie er In die Enge getrieben wurde. Schreiend brachte er heraus: „Aber Ich war es wirklich nicht. Jemand anders hat Ihn erschossen." „Hatten Sie selbst eine Waffe bei sich, Korn?" Fecht fragte Ihn lauernd. „Nein, Ich wollte ja nur die Wechsel kontrollieren, aber nicht schleften/ „So. Wir wissen es besser. Kurz vor fünf Uhr haben Sie Ihr Gewehr, das später gesunden wurde, in dem Balken versteckt und dazu auf der Leiter ge- standen " Jetzt überfiel den Mann ein Zittern. Seine Nerven gaben nach. Er bot ein Bild her Verzweiflung ,La, Idi will jetzt auch die Wahrheit sagen. Id) hatte mein Gewehr mit, um zu schietzen. Bevor ich aber dazu kam, fielen die drei Schüsse, und Ich mutzte flüchten. Ich habe feit Wochen keinen Schuft mehr abgegeben " Mehr war nicht aus ihm herauszubringen, so sehr Ihn auch Fecht und Bruchhausen ins Kreuzverhör nahmen. Schlieftllch gaben sie Ihre Bemühungen auf und beschlossen, mit dem Nerhasteten sofort eine Untersuchung an Ort und Stelle vorzunehmen. In Begleitung eines unformierten Polizeibeamten fliegen sie in einen Kraftwagen unb fuhren zuerst nach der Gendarmerlestation. Von dort riefen sie In Der Försterei an unb bestellten den Nevlersörster zu der Stelle im Wald, an der Korn nach seinen Angaben am Morgen des Sonntags gestanden hatte. l./2.£ebruar 1941 bis 17 Uhr, Steinstrafte 10, Ausstellung der Arbeiten des Technisd)en Seminars. — Oberhefsischec Kun-stverein: 17.30 bi» 18.30 Uhr Ausstellung „Deut- sehe Graphik der Gegenwart" im Foyer des Stadt* 1 Heaters. lagcofalcnbcr für Sonntag. Stadttheater: 11.30 bis 12.30 Uhr Morgenve» anstaltung „Dos Reich": 19 bis 22 Uhr „Die un< garische Hochzeit". — Gloria-Palast (Seltersroeg)t „Wunschkonzert". — Lichtspielhaus (Bahnbösstrafte): „Dao himmelblaue Abendkleid". — Städtische Frauenarbeitsschule: 10 bis 17 Uhr, Steinstr. 10, Ausstellung der Arbeiten des Technischen Seminars* — Oberdeutscher Kunstverein: 11 bis 13 Uhr Ausstellung „Deutsche Graphik der Gegenwart" im Foyer des Stadtthcmters. Stablll)cnlcr (Dleftcn. Am Sonntag wird als zweite rezltatorische Mor- genvermiftaUung unter der Leitung von Gerhard R e u I e r Dichtung gelesen, Die sich mit Dem Reichs- getonnten von Walter von der Vogelweide an beschäftigt. 21 u ft er Miete! Am Abend wird bie erfola» reiche Operette Nico Dostals „Die ungarische Hochzeit^ wleberholt. Aufter Miete! Dienstag 4 Februar: Erstausführung „Darf Ferienkind", Lustspiel von Nutz. 19. Dienstag- Miete! Mittwoch, 5. Februar: „Des Meeres und der Liebe Mellen" von Franz Grillparzer. Donnerstag, 6. Februar: Geschl. Veranst. f. KdF. Iße-r Ring 8. Vorstellung „Madame Butterfly", Oper von Puccini. Freitag, 7. Februar: „Dao FerienkinD", Lustspiel von Ruft. 19. Freitag-Miete! Samstag, 8. Februar: Geschl. Veranst. f. HI. „Der Vogelhäntoler". Sonntag, 9. Februar: Nachmittags-FremDenvor, ftcllung „Tiefland", Oper von d'Albert. Aufter Miete! Abends: „Die ungarische Hod)zeit", Operette von Dostal. Aufter Miele! Kameradschastsabend der Ortsgruppe Areßen-Aord. Arn Donnerstag, 30. Januar, vereinigten sich viele Parteigenossen der Ortsgruppe GieftenNoro im „Burghof" zu einem Ka rn e ra dsch a s t so bend, Der zugleid) eine Oiedenkstunde an den 30. Januar 1933 war. Ortsaruppenleiler Thomas begrüftlc Die Bartel genoss en und insbesondere die zur Zeit im Urlaub zu Hanse weilenden Soldaten, Die her Einladung zu dem Abento In großer Zahl gefolgt waren, mit herzlichen Worten. Er gab sodann in grotzen Zügen einen Rückblick auf die arbeitsreichen Jahre des 2lufbnueo von 1933 bis heute und wies dabei na- mcnllid) auf die Höhepunkte im Leben des deutschen Volkes hin. Dann gab er einen Uederblick über die Arbeit Innerhalb der Ortsgruppe in der jetzigen Kriegszeit, wobei er die enge Verbundenheit der in der Heimat weilenden Parteigenossen mit Den Kameraden an der Front hervorhob. Als Beweis dafür, wie dankbar die Arbeit der Ortsgruppe von den im Felde stehenden Kameraden gewürdigt wird, wies er auf zahlreiche Briese hin, in denen die Soldaten immer wieder zum Ausdruck bringen, wie sehr sie sich, aud> wenn sie weit von der Heimat entfernt finb, in Gedanken mit Ihr und der Ortsgruppe verbunden fühlen. Die Ortsgruppe Nord werde auch künftighin nicht verfehlen, auf den altbewährten Bahnen tatkräftig weiterzuarbeiten, um allen Ausgaben gereckst zu werden, die ihr namenl- Der Herdputz reicht för alle, wenn die Hausfrauen damit genau so sparsam umgehen wie mit anderer» Dingen. Deshalb vor allem mit feuchtem lappen putzen. Sie verbrauchen dann viel weniger und haben obendrein eine bessere Putzwirkung. • Und dann natürlich noch: Qualität kaufenI Das lohnt sich heute* WEEN Herdputzpulver aus der * Fabrik 5 Ist gut und ausgiebig. Nach einem Marsch von einer halben Stunde er- reichten flö die Waldlichtung Der Förster war inzwischen eingetroffen und lieft sich von Korn aenan erzählen, welchen Weg dieser tzenommen ijabcn wollte. Er bestätigte die Möglichkeit gegenüber Fecht lind Bruchhausen. Dann nahm Korn neben einer Fichte die Haltung ein, in der er früh um drei Uhr vor dem Mord gestanden hatte. Er wurde unter Aufsicht zweier Beamten zurückgelassen, während der Forster den Staatsanwalt unb den Kriminalrat zu der Mordstelle führte. Es waren nur drei Minuten Weg für die kurze Entfernung von etwa dreihundert Meter notwendig. So weit konnten die Angaben Korns zutreffen. Man fertigte eine genaue Skizze von der Gegend an und begab fick) zu der Lichtung zurück. Der Förster feuerte wenig später auf der Stelle, wo Kühlitz aufgefunden worden war, einen Schuft ab, der deutlich von allen anderen an her Lichtung gehört wurde. Dann wurde die Untersuchung eingestellt, unb der Staatsanwalt.fuhr mit Bruchhausen und seiner Begleitung nach Berlin zurück. Unterwegs vermieden sie eine Unterhaltung über ihre Vermutungen und berieten sich erst Im Büro des Staatsanwalts. „Ich glaube, jetzt haben wir ihn, Herr Kriminalrat." „Scheint mir auch so Einen direkten Tatbeweis können wir noch nicht führen, aber gegen den Mann spricht einfach alles. Die Geschworenen werben auch 'nicht anders urteilen können, als wir es fetzt tun. Nur die Geschichte mit den drei Schüssen kommt mir merkwürdig vor " „Aber roieso denn?" „Ich sehe den Zweck nicht ein, so etwas zu erfinden Er hätte genau so gut von einem einzigen Schuft sprechen können. ?lber ausgerechnet drei Schüsse, von denen her erste ein Schrotschuft, der zweite ein Kugelschuft unb her dritte aus einem Militärgewehr stammen soll, das ist eigenartig. Korn kann unmöglich eine Ahnung davon haben, was wir an Hand der Waffe des Erschossenen festgestellt haben." Fecht lachte „Das nicht. Aber Sie verrennen sich setzt Natürsick; weift der Mörder von den drei Schüssen. Zwei sind wahrscheinlich auf ihn abgegeben worden, ohne ihn aber zu treffen. Den dritten hat er selbst abgefeuert und Kühlitz erschossen/ (Fortsetzung folgt.) - Die Iagd im Februar 8 keinen S.Ji.-fport den ab. e- Dii 1900 I. Mannschaft gegen VfB. I. Mannschaft statt. tun« deck, sich genau rat eigenen Beobachtungen D.e^nen^n'on 19OTtr7ten mitchr^^r Seit !" inemra*?neSÄiiL5 stärksten Mannschaft an. Mit einer besseren Leistung im Weltkrieg, oder auch in manchen Gebieten Lud- a[g an öcn vergangenen Sonntagen wird die Ju- ftankreichs mit zerfallender Landwirtschaft. Wo der qenb on 1900 g ySieQ fidl n^ern tRnh^n ni*t mohr honrhoiM mi rh mn hi» Mn!,» 9en° DOn iyUU Oen ’lC9 ''cyern. Boden nicht mehr bearbeitet wird, wo die Walze gen die Augen der Räuber auf dem Boden getragene Spiel, das Steinbach mit 3:2 für sich ent« der Lust. Dem muß der Jäger Rechnung scheiden konnte, wurde nicht gewertet. Die Einhei« geben gegen die Augen der Räuber auf dem Boden oder in Zec Optiker am Lahnhofl HUb/41 He Hausfrau, begreife: Nimm Henko - spar Seife! nicht mehr Junghasen und Gelege zerdrückt, die Mähmaschine sie nicht mehr zerschneidet, da gibt es tragen, indem er überall dort, wo es irgend möglich ist, dem Wild deckunggebende Schußinseln schafft, wo es ungestört brüten und setzen kann, und in Es gibt zwei besonders zu beachtende Gruppen von Schäden: die einen treffen im Frühjahr und Frühsommer Gelege und Jungwild, die anderen sind Winterfolgen. Gelege und Jungwild aber sind besonders in Gefahr, weil ihnen nicht mehr der nötige Schutz gegenüber ihren Feinden zur Verfügung steht, vor allem, weil es ihnen an Deckung fehlt. Durch die Jagdzeitungen ging in den letzten Wochen ein Bericht über ausgezeichnete Hühnerstrecken in Gebieten des Westwalles bzw. der Maginotlinie, und zwar im brachliegenden Vorfeld. Diese Beobach. Wit spart man beim waschen Waschpulver und Seife! 6l da Wenn die Wüsche schon not dem Kochen vom gröbsten Schmutz befreit wird, braucht man um so weniger Waschpulver dazu. Liesen Zweck hat dos Einweichen mit ficnho* Beim Einweichen wird dos Lewebe jum Rufquellen gebracht; dadurch lüft sich der grobe Schmutz von selbst ab. Richtiger Einweichen erleichtert das Waschen» spart Waschpulver und Seife. Fi be «eheü gegebene Tatsachen aber abfinden muß. Dahin ge- hört z B. die Verwendung von Handelsdüngern als Kopfdünger oder der Einsatz von landwirtschaftlichen Maschinen. Für ihn erhebt sich, wenn er nicht einfach sich auf den Boden der Tatsachen stellen und die Dinge treiben lassen will, die Frage, ob und wie er den Schäden entgegenarbeiten kann. mischen werden daher bemüht sein, auch dieses Spiel zu gewinnen, um damit zu zwei weiteren Punkten zu kommen. denen es auch im Winter Schutz gegen Wetter und Räuber und daneben Futter ftndet. Solche Deckungen lassen sich da, wo sie nicht oder nicht mehr vorhanden sind, nicht aus dem Boden stampfen, sie müssen das Ergebnis weitschauender Planung und stetiger Verbesserung und Erweiterung sein. Zu dieser Planung ist jetzt die rechte Zeit. Denn setzt sie später ein, dann fehlen zur Pflanz« und Saatzeit Pflanzen und Saatgut und ein Jahr geht wieder ungenutzt dahin. Ausstellung befaßt sich mit dem heute besonders wichtigen Wäschenähen und allerlei Ausbesserungs. arbeiten. Aus einem anderen, hauswirtschaftlich bi Lieferant au~7 3hrct Krankenkasse Steinbach I — Lollar L Am kommenden Sonntag treten beide Mannschaften zum Spiel um die Kriegsmeisterschaft 1940/41 in Steinbach an. Das vor kurzem aus« $ Leutsamen Gebiet stammen Arbeiten über das Haltbarmachen von Lebensmitteln, über WildgemHfe und Salate, Heil- und Teekräuter, Küchenkräuter, Pilze und Früchte des Waldes. Zum Schluß seien zwei liebevoll und geschmackvoll hergerichtete Examensarbeiten aufgeführt: Geburtstagstisch und gedeckte Tafel. — Die Ausstellung wird allen weiblichen Besuchern, besonders auch den Schulklassen eine Menge hübscher und brauchbarer Anregungen geben. Gießener Dochenmarklprelfe. Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für A-Ware Für 8-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger * Gießen, 1. Febr. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Wirsing, % kg 13, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 13, gelbe Rübeck 12 bis 14, rote Rüben 11 bis 13, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 10, Meerrettich 70, Kartoffeln, kg 4,3, 5 kg 43, Aepfel, % kg 30 bis 40, Birnen 15 bis 30, ausländische Kühlhauseier, das Stück 11%, Lauch, % kg 24, Sellerie 21 Rpf. Oer n o gige Handballsonntag. Für den morgigen Sonntag sind in der Bereichs« -klaffe angesetzt: Tv. Kirchgöns — Tv. Hochelheim Tv. Lützellinden — Tv. Garbenheim Man darf keineswegs annehmen, daß Hochelheim unter der Hand gewinnen könnte. Es ist vielmehr damit zu rechnen, daß Kirchgöns starken Widerstand leisten und vielleicht zu einem überraschenden Ergebnis kommen wird. Für Garbenheim wird es zunächst noch von ausschlaggebender Bedeutung sein, Sieger zu bleiben. Denn ein erneuter Punktverlust wirft die Mann- schäft immer mehr zurück und wird ihr kaum noch eine Möglichkeit lassen, entscheidend einzugreifen. In Garbenteich treffen Sp. G. Garbenteich und Tv. Lang-Göns aufeinander. Im Dor- spiel konnten die Garbenteicher nicht antreten und verzichteten kampflos auf Spiel und Punkte. Wie es diesmal wird, hängt von ähnlichen Urnstän- gehen, wie er mit feinen Kräften dem entgegenarbeiten kann. Kaum eine Frage ist in den letzten Jahren in der Jagdpresfe mehr behandelt worden, als die nach der Ursache des Rückganges unserer Niederjagden, und es dürfte auch darüber kein Zweifel geben, daß die nicht zu leugnende Rückwärtsbewegung eine Summe von Schädigungen als Ursache hat. Dazu gehören solche, die obzustellen der Jäger nicht in der Hand hat, mit denen er sich als Linde, Neuen Baue 7 wohnhaft, tu seiner Woh- nung so unglücklich, daß er mit einem Schädelbruch und Rippenbrüchen in die Chirurgische Minik ein« geliefert werden mußte. Hier ist der bedauernswerte Mann am gestrigen Freitagabend an seinen schwe- ren Verletzungen gestorben. ** Heiteres aus dem Stenographie- unterricht. Der Lehrer eines Stenographiekurses in Gießen fragte einen Schüler: „Welche Arten von „t" unterscheiden wir?" Darauf kam prompt die Antwort: „Schwarzen Tee und Pfefferminztee." O-r Fußballsonntag. VfB.-Reichsbahn — 1900 Wetzlar 05 — Sportfreunde Naunheim — Burgsolms. Am kommenden Sonntag werden nur drei Spiele ausgetragen. Die Bedeutung der Spiele ist für jeden einzelnen Verein gegeben. Sollten die VfB.er oder die 1900er verlieren, so bedeutet diese Niederlage für die VfB.er den sicheren Verlust des drit- en Platzes, während die 1900er als engere Bewerber um die Meisterschaft ausscheiden. In Wetzlar ist kaum mit einer Ueberraschung zu rechnen. Die offene Frage ist die noch der Höhe des Sieges der 05. Wenn die Naunheimer auch zur Zeit sehr unter Mannschaftsschwierigkeiten zu leiden haben, so glauben wir doch, daß sie auf eigenem Gelände stark genug sind, um die Punkte in Naunheim zu behalten. DfD -Reichsbahn—1900. In dem Fußballeben Gießens bedeuten die Lokalkämpfe von jeher Höhepunkte. An dieser Tatsache hat auch der Krieg nichts geändert. Gerade die Ungewißheit, die über derartigen Spielen liegt, wird auch diesmal viele Zuschauer erscheinen lassen. Wie oft haben wir im Laufe der Jahre schon festgestellt, wie die eine oder die andere favorisierte Mannschaft beider Vereine, deren Sieg auf dem Papier sicherstand, sich dem ungestümen Siegeswillen der technisch^unterlegenen Mannschaft beugen mußte. Spieler von Durchsthnitt liefen zu einmaliger Form auf. Gerade das letzte Zusammentreffen beider Mannschaften hat gezeigt, daß hieran sich nichts geändert hat. Die Frage nach dem Ausgang des Spieles ist diesmal offener denn je. In beiden Vereinen hofft man den einen oder den anderen Spieler noch einstellen zu können. Auf jedem Fall dürften die augenblicklich genannten lich jetzt im Kriege im Dienste für Führer, Volk uni Vaterland gestellt werden. Im weiteren Verlause des Abends berichtete Hauptmann, SA.-Sturmführer Schwender über feine Erlebnisse in Frankreich im Kriege 1914/18 und im jetzigen Kriege. Er konnte dabei auf Grund seiner reichen Erfahrungen und Eindrücke interessante Vergleiche zwischen einst und heute ziehen und Land und Leute fesselnd beleuchten. Seine Schilderungen wurden mit lebhaftem Beifall auf- aenommen, den Ortsgruppenleiter Thomas mit herzlichen Dankesworten unterstrich. Musik der Kapelle K r e n g e l und gemeinsame Liedgesänge bereicherten den schönen Abend. rCjlüikgmann mddet: Wieder ein Fünfhunderter in ließen. In den Morgenstunden des 31. 1. 41 wurde am Bahnhof Gießen von einem 14jährigen Jungen, der mit seiner Mutter zum Einkauf nach Gießen gekommen war, beim Glücksmann Nr. 211 der Reichs- Winterhilfelotterie wiederum ein Gewinn von 500 Reichsmark gezogen. Der Vater ist als Soldat in Frankreich. In den ersten 1% Monaten der Winterhilfelotterie wurden bis jetzt in Gießen bereits über 10 300 RM. an Gewinnen ausgezahlt. Die Opferbereitschaft gegenüber der Reichs-Winterhilfswerk- lotterie wird in so manchen Fällen hoch belohnt. Darum: Geh nicht am Glück vorbei! Ausstellung in der Städtischen Frauenarbeitsschule. Das Technische Seminar der Städtischen Frauenarbeitsschule veranstaltet in feinen Räumen (Steinstraße) eine Ausstellung von Jahresarbeiten und Prüfungsarbeiten der Seminaristinnen, die jetzt nach bestandener Abschluß. Prüfung Technische Lehrerinnen geworden sind. Die reizvolle kleine Ausstellung ist außerordentlich zeitgemäß: die verschiedenartigen weiblichen Arbeiten, die hier gezeigt werden, zeugen von großem Fleiß, von Liebe zur Sache und Verständnis für die Erfordernisse unserer Zeit, beweisen überdies viel handwerkliches, handarbeilliches, z. T. auch kunstgewerbliches Können, besonders die aus dem von Bildhauer Bourcarde geleiteten Werkunterricht stammenden ornamentalen Entwürfe. Neues aus Altem: das ist das Hexeneinmaleins, nach dem hier gearbeitet wurde: unter diesem Zeichen stehen vor allem die mancherlei hübschen Kleidungsstücke, etwa Pantoffeln aus altem Filzhut, Strandhose aus zer- rissenem Dirndlrock, Schlüpfer aus Nachthemd, Damenrock aus alter Herrenhose: auch aus Stoffresten und abgelegten Unterkleidern läßt sich, wie man sieht, von geschickten Händen immer noch etwas neues zaubern. Aus ein wenig Leder und Bast entstanden Schalen, Sandalen und Taschen. Neben Kinderkleidern und Wäsche sieht man Handarbeitsmuster und Kaffeemützen, als bemerkenswert schönes Stück eine Festdecke aus alten Handtüchern, Durchbrucharbeit und Stickerei in handgewebtem Leinen. (Die Handweberei wird hier auf Rahmen und kleinem Webstuhl betrieben.) Diese im Ueber- blick erwähnten Stücke werden durch eine Anzahl von theoretischen Jahresarbeiten aufschlußreich er- gänzt. Als Themen lesen wir z. B. „Spinnen und Spinngeräte", „Ornamentik und Symbolik in der hessischen Baukunst und Stickerei", eine volkskundlich recht interessante Arbeit, „Der KreuMch in der alten Stickkunst", alles mit Bildern und Mustern anschaulich und sauber barge'ftellt. Ein Teil der Schneiden der Hecken gestattet. Diese Hecken können aber durch Schnitt wesentlich verbessert werden. Andernfalls muß gepflanzt werden. Weiden um Tümpel und längs von Bächen und Gräben gesteckt, Weißdorn, Liguster, Hainbuche, Fichte, Ginster, Holunder und vor allem Rosen, dazu als Bodendeckung Brombeeren, auf Oedland, an Wegrainen, in alten Steinbrüchen oder Sandgruben gepflanzt, geben die Schutzinseln, wie wir sie brauchen, wenn sie später immer wieder unter Der Schere gehalten werden. Wegen Der Pflanzung selbst, der Pflanzenwahl und der Pflanzenbeschaffung ist es immer empfehlens- wert, sich mit dem zuständigen Förster als dem Kenner der örllichen Verhältnisse in Verbindung zu setzen. Auch werden oft Gemeinde und Obstbauverein zur Mithilfe bereit fein, weil in einer Zeit großzügiger Förderung des Obstbaues Dem Vogelschutz befonDere BeDeutung zukommt. JeDe Derartige Ge- meinschastsarbeit aber hat auch den Vorzug, daß eine Mehrheit von Menschen diese Anlage als das Ergebnis ihrer Arbeit anfieht und deswegen beob» achtet, fördert und schützt. Wenn mit dieser Hegearbeit, die ihre Früchte erst im Laufe von Jahren voll tragen kann, eine Kurz- Haltung des Raubwildes und energische Bekämpfung alles Raubzeuges, als da sind wildernde Hunde, streunende Katzen, neftplündernde Elstern und Jung- Hafen suchende Krähen, Hand in Hand gehen, dann kann Der Jäger von sich sagen, Daß er alles versucht hat, um seinen Hasen, Fasanen und Hühnern zu helfen, und Der Lohn wird nicht ausbleiben. Hubertus. Wer aber will, findet überall noch die Möglichkeit, Büsche, Buschgruppen, Hecken, kleine Gehölze entstehen zu lassen. Ein sehr einfacher Weg ist Die Pflege natürlicher Hecken, die vielfach Darunter lei- Den, Daß sie zu hoch sind und unten am Boden Schutz geben. Bis zum 15. März ist Das auch Jungwild, und erst recht, wenn altes Gras und Unkräuter Den BoDen bedecken und Deckung stellen, bei allem Einsatz nur mit zulässigen Mitteln zu kämpfen. Es wird erwartet, daß auch diesmal jeder einzelne Spieler die notwendige Selbstbeherrschung aufbringt. In Schiedsrichter Schmidt (Dillenburg) dürfte der richtige Mann zur Leitung des Spieles zur Verfügung stehen. Zugendfußball in 1900. Die 1. Jugend von 1900 tritt am Sonntag geaen VfB.-Reichsbahn zum fälligen Bannmeisterschafts- spiel an. Das Spiel findet vor dem Lokaltreffen ** Don der Gießener Straßenbahn. Mit Wirkung von heute ab kommen zwei weitere Haltestellen der Gießener Straßenbahn in Fortfall. Die Stadtwerke veröffentlichen darüber heute eine Bekanntmachung, auf Die wir befonDers Hinweisen. ** Kohlebeheizte Oefen für Luftschutzräume betrifft eine wichtige Bekanntmachung Dex StaDtverwaltung in unserem heutigen Anzeigenteil, auf Die hiermit hingewiesen fei. ** Folgenschwerer Sturz. Vor einigen Tagen stürzte Der 56 Jahre alte Heizer Gregor Mannschaften nicht die endgültige Aufstellung darstellen. Es ist daher auch müßig, in eine vergleichsweise Betrachtung beider Mannschaften einzutreten. .. Nur eins dürfte oorausgefagt werden können, := I nämlich der restlose Einsatz des einzelnen Spielers b-; für den Sieg Entgegen den Begegnungen in frü« Heren Jahren konnte man in letzter Zeit mit Befriedigung das Bestreben beider Mannschaften fest« Jugendspiele: Sp. G. Garbenteich — Tv. Wieseck Tv. Watzenborn-Steinberg — Tv. Hausen Sp G. Großen-Buseck — Tv. Heuchelheim Mio. Gießen — Spvgg. 1900 Gießen Tv. (Brimingen — To. Lang-Göns Tv. Katzenfurt — Wetzlar-Niedergirmes Tv. Oberkleen — Tv. Hochelheim Garbenteich wird gegen Wieseck nicht allzuviel bestellen können. Ein achtbares Ergebnis sollte aber erzielt werden können. — Watzenborn-Steinbergs ist zu Hause stark und wird auch Hausen sehr stark zusetzen. — Zu einem spannenden Kampf wird es in Großen-Buseck kommen. — Gewinnt die Mann- schäft der Spogg. 1900 den Lokalkampf in Gießen, so dürfte ihr der Staffelsieg kaum noch zu nehmen fein. Im anderen Falle ist die Sache wieder vollkommen offen. — Wenn auch mit einem spannen« den Spiel in (Brüningcn gerechnet werden kann, so wird fein Ausgang kaum noch irgendwelche Bedeutung haben, wen Langgöns als erster Staffel- siegor bereits feststeht. VfB.-Reicksbahn Gießen. Wettkampf zwischen Schützen- und ttegelabteltuag. Die Schützen- und Kegelabteilung trug am oer« ganaenen Sonntag in der Turnhalle einen Gemeinschaftskampf um einen Wanderpreis aus, an dem je eine Mannschaft aus 10 Schützen und 10 Keglern teilnahmen. Es wurden recht beachtliche Leistungen gezeigt, und nur mit einem knappen Vorsprung von 22 Punkten konnte Die Schützenabteilung Den Kampf für sich entscheiden. Die Resultate waren: Schützenabtejlung 737 Punkte Kegelabteilung 715 Punkte. In den anschließenden Einzelwettkämpfen erzielten Die besten Leistungen im Schießen Der Sport- fameraD Hch R ö m e r bei 3 Schuß mit 36 Ringen und Der Sportkamerad Steih im Kegeln bei 5 Kugeln mit 33 Holz. Sportkamerad Schütz dankte in seiner Ansprache allen Teilnehmern für ihren sportlichen Einsatz. M.€. das vornehme ,8n, rfiun jdem Zigaretten - Papier selbst Eigenschaften zu artige ^MUNDSTÜCK vollkommen tfnsicfytbargL geben, die den Tabak vor Durchfeuchtung bei '* sodass man GÜLDENRING auf den ersten Blicfoj __ derGescfji£f)te'& 1I7 _ X 5 Stäabsjjß/ O O C^Weit zurück, liegt jene Zeit?, in der man den Tabak,jur ein „All- Heilmittel "Hielt und ifyn sogar vom Arzte verordnet bekam. Seitdem hat ifym der Fortschritt längst eine neue Aufgabe gestellt; anstatt SKranke Heilen, soll er beute Gesunde er• freuen! c&lls jüngstes Ergebnis unzähliger Versuche, die Freude am Tabakgenuss immer noch weiter » zu steigern, empfiehlt sich nunmehr eine Zigarette mit einem Unsichtbaren Mundstück,und zwar *GÜ LD EN R INO* z mit bi"Mundstück, Frau Elisabeth Stückrath geb. Keßler im 66. Lebensjahr. 583 D Die trauernden Hinterbliebenen Gießen den 1. Februar 1941. MOD Großen-Lfnden, den 81. Januar 1941, 1we» kfertwDUU.. eUHA-S**» *ee Holg 4m G Uebergapg von der Volksschule auf höhere Scftulen. Beste Empfehlungen. — Sprechstunden von 12 bis 13 Uhr oder nach Vereinbarung. Fernruf 4020. Jjnq auf i inher hab, mmen litte, ! er norba stierte Mu Gr Anfang be rin einer ft ich auf bi ror unb ' tenverftäi lefttafft i en-Arme ifche For Vereins- und Kassen - Vorstände sowie andere am Dereinswesen Beteiligte wahren die Belange ihrer Vereine durch entsprechende Einträge in die dafür vorgesehene Abteilung der Hausliste. aus eigener Bäckerei empfiehlt Wilhelm Locher Brot» und Feinbadcerei Gießen, Walltorstraße 20 Seit 1745 ununterbrochen im Besitz der Familie Loeber KLEI«B^HUNCS MASCHINE MOOEU 2- 260 Haupllchri Meller: Dr. Friedrich Wilhelm Lauge. Stellvertreter bU Hauptschristleiters' Cfrnft Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. fit. W. 2 äuge: für das Feuilleton: Dr. Hans Dhyriot; für Stadl Gießen, Promw, Wirticha,: u. Sport: Ernst Biumschem. Druck und Verlag. Brühlsche Univeriitateoruckerei R. Lange ft.tj, Vertag-leiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Anzeigenlester: Hans Beck. Ver Tntwortlich sür den Inhalt der Anreiaen: Theodor Kümmel $Uir.6, Oberhefsifcher Adreßbuch-Verlag • Gießen Wirischast. Oie Bersorgungslage im Rhein-Main-Gebiet. Der Schlachtviehbedarf konnte durch die Stoff-Spezialhaus Gießen • Seltersweg 81 • Ruf 23 82 LfllojiD'r l-panbo vor Mentlichkelt lyjinn 9en)1' «MW Kiopaonnbif । ü> ift * tu Laufe t tzfrikallischei !,ktiite zu i|in letzten Inen englis bes 'Prkungen 'til heute nichenveisk Wischen M-u'eelänbl mte einm ir Kampf ifanbers c pn Am ?;* > Q । zum Selbstanbringen, aus starkem Papier, in mehreren Größen vorrätig Teppich- und Gardinenhaus Christian Arnold Gießen, Bahnhofstraße 31 Emma Rienecker Chemisch-techn. Erzeugnisse Erfurt, Nordstr. 8. __________Ä Hilfe bei langjähriger Bronchitis und schmerzhaftem Husten; Magen-u.Darmemvsinölichen best. vertragen. Mach. Cis los. ein. Versuch! Origvckg. 20 Tabl. nnr 79 Psg. In oü* Avoth. erhält, o. Trtncral GmbH., München F 27/547. w Verl.Sie kosten!. Brosch. „Lebensfreude durch Gesundheit!? 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Herz--, Dle Hauslisten werden jetzt bei den Hausbesitzern abgegeben, gur Erlangung einer einwandfreien Einwohnerausnahme ist es erforderlich, datz jeder selbständige Hausbewohner oder sein Vertreter den Eintrag eigenhändig vornimmt. Nach einigen Tagen werden die Liften wieder eingefordert. — Es wird dringend darum gebeten, die Aufnahmearbeit durch sorgfältige Einträge und pünktliche Bereitstellung der Listen freundlichst zu unterstützen. Nur so kann die dem Vorteil der Allgemeinheit dienende Genauigkeit des auch während des Krieges wichtigen Nachschlagewerkes erzielt werden. Hülfenfrllchleck würbe äff tckgswfWg's DelriebS (Werkskantinen, Werksküchen) vorgenommen. Daneben findet zur Zeit die zweite Zuteilung für Normalverbraucher statt. Der Aulauf der Hülsenfruchtausgabe hat bis jetzt zu keinen Störungen geführt. Die Reisverteilung, die zur Zeit läuft, ist bis jetzt reibungslos vor sich gegangen. Die Hauptoereinigung hat veranlaßt, daß die vom Großhandel eingereichten Ernährungsamtsbezugscheine der 19. und 20. Derteilungsperiode als Unterlage für eine weitere 150prozentiae Zuteilung von Reis an den Großhandel dienen sollen.' Die Versorgung mit Aepfeln ist reichlich und wird auch anhalten. Auch italienische Zitronen sind ausreichend am Markt. Außer einigen kleineren Posten italienischer Apfelsinen wurden auch spanische Apfelsinen verteilt. Von der Frankfurter Börse. Ruhigere Aktienmärkte. Frankfurt a. M., 31. Jan. In der verflossenen Berichtsperiode verkehrten die Aktienmärkte in bedeutend ruhigeren Bahnen. Stark beachtet wurden Ausführungen, die der stellvertretende Reichsbankpräsident Lange vor der Rheinisch- Westfälischen Börse machte. Das Geschäft war durchweg sehr still, doch überwogen kleine Anlagekäufe, 'herauskam, «ZhrenS Mk wenscfe DMs verflkMz waren. Im Freioerkehr fiel die Festigkeit der Kup, ferberg-Sekt-Kellerei-AG.-Aktie auf, die jetzt int 168 Geld ist. Die amtliche Einführung in den Fran!« furter Börsenverkehr ist beantragt. Dinglerwerk^ bei denen der Ausfall der zuletzt mit 7 v. H. g«, zahlten Dividende noch nicht bekannt war, stiege, zuletzt auf etwa 141 nach zirka 139. Am Einheitsmarkt zeigte sich durchweg freundliche Tendenz bei meist leicht ansteigende, Notierungen. Tagesgeld blieb unverändert 1,75 v.H Orkszeik für den 2. Februar. Warum husten Sie! Trinken Sie bei Heiserkeit, Verschleimung, Bronchialkatarrh, Asthma, den bewährten Bergona Brust- und Lungentee Mk. 1.19. — In allen Apotheken zu haben. Bestimmt: (Hbruc Sroßbntc -Wlineerr ZMilcher jetzt im-r -fj die Lag .-mehr un - Vernicht i -) des 6 Gutes MknsinitMeWsk au verdachten. Schr. Angeb. tmt. 0372 a.d.Gieß.Anzeiger „44 Ruf 2464- Seltersweg 4», Vollkornbrot ft daß Kurfs ffi mäßigen Vkkiszen aufwärts- steigende Tendenzen nach den oorangegangenen erheblichen Ermäßigungen zeigten. Irgendwelche Son- derbewegungen waren nicht zu beobachten, die Steigerungen gingen auch selten über 2 o. H. hinaus, und vielfach schwankten die Notierungen, so daß per Saldo eine bescheidene Erhöhung des Niveaus bleibt. Dagegen zeigte sich unvermindert starker Anlage, bedarf am Rentenmarkt, wo zunächst die Reichsschatzanweisungen im Mittelpunkt des Interesses standen. Daneben erhielt sich das Interesse für Pfandbriefe. Hier ist bemerkenswert, daß man im Verlaufe der Woche dairftlidi so gesund • Seit vielen Jahren stehen Kneipp« Kräuterkuren im Dienste der Gesundheit und bieten leidenden Linderung durch Kräfte der Natur. Bei Nieren-, Nerv.-, Magen-, Herz-, Alters-Beschwerden, Husten, Asthma, Kreislaufstörungen u. a. sollten Sie einen Tee probieren und einige Zeit trinken; sicher werden Sie ein Fre'und dieser edlen Heilkräuter werden. Kneipp« Kräuterbad. Nervenbad, Frostbad, Rheumabad u. a. Heublumen- Extrakte, Fichtenn. usw. 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Da kam mir der Gedanke, rasch Ihre Dr. Boether-Tabtetten zu besorgen. ytad) ro Tagen hatte ich eine so große Erleichterung, daß selbst meine Frau sich wunderte, die ja immer dagegen war und heute selbst Ihre Tabletten empfiehlt. Nach 3 Wochen war ich von meinem schmerzhaften Husten befreit und konnte wieder ruhig schlafen. Hatte ich früher davon erfahren, so hätte ich sicher viel Geld gespart." So schrieb uns Herr Johannes Heck, Rentner, Kornwestheim, Urbanstr. 11, 1.5.38. Quälender Husten, hartnäckige Bronchitis, chronische Verschleimung, Asthma werden feit Jahren mit Or. Doether-Tableiieo auch in alten Fallen erfolgreich befämpft. llnfchädliches, kräuterhaltiges Spezialmittel. Enthält 1 erprobte Wirkstoffe. Stark schleimlösend, auswurs- fördernd und gewebefestigend. Zahlreiche Anerkennungen dankbarer Patienten 0. zustiedener Arzte l In Apotheken M L4Z u. 3.50. 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