Gießener Anzeiger nM|| General-Anzeiger für Oberhessen tl Matsuokas Besuch in Rom machtmträger (88 470 Tonnen), nfallr F shifst (50 050 Tonnen), 12 sch nttfn, i r! Sol!' nbin* Stadt gestaut vom Äußen- Matsuoka im waren. ■rftborf) ):112S rratmi! ^ötzsch ntumen Zchrlftlettmig vnd GeschSstrßeNe: Kietzen, 5ch«lftratze 7-9 mosas entspricht ungefähr der vom Nordkap Lissabon. Zu diesen Inseln kommen weiter auf Festlande die Halbinsel Korea und das Pachtet Kwantung in der Südmandschurei, ferner Mandatsgebiet in der Südsee, bestehend aus Marianen, Karolinen und Marschallinseln. Die- auf einen gewaltigen Raum zerstreute Reichset bedarf zu feinem Zusammenhalt sowohl r leistungsfähigen Handelsflotte wie auch it starken Kriegsmarine. Auf diesen beiden klaren beruht die japanische Macht in erster alles k u rz und klein geschlagen, die Anwesenden bedroht und verprügelt. Schwer milgenommen sei der Sportplatz des Deutschen Sportklubs „Rapid" in Marburg an der Drau, auf dem alles verwüstet, sämtliche Scheiben zertrümmert und alle Geräte zerschlagen worden seien. D i e Juden hetzten nach Kräften, wenn man in den Straßen immer wieder den Ruf höre: „Nieder mit den Schwaben" und „Wir werden euch in kleine Stücke schneiden", dann hätten an diesen Haßausbrüchen die Juden ihren wohlgemessenen Anteil. Dor Aufregung hätten die Reichsdeutschen kein Auge zugetan. Als es sich dann in Anbetracht der immer drohenderen Lage als ein Gebot der Stunde erwies, unverzüglich abzureisen, hätten sie nur das Allernotwendigste in die Kaffer gepackt und seien abgereist. Jetzt sagen sie alle mit einem hörbaren Seufzer der Erleichterung: „Gattseidank, jetzt sind wir in Sicherheit". Wenn 1000 Reichsdeutsche aus dem Nachbarstaat bereits angekommen sind, weitere 600 noch erwartet werden, so wird doch kein einziger von ihnen gezwungen fein, auch nur eine Graz, 1. April. (DNB.) In der Nacht zum Montag traf der erste Sonderzug mit Reichsdeutschen aus Jugoslawien von der Grenze her in Graz ein. Es ist für alles gesorgt, um die Heimkommenden zu betreuen. D>e NSD. hat warme Verpflegung bereitg^stellt, die NS.-Frauenschaft ist zur Stelle und das Deutsche Rote Kreuz springt ein, wo es nottut. Es seien schlimme Tage für sie gewesen, erzählen dre Männer und Frauen, während sie das warme Eisen verzehren Tage, in denen sie nicht den Mut hatten, ihre Wohnungen zu verlassen. In der gleichen Nacht, in der König Peter die Regierung übernommen habe, seien die Demonstrationen losgegangen. Es habe den Anschein gehabt, als wäre das alles vorbereitet gewesen. Meist seien es M i t- telschüler mit ihren Lehrern gewesen, die mit britischen Fahnen durch die Straßen zogen, Schmährufe gegen Deutschland auf den Lippen, auch Sokoln und gelegentlich auch Offiziere mit Soldaten. So seien letztere in ein Lokal des Kulturbundes eingedrungen, hätten Die Staatsrechtslehre des Zweiten Reiches hat ich zwar eingehend mit den Grundbegriffen der Verfassung, wie mit dem Begriff der Souveränität, des Einzelstaats, des Bundesstaats als Gesamtstaat, des Subjekts der Reichsgewalt und — allerdings verhältnismäßig knapp — mit dem Begriff des Reiches befaßt. Vor allem aber war es den Fachgelehrten, die seinerzeit jeweils zur Reichsgründungsfeier das Wort ergriffen, zwar darum zu tun, die Stellungnahme Bismarcks, des Gründers des Reiches und Schöpfers der Verfassung, zu den Grundfragen des Reichsstaatsrechts herauszuarbeiten. Es scheint aber bei einem Rückblick auf jenes Schrifttum, als ob man gerade für diese Frage, die Frage nach dem „Staatsrecht Bismarcks", noch mehr Mühe als geschehen auf die Sammlung und kritische Durchdringung dessen hatte verwenden sollen, was Bismarck selber zu diesem Thema gesagt hat. Wer mit einem solchen Versuche auch nur beginnt, wird sich bald einem Problem gegenüber sehen, das man als „Quadratur des Zirkels" bezeichnen kann: denn die Aeußerungen Bismarcks darüber, wie er sich die rechtlichen Formen seiner Schöpfung im Grunde gedacht hat, sind nicht immer eindeutig, und es ist auch nicht selten, daß, je nach dem Anlaß der einzelnen Aeußerung, scheinbare Widerspruche auftreten. Andererseits läßt sich nachweisen, daß Bismark selber besonderen Wert daraus gelegt hat, in staatsrechtlichen Fragen nicht mißverst an« d e n zu werden, auch, daß er es sich gelegentlich verbeten hat, daß „Privatgelehrte" (wobei dieser Ausdruck in Wahrheit auch auf beamtete Staats- unbM hatten» -hte K Druck vvd Verlag: vrühlsche Vniversttätrdruckerel S. Lauge d leicht, v ährend fcmertti rgen.rl it mit 9,75 ttschüs ung auf MM «in $ lorfonv* ter B bend < . also, i Mäh' Sott.» hn W pathie mit den Engländern halten, tragen ostentativ ein Abzeichen mit den englischen Farben. 1500 Montenegriner, die zu den Waffen einberufen wurden, sind'in ein Konzentrationslager in Smederevka Palank eingeschlossen worden, andere haben die Flucht ergriffen und halten sich in den montenegrinischen Bergen versteckt. Die Zeitung Matscheks, „Hrvatski Dnevnik", wird in Belgrad nicht mehr verkauft. Die Ausscheitungen aufgehetzter Elemente haben sich auf ganz Serbien und Slowenien ausgedehnt. Es herrscht zunehmender Terror gegen alles Deutsche. Wer deutsch spricht, wird von den Serben niedergeschlagen. Deutsche Geschäfte werden d e mokiert und geplündert, deutsche Bauernhöfe angezündet. Besonders die Volksdeutschen im Banat und in der Batschka sind maßlosen Verfolgungen verhetzter serbischer Elemente ausgesetzt, die von den örtlichen Behörden nur unterstützt werden. Bei Straßenkundgebungen werden meist englische, oft auch polnische (!) Fahnen mitgeführt und Lieder gesungen, in denen alle Deutschen mit Aufhängen bedroht werden. Reichsdeutscher IlüchtlingstranSport in Villach. Klagenfurt, 31. März. (DNB.) Am Montag traf auf dem Villacher Hauptbahnhof der erste Transport von 169 reichsdeutschen Flüchtlingen aus Jugoslawien ein. Sie wurden vom Kreisleiter empfangen. Es handelt sich durchweg um Bewohner derStadtLaibachund Umgebung. Ein zweiter Transport mit 60 Flüchtlingen wird erwartet. W es hg vchtvd -k Vfi. kamq in & en iiß nxitfi nfW 'Phi und an den alten Ringmauern der hatte, stürmisch begrüßt. Begleitet Minister Graf Ciano trat hieraus Kraftwagen die Fahrt über die viele Kilometer weite Feststraße, den Viole Adolpho Hitler, die Dm Triomfi und die Dia Imperiale zur Villa M a - dama an. Die Bevölkerung zu beiden Seiten der im Fahnenschmuck prangenden Feststraße begrüßte auch hier den japanischen Außenminister mit herzlichen Kundgebungen. Auf dem Turm des Kapitols ist die Nationalflagge gehißt worden, die während der ganzen Dauer des Matsuota-Besuches vom Ca- pitolinischen Hügel wehen wird. Sämtliche staatlichen und öffentlichen Gebäude sowie die Wohnhäuser in den Hauptstraßen der Stadt haben reichen Flaggenschmuck angelegt. Ueberall steht man die Farben der drei verbündeten Staaten. In der Villa Madama hat Matsuoka schon kurz nach seiner Ankunft die italienischen und ausländischen Pressevertreter empfangen und anschließend das Abendessen im kleinen Kreis auf der Botschaft eingenommen. Öelo»! Dienstag, l.Hpril Ml Annahme von Anzeige« für die Mittagsnummer bis8'/,Uhr desVormittagS Anzetgen-Preise r Anzeigenteil 7 Rvf. te mm bei 22 mm Zeilenbrette, Tertteil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Zeilenbrette Nachlasse: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/» mehr Bismarck und der Reichsgedanke. Zum Geburtstag Bismarcks am 1. April. Von Dr. Carl Bilfinger, o. Professor des Staatsrechts an der Universität Heidelberg. »»» W Japans Geebedeutung 1 ted I03 japanische Reich ist ein Jnselreich. Zu ihm l'ieliren neben den vier altjapanischen Hauptinseln Rach schlimmen Tagen in Sicherheit Oie ersten reichsdeutschen Flüchtlinge aus Jugoslawien in Graz herzlich ausgenommen. ,1» oar.U mm K Pf< X „ (ö do (230 532 qkm), Shikoku (18 772 qkm), üshu (42 079 qkm) und Hokkaido (78 411 qkm) üie Südhälfte der Insel Sachalin, die Insel an (Formosa) und weitere 400 kleine Inseln, sich von der Südspitze Kamtschatkas im Norden zur Südspitze Formosas, etwa auf der Hohe Hongkong, in einem weitgeschwungenen Bogen asiatischen Festlande vorlagern. Die Entfernung der nördlichsten Kurileninsel bis zur Südspitze * (91. Jahrgang lir.77 cfoetnt täglich, außer gs und feiertags lazu kommt der wirtschaftliche Charakter des ö-rdes. Wenn auch die Landwirtschaft immer noch di« Grundlage der Wirtschaft bildet, so kann Japan febe Menschen doch seit Jahrzehnten nur dadurch mähren, daß es in großem Umfange und in einem In her Weltgeschichte beispiellos dastehenden schnelle, Tempo zur Industrialisierung überge- aargen ist. Im Jahre 1868 zählte das japanische LSk noch nicht 30 Millionen Menschen. Heute leben lnMtjapcm rund 72 Millionen Menschen, in den Uißenbesihungen Korea, Formosa und Südsachalin md 28,4 und in Kwantung 1,2 Mill. Menschen, ^gesamt zählt das japanische Reich zur Zeit rund 102 Millionen Einwohner. Zwei Millionen Kinder ivssden jährlich geboren, bei einer Todesrate von ruid einer Million Menschen im Jahre. Jedes Jahr ch wächst das japanische Volk um rund eine Million. Japan mußte daher den Weg der Jn- ldufrialisierung gehen, um seinem Volk eine Exi- Mzmöglichkeit zu schaffen. Das bedingte ebenfalls Wilder den Ausbau einer starken Handelsflotte, da Illi, Industrialisierung nur auf der Grundlage einer Mangreichen Rohstoffeinfuhr und einer entspre- henben Ausfuhr an Fertigwaren möglich war. 1938 Imi-den 62 Millionen Tonnen Waren in japanischen ausgezeichnete Menschenmaterial, das ihnen die umfangreiche Fischerei zur Verfügung stellt. Fisch ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel in Japan, und der Fang der japanischen Fischerei belief sich im Jahre 1936 auf weit über zwei Millionen Tonnen im Werte von über 212 Millionen Pen. Japans seestrategische Position ist also nach jeder Richtung hin aufs beste fundiert. Sie stüzt sich auf die heimatlichen Häfen und auf die eigene Kraft und bildet daher für jeden Angreifer ein unüberwindliches Bollwerk. V. A. Matsuokas Dank an die Beichsregierung. Berlin, 31. März. (DNB.) Außenminister Matsuoka sandte beim Verlassen des Reichsgebietes an den Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop folgendes Telegramm: „An der Reichsgrenze denke ich noch einmal an den in meinem Leben nie zu vergessenden Aufenthalt in Berlin zurück, wo mir von allen Seiten so warme Freundschaft entgegengebracht wurde, die nicht nur mir, sondern auch meinem Vaterland galt. Tief beindruckt von dem großartigen und bewegenden Empfang, mochte ich vor allem Ihnen, Herr Reichsaußenminister, meinen allerherzlichsten Dank aussprechen. Ich bin sicher, daß die Unteerredungen, die wir in intimster und freundschaftlichster Atmosphäre geführt haben, zu der weiteren Befestigung der beiderseitigen Beziehungen und der Herbeiführung der neuen^Ordnung in Europa und in Ostasien sehr viel beitragen werden. Ich bitte Sie, Herr Reichsaußenminister, meine schwer wiederzugebenden Gefühle des Dankes dem Führer und Reichskanzler des Deutschen Reiches zu übermitteln." Dor feiner Abreise aus Berlin erklärte Matsuoka japanischen Pressekorrespondenten: „Während meines Aufenthaltes in Berlin habe ich mit den leitenden deutschen Persönlichkeiten offeneAussprachen von Herz zu Herz gehabt. Ich habe auch Gelegenheit gehabt, mit dem deutschen Volk in Fühlung zu treten. In den kurzen drei Tagen meines Aufenthaltes habe ich so viel Erfahrungen gesammelt, wie wenn ich zehn Jahre lang in Deutschland ■ studiert hätte/ Pier Weg der Industrialisierung als Ausweg aus Ibtr Raumnot erwies sich jedoch auch für Japan nur IHt kurze Zeit gangbar. Die Steigerung der japa- iir'djcn Ausfuhr erweckte sehr bald den Neid des tM['Hd)€n Handels und stieß auf immer stärker le*. v ... cmts..„ri___X X „hnrrh hi» crrnUP Vor einer Kabinettserweiterung in Japan. Tokio, 1. April. (Europapreß.) Die japanische Nachrichtenagentur Domei kündigt die bevorstehende Ernennung des Generaldirektors des japanischen Großkonzerns Sumitvmo, O g u r a, zum Minister ohne Geschäftsbereich an. Die Zeitung „Tokio Asahi Shimbun" knüpft daran Betrachtungen über die Bestrebungen des Ministerpräsidenten Fürst Konoye zur Verstärkung seines Kabinetts, die vor einigen Tagen bereits in der Unterstellung der Volksvereinigung zur Unterstützung der kaiserlichen Politik unter die persönliche Führung von Regierungsmitgliedern ihren ersten Ausdruck gesunden habe. Die personelle Verstärkung des Kabinetts soll im Zuge der wirtschaftlichen Mobilisierung Japans auf Grund des neuen Ermächtigungsgesetzes erfolgen. Dabei fei Fürst Konoye auf die Unter-, ftützung einflußreicher Kreise aus der Wirtschaft angewiesen. In der Person von Ge- : Die Illustrierte /frenerFamilienblätter LünBild DieScbvlle s-Berugsvreis: 4 Beilagen RM.1.95 ne Illustrierte • 1.80 tellgebühr.. „ -.25 bei Nichterscheinen einzelnen Wummern jlge höherer Gewalt schluk 2251 ft-„Anzeiger" 11686^rankf./M neraldirektor Dgura sei zweifellos einer der führenden japanischen Wirtschaftsführer für die Politik der Regierung gewonnen. 6in Lahr Nanking-Regierung. Nanking, 31. März. (Europapreß.) Die feste Entschlossenheit, die Befriedung und den Wiederaufbau Chinas in enger Zusammenarbeit mit Japan weiter fortzusetzen, brachte der Präsident der Nanking-Regierung Wang Tsching-weih in einer Festrede zum Ausdruck, die er auf der Regierungskundgeb üich anläßlich der ersten Wiederkehr des Tages der Einsetzung der Regierung in Nanking hielt. Bedauerlicherweise gäbe es immer noch Kreise in China, die die Ehrlichkeit der Politik und der Ideale der Nanking-Regierung nicht einsehen wollten und einen Weg gingen, der im Gegensatz zum Willen des chinesischen Volkes stehe. Trotzdem sei es gelungen, beträchtliche Fortschritte in der Wiederherstellung der Ordnung und der allmählichen Verbesserung der Lebensbedingungen des Volkes zu erreichen. Die Nanking-Regierung werde die Bemühungen fortsetzen, um ihren Anteil an dem Aufkommen eines blühende Lebens im größeren Ostasien zu leisten. Nach der Kundgebung nahm Wang Tsching-weih eine Militärparade auf dem Platz der Zentralkriegsschule ab. rechtsgelehrte gemünzt war) seine Verfassung „authentisch auslegen". Namentlich aber erscheint es heute nötig, bei der Beurteilung des Staatsrechts Bismarck sich stets vor Augen zu halten, daß fein Werk die Form der Existenz des deutschen Volkes gestalten sollte und auf geschichtlich gewachsenem Boden, nicht als juristisches Kunstprodukt, sondern als die Krönung der einheits- politischen Entwicklung gedacht war, so wie sie Bismarck seinerzeit für möglich und erreichbar gehalten hat. Diese Rücksicht auf die geschichtliche Entwicklung und Tradition ist es auch, die Bismarck bei feinen Aeußerungen über die Begriffe der Souveränität und des Reiches vorgeschwebt hat. So ist ihm d t e Souveränität keineswegs ein absoluter, allgemein-gültig gedachter Begriff, sondern es schwebt ihm vor eine „Souveränität des Reickes , als der „politischen Gesamtmachf, tn welcher „die Souveränitäten" der Einzelstaaten geeinigt sind, ohne daß diese letzteren nun dadurch die Eigenschaft verloren hätten, selber „souverän" zu sein. Er nennt einmal die Souveränität des einzelnen deutschen Landes „Territorialhoheit" Dann spricht er ein andermal von der „Souveränität des gesamten Reiches, die bei der Gesamtheit der oer-' bündeten Regierungen ruht"; für verschiedene Dinge ein und dasselbe Wort, das der Historiker und Politiker wohl verstehen kann, das aber dem Staatsrechtsjuristen als ketzerisch und eben überhaupt als unmöglich vorkommt. Wie steht es nun mit dem Gedanken und Begriff „Reich" bei Bismarck? Es bedarf keiner Aus- Herzliche Begrüßung. Rom, 31. März. (Europapreß.) Pünktlich um 19 Uhr traf am Montag der Sonderzug des japanischen Außenministers Matsuoka in der mit den Farben der drei verbündeten Mächte geschmückten Bahnhofshalle von Ostia ein. Zum Empfang des japanischen Außenministers hatten sich auf dem Bahnhof Außenminister Graf Ciano, der Sekretär der Faschistischen Partei, Staatsminister Serena, die Leiter der Militär- und Verwaltungsbehörden, das Personal der japanischen Botschaft, die Gesandten der verbündeten und befreundeten Staaten und die Vertreter der japanischen Kolonie in Rom eingefunden. Nach der Dorstellung und Begrüßung schritt der japanische Gast unter den Klangen der japanischen Hymne die Front einer Ehrenkompanie Genueser Lanzenreiter ab. Beim Verlassen des Bahnhofes wurde Matsuoka von einer nach vielen Tausenden zählenden Volksmenge, die sich auf dem weiten Bahnhofsvorplatz Nacht ohne Kissen unter dem Kopf und ohne Decke zu verbringen. So blitzschnell die Hilfe einsetzen mußte, so gründlich und fehlerlos hat sie eingesetzt. Wie immer, wenn es gilt, Volksdeutsche im Reich zu betreuen, steht auch diesmal geschlossen die Gemeinschaft des Reiches hinter den aus Jugoslawien Vertriebenen und hilft ihnen über die Härte des Augenblicks hinweg. Reichsdeutsche und Italiener verlassen Belgrad. Beigrab, 31. März. (DNB.) Angesichts der an- dauernden deutschfeindlichen Demon- st r a t i o n e n und der sich steigernden Angriffe auf deutsche Personen und deutschen Besitz hat die gesamte reichsdeutsche Kolonie in einer Stärke von 1100 Volksgenossen und Dolksgenossin- nen aus Sicherheitsgründen am Sonntagabend 21 Uhr auf dem Dampfer „Uranus" Belgrad verlassen. Die Borbereitung der gemeinsamen Abreise ist in kürzester Frist von der Auslandsorganisation der NSDAP, mustergültig durchgeführt worden. Edenso hat auch die italienische Kolonie Belgrad verlassen. Belgrad beginnt sich zu leeren. Die Züge sind von Italienern, Deutschen, Ungarn und Bulgaren über füllt. Die Kroaten und Dalma- tier strömen nach ihren Heimatbezirken zurück. Der Geschäftsbesitz der italienischen Kraftwagenfirma Fiat wurde aeftürmt und zerstört. Bei dem italienischen Reisebüro wurden die kostbaren Auslagen, Kunstgegenstände und Bücher zerschlagen und zerfetzt. Bei einer gegen die italienische Gesandtschaft gerichteten Demonstration wurde das Gesandtschaftsgebäude mit Steinen beworfen. Vor der nahegelegenen englischen Gesandtschaft versammelten sich die Demonstranten von neuem, wobei von einem der britischen Militärattaches zahllose englische Fähnchen verteilt wurden. Das Polizeipräsidium in Belgrad wurde von 80 Offizieren der serbischen Luftwaffe besetzt. Verschiedene höhere Polizeibeamte, die deutschfreundlicher Sympathien verdächtig waren, wurden verhaftet. Belgrad bietet ein klägliches Bild. Die schweren Zwischenfälle haben sich infolge der inneren Unftitn- migfeiten und vor allem infolge der klaren Stellungnahme des kroatischen Volkes gegenüber dem in Belgrad von den Militärs und den Geistlichen der orthodoxen Kirche geschaffenen Regime wiederholt. Viele Serben, die es aus Interesse oder aus Sym- DSdenden Widerstand, der auch durch die große Migkeit der japanischen Exporterzeugnisse auf die liier nicht zu überwinden war. Der angeblich freie Wettbewerb in der Weltwirtschaft erwies sich W) hier als eine Utopie, sobald England seine IJtz-ressen dadurch beeinträchtigt glaubte. Es blieb bater den Japanern auf die Dauer nichts anderes Mig, als den entscheidenden Vorstoß auf das Fest- lau) zu einer echten Raumerweiterung zu unter- nMen. Bei diesem Vorhaben hatte Japan von mi'i herein mit der Gegnerschaft der beiden größten t: machte Englands und Amerika zu rechnen. Es tarnte daher diese Ausgabe nur beginnen, wenn es stark genug war, sich zur See zu behaupten. Dazu gehörte vor allem eine starke Kriegs- tzeri n e. Zunächst war es nach dem Weltkriege frr angelsächsischen Mächten gelungen, eine Aus- lÄltimg Japans zu verhindern. Im Flottenvertrag »n Washington wurde ein Verhältnis von 5:5:3 fit die Kriegsmarinen Englands, der USA. und Spans festgelegt. 1937 jedoch schüttelte Japan die Useln dieses Flottenoertrages ab. Seitdem ist über Ke Neubauten der japanischen Kriegsmarine nichts for bekannt geworden. Fest steht folgende Flotten- jiarfe: 9 Schlachtschiffe (273 000 Tonnen), 6 Flug- " — ~ ;u), 7 Flugzeugmutte r- rrviic UA, v^v — schwere Kreuzer (108 000 Lnnen), 5 Panzerkreuzer (43 000 Tonnen), 2o fcidjte Kreuzer (141 255 Tonnen), 112 Zerstörer 1(141628 Tonnen), 60 U-Boote (77 759 Tonnen). I m Sau befanden sich nckch den letzten Angaben 2 3chlacht!chiffe, 2 Flugzeugträger, 1 Flugzeug Mtterschiff und 10 Zerstörer. Dazu kommt noch en- große Zahl von Schlachtschiffen zweiter Ord- iMg und einer erhebliche Anzahl von Kleinkampf- fö/fen. Da die japanische Kriegsmarine den Dor- itil der Operationen auf der Heimatbasls hat, way- ; Md sowohl die englische wie die amerikanische 5ktte in großer Entfernung von ihren Heimat- tabn operieren müßten, ist Japans strategische Ml-luna zur See mit dieser Kriegsmarine, die, wie chinesische Krieg gezeigt hat, auch einen hohen ffUSbildungsstand besitzt, sehr stark. [[Die japanische fj a n b e I 5 f l oft e MA nach Itr letzten Anaa-ben vom Nooen^ td-Üfe mit 5 408 000 BRT. g-S-n 3069 Schlfs« mtt 5073 000 BRT. im November 1938. Aus diesen jipem geht bereits hervor, daß die Ne u b a u * Urig ke i t sehr stark ist. Der Plan der Regierung, h in drei Gesetzen niedergelegt ist, und Zwar über ie Schiffbauindusttie, die Kontrolle der ^^stahrt linf) die Finanzierung der Schiffahrt, die Ende 1 3 ii Kraft traten, sieht eine beschl-mnpte Dermehinnp ist S)on Die Jo|ore jeneraij ' !Mer ■ Äl, ! ’^utü nnät j >»* fei 5rh D°r grbman ! Hw =5- ZS, &*! hc norwegisches Schiff von dem gleichen Schick« al ereilt worden war. Der Kapitän erklärte, daß besonders häufig kleine Schiffe und Dschunken auf M'nen auflaufen. Die Engländer ließen sich in olchen Fällen von den Schiffsgesellschaften drein die Ko st en der explodierten bezahlen. , ^ichs j innere (5 iitional H er 1 H UM's ;1 "iraien, 1 $ fh öuqenb ! yioritäi : ff bebi Wer eii *nbe 30. Dezember 1940 Es ist wirklich hohe Zeit, daß etwas geschieht, denn meine Sorgen verfolgen mich bereits. Gestern habe ich gelesen, wie man in Indien Schulden eintreibt: Dortzulande läßt sich der Gläubiger auf einer Matte vor dem Haus des Schuldners nieder und gelobt, keine Speise mehr zu genießen und nicht vom Fleck zu weichen, bis alles bezahlt fei. Daraufhin habe ich in der Nacht einen fürchterlichen Alptraum bekommen. Der Gasmann liegt vor der I ü r 11 Ich träumte, ich hätte die Rechnung nicht bezahlt, und deshalb hätte sich der Gasmann vor meine Tür gelegt! Alle Hausbewohner, die die Treppe heruntergingen, mußten einen Bogen um ihn machen. Meine Bedrängnis war entsetzlich. Gegen Abend bot ich ihm belegte Brote und eine Tasse echten Bohnenkaffee an, aber er lehnte finster ab und drehte sich auf die andere Seite. Ich solle gefälligst-bezahlen, sagte ?r, sonst geschehe es mir vollkommen recht, wenn er hier verhungere. Er habe eine Frau und drei schulpflichtige Kinder zu Hause. Am nächsten Tag rief mich die Portierfrau tele-1 vhonisch an und verständigte mich, ich könnte jetzt! Beim Geld gibt es nur zwei schöne Augenblicke: Wenn man welches kriegt und wenn man welches ausgibt! In der Zwischenzeit macht es nichts als Kopfschmerzen. Seit Gerhard eingezogen ist, muß ich das ganze Monatsgeld verwalten und alle Rechnungen bezahlen und werde mit der (Einteilerei nicht fertig. Aber jetzt hat mir meine Freundin Alma ihr „System" verraten. Es ist eine bombensichere Sache, und man kann geradezu alles damit schaffen. Alma sagt, Ausgaben muß man nicht hinterher vufichreiben, sondern vorher einzäunen, und dazu nimmt sie lauter Schächtelchen. In eine Schachtel kommt das Milchgeld, eine ist für Gas, eine für die Miete, unb so weiter. Wenn man sich irgend etwas anschassen will, braucht man nur eine zusätzliche Schachtel. Man schreibt daraus: „F. n. H." (Für neuen Hut") — und so oft man Geld kriegt, füttert man den Hut eben ein bißchen mit. Oie Schlacht im Atlantik. Kopenhagen, 31. März. (Europapreß.) „Po. litiken" beschäftigt sich mit der „Schlacht im Allan, tik", deren Aussichten für einen Sieg Englands uv endlich gering seien, deren vermutlicher Ausgono für England dagegen die bittersten Folgen haben müsse. Es komme nicht allein darauf an, datz die nordamerikanischen Lieferungen an Kriegsmaterial die britische Insel erreichten, sondern in' ebenso hohem Grade gelte diese Voraussetzung für fämf- Stockholm, 1. April. (DNB. Funkspruch.) Deutsche U-Boote schneiden die Zufuhr von Island nach England ab, erklärte Kapitän Jißlason, der Kapitän des isländischen Frachters „Cagafoos" bei der Ankunft in Neuyork. Der Kapitän erzählte, daß erst kürzlich verschievenk führunp darüber, daß das Reich Bismarcks als „Reich" die Ueberlieferung und Erinnerung des alten, von Bismarck so oft bis in seine letzten Lebensjahre hinein angerufenen „Heiligen R ö - wischen Reiches" und ebenso auch den Rückgriff der Reichsverfassung von 1 8 4 9 auf diesen Namen des „Reiches" in sich schließt: niemand zweifelt daran, daß das Deutsche Reich Bismarcks diesen Namen trug in Fortsetzung der nationalen und europäischen Tradition des Römischen Reiches Deutscher Nation, mit der Aufgabe, dem Namen des Reichs in der Welt die Bedeutung wieder zu geben, die es vor vielen Jahrhunderten auf der Höhe seiner Geltung besessen hatte. Fürst Bismarck ist in der Reichstagssitzung vom 1. April 1871, bei der Beratung der Reichsverfaf- sung zu einer Ausführung über den Ausdruck „Reich" dadurch veranlaßt worden, daß ein Abgeordneter beantragt hatte, in der Verfassung statt „Bundesgebiet" zu sagen „R e i ch s g e b i e t". Wir erinnern uns, daß Bismarck für die Verfassung „möglichst sich an die Form des Staatenbundes halten, diesem aber praktisch die Natur des Bundesstaats geben wollte". So hat er denn jenem Abgeordneten erwidert, die Verfassung gebrauchte die Worte Bund und Reich gleichbedeutend, wie man schon aus dem Eingang der Verfasiung sehe, wo es heiße: „Dieser Bund wird den Namen Deutsches Reich führen": es fei also, wie er hinzufügte, eine Fortdauer des Bundesverhältnisses als Grundlage gedacht. Davon abgesehen, sei er davon ausgegangen, den Ausdruck „Reich" nur da _ , . 31. Januar 1941. j)eute hat es neues Geld gegeben, Hurra! Jetzt roerben alle Schachteln sattgefüttert Ich hörte gerade dieser Tage davon, wie man in Japan Schuld- nern zu Leibe rücken kann Wer dort jemandem betont dringlich schreiben will, legt der Mitteilung einfach einen Finger von sich bei. Darauf träumte 'ch gleich wieder, die Milchfrau hätte dem Jungen den sie immer schickt, ihren großen Zeh für mich rnitgegeberi, um mich zur Zahlung zu zwingen. Natürlich entbehrt der Traum jeglicher Grundlage. Ich habe ja jetzt meine zwanzig Schachteln und eine geordnete Finanzwirtschafi Ueberhaupt bin ich da- bei, mir für Dauerwellen eine einundzwanzigste zu- Hans Joachim Müller. Für alle in Freiheit lebenden Tiere ist es eine Existenzfrage, sich sauber zu halten, und auch die Haustiere haben diesen Instinkt noch nicht verloren. Es ift eine reizvolle Beschäftigung, die Tiere bei den mannigfachen Formen ihrer Toilette zu beobachten. Bekanntlich waschen sich die Katzen öfter als alle anderen Hausfiere, und die Teile des Körpers, die sie mit der Zunge nicht erreichen können, reinigen sie mit den Ballen ihrer Vorderpfoten, die sie vorher mit der Zunge sorgfältig angefeuchtet haben. Ratten und Mäuse, Maulwürfe, Kaninchen unb Hasen waschen sich in ganz ähnlicher Weise, unb welch eine vortreffliche Bürste die Hasenpfote dar- stellt, das wissen die Schauspieler, die sich zu ihrer Toilette ihrer bedienen. Rindvieh und Pferde sind viel schlechter daran, denn sie können ihre Hufe nicht als Werkzeuge der Reinigung benutzen. Aber seit unvordenklichen Zeiten sind diese Tiere in Her« den zusammengeschlossen, und wenn man zwei Pferde beieinander auf dem Felde beobachtet, bann kann man öfters sehen, daß das eine dem anderen mit Zunge und Zähnen zu Hilfe kommt, dis aller Schmutz herunter ist. Sögel haben eine Vorliebe für Bäder. Bei Spatzen ebenso gut wie bei Finken und anderen kann man beobachten, daß sie häufig das kalte Was« ser zu Reinigungszwecken aufiuchen Auch die Enten nehmen Bäder. Das erscheint uns ganz felbstoer- ftanblid), da sie sich ja im Wasser aufhalten: Aber bei den Wildenten zeigt sich die Einrichtung des Reimgungsbades ganz deutlich, die Tiere haben mk diese Zwecke ganz bestimmte Teiche. Schlamm- unb Schmutzbäder erscheinen uns zunächst nicht g rabe als ideale Mittel der Reinigung, aber verschiedene Tiere säubern sich auf diese Weise, fo zum Beismel der Elefant unb ber wilde Düffel. Diese Tiere leiden r unter bem Biß von Fliegen und anderen Insekten. Besonbers der Elefant wird ttotz seiner dicken Haut arg davon geplagt. Wenn er sich von diesen lästigen Feinden befreien will, dann walzt er sich tn weichem Schlamm, bis der Körper von Kopf bis zu Fuß von einer dichten Schlammschicht über« Zagen ist.-'Nun wartet er geduldig, bis die weiche Schicht gettocknet ist unb feinen Körper als hartes Kleid bedeckt. Dann zerbricht er die von ihm selbst geschaffene Hülle und schüttelt mit ihr zugleich bit lästigen Parasiten von sich ab. G.& j auch nicht mehr zum Hintereingang raus, denn auf bem Treppenabsatz säßen die Gemüsefrau und die Zeitungsbotin. Sie hätten sich Decken für die Nacht mitgebracht, und der Gasmann spiele vorne Skat mit bem Laufjungen von meiner Schneiderin und einem, der der Telephon kassieren wolle. Der Gasmann sehe schon ganz grün aus. Sie, die Portierfrau, könne es nicht mehr mit ansehen, das wolle sie mir gesagt haben. Außerdem käme sie nicht dazu, die Treppenläufer zu reinigen, weil die drei nicht aufilünden. Dann erwachte ich. Gott sei Dank, daß es nur ein Traum war. Ich habe mir daraufhin gleich die Schachteln für das neue System besorgt unb mit Aufschriften versehen. Neunzehn Stück waren es, unb als ich das Geld darin verteilt hatte, habe ich sogar drei Mark zweiunddreißig übrig behalten. Die habe ich als Reserve in die zwanzigste Schachtel getan und darauf geschrieben: ' Sei, ohne Sorge!!! Denn ich habe bas bestimmte Gefühl, jetzt klappt es. 15. Januar 1941. Bisher hat es auch geklappt. Aber vorige Woche ist Gerhard für sechs Tage auf Urlaub gekommen 3,ch habe mich schrecklich gefreut, unb er hat mir eine Menge schöne Sachen mitgebracht und besaß deshalb nicht mehr viel Gelb. Natürlich zeigte ich ihm gleich meine Schachteln, unb er fand sie großartig, unb dann hat er die Reserveschachtel ausge- kippt unb gesagt, davon konnten wir heut abend ein Glas Bier trinken und ins Kino gehen. Den Titel hat er ausgestrichen bis auf die Anfangsbuchstaben. Jetzt steht nur noch auf der Schachtel: S. 0.15!!!" Aber es waren wunderschöne Tage. Erst zuletzt auf dem Weg zum Bahnhof hat er gefragt, ob denn :-F G." auch „Für Gerhard" hieße? Ich erklärte ihm, bas bedeute „Für Gasrechnung". Er hatte mich aber dafür ins Theater eingeladen. Als er das ge» beichtet hatte, mußten wir lachen, unb ich habe ihm einen Kuß gegeben. Wenn er nur bald wieder Urlaub kriegt! 17. Januar 1941. Da dacht ich mir in meinem Sinn: „3n biefer Schachtel steckt nichts drin! Wie traurig ist es, daß sie leer ift — __wie tröstlich, daß in andern mehr ift* < zu gebrauchen, wo von einem Inbegriff der ft a atlichen und hoheitlichen Attribute die Rede fei, die auf die Gesamtheit übertragen worden sind, der Ausdruck „Bund" soll dagegen dort angewendet werden, wo mehr die Rechte der einzelnen Staaten, der Bundesglieder in den Vordergrund treten. Aber auch die Frage, der heute unsere besondere Aufmerksamkeit gilt, die Frage, ob es einen Allgemeinbegriff „R e i ch" gäbe und welches der Inhalt dieses Begriffes fei, hat Bismarck einmal berührt, allerdings hat er dabei Ernst und Scherz gemischt. Im Februar 1866, bei einer Beratung des Preußischen Abgeordnetenhauses über einen von der Regierung geschlossenen Vertrag zur Vereinigung des Herzogtums Lauenburg mit der Krone Preußen, hatte der Abgeordnete Virchow beantragt zu erklären, jede Vereinigung von Lguenburg mit der Krone Preußen fei fo lange rechtsungültig, als die Zustimmung bes Preußischen Landtags nicht erfolgt fei. Dieser Antrag stützte sich auf den Art. 55 der preußischen Verfassung, wo es hieß: „Ohne Einwilligung beider Kammern kann der König nicht zugleich Herrscher fremder (!) Reiche fein/ Darauf hat Bismarck u. a. erwidert: „Sie behaupten, Lauenburg fei ein fremdes Reich. Sie werden selbst fühlen, meine Herren, daß, um diese Behauptung aufzustellen, Sie sich gegen den allgemeinen und gegen Ihren Sprachgebrauch auf 1 ehnen müssen. Niemand von Ihnen wird jemals von einem Lippeschen und Waldeckschen Reich gesprochen haben, geläufig wird aber jedem . von uns der Ausdruck fein: das Britische Reich, das ' Russische Reich, bas Französische Reich — kurz, wir wissen ganz genau, wie weit wir in der Anwendung dieses Ausdrucks gehen ...! Schlegel, der Uebersetzer des Shakespeare, war gewiß em genauer Kenner und vorsichtiger Benutzer der einzelnen Worte: ich mache Sie auf eine Stelle aufmerksam im Heinrich VI., 3. Teil, 2. Akt, 1. Szene, wo in dem Gespräch der beiden Brüder Edward unb Richard die Begriffe Reich und Herzogtum a l s ganz entschiedene Gegensätze einander gegenübergeftellt werden (Richard: ,Statt Herzogtum und Stuhl sag' Thron und Reich'.) Es ist nun die Behauptung aufgeworfen, es sei gar nicht zu ermessen, wo der Begriff Reich anfängt, wie groß ein Staat sein müsse, ehe man ihn Reich nennen könne." Alsdann ging Bismarck auf die Deutsche Reichsverfassung von 1849 über und sagte, jener Art. 55 der Preußischen Verfassung stamme aus der Zeit, wo ein gemeinsames deutsche Parlament in Frankfurt tagte, und fuhr fort: ,Hn dieser Zeit der allgemeinen Begeisterung für bas in der Bildung begriffene Deutsche Reich wollen Sie nun behaupten, daß bie preußischen Gesetzgeber das Wort „fremd" als identisch mit „deutsch" behandelt hätten, das Wort „Reich" als identisch mit einem Ländchen wie Lauenburg." Wir können heute die Art und Weise, mit welcher damals die Vertreter des deutschen Liberalismus Habe mir heute Rat geholt bei Alma, und sie erklärte mir sofort, wie man sich in solcher Lage helfen kann. Es ist kinderleicht. Wenn man was bezahlen muß, wo der Behälter leer ist, pumpt man eben eine andere Schachtel an! Man nimmt Zum Beispiel das Zeitungsgeld von ber Grammophonrate und legt dakür eine Quittung hinein: „Am soundsovielten zwei Mark fünfzig leihweise ausgezahlt an Zeitungs-Schachtel." Damit dann die an- gepumpten Schachteln bei der nächsten Ausschüttung bevorzugt berücksichtigt werden, sticht man als Zeichen senkrecht in den Deckel eine Stecknadel. So kann man jedes Minus überbrücken. Hauptsache ist, man hat genug Schachteln. 20. Januar 1941. Heute wegen Gasrechnung die Stecknadel auf der Sommerreise gehißt. 25. Januar 1941 . Habe die Schneiderin-Schachtel „bestochen" unb bin daraus ins Kino gegangen. Ein anständiger Platz zu 1,50, bas tröstet mich noch. Wenn schon, dann soll man wenigstens nicht kleinlich fein. 29. Januar 1941. lieber der Grammophonrate weht nun auch bas Notsignal Es hilft einem ja mächig weiter. Die Schachtelsammlung sieht schon aus wie ein Nadel- hffen. Das einzige, was einem Sorge machen könnte, ist, daß nun keine Schachteln mehr da sind zum Weiterpumpen. Alma hat schon recht, man muß sich vor allem beizeiten genug Schachteln anschaffen. Dann fann man gar nicht in Verlegenheit kommen ym übrigen ist ja auch der Monat rum und es hat gereicht. Mß ir Eotbafei bis per ; 8«! nei nalen L 6?winne j Itntumg nen liche anderen englischen Zufuhren, da die ganz? Existenz des britischen Imperiums von seinen Der. binbungen zur See abhängig fei. Bei einem Rückblick auf bie Weltkriegsjahre werbt zwar erkenntlich, daß im Frühjahr 1917 die Schaf, fung des Geleit zugfy st ems England vor btt Katastrophe bewahrt habe, doch fo anregend eint solche Feststellung für die Stimmung in England auch fein müsfe, lasse nichts darauf schließen, baß unter Berücksichtigung ber seither eingetretenen qei wattigen Machtverschiebungen zwilchen Deutschland und England und den grundlegenden Veränderungen der strategischen Konstellation bie« selbe Geschichte sich noch einmal wieberholen werde- „Die Hauptschwäche ber englischen Verteidigung gegen die deutschen Angriffe im Atlantik liegt in ber völlig ungenügenden Anzahl von Torpedobooten zur Sicherung der Gelettzüge", so sagt „Politiken". „Englands Staatsmänner wis. sen genau, daß alle Energie in der Schlacht auf ■ bem Atlantik eingesetzt werden muß. Wenn sie ver. loren wird, ist die Kraft des Inselreiches gebrochen* Oer Wehrmachiberichi Berlin, 31. März. (DRB.) Das Oberfommanta der Wehrmacht gibt bekannt: Die Luftwaffe setzte trotz ungünstiger Wetter, tage ihre Kampfhandlungen gegen Großbritannien fort Lin größeres Handels. : schiff blieb nördlich der Themse-Mündung nadj Bombenvolltreffer mit starker Schlagseite liegen,, ein weiteres großes Schiff wurde im Atlantik schwer beschädigt. Flugzeuge der bewaffneten Auf- i klärung bekämpften militärische Funkstationen in Rordschotttand und auf den Shettand-Inseln tnil sichtbarem (Erfolg. Während der Rächt wurde» mehrere britische Häfen vermint. 3m Mittelm eerraum griffen Verbände bet deutschen Luftwaffe im Laufe des Tages zwei Flug, plähe auf der 3nfel Malta mit guter Wirkung an. Erfolgreiche Bombenangriffe richteten sich gegen britische Truppen in Rordafrika. Der Feind flog weder bei Tage noch bei Rächt in das Reichsgebiet ein. Eden und Dill in Athen. Sofia, 31.mät). (D3IB.) Der brlttsche Muffen- Minister Eden und der Chef des Empire-General- tabes Sir 3ohn Dill trafen in Athen ein, wo sie ihre Beratungen mit der griechischen Regierung wieder aufnahmen. Zahlreiche Opfer der Minenfelder um Singapur. Tokio, 31. März. (Europapreß.) Die von den Engländern um Singapur angelegten Minen« e I b e r haben, wie ber Kapitän des von der Ma- aiifchen Halbinsel zurückgekehrten japanischen Damp« ers „Milan Maru" berichtet, zahlreiche Schiffsunglücke verursacht. Kürzlich sei ein 7000 Tonnen großes mit Munition beladenes englisches Schiff, das nach Hongkong fuhr, auf eine Mine aufgelaufen, nachdem kurz zuvor ein neuen Weltordnung auf der Grundlage der Gerechtigkeit und der Gleichberechtigung. Dies ist feit undenkbaren Zeiten das Ideal des japanischen Volkes gewesen und war auch der Leitgedanke bei der Gründung des italienischen Imperiums. Beim Anblick unserer nebeneinander wehenden Fahnen fühle ich mich von dem Gedanken tief bewegt, daß wir, um dem Rufe des Schicksals zu gehorchen, zusammen auf denselben Wurf gefetzt haben. Ich bin Eurer Einladung gefolgt und freue mich Gelegenheit zu haben, meine Bekanntschaften mit bem Duce und anderen führenden Persönlichkeiten dieser großen Nation zu erneuern, die Euch sicherlich zum Triumph und Ruhm des römischen Imperiums führen werden." Italien entzieht USA.-Journalisten die Nundfunferloubnis Rom, 1. April. (DNB Funkspruch.) Die italienischen Behörden haben dem bereits feit einiger Zeit verdächtigen Amerikaner Cecil Brown von der Columbia Broadcasting System wegen seiner fortgesetzten feindseligen Einstel- xMP V itwld irfnnji M) je feind -i * iflier )l, B sfänbitf 19W- lerfd)1^ igen * Mi ko > nut" i E rre^ tab; W; 11 Ä ! ie I itet h welche Maßnahmen sie zur Respektierung der französischen Flagge zu treffen hat. Dazu wird von zuständiger Seite erklärt, daß der angegriffene französische Geleitzug unter symbolischer Eskortierung, nämlich unter dem Schutz eines Torpedobootszerstörers fuhr, wie dies schon seit! )t( J ÜDObj hbj s 'm.. W G. ilion J en d m3 N Jugend und Soldaten unter einer Idee Eine Kundgebung von Offiziersanwärtern au« der HZ. in der Berliner Oeutschlandhatte. Französischer Geleitzug von britischen Kriegsschiffen angegriffen Torpedoboot und algerische Küstenbatterie erwidern das Feuer. Auch franzSstsche Flieger greifen ein. Doppelrumpfflugzeug, das nach sten flugtechnischen Erfahrungen entwickelt wurde. Die Eigenart der Konstruktion gewährleistet dem Am 13. Mai 1940 hat j) anbauer als erster kit seiner Kompanie mit fünf Schlauchbooten im särksten feindlichen Feuer die Maas bei 6 e b a n überschritten, nachdem die Schlauchboote imer anderen Kompanie des Regiments sämtlich pr Erreichen des Flusses zerschossen worden waren (5 gelang ihm mit seinen Leuten, mehrere der mernden feindlichen Bunker durch Handgranaten, die wirtschaftliche Entfaltungsmöglichkeit des einzelnen zu hemmen, sondern daß die staatliche Wirt- schoftslenkung auf die Erringung des Endsieges eingestellt sei. Ferner erläuterte der Gauwirtschastsbe- rater hie Neuordnung der Kohlenwirtschaft und Aufgaben, die seiner Dienststelle vom Stellvertreter des Führers gestellt worden sind. Die Hinweise wurden ergänzt durch Ausführungen von Gaustellenleiter Regierungsrat Kratz über die Preisüberwachung und Altmaterialerfassung. Gauhauptstellenleiter Dr. Schlie referierte über die Nachprüfung der Entjudungsgewinne. Abschließend sprach der Geschäftsführer des Gauwirtfchaftsbe- raters Gaustellenleiter Beck über Fragen des internen Dienstbetriebes. e in die Schießscharten geworfen wurden, zum schweigen zu bringen. In fortschreitendem Angriff elang es, mehrere MG. Nester auszuheben und die Besatzung gefangenzunehmen. Mit dem Rest seines Inges nahm er darauf die Höhe 2 4 6, wobei X) Mann Gefangene gemacht wurden — Oberleut- ant Goebel führte den vordersten Stoßtrupv des Bataillons beim liebergang über den M o - e r b a ch. Nachdem zehn Leute feines Stoßtrupps »fallen waren, stürmte er mit den überbleibenden er Mann sechs feindliche feldmäßige Unterstände, ües einen starken feindlichen Gegenstoß ab, bildete nen Brückenkopf und hielt trotz seiner Derwun- ing durch drei Schuh diesen bis zum Einbruch »r Dunkelheit. Sein heldenhaftes Aushalten bildete ;e Grundlage für den nächtlichen Angriff des Oie Kinderlandverschickung. Berlin, 31. März. (DNB.) Reichsleiter von Schi rach sprach in Berlin vor Pressevertretern über die erweiterte Kinderlandverschickung. Die Schwierigkeiten des Transports, der Unterbringung, Verpflegung und der Unterrichtseinrichtungen feien chnell und gut Überwunden worden. Das Hauptproblem sei psychologischer Natur gewesen: Die Trennung der Kinder von den Eltern. Es sei gelungen, auch diese große psychologische Schwierigkeit zu überwinden. Die Krise der ersten 14 Tage sei Nicht so sehr bei den Kindern, sondern bei vielen Eltern vorhanden gewesen, die um das Schicksal ihrer Kinder besorgt waren. Nach den ersten Briefen der landverfchickten Kinder war in den meisten Fällen auch diese Krise behoben. Dor allem kann jede Mutter versichert sein, daß ihr Kind ausgezeichnet verpflegt wird. Die Landverfchickten bekommen in den Lagern 20 v. H mehr als zu Haufe. Es ist bereits eine durchschnittliche Gewichtszunahme zwischen 5 und 7 Pfund festgestellt Ausgezeichnet ist auch die Unterbringung geregelt. Die Großstadtkinder bewohnen in vielen Kurorten die besten Hotels und Pensionen Der S ch u l u n t e r r i ch t ist besser, als er zu Hause war. Die Verkürzung der Unterrichtszeit auf 3J4 Stunden wird wettgemacht durch das Zusammenleben der Lehrer mit den Schülern. ♦ Der Reichsleiter für die Jugenderziehung der NSDAP., von Schi rach, überreichte in feiner Berliner Dienststelle dem Reichsfinanzminister Graf Schwerin-Krosigk und dem Reichsverkehrsminister Dr. D o r p m ü 11 e r das Goldene Ehrenzeichen der Hitler-Jugend als Dank der Jugend für den besonderen Einsatz der beiden Reichsminister bei Durchführung der e r- weiterten Kinderlandverschickung. Den Bahnhof Zoo verließ Montagnachmittag einer der vielen Züge mit Großstadtkindern, die im Rahmen der erweiterten Kinderlandverschickung in geeignete Ausnahmegebiete entsandt werden, ßur Verabschiedung fanden sich Reichsleiter von Schi- rach sowie die Reichsminister Dorpmüller und Berlin, 1 April. (DNB.) In der Deutschland- Halle hatten sich mehrere Tausend aus der HI. her- Dargegangene Offiziersanwärter zu einer iri Zeichen der Verbundenheit zwischen Soldat linb Jugend stehenden Kundgebung zusammengefunden, oer viele Offiziere als Ehrengäste deiwohn- Reichsjugendführer A x m a n n betonte, das heilige Vermächtnis von Langemarck habe zutiefst die Gemeinsamkeit der Idee empfinden lassen, die den Soldaten mit der Jugend verbinde. — Generalmajor grießner, der Inspekteur des Erziehungs- und »ildungswesens des Heeres, unterstrich die große Bedeutung der vormilitärischen Erziehung in der fe. Viele HI.-Führer seien jetzt auch Führeranwärter in der Wehrmacht. Daß 95 v. H. der HI - Führer und -Ausbilder bei der Waffe ständen, ver- p'lichte die Wehrmacht, der HI. bei der Aufrecht- I «Haltung ihres wichtigen Dienstes in der Heimat zu helfen, wo sie könne. Generalmajor Frießner ksioß mit dem Appell an die versammelten jungen Soldaten: „Nützen Sie die Zeit Ihres Wehrdienstes, das persönliche Erleben dieses Krieges, die große j?it neuer geschichtlicher Gestaltung unseres nationalen Lebens bis zur Neige, um Erkenntnisse zu gewinnen, die auf den geistigen Werten des Soldo- Imtums beruhen, das die große deutsche Wehrmacht jo mächtig und in aller Welt so gefürchtet werden l!?ß" Reichsleiter von Schi rach erinnerte an die Innere Gleichheit der Ideale bei der Wehrmacht und lutionalfozialistischer Gemeinschaft, wö jeder wisse, daß er sich auf den anderen verlassen könne, wenn ?s um's Ganze gehe. Hier wie dort gelten keine Phrasen, sondern über allem stehe der Zündsatz: „Mehr sein als scheinen!". Das Gesetz der Nenschenführung sei hier wie dort das gleiche. Die Zagend habe die Gemeinschaft stets im Sinne einer autoritären Ordnung und Zucht, der Disziplin und des bedingungslosen Gehorsams empfunden, in der jtber einzelne im Führer das auch ihn verpflich- rückfordern. Guatemala verlangt Belize mit 60 000 Einwohnern, wovon nur 400 englischer Abstammung sind Belize ist überaus reich an Südfrüchten, Holz Kaffee, Kakao, Tabak und medizinischen Pflanzen. Venezuela reklamiert die Inseln Los Ana des die ebensogut ihr Eigentum sind, wie Pape hat durch sein entschlossenes Vorgehen die Voraussetzung für den geglückten Sturm auf das Panzerwerk 505 geschaffen. Beim Angriff auf Verdun gelang Pape als Führer eines Stoßtrupps, durch rücksichtslosen Einsatz der Einbruch in die Schlüsselstellung der Franzos-n. — Gefreiter Brinsforth hat am 27. 5. 1940 während der Abwehrkämpfe bei Abbeville in vorgeschobener Stellung als Richtschütze an der Pak einen tiefge- gliederten Panzerangriff der Engländer abgewehrt. Von den im Abschnitt des Regiments in breiter Front angreifenden feindlichen Panzern vernichtete er innerhalb 20 Minuten elf Panzer, die er trotz Paris, 31. März. (DNB.) Aus Vichy wird gemeldet: Englische S e e ft r e i t f r ä f t e Haden am Sonntag um 9 Uhr in französischen Hoheits- gcwässern unweit der Küste zwischen N e - ! m o u r 5 und Dran einen französischen Geleitzug von vier Frachtschiffen, der in Begleitung eines Torpedobootszerstörers von Casablanca nach Dran in Marsch war, angegriffen. Der Geleitzug konnte sich in den Schuß des Hafens von Nemours begeben. Die Batterien der Küstenabwehr und der Luftwaffe haben auf das Feuer der angreifenben englischen Kriegsschiffe geantwortet und diese zurückgeschlagen. Die englischen Kriegsschiffe umfaßten einen Kreuzer und fünf Torpedoboote. „Paris Soir" meldet, das begleitende französische Torpedoboot „S i m o u n" habe das Feuer der englischen Einheiten sofort aus allen Rohren erwidert. Nachdem sich der Geleitzug in den Hafen von Nemours geflüchtet hatte, seien Bomben - und Jagdflugzeuge aufgestiegen, um die englischen Angreifer zu suchen. Arn Nachmittag hätten sie diese auf hoher See erreicht und angegriffen. Im Lause des Kampfes feien der englische Kreuzer und zwei Torpedoboote von Flugzeugbomben getroffen morgen. Die französischen Flieger seien sämtlich zurückgekehrt. „In Zukunft", heißt es im „Paris Soir", „wird die französische Admiralität wissen, nun X - Vax ainit1 A U A tH< tff IWJ 4- schiffe von 1325 BRT., somit insgesamt 2087 da» nische Schiffe mit einer Gefamttonnage von 1,2 Mil- l;onen BRT. Aus der dänischen Flotte sind :m Jahre 1940 79 Schiffe ober 61 731 BRT. ausgeschieden. Hiervon sind 13 nach dem Ausland verkauft worden, acht aus dem Dien ft g e • zogen und die übrigen 58 dem englischen Krieg zum Opfer gefallen. An Neubau- t e n brachte das vergangene Jahr 18 Schiffe foroie einen Zugang von neun hn Ausland angetauften Schiffen mit zusammen 23 000 BRT. Die Nettover- ringerung an dänischer Tonnage beträgt somit achtundvierzig Schiffe von 40 000 BRT. Madrid, 31. März (Europapreß.) Das Organ der Falcmge „Arriba" veröffentlicht zum zweiten Jahrestag der Befreiung Madrids einen Kommentar, in dem es feiner südamerikanischen Brüder gedenkt, die noch heute um die Befreiung ihrer Besitzungen kämpfen, die Großvritannien einstmals wie so viele Territorien besetzte. Es handle sich um die Falklandinseln, um deren Rückgewinnung Ar gern,- n i en seit dem Tage ihrer illegalen Besetzung durch den Kommandanten des englischen Kriegsschiffes „Clio" im Jahre 1831 vergeblich kämpft. Es ist bemerkenswert, daß selbst die ausgesprochen anglo« Philen argentinischen Kreise, darunter auch die Sozialisten, energisch die Rückgabe dieser argentinischen Besitzung gefordert haben, weniger aus territorialen Interessen als aus Gründen der nationalen Ehre chottischen Häfen unterwegs waren, von deutschen Z-Booten versenkt worden seien. Nach Aus- jgen des isländischen Kapitäns wurde daher jetzt !ie Schiffahrt zwischen Island und England ein- gestellt. Oie dänische Flotte. Kopenhagen, 31. März. (Europapreß.) Die eue dänische Scbikfsliste über sämtliche zur Zeit Lnter Kontrolle Des Landes befindliche Tonnage unfafet mit dem Stichtag des 31. Dezember 1940 insgesamt 465 Handelsschiffe mit total 526 000 BRT., 1607 Motorschiffe von 679 475 BRT., 15 Segel- vielen Monaten der Fall sei, und bei allen nichtkriegführenden Ländern üblich fei. Der englische Angriff erfolgte in unmittelbarer Nähe der K ü st e. England könne diese Maßnahme in feiner Weise rechtfertigen, da die französischen Schiffe Reis, Zucker und Gerste für die (Eingeborenen Algeriens an Bord gehabt hätten. Sämtliche französischen Morgenblätter des unbe- setzten Gebietes betonen Den rechtswidrigen Charak- ter dieses Angriffs. Es habe sich nicht um einen „bewaffneten Geleitzug" gehandelt. Die Begleitung durch ein einziges französisches Torpedoboot habe nur einen „symbolischen Charakter" gehabt. Als er- jchroerenber Umstand für das unqualifizierbare britische Vorgehen wird hervorgehoben, daß es sich keineswegs um einen Warentransport nach dem französischen Mutterland gehandelt habe. Eine Begünstigung Deutschlands könne also von London auf keinen Fall zur Entschuldigung vorgebracht werden. „Paris Midi" fragt: „Entspricht die Handlungsweise der Engländer, nicht ihren Jahrhunderte alten Traditionen?" Die englischen Piraten, die in der Ueberlegenheit waren, hätten wieder einmal ihre Flagge besudelt. Da die Schiffe von einer französischen Kolonie in eine andere fuhren, könne keine Blockadetheorie den feigen englischen Angriff rechtfertigen. „Paris Midi" erklärt den Heb er falt der Engländer damit, daß nach Aussagen französischer Matrosen, die aus Gibraltar über Tanger nach Nordafrika kamen, in der englischen Garnison Gibraltar wenig Lebensmittel vorhan- den seien und man auch gegen hohe Bezahlung in Gibraltar nichts kaufen könne. erinnerte daran, daß der Führer das Jahr 1941 als ; rerin des Dbergaues, Gertrud Samper, legte die das Jahr größter Entscheidungen gekennzeichnet Arbeit der Wintermonate dar, deren Ziel es war, habe, was auch für die Wirtschaft die Verpflichtung mit den erschwerten Kriegsverhältnissen, Mangel an bedeute, alles zu tun, um den Erfordernijsen der | Heimen, verstärkte Beanspruchung der Mädel- und kommenden Monate Rechnung zu tragen. Auf dem Führerinnen-schaft durch die Wirtschaft, Verlegung Gebiete des Arbeitseinsatzes müsse die Frauen-!des Abenddienstes auf die Sonntagvormittage, ser- arbeit stärker gefördert werden. Die tig zu werden. Es wurden im Dbergau außer für Durchführung der Maßnahmen des Preiskom- m i f f a r 5 ist sicherzustellen. Die Preisbildung hat von dem Grundsatz auszugehen, daß keine unberechtigten Gewinne gemacht werden dürfen. Man „ müsse sich immer vor Augen halten, daß es dem deutscher in Polen und für Umsiedler gearbeitet. Preiskommifsar in erster Linie darauf ankomme, Preissenkungen herbeizuführen. Auch die Rohstoffbewirtschaftung brächte zweifellos gewisse Erschwerungen mit sich: man möge auch hier immer daran denken, daß es nicht darum geht. die Inseln Cache, Orchila usw. Wenn Venezuela, Guatemala oder zlrgentimen ihren Besitz von England zurückfordern, antwortet die britische Regierung weder mit ja noch mit nein, nicht einmal mit einem vielleicht. Aber diese bequeme britische Art, die berechtigten Ansprüche anderer Länder zu verneinen, wird, wie das Falanae- organ zuversichtlich ausspricht, daId ein Ende gefunden haben. Weder hier noch da noch dort, noch auf irgendeiner geographischen Breite wird es gieren™ Ulv uus ununut:.. un huuuhu.,.. künftig England möglich sein - so bemerkt das Neben Argentinien stehen heute G u a t e m a 1 a ! Blatt abschließend - sich taub gegen die Reklama- «..d ;j die bis heute vergeblich ihren tionen derjenigen zu stellen, denen es einen Teil Besitz von dem alles verschlingenden England zu-' ihrer Besitzungen geraubt hat. Die deutsche Luftwaffe verfügt jetzt über ein toaffen, Kanonen und Maschinengewehre neuester zwei Argus-Flugmotoren ausgerüstet. Ebenso wie a n v e 1 r u m v f f l u g z e u g , das nach den neue-. Korrstruktion, machen Dieies Flugzeug zu einer ae- der erfolgreiche viermotorige Langstreckenbomber v r* r 6 \ T* ' P y ° . Z „ . v rur <• i. am _ _ fTv X kl - Cr -171.fY>.. — v,* - • (Tß.JX FW/ OfW) i (V a nSgi«“ ||| Qlld) iHCjCV IN zwei Leitwerkträger und die dadurch ermöglichte neue Nahaufklärer eine Schöpfung des technischen Unterbringung der Dreiköpfigen Besatzung in einer Leiters Der Focke-Wulf Flugzeugwerke, Wehrwirt- i Vollglaskanzel ist unbehinderte Sicht schaftsführer Dipl -Ing. Kurt Tank. Berlin, 31. März. (DNB.) Der Führer Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat befördert: z.m General Der Infanterie den Generalleutnant orn Biebahn; zu Generalleutnanten: die Generalmajore Sinnhuber, Kaussmann, Heberlein: zum Eeneralstabsveterinär: den Deneralveterinar Dr. Rangier; zu Generalmajoren: die Dbersten Bottger, »anbei, Schubert (Rudolf), Gimmler, Stempel, »ilmutoff; zum Seneraloetennar: den Dberftoete- rhär Dr. «ruber; zu Obersten: die Oberftleut. nente Ioloo, non Kries, Botsch, Lonqe (Wolfgönn. ereinmüller, Steyrer, Bülowius, Brunmg (Joseph). Hlmqer (Bernhard), Krouse (Reinhard), von Rohr, Dipl.-Ing. Kittel, Renmuller Lorentzen von k.oltttz, $ipl.=3nfl. Zierolb, Furbach, von Thadden, Dam (Kurt), cheisip, Graf von Luckner von Kro litt, von Wulcknitz (Friedrich,, Ropke, Klockenbim^, (frbmann (Hans); zu Oberstärzten: die Oberfew- °!,zte Dr Müller (Wilbelmi I., Dr. M-yer (Otto), dr. Dalchow; zu Dberstveterinaren: Die DberfelD- Werinäre Dr. Hilgendorff, Dr. Herter. Zu Kapitänen zur See: die Fregattenkapitäne Michahelles, Schmidt. An der Luftwaffe: Zu Denedalleutnanten: bie ©eneralmaiore von Romer. Walz. F-hr von Lülow, Feyerabend. charmsanz, Barlen; zu Gene- «majoren: die Obersten Dipl.^nz. W”, ®Per. lüg, Freiherr von Biedermann, Flebig. D'pl.^n«. Einrab; zu Obersten: die Oberstleutnante Braun, V-aummiß. Müller (cherberth Erieshammer^^. ton (Fritzmartin), Sydow, Scheidt En«el, wchai ler, Sb^stadt. Simon (H°ns), Bartz von der ölen, Rieger, Schwecht. Ruolaub-Andersen, Schild Ir-cht, von Arnim, Mißseider, Boqel, lechel. Mus- ia-us. So al, Bueter, Jacob, Grimm, Sonntaa, Ur. i t™. Fleischfresser, Schulz (Ingo). Draper D,ps.-Jng^ »irr, Bayer, Heising. Freiherr von Andrian-Wer birg, Schmalschläger, Dauer, Steinhäuser. Do gt Einsatz des Reichsarbeitsdienstes in Belgien und Nordfrankreich. v politischen Zei- GESCHÄFTS-ÜBERNAHME Bäckerei Ludwig Bende Telefon 4340 Wilhelm Jockei, Bäckermeister und Frau. 1584D im März 1941 1580D Gießen (Neustadt 61), den 31. März 1941 01157 DÖngelÖSChkalkinPiplersäcken sofort lieferbar. Bestellungen an 1583 D Küchel & Co., Butzbach, Kaiserstraße 11 Meine Praxis ist geschlossen Dr. Mehl 1594 D Schwarzer Peter 1Cafe 'Wien 9 Pelikanapotheke. 1587V Ab 1. April | Empfehlungen"] lAf CDDC DRUCKSACHEN VVCKDC Brühl. Gießen 1581 D Stadttheater beitsgaues XXX., als langjähriger Inspekteur für Dienstbetrieb und Organisation in der Reichsleitung In München verstarb plötzlich führer Rolf von Gönner, der Generalarbeits- Führer des Ar- Oer Einwohnerschaft von Gießen, sowie allen Freunden und Bekannten zur gefl. Kenntnisnahme, daß ich mit dem heutigen Tage die Donnerstag, 3. April, im Stadttheater 12. Veranstaltung im 16er-Ring Propaganda kampanien und der tungs- und Rundfunkschau. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgänge unserer lieben Mutter sagen wir unseren tiefempfundenen Dank. Crednerstrafee 34 übernommen habe. Marburg Zwischen hausen 18 z. Z. im Felde Henkels Blekh und Spülmittel fürdieWäsdie Die Deutsche ArDeilslroot Kreisdienststelle Die Deutsche Arheilslronl NS 3. Krall durch Freude Kreisdienststelle Wetterau Gießen Hillebrandstraße 14 Oper von Norbert Schultze. — Anfang 19 Uhr 1590 V Clavigo Trauerspiel von Goethe. Preise von KM. 0.60 bis 8.10. Kurhessen durchgeführt. Als Gauverbandsleiter f des Reichsarbeitsdienstes. Während des Feldzuges Hessen-Nassau des NS.-Altherrenbundes wies Gau- im Westen war er Inspekteur für den kriegsmäßigen Karten im Vorverkauf in der Kartenverkaufsst. der NSG. Kraft durch Freude, Seltersweg 60, Teleph. 2141 Wir werden dem Verstorbenen auch über’s Grab hinaus in „Freundschaft und Treue“ verbunden bleiben. Die Alten Herren der ehern. Landsmannschaft Chattia, Gießen und die Altherrnschaft „Admiral Scheer“, Gießen Dr. Pfnorr, Altherrnschaftsführer. Die Kameradschaft „Admiral Scheer“, Gießen Seng, Kameradschaftsführer. Warum husten Sie? Trinken Sie bei Heiserkeit, Verschleimung, Bronchialkatarrh, Asthma, den bewährten Bergona Brust- und Lungentee Mk. 1.10. — In allen Apotheken zu haben. Bestimmt: Beamtin sucht in gut.Hauseruhige 3-Zimmer- Wohnung zum 1. Mai oder später. - Oberes Stockwerk, auch Mansardenstock, bevorzugt. Schr. Ang. unt. 01114a. d.G.A. Am Montag, dem 7. April 1941, in Gießen im Gloria-Palast, 19.30 Uhr Die Verlobung unserer Kinder Gabriele und Hans zeigen an Dr. med. Hermann Müller und Frau Luise geb. Müller Oberforstmeister Eduard Eckstein und Frau Elisabeth, geb. Hahn Wächtersbach und Grünberg, den 26. März 1941 Walter Wittekindt, Ob.-Gefr, Irmgard Wittekindt, geb. Leinberger Vermählte Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: W. Hanauer. Zwanzig Angehörige der Hitler-Jugend trafen i n Oslo ein, um an den Winterspielen der norwegischen NS.-Iugendorganisation in Lillehammer teil- zunehmen. Die Hitlerjungen wurden von einer Abordnung der norwegischen NS.-Iugend unter Führung des Landesleiters Bjoern O e st r i n g herzlich willkommen geheißen. Aus der engeren Heimat. Hauptversammlung des Turn- und Sportvereins Grünberg. + Grünberg, 30. März. Am Samstagabend hielt der Turn- und Sportverein seine Hauptversammlung im „Hessischen Hof" ab. Vor Eintritt in die Tagesordnung wurde das Andenken des verstorbenen Ehrenmitgliedes, Geometer R. Karl Henkel und des Mitgliedes Karl Schott geehrt. Vereinsführer Lehrer i. R. Wenzel gab dann einen eingehenden Jahresbericht. Der Verein nahm am Bezirkssporttag in Gießen mit 15 Wettkämpfern teil, von denen 9 Siege errangen. Er beteiligte sich an einem Kameradschaftsabend, dessen Reinertrag mit 38,58 RM. dem WHW. zufloß. Mitglieder des Vereins führten in Grünberg die erste Reichsstraßensammlung für das WHW. durch, ebenso veranstaltete die Iugendmannschaft ein Fußballspiel zu Gunsten des WHW. Die in der vorigen Hauptversammlung beschlossene Satzungs- und Namensänderung wurde gerichtlich gewahrt. In der Meiner werten Kundschaft danke ich hiermit für das mir in so hohem Maße entgegengebrachte Vertrauen und bitte, dasselbe auch meinem Nachfolger entgegenbringen zu wollen. Ludwig Bende, Bäckermeister, Steinstr. 90. Wer Ml und bewert für einzelnen Herrn MW aus? Ang. unt. 01161a. d.G.A. Rheuma, Grippe, Erkaltungen Herr Gg. Pabst, Buchbindermstr., Darmstadt, Soderstr. 10, schreibt am 18. 11. 40: „Seitdem ich Trineral- Ovaltabletten kenne, habe ich sie stets bei mir. Ich nehme sie vor all. vorbeugend geg. Grippe, Schnupfen it alle Erkältungen. 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Die Turnerinnen, über deren Tätigkeit Dina Michel berichtete, hatten 35 Turnstunden mit einem Durchschnittsbesuch von 8 Teilnehmerinnen zu verzeichnen. Jugendleiter Ewald Repp konnte mitteilen, daß die Jugendmann- schaft 19 Fußballspiele abgewickelt habe, davon 12 gewonnen, 3 unentschieden und 4 verloren. Die Rechnungsablage ergab eine Einnahme von 3932,52 RM. und eine Ausgabe von 3918,38 RM., so daß ein Kassenoorrat von 14,14 RM. verblieb. Den Hauptposten der Einnahmen bilden Mieterträge mit 3065,67 RM., bei den Ausgaben erscheinen folgende größere Posten: Zinsen 1240,98 RM., Kapitaltilgung 700,40 RM., Steuern 411,13 RM., Kohlen, Licht und Wassergeld 550,85 RM., Reparaturen 353,84 RM., Sportzwecke 247,07 RM. u. a. Der Schuldenstand hat sich infolge Tilgung und Schenkung von 32 824 RM. auf 31 848 RM. vermindert. Folgenden Stiftern von Darlehnsscheinen konnte der Dank des Vereins ausgesprochen werden: Frau Marie Trink- aus (Schkölen i. Thüringen) 200 RM., Oberstudiendirektor Huthwohl 50 RM., Georg Wolf (Frankfurt) 25 RM. Nach kurzer Aussprache wurde dem Dereinsführer und seinen Mitarbeitern Entlastung erteilt. Der für 1941 ausgestellte Haushaltsvoranschlag sieht Einnahmen und Ausgaben mit je 3000 RM. vor. Der, Vereinsführer teilte noch mit, daß Wohnungstausch! Tausche sonnige 5y2 Zimmer mit Bad, Zubehör u. Gartenanteil gegen 6—7 Zimmer mit Heizung, Bad und Zubehör möglichst Südviertel. Schriftliche Angebote unt. 01154 an den Gießener Anzeiger erbeten. Verlobungs-Anzeigen ‘iefert Brühl'sche Druckerei amtsleiter Heyse darauf hin, in welchem Maße gerade die Gauhauptstadt eine Stätte der ersten Kämpfe des Nationalsozialismus um den Geist der Hochschulen gewesen sei. Aus dem Geist der Kampfzeit heraus und in lebendiger Verbindung mit dem großen Geschehen im Lebenskampf des Reiches solle diese Tagung ihre Früchte tragen. Der neue Amtschef des NS.-Altherrenbundes, Dr. Ostarhild- München, stellte als Voraussetzung für die Zusammenarbeit der Altherrenschasten mit den Kameradschaften des NSD.-Studentenbundes die Schaffung eines weitgehenden Vertrauensverhältnisses heraus. Als wichtigste Aufgabe für den NS.-Alt- herrenbund sieht er die aktive Mitarbeit an den Erziehungsaufgaben der studentischen Kameradschaften, in politischer sowohl als auch in berufsfachlicher Richtung. Durch Mitarbeit bei der Werbung und der Auslese des Nachwuchses für die Hoch- und Fachschulen wirkt das Altakademikertum bei der Gestaltung der nationalsozialistischen Hochschule aktiv mit. Kleine politische Nachrichten. Es veranstalten die Rundfunkspielscharen der Hitlerjugend an jedem Dienstag im Abendprogramm des Rundfunks ein frohes Singen und Musizieren zwischen den Frontberichten der Einmaliges Tanz«Gastspiel der Schwestern Hedi und Margot HOPFNER Erste Solo-1 änzerinnen des Deutschen Opernhauses Berlin. AM FLÜGEL; HANS KESSNER vom Deutschen Opernhaus Berlin. Aus dem Programm — Lyrisches Intermezzo: Arabeske von Schumann; Sonatine v. Grieg; Oestliche Tanzimpression von Melichar; Feuertanz von de Falla; Dorfklatsch von Bullerian; Kaiserwalzer von Strauß. Choreographie und Kostümentwürfe: Hedi und Margot Höpfner. Eintrittspreise 1.00. 2.00,^2.50, 3.00. Ringmitglieder und Wehrmachtsangehörige 20 Prozent Ermäßigung Stück GM IODÖ am Aulweg, zu verpacht. Schr. Anaeb. u. 01165 an o. Gieß. An;. Grauer Leder- Herrniiandscliuh verloren gegenüber Ecke Bleichur.^Hinden- burgwall—Radfahrweg. Gegen Belohnung a. d. Fundbüro abzg. Gastspiel der Violin-Virtuosin Vera Valeri 1591P der Ski-Klub sich als Verein aufgelöst habe und feine Mitglieder als Ski-Abteilung in den Turn- und Sportverein eingegliedert seien. Als Leiter dieser Abteilung soll Heinrich Kappes dienen. Landkreis Gießen. Z L i ch, 30. März. Im Saale des hiesigen Lichtspielhauses sand am Freitagabend ein Konzert zu Gun st en des WHW. 19 4 0/41 statt, das von der Sä n g e rv e r e i n i g un g „Cäcilia" unter ihrem stellvertretenden Ehorleiter Hermann U h r h a n und dem Frauenchor (Chorleiterin: Frl. Marie Jäger) ausgeführt wurde. Zu Beginn der Veranstaltung wies der Ortsgruppenamtsleiter der NSV. Pg. Walz auf die Bedeutung des Kriegswinterhilfswerks hin und sprach all denen, die sich uneigennützig in den Dienst der guten Sache gestellt hatten, seinen Dank aus. Das Konzertprogramm wurde sodann mit der Jubelouvertüre von C. M. v. Weber eingeleitet, die Frl. Marie Jäger und Herr Otto Zimmer am Klavier ausgezeichnet zum Vortrag brachten. Männer- und Frauenchöre wechselten in bunter Reihenfolge und fanden viel Beifall. Auch zwei Klavierstücke, vierhändig gespielt von Frl. Litzius und Frl. Röhm, wurden von den Zuhörern dankbar ausgenommen. Das Konzert war das zweite in diesem Winter, eine Tatsache, die für das Musikleben und die San, gesfreudigkeit unserer Stadt ein beredtes und er- sreuliches Zeugnis ablegt. jpaupndwtieürr: Dr. Friedrich DU bet» La»ge. S teil verlre ter bei HauptlchrüLeirerr- Traft vlumscheia. BeraMwortüch rür Pofttt unb Bttder- Dr. Fr. W. Lange für das Feuüleloa: Dr. Han» Thyriot; für <5tabi Gießen, Provtm, Wirr>cha,i u. Sport: Erol, Btumiche n. Druck uno iRetiafl Brühliche Uaiverütarsvruckeret R. Lange Bertattleiter Dr.-Ing. Erich Hamann Anzeigcnlriter Haas veck, SM'Uthüorti<(f> ftrden Hnbalt der»>ln-eiaen: TbeodorKümmei [Stellenangebote] Zuverlässige KiodergärlDeriD vor* und nachmittags zu 21/2= jähr. Mädel ges. FrauDr.Clsbeth Kalbfleisch, Hitlerwall 43 p. Junges, sauberes MA« bald möglichst gesucht 0H65 Marktstr. 8 II. Saubere Frau oder Mädchen wöchtl. dreimal vormittags zwei Stunden zum Putzen gesucht. Luöwigstr. 40 I. 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