|90. Jahrgang Nr. 308 ' »4 Berlin, mnttt, Jurbe R auf bah bas nes Führers es in dki . Der 56 e mit 11 den erfir n, der b« r Raf! 7000 » 5 Meiff chaster licht m t. Hülm 88) uni erten ft flrf) vollenbe. Sfn ha« Heer. 1. Ian (DNB) Der Oberbefehlshaber timpfi lalle" ge r deutsch über do । Welt» (Italien >ete eint? r Wi, der A Meist, e Schiit Deitp seben ist. w 7.. . Wie sehr ber Staat trotz aller anberen brin glichen Aufgaben noch Seit für all b-e weiteren Probleme finhet bas zeigt nicht nur hie Arbeit, bie auf hem Gebiet ber Erziehung und Bildung geleistet wird, Sprenger, Gauleiter und Reichsstaiihalier m a t i 0 n e n haben in rastlosem Schaffen den Ein. atz unserer Geschwader gewährleistet. Eisern stand die Luftverteidigung in der Heimat und im besetzten Gebiet. Sie hat es erreicht, daß die Einfluge des Gegners keinen militärischen und kaum nennenswerten sonstigen Schaden erzielen konnten. Ihr habt das Wort von der hundertfachen Vergeltung wahr gemacht. Ihr seid zur Zeit neben unseren Seestreitkräften Hauptträger des dirpkten Kampfes gegen England. Soldaten! Kameraden! Wir find stolz darauf, daß unser Führer uns diese Aufgabe zugewiesen hat. Wir wissen hinter uns eine unerschöpfliche B ü st u n g s i n d u st r i e, deren Arbeiter Tag und Nacht für uns schaffen. Nie versiegender Quell dieser Kraft aber ist das im Nationalsozialismus geeinte deutsche Volk. Es bringt die Opfer, die der Kampf fordert, in stiller Selbstverständlichkeit. Dankbare Anerkennung zoll ich Euch für den küh- nen Systems des alle natürlichen völkischen Kräfte knebelnden Marnrno- nhmus die Welt in ein Chaos zu stürzen, führen ie mit jedem Schritte dem Siege entgegen, die von ihren Quälgeistern befreite Menschheit einer neuen O-dnung zu, die in ihren Grundsätzen und Umrissen sich bereits deutlich abzeichnet. Aus dem Kampf des deutschen Volkes um die Sicherung einer Lebensgrundlagen und seines Lebensraumes, der ihm aufgezwungen worden war, weil ihm die westlichen Plutokratien in sturer Heber-, heblichkeit und blinder Machtgier die ihm nach Volkszahl, geschichtlichen Leistungen und schöpferischer Kraft zukommende Stellung in der Welt arglistig verweigerten, ist in diesem Jahr ein Auf- fand des Kontinents gegen jene Macht geworden, die in den europäischen Völkern nichts anderes sah als Vasallen ihres weltumspannenden Empires, dessen Interefs"n am besten gewahrt schienen, wenn in Europa Grabesruhe herrschte oder seine Völker durch eine gerissene Politik ständiger Einmischung von einem Konflikt in den andern getrieben. ihre Kräfte in ewigem Kampf miteinander aufrieben Diese für das britische Reich so einträg- liche Periode ist mit dem Jahre 1940 nun endgültig zu Ende gegangen. Ein ganzer Erdteil steht heute unter Führung Deutschlands und Italiens in einer Front, um seine Freiheit gegen britische Anmaßung zu verteidigen und durch die völlige Niederwerfung Englands alle Voraussetzungen zu schaffen für ein klares Verhältnis der europäischen Völker und Länder untereinander wie für eine saubere Abgrenzung der eigenen Interessensphären zu den ^ebensräumen der anderen großen Nationen. Als wir die Schwelle zu diesem so inhaltreichen unh folgenschweren Jahre überschritten, hatte Deutschland sich zwar politisch durch den Freund- M vienstag.3l.ve;. 1040' Mittwoch,!. Zan. Ml Annahme von Anzeigen Ünth, J*Qrtn des Heeres Generalfeldmarschatt v. B r a u ch i t s ch, hat zum Jahreswechsel folgenden Tagesbefehl an das Heer gerichtet: Soldaten! Ein Jahr stolzer Bewahrung liegt hinter Euch. Ihr habt erfüllt, was Führer und Volk von Euch erwartet haben In vorb'lhlicher Kameradschaft mit den andereh Wehrmachtsstellen habt Ihr den größten S'eg der G"schichte errungen. Dieser Sieg hat dem Onfer der Gefallenen und verwundeten Kameraden höchsten Sinn gegeben. Stärker als je stehen wir am Beginn des neuen Jahres zum Einsatz bereit. Unter d"m Befehl unseres Führers und in unerschütterlichem Vertrauen zu ihm werden wir auch den letzten Gegner schlagen Meine besten Wüntche für has Jahr 1941 gelten Euch und Euren Familien. Vorwärts, mit Gott für Deutschland! An hie Kriegsmarine. Berlin,!. San. IDNB.) Der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine, Großadmiral Roeder, hat zum Jahreswechsel folgenden Tagesbefehl an die Kriegsmarine gerichtet: An die Kriegsmarine! Kühn, hart und entschlossen hat die Kriegsmarine im veraangenen Jahr den Kampf gegen einen zahlenmäßig weit überlegenen Feind tortgesetzt. Große Autgaban sind unter vollem Einsatz aller verfügbaren Kräfte gelöst hervorragende Erfolge sind errungen worden Angriffsgeist und Kamvfeswillen haben auf den Weltmeeren und an der Küste dem .Feind Schlag auf Schlag versetzt und die Welt- Machtstellung Englands schwer erschüttert. Die Leistungen der Kriegsmarine erfüllen mich mit Stolz "nd tiefer Dankbarkeit. In festem Vertrauen auf Gott, in unverbrüchlicher Treue zu unserem Führer "nd in unbeirrbarem Glauben an die Zukunft Großdeutsdhsands wird hie Kriegsmarine den Kampf mit asten Mitteln und höchstem Mut führen bis zum endgültigen Sieg. Gerüstet wie nie zuvor! »Das Jahr 1941 wird die Dollendung des größten Sieges unserer Geschichte bringen/ Berlin, 1. Januar. Der Führer und Oberste Befehlshaber hat zum Jahreswechsel folgenden Tagesbefehl an die Wehrmacht erlassen: Soldaten! 3m Kriegsjahr 1940 hat die nationalsozialistische Wehrmacht des Grohdeuts^en Reiches glorreiche Siege von einmaliger Gröhe errungen. Wil beispielloser Kühnheit hat sie den Feind zu Canbc, zur See und in der Cliff geschlagen. Alle Aufgaben, die ich Euch zu stellen gezwungen war. wurden durch Euren Heldenmut und Euer soldatisches können gelöst. Ihr habt die kämpfenden Kräfte unserer Gegner durch die Gewalt der Waffen besiegt, die von Luch in Besitz genommenen Gebiete aber moralisch erobert durch Eure stolze Haltung und vorbildliche Disziplin. So ist es dank Eurem hohen Soldatentum gelungen, in wenigen Monaten weltgeschicht- tichen Ringens dem vergeblichen Heldenkampf der deutschen Wehrmacht im Weltkrieg den nachträglichen Erfolg zu verleihey, die Schande der damaligen Unterwerfung aber im Walde von Lompiegne endgültig zu beseitigen. 3ch danke Luch, meine Soldaten des Heeres, der Kriegsmarine und der Cuftwaffe, als Euer Oberster Befehlshaber für Eure unvergleichlichen Ceistungen. Ich danke Luch aber auch im Namen des ganzen deutschen Volkes. wir gedenken der Kameraden, die für die Zukunft unseres Volkes in diesem Ringen Ihr Leben geben muhten, wir gedenken ebenso der tapferen Soldaten des uns verbündeten fafchistifchen Italiens. Rach dem willen der demokratischen Kriegshetzer und ihrer südisch-kapltaUstischen Hintermänner muh dieser Krieg w e i t e r g e f ü h r t werden. Die Repräsentanten einer zerbrechenden wxlt glauben, im Jahre 1941 vielleicht doch noch erreichen zu können, was ihnen in der Vergangenheit mißlang. wir sind bereit. Gerüstet wie nie zuvor stehen wir an der Schwelle des neuen Jahres. 3d) weih: Jeder von Luch wird feine Pflicht tun. Der Herrgott aber wird jene nicht verlassen, die, von einer well bedroht, tapferen Herzen, sich selbst zu helfen entschloßen sind. Soldaten der nasionalsoiialistischen Wehrmacht des Grohdeutschen Reiches! Das Jahr 1941 wird die Vollendung des gröhten Sieges unserer Geschichte bringen! Gez.: Adolf Hitler. für die Mittaasnummer bis8'/-Ubr besBormittags Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Rvf ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Riengenüaffel B Platzvorschrift l vorherige Vereinbarung) 25"-0 mehr sondern auch die umfangreiche kulturelle Tätigkeit. Die Musen schweiaen nicht, wovon man sich jeden Tag von neuem überzeugen kann, wenn man einen Blick auf die Theaterspielpläne wirst. Bühne ebenso wie Film und Rundfunk sind von der Verantwortung der Aufgabe durchdrungen, die sie gerade jetzt zu erfüllen haben. Es ist doch mehr als ein Symbol, daß im Krieg die traditionelle große Deutsche Kunstausstellung in München eröffnet werden konnte, die bisher schon mehr als eine halbe Million Besucher gezählt hat. So ist die Arbeit, die in der Heimat geleistet wird. Kameraden! Wir kämpfen und siegen, deutsche Volk lebe und das Werk sei- An die Wehrmacht Großdentschlands Tagesbefehle der Oberbefehlshaber zum Jahreswechsel. Flotte mußten unter Euren kraftvollen Schlägen bas Feld räumen. Ihr habt in Kürze die Luftherrschaft über den endlosen Weiten Norwegens errungen Lufttransporte größten Ausmaßes in unermüdlichem Einsatz durchgeführt und durch Eure Hilfe den Helden von Narvik die Kraft zum Durch- halten gegeben. Im Westen dauerte es nur Tage, bis unsere Kampf- und Sturzkampfgeschwader im Verein mit Jägern, Zerstörern und Flak die Luftüberlegenheit errungen und die Luftstreitkräfte des Gegners zer- schlugen Der Bombenhagel der Flieger, de. Nahkampf der Fallschirmjäger und die Feuerkraft der Flaf-Artillerie unterstützten den siegreichen Durchbruch unserer Panzerkorps und motorisierten Divisionen sowie die Angriffe unserer Infanterie Die Luftnach.ichtentruppe hat stets die für Führung und Verbände notwendigen Verbindungen hergestellt. Bodenpersonal und B a u f 0 r • Deutsche Schicksals- und Kampssemeinschast Oie inne politische Arbeit im Jahre 1940. tine verschworene Schicksalsgemeinschaft darstellt ' lind keinen anderen Willen als den zum Sieg kennt, 1 jann kann man sich eines Lächelns nicht erwehren, 1 penn man sich vor Augen hält, wie falsch dieses , deutsche Volk von England eingeschätzt worden ist. i ks waren nicht irgendwelche unmaßgeblichen Man- । Her, sondern Diplomaten, die seit Jahren in Deutschland weilten und bei Ausbruch des Krieges Der- fünbeten, baß bieses beutsche BolL in acht ober spätestens vierzehn Tagen Revolution machen und Cie Männer seines Regimes davonjagen würde. Es gibt wohl kaum ein einleuchtenderes Beispiel für die völlige Weltfremdheit dieser Politiker, die in ihrem Urteil so wenig den tatsächlichen politischen Gegebenheiten gerecht werden. Das deutsche Volk ist diesen „Propheten" die Ant- port nicht schuldig geblieben ja es erteilt sie eigentlich jeden Tag von neuem. Wir brauchen dabei gar picht an die nach außen hin sichtbaren Ergebnisse bei den einzelnen Sammlungen zu denken, deren Iebe ein neues Bekenntnis ber Treue zum Führer erstellt, fonbern wir finben gerade im Alltag unzählige Beweise dieser wahrhaft heldischen Haltung eines Volkes, bas einen eisernen und unzerstörbaren Block bildet. x Das ist, was wir mit Stolz bekennen könnest, ein Werk ber Partei. Die Bewegung hat sich tvie überall auch gerade hier als der treibende Motor erwiesen, sie ist es, die tatkräftig überall in die Dresche springt und dort mit Rat und Tat ein- greift, wo Htlse not tut. Wir denken dabei gar licht so sehr an die zahlreichen Kundgebungen, die ich stets eines außerordentlich guten Besuches er- reuen, sondern an die überall mit Liebe geleistete Kleinarbeit. Das Wort „Die Partei wird schon helfen!" sagt deutlich, wie groß das Vertrauen der Bevölkerung zur Bewegung des Führers ist. Jeder einzelne, den sein Weg zur Kreisleitung, zur Ortsgruppe oder zu einer der zahlreichen Gliederungen führt, ob es nun die SA. ober ff, die NSV. ober die DAF ist, weiß, daß man hier für fein Anliegen Verständnis aufbringt und daß ihm auf eben Fall Hilfe zuteil rqirb. So ist es verstänblich, daß der Soldat draußen im Feld keinerlei Sorgen um feine Angehörigen daheim hat. Er weiß, daß ihnen nicht nur vom Staat eine ausreichende Unterstützung gewährt wird, sondern daß auch ber Block- unb Zellenleiter regel- mäßig nachfragt, ob er irgenbroie helfen könnte. So gilt gerabe die besonbere Hilfe ber Partei der Be- j treuung der Familien, bei denen der Vater im Felde st^ht. Die außerordentliche Vermehrung ber Kinbergärten, die Nachbarschaftshilfe, die Unterstützung, die der allein den Hof bewirtschaftenden Bäuerin durch Stellung einer Arbeitsmaid zuteil wird, alle diese — im großen gesehen — so kleinen Dinge symbolisieren den Wert dieser nicht hoch genug einzuschätzenden Arbeit, die von dem Heer ber ehrenamtlich in der Partei Tätigen geleitet ungeheuer mannigfach und vielseitig. Sie kann es nur deshalb sein, weil an ihr das ganze deutsche Volk teilnimmt, weil keiner abseits steht, weil jeder sich einreiht in die große Front der Schicksals- und Kampfgemeinschaft. B- R- Neu ahrsansprachen im Dnndfnnk. Berlin, 30 Dezember. (DNB.) Reichsminister Dr Goebbels spricht zum Jahresabschluß a m Silvesterabend von 19 bis 19.20 Uhr über ben Rundfunk zum beutschen Volk. Seine Ansprache wird auf alle deutschen Sender übertragen. Reichs jugcndführer Axmann wird sich am 1 Januar 1941 in ber Zeit von 11 bis 12 Uhr im Rahmen einer Reichssenbung in einer Neujahrsansprache an die Hitler-Jugend und an d i e deutsche Elternschaft wenden. M 11 * rttij ,tiE An die Lufftv 'ffe. Berlin, 1. Januar. (DNB > Der Oberbefehls- Haber der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, hat zum Jahreswechsel folgenden Tagesbefehl an die Luftwaffe erlassen: An die Luftwaffe! Kameraden! Noch nie zuvor in der jungen, aber doch schon fu inhaltsschweren Geschichte unserer Luftwaffe konnte ich Euch, meine Kameraden, an der Wende eines Jahres mit so stolzem Herzen und so starker Zuversicht meinen Dank und meine Aner - F e n n u n g aussprechen. Als unser Führer und Feldherr zum Walsen gang im Norden aufrief, habt Ihr, meine Kameraden in ber kühnsten Operation der Weltge- schichte einmalige Cei ft ungen vollbracht Das feindliche Expeditionskorps sowie die britische fTfchetnt täglich, außer honntags und Feiertags Beilagen: Tie Illustrierte Kliekener Familienblätter Heimat uuBilä DieScholle vronats-BeiZugsvreis: Jjlit 4 Beilagen RM.1.95 tbneillustrierte „ 1.80 Zustellgebühr... „ -.25 euch bei Aichterschemen an einzelnen Nummern tfolge höherer Gewalt xernjvrechanschluß 225f k)rahtanschri 11: „Anze iger" Ponscheck 11686Frankl. M. wird. , ,, Jeder in der Heimat, ganz gleich, an welchem Platz er steht, ist von dem einen heißen Wunsch beseelt, den Soldaten an der Front, die täglich ihr Leben für uns einsetzen. Dank abzustatten Der Arbeiter ber Bauer, die Millionen ber Schaffenden, sie alle wissen, daß auch von ihrer Arbeitsleistung so unendlich viel abhängt, und daß es die Ehrenspflicht eines jeden einzelnen ist, mehr als nur Die Pflicht zu tun Wenn so Front und Heimat ein untrennbares Ganzes bilden, bann nicht zuletzt bes- halb, weil jeder einzelne, ob draußen oder daheim, weiß baß ber Führer biesen gewaltigen Kampf für jeden einzelnen Volksgenossen, Mann. Frau und Kinder, führt und kein anderes Ziel kennt, als bann, wenn die Waffen schweigen, jenen vorbildlichen Sozialstaat aufzubauen, an dessen Gestaltung schon jetzt tatkräftig gearbeitet wird Die großzügige Alters- Versorgung, das Wohnungsbauprogramm u. a m. sind einzelne Merkmale dieser Entwicklung, die sich anbahnt und die das Leben des deutschen Volkes lin feiner Gesamtheit grundlegend beeinflussen wird Wie sehr ein großer Teil der Arbeit, bie auf ; innerpolitischem Gebiet geleistet wird, schon jetzt auf ben zukünftigen Frieden ausgerichtet ist, das zeigt auch das gewaltige Werk der Umsiedlung, das ’ mitten im Krieg in Angriff genommen und durch- geführt worden ist. Kein einziger dieser Hundert- taufende, die ihre Scholle, auf der sie in Wolhynien unb Galizien, im Baltikum unb in Polen, in Bes- farabien der Bukowina unb Dobrubfcha oft mehrere Jabrbunberte faßen, verlassen haben, ist dazu gezwungen worden ..Der Führer hat uns gerufen, bas war bas Wort, bas wie ein Magnet wirkte unb in ben Herzen biefer Menschen, bie fern der Heimat immer echte Deutsche geblieben waren, einen heiligen Funken entzündet hatte. Sie kannten ia alle ben Führer nicht, sie kannten nicht das neue Großbeutsch'anb, sie hatten nur von ihm gehört. Aber her Glaube und das Verttauen in das, was ber Führer für sein Volk geleistet hat. war so groß, baß es für sie keine Hindernisse gab, fonbern nur ben heißen Willen, im Rahmen bes nun aroßer gewordenen Deutschlands ihre Kräfte zur Verfügung zu ftellen. Und es ist der besondere Stolz dieser Menschen, daß sie nun. vornehmlich in den wieder zum Reich gekommenen Gauen eingesetzt werden, m denen eine systematische Aufbauarbeit zu leiten ist Ob es bie neuen Reichsgaue im Often ober die Gebiete im Westen sind ber G-danke bes Aufbaues unb ber Wunsch. Neues zu schaffen, beherrschen ieben einzelnen der hier tätig ist So wird auch hier noch während die Waffen sprechen, wertvolle Arbeft geleistet, deren Ausmaß noch gar nicht abzu- ; J vlemtag.3l.vez.l94y Gietzener Anzeiger vrühllche Unl6erfttäts6ruderei 8. lange General-Anzeiger für Oberhessen ftiefjen, 1-9 Wenn man jetzt, im zweiten Kriegswinter, Tag für Tag Zeuge jener einzigartigen inneren und lußeren Haltung des deutschen Volkes wird, das ,e toM sE I «5 Si Nllkll- Jj I Alles für den Sieg! Au ruf des Gauleiters zum Jahreswechsel an die Devölkerung Hessen-Nassaus 7lat onalsogiaiistrn des <«a»es Keffen-Tiaffau! Männer in d r $ron< der Wehrmacht! Männer und Fronen in der Sront der Heimat! Tlach einem Zohr erioloreichster und machtvollster deutsch:r Geschichte, nach unverqleich. >ichen Waffenerfolgen und tapferster Bewährung der Herzen in der Heimat, dürfen wir dem Zahre 1941 mit sieghafter Zuversicht entgegensehen. . Wir wissen, dak sein Inhal« allein durch die in den veraangenen Dionaten bewiesenen Tugenden de- Mute-, der Treue und Opserbere tfchaft unsere» Dol es gesta't- wird, und wir wissen, daß wir mit ihnen ü^er unseren letzten, in seiner anmaßenden Gewalt bereits gebrochenen Gegner, über das triegeverbrecherische England ieqen werden. Mit dem Blick auf den Führer, der un aus tiefster vö »ischer 7lot -u höchster M ch«, au- Knechtschast und S> nger zu Freiheit und Brot, aus der natwnalen und so ialen Zerriffenheit w, Gemeinschaft führte und gegen alle Widersacher das Be.ch, die Heimat aller Deutschen, eroberte, treten wir in d'S Iohr 1941. Unser Vertrauen: Adolf Hitler! Unsere Parole: Das Beich! Unser Gelöbn.S: Alles für den Sieg! Heil dem Führer! -s •h ?■> rtfibi» 09 ubn unter®»? o, der ft oirft, Vü nmt rnimtiL* SiiickuM , Dicht W livriert d» n an ! Drbnumi rüte päifchen Konflikt oder in die Auseinandersetzung im Fernen Osten einmischen sollte. Das ging deutlich an die Adresse der Bereinigten Staate n, die durch eine Reihe wirtschaftlicher Maßnahmen, vor allem Ausfuhrverbote kriegswichtiger Rohstoffe, ihr Mißvergnügen gegenüber dem von Japan er- strebten Zusammenschluß Ostcrsiens kundtaten, wie sie die chinesische Tschungking-Regierung des Marschalls Tschiangkaischek durch eine große Anleihe in ihrem Widerstand gegen Japan bestärkten. Auf der anderen Seite sucht Roosevelt, der am 5. November für eine dritte Amtsperiode zum Präsiden- den gewählt wurde, Englands Kampf gegen Europa mit allen Mitteln zu stützen, soweit sie nicht den offenen Krieg bedeuten. Wie sehr er dabei aber das Interesse der USA. zu allererst im Auge behält, bezeugte der Tausch von 50 alten Zerstörern gegen Flotten- und Flugzeugstützpunkte auf den wich- tigften britischen Besitzungen im Atlantik. Auch England griff durch Wiederöfsnung der Burmastraße für Kriegstransporte Tschiangkaischeks noch einmal In den chinesisch-japanischen Konflikt.ein, freilich ohne Japan damit treffen zu können, das schon kurz vorher in freundschaftlichem Einvernehmen in Jndo- china eine wichtige Flankenstellung bezogen hatte. 3>iex am 30. November, erfolgte Anerkennung der chinesischen Regierung Wangtschingweis durch Japan ist der Versuch, auch von der rein politischen Seite her die Konsolidierung des ostasiatischen Raumes voränzutreiben. Japan selbst hat sich mit der Bildung einer neuen Regierung unter dem Fürsten Konoye den Ausgangspunkt für eine nationale Revolution von oben geschaffen, die dem Lande durch eine scharfe Konzentration aller nationalen Kräfte die politische Struktur geben soll, die das japanische Volk befähigt, seinen Führungsanspruch im ostasiatischen Raum durchzusetzen. Der Dreimächtepakt vom 27. September, dem Ende November Ungarn, Rumänien und die Slowakei sich anschlossen, stellte ausdrücklich feit, daß die Beziehungen der vertragschließenden Mächte zur Sowjetunion durch das Abkommen nicht berührt mürbem So hat sich die durch den Freund- schaftsvertrag vom August 1939 und die Abgrenzung der Interessensphären im polnischen Raum im September 1939 begründete Klärung des Verhältnisses zwischen Deutschland und der Sowjetunion auch im vergangenen Jahr im Sinne der traditionellen Verbundenheit beider Mächte für beide vorteilhaft ausgewirkt. So kam am 11. Februar ein deutsch-russisches Wirtschaftsabkommen zustande, bai Warenlieferungen mit einem Jahresumsatz von 1,2 Milliarden Mark vorsieht. Im November brachte der Besuch des fowsettusfischen Außenkommifsars Molotow in Berlin eine vertrauensvolle Aussprache über alle die beiden Mächte berührenden. Fragen. Im übrigen war das Jahr 1940 auch für I die Sowjetunion ein Jahr der Revision der vor zwei Jahrzehnten geschaffenen Verhältnisse. Am 12. März konnte nach einem harten Winterfeldzug ' der Friede mit Finnland wiederhergestellt werden, durch den Rußland in den Besitz der Karell- ! schen Landenge und anderer Grenzverbefserungen kam. Am 1. Juli erhielt die Sowjetunion Bessarabien und die N o r d b u k o w i n a zurück, und noch im gleichen Monat werden Estland, , Lettland und Litauen als Räterepubliken in j die Sowjetunion aufgenommen. So ist das Jahr 1940 wirklich weit über die Gren- I zen des deutschen Lebensraumes hinaus zu einem Jahr der Wende geworben, zum Geburtsjahr einer neuen Ordnung, in der die jungen : Volker, frei von den Fesseln eines ausbeuterischen Systems der alten Plutokratien ihre Kräfte werben \ regen können in einer Welt, die beherrscht wird von dem Gedanken eines gerechten Ausgleichs der nationalen Interessen, aüsgerichtet nach dem Grundsatz, daß Führung und Verantwortung den Volkern zu- kommen, die kraft ihrer Leistungen dazu berufen sind. Noch sind wir nicht am Ziel, noch wehrt sich in England eine engstirnige und eigensüchtige Plu- tokratenkaste zäh und verbissen gegen eine Or> j nung, in der für sie fein Platz mehr ist, weil die unaufhaltsam heraufziehende Idee eines nationalen Sozialismus keine Ausplünderung der Volker durch eine kleine Schicht schmarotzender Drohnen mehr | zulassen wird. Wir wissen, daß uns noch ein harter Kampf bevorsteht, aber mit der ruhigen Gelassen- j Helt und stolzen Zuversicht, die uns das Bewußtsein gibt, daß mir für eine gute Sache das Schwert flihren, gehen wir in diesen Entscheidungskampf fük die endgültige Freihett unseres Volkes und die Sicherung feines ihm zu ko mm enden Platzes in einer besseren Welt. Mit dem Blick auf den Führer, dessen geniale Kunst als Staatsmann und Feldherr im vergangenen Jahr die große Wende herauffuhrte, im festen Derttauen auf unsere Soldaten, die im vergangenen Jahr so Unvergleichliches vollbrachten, und Im Bewußtsein der eigenen inneren Kraft be« treten wir stark ^nd entschlossen die Schwelle des neuen Jahres, gewiß, daß jeder Tag uns dem Siege näherbringt, der uns nicht mehr -u entreißen m- Dr. ft. W» Langt Auf dem Wege zur neuen Ordnung wer- K’o.r t'l.i R Wau ruh Bnsbani Diese Nachricht kennzeichnet die tiefe Verwürze- p.OrW jng der Stellung der Sowjetunion aur Neuen ’J üuch Ordnung in Europa uni) insbesondre seines 23er- 1 tiltnisses zu Deutschland als der führenden Macht .-vtrj, euroväischen Umbruchs. Der Satz, mit dem der A N rutsche Reichsaußenminister von Ribbentrop 6te bii |ae Verhältnis der beiden Reiche und Völker zu- M uni (inanber bezeichnete, daß es nämlich Deutschland > Füh« jnö Rußland früher immer schlecht gegangen ist, ^nunj penn sie Feinde waren, aber nie, wenn sie Freunde ,hir«u, l paren, — dieser Satz ift. tief in das Bewußtsein des 'Sydney "n milii' Darr an d a Führer! f). Himmler, Frau Helene Weber, Wwe 04384 Kauf ihn bei 6125 D, Gießen, den 31. Dezember 1940. 6103D 1941 von 15 bis 18 Uhr. jeweils von 8 bis 13 und 6128 D TE< . 'Wlböijrnr 1941 1941 1941 Im Herren der Stadt Nach langem schwerem Leiden verschied gestern Im Alter von 56 Jahren meine innigstgellehre Mutter und treusorßende Schwiegermutter Hirse fall ■ 'Jnjiln Zur Trauerfeler am 2. Januar 1941. um 14 Uhr. in der Kapelle des Neuen Friedhofes erwarten wir zahlreiche Beteiligung. (Heben, den 31. Dezember 1940. Gnauthstr. 84 Wegen Inventurarbeiten am 2. Januar 1941 geschlossen! KräuterausJung, Gießen in der Mftuaburg. |8i8Sd r Sieg und der Frieden errungen sind. Der Stellv. Kommandierende General und Befehlshaber im Wehrkreis IX. (Zimmer 7), und die Straßen: Gutfleifchstraße, Hitlerwall, Senckenbergstraße und Wiesenstraße der Geschäftsstelle Ost (Zimmer 12) zugeteilt. Die Bewohner vorgenannter Straßen erhalten ab 1. Januar 1941 Lebensmittelkarten und Bezugscheine von den Geschäftsstellen Mitte bzw. Ost. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ernährungsamt Abt. B. Joh.10, 27-29 Heute gegen 4 Uhr nachmittags entschlief sanft im Herrn nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Großmutter, Tochter, Tante und Schwägerin Karoline Menken, geb. Henrich im 68. Lebensjahre. ' Die Trauerfeier findet Freitag, den 3. Januar 1941, um 14 30 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen. Unser Geschäft bleibt wegen Inventur am 2. und 3. Januar geschlossen Schniewindt, General der Infanterie. Nauru. „Sotschuwstw'ljuMi." Don unserem N.-Äenchterstatter. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Moskau, im Dezember 1940. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Hans Weber nebst Frau. I wiima,jl ! u i M $ No. °P’ir. am 28. Dezember 1940 durch den Tod entrissen. Wir werden dem Jederzeit einsatzbereiten Freund und Förderer unseres Rudersportes ein ehrenvolles Andenken bewahren. Gießener Rudergesellschaft 1877 e.V. Bekanntmachung. Bett.: Ausgabe von Lebensmittelkarten. I. Bei nicht terminmäßiger Abholung der Karten wird eine Gebühr von RM. 1,— je Personalausweis erhoben. II. Die Ausgabetage werden wie folgt festgesetzt: । Ihre Geschäftsdrucksachen »teilen die Verbindung her zu Ihren Erzeugnissen Man stellt sich die 8e- ! ecneffennelt Ihrer Waren so vor. wie man Briefbogen. Briefumschläge. Postkarten Rechnungen.Qeschäftskarten ihres Hause» beurteilt Legen Sie deshalb Wert auf gepflegte Drucksachen I Wir bieten sie Ihnen Brühl’eche Druckerei, Schulstr. 7, Ruf 2251 ien Fan n euro. im Uten, nähme«, 3. s. 7. 8. 8e> btr | durch ; n Latz, , i s c h f r f fidjdu- Ins Saat- iartoteln BOGbZQCM „Glüchspir' anerk.Ackerfenen, Boran, Cftbote# Lrübbote, Mittelfrühe, Sieglinde u. andere Sorten hat abzugeben bei frostfreiem Wetter 104327 (»rnst Köhler, Bettenhanseu über Licb. Televbo» 383. Jäh und unerwartet wurde uns unser Ruderkamerad und langjähriges Vorstandsmitglied Louis Scharmann Reichsführer ff und Chef der Deutschen Pottzri. Berlin, 1. Januar 1941. Oer Stellv. Kommandierende General und Befehlshaber im Wehrkreis IX zum Jahreswechsel. NSG. Zum neuen Jahre spreche ich allen Angehörigen des Wehrkreises Ix meine Glückwünsche Or. Ley an die politischen Leiter der RGOAJ). Berlin, 30. Dez. (DNB.) Reichsorganisations. (eiter Dr. Ley richtete folgenden Aufruf an die Polittschen Leiter der NSDAP.: Zum Jahreswechsel 1940/41 sende ich euch allen die herzlichsten Grüße und danke euch für den unermüdlichen Einsatz und für die aufopfernde Arbeit. Es ist jetzt nicht die Zeit, viel Worte zu machen. Wir binden den Helm fester und marschieren in unwandelbarem Gehorsam und eiserner Disziplin nach dem Willen und den Befehlen unseres Herr- lichen Führers. Wir sind dem Schicksal dankbar, uns in diese Zeit hineingesetzt zu haben, damit wir als Soldaten unseres Glaubens und unserer heili- gen Idee für Deutschlands Größe und Freiheit kämpfen dürfen. Wir gehorchen, wir kämpfen, wir glauben und wir siegen! Das alte glorreiche und schicksalhafte Jahr 1940 geht zu Ende. Wir fordern das neue Jahr 1941 in die Schranken und wir bitten das Schicksal: Gib uns Kraft und Gesundheit, das übrige werden wir schon tun. Politische Sol- baten des Führers! Marschiert in eine große und ruhmreiche Zukunft! Es lebe unser Volk, es lebe Deutschland, es lebe unser Führer! Reichsminister Oarr6 an das Landvolk Berlin, 30. Dez. (DNB.) Der Reichsmimster für Ernährung und Landwirtschaft R. Walther 4 sagt in einem Aufruf zum Jahreswechsel as Landvolk: Der Plan des Feindes, Rudolf Karstadt A.-G. KARZENTRA Gießen, Seltersweg 28 -__LLL lpan er. 3 ten, vii es Mai. ' Anleih, ten. An! N 5.210 . DrSsid,» | 1 Guropi l richt d,i I bei abtr | ly k ! lerftören ij denwilh. | ’udjßni j iraßefuk imml in t lich oh« kurz von I in 3nho* en HE irntfl btr ! ir duft rolitisihkll iWschkn 1 sich mit iter dm für eint bit den 31 natio- 1 soll, Mi sÜhNINgh etzen. her, dm die 61D* fest, M i lächle zvk nicht ot- 1 Freund 1 । AbM | Naum in' i BerM tojetunid} y r trM! beide iof ■ bruar A lande, M i tz von U ! er brach» omffliNij ;olle s«*: *en§.; ) auch M n der 0* »ja nterfeöRl stellt «J| «r Aaml xsserM'I non I ia M rNtW । zu f’f.j irtfljjl die Jjfl beuteriM IfUjf? tDirt* p ihr* WM • Böltern jL / ivcil MklAf A W kibrer- «Jd S Ls ist nur eine kleine unscheinbare Nachricht, die tot kurzem in Moskau bekannt wurde und die relleichi deshalb nicht die ihr gebührende Aufmerk- lmkeit auch im westlichen Ausland fand, weil sie -tebt von Regierungsseite, sondern nur vom jowjet- Mischen Staatsverlag herrührte. Dennoch sollte sie nichtig genug sein, um auch von jenen verzeichnet 1 werden, die noch heute auf die deutsch-russische jfrrsucht oder den deutsch-rufsischen Gegensatz spe- meren. Sie besagt nämlich, daß die erste Auflage, »r „Gedanken und Erinnerungen" Bis- 1 a r ck s, die erft im Herbst im Russischen erschie- en waren, in bemerkenswert kurzer Zeit aus- erkauft war. Der Staatsoerla-y roin) nun, um as politische Interesse an der seit über Jahres- dft eingetretenen 9leu Orientierung der sowjetrussi- hen Außenpolitik befriedigen zu können, binnen arzem weitere Auflagen folgen lassen. aüS. Sch verbinde txrmft meinen Dank fflr bd FK 16 Kriegsmonaten Geleistete. Es verbärgt mir, daß wir auch künftig unsere ganze Kraft einsetzen den, bis der Sieg und der Frieden errungen uns wie im Weltkriege auszuhunaern, ist durch unsere vorausschauen'de Arbeit und oen unermüdlichen Einsatz unseres Landvolks zuschanden geworden. Die deutsche Kriegsernährungswirtschaft hat ihre Bewährungsprobe bisher glänzend bestanden. Die kommende Zeit wird an das deutsche Landvolk und an uns noch weiter hohe Anforderungen stellen. Ich weiß, daß alle kommenden Aufgaben gemeistert werden. Zum Jahreswechsel spreche ich dem deutschen Lcuckwolk und allen meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen meinen Dank für die geleistete Arbeit aus und verbinde damit die herzlichsten Wünsche für das neue Jahr. An die Woffen-11 und Polizei. Berlin, 1. Januar. (DNB.) Der Reichsführer fj und Chef der Deutschen Polizei Himmler hat folgenden Aufruf zum neuen Jahr erlassen: Männer der Waffen-^ und Polizei! Im großen Jahre 1941 beherrschen uns: der Gedanke an das Reich, der Wille zum Sieg, der Glaube an den Welcher Ausgabetag für die Bezugsberechtigten in Frage kommt, ergibt sich aus der Aufstempelung auf dem Personalausweis. Beim Empfang der neuen Karten sind die Reste der Karten des 17. Dersorgungsabschnittes zurückzugeben. An Kinder werden Lebensmittelkarten nicht ausgehändigt. Während der Ausgabetage werden Bezugscheinanträge nicht entgegengenommen. Mit Wirkung vom 1. Januar 1941 treten hinsichtlich der Geschäftsstellenabgrenzung folgende Sicherungen ein: Die Straßen: Auf der Bach, Diezstraße, 'handlet- berg, Kaplaneigasse, Kirchenplatz, Kirchstraße, Lindenplatz, Marktlaubenstraße, Neuen Säue, Schloß- geffe, Schulstraße, Sonnenstraße, Wetzsteingasse und Wetzsteinstraße werden der Geschäftsstelle Mitte 1. Ausgabetag: Donnerstag, 2. Januar 1941 2. „ Freitag. 3. „ Montag. 4. „ Dienstag, 5. „ Mittwoch. Altersverelnigung 1882 — 1032 x Wir bedauern tief den Heimgang unseres lieben und guten Alterskameraden Louis Scharmann DieTrauerfeier findet am Donnerstag,dem 2. Januar 1941, nachmittags 2 Uhr in der Kapelle des Neuen Faedhofes statt Um vollzählige Teilnahme bittet der Vorstand. 6106 WiMVkll Die Lebensgemeinschaft des deutschen Walde» in Bilden» ISO Naturaufnahmen an» dem Tier- und *Pflanxenle»en des heimatlichen Walde» auf 1»8 Nupjerliefdruck- lofeln.mit lebendige« und auffchlutzreichem (kinführungstexr von K.Gerhard u.ö.tBol^ «Preis NM 4,80. „(5s lebt und webt in dem Bnche, und wer e» versteht, mir emp- fSn-^ lichen Sinnen bis bildgeword. Natur- schonheiten in lieh aufzunehmen, dem singen u. klingen die Tafel« tausend (Erinnerungen wach an einstmals leibhaft Erschautes.* Neclams Universum Verlangen Sie kostenlos unsere bebilderten WerbeblStler 3u beziehen durch sede Buchhandlung? tzugo Bermühler Verlag Berlin'Ltchrerleldtz Aussen eingebrun^en Er bedeutet für ihn die ein- bche Anerkennung, daß Deutschland zu d«n Grundigen der Bismarchschen Politik zurückgekehrt ist, inb er begrüßt darin das deutsche Eingeständnis, to die Zeit des prinzipienlosen Liebäugelns mit jem Westen, das vom Zwischenreich betrieben puvde, für immer vorbei ist. Denn damit trifft Deutschland auf verständnisvolle Regungen der politischen Volksseele Rußlands, das durch die Döl- hrbundspolitik Litwinows nur Enttäuschungen, kdißerfolge und Niederlagen eingeheimst hat. Läßt man dagegen die Ereignisse im letzten htscheidenden Abschnitt des europäischen Geschehens, tl-besondere auch im abgelaufenen Jahr 1940, Re- lut passieren, so hat auch Rußland eine derart bemerkenswerte Reihe von großen außenpo- st tischen Erfolgen au verzeichnen, daß alle s^wjetrussischen Beurteiler sich über ihre höchste Be- pertung für die Stellung des russischen Reiches md seine Zukunft im klaren sind. Man muß in kr russischen Geschichte schon sehr weit zurück- Uättern, wenn man auf ähnliche hervorstechende Ereignisse stoßen will. Da sind die erfolgreichen Auseinandersetzungen mit Dolen und Finnland, die zu einer Befriedung der Sowjetgrenze fn Nordwesten und Westen des russischen Reiches mb zu einer Befestigung seiner Stellung geführt oben, die Rückgewinnung Bessarabiens nb der baltischen Provinzen, die erreicht mrbe, ohne einen Schwertstreich zu führen, die sttschreitende Normalisierung des Verhältnisses zu I a p a n und der Ausbau der Beziehungen zu talien, vor allem aber die Herstellung einer Glichen fteundschaftlichen,Zusammenarbeit zwischen Rußland und Deutschland, deren Wert für «den Russen so evident ist, daß darüber fein Wort schäft ffrtb Ne ständig wachsende Zusammenardeft schon eine Selbstverständlichkeit geworden. Und dies allen Illusionen der englischen Gegenseite zum Trotz auf der Grundlage der neuen kontinentalen Machtstellung, die Großdeutschland erworben hat und durch die Rußland sich, wie dies Molotow ausdrücklich hervorgehoben hat, nicht hn geringsten bedroht fühlt! . .Franz Vogt&G. Giessen Goelheifr. 32 Seifersweg 44 Ruf: 2464 mehr verloren wird. Auch das neue Rußland hat — und zwar dank Deutschland — erst heute Der- sailles überwunden und damit die schmerzlichen Folaen des furchbaren Zusarmnenbruchs nach dem Weltkriege beseitigt! Die Erkenntnis der Tatsache, daß die» im Zusammenwirken mit dem Deutschen Reich ermöglicht wurde, ist grundsätzlich bestimm mend für die freundschaftliche Stellung Sowjetrußlands zu den Mächten der europäischen Neuordnung. Im Russischen gibt es einen aus dem Getriebe der innenpolittschen Auseinandersetzungen heraus entstandenen Ausdruck, der heute Üm Vokabularium des politisch interesiierteu Russen einen festen Platz einnimmt und die Stellung jenes bezeichnet, der zwar nicht aktiv an den Kämpfen beteiligt ist, diese aber mit positivem Interesse ver- folgt und im Innern mit den Zielsetzungen des Kämpfers sympathisiert. Er heißt „Sotschuwst- w u j u st s ch i", gleich mitempfindend, die Ansichten teilend. Will man die Stellung Rußlands zu den Mächten der neben Ordnung in Europa kennzeichnen, so kan-n man es nicht besser tun, als daß man auf sie diesen russischen Begriff anwendet. Deutsch land führt den Krieg gegen England — Rußland steht neben Deutschland! Deutschland und Rußland sind wieder Nachbarn geworden und haben Freundschaft geschlossen. Deutschland und Italien haben ein Bündnis mit Japan — Rußland trachtet danach, seine Beziehungen zu Japan, das ebenfalls sein Nachbar Ist, in Ordnung zu bringen. Rußland ist formell neutral — aber wie ist fein Verhältnis zu den Kriegfichrenden? Es hat sich gegenüber der englischn Seite dahin geäußert, daß im verflossenen Jahr mehr als einmal deren böser Wille festgenagelt wurde. Man hat London von höchster Regierungsstelle in Moskau bescheinigt, daß England sich feindlicher Umtriebe schuldig gemacht und sich auch sonst innper von neuem politischer Methoden bedient habe, "die gegen die Interessen der Sowjetunion gerichtet waren. Stalin selbst hat davor gewarnt, auf die Tricks Englands hineinzufallen, das nur einen Dummen sucht, der ihm die Kastanien aus dem Feuer holen könnte. Englands Botschafter in Moskau wird von den wichtigsten Beschlüssen der russischen Regierung, nicht in Kenntnis gesetzt, seine Anwesenheit wird einfach ignoriert, seine Proteste werden zurückgewiesen und sein Land wird in der Presse mit Hohn und Spott überhäuft. Zu gleicher Zeit wird aber das Verhältnis au dem anderen Partner im englischen Krieg immer freundschaftlicher gestaltet. Nach dem Abschluß der deutsch- russischen Verträge vom August und September 1939 wurde auch im neuen Jahr die Politik der Konsultation, der freundschaftlichen gegenseitigen Beratungen und der Zusammenarbeit zum beiderseitigen Wohl fortgesetzt. Im gegenseitigen Einvernehmen wurde eine Neuordnung der Dinge im baltischen Raum und auf dem Balkan durchgeführt. Der Abschluß des Dreimächtepaktes wurde in Moskau gutgeheißen. Der Handelsverkehr wurde zum Vorteil beider Reiche weiter ausgebaut. Schließlich fartb die Tatsache, daß die deutschen und die russischen Interessen nirgends gegeneinanderstehen, in dem Molotow-Besuch in Berlin, den Abreden mit dem russischen Außenkommissar und dem nachfolgenden Botschafterwechsel sichtbaren Ausdruck. Während die Beziehungen zu England den ©efrierpunft erreicht, ja praktisch aufgehört hahen, ist für Rußland und Deutschland die gute Nachbarin stiller Trauert Paul Menken Berta Menken, geb. Drebes Paul Menken fr. Albert Gernandt Wilhelm Menken Karl Ochs Adelheid Ochs, geb. Menken Liselotte Menken, geb. Sayn Erika Gernandt, geb. Menken Hedwig Menken, geb. Klimpel und 8 Enkelkinder. Kinzenbach. Camberg, Völklingen, Hanau a. M., Burkhardsfelden, Schwelm i. W., den 30. Dezember 1940. Die Beerdigung findet am Neujahrstage, nachm .3.15 Uhr vom Trauer- 'lause aus statt.'Von Beileidsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen. Das Bombardement von Nauru, der 21 qkm großen Südseeinsel im Stillen Ozean, lenkt die Aufmerksamkeit auf die weitausholende Störungstätigkeit der deutschen Hilfskreuzer „auf allen sieben Weltmeeren". Nauru, von rund 3000 Menschen, darunter etwa 1000 Chinesen und 200 Weißen bewohnt, war von 1888 bis 1914 deutsches Kolonialgebiet; es war wichtig durch seine wertvollen Guano- Phosphatlager. Heute ist beachtlicher, daß die Engländer gegenüber den deutschen Hilfskreuzern das hilflose Nachgucken haben. Eben hat der Generalpostmeister in London erklärt, daß die ganze englische Post der zweiten Oktoberhälfte nach der Südfee durch deutsche Einwirkung verloren gegangen ist. Die plötzliche Ausrüstung der „Em- preß of Russin" zur Abwehrjagd auf das deutsche Geisterschiff war fruchtlos. Aus aller Welt. Augunfall auf der Strecke verlin—Hannover. Am 30. Dezember fuhr gegen 3 Uhr morgens auf der Strecke Berlin—Hannover, auf her eine Block st örung eingetreten war, ein aus Richtung Berlin kommender Güterzua zwischen den Bahnhöfen Nennhausen und Rathenow auf einen Urlauber-Schnellzug, der durch Ziehen der Notbremse zum Halten gekommen war, auf. Durch den Anprall wurden die beiden letzten Wagen des Urlauberzuaes beschädigt. Unter den Reisepden dieser Wagen sind fünf Tote, sieben Schwerverletzte und eine Anzahl Leichtverletzter zu beklagen. Aerzliche Hilfe war sofort zur Stelle. Die Untersuchung über den Unfall wurde an Ort und Stelle von dem Kommissar des Reichsverkehrsmini- sters, Ministerialrat Dr.-Jng. Gottschalk, noch in den Morgenstunden persönlich aufgenommen. HaupnchnMetter^ Dr. »Irtebtttti Wilhelm Lange Stellvertreter oe» HaupNchriitleile« Ernst Blumschetn. Beranttvortli» ür Hoitti untz Bilder Dr ift. w. Lange für da» fteitueton: Dr. HanS Thyriot; lür Stabt (Miefeea. Pronin,, Wtrlichan u. Svort: Ernst Bmmiche n. Druck und Berlaa Brühlithe Untveriitak^druckeret R. Lange 9. Beriaaeletirr Dr.. Ang. Erich Hdmann Än,etgenleiter Hane iÖeiollekte tIm Gemeindeiaal 9teuiahr, 1. Mannar. 10, Kahn, horschule, Kollekte; 14, Naumann, Kollekte. Jüngere kaufmännische Kraft (Herr oder Dame) zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Angebote erbeten an Textilwerk Heinrich Hofmann Garbenheim bei Wetzlar 8117V Lehrling für Zahntechnik gesucht. Wo Nagt d. Geschäftsstelle desGietzenerAn- zeigers. 04370 Zwei jüngere Mitarbeiterinnen zum baldigen Eintritt gesucht. Kaufm. Vorkenntnisse erwünscht. pseiffer'sche LlniversitätsbuchHandlung Walltorstratze 21. 6137D Tüchtiger Schneidermeister für die Leitung einer Berufs- Bekleidungsfabrik zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Angebote mit Lebenslauf und GeHaltsawvrüchen unter 6118D an die Geschäftsstelle des Gietzener Anzeigers 4 Efloet-oöet llbftelltäume Grötzeca.lOOgm 1. Anwesen Marburger Str. 5 per 1. Februar 1941 zu vermiet. 04375 Näheres Kaiserallee 45 p. | Mietgesuche | 4-8-ZiMer- WM zum 1. Februar gesucht. Schriftl. Ang. unt. 04370 an d. Gietz. Anz. Suche Wow mit Bad zum 1. Avril od. früh. Schrift!. Angeb. unt. 04366 a. den Gietz. Anzeiger. Baos- u. iictaotta gesucht. Hotel Prinz Carl ME1STER.SEXTETT Leitung: Robert-Biberti Mit vollständig neuem Programm! Zum sofortigen, evtl, auch etwas späteren Eintritt von hiesiger Grotzhandlung gesucht. Ausführliche Bewerbungen mit Zeugnisabschriften, Lichtbi d und Angabe der Gehaltsansvrüche sind zu richten unter 6134D an den Gietz. Anz. Mgr tzi.se für Büroarbeiten sofort oder später gesucht Z.MrMeWv.-Mtz. 04380- Seltersweg 58 Zwei hochtragend^ Rinder zu verkauf. I *1420 Hof Albach. Ein noch gut erhaltener 104372 Kachelofen Küchenherd Schuhmachernähmaschine 1 Paar Herrenstiefel Nr. 39-40 1 Paar Damen- Schnürstiefel,37 1 kleiner Weitzer Küchentisch 1 Nachtschränkchen, 1 Bettstelle billig abzugeben Krodorier Sir. 39. 3 Damenkleider und 3 Mäntel (Grötze 44) zu verkaufen. 04371 Marburger Stratze 58 710. Geburtsanzeigen wi Brühl. Gießen Richt auffchieben! Es jgtbt teure, die zu keinem Entschluß kommen können. Es qibt aber Dinge, die keinen Aufschub dulden. Eine gute Privatkrankenkasse iss heute nötiger denn je. Taufende haben dreie legens« reiche Einrichtung erprobt. Wollen Sie nicht auch einmal bei uns ansragen? Deutsche Mittelftanöskrankenkafse Nolkswohl Dortmund ■ Beitrag für Mann, Frau und I Kind schon ab NM 6.60 mtl. B ■ ■ ■ Hier ausschneiden . ■■ ■ ■ I 3d> nabt 3brr MiNrilvna gele'en und V wärt nicht abgenrial, 3brr neuesten M lartfe einmal «u »rufen- 2 leere Zimmer iör Börozwecite in gut. Geschäftslage für sofort gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 6126D a. d. Gietz. Anzeiger Stellenangebote Seme Ursprungs* Zeugnisse, onbem nur Zeugnt» abidiriften dem Be rnerbungsichreiben bei 'eßen! — Sichtbübei andBewerbungsuntev aflen münen zur Der meibung von Verlusten aus Der fRüd'eite tarnen und Anfchrifl des Bewerbers tragen! 3-4-Zimmer- Wonnung mit Heizung und Bad in Gietzen oder Umgegend suml.trebr.1941 au miet, gesucht Angebote an: Nudolf Kahnt ' Frankfurt a. Dl , Kreutzerstr. 7 Hl. »»linier WMl von Abteilungsleiter eine* hiesigen Betrieben sofort gesucht, I Schriftl. Angeb mit Preis untr 6059 D an den Gietzener Anzeiger erbeten. Win möblier e MM mit Heizung bevorzugt, gesucht, Nähe des Stadttheaters. Schrift liebe Angebote unter 043s 1 an den Gietz. Anz. BlfitllW llMrMMlMel Schultzratze 7/9 Stelle zu Ostern 1941 oder früher 2 aufgeweckte Jungen als 04379 Lehrlinge««. Karl Uhlmann Autokühler-Svezialwerkstatt Gietzen Zu den Mühlen 2 5593 r» - Wi B (xv X >.■> Xrffa ■yX -4 ) > 'M Ser !ibe zi . W. jtinl'1 ! # .Jlilf V\i 9 (jii- 1(110^ 'n di- . Di N ; Ml Wi ;0 die Mb ;ibei ;fito ;.n N Gießener Muhaus-Ner hervorragende Qualität Mei! ^lini 6201D Kaufe ständig gut genährte \Verbung wirksam unterstütze" Gering. n 9 « 'iche > fui •jtnJ Str litt 1 Ihensi senS ihren i'mbol 1 Mi -herrsi Gut erhaltener warmer Damen-Schia rock und Anzug für 8iähr. Ölungen zu taufen gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 6135D a. d. Gietz Anzeiger. eine Spitzenleistung deutscher Braukunst JUMP Klavier zu kauten gemcht G. Ebert Klaviermachei Bleichstratze 17. Zweijährige Handelsklasse für Schulentlassene mit 8-jähriger Schulbildung. Für Mädchen auch Kochen und Nähen. Frühzeitige Anmeldung erbeten, da die Aufnahmeprüfung bereits vor Ostern statt findet und eine spätere Aufnahme nicht vorgenommen werden kann. Ein-u.halbjährige Handelsfachklassen höhererSchulbildung,bei Sekundaoder Mittelschulreife ohne besondere Aufnahmeprüfung. Anmeldungen für das neue Schuljahr und Auskünfte jederzeit im Schulgeb ude Gießen / Goethestr. 32. Ruf 2486. Braune tarnen- LeMniMe m. Inhalt Sonntag nachmittag verloren aus dem Weg Hammstr., Neustadt, Marktplatz, Ludwigstr. Geg. Belohng. abzug Lahnstr. 19 I lks. Silvester! 19 bi« 21 Uhr Außer Miete Uraufführung mit Kabarett-Einlagen nützen Deeheib Rb S! hb M | Kaufgesuche | 1 1/2tO Opel-Blilz Lieferwagen zu kaufen gesucht Schriftl. Angeb. unter 04383 a. d. Gietz. Anzeiger. Gui erbaaenr Pianos oJliliel zu tauieu gesucht Pianobaur Schönau re> >260 Mittwoch. Xenlahr! 15 15 bis 17.30 Uhr Außer Miete! Rotkäppchen Märchenspiel nach Gebr Grimn von Hermann Stelter. Preise von RM 0.30 b s L6*1 Der Ahnenpafe Schwank in 3 Akten von Max Neal u. Fr. Rud Frank Preise von RM. 0.60 bis 3.10. vVir kaufen gebrauchte mölLgeuwertifie Miagei gegen Barzahlung Opel, Dieken Ruf 2847/48 Vogtsche Piivat-Handelsschule Gießen, Goelhestr.32 Abends von 19 bis 22 Uhi Außer Miete! Der große Operettenerlolgl Der Vogelhändler Operette in 3 Akten von Karl Zeller. eioi® Preise von RM. 0.90 bis 3.60 Sonder.ErzeugniS: lEIDIEIL-lPIIILS ScliMIpM Bel Notschlachtung Transportaufo zur Verfügung M bi 7,) die em hellss neben fL X in' Telephon 2186 Wir beraten Sie Wir entwerfen Wir drucken gut Herausgabe de» besten Druo-eache ■ eie ISt CtlO billigste! 3rühl*sche Druckerei. Schulstraße ?. Anruf 2211 Henn snir ?G5 ^1' «I sie Wit ':i. bii »Öen. Hn! h be ichen Itit b «kluge lislon Mtrio bien! Mu M\ hs|. litt ID Irditr Sos •Ni f!)ge Wir kauten laufend iorbliaklien Carl Küchel Nacht Gießen eiosD iindenburgwaUlO I Verschiedenes | ! AW offenen Aaßeo iret Jungen un ein Jläöe en Decken ihre Wolddeimai. 'Bon Werner Siebold <5 Sehen Texi um fiunftörucktaieln ÜHnen RM. 2,85 Hugo *Bermüt)ler Verlag Berlin. Lichterfelde 8or Mn Man M Ä ( l Nb, ,Jrel tu 5’ Roßschlachterei Schilling di Giefeen Wetzsteingasse 10 Telenhon HS6 wr die beste Drucksache Heute abend, Anfang 19 Uhr Silvesterfeier im Saal mit Tanzl I | Vereine | Heuer - Wahrer- fereieipi 1. Jan. 1941 10* , Uhr Burghof* fort; h J’hei S Mi Ni Hq h We: 3s Kr.-W droeites Blatt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesien) 31 Dezember mo/i.Zanuar britische Hetze ausstreuen möchte um einen über dem Westwall aufmarschierten feindlichen vernichtet sein würden, wäre einem ungläubb Ins neueIahr! von Heinrich Knacker beschlossen. miert, ist das Grunderlebnis und die Grundlage weisen, daß der Mit dem Blute der Besten errungene ksichtspunkt Sieg der 'sieht, son- strenge neuen Prinzipien uns- alle vor neue. Nock klirrt der Frost / In West und Ost - Kameraden, wir marsckieren! Und blüht es rot von Blut im Schnee Dann wollen wir trotz Tod und Weh Im Glauben triumphieren! Das junge Jahr Ist hart und klar - Kameraden, wir marschieren! Wir schreiten stumm durch Gis und Nacht; Und keiner wird, wenns blitzt und kracht, Den frohen Mut verlieren! jetzt überall dq fein Gesicht, dieser neue europäische Mensch, wo Männer aus überströmender Lebens- fülle und — Kraft sich als Opfer einfetzen und etwas wollen, was man in der bisherigen Lebensverfassung ihrer Völker noch nicht wollte ... Sie wollen mehr, sie wollen ein neues Ethos für die gestufte und richtig, sinngemäß gegliederte Gemeinschaft ihres Blutes. Das Lebensziel ist dabei nicht mehr Ansammlung von Reichtum allein, Genuß schlechthin, sondern Leistung, Tat, Schöpfung. Unter diesem Gesichtspunkt ist dieser „schöpferische der großen Wende, die in dem Kampf dieses ab- gelaufenen Jahres ihren Ausdruck findet. Die stetige, in der Verblendung der Unfähigkeit herausgeforderte Vernichtung der englischen Macht an ihrem Ursprungsort gehört eben dahin. All das sind Entwicklungen, die dem bürgerlichen Empfinden kaum zugänglich waren, und die falsche Töne bekommen, wenn die bürgerliche Seele sich damit abgibt. Die Zukunft gehört einem anderen Seelentum, das ohne Sentimentalität ordnet und — wenn es notwendig ist — auch vernichtet. Das, was die Zukunft bringt, wird deshalb keineswegs ein Wiederbringen alter Behaglichkeit und rückgewendeter Rücksichtnahme auf herkömmliche Bedürfnisse sein. Das kommende Jahr wird es er- Krieg der Llebmaschungen. Bon Oderstl» utnant Dr Kurt Hefte, Professor an der tfniDerfi df Berlin Wer am 1. Januar 1940 in Deutschland oder irgendwo in der Welt gesagt hatte, daß die gegen« Raterialistischen Jnselvolkes richten sich gemessen an l esen Maßstäben von selber. Etwa wenn man durch ?undfunkaufrufe der Frauen der schuldbelasteten Staatsmänner die Hunderte von Millionen aliege- leuteter Inder vor den verfahrenen Wagen Eng- 1'irds spannen und — noch mehr aysbeuten will ... Iber wenn man mit Hilfe der Juden Palästinas die Araber, ausgerechnet die Araber gewinnen will,... Was vor zwanzig Jahren das mehr oder weniger trwußte Bekenntnis einer kleinen verspotteten Bald schmilzt das Gis; Bold grünt das Reis - Kameraden, wir marschieren! Die Zahnen, die für Dentsch'and wehn, Und uns voran zum Siege gehn, Wird junges Lenzlaub zieren! in der Freiwerdung der inneren Kräfte der Völker, J mege wird dann freilich kein Platz und auch keine Flugzeuge, der Arbeitskräfte, der Schöpfermächte in den ge» Notwendigkeit mehr sein. So entspricht es heute Ehe sich ..neuen Imperialismus" der Achsenmächte handelt, sondern um den Aufbruch der gesunden Vor neuen VerpMungeu. Bon Gurt Hotzel. Ein Jahr geht zu Ende, dessen Bedeutung wahr- cheinlich erst einmal von der rückblickenden Ge- chichtsschreibung künftiger Zeiten ganz ermessen □erben Fann. Es gehört aber zu den bedeutenden Hesensmerkmalen der Politik Adolf Hitlers und Benito Mussolinis, daß mir Mitlebenden yeute schon. He großen Linien und damit den ge« sichtlichen Sinn der von ihnen begonnenen Neuordnung erkennen können. Es handelt sich dabei m die entscheidende Formung des Zusammen- 1 ?bens der Völker im 20. Jahrhundert. Europa, !lsien und Afrika werden davon betroffen und er- iaüen im Zuge der großen, nun angebahnten Neu- iliederung ihr künftiges Gesicht. Zu dieser räum- chen Gliederung, die die notwendigen Ledens- läume der Völker sinngemäß absteckt, kommt Me Durchsetzung einer neuen Sozialgesin- - u n g. Damit ist die gesamte Lebensform des jdendländischen Menschen gemeint und darüber hin ins die des in den anderen Erdränmen lebenden Menschentums. So wird dieser Krieg zu der leberwindung eines abgelaufenen Zeitalters, dessen rückständige Neberbleibsel :im der englischen Plutokratie mit engstirniger Der- sissenheit verteidigt werden sollten. Roch im vergangenen Frühjahr glaubten die Bölter des Westens sicher auf ihrem überlebten Erbe zu sitzen. Sie meinten, sich noch immer über sie Achsenmächte und die von ihnen vertretenen tbeen lustig machen zu dürfen. Mit ihrem gleich- älls übecholten strategischen Denken versuchten sie Ire nach dem Ausfall Sowjetrußlands aus der Einkreisung mangelhaft gewordene Stellung zu ver- irsiern, indem sie Skandinavien in den Ansatz einer Imklammerung einzubeziehen suchten. Nach dem Mißlingen dieser verzweifelten Aktion unternahmen ■e den Versuch eines Aufmarsches gegen den nord- vestdeutschen Raum und das Ruhrgebiet. Dieser - wie jetzt einwandfrei feststeht, lange geplante — 5toß wurde von der überlegenen deutschen Führung vorausgesehen und im Keime vereitelt. Der Sinn der ganzen Entwicklung ist, sondern dienende Kraft, da wird auch eine Aufteilung der Güter der Erde, der „Rohstoffe", kein unlösbares ober nur kriegerisch zu lösendes Problem. Unter diesem Gesichtspunkte wird die Angliederung Afrikas an eine Völker zur eigenständigen Schöpfung, das ver- europäische Gemeinschaft einmal vollzogen werden. Heere sechs Wochen nach dem Antreten deutscher steht sich von selber. Die Rettung liegt ja gerade1 Für imperialistische „Stützpunkte" und Handels- Truppen nicht nur geschlagen, sondern völlig der Arbeitskräfte, der Schöpfermächte in den ge» Notwendigkeit mehr sein. So entspricht es heute Ehe sich noch die Welt von dieser Ueberraschung sunden und von fremder Geldherrschaft frei gewor- schon unserem neuen Rechtsempfinden, daß auch der erholt hatte, erfolgte der neue Schlag. Der englisch- denen Nationen. Diese Völker «aber haben sich frei- letzte englische Einfluß aus dem Mittelmeerraume französischen Absicht eines Einbruches in die Rhein- gekämpft, sie haben — wie der Fall Rumäniens; verschwindet, weil die Völker dieses Raumes an lande und in das Ruhrgebiet zuvorkommend, führte deutlich genug zeigt — die innere Linie erkämpft, Lebenskraft und Arbeitswillen den Englands bei . der Führer am 10. Mai den großen Schlag — die />- - 41 deutschen Heere traten im Westen an. Arm aus, der England zu umfassen und zu erdrücken suchte, so erschien das neue Bild. Deutschland hatte eine unmittelbare Verbindung mit dem Atlantik gewonnen. Es besaß "jetzt sowohl wichtige Stützpunkte für seine Unterseeboote wie für seine gen Kopfschütteln, wahrscheinlich sogar einer Antwort begegnet, die ihn dahin belehrt hätte, daß es etwas anderes sei, gegen Polen zu kämpfen als gegen Engländer und Franzosen, und daß der Weltkrieg noch in recht guter Erinnerung stehe. Es hat, so kann man heute rückblickend sagen, vor einem Jahr außer dem Führer und ganz wenigen Soldaten und Politikern wohl niemand gegeben, der einen deutschen Sieg, wie wir ihn im Mai und Juni 1940 erlebt haben, für möglich gehalten hätte. Man kann weiter gehen und behaupten, daß das Jahr 1940 für die ganze Welt ein Jahr der Ueberraschungen gewesen ist. , Stand man um die Jahreswende noch stark unter dem Eindruck des Siegeszuges in Polen, so erhob sich doch die Frage, was auf dem westlichen Kriegsschauplatz sich ereignen würde. Man rechnete aus, daß die Franzosen ihre Wehrmacht seit dem Friedensschluß von Versailles unablässig weiter ausgebaut und nicht nur dementsprechend einen gewaltigen Vorsprung an ausgebildeten Reser- oen, sondern auch an schwerer Artillerie, Kampfwagen und Flugzeugen gewonnen hatten. Man sah sich der M a g i n o 1I i n i e gegenüber, die als die stärkste Befestigungsanlage der Welt galt, an der gleichfalls viele Jahre gebaut worden war, während der W e st w a l l noch nicht einmal ganz fertig war. In Deutschland waren er st vier Jahre feit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht vergangen. Nur drei Jahrgänge hatten infolgedessen die vorgeschriebene zweijährige Ausbil- düng erhalten. Die Masse der Mannschaften der deutschen Wehrmacht war kurzfristig ausgebildet. Es gab Stimmen, die darauf hinwiesen, daß der Winter und die damit verbundene Wartezeit sich auf die Moral der Truppen ungünstig auswirken müßten. Umso großer war die Ueberraschung, als am 9. April der Kriegsschauplatz mit einem Schlag eine Ausweitung in einer nicht geahnten Richtung erfuhr: Im Wettrennen zwischen Engländern, und Deutschen um die skanbinabische Halbinsel gewannen wir, faßten an allen wichtigen Punkten der dänischen und norwegischen Küste Fuß und warfen die gleichfalls landenden Engländer im Laufe weniger Wochen heraus. Welche Stellung war damit gewonnen! Als strecke sich ein langer die ihnen den Anschluß an das neue Europa er-. weitem übertreffen und damit die britische Fremd- moglichte. Darin liegt der Wert- der Entwicklung macht mit dem Recht des Lebens und der Jugend, beschlossen. aber auch mit dem völkischen Recht der Eigenstän- Di- Heraufkunft eines neuen Menschen war digkett der Macht ablehnen und, wenn nötig, ver. der Kern aller politischen Prophetie und Deutung n-chten. Die,es gute Gewissen der Macht, der „yei- des Kommenden in den letzten Jahrzehnten. Er zeigt llge Egoismus wie ihn der Faschismus prokla. Segenstoß wurde dann zu dem großen festländi- chen Sieg im Westen, den die Feldherrnkunst des Führers errang. Dünkirchen bleibt sein ewiges 5nmbol, so wie Narvik das des deutschen Sieges im Norden bleibt. Vom Nordkap bis zur Biskaya ^herrschen seitdem deutsche Soldaten die Festland- äste, und England hat keine Hoffnung, auf dem -Lontinent noch Verbündete zu finden. Der Fall Griechenland und die Wüstenschlacht in Nordafrika ind für den Ablauf der großen Auseinandersetzung sicht wesentlich. Der im September geschloßene Dreimächte- i a k t wird zum Kristallisationskern einer neuen Seit. Daran ist nichts mehr zu ändern, was sich -uch immer außerhalb der Küsten Festlandeurovas loch rühren sollte. Das Bekenntnis dazu ist der Ausdruck der europäischen Entscheidung gegen England : mb die plutokratische Welt. Was das bedeutet, läßt fd, ermessen, wenn man die innere, menschliche, sitt- Iche Entscheidungskraft ermißt, die dazu varausgesetzt »erben muß. Dazu gehört etwa das Bekenntnis | Jes führenden Rundfunkmannes von Rumänien, I Jer in Berlin in deutscher Sprache vor dem Mikro- ibon sagte, daß die Wendung Rumäniens zu berT ! Achsenmächten durch den Opfertod tausender tapse- I ’er rumänischer Legionäre besiegelt sei. Das ist der Unterschied dieser politischen Entschei- | Jung für ein neues Europa, für eine neue Welt, laß sie auf Hofern gebaut ist, auf dem tau- । '-nbfältigen Märtyrertum der Besten all der Dol- I !;r, die den Wea mit uns in die Zukunft gehen I vollen. Das macht diese Wende zu einer geschicht- Ichen Tat, die, gemessen an dem widerlichen Trei- | ten der Friedensmacher von 1919, einen fitt- j lt d) en Aufstieg Europas und damit großer Üeile der Menschheit verbürgt. Die kläglichen und I verlogenen Versuche der plutokratischen Oberschicht I Englands und in ihrem (Befolge des instinktlosen, Auf der Front vom Niederrhein bis zur Mosel setzte der Angrift ein. Rechnete man auf der Gegenseite mit der Wiederholung des Schlieffenplanes, mit der Vorführung eines starken rechten deutschen Angriftsflügels durch Belgien und Holland und der sich damit verbinbenen Absicht einer Umfassung des linken Flügels des französisch-englischen Heeres, so brachte der deutsche Plan eine völlige Ueberraschung. Das deutsche Heer unter Führung des damaligen Generalobersten von Brauchitsch hatte feinen, Schwerpunkt nicht rechts, sondern i n bie Mitte- gelegt. lieber Sedan stießen starke deutsche Panzerkräfte in Richtung auf die untere Somme vor. Ihnen folgten zahllose deutsche motarifierte und zu Fuß marschierende Infanterie-Divisionen. Ihr Ziel war die Zerreißung der feindlichen Heere in zwei Gruppen, die Einschlie - ß u n-g der im Artois und in Flandern stehenden gegnerischen Kräfte. Die Absicht gelang voll. Während man an der Aisne sicherte und zunächst an der Saarfront und am Oberrhein stehen blieb, schloß man, von drei Seiten aus konzentrisch oorgefjenb, den Ring um fünf feindliche Armeen. Am 4. Juni war ihr Schick«, sal besiegelt Vorher bereits hatten die holländische und die belgische Armee kapituliert Zwei franzö- Sozialidee Adolf Hitlers eroberte einst' ist eine Organisierung dieser Gemeinschaft der Völ- bei uns im Volke mit jedem Jahr mehr Herzen und ker durchaus möalich, ja sie ist notwendig. Not- Hirne. Jetzt wird diese Idee, die schon lebendige wendig wird diese Ordnung auch aus Gründen der Tat und Schöpfung geworden ist, zu einem Symbol Wirtschaft: wo diese nicht mehr Selbstzweck und der Rettung für viele Völker. Daß es sich dabei nicht — wie die erbärmliche Krieg" ein Befreiungskrieg der stärksten und reichsten Naturen, der schöpferischen Menschen Europas. Wo wir Hinblicken, sehen wir aus den Völkern heraus den Aufbruch dieser Menschenart, die mehr von sich will, als man bisher wollte. Da TchitÜ deutscher" Mensch«»' ttonn'bürd), fit das Leben nicht mehr unter dem ®«F* kn Führer immer kräftigere Umrisse und 'chtteß- [ des kramerischen Konkurrenzbetriebs^ ans ........ v________ —, „e Verpflichtungen stellt, denen keiner ich aewalUae^llaatsmönnUche "Form' und Gestatt ^dern'unter dem der völkischen und soldatischen ausweichen kann, der dieser Zukunft und dieses k-wanm das verändert heute die Welt. Die neue« Disziplin und des Wettkampfes der Leistungen, so neuen Menschentums teilhaftig werden will. Als Re Mrestagi fceube" Kulturarbeit im Kriege Von Erich Lanqenbucher. Dor wenigen Tagen wurde die Oeffentlichkeit Ubivon unterrichtet, daß während der Dor- urtb r Üachweihnachtstage bis zum Beginn des neuen , wahres über 8000 Künstler eingesetzt werden, um butschen Frontsoldaten von Narvik bis zur spani- foen Grenze an der französischem Küste Unterhalt trag und Freude zu bringen. Dies eine Beispiel #igt deutlich den Anteil des deutschen k ul- tZrellen und künstlerischen Schaffens am Kriegsgeschehen. Als der Krieg begann, *nag mancher sich gefragt haben, in welchem Rahmen es dem kulturellen Schaffen möglich fein ttiirbe, auch während des Krieges feine Aufgaben 31 erfüllen. Die Kulturarbeit während des Krieges Hit die eindeutige Antwort darauf gegeben: ote Bedeutung des künstlerischen Schaffens ist in einem ’ltafee angewachsen, das jeden überrascht hat. Das Dort: „Wo die Schwerter sprechen, da schweigen de Musen" hat keine Bedeutung mehn das Kultur- I Italien ist neben die politische Arbeit getreten, um I liitzuwirken am endgültigen Sieg. Nicht umsonst 11 ftmben die „Herbstveranstaltungen für das deutsche I Schrifttum" unter dem Geleitwort „B uch und I Lchw - rt — Sinnbilder unserer Zeit . Diese Zu- Idnmenfaffung nfaq eindeutig gezeigt haben, datz >li nationalsozialistischen Staat künstlerisches ^u)as- iau6hofer, Professor an der Umoerftfdf München. Il fli ti gekreist, statt selber andere einzukreisen und zu blockieren, und steht vom Nordkap über Kanalküste! 19 Vakuum von Tripolis und Aethiopien aus dieses INI mar und in seinen tln 80 kt igeslochtenen Haus. Auch Kiefer bringen Gluck. Strohselle r Papierstreifen schlingen sich rund ums Iw N mi 8t paner in Stadt und Land sein Haus zu schmücken, ßig Karten. Da es hundert Millionen Japaner Hohe grüne Bambuszmeige und Kiefernäste wer« gibt, kann man sich oorstellen, was die j a p a • den in mächtigen Kübeln mit vielen .stilvollen Ft- n i s ch e P o st in den Tagen vor Neujahr -u tun ft de mi 6t 16. 6c Br 9f S' Ji L- 8U i» tri 11 ha ht Bfl kn In an chil lid] bui 13 in Hi Br In tö ffl pc rtr Äri W not Neujahrsgruß aus der kleinen Stadt. rZon Wilhelm von Scholz. löslich man in solcher feierlichen Stunde mit allen Gliedern des Dolksganzen verbunden ist. Hier draußen erlebt man und fühlt es auf einmal warm im Herzen, trotz des klirrenden Frostes um die Häuser; vielleicht gerade wegen des Frostes, durch den die menschliche Herzenswärme noch viel kostbarer wird. Leben. Die Aecker und Wiesen unter der weißen Decke — die grüßt das erhobene dampfende Glas mit. Denn hier weiß jeder, daß auf ihrem Gedeihen das Leben und Gedeihen aller, des ganzen Volkes beruht. Und die Jahreswende, einmal tief und innig dort erlebe. Das gibt nicht nur für ein Jahr Kraft, Frische, Mut und Warme — es spendet sie manchmal für ein «ki es im März gefeiert, aber schon seit achtzig Jahren fällt auch der japanische Neujahrstag mit unserem 1. Januar zusammen. Neujahr in Japan ist schon deswegen ein besonderer Tag, weil dann alle Japaner Geburtstag haben. Mit dem 1. Januar wird automatisch jeder Japaner ein Jahr älter. Ein Kind, das am 31. Dezember geboren wurde, wird am 1. Januar schon ein Jahr alt. Die Japaner haben nicht viele Feiertage. Die Sonntage werden zwar von den Behörden und dem großstädtischen Geschäftsleben als Feiertage gehalten, aber das ganze übrige Volk kümmert sich nicht um den Sonntag, sondern arbeitet weiter. Nur einige Staatsfeiertage unterbrechen die N !» li J(lf ?on h 5 $ ii >!k Japanisches Neujahr l/on unserem S.-Äerichierstatter. k Öre All len nir *tn an, und schon vom frühen Morgen'an werden S e» lange Reihe der Arbeitstage. So ist denn das ganze, suche gemacht. Unter den großen Familien ist Volk am Schluß des Jahres ruhebedürftig und freut । schon Wochen vorher ausgemacht worden, wer wen sich auf Neujahr, denn bann begnügt man sich nicht wann besucht. Denn es werden ja auch alle Besuche mit einem einzigen Feiertage, sondern nimmt gleich [ erwidert, und so bedarf es eines ausgeklügelten mehrere weitere dazu, und es dauert eigentlich bis, Fahrplans,, damit man sich nicht verfehlt Außerdem zur Mitte des Monats, ehe das normale Arbeits- ■ schickt jeder Japaner an seine sämtlichen Bekannten tempo wieder ausgenommen wird. eine Neujahrspostkarte. Unter zehn Karten Schon acht Tage vor Neujahr beginnt jeder Ja- tut es niemand. Manche schicken zwanzig und breb $ a m p f gegen den letzten Gegner, England. Deutschland, das deutsche Volk und der beut- sche Soldat missen sich des Sieges sicher. alten Lebensraum zurückzukchren wünschte; und lag Frankreichs Balkon zum Pazifik, Jndocbina, reich und wehrlos, und bereits an den Anbttk japanischer Truppen in seinen Häsen, auf seinen Bah- bas sind glückspendende Dinge. Am Silvesterabend sehen auch die modernen japanischen Großstädte aus, als wären die Wälder zu Besuch in die Straßen gekommen. Schon in der Silvesternacht ziehen unübersehbare Scharen von Menschen zu den großen Tempeln, wo sie im stillen Gebet den göttlichen Segen zum Jahreswechsel erflehen und sich dann dem fröhlichen, bunten Treiben hingeben, das die Tempel umgibt und nach unseren Begriffen einem Jahrmarkt oder einer Kirmes gleicht. Am Neujahrsmorgen weicht diese Fröhlichkeit dem korrekten Ernst. Alle ziehen ihre besten Kleider Dor meniaen Wochen hat die deutsche Landwirtschaft die letzten Erntearbeiten beendet und damit den Schlußstrich unter ihre erste Kriegsernte gesetzt. Sie hat damit ihre erste große Kriegsaufgabe erfüllt, und damit ist auch der gegebene Zeitpunkt gekommen, die bisherige Leistung zu würdigen. Als im Herbst 1939 Der Krieg gegen Deutschland entfesselt wurde, mußte unsere Landwirtschaft so- fort und unvermittelt sich der schwersten Belasbungs- probe unterziehen. Auf der einen Seite verlangten die höheren Notwendigkeiten des Krieges, daß in den ersten Kriegswochen besonders viele Bauern, Landwirte und Lanoarbeiter aller dienstfähigen Jahrgänge zum Waffendienst einrückten, außerdem mußten mit einem Schlage Arbeitspferde in großer Zahl an die Wehrmacht abgegeben werden — und trotz alledem mußte die ganze Hackfruchternte und die Herbstsaat unter allen sonstigen Schwierigkeiten der Umstellung von Friedens- auf Kriegswirtschaft und vor allem unter denkbar schlechten Wetterverhältnissen bewältigt werden. Was in den ersten, stürmischen Kriegswochen und Monaten auf ungezählten deutschen Bauernhöfen an stiller, aber eifer- Tokio, Dezember 1940. i nessen vor die Hauseinganae gestellt. Bambus und Neujahr gehört in Japan zu den größten Festen ' Kiefer bringen Glück. Strohseile mit eingeflochtenen des Jahres. Nach dem alten Sonnenkalender wurde ~ lesen kann. Zum erstenmal seit einem Jahrtausend sicht sich die große randständige Weltmachttnsel Europas, Großbritannien, zwischen ihren Fünfhäfen im Süden und Scapa Flow im Norden, dann der Nord« und Südspitze eines neutralen Irlands ein- 47 blockiert sind. Aber hier stellt sich dem Frerhettswillen ein verwegenes und geschicktes Spiel entgegen, das in der Wett des Jllam und im äquatorialen Afrika so ziemlich alle Wendeflaggen durcheinander geworfen und das Geläufe in gründliche Unordnung gebracht hat. Es ist der britischen Staatskunst an dieser Erdenstelle gelungen, das werdende Paktsystem von Saadabad jo auseinanderzubringen, daß Türkei, Großarabertum, Irak und Iran, Saud- arabien und Aegypten an lauter verschiedenen Strängen ziehen, teils unwillig, teils in gutem Glauben, in ihrer raumpolitischen Mitte noch verwirrt durch das Pandämonium Palästina, das höchst urcheilige „^eilige", von der Mehrzahl seiner Insassen uni) sogar feiner Garnison verwünschte „gelobte* Land. Aber freilich umdrängen wenn wir die Wintersonnwende, das Wiederaufsteigen der Sonne auf ihrem jährlichen Weg feiern, so gehört die Weite unseres fruchttragenden, zuerst von der Sonne, ihrem Licht, ihrer Wärme abhängigen Landes mit zu den Festteilnehmern, soll es mit rechten Dingen zugehen. Uns und unserem Lande wollen wir ein gutes, fegens- und siegreiches neues Jahr wünschen! Und dabei ist mit „unserem Lande* natürlich nicht nur der Umkreis von hügeligen oder ebenen Aeckern, von Obstgärten und Wald um unseren Wohnsitz gemeint, sondern das Vaterland, das im abgelaufenen Jahre wieder um schöne, uralt deutsche Gaue größer und reicher geworden ist, in dem wir unsere Geschichte unserer Kultur, alles Hohe menschlicher Leistung begreifen, das unser Leben, unser Schicksal trägt, und das wir mit unserem ganzen Herzen lieben! hat, um alle diese Glückwünsche zu befördern. 6d)on im vorigen Jahr und in diesem Jahr noch entc gifeber versucht die' japanische Regierung die $» volkerung von dieser Sitte abzubringen, da ein 2^ es sich in Kriegszeiten nicht mehr leisten fönint, für solch eine übetjlüffige Sache, Zehntausende w« Hilfskräften bei der Post einzüstellen. Auch ®t!‘ schen kpakete werden zu Neujahr in ungeheuren Mengen versandt, und auch diese Flut versuW man jetzt einzudämmen. Eine besondere Freude für alle im Erwerbsleben stehenden Japaner und Jap°c nerinnen ist das Neujahrsgeschenk, das sie d®1 ihrem Arbeitgeber erhalten. In einem an feinen alten Gebräuchen so M hängenden Volke wie dem japanischen versteht in sich, daß auch die Neujahrstafel mit den althergp brachten Festgerichten besetzt ist. Auf teiH Darf der Tai fehlen. Das ist Japans beliebig Feiertagsfisch. Der Taa (deutsch: SeebraMi ist sozusagen der Karpfen des Meeres, und nxim immer in Japan ein freudiges Ereignis eintritt - ein Prinz wird geboren, ein Sieg wird gemeldet - dann steigen im Nu die Tai-Preise um das Do1-' pelte und Dreifache. Denn kaum haben die frauen im Rundfunk die frohe Nachricht geijC-L dann rennen sie auch schon in die Markthallen, sich ihren Tai zu kaufen. So ziert der Tai bwj auch jede Neujahrstafel. Er wird kalt serviert, um ihn her lachen die Schüsseln mit noch Zahllos anderen Leckerbissen. Auch die Reiskuchen düsen zu Neujahr nicht fehlen. Sie sehen von aus wie Marzipan, schmecken aber ganz anvei- ; Infolge des Krieges hat Japan jetzt Reissorgen. W’ ist nicht genug Reis da, um die Bevölkerung 11 I normalen Ausmaß damit zu ernähren. So war° die Leute schon traurig Darauf gefaßt, Daß es die -- ' Jahr Die beliebten Reiskuchen nicht geben wer t Aber die Regierung bat bestimmt, daß sie doch Der in genügenDen Mengen hergestellt werden V* i len. Darüber herrscht große Freude. I In Den Neujahrstagen sind die japanischen Stn- ! ßen beinahe leer. Die Läden sind geschlosien ‘ einzige Mal im Jahr), Der Verkehr schläft, und ve" । Nachmittag ab sind die Familien fast alle zu i)0'-- Auf der Straße sieht man zumeist Kinder i haben ihre hübschesten Kimonos an und fpWj । Federball ober lasten Drachen steigen. Beides " I Die typischen Neusahrsspiele Japans, chen sieht man auch wohl sonst im Jahre,fneg. aber Federball zu spielen, würde keinem einsali es sei denn die paar Tage zu Neujahr. nen gewöhnt. Südlich von ihr aber lag das reichste Kolonialgebiet der Erde, „verwaist« Inseln , Indonesien, voll von Kautschuk, Zinn, Steinol, Ehinin, di« USA. und Japan ebenso nötig hatten, wie die Kolonialmächte alten Stils, Die Inhaber der „Goldfransen am Bettelmantel Asien", wie Lord Curzon Die reichen Monsunländer genannt hatte. Welcher Bettelmantel wünscht seine Gold- fransen nicht? An kostbarster, weithin sichtbarer Stelle zwischen Fernern und Nahem Osten, zwischen den nach jahr« hundertlangem Hinstreben endlich an Indiens Grenze angekommenen Russen und Dem Indischen Ozean, zwischen den Wendeflaggen am Suezkanal und am Persergols mit seiner Oelfündigkeit und der von Tropenschätzen umdusteten Malakkasttaße hing ein Kaiserreich: Indien — dessen Erhaltung oder Verlust den Wettreichsrang für Englands Krone bedeutet. Zwangsweise hatte es für diesen vom Zaun gebrochenen Krieg gegen die Freiheit und Unabhängigkeit Europas dieser Krone ein dürftiges Zwanzigstel Der ehedem von 1914/1919 Dargebotenen Kräfte widerwillig abgegeben; denn es Sab ja diesmal selbst vor, für seine Freiheit und nabhängigkeit zwar nicht kämpfen, aber doch passiven Widerstand leisten zu wollen. Wenn 363 Mil- lionen ernsthaft auch nur gewaltlosen, passiven Widerstand entfesseln, Dann werden einig« sechzig weiße Millionen, selbst wenn sie von Schwarzen unterstützt würden, kein leichtes Spiel mit ihnen haben, namentlich, wenn von den einigen sechzig Millionen btt Italiener, und ht Syrien hemmen feint Extratouren die Franzosen, denen das ehedem so beliebte Pfeifen des Ausmarschliedes „Partant pour la Syrie“ längst vergangen sein mag. Aber noch sind sie Da: in Syrien, im „Weißen Nord afrifa, — trotz den Tücken von Dran und von Dak- rar und General de Gaulle am Aequator. Von Libreville aber durch Französisch- und Bel. gisch-Zentralafrika bis zum Absetzen De/ britisch— usamerikanischen Fluglinie süDlich an Indien vorbei stehen Flaggen, die das schmale weiße Südafrika Durch eine schwarze Flut hermetisch vom Lebensraum Der weißen Rasse absperren wollen; nach Westen aber überschreitet das Gespenst einer Fernblockade über den Atlantik hinweg, dessen ®ra- ben bis zur Neuen We11, Die sich vorläufig m eine Schutzgewässerzone von 500 Kilometer Breite- hüllt, von Den USA. aus noch nicht über Dem Atlantik, wohl aber weit über Den Pazifik hinaus- übergreift. Das ist nun die weitere offene Frag« an das Jahr 1941: wird sich Die nur scheinbar friedliebende, in Wahrheit der Praxis angriffshiftige Großmacht der Erde durch den Schutzraum um Die Alte Welt w a r« nen lasten? WirD sie vorziehen, zunächst in ihrer Reichweite Glied für Glied des britischen Kolonial- raums für Schrott und Kriegsgerät einHuhandeln» und schließlich Kanada, Australien unb Neuseeland als Stern« zu ihren 48 fügen, zu Denen sich Hawai vorläufig nicht gesellte, Mittel und Süd-Aiyerika langsam einzugarnen? Oder gelingt es einer kleinen machtlüsternen, geldstarkem Gruppe, auch Diesen demokratischen Präsidenten, wie seinen Vorgänger Wilson in eine Unheilsfigur für Die Erd« zu verwandeln, die er einer gründlichen Feuertaufe zuführen kann? An Dieser Stelle hat ein ftarfgtbauter Renner freie Bahn, weil ihm Dafür so wenige Wendeflaagen angesteckt sind, wie Der Sowjetunion zwischen Den pontischen Meerengen, dem Kaukasusglaci,. Iran und Turan im weitesten, älteren Sinn. Rur finnische Mark und Donaumündun-g, Amur und Gobi Dürften wohl als anerkannt gelten. Das sind weite Möglichkeiten zum Ausbrechen wichtiger Felder aus allen Regeln, wenn schon einmal Der Menschheit höchste Gegenständ« auf d«m Spiele stehen, und wettüber um Freiheit und Herrichast gerungen wird, so heftig, daß sich beide oft schwer unterscheiden lassen. Nur eines rft sicher, daß es ein hohes Spiel rft und Das Leben von Völkern im Einsatz steht, und daß nur ungeroöfjn- li che Öeiftung, kein bloßer Durchschnitt bw Ziel, unter scharfer Beachtung aller Weicheflaggen zu erreichen gestattet. K und Biskaya, im praktischen Werden bis zu Den Säulen des Herkules einem geschlossen abwehrenden Festland gegenüber, von dessen Uneinigkeit sonst ihre Gleichgewichtspolitik zu leben pflegte. Können diese Wendeflaggen nicht umgeritten werden, so ist es mit der leitenden Zentrale eines allgegenwärtigen Weltteichs zu Ende, und es zerbricht von seiner Mitte aus, früher oder später, vielleicht mit Flucht Der obersten Hehn- ja HunderttausenD, aber gewiß unter Zurücklassung eines unlösbaren Ernäh- rungs- und Wehrproblems für 47 Millionen als Folge eines falschen Starts. Eine zweite entscheidenD wichttge weltpolittsche Wendeflagge für 1941 steht auf Dem Dreifuß Hongkong—Singapur—Port Darwin, mit einer bereits gebrochenen Stütze in Der Kamranh- Bucht in Jndochina, und zwei hastig herangeschobenen USA.-Hilfslinien über Hawai—Guam—Philippinen und über Fifi auf Australien—Neuseeland. Kann sie das pazifische Kraftgeld vom indischen scheiden? Werden nicht dort die Renner durcheinander laufen, auch wenn nur ein einziger ausbricht oder vorprellt? Das ist die zweitwichtigste Frag«, auf die 1941 Antwort geben muß. Denn an diesem unkt schneiden sich zwei Kraftlinien, von denen die .ine, auf ber die britischen, französischen, niederländischen Südostasienlinien flogen um) Der Union Jack unbedingt zu herrschen schien, von einem ehedem britisch beherrschten Mittelmeer über Suez—Colombo nach Singapur lief, die ander« aber seit dem Aufbau des Dreiecks Berlin—Rom—Tokio auf höherer Ebene am 27. September 1940 Die Fortsetzung der inneren japanischen Seewehrzone bildete, die von Javarrsee, Ost« und Süd-Chinasee—Formosa-Straße auf Hainan und Shinnanggunto (Die Spralley-Inseln) traf, Die zwischen Jndochina, Main la und Sin- disch durchwebt. Zwar haben Waldhorn und Posaune erst ein wenig eingefroren und heiser getönt, aber jetzt sind sie im Klingen freier und reiner geworden und Dürfen mit ihrer Musik ohne Scheu emporsteigen zu den eisia funkelnden Sternen, auch niederwehen in die Gassen unseres Städtchens. In denen ist freilich kein Schritt mehr zu hören, kein wandelnder Schatten mehr zu sehen, Der stehen- bleibend zu Den Klängen aus Der Höhe aufschauen wird. Aber hinter den Fenstervorhängen ist allent- halben ein matter Schein. Er fällt auf bas leicht überschneite Holperpflaster und auf Die Plattenfuß- fteige, Die unten an Den Häusern hinlaufen. Ja, manches Fen ter wirD wie unseres geöffnet und schimmert mit ein paar angezündeten Kerzen am Weihnachtsbaum, die Die Verdunkelung nicht durchbrechen, einen Augenblick heraus, daß auf Der WanD gegenüber Gestatten hin- unD herhuschen, sobald Die Leute vor dem Baum sich bewegen und gehen. „Prosit Neujahr!" ruft einer über die Straße Zwei, Drei andere Stimmen rufen es zurück. Wie auf Verabredung erscheint neben Den grüßenden Köpfen da und Dort eine Hand mit DampfenDem Glas. Schön sind diese geöffneten Fenster, Die zueinander über Die Gassentiefe hinüber und herüber sprechen. Die Menschen, Die in ihren Rahmen stehen und Dem Nachbarn Den Neujahrsgruß barbringen, fühlen in Der feierlichen Stunbe Des JahresenDes, des Jahresbeginns, Die enge Verbundenheit aller zu einer unbedingten Gemeinsamkeit; zumal jetzt im Kriege. Sie ist es, Die an solchen mit Fragen, Wünschen, Hoffnungen aufgenommenen Wendepunkten den Mut stärkt, Vertrauen, Kraft, Anlehnung .gibt. In Der kleinen Stadt und auf dem Lande nah und sichtbarlich, eben schon im Nachbarn, in Dem Genoßen Derselben Straße, Die sich bas „Prosit Neujahr!" zuwinken! In ber großen Stadt muß man es sich erst in Gedanken klarmachen, wie un- Schon, wenn edl« Pferd« mit ungewöhnlicher Leistung auf wohlgebahntem Geläufe zu schwer- umkämpften Zielen stürmen, hätt alter Braucb ein vorheriges Weisen und Zeigen der Bahn und ein Ausstecken von Wenbeflaggen für richtig, um faj- chen Start und unnötig« Umweg« ober Irr!aus- Gefahr zu vermeiden. Wie viel nötiger mag Klar- >eit über Wendeflagaen und Bruchpunkt« der Laufbahn fein, wenn st« Den Erdball umkreist und Großmächte die Renner sind, das Wohl oder Wehe von Weltreichen und ganzen Erdteilen auf dem Spiel steht! Darum versuchen wir, bei dieser Bahnbesichttgung an der Jahreswende ganz nüchtern im Raum einige Wendeflagaen zu zeigen, an Denen das Geläuf sich ändern muß, Kraftlinien und KraftfelDer, Deren Ueberfchreitung weltvol-i tische Folgewirkungen nach sich zieht, die sich ohne jede Kenntnis staatsmännischer Geheimlehren ein gesun- Der geopolitischer Instinkt aus Der Weltkarte ab* gapur liegen. Schon der Schatten dieser Seemachttinie fiel schwer genug auf die Wende flagge über dem Zer- rungsfeto des Austral-Asiatischen Sammelbegriffs neben Dem Abendlande Europa, ein Großost- a f i e n. Von ihm wußte die Welt, daß es sich schiedlich-friedlich mit dem Fernen Osten des Sowjetbundes adgrenzen wollte, daß es feinen von Chinas Souveränitätsansprüchen aufgab, und im japanischen Jnselreich bis an Den Aequator und in di« fernen In sei wölken der Südsee reichte, in sanfter Umarmung zweier usarnerikani- scher ttanspazififcher Fluglinien. Aber ft« wußte nicht, wie weit ein wirklich zur vollen Selbstbestimmung aufsteigendes Südostasien di« Wenoeflagge Singapur zu respektieren geneigt war. Dicht nördlich von chr lag Thailand (Siam), das ....... *" ' rr Anakondapolttik das ist bestimmt auch eine große, wenn auch gor nicht augenfällige Kriegsleistung gewesen. Als der Winter herankam, hatte die deutsch" Landwirtschaft eigentlich die allerschwerste Zeit chon siegreich durchgestanden. Don da an brach! He übergeordnete, einheitliche Führung bet beuti chen Kriegswirtschaft stetig auch der bsutschen £anb* wirtschaft fühlbare Erleichterungen. Dor allen W gen konnten immer wieber bie Männer auf bi.. Höfe zurückkehren und entweber zeitweise oder ftäni big wieber ben Pflug statt der Waste führem Außerbem entwickelte sich die Dersorgung ber Santo wirtschaft mit Rohstoffen unb Betriebsmitteln in» folge der totalen Wirtschaftsplanung weitaus gürai- ftig«r als vorher je hätte erwartet werden känneiri Dank ber Organisationsleistung der Führung um serer Lanbwirtschaft unb bank Dem zähen Pflicht! gefühl Des ganzen Landvolkes sind alle weitern; Schwierigkeiten überwunden worben, so daß w Der Ernte 1940 der erste große Erfolg errungr werden konnte. fisch« Armeen und ein großer Teil Des englischen Expeditionskorps wurden vernichtet. Glaubte man, daß nun Die beuttche Kraft am End« sei, bah es einer längeren Atempause zum mlnbeften beburfte, so erlebte man eine neue lieber- raschung: Bereits am S. Juni begann d i e zweit« Phase bes großen beutschen Angriffs, ber zunächst über die untere Somme auf die Seine, * bann über ben Chemin des Dames auf bie Marne und im weiteren auf bem linken Maas- Ufer in ben Rücken der französischen Festungsfront führte. Schließlich, am 14. und 15. Juni, geschah bas völlig unglaubhaft Erschei- nenbe: Die beutsche 1. Armee trat zum Sturm auf die Maginotlinie an. .Die deutsche 7. Armee überschritt überraschend Den Oberrhein. Das stolzeste Werk Frankreichs, die Maginotlinie, brach in drei lagen völlig zusammen. Derdun, Toul, Spinal Besancon unb Belfort, alle alten unb neuen Festungen fielen in roeniaen Tagen. E» gab nichts, was bem beutfcken Ansturm ae- wachfen war. Auch Paris kapitulierte. Wie vor neunundsechzig Jahren sahen Die Champs Ely- 6es unb der Arc de triomphe ben Marschttitt beut- cher Bataillone. Am 21./22. Juni ftanben in Com- Hfcgne, an ber gleichen Stelle, wo am 11. Novem- »er 1918 bie deutsche Delegation In so schmählicher Weise behandelt wurde, bie französischen Unterhänd- ler und setzten ihre Unterschrift unter den Was- Oie großdeuffche Landwirffchast an der Jahreswende 1940/41. Don Professor Dr. M. Rolfes, Direktor des Institut« für Betriebslehre unb Agrarpo.M an der Universität Gießen. Deffnet das Fenster in die sternhelle Frostnacht! . horcht! Gioctenichtäge schwingen unä schweben Kleine Stabt, Land unb Dorf! Jedem wünsch Ich, mit der Kälte herein, (keifen Borhang uni Tapete, i daß er einmal in seinem Leben m ihnen heimisch Kaum ist der zwölfte oerhallt, al» ein Bläserchoral j sei! Und datz er solche» Fest der Besinnlichkeit, wie oom Rathausturm einsetzt und di- Winterlust melo-1 h,f nnh ,nn,o dort -riebe f e n ft i 11 ft a n b s d e r t r a g. Wer gemeint hatte, daß Deutschland durch die französischen unb englischen Flieger schweren Scha- ben leiden würbe, war gleichfalls eines Besseren belehrt. Die französische Luftwaffe war zerschmet- tert, die englische zurückgewiesen. Nun ftanben die deutschen Batterien an der Kanalküste. Belgien unb Norbfrankreich wurden die Basis ber deutschen Luftwaffe, die nun zu neuen vernichtenden 6d)lägen gegen England einsetzte. Damit nicht genug: Auch der italienisch« Bundesgenosse, Der während ber Westosten- sive an die Seite Deutschlanbs getreten war — auch eine Ueberrasckung für unsere Gegner — führte «inen ersten kräftigen Schlag, indem er Englisch- Somali-Lanb in Besitz nahm. Während Luftwaffe unb Kriegsmarine in uner- müblicher Tätigkeit unb immer schärfer bem eng- lischen Gegner zusetzten, gestaltete sich eine neue europäische unb Weltlage. Japan trat ber Achse bei. An ben Dreierpakt schlossen sich Ungarn, Rumänien und die S l o w a k e i an. Eine deutsche Lehrdivision übernahm die militärische Reorganisation Rumäniens. Dieser Staat selbst zog Die politischen Konsequenzen aus der neu geschaffenen Lage unb entschloß sich freiwillig zur Rückgabe ber- Jenigen Gebiete, Die als fremdem Volkstum zuge- hörig angesehen werden mußten. Auch die Hoffnung, auf bie unser« Gegner soviel gesetzt hatten, daß nämlich Deutschlanb Dem Druck der Blockabe in kurzer Zeit erliegen müßte, er. wies sich als irrig. Dank Der Organisation seiner Wirtschaft, bes Haushaltens mit Rohstoffen unb Nahrungsmitteln und einer sinnvollen Verbrauchs- lentung trat keine kraftlähmende Verknappung ein. Die zweckmäßige Ausnutzung ber in ben besetzten Gebieten anfallenden Vorräte unb bie Wiederin- gangsetzuna ber Wirtschaft in Polen, Hollanb, Belgien unb Frankreich taten Das ihre dazu, bie beut- sche Wirtschaftslage wesentlich stärker als im Welt- kriege zu gestalten. Das beutsche Volk legte mili- tärisch, wirstchaftlich unb nicht zuletzt auch politisch eine Kraft an Den Tag, wie sie in ber Wett nicht für möglich gehalten wurde. Der Nattonalsozialis. mus bewies sich auch in ber militärischen Schlacht- felbleiftung. Hinter dem Führer stand Das Volk in Waffen. Sein Ziel war bie Deutsche Freiheit. 1940 — bas Jahr Der Ueberraschungen! An seinem Ende steht Deutschlanb in völliger Beherrschung des europäischen Festlandes. Es bedroht bas englische Mutterland auf bas Ernsteste. Es gefähr- Det seine Zufahrtswege. Es trägt Tag für Tag ben Krieg über ben Kanal unb bie Nordsee in Das Feindlanb. Es erfährt selbst so gut wie keine ernste Bedrohung. Es hat ben Rücken frei. Es ist In Der Lage, seine Kräfte weiter auszubauen. 1940 — das noroticy von ryr tag iijaua Jahr ber großen Erfolge. Es gibt uns bie sichere unter britischer und französische Zuversicht für das kommende Jahr. Es steht im kleiner und kleiner geworden w Der Erfolg der Ernte 1940 läßt sich will .............,____________... wenigen Worten und Zahlen eindeutig aufzeiam ner PfttchterMung von' deutschen Männern und Die folgenden Angaben beziehen sich aus das Reichs Frauen jedes Lebensalters geleistet worben ist, gebiet bei Kriegsausbruch, umfassen also noch nir Die Chronik des Lahres 1940 Der Tod hat aber auch insbesondere in den hat aber auch insbesondere in den ' Genro, der greise Fürst S a i o n y i, am 19. Dez. Forscher, Wissenschaftler und Techniker । der ehemalige finnische Staatspräsident K o l l i o. Lücken geriffen. Am 27. Februar starb Am lß. März verschied 81jährig die vielgelesene Reihen der blutigen Krieges zur Aufrechterhaltung der eng- '^egierung aus. »er. der deutschen Archäologie. Prof. Wil- dem Untergang entgegenführen. — 22. Der Führer empfängt den kers zurück. A u g u ft: 7. Der Führer ernennt Reichsleiter von Schirach zum Reichsstatthalter und Gauleiter tn Wien und Obergebietsführer Axmann zum Reichsjugendführer. — 11. Angriff der Luftwaffe gegen England eröffnet eine Welle deutscher Angriffe. — 17. Deutschland erklärt die totale Blockade Über die britischen Inseln. — 19. In der Woche oon. 11. bis 18. August verlor England 732 Flug, teuge. — 20. Derbera in italienischer Hand. Bn- kisch-Somali von den Engländern geräumt. — 30. Schiedsspruch der Achsenmächte in Wien legt neue Grenzen zwischen Ungarn und Rumänien fest. September: 4. Adolf Hitler eröffnet das 2. Kriegs-WHW. — 6. König Carol von Rumänien i»ankt ab zugunsten seines Sohnes Michael. — 7. linier Leitung des Reichsmarschalls Göring Angriff un» lerer Luftwaffe auf London als Vergeltung für leige englische Nachtangriffe gegen nichtmilitansche Ziele. — 27. Berliner Dreimächtepakt zwischen Deutschland, Italien und Japan unterzeichnet. Oktober: schwedische Dichterin Selma L a g e r l ö f, am 20. Mai der schwedische Dichter Wenter von Heide n st a m, am 6. August starb der amerikanische Polarforscher Cook. Die Chronik sei geschlossen mit dem Namen eines der Hauptschuldigen dieses Krieges, Neville Chamberlain, der, nachdem er die Völker Europas erneut in die Wirren eines Am Samstag. 4. Januar, beginnt in den $a- millenblättern ein neuer Roman, das letzte Werk des im vorigen Sommer verstorbenen 0 ans Caspar von Zobeltih : „Zwei Schwestern und Tom", eine Ciebcs- aeschichte zu dreien, spielend in Deutschland und Südamerika, lebendig und fpannungsreid), aus Ernst und Heiterkeit anmutig gemischt, in der Sauberkeit des Stils wie der menschlichen Haltung an den Roman „herz im Schild" erinnernd, der früher von Zobeltih bei uns erschien. schmerzliche V „ .. 72jährig der Baumeister Peter Pehrens, am 4. März der bekannte Baseler Germanist Profesior Dr. Heusler, 74 Jahre alt. Am 20. März verschied der Begründer der deutschen Rassenhygiene, Dr. med. und Dr. phil. Alfred Ploetz. 79 Jahre Namen, an die wir uns erinnern Die Toten des Lahres 4940. fahr Juni—Juli—August 1940 beispielsweise leisteten über 1,3 Millionen Frauen in insgesamt 3 0 Millionen Arbeitsstunden Nachbarschaftshilfe von Frau zu Frau; von ihnen arbeitete die Mehrzahl im landwirtschaftlichen.Haushalt und in der Erntehilfe. Im unbezahlten Fabrikdienst zur Entlastung der verheirateten Arbeiterin, der dadurch ein zusätzlicher Urlaub ermöglicht wurde, standen im genannten Zeitraum weit über 7000 Frauen, die annähernd 330 000 Arbeitsstunden leisteten. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus der Kriegsarbeit eines ganzen Jahres. Nicht gerechnet und auch niemals zahlenmäßig festzuhalten ist die tag- liche, unermüdliche und doch so unendlich wichtige Kleinarbeit, die von Millionen Müttern in Stadt und Land unter erschwerten Kriegsernährungsverhältnissen und dem ständigen Druck der Sorge um den Mann, Vater und Bruder getan wird, eine Arbeit, die der Erfüllung der vielleicht wichtigsten Aufgabe der Frau gewidmet ist, nämlich der Er- haltung der Familie. Wenn spätere Geschlechter einmal das gigantische Ringen Deutschlands um Europas Freiheit an sich vorüberziehen lasten werden, dann wird der Anteil der deutschen Frauen an ihm erst in seiner ganzen schlichten Größe erkennbar sein Dr. Buresch. Helm Dörpfeld, ein Gelehrter von Weltruf, ' 87 Jahre alt; am 27. April der Präsident der Kai- ser-Wilhelm-Gesellschaft, Carl Bosch, Mitglied des Generalrates der deutschen Wirtschaft. Bosch ist berühmt geworden durch die technische Ausgestaltung der Haderschen Ammoniak-Synthese. Ein gleichermaßen schwerer Verlust für die deutsche Wirtschaft und die deutsche Forschungsarbeit war der Tod des Grafen Arco am 6. Mai. Sein Name ist ebenso wie der Marconis mit der Funktechnik für alle Zeit verbunden. Am 24. August starb kurz nach Vollendung seines 80. Geburtstages Dr. Paul N i p - k o w, der Erfinder des Fernsehens. Mit Prof. Dr. Wagner-Jauregg ging am 27. September in Wien ein Forscher dahin, der weltberühmt geworden ist durch die Einführung der Malaria- Impfung gegen die Paralyse. Ein bahnbrechender Forscher auf dem Gebiete der Tiermedizin war Ministerialdirektor Prof. Robert v. O st e r t a g, der am 10. Oktober starb. der französischen Regierung, Laval. — 23. Zusammenkunft des Führers mit dem spanischen Staatschef Franco. — 24. Der Führer empfängt Marschall P6tain. — 28. Italienisches Ultimatum an Griechenland. — 28. Führer und Duce in Florenz. — 28. Italienische Truppen marschieren in Griechenland ein. November: 5. D8^.-Präsident Roosevelt zum dritten Male wiedergewählt. — 9./10. Erdbeben in Rumänien. — 12. Außenkommissar Molotow in Berlin. — 19. Führer-Erlaß über den Wohnungs- bau nach dem Kriege. — 20. Ungafn tritt dem Berliner Dreimächtepakt bei. — 22. Rumäniens Staatschef, General Antonescu, in Berlin. — 23. Rumänien tritt dem Berliner Dreimächtepakt bei. — 24. Slowakei dem Berliner Dreimächtepakt beigetreten. Dezember: 1. Luftangriffe auf Southampton. In einer Chronik der Toten des Kriegsjahres 1940 steht an der Spitze das Gedenken an die vielen namenlosen Helden, die ihr Leben für Deutschlands Freiheit und Große gegeben Haden. Viele von ihnen sind in die Geschichte eingegangen, wie der Corn- modore B o n t<, der Führer der deutschen Zerstörer, der nach heldenmütigem Kampf gegen eng- tische Uebermacht bei Narvik am 13. April den Heldentod fand. Zu ihnen gehört auch Major W i ck, einer unserer kühnsten Jagdflieger, der nach seinem 56. üuftsieg Anfang Dezember nicht mehr vom Feindflug zurückkehrte. Am 2. Dezember starb Generalmajor Wolsvon Stutterheim, Com- m Otto re eines Kampfgeschwaders, an den Folgen seiner an der Front erlittenen Verwundung. Er war Inhaber des Pour le m6rite und Träger des Ritterkreuzes vom Eisernen Kreuz. Auch sonst stehen auf der Liste der Toten wieder zahlreiche betanute Namen aus der alten und neuen Wehrmacht. Am 8. April starb General der Artillerie Becker, Chet der Heereswaffenamts und Präsident des Reichsforschungsrates, im 62, Lebensjahr, am 18. April Admiral von Müller, der letzte Chef des Marinekabinetts Wilhelms II., im 87. Lebensjahre. Am 22. Mai verschied 83jährig (General der Infanterie a. D. Ritter von Tylan- der, Inhaber des Pour le mdrite, am 3.Juli General Detlef von Winter feldt, der 1918 an den WaffenstillstandsverhaTzdlungen als Bevollmächtigter der Obersten Heeresleitung teilnahm. An den Folgen eines Unfalls kam am 26. August General der Infanterie V o l k m a n n ums Leben, der erste Befehlshaber der in Spanien eingesetzten Legion Condor. Am 11. Oktober starb Admiral von Trotha, Staatsrat und Inhaber des Pour le mörite, im 73. Lebensjahre. Mit ihm verlor auch die Partei einen ihrer ältesten Mitkämpfer. Er war Träger des Goldenen Ehrenzeichens, Leiter des Reichsbundes Deutscher Seegeltung und der Ma- rine-HJ. Am 13. Oktober starb der Generalleutnant Karl von S ch o ch, als Führer bayrischer Truppen im Weltkrieg'bekannt geworden. Am 7. Dezember starb der bekannte Marine-Historiker Vizeadmiral von Manthey. Die Partei verlor weiterhin am 14. Februar einen ihrer ältesten Kämpfer im Gau Baden, den ^-Oberführer und badischen Kultusminister Dr. Wacker. Bei den Kämpfen im Westen fiel der stellvertretende Gauleiter N i p p o l d (München). Von sonstigen bekannten politischen Persönlichkeiten sei der Tod des ftüheren österreichischen Bundespräsidenten Dr. H a i n i s ch am 26. Februar er- wähnt. Auch zwei bedeutende deutsche Wirtschaftsführer sind unter den Toten des Jahres: Am 22. Januar starb im CO. Lebensjahre der Eisenindustrielle Otto Wolf, am 5. Oktober, 76jährig, der Geh. Kommerzienrat Dr.-Jng. Peter Klöck- ner packt, die erst in Generattonen vollendet sein kann. Daß aber diese Aufgabe, die vornehmlich eine solche des Landvolkes ist, schon im Kriege begonnen werden konnte, ist an sich schon ein Beweis der starken Kraft unserer Landwirtschaft, und schon im Kriege zeigen sich die ersten Auswirkungen in einer sehr spürbaren Vergrößerung unserer Erzeugung an Nahrungsmitteln. Nicht nur in den neuen Ostgauen, im ganzen Reiche ist die Kraft der Landwirtschaft und ihrer Führung so ungebrochen, daß sie sich zutrauen kann, noch im Kriege ohne Beeinträchtigung ihrer Kriegsaufgaben schon an die kommenden Friedenausgaben zu denken und sie vorzubereiten. Ueberall erkennt man die Vorarbeiten für die kommende große W e st - O st s i e d l u n g, die erst die volle (Einbeut» schung der neuen Gaue gewährleisten wird. In Verbindung damit stehen die Aufgaben, für die zurück- bleibende Landbevölkerung der Altreichsgebiete nun endgültig für alle Zeiten Lebensverhältnisse und Schaffensmöglichkeiten zu gestalten, wie sie der Bauer des Dritten Reiches haben muß. Diese gewaltige Aufbauarbeit im bäuerlichen Lebensraum, die unsere nächste Friedensaufgabe sein wird, und die sich bis ins letzte Dorf Großdeutschlands auswirken soll, wirft schon überall ihre Schatten voraus und setzt jetzt schon im Kriege die Kräfte in Bewegung. Es würde zu weit führen, hier auf diese Friedensaufgaben näher einzugehen. Daß es aber möglich ist, daß sie heute schon erkannt, bearbeitet und vorbereitet werden, daß sie in den Köpfen der führenden Männer unserer Landwirtschaft gestaltet werden, das alles ist der schlüssigste Beweis dafür, daß eine unbändige Schaffenskraft und ein ungebrochener Lebenswille, wie im ganzen Volke, so auch in unserer Landwirtschaft steckt. Auch das mag die Zuversicht stärken, daß die großdeutsche Landwirtschaft mit jeder Ausgabe, die.ihr der Krieg noch stellen mag, fertig werden wird. Nicht minder schwer waren aber auch die Verluste auf dem Gebiet der Kunst und Literatur. Das Musikleben verlor am 4. März einen der berühmtesten Diriaenten, Dr. Karl Muck, 80 Jahr« alt, am 28. März die Münchener Geigerin Hedwig Faßbaender, am 22. August den Komponisten Paul I u o n, am. 30. September schließlich 61jährig den Komponisten Walter Kollo. Von bekannten Männern und Frauen der deutschen Literatur starben am 23. März der sudetendeutsche Dichter Gottfried R o t h a ck e r, erst JJ9 Jahre alt, am 28. März die Schriftstellerin Helene B ö h l a u (Al Raschid Bey) 81 Jahre alt, am 3. April der Dichter Josef Ponten im 57. Lebensjahr, am 29. Juli der Dichter Kurt Kluge, am 10. August der Schriftsteller Hans Caspar von Zabeltitz und am 11. September 76 Jahre alt der Dichter Hermann Stehr. Aus den bildenden Künsten sei der Tod des bekannten Bildhauers Professor Dr. Hugo Lederer erwähnt, der 69 Jahre alt am 1. August in Berlin starb. Theater und Film verloren am 12. März einen der populärsten Schauspieler Ralph Arthur Roberts, am 13. März eine der gefeiertsten Filmschauspielerinnen und Tänzerinnen, L a Jana. Am 4. April starb der Begründer des Schlierseer Bauerntheaters, JEaoer Terofa 1, 77 Jahre alt, am 18. April in Wien Katharina Schratt, ein Liebling des Burgtheaters und die Freundin Kaiser Franz Josefs. Don bekannten Toten des Auslandes fei vor allem Italiens ehemaliger Luftmarschall Jtalo Valdo genannt, einer der engsten Mitarbeiter Mussolinis, der als Gouverneur von Libyen am 28. Juni im Luftkampf den Heldentod fand. Am 23. Januar starb der schweizerische Bundespräsidem Motta, der seit 1911 der Regierung angehörte und fünfmal zum Präsidenten der Schweiz gewählt wurde. Am 26. November entschlief Japans letzter die Ernteleistungen der neuen Ostgaue. Die G e - treibe ernte 1940 erreicht bis auf den undeacht- lichen Bruchteil von 2 v. H. den langjährigen Frie- densdurchschnitt. Die H a ck f r u ch t e r n t eübertriff sogar merklich die Friedensdurchschnitte. Bei Kartoffeln betragt' ber Mehrertrag volle 9 v H Dies ist besonders beachtlich, da man früher immer da- mit gerechnet hat, daß es im Kriege vielleicht mög. lich fein würde, die Getreideproduktion auf der Höhe zu halten, aber immer mit empfindlichen Rückschlägen bei den Hackfrüchten gerechnet hat! In ollen anderen Zweigen der Bodenproduktion ist die Erzeugung ebenfalls mindestens voll aufrecht- erhalten, teilweise wesentlich erweitert worden Dieses wirklich hervorragende (Ernteergebnis ist nicht nur deshalb bedeutungsvoll, weil es die Der- forguna des Volkes mit Nahrungsmitteln pflanzlicher Herkunft sichert (so sind die Brotgetteidevor- rate heute höher als bei Kriegsausbruch), sondern vor allen Dingen deshalb, weil damit die Fut- teroerforgung unserer Viehbestände in unge- schmäleriem Umfange sichergestellt wird. Denn eine weitere wichtige Krieasleistung unserer Landwirtschaft kommt darin zum Ausdruck, daß die deutschen Viehbestände heute ebenso groß sind wie im Frieden. Die gute Ernte wind es ermöq- lichen, daß unsere Viehwirtschaft weiterhin in unvermindertem Umfang und mit ungeschmälerter Leistung für die Erncihrungsstcherung zur Verfügung steht. Wenn wir die heutige Lage einmal mit derjenigen anderthalb Jahre nach Ausbruch des Weltkrieges vergleichen, so liegt in der vollen Aufrechterhaltung der tierischen Erzen- oung der größte und auch der unbedingt entschei- vende Unterschied. Zwar blieb die Ernte im Jahre 1915 nickt wesentlich hinter den Friedensernten zurück, aber zu diesem Zeitpunkt waren die Vieh- bestände schon stark zurückgegangen, ja die Schweine- bestände, die damals wie heute für die Fett- und Fleischversorgung ausschlaggebend wichtig waren, hatte man schon kurz nach Kriegsausbruch geradzu dezimieren müssen. Auch für die noch erhaltengebliebenen Viehmengen fehlte es durchweg an Futter. Damit war aber die Dolksernährung, obwohl das nach außen hin noch nicht sichtbar war, tatsächlich um die Jahreswende 1915/16 hoffnungslos untergraben. Im Gegensatz dazu Haden wir heute sowohl auf dem Gebiete Der Bodenerzeugung als auch in der ganzen Diehwirtschaft eine Leistungsfähigkeit, die sogar eine Steigerung gegenüber der Friedenszeit aufweift. Heute ist es möglich, daß mitten im Kriege von der Landwirtschaft höhere Leistungen verlangt und auch erzielt werden. Damit ist aber auch jeder Versuch einer Aushungerung Deutschlands völlig aussichtslos geworden. Hinzu kommt noch, daß wir heute in den neuen Oftgauen weitere Nahrungsreserven für unser Volk erschließen. Schon im Erntejahr 1940 ist ber Beitrag dieser Gebiete, die immerhin über rund 5 Millionen Hektar landwirtschaftlichen Boden umfassen (gegenüber rund 33 Millionen Hektar im übrigen Reiche) nicht unerheblich gewesen. Um nur eine Zahl zu nennen: die Kartoffelernte der neuen Gaue hat unsere gesamte (Erntemenge von rund 59 Millionen Tonnen auf über 70 Mill. Tonnen gesteigert. Dabei stehen wir er st im Anfang des landwirtschaftlichen Aufbaues dieser Gebiete. Zur Ernte 1941 wird ein wesentlich höherer Beitrag zu erwarten fein. Nur allmählich lassen sich die Spuren polnischer Lotterwirtschaft beseitigen, und nur allmählich, aber mit stetig steigendem Erfolg werden sich die aus Wolhynien, Bessarabien usw. zurückgekehrten deutschen Siedler in die landwirtschaftlich« Intensivierung des deutschen Ostens eingliedern können. Mitten im Kriege hat das Dritte Reich hier eine gewaltige Zukunftsaufgabe ange- 5an«ar! 4. Konzentration ber Wirtschafts- Mhrung in der Hand des Generalfeldmarschalls Göring. — 5. Rücktritt des jüdisch-englischen Kriegsministers Hore-Belifha. Februar: 11. Wirtschaftsabkommen zwischen Deutschland und Sowjetrußlanb. — 16. Der deutsche Dampfer „Altmark" wird in norwegischen Hoheitsgewässern von englischem Piratenkreuzer Überfällen, acht deuffche Matrosen ermordet. — März: 2. Der amerikanische Unterstaatssekretär Sumner Wells beim Führer.— 3. Leipziger Kriegs- Frühjahrsmesse. — 12. Russisch-finnisch er Friede. — 16./17. Unternehmen der deutschen Luftwaffe gegen Scapa Flow. — 18. Führer und Duce auf dem Brenner. — 20. Rücktritt der Regierung Daladier. — 20. Dr. Todt wird Reichsmintster für Bewaffnung und Munition. — 21. Verstärktes Kriegshetzerkabinett Reynaud. — 30. Veröffentlichung der Warschauer Dokumente, die den amerikanischen Botschafter im Paris als Kriegshetzer bloßftellen. April: 8. Minensperre der Westmächte gegen Norwegen. — 8. Englischer Sabotageversuch auf der Donau. — 9. Besetzung von Norwegen und Dänemark. — 13. Heldenhafter Kampf deutscher Zerstörer gegen englische Uebermacht vor Narvik; Kommodore Bonte fällt. — 17. Aufruf des Führers zum Kriegshilfswerk für das Deuffche Rote Kreuz. — 27. Das deuffche Weißbuch Nr. 4 enthält bie dokumentarischen Beweise für bas englisch- norwegische Zusammenspiel gegen Deutschland. Mai: 10. Einmarsch ber beutschen Wehrmacht in Belgien, Holland unb Luxemburg. Der Führer an der Front. Chamberlain zurückgetreten, Chur- ckill englischer Premierminister. — 10. Drei feindliche Flugzeuge bombardieren die offene Stadt Frei- bürg i. Br. uni» töten 24 Zivilpersonen, darunter 13 Kinder. — 11. Lüttichs stärkstes Fort, (Eben Emael gefallen. — 13. Lüttich gefallen. Vom 10. dis 13. über 1000 feindliche Flugzeuge vernichtet; — 14. Holland kapituliert. — 17. Einmarsch in Brüssel. — 17. Dyle-Stellung und Maginoi-Linie in 100 Kilometer Breite durchbrochen. — 28. Der König von Belgien kapituliert mit feiner Armee. Juni: 4. Bilanz ber Vernichtungsschlacht in Flanbern unb im Artois (10. Mai bis 3. Juni 1940): 14 Millionen Gefangene, 3500 feindliche Flugzeuge vernichtet. — 10. Sieg in Narvik: Kapitulation Norwegens, Flucht der Engländer. — 10. Italiens Kriegserklärung an England und Frankreich. — 14. Einzug deutscher Truvpen in Paris. — 15. Der- dun gefallen. Maginot-Linie südlich Saarbrücken in breiter Front durchstoßen, lieber dem Schloß von Versailles die Reichskriegsflagge. — 16. Reynaud demissioniert, Marschall Pötain französischer Ministerpräsident. — 17. Pötain kündigt Waffennieder- tegung Frankreichs an. — 18. Führer und Duce einigen sich in München über die Bedingungen für Frankreich. — 19. Deuffche Flagge über dem Straßburger Münster. — 21. Der Führer empfängt im Walde von Compögne bis französische Waffenstill- stanbskommission. — 22. 18.50 Uhr wirb ber deutsch- französische Waffenstillstandsvertrag unterzeichnet. — 25. Um 1.35 Uhr ist der deuffch-französische Krieg beendet. Juli: 3. Bericht des O. K. W. über den Feldzug in Frankreich (5. bis 25. Juni): 1,9 Millionen Franzosen gefangen, 792 Flugzeuge vernichtet, 800 000 BRT. Schiffsraum versenkt. — 4. Britischer Ncmbüberfall auf französische Kriegsschiffe vor Oran. — 6. Einzug Adolf Hitlers in Berlin. — 19. Der Führer ehrt im Reichstag seine verdienten Armeeführer. — 21. Anschluß der baltischen Staaten an die Sowjetunion. — 22. Der britische Außenminister Halifax weist die Friedenshand des Füh- — 2. Der französische Oberkommissar für Syrien, Chiappe, von (Englänbem abgeschossen. — Major Wick vermißt. — 4. Englischer Geleitzug von 15 Schiffen vernichtet. — Großangriff auf Bristol. — 11. Ansprache des Führers an die deutschen Rüstungsarbeiter. — Schwere englisch - italienische Kämpfe in Nordafrika. — 12. Steuererleichterung für den deutschen Osten. Heimkehr des deutschen Lloyd-Damosers „Helgoland" aus Columbien. — 14. Angriff gegen Sheffield. — 17. Die Gebeine des Herzogs von Reichstadt auf Befehl des Führers von Wien nach Paris übergeführt. — 18. Eng- lifche Bombenangriffe auf Bafel. — 23. Angriff gegen Liverpool. — Angriff auf Manchester. — Eden englischer Außenminister. — Zürich von (Eng- ländern bombardiert. — Der Führer bei seinen Soldaten an der Front. ,lu,™ ous _ 4 Führer und Duce am Bren. Manner der deutschen yandel^ustsahrt und Bon krsuhruna seine-Werke- politischen Bankerotteuren -13 Deutsch- Militärmission für Rumänien, kämpser d» Atlantik-Fluge- «m 26. April starb überlassend, die England oon Tag zu Tag näher 12 Der Führer emp änm den Bizepräsidenten der Nestor der deutschen Archäologie. Pros. Wil- dem Untergang entgegensühren. Ulf er e Frauen tragen zum Siege bei. Das deuffche Volk erlebt den zweiten Jahreswechsel im Kriege mit einer Zuversicht unb Ruhe, die ein Ausdruck seines unveränderten Siegeswillens sind. Mir haben inzwischen alle erlebt, datz Schlachten nicht nur an ber militärischen Front geschlagen werden, sondern daß es eine innere Front gibt, an ber minbestens ebenso tapfer gekämpft werben muß. Es ist ein Kampf, der sich mehr in der Stille, im (Einerlei des Alltags abspielt unb über ben nicht allzuviel gesprochen wirb. Dennoch gibt es auch hier ein Heldentum unb an ihm haben bie deutschen Frauen einen hervorragenben Anteil. Erst spätere Zeiten werden die Kriegsleistung der Frauen in diesem Kriege voll zu würdigen wissen. Sie beginnt bei der Mutter, die ihren Sohn ziehen lassen muß, bei ber Frau, bie — vielfach zum zweiten Mal — ihren Mann hergibt und allein zurückbleibt und sie vollendet sich in der selbstverständlichen Opferbereiffchaft, mit der alle Frauen, aleichgültig, wo sie stehen, neben ber vermehrten Arbeitslast in Haushalt ober Beruf auch noch bie Vertretung bes Mannes im Hcmbel und Verkehr, in Handwerk unb Gewerbe, in ber Lanbwirtschaft und in der Wissenschaft übernommen haben. Ohne diese Vertretung hätte das gesamte öffentliche Leben nicht ben Zuschnitt behalten, ben es hat. Zur Aufrechterhaltung eines geordneten Wirtschaftslebens gehört bie volle Jnbetriebhaltung bes Verkehrs, trotz aller Erschwernisse, bie ein Krieg zwangsläufig mit sich bringt. Wie wichtig ber Verkehr für die gesamte Maschinerie einer großen Volkswirtschaft ist, haben wir ja im harten Kriegs- winter 39/40 gründlich kennengelernt, als durch die höhere Gewalt ungewöhnlicher Naturereignisse der Verkehr zeitweise lahmgelegt war. Durch die Einziehung ber Männer wäre sowohl bei ber Reichsbahn als auch ben städtischen Verkehrseinrichtungen ein bedrohlicher Personalmangel entstanden, wäre nicht, wie auch schon 1914, die Frau auf ben Plan getreten, um als Schaffnerin, als Schalterbeamtin, als Zugbegleiterin unb Dienstleiterin neben ihren häuslichen Pflichten Männerarbeit zu tun. Ebenso hätten unzählige Einzelhandels- g e s ch ä f t e mit Kriegsausbruch schließen müssen, wenn nicht bie Frauen der Geschäftsleute bas Heft in bie Hand genommen hätten. Wiober andere Frauen traten zu tausenden an b i e Maschinen, sie ersetzten bie eingezogenen Arbeiter in ber Rüstungs- unb Kriegsindustrie, sie handhabten Bohr- und Fräsmaschinen ebenso sicher und geschickt wie feinmechanische Meßinstrumente und elektrische Montage. Ein großer Teil auch dieser Frauen war Hausfrau und Mutter und versorgte neben einem vollen Arbeitstag daheim Haushalt und Kinder. Fast Uebermenschliches leistete d i e Bäuerin, die schon ohnehin den längsten Arbeitstag gehabt hatte und nun zu der eigenen Arbeitslast in Haus, Kinderstube, Garten unb Stall noch bie Pflugschar ergriff unb in der Außenwirtschaft ben fehlenden Bauer ersetzte. In unzähligen Zweigen ber öffentlichen und privaten Verwaltung, in Büros unb Warenhäusern, in Dienststellen unb im freien Beruf als Aerztin, Volkswirtin, Anwältin unb Lehrerin u. a. m. erfüllte die Frau ihre Kriegspflicht als Bertreterin des Mannes. Es gab kaum einen Beruf, kaum eine Tätigkeit, außer soldatischem Kriegsdienst ober ausgesprochener Schwerarbeit, wo nicht Frauen standen unb heute stehen. Daneben durften die ausgesprochenen weiblichen Betätigungsfelder aber nicht vernachlässigt werden, es wurden auch da in vermehrtem Umfang Frauen gebraucht, sei es, daß sie als Schwestern und Pfleg e r i n n e n hinauszogen, daß sie die Truppentransporte mit Verpflegung und Liebesgaben versorgten ober sich für die Rückgeführten, Volksdeutschen unb RücOvanderer einsetzten. In großzügigem Einsatz haben unter ber Führung der Frauen aus der NS.°Frauenschast und dem Deutschen Frauenwerk Millionen von Frauen ihre Kräfte und ihre Freizeit geopfert und haben ohne (Entgelt unb ganz in ber Stille mehr für den Widerstand der inneren Front beigetragen, als mir es heute schätzen können. Obwohl also Zahlen nur Annäherungswerte ergeben, feien einige wenige aufgeführt, um einen Begriff von ber Gesamtleistung geben zu können. Der Umfang ber Beteiligung ber Frau an ber Kriegsindustrie läßt sich aus der Tatsache ermessen, daß bereits Anfang 1940 ber prozentuale Anteil ber berufs- unb erroebstätigen Frauen an ber weiblichen Gesamtbevölkerung rund 40 v. H. betrug! Ueber die Frau im Geschäftsleben läßt sich in Zah- len Genaueres noch nicht aussagen. Hingegen liegen Zahlen aus der freiwilligen sozialen Hilfsarbeit vor, bie erkennen lassen, in welchem gewaltigen Umfang sich bie Frau in die ehrenamtliche Kriegsarbeit eingeschaltet hat. Im Sommerviertelalt; am 29. März Geheimrat Professor Dr.-Jng. Schütte, mit dem eine Bauepoche bes beutschen Luftschiffbaues und ber Fliegerei eng verbunden ist. „ __________________n _ Am 22. April kam bei einem Probeflug Fluykapi- lisch en Vorherrschaft in Europa gestürst hatte, am OlU3Cn(n)almb'erImn ‘fAeYbeT^aus ber tön Henke ums Leden einer ber lähigsten 9. Nov. sang- und klanglos abgetreten ist, die Wei- Zum neuen Lahre. Von Hans Brandenburg Der Beginn eines aufsteigenden Jahres ist zunächst immer ein Rückblick auf das versinkende Jahr. Dieser Rückblick muß uns diesmal mit unendlichem Dank erfüllen. Taten sind geschehen von einer so sagenhaften Größe, wie sie sich bei der letzten Jahreswende auch der phantasievollste, kühnste und zuversichtlichste Sinn nicht träumen lassen konnte. Es scheint wirklich der Welt alter Heldenbücher anzugehören, daß in Erfüllung ging, was auf dem Stein des Münchner Kriegerdenkmals steht.- „Sie werden auferstehen", daß aus den Knochen der Gefallenen der Racher erstand und schon der neue Friede zu erwachsen beginnt, daß mir vorstießen über alle Grenzen, um unsre Grenzen neu zu ziehen und endgültig zu sichern, daß die legendenhaften Schauplätze und Namen unserer glorreichsten Niederlagen zu Schauplätzen und Namen unserer glorreichsten Siege wurden^ von Vätern und Söhnen zugleich errungen. Ja, alles Kleine und Persönliche tritt diesmal mehr,denn je zurück, und unsere Neujahrswünsche gelten nur noch dem Volksganzen und dem Siege; die Wünsche werden zu dem einzigen Wunsche, daß dieser Sieg heraufsteigen möge wie das neue Jahr und mit dem neuen Jahr, wie das große Gestirn und mit ihm, das aus Winternacht seinen triumphalen Lauf antritt. Wir berauschen uns jedpch nicht an diesem Wunsche, wir sind von gewappneter und entschloßener Nüchternheit, und wir vergessen auch die schweren Opfer nicht, mit denen wir unsere 'Erfolge bezahlen mußten. Aber es sind der Zahl nach geringere Opfer, als sie sonst ein so großes Völkerringen für uns ols Siegespreis verlangte. Dennoch: den einzelnen trifft fein Verlust darum nicht minder hart. Der Blick auf das vergangene Jahr ist auch ein Blick auf Gräber. Unsere Toten, die des Heeres und der Heimat, stehen um Uns im tagenden Zwielicht dieses Silvesters, wir danken ihnen heißen Herzens und mit dem Versprechen, daß sie nicht umsonst gestorben sind. Man muß an den achtzigjährigen G o e t h e denken, der als Ueberlebender aller seiner Nächsten und selbst schon an der Schwelle des Grabes ein Wort fand, welches ein siegreiches Volk an der zweiten Jahreswende seines Krieges mit noch größerem und frommerem Rechte wiederholen kann, das Wort: „Heber Gräber vorwärts!" Oie Fahrt ins neue Lahr. 23 on Otto Anthes. In dem vergrasten Nebengeleis eines kleinen Bahnhofs stieg der Hahn des Bahnhofsvorstehers mit seiner Lieblingshenne umher und suchte das Gelände nach Freßbarem ab. ,cheu-t ist Silvester", sagte er unter dein Picken. „Was du nicht sagst! Was du nicht sagst!" kakelte die Henne. Solche Sprüche fügten sich ihrer Stimmlage am besten und entsprachen außerdem ihrem Geistesstand. „Ja", unterbrach der Hahn mit Nachdruck das Gekakel, „und morgen fängt ein neues Jahr an. Ich habe gesehen, daß der Vorsteher sich eine Buddel Rum hinter den Strank bereitgestellt hat. Mir ist, als ob wir heut auch etwas Besonderes finden müßten. Schließlich fängt für uns auch ein neues Jahr an." „Das ist auch wahr! Das ist auch wahr! stimmte die Henne bei. Darüber tarnen sie zu einem Güterwagen, der auf dem Nebengeleis vor einem Schuppen stand. Der Hahn flog auf die Rampe, die Henne folgte ihm nach. Die Schiebetür des Wagens stand ein wenig offen, und da eine dünne Spur von Körnern in das Innere wies, so stiegen beide, der Hahn voran, in die Dämmerung hinein. Kaum aber hatten sie ein paar Körner aufgepickt, da kam ein Mann aus dem Schuppen, schlug die Wagentür zu und rasselte mit dem Schloß. „Was hob ich gesagt! Was hab ich gesagt!" fuhr die Henne auf. „Nun sitzen wir fest." „Gesagt hast du, soviel ich weiß, gar nichts", stellte der Hahn mit nachsichtiger Würde feft „Und Ich würde dir auch raten, weiterhin den Schnabel zu halten. Wenn die Körnerspur nicht trügt, muß es fiir uns hier drinnen allerlei geben. Wenn aber mit deinem Gekakel den Mann aufmerksam machst, wird er uns gleich wieder rausjagen." ,Llch aber gar! Ach aber gar!" knuckerte die Henne getränkt. Es standen nun allerdings mehrere Sacke tm Wagen, die sich sehr -hoffnungsvoll anfühlten, Aber soviel sie auch daran herumhackten, die Leinwand war so stark, daß sie nicht das kleinste Loch hineinzubohren vermochten. „Siehst du", sagte der Hahn, „so ist das Leben. Es ist alles da, was das Herz begehrt, aber du kannst nicht dran. Das nennt man die Weltwirtschaft." „Wie du das sagst! Wie du das sagst!" schüttelte die Henne bewundernd den Kopf. Im selben Augenblick gab es einen Stoß, ein kurzes Hin und Her, und dann setzte sich der Wagen ruckend und rumpelnd in Bewegung. Die beiden erschraken so sehr, daß sie sich, dicht aneinder gedrängt, stumm bei der Tür niederhockten. „Siehst du", faßte sich der Hahn zuerst wieder, „so ist das Leben. Du steigst ein, ohne dir etwas Böses zu denken, und ehe du dichs versiehst, geht die Fahrt los. Du weißt nicht warum, du weißt nicht wohin. Jedenfalls fahren wir nun ins neue Jahr." Eine Fahrt im Güterwagen hat etwas ungemein Beruhigendes. Es geht nicht zu schnell, die Wagen rumpeln ordentlich gemütlich dahin. Wenn der Zug hält, gibts kein großes Geschrei mit „Aussteigen! und „Einstei-gen: Kein Gerenne und Gewimmer, daß man nur rechtzeitig noch einen Platz bekommt. Es geht alles still vor sich, fast wie im Traum. Nur einen schlürfenden Schritt hört man wohl einmal, es rasselt einmal eine Kuppelung, eine Wagentür rollt und fällt wieder zu — und bann geht's ohne Aufsehen weiter. Auch unsere Reisenden kamen so allmählich in die geruhsame Besinnlichkeit, wo man ins Erzählen gerät. „Als mein Vater noch das Geschäft versah", sagte der Hahn, „lag einst jeden Morgen ein Huhn tot im Stall. Die Vorsteherin war außer sich und wußte sich das Unheil nicht zu erklären. Bis eine alte böse Frau sagte: Das tut Ihr Hahn. Solche alten Burschen werden kollerig, und statt die Hennen zärtlich ein bißchen zu rupfen, hacken sie ihnen in den Kopf hinein, daß sie sterben. Die Vorsteherin rief: Ja, das hab ich auch schon gesehen — rannte in den Stall, fing den Alten, rein in die Küche, Kopf ab, und mittags fraßen sie ihn mit Rachegefühlen auf. Am andern Morgen lag wieder ein Huhn tot hn Stall. Da war ers gar nicht gewesen, sondern sie hatten den Stall mit giftiger Farbe gestrichen. So ist das Leben." „Das ist auch wahr! Das ist auch wahr!" pflich. tete die Henne bei. Und erzählte dann ihrerseits: „Ehe ich zum Vorsteher kam,' war ich bei einer allen Dame, die setzte uns Hennen immer wieder zum Brüten, aber es kroch nie etwas aus. Fuchs- teufelswild war die Alte. Und als eine Freundin sagte: Vielleicht liegts am Hahn! — da antwortete sie: Am Hahn kanns nicht liegen. Ich hab gar keinen." Unter solchen Gesprächen verging die Zell. Mit einem Male hielt der Zug polternd an. Und zu- gleich hörten sie Glockengeläut, ein paar Schüsse und vielfältige Rufe: „Prosit Neujahr!" „Was ist denn das? Was ist d-enn das? fragte die Henne besorgt. „Neujahr ist!" schrie der Hahn. Fuhr hoch, schlug mächtig mit den Flügeln und krähte: „Viel Glück in der Früh! Viel Glück in der Früh!" Und „Prosit Neujahr! Profit Neujahr!" fiel die Henne ein. Da wurde die Tür geöffnet, und die beiden schauten auf einen taghell erleuchteten Bahnsteig und in die vergnügten Gesichter mehrerer Eisenbahner. Denn der Vorsteher hatte schon um seine Ausreißer telephoniert. Sie wurden auf den Arm genommen und in eine warme Stube gebracht, wo noch mehr Eisenbahner um eine dampfende Terrine saßen, bekamen Butterbrot und zerschnittene Wurstpelle und schliefen schließlich glückselig am Ofen ein. Andern Tags wurden sie in eine Kiste mit Luftlöchern gesteckt und reisten nach Hause zurück. Und nachmit» tags stiegen sie schon wieder in dem vergrasten Nebengeleis herum. „Siehst du", sagte der Hahn, „so ist das Leben. Diese Nacht sind wir mit Glockengeläut und Butterbrot ins neue Jahr getreten, und heute ist wieder alles wie vorher. Und das ist gut so. Sich besinnen und erinnern in der Dämmerung, feiern, wo es am Platz ist, und dann wieder seine Pflicht tun — das ist das rechte Leben." „Das ist auch wahr! Das ist auch wahr!" kakelte die Henne und pickte um so emsiger zwischen den Schienen umher. . Silvefterfeier im !!♦€♦ Allen Gästen und Bekannten „Prosit Neujahr!“ Im großen Saal: TANZ Im Cafe* Konzert und Unterhaltung Ihre Verlobung geben bekannt Karola Klinke! Emil Abert llffz. in einem Infanterie-Regiment Gießen, den 1. Ianuar 1941 Zu den Mühlen 15 Horst-Weffel-DaN 54 z-3 im Felde 04373 Ihre.Verlobung geben bekannt Hedwig Evertz Hans Oeukec, Bäckermeister Solingen Steinbach/Gießen Neujahr 1941 6104 D Ihre Verlobung geben bekannt Liselotte Reppert Erwin Franz Obj. einer Fallschirmtruppe Wiesbaden Gießen Ziethenring 8 Buchnerstraße 2 Silvester 1940 1 \ ■ ' . 04365 Ihre Verlobung geben bekannt ' Liselotte Pfaff Kari Orihold Wiesbaden z.Z. Görlitz Adelheidstraße 521 t 1. Ianuar 1941 612^ D Statt Karlen , Ihre Vermählung geben bekannt Bertold Schmidt z.Z. Kriegsmarine Mariechen Schmidt, geb. Keil Gießen, 31. Dezember 1940 Glaubrechtstrabe 14 Bahnhofstraße 50 04367 Für die upef zu unserer Vermählung er- wiesen"n Aufmerksamkeiten sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank llffz Ernst Moosmayer und Frau Irma, geb. Braun Gießen«Wieseck, den 31. Dezember 1940 6110 D Ihre Verlobung geben bekannt Emmy Kröck Georg Oberhäuser Postinspettor apl., z.Z. Soldat Seuchelheim-Gießen Frankfurt-Niederrad Dilhelmstraße 70 Bruchfeldstraße 50 Silvester 1940 04340 Gießen, Wernerwal) 11/15 1. Handelsschule für Jungen > 2. Handelsschule für Mädchen 3. einjährige Höhere Handelsschule 4. zweijährige Höhere Handelsschule Voraussetzung I ür den Schul be such ist: in den Abteilungen 1 und 2: acht erfolgreiche Schuljahre und Aufnahmeprüfung; in der Abteilung 3: Reife für die 7. Kl. einer Höheren Schule oder Abschlußzeugnis der Mittelschule; für die Abteilung 4: Reife für die 6. Kl. einer Höheren Schule oder Abschlußzeugnis der Mittelschule. Anmeldungen für Ostern 1941 werden jetzt schon erbeten. Das Sekretariat der Schule ist vormittags von 8 — 12 und nachmittags (außer Samstag) von 3—5 Uhr geöffnet. Ausführliche) Prospekt kostenlos. Fernruf 2480. Der Direktor. 5945 D Als Verlobte grüßen Ruth Wiegieb Erich Kociok llffz. in einem Panzer-Regiment Erfurt Neujahr 1941 Gießen z. Z. im Felde 04382 MMlW zu kaufen gesucht. AntikeMöbelwie: Glas-,Eck-, Kleider- und Dielenschränke, Kommoden, Sessel, Stühle, Bänke,Standuhren,Schreib tische, Tische,Truhen und alle sonstigen antiken Möbelt auch stark beschädigte Stücke). Alte und neuere Gemälde 'auch ungerahmte und beschädigte). 61110 Echte Tevviche u. Verbinder Porzellane, Fayencen, Silber sow. komvl. Sammlung. Angebote an Jos.Mangner ausBonn an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers Druckschriften £ “’X"8oo,n in gebundenen Ausgeber klar In der Schrift, übersichtlich angeordnet, sorgfältig gedruckt, dienen der Belangen von Handel und Verkehr, Industrie und Gewerbe Behörden, Landwirtschaft und Vereinigungen Jede Lieferung schnell, gut und preiswert Brübl'sche Druckerei, Schulstr. 7, Ruf 2251 3u kaufen gesucht: Gut erhalt., modern.kleinerer Monen-SWii i Einspänner» für Pony geeignet. Schriftliche Angebote unter 6063V an den Gießener Anzeiger l» Unverbindliche Vorführung durdt Niederhausen 4 Co. Gießen, ,#ui 3941 Kleiri im Preis In dankbarer Freude zeigen wir die Geburt unseres dritten Iungen an Or. Ernst Keller und Frau Elisabeih, geb. Bette 29. Dezember 1940 Äerlin W 30 z. Z Gießen Heilbronner Str 24 St. Lofes-KrankenhanS 04385 _ Viber in Deutschland von Professor Dr. Gustav Hinze 75 Seiten mit 9 Textabbildungen und 62 Abbildungen auf Kunstdrucktafeln nach Natururtunden des deutschen BibervaterS Amtmann Behr Herausgegeben von der e chsstel 1 e für Naturschutz. Berlin .In Leinen gebunden RM. 3.00 • Hugo Bermühler Verlag, Berlin-Lichterfelde. Wegen Inventur-Arbeiten bleibt meine Groh- und Kleinhandlung am Donnerstag, dem 2. Januar - Freitag, dem 3. Januar - Samstag, dem 4. Januar geschlossen Frdr. Teipel Gießen / Markt 16 S1QQA- llr.-M Drittes Blatt 31. Dezember W40/L Januar 1941 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesien) Die ASV. überall unentbehrlich 6:3 ihm die landverschickung Hilfe sind weitere vor- und fürsorgliche Betreu» ,unsgebiete, mit denen die deutsche Jugend ihren VornuMarstche Ausviwung. KeUkräuterjammlung der Schulkindes ähnliche Wirkung wurde durch die des Sportamtes erreicht, das feit 475 Sportstunden durchführte und Teilnehmer erfaßte, wobei natürlich trugen. Eine S p o r tkurse Kriegsbeginn hierbei 9818 der von ihrer Abwesenheit wohlversorgt und behütet sind, ihrer Arbeit nachgehen kann. Daß nur erfahrene und bewährte Kräfte als Haushalthilfe zum Ein« fatz kommen, dafür bürgt eine enge Zusammenarbeit zwischen 91623. und NS.-Frauenschast. Oie Gesundheit wird erhalten. gesundheitlichen Schutz erhält. Zu erwähnen ist weiter das Tuberkulose-Hilfswerk, das im und 916 23. »3u gen fr- uni) fürsorgliche Bi Soldatenbetreuung im Bahnhofsdienst. (Sämtliche Bilder: Archiv.) oft derselbe Teilnehmer bei verschiedenen Kursen mehrmals erfaßt wurde Besonders bemerkenswert ist auch der Einsatz unseres Gaues in den besetzten Gebieten Hier sind der ständige Einsatz von zwei Spielgruppen der Rhein-Mainischen Landesbühne, eine außerordentlich erfolgreiche Gastspielreise des Rheln-Mainlschen Landesorchesters und eine Gast- spielreife der Puppenbühne Hellwig heroorzuheben. N6G. Zum Jahreswechsel ist ein Rückblick auf i lie Aufgabenstellungen die die Heimat unter Füh- iimg be^ Partei in den vergangenen Monaten bearbeitete und loste sicher nicht nur angebracht son- krn eine geforderte Notwendigkeit Gefordert zu- irft von jenen, zu deren direkter Unterstützung der sinjatz geschah. — von unseren Männern unter den Lotsen Denn sie haben ein Recht daraus zu er- «ihren, inwieweit die Heimat nicht nur mit ihrem fünfen, sondern auch mit ihrem Handeln der kämp- infren Front verbunden war Gefordert aber auch ton jedem einzelnen der in diesem Einsatz mit eige- ler helfender Hand Beteiligten den Männern und ?rduen und der Jugend der Heimat Nicht in der krwartung irgend welchen Dankes, denn diese Hilfe purbe von allen in selbstverständlicher Bereitschaft . rbradyt. sondern um am Gesamtüberblick den ge- tiemschaftlich errungenen Erfolg zu erfahren und gleichen Umfang wie im Frieden aufrecht erhalten blieb. Ein Bertnenft der NS.-Bolkswohlfahrt, durch die die Ergreifung und Sofortbehandlungen und die Bereitstellung von Mitteln sowie frte Ermittlung von weiteren Kostenttägern für die normalen Tbc.- Verfahren sichergestellt werden. Seine besondere Rechtfertigung erfuhr das Ernährungshilfswerk, das als eine Maßnahme im Zuge des Vier- jahresplanes geschaffen war. Oas Winterhilfswerk Ausdruck unserer Haltung. Das Kernstück aller Aufgaben, das Kriegswinterhilfswerk, hat längst nicht mehr den bearenzten Zweck der ersten Winterhilfsakttonen vor sechs und sieben Zähren Selbstverständlich werden noch immer diejenigen Kreise betreut unfr unterstützt, die infolge ihrer wirtschaftlichen Notlage einer zusätzlichen Unterstützung bedürfen. Hinzu kommt aber vor allen Dingen, da, wo es notwendig erscheint, eine Betreuung von Familien, deren Ernährer im Felde stehen oder zum Wehrdienst einberufen sind. Auch alle sonst durch die,kriegerischen Ereignisse benachteiligten Volksgenossen finden durch das Winterhilfswerk eine weitgehende Betreuung Aus Mitteln des Winterhilfswerkes werden aber auch für die vorbeugenden Maßnahmen des Hittswerkes „Mutter unfr Kind" Beträge bereit gestellt, wodurch die von der gesamten Volksgemeinschaft aufgebrachten Summen immer wieder an den Quell unseres Volkes, zur deutschen Familie, und dem deutschen Kinde ^urückfließen. Ebenso wichttg wie der materielle Erfolg ist aber auch die ideelle Absicht, die mit den Sammlungen des Winterhilfs- Landdienst des BDM. Werkes verfolgt wird. Durch die Opferfreudigkeit de« ganzen Volkes, infrem sich jeder nach seinem besten Können an der Aufbringung der riesigen 2Nittel beteiligt, kommt die innere und geschlossene Haltung der ganzen Natton zum Ausdruck. Oie Erfolge im Kriegshilfswerk. Das Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz wurde während der Sommermonate 1940 im Anschluß an das erste Kriegs- winterhilfswerk durchgesührt. Der Führer hatte bestimmt, daß Träger der gesamten Aktion wiederum die Organisation des Winterhilfswerkes fein soll, dessen bewährte Einnchtung mit seinen unzähligen freiwilligen Helfern allein dazu in der Lage war, den Erfolg sicherzustellen. Die großen Aufgaben, die dem Roten Kreuz für die Dauer des Krieges übertragen sind, erfordern natürlich auch die Bereitstellung bedeutender Mittel. Mehrere Haus- und Straß ensammlunaen erbrachten deshalb auch einen unvergleichlichen Erfolg. Schließlich sei noch daraust hingewiesen, daß der NSV.-Einsatz im Westen erhebliche Aufwendungen erforderte Auch Mitarbeiter aus dem Gau Hessen-Nassau waren am Aufbau der NSV.-Einfatzstellen in Frankreich beteiligt. Bei der Wiederbefied- lung der freigemachten Gebiete im Westen war die NS.-Volkswohlfahrt des Gaues Hesien-Nosiau stärkstens beteiligt. 241981 Helferinnen im Einsatz. Eng verbunden mit diefen erfolgreich gelösten Aufgaben stellt sich uns das im Gau Hessen-Nassau von der N S.» F r a u e n s ch a f t bewältigte Arbeitsgebiet dar. Mit bemerkenswerter Umsicht unfr Schnelligkeit stellte sich die NS.-Frauenfchaft • Deutsches Frauenwerk auf die durch den Krieg bedingten besonderen Einsatzgebiete um. Die gesamte B e - ratungsarbeit wurde verstärkt und erweitert, um damit jeder Frau Gelegenheit zum Aufsuchen einer Beratungsstelle zu geben Die Zahl der Beratungsstellen wuchs auf 235 So brachte das erste Kriegsjahr im Gaugebiet 1362 Kurse der Abteilung Volkswirtschaft - Hauswirtschaft mit 20 861 Teilnehmerinnen Der Mütterdienft konnte in 803 Kursen 15 494 Teilnehmerinnen schulen. Durch die neu hinzukommenden Aufgaben, wie £ B das Nähen für Rotes Kreuz und Wehrmacht in den Nähstuben, wurde es nötig, auch eine größere Anzahl Nähstuben zu eröffnen, 276 zählte der Gau Hessen-Nassau im ersten Kriegsjahr. Hinzu kamen 133 Schuhaustausch stellen, die sehr bald für die Wirtschaftsämter eine fühlbare Entlastung bringen sollten. Es konnten innerhalb des ersten Jahres 16 382 Paar Schuhe ausgetauscht werden. An der Spitze jeglichen Einsatzes steht die Abteilung Hilfsdienst im Deutschen Frauen- werk. 241 981 Helferinnen wurden eingesetzt im B a lßn h o f sd i e n st, bei der Entlastung i m H a u s h a l t für die werktätige Frau, beim Waschen und Ausbessern von Kleidungsstücken für NSV., Wehrmacht und-Rotes Kreuz, bei der Entlastung des Einzelhandels und vor allen Dingen i n Staats- und Behordendien st stellen sowie in der Nachbarschaftshilfe Fast überall stellt heute das Deutsche Frauenwerk die ehrenamtlichen Helferinnen, die in den Wirtschaftsämtern Lebensmittelkarten unfr Bezugscheine ausgeben. Der zialarbeit durch den Krieg nicht etwa zurückgedrängt wurde, sondern daß sie sich bei erhöhtem Arbeitseinsatz erst recht als notwendig erwiesen hat. Die wichtigen Ereignisse hatten zur Folge, daß deren Bedeutung Anlaß zu zahlreichen Betriebsappellen gab Insgesamt wurden im Rhein- Maingebiet seit Kriegsbeginn bis zum 30 November 3015 Betriebsappelle mit 411217 Gefolgschafts- Mitgliedern und 7868 Führerappelle mit 553 122 Gefolgschaftsmitgliedern durchgeführt Um stets mit den Schaffenden in engster Verbindung zu bleiben, wurden neben den laufenden Arbettsbeluchen 543 Betriebsbesichtigungen durchgeführt, für die befon- ders befähigte Amtswalter der DAF eingesetzt wurden. Für das Kriegswinterhilfswerk sammelte die DAF im Rhe.n-Maingebiet 1 504 593.69 RM Erne enge Verbindung zwischen den Betrieben und den Arbeitskameraden an der Front wurde durch die.Pressearbeit erreicht Hier haben sich besonders die Werkzeitschriften bewährt. Außerdem geben im Rahmen der von der Parte, durchgeführten Feldpostblätter-Aktion sehr viele Betriebe Hei- matsammelbriese für ihre Soldaten heraus Die Berufserz«ehungsarbeit wurde im alten Umfang fortgefübrt Dazu ist jetzt eine neue Aufgabe in Angriff genommen, die erst m den ersten Anfängen steht, aber schöne Erfolge verspricht Die Einrichtungen der Berufserziehungs- werke wurden für die Berufserztehung von Kriegsversehrten zur Derfügugng gestellt Die ersten Lehr- aerneinschaften finden wir in Frankfurt und Darmstadt Hier werden Kriegsversehrte je nach den Umständen in ihrem alten Beruf fortgebildet, auf ein verwandtes Berufsgebiet umgeschult oder in einen S neuen Beruf emgeführt, so daß sie ihre Ar- kraft wieder voll einsetzen können Dabei roirfr besonderer Wert daraus gelegt, daß die Kriegsversehrten erfaßt wurden, die sich an der Front befon» Nicht weniger umfangreich war das von der NSB im und vom Gau Hessen-Nassau bearbeitete Aufgabengebiet Bei Ausbruch des Krieges traten zunächst solche Arbeitsgebiete der NS.-Volkswohl- fahrt in den Vordergrund, die in einem direkten Zusammenhang mit den kriegerischen Ereignissen standen. Dazu gehörten in erster Linie alle Maßnahmen, die im Zuge der Freimachung der gefährdeten westlichen Gebiete durch die 91623 notwendig wurden. Der Einsatz der N6 -Volkswohlfahrt während der Freimachung der westlichen Gebiete war bedeutend Der N6D.- Bahnhofsdienst hatte dabei umfangreiche Ausgaben zu erfüllen. Aus zahlreichen Bahnhöfen des Gaues Hessen-Nassau trafen während der ersten Kriegstage Transportzüge mit Zehntausenden von Rückgeführten ein. Die Abfertigung und Verpflegung dieser zahlreichen unfr umfangreichen Transporte stellte große Anforderungen Abgesehen von den technischen 6chwierigkeiten, frie die Verpflegung derart großer Transporte mit sich bringen. Airfrem es sich auch noch um die sachgemäße Verpflegung von Kindern, jungen und wer- denfren Müttern und um Kranke und Gebrechliche handelte, wurden die höchsten Anforderungen an das gesamte Personal des NSV.-Bahnhofsotenstes gestellt. Oer Mutter wird geholfen. Die 6chafiung von Kindertagesstätten war eine weitere vordringliche Verpflichtung, die der NS.-Bolkswohlfahrt bei Ausbruch unfr während des weiteren Verlaufes des Krieges unterlegt war Durch die (Einberufung vieler werktätiger Volksgenossen zum Wehrdienst wurden und werden noch die Besetzung zahlreicher Arbeitsplätze durch Frauen notwendig. Es gilt deshalb, die Frau von manchen Verpflichtungen in der Familie frei zu machen, und ihr die 6orge um ihre Kinder abzunehmen, und diesen eine zuverlässige Betreuung und Erziehung zukommen zu lassen. Die NS-Dolkswohlsahrt bemühte sich deshalb von Kriegsbeginn an um die Einrichtung von Hilfs-Kindergärten und verfolgte daneben nut Nachdruck ihr schon aus Friedenszeiten übernommenes Ziel, jede Ortsgruppe mit einer N6V.-Kindertagesstätte zu versehen. Im Zuge frie- ser Maßnahmen liegt auch die Einrichtung von Krippen und Horten, die ebenfalls soweit geeignete Räume zur Verfügung stehen, und überall da, wo solche Einrichtungen dringend notwendig erscheinen, bereitaestellt werden Den N6D -Hilfsstellen „Mutter und Kind" kam während des Krieges größere Bedeutung als schon in Friedenszeiten zu. Eine Betreuung unserer Soldatenfrauen wird durch die Hilfs- und Beratungsstellen der 91623. in gewissenhafter Weise durchgeführt Von praktischer Bedeutung war auch die Bereitstellung von Haushaltshilfen für berufstätige Frauen ober werdende Mütter Eine Mutter bekommt manche Sorge abgenommen, wenn sie mit der Beruhigung, daß ihre Kinder während ders bewährt haben Diese sollen später zu besonders verantwortlichen Arbeitsplätzen gebracht werden. »Kraft durch Freude^ bei den Soldaten. Große Aufgaben brachte der Krieg für die NS- Gemeinschaft .Kraft durch Freude" durch den Ein- iatz bei der Truppenbetreuung So wurden für die Wehsmacht von Januar bis November des Jahres 400 Theater Veranstaltungen mit 131874 Besuchern, 847 Filmvorführungen mit 143 250 Besuchern, 492 Konzerte mit 148 553 Besuchern, 523 Variets Veranstaltungen mit 219 739 Besuchern, 1091 Bunte Abende mit 426 591 Besuchern, 374 Vorträge mit 68 233 Besuchern, 209 Besichtigun gen und Kurse mit 30 080 Teilnehmern und 99 Volkstum sveranstaltungen mit 12 797 Besuchern durchgeführt. Insgesamt waren also 4035 Veranstaltungen in diesen 11 Monaten zu verzeichnen mit einer Gesamtbesucherzahl von 1 181 117 Soldaten. Besonders bemerkenswert sind hierbei die Laienschaffen kurse des Deutschen Volksbildungswerkes in Lazaretten, die den Kriegsvenehrten nicht nur Beschäftigung und geistige Anregung gaben, sondern auch durch die.Arbeit zur Heilung bei- Oer Gau Heffen-Aaffau im Kriegseinsah 1940 Die Partei hatte für alles eine Hilfe. — Alle Kräfte der Heimat im Oienfte unseres Freiheitskampfes. Die Gesundhett unfr Lebenskraft unserer deutschen Mütter zu erhalten, ist eine der vordringlichsten der NS.-Bolkswohlfahrt gestellten Aufgaben. Diesem Ziele gelten auch die Erholungsmaßnahmen für werdende Mütter, für die im Gau Hessen- Nassau ein neuzeitliches Heim zur Verfügung steht. Auch für solche Frauen ist die Bereitstellung einer Haushalthilfe von größter Wichtigkeit, wenn * von der NSV. eingeleitete Erholungsaufenthalt Erfolg fein soll Jüngste und erst im Kriege zur Einnchtung gekommene Maßnahmen find die NSV. »Rachitisbekämpfung und Fr auenmilchsammel stelle. Die Kinder- in sich in dem großen geschichtlichen Zelterleben eierfannt zu bewähren Er ist damit zugleich eine t st e Erfolgsmeldung der Partei m der | Ktfüllung des ihr vom Führer erteilten Auftrages btt Aufrechterhaltung der' seelischen Wider- sistindskrast des deutschen Volkes Denn allem ir der Lösung dieier Aufgabe finden alle weiteren i || tireithten Erfolge >hre Voraussetzung unfr eigen!» ' lihe Begründung. % il Die Propaganda hatte hier naturgemäß ein fcites Einsatzgebiet zu bearbeiten Ihr fiel die ÜMgabe zu. die Bevölkerung unseres Gaues immer Y Weber mit dem Zeitgeschehen in Verbindung zu leiten. frie Blicke stets aut die Erfordernisse der künde zu lenken unfr iomit für frie ftimmungs» j ! nnfoig ausschlaggebende nationalsozialistische Schau 1 6: rge zu tragen Die (Baupropaganba- | bu u n g bediente sich dazu vor allem fres altbe» ; irrten Mittels frer Versammlung In 4359 1 Siridmmlungen vermittelten die Redner der Partei Inienfren von Volksgenossen Sinn unfr Inhalt un- Is Freiheitskamptes und festigten damit Glauben , Zuversicht an den sieghaften Aufgang dieses 1 gens. Dem gleichen Zweck dienten die Deran- ungen der Hauptstelle Film der Gaupropa- baleitung In Jahresfrist wurden von ihr 6224 noorsührungen durchgesührt und damit die ent» nften Gemeinden mit der gefinnungsbilfrenfren ft dieses Führungsmittels erfaßt licht weniger Breiten- wie Tiefenwirkung wurde ch die Arbeit des Gaupresseamtes er- i>t. dessen laufende pressebetreuende und -len- >e Maßnahmen sich im Gau auf eine Zettungs- age von täglich mehr als 1 Million Exemplare reckt. In der laufenden pressepolitischen 'Bema unfr mit der Herausgabe der parteiamtlichen relpondenz. des „N S - Gaudienstes" Hilst den Schriftleitern, die Zeitung zu einem poli- «n Führungsmittel ersten Ranges zu gestalten. ; dem Auf- und Ausbau einer Zeitungs- : Zettschriftenbetreuunsioer Front । es eine besonders begrüßte zusätzliche Aufgabe ' Mr oig tausend Einheiten werden über den kl'ssiepolitischk'n Apparat der Partei heute regel- kttßüg auf diesem Wege mit Leseswff versehen Eine leiere Verbindung der Heimat mit der Front schuf auf Anordnung des Stellvertreters des Führers 1,11 der Führung und Lenkung der von den Orts- fLPpen und den Betrieben herausgegebenen F e I b- i ?°ft blättern der Partei Jet bar er ist nicht zu realisieren er findet iedoch j Jr?n Ausdruck in der seelischen Bereitschaft zum Wen unfr Opfern, mit der sich die Bevölkerung •m res Gaues in den nachfolgend bargefteUten Ergaben der Heimat auszeichnete. Wr OA!?. mit fiat und Tat zur Stelle. I L$*it Beginn des Krieges läuft die Betreuung |J’i Betriebe in frer im Frieden bewahrten | 13Trn fort Die Amtswalter her DAF stehen mehr ' Jd als zuvor den Betrieben mit Rat und Tat jur I I Fügung. Dabei hat es sich gezeigt, daß die ©oU frie Kraft der Begeisterung für frcn zu- festigen Einsatz zu gewinnen. So ist em ’olcper Rückblick Rechtfertigung unfr Hugtuung zugleich Er ist gleichsam frie bärge- [Ulte Ehre der Heimat die nichts unterlasien hat. Deutschlands Äsend im Kriegseinsatz. Volksgenossen aus dem europäischen Ost- und Südostraum und auf die Durchführung wichtiger Einrichtungen für den motorisierten Verkehr Im die be- sich mit Einsicht und Tatkraft eine Selbsthilfeorganisation geschaffen hat, die sich auch im Gau Hessen-Nassau verschiedentlich bestens bewähren konnte. In den ersten ruhigen Kriegsmonaten wurde wie in Grvß- deutschland, so auch im Gau tatkräftig an der Ausgestaltung des Luftschutzes der Zivilbevölkerung gearbeitet, Die praktische Ausbildung der Luftschutz- Oie Heimat half sich selbst. Schließlich sei auch darauf hingewiesen, daß die Heimat im Reichsluftschutzbund Reich selbst. In der klaren Voraussicht, daß nach dem Vormarsch unserer Wehrmacht im feindlichen Gebiete besonders für Transport- und Aufräumungskolon- nen Männer * benötigt würden, die vor allem Lastwagen zu führen in der Lage wären, wurde sofort Anfang des Jahres auf korpseigenen Fahr- zeugen die Schulung für Führerschein 2 begonnen. Dafür wurden bisher in der Motorgruppe Hessen eine große Anzahl Männer ausgebildet. Ein großer Teil von ihnen kam sofort wie bereits im Jahre 1939 zum Einsatz bei der Organisation lobt. Aber auch im NSKK.-Dienst selbst waren die Männer eingesetzt, sei es in einem Sturm des Verkehrserziehungsdienstes zur Rege- lung des Verkehrs der besetzten Großstädte, sei es in einem W e r k st a 11 ft u r m zur Bergung der Tausende von Fahrzeugen des besiegten Gegners. Aehnliche Ausgaben harrten auch jener NSKK.- Männer, die im besetzten Norwegen zum Dienst antraten. Die Motorgruppe Hessen kann also fest- stellen, daß ihre Männer vom äußersten Norden bis an die Pyrenäen in kriegswichtigen Aufgaben zum Einsatz gelangten. Verkehrshilfsdienst und Transportkontrollen. Innerhalb des Reiches hat das NSKK. als vom Führer zur Trägerin der Motorisierung tirnmte Gliederung im oergangenen Jahre drei wichtige Aufgaben gelöst. Die eine ist der 23 er- kehrshilfsdienst, eine Einrichtung, der in der übrigen Welt nichts Gleichartiges an die Seite gestellt werden kann. Sie dient jedem, der auf unseren Derkehrsstrahen irgendwie in Not geraten ist. Zur Erreichung dieses uneigennützigen Zweckes hat La n d e h r e n d i e n st ist schon in allen vorhergehenden Jahren zum Einsatz gekommen. Die Kriegszeit stellte auch liier erhöhte Anforderungen. Drei feste Lager in Schönberg an der Bergstraße, in Himbach in Oberhessen für Mitglieder der Jugendgruppen und in Ortenbsrg in Oberhessen für . Mitglieder des Deutschen Fraüenwerkes bildeten die festen Ausgangspunkte. Insgesamt konnten 60 693 Helferinnen eingesetzt werden. Oer wurde gehört. Die Nachbarschaftshilfe ist ein Arbeitsgebiet des Deutschen Frauenwerks, für das im letzten Jahr vor Beginn des Krieges viel geworben wurde. Der Krieg, der hier besondere Anforderungen stellte, konnte schnell auch erweisen, daß die Frau den Ruf verstanden hatte. Um auch in den Orten, in denen ein NSV.-Kindergarten nicht bestand, die Möglichkeit zu geben, daß die Mutter entlastet wurde, richtete die NS.-Frauenschaft Kinderstuben ein. In ö5 Kinderstuben unsexes Gaues wurden die Jüngsten betreut. Schon immer war die Zusammenarbeit der NS.-Frauenschaft mit der NSV. besonders eng. So war es selbstverständlich, daß die Frau auch vielfach für den eingezogenen Amtsleiter der NSV. eintrat. 13 419 Frauen wurden als Amtsträgerinnen der NSV. eingesetzt. Zahlen beweisen die Erfolge. Es ist selbstverständlich, daß der Kriegseinsatz der Frau sowie ihr Einsatz zu allen Zeiten sich vielfach in der Stille vollzogen hat, ohne viel Aufhebens darüber zu machen. Die Zahlen, die heute voruegen, geben zum Teil nur ein unvollkommenes Bild. Es ist stets der Stolz der Frau gewesen, mehr zu sein als zu scheinen. Als die Rückgeführten aus dem Saargebiet durch den Gau kamen, als Soldaten hier einquartiert werden mußten, und vor allen Dingen als immer wieder Angehörige von Verwundeten kamen, die ihre Soldaten im Lazarett auffudjen wollten, aber nicht die Mittel zur Ueber- nachtung im Hotel hatten, da sorgte ein ständiger Quartierdienst des Deutschen Frauenwerkes dafür, daß jeder eine gute Unterkunft fand. Auf diese Weise sind im Laufe des ersten Kriegsjahres 101 241 Quartiere gestellt worden. Praktische Hilfe auf allen Gebieten und der Gedanke, wie könnte man es jedem Soldaten fchön und bequem machen, das ist stets ein beliebtes Einsatzgebiet gewesen! Wenn mal die Wolle zum Stricken nicht reichen wollte, dann wurden etzen Tausende von Punkten gesammelt, davon Wolle gekauft und Svl- batenftrümpfe gestrickt. Die letzten Vorräte mancher Frau find aufgebraucht und davon 4625 warme Decken gestrickt, 10 747 Bunkerfchuhe und Lazarettpantoffeln angefertigt, 2129 Bunkerkisfen und 258 083 verschiedene Kleidungsstücke hergestellt worden. Selbstverständlich fehlen nicht 3999 neue gestrickte Strümpfe. Der Soldat ist immer froh, wenn eine mütterliche Hand ihm die Strümpfe wäscht und ausbeffert, denn das ist er ja von zu Haufe aus fo gewöhnt. 545 867 Paar Strümpfe sind auf diese Weise gewaschen und ausgebessert zurückgegeben worden. Wurden in früheren Jahren schon eifrig für die NSV. Kleider und Wäsche ausgebessert und gestiftet, so vergrößerte sich im ersten Kxiegsjahre diese Zahl noch erheblich mehr. 77 952 Kleider, 71 048 Stück Leibwäsche, 3822 Stück Bettwäsche und warte, der Angehörigen der Hausfeuerwehr, taf Laienhelferinnen und der Melder wurde fortgesetzt und wiederholt. Die Verdunkelung der Wohnungen und die Entrümpelung der Dachböden laufend überwacht, die Beschaffung von Selbstschutzgeräten fort« gesetzt, die Beschaffung behelfsmäßiger Luftschutz, räume tatkräftig gefördert. Oer Lustschuh eine Wittenssache. Als nach Beginn-der deutschen Destoffenstve En« land und Frankreich den Luftkrieg gegen die Zivil» bevölkerung aufnahmen, zeigte sich überall in Stadt und Land der Wert der praktischen Ausbildungsarbeit des Reichsluftschutzbundes. Dank der von ihm den Volksgenossen vermittelten Kenntnissen und Fertigkeiten begegnete die Bevölkerung den Fliegeralarmen in Ruhe und Bereitschaft. Wo die Bomben der ^Feinde friedliche Wohnstätten tragen, fanden sich Amtsträger des RLB. und die Selbstschutzkräfte zu einträchtiger Abwehr zusammen und erfüllten in der Bekämpfung entstandener Brände und in der Betreuung Verletzter alle ihnen auferlegten Pflichten in vorbildlicher Weise. Sie bewiesen in eindrucksvoller Art, daß sie nicht nur entschlossen, sondern auch befähigt waren, ihr Hab und Gut durch Selbsthilfe zu schützen. Wie im ganzen Reich so.auch in Hessen-Nassau haben die von den Luftangriffen betroffenen Volksgenossen allen Zweiflern durch die Tot bewiesen, daß Luftschutz möglich ist, wenn man will. Dem Ausland aber, dem feindlichen und neutralen, wurde in den vergangenen Monaten des Luftkrieges gezeigt, daß das Reich, welches mit der Organisation des Luftschutzes erst vor sieben Jahren begonnen hat, auch darin unübertroffen ist. Anspruch auf eine umfassende Darstellung des Heimateinsatzes kann auch dieser Bericht nicht erheben. Der bedeutende Anteil, den z. B. das Land- volk unseres Gaues an den Erfolgen der Heimat- front besitzt, braucht nicht mehl geschildert zu wer- den, da dieser anläßlich des Bauemtages in Frankfurt a. M. feine publizistische Würdigung fand. Mit ehrenden und dankenden Worten hat damals der Gauleiter die Oeffentlichkeit von der Großleistung des rhein-mcrinifchen Bauerntums unterrichtet. Weiter können vielfältige andere Gebiete, auf denen sich die Heimat bewährte, aus nahesiegenden Gründen heute noch nicht öffentlich behandelt werden. Zu gegebener Zeit werden auch über sie entsprechende Veröffentlichungen gemacht werden können. Oer Gauleiter weist auf das Vorvitd ; des Führers. - Das Aufgabengebiet der Heimat und seine Bearbeitung zeigt sich uns jedoch bereits aus den vorliegenden Darstellungen als erfolgreiche praktisch tätige Hilfe im Freiheitskampf unseres Volkes. Sie wurde ermöglicht dank der Verbundenheit jedes einzelnen Volksgenossen mit den idealistischen Kräften der nationalsozialistischen Idee, sie wurde erreicht dank der ganzen Hingabe des einzelnen unbekannten Blockleiters der Partei sowohl wie der Einsatzbereitschaft der letzten schaffenden Arbeitshand, des letzten denkenden Hirns. Und sie konnte ihrs entsprechende Auswirkung finden dank der führenden und lenkenden Hand unseres Gaul elf t e r s. Er selbst stand als der erste Mann des Führers im Gau mit wachsamen Augen an allen Ei»^ satzgebieten und sorgte dafür, daß die geförderten Kräfte aus der Sicht des volksgemeinschaftlichen Nutzens zu einer einzigen Widerstandsfront der Heimat zusammengefügt wurden. Dor mehr als 100 000 Rüstangsarbeitern sprach er, neben den öffentlichen Versammlungen, auf Betriebsappellen über die Notwendigkeiten der Zeit und zeigte ihnen damit Ursache und Ziel unseres Kampfes auf, er eilte nach Fliegerangriffen zu den Schadensstellen, um sich an Ort und Stelle von den zuständigen Hoheitsträgern die unternommenen So fortmaßnahmen für die betroffene Zivilbevölkerung vortragen zu lassen, und sich von ihrer Durchführung zu überzeugen, et sorgte dafür, daß, so weit es ihm zur Kenntnis kam, schädliche Bürokratenluft aus den Dienststellen entfernt und durch den Geist der Hilfsbereitschaft ersetzt wurde. Selber das Schicksal des Verwundeten aus eigener Erfahrung kennend, überzeugte er sich in den Lazaretten von der Betreuung unserer verwundeten Soldaten. Kurz, — seine dem Führer gegenüber getragene Verantwortung ließ ih" schlechthin alle Lebensäußerungen der Heimat unter seine betreuende Beobachtung und fein entschied* nes Handeln nehmen, um sie damit auf das engste an die Notwendigkeit der kämpfenden Front ZU binden, lieber allem aber sah der Gauleiter es wie immer als feine erste und wichtigste Aufgabe an, den Blick der Heimat zu jeder Stunde auf das lebendige, stolze Vorbild des Führers zu lenken, Mit diesem Bild im Herzen hat schließlich die Heimat ihre Aufgaben erfüflt. Mit seinem mahnenden Antrieb wird sie sich auch für die Zukunft der gr^ ßen geschichtlichen Zeit unseres Volkes würdig s* weifen. Werkes „Glaube und Schönheit" zur Stelle, um einzuspringen, wo es not tat. Da war zunächst Mithilfe bei den Rückgeführtenzügen unv oem Militärtransporten nötig. Auch als Meldehelftr war eine lange Reihe von Jungmädel herangezogen. Dann jiefj es einfpringen in Lebensmittelgeschäften, um Marken kleben zu helfen, oder um Hausfrauen beim Einkäufen behilflich zu fein.'Familienhilfe und Hilfe bei Kindergärten, das war so recht eine Arbeit für unsere Mädel. Alle irgendwie verfügbaren Kräfte wurden zur Erntehilfe und Sammeln von Heilkräutern aller Art eingesetzt. Unsere Mädel halfen das Grünfutter, Heu, Gemüse und Beeren und Obst, Getreide, Mais, Flachs und Weintrauben ein- gubringen. Ader auch bei der Hackfruchternte halfen ie, und zur Herbst- und Frühjahrsbestellung waren willige Mädelhände mit an der Arbeit. Während die Mädel über 14 Jahren frei dieser Arbeit ihren Mann stellten, sammelten die Jungmädel Kilo um Kilo Teekräuter und Heilpflanzen, Pilze und Beeren, Eicheln, Bucheckern und Kastanien, Fallholz und Laub. Und sie liefen, zusammen mit Kamera- den des Deutschen Jungvolkes, um aus den Häusern alles Altmaterial herauszuholen. Selbstverständlich waren sie auch bei der Metallsammlung, um der Haus flau behilflich zu sein, denn es gab da mancherlei zu tragen und zu schleppen. Hilfe in der Lazarettbetreuung. Im Innendienst wurden fast alle Altersklassen der Mädel im Luftschutz- und Gesundheitsdienst ausgebildet. Im Innendienst wurden aber vor allem auch alle Kameraden der HI. o erneut, die irgendwo draußen ihren Dienst als Soldaten taten. Wieviel Päckchen gab es da immer wieder zu schicken, denn Mer Wunsch sollte doch unseren Soldaten erfüllt werden. Die Briefe aber berichten von der Arbeit der gesamten Hitler-Jugend, denn manche Aufgaben, die früher die Kameraden der HI. erfüllten, wurden nun von den Mädel und Führerinnen angepackt und bewältigt. Dazu kommt die Betreuung der Soldatenfrauen. Das schönste aber war doch für alle unsere Einheiten der Dienst,in den Lazaretten. Kein Lazarett gibt es in unserem Obergau, wo nicht einmal wöchentlich unsere Mädel oder Jungmädel waren, um mit den Soldaten äu singen und zu spielen oder ihnen eine Feierstunde zu bereiten. Viele unserer älteren Mädel sind jefrer- zeit bereit, für die Verwundeten Briefe zu schreiben oder Besorgungen zu machen. Spielzeug für den deutschen Osten. Während der Wintermonate aoer wuroe in den Einheiten genäht und gebaftelt, und lange vor Weihnachten herrschte schon ein ganz geheimnisvolles und emsiges Treiben. Taufende und aber Tausende von Kleidungsstücken und Spielsachen entstanden. Etwa 300 Kinder ermordeter Volksdeutscher in Polen bekamen ein schönes Paket. Ungezählte Pakete aber wanderten in die neuen Siedlerdörfer im Osten, in denen Wolhynien- und Galiziendeutsche angesiedett wurden. Keines unserer 150 000 Mädel und Jungmädel, das nicht wenigstens ein Kleidungsstück oder Spielzeug zu diesem Zweck gearbeitet hat. Aber auch unserer NSV. im eigenen Gau konnten Dinge aller Art zur Verfügung gestellt werden. Dazu kamen dann noch die Sammlungen für die NSV., für den VDA. und das Deutsche Jugendherbergswesen und das Sammeln von Büchern für Soldaten und Ansiedlerlager. Die Berufslenkung und Aufklärung, ßanti- dienst- und Pflichtjahrmädel-Werbung unb -Betreuung, die politische und weltanschauliche Formung der Einheiten, die Leibeserziehung und dergl. mehr füllten den Dienst unserer Heimabende aus. Alle Arbeiten, die im Frieden geleistet wurden, wurden auch im Krieg weitergeführt. Und wo andere doppeltes leisteten, da standen auch wir nicht zurück. Manche Einheitsführerin bis hinauf zur höchsten Spitze hat zeitweise neben aller Arbeit noch zusätzlichen-Fabrikdienst, um dadurch einer im Wehrbetrieb stehenden Frau einen bezahlten Urlaub zu ermöglichen. Es ist nicht leicht, alle die Dinge, die so selbstverständlich getan wurden, aufzuzählen. Für Volk, Führer und Vaterland seinen Teil mitzu- leisten, das ist die vornehmste Pflicht des Bundes Deutscher Mädel. Kein Mädel, das nicht glücklich ist, den Namen des^Führers tragen zu dürfen, kein Pädel, das nicht semetwegen jede zusätzliche Arbeit, die der Krieg fordert, gerne und willig leisten wurde. die Motorgruppe in unermüdlicher Arbeit aller beteiligten Männer über ihr Gebiet ein Netz von 23 Zonen gezogen, in denen wiederum über 500 Rufstellen mit mehr als 1000 Hinweistafeln eingerichtet wurden. Man kann sagen, daß hier innerhalb des letzten Jahres in organisatorischer Hinsicht Mustergültiges geleistet wurde. Neben diese Einrichtung, mit der das NSKK. in erster Linie Helfer des motorisierten Verkehrs sein will, tritt eine zweite. Als Reichsmarschall Göring den Korpsführer zum Bevollmächtigten für den motorisierten Transport der Kriegswirtschaft ernannt hatte, wurden in der Motorgruppe die erforderlichen Vorarbeiten sofort ausgenommen und in kurzer Zeit durchgeführt. Im Zuge dieser Ausgaben wurden dem NSKK. auch die Transportkontrollen übertragen. Obwohl den aus- führenden Männern hilfspolizeiliche Befugnisse erteilt wurden, wollen sie auch hier in erster Linie Helfer und Berater der Kraftfahrer sein. Zu diesem Zweck wurden in den Transport-Kon- trollpbteilungen der Motorgruppe Hessen rund 400 NSKK.-Führer und. Männer gründlich mit den besonderen Fragen des motorisierten Transportes vertraut gemacht. Erstmalig erfolgte ihr Einsatz anfangs Juli auf allen Reichsstraßen des gefam- ten Gruppenbereiches. Seitdem wurden diese Kontrollen in jeder Woche aber mit ständig wechselndem Orte, durchgeführt, sodaß während der ersten vier Monate von den beteiligten Männern in 233 Kontrollen 4660 Stunden neben ihrer beruflichen Tätigkeit ehrenamtlich ausgewandt wurden. Dabei wurden 8074 Fahrzeuge angehalten und eingehend kontrolliert — alles nur in der einen Absicht, helfend und beratend mitzuarbeiten, damit der Kraftfahrzeugbestand, der unserer Wirtschaft zur Verfügung steht, in voller Leistungsfähigkeit erhalten Groschen entging. In diesem Rahmen fiel auch die Werkarbeit mit ihren schönen Bastelarbeiten für die Ausländsdeutschen und die Umsiedlerlager. Hinzu kam eine Büchersammlung in mehreren tausend Exemplaren für diese Lager. Bei unseren Soldaten in Belgien. Die A l t m a t e r i a l s a m m l u n g ist zum eisernen Bestand im Dienstplan geworden. Das Verständnis der Volksgenossen für diese Maßnahme fjat zu einer Organisation geführt, die auch den letzten Fetzen Papier der Verwertung wieder zuführt. Nicht zuletzt ist der Land- und Ernteeinsatz zu erwähnen. Der vorwiegend ländliche Einschlag unseres Gaues brachte hier eine Menge von Möglichkeiten in der Hilfeleistung bei der Frühjahrsbestellung, Grünfutter ernte, Heuernte, Gemüseernte, Beeren- und Obsternte, Getreideernte, Mais-, Flachs- und Weinernte und der Hackfruchternte. Eine besonders willkommene Ausgabe war der Einsatz der Gebiets- und Obergauspiekschar bei unseren Soldaten in Belgien. Ein Tagebuch mit den Einzeichnungen unserer Soldaten zeugt von der begeisterten Aufnahme unserer Jungen und Mädel in den besetzten Gebieten und bildet den Beweis der Verbundenheit zwischen Front und Heimat. Mit besonderer Liebe widmete sich die Jugend unseren verwundeten Soldaten in den Lazaretten. Es gibt wohl kein Lazarett in unserem Gau, in welchem nicht unsere Jungen und Mädel des öfteren erschienen. Mit Liedern, Musik und kleinen Gaben erfreuten sie unsere tapferen Kameraden und halfen ihnen über die Zeit der Genesung. Mit Ausbruch des Krieges waren auch die Einheiten des BDM., der Jungmädel und des BDM.« Dieser Freiheitskampf unseres Volkes, der die Zukunft des Lebens unserer Nation entscheidet, sieht naturgemäß vor allem die Jugend im höchsten Einsatz. Dank der politischen Ausrichtungsarbeit der Meinungs- und Willensbildung der HI. und des BDM. steht die deutsche Jugend heute geschlossen in der Wehr- und Heimatfront und hilft somit durch eigene Opfer und helfende Hände das zukünftige Schicksal gestalten. Es ist klar, daß den Erfordernisien der Zeit ent» prechend das Hauptgewicht der HJ.-Arbeit auf die vormilitärische Ertüchtigung gelegt wurde. Nach einheitlichen Richttimen wurden hierzu die älteren Jahrgänge herangezogen. Das Ziel der Ausbildung war der sogenannte K.-Schein. Hierbei galt es das praktische wie auch das theoreti- che Wissen u. a. in der Geländekunde wie auch in der Schieblehre auf einen gewissen Stand zu bringen. Sonderlehrgänae auf der Gebietsführersch-ule vermittelten den Führern der für die K.-Ausbil- dung in Frage kommenden HJ.-Einheiten das lehr- ahige Wissen. Außerdem standen der HI. Ausbilder der Wehrmacht, zum großen Teil eingezogene HJ.-Führer, zur Verfügung. Das Ergebnis der Schlußprüfungen war über Erwarten gut. Die Ausbildung der Sondereinheiten wie die der Nach- richten-, der Marine-, der Flieger-, der Motor-HI. und der Feldschereinheiten, die insbesondere Sortierungen an technische Kenntnisse stellt, wurde verstärkt durchgeführt. Oie saubere Haltung wird gewahrt. Ein breites Aufgaben fe(i> erwuchs der Jugend - führung auf dem Gebiete des Jugendschutzes an Hand der gegebenen Gesetzesbestimmungen und Polizeiverordnungen. Durch die Abwesenheit des väterlichen Erziehungsteiles galt es eine straffere Beaufsichtigung der Jugendlichen im täglichen Leden durchzuführen. In Zusammenarbeit mit der NSV., den Jugendgerichten und den Polizeidienststellen ist es gelungen, der Entgleitung entgegen zu steuern. Die Verlegung des Dienstes auf den Sonntagmorgen gjbt den Jugendlichen die Möglichkeit, während der Dunkelheit die Straße zu meiden. Die Gaststätten und Kinos wurden einer planmäßigen Kontrolle unterworfen. Die Einführung des Jugenddienstarrestes und des Wochenendkarzers gab den zuständigen Stellen ein wertvolles Erziehungsmittel in die Hand. Gin weiteres Augenmerk galt dem Auf» unb Ausbau des Land dien st e s. Diese Einrichtung, ist dazu berufen, den Städter wieder aufs Land zu führen. Die Einberufungen wurden nach neuen Ge- ichtspunkten vollzogen. Der Landdienstler ist jetzt ^-tauglich und wehrbauertüchtig. Der Ausbau der Lager wurde vervollkommnet. In ihnen erwächst uns ein guter Siedlerstamm, der vorwiegend im Osten eingesetzt wird. Die jüngeren Jahrgänge der HI. sahen ihre besondere Tätigkeit in der Ausübung von Hilfsdiensten bei Partei und Behörden, Reickspost, Polizei, Feuerwehr, RLB. und sonstigen Beyörden. Gerade die Feuerwehr-Scharen haben in Verbindung mit dem Einsatz des RLB. Hervorragendes geleistet. Zumal traf dies zu bei dem Einsatz in Werken und Fabriken. Der Einsatz für das WHW. wurde in gewohnter Weise getätigt. Die Reichsstraßensammlung war immer wieder Beweis einfallsreicher Jugend, der kein bleibt unb sachgemäß zur Erfüllung ber heute unbedingt notwendigen kriegs- unb lebenswichtigen Aufgaben ausgenutzt wttd. Als dritte wichtige Aufgabe wurde dem NSKK. in Uebereinstirnmung mit dem Oberkommando der Wehrmacht die Vorbereitung für den Kriegs- kraftfa.hr sch ein erteilt. Damit wurde die bis. herige wehrsportliche Ausbildung in den sogenann. ten Wehrstaffeln der Motorstürme durch eine motor- und fahrtechnische Fortbildung von zwei- monatiger Dauer wesentlich erweitert. Erfreulicher, weise kam dadurch all bas, war' die einzelnen Stürme in selbstloser Aufbauarbeit als Lehrwerk, ftätten errichtet hatten, nun auch bei Ausbildung des Nachwuchses für die schnellen Truppen zur Verwendung, nachdem es bereits bei ber technischen Erziehung der Motor-HJ. feine Früchte getragen hatte. * Als Schaffner bei der Straßenbahn. Daß trotz biefer großen Aufgaben jeher einzelne NSKK.-Sturm mit feinen ihm noch verbliebenen Männern bereitwillig beim Winterhilfswerk unb anderen sozialen Einsätzen mitgeholfen hat, versteht sich von selbst. Von den vielen Sondevauf. gaben, die der Krieg mit sich braute, sei ber Dienst bei der Frankfurter Straßenbahn besonders erwähnt. Dort tragen rund 100 NSKK.-Männer als Straßenbahnschaffner in ihrer freien Zeit, besonders aber an Sonntagen opferbereit, dazu bei, daß dieses für die Frankfurter Bevölkerung fo wich, tige Verkehrsmittel trotz feines geschwächten Per. sonalstandes in ungestörtem Gang bleiben kann. Auch in diesem nationalen Ehrendienst liegt wie dem gesamten übrigen vielseitigen des NSKK. ber unwandelbare Wille zu Grunde mit beizutragsn zum endgültigen Siege. 26 734 andere Bekleidungsgegenstände konnten an die NSV. abgeliefert werden. Oie SA. sorgte für die Fronttruppen. Daß sich bei Ausbruch des Krieges für die Gliederungen der Partei -besonders umfangreiche Aufgabenstellungen ergaben, war selbstverständlich. Mit der gleichen Selbstverständlichkeit wurden sie in Angriff genommen und damit der Front sowohl wie der Heimat eine spürbare, ja unentbehrliche Hilfe vermittelt. Ein Rückblick über die Leistungen der SA. am Ende des zweiten Kriegsjahres läßt feft- stellen, daß auch die verstärkten Anforderungen, wie sie der Verlauf des Krieges mit sich gebracht hat, auf allen Gebieten erfüllt worden find. Die vordringlichste Aufgabe der in der Heimat befindlichen SA.-Angehörigen wurde und blieb die Ausbildung der SA.-Wehrmannschaften. Hier, bei dieser vom Führer der SA. erteilten Hauptaufgabe wuchs die Tätigkeit der SA. zu einem entscheidenden Faktor für die Bewältigung des Ersatzes in unserer Wehrmacht auf. Die Vergleichszahlen nur einer Standarte mögen hier zeigen, in welch hohem Maßstab die fo überaus wichtige Frage des Ersatzes und des Nachwuchses für die Fronttruppen von der SA. gelöst worden ist. Insgesamt wurden von dieser einen Standarte weit über 4000 Wehrmänner, d. h. das Doppelte ihrer eigenen Stärke ausgebildet. Und ähnlich wie hier liegen die Verhältnisse bei allen übrigen Standarten im ganzen Gruppengebiet. Verschiedenste (Ansatzaufgaben erfüllt. Wenn naturgemäß die Ausbildung der SA.- Wehrmannschaften das wichtigste Arbeitsgebiet der SA. gerade im Kriege ist, welches für sich allein schon die Anspannung aller Kräfte der in der Heimat verbliebenen Männer und Führer erfordert, fo stehen doch daneben noch alle die verschiedenen Einsatzaufgaben sowie auch die Weiterausbildung $nö der Dienstbetrieb der SA. selbst. In erster Linie ist hier die ununterbrochene Betreuung der ein- gerückten SA.-Männer zu erwähnen, Die durch Briefe und Liebesgaben die Verbindung zwischen Heimat und Front aufrechterhalten. Demselben Ziel dienen die K r i e g s b l ä 11 e r der Gruppe Hessen mit einer jeweiligen Auflage von 30 000 Stück. Nicht vergessen werden darf hierbei auch die Betreuung der Familien der Angehörigen der eingerückten SA.-Männer. Führerbesprechungen und Arbeitstagungen sorgten dafür, daß die Ausbildung und dauernde Ausrichtung der Führer, von denen fast alle ihre Tätigkeit in Vertretung der vor dem Feinde stehenden Einheitsführer ausübten, gewährleistet war; Lehrgänge auf der Gruppenschule und Sonderlehrgänge hatten die Weiterbildung des Führernachwuchses zum Ziel. Sturmappelle und Dienstabende führten die Ausbildung in größerem Rahmen in den Einheiten weiter. Daß auch die körperliche und wehrmäßige Ausbildung nicht unterbrochen wurde, zeigten die mannigfaltigen wehrsportlichen Kämpfe innerhalb der Einheiten oder auch zwischen SA. und Wehrmacht, mit der die SA. durch fo viele parallel gehende Aufgaben in ein besonders kameradschaftliches Verhältnis getreten ist. Das NSKK. in der Bewährung. In gleich enger Verbindung mit der kämpfenden Front standen die an das NSKK. gestellten Forderungen. Die Ausgaben, die die Motorgruppe Hessen mit ihren Standarten im Jahre 1940 zu lösen hatte, verteilen, sich auf den Einsatz in den besetzten Gebieten,' auf die Rückführung deutscher Ur. 50N viertes Blatt 51 Dezember '940/1. Januar 1941 Ssteftener Anzeiger (Aeneral-Anzeiaer für Oberdesfen) Die Stadt Gießen im Kriegsjahr 1940 Das Selterstor in neuer Gestalt. gärten durchgeführt und im Anschluß an ihn der Der neugqiuiicie ^laß uot Oet llimittiiiat. Kmgangvtzatüi un Unwerpuu»gevau0tz. >che. Xe N n Aus. ifcbuiM rmiittlttt die d Bereü. Frühstücksstube im Universitätsgebäude. (Aufnahmen |5J: Stadtbauamt (Simon), Gießen. Platz am SeUerstor für moderne Berkehrsverhält- nisse umgestaltet, wobei allerdings die beiden Häus- chen am Selterstor beseitigt werden mußten. 2m Anschluß daran wurde dann an der Einmündung der Bleichstraße der erste der vorgesehenen Parkplätze angelegt, und auch der Hindenburgwall konnte bis zur Einmündung in die Gartenstraße in verbreiterter Form kurz vor Jahresschluß fertiggestellt werden Im Zusammenhang damit wurde «gleichzeitig die Neugestaltung der Grünanlagen am Hin- denburgwall begonnen und damit die Möglichkeit gegeben im nächsten Frühjahr die Grünanlagen in ihrer neuen Gestalt dem Publikum zugänglich zu machen Auch vor dem Stadttbeater wurde unter Verbreiterung der bisherigen Vortreppe eine neue Freifläche geschaffen, unter Rücksichtnahme auf die künftige städtebauliche Gestaltung des an dieser Stelle geplanten Stadtzentrums Damit konnte in diesem Jahre der Anfang gemacht werden für eine Neugestaltung der ganzen Wallan- lagen, die sich im nächsten Jahre am Hitlerwall fortsetzen und auch noch die neue ßöfuna für das Walltor bringen wird In Zusammenarbeit mit dem .hessischen Straßenbauamt konnte die Rödgener Straße in neuer Breite ausgebaut werden An Kanalbauarbeiten wurden in diesem Iabre in der Arndtstraße und im Eichgärtenweg etwa 230 ttd m Kanal anaeleat Zeitweise stellte uns die Wehrmacht bei diesen Arbeiten nerfüobare Arbeitskräfte in bereitm'lliaer Weise zur Verfm gung Bei all diesen Arbeiten , und auch b»i Aufnahme neuer Bauarbeiten konnte eine aroße Zahl von Krieasgefang-nen einaesetzt werden Außer dem Platze vor der Universität wurden so insgesamt 1000 m neue Straße angelegt. Auch die Hochbautatlgkeit nicht nur Dort städtischer sondern auch von privater Seite kam nicht ganz zum Erliegen. Eine Reihe von Häusern innerhalb der Stadt und den eingemeindeten Gebieten wurde fertiggestellt und damit zur Behebung der Wohnungsnot ein weiterer Beitrag geleistet. Gleich zu Beginn des neuen Jahres wird ein zweites Altstadtsanierungsprogramm in Angriff genommen werden, und zwar die Ver- breiterung des nördlichen Ausgangs des Selterswegs. nachdem die Regierung ihre Zustimmung zum Abbruch des Hauses Seltersweg 2 erteilt fyaL Rungen hm abzuwägen. Auf dem Gebiete des Schulwesens wurde ein bedeutender Schritt weiter getan. Mit Beginn des Schuljahres 1940 wurde eine Mittelschule, zunächst im Rahmen der Volksschule, ins Leben gerufen, sie ist der Schillerschule bzw der Goethe- schule angegliedert. Die Trägerschaft der Oeffentlichen Handelslehranstalt wird mit Ostern 1941 auf die Stadt Gießen übergehen, die ihrerseits inzwischen bereits beantragt hat der als Städtischen handelslehranstalt weiterzuführenden Schule eine Wirtschaftsoberschule aufzubauen Den Schülern dieser Anstalt, ist dadurch die Möglichkeit gegeben, mit b»r beruflichen Ausbildung sich das Reifezeugnis zu erwerben. Nach Abschluß der Mittelschule oder nach 6jährrgem Besuch einer höheren Schule können Schüler, bei denen sich eine wirtschaftliche Begabung zeigt, hier die Hochschulreife erwerben Darüber hinaus ist vorgesehen, auch begabten Berufsschülern eine Aufstiegsmöglichkeit zu schaffen In diesem Jahre hat die Stadt Gießen für die vo.. ihr stets geförderte Landes-Universität ganz besondere Opfer gebracht Die hier vom Stadtbauamt geleistete Aufgabe der Neugestaltung und Neuschaffung repräsentativer Räume hat vollen An- klang und Würdigung gefunden Das hauptvor- lesungsgebäude. in der Ludwigstraße wurde in seinen unteren Raumen umgestaltet durch Schaffung einer entsprechenden Vorhalle mit Durchblick zur Neuen Aula, eines neuen Senotssitzungssaales. sowie einer Frühstücksftube für Studierende Außer einer neuen Ehrenhalle wurde ein Ausstellungs- raum für die Plastiken der alten griechischen Kunst »'N Nni« iw üb», fort -chs-hch über dem Durchgang zur Aula mit gut wirkendem Oberlicht geschallen Das Vorlesungsgebäudk präsentiert sich dadurch in seinem Innern in einem wesentlich besseren Kleide Auch die Anlagen vor dem Vorlesungsgebäude wurden in moderner Weise umgestaltet Das Fortbestehen und der weitere Ausbau unjerei alma mater Ludoviciana ist unter der intensiven Förderung unseres Gauleiters und der lebendigen Tätigkeit des neuen Rektors gesichen Nach wie vor wird die Stadtverwaltung in Wort und Schrift für die weitere Entwicklung unserer Universität eintreten. Unser Stadttheater zeigte unter der Lei- tung des neuen Intendanten Hans Walter Klein weitere Aufwärtsentwicklung Die neue Programmgestaltung wird allen Wünschen der Theaterbesucher in weitestgehendem Maße gerecht Nicht nur Schauspiele. sondern auch Opern und Operetten, an die sich früher eine kleinere Bühne nicht heranwagen konnte stehen auf dem Spielplan, und wir sind überzeugt, daß sie in hervorragender Vollendung zur Aufführung kommen Obwohl ich bei der Zusammenstellung des Spielplans auf Stücke von volkserzieherischem Werte hinwirke zeigt der immer steigende Befuch, daß der Intendant auch dem Geschmack des Publ'kums dabei gerecht geworden ist Hieraus ist die erfreuliche Tatsache festzustellen, daß die Wünsche des Publikums sich wesentlich geändert haben und ernstere und inbaltsschwerere VZerke bevorzugt werden Nicht nur die Zahl der auswärtigen Besucher spricht für unser Theater sondern auch die Tatsache, daß eine ganze Reibe umlieaender Stöbte darunter in erster Linie Marburg. Siegen, Fulda, Hersfeld und Bad-Nauheim, auf ihren Wunsch regelmäßig bespielt werden Auch der weitere Ausbau unseres Orchesters bleibt vorbebalten Die Konzerte und die Vortragstätigkeit erfreuen sich steigender Beliebtheit Trotz der durch den Krieg bedingten Einengung her bau wirtschaftlichen Tätigkeit hat das Stadtbauamt in diesem Jaber besonders um fangrefche Straß-mbauten durchfuhren können Es wurde in erster Linie der Horst-Wessel-Wall Gummireifen nimmt im Kriege einen besonderen Platz ein Gilt es doch hierbei, die Mengen die bei dem großen Bedarf der Wehrmacht noch der zivilen Wirtschaft zur Verfügung gestellt werden Ipnnen. in der genauesten Weise zu verwalten und den einzelnen Wirtschoftsgrup- pen das zu geben, was ihnen nach der Dringlichkeit uno Wichtigkeit ihrer im öffentlichen Interesse zu lösenden Auf» gaben zukommen muß hierfür ist die Abteilung für Treib, und Reifende- wirtjchaftung eingesetzt, die im Rühmen der vom Reichsivirtschaftsminister durch besondere Ernährungs- und Wirtschaftsämter zu erledigen lind Das Ernährungs und Wirtschafts- amt der Stadt Gießen hat ieint Aufgaben in vorbildlicher Welse erfüllt und hat dafür mehrfach Anerkennung seitens der Aufsichtsbehörden gefunden Das Ernährungsamt hatte im Laufe des Jahres 13mal Lebensmittelkarten an die in Gießen wohnhaften Familien und Einzelpersonen zu verausgaben Bei ieder Ausgabe kommen jeweils in fünf Tagen rund 260 000 Karten zur Verteilung. Im Laufe des Jahres sind iomtt 3 380 000 Karten ausgegeben worden Das bedeutet daß allein für die Lebensmittelkartenausgabe rund 162 000 Per- Ionen das Ernährungsamt im Laufe des Jahres aufaesucht haben Weitere Arbeiten ergeben sich auf dem Gebiete der Selbstversorgung, d. h. denjenigen Personen, die z B Getreide anpflonzen, Viehzucht betreiben, müssen die erforderlichen Freigabegenehmigungen erteilt werden Im Laufe des Jahres wurden rund 20o0 Hausschlachtungen genehmigt Außerdem ob- liegt dem Ernährungsamt die Bewirtschaftung des Schalenwildes, d h. es muß die ordnungsgemäße Ablieferung der Fleischmarken überwachen. Vielseitig waren die Ausgaben, die dem Wirt- schaftsamt im Laufe des Jahres.gestellt wurden. Es war nicht immer leicht, zu entscheiden, ob die zu Tausenden eingegangenen Anträge der Verbraucher zu Recht gestellt wurden Am Schluß des Jahres darf gesagt werden daß, gemessen an der großen Zahl der Anträge, nur ein geringer Pro- zentsatz der gestellten Anträge nicht genehmigt werden konnte. Das Wirtschaftsamt war immer bestrebt. da zu helfen, wo es nötig war. Wenn das nicht in allen Fällen geschehen könnte, so fiel es dem Einsichtigen nicht schwer, auch eine Ablehnung entgegenzunehmen Umfangreich war die Arbeit, die für die Prüfung und Ausfertigung der Bezugscheine zu leisten war Insgesamt wurden im Lause des Jahres rund 200 000 Bezugschein-Anträge bearbeitet und rund 40 000 Kleider- und ebensoviele Seifenkarten aus. gegeben Außerdem wurden 12 500 Anträge auf Kohlenzuteilung entgegengenommen und bearbeitet. Die Bewirtschaftung der Treib stoffe und Abwch fung en!« Verletzt« rbildlichri t, daß fii gt waren i en-Mar en Ad bewiesin, oill. Dem neutralen, Lllstkw der Dili st. Dung te nicht «• asLand t fjeimol- 1 zu W' in Fran!« sand. SS'i imab dü Meiste chtet. W denen i @rM' en. tsprechei" en. Ml* 'S X N * le, J.'iL le bis. «Ile "iS ?Sf, lb«s % teteagn Hu, "ebenii 2.’ ün‘ ’weraui, esochs- *5 Seit, k W N, h«. n Iain SS* M. bö MoKs feint » >s den^ > prM- Volkers cheit ft wurde^ «Inen BJ* «eherP Irbeitsh-» konnte^ ;nt dertz ■a,älÄ r*' -l-K HE en»^ sg V» fff! ' B ■ Senatsfitzungssaat der Universität. Wie unsere äußere militärische Front, so ist auch die innere Front in der Heimat geschlossen und kampfbereit, alle die Aufgaben zu erfüllen, die im (Befolgt des Krieges ihrer Lösung harren Dabei kommt der öffentlichen Verwaltung und nicht zuletzt der Gemeindeverwaltung eine betontere Bedeutung zu Als Trägerin der örtlichen Aufgaben hat sie auch im gegenwärtigen Krieg vielfältige Kr,egsaufgaben zu erfüllen Die bisher von den Gemeinden geleistete Arbeit ist vom Reichsinnen- Minister durch besonderen Erlaß ausdrücklich an» rrlannt worden Förderlich und als unbedingt richtig hat sich die ho in Führer erlassene Deutsche Gemeindeordnung vvm 30 Januar 1935, m welcher der Selbstuerwal- kungsgedanke des Freiherrn vom Stein nachdrücklich verankert >ft, ausgewirkt Bei uneingeschränkter Eigenverantwortlichkeit hat der Gemeindeleiter alle Möglichkeiten, die Interessen seiner Gemeinde nach innen und außen iu vertreten Nach Befestigung der Gemeindeparlamente und Heranziehung der Ge- meinderäte zur verantwortlichen Mitarbeit hat em neuer Geist im ganzen Verwaltungskörper Platz ergriffen, der allen deutschen Gemeinden auch Wirtschaftlich neuen Auftrieb gab Um eine unbedingte Einheitlichkeit aller Gemeindeverwaltungen im ganzen Reiche sicherzustellen wurde anfangs des Krie- Jes ein Weisungsrecht der Aufsichtsbehörde über ragen um Fehlmaßnahmen oorzubeugen Daß der 2Hcid)5innenminifter in keinem Falle hiervon Ge- di auch gemacht hat. 'st der schlagenste Beweis ha- für daß schon nach so wenigen Jahren alle Gemeinden von dem Geiste der neuen Zeit durchdrungen sind Die zu leistende Gemeindearbeit muß im Kriege linier erschwerenden Umständen geleistet werden Bei stark vermindertem Personal waren zahlreiche neue Aufgaben schnell und reibungslos zu bewältigen and auch zu einem großen Teil con den Gemeinden zu finanzieren Die emschnei- denste finanzielle Belastung ist der K r i e g s b e i • trag der nach den Meßbeträgen der Grundsteuer Öer Gewerbesteuer und der Bürgersteuer auf die einzelnen Gemeinden ausgeschlagen wird Eine weitere Belastung sind die 9Iuhi>enbungen pur den Familienunterhalt die allerdings 5u einem erheblichen Prozentsatz zu Lasten des Reiches geben und nur mit einem geringen Teil ihres Gesamtbetrages die Gemeinden endgültio belasten. Neben den ortsansässigen Angehörigen von Einberufenen waren vor allen Dingen noch die Rück- ^e»ührten aus den geräumten Gebieten "m Westen zu betreuen Hier waren dem Quartieramt erstmalig und einmalig große Aufgaben gestellt. Es war das ernste Bestreben der Stadtverwaltung, d e- (en Volksgenossen, die so überaus hart vom Schick- (al betroffen worden waren den Aufenthalt in unserer Stadt fo erträglich wie möglich zu machen änd ihnen für die Dauer der Evakuierung eine neue Primat zu geben hier gebührt unserer gesamten Bevölkerung der herzliche Dank für ihre Opferbe- reitfchast und ihre Mitwirkung bei der Aufnahme -mb Unterbringung dieser Volksgenossen Daß dieses Ziel in enger Zusammenarbeit mit der NSV erreicht morden ist. darf aus den anerkennenden Waren und aus den vielen Dankbriefen der Betreuten inläßlich ihrer Rückführung in die Heimat festgesetzt werden Zur Durchführung der kriegswirtschaftlichen Bestimmungen auf dem Gebiete der Erfassung und Verteilung von ernährungswirtschaftlichen Erzeug- wissen lowie für die Versorgung der Bevölkerung nit lebenswichtigen Gütern der gewerblichen Wirt- «haft sind d-n Stadt, und Landkreisen wichtige und Umfangreiche Aufgaben übertragen worden, die erlassenen Anordnungen und der festgesetzten Kontingente für die einzelnen s von der Bahnhofstraße bis zur Frankfurter Straße Derbrauchsstoffe verantwortlich arbeitet. Es find! auf die für den modernen Verkehr notwendige hierbei insbesondere alle Anforderungen der Der- Breite unter Beseitigung der^ beiderseitigen Vor- brauchet auf ihre kriegs- und lebenswichtigen Lei- Dadurch wird ein fehr wichtiges Projekt zur 93 e* feitigung unglücklicher Derkehrsoerhältniffe in einer unterer Hauptstraßen in Angriff genommen. Sowohl für den weiteren Ausbau der Stadt, als auch für die nach dem Kriege oorge- sehenen Altstadtsanierungen wurden Grundstücke und Häuser angekauft. Auch .auf diesem Gebiete werden alle heute schon möglichen Maßnahmen bereits durchgeführt, damit nach Friedensschluß dem Bauprogramm des Führers die Voraussetzungen für eine schnelle und gedeihliche Durchführung gegeben sind. Auch dem handel und Gewerbe ist die Stadtverwaltung entgegengekommen und hat eine große Anzahl von Arbeitskräften den einzelnen Betrieben zugejührt. Verschiedenen Wirtschaftszweigen wurden zur Vergrößerung ihres Betriebs städtisches Gelände käuflich überlassen. Die Beanspruchung des städtischen Volksbades durch die Bevölkerung hat sich in einent Maße gesteigert, daß die Stadtverwaltung gezwungen ist, die geplante Neuerrichtung eines Schwimmbades durchzuführen, sobald die Verhältnisse es irgendwie gestatten. Elektriz-itä'ts^. Gas- und Wasserwerk zeigen auch weiterhin eine stark aufwärtsstrebende Tendenz Die vom Reichswirtschaftsministerium ausgearbeiteten, für bas Elektrizitätswerk maßgebenden Einheitstarife wurden im Laufe des Jahres im Einvernehmen mit hem Preiskommissar in Kraft gesetzt. Die städtischen Werke wurden allen an sie gestellten Anforderungen gerecht: die wirtschaftliche und technische Entwicklung geht in starker Steilkurve vorwärts. Auch die städtischen Verkehrs« Verhältnisse stehen dicht vor einer umwälzenden Aenderung Mit der Lieferung der neuen Ober* leitungs-Omnibusse kann unsere Bevölkerung zu Beginn des Jahres 1941 rechnen. Sobald die Legung der Leitungsdrähe fertiggestellt ist, wird die Inbetriebnahme der einzelnen Strecken Zug um Zug erfolgen, lieber die Linienführung ist wiederholt berichtet worden. In erster Linie werden die Strecken Bahnhof—Rödgener Straße—Verdun- kaserne und Klein-Linden in Betrieb genommen. Dis Wendeplätze für diese Strecken sind zum Teil fertiggestellt. zum Teil in Arbeit. Trotz ihrer starken finanziellen Beanspruchung war es der Stadt auch im Jahre 1940 möglich, den Kapitaldienst pünklich zu erfüllen und bid Schulden planmäßig weiter zu tilgen. Bei der Steuererhebung mußte selbstver* stündlich Rücksicht auf die durch Den Krieg geschaffenen besonderen Verhältnisse genommen werden- Obwohl ein Steuerpflichtiger dadurch, daß er Del? Wehrmacht angehört, von der Erfüllung feinet steuerlichen Verpflichtungen nicht befreit ist, sind in vielen Fällen doch Verhältnisse zu berücksichtigen, deren Außerachtlassung eine unbillige Härte bedeuten würde. Eine Aenderung in der G r u n d st e u e r pflicht w«rd durch Den Krieg nicht bedingt Diese Steuer ist vielmehr in unveränderter Höhe auch während der Einberufung eines Steuerpflichtigen zum Heeresdienst weiter zu zahlen Ihre Zahlung ist dadurch sichergestellt, baß den Einberufenen neben dem Familienunterhalt auch die Miete, oder aber die auf feinem Eigenheim ruhenden Kapitaldienst- und Steuerlasten ersetzt werden. Die Gewerbesteuer hat trotz Schließung zahlreicher Geschäfte und Einstellung vieler Handwerksbetriebe für 1940 ihr vorjähriges Aufkommen gehalten Da sich die Deranlaaung für 1940 auf das Deranlagungsergebms für 1939 stützt und Dieses Gegenüber Dem Jahre 1938 noch eine wesentliche Steigerung zu verzeichnen hatte, sind die Ausfälle auf Der einen Seite durch Mehrerträgnisse auf Der anderen Seite ausgeglichen worden Die Gewerbe- steuerpsticht ruht, solange ein Geschäft oder Handwerksbetrieb stillgelegt ist bzw. nicht ausgeübt wird. Auch bas Bürger st euer aufkommen ist gegenüber Den Vorjahren eher gestiegen als zurückgegangen Zwar wird im Falle Der Gewährung von Familienunterhalt von Der Erhebung ber Bürgersteuer Abstand genommen, es sind jedoch zahlreiche neue Steuerpflichtige hinzugekommen, wozu noch die gesteigerten Erträge des Jahres 1939 ebenfalls ihren Anteil beigetragen haben. Während Vergnügungssteuer und Ge- tränke steuer auch weiterhin gesttegen sind, ifj eine Reihe indirekter Steuern (Wertzuwachssteuer, Schankerlaubnissteuer usw.) in ihren Erträgen zu- rückgegangen. Alles in allem kann gesagt werden, daß trotz der neuen Kriegsaufgaben und Belastungen die Finanzen unserer Stadt gesichert sind. Die Stadtverwaltung wird auch weiter alles daransetzen, um auch' im Rechnungsjahr 1940 unter Anwendung rücksichtsloser Einsparung bei allen nicht unbedingt lebensnotwendigen Ausgaben den Haushalt ohne Fehlbetrag abzuschließen. Die gesamte Gefolgschaft der Stadtverwaltung Kurz nach Beginn des Krieges wurde vom Gauleiter und Reichsstatthalter in Hessen das Rektorat in die Hände von Professor Dr. med. H. W. Kranz gelegt, der damals als Stabsarzt im Felde stand. Nach Gießen versetzt, konnte er das Amt des Rektors antreten, und unter seiner Führung stand die Universität im Kriegsjahr 1940. Traten durch den Krieg an sich neue Aufgaben an die Universität heran, so stellte sie auch von sich aus in den Dienst von Führer und Vaterland, soweit ihre Kräfte und ihr Arbeitsbereich dies gestatteten. Die Ludwigs-Universität hat ihren Unterrichtsund Forschungsbetrieb in drei Trimestern im Jahre 1940 vollständig und erfolgreich durchgeführt. Dadurch gab sie den aus dem Felde beurlaubten oder kommandierten Studierenden Gelegenheit, ihre Studien ordnungsgemäß zu erledigen Für die Studierenden und alle Volksgenossen wurden Abendvorträge veranstaltet, und zwar einmal k r i e g s - wissenschaftlicheVorträgeim herein, mit Partei und Wehrmacht, anderseits volkstümliche Abendvorträge. Die krieaswissenschaft- lichen Vorträge zeigten Gebiete auf, bei deinen die Wissenschaft mittel- und unmittelbar Bezug nehmen konnte auf Fragen, die mit dem Kriege und der Kriegführung in mehr oder weniger engem Zusammenhang stehen. Die Volkstümlichen Vorträge gaben dem Laien Einblick in die Forschungen und teilt sich zur höchsten Aufgabe, unter vollstem Ein- atz ihrer Arbeitskraft nicht nur den Anforderungen rerecht zu werden, die der Heimatfront gestellt sind, andern darüber hinaus mit begeisterter Vaterlandsliebe die Leistungen zu steigern, um damit auch in der Heimat zum endgültigen Siege beizutragen. Daß bei dem überaus stark geminderten Personalstand alle diese Aufgaben geleistet werden konnten, war nur durch diese innere Haltung der Gesamtgefolgschaft möglich. Ritter, Oberbürgermeister. Ergebnisse 4er einzelnen Wissensgebiete. Es wurden im ganzen über hundert Vortragsabende veranstaltet, die sich eines regen Besuches von Partei und Wehrmacht, sowie aller Volksgenossen erfreuten. Auch äußerlich trat das Leben der Universität in Erscheinung. Durch das Entgegenkommen des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen, Ehrensena- tors Ritter, konnte ein innerer Umbau des Vorlesungsgebäudes vorgenommen werden, wodurch die Eingangshalle umgestaltet wurde, ein Empfangssaal, eine Frühstücksstube für die Studierenden und eine Skulpturenhalle geschaffen wurden. Die Neuweihe dieser Räume nahm der ' Gauleiter und Reichsstatthalter persönlich vor im Rahmen einer Universitätswoche, bei der Redner der Partei, Wehrmacht und Wissenschaft zum Vorttag kamen. Als wichtiges Ereignis für die Universität innerhalb dieser Veranstaltung ist die Gründung einer Akademie des NSD.-Dozentenbundes an bdr Universität durch den Reichsdozentenbundführer, Mini- fterialrat Professor Dr. Schultze (München) zu nennen. Eine Ausstellung des NSD.-Dozentenbun- des über landschaftsgebundene Wissenschaft zeigte Arbeitsergebnisse von 25 Instituten und erfreute sich regen Besuches (5000 Besucher). Die wissenschaftlichen Aufgaben, die sich die Uni- versität selbst als Kriegsforschungsarbei- ten stellte, oder auf Wunsch von anderen Stellen übernahm, könnens hier begreiflicherweise nicht alle besprochen werden. Es muß dies der Zeit nach dem Kriege Vorbehalten bleiben, denn viele der behandelten Probleme sind nicht für die Oeffentlichkeit bestimmt. Die Dozenten der Medizinischen Fakultät haben, soweit sie nicht in Felde stehen, neben der ärztlichen Betreuung der Zivilbevölkerung in den Kliniken, die Leitung und Mitarbeit an Lazaretten übernommen. Nebenbei laufen aber an einzelnen Instituten noch Forschungsaufträge. Auch die Veterinärmedizinische Fakultät hat ihren Kliniks-, Lehr- und Forschungsbetrieb voll ausgenommen und auch hier haben wichtige Forschungsarbeiten ihre Lösung gefunden, wie die Herstellung eines Schutz- und Impfstoffes gegen den ansteckenden Katarrh der Pferde durch Stabsveterinär Professor Dr. Beller. In der naturwissenschaftlichen Fakultät sind eine ganze Reihe von Forschungsarbeiten im Gange, so in der Physik, Chemie, Zoologie. In der Botanik werden z B. die heimischen Heilpflanzen elier Untersuchung unterzogen. In der Wirtschaftswissenschaft und in der Geographie werden Fragen der Siedlung im Osten und Westen behandelt, sowie Untersuchungen über die Wirtschaft Osteuropas durchgeführt. Vor allem sind hier die Facher der Landbauwissenschaften zu nennen, die die Fülle von Fragen und durch umfassende Versuche Untersuchungen, die für die Lösung unserer Volksernährung nötig sind, behandeln. Es sei damit nur angedeutet und auf spätere Veröffentlichungen hingewiesen, daß die Ludwigs- Universität nicht allein der Lehre im Kriegsjahr 1940 gedient hat, sondern in vielleicht stärkerem Maße, wenn auch in nicht so sichtbarer Weise an den Forschungsäufgaben mitgearbeitet hat, die zum Besten des Vaterlandes in dem uns aufgezwun- genen Kriege dienen. Mit der Front ist die Universität in steter Der- bindung. Gegen 1000 Studierende und Angehörige der Universität, die im Felde stehen, erhalten durch Feldpostbrief regelmäßig Nachricht von der alma mater Ludoviciana. Professor Dr. F. Klute, Prorektor. Kriegsiahr 1940. Der Landkreis Gießen im Kriegsjahr 4940. Wenn einmal die Geschichte des gegenwärtigen großen Kampfes um die Freiheit und Größe Deutschlands unter Führung Adolf Hillers geschrieben wird, dann wird das Jahr 1940 als ein Jahr großer Entscheidungen gewürdigt werden müssen. So groß die Entscheidungen waren, so groß waren auch die Aufgaben, die dieses Jahr dem deutschen Volke gestellt hat. Nicht nur die Wehrmacht zu Lande, zu Wasftr und in der Luft, sondern auch die gesamte Bevölkerung war eingefpannt in den großen Pflichtenkreis, den uns der totale Krieg aufgezwungen hat. Dies ist selbstverständlich auch nicht ohne Einfluß auf das Leben und die Tätigkeit des Landkreises Gießen geblieben. Wenn man aber von dem Landkreis Gießen und feiner Ver- maltung spricht, so darf man nicht Übersehen, daß darunter nicht nur die Tätigkeit des Landratsamts allein, sondern vor allem auch die Zusammenarbeit zwischen dem Landrat und seinen Bürger- meistern verstanden werden muß, denn Landratsamt und Gemeinden zusammen,repräsentieren erst den Landkreis. Mag auch das Geschehen des Landkreises, gemessen an all den Ereignissen und Erfolgen, die wir im vergangenen Jahre erlebt haben, als klein und geringfügig erscheinen, ohne diese Tätigkeit im kleinen wäre das Große doch nicht möglich gewesen. Ebenso wie aus dem Landratsamt viele Beamte und Angestellte dem Rufe des Führers zu den Fahnen gerne Folge geleistet haben, so holte der Krieg auch aus vielen Gemeinden den Bürgermeister, den Gemeinderechner und andere Gemeinde- bedienstete, und immer wieder mußte die schwer zu schließende Lücke durch einen Ersatzmann ausgefüllt werden. Mit Stolz kann heute am Ende des Jahres behauptet werden, daß sowohl die alterprobte Schar der Beamten, Angestellten, Bürgermeister und Gemeindebeamten, als . auch die Ersatzleute bei ihrem Einsatz ihre volle Pflicht und Schuldigkeit getan haben. Don alledem, was an diesem vergangenen Jahr von dem Landratsamt und den Gemeinden geleistet worden ist, mag im folgenden nur das wesentlichste und für die Allgemeinheit Interessanteste einer rückblickenden kurzen Betrachtung unterzogen werden Es ist selbstverständlich, daß die allgemeine Ver- waltung und die Aufsicht über die Gemeindeverwaltungen trotz vieler zwangsläufiger Einschränkungen weiterlaufen und das gemeindliche Leben und oas Leben des Landkreises gewährleisten mußten. Es handelt sich aber bei diesen Aufgabengebieten wenn sie auch, wie z. B auf dem Gebiete der Finanzen, von dem Krieg stark (Kriegsbeitrag) beeinflußt wurden, mehr um altgewohnte, denn um Kriegsaus- gaben. Nur von den letzten soll hier die Rede sein. Eine ganz besondere Bedeutung kommt zweifellos der Bearbeitung aller Fragen auf dem Gebiete der Kriegs- und Ernährungswirtfchast zu. Zu diesem Zwecke wurden bei jedem Landratsamt ein besonderes Ernährungsamt und ein Wirtfchaftsamt gebildet. Das Ernährungsamt zerfällt wiederum in zwei Abteilungen. Eine Abteilung A unter Leitung des Bezirksbauernführers, die in der Haupt- fache die Versorgung der Wehrmacht, die Verpflegung von Kriegsgefangenlagem und Arbeitsgemeinschaftslagern, der Reservelazarette, die Treibstoffausgabe an die Landwirtschaft und überhaupt alle mit der Sicherstellung der Ernährung beim Erzeuger zusammenhängenden Fragen, weiterhin die letzte Entscheidung über alle Ausnahmegenehmigungen für Haus- schlachtungen zu bearbeiten hat, und eine Abteilung B unter Leitung eines Beamten des Landrats» amts, der die Fürsorge für die Versorgung des Letztverbrauchers (dazu gehören auch die Krankenhäuser und die besonders zu behandelnden Schwer- und Schwerstarbeiter), also in der Hauptsache die Bearbeitung aller mit der Kartenausgabe' zusammenhängenden Fragen obliegt. Für den Laien ist es im ersten Augenblick schwer erkennbar, welche Fülle von Arbeit allein mit der Einrichtung dieser Aemter verbunden war, insbesondere wenn man bedenkt, daß ausgebildetes und geschultes Personal zunächst überhaupt nicht zur Verfügung stand Dazu kam auf der anderen Seite die Fülle der neuen Bestimmungen, die nun von diesen Aemtern zur Bearbeitung weiterzugeben waren. Hier auf diesen so überaus wichtigen Gebieten der Ernährungs» und Kriegswirtschaft hat sich die schon seit Jahren auf das beste erprobte Zusammenarbeit zwischen dem Landrat und seinen Bürgermeistern hervorragend bewährt und die Möglichkeit gegeben, alle Hindernisse schnellstens zu überwinden. Um sich einen Begriff von dem Umfang der zu bewältigenden Arbeit machen zu können, muß man wissen, daß beispielsweise rund 70 000 Einwohner des Kreises monatlich mit den ihnen zustehenden Karten versorgt werden. Die Fülle der sich sowohl für das Ernäh- rungsamt und das Wirtscl)aftsamt, als auch für die Bürgermeistereien hier ergebenden Belastung läßt sich einigermaßen ermessen, wenn man weiß, daß es zur Zeit 32 verschiedene Lebensmittelkarten gibt. Dank der tätigen Mitarbeit aller beteiligten Stellen und insbesondere auch der zahllosen freiwilligen Helfer, denen auch an dieser Stelle besonderer Dank ausgesprochen werden muß, wurde diese oeranf» wortungsvolle Arbeit ohne größere Anstände bewältigt. Dem Wirtschaftsamt oblag die Bewirtschaftung des lebenswichtigen Bedarfs der Spinnstoffe und Schuhwaren, der Seifenerzeugnisse und Waschmittel und der festen Brennstoffe. Alle diese Rege- lungen waren für den Kriegsfall bereits weitgehend vorbereitet. Sie wurden aber im Laufe des Jahres 1940 entsprechend den Erfahrungen der Praxis sowohl im Verfahren, als auch in der Zuteilung mehrmals geändert und durchweg verbesiert. So ist die Wiederbeschaffung der von den Einzelhandels- geschäften an die Verbraucher verkauften Spinn- stofftvaren durch die sogen. Punktverrechnung bis ins einzelne geregelt worden. Das gleiche gilt auch für die Wiederbefchafiung von Seife und Wafch- mitteln durch Einzelhandelsgeschäfte, Apotheken, Drogerien, Friseurgefchäfte usw. Eine umfassende Neuregelung auf vollständig veränderter Grundlage ist anfangs April 1940 in der K o h l e n o e r s o r - gung mit der Anordnung 5 der Reichsstelle für Kohle geschaffen worden. An die Stelle der Hausbrandlieferscheine trat das auf Kundenlisten aufgebaute Verfahren. Im wesentlichen hat dieses Verfahren zu einer weit besseren und im großen und ganzen reibungslosen Verteilung der verfügbaren Kohlenmengen geführt. Gewisse Härten sollen im nächsten Kohlenwirtschaftsjahr beseitigt werden. Mit der Bevorratung an Kohlen für diesen Winter kann der Landkreis Gießen zuftieden sein. Die Kraftfahrzeugzulassungs stelle hatte Aufgaben zu erfüllen, die weit über ihren friedensmäßigen Tätigkeitsbereich hinausgehen, zu- mal sie auf dem Gebiete der Treibstoff- und Reifen- bewirtschaftung die Aufgaben des Wirtschaftsamts wahrnahm. Wohl eine der verantwortungsvollsten Kriegsaufgaben der Verwaltung, die für die Erhaltung des Wirtschaftslebens in der Heimat im ab= gelaufenen Jahr ausschlaggebend war, stellte die Entscheidung über die Weiterverwendung von Kraft- fahrzeugen dar. Hand in Hand damit vollzog sich die Ausgabe der Tankausweiskarten und der Mine- ralölbezugfcheine, wobei die Notwendigkeit einer einzelnen Fahrt stets auf das sorgfältigste geprüft werden mußte. Aehnlich lagen die Verhältnisse bei der Ausgabe der Bezugscheine für die Bereifung der Fahrräder. Mit einer starken Mehrbelastung an Arbeit war auch die Einführung der Haftpflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter im Großdeutschen Reich verknüpft. Auch andere Neuerungen im Straßenverkehrsrecht, wie die Einführung der Tarnscheinwerfer für Kraftfahrzeuge, des roten Schluß- lichts für Fahrräder, stellten die Zulaffungsstelle vor stets neue Aufgaben. Ganz besondere Sorgfalt wurde auch der Erhaltung des volks- und wehr- wirtschaftlich äußerst wertvollen Bestandes an Kraftfahrzeugen, insbesondere an Nutzfahrzeugen ge- widmet. Ein neues Tätigkeitsfeld erhielt der Landrat auch durch die Abglieoerung eines Fahr-B ereit- schaftsleiters, der die Aufgabe hat, die noch dem Zivilsektor zur Verfügung stehenden Nutzfahr» zeuge planvoll für die Wirtschaft nath der Dringlichkeit einzufetzen. Diese Einrichtung hat sich zweifellos sehr bewährt. Unüeränherler Fortgang der Verwallungsarveit. Durch Abordnung nach den besetzten Gebieten zur Feldgendarmerie und zu Sonderausgaben haben sich die Reihen der friedensmäßig im Landkreis Gießen eingesetzten Gendarmeriebeamten stark gelichtet. Die entstandenen Lücken wurden teilweise durch Polizeireservisten ausgefüllt. Diese Män» ner, die im Frieden ihrem erlernten Berufe nachgingen oder als Landwirte tätig waren, versehen heute als Gendarmeriewachtmeister der Reserve Schulter an Schulter mit den aktiven Gendarmeriebeamten den verantwortungsvollen und mit vielen Gefahren verbundenen Gendarmeriedienst. Die Aufgaben der Gendarmerie sind im Kriege zwangsläufig größer geworden. Der einzelne Beamte wird weit mehr in Anspruch genommen, und fein Dienst ist schon im Hinblick auf die Verdunkelung und den ausgedehnten Dienstbezirk viel anstrengender als in Friedenszeiten. Eine besondere Aufgabe wurde mitten im Kriege der Gendarmerie noch auf dem Gebiete des Jugendschutzes zuteil. Auf dem Gebiete des Feuerlöschwesens bewährte sich die in den letzten Jahren durchgeführte Neuorganisation im Landkreis Gießen, insbesondere die Einrichtung der Bezirksmotorspritzen und der Alarmanlagen. Die in der Heimat zurückgebliebenen Führer und Männer der Freiwilligen und Pflichtfeuerwehren wurden dabei tatkräftig unterstützt von der HI. und vielen Volksgenossen, die sich einer Ausbildung im Feuerwehrdienst unterzogen. Auf dem Gebiete der Preisüberwachung, der wesentlichen Grundlage nationalsozialistischer Wirtschaft, galt es mehr denn je, für die Erhaltung des bestehenden Preisgefüges zu sorgen und jedem Versuch einzelner uneinsichtiger Volksgenossen, aus den durch den Krieg bedingten besonderen Verhältnissen ungerechtfertigte Vorteile zu ziehen, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln entgegenzutreten. Die Arbeit der Kreisbehörde und der Gendarmerie auf diesem Gebiete gestaltet sich besonders schwierig. Obwohl im Landkreis Gießen insgesamt die Preisdisziplin gewahrt wurde, mußten von dem Landrat als Preisbehörde im abgelaufenen Jahr doch 135 Ordnungsstrafen bis zum Höchstbetrag von 500 RM. verhängt werden. In einigen schwereren Fällen wurden höhere Strafen durch den Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — Stelle für Preisbildung, verhängt Der Bezirksfürsorge stelle lag neben ihren friedensmäßigen Aufgaben als Abteilung für Familienunterhalt die Durchführung des Einsatz- familienunterhaltsgesetzes vom 26. Juni 1940 und der Räumungsfamilienunterhaltsverordnung vom 1. September 1939 ob. Besonders schwierig wurden die zu bewältigenden Arbeiten durch die begreiflich große Anzahl der Anträge von Angehörigen Einberufener und von Rückgeführten. Ferner dadurch, daß die einschlägigen Bestimmungen wiederholt geändert wurden und die Anträge zum Teil mehrfach einer Nachprüfung unterzogen werden mußten. Im Hinblick auf die große Anzahl von Familienunterhaltsanträgen ist die Feststellung erfreulich, daß in nur verschwindend wenigen Fällen und in diesen überwiegend unbegründet Beschwerde erhoben wurde, wohl ein Beweis für die großzügige Handhabung der den Bedürfnissen der Familienunterhaltsberechtigten ebenso großzügig Rechnung tragenden gesetzlichen Bestimmungen. Bei der Jugendhilfe und der Jugendfürsorge arbeiteten das Kreisjugendamt mit der NS.- Jugendhilfe kameradschaftlich und vertrauensvoll zusammen. Die Tätigkeit des Amtes auf dem Gebiete des Gewerberechts war feit Kriegsausbruch verhältnismäßig gering. Nur das ambulante Gewerbe, dessen Träger jeweilig nur auf ein Jahr Erlaubnis erhalten, nahm die Behörde in gewohntem Umfange in Anspruch. Die Entsudung von Handel und gewerblichen Betrieben ist abgeschlossen, nicht dagegen die Ent- judung des Grund und Bodens. Das Landratsamt ist mit diesen Fragen nur insoweit befaßt, als es sich um Hausgrundstücke handelt. Die Veräußerung landwirtschaftlicher Grundstücke wird von der Hessischen Landesregierung — Abteilung VI — bearbeitet. Die Arbeiten, die eine Ertragssteigerung des landwirtschaftlich genutzten Bodens durch Instandhaltung von Entwässerungsgräben und Dränage» anlägen usw. bezweckten, wurden, soweit der Mangel an Arbeitskräften es zuließ, weitergeführt. Teilweise konnten Kriegsgefangene mit Erfolg eingesetzt werden. Das Abdeckereiwesen im Landkreis wird bestimmt durch den Betrieb der im Eigentum des Kreises stehenden Tierkörperbeseitigungsanstalt in Garbenteich. Der Anfallbezirk der Anstalt bat hier im letzten Jahr eine erhebliche Erweiterung erfahren, indem er auf den Kreis Wetzlar ausgedehnt worden ist, nachdem der nördliche Teil des Kreises Friedberg schon seit einigen Jahren angeschlossen ist Die Vergrößerung des Bezirkes macht naturgemäß auch eine Verstärkung und Vergrößerung der maschinellen Anlagen erforderlich. Die Bekämpfung der Tierseuchen wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Zum Jahreswechsel. •iwn ®g. Heß, Leihgestern. Mit „Glück auf" ins neue Jahr! Vergiß, was schlecht im alten war, Schau aufs „Gute" nur zurück! War dir auch nicht alles Glück, Was du dir ersehnst, beschieden. Halte still und sei zufrieden, Wenn du an des Jahres Wende Regen barfft noch deine Hände, Weil dein Gott dir hat gegeben Kraft zum Schaffen und zum Leben. Viele deutsche Volksgenossen, Sie sind froh 4inö unverdrossen — Als vorm Jahr die Glocken klangen — Mit uns auf den Weg gegangen, Mitzukämpfen, mitzuringen. Das Begonn'ne zu vollbringen. Voller Hoffen und Vertrauen, Unser Deutschland aufzubauen. Lang war diese Jahresstrecke — Mancher fiel — manch' alter Recke, Der uns lieb und teuer mar. Ruhte auf der Totenbahr'. — Wir standen eine Weile still ... Wir klagten, — doch — wie Gott es will! -i Vorwärts, vorwärts drängt die Zeit. Wo ist das Ziel? — Wo Ewigkeit? — Es ist nicht Zeit zum Stillestehn, Wir sehen „Kommen" und „Vergehn*. Das ist und bleibt der Weltenlauf. — Bleibe stark, — die Augen auf, — Werd' nicht müh' im Hoffen, Glauben, Laß dein „Wollen" dir nicht rauben, Pflichterfüllend dort zu stehen. Wozu dich's Schicksal ausersehen. Schaff' und kämpfe tapfer weiter! Froher Mut fei dein Begleiter, Fern fei Sorge und Gefahr. — Mit „Glück auf" ins,neue Jahr! Kreisveterinäramt weitergeführt. Während dis Maul- und Klauenseuche nur ganz vereinzelt auftrat, riß in einem Teil des Kreises die Schweinepest leider empfindliche Lücken in die Schweinebestünde. Die Pflege der heimatlichen Naturschönheiten als Aufgabe des Naturschutzes wurde während des Krieges weitergeführt. Ein Gebiet in der Gemarkung Birklar wurde unter Naturschutz gestellt, bezüglich eines anderen Gebietes in der Gemeinde Lollar läuft noch ein Antrag. Einschneidende Änderungen brachte und bringt das Reichshebammengesetz auch für den Landkreis Gießen. Seither hatte fast jede Gemeinde, ohne Rücksicht auf ihre Größe, ihre eigene Hebamme. Die Folge war, daß die Hebamme verhältnismäßig selten in die Lage versetzt wurde, ihren Beruf auszuüben. Ihre Einnahmen waren entsprechend gering. Nun sind jeweilig mehrere Gemeinden bezirksweise zusammengescylossen worden, soweit nicht die Größe der Gemeinde die Beschäftigung nur einer Hebamme rechtfertigt. Die Bezirke sollen möglichst so gestaltet werden, daß eine Hebamme höchstens 30 bis 40 Geburten im Jahr zu besorgen hat, wodurch ihr die Möglichkeit geboten wird, Erfahrungen zu sammeln und sich ganz dem Beruf zu widmen. Durch die Einstellung der Bautätigkeit während des Krieges hat sich in mehreren Gemeinden, insbesondere in der vorwiegend industriell ausgerichteten, ein Mangel an Wohnungen herausgestellt, der nach der Heimkehr der Krieger sich noch empfindlicher auswirken wird. Dieser Not wird der Erlaß der Reichsregierung vom 15. September sicher steuern. Um die sofortige Inangriffnahme eines oiefen Grundsätzen des Erlasses entsprechenden Wohnungsbau Programms nach dem Kriege zu gewährleisten, werden schon jetzt im Landkreis Gießen vorbereitende Maßnahmen getroffen. Während in früheren Jahren die Holzabfuhr eine lohnende Winterbefchäftigung der Landwirte war, die keiner amtlichen Regelung bedurfte, tonen die Verhältnisse im Kriege anders. Zahlreiche Holzfuhrleute waren zum Heeresdienst eingezogen, anderen Landwirten, die zu Hause waren, fehlten die Pferde, weil diese eingezogen waren. Andererseits mußte bas Holz — ein kriegswichtiger Rohstoff — das durch zu langes Lagern im Wald dem Verderb ausgesetzt war, irgendwie abgefahren werden. Diesem Uebelstand hatte der unter dem Vorsitz des Landrats gebildete Holzabfuhrring unter Beteiligung des Kreisleiters, der Forstümter und des Fuhrgewerbes, sowie der Mitarbeit des Reichsnährstandes abzuhelfen und die Holzabfuhr reibungslos zu gestalten. Viel wertvolles Dolksvermögen konnte auf diese Weise erhalten bleiben und der Kriegswirtschaft zugeführt werden. Auch die private Holzzuteilung bedurfte, um eine gerechte Holzverteilung zu gewährleisten, der amtlichen lieber« wachung. Durch zentrale Erfassung des anfallenden Brennholzes und Ausarbeitung eines Verteilungsschlüssels wurde eine gleichmäßige Belieferung der Gemeinden mit Brennholz ermöglicht. Was das Schulwesen des Kreises anbelangt, so wurde es durch die Kriegsverhältnisse insofern stark beeinflußt, als ein erheblicher Teil der Lehrer zum Heeresdienst einberufen ist. Zeitweise stand ein Drittel aller männlichen Lehrkräfte unter den Fahnen. Trotzdem konnte der Unterricht sowohl in der Volks-, als auch in der Berufsschule überall aufrechterhalten werden, wenn sich auch mancherorts gewisse Einschränkungen nicht vermeiden ließen Jedenfalls ist die Beschulung der Jugend so, daß man damit durchaus zufrieden fein kann. Damit ist auf dem Gebiete der wesentlichen Kriegsaufgaben, die den Landkreis Gießen berühren, ein wenn auch kurzer Ueberblick über die Tätigkeit' des Landrats, seiner Dienststellen und der Gemeindeverwaltungen gegeben. Das ganze schöne vielgestaltige und verantwortungsvolle Tätigkeitsgebiet der Verwaltung eines Landkreises in einem kurzen Ueberblick aufzuzeigen, ist nicht möalich^ aber auch hier nicht nötig. Dem aufmerksamen L°fer wird das Vorgetragene genügen, um sich ein Dilo> und Urteil über die Leistungen und die Bedeutung! dieser Leistungen für die Durchführung des Krieges- 3ii machen. Es darf aber gerechterweffe und jur Abrundung des Bildes nicht vergessen werden, da« auch die anderen, für den Landkreis tätigen Stelle« staatlicher, kommunaler oder sonst öffentlich-rechtlicher Art ihr unbestrittenes Verdienst an der Verwirklichung der Aufgaben haben und daß ohne btt- harmonische und verständnisvolle Zusammenarbeit: aller dieser Dienststellen es nicht möglich wäre, von. einem befriedigenden Jahre sverwaltungsergebnis- zu reden. Nicht zu vergessen ist vor allem auch die verantwortungsvolle und kameradschaftliche Zu* sammenarbeit mit den Dienststellen der Partei un» des Reichsnährstandes. . . Dr. Lots, LandrM, Aus der Stadt Gießen. Neujahrsgedanken. Don Anton tzolzner. Nach schönem alten Brauch zieht man sich am Jahresende einmal ein Stündchen mit seinen An- gehörigen zurück, läßt die letzten Kerzen des Lich. terbaumes oder die Jahresfestkerze der Familie abbrennen und hält ein wenig besinnliche Rückschau über das vergangene Jahr Mit Freude. Stolz und Befriedigung stellt man dabei fest, was man im vergangenen Jahr Gutes geleistet. Troßes geschafft. Schönes erlebt und Liebes erfahren hat. welchen Anteil man am großen Geschehen des Volkes hatte und wie das Leben d«s Volkes sich vorwärts entwickelte Diese stolze Rückschau auf die Leistung und das Erleben des vergangenen Jahres gibt dem Menschen Kraft Verdunkelungszeit In der Woche vom 29. Dezember 1940 bis 4. Januar 1941: 17.15 Uhr bis 9.30 Uhr. vlll! hl, -nd Dii zell fluji neineptjl bestach, eiten ad rend du Teinili' stellt, bb venielch i bringt: für bit leineich hie fjifo' i verhält, de, ihm' iren rnl- irtp Tb roorben, B Beschüstl. I j e Sejirh eine heb- W n t geboten . ganz bem und Selbstvertrauen, kettet ihn an die große Ge- meinschast des Volkes und verbindet ihn mit dem lebendigen Geschehen der Gegenwart. Es entspricht deutscher Art. sich voll frohen Stolzes über alles freuen, was man gut und recht gemacht, was man geschaffen und was man Großes erlebt hat. Deutscher Stolz ist nie dumm und überheblich. Je «rößer das eigene Werk ist. um so inniger wird Bk Verbundenheit mit den göttlichen Kräften des Lebens, um so tiefer wird die Dankbarkeit gegenüber der Gottheit sein Gerade am Jahresende wird man deshalb gch der Verpflichtung gegenüber dem Göttlichen bewußt sein, wird man Gott nahe sein unb Gott danken für alles Leben des vergangenen Jahres. Ehrliche Gottgläubigkeit und tiefe Frömmigkeit zeigen sich beim deutschen Menschen auch hier in ihrer ganzen Lebensnähe. Voll Dank denkt man am Jahresende aber auch en alle lieben Menschen, durch deren Kameradschaft, Hilfe, Freundschaft und Liebe man im vergangenen Jahr Großes und Schönes erlebt hat, denen man Freude, Bereicherung und Frohsinn verdankt. Mit ffrohem Dank denkt man an alle, die in Führung und Gefolgschaft im Laufe des Jahres in treuer Arbeitsgemeinschaft zusammenstanden. Ganz großer Dank gilt besonders der Führung von Volk und Reich. Ehrfürchtiges Gedenken widmet man aber nicht zuletzt allen Toten, besonders denen, die im vergangenen Jahr aus dem Leben geschieden jlnb ober ihr Leben für uns zum Opfer brachten. Am Jahresende hält der deutsche Mensch dann auch Rückschau über alles, was er im vergangenen Jahr nicht recht gemacht hat, was er besser hätte machen können, was er gefehlt hat. Er überlegt in feinem Innern, welche seiner Taten und was in einer Haltung vor seinem Gewissen nicht bestehen kann. Er denkt darüber nach, wo er mehr Idealismus, mehr Glut seines Herzens, mehr restlose Hingabe, größeren Opfersinn, tiefere Kameradschaft, cnnigere Liebe, reinere Selbstlosigkeit, stolzeres Ehr- Gefühl, mehr lautere Wahrhaftigkeit, zähere Aus- Lauer. mutigere Tapferkeit hätte aufbringen müssen. Offen und wahrhaftig hält er diese stille persönliche Rechenschaft mit sich selbst und sieht, wie er während iben, iw ausgech usgeslebi, wch ei7p wirb k nber D ime ein« mchendii ich bt® setz! is lhlM «f1 ie w» 'S in JE h« K sM" m;) ch ein;; K in v; iabf«V ßanbaidi rfte, W eiche zogen, er- fehlten te nbeierltib khstost'- bem >n werbt' Dorsch unter ?i- >r unb i n unb ki die te Mf ien W Beliefet®! lli i«l* der Lsbl' seist M unter6, Ä nd k M seine Pflichten gegenüber sich selbst und gegenüber ©er Gemeinschaft erfüllt hat Männlich klar und entschloßen wendet sich am Jahreswechsel der Blick in die Zukunft. Ernst sieht man den Gefahren und Schwierigkeiten entgegen, die bevorstehen Stolz und kraftvoll blickt man auf die Aufgaben, die der Lösung harren, auf die Werke, die zu gestalten sind, auf die Arbeit, die im *ommenben Jahr zu leisten ist Man überdenkt bns Lrbeitsziel, das man sich für das neue Jahr gesteckt bat. Man hält ' Vorschau auf das bevorstehende Jahreswerk Gläubig und tapfer, voll Idealismus unb Optimismus und doch frei von aller Oderfläch- ichkeit faßt man entschlossene Vorsätze für das neue Jahr An die Gottheit richtet man dabei die Ditte um Beistand und Segen. Wenn man zum Jahreswechsel in diesem besinnlichen Stündlein innere Einkehr gehalten, dann hat man hernach auch die Berechtigung, das Jahres- f'nbe mit Freude und Frohsinn und fröhlicher Ge- «lligkeit zu feiern. Alle Lebensfreude und Lebens- Bejahung ist dann am Platze, wenn sie aus tiefen Quellen strömt Die Feier des Jahreswechsels wird 'm ein Ausdruck des unerschöpflichen Reichtums unteres Menschenlebens. Zer Mchtlmg auf Korsika Nomon von Heinz üorenz-üombrecht W.Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Trotz ihrer Standrede setzt sie sich an seine Seite, tßber sie schweigt jetzt und grübelt vor sich hin. Mehrmals sieht sie nach Viktor hin, der sich auf die t eine Bank neben dem Eingang in die Kajüte ge- ! tzt hat und, die Beine lang von sich gestreckt, eine Z igarette raucht. Nach einer Weile steht sie auf, geht langsam zu hem hin und setzt sich neben ihn. Viktor zieht die keine an und wirft die Zigarette ins Meer. Die kant hat kaum Platz für zwei Personen. Ancia Maria muß einen Grund haben, aus dem te sich neben ihn gesetzt hat Aber sie spricht nicht, t ie sitzt vorgebeugt und nimmt ihr Sinnen wieder M Dann lehnt sie sich zurück und sitzt nun fest an ‘ iftor geschmiegt. Er hört, wie sie langsam und tief Mahnet, fast ist es ein Seufzer, der heimlich sein s>ll Wieder beugt sie sich vor . Es muß eine Un- "he. eine sonderbare Gemütsbewegung in ihr fein. Schließlich fetzt sie zu einer Frage an, bie dann teckend herauskommt und leise, als ob die andern f* nicht hören sollten, obwohl sie ganz harmlos ist: »Frie — frieren Sie nicht?" „Wegen des unfreiwilligen Bades, meinst dur rlber das hat doch nichts auf sich " „Es war so — so mutig von Ihnen. Er hat es !ur nicht verdient. Es tut mir so leid —* „Aber was? So etwas kann doch immer mal vor- limmen. Denk nicht mehr daran. Wir wollen auch Nichts davon erzählen, fönst hast du am Ende noch Unannehmlichkeiten daheim." _ . Da ergreift sie plötzlich seine Hand: „Sie sind so 6nt ... Es ist so —" Sie bricht ab, kann mit eiemmai nicht mehr sprechen. „.Aber kleines Mädchen —!* -Da hebt sie rasch den Kopf und steht ihn mit ffafjen ernsten Augen an: „Nein, bitte, nicht. Sagen tie nicht kleines Mädchen zu mir, bitte 1" „Mer warum denn nicht auf einmal, Ancia Varia?" ...Weil .. Wieder versagt ihr die Stimme. Plötz- Hundert Jahre auf Liebigs Grundlagen. Gießen gedenkt des Begründers der modernen Agrikulturchemie. Don Dr. Aadolf Schreiber, Agrikuliurchemisches Institut der Universitär Gießen. Zum Gedenken an die Erstauflage Liebigs berühmten Buches „Die Chemie in ihrer Anwendung auf Agrikultur und Physiologie" im Jahre 1840. Als im Jahre 1824 Juftus Liebig, erst 21 Jahre alt, zum Professor der Chemie ernannt wurde, da ahnte wohl noch niemand, daß dieser Mann, 16 2ahre später, eine wahre Revolution in der Landwirtschaft Hervorrufen würde. Schon lange vor Liebig war durch Lavoisier zwar bekannt, daß bei Verbrennungsoorgängen von pflanzlichen und tierischen Substanzen, wie Eiweiß, Fett, Zucker, Harze, Hefe usw. die nur in der belebten Natur vorkommen, ein Stoff, nämlich der Sauerstoff, zu den verbrennenden Körpern hinzu- tritt. Man nahm an, da es damals noch nicht mög- lich war, organische Stoffe auf künstlichem Wege her^ustellen, daß zum Aufbau dieser organischen Stoffe, die alle Kohlenstoff enthielten, eine besondere Kraft, die Lebenskraft, notwendig sei, um die organischen Substanzen zu erzeugen. Diese sog. „oitalistische^ Theorie wurde unhaltbar, als Liebigs Freund und Kollege an der Universität Göttingen im Jahre 1828 bei der Herstellung des Ammonium- cyanates den Harnstoff entdeckte. Durch diese Entdeckung des Harnstoffes, eines ausgeprägten Stoff- Wechselproduktes des tierischen Körpers, wurde der Beweis erbracht, daß im Aufbau organischer und anorganischer Substanzen kein Unterschied besteht. Mit einem Feuereifer ohnegleichen warf sich Liebig aus die Ausgestaltung der Elementaranalyse, der Bestimmung des Kohlenstoffs, Sauerstoffs, Wasserstoffs und des Stickstoffs und legte damit den Grundstein zu einem Gebäude, das inzwischen ein Wolkenkratzer geworden ist. Für Liebig war damit aber auch das Interesse an der „reinen" Chemie erloschen und er konnte sich nun Aufgaben der „angewandten" Chemie zuwenden, welche neu und bahnbrechend sich gestalteten. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts stand man auf dem Standpunkt, daß die Pflanzen ausschließlich von den Zersetzungsprodukten der Humusstoffe lebten, und wies dem Ackerboden lediglich die Aufgabe zu, Träger der Pflanzen zu fein. Diese von Albrecht, Dan. Thaer gestützte Humustheorie legte den bei der Verbrennung entstandenen Asche- oder Mineralbestandteilen keinerlei Bedeutuna bei; man hielt sie nur für zufällige Erzeugnisse Des pflanzlichen Lebensvorganges. Schon K. Sprengel hatte aber bargelegt, daß die Bodenfruchtbarkeit durch den Mangel an Mineralftoffen verursacht ist. Er konnte sich jedoch nicht vollkommen von der Humustheorie trennen, da er die düngende Wirkung noch teilweise durch die Ausnahme der Humusstoffe erklärte. Liebigs Buch, das die erwähnte Revolution in der Landwirtschaft hervorrief, erschien vor 10 0 Jahren im Jahre 1840 unb hieß: „Die organische Chemie in ihrer Anwenbung auf Agri- cultur unb Physiologie", später kurz „Agrikulturchemie" genannt. Er erlebte in rascher Folge mehrere Auslagen. Was ist nun ber Inhalt bieses Buches, bas so revolutionierend auf bie bamalige West einwirkte? Eines ber schönsten Ergebnisse seiner Betrachtungen in biesem Buch ist bas Gesetz vom Kreislauf ber Stoffe in ber Natur, b. i. ber Kreislauf des Lebens. Die grüne Pflanze unb nur diese ist in ber Lage, mit Hilfe bes Sonnenlichtes aus ben anorganischen Bestandteilen ber Luft unb ber Erbe bie verwickelt aufgebauten chemischen Verdinbungen organischer Natur zu erzeugen, indem sie dabei Sauerstoff an bie Luft abgibt. Die Duetten für bas Geben ber Pflanzen sind also nach Liebig ausschließlich in ber Lust (Wasser, Kohlensäure, Ammoniak) und im Boben (Mineral- ober Aschen- ftoffe) enthalten. Das Tier dagegen lebt nur von den pflanzlichen Stoffen, es fetzt also zu seinem Leden diese organischen Verbindungen ber Pflanzen als gegeben voraus. Das Tier (unb auch ber Mensch) verwenbet biefe organischen Verbindungen durch die Ausnahme des Sauerstoffs, der Atmung, erst zur Bildung arteigenen Eiweißes und arteigener Fette, scheidet den unbrauchbaren Teil der Nahrung als Kot und Harn ab, um schließlich selbst, nach dem Tode, wieder zu Staub zu werden. Damit schließt sich der Kreislauf. Um diesen Kreislauf zu erforschen, mußten also bie Pflanzen chemisch untersucht werden, um die Art der chemischen Bestandteile und das Entstehen derselben in ben Pflanzen festzustellen unb um weiter zu ergründen, wie mit diesen Bestandteilen ber Lebensprozeß ber Pflanze sich vollzieht. Es wurden baher von Liebig unb feinem Schüler Fresenius Verfahren zur Untersuchung ber Pflanzenaschen ausgearbeitet unb zahllose Pflanzen chemisch untersucht. Im zweiten Teil bieses Buches, welcher die Heber- schrift „Die Gesetze bes Feldbaues" trägt, faßte Liebig das Ergebnis seiner Untersuchungen über bie Nährstoffe ber Pflanzen zusammen. Die Pslan- zen enthalten verbrennliche und unoerbrennliche Bestanbteile. Die verbrennlichen Substanzen bestehen aus Kohlensäure, Ammoniak (Salpetersäure) unb Wasser. Die unverbrennlichen aus „Phosphorsäure, Schwefelsäure, Kieselsäure, Kali, Natron, Kalk, Bittererde, Eisen, manche bedürfen Kochsalz. Alle diese Stosse haben sich nach unseren heutigen Kenntnissen, (eine Ausnahme bildet lediglich die Kieselsäure) tatsächlich als unentbehrlich erwiesen. Mit Ausnahme des Irrtums, daß ber Stickstoff, als Ammoniak, aus ber Luft ausgenommen wirb, alle anderen Nährstoffe, mit Ausnahme der Kohlensäure, für welche er die Nützlichkeit ber Hümus- ftoffe annahm, jeboch burch die Würzeln, haben sich biefe Angaben Liebigs als Funbament ber Mineraltheorie ebenfalls als vollkommen richtig erwiesen. Jeber dieser Pflanzennährstoffe ist für bas Wachstum ber Pflanzen unentbehrlich. Fehlt einer ber Nährstoffe, ober ist er nur im Minimum vor- hanben, so ist auch ein Ueberschuß aller anberen wirkungslos. Diese wichtige Erkenntnis für bas Wachstum ber Pflanzen, bas sog. „Gesetz des Minimums" von Liebig, besitzt auch heute noch, wenn auch weiter ausgebaut unb vervollkommnet, volle Gültigkeit. Ein großer Teil ber angeführten Nährstoffe ist stets in hinreichenber Menge im Ackerboden vorhanben, so baß ein Ersatz in ber landwirtschaftlichen Praxis nicht burchgeführt werben muß. Andere Nährstoffe jeboch, bip zugeführt wer- den müssen, sinb ber Stickstoff, bie Phosphorsäure, bas Kali unb ber Kalk; Der Wert bes Stallmistes lag nach ber Meinung Liebigs im Sinne feiner Mineraltheorie bann, baß ein Teil ber burch bie Ernten bem Boben entzogenen Nährstoffmengen, auch ber Stickstoff, bem Boben wieder zugeführt wirb, so baß nach Liebigs Anschauung tiefer organische Dünger burch eine Mineraldüngung ersetzt werben kann. Wir wissen heute jeboch, baß ber Humusgehalt bes Stallmistes, außer ber ernäh- renben Wirkung, auch noch für bie Erhaltung unb Hebung ber Bodenfruchtbarkeit von Wichtigkeit ist. Wir wissen ferner auch, baß mit ben verhältnismäßig geringen Mengen an Mineralftoffen, welche ber Stallmist enthält, ber Bebarf aller lanbroirt- schaftlichen Nutzpflanzen nicht gebetfi werben könnte, eine Tatsache, bie schon Liebig feftftettte, und die heute erst recht gültig ist. Justus von Liebig war aber auch ber Mann, seine Erkenntnisse in bie Praxis zu übertragen. Sein „Patentbünger", welcher bie Nährstoffs enthielt, bie man einem Boben zuführen muß, be- beutete zunächst einen schweren Fehlschlag, und bie- ser Mißerfolg brachte neue schwere Angriffe gegen seine Mineraltheorie. Von dem Gebanken aus- gehenb, baß ber Dünger vom Regenwäßer nicht in ben Untergrunb geschwemmt werden darf, weil er bann ben Pflanzenwurzeln nicht zugänglich ist, veranlaßte Liebig, eine Schmelze von Pottasche und Kalkphosphaten herzustellen, bie jeboch schwer lös- lich war. Alle Düngungsoersuche, welche Liebig an- stellte, fielen negativ aus, so auch in Gießen, wo Liebig am Rand bes Philosophenwaldes, auf ber „Liebigshöhe", Versuche in größerem Ausmaße burchführte. Doch Liebig ließ sich baburch keineswegs entmutigen, zumal feftftanb, baß die einzelnen Bestandteile seines „Patentdüngers" eine gute büngenbe Wirkung ausübten. Es konnte ber Mißerfolg dqher nur an ber - Herftellungsweife liegen. Liebig hat, wenn auch erst viel später, schließlich boch Recht behalten. In ber Heberzeugung ber überaus wichtigen Bedeutung ber Phosphorsäure für bie Ernährung ber Kulturpflanzen hat Liebig burch ben Ausschluß von Knochen mit Schwefelsäure die Grundlage zur Superphosphatindustrie geschaffen. Das Aufsehen, welches das Erscheinen dieses Buches insbesondere in ben Kreisen ber Lanbwirt- lich kommen ihr Tränen. Sie will sie verbergen, erhebt sich hastig unb stürzt in bie Kajüte. % Die anberen sehen ähr lachenb nach. Flipo jagt ungelenk: „Ach, was ist bas noch für ein Kinb!" Er steht auf, offenbar um ihr zu folgen, fefotjid) bann aber roieber. „Wirb sich roieber geben", meint Enzio in drüber- lid)em Gleichmut. Da Ancia Maria nicht zurückkommt, geht Viktor nach einer Weile in bie Kajüte. Das Licht barin ist jetzt gelöscht, aber bas. Leuchten über bem Meer sickert burch bie Bullaügen unb verbreitet einen blaß-grünen, unwirklichen Schein. Viktor sieht bas Mäbchen auf bem Ecksofa sitzen, reglos. Sie weint nicht, sie sinnt, träumt vor sich hin mit weit offenen Augen. Bei seinem Eintritt schreckt sie etwas zusammen. Er geht zu ihr hin: „Ancia —? Was hast bu nur, Ancia Maria?" „Nichts ... Fragen Sie nicht ... Ich weiß 0 J?omm boch heraus Wir sinb gleich ba." Sie steht gehorsam auf, geht aber nicht. Viktor legt seine Hanb auf ihre Schulter unb streichelt beruhigenb barüber hin. Wie oft hat er diese freunbschaftliche Liebkosung für sie gehabt, ohne daß Ancia Maria etwas habet gefunben hätte. Aber jetzt zuckt sie zusammen unb flüchtet nach ber Tür hin. Es ist eine fonberbare Flucht, bei ber es aussieht, als ob Ancia Maria bei jedem Schritt, den sie vorwärts tut, zurückgezogen würde zu Viktor An der Tür bleibt sie wieder stehen. Erst als sie hört, daß er hinter ihr herkommt, geht sie rasch hinaus. Gleich darauf sind sie in Genua. Die beiden An- saldikinder verabschieden sich von den anberen unb nehmen mit Viktor zusammen einen Wagen. Ancia Maria sitzt neben Viktor auf einem Rücksitz Sie ist schweigsam geworben und träumt vor sich hin. Sie ist so müde, denkt Viktor. Auch Er>zio gähnt schläfrig und unterdrückt. Dor dem Haus Ansaldi steigen alle drei aus. Enzio bezahlt den Wagen und geht nach dem Tor, um es aufzufchließen. Ancia Maria steht dicht vor Viktor und sieht ihn an. Sie hat die ganze Zeit über nachgedacht, was sie ihm beim Auseinandergehen sagen will. Aber nun vermag sie doch nicht auszusprechen, was sie gefunden hat. Er streckt ihr die Hand hin: „Gute Nacht, Ancia Maria. Du bist sicher sehr müde." „Nein .. .* Jetzt muß sie es sagen, noch kann sie es sagen. Sie öffnet den Mund, da tritt Enzio zu ihnen, und sie sagt leise: „Gute Nacht, Herr Gie- nant." Sie wendet sich hastig um und ichlüpft durch das halboffene Tor. „Gute Nacht, Viktor. Schlafen Sie gut." „Gute Nacht, Enzio. Sie auch." Langsam dreht Viktor um und geht nach seiner Wohnung hin. .Gute Nacht, Herr Gienanf, klingt es in ihm nach. Sonderbar! Herr Gienant! Zum erstenmal hat Ancia Maria ihn Herr Gienant genannt. Warum diese feierliche Förmlichkeit auf einmal? Erwartet sie etwa, daß er jetzt auch Sie zu ihr sagt? Alt genug wäre sie ja nachgerade dazu. Aber er wollte damit erst anfangen, wenn sie aus ihrem Pensionat zurückkam. Sonderbares Geschöpf, diese kleine Ancia Maria! Als er in sein Wohnzimmer kommt, dreht er kein Licht an. Er geht auf die Loggia und späht tri die Sternennacht über dem Meere. Dort in der Richtung muß Korsika liegen. Eigentlich sollte er da mal wieder hinfahren, mit Solterbeck zusammen. In flüchtigen Bildern zieht die Fluchtnacht vor zehn Jahren durch seinen Kopf. Aber im Grunde denkt er etwas ganz anderes. Er denkt an Ancia Maria. Er denkt, daß sie ihn bat, sie nicht „kleines Mädchen" zu nennen. Er denkt daran, daß sie zusammenzuckte, als sie feine Hand auf ihrer Schulter spürte, daß sie flüchtete vor ihm, daß sie ihn „Herr Gienant" nannte. Plötzlich fühlt er mehr, als daß er es klar erkennt, daß Ancia Maria kein Kind mehr sein will, kein Kind mehr ist, weil sie liebt. Weil sie ihn liebt! Diese überraschende Entdeckung erfüllt ihn mit einer wundersamen Reaung, die er zum Ersten und einzigen Mal empfunoen hat, als ihm Thea Jmmenhoff begegnete. Ancia Maria steht ebenfalls im Dunkeln. In ihrem Zimmer steht sie, bie Knie gegen ben Ranb ihres Bettes gestützt unb bie Hänbe über bie Brust gelegt. Ein beseligtes Lächeln gleitet in ihre Munb- winkel, als sie mit geschlossenen Augen leise ins schäft auslöste, war ungeheuer. Die polemische Verfechtung seiner Ansichten in Wort unb Schrift trug bazu bei, baß seine Erkenntnisse in weitesten Kreisen bekannt würben. Es liegt ganz im universellen Geist« eines Liebig, baß er seine Untersuchungen über bie Chemie ber Pflanzennährstoffe auch tzleichzeittg auf bie Chemie ber organischen Verbindungen von Tier unb Mensch ausdehnte. Es sei daher an dieser Stelle eines weiteren Buches gedacht, das ebenfalls in Gießen entstand unb im Jahre 1842 erschien. Es ift dies bas Buch: „Die Tierchemie und die organische Chemie in ihrer Anwendung auf Physiologie und Pathologie". Wenn auch dieses Buch nicht so umstürzlerisch wirkte wie sein erstes, so war es dennoch bahnbrechend, indem es bie moderne Ernährungswissenschaft für Tier und Mensch mit- begründen hals. Durch Diese untrennbare Verbundenheit der Pflanzenernährungslehre mit der Tier- ernährungslehre, zweier Wissensgebiete, die organisch zusammengehören, ist Liebig der Begründer der modernen Agrikulturchemie geworden. Gießen, die Stadt, in der Justus von Liebig burch 28 Jahre lebte und hier seine fruchtbrinaend- ften und epochalsten Arbeiten schus, hat alle Ursache, stolz zu sein unb anläßlich bieses Buchsiidiläums seiner In Dankbarkeit zu gedenken. 23oriwtwn Tageskalender für Dienstag (Silvester). Stabttheater: 19 bis 22 Uhr Uraufführung mit Kabarett-Einlagen „Der Ahnenpaß" — Gloria- Palast, Seltersweg: „Feinbe". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Beates Flitterwochen"; 13.30 Uhr Märchenvorstellungen „Die Sterntaler", .Kaspar bei ben Milben", „Der süße Brei", „Der kleine Häwelmann". Tageskalender für Mittwoch (Neujahrstag). Stabttheater: 15.15 bis 17.30 Uhr „Rotkäppchen"; 19 bis 22 Uhr „Der Vogelhändler". — Gloria- Palast, Seltersweg: „Feinbe". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Beates Flitterwochen^; 11 Uhr Märchenvorstellungen „Die Sterntaler", »Gaspar bei ben Milben", „Der süße Brei", „Der kleine Häwelmann. Silvester unb Reujahr im Stabttheater. Der Silvester-Abenb gehört bem Schwank! So ist es seit Jahren, und so bleibt es auch heuer. In biesem Jahre wirb, wenn das neue Jahr aus ber Taufe aehoben wird, ein neuer Schwank „urauf- geführt^! Der Titel „Der Ahnenpaß" ist vielver- fprechenb. Unter ber Spielleitungvon Karl 33 o l cf wirken mit: Anneliese Garde, Waltraub Goettke, Hella Henzky, Hilbe Kneip; Kurt Bosny, Walter Erler, Hans Geißler, Raoul Laporte, Sieafr/ed Lowitz, Hans Albert Schewe, Karl Volck. Bühnen- bilb: Karl Löffler. Die Uraufführung erhält eine besondere Note baburch, daß Kabarett-Einlagen ber heiteren Siloesterstimmung Rechnung tragen werben. Harry Grüneke, bas Herrenquartett, bie Tanzgruppe, Arthur Apelt und Fritz Dietzmann an zwei Flügeln wirken in biesen Einlagen mit. Außer Miete! Am Neujahrstag wird nachmittags bas Märchenspiel „Rotkäppchen" nach Gebr. Grimm von Hermann Stelter wieberholt. Diese Vorstellung unb die Vorstellung am 5. Januar werben voraussichtlich bie letzten Aufführungen bes Weihnachtsmär- chens fein müßen. — Der Neujahrsabend bringt bie Wieberholung bes großen Operettenerfolges „Der Vogelhänbler" von Karl Zeller. Außer Miete! Am 2. Januar wirb als roürbiger Abschluß de» heiteren Feiertags - Programms bes Stabttheaters bas weltberühmte „Meister-Sextett" gastieren. Was unter dem Motto „Ein wenig Leichtsinn kann nicht schaden" das Gastspiel des „Meister-Sextett" bringen wird, soll dem frohen Ausklang der Feiertage dienen. Außer Miete! *♦ 8 4. Geburtstag. Am heutigen 31. Dezember kann der frühere langjährige Besitzer des „Schipkapaß", Gastwirt Jean Arnold, in aller Frische seinen 84. Geburtstag begehen. Dem Jubilar, der sich in weiten Bevölkerungskreisen von Stadt und Land aroßer Wertschätzung erfreut, gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche zum Geburtstage und für einen weiteren schönen Lebensabend. ADOX Mtz ■ ' . ■ - Dunkel hineinspricht, was sie vorhin Viktor hat sagen wollen: „Ich hab dich so lieb, Viktor —" X. Von diesem Tag ab ist Ancia Maria von Grund auf verändert. Unmöglich, die bisherige Vertrautheit Viktor gegenüber fortzusetzen! Unmöglich, Viktor zu ihm zu sagen, harmlosen Gemütes in seine Wohnung zu laufen, ihn um diese oder jene Gefälligkeit zu bitten! Wahrhaftig, sie könnte ihm ^hre Liebe nicht besser offenbaren als dadurch, daß sie sich vor ihm zurückzieht. Sie beginnt, ein Tagebuch zu führen. Das ist ihr einziger Vertrauter, uno was sie hineinschreibk, ist von so überaus köstlicher Reinheit und Stärke, daß es zu schade ist, um e» einer heutigen, flüchtig dahinlebenden Welt mitzuteilen, die kaum mehr den Unterschieb kennt zwischen kinohaster Sentimentalität unb echtem Geftihl. Welch süß« Dual muß es ihr bereiten, wenn Viktor wie bisher spielerisch feine Hand auf ihre Schulter legt ober scherzhaft ihre Wange tätschelt! Sie sehnt sich nach einer solchen Berührung unb meidet sie boch. Sie erschauert barunter und erleibet zugleich Dualen, weil sie meint, baß er so gar nichts babei denkt unb empfindet Auch baß ex sie jetzt immer noch Du nennt, schmerzt sie Sie glaubt, auch er müsse von Stund an oerroanbelt sein. Sie ahnt nicht, daß auch Viktor tatsächlich verwandelt ist, unb welche Selbstüberwindung es ihn kostet, weiterhin den fteunbschaftlich vertrauten Ton von bisher beizubehalten Auf keinen Fall will er ihrer Liebe, bie er gerade an ihrer scheuen Zurückhaltung recht gut erkennt, neue Nahrung geben. Das wäre ihm wie ein Vertrauensbruch ben Menschen gegenüber oorgekommen, denen er so viel Der- bankt. Vor allem aber will er keinen Vertrauensbruch an Ancia Maria selbst begehen. Daß er dabei grundfalsch vorgeht, darüber wird er sich nicht klar Nichts kann eine junge, starke Liebe mehr ins Leidenschaftliche, ja ins krankhaft Ueberspannte hineinsteigern, als indem man sie unerwidert läßt Ancia Maria sucht bie Einsamkeit auf, nur von ihrem kostbarsten Schatz, bem Tagebuch begleitet. Ihr Geheimnis erdrückt sie fast, aber sie hätte sich eher bie Zunge abgebissen, als daß sie sich ihrem besten Freund anvertraut hätte. (Fortsetzu^ folgt) Ritterkreuzträger Leutnant Decker. Die vorstehende Aufnahme des Scherl-Bilder» dienstes zeigt den Leutnant Becker, Kompanieführer in einem Infanterie-Regiment, dem vom Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen wurde. Leutnant Becker schlug — wie im „Gießener Anzeiger", Nr. 292 vom 10. Dezember berichtet wurde — mit seiner auf reichlich 2 Kilometer Breite eingesetzten Kompanie einen schweren, durch Artillerie, Flieger und Kampfwagen unterstützten feindlichen Angriff auf Amiens ab. Bei den erbitterten Kämpfen um den Ort Dury drang er, unter rücksichtslosem Vorwärtsstürmen, in den Westteil des starkbefestigten Ortes ein. hierdurch kam der Angriff der ganzen Kampfgruppe wieder in Fluß, und Dury, einer der Hauptpfeiler der feindlichen Stellung, konnte genommen werden Auch beim Uebergang über die La Creuse zeichnete er sich durch ungewöhnliche Tapferkeit aus. Leutnant Hans Becker wurde am 30. Mai 1914 als Sohn eines Gastwirtes in Golpwarden, Kreis Wesermarsch, geboren. Er trat 1935 als Schütze in das Infanterie-Regiment 15 ein, wurde 1936 zum Gefreiten und 1937 zum Unteroffizier im Infanterie-Regiment 116 befördert. Nach seiner 1938 erfolgten Beförderung zum Leutnant machte er den Feldzug im gleichen Regiment mit. Lichtspielhaus: »Beates Flitterwochen" Dies ist ein Film-Schwank der Ufa, in welchem ein Testament zum Stein des Anstoßes wird. Das Testament macht einen jungen Baron zum Besitzer eines stattlichen Alpengutshofes — unter der Be- dinaung, daß er heiratet; das würde für einen normalen Sterblichen kein unüberwindliches Hindernis bedeuten, aber der Baron ist ein hartgekochter Junggeselle, und außerdem paßt ihm die ihm zugedachte junge Dame nicht. Trotz seinen schwindelhaften Ausflüchten kommt sie aber angereist, und obwohl er in die Berge und auf seine Jagdhütte K, kann er seinem Schicksal nicht entgehen, !) zuletzt — wer hätte etwas anderes erwartet? sogar als sein Glück entpuppt. Diese Geschichte, zu der Josef D a l m a n das Drehbuch schrieb, ist ein bißchen langatmig geraten und nicht gerade mit heftigen Spannungsreizen ausgestattet. Die Vorzüae des Films beruhen auf den Szenen einer unbeschwerten Situationskomik und auf den schönen Landfchaftsbildern aus dem bayerischen Die Jagd im Januar. Alpenlande. Unter der Regie von Paul Oster- m a y r spielen Friedl C z e p a, Paul Richter und der Komiker Kurt Vespermann die Hauptrollen. Beates Vater ist Albert F l o r a t h , nicht Gustav Waldau, wie im Programm steht. — Im Beiprogramm läuft die neue BZochenschau, die wir bereits angezeigt haben. Hans Thyriot. (siebener Gcblacktviekmarkl. Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Diehoerstei- gcrunashalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 44 bis 45,5, Kühe 21 bis 40,5, Färsen 40,5 bis 44, KPer 25 bis 57 Rpf. je Ä Kilo Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,14, bl (135 bis 149,5 kg) 1,14, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,12, c (100 bis 119,5 kg) 1,08, d (80 bis 99,5 kg) 1,02, e—f (unter 80 kg) 0,98, gl (fette Specksauen) 1,14, i (Altschneider) 1,12, g2 (andere Sauen) 1,02, h (Eber) 1,02 RM. — Marktverlauf: Alles zugeteilt. Gießener Dochenmarktpreise. Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für A=2Bare. Für 8-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger. * Gießen, 31. Dez. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, ausländische Eier 11 bis 12, Kartoffeln, % kg 4,1, 5 kg 41, Wirsing, % kg 7, Weißkraut 6, Rotkraut 7> gelbe Rüben 9, rote Rüben 7, Spinat 16 bis 17, Unterkohlrabi 5, Grünkohl 7, Schwarzwurzeln 21, Feldsalat f/io) 8, Aepsel, % kg 30 bis 35,Nüsse 60, Lauch 18, Sellerie 15 bis 16, Blumenkohl, das Stück 40 bis 60, Endivien 10 bis 11, Oberkohlrabi 8 bis 10, Rettich 8 bis 12 Rpf. Gieüen-Klein-Linden. In der Wirtschaft „Zur deutschen Eiche" hielt der Geflügelzüchterverein am Samstagabend eine gut besuchte Mitgliederversammlung ab. Sie befaßte sich in der Hauptsache mit der für den kommenden Samstag und Sonntag, 4. und 5. Januar, geplanten lokalen Werbegeflügelausstellung. Es werden 106 Tiere verschiedenster Rassen zur Ausstellung gelangen. Preisrichter Otto May von Lang-Göns wird die Bewertung der Tiere vernehmen. Mit der Ausstellung werden eine Lehrschau und ein Preisschießen verbunden. Ortszeit für den 1. Januar. Sonnenaufgang 9.37 Uhr, Sonnenuntergang 17.20 Uhr. — Mondaufgang 11.22 Uhr, Monduntergang 21.46 Uhr. Landkreis Ließen # Mainzlar, 30. Dez. Dem Gefreiten Erich ©paar von hier, z. Z. in einem Berliner Lazarett, wurde dqs silberne Verwundeten-Abzeichen und das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen. * Muschenheim, 30. Dez. Vor kurzem kam es, wie wir seinerzeit berichteten, in einer hiesigen Gastwirtschaft am späten Abend zu Streitigkeiten junger Leute, die vorher in aller Harmonie zusammen gezecht hatten. Einer der Streithähne, ein 1 9 Jahre alter Bursche, entfernte sich vorzeitig aus dem Lokal und holte aus feiner Wohnung ein Mes- ser, Mit dem er dann den mittlerweile ebenfalls heimgehenden anderen Burschen entgegenging. Nun ging der Streit von neuem los, wobei ein 23 Jahre alter Bursche von dem Neunzehnjährigen in den Kopf gestochen wurde. An der schweren Stichverletzung ist der Gestochene nunmehr in einem Gießener Krankenhaus verstör- den. Der Täter, der kurz nach der Messerstecherei verhaftet wurde, befindet sich im Gießener Gerichtsgefängnis und wird sich in Kürze wegen seiner Tat vor Gericht zu verantworten haben. Das Kalenderjahr geht zu Ende, indes das Jagdjahr noch weiterläust. Doch auch es hat feinen Höhepunkt überschritten, zumal der schwere Notwinter des vorigen Jahres noch Einschränkungen zur Schonung der Bestände im Gefolge hatte. Wenn die Siloesterglocken läuten werden, verkünden sie den Hasen, die draußen am Dorfrand dtn letzten Kohlstrünken den Garaus machen, daß die schreckliche Zeit der Hasenverfolgungen, Treibjagden genannt, zu Ende gegangen sei. Vielfach hatte man wegen der schlechten Bestände auf diese Jagden an sich schon verzichtet. Wenn der Januar ohne besondere Härten für das Wild verläuft, werden gegen sein Ende sich jagende Hasen bereits verraten, daß die Sippe der Mümmelmänner lebensfroh bereit ist, die Lücken wieder zu schließen, die Herbst- und Winterjagden hinterließen. Der Jäger aber wird darauf bedacht sein müssen, seinen Löffelmännern über den Winter hinwegzuhelfen. Weichholz und Holz vom Ausasten der Obstbäume, Rüben und Kohl jeder Art sind dazu in gleicher Weise geeignet. An den leicht erkennbaren Wechseln, den „Hasenpfäüchen", ausgelegt, werden sie rasch ge- .funden und angenommen. Dazu muß ein Schutz gegen Feinde, wie jagende Hunde und Raubwild, kommen, wobei auch das Abspüren von Zäunen und Hecken nach Schlingen nicht fehlen darf. Das war schon immer nötig und ist es in Kriegszeiten erst recht! Da des Schalenwildes Abschußzahlen im Abschuß- plan festgel-egt sind und bei seiner Aufstellung den Winterverlusten Rechnung zu tragen war, läuft die Schußzeit für die freigegebenen Wildarten noch während des ganzen Monats Januar weiter. Das trifft vor allem für das uns am nächsten stehende Rehwild zu, von dem noch weibliches Wild und Kitze beiderlei Geschlechts geschossen werden dürfen. In gleicher Weise erstreckt sich die Jagd auf R o t -, Dam- und Muffelwild, soweit der Abschuß noch nicht erfüllt wurde. In höheren Lagen wirb man, wie eigentlich in jedem Winter, füttern müssen, in tieferen dagegen wird es meist genügen, wenn man den Bodenbewuchs, wie z. B. Heidekraut, freilegt und hier und da Weiden und Aspen der Art verfallen. Kann bann in Laubholzreoieren das Wild auch noch die Knospen geschlagenen Holzes äsen, so findet es im Ganzen gesehen eine ihm zusagende natürliche Aesung, die zuträglicher ist als z. B. Heufütterung an Rehwild. Wenn diese not- wendig wird, dann sind große Fütterungen falsch. Das Rehwild, naschhaft und wählerisch, äst tm Ziehen und ist nicht gewohnt, an großen Raufen bewegungslos sich den Pansen „vollzufressen". Das Bild in unmittelbarer Nähe solcher Fütterungen ein^egangener Rehe ist dem erfahrenen Jager nur zu gut bekannt. Drum lieber einfache kleine Fütterungen längs dex Wechsel, ungedroschenen Hafer oder Haferstroh, Heu oder Grummet in kleinen Garben und Bündeln unter gegen Schnee schützende Schirmstchten gesunden, Eicheln und Kastanien ^ebenso geschüttet, bei mildem Wetter auch Rüben und Möhren, bann besteht keine Oe fahr. Rot- und Damwild dagegen vertragen bie Fütterungen an festen Anlagen ohne Bedenken. Zu dem Schalenwild des Jägers gehören auch die Sauen. Solange bie Möglichkeit des Bejagens besteht, wird der Jäger regelmäßig spüren und kreisen und vor allem jede Neue zur „Sauhatz" ausnutzen. Die Jagd auf Federwild spielt nur noch eine untergeorbnete Rolle. Bis zur Monatsmitte bürfen zwar noch Fafanenhähne geschossen werden, aber die Hennen hat der Gesetzgeber wohlweislich schon „zugemacht". Es besteht kein Zweifel darüber, daß zwar die Fasanen unter dem vorigen Winter nicht ganz so katasttophal gelitten haben wie bie Feld, Hühner, baß aber ber gerade in unseren Reviere, überall 3U beachtende Aufstieg einen Rückschlag er cchren hat. In jedem wirklich gepflegten Reviei ind die Fütterungen' für Fasanen und Feldhühner chon längst beschickt und angenommen. Es miri ich also nur darum handeln, immer wieder Kap und Heublumen nachzuschütten. Auch Gemüseabfälle, wie z. B. Kohlblätter oder reiner Futterkohl, wii Kuhkohl u. ä. werden gern angenommen. Wesend lief) ist es, daß bei hoher Schneelage feinkörnige: Sand in den Fütterungen sich findet, damit do- Federwild diese zur Verdauung dringend nötiger Steinchen aufnehmen kann. Dom Wasserwild sind nur d i e Gänse noch jag. bar. Die Enten dagegen, die sich an den offen ir Stellen der zugefrorenen Gewässer drängen, gerne > ßen bereits die Schonzeit. Je weniger sie, die bereits „verlobt" sind, gestört werden, desto größer sind die Aussichten, daß sie in zusagenden Revieren als Brutvögel bleiben und damit für den Sommer eine Jagd auf Jungenten versprechen. Zwar jint Tauben, Schnepfen und Bekassinen noch für beir Jäger frei, lohnen aber keine vlanmäßige Ja ad. Viel eher trifft dies für unser Raubwild M dessen Pelzwerk nun vollwertig ist und das Jagen lohnt. Obenan steht der Fuchs, eines unserer m< teressantesten Jagdtiere wegen der Vielseitigkeit seiner Bejagung. Wie viele Jäger gibt es, die eigenb lich kaum mehr können als den roten Räuber Treiben besagen. Dabei ist die Auswahl so grofo Gerade Schnee, der Hunger im Gefolge hat, ist k ein guter Helfer. Früh, auch nachmittags bereits Reineke auf den Läufen und wechselt zum Feld, bei gutem Büchsenlicht strebt er erst wieder feine» Paß an der Feldkante zu. Bei einer „Neuen" ist c: leicht einzuspüren, kommt vorsichtig „gedrückt" auf den gewohnten Paß meidet die Lannen -nif * ein anderer ihm versperrt wurde. Hasenklage uni Mausepfiff reizen Sinne und Magen und lassen ihr seine Vorsicht vergessen, der Luderplatz mit der Am sitzhütte verspricht ebenso Erfolg, und schließlich i| ja ber Januar der Hauptmonat der Liebe in Walet partus. Es gibt kaum eine schönere und erfolgversprechendere Jagdart als das Sprengen aus de« Bau mit Hilfe eines guten Erdhundes, und wen» das Glück will — oft will es gerade beim Sprenger leider nicht — liegt dann Frau Ermeline mit eine», oder mehreren Kavalieren auf der Strecke. Da wir!) es warm ums Jägerherz, auch wenn es vorher beim Harren auf dem Bau recht „frisch" war. Füchse dürfte es überall genug geben, volkswirb schafllich wertvoll und gesucht sind die Bälge audo Der weiße Leithund verrät auch, wo der Iltis sich steckte und bas Hermelin mauste. Besonders wertvoll aber sind unsere beiden Ebelpelzträaer. der Edel- und Steinmarder, die noch bis zu» Monatsende Januar besagt werden dürfen. Sind siu auch wohl nirgends bei uns häufig, so spuren [in sich mehr als viele Jäger merken. Das „Ausneuen" eines Marders verspricht jagdlich mehr als feilt Fang in ber Knüppelfalle, bereu Bau vielen Jägern ein Geheimnis geworden ist. Bis Monatsmitte kann auch Grimbart. den Dachs, noch gegraben werden, bann aber beißt es „Hahn in Ruh" *enn halb li-aou kleine, fast nadiit und blinde Junabächse im Kessel. Leider kann nicht geleugnet werden, daß für Dielet Jäger das Ende der Hasenjagd auch das End« ihrer Jagd für Monate bedeutet. Was dann draußen fich abspielt, ist ihnen gleichgültig. Wildbr-iik und Jagdschutz im Januar können ein hartes Stiid sein. Das weiß nur ber, dem sie jetzt erst redjii Pflicht sind. Hubertusi Meinen werten Kunden, Freunden u. Bekannten ein glückliches neues Jahr! Wilhelm Becker, Weißbindermeister Schühenstraße 2 / Fernsprecher 2521 5986 D Herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Ingenieur Leinr. Brinkmann K.-G. Gießen Bahnhofstraße 58 _ Unserer werten Kundschaft sowre allen Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuenIahre! Gießener Privatfahrschule Leinrich Appel Motorfahrzeuge — Reparatur Willi Appel 5876D Unseren werten Gästen, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Famllie Leinrch Dippel „Burghof" 5883 O Unserer werten Kundschaft allen Freunden und Bekannten die besten Glückwünsche zürn neuen Jahr! Familie Wilhelm Dippel Bäckerei Bahnhofstraße 12 60V d Meiner werten Kundschaft und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Valentin Dittmar und Frau Molkereiprodukte und Lebensmittel ließen Stein ft raße 58 6093 O Meiner verehrten Kundschaft sowie allen Freunden u. Bekannten ein glückliches neuesIahr! Emil Beck und Frau Betten- und Polstermöbelwerkstätten — Bahnhofstraße 56 5873 D Herzlichen Glückwunsch zmtz neuen Jahr! Theodor Erb u. Familie Tapeziergeschäft Sonnenstraße 12 5974D Ein glückliches neuesIahr wünscht Radio-Kögel Bahnhofstraße 39 6091A Meiner werten Kundschaft, sowie Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Leinrich Luch und Frau Gesundheitstechnische Anlagen Krofdorfer Sttaße 24 5872 p Anseren werten Kunden Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Famllie Lans Aßmann Fahrradhandlung, Neustadt 20 5814 D Zum Jahreswedifel die besten Glückwünsche! 5975 D Allen Geschäftsfreunden u. Bekannten die besten Wünsche zum Jahreswechsel! 5792 D Familie W. Feuerbach Gießen, Marburger Straße 30 Herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Philipp Los und Familie Ofenseherei Großer Steinweg 14 _______________________________6081 D Anseren werten Kunden Freunden u. Bekannten ein glückliches neues Jahr! Josef Maier und Frau Elektt. Mietwaschküche Walltorstraße 4 5802 D Ein frohes neues Jahr - wünscht allen Gästen Freunden und Bekannten Gasthaus zum Lamm Besitzer August Lamm 6010 d Anseren werten Gästen Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Lans Lugert Naas's Weinstuben 5923 b Unserer werten Kundschaft Freunden u. Bekannten die besten Reujahrswllnsche! Leinrich Gaub und Familie Friedensftraße 2 5926 D Unseren werten Kunden, Freunden, Verwandten u. Bekannten em glückliches neues Jahr! 5797 D Jakob Schupp und Familie Fahrradhandlung Kaplansgasse 18 Herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr Dampfwaschanstalt Marie Fuchs Witwe Gießen, Schützenstraße 10 6131 d Unserer werten Kundschaft, allen Freunden and Bekannten, besonders unseren Kameraden im Felde wünschen wir ein glückliches neues Jahr! Neils & Kraft 5801 0 Unseren werten Kunden, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Walker Seibert und Frau Kolonialwarengeschäft Gießen-Wieseck, Kirchstraße 32 613QO Meinen Kunden, Freunden und Bekannten 5806 d ein glückliches neuesIahr! Althandel und Antiquitäten Ludwig Schäfer, Sonnenstr.5 Meinen werten Gästen Freunden und Bekannten herzliche Glückwünsche zum neuen Zahre! Lans Schmitz „Sunt Ventllche", Sonnenstr. 13« 5805 D Anseren werten Kunden, Freunden u. Bekannten ein glückliches neuesIahr! Leinrich Schomber IV und Familie Dachdeckergeschäst 91ftern’e9 22- MW, Mehr Freude an der Raiur durch Bermühter-Bücher! Allen Lesern, Mitarbeitern und Freunden unserer Zeitung wünschen wir ein gutes neues Jahr! Schriftleitung und Verlag des Gießener Anzeigers Unseren werten Kunden, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Albert Euler und Familie Bäckerei und Konditorei, Am Ludwigsplatz Fernsprecher 3848 5976 P Herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel! Wir danken allen unieren treuen Kunden und Freunden für das unserem Kaufe entgegengebrachte Vertrauen und wünschen ein glückliches neues Jahr! Gießen, Marktstraße 29—30 . * 5799 A Allen unseren Geschäftsfreunden, Verwandten, Bekannten und Freunden wünschen wir im neuen Jahr Gesundheit und Glück! Familie W. A. Schmidt Eduard Sack Nachfolger, Walltorstr. 1 5999D Unserer verehrten Kundschaft sowie Freunden und Bekannten wünscht ein gesundes und glückliches neues Jahr! Schulz & Jung 5980D Unserer verehrten Kundschaft die besten Wünsche zum neuen Jahr! i • Brühlsche Aniversitätsdruckerei, N. Lange Gießen, Schulstraße 7/9 Glückliches neues Jahr! Otto Jakob und Frau Bäckerei, Konditorei und Cafs, Bleichstr. 21 5884 D I Unseren werten Gästen und Bekannten zum Jahreswechsel die herzlichsten Glückwünsche Restaurant „Zum Andres“ Heinrich Walter und Frau 6094D PARFÜMERIE RICHARD KOCH Damen und Herren- Friseursalon Selters weg 63 Rut 4026 „ 5865 D Herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel! Gebr. Seelbach Seltersweg 5867D Meinen verehrten Kunden und Bekannten zum neuen Jahr die besten Wünsche! Georg Reuß Möbelfachgeschäft Gießen Schulstraße 6 6139D Unseren Geschäftsfreunden, allen Verwandten und Bekannten die besten Wünsche zum Jahreswechsel Ludwig Schneider Bauunternehmung Gießen Heuchelheim 6041 D Unseren Kunden in Stadtund Land ein glückliches neues Zahr! Heinrich Weimar und Familie Gießen Konditorei und Cafs, Brot- und Feinbäckerei Frankfurter Straße 41 — Fernsprecher 2833 Zum Neujahr frische Brezeln in alter Güte 5978 D Unseren Geschäftsfreunden und Förderem ein glückliches neues Jahr! Ernst Wagner Aoch-, Tief- und Eisenbetonbau Ein recht glückliches neues Zahr! im Gießen • Seltersweg 27 6046 A Unseren werten Kunden sowie allen Freunden und Bekannten zum Jahreswechsel die herzlichsten Glückwünsche! Otto Jung Eisen-, Brenn- und Baumaterialien Lich und Garbenteich 6136 D Bergstraße 3 5924 D Unserer werten Kundschaft, allen Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Zahr! Wilhelm Kröck und Familie Lahnstraße 19 Dachdeckergeschäft Fernruf 3175 6044 P Unseren werten Gästen Freunden und Bekannten ein glückliches nenes Zahr! Walter Brücker und Frau Gastwirtschaft„ZurSlmühle",Dammstr.39 booyp Herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr! Fritz Dewald Bau- und Maschinenschlosserei Elektro- und Autogen-Schweißerei Kirchftraße 6 Gießen Ruf 4249 5382 D Meiner verehrten Kundschaft zum Jahreswechsel die herzlichsten Glückwünsche! Eugen Durner Südfrüchte-Imp ort Inhaber der Firma E. Holland 5811 P_ herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Gloria-Palast Lichtspielhaus Die Direktion 5914 A Meiner werten Kundschaft sowie Freunden und Bekannten die besten Wünsche zum neuen Jahr! Heinrich Greb Lacke und Farben Gießen, Mühlstr. 3 5913 Ü Herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Familie Heinrich Greiiich Zum Gambrinusbräu Klinikstraße 21 5912p Herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Albert Grölz Spezial-Auto sattlerei Gießen Neustadt 45 6049p Anseren werten Gästen, Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahre! Restaurant,Hessischer Host" Alois Janson und Frau 6138 D Meurer werten Kundschaft, Freunden und Bekannten die besten Wünsche znm neuen Jahr! Georg Eidmann Bahnhofstraße 24 / Telephon 2872 Zentralheizungen und Installationsgeschäft 5871 p Unserer werten Kundschaft, Gästen Verwandten, Freunden u. Bekannten ein glückliches neues Jahr! Cafe und Konditorei Haas Plockstraße 12 — Neuenweg 2 6001 P Herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr Carl Loos Gießen, Kirchenplah 13 6140 D Herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr! Karl Böhling, Stemstraße 68 Polsterwerkstätte Bettfedernreinigung 04348 4 Ein frohes neues Jahr! Juwellef 5919 A Unsem Kunden ein glückliches neues Jahr! 5972 D E. 094 D FRIGIDAIRE 5796 D s 6042 D ein glüflclidöes neues Jahr! Die heften Wünsche zum neuen W 5H09D Ein glückliches neues Zahr! 5968 V 5911A 5795 V Fernruf 3872 Lorst-Wessel-Wall 42 Gegründet 1885 ^Reiner werten Kundschaft, 6005 V allen Freunden utib Bekannten Telephon 3762 Frankfurter Straße 42 ein glückliches neues Jahr! 5909 V Gießen^ 6129 V 5868 V 1 Gießen Marktstraße 9/11 El JNH.HERBERT HERZOG meinen werten Kunden, Freunden und Bekannten wünscht Ihnen Ihr Uhrmacher Spezialhaus größten Stils für feine Parfümerien, Seifen, kosmetische Präparate, Toilette- und Geschenk-Artikel, Sanitären Damenbedarf UHRMACHERMEISTER GIESSEN SEUERSWEG 54 RUF 3875 Optiker Magnus Gießen, Seltersweg 33 Anseren verehrten Kunden und Geschäftsfreunden Glück und Erfolg im neuen Zahr! SAARBRÜCKEN Adolf-Hitler-Str. 107 Unseren Geschäftsfreunden und Förderern ein glückliches neues Jahr! Wir wünschen unserer werten Kundschaft ein glückliches neues Jahr! Ein glückliches, gesegnetes neues Jahr GIESSEN Marktstraße 28 Kreuzplatz 15 Gießen Meiner werten Kundschaft ein glückliches neues Jahr! Herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Allen unseren verehrten Kunden wünschen wir ein glückliches neues Jahr! Hermann Gebauer Wein- und Branntwein-Großhandlung Gießen, Diezstraße 14 Blumenhaus Schneider C. Dich Nchs. Gießen, Seltersweg 38 Georg Becker, Baugeschäft Inhaber: A. Niedling Goethestraße 19 Brückner & Mund Herren- und Knabenkleidung Berufskleidung Gießen - Seltersweg 31 591QD Unserer werten Kundschaft, allen Freunden und Bekannten herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel! Karl Lapp und Familie Dachdeckergeschäft nnd Bauklempnerei — Diezstraße Nr. 7 Zum Jahreswechsel allen unseren verehrten Kunden und Freunden in Stadt und Land die herzlichsten Glückwünsche Ein glückliches, gesegnetes neues Zahr wünsche ich allen meinen Kunden Sriseur 9<>t% Damen- und Herrensalon / Schönheitspflege Parfümerie Ein glückliches neues Jahr verbunden mit herzlichem Dank für das unserem Geschäft im vergangenen Jahre entgegengebrachte Vertrauen wünschen wir unseren Kunden Ein glückliches neues Zahr wünscht seinen Kunden PH. Kröck & Sohn, Gießen Dachdeckergeschäft Inh. Karl Kröck, Dachdeckermeister örGwüschcrei Cdelwciß friedrid) wörner Unseren Kunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Cin gesegnetes neues Jahr wünscht £.Völzing,6efdjirrfpeziali|t fJor[t=1Pcffel*Wall 46 Ä KÖHLBK- Familien W. Setfd) fen. u jun. Automobile Gießen /Krosdorfer Straß eia Appel & Co. Sanitäre Anlagen, Zentralheizungen Seltersweg 61 Löwen-Drogerie IlLJliMnnger Hacftf. Seltersweg 69 '°^MarA Unseren verehrten Kunden ein glückliches neues Jahr! Lattke & Co. Frigidaire-Kühlanlagen und Kühlschränke Kundendienst u. Reparatur für Kleinkältemaschinen, Bahnssofstr.6 Ab 1. Zanuar 1941 Bahnhofstraße 12 5866 D Uhrmachermeister (Meßen Seltersweg 47 , Zum Jahreswechsel wünschen wir unserer verehrten Kundschaft ein glückliches neues Jahr! Max Wintterlin und Frau Bäckerei und Konditorei, Gießen, Bruchstraße 32, Tel. 2136 * 5981 D Seltersweg 17 Ein glückliches, gesegnetes neues Jahr wünscht allen BRAND-PLATZ Führendes Möbelfachgeschäft .GIESSEN 5925 A Wir wünschen ein erfolgreiches neues Jahr ein glückliches neues Jahr! 5808 D Lollar 5653 D 5559 D 5561 D 0J Lollar 5661 D Elekiw-GemeinschastGießen 5973 A Meiner werten Kundschaft 5664 D ein glückliches neuesIahr! LangeGöns Lids Rödgen Installation viel Glück und Erfolg -Kaufleute Die 5793 D 5864 D Ihren werten Gästen, Freunden und Bekannten Unseren Mitgliedern und Geschäftsfreunden ein erfolgreiches neues Jahr? Ein gMckliches neues Jahr wünscht unseren werten Kunden, Freunden und Bekannten Unseren Geschäftsfreunden und Förderern wünschen wir im neuen Jahre Unfern Geschäftsfreunden Verwandten und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Unseren verehrten Kunden, Verwandten, Freunden ».Bekannten ein glückliches neuesIahr! Wilh. Herzbergeru. Familie Bau- und Möbelschreinerei Ein glückliches neues Jahr allen Kunden und Bekannten Meiner werten Kundschaft Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Georg Lutz und Familie Brot- und Feinbäckerei Gießen-Klein-Linden Meinen werten Kunden Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Unserer verehrten Kundschaft Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Familie Otto Lahn > Glaserei — Leuchelheim Ein glückliches neues Jahr Wünscht ihren Kunden Freunden ».Bekannten Familie Franz Volkmann ein recht fröhliches neues Jahr! Gießens KleinsLinden die herzl. Glückwünsche zum neuen Jahr! Herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr! Leuchelheim 5762 0 Martin Abermann Hoch-, Tief- und Eisenbetonbau KG. Friedrich Stein u. Familie Brot- u. Feinbäckerei, Kl.-Linden _______________________________5714 D Familie Wilhelm Stein Schreinerei / Möbelhdlg. Gießen-Klein-Linden _____________________5715 D Herzlichen Glückwunsch zum neunen Jahr! Bernhard Nürnberger und Familie Metzgerei, Lollar 5660 d Herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr! Unseren wetten Kunden Gästen) Verwandten und Bekannten Unserer werten Kundschaft Verwandten und Bekannten die besten Wünsche zum neuen Jahr! 5753 d Familie Lugo Weitzel Bäckerei — Lang-Göns Herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Karl Römer u.Fam., Lollar Radio, Fahrräder, Nähryasch. _______________________________5658d Herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr! August von Speicher u. Fam. Gastwirtschaft zur Germania Lollar Meiner wetten Kundschaft und allen Bekannten ein gMckliches neues Jahr! Brot- und Feinbäckerei Ioh. Wagner, Rödgen ______________________________5780D Unserer werten Kundschaft allen Freunden und Bekannten wünschen wir Meiner wetten Kundschaft Verwandten Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! . 5717D Hemrich Aholph u. Fam. Kolonialwaren, Tabak, Zigarren u. Zigaretten Gießen-Klein-Linden Herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr! Heinrich Moos 7. u. Fam. Gastwirtschaft und Metzgerei Lollar Allen Hausfrauen ein frohes und gesegnetes neues Jahr! Willy Dillenburger Lich Otto Hofmann III u. Familie Leuchelheim Gastwirtschaft z. Wilhelmshöhe '__________________________________5760 D Familie Hofmann Lollar Gasthaus „Zur Linde" u.Tabakwaren-Großhandlg. _______________________________5652 D Meiner wetten Kundschaft Verwandten und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Eduard Bieker Maßschneiderei . Gießen-Klein-Linden _______________________________5709D Unserer wetten Kundschaft Freunden und Bekannten ein glückliches neues Ia^r! 5764 D Familie Karl Weber II. Bild- und Steinhauerei Leuchelheim, Gießener Stt. 82 Unserer wetten Kundschaft Freunden und Bekannten die besten Wünsche zum neuen Jahr! Karl Schieferstein u. Familie Ztmmergeschäft und Sägewerk Krofdorf 55110 Familie Earl Volkmann Lollar Metzgerei und Gastwirtschaft _______________________________5659 D Unserer wetten Kundschaft Verwandten und Bekannten herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel! Die besten Glückwünsche zum neuen Jahre! Friedrich Weller u. Fam. „Zum Seidenen Strümpfchen" Gießen-Klein-Linden _______________5718d Unserer wetten Kundschaft Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Ioh. Lerm. Schmidt I. Lich Ein glückliches neuesIahr wünschen die Mitglieder der Unseren wetten Kunden, Verwandten, Freundenu. Bekannten ein glückliches neuesIahr! Karl Rühl und Familie Lang-Göns Obst-, Gemüse- und Kartoffel- Großhandlung 57540 Getteide- und Futtermittel Tel. 260 — Amt Großen-Linden Ein glückliches neues Jahr wünscht Wilhelm Rinn X I. Zimmergeschäft / Sägewerk Leuchelheim-Gießen ____________________________5765 D Unserer verehrten Kundschaft Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Familie Karl Linterlang Metzgerei 5719 d Gießen-Klein-Linden Schuhhaus Derzbach Gießen, Bahnhofstraße 60 Meiner wetten Kundschaft Verwandten und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Karl Weiß 57200 Sattler- und Polsterwerkstätte Gießen-Klein-Linden Herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr! Fam. Albert Schmidt Installation 5757 d Leuchelheim, Ernftstraße 27 Einglückliches neues Jahr wünschen ihren Kunden Freunden und Bekannten Vollmann & Kreiling Buchdruckerei Leuchelheim ___________________5763 D Unseren werten Kunden, Gästen Verwandten, Freunden und Bekannten 5663 D ein glückliches neues Jahr! Ludw.Lofmann VI. u. Familie Gastwirtschaft und Metzgerei „Zum Löwen", Lollar Unserer werten Kundschaft Verwandten, Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Wilh.Müller IV. u. Familie Gemischtwarengeschäft Lang-Göns 5751 d Familie August Menges Schuhwaren Leuchelheim ________________________________5761 p Allen Kunden Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Hermann Schmidt IV. Metzgerei / Lich __6560d Gästen und Bekannten ein glückliches neuesIahr I Ottilie Frey Gasthaus „Zum grünen Baum" Lollar 5662 d Unserer wetten Kundschaft ein glückliches neues Jahr! Heinr. Beppler, Lang- G öns Manufakturwaren und Bekleidung _____________________________5749 D Meiner wetten Kundschaft Verwandten und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Fam. Anton u.AlbertMohr Maß- u. Reparatur-Werkstatt, Schuhlager Gießen-Klein-Linden 5716 0 Krofdorf und verbinden damit den Dank für das uns 1940 entgegengebrachte Vertrauen und die Bitte, dasselbe auch auf 1941 zu übertragen. Edgar Borrmanns Ihr Fachgeschäft für Eisenwaren, Haus- und Küchengeräte Gießen * Neustadt 5—7 * Ruf 4165 ___________________________5798A Ein glückliches neues Jahr wünscht Lermann Schmidt Motorräder, Fahrräder, Näb- Maschinen, Oefen und Lerde Krofdorf 58860 in jebe$ Haus Elektrogeräte? Unseren wetten Mitgliedern und Kunden ein erfolgreiches neues Jahr! Spar- und Leihkasie Lang--Göns e. G. m. b. L. _________WL Carl Müller Ringofen-Ziegelei Baustoffe Lang-Göns ___________________5752p Fam. L. Fr. Reuschling und FamLudw.HansReuschling Spenglerei und Installation Leuchelheim ______________________________5759 0 Ein glückliches neues Jahr Wünscht Aug. Bender und Familie Gastwirtschaft und Metzgerei Krofdorf ___________________________ 561OD Herzlicher Glückwunsch zum neuen Jahre! Heinrich Heyer und Familie Textilwaren und Bekleidung Lollar _______________________________5655D Herzlichen Glückwunsch zum neuen Jahr! Heinrich Bremer u. Familie Lebensmittel — Gemischtwaren Lollar ____________________________5656 p Karl A.Müller u.Familie Lollar _______________________________5657D Unserer verehrten Kundschaft Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Fritz Dampf und Familie Lollar ______________________________5651D Licher Bank e.G.m.b.L. Lich ' _______________________5562 D r c* Stoffspezialhaus Gießen, Plockstraße 14-16 6025 A Reiskirdien Unseren werten Kunden und Bekannten 5778 d ein glückliches neuesIahr! Ludwig'Enders II. u. Fam. Darmgrosthdlg. — Reiskirchen Unserer s^undschaftu. Bekannten ein glückliches neuesIahr! Hermann Ferd. Gundrum Reiskirchen, Gasth. zum Äirsch , 5777 V Rodheim a. d. B. Unserer werten Kundschaft, Gästen, Freunden und Bekannten die herzl. Glückwünsche zum neuen Jahr! Familie I. Vechwld Metzgerei u. Gastwirtschaft Rodheim a. d. Bieber 5608 v Staufenberg Ein glückliches neues Jahr , wünscht Heinrich Koob und Familie „Burg Staufenberg" 6115V Steinbach Unseren werten Kunden, Gästen, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Otto Hahn und Familie Metzgerei und Gastwirtschaft „3um Einhorn". Steinbach 5558 D Watzenborns Steinberg Meiner werten Kundschaft Verwandten u. Bekannten ein glückliches neuesIahr! Lu)wigBurklI. und Familie Weistbindergeschäft,Watzenborn Meiner werten Kundschaft Verwandten u. Bekannten ein glückliches neues Jahr! Otto Häuser I. 5679d Wein- und Bierhandlung Mineralwasser, Limonaden Watzenborn-Steinberg Kundschaft und Bekannten ein ftohes neues Jahr! Fam. Gg. Buß II. ,Metzgerei Watzenborn 5648 d Gästen, Freunden u. Bekannten ein glückliches neues Jahr! Christine Faber 5686 d und Familie Karl Philipp XL „3. gold. Stern", Watzenborn Meiner werten Kundschaft Verwandten und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Emst Gilbert 5682 v Weingroßhdlg., Branntweine Watzenborn-Steinberg Ein glückliches neues Jahr wünscht seiner Kundschaft Heinrich Gilbert II. u.Frau Limonadenfabrik, W.-Steinberg Kundschaft und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Heinr. Gilbert III. u. Familie Molkereiprodutte 55500 Watzenborn-Steinberg Unseren werten Kunden, Ver- wandten,Freundenu. Bekannten ein glückliches neues Jahr! Otto Häuser IV. u. Familie Molkereiprodutte 55310 Watzenborn-Steinberg Meiner werten Kundschaft Freunden und Bekannten ein gllickliches neues Jahr! Frdr. Hch. Müller u. Fam. Bäckerei,Watzenborn-Steinberg Unserer werten Kundschaft Gästen, Freunden u. Bekannten wünschen wir 5547 v ein gesegnetes neuesIahr! Gg. Sommer VI. u. Familie Metzgerei und Gastwirtschaft „3um Löwen", Watzenborn Unseren werten Mitgliedern und Kunden ein erfolgreiches neuesIahr! Spar- und Darlehnskasse e.G.m.b.L. Watzenbom-Steinberg Ein gLckliches neues Jahr wünscht Georg Häuser und Frau Steinberg, Gasth. „3ur Krone" 5683 v Kundschaft und Bekannten ein frohes neues Jahr! Heinr.Sommer,Watzenbom Mast- und Schuhgeschäft Meiner wetten Kundschaft allen Freunden und Bekannten ein gesegnetes neues Jahr! Alwin Lecke Schneidermeister, Steinberg 5644 v Herzliche Glückwünsche zum neuen Jahre! 5645D Fam. Rudolf Süßmuth Bäckerei, Steinberg Unserer wetten Kundschaft Verwandten u. Bekannten ein glückliches neues Jahr I Balth. Reitschmidtu. Fam. G emis ch twareng esch äft, Steinberg 5643 v Unserer wetten Kundschaft Freunden und Bekannten wünschen wir ein gLckliches neuesIahr I Otto Reitschmidt und Familie Bäckerei, Steinberg 5642 D Ein glückliches neues Jahr allen Geschäftsfteunden und Bekannten 5685 d Karl Schmandt II. Zimmergeschäft — Steinberg Meiner wetten Kundschaft, Verwandten, Freunden u. Bekannten ein glückliches neuesIahr! Karl Schmandt IIL u. Fam. Installationsgeschäft, Steinberg Meiner werten Kundschaft Verwandten u. Bekannten ein gLckliches neues Jahr! Karl WallbottI. u. Fam. Installationsgeschäft, Steinberg Gießen-Wiesede Unseren wetten Kunden Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! OttoBecker III.u.Familie Zigarrenfabrik Wieseck, Alicestraße 41 5724 D Herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Heinrich Dech und Familie Weißbindergeschäft Wieseck, Ludwiqstraße 23 5692 D Unseren wetten Kunden Bekannten und Verwandten ein glückliches neuesIahr! Gebrüder Benner Reparaturwerkstatt Wieseck Telephon 3646 5726p Unseren werten Gästen Kunden, Freunden und Bekannten herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Karl Dörr und Familie Gasthaus Germania und Autoverwertung Gießen-Wieseck 5905 V Unserer verehrten Kundschaft Gästen, Verwandten und Bekannten die \ herzlichsten Glückwünsche zum Jahreswechsel! Otto HaasWwe. u. Fam. Metzgerei und Wirtschaft Wieseck, Alicesttaße 5727 D Unseren wetten Kunden, Freunden, Bekannten und Verwandten ein glückliches neuesIahr! Otto Haas 11. u. Fam. Metzgerei Wieseck, Giestener Sttaste 61 5723 D Unserer wetten Kundschaft, Ver- wandten, Freunden u.Bekannten die herzlichsten GLckwünsche zum neuen Jahr! Familie Karl Lein Brot- u. Feinbäckerei, Wieseck 5729D Unserer werten Kundschaft allen Freunden und Bekannten die herzlichsten Glück- und . Segenswünsche zum neuen Jahre! 5695 v Balth. Leyerer u. Familie Sattler- und Polftergeschäft Wieseck, Giestener Sttaste 80 Herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Heinrich Lindenstruth und Familie Weißbindergeschäft Wieseck, Eichenröder Weg 15 5694 d Unserer wetten Kundschaft allen Freunden Und Bekannten ein gesegnetes neuesIahr! Ludwig Oßwald u. Familie Molkereiprodutte, Feinkost Wieseck 5688 D Unseren werten Kunden, Freunden, Bekannten u. Verwandten ein glückliches neuesIahr! Familie Otto Rohrbach Elekttotechnisches Geschäft Wieseck Gießener Stt. 131 Tel. 3931 5725D Allen Gästen, Freunden und Bekannten ein fröhliches neues Jahr! Adolf Schepers und Frau Gasthaus „3um kühlen Grund" Wieseck 5691 0 Unseren wetten Kunden Verwandten, Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr ’ Heinrich Schmidt IV. Zigarrenfabrik, Wieseck 56900 Unseren wetten Kunden Verwandten Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Wilhelm Ambach u. Frau Schuhmacherei — Wieseck 5689 D Unserer werten Kundschaft Verwandten, Freunden und Bekannten 5693 0 die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahr! Familie Gustav Weller Brot- u. Feinbäckerei, Wieseck Unseren wetten Kunden Gästen und Bekannten ein gLckliches neuesIahr! Emst Wemer u. Familie Mineralwasser-Großhandlung und Gastwirtschaft Wieseck, Alicesttaße 20 5696 d Wißmar Unserer wetten Kundschaft, Ver» wandten, Freunden u.Bekannten ein gLckliches neuesIahr! Familie Daniel Seibel Bäckerei. Wistmar sei 20 Ein glückbringendes neues Jahr unseren verehrten Kunden tZ/ir danken für das uns im vergangenen Jahr geschenkte Vertrauen und bitten, uns dasselbe auch im kommenden Jahr entge^enzubringen Gießen • Neustadt • Ecke Bahnhofstraße 5862 A 3m neuen Jahre wünschen wir unseren Geschäftsfreunden und Gönnern viel Glück und Erfolg! Allen Freunden, Bekannten u. Gästen ein fröhliches neues Jahr! Familie Otto Hofmann Wirtschaft, Wieseck 5906 v 3um Jahreswechsel meinen wer- ten Kunden sowie allen Freunden und Bekannten die besten Glückwünsche! Heinrich Schnepp und Familie Metzgerei 5907 v Gießen-Wieseck / Tel. 2963 Unserer werten Kundschaft Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahre! 5730 o Äermann Ullrich u.Familie Brot- u. Feinbäckerei, Wißmar Allen Mitgliedernund Mitarbeitern wünschen wir ein gesundes und gesegnetes neues Mr! Ludwigstratze 50 Tel. 2312-2314 Faber & Schnepp Hoch- und Tiefbau Für die umfangreichen Beweise steigenden Vettrauens während des abgelaufenen Geschäftsjahres zur berufsständischen Organisation und die verständnisvolle Laltung während des Ktteges danken wir bestens und bitten höflichst auch im kommenden Dahre um gefällige Mitwirkung und Treue zum Unternehmen Genossenschasl snrViehverwerinnges«»s. Gießen Fernsprecher 2737 5708 D LLLL GIESSEI Unseren werten Kunden Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Meiner werten Kundschaft Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Ludwig Weber und Frau Bäckerei Ktzofdorfer Straße 30 ______________5815p Allen unseren Kunden und Freunden wünschen wir ein glückliches neues Jahr! Familie E. Stritter Bäckerei, Konditorei und Eaft Neustadt 24 58I6D Äch.Sommerlad u. Familie Ofensetzer und Kachelofen-Geschäft Mühlstraße 28 _____________5916 p Unseren Kunden, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr 1 Fam. August Engelhardt Baumschulen Leuchelheim _______________________________5758d Unseren werten Kunden, Gästen, Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Willy Loelters und Frau Bäckerei, Konditotei und Cafe 5874 d Unseren sehr verehrten Gästen Freunden und Bekannten wünschen wir ein glückliches neues Jahr! Carl Wörner und Frau Restaurant Lessenquell-Stuben Gießen, Frankfurter Straße 66 5988 D Allen unseren lieben Gästen und Sportfreunden ein glückliches neues Jahr! Familie Römer Restaurant „Germania" __5878 D Meinen verehrten Gästen, Kun- den, Freunden und Bekannten die besten Wünsche zum Jahreswechsel! Gottfried Schneider Metzgerei u. Wirtschaft „Zum Deutschen Eck", Bahnhofstr.34 5987 D Unserer werten Kundschaft Freunden allen Soldaten an der Front und in der Leimat ein glückliches neuesIahr! Heinrich ©ruber & Sohn Süßmost-Kelterei Alten-Vuseck D Meinen werten Kunden, Gästen Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Sans Oppermann und Frau Alten-Vuseck Gastwirtschaft u. Schuhmacherei 5713D Unserer Kundschaft Verwandten und Bekannten viel Glück im neuen Jahr! Karl Bebling und Sohn Zimmergeschäft, Leuchelheim Unserer werten Kundschaft ein glückliches neues Jahr! Familie Karl Zorn Bäckerei Großen-Buseck Verkauf in Gießen: E. Lelferich, Walltorstr. 39 5781 D 5908 A AltensBusedc ein fröhliches neues Jahr! ein glückliches neues Jahr! 8008 D Großenslinden Annerod AM OSVALDSüAfiTEN HML2U5M Hausen 6045 A Allen Geschäftsfreunden u. Bekannten Fellingshausen Heuchelheim Garbenteich 5756 D Ein glückliches neues Jahr Turnhalle Leuchelheim GroßensBuseck Meinen werten Kunden Ein gesegnetes neues Jahr! 6087 Lorst-Wessel-Wall 56 5794 d Anseren werten Kunden und Gästen ein glückliches neues Jahr! Anserer werten Kundschaft Freunden und Bekannten ein gesegnetes neues Jahr! Meiner werten Kundschaft Freunden und Bekannten ein fröhliches neues Jahr! verbunden mit herzlichem Dank für das meinem Geschäft im vergangenen Jahr entgegengebrachte Vertrauen, wünsche ich allen meinen Kunden Wilhelm Boller, Lang-Göns Auto-Reparatur, Zylinder-Schleiferei __________________________5750D Unseren werten Gästen, Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Leopold, Lerr und Frau Restaurant „Zum Krokodil" 587? D Meiner werten Kundschaft und unseren Gästen ein glückliches neuesIahr! Familie Lorenz Burk Unseren Kunden und Gästen wünschen wir Fernsprecher 2509 ______WL Heinrich Reitz und Familie Bäckerei, Konditorei und Caft Licher Straße 86 Wir danken unseren Geschäftsfreunden für das im Jahre 1940 in so reichem Maße geschenkte Vertrauen. Wir wünschen für das Jahr 1941 viel Glück und Erfolg! Allen unseren Mitgliedern und Sportfreunden Unseren werten Kunden Freunden und Bekannten' ein glückliches neues Jahr! Zohannes Schneidern. Fam. Steinhauergeschäft Gießen-Wieseck 6004 d Meiner werten Kundschaft und meinen Gästen sowie allen Freunden, Verwandten u. Bekannten die besten Glückwünsche zum neuen Jahr! 56090 PH. Weber XL, Fellingshausen Gastwirtschaft und Metzgerei Meiner werten Kundschaft Verwandten und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Familie Heinrich Döring Schlosserei, Elettro-Jnstallation Großen-Buseck 57840 Unseren werten Gästen Verwandten und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Familie Friedrich Dörr „Zum Adler", Lausen Empfehle meine erstklassigen Export- und Pils-Biere '__________________________5563 D Meiner werten Kundschaft, Freunden und Bekannten Glück und viel Freude vor allem aber Gesundheit soll es Ihnen bringen Das Jahr 1941 wird Ihnen aber noch zeigen: Sie kaufen gut, werden sorgsam beraten und Immer aufmerksam bedient Im bekannten Fachgeschäft V.f.B.-Reichsbahn e.V.Gietzen _________________________________________________5927D Eisenwarenhandlung Wünch Wetzlarer Weg Meiner verehrten Kundschaft, sowie Freunden Md Bekamten wünscht ein gesundes und glückliches neues Jahr! Unfern werten Gästen, Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Familie Schäfer und Will Annerod / Mühlchen ________________6095D Meiner werten Kundschaft Verwandten und Bekannten ein frohes neues Jahr! Wilhelm Decher Bau- und Möbelschreinerei Großen-Buseck 5782 0 herzliche Neujahrswünsche! Daniel Ludwig Christ, Kunstmühle Leuchelheim Unserer werten Kundschaft, Freunden und Bekannten die besten Wünsche zum neuen Jahr! Unseren verehrten Kunden ein glückliches neues Jahr! Wilhelm Schomber Bäckerei — Konditorei / Walltorstr. 55 ___________________________5922D Willy Schmidt Lebensmittel, Feinkost / Neustadt 36 ___6047p Andreas Wagner ♦ Gießen Spezialhaus für Autoreifen und Neugummierung Ludwig Weber Brot- und Feinbäckerei, Lillebrandftraße 1 __6089 Unserer verehrten Kundschaft Freunden und Bekannten ein glückliches neuesIahr! Heinrich Launspach Basaltwerke u. Pflastergeschäft Annerod __6003p Ein glückliches neues Jahr wünscht ihren Kunden Freunden u. Bekannten Familie Wilhelm Lenß Textilwaren Großen-Buseck 5783 0 Unserer werten Kundschaft Gästen, Freunden u. Bekannten wünschen wir ein glückliches neuesIahr! Familie Heinrich Loh Metzgerei und Wirtschaft Garbenteich 5564 0 Carl Freitag Loch--, Ties- und Eisenbetonbau Lindenburgwall 9 Vorstand und Aufsichtsrat der Verbrauchergenossenschaft Gießen e. 6. m. b. H. Zum Jahreswechsel übermitteln wir unsern Mitgliedern herzlichste Glückwünsche! ...................................................................................... Ein glückliches neues Jahr Wünscht 5722 D Familie Fritz Hinterlang Metzgerei und Wirtschaft Gießen-Klein-Linden Fritz Seibel und Familie Weinstube und Lebensmittelhandlung Ludwigsplah 13 _______________5971 D Baums &Treibig Fachleute von der Pike auf Büromaschinen und Organisationen Bahnhofstraße 26 Gießen Ruf 3700 ______________5863D Unserer werten Kundschaft Freunden und Bekannten die besten Glückwünsche zum neuen Jahre! Heinrich Krahl und Familie Brot- und Feinbäckerei Großen-Linden _______________________5748D Unserer werten Kundschaft Freunden und Bekannten herzlichen Glückwunsch zum neuen Zahr! Familie Jean Weisel Mineralwasser-Großhandlung Sonnenstraße 6 ______________5804 p Lch. Scheid, .Friseurmeister ’ und Frau Gießen, Walltorstraße 33 - 5921 D Meiner werten Kundschaft Freunden und Bekannten die besten Gliickwünsche zum Jahreswechsel! Möbelwerkstätte Albert Müller Alten-Buseck __________________5712d Unseren werten Gästen, Verwandten, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Ernst Becker u. Familie 59170 Gastwirtschaft / Am Oswaldsgarten Glück und Erfolg im neuen Jahr UM wünscht allen Geschäftsfteunden und Bekannten ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr! Dampssägewerk Abendfiem 56070 Meiner werten Kundschaft die besten Wünsche zum neuen Jahr! Glas- und Gebäudereinigungs-Institut Heinrich Ruckstuhl 5710 0 5970 D 6009 D UND VIELEM DANK r uR TREUE KUNDSCHAFT die besten Wünsche zum neuen Jahr! Kaiserallee 64 wünscht LE. 6803D 6043 D Famllie Lhncker, Schiffenberg 5989 V 6083 D Unfern werten Kunden und Gästen ein glückliches neues Jahr! 6088 D E. Adam Kircher, Bleichstratze 15 E, 6052 D Ein glückliches Neujahr töiesecker Sand v D FU H RMACHERMEISTTR JUWELIER Unserer werten Kundschaft allen Freunden und Bekannten EmÜ Noll und Frau Damen- und Herrensalon Parfümerie, Licher Str. 31 Wünsche meinen lieben Gästen Md allen Soldaten an der Front viel Glück im neuen Jahr! Wünsche meinen lieben Gästen * in der Heimat imb an der Front viel Glück im neuen Jahr! Herren-Bekleidungshaus Giefeen Adolf Möhl 5 Marktplatz Herrn. Röhrig und Familie Dachdeckergeschäft / Alicenftraße 30 Unseren werten Kunden, Freunden und Bekannten ein glückliches.neues Jahr! Allen Geschäftsfreunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Georg A Hainer Inh. Wilhelm Hainer Schreinerei / Litlerwall 7 Seinen verehrten Kunden u. Bekannten die besten Wünsche zum Neuen Jahr Q Herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Meinen verehrten Kunden ein glückliches neues Jahr! Unferer werten Kundschaft Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Reinschmidt ZmmobUien, Versschemngen 1779D Friedrich Laibach und Famüie Bäckerei, Konditorei und Caft, Cbelstraße 2 5983 D Wilhelm Nebhuth Md Famüie SeUerei, Säckefabrik, Rodheimer Str. 56/58 §810 D Eugen Pietsch, Gießen Kraftfahrzeug-Reparatur, Aulweg 18 5812D Plockstraße 10 WL (HESSEN-NEUENWEG. AM KREUZPIAV 5543 A Restaurant „Altes Schloß" Bes.: Heinrich Rusch beste Neujahrswünsche! Fr. Lenning, Uhrmachermeister imb Famüie Heinrich Heisel und Frau Lebensmittel, Feinkost, Bahnhofstr. 51 ________E Lerzliche Glückwünsche zum neuenIahr! Saalbau Liebigstraße E. Köhler SchuhhauS Haas Marktplatz 7 5875 V Meinen werten Geschäftsfteunden beste Segenswünsche zum Jahreswechsel Oeniiden siülkivuüW nun jüitesroeiDlei allen Gästen, Freunden und Bekannten M ®o6mnm o fron, Mtzkn / „B'öuet ögI" 5918 D Ein glückliches neues Jahr Restaurant „Zur Püs--Klause" Otto Schaeffer Allen Kunden, Verwandten und Bekannten in Stadt und Land Unserer werten Kundschaft, Freunden ».Bekannten beste Glückwünsche zum Jahreswechsel! Willi Leussinger Rundfunk-Spezialgeschäft Gießen, Neustadt 17, Fernsprecher 4177 Reparaturen werden schnellstens ausgeführt 5813V Bäckerei Neuß Inhaber Fritz Weiß :: Seltersweg 46 Tapetenhaus Heinrich Kreiling Bahnhofstraße 33 Meiner werten Kundschaft Verwandten, Freunden und Bekannten die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahr! Unseren werten Kunden, Freunden und Bekannten herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Unseren werten Kunden, Gästen, Freunden . und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Famllie Gustav Müller Cafe, Konditorei und Bäckerei, Kaiserallee 22 5977 d Unseren verehrten Gästen und Bekannten zum neuen Jahr die herzlichsten Glückwünsche! Meinen werten Kunden, Verwandten Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Meinen werten Gästen, Kunden, Freunden und Bekannten ein frohes neues Jahr! Lass und Konditorei Huber Seltersweg 14 Meiner werten Kundschaft, Freunden und Bekannten die besten Glückwünsche zum Jahreswechsel! Meinen werten Kunden ein glückliches neues Zahr! Unfern werten Kunden, Freunden und Bekannten wünschen wir ein frohes neues Jahr! Willi Lotz Herren- und Damensalon, Parfümerie Ludwigstraße 57 / Fernsprecher 3679 f 6048 D Heinrich Lich jun Installation Silveete i ii Meiner werten Kundschaft, Freunden und Bekannten ein glückliches neues Jahr! Glas- u. Gebäude-Reinigungsinstitut Gießen W i 1 h. Koch Asterweg 80 6082 D Unteren-toerten Kunden und Gästen ein Wes neues M! Unseren werten Kunden, Verwandten Freunden und Bekannten ein frohes neues Jahr! Elektro-Rohrbach Hindenburgwall 20 u. 23 5879 P RUDOLF LEISLER Tapeziermeister Möbelhandlung Gießen, Neuenweg 23 _____________ML Firma Balser Fernmeldeinstallation 5881 P Unseren verehrten Gästen ein glückliches neues Jahr! Richard. Kita and Fran 6105 V Famllie P. Mono Vulkanister-mstall und Reifenlager - MEINER GESCHÄTZTEN KUNDSCHAFT ein glückliches Neujahr! (SOIN £1 1941 Unseren verehrten Geschäftsfreunden Möge es ein Jahr der Erfüllung werden! Drogen Photo Kreuzplatz 9/10 6065 A Unseren Aktiven, unseren Mitgliedern, Sportfteunden und unseren Frontsoldaten ein glückliches neues Zahr! Spiel-Vereinigung 1900 Gießen _______________WL Herzliche Glückwünsche zum neuenIahr! Zoh. Steinbach «nd Fra« Fahrradhandlung / WoUengafse 21 Unfern verehrten Gästen zumIahreSwechsel herzliche Glückwünsche A. Tiemann und Frau Lokel-Restaurant „Bayerischer Los" 60850 Herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr! Karl Ahlmann Auto-Kühler-Spezialwerkstatt Zu den Mühlen 2, Fernsprecher 2455 5984 D Unseren verehrten Gästen zum Jahreswechsel herzliche Glückwünsche! Geschwister Vogt, Sonnenstr. 14 5800 D Herzliche Glückwünsche zum neuen Iahrl Paul Wehn und Frau Lebensmittel / Bahnhofstraße 27 5869P Unseren werten Gästen und Kunden ein gesegnetes, frohes Neujahr! W.Wemhöner und Frau Cafe Wien Allen Kunden, Freunden und Bekannten Glück imb Erfolg im neuen Jahr! Karl Zeller, Frankfurter Str. 59 Kunst- und Bauschlosserei