mitfroodf, 50. ®ff ober 1940 Annahme mm SUtaetnen für die Mttagsnummer kiS8'/,Udr deßBorrnittaaA AZueiaen-Preise; Aruemenreil 7 Stof, te mm bei 22 -mm Beilettbretfe# Wertteil 50 Stof, te mm bei 70 mm üeilenbreite Rathlälle: Wiederholung Malstastell Abfcklüsie Mengensiaffel B Platzvorfckrifi (vorherige Vereinbarung) 25X mebt Grltbemt eaglick. auhet Sonntags und feiertags Beilagen: Die Illustrierte Giekener»>aniilienblätier Heimat imBild DieSckolle Monats-Beiiugsvreis: Mit 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr. „ -.25 aucb bei 'Jiitbterichetnen von einzelnen Wummern infolge höherer Gemalt (90. Jahrgang llr. 257 a ▲ W «itti Gietzener Anzeiger VoÄcheck^tÄ-iÄankt^M BrlMIdH UirtBerttätsbnuteret 8. t«mt General-AnzeigerfürGberheffen *r*«it4e«.9S0sl»ta»t IS leistet haben. * Die weite Ebene um Bordeaux ist abgelost worden von den sanften Höhenzügen des mittleren Frankreichs, und wieder neigt sich bereits die Sonne, als wir auf dem Bahnhof eintreffen, der zum Treffpunkt des Führers mit March a l l Petain bestimmt ist. Das kleine Gebäude ist freundlich geschmückt: Pluchen, Fahnen, Tücher und Blattpflanzen haben ' einen würdigen Eingang geschaffen, und die Schalterhalle, in der sonst die GesMftsleute des kleinen Städtchens und die Bauersleute vom Lande auf die Züge warten mögen, ist zu einer schmucken Eingangshalle geworden. Bor dem Bahnhof ist eine schöne A^s- ohrtsallee wie geschaffen für diese interessante Stunde, die dieser sonst so weltabgewandten Station in Mittelfrankreich bevorsteht. Es ist ein würdiger Augenblick, als etwa eine Stunde nach unserem Eintreffen die Autokolonne des französischen Marschalls unter Führung einer Krad-Schützen-Abteilung in diese Auffahrtsallee ein= biegt. Eisern steht das Batalllon deutscher Soldaten, das dem französischen Staatschef die Ehrenbezeigung erweist. Bor dem Eingang des Bahnhofs erwarten ihn Generalfeldmarschall K e i t e l und der R e i ch s- außenminister. r Alters noch eine straffe foldattsche Erscheinung. Mit 6000 Kilometer durch ein neues Europa. Streiflichter von der Fahrt des Führers von den Pyrenäen bis zum Apennin. Don Helmut Eündermann. zuschauen, an denen sich der im Innern des Schiffes ausgebrochene Brand abmalte. Sehr schnell breitete sich das Feuer über das ganze Schiff aus. „Eine halbe Stunde haben wir um die ,Empreß' herumgekurvt", erzählt Oberleutnant Jope. „Als wir sie verließen, brannte der Ozeanriese lichterloh." Oer nächste Schlag - ein Ooppeltreffer Die Maschine des Oberleutnants Zope hatte auf dem Rückflug eine Zwischenlandung auf einem anderen Flugplatz machen müssen. Roch ehe sie heute zu unserer Gruppe zurückkehrte, war unter dem Kommando von Hauptmann D. bereits ein anderes Flugzeug gestartet. Der Brite soll nicht zur Ruhe kommen, und er ist in der Tat schon reichlich nervös geworden. Manches hat er sich zu Anfang des Krieges gewiß nicht träumen lassen. Aber auch seine Zerstörer können ihm nicht helfen. Auch ttotz dieser dringen unsere Kampfflugzeuge durch. Man hatte gerade eine solche — allerdings einseitige — Begegnung mit einem Zerstörerflugzeug hinter sich, als der Bordwart durch ein freundliches Loch in der Wolkendecke Rauchwolken erblickte. „Das sieht nach einem Geleitzug aus", sagte er, benn als Mitglied der Besatzung des Hauptmanns D. hat er schon einige Erfahrungen im Handelskrieg. In der Tat ein durch Zerstörer und andere Bewacher stark gesicherter Geleitzug mit Kurs Westen. Sofortiger Angriff über das erste Schiff hinweg auf das zweite, einen Frachter von 8000 BRT. Beide Bomben Treffer. Die eine genau m der vorderen Ladeluke, die andere auf der Brücke. Rauchwolke und Schlags-ite nach Steuerbord zeigen den Erfolg. Aber die Deutschen hallen sich nicht dabei auf. ,Jhnen kommt es auf einen zweiten Schlag an. ^>o ging es sofort über den nächsten Dampfer hinweg auf den übernächsten, wieder einen Frachter von etwa 8000 BRD Wieder ein Doppellreffer. Beide Bomben sitzen im Vorschiff. Sofort entwickell sich starker Rauch, und nach 10 Minuten ist das Vorschiff b i s tur Hälfte im Wasser versunken. Die Zerstörer und Bewacher haben während der ganzen Zeit ein wildes Flakfeuer auf das deutsche Kampf- Sett einer Stunde sind wir in Hendaye, und nun rollt ganz langsam der spanische Sonderzug über die Grenzbrücke heran. Ein scharfes Kommando, die harten Schläge des Gewehrgriffes um eres Ehrenbataillons — ein so vertrautes und doch hier im Angesicht der Pyrenäen so eigenartiges Geschehen — die mitreißenden Klänge der spanischen Nationalhymne als erster Gruß an den hohen Der Wehrmachwericht vom Dienstag. Berlin. 29. Oft (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Kampffliegerverbände fetzten gestern ihre Berge l t n n g s a n g r i f f e auf die britische Hauptstadt und auf Industrieanlagen in Süd-England fort Besonders schwere Treffer erhielten kriegswichtige Werke bei Brooklands. Standon. Elaclon on Sea und Ashford. In Süd-England wurden Truppenlager wirksam mit Bomben belegt. Bei einem Angriff auf einen G e l e i t z u g bei Lowestoft erhiell ein Vorpostenboot mittschiffs so schwere Treffer, daß es mit Schlagseite liegen blieb. In der Nacht richteten sich die Angriffe unserer schweren Kampffliegerverbände wieder in ver- stärkten, Maße gegen Conbon, roo zahlreiche neue Brände entstanden. Weiter wurden Industrieanlagen in Birmingham, Coventry, im Hafen von Liverpool und einige Flugplätze erfolgreich bombardiert Vorpostenboole wehrten einen Angriff feindlicher Torpedoflugzeuge durch gutliegendes Feuer ab. Die vom Gegner abgeschossenen Torpedos verfehlten ihr Ziel. Die feindlichen Einflüge nach Deutschland waren auch in der letzten Nacht von nur geringer Wirkung. Au einzelnen Stellen wurden Wohnviertel angegriffen, Häuser beschädigt und einige Zivilper- sonen getötet oder verletzt In einer norddeutschen Stadt wurde ein Kesselhaus beschädigt, ohne daß da- SchwereTreffer auf kriegswichtigeWerke und Truppenlager in England. Zahlreiche neue Brände in London. 'st £ne Sranbftätte, nicht ein An- W ^Tn ÄanWrn, mie sie uns Abfahrt des greifen Marschalls Petain, ber aus dem Fenster seiner Limousine freundlich das Spa. lier der deutschen Soldaten grüßt, während der Wagen anfährt, der chn zurück nach Dichy bringen wird, an Aufgaben, die der Zukunft seines Volkes den Weg weisen werden. Anderchalb Tage Fahrt durch vertrautes deutsches Land, vorbei an den Ufern des deutschen Rheins, an Stätten unermüdlichen Schaffens, an Hängen und Feldern, auf denen die Bauern die letzten Herbstarbeiten verrichten. Und dann eines Morgens das Erwachen in der P o - E b e n c t deren fruchtbare Landschaft in den leuchtendsten Farben prangt. In wenigen Stunden werden wir das letzte Ziel unserer Reise erreicht haben, den Höhepunkt der Fahrt erleben: das Treffen des Führers mit d e rn Duce in Florenz. Die Atmosphäre der Entschlossenheit, der Ord- nung und des Fleißes, die uns schon immer bet sicherem Schritt begibt er sich, gefolgt von Laval und einigen begleitenden Herren, darunter seinem Adjutanten in französischer Hauptmannsunisorm, durch die Bahnhofshalle zum Salonwagen, vor dem chn der Führer erwartet. Der Händedruck, mit dem er begrüßt wird, ist ernst und würdig, die kleine Szene sagt mehr als Worte von der Haltung, mit der der Sieger dem Gegner von gestern entgegentritt. Wahrhaftig, es liegt eine Welt zwischen dieser Stunde und den schamlosen Beleidigungen und Fußtritten, mit denen der Hochmut der Sieger von 1918 das ungeschlagene und nur durch inneren Der- rat bezwungene Deutschland von damals behandelt hat. Die Well der Clemenceau, der Foch und der Poincare ist nicht die unseres Deshalb werden bei uns auch Franzosen mit Würde empfangen und nicht von keifenden Marktweibern angespien, wie es der Regie von Versailles entsprach. Ebenso würdig wie die Ankunft verlief auch die .... 29. Ott (PK.) An dem Morgen, an dem bas Schicksal der „Empreß of Britain" be- siegell wurde, war es erst spät hell geworden. Dunstiges, regnerisches Wetter behinderte die Sicht. Oberleutnant Jope flog-zum ersten Mai einen Auftrag wie diesen, und das Wetter sah nicht danach aus, als wolle das Glück schon diesmal mtt dem neuen Kommandanten sein, der sich allerdings bei den Stukas bereits das E. K. I verdient hatte. Fast wäre die „Empreß of Britain" sogar ungesehen an dem deutschen Kampfflugzeug vorübergekommen. Aber plötzliche hatte der Bordschütze das Schiff doch noch entdeckt, lief nach vorn zum Kommandanten und rief: „Ganz riesige^ ^P o t f . Der Oberleutnant schaute nach links und sah, daß der Bordschütze nicht übertrieben hatte. Wirklich ein „riesiger Pott". Die drei mächtigen Schornsteine wirkten überzeugend. Also drauf! Natürlich werden die Briten ihre imposante „Empreß" mit allerlei Abwehr ausgestattet haben. Der Tiefangriff auf einen stark bewaffneten Handelsdampfer ist ein gewagtes Stück. Aber hier war etwas zu holen. Die deutsche Maschine war bemerkt worden und wurde mit wütendem Flakfeuer beschossen. Sogar mittlere Flak schien die „Empreß" an Bord xu haben. Es nützte ihr nichts. Schon die erste Bombe traf das Achterschiff auf der Backbordfeite, und es gab fofort eine mächtige Flamme. Beim zweiten Angriff sahen die deutschen Flieger, daß das Feuer schon ziemlich um sich gegriffen hatte. Der Brite schoß noch immer. Die zweite Bombe ging nun leider daneben. Der Brite versuchte jetzt, durch Drehen dem unvermeidlichen dritten Angriff auszuweichen. Aber auch dieses Manöver war vergeblich. Die Deutschen flogen ihn an, und diesmal saß die Bo mb e im Vorschiff. Sofort nahm der Brand riesige Ausmaße an. Die „Empreß" mußte stoppen und hatte Schlagsette, aber wett mehr noch verrieten die grell erleuchteten Fenster. Es war ein gesvenstiger Anblick Gerade so wie die „Empreß" in Friedens- ,eit bei Nacht mtt erleuchteten Fenstern auf Fahrt zwischen Kanada und England gewesen sein mag, war sie jetzt im Grau des Regentages, von Rauch- wölken umhüllt, mit diesen erhellten Fenstern an- Das war der Angriff auf die „Empreß of Britain" / Don Kriegsberichterstatter Ludwig von Oanwih. chen Aachen und Paris immer wieder an das Ge- chehen dieses Jahres erinnerten, legt hier Zeugnis ab von dem Krieg, der vor wenigen Monaten wie eine rasche Welle über dieses Land gegangen ist. Unsere deutschen Soldaten, die Überall mit Stolz und Freude den Führer grüßen, wo sie chn er- lennen, stehen friedlich unter den Türen der Häuser oder marschieren mtt fröhlichem Gesang auf den Straßen. In einer spätsommerlich milden Sonne liegen die ast endlosen Weinfelder, an deren bunten Farben man so richtig die Güte der Trauben zu erkennen meint, die die Gegend um Bordeaux wellberühmt gemacht hat. Die Stadt selbst, deren eindrucksvolle Fassade vor uns liegt, als wir die lange Brücke der Gironde überqueren, weist freilich nock andere Momente der Berühmthett auf. Schon 1870 war die französische Regierung hierhergeflüchtet, als die deutschen Truppen vor Paris standen, 1914 kam ie wieder und 1940 wiederholle sich das Schauspiel zum drtttenmal. Hier hat Reynaud seine letzten Tage als der unseligste Ministerpräsident Frankreichs verbracht, bis er — vom völligen Zusammenbruch überrascht — von Marschall Petain vor die Tür gesetzt wurde. Hier fanden die unverschämten Versuche der Engländer statt, das verratene Frankreich selbst im Zeichen des Chaos noch zu weiterer Hilfeleistung für britische Interessen zu reklamieren. Die unaufhaltsam vormarschierende deutsche Armee hat dem Spuk ein Ende bereitet und dort, wo Mitte Juni aufgeregte Briten, französische Parlamentarier und internationale Juden noch überstürzte und fruchtlose Komplotte schmiedeten, stehen heute in aller Ruhe und Festigkeit deutsche Infanteristen. Und wir blicken auf die Kais der modernen Hafenanlagen von Bordeaux, die nach dem Weltkrieg auf Reparationskonto von deutschen Firmen, ja zum Teil auch von deutschen 2IrbeUem gebaut wurden! In der Tür seines Wagens eine straffe Gestalt, ' die zum Gruß erhobene Hand: der Generalissimus und Staatschef Franco, bet Befreier Spaniens, grüßt Adolf Hit- ■ ler, den Führer der deutschen Nation, der m eyt- : scheidender Stunde spanischen Schicksals kernen Augenblick gezögert hat, dem damals unbekannten ; revolutionären General die Hllfe zu senden, die der Kamps erforderte. Jetzt stehen sie sich zum erften= mal gegenüber und wechseln den Händedruck, den für sie schon Jahre vorher Soldaten beider Natw- nen im Kampf mit Blut besiegelt haben. Soldatisch wie die Begrüßung ist der weitere Verlauf der Begegnung: Die Front des präsentierenden Bataillons wird abgeschritten, ber Gaubdlo betritt den Salonwagen des Führers, und die Bespre ffa. ii n a e n nehmen sofort ihren Anfang. Es ist auch diesmal so, wie stets bei Begegnungen des Führers 'mit einem befreundeten Staatsmann Wenn die Besprechung begonnen hat — bie ja nie den Charakter einer Verhandlung P^Entanscher Bräaunq trägt, sondern eine offene Aussprache von Staatsmann zu Staatsmann ist —, bann ^a^nJ)h Herren ber Begleitung eine Ruhepause eine Stunde freundschaftlichen Bekanntwerdens und des herz- lich^n Gespräches mit den Gasten So auch chesm-ch 3n Heinen Gruppen finden sich Deutsche und Sp ’ niet wlcmmen in kameradschaftlicher Stimmung morden sprachliche V^tandigungsprablem- gelost, die Herren unserer Madrider Botschaft aL5 münickte Dolmetscher dort bemüht, wo präzisere Probleme erörtert werden. Spaziergange auf dem Bahnsteig werben unternommen und besuche ^-rlpanisch^PresstN besichtigt mit großem In- ter?s,e unseren Pressewagen?nd hat anschl,eßend E,ch^über die fteündschaslliche Zusammen- nr^kpit der Vresie unserer beiden Länder die Ipam- ick-n Offiziere sieht man mit deutschen Generalen, ld) Sinnt des Caudillo nimmt in unserem tzHWWUM MtzM-Z-M & &er au fPanifd,er Seite . durch. MZUMML renb ber i niarfit verschwinbend nach l^ngsom i" L 'lli üblr die gleiche Brücke, Spav'en bmuoerroui .. -^inbe Spaniens StÄSSSJÖ«... bäten das nackte Leben retteten- Die farbenfrohe Lanbfchaft ber toskanischen Berge begleitet uns in ben Abend bes 28. Oktober, während unser Zug Florenz hinter sich läßt unb in raschem Tempo nörbliche Richtung nimmt. Eine Reise nähert sich ihrem Ende, bie uns in tagelanger Fahrt burch ein im Umbruch b e - findliches Europa führte, burch Länder, bie durch Geschichte und Tradition diesem Kontinent verpflichtet sind, über Straßen, die seit Menschengedenken die Verbindung waren zwischen Kulturen, bie alle Nationen ber Erbe befruchtet haben. Die Stationen unserer Reise ließen uns Augenblicke erleben, bie unvergeßlich sind, well sie ihren Platz haben werben in der Geschichte des großen Ringens unserer Zeit um das Erwachen bes europäischen Kontinents. Erst in ber Ruhe bes Rückblicks orbnet sich bie Fülle ber Einbrücke unserer großen Reise, nie mit ihren etwa sechrtausenb Kilometer Fahrstrecke schon einen Begriff von ber, Weite ber Räume gibt, bie heute im Enbkampf um Englanb ben Bereich Deutschlands unb seiner Freunbe umfassen. Noch steht vor unseren Augen ber großartige Blick auf die Höhenzüge ber Pyrenäen — verbunden mtt ber Sicht auf bie blaue Unenblichkeit ber Biskaya. Zu ber Schönheit der natürlichen Szenerie treten an bem Orte ber Zusammenkunft des Führers mit bem Caubillo Franco bie Gefühle soldatischer Erinnerung an den spanischen Befreiungskampf. Der spanische Grenzposten, mit bem ich kurz nach unserer Ankunft wahrenb eines kleinen Spazierganges _ freunbschaftliche Worte wechsle, zeigt auf bie Hohen, um bie bamals angesichts ber brennenden Grenzstadt Irun die härtesten Gefechte tobten unb auf denen heute in stiller Bergeinsamkeit bie Gräber ber toten Solbaten ein weithin sichtbares stummes Zeugnis ablegen von ber Härte bes Ringens, das die Geburtsstunbe bes neuen Spanien bezeichnet unb zu bem zu unserem Stolz auch beutsche Solbaten ihren Beitrag ge- slugzeug unterhalten. Die Flakwölkchen verpufften, unb ohne jede Beschädigung löste sich das Flugzeug oon bem Geleitzug, ber inzwischen abgestoppt hatte unb bereits ein Boot an den zuerst angegriffenen Frachter zur Hilfe herangeschickt hatte. Die „Empreß" brennt noch... Eine Stunde nach diesen beiden erfolgreichenAn- grir-en , chte' da- Fluren; bei Haupr'M tts D. wieder eine Rauchwolke. Sollte es sich _ba schon wie rr um ei en ^el-» .tu i handeln? Näher und näher kommt man, und es zeigt sich, daß dieser Rauch viele Kilometer weit sichtbar ift „Mensch, das ist ja bie . .Empreß', ruft ber Hauptmann aus. Sie lag genau vor den Augen dcr deutschen Flieger. Bis weit in den Himmel wirbelte ber grauweiße Rauch bes Riesenfeuers empor. Dos ganze Schiff war ein einziges Glühen. Die Wände, die vordem grau gewesen waren, waren jetzt weiß, so stark war die Glut. Auf dieses Schcff brauchte man keinen Angriff mehr zu verschwenden. Drei Schlepper und zwei Zerstörer verrieten, daß die Engländer bemüht sind, zu bergen, was noch zu bergen ist. Vergeblich ist chr Bemühen. Deutsche Torpedos geben später dem weidwunden Schiff ben Fangschuß. E s versinkt für immer auf ben Grund des Meeres. In kurzen Abständen sind die beiden erfolgreichen Besatzungen auf dem heimischen Horst gelandet. Zuerst bie Maschine ber zweiten Staffel. Der Hauptfeldwebel überreichte Oberleutnant Jope einen prächtigen Blumenstrauß und auch Hauptmann D. erhält nach seiner Landung von seinem Hauptfeldwebel eine solcke Gabe, die genau so wie die frohen Gesichter der Männer zeigen, wie sich alle^ Flieger unb Bodenpersonal, über diese beiden glänzenden Erfolge freuen. Das Schönste für die Flieger ist aber der Dank und Anerkennung durch den in dxr vergangenen Woche mit dem Ritterkreuz ausgezeichneten Grupp en komm andeur. Sie haben ihm zu diesem Ehrentag nachttäglich ein großartiges Geschenk gemacht. Sie haben so recht bewiesen, dqß der Geist, der die Kampfgruppe erfüllt, ber echte beutsche Fliegergeist ist. davon eines durch Marine-Artillerie. Acht deutsche Flugzeuge werden vermißt. Seil Kriegsbeginn find allein von der Kriegsmarine 116 feindliche Flugzeuge, und zwar 26 durch Seestreltkräfte und 90 durch Marine-Artillerie, ab- gefchossen worden. Beim ersten Angriff auf ben großen, stark geschützten Transportdampfer „Lmpreh of Britain" zeichnete sich die Besatzung eines Kampfflugzeuges unter Führung des Oberleutnants Jope besonders aus. Die Amerikaner verlass en London Wegen der schlechten Lebensverhältnisse. Lissabon, 30. Oft. (DNB. Funkspruch.) Die Berichte neutraler Beobachter, wonach ber Aufenthalt in London infolge der rollenden Angriffe ber deutschen Luftwaffe auf kriegswichtige Ziele für bie Bevölkerung mit hoher Lebensgefahr oerbunben ist, werden durch folgende Meldung eines aus London nach Lissabon zurückg^kehrten amerikanischen Journalisten bestätigt. Nach diesem Bericht ist bas amerikanische Generalkonsulat angewiesen worben, bie Lonboner USA. «Kolonie zum Verlassen ber Stabt aufzu- f o r b e r n, ba bie Lebensgefahr täglich und stündlich wachse unb somit keine Garantie für bas Leden amerikanischer Bürger übernommen werden könne. Außerdem verschlechterten sich d-ie Verhältnisse in London immer mehr, und die tägliche Arbeit lasse sich nur noch unter den größten Schwierigkeiten durchführen. Aus allen diesen Gründen dürften nur noch jene Amerikaner, deren Anwesenheit aus politischen und wirtschaftlichen Gründen unbedingt erforderlich sei, in London verbleiben. Es sei jedoch unbedingt anzuraten, ihre Familien nach Hause zu schicken. Amerikaner , oie trotz aller Warnungen in London bleiben wollen, müssen sich unter allen Umständen impfen lassen. ÄS eitel unb d°r Reichdurch eine wefenlliche Störung bes Betriebes ein- ISegnet verlor gestern tt> Flugzeuge. BELGRAD BULQ SOFIA ==3STANBUL RIECHEN Im Fluge sind die Stunden von Florenz SIZILIEN ver- MALTA (ßfUTfä^f -^eer. dem seine 'dRteCHENL JA MN!NA Berlin, 29. Oft. (DNB.) Der Reichserziehungs- minister hat angeordnet. daß der Unterrichtsbetrieb der deutschen wissenschaftlichen Hochschulen im Jahre 1941 zunächst mit einem Trimester fortgesetzt w^rd Dieses Trimester wird das letzte Trimester sein. Es beginnt am 7. Ja- nuar 1941 und endet am 29. März. Nach Ablauf dieses Trimesters wird der Unterrichtsbetrieb wieder in Semestern durchgeführt, deren erstes am 24. April 1941 beginnt. Die Trimestereinteilunq war nur für eine vorübergehende Zeit eingeführt worden, um den akademischen Berufen rascher die benötigten Nachwuchskräfte zur Verfügung stellen zu können und um den vor der Einberufung zum Wehrdienst stehenden Studierenden Gelegenheit zu geben, ihr Studium abzuschließen Auch an dem Trlmesttr 1941 können sämtliche Studierende teilnehmen. Für diesenigen Studierenden. die bereits alle vorausqegangenen vier Trimester belegt haben, ist gebührenfreie Teilnahme vorgesehen, die im wesentlichen zur Ergänzung und Verarbeitung der bisher vermittelten Kenntnisse die- nen soll. Der Reichserziehungsminister teilt in der gleichen Anordnung mit, daß erstmalig im Herb st 19 4 1 Z w i s ch e n s e m e st e re durchgeführt werden, die ausschließlich Kriegsteilnehmern Vorbehalten sind. Ein Instrument -er enqlischen Kr egspolitik. Rom, 30. Oft (Europapreß.) Das „Gior- nale d'Italia" beschäftigt sich in einem Artikel mit der Haltung Griechenlands, die zu der ietzigen Entwicklung führte. Das Blatt erklärt, die Vorbereitungen Griechenlands auf militärischem' Gebiet seien ausschließlich gegen Italien aerichtet gewesen. Das griechische Heer sei zum Kriege vorbereitet worhen für die Verteidigung der englischen Interessen im Mittelmeer. Symptomatisch Aber die griechische Regierung hat ihre Zusarn- rnenardeit mit den bewaffneten englischen Kräften noch intensiviert, statt Maßnahmen zu treffen, die mit ihren Pflichten zur Neutralität in Ueberein- stirnrnung gestanden hätten. Im ganzen gesehen hat sich Griechenland dadurch auf die „Garantie" Englands verlassen, die seit Ausbruch des Konfliktes nur dahin arbeitete, 'politische und militärische Dervflichtungen zu konstruieren, die Eng- land eine Ausdehnung seiner Einkreisunosplärv gegen die Achsenmächte ermöglichten. Die Verantwortlichkeit für eine derartige Politik fällt selbstverständlich in erster Linie auf die Regierung von London zurück, die von Anfang an darauf aus- aing, immer neue Länder in diesen Konflikt zur Verteidigung ihres eigenen Imperialismus fjinein- luziehen. Um aber zu präzisieren, muß man sagen, daß die Verantwortlichkeit für das was ietzt geschieht, unmittelbar auf die griechische Regie- rung zurückfält, die sich darüber hätte Rechenschaft ablegen müssen, daß die fortgeseßten Verlegungen der Neutralität unter allen Umsiänd-n schwere Konsequenzen nach sich ziehen mußten. D i e italienische Regierung bat außer, ordentlich lange Geduld aehabt. Ader ießt ist das Maß voll, und die wahren Absichten Griechenlands müssen nunmehr definittv geklärt werden. für die italienfeindliche Sttömung in Griechenland sei gewesen, daß überall in Griechenland, in Ko» nnth, im Piräus, Eleusis, Nauplia, Kap Sounior, Itea immer mehr Engländer ausgesucht seien, deren Mission schwerlich zu erraten sei. Auf den Fremüenbüros der Polizei hätten jeden Tag viele Angehörige der englischen Handelsmarine Aufenthaltserlaubnis für unbeschränkte Zeit erhalten. Die Erlangung solcher Aufenthaltsbewil- Ugungen sei anderen Ausländern nur sehr schwer möglich gewesen. Aus Gründen der Vorsicht, so er- -klärte das Blatte weiter, sei bereits von Donnerstag vergangener Woche an der Flugdienst der ita- henifcben Luftfahrtgesellschaft Ala Littoria zwischen Brindisi und Athen eingestellt worden. Alle Anzeichen hätten darauf hingedeutet, daß England da- vL ben Beschluß ZU fassen, die englandfreund, liche Neutralität der griechischen Regierung in ein aktives Instrument der englischen Kriegspolitik umzuwandeln. Ein englisches Einaestä'ndnis. Stockholm, 29. Oft (DNB.) Die in der italienischen Note angeprangerte systematische Vev- letzung der Neutralität Griechenlands durch die englandhorige griechische Regierung erhalt von englischer Seite eine bezeichnende Bestätigung. Der Londoner „Daily Telegrap h" gibt näm- uch offen zu, daß von den englischen und griechischen Admiral st üben gemeinsame Pläne ausgearbeitet worden seien, die letzt in die Tat umaesetzt werden könnten. Die Diskussionen hatten sich auch um Griechenlands Bedarf an starken Küstenbatterien gedreht. England habe sein Aeußerstes getan, um Griechenland mit modernen Geschützen von ausreichender Stärke aus» zurusten. Der Kanal von Korinth. Nach dem Bericht der italienischen Wehrmacht haben die italienischen Flugzeuge die Anlagen längs des Kanals von Korinth bombardiert. Unsere Aufnahme zeigt den berühmten Kanal von Korinth, der tief in das Land eingeschnitten ist. — (Scherl-M.) Die prächtigen Riesensäle des Palazzo V-cchio, in denen wir uns aufhalten, während der Führer mit dem Duce spricht, sind ein Erlebnis für sich Es ist eine Welt der Schönheit, in die wir versetzt sind und die diesem Tag für uns einen besonderen Charakter verleiht, der am Nachmittag noch durch ein wunderbares Konzert im Palazzo Pitti, zu auch der Führer und der Duce erscheinen, musikalische Weihe erhält ... Zia!tenischer Wehrmachtbericht. Rom, 29. Ort (DKB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut: Beim Morgengrauen des gestrigen Tages Überschritten unsere in Albanien ft et) en- den Truppen die griechische Grenze und drangen an verschiedenen Stellen in das feindliche Gebiet ein. Der Bor marsch geht weiter. Trotz der schlechten Wetterverhältnisse bombardierte unsere Luftwaffe wiederholt die ihr befohlenen militärischen Ziele, wobei Docks, Hafen- und Eisenbahnanlagen getroffen wurden und im Hasen von Patras Brände heroorgernfen wurden. Außerdem wurden die Anlagen längs des Kanals von Korinth und an dem Flottenstützpunkt von P r e v e z a sowie Anlagen des Was- serflughofens der Luftbasis von T a t o i in der Nähe von Athen bombardiert. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt. In O st a f t i f a hat eine unserer Luftsormatio- nen feindliche Zusammenziehungen in der Zone von Soiusceib (mittlerer Sudan) zersprengt. Feindliche Flugzeuge hoben Asosa (südöstlich von Kuryiuk) und Dima (nordöstlich von Abra Marcos) bombardiert und dabei sieben Tote verursacht. Griechische Schuld Griechenland ist seit dem Frühjahr 1939 in das jetzt durchlöcherte Netz der englischen Einkreisungs- Politik hineingeraten, und England hat nicht locker gelassen, um die arme griechische Seele völlig für sich zu gewinnen. An und für sich ist der Berbern der griechischen Souveränität bei diesem Seelenfang das Ende, aber was kümmert die plufokratifcheu Kriegshetzer an der Themse das Schicksal der Orte- chen? Jedenfalls hat sich Griechenland feit den» Frühling des Vorjahres auf die schiefe Ebene begeben. Es hatte die Pressionen vergessen, die England im Weltkriege unausgesetzt gegen die griechische Neutralität ausübte, es hatte vergessen, daß sein König Konstantin unter dem Druck der englischen Kriegsschiffe, die Athen bombardierten, außer Can» des gehen mußte, daß der jüdische Kreter Venizelos die „revolutionäre" Macht von Englands Gnaden übernahm und Saloniki den Alliierten als Einfalls- Sriechifche Schiffe übermalen NeuiralitätSze'chen. Cisf a b o n , 30. Oft. (Europapreß.) Die arte* Handelsschiffe, die sich im Tejo befinden, haben mit der Uebermalung der griechischen Nationalfarben an den Schiffsseiten beaonnen, ourch die sie sich bisher als neutrale Fahrzeugs kenntlich gemacht hatten. Die Kapitäne der griechischen Schiffe iS nordamerikanischen Häfen erklärten, sie wurden do t bleiben, bis die Lage in Griechenland geklart fei Im Hafen von Neuyork liegen vier griechische Frachtdampfer, zwei im Hafen von Phi- ladelphia. und drei sind nach den Vereinigten Staaten unterwegs. Susanen M die Achse. Eine Thronrede des Königs. S o f i a, 29. Ott (Europapreß.) Die Herbstsitzung der S o b r a n j e wurde am Montag mit einer J1!9 Königs eröffnet, in der er wo. feftfteate, daß die Rückkehr der Dobrudscha vom ganzen bulgarischen Volk mit tiefster Freude ausgenommen worden sei. Die Kundgebungen anläß. lich der Rattfizierung dieses Vertrages hätten be- wiesen, daß die Bande, die Bulgarien mit seinen beiden großen Nachbarn Deutschland und Italien verbinden, nur noch gefestlgtßg Oie griechische Grenze von italienischen Truppen überschritten. Oer Vormarsch geht weiter. — Lustangriffe auf militärische Ziele in Griechenland gangen, unvergeßlich für uns, die mir sie erleben, von geschichtlicher Bedeutung für die beiden Nationen, deren Führer sich trafen, um über den gemeinsamen Schicksalskampf zu beraten. Die mitreißenden Klänge der G'ovinezza, die uns bei der Abfahrt von Florenz bereifen, emvsinden wir wie ein Sinngebuna der großen Reise, die hinter uns liegt, wie eine stolze Prophezeiung der auf steigenden neuen Zeit. Die Zukunft liegt bei den jungen Völkern! „Waffenbrüderschaft" Rom, 30. Oft. (Europapreß.) „Die Florentiner Besprechungen vermehren die Freude der Achsenvölker über die brüderliche Zusammenarbeit der zwei großen Führer und der zwei Außenminister", erklärt „Giornale d^Italia" in einem „Waffenbrüderschaft" überschriebenen Artikel. Diese häufigen Treffen dienten nicht dem Zweck, verschiedene Auffassungen auszugleichen, sondern vielmehr dazu, entsprechend der Entwicklung der Ereignisse Aenderungen an schon festqelegten Plänen vorzubereiten, oder neue Pläne festzulegen. Je mehr die enqlischen Intrigen und. enqlischen Hoffnungen auf Meinungsverschiedenheiten zwischen Berlin und Rom sich verstärkten, um so mehr nähmen die Enttäuschungen zu. Die deutsch-italienische Waffenbrüderschaft, zu der nun auch Japan hinzuaekommen sei, bewähre sich auf jedem Abschnitt Europas und der Welt Diese Waffenbrüderschaft betrachte im gleichen Geiste jedes Problem und jedes Ereignis und komme stets und ftänhig zu d-m gleichen und übereinstimmenden Schluß. — Das Blatt führt das Geh-imnis dieser Brüherschaft auf die gleiche Herkunft und die gleiche Natur der beiden Führer zurück und schließt, daß es hie rounherhare Eneraie der beiden Männer, ihrer Heere und Bölk-r sei die die Achse auf dem Wege beseele, der zum siegreichen Ende führe. Die neneffe englische Löse. Berlin, 30. Oft. (DNB. Funkspruch) Reuter meldet, daß in her Nacht vom 27. zum 28. Oktober 1940 enalische Flugzeuge die im Protektorat Böhmen-Mähren geleaenen Skoda-Werke erfolgreich bombardiert hätten. Dazu wird amtlich festaestellt. daß in der genannten Nacht nicht eine Bombe über dem (Bebtet des Protektorats Böhmen-Mähren abgeworfen worden ift Wiederum ist eine Bombe aus dem Lügenarsenal der Engländer wirkungslos zerplatzt. ©er UnferricM an den Hochschulen im 3a6r 1941. Die Verletzung der griechischen AeulralM Feststellungen der Agenzia Stesani. RUMÄNIEN 'ATHENS Rom, 29. Oft (DNB.) Der diplomatische Mitarbeiter der Agenzia Stesani schreibt u. a.: Die Bote, die der italienische Gesandte in Athen der griechischen Regierung überreichte, legt klar die volle Berantroortung dar, die Griechenland mit seiner provokatorischen Haltung und feinen ständigen Neutralitätsoerletzungen übernommen hat. Die Tatsachen, auf die sich die italienische Denkschrift stützt, sind zum Teil bekannt. Seit, langer Zeit entwickelte die griechische Regierung an der Grenze Albaniens eine terroristische und schikanöse Politik gegenüber der albanischen Bevölkerung, um an der Grenze Unruhe zu ftiften. Weniger bekannt find dagegen die Verletzungen der Neutralität, die die griechische Regierung im Rahmen der internationalen Bestimmungen über die Neutralität begangen hat. Die Territorialgewässer, die Küsten und die Häsen Griechenlands wurden und werden noch von der englischen Flotte als Operationsbasis gegen Italien benutzt. Mit der griechischen Regierung als Komplizen konnte England in dem Archipel ein ganzes Netz aufrichten zur militärischen Nachrichtenübermittlung und zur Versorgung seiner eigenen Streitkräfte. Alles dies wurde in wiederholten Schritten des italienische Diplomaten bei der griechischen Regierung aufgezeigt. Pforte zur Verfügung stellte. Beraeffen war auch der anatolffche Krieg gegen die Türken, der auf Englands Geheiß begonnen wurde und mit einer katastrophalen Niederlage sowie der Berörängung der Mei Millionen kleinasiatischen Griechen endete' Das griechische Bolk nahm die neue Einkreisungspolitik stumpf hin. Metaras regierte und ließ alles ge« schehen, um England zu befriedigen. Daß Griechenland dabei um seinen Hals spielte, wurde zwar immer klarer, je mehr die Befriedung der übrigen Balkanstaaten durch die Achsenmächte sortschritt, aber die Griechen blieben bei ihrer unoerständsichen Haltung und befolgten somit praktisch die Handlungsweise eines Mannes, der aus Furcht vor dem Tohe langsam Selbstmord begeht. Die geographische und strategische Lage Griechen- lands ließ dieses inselreiche Gebiet, das die Brücke zu Kleinasien und zu dem italienischen Dodekanes bildet, den Briten als willkommene Geleaenheit erscheinen, durch Anlage von strategischen Stüßvunk- ten die Gefahr für ihre Flotte im östlichen Mittelmeer und für ihre militärischen Positionen in Aegypten und dem vorderen Orient zu vermindern. Vergebens hatte der Duce am Tage' des Eintritts Italiens in den Krieg, am 10. Juni 1940, auch Griechenland eine Warnung mit den Worten erteilt: Italien hat nicht die Absicht, andere Völker in den Konflikt hineinzuziehen. Die Schweiz, Jugoslawien, Griechenland, die Türkei und Aegypten mögen von diesen meinen Worten Kenntnis nehmen. Es hängt nur von ihnen ab, ob sie strikte befolgt werden ober nicht." Je schwankender die Besuchen im befreundeten Lande des Faschismus beeindruckt hat, prägt dem Italien des Krieges völlig ihren Stempel auf. Schon die kleinen äußerlichen Momente, die sich dem Auge des aufmerksamen Reisenden barbieten, sprechen eine beutliche Sprache. So beeinbrurft uns ber unverkennbare Unterschieb beispielsweise ber bis ins Letzte intensiven, jede Ackerfurche nutzenden Felderbestellung hier, und der zwar von der gleichen Sonnenwärme befruchteten, aber unter dem Einfluß privater Schlamperei parlamentarischen Geblüts nur halb so fruchtbaren Landstriche Frankreichs Hier im Italien Mussolinis steht alles unter einem großen Gesetz- Unter dem Zeichen des Willens zum Sieg. Keine Hano wird untätig geduldet, feine Kraft bleibt ungenutzt lieber diesem Einsatz aller aber steht die echte und warme Begeisterung eines Volkes, das in der Zeit der Ent- scheidung freudig feine Opfer bringt, voll Vertrauen ju seinem Duce und — mir erleben es gerade auf dieser Fahrt in herzlichsten Kundgebungen — in aufrichtiger Verbundenheit mit uns Deutschen und unserem Führer. * / Florenz, die wunderbare Stadt am Arno, ein Juwel unter ben schönsten Städten der Erbe, ist ein wahrhaft würbiger Rahmen für die Begegnung des Führers mit bem Duce. Hier verbrachte ber Führer bereits einmal — im Mai 1938 — einen unvergeßlichen Tag, den Abschluß seines großen Jtalienbesuches. An ber gleichen Stelle bes Florentiner Bahnhofes, an der sich der Ducs bamals vom Führer oerabschiebete, erwartet er ihn heute und begrüßt ihn mit jener Herzlichkeit, die nicht nur Ausdruck politischer Verbundenheit, sondern auch persönlicher Freundschaft ist. Es ist immer ein unvergeßlicher besonderer Eindruck, den Händedruck dieser beiden großen Männer zu sehen, den Händedruck gemeinsamer Ziele, gemeinsamen W'llens und gemeinsamen Sieges. Eine große Florentiner Zeitung hat in ihrer Begrüßungsausgabe hervorgehoben, daß das Bolk von Florenz „faschistissime" fei, und das Erlebnis unterer Fahrt zum Palazzo Becchio gibt ihr recht: es ist ein mitreißendes Erlebnis, und die Grüße des Volkes an Führer und Duce sind einzigartige Kundgebungen kämpferischer Entschlossenheit. alb. KOWTZAe seien. Dann wandte sich der König in seiner Thron, rede den inner, und wirtschaftspolitischen Aufgaben und stellte fest, daß die Regierung besondere merksamfeit der nationalen Verteidigungsbereitschaft widmen werde. Die bulgarische Regierung könne dem Volk die Versicherung geben, daß Bulgarien mit Ruhe seiner Zukunft ent- gegensehen könne. An den Stellen, cm denen der König über die Lösung der Dobrudfcha-Frage sprach, wurde er mit lebhafter Begeisterung begrüßt. 23,3 Millionen Faschisten Rom, 29. Oft. (DNB.) Anläßlich des Beginns des 19. Jahres der faschistischen Zeitrechnung hat Parteisekretär M u t i in Gegenwart des Nationalen Direktoriums der Partei dem Duce wie alljährlich den Parteiausweis Nr. 1 für das lau- sende Jahr überreicht und gleichzeitig Mussolini über die von der Faschistischen Partei und ihren Gliederungen erfaßten Italiener und Italienerinnen Bericht erstattet, Hiernach gehören insgesamt rund 23,3 Millionen, d. h. 2,8 Millionen mehr als im Vorjahre, dem faschistischen Kampfbünden, der Iugrnd des Liktorenbündels, ~ den faschistischen Frauenorganisationen und den übrigen Gliederungen der Partei an. Der Duce hat dem Wunsch des Parteisekretärs, Minister M u t i, von seinem Amt auszuscheiden, und sich während des Krieges ganz seiner Tätigkeit als Fliegermajor widmen zu können, stattge- geben. Zum Nachfolger Mutis hat Mussolini den bisherigen Minister für öffentliche Arbeiten Adelchi Serena, der früher bereits stellvertretender Parteisekretär war, ernannt. Zstm Minister für öffentliche Arbeiten wurde Nationalrat G o r l a ernannt, । der bisher Sekretär des faschistischen Jngenieurver- | bandes war. - ■ 3? Zerstörer sichern Schlachtschiffe auf dem Lriegsmarsch. Sn schneidiger Fahrt sichern die flinken Zerstörer den Geleitzug ununterbrochen nach allen Seiten. Links im Vordergrund die Aufbauten eines schräg im Wasser liegenden Zerstörers. (PK.-Andres-Scherl-M.) Jm Zeichen von Buch und Schwert. Obergebietsführer Or. Rainer Schlösser sprach über »Hitler-Jugend und Buch- NSG. Aus Anlaß der Reichsveranstaltung ,Zu. gend und Buch" in Frankfurt, die im Rahmen der Woche des deutschen Buches durchgeführt wird, nach im Bürgersaal des Römers der Chef des ^ulturamtes der Reicbsjugendführung, Dr. Rainer Schlösser, und führte il a. folgendes aus: Für die Weltkriegsaeneration, der ich angehöre, besteht besonderer Anlaß, sich zum deutschen Buch zu bekennen', wer das Hohe Gut unseres Schrifttums in sich ausgenommen hatte, wußte beim Fronteinsatz besser und hellsichtiger, worum es ging — um das ewige Deutschland, das sich in den Meisterwerken der Dichtung und Wissenschaft ein- gefangen und festgehalten findet. So nahe uns aber !)as Buch im Weltkrieg stand, und so sehr es eben- wieder ernstes Bedürfnis des Frontsoldaten in unsren Tagen ist — eines berichtigte das Kriegs- erlebnis sogleich: den Irrtum nämlich, daß es für uns alle, und jeden einzelnen, mit der Aneignung »er buchmäßig festgehaltenen Gefühls- und Wis- ensbestände getan sei. „ Die Jugend hat das tiefe Wort des Führers begriffen, daß es nicht auf das Lesen an sich ankommt, daß das Lesen nicht Selbstzweck ist, daß es darum geht, nur das für jeden einzelnen Wichtige im Kopf zu behalten. Es soll ihm in erster Linie Mithelfern den Rahmen zu füllen, den Veranlagung und Befähigung ihm ziehen: mithin soll das Lesen Werkzeug und Baustoffe liefern, die der einzelne nötig hat zu seinem Lebensbereich: in zwei-- ter Linie aber soll es ein allgemeines Weltbild vermitteln. Zunächst unb zuerst steht der Jugend das Recht auf ein eingängiges, ihrem Alter entsprechendes, spannendes und begeisterndes Buch zu. Aber schon in frühen Jahren fallen die Entscheidungen. Deshalb spreche ich mit vollem Verantwortungsgefühl aus: von Hitler-Jugend und Bund Deutscher Mädel kann man nicht nur hinsichtlich des Buches verlangen, daß sie. sich auch vor Anspruchsvollem und Anspruchsvollstem nicht scheuen sollen, sondern man muß es sogar tun. Noch nie bin ich mit einem Appell an die gesteigerten Anstrengungen der Käme- raüinnen und Kameraden unverstanden geblieben. In diesem Punkt ist die heutige Jugend nicht gewillt, sich von irgendeinem Jung-Geschlecht der deutschen Vergangenheit beschämen zu lassen. Der unbe. wußte Lesetrieb stelckt fast in jedem jungen deutschen Menschen. Es wird uns, soweit es nicht schon der Fall ist, gelingen, diesen unbewußten Lesetrieb zu einem bewußten Lesebedürfnis zu steigern und zu adeln. Ehe der Nationalsozialismus gesiegt hatte, war es Aufgabe, auch der Hitlerjugend, ihre Forde- rungen an das Schrifttum der Zeit zu stellen. Nachdem die Arbeit der Partei und des Staates sicherstellte, daß alles Zersetzende und Undeutsche vom Buchmarkt verschwand, ist es jetzt für uns Pflicht, zu fragen, welche Forderungen das Schrifttum an die Jugend zu stellen hat. Es genügt wohl, wenn wir diese Frage dahin beantworten: Die Jugend muß ein Herz für den Dichter haben. Weil das aber eine recht theoretische Sache wäre, mit der der einzelne junge Mensch verhältnismäßig wenig anfangen kann, halten wir die Dichterlesungen für das besonders geeignete Mittel, zu diesem Ziele zu kommen. Denn es ist klar, daß die unmittelbare Begegnung mit einem Dich'er besonders dazu anregt, sich mit seinem Schaffen eingehender zu befassen. Das verpflichtet auch, seine Bücher zu taufen. Wenn es nicht anders geht: unter Opfern. Ein Symbol des Bekenntnisses der deutschen Jugend zum Geiste ist die Schrifttumsreihe des Kriegsoetreuungsdienstes der Reichsfugendführung. Wir dürfen sagen, daß wir die Hitler-Juqeny mitBuchund Schwertausgerüstet haben, und daß sie, mit beidem wohl versehen, ins Feld gezogen ist. Die Zahl der Toten und die Zahl der Siege sprechen beredt aus, daß dieser Erziehungsweg der richtige war. Im Anschluß an die Rede Dr. Schlössers las der Dichter Bruno Brehm aus eigenen Wer- ken. Es sang und musizierte die Rundfunkspielschar Frankfurt der Hitler-Jugend. Soldaten des Duce. Begegnungen mit der faschistischen Wehrmacht. — Harter Kampfge st und heißer Glaube. „Das war ein prima llnlernehmen." Rückkehr der »Geleitzugknacker". - Kapitänleutnant Prien berichtet. Don Krikgsberichier Joachim pindter. W WM ...■., 29. Okt. (PK.) Das muß man sagen: ein wenig anders haben wir uns die Heimkehr der erfolgreichen „Geleitzugknacker", die — wie die Wehr- machtberichte vom letzten Wochenende meldeten — In zwei Tagen 48 Handelsschiffe von rund 327 000 BRT. versenkten, vorgestern! Statt des erhofften Sonnenscheins ist der Himmel grau in grau verhangen. Ein richtiger Bindfadenregen geht nieder, seit Stunden schon. Alles klebt vor Nasse, und der Pier, an dem bie zurückkommenden U-Boote anlegen sollen, sieht in seiner trostlosen Verlassenheit öde aus. Blitzschnell, als wäre es nicht ein Stuck Leben, sondern Kino, ändert sich jedoch das Bild, als eine kleine Viertelstunde später jemand ruft: „D a i st P r i e n. Aus abseits parkenden Wagen, aus Lagerschuppen und Werkstattgebäuden eilt herbei, was sich,, zum Empfang der U-Bootmänner eingefunden: Offiziere. der Kriegsmarine, des Heeres und der Luftwaffe, | Soldaten in Feldarau und Blau, Werftarbeiter und | Angehörige der Organisation Todt. Gleichsam nut einem Fmberstab herbeigerufen, erscheint eine Ehrenkompanie und nimmt, flankiert von einem Musikkorps, Aufstellung. Während das Lied dieser Tage, das Englandlied, erklingt, läuft des Kapitan- leutnants Boot in die Hafeneinfahrt ein. Kapitan- leutnant Prien steht mit seinen Offizieren aus dem Turm, über dem acht Wimpel im Winde flattern. Einen Augenblick herrscht noch feierliches Schweigen. Grüßend legt alles die Hand an die Mutze, Bann aber bricht sich bie zuruckgehal ene Be- geisterung Bahn, und die Jubelrufe schallen vom Pier zu den Männern hinüber, die wieder wnmal unter Einsatz ihres Lebens den Briten eine schwere ÄÄVm- ... «..!«•» nant Moehle und Kapitanleutngnt Schepfe in Sicht gekommen und haben ebenfalls schge- macht. Auch sie werden beim Anlegen wie Prien und seine Männer empfangen: mit einem Hell auf den Kommandanten und die tapfere Besatzung und mit dem Deutschlandlied. 0>nnt, Öls erster der drei Kommandanten kommt Kapt tänleutnant Prien an Land. Was nun folgt, laßt sich nur schwer beschreiben. Die dienstliche Meldung, das Abschreiten der Ehrenkompanie, das alles ertrinkt sozusagen in dem Jubelsturm der Begeisterung, der über die erfolgreichen U-Bootfahrer hinwegbraust. Vorgesetzte und Kameraden, Soldaten und Arbeiter umdrängen ihn, um ihm die Hand zu drücken ober ein Wort aus seinem Munde zu hören. Fragen über Fragen myschwirren ihn; Photoapparate werden gezückt, um den fünften mit dem Eichenlaub ausgezeichneten Offizier der deutschen Wehrmacht in diesem Augenblick im Bild sestzubalten. Und es ist, als ob die Sonne ein Einsehen habe. Der schon seit dem Morgen andauernde Regen hört plötzlich auf. Erst eine ganze Weile später finden wir Prien wieder, wie er Offizieren der Kriegsmarine unb des Heeres von seinem letzten großen Erfolg berich- ! tet. Ein enger Kreis von Zuhörern hat sich um ihn gebildet Da steht Kapiiänleutnant Moehle, der auf dieser Feindfahrt 44 000 BRT. versenkte. Dort — das ist das markante Prosit von Oberleutnant z. S. Jenisch, dem erst kürzlich vorn Führer das Ritterkreuz verliehen wurde, und noch weiter im Hintergrund: Kapitänleutnant Kretschmer, der schon gestern zurückgekehrt ist und nach Prien die höchste Dersenkungsziffer auf sein Konto buchen kann. Lauter erprobte und verdiente U-Bootkom- manbanten. .. , .... Das war ein prima Unternehmen! , erzählt Pr'i'en, ein bißchen Atem holend, und fein frisches, von einem krausen U-Doot-Bart umrahmtes Ge- sicht strahlt vor Freude: So kurze Zelt brau- 6 en gewesen unb so viel Tonnage nach Hause g e b r a ch t, bas ist mir noch nicht passiert. Den ersten Geleitzug konnte ich nicht erwischen, aber als ich ben zweiten ausmachte, hab ich mich gleich brangehängt. Bevor ich zum Schuß kam, soft auch schon ein Kahn ab, und noch ein zweiter Da hatten schon andere ben Geleitzug angefnabbert. Ich bin bann einfach mitten rtin gefahren unb habe nach allen Seiten geschossen, immerzu mir ge- schossen." betätigen. Der Apparat foll - (PK.°B°rchmann-Sch-rl-M.) weisen. Soldaten der Düste. Ueberlegenheit ist. Völker, weil bie soldatische F. Wied. Reiter la der Campagna. Dir hallen mit unserem Wagen vor einer Heinen Osteria mitten in der römischen Campagna in jenem klassisch schönen Hügellande, bas so oft die deutschen Maler entzückte. Dor ben kleinen Bauernhäusern stehen rassige Pferde, sauber ge- putzt exakt gesattelt. Die Reller sind abgesessen, sie halten den Stahlhelm in der Hand, eine Kord- flasche des guten billigen Lanbweines, vom Gast- wirt eben gestiftet, wandert von Hand zu Hand. Meldereiter preschen heran, mit einer eleganten Bewegung gleiten sie aus dem Sattel, salutieren unb schauen mit zärtlich besorgten Blicken nach ihren Pferden. , , _ Beim Podesta hält der Regimentsstab. Der Korn- manbeur hat seine Offiziere versammell und de- Das Spuren in der Erz ehrrngsarbeit der HI. Berlin, 29. Okt. (DNB.) Reichsjugendführer Arthur A x m a n n erließ zu der am 30Oktober 1940 beginnenden Sparaktion der Hiller-Jugend den nachstehenden Aufruf: Am 30. Oktober beginnt die Sparaktion der Hitler-Jugend. Sie wurde nicht zuletzt durch den vom Reichsschatzmeister der NSDAP, genehmigten Ausfall des HJ.-Bei- träges ausgelöst. Diele Jungen und Mädel sind nun in der Lage, ihre kleinen und große- ren Beträge auf einer Sparkasse an- z u l e g e n. Dazu werden sie jetzt in der Hitler-Jugend angehalten. Neben den großen Vorteilen, bie bas Sparen bem einzelnen Jungen und Madel bringt, ist auch der volkswirtschaftliche Wert eines umfassenden Jugendsparens nicht zu unterschätzen. Der Jugendliche kann sich selbst durch eifriges Spa- Die soldatischen Leistungen unseres italienischen s Bundesgenossen erfüllen uns alle mit Stolz' und c Hochachtung. Was die Flieger Im unermüdlichen | Einsatz bei größtem Aktionsradius leisten, was die \ Marine im schneidigen Angriff auszeichnet und was : bie Kolonialtruppen unter undenkbaren Strapazen < im Wüstensand schaffen, das findet beim deutschen 1 Volke volle Würdigung. Ein paar Augenblicksbilder ' sollen ben Geist der faschistischen Wehrmacht erken- : nen lassen. Sie sind eine Ergänzung zu den auf* schlußreichen Berichten, bie von Berufenen über i den Wert und das Wesen der italienischen Kriegs- ! macht geschrieben worden sind. Aus der gemeinsamen Haltung und politischen Zielsetzung der Achsenmächte ergibt sich eine Gemeinsamkeit des soldatischen Denkens, aus der ähnlich gerichteten Erziehungsarbeit der Jugendverbände wächst ein verwandter Geist hervor, der sich in den Erfolgen des militärischen Einsatzes so siegreich bewährt. Sturm in den Bergen Große Teile des Heeres sind für ben Bergkrieg besonders geschult worden. Es bestehen zahlreiche Gebirgsdivisionen, deren Kern aus den Alpiniregi- mentern gebildet wird. Die Jugend aus den Alpen- tälern, berggewohnt und fchuhsicher, ist ein vortreffliches Soldatenvolk. Aber auch die bergfport' begeisterte Jugend der oberitalienischen Städte findet sich in diesen Einheiten zusammen. Unter har- ten Strapazen lernen sie, sich im Kampf gegen den Feind und gegen die Naturgewalten zu behaupten. Wir sehen einen Angriff, der sich aus dem Tal entwickelt unb zu den Felstürmen der höchsten Gipfel der italienischen Westalpen herauffuhrt. Ganze Kompanien hängen an Seilen unb überqueren bie Steilwänbe. In schachtartigen Kaminen steigen bie Soldaten empor, ziehen Maschinengewehre unb Ge- schütze heraus unb bauen auf schmalen Felsgraten ihre Stellungen aus. Wir berounbem ihre Kletter- fünfte, schauen zu, wie sie bie zerlegbaren Geschütze aufbauen und plaudern mit einigen Soldaten. Cs sind wetterharte, zähe Burschen, klein, gewandt unb drahtig. Dabei verwegen, unermüdlich unb immer bei guter Laune. Ihr Dienst ist hart unb entbehrungsreich, aber sie sind stolz auf bie Ueberlieferung ihrer Waste und wissen sportlichen Ehrgeiz mit ber harten Disziplin echten Solbatentums zu verbinden. Dabei sind sie ganz vortreffliche Schützen, die mit Ausdauer unb Kaltblütigkeit zu treffen wissen. Matrosen des „mare nostro“. „Weit über bas blaue Meer ..." so fingen sie, zehn ober zwölf junge Matrosen, die eingehakt die ganze Straßenseite einnehmen. Beinahe knabenhaft wirken sie in ihren knappen Blusen mit Den Tellermützen, bie sie so kokett auf bem linken Ohr tragen. So marschieren sie über den „Slowamer- fai , schauen den Mäbchen in bie Augen unb rote» gen sich im Rhythmus ihres Liebes. Es finb Mannschaften einer Torpebobootseinheit, bie im Marinearsenal von Denebig siegt und die morgen früh zu einer Uebung austauren soll. Alle Wendigkeit, alle Energie bieser Waffe steckt m jedem einzelnen der jungen Manner. Sie sind dun- feibraun gebrannt, ihre Hände sind schwielw von harter Arbeit, aber sie haben dennoch die behende Anmut ihrer Rasse. Man fann sich wohl benfen, daß sie mit biesen glücklichen Gesichtern fampfen unb — wenn es sein muß — auch tapfer sterben werden. Sie sind ber Seefahrt ergeben, und aus ihren Liedern strahlt jene Lebensfreude unb der Kampfgeist, ber bem Faschismus eigen ist. Wir sitzen Im Kasino von Tripolis; es ist ein großer fesllicher Raum, eine Meine Kapelle spielt, Kaufleute, Beamte unb eine Tafel mit Offizieren der Garnison. Alle biefe Männer sind hockgewach- sen, rassig und soldatisch in der Haltung. Auffällig ftart vertreten sind blonde Haare oder blaue Augen. Im Dienst unter der heißen Sonne Nordafrikas, im ständigen verantwortungsvollen Einsatz und unter den harten Strapazen des Kolonialkrieges bewährt sich mit Vorrang das kriegerische Erde schwertstarker Generationen. Diese Dersamm- lung der Elite des befreundeten Italiens erschien uns wie eine Verheißung: Siegen werden allein bit jungen bei ihnen ber Glaube, die Kraft unb spricht wohl bie Uebung. Es ist ein Reiterregiment aus Rom, bie Offiziere gehören meist alten römischen Familien an. Schlanke, sehnige Gestalten, mit schmalen Gelenken unb stolzen Gesichtern. In ber Haltung unb im Ernst der Gesichter ist vieles, was an deutsche Offiziere erinnert, aber in jener lässigen Grazie ihrer Bewegungen liegt doch wieder die Anmut ihrer südlichen Rasse. Die Art, mit der der Kommandeur als Zeichen der Beendigung seinen Mantel wie eine Toga um sich schlägt, ist bezeichnend, unb schon ber jüngste „Tenente" trägt mit Anmut seinen mächtigen Sabelkorb in ber Armellenbeuge, aber wie sie mit blitzschneller Bewegung in den Sattel steigen und in den Bügeln federn — bas zeugt vom echten Reitergeist, ber alle biefe Männer ber berühmten Kavallerieregimenter beseelt. Flieger finb Sieger. Noch liegt ber graublaue Schatten des Monte Pellearino über der weiten Bucht von Palermo, ba rüsten schon die Wasserflugzeuge einer See- fliegerschule zur Morgenarbeit. Das neue Italien ist besonders stolz auf feine Luftwaffe, unb ber Duce verlangt von ihr die höchsten Leistungen. Jeder weiß, daß diese Waffe die große Entscheidung vorbereitet, und ein fast übermenschlicher Ehrgeiz beseelt alle Flieger. Knatternd steigen die Maschinen auf, steil gehen sie in die Kurve, wie Libellen spielen sie über dem blauen Meer im goldenen Strahl der Morgensonne. Wir sprechen mit den Monteuren, bie am Landungssteg stehen unb jede Wendung kritisieren. Es sind meist Süditaliener, ihre lebhaften Gesten, mit denen sie jedes ihrer Worte unterstreichen, verrät es. Mit leidenschaftlicher Zuneigung hängen sie an ihrer Waffe, ihr ganzes Denken ist davon ausge- füllt. Sie kennen alle Flugzeuatypen, nennen sofort die Spitzenzahlen der Leistungen und wissen um die Eigenarten aller eigenen unb fremden Maschinen. Um ihren Fachausdrücken, die blitzschnell auf- gezähll werden, zu folgen, reichen unsere Sprach- fenntnifle nicht aus; aber wir spüren, daß eine grenzenlose Hingabe sie alle erfüllt. Auch von der deutschen Flugwaffe wissen sie Namen und Typen, vergleichen in Zahlen unb bewundern bie stolze deutsche Waffe. Daß sie siegen werden, steht für sie felsenfest, unb sie brennen vor Ungeduld, an den Feind zu kommen, um ihre Ueberlegenheit zu be- J-B Fräulein Mariechen Weller GIESSE CQZNWASZU im blühenden Alter von 25 Jahren. 1869 d Kinzenbach, den 29. Oktober 1940. Gießen - Bahnho.Straße 49 - Ruf 3941 | Empfehlungen | 4868 D In tiefer Trauer: Gießen-Klein-Linden, Großen-Linden. den 29. Oktober 1940. 4870 D MWtoMt wieder eisHmttreffer! Kaufgesuche Ihr Berater in allen Punktfragen beginnt jetzt in der 2hre Vermählung geben bekannt 20 Pf. Gießen (Gnauthstraße 16), den 30. Oktober 1940 03641 3175 A Stadttheater KÖHLER. * giesse* doppelt Dutzend fordern. abgegeben. So würde beispielsweise das fehlerhafter Babyjäckchen sechs Punkte er» infolge schweren Leidens von uns gegangen. Wir betrauern in ihr ein tüchtiges, allseitig beliebtes Gefolgschaftsmitglled, das jederzeit in Treue zu uns stand. Gießen, den 30. Oktober 1940. KleineAuzeigeri 'M Gießener Anzeiger werden von Tamenden beachtet und geleien. In die Reihen der beliebten Glücksmänner ist nun auch „das Fräulein Glücksmann* eingetreten. Auch sie hilft unermüdlich mit, das große Werk zu vollenden. Albert Dandreuke llii eroffizier der Luftwaffe. z.Z. im Felde Liselotte Dandreuke, geb. Köhlmger V; Dunkle Geheimnisse des Hoflebens enthüllt der neue Tatsachenbericht von KARL BARTZ: Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß entschlief sanft am 28. Oktober nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine innigstgeliebte Tochter, unsere liebe, gute Schwester, Nichte und Kusine da der einzelne Punkt nicht teilbar ist. Grundsatz« lich werden aber solche Artikel für einen Punkt Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 31. Oktober, 15.30 Uhr. von dem Trauerhause, Hindenburgring 70, aus statt. Schlößern Kauf sie bei Franz Vogl 4 Eo. Gießen Seltersweg 44 Goethestraße 32 Ruf 2464 Für ruhigen Schlaf und pünktliches Erwachen sorgt ein guter Wecker! Juwelier In tiefer Trauer: Margarete Weller Wwe., geb. Schäfer Margarete Weller Lina Weller nebst allen Angehörigen. ASTRA addiert, saldiert und schreibt Vorführung kostenlos u.unverbindlich Die Quelle neuen Lebens. Der Gehalt an Lecithin u.Eifer» macht’sl Qr. Flasche RM.2.75 Kurfl. RM.4.50 Univ. - Apotheke zum gold. Engel, A. Habrich, Marktplatz, zu verkauf. qmm Lehrmund^Hint. d.Westanlage 15. Haupuchr^ftteiter: Dr. ^Nednch Wtibeim Lange Stellvertteiei ter HaupnchN'Neiters (hm ft Blumichetn. Beraniwortnch ür und Bilder J.B. Ernst Blumichetn für oas ^eutueton: Dr. Hans Thstriot; ür Stad' Gießen. Provnv, Wtrtichari u. Sport: Ernst Biumichem. 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Schäfer in Wieseck eingetragene Grundstück versteigert: Grundbuch für Wieseck, Band 9, Blatt 642: Betrag §lur I, 3Xt. 209, Hofreile im Ort, der Schätzung 101 qm 700,— RM. Einheitswert (1.1.1935) = 1200,— RM. Die Versteigerung beschränkt sich auf die der Karl Schmidt Wwe^ Elisabethe, geb. Schäfer, zustehende ideelle Hälfte. Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung. Gießen, den 18. Oktober 1940. 3m Auftrage des Amtsgerichts Gießen: Kar l e, Ortsgerichtsvorsteher., dem gebotenen wirtschafllichen Verständnis zu prüfen und die durch den Krieg eingetretene Verschlechterung der Verhältnisse des Steuerschuldners in an. gemessenen Umfange dann zu berücksichtigen, wenn die Einziehung der vollen Steuer für den Steuerschuldner eine besondere Härte bedeuten würde. Anderseits dürfe nicht verkannt werden, daß der Krieg auch die finanzielle Lage der Gemeinden weitgehend beeinflußt habe. Es müsse daher von den Steuerschuldnern erwartet werden, daß sie ihren steuerlichen Verpflichtungen pünktlich und gewissenhaft nachkommen und daß sie Verschlechterungen in ihren Verhältnissen, die unter Berücksichtigung chrer wirtschaftlichen Lage bei Anlegung eines strengen Maßstabes noch als tragbar angesehen werden können, nicht zum Anlaß nehmen, mit Anträgen auf Gewährung von Billigkeitserlaß, Stundung oder Teilzahlungen an die Gemeinden heranzutreten. Daß die Gewerbesteuerpflicht erlischt, wenn mit Einziehung des Unternehmers zum Wehrdienst der Betrieb tatsächlich eingestellt wird, war bereits bestimmt worden. Wu kaufen gebrauchte möfiljiBnwBrtifie Krallwsgen gegen Barzahlung. Opel, Dieben Rm 2347 48. Weitere Klarstellungen zur Kleiderkarte Auf Veranlastung der Fachgruppe Bekleidung hat die Reichsstelle für Kleidung einige weitere Klarstellungen zur Kleiderkarte getroffen. So wurde entschieden, daß auch beim kombinierten Kauf von Meterware auf erste und zweite Kleiderkarte die das große Speziäl-Haus für gute Herren- und Knaben- Kleidung Eig. Maßschneiderei f. Anzüge, Kostüme und Uniformen in höchster Vollendungl COXUmP A a Bahnhofstraße 44 ■ rCUnrOt Telefon Nr. 3600. 4871A MM für halbe Tage ob. ein. Stunden für 1. Dezember gesucht. 103604 M Mmet Neuenweg 40. । Fünf Anget agte vergriffen sich an Feldpostsendungen. LPD. Frankfurt a. M., 29. Dtt Mitte Sep- tember erfolgte die Verhaftung von sechs Postfach, arbeitern im Aller von 20 bis 39 Jahren, die bei der Feldpostverteilungsstelle des Postamts 9 be« fchäftigt waren. Die Festgenommenen standen jetzt vor dem Sondergericht Frankfurt. Fünf Angeklagte wurden Zu Zuchthausstrafen von anderthalb bis drei Jahren und drei Jahren Ehrverlust verurteill. Ein Angeklagter wurde freigesprochen. Die Verurteilten hatten aus offenen Postbeuteln, verschlossenen Feldpostsäcken, von Handwagen usw. Feldpost. Päckchen entwendet. Das Gericht erachtete die Be. straften als Volksschädlinge. . vornehm i Geschmackvoll t Persönlich/ Diese drei wesentlichen Eigenschaften der gediegenen Familien- Drucksache bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Ausführungen sowie Papieren billigst die Brlihl’sche Druckerei Schulstr. 7. Ruf 2251 ren die Mittel schäften, die er für die jährllchen Veranstallungen der HI., wie Sommerlager, Auslandsfahrten usw. braucht. Darüber hinaus kann er sich die Grundlage für seinen späteren Beruf oder Haushalt schaffen. Für die Volkswirtschaft aber sind die vielen zusammengetragenen kleinen Beträge eine große Sparreserve. Ihr kommt um so größere Bedeutung zu, als man erwarten kann, daß das in der Jugend begonnene Sparen auch später wellergeführt wird. Durch geeignete Abmachungen mit den Trägern der Sparkassen ist das Verfahren der Sparaktion festgelegt worden. Somit geht der Gedanke des Sparens in die Erziehungsarbeit der Hiller- Jugend ein. Berücksichtigung der Kriegsverhältniffe bei der Gewerbesteuer. Der Reichsinnemninifter hat im Einvernehmen mit dem Reichsfinanzmimster einen Erlaß über die Berücksichtigung der Kriegsverhällnisse bei der Gewerbesteuer herausgegeben. Es wird darin festae- stellt, daß der Krieg zu Veränderungen in den betrieblichen Verhältnissen vieler Gewerbetreibender geführt habe. Soweit dem im einzelnen Fall bei der Gewerbesteuer nicht bereits aus Rechtsgründen Rechnung getragen ist, könne ein Entgegenkommen im Billigkeitswege in Betracht kommen. Die Gemeinden werden angewiesen, Anträge auf Gewährung von Billigkeitsmaßnahmen sorgfältig und mit Punktbewertung der zwellen Kleiderkarte zur Anwendung kommen kann. Wenn allerdings beispielsweise Oberstoff und Futterstoff zu einem Anzug oder Kostüm zusammen eingekauft kverden, sind die einzelnen Stoffkupons von einander getrennt zu berechnen. Besonders zu beachten ist, daß für den Verkauf von Strick- und Handarbeitsgarnen die 50-g-Docke als Gewichtseinheit angesehen wird. Ein kombinierter Kauf von Strick- und Handarbellsgarnen auf erste und zweite Kleiderkarte ist also nur beschränkt Möglich. Sowell die Punkte der ersten Kleiderkarte ausreichen, muß das entsprechende Vielfache von 50 g nxid) der ersten Klevderkarte berechnet werden. Erst für eine weitere Docke kommt dann der Kombinationskauf in Frage, während der Rest des Einkaufs nach den Vorschriften der zwellen Reichskleiderkarte zu behandeln ist. Weiter wurde entschieden, daß die normalen Turn- und Sporttrikots p-unktmgßig wie Turnhemden zu behandeln sind. Rudertrikots sollen dagegen zu der Summe der für ein Turnhemd und eine Turnhose ausgeworfenen Punkte abgegeben werden. Zweifel über die Abgabe und den Bezug von fehlerhaften Stücken solcher Artikel, die nur einen Punkt kosten, veranlassen zu dem Hinweis, daß derartige fehlerhafte Artikel, wenn sie nur einzeln verlangt werden, für einen Punkt abzugeben sind, Mittwoch 18.30 bis 21.00 Uhr 7. Mittwoch - Miete PAGANINI Operette in 3 Akten von Franz Lehär. Preise: RM. 0.90 bis RM. 3.60. Blut, Kraft Starke Nerven, frisches Aus» sehen, gesunden Appetit erreichen alt und jung durch Lebens-Elixir Df. Schleifer [Vermietungen] 4-Zimmer Wohnung mit Küche, Bad und Zubehör u. 2 Balkons i.Süd- viertel Gießens ver sofort zu vermieten. Schriftliche Angeb. unt. 03642 and. Gieß. Anzeiger erbet. 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Jung Familie Georg Lutz Familie Wilhelm Jung Familie Wilhelm Thon Familie Wilhelm Schäfer Die Beerdigung findet Freitag, den 1. November, 14 Uhr. vom Trauerhause Schulstraße 15 aus statt Brühlsche Universitätsdruckerei k. Lange. Nach elfjähriger Mitarbeit in unserer Buchbindereiabteilung ist Fräulein Mariechen Weller Nach einem langen, mit großer Geduld ertragenem Leiden entschlief am 29. Oktober meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter. Schwester, Schwägerin und Tante Katharina Jung, geb. Rinn im Alter von 69 Jahren. Am 24 Oktober verschied plötzlich, jedoch nach langem Leiden, meine liebe, treusorgende Frau, meine gute und innigstgeliebte Mutter, meine liebe Schwester und lante Frau Minna Stecher, geb.Keck im Alter von 57 Jahren. In tiefem Schmerz: Otto Stecher Paula Will, geb. Stecher und Angehörige. Gießen, den 30 Oktober 1940. Die Beerdigung fand in aller Stille statt _______________________________________03644 Mittwoch, 30. Ottobermo Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen) Nr.257 Zweiter Blatt Die Rückkehr in den alten Betrieb ;***• «Ws*.« *wg» säs Eltern her gesellte sich eine reiche praktischeBÜHnew Eltern her gesellte sich eine reiche pr««i« »»»»-»- Ochste Anforderungen an seine Sänger, nicht nur ersahrung schon mm Knabmalter an,^ls 14Mhrig«r ^^in^for^r“nn9eauf Ne’ Stimmern, °n sich, ubt er sich bereits m der OrchesterlelMng un 1 - ionb(/rn a(s Mittel des Ausdrucks im Lichte der noch früher in kleinen Rollen auf de Buhne.Z ^ch zuspitzenden Situation. Das erscheint aber, nur traten eine gtdi°g«ne En « ? die ihn zur Wir- möglid bei absolut gelöster Leichtigkeit, bei einem bezeugtes gesangliches Können die M z |u0°tanen Einspringen von Darstellung und ge- einem EÄlw SÄ dir Der. Stukas in Mittelengland. Brunn rechnen. r, , ,. 3u den Rechten, die wieder aufleben, gehört vor allem auch der Anspruch auf Erholungsurlaub. Allerdings kann Erholungsurlaub von dem Entlassenen erst frühestens drei Monate nach Wiederaufnahme der Arbeit verlangt werden. Zur Abgeltung des Urlaubs ist das Einverständnis des Gefolgschaftsmitgliedes erforderlich. Rach Wiederaufnahme der Arbeit gelten auch wieder die allgemeinen Kündigungsschutzvorschriften und Kundi- gunqsbeschränkungen. Einen besonderen Kündigungsschutz für die Heimkehrer zu schaffen, erschien bei der günstigen Arbeitseinsatzlage nicht erforderlich. In aller Regel wird allerdings eine Kündigung von entlassenen Soldaten bald nach ihrer Rückkehr in den alten Betrieb als unbillig hart an- 'zusehen sein. Ende setzt. Diese Eigenschaft der Lebensversichermng als Hinterbliebenenversorgung wird gerade m heutiger Zeit besonders deutlich, weil die Versicherungssumme auch im Kriegssterbefall sofort in voller Höhe an die Angehörigen ausbezahlt wird. Die Milliardenbeträge, die bei den Sparkassen, Banken und Lebensversicherungsgesellschaften von Millionen deutscher Volksgenossen angesammelt worden sind, zeigen mit aller Deutlichkeit, mit welch stolzem Vertrauen wir Brücken der Sicherheit m Die Zukunft bauen. spontanen Einspringen von Darstellung und gesanglicher Leistung in gegenseitigem s^> fordernden Einsatz. Und diese Basis hatte die Spielleitung geschaffen; jeder gab das Letzte, das Beste und übertraf alles nach dem Bisherigen zu Erwartende und man konnte mit vollem Recht über die mit unserem Ensemble erreichbaren Möglichkeiten erstaunt sein. Liefe! Schröter-Beckers gab der Rosine die ihr zukommenden Züge schwärmerischer Sentimentalität und bewies gewandte Anpassung für ein schlagfertiges Erfassen der Situationen. Sie ließ das Zielbewußte im Handeln dieser Gestalt als instinktmäßige Frauenlist erscheinen und wußte den Reiz ihrer schönen, leicht ansprechenden und doch modulationsfähigen stimmlichen Mittel im fein gegliederten Ziergesang, bis zur allerhöchsten Lage hin ausgeglichen, mit kultiviertem musikalischen Geschmack zu verbinden. Mit der Einlage (Variationen von Adam) bestätigte sie nochmals ihr hohes Unantastbarkeit des Ersparten zugunsten der uickie- dinqten Erreichung eines festen Sparzieles an. ^yr hervorstechendes Merkmal ist die Gewißheit, daß zu dem vorbestimmten Zeitpunkt im Todesfall aber sofort — die Dersicherungsumme voll zur Verfügung steht. Charakteristisch für die Lebensversicherung ist, daß sie den Sparerfolg von der Lebensdauer unabhängig macht, das heißt, d-i? ganze Summe ist vom ersten Tage der Lebensversicherung an bereits in voller Höhe auch für den Fall gesichert, daß der Tod der Spartätigkeit vorzeitig em Kalendertagen verlangen kann. Da es sich hierbei nicht um Erholungsurlaub handelt, besteht für diese Zeit kein Anspruch auf Zahlung des Urlaubsenh vember, und am Sonntag, 3. November, durchgeführt wird, sieht hübsche Abzeichen aus Weißzink vor, die die verschiedenen Geschosse der Wehrmacht darstellen. Die Marine ist mit einem Marineartilleriegeschoß, einem Torpedo und einer Seemine vertreten, die Infanterie mit der Gewehrkugel und einer Handgranate, die Artillerie mit einer Pakgranate und einer Wurfgranate, die Flugwaffe mit einer Fliegerbombe. Mit diesen Geschossen hat unsere tapfere Wehrmacht ihre großen Siege errungen. Die Bevölkerung im Gau Hessen-Nasfau wird nun unseren. Soldaten beweisen, daß sie den Sieg der Heimat auch mit Geschossen erringen wird, die sie für das Kriegswinterhilfswerk erwirbt. Mit dem Opfer zur dritten Reichsstraßensammlung wird die Kette der erfolgreichen Sammlungen fortgesetzt werden. Beschäftigungtzverhältnis nicht gelöst. Bei der^Ent- lassung aus der Wehrmacht hat das Gefolgjchafts- mitglied Anspruch darauf, auf seinen alten Arbeits- Acht Abzeichen für die 3. Reichsstraßensammlung. Die dritte Reichsstraßensammlung für das Kriegswinterhilfswerk 1940/41, die am Samstag, 2.No> Die dritte Reichsstraßensammlung für das zweite Kriegswinterhilfswerk 1940/41 findet am 2. und 3. November statt. Sie wird von SA., NsKK. und NSFK. durchgeführt. Auch bei dieser Sammlung werden Sammler und Spender ihre Pflicht tun und die heimatliche Front durch ihr Op'er türken. . Daß immer nur an den festgesetzten Tagen, also am Samstag, 2., und Sonntag, 3. November gesammelt werden darf, wird nochmals in Erinnerung gebracht. v . Im Kreise Wetterau werden insgesamt 120 000 Abzeichen zum Verkauf kommen. Davon entfallen auf den Verkauf in der S t a d t G i e ß e n rund 42 000 Stück. zelnen Zünfte haben wir bereits erste Vorläufer ( unserer heutigen modernen Aussteuerversicherung. , Einem Deutschen, dem Nürnberger Kaufmann Holzschuher, der Ende des 16. Jahrhunderts starb, gebührt der Ruhm, diese Form des Sparens angeregt zu haben. Mit dem allgemeinen Wirtschaftsverfall im 30jährigen Krieg, mit dem Zerfall der Zünfte in jener Zeit, gingen auch diese Einrichtungen vorsorglicher Spartätigkeit unter. Aber der Gedanke dieser sinnvollen Gestaltung der Vorsorge war im Volke haften geblieben. Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts finden wir zahlreiche Sterbe- kaffen, die allerdings zum großen Teil durch die unsichere Geldanlage bald wieder zusammenbrachen. Gerade diese Mißerfolge waren es, die die Wirtschaftler jener Tage auf neue gesündere, besser fundierte Einrichtungen des Sparens sinnen hießen. So entstanden die ersten Sparkassen. Und auch hier waren es Deutsche, die zuerst Ordnung in das Spar- . wesen brachten durch die Gründung der ersten Sparkassen der Welt um die Mitte des 18. Jahrhunderts. Nach den Freiheitskriegen, d. h. zu Anfang des 19 Jahrhunderts, wurden die ersten Lebensversicherungsgesellschaften in Deutschland errichtet, die im Verlaufe eines Jahrhunderts ebenso wie die Sparkassen eine rasche und große Entwicklung erfuhren. Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden als weitere Spareinrichtung neben Sparkassen und Lebensversicherungsgesellschaften die Genossenschaften, drei Institutionen, die den Ruhm für sich in Anspruch nehmen dürfen, das deutsche Sparwesen begründet und zu hoher Blüte gebracht zu haben. Heute genau so wie zu Beginn ihrer Tätigkeit hat jede dieser drei Einrichtungen ihre ganz besonderen, eigenen Aufgaben im Dienste des Spargedankens zu erfüllen, so daß eine Ueberschneidung der einzelnen Institute völlig ausgeschlossen ist. Wann entscheidet man sich bei der Anlage des Spargeldes für die Sparkasse und wann für die Lichtspielhaus: „Oer Barbier von Sevilla." Der Zufall ließ am gleichen Tage, an dem- das Stadttheater den „Barbier von Sevilla heraus- brachte, im Lichtspielhaus einen spanischen Film nach Motiven von Rossinis kornischer Oper starten. Es erweist sich bald, daß die Hersteller (Hispano- Film) die Akzente vom Musikalischen auf die tust- spielhaft-komischen Elemente der Comedia dell arte verlegt haben. Die bewegte Handlung wird übrigens mit dem beliebten Menuett von Boccherini eröffnet, während als musikalische Mitarbeiter neben R o s - f ini nur die Herren Mortazzo und S l e b er cenannt werden. Im Gesamteindruck tritt die Musik — im Vergleich zur Oper — zurück' sie wirkt nur als stimmunggebende, ausmalende, rhythmisierende Arabeske der improvisatorisch-galanten Ereignisse, die fast ganz in einen spielerisch geführten verwirrenden Reigen der Liebesabenteuer aufgelost finb — mit Gesang und Tanz, mit Versichrung, Vertauschung, Verkleidung, mit kornischem Zweikampf und komischen Barbierszenen und mit den obligaten glücklichen Paaren zum Schluß. Der Spielleiter Benito P e r o j o entfesselt in einer reich ausgestatteten spanischen Szenerie alle Elemente eines lockeren, mit theatralisch dankbaren Pointen geschmückten Intrigenspiels. Roberto R e y ist auch ohne Arie, ein unbekümmert beflissener, kupplerisch geschäftiger Figaro. Fernando G r a n a d a gibt den Grafen Älmaviva als eleganten, geschmeidigen Grandseigneur und Don Juan. Raquel Rodrigo svielt die zierlich und perlend singende, verliebte Rosina, Estrellita Castro eine rassige Zigeunerin, Tina G a s c o die verführerische Susanne. — (Deutsche Fassung: Lüdtke und Dr. Rohnstein.) Die -ritte Reichsstraßensammlung für das zweite Kriegswinterhilfswerk. Parlando. Der Dr Bartolo wurde durch Bernhard Schmitz mit einer gewissen Selbstbespiegelung mnd lieber« ,euqtheit von den eigenen Vorzügen ebenso betont wie in seiner Berechnung zur Schaffung eines späten Glückes, als eine Mischung von lelbstbewuy- ter Standesperson mit einem Einschlag von Eigensucht Was die Gebärde darbot, oestatigte die Stimme mit musikalischer Pointiertheit und ausdrucksstarker Klangfähigkeit. Dem käuflichen Intriganten verlieh ®uftaD Außerdem läuft die neue Wochenschau. Man sieht hier u. a. Bilder vom Empfang der deutschen Bauernabordnung beim Führer, von der großen Deutschen Kunstausstellung in München, vorn Staatsbegräbnis für Admiral von Trotha, von der Betreuung unserer Verwundeten, vom italienischen Vormarsch in Afrika und von Angriffen unserer ' ----- ' \ Hans Thynot haben. , .. _, , Rach der Entlassung aus dem Wehrdienst muß das Gefolgschaftsmitglied Verbindung mit dem alten Betriebsführer aufnehmen und ihm die Wiederaufnahme der Arbeit ankündigen. In der Regel hat das Gefolgschaftsmitglied den Wunsch, zunächst etwas Freizeit zu erhalten, um Besorgungen zu machen. Der entlassene Soldat wird auch das Ve- dürfnis haben, im Kreise seiner Familie und seiner Freunde das große Erleben des Krieges an sich vorüberziehen zu lassen. Deshalb wurde bestimmt, Auf Einladung der Kameradschaft „Admiral Scheer" der Gruppe Universität Gießen des JlöB.« Studentenbundes versammelten sich nahezu_ 1OU Personen am Samstag zu einer «Studentischen Feierstunde". In einer kurzen Begrüßungsansprache wies Kameradschaftsführer Transchel auf den Zweck des Abends hin, in dessen Verlauf gezeigt werden sollte, wie im Verlauf der Jahre seit den Befreiungskriegen in Kriegszelten die ötuDenten- schäft immer wieder im restlosen Einsatz zur Fahne gestanden^h^n^e murbe durch den musikalischen Vortrag von „Vater ich rufe dich!" eingeleitet. Danach verlas Kamerad Kern das Bekenntnis des Generals Carl von Clausewitz. Kameradschaftsfuhrer Transchel gab dann in längeren Ausführungen einen Ueberblick über die Entwicklung des deutschen Studententums. Besonders eingehend behandelte er die Urburschenschaft, deren Geist dem des R^DStB. so nahe steht, die ja letztlich aus dem gleichen irr- lebnis erstand. Dann zeigte er weiter die Entwick- lung bis zur Uebernahme der studentischen Erzie. hung durch die Kameradschaften des Nationalsozia- listischen Studentenbundes. Im ganzen geigte ft so, daß die heutige Form ebenso einen Abschluß wie eine völlige Neuformung ist. Hierauf verlas Kamerad Grill Stellen aus den Werken und Briefen Heinrich von Kleists, Theodor Körners, Ernst Moritz Arndts. Dann folgte eine kurze Lesung über die Urburschenschaft Weiter- gehend bis zur Zeit von 1866 bis 1871 folgten je eine Lesung aus Detlev von Liliencrons ,/AdfUtanten. ritten" und aus dem Zarathustra Friedrich Nietzsches Können. . „ f . Ihr gegenüber stellte sich Christoph Neuland als ein brillanter Älmaviva dar, ausgeprägt leben- big in dem Wechsel der Verkleidungen, stets Mit Feinaemhl Maß haltend, nie übertreibend, oeme ffÄge Stimme ließ die reichen Koloraturen äußerst klar in sauberster Ar ikulatwn und in nachgiebigem Klang zu einer besonderen Leistung werden. Der Titelheld trägt den Geist der Ausführung. Gustav Blei) war darum ,-lbstb-wutzt si-g-s. aewih die Faden der Handlung leitend, das Gesehen in kluger Voraussicht und mit Mutterwitz führend, behende und beweglich, bei stimmlicher Gewandtheit und Schönheit des Klanges gab er ich von besonderen Ak.zent in der Cavalme der trefflichsten Charakteristik seines Ichs, mit Zahlender hohe und einem bis zum äußersten plchtisch durchgebildeten Versicherung? Soll ein Sparguthaben laufenden Anschaffungen dienen ober ein Notgroschen für gelegentliche Be- darfsfälle sein, so ist die Sparkasse oder eine Bank 3U wählen, weil bei ihr das Geld stets greifbar jur Verfügung steht. Hier kann man für alle möglichen Zwecke die Mittel vorsorgend zusammentragen, für chnen Krankheitsfall, für die Sommerr-ise, für Weihnachten, für das erträumte Eigenheim. Ebenso empfiehlt es sich, vorübergehend freies Gelb bei einer Sparkasse ober einer Bank anzulegen, schon deshalb/weil es unklug und gefährlich ist, großer- Gelbbeträge im Hanse zu behalten. Beim genossenschaftlichen Sparen liegen die Verhältnisse ähnlich, nur daß die Gelber dort innerhalb der Genossenschaftsbank die besondere Aufgabe haben die Mitglieder durch Gewährung von laufenden Krediten zu unterstützen. Auch t)\er tonnen die Spargelder in kleinen und kleinsten Betragen zusammengetragen werden und stehen mte bei der Sparkaffe oder Bank wieder zur Abhebung zur ®St59i>ei der Lebensversicherung. Sie strebt di- b Rossinis äußerst geistvoll charakterisierende und von gebärdenhafter Zeichnung betonte Musik bleibt nicht in dem Schildernden stecken, sondern fuhrt bas Malende immer der höheren musikalifchen Einheit USap5eameifter Otto Solln-r bemühte sich um das Leichte, Prickelnde, Schäumende der Rossinlschen Melodik und gab ihr je nach der Situation das ihr zustehende Gepräge, einschmeichelnd und schmieg- am grazil und graziös, scharmant und kantabel, dann ^auch wieder derber, robust gebunden an Szene und Einzelfigur. Das Malerische der G wittermusik erhielt seine besondere Farbe^ einzelnen Instrumenten gruppen wetteiferten in oe Durchführung ihrer Soli in der Ouvertüre s h wie auch in dem Dezenten anschmiegsam noch mehr zu beschwingendem abgetönten Mitgehen nut der ^B°e'weÄn"sich auch die Personen der Oper meist im Rahmen der überlieferten Typen, so bleibt doch dem Darsteller je nach dem Grade feiner Gestal- kUEgewiÜÄ und zum sicheren Erfolg führen Für die Aufführung des „Barbier" ist die führende Hand der Spielleitung vielleicht. mchr en - scheidend als bei manchem anderen Werk Wir wif- sen, daß unglückliche Zufälligkeiten der Inszenierung diese Oper bei der Uraufführung mit zu Fall brachten. Dr. Paul Beckers als Gast ließ die enge Derknüpftheit zwischen dem Musikalischen und Szenischen das Grundelement der Aufführung werden, in bedingender Wechselbeziehung stellte er Situationen und handelnde Gruppen heraus und setzte das Zeichnerische der Musik plastisch in Bewegung um. Beschwingter Impuls durchzog den sprunghaften Wechsel der Situationen, und die erweckte geiltDolle lebensfrohe Sphäre des Werkes strahlte auf die Darsteller über, so daß diese nicht nur tm Verfolg der Handlung als Lustigmacher erschienen, Indern vom Werk selbst angeregt, beflügelt aus .seinem Geiste heraus sich entfalteten, die echte ^oje bes Humors ausstrahlend und auf das Haus als zündender Funk» überspringend und explosiv mitreißend. Besonders die Belebtheit der Ensemble^enens erhov sich mit dem Akzent neu eintretender Personen zu mmer stärkerem Wellenschlag. Dabei war das Szenenbild (Karl Löffler) ein wichtiges Moment zur Verdeutlichung der Handlung in ihren vielen Cinzelzügen unter geschickter Ausnutzung der Dreh- Gießener Giadttheaier. Goachino Rossini: „Der Barbier von Sevilla." Nabe am End- ihrer Entwicklung-lime brachte bie Operä buffa eine reife Frucht hervor dw noch einmal alle ihre Vorzüge und Eigenheüen^m rieten komischen?per- Solang es g) allem Häuser M,. wird m°n £ barbier!" gab shm^e/'Tsian^l- Geleit beim Abschied auf den Reichsarbeitsministeriums in einer Erläuterung der sich daraus ergebenden Rechte und Pflichten im Reichsarbeitsblatt ausführt, ist dieser Anspruch grundsätzlich für alle entlassenen Soldaten gegeben, die jetzt oder später wieder in den Zwilbe ruf zurückkehren. Es wird dabei kein Unterschied gemacht, ob es sich um die Erfüllung der zweijährigen aktiven Dienstpflicht gehandelt hat, oder ob das Gefolgschaftsmitglied als Reservist einbe- rufen mar. Der Anspruch auf den alten Arbeitsplatz besteht auch dann, wenn inzwischen ein Ersatzmann eingestellt worden ist und dieser vielleicht ebenfalls einberufen wurde, fo daß ein drittes Ge- olgschaftsmitglied an dem Arbeitsplatz steht. ^Aber auch von dieser Regel gibt es einige Vst^vahmen. Eine ausnahmsweise Kündigung des Gefolgschaftsmitgliedes kann nur mit Zustimmung des Neichs- treuhänders erfolgen. Eine Rückkehr in einen ftill- qelegten Betrieb ist ebenfalls nickt möglich. Schließlich kann auch schon vor der Einberufung eine Kündigung ausgesprochen sein, oder es kann sich um ein befristetes Beschäftigungsverhältnls gehandelt des damaligen vp-rnbet -S, M wurde, baren Zeit °°n dreizehn "gen ° ber £r, Und dabei welch Le-ichki«k°it im S 8 , findung, welch -m° ^uL^stch^h°tt fertigfeit treffenben 2£i Wie erschwerend mußte es bearbeiten Rossini sein, Wer burd) zu müssen, der l^n einiges b bie Bühne m Paisiello vertont morb Wenn auch bas dieser Fassung beherrscht hatt bem $ram Beaumarchais s^ U^ild n wurde, so zösischen überttagen und m V^rs Rossinis kam es sehr auf 005 P 1° überliefert wird, SSA'St”” damals, fahrenden deuff^Mu^^^ fd)ßn m ganz besonders Mozart. hatte (wie wir aus jungen Iahr-n gründ'chst studi-r-^^ $„„„ in dem G-fprach Rofstma m^ cki u-berge- Poris (1860) fahren), 'd^^ck-fabigk-it erheb- wicht gegeben und f-m- Au^^^ rourb[, R° sim m sich g-st°'g«i, ^cht °hn^ Mn Bologna „il tede- L°" (7D« klein- Deutsche») genannt. aber Familienunterhalt, W-Hrfold, Verpflegungs- qeld ufw. weitergewährt. „ Nach ber Entlassung aus dem Wehrbienst leben qeue= die Rechte und Pflichten aus dem Befchaftigungs-- Zivilhe- Verhältnis im vollen Umfang wieder auf. So hat " ‘ das Gefolgfchaftsniitglied nach der Arbeitsaufnahme wieder grundsätzlich Anspruch auf das Arbeitsentgelt, das es vor feiner Einberufung für die ausgeübte Tätigkeit erhalten hat. Wünschen auf Erhöhung des Arbeitsentgelts steht in der Regel der Lohnstop entgegen. Durch den Lohnstop wird jedoch nicht das Aufrücken in eine höher entlohnte Altersstufe, Berufs- ober Tätigkeitsgruppe ausge- chloffen. Ist dieses Aufrücken von einer gewißen Dauer der Berufs- ober Betriebszugehörigkeit abhängig, so ist bie Zeit des Wehrdienstes mitzu- Aus der Gtadi Gießen. Wohin mit dem Geld? In der Geschichte der Spartätigkeit haben wir Deutschen seit jeher einen führenden Platz innegehabt. Die ersten Spareinrichtungen, von denen wir wissen, sind zur Zeit Karls des Großen (in der Mitte des 8. Jahrhunderts) von den Nordgermanen aebildete Gilden, deren Mitglieder sich zur gegenseitigen wirtschaftlichen Unterstützung verpflichteten. Im deuffchen Mittelalter erfuhr der Gedanke des Sparens und Vorsorgens in den Handwerkergilden und Zünften mit ihren vielseitigen Spareinrichtungen neue kräftige Impulse. Durch die Zunftkassen kamen zahlreiche Wirwen- und Sterbekassen auf, und in den sogenannten „Aussteuerlaben" ber ein» leumbungsarie gestaltete er mit unmittelbarer Plastik in ausgeprägter, stilvoller Charakterisierung. Der Kreis des Ensembles rundete sich mit He na Henzky als Marzelline und Max Schneider- O e ft als Fiorillo. Das sprühend Durchpulste des Geschehens rüttelte zündend das Haus auf und erweckte unermüdliche Beifallsbezeugungen. - Dr. Hermann Hering. ist heute nicht, ob uns ein guter Freund in einem neuen oder in einem ölten Anzug besucht, die Hauptsache ist, daß es der gute Freund wie bisher ist So ist es auch mit Erdal. Es kann nicht immer in seiner schmucken Blechdose kommen. Teilweise hat es ein bescheideneres Kleid an: die Nochrüli«1 packung, ober es ist immer ^altbewährte Erdal Dornotizei«. Tagcskolcnder für Mittwoch. Stadttheater: 18.30 bis 21 Uhr Pagamni-'. - Gloria-Palast, Seltersweg: „Em Leben lang . — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der Barbier von Sevilla , ziadtlhealer Gießen. Arn heutigen Mittwoch wird der große Operetten, erfolg „Paganini" von Franz Lehär wiederholt. Musikalische Leitung: Arthur Apelt. Spielleitung: Harry Grüneke. Bühnenbild: Karl Löffler, ^vzleitung. Irmgard Trömel. Chöre: Arthur Apelt. 7. Mittwoch- Miete. • „ . Gießener Vorlr-gsring. Aus Anlaß der „Woche' des deutfck)en Buches 1940" werden im Rahmen des Gießener Dortrags- ringes der Goethe-Bund, die Kulturelle Vereinigung Gießen und die Dolksbildungsstätte Gießen zufmn- men mit dem Oberbürgermeister der Stadt Gießen und der Arbeitsgemeinschaft des Gleßener Buchhandels am morgigen Donnerstag, 31. Oktober, 19.30 Uhr in ber Neuen Aula ber Universität eine Kundgebung veranstalten, in der Bruno Brehm aus eigenen Werken lesen wird. Ortszeit für den 31. Oktober. Sonnenaufgang 8.20 Uhr, Sonnenuntergang 17.57 Uhr. — Mondaufgang 8.45 Uhr, Monduntergang 18.27 Uhr. Studentische Feierstunde der Kameradschaft ^Admiral Scheer". Gießener Schlachtviehmarkt. ßggpÄÄWS» ertmwte SÄL Kußball im Turnverein Großen-Linden 14. Fortsetzung. laut. Gauschulungsleiter Ruder, der die Tagung leitete, sprach zu dem Thema „Das Reich und die Vpuorbnung Europas aus Blut und Boden". Der Vortrag geigte die politischen und weltanschaulichen , sommenhange des jetzigen Kampfes und gab zugleich die Richtlinien für die Schulunosarbeit der ■Partei für das Winterhalbjahr 1940/41/ In monat- . «chen Appellen werden künftighin nicht nur die Politischen Leiter und die Führer der Gliederungen scha't W6rben' ^Dnbern bie gesamte Parteigenossen. Tagung der Schulungsleiter und Schulungsbeauftragten der Sauen) 1,02, h) Eber 1,02. Marktoerlauf: Auftrieb gut, alles zugeteilt. RSG. Am 26. und 27. Oktober fand im Adolf- Hitler-Haus in Frankfurt a. M. eine Tagung der Kreisschulungsleiter der NSDAP, und Schulunas- >vx«. rat; „s.________ ,, ° (Nachdruck verboten.) stäken?" fragte der Mechaniker ga- im dankend an. Tore von Junker, Weiß und Luh stellten das End» ergebms her. Kurze Sportnotizen. 3000Kilometer Liebe Roman von Olly Boeheim Strafkammer Gießen. Der S). 6 in Gießen war angeklagt, einen ihm auferlegten Eid (Offenbarungseid) wissentlich falsch geschworen zu haben. Weiterhin hatte er durch die Nichtangabe seiner Verschuldung, obgleich er zur Angabe seiner Vermögensverhältnisse aufgefordert worden mar; erreicht, daß ihm von zwei Seiten Geldbeträge im Gesamtbeträge von etwa blJOO RM. gegeben wurden. Der Anklagevertreter Knta£9tee eme Gesamtzuchthausstrafe von 3 Jahren und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf bte Dauer von 5 Jahren. Seitens der Verteidigung wurde Freisprechung beantragt bzw. falls eine Verurteilung wegen Betrugs erfolgen sollte, nur eine geringe Gefängnisstrafe. Der Angeklagte wurde wegen Betrugs und fahrlässigen Falscheides zu einer Gesamtgefangnisstrafe von einem I a h r u n d einem Monat verurteilt. Im übri- gen wurde er freigesprochen. Straferschwerend wirk- ten die Vorstrafen, strafmildernd der Umstand, daß hatte ^klagte m einer gewissen Nollage gehandelt Amtsgericht Gießen. b'n 14 b°ch Wer“, erklärte Peter "Gott sei Dank!" rief der Mann im Staubmantel dilck ffi H ehP hbifx S"rn. Er redete nun in Schwe- msch auf die beiden andern Herren ein, deren Mienen aufleuchteten, als hätten sie das große Los gewonnen. u 0 „üßo ist sie denn?" rief der Herr im Staubman- tel, „wo ist Dera Verries? Vermullich schon km So" sei Dank' Verzeihen Si^ ich habe mich noch nicht vorgestellt, Paul Bornemann, ich bin nämlich der geschäftliche Leiter des Tanzabends. Mein Gott, wir dachten, Frau Vereine 9°r^mt "behaupt nicht mehr. Sie haben wohl eine Autopanne gehabt, nicht wahr?* "$a wir haben eine Autopanne gehabt", sagte Aus der engeren Heimat. Gründung eines Zmmunbiologischen Forschungsinstituts in Marburg. Lpd. Marburg, 29. Okt. In diesem Jahre wird mit Deutschland die gesamte wissenschaftliche Welt sich der großen Verdienste Emil von Behrings erinnern, der mit der Entdeckung des Diphtherie- und Tetanus-Serums die Grundlage für die Jrn- muntherapie schuf. Eine wissenschaftliche Biographie über das Lebenswerk von Behring von den Professoren H. Zeiß und R. Bieling, sowie eine populäre Biographie von dem in Deutschland und auch in anderen Ländern bekannten Arztdichter Dr. med. Unger sind Bestandteile dieser Ehrung, die ihren Höhepunkt am 4. Dezember in Marburg finden wird, wo die Universität Marburg eine Erinnerungsfeier mit anschließender Tagung am 5. und Deaember veranstalten wird. Führende Persönlichkeiten des deutschen öffentlichen Lebens, sowie bedeutende Forscherpersönlichkeiten des In- und Auslandes haben ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung in Aussicht gestellt. Das Programm steht u. a. eine Denkmalsenthüllung, sowie an den Tagen des wiffenschaillichen Kongresses, dem 5. und 6. Dezember, eine Vortragsfolge von bedeutenden Forschern auf immunbiologischem Gebiet vor. Sodann wird ein großes immunbiologisches Forschungsinstitut gegründet werden, mit dessen Vorarbeit sofort begonnen wird. Landkreis Gießen. + Grünberg, 28. Okt. Der Obst, und Gartenbauverein hielt am Samstagabend : im „Hotel Hirsch" seine Hauptversammlung ab. Der Erhöhte Lebensmittelzulagen für Tuberkulöse. vrok für werdende Mütter. Der Reichsernährungsminister hat in einem Er- laß einige Neuerungen in der Krankenernährung getroffen. Die Lebensmittelzulagen für an Tuber- *3UlD'ec erkrankte Personen werden erhöht. Es sind Zweifel aufgetaucht, ob ungezuckerte Brotcmfftrich- mittel, die ms^fondere von Zuckerkranken genossen werden, ohne Karten bezogen werden dürfen. Diese Frage wird verneint. Den Zuckerkranken sind da- T Smferfarten nicht auszuhändigen, wohl ober die Marmeladenkarten für den Bezug zuckerfreier Marmeladen zu belassen. ° 8 f.„h“r^eni>e Mütter, Wöchnerinnen und stil- lende Mutter wurde schon vor, längerer Zeit der nPn»nUtn1f^ine5 XtÜ«5 SUsätzlichen Nährmittel gegen Butter zugelassen. Neuerdings sind Wünsche geäußert worden den werdenden und stillenden TuührT bm?°9^rFeit 3U ^ben, einen Teil der zusätzlichen Nährmittel in Form von Brot zu beziehen. Dies kommt besonders für berufstätige §ro"en 'n Betracht, denen während der Arbeit Gelegenheit zur Zubereitung der Nähr- , Nach dem Erlaß bestehen keine Beden- teP' ouf Antrag an Stelle eines Teiles der Nährmittel die gleiche Gewichtsmenge Brot zuzuteilen. Die Entladung den Güterwagen beschleunigen! häufiger als bei der Beladung wird bei der Entladung die Ladefrist Überschritten. Jeder ,Swpfanger sollte setzt bestrebt sein, mit dem Ent- laden der Guterwagen sofort nach Bereitstellung in Der Guterwagen ist fein Lagerraum in dem das Gut für den Empfänger bereitgehalten wird, bis er alle Vorbereitungen zur Abfuhr ge- : Ein weiteres Referat hielt der Landesobmann des Reichsnährstandes, Weintz, der eine klare r7te?Vn0ter wirtschaftlichen, politischen und weltanschaulichen Lage des Großdeutschen Bauerntums gab. Heber schrifttumspolitische Aufgaben sprach der Gauschrifttumsbeauftrante Professor Dr. Kirchner. Nach einem weiteren Referat des Gau- schulungsleiters über das aktuelle Thema „Deutsch- a £nÜ der Südosten" beschlossen die Leiter der Hauptstellen „Schulungsbriefe", Viel, und „Deutsches Volksbildungswerk", Handwerk, in Kurzreferaten über ihre Arbeitsgebiete die Tagung ,,'vSern, Herr Renz." Herr Bornemann verschwand a-n eimgen Photos und einem mittelrnäßs. und nitfta all«- einend ÄÄX Sy«• „’nein, aber es freut mich, daß Sie — ich nehme K »ÄÄ ?MÄ 2tut®°mrW $ero 3errie8?" fragt- Snm nom „3m ®ranb Hotel, mein Lieblina." „Meinst du, es wird klappen?" Mmd Wt."aPPen' twms9e,et!t' d°ß bu beineu meae*?"bU minft mii iI)r fprech-n. des Selbe, ..Wenn man gar nichts mehr hat“, sagte er mit ffletten9 "!lann ,ommt irgend etwas. r-SVjl Katastrophe", rief 2Inni lachend. „Aber“ -uß „Peter, schau dach!" Sie war L'tsaßsaule getreten. „Eine deutsche Kal- legin von mir, Vera Bernes — gibt in Göteborg ™.CnfJ(‘,n}abCnu ®“5 cin Wink vom Himmel, Dl- hilft uns ohne weiteres mit etwas Geld aus daß mir bis nach Stockholm kommen." ga'5^ nQ<$) Göteborg!" schrie Peter und gab Voll- ii,®iih,rSh-ne, ftanbÄ schräg am Himmel, als he über die lange Brücke in die Stadt einfuhren. 5aIler ^Sen zahllose Segelboote am uh?r mm hotte einen Strafbefehl 97 erhalten. Er mar beschuldigt, am 2?lE'nem Straßenbahnwagen die Bahnhofstraße in Richtung Marktstraße befahren nefÄ*' °Annb’lc buI^ Gleisverlegung verkehrs- »Qm ^DteI entsprechend zu Achten. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß L emem Postomnlbus. Gegen den Strafbefehl legte D. Einspruch ein. Der Anklagevertreter beantragte eine Geldstrafe von 10,— RM. D. wurde l^eigesprochen da er nach Ansicht des Gerichts alles getan hat, um den Zusammenstoß zu f*rirheiÖen xUnb ^nr Kraftfahrer eine gewisse Mtt- schuld an dem Zusammenstoß trifft. w Steinbach hatte einen Sttafbefehl über :X°V RM. erhalten. Er mar beschuldigt, am 19. September mit seinem Kraftrad das in der ,,-töiri) es sehr teuer merden?" fragte sie. .Der Mann zog die Achseln hoch, marf erneut 2 ?lick auf Onkel Franzens Einge- ^^und stleß einen Laut der Ueberraschung aus. vermutlich eine neue Bruchstelle entdeckt .cme bie ausdrücken sollte, daß ihr,. 8^lb.6rn bes Patienten zahllos mären und daß S L^ei Un9 . vermutlich allerhand kosten mürbe Nachdem er eine Stunde gebastelt, gehämmert ae° latte' ta™ P°t°r E d-r L Nachricht aus dem Kontor der §rit6n,rb^ft' h°6 £err „,DflI,en °uf unbestimmt- nnn ihtl^ Augenblick fei feine Hilfe nom -^^ten. Sie nahmen die Rechnung Tnh ^onLfer in.Empfang mie ein Urteil über Kenn „ A Sle bewegte sich in der Mitte, 2d!?enk9Gfm€in^men Kassensturz zeigte es b^ ihre Barschaft zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel mar. wir bloß?" fraate Anni ratlos. ^Äerfahren" rief Peter, dessen Lebensmut mit ?prfnhr™Qnr3ern5 surückgefehrt mar, „weiterfahren, solange das Benzin reicht." „Und bann?" „Wirb schon etwas passieren. Etwas Angenehmes, meine ich natürlich", verbesserte er sich, als er Annis erschrockenes Gesicht sah. 1 Datei Franz ratterte also mit neuem Lebens- "i Sa.s “eiV Band der Landstraße lief mie ein Fluß zwischen den Hellen Wiesen hin Es schien ujib Cfmn 6 auf^r€n' zaIs wäre es unendlich imb mollte immer weiter rinnen, um sich fHen Japan und Deutschland in Osaka endete mit einem deutschen 4:1-Sieg. Am Schlußtag siegte 0:1, 6:4, 7:5 gegen Kobera, Mrenb Gies mit 3:6, 0:6, 0:6 gegen Nakahara Die deutsche Fußballelf zum LLander. Jugoslawien am 3. November in ^gram steht wie folgt: Klodt (Schalke 04)- Janes Fortuna Düsseldorf), Stteitle (Bayern München)- §A^ /Schwnnfurt 05) Rohde (Tod. CimsbAtel Kitzinger (Schweinfurt 05); Lehner (Blauweiß Ber- Kaiserslautern), Conen (Stutt. L^!^.Klcke^s), Fiederer (SpVgg. Fürth), Arlt (SV. Gr sah: Jakob (Jahn Regensburg), Zwola- nowfki (Fortuna Düsseldorf). 'rÄ®V.?,eUt(en' schütteten einen Ka- P-E ,?u”e6'f4en ®°rtern ^er den armen deutsch!“ rief Peter, Nch di- Stirn trocknend. Der Herr mit der Brille drückte auf eine Klingel, und ein Mann in hellem Staubmantel &nS?“S IW1 bem 3ei4en größter Erregung, "Vera Verries“, wiederholte Peter fein Anlieaen i‘nnbhn«a9Th ob er nicht vielleicht sttttt T bue Theater tn em Irrenhaus geraten war ?°chte^Lufts^unw mad)U eincn r°gel- da“ schrie er und schlug Peter auf bfe . , dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in ber Diehver- steigerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 35,5 bis 45,5 Rpf., Bullen 37 bis 43,5, Kühe 20 bis 46,5, Färsen 37,5 bis 49,5, Kälber 20 bis 57, Häm- mel 25 bis 50 je V2 Kilo Lebendgewicht. Ziegen 15 bis 45 RM. pro Stück. Für Schweine wurden je Kilo Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a) (150 Kilo und mehr) 1,14 RM., bl) (135 bis 149,5 Kilo) 1,14, b2) (120 bis 134,5 Kilo) 1,12, c) (100 bis 119,5 Kilo) 1,08, d) (80 bis 99,5 Kilo) Mein-Linben 3gb. — Dorf-Gill 3gb. 7:0 (0:0). 2)orh®iII trat mit einer flinken Mannschaft ins 0^' bie ‘P z>er ersten Halbzeit den besten Eindruck machte. Die körperlich und auch spielerisch stark überlegene Mannschaft der Gastgeber, die trotz genügender Auswahl nur mit 10 Mann ins Feld gmg, nahm das Spiel zu leicht, sonst hätte schon in biL Entscheidung fallen müssen. In der Pause stellte Klein-Linden um und berannte nun ununterbrochen das Gästetor. Innerhalb zehn M'.miten fielen fünf Tore für Klein-Linden. Das brachte bie anfangs so tapfer kämpfende Gästeelf °uJ,er Fassung, so daß der Schiedsrichter genötigt mar, Spieler beider Mannschaften vom Platz zu verweisen. Nur seiner Initiative ist es zu verdanken, daß die Gäste das Spiel nicht ab brachen. Noch Zweimal gelang es den Gastgebern, Tore zu schie- r?erk 0,(15 schon in der ersten Vrertelstunde verdiente Ehrentor versagt. u.nb "Nuschka. ich haft ßnn.LftSlt rtr Z1""!?1 bekommt jeder das heben Gott unter die Füße ge- fprirwft B nich^' 65 nUt ba"Uf °n' °b °b- verstehe dich nicht, Peter." (Fortsetzung folgt.) unL wirren Gedanken beqan^ nen in fetnem Kopf zu ordnen. 8 r« Schaden, wenn Frau Verries nicht recht- fari ?ft9i?Temn :?,are"- kuhr §°rr Somemonn fort, „ist ja gar nicht auszudenken! Das Theater bieten?"' 3^nen dne Zigarette an- „Dcmfe" sagte Peter und setzte sich leicht verdattert auf einen Stuhl. Er nahm drei tiefe Züge riU4 w 3*Te“6 und sagte plötzlich: „K?u W v^mals in GNeborg getanzt?" amtl?fOrtete ^err Domemann, „aber wir haben gute Reklame gemacht. Die Bilder —" „Kann ich die Bilder mal sehen — verzeihen Sie malert' mid) vorzustellen, Peter Renz, Reklcmiel Leihgestern 2. Jgd. — Großen-Linden 1. Jgd. färn^n6^09^1-6? V^ese Mannschaften zum ^folge eines Mißverständ- mfies ttat Großen-Linden nur mit neun Mann an, fonnte aber has Spiel auf Grund einer guten L"W5leisung sicher gewinnen. Leihgestern hatte Anstoß, kam mit gefährlichen Angriffen vor mtiL bIr ®ofte und konnte schon nach 10 Mi- nuten durck feinen Halblinken in Führung gehen frfX Tn*5 für Großen-Linden-, ichon nach zwei Minuten erzielte die Mannsck^ift durch M-ttelstürm-r Weiß das Ausg,eich-,°r und lSnbe nach wetteren drei Minuten feboß der Änksautzen vember i ßuhda- zweite lor. Bis zur Paufe legte Großen- namhaft Schmidt °7r^^°d°"P7ufe^° M n7ch einmQ1 besser auf und lnltte ^f^Lürze^ en, wenn der Empfänger die Versandanzeige Absender erhält. Zur Beschleunigung der Ab- fuhr hat die Deutsche Reichsbahn die Voravisierung eingeführt. Dieses Verfahren ermöglicht es, die Empfänger noch vor Geschäftsschluß von dem Ein- gang her Wagen zu benachrichtigen, die während der Nachtstunden eingehen werden. Der Empfänger kann also hiernach alle Vorbereitungen treffen, da- mit bei Beginn der Ladezett sogleich mit dem Entladen begonnen werden kann. Wie beim Beladen, °J’nb-au<^ be^m Entladen zweckmäßige Ladegeräte und Hilfsmittel zu verwenden. Für die eingegangenen Wagenladungen besteht die Pflicht Mr Sonn- tagsentlaöung. Jeder Empfänger von Wagenladun- gen muß daher die eingegangenen Sendungen auch Sonntags entladen. ! Vorsitzende, Berufsschullehrer Gengnagel, erstattete den Jahresbericht. In den vorhergehenden Jahren wurde stets in einem Teil ber Gemarkung eine Reinigungsaktion der Obstbäume durchgeführt, bei der abgängige Bäume em.jrnt und die gesunden gespritzt wurden. In diesem Frühjahr mußte diese Arbeit leider unterbleiben. Das reiche Obstjahr 1939 brachte eine Rekordernte in Obst. In der Süßmoststelle wurden von Mitgliedern über 5000 Flaschen Süßmost hergestellt. Zwei verdiente, langjährige Mitglieder, Ehrenvorsitzender Uhrmacher- meister Friedrich Jockel und Fabrikant Heinrich Schmidt III., wurden durch Ehrenurkunden des Landesverbandes ausgezeichnet. Ein Ueberfchuß in der Rechnung ermöglichte es, für jedes ber 110 Mitglieder ein Obstbäumchen zu beschaffen. Diese Stämmchen, neben einigen Zwischen- hauptsächlich Apfelbäume, wurden verlost. In ber Aussprache, bie sich hauptsächlich mit ber Anpflanzung ber Saume beschäftigte konnte Baumwart Fuchs (Gö° belnrob) aus feiner reichen Erfahrung besonders wertvolle Hinweise geben. * Treis a.b.ßumba, 28. Okt. Das Preisschießen der hiesigen Kameradschaft des NS.-Reichskriegerbundes fand bei sehr großer Beteiligung an den letzten Sonntagen statt. Die 4 ersten Preise mit je 36 Ringen erhielten Georg Schneider, Wilhelm Hettche, Wilhelm Euler jr. und Heinrich Michel XI. Außerdem erhielten 6 Kameraden mit je 35, 4 Kameraden mit Je 34 und 10 Kameraden mit je 33 Ringen Preise. Die Ehrung ber Schützen und bie Heber- reichung ber Preise fanb am vergangenen Samstag bei einem Kamerabschastsappell statt. Lubwigstraße vor der Bahnüberführung aufgestellte Derkehrsschild (Gefahrstelle) nicht beachtet, sich auf der Mitte ber Fahrbahn bewegt unb seine Fahrtgeschwindigkeit nicht bem Crade der Gefährlichkeit der Straßenstelle entsprechend herabgemindert zu baden, wodurch ein Zusammenstoß mit einer Radfahrerin erfolgte, bei bem diese erheblich verletzt und das Rad beschädigt wurde. Gegen den Straf- be-fehl legte St. Einspruch ein. Er wurde zu einer Geldstrafe von 2 0,— R M. verurteilt. Strafmildernd wirkte der Umstand, daß die Radfahrerin die Hauptschuld an dem Zusammenstoß hat. SJ.-fport Kußball im Tv. Klein-Linden.