Donnerstag, 25.)anuar MO M. 21 Erstes Bion 190. Jahrgang j) n W! England zu dem Verlust des „Exmouih". der „Ex- m n r:, 9A ^nn Eurovavrek ) Petit Parifien" I düng verlangte, habe die Jntendanturbehörde er- ^J!"T habe i>en Ansche n « - den, daß den unhaltbaren Zuständen bei der Mili- törintenbantur ein Ende gemacht werde, ' ___... ______5Ro-r{nrrtimn der Truo- --------- London. 24. Jan. (Luropapreß.) 2Hit dem Alottillenführer „Exmout h". dessen Verlust von der britischen Admiralität in der Rächt zum Mittwoch bekanntgegeben wurde, hat England seit Kriegsausbruch bereits fünf Zerstörer verloren. Beunruhigung ruft es in der englischen Oeffentlichkeit hervor, daß wieder, wie im Falle des vor wenigen Tagen verloren gegangenen Zerstörers „Grenville" die Admiralität zugeben mußte, nicht zu wissen, ob das Schiff durch Torpedo oder Mine zerstört wurde. Ferner hat es besorgte Kommentare ausgelöst, daß man nach dem Bericht der Admiralität mit dem Verlust der n nord« lnehmei, Amerika Berlin, 24. Jan. (DJIB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht versammelte am Mittwoch Offizieranwärter des Heeres und der Luftwaffe im Sportpalast, die vor ihrer Beförderung zum Offizier stehen und nach Abschluß ihrer Ausbildung wieder zu ihren Fronttruppenteilen gehen. Der Führer sprach, ausgehend von Sinn und Lebensnotwendigkeit des Kampfes unseres Volkes, von den Pflichten und Aufgaben des Offiziers in der nationalsozialistischen Wehrmacht. Am Gedenk- Der Zerstörer ,.L x m o u t h" ist ein führer und von gleicher Bauart wie der gen Tagen versenkte Flottillenführer Flottillen- vor weni- „G r e n - 17 5 Mann starken Besatzung mouth" rechnen muß. Mäst rmidik • Mod len. I 'Mtnl Rotte»rdarn, 24. Jan. (DNB.) Die .Wohlfahrtsvereine in Portmouth, voran der „Königlich Seemännische Wohlfahrtsverein", treten mit bitteren Klagen an die Oeffentlichkeit, daß die Regierung die Hinterbliebenen der gefallenen Matrosen völlig vernachlässige. Zu Hunderten kämen diese Opfer des Krieges schon jetzt zu den Wohlfahrtsvereinigungen, um sich dis notdürftigsten Unterhaltsmittel zu erbetteln. Es fei unwürdig, so erklären die Vereine, Frauen und Mütter von gefallenen Seeleuten auf Kriegs- und bewaffneten Handelsschiffen derart unter den Folgen einer Katastrophe wie den Verlust des Ernährers ein Leben lang bu ch st üblich darben und hungern zu lassen. Einige Witwen, deren Männer ein Pfund täglich als Seeleute verdienten, werden mit einer Witwenpension abgespeist, die zwischen einem und zwei Schilling für die ganze Woche liegt. ville". Der Zerstörer, der im Jahre 1934 erbaut wurde, 1415 Tonnen groß war und eine Geschwindigkeit von 36 Seemeilen erreichte, hatte als Bewaffnung acht Torpedorohre, fünf 12-cm-Geschühe und sieben Maschinengewehre. Die Länge betrug 103 Meter, die Breite 10,4 Meter. Die B e - s a h u n g, die 175 Mann stark war, ist allem Anschein nach in voller Stärke zusammen mit dem Zerstörer untergegangen. fen." Der demokratische Senator Reynolds machte die Aufhebung der Waffensperre für Englands dreistes Verhalten verantwortlich und verlangte Vergeltungsmaßnahmen gegen dieses Land, das die freundschaftliche Haltung der Vereinigten Staaten ausbeute. Der norwegische 4000-Tonnen-Dampfer „S y d - f r o l d" aus Hagesund ist an der schottischen Küste gesunken. 19 Mitglieder der Besatzung sind von einem anderen norwegischen Dampfer gerettet worden. Fünf Seeleute werden vermißt. Schwere Mängel in der französischen Truppenversorgung ockey. isch-Pkii. en, im Rahmen klinisch, hmen zu Der Führer spricht zu 7000 Osfizieranwärtern. Fr eörich der Große das Vorbild bester Soldatentugenden. släuser Lang. In Paris und an der Themse reagierte man zwar sehr sauer darauf, man empfand die Verwirklichung Großdcutschlarchs als den bisherigen politischen Methoden entgegengesetzt, konnte aber nichts machen; so kam es zu München, und zum deutsch-englischen Verständigungsabkommen. Es schien, als ob die deutsche Interessensphäre unter dem Druck der Ereignisse von England und, wie auch der Abschluß des deutsch-französischen Abkommens von Paris am 6. Dezember 1938 zeigte, auch von Frankreich anerkannt würden. Denn diese Verständigungsabkommen mit Deutschland konnten nur den Sinn haben, daß England seine Interessen lediglich im Empire und Frankreich seine Lebens- interessen ausschließlich im französischen Kolonialreich suchte, so daß im europäischen Osten die Versailler Politik endgültig ausgeschaltet sein sollte. Darüber konnte kein Zweifel bestehen! Der französische Ministerpräsident D a l a d i e r hat dieses „Desinteressement" auf dem radikalsozialistischen Parteitag von Marseille im Oktober 1938 ganz klar ausgesprochen, und der französische Außenminister Bonnet hat bis in das Frühjahr 1939 durchaus anerkannt, daß Frankreich auf die Befolgung, seiner Mn), •enben !r0: Stadi gstonzck en. 14.15: ür unser« iis 17.101 5 Ländliche dein ;re Kam« r Korner, inzwischen ischau. 20: eutschlam bis 0.15: ch am I i Dies. | wurden I Als besonders rücksichtslos wird es empfunden, daß verschiedenen Müttern und Vätern von Matrosen, die mit der „Royal Oak" unter- gingen, die Gewährung einer Pension glatt abgeschlagen wurde. In zahlreichen Fällen versuchte bie britische Admiralität sogar, von den Witwen der Besatzungsangehörigen der „Royal Oak" einen Teil der gezahlten Familienunterstützung wieder einzuziehen, da die Mannschaften im voraus gelöhnt würben und beim Untergang ber „Royal Oak" der Löhnungstermin noch nicht abgelaufen gewesen sei. So behanbelt also bie englische Oberschicht, bie sich selbst ben ganzen Ueberfluß bes Weltreiches zuzuleiten versteht, bie eigenen Staatsangehörigen — nicht besser als bie Neger, Inder unb bie anderen, bie sie für sich kämpfen läßt —, immer natürlich im Zeichen ber „Freiheit" unb der „wahren Humani- 1 tat". ©er britische Postraub. Scharfe Worte im amerikanischen Senat. Washington, 24. Januar. (DNB.) Im Sun» bessenat würbe die anmaßende Haltung Großbritanniens in der Frage ber Postzensur als eine grobe Mißachtung der amerikanischen Interessen aebrandmavkt. So sprach ber Demokrat Mead von einer „erniedrigenden Demütigung Amerika s". England habe sich nicht gescheut, bas amerikanische Außenamt „als Fußmatte zu benutzen". Der Senator forderte bann unter Bezugnahme auf bie Tatsache, daß gerade Bermuda der Schauplatz des neuesten britischen Ueber- griffes war, England solle bie Bermuba-Jnseln unb seine übrigen Besitzungen biesseits bes Atlanttks als Abzahlunaauf die alten Kriegsschulde n an die Vereinigten Staaten a b t r e t e n. Es sei tatsächlich zwecklos, weiterhin „parfümierte Protestnoten" abzuschicken. Was England verstehen würde, wäre ein wenig von jener vielleicht etrpas altmodischen Diplomatie, deren sich der amerikanische Präsident Jackson in ähnlichen Fallen bediente. Als die Franzosen seinerzeit ihre Schulen nicht zahlen wollten, habe Jackson kurzerhand bv Besetzung französischer Besitzungen angedroht Aehn- lich sollte Amerika jetzt auch verfahren. Senator Lundeen warf darauf ein: „hieraus wurde fein Krieg entstehen. England wird nicht einmal mit dem augenblicklichen Krieg fertig imb schreit, Amerika solle herüberkommen und den Krieg gewinnen Yel- ablehnte. In Deutschland gelangte mit dem nationalen Durchbruch im Frühjahr 1933 eine Führung an die Regierung, die bie tiefste Sehnsucht des deutschen Volkes verkörperte und nunmehr folgerichtig daranging, die gewaltsamen Interessensphären dieser Westmächte über Deutschland und in Europa abzubauen. Die Befreiung ber Saar war ber Auftakt, dann kam die Wiedergewinnung der unbeschränkten deutschen Souveränität über die deutschen Rh ein - lande, die Einbeziehung der Ostmark und schließlich Sudetendeutschlands sowie die Schaffung des Protektorats Böhmen und Mähren. Damit war in Wirklichkeit die destruktive Ideologie von Versailles glatt zusammengebrochen. Die französische Interessensphäre über deutsche Gebiete waren verlorengegangen, die Tschecho-Slowakei, als ein Sporn in die deutsche Ostflanke, war fortgebrochen. Die V i e h p r e i s e seien durch das v^rstu^n^ lose Vorgehen beim Einkauf durch die Militärbehörde sprunghaft in die höhe g e_t r i e worden ^So sei der Preis für ein Paar Dttfen oon 5000 auf 13 000 Franken gestiegen, was schwere Rückwirkungen auf die Fleischpreise m den Stad en haben müßte, zumal bei dem letzigen Vorgehen eine weitere Steigerung auf 20 000 Franken HU b AI ten sei. Ein Oberst habe 300 Paar Schuhe stir seine Leute verlangt, die einen Monat ^ vorderster Linie gestanden hatten. Die Schuhe seien auch eingetroffen, hundert Paar hiervon seien ie $ i klein gewesen, daß sie allenfalls für f u n f Z $ ' jährige Kinder hätten Verwendung m^n können. Bei einem Truppentell m Vogesen sei es unmöglich gewesen, trotz strenger Kalte wo Hosen an Stelle ber sommerlichen Leinenhosen zu erhalten. Einer anderen Abteilung, die Winterk die Ml r MW H das? | wieder §'! I as bWj wäre ba-11 dich, Am I j im M I eine Dm I > mid) M alich, WjH I 'nsteht. v-1 en bei r I : er sie I -ersucht t^l ->b d°- 3| ichck, « fni«1' Äeaii' sie re u6!,M ife H"' ter orN Kouslu'' 18«’S rren Deftig .FreB et* , W W PpeL jett 8®? iS ?'<* , Aolle» Z jS’ « Dir- Zartheit tollenen lbst un- C.K. Tiefflieger geifen ein. Gchneidiger Aufklärunqsflug über feindlichem Vorfeld. schmunzelnlMon schmeckt es gor nicht.wie leid*» die »Astru* Ist - so voll Ist ihr Aroma. Kein Wunder, daß Immer mehr genießerische und Oberlegende Raucher zur •Astro" greifen. Do beißt es dann« Versudtf — geschmedct — end h>u geblieben I Denn auch die «Astro" selbst bleibt sich In frren Vorzügen stets glek*. besonderes Wissen um den Tobak und seine edelsten Provenienzen, dazu besondere Tobair- Mischkunst - beides Im House Kyrtazl schon M der dritten Generation verwurzelt - sorgen dafür. Kaufen Sie noch heute eine Schachtel ^Astra“ und bedenken Sie, Bne Ogorette. die so viel verlangt wird, kommt oud» stets fris^ in die Hände des Rauchers. So werden alle Ihre Wünsche von der «As»nj- erfOUt Zeitschriften. Ausgehend von der Tatsache, daß das deutsche Volk die großen Gelegenheiten seiner Geschichte früher vielfach ungenutzt oorüberaehen ließ, bezeichnete es der Minister als die höchste unserer Generation gestellte Aufgabe, die deutsche Nation zur Vertretung ihrer völkischen Lebensinteressen zu erziehen, mit anderen Worten, das deutsche Volk politisch zu machen. Für die Zeitschriftenpresse bedeute dies, daß auch ihre gesamte publizistische Arbeit heute auf das eine große Ziel, „nämlich den Sieg", ausgerichtet werde. Das Sondergericht in Bromberg ver- handelte miete rum gegen Polen, die an dem planmäßigen Abschlachten der Bromberger Volksdeut- chen in den ersten Septembertagen des vergangenen Jahres teilgenommen hatten. Als Anführer oder Angehörige polnischer Rollkommandos hatten sie Volksdeutsche aus ihrenWohnungen geholt und sie polnischen Soldaten zur Ermordung oder Verschleppung ausgeliefert. Die Beweisaufnahme ergab die volle Schuld der Angeklagten. Der 65jährige Johann Schatten und der 59 Jahre alte Anton K l o s i e w i c z wurden wegen gemeinschaftlichen Mordes zum Tode verurteilt, während der 36jährige Boleslaus Urbanski für schweren Landfriedensbruch 15 Jahre Zuchthaus erhielt. Todesurteil vollstreckt. Am 23. Januar 1940 ist der am 19. Juni 1910 in Königsberg (Pr.) geborene Alfred G o e r k e hin- qerichtet worden, der vom Sondergericht in Königsberg (Pr.) wegen Mordes zum Tode und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit verurteilt worden war. Goerke, ein vorbestrafter und dem Trünke ergebener Mensch, hat sein 4 Jahre altes Pflegekind absichtlich zu Tode miß- handel t__________ Berlin, 24.Jan. (DNB.) Im Mittelpunkt einer Arbeitstaaung der Hauptschriftleiter der führenden deutschen" Zeitschriften stand eine Ansprache des Reichspressechefs Dr. Dietrich. Deutschland, so sagte er, verfüge über nahezu 7000 regelmäßig erscheinender Zeitschriften mit einer Gesamtauflage von über 320 Millionen Exemplaren. Schon diese Zahl beweise, welche bedeutende Rolle die Zeitschrift im Leben unserer Nation heute einnehme. Der Zeitung und dem Buche verwandt, vereinige sie in sich zwei von deren Vorzüge: Aktualität, und Gründlichkeit. Gründlichkeit und Tiefenwirkung habe sie mit dem Buch — ihre Verpflichtung gegenüber dem aktuellen Zeitgeschehen mit der Zeitung gemeinsam. So sei sie besonders tief und persönlich mit dem einzelnen Menschen verbunden. Die heutige politische Organisation unseres Volkes ermögliche die Erschließung gewaltiger Willenskräfte. Diese Waffe des Willens zu stärken, dazu sei vor allem auch die deutsche Zeitschrift berufen. Sie sei es, die unserem Volk in Waffen den Willen zum Sieg mit zu formen habe: „Der Glaube versetzt Berge, aber der Wille bewegt Welten. Der Strom der Energien und Willenswirkungen, die wir zu mobilisieren in der Lage sind, bestimmt das Maß der Kraft, das Deutschland in die Waagschale dieses gigantischen Ringens zu werfen hat." Anschließend empfing Reichsnnmster Dr. Goebbels eine Anzahl von Hauptschriftleitern führender Mehranforderungen m vollem Umfange gerecht zu werden. 6. Neben den Anforderungen, die der Unterrichts- betrieb an die Wissenschaft stellt, wird die Sicherung hervorragender Leistung der forscherischen Tätigkeit gewährleistet. Die Wissenschaft wird durch chre Forschung dafür Sorge tragen, daß Front und Heimat stets mit dem notwendigen Rüstzeug ausgestattet sind. 7. Die deutsche Wissenschaft wird sich von keiner anderen völkischen Einrichtung, der deutsche Wissenschaftler und Student von keinem anderen Volksgenossen in seiner Leistung, in seinem Willen und in seiner Ausdauer übertreffen lassen. Die deutsche Wissenschaft erfüllt damit ein ihr heiliges Vermächtnis und ihre Aufgabe. Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum- schein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und die Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für Stadt Gießen. Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Han- Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Hur Heck ist Preisliste Nr. 5 vom 1. Dezember 1939 gültig. wegzuspringen, als berühre er immer wieder ten Erdboden. Wie eine Fliege, die mit Siebenmeilenstiefeln nach vorn marschiert. Er braust heran, überfliegt ein zweites Mal den Wald, diesmal aber tiefer in Feindesland, um die rückwärtigen Stellungen zu erkunden. Aufgeregt knattern die französischen MG.s und Flugabwehr- waffen chm entgegen. Kommt er unbeschädigt durch? Richtig! Sie kriegen chn nicht! Der Flug ist zu schnell, die Geschosse erreichen ihn Nicht mehr. Da dreht der Pilot wie zum Schein noch einmal um und fliegt ein drittes Mal über die feindlichen Linien hinweg. Die ganze Front ist mittlerweile m Aufregung gekommen. Ein wüstes Geballer fällt über unferen Flieger her, doch er zieht unbeirrt seine Kreise und muß jetzt wirklich alles gesehen und photographiert haben. In einem großen Bogen wendet er dann von der Front ab und fliegt zurück seln, dann dreht er in Richtung Heimat ab. Jetzt erst fängt das erste MG. aus den französischen Stellungen an. Zu spät, unser Flieger ist fort. Schon glauben auch wir chn verschwinden 511 , , , , , sehen, da wendet er und steuert nochmal nach vorn Der Flieger hat seine Sache gut gemacht, auf uns zu. Nur wenige Meter über dem Boden Kurt Günther, fliegend schien er über Hügel und Waldstücke hin-1 ------ Der Reichserziehungsminister gibt eine Neufassung und Ergänzung der forstlichen Studienordnung bekannt. Das Studium beginnt mit Rücksicht auf den Abschluß des aktiven Heeresdienstes grundsätzlich im Wintersemester. Es erfordert eine Studienzeit von mindestens 7 Semestern und eine praktische Lehrzeit von 6 bis 7 Monaten. Darüber hinaus kann der Student der Forst- wisienschaft nach der Hochschulschlußprüfung zwei zusätzliche technische Semester studieren und nach deren Abschluß oie technische Zusatz- Prüfung für Volkswirte ablegen. Wer die Hochschulschlußprüfung besteht, erwirbt damit den akademischen Grad „D i p l 0 m - F 0 r st w i r t , wer die technische Zusatzprüfung für Forstwirte besteht, erwirbt statt dessen den akademischen Grad „D i» plom-For st Ingenieur". P. K. „Zwischen 14 und 16 Uhr klärt deutscher Liefflieger über gegnerischem Vorgelände auf", melkt der Fernsprecher dem Zugführer in einem deut- chen Vorpostenabschnitt. Das Dorf ist durch Draht- sindernisse und Minen gegen feindliche Vorstöße eus dem nur 800 Meter entfernten stark besetzten Walde gesichert. Was aber in und hinter diesem Wald los ist, blieb bisher unbekannt, da sich unsere Spähtrupps nicht unbemerkt in diese gut befestig- isn Waldstellungen vorschleichen konnten. So muß Aufklärung auf anderem Weae gefunden werden. Es ist schon kurz nach 16 Uhr. Ein metallklarer Wintertag ging zur Neige. Wir haben seit zwei Stunden gewartet, ohne daß der gemeldete Tiefflieger eingetroffen ist. Gerade wollen wir unsere Unterkunft wieder auftuchen, da plötzlich kommt er freran. Mit gedrosselten Motoren pirscht er sich einer Landstraße folgend dicht über dem Erdboden fliegend vor. Schnell noch einmal hinaus, um besser beobachten zu können. Da heult auch schon der Motor stark auf. Der Pilot gibt Gas und fegt unmittelbar auf die linke Kante der feindlichen Baumfronen zu. Schneidig liegt er in der Kurve. Jetzt sann er alles sehen, was unseren Augen verborgen bleiben mußte. Nur Sekunden ist er über den Wip- Hitzewelle in Argentinien. Die Hitzewelle in Argentinien nimmt immer größere Formen an. Aus dem Innern des Landes werden 42 Grad Celsius imSchatten gemeldet. Weitere elf Personen sind der Hitze zum Opfer ge- fallen. Seit 1900 war keine solche Trockenheit mehr verzeichnet worden, die verheerende Brände zur Folge hat. In Laprida haben die Flammen die Ernte auf einer Ausdehnung von 200 Hektar zerstört. Diel Vieh kam in den Flammen um. Ausgedehnte Brände werden auch aus Uruguay gemeldet. heftiger Orkan an der südfpanifchen Küste. Während ganz Nordspanien mit einer dicken Schneedecke überzogen ist, wüten in Südspanien, be- sonders an der Mittelmeerküste heftige Stürme, so daß auch hier der Verkehr teilweise lahmgelegt wurde. Bei dem Mittelmeerhafen M 0 t r i I drangen Sturmfluten mit einer Heftigkeit tief ins Land, wie man das dort seit 50 Jahren nicht mehr erlebt hat. Die Straße von Malaga nach Almeria ist an fünf Stellen unterbrochen. In Madrid wurde am Mittwoch mit acht Grad minus die tieftte Temperatur gemesien. Tiefer Schnee macht auch weiterhin den Verkehr unmöglich. Die nach Madrid führenden Hauptstraßen sind unbefahrbar. Infolge der hier ungewohnten Kälte starb sogar der Eisbär des Madrider Zoos, während die Nilpferde mit Hilfe warmer Bäder am Leben erhalten werden konnten. Das zwecke Opfer eines Eiseinbruchs. In Niederlahn ft ein waren vor zehn Tagen beim Eisläufen auf einem zugefrorenen Lahn stück zw e i Knaben im Alter von 10 und 11 Jahren eingebrochen. Wichrend ein Junge damals unter die Eisdecke geriet und nur noch als Leiche geborgen werden konnte, war der zweite Junge gerettet worden. Als Folge dieses Unfalles stellten sich aber bei dem geretteten Jungen schwere Erkrankungen ein, denen er nunmehr erlegen ist. Der wackere Retter, ein Soldat, der versucht hatte, die beiden Jungen zu retten, liegt selbst unter den Folgen seiner edlen Rettungstatlebensgefährlich erkrankt im Krankenhaus. Riesenfeuer In Antwerpen. In Antwerpen brach in einer Fabrik Feuer , aus, das sehr schnell auf zwei benachbarte Waren- 1 Häuser Übergriff. Die Löscharbeiten der Feuerwehr wurden durch die Kälte sehr erschwert. Die Fabrik und die beiden Warenhäuser brannten völlig aus. Der Sachschaden ist sehr beträchtlich. statten. 2. Lehrer und Studenten der deuftchen wissen- schaftlichen Hochschulen übernehmen im Dienst in Front und Heimat freudig jede ihnen gestellte Aufgabe und jedes Opfer. Sie sind gewillt, sich durch ihre Leistung und nie erlahmende Einsatzbereitschaft der hohen, ihnen durch das Vorbild der im Kampfe gefallenen Kameraden auferlegten Verpflichtung würdig zu erweisen. 3, Der Kampf zur Verteidigung von Volk und Reich und zur Herstellung einer gerechten Ordnung in Europa wird nicht nur mit den militärischen Waffen entschieden. Er erfordert auch den Einsatz der politischen und geistigen Rüstung, er wird die deutsche Hochschule und darüber hinaus die gesamte deutsche Wissenschaft be- reitfinten, geistige Waffenschmiede des Volkes zu sein. 4. Der deutsche Wissenschaftler ist bereit, seine ganze Freizeit dem Dienst für Volk und Reich zu opfern. Nach Einführung der Tn- mefter wird die deutsche Hochschule bemüht fein, eine hervorragende Ausbildung auch in kürzerer Zeit sicherzustellen und damit ihrerseits dazu beitragen, das Entstehen von Lücken in der inneren oder ä uh exen Front zu verhindern. , . v. s. Die tunMen Hochschulen begrüßen ee freudig, daß es nunmehr möglich fein wird, den U n t e r • richtsbetrieb in verstärktem U m fang fortzusetzen. Durch vermehrten Einsatz aller Kräfte wird es gelingen, den dadurch sich ergebenden Der Reichsforstmeister hat die Sicherung Brennholzversorgung der Bevölkerung in ländlichen Gegenden angeordnet. In ländlichen Gegenden, in denen sich die von Staat und Partei eingeleiteten Sofortmaßnahmen zur Versorgung mit Kohle aus verkehrstechnischen Gründen usw. nicht auswirken können, sind dort, wo sich Brennholzmangel bemerk- bar macht, sofort für die Waldungen aller Besitz- arten und Größen Maßnahmen zu treffen, die der Bevölkerung eine Selbstwerbung von Stockholz, schwachem Reisig in Schlägen und bei der Läuterung von Jungvestänten sowie das Sammeln von Dürr-, Raff- und Leseholz erleichtern. Line französche Hochschule für Lehrerinnen niebergebrannt Die Hochschule für Volksschullehrerinnen (Ecole Normale d^Jnstitutrices) in der französischen Stadt R u m i 1 l y im Departement Haute Savoie wurde ein Raub der Flammen. Da die Hydranten eingefroren waren und ein eisiger Nordwind wehte, mußte sich die Feuerwehr darauf beschränken, ein Uebergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude zu verhindern. Etwa 100 Insassinnen des Internats flüchteten in der Nacht aus dem brennenden Ge- bäude in ein Hospital. Das Gebäude ist völlig ausgebrannt. Da das Feuer gleichzeitig an zwei per- schiedenen Stellen ausbrach, liegt der Verdacht einer Brandstiftung nahe. Vulkan auf Java in Tätigkeit. Der Vulkan M i r a p i auf Java ist wieder in Tätigkeit. Kurz nach Mitternacht wurden zwei Explosionen im Innern des Berges gehört, worauf 46 Minuten lang dumpfes Dröhnen vernehmbar war. Der Krater des Berges war von einer dichten Wolkendecke umgeben; nur an einzelnen Stellen wurden zwei Feuersäulen sichtbar. Auch nach Anbruch des Tages war die Sicht auf den Berg sehr schlecht, doch konnte später am nördlichen Teil des Kraters eine starke Dampfsäule festgestellt werden. In der Umgebung des Vulkans sind Aschenregen und glühende Sandmassen metergegangen. In mehreren Ortschaften lagen die Straßen und Dächer unter einer dichten grauen Aschendecke. Ein Vulkanologe hat sich nach dem Mirapi begeben.__ lg, bie Wirt- 1 rftonei nentoi tarbeit 1 Sao Der am 3. Februar 1901 geborene Johann Dietz aus Bergrheinfeld (Landkreis Schweinfurt) wurde durch Urteil d e s So nd e r g e ri chte s Bamberg vom 24. Januar 1940 wegen eines fortgesetzten Verbrechens nach § 4 der Verordnung gegen Dolksschädlinge zumT 0 deund zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt. Dietz, der mehrfach vorbestraft ist, hat unter Ausnutzung der Kriegsvechältnifse gemeine Betrügereien begangen. Als angeblicher Frontkämpfer suchte er Familien auf, von denen er wußte, daß Angehörige an der Front waren, und schädigte diese in gemeinster Weise. Das Ge- richt kennzeichnete Dietz als den Typ eines Volks- schädlings, für dessen Taten nur die Todesstrafe in Frage kommen könne. Sühne für feigen ZUorb an Volksbeutfchen. Die Wiedereröffnung der deutschen Hochschulen zum Beginn des 1. Trimesters 1940 nimmt über- regierungsrat Huber vom Reichserziehungs- minifterium zum Anlaß, um in der „Deuftchen Wissenschaft" sieben Leitsätze ter Hochschul- tehrerschaft zu veröffentlichen, die der Vorsitzende der Rektorenkonferenz dem Reichserziehungsminister Rust vorgetragen hat und die von dem Minister gebilligt wurden. Die Leitsätze besagen: 1. Die deutsche Wissenschaft innerhall) und außerhalb der Hochschule bekennt sich feierlich zu Führer und Volk. Sie will durch verstärkten Einsatz und höchste Hingabe mit dazu beitragen, das Ringen des deutschen Volkes um feine Selbstbehauptung und eine gerechte Neuordnung des Zusammenlebens der Völker siegreich zu ge- tiett: Met! Üllet. m xVl ßan. ■ N lMgen nicht; Segen 5 Der. r bet Volk, be- n Db. e Don ■ »bie ist.! derzu. er bei is bet l > sind, t Der- Es hat drei gute Gründe: • Die „Astra" ist aromatisch! • Die „Astra" ist leicht! • Die „Astra" ist frisch! Mit und •/ ohne Mdstck. Rauchen Sie „Astra"-dann sch m u nzeln Robert Thieme 40 Lahre deutscher Fußballsport. Die Gründung des Deutfdjen Fußball-Bundes am 28. Januar 1900 in Leipzig, der am 19. April 1936 seine Aufgaben auf den zur vollen Entwicklung schreitenden Reichsbund für Leibesübungen übertrug, war der Abschluß der bis dahin vielseitigen Bemühungen, dem iiod) jungen Fußballsport eine dauerhafte organisatorische Grundlage zu geben. In den siebziger Jahren gab es in Braunschweig die ersten Versuche mit dem Fußballspiel. Turninspektor Augugst Herrmann und Professor Konrad Koch wirkten hier und führten das später so volkstümliche Spiel ein. Koch übersetzte schon 1875 die englischen Regeln und gründete den Ball- spielverein der mittleren Klassen des Martino- Catharineums. Aber auch in anderen deutschen Gauen regte es sich; überall fand der Fußballsport neue Freunde. So auf dem Cannstatter Wasen bei Stuttgart, in Heidelberg durch den dortigen Flaggenclub, in Frankfurt durch Quartaner der Wöl- lert-Schule auf der Körnerwiese, auf der Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg und in Karlsruhe auf dem Engländerplatz, wo Studenten und Schüler willige Anhänger waren. Es handelt sich dabei allerdings fast durchweg um Rubgy oder eine Mischung des Fußballs mit Aufheben des Balles, die nach eigenen Regeln gespielt wurden,weil zum Rubgy 15, zumFußball aber nur elf Spieler gehörten. In Magdeburg hat man lange Jahre Fußball mit Zwölfer-Manuschaf- tcn gespielt. Am 14. September 1878 wurde mit dem Deutschen Fußballverein in Hannover der erste deutsche Rasensportverein gegründet. Bekannte Mitglieder, die sich später um die deutsche Spielbewegung große Verdienste erwarben, waren Professor Hermann R h a y d t und Professor Dr. Kohlrausch. Am besten kam die Fußballbewegung in Berlin vorwärts, wo der runde Lederball Mitte der achzi- ger Jahre Eingang fand. Schon bald darauf kam es zu Verbandsgründungen, die aber nur eine kurze Lebensdauer hatten. Um diese Zeit unternahmen die ersten Berliner AuswUhl-Mannschaften schon Reisen nach Hanau, Frankfurt, Karlsruhe, Hamburg und später nach Wien, Budapest, Paris und England. Die Reichshauptstadt hat damit eine große Aufgabe erfüllt. Ueberhaupt war Berlin bis lange nach der Jahrhundertwende tonangebend im deutschen Fußballsport. Diese Epoche schloß die Gründung des Deutschen Fußball-Bundes in Gegenwart von 86 Vereinen ab. Die Bewegung wuchs mit Riesenschritten. Im Jahre 1910 zählte der DFB. schon über 1000 Vereine mit fast 100 000 Mitgliedern. Die erste d e u t- sche Meisterschaft wurde 1 9 03 geschaffen, und 1908 kam es zum ersten L ä n d e r k a m p f, bei dem die Schweiz unser Gegner war. 169 Länderkämpfe sind bis heute ausqetragen, 30 deutsche Meister festgestellt worden. Die Kämpfe um den Bundespokal und heute auch die Tschammer-Pokal- spiele erwiesen sich immer als gute Werbung für den Fußballsport, lieber diese und andere Etappen hat sich der Fußballsport, betreut und gefördert vorn Nationalsozialistischen Reichsbund für Leibesübungen, heute zum wirklichen Volkssport entwickelt, dessen Großkämpfe fest im Volke verwurzelt sind. Sport der HZ. im Krieasjabr 1940. Soeben wird das umfangreiche Programm des HJ.-Leistungssports für das Kriegsjahr 1940 bekanntgegeben. Große Veranstaltungen ziehen sich über das ganze Jahr hin. Sie werden eine ausgezeichnete Kontrollmöglichkeit des Leistungsstandes der deutschen Jugend ergeben. Zur ersten Veranstaltung kommen vom 18. bis 26. Februar 1000 der besten Jungen und Mädel zu den 5. Winterkampfspielen nach Garmisch-Partenkirchen. Hier wird auch eine Abordnung der italienischen Jungen mit den Schi- meistern der faschistischen Jugendorganisation einen Länderkampf mit der HI. bestreiten und so die herzliche Kameradschaft der Sportjugend der beiden befreundeten Länder unterstreichen. Nach den Winterkampfspielen werden sich dann die jugendlichen Hallensportler, die Boxer, Ringer, Gewichtheber, Turner und Fechter auf ihre Kampfspiele vorbereiten, die diesmal in Dresden erfolgen. Auf dem Höhepunkt des Jahres werden auch wieder die Sommerkampffpiele ausgetragen. Wirtschaft. Rhein-Maimsche Börse. Ilcberwiegend fester. Frankfurt a. M., 24 Jan. Auk Grund weiteren kleinen Anlagebedarfes der Kundschaft, dem Angebot nur vereinzelt gegenüberstand, nahm auch die heutige Börse am Aktienmarkt einen überwiegend festeren Verlauf. Die Geschäftstätigkeit blieb allerdings in engen Grenzen, auch waren die Kursveränderungen im allgemeinen geringfügig. Stärkere Abweichungen als 0,50 bis 1 o. H. beruhten auf Zufall. So z. B. die 2,50prozentige Steigerung von Scheideanstalt auf 234,50, die 4proz. Erhöhung bei Salzdetfurth auf 195, ebenso anderseits die bis 1,75 v. H. betragenden Rückgänge bei Aschaffenburger Zellstoff auf 160 (107,75) und bei Haufwerke Füssen auf 139,50 (141). Etwas lebhafter lagen Montanwerte, Mannesmann 114,50 bis 114,75 (114,25), Verein. Stahl 105,75 bis 106,25 (105,25), Buderus 101 (100,50). JG.-Farben fetzten mit unv. 170 ein, waren aber im Verlaufe 0,50 v. H. höher gesucht. Autowerte schwächten sich etwas ab, BMW. auf 147,13 (148) und Daimler auf 125,75 (126,50), während Maschinen- und Elektropapiere wenig verändert lagen. Am Renten markt setzten sich weitere Anlagekäufe fort, bevorzugt blieben Pfandbriefe und Reichsschatzanweisungen. Auch an den übrigen Märkten erfolgten bescheidene Käufe. Liqui-Pfand- briefe jedoch etwas schwächer, Franks. Pfandbriefbank auf die bevorstehende Auslosung 0,50 v. H. ermäßigt auf 101. Industrie-Obligationen schwankten bis 0,50 v. H., Stadtanleihen lagen behauptet. Reichsbahn-VA. zwar ruhiger, aber nochmals höher mit 127,25 (127,13), hingegen Reichsaltbesitz 140,65 (141). Während Steuergutscheine I unverändert blieben, zogen die der Serie II durchweg 0,13 v. H. an. Im Verlaufe verstärkte sich die feste Tendenz, wenn auch das Interesse auf Spezialwerte beschränkt blieb, indessen zog der Gesamtmarkt hiervon Nutzen. Gegen den Anfang ergaben sich bei einer Reihe von Werten Erhöhungen um etwa 0,25 bis 0,75 v. H. JG.-Farben stiegen um 1,50 v. H. auf 171,50 und Salzdetfurth ebenfalls um 1,50 vom Hundert auf 196,50. Fest lagen außerdem Kali Chemie mit 166 (162), ferner nach Pause Mansfeld er mit 191 (188) und Berger Tiefbau auf 143,25 Im Freiverkehr waren Bürbach Kali zu 107,50 gesucht, im übrigen lag der Markt still, aber fest. Tagesgeld unv. 1,75 vH. Jranffurfer Getreidebörse. Frankfurt a. M., 24. Jan. Alle Preise blieben gegen den Markt vom Montag unverändert. Tendenz ruhig. frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a7M., 25.Jan. (Vorbericht.) Der Hauptmarkt für Großvieh und der Nebenmarkt waren hinreichend beschickt. Das gesamte Vieh wurde zugeteilt. Bezahlt wurden für etwa 50 kg- Lebendgewicht: Ochsen 35 bis 46,50 RM., Bullen 35 bis 44,50, Kühe 16 bis 44,50, Färsen 27 bis 45,50, Kälber 30 bis 65, Hämmel 30 bis 51, Schafe 25 bis 44, Schweine 49,50 bis 55,50 RM. Hundfunkprogramm 5^eifag, 26. Januar. 6.10 Uhr: Morgengymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7 bis 7.15: Nachrichten. 8: Landvolk, merk' auf! 8.10: Gymnastik. 9.15: Mutter turnt und spielt mit dem Kind: „Unser Schneemannspiel". 9.30: Schulfunk (Mittelstufe) „Buna in der Erprobung". 10: Frohe Weisen. 10.50: Sportbericht. 11: Konzert. Das große Orchester des Reichssenders Frankfurt. 11.50: Mikrophon unterwegs. 12: Die Werkpause. 12.30 bis 12.40: Nachrichten. 13: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.15: Der fröhliche Lautsprecher. 15.45: Heimatsprache — Mutterlaut (V): „Hui Wäller allemal". Lustige Geschichten aus dem Westerwald. 16: Nachmittagskonzert. 17 bis 17.10: Nachrichten. 17.45: Klingende Liebesgaben des Reichssenders Frankfurt. Eine fröhliche Stunde bei und für unsere Kameraden am Westwall. In Verbindung mit der NS.-Eerneinschaft „Kraft durch Freude". 19.10: Don Berlin: Nach des Tages Arbeit. Dazwischen 19.10: Berichte. 20: Nachrichten. 20.15: Übertragung vorn Deutschlandsender. Dazwischen 22 bis 22.15 und 24 bis 0.15: Nachrichten. Karl Hofmann, Schreiner i.R. im Alter von 77 Jahren. Gießen (Dammstraße 47). den 24. Januar 1940. 402D Watzenborn-Steinberg. Leihgestern, den 25. Januar 1940. Die Beerdigung findet Samstag, den 27. Januar, nachm. 2% Uhr statt 404D Am 23. Januar verschied sanft mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater Die Beerdigung findet am Samstag, dem 27. Januar, vormittags 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. In tiefem Schmerz; Ernst und Karl Wehrum nebst allen Angehörigen. Die trauernden Hinterbliebenen: Marg. Hofmann, geb. Schäfer, und Kinder. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, am Mittwoch, dem 24. Januar, unsere gute, treusorgende Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Marie Wehrum, geb. Maid im fast vollendeten 65. Lebensjahre von ihrem schwerem Leiden zu erlösen. Zum 1. März ehrliches, fleißig. MW gesucht. 1 0246 Lndwigsplalz 9II. Zeitrnigslrägerin für nachmittags ll/o Std. gesucht. Walltorstr. 21. Kl eine Anzeig en 'm Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und gelesen. Gnädige Frau! Beschäftigt Sie auch augenblicklich der Wunsch,Ihre Figur etwas zu verbessern? Gelbe Drops machen schlank ohne zu schaden. 3ooV Kurpackung2.75, Großpackung 10.- Drogerie Elges, Seltersweg 66 Drog. Kilbinger Nacht, Seltersweg 69 Victoria - Drogerie, MarktstraBe 5. Eintagsküken sind ab Februar lieferbar. Bestellen Sie jetzt schon. Gie&ener Zoo BeiKältenodNälle werden Organe und Gesundheit Gefahren ausgesetzt. 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Januar, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. _________________________________0242 Keine Ursprungs- AWmmöiuMer Vermählungsanzeigen bei Brühl Schulstr.7 (ßiwtx^6- Zeugnisse, sondern nur Zeugnis, abschriften dem Be werbungsichreiben bei legen! — Lichtbilder undBewerbungSunter- lagen müssen zur Beo meidung von Verlusten auf der Rückseite Namen und Anschrift des Bewerbers tragen! Wir suchen sofort ein Ijchr mildesten und eine Volontärin für unsere Modewerkstätte. Schr.Angeb.unt. 0239 an d.G, A. gesucht. «so Fritz Heinzerling Minerolwafser-Grohlstinülung.Gietzen Hausmeislerehepaar für größere Verwaltung nach Wetzlar gesucht. Wohnung vorhanden. Ausführliche Bewerbungen unter Vorlage von Zeugnissen unter 405D an den Gießener Anzeiger. 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Dann steht sie auf, und die kleine Mutter steht auch auf. Die Birkenyoferin möchte die Telephonnummer des jungen Mannes haben, um ihm gleich mal im Büro zu [agen, daß sie ihn erwartet. Als sie aber sicht, oaß die Finger der alten Frau Schwertfeger so heftig zittern, daß auch nicht eine Zahl richtig zustande kommt, ist ihr Mitleid größer als ihre Zurückhaltung „Ich soll den Jungen nämlich von meb ner Nichte Anne grüßen, und dabei wollte ich ihn denn gleich fragen, ob er nicht schon die Kartoffel' und Rübenernte auf dem Birkenhof mUmamtü will.* (Fortsetzung folgt)