Hii Die Mittagsnununer llbr hf>$VnniihenblntteT AiMlinmBild DieLchnlle »I-aats-Be^ugsvreis: L , 4 Beilagen RM 1.95 tiiie Illustrierte . 1.80 ftiitellflebübr. „ 25 Zrb bei Nichterscheinen -Dn einzelnen Nummern tniolge böberet Gewalt Nr-nsvrechanschluK <251 D^btlinschrift:„An^eiger" fiittrberf 1l6*»^rnnff. M r Ä A Samstag, 2b / Sonntag, 22. Deientber 1940 Gietzeim Anzeiger BrflllM»» Uwiiierfttätsbnuterei B. Cafe General-Anzeiger für Oberhessen •rsszzssiz*' 28 v. und ^sprechend, nach Westen |aeroonner >birae der ehedem eine sortzufahreni weitaus stärker war al- die gesamten phita», nil .r ' allmählich die fragen Natia^n zu,amm-m Man fug. .n der , M £ di- autz-rhall- d-- Materiellen Sprache. Das schwerwiegendste Problem für England ist jedoch der kanadische Mensch. Seine volk- liche Zusammensetzung spielt dabei nur eine unter- geordnete Rolle. Von den 11 Mill. Einwohnern sind kaum 200 000 Farbige, alle übrigen sind Weiße, davon 40 v. H. britischer Vertun ft, 12 v.H. irischer daraus, daß das kanadische Kerngebiet bis 1783 französischer Besitz war. Diese verschiedene Herkunft ruft zwar gelegentlich Schwierigkeiten hervor, doch dürften diese nicht zu ernsthaften Konflikten führen. Die Hauvtschwierigkeit des kanadischen Menschen ist seine geringe Zahl auf einer so ungeheuren Fläche : «nur 1 Mensch kommt hier auf einen qkm! Wenn man nun feststellt, daß von den 11 Mill. Einwohnern je 1,2 Mill, in Bergbau und Industrie sowie in Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei tätig siyd, so bedeutet das schon eine ungewöhnliche Anspannung des einzelnen, besonders wenn man die riesigen Entfernungen in Betracht zieht. Die Sorgen und Nöte Churchills für die nächste politische und kriegerische Zukunft Großbritanniens erfahren eine weitere bemerkenswerte Beleuchtung durch den Leitartikel der Zeitung „ABC", der da- vona usgeht, daß der inzwischen schon abebbende Vormarsch in der Wüste, Churchill in keiner Weise die Gefahren vergessen läßt, denen das britische Weltreich entgegengeht. „Er weiß", so schreibt das ^Varangberg" (2842 DRT.) wurde etwa 456 Meilen westlich der irischen Küste von einem U-Boot angegriffen. der Nacht zum 20. Dezember griffen Kampfflug, zeuge krlegswichlige Ziele in der Stadtmitte von London erfolgreich mit Bomben an. Britische Flugzeuge verursachten in der letzten Nacht in Westdeutschland durch Bombenabwurf nur leichten Gebäudeschaden. Zwei Zivilpersonen, die sich außerhalb des Luftschuhraumes befanden, rour- den gelötet. Das Eichenlaub zum Ritterkreuz fßi- Kapitänleutnant Schepke. Berlin, 20. D-z. (DBB.) Der Jührer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat Kapitänleutnant Schepke, Kommandant eines Unterseebootes. das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und folgendes Telegramm an ihn gerichtet: „3n dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen anläßlich der Versenkung von 200000 Tonnen feind- lichen handelsschiffsraumes als sieben- fern Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler." imnt hat. . _ .Nach den vorstehenden Darlegungen tann man Wa nicht anders als ein gesegnetes Land be- V1 ihnen. Für England allerdings muß m n me kmschränkung machen, daß zwischen ihm Kapitänleutnant Schepke versenkte insgesamt 208975 BNT ,r wissen nichts und fürchten alles." Wachsende Unruhe in der englischen Oeffentlichkeit. IlEiL0 0 I e 0 e 11 fei ber Mann, auf den man in London j-tzt alle Hoffnungen fetze. Man liamrnere nch in politischen Kreisen an den Satz Roosevelts von dem Wasserschlauch, den man feinem Nachoarn für das brennende Haus zur Dermgung stellen mülle und den man nach dem Brand wieder erhol- ten werde. In diesem Sinne glaube man in London, daß im Dezember die zweite Phase dieses Krieges ^Abschließend kabelt der Korrespondent von ABC " daß das Unterhaus am Donnerstag unter diesen Eindrücken sehr geheimnisvoll zusammenge- treten sei und daß Churchill bei seiner Rede osten- bar den Kopf ganz anderswo als im Par- lam-nt gehabt habe, nämlich bei feinen Sorgen, bei feiner Verantwortung und bei Problemen, vor deren Lösung er mehr oder weniger ratlos stehe. „Er Hochdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Neuyork, irn Dezember 1940. .Unaufhörlich rollen dje deutschen Flugzeugge- slhvoder über die britische Mutterinsei und zer» Ujgen, mit London beginnend, ein Wirtschafts- ge:iet nach dem anderen. Die Mitglieder der Chur- chi.-Reaierung versuchen zwar, durch Reden und Dstckerschwärze diese harten und immer be» drihlicher werdenden Tatsachen als im ganzen ge- rirgfügtg hinzustellen. Zugleich verweisen sie, ge- hjjermaßen als immerwährendes Trost- und Stär- ku-gsmittel, auf die „unerschöpflichen Reichtümer vr Kraftquellen" des Weltreiches. Als Bei- fp I dafür wird besonders gern, die letzte Zuflucht L-: britischen Plutokraten, das Dominion Kanada Igrannt. Wie steht es mit der Richtigkeit dieser Uiauptung? In einem kann ihr nicht widersprach^ werden: hinsichtlich der geographischen Tat- Den! Es ist durchaus zutreffend, daß Kanada |bt nur mit 9,6 Mill, qkm das größte z u - fommenhängende britische Gebiet ist, den Segnungen ausgerechnet der durch U-Boote „verseuchte" Ozean liegt. Es kommen noch etliche Bedenken hinzu: da ist zunächst das Klima in Kanada. Die hier behandelten wirtschaftlich so wertvollen Landschaften liegen allerdings sämtlich südlicher als beispielsweise Berlin. Ja, die Niagarafälle können sich rühmen, mit Rom auf demselben Breitengrad zu liegen. Und doch welcher Unterschied im Klima! Fast alljährlich erfährt man aus der Presse, daß die Wasserfälle des Niagara zum mindesten mit einer starken Eiskruste bedeckt sind, wenn sie nicht gar völlig einfrieren. Es muß hier die Feststellung gemacht werden, daß die für England als Kraftquelle wichtigen kanadischen Landschaften in einem solchen Maße schutzlos den polaren Einflüssen ausgesetzt sind, daß diese ständig, im Winter wie auch im Sommer, ein erhebliches Unsicherheitsmoment in das kanadische Wirtschaftsleben bringen. Die Züchtungsversuche mit widerstandsfähigem Weizen reden in dieser Beziehung eine sehr vernehmliche Aus der Wesen Ebene. Es ist nicht jedermanns Sache, in Kriegszeiken große Feste zu feiern. Aber wenn wir in wenigen £ag,n das Weihnachtsfest begehen, dann ist das ja kein bloßes Privatvergnügen, sondern eine deutsche Volksfeier, die im besonderen Maße geeignet ist, die Verbundenheit zwischen allen Volksgenossen, insbesondere aber zwischen Front und Heimat zu unterstreichen und zu festigen. Der brennende Lichterbaum verkörpert für uns dm Sieg des Lichtes in d"m unablässigen Ringen zwischen den chaotischen Gewalten der Finsternis und der lebenspendenden, ordnenden Schöpferkraft. Wir sehen daher in ihm auch ein Sinnbild unseres eigenen politischen und militärischen Kampfes, der eine alte, verrottete Welt beseitigen muß, um die Bahn frei zu machen für das Lebensrecht und die Lebensentfaltung der jungen, aufstrebenden Völker. Das deutsche Weihnachtsschiff, das dieser Tage in Oslo einlief, die unzähligen Weihnachtsgrüße und Feldpostpäckchen, die in den vergangenen Wochen an alle Frontstellen zwischen Kirkenes und der spanischen Grenze geschickt wurden, sie sind die Zeichen der Liebe und des Vertrauens zu unseren Soldaten, aber auch der kampfesfrohen Sie- gesgewißheit, die Wehrmacht und Heimat gleichermaßen beseelt. In den westlichen Ländern hatte Weihnachten niemals einen so tiefen Sinngehalt wie in Deutschland. Es war dort mehr ein Anlaß z-u äußerlichen Vergnügungen. So bleibt für die Engländer in diesem Jahre vom Weihnachtsfest kaum mehr übrig als der Name und das Datum. Denn weder können die Briten mit der Sonnenwende ein in- Oie gemischten Kommissiouen zur Ourchführunq des Dreimächtepaktes. Berlin, 20.Dez. (DRV.) 3n dem Dreimächtepakt zwischen Deutschland, Italien und Japan ist die Bildung gemischter technischer Kommissionen vorgesehen,, die die Aufgabe haben, den Pakt zur Durchführung zu bringen. Die drei Regierungen haben sich darüber geeinigt. In den drei Hauptstädten je eine politische-Genera lkommission sowie je eine militärische und eine wirtschaftliche Kommission zu bilden. Nachdem die gemeinsamen Vorarbeiten abgeschlossen sind, werden diese Kommissionen nunmehr ihre Tätigkeit ausnehmen. Frankreichs Lustfahrtminister in Syrien. Vichy, 20. Dez. (Europapreh.) Der franzöosische Lustfahrtminister General B e r g e r e t ist auf dem Flugplatz Beirut gelandet, wo er von zahlreichen militärischen und zivilen Persönlichkeiten empfangen wurde. Die militärischen Ehren wurden ihm von Abteilungen aller Truppengattungen erwiesen. Man erklärt in amtlichen Kreisen, daß General Bergeret die Luftstreitkräfte und die gesamten Flugstützpunkte des Nahen Ostens besichtigen wird. Seine Reife wird im Zusammenhang mit der bevorstehenden Ankunft desneuenOberkommissars, General D e n tz , besonders beachtet. Man erblickt hierin den Wunsch der Regierung, ähnlich wie mit der Entsendung des Generals Weygand nach Nordafrika, möglichst viel für die Sicherheit des französischen Kolonialreiches zu tun. Amer.ka« Vertretung in Vichy. Washington, 20. Dez. (Europapreß) Der neue Botschafter der Vereinigten Staaten in Frank- reich, Admiral L e a h y , reift auf Anordnung Roos»- velts an Borddes amerikanischen Kreuzers „Tuscaloosa" über den Atlantik, damit der Botschafter auf dem schnellsten Wege nach Dichy gelangen kann. Der Kreuzer fährt von Norfolk in Virginia ab und wird Lissabon anlau- sen. In Washington wird bestätigt, daß der in Vichy befindliche Botschaftsrat nach Nord- a f r i t a reifen wird, um die Konsulate der Vereinigten Staaten in den französischen Kolonien zu inspizieren. niD Papierfabriken, ms , r \ i hgenbem Maße die Wasserkraft benutzt, besonders^ b'fcnige, welche die gewaltigen Fluten des St. Oo- uerzstromes sowie die von ihm gespeisten Niagar IpEe liefern. v ri f. | Weltwirtschaftlich sind die nordwestlich des Iftcngebietes gelegenen Länder von größerer W ch- hltat. Hier erstreckt sich die unübersehbare ^amen- irische Weite, die der Mensch allem nicht mehr linoältigen kann, wo er sich des starken Armes der Ivlnfchine bedienen muß, um die gewaltige Natur Ist dienstbar zu machen. Zunächst kommt eine ne» Ißs Waldzone, die sich westwärts über ein Ge- Ittit von etwa 3 Mill, qkm hinzieht. Sie wird von Ist nördlichen Pazifikbahn von Quebec über Wm- l'b'eg nach Vancouver erschlossen; ein, Geoiet von |ir vierfachen Größe des Großdeutschen Reiche , Iü5)ts anders als Mischwald, der sich nur nicht recht I m die Höhe recken kann, weil die eisigen P - lönbe ihn immer wieder von Zeit zu Zeit ducke » . I Südlich der Waldzone dehnt sich vom Oberen, 16«, oenau seiner Breite entsprecht ®eftcn |!i‘ Gürtel bis ins Felsengebirge, der ehedem e I-Mbersehbare Prärie war, jetzt aber em einziges »feenhaftes Getreidefeld d'rste-.. .:-'6T It'-mb aus bäuerlicher Wirtschaft allmählich kdioßlandwirtschaft, die fast ausschließlich mit ^0= Ihnen betrieben wird. Im allgemeinen gebraucht > r Weizen über vier Monate von der Aus- st t bis zur Ernte. Hier aber gelang es, Weizen $ züchten, der in weniger als *00 Tagen So konnte man den Anbau auch überall da '•o- nenb gestalten, wo auf wenigstens 1W rro]i Jnc Tage im Jahre zu rechnen war, d H. man Wt die Anbaufläche nach Norden erheblichi er öiitern, wodurch die Wege zu den Derbrauch.rn 'n Osten nicht allzu weit wurden. In Kanada sind tiv. jetzt 235 000 qkm unter den Pflug aenmnm n v-rden. Es liefert allein an Weizen etwa 35 O-Jl " hr, als der Bedarf Englands betragt, daneben 'ch 10 v.H. der Welterzeugung an H a t er unv "v.-H. an Gerste. Es verdient also daß m die „Kornkammer des Weltreiches g Kanada, das gelobte Land der britischen plutokratie ^on unserem O.-Äerichterstaiter. neres Erlebnis, eine Hoffnung auf die Wende ihres politischen Schicksals verknüpfen nock können sie diesmal über jene materiellen Voraussetzungen verfügen, die bisher für eine englische Weihnachtsfeier üblich und nötig waren. Die speziellen Getränke und Lebensmittel sind auf der Insel so knapp geworden, daß nur noch sehr begüterte Familien sich den üblichen Weihnachtsschmaus erlauben können. Die Masse der Bevölkerung aber muß sich die Mahnung des britischen Ernährungsministers zu Herzen nehmen, den Leibriemen noch enger zu schnal- len. Seit dieser ministeriellen Aufforderung sind nur einige Wochen vergangen, aber ihre Berechtigung hat sich inzwischen volj erwiesen. Diele Lebensmit- - telrationen mußten in England herabgesetzt, andere ganz aufgehoben werden, weil sich angesichts der geringen Vorräte eine Verteilung nicht mehr lohnte. Die Briten sehen darin mit Recht eine Folge der deutschen Gegenblockade, die von Woche zu Woche schärfer und nachhaltiger wird. Wie die letzten Schiffsverlustlisten der britischen Admiralität beweisen^ lassen sich die wachsenden Erfolge der beut« scheu U-Boote vor der Inselbevölkerung nicht mehr verbergen. Trotzdem übt Churchill auch weiterhin noch seine Verschweigetaktik, indem er mindestens die Hälfte der erlittenen Schiffsverluste unterschlägt. Auch auf einen anderen wichtigen Punkt wagt man nicht hinzuweisen. Das ist die Tatsache, d-aß^ die enclifche Schiffsbauindustrie auch nicht entfernt ■ mehr imstande ist, die verlorengegangenen Brutto« regiftertonnen durch Neubauten zu ersetzen. Aus einer versteckten Meldung des „Daily Expreß" wissen wir beispielsweise, daß die Werften in Einer« Loern auch das dem Mutterland Zürich st liegende. Die zwischen beiden liegende i (Erlernung von 3000 km werden jedoch vom A t» I ici tisch en Ozean eingenommen, der den deut- jtfn U-Booten auf einer noch längeren Front zu- glich ist. Der Verbindungsweg zwischen Mutter- lü'iD und Dominion ist also zum mindesten aller- V „Zufälligkeiten" ausgesetzt, über welche ja die tschen Heeresberichte laufend zu melden pflegen! Acht weniger zutreffend sind die wirtschaft- Ihen Möglichkeiten, die in dem gesamten bri- tijen Nordamerika stecken. Betrachten wir sie, vcm £cn nach Westen gehend, wobei vorweg ange-- urft wird, daß jede 1000 km weitere Ent - ficnung sie natürlich in ihrem Werte für das Wterlanb herabsetzt. Da erscheint zuerst die lu OOO qkm große Insel Neufundland. Sie H: seit 1933 als Halbdominion wieder enger an Lidon gebunden als an Kanada. Der Gouverneur i[: ein britischer Admiral. Die Insel stellt den End- mit der englischen Luftverbindung zwischen Siropa und dem angelsächsischen Amerika dar. Aus ih:sn reichen Holzbeständen liefert sie Zellstoffer- gniHe, die wertmäßig schon den Einnahmen aus F cherei und Bergbau, den überlieferten Erwerbs- pellen, gleichkommen. Doch braucht der Zustand ; Röt zu bleiben, denn die großen Mineralvorkom- || mren, vor allem Eisen- und Kupfererze foroie ssihle, sind bis jetzt noch wenig erschlossen. i Liehr ist das der Fall auf dem Festland sud- ; Glich davon am St. Lorenzstrom. Hier befindet 1 st das Kerngebiet des Dominions im Süden der ! sKvvinzen Quebec und Ontario. In ihnen i Eifern bäuerliche Landwirtschaft, Bergbau und I Wuftrie miteinander. An Bodenschätze n rom» i nm vor Gold, Nickel, Kupfer, Blei, Zink, Silber, I Hin, Eisenerz und Asbest, und zwar in solchen Ifengen, daß der Anteil an der Weltgewinnung Sie Nickel 80 v.H., Asbest 55 v.H., Bl e i : li o. H. und Gold 5 v. H. beträgt. Auch Kohle 11 in erheblichen Mengen vorhanden, wenn auch |l ihe Verteilung sich so gestaltet, daß sie gerade an h Hauptbedarfsstellen fehlt. Trotzdem hat sich eine breits lebhafte Industrie für Maschinen- und ^Sineugbau entwickelt. Selbst Flugzeuge werden V hi'gestellt, so daß die kanadische Industrie tm Nay- nm des Weltreiches schon eine angemessene wehr- | ivrtschastliche Aufgabe erfüllen kann. Daneben um- 4 tot die Industrie in Quebec und Ontario zur K ihberung und Ergänzung der Landwirtschaft | Tihlen, Lederfabriken, Brauereien, Konserven- | wb Papierfabriken. Als Energiequelle wird in 7!eve Handelsschiffsverluste. Berlin, 20. Dez. (DNB. Funkfpruch.) Der bei» gische Passagierdampfer „M acedonier" 15227 BRT.) ist als o e r l o r e n zu betrachten. Das Schiff rühr unter Kontrolle der britischen Regierung. Es war früher insbesondere in der Fahrt nach BelgÜch Kongo beschäftigt, lieber das Schicksal der Besatzung liegen keine Nachrichten vor. Der britische 3660 BRT. große Frachtdampfer „A m i c u s" wurde im Nordatlantik westlich von Irland torpediert und ist gesunken. Die amerikanische Radiostation Mackay Radio fing einen Funkspruch des englischen Dampfers „Carlton" (5162 BRT.) auf, nach dem das Schiff 450 Meilen westlich Irlands durch ein Udoot torpediert worden sei. Auch der Norwegenfrachter Der Wehrmachtbericht vom Freitag. Berlin. 20. Dez. sDRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Lin U-Boot meldet die Versenkung seines 4 0. feindlichen Handelsschiffes. Damit hat dec Kommandant dieses Bootes, Kapitänleutnant Schepke, eine Gesamtverstnkungs- Ziffer von 208 975 BRT. erreicht und somit als dritter Unterseebootskommandant die 200 000- Tonncn-Grenze überschritten. Bei einem Torpedoangriff feindlicher Flugzeuge auf ein deutsches Vorpostenboot erzielte das Boot durch die sofort einsehende Abwehr mehrere Treffer auf ein feindliches Flugzeug, während die feind- lichen Torpedos ihr Ziel verfehlten. Die Luftwaffe führte gestern Aufklärungs- flüge über Großbritannien durch. 3m St Georgs-Kanal südlich Larnsore Point gelang es, ein Schiff von 1200 BRT. durch Volltreffer mittschiffs zu verfeuken. In Gegenüber solchen unwiderleglichen Feststellungen wirkt es grotesk, wenn das Reuterbüro jüngst die Engländer damit trösten wollte, daß Kanada 2 250 000 Soldaten stellen könnte, das wäre mehr als 20 v. H. der Gesamtbevöl» kerung; eine Forderung, die schon in einem kleinen, dicht besiedelten Sande schwer zu erfüllen wäre. In der kanadischen Großräumigkeit ist sie einfach unmöglich. Tatsächlich hat Kanrda im Weltkriege auch nur 420000 Mann über den Ozean geschickt. Das war schon allerhand. Wollte es jetzt diese Ziffer bloß verdoppeln, so hieße das die industrielle Leistung Kanadas erheblich herab- setzen. Bei einem Materialkrieg wie dem jetzigen wäre das besonders verhängnisvoll. Als Endergebnis bleibt also, daß die Kraftauelle Kanäda doch nur ein sehr bedingter Ersatz für die zerstörten Heimatgebiete ist, wobei die wachsenden D"rluste durch H britischer Herkunft, 12 v. y. trqmer U-Boote noch gar nicht einmal in Anschlag ge- H. französischer. Letzteres erklärt sich! bracht worden sind. sprach weniger sicher, weniger selbstherrlich, weniger prägnant, als man es bisher von ihm gewöhnt war, und wichtiger", so schließt der Korrespondent sein Kabel,, „ist nicht das, was er sagte, sondern das, was er nicht sagte/ Madrid, 21. Dez. (Europapreß.) Der Londoner Korrespondent des führenden spanischen Blattes „ADT^, Louis Calvo, berichtet ausführlich von den wachsenden Sorgen der britischen Oefsenllich» feit über die möglichen Vorgänge des bevorstehenden Winters. Einleitend bemerkt der Korrespondent, daß der Luftkrieg über England im November 4o68 Tote und 6202 Verwundete gefordert hat. „Regelmäßig tauchen jetzt", so berichiet er weiter, „die Be- rrachiungen und Sorgen über eine bevor» stehende Invasion und schwerste Gefahren für die Insel auf. Die Ruhe, die in der Presie und in den politischen Kreisen zur Schau getragen wird, j^ureia) erugegenycyi. , ,u ist lediglich gemacht. Wir wissen nichts und ^cn Ernst der Tonnageverluste mir fürchten alles, das ist der ©e;amteinorucf, der 6er briti^en Handelsflotte zu würdigen und die wuchtend über der Zivilbevölkerung Londons lastet. Unruhe, die Deutschland der Insel durch die Be- Die Times" spricht es offen aus, daß die brt» setzung er gesamten Atlantikküste Frankreichs befischen Behörden jeder Art jetzt Vorbereitungen reitet. Dieser Winter, so glaubt man in London, treffen unb treffen müssen. Der „Eoening S.an», kann die peinlichsten Ueberraschungen dard" geht noch weiter, indem er den Satz Roose- hinsichtlich einer Invasion bringen. Im Mittelmeer velts unterstreicht, der gesagt hatte, daß kein mird der Krieg weder gewonnen noch verloren bedeutender Krieg heutzutage mit Geld werden. Was England zur Kapitulation bringen 1 ernennen oder verloren wird, um dann selbst kann, ist der Verlust der Freiheit seiner H a n - „Die Welt erwachte im letzten Som- b e (s ro e g e im Atlantik". Weiter heißt es in me/ um festzustellen, daß eine arme Nation bcm Artikel, Großbritannien würde den Kamps » .... -f- v:- ichf sortsetzen können, wenn es eines Tages ohne rraiiiajKii o-,-.......... . « I Verbindungen mit den Vereinigten Staaten und Oeffenllichheit hinzu, daß die Schlachten in Flau- Kanada wäre. Das sei die gefährlichste und hoff« dem und Frankreich weniger mit gefüllten Geld» ■ nungslofefte Katastrophe, die schlimmer sei als eine iäden gewonnen wurden als durch eine Kraft und Z-rstörung Londons oder irgend einer anderen eine Gewalt, die außerhalb des Materiellen Stadt. Pool nur noch zwei Drittel ihres Friedenstempos erreiä)en. Nimmt man an, daß der Schiffsbau in den übrigen englischen Hafenstädten nicht schwerer beeinträchtigt ist, und stellt man in Rechnung, daß die Gesamtproduktion der englifdjen Werften im Frieden eine Million BNT. jährlich betrug, so ergibt sich, daß die heutige Erzeugungskapazität der englischen Wersten allenfalls ausreicht, um in einem Jahr die Schifssverluste von einem, höchstens zwei Monaten auszugleichen. Diese Bilanz mufj für die britischen Kriegsmacher erschreckend sein, umso mehr, als keine Möglichkeit besteht, den Schiffsbau anderer Länder für die englischen Bedürfnisse zu mobilisieren, wie es noch im Weltkrieg geschah. Der Wettlauf zwischen den Bersenkungsziffern und den Neubauziffern ist daher schon entfdücben. John Bull sieht sich auf eine schiefe Ebene gesetzt, auf der es kein Halten mehr gibt. In dieser ungemütlichen Situation hot Churchill tkiü Dümmste getan, was er tun konnte. Er hat alle vorhandenen Reserven an Empire-Truppen, an modernen Waffen, an Transport- und Kriegsschiffen zusammengerafft, nicht etwa, um der bedrohten Insel Luft zu oersä>affen, sondern um diese Reserven auf einen, wenn auch dem wichtigsten Nebenkriegsschauplatz, für eine Gewaltunler- nehmung einzusetzen. . Daß England burd) seine Df (e nsjve in Aegypten die Italiener entscheidend treffen und vielleicht sogar zur Kapitulation zwingen könnte, wie gewisse britische Presseorgane in ihrem Spekulationseifer verkünden, hat Churchill natürlich selber nicht angenommen. Es bleibt zur Erklärung der Wüstenschlacht also nur ihr Propagandazweck. Um die Inselbevölkerung von ihrer mißlichen Lage und von der Erkenntnis der deutschen Luftüberlegenheit abzulenken um aber auch den Glauben der mißtrauischen Pankees an die Macht des Empires wiederherzustellen, wurde das Abenteuer der Wüstenschlacht unternommen. Aber alle Welt ist sich darüber klar, daß die Erfolge dieser englischen Gewaltanstrengung, die ja aus einer Notlage geboren wurde, in keinem Ber- bältnis zu den ungeheuren Kosten stehen. Neben den sehr starken Verlusten an Menschen und Material, darunter zwei Kreuzern auf dem Kampffeld, mußte die englische Kriegführung eine weitere Schwächung der Inselverteidigung und der Inselversorgung in Kauf nehmen, onne daß Aussicht bestünde, die im und am Mittelmeer eingesetzten Kräfte für den Inselschutz wieder frcizubekommen. Es hat sich nämlich schon jetzt erwiesen, daß selbst eine starke personelle und materielle Uebermacht nicht ausreicht, um den zähen Widerstandswillen der italienischen Soldaten zu brechen. Dabei sind bisher nur ganz geringe Teile des italienischen Kriegspotentials überhaupt in Anspruch genommen worden. Entwickelt nunmehr Italien seine geistigen und materiellen Energien, deren Vorhandensein cs in früheren Kriegen, in Abessinien und Spanien, hinreichend bewiesen hat, jo muh die Lage der Engländer im östlichen Mittelmcer bald hoffnungslos werden. Im übrigen darf sich der Glücksspieler Churchill darauf verlassen, daß die Stahlachse, wie Mussolini die deutsch-italienische Freundschaft genannt hat, ihrem Namen unter allen Umständen Ehre machen wird. H. Evers. Rekordernte in USA ,aber Hungersnot im Miffiffippi-Gebiet. Washington, 20. Dez. (Europapreß.) Wie das Dgrardepartement bekanntgibt, war das Ergebnis der diesjährigen Ernte das größte, was jemals erreicht worden ist. Es übertrifft selbst das des bisherigen Rekordjahres 1937. Der höhere Ertrag wird auf stärkeren Einsatz von Maschinen und Arbeitskräften unb auf verbesserte Anbaumethoden zurückge- fuhrt. Je Acre wird ein Mehrertrag von 18,5 v. H. gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 1923/32 errechnet. Bei Gemüse ist das Ernteergebnis um 43 v. H., bei Obst um 33 o. H. und bei Getreide um 4,5 v. H. höher als der Durchschnitt dieser zehn- jährigen Vergleichszeit. Im Gegensatz zur allgemein günstigen Ernährungslage in USA. herrscht in einigen Gebieten außergewöhnliche Not. Besonders schwer betroffen sind die niedrig gelegenen Farmen im Mississippi, Süd-Alabama und zum Teil in Louisiana, wo die Ernte durch U e b e r f d) ro e m m u n g e n größtenteils vernichtet wurde und etwa 1,5 Millionen Farmer buchstäblich hungern müssen. Amerikas Llnsicherheitszone. bon innerer Berliner Gchustlettung Es Ist nicht das erstemal, daß englische Kriegsschiffe ohne Rücksicht auf die panamerikanische Sicherheitszone deutsche Schiffe in diesem Gebiet Der folgt und angegriffen Haden, wie es jetzt wieder jroei deutschen Schissen ergangen ist. Die beiden Fälle sind insofern außerordentlich bemerkenswert, als sich einmal die völlige Unsicherheit in der amerikanischen Sicherheitszone kraß offenbart und außerdem amerikanische Zerstörer dabei eine höchst eigenartige, zum mindesten ungeklärte Rolle gespielt haben. Die Bestimmungen über die Sicherheitszone sind vollkommen eindeutig. Am (Eröffnungstage der panamerikanischen Konferenz in Panama, am 23. September vergangenen Jahres, hat der Ches der Abordnung der Vereinigten Staaten, Unterstaatssekretär Sumner Welles, persönlich die Vorschläge der amerikanischen Regierung eingebracht. Diese fordern als ersten und wichtigsten Punkt „die Frei Haltung ber Territorialgewässer des gesamten Erdteiles von kriegerischen Operationen". Der amerikanische Unterstaatssekretär fügte in feiner Rede ausdrücklich noch hinzu: „Die Zeit ist gekommen, wo die 21 amerikanischen Republiken erklären müssen, daß sie die Sicherheit ihrer Bürger oder des legitimen Handelsrechtes nicht durch kriegerische Operationen in nächster Nähe der Küste der Neuen Welt gefährden lassen werden." Am 3. Oktober hat dann die Panama-Konferenz, also einschließlich der USA., den Vorschlag der Sicherheitszone um den amerikanischen Kontinent herum angenommen; er ist seitdem als „Erklärung von Panama" bekannt geworden und besagt: Innerhalb der Sicherheitszone sind alle kriegerischen Handlungen ber Land- und Seestreit, kräfte kriegführender Staaten verboten, so daß die in der Sicherheitszone verkehrenden Passagier- und Frachtdampfer, welcher Nationalität sie auch fein mögen, keinem Angriff ausgesetzt sind. Aus- drücklich wird festgestellt, daß die Sicherheitszone das Karibische Meer und den Golf von Mexiko zu Inlandgewässern macht, ja daß sogar die Sicherheitszone dort, wo die Kustenlinie zurück- weicht, eine Breite bis z u 600 Seemeilen erreicht. Es ist also festzustellen, daß die Errichtung der amerikanischen Sicherheitszone von den Vereinigten Staaten selbst verlangt und durchgesetzt wurde. Trotzdem haben die USA. bisher in keinem einzigen Fall der Verletzung dieser sogenannten S.cherheitszone durch englische Kriegsschiffe Schritte in London unternommen, die dem Elfer Washingtons auf der panamerikanischen Konferenz entsprochen hätten. Darin liegt zweifellos eine wiederholte Ermutigung für Die britischen Seeräuberschiffe, sich um die Zone überhaupt nicht au kümmern. In den beiden neuen Fällen ist ausdrücklich festgestellt worden, daß amerikanische Zer- störer nach ihren eigenen Angaben die beiden deutschen Schiffe bis an die Grenze der Sicherheitszone begleiten wollten. Es ist eine völlig ungeklärte Frage, warum die Zerstörer das entweder trotz ihrer Mitteilung nicht getan haben, sich also vielleicht wohlweislich aus Sichtweite hielten, ober was sie beim Einbruch der englischen Kriegsschiffe in die „Hicherheitszone" unternommen haben. Oie panamerikanische Neutralitätskommission droht mit Sanktionen. Rio de Janeiro, 20. Dez. (Europapreß.) In einer Aussprache über Mittel und Wege, der amerikanischen Sicherheitszone mehr Respekt zu verschaf- fen, betonte der Präsident der panamerikanischen Neutralitäts-Kommission Mello Franco, die Notwendigkeit, gegen Schiffe und andere Güter der- jenigen Staaten bzw. deren Bürger, die die Sicher- heitszone verletzten, Sanktionen zu ergreifen. Der Delegierte Chiles unterstrich diesen Standpunkt. Ein Unter-Ausschuß, bestehend aus den Delegierten der USA. und Mexikos, soll eine Formel ausarbei- ten, die in der nächsten Sitzung Anfang Januar zur Erörterung stehen wirb. Requirierung der in argentinischen Häfen liegenden ausländischen Schiffe? Buenos Aires, 20. Dez. (Europapreß.) Der argentinische Landwirtschaftsminister hat angetün« bigt, die Regierung werde zur Requirierung der in argentinischen Häfen stilllegenden ausländischen Dampfer schreiten, um sie für die Beförderung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu verwenden, vor allem für den Abtransport des Fleisches aus Petagonien. Gegenwärtig liegen 23 ausländische Schiffe mit einer Gesamttonnage von 148 000 BRT. im Hafen von Buenos Aires. Unvermindert heftige Kämpfe um Bardia Rom, 21. Dez. (Europapreß.) Die Schlacht an ber libysch-ägyptischen Grenze geht, wie man aus den die Heeresberichte ergänzenden privaten Mitteilungen politischer Kreise entnehmen kann, m i t unverminderter Heftigkeit weiter. Es ist den Engländern, die ihre Kräfte zu Lande, zu Wasser und in ber Luft rücksichtslos einsetzten, nicht gelungen, Bardia z u erobern. Barbia ist, wie am Freitag von unterrichteter Seite mitgeteilt wurde, weiter in ber Hand ber Italiener. Der Vorstoß der englischen Panzertruv- pen wird vom Meere aus durch englische Kriegsschiffe flankiert und auch von ber Luftwaffe unterstützt. Die Engländer hatten ge- glaubt, den in Bardia kämpfenden italienischen Truppen durch Parlamentäre Uebergabever- Handlungen anbieten zu können, wurden je- doch durch eine scharfe italienische Ablehnung schwer enttäuscht. Was die Zahl ber von ben Engländern gemachten Gefangenen betrifft, jo wird hier in unterrichteten Kreisen nicht bestritten, daß die Engländer tatsächlich Gefangene gemacht haben. Aus jeden Fall seien aber die von englischer Seite genannten Zahlen übertrieben. Die amtliche italienische Korrespondenz „Aroi" gibt Aufschluß über bie Stärke der Streit- kräfte, bie England gegen Italien eingesetzt hat: „Die von Großbritannien gegen Italien in den verschiedenen Abschnitten des.Krieges zusammenge- zogenen und eingesetzten Streitkräfte belaufen sich, wie man genau erfährt, auf nicht weniger als 1500 Flugzeuge, 425 000 Mann und eine Halde Mil- hon Tonnen Kriegsschiffe (diese sämtlich im Mittelmeer). Die Truppen sind in England, Australien, Neuseeland, Indien und anderen Teilen des Britischen Weltreiches ausgehoben und ausgewählt worden. Wie Ministerpräsident Churchill Donnerstag vor dem Unterhaus bestätigt hat, wurde bie Ausrüstung für biefes Heer unmittelbar von Großbritannien aus von Juli und August an „in einer langen Fahrt um das Kap ber Guten Hoffnung" herangefchafft und besteht nach Churchills eigenen Angaben aus „Panzerwagen bester Qualität und modernen Geschützen", die, wie er hinAugesügt hat, „bei uns so knapp und zu unterer eigenen Verteidigung nötig waren". Diese Zahlen, so schließt „Aroi", und diese Angaben erläutern bie Ausmaße ber Anstrengungen des Feindes, denen unsere Soldaten gegenwärtig auf allen Schauplätzen unseres Krieges tapfer die Stirn bieten." Italienischer Wehrmachtbericht Rom, 20. Dez. (DNB.) Der ilallenlsche Dchr- machlberichl vom Freitag Hal folgenden Wortlaut: 3m Gebiet der Lyrenalka-Grenze hat unsere Artillerie im Abschnitt von Barbla die feindliche Artillerie sowie motorisierte Abteilungen erfolgreich bekämpft. Unsere Fliegerformationen wurden wahrend ihrer Bomben- und Maschlnengewehr- angrifse von Gruppen feindlicher Flieger angegriffen. 3n heftigen Lustkämpfen wurden dabei zwei Hurrikane abgeschossen. Liner unserer Jäger ist Zauberer mit leeren Taschen. ton un erer Berliner Scdritt eüung. Wie ein Illusionist und Zauberkünstler" vor dem Publikum Kaninchen und Tauben, Blumen und Eier und Taschentücher und weih Gott noch mag aus dem Nichts hervorzaubert, um nachher dazu, stehen als Mann, der gar nichts hat, also stand Churchill abermals vor den ehrenwerten Unter« Hausmitgliedern. Er malte, wie jener Zaubere, Schillers „mit lieblichem Betrüge Elysium an di, Kerkerwand" des belagerten und hilflosen England und konnte doch nicht verdecken, daß diese Kerkerwand grau und beengend wirkt. Phantasie wo, seine überschwängliche und sichtlich an bie Adresse Roosevelts gerichtete Verherrlichung der tapferen Briten, bie im ägyptischen Wüstensand unter Auf. bietung aller Kräfte bas wieder genommen hätten, was sie einst so schnell an die Italiener verloren^ aber er mußte sogar bei diesem Lobgesang ^geben, daß nicht aller Tage Abend wäre, wenn auch die Offensive dort unten weiter ginge. Sonst goß er reichlich Wermut in seinen Whisky Die Lage des belagerten England? Wie hatte Churchill vorher renommiert! Die U-Boote waren weg, gefegt, die englische Produktion stieg schon im Ma!, als er fein Amt übernahm, von Tag zu Tag, dj, deutschen Flugzeuge waren natürlich der Helden- mütigen RAF nicht im entferntesten gewachsen unn die deutschen Flieger wurden allerwegen von ben Hurricanes und Spitfires vernicklet, also daß Churchill bie „Schlacht um England^ bereits gewonnen hatte und sich nun zu einer kräftigen Offensiv, gegen Deutschland anschickte, zumal neue Erfindun. gen die deutschen Nachtangriffe illusorisch machten. Und jetzt muß der gleiche Churchill zugeben: „Wir sind nicht befriedigt von den Resultaten bei Produktion. Im Augenblick sind wir eine Nation, die nur zur Hälfte bewaffnet ist gegenüber einer Nation, die bereits den Sättigungs- punkt ihrer Rüstungen überschritten hat". Aber, tröstet Churchill: „1941 werden wir eine ebensogut ausgerüstete Nation sein. Das wird uns Möglichkeiten eröffnen, die uns gegenwärtig nicht offen stehen." Bis dahin wird natürlich Deutsch- land sich auf die Ohren legen. Nun hatte Churchill in seiner letzten Suada nod| getröstet, 1942 oder vielleicht 1943 werde das entscheidende Jahr der britischen Offensiven fein. Des- mal behauptet er, er habe damals nicht sagen wollen, er fei ber Meinung gewesen, daß der Krieg bis dahin dauere, aber — und nun hatten wohl alle Zuhörer irgendeine Churchilliabe erwartet. Churchill fuhr jedoch verblüffend fort: „ .aber es iffl für die Landwirtschaft und die Schiffahrt notwendig, der Zukunft ins Auge zu sehen." Man ist wirk- nicht zurückgekehrt. 3n der Nacht zum 19. Dezember wurde Alexandrien bombarbhrL An der griechischen Front sind im Abschnitt der 11. Armee immer noch harte fiümpfe im Gange. Am gestrigen Tage wurden feindliche Truppenzusammenziehungen au verfch ebenen Siel» kn intensiv mit Bomben belegt. Während eines dieser Angriffe wurde eine unferer Bomberformalioue» von vier Gloster angegriffen, von denen drei brennend abgeschosseu wurden. Unsere „pk‘.atcine (Sturzkampfbomber) haben einen Dampfer angegriffen und versenkt, Truppenzusammenziehungea. Kraftwagen und Nachschubkolonnen mit Bombern und WG.-Feuer beleok. Während eines feindlichen euftangriffversuchtt auf B a l o n a wurden am 18. Dezember von unseren Jägern drei Blenheim abgeschossen. In O st a f r l k a an der Sudan-Grenze Patrouillen- und Artillerietatigkeit. Am 19. Dezember rour« Öen feindliche Depots und Berfeibigungsanlagen bei Metemma getroffen. Am 18. Dezember Hal unsere Luftwaffe nördlich des Bahnhofs von E r l b a und des Eisenbahnknokenvunktes von h a i y n I u n c t io n den Feind mit Bomben und Sprenggranaten angegriffen, wobei mehrere Volltreffer erzielt wurden. Feindliche Flugzeuge haben in vier aufeinanderfolgenden Wellen Bomben auf Brindisi geworfen. Tuns Zivilpersonen, darunter zwei Frauen, wurden leicht verletzt. Der König im Kindergarten. X on Mare Stahl. Er trug eine goldene Krone aus Pappe und »ar erst zwölf Jahre alt. Außerdem mar er ein Mädchen. Es hatte es übernommen, die Rolle des Königs zu spielen, denn die Buben waren für die Königsrollen als nicht geeignet abgelehnt worden, sie waren zu ruppig, bohrten ohne königliche Würde in der Nase herum und ließen die großen roten Hände links und rechts herabhängen. Ja, wenn sie etwa einen Stuka-Flieger hätten darstellen dürfen oder einen U-Boots-Kommandanten — aber einen König ... und dann noch in „Rumpelstilz- chen" — das fei ferne von ihnen! Auch von den zehn- und zwölfjährigen anderen Mädchen war es die reine Barmherzigkeit, daß sie überhaupt mitfpielten. Aber sie taten es für „bie Kleinen", wie sie mitleidig sagten, benn der Wintergarten auf dem Dorf wurde geöffnet, und die Großen waren geloben worben, sich die ganze Herr- lichkeit anzusehen. Also hatten sie Mutters Kleiber- schrank durchwühlt und eine ganze passable Kostü- mierung zustande gebracht. Eigentlich hielten sie bas Ganze für einen Jux und hatten es nicht ernst genommen, aber so geht es ja nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen in manchen Rollen des Lebens, denn au, einmal, als es endlich so weit war, sahen sie mit Entsetzen, daß sogar der Herr Bürgermeister und der Herr Kreisamtsleiter und wer weiß was sonst noch für gewichtige Leute im Zuschauerraum anwesend waren. Das Herz rutschte dem König in die samtenen Königspumphosen: er verlor einige Male den Faden, und wenn er nicht so treue Diener gehabt hätte, die eifrig und laut soufflierten, wäre es aus gewesen mit dem ganzen Königtum. Für seine Jugendlichkeit war er schrecklich hab- gierig und zwei Frauen aus dem Publikum lachten und sagten, das fei ganz richtig so, Männer seien immer schreckliche Egoisten. Dieser König wollte z. B., daß die arme Müllerstochter drei Kammern voller Stroh zu Gold spann, ein merkwürdiges Verlangen, aber Könige haben manchmal Grillen, und Dann war auch eigentlich der Vater der Müllerstochter an der ganzen Kalamität durch seine Redseligkeit schuld. Aber b: l-n, Srünien forbert fiore Bolish- bi. Amerikaner Der Führer sprach zum OWersnachwuchs kann/ bestimmt er. E.S. Deutsche Soldaten in Aorwegen seiern Weihnacht >. Dqenta können. von ) a im „New $orf Journal and em Artikel droht Höre Belisha rafdinoto I geivB im, ronrt« den Höre American". e ML mbn W mgscnlira jetnta W nhosi * inftes «i omben ß! hrne M ib la L ile a selull- ’znen SL bdnaiii. ormaliom biei bitt ipf« oiji' aziehM If Bonito lsMlch' : von nist' i Qii1denrty.mil &Spunds<7? Owrtok .fyendicJil vtrjjacfy 4X^. auf. ihre eigenen diplomatischen Anstrengungen mit denen Englands zu vereinigen, um d e D a- le ra zum Nachgeben zu veranlassen. Der neugeschaffene Posten eines Unterstaatssekre. tärs im Kriegsministerium der Bereinigten Staaten wurde mit dem bisherigen Sekretär im Kriegsmini' fterium, Patterson, besetzt. Wie erinnerlich, wurde zu der Schaffung des neuen Postens amtlich erklärt, er gelte für „kritische Perioden". Der Reichsstatthalter in Danzig-Westpreußen hat der Stadt Danzig das Recht verliehen, künftig die Bezeichnung Hansestadt" zu führen. tischen Flotte um 200 Meilen verlängert. Die Benutzung von Queenstown und Berehaven zur Ueberwachung des Verkehrs nach Bristol würde ta staunen P zu bennza sie Imuw leM jo) Helt W tnn er i verW enbahnlM unb W Dreistes britisches Täuschungsmanöver widerlegt. Berlin. 20. Dez. (DNB.) Der britische Nachrichtendienst verbreitet soeben die Behauptung, daß England will die 3ren am hungern. Weitere irische Häfen unter irischer MilitärLontrolle. fäll ln4 ki iS Hin > HÜ«, * gewöhnt iW in®*! iterft Bein*1" ui»“*;, gtnngf* Her * «li i uiw ß jurffl g jmv 6, W ? bidLl r*»* fe «Jf CT« °llt 1 im 1 Hi Qd)fen 'ß Vh ba6 JN «Kfc bk": ,£ Ütaf1;-’ of. E rte tbt- wirb L-, «llijtj »UQbarjj e das m Jdn. !i B* Der Üi» alten otj erwir,-' xiber i! kl notoh Mbü Der große diessährige Literaturvreis der Academie Frangaise wurde dem Schriftsteller Edmond P i l o n zuerkannt. M ih ,e,N lnter veil-i, °"S Be|m tj land, die oeriagten deutschen U Boote. sie sind jetzt auf einmal eine Macht die England tödlich ce- droht Immer wieder schreit Churchill ..Es würde Ein UnaltKf bedeuten, wenn irgend jemand an« nähme, daß die höchste Gefahr vorbei ist." Oder an anderer Stelle mit fast genau denselben Worten- JE» würde ein Unglück sein, wenn irgend jemand — ganz gleich wer — annehmen würde daß die Gefahr, die höchste Gefahr, die tödlichen Gefahren vorüber sind Sie sind nicht vorüber. Es bestehen die Gefahren einer verlängerten Sackgasse (in d>e Churchill die Briten geführt): eg tft jedoch möglich, daß es noch unmittelbarere Gefahren gibt" für England natürlich Denn Hitler „verfügt über'eine gigantische Macht und ist fähig, sich ihrer in un- barmherziger Weise zu bedienen". Er plane gewiß Furchtbares und Churchill gibt zu: „Wir wissen nicht, welcher Schlag gegen uns geführt werden die deutsche Luftwaffe Dublin und Belfast bombardiert hätte. An djeser Behauptung ist selbstverständlich fein wahres Wort. Weder Beljast noch gar die Hauptstadt des irischen Fred staales sind von der deutschen Luftwaffe angegriffen oder bombardiert worden. Deutschland und Irland befinden sich nicht miteinander im Kriege. Derartige Täuschungsmanöver der britischen Propaganda haben nur den einzigen Zweck. Mißtrauen zu säen und weiter Unfrieden zu stiften. Man versteht, weshalb dieser maulaewaltige Desperado jetzt schrille Angstrufe ausstößt. Alle seine Pläne sind zerronnen Denn Gegen die Bomben- angriffe „haben wir bis jetzt noch keinerlei befriedigendes Heilmittel gefunden". Die chweren Verluste infolge der Aktivität der deut chen U-Boote sind der ..Wiederausbruch einer Gefahr, die wir vor einem Jahr anscheinend bewältigt hatten" und nur der kümmerliche Trost bleibt übrig, zu dem Churchill die Briten beqlückw'in chte: .daß wir bis jetzt bewahrt worden sind". So stand der Zauber- meister da mit leeren Taschen und konnte nichts als Illusionen zeigen. Die Kerkerwand drückt, und die Vernichtungsstunde wird kommen. Unser Füh. rtr hatte gesagt: ..Und wenn man in England sehr neugierig ist und fragt: Ja. warum kommt er denn nicht? Beruhigt euch, er kommt!" Und das Wann Eine Abordnung der Wangtschingwei-Regierung unter Leitung des Außenministers Haueliang traf zu einem offiziellen Staatsbesuch in Hüngktng, der Hauptstadt von Mandschukuo. ein. ten, Leckerbissen aller Art, ja sogar deutsch^ W e i h n a ch t s b ä u m e — zog in die fernen und einsamen Orte an den norwegischen Fjorden die echte deutsche Weihnachtsstimmung ein. Oer Gauleiter bei unseren verwundeten Soldaten. NSG. Die Partei veranstaltete für die zur Zeit in den Frankfurter Lazaretten befindlichen venvun- beten Soldaten im Palmengarten eine Weihnachtsfeier. Mehr als 700 Verwundete hatten sich eingebunden. Unter den Verwundeten hatten führende Persönlichkeiten aus Partei unb Staat Platz genommen. Zur besonderen Freude der Versammel» ten erschien auch der Gauleiter, um nach Begrüßungsworten des Leiters des Amtes für Kriegsopfer, Gauamtsleiter Dippel, in herzlichen Worten den Sinn des deutschen Weihnachtsfestes und feinen besonderen Inhalt darzulegen. Der Standortkommandant von Frankfurt, Generalmajor Petter, dankte der Partei für die auch mit dieser Weihnachtsfeier bewiesene kameradschaftliche Verbundenheit mit der Wehrmacht. Dank an die Technische Jlothilfe. D e r I i n, 20. Dez. (DNB.) Der Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldmarschall von Brau- chitsch, hat durch nachfolgendes, vom Chef des Generalstabes des Heeres unterzeichnetes Schreiben seine Anerkennung für die Leistungen der im Rahmen des Heeres eingesetzten Abteilungen der Technischen Nothilfe ausgesprochen: „Die dem Heer 3ur Verfügung gestellten Abteilungen der Technischen Nothiffe haben unter schweren Bedingungen mit vorbildlicher Sachkenntnis und in treuer Pflichterfüllung ihre Auf- faden gelöst. Sie haben für die Operationen unb ür den Wiederaufbau zerstörter Gebiete Vortreffliches geleistet. Ich bitte, ihnen meinen Danf unb meine Anerkennung zu übermitteln. Ich habe das feste Vertrauen, daß die im Rahmen des Heeres eingesetzten Abteilungen der Technischen Nothilfe auch weiterhin an jeder Stelle und in jeder Lage ihren Mann stehen werden." Kleine politische Nachrichten. Reichsaußenminister von Ribbentrop unb Frau wurden Donnerstag in Berlin durch die Geburt ihres fünften Kindes, eines Jungen, erfreut. Oslo, 20. Dez. (Europa preh^) Der Reichskommissar für die besetzten Gebiete Norwegens, Ter- b o d e n , hatte allen deutschen Soldaten in Norwegen Weihnachtsfeiern ausaerichtet und eine Nie- fenmenge Geschenke bereitgestellt. Bei der lieber- gäbe dieser Geschenke an den Befehlshaber der Wehrmacht hielt der Reichskommissar eine Ansprache. in der er hervorhob, daß der deutsche Soldat in Norwegen nicht als Eroberer stehe, sondern weil er auf Befehl des Führers einem Anschläge Englands zuvorgekommen fei, das den Krieg über Skandinavien nach Deutschland tragen wollte. D i e Heimat weile in ihren Gedanken stets bei diesen Soldaten, die ihre Aufgabe mit einzig dastehender Kühnheit ausführten und heute zum Teil Tausende von Kilometer von der Heimat entfernt auf Wacht stünden. Alledeutschen Gaue hätten zu dielen liebevollen Gaben her Heimat zum Weih- nachtssest mitgsependet, und wenn es gelungen sei, diese riesige Bescherung in so kurzer Zeit durchzuführen, so sei dies in erster Linie dem Umstand zu Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht sprach im Svortpalast zu 5000 Offiziersanwärtern. Unser Bild zeigt den Führer während seiner Ansprache. (Ausnahme: Presse-Hoffmann-M.) Landesverteidigung angegeben. !Ein Beweis des immer stärker werdenden Drucks, den die englische Regierung auf Irland ausübt, um die irischen Hasen in ihren Besitz zu bringen und für die Anstrengungen, die sie macht, die ameri- jonische öffentliche Meinung für einen derartigen Handstreich zu gewinnen, ist ein Artikel der ehemaligen britischen Kriegsministers, des Iu- verdanken, daß Reichsminister Dr. Goebbels ihr seine stärkste Förderung habe zuteil werden lassen. Dieses Gedenken der Heimat zum Weihnachtsfest werde bei jebem deutschen Soldaten noch einmal das stolze Gefühl beftätlgen, das den Endsieg verbürge: „Wo ich auf Befehl des Führers auch stehen mag, so ist b i e Heimat doch fest mit mir in einer verschworenen Gemeinschaft verbunden, die durch nichts erschüttert werden kann." Der Befehlshaber der Wehrmacht. Generaloberst von Falkenhorst, sprach warme Worte des Dankes. In diesen Weihnachtstagen werde jeder Soldat, der fern auf Posten stehe, stolz sein, daß er dazu beitrage, der Heimat das Weihnachtsfest zu sichern, so führte er aus. Die Parole für das kommende Jahr heiße: Glaube unb Handlung. Auch in allen anderen Orten Norwegens, in denen deutsche Truppenteile im Quartier liegen, fanden ähnliche Feiern statt. Mit den Geschenken, die unglaubliche Mengen der verschiedenartigsten Dinge enthielten — Schokolade. Tabak. Zigaretten, deutsches Bier und Branntwein, Grammophonplat- paupndic'inriier Dl Aneondi tibi bei* VaMge Cirilbettietei Ml tzauvnchr,-neuen fifrnft ChimfdiHn. Beiarnwon«'» fli fomt unb Silber Dr afi Gitarre. Kon^ernitber abzugeben.I >42?h Bahnhofsf 6911 nachmittags von 14-18 Uhr. Fast neue Burg 55 x 60 cm, zu verkaufen. Schr. 'Ang unt. 04286 an d. Gieh. An;. Kaufgesuche Wir kaufen gebrauchte mö0l.neowertige KraNwagen gegen Barzahlung. Opel.GieBen Ruf 2847/48. IWeihiiachlsw«h tfraihv lullii Radio - Gerät i Gieichinom) zu kaufen Schr ftl. 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Dezember 1940 , 5835 L) Statt Karten Ihre Vermählung geben bekannt Sigurd Taesler, Lannfuhrer Walgund Taesler, geb. Alefeld Gießen (Frankfurier Straße 24), 21. Dezember 1940 5827D Zhre Vermählung geben bekannt Karl Weigand Leutnant in einer Pan erjägerabteilung Margaret Weigand, geb. Weyel Gießen, z.Z. im Felde Kerborn Dezember 1940 04249 Ein größerer Posten Klub- und Radiotische eingetrofien 5836 D Vom 23 bis 31. Dez 1940 keine Sprechstunden L. Kaietsch Heilpiaktiker Gießen, Frankfurter Str. 37 Für die uns zu unserer .13er» mahiung erwiesenen Aufmeri- sam'eiten banken Wir hiermit herzlichst Friedrich Lenz und Frau Gießen-Kiein-Linden. den 21. Oe<. 1940, vüge'str 15 5823 L 0429-3 Ein Quell der Freude für den Naturfreuntz Tod dem,Hausschwamm Beseitig.auf ehern. Wege.ohneAb- bruch v. Mauerwerk, 10j. Garant, r. A. Carl Weber, Frankhnt/Main Sandweg 6, Gartenh. Ruf 46566 Praktische Geldieokarlikel Eisenwarenhandld. 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Dezember. 1939 vor dem Jugendrechtsausschuh der Akademie für Deutsches Recht so richtig betonte, „kann das wesentliche Ziel eines neuen Strafrechts nicht das sein, daß der Jugendliche (kriminell) bestraft wird, sondern daß er und seine Gemeinschaft die an ihnen vollzogene Strafe als einen erzieherischen Akt empfinden." einer leichten Sache. _ . , muß bei ihr Gerechtigkeit herrschen, für die der Jugendliche feinstes Empfinden hat. Wahre Gerechtigkeit kann nur der üben, der tief in die Volks- und die einzelne Menschenseele einzudrin- dem winterlichen Land. Jeden Morgen zögert die Sonne ein wenig länger hinter dem Horizont, bevor sie sich entschließt, den kurzen Tag zu erhellen. Bald haben wir den Tiefpunkt des Jahres erreicht, die längste Nacht und den kürzesten Tag, diesen wohl von uns allen ersehnten Zeitpunkt, nach dessen Ueberschreitung das Licht wieder zunimmt, wenn wir auch die ersten Wochen unmittelbar noch Soll er mein Eigentum sein. und nach dem Spruch muß man dreimal Verdunkelungszelt n der Woche vom 22. bis 28. Dezember: 17.10 Uhr tis 9.30 Uhr. verhindern können. . .. _ tritt zwar nur auf Antrag der zuständigen • “/* ,r. vv, Dienststelle ein, wird jedoch in vielen Fällen, wie ' rettoorstellungen verboten, desgleichen in Gast ichzuhelfen: Lieber Thomas, i bitt dl, Bettstell, 1 tritt di. Laß mir erscheinen Den Herzallerliebsten mein. Bettschemel, ich tritt dich, Heilger Thomas, ich bitt dich. Zeig mir an Meinen künftigen Mann. IelMchtlmgmlfMM Homan von (jctn? LorenMombrecht Dor und nach dem Spruch muß Man dreimal an die Bettstelle klopfen und bei den Worten „i tritt di" mit den Füßen gegen die Bettlade treten, dann soll die gewünschte Person im Traum ADOX Fotofilm7 * Lugendarrest und Wochendendkarzer als neue Wege im Jugendstrafrecht. Don Amisgerichisrat a D. Franz Gros, Voimundschasts- und Jugendrichter In Gießen. erscheinen. , v f _ In Berlin und in anderen Städten fand früher am Thomastage die sog. Ratsversetzung statt: die jährlich neugewählten städtischen Behörden traten e an diesem Tage ihr Amt an. Dies wurde in Berlin durch ein mehrtägiges Fest gefeiert, wobei es unter Teilnahme der kurfürstlichen Beamten und angesehener Bürger sehr hoch herging. Allerlei Scherz und Mummereien halfen die Zeit verkürzen, der Rektor ließ seine Schüler singen oder eine Komödie aufführen, am Abend durfte der Tanz nicht fehlen. Im Märkischen Museum in Berlin befindet sich ein bei der Ratsversetzung gebrauchter goldener Vexierbecher mit doppeltem Boden, dessen sichtbarer Teil nur Wasser enthielt, während der innere Teil mit Wein gefüllt war. Es erforderte einige Geschicklichkeit des Trinkenden, um den Wein statt des Wassers zu erlangen. Das Fußgestell des Bechers stellt die Verbrüderung von Berlin und Kölln dar, indem der Berliner Bär und der Köllnische 2ldler sich umarmen und küssen. Auf dem Becher liest man folgende Inschrift: Wenn Adler und der Bär am Thomasfest sich letzen, Denkt mancher sich auch gern in höheren Stand zu setzen. C. K. Schwäbin setzt noch vorsichtig hinzu: Kommt er mit einem Glas Wasser', Will ich ihn lassen, Kommt er mit einem Glas Wein, „Gut, dann will ich Ihnen den Glauben lassen — wenn es Ihnen hilft." Sie lächelt mütterlich. Der Krieg ist zu Ende. Viktor könnte wieder seinen eigentlichen Namen annehmen und ungehindert in seine alte Heimat zurückkehren. Aber er denkt nicht an die Heimkehr. Alles, was sich jenseits der Alpen absvielt, liegt für ihn auf einem andern, ihm unerreichoar gewordenen Ufer; er nimmt nur aus der Ferne daran Anteil. Die Wiedererlangung seiner Ehre und damit seines Lebensglückes ist ihm versagt worden, er hat damit abgeschlossen. Er hat keine Heimat mehr. Denn das Land seiner Kindheit, das ihm ans Herz gewachsen ist, wurde ihn durch einen gewaltsamen Federstrich zur Fremde verwandelt.' Elsaß-Lothringen steht unter französischer Verwaltung. Versailles, das sich aus den folgenden Monaten der Erniedrigung herausentwickelt, wird es endgültig zu Frankreich schlagen. Wie wird sein Vater das ertragen? Wird er, der preußische Derwaltungsbeamte, in Straßburg bleiben wollen? Wird er es überhaupt können? Viktor schreibt einen Brief nach Hause und gibt dadurch das erste Lebenszeichen seit Bastia von sich. Natürlich waren seine Eltern durch Solterbeck bereits über seine Flucht und ihr klägliches Ende unterrichtet. Solange noch Krieg war, konnte Doktor selbst keine Nachrichten nach Hause schicken. Jetzt tut er es. Er braucht auch von daheim ein auswe-s- ähnliches Papier, auf Grund dessen er seinen Namen zurückbekommen kann. Denn ohne papierne Grundlage ist es nicht so ganz einfach, den Mr. Stephan Walker wieder in den Viktor Gienant zurückzuver- wandeln. Inzwischen ist er aus Dr. Wardens Sanatorium entlassen worden. Am Tag, bevor er cs verläßt, erhält er noch einmal den Besuch Maria Ansaldis. Sie ordnet eine Angelegenheit, bte Viktor mehr als peinlich ist. Er steht ja gänzlich mittellos da. Don seinen Eltern hat er kaum viel zu erwarten, und es gibt in Deutschland nicht eine einzige Behörde, die sich um ihn kümmert, da er sich in keine der pensions-, renten- und hilfzuschußzahlenden Körperschaften einregiftrieren läßt. Er hängt völlig frei in der Luft. Maria Ansaldi regelt also auch das in möglichst zartfühlender Form, indem sie ihm einen Kreditbrief auf eine Bank einhändigt. (Fortsetzung folgt) nicht allzuviel davon spüren. „Je länger der Johannistag eines Landes", sagt Jean Paul im „Titan" in feinet schönen tiefdeu- tigen Art, „desto länger seine Thomasnacht." Unsere germanischen Vorfahren kannten den genauen Tiefpunkt des Jahres noch nicht, da die Deklination der Sonne in diesen Wochen so gering ist, daß sie fast still zu stehen scheint. So war ihnen die ganze Zeit der heilig-unheimlichen „Zwölfnächte" von dämonenbannendem zauberweihen Brauchtum durchwoben. Später knüpften sich an den Thomastag und die Thomasnacht bestimmte Bräuche, die vereinzelt noch heute lebendig sind, während manche von anderen Tagen des Jahres „geerbt" wurden. Das Bleigießen z. B., diese heute allgemein verbreitete Silvestersitte, und andere ähnliche Liebesorakel wurden früher eifrig am Thomasabend geübt. Auch der Traum der Thomasnacht galt ebenso wie in der Andreasnacht, die die Adventszeit einleitet, als bedeutungsvoll. Besonders waren und sind es teilweise noch heute auf dem Lande die Mädchen, die sich die Gelegenheit, einen Blick in ihre Zukunft zu tun,-nicht entgehen lassen wollen. Sie schreiben Buchstaben auf einzelne Zettel, die fie unter das Kopfkissen legen, um dann nachts yervorzuziehen und aus dem Buchstaben den Namen dessen zu erraten, der sie heimsühren wird. Oder sie nehmen ein brennendes Licht und sehen damit Schlag 12 Uhr in den Spiegel, in der Hoffnung, den künftigen Bräutigam zu erblicken. Beliebt ist auch die Sitte des Schuhwerfens, indem man sich abends beim Ausziehen auf den Boden des Zimmers fetzt und die Schuhe oder die 'Pantoffel von den Füßen rücklings über den Kopf wirft. Sind die Schuhspitzen nach der Tür zu gerichtet, so wird man aus dem Hause kommen, sind sie von der Tür abgewandt, so bleibt man noch ein Jahr im Hause. Nicht nur die Mädchen bedienen sich dieses Orakels, sondern zuweilen auch die alten Leute, nur daß sie nicht den Freier erwarten, der sie aus dem Hause führen soll, sondern den Tod. Auch Dienstboten suchen auf diese Weise zu ergründen, ob ihnen Aus der Stadt Gieheu. Sonnenwende. Die Wintersonnenwende wird von uns ernst und lenkbar gefeiert. Nach langen trüben Tagen soll nun wieder das Himmelslicht länger erstrahlen. Die rage werden langer. Baldur, der Sonnengott m.,hrt wieder zurück Wie die mächtigen Eichen, die Jahrhunderte über- querten ihre Wurzeln tief in das Erdreich ver- enften und dort nicht nur Nahrung, sondern auch (inen sicheren Halt fanden, so ist das Sonnwend- tft mit der deutschen Seele verwurzelt und ver- vachsen. In ihm steckt altnordische Weltanschauung, -ermanische Sitte. Im Mittelpunkt stand die Sonne, as Licht. Die im Norden wohnenden Germanen naren ja von dem Himmelslicht ganz und gar bhängig. Ihm zogen sie nach, südlichen Ländern zu. Nur im Schein der nördlichen Sonne konnte das igentliche nordische Wesen gedeihen. Die Sonne vurde hier zum Symbol. Winter- und Sommer- onnenwendfeste waren die höchsten Feste. Sonnen- ad und Hakenkreuz m-ren die äußeren Zeichen. 3n vielen Sagen und Märchen wurde die Sonne n mancherlei Gestalt als Lichtspenderin gepriesen. Die Sehnsucht nach dem Lichten, nach dem Guten, erfüllte die Seelen unserer Vorfahren. Wie Tag gen vermag. Wir wissen, daß Jugendliche geistig noch nicht ganz entwickelt sind, leicht lenkbar und verführbar, daß sie oft mit Erbanlagen belastet sind, deren Auswirkungen sie nicht zu entrinnen vermögen. So kommen sie aus allen Schichten des Volkstums immer wieder zur Behandlung aller Stellen, die mit der Jugendertüchtigung und -erziehung befaßt sind, also der Partei, der HI., des BDM, des Jugendamtes oder der Staatsbehörde, und hier in erster Linie in die Hand des Jugendrichters, zu dessen schönster Aufgabe es gehört, den Jugendlichen zur echten Volksgemeinschaft zurückzuführen. Wer gegen die Gesetze der Volksgemeinschaft verstößt, mutz dafür büßen. Dieser vom Nationalsozialismus besonders den erwachsenen Volksgenossen gegenüber scharf betonte Grundsatz gilt in gewissem Sinne auch für die Jugend, jedoch unter der bereits oben erwähnten besonderen Berücksichtigung des erzieherischen Gedankens. In diesem Sinne ist vom Ministerrat für die Reichsverteidigung mit Gesetzeskraft für das Groh- deutsche Reich die „Verordnung zur Er- gänzung des Jugendstrafrechts vom 4. Oktober 1940" erlassen worden, die für unser Volk deshalb von so großem Interesse ist, weil der Jugendrichter nunmehr gegen einen Jugendlichen — also gegen Beschuldigte und Angeklagte im Alter vom 14. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr — an Stelle von Gefängnis oder Haft auf Ju - genbarreft erkennen kann. Eine Mußvorschrift wurde also nicht erlassen. Das Höchstmaß des Jugendarrestes beträgt einen Monat, das Mindestmaß eine Woche oder ein Wochenend. Der I u - g e n b a r r e ft wird- nach vollen Tagen oder Wochen oder auf die Dauer eines Monats bemessen, oder als W o ch e n e n d k a r z e r von mindestens einem bis zu höchstens vier Wochenenden verhängt. Die Vollstreckuna des Jugendarrests steht dem Ju- gendrichter zu; sie erfolgt unter seiner Aufsicht in den Räumen der Reichsjustizverwaltung, nicht in einem Gefängnis. Ist 3u erwarten, daß auf Jugend- arreft erkannt wird, so kann die Aburteilung des Jugendlichen im sog. Schnellverfahren, also mit sofortiger Vorführung unb Aburteilung erfolgen. Durch unanfechtbaren Beschluß kann der Jugend- Er spricht selten und läßt niemand in sich sehen. Kein Mensch weiß, was in ihm vorgeht — sew Maria Ansaldi nicht, die ihn häufig besucht. Denkt «r an die Heimat? Denkt er an Thea? An da, Traumgeschöpf Beate? Nie spricht er darüber. Er ift ein ruhiger und geduldiger Rekonvaleszent, der, Wenn er innerlich mit etwas fertigwerden muß Lies ganz allein für sich und m der Stille tut. Eines Tages verlangt er gebieterisch die Zeitungen, die man ihm bisher vorenthalten hat, um ihn nicht un nötig zu erregen. Es ist Anfang Oktober, u Zusammenbruch der Verbündeten bereitet sichvor. Er liest die Nachrichten mit fest aufeinanderhegenben Lippen. Keine Aeußerung tut er dem Arzt oder Maria Ansaldi gegenüber. Einig- lag- später bringt ihm Maria Ansaldi d.e Nachrichl, daß Sotterbeck bei den surchtbaren Kamp sen um Ros-ta-re leicht o-rwund-t worden sei und Las Eisern- Sreug. zweiter Klasse erhalten habe. Nicht ein Mienenzucken »errat, was IN Viktor vorgeht. Aber seine Stimme klingt herzlich und warm, als er [agt: „Das freut Mich für 3urt. Das hat er sich sehr anständig verdient. „Nun, und jetzt sind auch Sie bald an der Reihe , sagt Maria Ansaldi ermunternd, doch nicht über zeugt, denn sie wie jeder Mensch steht das nahe Ende voraus. . Die Schicksalsschläge folgen dann aufeinander Die österreichische und ungarische Armee bricht zu lammen, und ganz Italien ist m Einern ? taumel. Die Staatsumwälzung in Deutschland folgt auf dem Fuße, und die Unterwerfung der deutschen Armee auf Gnade und Ungnade im Wald Compiögne wird unabwendbar. qnnrin An einem dieser schweren Tao- besucht Mona Ansnldi wieder ihren Schutzbefahs-nen. 3hr s-stch mar ungewöhnlich ernst, und IN ihren Augen ll 8 -in Ausdruck von Trauer, den sie »ar ihm^zu »er beraen sucht Sie sitzen beide im Park vor oem Sanatorium,' der nach dem im Halbrund auffteigen- Das Wort „Karzer" entstammt dem Lateinischen i richter auch die s o f o r t i g e D o l l st r e ck u n $ f . T und nur im römischen Strafrecht gleichbedeutend des 2 u g e n d a r r e st s n o ch n a ch t r a g l i ch E l e m e n t e z u r p mit Gefängnis ober Kerker. Das Wort „Arrest" ist anordnen wenn dieses nicht bereits im UrteilI ge« 11ommFn unb bet biejen mittelalterliches Latein und war begrinüa) ein mitt- schehen ist. Allerdings kann das "M lÄrifrknä Ornlmilkf OfyrnG itnX __ fobtertfr PirtPH Slllffthllb ObCT fittC UntCTfa Front kam. Das sollte nicht sein. Thea ... sie heißt nicht mehr Thea Immenhoff für mich, sie ist eine verheiratete Frau und heißt Thea Mervinger." Vorübergehend wird bann seine Stimme bitter: 7,Es ist mir alles mißlungen, alles. Don Anfang an. Dor bem Krieg schon in Deutschland, bis zum heutigen Tag. Es konnte nicht anders fein. Jürk hat sich das Eiserne Kreuz geholt, ich mir eine Malaria. Es ist alles richtig." Maria Ansaldi ist von seiner Erzählung tief er- schlittert, sie müßte sonst keine empfindsame Frau gewesen sein. Sie will ihn aufrichten, ihn tröffen. Aber schon ihre ersten Sätze wehrt er ab: „Nein, das alles brauchen Sie mir nicht zu sagen, Frau Maria. Ich habe mich bereits darein geschickt. Ich habe das alles schon mit mir selbst abgemacht." „Und was wollen Sie jetzt beginnen?" „Das weiß ich noch nid)L Er sieht sie an. „Ich stehe schon so tief in Ihrer Schuld, daß ich nicht weiß, wie ich sie jemals werde ab tragen können." „0, davon sprechen Sie doch bitte nicht, Viktor. Ich habe das sehr gern getan, wirklich. Das bißchen, roa^ ich an Ihnen getan habe, ist ja das einzige, was ich meiner Heimat tun konnte. Und Sie müssen glauben, daß ich immer für Sie da bin, auch mein Mann", fügt sie hinzu. Sie neigt sich zu ihm hin, ergreift feine Hand und fährt mit ernstem Eifer fort: „Ziehen Sie jetzt einen Strich unter alles, was hinter Ihnen liegt, Viktor. Nehmen Sie das Ganze als einen schrecklichen Traum. Jetzt sind Sie daraus erwacht und leben wieder neu auf. Ueberall, wo Krieg und Elend waren, wird man jetzt wieder aufleben und neu aufbauen. Bauen auch Sie auf, Viktor. Fangen Sie ein neues Leben an. Sie sind noch jung, und der größte und beste Teil Ihres Lebens liegt noch ganz vor Ihnen." Viktor sieht sie bewegt an. Als er spricht, klingt seine Stimme spröde vor Ergriffenheit: „Frau Maria, wenn Sie nicht wären, so würde ich nicht den geringsten Mut mehr zu einem neuen Leben aufbringen. Dann wüßte ich auch nicht, wofür es sich lohnte, ein neues Leben anzufangen." „Das dürfen Sie nicht sagen, Viktor", mahnte sie leise. „Nein. Ich weiß, daß ich es nicht sagen darf. Ader Sie müssen mir den Glauben lassen, daß es sich so verhält." den Marmorsplitter des Campo Santo im Bi- -agnotal hin liegt. ... Maria Ansaldi bringt Viktor die er te Nachricht, daß in Deutschland die Revolution herrsche, daß aus der Monarchie eine Republik geworden sei. Viktor sieht sie an, für einen Augenblick verbreitet sich auf seinem schmal und kantig gewordenen Ge- icht der Ausdruck des Entsetzens. Dann senkt er )en Kopf. , , t Leise sagt er vor sich hin: „Ich habe es ja gewußt." „Sie haben es gewußt?" „3d) habe gewußt, daß ich nicht mehr in J)en Krieg kommen werde, daß alles vergeblich war." „Nichts war vergeblich, Viktor, das müssen Sie glauben." ... . „Für mich war alles vergeblich. Sie wissen ja nicht, was für mich alles auf dem Spiele stand, Frau Maria." Sie sieht ihn fragend an, sie erwartet wohl, daß er ihr erklärt, was für ihn alles auf dem Spiele ^Äktor fährt fort: „Ich will es Ihnen sagen. Sie sind der einzige Mensch, dem ich mich arroertrauen kann. Ich habe sonst keinen mehr." „Viktor ...!" unterbricht sie ihn mahnend. „Nein, nein, es ist so, wie ich Ihnen sage: Ich habe keinen andern mehr", wiederholt er hartnäckig. „Ich darf keinen andern mehr haben. Während meiner Krankheit habe ich im Fieber von einer Frau gesprochen, von einer deutschen Frau, das weiß ich gewiß, und wahrscheinlich wissen auch Sie es?" „Es waren zwei deutsche Frauennamen, die Sie immer wieder aussprachen", bekennt sie offen. „Ich will Ihnen von ihnen erzählen. Hören Sie ^Ünd wie er einmal auf der Bastion der Zitadelle von Bastia Dr. Gotting von Thea erzählt hat, so tut er es jetzt bei Maria Ansaldi. Doch ist seine Stimme dabei ruhig, ja sogar teilnahmslos, als ob er von etwas spreche, mit dem er abgeschlossen und nun nicht das geringste mehr zu schaffen habe. Er endigt: „Jetzt wissen Sie also, warum ich diese Flucht unternahm, warum ich nach Deutschland zurück und an die Front wollte. Der Weg zu ; jener Frau mar für mich nur frei, wenn ich an die tmb Nacht miteinander ringen, so kämpften einst Diesen gegen die Sonne. Sie wollten das Menschen- 'land dem Untergang entgegenführen und verbann- fen die Sontze. Der Lichtgott Baldur mußte sterben. Aber die guten Götter, mit Wotan an der Spitze, rümpften gegen die Riesen. 2Hilde Stürme brausten über die Erde. Im Kampfe 'aber siegten die Göt- rer. Das Böse mußte unterliegen. Tief im Herzen besaßen unsere Vorfahren den Glauben an das Gute, an den Sieg des Lebens. Und wenn heute, am Sonnwendtag, auch keine ;5onnroent)feuer in Deutschland leuchten werden, so ' feiern wir dieses altgermanische Fest doch im Herren. Es find für uns Stunden der Andacht, Stunden der inneren Einkehr, der ernsten und stillen 'Versenkung in Vergangenheit und Gegenwart. Mit stolz denken wir an die Siegestage des Jahres 1940 zurück. Was haben untere tapferen Soldaten geleistet! Und was leisten sie noch! Auf dem Meer, in der Luft, überall stehen sie auf her Wacht! Sie helfen, daß wir dereinst ein frohes Siegesfest begehen können. Doll Wehmut werden unsere Gedan- den bann bei den Kameraden verweilen, die ihr Höchstes, ihr Leben, für das Vaterland opferten!... Aber nicht nur rückwärts gehen unsere Gedanken, jonbern auch in die Zukunft. Der Glaube, daß es in dem großdeutschen Vaterland unter seiner starken Führung nur vorwärts und aufwärts^ geht, gibt uns neue Zuversicht und läßt uns die trüben Tage des Wartens im Winter vergessen. Eingedenk der Verpflichtungen, die jeder einzelne dem Vaterlonde gegenüber hat, wollen wir das Wintersonnenfest begehen. Von neuem wollen wir geloben, auch in ernsten Zeiten auszuharren, unserem Volke zu dienen und zu helfen. Dor allem aber gedenken wir unserer Brüder, die unser Vaterland verteidigen. Sie sind uns täglich Mahner und erinnern uns an unsere Pflichten! ' Ortszeit für den 22. Dezember. Sonnenaufgang 9.35 Uhr, Sonnenuntergang 17.12 Uhr — Monduntergang 13.20 Uhr, Mondaufgang — Kürzester Tag — längste Nacht. Ortszeit für den 23. Dezember. Sonnenaufgang 9.36 Uhr, Sonnenuntergang 17.12 Uhr. - Mondaufgang 2.37 Uhr, Monduntergang 13.47 Uhr.__________________ Mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Haft ober Geldstrafe ro rb ber bestraft, der eine Person unter 18 Jahren, über die er die Aufsicht zu führen hat — also in erster Linie Eltern, Pflegeeltern, Lehrherren, Arbeitgeber als Erzieher usw. — nicht von ber Begehung einer strafbaren Hanblung ab-,™. hält, dieerbeigehörigerAufsichthätte halt tn Gas statten. Na ch 21 Uhr st auch in Die Strafverfolgung gleicher Weise Jugenblichen ber Besuch von ag ber zustänbigen Lichtspieltheatern, Bariet 6 - $n^a» Die langen bunHen Nächte lasten schwer über] im nächsten W ein - - - - • * - "" Dem Traum suchen bie Mabchen durch allerlei einst auch ein akademischer Strafbegriff — finden streckung anorbnen. In einem S t r asb es e hl bars heute auch noch als Schulstrafen Anwenbung. j gegen einen Jugenblichen nur Gelbstrafe, die an Mit bem hier zur Erörterung stehenden Jugend- Stelle der Geldstrafe tretende Freiheltsstrafe, Haft, arreft und Wochenendkarzer als Zuchtmittel eines Jugendarrest sowie Einziehung — nicht also w e- den Forderungen der Gegenwart und Zukunft fängnis strafe — ausgesprochen werden. Rechnung tragenden neuen Jugendstrafrechts haben Von außerordentlicher Wichtigkeit ist die in Der die erwähnten Begriffe, wie besonders betont wer- gleichen Verordnung nunmehr unter Strafe aesteUte den muß, lediglich den Namen gemeinsam. Wie wir i V e r n a ch l ä s s i g u n g der Aufsichtspflicht, wisien, d°tz bas in feinen »ertoiebenen ° Zweigen" einem ewigen Wechsel unterworfen und in seinem tiefsten Grunde rassenmäßig bedingt ist, j so ist auch das Jugendstrafrecht feit langer Zeit in , Deutschland ein Problem, dessen Lösung des Schweißes der Edlen wert ist- Es fand erstmals feinen gesetzlichen Niederschlag Im Jugendgerichtsgesetz Dom 16. Februar 1923, das bereits den Erziehungsgedanken in den Vordergrund stellte. Wie | der Reichsleiter Baldur v. Schi rach am 13. März I zu erwarten steht, besonders gegen asoziale namicagiiu/ £ l e1. 9 ur p r a k t i s ch e n A nw e n d u n g ts im Urteil ge- j kommen und bei diesen 9-wiß auch ntd)t ohne Heil- Berufungsgericht same' Wirkung bleiben. Bekanntlich hat der Reichs- rasssweEKKafeRÄte bustns: «x bezweckt die Fernhaltung Jugendlicher unter 18 Jahren von öffentlichen Straßen und Plätzen oder sonstigen öffentlichen Orten ^während der Dunkelheit, also bas Herumtreiben daselbst. Sie verbietet ben Jugenblichen unter acht- zehn Jahren, die sich nicht in Begleitung bcs Er- ziehungsberechtigten ober einer von ihm beauftragten Person befinden, den Aufenthalt in Gast- stätten aller Art, also auch z. B. in Konditoreien und Eisdielen, und untersagt Jugendlichen unter 16 Jahren ohne Begleitung des Erziehungsberechtigten ober einer von ihm beauftragten volljährigen Person, ben einfachen Aufent- Aus den Gerichtssälen. Strafkammer Gietzen. Die A. Pf. in Friedberg hatte sich wegen versuchter Abtreibung und der Fr. D. in Friedberg- Fauerbach wegen Beihilfe zu verantworten. Die Pf. war geständig. D. bestritt jegliche Schuld. Dem Antrag des Anklagevertreters entsprechend wurden die Angeklagten zu je vier Monaten Gefängnis verurteilt. Dem Angeklagten D. wurde ein Monat der Untersuchungshaft auf die Strafe angerechnet. Der H. R. aus Königsberg i. Pr. war des schweren Diebstahls beschuldigt. Es wurde chm zur Last gelegt, in der Nacht vom 19. zum 20. November 1938 in Atzenhain unter den Voraussetzungen des strafverschärfenden Rückfalls aus einer verschloßenen Arbetterwohnbaracke Arbeitskleider und eine Aktentasche im Werte von zusammen etwa 20 RM. entwendet zu haben. Die Gegenstände wurden im Spind des Angeklagten gefunden. Der Angeklagte behauptete, er habe die Sachen von einem Arbeitskameraden, dessen Namen er nicht wisie, zur Aufbewahrung erhalten. Der Anklagevertreter beantragte, dem Angeklagten unter Zubilligung mildernder Umstände zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren zu verurteilen. Der Angeklagte wurde wegen schweren Diebstahls im wiederholten Rückfall zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Die einschlägigen Vorstrafen und der Umstand, daß es sich hier um einen Kameradendiebstahl handelte, wirkten straferschwerend, strafmildernd der geringe Wert der gestohlenen Sachen, die den Eigentümern zu- rückgeqeben worden sind. Der Angeklagte wurde darauf bingewiesen, daß er im Wiederholungsfall m t Zuchthausstrafe und Sicherungsverwahrung zu rechnen habe. Amtsgericht Gieüen Ein Angestellter eines Schuhgeschäfts in Gießen und eine Polin waren angeklagt, in der Zeit von Juli bis Oktober 1940 einer Vorschrift auf dem Gebiete der Bewirtschaftung bezugsbeschränkter Er- zeugniffe zuwidergehandelt zu haben. Der Angeklagte hatte in etwa 6 bis 8 Fällen Arbeitsstiefel ohne Bezugsschein an die Polin verkauft, ferner hatte er m drei Fällen 3 Paar Damenstiefel an die Polin abgegeben. Der Angeklagte behauptete, es habe sich um herumlieqende und unverkäufliche Waren gehandelt. Ein Sachverständiger vertrat die Ansicht, daß die Schuhe gegen den Bezugschein 2 hätten abgegeben werden können, ein anderer Sachverständiger vertrat den Standpunkt, die Schuhe hätten nur gegen den Bezugschein 1 abgegeben wenden können. Der Angeklagte wurde zu einer Gefängnisstrafe von drei Monaten verurteilt. Die Untersuchungshast wurde auf die Strafe cmgercchnet. Die Angeklagte wurde zp einer Haftstrafe von sechs Wochen, die durch die Untersuchungshaft als verbüßt gilt, verurteilt. Ein Mann in Gießen hatte einen Strafbefehl über 10,— RM erhalten, weil er am 21. und 23. September während der Dunkelheit das Küchenfenster seiner Wohnung nicht verdunkelt hatte, so daß der Lichtschein weithin sichtbar war. Gegen den Strafbefehl hatte der Angeklagte Einspruch eingelegt In der gestrigen Hauptverhandlung wurde der Mann überführt und die Geldstrafe a u f 2 0,— R M. erhöht Todesurteil gegen Gewaltverbrecher. Lpd. Frankfurt a. M., 20. Dez. Die Justizpressestelle Frankfurt teilt mit: Das Sondergericht Frankfurt a. M verurteilte am Donnerstag den 21jährigen Rudolf Wintersdorf aus Friedberg in Hessen als Gewaltverbrecher wegen Totschlags zum Tode. Wintersdorf ist ein rückfälliger Früh- krimineller, der schon seit frühester Jugend eine asoziale Einstellung und Neigung zu Gewalttaten bewiesen hat. Er ist auch schon erheblich vorbestraft. Am 31. August 1940 hat er in Frankfurt a. M. eine Dirne auf ihrem Zimmer mit einem großen, feststehenden Messer in brutaler Weise niedergestochen und getötet. Dem Angeklagten war nicht zu widerlegen, daß er die Tat nicht in räuberischer Absicht, sondern in Erregung darüber begangen hat, daß ihm von der Dirne Vorwürfe gemacht wurden Er konnte daher nur meg»n Totschlags bestraft werden. Da er die Tat als Gewaltverbrecher begangen hat, mußte feine Tat mit dem Tode gesühnt werden. Gefängnis für Milchpantfcherinnen. LPD. Darmstadt, 20. Dez. Eine der übelsten NahrungsmittelfÄschpngen ist das Milchpantschen, das namentlich den Kleinkindern erheblichen Schaden zufügen kann. Weaen dieses Vergehens hatten sich zwei Milchverkäuferinnen vor dem Schnellgericht Darmstadt zu verantworten. Die beiden Schwestern hatten nicht nur Vollmilch mit Magermilch „gestreckt", sondern Milch fortgesetzt ohne Bezugschein abgegeben. Die eine, die ihr erstes Geständnis zurücknehmen wollte, e rhielt sieben Monate Gefängnis, ihre Schwester sechs Monate Gefängnis. Außerdem wurde über sie ein zweijähriges Berufsverbot verhängt. Das Urteil wird veröffentlicht und außerdem an der Mllchverteilungsstelle aus gehängt ftä tt en der Genuß von Branntwein ober branntweinhaltiger Genußmittel (Liköre!). Ohne Anwe,enhett der Erziehungsberechttglen usw. ist Jugendlichen unter 18 Jahren aller Arten der Genus alkoholischer Getränke untersagt, desgleichen Jugendlichen unter 18 Jahren der Genuß von Tabakwaren aller A r t (Zigaretten!) i n der Oeffent lichkeit, d. h. z. B. aus der Straße, in der Eisenbahn, in den Schalterräumen der Post usw. Ebenso sollen Jugendlich? von öffentlichen Tanzlustbarketten, Schieß- und Spieleinrich- tungen ferngehalten werden. Erziehungsberechtigte, Unternehmer und Veranstalter, die vorsätzlich oder fahrlässig Jugendlichen Verstöße gegen diese Polizei- oerordnung ermöglichen, desgleichen Personen, die sich wahrheitswiürig als Beauftragte eints Erziehungsberechtigten ausgeben, werden mit Hast oder Geldstrafe bestraft Die Vorschriften dieser Beiordnung finden auf Angehörige der Wehrmacht und des Relchsarbeitsdienstes keine Anwendung und flehen nicht für Veranstaltungen der Partei sowie für Jugendliche, die sich nachweisbar auf Rehen befinden. Nach der soeben erlassenen Durchführungsver- orbnung zur Verordnung vom 4. Oktober d. I. ist der Jugendarrest nur ein Zuchtmittel, also Keine Strafe, die in das Strafregister eingetragen wird. Seine Verhängung uru) Verbüßung ist also nicht g l e i ch b e o e u t en d mit einer gerichtlichen Strafe, die dem zu einer solchen Verurteilten im späteren Leben Nachteile mancherlei Art bringen kann. Auf Jugend- arreft wird erkannt, wenn der Richter eine Strafe im Sinne des Strafgesetzbuchs nicht für angezeigt Hütt und dem Jugendlichen doch das Gemeinschaftswidrige seines Verhaltens eindringlich zum Bewußtsein gebracht werden muß. Dabei ist es nicht ausgeschlossen, daß neben der Verhängung von Jugendarrest noch Erziehungsmaßregeln angeordnet werden können. Nach dem Jugendgerichtsgesetz kommen hauptsächlich als solche in Frage: Auferlegung besonderer Verpflichtungen, z. B. W.e- dergutmachung des angerichteten Schadens, Unterbringung in einer geeigneten Familie, Schutzaufsicht und Fürsorgeerziehung. Wie schon betont, soll der Jugendarrest keine „Strafe" sein, insbesondere nicht im Sinne der Vorschriften über den strafrechtlichen Rückfall. Eine Aussetzung der Vollstreckung des Arre st s unter Bewilligung einer Bewährungsfrist, wie sie das Jugendgerichtsgesetz kennt, ist ' v einer Verurteilung zum Jugendarrest g e s e tz unzulässig. Hat ein Jugendlicher mehr,... Straftaten begangen und ist deshalb Freiheitsentziehung geboten, so ist vom Jugendrichter einheitlich auf Jugendarrest zu erkennen, wenn dies nach der Persönlichkeit des Täters und den Umständen der Tat angezeigt erscheint; die Dauer des Jugendarrests darf auch alsdann einen Monat nicht überschreiten. Jugendarrest und Freiheitsstrafen (Gefängnis) dürfen nicht nebeneln» ander verhängt werden. Die Aussetzung der Vollstreckung einer Freiheitsstrafe ist nicht zulässig, es sei denn, daß sie bei einer Verstellung, die allein oder überwiegend wegen einer fahrlässig begangenen Straftat erfolgt ist, aus besonderen Gründen angezeigt erscheint. Zur Vollstreckung des Wochenendkarzers ist noch folgendes zu sagen: In jedem Amtsgericht §ib geeignete Räume zur Verfügung zu stellen. er Karzer dauert vom Samstagnachmittag bis Montag früh. In einem Gefängnis darf der Arrest nicht vollstreckt werden. Die Verpflegung besteht nur aus Wasser und Brot, Lediglich am Morgen der Entlassung und in besonderen Fällen auch am Mittag vorher — das gilt auch für die Dauer des Kriegs — ist die Kost durch eine warme Suppe zu ergänzen. Zu der Suppe sind 50 g Nährmittel und 10 g Fett zu verwenden. Die Brotration für den gesamten Wochenendkarzer beträgt bei männlichen Arrestanten insgesamt 1150 g und bei weiblichen 1000 g, die auf Samstag, Sonntag und Montag verteilt werden? Frisches Trink- ro^ffer ist mehrmals am Tage zu verabreichen. Der Jugendliche muß bie Nahrungsmittel in natura mitbringen. Er erhält ein hartes Lager, auch für bie Nacht, unb ist bei Tage angemessen zu beschäftigen. Die ' Arbeit soll möglichst in der Zelle ftattftnben. Für den Dauerarrest sollen befonbere An» i ft a 11 e n eingerichtet werben; für den Landgerichts- bezirk Gießen eine solche in Friedberg. Die Ueberwachung ist in der Regel durch einen Gefängnisbeamten durchzuführen. Die ärztliche Betreuung und Untersuchung erfolgt durch d.en Ge- fängnisarzt. Die Vollstreckung von Jugendarrest und Wochenendkarzer stehen unter der Aussicht des Jugendrichters, dessen amtliche Tätigkett sich zwar durch diese neue Aufgabe erweitert, der sich dieser Neuarbeit im Jnteresie des Nachwuchses unseres Volkes gewiß gern unterziehen wird. Es ist Aufbauarbeit, nach einem Worte des Reichs'ustizministers, zu leisten, von deren Schnelligkeit, Gewandtheit, Zielsicherheit und Gründlichkeit der Erfolg des neuen Zuchtmittels abhängt. Sortwfiim. Tageskaleuder für Samsfgg. Die Deutsche Arbeitsfront — NSG. »Lraft bin* Freude": ab 19 Uhr im Stadttheater ,JDr. me<£ Hiob Prätorius". — Stadttheater: 15 bis 17.15 Uhr: „Rotkäppchen". — Gloria-Palast (Seltersweg): „Das Lied der Siebe'. — Lichtspielhaus (Bahnhof, ftratze): „Der ewige Jude". — Oberhessischer Kunst- oerein: 17.30 bis 18.30 Uhr Weihnachtsausstellung im Foyer des Stadttheaters. — 1885—1935: 19.15 Uhr im „Frankfurter Hof Zusammentreffen. Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: 14.30 bis 16.45 Uhr „Rotkäppchens 19 bis 22 Uhr „Paganini". — Gloria-Palast (Sei» tersmeg): „Das Lied der Liebe". — Ächtspielhaux. (Bahnhofstraße): „Der ewige Jude". — Oberhessi. scher Kunstverein: 11 bis 13 Uhr Weihnachtsaus* ftellung im Foyer des Stadttheaters. Stadtlheater Gießen. Am morgigen Sonntagabend wirb zum letzten Male ber große Operettenerfolg „Paganini" wieder» holt. Musikalische Leitung: Arthur Apelt. Spiel' Gedenket der hungernden Mel! lettung Harry Grüneke. 'Bühnenbild Karl Löffler. Tanzleitung Irmgard Trömel. Chöre Arthur Apell. Außer Miete. Spielplan vom 23. bis 29. Dezember. Montag, 23. Dezember, nachmittags, „Rotkäppchen", Märchenspiel nach Gebrüder Grimm von Steller. Außer Miele.. Mittwoch, 25. Dezember, 1. Weihnachtsfeiertag: Nachmittaas Fremdenvorstellung „Dr. med. Hiob Prätorius Komödie von Kurt Goetz. Außer Miete. Abends: Zum letzten Male „Der Barbier von Se° olllflE, Komische Oper von Rossini. Außer Miete. Donnerstag, 25. Dezember, 2. Weihnachtsfeiertag: Nachmittags „Rotkäppchen". Märchenspiel nach Gebr. Grimm von Selter. Außer Miete. Abends: „Der Dogelhändler", Operette von Karl Zeller. Außer Miete. Freitag, 27. Dezember: Nachmittags JRotfäpp« eben", Märchenspiel nach Gebrüder Grimm von Stelter. Außer Miete. Abends: Zum letzten Male „Der Tanz ins Gluck". Operette von Stolz. Außer Miete. Kein Altpapier wegwerfea oöer verbrennen! Gerade in der Zett vor dem Weihnachtsfest sam» mein sich durch die Einkäufe in allen Haushaltungell arößere Mengen Altpapier an. Da bas Altpapier heute ein wichtiger Rohstoff für die Papierproduk- tion ist, darf kein Altpapier weqgeworfen ober verbrannt werben; es ist über die Schulkinder ober über bie Hausvorsammelstellen zu sammeln und abzuliefern. ♦♦ Bon der Universität. Der Rektor der Ludwigs-Universität Gießen hat gemäß § 4 der Reichsassistentenordnung vom 1. Januar 1940 den Der Vsitiker am Lahnftof | im fast vollendeten 80. Lebensjahr. Lang-Göns, Frankfurt/Main. den 20 Dezember 1940. 5337 D Wetzlar (Hermannstelner Straße 42), Heuchelheim, 21. Dezember 1940. 5856 D Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 22. Dezember, nachmittags V/iUhr vom Trauerhause aus statt iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinm Kleine Annetten richten sich an die Bevölkeruckn ber enaeren Heimat? Dartun: Kleinmi- reinen in die Hei- maNeitiing. den DießenerAnxeigei flllllllllilllllllllllllllllll Für die überaus herzliche Teilnahme, sowie Kranz- und Blumenspenden bei dem Hmscheiden unseres lieben Entschlafenen sage ich hiermit meinen aufrichtigen Dank. Insbesondere danke ich Herrn Pfarrer Heep für die trostreichen Worte, der Ortsgruppe der NSDAP. Wetzlar-Niedergirmes, dem Schlosser- und Autoschlosserhandwerk und der Gefolgschaft für den ehrenden Nachruf und allen denen, die meinem lieben Mann das letzte Ehrengeleit gaben. Die trauernden Hinterbliebenen: Christine Müller Familie Carl Müller IL Familie Wilhelm Müller IV, Familie Anton Conrad Müller Familie Robert Pinkert. Im Namen der Angehörigen: Marg. Gemandt, geb. Volkmann. Nach einem arbeitsreichen, gesegneten Leben verschied heute nach kurzem mit Geduld ertragenen Leiden, mein lieber Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Grobvater und Urgroßvater Einlagen Leibbinden Gummistrümpfe .*97/ a J. Frohn Marktplatz 19 Lieferant aller Krankenkass. Anton Conrad Müller L .Schreinermeister und Kaufmann kauft tuau, DaKM.rfr££jiu<, Franz Vogt & Co füeSe» *■* „ 44, Ruf 2464. Seltersweg 44, , Schwere Verschleifnung und Hustenqualen vollkommen beseitigt: „Ich litt an einet schweren Derschleinumg der 21 tmunge organe mit bartnäetigem Husten. Der Husten wollte absolut nicht weiche». Schließlich machte ich einenDersuch mit deaDr.Doriher-TodlrttewIchwar sehr skeptisch und deohalb am fo freudiger überrascht, als ich sehr schnell eint wesentliche Besserung verspürte. Ich nahm die Tabletten daraufhin noch kurze Zeit weiter ein mit dem Erfolg, da- ich j«-t vollkommen von der Verschleimung und dem quälenden Husten befreit bin. €« tonnen dieses jederzeit veröffentlichen." So schrieb om Frau Hedwig Han-, Atünchen. LeonrodstroKe 41, am 15. Stad l§gk. 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Der Freiverkehr litt zunächst unter allge- meiner Gsschäftsstille, nur wenige Verte wie Ding» ler konnten an den einzelnen Tagen auf gut gehaltener Basis umgesetzt werden. Kursmäßig zeigten Die Reichswettkämpfe der Meisterklasse im Ge- räleturnen, Jahrgang 1918 bis 1922, am 18. und 19. Januar in Kassel Erfreuen sich einer vorzüglichen Besetzung. Don 16 Bereichen des NSNL. wurden und da die Mitwirkung von Lutter und Greven beftimmt ist, geht man nicht hoffnungslos den Gang. Bannfachwart Fußball, Bann 116. Alle Spiele am morgigen Sonntag find anläßlich der WHW.'Sammlung auf 15 Uhr zu verlegen. 118 Nachwuchsturner in Kassel. Radio Paris (Sendeschl. im allgem. 22.15 Uhr) Sender Friesland (Sendeschluß 19.15 Uhr) Großsender Luxemburg (Sendeschluß im allgem. 2 Uhr das vornehme ,,,67D 1 , Familien • Catt in Gießen 39er Rheinisches Hltzköpfchen. 39er Edenkobener 39er Ebernburger Schloßberg . 39er Liebfraumilch 39er Binger Rosengarten 38er Hensinger Kirchberg .... 39er Niersteiner Domtal 38er Dalhelmer Altdoerr 38er Schloß Böckelheimer Geschenke türVaterund Sohn finden Sie im Hause l/i FL V.FL V. FI. .V. FL •lA FL FL .l/i Fl- .»/, FL Rundfunkempfang bedeutend erweitert. Radio Paris, Friesland und Luxemburg für den Empfang im lieich freigegeben. 3n Feindesland m ßhandelte und internierte Volksgenossen melden sich bei der NSDAP Knochen enthalten auch nach der fiauahaUa- Verwertung noch flusgangspunkte |ät S0 wichtige Industriepunkte. Fatum: nicht verbrennen oder verfüttern, sondern dem nüchsten Schulkind, mitgedent 7HfeCv.\ 1lleifmacMen - das Feft der Familie wird, wie immer, auch in diesem Jahr im Kreise der Familie gefeiert. Wenn es draußen kalt und drinnen warm ist und die häusliche Gemütlichkeit einrieht, dann muß ein gutes Gla» VVein herbei, sowie Sie ihn im EDEKA-Geschäft seit Jahren preiswert kaufen. Wir empfehlen heute: Frankfurt a. M., 20. Dez. Die Aktien- lirkte schwächten sich zu Beginn der Berichts- mei narnen nachts). . Der Rundfunk steht heute mit seiner ganzen Kraft im Dienste des Kampfes gegen England und für ein in alle Zukunft gesichertes Großd:utfches Reich. Er hat dabei eine Fülle besonderer Aufgaben. Die Möglichkeiten, sie zu lösen, werden jetzt durch den neuen Sendeplon außerordentlich verstärkt. In ihm tauchen die Namen von Sendern auf, die täglich haßerfüllte Tiraden gegen das nationalsozialistische Deutschland vom Stapel ließen, ihre Arbeit wird in Zukunft ganz dem neuen Deutschland und seinem Schicksalskampf gewidmet sein. Die Derlänaerung der Sendezeiten und die Einschaltung neuer Sender in den erlaubten Abhörbereich wird gerade in den Monaten der frühen Abende und lanqen Nächte überall besonders dankbar begrüßt werden. Gewisse Einschränkung en im Rundfun kbe- trich, die weiter bestehen bleiben, sind ausschließlich durch militärische Grunde bedingt, und es versteht sich von selbst, daß deshalb auch keine näheren Erläuterungen gegeben werden kön- ___ nen. Wo die Interessen der Landesverteidigung und. ww-wras unter denen die seitherigen Spiele der beiden Gegner litten, schon in ihrer Entwicklung zu unterdrücken. Er sollte der gegebene Mann hierfür sein. Die Gießener spielen mit Lepper-, Fleischhauer, Schlitz; Lehrmund, Leucheuser 4, Kraft; Ehmann, Kramer, Benner 2, Godglück, Hofmann. Raunheim — 1900. Dez'>ks klasse am Sonntag. Luftwaffe — VfB.-Reichsbahn Raunheim — 1900 Watzcnborn-Steinbera — DfL. Marburg Bissenberg — Sportfreunde Wetzlar. DU VfLter müßen am Sonntag unbedingt ge- Minen, wenn sie den Anschluß nach oben nicht Der- pisen wollen. Die 1900er fahren mit einer starken Mannschaft Mehr Milch, mehr Eier, hochbewertete Kaninchen durch die gewürzte Futterkalkmischung Mtber, die Eheleute Christian Jacobi und Frau Lvfe, geb. Hirarbusch, Hinter den Schießgärten 23. Untren herzlichen Glückwunsch. Elche zwischen Meer und Memel von Martin Kakle» 3n»geiaint 120 Seiten mit 82 benwrrogcM. den ‘Jiaturaufi flbmen bes Derfasserr auf 56 Runftorudrafe.n. Dn Le'nen gebunden «M. 2,69. BefteBungm neftn en alle Buchhandlungen und der Verlag entgegen. Hugo Dermühler Verlag Berlin-Lichterfelde . . 1T_» , ' * Dr. med. Spekulationssteuer am L Januar 1941 bewirkte Icrl S e l l durch Urkunden vom 12. Dezember 1940 weitere PoMonslösungen, da die Aktienbesitzer viel. , wissenschaftlichen Wslstenten ernannt. fach in eine Ueberpcü.ung ihrer Pakete emtraten, '* Silbernechochzeit. Das Fest der silber- sodaß etwa gegen Wochenmitte ein Tiefstand der ve« Hochzeit begehen am morgigen Sonntag, 22. De- Kurse eintrat. Im Verlaufe zeigte sich jedoch, daß der Kriegführung im allgemeinen berührt werden, ist es selbstverständlich oberstes Gesetz, daß allein sie immer und üderaü den Ausschlag geben. Deshalb wurde auch sofort bei Kriegsbeginn die Verordnung über das Abhörverbot ausländischer Sender erlassen. Dieses Verbot bleibt voll bestehen, denn heute wie damals ist das wichtigste Gebot, daß wir jedes Einbringen einer zersetzenden ausländischen Agitation in den deutschen Dolkskor- per verhindern. Die Erfahrungen der vergangenen anderthalb Jahre haben aezeigt, daß Neigungen, gegen dieses Verbot zu verstoßen, nur in verschwindend wenigen Ausnahmefällen bestanden, weil do- ganze deutsche Volk längst die Absichten durchschaut hat, die das feindliche Ausland mit feiner Rund- funkagitation verfolgt. Gerade deshalb wird ober auch m Zukunft gegen jeden mit gr ößter Schärfe vorg egangen werden, der sich nicht in diese festgefügte geistige Abwehrfront einreihea will. D i s z i p l i n h a l t e n ist auch für den Rund- sunkhörer die wichtigste Forderung im Kriege, die er unter allen Umständen zu erfüllen hat und gerne erfüllt, weil er ihre Notwendigkeit einsieht. Der deutsche Rundfunk steht in engster Zusammenarbeit mit blr Wehrmacht. Sie erfolgt vor allem durch die verschiedenen Formen lebendigster Berichterstattung über den Kampf, den unsere Wehnnacht heute für Deutschlands Zukunft fuhrt, und kein Volksgenosse wird heute mehr die enge Verbindung missen wollen, die gerade der Rundfunk zur Front hälL Bei alledem hat der Rundfunk ober auch eine friedliche Ausgabe der Unterhaltung beibehalten und gepflegt Deshalb lautet die Parole: Ausschneiden und jederzeit Sansängeriag 1941 in Mainz. ipb. Mainz, 20. Dez. Wie nunmehr feststeht, »M der nächstjährige Gaufänaertag in jliin8 statt. Er wird voraussichtlich 14 Tage nach ASM abgehalten. Mit dem Gausängertag ist eine Evrfeierstunde verbunden, die von Mainzer Ge. Ljioereinen bestritten wird und unter der Losung Jet deutsche Rhein" steht In dieser Feierstunde soll {>, Rhein in Wort und Lied als deutscher Schick' Lfrftrom verherrlicht werden. Auch im kommenden »jchre wird im Sängergau Hessen-Darmstadt ein Hiuleistungssingen abgehalten. Dcm Gau- z-j lmgssingen gehen die K r e i sl e i st u n gs - sirge n voraus. SSrfen im Verlaufe wieder fest. Berlin, 20. Dez. (DNB.) Der Reichsminister für Volksaufkiärung uno Propaganda teilt mit: Die Versorgung des Reiches mit Rundfunksendern erfährt ab Montag, den 23. Dezember 1940, eine bedeutende Erweiterung. Folgende Großsender werden im allgemeinen nach 20.15 Uhr noch bis 2 Uhr nachts zu Reichssender Breslau Reichssender Wien Reichssender Böhmen Großsender Donau Großsender Weichsel Großsender Posen Protektoratssender Prag Protektoratssender Brünn Die Ausla nd s o rg ani f at i o n der NSDAP, teilt mtt: Diejenigen Volksgenossen, die während des Krieges in Feindesland schwere Mißhandlungen oder sonstige Willkürakte zu erdulden hatten sowie alle Volksgenossen, die in Feindesland interniert waren, werden ersucht, sofort mit Postkarte ihre Anschritt an die AO. der NSDAP., Rechtsamt, Berlin-Wilmersdorf, Westfättschs Straße 1, bekanntzugeben. Die interniert gewesenen Volksgenossen werden gebeten, gleichzeitig mitzuteilen, in welchen Internierungslagern sie sich befunden haben. nach wie vor erhebliches Anlageinteresse vorlag, zumal am Rentenmarkt die Folge VII der 4 v. H. Ncichsschätze inzwischen au-verkauft worden war. Es ergaben sich kräftige Erholungen, die besonders an den beiden letzten Tagen Steigerungen um 3 bis 4 v. H. mit sich brachten. Die Börsenwoche schloß daher für Aktien recht fest. Arn Rentenmarkt erftreefte sich die Nach, frage neben Reichsschätzen auch aus Pfandbriefe, vor allem später kündbare, die leicht im Kurse her- ausgesetzt werden konnten. Jndustrieobiigationen lauen dagegen sehr still und im Kurse kaum ver- änbert In Kommunalumschuldung gingen auf Pari- arenze größere Beträge um, auch nach Steuergut- scheinen I besserte sich im Verlause die Nachfrage, und der Kurs stieg auf 166,65. Die Altbesitzanleihe des Reiches lag bei 153 bis 152,65 ziemlich ton» beltersweg 17 5452 A Das große Spezia:haus für gute Herren- und Kna en-Kle düng mit eigener Maßschne de’öi. Sonntag geöf.net von 13 17 Uhr 6eld für Hausbau oder Kauf In gee gneten Fällen sofortige Finanzierung durch Zwlscnenkredlt «■s-k*£ü‘- sssä ode^Mehr'lamihenhaus w>rd c'p1 hH aftanTen keine finanziert. Keine angemessene VersicherungspHicht.keineWrwaHungskOTten^Mjgem^^^ Verzinsung.Verlangen Sie noch Fipenheim“, die -bnen Aufklärungsschrift „Der Weg z unverbindlich zugeht postwendend kostenlos und unveroinu Hauptverwaltung der Bausparkasse Mainz A. 6., L Kostenlos er ballen Sie daa interessante, farb^lluatr. Buch .Der K«mpl Kegen Kheuma I und Scbmera-, ein Wegweiser für Gesunde nfad Kranke, vom Togalwert München8/K_| i/, Fl. inkL Glas RM. 1.60 - - — 1.60 Wirkte schwächten sich zu Beginn der Berichts-«sich hier kaum nennenswerte Veränderungen. Am «i noch weiter ab, wobei namentlich führende Einheitsmarkt waren Brauereiaktien ständig Mtte mehrprozentige Einbußen erfuhren. Das Be- gesucht, meist aber mangels Material ohne Umsatz, h-ntwerden des Wiederinkrafttretens der sog. j Hier regten verschiedene Dividendenerhöhungen an. Diese Sender werden auch . meist ohne Unterbrechung in allen Tellen des Reiches, insbesondere auch in Westdeutschland gut hörbar fein. Außerdem bleiben nach 20.15 Uhr noch eine Reihe weiterer deutscher Sender in Betrieb, deren Hörbarkeit sich jedoch zumeist auf ihre nähere und weitere Umgebung erstrecken wird, darunter befindet sich die Nord- deut che Gleichwelle (1195 khz, Welle 251), hörbar im gesamten norddeutschen Küstengebiet, in Süddeutschland und Teilen der Ostmark. Der Deutschlandsender sendet ebenfalls bis 2 Uhr nachts, wird jedoch infolge der besonderen Reichweitenver- hältnisse dieses Riefensenders des öfteren zum Ab- schalten gezwungen sein. Das Abhorrn ausländischer Sender wird weiterhin mit Zuchthaus bestraft, .------ - - jedoch -hat der Reichsminister für Dolksaufklärung griffbereit halten!, damit der gewünschte Sen- und Propaganda nunmehr folgende Großsender der &er jotort eingestellt werden kann. besetzten Gebiete mit ausschließlich deutschem Programm für den Empfang im Reich freigegeben: ' 1 khz Welle Die Blau-Weißen müssen morgen nach Naunheim und stehen damit vor einer schweren Ausgabe, ndi Naunheim. Ob es zu einem Siege langt, wird Daran ändert auch die vorsonntägliche Ni^erlage ; /Musik onCh all i er Gegr 18 57* Gl 6SS6H * NeuenweglO . Städtisches Volksbad Gi^heo Dienstag, 24. Dezember 1940 wird das Bad um 15 Uhr geschlossen. Kassenschluß eine halbe Stunde vorher* Freitag, 27., u. Samstag, 28. Dezember 1940, zu den bekannten Badezeiten durchgehend offen. Montag, 30., und Dienstag, 31. Dezember 1940 bleibt das Bad aus technischen Gründen geschlossen. 5840A In die Reichsbahn-Sonderklassen bei der Staatsbauschule IdsfeiaTs. und AdolfHitlerinOenieiirsdiiile Friedberg-H. werden zum 15. März 1941 für das' Studium der Fachrichtungen Tiefbau und Maschinenbau junge Bauhandwerker sowie Maschinenschlosser und Angehörige verwandter Berufe aufgenommen. Spätere Verwendung als Beamte im gehobenen technischen Reichsbahndienst. Sämtliche Kosten des Studiums trägt die Reichsbahn. Für Studierende an anderen technischen Lehranstalten werden außerdem Ausbildungsbeihilfen gewährt. Merkblätter mit näherer Auskunft durch: Personalbüro der Reichsbahndirektion Frankfurt (Main) Hohenzollern-Anlage 35 Gespielte moderne Pianos reiche Auswahl bester Markeninstrumente Pianohaus Schönau Telefon 3269. miiiiiiiiiiimimiiiiim Ein Quell 6. freuet für benttaturf reust MllWes Eenen Äleitte Areatut in Wasser, Susd) und Halm Don Barl Otto Barni» 164 Itaiuroufnabmee qus dem Leben der nie» d ren T erwelt mit er» aut-radcn Bildunter- . schrislen, Namensan. gab u. ausführlichem Texi (62 Seiten). MU ein w (Geleitwort von t>rofei|. Dr "Bergener. 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Jn Irr hm lorMiugrttn) tifen.) 1940 Ccjtmbtr 5Og Dasch.«S.(^df 1940 v»w. Waschmittel •1 »1 Straße: (Piet) Ausaabesiellei Auf solch einen Monotsabschnitt der Reichsseifenkarte erhalten Sie entweder Januar 1941 1 Stuck (ktnheitsseinsetfe Waschmittel für Waschmittel 4ür Waschmittel für Dezember 1940 1 Stück Sinheitöfeinseife Ocjcmbrr $og Del» (öcifro») 1 Normalpaket Wasch- (Seifen -JPuhrst oder 1 Doppelpaket Waschmittel für Feimväscha Sollten Doppelpakete bei Ihrem Kaufmann im Augenblick nicht vorrätig sein, so erhalten Sie 2 Normalpakete. "»41 Januar 1941 '»41 '941 Pulver / Jonuar 194] Pul»« Pube Pul»« Puleo Puleo Feinwäsqjie »Es sorgt für lange Haltbarkeit«