Freitag. 20. Dezember MO Gietzener Anzeiger 8 als General-Anzeiger für Oberhessen rchrWettvng »ad OeschöstrsteNe: •iefctii. Zchnlftratze 7-9 Ng ti und alles Weitere muh sich unter dieses Leit- eit Denn mer, bw? »if bleiben. das Als Gelundheitsminilters stohen hier aber bei der Benis er fi* ’ feinem unalM' i Holen h führt vlk verhampton, Walsall und ähnliche Städte, die wir gleichfalls schon aus den OKW.-Berichten kennen und die zum Teil eine erste Stelle in der Liste der deutschen Dergeltunzsangriffe einnehmen, sind Mittelpunkte in diesem englischen Bezirk. Die Bezeichnung „Schwarzes Land" erklärt sich aus der ge- wattigen Zcchl von Kohlengruben und ch o ch- Öfen und aus der Trostlosigkeit der Landschaft und der von ihr angesteckteu Behausungen auf dem Boden, unter dem Kohle, Eisen und. andere In- dustrierohstoffe erzeugt und auf dem sie verarbeitet werden Für die Menschen des „Schwarzen Landes" gab es seit langen Zeiten ein überliefertes Erholungs- gebiet, das ist der ..Lake-Distrikt", das heiht Seen- bezirk, in den Grafschaften Tumberland, West- moreland und Loncashire. So viel Häßlichkeiten es im „Schwarzen Land" gibt, so viel Schönheiten zeichnen den „Seenbezirk aus. Er ist übersät mit großen und kleinen Seen, darunter der Windermere-See, der größte Englands. Die Ruhe und die Schönheit der Gegend sind gerade das, was die Menschen des , Schwarzen Landes" suchen und was sie brauchen. Um diese Jahreszeit haben sich die Hunderte von Hotels und Pensionen, die meist auf den Bedarf der bürgerlichen und kleinbürgerlichen Schichten eingerichtet sind, sonst schon geleert; die jemand annehme, daß die tödlichen Gefahren vorüber seien. Der Winter biete dem Gegner gewiss« Vorteile, es wäre ejn großer Mangel an Klugheit, Churchill „wir wissen nicht, welcher Schlag gegen uns geführt werden kann; wir müssen unaufhörlich untere Vorbereitungen treffen". Churchill beteuerte dann erneut, daß alle Methoden, den nächt- Druck »üb »erleg: MWfte Umoerftftttbnrfereia. tage weiterhin von sehr beunruhigendem Ausmaße sind". Er sprach von dem „Wiederausbruch einer Gefahr", von der man angenommen habe, daß man sie vor einem Jahr anscheinend be. wältigt hätte! rfilni i Letzte SchiffsverluWe schon wieder überholt. Die britische Admiralität unterschlägt den schwarzen Tag des 2. Dezember. 13 on unserer Äerlmer Schristlettung. Die Flucht aus den Midlands Hochkonjunktur in den Kurorten des Seengebietes. sammelt haben, mit Leichtigkeit in der Lage fein mühten, nach einer gewissen, von der Bank von Frankreich bewältigten Anlaufszeit, die auszugeben- den Arbeitswechsel zu übernehmen. Der neue Gowjetbotschoster beim Führer. Berlin, IS.Dej. (DBB.) Der Führer emp- fing am Donnerstag in der Reuen Reichskanzlei in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop den nenernannten Botschafter der Ub SS2L, Wladimir Georgjewitsch Vekano- s o w. zur Entgegennahme seines Beglaubigungsschreibens sowie des Abberufungsschreibrns seines Amtsvorgangers. Eine Abteilung der ff-£elbffan- darte erwies bei der An- und Abfahrt des Bot- fchafters die militärischen Ehrenbezeigungen. völkeruna auf äußersten Widerstand. Sie wurden in einzelnen Fällen soaar mit Hunden von den Grundstücken berunterqejagt, deren Inhabern sie die Zahl von Londoner Müttern und Kindern angaben, die jeder aufnebmen muh. Dabei hält die Flucht aus dem „Schwarten Land" natb dieser Gegend dauernd an. Die Gemeindebehörden wandten sich bereits an die Re- oierunq um Zwangsmaßnahmen zur Hemmung des Zuflusses. Die Flüchtlinge aus dem „Schwarzen Land" werden sehr unangenehm, beschwören tätliche Angriffe herauf, wenn fk trotz ungeheuerlicher Geldangebote nicht zum Ziel kommen können. Diese unbehaglich« Lage wird verschärft durch die wachsende Lebensmittelknappheit in diesem Landbereich, der diesen Massenandrang aus eigener Erzeugung nicht mehr bewältigen kann. Heute ist die schönste Landschaft Englands weiter nichts als ein riesenhafter Luftschutz- raum des „Schwarzen Landes" geworden mit allen Unbequemlichkeiten, allen Sorgen, allen niederdrückenden Einzelheiten, die der Engländer jetzt für den Krieg seiner Plutokraten in Kauf nehmen muß. Deshalb kann man verstehen, wenn die amerikanischen und andere ausländisch« Berichterstatter allmählich, aber immerhin übereinstimmend Auf- faffungen roieberaeben. wonach die enalilck- Bevölkerung kotz aller ©♦urheit und politischen Blindheit allmählich nachzudenken beginnt 11t Ml 13. • j •Nfl AI Hi »bll '11(1. H Frankreichs Beitrag Don unserem E. F.-Konespondenten. Annahme von AnteineA füt bi« Miitagsnuinnier biftX'/Jlbr hee, die knappen Rohstoffvorräte zu bewlrttchasten fnp Prc^ukttonsprogramme aufzustellen, die wen g- !e s ben dringendsten Bedürfnissen des einh^mi- I $hn Marktes gerecht werden sollen. Die großen Deutlichen Arbeiten, die die Regierung PLam f einem Aufwand von etwa fünfzig Milliarden I bunten (2,5 Milliarden Reichsmark) im Laufe oer I Men drei bis vier Jahre unternehmen null, |tnü I BHäufig immer noch nicht über dos Stadium der Ivette hinausgekommen. Die große Schwiengreu (W. Jahrgang Nr. 30» ftifbeim taflhd). anbei tz-uninas und rteiennad Klagen: Die aihifmertr ffifücner Anmüienblhttei Hdnni imBild DieDckoll, Qne Illustrierte . 1.80 ftiitellflebübi. * .25 cirb bei Nickterlcketnen yf1 einzelnen Nummern itftilgf bbberer Gemalt .Mnlvreckanlcksub tubrnnfcbrift^hucifler" & iilcheck 116** Rrnnff M Die junge Generation, die bisher so völlig oer» iichlästigt worden ist, könnte hier dazu berufen vrden, eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Wird es ob r dazu kommen? Wird das Tempo, das bei der llr.Jtellung des französischen Er^iehungswesens ein- gt alten wird, rasch und stürmisch genug sein, um Irn französischen Volk und seiner Jugend den An- Itmß an die neue Zeit, an das neue Europa, zu «möglichen? Leise Zweifel könnte man in dieser LZiehung äußern, wenn man die in manchen Knttern von Paris immer wiederholten Vorwürfe f; en Erziehungsminister Ripert liest. Ripert so drei Jahre Zeit für die Umstellung des Er- |i«vungswesen verlangt. Seine Gegner werfen ihm Ir, daß auf sehr vielen wichtigen Posten des Schul- |v« ens immer noch die gleichen L e.u t e |||i:n, die für den moralischen Niedergang Franr- '?t)s in erheblichem Mage verantwortlich 3~ben müssen, die Leute aus dem alten pazifistl- f n Lehrersyndikat, die Leute, die die Derweige- rung der Rüstungsausgaben durch das Parlament |lotterten und sich über jede Form von Patriotls- ius und Vaterlandsliebe luftig machten. | Sie Revolutionierung der französischen Geister, >i« Abkehr von der Vergangenheit, scheint noch ! *bit sehr weit vorwärtsgetrieben zu sein, wenn n3ti lediglich aust diesen Anzeichen schließt. Es gibt eben zwar Anderes, Verdienstlicheres, so Den tiabau des sportlichen Unterrichtswesens in der Beule usw. Aber viele Dinge, bie mit großem si np angekündigt worden sind, wie z. B. die Schas- | von Jugendlagern, das Werk der ,^)euneste hntaife". ' " — ...... besteht nach wie vor darin, bei diesen Arbeiten mit einem Minimum von Materialaufwand auszukom- men und gleichzeitig ein Maximum von Arbeitseinsatz zu erreichen, lieber die Finanzierung dieser Arbeiten ist man sich noch nicht völlig im Klaren. In der Oefsentlichkeit wird immer wieder auf das deutsche Beispiel der Arbeitsbeschaffungswechsel hin. gewiesen. Man glaubt, daß das, was in Deutschland möglich war, wo die Währung durch die Ar- beitsbeschaffunqswechsel nicht erschüttert worden ist, sich auch in Frankreich durchführen lassen müsse, und daß die Banken, bei denen sich Dutzende von Milliarden beschäfkigungslosen Privatkapitals ange- lichen Lustangriffen wirksam zu begegnen, „mit Eifer und Leidenschaft von einer sehr großen An- zahl außerordentlich befähigter Gelehrter und Offiziere studiert werden". Aber, bis jetzt habe man nicht viel Erfolg damit gehabt. „Wir haben bis jetzt keinerlei befriedigende Heilmit- t e l gefunden. Wir müssen eine Fortsetzung der Luftangriffe erwarten, wir müssen sie ertragen". Churchill kam schließlich auf die brennende Frage des Handelskrieges zu sprechen, auch hier konnte er nicht anders, als einzugestehen, daß „die Verluste der Handelsmarine im Atlantik auch Der neue Bericht der britischen Admiralität über Die Schiffsversenkungen einer Woche war noch gar nicht mit feinen aus die Hälfte herabgeschwindetten Zahlen in die Setzereien der englischen Zeitungen gelangt, als er schon wieder überholt war. Drei Schiffe von 7555 Tonnen, 9860 Tonnen und 10 746 Tonnen, zusammen also 28161 Tonnen, waren in diesem Zeitpunkt der englischen Derösfent- lichuna als Ergebnis von 24 Stunden hinzugekommen. Aber selcht diese beträchtliche Steigerung ift noch nicht einmal das Wesentliche an dem neuen britischen Bericht. Er errechnet nämlich für die Zeit vom 3. bis 9. Dezember insgesamt 23 versenkte Schiffe mit 101 190 Tonnen. Wer die deutschen Wehrmachtsberichte aufmerksam verfolgt hat, wird sofort stutzig. Denn, wenn man sie noch einmal nachliest, ergibt sich, daß allein am 2. Dezember, als die große Jagd auf Geleitzüge gemeldet wurde, 17 Schiffe mit 131 247 Tonnen v e r f e n 11 wurden. Ein« weitere Nachprüfung der englischen Berichte liefert das verblüffende Ergebnis, daß der vorangegangene Bericht der britischen Admiralität m i t dem 1. Dezember endet. Mit anderen Worten, die englische Admiralität hat also auf höhere Weisung gerade den für sie peinlichsten Tag, nämlich Den 2. Dezember, mit feiner außergewöhnlich hohen Dersenkungszahl einfach unterschlagen! .Black Country", das heißt bas | im Sommer stark besuchten Flüste und Wasserfälle Ihnen bett-bt. ~ * rauschen in völliger Einsamkeit, und nur in här-1 Nun gehört aber der „Seenbezirk zu den wich- teren Wintern gibt es auf den Seen Wintersport, tipften Auinabmeoebieten für die Geräumten der 'der sich hauptsächlich auf Schlittschuhe stützt, wie enottlcken Großstädte, namentlich auch Londons, denn auch die Schlittschuhindustrie Englands hier Die Einquartierungsbeamten des Innen- und des die wenigen noch fahrenden Personenzüge zu abenteuerlichen Umwegen. Die normale Fahrt, die fünf bis sechs Stunden in Anspruch nimmt, erstreckt sich oft heute schon über drei Tage. Und diese Zeit muß in überfüllten Zügen zugebracht werden, in denen verstörte Mütter nach verloren gegangenen Kindern suchm und verirrte Mädel und Jungen das Geheul nach den unauffindbaren Müttern anftimmen. Der- sorgungsmöglich^iten unterwegs sind kaum gegeben. Jeder lebt aus dem Rucksack oder aus Koffern, die an die Zufluchtsstätten mitgenommen werden. Wenn der Zug in den Endpunkten Windermere, Conistone, das aber nur durch Küstendampfer erreicht werden kann, oder Keswick, der Hauptstation der Querbahn, endlich angekommen ist, bann sehen sich die Flüchllinge vor neuen Schwierigkeiten. Alles stürzt zu den Hotels und Pensionen, die aber schon seit Wochen außerstande sind, auch nur einem einzigen Neuankömmling ein eigenes Bett verfügbar zu machen. Die Reisenden wenden sich an die Allgemeinbevölkerung und bieten nach den Darlegungen der englischen Zeitungen für eine einzige lieber« nachtung zwanzig, dreißig, vierzig Mark. Sie haben aber nicht einmal Aussicht, mit derartigen Angeboten durchzudringen denn die Hotelbesitzer, die Pensionsinhaber und Quartiergeber sind von der Furcht beherrscht: wir werden sie nicht w i e d e r l o s ! Tatsächlich versuchen die Leute auch, zu bleiben, und bann natürlich billigere Preise zu erzielen. Das ist aber bie verwundbarste Stelle des Engländers, der bis in die letzten Landorte hinein von der selbstsüchtigen Vorstellung beherrscht ist: hier bietet sich eine Konjunktur, bie ich bis zum äußersten ausnutzen muß! Durchreisende bringen mehr als Dauergäste, also nehme ich letztere gar nicht auf. In ben abgelegenen Landorten des „Seenbezirks" hat die Konjunktur auch den letzten Rest von Romantik ausgelöscht. Ein Berichterstatter beobachtete beispielsweise, wie eine offenbar sehr reiche Engländerin einem Pensionsinhaber erklärte: „Das Haus gefällt mir, ich möchte es kaufen, was kostet es?" Diese Frau wollte Besitzerin der Pension wer- nen, nur um sich eine Unterkunft sichern zu können. Als sie einen ablehnenden Bescheid erfuhr, überreichte sie dem Pensionsinhaber einen Blankoscheck mit der Aufforderung: „Nun, dann nehmen Sie m'ch auf und letzen Sie dafür die Summe ein, bie irrt eingliedern. Der Beitrag, den Frankreich zu liefern hat, be- (tot neben der Neuordnung seines politischen watsbaues unter Ausschluß der letzten Reste des litiisch-freimaurerischen, • bemokratisch-parlamentari- (H Regimes in der wirtschaftlichen Neu« oibnung. Nach mancherlei Auseinandersetzungen, ti der großen Öffentlichkeit in der Hauptsache Dittorgen geblieben sind, geht man jetzt auch bargt die Beziehungen zwischen Kapital und Arbeit er korporativer Grundlage durch die neue „Charte di travail" zu ordnen. Die Grundgebonken der „(harte du travail" sind korporativer Natur und jitiern dem Staat weitgehende Aufsichtsrechte. Alles vrd von dem Geist abhängen, mit dem man die maen Einrichtungen erfüllen wird. Wenn es in- dl'en nicht gelingen sollte, auch in ben letzten fron- jekscken Bauern unb Arbeiter die Idee von tet- nr Mission, von her wirklich Dülksgemeinschast, die ir Band um alle Stände schließen soll, hineinzu- fcg2n, dann wird alle diese Gesetzgebung nur Stück- nach anderen Erdteilen, insbesondere nach Europa angewiesen. Bei Weizen übersteigt die Gesamter- zeugung des amerikanischen Erdteils ebenfalls den Gesamiverdraua) um etwa 20 o. H. Beim Kaffee, einem weiteren Standardpro» butt Südamerikas, liegen die Dinge etwas anders. Hier find die Bereinigten Staaten zweifellos Bedarfsland, während Jbero-Amerika als Ganzes über einen großen Ueverschutz an Kaffee verfügt. Der Wert der Kaffee-Ein,uhr in den Bereinigten Staaten ist aber von 1932 bis 1938 eine ziemlich konstante Grüße geblieben, so daß eine nennenswerte Steigerung der Einfuhr eine recht tiefgreifende Aenderung in den LebenLgewohnyeiten der Nordamerikaner zur Voraussetzung hätte. Solche Aenderungen sind aber durch Staatsmatznahmen außerordentlich schwer, in einem liberalistischen Lande wohl überhaupt nicht zu erreichen. Bei Zucker besteht ein internationales Abkommen, was eine Veränderung der bestehenden Produktionsund Absatzvechältnifse sehr kompliziert machen würde, so daß also auch hier wenig Aussicht ist, das erstrebte Ziel der Handelsausweitung zwischen USA. und Jbero-Amerika zu erreichen. Diese Sachlage hat nun den Plan in den Bereinigten Staaten zur Folge gehabt, die Struktur der Agrarproduktion Südamerikas zu ändern, d. h. Südamerika soll seine Landwirtschaft umstellen. Es soll statt der bisherigen Standard- Produkte mehr solche Produkte anbauen, die in den Bereinigten Staaten dringend gebraucht werden. Das wichtigste dieser Produkte ist der Kautschuk. Der Kautschukbaum stammt ja aus Bra- sillen, heute aber werden über 90 v. H. der Weltproduktion von Niederländisch- und Bntisch-Jndien geliefert. Die Aufgabe scheint also aus-den ersten Blick sehr einfach und leicht lösbar zu sein. In Wirklichkeit ist sie keineswegs einfach. Zunächst einmal sind mindestens sechs Jahre erforderlich, bis südamerikanische Kautschukpflanzungen ertragsreif würden; vor allem aber fehlt es in Südamerika an der genügenden Zahl billiger Arbeitskräfte, wie jie die Engländer und Holländer in ihren ost- indischen Pflanzungen zur Verfügung haben. Ein weiteres Produkt wäre der Manilahanf. Hier find zweifellos die Voraussetzungen zum erfolgreichen Anbau in Südamerika gegeben, und es wäre denkbar, daß die südamerikanischen Staaten die Philippinen, wo die Erzeugung hauptsächlich in den Händen japanischer Pflanzer liegt, ersetzen könnten. Ebenso denkt man an den Anbau der Ein- chona pflanze, die zur Herstellung von Chinin dient. Die Chininherstellung ist bis jetzt so gut wie ganz von den Holländern in Niederländisch-Jndicn monopolisiert. Tropische Oele, Drogen, Kräu- ter und Tees sowie eine Anzahl tropischer Fruchte und vor allen Dingen tropische Harthölzer bieten nach Ansicht der USA. weiterhin Die Grundlage, auf der nach entsprechender Umstellung der südamerikanischen Landwirtschaft eine Ausweitung des Handels wohl möglich wäre. Das also sind die Ergänzungspläne, denen i*n unschwer ansieht, daß sie ihr Vorbild in den Umstellungen der Landwirtschaft in Südost-Cu- ropa auf den deutschen Absatzmarkt haben. Die Ähnlichkeit der Verhältnisse ist unverkennbar, aber «in gewaltiger Unterschied besteht doch Deutschland hat mit diesen Plänen nicht begann.n, als es seinen Handel mit den Südoststaaten ausweitete, sondern es hat diese Pläne erst in Vorschlag gebracht, als auf Grund längerer guter Erfahrungen mit dem deutschen Markt die Bereitschaft dazu bei den Sudostländern vorhanden war. Es hat systematisch die Südostländer für seine Pläne reif gemacht, und zwar un er ganz erhebl'cben Opfern. Deutschland zahlte Jahre hindurch den Südoststaaten für ihre alten Standardprodukte, wie Weizen und Mais, Preise, die ganz bedeutend über dem Weltmarktnioeau lagen. Es gab ihnen weiter Verträge, die dcn Absatz ihrer Erzeugnisse zu güm stigen Preisen für lange Zeit sicherten. Diese beiden Faktoren, der günstige Preis und der feste Markt, waren es, die das Vertrauen in den Südostländern schufen, das ihnen eine Umstellung ihrer Landwirtschaft auch im eigenen Interesse nützlich erscheinen ließ. Demgegenüber wollen die USA. nicht einmal Zollvergünstigungen für die jetzigen Standardprodukte Der südamerikanischen Länder gewähren. Höhere Preise als Welimarktpreise und gar einen festen Markt kann aber die nordamerikanische Wirtschaft den füdamerikanischen Staaten überhaupt nicht verbürgen, weil sie ja eine kapitalistische Wirtschaft ist, deren Kauf- und Verkaufspolitik vom billig st en Preis beftimmt wird. Sollte in späteren Zeiten der südamerikanische Kautschukpflanzer preismäßig nicht mit den alten Kautschukländern konkurrieren können, was sehr wahrscheinlich ist, io würde ihn die amerikanische Käuferschaft be> enkenlas im Stich lassen, und die Südamerikaner hätten dann statt Baurnwoll- und Kakseeabsatznöten — Kautschukabsatznöte, womit sie um nichts gebest sert wären. Wmn zwei dasselbe tun, ist es eben noch lange nicht dasselbe, das zeigt auch dieses Beispiel wieder. V. A. Präsidentenwechsel in Finnland. Kallio einem Herzschlag erlegen. Helsinki, 20. Dez. (Europapreß.) Zum neuen finnischen Staatspräsidenten wurde der amtierende Ministerpräsident Nisto R y t i gewählt. Nyti erhielt im ersten Wahlgang 288 Stimmen von insgesamt 300 Wahlmännern. Helo erhielt 4 Summen, Sr> inhufvud eine Stimme, Kivimacki eine Stimme. Sechs Stimmen waren ungültig. Der bisherige finnische Staatspräsident Kallio ist Donnerstagabend plötzlich einem Herzschlag erlegen. Präsident Kallio wollte abends die Hauptstadt verlassen, um sich auf feinen Landsitz zu begeben. Die Bevölkerung der Hauptstadt brachte ihm zum Abschied einen großen Fackelzug dar. Am Bahnhof hatten sich die Svitzen der Behörden und der Armee eingesunden. Als Kallio die Front der Ehrenkompanie abschritt, wurde er plötzlich ohnmächtig. Man brachte ihn rasch in ein Krankenhaus, wo er aber bald darauf verschied. Gegen Mitternacht wurde die Leiche Kallios ins Schloß von Helsinki gebracht, wo sie aufgebahrt werden wird. Die Negierung trat in den späten Abendstunden zu einer Trauersitzung zusammen. Sie hat ein Staatsbegräbnis und Landestrauer angeordnet. Der neugewählte Staatspräsident R y t i teilte am Donnerstagabend dem finnischen Volk durch den Rundfunk den Tod Kallios nvt. Präsident Ryti würdigte die Verdienste des verstorbenen Präsidenten um S'aat und Nation. Niemand sei, so sagte tr, während der letzten Jahre, fester mit dem finnischen Volk verbunden gewesen als Kallio. Mit freu- bigem Herzen habe er die Freiheit Finnlands begrüßt und mit blutenden Herzen habe er die Prüfung der Nation im letzten Jahre erlebt. Ein aus« (schmetternde posaunen Erneute Warnung Japans an die USA Herzigkeit und Matzigung". Der Botschafter b-z-ich- Wir wissen, welche b°°» net es als unterteil, zu behaupten, bic Zusammen- h^mswerten Milliardenbeträge das deutsche Voll! I)eit des finnischen Volkes werde jedoch fortgesetzt werden. Schlacht Im Ge- bettächlliche Subic wo laut: In Nordafrika dauert biet von V a r d i a an, von Italienischer Wehrmachtbericht Rom, 19. Dez. (DNB.) Der italienische Vehr- Machtbericht vom Donnerstag hat folgenden Wort- Tokio, 19. Dez. (Europapreß.) Japans Außen- Minister M a t s u o k a warnte die Nordamerikaner vor Illusionen über Japans Außenpolitik. „Ich möchte bei den Nordamerikanern keinen Zweifel aufkommen lassen, daß Japan loyal zu seinen Verbündeten steht, und daß die Grundlage der japanischen Außenpolitik heute und künftig der Dreimächtepakt ist", erklärte der Minister bei einem Frühstück, das die japanisch- nordamerikanische Gesellschaft zu Ehren des neuernannten japanischen Botschafters in Washington, Nomura, gab. Die Ernennung Nomuras bezeichnete Matsuoka als kennzeichnend für Japans Stellung gegenüber den USA. Es dürste nicht vergessen merD-en, daß die Beziehungen zwischen den Bereinigten Staaten und Japan außer st angespannt feien. Als Grund dafür nannte er das amerikanische Nichtver- stehen der japanischen Ziele unb Bestrebungen. Japan führe keinen imperialistischen Krieg in China, sondern erstrebe den Ausbau eines Zeitabschnitts des dauerhaften Friedens in Oftasien. „Jede Nation, die an dieser Aufgabe mitzu- arbeiten wünscht, ist willkommen", meinte der Minister. „Diesem Bestreben ist auch der Abschluß des Dreierpaktes entsprungen. Auch Japans Absicht war es bei dem Abschluß des Paktes, den Krieg in China und Europa räumlich zu beschränken und möglichst schnell zu Ende zu führen. D.e Vereinig- ten Staaten sollten nachdenken, bevor sie Schritte unternehmen, die ein Unglück für die Menschheit bedeuten könnten. Die erhoffte baldige Beilegung des China-Konfliktes wird auch die Gründe der japanifch-nordamerikanifchen Spannungen weitgehend beseitigen." Matsuoka schloß mit einem Ap- Schlacht an. Wie „Popolo di Roma" aus Beirut mölbet, hat der ägyptische Innenminister im Zusammenhang mit den strengen Polizeimaßnahmen auch eine Zählung der in der Wüste lebenden Beduinen befohlen. Danach werden die Stammeshäuptlinge für die Mitteilung von Standortveränderungen verantwortlich gemacht. Während man auf der einen Seite behauptet, man könne besser die Ordnung aufrechterhalten, wenn man über die Bewegungen der verschiedenen Beduinenstämme unterrichtet sei, erklärt man in anderen Kreisen, die ägyptische Regierung wolle in Zukunft auch die Wüstenbeduinen zum Heeresdienst heranziehen. arbeit mit Japan schließe dritte Mächte aus China aus. Im Gegenteil, China sei jetzt in der Lage, auf der Grundlage der Gleichberechtigung und Gegenseitigkeit und befreit von den ungleichen Verträgen, mit allen mter- Hilgenfel'dt, hat es einmal ausgesprochen, warm mir es taten: „Nicht mitzuleiden, rnitzukämp. f en sind, wir da!" Nicht als Schmerzensgeld, niltz also Almosen, sondern: Opfer! Opfer für die beul pell, die Ruhe zu bewahren und gegenseitig Verständnis aufzubringen. Oie japanisch-chinesische Zusammenarbeit. sammenziehungeu feindlicher rnolorsiierter Verbände gemeldet werden. Gegen einige dieser Formationen, die sich der Stadt zu nähern versucht hatten, wurden erfolgreiche Gegenangriffe unternommen. Unsere Fliegerformationen haben feind- tiche Kraftfahrzeugoerbände wirksam mit Bomben belegt. An der griechischen Front Artillerietät.g- keit im Abschnitt der 9. Armee. Unsere Marlneeinheiten haben gestern feindliche Stellungen im Gebiet von Lotowa wirksam beschossen. Unsere Fliegerformationen haben feindliche Truppenzusammenziehungen im G biet von Argirocasiro, 2Ho:gone und Colonia mit Bomben belegt. In Osiafrika haben unsere Fliegerformationen Bombenangriffe auf folgende Ziele durchge- führt: Bahnhof, Flugplatz und befestigte Lager von Ghedaref, wo starke Brände verursacht wurden: Flugplatz von Roseires, wo ein Scheinwerfer zer- stört und heftige Brände hervorgerufen wurden; Port Sudan in aufeinanderfolgenden Wellen. Ueber Port Sudan haben englische Flugzeuge vom Gtosier- und Blenheim-Typ unsere Formationen angegriffen. Ein Gloster wurde abgeschossen. Alle unsere Flugzeuge sind zuräckgekehrt. Feindliche Flugzeuge haben IHcfemmi und Argheisa erfolglos bombardiert. In Norditalien haben feindliche Flugzeuge in der Umgeaend von Vercelli Bomben abgeworfen und leichte Beschädigungen an vier Häusern ver- Italienischer Gegenangriff auf motorisierte Verbände bei Bardia sich um einen Doppelfchrauben-Turbinendampfer, der bisher in der Südafrikafohrt eingesetzt war. Geleitzug an -er Südostküste Englands angegriffen. Stockholm, 20. Dez. (Europapreß.) Deutsche Bomber haben am Bonnerstagm'ftag Angriffe gegen einen englischen Geleitzug an der Südostküste Englands vorgenommen, über deren Ergebnis nichts gesagt wird. — Im Westen der Midlands wurden zwei Städte angegriffen. Das neue finnische Staatsoberhaupt gilt als Wirtfchasts. und Finanzsachverständiger. Risto Ryti wurde im Jahre 1889 geboren. Er gehörte als Mit- glied des Parlaments den Liberalen an, von 1921 bis 1924 war er als Finanzminister Mitglied der Regierung. Von 1923 bis Ende November 1939 war er Gouverneur der Bank von Finnland. Als die Regierung Cajander Ende November 1939 im Zusammenhang mit dem russisch-finnischen Konflikt zurücktrat, bildete Ryti die neue Regierung, deren Leitung er bis jetzt innegehabt hat. NerdeuscheWMmüchtbmcht. Berlin, 19. Dez. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Infolge ungünstiger Wetterlage führte die deutsche Luftwaffe gestern bei Tage und in der Nacht lediglich bewaffnete Aufklärungsflüge durch. Im Nordkanal gelang es ein Handelsschiff durch Bombeuvolltresser im waschinenraurn schwer zu beschädigen. Bei einem, weiteren Handelsschiff durchschlug eine Bombe schweren Kalibers das Vorschiff. Die Mannschaft ging darauf in die Boote. Britische Flugzeuge warfen in der Nacht zum 19. Dezember in Südwesideutschland einige Bomben, verursachten aber nur geringfügigen Ge- bäudeschLden. Line Zivilperson wurde getötet W eder ein britischer 1OOOO BRT - Frachter im Atlantik torpediert. Stpckholm, 19. Dez. (DND.) Wie Reuter aus Neuyork meldet, hat die amerikanische Funkstation Mackey-Radio am Mittwoch Hilferufe des englischen Frachtdampfers „Napier Star" ausgesangen, der etwa 600 Seemeilen westlich der Hebriden tor- pebiert worden sei. Das Schiff war 10116 BRT. groß. Englischer Paffagierdampfer bei NeusüdwaleS in Brand geraten. Stockholm, 20. Dez. (Europapreß.) Der englische Passagierdampfer , A r u n d e lc a st l e", ein 19118 DRT. großes Schiff der Union Castle Co., ursacht. Außerdem wurde Mailand angegriffen, wo einige Gebäude beschädigt wurden und ein Toter sowie einige Verwundete zu beklagen sind, während in Genua Schäden, aber keine Opfer verursacht wurden. Der Verlauf der Wüstenfchlacht. Italienische Stimmen. edierten Staaten zu verhandelt. Neue chinesische Terrorakte in Schanghai. Mailand, 19. Dez. (Europapreß.) Eine Schar chinesischer Terroristen hat in Schanghai den juristischen Berater der japanischen Konzession überfallen und getötet. Man vermutet einen politischen Racheakt, weil der Rechtsanwalt die Verlegung des Bezirksgerichts unter die Nanking-Regierung oorgeschlagen hatte. Trotz den scharfen Maßnahmen der Japaner ist abermals ein japanischer Offizier einem terroristischen Attentat zum Opfer gefallen. Das Attentat ereignete sich außerhalb der Konzessionen. Umstehenden. Immerhin aber doch ein Lächeln, u dem sich matte Hoffnung widerspiegelt. Dann bri^ die Melodie ab und im Chore klingt es auf: „Schc- wieder eine Seele gerettet ...!" Die Männer uni Frauen der H e i l s a r m e e haben einen ihrer Biä der bekehrt. Flugschriften und Blätter werden ow teilt. Einer der Männer aeht herum und sammeL die zögernd hergegebenen Kupferstücke. Zur gleich, : Zeit unterschreibt in einem der vornehmsten Klub, ; Londons ein elegant gekleideter Börsenmakler ein:i | Scheck über eine staunenswert hohe Summe. DqFi1 ' schiebt er den Scheck dem ehrfürchtig wartens ! Klubdiener zu, der ihn draußen dem in her (Barte : robe wartenden „Soldat Gottes" aushändigt. Hit- im Dorraum des englischen Klubs macht die Heils armes bessere Geschäfte. Trübe und grau hängt der Himmel über Bonbon Durch die schmutzten Straßen eines der viel!, Elendsviertel rieselt em dünner Menschenstro^ Man tönte die Unlust und den Jammer des Dasein mit Händen greifen. Plötzlich aber kommt Bewege, in das stumpfe Dahinschlürsen der schlecht und nej dürftige gekleideten Männer und Frauen. Auch ft blassen Kmdergesichter blicken auf und horchen einer Ecke der Straße bildet sieb ein Mensche knäuel, aus dem schmetternde Posauncnklänge f){|l oorquellen, begleitet von den dumpfen Schlägen de, Pauke. Jetzt hört man auch die Melodie eiw, frechen Gassenhauers. Beim Hinzutreten oermmin man aber Worte von der Gnadensonne Christl, te die Menschen, die an ihn glauben, aufrichtet unj ihnen das Paradies im Himmel verspricht. Qi, Schanghai, 20. Dez. (Europapreß.) Rach An- sicht des ehemaligen Außenministers btr Nanktng- Regterung und jetzigen Botschafters in Tokio, Ta ngHang, zeigt der jetzige japanisch-chincsische Vertrag, verglichen mit dem Ver.ailler Diktat und dem Boxer-Protokoll, eine „unglaubliche, Groß- Warum gibt der reiche Börsenmakler der von b ihnen das Paradtes im Himmel verspricht. Qj. Derlau der großen Wüstenschlacht an der chbischen müdes Lächeln gleitet über die welken Mienen te Grenze wird in der italienischen Presse außer bem 1 nh»r hnrh ein ul Heeresbericht wenig oeröffemllcht. „Popolo d'Jtalia" schreibt, während der Feind immer noch feine Kriegsziele verschweige, habe er den schweren Fehler begangen, den Zweck der großen Schlacht in Nordafrika zu verraten. Er bestehe, darin, Italien zu vernichten oder selbst vernichtet zu werden. Dieses Eingeständnis sei in der Tatsache enthalten, daß England alle verfügbaren Kräfte in dieser Schlacht eingesetzt habe, wie der Militär- kritiker General Sir Hubert G o u g h schreibe. Der Feind wolle somit alles auf einmal ausspielen. Er erkenne damit die entscheidende Bedeutung der Oie Unterbringung der amerikanischen Mkruten. Washington, 20. Dez. (Europavreß.) Der Sekretär im Kriegsministerium ber USA., Stim - son, äußerte sich über die Schwierigkeiten für die Unterbringung der zum Heeresdienst einberufenen Rekruten. Infolge von Arbeitsstreitigkeiten, Bauschwierigkeiten und Materialknappheit habe sich die Errichtung von Militärlagern, für die ursprünglich eine Bauzeit von vier Monaten vorgesehen gewesen fei, bis zu zwölf Monaten verzögert. Von 90 000 Mann, die planmäßig bis zum Jahresende hätten eingezogen werden sollen, könnten nur 20 000 Mann untergebracht werden. Im Monat Januar könnten von planmäßig 150 000 Einberufenen nur etwa 25 000 Mann Unterkunft finden. Insgesamt sei die Errichtung von 40 großen Militärlagern in den Vereinigten Staaten vorgesehen. neservistenentlassungen in Bulgarien Sofia, 16. Dez. (Europapreß.) Der Abbau der militärischen Verteidigungsmaßnahmen in Bulgarien, die bei dem Ausbruch des griechisch-italienischen Konfliktes getroffen wurden, wird fortgesetzt. Nachdem erst kürzlich alle ungedienten Wehrpflichtigen, die zu einer 65tägigen Hebung einberufen worden waren, entlassen wurden, hat das Kriegsministerium jetzt auch die Entlassung aller Reserv'stensahrgange verfügt, die in den letzten Wochen zu Hebungen eingezogen worden waren. Unsere Feinde spüren diese Gesundung und Stärt’i des deutschen Volkes, die sie darin hindert, Seutfdjo- land von neuem auf die Knie zu zwsngen und au» Anbeuten. Zugleich ist aber diese deutsche sozialistisch«! Volksgemeinschaft ein lehrreiches Beispiel bafücr, d^ß ein Volk oder ein Staat, wenn betoe nur woll> len, Not und Elend adwcnden können. Das erfoD dert allerdings sozialistische Erziehung und Äampo! gegen die kapitalistischen Methoden der oergangr- nen Liberalismus. Ein solcher Kampf aber ist dm Plutokraten Englands, jenen rücksichtslosen NM Nleßern heimtückisch errafften Geldes, ein Greuclt Das Wort Sozialismus ruft in ihren Ohren Mißlön« hervor. Da hören sie schon lieber die lärmenden Posaunen der Heilsarmee und zahlen Schmerzen» gelder. Insgeheim aber hören die Plutokraten Enzg- lands dennoch schon das Schmettern der Pofaun'n von Jericho, die ihre kapitalistischen Mauern zu« ; Einsturz bringen werden. Was ist also zu tun? Du Antwort lautet: das deutsche Beispiel m u|j vernichtet werden, indem Deutschland zea> stückelt wird. So enthüllt sich uns deutlich, warum dieser Krieg von England begonnen wurde und aus* geweitet werden mußte. Wir Deutschen aber fii® aewiß, daß das Ziel Englands niemals erreicht wev> den wird. Eines Tages werden die schmetternde!« Posaunen des Weltgerichtes zu einem jähen En- wachen des perfiden Albions führen, das auch krm noch so hohes Schmerzensgeld wird abwenden ton' nen. Dr. Friedrich Bubendey. Meine politische Nachrichten. In Karlsruhe sammelte sich eine Gruppe dih Wirtschaftswisienschaftlern des N S D. - D o z e «>' tenbundes, die von dem Oberbefehlshaber tKü Heeres zu einer Fahrt über die westlichen Kriegsschauplätze und zur Besichtigung von Mirtscha'ls einrichtungen und Industriebetrieben in den belegten Gebieten eingeladen wurden. * Der auf Einladung der slowakischen RegieriMs in der Slowakei weilende ReichsverkehrsminM Dr. Dorpmüller besuchte als Gast der bev schen Volksgruppe die Zipfer Gemeinden Belsc, Kaesmark, Deutschenberg und Lomnitz. • Der Vorsitzende des Vorstandes des veutsch'l Nachrichtenbüros, Direktor Dr. Gustav Albrea)!, vollendet am 20. Dezember d. I. sein 50. Lebensjahr. * Der britische Hilfskreuzer „Queen o f 2 ec- rn uda" (22 575 BRT ) ist in Montevideo einF troffen. Das Schiss wurde kürzlich von engM«r Seite als dasjenige genannt, auf das die 22 Deutschen weiter verschleppt wurden, die der Hilstk"^ zer „C a r n a r v o n C a st l e" in den brasil'anism- Hoheitsgcwäfsern von dem brasilianischen DamM „Jtape" heruntergeholt hatte. ♦ In Ausführung einer Entscheidung des franzöfst schen Ministerrats hat General Fornel beia ß°w r e n c i e, Generaldelegierter der französischen^ | gterung in den besetzten Gebieten, die Gejcha|l« eit der Machtergreifung freiwillig aufgebracht hall Das soeben beendete Krirgswinterhilfswerk 1939/M hat es aufs neue bewiesen, daß alle Deutschen D kämpfen bereit sind. Dtes;s Kämpfen für jene Voll» genossen, die Wintersnot, Arbeitslosigkeit obesr Krankheit erleiden mußten, weil es eine fapite- Wische Zeit es so wollte, hat das deutsche Volk gs sund und stark gemacht und sorgt nun in vordem gender Weise dafür, onß Armut und Elend nidp wieder in Deutschland einziehen. schließlich der Arbeit gewidmetes Leben habe nun! ist eine halbe Meile von Darvun Riff vor der sein Ende yfunben. Die Arbeit Kallios für die Ein- Küste von Neusüdwales (Australien) in Brand ' . u r. , gcratcn. Der Brand nahm allmählich einen solchen Umfang an, daß Fahrgäste und Besatzung das Schiff verlassen mußten. Es handelt Ll-Boot-Männer erhalten Dost Aus dem Reich dir mb? M • mit bu 1 den SRtr.4 auf sich flantt- Hand- noch Hauorichnttleiier Dr Friedrich Wilbelm gtfiittetaetei oh Haupnchri-r.etier- (?rnft Blumschetn. tSeiontroortii* üt Poittl und Bilde, Dr .Irr. W Lange für das >e,on: Dr. Hans Thnriotr fa Sta6' «leben. Sroom-, ü<>rncha>. n. Sport: Lrn» ti.umiche n. Drncl uno *etmfl Brübl.tke Un-rer"tatr6cu<1erei R. Lange v. G, Berlaaeiener Dr. 3«p Aldi Hamann /Inze aenie m Han» HeL «eEwvriiiül iLr vevLnLgil ver Lü§osokLu««Ll HuKi* ilnblirf (^u ermöglichen Eisige der Rekruten sind noch Kinder Sie h" en höchstens 10 bis 12 Jahre alt fein Wir thiren auch daß es sich um Jungen handelt, die ulrenb des Bürgerkrieges ihre Eltern d e r • hren haben und dann von dem Regiment als auf ihren Antrag anläßlich der Anwesenheit des Ehemannes bis zur Dauer von 18 Arbeitstagen im Urlaubsjahr unter Anrechnung des der Ehefrau zu- ftehenden Erholungsurlaubs von der Berufsarbeit freizu ft eilen find. Sollte in Ausnahmefällen eine Freistellung für eine so lange Zeit nicht möglich fein so kann der Reichstreuhänder der Arbeit die Zeit der Freistellung bis auf zwölf Arbeitstage herabsetzen Der Reichsarbeits- minifter erwartet, daß die Betriebsführer den Wün- Oie Partei -achte au jeden Soldaten! Ihre Weihnachtsvorbereitungen für die Front und für die Heimat. Aus Kabul berichtet dis Sowjetpresse. daß in Nagpur (bereinigte Provinzen) em großer politischer Streik ausgebrochen ist. an dem 17 OOU Arbeiter teilnehmen Außerdem streiken zur Zeit im Bezirk Nagpur weitere 10 000 im Kohlenbergbau beschäftigte Arbeiter beite nurj uri. Dar i' ng unb fc ing unb fcJ inberi, ingen unk* In einer Sondernummer des „Deutschen Werks- teilt der Reichsstand des deutschen werks mit daß in den neuen Ostgebieten ichen dieser Frauen hinsichtlich des Zeitpunktes der Beurlaubung in weitgehendem Maße Rechnung tragen daß andererseits aber auch die Frauen und ihre von der Wehrmacht beurlaubten Ehemänner die Belange der Betriebe die notwendige Rück- Autofahren nach dem Kriege. Langsame Ueberieitung in die Friedenswirtschaft. Das Bedürfnis entscheidet auch bei Vorbestellungen und Anzahlungen. NNillktki -llmini. *9 ruarti in ber 'hänbia, chbi! otratit, uiez mj' ^ofauncn Sehr fei nn in IpilM ttien bürens tet, oft isgelb Hf se an bti 1 DKhitfi ! Man ins unb. nehmen 60000 Handwerker brauchen die Ostgebiete. lung im Osten melden wolle, könne von oornherein die Gewißheit haben, daß Staat und Organisation alles tun, um ihm die Sorge um die Gründung und Aufrechterhaltung seiner Existenz zu erleichtern. Facherprobte Willensstärke und gesunde Handwerker feien für den Osten notwendig, die den Typ eines guten Handwerksmeisters mit dem eines unerschrockenen Pionier^ verbinden. Wer gutes Können mit ernstem Wollen verbinde, der werde im Osten fein gutes Auskommen finden. Sparsamer Verbrauch von Koks. Der Beauftragte für den Kohlenhandel hat einen Aufruf an die Koksverbmucher erlassen Darm heißt es, daß der gewaltige Mehrverbrauch von Koks für die Zwecke der Kr-egswirtschast auch in den neu erworbenen und besetzte^ Gebieten, eine Drosselung des Koksverbrauches erforderlich mache Infolgedessen erhielten alle Verbraucher, die S t e i n k o h l e n ko k s zur Feuerung von Küchenherden und -Öfen oder von Allesbren^ierkeffeln verwendeten statt Koks von ihrem Kohlenhändler S t e' n ko h l e n Den Verbrauchern, die Koks für Zentralheizungs» und Warmwafferbereitunasanlagen verfeuerten werde die berichtigte Fahresbestellung noch den krieaswirtfchaftlichen Erfordernissen g e • kürzt Diese Verbraucher konnten stattdessen 5 ' e - nfoblen anfordern wenn sie mit bej gekürzten Menge nicht auskämen und ihre Anlaaen »ür die Verfeuerung eines Gemisches von Koks und Kohle geeignet feien Sei die Anlage für das Gemisch aber nicht geeignet, so werde angenommen, daß sich die Verbraucher mit der- gekürzten Mmge begnücVen Die Verbraucher täten auf alle Fälle gut voran, den Koks fo sparsam wie möglich zu verfeuern Verbraucher, die trotz aller Einsparung nicht auskämen, sollten sich an das zuständige Wirtschaftsamt wenden Oie Kraftfahrzeug-Pflichtversicherung. Einzelne Zulassungsstellen haben Fahrzeughalter aufgeh)rbert, einen Ausweis über das Bestehen einer ausreichenden Kraftfahrzeughaftpflichtversiche- rung bei sich zu führen, um bei Kontrollen jederzeit den Nachweis der Versicherung führen zu können Dtese» Verlangen widerspricht der Dienstanweisung tb hat fi^l Ilmofen ; I ohlsahrt, f S 'och:n, dl1:! litzusiM rjensgdfi, eil 1 für fiit W welche kl deutsch LV usgedrchW jswerk TV e Deutfchi i» für MkÄ -losigkeil M i eine kj utfchk mn in BK.'si nb Elend n | 'S s «SH wer Delegation dem französischen Botschaften fter. Ml» deDr.no n übergeben ber durch Marschau ßiom auf diesen Posten berufen worden ist. • Ser ungarische Außenminister Graf Efako » tn eine Budapester Klinik übergeführt worden ledern d,e Aerzte ieftgeftellt hatten, daß feine Er- froifunq schwerer Natur ist Graf Csaky ist nie- Meidend und um eine Nierenerkrankung scheint it ich auch diesmal zu handeln •en”*“ M iri'D" tt- J infl •riel 3 - U I u u q » U t i u u u nun I'“r--- . f’ll falls sie nicht bereits für das an diesem Zeit- p-stit laufende Urlaubsjahr ihren Erholungsurlaub k c ten haben ri ... Jfi)liefelid) hat der Reichsarbeitsminister für Die ’t-laubung werktätiger Ä r i e g e r f r a u e n üik'end des Wehrmachturlaubs ihrer Ehemänner ^'ordnet, daß werktätige Frauen, Deren Ct)e- J’mer infolge Einberufung zum Wehrdienst mm Ww drei Monate vom Wohnort abwesend waren, Gebrauchfahrzeuge auf den Markt gebracht zu den gleichen behördlichen Richtpreisen wie bje Autos, die unmittelbar wieder an den alten Besitzer zurückgehen. Schon jetzt kommen Fahrzeuge aller Art von der Front zurück unb werden durch die DAT- zum Verkauf angeboten aber die Interessenten können sich vielfach die Kaufobjekte nicht ansehen, da sie in militärischen Anlagen abgestellt sind Aber auch diese Schwierigkeiten werden bald behoben sein, genau so wie die Schwierigkeiten bei der Umstellung der Kriegsfabrikation auf die Friedenswirtschaft. Natürlich werden Monate vergehen, bis wieder mit einer laufenden Lieferung auf dem Automarkt geredjhet werden kann Diele Volksgenossen haben schon vorsorglich Bestellungen bei den Fabriken aufgegeben in der Erwartung daß, wer zuerst kaüft und bezahlt, auch zuerst beliefert wirb Aber es wird nach dem Kriege nicht daraus ankommen daß derjenige, der vielleicht früher daran gedacht hat als der andere, ober der durch feige Arbeit in der Heimat das Geld für die Anzahlung eher zusom- menbringen konnte als der, der an der Front stand, oder ber gar keine spekulative Anlage barin zu wittern glaubte, nun auch als erster roieber In den Genuß eines Kraftfahrzeuges kommt Das erste Gebot ist nach bem Kriege, baß im Interesse des Volksganzen Die normale Friebenswirt, f d) a f t fo schnell unb reibungslos wie möglich mie- ber in Gang kommt Daher ist allein bie Frage entscheibend, bei wem das größte Bedürfnis oorliegt. Wem daher die Dringlichkeit des Bedarfes nicht zuerkannt werden kann ober wer bereits ein Kraftfahrzeug besitzt, wirb warten müssen, bis der vordringliche lebenswichtige Bedars gedeckt ist. rund 46 000 Handwerksbetriebe zu übertragen sind Der Oefamtbebarf an Hanb- tperfern wird tn den Ostgebieten auf 60 000 beziffert Neben den Bauern müsse der Handwerker treten, ohne den es keine Festigung des deutschen Volkstums im Osten geben könne Wer sich bei seiner zuständigen Handwerkskammer zur Ansied- Der eine erhält eine Sendung, der andere gleich mehrere, ber dritte geht leer aus unb muß sich auf das nächste Mal vertrösten Zum Weihnachtsfcst wird es diesmal — anders als im Weltkrieg — keinen einzigen Soldaten geben, ber, wenn ber Ruf .Antreten zum Postempfang!" laut wird, mit immer länger und länger werdendem Gesicht wartet während das letzte Päckchen ausgegeben unb fein Name nicht aufgerufen worden ist Die Heimat wußte welche Verpflichtung ihr in der Betreuung Der Soldaten obliegt So hatte es sich Diesmal Die NSV zur Aufgabe gestellt, jedem Soldaten ein Feldpoftpäckchen zu übersenden, das Rauchwaren, Süßigkeiten, nützliche Gebrauchs- gegenftänöe u a m enthält Jedem Soldaten' Man überlege sich, was das beißt, wenn man an die Größe unserer Wehrmacht denkt Da ist das Heer. Das von Kirkenes bis zur Biskaya Wache hält gegen England, da sind untere tapferen Flieger Die Angehörigen der Kriegsmarine, die Befatzungstruppen im Generalgouvernement die Lehrtruppen m Rumänien und — nicht zu vergeßen — die Männer der Organisation Todt und des ReichsarbeitsDienftes Feder einzelne erhält von der Partei ein Feldpostpäckchen das ihm Kunde gehen foU. wie eng sich die. Bewegung als Vertreterin des Volkswillens mit jedem einzelnen Soldaten verbunden fühlt Es ist gewiß fein leichtes Stück Arbeit gewesen, diele Mengen von Zigaretten, Süßigkeiten usw zusammen zu bekommen Hier wurde nicht mehr mit Kilogramm und Zentnern, sondern mit Waggons und ganzen Güterzügen gerechnet Und als diese gewaltigen Mengen schließlich beisammen waren, da kam Die zweite Aufgabe- Das Verpacken Diese Arbeit wurde gern und freudig von den Ortsgruppen der NS -Frauenschaft. dem Deutschen Frauenwerk, dem BDM usw geleistet Es versteht sich von selbst, daß abgesehen von den Briefen die bie Ortsgruppen jedem einzelnen Paket beilegten, noch weitere Gaben zusätzlich eingepackt wurden. Ieben- lerlei Getier und weitere Herrlichkeiten waren eigentlich aus dem Nichts hervorgezaubert worden. Unsere Mädel haben vor allen Dingen praktische Sachen und Kleidungsstücke gefertigt Aus alten abgelegten Kleidern wurden neue, alte schadhafte Wasche ist umgearbeitet worden, und aus alten Wollresten sind warme Fäustlinge, Strümpfe, Mützen und Tücher gearbeitet worden. Mit einem magren Feuereifer sind die Jungen und Mädel bei der Sache gewesen Und damit die Eltern auch einmal einen Einblick in diese Arbeit nehmen konnten, hat man in zahlreichen Städten aus all' dem, was hier unter geschickten Händen entstanden ist, Spielzeugausstellungen veranstaltet, die sich eines regen Besuches erfreuen. Nur einige Tage freilich waren diese Ausstellungen geöffnet, denn bann gingen all bie schönen Dinge über in bie Hanbe berer, für die sie bestimmt sind: an unsere Soldatenkinber. ihren Lieben feiern können, lonbern im Kameraden-- treis begehen — unb bas bürfte ja bei ber Mehrheit ber Fall fein — tollen wissen baß die Heimat sich ihrer Angehörigen annimmt unb bemüht st, ihnen gleichfalls ein paar frohe unb schöne Stunden zu bereiten Die Ortsgruppen Der Partei halten stimmungsvolle Weihnachtsfeiern ab und lassen es sich Darüber hinaus besonders angelegen fein, gerade den Soldatenkindern eine Freude zu bereiten. Wer in Den letzten Wochen einem Heimabend Der HF ober bes BDM beigewohnt hat, ber wird — ganz gleich, in welchem Gau — feftgeftellt haben, daß eine Arbeit in Dieser Zeit befonbers im Vor- bergrunb stand: Die Anfertigung von Weihnachtsgeschenken Werkarbeit war Trumpf. Da entstand aus Holzabjällen, Klötzen unb Leisten, bie ber Schreiner in seiner Werkstatt gefunden hatte, allerlei Spielzeug für die Kleinen. Eine hölzerne Eisenbahn, zu der ein alter Besenstiel Die Räber geliefert hatte, ja ein ganzes Dorf mit Mauer unb Rathaus, ein Bauernhof mit Die- Fn der neuesten Nummer des „NSKK -Mann" wird zu der Frage des Autofahrens nach bem Kriege ausführlich Stellung genommen Es ist gewiß keine einfache Ausgabe, fo heißt es ba, bie gefaulte Krastfcchrzeugwirtfchaft, bie heute ausschließlich auf bie Kriegsbebürfnisse eingestellt ist, nach ber Demobilmachung roieber auf bie normalen Friebens- Verhältnisse zuruckzusühren Die Motorisierung nach bem Kriege kann keineswegs schlagartig auf ber gleichen Orunblage fortgesetzt werben au» ber sie im September 1939 aussetzte — zuminbest nicht i m zivilen Bereich Erst ganz allmählich, bann aber voraussichtlich in immer schneller anfteigenbem Maße, werben bie stillgelegten Kraft- ahrzeuge. bie burchweg alle zur genauen Durch- icht einer Reparaturwerkstatt übergeben werben müssen, wieder in Betrieb genommen werben können Die Deutsche Automobil-Treuhand- qese11 schast /DAT.) ist bestimmt worden, den Verkauf der frei werdenden Wehrmachtfahrzeuge genau nach einheitlichen Richtlinien und nach einheitlichen Preisen festzulegen Diese Preise werben von den tatsächlichen Gebrauchswerten bestimmt werden Dabei wird selbstverständlich die außergewöhnliche Abnutzung im Heeresdienst ebenso berücksichtigt werden wie Neu- larfierung oder Herrichtung der Karosserie. Alle die Autobesitzer, die ein Kraftfahrzeug zu Kriegsbeginn abgegeben haben, können damit rechnen, Daß ihnen ihr altes Auto wieder angeboten ober ein gleichartiges Fahrzeug zum Kauf zur Verfügung gestellt wirb Wenn sie nicht in ber Lage find, bie volle Kaufsumme auf einmal zu bezahlen, kann ber Rückkauf auch ratenweise erfolgen Alle bie Kraftfahrzeuge, die von dem Dorbesitzer nicht wieder zurückerworben werden. werden nach einer gründlichen Reparatur als Rd) erfolgreicher Feindfahrt kehrten diese U-Boot-Männer an ihren Unterseeboot-Stützpunkt zurück. Wwer waren bie Wochen, unb manchmal ging es hart auf hart. Um so größer ist die Freude über bie vielen lieben Heimatgrüße, die im Hafen gewartet haben — (PK.-Tölle-Scherl-M.) Deutscher Soldatenbesuch in Burgos. Don Kriegsberichter Berntck. Man muß sich als^Deutscher erst daran gewöhnen, daß bie spanischen Soldaten ungezwungen unb manchmal Arm in Arm mit Den Kameraden spazierengehen Auch ber Wachtposten vor ber Kaserne Darf ruhig einmal fein Gewehr gegen bie Wand stellen, wenn er feine Nafe putzen will Die Sol- baien sind auch lediglich oerpslichtet, außer Den Offizieren nur Die Feldwebel und Unteroffiziere der eigenen Kompanie zu grüßen Man loll Darum aber nicht denken, daß bie Disziplin zu wünschen übrig ließe Fm Dienst herrscht ein straffer Geist und die Kommandofprache ist unbedingt soldatisch Man trifft heute noch vielfach auf die Spuren Der Legion Condor und die Hochachtung vor bem deutschen Soldatentum und Den deutschen Waffen ist gerade im spanischen Offizierskorps stark ausgeprägt Aber wenn auch der Geist und die Erfahrungen der deutschen Wehrmacht hier nachwir- ken io hat die Armee Francos dennoch ihr ureigenes Gesicht und speist ihren Geist aus den Wurzeln einer alten und großen spanischen Sol- batentrabition Stolz schlägt ber Regimentschef eine Seite im dicken Band ber spanischen Militärge- schichte auf unb heft uns bie Namen der vielen Schlachten vor, an benen Dieses 16 Kavallerieregiment, bas frühere Reiterregiment Bourbon feit feiner Aufstellung im Fahre 1640 beteiligt war Unb dann geht's zur Küche Es geht schon auf Mittag zu, und bas Essen ist gerade in jenem verheißungsvollen Zustand, ba allein ber Duft schon hungrig macht. Die riesigen Kochtöpfe, bas Geschirr unb bie Speifebehälter finb von peinlicher Sauberkeit, bie Stühle und Tischplatten sind von Den Rekruten mit Bürsten unb Scheuerlappen buchstäblich gehobelt worben Es gibt gerabe Cocibo, ein spanisches Nationalgericht, eine stark gewürzte Suppe mit Rinbsleisch, Kartoffeln, Kohl, Paprikaschoten unb Tomaten alles in Oel gekocht Zum Mittag- effen, bas meist aus zwei Gangen besteht, gibt es jeden Tag Wein und Obst Das Abendbrot ist ebenfalls immer warm, nach spanischer Sitte wird bann noch reichlicher gegessen als zu Mittag Das neue Spanien hat heute als Erbe bes Bürgerkrieges als Schulb ber Vergangenheit unb als Folge Des gegen alle europäischen Aufbaukräfte gerichteten englischen Krieges eine Bürbe wirtschaftlicher Schwierigkeiten zu tragen Aber über biefe Gegenwartssorgen hinaus erhebt sich ber Geist ber spanischen Armee, bie als ein Magnet für alle pf aber ii-l ichislofku O >s, ein I Öhren W \ bie M en lulolratenl i ber i UlQuem'- l Iso »uVJ eifpi^j beuM^I wurde M O als etnQ is W*1 asm a, Ms ® 3 abeftl Ch Bub’* J’llinge adoptiert worden, sind Man aktiven Kräfte unb als eine Schule bes nationalen hüt die spanischen Rekruten an den kahlaescho- Gewissens ihre große Aufgabe in der Zukunft rmn Köpfen, die langpeöienten Soldaten sind des- dieses jungen Staates haben wird. M besonders stolz auf ihr volles schwarzes Haar. Da der rumänische Außenminister Sturdza für einen anderen Posten vorgesehen ist, hat General Antonescu interimistisch das Außenministerium übernommen „Die Feldpost rft da!" Nichts findet bei den Sol-s falls wird sich kein Soldat, der dieses Felbpostpack's Daten fo rreub-gen WiDerhall wie Dieier Rus. der chen der Partei erhalt über seinen Inhalt ^unb Kunde davon gibt daß wiederum Päckchen und Umfang zu beflogen brauchen Aber auch bie «&ol^ Briefe von Den L'eben Daheim eingetroffen finD. j Daten. Die Das Weihnachtsfest nicht taljeim bet tR Pferdegetrappel unb gellende Reiterrufe Mm uns an einen zerklüfteten Lehmhang östlich >erLandstraße, die vgn Burgos nach Madrid führt. Dich ein stolzes unb lelbenschastlich bewegtes Bilb! Junge Kavalleristen ber spanischen Birne e Drängen ihre rassigen Gäule an einen seien Lehmhang heran unb fetzen ihnen bann bie Bpren in Die Flanken Zuerst springt jedes Pferd lineln und Der junge Eskadronches steht mit ber sie peitsche am Hang, greift ben widerspenstigen ß’irben selbst in bie Zügel und korrigiert bie Hal- lutu ber Rekruten Dann kommen Die Reiter grup- ptr^eife über die Berokyppe aus bas Hindernis gejagt, unb obwohl der eine o-der andere sich itiijam aus dem fiebrigen Lehm erhebt, um sein si'l d wieder einzufangen, setzen bie folgenben im- Pli bebentenlojer unb stürmischer zu ihren Sprüngen an. tie Offiziere dieser Eskadron laben uns zu einem Be uch ihrer Kaserne in Burgos ein. Ei macht ihnen Freube, deutschen Kriegsberichtern tim Einblick in das spanische Soldaienleben zu pibren Der Regimentschef empfängt uns mit sicher Kameradschaft In seinem Arbeitszimmer iirb jir sehen dort an ber Wand neben bem Bild faoiios auch die Bilder vom Führer und vom Dji* Wir betreten eine ber Mannschastsun- leifünfte. Hier bietet sich für ben deutschen Eil'oten in mancher Beziehung ein ungewohntes Bil: Wenn schon ber Bettenbau bei ben Deutschen ut jedermann so glatt von ber Hanb geht, so fcl ber spanische Soldat noch mehr zu rollen, zu fedf n unb zu glätten Tagsüber müssen bie Betten Ni auf bie vier Cängsbretter völlig a b g e » I hmt fein Matratze, Bettzeug. Decken, Kops- lllfti werben nach genauen Vorschriften am Kops, mbi bes Bettes in einem Turm zufammengelegt Murn Samstag werden die Bretter gescheuert und gliche Kissenteile bes Gestells zum Schutz gegen llngy^iefer mit Petroleum emgerieben. An ber Uno befindet sich über jedem Bett ein quabrati- Schrank Eine Spinborbnung gibt es hier n. dafür ist aber bas Abschließen ber Spinde Mcoten, um den Unteroffizieren jederzeit einen Ntu Ml •“«UUltf ien des Reichsverkehrsministers, wonach Im Straßenverkehr ein solcher Nachweis nicht zu erbringen ist Weiter haben ZulafsungssteUen von Versicherern eine besondere Bestätigung über die Ver. sicherungsdauer verlangt, was überflüssig ist Fm Interesse der Einfachheit des Verfahrens ist von im Gesetz und in anderen Vorschriften nicht vorgesehenen Bescheinigungen abzusehen. Städtische Kleintierhalter auf eigene Futtermittel umstellen. Die Grundlage der Versorgung unserer Städte mit Lebensrnitteln ist die Landwirtschaft Die zur Verfügung stehenden Futtermittel müssen deshalb nach Möglichkeit den landwirtschaftlichen Betrieben zugeführt werden bzw dort bleiben, um bie laufenbe Versorgung mit Fleisch. Milch, Fett, Eiern usw sicher/ustellen Schon im Fahre 1934 ist für fünf Millionen lanbwirtschaftliche Betriebe die Parole ausgegeben worben, bie Diehwirt- fchaft mehr unb mehr auf wirtschaftseige» ner ©runblage au^ubauen, also nicht mehr Vieh zu halten, als Futter im eigenen Betrieb erzeugt wirb ober anjällt Diese Parole muß nunmehr auch g u f alle städtischen Kleintierhal« ter ausgebehnt werben Diese Kleintierhaltun. gen sinb beshalb auf bie eigenen Futtermittel, ins* befonbere auf Küchenabfälle unb Erzeugnisse ihrer Gärten angewiesen. Durch Umbruch von Rasen unb Anpflanzung von Kartoffeln, Möhren, Mais ober Sonnenblumen wirb vielfach bie Futtergrundlage erweitert werden können. Da- neben stehen ausreichend Futterkarto'feln auf bem Markt zur Verfügung. Gleichzeitig wird barauf hingewiesen, baß es eine Dersünbigung an der Allgemeinheit bedeutet, wenn für die menschliche Ernährung bestimmte Nahrungsmittel verfüttert werden. Regelung von ilrlaubssragen. ^in W r Reichsarbeltsminlster hat klargestellt, daß n fii' noch rückständige Urlaub für das Fahr llU noch bis j u m 3 0. Ium 1941 genom «MkR »fi werden kann Ist ausnahmsweise eine Be- ®J,0ung von Freizeit selbst bis zum 30. Fun> 194 möglich können bie Reichslreuhanber Der 0flLDn M 8b: n eine Abgeltung des Urlaubs ganz oder teil- 1 »ib zulassen Zumindest muß aber Darur geforgi initz- »r:en daß Gefvlgschaftsmitglieder. Denen schon -Z M wegen ber Kriegsverhältnisse fein Urlaub be- f »;1gi werden konnte bie z u r A u s s p a n n u n g ftflD “’ ebingt erforderliche Freizeit er- fein 5°' P r Reichsarbeitsminister hat weiter angeordnet, i «f P Soldaten, bie für ben Einsatz m Der f^roirtfehaft einen Mrbeit.t urlaub erhal- £ nach Dreimonatiger Beschäftigung in Dem Ve- kponfe tU!. bem sie zur Arbeit zugew'e en mb. einen L Öi< y |':olu n gsur I a u b von sechs Arbetts agen z - Wjp »! fnffa ti- horste für das an diesem Zeit- Edlen Schmuck und Berthold Kühne gediegenes Gerät kauft man bei Gegründet 1798 Seltersweg 26 Alleinverkauf der Elizabeth-Arden-Präparate 1903-1940 5575 D £7£D 5574 D FÜR DAS FEST! Das Haus der Musik DAS RICHTIGE finden Sie immer bei WIE UM IE Neuenweg 10 die Freude und Genuß bereiten! Das Fachgeschäft seit 1857 Ruf 8458 Seltersweg 66 Bahnhofstraßeifi 5550 D 5579 D 5578 D 5577 D C. 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Menges Kreuzplatz 3 jj || Wilhelm Keusch Juwelier, Seltersweg 65 M Jn VefchLften Kauften schon unsere Litern und Kroß Parfümerie Koch Selterswe& 63 / Telephon 4026 See- und Weltgeltung zu ^rdeiu Die Er^lehers f einen Vorgarten Den Weg zur Haustür geht, ist angehalten, bei ihrer «toffgebung wahrend der braucht nicht dam.t zu rechnen, daß plötzlich ohne i nächsten Wochen alle Fragen Z« berühren d e aus jede Sicherung Treppenstufen zu einem Keller hm- dieser Zielietzung erwachsen, das Derstandni. der abführen Insbesondere kann nicht oerlangt wer- Jugend über die Kriegs- und ^^belsmar ne z den. daß er bei Dunkelheit den Erdboden vor sich vcrnesen und ihre Kenntnisse über deren Ausbau mit dem Stock oder Schirm Darauf prüft, ob nicht und Aufgaben zu erweitern plötzlich Stufen in die Tiefe führen, oder dnh er | In ra»lreichen Derf°mmfun«-n der Erzieher schleifend ober schlürfend" geht. Er darf vielmehr wurde in Den letzten Wochen überall in umercm daraus vertrauen daß sich Der Zugang Durch Den Gau — und Darüber hinaus in ganz Deuschland Vorgarten zu einem städtischen Miechause in einem Der schulmäßige Ablauf Des neuen Wettbewerbs Verkehres,ch^r-n Zustande bTfinM, auch bet Dunkel- j eingehend besprochen und nach K°rm-nbte heit. Der öauseiaentümer ist «nach Vorschriften er auch der kleinsten ochule und b'm letzten «chu lerer möglichen mit einer Einzel« ooer hinein- schaftsarb'eit an Dem Wettbewerb teilzunehmen. Gegen Ende März nächsten 3ahres werden in allen Schulen Ausstellungen Durchgeführt werden. Die der Öffentlichkeit zeigen sollen, wie unsere 3u- gend sich für einen hohen Gedanken zu begeistern vermag, wie Die Arbeit Der Schule Dem großen Leitgedanken unterstellt werden tonn: Seefahrt ist Stt$läd)tlingaufßotfito Roman von Heinz LorenMambrecht 23. Fortsetzung. lNachdruck verboten.) Solterbeck fällt ihm hastig ins Wort: „Also, nun sei schon still, Viktor. Von Unkosten und derartigem brauchst du schon gar nicht anzufangen. 3etzt gehe ich erst mal Chinin holen und Dann zu Ansaldi wLgen Der Papiere. Das weitere wird sich finden." ÜWtor sieht ihm mit einem trüben Blick nach. Er weiß schon genau, daß er allein in dieser heißen fremden Stadt bleiben muß. Am Nachmittag fährt vor der Hafenkneipe ein Krankenauto vor, Das Viktor in das Sanatorium Dr. Wardens bringt. Der Arzt hat noch einmal mit Maria Ansaldi telephoniert und ihr die Unerläßlich« feit der Ueberführuna klargemacht. Solterbeck ist gerade nicht da, als Viktor abgeholt wird. Erst als er zurückkommt — mit den Papieren, Die ihm und Viktor Die Einreife in die Schweiz ermöglichen, erfährt er, was geschehen ist Sofort begibt er sich zu feiner Tante, insgeheim vertraut mit dem Gedanken, allein nach Deutschland fahren zu müssen. Maria Ansaldi überzeugt ihn, daß es so am besten für seinen Freund sei und verspricht ihm, sich auf jede Weise um diesen zu kümmern. Hieraus tritt Solterbeck noch einen schweren Gang an. Den ins Sanatorium Dr Wardens, um sich von Viktor au verabschieden. Aber als er ankommt, liegt dieser In einer schweren Fieberphase. Es kann nach Dr Wardens viele Stunden währen, ehe der Kranke vorübergehend wieder klar wird. Es ist besser, so denkt Solterbeck, als^r wieder zurück^ährt, auf diese Weise bleibt uns das schwere Abschiednehmen erspart. Die letzten Stunden bis zum Abgang seines Zuges verbringt er allein mit trüben Detrackmngen Um Mitternacht besteigt er Den Zug nach Mailand Am folgenden Morgen halt er an Der Grenzstation An feinen Papieren und feiner Person fällt nichts auf. Nach einer halben Stunde fährt er weiter über Den Gotthard nach Luzern Hier will er einige Tage bleiben, da er erfahren hat, daß die deutschen internierten Offiziere größtenteils in Den Ortschaften um den Vierwaldstätter See herum nntergebracht sind Als er gleich nach feiner Ankunft jenseits der Reußbrücke in Die Uferpromenade einbiegt, sieht er Drei deutsche Offiziere auf sich zukommen. Der Kleine in Der Mitte tragt Die schwarze Attila Der Braunschweiger Husaren und die Mütze mit dem Totenkopf. „Peddinghusen .. .!* „Solterbeck! Na, was hab ich Ihnen prophezeit?" Es ist ein Wiedersehen. Während sich Solterbeck kurz in Luzern aufhält und dann nach Deutschland fährt, um an Den allerletzten Frontkämvfen teilzunehmen, ringt sein Kamerad Viktor in Genua mit einer schweren Tropenmalaria auf Leben und Tod. VIIL Maria Ansaldi nimmt die Betreuung Viktors in wahrhaft mütterlicher Weise auf. Schon am Tag nach Solterbecks Aofahrt begibt sie sich in Dr. Wardens Sanatorium, das außerhalb der Stadt im Bi- fagnotal lieat, und steht nach Dem Kranken. Viktor weiß aus feiner neuen Umgebung nichts zu machen, fein Gehirn faßt auch in Den immer seltener werdenden flareren Stunden nichts mehr auf. Die Fie- beranfälle folgen sich mit kürzeren Unterbrechungen und dauern manchmal Tag und Nacht an. Der durch die lange Gefangenschaft geschwächte Körper ist diesen hefttgen Angriffen kaum gewachsen. 3m- merbin vertraut der Arzt auf die 3uaend und den stark eingenisteten Lebenswillen des Kranken. Als er mit Maria Ansaldi bei ihrem ersten Besuch über Viktor spricht, erwähnt er, daß jener in seinen Delirien fast nur deutsch spreche, und daß Darin häufia zwei Frauennamen eine Rolle spielten: Thea und Beate. Der Arzt sieht dabei Maria Ansakdi an, als erwarte er von ihr irgendeine Erklärung. Da sie weiß, daß sie von Dr. Warden die Karten aufdecken Darf, enthüllt sie ihm, was es mit dem angeblichen Stephan Walker für eine Bewandtnis habe. Viktors Geheimnis wird, solange er sich in Wardens Sanatorium befindet, gewahrt bleiben. Woche um Woche ringt Viktor mit den hartnäckigsten Fieberan'ällen. Sie erreichen ihren Höhepunkt, lasten nach erschöpfen sich. Fugend und Lebenswillen sind Sieger geblieben. Der Preis ist doch gewesen. Viktor ist zunächst nur noch der Schein eines M-nlchen Aber nun w-rden die Pausen. in denen er ruhen und Kräfte sammeln kann, von Tag zu Tag länger. Oft sieht Maria Ansaldi nach ihm, allein ihre Nähe kann ihm noch nichts bedeuten. Dann aber kommt Der Tag, an dem er ihre Gegenwart zum erstenmal mit klaren Sinnen emp- inoet. Er hat eine besonders gute Nacht gehabt und ühlt sich erfrischt, als Dr. Warden mit Maria An- alDi an sein Bett tritt. „Das ist Frau Ansaldi, Mr. Walker", stellt Warden vor.' Maria Ansaldi lächelt ihn ermunternd an und streckt ihm langsam die Hand hin. Viktors Augen hängen forschend und mit tiefer Verwunderung an ihrem Gesicht. Zug um Zug scheint er es in sich aufzunehmen. Der erste Mensch aus Der Welt jenseits Des Krankenhauses und auch jenseits des Stacheldrahtes, Der Dem GenesenDen, der einem neuen Leben Wiedergegebenen entgegentritt! Maria Ansaldi macht einen tiefen Eindruck auf ihn, sie mag ihm wie ein Engel Vorkommen. Er bemerkt gar nicht Die ausgestreckte Hand, so sehr hat er sich verfangen in ihrem Gesicht. 3n leichter Verwirrung nimmt sie Die Hand wieder zurück und zieht sich einen Stuhl herbei, um sich zu ihm zu setzen. Dr. Warden entfernt sich, um nach feinen anderen Kranken zu sehen. Viktor ist mit Maria Ansaldi allein. Sie hat eine kleine Befangenheit zu überwinden. an der gewiß fein unverwandt auf sie gerichteter Blick schuld ist. Sie sagt: „Nun haben Sie Das Schlimmste überstanden, und es geht wieder bergauf mit Ihnen. Bald werden Sie wieder ganz gesund fein .. .* Er hört kaum auf das. was sie fvricht und unterbricht sie fast: „Sie sind Maria Ansaldi?" Als ob er nicht gehört hätte, daß Der Arzt vorhin ihren Namen nannte. „In. 3ürf Solterbecks Tante bin ich." „Haben Sie Nachricht von ihm? Ist er in Deutschland?" Er ist offenbar vollkommen im BilDe. „3a. Ich habe auf Umwegen Nachricht bekommen, daß er in Hamburg ist. 3n Luzern hat er einige von seinen alten Kameraden aus Bastia getrogen." „Wissen Sie, ob er an die Front gegangen ist?" „Als ich Die Nachricht erhielt, war er gerade in Hamburg anaefommen." Sie ahnt, was in ihm vorgeht und sucht ihn zu ermuntern: „Nun werden Sie fa auch bald so weit sein, daß Sie nach Deutschland zurück könn-n " Viktor lächelt und schweigt und sieht sie wieder unverwandt an. Nichts anderes mehr als sie scheiÄ seine TeUnähme zu haben. Maria Ansaldi tonne nichts Rechtes mit ihm anfangen. Auf ihr harmloses Geplauder geht er kaum ein. Als sie sich erhebt, macht er eine erschrockene Bewegung: „Wollen Sie schon gehen?" „3ch Darf noch nicht so lange bei 3hnen bleibens. Es ermüdet Sie." „0 nein, im Gegenteil." „3d> komme ja wieder." „Sicher?" „Gewiß. 3ch war doch schon öfter bei Dhnen. €>w waren nur nicht bei klarer Besinnung." Da fällt ihm etwas ein: „Sie waren öfter bei mir? Wissen Sie, ob ich etwas .. etwas Dummes ausgeplaudert habe in meinem Fieber?" „Was nennen Sie etwas Dummes?" Sie lädjeÄ „Sie haben gar nichts Dummes ausgeplaudert. „3ch habe deutsch gesprochen, nicht wahr?" „Natürlich. Wir sprechen fa auch die ganze Ze» über deutsch." Erst jetzt fällt ihm diese Tatsache auf. „Natürlich. Aber der Arzt?" „Er weiß alles. Aber Sie brauchen keine Anef. zu haben. Er und feine Angestellten werden W Geheimnis bewahren." „Und wann kommen Sie wieder zu mir?" Sarflit liegt ihm offenbar am meisten. „Mckrgen", lächelt sie. „Danke. Das ist sehr, sehr freundlich von 3bn*n" sagt er bewegt. Sie reicht ihm die Hand Er ergreift sie und wiH sie küssen. Plötzlich aber läßt er sie los und mir"t sich hastig herum. Er will die aufsteigenden Trair i vor ihr verbergen. Er ist sehr schwach und weich geworden. Maria Ansaldi verläßt leise das Zimmn. Viktor zeigt fortan wieder eine gewisse Lei'' nähme für feine Umgebung. Er ißt auch mit reaeitt Avpetll. Das hat der zum Skelett abaemagertl Körper auch dringend nätto. Die schwere Krankheit hat seinem Gesicht ihren Stemvel aufgedrückt. S ist. al« ob die unbekümmerte Frische der IugemS endgültig Du raus getilgt, als ob Viktor zum fertigt Mann geprägt worden sei. Der Mund ist meist M msammenaevreßt, als solle fein überflüssiges ®*rrt über die Lippen kommen, die Augenbrauen siM näher zusammengerückt, so daß sich über Der Uta*, . ■' , -'z' "" . WWW G M Rundfunk-Kinderwagen für Soidatenkinder. Vom (Lnglandflug rurück. eihnachisbaum >erlin. Meister-Hausfrauen erhielten Diplome mat Admiral Bastian. — 0 I a i Ößfflttl- |örM r flbtrsö i (oiiöin DOtÖtil Es ist nicht etwa so. daß die Berliner in diesem Jahre hell erleuchtete und im weihnachtlichen Glanz erstrahlende Schaufenster entbehren muffen Aller- dina- gegen Abend sind Straßen und Laden vor- schristsmaßia verdunkelt. Morgens aber, sobald die Verdunttl'm-gssrist abläuft, glänzt und alitzett es aus den Schaufenstern heraus und verlockt die zur täglichen Arbeit eilenden Werktätigen dazu, einen Augenblick vor den Ausladen zu verweilen Der Berliner schaut aber diesmal zu Weihnachten nicht nur in die Läden, sondern auch in d'e — Zei- t u n g e n , in deren Anzeigenteil sich ein Weihnacht- lich'fröhlicher Kaufmarkt abgetan hat. Es sind zwar nicht kunkelnaaelneue Weihnachtsgeschenke, die der B rliner sich au'<)iese Weise erwirbt. 2lb--r wen ficht es an? Sobald die gebrauchten Pelze, Mäntel, algsitlf! us ihr F| HJR® hubrinm Md)» Spiels mischt» ü Xs tigm su IN (tnes in Hamburg gehaltenen Vortrages: man liest je mit herzlicher Anteilnahme und innigem Per- inügen, weil sie eine so zutreffende wie warmherzig- lersiändnisvolle Einiührung in das Wesen eines Menschen darstellt, dessen kindliches Genie in der leutschen Literatur ohne Vergleich und Beispiel er- ijheint Hans Thyriot — Bruno H. Bürgel: Hundert Tage ... ~ ■ und anschaulichen weiß. — Moritz Path 4 : D i e Suche nach dem Fabeltier, abenteuerliche Afrikafahrten eines Jägers und Tiermalers (Deutscher Verlag. Berlin. Preis geb. 6 RM.) In den Urwäldern von Liberia an der afrikanischen Westküste fand der Tiermaler Moritz Pathö das Fell eines unbekannten Tieres, und nun gestaltete sich seine Reise zu einer Suche nach dem „Fabeltier". Es gelang ihm zwar nicht, ein lebendes Eremplar dieses geheimnisvollen Tieres zu erwischen, aber in den noch kaum erschlossenen Gebieten der tropischen Urwälder Afrikas bot sich ihm reiche Gelegenheit, die Tierwelt Afrikas in ihrer ganzen Vielfalt vom Großwild bis zu Waldvögeln und -schmetterlingen zu beobachten und in einem Skizzenbuch festzuhalten. Diese innige Verbindung von Wort und Bild macht das Buch für alle Tierfreunde und Liebhaber abenteuerlicher Fahrten besonders begehrenswert. — Sebastian Röckl: Richard Wagner in München. Ein Bericht in Briefen. 99 Seiten Kort —.90 RM.. geb 1 80 RM Gustav Bosse Verlag, Regensburg. — (44) — Die kleine Schrift gibt einen interessanten Einblick in Richard Wagners Münchner Zeit. Da h>er ausschließlich Briefe vor- gelegt werden, ergibt- sich ein Bericht von dakumen- tarischer Gültigkeit: vornehmlich Wagners Verhältnis zu König Ludwig II und die Schmieriakeiten und Widerstände, mit denen Wanner damals zu kämpfen hatte, werden in diesem Briefbericht hell beleuchtet. — Hans Schumann: Kriege der Milliardäre, Transaktionen des Hnules Marnan (Ludendorsta Verlag G m. b ft München 19 V'-ris geb. 2,85 RM.) — (174) — Wie verhängnisvoll die Die Maschine ist soeben vom Englandflug zuruckgekehrt. Gleich ist sie von Staffelangehörigen unv drängt, die die Besatzung nach ihren Erlebnissen ausfragen. — (PK -Wanderer-Scherl-M) Der Führer hat den Admiral B a ft i a n zum Präsidenten des Reichskriegsgerichts ernannt, (Schett-Bilderdienst-M.) Dochts des W 1 teufe MöM den km, ißt für in i: den - Ii v. Liih. hochck^ W.Eüi» furi IW i. T'iehee lh ahnend das entgea-»n, mit dem die Frank die H"i» beschenkt: der Sieg der deutschen Waffen. B «enl'Cd flu6A * yy lejun«1 "UTÖtkl Helen kl lchllit kl । Ut'jJ »on M den £ üssm, k anstlk»ze d'e 8 bG lehrte" Drei Erzählungen Aus dem Norwegncyen fpalbl 2.80 RM Verlag Scherl, Berlin bw 68. Aslag fen ist nicht nur ein wirklicher Kenner des Tierlebens ® besitzt auch die Fähigkeit, die feinen VZungen der Clerieele nachzuempfinden, ohne dabei bw? Äreia u u vermenschlichen In dieser ^td-it beruht der Wert seiner schlichten, naturwahren Erzählungen Än .Auf der Elchfährte" schildert er den Todes !«mpf emes weidwunden Elches, der durch den v chneiten Winterwald gehetzt wird um die Veut hungriger Wölfe zu werden ..Pus, ber Prarieh f Üt das reizende Stimmungsbild einer Freundschaft^ !e sich zwischen einem einsamen alten ftir en und xtn sonst so scheuen Steppentier Herausgebildef h Luch die kleine Gabelantilope, von der dritte Se^chich,. ewblt. gerät in den B°nn de. Men ch«n^ Mitleidvolle Menschen erbarmen slth des HMw,en Tieres, das nach feiner Genesung sich nuht mehr ! knben wird. m . — Hans Joachim Flechtner: Du und ! a s Wetter. Eine Wetterkunde für jedermann : nil 16 Tafeln und 210 Zeichnungen im Text. Deut- Hier Verlag, Berlin. Preis in Leinen gebunden 'W RM. — (258) — Wie wird das Wetter werden? Vas ist eine Frage, die tagtäglich Landmann wie ’ Städter aus den verschiedensten Gründen gleicher- I naßen bewegt. Aber die wenigsten wissen über- iaupt, was „Wetter" eigentlich ist. Hier setzt das Sud) ein und macht alle, die sich nicht mit aUgemeinen Redensarten abspeisen möchten, mit den meteorologischen Elementen bekannt, deren Zusammenspiel im Rahmen gewisser Gesetzmäßigkeiten von j! ins als fetter erlebt wird. Auch dieses Buch macht |i ins nicht zu Wetterpropheten, aber wir können aus ■I tim lernen, die Erscheinungen des Wetters auf- i| mcrffam zu beobachten und gewisse Folgerungen ! i arauö zu ziehen. Die vielen eingestreuten Zeich- ! iungen erleichtern das Verständnis des interessan- l len Buches außerordentlich. — Hans F K Günther: Formen und Urgeschichte der Ehe. Die Formen der Ehe, | Familie und Verwandtschaft und dst Fragen einer Urgeschichte der Ehe. 245 Seiten. Geh. 4.40 RM.. | Semen 5.40 RM I F Lehmanns Verlag, Mun- I hen-Berlin. - (217) - Der Verfasser, Professor | ür Rassenkunde, Dölkerbiologie und Ländliche So- ■ äologie an der Universität Freiburg, hat seit dem I Erscheinen seines Hauptwerkes, der "Na'senkunde ■ he deutschen Volkes" (1924), fein eigentliches Ar- I ettsgebiet nach allen verwandten Seiten ousge- I l aut und erweitert — Die Rasten bilden das Volk, I i-ai Volk trägt den Staat, und die Kernzelle dieses I Staates ist die Familie. So wird die Bedeutung »les neuen Buches ohne weiteres klar. Alles ge- B llinde Volksleben beruht auf der Familie. Vielfach I inben sich noch eingewurzelt Vorstellungen, die t ihren Ursprung in liberalen und marxistischen Aus- I equngen gewisser „evolutionistischer" öebren haben. || Dlit diesen Vorstellungen räumt Gunther gründlich I :uf. Der Hauptsinn der Ehe ist nicht lediglich der I -iner geschlechtlichen Beziehung, er macht den Schutz 1 1 er schwangeren, säugenden und aufziehenden Fra us. den Schutz einer Mutter mit ihren Kindern || urch den Vater als Erzeuger und als Ehemann. ir bedeutet die Elternschaft mit aller Sorge um I -'äs seelische und geistige Wohl und um Obdach. | Ehrung und Kleidung - Wie alle Bucher von I Günther ist auch dieses neue die Frucht kmer un | gemein fleißigen Beschäftigung mit aller diese Fra- I c*en irgendwie berührenden Literatur, deren Z M lammemassung schon allein ein Verdienst ist - ai %9|a8,fon: ..21 u f ber Elch- - Drei Sr,ä5lungen Au, dem Normegilchen Wer geborener Berliner ist ober seit langem in Berlin lebt, der weiß auch, daß es abseits des ge- lchäftiaen Treibens der Millionenstadt viele Frauen und Männer gibt, denen man es auf den ersten Blick hin nicht ansieht, daß sie einst von ber Gunst des Publikums umjubelt wurden. Es sind jene Künstlerinnen und Künstler ber Buhne unb des Films, deren Ruhm ebenso verblichen ist, wie es die Lottieerkränze find, die ihnen einst im gleißenden Lampenlicht überreicht wurden. Doch diese Künstlerinnen unb Künstler finb nicht g a n i vergessen. Flicht ihnen die Welt von heute auch keine Kränze mehr, so sorgt boch bie unter ber Schirmherrschaft von Reichsmarschall Göring und seiner Gattin stehende K ü n st l e r a l t e r s h > l' e dafür, daß auch sie zu Weihnachten beschert werden. Unb so versammelten sich jüngst bie einstigen Bühnen- unb Filmsterne (ganz gleich welcher Große), um von ber Präsidentin ber Künstleraltershilfe mit vielen Gaben bedacht zu werben. Unb wer ist biese Präsidentin? Wir kennen sie alte, ob wir in Berlin ober im Reich wohnen: Es ist Iba Wü st. Und nun kann sich jeher vorstellen, mit welch-r Herz ns- wärme unb Herzensgüte die Mäntel, Anzüge und Kleidungsstücke (selbstverständlich gegen Abgabe ber notwendigen Punkte!), aber auch die übrigen Weihnachtsgeschenke vielerlei Art übergeben und verteilt wurden und wie frohbeschwingt und launig Ida Wüst ihres Amtes als Weihnachtsmann waltete! Stand diese Weihnachtsbescherung unter der Losung „Treue um Treue", so auch jene Weihnacksts- beschchrun-g, in der „vierbeinige Berliner" besch nkt rourb-n: bie D l i n b e n f ü h r e r h u n d e Derl-ns. Mit ihren Herren unb Frauchen fanden sie sich tm Klubhaus des Tierfchutzuereins Berlin und Umgebung in der Ohmstraße ein. Während die Bl-n- ben an langen festlich geschmückten Tadeln in reicher Weise bewirtet wurden, lagen die Hunde bei Fuß und zeigten sich in ihrer Art dankbar über bie Fülle ber Weihnachtsgeschenke in Gestalt von Hundekuchen. Trocken'leisch, Pferdefleisch, Haier- flocken, wollenen Decken und Matten. Hier zeigte ich aufs neue die Tierliebe der Berliner, denn alle diese Weihnachtsgeschenke waren freiwillig und opferfreudig, zum TeU von unbekannten Gebern gefpenbet. * Berliner Weihnachtsgeschenke! Ob sie nun in weihnachtlich strahlenden Geschäften oder durch die Zeitung erworben wurden, ob sie der Ausdruck der Treue und Hilfsbereitschast waren: von ihnen allen geht ein Strom echter, glücklicher Weihnachtsfreude aus unb sie lassen bie Auaen unzähliger großer unb kleiner Berliner unb Berlinerinnen aufleuchten. Wer aber zählt bie. Zahl jener Berliner Weihnachtsgeschenke, die in diesen Vorweihnachtswochen durch die Hände der R e i ch s- p o st hinausgeschickt wurden an die Front? W nn sich die Weihnacht auf bie Erde nieberfenfen wirb, bann wirb es vom hohen Narben bis hinab an Spaniens Grenze, im besetzten Gebiet bes Westens unb im Osten unübersehbare Freude der Dankbarkeit geben. Aber was ist diese Dankbarkeit die die Front ber Heimat zollt, gegenüber ber Dankbarkeit. die bie beutsche Heimat gegenüber ihren tapferen und belbenmütigen Solbat-m zu Lande, zur See unb in ber Lust empfindet? Kami es überhaupt jemand aanz ermessen, was bie Front ber Heimat gab9 Kaum? Eins aber ist gewiß und sicher: Deutschland begebt auch diese zweiten Kriegs- Weihnachten im Glück ber Unversehrtheit, unb w-nn bie Millionen des deutschen Volkes in den Glanz ber brennenden Weihnachtskerzen schauen dann leuchtet ihnen aus diesem Glanz vor- «‘"ö f St itpU*1; I «* , J dit ; l|t ftW ‘»i Sonnknlch-in. ein Buch vom Sonntag Mag des Lebens. Im Deutschen Verlag, B> ßreis in Semen gebunden 3,80 RM — (235) — Der Verfasser, unseren Lesern durch kluge unb lenntmsreiche Aufsätze zur Himmelskunde seit lan» bekannt, hat hier in geistvoller und humoriger litt, die an die Lebensphiwsophie eines Wilhelm ?usch und eines Raabe erinnert, alles zujammen- iftragen was ihm an Sonderbarem, an Derzwick- em und Eiaenartiaem aus der Menschenkunde und ins ber Willenschaft vom unendlichen All aufzeich- en Swett erschien. Das ist auf eine so liebenswerte Leise erzählt, daß das Buch gewiß viele Freunde tm freien Kamps ums Dasein behaupten kann und daher an der Liebe zum Menschen zugrunde geht. Den Hintergrund dieser Geschichten bildet die wilde Einsamkeit des hohen Nordens, die Aslagsfon in ber ewigen Majestät ihrer Berge meisterlich zu Der« Herrschaft überstaatlicher Seemächte für das Schick- jal der Völker ist, haben wir. tn den Jahren vor dem nationalsozialistischen Aufbruch am eigenen Leibe erfahren, ist uns in Vorgeschichte unb Verlaus dieses Krieges erneut vor Augen gejährt worden — wir brauchen nur an Norwegen zu denken ober an bie Rolle, bie Bankwelt unb Rüstungsinbustrie in der Politik ber USA. spielen. Eine Familie, bie es mei- sterhaft verstanben hat. bie Waffe des Gelbes zu mißorauchen um ber politischen Macht willen ist die Familie Morgan, deren Aufstieg zur beherrschen- den Stellung der internationalen Bankwelt durch vier Generationen der Verfasser eindringlich schildert, wobei vor allem Morgans schmutzige Ge- schäfte im Weltkrieg unb feine treibende Kraft bei Eintritt ber Vereinigten Staaten in den Weltkrieg wie seine ruinöse Anleihepolitik in den Jahren des deutschen Niederganges unb der Morgan-Prozeß des Jahres 1936 scharf herausgestellt werden. — 93 i tm a Sturm: Mädchen und Soldaten. 160 S Geb. RM. 3,75. A. Laumannsche Verlagsbuchhandlung. Dülmen in Wests., 1940. — (227) — Die drei Geschichten dieses Buches erzählen von den drei Mädchen Erle, Ulrike und Lena; die kleine Erle lernt vom Soldatentum den Gehorsam und die Sauberkeit der Pflichtersüllung ohne große Worte. Ulrike hingegen, in der Fülle ihres strahlend entfalteten Mädchentums verklärt die strenge, in sich obgeschlosiene Welt eines jungen Oberleutnants. Bei der Begegnung zwischen Lena und dem jungen Schützen Leopold ist ber Wiber- streit ber Kräfte aufgehoben in ber Kraft der Müt- terlichkeit, bie von dem alten Mädchen ausgeht eim Dahlemer Gästehaus der Reichsfrauenführung wurden die Diplome an Hausfrauen ausgeteilt, bie fi* durch Teilnahme an den Lehrgängen des Deutschen Frauenwerks die Berechtigung ;ur Führung des * Titels einer Meisterhausfrau erworben haben. — (Atlantik-M.) Die Reichshaupifiadi feiert Weihnachten. Ton unierei Settiner Schrittieiiung. Herrenanzüge und andere getragene Kleidungsstücke, unter ihnen auch Fracks unb Smokings, ja sogar seidene Kimonos unb echte Spitzenbrautschleier, noch -gut erhalten sind, eignen sie sich vortrefflich zum Verschenken. Viel gefragt und angeboten sind auch die begehrten Schi'Ausrüstungen und Schi-Stiefel, bei denen es allerdings darauf ankommt, daß man die richtige Nummer erwischt Aber auch derjenige, dem es nicht gelang, getragene Schi-Stiefel käuflich zu erwerben, steht nicht ratlos da. denn er kann sich über die Festzeit Schi-Stiefel leihen! So hilft sich Berlin in bejahendem Frohsinn über unvermeidliche „Weihnachtslücken" hinweg und genießt selbst die „gemieteten Sßinterfreuben8 in weihnachtlicher Stimmung. — Dr. Hermann Römpp. Organische Chemie im Probierglas. Franckh'sche Der- lagshandluna in Stuttgart. Preis in Seinen g?b. 4,80 RM (255) — Der Verfasser hat es verstanden, das geheimnisvolle Reich ber Chemie auch dem Laien zu erschließen und interesiant zu machen In Versuchen, die nach den genauen Anweisungen dieses Buches ausgefühtt werden können, gibt der Verfasser einen Einblick in Aufgaben und Arbeitsweise ber organischen Chemie, wobei er im Auge gehabt hat, alle Versuche mit Vorgängen des tag- lichen Lebens in Beziehung zu setzen. — Trübners Deutsches Wörterbuch Im Austrag ber Arbeitsgemeinschaft für deutsche Wortforschung herausgegeben von Alfred Götze 20 und 21. Lieferung: Ich — Kaulquappe (2,- RM.)-, 22. unb 23 Lieferung: C — burchfallen (2,— RM.)-, 24. und 25. Lieferung: durchgehen — erholen (2.— RM ): 26. bis 29 Lieferung: erhören — Futteral (4,— RM.). Verlag Walther de Gruyter & Co., Berlin 1940. — (28/199) — Das von Professor Goetze in Gießen herausgegebene Trübnersche Wörterbuch, über dessen frühere Lieferungen hier schon berichtet wurde, hat auch während des Krieges trotz manchen Schwierigkeiten gute Fortschritte gemacht: bie vom Reichswissenschastsministerium für bie Kriegszeit gegebene Losung „Die geistige Arbeit geht weiter" aalt auch für Herausaeber und Mitarbeiter des Wörterbuches, die das Werk inzwischen so weit gefördert haben, baß nunmehr ber zweite Band mit den Wortaeschichten von Champaaner bis Futteral vorliegt. Damit ist die bisher zwischen den B''chstab"n D und G klastende Lücke geschlossen: allmählich beginnt sich mit dem Forstchreiten ber Einzellieferungen ein Bilb bes Ganzen abzuzeichnen. Bei ber Fülle des neu vorgelegten Stosst s würbe es zu weit führen, wenn wir einzelne, besonders anziehende und lehrreiche Wortgesckychten herausgreifen wallten-, so soll nur wiederholt wer- h-n hab bas W<"ck unter anberm auch ein ausgezeichnetes, vielfältig anregenbes deutsches Lesebuch darstellt. Der Leser wird, wie wir alauben insbrionbere über Reichtum und bunte Vielfalt ber Quellenbeleqe zu ben einzelnen Wortaeschichten ftaumn: viele würd-n es übriaens gewiß begrüßen. einmal aus sachkunbigem Munde Einzelheiten über bie Arbeit zu erfahren, beren Frucht hier vor uns liegt: wie wird ein Wörterbuch gemacht? —- Wir glauben, baß dies ein lohnendes Thema für einen Dortraa ober einen Beitraa zu den „Nachr richten der Gießener Hochschulgefellfchast" märe. Hans Thyriot Mcher unter dem — Johanne» Pfeiffer: Matthias llaudius, der Wandsbecker Bote. Eine tmlührung in den Sinn feines Schaffens. 47 S. L- RM Karl Rauch Verlag zu Dessau. — (230) — Jn der Reihe der kleinen Reuchlin-Drucke erschien Is Nr 4 diese Schrift als die erweiterte Fassuna vie Mütter von 56 Soldatenkindern, deren Geburt durch den Rundfunk verkündet wurde, sind von der ®auamtsleitung der NSV zu einer Weihnachtsfeier einaeladen worden. Bei dieser Gelegenheit mürben den Müttern die gespendeten Gaben überreicht. Unsere Aufnahme zeigt den Leiter der Wunschkonzerte, Heinz Goedecke, mit der Kammersängerin Erna Sack und dem Gauamtsleiter Mähler bei der Uebergabe der Kinderwagen an die Mütter. — (Scherl-Dilderdienst-M.) Fünf Generationen unter einem Dach zB Für müde Füße Wir heiraten am 21. ®e$ember 1940 Fußbad Sait 5785 D CafeWien Hießen Bahnho Straße 49 Ruf 3941 ab 19 Uhr * 5820D/ WH WH | Vereine Freitag GIESSEN AM OSWALDSCAfiTEN rEUNL2U5/U 1309 A Stadttheater innen, schriftlich mehreren, durch etneSTlcinmueigc innen (Sie eö allen mit den neu herausge- kommenen Silberfilmen in 8 oder 16 mm Breite. Bei niedrigstem Preise bieten sie eine Fülle der Freude für jung und alt Ich gebe gerne Aufklärung I Sdireibtifdi «Lampen in großer Auswahl Carl Schund« Bahnhofstraße66 iop fia r i-ne E-Jin, Mehr Freude ai der Natar durch BerrihMM srM Da u ’Jtrfl bi bah B! iumt Nachlässe von 3 bl» 20 vH* halten Sie bet wiederholten V* öffentllchunyen einer Anzniet' Oiezflraße 7 5818V worben hat. Das Denkmal steht am Eingang der Elsa-Brandström-Strahe und ist ein Obelisk, der ein Eisernes Kreuz, umkränzt von Eichenlaub, tragt. Unter dem Kranz befindet sich ein von einer Kette umschlossenes Schwert, darunter die Inschrift. (Eine Deutsche vuchausslellung in Madrid. In Madrid wurde im Palast der schönen Künste die Deutsche Buchausstellung eröffnet, an deren Organisation die Herren Hoevel, Brügger und Ruoff vom Propagondaministerium sowie Bibliotheksrat Dr. Jürgens vom Deutsch-Ausländischen Buchaustausch maßgeblich beteiligt waren. Die von dem deutschen Architekten von Renner und dem Spa- 1$, w Äh Ülos ASTRA addiert, saldiert und schreibt Vorführung kostenlos u.unverbindlich Reiskirchen, den 19. Dezember 1940. Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 22. Dezember, nachmittags 2l/2 Uhr, in Reiskirchen statt. M Samötng abend pünktlich 7''. Ubt MM.W. Der Vorstand. Sonnabend uni Sonntag i..Neiltis-SttLpensammMny Richard Mühlich z. 3- Gefreiter bei der Luftwaffe Gertrud Mühlich, geb. Lapp zuverl.u. sauber, einige Bormitt.- Stunden gesucht. Vorzuft.vonlbis 4 Ulir. Oberst ZlleinbanS, Frankfurt.Str.6, Ecke Ali een strafte nier Julian Navarro mit viel Geschmack ausae- statteten Räume versammelten eine erlesene Besucherzahl, in her man u. a'. den Unterstaatssekretär im Unterrichtsministerium, den Bürgermeister von Madrid und mehrere Generale bemerkte. Botschaftsrat Haeberlein gab seinem Dank an den Unterrichtsminister Ausdruck, der diese Ausstellung ermöglicht und das Patronat über sie übernommen habe und schloß mit dem Hinweis, daß alle in dieser Ausstellung gezeigten Bücher als Geschenk der Reichsregierung in Spanien bleiben. Der Unterstaatssekretär im Unterrichtsministerium dankte für das großartige Geschenk, das ein neuer Freund- ]g.moöti von 17 Jahren sucht Stellung im Haushalt. Sehr. Ang. unt. 04268 a. d.G.A. | Verkäufe | m.-äiöH!| mit zirka 1500 Briefmarken,als ton.-ta' enk bestens geeignet, zum Preise von 50 RM., sowie eine Anz. Duvl abzug. Sckristl. Angeb. u. 04271 an d. Gieß. Anz. Mtata in groß. Auswahl eingetroffen 5744D Carl Schund« Bahnhofstr. 60 . > M : LiPti [Elfi IW den neuen Christbaumständer. Aber es mub .Immergrün", der praktische Lilas- Christbaumständer sein. , immergrün" ist wirklich der Christbaumständer, wie er sein soll. Er ist vollkommen aus G as und hat keinerlei Eisenbestandteile. Ein Festschrauben des Baumes ist nicht mehr notwendig, denn . immergrünu garantiert für einfachste Montage bei festem und sicherem Stand des Baumes Dabei bleibt der Baum, infolge der Wassertüllung, wochenlang frisch und das lästige Nadeln fällt weg. Aber nicht nur der Christbaum, auch der Maienbaum hat hier seinen Platz gefunden, und im Sommer ist dieser Christbaumständer die schönste Vase, die man sich denken kann, für grobe Blumen und gereicht Ihrer Wohnung zur Zierde. Kommen und sehen Siel cingccrofTei „440 Gari Schum Gießen Bahnhofstr. 60 Am 18. Dezember starb in der Klinik zu Gießen unsere liebe, hoffnungsvolle einzige Tochter, Schwester und Enkelin Marie Launspach im Alter von 12 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Launspach IV. und Frau Katharine, geb. Stumpf Karl Launspach, z.Z. im Felde Johannes Stumpf und Frau EHsabethe, geb. Schäfer nebst allen Angehörigen. In Burkardtsdorf, einem Ort im Erzgebirge, waren anläßlich einer Familienfeier W®*«- raiionen beisammen. Bon links: die Ururgroßmutter (93 Jahre), die Urgroßmutter (64 Saljre), bte Großmutter (40 Jahre), die Mutter (20 Jahre), das Kind (8 Wochen alt). — (Scherl-Btlderdtenst-M.) 'N ,)un M UÄl W hin Inn tdi n ■ÜBll töOtt) w w tinf schaftsbeweis Deutschlands sei und von Spanien voll gewürdigt werde. Ausstellung deutscher Werkstoffe in Kopenhagen. In Anwesenheit der höchsten diplomatischen und militärischen Vertreter des Reiches sowie mehrerer hundert dänischer Gäste aus Wissenschaft, Technik, Industrie und Handel sand in Kopenhagen die Eröffnung der großen Ausstellung neuer deutscher Werkstoffe statt. Der deutsche Gesandte in Kopen. Hagen, Minister von Renthe-Fink, unterstrich die besondere Bedeutung der Ausstellung für ein von allen Rohstoffen entblößtes Land wie Däne, mark, dessen Industrie auf die Belieferung mifl Werkstoffen vom Ausland, das heißt DeutschlaiÄ, angewiesen sei. Professor Dr. Hunke (Berlin) gab einen Einblick in die technische Entwicklung j, Deutschland, die die Erzeugung der heute vorliegend den Produkte erzwungen und gefördert habe. Dec dänische Handelsminister Hendrihsen brachte bas lebhafte Interesse für das hier Gezeigte zum Aus» druck und meinte, daß die Produkte der deutsche,, synthetischen Industrie zu engeren Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Dänemark beitragen werden. Vernichtung des mittelasiatischen heuschrecken-Herde^ Der mittelasiatische Heuschrecken-Herd an be, Mündung d e s Amu-Darja in den Aral, See ist vernichtet worden. Eine Expedition von 23G Mitgliedern mit 18 Flugzeugen und Dutzenden von Kraftfahrzeugen hat auf Grund eingehender Er, forschung von über hundert Inseln des Amu-Darss nach vierjähriger Arbeit hie Heuschrecken- Brut auf einer Fläche von ca. 500 000 Hektar durch Streuung von Giftstoff ausgerottet. Es handelt sich dabei um riesige Brutstätten der afiatL schen Heuschrecke, die in Millionen-Schwärmen bi, Felder Mittelasiens verwüstet und in manchen Iah. ren auch Europa heimsucht. Kraftwagen fährt In Spaziergängergruppe. In der Nähe von Malmedy bei der Brück 1 von Warche verlor der Lenker eines Personen.- wagens die Gewalt über fein Fahrzeug und raflt in eine Spaziergängergruppe hinein. Fünf Per- sonen wurden auf der Stelle getötet, zehn weiter« erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Selbst wenn Sie Saltral einmal nicht gleich erhalten, so fragen Sie in ein paar Tagen noch einmal nach- Es gibt Saltrat nach wie vor! Ihre vor Übermüdung geschwollenen, schmerzenden Füße werden Ihnen die f(einc Mühe danken. Oie zuverlässig schmerzlindernd, Wirkung von Saltrat ist tausendfach bewährt 19 bis 21 Uhr: 14. Freitag-Miete DerLeutnantVary Schauspiel von Schäfer Preise von RM. 0.60 bis S.!^] ________________5786 D Photo - Kino Kreuzplatz 9 5819A Fernruf 3158 zu verkaufen. 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Der vorn Volksgerichtshof wegen Landesverrats -um Tode verurteilte 32 Jahre alte Friedrich Sievert aus Teterow sowie der ebenfalls vom Volksgerichtshof wegen Landesverrats zum Tode verurteilte 33 Jahre alte Hermann Schmetz aus Hergenrath sind hingerichtet worden. Sievert hat 1938 und 1939 aus Gewinnsucht im Auftrage fremder Nachrichtendienste mehrere Ausspähungsreisen ins Reich ausgesührt und Dritte zum Landesverrat verleitet. Auch Schmetz hat im Herbst 1939 aus Gewinnsucht im Auftrag einer fremden Macht gegen Deutschland Spionage getrieben und Dritte zur Spionage zu verführen versucht. Ferner ist der vom Volksgerichtshof wegen Unternehmens der Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat zum Tode verurteilte 43 Jahre alte Johann Lysek aus Trzynietz hingerichtet worden. Er hat im Frühjahr 1940 Polen für die polnische Legion in Frankreich angeworben und ist ihnen beim verbotenen Grenzüber^ritt behilflich gewesen. Verbrecher gegen die Kriegswirtschaftsverordnung hingerichtet. Am 19. Dezember ist der am 17. November 1890 in Stralsund geborene Karl Winter hmgerichtek worden, den das Sondergericht Stettin wegen Verbrechens gegen die Kriegswirtschaftsverordnung zum Tode verurteilt hat. Winter war bereits während des letzten Krieges mit Zuchthaus bestraft worden. Jetzt hat er sich mit Hilfe von gefälschten Bezugscheinen aus Eigennutz viele Zentner Butter und Wurst verschafft, sie ohne Marken verkauft und so böswillig die Versorgung des deutschen Volkes mit lebenswichtigen Erzeugnissen gefährdet. Ein Denkmal für Elsa vrandslröm. In der Kriegsopsersiedlung in Hirschberg (Schles.) hat die Fachgruppe ehemaliger Kriegsgefangener ein schlichtes Denkmal errichtet, das dem Andenken der 325 000 deutschen Kriegsgefangenen des Weltkrieges gilt, die in der Gefangenschaft gestorben sind, sowie dem Andenken der großen Schwedin Elsa Brand ström, die sich durch ihren selbstlosen Einsatz für die Kriegsgefangenen den Ehrennamen „Engel von Sibirien" er- Gefunöhett ist Schönheit! GeftinMeln M nicht xulent eine Frage her richtigen Ernährung Dazu aber gehört Vollkornbrot > Venn nur In Ihm Nnd öle Nähr« und Aufbauftoffe öee Getrelöehornee restlos enthalten.- Voll« Kornbrot mit dem amtlichen Gütezeichen in zu haben bei VerbrauMenosseDSCliafl Gießen e.G.m b.H. Verteilungsstellen in allen Stadtteilen _______________________5769A Gut erhaltenes Sofa z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 04270a. d.G.A. Verschiedenes| Verloren Penh* (Opossum) Bahnbof—Horst Weffel - Wall — Seltersweg. «4266 Gegen gute Belohnung abzug. Fundbüro. OUwXh 0Uw» IX 'iS'11’ [Stellenangebote] PflÜßflCl Frau oder M Käfig Mädchen D iwLIirhfor Mündlich könne« KuinillJUlvl 3ie£^11111 wenlßw o o o >cfu<5 O 7) Tv \$o u. Weihndch/sgeback geraten gut wenn Sie gute ßackgeräfe verwenden Edgar Borrmanno Gießen, Neustadt 5-7, Ruf 4165 u. 4156 _________________________________________h/90 A M