iw SWM^ Samstag, 20. /Sonntag, 2(. April 1940 ▲ w a Samstag, 20./: Gießener Anzeiger Des Führers Geburtstag in großer Zeit Führer bei seinen Truppen während des Polenfeldzuges. — (PK.-Wolny-Scherl-Bilderdienst°M.) Der Austausch von Militärabordnungen zwischen Deutschland und Italien trat««’ Führerbesuch an der Front HUM UIUI —----- 1-v ' m Ereignis hereinbricht, das den Rahmen des Ge Schwur, mit dem wir ihm unbedingte Treue und Gehorsam gelobt haben. Wir wollen getreu diesem Eid den uns aufgezwungenen Kampf mit unerschütterlichem Wut. harter Entschlossenheit und unbändigem Siegeswillen führen und den von der Kriegsmarine im Kampf gegen vielfache Uebermacht errungenen beispiellosen Erfolgen neue hinzufügen. Wil felsenfestem Vertrauen sehen wir auf zu dem Wanne, der unser Volk zu neuer Gröhe emporführt. Wir folgen ihm guf dem Weg. den er vorangeht, in der stolzen Gewißheit, daß das gesteckte Ziel erreicht und der Sieg unser sein wird. Das walte Gott! Ls lebe der Führer! Der Tagesbefehl des Oberbefehlshabers der Luftwaffe hat folgenden Wortlaut: Soldaten! Kameraden! heute fliegen unser aller Herzen dem Wanne entgegen, dem wir als unseren Obersten Befehls- Haber Treue geschworen haben, dem wir als Führer unseres Volkes unsere Liebe weihen. Unsere Geburtstagsgabe sei das Veste, das wir zu geben haben, fei das unerschütterliche Gelöbnis: Die deutsche Luftwaffe wird ihr Alles und Letztes einsehen, bis dieser Krieg mit jenem Sieg endet, der das Reich Adolf Hitlers und das ewige Leben des deutschen Volkes sichert. „Wie stolz können heute alle Deutschen fein, dah sie einer Gemeinschaft angehören, die das größte und stärkste Reich Europas ist." Adolf Hitler. an dieser Geburtstagsgabe beteiligt. Sie dient der Verteidigung -des Großdeutschen Reiches, das der Führer allen äußeren Widerständen zum Trotze mit starker Hand geschaffen hat. Sie ist Symbol für den Gemeinschaftsgei st, den der Führer von uns gefordert hat und der sich jetzt im Ringen um die Freiheit des Vaterlandes erweist. Treue und Dankbarkeit spricht aus diesem Geschenk. Opferbereit- schäft und Pflichtbewußtsein sind sein innerer Wert. Mit der Geburtstagsgabe geloben wir dem Führer heute, daß wir diese Tugenden, die er uns gelehrt und vorgelebt hat, in allen Kämpfen und Stürmen immer wahren werden. Die große Zeit soll eine große Generation sehen, und die Nachfahren sollen stolz auf uns sein. Mag der Kampf auch hart sein, wir schließen die Reihen noch enger, wir scharen uns noch festem um unseren Führer und werden härter und härter. Das gilt für den deutschen Soldaten an der Front, wie für den Schaffenden in der Heimat. In ernster und schwerer Stunde grüßt das deutsche Volk heute seinen Führer und vereint auf ihn die heißesten Segenswünsche. Er ist uns allen als e r st e r Soldat und erster Arbeiter des Reiches leuchtendes Vorbild. Ihm eifern wir nach, ihm folgen wir in der Gewihheit: Adolf Hitler führt uns zum Sieg! an Mussolini gerichtet, das folgendermaßen schließt: „Geben Sie uns freie Hand, nicht nur gegen die Gegner im Innern, sondern auch gegen die Feinde, die jenseits der Grenze hinterlistig jene neue Zivilisation bekämpfen, die Sie geschaffen haben, und die unaufschiebbaren Rechte des italienischen Volkes ablehnen." Das Telegramm ist von dem Neffen Mussolinis, Vito Mussolini, als dem Präsidenten der Schule faschistischer Mystik sowie dem Direktor und Parteisekretär Giantureo unterzeichnet und wird von der Presse in großer Aufmachung unterzeichnet. Eine vielsagende Kartenskizze veröffentlicht das halbamtliche „G i o r n a l e d ' I t a l i a". Ihre Sprache ist so deutlich und eindrucksvoll, daß das Blatt es für überflüssig erachtet, chr einen Begleittert beizugeben. Die Skizze zeigt den ausgedehnten italienischen Besitz im Mittelmeer im Fettdruck. Die Engen von Gibraltar und den Dardanellen sowie der Kanal von Suez tiet*1 Aktien. , Geschäfts. ^US-hall ? Kupjer Mich. Loderin dem bi, er Tenm, "gungSAnt Da- N usdrücklH melnb und vertraut. .. h Spärlich nur sind die Eindrücke, dre oas Urät bekräftigen. Eng wird hier draußen dre W Berlin, 20. April. (DRV.) Der Oberbefehlshaber des Heeres hat anläßlich des Geburtstages des Führers folgenden Tagesbefehl erlaffen: Soldaten des deutschen Heeres! 20. April 1940 — Kriegsgeburtstag unseres Füh- rers. des Obersten Befehlshabers der Wehrmacht! An diesem Tage versichern wir erneut, dah unsere ganze Kraft der Erfüllung der Aufgaben gehört, die der Oberste Befehlshaber uns stellt und für die wir bereit sind, uns jederzeit und überall in Verteidigung der Lebensrechte des nationalsozialistischen Deutschland einzusehen. Ein kurzer Rückblick an diesem 20. April läßt uns der letzten 20 Satire des Aufstieges aus Schmach und Zerrüttung gedenken, — des Weges von Versailles zur Freiheit, zur neuen Größe unseres Vaterlandes. Wir wissen, dah wir die Einheit, die Stärke, die Wehrkraft, die wirtschaftliche Erneuerung, die kulturelle Blüte, kurz gesagt, das ganze heutige Deutschland, dem Führer des Reiches verdanken. Der soll sich jetzt und in alle Zukunft in seinem Kampf für Deutschlands Freiheit, Ehre und Lebensrecht auf niemand mehr verlassen können als auf seine Soldaten. Die Parole des Heeres am 20. April 1940 lautet: Wit Adolf Hiller zum Sieg. Der Tagesbefehl des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine lautet: Soldaten der Kriegsmarine! Aw heutigen Geburtstag unseres Führers und Obersten Befehlshabers erneuern wir unseren SAWK ifers eiixif sselW* das Blat, t durch56' die Nefv^ Mit Adolf Hitler zum Sieg! Oie Tagesbefehle au die Wehrmachtsteile. ist es im Augenblick, als fei eine lichte Brücke zum anderen Ich geschlagen worden, das gegenüber der Strenge der Stunde und ihrer Verpflichtung zuruck- aedrängt und verblaßt war. Solche Erlebnisse haften unvergeßlich. Wer das alles mitgemacht hat, der weiß, wie tief sie sich im Innern verankern. Wie deutlich auch die äußeren Umstande wieder in der Erinnerung auftauchen. Ich habe schon oft d e n Führer gesehen Aber so gepackt und zutiefst erschüttert wie die Bege^ nung mit dem Führer an der Front hat mich noch keine. Was ist schon viel Sehenswertes an einem Unterstand im Vorfeld. Da ist alles auf das Notwendigste beschränkt. Ungenutzter Raum ist Luxus Die Hauptsache ist das rohgezimmerte Bett der Tisch eine Bänke und das Oefchen. Und die K<^ meraden, die diesen Raum bevölkern, machen auch keinen festlichen Eindruck. Ganz zu schweigen von dem Brodem der Front, Gemisch von Schweiß, nassen Kleidern, Schuhschmiere und kal em Rauch. Wie mir nun am frühen Abend so dasitzen, Briefe schreiben, lesen und unsere Brocken ordnen, kommt Plötzlich der Führer herein. Ich ann im Augenblick nichts denken, so fassungslos bin ich als ich mich fo unerwartet nahe dem Fuh- 190. Jahrgang Nr. 93 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter HeimatimBild DieScholle Monats-Bezugspreis: Mtt4Beilagen.RM.1.95 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Hat ,'ktz tra9en, °> '«en, [J qnVn!s Die hi rer gegenübersehe. Dann nehme ich Haltung ein. [ „Rühren Sie!" — ist das erste Wort, das der Führer an mich richtet. Als er dann auf mich zutritt, mich an der Schulter faßt und nach meiner Heimat fragt, habe ich ein Gefühl, als ob mir die Tränen aus den Augen schießen müßten. So tief bin ich erschüttert ... Es läßt sich garnicht in Worte fassen, was uns alle bewegte. Wenn es ein Begegnen gibt, das an die Tiefe des Menschlichen rührt und unauslöschbar bleibt, dann weiß ich es von dieser Stunde an, wo wir mit dem Führer den spärlichen Raum teilten, die gleiche Luft mit ihm atmeten. Wer hätte das je zu hoffen gewagt. Lange dauerte es, bis sich unsere freudige Erstarrung löste. Dann aber offenbarte uns jedes Rückerinnern neue Züge. Keine Ueberrafchung hätte uns Soldaten im Unterstand mehr beglücken können. Keiner von uns möchte dieses Erlebnis missen, das wir.als unser chönstes bewahren. Dr. Hermann Knoll. Die Geburtstagsgabe des deutschen Volkes. Geleitwort Generalfeldmarschall Görings. Berlin, 19. April. (DNB.) Generalfeldmarschall Göring veröffenllicht zum 51. Geburtstag des Führers folgendes Geleitwort: „Mit heißem Herzen gedenkt das deutsche Volk heute seines Führers. In Liebe und Verehrung bringt es ihm eine Geburtstagsgabe, dar, die dem Ern st und der Größe unser er Zeit entspricht. Sicherlich hat kein Geschenk den Führer jemals mehr erfreut, als die Meta l l f p e n d e , die ich ihm heute übergeben konnte. Mit Freude und Eifer haben sich alle Volksgenossen ZeMendrn he Arsen. re .Neigung nut großer he weitere inie find es tör|e in bie oben. 3n. auf Grund ften Qn- 8 auch nach wegs nach, keine allzu i einer Le« stigung her iflen Kund- tenhenmertt werminbd Seldmarller ohl sich bie mehr uck Ifanbbriefen -Usch gekiin« »brief-Kuch i Paristack i 101 o. H, iquibations« iber. (Stabt- ing genonv s meist ge- sehr starke ft. Hauptmarkt Wer uck is gesamte n zugeteilt: 5, Kühe 18 25 bis 65, , Schweine sind mit Gittertoren verrammelt. Das „Giornale d'Italia" bespricht die Manöver der englischen Regierung und ihrer Presse, deren Zielpunkt gegenwärtig Südosteuropa sei. Wolle man vielleicht in England und in Europa den Blick ablenken von den für die Westmäckte nicht sonderlich glücklichen Ereignissen im Norden, um ein neues theatralisches Thema von Interessen und Befürchtungen zu schaffen? Suche man nach einem neuen aggressiven Vorwand im Mittelmeer und im Balkanraum, indem man Befürchtungen einer plötzlichen italienischen Bedrohung simuliere? Auf die italienische Presse, die die Haltung Italiens vertreten hat, so bemerkt „Giornale d'Italia", beginne man jetzt in England mit schwerem ministeriellen Geschütz zu schießen. Am Mittwoch sei es der englische Wirtschaftsminister gewesen, der sich schlechtberatene Worte gestattet habe. Croß habe gesagt, daß die italienische Presse sich gegenüber England in letzter Zeit einer feindlichen Sprache bediene. Die Engländer seien ein realistisches Volk, sie wollten wissen, auf welchem Punkt sie gegenüber Italien angelangt seien. In einem derart dunklen Augenblick der Lage in Europa seien es also englische Minister, die Del ins Feuer gössen. Italien lasse sich im übrigen von niemandem vorschreiben, wie es sich zu verhalten habe. Rom, 19. April. (DRV.) Amtlich wird tnlfge- leitt: „Zwischen Deutschland und Ställen findet zur Zeit ein Austausch von Wililärabordnungen statt, die aus W ili tär f ach verständigen und Technikern der verschiedenen Waffen- ga( tungen bestehen. Einige dieser Abordnungen sind bereits in Rom eingetroffen. Ihr Besuch erfolgt im Rahmen eines feit 1938 in der Ausführung befindlichen Programms, deffen Ziel eine fortgesetzte und dauernde F ü h l u n g zwischen den Wehrmächten der beiden Länder ist." Römische Stimmen zur Lage. Rom, 20.April. (Europapreß.) Die Polemik der italienischen PrLsse gegen englische und französische Einschüchterungs- und Anbiederungsversuche geht weiter. Dabei wird nachdrücklich betont, daß Italien im Rahmen seiner Freundschaft und seines Bund- nises mit Deutschland seine Lebensinter- essen wahren und seine Ansprüche durchsetzen werde. „Regime Fascista" bezeichnet es als eine Zumutung, zu verlangen, daß die Italiener für den Sieg jener Westdemokratten eintreten sollten, die in Abessinien und Spanien Waffen und Munition zur Bekämpfung der italienischen Soldaten gestellt hätten. Der in der Sanktionszeit anaehäufte Haß sei n o ch n i ch t v e r g e s s e n. Die faschifttsche Generation kenne kein Verzeihen, wenn Verzeihen Feigheit und Schwäche bedeute. Sie liebe d: e Rache, wenn sie dazu diene, die erlittenen Demütigungen des Vaterlandes zu vergelten und vor allem die italienischen Interessen zu verteidigen. Diese Interessen geböten, nicht auf der Seite >er Aushungerer und Kerkermeister zu stehen. Uebn- gens könnten die Italiener militärische Siege der Westmächte nicht verherrlichen, well gar keine vorhanden seien. Bis jetzt sei auf militärischem, politischem und diplomatischem Gebiet der absolute Erfolg bei Deutschland, was den Italienern auf Grund ihres Bündnisses ungemein Freude mache. Eine Versammlung der Alten Garde der ersten faschistischen Sektion Italiens und ihrer jetzigen führenden Mitglieder i n M a i l a n d hat durch den faschistischen Kämpfer und Mailänder Prä- fetten, Rechtsaruvalt SJtaraiali, ein Telegramm Oer Führer. Soldat und Staatsmann. Mitten im Kriege begeht das deutsche Volk in diesem Jahr den Geburtstag des Führers. Das Volk in Waffen gedenkt in dieser Stunde zuerst des Obersten Befehlshabers feiner Wehrmacht, die in Durchführung seiner kühnen Entschlüsse auf den Schlachtfeldern Polens und bei dem Unternehmen zum Schutz Skandinaviens gegen einen englischen Flankenangriff frischen unvergänglichen Lorbeer an ihre Fahnen heftete. Der Wehrmacht fühlt sich der Führer eng verbunden. Das kam nach außen hin zum Ausdruck, als der Frontkämpfer des Weltkrieges zu Beginn , des neuen Kampfes, den wiederum Mißgunst und Vernichtungswille der pluto- kratifchen Machthaber in England und Frankreich ruchlos über Europa heraufbeschworen hatten, wieder den feldgrauen Rock anzog, wie im polnischen Feldzug vorn bei der kämpfenden Truppe fein Platz war und er das Weihnachtsfest mitten unter seinen Soldaten in den Bunkern des Westwalls feierte. Aber weit darüber hinaus ist es für Adolf Hitlers Persönlichkeit und fein ganzes Werk von tiefster Bedeutung geworden, daß es ein Soldat gewesen war, der in den düsteren Novembertagen des Unheiljahres 1918 beschlossen hatte, Politi- k e r zu werden. Der Soldat und der Staatsmann haben seit Friedrich dem Großen zum ersten Mal wieder in Adolf Hitler ihre großartige Synthese gefunden. Soldatisch in seiner Haltung, schlicht und selbstlos, tapfer und kühn, so ist er auch soldatisch in seinem Denken und Handeln. Den großen Meister in der Benutzung des richtigen Augenblicks hat ihn der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von, Brauchitsch, genannt Im rechten Augenblick den richtigen Entschluß fassen und ihn ohne Schwanken durchführen, das ist die Kunst, die den großen Staatsmann wie den großen Soldaten gleichermaßen auszeicknet. Die Befreiung der Ostmark, die Zerschlagung oer Benesch-Tschechei sind ebenso leuchtende Beispiele für die mit soldatischer Kühnheit und staatsmännischer Ueberlegung gepaarte Entschlußkraft des Führers, wie der Feldzug der 18 Tage in Polen und die Landung in Norwegen, beide ebenso genial in der Anlage wie entschieden in der Durchführung und durchschlagend in der Wirkung. Aber diese unerhörten Leistungen eines Mannes, der sein Volk erst vor wenigen Jahren aus dem Sumpf materieller Ohnmacht und seelischer Selbstverzweiflung herausgerissen hatte, waren nur möglich, weil es seiner faszinierenden Persönlichkeit, der Ueberzeugungskraft seiner Ideen, der Eindringlichkeit seiner Erziehungsarbeit und nicht zuletzt dem Vorbild seiner eigenen Haltung gelungen war, dieses selbe Volk, das auf dem besten Wege war, sich selbst aufzugeben und sich mit feinem ihm von den Siegern von Versailles zugedachten Helotendaseins abzufinden, mit dem gleichen soldatischen Geiste zu durchtränken, der ihn selbst beseelte. Und aus diesem soldatischen Geist, der alle großen Epochen der deutschen Geschichte gekennzeichnet hat, wurde das neue deutsche Volksheer geboren, in dem sich die große ruhmreiche Tradition altpreußisch-deutschen Soldatentums mit dem Wesen junger nationalsozialistischer Volksgemeinschaft vereint. Mit ihm hat der Führer in beispiellos zäher Arbeit und in weiser Voraussicht den Deutschen die große Schule des Friedens, aber auch das scharfe Schwert für den Kampf geschaffen, das nun in ernster Probe den Beweis seiner Schlagkraft ablegt. Die Wehr- Annahme von Anzeigen für die MittaAsnummer bis8'/?Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mmHöhe bei Anzeigen von 22 mm Breite? Pf.,Tertanzeigen von 70 mm Brette 50 Pf. Wiederholung Malstaffel t Abschlüsse MengenftanelL Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25"/omehr Ermäsiigte Grundpreise Bäderanzeigen und behördliche Anzeigen von 22 mm Breite 6 Pf. General-Anzeiger für Oberhessen „Das Recht wird dem zuteil, der stark genug ist. es sich zu erkämpfen." ' Adolf Hitler. P.K. Im Gleichmaß von garten imb Wn I ^6 i^=r ® Honberes vergehen die Tage an der Westfront. Hm und mohnten und hundertfach Erfahrenen sprengt, dann der ballert der Poilu zu uns herüber, «ber bas mobnten fej ^.e Brücke zum Ohr ist schon geübt, unterscheidet genau weitst^- «ende ..Koffer" von gefahrbringenden, die >m Um Ireis von zwei Dutzend Metern einschlagenDa- 'st nicht weiter aufregend. Ganz andere Anforderu gen an den Soldaten stellt da- Wachen In der Nacht vor allem. Da steht man ,bei >edem Wett-r draußen und späht stundenlang m den nachU-chen ' Dunst, der sich undurchdringlich vor den Mcken breitet und keine Sicht au den nächsten Meter freigibt. Endlos dehnt sich die Zeit. Und dem G°- !>ör entgleiten mit jeder Vieyelstunde aufm^ksamen Lauschens mehr die Maßstab- sur d.e °, f°lllg°n Geräusche, die aus der schwarzen Wand ausschw n gen, hinter der die Feinde lauern. Wie wohltuend, dann am wärmenden Ofen ° Meder ausstrecken und wieder ungezwungen red _n M können. Mit Kameraden, denenderharte Dienst die Gestchtszllge genau so merkwürdig st 3'^ Und wenn nach kurzem Aufflackern der Unterha tung die Müdigkeit überwältigt und zur äiuy zwingt, dann hallt noch in den Ha!^s^lraden hei- «in das Lärmen und Lachen der Kamerad y bn tneütn (90 pralle r( wäre, In unserer Äugen- liegt unser Sieg. Uunge WLwU UüD Fraue» verlassen, mn sich ttu x9«o neuform-&£nwfiaü» , Angriff die beste Verteidigun Der Geilt, der heute unsere ganze f macht so herrlich erfüllt. "Nie Sn, *n £ Ifc K-i-tz ätfenirm Ulit ®n elrtr«l W» $i Abeneinc an- Ml! m#r uni) Die Bewegung des Führers war es, meine Jun- oen und Mädel, die auch euch den Geist gegeben hat, der euch auszeichnet vor jeder anderen Jugend, die vordem Deutschland besessen: nie vorher war eine Jugend so erhaben über jeden Unterschied der Herkunft, des Standes, so geeint in einer einzigen Idee, so bewußt der Gemeinsamkeit der Aufgaben und Pflichten. Nie noch wollte unsere Jugend so einzig und allein nur sein: d i e Jugend Deutschlands! Die Jugend, die 1914 und auch später noch hinauszog in den Weltkrieg, die hat gekämpft wie auch die Jugend von heute nicht besser zu kämpfen vermag. Aber sie unterlag, weil hinter ihrem Mut, hinter ihrer Tapferkeit, hinter ihrem Glauben nicht eine mutige, gläubige und tapfere Führung des Volkes stand! Du, deutsche Jugend Adolf Hitlers, du hast die Gewißheit, daß hinter dir ein Führer steht und etn Volk, für die Tapferkeit und Opfer nicht umsonst sein werden. Diesem deinem Führer aber und diesem deinem Volke bist du verpflichtet zu einem Leben der Bewährung. Das heißt für euch. Jungen und Mädel: seid tapfer, auf daß ihr den enge f1 So VL Krieg a noch erhel mit dem ( Westmä den Balke das mit d litischen 2 lebenswich Balkan zu die durch machte Ji Sfttoi aua LhfeMteÄsntuMtz fen Mit Adolf Hitler für das ewige Reich der Deutschen Oer Stellvertreter -es Führers spricht zur deutschen Fugend. alten Höfen der Marienburg dröhnen und von den Zinnen die Fanfaren klingen, nehme ich euch", so rief der Stabsführer aus, „im Nomen des Reichsjugendführers in einer deutjcken Schicksalsstunde in die Hitler-Jugend auf. Während alljährlich eine Million 18« bis 21jähriger unsere Organisation als Soldat an der Front vollbringt. Heldentum trägt seine Ehre in sich! Aber doch soll ein Volk nicht vergessen, seine Helden zu ehren! Denn: wehe dem Volk, das keine Heldenverehrung mehr kennt! Nicht grüblerische Vorsicht und angstvolles An- sich-selber-denken erhält das Leben, sondern m u - tiges Anpacken und tapferes Kämpfen. Und das hat ein einzelner einst gegen eine Welt von Feinden dem deutschen Volk gepredigt! Er erfüllte die Deutschen mit neuem Glauben an sich selbst, mit neuem Glauben an ihr Volk. Er hauchte ihnen den Geist heldischen Einsatzes ein. So sammelte er die Tapferen unter den Männern und Frauen um sich. Der Tapfere zog die Tapferen an. Der Weg, den Adolf Hitler ging, war der W e g des Mutig st en unseres Volkes. Und die Geschichte der Bewegung, mit der er sich den Weg bereitete, ist ein hohes Lied des Mutes. In Sälen lichkeit zusammensteht, da es um die Existenz des deutschen Volkes geht. Und dabei sind — die ausländischen Beobachter vermerken das immer wieder mit stets neuer Verwunderung — alle Deutschen von einer ganz ruhigen, souverän wirkenden Zu- verficht erfüllt. Bei uns wird heute nur g e • kämpft und gearbeitet. Keiner klagt und fragt. Gewiß hat uyser Volk durch den Krieg bedingte besondere Lasten und Sorgen zu tragen. Und trotzdem warten alle auf den Befehl des Führers. Wenn er sie ruft, dann sind sie alle da. Ihm wollen wir in Vertrauen und Gehorsam folgen. So sagen heute die deutschen Menschen. Und diese Entschlossenheit gibt uns als Volk und Nation jene ungeheure Kraft, die das Ausland als das deutsche Wunder empfindet. Ein Rätsel für die Welt, für uns eine Selbstverständlichkeit! Morgen begehen wir nun den 51. Geburtstag des Mannes, der dieses Wunder vollbrachte. Nicht in lauten und rauschenden Feiern, sondern als Volk in Kampf und Arbeit. Ein Wunsch bewegt dabei die ganze Nation, die an der Front und die in der Heimat, die deutschen Soldaten in Norwegen und Dänemark, die Männer unserer U-Boote und Kriegsschiffeinheiten, die Soldaten im vordersten Vorfeld an der Westfront, die Millionen in den Bunkern und in den rückwärtig gelegenen Stellungen, die todesmutigen Flieger hoch oben in den Lüften, die Bauern, die den Acker pflügen, die Arbeiter an den brausenden Maschinen, die Schaffenden des Geistes und der Stirn und vor allem die Millionen deutscher Mütter mit ihren Kindern: Das ganze Volk wünscht an diesem Tage: Lang lebe der Führer! Lr führe uns wie bisher, wenn auch durch ernste und schwere Zelten, zum glänzenden Sieg und bleibe dabei, was er uns ist und immer war: Unser Hitler!" Mein Führer! Möge A>r neues Lebensjahr im Zeichen des Sieges stehen. Möge Gott Sie uns gesund erhalten. Möge es Sie erfreuen und stärken in Ihrem großen Kampf, wenn wir hier draußen die Wünsche der Jugend mit- heißem Herren hineinrufen in unsere geliebte Heimat mit Der Parole des Kampfes und des Sieges: Adolf Hitler. Sieg-Heil!" Oie Aufnahmefeier der Zehnjährigen. Berlin, 19. April. (DNB.) Wie alljährlich fand am Vorabend des Geburtstages des Führers Die Aufnahme der Zehnjährigen in die Hitler- Jugend statt. Stabsfuhrer Lauterbacher hielt von der Marienburg aus eine Ansprache. Darin sagte er, daß die Zehnjährigen als der Ausdruck des deutschen Lebenswillens angetreten seien, um als gläubige Jugend in die jüngste Garde des Führers aufgenommen zu werden. Wenn der Feind von einer in Ketten liegenden deutschen Jugend fasele, so fei hier darauf Die Antwort erteilt Wieder seien die Zehnjährigen freiwillig und ohne Zwang zur Stelle. Die Eltern hätten sie begleitet und somit Zeugnis abgelegt von der Einheit von jung und alt des Volkes. „Während die Trommeln in Den und Straßen har sich damals viel Heldentum bewährt, meist in Der Stille und bis heute unbekannt. Damals wurde Der Keim gelegt zur Widerstandskraft, zur Opferbereitschaft, zur Einigkeit, zum Willen, durchzuhalten, komme was kommen mag! Es wurde Der Keim gelegt zu all Den Tugenden, Die heute unser Volk erfüllen, unD von denen wir wissen, daß siedieSicherheit für Den Sieg bedeuten. Aus der nationalsozialistischen Bewegung wurde aber auch neu der Geist geboren, Der i m ....... i fl sieht. Wehr- Berlin, 19. Avril. (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels sprach am Vorovend des Führerge- .burtstages im Rundfunk. Er setzte sich mit den aussichtslosen Versuchen der englischen Plutokratie auseinander, das deutsche Volke von seiner Führung zu trennen, um es danach um so sicherer zu vernichten. Das deutsche Volk habe die englischen Mechoden längst durchschaut. Chamberlain habe mit seiner Aufforderung, daß wir uns vom Führer trennen sollten, an die empfindlichste Stelle der deutschen Volksseele gerührt: „Ebenso gut könnte man ein gläubiges und vertrauensvolles Kind ermahnen, feine Ettern in schwerster Gefahr im Stich zu lassen. Die englische PlutokratensOcht hat nicht einmal eine blasse Vorstellung davon, welche Wandlung das deutsche Volk durchgemacht hat. Wenn das Wort Lingkeil überhaupt einen Sinn hat. dann muh es für diefen Fall angewendet werden. Ls gibt nichts, was die Deutschen unterscheidet in der Liebe, im Gehorsam und im Vertrauen zum Führer. Und wir sind uns auch alle klar darüber, daß das der stärkste P a n z e r ist. der die deutsche Ration in ihrem Schicksalskampf umgibt. Es ist das erste Mal in unserer deutschen Geschichte, daß der politische Instinkt unseres Volkes in einer f ü b r en den Persönlichkeit seinen Ausdruck und seine letzte Erfüllung findet. Darum erreicht dieses Vertrauensverhältnis zwischen Führer und Volk bei uns besonders in großen und ernsten Zeiten eine so starke Intensität gegen Versuchungen. Die ganze von London gegen das Reich losgelassene Lügenflut pralle heute wirkungslos an Deutschland ab. Das kommt daher, daß das deutsche Volk im Führer die Inkarnation seiner völkischen Kraft und das leuchtende Beispiel seiner nationalen Zielsetzung gefunden hat. Es ist ein Volks- f ü h r e r in des Wortes echtester Bedeutung. Das ist uns allen besonders im Verlaufe dieses Krieges wieder klar geworden." Dr. Goebbels rief die Zeit des Polenfeldzuges in Die Erinnerung zurück, als Das ganze Deutsche Volk Das Leben des Führers mit seinen Gedanken und Wünschen umhegte. UnD Das könnte gar nicht anders fein. Alle Deutschen empfinden instinkttv so, vor allem in ernsten unD kritischen Stunden. Sein Wort, ja sein Wunsch ist für uns Deutsche Befehl." Wie wenig kenne demgegenüber der gegenwärtige britische Ministerpräsident das deutsche Volk, das er in einer leichtsinnigen Stunde skrupellos zum Kampf um seine Existenz herausgefordert habe, und wie werde dieses Volk ihn und die hinter ihm stehende britische Plu- tdkratenschicht einmal enttäuschen! In ihr erhebt sich tatsächlich eine alle, dahinsinkende Welt noch einmal gegen ein junges, modernes Volk, das seit 1918 durch eine furchtbare Leidensschule hindurchgegangen ist und nun endlich zu sich selbst zurückgefunden hat, das sich dieser Tatsache auch mit tiefem inneren Blick bewußt geworden ist, das im Rationalsozialismus die Verwirklichung seines politischen Glaubens und im Führer die Verlebendigung seines per- sönlichkeitsinstinkls gefunden hat. Wir durchleben heute große unD wahrhaft entscheidend Zeiten. Die deutsche Nation rafft ihre ganze Kraft zusammen, um ihr völkisches Leben. zu verteidigen. Front und Heimat bilden I eine geschlossene Einheit, die in Brüder-! &vor ni9 ist, d-r-n ned) all intb daß ■ ME RI wenn sie für unseren Sieg notwendig ist. Ich erwarte von der Hitler-Jugend in Der Heimat, Daß sie unermüdlich ihre. Pflicht tut Für diese Jugend verbürge ich mich. Es gibt auf Der Welt keine treuere Jugend, keine, die selbstloser und tapferer Sein Grundsatz: Hochwertige Waren für Ernährung und Körperpflege. Diplomingenieur Kober, Diplomingenieur Heimberg, Maywald, Kind; zu Flottenärzten: die Geschwaderärzte: Dr. Möller, Dr. Sander; zu Kapitänen zur See (W): die Fregattenkapitäne (W): Neid, Schmidt (Bruno); zum Kapitän zur See (V): den Fregattenkapitän (V): Großmann. 3n der Luftwaffe: zum General der Flieger: den Generalleutnant Übet; zu Generalleutnanten: die Generalmajore Fahnert, Haubold, Martini; zu Generalmajoren: die Obersten Zoch, Hanesse, v. Wühlisch, Moll; zu Generalmajorey: die charakterisierten Generalmajore: Herwarth v. Bittenfeld, Cabanis; zu Obersten: die Oberstleutnante Leh« mann, Maier, v. Buche, Dr. Stephan, Pawelke, Schwartzkopff, Wieland, Heidenreich, Schröder, Zol' linger, Frecher v. Ledebur, Diakow; zum Oberst: den charakterisierten Oberst Würtz. Oberstintendanten Witek; zum Oberstkriegsgerichtsrat: Oberkriegsgerichtsrat Dr. Mäntle. In Der Kriegsmarine: zu Kapitänen zur See: Die Fregattenkapitäne von Der Forst, Bey, Breu- ning, Stange, Schultz (Otto), Krügex (Gottfried), Schulte, Mönting, Wesemann, Schönberg, Wiegner, Loepver, Ehrhardt (Werner), Baltzer, Hachtmann, Strebe, Wagner (Gerhard); zu Kapitänen zur Ses (Jng.): die Fregattenkapitäne (Jng.): Herzberg' Kampf des Lebens bestehl. Haltet euer» Körper gesund, auf daß ihr die Kraft habt zum Kampf. Seid st a r k im Charakter, daß eure Kraft stets einsatzbereit ist zum Kampf. Seit» anständig und sauber in der Gesinnung. Habt den Wut zur Wahrheit und verachtet die Lüge. Seid ehrerbietig denen gegenüber, denen ihr euer Sein verdankt und denen ihr alles verdankt, was ihr geerbt habt an Körper und Geist — seid ehrerbietig gegenüber den Eltern und den Armen. Seid ritterlich gegenüber dem Schwächeren —, wahrt euer Recht gegenüber dem Starken. Ihr und alle. Die nach euch kommen, ihr habt Das leuchtende Beispiel Adolf Hitlers vor euch. Denkt bei all eurem Handeln, wie Der Führer handeln würde, und ihr werdet nie fehlgehen. Seid Dem Schicksal dankbar. Daß es euch leben läßt zugleich mit einem Manne unseres Blu- tes, Der so groß ist, wie es kaum einen zweiten gibt in Der Geschichte. Stellt über alles euer Volk! Gott hat es geschaffen. Er wird es erhalten — solange wir tapfer sind. Glaubt an Gott, Der mit Dem Tapferen ist! Volk und Nation, sie bilden gemeinsam das Reich. Das Reich: es ist nicht mehr das Land, in Dem wir Deutsche wohnen, nein. Das Reich ist Der große Name für Die Einheit aller Deutschen: Einheit Der Menschen mit ihrer Heimat, mit ihrem Führer, mit ihrem Gott. Das Reich ist Die greifbare, Wirklichkeit Des Deutschen in Der Welt. Und Deutschland wiederum das ist jenes Gnadengeschenk, das uns als Kennzeichen unseres Wesens, unserer Eigenart, zum Unterschied von anderen Völkern und Rassen in Die Seele, ins Blut geschrieben ist. Ein solches Reich, Das alles und alle umfaßt, zu schaffen, ist immer höchstes Ziel der wahrhaften Deutschen aewesen. Dieses Reick, für das Millionen Deutsche ihr Blut gaben, dieses Reich ist heute Wirklichkeit, Dank Aoolf Hiller. Und ich weiß, daß es Die schönste Geburtstagsfreude Des Führers ist, selbst zu wissen, wie Das große deutsche Volk heute oiefes sein Reich liebt, wie es alles Persönliche einzusetzen bereit ist für Dieses Reich — für diese Schöpfung Adolf Hitlers. Daß Dieses Reich ewig sei, ist am heutigen Tage unsere Bitte an Gott im Himmel. Dem Führer rufen wir zu: Adolf Hitler, Der Du uns groß, stolz und tapfer gemacht hast, wir danken Dir! Wir bleiben in Treue und Disziplin in Deiner Gefolgschaft und wir bekennen: es ist unser höchstes Glück, für Dich zu schaffen, für Dich zu kämpfen! Adolf Hitler — Sieg-Heil! Berlin, 20. April. (DNB. Funkspruch.) Der Stellvertreter Des Führers, Reichsminister Rudolf H e ,' richtete am frühen Vormittag des Geburtstages Adolf Hitlers durch den Rundfunk eine A n - spräche an bie deutsche Jugend, in der es u. a. heißt: Meine lieben deutschen Jungen und Mädel! Ihr habt eure Arbeit unterbrochen — eure Bücher beiseite gelegt Ihr grüßt in dieser Morgenstunde seines Geburtstages den Führer Großdeutschlands. Jeder von euch und jede von euch möchte heute am liebsten dem Führer selbst die Hand drücken. Und möchte ihm persönlich sagen dürfen: mein Führer, auch ich wünsche Dir Glück. Auch ich Danke Dir. Auch ich gehöre Dir. Und alle Deutschen haben nur den einen Wunsch an das Schicksal, daß Du, Adolf Hiller, noch lange, lange Dein Volk führst, daß Du noch lange, lange-in guten und in schweren Zeiten als lebendiges Vorbild vor uns stehst, daß Du wie bisher unser Leben leitest, und unser Dasein gestaltest Meine Jungen und MäDel! Ihr wäret nicht Adolf Hitlers Jugend, wenn ihr heute nicht Den Wunsch hättet, irgendwo im Kampf an Der Front mit dabei zu fein. Doch tröstet euck, auch euren Einsatz als Männer wirD Deutschland einst brauchen, so wie es ihn heute schon braucht, obwohl ihr noch Jungen seid. Nach diesem Krieg wird Deutschland wieDer Kolonien besitzen. UnD Dort werDet ihr Raum genug unD Gelegenheit genug finden, in Arbeit unD in Abenteuer, in Kampf und Fleiß den Drang Der Jugend in ungewisses Neuland und ungewisse Ferne zu betätigen. Wenn Der große Kampf beftanben ist, den wir jetzt führen, steht die W e 11 e u ch offen: die Welt eures großdeutscken Vaterlandes und die Wett, in Der das Deutsche Volk sich den Platz erkämpft haben wird, Der ihm gebührt. So schwer es für euch ist, nicht mit an der Front Des großen Kampfes zu stehen, um so leichter muß es für euch sein, heute schon alles zu tun, um auf Dem Platz, auf Dem ihr heute steht, eure Pflicht zu erfüllen! Seid ihr hier schon ganze Jungen wie eure Väter und Brüder draußen ganze Männer sind. Dann werben Die draußen auf euch stolz sein, wie ihr stolz seid auf sie. UnD stolz auf eücb kann auch Der Führer sein. Was ihr tut, Das ist ganz gleich! Daß ihr es mit Liebe tut unD euch ganz einsetzt, Darauf kommt es an, so wie es im Leben immer Darauf ankommt, wie einer sich einsetzt und Daß er ganz macht, was er anfaßt. Alle wirklichen heldischen Leistungen geschehen stets um ihrer selbst willen! Sie geschehen um Der Rettung anderer ober um Des Dienstes an Der Gesamtheit willen! Sie werden so vollbracht, wie sie Der macht, die uns mit schnellen Schlägen Den Rücken im Osten freigemacht hat. Die am Westwall deutsches Land vor dem Feinde schützt. Deren Flugzeuge unD U-Boote EnglanDs BlockaDe zuschanDen aemacht haben, Die im Zusammenwirken aller Waffen bis weit über Den Polarkreis hinaus allen Ueberflügelungsversuchen Der Plütokratien eine eiferne Barriere entgegengefteüt, Diese deutsche Wehrmacht, auf deren Leistungen die ganze Nation unbändig stolz ist und zu deren Können und Einsatzfreude sie ein unbegrenztes Vertrauen hat, ist Das ureigenste Werk des Führers, der aus feinem soldatischen Geist heraus im Volke wieder Den Wehrwillen weckte unD mit seinen militärischen Mitarbeitern unter schwierigsten Bedingungen mit Dem größten VerstänDnis für alle Erfordernisse in waffentechnischer unD organisatorischer Hinsicht Die moDernfte Wehrmacht Der Welt, auf Das beste ausgerüstet unD sorgfältig DurdjgebUDet, geschaffen hat. Wenn Der Führer Dies scharfe Schwert, Das zur Sicherung Des Friedens bestimmt war, so bald schon zu hartem Kampf ziehen mußte, so geschah es nicht aus Uebermut und Macktkitzel. Der Führer hat all Die Jahre hindurch alle seine Ansttengungen Daraus gerichtet. Den Frieden zu erhalten, weil er nur im Frieden ein von feinen äußeren Fesseln befreites, zu einer neuen sozialen Gemeinschaft gebildetes und in seinem natürlichen Lebensraum geeintes Volk ju höchsten kulturellen Leistungen emporführen konnte. Die gewaltigen, in den letzten Jahren begonnenen Arbeiten unD Planungen auf allen Gebieten Der Wirtschaft, der Kunst und Des Geisteslebens legen vor aller Wett am eindeutigsten Zeugnis ab für Diese Friedensliebe des Führers. Die Neuordnung Europas, Die er anstrebte, weil er den Frieden liebte und ihn nur durch Die Beseitigung aller durch das System von Versailles geschaffenen naturwidrigen Verzerrungen, Zerstückelungen und Abschnürungen gesichert sN der Ratze stallens nur den stark gefährdeten Luftstutzpunkt Malta besitzen. Diese starke Abwehrstellung Jtal ens im Mittelmeer, die noch durch °'N vor^uglich^urÄ reuzeitlich ausgerüstetes Heer mit emer^Kneg^ stärke von rund 2 Millionen Mann unterstützt wird, I lasse es sich gesagt fein: Wenn es die Sttaße nach läßt das Kraftbewußtsein, berechtigt erscheinen, mit Jiidien offen halten will, dann muß es vor allem dem eine italienische Zeitschrift den brittschen vermeiden, das ihm das Mittelmeer versperrt Blockadebedrohungen entgegengetteten ist: „England l wird." Deutsche Flak sichert den Hasen von Oslo. bieten! Man begehe außerdem einen Fehler, wenn man glaube, daß die Landung der Westmächte in Norwegen keinerlei Schwierigkeiten bereite. Diese Aktion werde einen beträchtlichen Teil der Land-, Luft- und Seestreitkräfte der Westmächte absorbieren. General Duval ist der Ansicht, daß die bisher in Norwegen erhielten Ergebnisse der Westmächte ich schwer abschatzen ließen, daß die Operationen in dieser Region erst anfingen und, daß bei einer weiteren Ausdehnung des Krieges hauptsächlich der Luftkampfcharakter des gegenroärtiaen Ringens betont werde. Der General untersucht Dann die Beschaffenheit der deutschen und der italienischen Luftwaffe und muß dabei die Uederlegenheit der deutschen Luftmacht und die Güte der italienischen Luftwaffe zugeben. General Duval kommt zu dem Ergebnis, daß noch Monate vergehen würden, bis bei der Luftrüstung der Westmächte einmal Resultate vorliegen könnten, die von entscheidender Bedeutung seien. Es ist nicht verwunderlich, daß der General schließlich auf die den Westmächten zur Verfügung stehenden Hilfsquellen hinweist, offenbar mit der Zielsetzung, die Franzosen zu beruhigen. Probleme derKriegsfinanzierung Berlin, 19. April. (DNB.) In der Hauptversammlung der Reichsbank, die den Abschluß für 1939 zur Kenntnis nahm, wies Reichsbankpräfi- dent Reichswirtschaftsminister Funk darauf hin, daß die an die Reichsbank von feiten der Kriegsfinanzierung gestellten Aufgaben ohne Schwierigkeiten erfüllt werden konnten. Die Herabsetzung des seit acht Jahren unverändert gebliebenen Reichs- lxmkdiskontfatzes von 4 v.H. auf 3,5 v. H. stellt den ersten Schritt auf dem Wege eines systematischen Zinsabbau es dar, durch den die Kriegsfinanzierung für Reich und Wirtschaft erleichtert werden soll. Die bei stabilem Preisniveau sreiwerdenden Kapitalien könnten nicht einfach weggesteuert werden, weil hierdurch Leistungswille und Arbeitslust gehemmt und anderseits Substanz und Kapital fort- gefeuert würden, die für die Erhaltung der Produktionskraft und der Leistung der Wirtschaft, insbesondere auf weite Sicht gesehen, notwendig seien. Bis zu dieser Grenze seien allerdings Kriegssteuern im Interesse einer gerechten Kriegsfinanzierung notwendig, auch in einer Höhe, die eben nur in den Kriegsnotwendigkeiten ihre Berechtigung finde, die aber dann auch nur für die Kriegszeiten Geltung haben könne. Die von der Steuer nicht zu erfassenden flüssigen Geldmittel müssen dem Reiche für die Kriegsfinanzierung über die Sparkasse und die Kreditmärkte zur Verfügung gestellt werden. Für die von der Zinssenkung betroffenen Sparer soll ein Ausgleich geschaffen werden durch eine fühlbare Milderung der Bestimmungen über den Beginn des Zinsenlaufes der Sparguthaben und durch steuerliche Begünstigung für diejenigen Sparer, die chr Guthaben für eine gewisse Zeit fest anzulegen bereit sind. Für den Sparer sei-im übrigen nicht die Höhe der Zinsen, sondern die Sicherheit und Wertbeständigkeit seines Sparkapitals das Ausschlaageb'ende. Güterseite und Geldseite müßten im Einklang miteinander stehen, der private Verbrauch müsse sich nach dem Staatsbedarf richten. Oer norwegische Gesandte »um verlassen des Reiches aufgefordert. Berlin, 19. April. (DRB.) Der norwegische Gesandte Scheel, der gestern im Auftrage des norwegischen Königs und der ehemaligen norwegischen Regierung Rygaardsvold gebeten hatte, i n Berlin bleiben und die Geschäfte der Gesandtschaft weiterführen zu dürfen, wurde heute im Hinblick auf die von dem norwegischen König und der ehemaligen norwegischen Regierung gezeigte feindselige Haltung aufgefordert, mit dem Gesandtschaftspersonal das Reichsgebiet noch am heutigen Tage zu verlassen. Oer 1. Mai auch in diesem Jahr gesetzlicher Feiertag. Berlin, IS.April. (BBB.) Der l.Blal Ist als nationaler Feiertag des deutschen Volkes auch in diesem Iahre gesetzlicher Feiertag. — Offizielle Feierlichkeiten werden am 1.2Uai nicht veranstaltet, dagegen können Betriebsfeiern in würdigem und der Zeit entsprechendem Rahmen durchgeführt werden. Hauvtfchrtftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de» Hauütschrlftleikers: Ernst Blumschetn. verantwortlich fstr PolitU, Feuilleton und Silber: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein,- für Sport - Heinrich Ludwig Neuner. Druck und Verlag: Brühlsche UniversitätSdruckerei R. Lange ft. <3. «erlagSleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann,- Anzeigenleiter: HanS Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Rümmel. Pl.NrL. Jeden Morgen unternimmt König Christian von Dänemark einen Ausritt durch die Sttaßen von Kopenhagen. Ehrerbietig wird er von der Bevölkerung begrüßt. Dieser Brauch des Monarchen hat auch durch die deutsche Besetzung keine Aenderung erfahren. (Aufn. vom 16.4.1940.) — (Scherl-Bilderdienst ) M. M W Dein Haus für Deine Kleidung ßeiuage GIESSEN Das Fadigesdiäft für Herrens und KnabensFertigkleidung I Verschiedenes! Mit offenen Außen I_________________I Drei Jungen und ein Mädel enrdccken ihrs Junger taliii» geliille Tüchtiges öeitot 1997 D sowie Vereine | Mietgesuche"] Empfehlungen"] Wir suchen laufend Keane« 2025 D 2002 D Vulkanfiber Stadttheater bü Beamter sucht f. sofort ob. später Suche eine ftrcxu zw. 40 u. 50 zwecks 2-3-Zim. Wolin. Schr. Ang. mit Preis unt. 01469 a. d. Gieß. Anz. Berufst. Dame sucht In mob. Haush. fleißig., zuverl. . Giessen rriedrichstr.7 Lieferant aller Kassen Leeres Zimmer vonDauermieter gesucht. Schriftl. Angeb. u. 01460 a. b. Gieß. Anz. Brockhaus Lexikon, 20 bzw. 21 Bände. Prop. Weltgesch.lOBb. u.a. groß. Werke gesucht.Angeb.a. Werner.FreundACo., Leipzig C 1/ Bez. 42. [2006V Tüchtiges [Mädchen als Hilfe im Geschäft u. Haush. hei Fannlienan- schluß ges. 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Andere >llen, und jene, die gern waren mir ganz fremd, rote etwa der Großvater das widerwärtige Ge- von dem die Sage gmg, daß er eine Goldader MobeUrau^ föuhL ; iMWWe 29/30 - 2./V feit wir unter den neuen t . die anderen nicht hören wollen, aufhorchen möchten, durch das widerwärtige Geschrei des heute zum düchmsten aller Völker gewordenen heimatlosen Volkes daran gehindert werden, so wollen wir ihnen, damit sie uns doch verstehen, die neuen Fahnen entgegenführen und alles, was Gießen am Geburtstag des Führers Unsere Gtadt bekundet erneut ihre Verbundenheit mit Adolf Hitler. entdeckt hatte, aber vorzeitig krank wurde und, als der finstere Mensch, der er war, mit seinem Geheimnis zu Grabe ging. So sah er auch aus, ein unheimlicher Mann mit einem schwarzen Wangenbart, Gott verzeihe ihm. Wir könnten alle in Freuden leben, wenn er nur rechtzeitig den Mund aufgetan hätte. . Das andere, das weltliche Buch aber war der Kalender. Den kaufte der Vater im -erbst auf dem großen Jahrmarkt, und wenn der dicke Band endlich erstanden war und sicher in meinen Armen ruhte dann hatten alle Buden mit Knallbuchsen und Rollschlanqen, mit Lebkuchen und türkischem Honig keinen Reiz mehr auf mich. Denn der Kalender barg einen unerschöpflichen Schatz an Kirrz- weil und Erbauung für ein ganzes Jahr. Die eigentlichen Kalenderseiten blieben der Mutter Vorbehalten, sie merkte dort an, wann nach Gestalt des Mondes und nach den Tierkreiszeichen das Haar geschnitten oder die Bohnen im Garten gelegt werden mußten. Das war eine geheime Wissenschaft, der sich auch der Vater willig fugte. Die Mutter hatte es ja gewissermaßen in ihrer Macht, uns alle mit krausem Haar vom Widder oder mit glattem vom Wassermann zu versehen. Aber der übrige Teil des Kalenders gehörte mir. Wochen brachte "ich allein damit zu, die Bilder olle farbig auszumalen, und dann waren immer noch die Geschichten nicht gelesen, die Merkwürdigkeiten der Welt nicht bestaunt, kein Rätsel war gelost und kein Spaß verstanden. Denn beiläufig gesagt, ich konnte über Scherze nicht lachen, ich wollte jeden ergründen. War etwa von dem Gast die Rede, dem der Kellner die Fliege in der Suppe als Fleischgericht anrechnet, so plagte ich den Vater tagelang mit dieser Fliegengeschichte, sie war für mich kein Scherz, sondern eine bitterernste Rechts- Bitter ernst nahm ich auch alle anderen Erzäh- lunaen, die Berichte von den Abenteuern frommbeherzter Missionare und die erschütternden Bei- spiele vom Kampf menschlicher Tugend gegenDie höllische Niedertracht. Manche dieser Geschichten könnte ich heute noch nacherzählen, heute freilich nicht mehr ohne ein Lächeln. Aber vielleicht macht das gar nicht so viel aus, daß ich zu allererst bei einem einfältigen Kalendermann statt bei einem Gießener Wochenmarktpreise. * G i e ß e n, 20. April. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, deutsche Eier 12 bis 13 Rpf., Kartoffeln, 50 kg 3,90 RM., Gelberüben, kg 12 Rpf., Roterüben 10 bis 15, Spinat 40, Unterkohlrabi 8, Zwiebeln 12 bis 14, Meerrettich 30 bis 60. Schwarzwurzeln 35, Löwenzahn 60, Schnittsalat 150, Aepfel 15 bis 35, Dörr- zwetfchen 50, Salat, das Stück 50, Läuch 5 bis 15, Sellerie 10 bis 40, Rettich 10 bis 20, Radieschen, das Bündel 30 Rpf. __________ _ Oberhessischer Kunstverein: Ausstellung Walter Kröll, Gießen, von 11 bis 13 Uhr im Turmhaus am Brand. Sladllhealer- Spielplan vom 23. bis 28. April. Dienstag,.23. April: „Die Primanerin", Lustspiel von Sigmund Graff. Spielleitung: Hans Geißler. Bühnenbild: Karl Löffler. 28. Vorstellung der Dienstag-Miete. Mittwoch, 24.' April: „Der Revisor", Komödie von Nikolaus Gogol. Deutsch von Th. Commichau. Spielleitung: Hans Geißler. Bühnenbild: Karl Löffler. 29. Vorstellung der Mittwoch-Miete. Freitag, 26. April: Italienischer Opernball. Mit- wirkende: Wanda Sorgi (Neapel), Sopran; Aldo Tamagni, Heldentenor der Mailänder Oper; Do- pienico Marabottini, (Rom), Bariton. Außer Miete! Die Straßen unserer Stadt zeigen am heutigen Geburtstag des Führers wiederum ein festliches Bild. Ueberall wehen die Fahnen des Großdeutschen Reiches im Glanze des Frühlings und heben damit diesen Werktag heraus aus der Reihe der Arbeitstage. Das Meer von Fahnen an den Häu- _e r n findet eine schöne Bereicherung durch den Schmuck zahlreicher Schaufen st er, sowohl in den Hauptgeschäftsstraßen, als auch in manchen Läden innerhalb der Wohnviertel. Bei diesem Schaufensterschmuck bilden überall Bilder des Führers den Mittelpunkt des herzlichen Gedenkens, daneben macht ftifcher Grünschmuck die festliche Dekoration noch in schöner Weise lebendig. Wie die gesamte Zivilbevölkerung, so steht auch unsere Wehrmacht in Gießen vollständig im Zeichen des heutigen festlichen Tages. In den Unterkünften der Soldaten begann der heutige Morgen mit feierlicher Flaggenhissung, der dann der Gemeinschaftsempfaug der Tagesbefehle der Oberbefehlshaber der drei Wehrmachtteile folgte. In einer Kaserne fand am gestrigen Vorabend des Geburtstages des Führers als schöner Auftakt ein Konzert statt, zu dem sich die Soldaten in festlich-froher Stimmung versammelt hatten. Ein Musikkorps der Wehrmacht erfreute mit der prächtigen Wiedergabe klassischer Kompositionen, anschließend mit Militärmärschen, schließlich mit dem „Großen Zapfenstreich", weiterhin durch die Mitwirkung eines Soldatenchores, der namentlich auch beim Spiel des England-Liedes ausgezeichnet zur Geltung kam, die große Zuhörerschaft in hohem Maße. Allen Teilnehmern dieses Konzertabends war damit ein schönes und unvergeßliches Erleben bereitet worden. Am heutigen Samstagvormittag traten unsere Soldaten zu Appellen an, die dem Gedenken an den Geburtstag ihres Obersten Befehlshabers, unseres Führers Adolf Hitler gewidmet waren. Im Mittelpunkt dieser Appelle standen Ansprachen der Kommandeure, die in großen Zügen den Kampf und das Ringen unseres Führers um die Gewinnung und Wiederaufrichtung des deutschen Volkes schilderten, dann auf die bisherigen großen innen« und außenpolitischen Erfolge des Führers hin- wiesen, insbesondere mit Dankbarkeit der Schaffung unserer neuen deutschen Wehrmacht gedachten und deren bisherige gewaltige Erfolge im jetzigen Kriege hervorhoben. Weiter kamen in den Ansprachen das unerschütterliche Vertrauen und die unlösliche Verbundenheit unserer Wehrmacht mit ihrem Obersten Befehlshaber Adolf Hitler zum Ausdruck, ebenso wurde die starke Zuversicht erkennbar, von der alle Soldaten und das ganze deutsche Volk erfüllt sind, dabei beseelt von dem Willen, in treuer Gefolgschaft für unseren Führer und fein Werk alle Kräfte bis zum letzten einzusetzen, damit unser Großdeutsches Reich einen vollen Sieg erringt und dann einer neuen Aera der Freiheit und Größe entgegengeht. Den jungen Kameraden im feldgrauen Rock wurde der Führer, der Gefreite des Weltkrieges, als der vorbildliche Soldat vor Augen gestellt; sie hörten von dem Weg des Führers vom Gefreiten bis zum Führer des Reiches und wurden daran er- Dornotizen. Tageskalender für Samstag. Gemeinsamer Mitgliederappell aller Ortsgruppen der NSDAP.: 20.30 Uhr in der Aula. — Gloria- Palaft (Seltersweg): „Feuertaufe". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Frau im Strom". — Oberhessischer Kllnstverein: Ausstellung Walter Kröll, Gießen, von 17 bis 18 Uhr im Turmhaus am Brand. Tageskalender für Sonntag. 11.30 Uhr auf Oswaldsgarten: Kundgebung der SA. aus Anlaß des Geburtstags des Führers. — Stadttheater: 19 bis 21.30 Uhr „Die Primanerm . — Gloria-Palast (Seltersweg): „Feuertaufe". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Frau im Strom . unter ihnen marschiert. Der Führer hält diesen Krieg, der, wäre er fessel- tos geblieben wie 1914, schon alles in seine Flammen gesteckt hätte, straff gezügelt m seiner Hand, denn wir besitzen diesmal das Gesetz des Handelns. Wir wissen diesmal auch, wo der Gegner steht, und lassen uns durch nichts aus dieser Richtung ao- lenken wie sehr man es auch auf der anderen Seite wünschen mag. Wie diese geballte Macht zuschlagen wird, wenn sie den Beefehl bekommt, können wir selbst kaum ahnen. Die anderen sind nicht Polen.'' Ach was haben die Polen geglaubt, im Vergleiche mit uns zu fein! Es ist nicht gut, darüber viel zu reden, es kommt darauf an, zu vertrauen und zu Dann werden die neuen Fahnen der Wehrmacht, um die schon der erste junge Lorbeer des polnischen Feldzuges raschelt, die würdigen Nachfolger der alten Fahnen in unseren Zeughäusern fein, geweiht durch die Schwüre, geheiligt durch das vergossene Blut und Träger der Ehre, die unsere Wehrmacht im Namen des ganzen Volkes vertritt. Meine liebste Beschäftigung. Von Heinrich Vaogerl. Aus meinem Kindesalter sind mir zwei Bücher in dauernder Erinnerung, ein geistliches und em weltliches. Das eine war das Gebetbuch meiner Mutter. Zu heiligen Zeiten, oder wenn ich neben ihr im Kirchenstuhl hockte und erbärmlich fror' dann durfte ich darin blättern und die wunderlichen Anrufungen und Litaneien buchstabieren, in denen die Muttergottes ein elfenbeinerner Turm genannt wird ein goldenes Haus. Ich betrachtete auch immer wieder die vielen Bilder zwi^en den Selten Andenken an Wallfahrten, die sich meine Mutter zu unserem Nutzen auferlegt hatte, Stoßgebete für mancherlei Nöt^ und bunte Sterbebilder, Es war unfere ganze jenseitige Verwandtschaft m biefcm Buche versammelt. Einige kannte ich selbst von Angesicht, sie verfchwanden plötzlich und tauchten innert, wie es ausschließlich der Führer gewesen ist, durch dessen Taten und Entschlußkraft Millionen von Volksgenossen wieder dem Reich eingegliedert wurden und das Großdeutsche Reich entstand. Die Soldaten wurden aufgefordert, sich stets ihres Treueids auf den Führer bewußt zu fein und auch in den Stunden der Entscheidung alles einzufetzen für Deutschlands Größe und Zukunft. In markigen Worten wurde des Einsatzes der deutschen Truppen in Polen und der Helden gedacht, die bisher ihr Leben für Deutschland ließen. Die Soldaten wurden aufgerufen, sich stets dessen bewußt zu fein, was wir alle, was das ganze deutsche Volk unserem Führer schuldet und ihm zu danken hat. Mit dem Gruß an den Führer und den Liedern der Nation sowie einem Vorbeimarsch fanden die kurzen militärischen Feiern ihren Abschluß. Heute um die Mittagsstunde fand in einer Kaserne ein P l a tz k o n z e r t statt, bei dem das gleiche Programm wie bei dem gestrigen Konzertabend zu Gehör gebracht wurde. Die vielen Zuhörer nahmen auch hier die guten musikalischen Darbietungen in verdienter Weise mit starkem Beifall auf. Die Feiern der Partei. Die Partei und ihre Gliederungen begehen am heutigen Samstagabend bzw. am morgigen Sonn- tagmittaa den Geburtstag des Führers in würdiger Weise. Am heutigen Samstag um 20.30 Uhr findet in der Aula der Universität ein ^emeinfamer Mitglieder-Appell der vier Gießener Orts gruppen statt, in dessen Mittelpunkt eine Ansprache des Hoheitsträgers im Kreise Wetterau, Kreislest er Backhaus, stehen wird. Da bei dieser festlichen Kundgebung mit sehr starkem Besuch zu rechnen ist, dürfte es sich empfehlen, beizeiten zu erscheinen. Am Sonntagmittag veranstaltet die SA.-Stan- barte 116 eine Kundgebung. Der Sturm 11, mit dem Musikzug der Standarte an der Spitze, wird die Fahnen der Gießener Stürme im Standartengebäude abholen und zum Oswaldsgarten bringen, wohin mittlerweile die einzelnen Stürme marschiert sein werden. Um 11.30 Uhr wird die SA. auf Os- waldsgarten aufmarschiert sein. Mit den Kameraden der SA. unter dem Kommando des Standartenführers Lutter versammeln sich zu der Kundgebung il a. der Hoheitsträger im Kreise Wetterau, Kreisleiter Backhaus, Vertreter der Wehrmacht, der Behörden usw. Gemeinsam werden die Kameraden der SA. und die an der Kundgebung teil- nehmenden übrigen Volksgenossen die Uebertragung einer Ansprache des Stabschefs Lutze hören. Nach der Uebertragung dieser Rede werden die Einheiten der Standarte einen Marsch durch die Stadt unternehmen, der von Oswaldsgarten aus durch folgende Straßen gehen wird: Neustadt, Bahnhofstraße, Kaplansgaffe, Seltersweg, Goethestraße, Johannes- straße, Neuen Bäue, Sonnenstraße, Brandplatz zum Landgraf-Philipp-Platz. Hier wird ein Vorbeimarsch die Kundgebung beschließen. größeren Licht des Geistes in die Lehre ging. Und wahrscheinlich sind eben die Großen zu groß, als daß sie auch einmal Kalendergeschichten für kleine Leute erzählen könnten. Um diese Zeit kamen mir bann auch andere Bücher in die Hand, aber die waren mir weniger lieb. Denn zwischen der Fibel und dem Leitfaden der Naturgeschichte für die Oberstufe senkte sich ununterbrochen Schulstaub und Mühsal auf meine Kinderwelt. Und das erste Buch, das ich mir selber kaufte, war auch eine schmerzliche Enttäuschung. Wir Buben meines Viertels hatten uns zu einer Räuberbande gegen die Soldaten der anderen Gassen zusammengetan und weil ich, wenn nicht der Hauptmann selbst, so doch ein hoher Würdenträger der Räuberei war, wollte ich mich fortbtlben und bestellte in der Stadt das Buch über „Die Kunst, Männer zu fesseln". Das Ergebnis war furchtbar. Was mir an Groschen für die Rechnung fehlte, bekam ich von der Mutter hinter die Ohren gezählt, das war nicht wenig. Und das Buch schenkte ich nachher meiner älteren Schwester, aber sie meinte auch, es hielte nicht, was es verspräche. Allein, indes ich heranwuchs, gesellte sich doch wieder manches Buch zu mir, mehr schon wahrend der Studienzeit, und nachher, als ich meine erste Jugend in den Schützenlöchern und Kavernen der Gebirgsfront begrub. Manchmal besaß ich sogar viele Bücher und verlor sie achtlos wieder, aber einige blieben mir dauernd, aus Zufall oder weil sie mir wirklich lieb waren. Und als ich dann ins Stille geriet und mein Leben im Dorf einzurichten begann, fügte es sich bei meinem Hang zum Handwerk ganz von selbst, daß ich mich mehr und mehr auch mit dem Aeußeren des Buches befaßte, mit seiner dinglichen Gestalt. Viele vergilbte Scharteken habe ich mühsam zerlegt, um den alten Meistern hinter die Schliche zu kommen, wie sie den Vorsatz falzten oder den Heftrand führten oder ein Kapital kunstvoll umstachen. Am Ende lernte ich es und daran habe ich noch immer meine Freude. Stehe am Schrank vor den schöngewandeten Büchern, befühle das köstliche Leder, schlage eins und das andere auf und suche darin nach dem Wort, das mir lieb ist. Und so wird es wohl auch bleiben: am liebsten binde ich Bücher, weniger gern lese ich welche und am wenigsten mag ich sie selber schreiben. Frauen und Mädchen helft mit! Der Leiter des Arbeitsamts Gießen, Regierungs« rat Dr. Nonnenmann, wendet sich mit einem Aufruf an die Frauen und Mädchen — insbesondere an die im elterlichen Haushalt weilenden Mädchen, die noch keinen Arbeitsplatz haben, und an die abkömmlichen verheirateten Frauen und Witwen — aller Bevölkerungskreise. Der Aufruf appelliert an die Frauen und Mädchen, ihre Arbeitskraft für die Erfüllung kriegswirtschaftlich wichtiger Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Für solche Frauen und Mädchen, die zu Hause nicht abkömmlich sind, kann Heimarbeit vermittelt werden. Es wird erwartet, daß so zahlreiche freiroiUige Meldungen eingehen, um auch ohne Dienstverpflichtung dem Erfordernis nach Einsatz weiterer weiblicher Arbeitskräfte entsprechen zu können. Man darf wohl hoffen und wünschen, daß dieser Aufruf allenthalben bereitwillig Gehör finden wird. Merkwürdige Brandursache. Gestern vormittag gegen 11 Uhr brach am Dach- gesims des Caf6 Wien Feuer aus. Glücklicherweise konnte der Brand gelöscht werden, bevor größerer Schaden entstand. Dachdecker, die auf einem benachbarten Dach arbeiteten, bemerkten das Feuer und gingen ihm gleich zu Leibe. Sie deckten das Dach ein Stückchen ab, legten den Brandherd frei und bewältigten das Feuer mit Hilfe eines Handfeuer» löfchers sehr schnell. Immerhin wurde aus Gründen der Sicherheit die Feuerwache herbeigerufen, die aber nicht mehr einzugreifen brauchte. Bei der Untersuchung der Brandstelle — an der nicht etwa ein Kamin vorbeiführt, von dem aus das Feuer hätte auskommen können — stellte sich heraus, daß die Brandursache von einem Vogelnest ausging, sich unter dem Sims befand. Das Nest dürfte h Funkenflug von der Eisenbahn her in Brand durch Funkenflug von der Eisenbahn her in Brand geraten sein, es besteht aber auch die Möglichkeit» daß vielleicht einer der gefieberten Bewohner des Nestes einen glimmenden Zigarettenstummel in das Nest geschleppt hatte und dadurch das Feuer aus» löste. Wie wir von der Feuerwache hören, sind solche Fälle tatsächlich schon vorgekommen. Vor einiger Zeit fiel auf diese Weise in einem Dorfs eine ganze Scheune den Flammen zum Opfer. Samstag, 27. April: KdF. Feierabendring. 7. Vorstellung. „Der Revisor", Komödie von Niko, laus Gogol. Kein freier Kartenverkauf. Sonntag, 28. April: Erstaufführung: „Jungs Spatzen", musikalisches Lustspiel von Erhard Siedel, Werner Böhland. Musik von Henri^Joersen. Spielleitung: Harry Grüneke. An 2 ylügeln; Richard Boeck—Elfriede Fischer. Außer Miete. Militärische Beförderung. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat mit Wirkung vom 1. April 1940 Oberst von Wachter zum Generalmajor befördert. Generalmajor von Wachter ist aus seiner früheren Dienstzeit vor dem Kriege in Gießen und Ober» Hessen in weiten Bevölkerungskreisen bekannt und geschätzt. Aus der Gladi Gießen. 3n der Heimat, in der Heimat... Langsam setzt sich der Urlauberzug in Bewegung Aus allen Fenstern schauen die Feldgrauen, winken und lachen. Frauen, Mädchen und Kinder stehen am Bahnhof und lassen die Taschentücher zum Abschied wehen. Wie schnell so ein paar Tage Urlaub dahingehen! War's nicht so, als ob die Soldaten erst gestern ankamen? Nun sind sie wieder abgereist. Die Soldaten aber sitzen im Zuge und plaudern und fingen von der Heimat. Kein Wort hat so vertrauten Klang und besitzt solchen Wohllaut wie das Wort Heimat. „Wo dir Gottes Sonne zuerst schien, wo dir die Sterne des Himmels zuerst leuchteten, wo seine Blitze dir zuerst feine Allmacht offenbarten, und seine Sturmwinde dir mit heiligem Schrecken durch die Seele brausten: Da ist deine Siebe, da ist . dein Vaterland, deine Heimat!" (E. M. Arndt.) Wie fest saugt sich das Bild unsrer Heimat in unser Herz, wenn wir Abschied nehmen müssen. Gar mancher Soldat hat am Abend vor dem Abschieds- tag noch einmal still vor seinem Heimatdorf gestanden und das schmale Tal überschaut, den von Wiesen eingerahmten Bach, die Bäume und Büsche ringsum. Dieses Bild der Heimat nimmt er mit hinaus an die Front. Dieses Bild gibt ihm Mut und Ausdauer. An ihre Heimat denken die Soldaten draußen auf den Schiffen, auf den U-Booten und hoch in der Luft. Wenn in den Grenzgebieten die Bäume blühen, weilen die Gedanken unserer Soldaten in der Heimat, wenn die Frucht reift, sehen sie im Geiste die Heimatsluren, und wenn die Stürme über das Land brausen, dann steht immer wieder das Bild des väterlichen Hauses vor ihnen. Ihr letzter Gedanke, ihre ganze Liebe gelten der Heimat. Im ewigen Wechsel der Erscheinungen, in dem fast alle Stände aus ihren ursprünglichen Kreisen herausgetreten sind, hat sich der Bauernstand nicht verändert. Er ist geblieben, wie er war. Er sitzt auf feiner Scholle, er hat feine Heimat. Er weiß, was das Wort Heimat umschließt. Sein Haus, umgeben von Gärten und Wiesen, überschattet von hohen Bäumen, ist seine Burg. Hier, wo schon Vater und Großvater und alle Vorfahren wirkten und schafften, Leid und Freud trugen, hier ist feine Heimat, feine Welt. Das ist die Verbundenheit mit der Vergangenheit. Aber dieses enge Verbundensein mit der Heimat, die Liebe zu ihr, besitzt nicht nur der Bauer. Das Heimatgefühl schlummert in jedes Menschen Herz, und in den Tagen der Gefahr kommt ein Erwachen. Jeder Mensch hat — oft versteckt im innersten Herzen — eine Sehnsucht nach dieser Heimat, auch im Lärm der Stadt, im Hasten und aufregenden Treiben der Arbeit. Die Erinnerung an die Kindheit weckt unwillkürlich auch die Sehnsucht nach der Heimat. Selbst wenn es nur eine freundliche Ecke im Hofe eines Mietshauses ist, oder ein alter Apfelbaum an der Straße, oder ein kleines Gärtchen hinter dem Hause. Es ist doch die Heimat. „Der Jugend Zauber für und für ruht lächelnd doch auf dir, auf dir!" (Th. Storm.) Erst wenn unsere Heimat in Gefahr ist, wenn fremde Neidlinge eindringen wollen, kommt uns zum Bewußtsein, was sie uns bedeutet, was wir an ihr haben. ___ Und es gM kein größeres Gluck für alle Sohne Deutschlands, wenn sie dereinst siegreich zurück- kehren aus diesem Kampfe und wieder fingen können: „In der Heimat, in der Heimat gibts ein Wiedersehn!" h- BOM.-llitergau 116 Gießen. Bett.: Ueberrocifung der BD2N.-Werk-2Nädel in die NS.-Frauenschaft. Alle zu überweisenden Mädel der Standorte Gießen, Klein-Linden, Großen-Linden, Leihgestern, Wieseck, Heuchelheim, Allendorf (Lohn) treten am kommenden Sonntag, 21. 4., pünktlich um 10 Uhr, vor dem Klubgebäude in der Sonnenstraße an, und zwar in tadelloser Kluft. Es ist Pflicht ,edes Madels, an dieser Ueberweisungsfeier teilzunehmen. Ltnseren Jahnen. Von Bruno Brehm. Zum erstenmal seit vielen Jahrhunderten stehen fast alle Deutschen wieder unter einer Fahne in einer Wehrmacht, unter einer Führung. Und Führer, Fahne und Wehrmacht sind so unbestritten deutsch, daß keine deutsche Hand, tue nicht verdorren will, diesen Fahnen eine andere entgegenhalten kann und darf. . , Die Welt scheint nicht zu ahnen, was dies bedeutet. Sie will sich nicht Rechenschaft darüber ablegen, welche Fehler sie seit 1918 in ununterbrochener Reihe begangen hat. Sie denkt noch immer in den alten Begriffen, sie will es mcht wahr- habtn, daß bei uns etwas Neues entstanden ist, sie läßt sich von jenen beraten, tue nachts über die Grenzen gegangen sind, und ahnt nicht, dasz Aus reißer immer im Unrecht bleiben. Sie denken noch imnvr an unsere vielen alten Fahnen, an die blau-weißen, grun-weißen schrvarz weißen und schwarz-gelben, sie bauen darauf, datz auch mir di- alten Fahnen nicht vergessen hadern Nein, mir haben sie wirklich nicht vergessen. Ich habe di- alten österreichischen Fahnen 'M großen Rund über dem Grab Napoleons gesehen.die! me en Fahnen aus den vielen Kriegen gegen Frankreichs und ich habe es bedauert, daß mir ]ie ni*t wie Preußen die seinen 1871, heungehalt und 1919 verbrannt haben. Wir haben unsere Fahnen nicht Der gellen aber mir haben alle unsere Treue und untere Anhänglichkeit an sie dem Reiche fortan unter jener Fahne zu dienen die alle Deut schen geeinigt hat. Die anderen Volker, die lange vor uns längst diese Einigung °allst>gen tI ■ haben vielleicht das Gluck jener Tage uni fWe vergessen, das sie uns seist neiden. Aber der F hat ja oft genug um Verständnis «eroorben er Ija gewarnt, gebeten, beschworen: st- haben'hnmch verstanden, sie haben ihn nicht Unter den Staatsfuhrern bat er allem md)t nur an fein Volk und an dessen Schicksal 9ed"cht, d- wir Deutsche haben uns, seit wir Volk bestes immer für ganz Europa °»-ntmortsich gestihlt. W r haben, um diese uns gestellte Aufgab 3 selbst viel versäumt, und jene Vol er d.e nicht aber ihr eigenes Dasein hinausgedacht haben, n uns einen großen Vorsprung "kGewi . holen wir auf, und wir tun es mit Niefenschrstten, Hilmbericht aus dem Horden. 3n den deutschen Lichtspielhäusern läuft nun als Wochenschau der erste Filmbericht von der deutschen Schutzaktion in Dänemaark und Norwegen. Dieser Film ist eine Sensation. Nicht nur deshalb, weil hier zum ersten Mal eine Landungs- Operation größten Stils zehn Tage später im bewegten Bild der Oeffentlichkeit vorgeführt wird, sonoern>auch weil es den feldgrauen Kameramännern gelungen ist, die Vielfalt der militärischen Ereignisse vor dem gewaltig-ernsten Hintergrund der Nordlandberge und der Nordsee zu einer einzigartigen, geschlossenen Wirkung zu bringen. Die Größe des geschichtlichen Augenblicks, die zu erleben in früheren Zeiten ein Vorrecht der han- delnden Personen und weniger Augenzeugen war, — sie pakt uns unmittelbar und sie wird auch allen kommenden Geschlechtern in direkter Anschauung übermittelt werden. Es ist nicht das Wunder der technischen Leistung, die uns in Erregung versetzt, es ist etwas anderes, unsagbares. Der Mythos der ewigen deutschen Kraft und Unbezwingbarkeit weht durch diese Bilder, die den modernen Wikin- Ban fremde Felsenküsten schildern. Das n der Bomben und Granaten, die auf das Küstenfort im Oslofjord niederfallen, ist wie der Widerhall des Schlachtenlärms aus alten germanischen Heldensagen. Wir blicken vom Flugzeug aus über die geheimnisumwitterte Urweltlandschast der skandinavischen Schneegebirge, wir sehen die Fjorde und Häfen, wir sehen, wie hier deutsche Soldaten an Land gehen, wie sie Stoßtrupps bilden, wie sie Pferde, Kraftwagen, Tanks, Geschütze aus den Schiffsbäuchen holen, wie sie sich zur Verteidigung einrichten, wie sie dann singend in langen Kolonnen durch die Stadt und ins Innere des Landes ziehen. Wir sehen aber am Rande des militärischen Geschehens noch etwas anderes, was uns nach- deutlich macht. Es sind die Gesichter der Dänen und Norweger, die das überraschende Schauspiel mit ihren Blicken verfolgen. In diesen Blicken liegt manchmal Verblüffung und kühle Reserve, doch weit häufiger der Wille zum freundlichen Entgegenkommen. Wir sehen auf dem Rathausplatz in Kopenhagen, wo die Menge den Weg unserer Truppen dicht umsäumt, winkende, grüßende Hände, wir sehen, wie ein deutscher Offizier vom Bürgersteig aus dem auf seinem täglichen Morgenritt befindlichen König Christian die Ehrenbezeigung erweist, wir sehen viele Szenen, die von dem Vertrauensverhältnis zwischen der einheimischen Bevölkerung und der deutschen Besatzungstruppe erzählen, und die beweisen, daß der deutsche Soldat als Beschützer, nicht als Feind empfangen wurde. Diese Bilder sind vielleicht der eindrucksvollste Teil der Wochenschau, weil sie Zeugnis ablegen gegen jene Politiker, die sich um ihrer Englandhörigkeit willen haben verleiten lassen, die Interessen ihres Landes und Volkes zu vergessen. Aauerscher Gesangverein, Giehen. Mittwoch hielt der Bauersche Gesangverein, der im abgelaufenen Dereinsjahr die Feier seines 75jäh- rigen Bestehens begehen konnte, im Anschluß an die regelmäßige Singstunde seine diesjährige Jahreshauptversammlung im Dereinslokal „Burghof" ab. Nach einem kurzen Tätigkeitsbericht über das abgelaufene Vereinsjahr im Dienste am deutschen Lied, den Vereinsführer Sgb. H. L e y gab, erstattete der verdiente langjährige Rechner Sgb. H. L i ch, Bericht über die Rechnungsführung und Kassenlage, die von den Rechnungsprüfern als vorbildlich bezeichnet werden konnte. In der Mitgliederbewegung war keinerlei nennenswerte Veränderung zu verzeichnen. Die anschließende Berufung des Vorstandes ergab die bisherige Zusammensetzung. Lediglich für den im Dienste des Vaterlandes stehenden 2. Verems- führer Sgb. A. Schneider wurde zur Vertretung Sgb. W. Wadenpfuhl und für die gleichfalls einberufenen beiden Schriftführer Sgb. Hederich und H. Köhler, der Sgb. I. B e t h g e für die Dauer des Krieges neu hinzuberufen. In den Verwaltungsrat der Georg-Toot-Stiftung wurde für den ausscheidenden Sgb. F. Zöller der Sgb. A. Bayer gewählt. Sgb. Bethge gab dann einen Ueberblick über den Besuch der regelmäßigen Proben. Rechner Sgb. L i ch konnte noch bekanntgeben, daß ans der Georg-Todt-Stiftung bisher über 1200 RM. aus den Zinsen satzungsgemäß an Unterstützung für unverschuldet in Not geratene Sangesbrüder ausgezahlt wurden. Die Georg-Todt-Stiftung wurde am 60. Stiftungstage zu Ehren des damals sein 50jäh- riges Sängerjubiläum begehenden und heute noch Lebensmittel richtig verbrauchen! (Sin Gebot der Stunde. NSG. Die Verbrauchsreaelung, die in Deutschland mit der Einführung der Lebensmittelbewirtschaftung sich so segensreich ausgewirkt hat, muß laufend durch die Derbrauchslenkung unterstützt werden. Es wird bei jeder Rationierung Verbraucher Seben, für die diese Rationen knapp sind, da sie nach mrchschnittsfätzen festgeleat wurden. Tatsächlich werden aber auch eine Reiye von Nahrungsmitteln von vielen Verbrauchern nicht aufgebraucht. Die Lenkung des Verbrauchs muß somit durch eine Lenkung der Verwertung ergänzt werden, wozu vor allem das wichtige Gebiet der Kochtechnik, überhaupt der Zubereitung der Speisen gehört. Daraus ergibt sich die Derbrauchsberatung, die die Parole „Kampf dem Verderb" so vertiefen muß, daß jedes Nahrungsmittel in der Küche zur vollen Auswirkung kommt. Zu dem Verbrauch der wichtigsten Nahrungsmittel gab Staatssekretär Backe jetzt grundsätzliche Richtlinien. Die Zuteilungen von Brot und Mehl liegen im allgemeinen recht hoch, so daß die Bevölkerung vielfach die ihr zustehenden Mengen nicht verbraucht. Kein Verbraucher darf mehr einkaufen, als er wirklich benötigt. Brotreste find gut aufzubewahren und zweckmäßig zu verwerten. Brot- und Mehlmarken, die nicht genutzt werden, sind an bie NSV. abzugeben. Keinesfalls dürfen diese Marken dem Bäcker übergeben werden, da das zu einer unerwünschten Ausweitung des Kuchenverbrauchs führt. Brot darf auch grundsätzlich nicht an Tiere verfüttert werden. Besonders notwendig ist es, das Roggenvollkornbrot zu bevorzugen, da Roggen in Deutschland immer am reichlichsten vorhanden und das Vollkornbrot wegen seines größeren Dita- mingchaltes gesünder ist. Die Kartoffeln sind bisher nicht rationiert wor- den. Es ist auch nicht beabsichtigt, wie Staatssekretär Backe betonte, dies in Zukunft zu tun. Abgesehen von den Schwierigkeiten, die der Frost bei der Versorgung bereitet hat, verfügen wir immer über reichliche Kartoffelvorräte. Das darf freilich in keiner Weise zur Verschwendung verleiten, denn jede Kartoffel, die nicht verbraucht wird, muß der Schweinehaltung, also der Steigerung der Fleischund Fetterzeugung zugute kommen. Außerdem müssen die Kartoffeln möglichst dünn geschält werden, noch besser sind Pellkartoffeln zu verwenden, zumal sich die Vitamine unmittelbar unter der Schale befinden. Gleiche Grundsätze gelten für die Verwendung^des Zuckers. Jedes ersparte Kilo Zucker dient der Steigerung der Schweinefleisch- und Fetterzeugung. Zucker ist daher möglichst nicht als Süßstoff, sondern als Nahrungsmittel zu betrachten. Er dient vor allem der Verwertung der Obsternte, daher heißt es: für den Sommer und Herbst sparen. Wegen der Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Konservendosen, Weckgläsern, Gummiringen usw. ist das Obst, soweit nur irgend möglich, auch im Haushalt zu dörren oder zu trocknen. Freilich darf die Konservierung erst beginnen, wenn die Märkte reichlich beschickt sind. Zu frühes Einmachen ist zu teuer, schädigt die lausende Versorgung und führt zum Verderb. Die Versorgung mit Gemüse, dessen Erzeugung erheblich gesteigert ist, erfordert eine bessere Ausnutzung als bisher. Außerdem sind wildwachsendes Gemüse, Kräuter, Pilze, Tees usw. zu erfassen. Zur vollständigeren Verwendung des Gemüses gehört z. B. die Verwertung der Außenblätter und des Gemüsekerns (Strunk), ferner das sorgfältigere Putzen und schonende Kochen zur Erhaltung aller Nährstoffe. aktiv mitwirkenden 86jährigen Ehrenvorsitzenden Georg Todt aus freiwilligen Spenden aller Mitgliederkreise errichtet. Zur Metallspende des deutschen Volkes zum Geburtstag des Führers wurde ein stattlicher Beitrag geleistet durch Ablieferung von Preisen und Iubi- läumsgaben, wie der Vereinsführer Ley berichtete; mit großer Zustimmung wurde diese Mitteilung ausgenommen. Nach Verlesung verschiedener Eingänge von ein» berufenen Sangesbrüdern, Ermahnung an alle Sänger, auch weiterhin tatkräftig mitzuwirken an der Pflege des deutschen Liedes, fand die gut verlaufene Jahreshauptversammlung den üblichen Abschluß, nachdem zuvor noch allen Sängern, Vorstandsangehörigen und insbesondere dem verdienten, außerordentlich rührigen musikalischen Leiter, Kreis-Chormeister Blaß, der Dank für die bisherige Mitarbeit durch den Vereinsführer ausgesprochen worden war. Siehen-Klein-Linden. Der Gesangverein Harmonie" hielt in der Wirtschaft „Zur Burg" seine Generalversammlung ab, die vom stellvertretenden Vereinsführer geleitet wurde. Dieser widmete den im verflossenen Vereinsjahr verstorbenen Mitgliedern ein herzliches Gedenken. Der Verein feierte, wie aus dem Geschäftsbericht zu entnehmen war, im verflossenen Jahr ein wohlgelungenes Sommerfest, an dem sich die örtlichen und benachbarten Vereine in starkem Maße beteiligten. An Führers Geburtstag und am Tag des deutschen Liedes erfreute der Verein die Einwohnerschaft mit Gesangsvorträgen auf den Plätzen unseres Vororts. Der Verein zählt 54 aktive Sänger und 32 Sängerinnen. Den Rechnungsbericht gab der Kassenwart, Sangesbruder Ludwig Langsdorf. Die Rechnung mit einem erfreulichen Kassenbestand wurde genehmigt und dem Rechner der Dank für mustergültige Kassenführung ausgesprochen. An dem (Saufängertag am 7. und 8. April in Darmstadt nahmen einige Vereinsmitglieder teil. Der Schriftführer erstattete Bericht über diese Tagung. Da von vielen Seiten der Wunsch geäußert wurde, die Uebungsstunden wieder aufzunehmen, soll in den ersten Tagen mit der Arbeit begonnen werden. ** E i n Achtzigjähriger. Am morgigen Sonntag, 21. April, kann unser Mitbürger, Polizeiwachtmeister i. R. Hermann Schäfer, seinen 80. Geburtstag feiern. Der Jubilar ist seit dem Jahre 1885 treuer Leser des Gießener Anzeigers. Wir beglückwünschen ihn herzlich zum Geburtstag. ** Verkehrssünder. Die Polizei schritt in der Zeit vom 5. bis 11. April ein gegen Kraftfahrzeugführer mit 3 Anzeigen und 5 gebührenpflichtigen Verwarnungen; gegen sonstige Fahrzeugfüh- rer mit 3 Anzeigen und 12 gebührenpflichtigen Per- roarnungen; gegen Radfahrer mit 23 gebührenpflichtigen Verwarnungen; gegen Fußgänger mit 8 gebührenpflichtigen Verwarnungen. Jahresbericht der Ziotviehzüchter. In Verbindung mit der 4. Eltte-Versteiaerung von Rotviehbullen und -Rindern in der Rhein-Main- Versteigerungshalle fand im „Hotel Hop selb" ein Züchterabend statt. Der Geschäftsführer der Abteilung 5, Ober-Land- wirtfchaftsrat Dr. Tornede (Büdingen), legte den Jahresbericht für 1939/40 vor, der in jeder Hinsicht einen Aufstieg ausweisen kann. Die Zahl der eingetragenen Tiere wies u. a. auch in Hessen- Nassau und Kurhessen eine Zunahme auf. Auf der 5. Reichsnährstandsausstellung in Leipzig wurden außerordentliche Erfolge erzielt, wobei der Verband 4 Ehrenpreise, 27 la- und 1. Preise, 20 2. Preise, zwei 3. und einen 4. Preis erzielen konnte. Auf 14 Zuchtviehversteigerungen wurden von 448 aufgetriebenen Bullen 385 abgesetzt. In Gießen kamen drei Landesversteigerungen zur Durchführung, die hinsichtlich der Materialauswahl, des Absatzes, der Preise und der Angebote stets einen sehr guten Erfolg zu verzeichnen hatten. Die Versteigerungen von weiblichen Tieren wurden in Frankenberg und Nordhausen mit Erfolg eingeführt und sollen nun überall durchgeführt werden. Jeder Bullenzüchter ist verpflichtet, auf je drei zur Versteigerung gebrachte Bullen ein weibliches Zuchttier zu liefern. Außer den Absatzveranftaltungen für Bullen, Kühe und Rinder wird mit der Abhaltung von Ochsenmärkten gerechnet, da die Nachfrage nach Rotvieh-Fahrochsen wieder sehr groß war. Die Betriebe haben mit Erfolg einen Rotvieh-Ochsen neben ein Warmblutpferd spannen können, wobei die Ochsen ein flottes Schrittempo einhielten. Die Pflichtmilchkontrolle wurde in den meisten Verbänden durchgeführt, so daß etwa 100 000 Rotviehkühe unter Kontrolle stehen. Die Durchschnittsleistung der Herdbuchtiere betrug 1937/38 = 3000 Kilogramm Milch und 115 Kilogramm Fett. Für das Kontrolljahr 1939/40 dürften die Gesamtdurch- schnittsleistungen höher liegen. In das Rinder« Leistungsbuch sind 125 Rinder eingetragen, weitere Eintragungen stehen bevor. Im Institut für Tierzucht und Molkereiwesen an der Universität Gießen wurden an 7 Rotviehkälbern Aufzuchtoersuche im ersten halben Jahr durchgeführt, die Aufschluß darüber geben, daß sich die Jugend- entwicklung des Rotviehs gegenüber anderen Rinderrasfen günstig gestaltet. l)ie Versuche werden fortgesetzt. Ferner konnten Untersuchungen über die Frage der Arbeitsleistung der Milchkühe abgeschlossen werden, die sehr günstig ausfielen. Die Rotviehzucht hat sich in Hessen-Nassau, besonders im Kreise Biedenkopf und in Oberhessen, sehr gut entwickelt und ausgezeichnet verbreitet. Bauer Brand berichtete über die neuesten Anordnungen, nach denen zur Schließung der Fettlücke nun auch von den Bullenmüttern ein 3,7 v. H. Fettgehalt der Milch als Mindestforderung aufgestellt wurde. Bei den Bullenversteigerungen ist für die Wertklasse 1 in Zukunft der Nachweis von 3,8 v. H. Fettgehalt erforderlich. Zu diesem Zweck werden 4 Wertungsklassen geschaffen. Ferner wird der Reichsverband zur Förderung für das Rinder- leistungsbuch geeigneter Tiere eine Bedeckungsprämie einführen, die es Züchtern von ausgezeichneten Rindern ermöglicht, sie einem ebenso ausgezeichneten Dcttertier aus dem Nachbarverband zuzuführen. Strafkammer Gießen. Der W. K. aus Frankfurt a. M., zur Zeit in Untersuchungshaft, war beschuldigt, mit männlichen Personen unter 21 Jahren unzüchtige Handlungen vorgenommen zu haben. Der Sachverständige hält den Angeklagten für vermindert zurechnungsfähig. Dem Antrag des Anklagevertreters entsprechend wurde der Angeklagte zu einer Gefängnisstrafe von 8 Monaten, abzüglich 3 Monate Untersuchungshaft, verurteilt, und zwar unter Zubilligung des Schutzes des § 51II StGB. Der H. G. in Butzbach, 18 Jahre alt, zur Zeit in Untersuchungshaft, war beschuldigt, am 16. März in Butzbach mit einer Person unter 14 Jahren unzüchtige Handlungen vorgenommen zu haben. Der geständige Angeklagte wurde dem Antrag des Anklagevertreters entsprechend zu einer Gefäng- nisftrafe von 9 Monaten, abzüglich 1 Monat Untersuchungshaft, verurteilt. Landkreis Gießen. * Großen - Linde n, 20. April. Am kommenden Montag, 22. April, kann unsere Mitbürgerin Frau Kaspar A l b a ch Witwe ihren 8 0. G e - burtstag feiern. Wir beglückwünschen herzlich! s. Lang-Göns, 18. April. Am heutigen Tage ft a r b unser ältester Einwohner, Maurermeister Anton Schäfer, Hundstaatenstraße. Er stand im 89. Lebensjahr und war bis vor einigen Monaten immer rüstig und gesund. Im Dezember 1937 starb Zimmermeister Heinr. K i e f e r, der allerdings beinahe 93 Jahre alt wurde. Nun ist Frau Anna Müller Wwe., Amthausstraße, die im Juli ihr 89. Lebensjahr vollendet, die älteste Einwohnerin unseres Dorfes. — Das Westwall-Ehrenzeichen wurde "vor einigen Wochen dem hiesigen Arbeiter Gustav Keller verliehen. Er ist feit April 1939 ununterbrochen am Westwall beschäftigt. Schweinemarkt in Homberg. —.— Homberg, 18. April. Der gestrige Schweinemarkt war mit 162 Ferkeln befahren. Es wurden für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 35 bis 40 RM., für 8 bis 10 Wochen alte 40 bis 45 RM. pro Stück gezahlt. Das Geschäft verlief schleppend, so daß Ueberstand verblieb. ist der Zahnstein häßlich gehört er nicht in Deinen TRunö ihn darum bekämpfen! ..bekämpfend Qualitäts-Zahnpasta •Tube40Pf.,gr.Tube60Pf. ' solid; n. . (zehntem" Die preiswerte Mstöues schaffen,Lena? Nomon von Ulartina Eckart-Yelm 9. Fortsetzung (Nachdruck verboten!) Jupp hebt den Kopf. Hinter der Laube, die mit der Rückwand gegen den Grasgarten abschließt, bewegt sich etwas. Ein Karnickel, beruhigt sich Jupp, weil er nichts mehr hört. Er wäre ja auch viel zu faul, um aufzustehen und nachzusehen. Täte er es, würde er Hermann dort entdecken. Er benutzt die Rückwand der Laube als Lehne und streckt die Beine in den Grasgarten hinaus. Seine Augen suchen den Himmel ab. lieber dem zweiten Deichselstern im Wagen soll ein Komet austauchen — außerdem hat in der Wega ein Stern plötzlich doppeltes Licht bekommen. Sternenkatastrophe. Hermann hat-es im Blatt gelesen. „Du, ich hab's 'raus", sagt Erni zu Jupp, „was mit der Tante Lena los ist." „So, was denn?" Jupp schmeißt mit der Schuh- spitze Kies über die dicken, bunten Knollenbegonien. „Laß das, die knicken doch ab!" „Ra, denn rede endlich! Eh' du endlich was 'rau sb ringst!" „Wenn du frech bist, tannft du ja sehen, woher du's erfährst." „Richtiger Weiberquatsch — lange Vorrede und nichts dahinter!" „Du —" Eine Weile erbostes Schweigen. Schließlich beginnt Erni wieder versöhnt. „Natürlich ist sie verlobt —' „Wer? Die Lena? Ach, so was Blödes! Das hält' ich von der nicht gedacht!" „Tu mir nicht, als ob das das Schlimmste wäre, wenn sich jemand verlobt. Großartig ist bas und fabelha ft intereffant!" „Mist ist das! Kommt gar nichts dabei 'raus, bloß Krach! Man sieht es ja bei Rudolf." „Es muß doch nicht immer so quer gehen. Und außerdem, da gibt's nichts: Rudolf und Jutta, die sind schrecklich glücklich. Ich hab' mich vorgestern mit Jutta getroffen. Oben am Berge. Der Rudolf kam auch dazu. Du, wie die sich manchmal angucken!" „Hör' bloß auf damit! Hebel kann einem habet werden. Nee, von der Lena hätt' ich so was m*. gedacht. Woher willst du denn das überhaupt wissen?" „Hat mir’s selber gesagt, heute früh. Jcb hab' ihr das mal beigebracht, daß sie ganz hieroleiben soll, weil sie doch eine Oettekingsche ist." „Na ja und?" Erni zuckt die Achseln. „Da ist eben nichts zu machen. Oben in Ostpreußen hat er ein Gut, ganz nahe an der Grenze. Dort muß es wahnsinnig einsam sein. Weit und breit kein Mensch. Wie sie dort gebraucht wird, hat sie erzählt. Wie er niemanden hat und sich immer nach einer Aussprache sehnt, der Gottfried, der arme Kerl." „Gottfried? Was denn für 'n Gottfried?" „Menschenskind, das ist ,er’l Ein Bruder übrigens von ihrem Bräutigam, der Flieger war und abge- ftürzt ist." „Flieger? So? Das ist Sache. Einen Flieger hätte sie meinetwegen heiraten können." „Ach Gott, der ist längst unter der Erde. Und nun nimmt sie seinen Bruder und geht nach Ostpreußen. Und unser ganzer schöner Plan fällt ins Wasser. Das wär' was gewesen, wenn sie ganz bei uns geblieben wäre, die Lena ..." Jupp bohrt seinen Schuhabsatz in den Kies. „Du", fragt Erni nach einer Weile, „was wird denn der Große dazu sagen, wenn der das erfährt?" „Was geht denn das den Großen an! Die Lena ist doch eine von Uns Oettekings. Einen Quark geht den das an!" „Du, der ist doch mächtig hin! Ganz futsch in die Lena." „Na, so ein Quatsch! Das ist ja nun wieder Mädelart, was du dir da zusammenphantasierst!" „Na, du merkst auch gar nichts —" Jupp steht auf. „Ich geh' jetzt schlafen, du hast mir die ganze Laune verdorben. Hundemüde bin ich —" Auch Erni steht auf und geht. Nur der Mann hinter der Klematislaube bleibt. Die Sterne sieht er nicht mehr, obwohl sie nach wie vor leuchten. Er hat die geballten Fäuste auf den Knien liegen. Seine Augenbrauen sind zu einem einzigen harten Strich zusammengezogcn. Er sitzt, bis seine Joppe feucht vom Nachttau ist, ganz still auf einem Fleck. Dann erhebt er sich, als sei er lahm, und geht mit schwer zu dämpfenden Schritten ins Haus. * Ein paar Tage später sagt Lena Oetteking, sie müsse nun wieder abreifen. Das letzte Fuder sei ja heute herein, und die Pferde seien frei, da möchte sie am liebsten morgen am zeitigen Vormittag nach Löbau an die Bahn gebracht werden, damit sie nachmittags noch nach Breslau komme. Wie auf Kommando heben sie alle die Köpfe. Jeder wartet, daß der andere was sagt. Und so kommt es, daß niemand redet. Erni schielt auf Hermann; der stochert in seinen Kartoffeln, sieht mit einemmal ganz elend aus, der Große. Jupp bricht endlich das Schweigen. „Hättest wohl Noch ein bißchen bleiben können , mault er. „Ein so kurzer Besuch ist überhaupt gar kein Besuch —", und er denkt daran, daß ihm nun niemand mehr abends vor dem Schlafengehen noch was zum Schleckern aufs Zimmer bringen wird. „Oh, Tante Lena", sagt dann auch Erni. Und obwohl sie doch längst von der geplanten Abreise weiß, ist auch sie bestürzt. Der Hausherr rutscht auf seinem Stuhl hin und her. Sogar er gewinnt es über sich zu sagen: „Schade, daß du schon wieder weg willst. Du hast von unserer Gegend doch noch gar nichts gesehen." Ja, richtig, sie war noch nicht einmal auf dem Hutberg. Kennt nicht den Ausblick von dort über das Land. Wenn die glitzernden Flächen der Seen in der Sonne liegen und der Wald sie dunkel umrandet. So hoch ragt der Hutberg über das leicht- gewellte Land, daß man zur Sonnenwende dort die lodernden Feuer anzündet. Ja, sie kennt auch das Schloß Plessen-Roda nicht, nicht den Park, den verwunschenen Teich, das versteckte Mausoleum. Hätte sie nicht von sich aus einmal zu den Messens hinübergehen müssen? Versuchen, die Sache in Ordnung zu bringen? Schließlich ist Rudolf ein Oetteking, Dem man beistehen muß. Warum fand man diese Entschlußkraft nie? Jetzt ist es zu spät. Jetzt muß sie fort. „Es tut mir auch leid", sagt Lena. „Aber ich werde in Breslau erwartet. Eigentlich schon seit Tagen —" Es ist, als wolle Lena Oetteking noch mehr sagen. Vielleicht von Ostpreußen. Von einem einsamen Gut. Von jemandem, der darauf wartet, daß sie seine Frau wird. Aber vor den Männern hier fällt das schwer. Lena ist merkwürdig gehemmt. Sie sieht Erni an und nickt. Erni weiß es ja, warum sie fort muß. Mag die es erzählen. „Ja, wenn es durchaus nicht anders geht", meint Christoph Gräfe unsicher, „wir würden dich gern noch hier behalten —' Er sieht zu Hermann hinüber, als warte er auf dessen Zustimmung. Der Große pflichtet ihm doch immer bei. Aber Hermann sitzt mit einem verschlossenen Ge- sicht da. Als ob ihn die ganze Sache überhaupt nichts angehe. Nur daß er so erschreckend blaß ist-- Dinge, die einem am brennendsten am Herzen liegen, kann man oft am schlechtesten in Worte kleiden. So geht es Lena. So dem Hermann, ja, selbst Christoph Gräfe geht es nicht anders. Du, würde er jetzt gern zu feiner Schwägerin sagen, mir ist das verdammt peinlich, daß du schon wieher fort willst. Ich habe eigentlich ein aanz schiech- tes Gewissen dir gegenüber, hätte mich mehr um dich kümmern sollen. Aber dein Hiersein war so selbstverständlich. Du wirst uns sehr fehlen, wenn du nicht mehr da bist-- Und der Hermann, wie gerne würde der las- brechen! Eine ganze Flut wirb da zurückaedämmt. Man sieht, wie das Blut in feinen Schläfen pocht. Die hellen Augen sind ganz dunkel vckr Qual, daß man nicht Himmel und Hölle in Bewegung fetzen kann — um Lena festzuhalten. Nichts geschieht. Alles unterbleibt. Hermann sitzt da wie ein Klotz. Schweigt, unglaublich unhöflich schweigt er. Lena sieht hinüber. Sieht dieses Gesicht, das den Adel alter eingesessener Geschlechter zeigt. Jahrhundertelang auf eigener Scholle. Immer Herr. Das prägt sich ein, mischt sich in Hermann Gräfens Gesicht mit einer wissenden Nachdenklichkeit, macht es so anziehend. Aber bann mutz Lena schnell wegblicken. Diese Augen kann sie nicht ertragen, die haben ein Feuer, bas aus einer Tiefe bricht, vor der man sich fürchtet. Es ist wie eine Erlösung, als Hermann von einem Arbeiter in bie Brauerei hinübergerufen wirb. Als er bas Zimmer verlassen hat, finbet man wieher ben Mut zum Reben. (Fortsetzung folgt) um 2* 30 Zer Spkiker am Sahnhof, Statt Karten Ihre Vermählung geben bekannt Frau Clara Fezer Tube60Pf. Spqren ■ <96 A Ite em ab Lager oder Werk Eugen Dürr & (So., Gießen Gießen, 20. April 1940 Krofdorfer Straße 22 Frei erhflllli* In allen Eoa"' i?r,U ^3,7 M ™n9 äufn,, 7°°nU ■öfflei wer. k er wird der 05 Rinder, :;r*95Prämie ^Zeichneten : ^gezeich- aujii. | Tanzschule Kleie*! Bahnhofstr.42 Telefon: 3783 weiter^ SSy LNenbi •Ä ’ °bgelchl^. 'flau, beinh b) 39 bis 40 (39), c) 20 bis 32 (23 bis 28). Schweine a) 55,50 (55,50), bl) 55,50 (55,50), b2) 55,50 (55,50), c) 54,50 (54,50), d) 51,50 (51,50), e) 49,50 (49,50), Sauen gl) 55,50 (55,50). Marktverlauf: Großvieh, Kälber, Schafe und Schweine zu geteilt. Bekanntmachung Letr.: Gefchäftsftenografen-Prüfnng. Wirtschaft. Frankfurter Schlachlviehmarkt. Frankfurt a. M., 19.April. Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 45,50 bis 46,50 (am 12. April 45 bis 46,50), b) 40,50 bis 42,50 (40,50 bis 42,50), c) 36,50 bis 37,50 (37,50). Bullen a) 42,50 bis 44,50 (43 bis 44,50), b) 37,50 bis 40,50 (39,50 bis 40,50), c) 35,50 (35 bis 35,50), Kühe a) 42 bis 44,50 (42,50 bis 44,50), b) 37 bis 40,50 (38 bis 40,50), c) 30 bis 34,50 (28 bis 34,50), d) 16 bis 25 (19 bis 25). Färsen a) 44 bis 45,50 (45 bis 45,50), b) 40 bis inigung des Gesichts m Hönde benutzet!. Dr. Goudlltz-Mondelkleie hot nicht nur dieselbe Reinigungskraft wie Seife, sie ist auch von alters her ein bewährtes Schönheitsmittel! Sie ist sauerstoffhaltig und macht Ihr Gesicht jugen£fcifdr$ tiUUenrem! Streudose RM 0.90 Nochfüilbeutel RM 0.45 Chem. Fabrik Dr. Gaudlitz & Arndt. Leipzig. Öen Männern -rfmiirbig t Erni weiß B es erzählen. ; g-ht', mei"! Z«--Nd bl°b Ä «ä; duAchl-ch. 1rh, der lor' •irfaebdm^ S&s S" * $«• । ertnSeif «rt Vl>" jen ? ' 21. April 1940 Ellwangen (Zagst). Sidmardflr. 23 Gießen lS°ff°n), Ludwigstr. 7 Lieferant aucl) Jheev Krankenkasse AutoöleundAutofetle Industrielle für alle Verwendungsxwedte stets sofort ab Lager Klein-Linden lieferbar. Kaufe und hole ab: AI/TOLz. vorgeschriebenen Höchstpreis. Ridiard Sommer fließen »Klefn*Linden Frankfurter Str. 24, Telephon 2276 Amt Gießen 1401 D Berlin, 19. April. (DNB.) Der großdeutsche Siundfunk bringt zum Geburtstag des Führers ein einheitliches Reichsprogramm. Um 13 Uhr meldet sich die Hauptstadt der Bewegung mit einem Konzert, das Mitglieder und das Orchester der bayrischen Ltaatsoper in München unter Leitung von Clemens Krauß ausführen. Um 15 Uhr besucht der Reichs- stnder Wien die ostmärkischen Truppen am Westwall. Um 18 Uhr spielt die Leibstandarte des Füh- rers unter der Leitung ihres Obermusikmeisters Hermann Müller-John. 20.15 Uhr dirigiert Dilhelm Furtwängler die Berliner Philharmoniker. Mit dem Großen Zapfenstreich klingt 2* 30 Uhr der Geburtstag aus. Oer Weg zum Erfolg geht durch die Druckerschwärze Im Gutenbergjahr 1940 hat dieses von Edison, einem sprichwörtlichen Erfolgsmenschen geprägte Wahrwort einen besonders heuen Klang. Wohl werden Johann Gutenberg und seine ersten Gehilfen kaum daran gedacht haben, daß ihre schwarze Kunst jemals für werberische Zwecke eingesetzt werden könnte. Was in den ersten Jahren aus den Druckpressen kam, waren meistens Bücher religiösen Inhalts. Auch als das lebendigste und beweglichste Erzeugnis des Buchdrucks, die gedruckte Zeitung, schon längst bestand, war noch ein weiter Weg zurückzulegen, bis die Brücke zur Oeffentlichkeit auch die zum geschäftlichen Erfolg wurde. Erst als die Zeitung durch ihren Anzeigenteil eine wesentliche Erweiterung erfahren hatte, konnte sie auch das Organ für solche Ankündigungen werden, die durch Werbung den Rhythmus zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Markte der Gebrauchs- und Geistesgüter schaffen. Jetzt wird in normalen Zeiten allein für „gedruckte geschäftliche Werbung" jährlich weit über eine Milliarde Reichsmark ausgegeben! — In jeder Nummer des Gießener Anzeigers kann der Leser Anzeigen feststellen, die der geschäftlichen Werbung dienen. Wie die typographische und künstlerische Gestaltung von Anzeigen immer als Befähigungsausweis für einen Gutenberg-Jünger gegolten hat, so gehört es zur Tradition des Gießener Anzeigers, daß er auch seinem Anzeigenteil immer das Gepräge von Gepflegtheit, Uebersichtlichkeit und Wirkungskraft zu geben weiß. a Am Sonntag,, dem 8..Mai 1940, vorm..8' Ubr, findet in den Raumen der Oenentl. Handel-len anstatt, Gießen, Wernerwall 11, die Gelwans itmografcn-Prüfung der kemmer Gissten statt. An dieser Prüfung ha^n en walia die kaufmännischen Lehrlinge aus der Gruv,e sanken und Versicherungen. die im vertut ,u Prüfung kommen, teilzunehmen. Genei al vertrieb Baums 8 Treibig Gießen Bahnhofstr. 26 Ruf 8700. .mA 1 Arbeitstagung des NSAL. Größere Aufgabenstellung — höhere Leistung! Bezirksführer Stein hatte feine engsten Mitarbeiter für den gestrigen Abend zu einer Arbeitssitzung eingeladen. Im Mittelpunkt dieser Tagung standen die Ausführungen, die der Vertreter des Sportbereichs X1I, Hessen, Amtmann Beuermann, über die gesamte sportliche Arbeit aller Fachämter für diesen Sommer machte. Nachdem nunmehr die Einheitssatzung für olle NSRL.-Der- eine da ist, heißt es für alle, die noch in der Heimat tätig sind, die Aufgaben, die der Sport in seiner volkspolitischen Bedeutung stellt, restlos und ohne Zögern zu erfüllen. Im einzelnen wurde die Bedeutung der Ortssportgemeinschaften besprochen, deren Zweck darin besteht, allen die Möglichkeit der sportlichen Betätigung zu geben. In gemeinsamen Uebungsstunden werden die Volksgenossen unter bewährter fachlicher Leitung zusammen geführt und so dem hohen Ziel der Leihesübung nähergebracht. Dor allem sollen diese Gemeinschaftsübung sstunden auch die Jugend erfassen und auch in den klein st en Dörfern durchgeführt werden. Diese Ortssportgemeinschaften'sollen dann überleiten zu den Turn- und Sporttagen, die alsdann einen Ueberblick über die geleistete Arbeit geben werden. Als nächste wichtige Aufgabe wurde die Frauenarbeit im Sport besprochen. Auch hier wird durch entsprechende Besetzung der einzelnen Verwaltungsstellen im Einvernehmen mit dem BDM. für neuen Aufschwung der sportlichen Betätigung Sorge getragen werden. In der Jugendarbeit wird den NSRL.-Gemeinschaften in Verbindung mit den HJ.-Dienststellen als höchstes Ziel die gute fachliche Betreuung der Kinderabteilungen, das sind die bis 10jährigen, der Sportdienstgruppen, 10- bis 14jährigen und den Leistungsgruppen, 14- bis 18jährigen, zur Aufgabe gemacht. Dabei ist von Bedeutung, daß diejenigen 14- bis 18jährigen, die durch gute Leistungen der Leistungsgruppe zugeteilt werden, während der Wettkampfzeit von jeglichem HJ.-Dienst, mit Ausnahme der Heimabende, befreit sind. Aus der Erkenntnis heraus, daß gute und große Leistungen nur erzielt werden können, wenn eine gute Ausbildung gewährleistet ist, wird der Lehrgangsarbeit in der kommenden Zeit besondere Bedeutung zukommen. Diese Lehrgangsarbeit, die nach rein fachlichen Gesichtspunkten ausgerichtet sein wird, soll neue Uebungsleiter, die den Gemeinschaften gerade jetzt fehlen, hervorbringen und darüber hinaus den Aktiven Gelegenheit zur Weiterbildung und technischen Verbesserung geben. In erster Linie werden hier die Fachwarte und, soweit Lehrwarte und Sportlehrer zur Verfügung stehen, auch diese zur Abhaltung der Lehrgänge eingeschaltet. Dabei wird es jeder Gemeinschaft unter Berücksichtigung der Verkehrsmöglichkeit und Lage der einzelnen Städte und Dörfer ermöglicht, ihre Mt- glieder an diesen Lehrgängen teilnehmen zu lassen. Es wird dann an ihnen liegen, sich einzusetzen, alle Vereinsangehörigen vom jüngsten bis zum ältesten Mitglied wieder zur sportlichen Arbeit zu gewinnen. Dieser äußerst aufschlußreichen Arbeitssitzung schloß sich eine allgemeine Aussprache an, die allen Mitarbeitern eine willkommene Gelegenheit gab, ihre Wünsche und Anregungen an maßgeblicher Stelle vorzubringen. Getragen war die Tagung von dem festen und unabänderlichen Entschluß, mit allen Kräften zu arbeiten für die hohe volkspolittsche Aufgabe des Sports. -^1—- Oie Spiele in der KreisNaffe. Garbenleich I. — Steinbach I. Wieder einmal ein Lokalderby in Garbenteich! Schon immer waren diese Spiele von besonderem Aufruf! Frauen und Mädchen hört zu! Das Arbeitsamt Gießen mit seinen Nebenstellen l Alsfeld, Bad-Nauheim, Büdingen, Butzbach, Fri^berg, Grunbe.rg, Lauterbach, Schotten) hat in zahlreichen Beruft,-und Wirtschaftszweigen offene Stellen bei nnoemefiener Bezahlung gemeldet. Gs ergeht daher an alle Frauen und Mädchen, die noch keinen Arbeitsplatz haben oder bisher im elterlichen Haushalt, tätig waren, auch'an abkömniliche verheiratete Frauen und Witwen aller Kreise, der dringende Ruf: Helfen E mit an der Festigung der inneren Front! Wir brauchen in der heutigen Seit jede brachliegende Arbeitskraft, ganz gleich in welchem Alter und mit welcher Vorbildung. Frauen und Tochter, die m Hause nicht abkömmlich sind, tonnen nch ebemalls an der nationalen Arbeit beteiligen, da das Arbeitsamt ihnen Aufträge in Heimarbeit vermitteln kann. Das Arbeitsamt ist übrigens berechtigt, Volksgenossen und Volksgenossinnen aller Kreise für zumutbare Arbeiten diemt- ;uvervflichten, hofft.jedoch, in Erwartung fremnUfaeic Meldungen aufgrund dieses Aufrufes, davon nur in beschränktem unb notwendigstem Umfange Gebrauch machen zu müssen. Darum werfen Sie alle Vorurteile, die Sie früher einmal hatten, von sich und kommen oder schreiben Sie an die Fach- Vermittlung für Frauen beim Arbeitsamt Gießen, Bahnhot- straffe 90/92, Zimmer 32 oder 33 bzw. an die obengenannten Arbeitsamtsnebenstellen. Wir sind gerne bereit, alles persönlich und vertraulich mit Ihnen zu besprechen, um auch Ihnen den Arbeitsplatz zu beschaffen, der für Sie in Frage kommt. Unsere Sprechstunden fijr Frau^i und Mädchen Zsid täglich von 8 bis 11 Uhr vormittags. Nach telephonischer Rücksprache kann auch eine andere Zeit vereinbart werden. Gießen, den 15. April 1940. Der Leiter des Arbeitsamts Gießen. gez. Dr. Nonnenmann, Regierungsrat. imD und hoher Blutdruck niitHerzunrllhe,SchwindelgefuhI, Nervosität,Ohrensausen, Zirkulationsstörungen werden durch Aniisklerotin wirksam be- 'ämpft Enthält u. a. Dlutsalze und Kreislaufhormone. Greift die Beschwerden von verschiedenen Richtungen her an. Packung 6o Tabl. JC 1.85 in Apotheken. Hochinteressante Aufklärungsschrift liegt ,edrr Packung bei! Sonntag, den 21. April, ab 19Uhr IT AXN Z INHABER: A. D ö B U S lm kommen« Mitbürgerin i 80. ®e. M herzlich! iutigen Tage r, Maurer- nstraße. Er vor einigen m Dezember ! r, der allertun ist Frau , die im Juli Einwohnerin Ehrenzeichen gen Arbeiter i April 1939 Verlobungs-Anzeigen liefert Brühl’sche Druckerei „Ludwigsburg“ Beamienprüfung bei Einberufung zur Wehrmacht. NSG. Der Reichsinnenminister hat bestimmt dast geamtenanwarter, die für die Reichsverteidiauna ur Wehrmacht einberufen find, nach Ab LZ ines mindestens zweiiahrigen Varbereitungsdienftes ur Prüfung für den gehobenen Dienst zuqela ten »««bi. „NS.-Beamtenz-itun/ El -zweckt diese Maßnahme nicht, was hin und wieder mgenommen wird, den hiervon betroffenen Bewerbern eine besondere Vergünstigung einzuräumen M will nur vermeiden, daß den Anwärtern, die urz vor Beendigung des Vorbereitungsdienstes I-Hen, durch tue Einberufung zur Wehrmacht Nach, ule entstehen. Dasselbe trifft sinngemäß für die 01457 im fast vollendeten 48. Lebensjahre. Lollar, den 20. April 1940. 1993 D 5. Gle6en, den 20, April 1940. kaufen Sie bei 1986D 1. 2. 1991V Heuchelheim, den 19. April 1940. 800»O von U/FPRF DRUCKSACHEI Vf CI\DC Brühl, GieBe Beachten Sie auch immer-? felb; 11 KG., Luk.-Gem. Kapelle Alter Friedhof Waltherr 10.45 KG. Kapelle Wetzlarer Weg Kreuzplatz 9 und 10 Sammelruf 3153 Wir haben ihn in langjähriger Tätigkeit und Zusammenarbeit als tüchtigen, unermüdlichen Vorgesetzten und guten Kameraden kennengelernt und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Am Donnerstagabend verschied nach kurzer, schwerer Krankheit unser verehrter Chef und Betriebsführer Drogen - Chemikalien Parfümerien Hygienische Artikel Folge. Die Meldungen werden den Meldepflichtigen durch Postkarte bestätigt, die bei Kontrolle als Familien-Drucksachen Verlobungeanzelgen VermShlungaan zeigen bei Brühl,Schulstraße7 Geburtsanzeigen Photo - Photoarbeiten Projektion Schmalfilm-Kino Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten wird der horstlvcssel-lvall von der Bahnhofstraße bis zur Frankfurter Straße für jeglichen Fahr- zeugoerkehr ab sofort bis 31. Alai 1940 gesperrt. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt in beiden Richtungen durch die Alicenstraße. 3n der Alicenstraße wird für diese Zeit sowohl die Einbahnstraße als auch der Parkplatz aufgehoben und Anhalteverbot für den Teil zwischen Bahnhofstraße und Frankfurter Straße erlassen. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Mutter sagen wir auf diesem Wege allen unseren aufrichtigen Dank. Geschwister Welter. Gießen (Lonystraße 17), den 20. April 1940. Mehr Milch, mehr (Zier, hochbewertete Kaninchen durch die echte gewürzte Autterkoltmischullg Lwevg - Marke Zu haben la den einschlLgtgen Geschäft cn Die Gefolgschaft der Firma J. Lemmer Bauunternehmung, Lollar Für alle Liebe und Teilnahme, die uns bei dem betroffenen schweren Verlust zuteil wurde, danken wir herzlich. Marie Beimborn, geb. Engelhardt Auguste Beimborn Anna Beimborn. Gießen, den 18. April 1940. Der k. Polizeidirektor. Gez.: Lutter, Regierungsrat. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die vielen Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Weisel beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen Friedrich Steinmüller sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. 9.30, 9.30, Zirka 30 Zentner Speisekartoffeln zu kaufen gesucht. Emil 9. Müller, Bolzwarenfabrik Giefeen, Schillerstr 24/28. [1973D *on 3 bis 20 v. H. erhalten Sie bei wieder Nacmasse holten Veröffentlichungen einer AnzeigeI Bekanntmachung. Velr.: Straßensperrung im Horst-Dessel-Dall. IMme-lMiM W Wei-tt und 5MP0IIM Am Mittwoch, dem 24.Avril 1940, findet inGießen im Gebäude der 83. ^-Standarte eine Annahme- Untersuchung statt. Beginn 11.00 Uhr. Angenommen werden Freiwillige für: 1. ^-VernigungStrnPP en (einschl. Leib standarte „Adolf Hitler". Mindestgrötze: 170 cm. 2. ^-TotenkoPMandarten: a) mit Dienstzeitverpflichtung (12 Jahre, Lebensberuf: Polizei oder Wehrbauer), Mindestgroße: 108 cm mit 17 Jahren. b) ohne Dienstzeitverpflichtung (bevorzugt SA-Männer und Parteigenosien). 3. Schutzpolizei: Ungediente Männer. Geeignete Bewerber können sich bei der Annahme- Untersuchung als Freiwillige melden. imD Herr Jost Lemmer Bauunternehmer Für alle Fabrikate WppNedeM«! durch unsere moderne Abendm. f. d. Jungen Mainzlar. Lollar: 13.15 KG.; 14 G. Cvang.Stadtmissron, Löberi'tr. 14. Sonnt., 21. 4., 8.30 Andacht, 9.45 S.-Sch.; 20.15 Lichtbrld- FeiersMnde. - Mttw., 24. 4., 20.15 Bibelstunde. Freie evang. Gemeinde Gießett, Zu den Rkühlen 2. Sonnt., 21. 4., 9.45 Erbauungstzunde; 11 Sonn* tagsschule; 20.30 Evangelisation. Bom Montag bis Samstag jeden Abend 20.30 GebetssMnde. NcuaPostol. Gemeinden Gieße«, Händelstr. 1, Ederstr. 13. Sonnt 21.4., 9 und 15 G. Kirchliche Anzeigen. (&. = Gottesdienst, KG. = Kinder- gottesdienst, HG. --Hauptgottesdienst, HG.-Abendm. = Hauptt gottesdienst mit Beichte und Abendrnahl.) Gießen. Sonntag, 21. April., Stadtkirche: 8 Christen!., Matth.« Gern., Schmidt,- 9.30, Beckerr 11 KG., Mark.-Gem. Fohanneskirche: 8 Christen!., Jo- Hannes-Gem., Ludwig: 9.30, AuS« Achtung Motor- Fahrzeug -Besitzer. 2. Bekanntmachung. Beschlagnahme und Meldepflicht von Anlaß- und Beleuchtungs-Batterien stillgelegter Kfz. und Motorboote sowie des Altmetallhavdels. 1. Alle Besitzer von Kfz.- und Motorboot-Batterien, sowie Altmetallhändler, welche die Batterien noch nicht gemeldet haben, haben diese Meldung bis spätestens 30.4. 40 der Wehrersah-Jnspektion Kassel, Gruppe K, Kassel, hohenzollernstraße 106, einzusenden. 2. Zu melden sind sämtliche Batterien der nicht rot bewinkelten Motorfahrzeuge, auch wenn sie in Pflege gegeben sind. Bis zum 25. 3. nicht in Pflege befindliche Batterien sind beschlagnahmt. 3. Meldung hat mittels Postkarte zu erfolgen, auf der nachstehende Angaben bezgl. der Batterie angegeben werden müssen: a) Kfz.-Art und Pol.-Kennzeichen, b) Voltstärke der Batterie, c) in Pflege seit wann und bei wem, d) Absender und genaue Anschrift. Unterlassung der Meldung wird auf Grund des Reichsleistungsgesehes bestraft und hat die Beschlagnahme der Batterie ohne Vergütung zur WasGh-n.SchniißrdieDsl-Stalion Opel in Gießen Marburger Str. 145 - Ruf 2847 153? D Sterbefäile. Am 16. 3. 40. Paul Ernst Gustav Scholz, Kaufmann, 58 Jahre, Kreuzplatz 5; ^yriebel Stumpf, 12 Jahre, Reiskirchen, Kr. Gießen,- Heinrich Dort, 0. B., 60 Jahre, Gr.-Buseck, Kr. Gießen; 17. Ludwig Müller, Händler, 63 Jahre, An der Kläranlage 10; Ludwig Becker, 1 Monat u. 24 Tage, Lollar, Kr. Gießen; 18. Lina Emma Haun, geb. Balser, 0. B., 66 Jahre, Licher Straße 39; Johannes Frank, Oberpostschaffner a. D., 65 Jahre, Friedensstr. 43; 19. Anna Hübsch, geb. Steiner, 0. B., 69 Jahre, Marktplatz 6; Karl Slüolf Aug. Schmidt, kaufm. Angest., 38 Jahre, Wetzsteingasse 32; Elise Auguste Gregorius, geb. Weber, 51 Jahre, Hammtzr. 3; Alfred Rohrbach, 9 Monate, Seltersweg 20; 21. Georg Alfred Althaus, Pfleger, 58 Jahre, Kl. Rtüblgasse 10; Christian Karl Aleran- der Haubach, Rentner, Asterweg 31; Heinrich Weimer V.,Gemeinderechner, 58 Jabre,Daubringen, Kr. Gießen; Rudolf Bier, 11 Monate, Staufenberg, Kr. Gießen; 22. Auguste Karoline Ohr, geb. Flett, 0. B^ 70 Jahre, Weserstr. 4; Katharina Gans, geb. Lepper, 0. B., 76 Jahre, Bleichstr. 13; 23. Katharina Elisabeth« Zeidler, geb. Hill, 0. B., 80 Jahre, Buddestr. 7; Elisabeths ^koth, geb. Möser, 0. B., 86 Jahre, Ludwigstr. 27; 25. Elie Helm- bolz, geb. von Detmering, Taubstummenlehrerin, 70 Jahre, Moltkestr. 4; Erwin Wagner, 5 Jahre, Reinhardshain, Kr. Gießen; 26. Karl Jmmel, landwirtschaftl. Arbeiter, 72 Jahre, Licher Str. 106; Elisabeths Magdalene Marie Keßler, geb. Merkel, 59 Jahre, Kreuzplatz 6; Friedrich Laib, Kaufmann, 82 Jahre, Mäusburg 15; Dieter Henkel, 1 Monat, Wilhelmstr. 1; Klara Ruers, geb. Nuß, 34 Jahre, Gnautbtzr. 18; Herbert Ruppel, 10 Jahre, Müntzer, Kr. Gießen; Philipp Böhmer, Landwirt, 69 Jahre, Heuchelheim, Kr. Gießen; 27. Ludwig Römer!., Landwirt, 61 Jahre, Heuchelheim, Kr. Gießen; Anna Vtarie Schneider, geb. Linden- slruth, 33 Jahre, Allertshausen, Kr. Gießen; 28. Ottilie Minna Schöndorf, geb. Zutt, 35 Jahre, Marburger Str. 56; Marie Kramer, geb. Schilling, 0. B., 65 Jabre, Steinstr. 84; Adam Hohmeier, Gastwirt, 63 Jahre, Neuenweg 36; Maria Schultheiß, geb. Kutscher, 69 Jahre, Stangenrod, Kr. Gießen; 29. Anna Elisabeth Altbaus, geb.Faß- auer, 33 Jahre, Bismarckstr. 42 x Friederike Christine Bender, geb. Grund, 62 Jahre, Hungen, Kr. Gießen; 30. Anna Otto, geb. Wacker, 0. B., 71 Jahre, Klinikstr. 21; Ludwig Wagner VI., Landwirt, 70 Jahre, Gr.-Buseck, Kr. Gießen; Katharina Junker, geb. Nocker, 65 Jabre, Watzenborn- Steinberg; 31. Sophie Zövvritz, geb. Will, 89 Jahre, Liebigstr. 39; Herbert Grünewald, 1 Jahr, Gr. Steinweg 26; Anna Stem, geb. Maurer, 33 Jahre, Zigarrenmacherin, Garbenteich, Kr. Gießen. ______________________________ Bekanntmachung. Betrifft: kohlenversorguag. 20010 Die Entgegennahme der Anträge auf Kohlenbestellungen erfolgt entsprechend dem veröffentlichten Plan am Samstag, dem 20. April 1940, von 8 bis 13 und am Montag, dem 22., und Dienstag, dem 23. April 1940, von 8 bis 13 und 15 bis 18 Uhr. Der Oberbürgermeister. — Wirtschaftsamt. Liz.Jost; 10.45 KG.; 20 Kriegsandacht, Fertsch. Gictzen-Klein-Linden: 10 G.- Christen!, f. d. weibl. Jügd.r 11 KG. Gietzcn-Wieseck: 15, Missionar Walther. Abendm. und Schulanfängerandacht werden auf den 28. April verschoben. _ Kirchberg: .9.30 KG.; 10 G.- Ausweis gilt. 6. Die in der ersten Bekanntmachung angegebenen. Dergütungssätze werden nur für völlig verbrauchte, also nicht mehr aufladefähige Batterien gezahlt, im übrigen wird der Zeitwert bei Abnahme erstattet. 7. Einsendung der beschlagnahmten Batterien wird besonders befohlen. Kassel, den 18. April 1940. ' 19770 Dehrersah-Jnspektion Kassel. Bessere Ernte durch richtigeBodenbearbeitung. Dazu gehört ein lockerer Boden und feingekrümelte Erde. Der Kultivator und Krümelhacke sind dort die Helfer, wo Zeit und Arbeitskraft knapp sind. Moderne Gartengeräte gibt es bei J. B. Häuser Gießen, a.Oswaldsgarten _ (Parkplatz) 3 Fernruf Nr. 2145 - 2146 > Frau Marie Jäckel, geb. Hahn. Gießen, den 20. April 1940. 2008 D Lollar, den 19. April 1940. 1992 D 01461 Leni Lemmer und Kinder. Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 21. April 1940, um 14 Uhr in Bellnhausen statt Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß starb gestern abend in der Klinik zu Gießen nach schwerer Krankheit, kurz nach dem Tode seines Vaters, mein innigstgeliebter Mann, unser herzensguter, treusorgender Vater Bauunternehmer Jost Lemmer kurz vor Vollendung seines 48. Lebenjahres. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die vielen Kranzspenden bei dem Heimgange meines lieben Entschlafenen sage Ich auf diesem Wege auch im Namen meiner Angehörigen herzlichen Dank. Menko-Henkels Wasdi-unSTBIeich-Soda Restaurant 2005 D S Säg $$ flUfl infolge Seroä" SSW Postell Serl' derM Am 2t Seestre eine Zellf dungsoers Kaum oc stellten ei Wschinen sicher. Tla ffärfunger zugeführt deutsche 1 besetzten 2 wegischen Oslo se Deutsche! b Truppen fort Line eine weit Horden di Ejoevik. t dongtt-Zo fohrzeuge, Jijt“ un Davaschaf wegen lau mutiger pc vordösllich Durch bi fcher fi( ffreitfräfte ker, ein ’tansp fader gai «ibilnb! 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