Montag, 18. ttoöembermO Verstärkte Angriffe auf London eine zum ung (DNB.) Zur Eröffnung der auf dem Heldenplatz erschien Wien, 17. Nov. » Unfer Bild zeigt einen Blick auf das britische Rüstungszentrum Coventry. — (Scherl-Bilderdienst-M.) ion jart Uscher Geleitzug mit guter Wirkung durch Batterie des Heeres beschaffen. Die britischen Flugzeuge, die in der Nacht X Eugen, und des Feldmarschalls Erzherzog Karl, des Bezwingers Napoleons, erheben, betrat und zwischen diesen beiden Standbildern den Vorbeimarsch der Ehrenkompanie abnahm und dann geleitet von Generalfeldmarschall List und Reichsleiter von Schirach als erster Besucher einen Rund- gang durch die Ausstellung machte. Wehrmachtausstellung auf dem Heldenplatz erschien Reichsmarschall Göring in Begleitung des Generalfeldmarschalls L i st und des Reichsleiters von S ch i r a ch. Brausende Jubelrufe erschollen, als der zweite Reichsmarschall den Heldenplatz, auf dem sich nie Denkmäler des ersten Reichsmarschalls, Prinz habt. Zwei Ursachen machen die Bevölkerungspolitiker für diese Entwicklung verantwortlich: Drastische Beschneidung der Einwanderung und sinkende Geburtsziffern. In der ersten Hälfte dieser Dekade sind mehr Leute aus den Vereinigten Staaten aus- als eingewandert. Durch die starke Einwanderung der letzten Jahre seit etwa 1936/37 mag sich für die Gesamtzeit jedoch ein Ein- wanderungsüberschutz von 30 000 ergeben. Die Geburtenziffer lag in der Depressionszeit bis 1933 besonders niedrig. Sie hat sich seitdem wieder langsam gesteigert. Dementsprechend hat sich der A l - tersaufbau geändert. Die Einwanderer waren in früherer Zeit meist junge Leute, heute sind sie überwiegend älter. Zusammen mit sinkender Geburtsziffer ergibt sich daraus eine doppelt wirkende Ueberalterung, die sich bald auf dem Konsummarkt bemerkbar machen wird. Die unverändert hohe A r b e i t s l o s e n z i f f e r von rund 10 Millionen deutet an, daß man mit dem sich zuspitzenden Arbeitslosenproblem bisher nicht sertig wurde. Die Verlagerung des bevölkerungspolitischen Schwergewichts auf das Land wird notwendig sein; nur wird man hier ähnlich wie in vielen anderen Ländern den Zug in die Vororte in Abzug bringen müssen, der gerade in den Vereinigten Staaten in den letzten Jahren sehr stark war, bei einer Massenverbreitung der Autos und den idealen Straßen ja auch kaum Schwierigkeiten bietet. Die Vermehrung der eigentlichen F ar m b e - völkerung hat ihre Ursache darin, daß der Nachwuchs mehr als früher auf dem Lande blieb und nicht in die Städte wanderte Der Grund war, daß es in den Städten n o ch s ch l i m m e r mit den Erwerbsaussichten als auf dem Lande war und daß seit dem Roosevelt-Regime eine umfassende Subventionierung der Landwirtschaft Platz gegriffen hat. v . Die Einwanderung wird in den nächsten Jahren angesichts der gegenwärtig wenig fremdenfreundlichen Stimmung und der neuen Gesetzesver- schärfunq kaum fortgesetzt werden. Dann ergibt sich ober erst das eigentliche bevölkerungs- und staatspolitische Problem der Vereinigten Staaten. Der ständige Kapitalzufluß, bevölkerungspolitisch gesehen ' durch Einwanderer, die chre Ausbildung in anderen Ländern genossen haben, fällt weg. Die Kosten hierfür werden im Lande selber steigen. Die 17.11. in Deutschland einflogen, griffen besonders Hamburg, B reinen und kiel an.An kriegswichtigen Zielen wurde nur sehr geringer Schaden angerichlel. Eine Brandbombe fiel in ein Trockendock, die aber sofort gelöscht werden konnte. Ein Lazarett wurde angegriffen, aber die zahlreich abgeworfenen Bomben fielen in den Garten ohne Schaden anzurichten, weitere Angriffe richteten sich gegen Wohnviertel und Siedlungen. Es entstanden mehrere Dachstuhlbrände, die aber rasch gelöscht wurden. Lin großer Teil der Bomben fiel in die Elbe oder in freies Gelände. 14 Tote und mehrere Verletzte find zu beklagen. In der Nacht zum 16. 11. wurde an der nordfranzösischen Küste ein feindliches Flugzeug von Marineartillerie, in der Nacht zum 17. ein anderes bei Hamburg durch Flakartillerie und ein drittes durch Nachtjäger abgefchoffen. — Lin eigenes Flugzeug wird vermißt. Coventry «gäben ein erschütterndes LZM> von oer Stadt. Auf die Stabt, eines der wichtigsten Iw bte über Cov entry hereinbrach, ist ein neues Rotterdam, ein neues Guernica und Louvain, deshalb eine internationale Bewertung, - profan gesagt — auf Angebot und Nach- «i nt 31t en Berlin, 17. Nov. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Bei den Betgeltungsangriffen auf London in der Nacht vom 15.11. zum 16. 11. wurden, wie nachträglich gemeldet wird, Treffer auf der Waterloo-Brücke, auf einem Bahnhof in Paddington, auf ein Gaswerk in Kennington sowie auf ein weiteres in der Nähe der Lommercial-Docks erzielt. Bei letzteren konnten große Brände beobachtet werden. 3n verschiedenen Städten Süd-Lnglands, wie in Portsmouth und Southampton, wurden kriegswichtige Ziele schwer getroffen. Am 16. 11. wurden die Angriffe auf London fortgesetzt und verschiedene Orte an der Südostküste Englands mit Bomben belegt 3m Laufe des Tages griffen deutsche Kampfflugzeuge wieder zahlreiche Schisfsziele an. Dabei wurde ein Handelsschiff von etwa 8000 BRT., ein Tanker von 3000 BRT. und ein Frachter von 2000 BRT. versenkt Zwei weitere Frachter wurden schwer beschädigt Die Berminung britischer Häfen nahm ihren Fortgang. 3n den Bormittagsstunden des 16. 1L wurde im Kanal ein nur für kurze Zeit sichtbarer eng- Der Bombenregen ans Coventry. Schäden von unvorstellbarem Ausmaß. Gchmelztiegel LIGA Von unserem Dr. Hu.-Korrespondenten. r Bauleben- tonlos erung. leim", □geht Mainz 5044 V1 gegenwärtige amerikanische Zivilisation ist eher auf Stagnieren als aus Wachsen eingestellt, wie die offen betriebene Geburtenoerhinderung dokumentiert. Das Sättigungsgefühl des Durchschnittlichen Amen- koners, gepaart mit einem gewissen gehobenen Lebensstand im Vergleich zu anderen Völkern, der Individualismus und der Glaube an eine ewig prvamerikanisch waltende göttliche Vorsehung, muß der Einsicht in die Notwendigkeit von Opfern privater Konsumeinschränkung zugunsten staallichen Konsums und so etwas wie aktiven Staatsbewußtsein weichen. deshalb et: Amerika steht auch politisch vor dieser Entschei- die sich — ; ... düng, nachdem etwa zehn Milliarden Dollar in I frage aufbaut, fortgefallen tft. Der Führer an die japanische Nation. Berlin, 16. Nov. (DNB.) Aus Anlaß des 2660- jährigen Bestehens des japanischen Kaiserhauses richtete der Führer an die japanische Nation folgende Botschaft: „Ich entbiete der befreundeten japanischen Nation anläßlich des 2600jährigen ununterbrochenen Bestehens ihres Kaiserhauses die Grüße Deutschlands. Ich gedenke mit dem deutschen Volke in Bewunderung der Leistung, die in diesem langen Zeitraum an dem Bau des japanischen Reiches vollbracht worden ist. Mit Stolz darf das japanische Volk sich daran erinnern, daß kein Feind jemals als Herr feine In' sel betreten konnte, und daß gerade dadurch seine Rasse jahrtausendelang rein erhalten blieb. Mit Befriedigung darf Japan sehen, daß sein Einfluß im ostasiatischen Raum und seine Geltung in der Welt ständig gewachsen sind, und daß es heute als führende Macht Oftafiens Anspruch darauf erheben darf, zusammen mit den führenden Mächten anderer Erdtelle die Neuordnung einer besseren und gerechteren Welt zu gestalten. Ich spreche daher mit aufrichtiger Freude heute dem verbündeten japanischen Volk meine Glückwünsche aus. Javan, das mit dem deutschen und dem italienischen Volk in einem harten Kampf für seine Lebensrechte steht, wird — schöpfend aus seiner heldenhaften Tradition — das Ziel erreichen, das ihm das Schicksal gestellt hat: Einen erfolgreichen Frieden in einem gesicherten Lebensraum!" Außenminister Graf Ciano nach Deutschland unterwegs. Rom, 18. Nov. (DNB. Tunkspruch.l Der italienische Außenminister Graf Llano hat sich g e ft e r n abend nach Deutfchland begeben. Reichsmarschall Göring in Wien. Stockholm, 17. Nov. (DNB.) Es stellt sich heraus, daß die ständigen deutschen Luftangriffe auf London eine derartig schwere Last auf die Schultern der für die Luftabwehr verantwortlichen Männer gelegt haben, daß diese bei der Verteidigung der Hauptstadt keinen anderen Ausweg mehr sehen als die Hinzuziehung von Luftabwehrbatterien aus den Provinzen. Jedenfalls deuten schwedische Korrespondenten in London am Samstaamorgen an, daß Coventry u. a. auch das Opfer englischer Verteidigungsunsähigkeit geworden sei. „Stockholms Tidningen" läßt erkennen, daß die meisten der in und um Coventry gelegenen Flugzeug- und Automobilfabriken dem Erdboden gleichgemacht wurden. Diese Fabriken liegen in einem breiten Ring um die Stadt und waren das hervorragendste Ziel der deutschen Angriffe. Die englische Regierung ist wegen der ununterbrochenen deutschen Angriffe auf wichtige Industrieanlagen mit der Dezentralisation der industriellen Betriebe beschäftigt. Man hofft, auf diese Weise der deutschen Luftwaffe die Anartffs- möglichkeiten beschneiden zu können. Im übrigen finden die Blätter nicht Worte genug, um die Wirkung des Bombenangriffs mit allen feinen Begleiterscheinungen zu schildern. „Wenn irgendwo Schäden entstehen, dann pflegen die Leute in ihren Gesprächen diese Schäden weit zu Übertreiben. Die Schäden von Coventry aber kann man tatsächlich nicht mehr Übertreiben", so erklärte ein Berichterstatter, der Coventry einen Besuch abgestattet hatte, im englischen Rundfunk. Einsam und verlosten sei er kilometerweit dort, wo früher Straßen und Wege gewesen seien, mit sei-- ncm Wagen durch Bombentrichter und Glashaufen gefahren. „Daily Herold" schreibt, die Katastrophe, wenigen Monaten für d ie Rüstung bereitgestellt worden sind. Amerika hat einsehen müssen, daß es „e t ro a s koste t", Weltmacht zu spielen. Die Frage lautet: Will Amerika ein junges Volk bleiben, was es in den bisherigen Jahrzehnten zweifellos gewesen ist, oder will cs fortfahren, mit fremden Federn das eigene Nest auszupolstern? Die „fremden Federn" werden allerdings — selbst im eigenen NM — wertlos Dokumentarisch ist dafür der ungeheuere G ol d z u f l u ß in den letzten Jahren. Auch hier liegt wiederum der Fehlschluß vor: Nicht weil das neue Europa sich vom Golde abgewandt hat und im wesentlichen einen Austausch auf realer Gruirdlage treiben will, ist das Gold in erster Linie entwertet, sondern deshalb, weil rund 80 v. h. davon sich in den Vereinigten Staaten aufhalten und Ne u y o r k, November 1940. Die Ergebnisse der amerikanischen Beoölke- rungs zähluna von Mitte des Jahres liegen erst in Teilergebnissen vor, doch lassen diese bereits überraschende Wandlungen im Bevölkerungs- aufbau, in der Verteilung auf Stadt und Land, in der Bedeutung des Arbeitsmarktes und vor allem im Verhältnis von „natürlichem" Bevölkerungszuwachs zur Einwanderung erkennen. Die Dekade von 1930 bis 1940, die der Betrachtung unterliegt, hat erstmals seit 150 Jahren, seit es hier eine gewisse Statistik gibt, ergeben, daß die Bevölkerung a u f demLande schnelleralsinden Städten gewachsen tft. In den Städten nahm die Bevölkerung um nur 7,5 v. h. in der Berichtszeit zu, auf dem Lande dagegen um 16 v. h. Die Gesamtbevölkerung der Vereinigten Staaten wuchs in der Berichtszeit um 7,5 v. h. auf rund 132 Millionen; in der Dekade vorher betrug dieser Zuwachs 16 v. h. ober doppelt so viel. Die Frage, welche Staaten den stärksten Zuwachs haben und welche den geringsten, läßt sich bislang noch nicht eindeutig beantworten. Vorläufige Ergebnisse lassen jedoch bereits heute erkennen, daß die S ü d o st st a a te n an der Spitze, gefolgt von einigen westlichen und Pazifik-Staaten, stehen. Eine Bevölkerungsabnahme verzeichnen, wie nicht anders zu erwarten, die Staaten mit Massenauswanderung infolge Dürre und Bodenverwüstung: Oklahoma, Nebraska, Süd-Dakota. Don hier aus seßte d e r große Zug nach dem Westen^ ein, nach Kalifornien und den nördlicheren Pazifik-Staa- fen, wo sich die Farmer als Taglohner verdingen, tellweise auch von her Regierung neu angesiedelt werden. Sehr verlangsamt hat sich die Bevölkerungszunahme auch in den industriellen Staaten. So hat z. B. das kleine Rhode Island 1920/1930 eine Zunahme von 13,7 v. H., in der letzten Dekade doch nur eine solche von 3,5 v. $). ge- (90. Jahrgang ür.275 * P IHon Eichener Anzeiger ».Ä.W General-Anzeiger für Oberhessen 7-9 die in das schwarze Buch des modernen Bombenkrieges eingetragen worden ist. Ganze Stra- ß e n sind Dem Erdboden gleichgemacht worden. Es ist schlimmer, als wenn ein Erdbeben über Coventry dahingegangen wäre. „Stockholms Tidningen" berichtet, oatz es -im Geschäftszentrum von Coventry oft völlig unmöglich sei, festzustellen, ob die Trümmer einstmals eine Straße oder eine Häuserreihe dargestellt hätten. Es sei so schlimm, daß die Feuerwehrleute bei den Aufräumungsarbeiten Dynamit gebrauchen mußten, um sich den Wea zu bahnen. Diele Männer des britischen zivilen Luftschutzes seien bei ihrer Arbeit umgekommen. Feuer- wehrleuterseien vom Luftdruck explodierender Bomben in die Luft gehoben oder auch direkt ins Feuer hineingeworfen worden. Am frühen Morgen habe man gesehen, wie Lodeninhaber aus den Trümmern versuchten hervorzukramen, was noch hervorzukramen war. Sie hätten dann ihre Waren auf den Gehsteigen zum Bertauf angeboten. Der Londoner Berichterstatter der spanischen Zeitung „Da", Assia, gibt ein besonders düsteres Bild von dem nächtlichen Fliegerangriff von Coventry. Er schreibt, in Hunderten von Häusern gebe es kein Gas mehr; in fast allen fehle es auch an Wasser. Verängstigte herrenlose Hunde und Katzen füllten die Straßen. Die Räumungskommandos arbeiteten fieberhaft, um die Brände zu löschen und die Trümmer fortzurämnen. Nur eine einzige Straße der Stadt sei einigermaßen heil geblieben. Auch der Berichterstatter der spanischen Zeitung „ABC' schreibt, die Augenzeuzenderichte von dem Luftangriff auf [üben ein erschütterndes Bild von der dustriszentren Englands, fei ein Bombenregen gefallen, wie man ihn noch nie erlebt habe. Es fei das größte Luftbombardement gewesen, das je auf englisches Gebiet niedergegangen sei. Svenska Dagdladet bezeichnet den Angriff auf London als mindestens ebenso schwer wie den vernichtenden Schlag gegen Coventry. Mindestens 200 deutsche Bomber seien in der Nacht zum Samstag über London gewesen. Dagens Nyheter glaubt von einer neuen Taktik der deutschen Flieger berichten zu können. Anstatt in großen regelmäßigen Wellen ihre Tod und Verderben bringende Fracht über London abziiladen, seien die deutschen Bomber Diesmal in einzelnen unregelmäßigen Gruppen über London erschienen. Besonders große Schäden und Todesopfer würden in einer Londoner Dorstadt befürchtet, wo zwei schwere deutsche Bomben explodiert seien. Die An- griffe in Der Nacht zum Sonntag waren noch ausgedehnter als in den letzten acht Tagen. Die Angriffe begannen nicht nur früher, sondern sie schlossen auch später ab. Nach allen Andeutungen haben die Angriffe diejenigen in der Nacht zum Samstag noch an Heftigkeit weit übertroffen. Schwedische Blätter erklären, London habe in dieser einzigen Nacht ebenso stark gelitten wie Coventry. Oer Erfolg des deutschen Fernbombers. Der Wehrmachtbericht vom Samstag. Berlin, 16. Rov. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt. Am 15. Jtoo. und In der Nacht zum 16. Rov. setzten unsere Kampfflieger die Bergeltungs- angriffe auf London fort und erzielten zahlreiche Treffer, besonders auf Berkehrsanlagen, in den Bicloria-Docks und anderen kriegswichtigen Zielen. Auch sonstige Orte in Süd- und Miltel- Lngland wurden mit Bomben belegt. Die Berminung britischer Häfen nahm ihren Fortgang. Lin deutscher Fernbomber griff 700 Kilometer westlich 3rland einen großen G e l e i t z u g an und warf trotz heftiger Abwehr durch die begleitenden Zerstörer einen Frachter von 9300 BRT. und ein Handelsschiff von 16 000 BRT. in Brand. Die Schiffe blieben mit Schlagseite liegen. Britische Flugzeuge griffen in der Rächt zum 16. Rov. vor allem Hamburg an. Die angerichteten Schäden flehen in keinem Berhältnis zu dem Linfah und konnten in den meisten Fällen schnell behoben werden. In einer Werft wurde ein Berwaltungsgebäude beschädigt. Lin Getreidesilo geriet in Brand, der aber sofort gelöscht werden konnte. Auch ein Krankenhaus wurde wieder angegriffen. An anderen Stellen, an denen Bomben ab- geroorfen wurden, ist der angerichtete Sachschaden Annahme von Anzeiger» für Die MittagSnummer biSU'/,Uhr deSBormittagS Anzeigen -Preise r Anzeigenteil 7 Rvf ie mm bei 22 mm Zeilenbrette, Tertteti 50 Nvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstaffel B Plabvorschrift l vorherige Vereinbarung) 25"/0 mehr Erschein! täglich, auhei Sonntags uni) feiertags Beilagen: Die.illustrierte @iehenerftaniiUenblätteT Heimat imBild DieScholle Monats-Bezugsvreiö: Mit 4 Beilagen NM. 1.95 Ohne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr. „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge Höherer Gewalt Fernsvrechanschlnff 2281 Dralttanschrift:„Anzeiger" Postscheck 11Tranks. M ebenfalls gering. Einige lobe und Verfehle find }u beklagen. Deutsche Jäger schossen im Laufe de» Inges Heben feindliche Flugzeuge Im Luft- Der 500. Lustsieg des Richlhofen-Geschtvaders. bon §lriegsderichier Oskar Lachmann kampf ab. Die Flakartillerie brachte in der letzten Rächt fünf, die Marineartillerie In der Rächt jum 15. Rooember ein britifches Flugzeug zum Absturz Sechs eigene Flugzeuge werden vermißt Düs Jagd- gefchwader Freiherr v. Richthofen errang unter Führung des Majors Wick feinen 500. Luftsieg. Die AGA. suchen Stützpunkte am La Plata. Lebhafter Widerspruch in Argentinien. Buenos Aires, 16. Nov. (Europapreß.) In argentinischen Militärkreisen macht sich in letzter Zeit eine starke Opposition gegen den Plan der Vereinigten Staaten von Nordamerika bemerkbar, Flotten, und Luftstützpunkte in U ru • guay zu schassen. Mit Nachdruck wird betont, daß Argentinien ebenso stark an der La-Plata. Mündung interessiert sei wie Uruguay. Der an- geblich ibero-amerikanische Charakter solcher Stützpunkte in Uruguay ist nach argentinischer Ansicht nur ein Vorwand für Ihre tatsächliche spätere B e - Nutzung durch tl8A-Streitkräfte. „Notlcias Grasicas", „Razon" und „dritten" wissen übereinstimmend zu berichten. dahDertreter bes USA.» Marineministeriums in derselben Angelegenheit früher schon bei der argentinischen Regie- rung vorgesprochen hätten. Diese habe nach dem auf der Lima-Konferenz proklamierten Grundsatz „Kontinentale Solidarität, aber eigene Politik" die 08A.-Anträge a b g e l e h n t mit der Begründung, daß die nationale Sicherheit allein von Heer und Marine des eigenen Landes abhängen solle. Die Einrichtung eines Marineflughafens in Punta del Este könne nicht nur für Argentinien, sondern auch für die angrenzenden Staa- ten Bolivien und Paraguay sowie einen Teil Brasiliens noch unübersehbare Folgen zeitigen, da 96 v. H. aller Waren der genannten Länder über den La-Plata-Flutz ausge- fuhrt würden „Ahorn" bezeichnet die Errichtung von Stützpunkten als „Dolchstoß gegen die nationale Souveränität" und sieht darin einen überaus kühnen Vorftotz des Pankee-Imperialismus gegen die Eigenrechte der ibero^imerikanischen Republiken. Die La-Plota'M'ind'ing nfs lebenswichtiaer Zugang zur argentinischen Republik werde künftighin nicht mehr durch die Marine des eigenen Landes beherrscht, sondern durch dieienige Nation, welche die stärksten militärischen Kräfte nach Uruguay entsende. „Gott schütze uns vor unseren !?reund-n.^ Montevideo, 17. Nov. (DNB.) El Debate weist unter der Ueberschrift „Vankee-Gefräßigkeit" daraus hin, daß jeder moderne Flottenstützpunkt Hunderte Millionen Dollar koste, die Uruguay nicht ausbringen konnte. Die Frage, mit welchem Geld das Werk zu unternehmen sei, wird beantwortet mit den Worten: „M i t ausländischen, Gold, das wir früher oder später mit dem Preis unserer Souveränität und Frei- beit bezahlen werden." Auf den Versuch, die bittere Pille mit dem Motto „Panamerikanisch" zu vergolden, fragte El Debate, was das wohl für eine Art internationaler Mietskaserne werden sollte. Weder Brasilien, das seine Produkte über den Uruguay- und den Parana.Fluß ausführt, noch Argentinien, das für die Erzeugnisse der Provin- zen Entrerios, Corrientes und Parana die gleichen Wasserwege benutzt, würden das Trojanische Pfepd solchen Stützpunkte dulden. Der einzige Interessierte wäre USA. mit seinen 130 Millionen Einwohnern, feinen tausenden von Millionen Dollar, seiner Flotte, der gewaltigen Militärmacht, fast der ganzen Weltreserve an Gold und der symbolischen Za- sage, die englische Flotte im Augenblick ihrer even- tuellen Uebergabe zu übernehmen. El Debate ruft die Erinnerung an Nicaragua, Honduras, Panama, Costa-Rica, Haiti, Santo Domingo, Kalifornien und Neu-Mexiko wach und schließt mit dem Ruf „Gotl schütze uns vor unseren Freunden, unserer Feind« wehren wir uns selbst." Auch Hüll behält seinen posten. Washington, 17. Nov. (Europapreß ! Das Staatsdepartement gab bekannt, Staatssekretär Hüll habe sich entschlossen, auch während der dritten Amtsperiode Rooesevelts seinen Posten beizubehalten. Hüll wird damit der erste Staatssekretär fein, der länger als acht Jahre im Amt g«wes«n ist Die internationale Lage und di« Erfahrungen Hulls, die gegenwärtig besonders erforderlich feien, sollen Hüll aus Anraten Roosevelts bewogen haben, auf seinem Posten zu verbleiben, trotz der wiederholt geäußerten Rücktrittsabsichten. Daladier, Gamelin und Blum verhaftet Genf, 18. Nov. (DNB. Funkspruch.) Wie aus Vichy berichtet wird, teilte das französische Justizministerium mit, daß gegen Daladier, Garne- (in und Blum unter dem 14. November Haftbefehle erlassen worden sind. Sie wurden unverzüglich vom Schloß Chazeron in das Gefängnis von Bourrossol gebracht, wo sich bereits der frühere Luftfahrtminister G u y la Chambre befindet. Oie Fremdenlegion de Gaulles vor Port Gentil. (PS...... 16. Nov. (DNB.) Als vor wenigen Tagen der Reichsmarschall bei seinen Jagdfliegern an der Westfront weilte, sprach er: lcht - Hofens Geist und sein Name blüht weiter m einem verdienstvollen und siegreichen Jagdgeschwader unserer Luftwaffe" Nun hat dieses er Jagd fliege rel und nicht allein im Kurbeln uno Schießen. Zum Teil ist es dunstig, bann aber sind auch lange Wolken in größerer Höhe verstreut. Cs ist kein richtiges Iaadfliegerwetter. Bereits beim An- flug vor der Küste melden sich über unseren Sägern je ein Pulk Spitfire und Hurricane. Die Briten haben sich diesmal rechtzeitig erhoben und »arten bereits an griff »bereit. Da stoßen die Briten auch schon bi rett auf uns zu. Wir weichen mit einem Abschwung aus, und der Angrisf geht ins Leere. Inzwischen ist aber unsere lmks fliegende Gruppe 3um Angriff übergegangen Eine Dunstschicht liegt zwischen unserer Gruppe und den feindlichen Staffeln. Die Briten konnten nicht mehr entweichen, es begmnt in großer Höhe bei 7000 Meter eine tolle Kurbelei. Fast feber Jäger hat sich einen Gegner ausgesucht. Der Kampf ist kurz aber hart. Unerbittlich rasen die deutschen Feuerstöße hinter den kurvenden Briten her. Hier gibt es kein Nachlassen, gerade heut« nicht. Der 500. Abschuß ist fällig. Früher gibt es keine Heimkehr. Zwei Hurricane und eine Spitfire stürzen in die Tiefe. Stabsfeldwebel W i l i n g e r war der Glückliche, der den 500. Abschuß des Geschwaders melden konnte. So wird es weitergehen bis zum endgültigen Siege über England. re jeder britische Bomben auf Hamburger >re ohnvieriel, Krankenhäuser und Schulen. e / f Hamburg, 16. Nov. (DNB.) Nach dem letzten »gescheuerten Luftangriff auf die Reichs- abt hatte die RAF. offenbar das dringende Bedürfnis, den peinlichen Eindruck dieser empfindlichen Schlappe etwas zu verwischen. Als Tätigkeitsfeld sucyten sich die britischen Flieger diesmal das von der englischen Lügenpropaganda schon so oft ^pulverisierte" Hamburg aus, das im Laufe der Nacht zum Samstag mit stärkeren Kräften angegriffen wurde. Das Ergebnis entsprach indessen in feiner Weise den Erwartungen, die man in militärischer Hinsicht bei einem derartigen Einsatz immerhin hegen könnte. Die britischen Flieger wurden auch diesmal wieder durch das konzentrische Feuer der Flak völlig zersprengt, so daß es ihnen nur vereinzelt gelang, zum Stadtkern oorzustoßen. Durch bas starke Abwehrfeuer somit am gezielten Bombenabwurf auf kriegswichtige Ziele gehindert, wandten sich Die britischen Flieger daher wieder der einfacheren und ungefährlicheren Aufgabe zu, ausgefprodjene Wohnviertel planlos mit Born- ben zu belogen. Dabei wurde eine Kirche durch Brandbomben beschädigt, und zwei Lazarette erlitten durch Sprengbomben Gebäudeschäden, di« glücklicherweise nur leicht waren. In einem benachbarten Hamburger Krankenhaus wurden fünf Pavillons durch Brandbomben getroffen, ferner wurden sechs Schulen durch Bombentreffer beschädigt. Spreng- und Brandbomben verheerten die Heimstätten friedlicher Einwohner und verursachten leider auch wieder einige Todesopfer und Verletzungen. Eine weitere Anzahl von Bolksg«- n off en mußte ihre Wohnungen vorübergehend räumen. So sieht also der „Erfolg" eines britischen „Großangriffs" aus. Wieder fielen deutsche Zivilpersonen, Männer, Frauen und Kinder diesem sinnlosen unmilitärischen Vorgehen der Engländer zum Opfer, wurden friedliche Wohnviertel verwüstet, Krankenhäuser, Kirchen und Schulen zerstört. Die deutsche Lustwaff« hat bei ihrem großen Angriff auf bas britische Rüstungszentrum Coventry, ber als Vergeltung für ben ohnmächtigen britischen Angriffsversuch aus die Hauptstadt der Bewegung München erfolgte, gerade erneut gezeigt, mit welcher Wucht sie zuschlagen kann. Di« Engländer sollten wissen, daß jeder Angriff aus eine deutsche Stadt, bei dem friedliche deutsche Menschen zu Schaden kommen, unnachsichtlich eine tausendfache Vergeltung nach sich zieht. Luftangriffe in Epirus. ««^7 w- >7^ ■ < zwzu einem völligen kulturellen Absterben zu bringen. 22 Jahre würden aber dem Deutschland Adolf Hit« lers genügen, um Straßburg wieder zu einem her« vorragenden ersten Kulturzentrum des Reiches zu machen. Durch die Verleihung des Gaukulturpreises werde das Lebenswerk eines Mannes geehrt, der sich um Baden größte Verdienste erworben hat und der Stadt Straßburg und dem altehrwürdigen Kulturboden zwischen Rhein und Wasgenwald sich immer verbunden gefühlt hat, O t t o W a ck e r, der verstorbene badische Kultusminister. Im Festsaal des Rohan-Schlosses beim Straßburger Münster fand die Eröffnung der Buchaus st ellung statt. Der badische Dichter Hermann Burte zeichnete ein eindrucksvolles Bild des alemannischen Raumes und appellierte an die elsässischen Dichter, Werke zu schaffen, die sich des Landes zwischen Rhein und Was« gengau in Sprache, Kultur und Art würdig er* überwinden muß, kommt er als Verkehrsweg nicht nehr in Frage. Die Bahn von Brazzaville nach 'forte Moire war also eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Eine ähnliche Aufgabe erfüllt die Bahn, Die von Libreville über Kandjana zum mittleren jongo strebt und hier an die Flußschiffahrt an- Volk opfert freudig Monat für Monat; die Leistungen vergangener Jahre werden durch den Opfergeist der Gegenwart immer wieder übertroffen. So auch bei der dritten Reichsstraßensammlung im zweiten Kriegs-WHW. Die Abzeichen „Geschosse und Munition", die am 2. und 3. November von den Formationen der Partei angeboten wurden, erbrachten als vorläufiges Ergebnis 15 553 739,95 RM. Jetzt Ferkel aufstellen! HaupnLriflletter: Dr firiebrtd) WUdelm Sange. Stellvertreter bei Pauptlchri-Heiler- Ernst Blumschem. Verantwortlich jflt Polittt und Bilder Dr. fit. W. Sange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; itti Stad' Gießen. Proorm, Witt,chau u. Sport: Ernst «tumfchem. Druck und Vertag Brühliche Univefitat-bruckerei R. Lange fi. G, Vermqeletter: Dr.-Ing. Erich Hamann- Sn-etgenleiter- Harr» SÖcde »ernnt«nrt»a> »flr hen ffümmrt KLtttA Nach der im September durchgeführten Schweinezählung hält sich die Entwicklung der Schweinehal« tung im Rahmen der ernährunaswirtschaftlichen Er« ordernisse. Es gilt jetzt, den Schweinebestand zu ~ halten und f o r t z u e n t w i ck e l n. Die Möglichkeit dazu gibt das günstige Ergebnis der Kartoffelernte, die für Großdeutschland ohne die neuen Schwere Stürme tobten über Spanien. Stürme und heftige Regengüsse suchten das Gebiet | der spanischen Nordküste heim. Die Drahtverbin- düngen zwischen Vigo, Lissabon und Madrid waren tundenlang unterbrochen. Man befürchtet große Ueberschwemmungen. lieber L a Coruna tobte der Sturm zeitweise mit der Stärke eines Zyklons. Viele Dächer wurden abgedeckt, Bäume entwurzelt und die Drahtleitungen zerstört. Zahlreiche Personen wurden verletzt. Im Hafen staute sich das ^Lasser, so daß die tieferliegenden Stadtteile überschwemmt wurden. Auch über Madrid und Umgebung ging ein wolkenbruchartiger Regen nieder, begleitet von heftigem Sturm, der besonders unter den Lichtleitungen zahlreiche Schäden verursachte. Der Straßenbahn- und der Untergrundbahnverkehr war während mehrerer Stunden unterbrochen. Das Unwetter über Belgien. Die furchtbaren Unwetter, die am Ende der vergangenen Woche über Belgien und Nord- frankreich tobten, haben einen unabsehbar großen Schaden anaerichtet. Neben den Zerstörungen von Licht- und Telephonleitungen sind auch viele Häuser und Stallungen eingestürzt. Dabei wurde in Bertem ein Mann von zusammenbrechenden Die japanische Armee habe nicht einen einzigen Mann verloren. Zweifellos sei, daß der Verlust der Zufuhrstraße im Itschang-Bezirk, die Schließung der Französisch-Jndochina-Straße so- wie die japanische Bombardierung der Mekong- und der Salweendrücken unmittelbar nach der Wiederöffnung der Burmastraße, der Tschungkingregie« rung materiell und moralisch einen schweren Schlag versetzten. Die Tschungkinger Auslegung der jüngsten japanischen Rückzüge aus Nanning und Pamshien, als ersten Schritt für den allgemeinen Rückzug der Japaner aus Südchina, sei daher eine grundlose Propagandameldung, der keine Beachtung zukomme. Japan baute neue Eisenbahnlinie in Nord-China. Peking, 16. Nov. (DNB.) Am Freitag wurde die neue Eisenbahnlinie, die die Tientsin — Pukou - Eisenbahn und die Peking — Han- kau- Eisenbahn miteinander verbindet, eröffnet. Die neue Eisenbahnlinie, die „Tchshih"-Dahn genannt wird, ist 200 Kilometer lang und wurde in fünfmonatiger Arbeit gebaut. Sie erschließt eine reiche Baumwolle erzeugende Gegend, verbindet die Kohlen produzierende Provinz Schansi mit Tsingtau und ist nicht zuletzt von unermeßlichem militärischem Wert, da sie den Einsatz der Japaner auf die Provinz Hopei wesentlich unterstützt. Mauern getötet, aus der Provinz Brabant und^aus Herstal werden zahlreiche Schwerverletzte gemeldet, die von herabstürzenden Ziegelsteinen getroffen wurden. Große Verwüstungen werden aus dem flämischen Ort Wetteren und den Küstenstrichen gemeldet. In Boulogne -sur-Mer beläuft sich der Schaden auf mehrere Millionen französische Fran- ken. Infolge des in diesem Ausmaß noch nicht erlebten Sturmes gab es im Theater „Aux Ambassadeurs" zu Lille Kurzschluß. Es entstand ein Brand, der sich durch den starken Sturm rasch ausdehnte und dasTheatervollkommen einäscherte. Auch die Zichorienfabrik in Lambrechies wurde durch eine Feuersbrunst vollkommen zerstört, wobei Werte im Betrage von über einer Million Franken vernichtet wurden. In dem Sportpalast zu Antwerpen wurden 183 große Fenster zertrümmert. Die Träger des schwäbischen Dichlerpreises. Ministerpräsident und Kultusminister Mergen- thaler verlieh den schwäbischen Dichterpreis des Jahres 1940 in zwei gleichen Teilen (je 1500 RM.) dem Schriftsteller Ernst Krauß in Oppenshausen (Thüringen) für seine unter dem Schriftstellernamen Georg Stammler herausgebrachten Gedichte „Streit und Stille" und sein Werk „Was uns stark macht — Gedanken zur deutschen Aufgabe", und dem Schriftsteller Dr. Max Reuschle in Stuttgart- Sillenbach für feine beiden Gedichtbände „Bruder- geftirne" und „Deutsche Gesänge: Volk, Staat und Gott". Das erste Meisterturnier des Großdeutschen Schachbundes in Krakau, Krynica und Warschau wurde beendet. In der vorletzten Runde gewann Bogoljubow als Nachziehender seine Hängepartie gegen Blümich, während Kohler gegen Richter nur unentschieden spielen konnte. Bogol» jubow hatte dadurch mit dem süddeutschen Soldaten Gleichstand erzielt. In der letzten Runde trafen die beiden Spitzenreiter aufeinander. Nach mehr als vier Stunden wurde das interessante Treffen unentschieden gegeben, sodaß beide den ersten Preis teilen. Richter wurde durch einen Sieg über Ahues Dritter. Des weiteren siegte als Schwarzer der Deutschlandmeister Kieninger über Mrosz und Müller gewann als Anziehender gegen Lokvenc, während sich Gilg und Blümich unentschieden trennten. Das Endergebnis ist somit Bogoljubow (Kra, kau) und Kohler (München) je 7,5 Punkte., Richter (Berlin) 7, Lokvenc (Wien) 6, Ahues (Königsberg), Blümich (Leipzig), Mrosz (Krakau) und Müller (Men) je 5,5 Punkte, Gilg (Troppau) 4,5, Kienin» ger (Köln) und Rellstab (Berlin) je 4, Eisinger (Karlsruhe) 3,5 Punkte. Mit sofortiger Wirkung ist ein D err e ch - lungsverkehr zwischen Deutschland und dem besetzten sowie dem unbesetzten Gebiet Frankreichs einschließlich der französischen Ko- Knien, Protektorate und afrikanischen Mandatsgebiete sowie Syrien-Libanon eingesührt worden, für j?e Wareneinfuhr, Dienstleistungen, ideelle Leistun- h sowie bestimmte weitere Zahlungen aus dem Gebiete des Kapitalverkehrs. Die Einzahlungen sind h Deutschland an die deutsche Verrechnungskasse kerlin zu leisten. Als Kursrelation gilt eine Reichsmark gleich 20 Franken. Im Austrag des Reichsmarschalls wurde tn den Betrieben der Reichswerke .Hermann Goli ng" einer Anzahl von Arbeitern und Angestell- tn das ihnen vom Führer verliehene Kriegs- lerdien st kreuz II. Klasse im Rahmen von Getriebsfeiern überreicht. Die Verleihung erfolgte Ti Mitarbeiter der Werke, die sich unter den schwie- tgften Arbeitsbedingungen besonders verdient gekracht haben. Im Rahmen einer Kriegsarbeitstagung der e i ch s p r e s f e st e l l e der N S D A P., zu der be Gaupresseamtsletter, die Hauptschriftleiter der tzarteipresie und weitere führende Publizisten der Ätschen Presse in der Reichshauptstadt zusammen- terufen waren, wurden durch politische Vorträge ihvender Persönlichkeiten aus Partei und Staat len Journalisten Ausblicke auf die geistige und poli- tsche Situation unserer Zeit und Anregungen für sie Winterarbeit der Presse vermittelt. * Der rumänische Regierungschef General Antotes cu hat zusammen mit Außenminister Sturdza lie italienische Hauptstoß verlassen. Zum Abschied hatten sich auf dem Bahnhof der Duce, Außenminister Graf Ciano, Parteisekretär Serana, Mini- fer Paoolini, der deutsche Geschäftsträger Fürst vismark sowie die rumänischen Gesandten beim Lulrinal und beim Helligen Stuhl eingefunden. * Zur Durchführung des Arbeitsdienstes ter rumän ischen Jugend wurde die Orga- rifation .Legionäre Arbeit" unter Führung des legionärskommandanten Stoicanescu, des ftabinettchefs von Horia Sima, gegründet. schließt. Mit diesen Hinweisen sind die vorhandenen Verkehrswege erschöpft. Im Urwald dienen allein menschliche Träger, im Grasland Träger und Saumtiere dem Verkehr. Aus diesen Gründen liefert Französisch-Aequatorialafrika nur wenige marktfähige Erzeugnisse für die Ausfuhr, und zwar in erster LinieK autschuk und Elfenbein, die raubwirtschafllich durch Sammeln gewonnen werden und im Ertrag zurückgehen. Dazu kommen Edelhölzer und Palmkerne aus den küsten- nahen Urwäldern. Das Tschadseebecken weist als einzigen Reichtum seinen nicht unerheblichen Vieh- b e ft a n b auf. Europäische Kaffee-, Kakao- und Kautschukpflanzungen find noch be» scheiden »entwickelt, ebenso der Bergbau auf Kup - f e r und Eisen. Der tiefere Grund dafür liegt wohl in dem Umstand, daß der langsame Bevölkerungszuwachs in Frankreich bei dem Uedermaß des französischen Kolonialbesitzes nicht mehr eine aus- reichende Durchdringung der weniger begünstigten Gebiete mit Weißen gestattet. Was sich erreichen läßt, hat das von Französisch-Aequatorialafrika umschlossene Kamerun in den Jahrzehnten gezeigt, als die Deutschen hier herrschten und kolonisierten. gtorben allmMich in die Savanne mit ®alerte- akdftteifen längs der Flüsse und p art artigen Ge° jlzgruppen über. Arn mittleren Schari beginnt die leist mit Akazien bedeckte Dornbusch st epp e. ie findet chre Ausläufer in der Wüste. Die ierroelt entspricht dieser Gliederung. In den Urwäldern leben noch der Gorilla und der Schimpanse, die beiden Menschenaffen. Don der Bevölkerung haben die Bantuneger ganz Gabun und den größten Teil von Mittelkongo inne. Sie stehen auf niedriger Kulturstufe und huldigen noch der Men° slhenfresserei. Die nördlich von ihnen lebenden Su- hanneger sind schon zu größeren politischen Der- imnden zu ammengeschlossen. Sie wohnen in stattDer Führer der deutschen Volksgruppe in Rumänien, Andreas Schmidt, wurde von König Michael und Königinmutter Helene in Audienz empfangen. Im Rahmen des Besuches einer Hitler- Jugend-Abordnung in Ungarn fand in Budapest eine Parade der HI. und der Lewente- Kompagnie (ungarische Juaenborganisatton) statt, die von Honvedminister Bartha ab genommen wurde. Anschließend gab der Minister zu Ehren der deutschen Gäste ein Festessen. * Der Leiter des Deutschen Wissenschafllichen Jnsti- uts in Sofia, Professor Hans K o ch, ist zum Ehrenmitglied des Mazedonischen Wissenschaftlichen Instituts gewählt worden. Eine Ausstelluna deutscher graphischer Kunstwerke aus dem 16. Jahrhundert wurde im Nationalen Museum der Schönen Künste in Santiago eröffnet. Die Stiche sind ein Geschenk der deutschen Regierung an Chile zur 400-Jahr-Feier der Gründung der Stadt Santiago. Die dänische Postverwaltung teilt am Sonntag mit, daß es gelungen ist, die Po st Verbindung zwischen Dänemark und den Fär-Oer- Inseln wiederherzustellen. Zur Beförderung zu- gelaffen sind nur einfache Postsendungen, die zu normalen Tarifen über Deutschland, Sowjetrußland, Sibirien und die Vereinigten Staaten geleitet werden. e In der Debatte um das Finanzgesetz im däni- s ch e n Folketing ist es von verschiedenen Par- teien zu Angriffen auf die dänische Regierung gekommen. Aussehen erregte der Antrag des Führers der dänischen Nationalsozialisten, Dr. Clausen, durch Ausschreibung von Wahlen zu klären, ob die Regierung Stauning sich noch auf das Vertrauen des Volkes berufen kann. In Bolivien beabsichtigt die Regreruna mit ausländischem Kredit große Eisenbahnbau- t e n zu beginnen. Das bolivianische Eifenbnhnwesen soll reorganisiert werden. Dabei soll die Mitarbell 1 der Lustfahrtgesellschast eine Förderung erfahren. lieben Dors. Wirtscha tlich ist das ungeheure Gebiet noch wenig erschlossen. Da der Kongo unterhalb von Brazza- lle noch eine große Zahl von Sttomschnellen Hubens-Jeter In Antwerpen. DieStadt Antwerpen stand im Zeichen der aus Anlaß des 300. Todestaaes des großen vlümischen Malers Peter Paul Rubens veranstalteten Feiern. Dank der Jnlliative der deutschen Militärstellen konnten die festlichen Veranstaltungen in einem sehr viel größeren Rahmen durchgeführt werden als ursprünglich geplant war. Nach einer Kranzniederlegung in der Krypta der S.-Jakobs-Kirche fand im Saale des „Koninglyk Konstverbonds" eine Festsitzung statt, in der Museumsdirektor Dr. Hans Kruse (Siegen, der Geburtsstadt des Meisters) und der Antwerpener Professor Dr. van Roos« b r o e ck sprachen. Am Samstagnachmittag folgte eine Aufführung der Rubens-Kantate des flämischen Komponisten Peter Benoit, Am Sonntagvormtt- kein, die reichlich vorhanden sind, zu ergänzen. Bereits für 1,5 Millionen Schweine sind Mast- vertrüge zur Verteilung gelanat, denen in Kürze weitere Verträge für rund 900 000 Schweine folgen werden. Neben den zur Vertellung gelangenden Futtermittelmengen wird ferner eine gewisse Menge Futtergetreide und Zuckerschnitzel frei verteilt. Das Verbot der Verfütterung von Brotgetreide bleibt uneingeschränkt bestehen. Wie verteilen sich die Fachärzte? Dr. Blome vom Hauvtamt für Volksgesundheit hat schon vor einigen Wochen mitgeteilt, daß ein verhältnismäßig hoher Hundertsatz der ländlichen Bevölkerung nicht genügend, ärzttich betreut wird und daß z. B. in den ländlichen Bezirken Oftbayerns mehr als ein Fünftel der Todesfälle erfolgte, ohne daß ein Arzt zu Rate gezogen wurde. Auch die fachärztliche Betreuung der einzelnen Reichsgebiete ist nicht gleich- mäßig. In Berlin und Hamburg sind fast die Hälfte aller Aerzte Fachärzte; auch im Rhein- land und in Wien ist Der Anteil der Fachärzte überdurchschnittlich. Erheblich unter dem Durchschnitt liegen die Mark Brandenburg, Bayern und Württemberg. Die Fachärste sind in insgesamt 15 Fachgruppen zusammengesaßt, unter denen Innere Medizin und C h i r u r - g i e mit je etwa 2500 Fachärzten zahlenmäßig an der Spitze stehen. Die vorsorgliche Ausbildung einer großen Zahl tüchtiger Chirurgen hat sich während des jetzigen Krieges für unzählige Soldaten als wahrhcrst großer Segen ausgewirkt. München, 17.Nov. (DNB.) Gerade vor Be- rinn des Winters steht der Bergbau vor großen Aufgaben. Der Ausrichtung auf diese Aufgaben tiente die Reichsarbeitstagung des Fachamtes Bergtau der DAF. in München. Reichskohlenkommissar kalter kennzeichnete die entscheidende Bedeutung, lie dem Grotzdeutschen Reich als der ersten .^ohlenmacht Europas politisch und mili- ttrisch nach der Ausschaltung Englands zugefallen it Es werde immer vom Bergmann, seiner Sei» sungskraft und Leistungsfreude abhängen, ob die ksutsche Kohle den Anforderungen, die nun von ganz ssurooa an sie gestellt würden, entsprechen könne. Me deutsche Kohlenversorgungslage würde allen Anforderungen trotz der nun_ einmal beson- lers auf dem Gebiet der Derkehrsmöglichkeiten vorhandenen Schwierigkeiten jetzt und in immer stärkerem Maße gewachsen sein. Er untersttich die Notwendigkeit einer gesunden Marktführung im Kohlenhandel, die durch eine planmäßige V e r - teilungswirtschaft herbeigeführt werden nüffe. Mit der von der DAF. angestrebten Losung Weihnachis- und Abschluß- Gratifikationen 1940. Bereits 1939 hatte der Reichsarbeitsminister die Weihnachtsgratifikationen den Vorschriften über den edgemeinen Lohnstop unterworfen, um damit etn Ansteigen dieser Beträge über das bei einer knap- en Derbrauchsgüterdecke der deutschen Kriegswirt- chaft oertretbare Maß zu verhindern. Aus den lleidjen Gründen hat auch in diesem Jahre eine Zindung der Weihnachis- und Abschlußgratisikatto- ren nach oben erfolgen müssen. Der Reichsarbeits- minifter hat sich jedoch aus sozialpolitischen Erwa- xungen heraus nicht entschließen können, eine vielfach angeregte Senkung einzelner Gratifikationen i linzuordnen. Er hat auch kein Zwangssparen dieser Beträge in Erwägung gezogen, wie gleichfalls an- ceregt war. Er hat lediglich bestimmt, daß 1940 tn ien Bettieben feine höheren Gratifikationen ausge- schüttet werden dürfen, als „für die gleiche Tätigkeit" 1939 betriebsüblid) mar. Wenn, z. B. jemand 1940 zum Vorarbeiter aufgerückt ist, er also nicht nehr die „gleiche Tätiakett" ausübt, kann ihm die । rielleicht im Betrieb übliche erhöhte Grattfikatton : Des Vorarbeiters gegeben werden. Bei Züscher Tätigkeit wird jedoch, selbst wenn diese gleiche Tätig, leit erhöhte Entlohnung in der Zwischenzeit erfahren hat, nur die gleiche Grattfikatton rote 1939 statthaft fein. , Weihnachtsgrattfikattvnen von weniger als einem Wochenlohn oder % Monatsgehalt können bis zu liefen Grenzen heraufgesetzt werden. Bis zu diesen Grenzen können Weihnachtsgratifikattonen auch bert gegeben werden, wo bisher noch keine gezayit vurdey. Grundsätzlich soll auch keine Senkung der Grattftkationen erfolgen, soweit ein Rechtsanspruch besteht. Die Kürzung ist nur möglich mit Zustimmung des Reichstreuhänders. Gratifikationen ohne Rechtsanspruch sollen tn demselben Ausmaß ausge- ^hlt werden wie im vergangenen Jahre. Dabei ist es selbstverständlich, daß ein Gesolgschafts-mitglied, das etwa im vergangenen Jcchre pftichtroidrig oder disziplinlos handelte, nicht noch mit Geschenken bedacht werden kann. Weiter ist eine Senkung oder Abschaffung der Weihnachtsgrattfikatton möglich, wenn der Betrieb in eine schwierige Lage gekommen ist. Die Treuhänder der Arbeit können auch son Ausnahmen zulassen. Für den öffentlichen Dienst ist eine besondere Anordnung zu erwarten. Alle Wcihnachtsgrattfikattonen, auch die ohne Rechtsanspruch, sind steuerlich abzugsfähige Betriebsausgaben. Eine Besteuerung der Gratifikationen erfolgt daher nur noch bei der Einkommen- bzw. Lohnsteuer. Lieber 15,5 Millionen bei -er dritten IteichSstraßensammlung. Berlin, 16. Nov. (DNB.) Das deutsche Winter- hilfswerk hat bei Franzosen, Belgiern, Holländern, Schweizern und anderen Völkern Nachahmer gefunden, die sich ausschließlich an das deutsche Vorbild halten. Der ursprüngliche Zweck des Winter- httfsroerkes ist schon seit Jahren erfüllt worden. Die gewaltigen Ueberscküsse aus den Winterhilfswerken werden heute für Die Gesunderhaltung der Nation, vor allem der Mütter und Kinder, aufgeroenbet. Kindergärten, Mütter- und Kindererholungsheime, Land- und Heimverschickung, Schwesternstattonen, Beratungsstellen und andere soziale Einrichtungen Werden heute mehr denn je benötigt Das deutsche | tag wurde nach einer Rede des deutschen Kommissars für die StcM Antwerpen, Dr. Delius, der im Aufttage des Chefs der Militärverroaltung, Dr. Reeder, Faksimiledrücke von Briefen der Mutter Rubens der Stadt überreichte, biyrd) den Rektor der Gegen die Tschunking-propaganda. Der Rückzug japanischer Truppen aus Nanning. Tokio, 15. Nov. (DNB.) Das kaiserliche Hauptquartier verlautbart, daß seit November des letzten Jahres die japanischen Truppen P a m s h i e n , nordwesllich Pakhoi, und die N a n n l n g g e b i e t e in der Kwantung-Provinz besetzten und |omit die Zusuhrstraße für Tschungking von Französisch- Jndochina abschnitten. Da jedoch nach dem Einmarsch bei japanischen Truppen in Französisch- Jnbochina bie Blockabe von S ü b ch i n a nahezu vollenbet unb damit die strategische Wichttgkeit Nannings und Pamshiens aufgehoben fei, hätten die japanischen Truppen bie Räumung Nannings begonnen. Der Rückzug sei militärischem Brauch entsprechenb erfolgt, unb bie Streitkräfte feien auf anbere Gebiete verteilt worden. Trotzbem habe bie Tschungking-Regie- r u n g , in Verbreitung übler grundloser Berichte behauptet, baß bie chinesischen Truppen nach erbitterten Kämpfen bie japanischem Truppen b e - siegt unb Nanning zurückerob ert hätten. Die feinblichen Truppen hätten aber trotz verschie- bener Vorstöße gegen das Nanninggebiet fein Hin- bernis für bie japanischen Operationen bedeutet. 'O. W .-L MM"-- Paulys ndhrfpcisc die neuzeitliche Vollkornkost jetzt auf Klk-Brofkarte Abschnitt 5 bis 8 nc ■ un Dor An not in hem kom rt?" ieV f) zr uleri „® 5äi dk in' ani it r o ur jung &'■ ein ernS -hi' tai de Jüngere weibliche Hilfskran evtl, auch zum Anlernen liir kaufm. Büro sofort gesucht. Schriftliche Angebote unter 5187D an den Gieh. Anzeig. im Alter von 38 Jahren. Gießen -Wieseck, Kehl a. Rh., Düsseldorf, den 18. November 1940. 5186 V Nachruf, Wetzlar, den 18. November 1940. Mitten aus seiner Arbeit ist er nach einem Leben treuester Pflichterfüllung und Arbeitsamkeit in die Ewigkeit abgerufen worden. Nur schwer wird sieh die Lücke schließen lassen, die er bei uns hinterläßt. Wir werden einem unserer treuesten Mitarbeiter für immer unsere Zuneigung bewahren. Vermählungsanzeigen bei Brühl, Schulstr. 7 Es ist bestimmt in Gottes Rat, daß man vom Liebsten, was man hat, muß scheiden. In tiefem Schmerz: Frau Anna Werner, geb. Reeh seine Kinder Anneliese und Hans-Karl nebst allen Angehörigen. Die Beisetzung findet am Dienstag, dem 19. November, vormittags 10% Uhr, auf dem Heldenhain des Waldfriedhofes zu Frankfurt a. M. statt. Führer und Gefolgschaft der Stahlwerke Röchling-Buderus A.G. Plötzlich und unerwartet verschied in einem Reservelazarett nach kurzer, schwerer Krankheit mein innigstgeliebter, herzensguter Gatte, der liebe, treusorgende Vater seiner Kinder, unser unvergeßlicher treuer Bruder^ Schwiegersohn, Schwager, Neffe, Pate und Onkel Nebenbeschäftigung sucht jg. gebild. Mädel in den Nachmittagsstd. (evtl.alsAushilf.) Schr. Ang. unt. 03882 a.d.G.A. Am Samstag, dem 16. November 1940 starb unerwartet unser treuer Arbeitskamerad Herr Heinrich Langstroff. Herr Karl Werner Schütze in einem Feldzeug-Bataillon Mmonila fast neu, preiswert abzugeben. Zu erfr. i. d. Ge- schäftsst. d. G. A. | Kaufgesuche | Kassen- schränk z. kaufen gesucht. Schrift!. Angeb. unter 5103D an den Gieh. Anz. Zu kaufengesucht gut erhaltener, Heller Teppich sowie Damenwintermantel Gr. 44. Schr. Ang. unt. 5184V rnd.G.A. Verkäufe~"| Gut erhaltener Wagen u. Egge zu verkauf. 03933 Hausen, Giehener Str. 2. och ein -im und Ni -ui. bei n» A Gus« »uber Ufa-F'trn Heute Montag Erstaufführung Wolf Albach-Retty Lichtspielhaus Täglich 2.45,4.15,6.45. Sonnt. 2.00, 4.15, 6.45 Jugend hat keinen Zutritt! — 5^5-A R. Arthur Roberts Grethe Weiser Lina Carstens Spielleitung: Milo Harbich Es geht hier um eine schöne tapfere Lebensanschauung, der ein charmantes Mädchen in Gestalt der entzückenden Gusti Huber zum Siege verhilft. — Ein reizender Ufa-Film, in dem köstliche Heiterkeit und feine Lebensklugheit gleichermaßen zu ihrem Recht kommen. Neueste Wochenschau Der Das kluge Pünktchen rät: „Spart Punkte!“ Echt - Kristallschalen mit versilbertem Teller, das schöne Geschenk Ohne Silberanlieferung! Juwelier Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinan» zeigen in die Heimatzeitung, den BieBenerAnxeiger Heinrich Langstroff im 49. Lebensjahre. Gießen (Landgrafenstraße 2), den 16. November 1940. 5182 D Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß verschied plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, mein unvergeblicher treusorgender Vater, mein lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Die Beerdigung findet in Ober-Ofleiden bei Homberg (Oberh.) am Dienstag, dem 19. November, nachmittag^ 3 Uhr statt. In tiefer Trauer: Margarete Langstroff, geb. Strauch und Sohn. Im Dienst für Führer und Volk verschied plötzlich und unerwartet am 15. November unser langjähriger Rechner und Geschäftsführer Herr Karl Werner. Seit 1931 bei unserer Spar- und Darlehnskasse tätig, haben wir in ihm einen aufrichtigen und ehrlichen Menschen kennen gelernt, der sich um unsere Kasse große Verdienste erworben hat - Wir werden seiner in Ehre gedenken. Spar- und Darlehnskasse Gießen-Wieseck. ___________________5181 l) 5185 D Bewerbung mit Lichtbild, Lebenslauf und Zeugnisabschriften unter 5180D an den »Gießener Anzeiger« erbeten. (j/\n intelligente Jungen mit guten Schulzeugnissen ! Zur „Schwarzen Kunst" Gutenbergs fühlten sich schon immer geistig bewegliche junge Menschen mit Gefühl für Form und Farbe hingezogen. Das gilt besonders für den Beruf des Schriftsetzers. Er ist Hand- und Kopfarbeiter zugleich. Unser gut eingerichteter Betrieb mit großer Setzerei stellt zum 1.flprilio4i Schristsetzerlehrlinge mit guter Schulbildung ein, die das vielseitige Handwerk des Schriftsetzers erlernen wollen. Die Ausbildung erfolgt durch bewährte Kräfte. Langjährige Erfahrung in der Lehrlingsausbildung und fachliches Können bieten volle Gewähr, daß tüchtige und strebsame Leyllinge gründl.ch ausgebildet und gefördert werden. Neben der Berufsschule sorgt die betriebliche Lehrlingsschulung'für ein vielseitiges theoretisches Wissen zur Erläuterung und Vertiefung der praktischen Kenntnisse. Gute Beherrschung der deutschen Sprache und Rechtschreibung und geistige Beweglichkeit sind Voraussetzung. Ein anständiger Charakter und kameradschaftliche Gesrnnungdind ebenfalls Vorbedingmrg. Wer in diesem schönen Beruf etwas leistet, sich vielseitiges fachliches und allgemeines Wissen aneignet und strebsam ist, hat gute Möglichkeiten des Borankommens. Bewerber melden sich unter Vorlage von Schulheften und -Zeugnissen in der Srühlschen Universttätsöruckerei «Sießeo, Schulstraße 7/9 Sauberes MemMen oder tüchtige Wau auch für halbtags bei gutem Lohn gesucht. 5179D Homuth, Ludwigstr. 61 I. | Mietgesuchej Suche 5-6'Zilliiner- MNIW mit Bad in gut. 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November 1940 sind bis auf weiteres die Dienststellen des ErnäHrungs- und Wirlschaflsamles für den Publikumsverkehr wie folgt geöffnet: 5188D 1. die Dienststellen des Wirtschaftsamtes werktäglich von 8 bis 13 Uhr; 2. die Dienststellen des Ernährungsamtes, und zwar: a) Ausgabestelle für Reisemarken und Urlauberkarten und Stelle für An- und Abmeldungen für die Lebensmittelversorgung von 8 bis 12 und 14^9 bis 18 Uhr, samstags nur von 8 bis 13 Uhr; b) alle übrigen Abteilungen werktäglich von 8 bis 13 Uhr. Gießen, den 18. November 1940. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. ErnäHrungs- und Wirtschajtsamt. Uhrmachermeister Seltersweg 47 <3430 1 Ruf Nr. 2373 Die ILiUdie Arbeitsfront NSD. „Krall durch Freude" Heute Montag im Gloria-Palast, Gießen: *7e5tlic/ie4 Kabaiatt mit Kall J^aakalt undlainem £n5em Gle Prosp.d.Chem.Lab. j Schneider,Wiesbaden Mündlich können Sie es nur wenigen sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sie es allen Anfang 19 Uhr Eintritt RM. 1.- bis 3, Eintrittskarten sind in derV erkaufsstelle Selters weg 60 und ab 18 Uhr an der Abendkasse erhältlich. Ruf 2141. 5178 D Gießen - Bahnhofstraße 49 - Ruf 3941 JUgASTRA und schreibt Vorführung kostenlos u.unverbindlich Hämorrhoiden sind heilbar auch b.schw. Fällen Nr. 273 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhessen) Montag. 18. November M0 Diamantene Hochzeit in Langsdorf. Leihgestern im Zeichen der Doikstumsarbeit t»ann?" gabelt sich das Gespräch schon im Hausflur. Die Manner kommen mit einem freundlichen Blick er- Hemeinde. Giehen-Klein-Linden durch die NSG. „Kraft durch Freude" am gestrigen Sonntag den Verwundeten in den Gießener Lazaretten wieder einige frohe Stunden bereiten. In einem Durnofhen. Tagesfalenber für Montag. Der Feldwebel in einem Infanterie-Regiment ^ritz M o r n e w e g , der die Kämpfe im Westen mitgemacht hat, wurde zum Leutnant befördert. 3um Eisernen Kreuz N. Klasse erhielt er jetzt auch i>as Eiserne Kreuz I. Klasse. — Unteroffizier Han- hrieb Jung in der Luftwaffe wurde zum Feldwebel befördert. _________' Am gestrigen Sonnta, des Gasthauses „Zum 5 . eine Arbeitstagung der Volkstumsgruppen Leihgestern und Ober-Roßbach statt, zu der neben dem Kreisgeschäftsführer Weber als Vertreter der Kreisleitung und dem Kreisdienststellenleiter der RS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" S ch e°m e l, dem Ortsgruppenleiter Will und dem Bürgermeister Hasselbach die Angehörigen der Frauenschaft, des BDM. und der HI., die Eltern der zur Dolkstumsgruppe gehörenden Burschen und Mädchen und viele weitere Volksgenossen erschienen waren, sodaß der Saal bis zum letzten Platz besetzt war. Um 15 Uhr eröffnete die Musikjchar die Veran- taltung mit einem Musikstück. Dann führte der Schöpfer und Leiter der Leihgesterner Volkstumsgruppe, der bekannte Heimatdichter Georg Heß, eine Leihgesterner Gruppe, die einschließlich der Sing- und Tanzgruppe etwa 45 Personen zählt, owie die Volkstumsgruppe Ober-Roßbach in einer Stärke von etwa 30 Teilnehmern mit dem Liede „Wenn alle Brünnlein fließen" zum Auftanz ein. Die beiden Gruppen wurden von den Besuchern mit großem Beifall empfangen. Nachdem der Kreisdienststellenleiter von „KdF." Schemel die Bedeutung der Tagung gewürdigt und dabei betont hatte, in welch vielseitiger Weise sich die Volkstumsgruppe Leihgestern bisher schon in den Dienst der deutschen Volkstumspflege gestellt und damit wohlbegründeten Anspruch auf dankbare Anerkennung erworben hat, insbesondere auch durch ihre Mitarbeit bei der Betreuung unserer Verwundeten in den Lazaretten, folgte die Abwicklung des Arbeitsprogramms der Tagung, die in Georg Heß den gewohnt geschickten Leiter der Darbietungen hatte. Einleitend erklang als Auftakt unter Begleitung eines Streichorchesters aus 80 jugendfrischen Kehlen das erste Lied „Deutschland, heiliges Land", das mit lebhaftem Beifall ausgenommen wurde. Hierauf zeigte die Volkstumsgruppe Leihgestern Ausschnitte aus ihren vielseitigen Darbietungen, mit denen sie bei der Betreuungsarbeit in den Lazaretten den Verwundeten schon viel Freude bereitet hatte. Neben einer Reihe von frischen, schneidig und klangschön gesungenen Soldatenliedern, teils Frohe Stunden für unsere Verwundeten. Das Oberkommando der Wehrmacht ließ perament gemäß in mehr oder weniger starkem Maße aufschloß und sich von der Podiumsbefangenheit zu lösen vermochte. Es li"gt ein wichtiges, nicht zu unterschätzendes erziehliches Moment in diesem öffentlichen Musizieren. Der einzelne muß hier sein Ich beherrschen lernen und als gänzlich seiner Sache hingegeben vor einem größeren Kreise bestehen ohne eine gewisse Scheu und hemmende Zurückhaltung. Umso wohltuender berührte es, daß sich jeder einzelne in Natürlichkeit und Selbstverständlichkeit gab, und jeder konnte so mit seinem mehr oder minder großen Können sogleich Anschluß zum Hörer gewinnen. Und das erscheint wohl als erstrebenswertes Ziel des Musizierens. Dem Bemühen aller an der Aufführung Beteiligten, ob als Ausübende oder Erziehende, wurde dankbare Anerkennung der zahlreich Erschienenen zuteil. Dr. Hermann Hering. cxo Langsdorf, 18. Nov. Am 19. November begeht der hiesige Landwirt und Wagner Philipp G e o.r g K l e i n k u r t I. mit seiner Ehefrau Elisabeth, geb. Roth, das seltene Fest der diamantenen Hochzeit. Der Jubilar Mtt 85, die Jubelbraut 83 Jahre. Sie erfreuen sich noch verhättnis- mäßiger Rüstigkeit, wenn auch etliche Altersbeschwerden vorhanden sind. Das Ehepaar ist kinderlos. Herr Kleinkurt entstammt, wie das „Langs- dorfer Heimatbuch" berichtet, einer Familie mittlerer Bauern, die seit einem Vierteljahrtausend unter uns wohnen. Um das Jahr 1690 heiratete Adam Kleinkurt aus Kirchberg in Niederhessen in eine inzwischen erloschene Langsdorfer Familie. Da er aus Kurhessen stammte, nannte man shn den „Hessen". Da sein Sohn das Bäckergewerbe betrieb, nännte man die Sippe im Dorfe fortan „Hessen- Bäckers", eine Bezeichnung, die noch besteht. Die Nachkommen des alten „Hessen" breiteten sich in der Folgezeit im Dorfe aus und entsandten ihr Blut in sehr viele Stämme der Gemeinde. Die Diamantbraut ist zwar gebürtig von Ober-Bessingen, aber sie entstammt auch aus altem Langsdorfer Blut, der Sippe Roth, die zu unseren allerältesten Familien gehört. Ihr Vater Hans-Georg Roth, der nach Ober-Bessingen heiratete, hatte den badischen Feldzug von 1849 mitgemacht. Wir wünschen den beiden Alten, die sich allgemeiner Wertschätzung erfreuen, noch einen langen friedvollen Lebensabend. (Aufnahme: Privat.) Diamantene Hochzeit in Grünberg. + Grünberg, 18. Nov. Am Dienstag, 19. No- vember, begehen Sie Eheleute Andreas Wagner und Anna Martha Wagner, geb Kornmann, das seltene Fest der D i a m a n t e n e n H o ch z e i t. Von dem Jubelpaare, das sich noch guter Gesundheit erfreut, steht der Mann im 84. und die Frau im 80. Lebensjahre. Sie stammen beide von Leidenhofen im Ebsdorf er Grund. Ihr Familienkreis besteht aus 3 Kindern, 10 Enkeln und 5 Urenkeln. Don der Universität Gießen. Von der Pressestelle der Ludwigs-Universität Gießen wird uns mitgeteilt: Der Führer hat dem ordentlichen Professor Dr. Dr. med. vet. h. c. Curt Krause in der Vete- Diehzählung statt. Die Ergebnisse dieser Viehzählung bilden die Grundlage wichtiger Maßnahmen zur Regelung der Enährung. Deshalb liegen einroand- freie, richtige Angaben sowohl im Interesse der Gesamtheit der Bevölkerung, als auch der landwirtschaftlichen Erzeuger und der einzelnen Tierhalter. Bei den seitherigen Nachprüfungen der Viehzählungen, die in einzelnen Gemeinden durchgeführt worden sind, hat sich im allgemeinen eine gute Uebereinfrimmung der Nachprüfungsergebnisse mit den Zählung sergebnissen gezeigt; nur hat die Einreihung der Schweine in die verschiedenen Altersklassen in manchen Gemeinden nicht gestimmt. Vielfach haben nämlich die Schweinehalte'r, die sich Ein- legekhroeine gekauft haben, das Alter dieser Ein- legeschroeine zu gering angegeben, indem sie statt des Alters die Zeitdauer Ser Haltung im eigenen Betriebe zugrunSe gelegt haben. Die Zähler müßen deshalb alle Tierhalter auch, auf die Notwendigkeit der richtigen Altersangabe besonders aufmerksam machen, weil sonst falsche Schlüsse aus den Zählungsergebnissen gezogen werden, die sich auch nachteilig für die Erzeuger auswirken können Es ist gerade im Kriege besonders wichtig, unbedingt zuverlässige Unterlägen zu erhalten. Deshalb sind auch fahrlässige falsche Angaben unbedingt ;u vermeiden. Die Zähler müssen sich durch persönliche Besichtigung der Ställe von der Richtigkeit der Angaben überzeugen. Aus der Gtadi Giehen. Der alte Dorflehrer. So um die fünfzig Jahre ist es her, da zog noch < in junger Schuloerwalter in das wachsende Dorf ein. Er wohnte in einem Stübchen des Schulhauses, inb ein benachbartes Bauernhaus nahm ihn in die Host, für wenig Geld. Man ließ ihn, der auch einem Zauerngeschlecht entstammte, unbefangen in die Familie hineinwachsen, und da sie nebenbei auch eine Wirtschaft betrieb, wurde ihm bet fröhlicher Runde ugleich auch die Dorfgemeinschaft vertraut. Nach 3ahr und Tag konnte er bleiben, brachte seine Braut ns Dorf und machte sich ansässig. So ist er im Hamps Ses Alltags alt und grau geworden, aber eine Straft gehört, wenn auch nicht mehr der Schule, wch nach wie vpr feiner Dorfgemeinschaft, zumal jetzt in der Kriegszeit. Mancher Gang muß da zu den Bauern und Land- oirten gemacht, bei Arbeitswetter aber, wenn nur )ie Großmutter das Haus hütet oder Sie Tür gar ,erschlossen ist, teilweise auch wiederholt werden, llnd da über die Hälfte der Dorfbewohner einmal rinärmedizinischen Fakultät der Universität Gießen die Genehmigung zur Annahme des Komturkreuzes des Königlich bulgarischen Zivilverdienstordens lanachmittag fand im Saale Löwen" in Leihgestern Iiieid) zur Sache, und dann leuchten gelegentlich vchulerinnerungen in den wetterharten Gesichtern iuf. „Weasseses noach, mir rooarn die ierschte, däi -»ei Säi eon die Schul' foame. Do sollte mir kloane ftänter u'ns aach ernol Schnieball met Ihne werfe, »lich hu'n Ihne Soarnoals be Zwicker vo'n de Noase eroabgewoarfe. Weasseses noach", lacht er, „Säi fru’n rn'rsch oawer ean kaa'rn Fall noachgedrah'n!" Lin anderer, zugeheiratet aus einem Nachbardorf, meint mit einem spitzbübischen Lächeln zu seiner Frau: „Doas eas der Mann, vo'n dem de alsemoal >ei'n Hieb' tritt hoast!" „Doas eas oawer näit wuhr!" bekräftigt sie im Ton ehrlicher Ueberzeu- jung, „de Herr Lehrer hoat immer gesaat, grüße {Marercher derf m'r näit mih se schloan brauche, «ach noach, wann die Bouwe debei sei'n. Nor roann sich aa’n goar näit geame wollt', mußt' se iad) emoal aa’n hu'n, gelle Herr Lehrer!" Ein Dritter konnte nicht vergessen, daß er einmal unschuldig bestraft worden sei. „Die Uonnerdörfer Mari rooar chould droan", lüftet er den Schleier der Vergangenheit und lächelt in befriedigter Rache: „Aich hu'n »aroer aach kaa'n amoal uff e ere Kirmes mit däre Wann fängt ein Kind an zu lachen? Wenn man die stolzen Eltern danach fragt, namentlich bei einem Erstling, so wird die Antwort häufig lauten: gleich in den ersten Tagen har es uns angelacht. Sie können sich das erste Verziehen der Gesichtsmuskeln nicht gut anders deuten. Ein ungarischer Kinderpsychologe hat es sich aber zur Aufgabe gemacht, das Lachen seines Kindes zu studieren, und er hat das erste deutliche Lachen am 39. Tage nach der Geburt festgefhellt. Es war ein Lachen des Behagens, als das Kind ausgenommen wurde, um seine Nahrung zu bekommen. Ueberhaupt wird das erste Lachen stets durch die Nahrung ober die Erwartung der Nahrung ausgelöst. Im Alter von 10 Wochen erwidert dann das Kind das Lachen der Eltern durch ein eigenes. Die nächsten Formen des Lachens treten beim Anblick eines glänzenden oder lustigen Gegen- standes, bei einer plötzlichen Ueberraschung ober beim Kitzeln auf. Nach sechs Monaten zeigt bas Kind zuerst einen gewissen Sinn für Komik, indem es den Mund freundlich verzieht, wenn man dieser.- ben Worte häufig und in verschiedener Tonart wiederholt. Nach sieben Monaten lachte das Kind des Professors, als die Mama plötzlich mit einem aus Papier gefertigten Dreispitz auf dem Kopf vor bas Kleine trat. In diesem Atter wird ein Lächeln auch gebangt!" Frauen räumen zuerst einmal auf unb sprechen ,on ihrer Arbeit unb ihren Sorgen. Die Kleinsten iuf bem Wickeltisch, in ben Kissen ober schon im Sportwagen müssen im Stolz der Minute vorsttam- Zeln, was sie alles schon können, währenb bie Größeren in verhaltener Neugierde ben fremben Besuch Umkreisen unb bie Mutter bie Spannung löst. LSeatl) ’r, doas rooar mein Herr Lehrer!" Und t»ann erzählen alle, jung und alt, von ihren Soldaten, zeigten ihre Bilder und Feldvostbriefe, der Anteilnahme des alten Lehrers gewiß, der sie ja jchon von der Schulbank her kennt. Von'Saat zur Ernte wird ihm so die Nachfrage bei den Bauern inb Landwirten immer zugleich aud) ein Gang durch seine eigne Lebensernte im Dienst an^femer Ijeine Schüler waren, geht es bei den Nachfragen im mehr als bie nackten Zahlen von Bestellungs- lächen, Nutztieren aller Art, Ernteschätzungen, ! Ernteerträgen, Ablieferungsquoten u. ä. „No, bo frimmt joa e frimber Besuch! Woas brenge Säi schon burch bloßes Erkennen bestimmter Personen hervorgerufen. Zwischen bem 8. unb 12. Nttmat erscheint bas Lachen der Befriedigung, wenn bas Kinb zum erstenmal etwas gekonnt hat, zum Beispiel allein stehen. Erst viel später jeboch wirb ein Lachen ausgelöst burch irgenbein Mißgeschick eines anberen, also burch Schabenfreude. Das Söhnchen des Professors brach im Alter von 17 Monaten in ein lautes Gelächter aus, als bie Mama über eine Bank stolperte. C. K. NSG. „Kraft burch Freube": 19 Uhr im Gloria- valast, Seltersroeg: Ein Meisterabenb froher Unterhaltung. — Gloria-Palast, Settersweg: Nachmittagsvorstellungen „Das fünbige Dorf". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Wie konntest bu, Veronika". — Oberbessischer Kunstverein: 17 bis 18 Uhr Ausstel- !ung W. Imkamp im Foyer des Stabttheaters. Leihgestern unter Leitung seines Chormeisters, Musiklehrer Heinrich Blaß, Sie oerrounbeten Sol- baten mit bem Vortrag schöner Männerchöre, bie in vortrefflicher Weise zu Gehör gebracht würben und mit Recht starken Beifall fanben. In einem anberen Lazarett war es die Volkstumsgruppe Leihgestern unter Leitung von Georg Heß, diesmal verstärkt durch eine Instrumentalabteilung und ein Mädchenquartett der Volkstumsgruppe Ober- Roßbach, die den Verwundeten eine frohe Dormit- tagsstunde bereitete. Dabei wurden den mit großer Aufmerksamkeiten folgenden Lazarettinsassen neben Volksliedern der Singschar und des Mädchenquartetts noch reizende Darbietungen der Volkstanzgruppe und musikalische Unterhaltung geboten, vor allem aber war es auch Georg Heß selbst, der durch seine Heimatdichtung die Vortragsfolge in bester Weise bereicherte. Auch hier dankten die Verwundeten unb ihre Betreuer allen Mittvirkenben mit starkem Beifall, ben Feldwebel Stumpf als Sprecher des Lazaretts in paffenden Worten zum Ausbruck brachte. Ortszeit für den 19. November. Sonnenaufgang 8.54 Uhr, Sonnenuntergang 17.26 Uhr. — Monbuntergang 12.07 Uhr, Monbaufgang 21.31 Uhr. sie hier in Gießen ein Ehrentag, ein Bekenntnis zur Gemeinschaftsarbeit. Die verfchiebenartigsten Formen ber Hausmusikpflege würben hier einem weiten Kreise geöffnet. Währenb ber erste Teil ber Vortragsfolge sich Werken aus bem Barockzeitalter roibmete mit ihrer feingliebrigen unb geistig stark gefügten Kunst, war ber Hauptteil bem ©ebenfen Franz Schuberts (geft. 19.11.1828) geweiht. Mit Recht konnte Franz Schubert in ben Mittelpunkt gestellt werden, denn gerade er bezeugt das gesellige Musizieren im deutschen Bürgerhaus. Wir wissen von Ser Quartettge- meinschaft in feinem Elternhause, von ben Zusammenkünften mit seinen Freunben, wie hier aus der Form edler Geselligkeit die zahllosen Tänze und Klavierstücke herauswachsen, Sie schönsten Gaben für unsere deutsche Hausmusik Aus dem Bedürfnis des gemeinsamen Musizierens heraus hat Schubert zumal für das vierhändige Klavierfpiel eine große Zahl von Originalroerfen geschenkt, während man bei dieser Art sonst meistens auf arrangierte größere Werke zurückgreifen mußte. Und dazu bei reiche unerschöpfliche Born feiner unsterblichen Lieber. Soviel einzelne Schüler auch bas Pobium betraten, ein jeder zeigte sich frei vom Gewollten, Anstubierten, jeder musizierte von innen heraus gemäß feinen Gaben unb seiner Aufschlußfahigkeit. Der Wille zum Musikalischen war geweckt unb entwickelt worben, unb bas Hingegebensein an die Musik war bie beste Bestätigung bafür. Kamen vornehmlich in bem ersten Teil bie Streicher im Ensemble bzw. in Verbinbung mit bem Klavier zu Wort (hier sei bas Trio von Bach unb bie Sonate von Hänbel besonbers herausgehoben), so würbe Schuberts Werk von allen Seiten her beleuchtet. Ein Streichquartett bot bie Variationen „Der Tob und bas Mäbchen" unb bas barauffolgenbe Scherzo. Eine Sopranistin ließ zahlreiche Lieber lebenbig werden und ermöglichte fo einen kleinen Einblick in Schuberts Liedwerk. Unter den Geigerinnen hoben sich besonders die Spielerinnen ber A-moll=<5onate unb bes Reigens durch persönlich betonte Wiebergabe unb ausgesprochenes, geförbertes Talent heraus. Es war auffällig, baß diesmal bie Zahl ber Mäbchen überwog. Interessant war es zu beobachten, wie sich der einzelne seinem Typus und Tem- Konzert $um Tage der deutschen Hausmusik In unserer Zeit, bie von jebem vollste Einsatz- h-ereit'jdjaft aller Kräfte forbert, kann unb soll ge- r abe Sie Hausmusik zum „ruhenden Pol", zum Dro- ment ber Besinnung werben. Sie vermag ben Meuchen bie Möglichkeit zu innerer Einkehr zu geben, ur Zwiesprache mit bem Schönen, bas uns bie großen Neister geschenkt haben. Sie kann ben einzelnen auf- :id)ten und ihm Augenblicke des Gehobenfeins er- lnaglichen, ber Entspannung unb ber Befriebung. Sie kann zum stärkenden Quell werben, unb so er- g uidt, wird der Schaffende mit, neuen Kräften ben Erfordernissen bes Tages gegenüberstehen. Und ^elleicht gerade heute, wo die Gelegenheit zu außer- I djen Vergnügungen für manchen beschränkt er- cheint, findet er in ber Hausmusik Gelegenheit zur ;; gen en Betätigung, zürn eigenen Erleben. Gar mancher, ber in ben vergangenen Tagen fein Kon- r en aus früherer Zeit vernachlässigte, ja, es gar ver- Hmmern ließ,wirb jetzt wieber wach unb finbet Freude c-m Mitgestalten, er frischt frühere Kenntnisse wieder auf. Die Kräfte- der jungen Generation regen |Ld) unermüdlich, selbst manche scheinbare Unbe- t uemlichkeit • roirS überwunden, das Ziel lockt und !aßt die Kräfte wachsen. Immer wieder aufs neue üirb der Blick aufs eigene Musizieren gelenkt, ob :on der Reichsjuqendführung her, ob von der Schule, fei es durch Kameraden, bie schon etwas t-rreidü haben, bie schon etwas können, fei es burch He Bebürfnisse bes häuslichen Musizierkreises stets :-ber fällt dem Privatmufikerzieher hier die Aufgabe m. den Weg zum Ziele zu führen, die Anlagen zu ! siegen, zu wecken, zu hegen und zu fordern. Mit welch hoher Verantwortung die Musikerzieher) der Kreismufikerfchast Gie- h e n in ber Reichsmusikkammer bieser Pflicht nach- timmt, bafür würbe bie in Verbindung mit ber !LS-Gerneinschaft „Kraft durch Freude oeransta - i®te Feier zum Tage der Deutschen Hausmusik Z tinem sprechenden und bestätigenden Zeugnis. . in gemeinsames Ziel ausgerichtet, ine einzelnen Erzieherpersönlichkeiten der i^ch'chaft (iifammengefunben, unb so wurde dieser Tag snr Zeitschriften. — Im Novemberheft der Zeitschrift „D i e Kunst" (Verlag F. Bruckmann, München) widmet Fritz Hellwag dem Bildhauer Hugo Lederer Worte des Gedenkens. Gute Abbildungen zeigen einige andere weniger bekannte Arbeiten des genialen Künstlers. Zum 90. Geburtstag von Heinrich von Zügel gibt Christoffel einen Abriß über Leben und Schaffen dieses Malers, ber mit feinster Farben^ Öeine wunderbare Verbinbung von Tier und jaft barzustellen vermag. Vorzügliche Repro- buttionen einiger ber einbruckvollsten Werke sind beigegeben. Willi Geiger berichtet von den Möglichkeiten ber Freskomalerei. Der fünfzigste Tobestag Ferbinanb von Rayskis veranlaßt Hans Posse, Leben unb Schaffen biefes sächsischen „Malerkavaliers" näher zu betrachten, ber einer ber Mit- begrünbtt eines mobernen malerischen Realismus ist lieber bas Schaffen Johann Heinrich Ram- bcrgs, nach Chobowiecki ber erfolgreichste Illustrator seiner Zeit, gibt Dieter Körber eine lieber- sicht. M. H. Schilling berichtet von einem Wohn- yausbau bes Stuttgarter Architekten Darius. Hans Franke widmet dem jüngst verstorbenen Fritz Stock- mayer einen Aufsatz. Seine feinen Bemalungen auf Porzellan zeigen eine zarte Pflanzenwelt, die für bas Rosenthal-Porzellan typisch geworben ist. Tierplastiken bes Kölner Golbschmiebes Karl Berthold gemahnen an Vorbilder aus romanischer Zett. Dr. K. Hüseler führt zwei Zimmer im Biebermeier-. ftil im Museum für Kunst und Gewerbe in Ham- bürg vor. Zwei Wohnhäuser bes Architekten Rudolf Krüger, Saarbrücken, die sich gut in bie Landschaft einfugen und ein kleines Wohnhaus von Architett ^ritz Glantz, Berlin, beschließen das reichhattig« einstimmig teils mehrstimmig, konnte man alte und schöne Spinnstubenlieder hören, die durch passende Verbindugsworte in Gedichtform von Georg Heß sinnvoll und geschickt aneinanbergefügt waren. Besonbere Freude löste ein Dialog in Munbart „Stoadt un Lanb — Hanb ean Hanb" aus, ber von Georg Heß mit einem neunjährigen Mädchen in alter Hüttenberger Tracht gesprochen würbe. Der Beifall ber Hörer steigerte sich noch, als ein Mädchenquartett ber Volkstumsgruppe Ober-Roß- bach unter Leitung ihres Gruppenleiters Lehrer Heller mit schönen Löns-Liebern aufroartete. In ben anschliehenben Volkstänzen ber Volkstanzgruppe würbe gezeigt, wie vielseitig unb abwechslungsreich bie Volkstänze in ihren Figuren getanzt werben können, unb baß babei bie Orb- nung in bem Gemeinschaftstanz jebem Tanzpaar bie Verpflichtung auferlegt, sich in bie Gemeinschaft einzufügen. Georg Heß zeigte, baß es nicht nur eine aufeinanber eingetanzte Tanzgruppe fein muß, bie solche Tänze tanzt, fonbern baß im georbneten Kreis- unb Runbtanz mehrere Kreise tneinanber- gefügt einen ganzen Tanzplatz ausfüllen können. Wenn im Verlaufe ber Darbietungen bie schönen alten Dolkslieber, z. B. „Im schönsten Wiesengrunde" ober „Ein Jäger in bem grünen Walb", von ber Gruppe angestimmt würben, roare^i bie Besucher so begeistert unb mitgerissen, baß sie alle in ben Gesang einstimmten. Daburch würbe bie Arbeitstagung zu einem wirklichen Dorfgemeinschafts- t d g , ber in feiner arteigenen unb Hobengebunbenen Ausgestaltung für alle Teilnehmer zu einem schönen Erlebnis würbe Als um'iS Hhr die Singschar Leihgestern bas Abschiebslieb „Heim woll'n wir gehn" anstimmte, konnte man auf ben Gesichtern ber Besucher beutiid) erkennen, baß ihnen bie schöne Veranstaltung viel Freube bereitet hatte unb der Schluß viel zu früh kam. Die anerkennenswerte Arbeit der Volkstumsgruppen trat bei dieser Veranstaltung wieder ins beste Licht unb zeigte vor allem auch bie große Aufgabe, echtes beutfches Volkstum in unsere Iugenb hineinzutragen, in überzeugenber Weise. Allen Mitwirkenden, vor allem aber Geora Heß, gebühren Dank unb Anerkennung für diese schönen Feier- stunben. Auf Anorbnung bes Reichsministers für Ernährung unb Lanbroirtschaft vom 3. Oktober 1940 fin- u , bet am 3. Dezember 1940 wieder eine allgemeine | Lazarett erfreute der Gesangverein „Lieberkranz’ teilt. Treudienst - Ehrenzeichen für Angehöriae der Universität. Der Führer hat den nachverzeichneten Angehörigen der Ludwigs-Universität Gießen das Treu- bienst-Ehrenzeichen verliehen. Der Rektor überreichte ben Besehenen bie Auszeichnung unb sprach ihnen gleichzeitig Dank und Anerkennung der Ludwigs- Universität-- aus: a) für 4Ojährige Dienst- z e i t: Operationsgehilfe Friedrich Becker, Badewär- ter und Masseur Ernst Ruckelshauß. Operattonsge- hilfe Karl Stork; b) für 25jährige Dienstzeit: Professor Dr. Otto Behaghel, Oberpfloger Arthur Feickert, Buchbindergehilfe Heinrich Fersch, Laboratoriumsgehilfe Wilh. Hottenbach, Regierungsinspektor Herbert Kraft, Krankenpfleger Wilhelm Leidner, Pfleger Theodor Philipp, Wärter Hermann Preußer, Krankenschroester Hanna 'Reiff, Maschinist Albert Schuck. Allgemeine Viehzählung am 3. Dezember. Zuverlässige Angaben sind erforderlich. . Gießen 13:8 (7:2). Zu -entern in jeder Beziehung vorbildlichen Spiel kam es in Hörnsheim. Wenn auch die Gießener wieder Ersatz einstellen mußten und Hörnsheim seine Einheit stark verjüngt hatte, gab es trotzdem spannende Momente, die einen guten Einblick in bas tatsächliche Können der beiden Gegner vermittelten. Hörnsheim gewann nicht ganz unverdient, weil es die bessere Stürme rleistung aufbrachte. Dv. Grüningen — Tv. Wetzlar 4:5 (3:1) Tv. Lang-Göns — Tv. Nauborn 13:3 (5:1) Tv. Atzbach — Tv. Garbenheim N 8:6 (3:3). Grüningen mußte Ersatz einstellen und hat, trotzdem es bei Halbzeit noch klar in Führung lag, die- - Steinbach, 16.Nov. Bubenhände haben in der Nacht zum heutigen Tage über den Radfahrweg Steinbach—Gießen unterhalb des Lumpmannsbrunnens ein Fichten st ämmchen gelegt. Die Folge davon war, daß mehrere Radfahrer darüber zu Fall kamen. Leider ist einer der Verunglückten, der Arbeiter Balser, so schwer verletzt, daß er mit einem Schädelbruch in die Klinik nach Gießen verbracht werden mußte. <£ Watzenborn-Steinberg, 16. Nov. Der 1. Mannschaft des FE. „Teutoni a" Watzenborn- Steinberg wurden in einer Feierstunde vom Vereinsführer Harnisch die von der Reichsführung des NSRL. verliehenen L e i st u n g s a b z e i che n für die Kriegsmeisterschaft der Bezirksklasse Gießen feierlich überreicht. Dabei würdigte der Vereins- Vunrgens, zrulyenoeaer unu -uie9e. « sichrer die hervorragenden Leistungen der Mann- überragte der Mittelstürmer Madsen, schäft mit Herstichen'Worten der Anerkennung. In l erfolgreich war. Verein Spiele Gew. Unentfch. Verl. Pkte. 05 Wetzlar 3 3 0 0 6:0 Naunheim 2 2 0 0 4:0 W.-Steinberg 3 2 0 1 4:2 1900 Gießen 2 1 0 1 2:2 Burgsolms 3 1 0 2 2:4 Luftwaffe 3 1 0 2 2:4 VfB.-Reichsbahn 2 0 0 2 0:4 Sportfreunde 2 0 0 2 0:4