Samstag, 15. jSonntag, 16. Juni MO ▲ w ä Samstag, 15. j GietzenerAnzeiger Der Wehrmachtsbericht vom Freitag Führerhauptquartier, 14. Juni. (DBB.) i sich der Galifia-Anhöhe zu bemächtigen, 3n l i n eben # Tanger von Spanien beseht. Einem englisch-französischen Handstreich zuvorgekommen. Madrid, 14.3unL (DNB.) Die spanische Regierung hat beschlossen, Stadt und Zone von Tanger militärisch zu besehen, um die Neutralität Tangers sicherzustellen. Areitagmorgen haben 1200 spanisch-marokkanische Soldaten Tanger beseht. Wie Agenzia Stefani ergänzend meldet, besetzte am frühen Morgen des Freitag ein spanisches Expeditionskorps von motorisierten Truppen, Kavallerie, Artillerie und Flak die internationale Zone und die Stadt Tanger. S e e - streitkräfte besetzten den Hafen der Stadt. Die Besetzung, die ohne Zwischenfälle verlief, wurde Wieder klingen die Glocken über deutschem Land, wieder wehen die Fahnen und künden unseren braven Soldaten Freude, Stolz und Dank des deutschen Volkes für ein beispiellos kühnes Unterneh- Kenya kommende feindliche Truppen am Morgen des 11. 3uni, von Artilleriefeuer und Bombern unlerftüht, von M o y a l e aus einen Angriff unternommen, der unter leichten Verlusten glatt abgeschlagen wurde. Anter den in unserer Hand ver- bliebenen Gefangenen befinden sich ein englischer Offizier und ein Unteroffizier. Unsere Luftwaffe hat Port Sudan, den Hafen und Flugplatz von Aden und den Hilfsflughafen von M o y a l e mit Bomben belegt. Zwei Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt. Feindliche Luftangriffe haben in Lrythräa leichten Sachschaden verursacht. Lin feindliches Flugzeug wurde abgeschossen. Die Gewißheit unseres Sieges. Berlin, 16. Ium. (DNB.) Der König von Italien und Kaiser von Aethiopien hat das Telegramm des Führers aus Anlaß des Kriegseintrittes Italiens folgendermaßen beantwortet: „Ich bin Ihnen sehr verbunden für Ihr freundliches Gedenken und für die herzlichen Worte, die ich aufs lebhafteste erwidere in der Gewißheit, daß die ruhmreichen Armeen Deutschlands und Italiens unseren treu verbundenen Völkern mit dem Sieg ein immer größeres Glück sichern werden, (gez.) Dittorio Emanuele." Der Duce hat in einem herzlichen Handschreiben an den Führer das Telegramm des Führers beantwortet. „itwi» H-It- K leiner, V ag geb§ 3talienisch-Oslafrika haben von Auch Frankreich fühlt sich verraten Dramatisches Kriegshehertreffen »irgendwo in Frankreich". ahm er \ f N;' i dann, M einigungj Linie bei Montmedy hat die ursprüngliche Absicht der französischen Führung, die Hauptstadt Frankreichs zu verteidigen, zunichte gemacht. Paris ist infolgedessen zur offenen Stadt erklärt worden. Soeben findet der Einmarsch der siegreichen deutschen Truppen in Paris statt. cm die Seite. Reynauds Regierung nach Bordeaux geflohen wurde abgeschlagen. 3m zentralen Miltelmeer versuchten feindliche A-Voote erfolglos, die Bewegungen unserer Flotte zu stören. Zwei feindliche U-Boote wurden getroffen und eins ernsthaft beschädigt. 3n Fortsetzung ihrer Aktion hat die Luftwaffe Flugzeugstühpunkte der Zone von Tunis wirkungsvoll mit Bomben belegt. Starke Angriffsaktionen wurden gegen den Flughafen hyeres durchgeführt, die dortigen Flugzeuge aus geringer höhe mit Rlaschinengewehren beschossen und sodann die militärischen Anlagen bombardiert. Weitere Angriffe wurden gegen die Flughäfen von Fayence in der Provence, sowie die militärischen Anlagen von Toulon durchgeführt. Lin Flugzeug ist nicht zurückgekehrt. Lebhafte Aufklärungstätigkeit über den feindlichen Stützpunkten und Gebieten. 3n 3talienisch-Rordafrika wurden feindliche, von Panzerwagen unterstützte Angriffe gegen unsere Grenzposten an der ägyptischen Grenze abgeschlagen, durch das prompte Eingreifen der Luftwaffe einige Panzerwagen zerstört, andere beschädigt. Sernsvrechanschluß 2251 Druck und Verlag: UnioerfttatsbrudereiB. trage Mui ln«. K’l d Wl wl 'M Niki .Htal M ta)tt $'l m(tl, I s d 3; y M irmQii | Nä W 46; ’M rete, M r 2; d hinter en . 93; Q labeth, m ?er L Straße J 'Hütte 81 Elise, d w.gchr aller, M AM Sd er M Schmal na, Mev He ? Rarie, M heißt es abschließend, werde sich nicht wiederholen, weil das gesamte Schlachtfeld der Marne bereits überschritten sei. Durch diesen neuen außerordentlich schnellen und großartigen deutschen Erfolg habe Weygand seine zweite vollständige Niederlage erlitten. Diese Niederlage, die durch die Nutzlosigkeit der ungeheueren Verluste des französischen Heeres noch schwerwiegender werde, stelle Weygand dem großen geschlagenen G a m e • von der spanischen Kolonie und der Mehrzahl der Eingeborenen mit begeisterter Freude ausgenommen, während die englischen und französischen Behörden und Kolonien aus ihrer Uebervaschung und Enttäuschung, die offen genug gezeigt wurde, kein Hehl machten. Die Besetzung ist beschlossen worden, weil Engländer und Franzosen einen Handstreich auf die internationale Stadt vorbereiteten. Wie Agenzia Stefani weiter aus Tanger meldet, haben die spanischen Truppen bereits die hauptsächlich st en strateaischen Punkte von Tanger und die Grenze Der Internationalen Zone besetzt. 190. Jahrgang tir.140 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter HeimatimBild DieScholle Monats-Berugsvreis: Mit4Beilagen.RM.1.95 Ohne Illustrierte * 1.80 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt men, das in hervorragendem Zusammenwirken aller drei Wehrmachtsteile nicht nur dem deutschen Operationsplan einen vollen strategischen Erfolg gebracht, sondern damit auch das politische Ziel in umfassendstem Sinne sichergestellt hat. Die deutsche Unternehmung zur Sicherung Norwegens hatte den Zweck, den Kriegsausweitungsstrategen der Westmächte eine gefährliche Waffe aus der Hand zu schlagen. Denn wie schon die Auspeitschung Finnlands in seinem Widerstand gegen die russischen Forderungen weit entfernt von allen uneigennützigen und moralischen Beweggründen nichts anderes war, als der Versuch, sich hier ein Glacis für die Abschnürung Deutschlands zu schaffen, so sollte nach dem für Paris und London überraschend schnell gekommenen Friedensschluß zwischen Finnland und der Sowjetunion eine Landung verbündeter Truppen in Norwegen nichts anderes als ein Umfassungsmanöver größten Stils gegen Deutschland einleiten. Ein Vorstoß durch Norwegen und Schweden an die Ostsee hätte Deutschland in einer höchst empfindlichen Flanke getroffen, er hätte zudem auch noch die Abschnürung der deutschen Industrie vom schwedischen Erz und vom baltischen Holz bedeutet. Durch einen Ueberraschungscoup seiner Flotte gedachte England, das des Einverständnisses norwegischer Regierungskreise gewiß war und deshalb keinen ernsten Widerstand zu fürchten brauchte, sich der strategisch wichtigen Küstenplätze Norwegens zu bemächtigen und alles für die Landung einer Stoßarmee vorzubereiten. Nur ein überaus schneller Entschluß und eine ihm auf dem Fuß folgende kühne Tat konnten dieses Vorhaben vereiteln, denn die britische Transportslotte, geleitet von zahlreichen Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Der zweite Abschnitt des gewaltigen Feldzuges im West en ist siegreich beendet. Die Wider st andskraft der französischen Horbfront i st zusammengebrochen. Die Seine abwärts Paris ist in breiter Front überschritten, Le Havre genommen. Auf der ganzen Front von Paris bis an die Waginot-Linie bet Sedan ist der Feind in vollem Rückzug. * An mehreren Stellen haben unsere Panzer- und motorisierten Divisionen die Rückmarschbewegungen durchstoßen und überholt. Dort floh der Feind unter Preisgabe feiner ganzen Ausrüstung. Von 3nfanterie-Divisionen wurde die Schuh ft ellung bei Paris durchbrochen. Vie feindlichen Kräfte reichten zum Schuhe der französischen Hauptstadt nicht mehr aus. Unferefieg- reichen Truppen marschieren seit heute vormittag in Paris ein. Oesilich der Warne ist Vitry-le-Franxois genommen, der Südrand des Argonnerwaldes erreicht. Der Höhenrücken 30 4 (Toter Mann) nordwestlich von Verdun wurde gestern abev.b gestürmt. Montmedy, der starke Eckpfeiler der Waginot-Linle, ist erobert. Der dritte Abschnitt der Verfolgung des Feindes bis zur endgültigen Vernichtung hat nunmehr begonnen. heute früh find unsere Truppen an der Saarfront auch zum Frontalangriff gegen die Waginot-Linle angetreten. Trotz Behinderung durch die Wetterlage griffen auch am 13. 3uni unsere Kampf-, Sturzkampf- und Zerstörerverbände zur Unterstützung des Heeres an vielen Stellen der Front in den Lrdkampf ein. Truppenansammlungen, Warsch- und Transportkolonnen im Rücken des Gegners wurden erfolgreich mit Bomben und Maschinengewehrfeuer belegt, umfangreiche Zerstörungen auf Flugplätzen, Bahnhöfen und Bahnlinien, besonders im Raume ostwärts der Marne, durchgeführt. 3m Küstengebiet von Le Havre gelang es, zwei Transportdampfer zu versenken, drei weitere erlitten Beschädigungen, darunter ein Schiff von 10 000 Tonnen. Flakartillerie versenkte nördlich von L e Havre sechs feindliche Transportschiffe, beschädigte drei weitere erheblich und zwang einen englischen Zerstörer zum Abdrehen. Die Verluste des Gegners in der Luft betrugen gestern 19 Flugzeuge: 3 wurden im Luftkampf, 3 durch Flak abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. 2 eigene Flugzeuge werden vermißt. Ein U-Boot versenkte am 13. 3uni den britischen Hilfskreuzer „Scotstown" von 17 000 Bruttoregisterlonnen, einem anderen U-Boot gelang es nördlich der Hebriden, aus einem Geleilzug mit stärkster Sicherung einen 1^000 Tonnen großen Transporter Herauszuschiehen und zu versenken. Flaggen heraus! — Giegesläuien. Berlin, 14. Juni. (DNB.) Aus Anlaß des großen Sieges der deutschen Truppen in Frankreich, der heute mit dem Einmarsch in Paris gefront wurde, sowie der siegreichen Beendigung des heloen- • mutigen Kampfes in Norwegen, befiehlt der Führer, Don heute ab in ganz Deutschland a u s die Dauer von drei Tagen zu f t a 9 9 e n. ,^5 rotl dies eine Ehrung unserer Soldaten sein. Breiter befiehlt der* Führer heute das Läuten der I l o ck e n für die Dauer einer Viertelstunde. Mimischer WchrmachlSverM Weitere erfolgreiche Aktionen der italieni- ichen Luftwaffe. — Feindliche Angrifss- versuche an der Alpenfront und in Afrrka abgeschlagen. — Bomben auf Port Sudan und Aden. Rom, 14.Juni. Der italienische wehr- machlsbericht vom Donnerstag Hal folgenden wort- , Kntt: Doe hauplquarlicr der Wehrmacht gibt b-konnl: Tätigkeit kleiner Abteilungen an einigen Abschnit- len der Alpenfront. Ein feindlicher versuch. Siegreicher Einmarsch in Paris. Völliger Zusammenbruch der französischen Front zwischen Aermel-Kanal und Maginot-Linie. — Rastlose Verfolgung. ** i die rni* f der ' nja0 d-" Jfr em v, j CÄ; K Annahme von Anzeigen Mr die Mittagsnummer bisL'/rUhrdes Vormittags Grundpreise für 1 mm Höhe bei Anzeigen von 22 mm Breite? Ps.,Tertanzeigen von 70 mm Brette 50 Pf. Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstaffelö Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 250/oMebr Ermäßigte Grundpreise Bädcranzeigen und behördliche Anzeigen von 22 mm Breite 6 Pf. r, ßina.t leringjtTcii reiner tzv chenplq! Schrein Älter 5rr itöber & ; Schm Lina, & 1; Seh Xu J4; Sir. eth, laut rter Ste 35; 6n ; Sonn!", Riegch'i SteinhM zenie, K ustraße 3 i mann, ® EliM | Maßt" >; Wagin 1 ette, M 53, Mr klise, M 1; WA •ijel, Nk- ionnenfltv ieis, * ligftraH Sihner, b a, Weh^ 94; WoLn Luise, fr igstraße 1. Mw nilie, »i.; Straße» Gieß" icht oer!- General-Anzeiger für Oberheffen «ietzen.^chAlstrahe 7-4 Neuyork, 14. Juni. (DNB.) Wie die Columbia Broadcasting Company aus Tours meldet, siedette die französischeRegierung am Freitag nach Bordeaux über. Aeues Alüchllmgselend in Südsrankreich. „Die Desorganisation wächst stündlich." Madrid, 15. Juni. (DNB. Funkspruch.) Von der französisch-spanischen Grenze wird gemeldet: In Südfrankreich treffen stündlich neueFlücht- l i n g s m a s s e n ein. Biarritz ist überfüllt, und es ist unmöglich, Unterkunft zu erhalten. Die Flüchtlinge kampieren zu Hunderten in den Straßen und auf den Plätzen von Biarritz, S t. I e a n - d e - L u z, H e n d a y e und anderen Städten, da die öffentlichen Gebäude, Theater und Kinos für Verwundete beschlagnahmt sind. An der Grenze treffen ständig Englände, Nordamerikaner sowie Franzosen ein, die nach Portugal weite r r e i s en. Französische Zeitungen sind nicht mehr eingetroffen, da die Postverbindungen nicht funktionieren. Der Eisenbahnverkehr in Südwest frankreich ist fast vollkommen lahmgelegt. Die Desorganisation w ä ch st stü n d l i ch , Anordnungen werden durch Gegenorder dauernd annulliert, so daß niemand mehr weiß, woran er sich halten soll. Selbst die englischen Flieger ließen Frankreich schmählich im Stich. Berlin, 14. Juni. (DNB.) Ein französischer Fliegeroffizier, ehemals Einflieger der Potez-Werke, der kürzlich in deutsche Gefangenschaft geriet, sagte bei seiner Vernehmung u. a. aus, daß nach seinen Informationen die englischen Lufteinheiten zum allergrößten Teil nach England zurückgeholt worden seien. Man habe dies englischerseits damit begründet, daß man die den französischen Einheiten zur Zeit in Frankreich noch zur Verfügung stehenden Flughäfen „nicht wegnehmen" wolle, und daß man den Einsatz der Bombenstaffeln ja auch ebenso gut von England aus vornehmen könne. .Die englischen Flieger geben für ihre Flucht aus Frankreich eine reichlich naive Begründung. Richtiger dürfte sein: Die Schläge der deutschen Luftwaffe in Belgien und Frankreich sind so vernichtend gewesen, daß das britische Luftfahrtministerium zur Verteidigung des eigenen heimatlichen Luftraumes auch den letzten britischen Flieger aus Frankreich zurückgeholt hat. Frankreich ist in der Luft, ebenso wie auf dem Lande, vonseinemenglischenVer- bündetenendgültigaufgegeben worden. Rom, 15. Juni. (DNB.) Stefani läßt sich aus Genf über einen am Donnerstag in Tours abgehaltenen Minifterrat berichten: Während der Sitzung des Ministerrates zeigte sich, so berichtet Stefani, eine starke Meinungsverschie- d e n h e i t zwischen Lebrun und R e y n a u d. Letzterer habe immer noch den Standpunkt Englands vertreten. Der Ministerrat habe zusammen mit der militärischen auch die politische und diplomatische Lage geprüft. Hinsichtlich der politischen Lage mußte er feststellen, daß im französischen Volk eine immer stärkere Welle des Hasses gegen England im Werden sei. Auf dem diplomatischen Gebiet habe er u. a. von der Nichtkriegführung Spaniens Kenntnis nehmen müssen. Lebrun, so heißt es in dem Bericht von Stefani weiter, werde das Verdienst zugefchrie- ben, gegenüber Reynaud und Weygand durchgeseht zu haben, daß Paris zur offenen Stadt erklärt wurde und so wenigstens vor der Zerstörung gerettet werden konnte. Lebrun habe Reynaud die Schuld an der derzeitigen Lage gegeben, indem er ihm zum Vorwurf machte, daß er am 7. 3uni nicht seinen Platz anderen Wännern habe räumen wollen, die weniger an den britischen karren gebunden waren. Reynaud habe fälschlicherweise behauptet, die Vereinigten Staaten seien bereit, sofort zu intervenieren. Von London sende inzwischen Churchill dem französischen Volk, das Kriegsmaterial und Soldaten brauche, schöne Botschaften und leere Worte. Allein am Donnerstag habe er zwei solche Botschaften gesandt. Die Tatsache, daß Reynaud trotz seiner Englandfreundlichkeit den englischen Rundfunkappell nicht verbreitet habe, wird mit der Stimmung der französischen Massen in Zusammenhang gebracht. Die Fahnenflucht Englands ist, wie die römischen Presse übereinstimmend von der französischen Grenze meldet, am letzten Dienstag im Obersten Kriegsrai von Marschall P 6 t a i n scharf kritisiert worden. In dieser Sitzung, an der außer Reynaud und Weygand auch Churchill und Eden teilnahmen, soll Marschall P6-- tain der Entrüstung des französischen Volkes gegen England in feierlicher Form Ausdruck gegeben haben. Churchill habe auf den Vorwurf der Fahnenflucht ausweichend in sichtlicher Verlegenheit geantwortet, er werde „um jeden Preis" neue Truppen schicken. „P 0 p 0 l 0 d ' I t a I i a" schildert in einem ausführlichen Sonderbericht über die gegenwärtige Lage an der französischen Front u. a. die dramatische Zusammenkunft, die sich zwischen den leitenden französischen und englischen Persönlichkeiten am Mittwoch in einer kleinen Stadt Frankreichs abgespielt hat. General Weygand habe in großer Erregung die Entsendung von w e • nigstens 300000 englischen Soldaten und vor allem Kriegsmaterial gefordert. Er erklärte, daß sich Frankreich im entgegengesetzten Falle absolut außerstande sehen würde, einem gigantischen Angriff Widerstand entgegenzusetzen, den der französische Generalstab zwischen A e r m elkanal und M i 11 e l m e e r für die nächsten Tage befürchtet. Das Blatt meldet weiter, daß verschiedene politische Kreise Frankreichs Reynaud am Montag vor Augen hielten, daß die fast vollständige Abwesenheit der Engländer von den Schlachtfeldern Frankreichs in einer für die Nation tragischen Stunde im Lande eine wahrhafte Haßwelle hervorgerufen habe, in die auch die Person des französischen Ministerpräsidenten einbezogen worden sei. Die berühmte Marneschlacht des Jahres 1914, so Führerhauptquartier, 14.3uni (ONB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:! — pöfiö. Oer völlige Zusammenbruch der ganzen französischen Front zwischen dem Aermel-Kanal und der Maginot- ----- -------- ---------- ----- TAGyHUDELH Michskriegssiagge auf 20 Maginoi-Panzerwerken. Montmedy in deutscher Hand. - Lieber Minen und Straßensperren unaufhaltsam vorwärts. schweren Einheiten der britischen Kriegsmarine, schwamm bereits auf dem Meere der norwegischen Küste zu. Es ist hier an der Zeit unserer Auf- klär un g, der politischen wie der militärischen, ein besonderes Wort der Anerkennung zu sagen. Denn ohne die rechtzeitige und umfassende Unterrichtung unserer leitenden politischen Stellen durch den hervorragenden deutschen Nachrichtendienst und die zuverlässigen Aufklärungsergebnisse der deutschen Luftwaffe hätte der schwerwiegende Entschluß zur Sicherung Norwegens nicht grade zu dieser Stunde gefaßt werden können, die uns den hinreichenden Vorsprung vor der britischen Aktion sicherte, und hätten die militärischen Maßnahmen bis weit hinauf nach Narvik, also quer durch das feindliche Operationsgebiet und fast unter den Augen der überlegenen feindlichen Flotte, ohne wesentliche Gegenwirkung nicht durchgeführt werden können. Die Norweger freilich leisteten in völliger Verkennung des Zweckes der deutschen Maßnahmen und im törichten Vertrauen auf die britische Hilfe an verschiedenen Stellen der deutschen Landung heftigen Widerstand, der mit dem Niederkämpfen der Küstenbatterien gebrochen wurde. War diese Landung selbst und der Massentransport der für die Besetzung bestimmten Truppen des Heeres durch die schmalen und schwierigen Gewässer des Kattegats und des Skagerraks wie in den engen Fjorden der norwegischen Küste ein besonderes Ruhmesblatt unserer Kriegsmarine, die damit alle ähnliche Landungsunternehmen der Seekriegsgeschichte weit hinter sich gelassen hat, so stellte die Bewältigung des ungeheuren Raumes Süd- und Mittelnorwegens Heer und Luftwaffe vor die denkbar schwierigsten Aufgaben, der sie sich indessen auch in dem noch winterlichen Klima des Nordens mit größter Bravour entledigten. Nun konnte auch die deutsche Infanterie zeigen, daß sie es ist, die den letzten Erfolg herausholen muß, und daß fie jeder Schwierigkeit Herr zu werden vermag. Wie einst deutsche Soldaten im Weltkrieg im heißen Wüstensand Mesopotamiens und der Halbinsel Sinai den Engländern entgegentraten und einen fremdartigen Raum unter die Gesetze deutscher Kriegskunst zwangen, so überwanden nun ihre Söhne die vereisten Felsschluchten, die verschneiten Gebirgszüge, die langgestreckten schmalen Täler mit ihren Wild- wassern und abstürzenden Geröllhalden Norwegens in stetem, zähem Kampf mit einem sich tapfer jur Wehr setzenden Gegner, der, mit der Natur des Landes innig vertraut, alle Schwierigkeiten des Geländes seiner Verteidigung dienstbar machte. Die Landung britischer Truppen in Andalsnes und Harstad und der Versuch, das vom Meer? aus von deutschen Streitkräften besetzte Drontheim von Norden und Süden her abzuriegeln, blieb eine überaus klägliche Episode in diesem Feldzug. Das Fiasko von Andalsnes, der Rückzug der Engländer durch das Gudbrandsdal und ihre Flucht auf die Schiffe wird immer in der Geschichte dafür stehen, wie ein groß- mäuliaes Hilfsversprechen Englands in der Praxis aussieht. Den deutschen Marsch nach Norden haben weder Engländer noch Norweger verhindern können. Durch unwegsames, hochalpines Gelände kämpften sich deutsche Truppen vorwärts, um den in zähem Avwehrkampf gegen vielfache Uebermacht ganz auf sich allein angewiesenen Kameraden in Narvik Entsatz zu bringen. Der erbitterte Kampf um Nar- vik, den Ausgangspunkt der Küstenbahn von den schwedischen Erzgruben, ist noch in aller Erinnerung. Unsere ostmärkischen Gebirgsjäger und Zer- störerbesatzungen, Fallschirmtruppen, Kampfflieger und Transporter-Piloten, die hier in zähem Ringen mit einem von allen Seiten immer wieder r leben! Und et fügte zur Lehre die Tat, als er uns dm Kathreiner gab. Dm Malzkaffee, der ihm zu Ehrm für alle Zeiten dm Namm Kneipp-Malzkaffes führt! Nicht allein, weil er so gesund ist, - auch weil er gut schmeckt, deshalb hat dieser Kathreiner im Laufe der Jahre so viele Millionm treuer und überzeugter Anhänger gewonnen! Ein guter Teil des deutschm Volkes ist mit ihm ausgewachsen! Und ist mit ihm groß gewordm! K> MM he Booib I Ausfuhr 1 lland, Un-1 aroien k en unter' nicht da- i Länden enzen ® t, jo bW a die Fei' ] mtritter' i9 DOßl zieht- zweifelt fibem M n W | >n oerbi’ | dein I was fflif Abl»i' n. ,o P°« >t> r«' ’ viel Ij; i und ff er Dolltl' ein W\ m r scho"; le# Wj : uik5 ’S*? aben "’b Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht vom Fall der französischen Hauptstadt in Lissabon. Auf dem großen Platz Lissabons stauten sich bte - ben Geschäftsstellen ber Zei« iuuUui, Mm diese sensationellste Kunbe mit eigenen Augen zu schauen. Allgemein wirb barauf hingewiesen, daß es diesmal ein „Wunder an der Marne" nicht geben werde, um so mehr, als die Reserven Frankreichs nur noch minimal sein dürf- Dutschlanb und' Italien mischten. Die Zahl der Llnehmer an dieser Demonstration wird auf Die Meldung über den Einmarsch deutscher Truppen in Paris wurde der schwedischen Oeffentlichkeit durch Extrablätter der Stockholmer Zeitungen be» kanntgegeben. Die Nachricht hat in der schwedischen Oeffentlichkeit tiefsten Einoruck gemacht. In militärischen und politischen Kreisen Schwe- dens unterstreicht man vor allem die ungeheure moralische Wirkung, die der Fall von Paris auf die Reste der französischen Armeen und auf das gesamte französische Volk haben muß, sowie den gewaltigen prestigemäßigen und f' " folg der deutschen Waffen, der in l v „ stärksten Widerhall finden muß. Frankreich ist töd- । lieh ins Herz getroffen, ist die übereinstimmende d-g Auffassung aller urteilsfähigen schwedischen Kreise. ragende aeniale strategische Führung der deutschen Armeen Ausdruck. „Wucht und Tempo unwiderstehlich/. Die Einnahme von Paris hat in der Schweiz die Bewunderung für die Präzision der deutschen Kriegsführung weiter gesteigert. Zugleich verstärkt sich der Eindruck, daß sick die Franzosen in einer hoffnungslosen Situation befinden. Das „Berner Tagblatt" weist besonders darauf hin, daß Frankreich die große Schlacht sozusagen allein auszufechten habe, „während die Herren Engländer nach dem Fall von Paris erklären, sie würden die Bundesgenossenschast ,bis zum Letzter? halten." Der „Bund" schreibt u. a., nichts ist besser geeignet, die Größe des deutschen Erfolges vor der ganzen Welt so sinnfällig und eindrucksvoll zu gestalten, als das Ereignis der Einnahme von Paris. Die „Wunder" von 1914 bis 1918 hätten sich nicht wiederholt. Nicht nur die Wucht der deutschen Angriffe, sondern auch ihr Tempo seien unwiderstehlich. Oer Eindruck in Holland und Norwegen Frankreichs Widerstandskraft ist gebrochen. Das ist der allgemeine Eindruck, den der Fall von Paris auf die holländische Oeffentlichkeit machte. Die Blätter, die die Nachricht vom Einmarsch der deut- schen Truppen in die französische Hauptstadt unter riesigen Schlagzeilen veröffentlichen, bringen gleichzeitig Betrachtungen über die ungeheure Bedeutung, die Paris in wirtschaftlicher und wehrwirtschast- licher Beziehung für Frankreich hat. Der Fall von Paris bedeute den Stoß in Frankreichs Herz. Die norwegische Oeffentlichkeit steht völlig im Banne des Falles von Paris. In politischen Kreisen sieht man darin den etftolgreichen Abschluß des ersten Abschnitts zur Niederringung Frankreichs. Die Welt müsse, so betont man in Oslo, diese Entscheidung der Waffen zur Kenntnis nehmen und feststellen, daß es ein zweites Marnewunder nicht gebe. Große Sensation in Portugal. z aus, die ihm für Deutschlands überwältigende Er» olge ausschlaggebend erscheinen. Diese seien: Zahlenmäßige Ueberlegenheit an Menschen und Material, die Bereitwilligkeit, beides auf breitester Basis und im Interesse schneller (Ent- ' cheidungen einzusetzen, glänzende Beherrschung der klassischen Regeln von Strategie und Taktik. Deuel fährt fort, man habe in letzter Zeit viel von der Rolle geredet, die sogenannte Geheimwaffen und angebliche „fünfte Kolonnen gespielt hätten. Aber je länger man kämpfe und beobachte und je häufiger man sowohl mit den reutschen Siegern, wie mit den alliierten Besiegten vreche, um so weniger geheimnisvoll erscheine dieser Krieg. Die Deu tisch en seien den West- möchten eben auf der ganzen Linie überwältigend überlegen. Geheimwaffen hätten kaum eine entscheidende Rolle gespielt. Ent- cheidend sei hingegen die Anpassung der modernen mechanischen Kriegsmittel an die an sich uralten Regeln der Taktik und Strategie. Die meisten deut- (ben Waffen seien England und Frankreich wahr- cyeinlich vekannt gewesen. Diele davon hätten sie ogar selbst besessen, wenn auch in ungenügenden Diengen und ohne genügende Kenntnis ihrer Ein- atzmöglichkeiten. Hitlers wahre Geheim- waffe sei seine klare Erkenntnis der Angriffsziele, seine fanatische Entschlossenheit, ie zu erreichen, die überaus zielbewußte Durchführung der Angriffspläne, kurzum: Intelligenz und Willenskraft. Das Schulwesen im neuen Osten. Oberregierungsrat Heckel vom Reickserziehungsministerium berichtet in „Weltanschauung und Schule" über die Schöpfung des für die deutschen Ansprüche notwendigen höheren Schulwe- e n 6. Selbstverständlich wurden die deutschen Privatschulen nach Uebernahme der Ostgebiete in die deutsche Verwaltung sofort als öffentliche Höhere Schulen übernommen. Es stellte sich aber heraus, daß sie bei weitem nicht ausreichten. Die Volksdeutschen Kinder, die polnischer Druck bisher zurück- gehalten hatte, strömten jetzt auf die deutschen Schulen. Weiter mußte gesorgt werden für die Kinder der Rückwanderer ober Zuziehenben aus bem Altreich, ber Baltenbeutschen und Rußlanbbeutschen, unter benen allein bie Baltenbeutschen über 3000 Kinder mitbrachten, die die Höhere Schule besuchen sollen. In den beiden Reichsgauen Danzig—West- preußen und Wartheland ist für die nächste Zukunft dieNeugründungvon fast 60 Hohe- ren Schulen geplant. Davon konnten etwa 40 Anstalten bereits eröffnet werden. Im Bezirk Kat- towitz bestehen von den für die nächste Zukunft geplanten 18 Höheren Schulen bereits 15 Anstalten (ohne Beuthen, Gleiwitz und Hindenburg). Zusammen mit den Schulen müssen zahlreiche Heime neu eröffnet werden, die bei der Weiträumigkeit der Ostgebiete und ben teilweise noch 'rmzuläng- lichen Verkehrsverhältnissen besonbers erforberlich sind. Zwei große Heimerziehunasanstalten in Turek unb Wreschen (Warthegau) sinb soeben eröffnet worben. Da bie Lehrkräfte sonst nicht ausreichten, mußten zahlreiche Lehrer aus bem Altreich unb aus Danzig herangezogen werben, obwohl bas Altreich kaum mehr in ber Lage war, Lehrer abzugeben. Todesstrafe für drei polnische Gewaltverbrecher. Das Posener Sondergericht verhandelte in Hohen- salza erneut gegen mehrere Polen, die im September v. H. schwere Gewaltverbrechen an wehrlosen Volksdeutschen begangen hatten. Die Angeklagten hatten in dem Dorf Eichtal an der Erschießung von 13 Deutschen durch polnische Soldateska mitgewirkt und anschließend die Gehöfte ber Deutschen geplündert. Ein Teil von ihnen hatte in Brandhöft schwere Ausschreitungen gegen bie Deutschen des Ortes angezettelt, wobei Der deutsche Landwirt Mutzte auf grausame Weise mißhandelt worden war. Das Sondergericht verurteilte drei der polnischen Banditen, unter ihnen eine Frau, wegen schweren bewaffneten Landfriedensbruches z um To d e und zwei weitere zu langjährigen Zuchthausstrafen. Hauptfchrtftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftletters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Poltttt, Feuilleton und Bilder: J.B Ernst Blumschein; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein: für Sport - Heinrich Ludwig Neuner. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzetgenletter: Han» Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nr.5. D« Bohnenkaffee, an ben man gewöhnt war, blieb aus. WaS sollte ihn ersetzen? Das Land war arm. seine Wirtschaft nahezu aller Mittel entblößt - wie sollte man diese Aufgabe meistem, die um so schwerer war, als sie gewissermaßm von heute auf morgen gelöst werden mußte. Bewundemswert ist, daß man trotzdem zu einer Lösung gelangte! Wurden doch damals die erften deutschm Kaffeemittel geschaffen! Der Malzkaffee kam später erst und als Ergebnis langer Arbeit. Zu einer Zeit, da Deutschland nicht mehr arm war und dementsprechmd in dm Mmschen das Verlangen erwachte, ihr Dasein besser zu gestaltm, natürlicher zu lebm, gesünder zu essm und zu trinken. ' i 1 JÄvllVS 0UIII I ***** I 9er» ön «i:nco ausbrachte, die sich mit Hochrufen auf >e Sich : Mdtlanb und Italien mischten. D'" Kix* Ne Nachricht von der Besetzung der französischen f^pfftadt durch deutsche Truppen hat auch in j ag ungeheuren Eindruck heryorgerufen. Ganz Edere S-deutAng mM Feststellung tes I Unverhohlen gibt man der" Bewunderung für bie Kö ta ÄÄJ ^ Leistungen ber deutschen Truppen und für die über. llfl'i'fjrer Spitze "Madrid, prangten im Flaggen-1 // Wuck und überall fanden spontane Freudenkund- OCUTfCpCtt luOnCtlCnOlQC. Mangen aus Anlatz der Besetzung Tangers durch 3n politischen Kreisen In Moskau und in der stzmfch- Truppen und des deutschen Einmarsches ganzen fowjetrussischen Oeffentlichkeit hat die Nach- ii Paris statt Die Zeitungen brachten Sanderaus- richt vom deutschen Einmarsch in Paris, in dem I lten heraus, die diese beiben Ereignisse in Schlag- man die Krönung der bisherigen deutschen Waffen- litten meldeten. In Madrid wurde ein großer De- erfolge und einen enffcheidercken Wendepunkt des Mistrationszug gebildet, dem sich Personen jeden!-»--—- -----«•------ t.-------- I P,»rs unb leben Berufes anschlossen. Die Menge tote begeistert: „Tanger ist unser! — Gibraltar | «ä es werden!" „Paris ist deutsch!" „Hoch Deutsch- i lao!" „Hoch Italien!" „Heil Hitler!" „Vivat Duce!" kate mit gleichen Inschriften wurden dem langen ; L vorangetragen. Mit zahlreichen Musikkapellen Ji Fahnen zog die Menge durch die Haupfftraßen Udrids zum Nationalpalast, wo sie Hochrufe auf und Begeisterung in Italien. I macht, obwohl man mit bem Fall ber französischen J v. ck v rei ., v , Hauptstadt bereits — allerdings nicht in so kurzer i KrE Kunkte Einmarsch der sieg-1 Zeit — gerechnet hat. Rückhaltlose Bewunderung «ihen deutschen Tnippen in Pans in ber 'taliem- für bie Führung, Solbaten unb Waffentechnik ber ^^^Leworden, auch schon I Ätschen Wehrmacht klingt aus allen Gesprächen. Spra blatt er bte . ^^waenstadt Wie die Telephonbirektionen in Belgrab unb Ag- !ol^ittelten, bie allergrößte Freude unb ram mitteilten, waren bie Ortsleitungen in beiden Itie'ien Eindruck hinterlassen hat. Jubel und Be- Städten 20 Minuten lang nach der Sendung des gtrterung erfaßte bie Bevölkerung der Millionen- deutschen Rundfunks, bie von zahlreichen Politikern fjalt Rom; denn jeder putsche Sieg ist auch ein xn Jugoslawien mitgehort würbe, vollständig über» 9Ja sn9'-f? s en 6 laftet, da jeder dem anderen diese Meldung mit- l^djlanbs ist, das ist das eherne Gesetz ber teilen wollte. italienischen militärischen Kreisen unterstreicht LeWUNdeMNg in Rumänien. F SeK bir Der Einmarsch ber deutschen Truppen in Frank- I reichs Hauptstadt wird in Bukarest als ein Ereig. S unb ber MaginoEnie bei^Montrnedy. Er° nis ™ allergrößter »ebeuhma 1 V*-*“ - 4— B reich erhalten konnte. -eayrt. , Das große Blatt „Orbinea" schreibt: „Frankreich Begeisterung in Spanien. hat bie militärische Macht Deuffchlanbs unterschätzt Sanz Spanien zeigte am Freitagnachmittag uni> “nnb einen Stie9 -ntfeffelt, den es nicht füh- CTi Abend das Bild wie on großen nationalen ।ren I0nnie- ^»rtagen. Das ganze Land, vor allem die Städte, Msni» eröje. ,->. -- kirnahme von Paris ben Einbruck verstärkt, daß alles rNenschenmogliche tue. Sowohl in fion- Li, militärischen Kräfte der Westmächte schnell ab- greh. wie in Regiernngskreifen frage man sich, • firPen. Das Ansehen Englands und Frankreichs hat was Amerika denn nun noch tun könne. Man ! in Griechenland eine weitere starke Einbuße erlitten. henke an die Gewährung von Krediten. Die | D» Bewunderung für bie deutschen Waffentaten, Entsendung einer Armee komme nicht in l k: das griechische Volk schon von Anfang an Aus- $tage, da Amerika dann den Krieg erklären hitf gab, erfuhr eine weitere Steigerung. mühte. Außerdem werde offen zugegeben, daß Gewaltiger Eindruck in Jugoslawien. Amerika nicht dos besitze, was^ Frankreich am I s r -äs huuHrhö» Tnmm>n in meisten brauche, nämlich Schwarme von Flug- Kto bäP in9 JÜga!'l7wi:^g°wattS7 Ä g--1 zeugen unb Tanks. Der Bericht satz. die Stim- mung in Regierungsfreifen zusammen als das Gefühl allgemeiner Zurückhaltung, die in der Feststellung gipfele, daß es jetzt zu einer Hilfe für Frankreich zu spät sei. Auch „Journal American" berichtet aus Washington, daß zwar bei beiden Parteien beider Kongreßhäuser tiefstes Empfinden für Frankreichs Notlage herrsche, daß aber Amerikas Antwort in einer Aeußerung des Weißen Hauses bestehe, das bereits alles geschehen, was möglich sei. Anscheinend habe Reynaud mit feiner Rundfunkrede für eine amerikanische Kriegserklärung plädiert, aber eine Umfrage in Kongreßkreisen lasse keine Mehrheit für diese erkennen. Das Hauptereignis der gestrigen Neuyorker Abendpresse ist natürlich ber Fall von Paris, über ben bie jübische „91 e ro York P o st" mit Trauerranb berichtet. Im „New York Worlb Telegram" schreibt General Hugh Johnson, bie eigentliche Gefahr liege in ber fortschrei» tenben Besetzung ber Häfen an ber französischen Westküste unb ber Inbustrie - gebiete, bie Frankreich für militärischen Nachschub brauche. Der Verlust ber Häfen fchneibe Frankreichs Ueberfeeverforgung ab, ber Verlust ber Fabriken, Bergwerke unb Lagerhäuser erdrossele seine Binnenversorgung. „Intelligenz und Willensttast." Ein Amerikaner über „Hitlers wahre Geheimwaffe". N e u y o r k, 14. Juni. (DNB.) In einem aus- führlichen Bericht von der deutschen Westfront läßt sich der Korrespondent ber „Chicago Daily News", Wallace Deuel, über bie Gründe NMsioiieriE für mttiomMitalEÄeX^EV r>Hikcm«hifrtki4 \: r Feierstunde zom Besten des Deutschen Roten Kreuzes am Montag, 17. Juni 1940, 20 Uhr in der Johanneskirche zu Gießen Musik äusser Zeit für Gesang, Streichinstrumente und Orgel Ausführende: Angehörige eines Infanterie - Ersatz - Batl. Programme 2«oiO die zum Eintritt berechtigen zum Preise von RM. x.- Vorverkauf: Musikhaus Challier, Schokoladenhaus Huntemann, Seltersweg, sowie an der Abendkasse Kem Verkauf! Eintritt frei! —— treffen sich am —...... Montag, den 17. Juni, nachm. 16l,3 und abends 20l,4 Uhr im Hotel Bayrischer Hof in Giehen, Bahnhofstr. 45 zum allgemein verständlichen Lidilbildervortrag über die „Wiesbadener Osmose-Kom- vresse" DRP. und ihre Wirkung. Illlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllli | NevWkiker-GWger-ArtWtel | = und solche Kranke, bei denen der Arzt fest-- = = gestellt hat = W Neuralgien - Mias - Muslelerlmnkungen Z W tzexenskvus - Sekenlletden = = und wenn med. Packungen vom Arzt für = == geeignet erachtet bei = W niettnleiöen - ®onenleiöen - £eöerleiöen W lIWnletöen = = wie überhaupt alle Kranke, denen Packungen, = = Bäder, Diathermie, Bestrahlungen empfoh- = = len worden sind, = 5 helle, neu hergerichtete Büroräume sofort zu vermieten. Näheres zu erfragen; Reichsautobahnen Bauabteilung Giehen, Brandplatz Nr. 1. ■_________________________2833 D (ca. 85 qm) sowie 28O8D Heller, trockener Lagerraum Garage ab sofort zu vermieten. Flimm, WaJltorstr.63,Ruf 3186 | Vermietungen] 4 Zier mit Küche im Hause Sonnenstr. 11 p zu vermieten. 02ii8 Näheres: Lindenplatz 4. Wohnung 3 Zimmer und Küche, Balkon, ruhige Lage, sonnig, gesund, Mk. 55-, Umst. halber sofort zu vermieten. Schr. Ang. unt. 02121 a.d.G.A. Gemütliches Wohn- und Schlafzimmer f. 1 od. 2 Pers., mit Waschraum, preisw. z. verm. Plockstr. 11IH. 1 Zimmer m. 2 Betten an 2 Personen zu vermieten, evtl, auch an Ehepaar, mit Küchenben. Sicher Straffe 9. [ Mietgesuche"| 4-5-Zimnier- Wohnung zum l.Juli oder 1. August z. mieten gesucht. Schr. Ang. unt. 02099 a.d.G.A. Kirchliche Anzeigen. (G. --Gottesdienst, KG. --Kinder- gottesdienst, HG. = Hauptgottesdienst, tz>G.-Abendm. = Hauptgottesdienst mit Beichte und Abendmahl.) Gieffen. Sonntag, 16. Juni. Stadtkirche. 8 Christen!., Mark.- Gem., Becker: 9.30, Schmidt: 11 KG., Matth.-Gem. Johanneskirche. 8, Zwinge!: 9.30, Ludwig: 11 KG., Johs.-Gem.: 11, Johannessaal, Christenlehre, Wehrmachts-Gem., Ausfeld. Kapelle Alter Friedhof. 9.30, Walther: 10.45 Christen!. Kapelle Wetzlarer Weg. 9.30, Liz. Jost. Gieffen-Klein-Linden. 10 G.» Christenl. f. ü. männl. Jugend: 11.15 KG. Giehen-Wieseck. 9.30 G.: 10.45 KG. Kirchberg. 9.30 G.-Christenl. f. d. weibl. Jugend: 11 KG. Cvang.Stadtmission, Löberstr.14. Sonnt., 16. 6., 8.30 Andacht: 9.45 S.-Sch.: 20.30 Predigt. - Mittw., 19. 6., 20.30 Bibelstunde. Freie evang. Gemeinde Gieffen, Zu den Mühlen 2. Sonnt., 16. 6., 9.45 Erbauungsstunüe: 11 Sonnlagsschule: 20.30 Evangelisation. - Dienstag, 18. 6., 20.30 Bibel- u. Gebetsstunde. Neuavostol. Gemeinden Gieffen, Händelstr. 1, Ederstr. 13. Sonnt., 16. 6., G. 9 u. 15. - Mittw., 19. 6., G. 20. = Jeder Besucher des Vortrages erwirbt das = = Recht, die neue Methode einmal kostenlos = = anzuwenden. 2039V = W HionoBOloetlr.ö.Wiesöoö.OsmofeSompreffe W W Frankfurt a. M., Zeil 69 — Fernrui 25186 W äiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniH - JnJeder Serie IMill Als vermählte grüßen Heuchelheim grobe Wochenzeitschrift 02108 Frau Erna Schunck, geb. Hunecke Üeg.'Üat Or. Karl-Werner Schunck z. Z. im Felde Detmold, Sachstraße 35 Glaskasten* gesucht. 02130 Jos. Möbs Schanzenstr. 221. Heute Samstag, 15. Juni 1940 - 20 bis 22.30 Uhr - Außer Miete Einmaliges Gastspiel derTegemseer Banernbütine l,iBe: 2843 D Empfehlungen eine aus kaufen Sie bei Führer zu echtem Naturerleben 192 a An, an Beachten Sie auch immer-? Mündlich können (Sie eSmn: wenig en sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sie es nllen ie itsarm. MW M II31 Kreuzplatz 9 und 10 Sammelruf 3153 ODffl____ oocffioo? n0K/y/Ä Beinrich Schomber, Gießen, Neuenweg^ Kammerjäger. Hansbockbekämpfni und Flamm schntz-Imprägnlernnjii Leichtes Motorrad NSU., billig zu verkaufen. [0212s Wetzsteingasse 6. Bezieherwerber! Haupt- u. nebenberuflich für neue Allen denen, die mir zu meinem 80. Geburtstage Gut erb., gebr. Wochenend- fiinöer- SMklWkll z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 02126 a.d.G.A. Silber Doublt auch Silbermünzen und Zahngold kauft Carl Schmidt Bahnhofstraße 10 A.6.*Nr. A.u.C.40/11350 Drogen - Chemikalien Parfümerien Hygienische Artikel Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstätte Kurt Kling vorn. Heger Nacht. Bandaßistenmeist. Marktstr. 16 Lieferant der Krankenkassen Damen. Bedienung Nachlässe von 3 bla 20 v. H. •' halten Sie bei wiederholten Mw* Sffent/ichunuen einer Anze 11'^ Photo - Photoarbeiten Projektion Schmalfilm-Kino Flammschutz! Die Imprägnierung Ihres Dachshili führen wir nach den Vorschriiln 5^ Ri des Reichslnftschnlsbnndes sofort Ihn nnd zuverlässig ans. - Befereim ihn stehen snr Verfügung. 02* |ren* SÜRO-EINRJCHTUNGEN #1) L Gießen, Bahnhofstraße. Bno r :t ' ihreGlückwünsche entgegenbroch, IC i ten, sage ich auf diesem Dezi |L t g. unt. 02117 d. Gieh. Anz. meinen besten Dank Katharine Fink Wwe. Gießen, am Steg 1,15. Juni 1M 021111 UliW Bahnhofstr. 39 Telephon 2980 y I Llns wurde ein Sonntagskind geboren 3n Dankbarkeit und Freude: Mädchen od. junge Frau von morgens bis nachmitt. 3 Uhr gesucht. [02129 Gutenberg- straffe 19 p. Klaviere neue u. gebrauchte erste Fabrikmar ken am Lager Pianosessel in allen Holzarten Klavierstimmen und Reparaturen erstklassig und preiswertführtaus E.Zollinger Klavierbauer und -Stimmer Gießen, Wilson- str. 5 p., Telef. 3119 Rapid-Verschl., neuwertig, für 90,-RM. zu verkaufen. Schrift!. Genei al vertrieb Barnas 8 Treibig Gießen Bahnhofstr 26 Ruf «700 4B2A Für den frauenlosen Haushalt meines 78jährig. Vaters suche ich eine erfahrene Haushälterin (älteres Fräulein oder Witwe). Zu Hause zwischen 12 und 3 Uhr. Wo, sagt die Geschäftsstelle des Gieh. Anz. 02102 20 — 22.30 Uhr Außer Miete 1 Einmaliges Gastspiel den Tegernseer Bauernbühne Alles in Ordnung Lustspiel in 3 Akten v. Max Vitus SpieUeitung: Ander! Schultes j Preise: RM. 0.60 bis 8.10. ------- 284MI Wochenspielplan: Dienstag, 18. Juni, 20-22.80 Uhu Trockenkursus Mittwoch, 19. Juni, 19.30-22 ühn Zum letzten Mal Trockenknrsus Freitag, 21. Juni, 20-22 Uhr Zum letzten Mal Zwei im Busch Samstag, 22. Juni, 20-22.30 Uhrl । Einmaliges Gastspiel Kabarett der Komiker,,! mit,,Frühling und Liebe Scherz, Satire und Ironie Zuverlässiges Mädchen Willi Althaus, Unteroffizier Johanna Althaus, geb. pusch Gebrauchter, gut erhaltener tocM sofort zu kaufen gesucht. [2852D W. Amend, BahnhofstrZOlI (Privatwohn.). Suche für 2 Stunden vormittags. 02039 E. Hölzel Hitlerwall 29. Zuverlässiges Halbtags- mädchen mögl.sof.gesucht. Näh.i.d.Geschst. d.Gieh.Anz.02123 Kaufen jede Menge Weiffwein-, Rotwein-, Kognak-, Sekt- Flaschen zum Preise von 15 und 20 Pfg. Engel-Avotheke Gieffen. Telephon 2676. „Das Reich“ bei gut. Verdienst, Aestanstellung bei Hauptberuf!. Tätigkeit, gesucht A. Wagner,Zeitschriften-Vertrieb Gieffen, Wettergasse 7. STADTTHEATER GIESSEN Intendant: Hans Walter Klein Zugehefrau für 1-2 Stunden täglich gesucht. Schr. Ang. unt. 02125 a.d.G.A. KleineAnzeigen IM Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und gelesen. Gießen, z. Z. Dorms 15. Juni 1940 2 % Morgen Heugras einschließlich Grummeternte, im Neustädter-' Feld, abzugeben Krofdorfer 021S8 Straffe 5. Gut erhaltener Mele- WUM preiswert z. verkaufen. [02119 Lonhstraffe 71. Per sofort gesucht WmMvb.WWii zum Flaschensvülen Wilh. Michel Bier und Mineralwasser Watttorstraffe 71 88mD Pianos neue und gespielte Flügel neue und gespielte I Harmonium in bester Auswahl Achten Sie aber genau auf unsre Firma und Hausnummer 76 Kein Schaufenster! SCHÖNAU Bahnhofstraße 76 [2moD Tüchtige, ehrliche NW gesucht. [02111 Ludwigstr. 1II. Bandsäge u. Abrichte. Angeb. u. 2797V an 0. Gieh. Anz. Alten Schmuck Junge Frau sucht f. Yz Tage Beschäftigung auf Büro. Etwas Schreib- masch.-Kenntn. vorhanden. Schr. Ang. unt. 02122 a.d.G.A. | Verkäufe feine [2870D MW unter zwei die Wahl, steht in Alten-Buseck, Taubringer Straffe 9 zu verkaufen. »ALLES IN ORDNUNG" Ländliches Lustspiel in 3 Akten von Ma^c Vitus Spielleitung: Anderl Schultes - Als Einlagen: Zither-Solo, bayerische und Tiroler Jodler, Original-bayerische Schuhplattler-Tänze Vorverkauf: Theaterkasse, Johannesstraße 8 (Telephon 2930) Schokoladenhaus Maria Huntemann, Seltersweg 39 (Telephon 8969) und in der KdF. - Geschäftsstelle, Selters weg 60 20000 M von Selbstgeber auf I. Hypothek, auch geteilt, zu verleihen durch [286i D H.Kirchner, Immobilien, Makler, Bleichstraffe 18. Geg. Sicherheit 200.- RM. gesucht. Schrift!. Ang. unt. 02103 an 0. Gieh. Anz. Braune 3flflöliüDöia ennonfen Meld, erbeten an Carl Faber, Gasthaus „Deutscher Hof", Gieffen. [2860O Verloren wurdea.12.Juni auf dem Grohen- Morgen-Weg ein Ring m. grünem Stein (Familienerbstück). Finder erh. hohe Belohnung. Adresse in der Geschäftsst. des Gieh.Anz. 28560 Schwarze Brosche eingefafft, verloren. Abzug, geg. Bel. bei Köhler, Gartenstr. 18. Dunkelblauer Will am vergangenen Samstag [02107 verloren. Geg.Bel. abzug. Rodb. Str. 35. Jg. Mann sucht Nebenbeschäftigung Kenntnisse in: Schreibmasch., Stenographie, Buchhaltung. Schr. Ang. unt. 02113 a.d.G.A. Perfekte Schneiderin welche auch nach auswärts geht, gesucht. Zu erfr. in der Geschäftsstelle des Gieh. Anzeig. [0210s Acker am Zollstock, 1 Morgen groh, zu verkaufen. Schr. Ang. unt. 02104 a.d.G.A. 3 Ztr. Sveise- Kartoffeln, Zinkwaschbütt, 100 x 75, Liegestuhl, ält. Vel.- Tevv.,160 x230, Sitzbadewanne, Pavierabroll- avparat. [02115 Bahnhofst.76ll. Schreibmaschine zu verk. Wo, sagt 0. Geschäftsst. 0. Gieh. Anz. 02092 Ikonta 6x6 Belauschtes Leben Kleine Kreatur in Wasser, Busch und Halm von K. O. D ar t e ls. Mit einem Geleitwort von Professor Dr. Dee gen er, Uni. versität Berlin. 62 Seiten Text und 164 Naturaufnahmen aus dem Leben der niederen Tierwelt mit erläuternden Bildunter, schriften und Namensangaben. Preis des Werkes in Ganzleinenband 4,80 Reichsmark. Nicht eines der vielen allzuvielen, willkürlich zusammenge. stellten Bildbücher, sondern ein gründliches Werk langer, liebevoller Forscherarbeit Ein Duck, das uns die tiefsten Blicke in die Natur tun lätzt. (Ein Buch, das zur Ehrfurcht erzieht." Will Vesper. Waldweben Die Lebensgemeinschaft des deutschen Waldes in Bildern von K. Gerhard und G- Wolff. 32 Seiten Text und 150 Natur- aufnahmen aus dem Tier- und Pflanzenleben des heimatlichen Waldes auf 128 Kupfertiefdrucktafeln. Preis de» Werkes in Ganzleinenband 4,80 Reichsmark. .(Es lebt und webt in diesem Buch, und wer es versteht, mit emvfänglichen Sinnen die bildgewordenen Naturschönheiten in sich aufzunehmen, dem singen und klingen die Tafeln tau- send Erinnerungen wach an einstmals leibhaft Erschautes. Reclams Universum. Bitte verlangen Sie kostenlos unsere bebilderten Werbeblätter Die Bücher sind durch jede Buchhandlung zu beziehen Hugo Bermühler Verlag, Bin.-Lichterfelde Damen- Fahrrad z. verkauf. [02131 Friedensstr. 26 p Wegen liillösq des Haushaltes Möbel allerArt, Porzellan usw. nächst. Montay, 17. Juni, zwischen 9 u. 12Uhr zu verk. [2849D Seltersweg 391. JungesChevaar (Chem.) sucht z. 1. 7. 40 od. spät. r-Z'3innner- roobnang mit Bad, evtl. Teilwohnung, wenn mögl., mit Heizung. Schr. Ang. unt. 02127 a.d.G.A. Danennleter. 1—3 Zimmer, auch Mansardenwohnung, mit Küche, i. Stadtkreis Giehen, 0. alleinsteh., ruh. Ehepaar, für sofort od. später zu mieten gesucht. Schr. Ang. unt. 02101 a. d. G.A. [Wohnungstausch] Tauschwohnung Tausche meine geräumige 4-Zimm.-Wohn. gegen eine 3--Zimm.-Wohn. Schr. Ang. unt. 02120 a.d. G.A. [Stellenangebote) Beine Ursprungszeugnisse, lonöern nur Zeugnisabschriften dem Bewerbungsschreiben beilegen I — Lichtbilder undBewerbungsunter. lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten aus der Rückseite Namen und Anschrift des Bewerber- tragen! Junger IMotie f. sofort gesucht. Konditorei Cafe Amend, Horst-Wessel- 28621) Wall 1. Wegen Erkran-1 kung tüchtiges! MM mit guten Zeugnissen für sofort oder später in Dauerstellung gesucht. [02114 Dr. Neumann, Aulweg 54. Ehrliches, zuverlässiges Mädchen nicht unter 18 Jahren, per l.Juli od. später gesucht. [02116 Löberstraffe 51. Tüchtiges MM (evtl. jg. Frau) für mein [2853V Konditorei- Cafe sofort gesucht. W.Amend, Bahnhofstr.5011 (Privatwohn.). Zum l.Juli oder später sucheicheinetüchtige, im Kochen durchaus bewanderte, zuverläss. Hausgehilfin bei hohem Lohn. Gute Zeugnisse Bedingung. 2848 V Frau Joseph Kreuter, Gieffen, Wilhelm- straffe 211. Gewandtes, solides [2858V Mädel nicht unt. 18 I., 3ur Mithilfe am Büfett gesucht. Hrch. Hettler, Konditorei und Cafe. Freundl., erf., älteres Mäddien zu einzeln., ält. Herrn gesucht. Schr. Ang. unt. 02124 a.d. G.A. Hausgehilfin auch ältere, gesucht bei [2835V Frau Klewitz, Gieffen, Am Nahrungs- berg 69. Zum 1. 8. d. I. oder früher tasgeliii gesucht, d. kochen kann. Persönlich. Vorstellung. 2840V Frau General Mohr, Gieffen, Wilhelmstr.LlP 5621A VerschiedeneTj Wir suchen redegewandte, zielbewußte Damen mit vornehmer Gesinnung und sicherem Auftreten, die sich nach kurzer, gründlich. Einarbeitung eine gute Existenz gründen wollen. Die vornehme Reisetätigkeit, die auch nebenberuflich ausgeübt werden kann, verbürgt durch ihre Eigenart ideelle und pekuniäre Befriedigung. Bevorzugt werden Damen, die bereits im Propagandadienst tätig waren. — Damen, nicht unter 25 Jahren, melden sich mit Ausweispapieren am Dienstag, dem 18. Juni 1940, von 9.30 bis 11.30 Uhr, im Hotel Hopfeld, Gieren, Friedrichstraße 4, bei Herrn Obermark od. schriftl. Bewerbung unt. 2836V an den Gieß. Anz. Nadel- und Laubholz, Gchnittmaterialien aus eigenen großen Produktionen Ostpreußisches Mesernschnittholz Sperrholz - Isolierplatten - Furniere Hartplatten für Fußboden usw. lteern ab Lager ober Werk 496 A Eugen Dürr H> Eo., Gießen Solides Servierfräulein und Büfettfräulein gesucht. 02082 Schwaabs Weinstuben. Kaufgesuche Wir laufen gebrauchte mögl.neawertigB Wway zum Taxwert und erbitten Ihr Angebot OnelOießen Ruf 2847/48 f Gewinne und Prämien StadttheaterlB 15./16. ZuniMÜ Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen) llr. HO Zweites Blatt Tagesbefehle an die Norwegen-Gruppe Wer °ren ntf ^dge ENGLAND 4 BBEVILE ROUEN «e^LMAL ORLEANS BESANCON. ;w * l* ROCHELLE bafonni PERRI 6 NAH S PAN I EN ie bei an die Antike erinnern. C. K. itag fdübelhaub Ruhl 29/30 - 2j.U. CLERMONT. un- wie HTUNGEN bofstraß« 9 und 10 if 3153 wA ämikalien rien $ Artikel ©arbeiten ion n-Kino ZEICHEN- ERKLÄRUNG: C33 KOHL£N6EBIET Vl EIBENERZ • METALL-INDUSTRIE (GROSS - SCHIFFBAU W RAFFINERIEN in Sie m-l Gesperrte Handelswege. Was die feindliche Wirtschaft im Mittelmeer verliert. und aus der Türkei fort, auf die Frankreich und' auch Großbritannien bisher rechnen durften. Er* wähnenswert ist sodann die Sperrung der ägyptischen Baumwollzufuhr, die sich für Frankreich und mehr noch für Großbritannien geltend machen wird. Am empfindlichsten wird jedoch für die Alliierten! die Unterbindung der Erdöllieferung aus dem Mit- telmeer sein. So bedeutsam der Fortfall der rumänischen und natürlich auch der russischen Erdöllieferungen sein wird, ungleich schwerer wiegt die! Unterbrechung der Zufuhr aus dem Irak. Frankreich verfügt über eine umfangreiche Erdölverarbeitung, die mit dem Rohpetroleum der Mittelmeev- Häfen Tripolis (Terabulus) und Haifa gespeist wird. Sr.MAlAJRE'. NANTES md gespiq, md gtspim mj»g| iswahl lau auf snummtr^i | «uterl NAH iße 76 J Stadttheater: ^Trockenkurs". Die zweite Aufführung im Sommerspielplan seres Stadttheaters geschah im gleichen Geiste Die Kriegsmarine ist sich bewußt, durch Höch sie nEinfahderge samten Flotte die Besetzung der norwegischen Hauptstühpunkte überhaupt ermöglicht und damit die Grundlage für die Operationen von Heer und Luftwaffe ge s ch a f fen zu haben. Sie hat mit der Durchführung und Sicherung des Nachschubes entscheidend zur Eroberung des norwegischen Raumes beigetragen. Soldaten der Kriegsmarine haben Schulter an (chulter mit den Gebirgsjägern unter ungewohnten tut) schwierigsten Verhältnissen im Abwehrkampf Aus dieser Kartendarstellung geht hervor, daß in den von unseren Truppen bereits besetzten Gebieten Frankreichs ein sehr wesentlicher Teil seiner lebens- und produktionswichtigen Industrien liegt, deren Nutzung nunmehr für die französische Kriegswirtschaft ausfällt. — (Zeichnung von Betkowski — Scherl-M.) Um die Mitte des 13. Jahrhunderts wurde für diese feierliche Handlung der Wunderbau der Kathedrale geschaffen, als der „Schein von Frankreichs Krone", der, in Umriß, Aufbau und Anordnung an Notre-Dame von Paris gemahnend, allen Glanz und Schwung der französischen Gotik aufs höchste gesteigert zeigte. Ein zahlloses Volk schönster Figuren thronte in dem verschwenderischen Reichtum des Ornaments, der den ganzen Bau wie ein leicht übergeworfener Prunkmantel umkleidete. Die Skulpturen nehmen in der Entwicklung der Plastik eine wichtige Stelle ein. Die etwas leblose Nüchternheit an den Kathedralen von Paris und Amiens ist hier überwunden, sie haben eine prachtvolle Lebendigkeit des Ausdrucks, eine Kraft und Anmut der Linien und eine Beseelung, die wiederhol »n schen Artillerie, die in der Stadt stand, und den deutschen Batterien. Jetzt war es das Schicksal der Kathedrale, das damals die Welt erfüllte. Hatte das deutsche Oberkommando zunächst den Befehl gegeben, sie zu schonen, so wurde dies dadurch unmöglich, daß einwandfrei festgestellt wurde, daß sich auf einem der Türme ein Beobachtungsposten befand, von dem aus das Artilleriefeuer geleitet wurde. Zwar wurde das Feuer wieder eingestellt, nachdem schon der erste Schuß den Turm getroffen hatte, aber im weiteren Verlaufe des Stellungskrieges war es nicht zu vermeiden, daß die Kathedrale vielfach beschädigt wurde, und das gab den Franzosen, wie den Engländern die erwünschte Gelegenheit, diese unabwendbare Tatsache zu einem wüsten Greuelfeldzug zu mißbrauchen. Nach dem Kriege wurde der Bau mit möglichster Treue wieder hergestellt und vor ein paar Jahren feierlich neu eingeweiht. Auf dem Boden von Reims hat einst das römische Durocorterum gestanden, von dem nur wenig erhalten geblieben ist. Die mächtigen Säulengefüge eines antiken Triumphbogens, des Marstores, ragen noch empor, man hat auch einige Mosaiken und Mauerwerke ausgegraben, und Bauglieder aus römischer Zeit finden sich in den späteren Kirchen. Mit der Taufe des Frankenkönigs Chlodwig wurde Reims zum heiligen Mittelpunkt des Frankenlandes, ihn hatte der Frankenapostel Remegius von Reims zur christlichen Lehre bekehrt und 496 mit vielen fränkischen Großen getauft. Dadurch erhielten die Erzbischöfe von Reims eine Würde über allen andern Kirchenfürsten des Landes und wurden 999 durch eine päpstliche Bulle in ihrem Vorrecht bestätigt, daß sie allein die französischen Könige salben und krönen dürften. Nachdem andere Bischöfe dieses Privileg bestritten hatten, wurde es 1179 durch ein Breve des Papstes Alexander III. feierlich bestätigt, und König Ludwig VIL regelte das Krönungszeremoniell, wie es dann durch lange Jahrhunderte geübt wurde. Alle französischen Könige mit Ausnahme Heinrichs II. und Ludwigs XVII. sind aus der „heiligen Ampulle", die eine Taube dem hl. Remegius vom Himmel herabgebracht haben sollte, mit dem heiligen Oel gesalbt worden. Am 17. Juli 1429 ließ hier Scanne d'Arc Karl VII. krönen, und als letztem Herrscher wurde Karl X. die Krone aufs Haupt gesetzt. --’ —— -------- r/ERZOq **ßouRoa &DECAZEHUE CARM Ain „ ARLES i0Übr ! irdn*?’: 60 bi»8111J lelk^p I - ■ c-A" Bereits am ersten Tage wurde mit der Besetzung ______ % tr wichtigsten Stützpunkte das strategische Ziel er- richt. Der weitere Verlauf ist gekennzeichnet durch tue Fülle hervorrangender Einzelleistungen von r W mtlim Führung und Truppe bei ungewöhnlichen Schwie- äfage igkeiten der Witterung und des Geländes. In ifgeaen6r4L t elfter Kameradschaft und vorbildlicher Zusammen- iesem tu e-beit wetteiferten Heer, Kriegsmarine und Luft- * raffe und errangen gemeinsam den Sieg. ki'nfw Befle Friedensausbildung und soldatische Ersah, unbändig Euer Wille, jeden Befehl unseres Führers und Feldherrn zu erfüllen, keine feindliche Abwehr und keine Anbill des Wetters konnte Euch hindern, diesem ebenso kühnen wie genialen Feldzug das Tor zum Gelingen zu öffnen, zäh am Feind zu bleiben und schließlich den Sieg auch im hohen Norden zu ermöglichen. In der Luft und zu Lande habt Ihr in gleicher Weise Leistungen vollbracht, die in dem Bewußtsein unseres Volkes lebendig bleiben werden. Ich gedenke besonders der Besatzungen der Transportoerbände, die in selbstloser Bescheidenheit und unermüdlichem Einsatz die Voraussetzung für das Gelingen der Unternehmung schufen. Geschwunden ist der Nymbus der Flotte Britanniens. Jede Bombe unserer Luftwaffe auf englische Schiffe an Norwegens Küste war ein Schlag gegen die vermeintliche Seeherrschaft der plutokratischen Kriegshetzer an der Themse. Der Kampf gehl weiter! Ihr habt nun Stellungen bezogen, aus denen die Stöße ins Herz des Feindes geführt werden. Meine Kameraden der Luftwaffe im norwegischen Feldzug! Ich danke Euch und bin stolz auf Euch. Vorwärts für unser nationalsozialistisches Deutschland und unseren geliebten Führer. Die Losung der deutschen Luftwaffe ist und bleibt: Sieg! Gez.: Göring, Generalfeldmarschall Oberbefehlshaber der Luftwaffe. Oas „Herz Alt-Frankreichs". ' Reims, die nun von unseren Truppen einge- nvmmene Stadt von größter historischer Bedeutung, bis „Herz Alt-Frankreichs" genannt, hat bei allen Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Fran- J fen seit den Freiheitskriegen eine besondere Rolle g spielt. Im Jahre 1814 war Reims der Schau- Putz heftiger Kämpfe. Die Verbündeten hatten es b reite besetzt, als sich am 5. März der französi- sv>e General Corbineau durch einen UeberfaU der pftabt bemächtigte. Am 12. März eroberten 12 000 Preußen und Russen Reims zurück, doch nun er» Hsiien Napoleon vor seinen Toren, und der russische ßsneral Saint-Priest, der die verbündeten Truppen fierte, befahl den Rückzug, er wurde tätlich ver- vundet, und der preußische General von Jagow ' ii-ernahm den Befehl. Die Rettung der Truppen solang nur durch die hartnäckige Verteidigung der E-adt, die General von Bistram mit der russisch- Ip'eußischen Nachhut unter den schwersten Opfern unternahm, bis ihm Napoleon freien Abzug ge- Ivührte. Die Einnahme von Reims war jedoch nur lene Episode in dem Schlußdrama vom Unter» g ng des Korsen, er mußte bereits am 17. März I b° Stadt wieder verlassen, und der General i! intzingerode eroberte sie den Verbündeten von iruem. I !Am 5. September 1870 zog König Wilhelm nut bim Großen Hauptquartier in Reims ein, nachdem v rher die Stadt durch die 5. Kavallerie-Division I bssetzt worden war, ohne daß Widerstand geleistet llurde. Noch nicht zwei Wochen vorher, am 25. Au- Ijuft, war von hier das stolze Heer Mac Mahons I a isgezogen, um sich mit der Rheinarmee ^03011165 15; vereinigen, bei Sedan war sein Schicksal be- I fbgett worden, und nun hielten vor dem wunder- I ollen Portal der berühmten Kathedrale deutsche psiter. j Das Schicksal von Reims während des Wett- I küeges ist noch in frischer Erinnerung. Wahrend I d-s deutschen Vormarsches wurde die Stadt, eine I [-ftung mit vorgeschobenem Fort-Gürtel, am 3. Sep- I tmber 1914 von der deutschen 3. Armee ohne gro- I ß re Kämpfe besetzt und nach dem Rückzug von der | Ütarne wieder geräumt. Dann lag Reims wahrend I d-s nachfolgenden Stellungskrieges dicht hinter den f rmzösifchen Linien, und seit dem 12. September tlbte der erbitterte Kamps zwischen der jranzost- An das Heer. Berlin, 14. Juni. (DNB.) Der Oberbefehls- hber des Heeres, Generaloberst v. B r a u ch i t s ch, pt folgenden Tagesbefehl an die in Nor- tegen eingesetzten Teile des Heeres gerichtet: Hauptquartier, 14. Juni. Soldaten! Am heutigen Tage hat das deutsche Volk den (iegesbericht über Norwegen erfahren. Er stellt (ure Leistungen für immer vor der k e s ch i ch t e f e st. Der Führer und Oberste Befehls- jiber der Wehrmacht hat Euch seinen und des putschen Volkes Dank ausgesprochen. V 0 llSt 0 lz nb in höch ster Anerkennung grüßt Euch rit mir das ganze Heer. Der norwegische Feldzug unter dem Oberbefehl des.Generals der Infanterie von Falkenhorst bildet ein Ruhmesblatt der deutschen Kriegsgeschichte. aus seinen nordafrrkanischen Kolonien. Die Gesamtausfuhr von Algier und Tunis an Eisenerzen beträgt etwa 4 Millionen Tonnen, von denen der größte Teil nach Frankreich und Großbritannien ging. Recht fühlbar wird sich auch der Fortfall der Kupferlieferungen aus Jugoslawien geltend machen. Das größte jugoslawische Kupferbergwerk, die Mines de Bor, arbeitet mit französischem Kapital. Daneben bezog Frankreich, zum Teil direkt über belgische Aufbereitungswerke, Zink und Blei aus Jugoslawien. Ferner fallen die Aluminium-, Chrom- und Manganbezüge aus den südosteuropäischen Ländern siehung, Selbständigkeit von Anterführer und Mann. Gewöhnung an Anstrengungen und Entbehrungen. Vorwärtsdrang und Siegeswille fanden ihre schönste Bewährung. Aus der großen Gesamtleistung ragt hervor der sildenhafte Widerstand, den Ihr, ostmärkische Ge- tigstruppen der Kampfgruppe Dietl, schütter an Schulter mit den Kameraden der Kriegs- rarine und unterstützt von den tapferen Fliegern, nch dem Vorbild Eures Kommandeurs geleistet iibt. Unter den schwersten Bedingungen habt Ihr Ipgenüber einer überwältigenden feindlichen Ueber- iialyt zwei Monate lang standgehalten und dadurch Ibn Abzug der englischen und französischen Truppe nb bie Kapitulation der Reste der norwegischen Irmee erzwungen. Euer Kampf reiht sich würdig den größten kriegerischen Taten aller Zelten ein. Inzwischen geht im Westen der Entscheidunas- tmpf unaufhaltsam und erfolgreich weiter. An Hinern Ende wird stehen, wie es der Führer vör- usgesagt hat, der glorreichste Sieg der leutschen Geschichte! von Brauchitsch, Generaloberst und Oberbefehlshaber des Heeres. An die Kriegsmarine. B e r I i n, 14. Juni. (DNB.) Der Oberbefehlshaber br Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Raeder, gilt anläßlich des Abschlusses der militärischen Opera« j tonen in Norwegen folgenden Tagesbefehl er- lssen: „Die Truppen der Westmächte haben den norwegi- foen Raum endgültig geräumt. Die letzten Reste der | lorwegischen Wehrmacht haben kapituliert. Hiermit ! lit eine Operation ihren Abschluß gefunden, die eine I ttispielhafte Zusammenarbeit der Kriegsmarine mit | dn anderen Wehrmachtsteilen gezeigt hat. Goethe — ein Gegner der Brille. Bekanntlich hatte Goethe eine unüberwindliche Abneigung gegen Brillenträger. Er selbst hat einer Brille bis in sein hohes Alter hinein nicht bedurft, aber man würde irren, wolle man daraus schließen, daß sich seine Augen unverändert erhalten hätten. Vermutlich ist es ihm so gegangen, wie einem Patienten des kürzlich verstorbenen bekannten Augenarztes Professor Dr. Heine in Kiel, der im Juniheft von Velhagen & Klasings Monatsheften über die Altersweitsichtigkeit schreibt und erzählt: „Ich kannte einen Herrn von einigen siebzig Jahren, der nie eine Brille getragen hat, mit dem rechten Auge konnte er auf der Jagd schießen, mit dem linken — mäßig kurzsichtigen — las und schrieb er. Solche Leute haben dafür aber keinen erstklassigen binokularen Sehakt, d. h. stereoskopisches, rörperliches Sehen, da dazu zwei gleichgute Augen nötig sind. Sie sehen die Welt mehr oder weniger wie eine Kulisse. Behauptet jemand also mit fünfzig oder sechzig Jahren noch ohne Glas feinen Druck lesen zu können, fo hat er wahrschein- Hdj auf einem oder beiden Augen eine leichte 5kurzq mit Zurückhaltung und klarer Einfachheit auf. Lebhaft bewegt, geradezu quecksilbrig, stand ihm Eli- abech Leiprecht als des Professors Töchterlein gegenüber und nützte alle Möglichkeiten aus, die ihr die Rolle gab. Frau Rose Stirl, als Mutter Christi, zeigte sich als freche Bäuerin mit dem Herz auf dem rechten Fleck und mit einer gefunden Portion Grobheit. Gert Geiger, als Bauer Schorsch, war in großer Fahrt, brachte Leben und eine gehörige Portion Krach auf die Bühne und prunkte im letzten Akt gar mit einem Kanonenrausch von erster Güte. Viktor von Gschrneidler vermittelte den Professor Horn in glücklicher Mischung Ä seriös und volkstümlich. Der Verfasser gab ftspiel von der Mundart her einige oberbayerische Töne. Das war für unsere Schauspieler nicht leicht. (Heute abend werden wir aber „tausend Worte bayerisch" — im Gastspiel der le gern feer — aus erster Quelle hören.) — Regie führte Hans Geißler. Herr Löffler hatte eine zünftige Hütte gezimmert. Das Publikum ging dankbar mtt. Es wurde viel, laut und herzlich gelacht. H. L. Neuner.! In diesen beiden Mittelmeerhäfen enden die Rohrleitungen, die von den irakischen Mossul-Oelfeldern durch die Wüste nach Westen gelegt sind. Während Frankreich früher sein Roherdöl aus Amerika bezog, ist es in den letzten Jahren immer mehr auf irakisches Erdöl übergegangen; der Anteil des irakischen Erdöls an der französischen Versorgung beträgt mehr als 40 v. H. Wenn Frankreich versuchen sollte, sich diwch verstärkte Bezüge aus der amerikanischen Union und aus Venezuela Ersatz zu verschaffen, so kann das nur über die dafür wenig eingerichteten Biskaya-Häfen Bordeaux, Nantes usw. und unter vermehrtem Einsatz von Tankdampfern geschehen. Frankreich ist — neben Spanien und Rußland — das einzige Land Europas, das sich von der Nord-- küste und der Südküste Europas her versorgen kann. Von der Nordküste ist Frankreich durch den siegreichen deutschen Vormarsch in Flandern, im Artois und an der unteren Seine weitgehend verdrängt worden. Selbst der wichtige Kanalhafen Le Havre ist ausgeschattet. Jetzt verliert Frankreich, auch die Zufuhrmöglichkeiten von Süden her. Die Belieferung über die spanische Grenze ist nur in sehr beschränktem Maße ausdehnungsfähig, vorausgesetzt, daß Spanien dazu nach dem verlustteichen Bürgerkrieg überhaupt fähig und bereit ist. Damit wird Frankreich immer mehr zu einer belagerten Festung, die in der Versorgung mit Lebensmitteln lund Kriegsbedarf auf sich allein gestellt ist. G. :hutz ireiDiM n VoncM rtnndii u> .-Behrn 0. ickbiküpl iprägnlimd die am Dienstag. Das locker gefügte und fast ausschließlich auf Situationskomik ab gestellte Lustspiel von Kurt Bortseld gelangte mit viel Laune zur Aufführung. In den Mittelpunkt ist ein Marathon- Schiläufer gestellt, der sich nur mühsam den Autogramm-Jägerinnen und iyren weitergehenden „ernsten Absichten" entzieht und deshalb auch Quartier auf einer entlegenen Hütte nimmt, die zwar nicht feine eigene, auch nicht die seines Freundes, des Bauern Schorsch, ist, sondern dem Professor Horn aus der Stadt gehört, der sich aber drei Jahre lang nicht hatte sehen lassen. In dieser Hütte kommt der Meisterläufer gewissermaßen vom Regen in die Traufe, denn als er, vom anstrengenden Training zurückgekehrt, aus tiefem Schlaf geweckt wird, steht des Professors Töchterlein Erika vor ihm, eine resolute Person, die ihm heftig und auf mancherlei Art zusetzt und ihm fast den Sieg im großen Wettbewerb zu gefährden droht. Durch eine Lawine werden beide gar noch in dem Haus eingeschlossen, veranstalten, um sich die Zeit zu vertteiben, einen Trockenschikurs, und so nimmt denn das Glück seinen Sauf. Wie es zum großen Sieg im Marathonlauf und zu einem Brautpaar kommt, das wird in dem Lustspiel bunt und geräuschvoll dargestellt. Herr C 0 s s e l aus Köln als Gast gab dem t Marathonläufer einen schönen männlichen Zug, trat Gez.: R a e d e r, Großadmiral Dr. h. c. Oberbefehlshaber der Kriegsmarine." An die Luftwaffe. Berlin, 14. Juni. (DNB.) Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Generalfeldmarschall Hermann Göring, hat aus Anlaß des Abschlusses der Operationen in Norwegen folgenden Tagesbefehl an die Luftwaffe gerichtet: Soldaten der Luftwaffe! Kameraden! Mit dem Ruhmesblatt Narvik schließt siegreich nun auch der Abschluß Norwegens in der Geschichte des großdeutschen Freiheitskampfes. Gemeinsam mit den Männern des Heeres und der Kriegsmarine habt Ihr, meine Kameraden von der Luftwaffe, neuen unvergänglichen Lorbeer um die Fahnen unserer stolzen Waffe gewunden. Blitzschnell, wie immer bei der deutschen Luftwaffe, Euer Zuschlägen, todesmutig Euer Lin- Die ttalienische Kriegserklärung an die West- möchte vom 10. Juni macht die Seeverbindung Europas mit Nordafrika und dem Nahen Orient zum Kriegsschauplatz. Bereits vor Monaten hat Großbritannien die Schiffahrtsverbindungen durch den Suezkanal stillgelegt und für seine Frachtschiffe aus Asien, Australien und Ostafrika die Linie um das Kap der Guten Hoffnung vorgeschrieben. Während sich also für Großbritannien nicht viel ändert, erfährt Frankreich eine völlige Umwälzung — oder besser: Lähmung — seiner Wirtschaftsverbindungen nach dem Ausland. Dies wiegt für Frankreich um so schwerer, als es durch den deutschen Vormarsch im Norden wichtige Wirtschaftsgrundlagen, wie sein größtes Kohlen- und sein wichtiAtes Industriegebiet, verloren hat. Der sranzösische Handel ging in den letzten Jahren zu mehr als einem Sechstel über das Mittelmeer, ungerechnet den Verkehr, der sich zwar durch durch den Suezkanal vollzog, der aber mit einer 50- bis öOprozentigen Verlängerung der Transportdauer auch um die Südspitze Afrikas herum geleitet werden kann. Die wichtigsten Lieferländer Frankreichs an den Ufern des Mittelländischen Meeres sind die nordafrikanischen Kolonien Frankreichs (Wert der Lieferungen im Jahre 1937: 524 Millionen RM.), Aegypten (Wert: 55 Millionen RM.), die europäischen Südosttänder Jugoslawien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland und die Türkei (Wert: 70 Millionen RM.) sowie einige Länder des Nahen Orients, Irak, Syrien, Palästina (Wert etwa 125 Millionen RM.). Zusammen ergibt das eine französische Mittelmeer-Einfuhr in Höhe von 774 Millionen RM., bei einer französischen Gesamteinfuhr von 4267 Millionen RM. Es ist müßig, darüber Bettachtungen anzustellen, wie sich der Krieg im Mittelmeer gestalten wird. Fest steht nur, daß die französischen Mittelmeerhäfen, insbesondere Marseille, für die Belieferung Frankreichs mit ausländischen Erzeugnissen — wie natürlich auch für die französische Ausfuhr — ausfallen werden. Bettachtet man die Erzeugnisse, die von Frankreich über die Mittelmeerhäfen eingeführt wurden, näher, so stellt man fest, daß sich unter ihnen besonders viel kriegswichtige befinden. Genannt feien in erster Linie verschiedene Erze. Frankreich bezog und bezieht große Mengen Eisenerze um Narvik gestanden. Sie haben Anteil an dem unsterblichen Ruhm, den deutsches Soldatentum sich hier erworben hat. Soldaten der Kriegsmarine! Ich bin stolz aus Euch, auf Euere Einsatzbereitschaft gegenüber einem vielfach überlegenen Feind, auf Euere Tapferkeit, auf Euere Zähigkeit und auf Eueren in der Seekriegsgeschichte einzig dastehenden Erfolg. Weiter vorwärts mit Gott für Führer und Vaterland! REICH 5 i» METZ ROUBAIX •BRUSSE DEUTSCHES Umwiotucn :*LAi ST.QUEt -Frauenschaff/Frauenwerk. Deutsches Frauenwerk, Gießen Ost Für bie Zellen 1, 2 unb 3 ist ber nächste Gemein- schaftsabenb am Mittwoch, 19. Juni, für bie Zellen 4, 5, 6 unb 7 am Donnerstag, 20. Juni. Beibe Abenbe stehen unter bem Wort: „Der beutsche Stolz" unb finben statt im Gasthaus „Germania", Kaiserallee 141, von 20 bis 21.30 Uhr. Lttler-Zugend Bann 116. Standort Gießen. Sonntag, 16. Juni, Antreten sämtlicher Gießener Stadtgefolgschaften um 8 Uhr an ber Volkshalle zur K.-Ausbild mg ber 16—18jährigen Jg. unb zum Sport ber 14—15jährigen Jg. Sportzeug ist im Brotbeutel mitzubringen. BDM., Untergau 116, Wetterau. Stelle für Leibeserziehung. Betr.: BD2ll.-Leislungsabzelchen. Sonntag, 16. Juni, führen wir 25-km-Wan- bern für bas BDM.-Leistungsabzeichen burch. Wir treffen uns dazu kurz vor 8 Uhr am Lubwigsplatz in Kluft. Wir finb bis spätestens 14 Uhr zurück, also Frühstück mitbringen. Dienstag, 1 8.1uni, beginnt um 20 Uhr im Moeserheim ein Kurzsanikurs für bas Leistungsabzeichen. Madelgruppe Süd 1/116. Betr.: Sport. Der Sport findet am Montag, 17. 6., um 19.30 Uhr auf dem Universitäts-Sportplatz statt. Rowdys in den Anlagen. In der Nacht zum Freitag' haben sich üble Patrone in den gärtnerischen Anlagen am Lud- wigsplatz ausgetobt. Sie haben dort, aber auch an manchen Stellen in benachbarten Straßen, an Blumen und Blattpflanzen Schaden angerichtet und durch ihr Tun eine so niedrige Gesinnung bekundet, daß man nur Empörung über derart traurige Gesellen empfinden kann. Oberbürgermeister Ritter prangert diese Flegeleien heute öffentlich an und bittet alle anständigen Volksgenossen, ihn bei seinem Kampf gegen derartige Elemente dadurch Al unterstützen, daß alle Wahrnehmungen über Verschandelungen unserer Anlagen sofort gemeldet werden und die Täter zur Anzeige kommen. Man kann nur hoffen und wünschen, daß dieser Appell des Oberbürgermeisters überall den wünschenswerten Widerhall findet und jeder Volksgenosse sein Augenmerk daraus richtet, auch nach seinen Kräften unseren gärtnerischen Anlagen Schutz und pflegliche Behandlung angedeihen zu lassen. Keine Löschung in der Handwerksrolle bei Gemeiuschastshilfe. Werden Handwerksbetriebe durch kriegswirtschaftliche Maßnahmen stillaelegt, so märe, falls der Handwerker selbst die Löschung nicht beantragt, ber Betrieb von Amts wegen in der Handwerksrolle zu löschen, und zwar auch bann, wenn er aus der Gemeinschaftshilfe bes Handwerks nach der Stilllegung unterstützt wird. Da sich aber aus ber Löschung Schwierigkeiten vör allem auch bei späterer Wieberinbetriebnahme ergeben könnten, ist ber Reichswirtschaftsminister einverstanden, wenn Handwerksbetriebe mit Gemeinschaftshilfe trotz Stilllegung nicht gelöscht werden. Sonderschau »Deutsche Schäferhunde" in Gießen. Am morgigen Sonntag, 16. Juni, veranstaltet bie Kreisfachschaft „Deutsche Schäferhunbe" eine Sonberschau auf bem Platz an ber Viehversteigerungshalle Rhein-Main. Zu biefer Schau werben voraussichtlich etwa 30 Hunbe vorgeführt, bie einer eingehenben Überprüfung auf rassische Eigenschaften unterzogen werben. Die Schau wirb voraussichtlich auch Gehorsamsprüfungen, Laufvorführungen usw. bringen. Die Grohen-Busecker Zuchten werben babei befonbers stark vertreten sein. Gießener Wochenmarktpreise. * Gießen, 15. Juni. Auf bem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, bas Stück 6 bis 10, aus- limbische Eier 10^ bis 11, Kartoffeln, 5 kg 48 Rpf., 50 kg 4,15 RM., gelbe Rüben 25 Rpf., Spinat 15, Römischkohl 15, Bohnen (grün) 35, Erbsen 55, Misch- gemüfe 15, Tomaten 55, Meerrettich 30 bis 70, Rhabarber 10 bis 12, Kirschen 65, Stachelbeeren (unreif) 27, Grbbeeren 60 bis 90, Blumenkohl, bar Stück 50 bis 70, Salat 10 bis 18, Salatgurken 50 bis 70, Oberkohlrabi 15 bis 20, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 20, Rabieschen, bas Bund 10 bis 1L Professor i.R. Hermann Sroemerf. Nach längerem Leiden ist der frühere Direktor des Universitäts-Tierzuchtinstituts Professor Dr. Hermann Kraemer in Bad-Nauheim, wo er seinen Ruhestand verlebte, im 68. Lebensjahre verstorben. Mit ihm ist ein Mann heimgegangen, der als Wissenschaftler und als Praktiker der Tierzucht ber deutschen Landwirtschaft, insbesondere auch ben Zuchtbetrieben in unserer engeren Heimat, stets ein tatfroher unb guter Förderer gewesen ist. Als Sohn bes aus Berleburg (Wittgenstein) stammenden Professors an der Technischen Hochschule in Zürich Dr. Adolf Kraemer in Zürich geboren, fühlte sich Hermann Kraemer schon von Jugend aus stets als Deutscher. Im Jahre 1890 bestand er am Humanistischen Gymnasium in Zürich bas Maturitätsexamen. Er wollte bann die Offizierslaufbahn einschlagen, wurde aber durch einen Sturz dienstuntauglich, und wandte sich hierauf dem Studium zu. Nach zwei Semestern Jura und drei Semestern Volkswirtschaft und Naturwissenschaften bereitete er sich vom Herbst 1895 ab an der Technischen Hoch- sckule in Zürich durch das Studium der Landwitt- schaft auf seinen Lebensberuf vor. Im Herbst 1898 bestand er die Diplom-Prüfung, im Herbst 1899 folgte die Promotion zum Dr. phil. an der Universität Zürich. Sodann war er als Landwirtschaits» lehrer in Hagen (Westfalen) tätig. Im Jahre 1901 habilitierte er sich in Bonn-Poppelsdorf. Anschließend folgte am 1. Mäm 1901 seine Berufung nach Bern (Schweiz) als Oroinarius für Tierzucht, Beurteilungslehre, Hygiene der Tiere und allgemeine. Biologie. Dort wirkte er bis zum 1. März 1908. Dann war er bis zum 1. Oktober 1909 als Geschäftsführer der neu gegründeten „Deutschen Gesellschaft für Züchtung stunde" und zugleich als Dozent an der Tierärztlichen Hochschule in Berlin tätig. Von dort ging er nach Süddeutschland als Ordinarius für Tierzucht an ber Landwirtschaftlichen Hochschule in Hohenheim und als Dozent an ber Tierärztlichen Hochschule Stuttgart bis zu deren Auflösung; in dieser Stellung war er bis 1. März 1921. Während seiner Tätigkeit in Hohenheim uni) Stuttgart war er Vorsitzender des Kepler-Blockes Württemberg, während des Weltkrieges wirtte er in der Presseabteilung des Stellv, ©eneralfomman- dos in Stuttgart, ferner war er Landesvorsitzender des Deutschen Vereins für Volksernährung. Mit dem Sommer-Semester 1921 übersiedelte er nach Gießen als Ordinarius für Tierzucht und Direktor bes Tierzuchtinstituts der Universität. Sein Arbeitsfeld war das Universitäts-Versuchsgut Oberer Hardthof, daneben hielt er Vorlesungen in den Räumen des Landwirtschaftlichen Instituts in der Senckenbergstraße ab. Mehrere Berufungen ins Ausland, so z. B. nach Montevideo, lehnte er ab. Als Direktor des Tierzuchtinstituts der Universität Gießen wirkte er bis zum 1. Oktober 1934. Dann trat er in den Ruhestand und verlegte bald daraus seinen Wohnsitz nach Bad-Nauheim, um sich dort seinen vielfältigen wissenschaftlichen Jnterefien in aller Muße zu widmen. In den langen Jahren seiner Tätigkeit entfaltete Professor Kraemer eine außerordentlich umfangreiche wissenschaftliche Tätigkeit. Seine Studenten erhielten von ihm bestes geistiges Rüstzeug. Durch eine stattliche Anzahl bedeutsamer wissenschaftlicher Bücher, durch vielfache Mitarbeit an landwirtschaftlichen Fachblättern, durch sein jahrelanges Wirken als Berichterstatter für Tierzucht in den früheren „Mitteilungen der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft" und durch eine sehr umfangreiche Vortragstätigkeit hat er zur Förderung der deutschen Landwirtschaft, insbesondere in allen Fragen der Tierzucht, erheblich beigetragen. Seine großen wissenschaftlichen Verdienste wurden u. a. im Februar 1929 von der Amerikanischen Gesellschaft für Vererbungswissenschaft durch die Ernennung zum Mitglied der Gesellschaft anerkannt. Die Förderung der Landwirtschaft, besonders in allen Fragen der Tierzucht, ließ er sich auch in unserer engeren Heimat stets sehr angelegen sein. Als Sachverständiger der ftuhe« Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen! Keine Spur von Hauck. Roman von Sharlotte Kaufmann. 17. Fortsetzung. (Nachdruck verboten!) Sibylle war merkwürdig froh heute. Der beschwerliche Weg, die Kälte, die in die Wangen biß, ließen chre Lebensfreude auflodern, ihre Lust am Kampf, all das Starke, Kräftige, das in ihr lag. Sie war überhaupt lange nicht mehr froh gewesen wie in diesen vergangenen Wochen. Die Leute in der Gegend merkten dies auch, und sie fühlte, daß man über sie sprach. Man sprach wohl nicht sehr gut über sie. Sie merkte es an den Blicken, die ihr begegneten, wenn sie einkaufen ging. An dem Lächeln der Frauen und den aufmerksamen Augen der Männer. Es war etwas Feindseliges, was ihr entgegengetragen wurde, als hätte sie etwas Schlechtes getan, als wäre sie treulos gewesen, als hätte sie jemanden verraten. War es schlecht, was sie tat? War es verboten, ja zu sagen, wenn Joachim Keit sie in die Berge führen wollte, um sie das Lachen wieder zu lehren? Sie war drei Jahre allein gewesen mit ihrer Jugend, und hatte Tag und Nacht an den Mann gedacht, der sie verlassen hatte. Endlos hatte sie an ihn gedacht und auf ihn gewartet. Mußte da die Hoffnung nicht einmal zu Ende, die Kraft des Wartens erschöpft fein? Sie stieg einen Augenblick ab, um zu verschnaufen. Aus der Ferne drang das Schlagen einer Kirchturmuhr. Sie zählte mit. Sie mußte sich beeilen. Sie träumte zuviel. Siel- zuviel träumte sie. Sibylle fiel ein Märchen ihrer Kindheit ein. „Die Moorfrau braut", hieß es, und sie dachte: Wenn ich einmal mein Kind habe, dann werde ich es ihm erzählen. Aber wie konnte sie so unsinnige Gedanken haben. Sie war doch allem. Mitten im Nebel stand sie allein. Ihre Hand griff in der Dunkelheit nach dem Geigenkasten, ob er noch da war. Dann stieg sie wieder auf. Der Boden klirrte unter den rollenden Reifen, und die gefrorenen Wasserpfützen zersprangen wie Glas. Ach, diese häßlichen, hartgefrorenen Wagenfurchen! Sie hätte doch über. Stein fahren sollen. Aus dem Nebel hervor schoben sich spärliche Lichter. Dörup. Sibylle atmete auf. Sie wollte das Rad nach rechts wenden, da kam ihr ein Mensch aus dem Nebel entgegen, und sie glitt aus, ehe sie aus- weichen konnte. Sie fiel, schlug gegen den Zaun, der hier Hülsens Anwesen gegen Die Aecker ab- grenzte, und rutschte zu Boden. Im ersten Augenblick dachte sie, es wäre Huith, der nach ihr Ausschau hielt. Ein verwehender Schimmer aus dem Küchenfenster von Hülsens Haus drang durch den Nebel und beleuchtete das Gesicht des Fremden. „Entschuldigen Sie", sagte er, „ich sah Sie zu spät. Haben Sie sich weh getan?" Da blieb Sibylles Herz eine Sekunde lang stehen. Der Mann, ber Fremde, der aus dem Nebel kam, und nun vor ihr stand, war der Kunstmaler Detlef Hauck. Sie irrte sich nicht. Es war ihr Mann.. nein, nicht ihr Mann! Der Kunstmaler Detlef Hauck, sonst nichts. Sie griff nach ihrer Mütze, die sich verschoben hatte, und fühlte gleichzeitig einen Schmerz im Arm. „Haben Sie sich weh getan?" wiederholte der Mann. „Es tut mir leid." Er sah sie an, ihr Ge- sicht, bas im Nebel verschwand, kaum erkenntlich im fernen Lichtschimmer. Seine Stimme klang ruhig, höflich, fremd. „Nein", erwiderte sie leise, „es war nicht schlimm. Es ist mir nichts geschehen. Danke." Und sie nahm das Rad aus der Hand des Fremden, fühlte hastig nach dem Geigenkasten, schob ihn zurecht. Der Mann trat zur Seite, als sie an ihm vorbeiging. Sie begegnete eine Sekunde lang feinem Blick. Er lächelte entschuldigend, wie ein Fremder lächelt, der sich ungeschickt benommen hat, und sie fühlte, daß sie sein Lächeln in gleicher Weise erwiderte. Verzeihend, höflich, fremd. Vier Schritte weiter — unb ber Nebel hatte bie Umrisse bes Fremben verschluckt. Als sie eine Stunbe später, nach Beendigung ber Schulstunbe, bei bem Tierarzt Dr. Philipp ihre Geige auspackte, trat Huith neben sie. „Was ist mit Ihnen?" fragte er. Sie hob ben Kopf. „Nichts. Was soll mit mir sein?" „Sie finb so mertroürbig heute. Schon drüben in der Schule. Macht es Ihnen keinen Spaß, mit- zuspielen?" „Doch, natürlich. Ich war lange nicht mehr babei. Ich bin schon ganz aus ber Uevung." Dr. Pyllipp kam heran, eifrig schmunzelnd. „So, Kinder", rief er, „heute abend soll es schon werden. Marie tut ordentlich Rum in den Tee, daß wir Stimmung bekommen." An ben Wänben reihten sich fremdartige Musikinstrumente, ein chinesisches Kin, eine Doppelflote, ein Sistrum aus Alt-Aegypten. „Wir spielen heute Brahms", sagte der Tierarzt, während er zur Türe eilte, um den Pastor aus Teek zu empfangen, der eben ankam. Sibylle strich über bie O-Saite ber Geige. Der Steg schien verbogen zu fein. „Was ist?" fragte Huith. „Kaputt?" „Es scheint so." Er streifte ihr Gesicht, bas blaß war, weiß wie bie gestrichene Wanb. „Haben Sie bie Geige hingeworfen?" „Ich bin vom Rab gefallen." Sie brehte sich um unb begrüßte ben Pastor aus Teek. Huith sah jetzt zwei rote Flecke auf ihren blassen Wangen unb ärgerte sich. Möchte wissen, was ihr wieber fehlt, bachte er roütenb. Vielleicht hat sie sich geftritten mit bem Neuen ba. Wahrscheinlich wollte er nicht, baß sie hierher kommt. Vom Rab gefallen! Oh, biefe Frauen wissen immer eine Ausrebe. Sibylle kam zurück. „Ich muß Ihnen noch banke schön sagen für Ihre Besorgung, Huith." Sie nahm ihm bas Instrument aus ber Hand. „Warum sind Sie denn nicht ins Haus gekommen, nachdem Sie schon so weit herausgefahren waren?" „Ich wollte nicht stören." Er sah sie finster an. Die Frau Doktor kam unb reichte ben Tee herum. „Setzen Sie sich boch, Frau Hauck. Hier ist ein Stuhl." Der Pastor griff in bie Tasten bes Klaviers unb phantasierte ein bißchen. „Warum schauen Sie so böse?" fragte Sibylle ben Lehrer. „Ich möchte wissen, was mit Ihnen los ift Sind Sie krank?" „Ach nein, Sie sehen immer Gespenster." „Sie finb so blaß. So grau." „Die Kälte. Ich habe mich ein wenig gefürchtet heute abenb. Es war so dunkel und so neblig. „Warum fahren Sie auch immer über die Feb> ber. Es braucht Ihnen nur einmal jemand aufzulauern." Sie sah ihn erschreckt an. „Was sagen Sie da, Huith? Wer soll mir auf« lauern? Ich führe boch keine Schätze bei mir." „Ach, weiß Gott! Es fiel mir eben ein. Es passiert soviel in ber Welt. Jeben Tag kann man es in ben Zeitungen lesen." Sie schüttelte ben Kopf. „Unsinn!" Sie trank ben Tee in kleinen Schlucken, begegnete bem freunblichen Lächeln ber Doktorin unb lächelte zurück. Aber es war ein mechanisches Lächeln, bas sie zurückgab, ein leeres, angelerntes Spiel. Ihre Wangen, auf benen bie zwei roten Flecke brannten, waren eiskalt, unb ihr Herz fror. „Sie haben Fieber", sagte Huith neben ihr. „Sie haben sich erkältet. Man barf mit bem Wetter hier nicht spaßen. Sie müssen sich in acht nehmen. Ober wollen Sie in ben Weiynachtsferien im Bett liegen?" „Nein", ermiberte sie leise unb babete eine Se- kunbe lang ihr Gesicht in bem Dampf, ber aus der Tasse aufftieg, ehe sie trank. „Nein, ich wollte Weihnachten wegfahren. Ich bin eingeladen worden. Ich soll ein Bergbild malen." „Ein Bergbild", wiederholte Huith. „Ein Berg- bild." Er wußte nichts weiter zu sagen. „Nehmen Sie noch einen Zwieback?" fragte bie Doktorin, und Huith griff mit Händen, die ihm zu groß schienen, in die zierliche Schale. „Danke." Der Doktor hatte schon fein Cello in der Hand. Der Pastor blätterte in den Noten. „Also, fangen wir an!" Huith stellte die Tasse zur Seite, daß der Löffel an das Porzellan flirrte. Er faßte nach seiner Violine. Und sie ist doch krank, schoß es ihm durch ben Kops. (Fortsetzung folgt) o. ge- 8er Optiker amFahnhafl * llrW Hofmann, Minna, Eichenröder Weg 7 itorin, reinigt Alles! Allputz spart Seife! dtkAr o* y n tret c M Hk >rt I« In der in Berlin am 11. Juni abgehaltenen _ HV. der-Adam Opel AG. Rüsselsheim ist be- chlossen worden, aus dem Jahresreingewinn von 7 579 026 RM. (L V. 13 789 377) RM., ebenso wie im Vorjahre, eine Dividende von 8 v. H. auf das Aktienkapital von 60 Mill. RM. zu verteilen und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen. Da bereits ein Vortrag von 15,57 (6,58) Mill. RM. befehl, ergibt sich eine weitere Verstärkung dieses Zewinnvortrages um rund 2,78 Mill. RM. Die atzungsgemäß ausgeschiedenen Aussichtsratsmitglie- Ehrenkreuzverleihung an die Mütter von Gießen-Wieseck M. '“«Hi S KZ N Lieferant' auch 3bcer Krankenkasse te 901 siM- nÄL! r dir§ mdE Landwirte und als Mensch kennen und schätzen lernt haben, in hohen Ehren lebendig bleiben. „Keuervogel" im Lichtspielhaus. ;nrir^ i sr. , n । W' "X °7- •eine s ,r 0115 y orhfl1” D * s> y. Wirtschaft. Adam Opel AG. Mffelsheim bleibt bei 8 Prozent Dividende. tz L bl>ll ,i*r fe der wurden wiedergewählt. Die Versorgungslage im Jihein-Main-Sebiet. Die Versorgung mit Gemüse ist in den größeren Verbraucherplätzen des Rhein-Main-Gebietes ausreichend und vielseitig. Neben den inländischen Erzeugnissen kommen aus Holland.und Italien Blumenkohl, Gurken, Möhren, Bohnen, Erbsen und Tomaten zur Anfuhr. Die Stechzeit für Spargel ist bis zum 30.Juni verlängert worden. Beim Obst hilft Rhabarber die Zeit bis zum Erntehöhepunkt von Kirschen und Erdbeeren, die immer stärker eintreffen, überbrücken. Die Verladung von Kartoffeln gehen ihrem Ende entgegen, da ein Transport bei der warmen Witterung nicht mehr möglich ist. Ein Eindecken für die Zeit bis zur neuen Ernte deutscher Frühkartoffeln, die in diesem Jahr — später als sonst — erst in einigen Wochen beginnt, ist daher je nach Familiengröße in Mengen von 25 bis 50 kg anzuraten. Auf deü Viehmärkten überwiegen die Auftriebe von Schweinen und Kälbern, doch werden die Zufuhren dieser Schlachtgattungen bald ihren Höhepunkt erreicht haben. Die Qualitäten waren bei Großvieh mittel bis gut, bei Schweinen zum Teil noch besser, bei Kälbern und Schafen mittel. Die Anlieferung von Milch, wie die Erzeugung von Butter ist weiter gestiegen, ebenso die Quarkproduktion. Die Käsesonderzuteilung auf die Fleischkarte wird allgemein begrüßt, ebenso die reichliche Ausgabe von Eiern, wobei holländische Frisch- ware überwog. Freundliche Börse bei kleinem Geschäft. Frankfurt a. M., 13.Juni. Das Börsenbild hat sich in der Berichtszeit 'nicht nennenswert verändert: im Grunde genommen war die Stimmung durchaus freundlich, angeregt durch mancherlei Momente politischer und auch wirtschaftlicher Art, je- Badenburg; Dölzel, Emma, Alicestraße 4; Volzel, Katharine, Grabenstraße 21; Völzel, Marie, Kirchtrabe 13; Wagner, Emma, Gießener Straße 81; Weller, Charlotte, Gießener Straße 73; Weller, Elisabethe, Marburger Straße 23; Weller, Lina, Kirchstraße 36; Weller, Ottilie, Grabenstraße 22; Wicke, Anna, Gießener Straße 139; Wirsing, Luise, Möserstraße 16. doch nur kleiner Geschäftsumfang. Günstig ausgenommen wurden natürlich die weiteren Erfolge auf den Kriegsschauplätzen, der Eintritt Italiens an der Seite Deutschlands in den Krieg und die ruhige Haltung des Südostens. Stimulierend wirkten auf wirtschaftlichem Gebiete die hoffnungsvollen Ausführungen in der Hauptversammlung der Berger AG und des Geschäftsberichtes der Philipp Holzmann AG., die vor allem den Bauwerten einen kräftigeren Auftrieb zu geben vermochten. So tonnten Holzmann aus dem Rahmen der sonst üblichen kleineren Kursbesserungen um mehrere Prozente anziehen und langten am Mittwoch an der Grenze von 200 v. H. an. Gut ihren Kursstand bessern konnten ferner Maschinen-, vor allem Autowerte, während bei den Montanaktien die Differenzen nach beiden Seiten sich in bescheideneren Grenzen hielten. Die Farbenaktie erlitt verschiedentlich Schwankungen, schlossen aber gegen den Wochenbeginn etwas fester, dagegen liegen Dt. Gold und Silber etwas vernachlässigt und büßten im Wochenverlauf etwa Kleines Handballspielprogramm um den Lahnpokal. Das Programm der Handballer am kommenden Sonntag ist verhältnismäßig dürftig. Bevor an die Lösung neuer Ausgaben herangegangen wird, muß die Lahnpokalvunde abgeschlossen sein. Es gilt also zunächst die noch rückständigen Spiele nachzuholen und die noch ausstehenden beiden Staffelsiegen zu ermitteln. Alsdann werden unverzüglich die Endspiele angesetzt und durchgeführt. Tv. Hochelheim — Tv. Lützellinden Tv. Holzheim — Tv. Dornholzhausen Tv. Launsbach — Sp.-G. Großen-Buseck Das weitaus größte Interesse wird zweifellos die Hochelheimer Begegnung finden. Denn es stoßen hier zwei Gegner aufeinander, die beide berufen sind, die erste Stelle in der Tabelle einzunehmen. Wer diesmal gewinnen wird, ist ungewiß. Hochel» heim wird sich strecken müssen, zumal ihm die Hörnsheimer Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen. Holzheim hat es in der Hand, sich diesmal für die verschiedenen Niederlagen schadlos zu halten. Denn die Mannschaft ist ohne weiteres in der Lage, einen starken Gegner abzugeben, der auch dem ungestümen Angriff der Gäste Einhalt gebieten kann. Launsbach hat diesmal Großen-Buseck zu Gast und wird alles daransetzen, um im Vorteil zu bleiben. Das Vorspiel ging knapp verloren. Diesmal wird es sehr wahrscheinlich umgekehrt gehen. Dr. Luh stößt 15,37 Meter. Während der Halbzeit des Fußball-Werbespiels am Mittwoch führten die Leichtathleten im Rahmen der üblichen Abendkämpfe einige leichtathletische Wettkämpfe durch. Die Gesamtbeteiligung war infolge des Fußballspiels geringer als an den vorhergehenden Veranstaltungen. Das Kugelstoßen für Männer und HI., das vor dem Hauptzuschauerraum stattfand, brachte durch Dr. Otto Luh mit 15,37 m ein ganz ausgezeichnetes Ergebnis. Bereits bei Beginn dieser Saison wurde darauf hingewiesen, daß auf Grund der guten und dauernd steigenden Anfangs- leistungen eine vielversprechende Entwicklung von Dr. Luh zu erwarten sei. Nun ist er durch diese Leistung, die ihn eindeutig über die 15. m Marke brachte, zu den besten deutschen Kugelstoßern aufgerückt. Bei seinen sechs Versuchen erzielte er folgende Weiten: 15 m, ungültig; 14,83 m, ungültig; 15,37 m; 15,33 m. I reit Hessischen Landwirtschaftskammer in Darm- tadt hat er sich allezeit der ehrenamtlichen Mitarbeit im Dienste der hessischen Bauern und Land- wirie zur Verfügung gestellt. Daneben hat er sich )urd) Vorträge, Beratungen und mancherlei An- Regungen auch um die Schaffung besserer Existenz- Trundlagen für unsere oberhessische Landwirtschaft aemüht. Besonders lagen ihm dabei alle Fragen der Zucht des Vogelsberger Rindes am Herzen, die einen guten Ratschlägen viel zu verdanken hat. Das Versuchsgut und seine Einrichtungen machte tr den Interessenten oft und gerne zur Einsichtnahme und Belehrung zugänglich, damit sie dort > cm der Stätte der Wissenschaft neue wertvolle Gesichtspunkte für die Praxis gewinnen konnten. Sein vornehmer Charakter und die Lauterkeit einer Gesinnung und seines Handelns, wie auch I -eine aufrechte deutsche Haltung und sein liebenswürdiges, für jedermann hilfsbereites Wesen haben ihm nicht nur im Kreise der Universität und der engeren Fachgemeinschaft, sondern weit darüber hinaus, namentlich auch bei unseren heimischen Kauern und Landwirten, einen großen Freundeskreis geschaffen. Sein Andenken wird bei allen, die ihn als Hochschullehrer, Freund unserer Bauern und oirtify’.' 5». f* Lome? jen N der Ü» n w mar 1$ •reiW Wd« Kr W Tirrzch imat [16 bersch' e* * 5hM Busecker Straße 27; Deibel, Katharine, Kirchstr. 33, Deibel, Luise, Gießener Straße 34; Dreißigacker, . Luise, Neuenweg 1; Erb, Luise, Kirchstraße 40; Erb, Marie, Turnstraße 24; Faatz, Emma, Jung- . ernstraße 10; Frey, Anna, Rabenauer Straße 54; Götting, Else, Eichenröder Weg 21; Haas, Karo- line, Karlstraße 1; Haas, Marie, Möserstraße 27; Haas, Sophie, Alicestraße 5; Hamm, Lina, Philo- ophenstrahe 30; Hildebrand, Anna, Kirchstraße 20; Hildebrand, Luise, Eichgasse 3; Hildebrand, Minna, Gießener Straße 29; Hofmann, Lina, Philosophen- traße 34; Hofmann, Minna, Eichenröder Weg 7; Hormann, Katharine, Alicestraße 13; Hunger, Luise, Gießener Straße 142; Jmmel, Karoline, Kirchstr. 19; Kammer, Emma, Jungfernstr. 2; Keil, Elisabeth, Marburger Straße 29; Keil, Katharine, Gießener Straße 85; Keller, Dorothee, Gießener Straße 56; Keller, Karoline, Gießener Straße 125; Körber, Luise, Eichenröder Weg 23; Kolb, Marie, Turn- traße 1; Kolb, Minna, Gießener Straße 105; Kramer, Lina, Kornblumenstraße 43; Kreiling, Anna, Rabenauer Straße 19; Kreiling, Elisabethe, Obergarten 9; Kreiling, Elly, Kornblumenstraße 3; Kreiling, Katharine, Rabenauer Straße 44; Kreiling, Lina, Alten-Busecker Straße 12; Kümmel, Elise, Turnstraße 17; Leib, Anna, Gießener Str. 93; Leibold, Annemarie Ruth, Am Eichelbaum 12; Lindenstruth, Luise, Eichenröder Weg 15; Lotz, Elisabethe, Gießener Straße 140; Lotz, Emma, Neuenweg 4; Lotz, Luise, Grabenstraße 14; Lotz, Marie, Gießener Straße 19; Mank, Emma, Grabenstraße 46; Müller, Emma, Gießener Straße 93; Müller, Margarete, Gießener Straße 103; Müller, Wilhelmine, Gießener Straße 155; Neidel, Luise, Kirchstraße 1; Nimtsch, Marie, Alicestraße 46; Opper, Elisabethe, Philosophenstraße 13; Oßwald, Anna, Gießener Straße 124; Oßwald, Luise, Rabenauer Straße 17; Pausch, Elise, Möserstraße 26; Rau, Elisabeths, Schulstrahe 7; Rau, Gertrud, Gießener Straße 3; Reeh, Karoline, Ludwigstraße 10; Rein, Elisabethe, Rabenauer Straße 18; Reuter, Luise, Gartenstraße 9; Rock, Margarete, Kornblumenstr. 42; Rodenhausen, Marie, Eichgasse 16; Rohrbach, Marie, Alicestraße 27; Röhl, Margarete, Alicestraße 46; Römer, Maria, Philosophenstraße 32; Rohm, Emma, Kirchstraße 16; Sattler, Frieda, Kirchstraße 17; Schäfer, Anna, Philosovhenstr. 4; Schäfer, Helene, Brunnengasse 7; Schäfer, Katharine, Gießener Straße 49; Schäfer, Katharine, Gießener Straße 136; Schäfer, Katharine, Kirchstr. 44; Schäfer, Luise, Turnstraße 16; Schäfer, Margarete, Ludwigstraße 15; Schäfer, Marie, Gießener Str. 78; Schmidt, Emma, Obergarten 5; Schmidt, Marie, Eichgasse 11; Schmidt, Elisabethe, Gießener Str. 127; Schnabel, Luise, Gießener Straße 164; Schneider, Karoline, Alicestraße 14; Schneider, Lina, Alten- Busecker Straße 43; Schneider, Marie, Brunnengasse 10; Schneider, Marie, Eichenröder Weg 19; ■ Schreiner Karoline, Grabenstr. 20; Seibert, Karo- i [ine, Kornblumenstr. 6; Seibert, Lina, Am Eichel- • bäum; Seibert, Luise Katharine, Grabenstraße 8; l Seuling, Elisabethe, Rabenauer Straße 21; Simon, • Margarete, Gießener Straße 57; Sommerlad, Eli- ' sabethe, Gießener Straße 153; Sommerlad, Lina, . Gießener Straße 31; Sommerlad, Wilhelmine, Im Lichtspielhaus Bcchnhofttraße gastiert seit gestern eine russische Künstlergruppe, die für eine gute Viertelstunde in den Bereich jener Kunst führt, wie wir sie von verschiedenen anderen Künstlergrup- pen gleichen Ursprungs her schon kennen. In farbenprächtigen Kostümen treten sie auf, spielen virtuos iuf der Balalaika, singen mit vollen und weichen Stimmen und tanzen in aufpeitschenden Rhythmen, die die Tänzer der Erschöpfung nahebringen. So ist auch mit der Gruppe „Feuervogel" im Lichtspielhaus. Tamara, eine dunkeläugige Schöne, singt mit eigenartiger Altstimme ein Zigeunerlied und ein russisches Volkslied. Sascha B o s ch e n s k y und Michael Tikonoff zeigen ihr'Können auf Banjo Ltnb Balalaika, und Fedja tanzt in verwirrendem - Tempo, während die ganze Gruppe durch Gesang und Musik den Tänzer zu immer wilderem Schwung auffordert. Die Künstler fanden lebhaften Beifall. — Im Programm des Lichtspielhauses wird außerdem noch der Film „Diener lasten bitten" gezeigt, der eine hübsche Persiflage auf die Lebens- Gewohnheiten der englischen Hocharistotratie darstellt. Selbstverständlich wird auch die Wochenschau oorgeführt, so daß sich das reiche Programm im 5 v. H. ein. Irgendwelche besondere Hintergründe sind jedoch in diesen größeren Schwankungen nicht zu vermuten, schon kleine und kleinste Aenderungen im Auftragseingang lassen die Kurse stärker schwanken als eigentlich begründet erscheint. Renten hatten stilles Geschäft, Pfandbriefe und Steuergutscheine II waren aber ständig gefragt, ohne daß Kursänderungen erwähnenswerter Größe eintraten. Hier wie auch am Aktienmarkt wurden Ausführungen von Ministeriallnrektor Lange über die Zinsentwicklung am Wertpapiermarkt lebhaft und günstig besprochen. Lange stellte u. a. fest, daß das Problem der Zinssenkung die Aktiendividende nicht berühre, die Ausdehnung der Zinssenkung auf den Aktienmarkt werde eher durch eine ruhige gleichmäßige Kursanpassung an die neue Normallrendite erfolgen. Spekulative Ueberschreitungen werden das Einschreiten der Staatsaufsicht zur Folge haben, hierzu seien keine unorganischen Mittel notwendig. Als Standardpapier könne man schon heute das 4prozentige Rentenpapier ansehen. Das Reich hat ja auch hieraus die Folgerung gezogen und den Zinssatz für I-i-Anleihen auf 4V2 auf 4 v. H. gesenkt. Damit ist auch das Reich für einen Sondertyp der langfristigen Anleihe zum 4prozentigen Zinssatz übergegangen. Zur Zeit bereitet man sich an der Börse bereits auf die bevorstehende Auflegung neuer Schatzanweisungen vor, die, wie man vermutet, länger- triftig als die bisher begebenen fein werden. Bemerkenswert ist, daß in der Berichtszeit eine 20- Millionen-RM.-Anleihe der Accumulatoren-Fabrik AG. Berlin zu 4V2 v. H. verzinslich schon am ersten Tage voll gezeichnet wurde. Dabei dürfte auch mit- gewirkt haben, daß man den 4Vrprozentigen Typ als Normaltyp für Industrieanleihen ansieht. Tagesgeld war in den Berichtstagen unverändert P/4 v.H E. Schn. Lichtspielhaus auf bald zweieinhalb Stunden ausdehnt. ** Arb eitsjublläum. Am morgigen Tage, 16.Juni, feiert der Arbeiter Karl Krämer aus Leihgestern bei den Gailfchen Tonwerken fein 25jäh- riges Arbeitsjubiläum. Herr Krämer ist als Pressen- arbeiter in diesem Betriebe beschäftigt. Er hat sich während dieser Zeit die Zufriedenheit und Achtung der Betriebsführung erworben, und mit allen Mit- arbeitern pflegt er gute Kameradschaft. Durch die Firma und seine Arbeitskameraden sowie von feiten der Deutschen Arbeitsfront wird der Jubilar an feinem Ehrentage entsprechend gefeiert werden. ** Oeffentliche Erstimpfung für Kleinkinder (Nachzügler). Der Oberbürgermeister fordert heute zur Erstimpfung der Kleinkinder auf, die im Kalenderjahr 1938 oder in früheren Jahren geboren und noch nicht erftgeimpft sind. Weitere Impftermine für die im Kalenderjahr 1939 geborenen Kinder folgen in Kürze. ** Lehrwanderung. Morgen Sonntag, 16. Juni, findet die 5. Wanderung Der Arbeitsgemeinschaften des NSLB. „Biologie" und „Ernährung aus dem Walde" unter Führung von Professor Dr. Funk statt. Zur Besprechung kommt die „Wiesen- und Uferflora der Lahn". Treffpunkt: Lahnbrücke um 8 Uhr. Gäste sind willkommen. Strafkammer Gießen. Ein Arbeiter aus Frankfurt a. M. bekam vom Arbeitsamt bei einem Bauvorhaben eine Arbeitsstelle zugewiesen. Bei der Beantwortung eines von ihm auszufüllenden Fragebogens verschwieg er, daß er mehrfach vorbestraft ist. Er machte sich somit eines Betrugs schuldig. Der Angeklagte war geständig. Der Anklagevertreter beantragte eine Gefängnisstrafe von sechs Wochen. Der Angeklagte wurde wegen Betrugs zu einer Gefängnisstrafe von einem Monat verurteilt. In Berücksichtigung der Vorstrafen konnte eine Geldstrafe nicht in Betracht kommen. Auf gestohlenen Motorrädern unterwegs. Lpd. Alsfeld, 14. Juni. Hier wurde auf der Straße ein unbeaufsichtigt stehendes Leicht- motorrab gest 0 hlen und als Ersatz dafür ein anderes Leichtmotorrad hinterlassen, das aber ebenfalls, und zwar in Siegen, gestöhlen war. Als Spitzbube, der auf gestohlenen Motorrädern herumfährt, kommt ein Fürforgezögling in Betracht, der aus der Obhut entwichen ist. Den kinderreichen Müttern von Gießen-Wieseck 5 werden demnächst die Mütterehrenkreuze in feier- ' [über Form durch die Partei überreicht werden. '• Für die Verleihung des Mütterehrenkreuzes find folgende Frauen von Gießen-Wieseck vorgeschlagen: 1. Stufe: Bachmann, Margarete, Alten-Busecker Straße 10; I Dapper, Lina, Ecke 8; Deibel, Katharine, Kirch- straße 4; Döbus, Luise, Alten-Busecker Straße 90; Erb, Karoline, Schustergasse 3; Größer, Margarete, Neuenweg 4; Hildebrand, Elisabethe, Gießener Straße 28; Hof, Margarete, Gießener Straße 147; Horst, Margarete, Gießener Straße 151; Kreiling, Margarete, Kornblumenstraße 33; Leib, Pau- ' i [ine, Alicestraße 46; Lotz, Elisabethe, Alten-Busecker | Straße 20; Oelbrecht, Auguste, Gießener Straße 76; I Post, Luise, Gießener Straße 37; Rodenhausen, : Helene, Gießener Straße 13; Schäfer, Margarete, Kornblumenstraße 27; Scherer, Elisabethe, Gießener l» Straße 115; Schmidt, Elisabethe, Rabenauer Str. 46; ! Schmidt, Margarete, Lichtenauer Weg 31; Schöfs- ! Mann, Margarete, Gießener Straße 6; Velten, : Anna, Gießener Straße 20; Wagner, Margarete, Eichenröder Weg 5; Walther, Mane, Ludwigstr. 11; Weller, Lina, Kirchstraße 27r Werner, Elisabethe, Am Eichelbaum 3; Werner, Marie, Philosophen- ; strahe 26. 2. Stufe. Dürr, Luise, Neuenweg 4; Eckhardt, Christiane, Philosophenstraße 24; Hamm/ Katharine, Brunnengasse 11; Hammel, Elise, Gartenstraße 20; Hilbe- brand, Katharine, Gießener Straße 150; Hof, Elisabethe, Grabenstraße 17; Hofmann, Emma, Wagen- 8ässe 1; Kaiser, Margarete, Grabenstraße 3; Klatyk, [nna, Gießener Straße 126; Körber, Margarete, Möserstraße 15; Kreiling, Katharine, Gießener I Straße 145; Kreiling, Margarete, Kirchstraße 14; | Stöber, Margarete, Alten-Busecker Str. 41; Löwen- I stein, Frieda, Philosophenstraße 30; Loth, Lmse, ! Philosophenstraße 32; Lotz, Margarete, Kornblumenstraße 41; Pausch, Margarete, Grabenstraße 5; f Schäfer, Katharine, Grabenstraße 28; Schmidt, Karoline, Gießener Straße 90; Schmitt, Lina, Phuo- sophenstraße 28; Schnabel, Elisabethe, Ludwig- I straße 39; Schnabel, Emilie, Kornblumenstr. 17; Schnabel, Luise, Ecke 7; Schomber, Katharine, Lich- tenauermeg 3; Schreiner, Marie, Gießener Str. 84; Schupp, Anna, Wagengasse 13; Seiler, Margarete, Eichgasse 17; Spuck, Marie, Gießener Straße 20; | Stumpf, Maria, Gießener Straße 73; Margarete, Brunnengasse 8; Wagner, Elisabethe, Gießener Straße 109; Weller, Elisabethe, Gießener Straße 21; Weller, Katharine, Wagengasse 4; Wel- ler, Lina, Gießener Str. 132; Weller, Lina, Brunnengasse 1; Werner, Luise, Rabenauer Straße 1b; Wißner, Margarete, Kornblumenstraße 40. Becker, Elisabethe, Alten-Busecker Str. 16; Becker, Luise, Neuenweg 1; Becker, Marie, Grabenstr. 13; Decker, Marie, Alicestraße 41; Bellos, Helene, Am Ekchelbaum-; Benner, Elisabethe, Gießener Str. 18, Denner, Lina, Grabenstraße 32; Berg, Elise, Am Sellnberg 8; Bernhardt, Margarete, Eichgasse 9; 3efc, Elisabeth-, Am Eich-lbaum; Bittner, Emilie, «Siebener Straße 122; Deibel, Karoline, Alten- Lehrgangsarbeit des Fachamtes Leichtathletik in Lollar. Arn kommenden Sonntag wird in Lollar ein Lehrgang der Leichtathletik durchgeführt. In Lollar hat die Leichtathletik seither schon immer eine gute Pflegestätte gehabt. Infolge der durch den Krieg veränderten Verhältnisse sind auch dort viele der getreuesten Leichtathletikanhänger zum entscheidenden Kamvf gerufen worden, und nun gilt es, diese im im Augenblick vorhandene Lücke durch stärkeren Ein- atz der anderen ausgufütlen. Der Turn- und Sportverein Lollar wird dafür Sorge tragen, daß dieser Lehrgang möglichst zahlreich besucht wird. —1— Kanu-Regatta an der Badenburg. Am kommenden Sonntag führt die Gemeinschaft des Wiesecker Kanu-Clubs eine für jedermann offene Kanu-Regatta an der Badenburg durch. Dieses Rennen ist in erster Linie für unsere Jugend gedacht, um gerade den Kameraden, welche an der Front sind, zu zeigen, daß der Wassersport auch jetzt in Ehren gehalten und gepflegt wird. Die Rennstrecke führt über 600 Meter. Start und Ziel sind ober- halb des Badenburger Wehrs. Einige Hindernisse werden sich dem Wettkämpfer entgegenstellen, um dadurch dem Rennen die nötige Spannung zu geben. Interessenten und Wassersportfreunde treten am Bootshaus an der Badenburg an. Boote werden den Teilnehmern gestellt. Bemerkt wird noch, daß die weibliche, als auch männliche Jugend starten kann. Mr zwei Spiele in der 2. Klaffe. Hungen I. — Heuchelheim I. Die junge, Mannschaft des Tv. Heuchelheim muß in Hungen antreten. Die Gastgeber sind in bester Spiellaune und auf eignem Platz schwer zu schlagen. Die Gäste haben zwar durch ihren Sieg vom Sonntag ihr Selbstvertrauen zurückgewonnen, doch werden sie sich sehr strecken müssen, wenn nicht eine neuerliche Niederlage in Kauf genommen werden soll. Steinbach I. — Grüningen I. Die Grüninger haben Verstärkung bekommen und fahren diesmal nach Steinbach. Im letzten Spiel der Gäste konnte eine kleine Formoerbesserung bemerkt werden, doch muß die Mannschaft vor allem im Sturm bessere Leistungen zeigen, wenn sich Erfolge einstellen sollen. Die Steinbacher werden aus ihrer Niederlage gelernt haben und alles daransetzen, den verlorenen Boden wieder aufzuholen. Wir rechnen mit einem Sieg der Platzbesitzer. tank > 1.8ri *3 Mkttx lioiNW NH 'M 18M tau Senin Am 13. Juni entschlief nach langem, schwerem Leiden unser lieber und treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Heinrich Weimer Bauunternehmer im 73. Lebensjahr. Die trauernden Hinterbliebenen: Geschwister Weimer. Gießen (Wetzlarer Weg 37), den 15. Juni 1940. Die Einäscherung fand auf Wunsch des Entschlafenen in aller Stille statt __________________________2867p Gießen, Bergkaserne, den 15. Juni 1940. 2845 D 2847 D Werbe-Drucksachen bei Brühl. Schulstr.7 Gießen (Wilhelmstr. 69), Neu-Isenburg, Essen/Ruhr, Charlotten- bürg, Grandingen/Schl., Küstrin, den 13. Juni 1940. r Giesser.1 Friedri chstr.7 Lieferant aller Kassen In tiefem Schmerz: Erika Schneider, geb. Matusch und Kinder Ingeborg, Helmut (z. Z. RAD.) Hans Joachim. Am 3. Juni fiel im Kampfe für das Vaterland mein innig- geliebter, herzensguter Mann, unser treusorgender Vater, unser lieber Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Theodor Hild Stabsfeldwebel in einem Infanterie-Regiment fünf Tage nach der Vollendung seines 33. Lebensjahres. In tiefem Schmerz, im Namen der Hinterbliebenen: Elisabeth Hild, geb. Ziegler Ingrid und Edeltraud Hild. Im Kampf für Führer und Großdeutschland starb am 10. Juni an der Saarfront kurz vor Vollendung seines MM 49. Lebensjahres mein herzensguter Mann, unser lieber Vater, Bruder, Schwager und Onkel Steuerinspektor Karl Schneider Leutnant in einem Infanterie-Regiment - Weltkriegsteilnehmer. .,.;.tdenn Erleichterung bei pult* ßgSCflWEL- ^bringt die leichte slsEZk ^^<7 von | Steinbach, den 13. Juni 1940. 2841 D Danksagung. Allen denen von Nah und Fern, welche uns bei unserem, ach so schweren Geschick so liebevoll ihre Teilnahme versicherten, sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden, herzlichen Dank. Besonders danken wir noch Herrn Pfarrer Döll für seine trostreiche Grabrede, den Schulkameraden von Steinbach und Albach, der NS.-Frauenschaft Steinbach, sowie allen, die unserer teuren Entschlafenen die letzte Ehre erwiesen haben. Ludwig Fink und Kinder Familie Heinrich Pitz I. 2 Einiamilien- Neubauten in Friedberg und Berbern gelegen 5 Zimmer, Küche, Bad, Garten bei 4—5000 RM. Anzahlung Rest langfristig, zu verkaufen. Peter Reinert Immobilien Frankf urt a. II.. Kaiserstr. 8 Ruf 27581. [2834V «Sonderichau der kreisWWst f. MW WserMe Welfen am Sonntag, 16. Juni in Gienen auf dem Vieh- tnarktgelände.2865D Beginn 10 Uhr. Ca. 150 □JUkhkulu. urib CRinbet auf ÖäJ 141. Milchvieh-Versteigerung in Münster LW-, Westf. Zuchtviehmarkt Donnerstag, den 20. Juni 1940,12 Uhr. Die Tiere stammen aus seuchenfreien Gebieten und sind gegen Seuchen schutzgeimpft Obligatorische Untersuchung auf Bazillus Bang. Nähere Auskunft und Katalog (kostenlos): weMilche Droüiniial-DiehDßrmßttungsgßnolIenldiDlt e.G.m.b.H., Münster I.W., Windthorststr. 20, Ruf 26644-45 Ständige Vermittlung von Vieh aller Art« tfeft- und Weidevieh / Ferkel z Läufer z Pferde uswJ Mündlich kö/men Sie es nur wenigen sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen SieesnUen Feste Bohnermasse für Fußböden, Linoleum, Parkett usw. Hochglanz polierend, 4 kg portofrei per Nachnahme BDI. 6.90. Bei Nichtgefallen Geld znrtick! Wilhelm Runge, Chem. Produkte 2761V Hamburg 1, Speersort 17. ist das Rechte zum Scheuern und Putzeol A281CA0 zur Reinigung des Gesichts und der Hände benutzen. Dr. Gaudlitz-Mandelkleie hat nidit nur dieselbe Reinigungskraft wie Seife, sie ist auch von alters her ein bewährtes Schönheitsmittel! Sie ist sauerstoffhaltig und macht Ihr Gesicht Bezugsscheinfrei I Streudose RM 0.90 Nachfüllbeut.RM 0.45 Chem. Fabrik Dr. Gaudlitz & Arndt, Leipzig. In 6 Tagen entfernt S A H ü K O - Hühneraugen - Tropfen schmerzlos Hühneraugen, fallen und harte Haut mit Stumpf und Stiel. Packung RM. —.65. Zu haben bei: Drogerie Bornemann Bahnhofstraße 17 Central-Drogerie Emil Karn, Schulstraße Löwen-Drogerie M. Pierenkemper, Seltersweg 69 Kreuz-Drogerie August Noll, Bahnhofstr. 53 Ludwigsplatz-Drogerie Hans Noll, Ludwigsplatz Germania-Drogerie Carl Seibel, 2354V Frankfurter Straße 39 BERGFREUNDE! Ein neues Buch von Zedtwitz: Gams in ihrer Bergheimat Ein Lebensbild der Gemse im Wechsel der Jahreszeiten von Franz Graf gedtrvitz Insgesamt 137 Seiten mit 94 Abbildungen nach Naturaufnahmen. In Leinen gebunden RM 4.80. „Das wissenschaftlich und darstellerisch beschwingt geschriebene Buch von deutscher Berglandschaft und -tierwelt verdient in den Kreisen der Jäger, der Freunde der Berge und der Natur, in den Schul- und Volksbüchereien weiteste Verbreitung." Aus der Natur, Heft 2/39. Ausführliches bebildertes Werbeblatt kostenlos! Bezug durch jede Buchhandlung! Hugo Verinühler Verlag Berlin-Lichterfelde SWM Lavabeidruck Mattkreppdruck i Bedruckter Zellwollmousseline i Bedruckter Dirndlcretonne Karierte Dirndlstoffe l Einfarbige Kunstseidenstoffe \ Leichte Wollstoffe Unsere große Auswahl erleichtert Ihnen den Einkauf, unsere guten Qualitäten und bekannt niedrigen Preise geben Ihnen den höchsten Gegenwert für Ihre Punkte STOFFSPEZIALHAUS Gießen, Plockstraße 14-16 2846 A FÜR DEN SOMMER Sanatorium für Hämorrhoidalkranke Wiesbaden. Auch während des Krieges geöffnet.(Hämorrhoiden, Fisteln, Fissuren,Vorfall, Ekzem.) Prospekt durch das Sekretariat des Sanatoriums, Wiesbaden 15, TaunusstraBeB laylcJÜx Organisation Stiegler, Hausier & Co., Stuttgart or-ßuchha'*009 Bestondsnodv |.O9er . wertmäßig«; »es $ gesOltüe Menge«-." Artikel und Geringe Einführungs-Schrift 81 kostenfrei - Vorführung nach Vereinbarung Bezirksstelle Wetzlar, Nauborner Str. 148, Tel. 2344 Bekanntmachung. Belr.: Die Bekämpfung des Kartoffelkäfers. Nach der siebenten Verordnung zur Bekämpfung des Kartoffelkäfers (RGB. vom 8. V. 1939 S. 882) haben sämtliche Grundbesitzer, die im Stadtkreise Gießen Kartoffeln angebaut haben, auch die außerhalb wohnenden, ihre Kartoffelfelder jeden Mittwoch in der Zeit zwischen 14 und 19 Uhr abzusuchen. Das erforderliche Personal ist entsprechend der Größe des Anbaues zur Verfügung zu stellen, damit das Absuchen in der vorgenannten Zeit erfolgen kann. Außerdem wird sich in derselben Zeit das Jungvolk an dem Suchdienst beteiligen. Die Kartoffelanpflanzungen der geschlossenen Anstalten und eingefriedigten Gärten sind nur von den Besitzern in der vorgenannten Zeit abzusuchen. Das Absuchen wird von dem Feldschutzpersonal überwacht. Zuwiderhandlungen gegen diese Aufforderung werden nach § 18 der Verordnung mit Strafe belegt. 2837C Gießen, den 12. Juni 1940. Der Oberbürgermeister. I. V.: Nicolaus. Bekanntmachung. Betr.: Oeffentliche Erft-Impfung der Kleinkinder aus dem Geburtsjahr 1938 und früheren Geburtsjahren. Für diejenigen Kleinkinder in Gießen (nicht in den Stadtteilen Wieseck und Klein-Linden), die im Kalenderjahr 1938 und in früheren Kalenderjahren geboren und noch nicht erstgeimpft sind, wegen Krankheit oder aus anderen Gründen von der Impfung zurückgestellt waren oder ungeimpft in Gießen zugezogen sind, findet letzter öffentlicher Jmpflermm wie folgt statt: Impfung: Mittwoch, den 19. Juni 1940, 15 bis 16 Uhr. Nachschau: Mittwoch, den 26. Juni 1940, 16 bis 17 Uhr. Jmpflokal: Turnhalle der Schillerschule, Schillerstraße. Für die Kleinkinder aus dem Geburtsjahr 1939 werden in Kürze weitere öffentliche Impftermine bekanntgemacht. 2855C Die Eltern und Pflegebefohlenen der obenbezeich- neten Kinder werden aufgefordert, die Kinder pünktlich zu obigen Impfterminen zu bringen, andernfalls Strafanzeige erfolgen muß. Es wird noch besonders darauf hingewiesen, daß die Kinder und ihre Kleider sich in sauberem Zustand befinden müssen, und daß Kinder aus Häusern, in denen zur Zeit ansteckende Krankheiten bestehen, zur Impfung nicht zugelassen werden können. In Fällen letzterer Art ist ärztliche Bescheinigung dem Staatlichen Gesundheitsamt Gießen, Wilhelmstraße 59, alsbald oorzulegen. Gießen, den 14. Juni 1940. Der Oberbürgermeister. J.V.: Nicolaus, Beigeordnetem Bekanntmachung. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag haben Rohlinge auf dem Ludwigsplatz Bänke auf den neuangelegten Rasen bei der Brunnenanlage gestellt mid zwei Blumenkübel von den Sockeln geworfen und umgestürzt. Diese rücksichtslose Handlungsweise zeugt nicht nur von einer flegelhaften Gesinnung, sondern beweist, daß die Täter auch in Kriegszeiten jede Achtung vor städtischen Arbeiten, die lediglich im Interesse der Allgemeinheit durchgeführt werden, vermissen lassen. 28686 Ich muß die Bevölkerung dringend bitten, mich bei der Ueberwachung der Grünanlagen zu unterstützen und von sich aus jeden, der die Grünanlagen der Stadt betritt, beschmutzt oder verschandelt, zu melden. Gießen, den 14. Juni 1940. Der Oberbürgermeister: Ritter. £ln J9eiu.ck in meinem Hause lohnt sich bestimmt N Sie finden eine große Auswahl in reizenden Wäschestiarnituren (Hemdchen u. Schlüpfer) f. Damen und Kinder Prinzeßrödce la Charmeuse — stumpf oder mit eleganter Spitze — in allen Größen und Farben MODEHAUS SCHNEBERGER Gießen, SchUlstraße 4 2859A