Samstag, l5./Sonntog,H.3anu(ir W40 190. Jahrgang Politische Propheten der letzten zwanzig Indre Rückschau aus Jugoslawien im serbischen Gymnasiasten das Schicksal Europas eine neue und unabsehbare Wendung nahm. Es mar wie heutigen Jugoslawien nebeneinander: die cyklopi- sch en Mauern vorgeschichtlicher Siedlungen aus einem hohen Bergrücken über Dchrida und moderne Touristenhotels für Gäste, die aus halb Europa kommen, weil ihnen die Schönheiten des Landes Britischer Tanker durch Mine in die Lust geflogen. englisches Äopital die Bleigruben, aus denen schon die Römer das Erz förderten, woraus sie ihre Was- serleitungsröhren und ihre Schleuderkugeln fertig- 9er Krieg und der pazifische Mm > schon recht verbreitetest Befürchtung berichtete, daß nra ninier iiai uiiv uiuk «mv die Bereinigten Staaten ohne einen Schutz abzu- Die Ucberlcbenden wurden von einem Kriegsschiff feuern rein automatisch einfach durch das Gebot der ausgenommen und später in einem Hafen an Land Lage zuletzt als die wahren Stöger des curo- gebracht Durch die Explosion flotz das Del aus und patschen Krieges dastehen und von Sieger und Be- bedeckte die Oberfläche des Wassers. ! siegten eine ungeheure Beute des Reichtums und Keine unnötigen Reifen mehr. Nehmt schon an diesem Wochenende Rücksicht! Berlin, 12.2km. (DHB.) Die Reichsbahn gibt bekannt: Vie bereits gemeldet, fallen ab 15. b. 2IL neben anderen Fahrpreisermäßigungen auch die Sonntagsrückfahrkarten fort, hierzu wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, datz diese Einschränkungen zugun st en des zur Zeit wichtigeren Güterzugsverkehrs gemacht worden sind. Der Güterverkehr muh auch an diesem Wochenende den Vorrang haben. Diese Maßnahme würde aber vereitelt werden, wenn jeder Volksgenosse die letzten Tage des Bc- stehens der Sonntagsrückfahrkarten ausnuhen wollte, um noch eine zusätzliche Sonn- t a g s r e i s e zu machen. Die Abfertigung der Züge wird zur Innehaltung der Fahrpläne auf den etwaigen zusätzlichen Wochenendandrang keine Rücksicht nehmen. Um die Gefahr zu vermeiden, dah Reisende nicht befördert werden, wird der Aahrkartenverkaus eingestellt, sobald sich zeigt, dah d i e Z ü g e ü b e r s ü l l t fein werden. Ls wird daher von jedem Volksgenossen erwartet, dah er auf diese Verhältnisse Rücksicht nimmt und nicht durch den Antritt einer unnötigen Reise sich selbst und andere Volksgenossen, die unbedingt reifen muffen, schädigt. Rege deutsche Fliegertätigkeit über England. Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer vis 8*/,Uhr des Vormittags Grundpreise für l mm Höhe für Anzeigen von 22 mm 'Brette 7 Rpf. für Textanzetgen von 70 mm Breite 50 Rpf. Wiederholung Malftaffel I Abschlüsse Mengenstassel B Platzvorschrist nach vorheriger Vereinbarung 25 °/0 mehr. Lugostatvische Reiseskizzen Äon Or. Paul Rohrbach ihren Platz fand' " ! Scrajcwo gewann der jugoslawische Gedanke seine Aetostes und Neuestes liegt auf dem Boden des I welthistorische Wirkung! Ermäßigte Sirnndpreise Däoeranzeiaen und behördliche Anzeigen von 22 mm Breite 6 Rpf. London, 12. Jan. (DNB.) Der britische Tanker „Eloso" (7267 Brgt.) wurde am Donnerstag an der englischen Westküste durch eine M ine in die Luft a e s p r e n o t. Drei Mann der aus 36 Mann bestehenden Besatzung sind ertrunken: acht weitere wurden schwer verwundet. Der Tank- dampfer befand sich im Geleitzug. Er hatte eine Reise von sechs Wochen Dauer von Südaine- rika hinter sich und hatte eine Ladung Del an Bord. Amsterdam, 12. Jan. (Europapretz.) Leb- hafte Tätigkeit deutscher Flieger über englischem Gebiet hat in England starke Befürchtungen ausgelöst. Rach den Mitteilungen des englischen Lust fahrtministeriums begann die deutsche Ftiegertätigkeit mit dem Auftreten h o ch f l i e g e n d e r d e u t- scher Bombenflugzeuge in der Nähe von Newcastle-on-Tyne Donnerstag gegen zehn Uhr vormittags. Im weiteren Verlauf des Tages wurden Einheiten der deutschen Luftwaffe über dem Firth of Forth der Hum der. und Themse-Mündung gesichtet. Die Maschinen flogen meist in großer Höhe zwischen 4000 unb 6000 Meter. Weder dem heftigen Feuer der englischen Abwehrbatterien noch den in großer Zahl aufge- stiegenen englischen Jagdfliegern gelang es, den deutschen Flieger-Derbänben Schaden anzutun. Diese warfen keine Bomben ad, doch wurde leichter Materialschaden an mehreren Stellen durch die Splitter von Flakgranaten verursacht. In den Ge- wässern nahe der englischen Dstküste wurden wieder eine Reihe von Fahrzeugen durch deutsche Flieger angegriffen und in Brand geschossem Das das Gebäude der von Bischof Strohmayer gestifteten Südslawischen Akademie, in der die Idee des l Südslawentums zuerst entwickelt und wissenschaftlich ' unterbaut wurde. In Altferbien und Bosnien dct- gegen klingen noch heute zur Gusla, der einsaitigen Fiedel, die alten Volksgesänge vom Zaren DuschaN 1 und von den Helden der Türkenkämpfe, mit denen das Serbentum sich durch ein schweres halbes Jahrtausend hindurch national lebendig erhielt. Wer nach Belgrad kommt, darf nicht versäumen, im königlichen Schloß das „M useumdesPrin- z en Pa u l" zu besuchen, in dem der Prinzregent, einer der feinsten Geister unserer Zeit, erlesene Sammlungen hat aufstellen lassen, darunter wertvolle antike Stücke, die durch wissenschaftliche Ausgrabungen im ganzen Lande zusammengebracht sind. Hier lernt man auch die mittelalterliche fer- bische Kunst kennen, die besonders auf kirchlichem Gebiet Bedeutenderes geleistet hat, als man außer- halb Jugoslawiens in weiteren Kreisen ahnt. Eine Eisenbahnfahrt von wenigen Stunden bringt den Reifenden in Jugoslawien von den Sälen des Museums zu jenen kleinen, halb in die Erde gesenkten Kirchen, die nach der Aufrichtung des Türkeniochs den Christen allein zu bauen erlaubt war. Neben dem unzerstörbaren, in das Volkslied gebannten nationalen Empfinden lebte in ihnen die zweite Kraft weiter, durch die sich das Serbentum am Leben erhielt: der christliche Glaube. Es ist höchste Achtung, ja, cs ist eine Art bewundernder Ehrfurcht, die der deutsche Reisende an diesen Stätten empfindet, die ihm das Bewußtsein unverlierbarer seelischer Kräfte bringen — der Kräfte, die aus der Tiefe des Volks heraus nach langer äußerer Verschüttung schließlich den heutigen jugoslawischen Staat gebaut haben. Ganz im Süden des Landes, in dem Winkel, wo Jugoslawien, Griechenland und Albanien zusam- rnengestoßen, führt am See von Dchrida die alte R ö in e r st r a ß e vorbei, die Bia Egnatia, auf der Eäsars Legionen marschierten, und daneben spiegeln sich im durchsichtigen Wasser dieses fischreichsten unter allen Seen der Welt die Klöster, die von den ersten Aposteln des Christentums unter den Slawen der Balkan-Halbinsel gebaut wurden, lieber der Stadt Dchrida ragen noch die Mauern einer Festung, in der vor baid einem Jahrtausend bulgarische Zaren residiert haben, aber es war nur eine kurze Epoche, in der die bulgarische Macht so weit nach Westen reichte. Sveti Raum, das ehrwürdigste der Seeklöfter, wird von Bulgaren und Serben als nationales Denkmal aus großer Zeit beansprucht, und König Alexander von Jugoslawien war es, der neben das altehrwürdige Klosterkirchlein den monu- mentalen Turm mit einer Kapelle im Erdgeschoß setzen ließ, der heute die Zugehörigkeit dieses ©ec- gestades zum jugoslawischen Staate bekundet. Bei Kraljeoo, am Nordrande des Amfelselds, hat werden in kürzester Zeit leichte bis schwerste Behelfsbrücken errichtet. <5d)rocr hatten hierbei die Manner mit Hoch masst r zu kämpfen. Den letzten Kräfteeinsatz verlangte diese Arbeit. Ihren Ehrgeiz aber setzen die Nothelfer darein, die Bauten in der festgelegten Frist fertigzustellen. Die Brückenbaukommandos machen alle Arbeiten selbst. Sie verfügen meist sogar über eigene Schlosser- und Dreherwerkstätten. Eine Riesenarbeit bei dem Brückenbau ist das Heranschaffen des Materials. Das Holz mutz von besonders dafür eingesetzten Kommandos kilometerweit aus dem Wald geholt werden. Die Stämme werden dann verarbeitet, bis sie unter den Schlägen des Rammbärs tief in das Flußbett eingelloßen werden. Im Niemandsland werden die D ö r f e r durch (Gefechte und Artillerieseuer manchmal erheblich bc- schädigt. Granaten reiften melergroße Löcher in die Dächer der Häuser und durch den Lustdruck merben Fenster zertrümmert. Diese Schäden werben nach 'Möglichkeit von den Männern der TN. sofort be- fritigt, um die Häuser und Inneneinrichtungen vor hem Zerfall durch die Unbilden des Wetters zu retten. Kleinere Schäden auf den Dächern werden mit Ziegeln ausgebessert, während größere Schäden mit Dachpappe behoben werden. Die Fenster toer- den mit Holz verschalt. Außerdem werden in den geräumten (Gebieten Vorkehrungen dafür getroffen, datz die Wasserleitungen nicht zusrieren. Nicht unerwähnt dürfen die großen Leistungen bleiben, die die Technische Nothilse während b c r Dl ä u m u n g der westlichen Gebiete vollbrachte. Sie half beim Abtransport der Rückgeführten und stellte Millionenwerte an Vieh, Lebensmitteln, 3n* mstrteerzeugnissen, Maschinen unb Geräten aus den Betrieben sicher. Auch hier zeigte sich der restlose Einsatz der Nothelfer. Unter erheblichen Gefahren erfüllten sie ihre Pflicht. Nur drei Kilometer von der Grenze entfernt mußte z. B. aus einem Hüttenwerk Brennstoff im Werte von 250 000.— RM. geborgen roerben. Jeder Mann wußte, daß ein feindliche,- Artillerieschuß infolge her Explosionsgefahr zu unabsehbaren Folgen führen müsse. Bis auf den letzten Tropfen wurde aber der wertvolle Brenn- stoss in Sicherheit gebracht. So erfüllt Mann für Mann der Technischen Nothilfe der Landesgruppe mit Fremde unb unermüdlicher Einsatzbereitschaft seine Pflicht, die ihm zur Verteidigung seines Vaterlandes auferlegt wird. In ihren Reihen herrscht nur der eine Wille, dem Reich auf ihrem Platz mit zum Siege zu helfen. In eng jter und vorbildlichster Kameradschaft arbeitet neben dem alten Nothelser, der bereits vier lange Jahre für sein Vaterland kämpfte, der junge, der den gleichen Geist in sich trägt, der einst die Frontkämpfer in die Reihen der TN. führte. Sie alle stehen für Grotzdeutschland und seinen Führer bereit, getreu ihrem allen Wahlspruch: „Der Not zum Trutz, dem Volk zu Nutz." Erich Tunkel. vorpostenbook „Pitwines", 932 Bruttotonnen, wurde am Donnerstag an der Küste von Yorkshire von zwei deutschen Flugzeugen mit Bomben belegt und versenkt. Die gesamte Mannschaft begab sich in die Boote und wurde gerettet. m. u (Erftcs Blatt (Er|*emt täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Die Illustrierte Gieyener Familienblätter Heimat im Bild Dieöcholle Monats Bezugspreis: Mi 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne Illustrierte „ 1.80 Zustellgebühr . „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt zernsprechanschlilsse unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten Anzeiger Stehen Postscheckkonto: flranffurt am Main 11688 Wehrmacht. Die Betriebstrupps fiebern die Wasser. undElektrizitätsversorgungder vorderen Bunker wie überhaupt der Wehr- macht. Zur Sicherung der Männer, die in dielen Betrieben arbeiten, wurden ßaufaräben ausgeho- ben, in denen sie bei drohender Luftgefahr sofort gedeckt ihre Arbeitsstätte verlassen und Luftschutzkeller aufsuchen können. Hervorragende Leistungen vollbringen oft die Nothelfer. In einem Dorf z. B., das bis vor wenigen Wochen noch von den Franzosen besetzt war, stand ein Wasserwerk, von dem unsere vordersten Truppen mit Wasser ver- sorgt wurden. Der Poilu hatte sich auch darin festgesetzt, nicht ohne die notwendigen Zerstörungen anzurichten. Als unsere Soldaten die Franzosen aus dem Dorf hinausgeworfen hatten, rückten sofort die Männer der TN. nach und brachten das Wasserwerk in kurzer Zeit wieder in Betrieb. Von großer wirtschaftlicher Bedeutung ist die Instandhaltung der still gelegte n Gruben im Saargebiet. Hier sorgen die Männer dafür, daß die Wasser-Pumpenrnaschinen laufen, damit die Schächte nicht ersaufen. Wenn einmal der Berg- mann wieder an feinen Arbeitsplatz zurückkehrt, kann er sofort seine Arbeit aufnehmen. Während die Betriebstruvpe mehr in der Stille arbeitet, ohne viel an die Deffentlichkeit zu treten, ind die Männer der B a u t r u p p e n überall zu ei)en. Mitten zwischen Bunkern, zwischen Geschütz- tellungen und MG.-Nestern schassen sie. Bis *y Bereich der vordersten Stellungen treiben sie Sanitätsstollen in die Berge oder legen unterirdisch im flachen Gelände Verbandsplätze an. So wird ein früherer Stollen in einen Sanitätsraum mit Quer- oowindungen umgewandett, her allen modernen An forberungen entspricht. Er enthält Ausnahme-, Um terkunsts- und ausgetäfelte Dperationsräume. Mehrere Ein- und Ausgänge sichern einen nngeili Betrieb bei feindlichen Einwirkungen. In wieder in Gang gesetzten Sägewerken, die oft im Vorfeld liegen, schneiden sie selbst die Stnninie |U, Die ZUM Verbau gebraucht werden. Für den Abtransport der verwundeten in den Feuerlinien legt die TN. Sanitätswege im Walde an, der sie der Sicht feind- lieber Flieger entzieht. Stollensprengungen für Unterfünfte und Sprengungen von Hindernissen zur Freilegung der Schußfelder für Bunker gehören i auch zu ihren Aufgaben. Bei dieser Arbeit sind die Männer ost der : feindlichen Beschießung ausgesetzt. Der Franzose . will durch seine Artillerie-immer wieder die Arbeit ■ stören. An einer Stelle, wo der Bau eines Stollens gerade begonnen hatte, erhielt der Bautrupp in ' kurzen Abständen vier Salven schwerer Artillerie. > Nur dem Umstand, daß die Granaten ihr Ziel t verfehlten und rund 50 Meter von der Baustelle aus einer Wiese einschlugen, ist..es zu verdanken, daß t niemand verletzt wurde. Zahlreiche Kommandos der i Technischen Nothilse sind zu Brückenbauten • eingesetzt. Wo es die militärische Lage erfordert, NSG. Als Deutschland von England gezwungen t wurde, die Waffen in die Hand zu nehmen, um s das Werk sechsjähriger friedlicher nationalsoziali- i stischer Aufbauarbeit zu verteidigen, erging auch i an die Technische Nothilse der Ruf zum restlosen Einsatz für das Vaterland. Der deutsche Tech - l ni f er sollte neben dem Sold aten an der äußeren Front stehed und durch fein Können und feine Arbeit die Schlagkraft der Wehrmacht stärken, vor 20 Jahren hat die Technische Nothilfe in der . Heimat den Kampf gegen Not und Gefahr auf genommen. Durch ihren selbstlosen Einsatz haben die Männer der TN. seit dieser Zeit dem Vcckksver- mögen Jahr für Jahr Millionenwerte erhalten. Freiwillig standen sic als technisches Freikorps immer an der Front, wenn es galt, durch Natur- kata'strophen entstandene Notstände oder solche in tebenslvichtigen Betrieben der Heimat zu beheben. Die technisch bestens ausgebildeten Männer, die in Friedenszeiten unermüdlich an sich arbeiteten, Haden nun im Kriege ihre besonderen Ausgaben erhalten, die für die Landesverteidigung von großer Bedeutung sind. Neben den Aufgaben, die der TN. als technische Hilfspolizei zufallen, führt sie vor allem technische Arbeit für di e Wehrmacht aus. (Ungeteilt in Bau - und Betrlebskom man- dos versieht eine große Anzahl Manner der TN., unter denen sich auch Hunderte aus dem Gau Hessen-Nassau befinden, einen harten und aufopferungsvollen Dienst für Führer und Volk in diesem Kampfabschnitt. Wir haben die Männer der Technischen Nothilfe an ihren Arbeitsstätten aus- ge acht, um einen Einblick in ihr Aufgabengebiet zu gewinnen. Dabei mußten wir in manchen Gegen- den bis weit ins Niemandsland, das sonst nur den Spähtrupps Heimat geworden ist, vordringen. Ihre Tätigkeit ist also nicht ohne Gefahr und wird nicht allein im Schutze des Westwalls geleistet. Unter Einsatz ihres Lebens erfüllten sie immer still und freudig dort ihre Pflicht, wo es die Notwendigkeit erfordert. , ... Die Fahrt geht durch einen wert ms hügelige Land hinein reichenden Laubwald. Bon weitem schon Ht zu hören, doh hier türbtifl gearbeitet wird. Hammerfchläge hallen wider und der pferfende Ton der Sägen bringt durch die Bäume. Es rft die erste Einsatzstelle der TN. im Frontabschmtt Hier im Schutze des Waldes, getarnt gegen jede Fliegersicht, bauen die Männer in der hellen Arbeitskluft mit der blauen Feldmütze Pferdeställe. Die ersten be- helfsmäßigen Unterkünfte für die Pferde sind für die beginnende kalte Jahreszeit völlig unzureichend, . sodaß zum Schutze der Tiere feto, l^m Wetter troftenbe Ställe errichtet werden. Mit Elser sind die Männer am Werk, um die Baracken sobald als , möglich fertigzustellen. Der Haupteinsatz der Technischen Nothilse erfolgt in den geräumten Gebieten und vorn [ in den vorder st en Kamps Unten unserer Technische Nothilfe an der Westfront. Hunderte von Männern aus dem Gau im Einsatz für die Landesverteidigung In einem der „Führer", die ich während meines iacn B€ramerhanlagen erweitert. । traW: oiejer omori^cn ou-uc Aufenthalts im Königreich Jugoslawien zu Rate Eisenimhnzüge bringen Metall und blei- Pnnzip den Weg zur Freih.ei zog, wird es das „Land der Gegensätze" b^Ls Gestein zur Verschiffung nach Dubrownik nem.2tz.Jum 1914, an dem durch die Schüsse eine genannt. Besser noch konnte man von einem Land Split den Haupthäfen Jugoslawiens an der der großen Unterschiede sprechen. Sie kon-1y^a. Dubrownik ist Ragusa, das sich als Handels- nen auf verschiedene Art charakterisiert werden. In f c Jahrhunderte neben Venedig behaup- den früher zu Desterreich-Ungarn gehörigen Ge- [ tctc begcn unzerstörbare Mauern noch heute das bieten z. B. ist die Landwirtschaft o hoch entwickelt Staunen des Besuchers erwecken, und Split ist daß mit Traktoren, Darnpf-Dreschrnaschinen und Spalato die Gründung des Kaisers Diokletian, in........ . . ,r jeder Art von Bodenrneliorierung gearbeitet wird, bcffcn Riesenpalast eine ganze mittelalterliche Stadt, fernen Zukunft hinein wird es heißen: während in den serbischen Gebirgen der Bauer noch " — - - । «=-—«-— —Srtr r-^n^rk^-, mnh den hölzernen Hakenpslug und die Sichel benutzt und bas Korn auf der Tenne auf die Weife der Vorväter von im Kreise gehenden Dchsen austreten läßt. Ebenso stark sind die Unterschiede auf dem Feld des Geistes und der Geschichte. In Zagreb (Agram) steht der erste Stoß eines Bebens unter der Meeresoberfläche, das einen bis in unsre Tage fortschreitenden, immer noch nicht zur Ruhe Y«r°mm°n-n Woyen- auch Ruftlond auf her einen, die beiden gang erzeugte. Bis in die Geschichtsschreibung einer , angelsächsischen Mächte auf der andern Seite ihre bort in ostostattschen Interessen durch das Vordringen Ja- pans bedroht fühlten und es Infolacbeffen zwischen ihnen und Japan zu ernstlichen Reibungen kam, die freilich überraschenderweise zeigten, daß Japan vor bloßen Drohungen nicht Halt machen würde und offenbar sehr genau mußte, wie viel mehr vor allein Englands Stellung in Dstasien eine Frage des Prestiges als eine Sache überlegener militärischer M.ichtentfaltung war. Trotz dieser drohenden Ge- sahren im ostasiatischen Sektor des britischen Interessenbereichs haben die führenden Männer in London es auf sich genommen, in Europa einen Krieg vom Zaun zti brechen, der, wie sich jetzt schon zeigt, die ganze Kraft des britischen Reiches fordert und für England eine aktive Politik im pazifischen Raum ausschließt. Man hat das in London auch anscheinend begriffen und verläßt sich daraus, daß die Vereinigten Staaten auch Englciiids Interessen in Dstasien wahrnehmen werden. Es ist kein Zweifel, daß diese britische Resignation unb der europäische Krieg überhaupt, der England wiederum wie vor zimiiizig Jahren in der Rolle des Bittstellenden sieht, das nnierikaliische Selbstbewilßtsein gewaltig gehoben haben. Gewiß nicht mit Unrecht. Es ist ein viel in der Welt herumgekommener Italiener,, der Senator Barzini, der kürzlich im „Popolo d'Jta- lia" von der in leitenden Kreisen Englands heute Gichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühlsche Unlverfilätrdnickcrel «.Lange in Siefien. Lchristleitung und Selchäsirftellc: Schulftrafie 7 zunehmend bekannt werden. Am beweglichsten von . hm- umum unnnün Jahre blrfj't’ nX !iner%ri^ !*' "ü,/"^lamn'^!!o'c>-u 'm* «ra‘Ä? traut: An Mer t,iftarWn Stelle öffnete (haarUa Ä Mchle L ‘l * ‘ Stillen Dzeans Japan, Rußland, Amerika und Eng- a land zusaminenstoßeii müßten. Jcipaiis Krieg auf dem ostasiatischen Festland, die Errichtung Man» idschilkuos, die Festsetzung in Nordchina und der j Feldzug gegen Tschiangkaischek, schien diesen Propheten Recht zu geben, vor allem als im Laufe des Deutsches U-Boot rettete englische Matrosen. Prestiges ernten würden. Mit dem englifch-franzü- sischen Gold und den Werten, die die Vereinigten Staaten als Bezahlung der Kriegslieferungen erhielten, wanderten die Finanzmittel der reichsten Länder Europas über den Ozean. Nachdem Amerika schon zwei Drittel des Goldes der ganzen Welt besitze, schicke es sich an, auch den Rest aufzusaugen. Damit nicht genug, beginne die Ausfuhr der Vereinigten Staaten auf den Weltmärkten rasch die- jenigen der Kriegführenden und auch einiger durch die Blockade behinderter neutraler Nationen zu ersetzen. Während schließlich die britische Kriegsflotte sich durch Abnützung und Verluste vermindere, wachse die der Vereinigten Staaten gewaltig an. Im Weltkrieg hätte die Seemacht der Vereinigten Staaten diejenige Englands erreicht, im jetzigen Kriege werde es sie überflügeln. Heute schon besitze England kein Schlachtschiff, das den neuen amerikanischen Panzerschiffen mit ihren 40,5-cm-Ge- schützen gewachsen wäre. So weit der Italiener. Es wäre also nach dem Gesagten durchaus verständlich, wenn man in London das soeben von dem amerikanischen Flottenchef Admiral Stark entwickelte Flottenbauprogramm der Vereinigten Staaten mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachtet. Selbstverständlich begrüßt man in England den gar nicht verheimlichten scharf antijapanischen Charakter der amerikanischen Seeaufrüstung, soll sie doch in erster Linie dazu dienen, die gemeinsamen angelsächsischen Interessen im pazifischen Raum zu schützen. Und ebenso selbstverständlich klatscht man in London Beifall, wenn daneben noch das lächerliche Gespenst einer Bedrohung der amerikanischen Kontinente vom Atlantik her dazu herhalten muß, um die nicht sehr ausgabefreudigen Amerikaner, schaudernd vor den ihnen drohenden Gefahren, für die Bewilligung der riesigen Aufrüstungskosten reif zu machen. Aber mit immerhin recht gemischten Gefühlen wird man sich doch gleichzeitig in London überlegen, daß die von den Vereinigten Staaten in Aussicht genommene Ueberholung des bisherigen amerikanisch-japanischen Flottenstandards 5:3 England selbst in hoffnungslose Unterlegenheit herobdrücken müßte. Denn wenn einstmal die britischen Schiffsneubauten im wesentlichen dazu dienen sollten, England in die Lage zu versetzen, ebenso wie die beiden andern großen pazifischen Seemächte auch in den vstasiatischen Gewässern ein Schlachtschiffgeschwader zu unterhalten — bis jetzt hat England dort nur Kreuzer und kleine Aufklärungsfahrzeuge stationieren können — so ist man sich heute in London natürlich darüber klar, daß diese Schiffsneubauten jetzt dringend zur Ergänzung der Heimatflotte gebraucht werden. So hat die deutsche Seekriegführung schon in den ersten Kriegsmonaten die weltpolitischen Interessen des Empire spürbar beeinflußt. Wenn man in London diese zwiespältigen Gefühle angesichts der amerikanischen Flottenaufrüstung natürlich ängstlich im Busen birgt, besteht in Tokio dazu kein Anlaß. Regierung und Presse in Japan sagen front und frei, daß sie das amerikanische Flottendauprogramm als gegen Japan gerichtet empfinden und es entsprechend beantworten werden. Dermuttick wird das Programm der letzte Anstoß sein, um die gegenwärtige japanische Regierung zum Rücktritt zu zwingen. General Abe und fein Außenminister Nomura hatten seiner- zeit die besondere Mission übernommen, in dem sich immer schärfer zuspitzenden Verhältnis zu den Vereinigten Staaten einen Ausgleich zu suchen. Bei der gegenwärtigen Volksstimmung in Japan und der bekannten Einstellung des japanischen Heeres eine höchst undankbare Aufgabe. Aber ihre Lösung durfte wohl im Interesse einer wetterblickenden japanischen Politik nicht unversucht gelassen werden, denn einmal stand das Land, als Abe die Regierung übernahm, unter dem Eindruck des deutsch-russischen Freundschaftsv ertrage s, und es war ungewiß, ob Moskau diesen nicht als Rückendeckung für eine aktivere Politik in China betrachten würde, zum anderen hatten die Vereinigten Staaten den Handelsvertrag mit Japan gekündigt und zeigten keinerlei Neigung, ohne wesentliche Zugeständnisse in China ein neues Abkommen auszuhandeln. Der Vertrag läuft am 26. Januar dieses Jahres ab und sollte kein Ersatz gefunden werden, wenn auch vorerst nur in Form eines Provisoriums, würde das für die japanische Wirtschaft einen schweren Schlag bedeuten, denn Japan führt immerhin 15 v. H. feines Gesamtexports nach den Vereinigten Staaten aus, wobei Rohseide im Vordergrund steht, während die Vereinigten Staaten 35 v. H. des japanischen Einfuhrbedarfs decken, woran Japan dringend interessiert ist, weil die Einfuhr sich im wesentlichen auf Rüstungsmaterial erstreckt, für das die Vereinigten Staaten heute auch anderswo willige Abnehmer finden. So befanden sich die Der- einigten Staaten in der weitaus stärkeren Position und waren auch entschlossen, sie zu einem politischen Druck in der China-Frage rücksichtslos aus- .zunützen. Die Regierung Abe ihrerseits war sich dieser Zwangslage voll bewußt und zu gewissen Konzessionen bereit, die freilich an dem japanischen Anspruch auf unbedingte Vorherrschaft auf dem ostasiatischen Festland nichts ändern Durften. So stellte Abe die Freigabe der Handelsschiffahrt auf dem Jangtsekiang, der wichtigsten Verkehrsader des mittleren China, und auf dem Perlfluß, dem Zugang Kantons, der bedeutenditen Handelsstadt Süd- chinas, in Aussicht. Aber in der Meinung, daß Japan nach dem deutsch-russischen Freundschaftsver- trag auf einen Ausgleich mit den Vereinigten Staaten geradezu angewiesen fei, forderte der amerikanische Botschafter in Tokio, I. C. G r e w , die Wiederherstellung der „offenen Tür" in China, also Gleichberechtigung für den Handel aller Nationen, ein für Japan undiskutables Verlangen, und Wiedergutmachung aller Schäden, die amerikanisches Eigentum im Chinafeldzug davongetragen haben sollte. Unter diesen Bedingungen erklärte sich die Union bereit, ein neues Abkommen über China zu schließen, das dem auf der Konferenz von Washington 1922 Japan aufgezwungenen unb von ihm stets als unerträgliche Knebelung feiner Interessen tn China betrachteten Neun-Mächte-Vertrag verzweifelt ähnlich sehen würde. Trotz der weitgehenden japanischen Zugeständ- niffe ist man mit den Vereinigten Staaten nicht einen Schritt vorwärtsgekommen. Ja, das soeben von Admiral Stark dem amerikanischen Kongreß vorgelegte Flottenbauprogramm zeigt deutlich, daß die Vereinigten Staaten entschlossen sind, im Wettrüsten zur See die Spitze zu halten und Japan, dem das in Washington festgelegte Flottenverhältnis von 5:5:3 mit seiner Großmachtstellung unvereinbar zu sein schien und das deshalb die Flottenverträge gekündigt hatte, wenn nötig mit Gewalt auf der zweiten oder gar dritten Stelle zu halten. Geradezu provozierend empfindet man es in Tokio, daß Die militärischen Fachleute der Vereinigten Staaten wieder auf ihren Plan einer Befestigung der Insel Guam zurückkommen und diesmal damit mehr Glück zu haben scheinen als vor' einem Jahr, als der Kongreß, tfta die 3apa- Rom, 12. Jan. (DNB.) Worte aufrichtigen Dankes und herzlicher Anerkennung für die Ritter- lichkeit des Kommandanten und der Besatzung eines deutschen U-Bootes, das elf Mann der Besatzung des in der Nordsee gesunkenen englischen Dampfers „Darino" vor dem sicheren Tod rettete und dann dem italienischen Dampfer „Catharina Gerolimich" übergab, äußerte ein englischer Matrose der Besatzung gegenüber dem Korrespondenten der Gaz- zetta bei Papolo in Gibraltar. — „Wir fuhren in Der Nordsee", so erzählte der Matrose, „als plötzlich ein deutsches U-Boot vor uns auftauchte und uns aufforderte, innerhalb von 10 Minuten das Schiff zu verlassen. Sie werden", fuhr der Matrose fort, „die große Konfusion an Bord verstehen, wie auch die Flüche gegen die englische Kriegsmarine, von der weit und breit nichts zu sehen war. In drei Booten verließen wir sofort das Schiff, von denen jedoch das unsrige infolge schlechter Steuerung u m - schlug und seine elf Mann in höchste Gefahr brachte. Gerade zu dem Zeitvunkt tauchte jedoch das deutsche U-Boot abermals auf und er- Berlin, 12. Januar. (DNB.) Der Deutsche Dienst schreibt: Nachdem die Türkei vor einigen Monaten mit Frankreich und England einen Beistandspakt unterzeichnete, hat sie vor wenigen Tagen in Paris auch ein Handelsabkommen mit diesen Ländern abgeschlossen. Während die Türkei 1938 nicht weniger als 47,5 v. H. ihrer Ausfuhr nach Deutschland lieferte, und von dort ihren Ein- fuhrbedarf sogar zu 51,3 v. H. deckte, gingen nur 3,4 v. H. ihrer Gesamtausfuhr nach England und die Einfuhr von dort belief sich auf 11,2 v. H. Der türkische Handelsverkehr mit Frankreich war 1938 noch geringfügiger und hatte an der türkischen Ausfuhr einen Anteil von 3,3 v. H., während die Einfuhr aus Frankreich nur 1,3 v. H. der türkischen Gesamteinfuhr ausmachte. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, daß der britische und der fron- zösische Markt die Ausfuhrerzeugnisse der Türkei bisher in größerem Umfange einfach nicht auf- nehmen konnte, was teilweise an der besseren Dersorgungsmöglichkeit der Weststaaten aus ihren eigenen überseeischen Besitzungen lag, teilweife auck daran, d'aß die türkifchen Erzeugnisse den Standardforderungen der westlichen Verbraucher nicht immer voll entsprachen und teilweise auch an der anderen Geschmacksrichtung der britischen und französischen Verbraucher, die z. B. die Verwendung türkifchen Tabaks in England verhinderte. Nachdem also eine langjährige Entwicklung klar ergeben hat, daß zwischen der Türkei und den west, liehen Volkswirtschaften natürliche Ergänzungsmöglichkeiten fast völlig fehlen, erscheint es immerhin 'ehr zweifelhaft, ob das jetzt in Paris unterzeichnet« neue Handelsabkommen die türkischen Erwar- tungen auch nur einigermaßen wird erfüllen können. Offenbar scheint bei den Westmächten dies« Erkenntnis im Hintergründe zu stehen, denn man hat sich nicht auf den Abschluß eines reinen Hantels- abkomm *is beschränkt, sondern der Türkei gleichzeitig ein' große Anleihe im Gesamtbeträge von 69,5 Millionen Pfund Sterling gewährt. Don dieser Anleihe sollen 15 Millionen Pfund Sterling in ner nicht zu reizen, den Vorschlag abgelehnt hatte. Guam, die Hauptinsel der Marianen-Gruppe in der Südsee, liegt bereits in unmittelbarer Nähe des japanischen Lebensraums, in den die Vereinigten Staaten von Hawai aus mit einer Befestigung Guams den Fuß vorsetzen würden. Zu dem soll nun auch das schon aus dem Jahre 1937 stammende Programm zur Anlegung von Flotten- und Flug- ^eugstützpunkten an der Süd- und Westküste der im höchsten Norden des amerikanischen Kontinents sich mit der Inselgruppe der Alsuten wett nach Asien hinüberreckenden Halbinsel Alaska durchgeführt werden. Vorgesehen sind dafür die Inseln Sitka, Kadiak und Unalaska, von wo heute schon eine amerikanische Fluglinie nach den Midway-Islands, rund 2490 Kilometer nordwestlich von Hawai, führt. Damit ist der Anschluß an das großartige System von Flotten- und Luftstützpunkten herge- stellt, das sich wie ein gegen Japan vorgewölbter Dogen über den ganzen Stillen Ozean spannt. Wenn also die japanischen Staatsmänner nur mit einem Gefühl tiefer Resignation auf ihre Bemühungen um einen Ausgleich mit den Vereinigten Staaten zurückblicken und sich sagen müssen, daß ihre erfolglose Amerikapolitik wesentlich zu der heftigen Opposition beigetragen hat, die heute auf der Reckten des Parlaments und in Kreisen der Wehrmacht auf ihren Sturz hinarbeitet, so dürfen sie doch mit Genugtuung feststellen, daß sie ihren Nachfolgern ein Verhältnis zu Rußland hinterlassen können, wie es seit Jahrzehnten nicht so aussichtsreich gestaltet war. Rußland hat das japanische Vordringen auf dem ostasiatischen Kontinent von jeher mit Argwohn betrachtet. Nach der Niederlage auf den Schlachtfeldern der Mandschurei in den Jahren 1904/05 wandte sich das russische Interesse nach Westen, aber nach dem Weltkrieg und der bolschewistischen Revolution, als die industrielle Erschließung Sibiriens mit Energie vorangetrieben wurde, suchte Moskau sowohl in Innerasien wie im Fernen Osten Glacis zur Sicherung seiner Macht. Ueberall stieß es auf das gleiche Streben Japans, so daß es seitdem zu ständigen Reibereien kam, zumal nach Errichtung des Kaiserreichs Mandschukuo unter japanischem Einfluß und der von Rußland abhängigen Volksrepublik der Aeußeren Mongolei. Zwischen beiden Interessengebieten wollten die Grenzstteittgkeiten kein Ende nehmen, sie führten vielmehr im Sommer 1939 zu heftigen Kämpfen am Duir-Nor-See, gleichzeitig setzte Moskau die Japaner wirtschaftlich unter Druck, indem es japanische Arbeiter von den Kohlenbergwerken auf Nordsachalin ausschloß und in den Verpachtungen der Fischereirechte an der oftsibirischen Küste die Japaner benachteiligte. In dem Augenblick, wo Rußland sein politisches Jnteresie wieder vorwie- aend nach Metten wandte, ergab sich für beide Mächte die Möglichkeit zu einer Entspannung ihrer Beziehungen auf der ganzen Linie. Am 16. Sep- kannte die Gefahr, in der feine Feinde sich befanden. Das Derweilen hieß für das U-Boot feine eigene Existenz aufs Spiel setzen, denn jeden Augenblick konnte ein feindliches Kriegsschiff erscheinen. Aber die Besatzung des U-Bootes zögerte keinen Augenblick, den Schiffbrüchigen zu Hilfe zu kommen und sie trotz des überaus beschränkten Raumes bei sich in Sicherheit ZU bringen. Die vorbildliche Haltung der Besatzung, vor allem die Ruhe und Kaltblütigkeit, mit der sie allen Gefahren trotzte, zwang uns als Feinde aufrichtige Bewunderung ab, nicht weniger auch die rationelle Verwertung des zur Verfügung stehenden, mit dem höchsten Raffinement ausgestatteten Raumes. Von allen wurden wir korrekt behandelt und durften sogar abends auf den Beobachtungsturm hinauf, um frische Luft zu schöpfen. Als dann nach drei Tagen, die einem wie eine Ewigkeit dünkten, die „Catharina Gerolimich" gesichtet wurde, tauchte das U-Boot erneut auf, um die elf Schiffbrüchigen in zweimaliger Fahrt auf den italienischen Dampfer überzusetzen. Gold an bi« türkische Nationalbank zur Stützung der Währung gegeben und wettere 25 Millionen Pfund Sterling sollen als reine Leistungskredite dem KriegsmiNlsterium zur Verfügung gestellt werden. Ein weiterer Betrag soll zur Abdeckung des verhältnismäßig hohen englischen Derrechnungsgut- habens in der Türkei dienen, und nur noch ein kleiner Teil wird danach für die Finanzierung des Warenverkehrs zur Verfügung ftehem Es ist bekamtt, daß es England immer verstanden hat, gerade in der Türkei mit dem Einsatz seines Kapitals Politik zu machen. In einem Zeitraum von etwa 100 Jahren hat die Türkei bis jetzt nicht weniger als 19 englische Anleihen er- Ijalten mit rund 285 Millionen Pfund Sterling. Genau wie heute dienten auch diese früheren Anleihen fast ausschließlich m i li t äri sch en Zwecken, und nach einiger Zett waren erklärlicherweise der Türkei die Lasten über den Kopf gewachsen, so daß sie 1867 den Zinsen- und Amorttfattonsdienst auf diese Anleihen einstellen mußte und nach Abfchrei- bung von 50 v. H. des Nominalwertes die Derzin fung später nur mit 1 v. H. wieder aufnahm. Trotz dieses halben Staatsbankerottes hat England Jber Türkei weitere Kredite gegeben, unfo später verfolgte auch Frankreich die gleiche Taktik. Auch bei der neuen britischen Anleihepolit'.k gegenüber oer Türkei liegt es offen zutage, daß angesichts der unproduktiven Verwendung großer Teile der neuen Anleihe genau wie früher die politische Absicht das wirtschaftliche Risiko recht- fertigen muß. Zwar hofft man in der Türkei die feit einigen Monaten im Wirtschaftsleben aufgetretenen Lahmungserscheinungen — katastrophaler Rück, gang des Außenhandels, Beschäftigungslosigkeit in den Häfen, Derwertungsschwierigketten der dies- jährigen Ernten, Verknappung und Preissteigerung der wichtigsten Einfuhrwaren — für einige Zeit zu überbrücken. Auf lange Sicht gesehen, wird aber aus dieser Hoffnung höchstwahrscheinlich eine wirtschaftliche Enttäuschung großen Ausmaßes erwachsen, denn unproduktiv verwandte volitische Kredite können niemals eine gesunde Wirt- fchaftsentwicklung bewirten. te mb er kam der Nomonhan-Vertrag zustande, der die Grundlage für die Bereinigung der Grenzstreitigkeiten zwischen der Aeußeren Mongolei und Mandschukuo legte. Der zweite Erfolg der beiter fettigen Bemühungen um einen Interessenausgleich war die Verlängerung des Fischereiabkommens um ein Jahr, währenddessen ein endgültiger Vertrag ausgehandelt werden soll über die Fischereirechte an der ostsibirischen Küste, die bereits im Frieden von Portsmouth im Jahre 1905 den Japanern zugefprochen worden waren, für die sie heute nugr denn je eine Lebensnotwendigkeit bedeuten, denn ter Fisch ist für das japanische Volk das Hauptnahrungsmittel. Den Russen ist ihr Entgegenkommen in diesem Punkt dadurch erheblich erleichtert worden, daß die mandschurische Regierung sich bereit erklärt hat, die letzte Rate für den Ankauf ter o st chinesischen Eisenbahn zu zahlen. Die 5,8 Millionen Pen sollen von Rußland zum Ankauf japanischer und mandschurischer Waren verwandt werden. Die ostchinesische Eisenbahn, mit deren Verkauf sich Rußland aus seinem ehemals hartnäckig verteidigten Inter- essengebiet innerhalb des chinesischen Reiches zurück- zieht, ist von den Russen erbaut worden, um ihre Positionen am Japanischen und Gelben Meer, Wla- diwostok und Port Arthur, zu sichern. Die Bahn »weigt östlich von Tschita von der Transsibirischen Bahn ab und führt über Charbin mit einer Strecke nach Wladiwostok, wo sie mit der am Amur und Ussuri entlang geführten Transsibirischen Bahn zusammentrifft, mit der anderen Strecke über Hiin- fing, der Hauptstadt von Mandschukuo, und Mukoen nach Port Arthur. So ist hier der Rest eines alten Interessengegensatzes zwilchen Japan und Rußland liquidiert, der nach dem Gang ter Entw'cklung der letzten Jahrzehnte nur noch historische Bedeutung hatte. Der Ausgleich zwischen beiden Mächten wird seine Krönung erfahren in einem Handelsvertrag, über den man soeben in Moskau zu verhandeln begonnen hat. Es ist kein Zweifel, daß Japan mit dieser gründlichen Bereinigung seiner Beziehungen zur Sowjetunion sich eine starke Stel- hing geschaffen hat, aus ter heraus es mit einem ganz anderen Krastgefühl an die Lösung ter noch überaus schwierigen Ausgabe der Neuordnung in China herantreten kann, für die mit der bevorstehen den Errichtung einer neuen Zentralregierung unter Wangtschingwei eine neue Phase beginnt. Aber auch das Verhältnis zu den beiden angel, sächsischen Mächten, vor allem zu ten Verein!«tten Staaten, wird man nach dem mit Moskau getroffenen Arrangement in Tokio mit anderen Augen ansehen. Dr. Fr. W. Lange. Neue Kreuzerbauten der USV. Rom, 12. Ian. (Europavreß.) Im Morine-Ausschuß des Repräsentantenhauses in Washington wurde mitgeteilt, die -USA.^tegierung habe die Ab- Oie Türkei in den Klauen des britischen Kapitalismus. Unproduktive politische Kredite zerrütten die Wirtschaft. Nie Heimkehr der Südtiroler. Das Großteutsche Reich steht in einem Kampf auf Leben und Tod, muß sich gegen haßerfüllte Feinde wehren, die nicht nur der Deutschen Nation, die vielmehr auch dem deutschen Volke als solchem Untergang und Vernichtung geschworen haben. Das deutsche Volk nimmt diese Drohungen gelassen hin, denn es ist sich seiner Kraft und seines guten Rechtes, es ist sich vor allem der unlösbaren und eisenharten Verbundenheit aller teutschen Stämme innerhalb und außerhalb der Reichsgrenzen bewußt. Ein eindringlicher Beweis dafür ist die Heimkehr der Baltendeutschen, ist die große Umsiedlung, die aus Ostpolen eine zahlenmäßig starke deutsche Volks- gruppe heimgebracht hat. Mm hat in Südtirol die gleiche Bewegung eingesetzt auf Grund einer Abstimmung, die das Bekenntnis der Volksdeutschen Gruppe zum Reich bedeutet. Wie muß dieser geschichtliche Vorgang ohnegleichen das deutsche Volk seelisch erheben, wie muß es ihm Gewißheit geben, daß wir wirklich vereint sind, daß wir zusammenstehen in jeder Gefahr! Der Führer rief: und alle, alle kamen. Die Heimkehr der Südtiroler ist mehr als nur eine Umsiedlung, sie ist eine politische Tat ersten Ranges. Der Führer hatte bei seinem Staatsbesuch in Rom diese klare ethnographische Scheidung sckon angekündigt. Bei dem großen Empfang am 7. Mai im Palazzo Venezia wies Adolf Hitler nach der herzlichen Ansprache Mussolinis hin auf die „Tragik des Schicksals, das es einst unterließ, zwischen diesen so hoch begabten und wertvollen Rassen eine klare Grenzscheide zu ziehen", und fuhr fort: „Belehrt durch die Erfahrung zweier Jahrtausende, wollen mir beide, die wir nun unmittelbare Nachbarn geworden sind, jene natürliche Grenze anerkennen, die die Vorsehung und die Geschichte unseren beiden Völkern ersichtlich gezogen haben. Sie wird dann Italien und Deutschland durch die klare Trennung ter Lebensräume der beiden Nationen nicht nur das Glück einer friedlichen, gesicherten, dauernden Zusammenarbeit ermöglichen, sondern auch als Brücke gegenseitiger Hilfe und Unterstützung dienen. Es ist mein unerschütterlicher Wille, und mein Vermächtnis an das deutsche Volk, daß es deshalb die von ter Natur zwischen uns beiden aufgerichtete Alpengrenze für immer als eine unantastbare ansieht." Die wahrhaft großzügige, auf beiden Setten von Freundschaftswillen und Opfergeist getragene Anschauungsweise des Führers und des Duce hat nun zu der Option geführt, die andererseits auch einen bewundernswerten Erfolg des Dolkstumsgedankens darsteltt. Es muß unsere Herzen bewegen und höher schlagen lassen, wenn wir erfahren, daß die deutsche Volksgruppe in Südtirol fast geschlossen für das Reich optiert hat. Das will besagen, daß ein Dolksstamm, der in vielen Gruppen und Sippen seit über ein Jahrtausend in dem Boden wurzelt, den er nun für immer aus gibt, die Notwendigkeit einsieht, dem Reiche zu geben, was des Reiches ist. Dafür danken wtt den Männern und Frauen, die aus Südtirol über den Brenner zu uns gekommen find, um uns durch diese Heimkehr zu zeigen, was deutsche Treue und deutsche Volksverbundenheit ist. Wie die Heimkehrer aus dem Baltenlande sowie aus Ostpolen, so sind die Heimkehrer aus Südtirol Menschen, die dem Deutschen Reich über die Jahrhunderte hinweg in Freud und Leid, in harten Kämpsen und unter schärfstem Druck die Treue gehalten baten. In allen diesen Fällen hat die überlegene Staatskunst des Führers aus politischen und nationalen Reibungsflächen, die das Diktat von Versailles um die deutschen Lande errichtet hatte, einen Bereich gegenseitiger Verständigung und Befriedung geschaffen. Das war in Südtirol um so eher möglich, als der Duce die Geopoliti'k der Grenzen dem nationalen Interesse ebenso einordnet wie das ter Führer getan hat. Nun gibt es zwischen Deutschland und Italien keine nationalen Rerbungsftächen mehr, die in ter Deryangenbeit wiederholt trennend zwilchen den beiten 'groben Völkern gelegen haben. Nun wissen mir auch, daß die elende Zwietracht der deutichen Stämme für immer beendet ist, so daß alle Feinde und Neider, die noch auf die Zwietracht hoffen und pochen, zuschanden werten. Das ist der Sinn der H"im- kehr ter Deutschen aus Südtirol. D. S. sicht, eine große Anzahl von Kreuzern zwischen 1 200 0 und 20000 Tonnen bauen zu lasten. Diese Kreuzer sollen hinsichtlich ter Bewaffnung, der Geschwindigkeit und des Aktionsradius' alle gleichartigen Fahrzeuge der anderen Kriegsflotten übertreffen. Oie Finanzierung der Aufrüstung in USA. Zuschlag zur Einkommensteuer soll den Rüstungshaushalt ausgleichen. Washington, 12. Ian. (Europapreß.) Präsident Roosevelt plant einen zehnprozentigen Zuschlag zur Einkommensteuer, um die Deckung des neuen Rüstungshaushalts zu erreichen, da eine wettere Schuld enaufnahme durch die Begrenzung, die der frühere Kongreß bestimmt hat, unmöglich wird. Auch hat sich Roosevelt überzeugt, daß offenbar nennenswerte Streichungen sozialer Ausgaben nicht mehr möglich find. Ein gemischter Ausschuß soll die Steuererhöhung fontrol- lieren. Dieser Ausschuß stellt zweifellos eine Verstärkung der legislativen Funktion des Kongresses ter, ein Zugeständnis, tes der Präsident im Wahl- fahre macht. Der Ausschuß soll die neue Steuerbelastung der amerikanischen Öffentlichkeit schmackhaft machen. Die Zusatztteuer soll rückwirkend auck für tes Jahr 1939/40 Geltung haben. Der Präsident rechnet damit, insgesamt 460 Millionen Dollar für die nationale Verteidigung durch die Zusatzsteuer aufzubringen. Der Wehrmachisbericht vom Freitag. Wieder drei britische Borpostenboote und ein bewaffneter Handelsdampfer von der Luftwaffe versenkt. Berlin. 12. Jan. (DTlv.^unkspruch.) Das Oberkommando ter Wehrmacht gibt bekannt: von ter Westfront örtliche Artillerie- und SpSH- tr'wpkättgkeit. Die Luftwaffe fetzte die Aufklärung an ter englischen und schottischen Ostküste und den Shet- landsinseln fort. An der schottischen Küste wurden drei britische Vorpostenboote und ein bewaffneter Handelsdampfer, der das Feuer auf die deutschen Aufklärer eröffnete, angegriffen und »er« Fahrschule Gründl. Fahrausbildnng für alle Klassen Verkehrslinie, techn. Lehrfilme Kursbeginn zu jeder Zeit E. Faber, Gieben Frankfurter Straße 36. InD - Maschinen der deutschen Luftwaffe mit guter Aussicht, 1 luftgekühlter Motor von 240 PS. (Scherl-Bilderdienst-sRLM.-jM.) Der griechische Dampfer „Granta" (2719 Bruttoregistertonnen) lief an der Ostküste auf eine Mine und sank. Die Besatzung wurde von einem anderen Schiff gerettet. Das portugiesische Segelschiff „Infanta" (4000 Bruttoregistertonnen) ist mit dem französischen Frachtdampfer „Cong o" auf der Höhe von Cap Finistere zusammenge- sto ß e n. Die Besatzung konnte sich bei dem hohen Seegang erst nach schweren Muhen dem französischen Frachtdampfer nähern, der die Besatzung ausnahm. Der britische 1500-Bruttoregistertonnen- Dampfer e n n a r d Pearce" ist durch einen .Zusammenstoß" gesunken. Verluste an Menschenleben sind nicht zu beklagen. Fieseler FI 156. Verwendungszweck: Verbin- und Front herzustellen, Kuriere zu überbringen oder dungsflugzeug (Langsam-Flugzeug). Das Verbin- Transporte auszuführen. Besatzung: 1 Flugzeug- dungsflugzeug besitzt eine so geringe Landegeschwin- sichrer, 1 oder 2 Beobachter. Kennzeichen: Hochdecker, digkeit daß es aus der kleinsten Fläche niedergehen hochbeiniges festes Fahrgestell, geschlossene Kabine Der Botschaftsrat der Kgl. Italienischen Botschaft in Berlin, Gesandter GrafMagistrati, ist zum italienischen Gesandten in Sofia ernannt worden. Zu senem Nachfolger in Berlin wurde der bisherige Erste Sekretär der italienischen Botschaft, Commodore Zamboni, ernannt. Zum Nuhm unseres Feldherrn Don Kilian Kott, Hauptmann in einem Kampfgeschwader Nun eilte der Krieg mit schnellen Prankenschlägen über Polen, um die Trümmer bombardierter Bahnhöfe zeichnete sich ein blakender Feuerkreis, aus dem nur noch die stehengebliebenen Kamine herausragten. Auf den zum Gegner führenden Straßen Polens rollten unabsehbare Nachschub-Kolonnen, motorisierte Truppen aller Gattungen. Alsbald blinkte dicht unter uns aus Gebüschen der Abschuß einzelner Geschütze, dann marschierte da ein vereinzeltes Bataillon, dessen Spitze entfaltet kämpfte; Feldwege sichernd, winkte^ Reiter munter zu uns hinauf. Es öffnete sich eine Lücke in dieser atemschnell überflogenen Angriffsschlacht, die Leuchtspurgarben polnischer Maschinengewehre umwehten uns wie ein Hagelwetter; und schon flogen wir an der endlosen Rückzugsstraße einer unentwirrbar durcheinander geworfenen Armee entlang: Trüppchen von Infanterie, eingekeilt zwischen Troß und Geschütz und Reiter, eine vielfache Uebermacht, die noch vor wenigen Tagen gegliedert da gestanden hatte. Jetzt war sie von der eiskalten Mathematik eines Feld- herrngedankens zerschlagen worden in Trümmer, die sich nur noch brauchbar erwiesen zu einem digkeit, daß es auf der kleinsten Fläche niedergehen kann. Ebenso kann es von jedem Feld aus wieder starten. Es ist infolgedessen in der Lage, auf dem Luftwege die rascheste Verbindung zwischen Stäben Die SA. stellte anläßlich der Sonnwende 1939 ihrem Obersten SA.-Führer Adolf Hitler durch den Stabschef 50000 Freiplätze zur Verfügung. Mit Hilfe dieser Spende werden sich 50 000 Frontsoldaten, die kein Elternhaus haben, während ihres Urlaubs in den Familien von SA.-Kameraden erholen können. Verwundete und erholungsbedürftige Soldaten werden bei dieser Spende bevorzugt. Don dem Verfasser dieses Aufsatzes stammt der erfolgreiche Film „Urlaub auf Ehrenwort". Kilian Koll war Kriegsfreiwilliger 1914 und hat nun auch den Polenfeld zug mitgemacht. Im Verlag Albert Langen/Georg Müller erschien vor kurzem sein neues Werk, der Freikorps - Roman „Die unsichtbare Fahne". In Polen bewegten sich unsere ersten Feindfluge in der Meilenhöhe der siebentausend Meter; zwischen den Traumgebilden blendender Wolken purzelten unsere Bomben, erst allmählich die Nase hinabnehmend, auf ein Ziel herab, das beziehungslos winzig in der Diese lag. Drunten ging das schwarze Wabern und brandrote Lodern erst los, wenn wir schon fast außer Sicht geraten waren. Don diesen Vernichtungsflügen kehrten alle Maschinen unversehrt wieder heim, ohne vom polnischen Gegner oder auch nur von seinem Vorhandensein etwas bemerkt zu haben. Später aber zwang uns der niedrige Wolkensaum, vom Start bis zum Ziel und zurück niedrig über den Boden zu fliegen, oft anderthalb tausend Kilometer weit; und diese erhabenen Tage des Fliegertums überragen an Wildheit des Erlebens jede kriegerische Erinerung selbst für den Kämpfer des Weltkrieges. Wir, die im Opfergang jener Jahre von Anfang bis Ende mitmarschiert sind und selber mit dem Leben vieler Freunde und mit dem eigenen Blut reichlich gezollt haben: wir vermochten den un- vermehlichen Abstand zu überblicken, der zwischen dem Stellungskriege vor einem Dierteljahrhundert und dem polnischen Sieges stürmen klaffte. Was taten wir damals, jahrein, jahraus? Um eine Anhöhe wiederzugewinnen, die der Feind gestern eroberte, und die er uns morgen wieder abnahm, sanken tapfere Regimenter in den vollständigen Untergang. Wie ein Sieg aussieht und wie ihn der planende Feldherr erkämpft, bevor eine Waffe sich hebt — das sahen wir jetzt in Polen bei diesen Tiefangriffen, wenn wir Stunde um Stunde dahinrasten, so niedrigen Fluges, daß wir jedes Rebhuhn erblicken konnten, welches sich mit seinen Küchlein vor dem daherlärmenden Flügelwesen unter Busch oder Stroh flüchtete. Unser Himmelsweg unter der bläulichen Wolkendämmerung führte vom Strand der Ostsee Tag um Tag zuerst quer über das Ost- Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik, Feuilleton und tue Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen. Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumschein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis 2,05 RM. einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Hur Zeit ist Preisliste Nr. 5 vom 1. Dezember 1939 gültig. Neooslo von einem Wirbelsturm erfaßt. Während die schwere Lokomotive auf den Gleisen tehen blieb, stürzten sieben Wagen auf die einige Meter tiefer liegende Straße. In Triest mußte das Rote Kreuz in mehr als hundert Fällen verunglückten Personen zu Hilfe kommen. Auch in Vene d ig hat der Sturm ange halten, die La au ne ist zum Teil wieder zugefroren. Ein Lastkahn, der aus Ankona mit 70 Tonnen Naphta eingetroffen war, wurde gegen eine Barke geschleudert und ging unter. An der jugoslawischen Grenze in Drenova wurde ein jugoslawischer Grenzwächter er» froren aufgefunden. Die Temperatur ist dort bis auf 11 Grad unter Null, in verschiedenen Orten der Provinz Drenova bis auf 20 Grad unter Null gesunken. starrte. Ob wir, geflügelte Spitzenreiter der deutschen Macht, jetzt von Ostpreußen bis ins ferne Südostpolen geflogen sind, um dort unsere Fracht abzuladen; einer war schneller als wir, etwas flog uns immer noch weit voraus: der planende Wille des Feldherrn. Man vergesse nicht, daß die Polen auf Grund ihrer Zahl und ihrer Ausrüstung mit ein wenig Feldherrrrkunst durchaus eine Kriegsidee hätten verwirklichen können: standhalten Um jeden Preis gegen Pommern und Schlesien und angreifen gegen Ostpreußen! Falls sie einen solchen Versuch unternommen haben, so nahm unser Feldherr ihnen am ersten Tag die Entscheidung aus den Händen. Da es sich nun um zwei Kriege handelt, die wir schlagen, um den polnischen und um den englisch-jüdischen, und da der eine schon hinter uns liegt, so gehen wir in den nächsten mit der Gewißheit des vorigen hinein. Kämpften in Polen die Völker auf der Erde und in der Luft, so ist der kommende ein Krieg der Gedanken, welcher nach unserer unbedingten Ueberzeugung und Zuversicht im wesentlichen schon entschieden ist: nur noch auf Erden, im Wasser und in der Luft muß er mit Blut und Bomben zu Ende gepaukt werden. Dies zu vollbringen, schicken wir uns an. Noch immer in der Geschichte haben die jungen Gedanken über greisenhafte gesiegt, jetzt kämpfen die glühenden Kräfte des völkischen Sozialismus gegen die abgelebten Machenschaften des internationalen Händlergeistes. Nach einer zwanzigjährigen Atempause, die wir zu einer gründlichen Erneuerung unseres Volkstums ausnutzten, während unsere Gegner auf dem Rachegedanken von damals verharrten, nehmen wir den Krieg wieder auf: weil ausweglos nur über die kommenden Schlachten hinweg die Gasse in Großdeutschlands Freiheit führt. Dasselbe Gehirn, das uns den Sieg in Polen ersann, denkt nun für uns im Westen und vermutlich mit der gleichen eiskalten Mathematik. Wir kennen seine Pläne nicht; aber wir haben die bündige Absicht, sie mit der gleichen Genauigkeit zu vollstrecken wie eben in Polen. Und indem wir uns auch zu den gleichen Opfern bereiterklären, die einst der Weltkrieg brachte, setzen wir dem Genius des Deutschtums keine obere Grenze dessen, was er uns zumuten kann. Völker, die ihre Freiheit erwerben, vertragen viel; und was nutzt uns ein schäbiger, zerbrechlicher Friede, den unsere Söhne bald wieder ins Endlose ausfechten müßten? Schicken wir uns also selber mit ruhigem Herzen 1 an, dauerhafte Zustände mit der Waffe zu erkämp- 1 fen. Wir sind und bleiben ein Soldatenvolk; und wenn der große unbekannte Held des Weltkriegs i sieglos für die Ehre starb, so weiß unsere heutige - Wehrmacht län^t um das Glück, sich unter Mellters ! Befehl willig für die Entscheidung von fünf tom- ° wenden Jahrhunderten zu opfern.__ 92 Tote bei dem Grubenunglück in Destvirginia. Die in der Kohlengrube von Bartley (Westvirginia) verschütteten 75 Bergleute geben keine Lebenszeichen mehr von sich. Den Rettungskolonnen gelang es, zwei Kilometer tief in den vergasten Stollen einzudrinqen, in dem das Schlagwetter- Unglück erfolgte. Bis jetzt konnten erst 17 Leichen geborgen werden. Nach weiterem Vordringen in die gasgefüllte Kohlengrube erklärten die Rettungsmannschaften, es bestehe angesichts des Luftmangels keine Möglichkeit mehr, daß die übrigen Verschütteten noch am Leben seien. Die Gesamtzahl der Toten beträgt damit 92. Dies ist das schwerste Grubenunglück in den Vereinigten Staaten seit 1928. senkt. 3m Verlaufe eines sich hierbei entwickelnden Luftkampses mit britischen Jagdflugzeugen wurde ein feindliches Flugzeug abgefchoffen. Britische Flugzeuge haben einen Flugplatz auf einer deutschen 3nsel angegriffen, ohne Schaden anzu richten. Kleine politische Nachrichten. Der Führer stattete Generalfeldmarschall G ü - ring einen Besuch ab, um ihm persönlich seine Glückwünsche zum 47. Geburtstag auszu- sprechen. Mit den aktuellen Führungsaufgaben beschäftigte sich eine Münchener Arbeitstagung der stellvertretenden Gauleiter aus dem ganzen Reich. In den Berichten über die Sage in der Heimat fand die Siegesentschlossenheit und die sozialistisch« Haltung, mit der unser ganzes Volk sich in das Zeichen des Krieges gestellt hat, eindrucksvollen Ausdruck. Zu längeren Ausführungen nahmen das Wort: Gauleiter Greiser (Posen), Reichskommissar Walter, Generalmajor Reinecke vom Oberkommando der Wehrmacht, die Reichshauptamtsleiter Friedrichs und Sommer, sowie Reichsamtsleiter Hoffmann vom Stabe des Stellvertreters des Führers. preußenland und über die herzroten Dächer seiner Dörfer, auf allen Feldern winkten Bauernfrauen und kartofselgrabende Hitler-Jugend. Noch einmal drang der Sinn dieses Völkerkampfes anteuernd in unser innerstes Herz, während wir über die bleiern gleißenden Seen und die Riesenwälder Masure ns hinwegsprangen. Dann schied ein sandiger Grenzgraben die deutsche Herrlichkeit von der polnischen Oede; vor unserer gläsernen Aussichtskanzel öffnete sich ein graues Land, gestaltlos und wenig bebaut. Nichts in ihm gehörte zueinander, es zeigte uns die eingesunkenen Strohdächer seiner Unordnung und Bettelarmut. Es war ein Land, das uns auf tausend Kilometer des Hin- und des Heimfluges nicht ein der Ewigkeit würdiges Bauwerk vorwies. Aber diese gleiche Natton da unten, die ihre eigenen Angelegenheiten so überdeutlich sichtbar in Unfähigkeit verkommen ließ, sie forderte unser ostpreußiscyes Schmuckkästchen und das ganze Ostdeutschland! Niemals vergaß ich über diesem Hinabspähen: Wir waren in keiner Weise die Angreifer; aber wir erlaubten uns, die unausgesetzten polnischen Herausforderungen anzunehmen just in einem Augenblick, der uns paßte! Der schweizerische Bundesrat hat die Erhebung einer eidgenössischen Kriegsgewinn st euer an- geordnet. Der Ertrag der Steuer ist zur Deckung eines Teiles der Mobilisierungskosten bestimmt. Aus aller Welt. polnische Mörder und Brandstifter. Das Bromberger Sondergericht verurteilte zwei Polen zu je fünf Jahren Zuchthaus. Sie hatten in den ersten Tagen des Feldzuges in Polen ein beut- tches Bauerngehöft unweit von Bromberg angezün- bet. Als es niedergebrannt war, ließen sie den volksdeutschen Besitzer von vorberziehendem polnischen Militär verhaften. Sie beschuldigten ihn, er habe deutschen Fliegern verabredete Zeichen gegeben. Nur dem Umstand, daß die polnischen Soldaten auf der Flucht mit sich selbst zu sehr beschäftigt waren, verdankt der deutsche Bauer sein Leben. Der polnische Kaufmann Franz Mania hatte am Blutsonntag eine Horde polnischen Straßengesindels angeführt, die nach vorher aufgestellten Listen, Volksdeutsche aus ihren Wohnungen holten und grausam zu Tode quälten. A u f Veranlassung des Mania wurden dabei die Volksdeutschen Lange und See ha wer in Gegenwart ihrer Frauen nieoergetnaHL Ihre Leichen wurden in einer Kiesgrube verscharrt. Mania wurde daher zum Tode verurteilt. Vollstreckung eines Todesurteils. Am 11. Januar 1940 ist die am 17. März 1914 in Waren geborene Gertrud Westphal hinge- richtet worden, die durch Urteil des Sondergerichts in Rostock vom 29. November 1939 wegen Verbrechens gegen die Verordnung gegen Volksschädlinge vom 5. 9. 1939 zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt worden ist. Gertrud Westphal hat am 18. 11. 1939 in einer Fabrik in Waren absichtlich einen Brand angelegt um zu erreichen, daß sie dort nicht mehr zu arbeiten brauchte. Durch den Brand ist der deutschen Volkswirtschaft ein beträchtlicher Schaden entstanden. Italiens Adriaküsie vom Orkan heimgesucht. Der Orkan, der seit drei Tagen bei eisiger Kälte an der adriatischen Küste Italiens wütet, hat weitere Verheerungen angerichtet. In Triest mußten die Küstenlinien der Schiffahrt ihren Betrieb stilllegen. Beim Ueberfahren einer Brücke wurde e i n GÜterzug in der Nähe des Bahnhofs Villa del willenlosen Rückzug und dazu, sich mit unzählbaren Waffen gegen den einherdröhnenden Tiefangriff deutscher Bomber in verzweifelter Hartnäckigkeit zu wehren. Zur Kührcheit und Größe dieser Umfassungs- chlachten gehörte wohl auch jene Handvoll beut- cher Panzer, denen wir dann irgendwo in der polnischen Einsamkeit flügel wink end begegneten, als sie tief in Flanke und Rücken des Gegners selbstvergessen vordrangen. Hinterm Fliegergewehr kauernd, blickte ich mehr- ach auf die Umfassungrstöße zahlenmäßig derart kleiner Truppen herab, daß wir uns alle einig waren: Wenn das da unten schief geht, dann aber auch gleich gründlich! Diese über dem Polenkrieg niedrig dahinjagende Bombenkanzel wurde etwas wie eine fliegende Kriegsschule, in der „an Hand der Ereignisse selbst" gelehrt wurde und auch gleich bewiesen wurde: daß der Gott des Krieges den Kühnsten belohnt. Denn wo sind die Millionen Männer der polnischen Armee geblieben; wo ihre vielen hundert modernen Panzerwagen; wo blieben die anderthalb tausend Flugzeuge ihrer Luftwaffe, unter denen sich neben veraltetem Gerät auch bas Neueste vom Neuen befand? Der Polenkrieg soll nicht in bie Geschichte eingehen als die rohe Zerschmetterung eines kleinen, dürftig ausgestatteten Heeres durch eine moderne Riesenarmee! So standen die Dinge nicht. Unser Material war besser; aber der Kämpfer unserer Umfassungsschlachten schlug sich überall gegen eine atemraubenoe Uebermacht. So sieht es aus, wenn ein Feldherr nach ben Sternen greift, um des Sieges willen getrost den Untergang ganzer Divisionen wagend! Aber siehe da, sie gehen nicht zugrunde, der kühne Wille vollendet seine Absichten. So etwas mitkämpfend und mit heiß jubelndem Herzen erlebt zu haben, lohnt schon ein ganzes SoDatenleben: vollends für den Soldaten der Weltkriegsjahre, der einst trüben Blicks auf die schmutzigen Danner jener Niederlage Gießen / Alzey, Warmen, Fröndenberg. Bad Salzuflen, den 12. Januar 1940. 0115 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Dr. med. Heinrich Topp und Frau Mathilde, geb. Repp. Kranke, selbst jahrzehntelange und ich, wurden durch ein leicht anzuwendende« Mittel von dem Leiden befreit Verlangen Sie kostenlos Prospekt und Dankschreiben und Sie werden lesen, was mir viele über die Wirkung schreiben. Ich sende Ihnen keine Mittel, diese müssen Sie aus der Apotheke selbst beziehen. Erdbeer-Plantage Edwin Müller, Hirschfelde / Amtsh. Zittao EISB S:Betten»£lWzen Heute entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Marie Lotz, geb. Möser im Alter von 78 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Anna Lotz, Witwe, Familie Kurt Lepper, Familie Otto Lotz. Gießen-Wieseck, den 12. Januar 1940. Die Beerdigung findet Sonntag, den 14. Januar, nachmittags 2 Uhr, in Wieseck von Gießener Straße 19 aus statt. ________________________200 D Schmerzen? lacken? Stechen? Brennen? Oder sonst offene Wunden? Dann gebt. Sie die seit Jahrzehnten vorzüglich bewährte, schmerzstillende Hei'salbe Erhältlich in all. uUenidrin • Apotheken. »nV Meine innigstgeliebte Mutter, Schwiegermutter, Tante und Schwägerin Frau Therese Topp Wwe. nahm Gott der Herr nach kurzer, schwerer Krankheit, wohlversehen mit den hL Sterbesakramenten unserer katholischen Kirche, in sein himmlisches Reich. Der Herr gebe ihr die ewige Ruhe. Das Seelenamt ist am Montag, dem 15. Januar, vormittags 6% Uhr. — Die Beerdigung am gleichen Tage, um 11 Uhr, auf dem Neuen Friedhof. Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen. MaMine« eher Art repariert fachgemäß Heinrich Wallbolt Schlosiermeisler, Gießen, Li? bersten Ke Nr 19. _________ftuf über ">075 wssD Vermflhlungs-Anzelgen liefert Brühl sche Druckerei ^(huppenHfchf, Haben Sie offene Fülle? W '* 11 i.mt 1-2 Anhänger evtl, auch vollgummibereift in jeder Tragkraft, kauft sof. Erich Arndt, Breitenbach am Herzberg, Fernruf 134. Stelle 197D Buildoggführer fürLanz-Eilschlepver ein. Aeltere erfahrene und zuverlässige HaushSlievrn zum 1.Februar bei gutem Lohn gesucht. 175D FrauDr.Gg.Gail, Gießen Bahnhofstraße 71. KL/ Tanzschule Kieferdorf Bahnhofstraße 42 Tel. 3783 ■ ■in, im im ■■■ 11111 iiiiihi imm ■■ iiiiii ■> Zu den inKürze beginnenden neuen II Tanzkursen J) Nachmittag- und Abendzirkel " weitere Anmeldungen jederzeit erbeten Einzelunterricht täglich. kaufen Sie bei 11. Januar 194(N 2. Ziehungstag [0139 sucht. 146265 146810 297080 10000 RM. 3 Gewinne zu 3000 RM. Februar 1940 1 369185 und r 130 5621 A llllllllllllllllllllllllllllll Nachhilfe Uniem** inDeutsch iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii 2000 RM. 1000 RM. unter 0137 an den Gieß. Anz. in in 109687 160349 186119 220324 260430 273794 294424 317456 334882 364753 3 Gewinne zu 3 Gewinne zu 116626 161653 187006 223094 261455 274490 297492 318457 337139 373207 126967 162293 198897 235551 262759 275458 299202 321801 352126 382232 146084 162760 199036 240342 264815 279180 302617 321958 353202 398447 (Grammatik)? Schr. Ang. uni. 185V a.d. G.A. 165415 215730 251522 271637 290830 311795 326895 359027 Beachten Sie auch immer-? 117590 162054 190427 235169 262229 274786 298742 320149 343871 375832 164292 212665 243185 267020 289822 309157 323285 358272 20 v. 6. erhalten Eie bei wiederholten Auf« nahmen einer Ameia» f. vorm. gesucht. Goetbestr. 31 v. | Verschiedenes | Wer ert. gründ!. gefällt den meisten Kindern in Siebold's Buch*) am besten, und sie wünschen sich - wie auf Grund vieler Zuschriften bekannt wurde - noch mehr derartige Bücher, Kreuzplatz 9 und 10 Sammelruf 3153 219a Feld- schmiede z. kaufen gesucht. Wernerw. 33 P, Tel. 28 02 12080 Carl Schmidt Bahnhofstraße 10 Gen. B. Nr. C 25947 Drogen - Chemikalien Parfümerien Hygienische Artikel Vertrauensstellung. liggV Gewissenh., zuverläss.Dame, 40erin (alleinst. Witwe) in Küche, Haush., Kinder-u. Krankenpflege durchaus erfahren, sucht pass. Wirkungskreis bei bescheid. Ansprüch. Angeb. unt. M.S.215 z.Z. Bielefeld, Hauptpostlag. Tin schönes Geschenkbuch für Jungen und Mädchen! Werbeblatt mit Leseprobe kostenlos. Iu beziehen durch jede Buchhandlung Hugo Bermühler Verlag Berlin-Lichterselde Wer erteilt 14jähr. Fungen gründlichen Photo - Photoarbeiten Projektion Schmalfilm-Kino Mio ltzi Bahnhofstr. 39 Telephon 2980 Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in die Hei' matzeitung, den GießenarAnzeigei in Englisch, für Schüler der Klasse 3? Schr. Ang. unt. 218v n. d. G.A. 172701 216564 258259 273183 292213 316770 3294581 360092! kurs 10, 14.30 u. 20 Uhr. Neuavostol. Gemeinden Gießen, Händelstr. 1, Ederstr. 13. Sonnt., 14. Iw G. 9.30 u. 15 Uhr. [Stellengesuche} Kamm. Angest. sucht Neben- beschästigung. Schr. Ang. unt. 0134 a. d. G. A. Wochenübersicht: Dienstag, 16. Januar, 20—23 Uhr Neuinszenierung: Die Fledermaus. Mittwoch, 17. Jan., 19.30-22.30 Die Fledermaus. Freitag, 19. Januar, 20—22 Uhr Erstaufführung: Kinder auf Zeit. Sonntag, 21. Jan., 11.30-12.30 6. Dlorflenveranstaltnng: Ungarische Dichtung und Musik. Sonntag, 21. Januar, 19-22 Uhr Die Fledermaus. Budv Halterin sucht Stellung per 1 Februar oder später. Schr. Angebote mit Gebaltsang. unt. 0125 an den Gieß. Anzeiger. 304672 332319 352518 356455 357957 380955 237 Gewinne zu 300 RM 4135 14840 17706 20926 29209 30523 32271 32993 35347 35486 39029 43015 46052 57054 68424 69028 81911 92698 94049 94142 95561 96304 97729 Kirchliche Anzeigen. (G. = Gottesdienst, KG. = Kindergottesdienst, HG. = Hauptgottesdienst, HG.-Abendm. = Hauptgottesdienst mit Beichte und Abendmahl.) Gießen. Sonntag, 14. Fannar. Stadtkirchc. 9.30, Becker: 11 KG., Mark.-Gem.; 17,Schmidt. Äohanneskirche. 9.30, Franz; 11 KG., Johs.-Gem., Bastian: 15, jüngere Kontoristin mit guter Handschrift, vollkommen in Stenographie und Schreibmaschine für sofort oder später evtl, auch für2-3Tage in der Woche gesucht. Vereinigte Solzgesellschaft m.b.S. Einkaufsabteilung Gießen, Wilhelmstraße 13. Bekanntmachung. Ich habe Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß die Dienststunden des Landratsamts Gießen wie folgt festgesetzt sind: 214D Montag bis Freilag von 7.30 Uhr bis 17 Uhr, Samstag von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr durchgehend. Diese Regelung wurde zur Ersparung von Licht und Heizung getroffen. Gießen, den 12. Januar 1940. Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz. HJoling. evtl. 4 Zimm., z. 1.2.ob.1.3.1940 v. ölt. Ehepaar ges. Nordviertel oevorz. Miete i. Boraus.Schriftl. Angeb. unt. 0113 a. d. Gieß. Anz. Außerdem wurden 537 Gewinne zu fe 240 RM. und 6597 Gewinne zu je 120 RM. gezogen. Dir Ziehung der 4. Klasse 2. Deutsche Neichslotterie findet am 6. und 7. Februar 1940 statt. Bekanntmachung. Betrifft: Kohlenversorgung. Bis auf weiteres find die Bezieher von Hausbrandkohlen nicht an die Eintragung in die Kundenkartei eines bestimmten Kohlenhändlers gebunden. Die Abgabe von Kohlen in kleinen Mengen kann durch jeden Kohlenhändler erfolgen und ist auf der Rückseite des Personalausweises für die Lebensmittelversorgung unter Angabe von Menge und Ausgabetag von dem Händler zu bescheinigen. 215C Gießen, den 13. Januar 1940. Der Oberbürgermeister. Wirtschaftsamt. 27 Gewinne zu _________ 199005 237434 283507 345232 ----- ----- 81 Gewinne zu 500 RM. 1560 20276 33478 71305 81198 85128 85453 115188 153085 155855 166499 170839 171465 178214 181383 213954 238223 259062 280689 285325 296031 Ein im Kochen u. Nähen erfahrenes Mvchen ür gepflegten Etagenhaushalt gesucht. [oi29 Gutenberg- straße 24 I. Hiesiger Großbetrieb sucht zum baldigen Eintritt: 1 Setteklmn 1 AllslMskmeWnöenlln. Bewerbungen von nur ersten Kräften, die auf Erhalt einer Dauerstellung Wert legen, unter 195D an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. Fleißiges und kinderliebes zum 1. März ge- Bcwäbrles, kräulerballiges Cpezialmiltel. Enthält 7 erprobte^W.rk- stosse Stark schleimlösend, auswurftordernd. Reinigt, beruhigt und kräftigt die angegriffenen Gewebe. In Apotbeken M l.g unü.8.50 —Zahlreiche schriftliche Anerkennungen zufriedener Arzte!—— In der heutigen Dormittagsziehung wurden gezogen 3 Gewinne zu 25 000 RM. 287307 9 Gewinne zu 3000 RM. 96674 128964 379173 12 Gewinne zu 2000 RM. 67411 132598 207591 327804 27 Gewinne zu 1000 RM. 39050 61329 66796 84650 85078 121471 181896 213711 310341 96 Gewinne zu 500 RM 24503 38674 70024 71782 801U 85862 87121 101227 107584 118756 119110 122569 126696 149149 168933 176148 185709 193759 195912 202845 212722 230976 234617 293251 297458 304710 325513 339120 361405 362627 365442 378040 Schreiner- oder Zimmergesellen zum Verlegen von Fußböden für sofort gesucht. ieiD Ludwig Rinn, Schreinerei Heuchelheim. Angebote mit Zeugnisabschriften an Schade & Füllgrabe, Frankfurt a. M. Hanauer Landstraße 161—173. 184A 327 Gewinne zu 300 RM. 537 4993 5167 7193 15475 19199 24143 31346 33046 33442 36705 37204 37563 39436 53200 56863 58172 62223 62663 65482 65545 69389 74461 76019 78868 80035 82928 83091 86246 90983 98630 103387 ------ ------ - • "*** 1 ,/A/r 143100 denen Freude an allem Lebendigen Wald und Flur vermittelt wird. Mit offenen Augen Drei Jungen und ein Mädel entdecken ihre Waldheimat. Eine naturkundliche Fugend.rzählung für Jungen und Mädel von etwa 9 — 15 Jahren. Mit 135 S. Tert und 8 Tafeln mit Naturaufnahmen. 3n Leinen geb mit mehrfarb. qaqyv o oc Schutzumschlag JvJJl. 2,85 Außerdem wurden 459 Gewinne zu fe 240 RM. w6>1 6567 Gewinne zu je 120 RM. gezogen. Zn der heutigen Nachmittagsziehuug wurden Solides Mädchen tagsüber zum 1. Februar gesucht. Frau Lenth Bleichstraße 35. Ordentliches MW» zum 1.2.gesucht. Frau Hölzel, Hitlerwall 29 H. Wir suchen für Gießen fachkundigen Verkäufer Gelegenheiten! I Milel 5/34 PS, Bauj. 1938, 13000 km gelauf., in best. Zust., zu verkauf. 3u erfragen bei Autorep.-Werkst. Gebr. Benner, Gießen-Wicseck, Gießener L>trai;e Gebr. ältere Mercedes- Schreihmaschine weg. Nichtgebr. billig abzugeben. Wo? sagt die Geschäftsstelle des Gieß. Anz. 203V WM für Laden und Büro für vorm. gesucht. 129D Walltorstr. 21. Für älteren, alleinstehenden Herrn wird besseres Zränlein ob. Iran musikalisch, zur Pflege u. Reise- begleitg. gesucht. Hausgehilfin Vorhand. Schr. Angebote mit Lebenslauf und Lohnansvr. unt. 216V a. d. G.A. Zuverläss., ehrl. FrauNattmann, Neuen Bäue 21 Ordentliches MM I oder Aushilfe gesucht. [220D lLöberstraße17 I Zweitmädchen tüchtig, kräftig, für Landhaush., 3 Pers., Nähe Berlin, zum 1. ob. 15. Februar gesucht. [212D Dr. v.Wiese und Kaiserswaldau zu erfragen Tbal.-Nef.-Hs., Seltersweg 52, stündlich können Sieesnurveuigeo sagen, schrifllich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sieesaiinv Ausfeld. Johannessaal. 14, Taubstummengottesdienst, Ausfeld. St (Welle Alter Friedhof. 9.30, Walther: 10.45 KG. St (Welle Wetzlarer Weg. 9.30, Jost: 20 KriegSandacht, Fertsch. Gießen-Klein-Linden. 10 KG.: 13, Germer. Gießen-Wieseck. 10 G. Evang. Stadtmission, Lvberstr.14. Sonnt., 14. 1., 8.30 Andacht: 'TOA'Äi-fcot* 14.30 u. 20 Bibelkurs. — Mont. 6 Gewinne zu 4000 RM. 35479 3(W2 - - • "— ™ 9301 310883 48273 104390 11^66 14982» ■ Sonntag 20 bis 22.45 Uhr Außer Miete! Cavalleria rusticana Oper von P. Mascagni Der Bajazzo Musikdrama von Leoncavallo Preise: RM. 1.20 bis 4.10. [123d Weiten 50 qm, hell, heiz- < bar, in Stadtm., zu vermieten. Schriftl. Angeb. . unter 2130 an, den Gieß. Anz. Mietgesuche""| Elnfamil.-Haiis oder große herrschaftliche Wohnung zu mieten gesucht. [182D Angebote an H.Neinschmidt, Horst-Wessel- Wall51,Tel.3267 Herrschaftliche WMohB. m. Heizung, von einzelner Dame (Dauermieter) bald oder später z. mieten gesucht Schr. Ang. unt. 0126 a. d. G. A. 3-4-3immet- IDoönung oder 2 große Zimm. m. Küche u. Mansarde von älterem Ehepaar sofort od. später gesucht. [ 06613 Anaeb. an Frau M. Baier, Beuern. Braves, sauberes und zuverlässiges »All für gepflegten Haushalt bis spätestens 1. Febr. gesucht. [oi27 Bismarck* strabe 45 p. Tüchtiges Baus- und Zim.-Mädcnen gesucht. [0121 Hotel Prinz Carl. Ordentliches, nicht zu junges MM bei hohem Lohn und Familienanschluß zum 1. II. gesucht. Zu erfrag, in der Geschäftsstelle d. Gieß. Anz. [on7 Weg. Heirat des jetz.sucheichspät. z.l.März in ruh. 2-P.-Hsh. zuvrl. Mädchen Vorzust.morg.u. bis!5Uhr,u.abds. v.^7-9 Uhr. oiii FrauC.Schlüter Bismarckstr. 451 Ordentliches Mädchen zum 15. Januar oder 1. Februar । gesucht. [0105 Mgml fium Bleichstraße 29. | Vermietungen] Schöne, geräum. 5-6-3immet- Wodnung mit Bad im Stadtzentr., zu vermieten. Schr. Ang. unt. 0138 a. d. G. A. 2-Moto. mit Keller und Stall zu verm. Anfragen an Heinrich Erbes, Bollnbach, Post Saasen üb. Gießen. wD Wohnung 2-3 Zimmer mit Küche, sofort od. später gesucht. Schr. Ang. unt. 0116 a. d. G. A. Studentin sucht ruhiges Zimmer (nach Möglichkeit Zentralheizung) in Kliniksnähe. Schr. Ang. unt. 0123 a. d. G. A. Höher. Beamter sucht sofort oder zum 1. Februar gut möbliertes, heizbares Zimmer Schr. Ang. unt. 0122 a. d. G. A. Mm* Wöet in od. außer dem Hause ges. [210O Steuert & Sohn Blockstraße 7. Ortskundiger öllerer manu MWMe z.Ueberwachung uns. Nundfunk- Uebertragungs- leitungen i. Gießen für ganze oder halbe Tage in Dauerstellung gesucht. [1910 3entr.-Huyö unl Bahnhpfstr. 58. Jüngerer Arbeiter oder Arbeiterin f.lchte.Druckerei- u. Buchbinderei- Arbeiten gesucht. Berlagsdruckerei Albin Klein, Gießen, Hindenburgw.21 Kaufgesuche Gebrauches PersßB.-iuto für sofort zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 2010 a. d. G.A. Gebrauchter, feuersicherer Kassen: sdirank zukaufengesucht. Angeb. mit An- gabed.Fabrikat., Größe u. Preis erbet, unt. 1830 a. d. Gieß. Anz. Wechselstr.-Radio (Netzempfänger) auch defekt, zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 0120 a. d. G. A. Schön möbliert., beizb. (am liebst. Zentralheizung) Zimmer i. Nähe Credner- straße sofort ges. Preisangeb. unt. 0131 a. d. G. A. ihieries Wohn- uofl Schlafzimmer m.Küchenbenutz. zum 1. II. 1940 z. mieten gesucht. Angeb. an [211D Rich. Weiland, Hirschapotbeke. Funger Mann suchtbiszuml.il. ein eins, möbl., heizbares Zimmer Schr. Ang. unt. 0133 a. d. G. A. Berufstät. junge Dame sucht zum fast erststellig auf großer Besitzung in Offenbach/Tillkreis für 1350.— RM. abzugeben. Schlüterstraße 26 2r)5P Tüchtiges Mädchen gesucht. [looD Gasthaus Lamm Horst-Wessel- _______Wall 7. Zuverlässiges, in allen Hausarbeiten erfahr. Ittta gesucht. [2090 Tr.A.Hofmann, Leihgest. Weg 22 Für einen kleinen ruhig. Haushalt (Heizung, fließ. Wasser) wird z. baldigen Eintritt (1. Februar oder 1. März) wegen Verheiratung des jetzigen ein solides, tüchtiges, nicht zu junges Mättn bei hohem Lohn Nachlaß-Versteigerung Im Auftrage des Nachlaßpflegers Herrn Dr. Brücher versteigere ich am Montag und Dienstag, dem 15. und 16. Januar 1940, von vormittags 9.30 Uhr und von nachmittags 2 Uhr ab den Nachlaß von Herrn Capelle in derWohnung Carl-Peter-Straße (Burgallee) 2 in Bad-Nauheim: Montag, 9.30 Uhr: Chaiselongue, Nähmaschine, Radio mit Tisch, Wäschetruhe, Schreibtischgarnitur, ninder Tisch, 2 Sessel (Peddigrohr), Blumenständer, Gong (sehr schön), Liegestühle, 3 Hand koffer, Rohrplatten.Ueberseekoffer, Sonnenschirm, Staubsauger, Satztische, Fenster-> mäntel, Rauchtisck, Eisschrank, Stehleiter, Kleiderschränke, Wasch-, Nachttische, Tische, Stühle, Handtuchhalter, weihes eis. Bett, Kristallttzchlampe, Onix-Uhr, 2 Leuchter, gr. Base, BÜder, Blumenvasen, Nachttischlampe, japanische Tischdecke, Wein-, Likörgläser, Kristall-Porzellanschalen, Eßservice (45teiL), Kaffeeservice, Sonne, Deckbetten u. Kissen, Gasherd, Waschkörbe, Leine, Weckapparat und Gläser, Bücher, 20 Sofakissen, Glas, Porzellan, Küchengeschirr und vieles andere. Dienstag, ab 10 Uhr: elegantes Herrenzimmer (Darmstädter Künstlerstü), 2 Meter breiter Bücherschrant, Dipl.-Schreibtisch mit Ledersessel, runder Tisch, 2 Lederstühle: Barock-Speisezimmer (beste Qualität und Ausführung), Büfett, Bitrine, Auszugttsch, ß Lederstühle, 2 Lederarmsessel; Mahagoni-Schlafzimmer (gut? Werkstättenarbeit), 2 Betten mit Auflegemattatzen, 3türiger Spiegelschrank, Frisiertoilette, Waschttsch mit Marmor und ovaler Spiegel, 2 Nachttische, 2 Stühle; TochleiHimmer (weiß), 1 Bett mit Auflegemattatzen, Ltüriger Spiegelschrank, Waschtisch mit Marmor und Spiegel, Nachtttsch, Tisch und Sttchl; vollständige Küche. 14 Perser-Brücken, 1 Teppich, eingelegtes Tischchen, Klubsofa, 2 Sessel, Rauchtisch, Damenschreibpult, Kristall-Lüster, Treppenläufer, 20 Bände Metzers Konversations- Lexikon, 20 Bände Goethe, 5 Bände Lessing, 24 Bände deutsche und italienische L'teratttr in englischer Sprache, Vorhänge. Dienstag, nachmittags 3 Uhr: Eßbesteck-Kasten (I36tcilig), Sterling-Silber, echt goldene Herrenuhr mit Kette, goldene Tamenringe mit Brillanten und Anhänger. Besichtigung: Montag und Dienstag, 8.30 Uhr, Burgallee 4. Geheizte Räume — Erstklassige Möbel. Iphilippine Iapke-Glenz, Vad-Aacheim Tel. 2148 Versteigerer und Schätzer. Tel. 2148 207 D Wohn- unö SesdMsWs mit 5 Wohnung, zu verkaufen. Sehr. Ang. unt. 0118 a. d. G. A. Hchöner Garien 2000 qm groß, f. Bauplätze geeignet, billig z.verk. Näh. d. [i8iD H.Reinschmidt, Horst-Wessel- Wall51,Tel.3267 Wiese Gem. Rödgen b. Gießen, „Auf d. Schlagacker" 1800 qm, z. verk. Angeb. an [1780 Cd. Schäfer, Darmstadt, Alieenßraße 3. Familiendrucksache; Verlobungsanzelgen । Vermählungsanzeigen Geburtsanzeigen bei Brühl. Schulstr. 7 Gewinnauszug 3. Klasse 2. Deutsche Neichslotterie Ohne Gewähr________________________ Nachdruck verböte« Auf jede aetogcnc Rümmer sind drei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den drei ALtcilungea 1. II und III 3-Zimmer- Wohnung evtl, mit Bad, von jung. Ehepaar zum 1. oder 15. März gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 0107 an den Gieß. Anzeiger. für einen unserer Herren für sofort oder später in Gießen od. Wie- seck gesucht. [089 Emil Noth Verlag, Gießen, Marb. Straße 20 Aelt. Ehevaar (Rentner) ohne jed. Anhg., sucht baldmögl. eine 2-3-ZimJohnimg nur i. ruh. Hause. Schr. Ang. unt. 0124 a. d. G. A. 99896 110341 113634 115396 130405 133128 135563 142034 153929 161808 167549 175132 184210 189395 192627 195452 205734 206449 211957 217383 221222 222350 234780 237777 247743 247802 258342 260752 261759 274432 280473 282213 286968 294172 295272 296482 297930 301597 304918 308349 316158 329002 337551 345531 345766 346270 351452 358472 359103 376301 377982 381489 388499 395806 398872 399181 Wegen Jahresabschluß und Betriebsstörung bleiben meine Geschäftsräume vom 15.bis 31. Januar geschlossen. Wilh. Wallenfels Sohn, Gießen Weingroßhandlung, Likörfabrik 206D Bei Bronchitis Husten,Verschleimung, Asthma Dr. Boether-Tablelten Stadttheater MebelhcutöfZuhl 13./l4.ZanuarM0 Gießener Anzeiger (General-Anzeigrr für Gberhefien) Hr.U Zweites Blatt zu machen. mit der 550 114 596 722 <05 Dichter, hat sich gesetzt. Haus- mden- den. , kann uf der ebens- )Aus- 215C Winterglanz. Von Hermann Heffe. LaNS rni ) avaU° ). it: -23 Unterbringung an geeigneten Arbeitsplätzen durch den Fürsorge-Offizier in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt und der NSKOÄ. alles nur irgendwie mögliche getan. Dor allem kommt hier auch die Unv chulung in Betracht, deren Anfang zum Teil schon während der Lazarettbehandlung erfolgt. Bei den Umschulungsmaßnahmen wird auf die Wünsche des einzelnen Wehrmachtangehörigen weitgehend Ruck- icht genommen und die Vorbereitung auf einen neuen Beruf möglichst individuell durchgeführt. Aber auch nach der Ueberführung in einen neuen Beruf sieht für spätere Jahre der Fürsorge-Offizier stets zur Beratung und Förderung der beschädigten Kameraden bereit, um etwaigen Rückschlägen zu begegnen oder eine Berbesserung herbeizuführen. Ist der Körperschaden (Kriegsverwundung) so groß, daß eine Verwendung des beschädigten Mannes nicht mehr in Betracht kommt oder in absehbarer Zeit nicht möglich erscheint, so erhält er neben dem Dersehrtengeld und der Dersehrtenzulage eine Arbeitsverwendungsunfähigkeitsrente (AVU.-Rente), erforderlichenfalls noch Pflegezulagen, Blmden- zulagen ufw. Die AVU.-Rente ist unter Berucksichti- gung des Familienstandes verschieden bemessen, d. h. ür Unverheiratete und Verheiratete. Beim Vorhandensein von Kindern werden auch Kinderzuschläge nach den Bestimmungen der Beamtenversor- Wenn der Soldat auf dem Felde der Ehre bleibt, so sind, falls er verheiratet war, die Frau und die Kinder' versorHungsberechtigt. Die Frau erhält Witwenrente, für die Kinder wird Waisenrente in Hohe von ein Fünftel der Witwenrente für jedes Kind, aber natürlich nur bis zu einer gewissen Hvchst- begrenzung, gewährt. Reben der Waisenrente werden noch die Kinderzuschläge gezahlt. Der Fürsorge-Osfi- zier oder die örtliche RSKOV. setzen sich mit den Hinterbliebenen des gefallenen Soldaten in Verbindung, um sie bei der Einreichung und Vertretung ihres Versorgungsantrages zu beraten und zu unterstützen Auch hier wieder liegt die Hauptaufgabe des beisammensitzen, können lesen und schreiben, Stunden des Aufenthalts zwischen Ankunft und Weit erfahrt in einem warmen Raum verbringen und sich gut aufgehoben fühlen. , . Darüber hinaus bietet das Haus aber auch rurto Ls ist uns eine besondere Freude, in den nächsten Nummern der Familienblätter unsere Leser mit einer größeren Erzählung unseres feit Kriegsbeginn wieder im Wehrdienst stehenden Kulturschriftleiters Hans Thyriot bekannt zu machen. „Andrea", so heißt die Geschichte einer Tänzerin, eine Liebesgeschichte, das wollen wir heute schon verraten, mit feinem Empfinden und viel heiterer und liebenswürdiger Grazie erzählt. Vom Dichter des „Datterich" Zum 125. Geburtstag Niebergalls am 13. Januar. n, daß !N Wie 214D ilhr. Bahnhofsdienst des Roten Kreuzes in neuen Räumen. den Hinterbliebenen, falls der Gefallene Beamte oder Angestellter einer Behörde war, noch für drei Monate das Gehalt ausgezahlt, bei allen anderen Fa- mllien wird ebenfalls für drei Monate der volle Betrag des Familienunterhalts gewährt. Grft nach diesen drei Monaten tritt die Rentenzahlung ein. Die Sozialarbeit der Wehrmacht ist, wie man sieht, auf eine breite Grundlage gestellt, damit den im Dienst für Volk und Vaterland beschädigten Wehrmachtsangehörigen und chren Hinterbliebenen alle Hilfe und ausreichende Versorgung zuteil roiro. Der Fürsorge-Offizier hat bei dieser Arbeit wichtige Funktionen zu erfüllen. Vertrauensvoll können alle in Betracht tommenben Personen den Weg zu ihm antreten. Wer über irgend eine Frage noch im Zweifel sein sollte, erhält auf der Dienststelle des Wehrmachts - Fürsorge - Offiziers in Gießen. Zeug- Haus-Kaserne, bereitwillig Auskunft. Feld eröffnete. Das Deutsck)e Rote Kreuz in Gießen, das bisher feine Betreuungsarbeit für die Soldaten unter beschränkten räumlichen Verhältnissen in der Anatomie („Hotel zum toten Mann", wie die Soldaten und auch die Helferinnen scherzweise sagten) leisten mußte, hat nun im „Hotel Lenz , unmittelbar am Bahnhof, Räume Angewiesen erhalten, die es ermöglichen, die Arbeit unter viel günstigeren Umständen zu bewältigen. Nahezu das ganze Haus steht zur Verfügung. In den letzten Tagen wurde mit aller Anspannung gearbeitet, um die Räume den besonderen Zwecken dienstbar Die Gozialarbeii unserer Wehrmacht Eine Unterredung des Gießener Anzeigers mit dem Wehrmacht-Fürsorge-Offizier des Standorts Gießen. gesehen. ? Mein erstes Stelldichein. Von Walter von Molo. Ich war sieben Jahre alt, als ich diese drei Wort^ Stell-dich-ein zum ersten Male vernahm. Natürlich wollte ich wissen, was das bedeute, und als ich darüber aufgeklärt worden war, wollte ich selbstverständlich auch ein Stell-dich-ein haben. Ich bestellte mir meine Mutter für den nächsten Tag während der Pause in die Nähe der Schule zu einem öffentlichen Brunnen, den ich heute noch — es war im Winter — vor mir sehe, wie er — mit Holz verschalt und mit einem breiten Eisbart am Bord — stumm in der einsamen Vorstadt)kraße stand. . . ... . w Ich war zuerst da, versteckte mich hinter dem Brunnen und wartete. Dann sah ich meine Mutter herankommen, und als sie — mir zuliebe — mich nicht bemerkte, trat ich plötzlich hervor, nahm meine Pelzmütze ab und sagte: „Guten Tag, meine ©na* bigfte’" „Oh, Sie sind auch hier!" antwortete sie. „Jawohl", sagte ich, „und es freut mich. Sie sehen " Dann fiel mir nichts mehr ein, und ich beton Angst vor der Pflichterfüllung in ber <5d)ule, Me bald wieder anfangen mußte. Ich teilte diese Befürchtungen meiner Dame mit, die daraufhin lächelnd meinte: „Na, dann lauf nur! „Es mar sehr schön. Aus Wiedersehen! ries ich, schwang wieder meine Pelzmütze und raste mi^ einem stolzen Gefühl davon. Das war mein erstes Stell-dich-ern» Fürsorge-Offiziers in der Beratung und Betreuung der Versorgungsberechtigten. . 2Sar der gefallene Soldat allem oder wenigsten? zum überwiegenden Tell der Ernährer seiner Eltern, so steht diesen das Recht auf Elternrente zu, soweit die Voraussetzungen nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen gegeben sind. Auch hier wieder tritt der Fürsorge-Offizier als Berater und Helfer auf. dem dabei auch die NSKOV. zur Verfügung steht. Damit die Rentenberechtigten vom Zeitpunkt des Rentenfalles bis zu der Gewährung der Rente nicht ohne die erforderlichen Unterhaltsmittel bleiben, wird rasch, und ich hörte nur vereinzelte Töne. Dann kam ich näher und hielt mich von La an unbemerkt hinter ihm. Er lief eilig, die linke Hand tief in die Tasche gebohrt, und er stolperte öfters auf der rauy und ungleich gefrorenen Straße. Aber er fang un* aufhörlich, eine Viertelstunde und eine halbe Stunde lang und vielleicht noch länger, bis wir am Dorfe waren und er in die erste, schon dunkle Gasse verschwand. t Immer mußte ich nachdenken und mich befmnen, was für ein Lied Las doch wäre, das der Kleine sang. Es flang wie ein rechtes Abendlied zu diesem Tage, wie ein Lied aus unvergeßlich reichen, dennoch fernen und dunkel geworbenen Kinderzelten. Der Knabe sang keine Worte, er sang nur la und li und Io, aber es war immer dieselbe Melodie, nur wenig verändert, jedesmal ein klein wenig anders la li — la Io, und die Melodie war so bekannt, so selbstverständlich, daß ich leise mitsingen mußte Aber das Lied kannte ich nicht. Vielleicht ist es doch eine vergessene Kindermelvdie geradem Ich glaube aber nicht. An solchen Wundertagen hort man viel Töne und sieht viel Dinge, die einem oft nehört und oft gesehen und uralt wohlbekannt erscheinen, und man hat sie doch nie gehört und ntf -teilt Zunge" lchen richt utsch -iatik)'. iq. ich dG.A- Aus der Waldschneise knistert ein lustiges Feuer. Der jüngste der Holzarbeiter schleppt trockenes Holz herbei und schürt die wärmende Flamme, die be- ftändig brennen muß. Dann kommt der Kaffeekessel darauf. Das Mittagsmahl vereinigt alle Arbeiter unter dem schützenden Tannendickicht. Manches Scherzwort fliegt durch die klare Winterluft. Im Auf- und Abgehen wird das Mahl verzehrt. Der beiße Kaffee tut seine Wirkung, und em paar Zuge aus der Pfeife helfen mit, daß die Arbeitsfreude rege bleibt. Neu gestärkt setzen die Holzarbeiter ihre schwere Arbeit fort, bis die frühe Dämmerung zum Feierabend mahnt. “ • AS -Frauenschast, Gießen-Ost. Die Sprechstunden der Ortsfrauenschaftsleiterin finden ab sofort regelmäßig jeden Mittwoch und Freitag von 16.30 bis 17.30 Uhr Georg-Philipp- Gail-Straße 8 statt. Gießener roochevmarktprette. * Gießen, 13. Jan. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,60 RM., Matte 25 Rpf., Käse, das Stück 5 bis 10, Wirsing, % kg 12, Weißkraut 8, Rotkraut 10, gelbe Ruben 7 bis 9, rote Rüben 12, Zwiebeln 12, Meerrettich 60, Aepfel 20 bis 25 Rpf. werden. ..... . \ An solchen Tagen ist es unmöglich, an em Nachtwerden zu glauben, und wenn am Ende doch die Dämmerung sinkt, ist es wunderbar, zu sehen, wie all der gleißend kühne Glast sich langsam hin- gibt, müde wird und eine Hülle sucht, obwohl nach diesen Tagen auch die Nächte, selbst wenn kern Mond scheint, niemals völlig dunkel werden. Und auch darum sind solche Schneetage so lang, well der reine Winterhimmel und die Unbändigkeit des Lichtes uns klein und ftoh zu Kindern macht, so daß wir noch einmal die Erde im Glanz bet Schöpfung sehen und noch einmal ohne Bewußtsein der Zeit wie Kinder hinleben, von jeder Stunde überrascht und keines Aufhörens gewärtig. So ging es mir, als ich gegen das Ende Vies es Tages, von einer weiten Wanderung zuruckkehrend, beim Verlassen des schon finstern Waldes mein Dorf im roten Abendduste daliegen sah. Ich hatte schneidend kalte, freie Höhen besucht, von denen ich Hugel- zuge, Wälder, Ackerland, See und ferne blaute Alpengipfel betrachtete, und war durch todesstille, bläuliche Winterwälder gestreift, wo außer dem ängstlichen Seufzen überladener Stämme kein Laut zu hören war. Ich hatte im Bergwald den roten, vorsichtigen und doch dreisten Fuchs und am schilfigen Ried die dunkeln Wilden!en belauscht, war über eine Stunde lang einem Schwarzspecht nach- gelaufen und hatte an einer tief verwehten Hugel- lehne die kleine Leiche einer erfrorenen Goldammer gefunden. An einer bevorzugten Stelle hatte ich, zwischen roten Föhrenstämmen hindurch, den gleißenden breiten Gipfel des Glärmich gesehen, war auf dem hoppelten Lodenboden meiner Winter- hose manchen schrägen Hang hinabgeschlitteltund den ganzen Tag, mit Ausnahme eines ^orsthuters, keinem Menschen begegnet. Aber allein war ich nid)t gewesen. Und nun schritt ich ermüdet und fröhlich heimwärts in der schon rasch zunehmenden Darnme^- rung, ein wenig steif in den Beinen und ziemlich ausgehungert, aber zufrieden. Heute war ein guter Tag gewesen, ein reiner, köstlicher, unvergeßlicher, und der ist hundert halb gelebte und vergessene Tage Nun war vier Nächte und drei Tage fast un- । unterbrochen Schnee gefallen, ein guter, klein- . flockiger, haltbarer Schnee, und in der letzten Nacht mar er glashart gefroren. Wer nicht täglich vor seiner Tur gefegt und geschaufelt hatte, war jetzt belagert und mußte zur Hacke greifen, um Haus- eingang, Kellertor und Kellerluken fteizulegen. So war es vielen im Dorf ergangen, und sie werkelten murrend vor ihren Häusern, in Schaftstiefeln und Fausthandschuhen und mit Wollentüchern um den Hals und Ohren gewickelt. Die Ruhigen freuten sich, daß der große Schnee vor dein Frost gekommen war und ihnen die bedrohten Wmtersaat- felder schützte. Aber hier wie anderwärts find die Ruhigen sehr in der Minderzahl, und die meisten schimpften weinerlich über den allzu harten Winter, rechneten einander ihren Schaden vor und erzählten Schauergeschichten von ähnlichen strengen Jahrgängen. Aber im ganzen Dorfe waren kaum zwei oder drei Leute, zu denen dieser wunderbare Tag nicht von Sorgen und Aerger, sondern viel mehr von Freuden, Glanz und Gottes Herrlichkeit sprach Wer irgend konnte, der blieb in Haus und Stall, und wer etwa hinaus mußte, der wickelte Frost- lappen um Kopf und Seele und ließ seine Sehnsucht keine anderen Wege gehen, als zuruck zur verlassenen Dfenbant, wo zwischen den grünen Kacheln die gegossene eiserne Wärmplatte glühte. Und doch war es ein Tag, den die StadUeute keinem Maler glauben würden, viel Adelnder, blauer und blendender als der lachendste Hochsommertag. Der Himmel stand rein und blau bis m unendliche Fernen offen, die Walder s.^An unter dickem Schnee, die Berge blendeten wie Blitze oder leuchteten rötlich oder hatten lange, marchenblaue Schatten an, und zwischen allem lag giasgrun ber noch nicht gefrorene See, spiegelhell m der Nahe, und in der Feme dunkelblau und schwarz, von glänzenden schneeweißen Landzungen rings umsaßt auf welchen nichts Dunkles war als die dünnen und frierenden Reihen kahler, nackter Pappelstamme. Und durch die Luft und durch den unendlichen Himmel schwärmte prahlend und schwelgerisch das un- geheure Licht, von jedem Hügel und jeder Matte und jedem Stein im Schneeglanz zumckgeworfen und verdoppelt. Es flimmerte in ungebrochenen Wogen über weiße Flächen hm, glühte am Wald und an fernen Bergen in goldenen Rändern auf, - • CYt <11 11m YOfX OY\: gelbem Schilf und in den grünen, jenseitigen Seebuchten aus und machte sogar alle Schatten mild, bläulich weich und wesenlos, als müßre heute an diesem Tag des Glanzes jeder letzte roiherftrebenoe Flecken mit Helligkeit durchdrungen und gesättigt vollsaftige Gestalt aus dem Volke bleibt, wie ihr immer jenseits von Posse und Zeit. In ihr Niebergall ein unvergängliches Denkmal Hans Sturm. Vor hundertfünfundzwanzig Jahren saßen drei Oboisten Niebergall im Orchester der Darmstadter Hofoper: Vater, Oheim und Georg Wilhelm, der ältere Bruder des am 13. Januar 1815 geborenen Ernst E. Niebergall: dieser besaß ebenfalls , ein gehöriges Maß Musikalität, die sich später in । sprachlicher, dichterischer Begabung auswirkt^ Mit . dem etwas älteren Georg Büchner besucht der kleine Ernst die gleiche Schule, ist bald der Klassenerste, während der junge Büchner über den „Düngerhaufen toter Gelehrsamkeit" spottet. Mit fieb= zehn Jahren geht Niebergall zur Universität nach Gießen „theologiehalber", verläßt sie 1835 mit einem Lustspiel, um Hauslehrer zu werden: nebenbei schreibt er viele „damals beliebte Erzählungen , z.B. „Reue versöhnt", „Der vermauerte Turm oder „Der Totenmarkt". Zur Anregung, um solche Schauergeschichten zu schreiben, benötigt er einen guten Tropfen, dem er bald allzuott zusnncht. Wegen seiner Kenntnisse im Lateinischen und Griechischen erhält er einen Posten an der vornehmsten Darmstädter Schule. In dieser Zeit schrieb der Vierundzwanzigjährige sein zweites Lustspiel, den „D a 11 e r i ch", in Darmstädter Mundart; diese Komödie, die ein hessisches Nationalwerk ist, erschien ohne Äerfassernamen und wurde als Lokalposse gewertet, man sah sie sich an, weil sie „von dem rauchenden, trinkenden und Geschichten schreibenden Niebergall" stammte und ahnte kaum, was sich der Verfasser hier hatte von der Seele schreiben müssen. Nach dem sehr frühen Tode Niebergalls (er starb mit achtundzwanzig Jahren) wurde die Komödie vergessen; erst achtzig Jahre später, im Weltkrieg, wurde sie wieder aufgeführt und wird settdem wieder gegeben. Der Datterich ist ein Tunichtgut aus der Familie der Falstaffs, der gern zu tief ins Glas schaut, sich pfiffig gibt und sich und andere hinüberlügt in den Traum; er wirft sich zum Beschützer eines harmlosen Jünglings auf, dem er einen Taler abhandeln will zur Stillung seines gewaltigen Durstes, bringt die Liebe des Drechslergesellen und eines ftöhlichen Mädchens beinahe auseinander, bezieht am Ende seine Prügel, wird verhaftet und hinausgeworfen, damit alles zu einem guten Ende kommt. Die übrigen Figuren sind possenmäßig; Datterich dagegen, der dreiviertel seiner Zeit und seines Hirns täglich bar angibt, den lügengespickten Kampf mtt Gläubigern durchzuhalten, mit dem Rest sich selbst betrügt und durch alle Schleier des Weins hindurch doch die eigene Unzulänglichkeit schauend ahnt, ist eine Gestalt voll tiefster Menschlichkeit, der wir in der deutschen Komödienliteratur fetten begegnen; diese gerhinterbliebenen. Erleidet im Frieden ein Angehöriger der Wehr- macht eine Beschädigung, die einen bleibenden körperlichen Schaden zur Folge hat, so erwächst ihm Anspruch auf Fürsorge und Versorgung entsprechend der Größe des bleibenden Schadens. Für Korper- schäden steht ihm je nach deren Schwere em Dersehrtengeld zu, das in drei Stufen geteilt ist-. Dieses Dersehrtengeld ist aber nur ein Teil der Fürsorge. Daneben legt das Gesetz den Hauptwert auf die Betreuung des Geschädigten mit dem Ziele, ihn nach Maßgabe seiner verbleibenden körperlichen | Eignung und seiner geistigen Fähigkeiten in einen andern Beruf zu überführen. Zu diesem Zwecke steht der Fürsorge-Offizier in ständiger Verbindung mit dem Arbeitsamt und den Schwerbeschädigten- Fürsorgestellen. Je nach Lage des Falles wwd auch eine Umschulung des Beschädigten durchgeführt. Im Kriege gilt grundsätzlich das gleiche Verfahren. Dazu treten aber noch die Bestimmungen des Einsatz-Fürsorge- und Dersorgungsgesetzes, denn eine Verwundung ist m e h r als eine Wehrdlenstbeschadi- gung, nämlich eine Einsatzbeschädigung. Wer eine Kriegsbeschädigung erleidet, erhält zu dem Versehrtengeld eine besondere Verschrten-Zulage. Die Betreuung und die Maßnahmen der Hellfürsorge werden im Rahmen der Bestimmungen mit besonderer Sorgfalt durchgeführt. Eine Einsatzbeschädigung liegt bei allen Schäden durch Waffenwirkung und , Kampfmittel vor. Für die Kriegsbeschädigten wird hinsichtlich der Ueberführung in andere Berufe und der Im Kriege steht die Fürsorge und die Der- 1 sorgung für die Beschädigten unserer Wehr- I macht bzw. die Fürsorge und Versorgung der ! Hinterbliebenen naturgemäß stärker im Vor- i dergrund als in Friedenszeiten. Wir haben uns über dieses Aufgabengebiet mit dem Wehrmacht-Fürsorge-Offizier des Standorts Gießen, der für Gießen-Stadt und Giehen- Land sowie für den Bezirk Alsfeld zuständig ist, unterhalten, lieber das Ergebnis der Unterredung ist folgendes zu berichten. Die Fürsorge und Versorgung der Beschädigten der Wehrmacht bzw. der Hinterbliebenen erfolgt im Frieden auf Grund des Wehrmacht-Fürsorge- und Versorgungsgesetzes vom Oktober 1938. Für den Kriegsfall ist dieses Gesetz durch das Einsatz-Wehr- macht-Fürsorge- und Dersorgungsgesetz vom Oktober 1939 ergänzt worden. Die Wehrmacht hat ihre eigenen Wehrmacht-Der- orgungsdienststellen, die auch die Anspüche der Be- chädigten der Wehrmacht und der Hinterbliebenen ^estsetzen. Für den Gießener Bezirk ist das Wehrmacht-Fürsorge- und Versorgungsamt in Kassel zuständig. Der Fürsorge-Offizier in dem Standort hat die Aufgabe, an Ort und Stelle den zu betreuenden Beschädigten bzw. Hinterbliebenen Rat und Hilfe bei der Wahrnehmung ihrer gesetzlichen Ansprüche zu leisten und als Auhenposten des Fürsorge- und Der- forgungsamtes die Vermittlung zwischen diesem und den Fürsorge- und Dersoraungsderechtigten herzustel- len. Bei dieser Tätigkeit steht dem Fürsorge-Osfizler die Mitarbeit der örtlichen Dienststellen der NS.- Kriegsopferversorgung (NSKOV.) zur Verfügung, mit denen die Zusammenarbeit in vertrauensvoller Weise erfolgt. Der Fürsorge-Offizier erblickt gerade jetzt im Kriege feine Hauptaufgabe in der Beratung und Betreuung der Kriegsbeschädigten und der Kne- Aus Der Giadi Gießen. 3m Winterwald. Unendliche Ruhe liegt über der Natur. Tiefe ZWe herrscht im Walde. Schweigend stehen die schneebedeckten Tannen. Im Walde ist es immer schön. Auch im Win- ter! Das Eichhörnchen droben im warmen Nest findet das Leben freilich etwas lanaweilig. Für sein Temperament ist es zu ruhig. Aber plötzlich lugt es neugierig von feinem Sitz im hohen Tannen- baum. Da kommen vermummte Gestalten mit Sägen und Beilen bewaffnet. Das sind die Holzarbeiter. Nahe an der Landstraße legen sie die Mäntel und Handschuhe ab, prüfen die Werkzeuge uni) beginnen bald ihr Werk. Dem aufmerksamen Wanderer sind schon einige Bäume aufgefallen, die mit einem scharfen Beil gezeichnet sind. Es sind die Bäume, die vom Förster dazu beftimmt wurden, gefällt zu werden. Noch stehen sie inmitten ihrer Kameraden, rauschen un- merklich und tragen die leichte Schneelast wie eine Krone. Stolze Bäume! denkt man unwillkürlich. Daß sie gefällt werden müssen! Wir brauchen Nutzholz! sagt der vorüberkommende Förster. Ja, Nutzholz! Der Kreis schließt sich! Von Menschen gepflanzt, gehegt und gepflegt, grünten sie cis zierliche Pflänzchen, wuchsen heran, reckten sich -unh strebten zum blauen Himmel empor. Nun sind sie stark genug. Der Mensch braucht sie. Nutzholz! Schon hört man drüben über dem Graben das Knirschen der Säge, das Donnern der Axthiebe. Die Holzmacher sind an der Arbeite. Bald werden die gezeichneten Bäume umgehauen sein. Wenn so ein Waldriese stürzt, geht ein Aechzen durch den Wald. Selbst die rauhen Holzmacher stehen einen Augenblick still und schauen nach dem gefällten Baum. Aber schon setzt wieder lebhafte Tätigkeit ein Das Reisig wird abgehackt, zu Wellen gebunden die leichteren Aeste und der obere Teil des Stammes werden zu Brennholz aufgesetzt. Die Stämme selber kommen an den Wegrand und werden numeriert. Nach einigen Wochen erscheinen die Handwerker und Holzhändler, betrachten die Baume, messen und schätzen. Die Alten pflanzten die Baume, die Enkel errichten Gebäude und zimmern Model daraus. Deutscher Erfindergeist aber weih noch mel mehr aus dem Waldholz herauszuholen. cyk, snfahl?ff Spa Dpiitfd>en Roten! mit Speisen. Unmittelbar neben der Küche liegt ein Äta Ä?‘Ä i-Ä Tagen gr°tz-r"Ls-nth-.t-r-um mit mehreren W und ein Wt Arbeiten reicheres j kn ÄlÄg Im Erdgeschoß dient eine große Küche mit Arbeitstischen, einem großen und kleinerem Herd allem Zubehör den Aufgaben der Versorgung ... Soldaten mit heißen Getränken, möglicherweise auch wert. „ . ., . , .. Und in der Dämmerung, auf der schneebedeckten, blaß leuchtenden Landstraße ging etwas Kleines vor mir her, das ich einzuholen suchte. Als es noch vielleicht hundert Schritte entfernt war, erkannte ich es als einen kleinen Buben, der auj dem Kops die viel zu große wollene Nebelkappe seines Vaters und in der Hand einen leeren Eimer trug. Im selben Augenblick, da ich ihn deutlich zu sehen ver- UULMy 7 j C ' AJ^Kiiie. 29, 30 Kriegswirtschaftliche Aufgabe des CH" -XV Weiterhin Mitwirkung der Gemeinden. „Das jugoflawische Antlitz." Ausstellung des Oberhessischen Kunstvereins im Stadttheater. Emährungshilfswerkes auf alle Gemeinden mit über 2000 Einwohnern, atfo die restlose Erfassung der Speisereste und Küchenabfälle, darf man aber nur bei einer überzeugten und freudigen Mitarbeit der Hausfrauen erwarten. In dieser Beziehung war bisher nichts zu wünschen übrig geblieben. Unsere Hausfrauen zeigten von Anfang an, seit Einrichtung des Ernährungshilsswerkes, vollstes Verständnis und freudige Einsatzbereitschaft. Sie wissen alle, daß Deutschland im Kampf um seine Ernährungs- freiheit diesen wichtigen Beitrag benötigt, dessen Erträgnisse wieder in die eigenen Kochtöpfe zurück- wandern. Allein im Gau Hessen-Nassau sind im Augenblick 10 000 Schweine auf Mast gelegt, die mit einem Durchschnittsgewicht von drei Zentnern zur Schlachtung kommen und immer wieder durch frischen Nachwuchs ersetzt werden. Die im Altreich aufgebrachten Futtermengen aus Küchenabfallen entsprechen etwa der landwirtschaftlichen Futtererzeugung auf 65 000 ha Land. Diese Fläche entspricht einem kilometerbreiten Landsttei- fen von Berlin bis München. Wir haben diese Provinz im Mülleimer zu vielen anderen Erfolgen hinzugewonnen, und wir wollen alles daran setzen, diesen Gewinn richtig zu verwerten zum Wohle unserer Familien. wurden durch den Weltkrieg unterbrochen. Von 1920 bis 1925 besuchte Jordan die Kunstakademie in Dresden, war damals viel auf Reisen, die ihn nach Wien, Italien, Paris, Südfrankreich, Spanien, Korsika, Holland, Belgien und Schweden führten, bis er sich schließlich in seiner Geburtsheimat, im Sudetenland niederließ. In seiner künstlerischen Tätigkett blieb ihm immer der Mensch der lebhafteste Anziehungspunkt. Das stille Leben in der Heimat bot ihm aber nicht genug Möglichkeit zur Betätigung. Er folgte deshalb seiner Sehnsucht, zog 1935 nach Dalmatien, lebte und arbeitete dort und fand dabei auch seine künstlerffche Erfüllung. Das jugoslawische Volk in seinen vielen Spielarten bot viele Möglichkeiten zu künstlerischer Betättgung. Mtt großer Freude folgte er einer Anregung von Professor Gesemann (Prager deutsche Universität), ein großes Sammelwerk jugoslawischer Por- ttäts aus dem ganzen' Lande zusammenzutragen. Die Ausstellung, die nun im Vorraum unseres Stadttheaters gezeigt wird, zeigt erste Ergebnisse einer Studienreise durch Montenegro, Bosnien, Dalmatien und Herzegowina. 60 bis 70 Soldaten die Möglichkeit, in Bettstellen auf guten Strohsäcken die Nacht zu verbringen und sich pir die Weiterreise durch eine gute Nachtruhe zu stärken. Die Schlafräume sind heizbar. Auch für die Helferinnen des Deutschen Roten Kreuzes bietet das Haus, das ihnen nun für ihre Betreuungsarbeit an den Soldaten zur Verfügung steht, günstigere Bedingungen für die Arbeit. Der Weg zum Bahnhof mit den Kannen heißen Tees ist nun nur ein paar Schritte, der Dienst über Tag und Nacht kann sich reibungslos vollziehen. Die Angehörigen des Bahnhofsdienstes im Deutschen Roten Kreuz unserer Stadt sind glücklich darüber, daß ihnen jetzt noch mehr Möglichkeiten gegeben sind, den Soldaten förderlich zu sein, als bisher bei aller Aufopferung im Hotel „Zum toten Mann" möglich war. N. Dornotizen. Tageskalender für Samstag. NS.-Gerneinschaft ,Kraft durch Freude: Stadttheater 20 Uhr geschlossene Vorstellung „Maria Stuart". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Wir tanzen um die Welt". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Anton der Letzte". Tageskaleuder für Sonntag. Stadttheater: 20 bis 22.45 Uhr „Cavalleria rusti- cana" und „Der Bajazzo". — Oberhessischer Kunstverein: Ausstellung im Stadttheater 11 bis 13 Uhr „Das jugoslawische Antlitz". — Gloria-Palast, Sel- tersweg: „Wir tanzen um die Welt". — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Anton der Letzte". — Ober- hessischer Gebirgsverein: 9.15 Uhr Abmarsch Schift senberger Weg. Konzert des Gesangvereins Heiterkeit". Der Gesangverein .^Heiterkeit", dessen alljährliche Konzerte zu einer ständigen Einrichtung im Gießener Musikleben geworden sind, veranstaltet am Sonntag, 21. Januar, nachmittags in der Aula des Gymnasiums unter Leitung von Musiklehrer Wilhelm Schüttler (Gießen) ein Konzert. Es kommen vorwiegend volkstümliche Werke von Brahms, I Schubert, Silcher, Dünner und Heinrichs zum Vor- | trag. Das Mitglied des Vereins Karl F e u ß e r singt Lieder für Tenor von Franz Schubert. Wie । stets üblich, zeigt die Dortragsfolge auch diesmal wieder einen instrumentalen Teil. Das Schättler- Streichquartett wird mit Werken von Beethoven, Tschaikowsky und Haydn aufwarten. Hausfrauen schützt Eure Vorräte vor Frost. Alle Hausfrauen werben daraus hingewiesen, daß es bei den gegenwärtig herrschenden Temperaturen notwendig ist, für die eingelagerten Vorräte, wie Wintergemüse, Kartoffeln und sonstige Lebensmittel, besondere Frostschutzmaßnahmen zu treffen. Kartoffeln werden z. B. am zweckmäßigsten zugedeckt. Dor allem muß daraus geachtet werden, daß die Fenster der Kellerräume frostsicher abgedichtet sind. So kann mit wenigen Handgriffen und geringem Materialaufwand verhütet werden, daß wertvolle Lebensrnittel der Verderbnis durch Frost an- heimfallen. Jede Hausfrau muß bedenken: .Kampf dem Verderb", jetzt erst rechtl * ** D i e Dien st stunden des Landratsamtes sind vom kommenden Montag ab neu festgesetzt worden. Näheres Über diese Neuordnung bringt der Landrat heute in einer Bekanntmachung zur öffentlichen Kenntnis. ** Zur Kohlenversorgung hat das Wirtschaftsamt unserer Stadt die Bindung der Bezieher an die Karteikarten der einzelnen Händler vor-1 übergehend aufgehoben. Es kann also hiernach jeder- man-x bis aus weiteres auch bei anderen Kohlenhändlern Brennstoff beziehen. ** Konzert Pitzinger fällt aus. Die für morgen, Sonntag nachmittag, vorgesehene Kanzert- veranstaltung des Gießener Konzertvereins fä'It wegen Erkrankung der Sängerin Gertrude Pitzinger aus. ** Geschäftsjubiläum. Am kommenden Montag, 15. Januar, kann der Tapezierermeister I Theodor Erb, Sonnenstraße 12, auf das 50jährige1 Bestehen seines Geschäfts zurückblicken. Der Jubilar, • der im 70. Lebensjahr steht, hat das Geschäft selbst : gegründet und zu beachtlicher Höhe entwickelt. Herr I Der Kampf, den wir jetzt zu führen gezwungen sind, erfordert Öen rückhaltlosen Einsatz des ganzen Volkes für die Landesverteidigung. Auf dieses Ziel allein find heute alle Maßnahmen auszurichten. Im Rahmen der Bemühungen einer ausreichenden Ernährungssicherung ist es die Aufgabe des Ernäh- runashilswerkes, durch zusätzliche Schweinerncht nut Küchen- und Nahrungsmittelab fällen die heimische Fett- und Fleischerzeugung zu steigern und damit die deutsche Kriegs-Ernährungswirtschaft zu stärken. Bei der großen Bedeutung, die dem EHW. beigemessen werden muß, ist es selbstverständlich, daß in der Entwicklung des Ernährungshilfswerkes, also in der Erfassung und Verwertung der Küchenabfälle, fein Stillstand eintreten darf. Im Gegenteil, es ist alles daran zu setzen, daß dem durch die NS.-Dolkswohlfahrt geleiteten Ernährungshilsswerk weiterhin von allen Stellen größte Beachtung geschenkt wird. Die auf Grund der allgemeinen Maßnahmen zur Vereinfachung der kommunalen Betätigung tm Kriege bedingten Einschränkungen berühren deshalb auch keineswegs den weiteren Aufbau des Ernährungshilfswerkes. Der Reichsminister des Innern hat im Gegenteil durch feinen Runderlaß vom 9. Oktober 1939 eine bevorzugte Beachtung des Ernährungshilfswerkes seiner ernäh- rungspoli. chen Bedeutung wegen ungeordnet. Den Erfolg, d. h. die weitere Ausbreitung des Mit einer weiteren Ausstellung setzt der Oberhessische Kunstverein seine Kulturarbeit auch während des Kriegswinters fort. Vom morgigen Sonntag ab wird unter dem Titel „Das jugoslawische Antlitz" eine Sammlung von Bildern, gezeigt, die nach zielbewußter Arbeit unter der Harro des Malers Olaf Jordan-Birkigt entstanden ist und in reicher Fülle die verschiedenartigsten Typen des jugoslawischen Menschen zeigt. Die Ausstellung findet diesmal nicht im Turmhaus am Brandplatz, son-- dern im Foyer des Stadttheaters ftatt Der Maler Olaf Jordan-Birkigt, von dem uns einige biographische Notizen vorliegen, ist Sudetendeutscher und steht im 38. Lebensjahr. Schon als Sechsjähriger kam er nach Jugoslawien, nach Dubrovnik, wo sich der Vater ein Haus gekauft hatte und der Sohn immer wieder in den Sommer-- fetien weilte. Schon damals, so sagte der Künstler selbst, habe ihn die Eigenart oes Landes, die ausdrucksvolle Buntheit der Menschen in Stadt und Land lebhaft angesprochen und trugen dazu bei, daß er dem Lande stets seine Aufmerksamkeit bewahrte. Die fast alljährlichen Ferienfahrten nach Dalmatien Erb ist seit fünf Jahrzehnten treuer Leser des Gießener Anzeigers. ** Einen Vorbereitungslehrgang für die Aufnahme in die Gewerbe- und Mäschinenbau- schule Gießen führt die Deutsche Arbeitsftont demnächst durch. Interessenten sollen sich sofort bei der Dienststelle der DAF. melden. ** T o t aufgefunden. Am geflogen Freitag wurde der 77jährige Wilhelm Schneider in seiner Wohnung, Löwengasse 13, tot aufgefunden. Die Untersuchung über die Todesursache ist noch im Gange. Strafkammer Gießen. Der Wilhelm Schmidt aus Gießen, zur Zett in Strafhaft, hatte sich wegen Unterschlagung, die er in den Jahren 1938 und 1939 zum Nachteil eines Gießener Geschäftsmannes begangen hatte, zu verantworten. Der Angeklagte war in vollem Umfange geständig. Der Anklagevertreter beantragte eine Gefängnisstrafe von 9 Monaten, diese aber in eine Zuchthausstrafe von 6 Monaten umzuwandeln und mit der Zuchthausstrafe, die der Angeklagte zur Zeit verbüßt, eine Gesamtzuchthaus st rafe von 2 Jahren und 10 Monaten zu bilden. Diesem Anttag entsprach das Gericht; es rechnete aber noch 4 Monate Untersuchungshaft auf die Strafe an. Der B. H. aus Delmenhorst, zur Zeit in Untersuchungshaft, war des Diebstahls beschuldiat. Er war geständig. Der Angeklagte, erst 18 Jahre alt, war in -einer Erziehungsanstalt untergebracht, aus der er ausrückte und dann Diebstähle am laufenden Band verübte. Er wurde deshalb zu einer Gefängnisstrafe von 9 Monaten verurteilt. Nach Verbüßung dieser Strafe bekam er bei einem Bauer in Obbornhofen Arbeit. Diesem Manne entwendete er 1000 RM. und Kleidungsstücke. Das Geld hat er in Frankfurt a. M. und Dortmund in zweifelhafter Gesellschaft in wenigen Tagen verjubelt und sich dann der Polizei gestellt. Der Anklagevertreter beantragte eine Gefängnisstrafe von 2 Jahren. Der Angeklagte wurde zu einer Gefängnis st rase von 2 Jahren, abzüglich 2 Monaten und 2 Wochen Untersuchungshaft, verurteilt. Das Gericht stellte bei der Urteilsbegründung fest, daß der Angeklagte ein intelligenter, aber haltloser und arbeitsscheuer Mensch sei. Es wurde ihm eröffnet, daß er im Wiederholungsfalle mit Zuchthaus zu rechnen habe. Aus der engeren Heimat. Sitzung der Natsherren in Grünverg. Einführung des neuen 1. Beigeordneten Karl Hermann Pfeffer. + Grünberg, 11. Januar. Zu der Rats» herrn-Sitzung war neben den Ratsherren auch das städtische Personal erschienen. Bürgermeister König wies darauf hin, daß mit der ersten Sitzung im neuen Jahre die Ein f ührung eines neuen 1. Beigeordneten verbunden sei. Dies sei eine Kriegsmaßnahme, die beim,Bürgermeister und den beiden Beigeordneten einen Mann vorsehe, der in Nicht mehr wehrfähigem Aller stehe. Da dies bei den jetzigen Inhabern dieser Stellen nicht der Fall sei, habe der Ortsgruppenleiter S ch ütz mit Zustimmung der Kreisleitung den settherigen Ratsherrn Karl Hermann Pfeffer für den Posten des 1. Beigeordneten bestimmt. Die gegenwärtige Zeit erfordere besondere Maßnahmen und verlange den Einsatz der ganzen Person. Es heiße zuerst die durch den Krieg bedingten Aufgaben zu erfüllen, wenn dabei auch manche Pläne, die man sich gesteckt habe, zurückgestellt werden müßten. Er hoffe, der neue Beigeordnete werde sich der Schwere seines Amtes bewußt sein und mtt Pflichtgefühl und Derantwortungsbewußtsein das Amt übernehmen. Das Amt des Bürgermeisters oder seines Vertreters fei sowohl Betreuer der Gemeinde, als auch Wahrer des Volksgutes zu sein. Der Bürgermeister verlas hierauf die Ernennungs- urfunbe, die den Ratsherrn Karl Hermann Pfeffer für die Zett von 6 Jahren, beginnend am 11. Januar 1940, zum 1. Beigeordneten der Stadt Grünberg bestimmt. Er verpflichtete ihn durch Handschlag und vereidigte chn. Mit dem Glückwunsch zu einer erfolgreichen Amtszeit schloß er seine Ansprache. Der neue Beigeordnete Pfeffer führte aus, daß er sich wegen der Schwere der Zeit für dieses Amt zur Verfügung gestellt habe. Er dankte der Kreisleitung, dem Ortsgruppenletter und dem Bürgermeister für das in ihn gesetzte Vertrauen, und versprach, seine ganze Kraft ht den Dienst der Stadt zu stellen. Er hoffe, sofern er einmal die Dürgermeis tergeschäste führen müsse, mtt dem Personal der Verwaltung ein gutes Zusammenarbeiten möglich zu machen. ÖrtsgruppeNleiter S ch ütz mies daraus hin, daß der Rücktritt des seitherigen 1. Beigeordneten Al» bad) eine Kriegsmaßnahme sei, weil er noch im wehrfähigen Aller stehe. Bei der Wahl des Nachfolgers habe man sich auf Pfeffer geeinigt, der Nicht mehr wehrfähig, aber auch schon längere Zeit als Ratsherr tätig fei. Pfeffer habe trotz seines Atters zugestimmt, und er hoffe, daß seine Arbett zum Wohle der <5taöt sei. Pfeffer dankte nochmals kurz dem Ortsgruppenleiter. Bürgermeister König erklärte, daß der seitherige 1. Beigeordnete Albach am Kommen verhindert und es ihm daher nicht möglich sei, ihm für die Arbeit, die er seither und ganz besonders in der bürgermeisterlosen Zeit geleistet habe, zu danken; er werde dies persönlich nachholen. Hierauf überreichte Bürgermeister König dem Stadtrechner Rudolf Gehringer das silberne Treudienstehrenzeichen, wobei er auf dessen vorbildliche Pflichterfüllung hinwies. Stadtrechner Geh» ringer sprach seinen Dank aus. Die Rechnung für das Rechnungsjahr 19 3 8 liegt vor. Sie weist folgende Abfchlußzahlen auf: Einnahmen 414 512,26 RM., Ausgaben 410 361,28 RM. Für das Wasserwerk lauten die entsprechenden Zahlen: Einnahmen 31427 RM., Ausgaben 31341 RM. Einwendungen zu beiden Rechnungen wurden nicht erhoben. — Die Ent- lastungserklärun g des Landrates für die Rechnung vom Rechnungsjahr 1937 wurde bekanntgegeben. Dem Pächter der Fischerei im Brunnental wurde die Pacht für den oberen Teich von 25 RM. auf 10 RM. für ein Jahr ermäßigt und für weitere Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen! Dorr*Wann fürBlrfenljof haninn oon Jriöa ncttelbtff CARL DUNCKER VERLAG • BERLIN W 35 21 Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Lieber Gott, welchen Problemen sieht Cbristtan sich da geaenübergestellt! Er möchte ihr helfen, möchte seine Arme um ihre Schultern legen, daß sie alles leichter überwindet, aber sie will allein jein. Er ahnt nicht, noch weiß er, daß Anne eine so urgesunde Frau ist, daß sie ganz instinktiv das einzige getan hat, daß sie eine Brücke über den Abgrund dieser Gefühle finden läßt; sie floh in den Schlaf. Sie hat Tabletten eingenommen, einfache Kopsschmerztabletten, die sie auf Anraten ihrer Schwester Kläre kaufte, um der Seekrankheit vorzubeugen, falls sie sich nicht frei fühlt. Und ihr junger, unverbrauchter Körper, allen Giften fremd, reagiert stark -auf dieses Mittel. Anne schläft fest. Sie wird kaum wach, als Frau Rhoder chr die Blumen bringt, sie lächelt, sie lallt ein paar Worte und legt sich mit dem Gesicht gegen die Wand. Das weiß Christian aber nicht, und seine Unruhe ist groß. Immer heftiger rasen die Böen um das Schiff, doch noch ist es im Fjord, es ist ein mächtiges Schiff, ein schwimmender Palast, man spürt weder Rollen noch Schwanken. Christian steht auf, da sieht er Margot Wenzien und Willem Schönemann vorübergehen. Ihre Gesichter sind weiß, sie scheinen im höchsten Grade gereizt zu sein. Ist solch ^eine Unvernunft verständlich? Lächerlich! Sie sehen ihn gar nicht, denn sie machen sich gerade Vorwürfe. Menschen gehen über das Promenadendeck und kehren sich nach ihnen um, so laut schrillt die Stimme des Mädchens Margot. Ein merkwürdiges Paar, denkt Christian, und er nimmt sich vor, treppauf und -ab über das Schiff zu laufen. Im Promenadendeck beginnt er, wieviel Schritte mögen es wohl an jeder Seite fein? Er zählt, zwanzig, dreißig, vierzig, er ist ganz hingegeden an fein Zählen. Bei der Sonnenschein-Bar rennt ihn ein Mann beinahe über den Haufen. „Entschuldigen Sie." Das ist Willem, weiß wie ein Tuch. Er erkennt ihn nicht, er erkennt keinen Menschen, stolpert über die hohe Eingangsstufe wie ein Betrunkener in die Bar. Drinnen scheint er sich aufzuführen, als sei er nicht ganz klar im Kopf. Seine Stimme schallt bis hier heraus. „Einen Whisky ohne Soda." Was ist in den soliden Jungen gefahren? Lieber Himmel, die Menschen machen sich gegenseitig verrückt. Er hat einen starren Kopf, der Willem und ist doch nicht Manns genug, mal gehörig aufzutrumpfen. Vielleicht hat er jetzt aufgetrumpft? Es würde dem Mädchen Margot nichts schaden. Christian stellt sich an die Reeling. Dunkle Wolken fliegen wie mächtige Vögel über den Himmel, der Abend ist finster, obgleich es nicht Nacht wird. Dämmerung ist, und die Wolken verdunkeln die Dämmerung, ohne sie auszulöschen. Eine merkwürdige Stimmung liegt über den hohen Bergen, die weiter und weiter an beiden Setten zurücktreten. Das offene Meer kann nicht fern sein. Er denkt daran, daß Anne gesagt hat: „Wir fahren durch Knut Hamsuns Land. Sieh, überall konnte hier die Bucht sein und die Stadt Segelfoß. Ich liebe Hamsuns klar gezeichnete Menschen und darum ist mir dieses Land nicht fremd." Anne. Er denkt in Annes Worten, er lebt in ihrer Welt. Welch eine saubere Welt ist das. Sauber und natürlich, ohne Ziererei und Albernheit. Sie hat ihm gefugt, daß Konifere noch kein Füllen gehabt hat, nein, weil sie, Anne, es nicht wollte. Koni soll sich ihren Liebsten selbst suchen. Sie hat ihn angesehen, hat gelacht: „So, wie ich es gemacht habe, Christian." Er hat das als Landwirt nicht für richtig gehalten. „Wenn es aber ein edles Tier ist, Anne, und es sucht sich, wie du sagst, irgendeinen Ackergaul als Freund? Dann ist es veidor- den." Darauf hat sie in die Weite gesehen. „Du kennst Koni nicht, Christtan, sie ist ein königliches Tier und wenn sie ein Ackerpferd nimmt, muß es schon ein König an Kraft sein." Anne, Anne, Anne ... Ihr Name klingt mit den Böen, die um das Schiff brausen. Welch ein Kind, welch eine Frau — Anne! Und Christian geht über das Bootsdeck. Hui, hier pfeift es schon, daß es nur so um ihn knattert. Noch höher, da ist er auf dem Sonnendeck. Die Stühle sind aufeinandergetürmt, hier und da sind Haltetaue gezogen. Hallo, da geht ein rechter Tanz los! Er zicht die Mütze tief in die Stirn, er muß sich gegen den Wind lehnen. Fein ist das, in seinen Ohren singt, rast und braust es. Christian überlegt, ob er noch höher steigen, ob er auf die Laufbrücke klettern soll. Er sieht hoch, da steht ja, im Dämmerdunkel sicht er es genau, ein Mensch, eine Frau. Sie steht am äußersten Ende. Nanu? Was macht sie denn da, die will doch nicht ...?-— Aber wahrhaftig — verrücktes Frauen- zimmer! Sie klettert eine und noch eine Sprosse hoch, der Wind biegt sie wie eine Weidenrute. Mit ein paar Schritten steht Christian unterhalb ber Brücke. Er legt die Hände um den Mund. „Hallo!" brüllt er, daß ihm vor Anstrengung die Schlagader anschwillt, „wollen Sie machen, daß Sie da runter* kommen?" fiat sie einen Schrei ausgestoßen, oder war es der Sturm? Er weiß es nicht. Er lehnt sich mit aller Gewalt gegen den Wind, gewinnt die Treppe und zieht sich mit beiden Armen hoch, es gehört tatsächlich. Kraft dazu. Nun ist er oben. Die Frau kauert zusammengeduckt in der äußersten Ecke. Sie versucht, sich seinem Griff zu entwinden, versucht die Füße durch die Sprossen zu stecken, aber er hält sie an den Schultern fest, sein Griff ist wie Eisen. Sie kann sich ihm nicht entziehen. „Machen Sie kein Theater, los, kommen Sie runter." Im Halbdämmern hebt sich ein Gesicht ihm zu, von wirren, windzerzausten Haaren umflattert — Margot Wenziens Gesicht. „Ich will nicht, lassen Sie mich los!" brüllt sie auf. Er hält sie nur noch fester. „Sind Sie verrückt geworden, Margot?" Plötzlich fängt sie an zu betteln, sie schreit und bettelt: „Ich will doch nichts weiter als sterben, hier unbemerkt runter und aus." „Unbemerkt?" Da muß er lachen. „Sehen Sie mal da unten hin, die ganze Kommandobrücke haben Sie in Aufruhr gebracht, denn Sie hätten unter Umständen das Schiff in Gefahr bringen können. Bei solchem Sturm ist es an und für sich schwer, so ein Riesending hier herauszukriegen und dann plötzlich — Mann über Bord —. Wissen Sie, was Sie verdienen, Margot? Ein paar Ohrfeigen, daß Ihnen Hören und Sehen vergeht!" Christian hat sich so in Wut geredet, daß er sie schüttelt und noch einmal schüttelt. So, bis xur Treppe hat er sie gebracht. „Gehen Sie jetzt ohne roeitere5 Theater runter, Margot, genug, daß die Mannschaft sich unten versammelt hat und sich über Sie ärgert. Wenn ich Sie nicht geholt hätte, wäre wohl irgendein anderer noch rechtzeitig zur Stelle gewesen. Wenn man erst so viel Getue macht, wie Sie es gemacht haben, kommt man auf diesem Schiff nicht zum Sterben, mein Fräulein, los, steigen Sie runter." Margot gebt, Stufe um Stufe. Das wilde, ungebärdige Mädchen ist plötzlich still geworden, es hält sich fest und steigt die Treppe runter. Nun steht es mit zitternden Knien unten, es hat den Kopf gesenkt und die Augen geschlossen. Christtan legt seinen Arm um seine Schultern. Ein Offizier und zwei Mattosen sind da. „Nur eine kleine Kraftprobe, die Dame freute sich über den Sturm, und die höchste Hohe des Schiffes war ihr noch nicht hoch genug." Der Offizier lächelt verstehend, legt die Hand an die Mütze und kehrt sich ab. Auch die Matrosen geben wieder an die Arbett, aber einer von ihnen tteut einen kantigen Seemannsfluch in Öen Wind, !>er von Margot und Christian gehört wird, weil ie in der Windrichtung gehen. Noch eine Treppe steigen sie runter, dann stehen sie auf dem Bootsdeck. Hier irgendwo ist Margots Kabine, sie weiß nicht wo, sie ist wie zerbrochen. Christtan hält sie fest, sie stehen an einer geschützten Stelle, wo ber Wind sie nicht erwischt. Er sagt: „Sieber Himmel, das ist doch das letzte, was ein junger Mensch machen soll." Da reißt es sie aus seinen Armen hoch, sie lehnt sich gegen die Schiffswand, ihr Gesicht ist totenbleich und voll Haß. Wie eine Wildkatze sieht sie aus, ihre Augen sprühen. „Was wissen Sie? Spielen Sie sich doch nicht auf, als hätten Sie über mein Sein oder Nichtsein zu befehlen. Bei Gott, Sie wären der letzte." „Sicherlich", sagt er ruhig, „ich habe mich auch nicht darum gedrängt. Ich bin sozusagen durch Ihr Gehabe dazu getrieben worden." „Hätten Sie mir lieber meinen Willen gelassen, es wäre besser gewesen." „Unsinn, Margot, Sie sind hysterisch und rasend aufgeregt." „Weil Sie mich von jenem Sprung ab gehalten haben, darum. Ich will sterben, denn meine ganze Zukunft habe ich mir verpatzt, meine Laufbahn ist aus — ich — ich kriege ein Kind!" schreit sie auf. Christtan hebt die Schultern. „Du lieber Gott, Margot, was reden Sie für Unsinn. Sie meinen, Ihre Laufbahn ist aus. Mutter sein ist, soweit ich es an der Liebe ermessen kann, mit ber meine Mut- ter sich ihr Leben lang für mich opferte, die aewal» ttgste Laufbahn der Frau." „Ich bin Künstlerin, in erster Linie bin ich Kunst- lerin," „Wenn schon, Margot. Sie stellen mich in künstlerischen Dingen allerdings scheinbar den Zulu- kaffem gleich, trotzdem lassen Sie sich von mir saaen, daß es stets und auch in der deutschen Kunstgeschichte Mütter gab, die große Malerinnen waren. Wenn Sie bloß eine Durchschnittsbegabung haben, ist es besser. Sie vergrößern den Kreis der Künstler nicht. Sind Sie genial begabt, liebe Margot, bann werden Sie arbeiten können und wenn fünf kleine Kinder in Ihrem Atelier umherrutschen." „Was Sie nicht sagen! Das ist mir allerdings neu", höhnt sie, aber ihre Augen sind nicht mehr ganz so wild rote vorher, sie haben dunkle Ränder, das Mädchen Margot sieht todmüde aus. Sie wendet sich um, sie taumelt. „Ich will schlafen, nichts als schlafen", stammelt sie. (Fortsetzung folgt.) bergalbSBrunnen. Viele mundartlich- Aussprüche, die man erwarten, daß sich di« L-Mngskuwe^wieder aufwärts bewegt und ein voller Erfolg zustande Erhaltung des Bedftemer Schlostes. jRunOfunfprogramm », die besonders mitgeteilt wurden oder c) als Ziffern und zur Feldpostnummer gehörig gelesen werden können. öJ.-fport Oie Kriegsmeisierschastsspieie Spiele Zer Optiker am Bahnhof LV 1A cht mehr Du mit Bekanntmachung. Betr. Lebensmittelbewirtschaftung je 3. Nr. ö. je 1. 2. halten. halten. IV. HL JheevlÄnrnKenKasje I. 2. a) b) Nach dem Erlaß des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft vom 7. Dezember 1939 jmb die dem Verbraucher zustehenden Lebensmütelmengen für die Zeit vom 15. Januar bis 11. Februar 1940 Wie folgt festgesetzt Worden: suä^n ~Dft ^werden einzelne Ziffern innerhalb der fünfstelligen Feldpostnummern vertauscht, z.B. 86895 statt 26859. Vielfach wird die Feldpostanschnft von dem Angehörigen der Soldaten auf Grund falscher oder undeutlicher Angaben aus dem Felde unrichtig geschrieben. Ebenso sind unzulässige Zusatze, z. B. Truppenbezeichnungen oder Ortsangaben, festzu- bergall-Brunnen. Biele munoarlucye ziust prunke, we in seinen Volksstücken vorkommen, sind zu heute noch gebräuchlichen Redensarten geworden. ,X8anz einfach, ich habe das Essen aus den Resten der letzten Tage zuberettet — freut mich, daß es Euch schmeckt!" tln> hier das Rezept: Pfuudig's „Echmick-Lchmatk"! 500—750 g grlochtr ftarioiicln (!Rcfto), 200 g Fleisch- oder Wurstreste*, 1 fein« fldjrtdte Zwiebel, 10 g Butter, 1 Ei, 20 g Mehl, ’/<—14 l Milch, 2 Eßlöffel Semmel» mehl oder gerieb. Käse, 20 g Butter. Fiingehackte Fleischreste werden mit den in Butler gedünsteten Zwiebelwürfeln gut vermischt. Geriebene Kartoffeln wer» den mit dem Fleisch in die Form gegeben, dabei bilden die Kartoffeln die erste und letzte Schicht. Uber alles gießt man die mit. dem Ei verquirlte Milch und läßt den Auflauf im Ofen backen. Backzeit 30—40 Minuten. • Statt der Fleischrcste kann man auch Neingeschuittene gedämpfte Gemüse ein- schichten. Reichsfettkarte für Kinder bis zu 3 Fahren. 1. Auf die Abschnitte 1—4 „Butter" je 125 g, 2 auf die Abschnitte 1—3 „Käse oder Quarg 62,5 g (i/8 Pfund) Käse oder 125 g Quarg, auf den Abschnitt F3 125 g Kunsthonig, auf den Abschnitt F5 125 g Kakaopulver. Reichsfetttarte. Die für die Zuteilungsperiode vom 18. Dezember 1939 bis 14. Januar 1940 festgesetzten Fettrationen bleiben unverändert. Auch diesmal gelangen mit Rücksicht auf den jahreszeitlichen Tiefstand der exm Neldvoftverkebr hat sich ergeben, daß der! Schreiben der Feldpostnummern äußerste Sorgfalt ßÄ für febl^leitete oder nicht an den Mann unbedingt aeboten ist und daß nur solche Zusätze m brinaende Sendungen sehr häufig in falschen gestattet sind, die besonders mügetellt wurden oder b schlecht geschriebenen Feldpostnummern zu in der Absenderangabe ' .2. L° v •___k uc si r+i rntr itm rnirtpnru» .^Uiane oanoein. Reichsmilchkartc. In der Zutellung von Vollmilch tritt keine Ber- änderung ein. Zur Erleichterung der Verpflegung in Kindertagesstätten erhalten Kinder von 3—6 Jahren Reichsfetttarte für Kinder von 3—6 Jahren. Auf die Abschnitte 1 und 3 „Butter" je 250 g, auf die Abschnitte 2 und 4 „Butter" je 125 g, auf die Abschnitte 1—3 „Käse oder Quarg 62,5 g (V8 Pfund) Käse oder je 125 g Quarg, 3 auf den Abschnitt F3 125 g Kunsthonig, auf den Abschnitt F5 125 g Kakaopulver. Nr. 1. Reichsfettkarte für Normalverbraucher. 1 Auf die Abschnitte 1, 3 und 4 „Butter" je 125 g, auf den Abschnitt 2 „Butter" 200 g, 2 auf die Abschnitte 1—3 „Schweineschmalz oder * Speck oder Talg" je 62,5 g (1/9 Pfund), 3 auf die Abschnitte al und a2 „Margarine oder ' Kunstspeisefett oder Speiseöl" je 80 g, auf den Abschnitt bl „Margarine oder Kunstspeisefett oder Speiseöl" 90g, auf den Abschnitt b2 „Margarine oder Kunst- speisefett oder Speiseöl" 62,5 g (*/« Pfund), 4. aus die Abschnitte 1-3 „Käse oder Quarg je 62,o g (i/8 Pfund) Käse oder je 125 g Quarg. Nr. 2. Reichsbrottarte. Gegenüber den Rationen der Zuteilungsperiode vom 18. Dezember 1939 bis 14. Januar 1940 und den auf die einzelnen Abschnitte der Reichsbrotkarten und Brot-Zusatzkarten zu beziehenden Mengen treten keine Veränderungen ein. Auf die mit einem (x) und dem Buchstaben b bezeichneten Abschnitte der Reichsbrotkarte für Kinder von 6—10 Jahren bleiben Zuteilungen wiederum Vorbehalten. Vorerst sind Zuteilungen allerdings nicht vorgesehen. Reichsfleischtarte. , Die Rationen der Zuteilungsperiode vom 18. Dezember 1939 bis 14. Januar 1940 bleiben unverändert. Auf die einzelnen Abschnitte der Reichsfleischkarten und der Fleischzuiatzkarten können wieder die gleichen Mengen bezogen werden. Tie Zuteilungen von je 125 g Fleisch oder Fleischwaren auf den Abschnitt Fl 4 der Reichsfleischkarte für Normalverbraucher, für Kinder von 6—14 Jahren, und auf den Abschnitt Fl 3 der Reichsfleischkarte für Kinder bis zu 6 Jahren der vom 18. Dezember 1939 bis 14. Januar 1940 gültigen Karte kommen, da es iich hier um einmalige Sonderzutellungen handelt, in Fortfall. Auf die Fl-Einzelabschnitte der Reichsfleischkarte ohne Mengenaufdruck bleiben Zuteilungen vorbe- der Lezirksklaffe. Am morgigen Sonntag finden folgende es sich nur um folgende Zusätze handeln: ein großer lateinischer Buchstabe hinter der nummer; d) Angabe eines Bestimmungsortes. Diese Zusätze müssen sich delltlich von der eigem- Mehr Sorgsatt bei Feldpostanschristen Zusätze sind unzulässig und erschweren die Zustellung. Nr. 6. Reichsfetttarte für Kinder von 6—14 Fahren. 1 Auf die Abschnitte 1, 2 und 4 „Butter" je 200 g, auf den Abschnitt 3 „Buttes 125 g, 2. auf die Abschnitte 1 und 3 „Margarine oder Kunstspeisefett oder Speiseöl" je 125 g, auf den Abschnitt 2 „Margarine oder Kunstspepefett oder Speiseöl" 62,5 g (V- Pfund), 3 auf die Abschnitte 1—3 „Käse oder Quarg je 62,5 g (V» Pfund) Käse oder je 125 g Quarg, 4 auf die Abschnitte Fl und F2 je 100g Marmelade, auf den Abschnitt F3 125 g Kunsthonig, auf den Abschnitt F5 125 g Kakaopulver. Nr. 7. Auf die F-Einzelabschnitte der Reichsfettkarten ohne Mengenaufdruck bleiben Zutellungen vorbe- Lvd Darmstadt, 12. Jan. Ernst Elias N l e - beraall, der Verfasser der weit über die Ören« wn des Hessenlandes hinaus bekannten Bolksstucke in Därmstädter Mundart „Datterich" und „Der tolle c^und" wurde am 13. Januar vor 125 Jahren müi5) als siebentes Kind des Darmstädter Kammer- '* .. J m____m; nnhnron (fr ftnr.h bk» Vermischtes. Der älteste Briefträger Italiens gestorben. Der älteste Briefträger Italiens, Martino Toniatti, ist in Riva am Gardasee im Atter von 90 Jahren gestorben. Toniatti stand seit über 70 Jahren im Dienste der Postverwaltung. Er dürste in dieser Zeit rund 50000 Kilometer zu Fuß zu- ru ck g e l e g t haben. Im Jahre 1866 hatte Toniatti in den Reihen der Freischaren Garibaldis an den Freiheitskämpfen Italiens teilgenommen. Sonntag, 14. Januar. 6 Uhr: Hafenkonzert auf dem Schulschiff „Kapitän Hilaendorf" der Schiffsjungenschule Hamburg. 7 bis 7.15: Nachrichten. 8: Wir fingen den Sonntag em! Ausführung: der Chor des Reichssenders Frankfurt. 8 40: Dichter unserer Zeit: Karl fieinrid) Waggerl. 9: Wi- schon ist so ein Feiertag! 9 80: Franz Schn- berts Klaviersonaten (I). Sonate E-dur. 10.15. Gläubiges deutsches Herz. Eine Stunde der Besinnung am Feiertag. „Von der Heiligkeit des Wortes . 11: Zum Sehen geboren — zum Schauen bestellt. Em Goethe- Zyklus (III). „Kennst du das Land ... ^2: Musik am Mittag. Das kleine Unterhaltungsorchester des Reichssenders Wien. 12.30 bis 12.40: Nachrichten. 13: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 1415: Uns gehört der Sonntag! Ein Reigen sorgloser Melodien. 14.45: Für unsere Kinder: Die Mühle, die im Meere mahlt. Ein Funkmärchen. 15.25: Volkstum und Hemmt: Land und Korn". Dom Sinn unseres Emsatzes. 16: Großes Wunschkonzert für die Wehrmacht. Dazwischen: 17 bis 17.10: Nachrichten. 19.30: Berichte. 20: Nachrichten. 20.15: Uebertragung vom Deutschlandsender. Dazwischen: 22 bis 22.15: Nachrichten. 24 bis 0.15: Nachrichten. Montag, 15. Januar. Feldpostnummer; ein großes lateinisches L vor der Feldpost- nummer und die Ortsangabe eines Luftgau- Postamtes; v _ .. ein großes lateinisches M vor der Feldpost- ^c, < __ • । " J||| ) nJ) Milcherzeugung und die starke Ausweitung des Verbrauchs an entrahmter Frischmilch als Vierwochen- rattonen für Käse und Quarg nur •/, Pfund Käse oder 8; Pfund Quarg zur Verteilung, ohne baß zum Ausgleich Kondensmilch ausgegeben wird. 9 Auf die einzelnen Abschnitte der Reichsfettkarte können folgende Mengen bezogen werden: ' Nr. 3. Fett'Zusatztarte für Schwcrstarbetter. 1. Auf die Abschnitte al—a4 „Margarine oder Kunst- speisefett oder Speiseöl" je 40 g, , auf die Abschnitte bl und b2 „Margarine oder Kunstspeisefett oder Speiseöl" je 125 g, auf den Abschnitt b3 „Margarine oder Kunstspeisefett oder Speiseöl" 90 g, . 2. auf die Abschnitte 1—3 „Schweineschmalz oder Speck oder Talg" je 375 g, „Slinbcr, da bin ich ober gespannt, Wie's Euch schmeckt — heute ist,Reste-Tag. 6 Uhr: Morgengruß. 6.10: Weckruf der Arbeit -- Morgengymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7 bis 7.15: Nachrichten. 8: Landvolk, merk' auf! 8.10: Gymnastik. 9.15: Kleine Ratschläge für Küche und 5)aus. 9.30: Schulfunk (Grundstufe). Wir gehen auch im Winter in den Zoo. 10: Frohe Weisen. 10.45: Sportberichte. 11: Kammermusik. 11.50: Mikrophon unterwegs 12: Schloßkonzert Hannover. Es spielt das Niedersachsen- Orchester. 12.30 bis 12.40: Nachrichten. 14: Nachrichten. 14.15: Der fröhliche Lautsprecher. 16: Nachmittagskonzert. 17: Nachrichten. 17.10: Musikal.Ae Kurzweil. 17.45: Klingende Liebesgaben des Reichs- senders Frankfurt. Eine fröhliche Stunde bei und für unsere Kameraden am Westwall. 19.10: Nach des Tages Arbeit. Dazwischen: 19.10: Berichte 20: Nachrichten 20.15: Uebertraqung vorn Deutschlandsender. Dazwischen 22 bis 22.15: Nachrichten. 24 bis 0.15: Fett-Zufatzkarte für Schwerarbeiter. Auf die Abschnitte al—a4 „Margarine oder Kunstspeisefett oder Speiseöl" je 40 g, auf ben Abschnitt b „Margarine oder Kunstspeisefett oder Speiseöl" 90 g, . T - auf die Abschnitte 1-4 „Schweineschmalz ober Speck ober Talg" je 62,5 g (V8 Pfunb). Handball im Bann und 3gb. 116. Sämtliche für den morgigen Sonntag angesetzten Spiele um die Bannmeisterschast fallen aus. Die neu angesetzten Termine werden den Vereinen rechtzeitig zugeschickt. Eiskunstlauf-Meiste'schaffen derFrauen Lydia veicht in Führung. Die deutsche Eiskunstlauf-Meisterschaft der Frauen begann am Freitag im Münchner Prmzregenten- Stadion. Lydia Beicht (München, die Titeloer. tcidiaerin. sicherte sich mit 218,92 Punkten -me knavve Kührung vor der Ostmarkmeisterin Hanne Ni°7nb?rger sWiens, die für ihre Pflichtübung 218 26 Punkte erhielt. Mit klarem Abstand folgen die Wienerinnen Martha Musilek, Emmy Wurm- Piizinger und Hertha Wächtler auf den nächsten Plätzen. Wetzlar empfängt Naunheim! Die Spiele zwischen beiden Mannschaften waren stets interessant und lockten von beiden Partnern viele Zuschauer auf den Pl-atz. Ueber den Ausgang des Spieles ist nichts vorherzusagen. , . Die Splelvereinigung 1900 Gießen hat Ehrmas- Haufen zu Gast. Es dürfte den Blauweitzen bei einigermaßen guter Mannschaftsaufstellung gelingen, das Spiel für sich zu entscheiden. 1900 — Ehringshausen. Dienstag. 16. Januar. 6 Uhr: Morqengruß. 6.10: Morgengymnastik. 6 30: Frühkonzert. Es fpielt das kleine Rundfunkorchester. 7 bis 7.15: Nachrichten. 8: Landvolk, merk auf! 8.10: Gymnastik. 9.15: Kleine Ratschläge für den Garten. 9.30: Schulfunk (Oberstufe). Aufbau im Osten (2). Die Hauländereien im Netze- und Warthebruch. 40: Frohe Weisen. 11: Musik am Vormittag. Ausführung: das kleine Orchester des Reichssenders Frankfurt 11.50: Stadt und Land — Hand m Hand. 12: Mittagskonzert. 12,30 bis 12.40: Nachrühten 14: Nachrichten. 14.15: Der fröhliche Lautsprecher 15.45: Neues für den Bücherfreund. 16: Nachmtttagskonzert. Ausführung: das große Orchester des Relchssenders Hamburg. 17: Nachrichten. 17.10: Die Königsberger Lektion. Ein Streitgespräch. 18: Ruf ms Land: Berichte des Landesernährungsamtes. 18 25: Nach des Tages Arbeit. Dazwischen: 18.30: Aus dem Zeitgeschehen. 19.10: Berichte. 19.45: Politische Zeitungsschau. 20: Nachrichten. 20.15: Uebertragung vom Deutschlandsender. Dazwischen: 22 bis 22.15. Nachrichten. 24 bis 0.15: Nachrichten. 2 Milchkarten zu je % Liter an Stelle eurer Mllch- farte zu % Liter. Dadurch wird es möglich, eine der Karten der Kindertagesstätte abzugeben, während die andere für ben Hausgebrauch zur Verfügung steht. Reichskarte für Marmelade, Zucker und Eier. Auch bei Marmelade und Zucker treten in ben Rationssätzen und für ben Bezug ber auf bie einzelnen Abschnitte auszugebenden Mengen keine Veranbe- Tungen ein. Eier nach Aufruf. VI. Stährmittettarte. Das Format ber Nährmittelkarte ist dem ber übrigen Lebensmittelkarten angeglichen worben. Tie Karte enthält jetzt 38 Einzelabschnitte. Die Vierwochenrationen an Nährmitteln, Sago, Kartoffelstarkemehl ober anberen ähnlichen Erzeugnissen sowie Kaffee- Eriatz- ober Zusatzmitteln gelten in ber bisherigen Höhe Weiter. Auf bie Nährmittelkarte werben mit Ausnahme von Reis, für besten Bezug eine befonbere Regelung Vorbehalten bleibt, dieselben Erzeugnisse wie bisher abgegeben. Es können bezogen werben. 1. Auf die Abschnitte N1-N10, Nil—N20 je 25 g 2 au?die^Abfchnitte N21, N22, N30, N31, je 25 g Sago ober Kartoffelstärke mehl ober andere ähnliche Erzeugnisse ober Nährmittel nach näherer Weisung ber zuständigen Hauptvereinigung, 3. auf bie Abschnitte N23, N32, N33 je 125 g Kaffee- Er atz- ober Zusatzmittel, auf ben Abschnitt N24 25 g Kaffee-Ersatz- oder 4. auf^dieAbschnitte N28/29 250 g Hülsenfrüchte (Sonderzutellung gemäß Aufdruck). Gießen, 12. Januar 1940. 194C Der Oberbürgermeister der Stadt Gietzeu. I. V.: Nicolaus, Beigeordneter. „Also, so gut hat's mir lange nii geschmeckt — aber was meinst ,Reste-Tag'?" kommt. AL. Burgsolms L — BfB.-Reichsbahn I. Nachdem die Grünweißen im ersten Spiel des neuen Jahres durch Einstellung von Nachwuchs- pielern eine erfreuliche Formvepbesterung aufwei- en konnten, geht die Fahrt morgen nach Burg- olms, wo die Trauben sehr hoch hangen. Die Gast- qeber, die fast noch ihr^ etatmäßige Mannschaft bet- sammen haben, schlagen eine scharfe Kknge und manche Mannschaft zog dort schon den Kürzeren. Die Grünweißen treten erstmalig mit vollkommen veränderter Elf an und haben trotz des kleinen Platzes berechtigte Aussichten, wenigstens einen Punkt mitzubringen, Voraussetzung ist natürlich, oatz die Mannschaft mit dem gleichen Elan wie gegen Wetzlar kämpft. Dieses Spiel mlt gleichzeitig als Probeaalopp für den Lokalkampf am Sonntag spater, wo di« Grünweißen besser abschneiden wollen. trc* Jahve erlassen, da der Teich vor längerer Zeit □ytgen Arbeiten abgelassen werden mußte. Landkreis Gießen. A Leihgestern, 13.Jan. Seinen 77. Geburtstag kann am nächsten Montag, 15. Januar der Bergwerksaufseher i. R. Johannes fteft XXII., Schillerstraße dahier wohnhaft, m guter Gesundheit begehen. Unseren herzlichen Glückwunsch. ^25 Geburtstag Ernst E. Niebercatls stellen. Der Absender nimmt in solchen Fällen zu Gegenteil ist der Fall. . Im Interesse der Soldaten und ihrer Angehörigen i tötrb daher erneut darauf hingewiesen, daß beim I statt: Burgsolms — VfB.-R. Gießen 05 Wetzlar — Naunheim 1900 Gießen — Ehringshausen. Die für Leihgestern eingesetzte Mannschaft des Turnvereins Großen-Linden ist wieder zurückgezogen worden. Demnach umfaßt die 1. Gruppe nur noch sieben Vereine. Der VfB.-Reichsbahn Gießen fahrt nach Burgsolms. Die Durgsolmfer sind auf eigenem Gelände gefürchtet. Es gilt daher für die DfBer, aus sich herauszugehen, um wenigstens einen Punkt mit nach Haus« zu bringen. auf den Abschnitt 4 „Schweineschmalz ober Speck ober Talg" 250 g. Nr. 4. Die Blauweißen empfangen morgen die Sport- aemeinde Ehringshausen, ihre Bezwingerin aus den vorjährigen Tschammer-Pokälspielen. Da diesmal bei den Platzbesitzern wieder bi« Urlauber zur Verfügung stehen, im einzelnen lautet die Aufstellung: Dinges; Schäfer, Goß; Carstens, Jäger, Gunther, Kraft, Pechauscheck, Heilmann, Balz, Heuser) darf Nachrichten. LPD. B e i I ft e i n (Dillkreis), 12 Jan. Die aus dem 12. Jahrhundert stammende schöne Schloß- ruine Beilstein ist durch die Erhattungsarbei- ten der letzten Zeit vor weiterem Einsturz bewahrt. Das Beilsteiler Schloß war vom 14. bis 16. Jahrhundert der Mittelpunkt der nassaustchen Herrschaft Beilstein, die Residenz der Grafen, der Sitz des Oberhofes für die einzelnen Landgerichte und zuletzt auch des Amtes. Die schöne Lage des Schlosses und der Herrschaft Beilstein beschrieb 1650 Merian mit Recht „lustig zwischen Bergen gelegen". Neben der Schloßruine steht die große herrschaftliche Zehnt- scheuer, 'auf die sich ebenfalls die Erhattungsarbei- mnkikers ^Georg'Niebergall geboren. Er starb be- ten ausgedehnt haben. Neben staatlichen und an- reits ün 29. Abensjah?- an einem Neruenfieber. deren Stellen mar vor allem auch der Westerwald- Mitten in der Altstadt steht ihm zu Ehren der Nie- verein an der Forderung der Arbeiten beteiligt. gan- Stoffspezialhaus Bernard&Sohn Gießen - Plockstraße 14-16 punkt der Punkte S ist. m M! M .....tdehn Erleichterung bei e.iß-l ßesö^ die leichte 192A Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstätte Kurt Kling vorm. Heger Nacht BandaßistenmelsL Jlarktstr.lb Lieferant der Krankenkassen Damen - Bedienung Kleine -Maschine OBERHESSISCHER KUNSTVEREIN Olaf Jordan-Birkigt Das jugoslawische Antlitz Dauer der Ausstellung: 14.—28. Januar 1940 Besuchszeiten: Sonntags von 11-13Uhr Werktags von 17-18 Uhr Eintritt für Mitglieder frei, für Nichtmitglieder 0.30.RM. „ „ Soldaten, Studenten und Schüler 0.10 RM. Die Ausstellung findet nicht imTurmhaus an! Brand, sondern im Foyer des Stadttheaters statt. 190D Giefeener Konzert-Verein Wegen Erkrankung fällt das Konzert 204D Gertrude Pitzinger am Sonntag aus und wird auf später verschoben! Oie Verlobung unserer Tochter Zlse mit Herrn Oberarzt Or. med. Karl- ernst Seiler geben wir bekannt Or. Paul Wolkewih Oberstudiendirektor, und Frau Maria Wolkewitz geb. Detter Gießen, Älsmarckstraße 4 Meine Verlobung mit Fräulein 3lfe Wolkewih beehre ich mich anzuzeigen Or. Karlemst Seiler Oberarzt und Adjutant beim Divisionsarzt einer Panzerdivision Gießen, Ludwigstraße 10 3m Januar 1940 173D Margot Göbel Fritz Sieffen, Feldwebel geben ihre Verlobung bekannt Gießen, Schiffenberger Weg 24 Memmingen/Mg. 14. Januar 1940 0110 Zhre Verlobung geben bekannt Gmmi Übrig Willi Aulmann Seliersweg 29 Gießen Markistraße 15 Januar 1940 3*fm $c,bc 0114 Georg Schwarz z. 3- Kanonier in einem Flak-Regiment Therese Schwarz, geb. Feinens zeigen ihre Vermählung an Gießen, den 15. Januar 1940 G-üßen, Friedrichstraße 1 Düsseldorf, Wihelstraße 14 Trauung: Montag, 12.30 Uhr, in der Iohannesklrche - _______________0103 Statt Karten! am io. Zanuar statigefundene Vermählung geben bekannt Herbert Ebe und Frau Anna, geb. Becker Heuchelheim 0119 .Ich trinke schon 10 Jahre RicNertee und befinde mich sehr wohl und gesund dabei. Bin schon 56 Jahre alt. könnte 12 Jahre verleugnen, niemand glaubt es mir, daß ich schon so alt bin.* So $°ye'bt LSchraid«,, Wien, Donaufelderstr. 178 am 20.6.38 öbe^ Dr.ERNST RICHTERS Fruhstückskräutertee WMkWHMll in Kurzschrift Maschineschreiben Buchführung Fremdsprachen / Deutsch beginnen wieder neu. Sofortige Anmeldung am der Dienststelle der DAF., Abteilung für Berufserziehung u. Betriebsführung, Gietzen, Schanzenstrabe 18, Zimmer 11. Mit der Anmeldung ist die Gebühr zu zahlen. Auskunft daselbst oder Fernruf 2141. 187D f GeneralvertneL Baums & Treihig Straße:. TPöher ftammrn viele tödicrT - erfahrene fadikutt haben fldi Oarßbef fange 3t(t Otn fiopf ;erdrochen, aber Oao Rätfd wurde gelüst: Die Löcher wurden Ourdi (diaöhafte Stellen an Otr JnnenroanO eines walchkellelo beim Umrühren der Wehe hervorgerufen I Cln merkwürdiger WAchclchaVen - aber man kann ihn verhüten! Schlimmer aber nn6 schon Vie Schien, Vie Vas /luge )unZchst nicht wahrnimmt - Schäöcn, role flc). 0. Der Kalkgehalt Ves Wassers verursacht. Dtr kalk im Wasser ,erstört bekannt- llth einen Ctll der )um Waschen benutzten Seife und lagert Nch auf der Sewebe. fafer ab öle dadurch hart und brüdilg wird. Slllckllcherwelse kann man Nch vor Öen Nachteilen des harten Wassers schützen, indem man Immer 30 Minuten vor Bereitung der Waschlauge einige handvoll fienho Oleldi.SoÖa mi Walchwaster verrührt. vaowaNer wird dadurch welch wie Negenwasler, die Seife Irn Waschmittel 6eht nicht verloren und öle wische bleibt frei von khäölgenöen Kalkablagerungen. 213b Rbfenöenan: HENKEL & CIE. A.G., OOSSELDORF. wäsdikschZden üerhöten Ift volkswirtschaftliche pflicht! - 3eöe fiauofrau, ölt an Ötr Erhaltung Ihres wZfchebestanÖeo | tntereiNert Ist, erhalt Öao aufklZrenÖe Sllchleln: »welche. ■ Ilchaöen-wie fit entstehen -unö wie man flc verhütet«gegen€ln(enöungDiele» ■ Butschews kostenlos und portofrei lugeftcllt, I Name: _ !«,, Vorbereilungslehrgang !lir die luloalitne in die Gewerbe t. Masdiinenbauscliule Gießen Die Deutsche Arbeitsfront, Abt. B. u. B., Gietzen, führt ab sofort obigssn Lehrgang durch. — Interessenten wollen sich sofort an die Dienststelle der DAF. in Gietzen, Schanzen- stratze 18, Zimmer 11, zwecks näherer Auskunft wenden. i66d Dauer des Lehrgangs 60 Stunden. Gebühr RM. 20.50. Gesangverein Heiterkeit Chorleiter: Wilh. Schüttler, Gießen Sonntag, 21. Januar 1940, nachmittags 4 Uhr, in der Aula des Gymnasiums IKONZIEIRT Mitwirkung: Schättler- Quartett, Karl Feußer, Tenor Chöre von Brahms, Schubert, Silcher, Dürrner und Heinrichs Streichquartette von Beethoven, Tschaikowsky und Haydn Lieder für Tenor von Schubert 1md Eintritt 1.—RJI. Vorverkauf bei Challier Allen Verlobten und zukünftigen Eheleuten in Gießen und Umgebung gewidmet ist das vornehm ausgestattete, reich bebilderte Haus- und Kochbuch Praktische Winke und Ratschläge für die Hausfrau Kostenlose Vermittlung des Buches nur an Verlobte durch die Geschäftsstelle des Verlages Schulstraße 7. Aadel- und Laubholz, Schnittmaterialien aus eigenen großm probuftionen Ostpreußisches Kiefernschnittholz Sperrholz - Lsolierplatten - Furniere Hartplatten für Fußboden usw. "e em ab Lager ode, Werf 3399 A Eugen Dürr & Go., Gießen Vuvg Gleibevs Sonntag, den 14. Januar ab 19 Uhr: 202O| TAXMZ Musik wird ausgeführt von Mitgliedern derFliegerhorstkapeUe Milchkühe,5 unb Jttnbec auf dev 136. Milchvieh-Versteigerung in Münster i.W., Westf. Zuchtviehmarkt Donnerstag, 18. Januar 1940, 12 Uhr. Die Tiere stammen aus seuchenfreien Gebieten und sind gegen Seuchen schutzgeimpft. Obligatorische Untersuchung auf Bazillus Bang. Nähere Auskunft und Katalog (kostenlos): e.G.m.b.H., Münster i.W., Windthorststr. 20, Ruf 26644-45 Ständige Vermittlung von Vieh oller Art, wen- und Weidevioh / Ferkel / Läufer z Fferde otwj WERRF DRUCKSACHEN VV CHDE Brühl. Gießen 8. 9. 10. 11. 12. 18. Fr., 23. II. 14. Fr., 1. III. 18. 19. Einlagen Leibbinden Gummi- strümpfe 6475 A J.Frohn Marktplatz 19 Lieferant aller Krankenkass. Weitz: „Wie entdeckt man ein chemisches Element.“ Fr., 1. III. Chemischer Hörsaal, Ludwigstr. 21. Eingang von der rechten Seite des Gebäudes. Krollpfeiffer: „Vom Werden und Wesen der Explosivstoffe.“ rr., 8. März, im Hörsaal des Chemischen Instituts, Ludwi". straße 21. Eingang von der rechten Seite des Gebäudes. ° Andreae: „Geld, Gold und Kriegsfinanzierung.“ Hörsaal im Vorlesungsgebäude, Ludwigstr. 23. Wllleke: „Deutsche Arbeitseinsatzpolitik im Kriege.' Hörsaal im Vorlesungsgebäude, Ludwigstr. 23. Für den Naturfreund! VMlMkll Die Lebensgemeinschaft des deutschen Waldes in Bildern 150 Naturaufnahmen aus dem Tier- und Pflakzenleben des heimatlichen Waldes auf 128 K-'nk-^iiefdruck- tafeln.mii lebendigen, und aufschlußreichem Einsührungstexi von K.Gerhard u.G.W >lff. Preis RM. 4,80. „(Es lebt und webt in dem Buche, und wer es versteht, mit emp. fänglichen Sinnen die bildgeword. Naturschönhelten in stch auf» zunehmen, dem singen u. klingen die Tafeln tausend Erinnerungen wach an einstmals leibhaft Erschautes.' Reclams Universum Verlangen Sie kostenlos unsere bebilderten Werbeblätter Zu beziehen durch jede Buchhandlung! HugoBermühler Verlag Serlin - Lichterfelde Abendvorlesungen der Ludwigs-Universität. Vorlesungen für Hörer aller Fakultäten, für Wehrmachtsangehörige und interessierte Volksgenossen. (Unentgeltlich.) Die inten angezeiqten Vorlesungen finden jeweils von 30.15 Uhr bis epltestens 81.80 Uhr statt Anfangsdatum und Hörsaal sind bei den elnselnen Vorlesungen angege en. 1. Vogelsang: „Die Wirkung der großen Kriege auf die deutsche Frömmigkeit.“ Beginn: Do., 1. II., alle 14Tage. Hörsaal im Vorlesungsgebäude, Ludwigstr. 28. 2. Dietz: „Arbeitsrecht unter Berücksichtigung des Kriegsarbeitsrechts.“ Beginn: Mo., 15.1., alle 14 Tage. Hörsaal im Vorlesungsgebäude, Ludwigstr. 23. 8< Gmelin: „Völkerrechtliche Zeitfragen.“ Beginn: Mi., 14. II., alle 14 Tage. Hörsaal im Vorlesungsgebäude, Ludwigstr. 23. 4- Frölich: „Denkmäler deutscher Rechtsvergangenheit in Hessen und den Nachbargebieten“ (mit Lichtbildern). Beginn: Mi., 24.1., alle 14 Tage. Hörsaal Kunstwissenschaftliches Institut, Ludwigstraße 34. 5. von Jaschke: „Die Grundlagen der Bekämpfung des Krebses.“ Di., 23. I., und Do., 25. I. Hörsaal Universitäts-Frauenklinik, Klinikstraße 82. 6. Glöckner: „Einführung in die Ästhetik der bildenden Künste.“ Beginn: 17. Januar, alle 14 Tage, im Kunstwissenschaftlichen Hörsaal, Ludwigstr. 34. 7. Tellenbach: „Das dunkle Mittelalter.“ Beginn: Fr., 26. I., alle 14 Tage. Hörsaal Kunstwissenschaftliches Institut, Ludwigstr. 34. 20. Ullrich: „Kulturgeschichte der Mathematik.“ Mo., 5. II., 12., II., 19. II., 26. II., 4. III. Hörsaal Kunstwissenschaftliches Institut. Ludwigstr. 34. 21. Küster: „Die Ernährung der Pflanze.“ Fr., 16. II.. Do., 22. II., Do„ 29. II. Hörsaal Botanisches Institut, Brandplatz 4. Eingang durch den Botanischen Garten. 22. Rolfes: „Die Deutsche Landwirtschaft und Emährungswirtschaft im Kriege. Di., 5. III., und Do., 7. III. Hörsaal im Vorlesungs- gebaude, Ludwigstr. 23. 23. Hock: „Ausgewählte Kapitel aus der Physikalischen Chemie.“ Ml, 7. II., Ml, 28. II., u. Mo., 18. III. Hörsaal Physikal.-chemisches Institut, Goethestr. 55. Gerber: „Mozarts Mcisteropern.“ Di., 16. I., 30. I. und 13. II., Hörsaal Kunstwissenschaftliches Institut, Ludwigstr. 34. Ranch: „Deutsche Dome.“ Di., 27. II. und 12. III. Hörsaal Kunstwissenschaftliches Institut, Ludwigstr. 34. von Blumenthal: „Homer und die homerische Frage.“ Do., 18. I. und Do., 1. II. Hörsaal Kunstwissenschaftliches Institut, Ludwigstr. 34. ZachletzBchmann: „Homer und die bildende Kunst der Griechen.“ Do., 15. II., und Do„ 22. II. Hörsaal Kunstwissenschaftliches Institut, Ludwigstr. 34. Süß: „Der Dichter Vergil.“ Do„ 29. II., und Do„ 14. III. Hörsaal Kunstwissenschaftliches Institut, Ludwigstr. 84. 15. Anler: „Aufgaben der Betriebswirtschaft im Kriege.“ Fr., 15. III. Hörsaal im Vorlesungsgebäude, Ludwigstr. 23. 16. Vogel: „Tierzuchthaltung und Sicherung der Volksemährung.“ Mo., 22. I., und Mo., 29. I. Hörsaal im Vorlesungsgebäude, Ludwigstr. 23. 17. Schmidt- „Filmvorführungen aus dem Gebiet der Zoologie.“ Fr., 2. II., Fr., 9. II., Do„ 15. II., im Zoologischen Hörsaal, Bahnhofstr. 84. Hämorrhoiden sind lästig! Verlangen Sie portofrei Gretieprobe Änuvalin Anuvallnfabrlk. Berlin SW 61 / A208 6ie5en Bahnhofstr. 26 Ruf 3700 imA WWW enthüllt? in Apotheken und Drogerien -*yT|iessen Friedrich str.7 Lieferant aller Kassen < UJeRfälildie Vrovttmlll-lliehverwerlungsgenllllenlchllst