dombenvolltreffer aus englischen Flugzeugträger und englischen Kreuzer dan!« rfldr 1830 D sche Bomben getroffen worden. Damals log Herr, Churchill, die deutschen Bomben „feien ins Wasser gefallen". Das Schlachtschiff „Rodney" war das stärkste englische Schlachtschiff, nachdem sein Schwe-1 Sie leicht %, N ^hinbf nn, bi. , .r ab. Pn. doi W , ' Wüt . Geisel, "utionch er tonn. I ’ bensch, ■ Anspruch, | teit ent. | M», I uchun, I hr gefor. Lei. Uebunq w Referent nd Re. 'len 5Jfr, lQJe ,u n< nnglicher- 1 verniet, ng bes B;n. Eine H Eltern n körper, I >ls in der ch ein ju der inne, esen, dah Funktio. „erhofften uhre viel. ■ Jungen, Ra^is. ilung der "tgefehten )r fegens, -ng. Ganz an g f am raining ifl für die Zreitag, 12. April MV Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bisZ'/rUhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm Höhe bei Anzeigen von 22 mm Breite? Pf., Tertanzeigen von 70 mm Brette 50 Pf. Wiederholung Malstafsell Abschlüsse MengenstanelL Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25 "/»mehr Ermäßigte Grundpreise Bäderanzeigen und behördliche Anzeigen von 22 mm Breite 6 vf. Eichener Anzeiger vriihlsche UniDtrfttätsbradtreiH. Lang« General-Anzeiger für Oberhefsen 41 Siehrn,^chniftrah« 7-9 terial (Geschütze, MGs. usw.) sowie die Munition an Bord hatten. Man brauchte nur durch schnelle, große Truppentransportschiffe die Truppen felbft nach Bergen zu bringen. Die deutsche Aktion hat vielleicht nicht einmal zehn Stunden zu früh in diese britische Vorbereitung hineingeschlagen. Der Angriff der deutschen Luftwaffe hat den trotzdem noch nachträglich unternommenen Versuch der Landung der britischen Truppen in Bergen im Keim erstickt. Der gesamte Inhalt dieser fünf Kriegsmaterialdampfer wurde von den deutschen Truppen b e - schlagnahmt. Zwei weitere feindliche Zerstörer vor Narvik versenkt. Berlin, 11.April. ’H WM Der erste Punkt, der in Kopenhagen von den deutschen Truppen besetzt wurde, war die Zitadelle. — Unser Bild zeigt deutsche Soldaten unmittelbar nach der Besetzung innerhalb der Zitadelle. (PK.-Brennert-Scherl-M.) Auch Englands fliegende Schlachtschiffe Munübemmdbar WM* An zwei aufeinanderfolgenden Tagen konnte das Oberkommando der Wehrmacht den Abschuß eines der Fernaufklärungs-Flugboote vom Muster „Sunderland", der sogenannten „fliegenden Schlachtschiffe", melden. Das Flugzeug, das unser Bild zeigt, ist ein viermotoriger Fernaufklärer, der mit mehreren beweglichen Maschinengewehren ausgerüstet und mit 6 bis 8 Besatzungsmitgliedern bemannt ist. Er erreicht eine mittlere Stundengeschwindigkeit von 320 Kilometer bei einer Gesamtflugstrecke von ungefähr 3000 Kilometer. — (Scherl-Bilderdienst-M.) fehlerreichen Politik Chamberlains zu verdanken habe; der britische Nachrichtendienst, auf den England so stolz gewesen sei, habe auf der ganzen Linie versagt. In Schweden, wo man ja der Sache am nächsten ist, schreibt „Göteborgs Morgenpost" zu dem Ergebnis der unglücklichen Politik Churchills und Reynauds den Satz: „Der Dienst, den England behauptete, Skandinavien mit seinen Kriegsmaßnahmen an der norwegischen Küste zu leisten, wurde für uns alle hier oben im Norden ein entsetzlicher Dienst. Wir sind sehr wenig dankbar für diese Hilfe." Nach all dem ist wähl kein Zweifel, wo heute der Katzenjammer herrscht, von dem die englische Presse gestern schon glaubt sprechen zu sollen. Der Glaube an den Sieg. Dr. Goebbels sprach zu den Berliner Propagandisten. Berlin, 11. April. (DNB.) Auf einer Tagung der Propagandisten des Gaues Berlin der NSDAP, gab Reichsminister Dr. Goebbels einen lieber» blick über die Lage. Der sicherste Garant für den endgültigen Erfolg sei die Haltung des deutschen Volkes, das in klarer Erkenntnis der Absichten unserer Feinde fest entschlossen sei, den Kampf'nicht anders als mit einem entscheidenden Sieg zu beenden.Sie, die ihr Wissen über Deutschland aus den trüben Quellen jüdischer Emigranten bezogen hätten, wären zu spät zu der Ansicht gekommen, daß sie das deutsche Volk in einem Augenblick mit Krieg überzogen, in dem ihnen Deutschland militärisch, wirtschaftlich und in seiner geistigen Führung weit überlegen sei. Dreihundert Jahre hindurch hätten England und Frankreich es immer wieder verstanden, das deutsche Volk innerlich aufzusp alten, wenn es auch nur versucht habe, seine Lebensrechte gellend zu machen. Heute aber gebe es in Deutschland nur ef n einiges Volk, das auf eine einzige Stimme höre. Das sei das geschichtliche Verdienst der nationalsozialistischen Bewegung. Doll Vertrauen blicke Deutschland heute auf den Führer. Er werde sein Wort wahrmachen, daß dieser Krieg mit dem glänzendsten Sieg unserer Geschichte enden werde. Der Partei falle die Aufgabe zu, das Verständnis für die große Auseinandersetzung mit den westlichen Plutokratien im Volke immer mehr zu vertiefen. Sie. mässe dem ganzen Volk helfen und dienen. Auch in kritischen Zeiten müsse die unbeirrbare Gläubigkeit der Parteigenossen die ganze Ra- tton mit unversiegbarer Kraft und Stärke erfüllen. Kleine politische Nachrichten. Das amerikanische Staatsdepartement gab am Mittwoch bekannt, daß es einen Bericht des USA.« Gesandten in Kopenhagen, Ray Atherin, erhalten habe, in dem dieser mitteilt, die Verhältnisse in Kopenhagen seien normal. Deutsche „Siger' machen dem „unbesiegbaren ©unöcrlonö^ den daraus *......(PK.) In den frühen Morgenstunden waren die ersten deutschen Flugzeuge des Tiger- Geschwaders auf dem Flugplatz in Oslo gelandet und hatten nach Ueberminbung des aufflackernden Widerstandes den Platz beleat. Den ganzen Tag landeten dann laufend Kampfflugzeuge und Kurier- maschinen. Alles verlief vollkommen planmäßig. Plötzlich erschien wieder ein großes Flugzeug, das als eine viermotorige deutsche Maschine angesehen wurde. Die deutschen Jäger auf dem Osloer Flugplatz unterhielten sich daher in Seelenruhe weiter. Erst als das Flugzeug näher kam, rief plötzlich einer: „Mensch, das ist ja ein viermotoriges Sunderland-Flugboot, eine englische Maschine!" Sofort eilten Oberleutnant H. und sein Rottenkamerad Leutnant L. zu ihren Jagdmaschinen. Hinein, Start und dem Gegner nach war eins. Unseren schnellen Mefferschmittjäaern zu entkommen, hatte der Engländer natürlich keine Chance. Etwa 15 Kilometer vom Osloer Flugplatz entfernt, waren die Jäger bereits auf Schuß- weite am flüchtenden Feind. Der wollte fein Dasein allerdings so teuer wie möglich verkaufen und schoß aus allen Rohren. Das schreckte aber die deutschen Jäger nicht. Beim ersten Anflug erhielt der Engländer schon eine Trefferserie. Beim zweiten beschoß Oberleutnant H. das Flugboot mit solchem Erfolg, daß es in der Luft förmlich aus ein« anderdrach. Ein Mann der Besatzung versuchte mit dem Fallschirm abzusprinaen, zerschellte aber am Boden. Damit fand die britische Aufklärung über Oslo ein rasches Ende, und das Tiger-Geschwader, das als erstes am Morgen auf dem Osloer Flugplatz gelandet war, hatte am selben Tage seinen ersten Luftsieg gegen einen Engländer über norwegischem Boden erfochten. Italienische Betrachtungen. Rom, 12.April. (Europapreß.) Die italienische Presse läßt es nicht fehlen an sarkastischen und ironischen 53emertungen über das krampfhafte Sich- Winden der westlichen Regierungen, die sich bemühen, die Tragweite der deutschen Erfolge zu oer» kleinern. Diese Erfolge hätten in Wahrheit die Regierungsmänner niedergeschmettert und fast des Atems beraubt. „Ganz ohne Atem", so spottet das Blatt Musiolinis, der „Popolo d'Jtalia", „sind sie aber doch nicht geblieben, denn man muß zugeben, daß die rednerischen Kundgebungen in London und Paris sofort eingesetzt haben? Das Blatt schildert die Bemühungen Chamberlains, das Vorgehen Deutschlands nicht als Repressalie gegen das Legen von Minen in den norwegischen Territorialgewässern gelten zu lassen. Die Großartigkeit der Operationen beweise eine weit zurückliegende Vorbereitung. „Als ob es eine Schande für Deutschland wäre", so spottet „Popolo d'Jtalia", „Voraussicht bewiesen und gegen alle eventuellen lieber« raschungen sich gesichert zu haben. Ebenso könnte man Herrn Chamberlain einen Vorwurf daraus machen, in Erwartung eines überraschenden Regengusses seinen Regenschirm mitgebracht zu haben. Immerhin", so spottet das Blatt weiter, „nicht einmal das interalliierte Oberkommando ist überrascht worden. Auf die Landung der Deutschen in Norwegen hat das Oberkommando in der Tat mit der Gegenlandung Reynauds und Dala- biers in London geantwortet, die sofort nach Downing Street Nr. 10 gerannt sind, um zu fragen: Und jetzt? Was werden wir jetzt tun?^ Unter der Überschrift „Die Wirklichkeit" legt „Giornale d'Jtalia" drei Tatsachen fest, die sich nach sieben Monaten Kriegführung Englands und Frankreichs gegen Deutschland ergeben haben. Zu Beginn des achten Monats des von England und Frankreich gewollten Krieges zeige sich, daß die Initiative in den kriegerischen Operationen fest in der Hand Deutschlands sei. Zum zweiten sei die neue und kühne unter außergewöhnlich schwierigen Verhältnissen durchgeführte Kriegshandlung eine siegreiche Herausforderung der behaupteten englisch- französischen Vorherrschaft auf den Meere n. Der Schlag fei hart für die englische maritime Tradition, für das Prestige der imperialistischen Demokratien und für ihre Kriegspläne. Trotz dem riesigen Machtaufgebot fei d i e englisch-französische Blockade nicht wirksam. Zum dritten beweise die hereinbrechende deutsche Reaktion auf die englisch-französische Blockade im Gegensatz zu allen Behauptungen und Illusionen, daß der Krieg noch immer mit Männern und Waffen und nicht durch Banken und Aufkäufen der Waren auf den Weltmärkten durchgeführt wer- den müsse. Diese Wahrheit gebe dem Krieg seine Moral, den Völkern einen heroischen Sinn der Geschichte und chrer Schicksale zurück. Englands Oeffentlichkeit soll sich in Geduld fassen. Das die römische presse aus London und Paris berichtet. Die englischen diplomatischen 93 er ■ treter auf dem Balkan, die augenblicklich in London weilen, sind im Laufe des Mittwoch zweimal zu Besprechungen zusammengekommen. Den Vorsitz führte jeweils Dlockademinister Croß. Die schwedische Generalpostverwallung teilt mit, daß die Po st Verbindungen mit Dänemark, England und Frankreich abge- b r o chen worden sind. Alle Post nach diesen Ländern lagert in Schweden. Dagegen geht der P o st - verkehr mit Norwegen weiter. Die Flug» Verbindung von Malmö nach Berlin und Amsterdam ist eingestellt worden. Die Fähre Trälleborg — Saßnitz verkehrt weiterhin. Rom, 12. April. (Europapreß.) In Berichten chrer Korrespondenten beschäftigt sich die römische Presse mit der Stimmung in den Weststaaten London, so berichtet der Korrespondent des „öa° voro Fascista", sei voll Erwartungen über den Ausgang der Operationen an den norwegischen Küsten. Die englische Presse fließe von günstigen Nachrichten über; jedoch die Oeffentlichkeit verhalte sich zurückhaltend und zeige sich nicht leichtgläubig. Die sorgenvollen Erwartungen hätten sich vermehrt, als die deutschen amtlichen Widerlegungen der übertriebenen Meldungen von Erfolgen eingetroffen seien. Das ganze- Interesse Londons konzenttiere sich auf die militärischen Ereignisse; die politischen Fragen seien ganz in den Hintergrund gedrängt, und auch für die Konferenz der diplomatischen Vertreter Englands in Südost- euröpa zeige sich nur geringstes Interesse. Lord Halifax, so berichtet der Korrespondent der „Tribuna", habe eine vor allem an die Neutralen gerichtete Rede gehalten. Er habe jede Absicht der Westmächte von einer Landung in Skandinavien abgestritten, warnend den Finger erhoben und gemahnt, das was Norwegen heute zugestvßen sei, auch anderen Staaten zustoßen könne, „wenn sie sich nicht entschließen werden, rechtzeitig Hilfe zu verlangen, statt zu warten, bis es zu spät ift" Selbst wenn Norwegen sich mit Deutschland einigen sollte, so t)abe Halifax erklärt, würden die West« Mächte in der Ueberxeugung, daß ein derartiger Entschluß nur unter dem Druck der Ereignisse gefaßt worden fei, doch nicht auf ihren Beschluß ver- zichten, Widerstand zu leisten im Namen Norwegens, das nicht in der Lage fei, sich zu verteidigen. Churchills Rede hat, wie der Londoner Vertreter der „Agenzia Stefani" meldet, die Erwartungen des englischen Volkes enttäuscht. Um so mehr als die Zeitungen in ihren Prophezeiungen bereits von einem vernichtenden und entscheidenden englischen Seesieg gesprochen hätten, während Chur- chill erklärt habe, daß die Operationen s i ch noch sehr lange hinziehen könnten. Die gleiche Enttäuschung habe die Tatsache ausgelöst, daß weder englische noch französische Truppen in Norwegen hätten gelandet werden können und daß der Nachschub der deutschen Truppen durch die britische Flotte nicht habe unter- bunben werden können. So wird die Ungeduld der englischen Bevölkerung über das Ausbleiben amtlicher Nachrichten über die Kampfhandlungen an der norwegischen Küste immer größer. Der Rundfunk verbreitet in jeder Nachrichtensendung eine Mahnung an die Bevölkerung, sie solle sich gedulden. Die britische Flotte-dürfe nicht funken, um dem Gegner nicht ihre Stellung zu verraten. Im Leitartikel schneidet der a i l y H e r a l d" die Frage an, wie die Besetzung Norwegens überhaupt möglich gewesen sei. Zum großen Teil seien die Truppen über See gekommen und England beherrsche doch die See. Außerdem habe Chamberlain so stark mit der Möglichkeit einer Einbeziehung Norwegens in den Krieg gerechnet, daß er bereits vor drei Wochen öffentlich im Parlament davor gewarnt habe. Wie fei es somit möglich gewesen, daß die Nazis chre Pläne so vollständig haben durchführen können, ohne daß England früher eingegriffen habe? Die Stimmung sei sehr ernst. Die Regierung könne jetzt bittere Worte hören. So äußere man beispielsweise, daß Chamberlain erst kürzlich erklärt habe, daß Deutschland den Anschluß verpaßt habe.. Die jüngsten Ereignisse hätten jedoch den Beweis erbracht, daß Deutschland nach sorgfältiger Planung blitzartig Zuschläge, während England im Denken zu langsam sei. Im französischen Senat, so schreibt der Pariser Korrespondent der „Tribuna", habe sich Rey - n a u d im Schwünge seiner der Aufpulverung patriottscher Gefühle gewidmeten Rede zu einem wertvollen Einaeständnis hinreißen lassen. Er habe den Mangel an Voraussicht bei den Westmächten zugegeben und eingestanden, ,Haß Deutschland den Westmächten zuvor gekommen fei". Reynaud habe ausdrücklich den englisch-französischen Plan der Landung in Norwegen eingestanden. Damit würden auch alle nachfolgenden „moralischen" Bedenken Reynauds über die Verantwortung der vollzogenen Tatsachen hinfällig. Gedrückte Stimmung in Paris. Genf, 11. April. (Europapreß.) Die Stimmung in Paris ist, wie hier verlautet, heute mehr denn je geteilt, während die ossiziellen Stellen selbstverständlich Optimismus zur Schau tragen, steht die Oeffentlichkeit ganz unter dem Eindruck der Ungewißheit des Ausgangs des Gegenzuges der j Westmächte in Skandinavien. Die Pariser Presse, I die vor den militärischen Maßnahmen Deutschlands ] in Skandinavien so siegesgewiß war, ist am Don- 1 nerstag voller dunkler Kommentare, in 1 denen unterstrichen wird, daß man vorläufig noch ] nichts sagen, sondern nur-hoffen könne, I daß die Aktion im Norden zugunsten der Westmächte auslaufe. So schreibt de Kerillis in der „Epoque", es sei unmöglich, mit Sicherheit die Ereignisse ein» zuschätzen. Das Geschehen sei in vollem Gange. • ■ Sichere und vollständige Nachrichten fehlten noch. Man müsse die Nerven bewahren, den Mut Hoch- Halten und mit größter Kaltblütigkeit abwarten. Reynaud hat den Donnerstag fast ständig mit Beratungen verbracht. Am Vortage hatte der Außeiiminister den nach zweimonattgem Aufenthalt in den Vereinigten Staaten wieder in Paris eingetroffenen amerikanischen Botschafter '93 ul litt empfangen und Unterredungen mit dem französi- chen Gesandten in Sofia, Blondel, dem französischen Botschafter in Moskau, Daggiar, sowie >em türkischen Botschafter in Paris, Eokin, gehabt. Am Mittwoch hatte Reynaud auch Besprechungen mit dem Kriegsminister Daladier und dem Generalissimus G a m e l i n. Der außenpolitische Kammerausschuß drückte den Wunsch aus, daß Reynaud ihm sobald wie möglich Rede und Antwort stehen möge. Im ,^Jour" schreibt der Abgeordnete Fernand Laurent, der schon in den letzten Tagen täirbig Kritik an der Regierung Paul Reynaud jeübt hatte, die Verantwortlichen könnten die (Ent- chuldigung der Ueberraschung nur bis zu einem gewissen Grade geltend machen. Die Auslegung der Minen in den norwegischen Territorialgewässern ei ein Akt gewesen, dessen Rückwirkungen man hätte genau ooraussehen können. „Solche historischen Tage" seien für Frankreich stets Tage der Enttäuschung. Schaffende Lugend im Krieg. Trotz des Krieges brauchte das nattonalsoziali- stische Deutschland keine feiner sozialen Leistungen fallen zu lassen, sondern hat diese auf einzelnen Gebieten sogar noch verstärken können. Die berufstätige Jugend erfährt chre Betreuung in der Jugendarbeit der Deutschen Arbeits- ront. Das Jugendschutzgesetz gilt nach wie vor. Einschränkungen, besonders bezüglich der Arbeitszeit, sind wieder so weit behoben worden, daß das Jugendschutzgesetz nahezu seinen Vorkriegsstand^wie- der erreicht hat. Die Heranziehung zur Mehrarbeit darf nur in „dringenden Fällen" erfolgen. Das Jugendamt der Deutschen Arbeitsfront hat schon immer den Standpunkt vertreten, daß das Ausbil- dungsoerhältnis Jugendlicher kein Arbeits-, sondern ein Erziehungsverhältnis ist. Der Betriebsführer trägt die Verantwortung für die Ausbildung. der berufstätigen Jugendlichen. Elternabende und Elternbesuche, die der Betriebsführer veranlaßt, geben auch den Eltern die Möglichkeit, ich von dem Leistungsstand ihrer Jungen und Mädel zu überzeugen, wodurch sie wieder Gelegenheit haben, in der freien Zeit die Lehrlinge zur (Er- § Weiterung ihrer Berufskenntnisfe anzuhalten. Zur Erhaltung eines gesunden Facharbeiternachwuchses ist von hohem Wert eine gute Gesundheitsführung. Wenn der Großbetrieb seine Jugendlichen einer laufenden ärztlichen Kontrolle unterzieht, so hat auch der kleine Betrieb dafür zu sorgen, daß seine Jugendlichen eine umfassende gesundheitliche Betreuung erfahren. Der Initiative des Bettiedsführers bleibt es überlassen, hier die jeweils richtigen Wege vorbeugender Maßnahmen zu gehen. Die Führer K der militärischen Unternehmungen im Horben Berthe' ' t. A- Generaladmiral Alfred Saalwächter. land zugeteilt. Noch dem Zusammenbruch stand J . * l* t| । tm I/Uf VA» Kamm 8 Arbeitsmaiden im Dienst bewährt Es Ter Tuce bei Hebungen her Italienischen Nak-Miz >n Darüber hinaus wird 10 000 RM. für Sachfckäden. Bei Personenfahrzeu- R e i ch s f a h rt e n b u ch gen erhöht sie sich' nach der Zahl^er^vorhandenen^ So viele Gewinne dielet Ihnen die größte und günstigste lilassenlotlcrie der Welt! Ul 3.Ö£Utfch£ Reichslotterie haben bei: und Umgebung zu Staatliche Lotterie-Einnahme Giehen, Neuen Bflue 1 Glefeen, Walltorstra6e63 & steuerfrei, jiehungsbeginn: 26. flpril 1940. Sollen nun die anderen gewinnen. weil Sie 3hr Los nicht erneuertenk Rein! Gehen Sie noch heute zu einer Staatlichen Lotteri?- einnohme - erneuern Sie Jhr Los — Kaufen Sie ein neues! 1*6 land zugeteilt. Nach dem Zusammenbruch stand er im schlesischen Grenzkopf, dann wurde er Kommandeur des 1. J.-R. I und Cbef des Stabes der 4. Division, später Militärattache in Prag, Belgrad und Bukarest. 1935 Chef des Generalstabes des Heeresgruppenkommandos 3 in Dresden und ein Jahr später Kommandeur der 32. Infanteriedivision in Verhältnisse auszurichten. Es ist die Pflicht der Handarbeitslehrerinnen, Anregungen zu geben, wie manche Verknappungen auf dem Textilmarkt geschickt zu überbrücken sind, z. B. durch Gewinnung von Stopfgarnen aus alten Strümpfen, durch Flicken und Ansohlen von Strümpfen, Nähen von Hausschuhen usw. Die Anfertigung neuer Gegenstände hat gegenüber Ausbesserungs- und Aende- rungsarbeit zurückzutreten. Im Schulunterricht, namentlich dem der unteren Klassen, ist den vorbereitenden Hebungen durch Papier- und Faltarbeiten sowie dem 'Schnittmusterzeichnen besonderer Raum zu geben. Wo die Verhältnisse es gestatten, ist mit Krankenhäusern, Krüppelheimen, Schüler- Heimen eine Verständigung darüber herbeizuführen, daß ein Teil ihres Bedarfs an Bett- oder Tisch- mit dem Charakter einer Urkunde herausgegeben und feine Führung für jeden Kraftfahrer — ob Motorrad-, Personen- oder Lastkraftwagenfahrer — zur gesetzlichen Pflicht erhoben werden. Pflichtversicherung für Kraftfahrzeughalter. Köslin. Im volnischen Feldzug, in dem er ein Armeekorps führte, zeichnete er sich besonders in der Schlacht in Westpreußen aus. General v. Falkenhorst gilt als ein taktisch und operativ besonders geschulter Offizier mit außerordentlichem organisatorischem Geschick. Generalleutnant Geisler. Generalleutnant Geisler wurde 1891 in Hannover geboren' und trat 1909 als Seekadett in die Kriegsmarine ein. 1912 zum Leutnant zur See befördert, wurde er 1915 zu den Seefliegern kommandiert und in den Jahren 1916 und 1917 sowohl an der Ostsee als auch an der Nordsee eingesetzt. Nachdem er 1920 Kapitänleutnant, 1928 Korvettenkapitän und 1933 Fregattenkapitän geworden war, trat er am 1. 9. 1933 als Abteilungsleiter in das Reichsluftfahrtministerium ein. Am 1. 9. 1934 wurde er Kapitän wr See und am 1. Oktober 1935 Führer der Marineluftstreitkräfte. Nach der Beförderung jum Generalmajor am 1. 4. 1937 erfolgte die Beförderung zum Generalleutnant am 1. 4. 1939. General der Flieger Kaupisch. General der Flieger K a u p i s ch ist 1878 in Bit- terfeld geboren. 1898 trat er in das Fußartillerie- Regiment Nr. 6 ein. Von 1911 bis 1913 war er zur Dienstleistung beim Großen Generalstab kommandiert, 1913 wurde er Hauptmann im Großen Generalstab, 1914 Lehrer an der militärtechnischen Akademie. Am 1. April 1914 erhielt er das Fliegerbeobachtungszeichen. In verschiedenen Generalstabs- stellungen machte er den Weltkrieg mit. 1923 wurde er Oberstleutnant, 1927 Oberst und Chef des Stabes der 2. Division, 1930 Generalmajor und Artillerieführer, 1932 schied er als Generalleutnant aus der Reichswehr aus. Im April 1934 wurde er als Befehlshaber im Luftkreis II in der neuen Luftwaffe eingestellt. 1935 wurde er zum General der Flieger befördert und ihm im März 1938 unter Verleihung der Uniform des Kampfgeschwaders Hindenburg der Abschied bewilligt. Das Schloß zu Remplin (Kreis Malchin) in Mecklenburg, ein Prunkbau der Hochrenaissance, wurde in der Nacht zum Donnerstag von einem Großfeuer heimgesucht, das durch einen Schornsteinbrand entstanden war. Es gelang den aus allen benachbarten Städten und Ortschaften herangerück- ten Feuerwehren nicht, der Flammen Herr zu werden. Bis auf einen kleinen Teil des Südbaues ist das Schloß niedergebrannt. (Scherl-Bildarchiv-M.) Lose der Deutschen Reichs l^o t t e r i e sind für Gießen Staatliche Lotterie-Einnahme 1519 Sparsamkeit im Kraftverkehr. Fahrtenbuch für Mitglieder des NSKK. und des DDAC. - 480000 Gewinne und 3 Prämien oon je 500 000.— HTU — darum geht es setzt! fluch während des Krieges spiest die Deutsche Reichslotterie wieder übet 100 TTlillionen Deichsmark aus. flile Gewinne sind einkommen- Pans. StmmMj mehr dem Wen felbfr j agen, stehl | indruck der * | nzuges bet j iser Presse. |1 Vutidjlantii I : am Don.W \tare , infl (hing noch« en tonnt,■ Weltmächte 1 „SpoqueV I ngni'sse eit»I em Gongt. 1 chlten noch' 1 Mut hoi-; abmarten. ständig M hatte bet Aufenthalt' Paris ein- /P ullitt; 1 IN franM dem fron- iar, fowit- okin, Bespreche r und de« ßenpolitW aus, M nb Antwort Abgeordnrlk tzten W < il ReMlö I en die I s 3U ein«! isleEl E ialgewa'st" I irtung" I I reich iIEl Berlin, 11.April. (DNB.) Durch das Gesetz über die Einführung der Pflichtverstcherun. tiono^ i Le-ltunS- tif einzeln^ Die «S ber ien, ML, gsita^ i» t W \ I 'V°S^ ’n -Ä- jr ,fr’e rt W * | U 4. VX 1 U1 VUll X, ' ----7* uver oie ^lNsuyrung uer vjuu/iuriiiurciuiiu TycLum Begleitpersonal gehören. Gleichgültig ist, ob Kraftfahrzeughalter ist den Haltern von Kraftsahr- j Personenbeförderung entgeltlich oder unentgelt« zeugen und Anhängern die Verpflichtung auferlegt, ^b |je gelegentlich oder regelmäßig erfolgt. Die sich vom 1. Juli 1940 ab g e g e n Haft pflicht Benutzung nicht'ausreichend versicherter Fahrzeuge Sins der schönsten Schlößer Mecklenburgs niedcrgebrannl. ist ftrafbar. Spinnstoffe und Mhmittel für den Schulunterricht. Nach dem Benehmen mit dem Reichswirtschaftsminister hat der Reichserziehungsminister über die Belieferung der Schulen mit Spinnstoffen und Nahmitteln Anweisungen erteilt Der Handarbeitsunterricht und die Lehrerinnenausbildung in weiblichen Handarbeiten ist auf die durch den Krieg bedingten zu versichern. Nun llt die Durchführungsverordnung veröftentlicht. Kraftfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 6 Stundenkilometer, nicht- zulassungspflichtige Anhänger und maschinell angetriebene Krankenfahrstühle sind versicherungsfrei, ebenso selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometer. Die Summe, auf die eine Versicherung mindestens zu lauten hat, beträgt 100 000 RM. für Personen- und Generaladmiral Saalwächter wurde 1883 in Neusatz an der Oder geboren. 1901 trat er als See- kadett in die Marine ein. Während des Weltkrieges tat er Dienst als Flaggleutnant beim Kommando der Hochseestreitkräfte auf dem Linienschiff „Friedrich der Große". Dann war er Kommandant von Unterseebooten. Später war er auch Kommandant des Kreuzers „Amazone" und des Linienschiffes „Schlesien", Chef des Stabes des Flottenkomman- dos, Inspekteur des Bildungswesens, Kommandierender Admiral der Marinestatton der Nordsee und Marinegvuppenbefehlshaber West Admiral Carls. Admiral Carls wurde 1885 in Rostock geboren. 1903 erfolgte sein Eintritt in die Marine. 1906 wurde er Leutnant zur See. Während der ersten beiden Kriegsjahre tat er Dienst aus Dem kleinen Kreuzer „Breslau", dann an Bord des Linienschiffes ,^önig". Im letzten Weltkriegsjahr war Carls Kommandant von U 124. Im August 1919 nahm er an den Kämpfen gegen die Polen in Dberfd^ejien teil und machte auch im April 1920 die Kämpfe im Ruhrgebiet mit Poch dem Weltkriege war er Kommandeur der 3. Marinebrigade und darauf der 5. Küstenwehrabteilung in Pillau. Im Oktober 1930 wurde er Chef des Stabes der Marineleitung, dann Kommandant des Linienschiffes „Hessen", 1933 Chef des Stabes des Flottenkommandos, später Befehlshaber der Linienschiffe und Gruppenbefehlshaber Ost General der Infanterie v. Ralfenborft. General der Infanterie von Falkenhorst, der im 55. Lebensjahr steht, entstammt einer schlesischen Soldatenfamilie. Nach der Erziehung im Kaoettenkorps trat er 1903 in das Grenadier-Regiment König Wilhelm I. (2. Westpr.) Nr. 7 in Lieg- nitz ein, mit dem er 1914 ins Feld rückte und sich besonders in der Schlacht bei Longwy und bei der Erstürmung der Maashöhe auszeichnete. Dann trat er als Adjutant zur 18. Infanterie-Brigade und wurde 1916 Generalstabsoffizier, als welcher er die Kämpfe vor Verdun und an der Aisne, die Schlacht in Flandern und den Stellungskrieg an der Düna und in Ostgalizien, und schließlich die Kämpfe der 12. Landwehrdivision mitmachte. 1918 wird v. Falkenhorst ^em Stabe des deutschen Generals in Finn» von chnen auf, ein Lebenskreis, der sie zwar nur ein halbes Jahr lang umschließen, der ihnen aber viel für ihr künftiges Dasein mitgeben sollte. Aus den Städten kamen die meisten, auf das Land gingen sie. Sie, die zumeist ihr Leben allein, nach chren Wünschen und Ansichten gestaltet hatten, sollten jetzt zum erstenmal das Erlebnis der Gemeinschaft kennenlernen, sollten sich in einem größeren Kreise von Kameradinnen bewähren. „ Es ist verständlich, daß diese Umstellung für viele nicht ganz einfach war, es ist verständlich, daß manche zunächst in ihr Lager mit einem Gefühl der Bedrücktheit kamen, weil sie plötzlich aus ihrer ftüheren Umwelt in einen neuen Aufgabenbezirk hin- eingestellt wurden. Am wenigsten fremd war es noch denen, die schon vom BDM. her gewohnt waren, in einem größeren Kreis von Kameradinnen zu weilen. Wer der Arbeitsdienst verlangte doch noch etwas ganz anderes von chnen: Eine völlige Gemeinschaft von morgens bis Mitternacht. Ein Zusammenleben, ein Zusammenarbeiten, ein Zusammenwirken an einer einzigen großen Aufgabe, die der Führer dem Arbeitsdienst für die weibliche Jugend gestellt hat. Diejenigen, die in den früheren Jahren freiwillig sich unter das Ehrenbanner des weiblichen Arbeitsdienstes gestellt hatten, fühlten sich durch eine innere Stimme zu dem Ehrendienst an der deutschen Mutter, an der deutschen Bauersfrau berufen. Die andern, die jetzt die Pflicht rief, wie würde es mit ihnen sein? Ein halbes Jahr ist inzwischen vergangen, und die Maiden, die in den Oktobertagen des vorigen Jahres ihren Gestellungsbefehl In den Händen hielten, haben jetzt ihr halbes Jahr „abge- dient" und sind vor kurzem aus ihren Lagern wieder nach Haust zurückgekehrt. Haben sie sich in dem halben Jahr Arbeitsdienst bewährt? Wie war Berlin, 11. April. (DNB.) Korpsfuhrer Hühnlein wendet sich mit einem Aufruf an das NSKK. und den DDAC.: Wer in der Lage ist, em Kraftfahrzeug für dienstliche oder berufliche Zwecke benutzen zu dürfen, fei sich darüber klar, bafc er nichts anderes als der Treuhänder eines Teiles des deutschen Volksvermögens ist. Hieraus erwächst ihm die moralische Pflicht, zu jeder Stunde über Zweck und Ziel seiner Fahrten Rechenschaft ablegen zu können. Den Gedanken: Ich bekomme monatlich so und so viel Brennftofs, und damit kann ich machen was ich uüll^muß er selbst weit von sich weisen. Jeder N^KK.-Mann und jeder Angehörige des DDAC. hat daher für das von ihm benutzte Kraftfahrzeug — gleichgülttg, welcher Art es ist und welchen Beruf er ausubt — em Fahrtenbuch zu führen. Darüber hinaus wird rin einheitliches * ein d-r Nähe von Anzio wohnte der Duce einer ßuftabroebrübung der Zentralschießfchule der Flak-Miliz WiiHnHni änderte leine lebhafte Zufriedenheit über Die ausgezeichnete Haltung der Truppen. Unser BttdWden Äc^auf dem Beobac^ungsstand während der Schießübung. - (Scherl-Bilderdienst-M.) Plätze. Ebenso bei Güterfahrzeugen, wenn sie zur Beförderung von Personen benutzt werden, die nicht ' nal gehören. Gleichgültig ist, ob > ch |! ,°i>M lsu untr. | Geduld h« | eiben „ ' 1 , tn Oim, I iunpfh I > °tj| fr. i 5er M fcJ9 et* i sich gebul, l um bt, | herail,'I übti> 1 ro6en Iußerb-v 1 ohlÄit ! W es Io. e Pläne i| j ♦ Ä"' 2nnimun! letzt bitte?! i weje,h4 ltz Deutschi ngsten E?. ^cht, bafc ltzartig 5U, Zu lang» . . « Parist sich Rey. | spuloerun; j zu einem m Er habr ; den Wch. ch Deutsch men sei'. mitMschei nnden. Da- wralischen' ortung bet ihr Einsatz, wie war der Geist, der sie beseelte? Wir haben mit verschiedenen LagerführerinPen, in den verschiedensten Gegenden Deutschlands gesprochen, haben versucht, über diese Fragen Klarheit zu erhalten, und haben, von jeder Lagerführe- rin nur immer wieder das eine gehört: „Meine Maiden haben sich glänzend bewährt. Sie haben nach den ersten paar Tagen des Anlauf- nehmens genau so viel Begeisterung für ihre Aufgaben aufgebracht, wie die Maiden, die früher zu uns tarnen." Wir haben uns aber nicht nur mit den- Aussagen der Lagerführerinnen begnügt, sondern sind auch hingegangen zu Bauers - und Siedle r s f r a u e n, an viele Stellen, wo die Arbeitsmaiden zum Einsatz gekomen waren. Und auch hier wurde uns bestätigt, daß die Leistunaen gut waren, daß kein Unterschied zu merflen gewesen ist zwischen den Neuen und chren Vorgängerinnen. Im Gegenteil: Diese neuen Maiden mußten noch ihre Bewährungsprobe ablegen in einem Winter, der so hart war, wie selten einer zuvor. Lassen wir wieder' eine Lagerführerin sprechen. Sie erzählte yns: „Tagelang lagen vor unseren Toren meterhoch die Schneeberge, waren die Landstraßen dicht verweht, waren die Feldwege nur mit größter Mühe zu queren. Es war einfach unmöglich, die Arbeitsstellen zu erreichen, und ich mutzte meine Maiden im Lager beschäftigen. Ein paar Tage ging das ganz gut, aber dann kam eine nach der anderen zu mir, mit der Bitte, doch versuchen zu dürfen, ihren Arbeitsplatz bei der Bauersfrau zu erreichen. Und immer, wenn ich fragte, warum man es denn so eilig habe, hörte ich dieselbe Begründung: Meine Bauersfrau braucht, mich doch so nötig, wie soll sie denn fertig werden mit den kleinen Kindern, mit dem Dich im Stall. Und so kam es, daß ich so bald jch es irgendwie verantworten konnte, die Maiden wieder hinausschickte, zu ihrer Freude und zur Freude der von chnen Betreuten." Mit seinem Einsatzwillen, seinem Willen zur Hilfe um jeden Preis hat der Maidenhalbjahrgang des Winters 1939/40 gezeigt, daß er genau so wie alle früheren begriffen hat, worum es geht, daß er gelernt hat, nicht nur an das eigene Ich, sondern auch an das große Mr zu denken. Er hat es auch bewiesen durch die tadellose Kameradschaft, die fast überall in den Lagern herrschte und die nach dem Willen des Reichsarbeitsführers eins der tragenden Fundamente der Arbeitsdienstidee überhaupt ist. Die Maiden des vergangenen Winters haben ttotz großer Anforderungen, die in dieser Zeit an sie gestellt wurden, auch die beiden anderen wichtigen Pvstulate, Treue und Gehorsam, aufs Beste erfüllt. Sie sind jetzt zurückgegangen in die Berufe, in die Haushalte, zu den Eltern. Jede trägt ein neues stolzes Gefühl in sich: Als man mich rief, habe ich fteudig und fteiwillig meine Pflicht getan. war im Oktober vorigen Jahres, als in so inche Wohnung im weiten deutschen Vaterland ... Gestellungsbefehle flatterten. Zum erstenmal aber waren es nicht nur Gestellungsbefehle, die die männlichen Familienmitglieder betrafen und die sie unter die Fahnen des Krieges riefen, sondern es waren auch viele Einberufungen darunter, die der weiblichen Jugend, den jungen Mädchen aller Schichten, aller Berufe galten. Nachdem kurz vorher das Gesetz über die Arbeitsdienstpflicht der Mädchen verkündet war, holte sie jetzt>der Arbeitsdienst für die weibliche Jugend in ihLe Pager zur Mütterhilfe, zur Unterstützung der Siedlers- und ^Bauersfrau. Aus dem Stadium der Freiwilligkeit war auch der Arbeitsdienst für die weibliche Jugend in das Stadium der Pflicht getreten, und bald fülltet sich die Lager mit Maiden, die wenige Tage zuvor noch auf dem Kontorschemel gesessen hatten, die als Haustöchter der Mutter zur Hand gegangen waren, oder die in den Fabriken gearbeitet hatten. Ein neuer Lebenskreis tat sich für die meisten ma die 3 TTHlUoncn Htichsmarfc ed ne Cm 2 Millionen Reichsmark •ul n. DMidn 1 Million Reichsmark eef ne ««•>«• In 3 zu 500000 Rmi 3 iu 200000 NM 3 zu 300000 RjnlGzu 1OOOOO RHl Ein pditellos nut 5.- UM je ft löffel_______________ 4 Wäsche usw. unter Ueberlassung der ihnen freigegebenen Stoffe von den Schulen hergestellt wird. Falls die Schülerinnen nicht selbst genügend Material für Ausbesserungs- und Umänderungsarbeiten mitbringen können, ist mit der NSV., dem Hilfswerk „Mutter und Kind" oder dem WHW. Fühlung zu nehmen, damit sich die Schulen in deren Hilfsarbeiten einschalten können. Soweit eine saubere und für den praktischen Gebrauch geeignete Herstellung gewährleistet ist, wird den Schülerinnen auch zugemutet werden können, Gegenstände ihres eigenen Bedarfs unter Verwendung ihrer Kleiderkarte herzustellen. Soweit die örtlichen Verhältnisse es nicht gestatten, einen befriedigenden Unterricht zu erteilen, kann die zusätzliche Belieferung mit Stoffen und Nähmitteln beantragt werden. Oie Kirchensteuer 1940. Der Reichsminister für die kirchlichen Angelegenheiten, Kerrl, hat als Preußischer Kirchenminister Richtlinien für die Erhebung der Kirchensteuern und -umlagen in Preußen 1940 gegeben, die den Neichsstatthaltern der übrigen Länder zur Kenntnis gebracht worden sind. Danach sind die Kirchensteuern und Umlagen nach den bisherigen Vorschriften zu erheben. Mit Rücksicht auf die Kriegsoerhältnisse erscheint es dem Minister jedoch geboten, weitgehend Verwaltungsvereinfachungen auch auf diesem Gebiet eintreten zu lassen, da es eine selbstverständliche Pflicht aller kirchlichen Stellen sei, bei der Haushaltsführung und Vermögensverwaltung größte Sparsamkeit zu üben. Der Kirchensteuer 1940 liegt das Einkom° mensteuersoll 19 3 9 zugrunde. Die Mehreinkommensteuer und der Kriegszuschlag zur Einkommensteuer kommen jedoch nicht als Maßstab für die Kirchensteuer in Frage, so daß also hieraus keine höhere Kirchensteuer begründet werden kann. Im' Interesse der Verwaltungsvereinfachung erteilt der Minister allgemein die Genehmigung zu allen Kirchensteuerbeschlüssen, die 1 als Kirchensteuer 1940 keinen höheren Hundertsatz der Maß- stabsteuern als im Vorjahre festsetzen und auch hinsichtlich des Kirchengeldes keine den Ertrag erhöhenden Bestimmun-gen treffen. Eine entsprechende Vereinfachung sieht der Erlaß für die staatliche Genehmigung der Umlagen der übergeordneten kirchlichen Verbände vor. Gleichzeitig betont der Minister, daß diese weitgehende Dezentralisation im kirchlichen Steuerwesen den kirchlichen Vorständen DerZrandmauerdurchbmch im Lustschukkeller. Am 12. März ist bekanntlich eine neunte Durch- führungsvervordnung zum Luftschutzgesetz erlassen worden, die die Schaffung von Verbindungen zwischen unmittelbar benachbarten Gebäuden mit Hilfe von Branümauerdurchbrüchen anordnet. Diese Durchbrüche werden auf direkte Anordnung von Baukommissionen, die jedes einzelne Haus besuchen, geschaffen und so angelegt, daß möglichst wenig neues Material dafür erforderlich ist. Türen oder ähnliche Vorrichtungen kommen nicht in Frage, sondern nach erfolgtem Durchbruch eines 75 Zentimeter breiten und etwa 1,50 Meter hohen Durchgangs werden diese Durchbruchsstellen von beiden Seiten wieder mit einem viertel Mauerstein lose vermauert, so daß sie sich im Gefahrenfalle leicht mit den im Luftschutzkeller vorhandenen Geräten aufbrechen lassen. Am 29. März hat anschließend der Reichsminister der Luftfahrt Richtlinien über Art und Umfang des Beitrags, den jeder Luftschutzverpflichtete bei der Ausführung dieser Brandmauerdurchbrüche zu leisten hat, erlassen. Danach haben alle Personen, Dienststellen und Betriebe, die auf Grund eines Miet-, Pacht- oder sonstigen Rechtsverhältnisses ein fremdes Grundstück ganz oder zum Teil im Besitz haben und zu deren Schutz die Brandmauerdurchbrüche dienen, durch Arbeitsleistung, durch Geld-, mittel und durch Bereitstellen von Baustoffen, Geräten und dergl. beizutragen. Die Durchbrüche sollen von Fachleuten, d. h. von Maurern, gemacht werden Wohnt also ein Maurer in einem Hause, so ist er verpflichtet, durch seine Arbeitsleistung beizutragen, andernfalls wird der Hauseigentümer für die notwendigen Fachkräfte sorgen müssen. Das gleiche gilt für die Beschaffung des Baumaterials. lieber die Verteilung der Beitragsleistungen stellt der für die Ausführung Verantwortliche (in der Regel also der Hauseigentümer) zweckmäßigerweise einen Plan auf. Die Kosten werden, nach der Miethöhe gestaffelt, als einmalige Beitragsleistung auf die Mieter, Pächter usw. umgelegt. Dienststellen und Betriebe dürfen aber die auf sie entfallenden Kosten auf die Gefolgschaftsmitglieder nicht umlegen. Im Streitfall kann das Amtsgericht von den beteiligten Parteien angerufen werden. Abgesehen von den reinen Maurerarbeiten sind die Bewohner eines Hauses verpflichtet, auch zu den anderen Arbeiten mit ihrer Leistung beizutragen, z. B. beim Freimachen der Zugangswege zur Brandmauerdurchbruchsstelle, beim Entfernen des Bauschuttes, bei der Anbringung von Hinweisschildern usw., denn die Gesamtkosten des Durchbruchs sollen so niedrig wie möglich gehalten werden. eine besondere Verantwortung auferlege und daß er sich Vorbehalte, sich von der Ordnungsmäßigkeit der kirchlichen Steuer-, Umlage- und Vermögensverwaltung zu überzeugen. Eine Ausführungsanweisung der Finanzabteilung beim Evangelischen. Oberkirchenrat bestimmt noch, daß vor Errechnung der Kirchensteuer für 1940 die Einkommensteuern der Steuerpflichtigen aus Steuergruppe I um 30, aus Steuergruppe II um 25 v. H. z u kürzen find. Hierdurch wird erreicht, daß die höhere Besteuerung dieser Gruppen nur dem Staat, nicht aber auch der Kirche zugute kommt. Lodsch in Litzmannstadt umqetauft. Lodsch, 11. April. (DNB.) Gauleiter Greiser teilte auf einer Kundgebung im Auftrag des Führers nutz daß Lodsch fortan nach dem General Litzmastqv, dem großen Heerführer des Weltkrieges und alten Mitkämpfers des Führers, benannt wird. Unter dem Jubel der Zehntaufende verlas der Gauleiter ein Danktelegramm an den Führer, in dem die deutsche Bevölkerung Adolf Hitler für diese Ehrung der einst von deutschen Webern gegründeten Stadt dankt. Den Abschluß des Tages bildete ein Fackelzug auf der Adolf-Hitler- Straße. Zeitschriften. — Das neue Heft der „M odenwel t", vereinigt mit dem Ultra-Sommer-Album für Damen und Kinder, bringt mehr als 180 Modelle und zu jedem Modell die genaue Punkt-Angabe. Komplets und Kostüme werden gezeigt: Kleider, die schlank machen: Modelle für den Nachmittag: Hochzeitskleider; Dirndl; Sportkleidung ufw. Außerdem gibt es Modelle, für junge Mädchen und Kinder. Erwähnt feien noch: ein Aufsatz über modisch Neues in der diesjährigen Sommermode und ein Bildbericht, be| zeigt, was man alles aus Stoff-, Leder- und Band, restchen machen kann. — „Das ganze Deutschland soll >es sein" — Dieses Wort bildet den Grundton einer Künstler, reife durch Deutsch and, die die Leser des Aprilheftes von Velhagen & Klasings Monatsheft t e n mit Hilfe von farbig wiedergegebenen Land, fchaftsblldern zeitgenössischer Maler unternehmen. Ein zweiter farbiger Aufsatz von Hans Caspar Dort Zobeltitz gilt Rudolf Hausknecht, dem Maler schöner Frauen. Ein dritter Beitrag, nach farbigen Photographien illustriert, schildert den Münchner Zoo. Ein wenig bekanntes Kapitel aus der Fami* liengeschichte der Bismarcks, „Die Bismarcks in Konstanz", behandelt H. Schmidt-Pecht. Ein Bei« trag von Dr. Ernst Zimmer führt den Leser in allgemeinverständlicher Form in die Grunderkenntnisse der Physik. Der Roman von Kurt Kluge „Die Zau- bergeige" geht in diesem Heft zu Ende. Neben ihm steht eine Novelle von Hans Friedrich Blunck, „Bergenfahrt". — Ein interessanter Bildbericht in der „Si r e n e" gibt Aufschluß über die Verdunkelung auf dem Lande. Der Bericht zeigt, wie man aus Stroh, Sackleinen und Holzleisten lichtabschirmende Klappen für die Stallfenster herstellt, die' am Tage ab genommen oder hochgezogen werden. Ein anderer Ar. titel berichtet von einer Luftschutz-Ausstellung in einem großen Berliner Warenhaus. Daneben bringt das Heft „Praktischen Luftschutz in Frage und Antwort". * Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt, 12. April. (Vorbericht.) Der Hauptmarkt für Großvieh und Nebenmarkt für Kälber und Schweine nahm bei ausreichender Beschickung einen lebhaften Verlauf. Das gesamte Vieh wurde zu etwa folgenden Preisen zugeteilt: Ochsen 37,50 bis 46,50 Reichsmark, Bullen 35 bis 44,50, Kühe 18 bis 44,50, Färsen 28 bis 45,50, Kälber 25 bis 65, Hämmel 30 bis 51, Schafe 20 bis 44, Schweine 49,50 bis 55,50 RM. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter beS Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantworüich für Politik Feuilleton und Bllder: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz und Wirtschaft: Ernst Blumfchein; für Sport: Heinrich Ludwig Neuner. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantworüich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nr.5. Unsere inniggeliebte Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Gießen, den 12. April 1940. Gießen (Lonystraße 17 II), Köln, Berlin, den 11. April 1940. 01362 1844D Heinrich Geis, Lokf. i. R. plötzlich und unerwartet im 60. Lebensjahre zu sich zu rufen. Gießen - Klein-Linden (Frankfurter Straße 150), den 11. April 1940. Die Beerdigung findet Sonntag, den 14. April, nachm. 2% Uhr statt. 01359 1843 D 01354 i« Kreisdienststelle e r a u Freitag Die trauernden Hinterbliebenen. Heuchelheim und Wetzlar, den 12. April 1940. Bergstraße 3. 01364 1848 A J846D Stadttheater Werbe-Drucksachen hei Brühl, Schulstr. 7 Gott hat es gefallen, unseren lieben Vater, Schwiegervater, Großvater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Die Trauerfeier findet Montag, den 15. April, um 11 Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme, die vielen Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Weisel beim Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen Vornehm / Geschmackvoll/ Persönlich 1 Diese drei wesentlichen Eigenschaften der gediegenen Familien- Drucksache bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Ausführungen sowie Papieren billigst die Brühl’sche Druckerei Schulstr. 7, Ruf 2251 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: August Wetter und Frau Lina, geb. Schindler. Die Beerdigung findet Montag, den 15. April, um 13% Uhr. auf dem Neuen Friedhof statt Mnongeii undArbeitsvläng für Beton, Eisen« beton,Ingenieur- Holzbau, liefert praktisch erfahr. Bauingenieur. Sprechstunden in Gießen. Schriftliche Anfragen u. 1683Da.d.Gieß. Anzeiger erbeten (auch Anfängerin) für Schreibmaschine und leichte Büroarbeiten zu möglichst sofor- igeei Eintritt gesucht. Gmft Bogner,Bouunteineömuiig In tiefer Trauer: Otto Rinn und Frau Emmi, geb. Geis, und Helga Walter Geis und Frau Anna, geb. Steinmüller. Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der Brühl'schen Druckerei PMietgesuciw"] Heiter. Bemal r (2 Personen) sucht MmÄ möglichst m.Bad sofort oderl.Mai Schriftl. Angeb. unt. 01353 a. den Gieß. Anz. erb. 20-23 Uhr. - 27. Freitag-Miete I Leichte Kavallerie Operette von Suppö. Preise: RM. 0.90 bis 3.60. isooD Georg V olk mann sagen wir auf diesemWege unseren herzlichen Dank. Nach vollendetem 82. Lebensjahre verschied am 10. April unser lieber Vater Karl Weist. Gießen, den 11. April 1940. Karl und Hermann Weist. Trauerfeier: Samstag, den 13. April, vormittags 10 Uhr. in der Kapelle des Neuen Friedhofes. Bnefmarken-Ankaui H. Menke-Fritz, Frankfurt am Main Neue Mainzer Straße 8-10 Frau Aenni Welter geb. Ackermann ist heute nach kurzer, schwerer Krankheit sanft entschlafen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenem Kurt Welter Liselotte Welter Johanna Welter. Erstklassige junge, hochtragende stehen zum Verkauf bei [01347 M Wser,Allen ML N^phlÜCCO von3 bis 20v.H. erhalten Sie bei wieder* ludulllduuU holten Veröffentlichungen einer Anzeige! Zu sprechen Samstag, 13. April, 14-18 Uhr / Sonntag, 14. April, 10-12 Uhr u. nachmittags 2-4 Uhr im Hotel Schütz, Giefeen 1841 D Eintagskücken aus anerkannter Leistungszucht von weißen amerikanischen Leg- hornhennen, Stück RM. -.65, hat laufend abzugeben 184gA Gießener Zoo Seltersweg 6, Telephon 3292 Wir suchen für unsere Sommer- üüungszeit einige 1842d Gcheibenanzeiger für Sonntag von 9 bis 12.30 Uhr urtb Montags von 18 Uhr bis zur Dämmerung gegen entsprechende Vergütung. Meldung b.A.Reinig, Seltersweg 30. Schützenverein Gietzen e. B. Montag, den 15. 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Arbeit an dem für die Arbeitsaufnahme nach den Feiertagen festgelegten Zeitpunkt nicht wieder auf- nimmt. 1 Gemüseabfälle gehören nicht in den Mülleimer. Aus -em Gießener Handelsregister. In das Handelsregister beim Amtsgericht Gießen wurden folgende Eintragungen gemacht: Neueingetragen wurde die Firma Gebrüder Pau sch, Gießen, Pflasterer- und Straßenbau- aeschäft. Persönlich haftende Gesellschafter sind Karl Bender, Karl Pausch sen. und Karl Pausch jun., sämtlich in Krofdorf, und Ludwig Wilhelm Pausch in Gießen. — Bei der Firma Wilhelm A ß m a n n, Eießen, ist als jetziger Inhaber der Kaufmann Eugen Meyer eingetragen worden. Seiner Ehefrau Else, geb. Treppinger, wurde Prokura erteilt. — Die Firma Nordweft-Schuhhaus Carl Wald- schmidt ist als offene Handelsgesellschaft eingetragen worden. Der Kaufmann Karl Waldschmidt jun. ist als persönlich haftender Gesellschafter eingetragen. — Dem Kaufmann Herbert Kübel bei der Firma Friedrich T e i p e l in Gießen wurde Prokura erteilt. Die Firma ist mit Wirkung vom 1. Januar 1940 als Kommanditgesellschaft eingetragen worden. — Bei der Firma C. Röhr 6r Co. in Gießen wurde der Ehefrau des Inhabers, Marie, geb. Bornemann, Prokura erteilt. — Die Firma Carl Horn in Gießen und die Firma Bockheim 6r Müller in Gießen sind erloschen. Die Gesellschaft für Steuer- und Wirtschaftsberatung m. b. H. in Gießen ist aufgelöst. ♦ ** Zusammenstoß zwischen Motorradfahrer und Radlerin. Am heutiaen Freitagfrüh gegen 7.30 Uhr ereignete sich auf oer Straßenkreuzung Kaiserallee-Licher Sttaße-Moltke- straße ein Zusammenstoß zwischen einem Motorradfahrer und einer Radfahrerin. Der Motorradler, auf dessen Maschine sich ein Beifahrer befand, kam von der Licher Straße herunter, im gleichen Augenblick kam die Radfahrerin aus der Moltkestraße gefahren. Dabei stießen beide zusammen und stürzten. Während der Motorradfahrer nur leichte Verletzungen davon trug, erlitten sein Beifahrer Kopfverletzungen und bbe Radfahrerin Verletzungen am Kopfe und an den Beinen. Die Radlerin und der Beifahrer wurden von der Bereitschaft Gießen des Deutschen Roten Kreuzes zur Chirurgischen Klinik verbracht,' wo bei der Radfahrerin neben den Beinverletzungen eine leichte Gehirnerschütterung festgestellt wurde. Lolallampf 1900-W./R. Am kommenden Sonntag finden folgende Begegnungen statt: 1900 Gießen — VfB.-R. Gießen. Watzenborn-Steinberg — Sportfreunde Wetzlar. Sportverein 05 Wetzlar — Rodheim. Für den Lokalkampf zwischen 1900 und VfB.-R. Gießen ist nicht viel vorauszusagen. Aus der Niederlage, die die Leute vom Waldsportplatz am vorigen Sonntag in Rodheim einstecken mußten, wird die Vereinsleitung wohl eine Lehre gezogen haben. Beide Vereine wevden bemüht sein, die besten Mannschaften auf den Plan zu bringen. Die Teutonen empfangen die Sportfreunde von Wetzlar. Die Sportfreunde haben bisher noch nicht viel gezeigt. Ein sicherer Sieg ist den Watzenbornern gewiß. Die Rodheimer fahren nach Wetzlar, um sich dem Sportverein zu stellen. Wenn man auch die Rodheimer nicht unterschätzen soll, sie Haden bekanntlich durch Einstellung von guten Spielern an Schlagkraft gewonnen, so dürften die Punkte doch in Wetzlar bleiben. Churchill versteht zwar vom Gemüseputzen nicht so viel wie vom Lügen, aber so viel weiß er doch, bafj es im Kriege auf die Tüchtigkeit der Hausfrauen ankommt, die mit den Lebensrnitteln vernünftig umgehen und vom Gemüse möglichst viel im Kochtopf verwerten. Krautstücke und Kartoffel- schalen lassen sich zwar nicht in ein Hochzeitsessen verwandeln, das kann aber noch kein Grund sein, ne einfach in den Mülleimer zu werfen und verfaulen zu lassen. Sie verdienen das nicht, denn sie sind ja immerhin noch Diehfutter! — Es braucht und darf nichts umkommen. Keine Hecken abbrennen. Oie nützliche Tierwelt muß geschützt werden. Ungeheure Werte deutschen Dolksoermödens gingen schon dadurch verloren, daß in den meisten Fällen als Folge sträflichen Leichtsinns, Unkenntnis oder Nichtbeachtung der gesetzlichen Bestimmungen Waldbrände verursacht oder in Verkennung oder gar Uebermut dürre Hecken und Grasraine abgebrannt wurden. Eine Verordnung des Beauftragten des Dier- jahresplans, Generalfeldmarschall Hermann G ö • ring, bestimmt, daß es verboten ist, in der Zeit oam 1. März bis 31. Oktober ohne schriftliche Erlaubnis des Grundeigentümers ober Nutzungsberechtigten bzw. der Kreispolizeibehörde mit sich zu führen, in Wäldern, auf Moor- und Heideflächen oder in gefährlicher Nähe solcher Flächen offenes Licht oder Feuer mitzunehmen, brennende ober glimmenbe (Begenftänbe fallen zu lassen, fortzuwerfen ober unvorsichtig zu handhaben, ohne Genehmigung eine offene Feuerstelle zu errichten ober Pflanzendecken abzubrennen. Vei der intensiven Ausnutzung der landwirtschaftlichen Flächen sind Hecken meist noch die einzigen Nistgelegenheiten für Nutzvögel und Unterschlupfe für Niederwild. Diese sind wertvolle Bestandteile der deutschen Volkswirtschaft. Der Singvogelbestand ist in den letzten 50 Jahren um mehr als die Hälfte zurückgegangen und nimmt jährlich weiter ab, zum Schaden des Garten- und Obstbaues. Der Nutzen, den die Vogelwelt durch die Schadenverhütung, b. h. durch Schädlings Vertilgung bringt, wird jährlich auf eine halbe Milliarde berechnet. Ebenso hat das Jungwild im Vorfrühling, also in der Zeit, in der die Ackerflächen noch keine Deckung bieten, die Schutzhecken besonders nötig. Das Abbrennen von Hecken muß also ganz besonders streng geahndet werben, unb zwar nicht nur, weil die Gelege von Flugwild und von Sing- und Nutzvögeln in diesen Feuern elend umkommen, sondern weil vielerorts dieses Heckenabbrennen durch Funkenflug die Ursache von Waldbrpnden gewesen ist. Die Oeffentlichkeit wird aufgefordert, dafür besorgt zu bleiben, daß das planlose und unoertretbare Abbrennen von dürren Hecken und Grasrainen unterbleibt.^Alle Personen sind bei derartigen Bränden unaufgefordert zur Hilfeleistung verpflichtet. Es kommt viel auf eine Vergrößerung unb Verbesserung unserer Obsternte an. Der Schutz ber nützlichen Tierwelt, ihre Nistgelegenheiten in ben Hecken, muß unter allen Umständen mehr denn je gewahrt werden; nicht zuletzt sind viele Waldbrände durch das törichte Verhalten Unverantwortlicher entstanden. Die Versorgungslage im Rhein-Main-Sebiet. Bericht des landwirtschastlichen Marktbeobachters. Bei Gemüse nähert sich die Versorgung mit Kohl und Herbstgemüse ihrem Abschluß, aber schon kommen neben Treibhaussorten, vor allem Kopfsalat, deutsche Freilandgemüse an den Markt. So gibt es aus dem Rheinland bereits größere Posten von Spinat und Feldsalat. Recht gut sind zur Zeit die Anlieferungen von italienischem Spinat, wie von Blumenkohl und Endiviensalat. — An O b st kommen Aepfel aus Lagerbeständen der Verteiler vom Odenwald- und Taunusgebiet, aus der Hamburger Gegend gelangt Treibhausrhabarber zum Markt, und auch die Anfuhr italienischer Orangen war verhältnis-mäßig gut. Die Kartoffelversorgung begegnet vadurch Einschränkungen, daß hie dringenden Bestellarbeiten auf dem Lande die Waggonverladungen behindern. Wenn die Gespanne die durch die Wetterlage verzögerten Arbeiten hinter sich haben, wird eine Erleichterung eintteten, bis dahin ist unser Gebiet auf mitteldeutsche Zufuhren angewiesen, die laufend ankommen. Auf den Vieh Märkten sind die Auftriebe sehr stark, besonders drängen die Schweine zum Markt. Schweinefleisch ist daher in dieser Woche im Haushalt zu bevorzugen, zumal seine Qualität, wie die des übrigen Viehs, durchweg Mittel bis gut ist. Die Milch anlieferuna ist weiter im Ansteigen, die Buttererzeugung hat sich sogar um fast 5 v. H. erhöht. Das wirkt sich auch auf die Käseprvduktion aus, so daß der Hartkäse als Vorrat auf Lager genommen werden kann, während der Bedarf mit Weichkäsen voll gedeckt wird. Schmalz, Margarine und Oel wurden im Rahmen der Karten ohne Schwierigkeit ausgegeben. Eier werden in der kommenden Woche voraussichtlich in größerer Zahl nach besonderem Aufruf zugeteilt werden können, wobei es sich vorwiegend um bulgarische Frischware handeln wird. Aus der engeren Heimat. Spar- und Darlehenskasse Großen-Linden. * Großen-Linden, 11. Avril. Die hiesige Sv ar- und Darlehenskasse hielt in der Wirtschaft ,Lum Rebstock" unter Leitung des Auf- sichtsratsvorsitzenden Johannes Leun IX. ihre ordentliche Generalversammlung ab. Der Aufsichtsratsvorfitzende gedachte zunächst der im verflossenen Geschäftsjahr 1939 verstorbenen Mitglieder. Der Rendant erstattete hierauf den Geschäftsbericht und die Bilanz. Aus dem Geschäftsbericht war zu entnehmen, daß der Stand der Kasse als sehr günstig bezeichnet werden kann. Der Jahresumsatz ist im abgelaufenen Geschäftsjahr bedeutend gefttegen, so daß der Umsatz die ansehnliche Summe von ls/< Million erreicht hat. Die Spareinlagen steigerten sich um rund 42 000 RM. Kleinspareinlagen, die Sparkarten und Schulsparkasfe erbrachten den Bettag von annähernd 10 000 RM. Der Reingewinn in Höhe von 2660 RM. wurde auf Vorschlag wie folgt verteilt: 5 v. H. Dividende vom Geschäftsguthaben 670 RM., Reservefonds 1000 RM., Betriebsrücklage 890 RM., Spende für die Volksschule 40 RM., Spende für die Kleinkinderschule 30 RM., Spende für VDA. 30 RM. Nach Verlesen des Geschäftsberichtes wurde dem Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung erteilt. Die satzungsgemäß ausscheidenden Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Nach Erledigung der Tagesordnung schloß der Aufsichtsratsvorsitzende Johannes Leun IX. die Versammlung mit einem Appell an die Mitglieder, auch fernerhin tteu zur Kaste zu stehen und mit dem Sieg- di°|°5 ’? ein $p 7>lion Jkis bie <1 Jjicnbers । ?'"■ M g £™n'lies » 85 Io °"°--n G te 1