Dienstag, 10. Dezember 1040 bc- |n sein den Holls?' Lei Ersaht , , lagen daher auch von vorneherein die Voraussetzungen für eine künftige politische gen mit hoher Stichflamme in die Cuff, Erdöllager gerieten unter starken Raucherfcheinnngen in Brand. Einzelne britische Flugzeuge warfen in der Rächt in Westdeutschland wieder an mehreren Stellen Bomben. 3n Düsseldorf, München-Gladbach und einigen anderen Orten wurden Wohn- viertel getroffen, einige Häuser in Brand gefetzt und dabei neun Zivilpersonen getötet, 17 schwer und 24 leicht verletzt. Sämtliche getöteten oder verletzten Personen befanden sich außerhalb der Luftschutzräume. Militärischer oder wehrwirtschaftlicher Schaden ist an keiner Stelle entstanden. Zwei englische Flugzeuge wurden durch Flakartillerie abgeschossen. Ein eigenes Flugzeug wird vermitzt. Der ehemalige japanische Außenminister im fta- fhett Abe, Admiral Nomura, hat dem Drängen nere Kratt des Volkstums, seine Erneue- rungssähigkeit, seine unerschütterliche Bodenständig- ernivreckanicklnb £251 fr-id enb Dertaat rabtnnfctmft^huemer- Rrflhr~ . foititberfUßM^ranff. M WUeiterltäMrxdfrdH l?öen dürfen. 3ie amerikanischen Rüstungen tm Mfif gehen jedenfalls ohne Unterbrechung weiter. Z kürzlich ist wieder der amerikanische Flotten- KriegM'.' 0 ’ßunltentf ; ■ ; n brüten Vis fünften *| Das Ritterkreuz für tapfere Truppenoffiziere. Auch Leutnant Becker vom Infanterie-Regiment 116 wegen ungewöhnlicher Tapferkeit in den Kämpfen bei Amiens mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. seinem Zug als erster die feindliche Artillerie-Schutz- stellung und brang in die Artilleriestellung selbst ein. Durch Ausnutzung seines Erfolges gelang es ennnbmr von flmduni für die DlittnnOnumincr btüM'/Jlbr flturmfn«laen II« ttot 6. • tonnt! ck ößrben. die lntags Haitz jefttjaffen, Ir Mittels 6«e 8ui|S V Bert üb it mW tttckeim täflhd), aufcei eonntaa» und Zetertna6 feilaaen: Die Illustrierte tiiefoenentamihenblntter ^»nnat imBlld DieScboÜe ffjo«atei-ive,ug»vreis: hüt 4 Beilagen RM 1.95 Ldne Illustrierte . 1.80 iuitellgebübr. » .25 ick bei Ricktersweinen on einzelnen Nummern riolgr böberer Gewalt stützpunkt auf den Philippinen, also mitten im» japanischen Jnteressenraum, erheblich verstärkt worden, und Unterkunftsgelebenheiten für amerikanische Luftgeschwader wurden in großer hast nicht weit von Manila gebaut. Man gibt sich in Tokio keinen Illusionen darüber hin, daß die Dinge einer Krise zutreiben, die, soll sie sich nicht in eine Katastrophe verwandeln, fe’;r viel guten Willens bedarf, um eine befriedigende Losung zu finden. Die japanische Oefsentlichkeit widmet deshalb den Be- Verbindung der Panzerdivision mit der von Osten herankommenden Rheinarmee her. Oberleutnant Philipp ermöglichte durch sein persönliches Eingreifen den Semois-Uebergang. Nach dem Durchbruch durch die Maasbefestigungen ver- suchten mehrere französische Divisionen Den Vorstoß einer Panzerdivision aufzuhalten. Als von unseren Panzern der Kanalübergana bei Malmy genommen und auf Vendresse dorgefloßen wurde, nahm Oberleutnant Philipp mit seiner Kompanie die höhe nördlich Vendresse und hielt sie gegen feindliche Panzerangriffe. Auch die Brücke von Le Pont saus Pareil gelang es Oberleutnant Philipp un^erstört 3U nehmen und zwei mit englischen und französischen Truppen beladene Transportzüge zusammenzuschießen. Insgesamt hat er mit seiner Kompanie im Westen 21 feindliche Panzer vernichtet. Leutnant Becker schlug mit feiner auf reichlich zwei Kilometer Breite eingesetzten Kompanie einen schweren, durch Artillerie, Flieger und Kampfwagen unterstützten feindlichen Angriff auf Amiens ab. Bel den erbitterten Kämpfen um den Ort Dur!) drang er, unter rücksichtslosem Borwärts- stürmen in den westtcil des stark befestigten Ortes ein. hierdurch kam der Angriff der ganzen Kampfgruppe wieder ln Fluß, und Dury, einer der Haupt- pfeller der feindlichen Stellung, konnte genommen werden. Auch beim Aebergang über die La L r e n s e zeichnete er sich durch ungewöhnliche Tapferkeit aus. Leutnant Hans Becker wurde am 30. Mal 1914 als Sohn eines Gastwirtes in Golpwarden, Kreis Wefermarfch, geboren. Er trat 1935 als Schütze In# Inf.-Rgt. 15 ein, wurde 1936 zum Gefreiten und 1937 zum Antcroffizierim 3 n f.- Rgt. 116 befördert. Rach seiner 1938 erfolgten Beförderung zum Leutnant machte er den gegenwärtigen Feldzug Am gleichen Regiment mit. ßeutnant Mosandl tat sich als Oberfeldwebel bei den Kämpfen an ber Aisne besonders hervor. Er nahm trotz schwersten feindlichen Artillerie- und MG.-Feuers Nest auf Nest ber feinblichen Verteidigungsstellung und überwältigte im Nahkampf die sich verbissen wehrende Besatzung des Stützpunktes von St. Amand-'Ferme. Er burchbrach mit tyi’ßeftinimen hoben zur Rede des Premierministers hrvor, baß es zwischen Japan und Norbamerika Jin einziges Gebiet gäbe, auf bem nicht ganz plötz- ’ lic ein akuter Konflikt ausbrechen könne. In Norb- arerifa streue man Kriegssaat aus unb kümmere !; sie nicht um die Verletzung japanischer Gefühle unb Aeressen. Auf keinen Fall könne Japan eine hege- Mmie ber Vereinigten Staaten von Nordamerika Stockholm, 9. Dezember. (Europapreß^) Die englische hauptstabt sowie weite Gebiete -Sübost- unb Sübenglanbs würben in ber Nacht zum Montag äußerst heftigen beutschen Luftangriffen unter, warfen, nachbecki Englanb in ben letzten zwei Tagen sowie in ber Nacht zum Sonntag verhältnismäßige Ruhe vergönnt war. Der bei ben Angriffen angerichtete Schaben wirb sogar von amtlichen englischen Stellen als beträchtlich bezeichnet, eine große Anzahl von Gebäuben soll zerstört worben sein. Weiter wirb mitgeteitt, bas zahlreiche Brände in den verschiedensten Teilen der Haupt- stadt ausgebrochen seien, die bisher noch nickt hätten gelöscht werben können. Es heißt auch, baß bas Bombarbement eine größere Anzahl von Toten unb Verletzten forberte. Schon in den frühen Abendstunden des Sonn- rügen, kM egsmarint fr uurben efW marine EVi Bobenlml 64.25 * e 63,30 W bie Außenbezirke der hauptstadi unb bic umlit- genben Grafschaften mürben schwer bombarbiert. Die Feuerwehr, bie von Militär unb Freiwilligen unterstützt wird, ist dauernb bemüht, ber Flammen Herr zu werden. Der Luftangriif scheint in Lon- bon roieber neue Verkehrsstörungen hervorgerufen zu haben. Der britische Nachrlchtenbienst meint beschwichtigenb, es hanbele sich um geringere Verkehrsstörungen unb kündigt einen geregelten Verkehr nach Beendigung ber Aufräurnungsarbei- len an. „Jlta Sanornat" läßt sich aus Conbon berichten, daß ber Angriff mit dem Abivurf zabllvser jZall« fchirm-Leuchtbomben burchgeführt worben fei. Ec habe bis Mitternacht tzebauert unb sei ber stärkste aewesen, ben London in ben letzten Wochen erlebt habe. Daß baneben auch bie übrigen Telle Englands Immer wieder die scharfen Schläge ber deutschen Luftwaffe zu spüren bekommen, geyt aus einem Eigenbericht von „Göteborgs Posten" hervor, ber anschaulich schildert, wie andauernd Flugzeuge über Der englischen Kanalküste brummten. Man frage sich Immer nur, „sind es nun Engländer ober Deutsche Dort oben am Himmel, wenn man im Zuge an Der englischen Südküste sitze unb durch bas Abteilfenster schaue. Die Frage würde immer dadurch beantwortet, ob der Zug (eine Geschwindigkeit verlangsame ober nicht. In Portsmouth stelle man biese Frage aber nicht mehr. Schießen bie Flakbatterien, so seien es Deutsche, sonst nicht. Im Hotel in Portsmouth habe beim Mittagessen bas ganze Hotel bewackelt.bie Teller seien beim Aufschlag der Fliegerbomben unb beim Abschuß In ber Nähe stehender Flakbatterien auf ben Tischen herumgehüpit. „Svenska Dagbladet" teilt mit, baß viele Tausende von Brandbomben auf ben wichtigen englischen Marine- Hafen abgeworfen wurden unb gewaltige Feuersbrünste in verfchiebenen Stadtteilen ausbrachen. tags fetzten die deutschen ßujtanariffe auf London ein, nach Mitteilung des vritischen Nachlichtendienstes wurden weit auselnanderlie- gende Gebiete betroffen und heftig bombardiert, wobei ein Reaen von Leucht- und Brandbomben niederging, der von Sprengbomben aller Kaliber gefolf war. Auch wurden viele Teile Südostenglands In der Nacht angegriffen. Allerdings werden über die in diesen Gebieten sowie in Südengland auserwählten Ziele der deutschen Luftwaffe keine näheren Mitteilungen gernacyt. Es heißt lediglich, baß bie zahlreichen eutschen Maschinen In Gruppen au viert ober ein» zeln zu Angriffen ausholten, bie f a ft bie ganze Nacht über anbauerten. In Conbon w7>r das hauntgewicht ber Angriffe auf die Anlagen z u beiden Seiten der Themse gerichtet. Auch M. Jahrgang Nr. 2S2 Jggy H -g Dkns GletzemrAnzeiger Weftinark des Aeildes. Westmark, — der Name war Kampfruf und Co- fung, wir glaubten an seine Erfüllung, aber wir wussten nicht, baß mir sie miterleben, mitgestalten bürsten. Aus Name unb Begriff ist nun machtvolle aeschickstliche Wirklichkeit gemorben. Im Gehalt des Stories «füllt sich Schicksal unb Vendimg be# Gaues. Durch lange, Jahrhunderte hindurch, seitdem dieser Raum an's bem Mittelalter unb bamit aus bem Reich heraus Gestalt zu gewinnen begann, war seine Geschichte im eigentlichen Sinne Reichs- g e s ch i ch t e. Wir denken babei nicht an Einzelheiten, wie etwa an bie Herkunft der Landschafts« bezeichnung Pfalz ober an ben bcfimberen Rang, ben bas Reichsamt bes Pfalzgrafen seinem Träger unb bamit auch bem Gebiet verlieh, fonbern mir meinen die politische Funktion be# ganzen Raumes, hier schlug in ber hohen Zeit des sali'chen unb staufischen Mittelalters bas .Herz bes Reickes. hier um ben Trifels, bie Stätte ber Reichsinsignien, um den Kaiserborn in ©ßcijer, um Limburg unb Mainz war bie Mnxima vis imperii, bie „höchste Macht bes Reiches", gelagert, — solange nach ber Rhein als ber unbestritten beutscheste der Strome Im sicheren Schutze weiter Vorlaube lag. Von Anfang an Ist bk [er Zusammenhang zwischen ben westlichen lothringischen Vor landen und bem eigentlichen Rh ein gebiet vorhanben, obgleich er erst spater, in ben Zelten des Verfalls in feinem ganzen Umfang deutlich unb sichtbar wirb. In bem Matze, in welchem, etwa nach dem Interregnum, Frankreich nach Osten vorbringt, zelcknet sich bie Abhängigkeit ber politischen Stellung ber saarpfäl- zischen Laube von ber Stärke ober Schwäche Lothringen# immer klarer ab. Ader gleichzeitig geht es bei ber wachsenben Bebrohung bes Oberrheins gar nicht allein um das saarpfälzische Gebiet; immer wenn es um Saar unb Pfalz, meint e's um ben pfälzischen Teil bes Oberrheines geht, geht es jerneils auch um Volk unb Reich überhaupt, besteht höchste Gefahr für ben Bestaub bes Neichsgesüges! Dieser Raum brängte aus seiner ganzen schicksalhaften Lage heraus gerabezu nach einer polt- tischen Zusammenfassung — aber allerbing# diese Zusammenfassung konnte nicht aus territorial- lanbesfürstlichem Denken, sondern nur ü u m Reichsgebanken, als von ber tragenben völkisch-geschichtlichen Substanz bieses Raumes durchgeführt werden. Solange bas Reich schwach war, solange bie partikularen Kräfte sich auf Kosten des Reiches unb gegen bas Reick verselbstänbigten, Weg, ben Weg einer verhängnisvollen Zersplitterung unb Aufspaltung gehen; mußte in des Folge mußte die (Enfroirflunq genau ben entgegengesetzten davon ber Raum Schritt für Schritt eine leichte und sichere Beute bes Westens werben. Diese. Entwicklung hat unserem Gau unheilvolle ®unben geschlagen, brel Jahrhunderte lang mar er Kampfplatz und Schlachtfeld! In unvorstellbarem Maße wurde diese einst reichste deutsche Kulturlandschaft im kurzen Wect)sel der Generationen immer wieder verbrannt, geplündert, zerstampft und geschändet. Aber mochten die Verluste an Gut unb Blut auch unermeßlich erscheinen, mochten alle Reichtümer, Schätze unb Kulturgüter zerschlagen ober entführt, mochten hunberttausenbe bester deutscher Menschen von Haus und Hof vertrieben unb überallhin in bie Welt verstreut werden — die i n • General-Anzeiger für Gberhessen 7-, er AaM, jMifeungen im Pazifik zu klären, unb über bie u?itl i r unft der Philippinen zu entscheiben. Es jM. nach Ansicht dieses führenden japanischen Staats- j Jdilers, nicht notwendig, eine Lösung aller dieser In bleme durch die Waffen zu erzwingen, obwohl «|an keinen Krieg im Pazifik zu fürchten brauche, <; gehöre vielmehr guter Wille unb Einfühlungs- prnögen in frembe Notwenbigkeiten bazu, um zu '' r allseitigen Verstänbigung zu gelangen. Die I «ifion bes Abmirals Nomura in Washington |t?ibe ben Beweis erbringen, ob eine friebliche lefüükn h Sonntag Ir gsmarlne i» twciffe Ptoe 13,85 Puck 318,85 W W Pazifik bulben. der tairaj !!j Die internationale Ordnung im Pazififraum grün- adel.vttKlM sich noch immer auf dem Papier, nämlich den am unb Vv Sidjlüffen Der Washingtoner Konferenz vom Jahre * ikgW^s i'tel/22. Dieses „Wasyington-System" war durch hn Vertrag zur Begrenzung der Seerüstungen zwi- Mn den fünf führenden Seemächten gekennzeichnet, frier durch den Neun-Mächtevertrag über China | durch den Vier-Mächtevertrag zwischen USA., 5c"mn, England unb Frankreich, Die sich ihren Be- : fif fanb im Stillen Ozean garantierten. In bie rftufeln ber Verträge hat aber inzwischen bie Mngsläufige Entwicklung mannigfache Breschen oc hingen. Japan hat in ben letzten Jahren roieber- i)ch erklärt, daß es diese Verträge nicht mehr als li'öenb anerkennt. Der Flottenvertrag ist abgelau- sk unb nicht erneuert roorben, der Neunmächte- Mi ist ein geschichtliches Dokument geworden, und v,. m noch ber Viermächtevertrag über bie Inseln im Wstfik kann ber Form nach noch als stehenb be- i'Lie:rad>tet werden, wenn auch sein Inhalt in der ^ifis längst überholt ist. Japan betrachtet jeden- j fi's die bisherige Ordnung im Pazisik als zusam- Mngebrochen! — | Der bekannte Staatsrechtler und Professor uchr Wi Universität in Tokio hikomatsu ftam£fa e, in , il(o on.^: I enügen*L mmen g .wir Die -mdeA !'nung irffen 6trn5 J" mutz, :ges hatten eine Krise heraufbeschworen, die in Jen offenen Konflikt auszuarten drohte. Die kürz- L> in Washington erlassenen Ausfuhrverbote für «visse Waren nach Japan haben bann bie Bezie- |ngcn noch mehr getrübt. Die Entsendung Des tmirals Nomura nach Washington wird in Tokio 6t)er als eine 21 r t Versuch gewertet, eine Arstänbigung herbeizuführen. Die japanische Presse uiterftreid)t, baß diese Verständigung nur unter die Bedingung der Anerkennung t) e s groß- jcpanischen ßeben^raumes in Asien ii' b Im Pazifik Zustandekommen könne. Der Premierminister und Leiter ber japanischen P litik, Fürst K o n o y e, hat an bie" Nation eine K tschast gerichtet, in ber er sagt, baß auf den H)ultern eines jeden Japaners die große Aufgabe «he, bic Völker Ostasiens von ben Ket- i n z u befreien, die ihnen bas Schicksal auf- «i?gte, bevor Japan feine Führeritellung in diesem Ti le ber Welt angetreten habe. 2lus ben rauchen- bri Schlachtfeldern Chinas seien neue Jbeale empor- gitiegen, unb aus dem Kanonenbonner erwache ber n ie Pulsschlag, ber auf bie Wiedergeburt Ostasiens ly/bränge. Bezugnehmend auf bas Verhältnis zu bn USA. wies Fürst Konoye auf bic Möglichkeit erter unb schwerer Zeiten hin. Die japanischen Ertgung im Bereich ber Möglichkeit liege. Mn Tokio hat jeboch bic amtliche Nachricht aus hington neue arge Verstimmung hervoraerufen, vß der Bankenausschuß bes amerikanischen Senates bis brei Milliarben Dollar zur Stützung ber J&rjrung ber Tschungking-Regierung zu 'Ijroenben beschlossen habe. Ein Mitglieb bes Ban- I W »I I^usschusses hat bazu noch offen erklärt, die Re- f»«"« von Tschungking sei wegen ber Stützung lSif b* .!®rir Währung vorstellig geworben, weil anbern- |Ile Marschall Tschiaugkaischeck bie gegenwärtige ■l*’re5ftärFe seiner Armeen im Kampf gegen Japan aufrecht erhalten könne. (!) Diese Erklärung d Ith Qllerbings banach aus, als ob Washington jeber n toll ^"tänblgung mit Tokio ausweichen will, und deshalb auch auf die Mission bes Abmirals •eit F»onura keine übermäßigen Hoffnungen gesetzt ; brE tinen. orte, Oer neue italienische Generalstabschek MW Quellen ans in einen einzigen, hemmungslos wütenden Vulkan verwandelt, aus dem immer neue Deutsche Vergeltung. Don unterer berliner Schristlettung. Neuyork meldet: Das bisher schwerste Bombardement aus London tungsmäßiges Eigentum des Volkes s Daß der Westmarkgedanke aber auch über das Seelische hinaus äußere raumpolitische Wirklichkeit, daß die Meststellung des Reiches auch geographisch so begründet und befestigt werden würde, daß sie auch in ferne Zeiten hinaus unantastbar erscheint, das wagten damals wohl die wenigsten zu glauben. Und doch hat sich dieses Wunder aus der Kraft und Fülle des Reichsgedankens, aus der Charakter- und Willensstärke seiner, berufenen Träger Durch ein königliches Dekret wurde — wie schom gemeldet — Marschall B a d o g l i o von seinem Amlt als Generalstabschef der Wehrmacht entbunden und der Armeegeneral Ugo C a v a l l e r o ernannt. Ca- vallero war im letzten Weltkriegsjahr unter Diag Chef des Operationsbüros im Generalstab, späte» mehrere Jahre Unterstaatssekretär im Kriegsministerium und übernahm Ende 1928 den Oberbefehl der italienischen Truppen in Ostafrika. (Scherl-Bilderdienft-M.) Italienischer Wehrmachlberichl. R o m. S. Dez. (DKB.) Der italienische wehr- machtberichl vom Montag hat folgenden Wortlaut: An der griechischen Front wurden Im Abschnitt der 9. Armee wiederholte feindliche Angriff» von unseren Truppen zurückgewleseu, die ihrerseits zahlreiche und siegreiche Gegenangriffe unternahmen. Die 11. Armee hat ohne Verluste au Meo- schen und Material die auf eine Linie nördlich von Argirocastro und anderen Nachbarorten an - geordnete Zurücknahme ihrer Stellungen abgeschlos- fen. Unsere Luftwaffe belegte trotz ungünstiger wit- lerungsverhältnifse die militärischen Ziele von Santa Maura und den Arta-Golf mH Bomben. Die Ueberreske der feindlichen Flugzeuge, die im gestrigen Wehrmachtbericht als schwel getroffen erwähnt worden waren, sind auf unsere« Gebiet gefunden worden. Lin englischer Fllegeroffl- zier, der mit dem Fallschirm abgespruugen war, wurde schwer verwundet aufgefunden. 3n Nordafrika wurde eine Kolonne feind« itAer mechanisierter Truppen von unserem Mtflb Die letzte Etappe in dieser Entwicklung war der Kriegsausbruch am 3. September 1939. Er war, ■■ ~ SLS ääsäs".ARAia.» I LÄ7.SM Saar, Pfälzerwald und Rhein im Brennpunkt des hallen und Geschäftshäuser, e l " militärisch-strategischen Interesses stand, erwies sich ??U Ü in der beispielhaften Haltung des Volkes die ganze wütend um Üveisendes U«»°" """ d-s Unwandelbar war die Treue der Bevölkerung zu beladene Heinkelmaschine, weichen wir der immer noch mit wahrer Verzweiflung schießenden englischen Flak aus und steuern über die Themse hin- w u ß t s e i n sich bildete! s Dafür aber, daß diese Einheit und Sammlung I keine vorübergehende, aus nur augenblicklichen po-1 litischen Impulsen geborene Erscheinung war, bürgte ihr geistiges Prinzip, das neuerwachte sozialiftlsch- volksgenossenschaftliche Gerechti^keitsbewußtsein, das immer in diesem Raum lebendig war und das nun durch den Beauftragten des Führers, Gauleiter Bürckel, zur Richtschnur und zum Grundgesetz aller zu treffenden Entscheidungen und aller Auf- baumaßnahmen gemacht wurde. Daß die P f a l z gerade in den entscheidenden Jahren des nationalsozialistischen Durchbruchs in der politischen Durch- oringung der Bevölkerung mit den neuen Gedanken an der Spitze aller deutschen Gaue marschierte, ver- dankte sie dieser beispielhaften Verwirklichung so- zialer Gerechtigkeit. Hierdurch wurde die Mitbeteiligung der breitesten Schichten der Bevölkerung an; dem politischen Schicksal der Nation ermöglicht und gleichzeitig eine tdeenmäßige einheitliche Abwehr- front gegen den gerade in unserem Gau besonders fühlbaren außenpolitischen Druck aufgebaut. Die erste große Probe auf die Echtheit des Wandels und zugleich der erste Zusammenprall des Neuen völkisch-sozialen Geistes mit den alten libe- ralistischen Methoden und Ueberlieferungen des Westens ist de r S a a r k a m p f. Im Verlauf und Er- gebnis dieser Auseinandersetzung erwies sich zum ersten Male die elementare Wucht und Durchschlagskraft der neuen Ideen. In diesem Kampf ging es um mehr als um das kleine sogenannte Saargeoiet: die gesamte deutsche Weststellung auf der einen und die jahrhundertealte französische Rheinlandpolitik auf der anderen Seite stand in Frage. An der Saar erst wurde Richelieu endgültig geschlagen. Unabsehbar waren die Folgen des denk-1 würdigen 13. Januar 1935. Ueberall an den blutenden Grenzen Deutschlands wurden die Menschen mitgerissen von dem Beispiel der Westmark, wurden I sie mit neuem Glauben und unerschütterlicher Sie-1 geszuversicht erfüllt. Vom äußersten Westen ging eine gewaltige Stärkung des gesamten deutschen Grenzmarkbewußtfeins aus Sie wirkte um so nach- halttger, als durch den Saarsieg die geniale Staatskunst Adolf Hitlers zugleich auch die notwendige außenpolitische Handlungsfreiheit gewann. An dem Wunder des großdeutfchen Aufbaues, der sich nun Zug um Zug aus dem meisterhaften Zusammenspiel der geballten völkischen Kraft und der entschlossenen Zielsicherhett der Führung vollzog, hatte die Westmark ihren vollen Anteil. Diese innere Verkettung zwischen West und Ost, zwischen Teil und Ganzem, dieser wahrhafte Reichsauftrag des saarpfälzischen Raumes wurde auch im wetteren Verlaus des Geschehens wiederholt sichtbar, etwa bei der Wiederbesetzung der Rheinlande oder beim Bau deS Westwalls. Beide Maßnahmen verdeutlichten sowohl den aktiven Kampfcharakter als auch die wesenhafte Bindung der Westmark an das Reichsganze und waren zugleich von überragender Wichtigkeit für das Gelingen der säkülären Planung der deutschen Ostpolitik. Führer und Reich, unerschütterlich der Glaube an den Sieg der.deutschen Sache. Aus solcher Gesinnung heraus waren diese Menschen fähig und bereit, alles zu tragen und auf sich zu nehmen, was das Schicksal von ihnen verlangte. Wortlos und ohne Klagen verließen Hunderttausende Haus und Hof, alles, was ihnen lieb und teuer war, was sie- ererbt i 0 - , /fFlirnnnM,l>6 \ mnm, oder sich selbst erarbeitet hatten-, um der größeren, k' 9 Dez. (Eur^prch.) DaL B der Volksheimat, um des Reiches willen ließen sie bardement Londons '"der NachzumMontag wird die persönlichen Bezirke, die vertraute Heimatenge, JJ011 der Reuyorker Morgenpresse d a s b i s hinter sich zurück. Aber auch die andern, die vielfach her s ch w e r st e bezeichnet d a sde eng l sch e Ü P- in Reichweite der feindlichen Geschütze zurückblieben tabt über sich ergehen lassen muhte^ Die Rachnch und in der Ungewißheit des Kommenden einzig ihrer en hierüber werden inArtungen m s ! Pflicht, ihrer täglichen Aufgabe nachgingen, waren iwnellen U^ersch^ von demselben Geist der Reichstreue und Schicksals- United Preß me det die britische Houptstadtse,mtt gläubigkeit erfüllt. Hier war aus nationalsozialisti- A , Ja’m schem Erleben und jahrhundertealtem Grenzland- de"- durch die sch wer e De us u g ß schicksal der Westmarkgedanke Wirklichkeit geworden I r ra l sch ade n entstanden seien Der An - '-"W- Mr«, ckl.it, underl.-rbares «cftm-hal-1 sei d e r gesamte Horizont in Glut g e - taucht gepresen. Verschiedene Flugzeuge hätten im Gleitflug angegriffen, andere seien ganz niedrig über die Straßen geflogen. Luftschutz, Feuerwehr und Polizei hätten, von der Zioilbe- bevölkeruna unterstützt, die gewaltigen Brände zu löschen versucht Auch Militär und Mannschaften der Ballonsperren seien zur Feuerbekämpfung eingesetzt worden. Zehn Häuser seien von einer einzigen Bombe dem Erdboden gleichae- macht worden Zahlreiche andere seien beschädigt worden Wegen der besonderen Schwere des Angriffs träfen die Berichte über Opfer und Schäden Lavamasien herausgeschleudert zu werden schei Nach der Landung erinnern wir uns der Wi die der Gruppenkommandeur, Hauptmann W. bet der Besprechung sagte: ,^>eute Nacht müssen wir alle Maschinen an den Himmel bringen. London muß ewig an diesen 9. Dezember 1940 denken!" Fliegende, von unerhörtem Kampfgeist erfüllte A r • meen griffen diese Nacht London an. Doch sie waren nur ein Teil der deutschen Luftwaffe! vorn in der. Kanzel. Ich stehe und sehe von dem Glasbalkon hinunter in diese, noch nie in dieser Größe gesehenen Brandherde. Das Ziel ist in der taghellen, schaurigen Beleuchtung erkannt. Dor uns liegt die Oxford-Street und rechts mehrere hundert Meter daneben die Piccadilly- Street. Die Bombenfchächte haben sich aeöffnet. Die schweren Brocken haben sich losgehakt. „ Gespannt sehen wir ihnen nach. Es ist unmöglich, ihren Einschlag festzustellen. In diesen Sekunden müssen über, unter und neben uns noch viele andere Maschinen geworfen haben, denn unaufhörlich blitzt es unten auf. Gasbehälter fliegen in die Luft, Erdöllager explodieren und immer riesenhafter werden die Feuerbrände. Ganze Stadtteile Londons haben sich von diesen gesamten Gebietes. -! Erstes OriginallaflMIb von der Zerstörung VirminghaM Hierzu bedurfte es vor allem einer neuen auf-1 ---------------——— rüttelnden Idee und eines neuen Sendungs- und Sinnbewußtseins, das sich der Menschen bemächtigte und sie zu sich selbst zurückführte. Diese Ideenyrundlage, dieses Sendungsbewußtsein wurde Wirklichkeit im Nationalsozialismus, der in diesem Raum vor allem als Mission einer neuen Reichsgründung bereiteste Aufnahme und mächtigsten Widerhall fand. Wenn in diesem, jahrhunderte- lang durch volksfremde Einflüsse territorial, konfessionell, Parteien- und klassenmäßig zerklüfteten Raum etwas aus der Tiefe völkischer Sehnsucht und geschichtlicher Erinnerung kam, so war es der R u s nach Einheit, Sammlung und Gemeinschaft, aus dem das neue völkische Reichsbe - In der Nacht zum Montag ist der bisher ch w e r st e Bombenangriff über London, dem Herzen des englijchen Empire, niedergegangen. Die deutschen Stahlgewitter haben alle durch die englischen Agitattonslügner mühsam emporgezogenen Hofsnungskeimchen vernichtet, sie haben u. a. a u ch das Regierungsviertel heimgesucht, also d^n Sitz der Verschwörung gegen die friedliche Arbeit anderer Nationen, die Brutstätte des Hasses, der ganze Nationen erst aushungern und dann vertilgen wollte. Zu Boden geschlayen ist der falsche Optimismus der bestallten britischen Stimmungsmacher, die krampfig versuchten, den Engländern und der Welt weiszumachen, es sei alles gar nicht o schlimm. Jetzt mutz selbst das Lustfahrtministe- rium zugeben, daß beträchtlicher Schaden angerlchtet wurde. Die Zerstörung der Gasometer, die Nieder- legung der einst so wohlgefüllten Vorratshäuser, die Vernichtung der unter den größten Schwierigkeiten arbeitenden Rüstungsbetriebe — das ist d i e d e u t- ch e Vergeltung, die erst mit der Vernichtung )es letzten britischen Widerstandsnestes ihr Ende inden wird. Die Engländer haben diese Vergeltung herausgefordert, sie haben mit den An- Sriffen auf nationale Monumente, Wohn- und Krankenhäuser in Deutschland im Mai begonnen. Sie sind monatelang gewarnt worden, um jetzt tausendfache Dergeltungsschläge zu erhalten, unter denen §ich die britische Insel in Schmerzen windet! Wird jetzt noch ein Rundfunksprecher dem briti- scheu Volke erzählen, was er noch am 7. Dezember von sich gab: in London sehe es jetzt viel fröhlicher, jawohl fröhlicher! — aus. Die Verwüstungen hätten nur erreicht, daß „London einen viel geräumigeren und müßigeren Eindruck" mache. Die farbigen Busse „erheiterten" ebenso das Bild wie die verschiedenen Uniformen. Ebenso fingerfertig wußte Reuter zu berichten, die nachlassende deutsche Lufttättgkeit sei eine Wirkung der englischen Nachtangriffe auf Deutschland und auf die ehemals verbündeten Länder. Die Widerstandskraft der Deut- scheu sei infolge schlechten Wetters geschwächt, die englischen Bomber hätten die Flugplätze an der französischen Küste zerstört, die vom Englandflug zurückkehrenden deutschen Bomber versänken in den Bombenkratem, die bösen Deutschen müßten ihr« Flugzeuge an anderen Stellen des riesigen Kriegsschauplatzes eiufetzeu, da die tapferen Briten in der Luft dort Meister wären, und könnten also Englands Hauptstadt einfach nicht mehr bedrohen. Wohlgemerkt, mit solchem irrsinnigen Geschwätz versuchte Reuter die Londoner zu trösten und aus der Tatsache, daß die Themsestadt ein paar Halbwegs ruhige Nächte hatte, einen gewaltigen Luftsieg der RAF. zu machen. Wie bodenlos dumm und kurz- . sichttg diese englische Agitation ist! Aus den angeblich zerstörten deutschen Flieger^ horsten längs der Kanalküste sind am Sonntag wieder die Lldler Hermann Görings aufgestiegen und gesetzt, der sich über die ganze Nacht erstreckte und alle in der letzten Zeit unternommenen Angriffe auf die englische Hauptstadt in den Schatten stellte. Leuchtkugeln wurden in großem Umfange über London abgeworfen; schwere Luftabwehr- tanonen waren in reger Tätigkeit. Die Boden- a b w e h r war die heftigste, die London seit längerer Zeit gehört hat. Während einer langen Zeit konnte man lautes Motorengeheul über London vernehmen, da die feindlichen Bombenflugzeuge Welle auf Welle über London erschienen. Bombenexplosionen waren auch von den Außenbezirken Loudons vernehmbar, der Himmel über ganz London war von großen Feuersbrünsten rot gefärbt, was die Hilfsmannschafteu zu intensivster Arbeit veranlaßte. Erlogene Abschußziffern der RAF. Berlin, 10. Dezember. (DNB.-Funkspruch.) In einer Reuter-Meldung wird behauptet, in der Woche vom 1. bis 7 Dezember seien 26 deutsche Maschinen abgeschossen worden gegenüber nur acht britischen. Den durch diese Lüyenziffer für England geschaffenen günstigen Etnbruck sucht man bann noch dadurch weiter zu verbessern, daß man ebenso tret erfundene Ziffern über den Verlust an Flugzeugführern in die Welt setzt. Die zu diesem Zweck konstruierte Verhältniszahl von 65:1 verlorenen Piloten, nämlich 65 Deutschen und 1 Engländer, ist allerdings derart plump, daß sie das Brandmal der Lüge offen an der Stirn trägt. Die nüchternen und in der ganzen Welt als peinlich genau anerkannten Ziffern des Berichts des Oberkommandos der Wehrmacht sehen allerdings etwas anders aus Danach sind in der fraglichen Woche 28 Engländer abgeschossen worden, also 2 0 mehr, als der Reuterbericht zugibt. An deutschen Flugzeugen werden dagegen nur 13 Vermißte gemeldet, also gerade di e Hälfte der Reuterzayl. In einem stimmt aber der englische Bericht mit dem deutschen überein, daß nämlich am 1. und 5. Dezember die höch sten Abschutzziffern dieser' Woche liegen. (PK.) . . . ., 9. Dez. (DNB.) Kombination und Schwimmweste habe ich noch an. Dor mir steht die Schreibmaschine. Während draußen im Erwachen des neuen Tages die letzte Kampfmaschine zur Landung ansetzt, ringe ich hier in dem kleinen Gefechtsstand der Staffel um die Worte, die der Heimat die Wirkung des wohl bisher größten Luft- bombarbements der Weltgeschichte am eindringlichsten veranschaulichen. Trotz Vereisung, Elmsfeuer und starkem Nebel erreichten wir nach genau berechnetem Kurs unser Ziel. Hell lodernde Brände sind diesmal noch nicht von weitem auszumachen, nur die blutig gefärbte Wolkendecke. Mehrere Kilometer vor dem u-förmi- gen Themseboyen stoßen wir durch die schmutzig- weißen Wattebäusche. Geschickt dirigiert Oberleutnant S. die bis an die Grenze ihrer Tragfähigkeit haben diese Lügenbolde geschüttelt, daß ihnen Hören und Sehen vergeht. ,^ch habe", schrieb vor dieser neuesten und bislang schwersten Züchtigung Londons der dort sitzende Berichterstatter eines Madrider Blattes, „viel gesehen und wenig erzählt". Weil die britische Zensur der Wahrheit natürlich Maulkörbe umhängt. ,^ch muß noch sehr viel sehen und viel verschweigen", setzte dieser Korrespondent hinzu, „aber ich sehe, daß das Volk langsam seine Ruhe und seine Geduld verliert und voller Haß und Groll ist." Wir wissen, daß es Rache schreit, daß es sich an Massenangriffssn der englischen Luftflotte gegen deutsche Städte berauscht, die irgendwann einsetzen würden, irgendwann, wenn England die Ueber- legenheit in der Lust endlich haben werde, 1942 oder 1943, wie die Regierungsstellen fabeln. Bis dahin aber geht täglich und stündlich die eiserne Walzeder Vergeltung über England und zermalmt alles^ was einst Englands Stolz bedeutete, feine Industrie, feine Hafen, feine Vorratskammern, feine Flugzeuge' und seine Schiffe. E. S. heraus erfüllt: Lothringen ist als Folge der unerhörten Siege der deutschen Wasten ins Reich zurückgekehrt — nicht das Lothringen eines falsch ___________ ... . z . . verstandenen, verhängnisvollen Zwischenstaatsgedan-1 nur langsam ein Dies deute auf starke Beschädi-- kens, nicht als „Brücke" zwischen Deutschland und gungen inz Fernsprechwesen hin. Bomben seien auch dem Westen — aber auch nicht als Glacis und bloh auf viele Bezirke zwischen London und der Süd- milttärisches Vorfeld, sondern Lothringen, ba$ unfc Östküste geworfen worden Ein Bewohner eines stammverwandte,fränkisch-westdeutsche Bru- angegriffenen Londoner Bezirks meinte, es habe berlanb, das durch Jahrhunderte hindurch, wenn geschienen, als regnete es Brandbomben zu auch meist in der Form fremder Staatlichkeit, das- Hunderten. Ein anderer Bewohner schildert die selbe Schicksal und dieselbe Rot erdulden mustte wie „nicht endenwollenden Wellen der Angreifer" In die Saarpfälzer Lande. einem Londoner Bezirk seien zwei große La- W-stmark des Reiches - au« Sehnsucht und 8°rh ä u ! - r o 6 (l i g aus je b ta NN« Zeit- ^nrKprinin mnrh gRirfliAfeit! Und doch bleibt die weise seien so viele Flugzeuge über der Stadt ge- «„SS buX daß das Gedröhne der Motoren das unau>. ääSSSmÄE kä ä'ä e-Ä« TS"». SÄÄSkw -i-... «w... Eewfung "trer?zu^b!eiben un^Ä?^bSt’^emige Dem „Nya Dagligt Allehanda" berichtet der Lon- politische Gesetz eines Raumes, die Stcherung des boner Korrespondent: „Nach 44ftünbigerjpaufe roar Reiches nach Westen für alle Zeiten zu vollziehen! London am Sonntag schon vor Einbruch der Dun- Dr. H. Emrich. i kelheit einem träftigen deutschen Luftangriff aus- Ein einzigartiges Bilddokument, das bei dem deutschen Dergeltungsangriff auf das britische Industrie. »ä ÄS » K7S-S Trotz Vereisung, Clmsseuer und starkem Nebel. Von Kriegsberichter ßrtoin Kirchhoff. w re WL W . ■■ - ' eeischen Gewässern erzielten anderweitigen Erfolge sind ebenfalls diesem Hilfskreuzer zuzuschreiben, ren durchgefuhrt würden. -» iC TOaa/ki iinh (»Ino tilrfifine • ————— Kapitän z. S. Rogge und seine tüchtige Besatzung Oe Gaulle als Erpresser IflaMtl W und auf Tleuyork. 10. Dez. (DNV. Funkspruch) Der kanadische Zerstörer „Saguenay" ist durch ein Torpedo im östlichen Atlantik beschädigt wor- den. 21 Matrosen würden vermitzt, und 18 Verwundete befänden sich im Hospital. Der Zerstörer habe den Hafen erreicht, wo die nötigen Reparatu- Berlin, 9. Dezember. (DNB.) Der Führer Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Kapitän zur See Rogge, Kommandant eines Hilfskreuzers. Kapitän z. S. Rogge hat während einer nur wenige Monate dauernden hilfstreuzerunterneh- mung 94 OOO BRT. feindlichen und dem Feinde nutzbaren Handelsschiffsraum versenkt. Aus die- em Erfolg konnten mehrere Prisen elnge- rracht werden. Eine große Anzahl der in über» hr unter >6, jen 06* iftafriti Das Seegefecht im Güdatlantik ^Carnarvon Eastle^ schwer mitgenommen. S f5j: SA äsy xs- "g. ’’ tto, S "9< 9at. «ty öaupudmftieüer Dr. Stteond) WUdelm Lauge Stellvertreter oh Haupt>chrittteilers- Trust Blumschein. «eraniroortH» rflt Pollti. und Bilder- Dr. Fr. W. Lange: für bai Feutlletou: Dr. Han« Dhhriot; für Stabt Gießen, Proviw, Wttticha,i u. Sport: Srull Biumiche n. Druck unv Verlag BrühUche Uniberitäieoni(feiet R. Lauge R. S. Beiioaeiettet: Dr.-3ng. (itid) Hamann Bnieiflenieitet Haue Beck. LaavmviM M bra&i fri ttwteni; tttrtK Mm WJteJ. leXr. - !Qukbi{ m ■ leoem, ' '«% > 6* S’jeeltn, «> «i| öe9°nnen. U>N jttz ten> unter ;n ttinbet!. °em •Wmbtt v'el hoi. n viel«, W & hen eMr «ft der Macht, an Wandslu lken in btg lösten ihii' fiten In 1 also (Eng.' ohen.W chwätz «[, mb aus dik' r halbllm Luftsikg bs : i unb hity I *n Mep ' onntag w ' zitieren M ihnen hör» d oor hielt! tlgung Swines »■ irlich Hanl- - ei sehen uni lonbeiti hi«- n seine 9lube ß Md Elli daß es M tflottt W inn einiejt’i die W )e, 1942 ck Bis bai'n iserne As! Malmt cks, Ine Jndustrii, ne MM Berlin, 9. Dezember. (DRB.) Am 7.Dezem- ber starb in Berlin-Lichterfelde im 72. Lebensjahr der langjährige Vorstand des Marine-Archivs, Vizeadmiral a. D. Dr. h. c. Eberhard von Man- t e y. Er war ein Sohn des späteren Generals der Infanterie Mantey. Er wandte sich frühzeitig den Seekriegswissenschaften zu und erwarb sich schon vor dem Weltkriege als Lehrer an der Marine- Akademie große Verdienste um die kriegswissen- schaftliche Ausbildung des Seeoffizierskorps. Während des Weltkrieges war er Kommandant des Linienschiffes „Wittelsbach" und dann Abteilungschef im Admiralstab der Marine. Rach dem Kriege übernahm er die Leitung des von ihm aufgebauten Marine-Archivs, dem die Bearbeitung des amtlichen Seekriegswerkes über den Weltkrieg zufiel. Darüber hinaus erwarb er sich hohes Ansehen als Verfasser zahlreicher Schriften über See» kriegswesen. In Anerkennung seiner Leistungen -tößen kommen". hinsichtlich der japanisch- russischen Bezwhun- «n stellte Matsuoka fest, daß Verhandlungen im Sange seien, doch Einzelheiten nicht angegeben «erden könnten. Riederländisch-Indien ze-genüber verfolge Japan nur wirtschaftliche Losichten. Im Zusammenhang mit der Frage des Status quo im Fernen Osten meinte Matsuoka, daß Ach in der Welt polittsche Konstellationen im Laufe ber Zeit veränderten. Japan habe keine territorialen Ambitionen gegenüber andere« Ländern des Fernen Asiens. Englands Tonnagebedarf. Die USA-Werften für die eigene Flotte stark beansprucht. Berlin, 9. Dez. (DNB.) Di- Schwäche Groß- Britanniens zur See, das bereits etwa 600 lieber- leeföiffe britischer Flagg- verloren hat, geht aus einer neuen Propagandaaktton des englischen Jlad)3 richtenbüros hervor. Reuter meldet jetzt aus Wa- Ihington, daß in Amerika ein großes Schiffsbau- Programm für England sofort in Angriff genommen werden soll. „A ll e 12 Ta a e w ir d ein 6ch'sf oom Stapel laufen. Es werden Maßnahmen getroffen werden, um die britischen Bestellungen schneller als bis jetzt zu liefern." In amerikanischen Fachkreisen verweist man dar- auf, daß aus den amerikanischen Werften m den ersten zehn Monaten des Jahres ^40 nur 39 Handelsschiffe mit zusammen 338 000 BRT. ttrtiggestellt werden könnten. Außerdem sei im Zu- ^mmenhana mit der Verstärkung und Erneuerung ber amerikanischen Handelsflotte, die für den Ernstfall einen Tonnagebedarf an h i l s s 1 ch N - fen für die Kriegsmarine von 6 Millionen BRT. habe, der Auftragseingang auf den dortigen Werften feit Kriegsausbruch stark angefchw o l • l e n. Bereits jetzt liegen dort Bestellungen auf 302 Schiffe mit insgesamt 1,527 Mll. BRT. vor Es ist klar, daß die amerikanischen Interessen den ^britischen vorgehen. Außerdem besteht die technische Unmöglichkeit, bereits besetzte Helttnge für den Dau anderer Schiffe sofort frei zu machen. Ein neuer Oberst House? Dort soll Rovsevett Unterredungen mit den nord- amerikanischen Beobachtern des Kriegs- und Ma- rineminrsteriums auf Martinique gehabt haben. Am vorhergehenden Tage hatte Roosevelt die bri- ttsche Insel Santa Lucia besucht, wo die Vereinigten Staaten einen Flotten st utzpunkt errichteten. In Begleitung des englischen Gouverneurs besichtigte der Präsident den Hafen. Für hervorragende Leistungen im Kreuzerkriea. Ein Hilfskreuzer-Kommandant mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Meine politische Nachrichten. Zum neuen Präsidenten der italienischen Waffensti11standskommission für Frankreich wurde der Kommandierende General Cam'llo Groß ernannt an Stelle des bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommenen General Pinter. Der Duce hat durch Dekret dem im Luftkampf über Tobruk am 28. Juni 1940 gefallenen Luftmarschall Italo BalbodieGoldeneTapfer- fe itsmedaille verliehen. In dem Dekret werden seine Treue vor der Machtübernahme, während des Kampfes und Sieges, feine unübertrefflichen Leistungen als Flieger über Kontinente und Ozeane, als Kolonisator und Administrator imperialer Gebiete sowie sein letzter und höchster heroischer Einsatz in diesem Kriege hervorgehoben. berankommen und muhte nach Erhalt der schweren Beschädigungen vorzeittg das Gefecht abbrechen. Die englische Regierung ist osfensichllich in einer überaus peinlichen Verlegenheit. Deutsche lieber- ee-Streitkräfte sind schon vor längerer Zeit in den Gewässern von Südafrika und Australien bis nach Neuseeland, in letzter Zeit im Südatlantik, im In- bischen Ozean und an der Westküste Kanadas höchst unliebsam ausgefallen. Zu ihrer Bekämpfuna sind eweils mehrere Kreuzer mit Torpedoboot-Zerstö- rem als Begleitschiffen notwendig. Daran hapert es aber schon in den heimischen Gewässern und beim Schutz der Geleitzüge. Darum werden die großen Fahrgastdampfer, von denen jeder ein gewalttges Vermögen darftellt, als Hilfskreuzer ausgerüstet. Wie groß der Mangel an solchen Schiffen ist, geht schlagend daraus hervor, daß auch die „Carnarvon Castle" in einen Hilfskreuzer verwandelt wurde, obwohl sie über die so wichtigen und jetzt besonders kostbaren Anlagen für Kühlräume zum Transport von wärmeemvfindlichen Lebensmitteln verfügt. In Hongkong ist einer der wenigen für den Ostasienverkehr noch verfügbaren englischen Großdampfer, die „Empreß o[ Russia" zur Jagd auf deutsche Handelsstörer in Den weiten Räumen des Stillen Ozeans ausgerüstet worden, der beste Beweis, wie unangenehm den Briten der schneidige deutsche Kreuzerkrieg auf den Weltmeeren ist. Frei erfunden! Berlin, 9. Dez. (DNB.) Nach einer von Neu- york verbreiteten Nachricht soll der deutsche Hilfs- kreuzer, der am 5. 12. den britischen Hilfskreuzer „Carnarvon Castle" im Gefecht schwer be- chädigt hat, von einem englischen Kreuzer 9 e ft e I Li sein und sich mit ihm im Kampf befinden, hierzu wird amtlich mitgeteilt, daß irgendwelche Meldungen über ein derartiges Gefecht nicht vorliegen, die aus Neunork verbreitete Nachricht vielmehr als frei erfunden betrachtet wird. haben mit diesen hervorragenden Taten ber Ge- schichte des Kreuzerkrieges ein weiteres Ruhmesblatt beigefügt. * Kapitän z. S. Rogge wurde 1899 zu Schleswig geboren und trat 1915 als Kriegsfreiwilliger m die Kriegsmarine ein. Die letzten Jahre des Weltkrieges machte er an Bord verschiedener kleiner Kreuzer mit. Nach dem.Weltkrieg wurde er Wach- offizier auf einem Torpedoboot. 1930/31 nahm Roqge als Ausbildungsoffizier auf dem Kreuzer „Emden" und 1936 als Erster Offizier auf dem Kreuzer .Karlsruhe" an Auslandsausbildungsreisen teil. Kurz darauf wurde er Kommandant des Seaelschulschiffes „Gorch Fock" und anschließend Kommandant des Segelschulschiffes „Albert Leo Schlageter". Kanadischer Zerstörer im östlichen Atlantik torpediert. Oer ungarische Ministerbesuch in Belgrad. 18 ei grab, 9. Dez. (Europapreß.) Die Belgraber Presse unterstreicht den guten Widerhall, den Die Nachrichten vom Besuch des ungarischen Außenministers Graf C s a k y in Belgrad in der Presse der Achsenmächte gefunden habe. Insbesondere wird daraus verwiesen, daß in der deutschen und Hohe« nischen Presse die letzte Rede des jugoslawlschen Ministerpräsidenten Z w e t k o w i t s ch richtig auf- gefaßt wurde, in der unterstrichen worden war, daß Jugoslawien bereit fei, am Ausbau ber neuen Ordnung in Europa mit jun» ir fen. Aus allen diesen Tatsachen zieht die jugoslawische Oes- fentlichkeit den Schluß, daß die Lage m Sudost- europa sich jetzt derart gestalte, daß man bereits von einer friedlichen Konsolidierung dieses Gebietes sprechen könne. Der bulgarische Historiker Genoff schreibt im „Utto", daß eine Annäherung zwischen Budapest und Belgrad gleichzeitig eine Annäherung zwischen Jugoslawien und den Achsenmächten bedeuten würde. Es bestünden keinerlei besondere Hindernisse für eine solche Annäherung. In Jugoslawien lebten zwar 400 000 bis 500 000 Ungarn, doch habe Ungarn niemals diese Frage In einem kategorischen Ton aufgeworfen und seine Revisionsansprüche auf d i e Tschecho-Slowakei und Rumänien beschränkt. Das nationale Problem bilde daher weder für Jugoslawien noch für Ungarn ein unüberbrückbares Hindernis. Jugoslawien habe auch keine englische Garantie angenommen wie Griechenland und das frühere Rumänien, deshalb könne von irgendwelchen Bündnisverpflichtungen Jugoslawiens gegenüber England feine Rede sein. In der Vergangenheit habe Jugoslawien eher engere Beziehungen zu Frankreich als zu England gehabt. Da Frankreich keine politische Rolle mehr spiele, zwinge die geopolitische Lage Jugoslawien zu einem engen Zusammenarbeiten mit Mitteleuropa und den Achsenmächten. Eine Annäherung zwischen Jugoslawien und Ungarn wäre von größter Bedeutung für den Frieden im Südosten. Berlin, 10. Dez. (Eigenbericht.) Der crmerika- . ni-che Oberst William I. D o n o v a n ist nach : Lissabon abgeflogen und soll, wie eine Freunde ■ vermuten lassen, Spanien Afrika und Griechenland besuchen Um diesen Oberst Donovan, der im Zivilberuf Rechtsanwalt ist- webt Vie amerikanische Sensationspresse ein Legendeng fpinft unb dichtet ihm eine ähnliche Roll- an rote Ke Qb-rst Jjoufe, ber Vertraute bcs uniehflen Präsidenten Wilson, gespielt hat. Richtig scheint zu sein, daß Dononan gel-g-ntl,che R°gl-rung-^f- kä-e ourführt, von benen offiziell „niemanb। nidjtä weiß- So bat er 1935 über bte Lage in Abessinien unb vor etwa einem halben Jahr über ftanistraft Englands an feine Regierung benotet Die englischen Anleihewünsche in USA. R - u y o r t, 9. D-z. sEuropapr-ß.) D-r Washingtoner Korrespondent ber "New tzork T.me- schre bt zu den Unterredungen des britischen Unterstaats läretärs Philipps mit den Lettern der nord- mnerikanischen Banken, diese drehten ftch haup ' sachlich um den Versuch Englands eme nordameri Ionische Anleihe zu erhalten. England benottgeJur idie Fortführung des Krieges 2% Milliarden Dollsr. Präsident I^oos^velt in den karibischen Gewässern. R - u y o r k, 9. D-z. Huropapr-ß.) Praslb-nt Roosevelt ist in den Gewässern von Part°r"O «inaetroffen, xöo er L a n d u n gs m a n o v er n d-iwohnte. Der Schwere Kreuzer „Tuscaloosa , auf Dem Roosevelt seine BesMgung-reise unt-rnnnmt hat auch im Hasen von tz ° r td - Fra e -i btt französischen Insel Tiarttmqut angdegt. südwestlich von Alow Rabia in die Iluchi -schlagen. AeindNche Verbände griffen den Flug- « lafen von Tripolis und die Orte Gargarefc- ( Manjur und Tarhuna an, wobei es einen loten, ■ [inf Verwundete und einigen Sachschaden gab. An- 1 jete feindliche Flugzeuge griffen den Flughafen von ‘ Lengas» an, wobei ein Flugzeug und ein Flug- srugfchuppen beschädigt wurden, sowie erfolglos Ain Kazala. Drei feindliche Flugzeuge wurden von unfern Jägern abgeschossen, ein viertes von der Ma- ftaeftaf. InOstafrika gab es feindliche Luftangriffe auf lab ad und Gheritle (Somali-Land), die gliche Tote und einige Verwundete zur Folge hal- tn. Andere Angriffe auf INojale und IHega laben weder Opfer noch Schaden verursacht. Fertigstellung der Verbindungsstraße mit Sidi el Barani. Mailand, 9. Dezember. (Europapreß.) Die rertigfteöung der asphaltierten Straße, die die Der- jnbung der libyschen Kü st en st raße mit den September von den italienischen Truppen er- betten Stellungen von Sidi el Barani her- eltt, meldet „Gazetta del Popvlo". Diese neue Straße durch die Wüste werde, so schreibt das Blatt, ^en umfassenden Nachschub für die große l Dann tonn er 'm $>rudflero?tbe »einen Weg machen Dteies nt-rename «Sewerve stell, hohe Amorvemngen. jibt oai ür aber me, anreaenoe.abwechilunosretche Arbeit Zum 1. April 1941 wird ein Druckerlehrling eingestellt! Erprobte. lUchttge Mttarveuet eigen iüi ou tiuebtlbung oe< iungen öpruitonroactete, w vah (iletoäbt gegeben ifi lür die Erlangung vanoweckllcher .Wbigte irn unt> beruf- Idjen iBmene. L>ie (hroke unierer Drucke re uno vte Güte drei Arbeiten gewabrleisten »ine v-eUeu ge fluebllbung. Wei Druaei werben öth, muß geichtilt unb otgiälttg ein D'e Lebrun bauen a 3abte itäbige unb tüchtige Mitarbeiter haben gute flueiid), oortoättsmlommen. 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Oie Schere. „Ein Mann, der recht 311 wirken denkt, muß aus das beste Werkzeug halten!" heißt es in Goethes .Faust". Eine tüchtige Hausfrau weiß aus eigener Erfahrung, wie wahr dieses Wort ist. Die ganze Wirtschaft läuft nochmal so gut am Schnürchen wenn alle die vielen Geräte, die zu werktäglicher Handreichung benötigt werden, in gutem Zustande - und überhaupt — vorhanden find. Denken wir einmal an die Schere! Bevor dieses vielseitig verwendbare Gerät, das ein rechter Kulturschaffer geworden ist, erfunden wurde, haben sich unsere Altvorderen sehr viel umständlicher behelfen müssen. Nämlich mit dem einfachen Messer! Die Schere ist aber ein gegenein- ander wirkendes Doppelmesser; und was diese Erfindung wert ist, weiß jeder Handwerker und jede Hausfrau. Die früheren Menschengeschlechter stutz, ten sich die Haare mit dem Messer, wobei zu bemerken bleibt, daß es ein Steinmesser war, ehe <8 Bronzemesser und später Eisenmesser gab. Die lehr schönen Gewandungen unserer ältesten Bor- fahren wurden mit Messern zugeschnitten, was hohe Kunst, Achtsamkeit, Geduld und Zeit erforderte. Die ältere germanische Schere ist eine Bügel- fchere. An einem federnden Bügel sitzen zwei messerartige Klingen, die man mit den Schneiden an- einander vorbeidrückt, so daß sie den Gegenstand Lbknappen, scheren. Die Schafschere und die Gras- fchere sind heute noch zumeist Bügelscheren; wer sie nicht kennt, kann sie bei jedem Bauern und Gärtner finden. Sie hielt sich auch für andere Der- mertungszwecke im deutschen Mittelalter bis ins 15. Jahrhundert und darüber hinaus. Wer Meister Jost Ammans „Ständebuch" aufmerksam betrachtet, findet die federnde Bügelschere in den Darstellungen der Werkstätten des Kürschners, Bürstenbinders und Tuchscherers abgebildet. Die älteste solche Schere entstammt dem frühen Eisenzeitalter, annähernd um's Jahr 300 v. u. ZrchNg. Eine römische Erfindung — nachweisbar erst für die Römische Kaiserzeit ums Jahr 100 — sind Scharnierscheren, Gelenkscheren. Fingerösen waren wohl meist daran; manche haben auch nur einfache Haltstiele wie eine Zange. Eine solche fand sich in der Saalburg; sie wird als Nagelschere gedeutet. Dort fand man aber auch eine Bügelschere, so daß sich — ganz zwanglos verständlich — ergibt, daß im römischen Besatzungsgebiet Geräte germanischer und romanischer Kultur aufeinander trafen. Immerhin herrschte die germanische Bügel- fchere bis ins späte Mittelalter vor, nur allmählich Wich sie der Gelenkschere, die heute noch dominiert. Heute wissen wir, was früher oft nicht erkannt war oder nicht beachtet wurde, daß die germanische Haar- uni) Barttracht durchaus gepflegt war, ja daß die Bärte je nach den Zeiten, aber auch nach den einzelnen Volksstämmen verschieden gestutzt waren. Vor der Erfindung der Schere mußte man ßch mit Messern und sehr künstlichen Haarzangen! behelfen; wir finden solche als Grabbeigaben häu- fig genug; später war die Schere Grabgabe für den Reiseweg ins Jenseits, und zwar findet sie sich nicht nur in Männergräbern, woraus zu schließen ist, daß im Altertum Deutschlands — da es damals Laum gewerbliche Bartsckerer gegeben hat — sich die Männer die Bärte selbst beschnitten. Da aber die Frau — Mutter oder Gattin — den Haar» schnitt (allerdings nicht Kurzschnitt, der Knechts- Zeichen war!) besorgte, erklärt sich auch der Scherenfund im Frauengrabe schon aus dieser hausfraulichen Tätigkeit. Und als Spinnerin, Weberin, Kleiderschneiderin hatte die Frau ebenfalls außer- ordentlich vielseitige Verwendung für dieses Arbeitsgerät, so daß die Mitgabe ins jenseitige Leben häufig erfolgte. Zumal die Merowingerzeit bewahrte Scheren als ständig wiederkehrende Grabbeigabe auf. Ein scherenartiges Doppelmesser für zweifellos medizinisch-chirurgische Zwecke konnte in der frühen Eisenzeit festgestellt'werden; in der römischen Antike ist dieses, vermutlich durch die Berührung mit den Germanen vermittelte Instrument in Italien bodenständig geworden. Scheren für ärztliche, kosmetische Zwecke, Taschenscheren für vielfache Verwendung, Lampenscheren, Papierscheren, Gartenscheren, Blech- und Drahtscheren — sie alle sind Helfer in der menschlichen Wirtschaftskultur, sowohl für den gewerblichen Fachmann als auch für die vielseitige Hausfrau, sie sind zugleich Zeugnisse eines jahrtau- isendalten, voranstrebenden Kulturwillens unseres Germanentums. W. L. Zwei Tage herrscht Kasperl. Millionen Kaiperlefiguren für die kommende Reichsstraßensammlung. Reizvolle Figuren mit beweglichen Gliedern. Manche Volksgenossen haben sich die Mühe' gemacht, alle Abzeichen zu den Straßensammlungen der Winterhilfswerke zu sammeln. Wenn man eine solche Sammlung anschaut, ist man überrascht, welche Vielfalt an sinnvollen und schönen Abzeichen in dielen Jahren ausgedacht und mit viel Liebe und Kunstfertigkeit hergestellt worden ist. Es ist zu einer schönen Sitte geworden, für die Abzeichen zur Reichsstraßensammlung des Weihnachtsmonats besonders reizende Motive zu wählen, die irgendwie der Gefühls- und Stimmungswelt dieser Zeit angepaßt sind. In diesem Monat wird kein Geringerer als Kasperl, die bekannte und beliebteste Figur des deutschen Volks- Humors, millionenfach aufmarschieren und von der HI. am 14. und 15. Dezember ins Treffen geführt. Wie in den Vorjahren, werden auch diesmal die Holzabzeichen in denjenigen Landschaften angefertigt, die als Werstätte des Weihnachtsmannes von jeher bekannt sind: im Böhmerwald und im Erzgebirge haben Tausende fleißige Hände die Kasperlfamilie aus dem Holz der tiefen Wälder ae- zaubert. Schon in den Sommermonaten hat dieser Arbeitseinsatz begonnen und vielen Volksgenossen Arbeit und Brot gebracht. Um Kasperl, den Anführer und Beherrscher, gruppieren sich in bunter Folge König, Schutzmann, Koch, Mohr, Page, Räuber, Ritter, Waldschratt, Prinzessin, Buschliesel, Hausfrau, Zofe, Hexe, Krokodil — ja, liebe Leser, nun bleibt es ganz eurer Phantasie überlassen, diese Figuren zu „mischen", gegeneinander auszuspielen und in einer „Handlung" auftreten zu lassen. Aber diesmal — bei der Reichsstraßensammlung — ist jedenfalls das „Spiel" klar: sie alle werden unter Kasperls Kommando einen Sfurm auf unsere Herzen unternehmen. Wie sind diese 15 Holzabzeichen entstanden? Da standen vor Wochen noch draußen in den Wäldern bie Buchen, Ahorn- und Fichtenstämme, und jetzt sind daraus viele Millionen kleiner bunter Figuren geworden, farbenfroh bemalt, zum ersten Male m i t beweglichen Gliedern ausgestattet. Mit bunten Schnürchen versehen, stehen sie in Reih und und Glied bereit, ihren Marsch für das Kriegs- WHW. anzutreten. Viele Arbellsgänge aber liegen dazwischen: da mußten erst aus den Stämmen Bretter, Leisten und dann keine Holzklötzchen geschnitten werden. Dann setzte die Klein- und Fein- arbeit ein. An der Drehbank arbeiteten flinke Hände die einzelnen Figuren heraus, da wurden Arme gestanzt, es wurde gelocht und geleimt; das alles will gelernt sein. Man sah es den Herstellern an, daß sie mit Lust und Liebe bei der Sache waren. Eine Arbeitsgruppe einer Holzschnitzerei in Wallern stellte allein eine Million Abzeichen her. Ausschließlich Handarbeit ist dann die Bemalung, die von Frauen und Kindern vorgenommen wurde. Es war ein entzückendes Bild, diese Heimarbeitsgruppen in den anheimelnden Waldlerhäusern zuzusehen. Den Kindern machte es besonderen Spaß, den vertrauten Gestalten des Kasperltheaters durch die Farbe Seele und Leben einzuhauchen. In wenigen Tagen wird sich das Heer der Kas- perlfiguren in alle Straßen und Gassen in Stadt und Land ergießen. AVer seine WHW.-Abzeichen- Sammlung weiter bereichern will, tut gut daran, sich bald die ganze Serie zu kapern, denn HI., BDM. und Jungvolk fanden in jedem Jahr reißenden Absatz. „Hamsterer" finden hier ausnahmsweise Gehör. Wenn Kasperl den Vorhang aufzieht, wollen wir nicht vergessen, daß auch hier der Gebefreudigkeit keine Schranken gesetzt sind; so wird es auch niemand schwerfallen, diese hübschen Abzeichen richtig au bewerten: auch sie sind wieder Symbole unserer Opfergemeinschaft, die sich in den Kriegsmonaten immer mehr gesteigert hat. Wir schicken sie alle, den frohgemuten Kasperl, den furchtlosen Ritter, die Hexe und den Räuber ins Gefecht: sie werden W. C. etwas vorspielen, was ihm gar nicht in sein dunkles, falsches Spiel paßt.. Und wer nicht so viele Abzeichen am Rock oder Mantel baumeln lassen will, der sei daran erinnert, daß auch den W e i h n a ch t s b a u m die bunten Holzfiguren beleben — und auch in jedem F e ld- po st Päckchen große Freude auslösen. A. Sch. lenderjahres 1939 ober früher ergeben haben. Ein am 2. Januar 1939 erfolgter Grundstücksverkauf hat also die Fortschreibung des Einheitswertes auf den 1 Januar 1940 ebenso zur Folge, wie ein Gebäudeabbrand am 30. Dezember 1939. Der Fortschreibungsbescheid erfolgt auf Antrag, erforderlichenfalls auch von Amts wegen. Der Antrag kann nur bis zum Ablauf des Kalenderjahres gestellt werden, auf dessen Beginn die Fortschrei- bung begehrt wird. Anträge auf Fortschreibung des Einheitswertes auf den 1. Januar 1940 müssen also bis spätestens 31. Dezember 1940 dem zuständigen Finanzamt vorliegen. Die Fortschreibung des Einheitswertes wegen Wertminderung auf Den 1. Januar 1940 hat zur Folge, daß sich ab 1. April 1941 bk Grundsteuer und der Reichsnährstands-Beitrag entsprechend ermäßigen. Bornoftien. Tageskalender für Dienstag. Stadttheater: 19 bis 21.45 Uhr „Der Tanz ins Glück". — Volkstümlicher Vortrag der Universität: 20.30 Uhr im Kunstwissenschaftlichen Institut Vortrag Professor Dr. Vollrath über „Houston Stewart Chamberlain als Künder deutschen Wesens". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Friedrich Schiller". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Herz modern möbliert". — Oberhessischer Kunstverein: 17.30 bis 18.30 Uhr Weihnachtsausstellung im Foyer des Stadttheaters. Sladlthealer Gießen. Am heutigen Dienstag wird die erfolgreiche Wiener Operette „Der Tanz ins Glück" von Robert Stolz wiederholt. Musikalische Leitung: Arthur Apelt. Spielleitung: Harry Grüneke. Tanzleitung. Irmgard Trömel. Bühnenbild: Karl Löffler. 13. Dienstag-Miete. Einmaliges Berliner Ensemble-Gastspiel Im Sladllhealer. Der Intendanz des Gießener Stadttheaters ist es gelungen, bie Berliner Bühnen- und Filmschauspielerin Geraldine Katt, die aus vielen Filmen als Darstellerin ernst-drolliger Jungmädchenrollen bekannt ist, für ein einmaliges Gastspiel am Donnerstag, 12. Dezember, zu gewinnen. Sie spielt mit einem Ensemble namhafter Berliner Künstler bie dreiaktige italienische Komödie „Scampolo" von Dario Niccodemi, die zum unvergänglichen Repertoire des heiteren Welttheaters gehört. Reufeststellung de Wichtiger Termin für di Am 31. Dezember 1940 läuft eine wichtige Frist für die Land- und Forstwirte ab, die wegen Wertminderung ihren Einheitswert auf den 1. Januar 1940 neu festgestellt ober fvrtge schrieb en haben möchten. Der Antrag auf Wertfortschreibung am 1. Januar 1940 muß nämlich bis spätestens zum 31. Dezember 1940 beim zuständigen Finanzamt gestellt fein. Erfolgt bie Antragstellung später, so kann erst auf ben 1. Januar 1941 fortgeschrieben werden. Die verspätete Antragstellung hat zur Folge, daß höhere Stenern und Abgaben solcher Art noch ein weiteres Jahr gezahlt werden müs- sen, bie auf der Grundlage bes Einheitswerts erhoben werden. In erster Linie sind dies die Grundsteuer und der Reichsnährstands-Beitrag. Wann kann fortgeschrieben werden? Die allgemeine Feststellung der Einheitswerte erfolgt-in sechsjährigen ober noch längeren Zeiträumen. Obwohl die letzte Einheitswertfeststellung auf den 1. Januar 1935 stattgefunden hat, steht der Termin für die nächste allgemeine Feststellung zur Zeit noch nicht fest. Innerhalb des sechsjährigen oder längeren Hauptfeststellungszeittaumes kann jedoch der Cin- heitswert neu festgestellt oder fortgeschrieben werden, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Eine Neufeststellung ober Wertfortschreibung findet statt, wenn Aenderungen im Wert, in der Art ober in ber Zurechnung des Vermögens eingetreten finb. Bei Wertänberungen erfolgt die Wertfort- schreibung nur, wenn der Einheitswert des land- unb forstwirtschaftlchen Betriebs sich entweder um mehr als ein Zwanzigstel, mindestens aber um 100 RM., oder um mehr als 100 000 RM. geändert hat. Wertminderungen können u. a. eintreten durch G r u nd stü cksverkäufe, durch Berluft von Gebäuden infolge Brandschadens, durch Insekten-, Brand-, Schneebruch- ober Frostschäden in Wald- und Obst- ; Einheitswertes. e Land- und Forstwirte. baumbeständen. Aenderungen in ber Art bes Vermögens liegen z. B. vor, wenn das Wohnhaus eines Landwirtes Zwecken der Vermietung zugeführt wird ober landwirtschaftlich ober forstwirtschaftlich genutztes Land bebaut werden soll, ober umgekehrt Bauland dauernd der land- ober forstwirtschaftlichen Nutzung zu geführt wird. Auch aus solchen Gründen falsch festgestellte Einheitswerte können im Fortschreibungswege berichtigt werden. Unrichtige Einheitswertfeststellungen sind 1935 besonders dadurch erfolgt, daß zu einem landwirtschaftlichen Betrieb gehörige land- ober forstwirtschaftlich genutzte Grundstücks fläch en nicht als Er- tragsland, sondern als Bauland mit einem oft sehr hohen Einheitswerte bewertet worden finb. Nachdem inzwischen in einem Urteil des Reichsfinanzhofes festgestellt worden ist, daß nur solche landwirtschaftlich genutzten Grundstücksflächen mit dem Baulandwert bewertet werden dürfen, von denen mit Wahrscheinlichkeit angenommen werden kann, daß sie in spätestens sechs Jahren der Bebauung zugeführt werden, wird sich in ben meisten ber Fälle, in denen 1935 mit bem Baulandwert bewertetes Land heute noch landwirtschaftlich genutzt wird, die Notwendigkeit der Wertberechtigung ergeben. In solchen Fällen hätte nämlich ber Bau- fanbroert nur noch Berechtigung, wenn bestimmte Anhaltspunkte dafür vorliegen, daß das Grundstück in Kürze wirklich Baulandzwecken dienen wird. Aenderungen in der Zurechnung des Vermögens liegen vor, wenn ein Betrieb oder Teilgrundstücke den Besitzer gewechselt haben, ober wenn ein bestimmtes Grundstück im Einheitswertbescheid einem Landwirt zugerechnet worden ist, dem es gar nicht gehört. Fortschreibungszeitpunkt ist stets der 1. Januar. Auf ben 1. Januar 1940 fortgeschrieben werden können alle Aenderungen, bie sich im Lause des Ka- Ortszeit für ben 11. Dezember. Sonnenaufgang 9.27 Uhr, Sonnenuntergang 17.10 Uhr. — Monduntergang 5.21 Uhr, Mondaufgang 15.43 Uhr. Ein froher UnterhaltungSabend durch KdF. Der große Saal des Gloria-Palastes war am gestrigen Montagabend wieder einmal bis zum letzten Platze ausverkauft. Der Magnet, ber so viele Menschen erwartungsfroh angezogen hatte, mar Will Glatze mit seinem Orchester, bie von der NS.-Gemeinschaft ,Kraft durch Freude" zu einem Meister-Abend froher Unterhaltung gewonnen waren. Dazu kam noch Erwin B 0 o tz vom Kabarett ber Komiker in Berlin. Der Abend stand unter dem Motto „In Musik gesetzte stohe Laune". Für die vollkommene Verwirklichung dieser Zusage sorgten Will Glatze und seine Künstler in vorttestlicher Weise. Es war eint Freude, diesem wunderbaren Klangkörper von ausgesprochen eigener Prägung zuhören zu können. Glatze selbst, ein Akkordeonspieler von großem Format, erwies sich als ein Musiker, der bem Orchester ben Stempel seiner reifen Kunst aufdrückte. Ihm würdig zur Seite standen seine Kameraden, die als Orchester mit Horst Getzrz (1. Violine), Felix Heller (2. Violine), Eduard Lorkowsky (Tenor- Saxophon und Vivlin-Cello), Walter Thiedke (Trompete und Violine), Walter Wilke (Klavier), Arthur K r üg e r (Gitarre), Josef Wick (Schlagzeug) und Josef D o l e s ch a l (Baß) eine ausgezeichnete musikalische Gemeinschaft bilden. Die Künstler brachten ein außerordentlich abwechslungsreiches ..auch ihm hilft Nivea die Häuf wirksam zu schütten. Mit Z Nivea gepflegte [i Haut bleibt glatt M und geschmeidig. ' Winckelmannsfeier des Archäologischen Instituts. Die Direktion bes Archäologischen Institutes ber Ludpügs-Universität hatte zur W i n ck e l rn a n n s - r e i e r im Kunstwissenschaftlichen Hörsaal einge- aben. Professor Dr. Rauch als Dekan hieß zu Beginn im Namen der Philosophischen Fakultät bie Gäste, vornehmlich die Vertreter von Partei und Wehrmacht, willkommen. Hiernach hielt Prof. Dr. W. Zschietzschmann den von schönen Lichtbildern begleiteten Festvortrag über das Thema „Alexander der Große und die griechische Kunst". Der Redner erinnerte zu Beginn daran, daß sich an unserer Universität die Tradition herausgebildet habe, am 9. Dezember Mnckelmanns als bes Begründers der Archäologie W gedenken; seit er die Ehre habe, die archäologische Disziplin in Gießen zu vertreten, seit fünf fahren also, haben bestimmte Themen im Mittel- Zunkt der Vorträge gestanden, die in wesentlichen Anien einen Ueberblirf über die griechische Kunst leben wollen. So auch heute, wo es gelte, Alexander den @ro« Sen in seinen Beziehungen zur griechischen Kunst u begreifen. Der Redner kennzeichnete den König • ls eine jedes menschliche Maß überragende Er- cheinunq, herabgestiegen zu den Menschen gleichem aus ber Sphäre ber Götter, als Feldherrn, lIs Staatsmann und Führer gegen den persischen Erbfeind, als ben Einiger von Hellas und Vollender bes Griechentums schlechthin. Mit dieser Vollendung war zugleich eine neue Epoche des Gne- Hentumes angebrochen. Die Einwirkungen Alexanders nun auf bie rem griechische Kunst unb bie Künstler zu seinen Leb- 'Citeg würben in großen Umrissen an einer steche 3on besonbers kennzeichnenden Werken aus diesem Imfreife entwickelt. Ein Goldmedaillon-Bildnis es Königs stand am Anfang. Für Alexanders unmittelbare Einwirkung auf die Baukunst ferner Zeit Mietet das PhMppeion im heiligen Berelche von Olympia ein charakteristisches Beispiel; dieser jonisch geordnete Rundbau ist nach Professor Zschietzsch- manns Ansicht kein Schatzhaus, wie andere vermutet haben, sondern eine die Gold-Elfenbein- Statuen der königlichen Familie beherbergende Kultstätte des mit Alexander selbst begründeten hellenistischen Königskultes. Die Kunst erreicht im Zeitalter Alexanders, so wurde bes weiteren bargelegt, eine neue, vielleicht letzte Blütezeit vor bem Hellenismus. Die Erneuerung der Inhalte wie der Formen ist Alexanders großartiger Persönlichkeit zu verdanken. Ein anderes Beispiel für solche Wandlung und Neuordnung bietet die Behandlung des Löwen-Motivs. (Löwen- kampf-Fries am Alexander-Sarkophag.) Die Betrachtung des berühmten Apoll von Belvedere wurde eingeleitet mit einer Probe aus Winckelmanns klastischer Beschreibung dieses Werkes. Der Vortragende zeigte danach an einer Folge von anderen Skulpturen (so des wundervollen jugendlichen Apollon als Eidechsentöters, des Hermes von Praxiteles, des Jägers Meleagar), wie sich Auffassung und Sttl der griechischen Plastik vom Kindlichen bis zum Heroischen, vom Idyllischen bis zum Pathetischen gewandelt haben: an diesen Wandlungen erweist sich das Besondere des Apoll von Belvedere, ber eine einmalige Leistung der Kunst bes 4. Jahrhunderts barstellt; hier zeigt sich, daß mit Alexander eine religiöse Erneuerung, eine Re- formatton bes apollinischen Glaubens stattgefunden hat; auch hierin prägt sich die durch Alexander her- aufgeführte Erfüllung des Griechentums aus. Die Nachwirkung des Königs ist ferner im Werke des Lysipp, des Vollenders ber griechischen Plastik, sehr erkennbar; vor allem in der Gewinnung eines neuen Raumgefühls. Ein Porträt des Königs aus der Alexande'rschlacht beschloß die Bilderreihe und ließ bie feinsinnigen Betrachtungen Professor Zschietzschmanns ausklingen. Professor Rauch schloß bie Feier mit Dantes» worten an ben Vortragenden, dessen Ausführungen für die Arbeit ber Geisteswisi-mschaften an der inneren Front b*»s d-ritschen Volkes Zeugnis ableoten, und mit dem Gruß an ben Führer. hth. „Herz modern möbliert/ Zwei Eisen im Feuer haben — ist gut, drei — ist noch besser, denkt das hübsche, aber oberflächliche und durchtriebene Lärvchen, bas in ber Revue bas Pausenschild kokett vorübertragen darf, aber in schönem Selbstvertrauen sich schon auf ben ersten Sprossen ber stellen Leiter zu höchstem Künstlerruhm wähnt. Damit ist es nun freilich nichts, ein flottes Mundwerk reicht selbst beim Varietö nicht aus, so entsagt es der großen Karriere und nimmt von ben brei Eisen das bescheidenste, aber behaglich wärmende, für eine gut bür- aerliche Ehe gerade passend. Das zweite hatte die Heine Diva auf der Bühne lassen müssen, und das dritte war inzwischen kalt geworden. Es ist nicht schwer zu erraten, daß dies Spiel mit ben drei Eisen die Ursache einer heillosen Verwirrung unb damit bas durchaus geeignete Thema für ein Film- Lustspiel ist, bas Theo Lingen zur Abwechslung einmal in dem auf der Leinwand noch nicht oft gesehenen Berufsmilieu einer Innenarchitektin ange- siedelt hat. Sie ist die eigentliche ,Heldin" dieses Films, ein sehr resolutes kleines Fräulein, das über ben Beruf fast vergessen hat, daß sie auck eine Frau ist und sogar eine recht charmante und begehrenswerte. Hilde K r a h l ist dies so gar nicht kokette Mädchen, aber da Gustav Fröhlich es übernommen hat, die Frau in ihr zu wecken, brauchen wir über den Ausgang nicht besorgt zu sein. Durch ein kleines, aber folgenschweres Mißverständnis möbliert sie zwar die falsche Wohnung, was sich zwar 3um Schluß auch noch als recht segensreich Herausstellen soll, findet dabei aber das rechte Herz und den Mann, der sie glücklich macht. Daß auch der kleine verhinderte Variet^star den rechten Partner findet, haben wir schon an gebeutet. Es sind Gustt Huber, ein munterer Quirl, und Theo Lingen, diesmal einmal nicht grotesk, sondern ein rührend bescheidenes Männchen von entwafi- nender Gutmüttgkeit. Sehr hübsch macht Paul Henckels den väterlich fürsorglichen Geschäfts- i sichrer der kleinen Archttekttn. Die Regie Theo L i n- g e n s hatte dem lustig unbeschwerten Spiel Ton und Tempo gegeben. (Majestic-Film ber Tobis.) * In ber neuen Wochenschau sieht man u. a. Filmaufnahmen von ben vernichtenden Wirkungen ber deutschen Luftangriffe auf London. Die Bilder sind über Amerika zu uns gelangt und geben einen unvergeßlichen Eindruck von den Zerstörungen, bie die deutschen Bomben in der britischen Hauptstadt an- gerichtet haben. Man kann sich nach diesen dokumentarischen Zeugnissen eine Vorstellung davon machen, wie es heute, eine Reihe von Wochen fpäter, in London und den anderen unter den Schlägen der deutschen 93ergeUungsangriffe liegenden britischen Großstädten aussehen mag. Fr. W. Lange. Oie munteren Affen. Noch keine drei Tage war Herr Brown in einem Bostoner Hotel abgestiegen, als ihm der Direktor des Unternehmens dringend nahelegte, sein Haus zu verlassen. Denn in Begleitung des Forschers, ber eben erst aus Südamerika zurückgekommen war, befanden sich auch ein paar Affen, die immer wieder ausbrachen und die ausgefallensten Streiche vollführten. Das Tollste war ein Vorfall, ber zur Erheiterung der Einwohner nicht wenig beitrug. Eines frühens Morgens hatten die Tiere nämlich dem Schuhputzraum einen Besuch abgestattet, packten dort die Schuhe und Stiefel und warfen einen nach dem anderen aus dem 12. Stockwerk zum Fenster hinaus. Unten sammelte sich schnell eine Menschenmenge an unb bestaunte bas ungewöhnliche Schauspiel. Bis die Hotelangestellten etwas davon merkten und dagegen einschreiten konnten, hatten die Affen bereits über 200 Paar Schuhe auf die Straße regnen lassen. Das Pflaster war buchstäblich besät mit Schuhwerk aller Art und Größe. — Der Forscher mußte natürlich für den Schaden aufkommen und sich bann schleunigst auf die Socken machen. Programm zu Gehör, das u. a. viele bekannte Schlager aus der Welt des Films und der Rundfunk- mufif enthielt, deren schmissige und fein abgewogene Wiedergabe die mit Begeisterung lauschenden Hörer zu gewaltigen Beifallsstürmen veranlaßte. Das freudige Echo nach allen Darbietungen war auch durchaus berechtigt, denn man konnte sich an dem Rhythmus, dem packenden Schwung oder auch an der spritzigen und melodiösen Art alles Gebotenen erfreuen. Ob man wollte oder nicht: diese Musik nahm ganz in Anspruch, sie weckte ungetrübte Freude und ließ am Schluffe nur ein Bedauern zurück, daß nämlich die Musiker am Ende, ihrer Bortragsfolge angekommen waren und schließlich alle Zugaben auch einmal ein Ende sinden! Neben den Musikern machte sich der Gesangskomiker Erwin B o o tz vom Kabarett der Komiker in Berlin durch seine prächtigen Darbietungen um den schönen Abend sehr verdient. Der Künstler verstand es schon mit seiner ersten Darbietung, die Hörer in eine von kösllicher Heiterkeit beschwingte Stimmung zu versetzen. Und je mehr er von seinen originellen Einfällen zum Besten gab und dabei in sympathischer Art alle Register seines Humors zog, desto stärker zündeten die Funken feines Witzes in den Herzen der Hörer. Seine Schnurren von den Erlebnissen des „Schüchternen", des „Kümmerers", aber vor allem seine Schilderung des „Magazin" und seine „Aktuelle Zeitungsschau" waren Perlen aus dem Reiche des geistvollen Humors, die man sich gern gefallen ließ imb mit besonders freudigem Sinn quittierte. So war es denn verständlich, daß auch dieser Künsller starke Beifallsstürme als Zeichen der dankbaren Gesinnung Der Hörer für seine frohen Gaben entgegennnehmen konnte. Nach Mei freudevollen Stunden, die eine willkommene Entspannung vom Alltagswerk brachten, verließen die Hörer mit herzlichem Dank für die gute Betreuung durch die NSG. ,Kraft durch Freude" die gasttiche Stätte. Blumschein. Das Goldene Treudienst-Ehrenzeichen. In Anerkennung ihrer langjährigen treuen Dienste hat der Führer das Treudienst-Ehrenzeichen erster Stufe für vierzigjährige treue Dienstleistung dem Stadtarchivar Professor Ferdinand Dreher in Friedberg, dem Revierförster Ernst Karl H e l - ler in Schotten und dem Badewärter und Masseur Ernst Ruckelshauß in Gießen verliehen. Kaninchen- und Wildfelle sammeln und abliefern. Wie der Reichskommiffar für Altmaterialoerwertung nntteitt, mußte in der letzten Zeit häufiger beobachtet werden, daß Felle von Kaninchen aus Hausschlachtungen nicht über den Spezialhandel oder den Altstoffhandel der Weiterverwertung zugeleitet wurden, sondern in den Mülleimer wanderten oder verbrannt wurden. Damit gehen wichtige Rohstoffe für die Pelzherstellung, für die Filz- und Gelatineindustrie usw. verloren. Es wird daraus aufmerksam gemacht, daß der Spezial- und der Altstoffhandel diese Felle gern gegen Bezahlung übernimmt, soweit sie pfleglich behandelt werden, d. h. gewendet und dann aufgespannt oder mindestens ausgestopst wurden. Für die WUddecken (Hasen, Wildkaninchen, Füchse Rot-, Reh- und Damwild, Sauen und Dachse) sei auf eine entsprechende Anordung des Reichsjägermeisters vom 29. November 1940 verwiesen, die die Ablieferung der Decken zur Pflicht macht und die Vernichtung unter Strafe stellt. Gießener Dochenmarktpreise. Nachstehende Preise sind Händlerpreise und verstehen sich für A-2Bare. Für B-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger. ♦ Gießen, 10. Dez. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, ausländische Eier 11 bis 12, Kartoffeln, % kg 4,1, S kg 41, Wirsing, Vi kg 7, Weißkraut 6, Rotkraut 7, gelbe Rüben 5 bis 8, rote Rüben 7, Unterkohlrabi 5, Grünkohl 7, Rosenkohl 15 bis 30, Zwiebeln 12, Meerrettich 30, Schwarzwurzeln 15, Feldsalat f/io) 8, Aepfel, % kg 15 bis 35, Birnen 20 bis 35, Lauch 17, Sellerie 14, Rettich 14, BlumenHtzhl, das Stück 20 bis 50, Endivien 8 bis 10, Oberrohlrabi 8 bis 10 Rpf. 4t "Ehrungdurchdie NSKOD. Der Reichs- kriegsopferführ^r, SA.-Gruppenführer O b e r l i n d - ober, hat der Kriegsmutter Frau Wilhelmine Kramer in Gießen, Altersheim des Evangelischen Schwesternhauses in der Johannesstraße, anläßlich Zer MchtUng auf Korsika Roman von fjefnj üocmMambrccht 14.Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) In der Nacht vom 14. auf 15. April wird also ein spanisches Schiff da unten im Hafen liegen. Von dieser einzigen Nacht wird die Freiheit für sie abhängen. Sie sollen noch eine große Enttäuschung erleben. Am 14. April, einem milden, klarsichtigen Frühlingstag, stehen sie mit Ausnahme der Essenszeiten oben auf der Bastion und halten nach dem Spanier Ausschau. Aber kein Schiff svanischer Natio- nalität zeigt sich. Es läuft an oieiem Tage überhaupt kein Schiff in den Hafen. Die Stubenkame- raden, die heute erst in den Plan eingewecht wurden, grinsen. Es ist für die beiden Enttäuschten ein teuflisches Grinsen. Vielleicht aber kommt das Schiff am folgenden Tag? Solterbeck weiß, daß manchmal gerade diese kleinen Küstenfahrzeuge, die fast an jedem Hafen anlaufen, gezwungen werden, ihren Fahrplan zu ändern. Man muß die Hoffnung aufrichten, das ist ja die erste Lebensnotwendigkeit jedes Gefangenen. Aber auch am nächsten Tag erscheint das Schiff nicht, auch nicht am nächsten, und nicht am vierten und fünften Tag. Da setzt sich Solterbeck hin und schreibt zwischen die Zeilen seines nächsten Briefes folgendes: Seid Ihr wahnsinnig geworden? Treibt Ihr Schindluder mit uns wie die Franzosen? Die bringen es immer wieder fertig, uns Märchen aufzubinden von einem bevorstehenden Austausch, damit wir von einer Hoffnung in die nächste Enttäuschung purzeln sollen. Könnt Ihr Euch gar nicht ein bißchen in uns versetzen? Nichts ist für uns widerwärtiger, als wie wenn man uns eine offene Tür zeigt, die man uns dann plötzlich vor der Nase zuschlägt und ver- riegelt ... Seine Enttäuschung tobt sich in grimmiger Wut aus. Viktor aber sagt wieder einmal: „Hattest du die Sache ohne mich unternommen, so wäre das Schiff ganz bestimmt angekommen." „2>u bist auch schon wahnsinnig", knirscht Söller- der Vollendung ihres 80. Lebensjahre« ein Glückwunschschreiben übersandt und ihr außerdem eine Ehrengabe überreichen lassen. Frau Kramers einziger Sohn war im Weltkrieg 1914/18 auf dem Felde der Ehre gefallen. ** Auszeichnung beim Bahnhof Gießen. Der stellv. Leiter des Bahnhofs Gießen, Reichsbahn-Oberinspektor Karl Luh, wurde mit dem Kriegsverdienstkreuz II. Klasse ausgezeichnet. ** Das Fest der goldenen Hochzeit können am heutigen Dienstag, 10. Dezember, der Kraftfahrer i. R. Heinrich Launspach und Frau Lui-fe Marie, geb. Gehringer, Frankfurter Straße Nr. 30 wohnhaft, im Atter von 75 bzw. 73 Jahren begehen. Das Jubelpaar kann auf eine Nachkvm- menschaft vvn sechs Söhnen und sechs Enkelkindern blicken. Von den sechs Söhnen nahmen zwei bereits am Kriege 1914/18 teil, während im jetzigen Kriege fünf Söhne in der Wehrmacht stehen. Dem Jubelpaar gilt auch unser herzlicher Glückwunsch zu feinem heutigen Ehrentage. *♦ Deine Weihnachtsaabe soll rechtzeitig zum Fest eintreffen! Liefere daher Weihnachtspakete, Feldpostpäckchen und die übrige Weihnachtspost für die Soldaten unverzüglich, spätestens bis zum 15.Dezember bei der Post ein. Vermerk auf den Sendungen: „Erst Weihnachten öffnen", wenn sie nicht vor dem Fest geöffnet werden sollen. ** Zur Aufführung des „Vogelhändlers". Im Programmheft zur Neuinszenierung, des „Vogelhändlers" ist, wie um mitgeteilt wird, die Chorleitung versehentlich niD genannt worden. Es kann nachträglich festgestellt werden, daß die mit frischem Einsatz sauber und klangschön singenden Chöre von Nadine Galla einstudiert und geführt wurden. ** ilmor am Tannenzweig." Das wäre ein trauriger Kerl, der zu Weihnachten nicht etwas Besonderes für die Soldaten übrig hätte! So dachte auch der .Kamerad Humor", der schon in vier Wellen bei den Truppen eingesetzt war und nun zum fünftenmal auf der Bildfläche erscheint. Der Kontakts der sich längst zwischen den Soldaten und dem Landesfremdenverkehrsverband Rhein-Main als dem. Herausgeber des „Kamerad Humor" entwickelt hat, äußert sich immer deutlicher darin, daß auch Beiträge aus dem großen Leserkreis in dem Faltblatt erscheinen. So setzte sich nach allen Richtungen der Windrose ..Kamerad Humor" vor den Feiertagen wieder in Marsch, um zur rechten Zett bei seinen Freunden einzutreffen. Aus der engeren Heimat. Oer letzte Marburger Jäger-Kommandeur gestorben. Teutonia" Watzenborn-Steinberg w.-Sleinberg I — vfv.-R. Gießen I 3:2 (3:0). Einen harten und bis zur Schlußminute spannenden Kampf lieferten sich am Sonntag im Meisterschaftsspiel beide Mannschaften auf dem Sportplatz an der Neumühle. Schiedsrichter Kale t sch (Wetzlar) hatte kein leichtes Amt, galt es doch für die Gießener, nach chren Siegen über die beiden Tabellenersten Wetzlar und Naunheim auch den Tabellendritten, die „Teutonen", zu schlagen; und für die Platzmannschaft hieß es, die Niederlage vom Sonntag vorher in Wetzlar wieder auszugleichen. Die Mannschaften traten in folgender Aufstellung an: VfB. - R.: Benner; Schlitz, Fleischhauer; Leut- Häuser, Godglück, Kraft; Ehmann, Kramer, Heß, Steinmann, Hofmann. Teutonia: Fritsche; Schmandt, Fett; D.Singer, Hedrich, Stumpf; Brückel, Hell, Schmitt, Häuser, Harnisch. Gießen hatte Platzwahl und wählle mit dem Wind im Rücken. Die Einheimischen lagen sofort rm Angriff. Hell hiell den Ball etwas zu lang, unb es liefen die wetteren Stürmer abseits. Dann folgten zehn Minuten verteittes Spiel; beide Hintermannschaften sah man auf dem Posten. Der Sturm der Platzbesitzer war bei seinen Vorstößen stets etwas gefährlicher als derjenige der Gießener, bei denen der Halbrechte Kramer zu viel in der eigei^n Läuferreihe zu sehen war und dadurch vorne fehlte. In der 18. Minute entwischte Schmitt seinem Bewacher, und einen von links zugespietten Ball lenkte er zum ersten Treffer ein. Der nun etwas aktiver werdende Sturm der Gäste konnte jedoch zählbare Erfolge nicht buchen. Lediglich zwei Eckbälle waren die Ausbeute, die jedoch der gute Torhüter Fritsche zunichte machte. Im Gegenangriff wurde Harnisch gut eingesetzt, der mit dem Ball am Fuß noch den letzten Verteidiger umging und wohlüberlegt zum zweiten Treffer einschoß. Weiterhin war es Harnisch, der stets gefährlich für die gegnerische Hintermannschaft war. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war Schmitt nochmals erfolgreich; einen von rechts kommenden Ball nahm er vor der Strafraumgrenze auf, und unheimlich scharf schoß er stach in die äußerste Ecke ein. Nach dem Seitenwechsel spielte die Platzmannschaft noch schneller uno zielstrebiger als vorher. Diele Torgelegenheiten wurden herausgespielt, doch keiner verwertet. Schmitt traf nur den Pfosten, der Halblinke Häuser verschoß zweimal aus kurzer Entfernung, und Heil schoß freistehend kurz vor dem Tore dem Torhüter in die Arme. Nach gut zehn Minuten war es bei den Einheimischen jedoch wtt abgeschnitten. Die Gäste kamen mehr und mehr auf, und ihr Sturm wurde immer gefährlicher. Leider nahm das Spiel auch an Härte zu, doch dem auf« merksamen Schiri entging nichts. Dann tarnen bi< Gäste überraschend zu ihrem ersten Gegentreffer. Ein weiter Schuß aus dem Hinterhalt kam vor das Tor der Watzenborn-Steinberger, Fritsche und Fett behinderten sich gegenseitig in der Abwehr, Eh« mann sprang dazwischen, und aus kurzer Entfernung setzte er den Bald zwischen die Pfosten. Die- [er Erfolg gab der Mannschaft der DfB.-Reichsbah« ner neuen Ansporn. 20 Minuten vor Schuß mußte Schmitt infolge eines Zusammenpralls für den Rest der Spielzeit ausscheiden. Don diesem Momeirt ab verlor der einheimische Sturm merklich an Gefährlichkeit. Die Gäste kamen mehr Und mehr auf, und tatsächlich konnte Kramer, der nun hinten nichi mehr auszuhelfen brauchte, fünf Minuten vor Spielende auf 3:2 verkürzen. Zum Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr. Aleln-Linden 3gb. — Garbenteich 3gb. 2:6 (1:1), Da der Schiedsrichter ausblieb, einigte man sich auf einen Klein-Linoener Akttven als Schiedsrich. ter. Das Spiel begann mit schnellen Angriffen bei Gäste, die aber alle an der guten Abwehr von Klein-Linden zerschellten. Ein Durchbruch von Klein. Linden wurde vom Linksaußen zum ersten Tor verwandelt. Kurze Zett später glich Garbenteich au& In der zweiten Halbzett leitete ein Schiedsrichter aus Garbenteich das Spiel. Mtt drei Abseitstore» und zwei weiteren Toren sicherte sich Garbenteich einen hohen Sieg, dem Klein-Linden nur noch ei« Tor gegenuberstellen konnte. Oer Handballsonntag. Diesmal war nur wenig los auf den Handball' fettem. Von den vorgesehenen vier Spielen kam nur < eine Begegnung zustande, der Rest wurde abgesagt Gespielt haben Lützellinden und Kirch-Göns mit einem Ergebnis von 7:6 (2:5). Wenn es den Platzbesitzern gelang, sich für die Niederlage aus benn Vorspiel zu entschädigen, so nicht zuletzt deswegen, weil die Mannschaft diesmal spielte und ihrer ganzen Ehrgeiz darin sah, das Auftreten der letzten Zeit auszuwischen. So ist es verständlich, daß ein spannendes Spiel zustandekam, das jederzeitig atv- ständig war. Dugenbfpiele. Tv. Lang-Göns — Tv. Hochelheim 4:10 (5:3) Tv. Lich — Tv. Gießen-Wieseck 7:0 (2:0) To. Hausen — Tv. W.-Steinberg 10:2 (5:1). LPD. Marburg, 9. Dez. Im Alter von 73 Jahren starb auf dem Gut Oberhof Oberstleutnant a. D. Eduard Freiherr Schenk zu Schweinsberg. Er war ein alter Marburger Jäger, denn er gehörte von 1896 bis zum Eicke des Weltkrieges dem Offtzierkorps des Jäger- b ataillons Nr. 11 an und war dessen letzter Kommandeur. Don einem Auto totgefahren. • Wetzlar, 9. Dez. Auf der Landstraße Albs- hausen—Steindorf wurde am Samstag gegen Abend der 70 Jahre alte Invalide Georg Mignon aus Wetzlar von einem Kraftwagen überfahren und fo schwer verletzt, daß der Tod auf her Stelle eintrat. Der Kraftfahrer fuhr mit feinem Wagen weiter, ohne sich um den Verunglückten zu kümmern. Die polizeilichen Ermittlungen find im Gange. tanbtreif Gießen. s Lang-Göns, 10. Dez. Zu den 14 Einwohnern, die das 8 0. Lebensjahr überschritten haben, trift nun Johann Georg Jäger, Amthausstraße. Er kann am 12. Dezember feinen 8 0. Geburtstag in voller geistiger und körperlicher Frische feiern. Dem alten Herrn wünschen wir alles Gute für feinen Lebensabend! Kreis Wetzlar. * Fellingshausen, 10. Dez. Dem Obergefreiten Hugo Wagner von hier wurde für Tapferkeit vor dem Feinde im Westen das Eiserne Kreuz 2.Klasse verliehen. deck erb oft. „Du ewig pechbeträufettes Schicksalshuhn." Viktor lächett wild und bitter zugleich. Er denkt an die große Materialschlacht, die im Westen entbrannt ist, und er denkt an Thea. Alles ist wieder in weite und unsichere Ferne gerückt, alles wieder unerreichbar. Nach dem Krieg wird er wohl wieder nach Amerika gehen müssen. Nock ehe Solterbecks geharnischter Brief in Hamburg sein kann, trifft von dort die verspätete Nachricht ein — der Brief blieb irgendwo hängen —, daß der „Pellargos" nicht kommen könne, er sei bet einer Fahrt nach England auf eine Mine aufgelaufen und gesunken. Dagegen würde ein ärmeres Schiff kommen. Genaue Angaben würden folgen, sowie man Mitteilung von dem Vertreter in Barcelona habe. Die Hoffnung ist wieder aufgerichtet. Um diese Zett taucht das Gerücht auf, Vertreter der deutschen und französischen Regierung seien in Genf zusammengetreten, um ernsthaft über ein Abkommen zu beraten, nach dem diejenigen gefangenen Offiziere und Mannschaften, die am längsten in Gefangenschaft seien, Zug um Zug ausgetauscht und in der Schweiz interniert werden sollten. Die Gefangenen Bastias spotten darüber. Natürlich wieder eine Latrine, um sie mürbe zu machen! Ernsthaft zu beraten! Da muß man ja wirklich ernsthaft lachen. Die Botschaft hört man wohl, allein es fehlt der Glaube. Und dennoch — dennoch hoffen sie insgeheim. Trotz ihrer ersten Enttäuschung verlassen sich Viktor und Solterbeck immer noch' lieber auf ihren spanischen Dampfer. Endlich, nach weiteren zwei Monaten, erhält Solterbeck von feiner Schwester die Nachricht, daß der Dampfer „Guardian" auf seiner Fahrt von Marseille nach Tunis in Bastia anlaufe, wo er in der Nacht vom 26. auf 27. Juni im Hasen liege. Kapitän fei Fernando Arana. Posten wie bestimmt vor dem Crynos-Hotel. Sie fügt dieses Mal noch hinzu: Der Bruder solle mtt feinem Karne- raden auf der Rückfahrt in Genua aussteigen, wo sie durch Maria und Andreas Ansaldi Unterstützung fänden. Beide würden auf geheimem Wege unterrichtet. Wieder stehen Solterbeck und Viktor auf der Bastion und spähen nach dem Spanier aus. Der 26. Juni paßt chnen nicht ganz. Es ist eine kurze Oie preisauszeichnungspflicht Die neue Verordnung über die Preisauszeichnungspflicht bringt eine Zusammenfassung aller bisherigen Bestimmungen. Während bisher nur einzelne Gegenstände auszeichnungspflichtig waren, werden jetzt ganze Warenkreise erfaßt, besonders alle Warengruppen, die zur menschlichen Ernährung, für Genußzwecke, für die Bekleidung und die Wohnung (Möbel und Haushaltungsgegenstände) dienen. Dazu kommen Blumen, Papierwaren für den Schul- bebarf, Schreibpapier, Waren, die der Körperpflege oder die der Land- und Gartenbearbeitung dienen. Bei Spinnstoffen bestand bisher nur eine Auszeichnungspflicht für das Schaufenster, sie wird jetzt auf alle Waren ausgedehnt. Die Preisauszeichnung mutz durch gut lesbare Preisschilder erfolgen, soweit die Waren sichtbar ausgestellt werden. Bei den übrigen zum alsbaldigen Verkauf bereitachattenen Waren müssen die Waren ober ihre Umhüllungen beschriftet ober mit Preisschildern verbunden werden oder es müssen Preisverzeichnisse an leicht sichtbarer Stelle angebracht ober aufgelegt werden. Fleischer, Bäcker unb Konditoren haben Preisverzeichnisse im Schaufenster unb im Verkaufsraum anzubringen. Die Pflicht zur Aushängung von Preisverzeichnissen wirb auch für Friseure, Schuhmacher, Wäschereien und Plättereien sowie chemische Reinigungsanstalten vorgeschrieben. Gaststätten und Speisewirtschaften haben Preisverzeichnisse für Speisen unb Getränke ausreichend auf den Tischen auszulegen. Speisewirtschaften müssen auch neben der Eingangstür ein Preisverzeichnis mit den Gedecken und Gerichten anbringen. Je ein Preisverzeichnis der Gaststätten und Speisewirtschaften vom 1. unb 15. jeden Mo- und helle Nacht. Aber wenn alles so klappt, wie sie es erwarten, so können sie den Weg von der Zitadelle zum Hafen in einer halben Stunde zurücklegen. Schweigend lehnen sie nebeneinander an der Mauer und sehen über das Meer hin. Unten liegt weiß die Place St. Nicolas unter der Sonne. An der Ecke der Schmalsette erhebt sich das Crynos- Hotel in modernisierter Renaissance. Dort soll der Mann von der „Guardian" sie erwarten. Im neuen Hafen liegen zwei französische und ein italienischer Frachttampfer, kleine Schiffe, dahinter zwei Torpedoboote und einige Fischkutter. Nach Norden sehen sie, vom Nordkap her muß der Dampfer kommen. Sie erscheinen nach außen sehr ruhig, sie sind auch tatsächlich ruhiger als beim erstenmal — ruhiger, weil sie skeptischer sind. Bis zum Mittagessen bleiben sie auf der Bastion, dann gehen sie ins Kasino. Sie schweigen, als sie neben« etnanber den kurzen Weg in den Hof hinabgehen. An ihrem Tisch fliegen wieder die ersten zarten Witzworte auf. Der große Erlöser noch immer nicht ba? NatürWch sind die Stubenkameraben erneut eingeweiht. Viktor und Solterbeck sitzen mit geduckten Köpfen und finster. Pedbinghusen, der Stubenälteste, kommandiert: Rand halten! Nach dem Essen sind sie wieder am Auslug. Die Bastion, auf der grell die heiße Sonne liegt, ist leer. Solterbeck ist es, der sofort den buntlen Punkt mtt dem Rauchschleier dahinter erspäht. „Er kommt!!" Auch Viktor sichtet jetzt den verschwommenen Punkt, der ihr Schiff fein kann. „Meinst du ...?" setzt er ungläubig zu einer Frage an. „Abwarten ... nur abwarten ..." murmelt Solterbeck erregt „In einer halben Stunde wissen wir es." Langsam, schneckengleich langsam zieht der Dampfer näher. Aber er kommt doch näher. Er kommt vom Norden und hält unverkennbar Kurs auf Ba- ftia. Es ist ein Frachtdampfer. Er hat eine weiße, ziemlich hohe Brücke, und er hat Kranenmasten, er hat gewiß auch eine Flagge. Aber die können sie nicht sehen, denn das Schiff hält genau senkrecht auf sie zu, und die Flagge ist ja am Heck. Endlich schlägt es den Bogen nach der Hafeneinfahrt hin. Wieviel Zett ist vergangen? Die beinats muß drei Jahre aufbewahrt werden. Fremdenbeherbergungsbetriebe müssen am Eingang ober bei der Anmeldung ein Verzeichnis der vorhandenen Zimmer anbringen, auf dem für jedes Zimmer die Preise angegeben sind. Auch im Zimmer selbst muß ein Preisaushang vorhanden fein. Aehnliches gib für die Vermietung von Garagen. Die Verordnung tritt am 1. Januar in Kraft. Jod wieder ohne Rezept. Die zu Beginn des Krieges ergangene AnwessimL wonach Jvd, Jod Verbindungen unb deren Zubereitungen nur auf jedesmalige ärztliche Verschreibung bezogen werden konnten, ist durch Polizeiverordnung des Reichsinnenministers mit Wirkung vom 7. Dezember wieder aufgehoben worden Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach- mittags geschlossen. Das Zahneputzen am Abend vor dem SKlasengehen Ist noch wichtiger als am Morgen! CHLOR 0 D 0 NT den haben Ort und Zeit fast vergessen, sie sind behext von dem Dampfer. - „Gelbrote Streifen!" stößt Viktor heiser hervon, „Der Spanier ...! Mensch, der Spanier ...!“ murmelt Solterbeck. „Die .Guardian'", sagt Viktor leise. Ja, sie sehen schon die großen Buchstaben am Bug, ohne sie indes auf die große Entfernung hi» entziffern zu können. Aber sie können sie zahle». Und der Anzahl nach kann es Guardian heiße», muß es Guardian heißenj Muß! Solterbeck unb Viktor sehen sich an unb atme» tief auf. In chren Augen liegt etwas, was bei denn Gefangenen nur in dem Augenblick wahrnehmbet wird, zu dem man ihm verkündet, daß er frei ift Sn ihrer Versunkenheit haben sie es mcht bemerkt, daß inzwischen einige Kameraden auf bij Bastion gekommen sind, die gleich ihnen beobadtf ten, wie das Schiff in den Hafen einläuft uÄ neben den drei andern Frachtdampfern als äußerstes vor Anker geht. Peddinghusen trttt zu chnen: „Gratuliere!" fagt er schmunzelnd. Solterbeck strahlt zuftieden: „Tja, Pedding, b»a werden wir ja wohl morgen das gesegnete Gestade verlassen." „Nichts berufen, Solterbeck", sagt Peddinghuse». „Am Ende kommen wir sonst doch noch eher nach Deutschland als ihr." „Quand meme!“ sagt Solterbeck. Der Tag geht wetter in üblicher Weise. Für ©iß» tor und Solterbeck aber ist es auf einmal ein gom anderer Tag. Es ist ein anderer' Himmel ubt-r ihnen, und die Mauern um sie haben ihre grauem Schrecken verloren, der Stacheldraht ist gefaöem Der Spanier ist da, er hat Wort gehalten, jetzt liegt es nur noch an chnen. Beim Abendessen läuft noch einmal die letzri Parole um den Tisch, am dem Solterbeck und Gis nant mit ihren Stubenkameraden sitzen. Letzten haben eine kleine Ausgabe zugeteilt bekommen: sollen sich, wenn nachher der Appell zu Ende ist!, als lebendiger Wall, als Deckung gegen Sicht oitf die beiden schieben, um jede Möglichkeit auszuschall' ten, daß man das Hineinhuschen der beiden Flüchtlinge ins Kasino bemerkt. (Fortsetzung folgt.)