M. 35 Erste? Blatt Samstag, lO./$onntog,U. Zebruar 1940 190. Jahrgang Englands lleber< , 10. Febr. (DNB.) Der „Daily! in Wilna augedeckten polnischen Geheimorganisatio- > „bestmöglicher Quelle" erfahren, nen gegen den litauischen Staat gerich- nen nur Amsterdam, Wörter" hat aus „bestmöglicher Quelle" erfahren, daß der finnische Gesandte in London amtlich Erlaubnis erhalten habe, in England Freiwillige anzuwerben. Die kanadische Regierung sei über diesen Nichtigen politischen Schritt amtlich unterrichtet worden. Das Blatt geht nicht näher auf die schwerwiegende Frage ein. Aber es weist darauf hin, daß unter dem britischen Dienstpflichtgesetz eine Anwerbung von Freiwilligen für den finnisch-rufsi- schen Krieg in Großbritannien eigentlich unmöglich berechnete und von rein nationalökonomischen Erwägungen geleitete rumänische Wirtschaftspolitik wesentlich von der Wirtschaftspolitik der Türkei. Die Vorgänge um das rumänische Petroleumkommissariat zeigen aber, daß das englische Pfund doch einiges von seinem Zauberklang eingebüßt hat und gegenüber den Grundsätzen einer bewußten nationalen Wirtschaftspolitik eine schwache Devise geworden ist. Wie weit der Eingriff des rumänischen Staates in die Petroleumwirtschaft gehen wird, ist schwer vorauszusagen, hängt es doch in erster Linie von dem weiteren Verhalten dieser Industrie selbst ist. Trotz starker Jagd- und Flakabwehr wird ein deutsches Flugzeug vermißt. Oer Wehrmachisberichi vom Freitag. Annahme von Anzeigen für die Mitlagsnummer bis8'/^Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Brette 7 Rpf. für Textanzeigen von 70 mm Breite 50 Rpf. Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift nach vorheriger Vereinbarung 25 % mehr. ab. Sicher dürfte sein, daß das Petroleumkommissariat einen Förderungs- und Bohrungsplan aufstellen und den einzelnen Gesellschaften die Ablieferung bestimmter Mengen Erdöl aufer- legen wird, über deren Verteilung für Export und Binnenverbrauch ebenfalls der Generalkommissar entscheiden wird. An einen staatlichen Eingriff in die innere Struktur der Gesellschaften ist vorläufig nicht gedacht. Ein Ministerin, für Außenhandel in Rumänien. B u k a r e st, 10. Febr. (Europapreß.) Die Freitagausgabe des Amtsblattes veröffentlicht ein königliches Dekret über die Errichtung eines Ministeriums für Außenhandel, dessen Arbeitskreis bisher teils vom Außenministerium, teils vom Wirtschaftsministerium versehen wurde. Zum Staatsminister für den Außenhandel wurde der bisherige Leiter der Wirtschaftsabteilung des Außenamtes, Jon Er ist u, ernannt. imgsminijtw lauswirt- ir Abitur he, die W ; Ausbiß Polen schnell zu Ende geführt, um im Westen stark zu sein. Es sei also wenig wahrscheinlich, daß Deutschland eine neue Front eröffnen wolle. „Son Telegraf" glaubt ebenfalls nicht an einen Krieg im Kaukasus und in Vorderasiep. Die Sowjetunion als Angreifer habe keinerlei 1 ok - k e n d e Angriffsziele, denn sie habe alles, was sie brauche. Das russische Vorgehen in Polen und in Finnland gelte rein strategischen Erwägungen, die im vorderasiatischen Raum nicht vorlägen. Die beiden Nachrichten zeigen, daß man auch in der Türkei einjusehen beginnt, daß nur die West- möchte ein Interesse daran haben können, im nahen Osten Unruhe zu stiften. Aeuer Erfolg deutscher Aufklärer Acht Schiffe mit 15000 Tonnen tu der Nordsee vernichtet. Berlin, 9. Febr. (DBB.) Deutsche Flie. gerverbände waren am 9. Februar zur bewaffneten Aufklärung über der Nordsee eingesetzt, hierbei wurden sechs britische oder im britischen Geleitzug fahrende Schiffe mit einer Tonnage von etwa 15 000 Tonnen und zwei Vorpostenboote versenkt oder so schwer beschädigt, daß mit einem Totalvertust zu rech- tfauienod und I«, Heranbildung ifgatien bts i Lehrgäilgr en Fühnni; Nr veiM und Stad rei tschast k ne sind not' M Fraum ausreichende ausreichend» nntm'sfe. Da ;gai)engebien lüMuntz d« , Ernähninj e des hau- Erziehung- )L Der Lch über die die Ermäßigte Grundpreise Bäoeranzeigen und behördliche Anzeigen von 22 mm Breite 6 Rpf. >effr. I Di- > fr' Krn. fr» c 1 M tn “fr fti di wird das Bluturteil von Birmingham nicht ohne Zuflucht ge,------- ....., ------ dem nun einfetzenden Kampf um die Befreiung Irlands vom britischen Joche der wertvollste Bundesgenosse, der das Interesse der Weltöffentlichkeit auf diese Schmach lenkte und damit die britische Regierung unter dem Druck der wachsenden Kritik in der öffentlichen Mei nun „Jch^sthe in diesem Krieg ein« ungeheuere Tragödie — im dramatischen Sinn« —, in welcher das deutsche Volk zum Wohle der ganzen Menschheit geopfert werden muß. Ob ein kleiner unabhängiger Staat, wenn auch unter den fadenscheinia- sten Vorwänden angegriffen und aufgeschluckt wirb, wie es 1900 geschah (als wir es mit den Buren- Republiken taten), oder wie im Jahre 1939 (als es Deutschland mit Polen machte), das ist in der tausendjährigen Geschichte der Menschheit von geringer Bedeutung. Fest jedoch steht, dvß zwei so dynamische Völker wie England und Deutschland nicht in der gleichen Welt Zusammenleben können. Die Welt ist nicht groß genug für sie, einer muß gehen, und wir, die mir unsere Stellung zuerst durch das größte Weltreich. gefestigt haben, das die Geschichte kennt, glauben natürlich, daß es nicht an uns ist, zu gehen. Diesen Standpunkt teile ich von Herzen. Ich bin deshalb der Ansicht, daß Deutschland und nicht nur Hit - ler vernichtet werden muß, so daß es sich niemals wieder erholen kann. Es darf fein Mißverständnis darüber geben, daß Hitler und Deutschland ein Begriff sind, bei dem die paar deutschen Liberalen, noch dazu meistens Juden, keine Rolle spielen. Der Versuch, zwischen dem Hitlerismus und dem beutfdjen Volk eine Unter» scheidung zu machen, ist fraglos propagandistisch gut, aber bestimmt grundsätzlich falsch. Es zeigt sich, daß es eine ganze Menge von Völkern gibt, die nicht dem Glauben anhängen, eine von Britannien beherrschte Welt sei die beste aller möglichen Weltordnungen. Ich selbstverständlich stimme mit diesen Völkern nicht überein. So lange ein Weltbund gleichgestellter Staaten nicht eriftiert — und ein solcher ist unwahrscheinlich und ----- , „ , ~ .. biologisch vermutlich völlig unmöglich —, m u ß setzt das deutsche Volk feine ganze Lebenskraft und eine große Machtiibergeordnet fein, und einen unzerstörbaren Selbstbehauptungswillen ent» ich glaube ganz aufrichtig, daß Großbritan- gegen. Cinlenken zwang. ----- . . planen des Kabinetts Gladstone in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts bis zur Gründung des Irischen Freistaates am 23. Dezember 1921 war ein weiter, schwieriger und blutiger Weg. Denn was die britische Regierung mit Rücksicht auf die Stimmung der Iren in Amerika und in den überseeischen Dominions mit der einen Hand an Zugeständnissen und Erleichterungen notgedrungen gewähren mußte, suchte sie mit der anderen Hand wieder zu nehmen durch Anstachelung des alten Streits zwischen den katholischen Iren und den protestantischen Ulster-Leuten, den Nachkommen jener schottischen und englischen Kolonisten, die im 17. Jahrhundert in den sechs nördlichen Grafschaften angefiebelt worden waren und nun die heftigsten Gegner des irischen Anspruchs auf „Homerule", des Nechts auf Selbstverwaltung, wurden. Unter Fäh- rung von Sir Edward C a r f o n hatten sie sich 1912 bewaffnet und ein« provisorische Regierung organisiert, gegen die nun die irische Sinn-Fein- („Wir selb st"-) Regierung eine Freiwilligentruppe aufstellte, die aber infolge der Unterstützung, die Die Ulsterleute in London fanden, bald ihre Front gegen England wandte. Zu Beginn des Weltkrieges erneuerte die damalige britische Regierung Asquith das Versprechen auf Gewährung von „Homerule", um möglichst viel« Iren in das britische Heer einzureihen. Und wirklich gab es unter den irischen Politikern eine Gruppe, die meinte, England werd« zum Dank für irische Treue sein Versprechen erfüllen. John Redmond, der Führer der iri- schen Partei im Londoner Parlament, ging mit einer irischen Division an die Westfront und fiel 1917 in Flandern. Sein Nachfolger im Wahlkreis East Clare war der Kandidat- der Sinn-Fe— Partei, der Mathemasikprofessor Eamon o e V 1 era, ein Exponent jener irischen Politiker, die dem britischen Versprechen nicht getraut hatten und in der Osterwoche 1916 durch einen Aufstand di« britische Herrschaft mit Gewalt ab zu schütteln versucht hatten. Acht Tage lang hatte damals die „grüne Flagge" einer Irischen Republik über Dublin geweht, bann bereitete britisches Militär bet irischen Freiheit mit brutaler. Grausamkeit ein blusiges Ende. Ein ganzes Stadtviertel der irischen Hauptstadt wurde rücksichtslos in Trümmer gelegt, gegen zwei tau send irische Freiheitskämpfer wurden in britische Gefängnisse geschleppt, die Führer de- Aufstandes zum Tode verurteilt und zum Teil hin- gerichtet wie Sir Roger Casement, zum Teil zu schweren Kerkerstrafen verurteilt wie die späteren irischen Ministerpräsidenten Cosgrave und de Valera. Damals kümmerte sich England ge- einmal vorgibt, im Kriege gegen das nationalsozialistische Deutschland für die Freiheit der Volker zu Felde zu ziehen, hat sich mit dem Bluturteil von Birmingham wiederum als skrupelloser Zwingherr demaskiert, dem es auch auf einen schändlichen Justizmord nicht ankommt, wenn es gilt, eine nuch- tige Position seiner Macht wie Ulster fest in Händen zu halten. Aber die Geschichte Irlands zeigt, daß mit solchen Methoden, mögen sie auch noch so brutal sein und jedem Gefühl für Recht und Anstand im Völkerleben ins Gesicht schlagen, der irische Freiheitswille nicht gebrochen werden kann. Dr. Fr. W. Lange. Chamberlain schimpft Berlin, 9. Februar. (DNB.) Herr C h a m b e r- I a i n ließ am Donnerstag eine feiner üblichen Tiraden über die Bühne des Unterhauses rollen. Da er nicht in der Lage war, die bis ins einzelne belegten deutschen Angaben über die bisherigen deutschen Seekriegserfolge zu widerlegen, suchte er seine Rettung bei massiven Verbalinjurien gegen Deutschland. Das lakonische Kommunique über den kürzlich abgehaltenen Kriegsrat in Paris bemühte sich Chamberlain durch eine wenig überzeu- rückging. Aber in den ausgemanberten Iren, die meist in den Vereinigten Staaten, in Kanada und Australien funben hatten, erwuchs der Heimat in Folgen bleiben. Zwischen der Fianna Fall, der Partei des Ministerpräsidenten b« Valera, unb ber oppositionellen United - Jreland - Partei Cosgraves, die der IRA. nähersteht, scheinen sich heftige Aus- einanderfetzungen anzuspinnen, in deren Mittel- ,cll t _______ ö»« punkt natürlich nach wie vor die Vereinigung s,uuutlc, u- wegen feiner improvisier. Ulsters mit Irland stehen wird. England, dessen ten Uniformen „Black andlan^ (schwarz und braun) herrschende Kaste in bodenloser Heuchelei wieder j Bcc Optiker amßahnhof lecrsziel 192 A 12. Februar 1940 Udenhausen im Alter von 62 Jahren. b) im Finanzamtsbezirk Friedberg: 1. März 1940 22. u. 23. Februar 1940 693D Rödgen Ihrer Krankenkasse 12. Februar 14. Februar 16. Februar 19. Februar 21. Februar 1940 1940 1940 1940 1940 1940 1940 Gießen (Pulvermühle), den 10. Februar 1940. Die Trauerfeier findet Montag, den 12. Februar, nachm. 1% Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt. am 16. Februar 1940 „ 19. u. 20. Februar 1940 „ 22. Februar 1940 1940 26. Februar Im Namen aller Trauernden: Ludwig Jochem. Der deutsche Veamfe im Kriege Reichsminister Frick sprach in München. am Annerod Beuern München, 9 Febr (291B.) In einer Beamten- tunbgebung im Festlaal des Deutschen Museums in München sprach Reichsminister Dr. Frick über die ie komW infafjbaren en zu fter- sie ihn ge- : eine tro- Barum Hai 05 es nach :b nicht das weiß es?!* mraten. Gr i Blick hi» rühm Enges in einem liM einmal sich" M- le, die der nen lieben i dieselben »deren eng- ifenben von gesprochen rrung eines bslämmern, gemeine itischen Em- i Weltmacht m zynischen :ilen spricht, mskrast und swillen ent> Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstätte Kurt Kling vorn. Heger Nacht Bandagistenmeist Marktstr. 16 Lieferant der Krankenkassen Damen-Bedienung Bad Homburg v.d.H. (z Z. Hungen), den 9. Februar 1940. Entmin eignet, eser Ttel. wale, der irisch. > r t m e r> .bis 1918 I^t schon nster »st, •rum, dah andelt sich en Drang irbrütfi rerstandes, 'n werden Danksagung. Für die zahlreichen Beweise wohltuender Anteilnahme bei dem Ableben unserer lieben Gattin und Mutter Frau Emma Reiber, geb. Metzger statten wir hiermit unseren herzlichsten Dank ab. Für die trauernd Hinterbliebenen: Christian Reiber. Außerdem finden statt besondere Sprechtage beim Finanzamt Friedberg: für Bad-Nauheim am 4. und 5. März 1940 „ Friedberg am 6. und 7. März 1940 „ Strahheirn am 8. März 1940 c) im Finanzamtsbezirk Gießen: Seiten. Ueber verschneite Felder, Kuppen und Höhenzüge führt der Weg. Nach der Karte müssen wir nun über der Luftverteidigungszone sein. Links und rechts hinaus spähe ich nach Flakbatterien, aber die Tarnung der Feuerstellungen ist zu gut, als daß ich etwas erkennen könnte. Gut, daß wir keine feindliche „Kiste", sind, sonst würde man uns von da unten bald mit einigen anständigen Brocken bespickt haben. Bald müssen wir dort sein. Auf der Karte sind es nur noch einige Zentimeter. Tiefer geht es, noch 100 Meter Höhe zeigt der Höhenmesser. Wir setzen zur Landung an. Don einem Feldflugplatz sehe ich nichts, aber die Maschine ist anscheinend auch mit weniger zufrieden. Gelassen setzt sie sich auf freies Feld, das für die Ausrollstrecke gerade ausreicht. Der B a t l. - S t a b muß ganz in der Nähe liegen. Ein Kradfahrer kommt auf dem holprigen Feldweg angefahren. Aus dem Beiwagen steigt ein Offizier. In der Hand trägt er eine verschlossene Aktenmappe, — die erbeuteten Feindnachrichten. Wir nehmen die Mappe mit dem geheimnisvollen Inhalt in Empfang. Dom Propellerwind wird der Platz fast frei vom Pulverschnee geweht, als wir wieder starten. Z u • rück z u unserem Feldflugplatz. Trotz Gegenwind schaffen wir es fast in der gleichen Zeit. Immer größer wird das winzige Fleckchen in der Ferne, das unser Flugplatz sein muß. Die Mittagssonne ist inzwischen durchgekommen und spiegelt sich in unserem Glashaus. Nur wenige Minuten noch und wir sind da. Der Pilot setzt zur Landung an. Rumpelnd und stolpernd hoppelt die „Kiste" über den harten Boden zu der drüben am Rande des Platzes bereitstehenden schnelleren Reisemaschine. Die wichtigen Aufzeichnungen des Gefangenen gehen mit weiterer geheimer Kurierpost an Bord. In einer halben Stunde kann bereits der höhere Gefechtsstab mit der Auswertung beginnen. So arbeiten unsere Kuriere der Luft! Am 8. Februar verstarb unerwartet nach kurzem Krankenlager meine liebe Schwägerin, unsere treusorgende Tante Fräulein Marie Pfeiffer k.Und- ■Q,Qte mit unb Ih.“9*1 prl* «Ulf) “W iib für die Gemeinde Hergersdorf der „ „ „ OberSorg „ „ „ „ Unter-Sorg „ „ „ „ Windhausen „ £ Kuriere der Lust! Einsatz einer Kurierstaffel unserer Lustwaffe. d) im Finanzamtsbezirk Grünberg: für die Gemeinde Ettingshausen am 13. Februar 1940 „ „ „ Harbach „ 15. Februar 1940 „ „ „ LiMda „ 19. Februar 1940 „ „ „ Saasen „ 21. Februar 1940 e) im Finanzamtsbezirk Lauterbach: für die Gemeinde Meiches am 27. Februar 1940 Besondere Sprechtage sind beim Finanzamt Lauterbach für die Gemeinde Meiches am 28. und 29. Februar 1940 statt. für die Gemeinde Alten-Buseck mit Trohe 13. u. 14. Februar 1940 Aus aller Welt. Tod durch kohlenoxydgas. In Kassel war ein 66 Jahre alter Heizer, der täglich eine Zentralhei^ungsanlaae bediente, wie sonst üblich bis gegen 8 Uhr nicht in seine Woh- nung zurückgekehrt. Bei den nach seinem Derbleib angestellten Nachforschungen wurde er in der Heizungsanlage vor dem Kessel liegend leblos auf- gefunden. Der Arzt konnte nur noch den durch Kohlenoxydgasvergiftung eingetretenen Tod feststellen. Am Abend vorher hatte der Verunglückte die Heizung noch in der üblichen Weise bedient und den Kessel entschlackt. Danach hat er erneut Koks auf- 14. Februar 1940 16. Februar 1940 19. u. 20. Februar 1940 22. Februar 1940 (PK.) „Entschuldigung meine Herren, — ein wichtiges Telephongespräch!" Wir befinden uns beim Kommandeur eines vorgeschobenen Kommando-Stabes des Heeres an der Westfront. Die Wände des Arbeitsraumes sind mit großen Karten behangen, auf denen mit Nadeln und Fäden geheimnisvolle Linien markiert sind. — Der Bleistift gleitet schnell über den Schreibblock, irgendeine wichtige Meldung scheint durchgegeben zu werden. Wenige Sekunden Ueberlegung, und schon gibt der Major einen entsprechenden Befehl zurück, aus dem mir entnehmen können, daß sich irgendwo an der Front etwas Wichtiges ereignet hat. „Soeben erhalte ich die Meldung vom Batl. in I., daß ein Spähtrupp einen feindlichen Offizier gefangen hat, der wichtige Papiere mit sich führte. Da der Inhalt durch Fernsvrecher nicht durchgegeben werden kann und ein Abholen durch Kurierfahrer zu lange dauert, wird sofort eine M a - schine unserer Kurier st affel nach vorne fliegen und die Pläne holen. — Wollen Sie als Kriegsberichterstatter mit fliegen?" — „Jawohl, Herr Major!" Wenige Minuten später sitzen wir bereits im Wagen, der uns zum nahegelegenen Feldflugplatz bringt, wo diese Kurierstaffel der Luftwaffe behelfsmäßig angelegten Platz. Flugzeuge verschiebe- behelfsmäßig angeigten Platz. Flugzeuge verschiedener Typen sind am Platzrande verankert und gegen Fliegersicht gut getarnt. Hier steht die Maschine, die uns nach vorne bringen soll. Damit der kalte Motor uns auch sofort den Gefallen tut, wird er mit einer ordentlichen Portion Warmluft versorgt, die ihm die Kälte aus den Poren treibt. Mit ziemlichem Schwung wird die Kurbel voyi Monteur in Tätigkeit gesetzt, erst nach mehrmaligen Umdrehungen springt der Motor bei der Kälte an. Holpernd rollen die Räder über den festgefrorenen Boden, ein kurzer Anlauf und schon hebt sich unser Dogel vom Boden in die Luft, Richtung Westen. Die große Glaskabine gestattet Sicht nach allen il ich auf bas I [fons gerelh' I Tages nwl Dem ich auch I ämenbe Tot' I einmal klipp I er genau PI iber'fie W eit und dem > dort getan nicht? illen W\ eben und tapferer, l‘ m und t zweifelt ine WRS Huldigte B daß ihm e -widern nB Brief an de i Ä SÄ s# ei t^Wdel, nod)/‘nni vr*? 'Hs 1 unttk B für die Gemeinde Hafselhecke der Hoch-Weisel „ Ober-Eschbach „ Ober-Mörlen „ Oppershofen „ Rockenberg „ Steinfurth „ Södel „ Trais-Münzen- Ankunft in Triest und nahm sie in ihre Obhut. Landesgruppeuleiter Dr. E h r i ch sagte in einer kurzen Ansprache, viele von ihnen seien zum zweiten Male von ihren Besitzungen vertrieben worden. Diele kämen jetzt zum erstenmal in das neue Deutschland, das im Kampf um sein Dasein stehe und das auch für sie den Kampf durchfechte, damit sie nach dem siegreichen Ende des Krieges in ihre überseeische Wahlheimat als freie deutsche Menschen wieder zurückkehren können. Kleine politische Nachrichten. Japanische Truppen in Südchina eroberten Wu - m i n g, 50 Kilometer nördlich Nanning, womit die letzte strategische Stellung im Aufmarschgebiet der chinesischen Truppen, die die Rückeroberung der nichts iii ! moralisch lisch. Aba nen Misse- ijaben, daß lisch Han- Zekanntmachung über die Offenlew der Ergebnisse der Vodenschätzung. 1. Die Ergebnisse der Bodenschatzung der unter Ziffer 4 angegebenen Gemeinden (Gemeindeteile) werden in der Zeit vom 12. Februar bis 11. Marz 1940 offengelegt. 2. Die Offenlegung findet an einem Tage, für besonders große Gemeinden an zwei Tagen, in der jeweiligen Gemeinde selbst statt, um den Bauern und Landwirten Gelegenheit zu geben, in ihrer Wohngemeinde die Schätzunasergebnisse einzusehen. Es wird erwartet, daß von Vieser Möglichkeit reger Gebrauch gemacht wird. Wer diese besonderen Offenlegungstage nicht beachtet, kann zwar auch die Schätzungsergebnisse bei dem zuständigen Finanzamt einsehen, muß aber damit rechnen, daß der amtliche Bodenschätzer nicht immer anwesend ist, um die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Einhaltung der besonderen Offen- legungstage in der Gemeinde liegt deshalb im Interesse eines jeden Grundstückseigentümers. 3. Es wird dringend empfohlen, für die Einsichtnahme in die Schätzungsergebnisse eine Abschrift des Grundstücksverzeichnisses, die Loszettel oder der- gleichen mitzubringen. 4. Als besondere Dffenlegungstage in den Gemeinden sind bestimmt: a) im Finanzamtsbezirk Alsfeld: r r v cv\ r<. , / . ' 1 *7 1 • U 1 1 UUtl VIC | Aufgaben und Pflichten der Beamten im Krieg Wir ttnrnn Feinde, sie wollten di- alten Meth». den ots Weltkrieges anwenden und einen Keil zwi- fäen&tyrtr und Dolk treiben. Aber niemals ist das deutsche Volk einiger und geschlossener gewesen als heute unter Adolf Hitler. Da die Spaltung zwischen Führer und Volk nicht erfolgte, kommen nun die Gegner mit ihren haßerfüllten Kriegszielen heraus, aber zu einem Frieden, wie sie ihn wünschen, gehören zwei. Wir wissen, um was es geht, und das gibt uns die Kraft, uns rücksichtslos mit der geballten Wucht des ganzen deutschen Volkes zur Wehr zu fetzen. Wir wissen, daß dieser Kamvf nur mit einem Siege d e s deutschen Volkes enden kann und enden wird. Es kann auch kein faules Kom- prouiiß an die Stelle eines dauernden Friedens gesetzt werden. Der Krieg muß mit einem deutschen Frieden, d. h. mit einem dauernden unb gerechten Frieden enden, in dem jedes Volk sein Recht und den ihm zustehenden Lebens- raum erhält. Wir find eine jugendliche Nation. Unser Geburtenüberschuß betrug 1939 300 000 Geburten mehr als in England und Frankreich zusammen. Wir können verlangen, daß uns der Platz an der Sonne angewiesen wird, auf den wir Anspruch haben. Der Führer schreitet uns voran und wir folgen ihm einmütig zum Sieg. Der Minister erklärte es für eine Ehrenpflicht, dem Beamten den Dank und die Anerkennung für die bisherigen Leistungen in der Kriegszeit auszu- sprechen. Der Beamte ist im nationalsozialistischen Staat Volksgenosse unter Volksgenossen, der wie alle seine Pflicht erfüllt. Er ist nichts anderes als der Helfer und Freund der um Rat und Hilfe nachsuchenden Volksgenossen. Wenn ein Beamter einmal müde werden sollte, wird ihm ein Blick auf Adolf Hitler, den ersten Soldaten und ersten Arbeiter des deutschen Volkes, wieder empor- reißen. Deutsche Dolksgenoffen aus Neutsch- Ostafrika in Triest eingetroffen. Triest, 9. Februar. (DNB.) Mit dem Dampfer „Urania" trafen 462 in Deutsch-Ostafrika ansässige deutsche Volksgenossen in Triest ein. Die Engländer hatten sie des Landes verwiesen, nachdem alle Männer seit Beginn des Krieges in Konzentrationslagern gefangen gehalten worden waren. Während der langen Haftzeit der Männer mußten die deutschen Frauen und Kinder die schwersten Strapazen erdulden. Am 18. Januar verließ der Transport, bestehend aus 316 Erwachsenen und 146 Kindern, Dar-es-Salam, um auf dem italienischen Schiff in die Heimat zurückzukehren. Die Landesgruppe Italien der Auslandsorganisation der NSDAP, empfing die Kolonialbeutschen bei ihrer Stadt Nanning geplant hatten, tn japanische Hände gefallen ist. Nach dem japanischen Heeresbericht sind jetzt 3400 Quadratkilometer der Provinz Süd- kwangsi von japanischen ^Truppen besetzt. Beim Brande eines Flugzeugschuppens auf dem Flugplatz Maylane in Ronrford wurden a ch t Flugzeuge und fünf *Flugzeugmotoren zerstört. Auch die britisch-indische Regierung hat jetzt beschlossen, dre Einfuhr aus den meisten neutralen Ländern — es sind insgesamt 23 Länder, darunter auch die Türkei und Italien — von Ursprungszeugnissen abhängig zu machen, aus denen hervor gehen muß, daß die Waren höchstens zu 25 v. H. aus deutschen R o h ft o f f e n hergestellt sind. _______ gelegt und vermutlich die Heizungsklappe versehentlich nicht ganz geschlossen, so daß über Nacht die Gase aus strömen konnten. Als er am nächsten Morgen den Heizraum aufsuchte, um die Heizung zu bedienen, haben dann die ausgeströmten Gase den Tod herbeigeführt. Vier Kinder bei einem Zimmerbrand erstickt. In der kleinen belgischen Gemeinde lertigni) sind auf einem Bauernhof vier Kinder im Alter von neun Monaten bis zu sechs Jahren durch den Rauch eines Zimmerbrandes erstickt. Sie konnten strotz aller Bemühungen nicht mehr ins Leben zurückgerufen werden. Landesverräter hlngerichlel. Der vom Volksgerichtshof wegen Landes- verrat zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte Heinz Müller aus Höhr-Grenzhausen ist am Freitag hingerichtet worden. Der Verurteilte hat aus Gewinnsucht auf mehreren Erkundungsreisen Angelegenheiten der deutschen Wehrmacht ausgespäht und seine Beobachtungen dem Nachrichtendienst einer fremden Macht mitgeteilt. Zuchlhausurleile wegen Abhörens ausländischer Sender. Das Sondergericht Mannheim verurteilte den 39jährigen Georg Kaiser aus Wyhlen zu IVi Jahren Zuchthaus und zwei Jahren Ehrver- lust wegen Abhörens ausländischer Sender. — Der 38jährige Josef S i g l aus Obertrum bei Salzburg wurde von dem Sondergericht Salzburg wegen des Abhorchens fremder Sender zu drei Jahren und sechs Monaten Zuchthaus verurteilt. Sigs hatte auch noch zwei Bauern — allerdings vergeblich — zu überreden versucht, feindliche Sendungen zu empfangen. _____________ Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, Verlag und Druck: Brühlsche Unioersitätsdruckerei R. Lange, K.-G., Derlagsleiter: Dr. Erich Hamann, alle in Gießen. berg der 28. Februar Wisselsheim „ 29. Februar 5. Die Offenlegung an den obenbezeichneten Tagen in den Gemeinden findet in der Zeit von 9 bis 17 Uhr statt. Den Ort der Offenlegung in der Ge- tneinbe bestimmt der jeweilige Bürgermeister und gibt ihn rechtzeitig ortsüblich bekannt. 6. Die Offenlegung bei den Finanzämtern findet in der Zeit von 8 bis 14 Uhr werktäglich statt. 7. Dffengelegt werden die Schätzungsurkarten und die Schätzungsbücher für Ackerland und Grünland, in denen die Ergebnisse der Bodenschätzung niedergelegt sind. Die offengelegten Schätzungsergebnisse werden den Eigentümern und Nutzungsberechtigten der Grundstücke nicht besonders bekanntgegeben. 8. Gegen die Schätzungsergebnisse steht den Eigentümern der Grundstücke die Beschwerde nach den Vorschriften der Reichsabgabenordnung zu. Die Be- schwerde kann in der Zeit vorn 12.2Uän bis 11. April 1940 beim zuständigen Finanzamt (vgl. Ziffer 4) ent- roeber schriftlich eingereicht ober zu Protokoll erklärt werben. Mit bem Abschluß ber Frist für die Einlegung des Rechtsmittels werden die offengelegten Schätzungsergebnisse unanfechtbar, soweit nicht Beschwerde eingelegt ist. 9. Bauern, Landwirten und anderen Eigentümern von Grundstücken, die durch Wehrdienst die Offenlegung nicht wahrnehmen können, wird später Gelegenheit gegeben, die Schätzungsergebnisse einzu« sehen und in begründeten Fällen Beschwerde zu erheben. 681D Darmstadt, 1. Februar 1940. __________Der Oberftnanzpräsidenk Hessen.___________ Bekanntmachung. In der Kinderschuh-Ausiauschstelle des Deutschen Frauenwerks, Gießen, Frankfurter Straße 1, können an jedem Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in der Zeit von 9 bis 11 und 15 bis 17 Uhr verwachsene Kinderschuhe, sofern sie gut erhalten sind, gegen größere Kinderschuhe eingetauscht werden. Gießen, den 9. Februar 1940. 688C ______Der Oberbürgermeister. Wirtschaftsamt.______ Bekanntmachung. Vetr.: Abhaltung der Mütter- und Säuglingsberatungsstunden im Stadtbezirk Gießen. Die bisher in der Universitäts-Kinderklinik stattgefundenen Mütter- und Säuglingsberatunasstunden für die Stadt Gießen sind nunmehr wie folgt auf- geteilt. Die Neuregelung tritt ab 12.2.40 in Wirksamkeit. 3m Stadtbezirk (Bienen: Montags jeweils von 15 bis 16 Uhr wie seither in der Univ.-Kinderklinik, Friedrichstraße 16, und zwar für den Bezirk ber Ortsgruppen Gießen-Süb und Gießen-Mitte. Donnerstags in der Geschäftsstelle der NSV., Walltorstraße 38, und zwar für den Bezirk der Ortsgruppe Gießen-Nord. Freitags in der Geschäftsstelle der NSV., Ortsgruppe Gießen-Ost, Kaiserallee 34. Für die Außenbezirke der Stadt Gießen gilt ab sofort folgende Neuregelung: Im Stadtteil Gießen-Wieseck sind Mütter- und Säuglingsberatungsstunden jeden 4. Dienstag Im Monat, jeweils von 14.30 bis 16 Uhr, und zwar in der Geschäftsstelle der NSV., Schulstraße 3. Im Stadtteil Gießen-Ktein-Linben jeden 2. Dienstag im Monat, jeweils von 14.30 bis 16 Uhr, ebenfalls in ber Geschäftsstelle ber NSV., Lützellinbener Straße 34. Für Gießen-Wieseck finbet zum erstenmal am 27. Februar unb für Giehen-Kleln-Linden erstmals am 13. Februar 1940 Mütter- unb Säuglingsberatung statt. 670D Gießen, ben 9. Februar 1940. Staatliches Gesunbheitsarnt Gießen. Gießen (Aulweg 30), den 8. Februar 1940. Beerdigung: Montag, 12. Februar, 4 Uhr nachmittags, Alter Friedhof. 0448 685D Im Namen der Trauernden: Frau Lina Winheim, geb. Warth. Heute entschlief unsere geliebte Mutter und Großmutter Frau Antonie Textor verw. Warth, geb. Jacobi im fast vollendeten 84. Lebensjahre. Verkäufe Schuhhaus Darre | Kaufgesuche | 51.5 A gesucht. 0389 Mietgesuche~| > Sekretärin lTspor^n Gut erh., gebr. 69flD MM!. 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Er gemacht worden, daß keinerlei Fremdstoff, also Gas, durch die Tür in den Lustschutzraum einbringen kann. Daß die Tür vollkommen dicht am Fußboden abschließt, wird durch behelfsmäßiges Abdichtpngs- material (Stoffreste, Gummistreifen, Dachpappe oder bgl.), sowie durch eine flache Türschwelle erreicht, so daß auch hierdurch kein Fremdstoff in den Raum gelingen kann. Die gleichen Mittel sahen wir in einer Reche weiterer Luftschutzräume, u. a. be- einer Stelle sogar mit einer schönen hellen Decke belegt, Stühle und Bänke, Liegesessel, Gartenstühle zum Liegen mit Decke, Fußmatten usw. Selbstverständlich fehlten in diesen Räumen die erforderlichen in einer Reihe von Privathäusern feststellen können. Uebevall, wo wir überraschend für die Hausbewohner erschienen, konnten wir nicht nur in neueren Häusern, sondern auch in älteren Gebäuden die erfreuliche Wahrnehmung machen, daß mit haus- bzw. familieneigenen Mitteln ein behelfsmäßiger Luftschutzraum nicht nur hinsichtlich seiner Ausstattung zweckmäßig und verhältnismäßig wohnlich hergerichtet werden kann, sondern in den besuchten Häusern auch einen Grad von Gassicherheit erhalten hat, den man als befriedigend bezeichnen muß. 3- B. sahen wir in der Liebigstraße in drei verschiedenen Häusern mit behelfsmäßigen Mitteln hergerichtete kampfstoffsichere Luftschutzräume, die Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen! Die Gefahren aus der Luft zwingen alle Volksgenossen zur rechtzeitigen Vorbereitung der Abwehr. Deshalb: Beschafft euch die Volks- gasmaske bei den Amtswaltern der NSV.! Roman von Frank F. Braun Copyright by Deutscher Verlag, Berlin Sp'ielelitung: Hans Geißler. BOM.-ttntergau 116 Gießen. Stelle für Leibeserziehung: Bett.: BDM. -Leistungsabzeichen. wartete ihn Frau Henriette Carlotti, neben ihr stand Julia. „ „Ich hörte Sie vorfahren", sagte die Mutter. „Dies ist meine Schwiegertochter, meines Sohnes Frau. Wir waren bei ihm drin." Ihre Handbewegung zur offenstehenden Hintertür deutete an, was sie meinte. „Aber wir haben nichts ängerührt." Kybander verbeugte sich vor Julia. Dann betrat er den Laden. Das elektrische Licht brannte. Als er die Tur hinter sich schloß, fiel von keiner Stelle mehr Tageslicht ein. Henke war ihm auf seinen Wink gefolgt. Die anderen Herren warteten noch. Kybander stand „Erschossen, nicht wahr? Da an der Seite ist die Kugel in den Hals gedrungen. Eine große Wunde. Ob er verblutet ist oder ob die Kugel ihm das Genick brach, als sie die Halswirbel traf?- Ich glaube das Letzte, denn da ist nicht viel Blut auf Kragen ben ein kleines Kindertischchen mit mancherlei Spiel-- zeug, damit den kleinsten Benutzern des Schutzraumes die Zeit nicht lang wird. Soweit Vorräume, sogenannte Gasschleusen, vorhanden waren, zeigten auch diese eine vollkommen einwandfreie Herrichtung. Die Kellerräume in älteren Häusern hat man durch die Einfügung von starken Holzstützen und kräftigen Querbalken noch besonders in ihrer Luftschutzsicherheit verstärkt. Schutzoorhänge an den Kellertreppen, vor den Eingängen zum Schutzraum und juDedmäftiae Sackvorlaaen, die im Ernstfall mit Chlor« Zentrale. Dann öffnete er seinen grauen St—brn— BDM. -Werk-Gruppe la/116, Sport und Gyrnnastik. Der nächste Dienst für alle Mädel der Gruppe ist Dienstag, 20. Februar, wieder im Moeserheirn. Die L.-Stellenleiterin und Führerin der BDM.-Werk-Gruppe la/116. still und sah sich um. . 3weifellos tot", sagte er nach einem kurzen Blick - « r ....... - 7.. t . w-. «(YBamu i wt raihi DOA.-Appell in Gießen. Auf Anordnung des Gauverbandsleiters des Volkse bundes für das Deutschtum im Ausland (VDA.) Pg. Bickendorf findet am nächsten Montag, 12. Februar, nachmittags, im Großen Hörsaal des Physiologischen Instituts zu Gießen (Friedrichstraße 24) ein VDA.-Amtsträger- und Mitgliederappell statt, zu dem auch Gäste Zutritt haben. Der volksdeutsche Führer Pg. Fritz Mielke aus Bromberg spricht über das Thema: „Der deutsche Ostraum". In Anbetracht der hohen Bedeutung der Ausführungen des Redners ist mit Einwilligung des Kreise leiters das Erscheinen der Politischen Leiter sowie der Führer der Gliederungen und angeschlosfenerr Verbände erwünscht. wasser und Obstsaft, an einer Stelle sogar eine Flasche Wein und eine Flasche Kognak zur Stärkung für besonders hilfsbedürftige Personen, Trinkbecher und auch geeignete Vorrichtungen für einen Notabort. Die Fenster in den Räumen sahen wir mit Asbest oder ähnlichem Material in allen Fugen gut abgedichtet, eine Leiter zum Hinaustteigen zu den Fenstern fehlte nicht, in einem Schutzraum waren statt der Leiter als besonders zweckmäßig in kleinem Schrittabstand Steigeisen in das Mauerwerk eingelassen, so daß die Benutzer dieses Schutzraumes im Gefahrenfalle über die Steigeisen an der Wand emporklettern und durch zwei Fenster den Ausgang ins Freie finden können. Diese Steigeisen kann man wohl als besonders vorbildlich ansehen, weil sie keinen Raum im Luftschutzkeller weg- i nehmen und bei ihnen nicht wie bei einer Leiter die Bartstoppeln. Der Kopf lag schräg nach rechts und war in einer Lage erstarrt, die der ßebertbe nicht lange hätte aushalten- können. Kybanders, rasche Augen überprüften alles. Er betrachtete die Schußwunde. Sie war groß, sah eher aus wie die Verletzung eines Ausschusses. Aber im Genick war keine Wunde feststellbar; et konnte nicht von hinten erschossen worden sein. „Sonderbar", sagte Kybander. „Was denn, Herr Kommissar?" „Die Wunde ist so groß ..."; er brach ab. „Aber das muß ein Irrtum sein. Ich wollte sagen: an dieser Wunde ist er gar nicht gestorben. Das ist nur ein Streifschuß." Er gab sich einen Ruck. „Rufen Sie Dr. Zulewski herein. Die andern Her^ ren bitte ich noch zu warten." Der Arzt kam sofort. „Sie machen die Sache reichlich geheimnisvoll, Kybander", sagte er grollend. Kybander beschwichtigte ihn. „Gar nicht, Doktor, aber ich habe es erlebt, daß sämtliche Spuren Der» wischt waren, wenn wir alle gemeinsam irgendwo eindrangen. Ich sehe mich nur vor." Er nahm ihn beiseite. „Ist der Mann an dieser Halsverletzung gestorben? Bitte, stellen Sie das fest, wenn es mögt sich ist." „Eine Schußwunde", sagte der Arzt. Kybander nickte zustimmend. „3a aber eine etwas merkwürdige, finden Sie nicht?" Zulewski antwortete nicht. Er untersuchte die Leiche genau. Er entblößte sogar Carlottis Ober-, körper. Henke half ihm. Dann richtete er sich auf. Er sah den Kommissar fest an. „Sie haben recht", sagte er. „Der Mann ist nicht an dieser Halswunde gestorben. Es handelt sich um eine große, aber keineswegs lebensgefährliche Verletzung. Die Kugel steckt übrigens. Und auch das ist eigenartig. Sie steckt quer in der Wunde, Kybander!" „Was sagen Sie, quer?" „Ueberzeugen Sie sich, wenn Sie wollen. Ein Querschläger,' sagten wir stüher im Felde. Die Kugel hat Carlotti erst erreicht, nachdem sie vorher irgenbroo aufgeprallt war. Sie kam nicht mit der Spitze vorweg, sondern traf ihn als Querschläger. Daher die große, aber nicht einmal sehr tiefe Fleischwunde. Die Kugel sitzt zwei Fingerbreit unter der Haut. Warten Sie." Er öffnete fein Besteck. „Ich hole sie Ihnen." (Fortsetzung folgt.) Dienstag, 13. Februar, pünktlich um 20 Uhr ginnt im Moeser-Heim, Seltersweg 38, ein Satti- Kurs für das BDM.-Leistungsabzeichen den Dolksgenosien aus Nachbarhäusern, zu dienen. Wie der Gemeinschaftsgeist in diesen Häusern ein gutes Werk geschaffen hat, so kann er auch in allen anderen Wohnhäusern zu dem gleichen schönen Er-- folg führen, wenn sämtliche Bewohner es sich angelegen sein lassen, durch eine Beisteuer von Material oder einen verhältnismäßig kleinen Geldbetrag, nicht zuletzt auch durch Arbeitsleistung zur Ausgestaltung des Lustschutzraumes beizutragen. Es ist dazu nicht immer die Notwendigkeit großer Einkäufe gegeben, sondern es ist auch durch die Hergabe von behelfsmäßigem Altmaterial aus Familienbesitz möglich, in ansehnlicher Weise zum vollen Gelingen einer ausreichenden Herrichtung des Luftschutzraumes beizutragen. Auf dieser Grundlage muß sich in all den Häusern, in denen für den Luftschutz und insbesondere für einen kampfstoffsicheren Schutzraum noch einiges zu tun ist, nunmehr die Gerneinschatts- arbeit aller Hausbewohner wirksam entfalten. B. und Hemd." „Ja", sagte Kybander. „Er muß schon lange tot sein Man erkennt bereits die Leichenflecke. Wird wohl mitten in der Nacht passiert sein." Er wandte sich um. „Fenster in Ordnung. Kem Einbruch. Es sieht auch nicht so aus, als ob etwas gestohlen worden sei. Da liegt eine Perlenkette auf dem Tisch. Siebt aus, als ob sie echt wäre." Er trat näher „Wahrhaftig", sagte er, „sie ist echt. Ein ** Umbau im Hause Horst-Messet^ Wall 1. Seit einigen Tagen sind Bauhandwerker im Erdgeschoß des Hauses Horst-Wessel-Wall 1 (Ecke Frankfurter Straße / Horst-Wessel-Wall) mit Umbauarbeiten beschäftigt. Wie wir hören, soll dort eilt Kaffeehaus eingerichtet werden. Zu diesem Zwecke wurden in dem Hause mehrere Wände niedergelegt, so daß ein großer Gastraum entsteht. Die Fenster sollen erheblich verbreitert werden. Verschiedene Eisenträger sind bereits eingezogen worden. Die Front des Hauses soll überholt werden, so daß auch das Straßenbild eine Verbesserung erfahren wird. Die Umbauarbeiten will man beschleunigen, damit sie gleichzeitig mit der Umgestaltung des Platzes ans Selterstor abgeschlossen werden. Es hat keinen Kampf gegeben. Carlotti sitzt noch in seinem Stuhl, er ist nicht einmal aufgestanden, als der Besucher hereinkam. Was könnte man daraus schließen, Henke?" „Daß die beiden sich gut kannten, vielleicht verabredet waren." „Richtig. Dann muß der Mord aber doch wohl schon gestern abend erfolgt sein. Mitten in der Nacht wird Carlottt hier niemand mehr empfangen haben." Kybander ging durch das Zimmer. Er stieß den Vorhang, der den Raum vpm eigentlichen Laden abteilte, zurück. „Ziehen Sie doch einmal vorn die Jalousien hoch", bat er. Henke lief, den Auftrag auszuführen. Ratternd und rasselnd gingen die Eisenbleche hoch. Jemand rief laut, aber heiser krächzend: ,Lulia, ich liebe dich!" Kybander erschrak nicht. Er hatte den Papagei schon bemerkt. Er trat an den Ständer heran. Asmus begrüßte oder wehrte ihn ab mit knallenden Flügelschlägen. , Schade, daß du nur die paar Satze sprechen kannst", sagte der Kommissar. „Du warst sicherlich Augenzeuge und könntest uns sonst alles berichten.' „Äsmus!" rief der Papagei. Kybander nickte. „Asmus heißt du also. Aber das nützt wenig, Asmus." Er wandte sich ab. Henke kam wieder heran, stark beeindruckt von den Dingen, die dieser Laden barg. Kybander betrachtete sinnend den toten Mann. Dann sah er den geöffneten Schrank mit der Buddhafigur an. Bestand da ein Zusammenhang? Wenn man jemand erwartet, beschäftigt man sich häufig mit dem, was man mit dem Besuch bereden oder erledigen will. Erwartete Carlotti einen Käufer für das Buddhaschränkchen? Stand deshalb diese Figur auf dem Tisch? Er berührte behutsam Carlottis Hand. Die Finger waren bereits steif. Entweder lag der Mord also gut zwölf Stunden zurück oder Carlotti war zuckerkrank, daß die Leichenstarre deswegen eher eingetreten war. Das würde sich feststellen lassen. Das Gesicht des Toten war nicht entstellt. So etwa mochte Carlottt auch im Leben ausgesehen haben. Es hatte ein wenig an Farbe verloren, aber es wies keine Züge des Grauens oder Entsetzens. Der Tod mußte ihn überrascht haben. Um sein Kinn und auf der Oberlippe sproßten stärker und dunkler Eine der wichtigsten Kriegsaufaaden jeder Hausgemeinschaft besteht darin, den Luftschutzraum des Hauses so umfassend herzurichten, daß er im Falle der Gefahr den Hausbewohnern einen möglichst weitgehend gesicherten Aufenthalt ermöglicht. Die Schaffung eines solchen Raumes kann und soll nach den Bestimmungen des Reichsluftfahrtministeriums nicht etwa die Sache nur einer Person, nämlich des Hausbesitzers fein, sondern sie ist als eine Aufgabe der Hausgemeinschaft durchzuführen. Den geeigneten Kellerraum haben überall die zuständigen Männer des Reichsluftschutzbundes schon feit langem bestimmt. Wohl in allen Häusern sind die Herrichtungsarbeiten mehr oder minder weit gediehen, hier und da vielleicht aber noch nicht mit so weitreichender technischer Fertigkeit, wie man sie allenthalben angewandt sehen mochte. Manche Verbesserungsarbeit, die sich auf die innere Ausgestaltung des Luftschutzraumes bezieht, wird in einigen Häusern wohl noch zu leisten sein. Wehrmachtskonzert". — Gloria-Palast (Seltersweg): „Nanette". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Drei Väter um Anna". Tageskalender für Sonntag. Marine-Kameradschaft: 10 Uhr Monatsmusterung. — Stadttheater: 19 bis nach 22 Uhr „Die Fledermaus". — Gloria-Palast (Seltersweg): „Nanette". — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Drei Väter um Anna". Stadttheater Gießen. Am morgigen Sonntag wird die Operette „Die Fledermaus" von Johann Strauß wiederholt. Musikalische Leitung: Heinz Markwardt. Spielleitung: Harry Grüneke. Chöre: Richard Boeck. Tänze Thea Maaß. Bühnenbild: Karl Löffler. Außer Miete — Nachmittags Geschloffene Vorstellung für den Theaterring der HI. (6. Vorstellung) „Die Fledermaus". Dienstag, 13. Februar: Zum letzten Male „Cson- qor und Tünde", Schauspiel von Värosmarty. Spielleitung: Dr. Razum. Bühnenbild: Karl Löffler. 19. Vorstellung der Dienstag-Mrete. Mittwoch, 14. Febr.: Neuinszenierung! „Toska", Oper von Puccini. Musikalische Leitung Paul Wal- Fünf Minuten später saß er im ersten der zwei, Wagen, die den Hof des Pottzeiprasidmme m rascher Fahrt dem Westen der Staötju »erließen Dr Zulewski, der Polizeiarzt, saß bei 'hm und der Assistent Henke. Die Beamten der Mordkommisswn und der Fotograf folgten mit den Apparaten zweiten Wagen in kurzem Abstand nach. 3m Erdgeschoß des Hauses Netteimann Maße 10 hatte nur Ludwig Carlotti seinen Laden Die^Lagen hielten und Kommissar Kybander betrat gefolgt von seinen Beamten das Haus. Er durchschritt den Tor weg, denn der Laden war noch nicht geöffnet Oie Rolläden waren heruntergelassen. Aus dem Hos er- sttaße stutzte er doch. Das war ja ganz anders geworden! Er blieb stehen und schaute ... Da kam ein Mann vorbei. Auf Antons Frage, wo er denn eigentlich sei, sagte dieser: „Ei, in W.". „Du ... da komm ich ja her!" entgegnete Anton. Aber der andere konnte ihm beweisen, daß er doch in W. war. Jomm nur mit herüber, da ist der „Löwen", siehst du die Lichtstrahlen hinter den verdunkelten Fenstern?" Anton ging mit und stand wieder vor dem ,Löwen". Aber wie war das möglich? Noch ganz verwirrt stellte er zum dritten Male seinen Schubkarren ab und ging in die Wirtsstube. Die Wirtsfrau erstaunte, als sie Anton wieder sah, und fragte: „Warum kommst du noch einmal?" Anton bestellte sich ein Gläschen Branntwein und fing an, nachzudenken. Er konnte es noch immer nicht begreifen, daß er hier im „Löwen" saß. Als er aber erzählte, daß er unterwegs ein wenig ausgeruht hätte auf feinem Schubkarren, da kam ' die Lösung. Ja, er hatte auf dem ersten Teil des Weges den Schubkarren gezogen, nach seinem Schläfchen aber hatte er ihn vor sich hergedruckt. Die paar Gäste, die noch im ,Löwen" saßen, brachen in schallendes Gelächter aus. Anton knurrte nur noch etwas, nahm feine Mütze und machte sich auf den Heimweg. Diesmal aber nahm er den Schubkarren so, daß er ihn vor sich herdrückte. Er kam glücklich nach Hause, wenn es auch spät geworden war. Er gab bei seiner Frau natürlich der Ber- dunkelung die Schuld. fachen Mitteln einen Kellerraum zum vollkommen I hacke, Brechstange, Hämmer, Einreißhaken, Kisten ausreichenden behelfsmäßigen Luftschutzraum ge-! mit Sand usw. Die Luftschutzhausapotheke in voll- ftalten können, haben mir erst in den letzten Tagen ständiger Ausrüstung fanden wir in geeigneten klei- tuLk.» L « 1 CO X 11 « — —. _ O. . Li-f X . .. « m am fTO ^mXIAvamPam maf Xahi QU A AM HAtl SYY> imafaI Aus -er Stadt Gießen. Schubkarren und Verdunkelung. Jeder Leser weiß, was ein Schubkarren ist. Auf dem Lande braucht ihn jedermann, um kleinere Gegenstände zu befördern. Der Kleinsiedler holt sein Futter damit, der Handwerker fährt einzelne Möbelstücke zum Käufer usw. Das Praktische beim Schubkarren besteht darin, daß man ihn drücken und auch ziehen kann. Wenn man die beiden Holme so in die Hand nimmt, daß der Schubkarren hinter einem herrollt, wie der Wagen hinter dem (Pferd, dann kann man ganz bequem einen steilen Hügel damit meistem. Im benachbarten W. war der junge Küfer zum Heeresdienst einberufen worden. Deshalb brachten die dortigen Einwohner ihre Fässer und Bütten nach H. zu dem alten Küfermeister Anton. Er hatte wohl viel Arbeit, aber er war noch recht rüstig und erledigte auch die neuen Aufträge. Nur Zeit mußte man ihm lassen. Ab und zu nahm er einen „Kor- zen" (Branntwein). Da durfte man ihn nicht stören. Nun hatte er wieder einmal eine Bütte ausgebessert und fuhr sie selbst mit dem Schubkarren nach W. Er lieferte sie ab, erhielt sein Geld und ging in den „Löwen", um sich noch einen „Korzen" zu genehmigen; denn es war kalt. Den leeren Schubkarren stellte er im Hofe ab. Wie gewöhnlich waren im ,Löwen" noch andere Gäste, und so kam es, daß es nicht bei einem Glase blieb. Es war schon spät, als Anton sich auf den Rückweg machte. Als er aus der hellen Wirtsstube trat und ringsum tiefste Dunkelheit herrschte, knurrte er zuerst, da er seinen Schubkarren nicht gleich fand. Aber die Wirtsfrau leuchtete ihm und machte dann noch das Hoftor auf, damit er ungefährdet auf die Straße kam. Anton hatte feinen Schubkarren, um leichter durch das enge Hoftor zu kommen, so in die Hände genommen, daß er ihn zog. Auf der Straße ging es nun ganz flott weiter. Aber auf der Höhe, die sich zwischen W. und H. erhebt, verspürte Anton doch einige Müdigkeit in den alten Gliedern. Er stellte seinen Schubkarren ab und setzte sich darauf. Er wollte ein wenig rasten, aber bald war er ein- aeschlasen. Nach einiger Zeit wurde er von dem kühlen Wind, der vom Vogelsberg herüberwehte, geweckt. Er war ganz steif und rieb sich die kalten Hände, trat abwechselnd auf die Füße, um sich zu wärmen, und endlich wurde es ihm klar, daß er ja mitten auf der Landstraße eingeschlafen war. Da nahm er seinen Schubkarren und wollte rasch nach Hause fahren. Diesmal aber drückte er ihn. Bald sah er die Umrisse von Häusern und glaubte, in H. zu sein. In der Dunkelheit konnte er nichts erkennen. Aber bei der ersten Biegung der Land- 7!S.-Frauenschast/Zrauenwerk. Am Montag, 12. Februar, findet ein VDA.- Amtsträger- und Mitglieder-Appell um 15 Uhr im Physiologischen Institut statt. Es spricht der volksdeutsche Führer Fritz Mielke aus Bromberg über das Thema „Der deutsche Osttaum". Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Gemeinschaftsabend der Ortsgruppe Ost am Montag, 12. Februar, um 16.30 Uhr, im „Burghof". Gemeinschaftsabend der Ortsgruppe Nord am Montag, 12.Februar, um 19.30 Uhr im Cafe Ebel. Gäste sind herzlich willkommen. Zur Abgabe von Schlachtfetten. NSG. Durch die Aufhebung der Bestellscheinpflicht für Schlachtfette ist die Freizügigkeit beim Einkauf von Schlachtfetten gegeben. Da bei den Metzgereien des Wirtschaftsgebietes Hessen-Nassau genügend Fettmengen vorhanden sind, ist dafür gesorgt, daß jeder Verbraucher das ihm zustehende Schlachtfett erhält. Hierbei wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß in gewissem Maße auch Speck zur Versorgung mit herangezogen wird. Der Verbraucher, der, falls kein Schmalz vorhanden ist, die Abnahme von Speck verweigert, muß damit rechnen, daß er die ihm zustehende Schlachtfettquote nicht erhält. i Gießener Wochenrnarkkpreise. * Gießen, 10. Febr. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, kg 1,60 RM., Matte 25 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10 Rpf., deutsche Kühlhauseier 10%, Kartoffeln, 50 kg 3,65 RM., Wirsing, kg 15 Rpf., Weißkraut 10, Rotkraut 15, gelbe Rüben 10 bis 12, Unterkohlrabi 7, Zwiebeln 12, Meerrettich 40 bis 60, Schwarzwurzeln 35, Aepfel 15 bis 25, Birnen 20 bis 25, Hähne 1,20 RM., Suppenhühner 1,20 RM., Blumenkohl, das Stück 45, Endivien 15 bis 25, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 20 Rpf. Lorliotizen Tageskalender für Samstag. Deutsche Arbeitsfront, NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude": 20.15 Uhr im Stadttheater „Großes alle Anerkennung verdienen. Da sind die Türen zum Luftschutzraum mit Stoffresten und mit Dachpappe, oder einer Holzplatte, die man auf die ßattentür dicht schließend aufgebracht hat, ferner durch Bestrei- die Gefahr des Wegrutschens bei der Benutzung be- chen der Fugen oder Ritzen zwischen Tür und Wand steht. In einem anderen Luftschutzraum sahen wir bzw. in der Türfläche mit geeignetem Abdichtungs- für die Kleinsten des Hauses sogar einen Kinder- ftoff so wirksam zu einer absolut geschlossenen Masse wagen mit allen Erfordernissen bereitstehen, dane- sonders vorbildlich in einem Raume in der Bahn- —— — —o ... . hofstvaße, angewandt. Das Innere der besichtigten zweckmäßige Sackvorlagen, die im Ernstfall mit Chlor-, Luftschutzräume machte einen ebenso guten Eindruck kalk zu beftreuen sind, am Fuße der öcbuöraumtur wie der vorbildlich hergerichtete Zugang. Wir sahen sind weitere Mittel zur Sicherung gegen.Kampfs off. in ben teilweise sogar zwecks besserer Lichtwirkung Alle diese ^nnchtungen und die Bereitstellung weißgetünchten Räumen eine gute Deckenbeleuch- Materialien sind dem vorbildlichen Gememschaftsg J tunq, überall inmitten des Raumes einen Tisch, an der Hausbewohner zu verdanken, zum Teil find fi aber auch allem von dem Hauseigentümer angeschafft bzw. bereitgestellt worden, um sämtlichen Hausbewohnern, sogar an manchen Stellen auch noch wahr?" „Ja", sagte der Kommissar, ....... nahm den Hörer ab und besprachtnrnges mit ö? , 9 g g{ücf Raubmord also bestimmt nicht, denn i öffnete er die Schranktür. nahm ^cy märc keiner herumgegangen Er Staubmantel heraus und setzte de abcr immer noch nichts an. „Ludwig . - 'Carlotti dürfte von seinem Mörder Überrascht wor- ' den sein", fuhr er fort. „Sehen Sie m< Henke, er hat sich da eine Buddhafigur auf den Schreibtisch ^stellt und war offenbar in der Bettachtung ver- funken, als man ihn überfiel Ueberfallen wurde er, glauben sie, Herr Korn- •teSTÄ LP".."x. pvs wartete? Vielleicht war dieser Jemand der Mörder. „Jawohl", sagte Kybander. Er sah seinen Kriminal- r«t an. arbeiteten frit.nieten WenU« ~ ' .,,'^n'Ä^eWefünkenen Mann im Schreib- ral*?-DeÄ"erf'ten oon's^n i*ien khm nach-1 tischswht. „Dr. Zuiewski braucht sich nicht zu be- deutlich und auf sonderbare Art verstört. „Kannten eilen. ... . - - . —- Sie etwa Ludwig Carlotti?" , Nein", sagte Herr von Karmm und schüttelte auch noch den Kopf, heftiq blaue Wolken aus seiner qarre zur Decke schickend, „nein, keineswegs, aber es berührte mich merkwürdig. Vor fünf Minuten sprach ich mit Ihrem jungen.Freund Henke, und er wünschte sich so sehr einen Mord Ich säM« >hn weg und öffne die Tür zu Ihnen da heben Sie den Hörer ab und — erfahren den Mach. Er lachett. ein wenig, es war mehr eine seelische Verlegenheit. „Nun nehmen Sie wenigstens Henke mit, mchl Möbelhaus ßiM ÄlÄfoart Stift !j Kreis verband Wetterau 671D He ern ab Lager oder Werk im großen Saal 496 A Eugen Dürr & Co., Gießen UniwuitäM- Samstag und Sonntag, ab 8 Uhr abends: Volksbund für das Deutschtum im Ausland Nadel- und Laubholz, Schnittmatenalien aus eigenen großen produttionen Ostpreußisches Mefernschnittholz Sperrholz - Isolierplatten - Furniere Hartplatten für Fußboden usw. Montag, den 12. Februar 1940, nachmittags 3 Uhr VDA.-Amtsträger- und Mitgliederappell im Physiol. Institut, Friedrichstraße 24, Gießen Gäste sind willkommen. — Es spricht: Der volksdeolsche Führer Pg. Fritz Mielke a. Bromherg über das Thema: »Der deutsche Ostraum«. G.A.-Sport. Fußball der Bez rkeklaffe. VfB.-Reichsbahn I — Tv. Rodheim-Krofdorf I. Erstmalig findet auf dem Waldsportplatz eine Doppelveranstaltung im Fußball statt, der VfB.-Reichsbahn hat sich mit der Spieloereinigung 1900 geeinigt, auch das Freundschaftstreffen der Blau-Weißen auf den Waldsportplatz zu verlegen. Die Grün-Weißen empfangen zum Pflichtspiel ohne Punkte die Elf der Vereine Rodheim-Krofdorf. Die Kombination gilt als sehr stark, dürfte sich aber gegen die gut aufgelegten Grün-Weißen nicht durchsetzen können, die durch ihren hohen Sieg gegen Naunheim bewiesen haben, daß sie wieder erstarkt sind. Es ist mit einem sicheren Siege der Platzherren zu rechnen. Spielvereinigung 1900 — Wehrmacht. Die Spielvereinigung 1900 tritt in einem Freundschaftsspiel am morgigen Sonntag auf dem Waldsportplatz gegen eine Soldatenelf an. Man wird in diesem Spiel guten Sport erwarten dürfen, denn die Gastmannschast hat in den vergangenen Wochen verschiedene Spiele ausgetragen und dabei einen guten Eindruck gemacht. Eine Elf des Berliner Sportvereins wurde mit 7:1 Torem geschlagen, eine Marburger Stadtelf mußte eine Nrkderlage mit 5:3 Toren hinnehmen, und eine Marburger Ver'eins- mannschaft wurde gar mit 9:1 Toren abgekanzelt. In der Elf der Soldaten befinden sich einige ausgezeichnete süddeutsche Spieler. Die Blau-Weißen werden alle Kräfte zusammenraffen müssen, wenn sie Ihre Verlobung geben bekannt Gustel Klein Willi Weber Llffz. in einem 3nfXRegf. Gießen, Neustadt 45 z.Z. im Felde 11. Februar 1940 _ Ihre Vermahlung geben bekannt Or. med. Helmut Speck Or. med. deut. Erika Speck, geb. probst , Großen-Linden Hannover, An der Markuskirche i io. Februar 1940 682D Ihre Vermählung geben bekannt ' Otto Orosihm Ingenieur z. Z. Leutnant in einer panzer-Abw.-Abtlg. Helga Orosihn, geb. Hesemann Stuttgart Gießen z. Z. im Felde Lindenplah Gießen, den 11. Februar 1940 0436 Unsere beiden Jungen haben ein Schwesterchen bekommen Helmut Großmann z.Z. Wachtmeister in einem Art.-Reg. und Frau Hedda Großmann, geb. Molsen G i e ß e n, den 8. Februar 1940 Goethestraße 25 Feldpost-Nummer 27156 C 0464 Oberschule in Hungen (Klasse 1—5) Die Anmeldungen der Knaben und Mädchen für die Klasse 1 des kommenden Schuljahres werden vom 14.-16. Februar in der Zeit von 1G-1R Uhr im Amtszimmer des Leiters (Bahnhofstraße 5) entgegengenommen. Hierbei sind vorzulegen: Geburtsschein, Impfschein und Abgangszeugnis der Volksschule. Der Leiter der Oberschule in Hungen: Kratz. 672D ’ Äustraliei reichen I Msmeger Annita «it»111 gioitfl’ ft« fft von el* infolge E' ai Mri? MN- pol Mkstl Die ® fett Leist Seeoerkel lelpunkt hängt, ei eines N 1 drang, ö I iveitschau I rund geo I fein? Er I dem M in Lon I britisli lochte, ständigkei in Kanad stützt wer Handelso das brit. Seewe ' Zufamme 1 stellt dah Stzbritif periur Werk „Ii i des Meer nicht fo ! herrscht, unseren kann nur fassenden ' kurz uni Welche lieber vier solch Nordame nach Sir ' Hoffnung land — wegen Ü Aon W nehmlich die süd '■tut N nung i Rohstoffe ! von Au vier atla tage jiinc -chisse o die sich 1111 Fal dampfer, 219 Delhi betrug 5' Brenns Nittel viegenh II meer ein | iwheren | 3000 Jot | pichen 2 | Unionen I Diese ' | britische 1 | Wbe de | W zu I mn herc I ? 9roh | M aus i | Katzen | Je Eiger I klungsgr I J“fnal Zither ^chö W uni Plötz ?>nc ‘«Itunq e Wöbe SMig | die s >- a> 11 «usf t5 fle,|t £ l°hi« Winta: "S* Ä «“51 K B-i s* I 3 erhol Winterhilfswerk des deutschenVolkes Kreisführung Wetterau Donnerstag, den 15. Februar 1940, um 20 Uhr, im Studentenheim: Sonaten—(iband zugunsten des KRIEGSWINTERHILFSWERKS Ausführende: Walter Bärtich (Violine) (vom Reichssender Königsberg, z. Z. Uffz. einer Flak-Abteilung) Elfriede Fischer, Gießen (Klavier) Es gelangen Werke von EMIL SJÖGREN ANTON DVORAK ADOLF SANDBERGER zur Aufführung. — Eintrittskarten zum Preise von RM. 2.50 und RM. 1.50 sind bei allen NSV.-Waltem und den Ortsgruppenämtern der NSV, erhältlich. — Halbe Eintrittspreise für Militär bis Feldwebel an der Abendkasse. 694D Goethe-Bund, KauJmännisciier Verein Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde 11 Arbeitinemeinscbaft mit der Volksblldangiatätte Gießen der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude** Mittwoch, den 14.Februar 1940, abends 8 Uhr, im großen Saal des Ixeseilschaftshauses, Sonnenstr.: Film- und Lichtbilder- Uav|||||6fl vortrag des Forschers rluAjUUgu Durch 60 Breitengrade zur SMölle der Erde Die Mitglieder des Goethe-Bundes und Kaufm. Vereins haben auf Kontrollabschnitt Nr. 3 (GB.) bzw. Nr. 6 (KV.), die Mitgl. der Gesellschaft für Erd- n. Völkerkunde auf GB.-Gutschein Nr. 6 freien Eintritt. Mitgl. der NS.-Frauenschaft, des Landscbaftsbundes Volkstum und Heimat erhalten Eintrittskarten zum ermäßigten Preise von 60 Pf. gegen Vorzeigen des Mitgliedsausweises, Nicbtmitgl eder zu RM. 1.- bei Challier und an der Abendkasse, Stndentenkarlen zu 30 Pf. bei Hausverwalter Becker, Universitätsgebäude, HJ., BDM., Militär u. Schüler zn 30 Pf., Angehörige der Volksbll- dungsstätte Gießen der NS.-Gemeinschaft KdF.zn BO Pf. bei der Karten verkant sstell e der KdF.t^d Ich übe meine Praxis ah Mittwoch, 7. Februar wieder aus Sprechstunden zunächst nur nachmittags von 1/,3 bis l/a5 Uhr Hausbesuche bitte bis 12 Uhr anzumelden Operative Tätigkeit Evang. Schwesternhaus Frauenarzt Dr. Schliemann An der Johanneskirche 2 — Femspr. 3265 6080 Allen Verlobten und zukünftigen Eheleuten in Gießen und Umgebung gewidmet ist das vornehm ausgestattete, reich bebilderte Haus- und Kochbuch Praktische Winke und Ratschläge für die Hausfrau Kostenlose Vermittlung des Buches nur an Verlobte durch die Geschäftsstelle des Verlages Schulstraße 7. gegen die Gästeelf eine gute Figur machen wollen. Es steht zu erwarten, daß es guten Fußball zu sehen geben wird. Tuspo. Naunheim I — „Teutonia“ Watzenborn- Steinberg I. Rach langer Ruhepause treten die „Teutonen" am morgigen Sonntag wieder einmal auf den Plan. Die Reise führt den derzeitigen Tabellenführer zum Tabellenzweiten nach Naunheim. Die Platzmannschaft, die sich in diesem Jahre recht gut einführte, mußte allerdings am vergangenen Sonntag in Gießen eine Niederlage einstecken und erhielt hierdurch einen Rückschlag in der Verfolgung des Tabellenführers. Um so mehr wird es morgen das Bestreben dieser Mannschaft sein, durch einen Siea über den Tabellenführer wieder heranzurücken. Doch auch die Watzenborn-Steinberger werden versuchen, durch einen weiteren Sieg ihre derzeitige Tabellenführung weiterhin auszubauen. Um die Fuhball-B-mnme sterschost Die am 28. Januar wegen der Platzverhältnisse ausgefallenen Spiele werden einheitlich am 18. Februar nachgeholt. Eine weitere Benachrichtigung erfolgt nicht. Der Leiter der Hauptstelle II. 21. 23.: Fiedler. Wieder Basketball in Gießen. In der Turnhalle des DfB.-R. ist nun Mieder die Möglichkeit für stärkeren Betrieb im Hallensport gegeben. Die Basketballer gehen daher sofort wieder an die Arbeit. Dos Spiel, das in Gießen schon auf beachtlicher Stufe stand (war der Mtv. mit seiner 1. Mannschaft doch unter den letzten Acht im Reiche), ist für jedermann leicht zu erlernen. Daher werden alle sportsreudigen Volksgenossen zu den Uebungs- abenden eingeladen. Nach tote vor KdF.-Leibesübungen. Leibesübungen sind auch im Kriege für das deutsche Volk keineswegs ein entbehrlicher Luxus, sondern gerade dann mehr als je Lebensnotwendigkeit. Aus diesem Grunde hat daher das Sportamt der NSG. „Kraft durch Freude" dafür gesorgt, daß in allen Gauen des Reiches die offenen Kurse für Volksgenossen weiter durchgeführt werden. Nach den ersten Kriegsmonaten kann festgestellt werden, daß überall im Großdeutschen Reich der Betrieb in diesen KdF.-Kursen rege weiterläuft. Hier hat jeder Volksgenosse die Möglichkeit, nach Lust und Neigung sich der Sportart zu widmen, die ihm besonders naheliegt. Aus den Berichten der Gausportwarte geht hervor, daß besonders die Kurse, in denen allgemeine Körperschule und fröhliche Spiele betrieben werden, einen sehr großen Besuch aufzuweisen haben. Auch das Schwimmen wird, soweit Schwimmhallen zur Verfügung stehen, von zahlreichen Volksgenossen weitergepslegt. Selbstverständlich kommt auch der Wintersport nicht zu kurz. Die vorbereitenden Kurse für Schilauf mußten in zahlreichen Gauen über die ursprünglich vorgesehene Anzahl hinaus vermehrt werden. Daneben laufen überall die offenen Veranstaltungen, die sich auch im Winter betreiben lassen, wie Schießen, Reiten, Hallentennis, Kegeln, Rollsckuh- lausen, Fechten und zahlreiche andere Sportkurse. Rhein-Mainische Börse. Tendenz: Uneinheitlich. Frankfurt a. M., 9. Febr. Am Aktien- markt lagen erneut fest Licht und Kraft mit 160,65 (159), AEG. gewannen 0,25 v. H. auf 129,25. Von Chemiewerten setzten JG.-Farben mit 175,50 (175), Scheideanstalt mit 238,50 (237,50) und Metallgesellschaft mit 132,50 (131,75) ein. Bergwerkspapiere um einheitlich: Verein. Stahl 106,75 (107), Mannesmann 115,65 (115,75), Hoesch 113,13 (122,90). Auto- und Maschinenwerte stellten sich bis 1 v. H. höher. Nach Pause sehr fest lagen Feinmech. Jetter mit 109,75 (106). Etwas niedriger kamen Aschaffenbur- ger Zellstoff mit 106,50 (107) und Heidelberger Zement mit 153 (153,50) an. Am Rentenmarkt war die Haltung unver- mindert fest. In Pfandbriefen kann die Nachfrage auch zu den erhöhten Kursen nur zu einem geringen Bruchteil befriedigt werden, lebhafter verlangt waren Kommunal-Obligationen. Außerdem wurden Reichsschatzanweisungen wieder gut verkauft. Von übrigen Werten: 4,5 proz. Heidelberg 96 (95), Deko- sama I 145,65 (145,25), Reichsbahn-VA. 128,25 (128,13), 5proz. Mittelstahl 101,40 (101,25). MM Die Deutsche Arbeitsfront NSG. „Kraft durch Freude“ Kreisdienststelle WETTERAU HEUTE Samstag, den 10. Februar 1940, 20.15 Uhr, im Stadttheater Gießen: großes SYlilitär-Efconzert Es spielt das Musikkorps eines Fliegerhorstes. Eintrittskarten zum Preise von RM. 0.60, 0.80, 1.00, 1.20 und 1.50 bei der Karten-Vorverkaufsstelle Seltersweg 60 und an der Abendkasse. 692 D bei Wieseck 668D Sonntag, den 11. Februar, ab 7 Uhr Familiendrucksachen Verlobungsanzeigen Verm&hlungsanzelqen Geburtsanzeigen bei Brühl, Schulstr.1 „Ludwigsburg” TAYNZ INHABER: A.DÖBUS Baums & Mig Gießen Bahnhofstr. 26 Ruf 3700. 492a »19 brim Reinigen her fiänöe! 5 beimsiutzm und öcheuem I Burg Glekbevg Sonntag, den 11. Februar ab 19 Uhr: 676d TAXPMZ Musik wird ausgeführt von Mitgliedern der Fliegerhorstkapelle 686D Nachlasse vons«» 20 v. 6. erhalten Sie bei wiederholten Aus« nahmen einer Anzeige KURSE Einzel-Unterricht ©escfiäfts - Terlegung Meine Firma befindet sich ab Samstag, den 10. Februar 1940 Bahnhofstraße 33 (früher Kaisermagazin,- gegenüber dem Lichtspielhaus) Tapeten jeder Geschmacksrichtung u. Preislage, fachmännische Beratung. Mein seit 30 Jahren besteh. Geschäft bietet Gewähr für Qualitätsware u. solideVerarbeitung durch eig. Fachhandwerker. Das STADTTHEATER. GIESSEN bringt in Neuinszenierung Mittwoch, den 14. Februar 1940, 19.30 bis 22.30 Uhr: Tosca Oper von Giacomo Puccini Preise: 1.20,1.50, 2.05, 2.55, 8.40,4.10 Reichsmark Freitag, den 16. Februar 1940, 20 bis 22.30 Uhr: Jugend Ein Liebesdrama von Max Halbe Preise: 0.60, 1«—, 1.35, 1.85, 2.55,8.10 Reichsmark Tanzschule Kirtorf Bajinhofstr.42 Telefon: 3783 Tapetenhaus Heinr. Kreiling Fernruf 2038 /erdunkelungsrollos mit Zugvorrichtung werden in allen Größen in eigener Werkstatt angefertigt. Ferner Anfertigung von Polstermöbeln, sowie Aufarbeitungen aller Art 677V clab Geteuft 29/302;u.