(90. Jahrgang Nr. 260 für die 'JWittcmSnummet biStt'/,Udr desVormittagS fltuet(xeti*lireife: Änaeigentetl 7 Rvt- le mm bei 22 mm Beilenbrette# Wertteil 50 Rvt. ie rnm bei 70 mm tteilenbrette Nachlässe: Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenitaffel B Platzvorschrifl (vorhenge Vereinbarung) 25J/o mehr Erschein» raglich, aubet Sonntags und sveienagS Beilagen: Die Illustrierte Gießener s>amiltenblätter Heimat imBild DieScholle Monats-Be-ugSvreiS: 4 Beilagen NM. 1.95 Obne Illustrierte . 1.80 Zustellgebühr. „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Wummern infolge höherer Gewalt Fernsvrechanschius» 2251 Drahtanschrift: „Anzeiger" Postscheck IlfiRßSVranff. M . Ä a §am§tag,2. IZomtag, 3. November (940 Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen -«-SSÜ?- Raffenpolttik im Kriege ngriffe gegen land) aus füllte. Englische Munitionsschuppen in die Lust geflogen rere Munitionsschuppen in die Lust. Lin Lisenbahnzug wurde zum Entgleisen gebracht. Bei weiteren Angriffen gegen britische Flugplätze konnten Bolltreffer in hallen. Schuppen und Unterkünften festgestellt werden. Line Anzahl am Boden stehender Flugzeuge wurde im Tiefangriff mit MG.-Feuer belegt und beschädigt. In den Gewässern westlich von Irland wurde ein britisches Transportschiff von etwa 6000 BRT. durch Bombentreffer versenkt. An der Südost-Lüste Englands zersprengten Lampfflieger einen Geteitzug. Sie erzielten mehrere Volltreffer und trafen ein Schiff so. dah es mit Schlagseite liegen blieb. Vor der norwegischen Westküste wurde ein feindliches Flugzeug vom Wüster Lockhead- hudson im Luftkampf, ein weiteres durch ein Minensuchboot abgeschossen. Eigene Flugzeugver- lüste sind nicht entstanden. Washington, 1. Nov. (Europapreß.) Die erbitterte Wahlkampagne nähert sich ihrem Gipfelpunkt. Der republikanische Präsidentschaftskandidat Wendell W i l l k i e , der aus den Weststaaten wieder auf dem Wege nach Neunork ist, richtete Donnerstag erneut heftige Angriffe gegen Roosevelt. Roosevelt gönnte sich am Donnerstag eine kurze Pause, die er mit einer sogenannten unpolitischen Rede anläßlich der Eröffnung des medizinischen Instituts in Bethesda (Staat Mary- Berlin. 2. Nov. (DBB. Funkspruch.) Nachdem die Engländer in den letzten Tagen unter Ausnutzung des unsichtigen Wetters es wiederum ver- fucht hatten, die bedrängte Versorgungslage ihrer Hauptstadt durch unmittelbare Zufuhren zu ver- bessern, haben sie am 1. November von der deulschen Luftwaffe wiederum einen kräftigen Denk- zettel erhalten. Im Laufe des Tages wurden aus drei Geleitzügen 13 Schiffe mit insge- amt 47 000 BRT. versenkt und 9 weitere Schiffe mit einer Gesamttonnage von etwa 36 000 BRT. schwerbeschädigt. Die Angriffe anden sämtlich vorderbritischen Südost- küste statt, kurz bevor die Briten ihre wertvolle Ladung in den Hafen einbringen konnten. Sturzkamp f v e r b ä n d e griffen vor der Themse- Mündung sowie bei Bover zwei durch Kriegsschiffe und Flugzeuge stark gesicherte G e l e i t z ü g e an und rieben sie durch zahlreiche Volltreffer fast vollständig auf. Darüber hinaus vollbrachte die Besatzung einer heinkel 111 noch eine besondere Leistung. Sie versenkte aus einem dritten von über 20 Kreuzern. Zerstörern und U-Booten gesicherten Geteitzug heraus im Seegebiet vor Great Yarmouth einen Kreuzer und drei Frachtschiffe. Deutsche Angriffe auf London ohne LlMerbrechiM. auf die Dauer Bestand hat, hinter der ein gesundes Volk steht, das alle Ausgaben seines vielseiti- gen geschichtlichen Lebens mit eigenen Menschen und eigener Kraft erfüllt. In diesem Sinne ist die Bevölkerungspolitik durch den Krieg noch wichtiger und aktueller geworden, als sie es von . jeher war. Zum Sieg der Waffen muß der Sieg der Wiegen treten — das ist die große Forderung unserer Zeit an die gesunden deutschen Familien. Bon chrer Erfüllung hängt die Zukunft der kommenden Jahrtausende ab. Hans-Adolf Blau. FastroMillionen Reichsmark erbrachte die zweite Reichsstrabensammlung. Berlin, 1.Nov. (DNB.) Nach den bisher vorliegenden Meldungen erbrachte die am 19. und 20. Oktober 1940 durchgeführte Reichsstrahenfamm- lung das Ergebnis von 19 931 432,69 RM. — Das Ergebnis hat sich gegenüber der gleichen Reichs- strahenfammlnng des Vorjahres um 4 489 144,15 R2IL, das sind rund 29 v. h. erhöht. Damit stei- gerte sich der Durchschnitt von 19 Rpf. auf 25 Rps. je Kopf der Bevölkerung. Jeder Volksgenosse weiß, daß die Mittel des Kriegswinterhilfswerkes den Schuh der deutschen Familie sicherstellen. Ieder Opfersonntag. jede Reichsstraßensammlung sind ein Gradmesser des Widerstandswillens des deutschen Volkes. W ttkie und Roosevelt im Wahlkampf. Aus drei Geleitzügen 13 Schiffe mit 47000BRT. durch Luftangriffe versenkt. Neun weitere Schiffe mit 36 000 BRT. schwer beschädigt. - Sine Heinkel 111 vernichtete einen Kreuzer und drei Frachtschiffe. Der Wehrmachlbericht vom Sreitag. Berlin, 1. Nov. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Besonders ungünstiges Wetter veranlaßte die Engländer, ihre Kampftätigkeit in der Luft gestern völlig ein5uffe11en. Die deutsche Luftwaffe hingegen fehle ihre Angriffe gegen London und andere kriegswichtige Ziele in Süd-, Mittel- und West-England fort Im Südwestteil von London waren als Folge von Bombenangriffen auf eine Bahnanlage und ein größeres Fabrikgebäude Brände zu beobachten. Bei Birmingham und am Südrand von Bristol find wichtige Rüstungswerke erfolgreich mit Bomben belegt worden. Beim Angriff auf ein Munitionslager westlich von London flogen meh- Präsidentenwahlen in WA. Eines der nach Bevölkerungszahl wie Fläche größten, nach Wirtschaftskraft und politischer Macht bedeutendsten Gemeinwesen der Welt, die Bereinigten Staaten von Nordamerika^ wählen am kommenden Dienstag ihr Staatsoberhaupt. Die Bundesverfassung vom 17. September 1787 bestimmt hierfür jeweils den Dienstag nach dem ersten Montag im November eines jeden Schaltjahres. Damit wird also die Amtszeit des Präsidenten der Bereinigten Staaten auf vier Jahre festgelegt Aber diese für einen tatendurstl- gen und ideenreichen Staatsmann ohnehin red)t kurz bemessene Regierungsperiode wird noch durch den verzwickten Modus der Präsidentenwahl wie durch die in diese Periode fallenden Ergänzungswahlen zum Senat, dem Oberhaus des amerikanischen Kongresses, erheblich eingeschränkt Es tft daher begreiflia), daß besonders rührige Präsidenten den Drang verspürten, ihre Amtszeit durch Wiederwahl zu verlängern Das ist in der Geschichte der Vereinigten Staaten mehrfach der Fall gewesen, seit George Washington sich 1793 hat rote* derwählen lassen. Grade eine Reihe von Presidenten, deren Namen mit wichtigen politischen Ereignissen verbunden bleiben, ist durch Wiederwahl acht Jahre an der Regierung geblieben, z.B. Thomas I e f f e r s 0 n 1801—09 und seine beiden Nach-, olger James Madison und James Monroe^ der Demokrat Andrew Jackson 1829—37 und nach dem Bürgerkrieg der Republikaner Ulysses Grant, der Republikaner Theodore Roosevelt und der Demokrat Woodrow Wilson. Aber ein Novum im Verfassungsleben der Vereinigten Staaten stellt die dritte Kandidatur des Präsidenten Franklin Delano Roosevelt dar, den 1933 die Demokratische Partei zum überwältigenden Siege über den amtierenden republikanischen Präsidenten Hoover geführt hatte, und dem bei seiner Wiederwahl 1937 eine noch größere Mehrheit zugefallen war. Zwar verbietet keine Bestimmung der amerikanischen Der. fassung eine dritte Amtsperiode des Präsidenten, sich dabei um Farmer oder Angehörige der kolonialen Verwaltung handelt. Fremdenpolitik. Der Arbeitermangel hat uns in den letzten Jahren zur Hereinnahme fremder Wanderarbeiter in das Deutsche Reich gezwungen. Die Einbeziehung Böhmens und Mährens und des ehemaligen Polen in den großdeutschen Lebensraum hat diese Entwicklung verstärkt. Heute ist die Zahl der einzeln oder in Gruppen innerhalb unseres Volkes tätigen Angehörigen fremder Dolkstümer sehr groß. Es erhebt sich die Frage, wie wir uns rasienpolitisch zur Möglichkeit der Vermischung mit diesen Fremdvolkgruppen zu stellen haben. Die Antwort wird von zwei Gesichtspunkten be- Stockholm, 1. Nov. (Europapreß.) In den Morgenstunden des Freitags nahm die deutsche Luftwaffe die Angriffe gegen London wieder auf, welche sie bereits die ganze Nacht hindurch durchgeführt hatte. In London mußte Luftalarm gegeben werden, der etwas über eine Stunde dauerte. Zur gleichen Zeit überflogen deutsche Geschwader die Südküste, um Städte in Mittelengland zu bombardieren. Einer der bekanntesten Plätze Londons, der L e i c e st e r Square, ist Am Sonntag, dem 3.11.1940, um 20 Uhr, spricht der Leiter des Rassenpolitischen Amtes .der NSDAP., Reichsleitung Berlin, Ober- dienslleiter Professor Dr. Walter Groß, in der Großen Aula der Universität zur feierlichen Einweihung des Umbaues des Universitätsgebäudes über das Thema „Rasse und W e l t b i l d". Aus diesem Anlaß bringen wir nachstehend einen Beitrag über die wichtigsten Aufgaben des R a s s e n p 0 l i t i - s ch e n Amtes während der Kriegszeit Ein Rückblick über die Geschichte politischer Lehren zeigt, wie neben wenigen ewigen Forderungen und Gesetzen allen politischen Ledens der Wechsel solcher Lehren entsprechend den wechselnden Situationen und Fährnissen der Geschichte einhergeht. Jedesmal stimmt: einmal von der biologischen Wertigkeit jener Gruppen, d. h. davon, ob Das Einströmen ihrer Erbanlagen in unser eigenes Volk als Gewinn oder als Belastung angesehen werden muß, zum anderen von Gesichtspunkten völkischer und nationaler Würde und Selbstachtung. Ein Verkehr mit den Angehörigen des tschechischen oder des polnischen Volkes, deren gehässige Feindschaft gegen das Deutschtum zu europäischen Katastrophen und zu unendlich viel Leid unserer Volksgenossen geführt hat, erscheint würdelos und muß aus diesem Grunde abgelehnt bzw. durch geeignete Maßnahmen verhindert und bestraft werden. Aber auch biologisch drohen hier Gefahren. Zwar sind die fremden Völker, mit deren Angehörigen wir es in diesem Zusammenhang zu tun haben, sogenannte „Artverwandte", d. h. sie setzen sich im ganzen aus rassischen Bestandteilen zusammen, die auch in unserem eigenen Volke als Bausteine vorkommen. , Jedoch ist der Antell dieser rassischen Bestandtelle I in den einzelnen Völkern verschieden, und eine unkontrollierte Hereinnahme von Menschen dieser Fremdvölker in unsere eigene Blutsgemeinschaft würde eine unerwünschte und gefährliche Verschiebung der rassischen Zusammensetzung unseres eigenen Volkes 6ebeilten. Dazu kommt, daß in jenen Völkern, die noch nicht über eine eigene Erb- und Rassenpflege verfügen, zahlreiche Anlagen unerwünschter Art sowohl zu Erbkrankheiten wie zu Charakterdefekten bis zum Asozialen hin vorhanden sind, deren Aufnahme in unser eigenes Volk verhindert werden muß. Wenn wir im eigenen Volk mit vielerlei Maßnahmen verhindern, daß Erbkrankheiten ober Anlagen zu asozialem Verhal- , I ten noch weiter vererbt werden, dann können wir . Oberdienstleiter Professor Dr. Walter Groß, Leiter nicht der doppelt großen Gefahr, die aus diesem u diese Gewichtspunkte zwingen also zu einer stren- ; , ,.,.r, n aen und absoluten biologischen Abschließung von wird die beherrschende politische Lehre von den Aus- 9^ fremdvölkischen Arbeitskräften. Ob und in wel- gaben bestimmt, die für das betreffende ißolf! un , m fQr wertvolle einzelne oder ausge- die betreffende Zeit aus einer bestimmten aefchlcht- wertvolle Schichten verwandter fremder Volks- lichen Situation als beherrschend sich ^eben unb tümer eine biologische Aufnahme in das deutsche deren Erfüllung notwendig tft, um^^I^^en5bebro^enöe ^gelassen werden kann, wird die Staate Gefahren abzuwenden. Im Lichte bieser Entwicklung u bener $cü entscheiden, stellt sich die Forderung nach einer bewußten Rassen- 1 ’ a 0 a y , , und Bevölkerungspolitik als die bedeutsamste und Slfo^lOlCnprOb kttl. geschichtlich notwendigste Forderung im politischen ^en ersten Kriegsmonaten wollte man gegeben unserer Zeit heraus. Denn zum erstenmal m bei unverantwortlichen Stellen die Mei- ber Geschichte der Menschheit ist die Sorge um den » hören, man müsse in dieser Zeit mit Maß- „Rohstosf-Mensch" bedrohlich geworden, weil zum ^n^ii vorsichtig sein, die die Stimmung von Tei- erstenmal als Folge der verflossenen zivilisatorischen ^es Volkes ungünstig beeinflussest könnten. Entwicklung der Menschheit die- Vermehrung, die ^lche Auffassungen sind oberflächlich. Die Auserbliche Tüchtigkeit und rassische Reinheit der Bolter r(f)aItunQ ^er Erbkrankheiten und die Maßnahmen sich nicht mehr von selbst versteht, sondern nur noch Eindämmung der Erbkrankheiten und die Maß- durch bewußte politische Steuerung wiedergewonnen na^men $ur Eindämmung der Asozialen sind staats- und gesichert werden kann. politisch erforderlich, sie sollen die Leistungsfähigkeit Deshalb muß die Politik von heute zu den ande- unb damit die innere Stärke unseres Volkes sichern ren weiterhin gültigen politischen Aufgaben wie helfen. Wenn her Krieg uns Zehntausenbe von Verteidigung des Landes, Sicherung der Ernährung, jungen Männern nimmt urtb damit wertvolle Erb- Verwaltung von Volk und Staat, Sicherung von anlagen verlorengehen, bann ist bie Ausmerzung Ordnung unb Recht usw. diese Sorge für Volk und untauglicher und belastender Anlagen doppelt wich- Blut im rassenpolitischen Sinne neu übernehmen tig, damit nicht bas Unerwünschte in unserem Volke und meistern wenn sie ben geschichtlichen Aufgaben die Oberhand gewinnt. Gerade weil Krieg tft mus- unserer Tage' gerecht werden und sich gegenüber der fen die Maßnahmen der ausmerzei^en Rassen- nun einmal gegebenen Lage unserer Nation bewah- Hygiene in unserem Volk m aller Besonnenheit, „n will. aber auch in aller Zielstrebigkeit weiterhin durch- Ä1< , K ft,......geführt werden. Alles andere würde rassenbiolo- Abwehr der Fremdraffen. M Defaitismus sein. Die deutsche Judenpolitik hat in den Jahren seit BevölkerUNa^politik. der Machtübernahme verschiedene Städten durch- _ , Hnon , , ,, . ( .. ~ laufen und ist heute im großen gesehen, zum Ab- Das Jahr 1939 hat zum e^tenmal so hohe Ge- schluß gekommen. Die im Reichsgebiet vorhandenen burtenzahlen aufgewiesen, daß sie eben den Ab- 3uben 9ftnb ohne Einfluß, ihr weiteres Verbleiben gang durch Sterbefalle ersetzen. Wahrend mir bis wurde keine Gefahr für Deutschland mehr bedeuten, dahin alljährlich noch ein Geburtendefizit hatten, Darüber hinaus hat uns die politische Entwicklung ist 1939 unftre Geburtenbi anz zum erstenmal aus- bie Möglichkeit gegeben, zu einem gegebenen Zeit- geglichen, ^uf btesen Erfolg bur eu wir f ' punkt bie Aussiedlung dieser Juden aus dem Reichs- besonders im Hinblick auf die biologische Schwache gebiet vorzunehmen und damit das ideale Ziel der unserer Feinde in ben Demokratien gernei uui^u ) -»„b-nnnsilik hie nölliae Aus- Es barf aber nicht verkannt werben, baß trotz- wstMch'zu er- dem die be°°-k°run°-p°,i.stch°n Pr°bl°me weiter- reichen lieber ben Termin ber Verwirklichung biefes hin ernst sinb. Es ist bie Frage, ob mir die 1939 w« ssr-sre KoloMalpolMk. Geburten gerechnet werden. Aber auch die wieder Die Bedeutung einer kompromißlosen Erziehung stärker anzieheickie $eruf5tätigteit ^ ^^11^6 in diesen Fragen wird deutlich, wenn wir bedenken, Wohnungsnot, das Eintreten schwach besetzten A°mi^r^stsch°n ™ung, ■ Kolonien unter gefe^lit^e unb Atherische Gesichts- Sieg un mirt|(j.(1|tIi(j)en Aufgaben für die kom- punkte zu stellen die den Rassenstolz des eigenen sche Jahrzehnte ins unabsehbare an. Wir wer- Volkes und ber Forberung absoluter Verhinderung I menben unb die geschichtlichen Früchte von Rassenbastarden Genüge tun. ^".ber Praris den s .. Kampfes von heute ernten können, führt eine solche rasienpolitisch ausgenchtete Kolo- des stegrelcyen Ma p ,af)Ireidje6 starkes Volk »UpvMik au einer Reihe «rund,ätz,icher Frvgen wenn w,r in 3utun^ al « «« . und pirhwlpi.il«, ÄTÄÄÜ” Niemals kann ein völkisches Rahmen des zukünftigen deutschen Kolonialrechts zu Mern vemi..g ^errenschicht über fremden sowohl an die Wendigkeit unfern Verwaltung wie Deusichland ai^^ _ @runI>a vor allen Dingen art das raffische Selbstbewußtsein Frona ^^^o^gstazialismus und wider alle Lehren unserer Volksgenosien m: den Kolonien erhebliche satze । ■ Aus dem Zusammenbruch des Anforderungen stellt Als Grundsatz musien wir dabei der Geschickte feln^^ mobe^en Britischen Jm- Dcrtreten. baß nur Verheiratete ihrer Familie alten Römisch^ nur die Macht m die Kolonien entsandt werden, gleichgültig, ob es1 pertums lernen vor einigen Tagen durch deutsche Bombeneimvir- kung fast vollständig vernichtet worden. Er liegt im Herzen der Stadt und nicht weit von Whitehall und Trafalgar Square An beiden liegen wichtige Regierungsgebälibe, wie das Auswärtige Amt, das Kriegsministerium und die Wmiralität. In ben letzten Tagen bes August 1939 waren auf dem Leicester-Square Flakstellungen errichtet worben. Der Platz liegt im Londoner Ver- anügungszentrum. Das am Leicester-Square gelegene Leicester-Kino, wohl bas mobernste Lichtspielhaus in Lonbon, liegt in Schutt unb Asche. Wieder Bomben auf Berliner Wohnvieriel. Neuer Anschlag auf das Birchow-Krankenhaus. Berlin, 2. Nov. (DNB. Funkfpruch.) In Berlin wurde in der vergangenen Rachl Flieger- alarm gegeben. Britische Flugzeuge hatten sich der Reichshauptstadt genähert. Ein Teil von ihnen wurde durch Flakartillerie am Weiterflug gehindert. Einige wenige Flugzeuge fließen bis über die Reichshauptstadt durch und warfen aus großer höhe Spreng- und Brandbomben ab. Ein Fußggngertun- n e l wurde getroffen. Mehrere Personen, die hier Schuh suchten, wurden getütet. Sonst entstanden vereinzelt Dachstuhlbrande in Wohnhäusern, die keinen größeren Umfang annahmen. Lediglich an einer Stelle entstand ein Brand größeren Umfangs, als Brandbomben eine Sagemühle trafen, wo sich das Feuer leicht entwickeln konnte, aber bald eingedämmt wurde. Das B i r - chow-krankenhaus war wieder das Ziel eines ruchlofen Angriffes: Brandbomben fielen auf das Dach, ohne daß nennenswerter Schaden ver- urfachl wurde. Der italienische Vormarsch in Epirus 29/30- 2/4. Die Italiener melden, daß sie den Fluß K a l a ma y an vielen Stellen erreicht haben. Dieser Fluß liegt südlich des bisherigen Albanien und zieht sich in einem Bogen durch eine fruchtbare und auch wohlangebaute Ebene, bis zum .Kanal von Korfu". Interessant ist, das der Kalamay unter- irdische Nebenflüsse hat. Das kommt im Karstgebiet wiederholt vor. Der See von Janina, der Hauptstadt von Epirus, fließt in dieser Weise unter» irdisch zum Kalamay ab, wobei das Wasser in ben* porösen Kalkboden versicker' bis es auf undurchlässige Tonschichten stößt. Janina selbst ist eine Stadt von 20 000 Einwohnern, Mittelpunkt des ganzen Ein- und Ausfuhrhandels von Epirus. Die Italiener rücken in zwei Richtungen vor. von A r g i r o c a st r o (Augyrokastron) im Südzipfel Albaniens auf Janina zu, und von dem weiter nördlich gelegenen K o r i tz a (Korea) gegen Florina. Beide Orte sind rund 50 Kilometer von der albanischen Grenze entfernt. Florina ist nur zehn bis zwanzig Kilometer von der fugosiawischen Grenze Magensäure Ich bitte um erneute Zusendung v jr 50 grofj. Füllung. Ihres Karlssprudels, der mir bei Magenübersäuerung sehr gute Dienste geleistet hat, so dafj ich die Kur fortsetz, möchte. Dr.J.Werner, Oberstud.- Dir., Olbernhau, Freiberg. Str. 7. 31. 8. 37. 26 große Flaschen R.4.14.-, 50 große Hase en RM. 25.-. daze Pfand. Lieferung frei Haus. Heilquelle Karlssprudel, Biskirchen 257A entfernt Der weiter südlich gelegene Straßen- kreuzungspunkt bei Kastoria ist militärisch noch wichtiger, weil mit seiner Besetzung die Verbindung zwischen den im östlichen Mazedonien und um Sa», loniki konzentrierten und den im westlichen Mazedonien und in Epirus stehenden griechischen Trup» pen bedroht würde. Florina liegt rund 150 Kilometer von Saloniki entfernt. Unweit der Stadt führt auch die einzige in ostwestlicher Richtung verlaufende Eisenbahn Nordgriechenlands von Saloniki über Edessa nach Monastir in Jugoslawien vorbei. Der Vormarsch in Tschamuris, also im südlichen Epirus, ist wichtig, weil von hier aus die Straßen nach Athen beginnen und die felsige Steilküste dieser Landschaft den Kanal von Korfu begrenzt, der den Ausgang der Adria beherrscht In diese Zone sind die Italiener zuerst eingedrungen und wohl am weitesten vorgerückt Die Griechen scheinen sich zunächst darauf zu beschränken, dem Vormarsch der Italiener durch hinhaltenden Widerstand zu begegnen. Dabei ziehen sie sich auf eine Linie zurück, die nach dem Regierungschef General Metaxas benannt ist. Es handelt sich um drei Abschnitte bei Florina, Kastoria und Janina, die von den Griechen ausgebaut find. Die gesamte Verteidigungslinie von der türkischen bis zur albanischen Grenze mißt rund tausend Kilometer. ZMenischer Wehrmachlbericht Rom, I.Rov. (DRV.) Der ilattenlsche Wehr- machkberichi vom Freitag hat folgenden Wortlaut: Die Operationen In Epirus entwickeln sich planmäßig. Unsere Truppen haben den Sfra* Wehrpolitik ist die besondere Domäne des Präst- denten, er kann Verträge mit anderen Staaten schließen, freilich hat er nicht das Recht der Kriegserklärung, aber wir haben im Weltkrieg sehen müssen, welch ungeheuren Einfluß der Präsident und seine engsten Ratgeber auf die Entscheidung zwischen Krieg und Frieden haben. Da am 5. November außer den Wahlmännern für die Wahl des Präsidenten und des Vizepräsidenten auch ein Dritter der Senatoren und sämtliche M tglieder des Repräsentantenhauses neben einer Re he von Gouverneuren und anderen politischen Beamten der Bundesstaaten neu gewählt werden, wird der kommende Dienstag wohl entscheidend fein für die bedeutsame Frage, welches politisches Gesicht die Vereinigten Staaten für die nächsten vier Jahre erhalten werden. Dr. Fr. W. Lange. fahren die Wahl des Staatsoberhauptes, der Ja in den Vereinigten (Staaten als Inhaber der Regierungsgewalt fast autokratische Machtvollkommenheiten besitzt, in die Hände besonders umsichtiger, verantwortungsbewußter und unabhängiger Männer zu legen. Diese Wahlmänner sind es, die am kommenden Dienstag in den Einzelstaaten durch das Volt gewählt werden, und sie wiederum wählen erst im Januar des folgenden Jahres den Präsidenten. Aber da die Wähler nur zwischen Wahlmännern der demokratischen oder revublikanischen Partei zu wählen haben, fällt praktisch schon am 5. November die Entscheidung über den kommenden Prä- identen. In jedem Einzelstaat setzt sich die Zahl der Wahlmänner aus der Zahl der Bundessenatoren (immer zwei in jedem Bundesstaat) und der Zahl der Abgeordneten für das Repräsentanten- Haus zusammen, die nach der Beoölkerungszahl des Bundesstaates verschieden ist. Für die ganze Union beträgt die Zahl der Wahlmänner insgesamt 531. Bei der Bestimmung der Wahlmänner gilt die relative Mehrheit. Die Partei, die in einem Einzel- taat diese relative Mehrheit gewinnt, erhält damit auch alle Stimmen der übrigen Wahlmänner, deren Zahl ja gesetzlich sestgelegt ist. Es kann daher z. B. eine geringe Stimmenmehrheit der Demokraten in einem Einzelstaat sämtliche Wahlmänner dieses Ein- zelstaates den Demokraten zuführen, während die republikanischen Stimmen sämtlich ausfallen, ein nicht sehr demokratisches Verfahren, das im weiteren denn auch zu der Möglichkeit führt, daß ein Präsident- schaftskandidat zwar die Mehrheit der Stimmen, nicht aber die der Wahlmänner erhalten hat und damit durchgefallen ist, denn jeder Einzelstaat gilt als ein Ganzes, und ein einziger Staat kann die ganze Präsidentschaftswahl bestimmen. Eine solche Zuspitzung erfuhr die Wahl z. B. im Jahre 1884, als im Staate Neuyork die Demokraten eine Mehrheit von 1100 Stimmen errangen und damit über die damals 36 Wahlmänner des Staates Neuyork verfügten, die dann den Ausschlag für den demo- krattschen Kandidaten Eleveland gaben. Es ist also ein recht verzwicktes Wahlsystem, in dem die dichtbesiedelten Staaten des Ostens, Neuyork, Penn- sylvanien, New Jersey, Massachufets, Illinois, Ohio, dank ihrer hohen Zahl von Abgeordneten zum Repräsentantenhaus uni) der sich daraus ergebenden Zahl von Wahlmännern den Ausschlag geben und deshalb auch im Wahlkampf von beiden Parteien am meisten umworben werden. So stellt der Staat Neuyork mit feinen 12'/r Millionen Einwohnern 45 Wahlmänner, während die 250 000 Einwohner des Staates Delaware nur 3 Wahlmänner wählen dürfen. Am zweiten Montag im Januar nach dem Wahltage treten die gewählten Wahlmänner eines jeden Staates in ihrer Staatshauptstadt zusammen und geben dort ihre Stimmen für den Präsidenten der Vereinigten Staaten ab. Das Ergebnis dieser Abstimmung wird versiegelt an den Präsidenten des Bundessenats in Washington gesandt, der am zweiten Mittwoch im darauffolgenden Februar alle diese einzelstaatlichen Wahlergebnisse in Gegenwart beider Häuser des Kongresses zählt und denjenigen Kandidaten, der die meisten Wahlmännerftimmen erhalten hat, zum Präsidenten erklärt. Mr sagten schon, daß der auf eine so umständliche und langwierige Weise erkorene Präsident der Vereinigten Staaten (d'.e langen Fristen zwischen den einzelnen Wahlterminen rühren noch aus der Zeit der Postkutsche und der rettenden Boten her) über fast autokratische Machtbefugnisse verfügt. Er ist nicht nur Staatsoberhaupt und hat als solches den Oberbefehl über die Wehrmacht, sondern ist auch Chef der Regierung, der seine Mitarbeiter im Kabinett, die Staatssekretäre, nach Belieben beruft und entläßt, w'e die anderen Bundesbeamten. Mit jedem Präsidentenwechsel geht also auch durch das ganze Heer der Bundesbeamten ein großer Schub. Die bei den Wahlen siegreiche Partei belohnt ihre Anhänger mit einträglichen Posten in der Bundesverwaltung, und in den Einzelftaaten wi-derbolt sich das Spiel bei den Gouverneurswahlen. Bei der kurzen Amtsdauer von regulär vier Jahren bedeutet d'efe Praxis aifo eine große Unstetigkeit im ganzen Derwaltungsapparat der Vereinigten Staaten. Das Wahlsystem läßt es ferner zu, daß der 1 Präsident unter Umständen genötigt ist, mit einem Kongreß zu regieren, in dem feine eigene Partei i nur über eine Minderheit verfügt. Da er aber vom ■ Parlament weitgehend unabhängig ist und auch . seine Staatssekretäre nur ihm allein verantworll'ch i sind, braucht er auf die Parlamentsmehrheit feine > Rücksicht zu nehmen, freilich können Finanz- und Steuergesetze nur durch Vorschläge aus dem R^ präsentantenhause zur Beratung gelangen, und gegen Gesetze hat er nur ein aufschiebendes Vetorecht. Mit einer Zweidrittelmehrheit beider Häuser des Kongresses angenommene Gesetze bedürfen nicht mehr der Unterschrift des Präsidenten, um Gesetzes- traft zu erlangen. Das ist natürlich eine große Set- tenyett und kann den Präsidenten in feiner Amtsführung sehr viel weniger einengen als das Recht des Obersten Bundesaerichtes. zu prüfen, ob die eine oder andere Maßnahme des Präsidenten den Bestimmungen der Verfassung entspricht. Roosevelt hat in den letzten Jahren im Kampf um seinen New Deal mehrfach erleben müssen, daß ihm hier Schranken gesetzt waren, die sich nur sehr schwer und nicht ohne ernste Auseinandersetzungen in der für diese Dinge sehr empfindlichen amerikanischen Oeffentlichkeit überwinden ließen. Die Außen- und wohl aber war es bislang geheiligte Tradition, \ sich nicht zum dritten Mal zur Wahl zu stellen, i seitdem der erste Präsident der Vereinigten Staa° i ien George Washington 1797 nach Ablauf sei- I ner zweiten Amtsperiode eine Wiederwahl abge- i lehnt hatte, angeblich mit der Begründung, daß i eine solche an die republitani|d.jen Grundlagen der 1 Vereinigten Staaten rühren müsse. Dieser Vorwurf ! spiell denn auch in der Agitation der republikani- । schen Gegenkandidatur Wilkie eine Hauptrolle, i wohingegen die Demokraten gellend machen, daß ; die weltpolitische Lage einen Wechsel in der Füh- , rung des Staates nicht opportun erscheinen lasse und auch die Fortfühung des großen wirtschaftlichen und sozialen Reformwerks, das Roosevelt begonnen hat, seine Wiederwahl wünschenswert mache. Aber grabe diese Argumente sind heftig umstritten. Selbst in demokratischen Kreisen hat Roosevelts Stellung zum europäischen Krieg leb- hafte Beunruhigung geweckt und auch sein „New Deal" hat manchen heftigen Gegner im demokratische Lager gefunden. Andererseits unterliegt es keinem Zweifel, daß Roosevelts soziale Reformen, die Arbeitslosenhilfe und die Sozialversicherung in den breiten Wählermassen auch der Republikaner viel Anklang gefunden haben, obwohl der New Deal nicht gehalten, was er versprochen hat, eine solide Prosperität ist für die amerikanische Wirtschaft nicht eingekehrt. Auch das gigantische Rüstunasprogramm Roosevelts hat sowohl unter dem Gesichtspunkt der Arbeitsbeschaffung wie unter der Einwirkung einer vernebelnden Agitation der mit Roosevelt durch dick und dünn gehenden großen Presse viele Für- sprecher in den republikanischen Reihen gefunden, sodaß mehr noch als ohnehin schon bei den ver- waschenen und vielfach ineinander laufenden Konturen der amerikanischen Parteiprogramme die Persönlichkeiten der beiden Präsidentschaftskandidaten am kommenden Dienstag den Ausschlag geben dürften. Die Prognosen gehen in den bereinigten Staaten selbst sehr auseinander, es wäre also für uns in Guropa doppelt unergiebig, sich auf irgend welche Prophezeiungen einzulassen. Interessanter ist schon, sich einmal mit dem Wahl- verfahren zu beschäftigen, mit dessen Hilfe sich das Volk der bereinigten Staaten fein neues Staatsoberhaupt kürt. Es ist ebenso umständlich wie zeit- raubend. Seit 1832 werden die Präsidentschafts, fanbibaten auf national conventions, also nationalen Parteiversammlungen, nominiert, wie auch hier die Wahlprogramme, die „national platform“, oeröffent- licht werden. Aus diesen Nationalkonventen werden oft zahlreiche Abstimmungen notwendig, weil fast jeder der 48 Einzelstaaten der Union dort mit einem eigenen Bewerber um das Weiße Haus in Washington auftritt und man erst nach und nach eine kleine Auswahl trifft, wobei häufig ein Kampf zwischen zwei gleich starken Bewerbern nur dadurch entschieden wird, daß man einen dritten, bisher kaum genannten Kandidaten in den borbergrunb schiebt und sich schließlich auf ihn einigt. So wurden vor dem republikanischen Nationalkonvent zwar banbenberg, der jüngere Tast und der Neuyorker Generalstaatsanwolt Dewey und noch mancher andere als aussichtsreichste Präsidentschaftskandi- baten in der Oeffentlichkeit genannt, aber der In- dustrielle Wilkie wurde schließlich nominiert. Nach- dem auf diesen Nationalkonventen die offiziellen Präsidentschaftskandidaten der beiden Parteien durch die bertretet der Parteiorganisationen aus dem ganzen Lande aufqeftellt sind und die Kandidaten ihr Programm bekanntgegeben haben, beginnt der eigentliche Wahlkampf, der, je näher ber Wahltag heronrückt, um so mehr echt amerikanische Formen annimmt. Die fanbibaten selbst sprechen auf mehre- ren großen berfammlungen, wobei schreiende Aufmachung und laute Musik immer noch wichtiger sind als die Ausführungen des Redners, ber nur die eine Aufgabe hat, sich populär zu machen. Alles ist auf Massenwirkung eingestellt und darauf berechnet, dem Sentiment des Durchschnittsamerikaners zu schmeicheln. Alle Berichte aus ben ber- einigten Staaten lassen burchblicken, baß es auch diesmal kaum anders zugegangen ist, wie in jedem Kampf zwischen Esel und Elefant, den Parteisymbolen ber Demokraten unb ber Republikaner. Die Wahl selbst erfolgt nun nicht durch das Volk wie einst im Deutschland der Weimarer berfafhing, auch nicht durch das Parlament wie im Frankreich der Dritten Republik, sondern durch W a hl- rn ä n n e r als b-’rtrouensmönner ber Einzelftaaten. Die bä ter ber bunbesDerfaffung von 1787 w^en der Meinung gewesen, mit diesem indirekten Der- Stockholm, 1. Nov. (Europapreß.) Italienische Streitkräfte haben am Donnerstag K a st a n i a |uo- lich von Konispe sowie bas Gebiet zwischen Konispe und Janina besetzt. Darüber hinaus stoßen sie gegen Melissopetra vor, um sich aus oiefe Art und Weise schnell des Eisenbahnknotenpunktes Janina bemächtigen zu können. Janina ist die größte Stabt an der Eisenbahnstrecke balona (Atbamen) und ßepanto i>m südlichen Griechenland. Außerdem ist Janina der Ausgangs- punikt eines Eisenbahnnetzes, welches mehrere Ausläufer nach dem Aegüiscden Meer hat. Eine zweite itallenvsche Gruppe hat ihren albanischen Stützpunkt Kosarika verlassen und rückt ebenfalls gegen Melissopetra vor, um diese Stadt zu umzingeln/ Der italienische bormavsch entwickelt sich, wie die römischen blätter berichten, trotz des seit Wochen strömenden Regens. Die von ben Griechen gefpreng- ten Brücken sind von den Italienern sofort wieder- hergestellt worden, so daß auch die motorisierten Abteilungen ohne Hindernisse sofort weiter operieren können. Durch die w.lden Gebirgsschluchten streben die italienischen Abteilungen von K a t a - Dia und berat auf verschiedenen Wegen den ihnen bezeichneten Zielen zu. Der Kalamay- Fluß ist überschritten worden, und ber Bormarsch aeht weiter. Wie sich aus ben Aussagen eines gefangenen griechischen Soldaten ergibt, wurden er und seine Kameraden von dem italienischen Vormarsch vollkommen überrascht, weil ihnen kein Offizier mitgeteilt hatte, daß die Feindseligkeiten begonnen hätten. Diese griechischen Soldaten wurden etwa 14 Kilometer von der Grenze entfernt gefangengenommen. Von den Italienern werden Lebensrnittel an die Bevölkerung der befreiten Gebiete verteilt. Von Agricastro ist eine große Lastwagenkolonne unterwegs, um in den größeren Ortschaften des Epirus der Zioivbe- völkerung Nahrungsmittel zu bringen. Die italien'.schen Zeitungen unterstreichen, daß von aktiver englischer Hilfe in Griechenland nicht viel zu sehen sei. Die Engländer seien der Auffassung gewesen, daß es genügen würde, ben Griechen Waffen und Ausrüstungsgegen- stände zu liefern, denn alles, was die in Epirus aufgelegten griech. schen Elite trupp en an Bewaffnung und Meldung hätten, sei „M ade in England", 10-cw-Geschütze seien ebenso wie Gewehre, Maschinengewehre und Handgranaten englischen Ursprungs. Die griechischen Truppen hätten sich mit guter Feuerwirkung erbittert verteidigt, sobald die italienische Infanterie aber in Schußweite gekommen sei, hatten sie schleunigst die Flucht ergriffen. „Popolo di Roma" schreibt, das griechische Heer, bas damit rechne, an der Metaxaslinie Widerstand zu leisten, ziehe sich vor den vorrückenden italienischen Truppen zurück und vertraue dabei auf bas schlechte Wetter sowie auf ,die Straßenunterbrechungen. Das schlechte Wetter werden den Griechen aber ebensowenig nützen, wie d'.e ausgebliebene englische Hilfe, während die Straßenunterbrechungen von den italienischen Pionieren rasch beseitigt würden, so daß der Vormarsch unaufhaltsam wettergehe. Mozari, Dohnänyi, Strauß. Zum bevorstehenden vrchesterkonzert des Gießener Konzertvereins. Nachdem sich der junge Richard Strauß mit seiner „Symphonischen Phantasie" („Aus Italien"), wo er sich schon von bildhaften Anschauungen an- regen läßt, mit ber traditionellen Symphonieform auseinandergesetzt hatte, regten sich seine Schaffenskräfte zu einem Vorstoß auf Neuland. Einem ersten Versuch, „Macbeth", der erst in späterer lieber- orbeitung veröffentlicht wurde, folgte der „D o n Juan" als „symphonische Dichtung". Hatte Hektor Derlioz mit dieser musikalischen Gattung das Hauptgewicht auf das Malerische gelegt, war es Franz Liszt mehr auf die Darstellung der Gesühlsvorgänge angekommen, so versucht Richard Strauß im Musikalischen eine Durchdringung ihm entgegentretender Kräfte und gelangt so zu der konsequenten Durchformung der symphonischen Dichtung im Lichte einer durch ein Dichterwerk erregten Idee, als dem Ausfluß persönlicher Stellungnahme. „Will man nun ein in Stimmung und konsequentem Aufbau einheitliches Kunstwerk schaffen, und soll dasselbe auf die Hörer plastisch einwirken, so mutz bas, was der Autor sagen wollte, auch plastisch vor seinem geiftigen Auge geschwebt haben. Das ist nur möglich infolge der Befruchtung durch eine poetische Idee, mag diese nun als Programm dem Werke beigefügt werden ober nicht." (An Hans von Bülow.) Der Anstoß für bie Auseinandersetzung des 24- jährigen Richard Strauß mit dem „Dvn-Juan"-Pro- blem ging von ber Lenauschen Dichtung aus. Er sieht und erlebt in der Gestalt des Don Juan etwas Uebermenschliches, geradezu Faustisches, als den Inbegriff menschlicher Triebhaftigkeit, die für ihr Be- gehren keine Widerstände und keine Rücksichten kennt, sich über die gesetzlich gebotene Ordnung der Menschengemeinschaft hinwegsetzt, unb in der un» gezügelten Maßlosigkeit den eigenen Untergang begründet. So wird die Ueberfteigerung menschlicher Leidenschaft das beroegenbe philosophische Problem für bie Tondichtung „Don Juan". Die Ausschnitte aus der Lenauschen Dichtung, bie Strauß seiner Partitur voransetzt, enthalten keine Geschehnisse, sondern geben Einblicke in die jeweilige seelische Verfassung des Helden. Nicht gefesselt durch einen Geichehensablauf vermag Strauß so in großen Zügen Der die traditionelle Symphonie beftmtmenben Sonatenform zu folgen. „Hinaus unb fort nach immer neuen Siegen, solang der Jugend Feuerpulse fliegen", wird zum Motto des hin- reißenden Schwunges, ber das Werk durchzieht. Don den zwei Themen des Haupthelden gewinnt das zweite erst im Laufe der Entwicklung feine Gestalt. Dem treten inhaltlich ergänzende gegensätzliche Gedanken gegenüber, die den Helden im Lichte feiner weiblichen Gegenspieler erkennen lassen, mag man sie mit bestimmten Frauengestalten in Beziehung setzen ober sie mehr allgemein als für Frauentypen bezeichnend ansehen. In ben triebhaften Taumel bes Genusses mischt sich ein Motiv des Ueberdrusses, ber Ueberfättigung. Nach höchster Aus- fteigerung bricht das Werk ab, schauernd läßt die Coda das Ende Don Juans erleben, mit dem grellen Ton ber Trompete als dem Dolchstich in sein Herz. * Zu ben führenden Persönlichkeiten im ungarischen Musikleben zählt Ernst von D o h n a n y i (geb. 1877). Als Pianist sowohl wie als Dirigent ist er außerordentlich gefeiert worden. In seinem kompositorischen Schassen konnte man ihn im weiteren Sinne zur Nachromantik wie auch zum Klassizismus rechnen; sein Orchesterstil ist klar, durchsichtig und von gewählter Ausdrucksprägung. Sein Konzert- stück für Cello und Orchester in D-dur (1906) wird gern und mit Erfolg gespielt. Einen Hauptgedanken, der in seinem Wesen etwa in die Nähe von Joh. Brahms weist, treten Seitenthemen gegenüber, eines davon nur vom Solocello vorgetragen. Es zeugt für ben Klangsinn des Komponisten, daß er an ben Stellen der Durch sich rung, in denen das Solo Instrument von ber Orchestermafse erdrückt würde, dieses schweigen läßt. • Die drei großen Symphonien Mozarts aus bem Jahre 1788 (Es-dur, g-moll unb C dur) gelten als bie Zusammenfassung seines symphonischen Lebenswerkes. Kurz hintereinander entstanden, geben sie in ihrer Gefamtheit eine Wesensschau von Mo- zarts Charakter. Für tragische düstere Stimmungen bevorzugt Mozart bie g-moll-Tonart (Klavierquartett g-moll, Quintett g-moll). Auch in der g-moll-Sym- phonie ist ihm diese Tonart das Mittel, schwerem menschlichen Erleben Ausdruck zu geben. Während Beethoven später in seinen symphonischen Werken durch ein vorgesetztes ethisches Ziel die Richtung bestimmte, indem er die all Werk ruhenden Konflikte durch die im Musikalischen ab gebildeten Kämpfe einer befriedigenden, ja beglückenden Losung zuführte, ist es Mozart um die Befreiung feiner Persönlichkeit zu tun, die ihm das Niederschreiben des chn bedrückenden Erlebnisies gewährt. Die inhaltliche Schwere ber g-moll-Symphvnie wurde nicht zu allen Zeiten erkannt, sieht doch Robert Schumann in ihr noch „griechisch-schwebende Grazie". Erst späteren Zeiten war es vorbehalten, die Tragik dieses Werkes zu erfassen und in der Wiedergabe zu verdeutlichen. Unter dem Eindruck bes Kampfes gegen die Wid- rigkeiten des Schicksals stehen die Eckfätze. Der Eingangssatz führt mit seinem Allegro molto sofort in diese gequälte Stimmung ein. Sein Hauptthema entwickelt sich aus einem seufzerartigen Grundmotiv. Mit wuchtigen Schlägen bricht dieser Gedanke ab; eine Generalpause gibt bem inneren Nachhall Raum. Das Seitenthema scheint die Erregung abdämpfen zu wollen, aber ein erneutes Durchbrechen bes Seufzerthemas führt zum wuchtigen Abschluß ber Themenaufstellung. Die Durchführung läßt den Hauptgedanken zunächst melodisch absinken, bann bricht er aufbäumenb mit voller Kraft in ben Bässen hervor; ein konttapunktisches Gegenspiel entwickelt sich; Seufzer in ben Violinen werden von den Holzbläsern beantwortet. Eine Engführungs- kette ber Holzbläser, ebenfalls von bem Seufzer bestimmt, führt zur Wiederkehr der Themen. — Das Andante gibt wohl einer weicheren nachdenklichen Stimmung Raum, wenngleich schon fein Eingangs- thema durch Vorhalte belastet wird; ein zweiund- dreißigstel Seufzermotiv umflort ben von Wehmut getragenen Satz. — Selbst bas Menuett zeuqt in feiner rhythmischen Gestalt von verbissenem Trotz. Nur im Trio scheint sich ein Traumland zu eröffnen, in dem alle Konllikte ihre harmonische Losung finden, der bie Hörner einen besonderen Gefühlsinhalt verleihen. — Das Finale steht unter bem Zeichen dämonischer Erregtheit, selbst das triomäßig eingeführte Seitenthema wird durch einfließende Chro- matit der Grundstimmung angenähert. Der Schluß vermag auch keine bejahende Lösung bes Konfliktes ,zu geben, der Satz endet im düsteren g-moll mit harten Schlägen, ohne sich selbst im Schlußakkord zum Dur zu bekennen. - Dr. Hermann Hering. Gisela. Von Walter v. Molo. Die Fichte „Gisela" ist mir aus zwiefachen Gründen wert. Als ich sie kennenlernte, war sie von großen Schwestern in den kalten Schatten gedrängt, armselig und zurückgeblieben. Sie war krank, blutarm und ein wenig verkrüppelt. Jeder wollte das „Der- recferl" ab sägen. Mit wenigen scharfen Hin- und Herzügen des gezähnten Stahles wäre es getan gewesen. Aber ich gab ihr ben Namen Gisela, ließ sie Im Herbst ausgraben und oben auf den Berghang einsetzen. Da lebt sie nun ungestört und frei und ist den ganzen Tag ber Sonne und jedem Winde bargeboten. Sie wächst jetzt. Sie wird niemals etwas Besonderes werben, denn sie ist so etwas nicht — äußerlich besehen —, aber gerade deshalb besuche ich sie oft. Neben ihr mar ich in einer Vollmondnacht. Groß hing die Scheibe des erfüllten Gestirns im wolkenlosen Himmel über uns unb erleuchtete bas Tal unb bie fernen Berge. Gisela freute sich wie ich. Aber mit einem Male zog schwarz eine große, dicke, längliche Wolke bedrohlich gegen den Mond heran; Gisela und ich mußten für ihn fürchten, weil die Wolke schnurgerade und eilig auf chn zuschwamm. Sah unb gehässig hatte sie chn auch schon verschluckt; wir konnten es nicht verhindern. Das Tal, die Ferne und die Nähe waren finster. Ich träftete Gisela, indem ich traurig nachsah, ob ihre verkümmerten Zweigenden sich,in der Ordnung strecken wollten; man muß bie Zeit ausnützen. Meine Forschungen waren Gttela peinlich, sie lenkte meine Aufmerksamkeit von sich und leuchtete, wirk- l-ich unb wahrhaft: sie glänzte auf, unb als ich mich schnell umwendete, war bie strahlende Mondscheibe da. Alles lag in unveränderter Ruhe schön silbrig erleuchtet wie zuvor. Die Wolke hatte nicht den Widerschein bes großen Geheimnisses um uns verzehrt, sie war nur zwischen uns unb dem Licht gewesen. „Dunkelheit und Krankheit, Verdammnis unb Pein", hauchte Gisela auf ihre treue Art mir zu, bie von ihrer prüfenden Einsamkeit kam, „sind nicht Verrichtung ober gar Abscheiden bes Hellen; jie quälen nur, wenn wir das Licht gerade nicht sehen. Du darfst niemals meinen, bas Licht könne l verschwinden. Es ist immer baf -----" Wen lefis. Ns. unb tot. Dem. be5 ^bez ®ou, ber ko-m. Kilo« t führt mfenbe i über i Der iülichen 'lraßen sie die- l-t, ber i Zone ) wohl ten sich rsch der $u be- zurück, xas be. itte bei i (Brie* iqungS' Grenze Dehr- ottlaut: iln sich i Sira» n Grüngroßen gt, arm« blutarm as „Der- jin» und es getan sela, lreß en W ) ist den re borg6* 15 etwas nicht 7" b besuche A ®«6 nfflolf'"' inl und 4 »« 7, “Nr.A.u C.40/11350 Jüngerer kaufm. Angestellter für hiesige Großhandlung gesucht. Maschinenschreiben Bedingung. Schritt!. Angebote unter 4920D an den Gießener Anzeiger erbet. gegen Barzahlung Opel, Gieben Rui 2847/48. M'l Neubau, Nähe Gießen (8 km), sofort od. später an ruh. Mieter vreisw. z. verm. Schriftl. Angeb. unter 4939 D an den Gieß. Anz. Spielplan vom 4. bis 9. Novbr. Montag, 4. Nov., 19.15-21 Uhr Zweit. Orchesterkonzert Dienstag, 5. Nov., 18.80-21 Uhr Das Kftthchen von Heilbronn. Mittwoch, 6. Nov., 18.80-21 Uhr Dr. med. Hiob Prätorlus. Freitag, 8. Nov., 18.30-21 Uhr Die Macht des Schicksals. Sonntag, 10. 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Ich habe deine Sachen wieder auf den! durchstöbert —" weiß!" rief Vera wichtiger als ein Für Kinder im Alter bis zu VIx Jahren auf die 4 Abschnitte 5-8 der Kinderbrotkarte je eine große Dose in ollen Fachgeschäfte* geraden Weg zu bringen. Aber für dich war es ein Abenteuer, weiter nichts. Wer weiß, mit wie vielen Frauen du schon ein ähnliches Idyll erlebt hast.„ „Bitte, sprich nicht von anderen Frauen, Vera , sagte der Mann. Er war sehr blaß geworden. Vera klappte den Koffer zu. „Also aus!" sagte sie leise. Es ist besser so. Irgend etwas trennte uns. Eine Wand stand zwischen uns. Vielleicht hat sie eine andere Frau errichtet, die stärker war als ich. Vielleicht ist chre Abwesenheit die Waffe, mit der sie mich geschlagen hat' „Du sollst nicht von ihr reden", rief Arne „ich verbiete es dir." „ , . _ .. Dera senkte die Arme, als hatte sie keine Kraft mehr, ihr Schicksal zu hallen. „Du hattest sie weggeschoben, diese Wand, sagte der Mann leise, „wir waren — doch eins —V „Und warum sind wir es nicht mehr? Weil dein Mißtrauen mir den Atem nimmt. Du läßt mich für die Lügen anderer Frauen büßen. Well andere in deinem Leben unehrlich waren, hältst du mich Mensch." „Nicht immer, Vera!" „Aber heute!" „Vielleicht! Vielleicht bekehre ich mich letzt wieder endgültig zu der Ansicht, daß man nur mit dem Wasser Freund fein kann, mit den Bäumen und mit dem Himmel. Es gibt Strecken im Leben, wo man keine menschlichen Enttäuschungen mehr See —" „Mit seinen Fischen — ich bitter. „Die waren dir immer Der Mann sah sie groß an: „Du hast recht, Vera. Ich halte die Frauen für falsch. Ich glaubte, du wärst eine Ausnahme. Ja — es sah fast so aus, als hätte der Siljan dich r*‘“ Z'1' ***** mich zu heilen. Er ist nämlich mein Freund, der Zwischenpodest nicht wie früher drei, sondern jetzt fünf Felder hat. , _ Auf gleicher Höhe mit dem Podest über der Vorhalle zur Aula ist der Saal für die Abgusse griechischer Bildhauerkunst mit Oberlicht geschaffen worden. , ,, Die Gedächtnishalle. lieber der Eingangshalle im ersten Stock ist die Gedächtnishalle für die gefallenen Dozenten und Studenten unserer Universität erstanden. Hier ist die große Bronzetafel, die früher im Dorraum zur Aula stand, in besserer und sichtbarer Form aufgestellt worden. Die Halle zeigt zur Zeit noch kem fertiges Bild, da der Marmorfußboden infolge der Kriegsverhältnisse nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnte. Gegenüber dem Ehrenmal von 1914/18 fall dann das Ehrenmal für die im jetzigen Kriege gefallenen Angehörigen unserer Universität ausgestellt werden. RXXlKilometer £ieE>e Roman von Olly Boeheim „Vera!" ... „Ja, es muß gesagt werden, Arne, jetzt wo untere Wege auseinandergehen. Ich liebte dich so ehr, daß es mir gleichgültig war, wer du bist. Du warst mein Geliebter, bas Jdjlofj für rmd) bas Glück ber ganzen Welt ein. Vielleicht bist bu nicht nur ein Romantiker, ein Abenteurer, der die Einsamkeit aus seelischen Gründen sucht. Vielleicht bist du — was weiß ich! Ich weih nur eines, Arne, to wäre bei bir geblieben, wenn t------ - test, uni> ich hätte versucht, dich wieder auf den I durchstöbert — Gipsabgüsse griechischer Bildhauerkunst und eine würdige Ehrenhalle zum Gedächtnis an die im Weltkriege und im jetzigen deutschen Freiheitskriege gefallenen Angehörigen der Universität ge- schaffen worden, die in ihrer Gesairntheit für unsere Universität eine gute Visitenkarte darstellen und zugleich eindrucksvolles Zeugnis für den starken bau- künstlerischen Gestaltungswillen unserer Stadt ab- NESTLE KINDER NAHRUNG legen. Daß dieses kulturelle Werk unserer Zeit trotz des Krieges und der dadurch bedingten vielfältigen Schwierigkeiten überhaupt begonnen und schließlich zu einem so glänzenden Ergebnis gebracht werden konnte, ist zugleich ein Beweis für die starken Kräfte unserer Volksgemeinschaft und für den unbeugsamen kulturellen Lebens- und Schaffenswillen auch in unserer- Stadt. Die Tatsache, daß der Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger selbst die Einweihung des Baues am heutigen Tage vornimmt, ist 'für die Universität und für unsere Stadt eine hohe Ehre und zugleich ein Ausdruck der besonderen Anerkennung, die von der Partei und dem Staate dieser neuen Mturtat der Stadt Gießen und ihres Oberbürgermeisters Ritter zuteil wird. Die Universität wird in dieser Stiftung erneut den festen Willen der Gießener Bevölkerung erkennen, mit ihren Kräften auch fernerhin alles zu tun, was der Förderung unserer Ludoviciana dient, um damit die starken Bande der jahrhunderteatten Verbundenheit zwischen den Gießener Burgern und ihren Studenten immer mehr zu festigen und für alle Zeiten unverbrüchlich zu erhalten. Vor etwa einem Vierteljahr hatten wir Gelegen- heit, die Neugestaltung des Dorlesungsgebaudes etwa in ihrem ersten Arbeitsabschnitt zu sehen. Wir hatten damals — im „Gießener Anzeiger Nr. 186 vom 8. August 1940 — unsere Leser m einem eingehenden Bericht über die Baupläne und die bis dahin sichtbare Entwicklung unterrichtet. Was damals in großen Umrissen schon als bedeutsame Tat erkennbar war, ist nunmehr zum würdigen Ergebnis geworden. Ein Rundgang am gestrigen Freitagabend gab uns die Gewißheit, daß nicht nur die Universität und die zu der heutigen Feier erschienenen Ehrengäste diese Bereicherung unserer Hochschule begrüßen werden, sondern auch die Gießener Bevölkerung ihre Freude an diesem neuen Denkmal des bürgerlichen Gemeinsinns in unserer den. In gerader Linie durchgehend in 4 Meter Breite befindet sich der Eingang zur Aula. Der mittlere Durchgang zur Aula hat den Vorteil, daß die Garderobegäste, ohne von dem Strom der Hinausgehenden behindert zu werden, chre Kleider anfordern und anlegen können. Zu beiden Seiten der Garderobe sind neue Abortanlagen für beide Geschlechter eingerichtet worden. Der früher in der Mitte ansteigende Treppenlauf ist beseitigt. Dafür sind zwei Treppenläufe zu beiden Seiten ausgebaut worden, die wieder nach den Außenseiten ihre Fortsetzung haben, sodaß das das wir in unserer gestrigen Ausgabe Wiedergaben, bildet den Mittelpunkt des bildnerischen Schmuckes des ganzen Raumes. Die Wände sind in einzelne Flächen aufgelöst, die mit einer wertvollen Stoss- tapete bekleidet und durch Goldleisten eingefaßt find. Zwei große Glaslüster und vier Wandarme geben dem Raum eine festliche Beleuchtung. Ein großer Teppich bedeckt den Fußboden. Das Mobiliar be- teht aus Eichensesfeln mit Einzeltischen, die zu einem großen Sitzungstisch zusammengestellt werden können, außerdem zu beiden Seiten des Fuh- rerbildnisses zwei Sitzecken mit Polsterstühlen und Stehlampen. Kostbare 5 Meter lange Fenstervor. hänge mit Kettenstores sind ein weiterer geschmack. voller Schmuck dieses Raumes. Die Universitätsdiele für Dozenten und Studenten ist ebenfalls in Hellen Farben gehalten. Der Raum enthäll altdeutsche Möbel aus Lachen- Holz mit blanker Tischplatte, die Sitze der Stuhls und Sessel sind aus Binsengeflecht hergestellt Ebenso besteht ein in der ganzen Lange des Raumes liegender 2 Meter breiter Läufer aus Binsengeflecht. An der Querseite gegenüber dem Eingang befindet sich die Anrichte, die mit dem übrigen Mobüiar übereinstimmt. An den Wänden befinden sich eine Reihe von Borten, mit Keramik-Gegenstanden ge- chmückt, ferner ein Hakenbort für Zeitungen und ein Dort für Zeitschriften. 48 Lampen an großen, von schmiedeeisernen Ketten getragenen Lichtbalken geben dem Raum ein warmes und Gemütlichkeit hervorrufendes Licht. Die Fensteroochänge und der Die Ludwigs-Universität Gießen steht am heutigen Samstag, 2. November 1940, wieder an einem bedeutsamen Markstein ihrer mehr als dreihundert- jährigen Geschichte. Die Stadt Gießen, die schon ■fett vielen Jahren die Förderung unserer Alma tnaler Ludoviciana als eine besondere 'Derpflich- tung angesehen hat, aus der sowohl für die Universität als auch für die Stadt Gießen reicher Segen zu verzeichnen war, hat durch Entschluß des Oberbürgermeisters Ritter der Ludwigs-Universität eine neue, großzügige Stiftung zuteil werden lassen. Diese neue Bekundung der engen Verbundenheit zwischen Stadt und Hochschule besteht darin, daß aus Mitteln der Stadt Gießen eine würdige und repräsentative Um - und Aus- gestaltung des Vorlesungsgebäudes geschaffen wurde. In etwa halbjähriger Arbeit unter der Oberleitung des Stadtbaudirektors G r a - vert, von dem auch der Entwurf des Umbaues und der Einrichtung stammt, und der örtlichen Bauleitung des Architekten Schmidt vom Stadtbau- amt, dem auch die Ausarbeitung der Werkplane oblag, sind eine prächtige Eingangshalle, fein gestaltete Repräsentationsräume, ein Saal für die verträgt." „Ach, sieh mal an. Du vertrügst keine Enttäuschung? .Und ich? Du redest immer nur von dir, als wäre ich überhaupt nicht mehr vorhanden. Was ich aber an Zweifeln und Angst durchgemacht habe, davon hast du keine Ahnung. Jawohl —", agte sie, auf fein Lächeln hin alle Beherrschung verlierend, „ich will auch das letzte bißchen Geheim- Die Repräsentationsräume. Zu beiden Seiten der Eingangshalle "st ^rdgec schoß liegen die je 14 Meter langen und 530 Meter breiten Repräsentationsräume der Universität, und zwar auf der rechten Seite der Empfangs« raum, der gleichzeitig Sitzungssaal des Senats ist, auf der linken Seite die Uniöerfttats« diele für Dozenten und Studenten. Der örnpfangsraum ist in hellen Farven gehalten, bestimmt durch das Braun der Talare des Rektors und der Dekane. Das Bildnis des Führers, das der^Maler W.Jmkamp geschaffen hat und die Nacht ihr Netz über den Siljansee warf. Wenn je in diese klaren, ehrlichen Augen blickte, ver- tummten alle Fragen. Er war ihr Geliebter, weiter nichts. Ihre Liebe war so stark, daß es ihr gelang, alle andern Gedanken auszulöschen. Run war es anders gekommen. Er fragte sie und glaubte ihrer Antwort nicht. Bitterkeit überkam Vera. Sie zerrte ihre Kleider vom Haken und packte em. Plötzlich stand der Schatten des Mannes breit in der Tür. Sie wandte sich nicht um. „Du mußt so gut fein, mich nach Leksand hm- überrubern", sagte sie, sich zur Ruhe zwingend. Don dort aus fahre ich mit meinem Wagen nach Göteborg, um festzustellen, wer Dera Verries Nummer zwei ist." . „ . . . ,£ber Vera Derries Nummer eins , sagte der Mann langsam. m , Er hat recht, dachte sie matt. Vera Nummer eins. Gewiß ist sie jünger als ich. Vielleicht ein neuer Stern, im Aufgehen begriffen, während ich im Verblaßen bin. Ist es nicht wie eine Mahnung, abzugehen? Abzugehen, solange man noch oben ist, ehe der Weg sich zum Abstieg neigt? Vielleicht ist jetzt die entscheidende Kurve? „Danke, du bist sehr ehrlich", sagte sie bitter „ Hch wollte, du wärst es gegen mich gewesen , erwiderte der Mann in der Tür. Vera fuhr'herum: Du hast recht, ich war nicht resllos ehrlich gegen dich. Arne. Vielleicht, weil ich dich zu sehr liebte — „Das ist eine billige Ausrede!" Zch bitte dich, unterbrich muh nicht, ^ch habe keine Ausreden nötig. Meine Unehrlichkeit bestand nicht darin, daß ich mich, wie du in demem aerade- zu sturen Mißtrauen glaubst, mit fremden Federn geschmückt habe. Ich wollte alles vergessen, und ich habe alles vergessen in den wenigen Tagen, in denen ich glaubte, du liebtest mich." Dera setzte sich mit hochgezogenen Deinen hin und las chre Kritiken. Wenn ihr bis jetzt ihr Abenteuer wie ein schöner Traum voraekommen war, zu schön, um zu dauern, so bezweifelte sie jetzt wirklich, ob die Sache mit rechten Dingen zuging. Schließlich legte sie die Zeitung beiseite und sagte: „2)a hat jemand anders unter meinem Namen getanzt, und ich muß diesem jemand noch dankbar sein, denn dank deiner Zuverlässigkeit hätte ich jetzt die Kontraktbruchklage auf dem Hals." Sie erhob sich langsam. Die Außenwelt war wieder da. Vera lebte nicht mehr auf einem verlorenen Stern, wo es für sie kein Gut und Böse gab. Eine Nachricht kam in das Idyll hereingeflattert, unb der Traum war zu Ende. Die Wirklichkeit stand plötzlich da. Ein paar Seiten bedrucktes Papier brachten die ganze Wett mit. Eine würgende Traurigkeit überkam die Frau. Es gab kein Paradies mehr im zwanzigsten Jahrhundert und wenn man glaubte, eins gefunden zu haben, wurde man daraus vertrieben. „Ja", sagte sie wie zu sich selbst; „nun muß ich fort Schließlich kann ich nicht am Siljansee meine Tage verträumen, während ein ftemdes Menschenkind unter meinem Namen durch die Welt tanzt." Der Mann kramte in seinem Boot und steckte sich eine Pfeife an. Er sprach kein Wort. Dera ging ins Haus. Sie hatte Lust, zu meinen, laut hinauszuweinen vor Zorn, Enttäuschung und Einsamkeit Sie blickte sich auf der Schwelle um. Er.saß vor dem Haus und starrte in den Pfeifenrauch, als konnte er darin ihr Schicksal lesen. Sie zerrte den kleinen Koffer vom Schrank herab. Er glaubte ihr nicht. Folglich liebte er sie auch nicht Sie liebte so blind, so leidenschaftlich, daß sie sogar den Gedanken ausschalten konnte, wer er eigentlich war. Für sie war er Arne, der Mann mit den gütigen Augen, dem breiten Jungenlachen und den starken Armen. Der Mann, der ihr von Liede sprach, und dessen Leidenschaft sie zu den Sternen trug, wen« Stadt haben wird. Die Eingangshalle. Der Fußboden des 5.30 Meter hohen Eingangs besteht aus Lahnmarmor, der in Felder geteilt ift. An beiden Seiten befinden sich die Anschlagtafeln der sechs Fakultäten. Durch den Umbau ist hier ein großer einheitlicher Raum geschaffen worden, wahrend früher noch vier Säulen in diesem Raum stan« „Aha —" . „Jawohl — ich wollte wißen, was sich hinter dem Menschen verbirgt, dem ich so blind meine Liebe schenkte —" w . „Meine Sachen werden dir kaum darüber Ausschluß gegeben haben." „Vielleicht mehr als du denkst — Er war bleich geworden und trat an sie heranß „Was hast du gestmden, Vera?" „Etwas, was mir zu denken gab." Er packte sie hart am Arm. „Du schämst dich nicht — sag, was hast du gefunden?" Sie betrachtete mit klopfendem Herzen fein @e» sicht. Seine Augen brannten dunkel vor Zorn. Er erschien ihr schöner und liebenswerter denn je. Eins seltsame Angst würgte sie in der Kehle und eine fast wilde Lust, das Spiel auf die Spitze zu treiben. „Eine Brieftasche mit Geld — sehr viel Geld. „Na und?" sagte er unberührt. „Einen Damenring mit Brillanten." Der Mann ließ sie plötzlich los und wandte sich um. Seine Augen wurden glanzlos, als hätte sich ein Vorhang über sie gebreitet Aber Ve.a, zit* ternd vor Erregung, ging ihm nach, faßte ihn beim Arm und riß ihn herum. „ .. „Wo hast du den Ring her?" fragte sie nnt blaffen Lippen. „Bist du wahnsinnig geworden? schrie er. „Du dringst in meine Geheimnisse ein und wagst es noch, mich zu verhören?" „Besser, als wenn jemand anders dich verhört, sagte Vera anzüglich. „Mich wird niemand mehr verhören, denn dies ist das letztemal, daß ich glaubte — na, reden wir nicht mehr darüber!" , ... „Nein , rief Vera, „reden wir nicht mehr darüber, das ist das bequemste. Vergeßen wir alles möglichst schnell! Mein Gott, ich war eben eines deiner zahl« losen Abenteuer." „Sagen wir lieber, eins der bittersten. „Danke sehr." Sie riß den Koffer herab, setzte di4 Mütze auf und blieb ratlos stehen. „Ich nehme das kleine Boot bis Rättvik und schicks es'mit einem Boten zurück. Ich möchte deine Hilfs nicht mehr in Anspruch nehmen und hatte es nicht für erfreulich, wenn wir noch länger zusammen» bleiben." . _ —- (Fortsetzung folgt) !« l Silberne Treudienstehrenzeichen vom Führer das Aus -er engeren Heimat 9. Jl.-Sport In im Kampf. Die Paarungen sind: Die alpine Arbeitsgebiet dem Weltverkehr nahe rücken In Rodheim — Klein-Liiü)en Daubringen — Steinbach Lollar — Hungen. Rodheim erwarten wir nach einem für Sonnlag. 17.30 Uhr „Hochzeitsreise Oer erste Fußballsonntag um die Kriegsmeisterschast. der I. Klasse stehen alle 8 Mannschaften tillerie-Kameradschaft: 20 Monatsappell. Tageskalender gen", sagt ein altes Sprichwort. Dornotizen. Tageskalender für Samstag. Lockartikel im Schaufenster unzulässig. Schaufenster-Qualitäten müssen mit den Laden-Preislagen übereinstimmen. er KRÄNCHEN Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen! wird. Den vielen Glückwünschen an Kohlmayr wer- den sich die Gießener Alpenveroinskameraden gern anschließen!' Mr. F. K. Gelb-blau-gelb die Fliegerwarnflaage. An den Ausfallstraßen der Städte kann man jetzt gelegentlich Fahnen in den Farben gelb-blau- gelb mit drei waagerechten Streifen sehen. Da Zweifel über die Bedeutung dieser Fahnen lautgeworden sind, wird darauf hlngewiesen, daß es sich hier um Fliegerwarnflaggen handelt. Sie sollen z. B. von auswärts kommende Kraftfahrer darauf aufmerksam machen, daß sich die Stadt im Zustand des Fliegeralarms befindet. Die Fliegerwarnflagge soll am Tage das akustische Sirene- Stadtcheater: 15.15 bis _ ohne Mann": 18 bis 21 Uhr „Paganini". — Gis- Allerheillgenmarkt In Hungen. Hungen, 2. Nov. Auf dem gestrigen Markt wurden 300 Schweine und 600 Schafe aufgetrieben. Preise: 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 14 bis 16 RM., 8 bis 10 Wochen alle 16 bis 18 RM.; Schafe 38 bis 40 RM. pro Stück. Verlauf: Alles restlos aus» verkauft. Luftwaffensportverein — 1900 Sportfreunde Wetzlar — VfB.-R. Burgsolms — Wetzlar 05 Naunheim — Watzenborn-Steinberg. 1900er müssen schon mehr Stehvermögen zeigen als am vergangenen Sonntag, wenn sie mit Aussichten in dieses Spiel gehen wollen. _ großen Kampf die Platzbesitzer als Sieger. Daubringen schlug die Gäste in einem Gesellschaftsspiel, ob sie Landkreis Gießen. # Mainzlar, 30.Ott. Am Sonntag wurde das vor mehreren Sonntagen hier begonnene öffentliche Kleinkaliberschießen zugunsten des Winterhilfswerkes abgeschlossen. Geschossen wurde stehend aufgelegt auf eine Entfernung von 50 Meter. Die Beteiligung war sehr gut. -Die Preise bestanden aus Wertgegenständen. SieKr wurden folgende Schützen: 1. Ludwig Horr- mann mit 35 Ringen, 2. Ludwig Fuchs mit 34 Ringen, 3. Karl Merkel mit 34 Ringen. Die vier Ehrenscheiben wurden geschossen von Ludwig Horr- mann zwei, Ludwig Werfer IV. und Georg Opver je eine. Die Schießleitung lag in den Härchen des NSV.-Ortsgruppenamtsleiters Otto Hämmerle. Ruppertsburg, 1. Nov. Frauen und Mädchen der Ovtsgemeinschaft des Deutschen Roten Kreuzes fammäten in diesen Tagen für unsere Soldaten etwa 6 Zentner Aepfel, die nach Gießen gebracht wurden. — Im Garten des hiesigen Die Sportfreunde verfügen über eine sehr gute Mannschaft, die zumal auf eigenem Gelände sich wohl kaum schlagen lassen wird. ' Die Burgsolmser haben in den Spielen um die Kriegserinnerungsplakette der Gruppe Wetzlar eine gute Rolle gespielt, so daß die 05er schon eine besondere Leistung zeigen müssen, wenn sie gewinnen wollen. 9 Naunheimer standen in der Auswahlmannschaft, die am vergangenen Sonntag in Dillenburg, nur mit 10 Mann spielend, ein Unentschieden errang. Die dabei gezeigten Leistungen offenbarten zur Genüge, vor welcher Aufgabe der Meister steht. Schon die Erringung eines Punktes wäre ein Erfolg. In der II. K la s s e spielt an Stelle von Heuchelheim der Tum- und Sportverein Gießen-Klein- Linden, so daß die Spiele lauten: Verkaufsartikel nicht geführt wird. Das sei z. B. der Fall, wenn ein Kinderbekleidungshaus lediglich für Dekorationszwecke Kinderspielzeug mit ausstellt. Achnlich verhalte es sich mit „Ausstellungsstück". Wenn eine Firma z. B. eine kunstgewerblich wertvolle Handarbeit in Auftrag erhalten habe, werde man nichts dagegen einwenden können, wenn sie die besonders gelungene Arbeit eine Zeillang auch im Schaufenster zeigt, um hierdurch ihre Leistungsfähigkeit zu unterstreichen. Ware aber, die noch verkäuflich ist, könne niemals als „Ausstellungsstück" bezeichnet werden. In Zukunft werde dafür Sorge getragen, daß Firmen, die ihre Schaufensterauslagen nicht einwandfrei gestalten, mll dem notwendigen Nachdruck zur Ordnung gerufen wer- den. Verkaufte Ware müsse baldmöglichst aus dem Schaufenster entfernt werden. Endlich müßten auch die im Schaufenster gezeigten Preislagen der qua- litativen Zusammensetzung des Warenlagers entsprechen. Wer Konsumware im Schaufenster zeige, müsse ein Warenlager in den angebotenen Artikeln haben. Dasselbe gelte natürlich auch für hochwerllge Ware. ** Personalnachrichten des Finanzamts Gießen. Als Anerkennung für 40jährige treue Dienst wurde dem Obersteuerinspektor Wilhelm Schäfer das Goldene und für 25jährige treue Dienste dem Steuerinspektor Ha^s Schmitz Waitttteppich find nach altdeutschem Muster herge- steltt. Alle Arbellen sind in ausgesprochen handwerklicher, echter Form hergestellt, aus bestem Material, die auch durch die Behandlung des Holzes voll zur Geltung kommt. Klarheit und Wahrheit sind Oie richtunggebenden Grundgedanken der Ausstattung gewesen. Die Aufgabe des Architekten bestand einmal in der Idee der Weugeftaltung von Eingang, Treppenaufgang und Durchgang zur Aula, zum andern in der dekorativen Ausgestaltung der repräsentativen Räume. Wer die neugestalteten Räume gesehen hat, wird bestätigen, daß die große Ausgabe durch den Bauentwurf und dessen gediegene Ausführung in vortrefflicher Weise erfüllt und hier ein Werk erstanden ist, das gleichermaßen für die Universität und für die Stadt Gießen ein Schmuckstück bar- stellt. Im Zusammenhang mit dieser Verschönerung des Universitätsgebäudes ist auch der Platz vor der Universität grundlegend verändert worden. Die srüheren langgestreckten Grünflächen und Hecken sowie die Baumreihe am Gehsteig wurden beseitigt und dafür eine moderne weite Flächen- gestallung geschaffen, die aus Plallenbelag mit Anfahrweg zu beiden Seiten des Portals und rechts und links zwei kleinen Grünflächen, in deren Mitte je ein hoher Baum von dem früheren Baumbestand verblieb, besteht. Der Platz in feiner neuen Gestalt bedeutet eine Verkehrsverbesserung und bringt zugleich eine Verschönerung des Straßenbil- des vor dem Unioersitätsgebäude. B. Aus der Stadt Gießen. Spätjahr. Die Tage sind kurz geworden und kalt. Ein sonniger Mittag bringt zwar Glanz, > aber keine Wärme mehr. Je näher die frühe Nacht rückt, um so rauher rumort der herrische Wind, und unter seinen Gewalttätigkeiten seufzt das schutzlose Land. Wie große Funken eines wilden Brandes stieben die Blätter aus Baum und Busch, deren brennende Farben rasch verlodert sind. Am Boden raschett das zerknitterte Laub, wenn eine Maus von einem Schritt aufgeschreckt nach ihrem Schlupf huscht. Sie ist jetzt eifrig dabei, Eicheln, Haselnüsse, Ahorn- samen und safttge Wurzeln in chre Vorratskammer zu schleppen. Stöbert man tiefer im Blätterschutt, finden sich allerlei Käfer, schon müd und halb erstarrt und erdbraune Puppen von großen Schwär- merraupen, die bei jeder Berührung mit dem $u- gespitzten Körperende aus schlagen und damit ihr Leben verraten. Noch bunter ist die Gesellschaft, die sich hinter der schorfigen Rinde eines morschen Baumes versteckt hat. Hier verbringen Tausendfüßler, Spinnen, Ohrenkriecher und andere Kleininsekten in verträglicher Gemeinschaft ihr Dasein. Sie denken nur noch an Schutz vor dem drohenden Frost und an ein gesichertes Schlafen. In ähnlicher Weise bilden sich Vogelgemeinschaften, wenn auch zu anderem Zweck: zur Futtersuche, Kohlmeisen und Goldammern, Haubenlerchen und Krähen kommen bis in die Gärten und Sttaßen der Stadt, während Grünfinken und Stieglitze für sich allein in kleinen Schwärmen ihren Lebensunter, hall bestreiten. Daß sie alle aber die Waldränder und das Buschwerk an Feldwegjäumen auf gegeben haben, beweist, daß dort nichts mehr für sie zu holen ist. Die paar himbeerrot und orange leuchtenden Pfaffenhütchen und stahlblauen Schlehen sind nicht für jeben Schnabel. Und die Aecker sind leer, grob schollig umgepflügt und zum Teil schon wieder eingesät. Die Kartoffeln und Zuckerrüben lagern in Kellern und Fabrikräumen, die Futterrüben ruhen in Mieten eingebettet, und das Ge- müse ist bis auf wenig froscharte Arten gleichfalls Die Fachgruppe Bekleidung, Textil und Leder und der Reichsbund des Textll-Einzelhandels wenden sich mit einer Verlautbarung zur Klarstellung von Fragen der Schaufenster-Wahrheit an die La- benbetriebe ihres Bereichs. Danach ist der Kaufmann zwar zivilrechtlich nicht verpflichtet, auf Verlangen Ware aus der Schaufensterauslage zu verkaufen. Der lautere Wettbewerb verbietet jedoch das Zur- schauftellen von Lockartikeln. Wenn die im Schau- fenfter ausgestellten Waren nicht verkaufsberett am Lager find oder im Rahmen des üblichen nicht ge- liefert werden können, fo müsse man annehmen, daß die ausgestellte Ware als Lockartikel dienen solle. Eine solche Schaufensterdekoration sei aber unzulässig. Vielfach könne man beobachten, daß Kaufte leute Schaufensterartikel mit dem Schild „Ausstellungsstück", „Nur für De korationszwecke" versehen. Mit allem Nachdruck sei darauf hinzuweisen, daß öerartige Schaufensteroermerke meist unberechtigt unb daher unstatthaft seien. Unter einem „Dekorationsstück" verstehe man lediglich einen Artikel, der die Schaufensterauslage verständlicher oder anspre- chender gestalten solle, der aber im allgemeinen unverkäuflich ist, weil er von dem bett. Geschäft als Signal des Fliegeralarms, das Kraftfahrer nur schlecht hören können, ergänzen. Sobald die Fliegerwarnflaggen gesehen werden, sind unverzüglich die bei Fliegeralarm erforderlichen Luftfchutzmaß- nahmen zu treffen. Der herankommende Kraftfah- rer muß also halten, seinen Wagen an einer zulässigen Stelle parken und schnell den nächsten öffentlichen Luftschutzraum aufsmhen. Fliegerwarn- flaggen werden an einzelnen Häusern der Ausfall- sttaßen und an sonstigen verkehrswichtigen Punkten in den Außensttaßenteilen bei Fliegeralarm gesetzt. Sie sind 1X1.20 m groß. Die Breite der beiben äußeren gelben Streifen beträgt je 25 cm, die Brette des mittleren blauen Streifens 50 cm. Gießener Vocheumarktpreife. * Gießen, 2. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 6 bis 10, ausländische Eier 11, Kartoffeln, A kg 4, 5 kg 40, Wirsing, 7i kg 7, Weißkraut 4 bis 5, Rotkraut 7, gelbe Rüben 7, rote Rüben 6, Spinat 12 bis 15, Römischkohl 10, Bohnen (grün) 15, Unterkohlrabi 5, Erbsen 25, Grünkohl 6, Rosenkohl 15 bis 18, Tomaten 16, Zwiebeln 12, Meerrettich 30, Schwarzwurzeln 15, Kürbis 7, Feldsalat (Vw) 8, Aepfel, % kg 15 bis 30, Birnen 15 bis 25, Blumenkohl, das Stück 10 bis 40, Salat 8 bis 10, Endivien 5 bis 10, Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 3 bis 5, Sellerie 5 bis 40, Rettich 5 bis 20, Radieschen, das Bund 8 bis 10 Rpf. meist heiteren Inhalts gezeigt. Der großartige Film .Feuertaufe" zeigt das Schicksal Polens vom Beginn der Kriegshandlungen bis zum Falle Warschaus. Das große Interesse für den aufopfernden Einsatz unserer Wehrmacht trat in dem starken Besuch zu- tage. eingewintert. Es führen keine freundlichen Wege mehr in die Landschaft, die verlockend und gasllich war mit flutender Himmelsbläue, mit blumigen Mesen, weich wie ein Kinderwiegen, mit lieblichem Vogelgezwitscher und buntem Farbenspiel, mit dunklen Waldgründen, hoch und herrlich vom Wipfelbraus der wie Säulen ragenden Stämme überweht, mit stillen, schilf- und weidenverhangenen Wassern voll geheimnisreicher Tiefen und rätselhaftem Schimmer wie die Augen einer schönen Frau. Keine Dank bietet mehr gute Rast zu träumerischem Verweilen, Schauen und Bewundern. Jeder Wegweiser $eigt nach Hause, mahnt zu ungesäumtem Ausschreiten, ehe die frostige Nacht kommt. Es ist keine Liebe mehr in der Landschaft. Sie hat chre bezaubernden Augen geschlossen. Das Glück ist nicht mehr draußen, sondern in warmen Räumen und Zimmern. „An Allerhelligen fitzt der Winter auf den Zwei- ' P. B. verliehen. Die Ueberreidyuna erfolgte durch den Amtsoorsteher in feierlicher Weife. — Der Steuer- sekretär Heinrich May beim Finanzamt Gießen wurde am 1. Oktober mit Wirkung vom 1. August 1940 ab zum Obersteuersekretär befördert. ** Ernennung und Auszeichnung. Der Bauamtssekretär beim Hessischen Hochbauamt Gießen, August Konrad, wurde durch Urkunde des Reichsstatthalters in Hessen mtt Wirkung vom 1. September 1940 zum Bauarntsobersekretcir ernannt Gleichzeitig wurde ihm in Anerkennung seiner 25jährigen treuen Dienste das silberne Treu- dienst-Ehrenzsicben vom Führer und Reichskanzler verliehen. Die Ueberreichung erfolgte in feierlicher Weise durch den Amtsvorstand Des Hess. Hochbauamtes. ** Krähenschwarme auf dem Zug. In den frühen Vormittagsstunden des Donnerstag flogen in niedriger Höhe große Krähenschwärme in fortwährendem Kreisen laut schreiend in der Richtung nach Süd-Südwesten über unsere Stadt. ♦* Don der Stadtbücherei. Durch Neuanschaffungen ist die Stadtbücherei Gießen im Verlaufe dieses Jahres um folgende Bücher bereichert worden: A. Rosenberg „Die Spur der Älden im Wandel der Zeiten"; Fr. Wichll „Weltfteimaurerei"; auch das Derbandsspiel gewinnen, erscheint sehr fraglich. Die Lollarer spielen nach langer Zett wieder. Eine Voraussage läßt sich daher nicht treffen. Vfv.-Reichsbahn in Wetzlar. Da die Mannschaft der Sportfreunde zusammen mit 05 Wetzlar und Naunheim die Spitze bei den Spielen um die Kriegserinnerungsplakette halt, so ist damit schon bewiesen, über welche Spielstärke dec Gegner des Sonntags verfügt Wohl sind die VfB.er gezwungen, für den verletzten Leutheuser und den abgerufenen Funk andere Leute einzustellen. Da aber Feuster und Kraft zur Verfügung stehen, so kann von Ersatz kaum gesprochen werden. Hinzu kommt, daß Benner im Tor wieder zur Verfügung steht, dessen Einstellung eine Verstärkung bedeuten sollte. Wenn auch das Spiel in Marburg keine bestimmte Voraussage für ein Ab- schneiden in Wetzlar zuläßt, so hat doch gerade dieser Sieg das Zutrauen der Mannschaft gehoben und gezeigt, daß auch spielstarke Mannschaften auf eigenem Gelände verwundbar sind. Zeigen die Gießener das zügige Spiel des vergangenen Sonntags, so ist auch in Wetzlar zu gewinnen. Es wird ausschließlich auf den Sturm ankommen, da die augenblickliche Form der Hintermannschaft fast eine Garantie für wenig Tore ist. Die Gießener haben folgende Spieler aufgeboten: Benner; Fleischhauer, Schlitz; Körner, Kraft, Feuster; Staps, Eymann, Rompf, Rohm, Hofmann. Kurze (Sportnofigen. Im Bereich Hessen werden die Fußball- Meisterschaftsspiele der Bereichsklasse noch in diesem Jahre fortgesetzt In der Gruppe Süd beginnen die Rückspiele am 1. Dezember, in der Grupps Nord am 15. Dezember. ßener Unioersitätswoche 1940: 11 Uhr Gründung und Eröffnung der Wissenschaftlichen Akademie des NS.-Dozentenbundes, es spricht der Reichsdozenten, führer, Ministerialdirektor Professor Dr. Schultze, München: 15.30 Uhr in der Kleinen Aula Ausstellung des NS.-Dozentenbundes .Landschaftsgebundene Wissenschaft": 20 Uhr öffentliche Kundgebung der Universität, Oberdienstleiter Professor Dr. Groß, Berlin, über „Rasse und Weltbild". — Gloria-Palast (Seltersweg): „Das Fräulein von Barnhelm." — Lichtspielhaus (Bahnhofstraße): „Frasquita." Sladttheaker Gießen. Am Sonntagnachmittag wird auf vielseitigen Wunsch das erfolgreiche Lustspiel „Hochzeitsreise ohne Mann" noch einmal wiederholt Diese Vorstellung des heiteren Werkes von Leo Lenz wird wahrscheinlich die letzte sein. Spielleitung: Hans Albert Schewe. Bühnenbild: Karl Löffler. Außer Miete! — Am Sonntagabend wird die große Er- solgsoperette „Paganini" wiederholt Musikalische Leitung: Arthur Apelt. Spielleitung: Harry Grüneke. Bühnenbild: Karl Löffler. Tanzlettung: Irmgard Trömel. Außer Miete! Montag, 4. November, Orchesterkonzert, Gruppe A Nr. 2, 19.15 bis 21 Uhr. Dienstag, 5. November: „Das Käthchen von Heilbronn", Schauspiel von Kleist. 18.30 bis 21 Uhr. 8. Dienstag-Miete. Mittwoch, 6. November: „Dr. med. Hiob Präto- NS.-Gemeinschäft .Kraft durch Freude": 18.30 Uhr im Stadttheater „Der Barbier von Sevilla." — Gießener Unioersitätswoche 1940: 20 Uhr in der Aula große Kundgebung, Hauptbefehlsleiter Schmidt:, „Die nationalsozialistische Weltanschauung schafft eine neue europäische Ordnung." — Gloria-Palast A. Rosenberg „Nooemberköpfe"; G. v. Forstner „No- oemberspuk"; E. Schultze „Sorgen des brttischen Weltreichs"; O. Graf .^Imperium Britannicum"; W. Loeff „England ohne Maske"; H. Büttner „England greift nach Südost-Europa"; E. Fleischer „Wer regiert Frankreich"; A. Seid „Der englische Geheimdienst"; R. Stäche „Secret Service"; R. Bache „Der Feldzug der 18 Tage", „Unser Flieger über Polen"; A. Freytag-Loringhoven „Deutschlands Außenpolitik 1933/39"; I. BaiNville „Geschichte zweier Völker": W. Pahl „Weltkampf um Rohstoffe"; I. Froembaen „Franco"; G. Pini „Mussolini": W. Iaspert „Irland"; C. Codreanu „Eiserne Garde"; E. Gierach „Böhmen und Mähren im Reich"; W. Czermak „In deinem Lager war Oesterreich"; W. Mattenklodt „Verlorene Heimat"; H. Schreiber „Denhardts Grift nach Aftika". — Romane: K. Koll „Die unsichtbare Fahne"; F. Schauwecker „Der Panzerkreuze?': E. Dwinger „Auf halbem Wege"; R. Hohlbaum „Die stumme Schlacht": H. Unger ,^Robert Koch"; A. Kaempfter „Das harte Brot"; E. Munaenast „Der Zauberer Muzot"; A. Ulitz „Der große Ianja"; W. Simpson „Der Enkel"; H. Brandenburg „Vater Oellendahl"; P. Fechter „Die Gärten des Lebens"; W. Schäfer „Theoderich"; A..Bohnagen „Die Fenner-Chronik"; H. Buchholtz „Der Große Zavsen- stteich"; W. v. Scholtz „Das Buch des Lachens^; H. Blunck „Frauen im Garten"; F Schauwecker „Te- cumfeh"; I. Schreiber „Die Flucht ins Paradies"; V. Syben „Preußische Anekdoten". grüßte die zahlreich erschienenen Preisträger und prach ihnen im Namen des Oberbürgermeisters Dank und Glückwunsch aus. Er wies darauf hin, daß die Zahl der am Wettbewerb Teilnehmenden in diesem Jahre weit größer gewesen sei als im Vorjahre, und äußerte Den Wunsch, daß eine eifrige Werbung die Zahl der Beteiligten auch wetter- hin steigern möge. Oberinspektor Müller dankte erner der Preiskommission, die sich unter der be= währten Führung von Universitäts-Garteninspektor a. D. R ehn elt um die Veranstaltung wieder sehr verdient gemacht hat. Hieraus fand die Preisverteilung statt, wobei den Preisttägern eine Anzahl chöner Gaben überreicht wurden. 80. Geburtstag eines Kärntner Freundes der Gießener Bergsteiger. Das herrlich inmitten der Felsenpracht der östlichen Hohen Tauern sich erhebende Alpenver- eins-Schutzhaus des Zweiges Gießen- Oberhesfen geht auf die Anregung eines Kärntners zurück, der schon vor fast fünf Jahrzehnten die Wichtigkeit des Hüttenbauplatzes an der Südseite der königlichen Hochalmspitze erkannte. Dieser Mann ist der damalige Gasthof- und Almbesitzer Franz Kohlmayr in Gmünd, der den Obmann der Gießener Alpenvereinskameraden, Professor H e d d e r i ch , bei Erbauung der mustergültigen Gießenerhülte im Gößgraben, die 1913 eröffnet wurde, tatträftia unterstützte. Kohlmayr erkundete den kürzesten Aufstteg aus dem von vielen kühnen Gipfeln umrahmten Gößgraben, einem der schönsten Tauerntäler, zur stolzen Hochalmspitze, den heutigen Rudolstüdter Weg, und beging ihn zum erftenmale mit Gmünder Freunden schon 1892. Seine Alm gestaltete er zur bewirtschafteten Touristenunterkunft aus, die später für die Gießenerhütte der Talstützpunkt wurde. Der großartige, schwer zugängliche Zwillingsfall am Wege zu ihr wurde durch den Alpenvereinszweig Gmünd über Kohl- mayrs Anregung und unter feiner Bauleitung erschlossen und der wichtige Weg zur Dössenerscharte als Uebergang von der Gießenerhütte nach Mall- nitz an der Tauernbahn, heute Oberhessener Weg, erbaut. Dieser um das Gießener Arbeitsgebiet in Kärnten hochverdiente Alpinist, vielen hessischen Bergsteigern bekannt, erhielt das goldene Ehren- Edelweiß für 50jährige Alpenvereinsmitgliedschaft und feierte seinen 80. Geburtstag. Der rüstige Jubilar ist glücklich, daß nun die Reichsautobahn zwischen München und Klagenfurt durch das ßiefer- tat im Bau ist und auch das Gießen-Oberhefsifche (Settersweg): „Das Fräulein von Barnhelm". — Lichtspielhaus (Bahnhoftttaße): „Frasquita." — Ar- Uhr im .Hessischen Host rius", Komödie von Goetz. 18.30 bis 21 Uhr. 8. Mittwoch-Miete. Freitag, 8. November: ,^ie Macht des Schicksals ",0per von Verdi. 18.30 bis 21 Uhr. 8. Freitag-Miete. Sonntag, 10. November: Wiederholung der Mor- genveranstatturbg: „Bauernschwänke von Hans Sachs". 11.30 bis 12.30 Uhr. Außer Miete. Abends: Erstaufführung „Der Tanz ins Glück", Operette von Stvlz. 18 bis 21 Uhr. Außer Mete. Orchesterkonzert im Stadttheater. Am kommenden Montag, 4. November, findet rm Stadttheater das zweite Orchesterkon^ert statt. Zur Aufführung gelangen: Don Juan, sinfonische Dichtung von Richard Strauß, das Cello-Konzert von Dohnänyi in D-dur (einem Satz) mit Orchester und die Sinfonie in g-moll von Mozart. Solistin ist die in Gießen bereits bekannte Frankfurter Cellistin Ilse B e r n a tz. Die Leitung des Konzertes hat Kapellmeister Otto Söller, der sich damit dem Gießener Publikum als Konzertdirigent vorstellt. Das Konzert ist das Vormietekonzert Nr. 2 der Gruppe Ä. Ortszeit für den 3. November. Sonnenaufgang 8.26 Uhr, Sonnenuntergang 17.51 Uhr. — Mondaufgang 12.16 Uhr, Monduntergang 20.58 Uhr. — Mond in Südwende. Ortszeit für den 4. November. Sonnenaufgang 8.28 Uhr, Sonnenuntergang 17.49 Uhr. — Mondaufgang 13.06 Uhr, Monduntergang 21.59 Uhr. Preisverteilung im Blumenschmuck-Wettbewerb. Arn gefingert Freitagnachmittag fand im Liebig« bau die Verteilung der Preise in dem auch in diesem Jahre vom Derkehrsverein veranstalteten Oie- jener Blumenschmuck-Wettbewerb statt, dessen Ergebnisse wir im einzelnen bereits rer» öfsenllichi haben. Verwaltungs-Oberinspektor Müller, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins, be- R-eoievsörsters Steinbach waren dieser Tage noch schöne, dicke, nahez>u vollständig aasigereifte Gartenerdbeeren zu sehen. Ganze Äräuße reifer Himbeeren wurden vm Wäldchen auf dem Wege nach Laubach gepflückt. Kreis Alsfeld. —.— Homberg, 30. Okt. Am Sonntagabend wurden in der Stadthalle der Film „Feuertaufe" und einleitend ein Film von bunter Folge, Schickt Illustrierte an die Front! Der Frontsoldat wird dafür dankbar fein. wir herzlichst. Gießen (Günthersgraben), den 31. Oktober 1940 usbildung zum perf. Lohnbuchhalter 4940 D Petr.: Erlaß einer Polizeiverordnung zur Durch- c.-.u-..«« lind Bearabnis- Bekanntmachung Bitte ausschneidenI Inserat erscheint nur heute I Polizeiverordnung. ä ja, wenn oic cw _ W A arbeitet nicht nui auch den Vorzug K R ft K U Schalldämpfung! f M V ▼ V " V Vertrauen, mach« Sie zur Vorführw „23du Oktober 1937 bis m deo 2Lptil 1938 ^ra«u quälten im$ fcarfr 1. If I erprobte Wirkstoff«. Stark schleimlösend, auswurf. arwebefestigenb. Zahlreiche Anerkennungen dankbarer b u. zufriedener Arzte I In Apotheken M 1.43 u. 3.50 ** VUlll Ul Aviv , . Begräbnisorirnung vom 20. 10. 1928 zuwider- 4935D Fernruf 4020 2. Sst ts ein Hmpttreflu sagen <5iee5 allen * J-B GIESSEN AM OSVALDSGAßTm caXMUW 4913 A Schwerhörige. Für die liebevollen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen danken d. bcw. Femscbule — Glänz. Gutachten — Abschlußzeugnis Paohw.Fortblldung Dr.Jaenicke, Rostock<0131) Am Schilden Montag, den 4. November 1940 werden wir bei Herrn August Abmann in Dutenbofen eine gröbere Anzahl billige Margarete Kröck, geb. Wehrum Familie Ferdinand |ung Familie Heinrich Steinmüller. Geburtsanzeigen bei Brühl. Gießen troniMGo. GIESSEN Seltersweg 44 Rui 2464 Aller Anfang ist schwer — aber der altbewährte Losoerkäufer hilft seiner neuen Kollegin „dem Fräulein Glücksmann« gerne, bis sie eingearbeitet ist. forbernb tmb ---- E, Patientou u. zufriedener Arzte I In Von hartnäckigem Bronchialasthma und Bronchi Hs befreit: Einige Schüler und Schülerinnen können noch teilnehmen an den täglichen Arbeitsstunden, Wernerwall 24 1 Druckschrift kostenlos. Beste Empfehlungen. führung einer Friedhofs- und Begräbnis- ordnung der Stadt Gießen vom 8. IV. 1940. Danksagung. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Anteilnahme und für die vielen Kranz- und Blumenspenden beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren Dank. Insbesondere danken wir dem Herrn Pfarrer für seinen Dienst, sowie allen denen, die ihm das letzte Geleite gaben und ihn durch Nachrufe ehrten. Bertha Studt, geb. Volp Else Schneider, geb. Studt Pfarrer Heinrich Schneider Gießen und Ro6fe1d (Württ.). im November 1940. Begeisterung in allen Städten I , Nur 3 Tage! i o . patentiert vom Reichspatentamt A länger hält mit,,REVOLTO- 3 X und Auslandspatente____________O X gewaschene Wasche________ auf EOunfth uicltt Dcrbraudict gibt ts ßtnko, ßcnkd’s (Einiucid)- und €nt- bnttungsmittd, jctzl auch im Doppel paket. |prcis2SUpf. ßausfruu, begreife: löenko fpart Seife! Giesser. Fnedrichstn? Lieferant aller Kassen zum Verkauf bringen. «ostD Gevr. SSem. MeMelen .... kann wirklich Jede Hausfrau ihre Wäsche selbst waschen weder Muskelkräfte Jetzt • noch viel Zeit, noch Geschicklichkeit gehören dazu. Im Waschen von farbigen Kunstseiden auf kaltem Wege ist „ R e v o 11 o “ Spezialist nädiata Bronchialasthma und Bronchitis. Im Januar konnte ich vier Wochen nicht ,um Dienst, was ich dagegen an wandte, geschaffte mir nur vorübergehende Linderung. JIachts mußte tch 2 brs Z mal anssteheo und räuchern.Endlich ließ ich mir eine Prob« der Dr. Lorchs Tabletten kommen. Davon nahm ich morgens mrd abends je 2 Stück. Ilach 3Tagen konnte ich die erste Nacht durchschlafen. Ich kmrfte nur sofort noch 100 Tabletten. Die sind nun langst alle und ich bm völlig von den Beschwerd« befreit.Ich werde die Tabl^ten stets empfeblen. So scheieb Herr AlstedSchätz.Kraukenpsteger.Molln, an, 4-Imn 1930. Quälender Husten, hartnäckige Bronchitis, chromsche Verschleimung, Asthma werden seit Jahre, mit Or.Boether^Tableffen auch^ alten Fällen erfolgreich bekämpft. UnschädllcheS, krauterhalüge. Speziab mittel. Enthält 7 erprobte Wirkstoffe. Stark schleimlösend, auswurf. § 2. Mit Geldstrafe bis zu 150.— RM. wird bestraft, wer entgegen den Bestimmungen des § 7 der Fried- ; Hofsordnung vom 8. 4. 1940 gewerbliche Arbeiten vornimmt oder vornehmen läßt, ohne diese vorher bei der Friedhofsverwaltung angemeldet zu haben oder im Besitz einer Berechtrgungskarte zu fern. § 3 Mit Geldstrafe bis zu 150,— RM. wird bestraft, wer den im Fall des § 59 der Friedhofsordnung vom 8.4.1940 erlassenen Anordnungen des Dbcr- bürgermeisters zuwiderhandelt, soweit nicht nach anderen Bestimmungen eine höhere Strafe verwirk ist. § 4- Mit Geldstrafe bis zu 150,— RM. wird bestraft, wer der im § 58 Abs. 1 der Begräbnisordnung vom 20. 10. 1928 vorgeschriebenen Anzeigepslicht nicht rechtzeitig nachkommt. Die Strafe tritt nicht ein, wenn die Anzeige, obwohl nicht von dem Verpflichteten, doch rechtzeitig gemacht worden ist. § 5. Mit Geldstrafe bis zu 150,— RM. wird bestraft, wer die angeordnete Ueberführung einer Leiche nach der Leichenhalle während der in § 61 Abs. 1 der Begräbnisordnung vom 20. 10. 1928 bestimmten Frist oder zu der von dem Begräbnisamt festgesetzten Zeit verhindert. 164 Naturaufnahmen aus dem Leden der nte- i deren Tierwelt mit erläuternden vtldunter- tortften, Namenranaaben und ausfuhrilchem Tert (62 Seiten). Mit einem Geleitwort von Präses!or Dr. Deegener, Universttät Berlin. Dieses Werk bringt erstaunlich vielleiUaeund trefflich gelungene Einzelbilder und Dtldsol gen aus dem reichen Geben der zahllosen Klei neren Lebewesen. Aus der Freude am Beobachten ist ein wertvolles naturgeschichtliche» Urkundenbuch geworden, das hervorragend geeignet ist, die Liebe auch zum kleinsten Na^ turgeschehen zu erwestten. Gebunden RM. 4^ «Bitte verlangen Sie heftenles unsere bebilderten Werbeblätterl Gymnastik-Unterricht! Einzelunterricht und Kurse für Erwachsene und Kinder Atem- um! 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Lari Gauhs- mann, Monteur, Erzhausen bei Darmstadt, Adolf- Hitler-Straße 62. — Weshalb wollen Sie sich weiter quälen? Überzeugen Sie sich kostenlos und unverbindlich in Marburg, Mittwoch. 6. Nov., von 9 bis 12*/,Uhr.im Bahnbofhotel. Bleien, Mittwoch,6.Nov., von 2»/, bis 6 Uhr. im Hotel Kobel. «iW L. Ruf fing. Speilalbandagisf. Köln. Richard-Wagner StrJB Do» Buch ist durch jede Buchhandlung zu beziehen? Hugo Berinühler Verlag Serltn»Cid)tertetofl Einlagen Leibbinden Gummistrümpfe 2977 A J.Frohn Marktplatz 19 Lieferant aller Krankenkass. Stündlich können Sieesnurvealg« sagen, schriftlich metoeren, durch eine Kleinameige § 6. Zuwiderhandlungen gegen den § 68 der Begrab- nisordnung vom 20.10.1928 werden nach § 367 Ziff. 2 des Reichsstrafgesetzbuches mit Geldstrafe bis zu 150,— RM. oder mit Haft bestraft. § 7. Mit Geldstrafe bis zu 150,— RM. wird bestraft, wer ohne vorher eingeholte polizeiliche Erlaubnis eine Leiche öffentlich ausstellt (Art. 366 PStG ). § 8- Diese Polizeiverordnung tritt mit der Veröffentlichung in Kraft. Die Polizeiverordnung vom 20.10. 1928 wird mit dem gleichen Tage aufgehoben. Gießen, den 28 Oktober 1940. 4924C Der Oberbürgermeister: Ritter. Auf Grund der ersten Hessischen Verordnung zur Durchführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 1. 4.1935 in Verbindung nut dem Artikel 129b 111 der Hessischen Städteordnung vom 8. 7.1911 und aus Grund oer Verordnung über Vermögensstrafen und Bußen vom 6.2.1924 wird nach Anhörung der Ratsherren der Stadt Gießen mit Genehmigung des 'herrn Reichsstatthalters in Hessen, Landesregierung, vom 21. Oktober 1940 Nr. Hl G 11640 im Anschluß on die Friedhofsordnung vom 8. IV. 1940 unb Die Begräbnisordnung vom 20.10.1928 der Stadt Gieren folgendes bestimmt: Mi Geldstrafe bis zu 150,— RM. wird bestraft: Wer den Bestimmungen in §§ 5, 6, 8, 22, 26 Abs. 1,, 27, 29, 31 Abs. 2, 33, 40 Abs. 1 und 3, Der Herr Reichsstatthalter in Hessen - Landes- , regierung Abt- Ut - hat mit Verfügung/UI G LI 640 vom 21.10.1940 den von der Stadt Gietzen ooraelegten Entwurf einer Polizeiverordnung zur Durchfichrung einer Friedhofs- und Begrabmsord- aung der Stadt Gietzen vom 8. IV. 1940 genehmigt. Gießen, den 28. Oktober 1940. Der Oberbürgermeister: Ritter. Li« Quell der Freud« für den Nawrfremr? Belauschtes Leben ÄUlne Äreotur In Wasser, Busch und Halm Don Karl Otto Bartel». handelt; wer die nach § 34 der Friedhofsordnung, vom 8.4.1940 genehmigungspflichtiaen Anlagen ohne Genehmigung, oder in einer der Genehmigung oder den erlassenen Ausführungsbestimmungen nicht entsprechenden Ausführung ernchtet, un- beschadet der Anwendung der Bestimmungen der §§ 35 und 39 der gleichen Friedhofsordnung; 3 wer den von dem Begräbnisamt innerhalb seiner Zuständigkeit für die Beerdigungen getroffenen Anordnungen nicht unbedingt Folge leistet; 4. wer die Ausgrabung, und Wiederbestattung einer Leiche entgegen den Vorschriften des § 73 der Begräbnisordnung vom 20.10.1928 vorntmmt. Wir sprechen über: Richtiges Waschen! Für jede Haustrau ein hochinteress. Vortrag Nicht wieder anstrengen I // ❖ 0 | Automatisch waschen [Weiß- und Buntwäsche | W oll Sachen - Gardinen | Wäsche und Hände schonen ( Die Gesundheit erhalten | SeHe und Kohlen sparen Nicht mehr rumpeln, stampfen, | 120 Hemden .n 60 Minutenwascgen drehen, kein WaschesprudlerI | 120 Hemden für 96 Pfennig waschen dedeHausfrau kommt seihst [viele Anerkennungen! Viele Freundei zu unseren: --------- " Waschvorföhrungen Im Saal „Frankfurter Hof“, Marktlauben am Montag, dem 4., Dienstag, dem 5., und Mittwoch, dem 6. Nov. 1940, täglich nachmitlags 4 Uhr und um 5.30 Uhr. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten. Niemand versäume diesen wertvollen Vortragi Revolto wird in ganz Deutschland nur durch uns geliefert 03674 •70 Ihre Vermählung geben bekannt 03657 Gtadttheater Gietzeu Gießen - Bahnhofstraße 49 - Ruf 3941 4930 D Fraaenant Or. 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Es schont Fasern und Farben auf die denkbar beste Weise und sorgt dafür, daß alle Feinwäsche eine längere Lebensdauer erhält. Stoffspezialhaus Gießen, Plockstraße 14-16 Willi Götz Anni Göh, geb. Heidenreich Montag, 11. November: 3.Vorstellung Achterring Samstag, 16. Nov. 5.Vorstellung Sechzehnerring mit der Operette „Aennchen von Tharau“ Bis 21. November verreist Sonntag, (Len 3. November, 15.15 Uhr bis 17.30 Uhr N achmittags Vorstellung Zum letzten Male — der große Lustspielerfolg! Gegen einen Monofsobschnitf Wasch-(Seifen-) Pulver der Reichsseifenkorte erholten Sie ein Doppelpaket oder 2 Normalpokete Wasch-* mittel für Feinwäsche, ausreichend für 80 Liter Waschflüssigkeit. ASTRA addiert, saldiert und schreibt Vorführung kostenlos u.unverbindlich Gießen Frankfurter Straße 42 3. 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Kraft durch Freude Kreisdien ststelle Wetterau 30 ic Deimgt hat im vergangenen Lriegsjahre durch ihre Haltung und ihren Gpkcrkinn bewiesen, dah fit vieles großen £m» Latzes ihrer Kähne würdig ilt. Ich bin überzeugt, dah Üe and) IM Kommenden Lriegswinterhilkowerk 1940/41 ihre Pgicht tun wird, um in unterem Volke Das Lewußtkcin ver unlösbaren (oktalen Gr, weintchaki noch weiter ;u ttärken. *»• hslmj tu hiufLu« Leibbinden Bruchbänder Einlagen Anfertigung in eig. Werkstatte Kurt Kling vonn. Heger Nadit. ßandagtstenmeisL Marktstr. 16 Lieferant der Krankenkassen Damen Bedienung Warum husten Sie? Trinken Sie bei Heiserkeit, Ver- echleimung, Bronchialkatarrh, Asthma, uen bewährten Bergona Brust- und Lungentee Mk. 1.19. — In allen Apotheken zu haben. Bestimmt: Waschmitt .— für Briefmarken Sammlung, möglichst großes Objekt, zu kaufen gesucht Angebot mit Preis erbeten. Komme zur Ansicht nach dort. E. Wenzel, Briefmarken- hanMung, Frankfurt a.M., 2 Hauvtwache 1. 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