Freitag 31. Oktober 1003 ISS. Jahrgang Erstes Blatt. 3° gut 30 138 lila. gut ÜJb. genügt. gut ügb JBt » 'Ut gut der und I gb, it gtnügb. gut imzm. gut leiht |M !lecht jut t -hi nfigb. hlrcht gut nügb gut bt.trfiMi ) Signtti I btt vch yW- sfigb. gut W- gtnügb. gut nt letfit ügb. m ügb. ui Gießen, 28. Oktober 1902. veterinäramt Gießen gehörenden Orte handelt, an Herrn KreiSveterinärarzt Schmidt in Gießen, und insoweit die zum Großh. KreiSveterinäramt Grünberg gehörenden Orte unseres Kreises in Frage kommen, an Herrn Kreisoeterinärarzt NeunHöffer in Grünberg umgehend einzusenden. Sollten die Führer der Herden nicht mit den erforderlichen Zeugnissen versehen sein, so ist die sofortige Einsperrung der Herde und ihre Bewachung insolange anzuordnen, bis die Seuchenfreiheit der Herde durch kreisveterinäramtliches Zeugnis nachgewiesen ist. In allen derartigen Fällen ist uns alsbald Nachricht zu geben. Wird die Verseuchung festgestellt, so ist dieser Arbeiten notwendig werden, muffen die neuen Eigentümer dulden. Ein hierdurch bedingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen Eigentümer nach dem Bonitätswert vergütet bezw. zugeschrieben. Friedberg, den 28. Oktober 1902. Der Großherzoglichr Bereinigungskommiffar: S p a m e r, Kreisamtmann. 'ty'ungtn. 11 I gut hessischen Wahlmännerrvahleu. Gießen, 31. Ott. 1902. unbttjty ein, tM fcgtnt.^ Ügtnt.tf ftitisanfl.. •Mait üi 2. td bt. note> iudjtibjit Sin 4.f(. ihnjntj- litte tumbnj" Sm 2,? br.nnsr ihch-M fclbilt ßtj-M abjultifc {in 3. kld diagabrd \ Sigeö jbnic- Zitze-il5 Uigati^ Betr.: Die Maul- und Klauenseuche und die Schafräude. Sin 2. tk bt.ncts- \* f berf« tftnri.-xr l I ilBjrtHs, rNN* teW fifotu Kekanntmachung. Betr.: Den Bläschenausschlag unter dem Rindvieh zu Großen-Linden. Der in verschiedenen Gehöften der Gemarkung Großen- Linden unter dem Rindvieh aufgetretene Bläschenausschlag ist erloschen. Die auf Grund des § 50 deS Reichsvlehseuchengesetzes *nb des § 117 der Reichsinstruktion angeordneten Maßregeln werden hiermit aufgehoben. Gießen, den 29. Oktober 1902. Grohherzogliu)ev bueisamt Gießen. Dr. Breidert. Bekanntmachung. Betr.: Schießübungen. In der Zeit vom 6. bis 8. und 10. bis 18. November beabsichtigt das 1„ 2. und 3. Bataillon deS Infanterie- Regiments Kaiser WUHelm Nr. 116, Schießübungen mit scharfen Patronen in dem Gelände zwischen Climbach—Beuern— Alten - Buseck—Großen - Buseck abzuhatten und dasselbe zu diesem Zwecke mit Posten abzusperren. Geschossen wird am 6. und 10. November von 8*/j Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags, an allen übrigen Tagen von 9 Uhr vormittags bis 8 Uhr nachmittags. Die Schußrichtung läuft vom Alte Berg (nördlich Großen- Buseck) nach Norden gegen Höhe 305 (westlich Beuern). Die Straßen Großen-Buseck—Alten-Buseck—Daubringen— | Mainzlar—Treis a. d. L.—Climbach—Beuern—Großen-Buseck sind ungefährdet. Die in Betracht kommenden Großh. Bürgermeistereien wollen dies unter dem Anfügen in ihren Gemeinden ortsüblich bekannt machen lassen, daß vor dem Betreten der Schußlinie ausdrücklich gewarnt wird. Besonders wird darauf hingewiesen, daß an den betreffenden Tagen sich weder Holz- arbetter noch Holzsammler in den gefährdeten Waldungen aufhalten dürfen. Gießen, den 29. Oktober 1902. Großherzogliches kreisamt Gießen. Dr. Breidert. Schafen vor. Gießen, 28. Oktober 1902. icherzogiiu^-.' z^eisamt Großen- Dr. Breidert. Bekanntmachung. 1 ^5"®? Amtliche Nachrichten über Viehseuchen. Die Rotlaufseuche in dem Gehöfte des Jakob Lauer tn Ockershausen, Kreis Marburg, ist erloschen, die Gehöftsperre ist aufgehoben. Die Rotlaufseuche zu Bott en darf, KrerS Frankenberg, ist erloschen. m . Im Gehöfte des Landwirtes Georg Schreferstern zu Elnhausen, Kreis Marburg, ist ein Schwem an Fleck- rotlauf erkrankt. Gehöftsperre ist angeordnet. Unsere nachstehende Bekanntmachung vom 10. Mai 1899 dringen wir hiermit wiederholt in Erinnerung. Für den Fall der Zuwiderhandlung behalten wir uns Vie Sperrung des ganzen Kreises gegen den Durchtrieb von In Grünberg wird man wohl den Antisemiten Hir - Grundstücken auch fernerhin vorgenommen weroen. Ijchel wühlen, im Wahlkreise Pfeddersheim dürste inLampertsherm wurden nur nationalliberale Wahlmänner gewählt. Diese sind wohl alle Gegner der Wahlreform und Freunde des Schutzzollsystems. axx» Zentrum, das in depr den Sozialdemv krvte^ wieder zugefaftencu Mainz immerhin ein StimmenplnS von etwa 100 Stimmen erhiett, siegte in Bingen,^ Ingelheim und W a l d m i ch e l b ach, hat also den, letzteren bisher nationalliberalen Besitz erobert. ES stellt im ganzen auch bei uns zu Lande eine ziemlich bunte Gesellschaft dar, da es alle möglichen Elemente, von den äußersten Reaktionären (Pennrich-Bingen) bis zu den ausgepräg-s ! testen Radikalen enthält, wenn man die wirtschaftlichem Tinge in den Kreis der Erörterung zieht. Ter neud Herr aus Waldmichelbach, Pfarrer Blum von Oderabd steinach, soll ja recht refvrmfreundlich sein. Tie Niederlage der r echtsstehenden Nativ» !nalliberalen ist feststehend, und die Bedeutung dieser , / kt 9 MM monaluch75Ps^ viertel« jährlich Wit. 2L0. durch Abhole» u. Klvetgstell« monallicf) 6o Pf.; durch die Post Mk.S.— viert* fährt. au6|d)L vestellg. Snnahme von angetgee für die lagrtnummet bis vormittags 10 Uhr, ReUenpret»; lokal!» Pf, auSiväriS 20 Pfg. Verantwortlich» für den polit u. aUgeiM» teil; P. Witiko: fü, .Stadl und ßanb' uni .GenchtSfaal': Carl Plato. für den An- zetgenleil: HanSVeck. \ igelte J btt ht» Vn k O'egenbtj untauji^i °bzu,t--, ■SSS'** gut *. diecht!gknug° gut 1 tz- "’p’S ft Nr.SS» Wrlchelrrt täglich außen Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Kefflschen Landwirt die Gießener Familien« Hättet viermal in der Woche beigelegt. DlotatwnSdruck u. Verlag bet Brüh i'schen tlnivers.-Buch- u. ©teilt- druckerei (Pietsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei: Gchulstraße 7. Adresse füt Deveschenr Anzeiger Gießen. £trnfprrd)an1d)lu6 Nr 51. Giehener Anzeiger ” General-Anzeiger v Amtt- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Für die hessische Bevölkerung hat es seit langen Jahren keine so wichtigen Wahlen gegeben wie die diesjährigen, die mit den Wahlmännerwahlen am 29. d. M. ihren Anfang genommen haben. In der kommenden Landtagsperiode wwd die Wahlreform, die im letzten Jahrzehnt bereits wieder- -------- holt auf der Tagesordnung stand, hoffentlich ihre endliche Niederlage zu beschönigen wäre Thorhett. Sie haben vor- Erlediauna sinden, und da es nun von der Beschaffenheit des erst auch keine Aussicht, wieder die Mehrheit in der BollS- neuen Landtags abhängt, wie die Wahlreform ausfällt, so Vertretung zu gewinnen, wenn sie sich nicht aus den Bchser- märe es fehr begreiflich, wenn die gegenwärttgen WahlenImamtschen Grundsatz einigen: ,Mer das allgemerneWahl- wäre es styr oegreqncg, 9 vecbt anficht, tritt außerhalb der nationalliberalen Partei", überall m Hessen besonderes Interesse erregten. . H^en sie nach wie vor starr an dem alten Wahlrecht füst- Aber eS liegt im Allgemeinen nicht >m^°^"er S wußten schon g-mz unvorhergesehene Ereignisse |üz Hessen, sich übermäßig aufzuregen und m den lebten 4.0960 ^iege führen, die die politischen Verhältnisse um- I und Stunden vor dem Termine der Wahlmännerwahlen rote ge|taIten Vorläufig scheinen sie nicht aufhöran zu wollen/ an diesem selber herrschte fast im ganzen Lande eine erstaun- ^^hrwasser der Ersten Kammer zu schwimmen und nichts liche Stille. Kaum in einzelnen wenigen Kreisen ist es zwischen Filiale zu sein. Einer liberalen „Sammt den konkurrierenden Patteien zu schärferen Auseinandersetzungen ^ng" aber wird sich gewiß von den neuen Land- aekornrnen Auch die Städte, die diesmal allesamt ihre Man-nrännern auch der Oberförster Weber aus dem Kre^e Wählerversammlung stattgefunden und “u§ b.er„^ra”be^, V?/" Jahren aufs beste die Stadt Gießen. stadt selber, aus Darmstadt kamen äußerst spärliche Berichte Möglicherweise erhalten die Wahlreforrnfteundlichen jetzt von der dortigen Wahlagitation. Ja von der o bs legenoeni ^hrhett, und so stünde denn die allgemeine Stimm» Partei, uon der Freisinnigen, hörte man dort kam et-f ' Anhänger wenigstens in der Zweiten was. Unter der Hand aber muß dort die Partei doch le9l Uamnicr ^nstia. Aber es bleibt doch immerhin noch wahrfleißig gearbeitet haben, obwohl dort das UEgessichere na w- daß sich eine Mehrheit zusammenfindet, die daS nalliberale Wort von der „Durchfalls-Kandidatur .der Fr - ^^„cht, auch wenn eS ein allgemeines ist, durch ver- sinnigen" noch in letzter Stunde siel. Es wurden tnDarm- .,^ene Einschränkungen ergänzt. Ein Teil der Wähler- stadt abgegeben: für die Kandidaten der nationalliberalen (£infü^rung be§ allgemeinen Wahlrechtes für Partei Morneweg und Buff 1823, für die Kandidaten her bedenkliches Experiment, da er den Terrorismus der So- vereinigten fteisinnig-sozialdemokratlschen Partei langen-' j^mokratle fürchtet. Es ist aber doch bei fleißiger Bedach und Sä ng 1829 Stimmen. Letzgenannte haben damit ? der bürgerlichen Wählerschaft wenig wahrscheinlich, einen knappen Sieg errungen. Pitursache daran ist die Stimm- ^,^^die Einführung des allgemeinen Stimmrechtes dazu bei- enthaltung der Zentrumspartei. MJtraqen roirb, eine sozialdemokratische Landtagsftaktion von Sfi ba5 3ntei:en-e an ber W Stärke zu schaffen. Deutung der bevorstehenden -ü>ah.^^^swegs zu^ In Offenbach Stadt und Land haben dte National fragen ist die^ Teil- liberalen und das Zentrum gemeinsame Sache gemacht, m ; ^r ^lvöllnuug sogar bedeutet tm Wachsen be- beiden Kreisen aber haben die Sozialdemokraten den Sieg a^iien- aber geändert zu haben scheint sich die Anschauung daoongetragen, Ulrich und Orb werden in den Landtag vieler Wähler über die Wahlagitation. Die Selbständigketl hineinspazieren. In diesen beiden Kreisen allem ist hart- der einzelnen ist gewachsen, sie stellen bestimmte Forde-1 gekämpft worden. Doch die bürgerlichen Parteien rungen an den Mann, den fie. batten in der Stadt keine besonders günstige Kandidatur auf- !zu sehen wünschen, und so wird auch den f ch gestellt. Ihr Kandidat Feistmann, Angehöriger der frei- ^°n ny)er9t Meje 1-nn.gen Bereinigung, Großmdustrieeller xmb M.llivnär, hat Betr- Wie oben. , SXSSeä wohl in gewisser Hinsicht m Offenbach so gut roie ferne persönlichen Anhänger, und 2 IC ©icfictl Säen weil daraus zu ersehen ist, daß man auf es mochte manchem bürgerlichen Wähler, manchem HIv bem Weae ist um großer Tinge willen über Kleinigkeiten hin- Antisemiten und lllerikalen als allzu schwer erschemen, sur an die Ortspolizerveyorde * meaaufeben.' Aber auch diese Selbständigkeit bedarf einer einen freisinnigen Israeliten einzutreten, von dem zudem Unter Beruanahme auf die vorstehende Bekanntmachung und diese wird durch eingehender Meinungsaus- linksstehende gut Bürgerliche wußte, daß er den weisen wir Sie an, den wandernden Schafherden Ihre gefördert, der.nur.in. arößeren ofleutlichenl Zolltarif der Reichsregierung als nicht zr. weitgehend besondere Ausm-rksamk-it zuzuwenden. Dl- m obiger Bi- Wühler ° - rsammlung c" S°h-N d-irachi-t. Ulrich unbDrb dagegen gemeßen in ihren Kreisen »ÄSn Z-Ugmff-, sowie d.e in Gl-ßen eene , ^h° ^^rnsen ° war da» Ah^.h^n die größte Papulantät. Benachrichtigimgen von dem E^-si-n wandernder Schas- 2^t°^r.ss-^d-r^rg^erUch-n gm 13. Bezirk der Proomz Starkenburg unterlagen « Herden sind, insoweit eS sich um die zum o J 1 ein knappes Drittel gemütlich zur Wahlurne gebummelt, fonbern von ben zwei Dritteln, bte gleichgültrg „der Muttern" blieben und Die zweifellos zum größeren Teile ben bürgerlich gesinnten Kreisen angehören, wäre em gut Teil sich seiner Ehrenpflicht als Staatsbürger bewußt geworden. Tas aber hätte verhindert, baß die fleißigen zialbemokraten, bie natürlich so viel Mann als rraerü> möglich zur Wahlurne zitierten, ba sie einmal einen Kmr- bidaten von Ruf unb Ansehen, von erprobter Tüchtigkeit als Redner unb als Mitglied bes Gießener Gemeinberats, nd); erwählt hatten, ob ihrer burch bie Teilnahmlosigkett ber' bürgerlichen Parteien leichtlich erlangten verhällnismahig ’jtacgacgi zu geoen. 6oß»n Qafit sich nun mutig und hofsiiungsfroh eins inS- den Anordnungen des Großh. Kreisoetermärarztes pünkttich lachen. zu entsprechen. I Auch injaft allen anderen Wahlkreisen war bie Wahl- Dr. Breidert.___________________ beteiligung ganz außerordentlich gering. Wir haben txm- —---------- ~ ~ 7 J ~ über gestern bereite einiges mit geteilt. In Worms z. B. Lekanntmamung. wählten kaum 25 M., tn Mainz dagegen annähernd 50 M. ,ö , m Schuld daran trägt ja gewiß nicht zum kleinen Teile auch Betr.: Feldberemigung m der Gemarkung Daubnngen. rüc$|tänbige ^te^Wahlmodns, ber bie Wahl so anßer- Montag, den 17. November l. Js. findet die oxh^ntlich umständlich macht. Ueberweisung der neuen Grundstücke und die Versteigerung der ^as Ergebnis der Wahlmännerwahlen un Lande ist i Massearundstücke vom II. Felde der Gemarkung Daubringen jetzt iso ziemlich ganz überschbar, und wir wissen setzst " y".™,«... »w - •” Großh. Bürg-rm-ist-rei zu Daubringen^ woselbst, auch die T ar^mstad t undg^^(-amm^ou^ VerstetgerungSbedmgungen bekannt gegeben roerben. ®nb ba mal} fa «uch mit der Ersten Summer zu rechnen. Die Ueberweisung erfolgt vorbehaltlich der un Heber» t jpriebt ein solcher Gewinn aber doch wohl kerne weisungStermin bekannt zu gebenden weiteren Bedingungen wesentliche Rolle. Die Mehrzabl der Abgeordneten der unter folgenden: Zweiten Kammer geht aus ländlichen Wahlkreisen hervor. 1. Meliorationsarbeiten können auf den überwiesenen -- - - - Grundstücken auch fernerhin vorgenommen werden. 1 1902. "»irr ^■gtnügb gut Betr.: Wie oben. _ , . . . Nachdem die Einschleppung der Dchaftaude Maul- und Klauenseuche m den Kreis durch wandernde Schafherden festgestellt worden ist, ordnen rotr hiermit gemäß § 8 b-s Ausschr-ib-ns Großh. Ministeriums b-s Innern vom 3 ctu(i 1897 an, baß roanbembe Schafherden im Steife Gießen nur bie SreiSstraßen benutzen bürjen unb der Führer derselben mit dem Zeugnis eines beamteten Sehen sein muß, in weichem das Freisein der Herde von Maul, und Klauenseuche bescheinigt ist. Em solches Zeugnis ist hrei Taae lang gütig und muß dem Polizeiaustichts. personal, ^7 allen'Füllen aber unaufgefordert der O£. voi zeibehörde desjenigen Ortes vorgezeigt werden, m deffen ©emartung die Herde zum Aufenthalt emgesuhrt w.td^ Zu. Widerhandlungen unterliegen der Strafbestimmung in § 66, 4 des Retchsgesetzes vorn 23. Ium löäu. Gießen, den 10. Mai 1899. Großherzogttiyes Kreisamt Großen. v. Bechtold. Aum Aeformationsfeft. en. Aie KvavgeLische «Landessynode. eines An- Anregung de , <- z „ -------^-hlung der Kirchen- besucher eine ungenügende sei. ES müsse für alle Teile erwünscht sein, eine zahlenmäßige Uebersicht über die Kirch- lrchkert in den einzelnen Gemeinden zu erhallen, und zwar nicht nur an besonderen Sonn- und Feiertagen, sondern für alle Tage des Kirchenjahres. verschiedenen Gemeinden die Nationalliberalen gegenüber den Sozialisten, sodaß die Wiederwahl des seitherigen Abg. Backes gefährdet ist. Vor der Hand wissen wir also ziemlich bestimmt, daß von den ausscheidenden 25 Abgeordneten nicht wiederge- wählt werden die Herren Köhler-Darmstadt (nat-lib.), Mor» ihr aus der Reformation unverlierbar als die Haupts lpositions st ellung des Obersten Rüdt v'on Col-I möchte, aufgabe eingeprägt war, Jesus als den Erlöser und Be- lenberg, Kommandeurs des Leib-J ns. -Re gts- Nr. 115. ' freier, als den Vollstrecker der großen göttlichen Heils- ®r toar über zwei Jahre Kommandeur des Regiments und gedanken der Freiheit, der Wahrheit und der Liebe iu 1 - • predigen. Aus seiner Fülle fließen stetig die Kräfte einer 1 s) Bltrgen Neugeburt, und zugleich die Zuversicht, daß trotz aller Schwächen und Verkehrtheiten Gott doch allezeit sich zu dem aufrichtigen Streben bekennt. Wer in der Politik etwas weiter und tiefer blickt, wer sich nicht blenden laßt durch bloße äußere Macht und Machtmittel, s'a £?™tU"S bcr L-istigcn und sittlichen Faktoren lür das Volksleben zu schätzen weiß, der wird auch als k r an ber Reformation iwch eine andere Seite entdecken, als daß sie unserem Volk den konfessionellen Swicspalt gebracht hat, der wird am Rekormationssest vl-ll-lcht crnmat nnnend still stehen vor den wunderbalen ^^" lchen Weltregierung, die auch die Völker durch Dunkel und Simti zur Klarheit, mti der Tiese in die Hohe führt. 1 zu erklären". Zur Beratung gelangt nun der Antrag der Abgg. Hildebrand und Genossen, die Tauer der Katechismus- . ... - .lehre betr., welcher lautet: ,Hobe Landessynodc wolle !,U?ahl fei zweifellos dankenswert mid I muslehre für das gan^e Land gleichmäbia auf etwa zwei politische Tagesschau. Zu dem Urteil im Prozeß über die Trakehoer Lchulzopande flieht ein Jurist im ,/6?rL Tagebl." solgeiiden s,-/-r t.,, ltzäudigen und beachte: jcrteu Erwäg:uigc,i u uck. neweg (natt-lib.), Guntrum (frf.), Jöckel (nat-Iib.), Dr. Heidenreich (nat.-lib.), Backes (nat.-lib.), Schönfeld (nat.-Iib.), Weidner (Antis.). Es werden bestimmt wiedergewählt: Dr. Gutsteisch (freif.), Ulrich in Offenbach und Dr. David und Haas-Mainz T h Hfl n X am w zi-M k amm R u« X «• am t ■ « — . — .Tl _ I CTX . ’’ f l t < r - . - - ' Tem Politiker, auch wenn er persönlich ein guter Protestant ist, kann der Gedanke an die Reformation des 16. Jahrhunderts keine Quelle ungetrübter Freude sein. Hat sie doch unser deutsches Volk in zwei Lager geteilt, ein evangelisches und ein katholisches. Wie viel Jammer und Elend dadurch über unser Vaterland gekommen ist, 'SaÄeÄei ^r'|§‘te&dl:u“300äW™b™ sTvMter’TV'b T^oT Zur teahmg kommt nun ein Antrag Dr. Ttna-ld-m. T-eutschlands Macht, Wohlstand und Gesittung auf Jahr- verurteilt mnrs’J L ^7 ?? öubOdieDienstbezirkederPfarrämter betreffend. Abg^ Hunderte hinaus geknickt hat. Aber trotz alledem kann K k r r ™rben Rittergutsbesitzer Becker und Dingeldein motiviert seinen Antrag, welcher bezweckt, sich auch der Politiker der Thatsache nicht entziehen, daß Oec harmlose Kaufmann Davidsohn wurden sreigesprocheu. die große Ungleichhett in der Ausdehnung der Amtsbezirk heute die protestantischen Nationen die Führung haben, sie In der Verhandlung wurde verwunderlicher Weise festge- möglichst zu beseitigen, den Kirchenbefuch der Gemeinden mindestens auf allen Gebieten des geistigen Lebens und üellt, daß gegen den wegen Sittlichkeitsoergehens flüchtigen durch zweckmäßigere Verteilung der Filialen zu erleichtern der Kultur unbeftritten haben. Und nicht bloß das. In Vorgänger des Landrats v. Maltzahn kein Steckbrief erlaffen uni> gegebenen Falls auch durch Aufhebung einzelner keinem Lande steht der Katholizismus geistig so hoch, worden ist. Pfarreien eine Entlastung des Zentralkirchensonds hetbev* nimnit er so regen Anteil an den Arbeiten des Kultur- — ■ —-——zuführen. Es müsse hier vor allem ein Akt aus gleichender wie in Teutschland. Tas alles ist doch kein Zufall. *43arlamentartidiea Gerechtigkeit vollzogen werden; die jüngeren Geistlichen ^olttiker wird zugestehen müssen, daß dem geisti- Berlin 30 CEt Tie toernrnSn" mefhet- Hätten oft zu wenig zu thun, während andere Stellen, gen Leben der Volker und vor allem unseres Volkes, die kenhause ^Wolbeck bei Münft^ ?er ü a?b^am 29I nameixtM an größeren Orten, ihren Geisllichen eine über- Reformation und die von chr ausgegangenen Anreg- Amtsa!ricb^rat Brfl/hpJ1 i r! me«^^^^id^e ^^1 aufbürben. ungen nicht schlecht bekommen sind, daß sie neu- geistige ta^-s u^ d^s preuBMm Ob-rkonsistoriulpmsidenl D Buchner wendet sich zu, Energie in unsrem Volke entbunden, neue tiese und mJ 9 Berlin Mba 9«^a ™i^|t 9e3cn den unzarten Ton des Vorredners und den versicgbare Quellen vor allem auch der sittlichen ÄTaft feü einigen Taaen cm den Verbandlnnom Vorwurf, daß es der Behörde an dem guten Willen sür erschlossen, daß sie durch Wort und Zljat das 3i>eal „-t*t „Xbie Mle. Das Lberkonsistorium sei durchaus sachlich charaktervoller geistiger Freiheit den Kulturvölkern <ÜS retooÄ ift es geh- sogar mit dem Aritragsl^r ,'n den Astern Z-.sArb-it-nsuiti Strebens, eingehrägt hat. Hanptg-sichtspunkt-n vollständige einig und sei längst darauf hip^am<^PAra$U Ä auch sichere Wege zur Verwirllichung reibenden Parlamentskämpfen einige ^eit fern ni bleibt ^dacht, die etwa bestehenden Mißstände zu befeUigen. Aber dieses Jdea s gewiesen sie hat thatkräftig an der Er- da sich brt ibm v^llck die An.eü2u Schwieriaketten seien schon in dem früheren Schreiben ziehung unserev Volkes zu dieser geistigen Freiheit ge- Affektion bemerkbar acmadit bAen 1 beä Oberkonsistoriums angegeben und er habe nicht die arbeitet. Diesen Dienst hat die aus der Deformation ?^l^''^lion oemertbar gcinadjt haben. Absicht, sie noch einmal zu wiederholen. wachsene evangelische Kirche freilich nicht immer in gleichem ” Prälat D. Walz versichert, die Regierung sei fort geleistet. ES hat Zetten und Strömungen in ihr Heer und Flotte. und fort bemüht, den Geistlichen ein richtiges Maß bet? gegeben, denen dieses Ideal selbst verdunkelt war. Und Darmstadt, 30. Ott. Sehr überraschend für hiesige Arbeit zuzuwenden. Abg. Dr. Dvgt-Butzbach wünscht, daß doch hat sie auch bann in seinem Dienst geftanben, well Kreise kommt die Nachricht von der plötzlichen zur Dis- der Anregung des Antragstellers Rechnung getragen werben ihr aus der Reformation unverlierbar als die Haupt- p o s i t io ns st e l lun g des b e r st e n Rüb t v o n Co l- möchte. Abg. Ber n b eck-Staden bemerkt, daß der Ausaufgabe einaeprägt war, Jesus als ben Erlöser unb Be- lenberg, Kommandeurs des Leib-Inf.-Regts- Nr. llö. schuß dem Antrag sympathisch gegenüberstehe, auch hege er freier, als den Vollstrecker der großen göttlicüen Lells-1 über zwei Jahre Kommandeur des Regiments und die Hoffnung, daß die Anregungen des Antrags in fräf- erfreuie sich sowohl in MttttLr- wie in Zioilkreisen großer tigerer Weise zur Llusführung kommen möchten, alS bisher. Beliebtheit. Ter Weggang des beliebten Ofsiziers wird sehr Abg. Schlosser-Gießen führt aus, die Verhandlungen bedauert. Zu semem N a ch f o l g e r ist Oberstleutnant v o n I Über den Antrag hätten den erfreulichen Erfolg gehabt, Boss er, Kommandeur des Gardejägerbataillons, ernannt daß man nun das Bewußtsein hegen könne, es werbe jetzt fettens des Oberkonsistoriums das gewünschte „schärfere Tempo" in den erörterten Fragen eingeschlagen werden. Ta- hohe Kirchenregiment dürfe die Ueberzeugung hegen, daß die einzelnen Synodalmitglieder dahm freudig mithelfen würden, alle Schwierigkeiten zu befeitigen. Nach kurzen weiteren Bemerkungen der Wgg. Wahl und Bürgermeister Weidner tritt eine Frühstückspause ein, während der sich bie Ausschußmttglieder zu einem Anträge vereinigten, der auch einstimmig angenommen wurde, daß „bie Synode beschließt, an da- Großh. Ober- lonfiftorium das Ersuchen zu richten, ben in dem Antrag Tingelbein ausgesprochenen Gedanken thunlichst in Anwendung zu bringen unb damit den Antrag für erledigt S art t o rt. r —77 • r °--0 I - vv.« vt*. vuui cuich yiucil Vlia jur Die verfallen. Aber das Gesetz schreibt vor, daß der oer- mehr oder weniger besetzten Sitzrechen erhält und bie urteilte Angeklagte alle Kosten zu tragen hat, gleichviel, Zählung ohne alles Aufsehen, ohne jebe Belästigung der ob er in gutem Glauben ist, ober nicht. Tie Richter, Kirchenbesucher. In dieser Beziehung solllen also gar keine welche diese Entscheidung getroffen haben, haben dem Bedenken bestehen, die Sache lasse sich auch in ben LanB- Gesetz entsprechend gerichtet; aber das Gesetz ist schlecht städten sehr einfach machen. ü r. lnuß geändert werden. Die Presse hat ein febr leb- Abg. Jost- Bechtheim giebt einige wettere Gesicht-- hastes Snterene daran, die Frage zu erörtern, ob den- punkte für die kirchliche Statistik. Tarauf wird der Aus- jeiugen Angeklagten, welchen das Gericht den guten schußanlrag angenommen. ^l^ubeu zuerkannt, nicht die Kvstenlaft abzunehmen ist." Auf Wunsch des Herrn Oberkonsistorialpräsidenten wirb » i das g anze deutsche Volk, nun von der Tagesordnung abgewichen unb zunächst das Das Schlußresultat für den Bezirk Grünbera-Allen- ^wett es Wahrhett m öffentlichen Dingen will, hat ein Gesuch des Pfarrers Gombel zu Reiskirchen unb 19 Ge- borf ist: Hirschei (Antis.) 21, Atoll (liberal) 10, 2 unbe- hir S « rfiftVa f ? h V C a nossen, die Disziplin ar v e r hältnisse ber Geist- ftimmt System der N a chstrafe d u r ch h o h e G er i ch t s ko ste n lichen als Religionslehrer betreffend. Ter Ausschußbericht- Da» definitive Ergebnis auS dem Bezirk- Alsfeld ist:bald -bgeichafft wird. erftatt-r bespricht die Frage der K°mpelenz der Geistlichen toÄssi Storni *°ltevalte'> B262' ««MW« «in Wahlkurivfnm. genaue ™ rr Die Reichstagsnachwahl in Greifswald- gümslehrer. as ».?er den Ausfall Darmstadter Wahl schreibt der Grimmen hat, wie schon gemeldet, vor dem Landgericht . J^g. Lic. theob Eck-Offenbach wünscht mehr Klarhett ,D. Lägt. Anz. u. a.: Von 8S00 Wahlberechtigten haben in Greifswald ein Nachspiel gefunden. Nach der Wahl war 1" ^-bser Frage. In dem Gesuch werde auf einen Präze- DOn .l^rcv 6hmmrc^t Gebrauch gemacht, also knapp auf einem liberalen Kommerse m Grimmen am G-blntStaa- ^ssall hengewresen, wonach ein Pfarrer die Gunst der ÄDrrefhir Resultat nicht noch eme Kaufmann Davidsohn, weil er es in der Versammlung ver- Präzedenzfall, sondern der Ausdruck desjeniaen, was gesetz- Korrektur erfahrt, als Vertreter der Stadt Darmstadt in ben breitet hatte. Der Gutsbesitzer Becker-Bartmannshagen und Il$ bestimmt sei. Die Entscheidung sei nach Maßgabe deS Landtag einziehen. Bei der Wahl im Jahre 1896 standen der Gutspächter Dr. Wendorff-Toitz standen ebenfatte vor ^des erfolgt, der Geistliche genieße bei der Ertellung der nationalliberalen Kandidatur der Herren Wolfskehl und den Schranken des Gerichts, da sie den^ Komm rs aelelle! Religionsunterrichts denselben Schutz, wie andere Schmeel die Kandidaten der „freien Bürgervereinigung", die hatten Die ersten Verte des irehea " arnte auch. He^en Götz und Bernhardt, gegenüber. Damals stimmten Maltzahn als Zeuge nur für vollständw artckmacklnq- * \ hl-Langen ermähnt, daß sich Pfarrer Gombel von 7555 Wahlberechtigten 2838, oder 37V, Prozent, ab W Wenn ich einm!l ein Landrat^ ^ ‘ flnf"?,nS,>rPCJ bc” gewährten Schutz unb bie Wahlmänner ber Erstgenannten brachten'es auf ÄTÄ Ä* ** 1420, bie ber Letztgenannten aus 1387 Stimmzettel. Das Richtigste bei meiner Ehr' erhallen, ob der ©eiltlube, wenn er m 0pp-nh-im erschienen 4« Wahlberecht.gte an der fig Äl‘* ‘S 018 Wahlmänner für Bürgermeister Und garnicht gut agrarisch, Oberkonsrstvrialpräsident D. Buchner entgegnete, er Braun-Alsheim: Notar Hubert, Jakob Köhler, Reallehrer Tas ist für mich doch sehr fatal könne jeht einen speziellen Nachweis dafür nicht erbringen. Mmnich, Georg Noedling, Professor Obenauer, Oberlehrer Und ärgert mich barbarisch. er sei aber bereit, dem Vorredner alle diesbezüglichen Ar- Schenkelberg und Apotheker Wernher. Auf eine Erklärung Dagegen hielt er sich durch die Schlußzeilen: titel unb Paragraphen zusammenzustellen. Es kommen des Bürgermeisters Braun-Alsheim, daß er eine Wahl rum aiJenn ich mal nicht mehr Landrat mär', dabei u. a. Art. 77 des Ausführungsgesetzes des Bürg. Abgeordneten annehmen werde, werden die Wahlmänner^für Nun°°ch^ein'^°nİs«L"°^ der grundlegende M U -r. in Betracht ihn eintreten. Diese Erklärung hat Braun noch nicht ab- ftinb’t bort^^0ar fe Sn Sei? SS?- ? J J « WMW baruber offentunbig unt> gegeben. Da mich der Herr als Junker sckuk bedürfe kein^wegs besonderen Nachweises. Ter Derwal- Kur, nnr es. 2er &M* er RechifstchM- nsunterrichiS ck r bemerkt, hie ir Mung sei kch NMmivasge^ acy Maßgabe dej der Erteilm; ' toie andere &> 5 Mrrer Vombil gewährten 6^ aswert, den 3^ uhe, wenn er: erteilt ingf. f eine Drstagr mnges M den ir die eijme*1 cvrMädüch oii Mr, wenn er ju. denachten fti eBestimmwzjr festgelegt twx >n AusWmza rtreter baffc ßf antrag angmotn* ’ ig S Obe^ -s T'gbntrofl in 5 in unlF ^sedigt rag ;attw jDöUe ML1*, und j£bpeM «t L SSL »te S«*£ Küsr ? beJ MliS Ä Eksucht^ lRen als ht mehr Aarheii Ms einen tzL :F &te Gunst d« ■teiürng des Reli. Er, Redner, nPltltnfr__1 ? ^Einrichtung wünschens- füllt und zum Abschied mit Guirlanden geschmückt. Lnh g wolle nicht ben Ge- oie letzte Vorstellung brachte ein Goethe sthes W^rk^,^Jp h i- nachdrüclliche Geb- Wetter 1996 Stiften. Sonnenschein sternh. Himmel Bed. Himmel *- 10,0 ”0. — 03° 0. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Kweratur. Schr anmutig ist, das Bild, das Franz Hermann Meißner in dem soeben erschienenen achten Bande seines „Künstlerbuches" von der kleinen Exzellenz Adolf von Menzel entwirft. (Verlag von Schuster und Löffler in Berlin.) Es ist eine lebendige Charakteristik von Menzels Werden und Wirken, die umsichtig den gewaltigen Kreis dieser Lebensarbeit überblickt und ohne Gelehr- samkeit die kunsthistorische Stellung des Meisters bestimmt. Auch unvollendete Arbeiten, die Menzels Atelier nie verlassen haben, und die nur der seltene Mensch kennt, der so glücklich ist, als Besucher in dem geheillgten Raume hoch oben in der Sigismundstraße zu Berlin vorsprechen zu dürfen, sinden in Meißners Büchlein Berücksichtigung; so die lleine Skizze vom Gendarmenmarkt aus dem Jahre 1848, da die Opfer der Märztage zu Grabe geleitet werden, dies hochinteressante, zeitgenössische Dokument der Revolutionszeit, das leider nie fertig gemalt wurde, und der Or.w.Knechrs Magenbitter „SÄNTIS" ist bei M agen -u. Darmbeschwerden dasvorzüglichsteu-unentbehrlichste Hausmittel. Probeflasche1^k“rb^|,ich 25. Oktober die , 100 OOOfte Bahuttste aur Verladung kam, während im Vorjahr dieses Resultat erst am 20. Dezember, also zirka 2 Alonate später, erreicht wurde. Dieser Bahnversandt ergiebt einen monatlichen Durchschnitt von 10000t — Dfnnnirra gespart und für 10 Mk. Wäsch« rywanzig I*ICnnigC ruiniert, das ist das Resultat / des billigen Einkaufs eines Waschpulvers, für welches der be- /1 treffende Fabrikant nicht einmal seinen Namen hergiebt, weil Li es meist Soda, wenn nicht noch schärfere Stoffe, wie Chlor re„ enthält. Die wertvollere Sparsamkeü liegt im Erhallen der Wäsche, und dies kann nur durch Anwendung emes wirklich guten Seisenpuloers geschehen, wie Gioth's gemahlene Kernseife mll Salmiak und Terpentin, für welche der Fabrikant, I. Gioth, Hanau, durch seine Firma auf jedem Packet garantiert Preis per Packet F r a n k f u r t a. M., 30. Okt. Im Kunstbebeu unserer St-cht hat sich heute abend ein bedeutsames Ereignis voll- j0Aen: Tas alte Schauspielhaus hat seine Pforten Ei letzten Male zu einer Borstellung gedsfnet. 120 Lubie hat es als Pflegstätte deutscher Schauspielkunst ge- 'iMt, ehrenvoll durch die darin gebotenen Leistungen, Melliqt durch seine Beziehungen zu Goethe und der rnt Rath, durch manche Sturm- und Trangperwde lumer wieder glücklich hindurchgeführt von der Opserfreu-. _ _ --koursbericht von Joseph Merz, Bankgeschäft, Gießen, Neuenbauen 41 Eisenbahn Zeitung. Verstaatlichung der Pfälzischen Bahnen? - • -o.. •-< „es sollen Palais zu Berlin", das im Jahre 1846 gemalt wurde und in seiner unmittelbaren, von jeder Novellisttk freien Wirklichkeitsschilderung damals nicht seines Gleichen besaß, unü die Wiedergabe einer famosen Porttaitteichnuny Meisso- niers vor seiner Staffelei, die Menzel 1867 rn Paris! Aus dem Geschäflsleben. Die Wett — mein Feld! So können mit vollem Recht die altrenommierte« unö ta\ allen Ländern der Erde bekannten chemische Fabrik^ der Fritzi Schulz jun. Aktiengesellschaft in Leipzig, Eger m Böhmen uno Neuburg a. D. lagen. Hat sich doch der von dreier ttzrma vor zirka 10 Jahren erfundene und in den Handel gebrach« .G lobus- Putiertrakt" einen Weltruf erworben durch seme unerrrnchte Güte: denn mehr als 5 Millionen Dosen treten nronatlick die Reise in ade Well an. Aber durch diese ständige LeisMng erschöpft sich das Können der Firma in der Fabrikation dieses Spezial-Artikels noch lange nicht. Ihre allbeliebten Haushaltartikel, als ©land* stärke, Putzseife, Möbel-Politur Haarpomade re., owie neuerdmgs auch die in einer Spezial-Abteilung fabrizlrten Leder-Putz- und Leder - Kon s e r v i r u ng s - M i t t ei' tragen unaufhörlich in bedeutenden Quantttäten den Ruf des Hauses Überall hin. Die ständige Ausdehnung der Unternehmen weist am besten die Thatsache nach, daß in diesem Jahre bereits am Für die Hausfaau. DaS beste verbesseruugSmlltel jeder Art schwacher Suppen, ebenso Saucen, Geinüse rc. ist die allbewährte Maggi-Würze. tenbniachung in der Richtung finden, daß man u. a. betont, daß es sehr diskutabel sei, von der Staatsregierung aus wirtschaftlichen Gründen einen Anschluß der Pfalzbahnen an ein benachbartes größeres Eisenbahnnetz in Form einer Betriebsgemeinschaft oder einer Be* triebs- und Finanz g em ein s ch aft zu verlangen. „ _ _ _ . _ rrrr. rm® fwtC i MnMf fw»r 9=vhwr t^rankfurtL Schon wochenlang warf I großartige Rissentvrso des Gemäldes „FriÄaich und sell« si re festzufetzen." Der Antragsteller fllhrte tmÄ, §^ttenM>rr^S^tWvchen wurde Generale vor Leuth en", der die ganze Querwand des Ate- i' !latechiömuslehrpflicht in vielen Gegeben unsev^ Lan- da- Ereignis s^_ue S^ll 'Abschiede vom alten liers einnimmt. Unter den Abbildungen, die Meißners Text bis 6 Jahre hindurch nach der Konfirmation bestcht. bereits em ^^^n-CycluS zu ^iforen unterbrechen befinden sich zwei, die weniger bekannt und ii der immer mehr zunehmenden Fluktuation der Be- Schauspiel^us^ Segeben^de^tmkKn ÄmmJn 7inb” ^ReproduktLn des Menzel- ■tlflerung auch auf dem Lande führt diese Praxis öu brachte, die mit dem Hmrs Svieaelbild ibre^ ^eit- schen Gemäldes Llick in den Park des Prinzen ÄllbrvchtS- hrncherlei Unzuträglichkeiten, welche im Interesse des Fort- standen hatten, teils Wttke, die ein SpiegelbUd ihrer^^en ^enuiu>e& ,.«k 3«ftitut3 bet .Kvteähmuzlehr-1 war^ ^deu^tzteu itiixr emheillichen Gestaltung dieser.E 'lent erscheinen lassen. Ter Antrag wolle । D rn- v - . . rr» ikilliden, die eine Katechismuslehre von mehr als zwei genie aus Tauris mll Frb Boch m^r ^ite^lle^ ifijßten haben, diese Zeit verkürzen, sondern einen festen Unaufhörlich wurde nach den Aktschlusien sowohl, wie zum niers « 'hält schaffen. Tie Katechismuslehre sei eine sehr würdige Schluß Beifall gespendet, mmrer und immer wieder mußte gemalt h L filitution der hessischen Landeskirche, aber leider im Rück» der Borhang sich heben. mg^liche Ws^edSfeier, tira begriffen. Man dürfe diese Einrichtung nicht nur über die ein elegischer Hauch schwebte, biLete der Epilog . - f.. t f af- die Beeinflussung des Geistlichen stellen, sondern müsse von Emil Claar, gesprochen. von Frl. Boch, umgeben Verstaatlichung a(h durch die Kircheiibehörde etwas dafür thun. Jeden- vom gesamten Personal. Schließlich ergriff Herr Jntrndant In einem badischen Blatte wird ausgeführt, NW Se etoSuni> sJtlW der L-te. elLst L Wort yi eüux ^tjaaiutg unö ten bie etne na^bt L® „TrX e 8 ! Wunsche „Aus Wied-rseher.!" tetchmachung ur der Richtung fmden, daß mun Kassel, 30. Okt. Heute nachmlltag traf der Kronprinz von Dänemark auf dem hiesigen Bahnhofe ein, wo er vom kommandierenden General des 11. Armeekorps von Wittich begrüßt wurde. Sodann bestieg der Kronprinz den bereitst eh enden offenen Wagen und fuhr mit dem Kommandeur seines Husarenregiments Friedrich IL von Hessen-Homburg, Rr. 14, Oberstleutnant von Hagke, nach dem Friedrichsplatze. Aus dem Friedrichsplatze halle das Husarenregiment zu Fuß Aufftellui^ genommen. Der Kronprinz schellt die Front ab und fuhr bann zmn Besuche des kommandierenden Generals ins Bellevue-Schloß. Bon hier begab sich der Kronprinz zur Besichtigung der neuen Höchste Temperatur am 29.—30. Oktober Niedrigste , , 29.—30. r aLmuslehre geschehen. , Prälat D. Walz erklärt, daß sich dasOberkonslstvrium tirt dem Antrag nicht einverstanden erklären könne. Eine hf'legung dieser Art sei nicht im Interesse vieler Ge- teinben. Mit welchen Mitteln sollte auch eine derartige Ordnung durchgeführt werden? An der sich hier anschließenden Debatte beteiligten täj die ALgg. I o st - Bechtheim, Eger- Friedberg, W e i f - Lnb ach-Mainz u. a. Ter Ausschuß beantragt durch seinen Berichterstatter, tot elfter Kutsch-Gvoß-Gerau, die Ablehnung des An- :ous Hildebrand, und die Synode einigt sich, nachdem auch ib^rkonsistorialpräsident T. Buchner einer andern, vvn,^ ----—r--v v . - w Im; Abag. Eger uni Weiffenbach beantragten Fassung seine Husarenkaserne vor dem Frankfurter Thora Zur Staot iulHmmung ertellt, zu folgendem Beschlüsse: Die Synode zurückgekehrt, folgte der Kronprmz erner Einladung des !h ll den Antrag HiLebrand ab, giebt aber in der Ange- Offizierkorps seines Regiments euiE Festmahl im lg mheit folgende Erklärung ab: „Die Synode erkennt Kasino. Er wohnte abends erner Festvvrstelluug im kdmg- km hohen Wert der althessischeu Einrichtung der Kate- fichen Theater bei. . t c h£>„ tlSmuslehre an, und hält es für äußerst wünschenswert, Kleine Mitteilungen aus Hessen und den i n die Seelsorger der einzelnen Gemeinden, weirn irgend Nachbarstaaten. In Hanau kam bei emem Zimmer- rö zlich mit Unterstützung der kirchlichen Gemeindeorgane,! brand die 70 Jahre alte Wllwe Dorothea Die "ich til allen zu Gebote stehenden Mitteln moralischer Ein- ums Leben. Man nimmt an, daß die allem wohnende tidung auf Erhaltung, sowie regelmäßigen und zeitlich alte Frau Feuer anmachNi wollte und dabeivon ben rö stichst ousgedchnten Besuch der Katechismuslehre hin- Flammen ersaßt wurde. — Redakteur Mallen, Mitbegründer cLeiten und richtet zugleich einen dringenden Appell an unb Tellhaber der Mainzer «Mmiesten. Muhrichten , uft |;e Gemeindemitglieder, speziell an Eltern, Vormünder und nach kurzem Krankenlager im 63. LebensMre verswrven. jellrherren, auch ihrerseits alles zur Hebung der Ein-!Malten gehörte der deutsch-freisinnigen Partei an. nätung Erforderliche zu leisten. Für generelle Regelung läich Verordnung erscheint die Angelegenhell jedoch nach ynUll)U)u& latge der Verhältnisse nicht als geeignet" Berlin 30. Oll. An der Hauptkasse der Dresde- Letzter Punkt der heutigen Tagesordnung ist der An- Bank sind heute vormittag einem hiesigen Kassen- trag der Abgg. Fink und Wahl, die Erbringung eines I 17000' Mark von einem Unbekannten gestohlen durch seine Firma auf jedem Packet garantiert inch l ich en Nachw eis es sellens ortsfremder Personen &oiey 15 Pfennig.__________________________ .treffend. Abg. Fink-Zwingenberg betont, der ^trnnRototn. -- i im Interesse der kirchlichen Ordnung gestellt Man nn?i lIiliirpnfdlflfL Une es unter Umständen dem Geistlichen nicht zumuten. KUNfl UNv Mllteillrna ituifrembe Personen ohne weiteres als ebang. Christen Berli u, 30. Okt ^enuber d« gest^gen Mllt^rng entnehmen Es müsse ein kirchlicher Ausweis des Orts- der „Staatsb. Ztg." erklärte einer .geschäftlichen Leiter I i'nben verlangt werden, etwa eine Bescheinigung ähnlich der Benchard'schen Tournee ^nem Mitarbeiter ernä hr -n Militärpaß, worin Geburt, Konfirmation, Trauung sigen Blattes, daß Frau Sarah Der uh ar d a Ä Cours 30^10. vom 23V1Q, Staatspoplere. 1 1 Lütten Lit B. do. , C. 44.80 31.60 64.80 31.20 4 ri Wiener 1902 . BuenoS-AtreS . 100.40 39.— 100.40 38.80 Gelsnkirch.Brgw Harpener w Hidernia , Laura 170.70 165L0 169 70 171.80 167.50 17L30 1 1 Preuß. Central- Boden . . . Westdeutsche. . 102.60 102.20 102.60 102.20 4 5 Wladikawk 95 steuerst. . . Anatolier . . 102*60 1G2’.55 Deulfcye. 1 do. z„ D. 28.10 28.20 l1/, do. ... . 195.50 197^50 37, do..... 96.20 96L0 3 ScUoru-Mouast. 62L0 62L0 1 D. ReichS.-Lnl. do. - 102.— 91.90 102.- 91.80 4 4 Ung. Goldrente do. StaaiSrente 101.80 98.30 101.40 98.30 Ztanderhrü Anl. Horder „ Ilse w 95.70 168.75 97.25 168.— 4 Preuß. Hypoth.- Atr.-Bk. abg.. 98.10 98L5 Lose Preuß. ConsolS 102.20 101.80 3X deSgt. . . . 90.80 4 SolmL-Brauuf. Phönix - 115.10 118.- m Prozenten. 1 1 % do..... Badische . . . do..... Bayer. St-Obl. 91.90 105.70 100.40 105.301 91.70 105.60 10045 105.35 5 4? Llrgent. v. 1887 do. Gotd v.1888 do. auß. v. 1897 Chile Gotd-Anl. 87.20 77.50 71.75 77’40 71.20 3«/, 3l/e do..... Asenb.-Birsteiu. vanl-AMe«. 97*.6O 97*70 Hoejch Stahl . SchatkerGruben Magdeburger Bergwerk . . 135.10 315.25 138.- 325.— 4 Lisenb.-Pttortt. Dux-Bodenbach von 1891. . 99.50 99^0 4 4 3V» Bad. Thlr. 100 Bayer. Lhlr.100 Gothaer PrLm.- Psdbr. L . . 146L0 159.10 1H !)# do..... 100.55 100.55 6 Chmesen. . . 104.80 105.20 6‘/( Reichsbank . . 153.40 155L0 Buderus. . . 98.50 103L0 4 Elisab. steuersr. 102.— 101.85 37i do. IL . . 110.80 —■ __ Hess. St-Obl. . 105.80 —.— 5 do..... 100.60 lüO.bö ö*/. Berg.-Märkische 4 Franz Joseph . 100.10 37, 3 Cöln-Mindener 137.25 13&60 i)ti do..... 100.10 100.10 4)4 bu..... 92.50 92.60 Bank . . . —A— Pfanobttefe. 4 Kaschau-Oderbg. 99.10 9940 Rkadrider . . 50.70 — — do..... 89.50 89.40 5 Mexikaner 41.10 41.20 2 Bertmer Bank. 87.50 87.50 Frauks.Hhpotbk. 102.80 102.80 5 Oesterr. ikiorb- 109.50 4 Memgr. Präm.- Württemberg. . 100.70 100.65 Serte 1—4 . 7 Bcrtmer Hdlsg. 154.20 155.50 Serie 14 100.90 100.90 westbahn B. . Psdbr. Thlr. |iy Bremen v. 1899 100.10 100.10 0 Mextcaner v. 99 100.80 101.35 4 Darmstädter Bl. 133.70 134.10 B’/i do. Serie 15 96.40 96.40 5 do. Südbahn 103.10 100. . . . 137.- 137.50 >)Ü Hambg. v. 1899 —— ■. — 3 do..... 26.40 27.80 11 Deutsche Bk. . 209.— 206.80 4 Frks.HyP.-iLred.- (Lomb.) 103.50 4 Oesterr. v. 1860 152.— 152LO Provinz- und 8 DrSconto-Ges. . 186.- 18030 Hieran 1905. 10L20 101.20 4 do..... 90.— 90.— do. v. 1854 — — — _ Ausländische. 4 Dresdner Bk. . 140.80 141.65 31/, do. 1906. 96L0 96.20 3 do..... 63.10 63.70 3 Oldenb. Thlr.40 129^— 129*^0 Städte-Anleihe. 3 Rattoual-Bk. . 114.70 114.80 do. tilgbare 96.30 96.30 3 Raab-Oedenbg. 72.90 73.10 Türk FrS. 400 124.60 119^0 ) 1 Bosnier . . . 100.— 100.20 Oberhesien . . Starlendurger. Rhetnprovmz . 99.80 99.60 103.50 99.80 99.70 103.50 5 Schafshsr. Bko.. 113.20 114.60 Frks.Landwlsch. 98^0 98.50 Ebf. . . . Eriech. E.B. von 1890 . . . Griech. Aionop. 40.— 44.60 40.10 44.30 3X 3)i 4 ä'/4 Oest. Cred.-Äkl. Indufttte -Aktien 211.60 212.35 4 Hamburger Hy- polhekeu-Bauk Ser. 141-250 100J0 100J0 4 Rudolsbahn. . 100 JO 100.35 UuverzmSliche pr. Sluck u. Mk. l Jkattener Rente 103.50 103.10 3H do..... luu.30 100.2v 14 Mainz.Brauerei 283.50 282.— 4 do. unkündbar 2*/m> Jtal. staatl. gar. 68.50 68.36 Ansbacher st. 7 1 do..... 69.40 69.- 4 Gießener. . . — — • 2Q Farbw. Höchst. do. GrieSheim 350.10 352.50 bis 1910 102.75 102.75 E.B. . . . Augsburg, ft 7. 34.— 33ü>0 Oester.Silberrte 101.20 101.— 3% do..... 98.70 98.70 10 212.50 215.— 37, da. Serie 46 2VW Livorneser . . 68.90 68.70 Brschw.Lhlr.20 134.75 —•— Oester. Eoldrle. 103.— 103.— '6XA Frankfurter. . 99.50 99.40 Elettr.Lahmeyer 68.— 69.50 bis 190. 95L5 95L5 4 Sard. Sec. stst. j 101.10 Finnldr.Lhlr.10 — 83^50 Porlug. Staat. 50.10 50.15 4 Darmstadter —.— - „ Schuäert 70L5 80J30 31/1 da. Serie801 gar. . . . — Lkailand.FrS.45 46L0 11 do. . . . . 31.70 31.70 do..... 98.75 \ 98.90 >5 Siemens biS 310. 95.10 95.50 37, Gotthardbahn . 101.30 101.10 do. FrS. 10 —,— —. —* t Rum. am. Rte. 98.10 97.70 3>4 Mainzer. . . 98.90 ' 98.80 u. Halske 110^0 110.- 4 Meiniug. Ser. 8 102^0 102ü>0 4 KurSl Kiew. stst. Oesterr. fl 100 t Rumän. o. 1890 85.10 84.8U 3)4 Offenbacher. . 98.30 10 Maschf.Grtetzner 169.- 169.- SV, do. abg. . 96.— 96.— gar. . . . —.— von 1864. . —.— 43L5O t tz)otb - Russen v. lo8U . 100.50 100.51 4 3K Wormser . . do..... 103.— 98.60 99M 10 do. Llcyer . 166.50 168.— 4 Preuß. Bobeu- Crebit . . . 1101.50 10L50 4 Russ. Südost 97 stst..... — — Pappenh. fl. 7 Meinmger fl. 7 29'70 29^90 t t i do..... Russen v. 1902 Serben v. 1895 Spanier. . . 95.- 99.70 73.6t 87L0 99*56 74.21 87.- 31, 4 3‘/j 4 Heidelberger Mannheimer . Bao Rauheuner Lissaboner . . 98.3t 103.70 98.20 7830 98 30 103.6c 98.20 7&2C Bochum Bergw. Concordia „ Ejchwerler „ 164.- 272.- 205-äO 170.60 275.5c 208.— 4 87 Rhem.Hypoth.. Bant 1907er J ö0- 1102.80 । 96J5 102.86 96.75 4 4 Warschau Wien stst..... do. XI. 1911er 99.96 99ÜK 99.56 99.56 Ungar. Staats fl. 100 . . Bene trauer 2.30 352.- 30Ä) 353.—( Bekanntmachung. AuS der Friedrich Vücktnq'fchen Stiftung sind für bal Jahr 1002 an zehn bedürftige und würdige Bewohner Gießens, Familien- Häupter oder einzeln stehende Personen, Unterstützungen von je 100 Mk. zu vergeben. Bewerbungen haben bis zum 80. November L I. bei der unterzeichneten Behörde, Zimmer Nr. 4, zu geschehen. Stehen, den 2a. Oktober 1902. 7688 ^rotzherzogitcye Durgermeisterei Gießen. _______________Mecum.________________ Bekanntmachung, die Kelbberetuigurrg in der Gemarkung Gießen MUS der Lahn betreffend. Die nachstehende Bekanntmachung des Großh. Bereinigung-- komm iss ärS zu Friedberg bringen wir hiermit zur Kenntnis der beteiligten Grundbesitzer. Gießen, den 27. Oktober 1902. 7639 Großherzogilche vutgermeisterei Gieße». Mecum. Bekanntmachung. vetreffeud: Keldbereiuigung in der Gemarkung Gießen link» der Lahn. Auf Grund deS Art. 19 des Feldbereinigungsgesehes vom 28. September 1887 fordere ich hiermit die beteiligten Grundbesitzer aus, die Einträge der Eigentums- und der sonstigen Rechtsverhältnisse in den öffentlichen Büchern, insoweit dieselben den beftehenöen Verhältnissen nicht mehr entsprechen, innerhalb einer Frist von 3 Monaten bei dem Großh. Amtsgericht Gießen berichtigen oder ergänzen zu lassen, damit die bestehenden RechtsverhälMisse beim BereinigungSoeriahren berücksichtigt werden können. Die Aufforderung ergeht: L an diejenigen, welche Grundstücke im BeremigungSbezirk erworben, aoer chren Eintrag im Grund- oder Flurbuch bzw. im Mutationsoerzeichnis noch nicht erwiUt Haden, um die Errichtung und yngcofiatüm ihrer Erwerbstitel oder die Berichtigung irriger Einträge zu erwirken; 2. an diejenigen, welche zwar tm Grundbuche stehen, aber weil sie schon vor Einsührutig des Gesetzes vom 2L Februar 1862 eingetragen waren, ohne Beifügung des Erwerbstuels, im letzteren nach Maßgabe des Art. 28 des Gesetzes vom 21. Febr. 1862 eintragen zu laffen, indem sonst, abgesehen von dem Hindernisse bet der Feldbereinigung, dentnächst nur eine Bescheinigung deS Besitzstandes statt einer EigeruumSurkrmde ausgestellt werden wird; 8. an diejenigen, welche an ein auf fremden Namen im Grundbuch eingetragenes Grundstück einen Vindikattons- ober einen unter gewissen Umständen zu realifierenben An- unb Rück- sallsanspruch wegen eines vor Einführung des Gesetzes vom 21. Februar 1862 vertragsmäßig gemachten Eigentumsoor- behalts ober wegen einer bei der Veräußerung beigefügten auflösenden Bedingung eines Endtermins oder einer Zweckbestimmung zu bilden haben, ohne diesen Anspruch durch den Vermerk Jtreitig* oder ,beschränkt' im Grundbuch gesichert zu haben, sowie an diejenigen, welche unter 9tach- wei» der gesetzlichen Voraussetzungen die Bemerkung .gehemmt' wollen eintragen lassen; 4. an die Obereigentümer und Fideikommißberecbtigten, welche chre Heimfalls- und Successwnsrechte nicht durch Eintrag der LehenS-, Erb- unb Landsiedel-, Leih- ober Fiderkommtß- qualität eines Grunbstücks im Grundbuch haben euUragen lassen, um chre Rechte, soweit dies nach Art. 87 und 88 des Gesetzes vom 2L Februar 1852 noch zulässig ist, im Grundbuch ein tragen zu lassen; 6. an biejenigen, welche Pfandrechte, Eigentumsvorbehalte, RevokatwnS-, Resolutions- ober Nichtigkeit-, SeparatwnS- oder andere SicherheitSrechte, die weder im Hypochekeu- noch im Grundbuch gewahrt sind, an zur Bereinigung bestimmten Grundstücken geltend machen körnten, um unter Vorlage der betreffenden Urkunden und genauer Bezeichnung der Forderung unb derjenigen Grundstücke, welche zur Sicherheit dienen, die Einträge in den öffenlltchen Büchern zu erwirken; 6. an diejenigen, welche Realservituten, die nicht durch die bei der Beremigung vorzunehmende neue Weg- unb WässerungS- regulienmg erlöschen, fonbem noch nach derselben geltend zu machen sind, z. B. Weg- und Wafferleitunggerechtigkeüen ui Gunsten von Grundstücken, die nicht in die Bereinigung fallen, Lehm-, Thon-, Sandgrube- ober ReUcrbered)tigungen auf zur Bereinigung gehörigem Gelänbe anzusprechen haben, ferner an bie, welche solche Grundstücke zu lebenslänglicher Nutznießung, zur Benutzung als Brautgabe bis zur geschwisterlichen Teilung, zur Sicherung einer lebenslänglichen Leibzuchts- ober Auszugsberechtigung anzusprechen haben; 7. an diejenigen, auf deren Grundstücken in den öffentlichen Büchern solche Rechte eingetragen sind, welche sie für erloschen halten, aber noch nicht haben löschen laffen, um diese Löschung unter Vorlage der nötigen Beweise hierzu zu erwirken. Rechte der unter Pos. 1—7 genannten Art, welche nach Ablauf von drei Monaten weder in den öffentlichen Grund- unb Htzpothekenbüchern, bezw. ben zu den Flurbüchern gehörigen Aiutationüverzeichniffen, noch in den in Gemäßheit der Anmeldungen aufzustellenden Verzeichnissen geivahrt sind, bleiben bei der ftaii- finbenben Feldbereinigung unberücksichtigt, ebenso werbe», erloschene, aber in den öffentlichen Büchern noch nicht gelöschte Rechte als iortbestehend behandelt. Friedberg, ben 17. Oktober 1902. Der Großh. BereinigungSkommiffär: ________________Spanier, Kreisanumarm.________________ Bekanntmachung. Die Rechnung über Einnahme und Ausgabe der israelitischen ReligionSgemeiude Gießen für 1901/02 liegt acht Tage lang auf dem Bureau deS Unterzeichneten zur Einsicht der ^Beteiligten offen. Gießen, den 29. Oktober 1902. 7666 Der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde Gießen. ______ ________S. Heichelheim.______________ Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde AlteuBufeck für 190.3/04 liegt vom 3. November an acht Tage lang auf dem Düreau der Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen. Alten-Biiseck, den 31. Oktober 1902. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber.__________________7661 Bekanntmachung. Folgende Obligationen der Stadt Butzbach vom Jahre 1890 sind auSgelost und werden mit dem 1. Januar 1903 außer Verzinsung gesetzt: Lit. A 9h. 26 und 50 und Bit B. Nr. 10 und 12. Zahlstellen find: Stadtkasse Butzbach, Bank-Geschäft Ferdinand Sander in Darmstadt und Frankfurt a. M. Butzbach, ben 30. Oktober 1902. Gcoßherzogliche Bürgermeisterei. Küchel. 7662 Natt Woche ww. Sfoütslottfrir < w vom. c Y8 .....1/2 % Den 5. vllj> 6. November Mk. 3.50 Mk. 7.- Mk. 11- Mk. 68.— empfiehlt die 7691 Ziehung I. Klasse staatlich konzessionierte Koltektur Richard Buchacker Gießen, Reuenbäue 11. Kammermusik-Abende in der grossen Aula der Universität zu Glessen Erster Abend: Freitag den 31. Oktober, abends 8 Uhr. Mltwirkende: Frau Beatrice KernlC (Sopran), O^erMängerin aus Frankfurt a. M Herr Adolf Rebner (Violine,, Herr Johanne« Hegar (Cello) aas Frankfurt a. M., Herr G. Trautmann, GronsherzogL UniveraitiUa- Muslkdirektor (Klavier). 7534 Programm. 1. Trio für Klavier, Violine und ViulonceU op. 11 in B-dur, oomp. 1797 . , L. van Beethoven 2. Ingeborg’e Klage aus ,Krithjot*,op 23, oomp.1864 Max Bruch. 8. Sonate für Violoncell und Klavier, op. 86, A-moll Eduard Grieg. 4. Lieder: a) Warnunug . . i . I w . M1W. b) Die Verschweigung . . / W1 A Moiart- c) Nacht und TrAume .... Fr. Schubert. d) Noch bin ich jung . . Eduard Freiherr von Lade. 5. Trio für Klavier, Violine und Violoncell op. 63 in D-moU, oomp. 1847 . . . R. Schumaon. Billets: Abonnemente für drei Abende: Sperrsitz Mk. 8.—, unnume- ——। ■ , nerter Platz Mk. 8.75. — Für einen Abend: Sperrsitz Mk. z.bu, unnumerierter Platz Mk 1.75, Btudeutenkarteo Mk. 1.— sind in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolphs Nachf.) zu haben. Studeutenkarten auch beim Hausverwalter Herrn Stork. Die Mitglieder des Saal bau vereine erhalten auf Grund ihrer Mitgliedschaft ein Spornitz-Abonnement. FAY's lohte Sodener Mineral- Pastillen 85 Pfg. p. Sch. Gegen Husten, Heiserkeit, Bronchialcat&rrb etc. In der unfreundlichen Jahreszeit absolut unentbehrMchl Kttnispiritis per Liter 25 Pf., empfiehlt (7630 L. Steinhäuser, Neuenbäue 17. Telephon 346. aaranhert reine Barbarotti Prima echte Golhiicr litmlahDinji Kmksiirttt WürWi Nene Linsen soeben frisch eingetroffen bei A. & G. Wallenfels, Markt 21. Telephon 4«. ! Hasen! Stets frisch geschaffene Hase» empfiehlt Ebel. LStthhändl. Der zweite Abend findet Sonntag den 11. Januar 1903 unter gütiger Mitwirkung des Herrn Dr. Vortisch (Gesang) statt Weher Burgunder 7484 garantiert rein vorzüglicher wohlbekömmlicher Rotwein, per Fl. 1 Mk., mit Glas. Llldwigsplah. J, SeibeB* Mwigsplah. Liederlrranz. Sonntag, den 2. November Feier des 65jiljr. SiiflungsMrs in Stein9« Saalbau. 7522 Gießen, 26. Oktober 1902. Der Vorstand. Ät*r*?*. ergebenst einzuladen. 7672 OBUS: Globus Liudeuplatz 12. vahuhofstraße 27. Putz-Extraci ru Oa V Oliven-Oel, garantiert rein o1- 4? r von Joh. Phil. Wagner A Co. in Maln*^ (’acao und The© in allen Preislagen. Anfang des Konzerts: nachmittags 5 Uhr, Anfang der Tanzunterhaltung: abends 8 Uhr. Peter Berg, vrandplatz 14. 4 Extra ti Arge, blaue he. Cognac deutaoh und fraezöshch k in hervorragenden a Bk. Qualitäten. jA Eduard Rieger, Asterweg 8. Franz Neumeier Somieustr. 22 großes Schuliwareulager So-maftr. s enrpfiehlt zur 6611 Herbst- und Winter-Saison alle erdenklichen Sorten Lchuhe und Stiefel zu äußerst btll Preisen. Reparaturen werden in eigener Werfställe prompt ausgeführt. Herr Rabbiner Dr. Sander hat sich freundlichst bereit erklärt, den einleitenden Vortrag zu halten. 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