Nr. 125 erfo befriedigt zu sein, da die aus eine Zerteilung der Monarchie gerichtete Bewegung von Vereinen ausgehe, welche die deutsche Regierung genehmige. Redner wünscht, daß der Minister des Aeußern in Berlin Vorstellungen mache. Gras Stefan Tisza erklärt, Ungarn sei stark genug, um die Quertreibereien und Agitationen der Alldeutschen mit Geringschätzung behandeln zu dürfen. Insofern diese Bestrebungen im Innern zu tage treten, müsse man mit Repressionsmaßregeln vorgehen. Eine Reklamation bei der deutschen Regierung würde nicht zum Ziele führen, da gegenüber den Aeußer- ungen der Presse und den gesellschaftlichen Tendenzen die Anwendung von Machtmitteln nicht gefordert werden könne. Kallay erklärt, der Minister des Aeußern habe in konkreten Fällen bei der deutschen Regierung bezüglich der alldeutschen Bewegung reklamiert und größtes Entgegenkommen gesunden. Er werde zukünftig bei konkreten Anlässen in gleicher Weise vorgehen. Darauf wird das Budget des' Ministeriums des Aeußern angenommen. Petersburg, 30. Mai. In der gestrigen Eröffnungssitzung der 7. internationalen Konferenz des Roten Kreuzes teilte Generaladjutant Richter mit, daß die Kaiserin-Mutter 10 000 Rubel gespendet habe, mit der Bestimmung, die Zinsen des Kapitals zu Preisen für die besten Projekte zum Aufsuchen von Verwundeten zur ersten Hilfeleistung aus dem Schjachtselde zu verwenden. N e w y o r k, 30. Mai. Anläßlich. des Tages der Gräber- schmückung hielt Präsident Roosevelt beim Nationaldenkmal eine Rede, in der er sagte, der alleinige Zweck der Union auf den Philippinen fei eine stabile Regierung auf einer bürgerlichen und nicht militärischen Basis, wie es andere Nationen machten. Tas amerikanische Volk als Weltmacht sei schon hoch über den Horizont gekommen und werde in Zukunst mächtiger und größer werdens nd dazu müsse es die Philippinen und die Vorherrschaft im Stillen Ozean behalten. AriedensLlünge. Nach einer Londoner Depesche ist die aus 11 Mitgliedern bestehende Bur e n k o in m i s s i o n, welche Pretoria am Mittwochabend verlassen hat, unter Eskorte einer Ehrenwache von schottischer Garde in Vereeniging wieder ein getroffen. Aus der Stimmung und dem Verhalten der Kommissionsmitglieder bei der Abreise schließt man, daß, wenn nicht die Buren im letzten Augenblick etwa noch völlig anders sich besinnen sollten, auf endgiltige allgemeine Annahme der englischen Bedingung e n zu rechnen ist. Der parlamentarische Berichterstatter des „Standard" meldet, daß England in Sachen der Aufhebung der Verbarluungs-Proklamation und der Berufung der Burenführer in den Beirat w e i t e r g e h e n de Konzessionen gemacht habe. Auch bestätigt sich die Meldung einer die Buren befriedigenden Entscheidung der Frage des Waffentragens. Dagegen soll die Amnestie- frage n o ch, immer nicht erledigt sein. — In uilker- richteten Kreisen wird versichert, daß die letzten aus Südafrika eingetroffenen Meldungen die Situation als gebessert bezeichnen. Dr. Leyds aber erklärte, wie aus Brüssel gemeldet wird, trotz der optimistischen Kommentare der englischen Presse über die Rede Balfours beharre er bei der Ansicht, daß im besten Falle nur ein Waffen still ist and für zwei oder drei Monate zu erwarten sei. Allem Anschein nach werde die Antwort-Frist der Buren, ob sie auf die Unabhängigkeit verzichten, erst Sonntagabend ablausen. Die Pariser Börse war am 30. d. M. >ehr fest, da die Erklärung Balfours im Londoner Unterhause einen sehr günstigen Eindruck gemacht hat und man fest glaubt, daß die Antwort der Burendelegierten günstig ausfallen werde. Edward Grey, einer der eifrigsten Anhänger Lord Rosebery's, hielt in einer liberalen Versammlung zu Alnwick eine Rede, in der er ausführte, er würde es gern fetzen, wenn den Buren kräftige Hilfe, zu teil würde, damit sie ihre Farmen wieder nufbauen und das Land auf den früheren Zustand bringen könnten. Er hoffe, wenn der Friede zu stände gekommen sei, werde die Regierung Mittel finden für eine koloniale Selb st- regierung in Südafrika. Der Redner befürwortete eine große föderative südafrikanische Kolonie und drückte die Ansicht aus, daß weder die gegenwärtige, noch irgend eine andere Regierung im stände sein könnte, )ie Politik der bedingungslosen Uebergabe einzuschlagen. Schließlich sprach Grey gegen den Getreidezoll, der zu der Einführung von Vorzugszöllen zwischen den englischen Kolonien und dem Auslande führe. Die Schlußfeier des ersten 1902 er Kursus der landwirtschaftlichen Haushaltungsschule zu Lindheim and — so wird uns von geschätzter Seite geschrieben — Freitag den 30. Mai 1902, nachmittags 2 Uhr, in dem An- taltsgebäude daselbst statt. Als ich mit anderen die Reise zu dieser Feier antreten wollte und zmn Oberhessischen Bahnhof ging, knipste der kontrollierende Beamte ohne von seiner Arbeit aufzusehen meine Fahrkarte und sagte mechanisch nach jedem Knipsen: „Unne dorch". Ich begriff! Hätte der Mann ein umständliches Deutsch gesprochen, so würde er mich vielleicht angesungen haben: „Fremdling, du sindest den Bahnsteig, wenn du den Tunnel durchwanderst." Unne dorch, ürz und gut, wie es die Zeit erfordert, von der der moderne Mensch behauptet, daß sie Geld sei! Wir kamen glücklich zu der Feier in Lindheim an. Als Vertreter der Regierung war der Landesökonomierat Müller, als der Vertreter des Kreises Büdingen Regierungsrat Boeck- mann und als Vertreter des landwirtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen der Präsident desselben, Oekonomierat Schlenke erschienen. Der stellvertretende Vorsitzende des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Büdingen eröffnete die Feier in dem oberen größeren Raum des Anstaltsgebäudes. In Hintergründe hatten sich die scheidenden Schülerinnen auf- gestellt, den mittleren Raum nahmen die erschienenen Angehörigen der Schülerinnen ein. Unter diesen befanden sich Frauen aus der Gegend von Fritzlar in ihrer Landestracht: dunkler Rock mit Mieder, steife hohe spitze Haube mit lang- herabhängenden handbreiten dünken Bändern. Im Vordergründe des Raumes befanden sich der Aufsichtsrat der Haushaltungsschule, Damen und Herren, Lehrerinnen und Lehrer, Gäste und die oben genannten Herren. Die Feier wurde eröffnet durch gemeinsamen Gesang der Schülerinnen, dem die Eröffnungsrede des Herrn Hahn- Tiergarten und die Uebergabe der Zeugnisse an die Schülerinnen folgte. Der Regierungsoertreter und einige andere Herren richteten weitere Ansprachen an die Schülerinnen, worauf eine derselben in wohlgesetzter Rede den Dank der Schülerinnen an die Aufsichtsratsmitglieder, die Lehrerinnen und die Lehrer aussprach und der Anstalt, in der sie so viel gutes und nützliches gelernt hätten, ferneres Blühen unb Gedeihen wünschte. Hierauf besichtigten die Anwesenden sämtliche Räume der Anstalt und die im Arbeitszimmer offengelegten Handarbeiten. Die Räume sind durchaus einfach aber zweckentsprechend eingerichtet. Die noch wohlgefüllte Vorratskammer enthiell Speck, Schinken und Wurst aus der Hausschlachtung der Anstalt, die Backstube und der Backofen waren noch warm vom Backen des letzten Brodes und der Festkuchen; die einfache, geräumige und natürlich sehr saubere Küche enthält zwei moderne, freistehende Heerde, der Kleiderraum mit lauter Einzelschränken für jede Schülerin ist verständigerweise ohne jeden Luxus und nur für die notwendigen Kleider eingerichtet. Das Badezimmer entspricht allen Bedürfnissen. Ueberall zeigt sich Einfachheit, Sauberkeit und Ordnung. Die 23 Schülerinnen machen den besten Eindruck. Trotz der erschienenen ihnen meist fremden Herren bewegen sie sich ungezwungen in den heute zu engen Räumen, bescheiden machen sie Platz bei Begegnungen im Treppenhause. Mir ist bei all dem Durcheinander in den für die vielen Besucher kaum zureichenden Räumen auch nicht eine Ungeschicklichkeit bei den Schülerinnen aufgefallen. Ohne sich zu zieren geben sie auch dem Fremden klare gute Antworten. Die günstige Einwirkung der Lehrerinnen und der einzigen Dame des Aufsichtsrates, der Frau Oekonomierat Westernacher, die sich der Anstalt in selbstlosester und der geschicktesten Weise annimmt, auf die Schülerinnen, die meist aus den einfachsten Häusern stammen, ist unverkennbar. Man kann sich nur wundern, wie in dem fünfmonatlichen Kursus gerade in dieser Beziehung so viel hat geleistet werden können. Im Arbeitszimmer interessierten mich ganz besonders die offengelegten weiblichen Handarbeiten, und von diesen gerade die Flickarbeiten. Tadellos waren die Flicken eingesetzt, die allzu großen Löcher an der Ferse der Strümpfe durch Einstricken einer neuen Ferse ausgefüllt. Es war außerordentlich erfreulich, zu sehen, wie auf diese Flick- und Strickarbett der Hauptwert gelegt zu sein schien. Leibwäsche aller Art, auch sonstige Kleidungsstücke waren neu gefertigt; nach den ausgelegten einzelnen Luxusgegenständen zu urteilen, war einzelnen besonders geschickten Arbeiterinnen ausnahmsweise gestattet, auch derartiges anzufertigen. So sollte- es auch in der Folge bleiben. Wenn man sich freut über das Gedeihen einer solchen gemeinnützigen Anstalt, dann ist es am Platze, sich dankbar derer oder dessen zu erinnern, welcher die erste Anregung zur Schaffung einer solchen Anstatt gab. Etwa 1887 trat der junge liebenswürdige, im besten Andenken stehende Baron Adolph von Nordeck zur Rabenau, der leider zu früh sterben mußte, im landwirtschaftlichen Provinzialverein für jene Idee ein. Er sagte u. a.: die verschwenderische oder unerfahrene Frau des Landwirts könne mehr in ihrer Schürze hinaustragen, d. h. verthun, als der Landwirt auf dem vierspännigen Wagen herein — in die Hofraite — fahren könne. Die jungen Mädchen aus bäuerlichen Familien hätten einen geeigneten Unterricht in gut geleitetem Haushaltungsschilien ebenso nötig, als der Sohn des Bauern den Unterricht in der Ackerbauschule. Der Gedanke war neu, ungewöhnlich und fand Widerspruch. Aber wie das Gute sich stets Bahn bricht, so auch hier. Die Haushaltungsschule wurde gegründet, gut geleitet und man hoffte, daß man bald noch eine zweite für Oberhessen gründen müsse. Es ist eigentlich unbegreiflich, daß diese Hoffnung nicht in Erfüllung gegangen ist, noch un- GerWssaau nommen. Rübi a ine lösche Bade- und Schwimmanstalt. fällt Abschluß des Friedens bis auf einige wenige Formalitäten des tag, Gesang der rrn Hahn- ie Schüler- ige andere hüluinnen, i Dank der Lehrerinnen sie so viel Zlühen md seiner Reise nach Rußland 220 wegen Verbrechens gegen das gemeine Recht verurteilte Personen teils völlig begnadigt, terls die Strafen derselben ermäßigt oder umgewandelt. Sofia, 31. Mar. Hier tritt neuerdings mit Bestimmtheit das Gerücht auf, daß Fürst Ferdinand sich wieder zu vermählen beabsichtige. Tie Petersburger Reise, welche er am 4. Junr rn Begleitung des Kriegsrninisters Patrikow antritt, soll mit der Angelegenheit in Zusammenhang stehen. nach Reaumur gemessen mittags zwischen 12 und 1 Uhr: Wasser 16°, Luft 20°. Temperatur der Lahn und der Luft am 31. Mai 1902 schon als vollzogen zu bezeichnen sei. Paris, 31. Mar. Präsident Loubet hat gelegentlich ß|d)ule )titben _ dem An. dle Reise >en Bahn. ?on seiner "'sch nach Mann "üch viel, en Bahn, 'm dorch, x moderne i an. Az Qt Müller, >rat Boeck. öereins für ^onomierat ■be§ land. >e Frier in ides. I-, innen auf. nen Ange, mden sich idestrachl: mit lang, n Vorder, der Haus, md Lehrer, "lrn. tu Selbst, hortete ol°nie Artige "könL Klagen, chen den ging MDtn, daß dem Herrn M. verboten wurde. Et, en- konstruktionSarbeiten zur Ausführung zu bringen, außerdem ward er zur Zahlung einer Aver- sionalsumme vvn 5 Mark an die Kreiskasse ver- Kaiser von Rußland und 25,000 vom Kaiser von Oesterreich, liberalen Blätter veröffentlichen ein Telegramm einer Halb- Rach einem Telegramm des Gouverneurs von Martinique amtlichen Agentur über die militärischen Operationen in der vorn 29. ds., abends, verlief der Tag ruhig, die Lage ifi Kapkolonie. Es heißt darin, daß sich augenblicklich 4000 unverändert. Buren in der Kapkolonie befinden, welche gut bewaffnet * Paris, 30. Mar. In Poperinghe (Belgien) kam es unb äußerst beweglich seien, sodaß 17 englische Kolonnen bei einer Hochzeitsfeier zwischen den Neuvermählten und Stande waren, die Ruhe beffer als vor 2 Jahren den Gästen zu einer blutigen Schlägerei, wobei der herzustellen. Die Engländer besitzen nur den Teil der junge Ehemann erstochen und mehrere Gäste schwer Kap-Kolonie, welcher an die Eisenbahn grenzt. Die eng- verletzt wurden. Die ganze Hochzeitsgesellschaft wurde ver- lachen Kolonnen können zwar ein Buren-Kommando aus hastet. einer Gegend vertreiben, aber sobald die Engländer sich zer- * Brüssel, 30. Mai. lieber ganz Weslflandern entlud streuen, sind auch die Buren wieder da. Die Engländer sind sich heute früh ein heftiges Gewitter. Der Schaden ist gänzlich ohnmächtig, das Land völlig zu besetzen. Die lrbe- enonn. Mehrere Personen wurden vom Blitz getroffen. ralen Blätter heben als wichtig den Umstand hervor, daß 'Den hundertsten Geburtstag begeht heutebjefe§ Telegramm aus halbamtlicher Quelle stammt. — erfolgen. 1(31. Mai) in dem märkischen Orte Seelow der Justizrat I ,Daily-Telegraph" meldet aus Shanghai: In den Provinzen ** Eine bemerkenswerte Entscheidung des Wilhelm Zabel. Dieser ehrwürdige Patriarch unter den «ek-Huen und Yan-Sin wird eine Zunahme der Boxer> Kreisausschusses zu Mainz mochten wrr, Interessenten nicht Männern der Rechte erfreut sich voller geistiger Frische. Bewegung feslgestellt. Vier katholische Missionen und vorenthalten ange,lchts von Z. cnicl) ' Zur Marienburger Schloßweihc wird mitdnie()rcreB protestantische Kirchen wurden zerstört und bhloHe^ -s M bctt-ibt in fernem Gebiete in der baß das Militär, ctwa Z00Mann, das am 5.3umkle Missionare getötet Der Rebellenführer hat an die Rairnundsträßc zu Äainz eine Schlosserei, die sich in den noch dort kommandiert ist, Nicht die Umsonnen, ,ondern alt- Pekinger Regierung eme Proklamation gesandt, WVM erklärt letzten Jahren bedeutend erweitert hat. Gegen diesen Be- deutsche Kostüme tragen imrb, welche vom Hoftheater ^ird, daß alle Fremden getötet werden müßten, trieb hatten eine Anzahl H a us b e sitz er d e r N a ch b a r - m Wiesbaden geliefert werden. Gelegentlich seiner jüngsten kaiserliche Truppen sind nach den bedrohten Gebieten ab» schäft Beschwerde erhoben, da das Geräusch in dem Anwesenheit in Wiesbaden hatte der Kaiser gemeinsam mitIgegangen. Betrieb derart sei, daß chre Häuser entwertet dem Intendanten Kammerherrn v. Hülsen die Kostüme aus- London, 31. Mai. Entgegen den von Brüffel und dem würden und die Wohnungen sticht mehr ver- gesucht. Die Kostüme sind bereits in Marienburg em-!H^aq neuerdings verbreiteten Meldungen wird in hiesigen «SS«»1"=*«. ».i to NnwnMs-Uachiichkn. solcher Betrieb kann nur mit Erlaubnis der zuständigen Erzbischof Simar vermachte sein bedeutendes Vermögen Verwaltungsbehörde eingerichtet werden, d. h. dieser Betrieb dem Kölner Erzbischöflichen Stuhle für ein Bonner Theo- ist der Konzessionspslicht unterworfen. Aus den Verhand- logenconfict. lungen q-ht nun lieroor, daß das G-räusch in dem M.fchen Berlin, so Alai. Ter skudent Wolh, bet bekannilich Geschäft «anz bedeutend ist und Laßbesonders der Maschinen- kürzlich wegen der m Zeitungen -Nolgt-n Wiedergabe zu Aeuge- iAr runqen des Profenors sch moller über den Zolltarif in einem betrieb von den Bewohnern der .t chb )a ) 1 Hst un» I ^0{lc , u 200 Aiark Geldstrafe verurteitt worden war, erhielt laut angenehm empfunden werde, und ferner wird nachgewiefen,I ^x^aisbeschluß vom 28. 2)iai das consilium abeundi. In daß M. Arbeiten ausführe, die nur tn einem Geschäft I ^^r Begründung des Urteils heißt es, es müsse das unbeschränkte ausgeführt werden dürfen, das die erforderliche Ko n -! Recht der Tozenien bleiben, zu verlangen, daß alles, was sie jagen, ze'ssiou erhalten hat. Das Urteil des Kreisausschusses Iintra moros nniversitatis bleibe. W Gictzcn, 31.Mai. Lor dem hiesigen Schöffenaer-icht hatte sich gestern ein Student wegen Körperverletzung ui verantworten. Er hatte ohne Grund mehrmals einen Reisenden aus Frankfurt a. M. belästigt, mü dem er in einer Wirtschaft za- sammenaetrofien war, ja ihn in verschiedene andere WittSlokale verfolgt, angerempelt und ihm schließlich mü semem ©tod einen Schlag versetzt. Er wurde in eure Geldstrafe von b0 Mk. ge- $ Butzbach, 30. Mai. Zu dem gestern berichteten tragischen Ableben des Kommis Paul Selz er wird uns noch folgendes mitgeteilt: Nach einem Briefe an ferne Angehörigen hat S. aus Furcht und Lerzmerflung den ±ob gesucht, weil ihm wegen einer Unbedachtsamkert mit Anzeige gedroht worden sei. Ta jedoch eine strafbare Handlung des jungen Mannes nicht vorliegt, so dürfte die vetr. Person Anzeige wegen Erpressungsoersuchs zu gewärtigen haben. S. wurde heute nachmittag auf dem hiesigen Fried- yose beigesetzt. ,, , , , Darmstadt, 30. Mai. Der Großherzog hat sich gestern nachmittag nach Jägersburg zur Jagd begeben, im Fürstenlager Auerbach übernachtet und kehrte heute vormittag nach der Frühpirsche im Lorscher Revier nad> Jagdschloß Wolfsgarten zurück, wohin sich Flugcladiutant 0ber,t- leutnant Frhr. v. Röder begeben hat. Ter von Se. tfügl. 1 Butter vr Lid 070—090 Mk^ Hühnereier Hoheit heute empfangene Kreisrat Kammerherr v. Homb^sik tete^B^^ ^12'Äg., Emeneier 6—7 Pfo Käse pr. Stück wurde hierauf zur Großh. Tafel gezogen. Prinzessin ^udwig ><äsematte2Srck.0—OPjg., Erbsenpr.Liter IVPfg^Linsenper von Dattenberg nebst Prinzessinnen-Töchtern werden heule ^r 32 Tauben pr. Paar 0,76-1,00 ML, Hühner pr. Stück nachmittag zum Besuch auf Wolssgarten eintreffen. 11,00—1^0 RtL, Hahnen pr. Stück 1^0—1,80 Enten pr. Stück Mainz, 30. Mai. In der heutigen Sitzung i"“ Sport — Iagdhuudklub für Gießen und Umgeoenb. Morgen Sonntag den 1. Juni findet aus der .Schönen Aussicht boS erste Vereinspreisschliefen des neu gegründeten Jagdhundklubs statt. Die Veranstaltung ist nur geiroNen für Hunde von Mualiedem deL Vereins und besteht aus Jugendschliefen, Neulmgsichllesen aus Fuchs und offenes Schliefen auf Fuchs mrü Dachs. Preisrichter ist der Königl. Förster Budde-Schwanheim. Freunde beS Dchlief- jvor^ seien aus diese Veranstalttlng hmgewiesen. KMidel und Verkehr. Volkswirlschaft Giekeu, 31. Mai. Marktbericht. Auf dem heutigen Wocheumarkt - 90 Mk^ Hühnereier 2 Stck. 11—12 RäMk der mdacbeitm. ei)enb ein» 'i entfielt jtung der io5) w® w, die wiche enthalt rt mit lauter Meise ohne eingerichtet, leberall zeigt 23 Schüle» erschienenm ezwungen m sie Platz bn dem Ducch- zureichenden Schülerinnen em Fremden der Lehrer* 5, der Fnm t in selbst- )ie Schüler- lammen, ist wie in dem jung lö oie* besonders die diesen gerade ein8«^ 1 durch iß-rordenmch rickarbeit der er M auch ch den aus' n, war em* slnsweije jj* s auch'N einer W -1 ’iw "K -in- > 3t““ Ln»g-" Die n g--'<' ctinio «6t,3‘ >t° j. »i begreiflicher, daß dle einzige Haushaltungsschule nicht über» füllt ist, noch weniger begreiflich, daß die oben aufgezählten 23 Schülerinnen nur zu etwa 60 Prozent Oberhessinnen sind, während die anderen aus Heffen-Raffau, aus Rheinpreußen 2c. ju unS kommen und die Haushaltungsschulc füllen helfen. Wo bleiben die Töchter unserer oberhessischen Bauern? Würde eg jenen nicht wohlthun, auch wenn sie die besten Mütter haben, die sie im Haushalte anzuleiten verstehen, einmal zu sehen, wie man anderSwo dieselben Arbeiten anfaßt? Wer glaubt, er habe nichts zuzulcrnen, der irrt sich. Mag ein Haushalt auch gut geleitet sein, er kann immer noch beffer geleitet werden. Dazu braucht man Anregung und die empfängt man nur im Verkehr mit anderen und unter Leitung tüchtiger Lehrkräfte. Fehlen nicht auch unseren Ackerbauschulen Schüler? Trotz aller gebotenen Erlcichtcrlmgcn, trotz unseres immer dichter werdenden Eisenbahnnetzes, das unsere Kreisstädte verbindet, fehlt es den bestehenden Ackerbauschulen an Schülern, keine ist voll besetzt. Auch hier müßte es anders werden. Die Regierung müßte genötigt werden, für jeden Kreis eine Ackerbauschule zu schaffen wegen Ueber- füllung der bereits vorhandenen! Köhler-LangSdorf, ivo bist Du? Ist Dein Einfluß bei unseren Bauern so groß, dann , , , rühre die Trommel und wird für die schon vorhandenen I a ? *30. Mast In der heutigen Sitzung der 12,40—2^60 ML,'Gäiffe prl Pfd. 00—00 Psg., Ochsenfleisch pr. Pfund Schulen so lange, bis sie überfüllt sind, und dann erst mache Statver ordneten verlas der Oberbürgermeister ein 66-76 Psg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 60-^ Pfg* Schwürw- neue und durchführbare Projekte! , Lck)reiben der Rcdattionen der hiesigen Zeitungen, in dem fleisch> pr.,Pmnd Pfg^chwemefleis^esa^m pr. Pfimd Die Haushaltungsschule m Lindheini erhält sich zum ersucht wird, den Z ei t u n q en (am t lid) e ,b e n ©t a b t» in'-5nehi m.'ioo ftgr. 2^0-^,00 2)«., ^^01 pet Teil selbst, der landwirtschaftliche Prooinzialverein, die Kaffen verordneten zugehende Schrift st uae, 1 I etüd 00—00 Pfa Zwiebeln pr.Zerttner 7,50—8,50 Tlt, Atilch per bee «reife« Büdingen, die Be,irks°ereine und nicht zuletzt die sich btefe für bre 0 es f cn tllch kert Liter 18 P!g. U per Pst. 0-00 Psg., in Körben 00-00 Pig. Regierung leisten das übrige. Welchen Segen könnten^der- st°,^li g t (^hr^ahn.^swcrt! S. Red. des „Mchst Trauben 00-00 P,g.----------------------------------- artige Schulen stiften, wenn sie stark benutzt wurden. H"N-1 , z) __8 ^ud)1 der städtischen Arbeiter um höhere derte von jungen Mädchen in der Provinz bedürfen des würbe der sozialpolitischen Kommission überwiesen. Unterrichts in der Haushaltungsschule und würden mit den Die Abänderung der Bedingungen für die Annahme erworbenen Kenntnissen sich und viele andere beglücken üon Schutzleuten auf Probe erforderte eine längere Be- können. ratung, weil die sozialdemokratische Fraktion sich gegen. - Sldnoito 4+lPliiiillilPll ------ "" " die Bestimmung aussprach> daß ein Schutzmann, der auf ymiVUHßtlU 3ua Ötllht llllil £ftnhÄ IProbe angenommen wird, nicht das Recht der vierwöchigen Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeiger-. v ö Kündigung haben soll, während die Stadt dieses Recht ye Darmstadt, 31. Akai. Die Zweite Kammer ge- Gießen, den 31. Mai 1902. für sich in Anspruch nimmt. Der Kommissionsantrag, ber ncßmig|C heute die Gesetzentwürfe, betr. die Besoldung und - Das Promenadenkonzert am Sonntag den 1. Juni h^s vorschlägt, wurde aiigenommen.— Ter jüngste Neben- Disziplinarstrafen der Gendarmen, betr. die Aende- auS. bahnunfall gab Veranlassung zu einer Interpellation, ^.er \ er Feuerlöschordnung, und betr. den Verkauf •• Turn-rischkS. ®ie Bezirks. Vorturner stunde Oberburgermerster erwiderte, daß. «r atebalb 01^ ”ütl^" Lmci:%ar,ene ln der Gemarkung Friedberg; ferner den An. b. Bezirkes des Gaues Hessen findet am Sonn. Schritte thun werde, sobald er das Unteriuchung-mat-r.al d.e Statuten der Sparkassen. Ab- 1. Ium, in der Turnhalle zu Bad-Nauheim 3Q ^er Gauturnwart Hessens, Turn- gelehnt wurden die Vorstellungen: des Verein« B-sitzw-chs-l. Tas paus Brandgaste Nr. 8, ,Re- ^E'?tus Schneider, ist gestorben. Schneider ist Großh. Geom eter in Sachen des KreiSg-om-ter-JnstitutL. ftauration zum Taunus", zuletzt Eigentum des Restaurateurs h T ■■ bekannt des Verbandes deutscher Musikwerken- und Automatenhändler Friedrich Bürger ist durch Kauf in den Besitz des Re- .. ' > Mutcilungen ans H-ff-n und den Nachbarstaaten, und -Fabrikanten aus Reoision des Gesches vorn 12. August staurateurS Heinrich Neuhof, aus Mühlheim: °. d. Ruhr Entschüeßunq des Ministerimns der Justiz ist ber (Sc- 1899, betr. den Urkundenstempel; des Detaillistenvereln« der übergegangen, welcher bereits oom 1. Juli ab die Wirtschaf chScatü^i» Darmstadt mit Wahrnehmung der Nahrungsmittelbranche in Mainz, betr. den »Uemoerkaus von auf eigene Rechnung betreibt. Die Kaufsumme betragt ^nstvcrricht^iqen eines Amtsrichters bei dem Amtsgericht Branntwein; des Petitionsausschusses deS tandwirtschastlichen 42000 W. ,r ,, .. » anaen beauftragt worden. — Dem Prinzen Leopold zu Bezirksoercins zu Langwaden, betr. Hagelversicherung; der “ Petroleum Wie unsere Le er wissen, beabsichtigt die st g Büdingen.Birstein wurde das Groß- Lehrer der Taubstummenanstalt zu Bensheim aus Regulierung; Dentsch-Amenkamsche Petroleum-Ge,ellschaft auchi hrer für ihre Jl » ®öritemherq Fnedrichsordens und das Großkreuz ihrer Gehälter. Der Antrag Schönberger, betr. die Aus. Rechnung nut Umgehung des Zwischenhandels den l°,en > Hausordens der Wachsamkeit oder vom führungSbestimmuugen zum Bürgerl. Gesetzbuch, betr. bas; Vertrieb des Petroleums auszunehmen. Wir haben über b.e ^,6(^aeUnS°_n$er gücft der Mann der Ueberhangen von Waldbäumen aus Landstraßen, hier veranstaltete encrgtzche Gegenbewegung ausführlich Be. ^a(cl.in Uarlaghni, übersandte dem Vorsitzenden wurde, trotz der entschiede- ablehnenden Haltung der Regler richt erstattet. Es verdient noch weiter bekannt gegeben zu Kerems zur Bekämpfung der Vivifektion 300 Mk. aus rung, nach längeren enkgegengefetzten Ausführungen der Abgg^ werden daß die Deutsch-Amerikamschc P^c-lemn.Gesellschaft st • eines Festes im Berliner Königl. Opernhaus Schönberger, Köhler-L-ngsdors W-ibuer und Ulrich, sowi« ,ogar der hiesigen Firma C. W. Nowack & Sohn em An- ° ^9 Tierschutzes. - Der Güterexpcditionsvorsteher des «Referenten Dr. Frenap einstimmig angenommen. D,o erbieten dahin gemacht hat, die Nenvaltung des hiesigen o $ । t ~odcI,?I Niedermörlen bei Bad-Nauheim, Vorstellungen aus Birklar und Eberstadt, den Bahnbau Bezirkes und Umgegend fiir Rechnung der Gc,ellschaft zu ; - -ö ° Roten Adler-Orden Butzbach — Lich betr., wurden, obwohl Wg. Köhlcr-Lang». übernehmen, dag die,e aber em solches Anfinn-n abgelehnt hat.stlsher m o-ranl,ur , 9 sie befürwortete, für erledigt erklärt. Du Sammer Die Herren Nowack & Sohn haben aber aus dem Vorgehen der ___________________ oertaqte sich schließlich auf Diestag vormittags 10 Uhr. Deutsch-Amerikanischen Petroleum-Gesellschaft eme Lehre ge- qInrnrirdlti'G Hannover, 31. Mai. Als Stadtdirektor Tramm gesterzogen und auf eigne Rechnung hier neben dem Barrcl-Verkau, stb-nd mit einem Automobil von der Jagd h-imk-hrte, stieß den losen Berkaus von Petroleum aus ritragenwagen em- . Eckcrnsördc, 30. Mai. Heute gegen Mittag ist in Gesiihrt in bet Dunkelheit gegen eine Eisenbahuschri-Ie, geführt. Damit scheint den amcrckanischen Bemühungen yierl^ üon Langholz ein Boot mit drei Insassen ge- ^er Wagenführer nicht gesehen hatte. Traww wnrde ans von vornherein auf die beste Weise der Boden entzogen, undl^^. brei ertranken. dem Wagen geschleudert und trug eine schwere Sopf- es ist anzunehmen, daß auch alle weiteren Verbuche, dem . München, 30. Mai. Wie die „Bk. N. N." melden, Lunbc davon, konnte sich aber ins Krankenhaus begeben. Der hiesigen Detailhandel Eintracht zu thun, vergeblich sein werden.« der Fürst von Fürstenberg aus Donaueschingen, Wagenführer ist schwer verletzt und mahle ins KranlenhaaS —i— Gesellenprüfung der ^oischer-^n-k mit mehreren Mitgliedern der hohen Aristokratie eine trangportiert werden. ÄÄ ÄX An ihr L Automobilsahrt nach Kempten unternommen hatte, für «inen London, 3L Mcü. »Daily News" erklärt: DaL Re- teilfoten sich die Prüflinge Joh.^Lang aus Großen-Lmden Angehörigen der flüchtigen Familie Humbert aus Paris sultat des Krieges sei heute nach dreijährigen unge- (Lekrmeister Ehr Heßler), Karl Peter aus Weitershain gehalten und nut feinen Reyebegleckern von der Polizei im ^ren Anstrengungen dasselbe wie früher. Die hollärr- ^Lehrmeistcr L. Klein und I. Rosenbaum), K. Emil Schäfer Kronen-Hotel zu Kempten kontrolliert. Das Mißverständnis d^e Raffe sei heute gegen die Engländer enger verbündet aus Rennerod (Lehrmeister tz. Henkel) und Joh. Schäfer aus klärte sich jedoch bald auf. als zuvor und England sei gezwungen, seine Stellung in Rennetehailscn (Lehrmeister K. Moos-Lollar). Ter Prü- 'Paris, 30. Mai. Im Ganzen sind bis heute im Kapstadt durch Repressiv-Maßregeln aufrecht zu erhalten, fungsausschuß bestand aus den Herren L. Pirr (Vorsitzen- Ministerium der Kolonien für die Notleidenden auf Marti- Krieg dürfe nicht eher enden, bis der holländische« Rasse der). Ad. Möhl Fr. Schlörb, Senkler und Muller (als 1,937,841 Frs. eingegangen, davon 250,000 üom bic politischen Rechte abgenommen werden könnten. — Die Prüfungsmeifter bezw. Prufungsgesellen). Ferner hatte der I - - r ] J 1 - - ■ - - - - - Ausschuß die Herren Schlachthofdirektor Liebe und Hauptlehrer Traber zu der Prüfung eingeladen; beide waren erschienen. Als Prüfungsarbeiten waren festgesetzt: die Schlachtung je eines Tieres und Ausbeinen einiger Fleischstücke woran -sich die theoretische Prüfung in der Sck)ule des hiesigen Gewerbevereins in Ermangelung eines geeigneten Raumes im hiesigen Schlachthof alsbald anschloß. Tie Prüflinge zeigten sich den an sie gestellten Forderungen gewachsen. Die Prüfung dauerte von nachmittags 21/2 Uhr bis gegen 7 Uhr abends. Lm Schlüsse der letzteren sprach der Vorsitzende den geladenen Herren seinen Tank aus und machte den Prüflingen einstweilen die Mitteilung, daß der Ausschuß mit den Leistungen recht zufrieden sei. Tie feierliche Ueberreichung der Gesellenbriefe werde alsbald nach deren Fertigstellung Ä nnlfnpbAff QÄhnfl Trlcotagen(htnw)»-Sommer Ä■ HvllÜI liull UvlillU m Hervorragende Haltbarkeit! Vorzüglich in der Wäsche! tag an wieder geöffnet. Ausgestellt u. a.r 4045 KsÜrktio« voll Pros. fniiBiig Dcttmavv, Kömgsbttg i. 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Juni L I., vormittags 11 Uhr im Rathause zu Schlitz (Oberhessen), letzte öffentliche Versteigerung der zum Konkurse der Karl Treßer Eheleute gehörigen Liegenschaften, insbesondere des seit Jahren renommierten Geschäftshauses, in welchem seither flott gehende Metzgerei und Wirtschaft betrieben wurde. Das Haus ist sechs Minuten vom Bahnhof entfernt. Beste Lage der Stadt. Wirtschaft seither gut frequentiert. Tadelloser Eiskeller. Wasserleitung. Metzgerei mit Motorbetrieb eingerichtet. Unweit des Hauses schöner Garten. Sehr preiswert. Nähere Auskunft durch den Gießen am 30. Mai 1902. Der Großh. Kreisbaurnspektor: Stahl. 4042 BMI ttW außer wj! fef Damen- und Herren-Jacken in dünnen und soliden stoffen zu 60, 95, 125, 145, 180 ktz. Netzjacken =u 40, 60, 90 bis 185 pfg. Korsettschoner von 15 bis 150 kkg. in allen Unterzeugen. -^3^ "HW 8865 Bekanntmachung. Irr der Zeit vom 34. bis 31, Mai 1902 wurden in hie- siger Stadt Gefunden: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 schwarzer Dameugürtel und 1 schwarzes Täschchen mit Inhalt. Bcztaeen: 8 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Trauring, 1 silberne Damenuhr und 1 goldene Busennadel. fcniflo gen ist: 1 Kanarienvogel. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände kfleben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 3L Mai 1902. Großherzogltches Polizeramt Gießen. Hechler. ftrtiUna, Direktor. Schleenbecker, Rechner. Gorr, Kontrolleur. 4047 tfx iuderwageu u.eiserne Bett- SV stelle billig au verkaufen. 02448 Schützenslraße 19, UL Passiva. JL L Kapital-Einlagen668987.16 2. Stammanteile der Genoffen 13726,— 3. 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Hiermit fordere ich alle bie- jenigen, welche Forderungen an den ganz unbedeutenden Nachlaß des verstorbenen Schneidermslrs. Karl Pimper zu bilden haben, aus, diese Forderungen innerhalb 14 Tagen bei mir, dem gerichtlich bestellten Nachlaßoerwalter, anzumelden, um solche bei einer eventl. Verteilung des Nachlasses berücksichtigen zu können. Ebenso fordere ich diejenigen auf, bie Zahlungen an den genannten Nachlaß zu machen oder dazu gehörige Sachen in Besitz haben, mir davon sofort Mitteilung zu machen. 4038 Gießen, 23. Mai 1902. I. Boeck. Warnung. Warne hiermit Jedermann, meinem Sohne Johannes Möbus aus Burkhardsfelden etwas zu borgen oder zu leihen, indem ich für nichts haste. Anua Maria Möbus, Burkhardsfelden. 02426 Zßefunbe Frau zum Mitstillen eines Kindes gejucht. Näheres Marktstraße 22. Schneider empfiehlt sich in und außer dem Hause. 02149 Schützenstrabe 19, Hübner. Röhren. G. L. Nepp, 4030 Homberg cu Ohm, Lberh. 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