i schönstes Weihnächte ir Lager ameLen, ote m per Stück 70-100 Mk. Weitgehendste Garantie. he Fabrikate ' & Rossmann. 4 Co., Bielefeld. k 1 .jkäfig6 . hi, a-° Samstag 29. NovemLerLNOS 152. Jahrgang Fünftes Blatt. 2 Nr. 281 Orfchetv« täglich oubcx SonnlagS. Bern Gießener Anzeiger nverden tm Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Gießener Zamilien. Hiatter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Vertilg der Brühl'schen Lnivers.-Buch- u. Stein» tikudetei (Pietsch Erben) Redaktion, Crpebttiott und Druaerelr Schulstraße 7. Adresse tüt Depeschent Anzeiger Gießen. FernsprrchanicklußNr 51. vezagSprei-r Monatlich 7b Ps^ viert ei« täbrhd) Mk 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pi.; durch die Post Aik.2.—vtenel« sährl. ausichl. BesteUg. Annahme von Anzeigen sür die lageSnuimnet biS vormittag« 10 Uhr, ZetlenpreiS: lokal I2'ü^ answäri« 20 Psg. Ve xanl wottlich: für den polti. u. allgem, teil; P. Witiko, sür .Stadt und Land^ und .Gerichtssaaf tturt Plato; sür den Anzeigenteil: k>anS Beck. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger w Amts- und Anzeigeblatt sür den Kreis Gießen Kus Krügers Memoiren. In I. F. Lehmanns Verlag ht München erschienen be- k!inntlich rechtzeitig zum Weihnachtsfeste „Präsident Paul Krügers Lebenserinnerungen". Von der Zeit des Jameson- (Anfalls bis zum Beginn des Krieges seien im Nachstehenden einige Auszüge gegeben: Von dem Tage an, da die Trekker ihre alte Heimat werließen, fühlten sie sich von England bedroht. Ein ttiller Kampf zwischen beiden Nationen zieht sich durch »ie ganze Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zum offenen Kampfe kam es erst nach der Annexion. Krüger hat vor meser Annexion vergebens gewarnt. Im Jahre 1879 fan- >en drei große Versammlungen zu Wonderfontein und Meinfontein statt, teils um dem englischen Kommissar Ge- I egenheit zu geben, sich gegenüber der Behauptung, daß bl'e Bürger selbst die Annexion wünschten, von der wahren Wolksstimmung zu überzeugen, teils, um zu beschließen, was nun geschehen solle. In der dritten Versammlung wurde ein Volksbeschluß gefaßt, der feststellte, daß das Volk frei und unabhängig zu bleiben verlangte, daß es die Wiederherstellung seiner unabhängigen Verfassung und Wiedereinsetzung eines Volksrates forderte. Kurze Zeit danach gelang es den Transvaalern auch, ölten Föderationsplan von Südafrika, der im Kapparla- inente zur Beratung kommen sollte, zum Scheitern zu Bringen. Während Krüger und Joubert zur Hintertreibung dieses gefährlichen Föderationsplanes in, Kapstadt weilten, s prach eines Tages ein Parlamentsmitglied bei ihnen vor, und lud sie zum Besuche bei Sir Bärtle Frere ein. Die Einladung wurde erst rundweg abgelehnt. „Als aber die Einladung" — wir zitieren hier Paul Krügers eigene Worte — „wiederholt wurde mit dem Zusatze, Sir Frere wünsche die Herren privatim zu sprechen, da erklärte Krüger: Ich werde kommen, wenn Sie mir sagen können, welcher Sir Bärtle Frere es ist, der nach uns verlangt, denn ich kenne deren bis jetzt vier. Der erste kam, zu uns nach Nleinfontein und versicherte uns, er sei nicht gekommen unter englischer Flagge mit dem Schwert, sondern als Bote des Friedens. Später ersah ich aus einem englischen Blaubuch, daß an demselben Tage ebenfalls ein Sir Bärtle Frere, also ein Zweiter an die englische Regte- innig g eschrieben hat: Hätte ich nur genug Kanonen i ind Soldaten gehabt, so hätte ich die Aufruhrmacher rasch uuseinandergejagt gehabt." Ten dritten Sir Bärtle Frere Lernte ich gelegentlich der Beantwortung unserer Bitt- sihrift um Zurücknahme der Annexion kennen; er sagte damals, er habe der britischen Negierung mitgeteilt, daß er in Kleinfontein etwa 5000 der besten Buren getroffen Labe und deren Petition zur ernstesten Erwägung empfehle; Mter habe ich aus den englischen Blaubüchern ersehen, Laß an demselben Tage ein Dir Bärtle Frere, also offenbar ein vierter, der britischen Regierung mitgeteilt hat, ss sei nur ein Haufen von Aufrührern gewesen, den er aen habe. Tas alles kann doch unmöglich ein und e Mann sein; wenn Die mir also sagen können, welcher von diesen vier Dir Bärtle Freres uns sprechen Mill, so können wir uns die Sache ja einmal überlegen." Ueber Rhodes und seine Kompagnie schreibt Krüger: »zür das Verständnis der neuesten Geschichte Südafrikas ist die Kenntnis der „Chartered Eompanh" unentbehrlich, und ihre Erwähnung bringt mich von selbst auf den Mann, der am meisten zu dem Unheil beigetragen hat, das Südafrika getroffen hat: Cecil Rhodes. Bereits im Jahre 1888 kam auf seine Veranlassung ein Traktat zu stände zwischen.Sir Hercules Robinson, dem damaligen Hohen Kommissar und dem Matabelehäuptling Lobengula. Kurz ranach wußte er für sich selbst eine Konzession von Lobengula zu bekommen, die er ausschließlich dazu benutzte, festen Fuß im Matabeleland zu fassen, und die Ausbreitung rer Südafrikanischen Republik nach dieser Richtung hin zu verhindern. Sehr bald sah er ein, daß er dieses Ziel nur unter dem Schutze Englands erreichen könne; darum begab er sich nach England, um eine sogenannte Charter zu erlangen. Das glückte ihm auch ohne große Mühe; es ist unzweifelhaft, daß viele der höchsten Personen tn England Anteil an seiner Chartered Comvanv bekamen. Bezüglich des Jamesoneinfalles erzählt Krüger: Gerade als die Gahrung in Johannesburg ihren Höhepunkt erreicht hatte, war es, daß Präsident Krüger in Prätoria, gelegentlich der Ueberreichung einer?ldrefse durch die Bürger gegenüber ihrem Trängen auf Bestrafung der aufrührerischen Elemente die Worte gebrauchte: „Man muß der Schildkröte erst Zeit geben, ihren K'ovf heraustustecken, ehe man sie fassen kann." Aus diesen Worten wollte man den Beweis herleiten, daß Krüger von der Vorbereitung des Jamesoneinfalles gewußt und mit der Schildkröte Jameson bezeichnet habe. Tiefe Behauptung ist aber völlig unbegründet. Weder Krüger, noch sonst jemand von den trans- vaalischen Behörden hatte damls eine solche Tbat für möglich gehalten; noch viel weniger wurde sie erwartet. Neber den letzten Krieg sagt .Krüger, er sei trotz aller Zugeständnisse, trotz aller Verträglichkeit und Nachgiebigkeit von feiten der Republik ausgebrochen. Mit ben Waffen in der Hand habe er an diesem Streite um die Freiheit des Landes nicht teilnehmm können. Aber ungeheure Anforderungen wurden an seine Arbeitskraft gestellt. Es gab für ihn keine Nacht, in der er ungestört schlafen konnte. Als die Zeit der Entmutigung über die Bürger kam, eilte er selbst zu den Kommandos, um die Zuversicht der Kämpfer zu stärken. Krüger schließt seine Erinnerungen mit den Worten: ,^Jch bin überzeugt, daß Gott die Seinen nicht verläßt, auch wenn es oft so scheint, und ich ergebe mich in den Willen des Herrn, da ich weiß, daß er das bedrängte Volk nicht untergehen lassen wird. Ter Herr hat alle Herzen in seiner Hand und führt sie, wohin er will." Uermischtts. * Nette Enthüllun gen aus der Berliner Wurstfabrikation brachte eine öffentliche Schlächtergesellenversammlung. Auf Grund einer Umfrage in der stark besuchten Versammlung erklärte mehr als die Hälfte- der Anwesenden, daß bei ihren Meistern die durch Bundesratsverordnung seit Oktober verbotenen Hilfsmittel, Prä- servesalz. Kartoffelmehl, Farbstoffe ?c., mich jetzt noch bei der Herstellung der Warst verwendet würden. Jedenfalls dürfte die Polizei nun Veranlassung nehmen, die Schlächterbetriebe einer genauen Kontrolle zu unterziehen, um diese Angaben auf ihren Wert hin zu prüfen. Auf die Art der Wurstfabrikation, wie sic in Berlin teilweise üblich ist, wirft die Thatsache ein bezeichnendes Licht, daß ein auswärtiger Produktenhändler in diesen Tagen den dortigen Wurstfabrikanten einen Zusatz zu Salami- und Cervelatwurst an geboten hat, der das Gewicht der Wurst um mindestens 15 Prozent erhöhen soll. Ticser Zusatz, der mit dem Schleier des Geheimnisses umgeben ist, soll aus tierischen Stoffen äst kostenlos herzustellen sein. Ter Erfinder verlangt für die Mitteilung seines Rezeptes einen verhältnismäßig hohen Betrag. Um zu verhindern, daß der einzelne Abnehmer die Sache weiter verbreitet, soll eine Konventionalstrafe von 8000 Mk. festgesetzt werden. — Apvetitliche Sachen'. * Eine heldenmütige That. Ein junger Russe, Jegor Milewitsch, der unlängst erst die Universität in Moskau absolviert hatte, begab sich von Warschau, seinem ständigen Wohnort, in die Nähe von Grodno auf ein Gut zu seiner Braut, um in den nächsten Tagen seine Hochzeit zu feiern. Während der Nacht brach im Torfe Feuer ans. Es brannte ein Bauerngehöft. Milewitsch, sowie einige seiner Freunde, die bereits zur Hochzeit eingetroffen waren, eilten zur Brandstätte. Plötzlich ertönten herzbrechende: Schreie. Ein zweijähriges Kind befand sich in dem brennenden Hause, der unglückliche Vater wollte sich in die Flammen stürzen, um sein Kind zu retten, doch wurde er von den übrigen Bauern, die in weitem Kreise die Brandstätte umstanden, zurückgehalten. Milewitsch aber drang unerschrocken in das brennende Gebäude und rettete das Kind. Tab et fingen jedoch seine Oberkleider Feuer. Niemand der Umstehenden wagte sich in seine Nähe, unter furchtbaren Schmerzen wälzte sich der Unglückliche auf der Erde und versuchte auf diese Weise die Flammen an seinem Leibe zu ersticken. Leider waren die Brandwunden, die er sich zugezogen hatte, so schwer, daß er am nächsten Tage starb. Seine Braut ist vor Oft-am fast wahnsinnig geworden. * R e z e p t f ü r E h e l e n t e. Tie „Straßburger Post" zitiert aus dem „Evangelisch-Protestantischen Kirchenbvten" folgendes Rezept sür Eheleute: Karl Hase, der große Jenenser Theologe, erzählt in dem von seinem Sohne heratis- gegebenen Buche ,.Annalen meines Lebens" ans der Zeit seines jungen Ehestandes: „Unser heimliches Glück damals, als von außen uns alles begünstigte, ist doch nicht ohne kleine Stürme gewesen: wir waren beide von zarter Haut^ bei aller Gutmütigkeit heftig und von heftigen Wünschen; aber wir hatten unter uns ausgemacht, wenn das Eine sage: „Thu' mir's, zu Gefallen!" so müsse das Andere es womöglich thun: wenn aber: „Thu' mir's zu Liebe!' dann unbedingt; und dieses ist unter uns nie gebrochen, aber auch nicht mißbraucht worden." *DerKrach imTamen - Kegelklub. Auf Grund von Inseraten waren in Berlin eine Reihe Vertreterinnen des schönen Geschlechts zu einer Sitzung erschienen, in der, einem tiefgefühlten Bedürfnis entsprechend, die Gründung eines Tamen-Kegelklubs beschlossen wurde. Um die Nervosität zu bekämpfen, und um die Glieder zu kräftigen, wie die Klubgenossinnen jedermann versicherten, übten sie sich fleißig nachmittags in einem an der Grenze von Treptow gelegenen Lokal in der Kunst des Kegelschiebens. Tie Sache ging auch ganz gut bis zum letzten Montag. Da fiel es einem der Gatten der beteiligten Damen ein, seiner Frau im Klub einen Besuch abzustatten. Er erlitt aber eine arge Enttäuschung, als er die „Bahn" unbesetzt fand. Weihnachts -Lttcratur. Lenaus Frauenge st alten. Von Adolf Wilhelm Ernst. 27 Dogen Oktav, geb. 6.— Mk. Verlag von !farl Krabbe in Stuttgart. Zum erstenmal wird dem Leser In er das Liebesleben Lenaus und die Einwirkung des weiblichen Geschlechtes auf die Entwickelung des Tichters auf Grund langjähriger Quellenstudien und eigener Nachforschungen umfassend dargestellt. Namentlich die Ausführungen riß er Lenaus anmutiges Schilslottchen f Sötte Grnelin), über Nie wackere Sophie Schwab, sind interessante Tarstellungen. 1 reiche durch eine Reihe bislang ung^druckter Lenau-Briefe um so wertvoller sind. Tas Buch fesselt in jedem Kapitel. Na es fast überall neue Beziehungen aufdeckt, gleichviel ich der Verfasser uns die liebe Gestalt Emilie Reinbecks Zeichnet oder die leidenschaftliche Sophie Löwenthal, ob er i en Leser zu Lenaus Mutter ober zu seiner milden, sanften »Arant Marie Behrends ober zu ber schausvielernben Karv- "tne Unger und zu der unwürbigen Bertha Hauer führt. Tas innerlich und äußerlich vornehme Buch bildet eine chöne Gabe zu Lenaus lOOjährigem Geburtstag. Lenaus Gedichte. In Liebhaber-Einband 3— Mk. Verlag von Karl Krabbe, Stuttgart. Ein solider, gefälliger Sand mit schlichter Goldpressung und rotem Schnitt, dreißig Druckbogen stark, mit einer makellosen Schrift vom klarsten 3u6, so' stellt sich das Buch äußerlich dar, dessen Inhalt be- onders zu empfehlen abgeschmackt wäre. Friedrich Spielhagen: Tie schönen Amerikanerinnen. Illustriert von C. H. Knechler, geh. 2 Nark. Verlag von Karl Krabbe in Stuttgart, ^as Buch st eine vorzügliche, unterhaltende Satyre auf den lewer n Deutschland stark verbreiteten Ausländer-, Namen- und jseld-Kultns. Mit psychologischer Sicherheit und voll- udeter Technik schildert der berühmte Verfasser das moderne Aadeleben der bescheideneren Sommerftische. Em feiner big köstlichen Humors durchweht dieses Reiseerlebnis, in >em natürlich die Liebe den gefährlichen Knoten der Handlung schürzen hilft, ihn aber auch mit Anmut zu Io)en -ersteht. Paul Heyse: San Vigilio. Illustriert von Fritz ^eiß. Preis geh. 2.— Mk. Verlag von Karl Krabbe in Stuttgart Ter eigenartige Chik von Fritz Reiß trefflichen Illustrationen paßt hervorragend gut zu den Elite-Novellen eines Paul Heyse, dessen längst anerkannte Dichtergröße schon im voraus jedes besondere Lob überftüssig macht. Winterkurgäste laden uns in Gardone zu einem Derlobungs- feste ein, bei dem ber flotte, lebenslustige Garbeleutnant ausnahmsweise einmal nicht „der Rechte" ist. Ein Wetter- sturm verschlägt die beiden gewaltsam Getrennten am Verlobungstag nach dem malerisch romantischen, einsamen San Vigilio. Im Verlage von Engen Tiederichs tn Leipzig erscheint die Gesamautsgabe der Werke Tolstois. Sie bietet zum erstenmal in Teutsckland zuverlässige Texte und ist bei dem Einftuß, den Tolstoi auch über den Tod hinaus auf unsere religiösen und sozialen Ansichten haben wird, ein imbedingtes Bedürfnis. Um die Verbreitung Tolstois zu fördern, ist jeder Band einzeln zu billigem Preis zu haben. Jedem einzelnen Werke geht eine Einleitung voraus, die in gedrängter Kürze das Notwendige über die Motive ber Entstehung, über bie Zeit ber Abfassung unb seinen Zusammenhang mit bem Gesamtschaffen bes Dichters und seinen persönlichen Schicksalen klarlegt. Einen wertvollen Wegweiser bietet Jul. Burggraf in seinem Werk „Goethe und Sckiiller im Werden der Kraft". (468 S. geb. 6— Mk, Stuttgart, Verlag von Karl Krabbe, 1902). Es ist geeignet, ben Lesern zu weisen, wie unsere beiben größten Dichter früh schon strebten nach Werken, die eine real-ibeale Welt- unb Lebensanschauung im poetischen Gewanbe bieten. Tie Behanblung ber beiderseitigen Jugendentwickelung unb Jugenberziehung ist auf Vergleich und Ergänzung angelegt; sie soll ber Versuch einer klassischen Jugenbmonographie sein. Durch bie Darstellung bes Werbeganges der beiden Dichter in Bild und Gegenbild tritt der Charakter des Einzelnen klar hervor. Neue, neunte Ausgabe von Stielers Hand- Atlas, ISO Karten in Kupferstich, herausgegeben von Justus Perthes Geographischer Anstalt in Gotha. (Erscheint in 50 Lieferungen, jede mit 2 Karten, zu je 60 Psg.) 8.—10. Lieferung: Nr. 80. Australien, Bl. 4; Nr. 84:. Ost- Kanada; Nr. 37. Großbritannien, Nördl. Bl.; Nr. 67. Ost- indische Inseln; Nr. 86. Vereinigte Staaten, Bl. 1; Nr. 91 Vereinigte Staaten, Bl. 6. — Hervorgehoben seien die Karte von Ost-Kanada, die bie großen Fortschritte in der Erforschung des Nordens und der Halbinsel Labrador zeigt, welche den Reisen kanadischer Geologen und Landmesser, namentlich Tr. Bell, Low, ber Gebr. Tvrell u. a. zu ver- banken sinb, sowie bas Bl. 67: Ostindische Inseln. Hier sind die wichtigsten Inseln des ostinbischen Archipels und zwar Sumatra, Java und die kleinen Snnda-Jnseln, Borneo, Celebes und Philippinen in 1:7 500000 bargestellt; auch sie geben einen Beweis von ber sorgfältigen Benutzung aller neuen Quellen, besonders ber dankenswerten Aufnahmen der Niederländer in Java, Sumatra und Borneo, der Ergebnisse der Basler Naturforscher F. unb P. Sarasin in Celebes u. a. Zum erstenmal in einem Atlas erscheint bie Insel Timor mit ganz veränderter Küstenlinie, ein Ergebnis der Tiefsee-Expedition von Prof. Dr. M. Weber. DieVölkerderErde. Eine Schilderung der Lebensweise, feier Sitten, Gebräuche, Feste unb Zeremonien aller lebenden Völker von Tr. Kurt Lampert. Mit 780 Abbildungen nach dem Leben. Lief. 19—22. (Stuttgart, Deutsche Verlagsanstalt.) Pro Lieferung 60 Pfg. Mit der 19. Lieferung beginnt ber zweite Banb bieses ethnographischen Prachtwerkes, bas das Bebürfnis nach einer allgemein verstänblich gehaltenen Völkerkunbe in vollem Maße befriebigt. In ben Lieferungen 19—22 werben zunächst die Völkerschaften von Aegypten, Nubien, Tunis, Algerien und Marokko geschildert, denen die Stämme der Sahara und des Sudans folgen. Von den ?lbessiniern wendet sich bie stets frisch unb anziehenb gehaltene Tarstellung ben Bewohnern ber burch Britisch-Ostaftika bis in ben Narben von Teutsch-Ostaftika reichenden ostafrikanischen Steppe zu. Lobe: Neue deutsche Rechtssprichwörter. ^Leipzig, 'Tiederichs Verlag. 1902.) Die auch unter den Juristen nicht seltenen Schöngeister und Günstlinge der Musen haben dem neuen bürgerlichen Gesetzbuche ihre Gunst besonders geschenkt. Das Büchlein von Lobe ist nach Ausstattung und Inhalt altertümelnd, volkstümelnd. Als Gelegenheitsgeschenk kann es nur empfohlen werden. Den Abschiedsspruch des Verfassers möchte ich als Aufforderung zur Förderung der Rechtspoesie hierher setzen: Wer selber einen Spruch ersonnen, der schick ihn, bitt ich, mir herein, bann will ich gern nur Sammler sein. Der Damen-Kegelllub war der Einladung eines im selben Lokal tagenden Herren-Kcgelllubs gefolgt und hatte eine Fahrt nach Grünau unternommen. Tas wurde rasch bekannt, und bei der Heimkehr fanden die Damen sehr zornige Ehegatten vor, die dem Klnbleben ein schnelles Ende bereiteten. * Den folgenden „interessanten Brief - tvechscl" teilen Die Münchener „Neuesten Nackr." mit: 1. Wohllöölrches Schultheißenamt in P. ersuche ich geziemend, zum Ächufe der Feststellung der Eterblichkeits- verhältnisie mir gefälligst müteüen zu wollen, wie viel von den dortigen Einwohnern jährlich ungefähr sterben mögen. Mit Achtung rc. rc. R. . . . den 1. April. Oberamtsarzt Dr. S- Auf Lorstehendes hat unterzeichnete Stelle zu be- tnerken, baß von den hiesigen Einwohnern, so viel bekannt, keiner sterben mag. Sich damit re. re. P den 3. April. T. Schultheißenamt A. 2. Wohllööliches Schultheißenamt in P. scheint meine Anfrage in Letrejs der Sterblichkeit mißverstanden zu haben. Ich wünschte eigentlich zu wissen, wie viele der dortigen Einwohner jähcliu, sterben können, worüber gejälliger Auskunst entgegensieht. R , den 4. April. Oberamtsarzt Tr. S. Aus Vorstehendes hat das unterfertigte Schultheißen- mnt die Auskunft zu geben, daß von den hiesigen Einwohnern möglicherweise alle sterben können. Sich damit rc. P den 7. April. T. Schultheißenamt A 3. Wohllöbliches Scbultheißenamt in P. toolle gefl. einfach hierher berichten, wie viele Der dortigen Einwohner un verflossenen Fahre gestorben sind. 9t .... ., den 8. April. Lberamtsarzt Tr. S. In fraglicher Sache ist sich an das k. Pfarramt dahier §u wenden, wo derlei,Vorkommnisse aufg.schrieben werden. Sich damit rc P den 10. Lpril. T. Schultheißenamt A. 4. Königliches Pfarramt in P. erlaube ich mir gefl. um Auskunft darüber zu bitten, wie viele der dortigen Einwohner im vorigen Fahre gestorben sind. Achtungs- vollst rc. R , den 11. April. Lberamtsarzt Dr. S. Fm verflossenen Jahre sind hier des Todes verblichen 22 Seelen uno 1 Leineweber. P den 12. April. T. Pfarramt M. D." Eingesandt. (Für Form und Jnha.r ui uu.u u.qer Rubrik stehende» Vtetilei übernimmt die Redaktion dem Publilurn gegenube keinerlei Verantwortung.) GctrcidcpreiS und Brotpreis. Zwischen Getreidepreis und Brvtpreis besteht schon feit Fahren ein Mißverhältnis. In Nr. 245, 3. Blatt, des „Gieß. Anz.", in der ich über die Fleischnotfrage schreibe, ist auch obige Frage angezogen. Fch frage dort: sind die Geschästsunko,ien der Winner, Bauer, Eetreidehändler in dem Maße gestiegen? Schon aus dieser Frage geht hervor, bay ich nicht Darüber urteile, wem Die Schuld an Dem Mißverhältnis zwischen Getreidepreis und Brotpreis — ich nenne auch Die Brötchen Brot — in erster Linie zuzuschieben ist, wer am meisten von Dem Verdienst, der zweifellos gemacht wird, einsteckt. Fch habe den Gießener Brotpreis genannt, weil mir der am geläufigsten war. Tie Zahlen, Die ich aus Kassel nannte, wogen ebenso schwer. Nun ist für die Gießener Barker in Nr. 265, 1. Blatt, ein Helfer eingesprungen. Den ich auf einen Frucht- und MehlichnDler taxiere, und in 9tr. 271, 1. Blatt, Herr Bäaer- mei)tcr Guhr, früher in Gießen, seht in iläin. Ter Schreiber des ersten AriitelS trägt zur Klärung Der Frage, woher das Mißverhältnis zwi,chen Brotpreis und Getreidepreis komme, nur insofern bei, als er sagt, er toi)je, wie sehr ein großer Teil Der hiesigen Bäcter ringen müsse um die Familie ehrlich durchznbringen, unD der Veroindlichkeiren gerecht zu werden. Also mit anderen Worten, die Bauer verdientui nichts. Aber er sagt weiter, daß der damalige Referent im landwirtschaftlichen Verein offenbar übersehen habe, Daß Der g'ößte Teil Der diesjährigen Ernte, namentlich ini Norden Tiutschlands, be)a,aDigi sei, uno daß in.oige,. n i ^wgget.mc-.l nur bat.,) B.i Mischung von ru.s.scheni coer an .<>ku-usioem reizen herzustellen fei. vi.ll-..iuii;;.i)cr ober ru)|i|u;cr tlebrrreicher Weizen fei gc;.aoe um den Zvil von ö.uO Mark tene.r, als hiesiger kleberarmer Weizen, müsse aber von Den Müllern trotzdem gekauft werden, um einigermaßen backfähige Mehle Herstellen zu können. — Diese Behauptung in Bezug auf den angeblich um den Getreidezoll von 3.50 Mark teureren fremden Weizen ist falsch und irreführend. Tem mit dem Preise des Getreides nicht Vertrauten soll damit gesagt werden: seht, da liegt der Hund begraben, das inländische Getreide ist zwar billig aber schlecht und muß durch den um den Getreidezoll verteuerten ausländischen Weizen verbessert werden, um backfähiges Mehl Herstellen zu können, daher das verhältnismäßig teure Brot. Ich sagte, diese Angabe sei falsch und irreführend: Tie Frankfurter Zeitung Nr. 320, 3. Morgenblatt, berichtet aus Duisburg: hiesiger Weizen höchster Preis 15.75 Mark, fremder höchster Preis 17.25 Mark, ferner aus Mannheim: hiesiger Weizen 16.25 Mk., fremder 17.25 Mk., aus Antwerpen: die Müller kaufen nahezu nichts, sie sind stark überladen und suchen einen Teil ihrer Verkäufe (soll heißen Käufe) abzustoßen. Auch Deutschland sendet viele Aufträge zu Wiederverkäufen. Unser Markt ist infolge dieser Umstände billiger als die Abladehäfen und jedes normale Geschäft dementsprechend unmöglich. — Ter fremde Weizen ist also nicht um Den Zoll von 3.50 Mark teurer als der hiesige, sondern er ist in -Duisburg um 1.50 Mk., und in Mannheim um 1 Mark teurer. Ob das nun durch die bessere Qualität kommt ober durch den Getreidezoll, das muß ausgeknobelt werben. Herr Bäckermeister Guhr wendet sich gegen mich mit allgemeinen Redensarten. Tie nützen aber nichts zur Aufklärung der Frage, wie entsteht das Mißverhältnis zwischen Getreidepreis und Brotpreis. Tie Kasseler Tabelle stellt fest, daß speziell bei Weißbrot bei einem Weizenpreis von 23.30 Mk. in den Jahren 1834/58 100 Kilogramm Brötchen 27.28 Mk. kosteten. Tie Differenz zwischen Getreidepreis und Brötchenpreis betrug pro 100 Kilogramm nur 4.78 Mk. In den Jahren 1894/98 kostete Weizen 15.46 Ml., 100 Kilogramm Brötchen aber 66.67 Mk., die Differenz zwischen Weizenpreis und Brötchenpreis betrug mithin 51.52 Mk., sta tt 4.78 Mk., und heute ist es nicht besser. Es sind also Die Geschäftsunkosten und Die Ansprüche Der Müller, MehlhanDler unD Backer sehr erheblich gestiegen. Anders läßt sich das doch nicht erklären. Mir Landwirte nennen nun deshalb die Müller, Mehl- händler und Bäcker nicht gleich Brotverteurer und Brotwucherer, müssen es uns aber verbitten, diese Schmähworte gegen uns anzuwenden, wenn wir bei den sinkenden Gelreidepreisen entsprechenden Schutz erstreben gegen Die Einfuhr ausläiidischen Getreides, das unter ganz anderen Verhältnissen produziert wird. Bis heute hat der Getreid.zoll das Brot nicht teurer gemacht. Aus anderes was Herr Guhr schreibt, üoer die Qualität des Gießener Brotes will ick nicht eingehen, lieber den Geschmack läßt sich nicht streiten. Sollte Die Tebatte weiter gehen, so wurde ich mu weiterem Material kommen. Meinen Namen setze ich nicht unter meine Ausführungen, wer ihn erfahren will, wende sich an die Redaktion d. Blattes. Alliivnlitüts Nachrichten. Ein Sr ude n ten >i r e i r. ~ic ^iurnnicnschaft der Universität Catania ist in einen „Streik" eingetreten. Cs ist ein ganz richtiger Streik. Tie Streikbrecher werden verprügelt, die Profi,soren ausgepsiffen. Auf die Intervention des sozialist^^en t'rbgeoidn^t.n Tefelice wurde die Polizei, welche die ä^chschule besetzt hielt, zurückgezogen. Wie man vernimmt, wollen die SiUd-nten den Streit fort» setzen, bis gewisse Examenerleichterungen bewilligt toerben. Kunst und Wissenschaft. Der ü 4, u p i). h c j |. a in m e l m u 11 l e r L. Kümmel in Tarmjlaot, ein geborener Loliarer, konzertierte unlängst in Baden-Baden und in Tarmstadt. Em badisches Biart nennt Herrn k. einen „Meister auf seinem Jnstrn- mentc, Das er mit Virtuosität beherrscht, und dem er Die schwierigsten Pa-sagen u;io die gewagtesten Variationen mit spielender Leichtigkeit und verbiu|]ciibcr Sicherheit entlockt." Eine Tarmstudter Liczenjion jagt ungefähr da_- I ci.be uiib fügt hinzu: ,,-ock i,..t H.rr Km.uri.l, eben ic.-ü er ein echter Auiijiier u..o nicht nur c.n .cluih. je ist, jein gciuatagcv l.chn.j^es dul^uU» ui Den — icüD,e ...u,.idi.,., ui gefi.o.11eil inniger und zarte, Aufdruck ihm über alles geht. So floß beim sein ganzes wohl abgerunbeteS Spiel empfindungsvoll und wirtlich packeick dahin, und man fühlte sich ganz in eine poetisä-e und rein musikalische Stimmung gebannt." Gerhart Hauptmann ist, wie er einem Aus- fraget der „M Fr. Pr." nach mitteUte, der „U e b e r b r et- tel e i" nicht abgene igt. „Terlei", meinte er, „gehört nur nicht auf die Bühne, sondern auf das Brettel. Ich habe die Vorstellung in Wolzogen's „Buntem Theater?' erst gesehen, als das „Ueberbrettel" schon abgewirtschaftet hatte. Es ist charatteriftisch, daß der Anfang des Uebe> vrettels gleich sein Ende war. Diese Art von Kunst sehe ich im „Wintergarten", in Varietees ganz gern." — Ter Anfrager erwähnte auch das jüngste Vorkommnis in der Berliner Schriftstellerwelt, die Abrechnung, die Sudermann mit der Berliner Theaterkritik gehalten hat. Hauptmann identifiziert sich nicht mit der Su- dermannschen Antikritik. „Es bleibt fxcilich", sagt er, „einem unabhängigen Schriftsteller unbenommen, Du Feder zur Abwehr zu ergreifen. Der Dichter soll sich aber um derlei 2EußerliQ)keiteii nicht kümmern und nur seiner Kunst lebe n." üüsrllg »US dell sLkllbrsawlsrkgistu, Oer ZlaOl -lusgcbotc. November. 26. August Karl Lehrmunb, Kupferschmied dahier, mit Anna Karolinc -Lchopvach in Alsietb. 27. Heinrich Ludwig Georg Alexander Riehl, Kaufmann dahier, mit Marie Rosalie Ottilie Hedwig Becker in Marburg. Eheschließungen. November. 22. Christian Kuhl, Schuhmacher dahier, mü Emilie Vonderheld hierselbst. 22. Johann Philipp 'Müller, Schreiner dahier, mit EUjabeihe Heuser hierselbsl. 2ö. Wilhelm Poth, Maler in Oßenbach a. 2JL, mit Bleta Wllhelmine Katharina Bender hierselbsl. Geborene. November. 15. Tem Händler Eduard Battenberg eine Tochter, Johanna. 19. Tem Wirt Ludwig Wagner eine Tochters 20. Tem vacfievenneiiier Georg Bellofs eine Tochter. 20. Tem Eisendreher August Bent eine Tochter. 20. Tem Fuhrmann Georg tieuidach ein Sohn, Karl August. 20. Dem Schneider Heinrich Klos ein Sohn. 21. Tem Bahnwärter Heinrich Lippert eine Tochier, Marie. 21. Dem Hausdurjchcn Hermann Vogel eine Tochter, Klara Mar- gareihe Eliiabety. 23. Dem Kauin-ann Georg Karl Reu eine Tochter. 23. Tem Landbrieüräger Heinrich Schmidt XIV. eine Tochter. 24. Tem Erdarbeiter Simon Hofmann eine Tochier, Marie Margarethe Martha. 25. Tem Taglöhner Johann Vitt Rojenbecker eine Tochter, Elise. 28. Tem Arbeiter Karl Mols Gottwald ein Sohn, Reinhold Ferdinand Gustav. Gestorbene. November. 21. Theodor Heinrich Althoff, 72 Jahre alt, Wagenmciiler a. T. dcchier. 22. Älarie Bayer, 38 Jahre alt, Hans, hälterm dahier. 23. Heinrich Lepper, 40 Jahre alt, Schuhmacher- meuter dahier. 23. QJluuia Klein, geb. Boch, 59 Jahre alt, 'binrot des StraßcnincislcrS Philipp Klein dahier. 23. Elijabethe kratz, 2 Jahre alt, Tochter des Fuhrmanns August Kray dahier. 25. Theodor Wallenfels, 2 Jahre alt, Sohn des Kaufmanns August Wallenfels dahier. 25, Johann Friedrich Heyl, 64 Jahre alt, Wirt dahier. 26. Elisabethe Lang, 68 Jahre alt, ohne Berus dahier. 27. Klara Elisabethe Pjeifter, 9 Atonale all, Tochter des TaglöhnerS Johann Pfeiffer dahier. jUisjui) aus i;rn ßnqrubiichtta irr Staut tbinitn. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Matthäusgemeinde. Den 23. November. Dem Schuhmacher Ehristian Kuhl eine Tochter, Emilie Rlelme geb. den 26. Ott. Tein Portier Adam Döring eine Tochter, Alane Katharine Margarete, geb. den 5. Oktober. Martusgemeinör. Ten 23. tJlooember. Dem Sattler Franz Peter Borfchbach nnt Tochter, Luise 'Margarete, geb. den 16. Lkt. Em unehelicher Sohn, Hermann, geb. den 12. Oktober. Lukasgemeinde. Tem Kauiinanii August Kröll ein Sohn, Heinrich Julius, geboten den 24. Oktober. Getraute. Matthäusgemeinde. Den 22. November. Christian Wilhelm Otto Kuhl, Schuhmacher zu Gießen unD limine Vonderhcid, Tochter des au Hau!en bei Gießen verstorbenen Schäfers Heinrich Vonderheid. Johann Philipp 'Müller, Schreiner zu Gießen und Elisabeth Heuser aus Marbnrg. Johannel- gemeinde. Ten 25. November. Wilhelm Poth, Maler zu Offenbach a. M. wid Meta Wilhelmtne Katharina Bender, Tochter des verslorb. Lchuhmachermetsters Georg Bender zu Gießen. Beerdigte. At a r k u s g e m e l n d e. Den 25. November. Heinrich Lepper, Schuhmachermeister, verheiratet, 41 Jahre alt, Itarb den 23. November. Ten 27. November. Johann Hehl, GasUvirt, em Witiver, 64 Jahre alt, starb den 25. November. Ten 28. Nov. Elliabethe Lang, Privatin, unverheiratet, G9 Jahre all, starb den 26. November. I o h a n n e s g e in c i n d c. 'Dlinni ? ..ein, geb. Boch, Witwe des Slraßemneisters Philipp Klea, u Jahre all, starb den 23. yioDcmbev. ■wrnraj—- u—n n— ,g Ätz7-Vtz Nicht k ■ »Es blecht r! iei Heller un ummetnunb ier a.u£h?im6entnnn-L orrcur’ gfnrraa ÄaldoNl tvucoe, v ym v» fyf «Ä!« 5»“W sKch NZ WM * B rcK^' i 8^ feiten' . tDtt J$. . .W«!SK 1^^? heutisc"" ng01 Ausstellung von National-Registrier-ttassen Seitersweg 34 Wur noch kurze Zeit! Giessen 06278 Neber 200 Arten von Mk. 40.— an. Bequeme Teilzahlungen. Mitr Gregor! tz Sohn, Giessen Flockstrasse 14. 7982 Kreuzplatz 14. Unsere diesjährigen grossen Weihnachtsausstellungen iw in Kinderspielwaren sind eröffnet. *^QE Grosses Lager und reexcjide Wesela eilen in g:ekiei«!eöegfi Puppeu,$nelenkpiap^ei9, Bälgen, II Men Köpfen n. dergl. 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