9h*. 803 «»glich aufeet Sonntags. Jfctm HteHener Anzeiger nxtben im Wechiel mit dem keMschen Landwirt die Siegener Kamtltew blätter viermal in der Woche beigelegt. Notationödruck x. Verlag der B r Ü h l'ichen Untverf-Buch- u.Gteiw- druckerei (Pietsch Srdenl RttxrfttoÄ, Spedition und Druckerei: «chnlstratze T. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gletze«. Fernsprrchanschluß Nr 5L jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen inonntlidi 65 Pf.; durch die Post 9)11.2.— viertel- sährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die TageSnuinmcr bis vormittags 10 Uhr. ZeUenprels: lokal ISPft auSwärtS 20 Pfg. Verantwortlich für. den polit. u. allgem. Teil i.V.: Fr.Hannemann; für,Stabt u. 2anb* und .Äerichtssaal": Lurl Plato; sür den Anzeigenteil: HanS Beck. Erstes Blatt. 153. Jahrgar.» Tamstag 27. Dezember 19®® 9 9 mon«i?iÄÄ GietzenerAnzeig w Seneral-Anzeiger w Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen Bekanntmachung, NmtStage m Grün berg und Hungen betreffend. Samstag bat 3. Januar k IS, vornttttagS 9«/4 Uhr, findet tm Rathause zu Grüuberg, und Mittwoch ben 7. Januar k. IS., vormittags 91/, Uhr, im Rathause zu Hmrgen ein Amtstag der unterzeichneten Behörde statt. Anliegen der Kreiseingesessenen auS den AmtsgerichtS- beztrken Grünberg, Homberg und Laubach können am AmtS- tage in Grünberg, Anliegen der Kreiseingeseffenen auS den Amtsgerichtsbezirken Hungen, Lich und Nidda am Amtstag in Hungen vorgebracht werden. Die Großh. Bürgermeistereien der in den vorgenannten Amtsgerichtsbezirken gelegenen Gemeinden des Kreises Gießen werden beauftragt, das Vorstehende in ihren Gemeinden wiederholt ortsüblich bekannt machen zu lassen. Gießen, den 28. Dezember 1902. Großh erzogltches Kreisamt Gießen- I. V.: Dr. Wagner. Bekanntmachung. B etr.: Die Veranstaltung von Verlosungen innerhalb des Großherzogtums. Der Verein „Ranaria* zu Gießen beabsichtigt, mit einer am 28. bis 25. Januar k. IS. stattfindenden Ausstellung eine Verlosung von Kanarienvögeln und Gebrauchsgegenständen zu deren Zucht zu verbinden. Großh. Ministerium des Innern hat die nachgesuchte Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosung unter der Bedingung erteilt, daß nicht mehr als 2000 Lose, zu 50 Pfg. daS Stück, ausgegeben werden dürfen, und mindestens 60 Prozent deS BruttoerlöseS aus dein Verkaufe der Lose zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der Lose iu der Provinz Ober- heffen gestattet worden. Gießen, den 22. Dezember 1902. Großherzogliche-^ Kreisamt Gießen- I. V.: Dr. Wagner. Mas den Iranzoseu fehlt! Tie Fran^ssen haben viel Geldkapital im Auslände angelegt, trotzdem aber glauben sie nach dem Eingeständnis ihrer eigenen Nattonalöronomen Vinter den wirtschaftlichen Erfolgen der Angelsachsen zurückzubleiben. Eifrig wird jenseits der Vogesen die Frage erörtert, worin die Ursache der Ueberlegenheit der angelsächsischen Rasse über die Franzosen zu suchien sei? Ern Schriftsteller, der besonderes Ansehen genießt und die Sache bei einer Reform der Er- zieyung angefaßt hat, erklärt die Ursache alles Uebels liege rm Mangel an privater Initiative. Tas französische Individuum habe verlernt, auf sich selbst gestellt LU sein und Befriedigung an großen Erfolgen im gewerb- lichen oder landwirtschaftlich en Dasein zu finden. Alles will in Staatsstellung unterkommen, jeder erwartet sein Heil von der Gunst einflußreicher Beamten und Politiker, selbst der Mann, der mit Handel oder Gewerbe ein Vermögen gemacht hat, beeilt sich alsbald, das Geschäft an den Nagel zu hängen, rmd statt den Sohn zur Fortführung des Geschäfts zu erziehen, muß er suchen, eine Staatsstellung zu erlangen. Frankreick) ist ein durch und durch zentralisierter Beamten st aat; die unbedeutendsten Geschehnisse in dein kleinsten Gemeinden lassen sich von Paris aus beeinflussen, und das allgemeine Sttmmrecht wird durch unerhörten Mißbrauch der Amtsgewalt zu Gunsten der regierenden Parteien gefälscht- Während Frankreich das Land ist, wo die öHentlidjiC Gewalt den größten Umfang hat, die private Initiative aber am meisten erstickt ist, hat in England und Amerika das umgekehrte Verhältnis statt, und deshalb ist die Entwicklung der privaten Initiative das moderne Schlagwort der Franzosen, oder vielmehr einiger ihrer führenden Geister geworden. Bureaukrattsche Beschränktheit wird aber nicht nur den staatlichen, sondern auch den leitenden Skamten privater Institute in einer für uns interessanten Weise vorgeworfen. In Frankreichs sind beispielsweise die Hauptbahnen Privatbesitz. NUN haben die Bahnen ein Interesse an der Entwicklung von Ackerbau und Industrie, folglich auch an der Kanalisierung der Flüsse. Gleichwohl haben die leitenden Beamten der Eisenbahn- aefellschaften sich mtt aller Macht gegen die Kanalisierung der Loire und Garonne gestemmt. Sie Haden auch nicht Legriffen daß jede Entwicklung der Verkehrsmittel auch! den Umsatz der Güter vermehrt, daß Kanalbauten auch den Eisenbahnen zu gute kommen. .Von solchjen privaten Bureaukraten ist also, meint unser französischer Schriftsteller, keine Förderung der privaten Initiative zu er- Wie sieht es mtt den großen Banken aus? Ist hier Verständnis für das, was dem Lande not thut? Nern, auch nicht. In Teutschland, England und 9ttrdamerika sind die Banken die Triebfedern der Unternehmungen von Handel, Industrie und Kolonisation. Tie ftanzösischen Banken vermitteln nur ben Getdverlehr, sie suchen chr Geschäft bei Missionen, einerlei ob iittändischer oder ausländischer An- leiben Dadurch, bewirken sie, daß bic französischen Kapitalisten ihr Geld nicht zu landwirtschaftlichen, industriellen und kommerziellen Unternehmungen verwenden. Es fehlt hier gründlich an Unternehmungsgeist und privctter Jni- ttative. Auch die Handelskammern haben keine Abhilfe geschasst. Tie Lyoner Handelslammer hat zwar ver- staht, Absatzgebiete in China zu erschließen, aber die Unterstützung der Regierung deshalb nicht gefunden, weil diese genug mtt sich selbst zu thun hat, um am Ruder zu bleiben. Ein drastisches Beispiel für den Mangel an prakttschem Blick giedt die Pariser Omnibusgesellschaft, die sich als völlig unfähig erwies, den Bedürfnissen des Verkehrs auch nur Halbwegs gerecht zu werden. Sv fühlen einsichtige Franzosen, daß ihnen das Geschick zur Organisatton abhanden gekommen ist. Sie geben zu, daß gerade diejenigen noch am meisten davon besitzen, die man am längsten von öffentlichen Aemtern und Stellungen ausgeschlossen hat, nämlich Protestanten und Israeliten. Diese waren gezwungen, sich ohne den Staat fortzuhklfen, haben dadurch gelernt, Schwierigkeiten zu überwinden, und spielen deshalb seit dem Augenblick, da sie ebenfalls zu Aemtern und öffentlichen Steilungen zugelasfen mürben, eine hervorragenbe Rolle,. Um nun die Masse bes französischen Volkes im Kampf ums Tasein zu stärken, ertönt jetzt ber Ruf: Entwicklung der privaten Initiative, Selbsthilfe, Selbstregierung nach angelsächsischem Muster. Der KoufllLL mit Venezuela. Heber die Lage in Venezuela wird aus La Guayra gemeldet : Die Nachricht, daß die Revolution Fortschritte mache, wird von allen Seiten bestätigt, jedoch ist die Bewegung uneinig und führerlos. 'Die Blockade wird sie stärken, es erscheint aber kaum möglich, durch dieses Mittel Hunger und Notstand im Lande herbeizuführen. Daher dürften Monate vergehen, ehe die Unzufriedenheit soweit gestiegen ist, dag Castro abgesetzt wird. Drastischere Maßregeln würden diese.: Erfolg bald erreichen. Castto allein ist es, ber sich ber Bezahlung ber Schulden an die Ausländer entgegenstemmt. Die Blockade schädigt meistens die fremden Geschäftsleute, die Venezolaner reden kaum davon. Ter Minister des Aeußeren verlockt sie und hält Abwehrmaßregeln gegen sie sür überflüssig. LandungS- korps dagegen, fügt er hinzu, würden äußersten Widerstand finden. Anwerbungen durch die Regierung erfolgen meist zwangsweise und sind für ben Kampf gegen die Revolution bestimmt. Hier wurden gestern alle Zugttere, and) die ber deutschen Einwohner requiriert, man braucht sie zum Transport von Munition und Lebensmitteln. Ter amerikanische Postbampser „Caracas" wurde bei seinem Eintreffen im hiesigen Hafen von englischen und italienischen Offizieren betreten und entgegen dem Fahrplan angewiesen, abends wieder abzufayren, einerlei, ob seine Ladung inzwischen gelöscht sei über nicht. Tie Exchange Telegr.-Company melbet aus Newyork unter bent 22. Dezember: „Präsident Roosevelt wird mit Frau Roosevelt und Familie am Samstag zrach Rapidau in Virginia abreisen, wo er bis zum nächsten Montag bleiben wird, um bann nach Washington zurückzukehren, und zwar hauptsächlich wegen der Venezuelafrage. In einer Konferenz mit dem Staatssekretär Hay wurde entschieden, daß Staatssekretär Hay den Mächten mitteilen solle, der Präsident fei immer noch ber Ansicht, daß die beste Art des Schiedsgerichts die sein würde, dem Schiedsgericht im Haag die Entscheidung zu überlassen, daß er aber nicht vor der Entscheidung zurückschrecken werde, wenn die Mächte sie ihm aufzuerlegen entschlossen seien. Im Staatsdepartement erkennt man darin eine Annahme der Aufforderung der Mächte, das Schieds- rrchteramt zu übernehmen. Man sagt, daß er nicht selbst die Sache leiten werde, sondern ben Staatssekretär Hill beauftragen würde, die langwierigen und verwickelten Fragen zu untersuchen. Wenn nun auch die Verhandlungen lange Zeit in Anspruch nehmen dürften, so nimmt man doch in Washington an, daß sie schneller verlaufen merben, als wenn man bic Sache dem Haager Schiebsgericht Überweist. Ist bie Einrichtung des Schiedsgerichts erst offiziell bekannt gegeben, so wird, wie man in Washington und in Caracas annimmt, bie Blockade aufgehoben werden." Aus Curacao, 24. Tez., wird berichtet: Eine Depesche aus Caracas meldet: Ter Waffenstillstand zwischen ber Regierung und ben Aufständi - scheu ist morgen beendet. Die Regierung erhielt die Mitteilung, daß drei Armeen in Stärke von 6200 Mann auf den Straßen von Alagracias und Guatire auf Caracas heranmarschieren. Tie Lage sei äußerst kritisch. Venezuela habe der Regierung kein Geld mehr vorzustrecken. Castro sehe ben Ernst der Lage ein und gehe morgen nach La Viktoria, um zu versuchen, bie Voryut ber Aufständischen unter Rolando aufzuhalten. — Dem amerikanischen Dampfer „Caracas" war bie Einfahrt in ben Hafen von La Guayra gestattet. 10 Stunben, nachdem bas Schiff einen Teil ber Labung gelöscht hatte, wurde eö genötigt, nach Curacao in See zu gehen, wo es ben Rest ber Ladung an Land schaffen sollte. ie Eigentümer erhoben bei ber Gesandtschaft ber Vereinigten Staaten Einspruch. Es wird dem Dampfer aud) nicht bie Einfahrt in den Hafen von Puerto Cabello gestattet werben. Tie Schiffsagenten in Caracas würben verstänbigt, daß nach dem 30. Dezember keinem Dampfer mehr bie Einfahrt in einen venezolanischen Hasen erlaubt werden wirb. Tie Schiffe könnten aber die Blockadeschiffe cmrusen, unb die Post und neutrale Passagiere könnten durch Boote des Blockadegeschwaders unter Parlamentärflagge an Land gebracht werden. Ein Schooncr, der gestern abend in ben Hafen einfahren wollte, wurde genommen. Ein Kabelleiegramm aus Newyork meldet heute: Ter Kabinettsrat erklärte, baß es unthunlich für Roosevelt sei, Schiedsrichter zu fein, und deswegen sollte das Haager Tribunal angerufen werden. Gutem Vernehmen nad; sind Teutschland und England damtt einverstanden. Dolitische Tagesschau. Keine Weihnachtsgabe für den Reichstag. Tie jungst durch die Blätter gelaufene Meldung, daß man an maßgebender Stelle in Berlin nicht mehr abgeneigt fei, ben Reichstagsabaeordneten Anwesenheitsgelder zu bewilligen, entbehrt nach offiziösen Mitteilungen jeder Grundlage. Tie Frage ist so alt wie ber Reichstag selbst und ibirb niemals von ber Tagesorbnung verschwindens ja, sie ist sogar noch bringenber geworben durch bie Verhältnisse, bic sich bei ben letzten Vorgängen im Reichstage yerausgestellt haben. WaS inbessen bie Stellung der Regierung anlangt, so ist leider fein Anlaß, zu ber Annahme vorhanden, daß diese iu letzter Zeit Beschlüsse gefaßt habe, die ben Wünschen der Reichstagsmehrheit weiter entgegenkommen, als bisher. Man lann vielmehr mit Bedauern, aber auch mit Bestimmtheit versickern, daß sich bie Lage in biefer Beziehung nicht geäußert hat. Immerhin ist nicht zu übersehen, daß der Grund gegen die Entschädigung, der daraus abgeleitet wurde, baß man den Sozialdemokraten die Wahl zum Reichstage erschweren wollte, nicht mehr stichhaltig ist, da diese es verstanden haben, fick) auf andere Weife zu helfen. Man könnte im Gegenteil sogar sagen, baß, so wie die Sachen beute liegen, die Sozialdemokratie ben bürgerlichen Parteien gegenüber sich in einer günstigeren Lage befindet. Ob diese Erwägung später einmal auf bie Entschlüsse der Regierung von Einfurß fein wird, möge dahingestellt bleiben. Sicher ist, daß zur Zeit Beschlüsse über Gewährung von Anwesenheitsgeldern nicht vorliegen und daß auch nicht die Absicht besteht, der Frage in nächster Zeit näherzutreten. Aus Stadt und Zand. Gießen, den 27. Dezember 1902. '* Gedenktage. In Stuttgart starb am 27. Dezember 1832 als Geheimer Hoftat der klassische Buchhändler Johann Friedrich Freiherr von Cotta. Zum Theologen bestimmt, studierte er aber Rechtswiffenschaft und übernahm dann auf Veranlassung feines VaterS das BuchhandlungS- geschäft. Mlt Schiller tarn Cotta eines Tages zufammen und der Verlag der r$oren" wurde ihm von dem Dichter übertragen. Auch Goethe gewann Zutrauen zu Cotta und bald zählte der Verlag Cotta sämtliche geistigen Größen Deutschlands zu feinen Autoren. Auch politisch war Cotta thätlg als Abgeordneter und Vizepräsident der Kammer. Cotta war am 27. April 1764 in Stuttgart geboren. Pierre Bayle, ein ftanzösischer Freidenker, starb am 28. Dezember 1706. Von seinem Vater, einem reformirten Freidenker, erhielt er den ersten Unterricht und ftubierte Philosophie bei den Jesuiten. Infolge seiner freisinnigen Ansichten wurde Bayle namentlich von Theologen heftig angegriffen und 1693 als Professor in Rotterdam, wo er seit 1681 lehrte, seines Amtes entsetzt und ihm selbst die Erteilung jeglichen Privatunterrichts verboten. •* Personalien. Die Prüfung als Landgerichts», regiftrator bestand Friedrich Reitz aus Lich, Vizefeldwebel der 10. Kompagnie des Infanterie-Regiments Nr. 116. g. Selbstmord aus ßiebeSgram verübte dieser Tage hier ein Dienstmädchen von etwa 19 Jahren. Ein Schutzmann lündete am Dienstag Abend aus der Lahn eine weibliche Leiche. Die Herrschaft, von der sich das Mädchen vor vier Tagen entfernt hatte, erkannte in der Leiche ihr Dienstmädchen wieder. Dasselbe stammt aus TreiS-Horloff bei Hungen. Durch die herbeigerufenen Angehörigen wurde ebenfalls die Persönlichkeit festgestellt. Das Mädchen unterhielt ein Verhältnis mit einem jungen Schlosser, der ihr in den letzten Tagen untreu geworden sein soll. ** Metereologtsckeö Jahrbuch für 1901. Wtt unS mitgeteilt wirb, ist in ben letzten Tagen ber von dem Großh. Hybrographrscheu Bureau herausgegebene erste Jahresband des „Deutsche« Meteorologischen Jahrbuchs für 1901, Großherzogtum Hessen"> erschienen. Derselbe enthält bie in genanntem Jahr in dem Grohherzogtum augestellten meteorologischen Beobachtungen nach ben internationalen Vereinbarungen bearbeitet unb in übersicktlicken Tabellen zusammengestellt. Die Beobachtungen der Staioneu 2. Ordnung Darmstadt unb Gießen sind in ausführlicher Weise zum Ausdruck gekommen, als typisch für den südlichen resp. nördlichen Landes- teil; außerdem sind bie Ergebnisse von noch weiteren meteorologischen Stationen aufgenommen, bie in zweckmäßiger Weise über bas ganze Land öerteilt sind. Der Textteil enthält u. a. erläuternde Bemerkungen zu den Tabellen, die OrtLbeschreibungeu der Stationen 2. uni> 3. Orbnung unb eine kurzgefaßte Witterungsübersicht für das Jahr 1901. Beigelegt ist eine Karte, auf der bie Verteilung ber Niederschläge im Jahr 1901 im Bereich deÄ Großherzogtums in Farbendruck bargestellt ist. Um das Heft weiteren Jnteressenteukreisen zugänglich zu macken, wird dasselbe zu dem Preis von 2 Mark inkl. Nieber- schlagskarte bireft von Dem Großh. Hydrographischen Bureau in Tarmstabt auf Ansuchen abgegeben. ** Der Gerichtsvollzieher beim Ärzte. Tas Landgericht hat durch Beschluß auf die Beschwerde eines Arztes hin bte Pfänoung eines Kronleuchters, eines Tru- mcau, einer Portiere und eines Teppichs für unzulässig erklärt, weil diese Gegenstände zur Ausstattung des Sprechzimmers und Wartezimmers unentbehrlich seien. Ter Schuldner besitze zwar noch einen Spiegel unb eine Lampe, es müßte jedoch jedes Zimmer seine eigene Beleuchtung und einen besonderen Spiegel haben; auch der Teppich und die Portiere seien notwendig, weil der Patient sich im Zimmer des Arztes btt Untersuchungen vollständig entkleiden müsse. Die Portiöre verLecke die Thüre zwischen Warte- und Sprechzimmer des Arztes und verbüte, daß die Gespräche des Arztes im Wartezimmer gehört würden. ♦* Neujahrsbriese. Zur Sicherung einer schnellen Beförderung und Bestellung der Postsendungen muß der Bestimmungsort auf den Postsendungen deutlich! unten rechts in der Ecke mit großen Buchstaben und darunter die Wohnung des Enchfängers angegeben werden. Insbesondere darf in der Neujahrstzeit eine genaue Angabe der Wohnung (nach Straße, Hausnummer und Lage — ob eine oder Kwei Treppen usw. —) nicht fehlen, auch wenn es sich um Personen handelt, deren Wohnung sonst zur Genüge bekannt ist. Bei Sendungen nach weniger bekannten Orten versäume mau nicht, die Lage des BestimmunaorteS durch Zusätze (wie „am Rhein", „im Odenwald", „in Oberhessen", „in Thüringen", „in Schlesien" usw.) näher zu bezeichnen. Bei Postsendungen nach. Ortschaften ohne Postanstalt muß außer dem eigentliche Bestimmungsorte noch die Bestell- Postcmstalt angegeben werden. Bei Briefen nach. Berlin ist, außer der Wohnung des Adressaten, der Postbezirk (N., NO. usw.), in dem die Wohnung such befindet, und möglichst auch die Nummer der Bestell-Postanstalt (C. 22, W. 9, NW. 52) auf der Abreise hinter der Ortsbezeichnung „Berlin" deutlich und zutreffend zu vermerken. Eine große Zähl von Neujahrsbriessendungen, besonders Postkarten, fällt all- jahäich der Vernichtung anheim, well der Empfänger nicht genannt ist. Es empfiehlt sich daher, die Adresse des Absenders auf der Außenseite der Sendungen oder bei Briesen wenigstens auf dem Briefbogen anAUgeben. Den Absendern von Neujahvsbriefen wiro ferner empfohlen, die erforderlichen Freimarken möglichst frühzeitig anzukaufen. Denn erfahrungsgemäß ist der Andrang an den Postschaltern am 31. Dezember so stark, daß an diesem Tage leicht Stockungen in Dier Abfertigung ein treten. Empfehlenswert ist e-s auch, Neujahrsbriefe nad), außerhalb schon einige Tage vor Neujahr zur Post zu liefern. - Ablauf der Frist für den Umtausch der alten Postwertzeichen. Die im Reichßpostgebiet und in Württemberg bis Ende März gültig gewesenen Postwertzeichen werden gegen solche mit der Inschrift „Deutsches Reich" nur noch bis Ende Dezember d. I. umgelauscht. Vom 1. Januar 1903 ab werden Anträge auf Umtausch alter Postwertzeichen nicht mehr berücksichtigt. ES ist daher anzuraten, den Umtausch der etwa noch vorhandenen alten Postwertzeichen baldigst zu bewirken. Dies kann bei den Postschaltern und den Landbriesträgern geschehen. 'Die Postanstalten werden die Frankierung von Sendungen mit alten Postwertzeichen bis zum Ablauf der Umtauschfrist nicht beanstanden. Dagegen werden die nach Ablauf der Frist etwa vorkommenden alten Postwertzeichen als ungültig behandelt werden. -d- Burkhards, 24. Dezember. Heute abend fand in der hiesigen Kirche wie alljährlich, eine stark besuchte Weihnachtsvesper statt. Auf dem Altar stand ein prächtig geschmückter Christbaum. Nach einem Gemeindegesang hielt der Geistliche eine dem Feste angemessene Ansprache, worauf Gesänge des hiesigen Kirchengesangvereins (darunter der 150. Psalm von Cesar Franck) Gesänge der Schulkinder beider Kirchspielsgemeinden und Deklamationen folgten. -t- Hungen, 25. Dezbr. Eine hiesige, angesehene BürgerSfiau verließ ihren Mann, um mit einem anderen unverheirateten Manne durchzugehen. Von dem Liebespärchen fehlt bis jetzt noch jede Spur. fc. Darmstadt, 26. Dez. Von unserm Korrespondenten wird uns geschrieben: Wie ich soeben im städtischen Krankenhause erfahre, hat sich das Befinden des Prinzen Dieter zu Psenburg-Büdingen so weit gebessert, daß man begründete Hoffnung auf Erhaltung seines Lebens hat. Allerdings konnte die Kugel bis jetzt noch nicht entfernt werden. Prinz Dieter ist der Sohn des in Büdingen lebenden Prinzen Alfred zu Psenburg und Büdingen. Mainz, 24. Dez. Gegen den verantwortlichen Redakteur der „Mainzer Volkszeitung", Bernhard Abelung, ist wegen einer an der letzten Kaiserred e geübten Kritik, durch Veröffentlichung eines Artikels, ein Strafverfahren wegen Majestätsbeleidigung eingeleitet worden. () Wiesbaden, 26. Dez. Vor Jahr ünd Tag vev- -schwand spurlos die Tochter eines hiesigen Großgärtners, die sich bei Perwcmdten im Rheingäu aufhielt. Man vermutete ein Verbrechen. Später neigte man zu der Annahme peS Selbstmordes, nachdem man an einer Rheinklippe ein Strumpfband, ba*. angeblich der Verschollenen gehört häbdn sollte, gefunden hatte. Beide Vermutungen waren nicht zutreffend. Vie Mmlich jetzt mitgeteilt wird, war das Maschen einfach mit einem Obergärtner ihres Paters durch gegangen und hat mehrere Monate nichts von sich) hören lassen. Die Eltern wissen seit längerer Zell schon, wo ihre Tochter wellt. () Frankfurt a. M., 26. Dez. Am Helligen Abend drang ein 47 Jabre alter Schuhmacher, der von seiner Frau getrennt leot, in deren Wohnung in einem Hinterhause der Rotlintstraße ein und feuerte auf die unglückliche Frau, die mit ihren fttben Kindern zu stiller Feier- vereint war, einen DHutz au-> einem Flobertgewehr ab. Tie Kugel drang in den Nacken. Außerdem brachte der verkommene Trunkenbold der Frau auch noch schwere Hiebwunden an der Stirn bei. Ein Schutzmann nahm ihn fest. () Vom Main, 26. Dez. Unter den 77 Gemeinden des untersränkischen Amtsbezirks Gerolzhofen sind 31, die keine Umlagen erheben. fo. HerSfeld, 26. Dez. UnS wird geschrieben: Die Konservativen unseres Wahlkreises wollen von einer Kandidatur des Frciherrn von Eckhardt st ein mchtS wissen. Wenn die von den Nationalliberalen aufgestellte Kandidatur desselben nicht zurückgezogen wird, wird laut einstimmigen Beschlußes deS Zentralkomitees der konservativen Partei die Partei im Verein mit dem Sunde der Landwirte einen besonderen Kandidaten aufstellen. — In MengShausen erhielt der Gastwirt Eichmann von einem jungen Pferde einen derartigen Tritt gegen den Unterleib, daß er nach einigen Stunden starb. g. Kassel, 26. Dez. Die Konservativen und Nationalsozialen pnsercS Nec ch St ag Swa hlkreiseS unterhandeln wegen Mfstellung einer gemeinsamen Kandidatur. Vermischtes. • Ein Berliner Original. Profeffor „Gänseklein" ist plötzlich gestorben. Der 46 Jahre alte frühere Bäckergeselle Peterhoff handelte seit 15 Jahren mit gebrauchten Spielkarten, die er in den feineren Gastwirtschaften aufkaufte und in den kleineren wieder absetzte. Durch diesen Handel war er besonders im Nordosten der Stadt sehr bekannt geworden. Allgemein hieß der Mann „Professor Gänseklein". Wie er zu diesem Spitznamen gekommen, wußte er wohl selbst nicht. "Essen. 24. Dez. Die „Rhein.-Westf. Ztg." meldet aus Hamm L W.: Gegen 4 Uhr heute früh fuhr ein von Elberfeld kommender Eilgüterzug auf dem hiesigen Bahnhofe einem von Soest kommenden Güterzug in die Flanke. 15 Wagen wurden zertrümmert. Der Sachschaden ist bedeutend. Ursache: dichter Nebel. * Lüttich, 24. Dez. Infolge dichten Nebels stießen bei AnS, Provinz Lüttich, zwei Züge zusammen. Eine Anzahl Reisende wurden verletzt. Der Sachschaden ist beträchtlich. * Lüttich, 24. Dezbr. Die Wollkämmerei Demoulin wurde heute früh durch eine Feuersbrunst vollständig zerstört. Der Schaden beläuft sich auf über 200 000 Frcs. * P a r i s, 26. Dez. Der Direktor Cremer vom Blatte „Evennement" sowie der Kunstkritiker desselben Blattes, Seeond, sind nach einer Mahlzeit in einem hiesigen Restaurant unter Vergiftungs-Erscheinungen schwer erkrankt. * Konstantinopel, 24. Dez. Seit gestern wütet ein heftiger Schneesturm hier und in der Umgebung. Auf offenem Meere haben sich zahlreiche Unfälle ereignet. Von allen Seiten laufen Meldungen über Verkehrsstörungen ein. • Blüten amerikanischen Humors bringen die „Münch. N. N. Hier sind einige! „Was fehlte denn eigentlich den Demokraten zum Erfolge?" »Mehr Demokraten". — „John", sagte der Millionär zu seinem Kutscher, mir scheint, die Pferde gehen durch." „Ja Herr." „Dann fahren Sie wenigstens in etwas Billiges hinein." — Jung- Amerika. „Wo ist Dein Bruder Tommy?" „Krank; er hat sich verletzt." „Wie kam denn das?" „Wir spielten, wer sich am weitesten zum Fenster hinauslehnen könne, und er hat gewonnen." — Eine Jüngerin der Glaubensheilkunde sagte zu ihrem Töchterchen: „Wenn Du den richtigen Glauben hättest, würdest Du kein Zahnweh haben." Das Kind erwiderte: „Mutter, wenn Du mein Zahnweh hättest, Du würdest überhaupt keinen Glauben haben." — Lehrerin: „Ich habe Euch also erklärt, daß Hitze die Körper ausdehnt und Kälte sie zusammenzieht. Tom gieb mir mal ein Beispiel dafür." „Im Sommer haben wir die längsten, im Winter die kürzesten Tage." — „Du mußt jetzt zu Bette gehen, Lemuel. Die Küchelchen gehen auch mit Sonnenuntergang schlafen." „Ja, aber die alte Henne geht nicht ins Theater, sondern geht mit den Küchlein schlafen." Gerichtssaal. E. Gießen, 18. Dez. Strafkammer. Den Vorsitz führte Landgerichtsdirektor Dr. Güngerich. Als Vertreter der Staatsanwaltschaft fungierte Staatsanwalt Hoos. — Die 28 jährige Prostituierte Anna L. aus Frankenberg hat gegen daS Urteil deS Schöffengerichts Gießen vom 9. ds. Mts., das sie wegen Übertretung der sittenpolizeilichen Vorschriften in eine Haftstrafe von 4 Wochen verurteilte und ihre Ueberweisung an die Landespolizei- behorde aussprach, Berufung verfolgt mit dein Antrag, die Ueber- weisung aufzuheben. Obwohl die Angeklagte bereits dreimal, darunter zweimal im November d. Js. wegen der gleichen lieber» tretung bestraft worden ist, hat das Gericht ihrer Berufung statt- gegeben und die Ueberweisung an die Landespolizeibehörde aufgehoben, da der Fall nicht danach angethan war, um diese Maßregel zu rechtfertigen, da ferner die Angeklagte in der letzten Zeit eine Dienststelle angenommen hatte und glaubhaft versicherte, zu ihrem Vater zurückkehren zu wollen. Ter Angeklagten wurde eine weitere Woche der erlittenen Untersuchungshaft aufgerechnet, nachdem bereits durch das Urteil des Schöffengerichts eine Woche angerechnet war. — Ter 24 jährige, mehrfach vorbestrafte Schreiner Friedrich W. in Gießen, ist durch Urteil des Schöffengerichts Gießen vom 4. November l. Js. wegen Körperverletzung, begangen an dem Martin W. in Gießen, in eine Gefängnisstrafe von 2 Monaten verurteilt worden. Gegen dieses Urteil hat der Verurteilte sowie die Staatsanwaltschaft Berufung verfolgt. Der Verurteilte beantragte die Vernehmung seines Vaters und Bruders und versuchte mit ihnen die Glaubwürdigkeit des Verletzten in Frage zu stellen, der vor dem Berufungsgericht dieselben bestimmten Angaben über den Vorfall macht wie in der ersten Instanz. Danach nimmt das Gericht für erwiesen an, daß der Angeklagte dem Verletzten in der Nacht vom 29. auf 30. September l. Js. ohne jede Veranlaffuna und ohne irgendwie von jenem gereizt worden, mit dem Horngriff eines Stockes so heftig auf den Kopf schlug, daß eine nicht unbedeutende blutende Wunde entstand. DieBerusung des Angeklagten wurde deshalb verworfen, diejenige der Staatsanwaltschaft dagegen stattgegeben und die Strafe auf 3 Monate Gefängnis erhöht. — Der Maurer Georg R. von Wenings hat gegen das Urteil des Schöffengerichts Ortenberg, das ihn wegen Mißhandlung seines Vaters zu 1 Monat Gefängnis verurteilte, Berufung eingelegt. Ter Bater machte am 18. Juni d. Js. unmittelbar nach dem Vorfall dem Gendarm in Wettings die Anzeige, daß ihn fein Sohn mit einem geschlossenen Messer, einem Laib Brot und einem Brettstück heftig geschlagen habe. Der Kreisassistenzarzt Tr. L. in Gedern, der den Verletzten behandelte, stellte eine bedeutende Verletzung am Auge und Ohr des Verletzten sest. Da der Verletzte nach Einleitung des Verfahrens von dem Rechte der Zeugnisverweigerung Gebrauch machte, ist ein direkter Beweis für die Mißhandlung nicht zu erbringen, da Augenzeugen bei dem Vorfall nicht zugegen waren. Tas Gericht erachtete jedoch den Beweis indirekt für vollständig geführt, billigte jedoch ebenfo wie das Schöffengericht dem Angeklagten mildernde Umstände zu, da er offenbar durch das Verhalten seines dem Trunk ergebenen Katers gereizt war, noch nicht bestraft ist und ihm von dem Bürgermeister das Zeugnis eines braven, ordentlichen '2Dianne§ ausgestellt wurde. Die Beruiling wurde uerivorfen. — Tie 68jährige Ehefrau des Georg K. II von Vorbach ist durch Urteil deS Schöffengerichts Büdingen wegen Beleidigung des Kreisstraßenwärlers Ä. zu Vorbach mit 15 Mark Geld)träfe bestraft worden, da sie am 4. August I. IS. in Gegenwart anderer Personen geäußert hatte, ihr Mann hätte dem B. tm vorigen Jahre Futter mähen Helsen und die Kreiskasse hätte eS bezahlen müssen. Die Angeklagte hak Berufung eingelegtun& behauptet, daß sie durch beleidigende Bemerkungen deS B. gereizt ivorden fet, daß sie ihn nicht habe beleidigen ivollen und daß sie überdies m der Lage sei, den Wahrheitsbeweis für ihre Behauptung zu erbringen. Nach umfangreicher Beweisaufnahme wurde das UrtcU verkündet, wonach die Angeklagte für ft r a f f r e i erklärt wird, aber die Kosten des Verfahrens zu tragen hat, mit Ausnahme der Kosten der Nebenklage, die dem Nebenkläger B. aufertegt sind. Das Gericht erachtete den Wahrheitsbeweis nicht für so strikte geführt, daß daraufhin Freisprechung erfolgen könnte. Dagegen hat die Beweisaufnahme ergeben, daß der Nebenkläger B., wenn auch kurze Zeit später, die Angeklagte schwer beleidigt Hal, weshalb das Gericht wechselseitige Beleidigungen für vorliegend erachtete, die auf der Stelle erwidert wurden, und demgemäß die Angeklagte nach? 1« Stfür straffrei erklärte. — Ter 21jährige Dienstknechi Friedr. E. aus Ober-Greißlau ist mehrerer Diebstähle beschuldigt und erhält eine Gesamtstrafe von einem Jahr efangnil außerdem vier Wochen Hast wegen Uebertretung. — Die 15jährige Kunigunde Barbara H. aus Bamberg, die trotz tbret jugendlichen Alters schon öfter, auch wiederholt wegen Diebstahl« vorbestraft ist, hat sich wegen einer Reihe im letzten Sommer hi Nidda, Büdingen, Friedberg und an anderen Crteu begangener Diebstähle und Betrügereien^zu verantworten. Sie wird unter Einbeziehung einer von der Strafkammer Frankfun gegen sie aus. gesprochenen Gefängnisstrafe in eine ©cfamtgefängniB. strafe von 1 Jahr 7 Monaten 3 Wochen und 3 £agen verurteilt und außerdem wegen 2er Uebertrelungen mit zwei Wochen Haft und 6 M a r f ® e I b ft r a f e. Wegen einer ihr zur Last gelegten Urkundenfälschung wird sie freigcjprochen. L« Angeklagte war im wesentlichen geständig. Arbeiterbewegung. . Paris, 26. Tez. In Limoges haben die ausständigen Handschuhmacher beschlossen, den Streik sortzusetzen, bis ihre Forderungen bewilligt sind. Die Ausständigen durchziehen, teilweise mit Knütteln bewaffnet, unter dem Gesang der Jniemano- nale die Straßen. Gestern gelang es ihnen trotz eines stark«, Aufgebots von Geiidarmen in das Rathaus einzudringem Ein Offizier und zwei Gendarmen wurden bei dem Zusammenstoß verletzt, mehrere Stteikende verhaltet. Rostow a. Ton, 25. Tez. Die Gährung unter den Arbeiter« in den Werkstätten der Wladikawkas-Eisenbahn dauert an, es wird jedoch weiter gearbeitet. Polizei und Militär beobachten die Arbeiter. In den letzten Tagen begannen jugendliche Arbeiter, die bei den Werkstätten Wache stehenden Kosaken zu belästigen. Sie warfen mit Eisenstücken nach ihnen und verwundeten einen Kosaken. Spott. cc. Leipzig, 26. Dez. Die Meisterschaften des Deutschen Eislaufverbandes werden in diesem Winter in Leipzig am 10. und II. Januar zum Austrag kommen. Die Schnelllauf-Meisterschaft geht über die Strecken 500, 1500 und 5000 Meter. Für die ftumtlauf- Meisterschaft sind 12 Pflichtübungen und ein Kürlaufen vorgeschne- ben. Die Ausschreibung für die Laufen veröffentlicht der vom Verbände herausgegebene Deutsche Wintersport (Berlin S. W. 47). Krieskasten der Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) W. W. Wir haben Ihre Anftage nach der GeschästSstÄe des deutschen Schulschiffvereins bereits beantwortet. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. In der Stadtkirche. Sonntag, den 28. Dezember. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schlosser. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Scheunemann. Sylvester, den 31. Dezember. Abends 6 Uhr: Pfarrer Scheunemann. Neujahr, den 1. Januar 1908. Vormittags ÖVe Uhr: Pfarrer Schlosser. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Scheunemann. In der JohanneSttrche. Sonntag nach Weihnachten, den 2 8. Dezember. Vormittags 9*/g Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Nachmittags 5 Uhr: Siehe Stadtkirche. Sylvester, den 81. Dezember. Abends 8 Uhr: Pfarrer Euler. Neujahr, den 1. Januar 1908. Vormittags 9V, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Nachmittags 5 Uhr: Siehe Stadtkirche. Nach allen Gottesdiensten besondere «Sammlung für bti Armen. Etablissement allerersten Ranges. 758 Hof-Möbelfabrik und Kunstsohreinerei von Ludwig Alter in Darmstadt. Grossh. Hessischer und Kaiserlich Russischer Hoflieferant Permanente Ausstellung von 120 Zimmer-Einrichtungen Auf Wunsch kostenlose Unterbreitung meiner Haupt-Kollektion. Wöchentliche Werficht dn Todesfälle in der Stadt Gießer. 51. Woche. Dom 14. Dezember bis 20. Dezember 1902. (Einwohnerzahl: angenommen zu 26 400 (inkl. 1600 Mann Militari Sterblichkeitsziffer: 28,10, nach Abzug von 9 Ortsfremden: 10,04°/oo. Kinder Anin.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie ri£ der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts naq Gießen gebrachte Kranke fommen. _ Katholische Gemeinde. Sonntag, den 28. Dezember: Sonntag nach Weihnachten. Vormittags von 6>/, Uhr an: Gelegenheit zur hell. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste hell. Messe, vor und in derselben Austeillmg der hell. Kommunion. Vormittags um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe. Militärgottesdienst mit Predigt. „ 9*/b Uhr: Hochamt. Nachmittags um 21/, Uhr: Andacht. Hochfeine, stilvolle Einrichtungen | DrW.Knecht’s Magenbitter '.SähtiS erstkiar^igp^ Hilfsmittel bei mangelhaftem Stoffwechsel,arztliih anerkannt tiriff empfohltm Gi Flasclir M'/ 50, Fronet lasche M.1.. Überall erhältlich. Es starben an: Zusammen: Erwachsene: tm vom 1. Lebensjahr: 2.-15. Iahe Masern 1 — 1 — Scharlach Tuberkulose der Kl) — — 1(1) Lungen 1 1 — —* Allgem. Tuberkulose 1 — — 1 Krebs 2 (2) 2 (2) —— •** Blutvergiftung 1 1 — Taringeschwüren 1 (1) 1 (1) —— — Brustfellentzündung 1 1 — Lebensschwäche 1 (1) — 1 (1) — im Wochenbett Kl) 1 (1) Verbrennung Kl) — 1(1) Uebcrfahrenwerden KD 1 (1) —— — Nierenentzündung 1(1) 1 (1) — — Summa: 14 (9) 8 (6) 3 (1) 8 (2) , SchepelersKafte in jedem Haushalt DkMW durch Güte e. Prdiwlfdle- kdi htrvorraeadte gulltifi- latltc tiejfttblf aagtlcccninc» Emil Fischbach L Giessen. 4389 ' FRETS- MEDAILLE \ I87D , Cognac Bekanntmachung 8885 Bekanntmachung 8884 Mecum. 8918 Reitz. Reitz. 8919 leiude. heil zur heil. W Messe, iluSttilung bc £ i«L M *** i edigt. ÜtiitoNl* B 20. ®*15J, Wiä O(inIL l»*'”®’ ijridjta meiu-e. He. lezember. hlosser. eunemann. dezember, nann. i u a r 1 908. hlosser. eunemann. ktrche. denS8.De,rntu, Naumann. irche. tezember, uat 1908. Naumann. Sammlung Stojjjtriogl. 8m«teWK KW. MeisterBfWcil in Dberhessen betreffen!«. Wir beabsichtigen, einem bei der ersten Meisterprüfung »ausgetretenen Bedürfnisse entsprechend, während der Zeit vom 13. Januar bis 18. Februar 1903 an unserer Gewerbeschule . ttnen Spezial - Ausbildnngskursns für Vorbereitung zur Reisterprüfung — bei genügender Beteiligung — abzu- ' halten. Diejenigen Gesellen und bereits selbständigen Handwerker in der Provinz Oberheffen, welche sich demnächst :her Meisterprüfung unterziehen wollen, werden zum Besuche dieses Kursus erngeladen. Die Gebühren für diesen Kursus betragen 10 Mk. An- neldunqen sind schriftlich — mit genauer Adresse des Teilnehmers — an die unterzeichnete Schulleitung bis pätestens den 5. Januar 1903 zu richten. Gießen, am 22. Dezember 1902. 8868 Der Aufsichtsrat: Die Schulleitung: Heyligenstädt. & eE' Großherzogllcher Hauptlehrer. Bekanntmachung. Die Rechnung über die ausgeführte Drainage in der Gemarkung Inheiden in den Fluren I und VI liegt vom SO. Dezember 1902 ab acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten bei dem unterzeichneten Vorsteher offen. Inheiden, am 24. Dezember 1902. Der Vorsteher der Waffergenossenschaft Inheiden. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Inheiden pro 1903/04 liegt vom 30. Dezember ab acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau offen. Inheiden, den 24. Dezember 1902. Großherzogliche Bürgermeisterei Inheiden. Sonntagsverein für Mädchen. Die Vereinigung der Mädchen findet statt an jedem Sonntag zwischen 2 «ud 7 Uhr nachmittags im ©aale her Kleinkinderschule; die Mädchen können zu jeher Zeit 1 'ommen und gehen: von 4 Uhr bis 5 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gesang, Slnsprache Vortragen. Gute unterhaltende Bücher und Spiele find tn großer rahl vorhanden. Für den Vorstand: ^00 vr. Naumann, Pfarrer. Bekanntmachung. ES wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß unsere Kaffe im laufenden Monat zur Erhebung oder veischreibmrg der Zinse« Dienstags, Mittwochs, Donnerstags und Samstags geöffnet ist. Gießen, den 9. Dezember 1902. 8600 Der Direktor der Spar- und Lechkaffe Gießen. Wiener. ”?n0 bftStto llltar beobadittn' bi. ? iQ‘°i ru btiCk und verwuchs, 'j ilte» sSS* WebuW von lWmnWcsichn rnid von Äsenünng [ioii klnckivnnschkorlen zn Neujahr 1903. Anaesichts des bevorstehenden Jahreswechsels bitten wir, wie „ d-n AÄn J-hr-n, ju bem oben genannten Zweckfur die h-esige Kleinkinder-Vewahranstatt ,,ine Gabe spenden und einem der Unterzeichneten übermitteln ,u ,e0De®u«S bieje Einrichtimg wird der genannten Wablthätigkeits. eine seyr wünschenswerte Unterstützung zu teil, ""b burch der Namen der Geber noch vor Jahresschluß m esgemein anerkannt, daß alle, d^mit einer Mrhpn Gabe ihren Namen nennen laßen, von Abstattung der ^uiabrsbesuche, sowie von Zusendung von Neurahrskarteu n€frlü sind und ihrerseits beides nicht beanspruchen. ” Gießen, den 24. Dezember 1902. 8891 Rendant Doering, Johannesstraße 5 Pfarrer Dr. Naumann. Fabrikant Cwr. Gchmall. •ämpblt ä ' LZÄ ;1,1 iben: 1W» llindtr Bekanntmachung. Ick bringe hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß die Einziehung derJnvalidenversicherungsbeiträge fiir diejenigen Versicherten für die sie seither durch die Großh. Bürgermeisterei Gießen erfolgte, mit Wirkung vom 29. Dezember 1902 an die OrtSkrankenkaffe Gießen überwiesen ist. Gleichzeitig sind der Ortskrankenkasse Gießen die Geschäfte der Meldestelle übertragen worden. Die Einziehung der Beiträge seitens der Ortskrankenkasse Gießen erfolgt in demselben Umfange wie bisher durch Erhebung. Sämtliche erforderlichen Meldungen haben vom 29. Dezember 1902 an ausschließlich bei der Ortskrankenkasse Gießen (Ludwigstraße 12) zu erfolgen. Von dem gleichen Tage an haben die sogenannten unständigen Arbeiter ihre Quittungskarten zur Kontrolle der Ortskrankenkaffe Gießen vorzulegen. Gießen, am 28. Dezember 1902. 8886 Großherzogluye Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Die Anschaffung und Unterhaltung zweier Faselochsen von Dimmenthaler Rasse soll vom 1. April k. I. ab im Wege schriftlichen Angebots anderweit unter den auf unserem Sekretariat, Zimmer 16, offen liegenden Bedingungen vergeben werden. Interessenten wollen ihre Offerten bis spätestens 10. Januar k. I., vormittags 12 Uhr, verschloßen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bei der unterzeichneten Behörde einreichen. Gießen, den 23. Dezember 1902. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Nen be§ .m ^>pzig am hnelllaMchAl i-tn. Für die E etnRürlauitn uns » verossenllichi JL nsport (Berlin itäräT MlbtrWhW ! nach der leantoorttl Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß durch Beschluß der Stad (verordn eten°VersammlunH vom 22. l. Mts. ntit Wirkung vom Januar 1903 an der Preis für die aus dem städtischen Elektrizitätswerk abgegebene Energie für Beleuchtung auf 50 Pfg. Kraft ,. 20 „ für eine Kilowattstunde festgesetzt worden ist. Gießen, am 23. Dezember 1902. GroßherzogUche Bürgermeisterei Gießen. Verdingung. Nachverzeichnete Wegbau- und Grabenarbeiten, sowie zugehörige Lieferungen für die Feldbereinigung Gießen, rechts der Lahn, ollen im Wege schriftlichen Angebotes öffentl. vergeben werden: veranschlagt zu rd. Mark 1. Grabenarbeiten 520,— 2. Anfahren von Stick- fteinen 600,— 3. Liefern von Bord- oder Mondsteinen 416,— 4. Liefern von Kleinschlag 1040,- 5. Liefern von Uebergründungsmaterial 210,— 6. Äuffetzen der Steine 124,— 7. Chaussierungsarbeiten 647,50 8. Wegbauarbetten 4550,— 9. Liefern von Cement- röhren 76,50 Voranschläge, Pläne und Bedingungen liegen bei der unterzeichneten Behörde während der Dienststunden zur Einsicht auf. Angebote haben in Prozenten des Voranschlages zu erfolgen. Die Offerten sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Ausschrift versehen bis Dienstag, den 6. Januar 1903, vorm. 10 Nhr, bei der unterzeichneten Behörde einzureichen, woselbst deren Eröffnung um die genannte Zeit in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter statt findet. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 24. Dezbr. 1902. Großh. Kulturinspektion Gießen. Wißm ann.8914 Sohmrsteigerung der Stadt Gießen. Montag, d. 5. Januar 1903, vormittags 9 V, Uhr beginnend, werden zu Annerod in der Wcllerffchen Wirtschaft aus den städtischen Waldungen im Distrikt Fernewald versteigert: 81 Eichen-Stämme mit 10,42 fm (darunt. Schnitt-, Schwellen- und Grubenholz) 219 Kiefern- u. Fichten-Stümme mit 68,02 fm (darunter Schnitt- und Bauholz) 1880 Kiefern- und Fichtenstangen mit 95,11 fm (darunter zu Sparren-, Gerüst- u.Spalier- Holz geeignet) 2 rm Eichen-Nutzscheitholz 4 , Eichen-Nutzknüppelbolz 46 „ Kiefern-Nutzknüppel (4 m lang) 5 „ Buchen-Scheitholz 19 w Birken-Rundscheitholz 109 „ Eichen-Scheitholz 26 „ Nadel-Scheitholz 4 , Aspen-Scheitholz 25 „ Buchen-Knüppelyolz 12 „ Birken- „ 84 „ Eichen- „ 9 „ Aspen- „ 49 „ Eicken-Stockholz 68,4 „ Nadel- „ 2 , Buchen- g 3 „ Aspen- „ 1 „ Birken- „ 6590 Wellen Buchenreistgl teilw. 5590 „ Eichenreisig > Durch- 5840 „ Nadelreisig J forfta. 1300 , Birken- u.Aspenreisig 4970 „ Weichholz. Gießen, den 28. Dezbr. 1902. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. 8883 Hohverfteigerung Dienstag, den 30. Dez. 1902 7110 Uhr morgens. Ca. 2000 Stck. Fichtenstaugeu II., III. imb IV. Klaffe. Berkaus auf der Schwärz am Bahnhof Fronhausen. 05598 I. C. Ruth II, Fronhausen aLahn Jüchytacrita Kiesenöampfem des NOÄttl LlßJl BBEMEN. Kostenfreie Auskunft ertbeilt in Giessen: Carl Loos „ Grünberg: Julius Karl „ Friedberg: Isidor Schulhof Kein Besten mehr beim Gebrauch von Pectol- BonbonS (Koniferen - Kräuter- Malz-Zucker). In Paketen & 30 und 50 Pfg. zu haben bei [8665 Gustav Walter, Mäusburg. Bienenhonig garantiert rein empfiehlt 8471 ChristianWallenfels Marktplatz 17 am Kriegerdenkmal Telephon 262 Gegründet 1826. Punsch-GtiD 1/, Fl. von 80 Pfg. an. Gebrüder Adami 14 MättSburg 14 [8863 Warnunar! Die Vorzüge der H-Stollen sind bedingt durch eine ganz besondere Stahlart. die nur wir verwenden. Um sich vor Schaden zu schützen, weise man daher Jede Nachahmung zurück und verlange beim Einkaul ausdrücklich unsere altbewährten Original-H-Stollen I L I mit der Pabrik-Marke | C° | Jttostrtrter Katalog kostenfrei. Feinsten Bum mdPmschWmn in großer Auswahl empfiehlt billigst 8862 E. Dort, MWrstr. 45. Ztatienischer 8864 Mm« garantiert rein 7i Flasche 55 Pfg. ohne Glas. Bebrüder Adami 14 MäuSburg 14 Niederlage beit Ed. Lind, Kirchenpl 10. KHki von den besten Zechen Nußkohlen Anthraeit sowie Rhein. Briketts zu den billigsten Preisen, jedes Quantum frei ans Haus, liefert ra24 Andr. Euler. Bel Drüsen, Sorofeln, englischer Krankheit, Hautaussohlag, Sicht, Rheumatismus, Hals* und Lungenkrankhelten, altem Husten, zur Stärkung und Kräftigung schwächlicher, blutarmer Kinder giebt es nichts Besseres als eine Kur mit meinem beliebten, ärztlicherseits viel verordneten Lahusen’s L. Leberthran (Bestandteile: 0,2 Eisenjodür in 100 Teilen ff. Leberthran) Der beste und wirksamste Leberthran. Wirkt blutbildend, Säfte erneuernd, Appetit anregend. Hebt die Körperkräfte in kurzer Zelt Allen Ähnlichen Präparaten und neueren Medikamenten venu ziehen. Geschmack hochfein und milde, daher von Gross und Klein ohne Widerwillen genommen. Letzter Jahresverbrauch ciroa 100000 Flaschen, bester Beweis für die Güte und Beliebtheit. Viele Atteste und Danksagungen darüber. Preis 2 u. 4 Mk., letzte Grüsse für längeren Gebrauch proßtlicher Man hüte sich vor Nachahmungen, daher achte man genau beim Einkauf auf die Firma des Fabrikanten Apotheker Lahusen In Bremen. 7122 Zu haben hi allen Apotheken. Haaptidederlage In Giessen 8 Univ.-Apotheke zum gold. Engel; In Frankfurt: Löwen- und Eln- Iwrn-Apotheke; In Cassel: LBwen-Apotheke. Emil Plstor Nchf., Giessen Marktstraße 10. Wimm, HM- M McheiiMte. Ofenschirme. Weißzeugmangetn. MkkpuhmschMN. Eiserne LaMe». " Waschmaschinen. Waschgarnituren. Laubsäge- und W^rkzengkMen. i?64 Ifan verlange ß9- Ärztlich empfohlen. In allen Proislagen. Preise auf den Etiketten. Rasche Mk. 1.«> bis Mk.5.—. Oognao zuckerfrei Mk. 3.—. Vorzüglich für Genesende und k* Zuckerkranke. Haupt-Niederlage fürengros H u. detail: Ad.GeisseinGiersen Q Jutterlchneidmalchinen AickwurzmüSteu, Schrotmühlen Kartoffelquetschen 6555 IntterKeffel Jutterdämpser Hbstmühlen und -Keltern sowie affe anderen landwirtschaftlichen Maschinen und GerÄe empfuchlt M. Rosenthal Liebigstraße 13. Telephon 218. Reparaturen an Maschinen jeder Art werden iu meiner Werkstätte fachgemäß und prompt ausgcführt. - Billige Preifc- Bette Nmkührung- Carl SMckraitz MöbclkavrM Tlftcrwcg 17 CünUraßc 8 gegründet lsss- ReichyaMlle Huswatil in polierten und lackierten Modeln jeder öattung ri5che * Stühle * Spiegel Bilder * Rohrsessel * Blumen» tische * Nähttsche * wiener Möbel Complctte Benen und Schluss Rimmer in hol} und Metall- einfache und bessere Sopha; Cljaifelongues * Patentfcffel Barniturcn in jeder Ausmachung Ceppidtje? risch« und Vivandecken Nouieaux und Sardinen in weiß/ ernne und bunt Unoleum»Dorlagen/ Wachstuche- Möbel» und Dekoratlonsftoffe/ Bettssosse/ Bettfcdcm/ Daunen- eigene QMler-/ koitier- und Defcoratlon^IDerWtten für neuanfertigung und Aufarbeitung- COGNAC „Greif auf Globus“ Erste Taunus-Cognac-Brennerei Fritz Scheller Söhne, Homburg gegründet 1843 * preisgekrönt ♦ ärztlieh empfohlen ♦ % FL Mk. 1.80, 2.40, 3.—, 4.—, S.—, */, Flasche verhältnismässig. ans französisch. Wein gebrannt Vi Flasche Mk. 8.—. 4.—, 5.—, 6.—, V, Flasche verhältnismäasig empfiehlt 8381 Ph. Schwager Wwe., Giessen. Original-H-Stollen ^Stets schar.f! "Kronentritt unmöglich! Le o h h ä rdt & C9r Berlin-Schöneberg berlheeder* , Kenner ■ * •' * /,/c' MMK ITeteM TT Der Vorstand. A. P. Christophersen Versende InstallItioasbüreau. Küßen, Blockstraße 12. Großes Lager i« 7421 8917 Sonntag Dezember empfiehlt 8533 Stadt Marburg 8888 Werkstatt. Sonntag den 28. Dezember: 05609 H. Hitzker, Neuenweg 8. ES ladet ergebenst ein Frlta Kremer. Kaufmännische Drucksachen. yctiftsHcter 1 8748 bei Speise-Chocolade AmTO 1 A 6000 i> Unübertroffen Fabrik: Robert Berger, Pössnecki.Th. I— Tcrzerole, DefchingS, Lnft- aarwaNeer ftaatL geprüft u. öeautachtet. Z-h. um 40 Pfg. u. M. 1,10 bei Fuhr, Sonnenstrahe 25. S H. entgegen. 05597 3 gegen £Qai weise und bewährt sich nunmehr Retter’* Grüne Packung 50 Pfg. Braune Packung 40 Pfg. Rote Packung 30 Pfg. ife leih. k. 8488 Niederlagen bei: Gebr. Adami, Mäusburg. Jao. Friesleben, Bahnhofstr. H. Belloff II., Alicestrasso. W. Möser, Beltersweg. L. Steinhäuser, N^u-v häne. Einzelne Wein-, Bier- n.Wassergläser Komplette einfache tt. ffetne Garnituren straße 8, gratis zu Habern Dießen, den 27. Dezember 1902. demjenigen, bet bei Anwendung meiner Methode nicht von seinem Bruchleiden vollständig geheilt wird. Höchste AuSzeichmmgen, tausende Dankschreiben. Verlangt GratiS-Broschüre Kismrikhmllgk Mmuierkt geringe iloUmäpff frinöen NSrnberg-'r (Ddjfnuimnlfnliit Sardilltu in ®d frinöe Krnbnnter SardtSen fjummtr in Dosen OUenxnnge toiar Nordsee-Krabben Diverse Sorten Dnins 8905 Vegi«« nachmittags 5 Uhr. Begin« des DauzeuS abends 8 Uhr. irt werden, Schanzen- 8910 6000 3000 »500 2000 2000 3000 7500 auszahlbar. Komplette Spelsesenrlce Kaffee- n.Theegeschirre billigst. Waschgarnlturen. 3 a 1000 = 5 A 500 = 20 A 100 = 100 A 20 = 300 A 10 = 2060 zQsammeo Baar ohne Abzug F. Brennfleok, Weingut Schloß Rupperroolf, Edesheim, Pfalz. Gutbesetzte Tanzmusik la. Sxportbter der Brauerei »öbel, Niedershausen. ;;#W:KIIECHTW MAGENBITTER SÄNTIS" eglichenkünsflichei em & Essemen. ____Gegründet 1843. Cognac aus französ. Wein gebrannt 7, Fl. JL 8 —. 4 —, 5.— Panzerkassen, Aktenschränke 8493 fQr Gemeinden und Behörden, Kassetten und Kopierpressen preiawürdlg. ~r. t*rogmann, Kassensohrankfabrik. Cigarren | in Kiste! zu 25, 50 u. 100 Stet. \ k in allen Preislagen, ' 1 bei 8723 9 Carl Retter, Dchulstratze, Ecke Tonnenstr. 10. Ktrchenplatz 10. Ernst Balser 11 Mäusburg 11. Erste Taunus-Cognac-Brenn er ei Fritz Scheller Söhne Allein-Verkauf und Niederlage von Edler & Krlsche Hannover Kompot- nnd Dessert- Service in Pressglas, Cristall geschl. xl Fayence, moderne Decors. Küchengarnituren. Nickelwaren. Dr. M. Reimanns, Valkenberg 324, (Holland). Da Ausland, Briefe SO, Karten 10 Pf. ChristianWallenfels 17 Marktplatz 17 am Kriegerdenkmal. Telepbon 262. ' Gegründet 1826. Gas- und Wasserleitungs-Artikeln Klosett- und Aade-Kinrichtungen Geftrr, Hausheltungg- u. Laudherdkn, Gasöfen, Gasherden Schwach» und Starkstrom-Artikeln Beleuchtungskörpern für Gas- und elektrisches Licht. GrotzeS Lager in ReoolskNl, Pistolen verschiedener Systeme, 30 Liter Weißwein zu TI. 10.60 30 „ Rotwein Hombnrg v. d. H. Cognac „Greil auf Globus“ 7, Fl. JL 1 80, 2J0, 8.. 4.. 6, Ti n. 7< Fl. verhältnismässig. Liferfi. JC 1 80 n. 2.—. Keinen Bruch mehr!! 10 000 Mark Belohnung Weihnachts Bescherung im Lokale des Kameraden Bourgeois (Transvaal). Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. 8876 Der Vorstand. Freunde des Verein- können durch Mitglieder eingefüh diesbezügliche Ausweiskarten find bet Herrn Dambier, NSHmaschim kaufen Sie bei mir otn destm und billigsten; durch fachmännische Bedienung ist feder Aerger ausgeschlossen. Reparaturen aller Systeme unter Garantie in eigener Loos 1 Mk., 11 Loose 10 Mk„ Porto und Lifte 25 Pfg. Nachnahme thearer, empfiehlt J. Stürmer, Strassburg LE. General-Agent, Langeitr. 107. Hier: R. Buchaoker. W. Semmler. Ph. Weller. «Sir Mfiroliohil. Während der Feiertage Storchenbräu Kohlen-«.Vriketthdlg. 1. Prima Nußkohle« stets aus Laqer, 2. Schmiedekohlen vom 10. Januar ab, 8. Bestes Flamme«-Brikett, Marke Liblar. Nur alleinige Vertretung für Großeu-Buseck und Umgegend. Karl Dörr, Großen-Buseck, Cberhessen. Bestellungen sehe freundlichst a SamStag den 3. Januar 1903, abends 8 Uhr: ¥11. Stiftungsfest im Saale de» CafS Leib. Fst. Samos v. m. W Pfg^ Priorato Span. Rotwein, p. Fl. 1,40 Mk., Menescher Uua. Rotwein, p. Fl. 1,80 Mk., Sherry, Malaga, Madeira, Portwein, p. Fl. von 1,50 Mk. an empfiehlt 8358 Louis Lind, Hc®efernnt Grosse AomM Geflügel-o.Vogdzßcht-Vire>8 Hießen und Flmgegend. Morgen, Sonntag den 28. Dezember: Weihnachts-Feier im Philosophenwald wozu die Mitglieder und die Freunde unseres Verein« bestens eingeladen werden. von 7493 7961 EelterSweg 30. Neajahrsttarten in grosser Auswahl empfiehlt billigst R4F H j-i jrr 8877 Marktstrasse 2. Wb 1%BGC Kaffee empfiehlt in den feinst. Qualität« I. M. Schulhof, Marktstraße 4. Telephon 11Ä Verkäufer 8716 Otto Schaaf, SelterSweg 39. in allen Preislagen empfiehlt: 7684 Eberhard Meteger. Giessen. Eaoptgeiinn „ 1 a 15000,15000 Fertige Särge, tannene und eichene, poliert, habe stets auf Lager und halte mich bei etwaigem Bedarf bestens empfohlen. 8219 J ustus Heck Schreinermeister, Asterweg 46. Carl Seibel. Frankfurters^. Ferdinand Zimmer, Lieh. Konsum-Halle, Heuchelheim. A. C. Muller, Langgöns. Aug. Seibert, Wieseok. V/ Rrück. Wissmar 1727 2490 1.41000 „ 15000 Glühstrümpfe bester Qualität empfiehlt Ch. Zimmer Bahnhosstr. 12. 8819 Cacao 8298 Chocoladen Jhre Verdauung Find OBPegeirwennSie rech jeder Rahtzeiraln Gläschen Ofenschirm* and -Versetz* Kohlenkasten FeDUppieb* Fasesäcke a. Wärmflasche«. Puiisdi-Exlrakte selbst zu bereiten. 1 Originalfl. Relchel’e Punschextrakt-Essenz mit 7« bis 1 Liter Weingeist (Spiritus Vini) nach Vorschrift vermischt giebt 2 Liter feinsten Punsch-Extrakt, der sogleich mm Gebrauche fertig, 1/l mit 7, heissem Wasser vermischt genossen wird und von höchstem Wohlgeschmack und grösster Bekömmlichkeit ist. Kein Misslingen, — Nichts ist einfacher. Verrät Iq In Ananas-, Kaiser-, Schlummer-, Schwedisch - Punsch, firogk- und Glühwein-Extrakt Fl 75 Pfg., Burgunder- and Düsseldorfer Punsch pi'n’o“ FLi.-°Mt für je 2 Liter Pansch-Extrakt. — Mehr als doppelte und dreifache Ersparnis.---1 Berühmte Original-Reichel-Essenzen Marke Lichtheit | Selbstbereitnng ™ Cognac, Rum, Arac und allen echten Likören. Ilphnr Ofifl Qnrfpn Nur In Originalfl. mit Gebrauohsvorsohrlft für UGUÜI ZUU OUIIUII. oa.2/8Ltr. 40.50.60,75 Pf. eto. je nach Sorte. Ein Versuch überzeugt. Die Destillierung im Haushalte völlig kostenfrei. Otto Reichel, Grösste WaMMßutschlaiiilsJ Niederlagen in ganz Deutschland. veor^TabrtXck Man verlange ausdrücklich Reichel-Essenzen mit dem Lichtherz nnd nehme keine Nachahmungen. Zu haben in Giessen bei Adolf Bieler, Marktstrasse 5. Viktoria-Drogerie. 7991 I la. Nass- Kohlen frei ans Hau- billigst. 8545 Emil Pistor Nacht, Akark'straße 10. Stahlpanzer. Geldschränke feuer- und sturzsicher, thermit- und dieoeSsich«. J. C Peteold. Geldschrankfabrik, Magdeburg. Preise äusierst billig. 11» Illustrierte Kataloge kostenfrei. Vertreter: Joh. Fr. Lchaaf, Glesien. 7r "• 7« Fl. verhiUtnismäesiir. Znr Saison I Scheller’s Punschessenzen überall sehr beliebt. U 34 & firtftpa eigenes Fabrikat, empfiehlt ** ■ ftaatL gi Vl|liy für Private und Wieder- Scherers ^Cognac Wistm Wallechls 17 Marktplatz 17 am Kriegerdenkmal Telephon 262 Acgr. 182, olo empfiehlt: Feinsten Schweizer (lammen.. thaler) - Edamer (Holländer)/ * Fromage de Brie! 5 Camembert ) P Telikateß-Rah«. i i fcatjer Frühstück. 1 Mainzer Hand- Hochfeine Thüringer Kümmel-Stangen tn nur fft. Qualitäten, stets frisch, L. Koblermaunlv 12 Bleichftratze 12 empfiehlt fein reichhaltiae-Lagerir Holz-, Korb- und Bürstenwaren. Reparaturen werden prompt b^orgt. 691? 'Grösstes Magazin für feine , Gebrauche- und Selteraweg W Blockstrasse. Gegr ,K6fi flft jl Ponellin^eschlm I U" ftr d. Ugl. Gebrauch in beeter Qualität "’i’hl Si liriiiik'' gewehre für Kugeln und Bolzen, Muuitio« verschiedener Schuß- Marken bei XarneVal-Verd« Germania. Sonntag den 28. Dezember, von uachm. 4 Uhr ab: Große Tanzbelnstigung in der Stadt Lich. 05618 Eintritt frei. — Es ladet ergebenst ein Der Vorstand. ' Bestes Geschenk! Das Grosse Los! der I. Wohlthätigkelts- Geld-Lotterie d. Strassburg-Neud.Arbelterhelef Ziehung bereite 17. Januar