Donnerstag 27. Februar 1QO3 Erstes Blatt SietzeimAnzeiger w General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen 152. Jahrgang VezugSpretSr monatlich 7bPs.,vter1el- jährlich Alk. 2.20; durch Abhole- iu Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.— oiertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12 Pf* auswärts 20 Pfg. Verantwortlich: für den polit. u. allgem. Teil: P. Wittko; für »Stadt und Land' und „Gerichtsfaal":R.Ditt- mann; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Nr. 49 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesstfchen Landwirt die Gießener Kamilien- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Univerf.-Buch- u.Stein-- druckeret (Pretsch Erben) Redaktton, Expedition und Druckerei: Schulstrabe 7. Adreffe für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr. 51. Gießen, 26. Februar 1902. Beit/: Vernehmungen nach § 34 des Gesetzes über den Unterstützungswohnsitz. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Nm Ihnen die Vernehmung von Hilfsbedürftigen gemäß § 34 des Reichsgesetzes über den Unterstützungswohnsitz zu erleichtern, haben wir die Firma Wilhelm Klee in Gießen veranlaßt, zwei Formulare für Ihren Dienstgebrauch drucken zu lassen. Das eine enthält die an den Hilfsbedürftigen 311 stellenden Fragen (die auf den einzelnen Fall nicht zutreffenden sind unbeantwortet zu lassen), das andere ist für eine Abschrift des Vernehmungs-Protokolls bestimmt, und enthält ferner einen Vordruck für Mitteilung der Abschrift an diejenige Armenbehörde, welche um Erstattung der Unterstützungskosten an gegangen werden soll. Sie wollen sich diese Formulare zur Verwendung in oorkommenden Fällen anschaffen. v. Bechtold. Polizei-Verordnung. B etr.: Maßregeln zur Abwehr und Unterdrückung der Maul- und Klauenseuche. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 3. Januar l. I. — Kreisblatt Nr. 3 — wird hierdurch auf Grund des § 56 b der Reichs-Gewerbeordnung und des § 9 des Ministerial-Amtsblattes vom 3. Juli 1897 für den Kreis Friedberg verordnet, wie folgt: § 1. Das Verbot des Handels mit Klauenvieh im Umherziehen wird bis zum 1. April 1902 verlängert. § 2. Mit Geldstrafe bis zu 150 Mk., im Unoermögens- falle mit Haft bis zu vier Wochen, wird bestraft, wer der vorstehenden Bestimmung zuwiderhandelt. Friedberg, den 20. Februar 1902. Großherzogtiches Kreisamt Friedberg. Fey. Bekamtmachung. Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Daubringen; hier die Arbeiten des II. Abschnittes vom II. Felde. In der Zeit vom 3. März l. I. bis einschließlich 17. März l. I. liegen auf dem Amtszimmer der Großherzoglichen Bürgermeisterei zu Daubringen die Arbeiten des II. Abschnittes vom II. Felde nämlich: 1) das Besitzstandsverzeichnis, 2) die Gütergeschosse. 3) die Zusammenstellung der Gütergeschoffe, 4) die Bonitierungskarten, 5) das Protokollbuch zur Einsicht der Beteiligten offen. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet statt: Dienstag, 18. März l. Js., vormittags 9 l/4 bis 101/i Uhr, im Amtszimmer der Großherzoglichen Bürgermeisterei Daubringen, wozu ich die Beteiligten unter dem Anfügen einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Die Einwendungen sind schriftlich abzufassen, zu begründen ^weichm ^°PICr in Aktengröße (mindestens */3 Bogen) ein- Friedberg, 24. Februar 1902. Der Großherzogliche Bereinigungskommissär: Spanier, Kreisamtmann. Manntrnachung. Gelegentlich des gestern dahier abgehaltenen Viehmarktes ist m einer stallung ein rotes Ochsenkalb stehen geblieben . rs ®et Eigentümer wird aufgefordert, seine Ansprüche als- bald bei uns geltend zu machen. ’ Gießen, den 26. Februar 1902. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Bekanntmachung. Da? Verzeichnis über die Kulturveränderungen, welche seit der vormhngen St-uerr-gulier.ing konstatiert morden sind, und deren Buchung b-, dein Steuerkommissariat zu b an ttagen .st, sowie das Verzeichnis der se,t der vorjährigen Steuerregulierung ganz neu erbauten, sowie der durch Bau- oerandeningen >n> Wert erhöhten oder verminderten und der ganz abgegangenen Wohnhäuser und Gewerbsanlagen der T ™'*n9Cnr e>lCBCn ..^'ffcnbcrg liegt von heute an 4 Wochm lang zur Einhcht der Interessenten aus dem Bureau Graßh. OttSgerichtz Gießen, Gartenstraßc 2 offen Gießen, den 1. März 1902. ' 11 Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Gros. Parlamentarisches aus Hessen. Ausschuß der Zweiten Kammer Beantraqt öie Verwaltung her (EX a er ?cb 7a 1 U.in Finanzperiode 1894/97 für gerechtfertigt erklären und deren Ergebnisse mit einem any 1. April 1894 vorhandenen Aktivstarrde von 5 006 686.65 Mk. gegenüber einem Passivstande von 4 940 800 Mark, demnach mit einem Ueberschusse der Aktiven über die Passiven von 65 886.65 Mk., als richtig anerkennen. Der Verein für pharmazeutische Großindustrie und Hilfsaewerbe unterbreitete den Ständen eine Vorstellung betreffend die reichsgesetzliche Regelung des Geheimmittelwesens. Die Landes-Zentralbehörde des Großherzogtums bereitet eine Verordnung vor, welche in gleichem Wortlaut, wie in den übrigen deutschen Bundesstaaten, auf Grund eines Bundesratsbeschlusses den Verkehr mit Geheimmitteln regeln soll. Der Erlaß dieser Verordnung soll in Kürze bevorstehen. Dem erwähnten Bundesratsbeschluß gemäß wird diese tandespolizeiliche Verordnung im wesentlichen aus zwei Listen bestehen, welche zusammen alle diejenigen Heilmittel auszählen, die als Geheimmittel angesehen, werden sollen. Tie Trennung in zwei Listen geschieht deshalb, weil man den darin aufgezählten pharmazeutischen Spezialitäten teilweise die Verkaussfreiheit, teilweise aber nur die Ankündigungsfreiheit entziehen will. Der genannte Verein behauptet nun, die Publikation dieser landespolizeilichen Verbote sei ungesetzlich, denn sie widerspreche den Reichsgesetzen. Die Gewerbefreiheit bestehe auch für Geheimmittel. Tie Reichsregierung könne nur ihren Verkauf in Apotheken anordnen. Tie Verwaltungsbehörden können die Fabrikanten und Händler schwindclhaster Geheimmittel aus Grund der bestehenden Strafgesetze, des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb re. zur Bestrafung bringen. Ebenso sei die Ankündigungsfreiheit zum gewerblichen Vertrieb berechtigter Artikel durch die Reichs- Gewerbeordnung und das Reichs-Preßgesetz garantiert. Nur die Art und Weife solcher Ankündigungen können die Polizei im öffentlichen Interesse reglementieren, sie aber nicht inhibieren. Landespolizeiliche Verordnungen, die diesen Grundsätzen nicht entsprechen, seien bisher von den Gerichten für rechtsunverbindlich erklärt worden. Schlimmer noch, — so heißt es weiter wörtlich in der Vorstellung, und es ist nicht zu leugnen, daß diese Aussührimgen eine gewisse Berechtigung haben, wenn auch des rechten Maßes entbehren. — wäre es aber, wenn sie zur Wirksamkeit gelangen sollte. Tann wäre auf diesem Gebiete der Polizei das Recht eingeräumt, einseitig souverän darüber zu bestimmen, inwieweit das Privateigentum und Privatrechte zu Gunsten dessen, was sie als das öffentliche Interesse an sieht, konfisziert werden sollen. Bisher hat man eine derartige Polizei- Omnipotenz mit den Prinzipien des modernen Rechtsstaares für unvereinbar gehalten. Natürlich ginge diese polizeiliche Vermögenskonfiskation vor sich in den bekannten Formen des Polizeistaates ohne vorherige Benachrichtigung des Betroffenem ohne die Möglichkeit einer Verteidigung, ohne Beschwerdeinstanz und ohne Beschwerdefrist. Die Polizeiwillkür wäre allein maßgebend, die ordentlichen Gerichte in der Sache selbst an dieselbe gebunden und nur zur Strafausmessung befugt. . . . Hier stehen die vitalsten Interessen eines reellen, großen und blühenden nationalen Erwerbszweiges, der pharmazeutischen Großindustrie, auf dem Spiele, welche einen Jahresumsatz ihrer Produkte von mehr als 30 Millionen Mark erzielt, welche einen lebhaften Export hat, welche vielen Tausenden von Angestellten und Arbeitern den Lebensunterhalt gewährt und anderen Industriezweigen bedeutende und lohnende Absattgebiete schafft. Die Eingabe schließt mit den Worten: Rechtliche und wirtschaftliche Gesichtspunkte sprechen für eine reichsgesetzliche Regelung des Geheimmittelverkehrs unter Sistierung des Erlasses der jetzt projektierten landespolizeilichen Verordnungen. Wir bitten deshalb den hohen Landtag ganz gehorsamst, in diesem Sinne auf seine Landesregierung verfassungsmäßig einwirken zu wollen. Eine Vorstellung des Stabtvorstandes von Butzbach betrifft den Ausbau der Realschule dasechst zu einer Ober- Realschule. Der ehemalige Sergeant Johann Hoth zu Darmstadt führt bittere Klage über sein Mißgeschick. Er behauptet, im Jahre 1880 auf falsche Meldung eines Feldwebels aus der Armee entlassen worden zu fein, ohne vorherige Untersuchung. Alle seine Bemühungen, sich zu rechtfertigen, re., seien vergeblich gewesen. Er befindet sich jetzt in "großer Notlage und bittet die Kammer, um Bewilligung einer monatlichen Beihilfe._________________________ Aus Stadt und Land. Nachrichten von allgememem Interesse find uns stets willkommen und werden angemessen honoriert. Gießen, 27. Februar 1902. ** Konzert. Am Sonntag findet in Steins Garten ein Zigeuner-Konzert der Kapelle Rakoezi mit Feuer- und Flammentanz statt,- ferner wird eine 16jährige Konzert- Sängerin E. Sadoni mit um die Gunst des Publikums wetteifern. Der „Rost. Anz." schreibt: Die in Nationalkoslüm auflretende Kapelle setzt sich aus Tarnen und Herren zusammen. Sie erzielt eigenartige Klangwirkungen durch das Zusammenspiel. Tas zahlreich erschienene Publikum spendete lebhaften Beifall, insbesondere auch den mit hübscher Stimme gesungenen Solo-Vorträgen der 16jährigen Euqenie Sadoni. Tie Schlußabteilung der Vorführungen füllte die Serpentin- Tänzerin Mlle. Blercout, nachdem der Saal verdunkelt war, mit durch Farben- und Linienspiel reizvollen Produktionen aus, deren Verlauf chre Gewandung sich zu Schmetterlingen re. zu formen und schließlich aleich Flammen empor zu lodern schien. Auch diese Leistungen wurden mit lebhaftem Beifall ausgenommen. ** Geflügelzucht. Am Sonntag waren in Frankfurt a. Main Vertreter der größeren Geflügelzucht-Vereine aus Rheinhessen, Startenburg und Ob er Hessen versammelt, um über die Gründung eines Landes-Sierbanbes der Hübneraloaischen Vereine des Großherzogtums zu beraten. Nach sehr eingehender Berichterstatttlng über den Stand der Vereinsthätigkeit zur Hebung der Federviehhaltung sowie über die Organisation der bestehenden Geflügelzucht- Vereine wurde von den Vertretern der beiden Schwesterprovinzen anerkannt, daß in der Provinz Oberhessen auf dem Gebiet der Geflügelzucht Einrichtungen und Verhältnisse vorhanden seien, die in Starkenburg und Rheinhessen bedauerlicherweise fehlen. Man verfügt in Oberhefsen nicht nur über eine gefestete Organisation, indem sich die Vereine zu einem ProoinzialDerband zusammengeschlossen haben, sondern der Verband hat auch Sitz und Stimme im Vorstand des landwirtschaftlichen Provinzialvereins, der mit den ihm vom Staat zur Verfügung gestellten Mitteln die Bestrebungen der Geflügelzüchter unterstützt. In Rheinhessen und Starkenburg fehlt es an einem festen Zusammenschluß. Auch ist dort von einer thatkräftigen Unterstützung durch die landwirtschaftlichen Provinzialvereine wenig zu spüren gewesen. Man war sich in der Debatte allseitig darüber einig, daß man mit den landwirtschaftlichen Vereinen gemeinsam die Hebung der Geflügelzucht in die Hand nehmen müsse. Man beschloß, in Rheinhessen und Starkenburg die Geflügelzucht-Vereine zu Provinzial-Verbänden, wie in Oberhessen, zusammenzufassen. Diese Verbände sollen in den landwirtschaftlichen Provinzial- Vereinen Sitz und Stimme haben. Dann sollen sich die drei Verbände, unter möglichster Wahrung der Selbständigkeit eines jeden, zu einem Landesverband zusammenthun. Diesem soll u. a. die Aufgabe zufallen, direkt bei der obersten landw. Behörde die Interessen der heimischen Geflügelzucht zu vertreten. Die Debatte erstreckte sich dann noch über die Möglichkeit der Schaffung einer Zentral-Geflügelzucht- Anstalt für daS Großherzogtum Hessen, ähnlich wie z. B. eine solche Anstalt in Halle a. d. S. für die Provinz Sachsen besteht. Der Vertreter des Gesiugelzucht-Vereins Gießen wies darauf hin, daß sein Verein schon vor Jahren eine Geflügelzuchtstation auf der Hardt errichtet hat und legte eingehend die Art bar, wie man diese Einrichtung geschaffen und wie sie sich bewährt habe. Die Herren aus Rheinhessen und Starkenburg erklärten erstaunt, von dem Vorhandensein der Gießener Geflügel-Zuchtstation bisher nichts gewußt zu haben. Man wolle in den beiden anderen Provinzen versuchen, in gleicher Weise vorzugehen, da schwerlich die Mittel für eine Landes-Zentral-Geflügelzucht-Anstalt aufzutreiben sein würden. ** Unbestellbare Postsendungen. Wir erfahren, daß bei der Ober-Postdirettion in Darmstadt folgende Sendungen, deren Absender vielleicht zu unseren Lesern zählen, als unbestellbar lagern: Gewöhnlicher Brief mit 3.50 Mk. aus Friedberg an Georg Köppler, Bestimmungsort fehlt, vom 2./7. 01; Postanweisung über 1.50 Mk. aus Bad-Nauheim an Steueramt in Frankfurt a. M. vom 6./5. 01; Postanweisung über 9.30 Mk. aus Lauterbach, Empfänger (unbekannt) in Fulda, vom 22./2. 01; Postanweisung über 7.45 Mk. aus Lich, Empfänger (unbekannt) in Offenbach a. M., vom 29./4, 01; Postanweisung über 2.71 Mk. aus Bad-Nauheim an Bezirks- zirkskasse in Bad-Nauheim vom 31./7. 01; Postanweisung über 3 Mk. aus Gießen, Empfänger (unbefarmt)*m Neubreisach, vom 15./5. 01. Die zur Empfangnahme der Gegenstände Berechtigten müssen sich binnen 4 Wochen bei der Ober-Postdireklion melden, widrigenfalls die Postanweisungsbeträge und die in den Sendungen enthaltenen oder durch Versteigerung des Inhalts zu erlösenden sonstigen Geldbeträge der Postunterstützungskasse überwiegen, die Briefe aber vernichtet werden. ** Was nicht alles von einem Redakteur verlangt wird! Die „Wittgensteiner Ztg." veröffentlicht folgende ihr zugegangene Zuschrift: „Herrn Redackthör! möchte ich bitten so gut zu sein und mir einen kleinen Gefallen zu thun. Ich bin nämlich die Braut des (hier folgt der Name) der früher in Laasphe arbeitete. Er hat sich im Herbst von dort zuerst nach dem Siegerland gemacht und dann ins bergische und hat mir dann nicht mehr Geschrieben. Wie er noch bei den Soldaten war, da schrieb er mir jede Woche um Geld und Wurst und j&t löst der Lu mb nichts mehr hören. Nicht wahr, das ist nicht schön von Ihm, weil er nicht schreibt, weil er doch mein Bräutigam ist. Ich mögte doch die Herrn Redackzion bitten zu fragen, wo er jetzt arbeitet, mit herzliche Griffen Katharina W ... .. in F." Münzenberg, 25. Febr. Die hiesige Pfennigsparkasse hat im Jahre 1901 ein recht günstiges Ergebnis gehabt, indem in diesem Jahre die Spareinlagen die höchste Jahres- summe seit Bestehen des Instituts erreichten. Es wurden in 1901 auf 168 Sparbücher 2962.70 Btt. eingezahlt, zurückerhoben wurden 2059.60 Mk. Seit dem Bestehen der Kasse, dem 1. Oktober 1882, wurden bis Ende 1901 in Münzenberg eingezahlt 51 621.50 Mk., dagegen zurückgezahlt 46 266.30 Mark; die Einleger haben also noch ein Guthaben von 5355.20 Mk. Im Sommer 1901 hat der Verein von dem durch jährliche kleine Zinsenüberschüsse angesammelten Re- scroefond 63.50 Mk. beigetragen zur Bestreitung der Kosten einer Schülerfahrt nach Frankfurt a. M., wodurch es auch ärmeren Kindern erleichtert wurde, diese Fahrt mitzumachen. Demnach beträgt der Reservefond Ende 1901 noch rund 730 Mk. Friedberg, 24. Februar. Letzthin fand in der Ncstaura- lion zur Wmdcck die ordentliche Generalversammlung des Bauvereins „Eigner Herd ist Goldes wert" unter dem Präsidium des Vorsitzenden, des Aufsichtsrates, Kirchen- Gerichtssaal. halten soll. stützen. t- Büdingen, 25. Febr. Auf Anregung der Kriegerkameradschaft „Hassia" hielt Lehrer Storck von Altenstadt am Sonntagnachmittag in Mittelgründau und abends in Diebach am Haag Vorträge über den Buren krieg. k. Dudenrod bei Büdingen, 25. Febr. Gestern nachmittag verunglückte in dem l'/zKlm. von hier entfernten Basaltsteinbruch auf dem Betten der 62jährige Arbeiter Andreas Naumann II. Er war mit anderen Arbeitern beschäftigt, Basaltsteine zu einem Ehausseebau zu brechen und aufzuschichten. Beim Verladen der Steine kippte der Rollwagen auf den Schienen um, riß Naumann mit in eine Vertiefung, in der die anderen Arbeiter beschäftigt waren, und drückte ihm die linke Brustseite ein. Trotzdem vermochte er, ein Mann von äußerst starkem Körperbau, noch zu Fuß nach Hause zu gehen, wo er nach Verlauf von 2 Stunden seinen Verletzungen erlag. — Hätte nicht eine Leiter in der Vertiefung gestanden und dem abstürzenden mit Steinen beladenen Rollwagen eine andere Richtung gegeben, so wären auch die in der Vertiefung beschäftigten Arbeiter, die rasch zur Seite zu springen vermochten, verunglückt. N. hinterläßt eine Witwe und drei erwachsene Kinder. Mainz, 25. Febr. Die Gehälter der hiesigen Volksschullehrer sollen nach einem Beschlüsse des Schulvorstandes nach den Sätzen von Offenbach, Worms und Darmstadt geregelt werden und zwar mit geringen Modifikationen Insbesondere soll das Höchstgehalt mit 27 Jahren erreicht werden. Die Funktionszulage der Oberlehrer soll um 100 Mark erhöht werden. Bezüglich der Schuloerwalter wurde beschlossen, daß sie nach 6 Jahren zur definitiven Anstellung gelangen sollen, sofern mindestens 2 Jahre davon im städtischen Schuldienst verbracht sind. — Der Mainzer Schützengesellschaft ging vom Kriegsministerium in Berlin die Nachricht zu, daß die vom Provinzialausschuß für das enteignete alte Schützenhaus festgesetzte Entschädigungssumme von 104 000 Mk. zur Zahlung an die Schützen- gesellschaft angewiesen worden sei. Leipzig, 26. Febr. Wegen t hä t l i ch e n An g ri f f s auf einen Offizier, Nötigung in mehreren Fällen, gefährlicher Körperverletzung und Waffenmißbrauchs, Widerstands gegen die Staatsgewalt, öffentlicher Beleidigung usw. war der Unteroffizier im Infanterie-Regiment Nr. 10/ Ficker vom Kriegsgericht zu sechs Jahren Gefängnis, Degradation und Entfernung aus dem Heere verurteilt worden. Gegen dieses Urteil legte sowohl der Gerichtsherr, weil ihm die Strafe zu gering war, als auch der Angeklagte, da er die Ausschreitungen im Zustande sinnloser Betrunkenheit begangen haben will, Berufung beim Oberkriegsgericht ein, das sich jetzt mit der Angelegenheit zu beschäftigen hatte. Der That- bestand ist folgender: Am 1. August 1901 hatten Unteroffiziere ein Preisschießen. Auf dem Rückwege kehrten die Unteroffiziere in zwei Schankw Ortschaften ein, um dann gegen 2 Uhr nachmittags nach ihrer Kaserne sich zu begeben. Ficker, welcher verschiedene Glas Bier und Schnaps getrunkc»! hatte, verließ allein die Restauration. Er trug sein Tienstgewehr bei sich, führte aber keine Patronen mit. Als er gegen 4 Uhr nachmittags — wo er sich in der Zwischenzeit aufgehalten hat, vermag er nicht zu, fageii — in die Nähe des Rittergutes Wahren kam, begegnete ihm ein Bierwagen. Ficker rief den Kutscher' desselben an, und forderte ihn mit den Worten: „Halt oder ich schieße" auf, seinen Wagen anzuhalten. Der Kutscher Winke entgegnete, daß er derartige Scherze lassen solle, hieb indessen auf sein Pferd ein, um in scharfem Trabe davon zu fahren. Ficker folgte dem Bierwagen und schnitt ihm den Weg aus einem näheren Fußpfade ab. Als der Wagen in die Nähe der Königsbrücke kam, sah der Bierkutscher den Unteroffizier auf der Brücke tehen und mit seinem Gewehr Ladegriffe üben. Ficker legte sein Gewehr auf Winke an, und forderte ihn auf, abzusteigen, ein Ansinnen, dem Winke indessen erst Folge i -~ w irntprai<>6'n leistete, als der Unteroffizier dem Pferde in die Bügel Gingesandt. (Ftir Form und Inhalt alle, ulitec ßie|er Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber; keinerlei Verantwortung.) ist. Die abfällige Kritik beziehe sich einzig und allem auf die Beschaffenheit des verwendeten Rohmaterials, keinesfalls aber auf die Person oder gewerbliche Thätigkeck des Privatklägers, weshalb von einer Beleidigung keine Rede sein könne. ___________________ _______~ rats Meyer, statt. Der Vorsitzende des Vorstandes, Fabrikant Langsdorf, erstattete den Geschäftsbericht für 1901. Die Mitgliederzahl ist nach der „Friedb. Oberhess. Ztg." im verflossenen Jahre wieder um 11 gestiegen und beträgt jetzt 115. Auf das im vorigen Frühjahre erworbene Bauterrain (1616 Quadratmeter) von W. Schmidt werden zurzeit zwei Häuser gebaut und zwar ein 3-Zimmerhaus zum Eigentumserwerb und ein Doppelhaus mit je drei 2-Zunmer- wohnungen zum Vermieten an Vereinsmitglieder, welche nicht in der Lage sind, die zum Eigentumserwerb nötige Anzahlung zu leisten. Der Buchwert der schon vorhandenen 18 Häuser ist im Gegensatz zum Vorjahre trotz der Amortisationen nicht geringer, sondern in die Höhe gegangen, und zwar kommt dies daher, weil im Laufe des Jahres bedeutende Aufwendungen an Einftiedigungen, Plätten der Hauseingänge und sonstigen Verbesserungen gemacht wurden. Der Buchwert der 18 Häuser war am 31. Dezember 1901 118 068.55 Mk. Das Stammanteilkonto ist von 21 899 Nck. auf 24 540.48 Mk. gestiegen. Die Haftsiunme hat sich von 23 800 Mk. auf 27 600 Mk. erhöht. Der Reingewinn beträgt 1628.43 Mk., gegen das Vorjahr ein kleiner Rückgang, der durch Zinsverlust, und zwar durch die schon erwähnten bedeutenden Aufwendungen an den einzelnen Häusern und Zinsverlust auf Gelände re. hervorgerufen wurde. Der Vorschlag des Vorstandes über die Verteilung des Reingewinnes; und zwar: 4 Prozent Dividende mit 855.60 Mk., Gutschrift zum Reservefonds 338.45 Mk., Gutschrift auf die 18 Häuser je io Mk. — 180 Mk., 160 Mk. an Gratifikationen und 94.38 Mk. Vortrag auf neue Rechnung findet- einstimmige Annahme. — Nach Erledigung mehr interner Angelegenheiten wird das seitherige Mitglied des Vorstandes, P. Ritzert, wiedergewählt. Aus dem Aufirchtsrat scheiden aus Ferd. Damm und Ph. Vogt. Ferd. Damm wird wieder- und Bürgermeister Sandmann neugewählt. — In der nun folgenden freien Diskussion wurde noch angeregt, weitere Häuser zu bauen, aber seitens des Vorsitzenden auch hingewiesen, daß die dem Verein zur Verfügung stehenden Mittel ziemlich knapp seien. Es sei deshalb an alle dem Bauverein noch Fernstehenden die Bitte gerichtet, denselben durch ihren Beitritt in seinen gemeinnützigen Bestrebungen zu unter» sich jedoch durch das auf ihn gerichteteGewehr, vmr dem er annehmen mußte, daß es geladen , ' u beirren, er zog seinen Säbel und drang auf hen nver- offizier ein, der mehrmals um den Da gen ^etrrrert • Leutnant winkte schließlich mit dem e-abel dem Sergeanten, von der anderen Seite heranzutommen, und den unter ofsizier zu fassen. Ficker merkte dies jeboa), ,prang einige Schritte zurück, machte das Gewehr schußbereit und legt an mit den Worten: „Zurück oder ich schieße auf euch alle beide." Ter Offizier sprang vor und ;chlug mrt oem Säbel nach Ficker, ritzte ihm mdessen an der -orustsiitt nur ganz leicht die Haut. Der Unteroffizier fchlug hierauf den Ofsizier mit d em Gewehrkolben ins Gesicht, ein Schlag, der indessen nur eine geringe Braunfels, 25. Februar. Durch Vermittelung des Rentmeisters Blum hier, erhielt der Turnverein Braunfels folgendes Telegramm aus New-York: „Mittwoch nächster Woche großartiger Fackelzug hier für Prinz Heinrich; proponiere, daß Turner auch feiern. Festessen und Getränk auf meine Kosten. Gruß an Alle. Muschenheim. — Herr Muschenheim ist ein Braunfelser Kind, Besitzer eines der feinsten Restaurants in New-York und demnächstiger Inhaber eines noch im Bau begriffenen Riesenhotels. Der Turnverein wird es sich gewiß nicht nehmen lassen, den heutigen Tag in echt turnerischer Weise zu feiern und manches Glas zu leeren aus das Wohl des Spenders und des Prinzen Heinrich. Aschaffenburg, 24. Febr. Das Recht der Presse zur Besprechung öffentlicher Mißstände hat neuerdings in einem gegen den „Beobachter am Main" hier angestrengten Beleidigungsprozesse, gerichtliche Anerkennung gesunden. Das Blatt veröffentlichte vor einigen Wochen em „Eingesandt", worin darauf hingewiesen wurde, daß infolge des schlechten Steinmaterials, das zum Unterbau der Kahlthalbahn verwendet wurde, an den Brücken und Wafferdurch- lässen schon mannigfache Reparaturen notwendig geworden seien. Der Steinbruchbesitzer Peter M. aus E. erließ hierauf nicht allein im „Beobachter" eine in scharfem Tone gehaltene Entgegnung, sondern strengte auch gegen den verantwortlichen Redakteur eine Beleidigungsklage an, weil er sich durch die abfällige Beurteilung der von ihm gelieferten Steine in seiner Geschäftsehre verletzt fühlte. Auf die Beantwortung der Klageschrift durch Rechtsanwalt Dr. Elbert erging alsbald vom Amtsgericht der Beschluß, daß die Klage unter Aufbürdung der Kosten zurückzuweisen sei. Der Inhalt des „Emgesandt" enthalte keinerlei Kundgebung, welche die persönliche oder geschäftliche Ehre des Privatklägers verletzen könnte. Es werde nur die Beschaffenheit des Steinmaterials besprochen, das zum Bau der Kahlthalbahn Verwendung fand, also eines öffentlichen Zwecken dienenden und der öffentlichen Kritik unterstehenden Gegenstandes von der Zeitung, die tut Vertretung öffentlicher Interessen berufen dem es f-,-.. —k, , Kellnerinnen gegenüber unpassend benommen hatte. halb hast Du noch kein Recht, Dich hier so sch kotig zu be nehmen. Wenn Du nicht Kouleur auf dem Kopfe hattest, würde ich Dir ein paar herunterschlagen." Erler nahm die Mütze vom Kopfe und sagte: „Ich nehme sie ab, dann steht Dir nichts im Wege." Die Aufforderung Erlers, mit ihm hinauszugehen, lehnte Schencke ab, worauf Erler erklärte. „Du kneifst also, Du bist ein Feigling und ein Kneifer". Schencke entgegnete: „Wenn Du mich Kneifer nennst, nenne das Ubertneg5gena)i ote ^iuuujixh ich Dich einen Lumpen" und wiederholte das Wort Lump l Oberstabsarzt Dr. Naether konnte die Mog- nochmals. Nun sprang Erler auf und schlug Schencke nij)t ausschließen, daß bei dem Angeklagten eine mehrere Male ins Gesicht. Schencke unterbreitete den! x 5 tiche Belastung vorliege. Doch hielt es der Sach- Vorfall dem Ehrengericht des zuständigen Se3irf§(ommanbo§ üer»tänbige für unwahrscheinlich, daß der Angeklagte sich in Neiße. Dieses entschied, daß ein Duell nicht zu um- -ur Zeit der That in einem pathologischen Raufch befunden gehen sei. Hierauf überbrachte Leutnant Morawe vom 6. habe. Generalarzt. Dr Mutze-Wobst reiumierte ,ich dahi , Trainbataillon bem Erler eine Pistolenforderung auf 15 Schritt daß die erbliche Distanz und Kugelwechsel bls zur Kampfunfähigkeit,früherErlittene ngefI2gten bet der That Unzweifel-. Die Forderung wurde angenommen, aber aus dem Kampf- i erkennen ließen, daß Ficker bei Begehung der That platz herabgesetzt aus dreimaligen Kugelwech el. Das Duell Zustande geistiger Störung sich befunden verlief am 18. Dezember bei Karlowitz unblutig. Leutnant . in ber )-eine s^ie Willensbestimmung ausgeschlossen Morawe erklärte vor Gericht, er habe feinem Mitcmgeschul- gewesen sei. Als interessantes Moment sei aus diesem bigten das Wort abgenommen, daß er auf feinen Gegner I hervorgehoben, daß es bei den Psychiatern als auch wirklich ziele und nicht etwa blos in die Luft schieße. für die Nachkommenschaft oft schwer belastend Sch-Nck- gab zu, thatfächüch auf fernen Gegner gezielt -u I-mpfunden^ wird, wenn - n» H ber^ den Großeltern }(hier sind es fünf) jünger ist wie die ----------------------------- ’ ftrau. Nach kurzem Plaidoyer kam das Obertnegsgemcht zur Freisprechung Fickers, da es nicht die Ueb erzeug- ung von der strafbaren Schuld des Angeklagten gewinnen konnte. Sehr unangenehm ist die Wal)rener Afsaire für vier Unteroffiziere geworden, die seinerzeit mit dem Angeklagten unter Gewehr Restaurationen besucht und das Zechgelage derart ausgedehnt haben, daß sie den Nachmittagsdienst versäumten. Eine Verlängerung der Dienstzeit ift mit ihnen nicht wieder abgefchlo,sen worden, sodaß iie ihre Stelle verloren haben. Sergeant Otto erhielt wegen Feigheit eine fünfwöchige Freiheitsstrafe, während LeutnantGraetz in Anerkennung seines bei der Afsaire bewiesenen Mutes eine Ordensauszeichnung er- Vermischtes. • Tie Entstehungsgeschichte eines Duells. Wir haben bereits über das in Breslau ergangene Urteil in einer Tüellangelegenheit berichtet. Interessant ift der Anlaß zu dem Zweikampf. Der Referendar und Referveleut- nant Sch-nck- faß -mcs Abends im ^°o°mber mit dem, Forn"ei,wr'B-llle^'zur Folg: hatte. Der Studenten Erler am Biertifch. Lchenck-, der «lter " b 8-wehr, rang mit Ficlcr und entriß Herr der „Leopoldiner" ist, einen schlecht euigefchankt schließlich das Gewehr. Nunmehr ergriff Ficker die Schoppen zufüllen lassen wollte, rief ihm der Student Erler, gefolgt von dem Sergeanten, dem Bierkutfa)er und der mit anderen Mitgliedern der Tübinger.„Zollern" ^'ul^^hreren Zivilisien. Im Walde zog er sein Seitengewehr selben Tische saß, zu: „Als Reserveoffizier darstt Du ben uub drohte, jeden zu erstea-en, der ihm nahe tarne Der Schoppen Nicht nachfüllcn lassen." Schenck erwiderte: .Ich Sergeant traute sich Nicht heran woraus ein Ztvrl.it ^mrt üke hier nicht als Reserveoffizier, sondern als Leopoldiner." dem Seitengewehr des Sergeanten dem Uniervsilz er zu Mer ernSe Unb tie bt r Nicht als Leopoldiner, Leibe ging. Es gelang schließlich, Ficker zu uberwaltig-n Euer erwiderte. „Und ich s tz 9 mif erroiberte Schencke, Seinem Transport nach dem Arresthaufe in Wahren Eistele sondern als ^ubmger „Zoller . -a t er heftigen Widerstand, auch beleidigte er den Scksutzmann, schon vorher mißfallen hatte, daß Erler der seine Abführung leitete, in gröblicher Weise. Er mußte neu gegenüber unpassend benommen hatte. .^.7 gefesselt in das Arresthaus getragen werden. tS)u noch kein Recht, Dich hier so schlotig zu de- ^ngeflagte wollte von den grämten Vorgängen vom c v « Anreden des Bierkutschers ab nichts mehr wissen, erst als er in der Zelle erwachte, sei ihm das Bewußtjein wieder- gefoimmen. Ter Leutnant sagte au£,_ daß ihm der Unteroffizier den Eindruck eines B l ö d s i n n i g e^i gemacht hätte, auch andere Zeugen sagten aus, dag Ficker einen wehr geistig defekten, als betrunkenen Eindruck gemacht habe. Ausschlaggebend für die Beurteilung der Strofthat waren für das Oberkriegsgericht die Gutachten der Sach- Hebung des Handwerks durch die Meisterprüfung. Von jeher ist die Frage der Hebung des Gewerbebetriebs ein Schmerzenskind des Kultnrfortschritts geblieben. Erscheint es auch dem Laien als enormer Fortschritt, daß jetzt mit Recht die Prüfung der sich selbständig machenden Gewerbetreibenden durch gesetzliche Mittel erstrebt wird, so läßt sich doch die Natur dieses angestrebten Verfahrens kaum als haltbar bezeichnen. Der eigentliche Sinn der Meisterprüfung sollte doch nur der fein, das Handwerk vor dem Aufsaugen durch den Großkapitalismus zu schützen und das Heer der Pfuscher zu vermindern. Jedoch kann von diesem oder jenem bei der bis jetzt ein- geschlagenen Richtung überhaupt nicht die Rede sein. Diese befaßt sich ja vorwiegend mit der Verleihung des Meistertitels, einer Ehrenbezeichnung für jene Gewerbetreibenden, die den moralischen Mut haben, sich der Prüfung einer triftete,"als der Unteroffizier dem Pferde in die Zügel I sie . Vergeblich versuchte der Bierfahrer, dem Unterosiizier ™ etnen fetbjtatngen -Betrieb anjumg«, jener «K WMWKWMM Ä i7 eEg^k'Äsie"^'^-^^ bL ""ar-In^srin^Lhuhe 'bei Einern SchZm°-chkr vier Ketrohfe gesackt ^usw?ch. Ms^ 'ffiint^ riÄgenbM mann der sich doch df Zuspruchs der Menge durch seine 4. A v (näTipfc prhipft pr hnr, PIN PN S cb l aal elegante, folide .lusfüyrnng der Arbeit bewußt ift, mit^dem Gewehrkolben uuVbie Brust sodaß Zumal wenn er prompt zu liefern versteht, aus dem Meisteren. der Atem vergina Der Bierkutscher sah nun ' daß er titel?! Das Richtige, was die geplanten Prüfungen zu allein gegen den Unteroffizier nichts ausrichten konnte, erstreben zu beaofichtigen scheinen, ist die Prüfung des und eilte nach dem Rittergutsgehöft, um Hilfe zu holen. Mmmmms, denn man kann doch^mcht alles Gewerbe zum Unterwegs traf er den Sergeanten Otto, den er einzu- Kuust-Gewerbe erheben wollen, jedoch ist der Begriff des schreiten bat. Als beide sich Ficker näherten, sahen sie, Minimums ein so individueller und dehnbarer daß es daß der Unteroffizier inzwischen von der Straße aus Has bei der thcttsachlichen Anwendung der Prüfungen die ve- Geschirr nach der Wiese zu gelenkt hatte, und im Begriffe wickeltsten Widerfpruche in dem Mmdeftmaß besten, was war das Pferd aüszuspännen Auf zweimaliges erreicht werden soll, Hervorrufen wird. In der gesttgen Anrufen des Sergeanten. Kamerad, 'komm, wir wollen Nummer des „Greß. Anz" ist eine Liste der Beisitzer der zusammen nach tzau;e gehen!" reagierte Ficker nicht, er Pruiungskommiiswn tur Oberhes,en Vervs entlicht wo^en, legte vielmehr, Ls die beiden näher tarnen, fein Gewehr nach der öffentlichen Meinung -nesit glucklicherwei e - auf sie an mit den Worten- , Zurück oder ich altere, achtbare und angesehene Gewerbetreibende. Hierm schieße- ich^abe fünf scharfe'Patronen bei mir. Otto erblickt jedoch der Weiterschauende eine Irvine, dte sich reterierte'hierauf In diesem Moment kam von den Schieß- mit deni gesamten Geist der Prüftingsbestrebungen gar nicht ständ^ Leutnant Graeß im Stabe daher. Da er zu vereinigen scheint. Ohne gegen irgend iemand der Ittcht wußte was der Unteroffizier sich an dem auf der neugewählken Herren Beisitzer perfonltch werden zu Miese Ähenden^^Geschirr zu schaffen machte, rief er ihn wollen, muß man sich doch fragen, was bedeuten Alter an Ä leiftd? bem Befehl keine Folge. In- und A ch t b a r k e i t für das Amt eines Examinators? Han- zw'ischen eilte Otto herbei und rief dem Ofsizier zu, daß delt cs sich darum, das Handwerk qualitativ zu heben, der Unteroffizier Pferd und Wagen weggenommen habe so Ware es doch mehr rm Sinne der ganzen Bestrebung, und auf die Leute scharf schieße. Sofort sprang Leutnant an diese Stelle vorwiegeno lungere,^ hervorragend cf uali- ’bDm Rade und auia auf den Unteroffizier zu. fizierte, von modernem Geift durchdrungene Per- Tteier 1 e a t eiet n @ e iu e r au f den Osstzter an sonen zu setzen, die in diesem Sinne eigens ausgebildet und dr/hte ihn zu er schießen. Der Leutnant ließ > wären. Denn, um das Handwerk kampffähiger dem Groß- betrieb gegenüber zu machen, ist es vor allem nötig, in feinen Kreisen bas Verständnis für die Erfahrungen der modernen Zeit zu wecken, ober wo es schon vorhanden ist, zu heben; denn bekanntlich beruht eine der Hauptstützen des Großbetriebs im Mampfe gegen das Kleinhandwerk gerade darin, daß er möglichst schnell sich die Errungenschaften der modernen Zeit zu nutze macht. Was bedeutet es schließlich für einen Fortschritt, den Prüfling in Ansichten zu examinieren, die einst vor einem halben Menschenalter nützlich waren? Das Handwerk hat sich aus dem beschaulichen, altväterlichen Betrieb, wo ine Zeit noch sehr billig war, in ein hastiges Ringen verwandelt, infolgedessen auch bie Ansichten über die Art des Handwerls- betriebs ganz andere werden mußten. Was bedeutet endlich diese Erziehung in obigen Anschauungen für die Zukunft, wo dieser Mampf mit dem Großbetrieb immer erbitterter sein wird? Ist nicht anzunehmen, daß eine Prüfung vor einer der obenerwähnten Kommissionen gerade von unseren besten, geschäftstüchtigsten und im Geiste der Neuzeit fortgeschrittensten Handwerkern einfach ignoriert würde? Was erreichten wir also durch das geplante System der Meisterprüfung: daß talentvolle, selbständig deutende Gewerbetreibende lieber auf den Meistertitel verzichten, und dieser dann der Mittelmäßigkeit zu gute kommt, aber niemals, daß das Handwerk einer modernen, höheren Entwicklung zugeführt, sondern geradezu in feinem Fortschritte gehemmt würde. Jedoch wie einfach ist es, diese Gefahr abzuwenden und Rat zu schaffen. Gilt es doch nur, Vorschläge zu machen, das Gesetz ui der Hauptsache nach folgender Richtung abzuändern: 1. Gleichmäßiger Zwang zu einer erfolgreichen Prüfung für alle neuen Eröffnet: selbständiger Gewerbebetriebe zwecks Verleihung des Rechtes, einen solchen anfangen ober übernehmen zu können. 2. Eine theoretisch und praktisch im zeitgemäßeften Sinn vom Staat ausgebildete Prüfungskommission in Darmstadt. (Statt solcher drei in den einzelnen Provinzen.) 3. Abschaffung der obligatorischen Fortbildungsschule und Ersatz derselben durch dem heutigen Stand des Gewerbebetriebes angepaßte, allerdings rein theoretische Handwerkerschulen. — Bei der bis jetzt projek- tierten Richtung der Hebung des Handwerks hat der Staat allerdings weniger Ausgaben, da die Aemter der Beisitzer doch Ehrenämter sind; jedoch im Interesse einer eigentlichen Hebung bringt eine solche Gestaltung größere, unschätzbare Vorteile mit sich, sodaß die entstehenden Kosten in Anbetracht der vermehrten Wohlfahrt des ganzen Landes ganz verschwindend sind. Es piebt nur sehr wenige Veranstaltungen, die dem Handwerker gestatten, soweit dies für ihn Interesse hat, Geschäftsgeist, Buchführung, Wechsellehre, Miet- und Pachtverträge ic. in den Jahren zu erlernen, wo er sie nützlich verwenden könnte. Da der größte Teil der Gewerbetreibenden die Volksschule besucht hat, bleibt ihm als einziges staatliches Bildungsinstitut nur die Fortbildungsschule. (Ich spreche hier nur von Gießener Verhältnissen.) Wieviel Klagen der Lehrer verursacht aber der der Schule entlassene junge Mann durch seine instinktive Abneig- ung gegen jenen Unterricht! Und wie wenig wird darin gelernt, um sofort wieder vergessen zu werden! Wie anders wäre es, wenn man warten wollte, bis der junge Mann einsieht, daß er diese Kenntnisse nötig hat, und man das ganze Unterrichtssystem der Auffassung anpaffen würde, dem gereiften Handwerker, der sich selbständig zu machen gedenkt, zu dem Wissen zu verhelfen, ioelches das heutige Leben, insbesondere der moderne Geschäftsbetrieb erfordert. Jedenfalls würden hierbei bessere Resultate erziell, da der Unterricht, der jedem freigestellt fein müßte, mit ganz anderer Aufmerksamkeit besucht würde. Warum sind die Kaufleute bem Handwerker betreffs ihrer beruflichen Ausbildung so sehr überlegen? Weil sie sich bequemen, darüber nachzudenken, von welchem Vorteil es für sie ist, mit den alten, aus Großvaters Zeiten ererbten Traditionen zu brechen und sich den bestehenden Zeiten anzupassen. Hoffen wir also, daß diese Zeilen dazu beitragen werden, die Aufmerksamkeit für das Gute der Sache in allen Kreisen der Interessenten dauernd zu erregen. Ein hiesigerGewerbetreibender. Gottesdienst in der Synagoge, Südanlage. Israelitische Religionsgemeinde. Samstag, den 1. März 1902. Vorabend: 5" Uhr. Morgens: 9 Uhr. Nachmittags: 3 Uhr. Sabbathausgang: 6" Uhr. Gottesdienst der israelitischen Religionsgrsellschast. Sabbathfeier am 1. März 1902. Freitag abend 5‘°. Samstag vormittag 880. Nachmittag 380. Sabbathausgang 6“. Wochengottesdienst: morgens 700 Uhr, abends 580 Uhr. Meteorologistt^e Beobachtungen der Station Gießen. Februar Wetter - Z Höchste Temperatur am 25.-26. Februar Niedrigste „ „ 25.-26. 1482 740,4 739,6 736,1 3,3 3,4 3,6 2 2 2 ■8 & SE. ENE. E. 2“ 9« 7,s Indes 48 75 92 + 8,5° C. — 5,20 c. h wenn sie Kathreiner s Malzkaffee als satz oder als vollkommenen Ersatz Bohnenkaffees verwendet. 26. 26. 27. Jede Kausfrau muß wissen, daß sie nicht nur ihren Familienmitgliedern in gesundheitlicher Beziehung einen großen Dienst erweist, sondern auch uoch bedeutendere Ersparnisse macht, 4- 4,0, - 1,8 — 2,0 Sonnenschein Sternh.Himm. Lcht. bew. „ Bekanntmachung. Tie nachstehende von Großh. Amtsgericht Gießen erlassene öffentliche Aufforderung bringen wir hiermit zur allgemeinen Kenntnis. Gießen, den 24. Februar 1902. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. M e e u m. Ocffcntliche Aufforderung. Im Verfahren bctr. Legalisierung des Grundbuchs für die Gemartung Gießen hat die Stadt Gießen die Einschreibung folgender in der Gemarkung Gießen gelegener bis jetzt nicht katastrier- ler Grundstücke aus ihren Namen im neuen Grundbuch beantragt. Flur 1 Nr. 1440 Straße Flur 23 Nr. 269 Weg „ 1 „ 1448 „ (Maigaffe) ii 23 „ 270 ,, 1 „ 1454 „ ,, 23 „ 271 „ 1 „ 1455 „ (Weidengasse) „ 23 „ 273 „ (Alte Mar- „ 1 „ 1456 „ ^Triller- burgerstraße) gäßchcn) „ 23 „ 274 „ 1 „ 1461 „ ii 23 „ 275 „ 1 „ 1468 „ (Braugaffe) „ 23 „ 276 „ (Mittelweg) „ 1 „ 1473 „ „ 23 „ 2767.0 « 1 „ 1475 „ (Dreihäuser- „ 23 „ 277 gaffe) „ 24 „ 352 „ 1 „ 1478 „ (Sonnen- „ 24 „ 353 (Alte Mar- slraße) burgerstraße) „ 1 „ 1479 „ (Kaplanei- „ 24 „ 354 „ (Mittelweg) gasse) „ 24 „ 355 „ 1 w 1480 „ (Schloßgasse) „ 24 „ 356 „ 1 „ 1485 „ (Hundsgasse) ,, 24 „ 358 „ 1 „ 1491 „ „ 24 „ 360 „ 1 „ 1492 „ (Rittergaffe) ii 26 „ 175 „ 1 „ 1494 „ 27 171 „ 1 „ 1502 „ (Tiefenweg) 27;; 172 „ 1 „ 1508 „ (Tenfelslust. „ 27 „ 173 gärtchen) ff 27 „ 174 „ 1 „ 1509 „ ii 27 177 „ 1 „ 1527 „ (Große „ 28 " 299 Mühlgaffe) ,, 28 „ 300 „ 1 „ 1528 „ Kleine „ 28 „ 301 Mühlgasse) „ 28 „ 302 v 1 „ 1529 „ (Gäßchen) „ 28 „ 303 „ 1 „ 1533 „ (Sandgasse) „ 28 „ 305 „ 1 „ 1534 „ „ 28 „ 306 „ 1 „ 1557 „ (Gäßchen) „ 28 „ 307 „ 1 ,, 1565 ,, „ 28 „ 308 „ 41 „ 3 „ (Schiffen- ii 28 „ 314 bergerweg) „ 28 „ 315 „ (Wismarer- „ 42 „ 2 „ „ (weg) „ 2 „ 300 Weg „ 28 „ 316 „ 2 „ 310 „ ,, 28 „ 317 „ 4 „ 438 „ it 28 „ 321 „ (Leimen- „ 4 „ 470 „ kauterweg) n 5 „ 357 „ „ 5 „ 361 „ (Aulweg) „ 28 „ 322 „ (Krofdorfer- weg) „ 6 „ 141 „ „ 7 „ 170 „ (Aulweg) ii 28 ,, 325 „ (Krofdorfer- weg) „ 7 „ 1702/jo „ II II 7 „ 17Oyio „ „ ii 28 ,, 326 „ (Krofdorfer. weg) ii 7 „ 170T/u) „ ii 7 171 „ 28 „ 327 „ (DerHolzwcg) ii ' ii x1 x it n „ 8 „ 385'/,» „ „ 28 „ 328 II ff If fr ff / IQ ff , „ 8 „ 3855/10 „(Wetzlarerweg) „ 28 „ 329 „ (Gleiberger» „ 8 „ 389 „ weg) „ 9 „ 307 „ (SchützgeS- „ 28 „ 339 „ (Der Holzweg) bornerweg) 29 „ 143 „ (Leuferts- „ 9 „ 308 „ (Schützges- röderweg) bornerweg) H 29 ,, 148 „ (Krofdorfer- „ 9 „ 309 „ (Schützges- weg) bornerweg) ff 29 „ 150 „ 9 „ 310 „ (Der obere „ 29 „ 152 Lachweg) „ 29 „ 154 „ (Wismarer- „ 9 „ 311 „ (Der obere weg) Lachweg) „ 29 „ 1547xo „ 9 „ 310 „ (Schützges- „ 29 „ 155 bornerweg) „ 29 „ 156 „ (Krofdorfer- „ 10 „ 217 „ (Hasen- weg) köppelsweg) it 29 „ 158 „ 10 „ 218 „ „ 29 „ 161 „ 10 „ 220 „ 29 163 „ 10 „ 223 „ (Stampfer 29 " 165 Grasweg) „ 29 „ 166 „ (Wismarer„ 10 „ 224 „ (Hasen- weg) köppelsweg) „ 29 „ 167 „ 10 „ 2246/10 „ (Hasen- „ 30 „ 113 köppelsweg) „ 30 „ 114 „ 11 „ 127 „ (Ohlebergs- „ 30 „ 116 weg) „ 30 „ 117 „ (Wismarer„ 11 „ 132 „ (Röderweg) weg) „ 12 „ 141 „ „ 30 „ 119 „ 12 „ 143 „ „ 30 „ 121 „ 13 „ 172 „ (Heeg- n 30 ,, 126 „ (Krofdorfer- prauchweg) weg) „ 13 „ 1725/10 „ (Heeg- „ 30 „ 127 strauchweg) H 31 „ 224 „ (Krofdorfer- „ 13 „ 178 „ (Heeg- weg) Itcauchweg) ,, 31 „ 225 „ 13 „ 179 „(Altenfeldweg) „ 31 „ 227 „ 14 „ 131 „ „ 31 „ 230 „ 14 „ 132 „ „ 31 „ 233 „ 14 „ 137 „ (Grüninger „ 31 „ 235 Fußpfad) „ 31 „ 237 „ 14 „ 1386/10 „ (Straße von ii 31 „ 238 „ (WismarerSteinberg) weg) „ 15 „ 153 „(Allcnfeldweg) „ 31 „ 239 „ 15 „ 154 „ (Der alle „ 31 „ 240 Steinbacherweg) „ 31 „ 242 „ 15 „ 155 Weg „ 31 „ 248 „ 15 „ 156 „ (Schiffen- „ 31 „ 249 bergerweg) „ 31 „ 252 „ 16 „ 365 „ „ 31 „ 257 „ 16 „ 365yi0 „ „ 31 „ 259 „ 16 „ 366 „ (Der alte „ 31 „ 262 Steinbacherweg) „ 31 „ 265 „ 16 „ 367 Weg „ 31 „ 267 „ (Krofdorfer- „ 16 „ 368 „ weg) „ 16 „ 369 „ „ 32 „ 177 „ (Leuferts- „ 16 „ 372 „ röderweg- „ 18 „ 360 „ (Eichgärten. „ 32 „ 180 „ (Leuferts- weg) röderweg) „ 18 „ 361 „ »32 „ 181 „ (Leuferts. „ 18 „ 362 „ röderweg) „ 18 „ 363 „ „ 32 „ 182 „ 18 „ 364 „ „ 33 „ 146 „ (Weidweg) „ 20 „ 151 „ (Eichgärten. » 33 „ 147 „ (Gleiberger. weg) weg) " 20 " 152 „ „ 33 „ 150 Weg (Gleiberger- „ 20 „ 15o „ (Elchgartenweg). weg) „ 33 „ 151 „ (Weidweg). „20 „ 156 „ „ 34 „ 421 „ „21 „ 197 „ , 34 „ 424 „ „ 21 „ 201 „ „ 85 „ 368 „ (v. Heuchelheim „ 21 „ 202 „ nach Gleiberg). „ 21 „ 203 „ „ 35 „ 369 „ „ 21 „ 204 „ „ 35 „ 370 „ „ 22 „ 167 „ „ 35 „ 371 „ „ 22 „ 167%o „ n 35 „ 372 „ „ 22 „ 168 „ „ 35 „ 373 „ „ 22 „ 170 „ X 35 „ 374 , Flur 35 Nr. 375Weg(v. Heuchelheim Flur 10 Nr 225 Graben (Barre». nach Gleiberg). graben). 36 630 „ (v. Heuchelheim „ 12 ff 144 „ (Atzelbach). nach Gleiberg«. „ 13 ff 169 ff 36 631 „ „ 13 ff 174 ff 36 632 „ „ 13 ee 180 tf 36 635 „ (v. Heuchelheim „ 14 ff 183 ft nach Gleiberg). „ 15 ff 152 „ (Bruch. II 36 635 5/io „ (v. Heuchelheim graben). nach Gleiberg). „ 15 ff 152 7io „ (Bruch- ff 36 n 637 „ graben). II 36 638 „ „ 15 ff 157 „ (Bruch- II 37 ff 287 „ graben). ,/ 37 ff 28771o„ „ 24 ff 359 „(Flutgrabeu). 38 ff 400 „ „ 25 11 151 ff M 38 ff 401 „ „ 25 ff 152 ff ff 38 ,, 4017io „ „ 28 ff 304 „ (Edergraben). 38 402 „ „ 28 319 38 404 „ „ 28 324 38 405 „ „ 28 331 38 406 „ „ 28 334 II 38 ff 407 „ (Der große „ 28 ff 335 GraSwcg). „ 28 ff 336 If H 38 ff 409 „ (Der große „ 28 ff 337 Grasweg). „ 28 ff 338 n 38 ff 411 „ „ 29 ff 144 n 39 ff 911 „ „ 29 ff 145 H 39 ff 912 „ „ 29 ff 146 39 ff 917 „ „ 29 147 ii 39 ff 918 „ „ 29 ff 149 39 920 „ „ 29 151 54 ff 57 „ (Kreisstraße n. „ 29 153 Nödgen). „ 29 ff 157 ii 55 ff 11 „ (Krcisstraße n. „ 29 ff 159 Rödgen). „ 29 ff 160 ii 59 n 9 „Steinbacherweg). „ 29 162 ii 25 153 Lahnflnß „ 29 ff 164 26 180 „ „ 29 168 26 H 180 7xo „ „ 30 115 ii 27 176 „ „30 ff 118 n 27 ff 176 7io „ „ 30 ff 120 28 ff 311 „ „ 30 122 28 312 „ „ 30 123 ii 38 tf 395 „ 30 ff 124 38 tf 395 7 „ „ 30 125 38 395 7/x0 „ „ 30 128 II 4 486 Bach (Die Wieseck). „ 31 ff 226 II 4 ff 487 „ „ „ ,, 31 ff 228 II 5 ff 342 7xo ,, „ „ „ 31 tf 229 II 6 133 „ „ „ „ 31 ft 231 II 6 tr 133 7io „ „ „ „ 31 ff 232 II 20 II lb7 „ „ „ „ 31 234 II 20 II 157 7io „ „ „ „ 31 234 7xo II 28 II 318 „ (Lohbach). „ 31 ff 236 II 28 ,, 318 7io „ „ 31 ft 241 It II 28 II 318 6L „ „ 31 ft 243 If tt •i 28 36 tt II 318 7io „ 634 „ (Kropbach). „ 31 „ 31 If 244 245 „(Flutgraben). 36 ft 634 7 „ 396 Mühlbach „ 31 246 n 38 It „ 31 ft 247 H ii 38 n 396 7,0 „ 403 Bach (Lohbach). „ 31 250 If H 38 n „ 31 251 II 57 tt 38 „ (Wieseck). „ 31 ff 253 „(Flutaraben). n 1 it 1442 Graben (Schoor- „ 31 ft 254 graben). „ 31 ff 255 ti 1 n 1449 Graben (Schoor- „ 31 256 AL* graben). „ 31 ff 258 n 1 ii 1450 7io „ „ 31 tf 260 nze- n 1 n 1458 „ 31 ff 261 „ s ii 1 ii 1459 „ „ 31 ff 263 V ii 1 it 1463 „ „ 31 II 264 'U)l n d n 1 ti 1465 7io „ „ 31 266 ii 1 tt 1470 „ „ 31 268 1 1 it 1473 „ (Stadtbach). 1474 „ 32 „ 32 II II 178 179 e " nk" H 1 1490 „ 32 183 ne*" kc" 1 1493 „ 32 II 184 1 1496 „ 32 186 II 1 1 1 ti it 1500 1501 „ 1503 „ 33 „ 33 „ 33 II 11 11 140 141 142 rite, ■1 L, Wi" "n?r II 1! 1 1 n it 1523 1538 „ (Die Bach). „ 33 „ 33 33 II 11 143 144 145 rt 1 1 n 1539 „ (Bach). 1540 n oo „ 33 It It 148 " f n ii ii i; ii ii ii tt ii ii 1 1 1 1 1 1 1 1 1 H H II II 11 II 11 II II 1547 '' (Die Bach). 15477,0 ,, ly49 1561 7io „ 1562 „ 1563 1570 „ (Schoor. graben). 1571 „ (Schoor- graben). 1575 „ 33 ii 33 „ 33 „ 37 „ 37 „ 37 „ 37 „ 38 „ 38 „ 38 „ 38 „ 38 II n n it n ti ii ii ii ii 149 152 153 289 290 292 293 408 410 412 413 414 n •i ii 1! •• t. vo it 2 II 305 „(Flutgraben). „ 38 415 ii ii 2 ft 306 „ 39 913 ir 2 II 307 „ „ 39 915 ii 2 II 309 „ „ 39 916 ii 2 II 311 „ „ 39 919 ii 2 n 313 „ 39 921 ii 3 it 312 „ 39 922 ii 8 ii 382 „ „ 39 923 ii 8 ii 386 7„ „ „ 39 924 ii 8 H 387 „ 39 925 ii 8 ii 388 „ 39 926 ii 8 ii 391 „(Flutgrabeu). „ 54 n 58 10 ti 221 „ 54 ii 59 ii 10 H 222 „ (Barres„ 54 n 59 7,0 graben). „ 54 n 59 7x0 Alle diejenigen, welche Ansprüche an jene Grundstücke erheben zu können glauben, werden aufgefordert, dieselben binnen 6 Wochen vorn Tage der Einrückung an ‘bei unterzeichnetem Gericht geltend au machen, widrigenfalls die Einschreibung der genannten Liegenschaften im Grundbuch auf den Namen der Antragstellerin mit dem Erwerbtitel „Ersitzung" erfolgt. Gießen, am 17. Februar 1902. Großherzogliches Amtsgericht, gez. Keller. Arbeits - Vergebung. Die zur Vergrößerung des Äohlenschuppens für unser Pumpwerk Queckborn erforderlichen Arbeiten, nämlich: Maurer-, Zimmerer-, Dachdecker-, Spengler- und Pflasterarbeiten sollen auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung an einen Bauunternehmer vergeben werden. Die Bedingungen, Zeichnungen u. s. w. liegen während der Dienststunden auf unserem technischen Büreau zur Einsichtnahme auf. Angebote sind bis zum 10. März, vormittags 11 Uhr, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bei uns einzureichen. Gießen, den 25. Februar 1902. 1624 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Bellersheim für das Rechnungsjahr 1902/03 liegt vom 1. bis 9. März d. I. auf dem Büreau der Bürgermeisterei dahier zur Einsicht offen. Bellersheim, den 24. Februar 1902. Großherzogliche Bürgermeisterei Bellersheim. Bopp. 1664 Vergebung von Bauarbeiter!. Für den bereits auf Sockelhöhe gebrachten Neubau der Universitätsbibliothek in Gießen sollen unter Zugrundelegung des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893, vorbehaltlich der Bewilligung der weiteren Mittel durch die Landstände, folgende Arbeiten öffentlich vergeben werden: Los 1: Maurerarbeiten (vom Sockel aufwärts), darunter 2180 cbm Backsteinmauerwerk; 318 cbm Hausteine versetzen; 217 qm Cementmörtelputz rc. Steinmetzarbeiten: LoS 2a: Basaltlava (Lungftein) event. in 2 Einzellosen: 128 qm hammerrechte Schichtsteine; 15 cbm Werksteine, 170 Ifm Treppenstufen. Los 2b: 289 cbm grauer oder brauner, harter Haustein für die Fanden. LoS S: Zwischendecken (event. in 2 oder 3 Einzellosen): 4360 qm massive Decken verschiedener Art nach einem bewährten System (ohne Trägerlieferung). LoS 4: Cementarbeiten: 90 Cement - Wendelstufen mit Eisenkanten; 16 Cement-Stufen ohne Eisenkanten. -LoS 5: Granitarbeiten: 7 cbm gestockte graue Grarüt- stufen. LoS 6: Zimmerarbeiten, darunter: 200 cbm Tannenholz; 10 cbm Eichenholz; 200 qm rauher Bohlenbelag; 108 qm Holzcementdachschalung re. Los 7: Dachdeckerarbeiten: 2070 qm Schieferdach; 108 qm Holzcementdach. Los 8: Blitzableiteranlage. Los 9: Spenglerarbeiten, darunter: 330 Ifm Dachrinnen aus Zink bezw. Kupfer; 170 qm Zink- bezw. Bleideckung; 80 qm Kupferdeckung an Dächern, Gauben, Gesimsen; 85 Ifm Kupfergesimse; 12 Bekrönungen aus Kupfer. Los 10: Eisenkonstrnktionen: 239 500 kg Stützen- und Zwischendeckenkonstruktion; 11 750 kg eiserner Dachstuhl; 8000 kg Blechträger. Los 11: Grobschlosserarbeiten, darunter: 210 Ikm Schneefanggitter ; 8300 kg versch. Konstruktionen und Eisenzeug. Die Angebotsunterlagen können bei uns eingesehen werden. Angebotsformulare — Zeichnungen jedoch nur zu Los 3 und 10 — gegen Selbstkostenpreis, soweit der Vorrat reicht, bezogen werden. Offerten mit bezeichnender Auffchrist sind 17. März d. I., vormittags 11 Uhr, dem Eröffnungs- bisbei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen, ^rmin/y^ßen, den 21. Februar 1902. GixHogliche Baubehörde für die UnwersitätSneubauten. Großher^n Becker. 1536 ^ußhokz-Ierkäufe Oberförstern Brandoberndorf. W der^ttwoch de« 5. Marz 1902, vormittags 10 Uhr, I. Ms^athause zu Cleeberg: auf dem 9^.00!^alb, Distrikte Streitwald und Sankhard: a) St^5 St. II.—IV. Kl. mit 89 fm; Distrikt GänSrod: Eichen, Sven- und Werkstämme mit 25 fm; Distrikt Einhäuser- 125 Gr,;.- St. mit 9 fm, Wagnerholz; in verschiedenen Distrikten: selb: 22lx Nutzknüppel, 1,75 m lang, sowie Fichten einige 58 rrn-lme und 45 Stangen IIL Kl.; Stärr b) Gemeindewald Cleeberg: Eichen: 63St.II. —IV. , , ZL mit 55 fm aus Mohrswald, 111 Gruben- und Werk- \ stämme mit 21 fm aus Fuchskopf und Niederlach, 33 rm 'Nutzknüppel, 1,75 m lang. Buchen: 4 St. mit 5 fm aus MohrSwald. Nadelholz aus Gaulskopf und Total. 165 St. mit 37 fm, 1500 Stangen mit L—III. Klaffe, 800 Reiserstangen. 1567 II. Donnerstag de« 6. März 1902, im Walde der Gemeinde Brandoberndorf, beginnend vormittags 10 Uhr im Distrikt Hochhard. Eichen: 98 St. II.—IV. Kl. mit 100 fm; Distrikte Pfarrheck und Nesselborn: 54 Grubenst. mit 12 fm, 35 rrn Nutzknüppel, 1,75 rn lang. Nadelholz, Distrikt Triescher u. versch.: 238 St. mit 73 fm, 100 Stangen L—HL Kl., Rüster 1 St. — 0,34 fm, einige Birkenst. 1 6 18 Eichen-Nutzknüppel, tauglich zu Pflanzgartenstützen, rrn 1577 1 2 204 3790 9,2 Sammelplatz: Eisenbahnhaltestelle. Kiefern-Schnittholzstamm von 35 cm Durchm., 15,8 m Länge = 1,52 fm, Stämme Kiefern-Bauholz, 21—27 cm Durchm., 11 bis 17,8 m Länge ----- 4,59 fm, Stämme Fichten-Bauholz, 13—25 cm Durchm., 9 bis 18 m Länge — 7,15 fm, Elsbeer-Stamm, 21 cm Durchm., 4,6 m Länge, Birken-Stämme, 27—29 cm Durchm., 2 bis 3,8 m Länge — 0,36 fm, Fichten-Derbstangen — 4,74 fm, Stück Fichten-Reisstangen (Bohnenstangen), Langsdorf, den 21. Februar 1902. Grohherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler. $«n=, Werk- n BrmhlBerAelMU im «Langsdorser Hemeindewald -am Mittwoch dem 5. März 1902, vormittags 9 Uhr. 84 rm Buchen-Scheiter, 30 rm Buchen-Reisig, 6,7 fi Eichen- „ 32 r Eichen- D 3 n Nadel- „ 220 Nadel- „ 30 H Buchen-Knüppel, 5 ■ Buchen-Stöcke, 216 H Eichen- „ 6 i Eichen- , 52,5 M 9Iadel- „ 50 Nadel- , 3 M Birken- „ Hohverjteigerung im Gießener Ztadtwald. Montag den 3. März 1902, vormittags 973 Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald, Distrikt Feruewald in den Abteilungen Bruderwinter, Ober- försterswicse u. Fauler Boden versteigert werden: 9 rm Birken-Scheitholz 24 rm (Lichen-Scheitholz 14 rm Nadel-Scheithoti 15 rm Aspen-Scheitholz 8 rm Birken-Knüppelholz 92 rm Eichen-Knüvpelpolz 22,5 rm Nadel-Knüppelholz 2 rm Aspen-Knüppelholz 26 rm Eichen-Stockholz 30,5 rm Nadel-Stockholz 1160 Wellen Eichen-Reisig 760 Wellen Nadel-Reisig 150 Wellen Aspen-Reisig. Die Zusammenkunft ist auf der Licherstraße cm der Kreuzung nach Hausen. Gießen, am 24. Februar 1902. Großh. Bürgermeisterei Gießen. _______Mecum._____1642 Nutzholz - Versteigerungen. Dienstag, 4. März d. I. im Gemeindehaus zu Oberkleen. 1576 L Für Oberkleen: Beginn vormittags 10 Uhr: Eichen: 1 Stamm 2. Kl. — 1,26 fm, 42 Stämme 3. Kl. — 27,58 fm u. 6 Stämme 4. Kl. --- 1,46 fm. Nadel: 73 Stämme 3. und 4. Kl. — 25,02 fm, 13 Stangen 1. u. 2. Kl. und 133 rm Nutzholz. 2. Für Niederkleen: Beginn nachmittags 1 Uhr: Eichen: 9 Stämme 3. Kl. = 5.53 fm, 15 Stämme 4. Kl. — 2,89 fm und 18 rm Nutzholz. Weichholz: 5 Stämme 3. Kl. = 1,71 fm und 1 Stanun 4. Kl. = 0,18 fm. Nadel: 72 Stämme 3. und 4. Kl. ----- 28,13 fm, 61 Stangen 3. Kl. und 117 rm Nutzholz. Gr»-Rechtenbach (Kr. Wetzlar), 22. Februar 1902. Das Bürgermeister-Amt. Fluß- und Seefisch. J. M. Schulhof Telephon 119. 314 Prompter Versandt nach ausw. DeiWdimln Ortsgruppe Gießen. Areitag den 28. Ieöruar, im Saale des Gaf6 Gßel: Oeffentliche Versammlung Kaufleute. Tages-Ordnung: 1. Die wirtschaftliche Krisis und die Handlungsgehilfen. Redner: Herr Alfred Roth aus Hamburg. 2. Freie Aussprache. Anfang 9 Uhr. Eintritt frei. Die Herren Prinzipate und Handlungsgehilfen, sowie die kaufmännischen Korporationen Gießens sind hierzu freundlichst eingeladen. 1667 Der Vorstand. Vorzügliche SjjßrasM-TasrlbMtt Tchweiztt-, Eimer- « Rchm-, Limbirger- HM-, Kräiitn- ßamemberts-, Kroneu- Irüyflücks-Käse s Fromage de Brie und Gervais empfehlen in frischer feinster Ware |u billigsten Preisen 703 A. & G. Wallenfels 21 Markt 2t.Telephon 4Ö. Frische 934 Schellfische eingetroifen bei Etali. Metzger. und Salatkartoffeln (gelbe Mäuschen) 41 empftehll zu billigsten Preisen I. Hankel, SchloßMjsc K. Frische Eier,* * 2 in» ' 0772 Schloßgasse 7. Offenlack s wohlriechend, Flasche 30 u. 60 Pfg. Victoria-Drogerie Marttstratze 5. Kammermusik-Abende In der grossen Aula der Universität zu Glessen. Dritter Abend 1 1671 Freitag den 28. Februar, abends 8 Uhr. Mitwirkende: Fräulein NelJie Verübe aus den Haag (Gesang), Herr Adolf Bebner (Violine), Herr Johannes Hegar (Cello) aus Frankfurt a. M., Herr G. Trantmann, Grossh. Universitäts-Musikdirektor ^Klavier). Programm, 1. T rlo für Klavier, Violine und Cello, op. 50, A-moll 2. Lieder: a) Lied der Mignon .... b) Nacht und Träume .... 0) Die Soldaten braut ...» 8. Fantasiestücke für Cello und Klavier , . 4. Lieder: a) Abendgefühl..... b) Im Lenz, im Lenz .... c) Ständchen ..... 5. Trio für Klavier, Violine und Cello, No. 8 in E-dur P. Tschaikowsky > Fr. Schubert. B. Schumann. R. Schumann. iP. Cornelius. . Strauss. W. A. Mozart. BillOtS: Sperrsitz Mk. 2.50, unnummerierter Platz Mk. 1.75, * Studentenkarten Mk 1.— sind in der Musikalienhandlung Ernst Challler, Rudolphs Nachf., zu haben. Studentenkarten auch beim Hausverwalter Herrn Stork. 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Unübertroffene Wohlfabrtseinrichtungen zu Gunsten der Mitglieder. Vermögen des Verems und seiner Kassen: 7,500,000 Mark. Ueber 65000 Mitglieder. Neber 90000 Stelle» besetzt. Die Mitgliedskarten für 1902 liegen zur Einlösung bereit. Vom L März ab ist Verzugsvergütung zu entrichten. Eintritt täglich. Vereinsbeitrag jährlich ML 6.—. Auskunft bereitwilligst in der Geschäftsstelle bei Herrn 1670 Heinrich Koch, Seltersweg 30. ®®®®®®®®®®®®®e®®®@®® Windhof. 8 W Einem werten Publikum von Gießen und Um- e gegend bte ergebene Mrtterlung, daß rch durch Ver- nachläffigung des feitherigerr Wirtes gezwungen bin, mein Etabliffement (V Windhof 8 G selbst zu übernehmen. « Ich bitte um geneigten Zuspruch. 1620 G Christ. DuilL | ?.GGG®®®®®®®®®®®®®®®® vou de» einfachsten bis zu den elegauteste« Gummistoffe für Betteiulageu in verschiedenen Preislagen. empfiehlt zu billigen Preisen Friedrich Kühne Ww. Seltersweg 26. 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