Zweites Blatt ISS Jahrgang Mittwoch 26. Februar LN«S 5ie Heutige Yummer umfaßt 10 Ketten. 2) 3) 4) 5) die Gütergeschosse. die Zusammenstellung der Gütergeschosse, die Bonitierungskarten, das Protokollbuch zur Einsicht der Beteiligten offen. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet statt: Dienstag, 18. März l. Js., vormittags 9 */4 bis 101 /4 Uhr, im Amtszimmer der Großherzoglichen Bürgermeisterei Daubringen, wozu ich die Beteiligten unter dem Anfügen einlade, daß die Nichterscheincndcn mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Die Einwendungen sind schriftlich abzufassen, zu begründen und auf Papier in Aktengröße (mindestens i/2 Bogen) einzureichen. Friedberg, 24. Februar 1902. Der Großherzogliche BereinigungSkommiffär: Spam er, Kreisamtmann. getreide Vorzugstarife auf den deutschen Bahnen verbiete. Redner hofft, die Erklärung der Regierung sei nicht endgiltig. Sieg (natl.) hegt die gleiche Auffaffung. Er erwarte von der Zollerhöhung nicht eine Steigerung der Getreidepreise, aber eine Verhinderung des weiteren Rückganges. Weiterberatung morgen. Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Daubringen; hier die Arbeiten des IL Abschnittes vom II. Felde. In der Zeit vom 3. März l. I. bis einschließlich 17. März l. I. liegen auf dem Amtszimmer der Großherzoglichen Bürgermeisterei zu Daubringen die Arbeiten des II. Abschnittes vom II. Felde nämlich: 1) das Besihstandsverzeichnis, Nr. 48 Orscheiut «Sgttch außer Sonntags. ammetiletd, großen schwarzen Hut mit Straußenfedern, Muff und Boa. Prinz Heinrich kabelte dem Kaiser sofort etnen Bericht über den Verlauf der Tauffeier; bas Telegramm des Auf Shooters Island angenommen, geleitete Prinz' Heinrich Fräulein Alice Roosevelt zu der Plattform, auf der dann auch der Präsident Roosevelt, die Gattin des Mayors von Newyork, Frau Low, und der Botschafter von Holleben Platz nahmen. Der Prinz plauderte mit Fräulein Roosevelt, bis diese um 10 Uhr 40 Min. die Champagner- fesche mit einem Schlage zerschlug und in englischer Sprache sagte: ,^Jm Namen des Deutschen Kaisers taufe ich Dich Meteor"! Kanonenschüsse, Musik und lauter Jubel ertönten. Sodann überreichte der Prinz Fräulein Roosevelt einen Blumenstrauß, wobei er den Hut lüftete. Fräulein Roosevelt zertrennte sodann mit einem silbernen Beil die Seile, welche die Jacht hielten, diese erbitterte, glitt vorwärts und erreichte glatt die Mitte des Sromes. Prinz Heinrich überreichte inzwischen Fräulein Roosevelt ein Hutband mit dem Namen „Meteor" und knüpfte ihr dasselbe um den Arm. Von dieser Szene, sowie mehreren anderen während des Stapellaufes wurden photographische Aufnahmen gemacht. Trotz des Wetters verlief der ganze Hergang in vorzüglicher Weise. Die Jacht führte die amerikanische Flagge. 1T, Der Stapellauf des „Meteor" ging um 10 Uhr 50 Min. glatt von statten. Die schlanke Jacht glitt leicht ein Spalier von Matrosen, welche präsentierten. Die ganze Halle prangte in blau-weiß-rotem und schwarz-rotem Flaggenschmuck. Der Prinz und sein Gefolge trugen große Uniform. Bei dem Lunch eo n in der Werfthalle erhielt jede Dame als Andenken einen grün dekorierten Tcller ^t bem --- ------------iuuui vie zaiuage oas unierneymen ue» Aüqujuunyuui, uic Namen und dem Bilde des „Meteor , der von oem ^Tbauer tat der vergangenen Nacht die Eisbahn ubersprengen Merz zur Begehung eines Meineides zu verleiten - ein mit der sprach aus: * „Bei dieser Gelegenheit möchte ich ein dreifaches Hoch ausbringen auf den Präsidenten der Vereinigten Staaten Roosevelt! Hip, Hip, Hurrah!" Tas Haus erdröhnte unter den einstimmenden Rufen. Tann erwiderte Präsident Roosevelt mit einem dreifachen Hoch auf den „Gast, der schon unsere Herzen gewonnen hat." Tosender Beifall. Ter Prinz und der Präsident schüttelten sich darauf die Hand. Dann wurde noch ein Hoch auf Miß Roosevelt ausgebracht. Um 1 Uhr trafen Prinz Heinrich, Präsident Roosevelt und das Gefolge, von Shooters Island kommend, auf | der „Hohenzollern" ein. Es regnet noch. Dem deutschen Botschafter v. H o 11 e b e n ist von dem, Teutschen Kaiser der Rote Adler-Orden 1. Kl. mit Eichenlaub verliehen worden. Prinz Heinrich hat dem Botschafter die Insignien des Ordens überbracht. Vor dem Beginn des Festmahls (Lunch) auf der „Hohenzollern" überreichte Prinz Heinrich Miß Roosevelt als Geschenk des Kaisers ein goldenes Armband mit dem Bildnis des Kaisers, umgeben von Diamanten. Bei dem Lunch hielt Prinz Heinrich eine Ansprache, deren Text noch unbekannt ist. Er schrieb auf Ersuchen der Frau Roosevelt sein Autograph auf deren Menu. Sofort nach dem Lunch reiste der Präsident nach Washington ab, während der Prinz mittels Dampfboots nach der Battery fuhr, wo er trotz des Regens einen offenen Wagen bestieg, und den Broadway hinauffuhr. Auf beiden Seiten der Straßen standen dichtgedrängte der Jacht gestiftet wurde. Im Rat h a n s e sprach der Prinz I wodurch es ermöglicht worden ist, daß trotz derI Minimalstrafe von einem Jahr Zuchthaus bedrohtes Verbrechen, zuerst leise, etwas heiser, dann aber lauter und warmer, vorgerückten Jahreszeit noch Gelegenheit zum Schlittschuh- Wenn das Gericht in vorliegendem Falle zu einem Freispruch ge- Er komme im Auftrag seines Bruders und biete der Stadt cm geboten ist. Allerdings kann die Eisbahn nur von langte, so geschah es nicht aus Ueberzeugung von der Unschuld des «' *; ST »ü1«'« ä?" K SS/SS '• ................. «»jRtXlÄS-ä ÄHS mar, folgenden Trinkspruch tn englis cher E>p a) ^er frühere Besitzer des Braunstembergwerkes, Ferme, hat unter dieser Voraussetzung könne man seiner Aeußerung nicht die au§: c, r— . . .1 r. s ntt „s- (UnrJau§ Anlaß des Rücktritts seines Generalbevollmächtigten, des Tendenz unterstellen, die Ehefrau Merz zu einer unwahren „Herr Roosevelt, Sie sind hier an JSori) als p ' Leitung des Werkes Aussage m verleiten. Das Bewußtsein von der Unwahrheit der des deutschen Kaisers, und ich glaube, daß dies das erste ~ nnftpfff 15" beschwörenden Thatsache sei jedoch ein notwendiges ^.hatbestands- Mal ist, daß ein Präsident der Ver. Staaten an Bord einen Betrag von ca. 45 000 Mark zur Verstlgung gestellt, ^^mal des Delikts. — Der Ziegelmeister Heinrich Leonhard Noll eines Schiffes des Kaisers gewesen ist. Wolle Gott, daß die zu Gratifikationen an die Beamten und Arbeiter, die von Ronshausen und die Taglöhner Heinrich Kotte aus Greben- es nicht das letzte Mal sein möge. Ich möchte Ihnen länger als 10 Jahre ununterbrochen in seinem Dienste ge- darf und Georg P fromm au§ Friedewald werden der gemein- herzlich für den Empfang danken, den ich feit dem ersten standen haben, verwendet werden sollen. I ^gangenen Delikte der schweren ^orperveUetzung und de- Lage an dem ich gelandet bin, bis »n diesem Augenblick » z, Gunsten der Buren sind der d«r Ortsgruppe Gieß-N gefunden habe. Es ist mein aufrichtiger, ehrlicher Ern- Alldeutschen Verbandes weiter emgegangen: Durch tonnte bezüglich des Noll festgeslellt iverben, daß er im Juli v. I. druck, daß ein starkes Gesuhl persönlicher Freundschaft (&fert in Londorf 19.45 Mark durch ohne jede Veranlassung zwei Passanten nachts im Walde angefallen zwischen uns besteht. NLoge es sich ausdehnen zum £etl | v 1 j Q J ,, , A durch den Krieaer- und mit einer Grabschivpe derart rnitzhandelt hat, daß einer der unserer beiden großen Nationen. Ter Prinz schloß mit W- Mefistnger m Esselbach 8.40 JNt., öur£1 oen wrteger schwere Monate lang nachwirkende Verletzungen da- einem Hoch aus den Präsidenten, worauf die Musik die verein Kinzenbach I8.0O Mk., durch den Gesangverein „Em51 üoiitrug. Mit Rücksicht aus die Rohheit der Thal erkannte das ameriburische Hymne spielte. I tracht" in Klein-Linden 20.10 Mk. durch Pfarrer Scnba, s Gericht auf eine Gesamtgefängnisstrafe von 1 Jahr 2 Monaten. It erhob sich sofort und antwortete gleich- Altenbuseck, 2 Mk., durch den Fastnachtzug ö«® ' " ' ertrag 10.25 Mk., durch den Gesangverein Eintracht in herzlichen Tank für die güti- Wismar 4.05 Mk., Ungenannt 10 Mk., zusammen 92. ® Phily Schroth spielt als zweite und letzte Gast- «... Freitag den 28. ds. JUs. die „Catherine" in Sardous vieraktigem Lustspiel „Madame Wir entnehmen einem Berichte aus Rooseve , . . falls in englischer Sprache: „Ich möchte meinen . gen Worte ausdrücken, welche Ew. K. Hoheit mir ge> t widmet haben. Ich möchte Ihnen zu wissen thun, und co[£e hiesigen Stadttheater am F das ist kein leeres Kompliment, daß Ew. K. Hoheit bereits • - - - einen aufrichtigen Platz in unserer Zuneig-. ^ ^. ,, ung und unserem Wohlwollen gewonnen haben Wir ans würdigen es in hohem Maße, baß i>er beutf^ @ct)rot6 bie nacf. iebem Aktschluß mit Beifall Sie zum amerikanischen Volke entsandt hat urll) ich -^Attet wurde, sah^sowohl als Fräulein wie als Frau Ungemett danke Ihnen persönlich auch dafür, wav natürlich von ^tzückend aus und spielte bis zuletzt ihre dankbare Rolle mit unviel höherer Wichtigkeit ist, datz s»ie einen^Schritt unter- ^^linherter Frische und Munterkeit; einzelnes war reizend nommen haben, der naturgeniäß die beiden großen I unb ba§ Ganze jedenfalls eine Leistling, die der ruckhaltloseiten -ayx- Nationen enger aneinand er knüpfen muß, erfemiutiq roüi-t)ifl ist. Und das uni so mehr, uls die ^ioue er deren Freundschaft so viel für die zukünf- begabten Künstlerin nichts weniger als bequem liegt, oa iyr ieoc tiae Wohlfahrt der ganzen Welt bedeutet. Um derbe Komik von Haus aus versagt ist; fte muß daher au'schritt frhHpfeTirfi eilen toerrönlicfien ©unfcfi von mir cmszu- und Tritt diese drastische Unverfrorenheit ihrer Natur abzwmgen schließlich einen persönlichen ^unfcy ovn unb ben ihr eigentümlichen Humor künstlich vergröbern. Um so drucken, so ist es der, daß ich m g ß erstaunlicher aber war, was sie gleichwohl an kräftigen und durch- Tage entgegensehe, an dem ich Gast vei >5ynen in fd (o ben Wirkungen dieser Rblle abzugewinnen wußte. Ihrer Eigenschaft als Äldmiral an Bord emes ^hrer B e sitz w e ch s e l. Die Gastlvirtschaft D. W i e ch ar d, Schlachtschiffe sein werde." . . Hammstraße 14, ist heute durch Kauf zum 1. April in den Ter Präsident schloß mit emem Hoch auf den Prinzen. des Gastwirts Lo t h zum Preise von 42 000 Marr — Später erhob der Prinz nochmals das Glas und überaeaangen. Der neue Besitzer beabsichtigt, große Verdankte, indem er sich an Frl. Alice Roose- Änderungen (er plant u. a. die Erbauung eines großen Veit wandte, dieser vor allem für die wahrhaft reizende hinter dem Gebäude) dort vorzunehmen. Art, in der sie die Taufe des „Meteor" vollzogen habe. ~ r^tenes Naturereignis Bei Herrn Weinhändler „Wir Seeleute", sagte er „sollen ein wenig aber^läubisch (SelterSmeg) steht ein Birnbaum in voller Blüte. W*- Zu Admiral Evans .ich wendend, schüttete er em. Butzbach. 25. Febr. Heute nachmittag hielt em In- bahn schon um deswillen beschieden, weil es von Künstler- kotten im Hotel „Hessischer Hof" hier vor vielen ^teresse Hand gebaut ist." — Hierbei wandte sich der Prinz dem einen Vortrag über den Gebrauch der genannten Gefäße, anwesenden Erbauer der Yacht zu — und weites bei seinem Sodann fand im Beisein von Ailtgliedern des Kreisamts ! ersten Erscheinen auf dem Wasser mit dem Namen ei^r Rebberg, vor einer großen Zuschauerschaft durch den Ver- Tame verknüpft ist. Sind wir Seeleute doch auch gewohnt, tceter bec Fabrik auf dem städtischen Turnplatz eine öffentliche von unserem Schiffe als von „ihr" zu sprechen, halten Vorführung in der Weise statt, daß ein explosionssicheres Faß, und behandeln wir doch, unsere Schiffe wie unseve Frauen. I Benzin gefüllt und einer starken Feuersglut ausgesetzt Ich trinke au die Gesundheit von Miß Wice." - .. .-.r-x ---r Bei dem Frühstück kam es zu einem peinlichen wurde. Zwischenfall. Hunderte von Menschen rangen um ' bie Blumen der Tisch-Dekoration für Andenken. Hierbei wurde das Gedränge so lebensgefährlich, daß die Polizei und Seesoldaten energisch Ordnung schaffen mußten. Nach Beendigung des Mayorsbanketts begab sich Prinz Heinrich um 8 Uhr von der Kavallerie-Eskorte geleitet,, nach dem Metropolitan-Opernhaus, das reichen Blumen-, schmuck trug, und mit Glüh licht er n in den deutschen und amerikanischen Farben glänzend erleuchtet war. Fünf Logen waren zu einer für den Prinzen und das Gefolge vereinigt. Die Loge war mit Purpursammet ausaeschlagen und mit dem deutschen Wappenschild und kaiserlichen und königlichen Emblemen versehen. Ter ganze Raum war mit Rosen und Smilacguirlanden durchzogen. An allen Konturen der Balkons erglänzten Glühlichter. Die Mitte des Prosceniums zeigte die Wappenschilder Amerikas und Preußens in Glühlicht. Vor dem Vorhang war ein aus Blumen und lichtem Gewebe hergeftellter besonderer Vorhang angebracht. Um 7 Uhr wurde das Haus für das Publikum geöffnet, das sich in dichten Scharen einfand. Als der Prinz erschien, spielte das Orchester „Heil Dir! im Siegerkranz". ' Zur Ausführung gelangte der erste Att aus „Lohengrin", der zweite Akt aus „Carmen", der dritte Att aus „Aida", der zweite Akk aus „Tannhäuser", der 'uur oetoen ceuen utt uuuF> i*™«™ erste Akt aus „La Traviata" und die erste Aene des Leben gerufen worden ist, sind nunmehr die notwendigen Menschenmassen, die immerfort Hurrah schrieen. Der vierten Aktes aus „Le Cid . ^n den^Zwischenakten 'Mttb Vorarbeiten so gediehen, daß der Ausbreitung des Vereins Enthusiasmus wurde durch das schlechte Wetter durchaus die Musik deutsche Kriegvtteder und amerikanische ^ehr im Wege steht. Der Verein bezweckt, würdigen nicht gedämpft. Nach vier Uhr erreichte der Prinz das pourris. , hessischen Katholiken, welche kein ausreichendes Vermögen be- Rathaus, wo indessen der vordere Eingang wegen JlontCrhoa sitzen, Unterstützung zur Vollendung ihrer Studien und zur Ausschachtungen rn der Anlegung der ^tergrundba-hn UrlUj. Erlangung einer angemessenen Stellung zu verschaffen. Nach nicht benutzt werden konnte. Der Prmz betrat das Sta^-1 Berlin, 25. Febr. Ter Kais er ^te ^eute borpL Statuten sollen vorläufig nur solche katholische Studenten Haus durch emen Engang von der Chambers Str im Schlüsse bie Vortrage des 4s ' die ein mm Besi.che deoHochschnle berech- legte dann mit seinem Gefolge die Ueberrocke ab und begab Militär-Kabinetts und des Chefs des Admiralstabest ^utzt iv , z höherc'n^ a i cnberuf sich in den schon dekorierten Gouverneurssaal des Ge- < Marine An der Frühstückstafel, die aus Anlaß des tlgendes Zeugnis haben und emem höheren T beides, wo ihn Mayor Low empfing. Dieser Saal weckt ^gurtstages des .Königs von Württemberg stattfand, sich widmen. Der Jahresbeitrag ist auf nundeitens 1 Mk. die Porträts der meisten großen Männer der Nation ! ^en außer dem Erbprinzenpaare zu Wied und dem festgesetzt; größere Spenden Und selbstverständlich willkommen, auf und wird nur bei besonderen Gelegenheiten, zum > ^ürttembergischen Gesandten auch Reichskanzler Graf Bü-I b. Mainz, 25. Februar. In der Schuhfabrik der Firma letzten Male bei dem Empfang Teweys, benutzt. Prin^ ^w, Staatssekretär Frhr. v. Richthofen und die drei Ka- Rosen dusch sind heute sämtliche Arbeiter wegen Lohn- Heinrich stand dicht vor Washingtons Pult. Nach Äner Hinetts-Chefs teil. differenzen in Ausstand getreten. Die streikenden Arbeiter kurzen Unterhaltung wurde er in den Stadtratmai ge- Einen Aufruf zur Errichtung eines E hr en g rmb es k b bie Vermitteluna des Gewerbeaerichks angerufen. führt, wo die e>tCL£,t^or^neten em-e ^l^^ung ab^le^^■en. ^ür ben zu Peking in Ausübung seiner Pflichten als Ge- b M^bura 25. Februar. In der chemischen Fabrik in Hier wurde ihm das Eh r e n gast re ch t v e r l ieh en und bes Deutschen Reiches gefallenen Frhrn. Klemens Momback brach heute Moroen qeaen 6 Uhr ihm die Urkunde hierüber in einem vergoldeten Etuik Ketteler erläßt, wie schon mitgeteilt, ein Komitee, dem nahen Mombach brach yeme ^cmgen geg y überreicht. Das Rathaus war außen und innen herrlich be)-fen Spitze die Namen v. Bülow, v. Waldersee, von Feuer aus, das mit Rücksicht au das Vorhandensem vieler geschmückt. Seitdem Lafayette im Jahre 1824 die Aus- MchChosen, Studt, v. d. Recke zu finden sind, und dem leicht brennbarer chemischer Produkte eine große Ailsdehnung zeichnung zu Teil wurde, ist Prinz Heinrich der erste, Protektor Herzog Ernst Günther zu Schleswig-Holstein hätte annehmen können. Dank dem thatkraftigen Eingreifen dem das Ehrengastrecht verliehen wurde. Nach dem Fest- ^ite fte$t Den Platz hat der Kaiser im Schloßgarten der Jabrikfeuerwehr, sowie der Feuerwehr der Waggonfabrik att im Rathause begab sich der Prinz auf die „Hohen-! Münster i. W. selbst bestimmt. Beiträge sind an die der Gebr. Castell gelang es, des Feuers Herr zu werden, zollern" zurück. Von dort begab er sich ,öum Mayors- Bank, Berlin W., Attiuerstraße 29—32, Depositen- ^he es größere Ausdehnung annahm. Festmahl im Metropolitanklub, das um 61/2 Uhr begann. I faj|e U unter Bezeichnung des Zweckes einzusenden. Schritt- . * * liehe Mitteilungen nimmt in Empfang Kapitän a. D. Len- ~ Kurz vor Schluß der Redaktion gingen uns noch told ber, Charlottenburg, Schlüterstraße 27 a. QB^TlultSinilL gende Meldungen aus Newyork zu über die Taufe der kaiser- Karlsruhe, 25. Febr. Die „Südd. Reichskorresp." 1 lichen Jacht: stellt in einem „Die badische Regierung unb die Ge- M. Gießen, 25. Febr. Straft am nie r. Den Vorsitz führte Starke Menschenmassen fuhren zeitig in den zahlreichen ^e id ezö Ile" überschriebenen Artikel nochmals den Landgerlcbtsdirektor Dr, Güngerich, bie Anklagebehorde vertrat Fährbooten nach der kleinen Insel Shooter Island. Die Standpunkt der Regierung dahin fest, daß, wie der Finanz- Gerichtsassessor Dr. Hetzel. — ^er Landwirt Johann Konrad Beflaggung in den Straßen machte sich weniger bemerkbar, Bister Dr. Buchenberger schon in der zweiten Kammer mm^lei^au§ 9 ^ie Ehefrau mehr auf den Schchen- Die Offiziere der -hohenzollern ausgeführt habe die Negierung die Sätze des jetzigen Zoll- aus Altenhain teilte dem Angeklagten eines Tages mit, hatten am Landungsplätze Spalier gebildet. Auch deutsche ^^s gerade eben noch hat vertreten können unter dem I ba$ fremde Hühner auf seinem Acker bemerkt habe, — dabei die Armeeoffiziere mit ihren Damen sah man. Die Absperrung Gesichtspunkt der Volksernährung, der Fortführung der Möglichkeit anbeutenb, daß es die Hühner des mit dem Angeklagten wurde streng durchgeführt. Ohne Karte konnw niemand!Hanbelsvertragspolitik und endlich unter dem Gesichtspunkt!verfeindeten Wilhelm Schmidt gewesen sein könnten. 9lad) er» durch. Der Zug der offiziellen Teilnehmer schritt durch l Vermeidung von Zollkriegen. I bobener Anzeige gegen Schmidt, bezw. nach Vorladung vor Gericht . c-Mo rm-ntuo I ---- — ——— > begab sich der'Angeklagte zu der Ehefraii Merz, die ihm erklärte, sie könne es nicht auf ihren Eid nehmen, daß die Hühner aus dem Acker die des Schmidt gewesen seien. Daraus sagte der Angeklagte: „Wenn Tu so aussagstz so bekomme ich die Kosten und Tu darfft „ . , , „ - „ r - k 3 . nicht mehr auf meinem Acker wenden." In dieser Aeußerung er- Eisbah n. Der rührige Vorstand de» (StStieretnd blidt bie Anklage das Unternehmen des Beschuldigten, die Ehefrau -Anl. Tendenz: fest. 3‘/2°/o Hessen 3% Hessen 102.75 93.15 102.10 92.80 100.25 40/j Italien. Rente 4%% Portugiesen 3°/. Portagiesen, . 1% C. Türken . Türkenlose . . . 8V2% 3% 3>/,<>/o 8°/o Reichsanleibe do. Konsole . do. . . 4% Griech. Monopol. 4%% äussere Argentiner Vermischtes. * Hannover, 25. Febr. Auf den hiesigen Großkaufmann H. Wolpers wurden gestern Abend von dem an der technischen Hochschule angestellten Mechaniker Sprengel mehrere Revolverschüsse abgegeben, durch deren einen Wolpers schwer verwundet wurde. Als L-prenget sich von Vorübergehenden verfolgt sah, gab er auch auf diese Schüsse ab, ohne jedoch zu treffen; schließlich wurde er verhaftet. lieber den Beweggrund zur That steht bisher nichts fest. Meißen, 25. Febr. Als sich gestern Abend tn Klem- Zadel eine Anzahl Kinder auf dem Eise tummelten, brach das Eis ein. Vier Kinder sind ertrunken. . 221.20 . 196.40 . 137.40 . 139.10 . 154.30 . 144.70 . 18.60 . 169.50 . 207.30 . 203.80 . 167.00 42.25 28.10 28.05 114.80 45.20 . 27.00 . 91.55 . 123.00 8% Mexikaner . . 4i/2 7j Chinesen . , Electric. 8cbuckert . Nordd. Lloyd . . . Kreditaktien , . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . . . Gotthardbahn . . . Laurahütte . . . . Bochum..... Harpener . . . . angenommen. Auch die übrigen von dem Ausschuß beantragten Abstriche werden genehmigt. Sodann werden mehrere Anträge auf Bewilligung von Summen für "Reu- und Ausbauten genehmigt, ll a. für das Sch l 0 ß. ur Gießen 15000 Mark. Bei Titel 8 „ehemaliges Em- nehmereigebäude in Mainz", der zusammen mit ber Regierungsvorlage „Errichtung einer Weinbaudomüne rn Mainz" beraten wird, entspiunt sich eine Debatte, dte srch über den ganzen Vormittag hinzieht. Tie Vorlage wird ut folgender Weise angenommen: Es werden bewilligt entsprechend dem Ausschußantrag für die Weinbaudoinüne in Einnahme 80 900 Mark, in Ausgabe 65 500 Mark, ferner 4450 Marl für Errichtung von Diensträumen für die Wern- baudomänen-Verwaltung. Haag, 26. Februar. Die in englischen und französischen Blättern verbreiteten Gerüchte von der angeblichen Er- krankung der Königin, welche die Einsetzung einer Regent- chaft notwendig mache, werden offiziell als gänzlich unbegründet bezeichnet. . London, 26. Febr. Zwei heftige Erdstöße sind ur der vergangenen Nacht in dem Bezirke von Dochgaroch in der Nstihe von Znverners verspürt worden. Die Stöße waren von einem fürchterlichen unterirdischen Getöse begleitet. Rom, 26. Febr. Die Regierung hat überall die umfassendsten Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Orsd- nung getroffen. Sie hat mehrere Kriegsschiffe auä Spezia nach Neapel, Livorno und Genua entsandt. In Turin ist die Lage befriedigend. Daselbst wurde Morgari von dem anarchistischen Redner Richieri in einer Versammlung heftig angegriffen. Richieri beschuldigte ihn, unnützerweise den allgemeinen Aufstand heraufbeschworen zu haben und forderte die Genossen auf, sich nicht vor einem Meister zu beugen, welcher noch despotischer fei als Arbeitgeber. Morgari ohrfeigte darauf Richieri, wobei die Menge Partei für diesen ergriff und Morgani aU trieft, 26. Febr. Der Ausnahmezustand soll, trotzdem vollständige Ruhe eingetreten ist, bis Mar aufrecht erhalten werden In Montana wurden 10 Klg. Dynamit ae- stöhlen, weshalb zahlreiche Haussuchungen stattfanden. Sofia, 26. Febr. Blatt er Meldungen zufolge kam es zwischen regulären türkischen Truppen und maeed 0 - ni) ch en Insurgenten bei der Ortschaft Jgmuniea zu einem heftigen Kamp f. Die türkischen Soldaten »rußten, sich mit einem Verluste von 3 0 Toten zurückziehen. lität qesucht waren. Es wurden gehandelt: Kuh e f r i s ch melkend und traaend, beste schwere -riere 4o0—480 1. Dualität 380—440 Mk. 2. Qualität 325—360 Mk. 3. Qualität ^25 275 Mk. per^ücf- Fahrochseu 1. Sorte 750-800 Alk., 2. oorte 600 bis 700 Mk., junge Fahrstiere 500—000 'Ulf. pro Paar: über 50 Pfd. Schlachtgewicht (1. Qualität) 64-68 Mk., Zwilchen und 50 Pfund wiegend 54-57 Alk., leichtere Ware 48-o2 Mk. per Gentner Schlachtgewicht. Ter Markt wurde ziemlich geräumt. Neueste Meldungen. Originaldrahtmeldungeu des Gießener Anzeigers. S Darmstadt, 26. Febr. (Zweite Kammer.) Fort der Beratung des Budgets. Me Zivilliste des Großherzogs wird mit 1 265 000 Mark gegen die Stimmen der anwesenden drei Sozialdemokraten genehmigt, ebenso der Betrag von 5142,86 Mark aus der Staatskasse an dre Großh. Ka- binettskasse zur Bestreitung der Ordenskosten. Bei Trtel 3 , Hofbauwesen" beantragt der Ausschuß einen Abstrich von 2750 Mark, so daß nur 52 250 Mark bewilligt werden sollen. Ministerialrat Milbrand ersucht, den Abstrich zu unterlassen; doch wird der Ausschußantrag genehmigt. Für , Neubauten und Herstellungen" beantragt der Ausschuß einen Abstrich von 22 600 Mark; der Antrag wrrd Universitäts-Nachrichten. Darmstadt, 25. Febr. Um den gewaltigen Andrang cnis- ländischer Studierender zur hiesigen Technischen Hochschule einzudämmen, der sich bet den beschrankten Raumverhältnissen zu Ungunsten der inländischen Hörer schon angst unliebsamer Weise geltend macht, hat das Rektorat verjugt, daß m dem am 29 Avril beginnenden Sommersemester Platze tn den Hor- und Zeichensälen an Ausländer erst vom 1. Mar an vergeben werden können. „ r Göttingen, 25. Febr. Ter Bibliothekar Dr. Wichelm 6«l° ckenheimer in Göttingen, früher in Marburg, ist zum Oberbibliothekar ernannt worden. — In Straßburg hat sich Dr. phil. Robert H 0 l tz rn a n n aiw Straßburg, der Sohn des Seniors der dortigen theologischen pa- kultät, als Privatdozcnt für das Fach der mittelalterlichen und neueren Geschichte habilitiert. Seme Antrittsvorlesung behandelte das Thema „Friedrich Wilhelm LV. und die Marzrevolutwn. - Ter IMteraturhistortker Dr. Roderich arkent i n, bekannt u. a durch SMdien über Faust-Dichtungen des 19. Zahrhmiderlv, ist, wie man uns mitteilt, in Nervi, wo er Genesung juchte, gestorben. Der Verurteilte wurde sofort in Haft genommen. — Die Ehefrau Heinrich Gerlach aus Calbach hatte einer Nachbarin einen Topf heißes Wasser übergegossen und war deshalb tn erster Jnsttmz zu einer Monatlichen Gefängnisurase verurteU worden. ' rufungsgericht ermäßigte die Strafe mltRucksicht auf UnbestraM heil und teilweis gerechtfertigte Erregung der Angeklagten m.j 2 Monate Gefängnis. Tie Körperverletzung wurde nicht als mittels eines gefährlichen Werkzeugs — als solches sah bad ®e 4) heiße Lasser an sich nicht an - sondern als mittels euier das Leben gefährdenden Behandlung begangen angenommen. Breslau, 25. Febr. Zwischen dem Reierendar iind Reserve leutnant Schenke und dem Studiosus E r l er hatte am 18. aember ein Duell siattgejunden, das unblutig verlier. Da- Kriegsgericht der 11. Division verurteilte schenke zu o Monaten und den Leutnant Morawe wegen Kartelltragens zu emem -tage Bromberg, 25. Febr. Ter Gememdevorsteber von Tjaza- nowo bei Labischin, Albert Crmina, der wegen Beleidigung des deutschen Lehrers Kühn angeklagt war, weil er m einet an 0 e Regierung gerichteten Beschwerdeschrift behauptete, daß Kuhn bie Schulkinder mißhandele, wurde heute von der Strafkammer des hiesigen Landgerichts freigesprochen. Ter Staatsanwalt hatte drei Monate Gefängnis beantragt. , Washington, 25. Febr. Tas Oberbundesgericht hat beschlossen, Terlinden auszuliefern. Das Oberbundesgericht erkannte den Auslieferungsvertrag für gütig an, da Deutz chlano ihn stets respektierte und Preußen nicht ausgehort habe, zu existieren. _____ Nattdel uui) Hehr. Uolkswirlschafl. __Tie ordentliche Generalversammlung der Gclscutir chcncr Bergwerks-Akiicngcsellschaft genehmigte die Bilanz und stimmte den Anträgen der Verwaltung bett. die Verteilung des Rem aeroinns zu. Tie 12prozentige Dividende gelangt ab 26. Februar zur Aiiszahlimg. Tie ausscheidenden Mitglieder des Aussichtsrats wurden wicdergewählt und ferner em Antrag auf Erhö§ing des Aktienkapitals von 54 auf 60 Millionen an- — Argentinische Anleihen. Das Goldagio in Argentinien ist wieder gestiegen, zuletzt bis 144.50. Die Cedulas folgen daher naturgemäß den Variationen der Landesvaluta. Im allgemeinen ist neuerdings ein Rückgang der Kurse zu verzeichnen, da trotz de.' Schiedsspruchs Englands doch noch em kriegerischer ^vnflikt mit Chile befürchtet wird. Beide Teile sind eifrig bestrebt, ihre Waffen- macht zu verstärken. Chile hat beträchtliche Wafsenaiikause m Deutschland gemacht, mehrere gepanzerte Kreuzer und 4-orpedo- jäger erworben und schließlich durch die Kammer eine neue Kriegsanleihe von 2*/2 Millionen Lstr. genehmigen laßen. Dieselbe konnte aber bisher nicht aufgebracht werden. Auch Argentinien hat fein stehendes Heer erhöht, die ganze Flotte in Dienst gestellt und zwei Schlachtschiffe in Italien bestellt. Um die Mittel für diese Au.- gaben zu beschaffen, verwendet es bereits den aus v0 Millionen angewachsenen Convertierungsfonds. Auch wird em Zuschlagsfonds von 10 pCt. auf alle Einfuhrwaren an Stelle des bisherigen Zu- fchlagsfonds von bpCt. für den Convertierungsfonds m aller- lwchster Zeit in Kraft treten. Des weiteren wird augeordnet werden, daß die in Gold zu zahlenden Steuern, Zolle, Hafenabgaben usw., falls sie in Papiergeld berichtigt werden, zu dem ;e- maligen Tageskurs zu verrechnen sind; kurz, ber bewaffnete Friede lastet schwer aus dem Land. — Liu glänzendes Unternehmen ist die etanöait Oil Co. Tie erste Quartalsdwidende des laufenden Jahres beträgt 20 pCt. und hierzu sind 20 Millionen Dollars erforderlich; die Aktionäre hatten nur auf 15 pCt. gerechnet. In den beiden letzten Jahren hat die Gesellschaft je 48 Millionen Dollars und seit dem 1. Januar 1897 insgesamt 212 Millionen Dollars an Dividenden zur Auszahlung gebracht. Ter Ueberschuß für das laufende Jahr soll 75 Millionen Dollars betragen. — Türkenlose sind in den letzten Tagen etwas gestiegen aus ein Pariser Telegramm, daß die vom Sultan eingesetzte Kommission die Conversion ber Serientürken genehmigt habe. — Schuckert-Aktiengesellschaft. Die Berliner Konferenzen mit der Allgeni. Elektrizitätsgesellschaft sind beendigt. Da man sich aber über das Resultat derselben vollständig ausschweigt, so wird man mit ber Annahme nicht fehlgehen, baß sine Verständigung wiederum nicht erzielt wurde, was wir übrigens vorausgefehen haben. — Harpener Bergbau-Gesellschaft. Der Ueberschuß seit 1. Juli v. I. bis Ende Januar beträgt 8 833 400 Mk. oder 2 032 500 Mk. weniger als in der gleichen Periode des Vorjahres. Märkte. Gießen, 25. Febr. (Viehmarktsbericht).^ Der gestrige Rind- viehmackt hatte einen Auftrieb von ca. 1200 Stück Vieh. Die Aufkäufer vom Main, Rhein und von der Sieg waren sehr zahlreich gekommen, sodaß sich das Geschäft in Milchvieh und Kälbern überaus flott entwickelte. Nur der Handel in Gcmgochfen, von denen etwa 100 Stück aufgefahren waren, wollte sich bis gegen die Mitte des Marktes hin nicht recht entwickeln, wurde aber doch gegen Schluß des Geschäfts noch leidlich. Der Versuch, die Preise des letzten Marktes für Milchkühe und Kälber diesmal etwas herunter zu drücken, glückte den Käufern nicht, da die Verkäufer zu geringeren Preisen lieber auf ein Geschäft verzichteten. Schwere gut frischmelkende und tragende Tiere, waren gestern sehr zahlreich am Markt, sodaß der Vorrat der starken Nachfrage nach dieser Ware entsprach. Die hohen Käferpreise blieben bestehen, weil für Frankfurt und Wiesbaden größere Posten besonders besserer Qua- Telephonischer Kursbericht. Krank fort a. ML., 26. Februar. Krieskasten der Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt. Herrn H. hier. Die sragliche Rede auf dem Banket des Moskauer Deutschen Wohlthätigkeitsvereins, das wahrend der russischen Krönungsfeierlichkeiten im Jahre 1896 zu Ehren bes damals in Moskau anwesenden Prinzen Heinrich von Preußen stattfand, hat nicht dieser gehalten, sondern, rote bie ,/Nordd- Allgern. 3tg." am 10. Juni 1896 offiziös meldete, ber Präsident des Deutschen Wohlthätigkeitsvereins. Der letztere brauchte demselben Blatte zufolge auch nicht das Wort „Vasallen", das den Anlaß zu ber in ben Blättern bamals viel erörterten scharsen Rebe bes Prinzen Lubroig von Bayern gegeben Haden sollte, sonbern er wandte bei der Begrüßung des Prinzen Heinrich und ber übrigen anroesenben beutschen Füfttlichkeiten ans biese letzteren ben Ausdruck „Gefolge" an. Prinz Ludwig fand sich dadurch veranlaßt, diesen ungeeigneten Ausdruck unter Hinweis auf die verfassungsmäßige Stellung ber beuttchen Fürsten zu berichtigen, mbem er gleichzeitig die anwesenden Deutschen aufforderte, allezeit .övfammen- zustehen und treu am Reichsgeoanken festzuhalten. . drmz -ubroig hat auch bald darauf aus eigener Initiative dem Kaiser Mitteilung von dem Vorgang gemacht, um die von ihm gebrauchten Worte vor Mißdeutung sicherzustellen. welche Jeder leicht durch Ansteckung IHciai'pilZey auf den Köpf oder in den Bart bekommen kann, bringen kreisrunde, kahle Stellen auf den Kopf und in dem Bart hervor, welche durch ihr schlechtes Aussehen den armen Leidenden zur Verzweiflung bringen können. Bewährtes Mittel dagegen ist laut vielen ärztlichen Zeugnissen Oberweyers Herbaseife, welches langsam, in angenehmster, unschädlichster Form diese Krankheiten in einigen Wochen befestigt. Bestandteile 90°/o Seife, 2% Salbei, 3% Arniea, 1,5% arab. Wasserbecherkraut, 3,5% Harnkraut. 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